Eine saubere Arbeitsumgebung ist bei Achsgetrieben und Radna- ben
Voraussetzung für ordnungsgemäßes Funktionieren und für eine lange
Lebensdauer.
Die Außenseite und benachbarte Teile immer reinigen, um das Eindringen
von Verunreinigungen in das Achsgetriebe/Nabe beim Ausbau aus dem
Achskörper zu verhindern.
Bevor das Getriebe zusammengebaut wird, alle Teile, sowohl alte als auch
neue, reinigen.
Alle beweglichen Teile müssen vor dem Einbau geschmiert wer- den.
Schmiermittel immer gemäß den Empfehlungen im Servicehand- buch, Gruppe
0, verwenden.
Vorderachse anheben und aufbocken. Rad / Räder abnehmen.
104 073
Bremstrommel mit den Abziehschrauben 87 368 abnehmen. Bremsbacken
entfernen.
104072
87 368
104 034
Öl ablassen.
Deckel und äußere Anlaufscheibe entfernen.
Muttern, die die Planeteneinheit halten, lösen, aber mit ein paar
Umdrehungen belassen. An der Seite der Planeteneinheiten klopfen, um
die Konen zu lösen.
Die Kunststoffstopfen für die Abzieherlö- cher entfernen.
Planeteneinheit mit Abzieherschrauben 87 368 entfernen.
Sicherungsring 30, Anlaufscheibe 25, Son-
nenrad 18, Anlaufscheibe 23 und Sicherungs-
ring 26 entfernen.
104037
Nabenmutter mit Nuthülse 99 353 entfernen.
104 035
87 368
104 036
23
25 18 26
104 797
30
99 353
Getriebeheber gemäß Abbildung bestücken.
98 404
98 655
99 345
98 700
98 401
Getriebeheber gemäß Abbildung an der Nabe aufbauen.
Nabenmutter entfernen. Hohlradträger mit Gleithammer 87 596 oder
Schlagdorn 99 074 entfernen.
Sitzt der Hohlradträger sehr fest, können drei M8 Schrauben mit
durchgehendem Gewinde als Abziehschrauben verwendet werden.
Achtung! Diese
Methode kann den Lagern Schä- den zufügen und erzeugt
Metallspäne. Es ist sehr wichtig, daß die Komponen- ten vor dem
Zusammenbau gereinigt werden.
Radlager vom Hohlradträger abnehmen.
Nabe mit Hilfe des Getriebehebers abnehmen.
104 041
87 596 /
104 042
99 074
104 038
98 402
Nabendichtung mit Gleithammer 87 596 entfernen.
104 039
87 596
Lageraußenringe mit einem Dorn hinaus- klopfen.
Distanzhülse, O-Ring und Paßscheiben ent- fernen.
Bremsexzenterwelle und Bremsträgerplatte entfernen. Das innere
Radlager mit Abzieher 587 428, 587 432, Zwischenlage 99 356 und
Hülse 99 351 (ohne Axiallager und Gewinde- zapfen) entfernen.
Blechring auf der Innen- seite des Lagers entfernen.
Kontrollieren, daß die vier Planetenräder sich leicht bewegen lassen und
keine Mißlaute erzeugen. Bei dem Verdacht, daß ein Lager defekt ist,
müssen alle vier Lager gleichzeitig ausgewechselt werden. Das
Nabengetriebe wird gemäß Servicehandbuch 09:03-0 instandgesetzt.
Achsschenkel
Zerlegen
Splint, der den Bremshebel hält, entfernen, und Bolzen aus der
Buchse herausklopfen.
Bremszylinder entfernen und so aufhängen, daß die Bremsschläuche
nicht beschädigt werden.
Bremszylinderträger entfernen.
Spurstange und eventuell vorhandene Lenk- schubstange mit Abzieher
98 724 entfernen.
104 045
Deckel für den unteren Achsschenkelzapfen entfernen. Der äußere
Lagerring kann sich lösen und herabfallen.
Den unteren Achsschenkelzapfen mit Lager und Feder entfernen.
Achtung! Das
Gewinde ist mit Sicherungsflüs- sigkeit gesichert. Ein vorsichtiges
Erwärmen kann erforderlich sein, um ein Nachlassen der
Sicherungsflüssig- keit zu bewirken.
Den oberen Achsschenkelzapfen mit Lager, Feder und Paßscheiben
entfernen.
Paßscheiben aufheben und beim Einbau benutzen.
104 046
Achsschenkel abnehmen.
Dichtringhalter und Dichtringe mit Gleit- hammer 87 596 entfernen.
Sicherungsring entfernen.
Antriebswellenlager mit einem Dorn abklopfen.
Lagerinnenringe der Achsschenkelzapfen in einer Presse mit Schaft 98
450 entfernen.
Antriebswelle herausziehen. Um die Antriebswelle herausziehen zu
können, muß die Differentialsperre mit Druckluft aktiviert werden.
! WARNUNG!
Schutzbrille tragen!
104 054
Lagerinnenring durch Schleifen einer Nut und durch anschließendes
Zerbrechen mit einem Kreuzmeißel entfernen. Antriebs- kreuzgelenk
vor Schleifstaub schützen.
Bevor das Achsgetriebe entfernt werden kann, müssen die Achsschenkel auf
beiden Seiten ent- fernt werden und die Antriebswellen aus dem
Achsgetriebe herausgezogen werden. Für Arbei- ten am Achsgetriebe siehe
Beschreibung im Heft 08:04-01.
Ausbau
Kardanwelle entfernen.
Getriebeheber gemäß Abbildung bestücken und am Achsgetriebe
aufbauen.
Muttern, die das Achsgetriebe halten, ent- fernen.
Achsgetriebe mit dem Getriebeheber entfer- nen.
Einbau
Anlageflächen von Achskörper und Achs- getriebe sorgfältig reinigen.
Einen Strang mit Dichtmittel auf die Anla- gefläche am
Getriebegehäuse auftragen, um jedes Loch herum und am gesamten
Flansch außerhalb der Löcher.
Getriebeheber gemäß Abbildung bestücken. 4 Achsgetriebe mit
Getriebeheber anbringen.
Muttern, die das Achsgetriebe halten, mit 300 Nm anziehen.
Lageraußenring der Antriebswelle mit dem Dorn 87 348 in den
Achsschenkel hinein- pressen.
Sicherungsring anbringen.
Die erste Dichtung mit dem Dorn 87 348 aufpressen.
Dichtringhalter schmieren und Dichtring mit dem Dorn 87 348
hineinpressen.
105 211
Achtung! Darauf
achten, daß die Dichtung rich- tig
herum montiert wird.
Dichtringhalter mit dem Dorn 98 290 in den Achsschenkel
hineinpressen.
Dichtringe für Achsschenkel mit dem Dorn 87 579 in die Achsschenkel
hineinpressen.
104 062
104 060
Lagerinnenringe mit dem Dorn 98 574 auf die Achsschenkel aufpressen.
104 856
87 348
Achsschenkel anheben und Antriebswelle in den Achsschenkel
einführen.
Achtung! Vorsichtig
vorgehen, damit die Dich- tungen nicht beschädigt werden.
Achsschenkel vorsichtig an Ort und Stelle schieben.
Zuerst den oberen und dann den unteren Achsschenkelzapfen einpassen.
Achtung! Vorsichtig
vorgehen, damit die Gewinde nicht beschädigt werden.
Gewinde mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.
Achsschenkelzapfen mit 1400 Nm anziehen.
Federn und Lageraußenringe der Achsschen- kelzapfen mit dem Dorn 87
579 anbringen.
Die alten Paßscheiben einlegen. Träger für Bremszylinder und den
unteren Deckel mit 135 Nm anziehen.
Eine Federwaage an der Spurstangenauf- nahme anbringen.
Kontrollieren, daß der Drehwiderstand ca. 130 N (ca. 13 kg) beträgt.
Bei Bedarf durch Einlegen oder Entfernen von Paßscheiben für den
oberen Achsschen- kelzapfen justieren.
Spurstange und Lenkschubstange anbrin- gen. Muttern der Kugelgelenke
mit 250 Nm und weiter bis zum nächsten Loch anziehen. Mit Splint
sichern.
Bremsträgerplatte, Bremsexzenterwelle und Bremszylinder anbringen.
Blechring auf der Innenseite des inneren Lagerrings anbringen, dabei
den Ring gemäß Abbildung richtig herum einbauen.
Entlüftung kontrollieren.
Das innere Radlager mit dem Dorn 87 550 am Achsschenkel anbringen.
Die äußeren Lagerringe mit Dorn 99 283 und Schaft 98 450 in die
Radnabe hinein- pressen.
ABS-Polrad in einer Presse mit Dorn 99 283
und Schaft 98 450 hineinpressen.
Radnabe auf den Achsschenkel setzen.
4 St. 1,3 mm dicke Paßscheiben am Achs- schenkel anbringen. Die
gesamte Dicke der Paßscheiben muß mindestens 5,2 mm betra- gen, um
ein meßbares Lagerspiel zu erhalten. Distanzhülse und einen O-Ring
montieren, um die Hülse zu halten.
104 066
Den inneren Lagerring auf dem Adapter 99 350 anbringen.
Radnabe anbringen.
104 068
Lager und Adapter an Stelle des Hohlradträ- gers montieren.
104 853
98 450
104 065
99 283
Gewinde des Achsschenkels hauchdünn einölen und Nabenmutter
aufschrauben. Mutter mit der Nuthülse 99 353 auf 400 Nm anziehen.
Die Nabe mindestens 5 Umdre- hungen rotieren und Mutter anschließend
bei rotierender Nabe auf 900 Nm anziehen.
Meßuhr 1 auf dem Magnetfuß an der Stirn der Hülse 99 351 anbringen.
Werkzeug 98 590 gemäß Abbildung anbrin- gen.
Abzieherschraube im Uhrzeigersinn mit 20 Nm anziehen. Nabe 5
Umdrehungen rotieren. Meßuhr auf Null stellen.
99 353
400 Nm
104 599
5r 900 Nm
99 351
1
20 Nm
5r
104 069
98 590
Abzieherschraube mit 20 Nm entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Nabe 5
Umdrehungen rotieren. Nabe so drehen, daß die Meßspitze an derselben
Stelle anliegt wie beim auf Null Stellen der Meßuhr. Meßuhr ablesen.
Werkzeug, Adapter und Nabe entfernen.
Dicke des Scheibenpaketes um den abgelese- nen Wert, das Lagerspiel,
verringern. Weitere 0 - 0,1 mm verringern, um die richtige Lager-
vorspannung zu erhalten.
99 351
1
Neues Scheibenpaket, Distanzhülse und O-Ring anbringen.
20 Nm
5r
104 841
98 590
Dichtring mit dem Dorn in die Nabe 99 283 hineinpressen. Innenseite
des Dichtrings mit Öl schmieren.
Nabe gemäß Abbildung mit Hilfe des Getrie- behebers aufbauen und auf
dem Achsschen- kel einpassen.
Achtung! Sehr
vorsichtig vorgehen, damit der Dichtring nicht beschädigt wird.
Achtung! Der
Getriebeheber wird eingesetzt, um eben diese Gefahr der Beschädi-
gung des Dichtrings zu verringern.
Keile und Gewinde des Achsschenkels hauchdünn einölen. Hohlradträger
anbrin- gen und Nabenmutter so weit wie möglich von Hand anziehen.
Getriebeheber entfernen.
Nabenmutter mit Nuthülse 99 353 auf 400 Nm anziehen. Die Nabe
mindestens 5
Umdrehungen rotieren und Mutter anschlie- ßend bei rotierender Nabe
auf 900 Nm anziehen.
Nabenmutter durch Stauchen der Mutter an drei Stellen in die Löcher
am Hohlradträger sichern.
Sicherungsring 26, Anlaufscheibe 23, Son-
nenrad 18, Anlaufscheibe 25 und Sicherungs-
104 797
ring 30 anbringen.
104 064
104 070
99 353
400 Nm
104 599
5r 900 Nm
23
25 18 26
30
Hauchdünn eingeölten O-Ring an der Plane- teneinheit anbringen.
Planeteneinheit mit Konen und Muttern anbringen. Muttern über Kreuz
mit 87 Nm anziehen.
Die hauchdünn eingeölte Dichtung am Dek- kel anbringen.
Anlaufscheibe und Deckel anbringen und Schrauben über Kreuz mit 39
Nm anziehen.
2
Die Nabe so drehen, daß die Markierungsli- nie 1 am Deckel gemäß
Abbildung horizon- tal ist.
Durch das Einfülloch 2 Öl bis zum untersten
Niveauloch 3 einfüllen. 3
Gewinde der Abzieherlöcher zur Hälfte mit Fett füllen und
Schutzstopfen hineindrücken.
104 858
1
Rad anbringen und Radmuttern bei Schei- benrädern mit Momenthülse 98
661 auf 600 Nm anziehen. Achse absenken.
Es ist nicht zulässig, Vorderachsträger zu richten. Das Werkzeug 99 369
ist entwickelt worden, um eine Kontrollmessung, ob der Vorderachsträger
gerade ist, zu ermöglichen. Ein Vorderachsträger, der die Prüfung nicht
besteht, muß ausgewechselt werden.
Beschreibung
Vorderachsträger und Werkzeug 99 369 gemäß
Abbildung 1 aufbauen.
Abbildung 1
1
3
4
5 6
109 150
2
! WARNUNG!
Die Bank muß im Boden fest montiert sein, da der Träger schwer ist.
WICHTIG! Die
Mutter 2 von Hand anziehen. Durch zu festes Anziehen kann der Konus des
Werkzeugs beschädigt werden.
Werkzeug 99 369
Befestigungsmutter + Scheibe (in 99 369 enthalten)
Gummiband (in 99 369 enthalten)
Anschlagwinkel
Magnetischer Halter
Maßband
Arbeitsbeschreibung
Achtung! Darauf
achten, daß das Gummiband ordentlich gestreckt ist.
Bei allen Messungen denselben Anschlagwinkel 4 und dasselbe Maßband
6 verwenden. Bei allen Messungen das Maßband auf dieselbe Weise
ablesen.
Wie folgt messen und den gemessenen Wert in das Meßprotokoll auf
Seite 6 eintragen.
Den Abstand A von der Ebene der Federbe- festigung zum Gummiband
messen. Siehe Abbildung 2.
Abbildung 2
109 151
A
Den Anschlagwinkel an der Kante des Mit- telloches anlegen. Den
Abstand B zwischen der Kante des Anschlagwinkels und der Spitze
des Stiftes messen. Siehe
Abbildung 3.
Abbildung 3
109 152
B
Den Anschlagwinkel an der Kante des Mit- telloches anlegen. Den
Abstand C zwischen dem Gummiband und der Kante des
Anschlagwinkels messen. Siehe
Abbildung 4.
Abbildung 4
C
109 527
Den Anschlagwinkel an der Kante des Mit- telloches anlegen. Den
Abstand D zwischen dem Gummiband und der Kante des
Anschlagwinkels messen. Siehe
Abbildung 5.
Abbildung 5
D
109 528
Die Messungen gemäß Schritt 1 bis 4 auch auf der anderen Seite
des Trägers durchfüh- ren.
Bei Arbeiten an luftgefederten Fahrzeugen stets Unterstellböcke
unter den Rahmen stellen. Luftfederbälge entleeren.
Bei einem Druckabfall in den Luftfederbälgen senkt sich der
Rahmen auf die Achsen. Dies geschieht, wenn:
Druckluftleitungen abgebaut werden.
Ein Luftfederbalg durchstochen oder beschädigt wird.
Spannung am Ventil zum Entleeren der Luftfederbälge anliegt.
Der Hebel des Niveausensors/Niveauventils nach unten
gedrückt wird.
Geschieht dies während Arbeiten unter einem nicht mit
Unterstellböcken gesicherten Fahrzeug, können schwere
Verletzungen die Folge sein.
Zum Anheben und Abstützen des Fahrzeugs die Anweisungen in
Hauptgruppe 0, Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken
abstützen, Arbeitsbeschreibung, befolgen.
! ACHTUNG!
Keinesfalls ausgebaute Luftfederbälge mit Druck beaufschlagen.
Hierdurch kann sich der Kolben im Unterteil vom Luftfederbalg
lösen.
AMI ist eine Vorderachse mit Einzelradaufhängung und Luftfederung.
Die Vorderradaufhängung des Fahrzeugs ist auf beiden Seiten mit einem
oberen und einem unteren Dreieckslenker aus Grauguß ausgestattet.
Zwischen diesen beiden Dreieckslenkern ist ein geschmiedeter
Achsschenkelträger in abgedichteten Kegelrollenlagern gelagert. Die
Dreieckslenker sind an den Längsträgern des Rahmens in wartungsfreien
Aufnahmen mit Gummilagern montiert.
Die Radaufhängung besteht aus einem Luftfederbalg und einem Stoßdämpfer
je Seite.
Der Luftfederbalg befindet sich zwischen dem Radhaus und der Oberseite
des Achsschenkelträgers. Der Stoßdämpfer ist in Gummilagern zwischen
einer Aufnahme am Rahmen und einer Aufnahme an der Unterseite des
Achsschenkelträgers angebaut.
Der Stabilisator befindet sich vor der Radaufhängung. Er ist mit
Gummilagern am Rahmen und über kugelgelagerte Verbindungsstangen am
Achsschenkelträger befestigt.
Die Vorderradnabe ist identisch mit der Vorderradnabe bei anderen
Vorderachsen. Sie ist im Werkstatthandbuch, Hauptgruppe 09, unter
Scheibenbremse, Vorderachse, Funktions- und Arbeitsbeschreibung
beschrieben.
Die Befestigung des Achsschenkelbolzens ist identisch mit der
Befestigung bei anderen Vorderachsen. Sie ist im Werkstatthandbuch,
Hauptgruppe 07, Vorderachse, Funktions- und Arbeitsbeschreibung,
beschrieben.
Das Erneuern der Dreieckslenker und ihrer Lager ist im
Werkstatthandbuch, Hauptgruppe 12, unter Luftfederung, Mechanik,
Arbeitsbeschreibung, beschrieben.
Bei Arbeiten an luftgefederten Fahrzeugen stets Unterstellböcke unter
den Rahmen stellen. Luftfederbälge entleeren.
Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Dazu die
Anweisungen in Hauptgruppe 0 unter Fahrzeug anheben und mit
Unterstellböcken abstützen befolgen.
Luftfederbälge vorn entleeren.
Rad abbauen.
Splint ausbauen und Mutter am Spurstangenkopf bis zum Ende des
Gewindes zurückschrauben.
Spurstangenkopf mit Abzieher 99 372 lösen.
Werkzeug so am Spurstangenkopf anbauen, daß die obere und untere
Backe parallel liegen.
Werkzeug von Hand mit einem Gabelschlüssel anziehen.
WICHTIG! Das
Werkzeug darf den Spurstangenkopf nicht lösen, sondern nur unter
Spannung setzen.
Leicht auf das Werkzeug oder die Außenseite des Spurhebels schlagen.
115 546
Schritte 7 und 8 wiedeholen, bis sich der Spurstangenkopf löst.
V-Block 98 401 muß dicht neben der Aufnahme auf dem Getriebeheber
sitzen. Andernfalls besteht die Gefahr, daß der Getriebeheber
umkippt.
Getriebeheber an die Radnabe anbauen und Adapter 99 345 auf die
Radbolzen schrauben.
WICHTIG! Bremseinstellschraube
nur bis zum Anschlag anziehen. Andernfalls kann eine Beschädigung
des Bremssattels die Folge sein.
Abdeckung von Bremseinstellschraube abhebeln. Schraube mit
Ringschlüssel
(8 mm) vorsichtig im Uhrzeigersinn drehen, um die Bremsen zu
betätigen.
98 404
98 700
98 402
98 401
103 082
98 405
Kabel von Verschleißindikator abziehen. ABS-Sensor mit Kabel und
Bremsschlauch abbauen. Zur Erleichterung des Ausbaus, die Schrauben
der Bremskammer lockern.
Stoßdämpfer von unterer Aufnahme lösen.
Radnabe mit Getriebeheber 587 313 anheben, bis die Dreieckslenker
horizontal sind.
Splinte auf der Unterseite der Luftfederbälge ausbauen.
Verbindungsstange des Stabilisators von Aufnahme am
Achsschenkelträger abbauen.
Schrauben lösen, mit denen der Achsschenkelträger am Dreieckslenker
befestigt ist.
Hinweis: Sicherstellen,
daß die Bremseinstellschraube so weit angezogen ist, daß sich der
Achsschenkelträger nicht drehen kann.
Achsschenkelträger und Radnabe mit Getriebeheber 587 313 von
Dreieckslenkern abbauen. In jedem Dreieckslenker ist eine der
Bohrungen mit einer Führungshülse versehen, die leicht klemmen kann.
Lagerlaufringe mit hydraulischem Hohlzylinder 99 003, Hydraulikpumpe
99 004, Gewindestange 99 012 sowie Dornen
99 096 und 87 292 einpressen.
Ring einbauen.
Hinweis: Dorn
99 243 gemäß Abbildung umbauen; siehe Abschnitt Abbildungen zur
Umrüstung bzw. Herstellung von Werkzeugen.
Bolzen in eine Presse einspannen und Lager mit Dorn 99 243 auf den
Bolzen pressen.
Lager fetten. Bolzen in Einbaulage am Achsschenkelträger bringen und
zweites Lager mit Ring einbauen.
Beide Lager mit Auszieherplatte 587 318 und Lagerabzieher 587 319 in
die korrekte Position pressen.
Kronenmutter aufschrauben und mit 25 Nm festziehen; dazu
Steckschlüssel 588 086 verwenden, um einen korrekten Sitz der Lager
in den Lagerlaufringen zu gewährleisten.
Kronenmutter abschrauben.
Distanz- und Dichtringe mit Dorn 82 342 einbauen. Dieser Dorn läßt
sich gemäß der Abbildung im Abschnitt Werkzeugabbildungen
herstellen.
Kronenmutter aufschrauben und mit 25 Nm festziehen. Bolzen
mindestens 10 Umdrehungen drehen. Anschließend Kronenmutter mit 220
Nm festziehen.
Kontrollieren, ob sich der Bolzen frei drehen läßt.
Gewindestange so zuschneiden und mit Beilegscheibe verschweißen, daß
der Abstand zwischen der Mitte der Welle und der Bohrung in der
Gewindestange 200 mm beträgt.
Federwaage in die Bohrung hängen und Gewindestange gemäß der
Abbildung in den Bolzen schieben. Die zum Drehen der Welle
erforderliche Kraft darf höchstens 50 Nm betragen.
Sicherungsschraube in die Kronenmutter eindrehen und mit 4 Nm
festziehen. Spritzschutzbleche einbauen.
Getriebeheber so unter das Fahrzeug schieben, daß Radnabe und
Achsschenkelträger korrekt am Dreieckslenker positioniert sind.
Vor dem Einbau sicherstellen, daß sich die Führungshülsen in den
Dreieckslenkern befinden.
Neue Schrauben der Dreieckslenker einölen.
Hinweis: Die
äußeren Schrauben für die Dreieckslenker dürfen nicht
wiederverwendet werden. Schrauben erneuern.
Schrauben mit 100 Nm und um weitere 60 +/- 5 Grad festziehen.
Stoßdämpfer an Aufnahmen am Achsschenkelträger anbauen. Mutter mit
90 Nm festziehen.
Getriebeheber und andere Werkzeuge von der Radnabe abbauen.
Splinte an der Unterseite der Luftfederbälge einbauen.
Bremsklötze so einstellen, daß sie die Bremsscheiben gerade
berühren. Bremseinstellschrauben um zwei "Klicks" herausdrehen.
Abdeckung an Bremseinstellschraube anbauen.
Kabel für den Verschleißindikator,
ABS-Sensor mit Kabel und Bremsschlauch anbauen. Schrauben der
Bremskammer mit 180 Nm festziehen.
Spurstange einbauen. Mutter mit 250 Nm festziehen und bis zum
nächsten Schlitz weiterdrehen. Splint erneuern.
Verbindungsstange des Stabilisators anbauen. Mit 135 Nm festziehen.
Die Hauptteile der Vorderachse sind Vorder- achsträger 1,
Achsschenkel 2,
Kugelgelenk 3,
Lenkschubstange 4,
Spurstange 5 und
Lenk-
spurhebel 6.
Die Spurstangenhebel sind an den Wellenzap- fen integriert.
Vorderachsträger
Der Vorderachsträger ist als I-Profil aus geschiedetem und vergütetem
legierten Stahl ausgeführt. Für die Befestigung der Federpa- kete sind
plane Flächen vorhanden, sowie an jedem Ende konische Löcher zur
Befestigung der Achsschenkelbolzen.
Das Maß A ist der Abstand zwischen der Rad- mitte und der Anlagefläche
der Federarmachs- träger (des Tiefbetts).
Vorderachsenzapfen
Die Vorderradnabe sitzt auf den Wellenzapfen, die ihrerseits mit
gelagerten Achsschenkelbol- zen auf der Achse montiert sind. Die Wellen-
zapfen haben zwei unterschiedliche Durchmesser. Der innere Durchmesser
ist 0.2 mm größer als der äußere.
Der obere Teile des Wellenzapfens ist mit Buch- sen und der untere Teil
mit konischen Rollenla- gern gelagert. Zwischen dem oberen Teil des
Wellenzapfens und dem Achsträger befindet sich eine Verschleißscheibe.
Beide Lagerungen sind eingefettet und mit Dichtringen versehen.
Die Radialkräfte werden zwischen Buchse und Rollenrager verteilt.
Axialkräfte (der Raddruck) werden über das Rollenlager vom
Achsschenkelbolzen aufgefan- gen.
Kugelgelenke sind an beiden Enden der Lenk- schubstange und der
Spurstange befestigt.
Die Kugelgelenke sind dauergeschmiert und benötigen keine
Wartungsschmierung.
Eine Schraubenfeder 1 gleicht
das durch Ver- schleiß entstehende Spiel durch Pressen des Kugelzapfens
gegen die obere Lagerfläche 2 aus.
Lenkschubstange
Die Lenkschubstange sitzt zwischen dem Lenk- arm des Lenkgetriebes und
dem Lenkspurhebel am Wellenzapfen. Das Kugelgelenk 1,
das sich am Lenkarm befindet, hat ein Gewinde und ist mit einer
Klemmhülse 2 gesichert.
Das Kugelgelenk, das im Lenkspurhebel sitzt, ist im Rohr 3 befestigt
und ist somit nicht aus- wechselbar.
Die Länge der Lenkschubstange wird durch Lösen der Klemmhülse und des
Kugelgelenkes am Lenkarm und durch Drehen des Kugelgelen- kes
eingestellt.
Es gibt zwei Typen von Spurstangen. Eine gerade mit Klemmhülsen an
beiden Enden und eine gebogene mit Einstellschrauben und Klemmhülse an
einem Ende.
Auf erstgenannten sitzen die Kugelgelenke 1 und 2 an
beiden Enden, mit Klemmhülsen befe- stigt 3.
Das eine Kugelgelenk hat ein Rechtsge- winde, das andere ein
Linksgewinde. Die Länge wird durch Lösen der Klemmhülsen und Drehen der
Spurstange justiert. Klemmschrauben und Muttern sind vor dem Anziehen
mit Moment zu reinigen und einzuschmieren, damit die vorge- schriebene
Klemmkraft erreicht wird.
Auf dem anderen Typ von Spurstangen sitzen ebenfalls Kugelgelenke 1 und 2 an
beiden Enden, aber die Länge wird mit einer Einstell- hülse 4 eingestellt.
Einstellhülsen haben Rechts- bzw. Linksge- winde.
Die mit Gewinde versehenen Teile des Einstell- mechanismus werden bei
der Herstellung mit Kupferpaste eingeschmiert, um Korrosion ent-
gegenzuwirken.
Achtung! Bei
jeder Inspektion muß der Ein- stellmechanismus der Spurstange auf
Spielfreiheit kontrolliert werden.
Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur mit Wagenhebern
angehoben wurde. Immer Unterstellböcke verwen- den. Bei Fahrzeugen
mit Luftfederung sind die Luftbälge zu entleeren.
Radmuttern lösen und Rad mit Radhebewa- gen 587 121 entfernen.
Bremsen lösen.
Bremstrommel entfernen. Gabel 587 980 oder Bremstrommelheber 587 994
verwen- den.
! WARNUNG!
Die Feder kann wegschnellen. Schutz- brille aufsetzen!
Die Rückholfeder der Bremsbacken entfer- nen.
Die Sicherungsringe für das Sicherungs- blech der Bremsbacken
entfernen. Das Sicherungsblech und die O-Ringe entfernen.
Die Bremsbacken und die O-Ringe entfer- nen.
Stopfen aus dem Mittelloch des Nabendek- kels herausschrauben und
eine 50 mm lange Vollgewinde-M20-Schraube eindrehen. Schraube
drehen, bis sich die Abdeckung löst.
Die achtkantige Nabenmutter mit Hülse 99 307 lösen. Ein Pfeil auf
der Mutter zeigt die Anzugsrichtung an.
Schrauben für Bremsnockenwelle und Veschleißanzeiger entfernen.
Gestängestel- ler entfernen und Bremsnockenwelle her- ausziehen.
Die Schrauben der Bremsträgerplatte her- ausschrauben und
Bremsträgerplatte entfer- nen.
07:0241
Den ABS-Sensor entfernen.
Bremszylinder entfernen und die Einheit aufhängen, damit die
Schläuche nicht bela- stet werden.
Bremszylinderbefestigung entfernen.
18 Spurstange und Lenkstrebe mit Abzieher 99 372 entfernen.
Sicherungsring und Schmiernippel entfer- nen. Oberen Deckel mit
einer Schraube oder mit Schmiernippel entfernen.
Die vier Schrauben des unteren Deckels ent- fernen. Den Deckel
mitsamt der Paßschei- ben entfernen.
99 311
07:0240
98 590
Deckel 99 298 und Spindel 99 013, sowie Zylinder 99 003 mit Einsatz
99 010 oder 99 011 und Hydraulikpumpe 99 004 aufset- zen.
Druckzylinder sorgfältig zentrieren. Pressen, bis die
Achsschenkelbolzen sich lösen.
Achtung! A-Maß
ist parallel.
Das Werkzeug entfernen und den Wellen- zapfen abheben. Die
Verschleißscheibe aufbewahren.
99 008
99 003
99 013
99 010
99 011
A
99 008
A
07:0243
A = A
Achsschenkelbolzen in einem Schraub- stock festmachen, wie in der
Abbildung. Achsschenkelbolzen mit Dorn 99 135 her- auspressen.
Buchse und Dichtring in der Spindel mit Dorn 87 502 herausdrücken.
Den unteren Dichtring mit einem Dorn her- ausklopfen. Darauf achten,
daß der Sitz des Dichtrings nicht beschädigt wird.
07:0246
Achtung! Darauf
achten, daß der Achsschenkel- bolzen nicht beschädigt wird.
Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur mit Wagenhebern angehoben
wurde. Immer Unterstellböcke verwen- den. Bei Fahrzeugen mit
Luftfederung sind die Luftbälge zu entleeren.
Vorderachse aufbocken.
Rad mit Radhebewagen 587 121 oder mit Gabel 587 980 entfernen.
Die Anschlüsse für Verschleißindikatoren und Potentiometer lösen.
Bremszylinder von der Jochplatte lösen. Einheit aufhängen, damit die
Schläuche nicht belastet werden.
Wichtig! Das
Loch für die Druckstange über- decken, z.B. mit Klebestreifen.
Den Stopfen 15 entfernen und die Brems- einstellung lösen.
Hebezeug 99 344 an der Jochplatte fest- schrauben. Hebezeug mit
Hilfe eines Zug- bands am Laufkran festmachen.
103 076
WICHTIG! Bremsen
im Laufkran oder Beheber festmachen, bevor die Jochplatte
abgeschraubt wird, sonst besteht Absturzgefahr.
103 933
15
99 344
Schrauben, welche die Jochplatte halten, entfernen, 5 Stk an der
Vorderachse und 6 Stk an der Hinterachse.
Bremssattel entfernen.
Wichtig! Den
Bremssattel so legen, daß der Balg über dem Gleitstift nicht
beschädigt wird.
Den Stopfen aus dem Mittelloch der Naben- kappe drehen und eine 50
mm lange M20- Vollgewinde-Schraube hineindrehen. Die Schraube
anziehen, bis die Kappe sich löst.
Die achtkantige Nabenmutter mit Hülse
99 307 lösen. Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugsrichtung an.
Die Distanzscheibe entfernen.
Schutzhülse 99 311 eindrehen und danach Zwischenstück 98 568
einsetzen.
1 Mit
Dorn 87 089 auf die konischen Kugella- ger des Achsschenkelbolzens
drücken. Dorn dabei gut zentrieren.
2 Außenseite
der Buchse mit Öl einschmie- ren. Der Schlitz in der Buchse muß zum
Achsträger zeigen. Buchse hineindrücken, bis sie auf gleicher Höhe mit
der Oberseite des Wellenzapfens ist. Dann Buchse bis zum Sitz des
Dichtrings drücken. Dorn
87 502 verwenden.
07:0247
87 089
Den oberen Dichtring mit dem Dorn 99 285 und dem Schaft 98 450
hineinklopfen. Das letzte Stück den Dichtring mit dem Adapter 99 156
und dem Dorn 88 247 hinunterklop- fen.
98 450
99 304
07:0249
Den unteren Dichtring mit Dorn 99 304 und 98 450 hineindrücken. Ring
und Sitz müssen frei von Fett und Öl sein. Damit sich der Dichtring
nicht löst, wenn der Wellen- zapfen montiert wird, muß die
Druckkraft etwa 20 Sekunden nach vollständigem Ein- pressen
nachwirken.
Den Achsschenkelbolzen und die Anlage- flächen des Bolzens im
Achsträger entfet- ten. Die Flächen müssen völlig fettfrei sein,
damit der Achsschenkelbolzen nach dem Einpressen an Ort und Stelle
bleibt.
Buchse, Dichtringe und Verschleißscheiben mit Fahrgestellfett
einfetten. Ein dünnes
Blechstück (ca. 0,5 mm) zuschneiden, wie 90
in der Abbildung gezeigt. Blech reichlich einfetten und auf den
unteren Dichtring set-
zen. Das Blech schützt den Dichtring, wenn 85
der Vorderachsträger angebracht wird.
07:0250
Gegen den oberen Dichtring im Wellenzap- fen die Verschleißscheibe
mit
ein wenig Fett befestigen. Den Wellenzap- fen vorsichtig auf den
Achsträger heben.
Das Schutzblech wegziehen.
07:0251
Das Kegelrollenlager des Achsschenkelbol- zens einfetten. Mit
Handkraft den Achs- schenkelbolzen in die richtige Lage hochdrücken.
Ihn 5 mm zurückziehen und erneut in die richtige Lage hochdrücken.
Auf diese Art und Weise vermeidet man, daß die Lippe des oberen
Dichtrings in die falsche Richtung umgeklappt wird.
Deckel 99 298 und Spindel 99 013, sowie Zylinder 99 003 mit Einsatz
99 010 oder 99 011 und Hydraulikpumpe 99 004 aufset- zen.
Druckzylinder sorgfältig zentrieren.
Achsschenkelbolzen mit 150 kN einpressen.
A A
Den Lageraußenring durch Klopfen anbrin- gen.
Den unteren Deckel und die Paßscheiben, die vorher entfernt wurden,
montieren. Die Schrauben des Deckels mit 135 Nm festzie- hen.
Deckel mit Sicherungsring anbringen.
07:0252
A = A
Fett in die oberen und unteren Schmiernip- pel füllen. Das Lager und
die Buchsen müs- sen ordentlich geschmiert werden, damit der
Drehwiderstand gering bleibt.
Das Kugelgelenk der Lenkschubstange im Lenkspurhebel befestigen. Die
Spurstange montieren und die Mutter mit 250 Nm fest- ziehen. Die
Mutter bis zum nächsten Loch weiterdrehen und mit einem Splint
sichern.
Bremszylinderbefestigung anbringen. Schrauben mit 50 Nm + 90 Grad
anziehen.
50 Nm
+
07_0257
o 90
Bremsträgerplatte anbringen und Schrau- ben mit 20 Nm anziehen.
Sicherungsflüssig- keit 561 029 verwenden.
Bremsnockenwelle einfetten und an ihrem Platz anbringen.
Gestängesteller mit Ver- schleißanzeiger wie in der Abbildung
gezeigt ansetzen und die Schrauben am Ende der Achse mit 70 Nm
anziehen.
Den Bremszylinder am Fahrzeug montieren. Muttern mit 100 Nm
anziehen.
O-Ringe anbringen und Ankerbolzen mit Fett 329 481 einschmieren.
07_0260
70Nm
Die Bremsbacken, die O-Ringe, das Siche- rungsblech und die
Sicherungsringe montie- ren. Für die Sicherungsringe das Werkzeug 87
153 verwenden.
Die Rückholfeder der Bremsbacken mit dem Werkzeug 87 015 anbringen.
! WARNUNG!
Die Feder kann wegschnellen. Schutz- brille aufsetzen!
9 Schutzhülse 99 311 anbringen, Wellenzap- fen mit Fahrgestellfett
einschmieren und Nabe einschieben. Wenn der Zapfen nicht eingeschmiert
ist, bleibt das Lager bei Betrieb hängen.
Die Schutzhülse entfernen, die Distanz- scheibe hauchdünn einölen
und anbringen.
09_0466
99 311
Die Position der Scheibe im Verhältnis zur Achse markieren. Das
geschieht, um sicher- zustellen, daß die Scheibe nicht verdreht
wird, wenn die Mutter angezogen wird.
Nabenmutter und Gewinde des Wellenzap- fens hauchdünn einölen.
Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugs- richtung an.
Es ist sehr wichtig, daß sich die Nabe wäh- rend des Anziehens
dreht!
Mutter mit 300 Nm anziehen.
Achtung! Wenn
die Mutter sich von Hand schrauben läßt, muß eine neue Mutter
verwendet werden.
Distanzscheibe und Hülse markieren, dann Mutter weitere 45˚ (eine
Achtkante) anzie- hen.
WICHTIG! Die
Scheibe darf sich beim Andre- hen nicht bewegen.
Kontrollieren, daß der O-Ring des Naben- deckels nicht beschädigt
ist. Die Anlageflä- che des Deckels gegen die Nabe einfetten und den
Deckel anbringen. Den Stopfen ein- schrauben und mit 10 Nm anziehen.
Staub von der Bremstrommel abwaschen. Besondere Sorgfalt bei der
Oberfläche der Trommel in der Nähe der Nabe walten las- sen. Schmutz
zwischen Nabe, Bremstrom- mel und Felge erzeugt Vibrationen.
07_0279
Das Rad montieren und die hauchdünn ein- geölten Muttern kreuzweise
mit 600 Nm anziehen. Drehmomentschlüssel oder Schrauber mit
Drehmomentsteckschlüssel 98 661 verwenden.
Das Kugelgelenk der Lenkschubstange im Lenkspurhebel befestigen. Die
Spurstange montieren und die Mutter mit 250 Nm fest- ziehen. Die
Mutter bis zum nächsten Loch weiterdrehen und mit einem Splint
sichern.
Schutzhülse 99 311 anbringen, siehe Abschnitt Trommelbremse.
Wellenzapfen mit Fahrgestellfett einschmieren und Nabe einschieben.
Die Schutzhülse entfernen, die Distanz- scheibe hauchdünn einölen
und anbringen.
Die Position der Scheibe im Verhältnis zur Achse markieren. Das
geschieht, um sicher- zustellen, daß die Scheibe nicht verdreht
wird, wenn die Mutter angezogen wird.
Nabenmutter und Gewinde des Wellenzap- fens hauchdünn einölen.
Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugs- richtung an.
Es ist sehr wichtig, daß sich die Nabe wäh- rend des Anziehens
dreht! Mutter mit
300 Nm anziehen.
Achtung! Wenn
die Mutter sich von Hand schrauben läßt, muß eine neue Mutter
verwendet werden.
Distanzscheibe und Hülse markieren, dann Mutter weitere 45˚ (eine
Achtkante) anzie- hen.
WICHTIG! Die
Scheibe darf sich beim Andre- hen nicht bewegen.
Kontrollieren, daß der O-Ring des Naben- deckels nicht beschädigt
ist.
Die Anlagefläche des Deckels gegen die Nabe einfetten und den Deckel
anbringen. Den Stopfen einschrauben und mit 10 Nm anziehen.
Das Hebezeug 99 344 im Bremssattel fest- schrauben.
Wichtig! Das
Loch für die Druckstange mit Klebestreifen überdecken.
Hebezeug mit Zugband in einem Laufkran oder einem Werkstattkran
festmachen.
103 076
99 344
Bremsen an ihren Platz heben und Schrau- ben anziehen. Nach
Möglichkeit einen Momentumwandler verwenden. Schrauben mit 530 Nm
anziehen.
Das Hebezeug entfernen.
Wichtig! Klebeband
vom Loch entfernen.
Den Bremszylinder anbringen. Darauf ach- ten, daß die
Feststellbremse gelöst ist.
Die Beläge so einstellen, daß sie gerade gegen die Scheibe gehen.
Zwei ”Klick” zurückschrauben. Nun stimmt das Spiel. Den Stopfen 15
auf den Einstellmechanis- mus setzen.
15
103 933
Kabel für Verschleißanzeiger und Potentio- meter anbringen.
Das Rad montieren und die hauchdünn ein- geölten Muttern kreuzweise
mit 600 Nm anziehen. Drehmomentschlüssel oder Schrauber mit
Drehmomentsteckschlüssel 98 661 verwenden.