Scania Angetriebene Vorderachse AMD900

 

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Scania Angetriebene Vorderachse AMD900

 


 

 

1 587 797

07:02-01

Ausgabe 1 de


 

Angetriebene Vorderachse AMD900


 

 

103056

 

Arbeitsbeschreibung


 


 

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© Scania CV AB 1997-04, Sweden

Inhalt


 

Allgemeines Wichtig 3

Explosionszeichnungen 4

Arbeitsbeschreibung Zerlegen Nabe 10

Nabengetriebe 14

Achsschenkel 14

Antriebswelle 16

Achskörper 17

Nabengetriebe 18

Zusammenbau Nabengetriebe 18

Achskörper 19

Antriebswelle 20

Achsschenkel 21

Nabe 23

Daten 27


 

Wichtig

Eine saubere Arbeitsumgebung ist bei Achsgetrieben und Radna- ben Voraussetzung für ordnungsgemäßes Funktionieren und für eine lange Lebensdauer.

Die Außenseite und benachbarte Teile immer reinigen, um das Eindringen von Verunreinigungen in das Achsgetriebe/Nabe beim Ausbau aus dem Achskörper zu verhindern.

Bevor das Getriebe zusammengebaut wird, alle Teile, sowohl alte als auch neue, reinigen.

Alle beweglichen Teile müssen vor dem Einbau geschmiert wer- den.

Schmiermittel immer gemäß den Empfehlungen im Servicehand- buch, Gruppe 0, verwenden.

Explosionszeichnung


 

22 24 19

21

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22 20


 


 

36


 

29 25

15 23 30 18


 

26 23


 


 

31


 

32 35


 

33 34


 

37 38

16

14 28


 


 

11

7


 

27

17


 

6

9


 

1 10

12

13

103 864

 

4


 


 

Nabengetriebe Vorderachsnabe


 

  1. Antriebswelle

  2. Nadellager

  3. Sicherungsring

  4. Lagerinnenring

  5. Mutter

  6. Dichtung

  7. Dichtung

  8. Dichtung

  9. Dichtringhalter

  10. Muffe

  11. Dichtringhalter

  12. Lager

  13. Sicherungsring

  14. Planetenradträger

  15. Deckel

  16. Hohlrad

  17. Hohlradträger

  18. Sonnenrad

  19. Zahnrad

  20. Lagerzapfen

  21. Sicherungsring

  22. Anlaufscheibe

  23. Anlaufscheibe

  24. Nadellager

  25. Anlaufscheibe

  26. Sicherungsring

  27. Sicherungsring

  28. O-Ring

  29. Dichtung

  30. Sicherungsring

  31. Sechskantschraube

  32. Federscheibe

  33. Stiftschraube

  34. Konus

  35. Mutter

  36. Stopfen

  37. Magnetschraube

  38. O-Ring


 


 

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24

25 21


 


 

22

20 1

17 2

3

19 14 4 3

16 15

18


 


 

7

18

16

19

17

23 22

24

6

5

28 30

27

29

26


 

10 9


 

8

103 862

 

25 12 11

13


 

Achskörper


 

  1. Achskörper

  2. Stopfen

  3. Dichtring

  4. Magnetschraube

  5. Schraube

  6. Sechskantmutter

  7. Achsschenkel

  8. Stange

  9. Klammer

  10. Schraube

  11. Mutter

  12. Einstellhülse

  13. Kugelgelenk

  14. Mutter

  15. Splint

  16. Achsschenkelzapfen

  17. Lager

  18. Dichtung

  19. Feder

  20. Paßscheibe

  21. Träger

  22. O-Ring

  23. Deckel

  24. Sechskantschraube

  25. Schmiernippel

  26. Stopfen

  27. Muffe

  28. Stiftschraube

  29. Mutter

  30. Achsgetriebe


 


 

15

16

7

 


 

1

 


 

14

3

2


 

4

5

 


 

8

 


 

11

 


 

9

10

 


 

13

12

 


 

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2

 

6

 

103 832

 

Vorderradnabe mit ABS


 

  1. Radnabe

  2. Rollenlager

  3. O-Ring

  4. Distanzhülse

  5. Paßscheibe

  6. Blechring

  7. Dichtring

  8. Polrad

  9. Magnetschraube

  10. O-Ring

  11. Radschraube

  12. Radmutter

  13. Mutternkappe

  14. Deckel

  15. Muffe

  16. Sensor

Arbeitsbeschreibung


 

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Nabe


 

Zerlegen

  1. Vorderachse anheben und aufbocken. Rad / Räder abnehmen.


     

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    104 073

     

  2. Bremstrommel mit den Abziehschrauben 87 368 abnehmen. Bremsbacken entfernen.


     

    104072

     

    87 368


     

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    104 034

     

  3. Öl ablassen.

  4. Deckel und äußere Anlaufscheibe entfernen.

  5. Muttern, die die Planeteneinheit halten, lösen, aber mit ein paar Umdrehungen belassen. An der Seite der Planeteneinheiten klopfen, um die Konen zu lösen.


     

  6. Die Kunststoffstopfen für die Abzieherlö- cher entfernen.

  7. Planeteneinheit mit Abzieherschrauben 87 368 entfernen.


     

  8. Sicherungsring 30, Anlaufscheibe 25, Son-

    nenrad 18, Anlaufscheibe 23 und Sicherungs-

    ring 26 entfernen.


     

    104037

     

  9. Nabenmutter mit Nuthülse 99 353 entfernen.


     

    image

    image

    104 035

     

    87 368


     

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    104 036

     

    23

     

    25 18 26

    104 797

     

    30


     

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    99 353

  10. Getriebeheber gemäß Abbildung bestücken.


     

    98 404

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    98 655


     

    99 345


     

    98 700


     

    98 401


     


     

  11. Getriebeheber gemäß Abbildung an der Nabe aufbauen.


     

  12. Nabenmutter entfernen. Hohlradträger mit Gleithammer 87 596 oder Schlagdorn 99 074 entfernen.

    • Sitzt der Hohlradträger sehr fest, können drei M8 Schrauben mit durchgehendem Gewinde als Abziehschrauben verwendet werden.

      Achtung! Diese Methode kann den Lagern Schä- den zufügen und erzeugt Metallspäne. Es ist sehr wichtig, daß die Komponen- ten vor dem Zusammenbau gereinigt werden.


       

  13. Radlager vom Hohlradträger abnehmen.

  14. Nabe mit Hilfe des Getriebehebers abnehmen.


     

    image

    104 041

     

    87 596 /

    104 042

     

    99 074

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    104 038

     

    98 402

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  15. Nabendichtung mit Gleithammer 87 596 entfernen.


     


     

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    104 039

     

    87 596


     

  16. Lageraußenringe mit einem Dorn hinaus- klopfen.

  17. Distanzhülse, O-Ring und Paßscheiben ent- fernen.


     

  18. Bremsexzenterwelle und Bremsträgerplatte entfernen. Das innere Radlager mit Abzieher 587 428, 587 432, Zwischenlage 99 356 und Hülse 99 351 (ohne Axiallager und Gewinde- zapfen) entfernen. Blechring auf der Innen- seite des Lagers entfernen.


 

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104 043

 

587 432


 

99 351

99 356


 

104 044

 

587 428

Nabengetriebe

Kontrollieren, daß die vier Planetenräder sich leicht bewegen lassen und keine Mißlaute erzeugen. Bei dem Verdacht, daß ein Lager defekt ist, müssen alle vier Lager gleichzeitig ausgewechselt werden. Das Nabengetriebe wird gemäß Servicehandbuch 09:03-0 instandgesetzt.


 

Achsschenkel


 

Zerlegen

  1. Splint, der den Bremshebel hält, entfernen, und Bolzen aus der Buchse herausklopfen.

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  2. Bremszylinder entfernen und so aufhängen, daß die Bremsschläuche nicht beschädigt werden.

  3. Bremszylinderträger entfernen.

  4. Spurstange und eventuell vorhandene Lenk- schubstange mit Abzieher 98 724 entfernen.

    104 045

     

  5. Deckel für den unteren Achsschenkelzapfen entfernen. Der äußere Lagerring kann sich lösen und herabfallen.

  6. Den unteren Achsschenkelzapfen mit Lager und Feder entfernen.

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    Achtung! Das Gewinde ist mit Sicherungsflüs- sigkeit gesichert. Ein vorsichtiges Erwärmen kann erforderlich sein, um ein Nachlassen der Sicherungsflüssig- keit zu bewirken.


     

  7. Den oberen Achsschenkelzapfen mit Lager, Feder und Paßscheiben entfernen.

    • Paßscheiben aufheben und beim Einbau benutzen.

    104 046

     

  8. Achsschenkel abnehmen.


     

  9. Dichtringhalter und Dichtringe mit Gleit- hammer 87 596 entfernen.


     

  10. Sicherungsring entfernen.


     

  11. Antriebswellenlager mit einem Dorn abklopfen.


     

  12. Lagerinnenringe der Achsschenkelzapfen in einer Presse mit Schaft 98 450 entfernen.


 

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104 047

 

104 050

 

87 596


 

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104 051

 

104 053

 

98 450

Antriebswelle


 

Zerlegen

  1. Antriebswelle herausziehen. Um die Antriebswelle herausziehen zu können, muß die Differentialsperre mit Druckluft aktiviert werden.


     

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    WARNUNG!

    Schutzbrille tragen!


     

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    104 054

     

  2. Lagerinnenring durch Schleifen einer Nut und durch anschließendes Zerbrechen mit einem Kreuzmeißel entfernen. Antriebs- kreuzgelenk vor Schleifstaub schützen.

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Achskörper


 

Zerlegen

  1. Dichtringhalter mit den zwei Abziehern 587 316 und 587 317 herausziehen.


     

  2. Sicherungsring entfernen.


     

  3. Antriebswellenlager mit Abzieher 587 316

    und 587 317 herausziehen.

  4. Hülse entfernen.

587 317


 

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104 055

 

587 316


 

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104 598

 

587 317


 

104 056

 

587 316

Achsgetriebe

Bevor das Achsgetriebe entfernt werden kann, müssen die Achsschenkel auf beiden Seiten ent- fernt werden und die Antriebswellen aus dem Achsgetriebe herausgezogen werden. Für Arbei- ten am Achsgetriebe siehe Beschreibung im Heft 08:04-01.


 

Ausbau

  1. Kardanwelle entfernen.

  2. Getriebeheber gemäß Abbildung bestücken und am Achsgetriebe aufbauen.

  3. Muttern, die das Achsgetriebe halten, ent- fernen.

  4. Achsgetriebe mit dem Getriebeheber entfer- nen.

Einbau

  1. Anlageflächen von Achskörper und Achs- getriebe sorgfältig reinigen.

  2. Einen Strang mit Dichtmittel auf die Anla- gefläche am Getriebegehäuse auftragen, um jedes Loch herum und am gesamten Flansch außerhalb der Löcher.

  3. Getriebeheber gemäß Abbildung bestücken. 4 Achsgetriebe mit Getriebeheber anbringen.

Muttern, die das Achsgetriebe halten, mit 300 Nm anziehen.


 

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300 Nm


 

98 404


 


 

99 145

98 700


 

98 402

104 057

 

98 655

Achskörper


 

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Zusammenbau

  1. Muffe 10 und Lager 12 mit Dorn 87 441 und

    Schaft 98 450 im Achskörper anbringen.

  2. Sicherungsring anbringen.

  3. Halter für den Dichtring schmieren. Inne- ren und äußeren Dichtring mit Dorn 99 191 und Schaft 98 450 in den Dichtringhalter hineinpressen.

    Achtung! Darauf achten, daß die Dichtung richtig herum montiert wird.

  4. Dichtringhalter mit Dorn 87 441 und

    Schaft 98 450 im Achskörper anbringen.

    105 209

     

  5. Mit dem Finger überprüfen, daß die Rollen im Lager richtig liegen.


 

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104 598

 

12 10


 

87 441

98 450


 

104 805

 

12 10

Antriebswelle


 

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Zusammenbau

  1. Staubschutz am inneren Teil der Antriebs- welle gegen das Antriebskreuzgelenk anbrin- gen. Dichtung mit Klebstoff 305 088 kleben.

  2. Lagerinnenringe mit dem Dorn 99 352 an der Antriebswelle anbringen.


     

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    104 058

     

           
     
     
       

     

  3. Differentialsperre mit Druckluft aktivieren. 4 Antriebswelle im Achskörper anbringen.

  1. Den Raum zwischen dem Staubschutz und dem Dichtringhalter mit Fett füllen, siehe Abbildung.

  2. Antriebswelle in das Achsgetriebe hinein- schieben.

105 215

 

Achtung! Die Rollen müssen im Lager des Achskörpers ordnungsgemäß liegen.


 

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Achsschenkel


 

Zusammenbau

  1. Lageraußenring der Antriebswelle mit dem Dorn 87 348 in den Achsschenkel hinein- pressen.

  2. Sicherungsring anbringen.


     

    image

       
       
     
             

     

  3. Die erste Dichtung mit dem Dorn 87 348 aufpressen.

  4. Dichtringhalter schmieren und Dichtring mit dem Dorn 87 348 hineinpressen.


     

    image

    105 211

     

    Achtung! Darauf achten, daß die Dichtung rich- image tig herum montiert wird.

  5. Dichtringhalter mit dem Dorn 98 290 in den Achsschenkel hineinpressen.


     

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  6. Dichtringe für Achsschenkel mit dem Dorn 87 579 in die Achsschenkel hineinpressen.


     

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    104 062

     

    104 060

     

  7. Lagerinnenringe mit dem Dorn 98 574 auf die Achsschenkel aufpressen.


     

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    104 856

     

    87 348

  8. Achsschenkel anheben und Antriebswelle in den Achsschenkel einführen.

    Achtung! Vorsichtig vorgehen, damit die Dich- tungen nicht beschädigt werden.

  9. Achsschenkel vorsichtig an Ort und Stelle schieben.

  10. Zuerst den oberen und dann den unteren Achsschenkelzapfen einpassen.

    Achtung! Vorsichtig vorgehen, damit die Gewinde nicht beschädigt werden.

  11. Gewinde mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.

  12. Achsschenkelzapfen mit 1400 Nm anziehen.


     

  13. Federn und Lageraußenringe der Achsschen- kelzapfen mit dem Dorn 87 579 anbringen.

  14. Die alten Paßscheiben einlegen. Träger für Bremszylinder und den unteren Deckel mit 135 Nm anziehen.


     

  15. Eine Federwaage an der Spurstangenauf- nahme anbringen. Kontrollieren, daß der Drehwiderstand ca. 130 N (ca. 13 kg) beträgt. Bei Bedarf durch Einlegen oder Entfernen von Paßscheiben für den oberen Achsschen- kelzapfen justieren.

  16. Spurstange und Lenkschubstange anbrin- gen. Muttern der Kugelgelenke mit 250 Nm und weiter bis zum nächsten Loch anziehen. Mit Splint sichern.

  17. Bremsträgerplatte, Bremsexzenterwelle und Bremszylinder anbringen.


 

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104 061

 

104052

 

130 N

Nabe


 

Zusammenbau

  1. Blechring auf der Innenseite des inneren Lagerrings anbringen, dabei den Ring gemäß Abbildung richtig herum einbauen.

  2. Entlüftung kontrollieren.

  3. Das innere Radlager mit dem Dorn 87 550 am Achsschenkel anbringen.


     

  4. Die äußeren Lagerringe mit Dorn 99 283 und Schaft 98 450 in die Radnabe hinein- pressen.

  5. ABS-Polrad in einer Presse mit Dorn 99 283

    und Schaft 98 450 hineinpressen.

  6. Radnabe auf den Achsschenkel setzen.


     

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  7. 4 St. 1,3 mm dicke Paßscheiben am Achs- schenkel anbringen. Die gesamte Dicke der Paßscheiben muß mindestens 5,2 mm betra- gen, um ein meßbares Lagerspiel zu erhalten. Distanzhülse und einen O-Ring montieren, um die Hülse zu halten.


     

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    104 066

     

  8. Den inneren Lagerring auf dem Adapter 99 350 anbringen.

  9. Radnabe anbringen.

    104 068

     

  10. Lager und Adapter an Stelle des Hohlradträ- gers montieren.


     

    image

    image

    104 853

     

    98 450

    104 065

     

    99 283


     

  11. Gewinde des Achsschenkels hauchdünn einölen und Nabenmutter aufschrauben. Mutter mit der Nuthülse 99 353 auf 400 Nm anziehen. Die Nabe mindestens 5 Umdre- hungen rotieren und Mutter anschließend bei rotierender Nabe auf 900 Nm anziehen.


     

  12. Meßuhr 1 auf dem Magnetfuß an der Stirn der Hülse 99 351 anbringen.

  13. Werkzeug 98 590 gemäß Abbildung anbrin- gen.

  14. Abzieherschraube im Uhrzeigersinn mit 20 Nm anziehen. Nabe 5 Umdrehungen rotieren. Meßuhr auf Null stellen.


     

    image

    99 353


     

    400 Nm

    104 599

     

    5r 900 Nm


     

    image

    99 351


     

    1


     

    20 Nm

    5r

    104 069

     

    98 590


     

  15. Abzieherschraube mit 20 Nm entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Nabe 5 Umdrehungen rotieren. Nabe so drehen, daß die Meßspitze an derselben Stelle anliegt wie beim auf Null Stellen der Meßuhr. Meßuhr ablesen.

  16. Werkzeug, Adapter und Nabe entfernen.

    Dicke des Scheibenpaketes um den abgelese- nen Wert, das Lagerspiel, verringern. Weitere 0 - 0,1 mm verringern, um die richtige Lager- vorspannung zu erhalten.


     

    image

    99 351


     

    1


     


     

  17. Neues Scheibenpaket, Distanzhülse und O-Ring anbringen.

20 Nm

5r

104 841

 

98 590


 

  1. Dichtring mit dem Dorn in die Nabe 99 283 hineinpressen. Innenseite des Dichtrings mit Öl schmieren.


     

  2. Nabe gemäß Abbildung mit Hilfe des Getrie- behebers aufbauen und auf dem Achsschen- kel einpassen.

    Achtung! Sehr vorsichtig vorgehen, damit der Dichtring nicht beschädigt wird.

    Achtung! Der Getriebeheber wird eingesetzt, um eben diese Gefahr der Beschädi- gung des Dichtrings zu verringern.

  3. Keile und Gewinde des Achsschenkels hauchdünn einölen. Hohlradträger anbrin- gen und Nabenmutter so weit wie möglich von Hand anziehen.

  4. Getriebeheber entfernen.


     

  5. Nabenmutter mit Nuthülse 99 353 auf 400 Nm anziehen. Die Nabe mindestens 5

    Umdrehungen rotieren und Mutter anschlie- ßend bei rotierender Nabe auf 900 Nm anziehen.

  6. Nabenmutter durch Stauchen der Mutter an drei Stellen in die Löcher am Hohlradträger sichern.


     

  7. Sicherungsring 26, Anlaufscheibe 23, Son-

    nenrad 18, Anlaufscheibe 25 und Sicherungs-

    104 797

     

    ring 30 anbringen.


     

    image

    image

    image

    104 064

     

    104 070

     

    99 353


     

    400 Nm

    104 599

     

    5r 900 Nm


     

    image

    23

     

    25 18 26

    30

  8. Hauchdünn eingeölten O-Ring an der Plane- teneinheit anbringen.

  9. Planeteneinheit mit Konen und Muttern anbringen. Muttern über Kreuz mit 87 Nm anziehen.

  10. Die hauchdünn eingeölte Dichtung am Dek- kel anbringen.

  11. Anlaufscheibe und Deckel anbringen und Schrauben über Kreuz mit 39 Nm anziehen.


     

    image

    2

  12. Die Nabe so drehen, daß die Markierungsli- nie 1 am Deckel gemäß Abbildung horizon- tal ist.

  13. Durch das Einfülloch 2 Öl bis zum untersten

    Niveauloch 3 einfüllen. 3

  14. Gewinde der Abzieherlöcher zur Hälfte mit Fett füllen und Schutzstopfen hineindrücken.

    104 858

     

    1


     

  15. Rad anbringen und Radmuttern bei Schei- benrädern mit Momenthülse 98 661 auf 600 Nm anziehen. Achse absenken.

Daten

Allgemeines Ölfüllmenge Achsgetriebe..........................................13,5 dm3 Ölfüllmenge Nabengetriebe RH731.............................0,8 dm3 Ölqualität .................... Siehe Gruppe 0 oder Betriebsanleitung Dichtmittel für Achskörper ......................................... 304 088

Sicherungsflüssigkeit für Achsschenkelzapfen........... 561 200

Klebstoff für Staubschutz............................................ 305 088


 

Einstell- und Kontrollmaße

Drehwiderstand Achsschenkel ....................................... 130 N

Vorspannung Radlager ................................................. 0,1 mm


 

Anzugsmomente Nabenmutter .......................... 400 Nm und weiter auf 900 Nm

Muttern Achsgetriebe .................................................. 300 Nm

Achsschenkelzapfen .................................................. 1400 Nm

Träger Bremszylinder.................................................. 135 Nm

Unterer Deckel Achsschenkelzapfen .......................... 135 Nm Kugelgelenke Achsschenkel ....................................... 250 Nm

und bis zum nächsten

Sicherungsloch Muttern Planeteneinheit ................................................ 87 Nm

Deckel Nabe .................................................................. 39 Nm Radmuttern Scheibenrad ............................................. 600 Nm

Spezialwerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Anordnung

87 348

Dorn

AM1

87 368

Abziehschraube

AM1

87 441

Dorn

AM1

87 550

Dorn

AD2

87 579

Dorn

R1

87 596

Gleithammer

D2

98 290

Dorn

G3

98 401

Enthalten im Aufspannvorrichtungssatz

98 400F1

98 402

Enthalten im Aufspannvorrichtungssatz

98 400F1

98 404

Enthalten im Aufspannvorrichtungssatz

98 400F1

98 450

Schaft

AM1

98 574

Dorn

R1

98 590

Abzieher

AD1

98 655

Enthalten im Aufspannvorrichtungssatz

98 400F2

98 661

Momenthülse

AD1

98 700

Enthalten im Aufspannvorrichtungssatz

98 400F1

98 724

Abzieher

AM2

99 074

Schlagdorn

D1

99 145

Aufspannstrebe

F2

99 191

Dorn

G4

99 283

Dorn

AD/AS4

99 345

Adapter

B2

99 350

Adapter

AM3

99 351

Hülse

AM3

99 352

Montagehülse

AM3

99 353

Nuthülse

AM3S

99 356

Stützdorn

AD/AS1,C5


 

Hilfswerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Anordnung

587 313

Getriebeheber

-

587 316

Abzieher

-

587 317

Abzieher

-

587 428

Abzieher

-

587 432

Abzieher

-


 

image

1 710 646

07:01-05

Ausgabe 1 de


 

Kontrollmessung des Vorderachsträgers


 

image

07_0273

 

Arbeitsbeschreibung


 

© Scania CV AB 1998, Sweden


 

© Scania CV AB 1998, Sweden

Kontrollmessung des Vorderachsträgers


 

Es ist nicht zulässig, Vorderachsträger zu richten. Das Werkzeug 99 369 ist entwickelt worden, um eine Kontrollmessung, ob der Vorderachsträger gerade ist, zu ermöglichen. Ein Vorderachsträger, der die Prüfung nicht besteht, muß ausgewechselt werden.


 

Beschreibung

Vorderachsträger und Werkzeug 99 369 gemäß

Abbildung 1 aufbauen.

Abbildung 1


 

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1

3

4

6

109 150

 

2


 

image

image

image

WARNUNG!

Die Bank muß im Boden fest montiert sein, da der Träger schwer ist.


 

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WICHTIG! Die Mutter 2 von Hand anziehen. Durch zu festes Anziehen kann der Konus des Werkzeugs beschädigt werden.

  1. Werkzeug 99 369

  2. Befestigungsmutter + Scheibe (in 99 369 enthalten)

  3. Gummiband (in 99 369 enthalten)

  4. Anschlagwinkel

  5. Magnetischer Halter

  6. Maßband

    Arbeitsbeschreibung


     

    Achtung! Darauf achten, daß das Gummiband ordentlich gestreckt ist.


     

    Bei allen Messungen denselben Anschlagwinkel 4 und dasselbe Maßband 6 verwenden. Bei allen Messungen das Maßband auf dieselbe Weise ablesen.


     

    Wie folgt messen und den gemessenen Wert in das Meßprotokoll auf Seite 6 eintragen.

    1. Den Abstand A von der Ebene der Federbe- festigung zum Gummiband messen. Siehe Abbildung 2.


       

      image

      Abbildung 2


       

      109 151

       

      A


       

    2. Den Anschlagwinkel an der Kante des Mit- telloches anlegen. Den Abstand B zwischen der Kante des Anschlagwinkels und der Spitze des Stiftes messen. Siehe

      Abbildung 3.

      Abbildung 3


       

      image

      109 152

       

      B

    3. Den Anschlagwinkel an der Kante des Mit- telloches anlegen. Den Abstand C zwischen dem Gummiband und der Kante des Anschlagwinkels messen. Siehe

      Abbildung 4.

      image

      Abbildung 4


       

      C


       

      109 527

       

    4. Den Anschlagwinkel an der Kante des Mit- telloches anlegen. Den Abstand D zwischen dem Gummiband und der Kante des Anschlagwinkels messen. Siehe

      Abbildung 5.

      image

      Abbildung 5


       

      D


       

      109 528

       

    5. Die Messungen gemäß Schritt 1 bis 4 auch auf der anderen Seite des Trägers durchfüh- ren.


       

      Meßprotokoll

      FAHRGESTELLNUMMER : DATUM : GEMESSEN VON :


       

      MASS

      LINKE SEITE

      RECHTE SEITE

      UNTERSCHIED

      RECHTS- LINKS

      MAXIMAL

      ZULÄSSIGER UNTERSCHIED

      A

      mm

      mm

      mm

      4 mm

      B

      mm

      mm

      mm

      3 mm

      C

      mm

      mm

      mm

      2 mm

      D

      mm

      mm

      --

      --

      UNTERSCHIED C-D

      mm

      mm

      --

      1 mm


       

      BESTANDEN

       

      NICHT BESTANDEN

       

      image image 07:01-50

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      image

      image

      Ausgabe 1 de


       

      Einzelradaufhängung - Vorderachse (AMI700)


       

      image

      115 857

       

      Arbeitsbeschreibung

      Inhalt

      Sicherheitshinweise 3

      Explosionszeichnung 5

      Beschreibung 6

      Technische Daten 7

      Spezialwerkzeuge 8

      Rollenlager im Achsschenkelträger erneuern

      Ausbau 10

      Zerlegen 13

      Zusammenbauen 17

      Einbau 21

      Werkzeugabbildungen 23

      Sicherheitshinweise


       

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      ACHTUNG!

      Bei Arbeiten an luftgefederten Fahrzeugen stets Unterstellböcke unter den Rahmen stellen. Luftfederbälge entleeren.


       

      image


       

      Bei einem Druckabfall in den Luftfederbälgen senkt sich der Rahmen auf die Achsen. Dies geschieht, wenn:

      • Druckluftleitungen abgebaut werden.

      • Ein Luftfederbalg durchstochen oder beschädigt wird.

      • Spannung am Ventil zum Entleeren der Luftfederbälge anliegt.

      • Der Hebel des Niveausensors/Niveauventils nach unten gedrückt wird.

      Geschieht dies während Arbeiten unter einem nicht mit Unterstellböcken gesicherten Fahrzeug, können schwere Verletzungen die Folge sein.

      Zum Anheben und Abstützen des Fahrzeugs die Anweisungen in Hauptgruppe 0, Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen, Arbeitsbeschreibung, befolgen.


       

      image

      image

      ACHTUNG!

      Keinesfalls ausgebaute Luftfederbälge mit Druck beaufschlagen. Hierdurch kann sich der Kolben im Unterteil vom Luftfederbalg lösen.


       

      image


       

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      © Scania CV AB 1999, Sweden

      Einzelradaufhängung - Vorderachse (AMI)


       

      image


       

      1. Luftfederbalg

      2. Stoßdämpfer

      3. Oberer Dreieckslenker

      4. Unterer Dreieckslenker

      5. Achsschenkelträger

      6. Aufnahme, Gummilager

      7. Aufnahme, Rollenlager

      8. Stabilisator

      9. Niveausensor

Einzelradaufhängung - Vorderachse (AMI)

AMI ist eine Vorderachse mit Einzelradaufhängung und Luftfederung.

Die Vorderradaufhängung des Fahrzeugs ist auf beiden Seiten mit einem oberen und einem unteren Dreieckslenker aus Grauguß ausgestattet. Zwischen diesen beiden Dreieckslenkern ist ein geschmiedeter Achsschenkelträger in abgedichteten Kegelrollenlagern gelagert. Die Dreieckslenker sind an den Längsträgern des Rahmens in wartungsfreien Aufnahmen mit Gummilagern montiert.

Die Radaufhängung besteht aus einem Luftfederbalg und einem Stoßdämpfer je Seite.

Der Luftfederbalg befindet sich zwischen dem Radhaus und der Oberseite des Achsschenkelträgers. Der Stoßdämpfer ist in Gummilagern zwischen einer Aufnahme am Rahmen und einer Aufnahme an der Unterseite des Achsschenkelträgers angebaut.

Der Stabilisator befindet sich vor der Radaufhängung. Er ist mit Gummilagern am Rahmen und über kugelgelagerte Verbindungsstangen am Achsschenkelträger befestigt.

Die Vorderradnabe ist identisch mit der Vorderradnabe bei anderen Vorderachsen. Sie ist im Werkstatthandbuch, Hauptgruppe 09, unter Scheibenbremse, Vorderachse, Funktions- und Arbeitsbeschreibung beschrieben.

Die Befestigung des Achsschenkelbolzens ist identisch mit der Befestigung bei anderen Vorderachsen. Sie ist im Werkstatthandbuch, Hauptgruppe 07, Vorderachse, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, beschrieben.

Das Erneuern der Dreieckslenker und ihrer Lager ist im Werkstatthandbuch, Hauptgruppe 12, unter Luftfederung, Mechanik, Arbeitsbeschreibung, beschrieben.

Einzelradaufhängung - Vorderachse (AMI)


 

Arbeitsbeschreibung


 

Technische Daten


 

Allgemeines

Max. zulässige Achslast 7500 kg


 

Anzugsdrehmoment

Kronenmutter, Spurstangenkopf 250 Nm, dann weiter bis zum nächsten Schlitz Einstellhülse an Spurstange 170 Nm

Schraube an Bremskammer 180 Nm

Radmutter 1. Stufe 60 Nm. 2. Stufe: 600 Nm

Schraube, Achsschenkelträger an Dreieckslenker

100 Nm und weitere 60 +/- 5 Grad

Stoßdämpferaufnahme 90 Nm

Verbindungsstange, Stabilisator 135 Nm Kronenmutter, Bolzen an Achsschenkelträger 220 Nm Sicherungsschraube/Kronenmutter 4 Nm

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugbrett

image

87 292 Dorn


 

image

image

98 401 V-Block


 

image

98 402 Halterung Aufspannvorr.

image

Achse


 

image

image

image

98 405

Aufspannstrebe


 

98 405

 

98 700

Kurze Aufspannvorr. Achse


 

98 700

       

 

  1. 404 Endmitnehmerbefestigung


     


     

    image

    image

    image

  2. 003 Hydraulischer Hohlzylinder


 

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image

99 004 Hydraulikpumpe


 

image

image

99 012 Gewindestange


 

image

image

99 096 Dorn


 

image

99 243 Dorn


 

87 292


 


 

00 1849

 

98 401 F2


 

00 1899

 

98 402 F2


 


 

00_1643

 

114 965

 

98 404 F2


 


 

15 802

 

00 1646

 

99 003 H1


 

109 403

 

99 004 H1


 

99 012 H1


 


 

109 431

 

99 096


 

114 963

 

99 243

114 964

 

image


 

image

image

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugbrett

99 345 Adapter


 

image

99 372 Abzieher


 

image

Andere Werkzeuge


 

image

99 345


 

image

103 516

 

99 372

B2


 

112 151

 

AM3


 

Nummer Bezeichnung


 

image

587 054 Drehmomentschlüssel


 

image

587 313 Getriebeheber


 

image

587 318 Auszieherplatte


 

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587 319 Lagerabzieher


 

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587 320 Doppelarmabzieher


 

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588 086 Steckschlüssel


 

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Achsschenkelträger


 

Rollenlager im Achsschenkelträger erneuern


 

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image

ACHTUNG!

Bei Arbeiten an luftgefederten Fahrzeugen stets Unterstellböcke unter den Rahmen stellen. Luftfederbälge entleeren.


 

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  1. Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Dazu die Anweisungen in Hauptgruppe 0 unter Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen befolgen.

  2. Luftfederbälge vorn entleeren.

  3. Rad abbauen.

  4. Splint ausbauen und Mutter am Spurstangenkopf bis zum Ende des Gewindes zurückschrauben.

  5. Spurstangenkopf mit Abzieher 99 372 lösen.


     

  6. Werkzeug so am Spurstangenkopf anbauen, daß die obere und untere Backe parallel liegen.

  7. Werkzeug von Hand mit einem Gabelschlüssel anziehen.

    WICHTIG! Das Werkzeug darf den Spurstangenkopf nicht lösen, sondern nur unter Spannung setzen.


     

  8. Leicht auf das Werkzeug oder die Außenseite des Spurhebels schlagen.

    115 546

     

  9. Schritte 7 und 8 wiedeholen, bis sich der Spurstangenkopf löst.


     

    image

    99 372


     

    image

    115 545

     

    99 372

  10. Getriebeheber 587 313 mit V-Block 98 401, Halterung Aufspannvorr. Achse 98 402, kurzer Aufspannvorr. Achse 98 700, Endmitnehmerbefestigung 98 404, Befestigungsplatte 98 655 und Adapter

    99 345 anbauen.


     

    image

    99 345


     

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    image

    ACHTUNG!

    V-Block 98 401 muß dicht neben der Aufnahme auf dem Getriebeheber sitzen. Andernfalls besteht die Gefahr, daß der Getriebeheber umkippt.


     

    image


     

  11. Getriebeheber an die Radnabe anbauen und Adapter 99 345 auf die Radbolzen schrauben.

    image

    WICHTIG! Bremseinstellschraube nur bis zum Anschlag anziehen. Andernfalls kann eine Beschädigung des Bremssattels die Folge sein.


     

  12. Abdeckung von Bremseinstellschraube abhebeln. Schraube mit Ringschlüssel

    (8 mm) vorsichtig im Uhrzeigersinn drehen, um die Bremsen zu betätigen.

    98 404


     

    98 700

    98 402


     

    98 401

    103 082

     

    98 405


     

    image

  13. Kabel von Verschleißindikator abziehen. ABS-Sensor mit Kabel und Bremsschlauch abbauen. Zur Erleichterung des Ausbaus, die Schrauben der Bremskammer lockern.

  14. Stoßdämpfer von unterer Aufnahme lösen.

    image

  15. Radnabe mit Getriebeheber 587 313 anheben, bis die Dreieckslenker horizontal sind.

  16. Splinte auf der Unterseite der Luftfederbälge ausbauen.

  17. Verbindungsstange des Stabilisators von Aufnahme am Achsschenkelträger abbauen.


     

    image

  18. Schrauben lösen, mit denen der Achsschenkelträger am Dreieckslenker befestigt ist.

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Bremseinstellschraube so weit angezogen ist, daß sich der Achsschenkelträger nicht drehen kann.


     

  19. Achsschenkelträger und Radnabe mit Getriebeheber 587 313 von Dreieckslenkern abbauen. In jedem Dreieckslenker ist eine der Bohrungen mit einer Führungshülse versehen, die leicht klemmen kann.

Zerlegen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugbrett

87 292 Dorn


 

image

99 003 Hydraulischer Hohlzylinder


 

image

99 004 Hydraulikpumpe


 

image

99 012 Gewindestange


 

image

99 096 Dorn


 

image

99 243 Dorn


 

image

Andere Werkzeuge


 

image

87 292


 

image


 

00 1849

 

99 003


 

09 403

 

99 004


 

image


 

image

99 012


 

image


 

109 431

 

99 096


 

image


 

114 963

 

99 243

R1


 

H1


 

H1


 

H1


 

AM1


 

114 964

 

G3


 

Nummer Bezeichnung


 

image

587 054 Drehmomentschlüssel


 

image

587 318 Auszieherplatte


 

image

587 319 Lagerabzieher


 

image

587 320 Doppelarmabzieher


 

image

588 086 Steckschlüssel


 

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Achsschenkelträger


 

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  1. Achsschenkelträger

  2. Bolzen

  3. Rollenlager

  4. Distanzring

  5. Dichtring

  6. Ring

  7. Kontermutter

  8. Spritzschutz

  9. Schraube

  10. Schmiernippel

  1. Achsschenkelträger und Radnabe auf dem Getriebeheber lassen.

    Hinweis: Die Vorgehensweise ist bei oberem und unterem Lager identisch.


     

  2. Auf beiden Seiten des Achsschenkelträgers den Bereich um die Lager reinigen.

  3. Ggf. Führungshülsen ausbauen.

    image

  4. Schrauben und Spritzschutzbleche auf beiden Seiten des Achsschenkelträgers abbauen. Ausgetretenes Fett abwischen.


     

  5. Sicherungsschraube der Kronenmutter herausdrehen und Kronenmutter mit Steckschlüssel 588 086 abschrauben.


     

    image

  6. Ring ausbauen.

  7. Dichtring heraushebeln und Distanzring aus Achsschenkelträger ausbauen.


     

    image

  8. Bolzen mit Abzieher 587 320 herausziehen.

  9. Bolzen in eine Presse einspannen und Lager

    mit Dorn 99 243 herunterpressen. image

    image

  10. Alte Lagerlaufringe mit einem Messingdorn aus dem Achsschenkelträger ausbauen.


     

  11. Lagergehäuse sorgfältig reinigen.

Zusammenbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugbrett

87 292 Dorn


 

image

99 003 Hydraulischer Hohlzylinder


 

image

99 004 Hydraulikpumpe


 

image

99 012 Gewindestange


 

image

99 096 Dorn


 

image

99 243 Dorn


 

image

Andere Werkzeuge


 

image

87 292


 

image


 

00 1849

 

99 003 H1


 

image

109 403

 

99 004 H1


 

image


 

110 188

 

99 012 H1


 

image


 

109 431

 

99 096


 

image

114 963

 

99 243


 

114 964

 

Nummer Bezeichnung


 

image

587 054 Drehmomentschlüssel


 

image

587 318 Auszieherplatte


 

image

587 319 Lagerabzieher


 

image

588 086 Steckschlüssel


 

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Zusammenbauen


 


 

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  1. Lagerlaufringe mit hydraulischem Hohlzylinder 99 003, Hydraulikpumpe

    99 004, Gewindestange 99 012 sowie Dornen

    99 096 und 87 292 einpressen.

  2. Ring einbauen.

    Hinweis: Dorn 99 243 gemäß Abbildung umbauen; siehe Abschnitt Abbildungen zur Umrüstung bzw. Herstellung von Werkzeugen.


     

    image

  3. Bolzen in eine Presse einspannen und Lager mit Dorn 99 243 auf den Bolzen pressen.

  4. Lager fetten. Bolzen in Einbaulage am Achsschenkelträger bringen und zweites Lager mit Ring einbauen.


     

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  5. Beide Lager mit Auszieherplatte 587 318 und Lagerabzieher 587 319 in die korrekte Position pressen.

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  6. Kronenmutter aufschrauben und mit 25 Nm festziehen; dazu Steckschlüssel 588 086 verwenden, um einen korrekten Sitz der Lager in den Lagerlaufringen zu gewährleisten.


     

  7. Kronenmutter abschrauben.


     

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  8. Distanz- und Dichtringe mit Dorn 82 342 einbauen. Dieser Dorn läßt sich gemäß der Abbildung im Abschnitt Werkzeugabbildungen herstellen.


     

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  9. Kronenmutter aufschrauben und mit 25 Nm festziehen. Bolzen mindestens 10 Umdrehungen drehen. Anschließend Kronenmutter mit 220 Nm festziehen.

  10. Kontrollieren, ob sich der Bolzen frei drehen läßt.


     

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  11. Gewindestange so zuschneiden und mit Beilegscheibe verschweißen, daß der Abstand zwischen der Mitte der Welle und der Bohrung in der Gewindestange 200 mm beträgt.

  12. Federwaage in die Bohrung hängen und Gewindestange gemäß der Abbildung in den Bolzen schieben. Die zum Drehen der Welle erforderliche Kraft darf höchstens 50 Nm betragen.

  13. Sicherungsschraube in die Kronenmutter eindrehen und mit 4 Nm festziehen. Spritzschutzbleche einbauen.

  14. Lagergehäuse fetten.

Einbau


 

Andere Werkzeuge


 

Nummer Bezeichnung


 

image

587 054 Drehmomentschlüssel


 

image


 

  1. Getriebeheber so unter das Fahrzeug schieben, daß Radnabe und Achsschenkelträger korrekt am Dreieckslenker positioniert sind.

  2. Vor dem Einbau sicherstellen, daß sich die Führungshülsen in den Dreieckslenkern befinden.

  3. Neue Schrauben der Dreieckslenker einölen.

    Hinweis: Die äußeren Schrauben für die Dreieckslenker dürfen nicht wiederverwendet werden. Schrauben erneuern.


     

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  4. Schrauben mit 100 Nm und um weitere 60 +/- 5 Grad festziehen.


     

  5. Stoßdämpfer an Aufnahmen am Achsschenkelträger anbauen. Mutter mit 90 Nm festziehen.

  6. Getriebeheber und andere Werkzeuge von der Radnabe abbauen.

  7. Splinte an der Unterseite der Luftfederbälge einbauen.

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  8. Bremsklötze so einstellen, daß sie die Bremsscheiben gerade berühren. Bremseinstellschrauben um zwei "Klicks" herausdrehen. Abdeckung an Bremseinstellschraube anbauen.


     

  9. Kabel für den Verschleißindikator,

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    ABS-Sensor mit Kabel und Bremsschlauch anbauen. Schrauben der Bremskammer mit 180 Nm festziehen.


     

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  10. Spurstange einbauen. Mutter mit 250 Nm festziehen und bis zum nächsten Schlitz weiterdrehen. Splint erneuern.


     

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  11. Verbindungsstange des Stabilisators anbauen. Mit 135 Nm festziehen.

  12. Rad anbauen.


     

  13. Unterstellböcke unter dem Rahmen entfernen.

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Abbildungen zur Umrüstung bzw. Herstellung von Werkzeugen


 

114 131

 

Umrüstung Werkzeug 99 243

image

74.5


 

65

 

7.3

 

75

 

61


 

114 126

 

72.5


 

Herstellung von Werkzeug 82 342


 

image

1 585 426

07:01-01

Ausgabe 2 de


 

Vorderachse


 

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07_0273

 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

© Scania 1998, Sweden

Inhalt


 

Funktionsbeschreibung

Explosionszeichnung 4

Allgemeines 5

Vorderachsträger 5

Wellenzapfen 5

Kugelgelenke 6

Lenkschubstange 6

Spurstange 7


 

Arbeitsbeschreibung

Vorderachsträger 8

Kugelgelenke Kontrolle des Spiels. 8

Ausbau 9

Einbau 9

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Inhalt

Auswechseln der Achsschen- kelbolzenlagerung

Zerlegen der Achse mit Trommelbremse 10

Zerlegen der Achse mit Scheibenbremse 14

Zusammenbau 18

Einstellen der Lagervorspan- nung

.......................................................................21

Lenkspurhebel auswechseln 22

Montieren des Rades mit Nabe

Zusammenbau der Nabe

mit Trommelbremse 23

Zusammenbau der Nabe

mit Scheibenbremse 27

Technische Daten Anzugsmoment 30

Einstellwerte 30

Spezialwerkzeug 31

Vorderachse


 

image


 

1

Vorderachsträger

17

Deckel

2

Vorderachsenzapfen

18

Schraube

3

Schraube

19

Schmiernippel

4

Mutter

20

Spurstange

5

Stopfen/ABS-Sensor

21

Kugelgelenk

6

Achsschenkelbolzen

22

Sicherungsmutter

7

Buchse

23

Schraube

8

O-Ring

24

Hülse

9

O-Ring

25

Einstellhülse

10

Scheibe

26

Mutter

11

Achsschenkelbolzenlager

27

Splint

12

Dichtring

28

Lenkspurhebel

13

Dichtring

29

Schraube

14

Paßscheibe

30

Hülse

15

Schmiernippel

31

Bremszylinderträger

16

Deckel

   

Funktionsbeschreibung


 


 

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Allgemeines

Die Hauptteile der Vorderachse sind Vorder- achsträger 1, Achsschenkel 2, Kugelgelenk 3,

Lenkschubstange 4, Spurstange und Lenk-

spurhebel 6.

Die Spurstangenhebel sind an den Wellenzap- fen integriert.


 

Vorderachsträger

Der Vorderachsträger ist als I-Profil aus geschiedetem und vergütetem legierten Stahl ausgeführt. Für die Befestigung der Federpa- kete sind plane Flächen vorhanden, sowie an jedem Ende konische Löcher zur Befestigung der Achsschenkelbolzen.

Das Maß A ist der Abstand zwischen der Rad- mitte und der Anlagefläche der Federarmachs- träger (des Tiefbetts).

Vorderachsenzapfen

Die Vorderradnabe sitzt auf den Wellenzapfen, die ihrerseits mit gelagerten Achsschenkelbol- zen auf der Achse montiert sind. Die Wellen- zapfen haben zwei unterschiedliche Durchmesser. Der innere Durchmesser ist 0.2 mm größer als der äußere.

Der obere Teile des Wellenzapfens ist mit Buch- sen und der untere Teil mit konischen Rollenla- gern gelagert. Zwischen dem oberen Teil des Wellenzapfens und dem Achsträger befindet sich eine Verschleißscheibe.

Beide Lagerungen sind eingefettet und mit Dichtringen versehen.

Die Radialkräfte werden zwischen Buchse und Rollenrager verteilt.

Axialkräfte (der Raddruck) werden über das Rollenlager vom Achsschenkelbolzen aufgefan- gen.

Kugelgelenke

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Kugelgelenke sind an beiden Enden der Lenk- schubstange und der Spurstange befestigt.

Die Kugelgelenke sind dauergeschmiert und benötigen keine Wartungsschmierung.

Eine Schraubenfeder gleicht das durch Ver- schleiß entstehende Spiel durch Pressen des Kugelzapfens gegen die obere Lagerfläche aus.


 

Lenkschubstange


 

Die Lenkschubstange sitzt zwischen dem Lenk- arm des Lenkgetriebes und dem Lenkspurhebel am Wellenzapfen. Das Kugelgelenk 1, das sich am Lenkarm befindet, hat ein Gewinde und ist mit einer Klemmhülse gesichert.

Das Kugelgelenk, das im Lenkspurhebel sitzt, ist im Rohr befestigt und ist somit nicht aus- wechselbar.

Die Länge der Lenkschubstange wird durch Lösen der Klemmhülse und des Kugelgelenkes am Lenkarm und durch Drehen des Kugelgelen- kes eingestellt.


 

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07:0011

 

1 2 3

Spurstange

Es gibt zwei Typen von Spurstangen. Eine gerade mit Klemmhülsen an beiden Enden und eine gebogene mit Einstellschrauben und Klemmhülse an einem Ende.


 

Auf erstgenannten sitzen die Kugelgelenke und an beiden Enden, mit Klemmhülsen befe- stigt 3. Das eine Kugelgelenk hat ein Rechtsge- winde, das andere ein Linksgewinde. Die Länge wird durch Lösen der Klemmhülsen und Drehen der Spurstange justiert. Klemmschrauben und Muttern sind vor dem Anziehen mit Moment zu reinigen und einzuschmieren, damit die vorge- schriebene Klemmkraft erreicht wird.


 

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Auf dem anderen Typ von Spurstangen sitzen ebenfalls Kugelgelenke und an beiden Enden, aber die Länge wird mit einer Einstell- hülse eingestellt.

Einstellhülsen haben Rechts- bzw. Linksge- winde.


 

Die mit Gewinde versehenen Teile des Einstell- mechanismus werden bei der Herstellung mit Kupferpaste eingeschmiert, um Korrosion ent- gegenzuwirken.


 

Achtung! Bei jeder Inspektion muß der Ein- stellmechanismus der Spurstange auf Spielfreiheit kontrolliert werden.

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07:0237

 

1 3 2

Arbeitsbeschreibung


 

Vorderachsträger

Das Richten, Verändern oder Reparieren des

07_0273

 

Vorderachsträgers ist nicht zulässig. image

Ein beschädigter Vorderachsträger muß ausge- wechselt werden.


 

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Kugelgelenke

Eine Vorraussetzung für die lange Lebensdauer eines Kugelgelenkes ist eine einwandfreie Staubabdichtung.

Ist die Staubabdichtung beschädigt, dringt Schmutz in das Kugelgelenk, was zur Folge hat, daß dieses schnell verschlissen wird.

07_0281

 

Da eine Feder im Kugelgelenk den Verschleiß kompensiert, hat auch ein verschlissenes Kugel- gelenk den Anschein, spielfrei zu sein.

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Verschleiß im Kugelgelenk wird durch einpres- sen des Kugelzapfens in das Kugelgelenk, wodurch die Feder zusammengedrückt wird, kontrolliert.

Die Kugelgelenke müssen regelmäßig laut War- tungsplan kontrolliert werden.


 

Kontrolle des Spiels im Kugelgelenk

  1. Die Lenkung drehen, bis die Räder gerade stehen.


     

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  2. Die Meßuhr 98 075 in einer Linie mit dem Kugelzapfen auf dem Magnetfußstativ 587 250 befestigen.


     

  3. Das Kugelgelenk zusammenpressen und das Spiel ablesen.


     

  4. Wenn das Spiel größer als 2,0 mm ist, muß das Kugelgelenk ausgewechselt werden.

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Ausbau

Abzieher 99 372 verwenden.


 

Einbau

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  1. Das Kugelgelenk in das Verbindungsrohr A

    schrauben.

    07_0282

     

    Es ist wichtig, daß beide Kugelgelenke gleich weit in das Verbindungsrohr eige- schraubt sind (A=A).


     

    Achtung! Es ist wichtig, daß die Einstellhülse symmetrisch in den Gewindeteilen, in der Verbindungsstange und dem Kugelgelenk plaziert wird.


     

  2. Die Kronenmutter mit 250 Nm festziehen und bis zum nächsten Sicherungsloch wei- terdrehen und mit dem Splint sichern.


     

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  3. Die Vorspur einstellen und die Klemm- hülse(n) festschrauben.


     

  4. Prüfen, ob sich die Spurstange ein wenig vor- und zurückdrehen läßt.


 

Achtung! Die Einstellung der Länge der Spur- stange wird entweder mit der Ein- stellhülse oder durch Drehen der Verbindungsstange vorgenommen.

Auswechseln der Achs- schenkelbolzenlagerung


 

Zerlegen der Achse mit Trommelbremsen

  1. Vorderachse aufbocken.


     

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    WARNUNG!

    Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur mit Wagenhebern angehoben wurde. Immer Unterstellböcke verwen- den. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung sind die Luftbälge zu entleeren.


     

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  2. Radmuttern lösen und Rad mit Radhebewa- gen 587 121 entfernen.

  3. Bremsen lösen.


     

  4. Bremstrommel entfernen. Gabel 587 980 oder Bremstrommelheber 587 994 verwen- den.


     

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    WARNUNG!

    Die Feder kann wegschnellen. Schutz- brille aufsetzen!


     

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  5. Die Rückholfeder der Bremsbacken entfer- nen.


     

  6. Die Sicherungsringe für das Sicherungs- blech der Bremsbacken entfernen. Das Sicherungsblech und die O-Ringe entfernen.


 

  1. Die Bremsbacken und die O-Ringe entfer- nen.

  2. Stopfen aus dem Mittelloch des Nabendek- kels herausschrauben und eine 50 mm lange Vollgewinde-M20-Schraube eindrehen. Schraube drehen, bis sich die Abdeckung löst.


 

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  1. Die achtkantige Nabenmutter mit Hülse 99 307 lösen. Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugsrichtung an.


     

  2. Die Distanzscheibe entfernen.


 

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11 Die Schutzhülse 99 311 eindrehen.


 

  1. Abzieher 98 590 ansetzen. Zwischenstück 98 568 verwenden. Nabe vorsichtig abzie- hen.


     

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  2. Schrauben für Bremsnockenwelle und Veschleißanzeiger entfernen. Gestängestel- ler entfernen und Bremsnockenwelle her- ausziehen.


     

  3. Die Schrauben der Bremsträgerplatte her- ausschrauben und Bremsträgerplatte entfer- nen.


     

    07:0241

     

  4. Den ABS-Sensor entfernen.

  5. Bremszylinder entfernen und die Einheit aufhängen, damit die Schläuche nicht bela- stet werden.


     

  6. Bremszylinderbefestigung entfernen.


 

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18 Spurstange und Lenkstrebe mit Abzieher 99 372 entfernen.


 

  1. Sicherungsring und Schmiernippel entfer- nen. Oberen Deckel mit einer Schraube oder mit Schmiernippel entfernen.


     

  2. Die vier Schrauben des unteren Deckels ent- fernen. Den Deckel mitsamt der Paßschei- ben entfernen.


     

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    99 311


     

    07:0240

     

    98 590


     

  3. Deckel 99 298 und Spindel 99 013, sowie Zylinder 99 003 mit Einsatz 99 010 oder 99 011 und Hydraulikpumpe 99 004 aufset- zen. Druckzylinder sorgfältig zentrieren. Pressen, bis die Achsschenkelbolzen sich lösen.


     

    Achtung! A-Maß ist parallel.


     

  4. Das Werkzeug entfernen und den Wellen- zapfen abheben. Die Verschleißscheibe aufbewahren.


     

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    99 008

    99 003

    99 013

    99 010

     

    99 011

     

    A


     

    99 008


     

    A


     

    07:0243

     

    A = A

  5. Achsschenkelbolzen in einem Schraub- stock festmachen, wie in der Abbildung. Achsschenkelbolzen mit Dorn 99 135 her- auspressen.


     

  6. Buchse und Dichtring in der Spindel mit Dorn 87 502 herausdrücken.


     

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  7. Den unteren Dichtring mit einem Dorn her- ausklopfen. Darauf achten, daß der Sitz des Dichtrings nicht beschädigt wird.


 

07:0246

 

Achtung! Darauf achten, daß der Achsschenkel- bolzen nicht beschädigt wird.


 

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99 135


 

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07:0245

 

07:0244

 

87 502

Zerlegen der Achse und Scheibenbremse


 

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WARNUNG!

Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur mit Wagenhebern angehoben wurde. Immer Unterstellböcke verwen- den. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung sind die Luftbälge zu entleeren.


 

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  1. Vorderachse aufbocken.

  2. Rad mit Radhebewagen 587 121 oder mit Gabel 587 980 entfernen.

  3. Die Anschlüsse für Verschleißindikatoren und Potentiometer lösen.

  4. Bremszylinder von der Jochplatte lösen. Einheit aufhängen, damit die Schläuche nicht belastet werden.

    Wichtig! Das Loch für die Druckstange über- decken, z.B. mit Klebestreifen.

  5. Den Stopfen 15 entfernen und die Brems- einstellung lösen.


     

  6. Hebezeug 99 344 an der Jochplatte fest- schrauben. Hebezeug mit Hilfe eines Zug- bands am Laufkran festmachen.

    103 076

     

    WICHTIG! Bremsen im Laufkran oder Beheber festmachen, bevor die Jochplatte abgeschraubt wird, sonst besteht Absturzgefahr.


     

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    103 933

     

    15


     

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    99 344

  7. Schrauben, welche die Jochplatte halten, entfernen, 5 Stk an der Vorderachse und 6 Stk an der Hinterachse.


     

  8. Bremssattel entfernen.

    Wichtig! Den Bremssattel so legen, daß der Balg über dem Gleitstift nicht beschädigt wird.


     

  9. Den Stopfen aus dem Mittelloch der Naben- kappe drehen und eine 50 mm lange M20- Vollgewinde-Schraube hineindrehen. Die Schraube anziehen, bis die Kappe sich löst.


     

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  10. Die achtkantige Nabenmutter mit Hülse

    99 307 lösen. Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugsrichtung an.


     

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  11. Die Distanzscheibe entfernen.


     

  12. Schutzhülse 99 311 eindrehen und danach Zwischenstück 98 568 einsetzen.


     

  13. Abzieher 98 590 ansetzen. Zwischenstück 98 568 und Schutzhülse 99 311 verwenden.


     

  14. Nabe und Scheibe entfernen. Nabe im Getriebeheber 587 313 mit V-Block 98 401, Halter 98 402, Endmitnehmer 98 404 und zwei Hülsen 99 345 befestigen.

    Wichtig! Die Hülsen 99 345 ganz an die Nabe anziehen.


     

  15. Splint, Kugelgelenk und Kronenmutter ent- fernen.


     

  16. Spurstange mit Abzieher 99 372 entfernen.


     

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  17. Sicherungsring und Schmiernippel entfer- nen. Oberen Deckel mit einer Schraube oder mit Schmiernippel entfernen.


     

  18. Die vier Schrauben des unteren Deckels ent- fernen. Den Deckel mitsamt der Paßschei- ben entfernen.


     

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    99 345


     

    98 404


     

    98 700

    98 402


     

    98 401

    103 082

     

    98 405

  19. Deckel 99 298 aufsetzen (siehe Abschnitt Trommelbremse) und Spindel 99 013 mit Zylinder 99 003 mit Einsatz 99 010 oder

    99 011 und Hydraulikpumpe 99 004 anbrin- gen. Druckzylinder sogrfältig zentrieren.

    Drücken, bis der Achsschenkelbolzen sich löst.


     

    Achtung! Das A-Maß muß parallel sein.


     

  20. Das Werkzeug entfernen und den Wellen- zapfen abheben. Die Verschleißscheibe aufbewahren.


     

  21. Achsschenkelbolzen in einem Schraub- stock fixieren, siehe Abbildung. Achsschen- kelbolzen mit Dorn 99 135 herausdrücken.


     

    Achtung! Darauf achten, daß der Achsschenkel- bolzen nicht beschädigt wird.


     

  22. Buchse und Dichtring in der Spindel mit Dorn 87 502 herausdrücken.


     

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    99 135


     

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    07:0244

     

    87 502


     

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    07:0246

     

    07:0245

     

  23. Den unteren Dichtring mit einem Dorn her- ausklopfen. Darauf achten, daß der Sitz des Dichtrings nicht beschädigt wird.


 

Zusammenbau

Mit Dorn 87 089 auf die konischen Kugella- ger des Achsschenkelbolzens drücken. Dorn dabei gut zentrieren.


 

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Außenseite der Buchse mit Öl einschmie- ren. Der Schlitz in der Buchse muß zum Achsträger zeigen. Buchse hineindrücken, bis sie auf gleicher Höhe mit der Oberseite des Wellenzapfens ist. Dann Buchse bis zum Sitz des Dichtrings drücken. Dorn

87 502 verwenden.


 

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07:0247

 

87 089


 

  1. Den oberen Dichtring mit dem Dorn 99 285 und dem Schaft 98 450 hineinklopfen. Das letzte Stück den Dichtring mit dem Adapter 99 156 und dem Dorn 88 247 hinunterklop- fen.


     

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    98 450


     

    99 304


     


     

    07:0249

     

  2. Den unteren Dichtring mit Dorn 99 304 und 98 450 hineindrücken. Ring und Sitz müssen frei von Fett und Öl sein. Damit sich der Dichtring nicht löst, wenn der Wellen- zapfen montiert wird, muß die Druckkraft etwa 20 Sekunden nach vollständigem Ein- pressen nachwirken.

  3. Den Achsschenkelbolzen und die Anlage- flächen des Bolzens im Achsträger entfet- ten. Die Flächen müssen völlig fettfrei sein, damit der Achsschenkelbolzen nach dem Einpressen an Ort und Stelle bleibt.


     

    image

  4. Buchse, Dichtringe und Verschleißscheiben mit Fahrgestellfett einfetten. Ein dünnes

    Blechstück (ca. 0,5 mm) zuschneiden, wie 90

    in der Abbildung gezeigt. Blech reichlich einfetten und auf den unteren Dichtring set-

    zen. Das Blech schützt den Dichtring, wenn 85

    der Vorderachsträger angebracht wird.


     

    image

    07:0250

     

  5. Gegen den oberen Dichtring im Wellenzap- fen die Verschleißscheibe mit

    ein wenig Fett befestigen. Den Wellenzap- fen vorsichtig auf den Achsträger heben.

    Das Schutzblech wegziehen.


     

    07:0251

     

  6. Das Kegelrollenlager des Achsschenkelbol- zens einfetten. Mit Handkraft den Achs- schenkelbolzen in die richtige Lage hochdrücken. Ihn 5 mm zurückziehen und erneut in die richtige Lage hochdrücken. Auf diese Art und Weise vermeidet man, daß die Lippe des oberen Dichtrings in die falsche Richtung umgeklappt wird.

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  7. Deckel 99 298 und Spindel 99 013, sowie Zylinder 99 003 mit Einsatz 99 010 oder 99 011 und Hydraulikpumpe 99 004 aufset- zen. Druckzylinder sorgfältig zentrieren.

    Achsschenkelbolzen mit 150 kN einpressen.


     

    A A


     


     

  8. Den Lageraußenring durch Klopfen anbrin- gen.


     

  9. Den unteren Deckel und die Paßscheiben, die vorher entfernt wurden, montieren. Die Schrauben des Deckels mit 135 Nm festzie- hen.


     

  10. Deckel mit Sicherungsring anbringen.

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    07:0252

     

    = A


     


     

  11. Fett in die oberen und unteren Schmiernip- pel füllen. Das Lager und die Buchsen müs- sen ordentlich geschmiert werden, damit der Drehwiderstand gering bleibt.

    Einstellen der Lagervorspannung


     

    Den Drehwiderstand mit einer Federwaage und einem Hebel gemäß Abbildung messen.

    • Zu großer Drehwiderstand: Paßscheiben ent- fernen.

    • Zu kleiner Drehwiderstand: Paßscheiben hin- zufügen.


     

    Der Drehwiderstand muß 15-35 Nm sein.


     

    777


     

    image

    1000


     

    1

     

    2


     

    15−35N

    4


     

    07:0232

     

    1. Nabenmutter

    2. Flacheisen

    3. Rohr

    4. Federwaage

Lenkspurhebel auswechseln

  1. Splint und Kronenmutter entfernen.


     

  2. Kugelgelenk entfernen. Abzieher 99 372 verwenden.


     

  3. Schrauben 29 entfernen.


     

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  4. Lenkspurhebel mit neuen Schrauben montieren.

    Schrauben hauchdünn einölen und mit 100 Nm + 90 Grad anziehen.


     

  5. Kugelgelenk anbringen. Muttern mit 250 Nm anziehen.


 

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WARNUNG!

Es ist sehr wichtig, daß neue Schrauben verwendet werden, und daß diese mit dem korrekten Drehmoment angezogen werden.


 

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Montieren des Rades mit Nabe


 

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Zusammenbau der Nabe mit Trommelbremse

  1. Das Kugelgelenk der Lenkschubstange im Lenkspurhebel befestigen. Die Spurstange montieren und die Mutter mit 250 Nm fest- ziehen. Die Mutter bis zum nächsten Loch weiterdrehen und mit einem Splint sichern.


     

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  2. Bremszylinderbefestigung anbringen. Schrauben mit 50 Nm + 90 Grad anziehen.


     

    50 Nm

    +

    07_0257

     

    o 90


     

  3. Bremsträgerplatte anbringen und Schrau- ben mit 20 Nm anziehen. Sicherungsflüssig- keit 561 029 verwenden.

  4. Bremsnockenwelle einfetten und an ihrem Platz anbringen. Gestängesteller mit Ver- schleißanzeiger wie in der Abbildung gezeigt ansetzen und die Schrauben am Ende der Achse mit 70 Nm anziehen.


     

  5. Den Bremszylinder am Fahrzeug montieren. Muttern mit 100 Nm anziehen.


     

  6. O-Ringe anbringen und Ankerbolzen mit Fett 329 481 einschmieren.

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    07_0260

     

    70Nm


     

  7. Die Bremsbacken, die O-Ringe, das Siche- rungsblech und die Sicherungsringe montie- ren. Für die Sicherungsringe das Werkzeug 87 153 verwenden.


     

  8. Die Rückholfeder der Bremsbacken mit dem Werkzeug 87 015 anbringen.


 

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WARNUNG!

Die Feder kann wegschnellen. Schutz- brille aufsetzen!


 

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9 Schutzhülse 99 311 anbringen, Wellenzap- fen mit Fahrgestellfett einschmieren und Nabe einschieben. Wenn der Zapfen nicht eingeschmiert ist, bleibt das Lager bei Betrieb hängen.


 

  1. Die Schutzhülse entfernen, die Distanz- scheibe hauchdünn einölen und anbringen.


     

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    09_0466

     

    99 311


     

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  2. Die Position der Scheibe im Verhältnis zur Achse markieren. Das geschieht, um sicher- zustellen, daß die Scheibe nicht verdreht wird, wenn die Mutter angezogen wird.


     

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  3. Nabenmutter und Gewinde des Wellenzap- fens hauchdünn einölen.

    Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugs- richtung an.

    Es ist sehr wichtig, daß sich die Nabe wäh- rend des Anziehens dreht!

    Mutter mit 300 Nm anziehen.


     

    Achtung! Wenn die Mutter sich von Hand schrauben läßt, muß eine neue Mutter verwendet werden.

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  4. Distanzscheibe und Hülse markieren, dann Mutter weitere 45˚ (eine Achtkante) anzie- hen.

    WICHTIG! Die Scheibe darf sich beim Andre- hen nicht bewegen.


     

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  5. Kontrollieren, daß der O-Ring des Naben- deckels nicht beschädigt ist. Die Anlageflä- che des Deckels gegen die Nabe einfetten und den Deckel anbringen. Den Stopfen ein- schrauben und mit 10 Nm anziehen.


     

  6. Staub von der Bremstrommel abwaschen. Besondere Sorgfalt bei der Oberfläche der Trommel in der Nähe der Nabe walten las- sen. Schmutz zwischen Nabe, Bremstrom- mel und Felge erzeugt Vibrationen.


     

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    07_0279

     

  7. Das Rad montieren und die hauchdünn ein- geölten Muttern kreuzweise mit 600 Nm anziehen. Drehmomentschlüssel oder Schrauber mit Drehmomentsteckschlüssel 98 661 verwenden.


     

  8. Bremsen einstellen. Siehe Anleitung für Bremsen.

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Zusammenbau der Nabe mit Scheibenbremse

  1. Das Kugelgelenk der Lenkschubstange im Lenkspurhebel befestigen. Die Spurstange montieren und die Mutter mit 250 Nm fest- ziehen. Die Mutter bis zum nächsten Loch weiterdrehen und mit einem Splint sichern.


     

  2. Schutzhülse 99 311 anbringen, siehe Abschnitt Trommelbremse. Wellenzapfen mit Fahrgestellfett einschmieren und Nabe einschieben.


     

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  3. Die Schutzhülse entfernen, die Distanz- scheibe hauchdünn einölen und anbringen.


     

  4. Die Position der Scheibe im Verhältnis zur Achse markieren. Das geschieht, um sicher- zustellen, daß die Scheibe nicht verdreht wird, wenn die Mutter angezogen wird.


     

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  5. Nabenmutter und Gewinde des Wellenzap- fens hauchdünn einölen.

    Ein Pfeil auf der Mutter zeigt die Anzugs- richtung an.

    Es ist sehr wichtig, daß sich die Nabe wäh- rend des Anziehens dreht! Mutter mit

    300 Nm anziehen.


     

    Achtung! Wenn die Mutter sich von Hand schrauben läßt, muß eine neue Mutter verwendet werden.

  6. Distanzscheibe und Hülse markieren, dann Mutter weitere 45˚ (eine Achtkante) anzie- hen.

    WICHTIG! Die Scheibe darf sich beim Andre- hen nicht bewegen.


     

  7. Kontrollieren, daß der O-Ring des Naben- deckels nicht beschädigt ist.

    Die Anlagefläche des Deckels gegen die Nabe einfetten und den Deckel anbringen. Den Stopfen einschrauben und mit 10 Nm anziehen.


     

  8. Das Hebezeug 99 344 im Bremssattel fest- schrauben.

    Wichtig! Das Loch für die Druckstange mit Klebestreifen überdecken.


     

  9. Hebezeug mit Zugband in einem Laufkran oder einem Werkstattkran festmachen.


     

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    103 076

     

    99 344

  10. Bremsen an ihren Platz heben und Schrau- ben anziehen. Nach Möglichkeit einen Momentumwandler verwenden. Schrauben mit 530 Nm anziehen.


     

  11. Das Hebezeug entfernen.

    Wichtig! Klebeband vom Loch entfernen.


     

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  12. Den Bremszylinder anbringen. Darauf ach- ten, daß die Feststellbremse gelöst ist.


     

  13. Die Beläge so einstellen, daß sie gerade gegen die Scheibe gehen. Zwei ”Klick” zurückschrauben. Nun stimmt das Spiel. Den Stopfen 15 auf den Einstellmechanis- mus setzen.

    15


     

    103 933

     

  14. Kabel für Verschleißanzeiger und Potentio- meter anbringen.


     

    image

  15. Das Rad montieren und die hauchdünn ein- geölten Muttern kreuzweise mit 600 Nm anziehen. Drehmomentschlüssel oder Schrauber mit Drehmomentsteckschlüssel 98 661 verwenden.


     

  16. Bremsen einstellen. Siehe Anleitung für Bremsen.

Technische Daten


 

Anzugsmoment und Einstellwert


 

Unterer Achsschenkelbolzendeckel 135 Nm Lenkspurhebel 100 Nm + 90 Grad

Kronenmutter auf Kugelgelnk 250 Nm + zum nächsten Loch


 

Bremszylinderträger 50 Nm +90 Grad Bremsträgerplatte (Sicherungsflüssigkeit) 20 Nm

Schraube für Gestängesteller 70 Nm


 

image

Nabenmutter (hauchdünn eingeölt) 300 Nm + 45 Grad Klemmhülse der Lenkschubstange 80 +10 Nm


 

Klemmhülse an der Spurstange:

image

Eingeschlagene Spurstangen 185 Nm +20 Nm

image

Gerade Spurstangen 105 Nm +10 Nm

Stopfen 10 Nm

Preßkraft für Achsschenkelbolzen 150 kN Drehwiderstand im Wellenzapfen:

Bei der Montage 15 - 35 Nm

Kontrollwert 5 - 50 Nm


 

Radmutter 600 Nm

Schraube für Bremszylinder 530 Nm

Mutter für Bremszylinder 100 Nm


 


 

Vorderachse

Max. Achsbela- stung

Einschlag

Innerer Rad- einschlag

Äußerer Rad- einschlag

AM/AMA 740

7500 kg

112 mm

50 Grad

35 Grad

AM/AMA 860

8000 kg

170 mm

50 Grad

35 Grad

AM 920

9000 kg

82 mm

50 Grad

35 Grad

Spezialwerkzeug


 

Bezeichnung:

Werkzeugnum- mer:

Abgebildet auf Seite:

Werkzeugtafel:

Magnetfußstativ

587 250

8

 

Meßuhr

98 075

8

D2

Abzieher für Kugelge- lenk

99 372

9

 

Zwischenstück

98 568

11

R2

Hülse für Nabenmutter

99 307

11

AM3, A2

Schutzhülse

99 311

11

AM3, A3

Abzieher für Nabe

98 590

11

AD1

Radhebewagen

587 121

   

Deckel

99 298

12

AM1/B5

Spindel

99 013

12

H1

Hydraulikzylinder

99 003

12

H1

Einsatz

99 010

12

H1

Einsatz

99 011

12

H1

Hydraulikpumpe

99 004

12

H1

Dorn

99 135

13

R2

Dorn

87 502

13

AM2

Dorn

87 089

18

AM2, D3

Dorn

99 285

18

B1

Schaft

98 450

18

R2, AD2, AM1

Adapter

99 156

18

G3, D6

Dorn

88 247

18

G1

Dorn

99 304

18

AM3, A2

Werkzeug für Siche- rungsringe

87 153

 

B1

Werkzeug für Rückzug- feder

87 015

 

B1


 

Bezeichnung:

Werkzeugnum- mer:

Abgebildet auf Seite:

Werkzeugtafel:

Bremstrommelheber

587 994

   

Schaltgabel

587 980

   

Hebezeug

99 344

14

 

Getriebeheber

587 313

16

 

V-Block

98 401

16

F1

Halter

98 402

16

F1

Hülse

99 345

16

 

Endmitnehmer

98 404

16

F1

Sicherungsflüssigkeit

561 029

   

Fett

329 481

   

Drehmomentsteck- schlüssel

98 661

 

AD1, MT1

 

 

 

 

 

 

 

 

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