Scania ZF Automatikgetriebe ZF 4/5HP502/592/602 C

 

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Scania ZF Automatikgetriebe ZF 4/5HP502/592/602 C

Fehlersuche


 

 

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Ausgabe 1.1 de


 

ZF Automatikgetriebe


 

ZF 4/5HP502/592/602 C


 

Fehlersuche


 


 

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1 713 068

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt


 


 

Allgemeines

...................................................................................3

Funktionsstörungen beheben

.................................................................................. 4

Fehlersuchplan

...................................................................................5

Fehlersuche-Ausrüstung

...................................................................................6

Alternative Fehlersuche-

 

Ausrüstung

...................................................................................7

Fehlercodes

...................................................................................9

Blinkcodes

................................................................................ 10

Fehlercodespeicher löschen

................................................................................ 11

Fehlercodeliste

................................................................................ 12

Fehler, die keine Fehlercodes

 

erzeugen

.................................................................................29

Magnetventile und Sensoren

 

prüfen

.................................................................................31

Retarder-Identifikationstabelle

................................................................................ 36

Bremssignale prüfen

................................................................................ 37

Festbremsdrehzahl prüfen

.................................................................................38

Druck messen

.................................................................................40

 

Druckmeßbericht 43

Druckmessung beenden 46

Allgemeines


 

Wenn das Getriebe nicht korrekt schaltet oder der Retarder nicht korrekt funktioniert, sind vor weiteren Maßnahmen die Prüfungen unter "Funktionsstörungen beheben" durchzuführen.

Danach ist eine systematische Fehlersuche gemäß den Anweisungen auf den folgenden Seiten durchzuführen. Diese Fehlersuche basiert auf Blinkcodes, jedoch können auch das ZF Testman Fehlersuchegerät, MOBiDIG 2001 und die 68-Pin-Prüfbox von ZF verwendet werden. Dabei sind die Anweisungen in den ZF Service- Handbüchern zu beachten.

Die Getriebe sind im Scania Service-Handbuch, Hauptgruppe 5, im Heft "Funktionsbeschrei- bung" beschrieben. Vor einer Fehlersuche muß sichergestellt sein, daß die Funktionsweise aller Sensoren, Steuerungen, Steuergeräte und Getriebe bekannt ist. Dies erleichtert wesentlich die Interpretation der Fehlersuche und deren Ergebnis.

Dabei ist zu beachten, daß ein Fehler an einer ganz anderen Stelle in Erscheinung treten kann, als er erzeugt wurde. Bei funktionslosem Retarder kann z. B. der Fahrpedal-Sensor inkorrekt eingestellt sein. Das EDC Steuergerät erhält in diesem Fall kein Signal, daß das Fahrpedal freigegeben wurde. In diesem Fall darf nicht angenommen werden, daß der Retarder defekt ist.

Funktionsstörungen beheben


 

Wenn das Getriebe nicht korrekt schaltet oder der Retarder nicht korrekt funktioniert, ist vor weiteren Maßnahmen folgendes zu prüfen:

  • Ob sich bei Fahrzeugen mit Retarderhebel dieser Hebel in Stellung 0 befindet. Andernfalls setzt die Betriebsbremse ein, sobald das Fahrpedal in Leerlaufstellung zurückkehrt.

  • Ob das freigegebene Fahrpedal vollständig in Leerlaufstellung zurückkehrt. Andernfalls kann der Retarder nicht eingeschaltet werden.

  • Ob der Fahrpedal-Sensor korrekt eingestellt ist.

  • Ob der Flüssigkeitsstand geprüft wurde und korrekt ist. Dies Prüfung ist gemäß den Anweisungen im Service-Handbuch, Hauptgruppe 5, Automatikgetriebe,

    ZF 4/5 HP 502, 592 und 602, Arbeitsbe- schreibung, durchzuführen.

    Bei Zweifeln an der Qualität der Flüssigkeit oder dem letzten Wechsel sind Flüssigkeit und Filter zu erneuern. Beim Betrieb des Fahrzeugs unter erschwerten Bedingungen müssen Flüssigkeit und Filter in kürzeren Intervallen gewechselt werden, siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 0.

    Danach ist bei einer Probefahrt festzustellen, ob die Funktionsstörung weiterhin auftritt.

    Fehlersuchplan


     

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    Fehlersymptom und/oder Blinksignale im Fahrmodusschalter


     

    Fehlercodes anzeigen


     

    Blinkcodes mit Diagnoseschalter

     


     


     

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    Fehlercodes


     

    Keine Fehlercodes


     

    Fehler beheben


     

    Gespeicherte Fehlercodes löschen


     

    Probefahrt durchführen

    Fehler beheben

     

    Siehe "Fehler, die keine Fehlercodes erzeugen"


     

    Fehlercodespeicher prüfen

     

    Fehlersuche-Ausrüstung


     

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    Blinkcodes mit Diagnoseschalter auslesen.


     

    Hydraulikdruck im Getriebe mit Scania

    Druckmesser 99 217 messen. image

    Druckmesser 99 217

    Alternative Fehlersuche-Ausrüstung


     

    ZF verfügt über ein PC-basiertes System zur Fehlersuche. Dieses wird als Testman Diagnosesystem bezeichnet.

    Die ZF Teile-Nr. lautet 6008 298 018. Das System umfaßt:

  • Testman Software

  • ECOMAT 2 Software

  • DPA 03 Diagnoseadapter

  • ISO-Kabel

    Die für Reparaturarbeiten und Fehlersuche an ZF Automatikgetrieben erforderlichen Parameter und Fehlercodes können mit dem ZF Testman Diagnosesystem ausgelesen werden.


     

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    Testman Diagnosesystem ZF Teile-Nr. 6008 298 018


     

    Mit ZF Fehlersuchegerät MOBiDIG 2001, ZF Teile-Nr. 6008 307 001, können die Steuergeräteein- und -ausgangssignale von

    Sensoren und Steuerungen geprüft werden. Mit diesem Gerät können auch Fehlercodes ausgelesen werden.


     

    Mit Hilfe der 68-Pin Prüfbox von ZF, ZF Teile- Nr. 6008 006 002, können Widerstand und Spannung elektrischer Bauteile sowie die Ein- und Ausgänge des Steuergeräts für ZF Auto- matikgetriebe geprüft werden.


     

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    MOBiDIG 2001

    ZF Teile-Nr. 6008 307 001


     


     

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    68-Pin Prüfbox

    ZF Teile-Nr. 6008 006 002

    Mit Prüfkabel ZF 1PO1 138 153 kann der Widerstand von Magnetventilen und Sensoren gemessen werden. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".


     

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    Prüfkabel ZF 1P01 138 153


     

    Zur Verwendung dieser Werkzeuge siehe ZF Service-Handbücher.

    Diese Werkzeuge können über Ihre ZF Vertretung bestellt werden.

    Fehlercodes


     

    Allgemeines

    Wenn im Getriebe ein Fehler auftritt, wird im Speicher des Steuergeräts ein Fehlercode abgelegt. Dieser Fehlercode kann auf drei verschiedene Arten ausgelesen werden:

  • Als Blinkcode mit der Diagnosetaste im Fahrzeug

  • Mit dem ZF Diagnosesystem Testman

  • Mit dem ZF Fehlersuchegerät MOBiDIG 2001

    Es gibt auch Fehler, die keine Fehlercodes erzeugen. Eine ungenügende Bremsleistung des Retarders kann z. B. durch einen niedrigen Flüssigkeitsstand im Getriebe verursacht werden. Dies verursacht keinen Fehlercode.

    Wenn das Getriebe nicht normal funktioniert, aber kein Fehlercode vorliegt, müssen die Symptome mit denen in der Liste "Fehler, die keinen Fehlercode erzeugen" verglichen werden.

    Blinkcodes


     

    Die Diagnoseleuchte ist mit dem Fahrmodusschalter parallel geschaltet. Deshalb leuchtet die Diagnoseleuchte bei eingeschalteter Zündung.

    Im Falle eines aktiven Fehlers blinkt die niedergedrückte Taste des Fahrmodusschalters zusammen mit der Diagnoseleuchte, um den Fahrer zu warnen.

    Im Speicher können maximal 10 Fehlercodes abgelegt sein.

    Blinkcodes auslesen

    1. Zündung mit dem Zündschlüssel einschalten.

    2. Sicherstellen, daß sich der Fahrmodusschalter in Stellung N befindet.

    3. Diagnoseschalter mindestens drei Sekunden drücken. Die Diagnoseleuchte erlischt beim Drücken des Schalters.

    4. Diagnoseschalter loslassen und Anzahl der Blinksignale zählen.

  • Die langen Blinksignale zeigen zuerst die Zehnerstellen an.

  • Die dann folgenden kurzen Blinksignale zeigen die Einerstellen an.

  • Wenn die Diagnoseleuchte nicht blinkt, sind keine Fehlercodes gespeichert.

    Beispiel:

    Die Diagnoseleuchte blinkt zweimal langsam und dreimal schnell. Dies bedeutet 2x10 + 3x1

    = 23, d. h. Fehlercode 23.

    1. Diagnoseschalter nochmals mindestens drei Sekunden drücken. Diagnoseschalter loslassen und Anzahl der Blinksignale zählen. Wenn der gleiche Code angezeigt wird, liegt nur ein einziger Fehler im System vor. Andernfalls wird der nächste Fehlercode ausgeblinkt. Diagnoseschalter so oft drücken, bis der erste Code wieder ausgegeben wird. Alle Fehlercodes notieren.


     

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    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoseleuchte

    Fehlercodespeicher löschen


     

    Fehlercode nach Beheben des Fehlers löschen.

    1. Zündspannung ausschalten.

    2. Diagnoseschalter drücken und halten.

    3. Zündspannung einschalten und mindestens drei Sekunden warten.

    4. Schalter loslassen.


     

    Funktion prüfen

    Probefahrt durchführen. Fehlercodes auslesen.

    Es dürfen keine Fehlercodes mehr vorhanden sein.

    Fehlercodeliste


     

    Hinweis: Die folgenden Bauteile erzeugen keine Fehlercodes: Kickdown-Schalter, Fahrmodusschalter und Schalter für verschiedene Gangwechselprogramme, falls das Fahrzeug über diese Programme verfügt.


     

    Die ZF Prüfbox dient zur Messung von Signalen vom und zum Steuergerät.

    ZF Teile-Nr. 6008 006 002.


     

    Fehlercode 14


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Retarderhebel.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat festgestellt, daß die Spannung an Pin 61 über 4,8 V oder unter 0,2 V lag oder liegt.


     

    Maßnahme

    Spannung an Pin 61 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Stecker und Anschlüsse gemäß Schaltplan für ZF Auto- matikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.


     

    Fehlercode 16


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Betriebsbremsventil zum Retarder.


     

    Anmerkungen

    Ungültiger Fehlercode. Fehlercode 16 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, Signale an Pins 12, 36 und 65 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Stecker und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Auto- matikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 17


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Temperatur-Sensor für die Retarder-Öltemperatur.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat festgestellt, daß die Spannung an Pin 3 über 4,8 V oder unter 0,5 V lag oder liegt.


     

    Maßnahme

    Spannung an Pin 3 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Temperatur- Sensor für die Retarder-Öltemperatur prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 18


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Temperatur-Sensor für die Öltemperatur in der Ölwanne.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat festgestellt, daß die Spannung an Pin 27 über 4,8 V oder unter 2,6 V lag oder liegt.


     

    Maßnahme

    Spannung an Pin 27 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Temperatur- Sensor für die Öltemperatur in der Ölwanne prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 21


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y17 für Kupplung A.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 10 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 10 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 22


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y16 für Kupplung B.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 4 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 4 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 23


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y15 für Kupplung C.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 5 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 5 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 24


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y14 für Kupplung D.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 9 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 9 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 25


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y13 für Kupplung E.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 54 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 54 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 26


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y12 für Kupplung F.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 29 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 29 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 27


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y11 für Kupplung G.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 30 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Anmerkungen

    Das Magnetventil G ist nur bei Getrieben mit NBS-Funktion vorhanden. Diese Getriebe können anhand des zehnstelligen Code auf dem Getriebe-Typenschild identifiziert werden.

    Wenn die dritte Stelle von hinten eine 5 ist (xxxx xxx 5xx), verfügt das Getriebe über die NBS-Funktion. Die NBS-Funktion ist im Service-Handbuch, Hauptgruppe 5, im Heft "Funktionsbeschreibung" beschrieben.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 30 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 28


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Magnetventil Y18 für die Wandlerkupplung.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 11 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 11 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 29


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Magnetventil für den Retarder-Akkumulator.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 8 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 8 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil für Akkumulator prüfen. Masseanschluß G505 und Stecker gemäß Schaltplan für ZF Auto- matikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 31


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Abgasbrems-Relais.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 52 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 52 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Stecker und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 32


     

    Fehler

    Inkorrektes Bremssignal von EDC Steuergerät.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 55 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 55 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Diodeneinheit D500 prüfen. Stecker und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 34


     

    Fehler

    Inkorrektes Geschwindigkeitssignal an das Getriebesteuergerät.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 32 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Anmerkungen

    Fehlercode 34 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, Signal an Pin 32 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Stecker und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 38


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Drehmomentbegrenzungs-Relais.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 32 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Anmerkungen

    Fehlercode 38 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, Signal an Pin 32 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Stecker und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 41


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von der Fahrmodusschalter- Leuchte und dem Diagnoseschalter.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 56 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 56 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen.

    Fahrmodusschalter und Diagnoseschalter prüfen. Stecker und Anschlüsse am Fahrmodusschalter und Diagnoseschalter gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 44


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Proportionalventil D1.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 57 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung oder einen zu hohen Widerstandswert im Kabel festgestellt.


     

    Anmerkungen

    Das Proportionalventil D1 regelt den Modulationsdruck.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 57 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Proportionalventil D1 prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 45


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Retarder- Proportionalventil V76.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 6 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung oder einen zu hohen Widerstandswert im Kabel zum Retarder- Proportionalventil V76 festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 6 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Retarder- Proportionalventil prüfen. Stecker und Anschlüsse gemäß Schaltplan für ZF Auto- matikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 46


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Fahrmodusschalter.


     

    Anmerkungen

    Ungültiger Fehlercode.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wenn der Fehlercode wieder erzeugt wird, muß das Getriebesteuergerät erneuert werden.

    Fehlercode 47


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Geschwindigkeitsmesser.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 59 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus festgestellt.


     

    Anmerkungen

    Fehlercode 47 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, Signal an Pin 59 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Stecker und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercodes 49 und 51


     

    Fehler

    Interner Fehler im Getriebesteuergerät.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wenn der Fehlercode wieder erzeugt wird, muß das Getriebesteuergerät erneuert werden.

    Fehlercode 52


     

    Fehler

    Fehler im elektrischen System.


     

    Ursache

    Schwerer Fehler im elektrischen System.


     

    Maßnahme

    Ladesystem und Batterie auf guten Zustand prüfen. Stecker und Anschlüsse gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 55


     

    Fehler

    Inkorrektes CAN-Signal.


     

    Ursache

    Pins 25 und 26 im Getriebesteuergerät erkennen das Signal nicht oder haben ein inkorrektes Signal empfangen.


     

    Anmerkungen


     

    WICHTIG! CAN-Signale können nicht mit einem Multimeter gemessen werden, da sie Funksignalen ähneln. CAN dient zur Verringerung der Anzahl von Kabeln im Fahrzeug.


     

    Maßnahme

    Kabel und Anschlüsse für CAN- Kommunikation prüfen.

    Fehlercode 56


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von Retarder-Magnetventil RET (Y19).


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 51 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 51 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Magnetventil prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 58


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Abtriebswellendrehzahl-Sensor.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 16 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt. Die Messungen übersteigen die im Steuergerät programmierten Parameter.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 16 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Drehzahl-Sensor prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 59


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Wandlerdrehzahl- Sensor.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 62 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt. Die Messungen übersteigen die im Steuergerät programmierten Parameter.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 62 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Drehzahl-Sensor prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 61


     

    Fehler

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wenn der Fehlercode wieder erzeugt wird, muß das Getriebesteuergerät erneuert werden.

    Fehlercode 62


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal zur Retarderidentifikation.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat festgestellt, daß die Spannung an Pin 49 über 4,4 V oder unter 0,4 V lag oder liegt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 49 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Widerstand B16 für Retarder prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Fehlercode 65


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Temperatur-Sensor für die Retarder-Öltemperatur.


     

    Ursache

    Die Öltemperatur im Retarder liegt oder lag über 161 °C.


     

    Maßnahme

    Korrekte Funktion der Getriebekühlung sicherstellen. Anschlüsse und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 66


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal vom Temperatur-Sensor für die Öltemperatur in der Ölwanne.


     

    Ursache

    Die Öltemperatur in der Ölwanne liegt oder lag über 143 °C.


     

    Maßnahme

    Temperatur-Sensor prüfen. Siehe "Magnetventile und Sensoren prüfen".

    Korrekte Funktion der Getriebekühlung sicherstellen.

    Fehlercode 67


     

    Fehler

    Inkorrektes Digitalsignal an den Steuergeräteausgängen.


     

    Anmerkungen

    Kurzschluß an Batterieplus


     

    Maßnahme

    Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, Anschlüsse und Kabel zum Steuergerät sowie Bauteile gemäß Schaltplan für ZF Automatikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehlercode 71


     

    Fehler

    Inkorrektes Signal von der Warnleuchte für hohe Öltemperatur.


     

    Ursache

    Das Getriebesteuergerät hat an Pin 53 einen Kurzschluß an Masse oder Batterieplus oder eine Unterbrechung im Kabel festgestellt.


     

    Maßnahme

    Signal an Pin 53 im Stecker des Getriebesteuergeräts prüfen. Relais R578 in der Zentral-Elektrikeinheit prüfen. Anschlüsse und Kabel gemäß Schaltplan für ZF Auto- matikgetriebe prüfen. Siehe Hauptgruppe 16.

    Fehler, die keine Fehlercodes erzeugen


     

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    Fehlersymptome Mögliche Ursache Prüfung Maßnahme

    Schaltrucken in allen Gängen

    Steuergerät defekt Funktion mit

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    fehlerfreiem Steuergerät prüfen.

    Steuergerät erneuern.

    Schaltrucken in allen Gängen


     

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    Keine oder geringe Retarderleistung

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    Keine oder geringe Retarderleistung


     

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    Keine Retarderleistung

    Proportionalventil D1 defekt


     

    Flüssigkeitsstand zu niedrig

    Flüssigkeit aufgeschäumt

    Modulationsdruck prüfen.


     

    Flüssigkeitstand prüfen.

    Flüssigkeitstand prüfen. Flüssigkeit prüfen.


     

    Retarderdruck messen.

    Wenn der Modulationsdruck 4+/-0,3 bar übersteigt, Proportionalventil D1 erneuern.

    Flüssigkeitsstand ggf. korrigieren.

    Ggf. Flüssigkeit nachfüllen oder ablassen. Retarder- Magnetventile und Akkumulator prüfen. Getriebe auf Dichtheit prüfen.

    Kein Gang eingelegt Leerlaufdrehzahl

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    über 900/min

    Leerlaufdrehzahl prüfen.

    Leerlaufdrehzahl einstellen.

    Laute, ungewöhnliche Geräusche

    Flüssigkeitspumpe kavitiert Flüssigkeitsstand zu niedrig

    Flüssigkeitstand prüfen.

    Flüssigkeitsqualität prüfen.

    Flüssigkeitsstand ggf. korrigieren. Flüssigkeit wechseln.

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    Fehlersymptome Mögliche Ursache Prüfung Maßnahme

    Motor startet nicht Der Fahrmodus-

    schalter befindet sich nicht in Position N.

    image

    Motor startet nicht Loser Kontakt oder

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    offener Stromkreis im Anschluß zum Steuergerät

    Fahrmodusschalter prüfen.


     

    Stecker und Kabel prüfen.

    Fahrmodusschalter in Stellung N stellen.

    Stecker und Kabel instand setzen.

    Motor startet nicht Relais R2, R505 und

    image

    R506 defekt

    Relais prüfen. Relais erneuern.

    Fahrzeug nicht fahrbar

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    image

    Fahrzeug nicht fahrbar

    Steuergerät zeigt Fehler an

    Flüssigkeitsstand zu niedrig


     

    Flüssigkeitstand prüfen.

    Zündung aus- und wieder einschalten.

    Flüssigkeit einfüllen.

    image

    Fahrzeug nicht fahrbar

    Getriebe defekt Getriebe prüfen. ZF Vertretung kontaktieren.

    Schlupfdauer zu lang Steuergerät defekt Funktion mit

    fehlerfreiem Steuergerät prüfen.

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    Schlupfdauer zu lang Proportionalventil D1 Modulationsdruck

    Steuergerät erneuern.


     

    Wenn der Modulationsdruck

    defekt

    messen.

    4+/-0,3 bar unterschreitet, Proportionalventil D1 erneuern.


     

    image

    image

    Schlupfdauer zu lang Basisdruck zu niedrig Basisdruck prüfen. ZF Vertretung kontaktieren.

    Schlupfdauer zu lang Flüssigkeitsqualität

    schlecht

    Flüssigkeit prüfen. Flüssigkeit ggf. erneuern.


     

    image

    Magnetventile und Sensoren prüfen


     

    Spezialwerkzeuge


     


     

    Nr. Beschreibung

    image

    588 094 Multimeter

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    image

    ZF 1P01 138 153 Prüfkabel


     

    Magnetventile

    Neutral

  • Keine Kupplung angelegt. Kein Magnetventil reguliert.

    1. Gang

  • Kupplungen A und F angelegt. Magnetven- tile A und F regulieren.

    1. Gang

  • Kupplungen A und E angelegt. Magnetventile A und E regulieren.

    1. Gang

  • Kupplungen WK, A und D angelegt. Magnetventile A und D regulieren.


     

    image


     

    Ventilgehäuse mit Magnetventilen

    A - F und WK sind Kupplungen für verschiedene Gänge

    1. Gang

  • Kupplungen WK, A und B angelegt. Magnetventile A und B regulieren.

    1. Gang

  • Kupplungen WK, B und D angelegt. Magnetventile WK, B und D regulieren.

    Rückwärtsgang

  • Kupplungen C und F angelegt. Magnetventile C und F regulieren.

    Wandlerkupplung, WK

  • Bei Erreichen einer bestimmten Motordrehzahl wird die Wandlerkupplung WK angelegt und die Kraftübertragung erfolgt rein mechanisch (1. und 2. Gang sowie Rückwärtsgang). In den höheren Gängen ist die Wandlerkupplung WK ständig aktiviert.

    Proportionalventil D1

  • Proportionalventil D1 reguliert den Modulationsdruck, der wiederum die Schlupfdauer in allen Gängen beeinflußt.

    Magnetventil G, NBS

  • Magnetventil G reguliert die NBS-Funktion. Siehe Scania Service-Handbuch "ZF Automatikgetriebe, Funktionsbeschreibung".


     

    image


     

    Ventilgehäuse mit Magnetventilen

    A - F und WK sind Kupplungen für verschiedene Gänge

    Prüfung


     

    Widerstandsmessung an Magnetventilen und Sensoren über den elektrischen Anschluß am Getriebe


     

    WICHTIG! Das Prüfkabel ZF 1P01 138 153 darf nur bei stehendem Fahrzeug und abgeschaltetem Motor sowie abgeschalteter Spannungsversorgung verwendet werden.


     

    image


     

    Prüfkabel ZF 1P01 138 153


     

    1. Elektrischen Anschluß am Getriebe abziehen und Prüfkabel ZF 1P01 138 153 anschließen.


       

    2. Multimeter 588 094 an Prüfkabel ZF 1P01 138 153 002 anschließen.


       


       

      image


       

      image

      Einbaulage der elektrischen Anschlüsse am Getriebe


       

      100603

       

      Multimeter 584 094

      image

      Magnetventile und Proportionalventile


       

      WICHTIG! Bei den Magnetventilen Y11- Y20 steigt der Widerstand bei Betriebstemperatur auf ca. 74 Ohm.


       

  • Widerstand an VM 1, Nr. 20 oder an VM 2, Nr. 21 = Masse messen.


     


     

    Nr.

    Bauteil

    Beschreibung

    Markierung

    Widerstand bei 20 °C

    13

    Magnetventil Y17

    Kupplung A

    A

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    12

    Magnetventil Y16

    Kupplung B1

    B

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    11

    Magnetventil Y15

    Kupplung B2

    C

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    22

    Magnetventil Y14

    Kupplung D

    D

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    24

    Magnetventil Y13

    Kupplung E

    E

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    19

    Magnetventil Y12

    Kupplung F

    F

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    6

    Magnetventil Y11

    Kupplung G

    G

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    9

    Magnetventil Y18

    Kupplung WK

    WK

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    8

    Magnetventil Y19

    Retarder

    RET

    ca. 67 Ohm +/-4 Ohm

    10

    Proportionalventil Y20

    D1

    D1

    ca. 8,6 Ohm +/-0,5 Ohm

    20

     

    Masse

    VM1

     

    21

     

    Masse

    VM2

     

    Abtriebswellendrehzahl-Sensor und Retarderwiderstand


     

    Hinweis: Der Widerstand der Drehzahl-Sensoren steigt bei Betriebstemperatur auf ca. 1350 Ohm.


     

    • Widerstand an GM 2, Nr. 17 = Masse messen.


     

    Nr.

    Bauteil

    Beschreibung

    Markierung

    Widerstand bei 20 °C

    2

    Drehzahl-Sensor B11

    Abtriebswelle

    nAB

    850 +/- 100 Ohm

    18*)

    Retarderwiderstand B16*)

     

    RET.K*)

    1,96 bis 150 kOhm*)

    17

     

    Masse

    GM1

     

    *) Siehe Retarder-Identifikationstabelle zur Bestimmung des im Getriebe eingebauten Retardertyps


     

    Wandlerdrehzahl-Sensor und Temperatur-Sensor


     

    Hinweis: Der Widerstand der Drehzahl- Sensoren steigt bei Betriebstemperatur auf ca. 1350 Ohm.


     

    • Widerstand an GM 1, Nr. 15 = Masse messen.


     

    Nr.

    Bauteil

    Beschreibung

    Markierung

    Widerstand bei 20 °C

    1

    Drehzahl-Sensor B12

    Turbinenrad

    nT

    850 +/- 100 Ohm

    4

    Temperatur-Sensor B14

    Ölwanne

    TG

    60 +/- 20 kOhm

    15

     

    Masse

    GM 1

     

    Retarder-Identifikationstabelle


     

    image

    Der Retarderwiderstand darf nur durch einen Widerstand mit derselben Teile-Nr. ersetzt werden. Die Teile-Nr. kann durch Sichtprüfen des Widerstands ermittelt werden: Die Identifikations-Nr. auf der Seite zeigt die letzen Ziffern der Teile-Nr.


     

      1. Teile-Nr.

      2. Identifikations-Nr., letzte Ziffern der Teile-Nr.


     

    Identifkations-Nr.

    kOhm

    ZF Teile-Nr.

    52

    150,00

    ZF 6029 201 652

    51

    100,00

    ZF 6029 201 651

    50

    75,00

    ZF 6029 201 650

    49

    57,60

    ZF 6029 201 649

    48

    46,40

    ZF 6029 201 648

    47

    37,40

    ZF 6029 201 647

    46

    31,60

    ZF 6029 201 646

    45

    26,10

    ZF 6029 201 645

    44

    22,10

    ZF 6029 201 644

    43

    18,70

    ZF 6029 201 643

    42

    15,80

    ZF 6029 201 642

    41

    13,30

    ZF 6029 201 641

    40

    11,30

    ZF 6029 201 640

    39

    9,30

    ZF 6029 201 639

    38

    7,68

    ZF 6029 201 638

    37

    6,34

    ZF 6029 201 637

    36

    5,11

    ZF 6029 201 636

    35

    3,92

    ZF 6029 201 635

    34

    2,94

    ZF 6029 201 634

    33

    1,96

    ZF 6029 201 633

    Bremssignale prüfen


     

    Bedingungen

  • Im Druckluftsystem muß Luftdruck vorhanden sein.

  • Der Schalter für automatische Retarderfunktion muß eingeschaltet sein.

    Prüfen

    1. Zündspannung ausschalten.

    2. Multimeter anschließen und Spannung an Stecker C505/ H1 in der Zentral- Elektrikeinheit messen.

    3. Zündung mit dem Zündschlüssel einschalten.

    4. Bei freigegebenem Bremspedal muß der vom Multimeter angezeigte Wert 0,45-0,55 V betragen.

      Ggf. Potentiometer des Betriebsbremsventils einstellen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Multimeter abbauen.

    Festbremsdrehzahl prüfen


     

    Eine Festbremsdrehzahlprüfung ist dann erforderlich, wenn das Fahrzeug nicht korrekt funktioniert und festgestellt werden muß, ob der Fehler vom Motor oder vom Getriebe verursacht wird. Bei dieser Prüfung muß ausreichend Raum vor dem Fahrzeug vorhanden sein, falls die Bremskraft nicht zum Halten des Fahrzeugs ausreicht.

    Die Festbremsdrehzahl des Motors ist mit den Werten in der folgenden Tabelle zu vergleichen.

    1. Bremslichtrelais R8, RP7 aus der Zentral- Elektrikeinheit ausbauen, damit der Motor bei betätigter Betriebsbremse hochgedreht werden kann.

    2. Zuverlässigen Drehzahlmesser anschließen. Der Drehzahlmesser im Fahrzeug ist nicht genau genug und kann inkorrekte Werte anzeigen.

    3. Automatische Retarderfunktion abschalten.

    4. Feststellbremse betätigen. Bremspedal niedergedrückt halten.

    5. Getriebe auf eine Flüssigkeitstemperatur zwischen 80 und 90 °C warm fahren.

      Für die folgenden Arbeiten werden zwei Mechaniker benötigt. Eine Person prüft den Drehzahlmesser, die andere Person sitzt auf dem Fahrersitz.

    6. Fahrmodusschalter in Stellung D stellen.


       

      WICHTIG! Motor maximal 20 Sekunden mit Vollast betreiben, andernfalls überhitzt das Getriebe.


       

    7. Fahrpedal vollständig durchtreten und Motordrehzahl ablesen, sobald sich diese stabilisiert hat.

    8. Vor einer Wiederholung der Prüfung muß das Getriebe abkühlen. Fahrmodusschalter auf N stellen und Motor für 2-3 Minuten mit einer Drehzahl von 1500/min drehen lassen.

    Die folgenden Werte sind Sollwerte und gelten für Motor und Getriebe in einwandfreiem Zustand.


     

    Motortyp

    Festbremsdrehzahl, +80/-50/min

    Getriebe

    DC901, DC904

    1590/min

    HP502

    DC902, DC905

    1670/min

    HP592

    DC903, DC906

    1570/min

    HP602

    DC1103*)

    1850/min

    HP602

    DC1104*)

    1850/min

    HP602

    DC1106*)

    1850/min

    HP602

    *) Das Motorsteuergerät verringert das Drehmoment in den niedrigen Gängen, damit das höhere Drehmoment bei 11l-Motoren für das Getriebe nicht zu hoch ist.

    Die Festbremsdrehzahl kann geringfügig von den Sollwerten abweichen. Dies kann z. B. durch die Energiedichte des Kraftstoffs verursacht werden. Bei geringen Abweichungen sind deshalb noch keine Maßnahmen erforderlich.

    Wenn die Festbremsdrehzahl um mehr als 150/min unter dem Sollwert liegt, ist möglicherweise der Motor defekt.

    Wenn die Festbremsdrehzahl um mehr als 150/min über dem Sollwert liegt, ist möglicherweise das Getriebe defekt. Dies wird möglicherweise durch eine rutschende Kupplung oder einen defekten Drehmomentwandler verursacht.

    In diesem Fall Kontakt mit dem ZF Service aufnehmen.

    Druck messen


     

    Allgemeines

    Eine Druckmessung wird zusätzlich zur Fehlersuche durchgeführt. Wenn das Getriebe Funktionsstörungen aufweist oder der Fehler nicht gefunden wird, kann die Ursache ein nicht korrekter Basisdruck, Modulationsdruck, Wandlerdruck oder Retarderdruck sein.

    Außerdem ist der Schmierdruck zu prüfen.

    Der Basisdruck ist der von der Flüssigkeitspumpe im Getriebe erzeugte Druck.

    Der Modulationsdruck steuert die Schlupfdauer.

    Der Wandlerdruck ist für die Drehmomentübertragung im Wandler wesentlich.

    Der Retarderdruck und der Retardersteuerdruck sind für die Bremswirkung des Retarders wesentlich. Siehe ZF Service-Handbücher.

    Der Schmierdruck ist für die Schmierung des Getriebes wesentlich.

    Druckwerte mit Scania Druckmesser 99 217 messen.


     


     

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    Scania Druckmesser 99 217

    Prüfung

    Bedingungen

    Für die folgenden Arbeiten werden zwei Mechaniker benötigt. Eine Person prüft den Druckmesser, die andere Person sitzt auf dem Fahrersitz.

  • Die Druckmessungen müssen zum Teil während der Fahrt durchgeführt werden, dabei ist es nicht zulässig, daß der Fahrer gleichzeitig die Instrumente abliest.

  • Die erste Druckmessung ist durchzuführen, nachdem Motor und Getriebe eine Temperatur von 20-40 °C erreicht haben. Fahrzeug anschließend fahren, bis Motor und Getriebe Betriebstemperatur erreicht haben, dann weitere Druckmessungen durchführen.

  1. Motor ausschalten.

  2. Zündspannung ausschalten.


     

    WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen.


     

  3. Bereich um die Prüfanschlüsse reinigen.


 

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ACHTUNG!

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Beim Umgang mit Automatikgetriebeflüssigkeit (ATF) Handschuhe tragen.


 


 

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  1. Prüfanschluß für Schmierdruck

  2. Prüfanschluß für Basisdruck

  3. Prüfanschluß für Retardersteuerdruck

  4. Prüfanschluß für Retarderdruck

  5. Prüfanschluß für Modulationsdruck

  6. Prüfanschluß für Wandlerdruck

  1. Stopfen von den Prüfanschlüssen entfernen.

  2. Druckmesser an Prüfanschlüsse anschließen.

  3. Zur Druckmessung während der Fahrt den Bodendeckel über dem Getriebe abbauen und Druckmesser durch diese Öffnung anschließen. Dadurch kann eine Person die Druckwerte ablesen, während die andere das Fahrzeug fährt.

  4. Druckwerte gemäß den Anweisungen im "Druckmeßbericht" an den verschiedenen Anschlüssen ablesen und notieren.

  5. Druckwerte mit der Tabelle vergleichen. Siehe "Druckmeßbericht".

    Druckmeßbericht


     

    Wenn keine korrekten Druckwerte gemessen werden, Kontakt mit der ZF Vertretung aufnehmen. Bei zu niedrigem Basisdruck können die Lamellenkupplungen stark beschädigt werden.

    Hinweis: Retarderdruck und Retardersteuerdruck können je nach Getriebespezifikation unterschiedlich sein. ZF Vertretung kontaktieren.


     

    Kalte Flüssigkeit, 20-40 °C


     

    Basisdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Basisdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    7-15 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    7-15 bar

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    18-21 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    10-12 bar

     


     

    Wandlerdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Wandler- druck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    4,0-5,5 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    4,0-5,5 bar

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    6,0-8,5 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    6,0-8,5 bar

     


     

    Modulationsdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Modulations- druck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    4 +/- 0,3 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    0,2-1,5 bar

    unter 2 s

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    4 +/- 0,3 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    4 +/- 0,3 bar

     


     

    Schmierdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Schmierdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    0,8-1,8 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    0,8-1,8 bar

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    1,8-2,5 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    1,8-2,8 bar

     


     

    Warme Flüssigkeit, 80-90 °C


     

    Basisdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Basisdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    7-15 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    7-15 bar

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    16-20 bar*)

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    10-12 bar

     

    *) Fällt der Druck unter den angegebenen Wert, vor dem Ausbau des Getriebes ZF Vertretung kontaktieren.


     

    Modulationsdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Modulations- druck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    4 +/- 0,3 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    0,2-1,5 bar

    unter 2 s

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    4 +/- 0,3 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    4 +/- 0,3 bar

     


     

    Wandlerdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Wandler- druck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    3,0-4,5 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    3,0-4,5 bar

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    6,0-8,5 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    6,0-8,5 bar

     


     

    Schmierdruck

    Fahrstufe

    Position oder Gang

    Kupplung WK (Wandlerkupp- lung)

    Motordrehzahl

    Schmierdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    Getrennt

    550/min

    0,1-0,8 bar

     

    Leerlauf

    N in D

    Getrennt

    550/min

    0,1-0,8 bar

     

    Vollast

    N

    Getrennt

    2000-2500/min

    1,8-2,5 bar

     

    Vollast

    D

    Angelegt

    2000-2500/min

    1,8-2,5 bar

     

    Druckmessung beenden


     

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    ACHTUNG!

    Der Motor muß abgeschaltet sein. Andernfalls spritzt heiße Flüssigkeit beim Abbauen des Druckmessers aus den Prüfanschlüssen.


     

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    1. Motor ausschalten und Spannung nicht wieder einschalten.

    2. Druckmesser abbauen.

    3. Verschlußstopfen mit neuen Kupferscheiben wieder einbauen.


       

    4. Stopfen mit 15 Nm festziehen.

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05:00-02

Ausgabe 1 de


 

Messen der Öltemperatur im Getriebe

GR801 GRS890 GR/GRS900

109 399

 

Arbeitsbeschreibung


 

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Ölkühlung, Getriebe


 

Der Bedarf an Ölkühlung hängt im wesentlichen von folgendem ab:

  • Der Topografie

  • Dem Gesamtgewicht des Lastzugs

  • Der Umgebungstemperatur

  • Der Motorleistung/dem Motordrehmoment

  • Langem Fahren in einem niedrigen Gang

    Zur Feststellung, ob das Getriebe mit Ölkühlung ausgerüstet werden sollte, sind eine Methode und ein Werkzeugsatz für das Messen der Öltemperatur entwickelt worden.

    Das Getriebe sollte mit einer Ölkühlung ausge- rüstet werden, wenn die Temperatur 110 C übersteigt.


     

    Messen der Öltemperatur

    Folgende Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit der Test relevant ist.

  • Das Fahrzeug muß unter normalen Fahrbe- dingungen gefahren werden.

  • Das Fahrzeug muß voll beladen sein.

  • Die Temperatur muß während einer Fahrt von mindestens drei Stunden gemessen wer- den.

  • Die Umgebungstemperatur beeinflußt die Öltemperatur. Für eine zuverlässige Messung sollte der Test bei einer hohen Außentemperatur durchgeführt werden.


     

    Beschreibung

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    Arbeitsbeschreibung


     


     

    1. Das Ölfilter und das Rohr mit dem Gewinde vom Getriebe entfernen. Wenn das Rohr beschädigt wird, muß es nach Durchführung des Tests durch ein neues ersetzt werden.

    2. Die Gewinde mit einem Gewindebohrer rei- nigen. Anlagefläche des Filterhalters reini- gen.

    3. Die O-Ringe 2 und 3 anbringen. Verschr- aubung 5 mit Kupferdichtung 6 am Filter- halter 1 anbringen.

    4. Den Filterhalter mit den Bundschrauben 7 am Getriebe befestigen.

    5. Das Ölfilter am Filterhalter befestigen.

    6. Das Thermoelement am Filterhalter 4 anbringen.


     

    Werkzeugsatz 99 368


     

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    1. Filterhalter

    2. O-Ring

    3. O-Ring

    4. Thermoelement

    5. Verschraubung

    6. Kupferdichtung

    7. Bundschraube M8x60 (3 St.)


     

    0530w13c.mkr © Scania CV AB 1998, Sweden 3

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    1. Das Kabel gemäß Abbildung zur Tür hine- inverlegen.


       

      WICHTIG! Kabel an der gesamten Länge mit Klebeband oder Kabelbinder fixieren, um Schä- den zu vermeiden.


       

      109 419

       

    2. Das Thermoelement an das Tillquist-Multi- meter DT-447, das im Multimetersatz 588093 enthalten ist, anschließen.


       

      Achtung! Die O-Ringe können verrutschen. Vor Beginn des Tests kontrollieren, daß kein Öl am Filter ausläuft.


       

    3. Das Multimeter gemäß beiliegender Anweisung für Temperaturmessung einstel- len. Das Multimeter kann zur Speicherung von Temperaturwerten verwendet werden. Die Höchsttemperatur messen.

    4. Wenn die Öltemperatur 110 C übersteigt, sollte das Getriebe mit einer Ölkühlung aus- gerüstet werden.


     

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    1 710 913

    05:00-03

    Ausgabe 1 de


     

    Dämpfer für Rangeschaltung


     

    GR801/900, GRS890/900


     

    Arbeitsbeschreibung


     

    © Scania CV AB 1998, Sweden

    Dämpfer für Rangeschaltung


     

    Um die Geräusche, die beim Schalten vom Hoch- zum Niedrigrangebereich entstehen, zu mindern, wurde ein hydraulischer Dämpfer ent- wickelt. Der Dämpfer ist zur nachträglichen Montage vorgesehen.


     

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    5 6


     

    7 8 9 10 11 12


     

    1


     

    13 14


     

    2

    4


     


     

    110 549

     

    16

    15


     

    Dämpfer


     

    1. Gehäuse

    2. Kupferdichtung

    3. Stopfen

    4. Kernlochstopfen (im Gehäuse vormontiert)

    5. Schraube

    6. Scheibe

    7. O-Ring (im Gehäuse vormontiert)

    8. O-Ring (im Zylinder vormontiert)

    9. Bundschraube

    10. Kolbenring

    11. Kolben

    12. Scheibe

    13. Dichtung (im Zylinder vormontiert)

    14. O-Ring (im Zylinder vormontiert)

    15. Zylinder

    16. Achse


     

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    Anbringen des Dämpfers


     

    1. Führungsventil vom Zylinder abnehmen.

    2. Zylinder und Schrauben, die den Kolben festhalten, entfernen.


       

    3. Achse anbringen. Anzugsmoment 25 Nm.

    4. Neuen Zylinder mit Fett 319 308 einfetten und montieren.

    5. Scheibe anbringen.


       

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      110 717

       

      Zylinder und Führungsventil


       


       

    6. Kolben und Kolbenring montieren und mit Bundschrauben festschrauben. Anzugsmo- ment 85 Nm.

    7. O-Ringe im Gehäuse mit ATF-Öl einölen. Gehäuse anbringen und festschrauben.


     

    Achtung! Vorsicht beim Anbringen des Gehäu- ses, der Kolbenring könnte möglicherweise beschädigt werden.

    image

    1

    110 550

     

    2

    4 5


     

    1. Bundschraube

    2. Kolben mit Kolbenring

    3. Scheibe

    4. Achse

    5. Zylinder


     

    0520w14c.mkr © Scania CV AB 1998, Sweden 3

    image

    1. Bis zur Fülle mit ATF-Öl auffüllen, ca 1 dl.

    2. Stopfen und Kupferdichtung anbringen.

    3. Führungsventil wieder anbringen.


       


       

      1


       

      2


       

      110 551

       

      3


       

      1. Stopfen

      2. Kupferdichtung

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      3. Gehäuse


     

    Bei Getrieben mit CS und Opticruise :

    Bei Getrieben mit CS und Opticruise gibt es kein Führungsventil. Einen Deckel anbringen, wie in der Abbildung gezeigt. Die Anschlüsse müssen mit 2 O-Ringen abgedichtet werden, die im Inneren des Deckels sitzen.


     

    110 552

     

    CS und Opticruise

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    Getriebe

    05:00-04

    Ausgabe 1 de


     

    GRS890/900 GR801/900


     

    Steuerkreis Split/Range


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     


     

    1 711 044


     

    © Scania CV AB 1998, Sweden

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

    Steuerkreis, Luft 7

    Arbeitsbeschreibung Allgemeines 13

    Stromkreis, Range 15

    Stromkreis, Split 19

    Luftkreis, Range 21

    Luftkreis, Split 25

    Steuerkreis


     

    Allgemeines

    Funktion und Komponenten des Rangekreises sind für GR801/900 und GRS890/900 gleich. Die Abschnitte, die den Splitkreis mit seinen Komponenten behandeln, gelten nur für GRS890/900.


     

    Elektrischer Schaltplan und Druckluftplan für GR801/900


     


     

    5

    Range


     

    Range


     

    H L


     

    4

    3


     

    +24V


     

    8


     

    (NO)

    image

    +L (−H)

    H L


     

    H L


     

    7


     

    9

    Range


     

    −H

    2

    +24V


     

    05_5648

     

    7 bar


     

    6

    image

    A

    image

    B

    image

    C


     

    A = Luftleitung, unter Druck/nicht unter Druck B = Luftleitung, unter Druck

    C = Stromleitung


     

    1. Abtriebswelle, am Getriebe

    2. Drehzahlgeber

    3. Überdrehschutz

    4. Verbindung

    5. Rangeschalter

    6. Druckluftbehälter

    7. Schaltgabel

    8. Neutrallageventil

    9. Rangezylinder mit Führungsventil

    Strom- und Druckluftplan für GRS890/900


     


     

    Split


     

    6

    Range


     

    5

    Range


     

    Split

    image

    +L (−H)

    H L


     

    H L


     

    12


     

    13

    Range

    H H

    L


     

    4

    3


     

    +24V


     

    (NO)


     

    11


     

    Split


     

    −H

    2

    +24V


     

    7 bar


     

    10

    +L (−H)

    9

    +

    (NC) 8


     

    7


     

    image

    +24V


     

    image

    image

    B C


     

    05_5168

     

    −NO

    A = Luftleitung, unter Druck/nicht unter Druck B = Luftleitung, unter Druck

    C = Stromleitung


     

    1. Abtriebswelle

    2. Drehzahlgeber

    3. Überdrehschutz

    4. Verbindung

    5. Rangeschalter

    6. Splitschalter

    7. Druckluftbehälter


       

    8. Kupplungspedalschalter

    9. Sperrventil, Split

    10. Splitzylinder mit Führungsventil

    11. Schaltgabel

    12. Neutrallageventil

    13. Rangezylinder mit Führungsventil

    Schalten mit Vorwahl

    Der Gangbereich für Range wird mit dem Ran- geschalter vorgewählt. Das Umschalten zwi- schen oberem und unterem Bereich geschieht, wenn der Schalthebel die Neutralstellung pas- siert.

    image

    Schaltbereich für Split wird mit dem Splitschal- ter vorgewählt. Die Schaltung erfolgt beim Aus- kuppeln.


     

    Frequenzgeber


     

    Funktion

    Der Tachometergeber und der Drehzahlgeber sind vom Typ Frequenzgeber. Sie sind im Plane- tengetriebegehäuse des Getriebes unterge- bracht. Die Geber übertragen 10 Impulse pro Umdrehung. Der Geschwindigkeitsgeber ist plombiert.

    Unter dem Drehzahlgeber muß eine 1,0 mm dicke Stahlscheibe liegen.


     

    110 536

     

    1. Tachometergeber (T20)

    2. Drehzahlgeber (T17)


     

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    Tachometergeber


     

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    Drehzahlgeber

    Schutz gegen Überdrehung

    Das Getriebe ist mit einem Schutz gegen Über- drehung ausgerüstet. Der Schutz besteht aus einem Drehzahlgeber und einem Überdrehungs- schutz.


     

    Funktion

    Der Überdrehschutz hat die Aufgabe, ein Herun- terschalten in den niedrigen Rangebereich bei zu hoher Geschwindigkeit (über 30 km/h) zu ver- hindern.

    Der Überdrehungsschutz sitzt in der Elektrozen- trale, Platz RP15.

    Im Überdrehungsschutz gibt es eine Schutz- funktion, die ein Herunterschalten in den niedri- gen Rangebereich verhindert:

  • Bei Unterbrechung im Geberkreis.

  • Wenn die Gebereingänge in Kontakt mit Speisespannung oder Masse kommt.

Bei einem Kurzschluß werden keine Impulse vom Geberkreis abgegeben, was zur Folge hat, daß es keine Schutzfunktion mehr gegen das Herunterschalten in den niedrigen Rangebereich gibt.

Bei Spannungseinschaltung führt der Überdre- hungsschutz eine Kontrolle des Geberkreises durch. Für die neuere Ausführung nimmt dies etwa eine Sekunde in Anspruch. Bei der älteren Ausführung des Überdrehungsschutzes dauert es zwischen zwei und drei Sekunden.

Am Überdrehungsschutz sitzt ein Anschluß- stift, 9. Dieser Stift zeigt an, ob Störungen im Überdrehungsschutz oder Geberkreis aufgetre- ten sind. Tritt die Störung bei Spannungsein- schaltung auf, so kann nicht in den niedrigen Rangebereich heruntergeschaltet werden.

Für das Notfahren bei Störungen des Überdre- hungsschutz oder des Frequenzgeberkreises kann der Überdrehungsschutz mit einem Stan- dardrelais ersetzt werden. Dadurch wird das Schalten in den niedrigen Rangebereich möglich.


 

Achtung! Wenn der Überdrehungsschutz mit einem Standardrelais ersetzt wird, gibt es keinen Schutz gegen Überdrehung mehr. Es besteht die Gefahr, daß das Getriebe oder die Kupplung beschädigt wird, wenn bei zu hoher Geschwin- digkeit in den niedrigen Bereich geschaltet wird.

Steuerkreis, Luft


 

Beschreibung


 

GR900

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1 2


 

1 2 1

6

3

4


 

110 029

 

5

Komponentenplazierung und Schlauchverlegung ist gleich mit GR801.


 

  1. Speiseleitung, unter Druck

  2. Unter Druck, wenn die Schaltung in Neutralstellung ist

  3. Unter Druck bei niedrigem Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  4. Unter Druck im hohen Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  5. Neutrallageventil

  6. Steuerventil Range

GRS890/900

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1 2 8 7 1


 

1 2 1


 

6

3

4


 

110 028

 

9 1 7


 


 

  1. Speiseleitung, unter Druck

  2. Unter Druck, wenn die Schaltung in Neutralstellung ist

  3. Unter Druck bei niedrigem Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  4. Unter Druck im hohen Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  5. Neutrallageventil

  6. Steuerventil Range

  7. Unter Druck, wenn das Kupplungspedal durchgedrückt ist

  8. Sperrventil Split-Getriebe

  9. Führungsventil, Split

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    Neutrallageventil


     

    Funktion

    Das Neutrallageventil ist ein mechanisches Ven- til. Es versorgt das Führungsventil für Range mit Arbeitsluft. Das Ventil wird automatisch von der Schaltgabel im Getriebegehäuse beeinflußt.

    Wenn sich die Schaltung in Neutralstellung befindet, passiert die Arbeitsluft von Anschluß 1 durch das Ventil und durch Anschluß 2 und wei- ter bis zum Führungsventil für Range. Wenn ein Gang eingelegt wird, dann wird der Stößel in das Ventil gedrückt und unterbricht die Luftzu- fuhr. Gleichzeitig wird der Kreis über die Ent- lüftung 3 entlüftet. Dadurch verschwindet der

    Druck in der Leitung für Arbeitsluft. Neutrallageventil

    1. Luft, ein

    2. Luft, aus

    3. Entlüftung


 

Sperrventil Split-Getriebe


 

Funktion

Das Sperrventil zur Splitschaltung ist ein elek- tronisch getriebenes Magnetventil, einem 3/2- Ventil. Am Kupplungspedal befindet sich eine Verbindung, die Spannung an das Sperrventil leitet, wenn das Pedal in Anzugslage durchge- drückt wird. Das Sperrventil gibt dann Arbeits- luft zum Führungsventil frei, und erst dadurch kann die Schaltung im Splitventil erfolgen. Bei losgelassenem Kupplungspedal ist die Leitung für Arbeitsluft nicht unter Druck.

Steuerventil Split/Range


 

Funktion

Die Führungsventile für Split und Range sind identisch, und sie sind vom Typ 4/2-Ventil. Das bringt mit sich, daß die Ventile 4 Anschlüsse haben und den Druck zwischen zwei davon wechseln können. Die Ventile bestehen aus zwei Teilen, dem Ventilgehäuse mit Luftanschlüssen und der Magnetspule mit Stromanschluß.


 

Im Ventilgehäuse gibt es einen gefederten Ventilschieber, der die Luft hinaus zum Stell- zylinder steuert.


 

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12

2


 

3


 

110 426

 

23 24


 

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21 22


 

1 12


 


 

110 427

 

  1. Speiseluft, ein

  2. Entlüftung

  3. Entlüftung

12 Steuerluft, Druck ein 21 Arbeitsluft, Druck aus 22 Arbeitsluft, Druck aus 23 Arbeitsluft, Druck aus 24 Arbeitsluft, Druck aus

Im hohen Rangebereich, bzw. in hoher Splitlage hat die Magnetspule keine Spannung. Die Feder presst den Ventilschieber gegen die Seite des Gehäuses, auf der die Magnetspule sitzt. Die Speiseluft gelangt über die Anschlüsse 21 und 23 hinaus zu den Zylindern. Gleichzeitig wird die andere Seite des Stellzylinder über die Anschlüsse 22 und 24 am Ventilgehäuse und durch die Entlüftung 3 am Führungsventil ent- lüftet. Die Steuerluft wird durch die Entlüftun- gen 2 am Magnetteil entlüftet.

Im niedrigen Rangebereich bzw. niedriger Split- lage wird die Stromspule mit 24 V aktiviert. Die Arbeitsluft, die vom Magnetteil gesteuert wird, bewegt den Ventilschieber gegen die Evakuie- rungsseite des Gehäuses. Das Ventil benötigt bis zu 5 Bar Druck am Anschluß 12 zum Umschal- ten, so daß die Stromspule aktiviert wird. Die Speiseluft passiert den Anschluß 22 und 24 zu den Zylindern und die Zylinder werden über Anschluß 21 und 23 entlüftet.

Im Split-Kreis sind die Ventilanschlüsse 21 und 22 verschlossen.


 

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12 12

2


 

3


 


 

2


 


 

110 428

 

110 429

 

Niedriger Schaltbereich


 

Hoher Schaltbereich


 

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© Scania CV AB 1998, Sweden

Steuerkreis


 

Allgemeines

Funktion und Komponenten des Rangekreises sind gleich für GR801/900 und für GRS890/900. Die Abschnitte, die den Splitkreis mit seinen Komponenten behandeln, gelten nur für GRS890/900.


 

Strom- und Druckluftplan GR801/900


 


 

5

Range


 

Range


 

H L


 

4

3


 

+24V


 

8


 

(NO)

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+L (−H)

H L


 

H L


 

7


 

9

Range


 

−H

2

+24V


 

05_5648

 

7 bar


 

6

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A

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B

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C


 

A = Luftleitung, unter Druck/nicht unter Druck B = Luftleitung, unter Druck

C = Stromleitung


 

  1. Abtriebswelle, am Getriebe

  2. Drehzahlgeber

  3. Überdrehschutz

  4. Verbindung

  5. Rangeschalter

  6. Druckluftbehälter

  7. Schaltgabel

  8. Neutrallageventil

  9. Rangezylinder mit Führungsventil

Strom- und Druckluftplan für GRS890/900


 


 

Split


 

6

Range


 

5

Range


 

Split

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+L (−H)

H L


 

H L


 

12


 

13

Range

H H

L


 

4

3


 

+24V


 

(NO)


 

11


 

Split


 

−H

2

+24V


 

7 bar


 

10

+L (−H)

9

+

(NC) 8


 

7


 

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+24V


 

image

image

B C


 

05_5168

 

−NO


 

A = Luftleitung, unter Druck/nicht unter Druck B = Luftleitung, unter Druck

C = Stromleitung


 

  1. Abtriebswelle

  2. Drehzahlgeber

  3. Überdrehschutz

  4. Verbindung

  5. Rangeschalter

  6. Splitschalter

  7. Druckluftbehälter

  8. Kupplungspedalschalter

  9. Sperrventil, Split

  10. Splitzylinder mit Führungsventil

  11. Schaltgabel

  12. Neutrallageventil

  13. Zwei Gruppenzylinder mit einem Führungs- ventil

Hinweise

Der aktuelle elektrische Schaltplan wird in folgender Literatur behandelt: Elektrischer Schaltplan GR801/GR900 16:04-22

Elektrischer Schaltplan GRS890/900 16:04-23

Stromkreis, Range


 

Fehlersuche


 

Werkzeug


 

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

588 094 Multimeter


 

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100606

 

Plazierung, Relaisplatz, RP 15


 


 

7

8

9

 


 

4

5

6

 


 

1 2

3

 


 

P2

R10 / R17 / E21 R11 / C41

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R63 / C301

R64 / C302


 

R41 / R18


 

R30 R5

14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 28


 

RP7 RP8 RP9 RP16 RP11 RP12 RP13


 

RP1 RP2 RP3 RP4 RP5 RP6


 

R42 R46


 

R55


 

F3 F1

110 030

 

F2 K1


 

  1. Drehzahlgeberleitung 1

  2. Leitung zum Magnetventil, niedriger Rangebereich

  3. Drehzahlgeberleitung 2

  4. Versorgungsspannung (15)

  5. Kein Anschluß

  6. Masse (31)

  7. Ausgangssignal, Geschwindigkeit zum Retarder

  8. Leitung vom niedrigen Range-Anschluß zum Schalthebel

  9. Signalstift, Funktionskontrolle

Kontrolle der Stromversorgung

Stromversorgung für Range- und Split- Kreis ist gemeinsam. Kontrollieren Sie, daß die Siche- rung Nummer 5 unbeschädigt ist.

Speisungsspannung zwischen Stift 4 und Stift 6 messen, wobei der Überdrehungsschutz E8 ent- fernt und der Zündschlüssel in Betriebsposition ist. Die Spannung muß der Batteriespannung entsprechen.

Bei Störungen die Verkabelung überprüfen.


 

Kontrolle des Range-Schalters

Der Überdrehungsschutz E8 muß entfernt sein und der Zündschlüssel muß in Betriebsposition sein.

Spannung zwischen Stift 8 und Stift 6 mes- sen. Vorgeschriebene Spannung:

  • Wie Batteriespannung im niedrigen Rangebereich.

    Schalter im niedrigen Rangebereich dre- hen, damit eventuelle Störungen erkannt werden können.

  • 0 V im hohen Rangebereich.

Bei Störungen den Range-Schalter und die Ver- kabelung kontrollieren.

Kontrolle des Magnetventilkreises für das Führungsventil, Range

Der Überdrehungsschutz E8 muß entfernt und die Zündung abgestellt sein.

Widerstand zwischen Stift 2 und Stift 6 messen. Der richtige Wert ist 195-250 Ohm.

Bei Störungen Verkabelung, Verbindungen und Magnetventil kontrollieren.


 

Kontrolle des Drehzahlgeberkreises

Der Überdrehungsschutz E8 muß entfernt sein.

  1. Widerstand zwischen Stift 1 und Stift 3 messen. Der richtige Wert ist

    950 1150Ohm.

  2. Stift 1 und 3 an Stift 6 (Masse) messen. Es darf kein Kurzschluß oder Überleiten an die Masse vorkommen.

Bei Störungen Verkabelung, Verbindungen und Geber kontrollieren.

Zur Kontrolle des Gebersignals kann fol- gende Methode angewendet werden.

  1. Überdrehungsschutz muß am Platz sein.

  2. Spannung messen. Multimeter auf Wechsel- spannung einstellen und zwischen Stift 1 und 3 messen. Fahrzeug im höchsten Gang bei einer Motordrehzahl von etwa

1000 U/min fahren.

Das Signal muß 2,5- 3,5 V sein.

Wenn die Spannung davon abweicht, kontrollie- ren, daß das Zackenrad nicht von der Welle gleitet.

Kontrolle des Überdrehungsschutzes, E8

Der Überdrehungsschutz muß auf seinem Platz sitzen und der Zündschlüssel muß in Betriebs- position sein.

Spannungsniveau zwischen Stift 9 und Stift 6 messen.

  • Bei einer Spannung von 0 V ist der Überdrehungsschutz fehlerfrei.

  • Bei Batteriespannung auf Stift 9 ist der Überdrehungsschutz schadhaft, wenn der Geberkreis fehlerfrei ist.

  • Bei Einschalten der Zündung liegt an Stift 9 für bis zu drei Sekunden Batterie- spannung an, was ganz normal ist.

Stromkreis, Split


 

Fehlersuche

 

Werkzeug


 

Nummer


 

Bezeichnung


 

Abbildung


 

Werkzeugtafel

588 094

Multimeter

 

-


 


 

image


 

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100606

 

Kontrolle der Stromversorgung

Die Stromversorgung für Range- und Splitkreis ist gemeinsam. Kontrollieren Sie, daß die Siche- rung Nummer 5 unbeschädigt ist.


 

Kontrolle des Splitschalters

  1. Splitschalter entfernen und Zündschlüssel in Betriebsposition drehen.

  2. Spannung zwischen Stift 1 am Schalter und Masse messen.

    Die Spannung muß der Batteriespannung entsprechen.

  3. Schalter umschalten. Zwischen Stift 2 am Schalter und Masse messen. Die vorschrifts- mäßige Spannung ist:

    • Gleich der Batteriespannung im niedri- gen Splitbereich.

    • 0 V im hohen Splitbereich.

Bei Störungen den Schalter und Verkabelung kontrollieren.

Kontrolle des Magnetventilkreises für Führungsventil Split

  1. Zündschlüssel muß in abgestellter Position sein.

  2. Schalter auf hohen Split stellen.

  3. Widerstand zwischen Stift 2 am Schalter und Masse messen.

Der richtige Wert ist 195-250 Ohm.

Bei Störungen Verkabelung, Verbindungen und Führungsventil kontrollieren.


 

Kontrolle der Kupplungsverbindung

Der Zündschlüssel muß in Betriebsposition sein.

Spannung zwischen den Stiften im Verbin- dungsstück des Sperrventils messen.

Die vorschriftsmäßige Spannung ist:

  • Gleich der Batteriespannung mit durch- gedrückter Kupplung.

  • 0 V mit losgelassener Kupplung.


 

Kontrolle des Magnetventilkreises für das Sperrventil, Split

Widerstand zwischen den Stiften am Sperr- ventil messen. Der richtige Wert ist

53 64Ohm für die neuere Ausführung des Ventils und 36-46 Ohm für die ältere Aus- führung.

Bei Störungen Verkabelung, Verbindungen und Sperrventil kontrollieren.

Luftkreis, Range


 

Fehlersuche


 

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Spezialwerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 601

Manometer

   


 


 

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Für die Verwendung des Manometers 98 601 muß der Anschlußstecker zurechtgestellt wer- den.

Vorgeschlagen wird die Verwendung folgender Artikel:

Prüfanschluß 303498 1 St.

T-Rohr 303467 1 St.

Verschraubung 307257 2 St.

Luftkreis, GR900


 

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1 2 1 2 1

6

3

4


 

110 029

 

5


 

Plazierung der Komponenten und Schlauchverlegung gilt auch für GR801/GRS890/900


 

  1. Speiseleitung, unter Druck

  2. Unter Druck, wenn die Schaltung in Neu- tralstellung ist

  3. Unter Druck bei niedrigem Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  4. Unter Druck im hohen Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  5. Neutrallageventil

  6. Steuerventil Range

Neutrallageventil

Bei Fehlersuche muß das Druckluftsystem Arbeitsdruck haben und der Zündschlüssel muß in Betriebsposition sein.


 

Funktionskontrolle

  1. Einen Gang einlegen, damit die Arbeitslei- tung 2 zum Rangeventil ohne Druck ist. Bei Einlegen eines Gangs muß das Neutrallage- ventil entlüftet werden (zischend), ansonsten muß es dicht sein. Die Schaltposi- tion (Entlüftung) des Neutrallageventil muß innerhalb der Synchronisierung sein.

  2. Arbeitsleitung 2 lösen.

  3. Schaltung in Neutralstellung legen. Das Ventil muß Luft durchlassen, wenn die Schaltung in Neutralstellung ist.

  4. Druck nach dem Neutrallageventil mit Manometer 98 601 messen. Der Druck nach dem Neutrallageventil muß gleich dem Speisungsdruck sein.

  5. Einen Gang einlegen. Das Ventil darf keine Luft durchlassen, wenn ein Gang eingelegt ist.

Wenn die Funktionskontrolle bei der Fahrt durchgeführt werden muß, kann das Manometer 98 601 an Leitung 2 angeschlossen werden.

Bitte beachten, daß die Rangeschaltungszeiten verlängert werden, da das Luftvolumen des Manometerschlauchs relativ groß ist. Das Manometer hat auch eine Ausschlag-Trägheit. Besonders Bei der Entlüftung (Verminderung des Drucks) ist es daher normal, daß es mehrere Sekunden dauern kann, bevor das Manometer Null anzeigt, wenn der Gang eingelegt wird.

Wenn der Schalthebel aus der Neutralstellung gebracht wird, bevor die Rangeschaltung durch- geführt ist, verbleibt die Rangeschaltung in Neu- tralstellung.


 

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  1. Speiseluft, ein

  2. Speiseluft, aus

  3. Entlüftung

Steuerventil Range

Bei Fehlersuche muß das Druckluftsystem Arbeitsdruck haben und der Zündschlüssel muß in Betriebsposition sein.

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Funktionskontrolle

  1. Gang einlegen.

  2. Die Betätigung des Schalthebels von niedri- gen auf hohen Range umstellen. Kontrollie-

ren, daß das Ventil in Anschluß 2 entlüftet. 3

Wenn das Ventil nicht entlüftet, ist vermut- lich die Magnetspule defekt.


 

12

2


 

110 426

 

23 24


 

Kontrolle des Umschaltens des Rangeventils.

  1. Einen Gang einlegen, damit die Arbeitslei- tung 2 zum Rangeventil ohne Druck ist.

  2. Arbeitsleitungen 3 und 4 lösen.

  3. Schaltung in Neutralstellung bringen. Im hohen Rangebereich muß das Ventil die Lei- tung 4 unter Druck setzen. Im niedrigen Rangebereich muß das Ventil die Leitung 3 unter Druck setzen. Die beiden Leitungen dürfen nicht gleichzeitig unter Druck gesetzt werden.

  4. Druck nach dem Führungsventil mit Mano- meter 98 601 messen. Der Druck muß gleich dem Speisungsdruck sein.

Wenn die Funktionskontrolle bei der Fahrt durchgeführt werden muß, kann das Manometer 98 601 an die Leitungen 3 und 4 angeschlossen werden.

Bitte beachten, daß die Rangeschaltungszeiten verlängert werden, da das Luftvolumen des Manometerschlauchs relativ groß ist. Das Manometer hat auch eine Ausschlag-Trägheit. Besonders Bei der Entlüftung (Verminderung des Drucks) ist es daher normal, daß es mehrere Sekunden dauern kann, bevor das Manometer Null anzeigt, wenn der Gang eingelegt wird.

Luftkreis, Split


 

Fehlersuche


 

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Spezialwerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 601

Manometer

   


 


 

image


 

Für die Verwendung des Manometers 98 601 muß der Anschlußstecker zurechtgestellt wer- den.

Vorgeschlagen wird die Verwendung folgender Artikel:

Prüfanschluß 303498 1 St.

T-Rohr 303467 1 St.

Verschraubung 307257 2 St.

Luftkreis GRS890/900


 

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1 2 8 7 1

1 2 1


 

6

3

4


 

110 028

 

9 1 7


 

  1. Speiseleitung, unter Druck

  2. Unter Druck, wenn die Schaltung in Neu- tralstellung ist

  3. Unter Druck bei niedrigem Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  4. Unter Druck im hohen Rangebereich und Schaltung in Neutralstellung

  5. Neutrallageventil

  6. Steuerventil Range

  7. Unter Druck, wenn das Kupplungspedal durchgedrückt ist und druckfrei, wenn das Kupplungspedal losgelassen wird.

  8. Sperrventil, Split

  9. Führungsventil, Split

Sperrventil, Split

Wenn das Kupplungspedal losgelassen wird, muß das Ventil entlüften (zischend), ansonsten muß es dicht sein.

Funktionskontrolle

  1. Arbeitsleitung 7 lösen.

  2. Wenn das Kupplungspedal durchgedrückt wird, muß das Ventil Luft durch das Füh- rungsventil ablassen.

  3. Das Ventil darf keine Luft durchlassen, wenn das Kupplungspedal losgelassen wird.

Wenn die Funktionskontrolle bei der Fahrt durchgeführt werden muß, kann das Manometer 98 601 an Leitung 7 angeschlossen werden.

Bitte beachten, daß die Schaltungszeiten verlän- gert werden, da das Luftvolumen des Manome- terschlauchs relativ groß ist. Das Manometer hat auch eine Ausschlag-Trägheit. Besonders Bei der Entlüftung (Verminderung des Drucks) ist es daher normal, daß es mehrere Sekunden dauern kann, bevor das Manometer Null anzeigt, wenn der Gang eingelegt wird.

Führungsventil, Split

Bei Fehlersuche muß das Druckluftsystem Arbeitsdruck haben und der Zündschlüssel muß in Betriebsposition sein.

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Funktionskontrolle

  1. Das Kupplungspedal muß in losgelassenem Zustand sein.

  2. Die Betätigung des Schalthebels von niedri- 3

gen auf hohen Split umstellen. Kontrollie-

ren, daß das Ventil in Anschluß 2 entlüftet. Wenn das Ventil nicht entlüftet, ist vermut- lich die Magnetspule defekt.


 

12

2


 

110 426

 

23 24

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21 22


 


 

1 12


 

110 427

 

Kontrolle des Umschaltens des Splitventils.

  1. Verschlußschrauben in Anschluß 21 und 22 teilweise lösen.

  2. Kupplungspedal durchdrücken.

  3. Im hohen Splitbereich muß das Ventil die Leitung 21 unter Druck setzen. Im niedrigen Splitbereich muß das Ventil die Leitung 22 unter Druck setzen. Die beiden Leitungen dürfen nicht gleichzeitig unter Druck gesetzt werden.

Die Funktionskontrolle des Splitventils kann nicht während der Fahrt ausgeführt werden. Der Anschluß der Schläuche an das Ventil ist unmöglich.


 

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1 712 275

05:00-05

Ausgabe 1 de


 

Getriebeölkühler


 

Arbeitsbeschreibung


 

Erneuern und Nachrüsten


 

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© Scania CV AB 1999-11, Sweden

Inhalt

Getriebeölkühler Allgemeines 3

Vorbereitende Standardarbeiten 3

Explosionszeichnungen 4

Arbeitsanweisungen für 11l- und 12l-Motoren Erneuern 6

Nachrüsten 10

Arbeitsanweisungen für 14l-Motoren Erneuern 12

Nachrüsten 14

Abschließende Standardarbeiten 16

Arbeitsvorgänge

Getriebeölkühler erneuern und nachrüsten


 

Allgemeines

Diese Arbeitsbeschreibung gilt für 11l-, 12l- und 14l-Motoren.

Die Arbeitsvorgänge beim Nachrüsten unterscheiden sich geringfügig von denen beim Erneuern.

Die vorbereitenden und abschließenden Standardarbeiten gelten für alle Motoren sowie für Erneuerung und Nachrüstung.


 

Vorbereitende Standardarbeiten

  1. Kühlmittel ablassen, siehe Hauptgruppe 02, Kühlsystem.

  2. Fahrzeug anheben und abstützen, siehe Hauptgruppe 00.

  3. Fahrerhaus kippen, siehe Hauptgruppe 18, Fahrerhaus-Kippsystem.

  4. Getriebeöl ablassen, siehe

Hauptgruppe 00, Wartungsanweisungen,

Teil 1, Gruppe 5.

Explosionszeichnungen

Ölkühler bei 11l- und 12l-Motoren


 

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  1. Ölrohre

  2. Ölrohrhalter

  3. Haltestücke

  4. Seitendeckel

  5. O-Ringe

  6. Dichtung

  7. Ölkühlereinsatz

  8. Ölfilteradapter

Ölkühler bei 14l-Motoren


 

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  1. Dichtung

  2. Seitendeckel

  3. Befestigungsplatte

  4. Spannband

  5. Ölfilteradapter

  6. Ölrohre

  7. Ölrohrhalter

  8. Ölkühler

Arbeitsanweisungen für 11l- und 12l-Motoren


 

Technische Daten


 

Anzugsdrehmomente:


 

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Ölkühlereinsatz 26 Nm


 

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Ölrohre, Muttern 60 Nm


 

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Ölfilteradapter 22 Nm


 

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Ölrohre, Hohlschrauben 20 Nm


 

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Schmiermittel Teile-Nr.


 

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Montagemittel für Gummi 815368


 

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Erneuern

  1. Bei Motoren mit Einspritzpumpe muß der Kompressor abgebaut werden, siehe Hauptgruppe 10.

  2. Ölrohre 1 abbauen. image


     


     

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  3. Seitendeckel vom Zylinderblock abbauen und Dichtungsreste vollständig entfernen.

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  4. Ölkühlereinsatz 2 erneuern und neue O-Ringe 1 am neuen Seitendeckel anbauen. Anzugsdrehmoment: 26 Nm.


     

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  5. Seitendeckel 1 mit neuer Dichtung 2 an Zylinderblock anbauen.

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  6. Ölrohre 2 mit neuen O-Ringen anbauen. O-Ringe mit Montagemittel bestreichen.


     

  7. Schraube 1 einbauen, aber noch nicht festziehen.

  8. Muttern 3 und 4 von Hand anziehen. Muttern 3 und 4 in numerischer Reihenfolge mit 60 Nm festziehen, dabei mit Mutter 5 gegenhalten.


     

  9. Schraube 1 festziehen.


 

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Nachrüsten

  1. Bei Motoren mit Einspritzpumpe muß der Kompressor abgebaut werden, siehe Hauptgruppe 10.


     

  2. Seitendeckel vom Zylinderblock abbauen

    und Dichtungsreste vollständig entfernen. image

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  3. Neuen Seitendeckel 1 mit neuer Dichtung 2 an Zylinderblock anbauen.

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  4. Ölrohre 2 mit neuen O-Ringen anbauen. O-Ringe mit Montagemittel bestreichen.


     

  5. Schraube 1 einbauen, aber noch nicht festziehen.

  6. Ölrohrhalter oben links am Kupplungsgehäuse anbauen.


     

  7. Ölfilteradapter am Getriebe anbauen. Anzugsdrehmoment: 22 Nm.

  8. Ölrohre anbauen, Muttern 3 und 4 sowie Hohlschrauben 5 von Hand anziehen. Muttern 3 und 4 in numerischer Reihenfolge mit 60 Nm festziehen, dabei mit Mutter 6 gegenhalten, dann Hohlschrauben 5 mit 20 Nm festziehen.

  9. Schraube 1 festziehen.


 

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Arbeitsanweisungen für 14l-Motoren


 

Technische Daten


 

Anzugsdrehmomente:


 

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Ölrohre, Hohlschrauben 20 Nm


 

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Befestigungsplatte, obere linke Schraube 22 Nm


 

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Befestigungsplatte, andere Schrauben 42 Nm


 

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Ölfilteradapter 22 Nm


 

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Schmiermittel Teile-Nr.


 

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Montagemittel für Gummi 815368


 

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Erneuern

  1. Ölrohre 3 abbauen.


     

  2. Kühlmittelrohre 1 vom Ölkühler 2 abbauen.

  3. Spannband des Ölkühlers lösen. Ölkühler ausbauen und neuen einbauen. Sicherstellen, daß der Führungsstift in seiner Bohrung sitzt, dann Spannband wieder befestigen.

  4. Prüfen, ob sich die Kühlmittelrohre

    und -schellen in einwandfreiem Zustand befinden. Ggf. erneuern.

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  5. Kühlmittelrohre 1 an Ölkühler 2 anbauen.


     

  6. Ölrohre 2 mit jeweils 2 neuen O-Ringen und neuen Kupferdichtungen anbauen. O-Ringe mit Montagemittel bestreichen. Hohlschrauben mit 20 Nm festziehen.

Nachrüsten

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  1. Stopfen an der unteren hinteren Kante des Motorölkühlers durch den Schlauchanschluß ersetzen. Neue Dichtung verwenden.


     

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  2. Seitendeckel 1 vom Zylinderblock abbauen und Dichtungsreste vollständig entfernen.

  3. Bei Motoren mit Kühlmittel- Wärmetauscher 2 muß dieser an den neuen Seitendeckel umgebaut werden.


     

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  4. Kühlmittelrohr mit Hohlschraube 2 am neuen Seitendeckel anbauen.


     

  5. Neuen Seitendeckel mit neuer Dichtung und Halter 1 an Zylinderblock anbauen.


     

    Hinweis: Schraube 3 in der unteren rechten Ecke des Deckels noch nicht einbauen.

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  6. Ölkühler an Montageplatte anbauen. Sicherstellen, daß der Führungsstift in seiner Bohrung sitzt, dann Spannband befestigen.


     

  7. Montageplatte mit Ölkühler an Motor anbauen. Schrauben 1 - 5 von Hand anziehen. Schrauben 1 - 4 in numerischer Reihenfolge mit 42 Nm, Schraube 5 mit 22 Nm festziehen.


     

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  8. Ölfilteradapter am Getriebe anbauen, Anzugsdrehmoment 22 Nm.

  9. Kühlmittelrohre 1 an Ölkühler 2 anbauen.


     

  10. Ölrohre 2 mit jeweils 2 neuen O-Ringen und neuen Kupferdichtungen anbauen. O-Ringe mit Montagemittel bestreichen. Hohlschrauben mit 20 Nm festziehen.

Abschließende Standardarbeiten

  1. Getriebeöl einfüllen, siehe Hauptgruppe 00, Wartungsanweisungen, Teil 1, Gruppe 5.


     

    Hinweis: Nur beim Erneuern: Falls Öl in das Motor-Kühlsystem gelangt ist, muß dieses mit gemäß den Anweisungen in Hauptgruppe 02, Kühlsystem, gespült werden.


     

  2. Kühlmittel einfüllen, siehe Hauptgruppe 02, Kühlsystem.

  3. Getriebeölstand prüfen und ggf. korrigieren.

  4. Auf Kühlmittel- und Ölundichtigkeiten prüfen.

image image 05:00-06

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Ausgabe 1.1 de


 

Ölkühler für Getriebe GRS920


 

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Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

1 712 420


 

116 432

 

 Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt

Funktionsbeschreibung 3

Arbeitsbeschreibung Ölkühlerlüfter erneuern 6

Ölkühler erneuern 7

Thermostat erneuern 9

Temperaturüberwachung erneuern 10

Anschlußdiagramm 11

Funktionsbeschreibung


 

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2

1


 

3


 

4


 

5


 

118 059

 

6


 

  1. Ölkühler

  2. Ölkühlerlüfter

  3. Thermostat

  4. Sicherheitsventil

  5. Temperaturüberwachung

  6. Ölfilter

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Das Getriebeöl strömt durch den Ölfilter zu einem Thermostat links im Kupplungsgehäuse und zurück zum Filter.


 

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118 060

 

Bei einer Getriebeöltemperatur über 70 °C öffnet der Thermostat, und das Getriebeöl strömt durch den Ölkühler am linken vorderen Schmutzfänger.


 

Am Ölkühler befindet sich ein Ölkühlerlüfter. Dieser wird durch die Temperaturüberwachung auf dem Filtergehäuse gesteuert.

Bei Getriebeöltemperaturen über 87 °C schließt der Schalter in der Temperaturüberwachung und der Ölkühlerlüfter wird eingeschaltet.

118 061

 

Sobald die Getriebeöltemperatur auf 82 °C absinkt, wird der Ölkühlerlüfter ausgeschaltet.

Bei einer Verstopfung des Ölkühlers oder des Thermostats öffnet das Sicherheitsventil, und das Öl strömt ungefiltert zum Getriebe zurück.

Der Ölfilter ist mit einem integrierten Sicherheitsventil ausgestattet, das bei einem Verstopfen des Filters öffnet.

Der Ölkühler hat ein Fassungsvermögen von ca. 2 Litern.

Beim Wechseln des Getriebeöls wird das Getriebeöl nicht aus dem Ölkühler abgelassen.

Arbeitsbeschreibung


 

Ölkühlerlüfter erneuern

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3

Ölkühler erneuern


 

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1 2


 

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3

4


 

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5

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image 7

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8


 

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9


 

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10

11

18 251

 

2L


 

Thermostat erneuern

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Thermostat

image 2 image

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4


 

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5

118 251

 

2L

Temperaturüberwachung


 

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Temperaturüberwachung erneuern


 

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image

2


 


 

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Anschlußdiagramm

 

05:00-06

 

Tab dwg 1436528


 


 

P2


 

No.315C 11

20A


 

 Scania CV AB 2000, Sweden

 

15C.WH-1.5+C112/G-1

1407803


 

15C.WH-1.5+P2/G-11

31.BK-1.5+G9-1


 

C112

G 1

2


 

3


 

4


 

5


 

15C.WH-1.5+C432-1

31.BK-1.5+C432-3


 

15C.WH-1.5+112/G-1


 

31.BK-1.5+C112/G-2


 

C432 1

2


 

3


 

15C.WH-1.5+T48-1 AOC.BK-1.5+T48-2 AOC.WH-1.5+C433-1

31.BK-1.5+C433-2


 

G9

31/C112.BK-1.5+C112/G-2


 

1

2

AOC.WH-1.5+C432-2

31.BK-1.5+C432-3

4

5

6

1

BN-1.5+C433-1

WH-1.5+C433-2

4

5

6


 

11

 

15C.WH-1.5+C432-1 AOC.BK-1.5+C432-2


 

C433 1

2


 

M25 1

2


 

T48 1

Anschlußdiagramm

 

2


 

118 062

 

BN-1.5+M25-1 WH-1.5+M25-2

image image 05:00-07

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Ausgabe 1 de


 

Schaltgetriebe mit Drehmomentwandler, ZF


 

Funktionsbeschreibung


 

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1 713 008


 

©

Scania CV AB 2001, Sweden

Allgemeines


 

Dieses Heft enthält Informationen zu einem neuen Getriebe. Es handelt sich um ein 16-Gang Schaltgetriebe von ZF. Das Getriebe verfügt über einen integrierten Drehmomentwandler und Retarder und kann nur mit einigen der Scania 16l-Motoren kombiniert werden.

Das Getriebe ist im ZF Austauschsystem enthalten; die Getriebebezeichnung lautet ZF-Transmatic mit Drehmomentwandler

WSK440. Zum Zeitpunkt der Drucklegung steht keine Scania Getriebebezeichnung fest.

Eine vollständige Funktionsbeschreibung sowie eine Arbeitsbeschreibung zum Aus- und Einbau werden noch veröffentlicht.

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Das Getriebe verfügt über vier Hauptbestandteile:

  1. ZF Drehmomentwandler WSK440

  2. Integrierter ZF Primärretarder

  3. Scheibenkupplung

  4. ZF Ecosplit Getriebe 16S251


 

Alle Teile, Getriebe mit Drehmomentwandler und Retarder werden vom selben Ölsystem versorgt. Am Getriebe befindet sich ein Öltemperatur-Sensor, der

  • die Retarderbremsleistung steuert, so daß die Getriebeöltemperatur 150 °C nicht überschreitet

  • mit Hilfe einer roten Leuchte in der Instrumententafel sowie eines Warnsummers anzeigt, daß die Öltemperatur nahezu 150 °C erreicht hat

    Drehmomentwandler

    Wird der Drehmomentwandler nicht überbrückt, wird das Motordrehmoment auf 700 Nm begrenzt, wenn das Kupplungspedal bei eingelegtem Gang betätigt wird.

    Der Drehmomentwandler verfügt über eine Überbrückungskupplung, die sich zwischen Drehmomentwandler und Schwungscheibe im Drehmomentwandlergehäuse befindet.

    Sie wird bei 950/min automatisch angelegt bzw. getrennt. Die Überbrückungskupplung wird durch einen Sensor gesteuert, der die Motordrehzahl und Turbinenraddrehzahl erfaßt.

    Bei Kickdown wird die Überbrückungskupplung bei 1100/min getrennt. Das Trennen der Überbrückungskupplung kann vom Fahrer manuell über einen Schalter in der Instrumententafel unterdrückt werden.


     

    Retarder

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    Im Gegensatz zu Scania Retardern, die hinten am Getriebe angeordnet sind, befindet sich dieser Retarder zwischen Drehmomentwandler und Kupplung.

    Er wird wie gewohnt über einen Hebel in der Instrumententafel aktiviert. Der Hebel verfügt über 6 Stellungen - in Stellung 6 kann die automatische Abgasbremse zugeschaltet werden, wenn der Schalter für diese Funktion in der Instrumententafel aktiviert ist.


     

    Der Retarder wird sofort deaktiviert, wenn das ABS-System oder der obere Kontakt des Kupplungspedals aktiviert werden.

    Kupplung

    Die Kupplung ist hydraulisch und selbstnachstellend. Sie verfügt über zwei Hauptbestandteile - einen pneumatisch gesteuerten Geberzylinder, der auch als Servomaster bezeichnet wird, und einen auf Zug wirkenden Nehmerzylinder, der dem Nehmerzylinder bei Fahrzeugen mit

    EK-Nebenabtrieb entspricht.


     

    Getriebe

    Das Getriebe besteht aus einem 4-Gang Hauptgetriebe mit Splitgetriebe und Planetengetriebe (Schaltreihengruppe).


     

    Überdrehschutz

    Das Getriebe ist mit zwei Arten von Überdrehschutz ausgestattet:

  • Schaltreihensperre: Verhindert ein Einlegen der niedrigen Schaltreihe bei zu hoher Geschwindigkeit.

  • Schaltsperre: Verhindert ein Einlegen des 1. und 2. Gangs der niedrigen Schaltreihe bei zu hoher Geschwindigkeit. Dies geschieht durch einen Druckluftzylinder, der eine Seitwärtsbewegung des Schalthebels verhindert.

    Das Geschwindigkeitssignal für den Überdrehschutz stammt vom Fahrtenschreiber.

    Spezifikationen


     

    Anzahl der Gänge 16 Vorwärts, 2 Rückwärts

    Übersetzung 13,80 - 0,84

    Gesamtgewicht 595 kg

    Ölmenge 43 l

    Ölsorte Monograde, Viskosität SAE 30

    Anlegedruck der Überbrückungskupplung 10,5 ± 0,5 bar Wandler, Rücklaufdruck 5,5 - 6,0 bar

    Maximales Eingangsdrehmoment 2700 Nm

    Retarder, Leistung 1600 Nm

    Retarder, Rücklaufdruck 2,0 ± 0,5 / 600/min

    Retarder, Ausgangsdruck maximal 4,5 bar ± 0,5


     

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    image image 05:01-05

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    Ausgabe 1 de


     

    Getriebe G701


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     


     

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    1 713 262


     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt


     

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

    Antriebswelle 4

    Hauptwelle 5

    Vorgelegewelle 6

    Rückwärtsgangachse 7

    Synchroneinheiten 8

    Bedienelemente 10

    Übersicht 10

    Arbeitsbeschreibung Allgemeines 11

    Häufige Reparaturen 12

    Schaltgehäuse überholen 14

    Getriebe aus- und einbauen 18

    Getriebe überholen 30

    Getriebewellen überholen 51

    Funktionsbeschreibung


     

    Allgemeines

    Das Getriebe G701 ist ein 6-Gang

    -Schaltgetriebe. Es verfügt über vier Wellen:

  • Antriebswelle

  • Hauptwelle

  • Vorgelegewelle

  • Rückwärtsgangachse

    Alle Zahnräder sind schrägverzahnt, eine Ausnahme hiervon sind die geradeverzahnten Zahnräder des 1. Gangs und des Rückwärtsgangs. Die Zahnräder von Hauptwelle und Rückwärtsgangachse sind nadelgelagert. Sie stehen im ständigen Eingriff mit den Zahnrädern der Vorgelegewelle.

    Die Wellen und Lager werden durch Öltaschen spritzgeschmiert.

    Der Getriebedeckel enthält vier Schaltgabeln für folgende Funktionen:

  • Rückwärtsgang

  • Gänge 1 und 2

  • Gänge 3 und 4

  • Gänge 5 und 6

    Antriebswelle


     

    Die Antriebswelle mit den Zahnrädern ist einteilig. Sie ist vorn im Getriebegehäuse in doppelten Rollenlagern gelagert. Die Zahnräder von Haupt- und Vorgelegewelle sind zur Verringerung der Axialkräfte in entgegengesetzter Richtung schrägverzahnt.


     


     

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    1. Scheibe

    2. Sicherungsring

    3. Geteilter Stützring

    4. Sicherungsring

    5. Lager

    6. Antriebswelle

    Hauptwelle


     

    Die Hauptwelle ist vorn in doppelten Rollenlagern in der Antriebswelle gelagert. Hinten ist die Hauptwelle in doppelten Rollenlagern im hinteren Teil des Getriebegehäuses gelagert. Die Synchroneinheiten verfügen über verzahnte Synchronnaben.

    Die Zahnräder verfügen über Sperrzähne und können über die Synchroneinheiten mit der

    Hauptwelle verbunden werden. Die Zahnräder sind auf der Hauptwelle nadelgelagert.


     


     

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    1. Sicherungsring

    2. Rollenlager

    3. Einfache Synchroneinheit

    4. Sicherungsring

    5. Zahnrad für 5. Gang

    6. Doppeltes Nadellager

    7. Buchse

    8. Zahnrad für 4. Gang

    9. Zahnrad für 3. Gang

    10. Hauptwelle

    11. Zahnrad für 2. Gang

    12. Doppelte Synchroneinheit

    13. Zahnrad für 1. Gang

    14. Einfaches Nadellager

    15. Rückwärtsgangrad

    16. Synchronscheibe

    17. Sicherungsring

    18. Geberring

    Vorgelegewelle


     

    Die Vorgelegewelle mit den Zahnrädern für Rückwärtsgang, 1. Gang und 2. Gang ist einteilig. Die übrigen Zahnräder sind ohne Keilnuten auf die Vorgelegewelle aufgepreßt. Die Wellenenden der Vorgelegewelle sind im Getriebegehäuse in Kegelrollenlagern gelagert.


     

    image


     

    1. Scheibe

    2. Sicherungsring

    3. Lager

    4. Zahnrad für 6. Gang

    5. Zahnrad für 5. Gang

    6. Zahnräder für 3. und 4. Gang

    7. Vorgelegewelle

    Rückwärtsgangachse


     

    Die Rückwärtsgangachse sitzt in einem Halter im Getriebegehäuse und im hinteren Teil des Getriebes. Das Zwischenrad des Rückwärtsgangs ist auf der Rückwärtsgangachse nadelgelagert.


     

    image


     

    1. Nadellager

    2. Buchse

    3. Rückwärtsgangrad

    4. Rückwärtsgangachse

    Synchroneinheiten


     

    Das Getriebe ist mit Synchroneinheiten für folgende Gangpaare ausgerüstet:

  • Gänge 1 und 2

  • Gänge 3 und 4

  • Gänge 5 und 6

Der Rückwärtsgang ist unsynchronisiert und verfügt daher nur über eine Schaltmuffe, die beim Schalten direkt in die Sperrzähne des entsprechenden Zahnrads greift. Der 1. und 2. Gang sind doppelt synchronisiert.

Die Synchronisierung sorgt dafür, daß die Drehzahl des zu schaltenden Zahnrads sehr schnell an die Drehzahl des entsprechenden Zahnrads auf der Hauptwelle angeglichen wird.

Einfache Synchronisierung, Gänge 3, 4, 5 und 6


 

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  1. Mitnehmerscheibe

  2. Synchronring

  3. Synchronnabe

  4. Gleitstein

  5. Feder

  6. Schaltmuffe


 

Doppelte Synchronisierung, Gänge 1 und 2


 

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  1. Mitnehmerscheibe

  2. Innerer Synchronring

  3. Konusring

  4. Äußerer Synchronring

  5. Synchronnabe

  6. Schaltmuffe

  7. Riegel

  8. Feder

  9. Gleitstein

Bedienelemente


 

Der Gangwechsel erfolgt durch den Schalthebel, der über Seilzüge mit zwei Hebeln am Getriebe verbunden ist. Hebel 1 für Querbewegungen wechselt zwischen den einzelnen Schaltgabeln. Hebel 2 für Längsbewegungen steuert die Bewegung der Schaltgabeln nach vorn bzw. hinten. Die Schaltgabeln schalten die Gänge durch Verschieben der Synchroneinheiten.


 

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  1. Hebel für Querbewegungen

  2. Hebel für Längsbewegungen


 

Übersicht


 

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  1. Fahrgeschwindigkeits-Sensor

  2. Schalter für Rückfahrleuchten

  3. Ölstandsstopfen

  4. Ölablassschraube

Arbeitsbeschreibung


 

Allgemeines


 

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Aufspannvorrichtung anpassen

Zur Aufnahme des Getriebes G701 muß das Lochbild in der Getriebe-Aufspannvorrichtung 98 261 angepaßt werden. Gemäß Abbildung vier neue Bohrungen anfertigen.


 

image

Richtungsangaben

Die Richtungsangaben in dieser Beschreibung beziehen sich auf diese Abbildung. Die Angabe “vorn” in dieser Beschreibung bezieht sich auf die Seite der Antriebswelle.

Häufige Reparaturen


 

Spezifikationen


 

image

Anzugsdrehmoment


 

image

Schrauben, Abtriebsflansch 60 Nm


 

image


 

image


 

00 1633

 


 

00 1628

 


 

110 076

 


 

108 783

 


 

00 1629

 


 

110 253

 


 

110 995

 


 

109 431

 


 

110 871

 


 

110 188

 


 

109 403

 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugbrett

82 303

Zusatzstück


 

image

 

87 550

Dorn


 

87 550

image

AD2

98 257

Dorn


 

98 257

image

AM2, G2

98 450

Schaft


 

image

98 450

R2, AD2, AM1

98 743

Montagewerkzeug


 

98 743

image

C1

99 003

Hydraulikzylinder


 

99 003

image


 

H1

99 004

Pneumatische Hydraulikpumpe


 

99 004


 

image

H1

99 012

Gewindespindel


 

99 012


 

image

H1

99 040

Druckadapter


 

99 040


 

image

H1

99 124

Abziehwerkzeug


 

99 124

image


 

AM1

99 127

Dorn


 

99 127


 

image

AM1

99 160

Dorn


 

99 160

 


 

image

Abtriebswellen-Dichtung erneuern

  1. Sicherungsscheibe, Schrauben und Abtriebsflansch abbauen.

  2. Abtriebsflansch mit Abzieher 99 124 und Dorn 98 257 abbauen.

  3. Dichtung im hinteren Deckel erneuern. Neue Dichtung mit Dornen 87 550 und 99 127 eintreiben.

  4. Dichtung im hinteren Deckel schmieren.

  5. Abtriebsflansch mit Werkzeugen 82 303, 99 040, 99 012, 98 743, 99 003, und 99 004 aufpressen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Schrauben, Abtriebsflansch 60 Nm


     

    image

    image

  6. Abtriebsflansch anbauen und Schrauben festziehen.

  7. Sicherungsscheibe mit Dorn 99 160 und Schaft 98 450 auftreiben.

Verbindung zwischen Hebeln erneuern

Das Einstellmaß zwischen den Kontermuttern der Verbindung muß 85 - 87 mm betragen.

Schaltgehäuse überholen


 

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Schaltgehäuse

  1. Schaltgehäuse in Schraubstock mit Schonbacken einspannen.

  2. Rückwärtsgangsperre ausbauen. Hebel mit zwei eingeschlagenen Punkten markieren und ausbauen.


     

  3. Rechten Deckel abbauen.

  4. Oberen Deckel abbauen. image

    image

    Hinweis: Der linke Deckel ist federbelastet.


     

  5. Schaltgehäuse kippen und linken Deckel abbauen.

  6. Federn und Gleitsteine ausbauen.

    image

    Hinweis: Die Feder ist gespannt.


     

  7. Sicherungsring, Feder und Scheiben ausbauen.


     

    image

  8. Stift austreiben.


     

    image

  9. Kleine Welle ausbauen.

    image

    Hinweis: Position und Einbaulage der Teile markieren!


     

  10. Schaltwelle herausziehen.

  11. Lose Teile ausbauen.


     

    image

  12. Buchse mit geeigneter Hülse austreiben.


     

  13. Lager mit der gleichen Hülse austreiben.

    image

  14. Lager, Buchse und Dichtungen erneuern.

  15. Bauteile in umgekehrter Reihenfolge zusammenbauen.

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Linker Deckel

Dichtung mit geeigneter Hülse erneuern.

Getriebe aus- und einbauen


 

Ausbau


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Lagerdeckel der Gelenkwelle, Abtriebsflansch 105 Nm


 

image

Kronenmutter, Kugelgelenk der Spurstange 250 Nm + zu nächster Nut


 

image

Getriebe an Schwungradgehäuse 47 Nm


 

image


 

Verbrauchsmaterialien


 

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Bremsflüssigkeit Siehe Heft 00:03-09


 

image


 

image


 

100330

 


 

112 653

 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

82 320

Stützplatte


 

82 320


 

image


 

 

98 405-2

Halter für Aufspannvorrichtung (Teil von 98 400)

 

F1, F2

98 655

Träger für Aufspannvorrichtung (Teil von 98 400)

 

F2

99 309

Drehwerkzeug

 

D5


 


 

image

image

114 037

 

Weitere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 313

Getriebeheber


 

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587 500

Teileheber


 

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587 949

Kupplungsentlüftungsgerät

   


 

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image

Arbeiten von oben

  1. Spannungsversorgung durch Abklemmen des Batterie-Minuskabels unterbrechen.

  2. Deckel im Boden über dem Getriebe abbauen.

  3. Seilzüge von den Hebeln am Getriebe lösen.


     

    image

  4. Vier obere Muttern des Kupplungsgehäuses abschrauben. Kunststoffabdeckung der Prüföffnung abbauen.


 

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Arbeiten von unten

  1. Ölablaßstopfen ausbauen und Getriebeöl ablassen.

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  2. Auspuffrohr vom flexiblen Rohr am Motor und am Flansch vor den Druckluftbehältern abbauen.

  3. Bügel unter der Gelenkwelle abbauen.


     

  4. Vorderteil der Gelenkwelle ausbauen.

    • Gelenkwelle von Getriebe abbauen.

    • Stützlagerhalter vom Rahmenquerträger abbauen und Vorderteil der Gelenkwelle abbauen.

    • Hinterteil der Gelenkwelle nicht abbauen.

  5. Spurstange von einem Lenkhebel abbauen und zur Seite schwenken.

    image

  6. Stecker des Schalters für die Rückfahrleuchten abziehen.

  7. Siegel der Tachometerwelle durchtrennen und Welle abbauen.

  8. Schwungrad mit Drehwerkzeug 99 309 drehen, bis die Drahtenden des Sicherungsrings des Kupplungsnehmerzylinders zur Prüföffnung weisen.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Schutzbrille tragen. Hydraulikflüssigkeit ist korrosiv und kann bleibende Augenschäden verursachen.


     

    image


     

    image

  9. Hydraulikschlauch vom Kupplungsnehmerzylinder abbauen. Sicherstellen, daß keine Fremdkörper in das Hydrauliksystem gelangen.

  10. Servoschlauch der Kupplung und Kupplungsnehmerzylinder verschließen, so daß keine Hydraulikflüssigkeit austritt.


     

    Hinweis: Hydraulikschlauch nicht quetschen. Dies verursacht bleibende Schäden!


     

    image

  11. Getriebeheber 587 313, Halter für Aufspannvorrichtung 98 405-2, Träger für Aufspannvorrichtung 98 655 und Stützplatte 82 320 unter dem Getriebe ausrichten. Bei ausreichendem Raum unter dem Fahrzeug Bauteileheber 587 500 anstelle des Getriebehebers verwenden.

  12. Gurt um Getriebe und Stützplatte anbringen.

  13. Untere Muttern des Kupplungsgehäuses abschrauben.

    Damit der Sicherungsring leichter zusammengepreßt werden kann, Druck der Rückholfeder auf den Nehmerzylinder abbauen, so daß der Sicherungsring nicht gegen den Zugring drückt. Dazu die im folgenden beschriebenen Maßnahmen durchführen:


     

    Hinweis: Bei beschädigtem Sicherungsring sind zum Ausbau des Getriebes die Schrauben mit denen der Kupplungsnehmerzylinder am Getriebe befestigt ist, herauszudrehen.


     

    Hinweis: Die Abbildungen zeigen Getriebe GR900; das Prinzip ist jedoch bei G701 gleich.


     

  14. Stopfen vom Nehmerzylinder abbauen.

  15. Getriebe 10-15 mm nach hinten ziehen.

  16. Nehmerzylinder mit Stopfen verschließen.


     

    image

    117 001

     

  17. Getriebe vorsichtig zum Kupplungsflansch drücken, um den Sicherungsring zu entspannen.

    image

    117 000

     

    10 − 15

    image

  18. Drahtenden des Sicherungsrings zusammendrücken, bis sich der Kupplungsnehmerzylinder aus der Membranfeder löst. Geeignete Rohrzange verwenden.

    Anstelle einer Rohrzange kann auch ein zusammengedrücktes Rohr mit ca. 15 mm Durchmesser oder ein Band verwendet werden.


     

    image

    117 002

     

  19. Getriebe absenken und herausziehen. Sicherstellen, daß das Getriebe freigängig ist!

Einbau

Arbeiten von unten

image

  1. Getriebe auf Stützplatte 82 320 ausrichten, Getriebeheber 587 313, Halter für Aufspannvorrichtung 98 405-2 und Träger für Aufspannvorrichtung 98 655 verwenden. Bei ausreichendem Raum unter dem Fahrzeug Bauteileheber 587 500 anstelle des Getriebehebers verwenden.

  2. Getriebe mit Gurt befestigen.


     

    image

  3. Einen Gang einlegen.

  4. Federstifte mit Korrosionsschutzöl schmieren.

  5. Kupplungsnehmerzylinder mit einer großen geeigneten Rohrzange in Einbaulage schieben (Federstift mit der hinteren Kante der Schulter ausrichten). Sicherungsring anbauen und auf festen Sitz prüfen.


     

    04 0451

     

    WICHTIG! Sicherungsring erneuern.

  6. Sicherstellen, daß der Zugring und dessen Sicherungsring korrekt sitzen.

  7. Getriebe ausrichten und in Einbaulage schieben. Wenn der Kupplungsnehmer- zylinder in der Verriegelung der Membranfeder einrastet, ist ein Klickgeräusch hörbar. Sicherstellen, daß der Nehmerzylinder korrekt eingerastet ist, dazu versuchen, das Getriebe nach hinten zu ziehen.


     

    Hinweis: Getriebe horizontal und vertikal ausrichten, um ein inkorrektes Ausrichten des Nehmerzylinders in der Aufnahme der Membranfeder zu verhindern.


     

    Hinweis: Drahtenden des Sicherungsrings nach dem Anbau nicht zusammendrücken. Der Nehmerzylinder kann aus der Membranfeder herausspringen.

  8. Getriebe mit den von unten zugänglichen Muttern im Kupplungsgehäuse sichern.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Muttern, Kupplungsgehäuse 47 Nm


     

    image

    image

  9. Gurt von Getriebe und Stützplatte 82 320 entfernen. Getriebeheber 587 313 mit Befestigungen abbauen.

  10. Tachometerwelle anbauen und versiegeln.


     

  11. Elektrische Anschlüsse an Getriebe anklemmen.

  12. Hydraulikschlauch anbauen.

  13. Vorderteil der Gelenkwelle anbauen. Gelenkwellenteile so drehen, daß alle Schmiernippel in die selbe Richtung weisen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Schrauben, Lagerdeckel 105 Nm


     

    image

    image

  14. Bügel unter der Gelenkwelle anbauen.


     

  15. Spurstange an Lenkhebel anbauen. Mutter mit 250 Nm festziehen und bis zur nächsten Nut weiterdrehen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Muttern, Spurstange an Lenkhebel 250 Nm


     

    image

  16. Auspuffrohr an flexibles Rohr am Motor und am Flansch vor den Druckluftbehältern anbauen.


 

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Arbeiten von oben

  1. Seilzüge an die Hebel am Getriebe anbauen.


     

  2. Obere Muttern des Kupplungsgehäuses anbauen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Muttern, Kupplungsgehäuse 47 Nm


     

    image

  3. Sicherstellen, daß sich der Sperring des Kupplungsnehmerzylinders von Hand drehen läßt.


     

    Hinweis: Drahtenden des Sicherungsrings nicht zusammendrücken.


     

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  4. Kunststoffabdeckung der Prüföffnung im Kupplungsgehäuse anbauen.

  5. Stopfen oben am Getriebe und Ölstandsstopfen seitlich am Getriebe ausbauen. Getriebe mit Öl befüllen.


     

  6. Kupplungssystem auffüllen und entlüften. Werkzeug 587 949 verwenden.


     

    Spezifikationen


     

    image

    Bremsflüssigkeit Siehe Heft 00:03-09


     

    image

  7. Deckel im Boden über dem Getriebe anbauen.

Getriebe überholen


 

Zerlegen

Zum Blockieren des Lagerrings der Vorgelegewelle ist ein entsprechendes Werkzeug erforderlich. Dieses wie in der Abbildung gezeigt aus einer Eisenplatte herstellen.


 

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Blockierwerkzeug für Lagerring der Vorgelegewelle, vor Ort hergestellt


 


 

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  1. Getriebe mit Aufspannvorrichtung 98 261 in einem Universalständer befestigen. Restliches Getriebeöl ablassen.

  2. Getriebedeckel abbauen. Schrauben der Schaltgabeln herausdrehen.


     

    image

  3. Getriebedeckel hinten anheben und Schaltstangen lösen.

  4. Getriebedeckel abbauen.

    image

  5. Schaltgabeln ausbauen. Rückwärtsgangrad nach hinten schieben, um die hintere Schaltgabel zu lösen.


     

  6. Getriebe kippen.

  7. Abtriebsflansch abbauen.

  8. Abtriebsflansch mit Abzieher 99 124 und Dorn 98 257 abbauen.

  9. Fahrgeschwindigkeits-Sensor ausbauen.

  10. Hinteren Deckel und Dichtung abbauen.


     

    image

    Hinweis: Im hinteren Deckel befinden sich lose Scheiben.


     

  11. Sicherungsring ausbauen und hinteres Lager mit Werkzeugen 587 428 und 82 343 ausbauen.


     

    Hinweis: Einbaulage des Impulsrads auf der Welle notieren!

    image

  12. Lagerring des hinteren Lagers der Vorgelegewelle mit vor Ort hergestelltem Werkzeug blockieren.


     

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  13. Geeigneten Gegenstand zwischen Getriebegehäuse und unterstes Zahnrad (ca. 10 mm) schieben, z. B. zwei Schraubendreher.

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  14. Getriebe kippen und die zwei vorderen Deckel abbauen.


     

    Hinweis: In beiden Deckeln befinden sich lose Scheiben!


     

  15. Sicherungsring teilen und entfernen.

    Geteilten Stützring entfernen. image

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  16. Sicherungsring des Lagers abbauen. Vorderes Lager mit Abziehern 587 428 und 82 343 abbauen.

    image

  17. Antriebswelle herausheben.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Synchroneinheit nicht mit ausgebaut wird.


     

  18. Getriebe in Horizontale bringen und Distanzstücke ausbauen.


     

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  19. Lose Teile der Synchroneinheit abbauen.

  20. Hauptwelle mit Hebeschlinge herausheben. Hebeschlinge hinter dem Rückwärtsgangrad befestigen und um das Zahnrad des 5. Gangs schlingen. Getriebe kippen und Hauptwelle gleichzeitig herausheben.

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  21. Blockierwerkzeug vom hinteren Lagerring der Vorgelegewelle lösen und Lagerring austreiben.


     

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    image

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    ACHTUNG!

    Schutzbrille tragen, es besteht die Gefahr von Funkenflug.


     

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  22. Rückwärtsgangachse austreiben.


     

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  23. Zahnrad für Rückwärtsgang und Lager abbauen.

  24. Vorgelegewelle mit Hebeschlinge herausheben.


     

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  25. Lagerring des vorderen Lagers der Vorgelegewelle austreiben.

Zusammenbau


 

Spezifikationen


 

Axialspiel


 

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Hauptwelle max. 0,10 mm


 

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Vorgelegewelle 0,10 - 0,25 mm


 

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Zwischen Hauptwelle und Antriebswelle 0,40 - 0,70 mm


 

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Antriebswelle und Deckel max. 0,10 mm


 

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Anzugsdrehmoment


 

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Schrauben, hinterer Deckel 49 Nm


 

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Schrauben, vorderer Deckel, Vorgelegewelle 60 Nm


 

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Schrauben, vorderer Deckel, Antriebswelle 49 Nm


 

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Schrauben, Getriebedeckel 49 Nm


 

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Fixierschrauben 220 Nm


 

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Ölschraube 50 Nm


 

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Schrauben, Abtriebsflansch 60 Nm


 

image

image


 

00 1628

 


 

00 1633

 


 

110 324

 


 

110 313

 


 

00 1636

 


 

110 995

 


 

110 871

 


 

109 431

 


 

110 188

 


 

109 403

 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

82 303

Zusatzstück


 

image


 

 

82 343

Abzieherplatte


 

image


 

 

87 294

Dorn


 

87 294


 

image

AD/AS3, G3

87 504

Dorn


 

87 504


 

image


 

 

87 550

Dorn


 

87 550

image


 

AD2

87 932

Dorn


 

87 932


 

image

D3, G1

98 257

Dorn


 

image

AM2, G2

98 261

Aufspannvorrichtung für Getriebe


 

image

A

98 450

Schaft


 

image

98 450

R2, AD2, AM1

98 743

Montagewerkzeug


 

98 743

image

C1

99 003

Hydraulikzylinder


 

99 003

image


 

H1

99 004

Pneumatische Hydraulikpumpe


 

99 004


 

image


 

H1

99 012

Gewindespindel


 

99 012


 

image

H1

99 040

Druckadapter


 

99 040

H1


 

image


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 124

Abziehwerkzeug


 

image

G1, H1

99 127

Dorn


 

99 127


 

image


 

AM1

99 160

Dorn


 

99 160


 

image

 

99 190

Dorn


 

99 190

image


 

G4


 

Weitere Werkzeuge


 

Nummer


 

Beschreibung


 

Abbildung


 

Werkzeugtafel

image


 

00 1638

 

00 1629

 


 

108 783

 

587 428 Abziehwerkzeug


 


 

image

Vorgelegewelle einbauen

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  1. Vorderen Lagerring der Vorgelegewelle mit Dorn 87 932 eintreiben bis der Lagerring bündig mit dem Getriebegehäuse abschließt.


     

    Hinweis: Der vordere Lagerring ist schmaler als der hintere Lagerring.


     

    image

  2. Vorgelegewelle mit einer Hebeschlinge in das Getriebe heben.

  3. Dorn 87 932 verwenden und hinteren Lagerring der Vorgelegewelle so weit eintreiben, daß er 10 mm Überstand zum Getriebegehäuse hat. Welle beim Eintreiben drehen.

  4. Lagerring mit vor Ort angefertigtem Werkzeug sichern.

Rückwärtsgangachse einbauen

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  1. Rückwärtsgangrad mit Lager anbauen. Welle eintreiben.


     

    Hinweis: Der Flansch des Rückwärtsgangrads muß nach hinten weisen.


     

  2. Sicherstellen, daß sich das Rückwärtsgangrad freigängig dreht.

Hauptwelle einbauen

  1. Hauptwelle mit einer Hebeschlinge in das Getriebe heben.


     

  2. Hauptwelle mit Metalldraht anheben und Synchroneinheit des 5./6. Gangs anbauen.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Gleitsteine mit der Rundung zur Welle eingebaut werden.


     

    image


     

    image


     


     

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    Sicherstellen, daß die Gleitsteine mit der Rundung zur Welle eingebaut werden.

  3. Antriebswelle in Getriebe einbauen.


     

    image

    Hinweis: Die Verzahnung der Antriebswelle muß in die Mitnehmerscheibe eingreifen!


     

  4. Sicherungsring an Lager der Antriebswelle anbauen und Lager in Getriebegehäuse eintreiben.

  5. Getriebe kippen, so daß die Abtriebswelle nach oben weist.

  6. Sicherungsring an hinteres Lager der Hauptwelle anbauen.


     

    Hinweis: Die Nut im Lager muß nach außen weisen.


     

  7. Hinteres Lager auftreiben. Der Sicherungsring muß nach außen weisen.


     


     

    image

  8. Axialspiel der Hauptwelle messen. Maß A mit angebauter Dichtung messen. Von Dichtung zur Kontaktfläche des Lagers im Deckel messen, z. B. 8,8 mm.

    image

  9. Überstand des Lagers zum Getriebegehäuse (Maß B) messen, z. B. 7,6 mm.

  10. Scheibenstärke = A - B, z. B. 8,8 - 7,6 = 1,2 mm. Scheibe einbauen, bei der das Axialspiel möglichst gering ist

    (max. 0,10 mm).


     

    Axialspiel


     

    image

    Hauptwelle max. 0,10 mm


     

    image


     

    image

  11. Blockierwerkzeug von Vorgelegewelle abbauen.


     

    Hinweis: Der kurze Flansch am Geberrad muß zum Getriebe weisen.


     

  12. Geberrad auf 100 °C erwärmen und an Abtriebswelle anbauen.


     

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  13. Neue Dichtung mit Dorn 87 550 und 99 127 in hinteren Deckel einbauen. Die Dichtung kann auch bei eingebautem Getriebe mit diesen Werkzeugen erneuert werden.

  14. Hinteren Deckel, Scheibe und Dichtung anbauen, Schrauben mit 49 Nm festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    Schrauben, hinterer Deckel 49 Nm


     

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  15. Fahrgeschwindigkeits-Sensor in hinteren Deckel einbauen.

  16. Getriebe so drehen, daß die Antriebswelle nach oben weist.

  17. Lager der Vorgelegewelle unten eintreiben. Welle gleichzeitig drehen.

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  18. Axialspiel der Vorgelegewelle messen. Bei eingebauter Dichtung die Vorgelegewellen- Lagerringtiefe messen. Scheibe verwenden, bei der das Axialspiel 0,10 - 0,25 mm beträgt.


     

    Axialspiel


     

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    Vorgelegewelle 0,10 - 0,25 mm


     

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  19. Vorderen Deckel anbauen und Schrauben mit 60 Nm festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    Schrauben, vorderer Deckel 60 Nm


     

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  20. Sicherungsring von Antriebswellenlager abbauen.

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  21. Antriebswellenlager ausbauen. Werkzeuge 82 343 und 587 428 verwenden.

  22. Antriebswelle herausheben.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Synchroneinheit nicht herunterrutscht. Mit Schraubendreher gegenhalten.


     

  23. Antriebswellenlager einbauen.


     

    Hinweis: Die Nut im Lager muß nach außen weisen.


     

  24. Geteilten Stützring auf die Antriebswelle auftreiben.

  25. Neuen Sicherungsring so anbauen, daß er am geteilten Stützring anliegt.

  26. Sicherungsring an Antriebswellenlager anbauen.

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  27. Axialspiel zwischen Hauptwelle und Antriebswelle messen. Maß A zwischen Oberfläche des Getriebegehäuses und Oberfläche der Mitnehmerscheibe für Scheibe messen, z. B. 71,2 mm


     

    Hinweis: Messung bei senkrechter Hauptwelle durchführen, ohne die Abtriebswelle dabei abzustützen oder zu berühren.


     

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  28. Maß B an der Antriebswelle zwischen Sicherungsring des Lagers und bearbeiteter Anlagefläche für die Scheibe messen, z. B. 67,0 mm.


     

    Hinweis: Sicherungsring am Meßpunkt gegen Lager drücken, um korrektes Ergebnis zu erhalten.

  29. A - B berechnen. Scheibe verwenden, die 0,4 - 0,7 mm schmaler ist, als der berechnete Wert. z. B.: 71,2 - 67,0 mm 4,2 - 0,4 =

    3,8 mm und 4,2 - 0,7 = 3,5 mm. In diesem Beispiel muß die Scheibenstärke daher 3,5 bis 3,8 mm betragen.


     

    Axialspiel


     

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    Zwischen Hauptwelle und Antriebswelle 0,40 - 0,70 mm


     

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  30. Antriebswelle mit Gummihammer in Getriebegehäuse eintreiben. Lager unten eintreiben.


     

    Hinweis: Die Verzahnung der Antriebswelle muß in die Mitnehmerscheibe eingreifen!

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  31. Axialspiel der Antriebswelle messen. Bei eingebauter Dichtung Maß D zwischen Antriebswellen-Lagerring und Dichtung messen.


     

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  32. Maß C im Deckel zwischen Kontaktfläche des Getriebegehäuses und Kontaktfläche des Lagers messen.


     

    Axialspiel


     

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    Antriebswelle 0,10 mm


     

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  33. Scheibenstärke = C - D. Scheibe verwenden, bei der das verbleibende Axialspiel möglichst gering ist.

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  34. Neue Dichtung mit Dorn 87 504 und 99 190 vorderen Deckel einbauen.

  35. Deckel an Antriebswelle anbauen.

  36. Schrauben des Deckels festziehen.


 

Anzugsdrehmoment


 

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Schrauben, vorderer Deckel 49 Nm


 

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Getriebegehäuse zusammenbauen

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  1. Schaltgabeln einbauen und alle Schrauben eindrehen. Ausnahme: Schaltgabel für Rückwärtsgang.

  2. Gehäusedichtung einkleben.

  3. Getriebedeckel anbauen und Schaltstangen einhaken.

  4. Schrauben der Schaltgabel für den Rückwärtsgang eindrehen.

  5. Alle Schrauben festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Schrauben 220 Nm


     

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  6. Schrauben des Getriebegehäusedeckels festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    Getriebedeckel 49 Nm


     

    image

  7. Dichtung des hinteren Deckels schmieren. Abtriebsflansch aufpressen. Werkzeuge

    82 303, 99 040, 99 012, 98 743, 99 003 und

    99 004 verwenden.


     

  8. Abtriebsflansch anbauen und Schrauben festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Schrauben, Abtriebsflansch 60 Nm


     

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    image

  9. Sicherungsscheibe mit Dorn 99 160 und Schaft 98 450 anbauen.

Getriebewellen überholen


 

Hauptwelle zerlegen


 


 

00 1622

 

111 420

 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 322

Hebeöse


 

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G2

99 136

Rohrdorn


 

99 136


 

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99 139

Stützring


 

99 139


 

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99 154

Dorn


 

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G2


 

Weitere Werkzeuge

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 321

Abziehwerkzeug


 

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587 438 Abziehwerkzeug


 

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587 511 Abziehwerkzeug


 

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  1. Hebegurt mindestens eine Umwicklung unter dem Rückwärtsgangrad anbringen und mit einem Gurt um das Zahnrad für den

    5. Gang verriegeln. Hauptwelle anheben. Werkzeuge 99 136 und 99 139 anbauen.


     

    Hinweis: Gurt mit Verriegelung verwenden.


     

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  2. Sicherungsring des Lagers abbauen.

  3. Lager mit Werkzeugen 587 511 und 99 154 ausbauen.


     

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  4. Sicherungsring der Synchroneinheit des 5./6. Gangs ausbauen. Position der Synchronnabe auf der Hauptwelle notieren. Synchroneinheit abbauen.

    Hinweis: In der Nut der Mitnehmerscheibe befindet sich ein Sicherungsring.

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  5. Zahnrad für 5. Gang und Lager abbauen.


     

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  6. Sicherungsring des Zahnrads für den

    4. Gang abbauen. Buchse und Zahnrad mit Abzieher 587 321 abziehen.

  7. Lager abbauen.


     

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  8. Lose Teile der Synchroneinheit sowie Zahnrad für 3. Gang abbauen.

  9. Hauptwelle drehen und in Werkzeuge

    99 136 und 99 139 einsetzen. image


     

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  10. Inneren Lagerring des hinteren Lagers, Mitnehmerscheibe und Rückwärtsgangrad mit Werkzeug 587 438 abbauen. Lager abbauen.


     

    Hinweis: Die Arme des Werkzeugs dürfen nicht in die Synchroneinheit eingreifen.


     

    WICHTIG! Gummimatte oder Holzklotz unter Hauptwelle legen, um den Fall beim Lösen zu dämpfen.

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  11. Abzieher 587 438 verwenden und Lagerinnenring des Rückwärtsganglagers sowie Zahnrad für 1. Gang abbauen. Lager abbauen.

  12. Lose Teile der doppelten Synchroneinheit abbauen.


     

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  13. Sicherungsring der doppelten Synchroneinheit abbauen.


     

    Hinweis: Nach Abbau des Sicherungsrings der doppelten Synchroneinheit fällt die Welle nach unten.


     

  14. Doppelte Synchroneinheit und Zahnrad für

    2. Gang abbauen.

  15. Lager abbauen.

Hauptwelle zusammenbauen


 

Spezifikationen


 

Axialspiel


 

image

Sicherungsring - Lagerring max. 0,10 mm


 

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Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugbrett

87 294

Dorn


 

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AD/AS3, G3

87 932

Dorn


 

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D3, G1

98 322

Hebeöse


 

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G2

98 413

Preßwerkzeug


 

98 413


 

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98 480

Kappe


 


 

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R2

99 136

Hohldorn


 

99 136


 

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99 142

Stützring

   


 

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110 413

 


 

00 1622

 


 

00 1624

 

99 142


 

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  1. Hauptwelle in Schraubstock mit Schonbacken einspannen.

  2. Alle Teile mit Getriebeöl schmieren.

  3. Zahnrad für 3. Gang mit Lager anbauen. Mitnehmerscheibe und Synchronring anbauen.

  4. Synchronnabe des 3./4. Gangs anbauen, dazu auf 100 °C erwärmen.


     

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  5. Schaltmuffe und danach die Gleitsteine mit der gerundeten Seite zur Welle anbauen. Die Nuten der Schaltmuffe müssen mit den Gleitsteinen fluchten.


     

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  6. Synchronring des 4. Gangs und Mitnehmerscheibe anbauen.

  7. Zahnrad für 4. Gang mit Lager anbauen.

  8. Lagerinnenring des Zahnrads für den

    4. Gang auf 100 °C erwärmen und mit Hülse 98 480 auftreiben.

  9. Sicherungsring anbauen.

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  10. Axialspiel zwischen Sicherungsring und Lagerring mit Fühlerlehre messen.


     

    Hinweis: Stärke des Sicherungsrings so wählen, daß das Spiel möglichst gering ist.


     

    Axialspiel


     

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    Sicherungsring - Lagerring max. 0,10 mm


     

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  11. Zahnrad für 5. Gang mit Lager anbauen.

  12. Mitnehmerscheibe ohne Sicherungsring anbauen.


     


     

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  13. Axialspiel für Zahnrad des 5. Gangs messen und korrekten Sicherungsring wählen.

    Maß A zwischen Kontaktfläche der Synchronnabe an der Welle und Kontaktfläche an der Mitnehmerscheibe messen, z. B. 7,0 mm.

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  14. Maß B zwischen Mitnehmerscheibe und Welle messen, z. B. 5,9 mm.

  15. Mitnehmerscheibe von Hauptwelle abbauen.


     

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  16. Maß C zwischen Oberfläche der Mitnehmerscheibe und Verzahnung messen,

z. B. 2,4 mm.

17 A - B + C berechnen, z. B. 7,0 - 5,9 + 2,4 = 3,5 mm.

  1. Sicherungsring für die Mitnehmerscheibe verwenden, der 0,7 -1,2 mm dünner ist, als der berechnete Wert, z. B. 3,5 - 0,7 =

    2,8 mm und 3,5 - 1,2 = 2,3 mm. Der Sicherungsring muß in diesem Beispiel eine Stärke von zwischen 2,3 und 2,8 mm haben. Innerhalb des berechneten Bereiches einen Sicherungsring mit möglichst großer Stärke wählen.


     

    Axialspiel


     

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    Zahnrad für 5. Gang 0,70 - 1,20 mm


     

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  2. Sicherungsring an Mitnehmerscheibe anbauen.

  3. Mitnehmerscheibe und Synchronring anbauen.

  4. Synchronnabe anbauen. Auf 100 °C erwärmen und mit Dorn 87 932 auftreiben.


     

    Hinweis: Die flache Seite der Synchronnabe muß zur Antriebswelle weisen.


     

  5. Sicherungsring anbauen.

  6. Axialspiel zwischen Sicherungsring und Synchronnabe mit Fühlerlehre messen. Das Maximalspiel beträgt 0,10 mm. Stärke des Sicherungsrings so wählen, daß das Spiel möglichst gering ist.


     

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    Axialspiel


     

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    Haltering - Synchronnabe 0,10 mm


     

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  7. Lager auf 100 °C erwärmen und mit Dorn 87 294 auftreiben.

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  8. Sicherungsring anbauen.

  9. Hauptwelle drehen und in Hohldorn 99 136 und Stützring 99 142 auf den Boden stellen.

  10. Lager an Zahnrad für 2. Gang anbauen.

  11. Mitnehmerscheibe, inneren Synchronring, Konusring und äußeren Synchronring anbauen. Reihenfolge beachten.


     

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  12. Synchronnabe auf 100 °C erwärmen und anbauen.


     

    Hinweis: Die flache Seite der Synchronnabe muß zur Antriebswelle weisen.


     

  13. Synchronnabe drehen, um die Riegel und Gleitsteine mit den Synchroneinheiten auszurichten.

  14. Sicherungsring anbauen.


     

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  15. Riegel anbauen.

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  16. Mit Fühlerlehre Axialspiel messen zwischen Sicherungsring und Synchronnabe. Maximal zulässiges Spiel: 0,10 mm. Stärke des Sicherungsrings so wählen, daß das Spiel möglichst gering ist.


     

    Axialspiel


     

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    Haltering - Synchronnabe 0,10 mm


     

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  17. Schaltmuffe und Gleitsteine anbauen. Die Nuten der Gleitsteine müssen mit den Gleitsteinen ausgerichtet sein.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Gleitsteine mit der Rundung zur Welle eingebaut werden.


     

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  18. Äußeren Synchronring, Konusring, inneren Synchronring und Mitnehmerscheibe anbauen.

  19. Zahnrad für 1. Gang mit Lager anbauen.

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  20. Innenring des Lagers für Rückwärtsgangrad auf 100 °C erwärmen und anbauen. Zum Aufpressen ggf. Preßwerkzeug 98 413 verwenden.


     

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  21. Lager und Rückwärtsgangrad an Hauptwelle anbauen.

  22. Mitnehmerscheibe des Rückwärtsgangrads auf 100 °C erwärmen und anbauen.


     

    Hinweis: Die flache Seite muß zur Abtriebswelle weisen.


     

  23. Innenring des hinteren Lagers auf 100 °C erwärmen und anbauen.

  24. Hauptwelle mit 98 322 und Beilegscheibe der Abtriebswelle von Hohldorn abheben.

Vorgelegewelle zerlegen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

87 223

Dorn


 

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D3, AM2, B1

87 348 Dorn


 

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87 348

AM1


 

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104 862

 

87 505 Dorn AM1


 

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  1. 257 Stützdorn AM2, G2


     

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  2. 136 Hohldorn P


 

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99 141 Stützring P


 

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99 143 Geteilter Stützring P


 


 

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114 693

 

Andere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 318

Scheibenabzieher


 

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587 319

Abzieher

   


 


 

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  1. Muß nur das Lager erneuert werden, kann dieses beim Ausbau zerstört werden.

  2. Sicherungsring des Lagers abbauen.

  3. Zahnrad für 6. Gang und hinteres Lager mit Dorn 87 223, geteiltem Stützring 99 143 und Hohldorn 99 136 abpressen.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Vorgelegewelle nicht durch Herabfallen beschädigt ist.


     

    WICHTIG! Zahnrad auf dem Ring zentrieren, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sicherzustellen.


     

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  4. Zahnrad für 5. Gang mit Dorn 87 223, geteiltem Stützring 99 143 und Hohldorn 99 136 abpressen.


     

    WICHTIG! Zahnrad auf dem Ring zentrieren, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sicherzustellen.

    image

  5. Zahnrad für 3./4. Gang mit Dorn 87 223, geteiltem Stützring 99 141 und Hohldorn 99 136 abpressen.


     

    WICHTIG! Zahnrad auf dem Ring zentrieren, um eine gleichmäßige Gewichtsverteilung sicherzustellen.


     

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  6. Hinteres Lager der Vorgelegewelle mit Dorn 98 257, Scheibenabzieher 587 318 und Abzieher 587 319 abbauen.

Vorgelegewelle zusammenbauen

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  1. Vorderes Lager mit Dorn 87 505 aufpressen.

  2. Sicherungsring des vorderen Lagers anbauen.


     

  3. Zahnrad für 3./4. Gang mit Dorn 98 257, Stützring 99 141 und Hohldorn 99 136 auf

    Vorgelegewelle aufpressen. image

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  4. Zahnrad für 5. Gang mit Dorn 98 257, Stützring 99 141 und Hohldorn 99 136 auf Vorgelegewelle aufpressen.

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  5. Zahnrad für 6. Gang mit Dorn 98 257, Stützring 99 141 und Hohldorn 99 136 auf Vorgelegewelle aufpressen.


     

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  6. Hinteres Lager mit Dorn 87 348 aufpressen.

Antriebswellen-Dichtung erneuern


 

Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

87 504 Dorn


 

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99 190 Dorn


 

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  1. Vorderen Deckel abbauen.

  2. Mit Dorn 87 504 (Innenteil ausgebaut) Dichtung aus vorderem Deckel ausbauen.

  3. Neue Dichtung mit Dorn 87 504 und 99 190 in vorderen Deckel einbauen.

  4. Vorderen Deckel an Antriebswelle anbauen.

  5. Schrauben des vorderen Deckels festziehen.


     

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    87 504


     

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    00 1638

     


     

    110 324

     

    99 190 G4


     

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    Anzugsdrehmoment


     

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    Schrauben, vorderer Deckel 49 Nm


     

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    05:02-01

    Ausgabe 1 de


     

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    Getriebe GR900


     

    Funktionsbeschreibung


     


     

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    1 585 995

     Scania CV AB 1995-10

    Inhalt

    Allgemeines 3

    Hauptgetriebe 5

    Synchronisierung 7

    Schaltgehäuse 11

    Schalthebelgehäuse 12

    Range-Getriebe 13

    Schmiersystem 18

    Schalten 19

    Daten 21

    Allgemeines


     

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    1. Antriebswelle

    2. Schalthebelgehäuse

    3. Hauptwelle


       

    4. Planetengetriebeteil

    5. Vorgelegewelle


 

GR900 ist ein 9-Gang Schaltgetriebe. Es setzt sich zusammen aus einem Hauptgetriebe mit 4 Gängen und einem Kriechgang samt einem Planetengetriebeteil.

Das Getriebe ist ein sog. Range-Getriebe. Dies bedeutet, daß das Hauptgetriebe kleine Gang- abstufungen und das Plantetengetriebe einen Niedrig- und einen Hochgeschwindigkeitsbe- reich hat.

Dabei werden die Gänge des Hauptgetriebes zunächst im niedrigen Gang des Planetenge- triebes (niedriger Range) durchgeschaltet.

Anschließend wird im hohen Gang des Plane- tengetriebes (hoher Range) ein weiteres Mal fortgesetzt.

Im niedrigen Bereich steht außerdem ein Kriechgang zur Verfügung. Dies ergibt insge- samt neun Vorwärtsgänge.


 

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Alle Vorwärtsgänge des Hauptgetriebes außer dem Kriechgang sind synchronisiert. Die vier Gänge des Hauptgetriebes, der Kriech- und Rückwärtsgang werden manuell mit dem Schalthebel geschaltet.


 

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05_5546

 

Der Planetengetriebeteil ist voll synchronisiert. Hier wird eine ähnliche Synchronisierung wie im Hauptgetriebe verwendet (mit dem Hohlrad als Schaltmuffe). Die Steuerung geschieht über zwei diametral angeordnete Druckluftzylinder, die mit einem 4/2-Wegeventil (Steuerventil) betätigt werden.

Hauptgetriebe


 

Das Hauptgetriebe hat vier Wellen: Antriebswelle, Hauptwelle, Vorgelegewelle und Rücklaufwelle. Alle Zahräder sind schrägver- zahnt.


 

 


 

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Antriebswelle

Die Antriebswelle ist mit zwei Kegelrollenla- gern gelagert. Das vordere wird durch die vor- dere Stirnwand des Getriebes aufgenommen, das hintere durch die Stirnseite der Hauptwelle. Die Welle wird auch von einem Kugellager in der Schwungradmitte abgestützt.

Die Welle ist mit zwei Kolbenringen an der quer verlaufenden Ölbohrung versehen, um den Druckabfall im Schmiersystem zu minimieren.


 

Antriebswelle. Die Pfeile zeigen die Kolben- ringe.

Hauptwelle

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Das vordere Ende der Hauptwelle mit einem Kegelrollenlager in der Antriebswelle gelagert. Das hintere Ende der Welle sitzt mit einem Kegelrollenlager in der Rückwand des Getriebe- gehäuses. Die Zahnräder auf der Hauptwelle laufen auf Nadellagern.

Die Synchronkörper der Gänge 1-4 und jener für Kriech- und Rückwärtsgang sitzen auf Längs- verzahnungen auf der Hauptwelle. Am hinteren Ende der Welle sind Sonnenrad und Kupplungs- konus des Planetengetriebes durch eine Längs- verzahnung mit der Hauptwelle verbunden.

Alle Zahnradlager werden durch Ölbohrungen in der Welle geschmiert.


 

Vorgelegewelle

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Die Zahnräder von Rückwärts- und Kriechgang sind direkt in die Welle gefräst. Die Zahnräder für den 1., 2. und 3. Gang und das Rad der Antriebswelle sind mit Sicherungsflüssigkeit in den Verbänden auf der Welle aufgepreßt.

Die Vorgelegewelle ist vorn und hinten im Getriebegehäuse mit Kegelrollenlagern gelagert. Das vordere Ende der Welle besitzt einen Vier- kantzapfen, der direkt in die Welle gefräst ist und als Antrieb für die Ölpumpe dient.


 

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Rücklaufwelle

Die Rücklaufwelle befindet sich links von der Vorgelegewelle. Die Zwischenwelle ist mit einem Träger am Getriebegehäuse und der hin- teren Stirnwand des Gehäuses fest verbunden.

Die Welle trägt das Rücklaufrad, das beim Ein- legen des Rückwärtsgangs die Drehrichtung der Hauptwelle umkehrt.

Synchronisierung


 

Das Hauptgetriebe verfügt über zwei Synchronvorrichtungen: eine für den 1. und 2. Gang und eine für den 3. und 4. Gang.

Rückwärts- und Kriechgang sind nicht synchronisiert und haben daher nur eine Schaltmuffe, die beim Schalten direkt in die Schaltverzahnung des jeweiligen Zahnrades eingreift.

Die Aufgabe einer Synchronisierung besteht darin, das Zahnrad für den aktuellen Gang auf gleiche Geschwindigkeit zu bringen wie die Hauptwelle.

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05_5649

 

Dies bedeutet auch, daß Vorgelegewelle, Antriebswelle mit Kupplungsscheibe sowie die übrigen Zahnräder auf der Hauptwelle auf eine Drehzahl gebracht werden müssen, die mit dem aktuellen Gang übereinstimmt.

Einfache Synchronisierung

Bei der Synchronvorrichtung für den 2., 3. und

  1. Gang handelt es sich um einfache Synchro- nisierungen. Direkt auf der Hauptwelle sitzt der Synchronkörper mit Sperrolle, Federteller und Feder samt Schaltmuffe und Synchronring.

    Diese rotieren immer mit derselben Geschwin- digkeit wie die Hauptwelle. Die Kupplungsko- nusse dagegen sitzen mit Längsverzahnungen auf dem Hauptwellenrad des entsprechenden Gangs.

    Der Kupplungskonus ist innen verzahnt und ist auf dem Synchronkörper verschiebbar. Die Innenverzahnung der Schaltmuffe hat eine Sperrstufe, die an die Zähne des Kupplungsko- nus angepaßt ist und bei Kraftfluß den Gang hält.

    Die Schaltmuffe hat innen eine gedrehte Nut für die Sperrollen. Die Rollen erfüllen zwei Funktionen: Sie halten die Schaltmuffe in Neu- tralstellung und drücken am Anfang der Syn- chronisierung den Synchronring gegen den Kupplungskonus, um die Drehzahl des Zahnra- des an die der Welle anzupassen.


     

    Der Kupplungskonus hat eine geschliffene Reibfläche mit halbmondförmigen Ölablaufnu- ten in der Kegelfläche. Der Synchronring hat eine flammgespritzte Reibfläche mit Ölablauf- gewinde in der Kegelfläche.

    Beide Konusse haben außen angefaste Längs- verzahnungen, sog. Sperr- bzw. Schaltverzah- nungen. Der Synchronring ist mit vier Sperrstücken versehen, die in entsprechende Nuten im Synchronkörper eingreifen.

    Die Nuten im Synchronkörper sind etwas brei- ter als die Absätze am Synchronring. Der Syn- chronring kann dann etwas gedreht werden, damit die Zähne der Schaltmuffe mit denen des Kupplungskonus nicht zusammenfallen, son- dern eine Sperrfunktion übernehmen. Dies führt dazu, daß der Gang erst dann eingelegt werden kann, wenn Schaltmuffe und Kupp- lungskonus dieselbe Geschwindigkeit besitzen.


     

    1. Kupplungskonus

    2. Feder

    3. Federteller

    4. Synchronring

    5. Sperrolle

    6. Schaltmuffe

    7. Synchronkörper

    8. Gang-Zahnrad

    9. Hauptwelle


 


 

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Einfache Synchronisierung

Doppelsynchronisierung


 

Zur Erleichterung des Schaltvorgangs ist die Synchronvorrichtung für den schwer einzule- genden 1. Gang eine sog. Doppelsynchronisie- rung. Durch die Doppelsynchronisierung erhält man eine größere Reibfläche, die für eine effek- tivere Synchronisierung sorgt.

Der Kupplungskonus, der bei den Synchronisie- rungen der anderen Vorwärtsgänge vorhanden ist, ist durch eine Kupplungsscheibe und einen Zwischenkonus ersetzt. Doppelte Kegelflächen, zum einen zwischen Synchronring und Zwi- schenkonus, zum anderen zwischen Zwischen- und Innenkonus erleichtern das Einlegen des Gangs.

Synchronring und Innenkonus sind durch eine Mitnehmerscheibe verbunden. Der Zwischenko- nus ist mit acht Stiften axial verschiebbar mit der Kupplungsscheibe verbunden.

Das Bremsmoment ergibt sich durch Drücken des Synchronrings gegen den Zwischenkonus, der wiederum gegen den Innenkonus gedrückt wird. Der Zwischenkonus, der mit der Kupp- lungsscheibe verbunden ist, wird dadurch abge- bremst und der Schaltvorgang kann durchgeführt werden.

Im übrigen funktioniert die Doppelsynchronisie- rung genauso wie die einfache.


 

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  1. Schaltmuffe

  2. Sperrollen, 4 St.

  3. Synchronring

  4. Zwischenkonus

  5. Stifte, 8 St.

  6. Innenkonus

  7. Kupplungsscheibe

  8. Mitnehmerscheibe

  9. Federteller, 4 St.

  10. Federn, 4 St.

  11. Synchronkörper

  12. Hauptwelle Doppelsynchronisierung

Schalten


 

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Nebenstehende Abbildung zeigt in acht Schrit- ten das Einlegen eines Gangs mit Hilfe der Synchronvorrichtung.


 


 

  1. Der Schaltvorgang wird durch Verschie- ben der Schaltmuffe gegen den Synchron- ring eingeleitet.

  2. Die Schaltmuffe drückt die zylindrische Rolle gegen den Synchronring. (Die zylin- drisch Rolle hat noch eine weitere Funk- tion, sie zentriert die Schaltmuffe in der Neutralstellung).

  3. Sobald die Konusse gegeneinander gedrückt werden, wird der Synchronring mit dem Kupplungskonus in die eine oder andere Richtung (je nach dem, ob hoch- oder heruntergeschaltet wird) mitgenom- men werden.

    Der Synchronring kann sich nur eine halbe Zahnbreite in die eine oder andere Rich- tung bewegen, bevor er durch dessen vier Absätze, die in die entsprechenden Aus- sparungen im Synchronkörper greifen, gestoppt wird. Wenn sich die Schaltmuffe so weit bewegt hat, daß dessen Zähne mit der Sperrflanke gegen die Sperrflanke der Synchronringzähne anliegen, werden Axi- alkräfte an den Kupplungskonus übertra- gen, der abgebremst wird.


     

  4. Die Schaltmuffe kann jetzt bis zum Ein- greifen zwischen die Zähne des Synchron- rings weiter verschoben werden. Dies geschieht dadurch, daß der Synchronring verdreht wird. Da nach wie vor Kontakt zwischen den Konussen besteht, wird beim Eindrehen das gesamte Getriebe ”ver- dreht”.

  5. Die Schaltmuffe ist dabei, in den Kupp- lungskonus einzugreifen. Der Synchron- ring hat losgelassen.

  6. Wenn die Schaltmuffe die Zähne des Kupplungskonus erreicht, wird die Schalt- muffe so gedreht, daß ein Eingreifen statt- finden kann.

  7. Anschließend kann die Schaltmuffe weiter zum Eingreifen in den Kupplungskonus geschoben werden.

  8. Der Schaltvorgang ist abgeschlossen.

    Schaltgehäuse


     

    Im Schaltgehäuse befinden sich drei Schaltgabeln die auf zwei Trägern gelagert sind. Die Schaltgabeln des Hauptgetriebes werden vom Schalthebelgehäuse über Schaltstangen betätigt.

    Auf der Oberseite des Schaltgehäuses befinden sich drei federbelastete Kolben, die im Zustand ohne Kraftfluß die entsprechende Schaltstange bei eingelegtem oder nicht eingelegtem Gang halten. Bei Kraftfluß durch eine Zahnradpaarung wird der Gang durch die Schaltmuffe der Synchronisierung, dessen Verzahnung mit Sperr- stufen versehen ist, gehalten.


     


     

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    Schalthebelgehäuse


     

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    Im Schalthebelgehäuse befindet sich eine auf Nadellagern laufende Schaltstange mit Schalt- gabel, mit der die Gänge des Hauptgetriebes geschaltet werden. Im vorderen Teil des Gehäu- ses befindet sich ein Neutralstellungsventil zur Betätigung des Planetengetriebes.

    Am einen Ende der Schaltstange ist eine Quer- hubfeder eingebaut, die bei Vorwärtsfahrt ein versehentliches Einlegen des Kriech- oder Rückwärtsgangs verhindert. Zischen den vier Vorwärtsgängen ist keine Querhubfeder vorhan- den.

    Die Schaltgabel ist an die Welle geschraubt und bewegt sich in einer Sperrkulisse, um ein Einle- gen mehrerer Gänge zu verhindern.

    Das Neutralstellungsventil wird direkt von der Schaltgabel betätigt und ist so ausgelegt, daß es Druckluft an das 4/2-Wegeventil des Planeten- getriebes leitet, wenn die Schaltgabel in Neu- tralstellung steht.


     

    1. Querhubfeder

    2. Sperrkulisse

    3. Neutralstellungsventil

    4. Schaltstange

    5. Schalter/Rückfahrscheinwerfer

Range-Getriebe


 


 

5

Range


 

Range


 

H L


 

4

3


 

+24V


 

8


 

(NO)


 

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+L (−H)

H L


 

H L


 

7


 

9

Range


 

−H

2

+24V


 

05_5648

 

7 bar


 


 

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A

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B

6

Luftleitung, unter Druck / drucklos Luftleitung, unter Druck

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Elektrische Leitung


 

  1. Abtriebswelle

  2. Drehzahlgeber

  3. Überdrehschutz

  4. Verbindung

  5. Range-Schalter

  6. Druckluftbehälter

  7. Schaltgabel

  8. Neutralstellungsventil

  9. Zwei Range-Zylinder mit einem Steuerventil Elektropneumatisches Schaltsystem für Range-Getriebe

    Steuerventil Range

    Das Steuerventil, ein 4/2-Wegeventil, besteht im Prinzip aus zwei Teilen: aus dem Ventilge- häuse mit allen Luftanschlüssen und aus dem Magnetteil mit den elektrischen Anschlüssen.

    Im Ventilgehäuse befindet sich ein federbela- steter Kolben, der die Arbeitsluft an den Stell- zylinder steuert.

    Im nicht aktivierten Zustand wird der Kolben durch die Feder in seiner magnetenseitigen Lage gehalten. Die Arbeitsluft wird zu den Anschlüssen 21 und 23 geleitet.


     

    Gleichzeitig wird die andere Seite des Stellzy- linders durch die Anschlüsse 22 und 24 am Ventilgehäuse und durch die Evakuierung am Steuerventil entlüftet.

    Im aktivierten Zustand wird der Kolben durch die Steuerluft (Anschluß 12) in Richtung Eva- kuierungsseite verschoben.

    Die Arbeitsluft wird durch die Anschlüsse 22 und 24 geleitet, während jetzt 21 und 23 entlüf- tet werden.


     

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    1. Druckeinlaß

    2. Evakuierung

12 Druckeinlaß (Steuerdruck)

  1. Druckauslaß

  2. Druckauslaß

  3. Druckauslaß

  4. Druckauslaß

Die Steuerluft, die die Bewegung des Kolbens steuert, wird ihrerseits vom Magnetteil gesteu- ert. Im Magnetteil befindet sich ein kleiner Ventilkegel, der durch den Elektromagneten betätigt wird. Beim Anziehen des Elektroma- gneten öffnet der Kegel eine Verbindung in das Ventilgehäuse. Die Steuerluft überwindet dann die Federkraft des Kolbens und verschiebt die- sen auf die Evakuierungsseite des Gehäuses.

Im nicht aktivierten Zustand wird die Steuer- luft durch den Magnetteil evakuiert.

Im nicht aktivierten Zustand ist immer der hohe Bereich geschaltet.


 


 

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Niedriger Schaltbereich (Range) Hoher Schaltbereich (Range)


 

Arbeitsluft

Arbeitsluft, Rückführung

12 Steuerdruck

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Neutralstellungsventil (3/2-Wegeventil)

Das Neutralstellungsventil wird durch eine Nocke auf der Schaltstange im Schaltgabelge- häuse mechanisch betätigt.

Wenn das Getriebe sich in Neutralstellung befindet, strömt die Arbeitsluft durch Anschluß ein und durch Anschluß aus und anschlie- ßend zum Stellzylinder für das Range-Getriebe.

Wenn ein Gang eingelgt wird, wird der Ventil- kolben nach innen gedrückt, und Anschluß wird geschlossen. Gleichzeitig wird Anschluß durch Anschluß entlüftet. Die Leitung für die Arbeitsluft wird hierdurch drucklos.

Induktiver Drehzahlgeber mit Überdrehschutz


 

Bei Geschwindigkeiten über ca. 30 km/h (je nach Hinterachsübersetzung) sendet der Dreh- zahlgeber elektrische Impulse an den Überdreh- schutz. Dieser unterbricht dann den Stromkreis zum Magnetteil des Range-Steuerventils. Es kann nicht in den niedrigen Bereich geschaltet werden, und ein Überdrehen von Motor und Kupplung wird verhindert.

Bei Geschwindigkeiten unter 30 km/h wird der Stromkreis im Überdrehschutz geschlossen.

Dann kann der Magnetteil des Steuerventils die Steuerluft betätigen und den Kolben in die Stel- lung für den niedrigen Bereich verschieben.

Der Überdrehschutz ist mit einer Überwa- chungsfunktion ausgerüstet, der bei bestimmten Fehlern im Geberkreis die Möglichkeit sperrt, den niedrigen Bereich einzulegen. Diese Fehler sind:

  1. Kurzschluß mit Masse

  2. Kurzschluß mit Batteriespannung

  3. Unterbrechung im Geberkreis

Bei einem Defekt kann der Überdrehschutz durch ein Standardrelais (z.B. 243 460) ersetzt werden, um ein Notfahren zu ermöglichen.


 

Schaltknauf

Im Schaltknauf befindet sich ein Schalter. In der Stellung für den niedrigen Bereich schließt der Schalter den Stromkreis für den Magnetteil am Steuerventil und dadurch betätigt die Steuerluft den Kolben.

Hierzu muß allerdings auch der Stromkreis im Überdrehschutz geschlossen sein.


 

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  1. Geschwindigkeitsgeber

  2. Drehzahlgeber für Überdrehschutz


 


 

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05_5563

 

H L

Schmiersystem


 

Die Schmierung des Getriebes erfolgt durch die Kombination einer Umlauf- und einer Druckschmierung.

Umlaufschmierung: die Zahnräder der Vorgelegewelle reichen bis unterhalb des Ölstandes im Getriebegehäuse und fungieren als Schaufelräder.

Druckschmierung: erfolgt mit einer Ölpumpe, Rohren und gebohrten Kanälen in den Wellen. Das Schmiersystem ist auch mit einem Ölfilter und einem Überströmventil versehen.

Die Ölpumpe ist eine Rotorpumpe. Sie ist am Kupplungsgehäuse befestigt und wird von der Vorgelegewelle angetrieben. Die Pumpe saugt Öl durch ein Sieb am Boden des Getriebege- häuses an und drückt es weiter durch ein Filter mit eingebautem Überströmventil und verteilt es anschließend durch verschiedene Kanäle im Kupplungsgehäuse.

Ein weiteres Überströmventil, ein sog. Bypassventil, befindet sich im System und schützt die Ölpumpe vor zu hohem Gegen- druck bei z.B. extrem kaltem Getriebe. Das Überströmventil, das am Getriebegehäuse gleich hinter dem Ölfilter befestigt ist, öffnet dann und Öl wird wieder direkt in das Getriebe geleitet.

Vom Ölfilter aus wird das Öl durch die Antriebswelle und durch die Hauptwelle bis hin zum Planetengetriebe (teils auch durch ein inneres Öldruckrohr) gedrückt.

In der Hauptwelle sind mehrere Ölkanäle gebohrt, die die Lager und Zahnräder des Pla- netengetriebes durch das Sonnenrad mit Öl versorgen. Das innere Ölrohr versorgt durch Düsen die beiden Zahnradpaarungen für Antrieb und 3. Gang sowie die Lager der Abtriebswelle mit Öl.


 

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Schalten


 

Hauptgetriebe

GR900 ist ein 9-Gang Schaltgetriebe vom Ran- getyp. Das Hauptgetriebe hat vier Vorwärts- gänge, einen Kriech- und einen Rückwärtsgang.

Die vier Gänge des Hauptgetriebes sind syn- chronisiert, jedoch nicht der Kriech- und Rück- wärtsgang.

Das Schalten des Hauptgetriebes geschieht durch Bewegen des Schalthebels in die gewünschte Position.


 

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Range-Getriebe

Das Range-Getriebe ist ein Planetengetriebe, das dem Hauptgetriebe nachgeschaltet ist. Das Range-Getriebe verdoppelt die vier Gänge des Hauptgetriebes; Im niedrigen Bereich werden die Gänge 1, 2, 3 und 4 genutzt, im hohen die

Gänge 5, 6, 7 und 8. Das Planetengetriebe ist synchronisiert.

Die Betätigung geschieht mit einem Schalter im Schaltknauf. In der unteren Stellung ist der niedrige Bereich in der oberen der hohe einge- schaltet.

Das Getriebe ist mit einem Überdrehschutz versehen, der ein Schalten in den niedrigen Bereich bei Geschwindigkeiten über 30 km/h verhindert.

Das Übersetzungsverhältnis zwischen niedri- gem und hohem Bereich beträgt 3,75.

Kraftfluß in den verschiedenen Gängen, Hauptgetriebe


 

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Kriechgang

  1. und 5. Gang


     


     

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  2. und 6. Gang


     

    05_5595

     

    05_5596

     

  3. und 7. Gang


     

  4. und 8. Gang

    05_5597

     

    05_5598

     

    Rückwärtsgang


     


     

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    05_5599

     

    05_5600

     

    Für den Kraftfluß durch das Planetengetriebe siehe Heft ”Getriebe GRS/GRHGR900, GR801, Planetengetriebeteil”.

    Daten


     

    8

    1,00

    7

    1,36

    6

    1,89

    5

    2,69

    4

    3,75

    3

    5,09

    2

    7,10

    1

    10,10

    C

    16,86

    RL

    16,42

     

    Übersetzungen image Nebenantrieb


     

    GR900 kann mit Nebenantrieben der EG600-Serie ausgerüstet werden.


     

    Nebenantrieb Antrieb Übersetzung Drehmoment

    EG601 Direktantrieb 1,24 700 Nm

    EG611 Einfacher Anschluß für Gelenkwellenantrieb

    EG621 Doppelanschluß für Gelenkwellenantrieb

    0,93 1200 Nm


     

    1,24 700 Nm

    0,93 1200 Nm *


     

    * Bei Verwendung beider Nebenantriebe darf das Drehmoment 600 Nm nicht überschreiten.

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    05:02-02

    Ausgabe 1 de


     

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    Getriebe GR900


     

    Arbeitsbeschreibung


     


     

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    1 585 999

     Scania CV AB 1995-10

    Inhalt

    Getriebe Zerlegen 5

    Antriebswelle Zerlegen 15

    Zusammenbau 17

    Hauptwelle Zerlegen 19

    Zusammenbau 22

    Vorgelegewelle Zerlegen 27

    Zusammenbau 30

    Synchronvorrichtung Zerlegen 33

    Kontrolle 34

    Zusammenbau 38

    Schalthebelgehäuse Zerlegen 39

    Zusammenbau 43

    Opticruise Hallsensor 47

    Längshubzylinder 49

    Querhubzylinder 50

    Schaltgehäuse Zerlegen 51

    Zusammenbau 53

    Getriebe Zusammenbau 55

    Lagerspiel einstellen 65

    Planetenteils einbauen 67

    Schaltgehäuse und Schalthebelgehäuse

    einbauen 71

    Elektrischer und Druckluft- schaltplan

    ..................................................................................73

    Daten 74

    Spezialwerkzeug 76


     

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    1. Antriebswelle

    2. Schalthebelgehäuse

    3. Schaltgehäuse

    4. Hauptwelle

    5. Ölpumpe

    6. Vorgelegewelle

    7. Rücklaufwelle


 

GR900 Hauptkomponenten

Getriebe


 

Zerlegen


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

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79 046 Dorn

87 758 Dorn

  1. 765 Nuthülse

  2. 154 Stützdorn

99 167 Hebezeug

99 193 Hebezeug

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99 198 Aufspannvorrichtung Sonstiges Werkzeug

587 511 Abzieher

587 585 Einsprengzange


 

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  1. Kabel, Luftschläuche und Schaltstangenge- häuse entfernen

  2. Deckel der Sperrfedern und die drei Federn mit Kolben entfernen.


     

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  3. Das Hebezeug 99 193 mit zwei M10x25- und zwei M10-Schrauben mit zwei M14- Muttern als Zwischenlage befestigen.


     

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  4. Abdeckung von Nebenantrieb/Nebenan- trieb entfernen.

  5. Aufspannvorrichtung 99 198 montieren.


     

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  6. Getriebe auf einem Universalstativ befesti- gen.

  7. Die Befestigungsschrauben entfernen. Schaltgehäuse mit Schaltgabeln lösen und abheben. Das Hebezeug 99 193 entfernen.


     

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  8. Getriebe um 90˚ auf dem Bock drehen, Pla- netenteil nach oben.


     

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  9. Nutmutter für den Endmitnehmer lösen aber nicht ganz abschrauben. Nuthülse 98 765 verwenden.


     

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  10. Den Schaltzylinder lösen und drehen, um die Befestigungsschraube zugänglich zu machen.


     

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  11. Die drei Sicherungsschrauben der Füh- rungsstifte entfernen. Befestigungsschrau- ben (13 St.) herausdrehen.


     

  12. Die Führungsstifte herausziehen. image

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  13. Das Hebezeug 99 167 am Endmitnehmer aufsetzen.

  14. Den Planetenteil herausheben und beiseite stellen.

    Instandsetzung des Planetengetriebes, siehe ”Getriebe GR/GRH/GRS/GRSH900 Planeten- getriebeteil”.


     

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  15. Die Nutmutter entfernen. Nuthülse 98 765 für Standard-Planetengetriebe verwenden. Hülse 587 586 für Planetengetriebe mit Sca- nia Retarder und/oder 2-Kreissteuerung ver- wenden.


     

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  16. Die Öldüse entfernen (8 mm Inbus). (Nicht notwendig, wenn die Hauptwelle nicht aus- gewechselt werden soll).


     

    Achtung! Keinen Schrauber verwenden, son- dern ggf. die Sicherungsflüssigkeit wärmen.


     

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  17. Stützdorn 99 154 oder 98 575 montieren, wenn die Öldüse in der Wellenstirn vorhan- den ist. Kupplungskonus und Sonnenrad mit Abzieher 587 511 herausziehen.


     

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  18. Paßscheibe und/oder Distanzring entfernen.


     

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  19. Den Sicherungsring für die Hauptwelle ent- fernen. Einsprengzange 587 585 verwen- den. Paßscheiben herausnehmen.


     


     

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  20. Getriebe um 180˚ drehen.


     

    Achtung! Die Lagerringe können herausfallen.


     

  21. Beide Anschlüsse der beiden Rohre im Kupplungsgehäuse lösen. Verschraubungen abziehen und Rohre abnehemen.

  22. Beide Anschlüsse des Reaktionszylinders verschließen, um zu verhindern, daß Schmutz in den Hydraulikteil eindringt.


     

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  23. Die vier Befestingungsschrauben des Reak- tionszylinders entfernen.


     

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  24. Reaktionszylinder und V-Wellendichtring entfernen.


     

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  25. Die acht Schrauben des Kupplungsgehäuses entfernen. Kupplungsgehäuse abnehmen.


     

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  26. Ölpumpe ausbauen. Ölfilter und Überström- ventil (auch Bypassventil genannt) am Ölfilter entfernen. Bei Fahrzeugen mit Ölkühlung muß auch das Zwischenstück entfernt werden.


     

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  27. Die Antriebswelle und dessen Lageraußen- ring herausziehen.


     

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  28. Hauptwelle hin- und herbewegen und den Außenring auffangen.


     

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  29. Die beiden Befestigungsschrauben des Ölrohres herausdrehen. Das Ölrohr abnehe- men. Die Distanzhülse vorn und den O-Ring hinter der Distanzhülse entfernen.


     

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  30. Eine Hebeschlaufe um die Hauptwelle legen.

  31. Das Getriebe 90˚ drehen.

  32. Hauptwelle so weit anheben, daß Schalt- muffe und Synchronring herausgenommen werden können.


     

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  33. Hauptwelle herausheben. Die Welle kann leichter entfernt werden, wenn man das vor- dere Ende des Getriebegehäuses etwas absenkt.


     

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  34. Sicherungsschraube der Rücklaufwelle ent- fernen und Welle nach hinten austreiben. Dorn 79 046 verwenden.


     

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  35. Unterlegscheibe, Nadellager und Distanz- scheibe ausbauen.


     

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  36. Die Hebeschlaufe um die Vorgelegewelle legen. Sicherungsring und Paßscheiben ent- fernen. Einsprengzange 587 585 verwen- den.

  37. Vorgelegewelle nach hinten schieben und den Lagerring entfernen.


     

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  38. Welle herausheben.


     

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  39. O-Ring im Lagersitz des hinteren Lagers entfernen. Ölsieb mit Klammer, Distanz- hülse und O-Ring ausbauen.


     

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  40. Den vorderen Lageraußenring der Vorgele- gewelle mit dem Dorn 87 758 austreiben. Das Gehäuse reinigen und durch die Ölka- näle sauberblasen.

Antriebswelle


 

Zerlegen

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 596 Schlagdorn

99 136 Rohrdorn

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99 203 Geteilter Stützring Sonstiges Werkzeug

587 316 Gegenhalter

587 317 Abzieher


 

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  1. Distanzring und beide Kolbenringe abneh- men.


     

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  2. Den geteilten Stützring 99 203 hinter dem Lagerkäfig anbringen. Welle und Stützring auf den Rohrdorn 99 136 aufsetzen.

  3. Lager von der Welle pressen.


     

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  4. Mit M10-Gewindebohrer ein Gewinde in das Ölrohr schneiden.


     

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  5. Das Ölrohr mit einer M10-Schraube mit aufgeschweißter Scheibe und dem Schlag- dorn 87 596 herausziehen. Den Ölkanal rei- nigen.


     

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  6. Den Lageraußenring des vorderen Haupt- wellenlagers mit dem Gegenhalter 587 316 und dem Innenabzieher 587 317 abziehen.

Zusammenbau

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 932 Dorn

98 224 Preßplatte

98 334 Dorn

98 450 Schaft

98 636 Dorn

  1. 638 Dorn

  2. 136 Rohrdorn

99 139 Stützring


 

  1. Lager der Antriebswelle mit Dorn 98 636 und 98 334 aufpressen.


     

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  2. Ölschleuderring und beide Kolbenringe anbringen.


     

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    Antriebswelle


     

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  3. Die Welle auf Preßplatte 98 224 und Dorn 98 334 aufsetzen. Den Lageraußenring des vorderen Hauptwellenlagers mit dem Dorn 98 638 aufpressen.


     

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  4. Ein neues Ölrohr mit dem Schaft 98 450 so weit einpressen, daß die 1,5 mm Bohrung in der Mitte Rohres nicht blockiert wird.


     

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  5. Das Maß 21,5 mm kontrollieren, um sicher- zustellen, daß das Rohr nicht zu weit einge- preßt (und die Ölbohrung blockiert) worden ist.


     

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  6. Einen neuen Dichtring mit dem Dorn 87 932 auf die Welle pressen.

Hauptwelle


 

Zerlegen


 

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Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 237 Dorn

98 322 Hebezeug

  1. 575 Dorn

  2. 136 Rohrdorn

99 154 Stützdorn

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99 201 Geteilter Stützring Sonstiges Werkzeug

587 312 Einsprengzange

587 318 Abziehplatte

587 319 Abzieher

587 600 Nuthülse


 

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  1. Das vordere Lager abziehen. Dorn 87 237, Abziehplatte 587 318 und Abzieher 587 319 verwenden.

    Achtung! Auf das Gewinde auf der Welle beim Anbringen der Abziehplatte 587 318 achtgeben.


     

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  2. Die Nutmutter entfernen. Nuthülse 587 600 verwenden. Synchronisierung und Distanz- ring des 4. Gangs sowie Zahnrad mit Lager des 3. Gangs abnehmen.


     

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  3. Hebezeug 98 322 montieren und die Welle auf eine Presse heben.


     

  4. Schaltmuffe im Verhältnis zum Synchron- körper kennzeichnen, damit sie in ihrer ursprünglichen Lage auf dem Synchronkör- per montiert werden kann. Schaltmuffe in die Stellung des 2. Gangs drücken.


     

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  5. Die Welle auf Rohrdorn 99 136 und geteil- ten Stützring 99 201 setzen. Sorgfältig zen- trieren. Die Wellenstirn mit Gegenhalter 99 154/98 575 schützen.

  6. Das hintere Lager, Zahnräder für Rück- wärtsgang, Kriechgang und 1. Gang sowie Lager, Distanzhülsen und Schaltmuffe des Rückwärtsgangs hinauspressen. Die Wel- lenstirn mit dem Dorn 99 154 schützen. Die Schaltmuffe der Synchronisierung des 1. und 2. Gangs herausheben. Federn und Federteller herausnehmen.


     

  7. Welle umdrehen (Schaltmuffe auf dem Syn- chronkörper wieder anbringen).


     

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  8. Die Welle auf Rohrdorn 99 136 und geteil- ten Stützring 99 201 setzen.


     

  9. Die Welle herauspressen. Sorgfältig zentrie- ren, damit die Preßkraft nur auf der Schalt- muffe liegt und nicht auf dem Synchronkörper, der mit einem Sicherungs- ring auf der Welle gesichert ist.

    Achtung! Wenn der Lagerinnenring sehr fest sitzt (Preßkraft über 70 kN), den Ring brechen und nicht herauspressen.


     

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  10. Den Lagerinnenring des Zahnrades des 3. Gangs, den Distanzring, das Zahnrad des 2. Gangs mit Lager, Kupplungskonus und Schaltmuffe für den 2./3. Gang und Syn- chronring entfernen.


     

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  11. Den Sicherungsring mit der Einsprengzange 587 311 zusammendrücken und den Syn- chronkörper des 2./3. Gangs entfernen. Syn- chronkörper und Schaltmuffe gemäß früherer Markierung zusammenfügen.

Zusammenbau


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 089 Dorn

87 550 Dorn

  1. 932 Dorn

  2. 292 Schaft

99 127 Dorn

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99 199 Gegenhalter Sonstiges Werkzeug

587 311 Einsprengzange

587 600 Nuthülse


 

  1. Sicherungsring und Synchronkörper für die Synchronisierung des 1./2. Gangs anbrin- gen. Einsprengzange 587 311 verwenden.


     

  2. Die Welle umdrehen und die Synchronisie- rung des 1. Gangs anbringen:

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    Mitnehmerscheibe 1

    Synchronring 2

    Zwischenkgel mit Stiften 3, 4

    Kupplungskonus innen 5

    Kupplungsscheibe 6.


     

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    Hauptwelle


     

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  3. Nadellager des 1. Gangs, Zahnrad mit dem Zahnkranzhals nach unten (Kupplungs- scheibe einpassen) und Distanzringe anbrin- gen.


     

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  4. Den Lagerinnenring des Kriechgangzahn- rads mit Dorn 87 550 und 99 127 anbringen.


     

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  5. Nadellager des Kriechgangs und Zahnrad mit dem Zahnkranzhals nach oben montie- ren.


     

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  6. Synchronkörper und Schaltmuffe des Kriechgangs anbringen. Den Synchronkör- per ggf. aufpressen.


     

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  7. Den Lagerinnenring des Rückwärtsgangs aufpressen. Dorn 99 127 und 87 550 ver- wenden. Den Lagerinnenring vor dem Pres- sen sorgfältig zentrieren.


     

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  8. Lager des Rückwärtsgangs und Zahnrad mit dem Zahnkranzhals nach unten montieren.


     

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  9. Das hintere Lager mit dem Dorn 87 932 auf- pressen.

    Achtung! Darauf achten, daß das Lager gerade auf die Welle aufgepreßt wird.


     

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  10. Die Welle umdrehen.

  11. Federn und Federteller anbringen.


     

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  12. Die Schaltmuffe mit den Zähnen nach unten montieren.

  13. Die Rollen anbringen.


     

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  14. Das Rollenlager des 2. Gangs anbringen. Das Zahnrad des zweiten Gangs mit zusam- mengebautem Synchronring und Kupp- lungskonus auflegen.


     

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  15. Den Distanzring anbringen. image

  16. Den Lagerinnenring des 3. Gangs mit Dorn 87 932 und 99 127 aufpressen. Sorgfältig zentrieren.


     

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  17. Das Lager des 3. Gangs, den Distanzring und das Zahnrad mit dem Zahnkranzhals nach oben montieren.


     

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  18. Die Sychronisierungvorrichtung mit dem Synchronkörperhals nach unten anbringen. Die Zähne der Schaltmuffe müssen nach oben zeigen.


     

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  19. Nutmutter anbringen. Die Nutmutter mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern. Die Welle auflegen und Gegenhalter 99 199 und Schaft 88 292 anbringen. Die Nutmutter mit 400 Nm mit der Hülse 587 600 anziehen.


     

  20. Mutter stauchen. image

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  21. Das vordere Lager mit dem Dorn 87 089 aufpressen. Kupplungskonus und Synchron- ring erst anbringen, wenn die Welle im Getriebe montiert ist.

Vorgelegewelle


 

Zerlegen


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

98 332 Dorn

98 575 Dorn

  1. 647 Stützdorn

  2. 136 Rohrdorn

99 141 Stützring

99 142 Stützring

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99 143 Geteilter Stützring Sonstiges Werkzeug

587 312 Einsprengzange

587 318 Abziehplatte

587 319 Abzieher


 

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  1. Das hintere Lager mit der Abziehplatte 587 318 und dem Abzieher 587 319 abzie- hen. Stützdorn 98 647 verwenden. Wenn das Lager beschädigt wird, dieses zerbre- chen.


     

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  2. Das vordere Lager mit der Abziehplatte 587 319 abziehen. Stützdorn 98 647 ver- wenden. Wenn das Lager beschädigt wird, dieses zerbrechen.


     


     

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  3. Sicherungsring mit der Einsprengzange 587 312 entfernen.


     

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  4. Die Vorgelegewelle in einer Presse auf- bauen und das Zahnrad des 4. Gangs abpres- sen. Rohrdorn 99 136 mit Stützring 99 143 und Dorn 98 575 verwenden. Eine Gummi- matte z.B. in den Rohrdorn legen, damit die Welle weich fällt.


     

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  5. Das Zahnrad des 3. Gangs abpressen. Rohr- dorn 99 136, geteilten Stützring 99 143 und Dorn 98 575 verwenden. Den Distanzring entfernen.


     

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  6. Das Zahnrad für den 2. Gang von der Welle abpressen. Rohrdorn 99 136, Stützring

    99 142 und Dorn 98 575 verwenden.


     

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  7. Das Zahnrad des 1. Gangs abpressen. Rohr- dorn 99 136, Stützring 99 142, Dorn 98 332 und Dorn 98 575 verwenden.

Zusammenbau


 

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Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

98 575 Dorn

  1. 638 Dorn

  2. 136 Rohrdorn

99 142 Stützring

99 190 Stützring

99 191 Dorn


 

Alle vier Zahnräder sind auf die Vorgelegewelle aufgeklebt. Bevor die Zahnräder auf der Welle aufgeklebt werden, müssen die Flächen sorgfäl- tig mit entfettendem Lösungsmittel gereinigt werden. Anschließend Sicherungsflüssigkeit 584 075 (Loctite 16 705) auf beide Flächen gleichmäßig auftragen.

Achtung! Wird nicht die richtige Sicherungs- flüssigkeit verwendet, kann nicht die richtige Anpreßkraft erreicht werden, so daß die Gefahr besteht, daß die Räder auf der Vorgelegewelle rotieren. Die Anpreßkraft beim Zusammenbau muß mindestens 300 kN (30 t) betragen, kurz bevor die Zahnräder den Anschlag erreichen, um die Kraft des Reibverbandes sicherzustellen.


 

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  1. Die Welle auf den Stützring 99 142 stellen, und das Zahnrad des 1. Gangs aufpressen. Die Wellenstirn mit dem Stützdorn 98 575 schützen.

    Achtung! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


     


     

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    Vorgelegewelle


     

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  2. Die Welle auf den Stützring 99 142 stellen und das Zahnrad des 2. Gangs aufpressen. Die Wellenstirn mit dem Stützdorn 98 575 schützen.

    Achtung! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


     

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  3. Den Distanzring anbringen.

  4. Die Welle auf den Stützring 99 142 stellen und das Zahnrad des 3. Gangs aufpressen. Die Wellenstirn mit dem Stützdorn 98 575 schützen.

    Achtung! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


     

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  5. Die Welle auf den Stützring 99 142 stellen und das Zahnrad des 4. Gangs aufpressen. Die Wellenstirn mit dem Stützdorn 98 575 schützen.

    Achtung! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


     

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  6. Das hintere Lager aufpressen. Rohrdorn 99 190 und Dorn 99 191 verwenden.


     

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  7. Die Welle in der Presse umdrehen. Den Sicherungsring anbringen. Die welle auf den Dorn 99 191 stellen. Das vordere Lager mit dem Dorn 98 638 aufpressen.

Synchronvorrichtung


 

Zerlegen

Synchronkörper und Schaltmuffe kennzeichnen. Sämtliche Teile der Synchronvorrichtungen sind nur lose zusammengefügt.

Die Synchronvorrichtungen können ohne beson- deres Werkzeug zerlegt und zuammengebaut werden.

Achtung! Die Teile der einzelnen Synchronvor- richtungen gut voneinander getrennt aufbewah- ren.


 

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Synchronisierung des 3. und 4. Gangs

  1. Kupplungskonus

  2. Synchronring

  3. Synchronkörper

  4. Zylindrische Druckfeder

  5. Federteller

  6. Zylinderrolle

  7. Schaltmuffe

  8. Synchronring

  9. Kupplungskonus


 

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Synchronvorrichtung

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Synchronisierung des 1. und 2. Gangs

  1. Kupplungskonus

  2. Synchronring

  3. Synchronkörper

  4. Zylindrische Druckfeder

  5. Federteller

  6. Zylinderrolle

  7. Schaltmuffe

  8. Mitnehmerscheibe

  9. Synchronring

  10. Zwischenkonus

  11. Kupplungskonusinnen

  12. Sicherungsring

  13. Stift

  14. Kupplungsscheibe


 

Kontrolle


 

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Synchronvorrichtung


 

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min 0.5


 

  1. Den Verschleiß der Konusse prüfen. Dazu den Kupplungskonus mit der konischen Seite nach oben auf eine ebene Fläche legen und anschließend den Synchronring aufset- zen. Darauf achten, daß der Synchronring gerade auf dem Kupplungskonus sitzt und diesen anschließend von Hand festdrücken.

    Den Spalt zwischen den Konussen mit einer Fühlerlehre messen. Das kleinste zulässige Spiel beträgt 0,5 mm. Das Verschleißbild der Konusse prüfen und die Kontaktfläche zwischen den Konussen kontrollieren. Für die Synchronisierung des 2. Gangs gilt das- selbe Prüfverfahren.


     

    05_5525

     

    Min. Luftspalt = 0,5 mm

    Luftspalt, neue Synchr. = 1,1 mm +/1 0,3 mm Synchronisierung des 3. und 4. Gangs


     

  2. Für die Synchronisierung des ersten Gangs gilt das folgende Prüfverfahren:

    Innen-, Zwischen- und Synchronring hin- ausheben und auf dem Stützring 99 139 anbringen.

    Die Synchronisierungsteile zentrieren, damit der Synchronring trägt. Gemäß Abbildung mit Lineal und Fühlerlehre mes- sen. Zur Erhöhung der Meßgenauigkeit an zwei gegenüberliegenden Stellen messen und den Mittelwert berechnen. Wenn die Mindestmaße unterschritten werden, müs- sen fehlerhafte Teile ausgewechselt werden.


     

  3. Die Zähne der Schaltmuffen kontrollieren. Die Sperrflanken der Zähne müssen spitz und frei von Graten sein und eine keilför- mige ”Platte” als Abschluß besitzen.

    Eine leichte Abrundung der Spitze ist zulässig, da diese die Funktion nicht nen- nenswert beeinflußt. An der Kante zwischen Sperrflanke und Sicherungsflanke ist nur eine geringe Rundung zulässig. Starker


     

    99 139


     

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    E D


     

    C


     

    B A


     

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    min 0.5


     

    min 0.7


     

    05_5169

     

    99 139

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    05_5438

     

    Verschleiß an dieser Stelle (C) kann dazu führen, daß der Gang bei Belastung heraus- springt.

    Prüfen, daß die Sicherungsflanken frei von Graten sind, und daß ein deutlicher Abschluß der Sicherungsflanke vorhan- den ist. Asymmetriesche Spitzflanken sind nicht zulässig.

    Kupplungszahn in der Schaltmuffe


     

    A= Platte

    B= Sperrflanke C= Kante

    D= Sicherungsflanke

    E= Abschluß der Sicherungsflanke

  4. Kontrollieren, daß die Kanten der Zähne des Synchronrings nicht rund sind. Kontrollie- ren, daß das Ölablaufgewinde über den gesamten Umfang vorhanden ist.

    Der Belag im Ring darf an keiner Stelle des Umfangs fehlen. Eine einzelne Kerbe an der Kante (max. 2 mm innerhalb der Kante) ist zulässig.

    Den Synchronkörper auf eine ebene Fläche legen und den Synchronring gemäß früherer Markierung auflegen. Abschließend den Kupplungskonus auflegen und kontrollie- ren, daß der Synchronring sich frei bewegen kann, wenn der Kupplungskonus auf den Synchronkörper gedrückt wird.


     

  5. Die Zähne des Kupplungskonus kontrollie- ren. Die Sperrflanken der Zähne müssen spitz und frei von Graten sein und eine keil- förmige ”Platte” als Abschluß besitzen.

    An der Kante zwischen Sperrflanke und Sicherungsflanke ist nur eine geringe Rundung zulässig. Starker Verschleiß an dieser Stelle (C) kann dazu führen, daß der Gang bei Belastung herausspringt.

    Prüfen, daß die Sicherungsflanken frei von Graten sind. Die Kegelfläche muß glatt sein und keine Unebenheiten, z.B. vom Gewinde des Synchronrings, dürfen mit dem Fingernagel spürbar sein.

    An der Oberfläche können braune Brenn- flecken vorkommen. Diese beeinträchtigen die Funktion nicht, solange sie nicht mit dem Fingernagel spürbar sind.


     

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    05_5439

     

    D C


     

    B A

    Kupplungszahn in der Schaltmuffe A= Platte

    B= Sperrflanke C= Kante

    D= Sicherungsflanke

  6. Für die Synchronisierung des 1./2. Gangs gilt dasselbe Prüfverfahren wie unter Punkt

    5. Der Unterschied besteht darin, daß die Kegelflächen zum Teil die Plätze vertauscht haben.

    Z.B. hat der Synchronring eine geschliffene Fläche und der Zwischenkonus, der bei der einfachen Synchronisierung nicht vorhan- den ist, hat zwei Flächen mit Belag und Ablaufgewinde.


     

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  7. Die Mitnehmerscheibe in der Synchronisie- rung des 1./2. Gangs in bezug auf Risse kontrollieren. Die Breite der Laschen darf nicht 18,5 bzw. 8,0 mm unterschreiten.


     

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  8. Die Stirnflächen des Synchronkörpers (Kontaktfläche zum jeweiligen Laufrad) müssen frei von Riefen sein.

  9. Synchronkörper und Schaltmuffe gemäß früherer Markierung zusammensetzen.

Kontrollieren, daß die entsprechende Schaltmuffe leicht auf dem Synchronkörper läuft. Eine klemmende Schaltmuffe kann zu Problemen und Schwergängigkeit beim Schalten führen. Zulässiges Radialspiel zwi- schen Synchronkörper und Schaltmuffe beträgt min. 0,2 mm.

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Zusammenbau

Die Synchronisierung gemäß früherer Markie- rung zusammenbauen.

Die vier Federteller und Druckfedern des Syn- chronkörpers in die entsprechenden Bohrungen stecken. Schaltmuffe aufschieben.

Die vier Zylinderrollen mit einem Schrauben- dreher o.ä. einsetzen.

Achtung! Schaltmuffen mit Nut werden immer mit der Nut nach hinten gegen die Doppelsyn- chronisierung montiert. Bei Schaltmuffen mit zwei oder keiner Nut muß der seitliche Zahn-

kranz nach vorn montiert werden. Nut/Spitzenwinkel 50˚ Evtl. Nut. Ohne

Spitzenwinkel 58˚

Schalthebelgehäuse


 

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Zerlegen


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 474 Dorn

98 289 Dorn

  1. 450 Schaft

  2. 053 Dorn


 

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  1. Die Verschraubungen vom Neutralstel- lungsventil und dann das Ventil selbst ent- fernen.


     

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  2. Schalter für den Rückwärtsgang entfernen und das Gehäuse schütteln, damit der Kol- ben herausfällt.


     

  3. Den Entlüftungsdeckel entfernen.


     

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  4. Sperrkulisse ausbauen. Die Schrauben sind evtl. mit Sicherungsflüssigkeit versehen, ggf. erwärmen.


     

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  5. Den inneren Gabelhebel auf der Welle lösen und verschieben.


     

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  6. Keil entfernen.


     

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  7. Die Gummimanschette vom Schalthebelge- häuse lösen. Die Welle und den inneren Hebel herausnehmen.


     

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  8. Sicherungsring, Entlüftungsfilter und Hub- feder entfernen.


     

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  9. Den Dichtring mit einem Schraubendreher herausnehmen.


     

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  10. Lagerbuchse und Nadellager mit Hülse her- auspressen. Dorn 99 053 und Schaft 98 450 verwenden.


     

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  11. Das andere Nadellager herauspressen.


     

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  12. Die Buchse mit dem Dorn 87 474 aus der Stahlhülse pressen. Den Dorn 98 289 als Gegenhalter verwenden.

Zusammenbau


 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 362 Dorn

87 474 Dorn

98 289 Dorn

  1. 450 Schaft

  2. 053 Dorn


 

  1. Eine neue Lagerbuchse mit dem Dorn 87 474 in die Hülse pressen. Den Dorn 98 289 als Gegenhalter verwenden. Die Lagerbuchse muß sich in der Mitte der Hülse befinden.


     

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  2. Die eine Lagerbuchse mit Dorn 99 053 und Schaft 98 450 einpressen.


 

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  1. Anordnung der Lager

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  2. Anordnung der Lagerbuchse


     

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  3. Das Nadellager und die zweite Lagerbuchse mit Dorn 99 053 und Schaft 98 450 einpres- sen.


     

  4. Dichtung mit dem Dorn 87 362 einpressen. image

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  5. Die Querhubfeder und das Entlüftungsfilter anbringen.


     

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  6. Den Sicherungsring anbringen


     

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  7. Welle und inneren Hebel anbringen. Die Gummimanschette montieren.


     

  8. Keil einsetzen. image

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  9. Schraube für den Hebel anbringen. Anzugsmoment 92 Nm.


     

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  10. Sperrkulisse einbauen. Schrauben mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 bestreichen.

    Anzugsmoment 25 Nm.


     

  11. Den Entlüftungsdeckel anbringen.


     

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  12. Kolben und Schalter für den Rückwärtsgang einbauen.

    Anzugsmoment 25 Nm.


     

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  13. Neutralstellungsventil mit einem neuen O- Ring einsetzen.

  14. Die Verschraubungen am Neutralstellungs- ventil anbringen.

Opticruise


 

Hallsensor einstellen, auswechseln

Das eingebaute Prüfprogramm des Steuergeräts oder einen PC verwenden, um Fehler am Hall- geber festzustellen und zu kontrollieren, daß die Fehler nach der Reparatur behoben sind.


 

Ausbau

  1. Schaltartwähler in Neutralstellung bringen.

  2. Luftschläuche von den Längs- und Quer- hubzylindern abnehmen. Steckverbinder für das Kabel zum Hallsensor vom Gehäuse lösen.

  3. Schaltstangengehäuse vom Getriebe abneh- men und umgedreht auf die Werkbank legen.

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  4. Gebergehäuse vom Schaltstangengehäuse abnehmen.

  5. Mit Druckluft durch den mittleren Luftan- schluß am Längshubzylinder blasen. Hier- durch wird die Schaltstange in Neutralstellung gebracht. Kontrollieren, daß der Absatz des Hebels gemäß Abbildung in der Mitte der Sperrkulisse steht.

Kontrolle und Einstellung

  1. Die beiden Führungshülsen von der Füh- rungsplatte 99 150 entfernen (sind überflüs- sig). Führungsplatte an Stelle des Gebergehäuses auflegen. Kontrollieren,

    daß die Lage des Magnetgehäuses stimmt.

  2. Beim Einstellen: Die Schrauben des Magnetgehäuses so weit lösen, daß sich das Magnetgehäuse verschieben läßt, aber nicht weiter.

    Achtung! Die Schrauben sind mit Sicherungs- flüssigkeit gesichert, aber das Magnetgehäuse nicht erwärmen! Der Magnet kann Schaden neh- men!

  3. Magnetgehäuse mit Hilfe der Führungs- platte ausrichten. Danach die Schrauben festziehen und mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.


     

    Hallsensor, Einbau

  4. Das Gebergehäuse am Schaltstangenge- häuse befestigen.

Das Schaltstangengehäuse am Getriebe wie- der montieren.


 

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4 1


 

2

3


 

05_5174

 

3


 

  1. Gebergehäuse

  2. Magnetgehäuse

  3. Federn de Spannstifte

  4. Führungsplatte 99 150

Die Abbildung zeigt die Ausführung der 3er Serie

Längshubzylinder auswechseln

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Das Fahrzeug muß Druck in der Druckluftan- lage haben, um den Längshubzylinder vor dem Ausbau in die richtige Stellung bringen zu kön- nen.

  1. Spannung einschalten. Schaltartwähler auf Neutral stellen. Dadurch wird der Längs- hubzylinder in Neutralstellung gebracht.

  2. Spannung abschalten. Die drei Luftschläu- che vom Längshubzylinder abnehmen.

  3. Die vier Befestigungsschrauben lösen und den Zylinder entfernen.

    05_5336

     

  4. Neuen Zylinder anbringen. Druckluft in den mittleren Anschluß blasen; dadurch wird der Zylinder in Neutralstellung gebracht. Die Zähne der Schaltstange müssen in der Mittelstellung einrasten.

  5. Luftschläuche anbringen.

  6. Niveaustopfen entfernen. ATF-Öl bis zur Öffnung einfüllen (ca. 0,27 Liter).

  7. Die Spannung einschalten und die Schaltbe- wegungen mit Hilfe des Testprogramms (Prüfstufe ”GEARENGA”) kontrollieren.

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Querhubzylinder auswechseln

Das Fahrzeug braucht keinen Druck in der Druckluftanlage haben, um die Querhubzylinder auszubauen.

  1. Spannung einschalten. Schaltartwähler in Neutralstellung bringen.

  2. Spannung abschalten. Luftschläuche vom Querhubzylinder abnehmen.

  3. Befestigungsschrauben lösen und Zylinder abnehmen.

  4. Kolben mit Bremsfett schmieren, Art. Nr. 319 308.

    05_5334

     

  5. Neuen Zylinder anbringen.

  6. Luftschläuche anbringen.

  7. Die Spannung einschalten und die Schaltbe- wegungen mit Hilfe des Testprogramms (Prüfstufe ”GEARENGA”) kontrollieren.

Schaltgehäuse


 

Zerlegen

Wichtig! Die Schaltgabeln vorsichtig behan- deln. Für die Funktion des Getriebes ist es sehr wichtig, daß die Schaltgabeln intakt sind.


 

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  1. Die zehn Befestigungsschrauben entfernen, acht M10 und zwei M12. Die Gabeln hin- sichtlich Anordnung und Richtung (vorn/hinten) kennzeichnen.


     

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  2. Lagerböcke herausschlagen.


     

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  3. Die Schaltgabeln entfernen. Die Siche- rungsringe entfernen und die Gelenkbolzen herausklopfen.


 


 

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Die Schaltgabeln werden als komplette Ersatz- teile ausgewechselt.

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Zusammenbau

  1. Schaltgabeln gemäß früherer Markierung befestigen, Bolzen hineinklopfen, mit Sicherungsring sichern.


     

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  2. Den Lagerbock zur Seite legen.

  3. Die Gabeln anbringen.


     

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  4. Den anderen Lagerbock einbauen.


     

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  5. Im Gehäuse festschrauben. Anzugsmoment M10: 47 Nm Anzugsmoment M12: 84 Nm

Getriebe


 

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Zusammenbau


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 488 Führungsstifte

87 596 Schlagdorn

  1. 758 Dorn

  2. 247 Dorn

  1. 450 Schaft

  2. 189 Montagehülse

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99 191 Dorn Sonstiges Werkzeug

587 585 Einsprengzange


 

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Vorgelegewelle einbauen

  1. Ölsieb mit O-Ring und Distanzhülse ein- bauen. Die Distanzhülse mit der angefasten Seite zum O-Ring wenden. Ölsieb mit Klammer befestigen.


     

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  2. Den vorderen Lageraußenring der Vorgele- gewelle mit dem Dorn 87 758 anbringen.


     

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  3. Den Ring hineinklopfen, bis das A-Maß 6 mm beträgt. Das Kupplungsgehäuse

    drückt dann den Ring in seine richtige Lage.


     

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  4. Den O-Ring in den hinteren Lagersitz der Vorgelegewelle einsetzen.


     

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  5. Die Vorgelegewelle in den hinteren Lager- sitz einsetzen. Die Welle nach vorn in den vorderen Lagersitz schieben. Den Lagerau- ßenring im hinteren Lager anbringen. Exakt zentrieren.


     

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  6. Den hinteren Lageraußenring mit Hammer und Dorn einklopfen.


     

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  7. Eine Paßscheibe mit 0,8 mm und einen Sicherungsring am hinteren Lager einlegen. Zange 587 585 verwenden. Axialspiel mes- sen und einstellen, siehe Seite 65.


 

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Rücklaufwelle einbauen

  1. Das Ende der Welle gegenüber dem Ölkanal markieren.

  2. Lager in das Zahnrad einsetzen und einölen.


     

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  3. Rücklaufrad mit der langen Seite der Nabe nach vorn auf die Welle schieben und Unterlegscheiben einlegen.

  4. Die Welle so drehen, daß die radiale Ölboh- rung nach unten zeigt.


     

  5. Welle mit dem Dorn 88 247 einschlagen. image

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  6. Die Sicherungsschraube der Welle anbrin- gen und mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.

    Anzugsmoment 50 Nm


     

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  7. Überströmventil (auch Bypassventil genannt) mit neuem O-Ring anbringen.

Anzugsmoment 45 Nm.

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Hauptwelle einbauen

  1. Eine Hebeschlaufe um die Hauptwelle legen.

  2. Das hintere Ende der Welle zuerst einset- zen.


     

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  3. Synchronring und Kupplungskonus am vor- deren Ende einbauen, bevor die Welle völlig abgesenkt wird.


     

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  4. Die Welle absenken. Das Wellenende mit dem spitzen Ende einer Brechstange leicht anheben und die Hebschlaufe aus dem Gehäuse ziehen.


     

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  5. Das Ölrohr mit O-Ring und Distanzstück sowie zwei Befestigungsschrauben anbrin- gen.

    Anzugsmoment 26 Nm.


     


     

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  6. Antriebswelle mit Lageraußenring ein- bauen.


     

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  7. Lageraußenring für das vordere Lager so weit einschieben, bis das Maß A 6 mm beträgt. Das Kupplungsgehäuse drückt den Ring später in die richtige Lage.


     

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  8. Hinteren Lageraußenring einschieben.


     

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  9. Den Hinteren Lageraußenring mit Hammer und Dorn einklopfen.


     

  10. Eine 0,8 mm Paßscheibe einlegen. image

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  11. Sicherungsring mit Hilfe der Einspreng- zange 587 585 einsetzen.

Achtung! Die Öffnungen der Sicherungsringe gegeneinander drehen. Der Sicherungsring der Hauptwelle ist oben und jener der Vorgelege- welle unten am meisten belastet.

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Kupplungsgehäuse einbauen

  1. Dichtring mit Schlagdorn 87 596 herauszie- hen. Die Dichtfläche reinigen.


     

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  2. Die neue Dichtlippe einfetten.

  3. Einen neuen Dichtring einsetzen. Dorn

    99 191 und Schaft 98 450 verwenden. Bei älterer Ausführung des Dorns 99 191 (mit nur einem Absatz) darf der Dichtring nur 3 mm hineingeklopft werden. Er erhält die

    richtige Lage durch den Einbau des Reakti- onszylinders. Die Neuere Ausführung des Dorns 99 191 hat einen zusätzlichen Absatz für die richtige Tiefe des Dichtrings.


     

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  4. Die Ölpumpe mit einer neuen Dichtung am Kupplungsgehäuse anbringen. Kontrollie- ren, daß sich die Welle leicht drehen läßt. Pumpe festschrauben.

    Anzugsmoment 9,5 Nm.


     

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  5. Montagehülse 99 189 einbauen.


     

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  6. Dichtmittel 584 010 auf das Kupplungsge- häuse auftragen.

    Achtung! Darauf achten, daß kein Dichtmittel in die Ölkanäle gelangt.


     

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  7. Kontrollieren, daß die Lageraußenringe aus dem Gehäuse ragen (A ca. 7 mm und B ca. 6 mm). Kontrollieren, daß die Distanzstücke für Ölleitungen und Bodensieb sich an Ort und Stelle befinden.

  8. Distanzring zwischen den Kolbenringen an der Antriebswelle genau zentrieren.


     

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  9. Zwei Führungsstifte 87 488 einsetzen.

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  10. Kupplungsgehäuse anbauen. Sicherstellen, daß die Welle der Ölpumpe richtig im Vier- kantloch sitzt. Die Kolbenringe exakt zen- trieren. Das Gehäuse muß sich von Hand gegen das Getriebegehäuse drücken lassen.

  11. Führungsstifte und Montagehülse entfernen.

  12. Die Befestigungsschrauben eindrehen und mit Dichtmittel 584 010 abdichten.


     

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  13. Die Befestingungsschrauben des Kupp- lungsgehäuses anziehen.

    Anzugsmoment 210 Nm.


     

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  14. Mit dem Reaktionszylinder einen neuen V- Ring eindrücken, die Dichtlippe einfetten.


     

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  15. Reaktionszylinder anbringen und Befestin- gungsschrauben anziehen.

    Anzugsmoment 22 Nm.


     

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  16. Die Stopfen von beiden Anschlüssen des Reaktionszylinders entfernen. Rohre und Verschraubungen anbringen.

Lagerspiel einstellen


 

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Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

  1. 075 Meßuhr

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  2. 199 Gegenhalter Sonstiges Werkzeug

587 250 Magnetfußstativ


 

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Zum Messen des Lagerspiels müssen die Lager Spiel haben, d.h. sie dürfen nicht vorgespannt sein.

  1. Gegenhalter und Kurbel 99 199 auf die Antriebswelle setzen.


     

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  2. Das Getriebe auf dem Bock umdrehen, so daß die Rückseite nach oben zeigt.

  3. Die Antriebswelle 3 - 4 Umdrehungen dre- hen, damit sich das Lager zwischen Haupt- und Antriebswelle sich setzt.

  4. Gang einlegen.

  5. Die Wellen 5 - 6 Umdrehungen drehen, so daß sich die Lager setzen.


     

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  6. Meßuhr 98 075 mit Magnetfußstativ

    587 250 so nahe wie möglich an der jeweili- gen Welle anbauen. Die Meßspitze an die ebene Fläche des Innenrings setzen.

  7. Meßuhr auf Null stellen.


     

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  8. Eine Brechstange unter das unterste Zahn- rad der Vorgelegewelle bzw. unter das unterste Zahnrad der Hauptwelle schieben.

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  9. Beide Wellen mit der Brechstange mit einer Kraft von 150-200 N am Ende der Stange anheben. Gleichzeitig den Wert der Meßuhr ablesen. Den Unterschied zwischen Axial- spiel und Ausfedern des Gehäuses beachten. Beim Anheben der Wellen kann die Gehäu- sestirnwand um bis zu 0,02 mm nachgeben.


     

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    Achtung! Beim Anheben der Wellen mit der Brechstange vorsichtig vorgehen, damit keine Zähne aus den Zahnrädern brechen. Um die Beschädigungsgefahr zu verringern, das Ende der Brechstange gemäß Abbildung schleifen.


     

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  10. Die Wellen absenken und etwa 10 Umdre- hungen drehen, so daß die Meßuhr auf Null zurückgeht. Die Messung zweimal wieder- holen.

  11. Bei Bedarf das Axialspiel mit Paßscheiben einstellen. Erhältliche Stärken: 0,25; 0,30; 0,40 und 0,80.

    Sollwerte Axialspiel: Hauptwelle 0,05 - 0,12 mm

    Vorgelegewelle 0,12 - 0,20 mm

    Immer die Scheibe mit 0,8 mm Dicke direkt am Sicherungsring einbauen.

  12. Kurbel 99 199 entfernen.

Planetenteil einbauen


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

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87 075 Adapter

87 095 Führungsstifte

98 765 Nuthülse

  1. 774 Gegenhalter

  2. 003 Hydraulikzylinder

99 004 Hydraulikpumpe

99 005-1 Gegenhalterohr

99 006 Spindel

99 040 Aufziehadapter

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99 167 Hebezeug Sonstiges Werkzeug

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587 586 Hülse


 

  1. Distanzring auf die Hauptwelle des Getrie- bes setzen und den Kupplungskonus aufle- gen.

  2. Den Abstand A messen und erforderliche Paßscheiben anbringen,

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    A=108,75-109,25 mm.


     

  3. Adapter 87 075 oder 99 040 auf das Ende der Welle setzen, je nachdem ob die Öldüse vorhanden ist oder nicht.


     

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  4. Das Sonnenrad auf der Keilverzahnung der Hauptwelle einpassen.


     

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  5. Sonnenrad mit Hydraulikwerkzeug und Hydraulikpumpe 99 004 auf die Welle pressen.

    Achtung! Kupplungskonus mit Druck auf den Zähnen des Sonnenrads einpassen.


     

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    !

    Quetschgefahr.


     

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    WARNUNG!


     

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  6. Die Öldüse ggf. in die Welle einsetzen. Sicherungsflüssigkeit 561 200 verwenden.

    Anzugsmoment 80 Nm.

  7. Zwei Zahnräder in Eingriff bringen. Eine neue Nutmutter aufschrauben, Gewinde mit Sicherungsflüssigkeit bestreichen.


     

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  8. Mit dem Steckschlüsselaufsatz 98 765 für Standardplanetengetriebe und mit der Hülse 587 586 für Planetengetriebe mit Scania-Retarder und/oder 2-Kreissteuerung festziehen.

    Anziehmoment 400 Nm.


     

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  9. Mutter stauchen.


     

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  10. Beide Führungsstifte 87 095 anbringen.

    Bei Scania Retarder muß auch der im Ran- gegehäuse verborgene Führungsstift, sowie das Ölrohr zwischen Getriebe und Retarder montiert werden.

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  11. Dichtung einbauen.


     

  12. Synchronring in der richtigen Position anbringen. Sicherstellen, daß die Nuten den Sperrollen gegenüberstehen.

    Achtung! Der Abstand zwischen den Nuten untereinander ist unterschiedlich.


     

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  13. Planetenteil absenken. Führungsstifte ent- fernen.

  14. Die dreizehn Schrauben einsetzen, dafür sorgen, daß die Dichtung richtig liegt.


     

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  15. Die Führungsstifte mit neuen O-Ringen anbringen (zwei bei Planetengetriebe mit Scania Retarder und sonst drei).

    Mit Dorn einklopfen. Hebezeug 99 167 ent- fernen.

  16. Die dreizehn Schrauben einsetzen, dafür sorgen, daß die Dichtung richtig liegt.

    Anzugsmoment 50 Nm.


     

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  17. Neue Sicherungsschrauben für die Füh- rungsstifte anbringen. Den rechten Schalt- zylinder in richtiger Position anbringen und die Schrauben anziehen.

    Anzugsmoment 26 Nm.

  18. Sicherungsschrauben. Anzugsmoment 26 Nm.


     

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  19. Die Nutmutter des Endmitnehmers festzie- hen. Nuthülse 98 765 verwenden.

    Anzugsmoment 600 Nm.


     

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    Anzugsmethode mit Maß:

    Zuerst die Mutter mit einem Drehmoment- schlüssel auf 300 Nm anziehen. Nuthülse 98 765 verwenden. Hülse und Synchronkör- per gemäß Abbildung kennzeichnen und anschließend weitere 11 mm anziehen, um 600 Nm zu erreichen.


     

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  20. Mutter stauchen.

Schaltgehäuse und Schalt- hebelgehäuse einbauen


 

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Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

99 193 Hebezeug


 

  1. Führungsstifte anbringen. image

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  2. Hebezeug 99 193 montieren. Dichtnug anbringen. Das Gehäuse an seinen Platz heben. Dafür sorgen, daß die Gabeln richtig eingreifen.


     

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  3. Befestigungsschrauben eindrehen, die mar- kierten Löcher jedoch freilassen.

    Schrauben mit 47 Nm anziehen.


     

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  4. Getriebe vom Stativ herunterheben.

  5. Spannvorrichtung 99 198 vom Getriebe abnehmen.


     

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  6. Dichtung und Seitendeckel oder Nebenan- trieb montieren. Die beiden durchgehenden Schrauben mit Dichtmittel 584 010 abdich- ten.

    05_5565

     

  7. Hebezeug 99 193 entfernen.


     

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  8. Die drei Kolben mit zugehöriger Feder und Deckel anbringen.

    Die Schrauben des Deckels mit 26 Nm anziehen.


     

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  9. Das Schalthebelgehäuse mit neuer Dichtung anbringen.

    Anzugsmoment 47 Nm.

  10. Luftschläuche und Kabel anbringen.

  11. Neues Ölfilter anbringen. Bei Fahrzeugen mit Ölkühlung muß das Zwischenstück zuerst montiert werden.

    Elektrischer und Druckluftschaltplan


     


     

    5

    Range


     

    Range


     

    H L


     

    4

    3


     

    +24V


     

    8


     

    (NO)

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    +L (−H)

    H L


     

    H L


     

    7


     

    9

    Range


     

    −H

    2

    +24V


     

    05_5648

     

    7 bar


     

    6


     

    A

     

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    Luftleitung, unter Druck/drucklos

    B

     

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    Luftleitung, unter Druck

    C

     

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    Elektrische Leitung


     

    1. Abtriebswelle

    2. Drehzahlgeber

    3. Überdrehschutz

    4. Verbindung

    5. Range-Schalter

    6. Druckluftbehälter

    7. Schaltgabel

    8. Neutralstellungsventil

    9. Zwei Range-Zylinder mit einem Steuerventil

Daten


 

Übersetzungen


 

RH ..............

4,38

4

..................

3,75

RL ..............

16,42

5

.................

2,69

C .................

16,86

6

.................

1,89

1 ..................

10,10

7

.................

1,36

2 ..................

7,10

8

.................

1,00

3 ..................

5,09

     


 

Axialspiel


 

Hauptwelle ............................................................... 0,05-0,12 mm

Vorgelegewelle ........................................................ 0,12-0,20 mm


 

Ölfüllmenge


 

Getriebe + Filter ....................................................... 14,9 + 0,5 Liter

Getriebe mit Retarder + Filter .................................. 16,5 + 0,5 Liter Nebenantrieb EG601 ..................... + 1,1 Liter

EG611 ..................... + 0,6 Liter

EG621 ..................... + 1,1 Liter


 

Kontrollmessung


 

Ölrohr, Antriebswelle, Kontrollmaß ........................ 21.5 mm

Anzugsmomente

Getriebe


 

Nutmutter auf Hauptwelle ........................................ 400 Nm+Sicherungsflüssigkeit Sicherungsschraube, Rücklaufwelle ........................ 50 Nm+Sicherungsflüssigkeit Schrauben für Ölpumpe ........................................... 9,5 Nm

Befestingungsschrauben für Kupplungsgehäuse ..... 210 Nm Befestingungsschrauben für Reaktionszylinder ....... 26 Nm Schrauben für Schaltzylinder .................................... 26 Nm Befestingungsschrauben an Planetengetriebe .......... 50 Nm Nutmutter für Endmitnehmer ................................... 600 Nm Sicherungsschrauben des Luftzylinders ................... 26 Nm


 

Schalthebelgehäuse


 

Schaltstangenhebel (2 St) ......................................... 92 Nm

Befestingungsschrauben für Sperrkulisse ................ 25 Nm + Sicherungsflüssigkeit Hülse für Querhubzylinder ....................................... 47 Nm

Deckel für Sperrkugeln ............................................ 25 Nm

Schalter für Rückwärtsgang ..................................... 25 Nm Befestingungsschrauben an Getriebegehäuse .......... 47 Nm


 

Schaltgehäuse


 

Befestingungsschrauben für Gehäusedeckel M10 .. 47 Nm

M12 .. 84 Nm


 

Verbrauchsmaterial

 

Sicherungsflüssigkeit ...............................................

561 200

Sicherungsflüssigkeit ...............................................

584 075

Dichtmittel ...............................................................

584 010

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Spezialwerkzeug


 

Nummer

79 046

Bezeichnung

Dorn

Werkzeugtafel

G1

87 000

Dorn

AM2

87 075

Adapter

G3

87 089

Dorn

AM2, D3

87095

Führungsstifte

D4, G2

87 237

Dorn

G2

87 362

Dorn

D3

87 474

Dorn

D1

87 488

Führungsstifte

R2

87 550

Dorn

AD2

87596

Schlagdorn

D2

87 758

Dorn

G1

87 932

Dorn

D3, G1

88 247

Dorn

G1

88 292

Schaft

G2

98 075

Meßuhr

D2

98 224

Preßplatte

G1

98322

Hebezeug

G2

98 334

Dorn

G3

98450

Schaft

R2, AD2, AM1

98 522

Dorn

D1

98 575

Dorn

G2

98 636

Dorn

G1

98 638

Dorn

G3

98 647

Stützdorn

G2

98 765

Nuthülse

G2

98 774

Gegenhalter

AD3

99 003

Hydraulikzylinder

H1

99 004

Hydraulikpumpe

H1

99 005-1

Gegenhalterohr

H1


 

Nummer

99 006

Bezeichnung

Spindel

Werkzeugtafel

H1

99 127

Dorn

AM1

99 136

Rohrdorn

P1

99 139

Stützring

P1

99 140

Stützring

P1

99 142

Stützring

P1

99 143

Geteilter Stützring

P1

99 154

Stützdorn

G2

99 167

Hebezeug

G1

99 189

Montagehülse

G4

99 190

Dorn

G4

99 191

Dorn

G4

99 193

Hebezeug

G4

99 198

Aufspannvorrichtung

P1

99 199

Gegenhalter

G4

99 201

Stützring

P1

99 203

Stützring

P1


 

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Sonstiges Werkzeug

587 250 Magnetfußstativ

587 311 Einsprengzange

587 312 Einsprengzange

587 316 Gegenhalter

587 317 Innenabzieher

587 318 Abziehplatte

587 319 Abzieher

587 511 Abzieher

587 585 Einsprengzange

587 600 Nuthülse


 

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1 586 699

05:02-03

Ausgabe 1 de


 

Getriebe GR801


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

©Scania CV AB 1996-04


 

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Allgemeines

Der innere Aufbau des Getriebes GR801 ist bei Fahrzeugen der 4er-Serie gegenüber der

3er-Serie unverändert geblieben.

Die Nebenzylinder der Kupplung sind jedoch verändert worden. Es gibt zwei Versionen: für Getriebe mit EK-Nebenantrieb oder ohne.

Die Befestigung des Getriebes bei Fahrzeugen der 4er-Serie unterscheidet sich von jener der 3er-Serie. Dies wird im Heft ”Manuelles Getriebe, Aus- und Einbau” für die 4er-Serie beschrieben.

Wenn GR801 aus Fahrzeugen der 4er-Serie ausgebaut wird, müssen die Getriebehalter ganz entfernt werden, d.h. sowohl von den Gummipuffern als auch vom Getriebegehäuse.


 

Achtung! Motorstütze 99 318 verwenden, wenn das Getriebe ausgebaut wird, sonst besteht die Gefahr, daß der Motor nach unten fällt.

Literaturverweise

  • Funktionsbeschreibung: 5-93 10 29 GT.

  • Arbeitsbeschreibung: 5-96 03 27 GT/B (ersetzt 5-93 10 30 GT/B).

  • Der Aus- und Einbau des Getriebes wird im Heft 05:00-01 beschrieben.


 

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1 710 826

05:02-50

Ausgabe 1 de


 

Manuelles Getriebe (Bus), Ausbau und Einbau


 

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© Scania CV AB 1998-04, Sweden

Übersicht


 

GR801 mit Seilzugschaltung und Telma Retarder


 

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Zu lösende Einzelteile:

  1. Elektroanschluß für Getriebe

  2. Luftanschluß für Schaltservo

  3. Anschluß für Kupplungsservoschlauch

  4. Elektroanschluß für Geschwindigkeitsgeber

  5. Längshubdrahtzug

  6. Seitenhubdrahtzug

  7. Muttern für Schwungradgehäuse

  8. Schrauben für Getriebehalter

  9. Kühlschlange für Druckluft

  10. Schlauchanschluß für Hydraulikpumpe (nur bei 12er-Motor)

  11. Schrauben für Kardanwelle

  12. Entlüftungsnippel für Kupplungsservo

  13. Servolenkrohr


     

    GR801R mit Opticruise/CS


     


     

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    Zu lösende Einzelteile:

    1. Elektroanschluß für Getriebe

    2. Elektroanschluß für den Temperaturgeber des Retarders

    3. Luftanschluß für Druckakkumulator des Retarders

    4. Luftanschluß für Magnetventile

    5. Kühlmittelrohre

    6. Anschluß für Kupplungsservoschlauch

    7. Elektroanschluß für Geschwindigkeitsgeber

    8. Muttern für Schwungradgehäuse

    9. Schrauben für Getriebehalter

    10. Kühlschlange für Druckluft

    11. Schlauchanschluß für Hydraulikpumpe (nur bei 12er-Motor)

    12. Schrauben für Kardanwelle

    13. Entlüftungsnippel für Kupplungsservo

    14. Servolenkrohr

Ausbau


 

Daran denken

  • Luftfederung ganz absenken.


     

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    WARNUNG!

    Die Luftbälge vor Beginn der Arbeiten entleeren. Gefüllte Luftbälge beinhalten Explosionsgefahr.


     

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  • Den Bus mit Hilfe des Radhebers 587 496 anheben.


     

  • Nur GR801R:

    Das Kühlmittel mit Hilfe von Adapter 99 301 und Kühlmitteltank 587 129 ablassen. Es ist wichtig, daß die Hähne zwischen dem Kühl- system des Motors und dem Heizsystem des Fahrzeugs geschlossen sind.

  • Die Schläuche und die Leitungen kennzeich- nen, so daß sie später in ihren ursprünglichen Positionen angebracht werden können.

  • Den Kupplungsservoschlauch lösen und den Schlauch und den Nebenzylinder verschlie- ßen. Der Schlauch darf nicht zusammenge- quetscht werden, da er sonst bleibende Schäden davontragen kann.


     

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  • Die hintere Getriebestütze 99 044 in der hin- teren Stirnwand des Getriebes festschrauben. Hat das Getriebe einen hinteren Deckel, müs- sen die zwei unteren Schrauben entfernt wer- den, bevor die hintere Getriebestütze 99 044 festgeschraubt wird. Schrauben anwenden, die 10 mm länger sind als die, die den Deckel halten. Anderenfalls besteht die Gefahr, daß die Gewinde zerstört werden.


     

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    WARNUNG!

    Spannbänder verwenden, um zu vermei- den, daß das Getriebe aus seiner Aufspannvorrichtung gleitet.


     

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  • Den Motor auf dem Träger unter dem Schwungradgehäuse ruhen lassen. Eine dünne Holzplatte als Distanzplatte zwischen Motor und Träger verwenden. Die Holzplatte schützt das Schwungradgehäuse vor Punkt- belastung und verringert den Abstand, den der Motor abgesenkt werden muß.


     

  • Das Schwungrad oder den Sicherungsring drehen, so daß die Drahtenden des Siche- rungsrings nach oben zeigen. Das Verschie- bewerkzeug 99 309 anwenden.


     

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  • Bevor das Getriebe vom Motor gelöst wird, muß der Sicherungsring der Kupplung mit Hilfe der Zange 587 585 und der Spitzen

    99 302 zusammengedrückt werden. Sitzt der Sicherungsring fest, kann die Arbeit erleich- tert werden, indem der Entlüftungsnippel geöffnet wird. Die Zange im Laufe der weite- ren Arbeit in ihrer Position belassen. Als Alternative kann ein zusammengeklemmtes Rohr mit einem Durchmesser von 15 mm verwendet werden, um die Drahtenden zusammenzuhalten.

    Einbau


     

    Daran denken

  • Luftfederung ganz absenken.


     

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    WARNUNG!

    Die Luftbälge vor Beginn der Arbeiten entleeren. Gefüllte Luftbälge beinhalten Explosionsgefahr.


     

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  • Den Bus mit Hilfe des Radhebers 587 496 anheben.


     

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  • Die hintere Getriebestütze 99 044 in der hin- teren Stirnwand des Getriebes festschrauben. Hat das Getriebe einen hinteren Deckel, müs- sen die zwei unteren Schrauben entfernt wer- den, bevor die hintere Getriebestütze 99 044 festgeschraubt wird. Schrauben anwenden, die 10 mm länger sind als die, die den Deckel halten. Anderenfalls besteht die Gefahr, daß die Gewinde zerstört werden.


     

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    WARNUNG!

    Spannbänder verwenden, um zu vermei- den, daß das Getriebe aus seiner Aufspannvorrichtung gleitet.


     

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  • Die Spannstifte mit Rostschutzöl einölen. Anschließend die Nase des Nebenzylinders in Einbaulauge hervordrücken, bis der Spannstift auf einer Höhe mit der Hinterkante des Absatzes ist.

  • Kontrollieren, ob der Zugring und dessen Haltering nicht beschädigt sind und richtig sitzen.


     

  • Bei der Kupplung stets einen neuen Sicherungsring anbringen.

  • Darauf achten, daß der Längshubdrahtzug auf die richtige Seite der Luftschläuche und der elektrischen Leitungen gerät.

  • Das Getriebe in den Motor einpassen. Gleichzeitig die Kühlmittelrohre in das Getriebe einpassen. Es ist wichtig, daß der Winkel in senkrechter und waagerechter Richtung korrekt ist, da anderenfalls die Gefahr besteht, daß die Nase des Nebenzylin- ders falsch in die Membranfederverbindung gerät. Wenn das Getriebe wenige Millimeter von seiner korrekten Lage entfernt ist, ist ein Klicklaut vom Sicherungsring zu hören.


     

    • Kontrollieren, ob der Nebenzylinder in die korrekte Lage gekommen ist. Hierzu versu- chen, das Getriebe nach hinten zu ziehen.

    • Kontrollieren, ob es möglich ist, den Siche- rungsring von Hand herumzudrehen, wenn das Getriebe mit dem Motor zusammenge- schraubt ist. Darauf achten, den Sicherungs- ring nicht zusammenzudrücken. Werden die Enden des Sicherungsrings nach dem Einbau zusammengedrückt, besteht die Gefahr, daß der Nebenzylinder aus der Membranfeder- verbindung ausrastet.

  • Nach Anschluß der Schaltzüge deren Einstel- lung kontrollieren. Siehe Seilzugschaltung, Arbeitsbeschreibung.

  • Die Kupplungsbetätigung auffüllen und entlüften.


     


     

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    04_0451

     

    Anzugsmomente

    Daten


     

    Gewichte

    Im Gewicht der Getriebe sind Kupplungsgehäuse und Öl inbegriffen.

    Getriebe GR801 ............................................................................................... ca. 300 kg

    Getriebe GR801R............................................................................................. ca. 380 kg

    Telma Retarder................................................................................................. ca. 200 kg


     

    Anzugsmomente

    Getriebe an Schwungradgehäuse (M10) .......................................................... 47 Nm

    Halter an Getriebe (M16)................................................................................. 180 Nm

    Getriebehalter an Schwingungsdämpfer (M16)............................................... 180 Nm

    Schwingungsdämpfer an Fahrgestellrahmen (M14) ........................................ 112 Nm Lagerdeckel an Gabelflansch (M12)................................................................ 105 Nm

    Kardanwelle an Getriebe mit Telma Retarder (M12) ...................................... 105 Nm


     

    Spezialwerkzeug


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Anordnung

    98 401

    V-Block

    F1

    98 405-2

    Aufspannstrebe

    F1

    98 655

    Aufspannstrebe

    F2

    99 044

    Hintere Getriebestütze

    F1

    99 301

    Adapter (GR801R)

    D5

    99 302

    Spitzen für Zange

    D5

    99 309

    Verschiebewerkzeug

    D5

    587 129

    Kühlmitteltank (GR801R)

    -

    587 500

    Komponentenheber

    -

    587 496

    Radheber

    -

    587 585

    Sicherungsringzange

    -

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    05:03-01

    Ausgabe 1 de


     

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    Getriebe GRS900

    Funktionsbeschreibung


     

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    1 586 013

     Scania CV AB 1995-10

    Inhalt

    Allgemeines 3

    Hauptgetriebe 5

    Synchronisierung 7

    Schaltgehäuse 11

    Schaltstangengehäuse 12

    Range- und Splitgetriebe 13

    Schmiersystem 18

    Schaltvorgang 19

    Daten 22

    Allgemeines


     

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    7


     

    1. Planetengetriebeteil

    2. Hauptwelle

    3. Schaltstangengehäuse

    4. Antriebswelle

    5. Vorgelegewelle

    6. Nebenantriebe

    7. Betätigung des Splitgetriebes


     

    Einleitung

    Das GRS900 ist ein 14-Gang-Getriebe beste- hend aus einem dreigängigen Hauptgetriebe mit integriertem Splitgetriebe und Kriechgang sowie einem Planetengetriebeteil.

    Das Getriebe ist ein sogenannter Range-Split- Typ, das heißt, das Hauptgetriebe hat kleine Schaltstufen, während das Planetengetriebe in zwei Bereiche für niedrige bzw. hohe Geschwindigkeiten unterteilt ist.


     

    Man schaltet also zuerst durch die Gänge des Hauptgetriebes im unteren Bereich (Range niedrig), und dann nochmals im oberen Bereich (Range hoch) des Planetengetriebes.

    Jeder Gang läßt sich mit Hilfe des Splitgetrie- bes nochmals unterteilen, so daß 12 Gänge zur Verfügung stehen. Der niedrige Range-Bereich hat man auch einen mit dem Splitgetriebe zu teilenden Kriechgang. Das ergibt insgesamt 14 Gänge.


     

    Das Hauptgetriebe ist an sämtlichen Vorwärts- gängen mit Ausnahme des Kriechgangs syn- chronisiert. Die drei Hauptgänge sowie der Kriech- und Rückwärtsgang sind manuell mit dem Schalthebel zu betätigen. Das Splitgetriebe wird mit Druckluft manövriert und von einem mit dem Schaltstangengehäuse zusammenge- bauten 4/2-Ventil gesteuert.


     

    Der Planetengetriebeteil ist auf ähnliche Weise wie das Hauptgetriebe synchronisiert, wobei das Hohlrad als Schaltmuffe dient. Die Betätigung erfolgt mit Hilfe von zwei diametral angebrach- ten Luftzylindern, die von einem 4/2-Ventil (Steuerventil) gesteuert werden.


     

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    05_5544

     

    Schaltstangengehäuse


     

    05_5546

     

    Planetengetriebe

    Hauptgetriebe


     

    Das Hauptgetriebe hat vier Wellen: Antriebswelle, Hauptwelle, Vorgelegewelle und Rücklaufwelle. Sämtliche Zahnräder des Getriebes sind schrägverzahnt.


     

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    1 2 3 4


     

    05_5175

     

    5 6 7


     

    1. Antriebswelle

    2. Schaltstangengehäuse

    3. Hauptwelle

    4. Schaltgehäuse

    5. Ölpumpe

    6. Vorgelegewelle

    7. Rücklaufwelle


     

    Antriebswelle

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    Die Antriebswelle hat zwei konische Rollenlager. Das vordere wird von der vorderen Stirnwand des Getriebegehäuses gestützt, das hintere vom einen Ende der Hauptwelle. Die Welle ruht auch auf einem Kugellager in der Mitte des Schwungrads.

    05_5434

     

    Der Synchronisierungsmitnehmer des Splitgetriebes ist durch einen Keilnutenverband mit der Welle ver- bunden. Das Zahnrad für niedrigen Split auf der Antriebswelle ist durch Nadellager gelagert.

    Die Welle besitzt zwei Kolbenringe an dem querlau- fenden Ölkanal, um den Druckabfall im Schmiersy- stem zu minimieren. Die Schmierung des Nadellagers erfolgt durch Bohrungen von der Innenseite der Welle.

    Hauptwelle

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    05_5433

     

    Das vordere Ende der Hauptwelle ist durch ein konisches Rollenlager in der Antriebswelle gelagert, und das hintere durch ein konisches Lager in der hinteren Stirnwand des Getriebege- häuses. Die Zahnräder auf der Hauptwelle sind durch Nadellager gelagert. Das Zahnrad für Split hoch ist durch zwei konische Rollenlager auf der Hauptwelle gelagert.

    Die Synchronisierungsmitnehmer für den 1.-3. Gang und der Mitnehmer für den Kriech- und Rückwärtsgang sind durch einen Keilnutenver- band mit der Hauptwelle verbunden. Am hinte- ren Ende der Hauptwelle sind das Sonnenrad und der Synchronkegel für das Planetengetriebe mit Keilnutenverbänden an der Welle befestigt.

    Die Zahnradlager werden durch Bohrkanäle in der Welle geschmiert.


     

    Vorgelegewelle

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    05_5545

     

    Die Zahnräder der Rücklaufwelle, des Kriech- gangs und des 1. Gangs sind direkt in die Welle eingefräst. Die des 2. Gangs und die beiden Antriebszahnräder, niedriger und hoher Split, sind auf der Welle festgepreßt und verleimt.

    Die Vorgelegewelle ist durch konische Lager in der vorderen und hinteren Wand des Getriebe- gehäuses gelagert. Am vorderen Ende der Welle befindet sich ein direkt eingefräster Vierkant- Antrieb für die Ölpumpe.


     

    Rücklaufwelle

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    Die Rücklaufwelle befindet sich links von der Vorgelegewelle. Sie ist an einer Konsole am Getriebegehäuse und an der hinteren Stirnwand des Gehäuses fest angebracht.

    Auf der Welle sitzt das Zwischen-Rücklaufrad, das die Drehrichtung der Hauptwelle bei einge- legtem Rückwärtsgang umkehrt. Das Zahnrad hat Nadellager und wird durch einen Ölkanal in der Welle spritzgeschmiert.

    Synchronisierung


     

    Das Hauptgetriebe hat drei Synchronvorrich- tungen, eine für den 1. Gang, eine für den 2. und 3. Gang und eine für niedrigen und hohen Split. Rückwärtsgang und Kriechgang sind unsynchronisiert und haben daher nur eine Schaltmuffe, die beim Schalten direkt in die Kupplungszähne des betreffenden Zahnrads eingreift.

    Die Aufgabe der Synchronvorrichtungen ist es, das Zahnrad des betreffenden Gangs rasch auf dieselbe Drehzahl zu bringen wie die Haupt- welle. Das heißt, daß auch die Vorgelegewelle, die Antriebswelle mit der Kupplungsscheibe sowie die übrigen Zahnräder auf der Haupt- welle auf eine dem jeweiligen Gang angepaßte Drehzahl gebracht werden müssen.


     

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    Einfache Synchronisierung

    Die Synchronvorrichtung für das Splitgetriebe und den 2. bzw. 3. Gang ist eine sogenannte einfache Synchronisierung. Direkt auf der Hauptwelle sitzen der Mitnehmer mit Sperr- olle, Stößel und Feder sowie die Schaltmuffe und der Sperrkegel.

    Diese rotieren immer mit derselben Drehzahl wie die Hauptwelle. Die Synchronkegel hinge- gen sind hingegen mit Keilnutenverbänden auf dem Hauptwellenzahnrad des betreffenden Gangs befestigt.

    Die Schaltmuffe hat inwendige Nuten und ist auf dem Mitnehmer verschiebbar. Die Nuten der Muffe haben einen Sperrsteg, der zu den Zähnen des Synchronkegels paßt, um den Gang beim Kraftschluß über die Schaltstufe festzuhalten.

    Die Schaltmuffe hat innen eine gefräste Rille für die Sperrollen. Die Rollen erfüllen zwei Aufgaben: Teils halten sie die Schaltmuffe in der Neutralstellung fest, teils drücken sie den Sperrkegel zu Beginn der Synchronisierung gegen den Synchronkegel, um die Drehzahl des Zahnrads an jene der Hauptwelle anzupas- sen.


     

    1. Synchronkegel

    2. Feder

    3. Stößel

    4. Sperrkegel

    5. Sperrolle

    6. Schaltmuffe

    7. Mitnehmer

    8. Zahnrad des Gangs

    9. Hauptwelle

    Der Synchronkegel hat eine geschliffene Reib- fläche mit halbmondförmigen Ölablaufnuten. Der Sperrkegel hat eine flammgespritzte Reib- fläche mit Ölablaufgewinde.

    Sperrkegel und Synchronkegel haben äußere gespitzte Nuten, sogenannte Sperr- bzw. Kupp- lungszähne. Der Sperrkegel besitzt vier äußere Nasen, die in die entsprechenden Aussparun- gen des Mitnehmers eingreifen.

    Die Aussparungen im Mitnehmer sind etwas breiter als die Nasen des Sperrkegels. Dieser läßt sich daher etwas verdrehen, so daß die Zähne der Schaltmuffe und des Synchronke- gels nicht zusammenfallen, sondern eine Sperr- funktion darstellen. Dadurch läßt sich der Gang nicht einlegen, bevor Schaltmuffe und Syn- chronkegel dieselbe Drehzahl haben.


     


     

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    Einfache Synchronisierung

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    Doppelte Synchronisierung


     

    Die Synchronvorrichtung für den 1.Gang, der sich normalerweise am schwersten einlegen läßt, ist eine sogenannte doppelte Synchronisie- rung. Mit dieser erhält man eine größere Reib- fläche zwischen den Kegeln, was zu einer effektiveren Synchronisierung führt.

    Statt des Synchronkegels der übrigen Gänge befindet sich hier eine Kupplungsscheibe und ein Zwischenkegel.

    Doppelte Kegelflächen, teils zwischen dem Sperrkegel und dem Zwischenkegel, teils zwi- schen dem Zwischenkegel und dem Innenkonus, erleichtern das Einlegen des Gangs. Sperrkegel und Innenkonus sind durch ein Mitnehmerblech verbunden.

    Der Zwischenkegel ist mit der Kupplungs- scheibe durch 8 Stifte verbunden, auf denen sich der Kegel axial bewegen kann. Zu Beginn der Synchronisierung wird der Sperrkegel gegen den Zwischenkegel gepreßt, und dieser wie- derum gegen den Innenkonus. Wenn die Dreh- zahl des Zahnrads mit jener der Hauptwelle übereinstimmt, kann geschaltet werden.

    Im übrigen gelten die vorstehenden Erklärungen zur einfachen Synchronisierung auch für die doppelte Synchronisierung.


     

    Doppelte Synchronisierung


     

    1. Schaltmuffe

    2. Sperrolle, 4 Stück

    3. Sperrkegel

    4. Zwischenkonus

    5. Stift, 8 Stück

    6. Innenkonus

    7. Kupplungsscheibe

    8. Mitnehmerblech

    9. Stößel, 4 Stück

    10. Feder, 4 Stück

    11. Mitnehmer

    12. Hauptwelle

    13. Scheibe

    Schaltvorgang


     

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    Die nebenstehende Abbildung zeigt in acht Schritten, wie ein Gang mit Hilfe der Syn- chronvorrichtung eingelegt wird.


     

    1. Ein Schaltmanöver beginnt damit, daß die Schaltmuffe zum Sperrkegel geführt wird.

    2. Die Schaltmuffe drückt die zylindrische Rolle gegen den Sperrkegel. (Die zylindri- sche Rolle hat außerdem die Aufgabe, die Schaltmuffe im Freilauf zu zentrieren.)

    3. Wenn die Kegel gegeneinander gedrückt werden, dreht sich der Sperrkegel dem Synchronkegel folgend in die eine oder andere Richtung mit, je nachdem, ob hin- auf- oder heruntergeschaltet werden soll.

      Der Sperrkegel kann sich nur um eine halbe Zahnbreite hin oder her bewegen, bevor er von seinen vier Klauen verblockt wird, die in den entsprechenden Ausspa- rungen des Mitnehmers laufen. Ist die Schaltmuffe so weit gekommen, daß ihre Zähne mit der Sperrflanke gegen die Zähne des Sperrkegels stoßen, wird eine axiale Kraft auf die Schaltmuffe übertragen, die nun gebremst wird.


       

    4. Die Schaltmuffe kann nun weiter zum Ein- griff zwischen den Zähnen des Sperrkegels geführt werden. Dies geschieht, indem der Sperrkegel zur Seite gedreht wird. Da beim Eingriff noch immer Kontakt zwischen den Kegeln besteht, ”wälzen” wir das ganze Getriebe.

    5. Die Schaltmuffe ist auf dem Weg, in den Synchronkegel einzugreifen. Der Sperrke- gel hat losgelassen.

    6. Wenn die Schaltmuffe die Zähne des Syn- chronkegels erreicht, dreht sich der Syn- chronkegel so, daß die Einkupplung beginnen kann.

    7. Danach kann die Schaltmuffe weiter zum Eingriff mit dem Synchronkegel geführt werden.

    8. Der Schaltvorgang ist abgeschlossen.

      Schaltgehäuse


       

      Das Schaltgehäuse hat 4 Schwinggabeln, die in zwei Konsolen gelagert sind. Die Schwinggabeln des Hauptgetriebes werden vom Schaltstangengehäuse aus über Schaltstangen bewegt. Die Schwinggabel zur Split-Synchronisierung wird direkt durch einen Steuerzylinder im Schaltgehäuse gesteuert.

      Auf der Oberseite des Schaltgehäuses, unter dem Schaltstangengehäuse, befinden sich drei federbelastete Stößel, um die betreffende Schaltstange bei ein- oder ausge- legtem Gang im momentlosen Zustand festzuhalten.

      Beim Kraftschluß über eine Schaltstufe wird der Gang von der Schaltmuffe der Synchronisierung, deren Nuten eine Sperrstufe haben, festgehalten.


       


       

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      Schaltstangengehäuse


       

      Im Schaltstangengehäuse sitzt eine nadelgela- gerte Schaltwelle mit Schaltstangen zur Manö- vrierung des Hauptgetriebeteils. Vorne am Gehäuse befindet sich ein Neutralstellungsventil zur Manövrierung des Planetengetriebes.

      Am einen Ende der Schaltwelle befindet sich eine Querhubfeder, um zu verhindern, daß beim Vorwärtsfahren unbeabsichtigt der Kriech- oder Rückwärtsgang eingelegt wird.

      Zwischen den drei Hauptgängen vorwärts gibt es keine Querhubfeder. Die auf der Welle fest- geschraubte Schaltstange bewegt sich in einer Sperrkulisse, um das Einlegen von mehr als einem Gang zu verhindern.

      Das Neutralstellungsventil wird direkt von der Schaltstange gesteuert und ist so konstruiert, daß Druckluft zum 4/2-Ventil des Planetenge- triebes gelangt, wenn die Schaltstange auf neu- tral steht.

      Der Stellzylinder für das Split-Getriebe befindet sich im rückwärtigen Teil des Schaltgehäuses und wirkt über eine Schaltwelle auf die Schwinggabel ein. Auf dem Stellzylinder ist ein 4/2-Ventil festgeschraubt.

      In der Verstärkungsrippe auf der Unterseite des Schaltgehäuses sitzt eine federbelastete Sperr- kugel, die die Schaltstange vom Split-Zylinder direkt beeinflußt. Die Sperrkugel soll verhin- dern, daß der Gang im momentlosen Zustand herausspringt. Bei unbetätigtem Kupplungspe- dal ist der Stellzylinder drucklos.


       

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      1. Querhubfeder

      2. Sperrkulisse

      3. Neutralstellungsventil

      4. Schaltwelle

      5. Schalter für Rückfahrlicht

    Range- und Splitgetriebe


     


     

    Split


     

    6

    Range


     

    5

    Range


     

    Split

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    +L (−H)

    H L


     

    H L


     

    12


     

    13

    Range

    H

    L


     

    4

    3


     

    +24V


     

    (NO)


     

    11


     

    Split


     

    −H

    2

    +24V


     

    7 bar


     

    10

    +L (−H)

    9

    +

    (NC) 8


     

    7


     

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    1. Luftleitung, unter Druck / drucklos

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    2. Luftleitung, unter Druck

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    3. Elektrische Leitung


     

    +24V


     

    05_5168

     

    −NO


     

    1. Abtriebswelle

    2. Drehzahlgeber

    3. Überdrehschutz

    4. Steckverbinder

    5. Range-Schalter

    6. Split-Schalter

    7. Druckluftbehälter

    8. Kupplungspedalschalter

    9. Magnetventil (Sperrventil Split)

    10. Split-Zylinder mit Führungsventil

    11. Schaltstange

    12. Neutralstellungsventil

    13. Zwei Range-Zylinder mit Steuerventil


       

      Elektrisches und pneumatisches Steuersystem für Range- und Split-Getriebe

      Steuerventil Split/Range


       

      Das Steuerventil, ein 4/2-Ventil, besteht im Prinzip aus zwei Teilen: dem Ventilgehäuse mit allen Druckluftanschlüssen sowie dem Magnetteil mit den elektrischen Anschlüssen.

      Im Ventilgehäuse befindet sich ein federbela- steter Schieber, der die Druckluft zum Stellzy- linder steuert. In unbeaufschlagtem Zustand ist es also die Feder, die den Ventilschieber zur Magnetseite des Gehäuses drückt.

      Die Arbeitsluft kann durch die Anschlüsse 21 und 23 entweichen. Gleichzeitig wird die andere Seite des Stellzylinders durch die Anschlüsse 22 und 24 auf dem Ventilgehäuse und durch die Entlüftung am Steuerventil ent- lüftet. In beaufschlagtem Zustand bewegt sich der Ventilschieber mit Hilfe der Pilotluft (Anschluß 12) zur Entlüftungsseite des Gehäu- ses.

      Die Arbeitsluft entweicht durch die Anschlüsse 22 und 24. Nun können stattdessen die Anschlüsse 21 und 23 entlüftet werden.


       


       

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      1. Eindrücken

      2. Entlüftung

    12 Eindrücken (Pilot)

    1. Herausdrücken

    2. Herausdrücken

    3. Herausdrücken

    4. Herausdrücken

      Die Pilotluft, die den Ventilschieber steuert, wird ihrerseits vom Magnetteil gesteuert. Im Magnetteil befindet sich ein Ventilkegel, der vom Elektromagnet beeinflußt wird. Wenn der Magnet anzieht, öffnet der Kegel eine Verbin- dung ins Ventilgehäuse. Die Pilotluft überwin- det dann die Federkraft des Ventilschiebers und verschiebt diesen zur Entlüftungsseite des Gehäuses.

      In unbeaufschlagtem Zustand entweicht die Pilotluft durch den Magnetteil.

      Bei unbeaufschlagtem Steuerventil wird immer der hohe Gang eingelegt, gleichgültig ob Split oder Range.


       


       

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      Niedriger Gangbereich

      Hoher Gangbereich


       

      1. Arbeitsluft

      2. Arbeitsluft, rückströmend

    12 Pilotluft

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    Neutralstellungsventil (3/2-Ventil)

    Das Neutralstellungsventil wird mechanisch durch eine Nocke auf der Schaltwelle im Schalt- stangengehäuse beeinflußt. Wenn kein Gang eingelegt ist, kann die Arbeitsluft vom Anschluß durch das Ventil und den Anschluß hinaus und weiter bis zum Steuerventil für Range gelangen. Bei Einlegen eines Gangs wird der Stößel des Ventils eingedrückt und der Anschluß geschlossen. Gleichzeitig wird der Anschluß durch die Entlüftung entlüftet.

    Damit wird die Leitung für die Arbeitsluft drucklos.


     

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    Sperrventil Split-Getriebe

    Das Sperrventil ist ein konventionelles 3/2- Magnetventil. Der gleiche Typ wird auch für Nebenantriebe, Differentialsperre u.a. verwen- det. Auf der Kupplung befindet sich ein Schal- ter, der Strom zum Sperrventil führt, wenn man das Pedal betätigt.

    Das Sperrventil läßt dann Arbeitsluft zum Steu- erventil durch, und erst dann ist ein Schaltvor- gang im Splitventil möglich. Bei unbetätigtem Kupplungspedal ist die Leitung für die Arbeits- luft drucklos.


     

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    Induktiver Drehzahlgeber mit Überdrehschutz

    Der Drehzahlgeber sendet Impulse an den Über- drehschutz. Bei Geschwindigkeiten von über ca. 30 km/h (je nach Übersetzung der Hinterachse) unterbricht der Überdrehschutz den Stromkreis zum Magnetteil des Range-Steuerventils. Das Umschalten auf Range niedrig ist dann nicht möglich, so daß ein Überdrehen von Kupplung und Motor verhindert wird.

    Bei Geschwindigkeiten unter ca. 30 km/h ist der Stromkreis des Überdrehschutzes geschlossen. Der Magnetteil des Steuerventils kann dann die Pilotluft beeinflussen, die den Ventilschieber in die Stellung für niedrige Gänge bringt.

    Der Überdrehschutz hat eine eingebaute Kon- trollfunktion. Wenn der Schutz gewisse Fehler im Geberkreis feststellt, verhindert er das Einle- gen niedriger Gänge. Es handelt sich um fol- gende Fehler:

    1. Masseschluß

    2. Kurzschluß zur Batteriespannung

    3. Unterbrechung des Geberkreises

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    Bei Fehlern am Überdrehschutz kann man die- sen durch ein Standardrelais (z.B. 243 460) ersetzen, um einen Notfahrbetrieb zu ermögli- chen.


     

    Schalthebelknauf

    Im Schalthebelknauf befinden sich zwei Schal- ter: einer für Split und einer für Range. Beide schließen im niedrigen Gangbereich den Kreis zum Magnetteil des Steuerventils, so daß die Pilotluft den Ventilschieber beeinflußt. Für Range gilt dies unter der Voraussetzung, daß auch der Stromkreis im Überdrehschutz geschlossen ist.


     


     

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    1. Geschwindigkeitsgeber

    2. Drehzahlgeberfür Überdrehschutz

    Schmiersystem


     

    Bei der Schmierung handelt es sich um eine Kombination von Spritz- und Druckschmie- rung. Die Spritzschmierung erfolgt da-durch, daß die Zahnräder der Vorgelegewelle ins Öl des Getriebegehäuses eintauchen und als Schaufelräder fungieren.

    Die Druckschmierung erfolgt mit Hilfe einer Ölpumpe, Rohren und in die Wellen einge- bohrte Kanäle. Das Schmiersystem hat auch Ölfilter und Überströmventile.

    Die Ölpumpe, ein Rotortyp, sitzt auf dem Kupplungsgehäuse und wird von der Vorgele- gewelle angetrieben. Die Pumpe saugt Öl durch ein Sieb am Boden des Getriebegehäuses an. Von der Ölpumpe wird das Öl weiter durch ein Filter mit eingebautem Überströmventil befördert, um dann im Kupplungsgehäuse durch verschiedene Kanäle weiter verteilt zu werden.

    Ein zusätzliches Überströmventil oder soge- nanntes Dumpingventil im System schützt die Ölpumpe vor zu hohem Gegendruck wie z.B. bei extrem kaltem Getriebeöl. Dieses Dum- pingventil, das sich im Getriebegehäuse gleich hinter dem Ölfilter befindet, öffnet in diesem Fall und das Öl fließt direkt ins Getriebe zurück.

    Vom Ölfilter wird das Öl weiter befördert, teils über die Antriebswelle durch die Hauptwelle bis zum Planetengetriebe, teils durch ein inne- res Ölrohr zum Planetengetriebe.

    In der Hauptwelle befinden sich gebohrte Kanäle, die die verschiedenen Lager sowie die Zahnräder des Planetengetriebes durch das Sonnenrad mit Öl versorgen. Das innere Ölrohr versieht beide Schaltstufen für hohen und nied- rigen Split sowie die Lager der Abtriebswelle durch Spritzdüsen mit Öl.


     

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    Schaltvorgang


     

    Hauptgetriebe

    Das GSR900 ist ein 14-Gang-Getriebe des sogenannten Split-Range-Typs.

    Der Hauptgetriebeteil hat drei Vorwärtsgänge sowie einen Kriechgang und einen Rückwärts- gang. Die drei Vorwärtsgänge sind synchroni- siert, nicht jedoch der Kriech- und der Rückwärtsgang.

    Der Hauptgetriebeteil ist mit einem Schalthe- bel zu betätigen.


     

    Split-Getriebe

    Das Split-Getriebe befindet sich im vorderen Teil des Hauptgetriebes und unterteilt die Gänge 1-3 in eine niedrige und eine hohe Stufe. Auf diese Weise ergeben sich 6 Schalt- stufen. Außerdem kann der Kriechgang in Split niedrig und Split hoch unterteilt werden.

    Die Splitgänge sind mit einem Wippschalter auf dem Schalthebel zu wählen.

    Das Übersetzungsverhältnis zwischen Split niedrig und Split hoch beträgt etwa 23 %.

    Range-Getriebe

    Das Range-Getriebe ist ein dem Hauptgetriebe nachgeschaltetes, synchronisiertes Planetenge- triebe. Es verdoppelt die drei Schaltstufen des Hauptgetriebes durch einen unteren und oberen Bereich. Zusammen mit den Kriechgängen ergibt dies insgesamt 14 Gänge.

    Die Betätigung erfolgt mit einem Umschalter unter dem Schalthebel. In der unteren Stellung ist Range niedrig eingeschaltet, in der oberen Stellung Range hoch.

    Das Getriebe hat einen Überdrehschutz, der das Umschalten auf Range hoch bei Geschwin- digkeiten von mehr als ca. 30 km/h verhindert.

    Das Übersetzungsverhältnis zwischen Range niedrig und Range hoch beträgt 3,75.


     


     

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    Kraftschluß im Hauptgetriebe


     


     

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    Kriechgang, Split niedrig

    Kriechgang, Split hoch


     

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    1. und 4. Gang, Split niedrig

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    1. und 4. Gang, Split hoch


       


       

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    2. und 5. Gang, Split niedrig


     

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    1. und 5. Gang, Split hoch


       

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    2. und 6. Gang, niedriger Split

    1. und 6. Gang, hoher Split


       


       

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      Rückwärtsgang, niedriger Split

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      Rückwärtsgang, hoher Split


       

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      Kraftschluß über das Planetengetriebe, siehe Heft ”Getriebe GRS/GRH/GR900, Planetengetriebeteil”

      Daten


       

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      Übersetzungen


       

      CL

      16,38

      CH

      13,28

      1L

      11,27

      1H

      9,14

      2L

      7,17

      2H

      5,81

      3L

      4,63

      3H

      3,75

      4L

      3,01

      4H

      2,44

      5L

      1,91

      5H

      1,55

      6L

      1,23

      6H

      1,00

      L RL

      14,74

      L RH

      11,95

      Nebenantriebe

      GRS900-Getriebe können mit Nebenantrieben der Reihe EG600 ausgerüstet werden.


       

      Nebenantriebe Antrieb Übersetzung Drehmoment

      EG600 Direktantrieb 1,45 600 Nm Split niedrig

      1,78 500 Nm Split hoch EG604 Direktantrieb 1,12 500 Nm Split niedrig

      1,37 500 Nm Split hoch

      EG610 Einfacher Antrieb für Kardanwelle


       

      EG620 Doppelter Antrieb für Kardanwelle

      0,94 1200 Nm Split niedrig

      1,15 1100 Nm Split hoch

      1,45 600 Nm Split niedrig

      1,78 500 Nm Split hoch

      0,94 1200 Nm* Split niedrig

      1,15 1100 Nm* Split hoch


       

      * Das Drehmoment darf 600 Nm nicht überschreiten, wenn beide Antriebe verwendet werden.

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      05:03-02

      Ausgabe 1 de


       

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      Getriebe GRS900


       

      Arbeitsbeschreibung


       

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      1 586 017

       Scania CV AB 1995-10

      Inhalt

      Getriebe Zerlegen 5

      Antriebswelle Zerlegen 15

      Zusammenbau 18

      Hauptwelle Zerlegen 21

      Austausch der Lagerringe des

      Hochsplit-Zahnrads 23

      Zusammenbau 24

      Vorgelegewelle Zerlegen 31

      Zusammenbau 33

      Synchronvorrichtung Zerlegen 35

      Kontrolle 36

      Zusammenbau 40

      Schaltstangengehäuse, Handschaltgetriebe

      Zerlegen 41

      Zusammenbau 45

      Schaltstangengehäuse, Opticruise

      Hallsensor 49

      Längshubzylinder 51

      Querhubzylinder 52

      Schaltgehäuse Zerlegen 53

      Zusammenbau 55

      Getriebe Zusammenbau 57

      Einstellung des Lagerspiels 67

      Einbau des Planetenteils 69

      Einbau des Schaltgehäuses und des Schaltstangengehäuses 75

      Elektrischer- und Druckluftschaltplan

      .......................................................................... 79

      Daten 80

      Montageteile 82

      Spezialwerkzeug 83

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      1 2 3 4


       

      05_5636

       

      5 6 7


       

      1. Antriebswelle

      2. Schaltstangengehäuse

      3. Hauptwelle

      4. Schaltgehäuse

      5. Ölpumpe

      6. Vorgelegewelle

      7. Rücklaufwelle


     

    GRS900, Hauptkomponenten

    Getriebe


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    79 046 Dorn

    87 758 Dorn

    1. 765 Nuthülse

    2. 074 Schlagdorn

    99 154 Stützdorn

    99 167 Hebezeug

    99 193 Hebezeug

    99 198 Aufspannvorrichtung


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 511 Abzieher

    587 585 Sicherungsringzange


     

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    1. Kabel, Luftschläuche, Magnetventil (Split- Sperre) und Druckluftzylinder für das Split- Getriebe entfernen.


       

      Schaltstangengehäuse, dahinterliegenden Deckel und die drei Federn mit Stößeln aus- bauen.


       

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    2. Hebezeug 99 193 mit zwei M10-Muttern und zwei M14-Muttern als Zwischenlage und zwei M10 x 25 anbringen.


       

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    3. Nebenantrieb/Deckel des Nebenantriebs entfernen.


       

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    4. Aufspannvorrichtung 99 198 einbauen. image

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    5. Getriebe auf ein Universalstativ stellen.

    6. Befestigungsschraube des Deckels entfer- nen. Schaltgehäuse mit den Schaltgabeln abheben. Hebezeug 99 193 abnehmen.


       

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    7. Getriebe um 90 drehen, Planetenteil nach oben.


       

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      Zum Ausbau des Planetengetriebes mit Retar- der, siehe Heft ”Getriebe GR/GRH/GRS/GRSH900 Planetengetriebe”.

    8. Ringmutter des Endmitnehmers lösen, aber nicht entfernen.


       

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    9. Schaltzylinder auf der rechten Seite lösen und so drehen, daß man an die Befesti- gungsschrauben herankommt.


       

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    10. Befestigungsschrauben (13 St.) und die drei Sicherungsschrauben des Führungsstifts entfernen.


       

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    11. Führungsstift mit Schlagdorn 99 074 her- ausziehen.


       

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    12. Hebezeug 99 167 am Endmitnehmer anbrin- gen. Planetenteil herausheben und abstellen.

      Überholung des Planetengetriebes, siehe Heft ”Getriebe GR/GRH/GRS/GRSH900 Planeten- getriebeteil”.


       

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    13. Ringmutter entfernen. Verwenden Sie die Nuthülse 98 765 für Standard-Planetenge- triebe, und Hülse 587 586 für Planetenge- triebe mit Scania-Retarder und/oder Zweikreissteuerung.


       

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    14. Öldüse entfernen (8 mm Inbus). Ist nur not- wendig, falls die Hauptwelle ausgetauscht werden soll.

      Hinweis! Keinen Mutternschrauber verwenden, sondern ggf. die Sicherungsflüssigkeit erwär- men.


       

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    15. Stützdorn 99 154 oder 98 575 anbringen, falls die Öldüse im Wellenende festsitzt. Synchronkegel und Sonnenrad mit Abzieher 587 511 herausziehen.


       


       

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    16. Paßscheibe und/oder Distanzring entfernen.


       

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    17. Mit der Zange 587 585 den Sicherungsring für die Hauptwelle entfernen. Paßscheiben entfernen.


       

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    18. Getriebe um 180 drehen.

      Hinweis! Der Lagerring für die Hauptwelle kann herausfallen.

    19. Die Anschlüsse beider Rohre im Kupp- lungsgehäuse lösen. Nippeln abziehen und die Rohre entfernen.

    20. Die beiden Anschlüsse des Reaktionszylin- ders zustopfen, um zu verhindern, daß Schmutz in den Hydraulikteil eindringt.


       

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    21. Die vier Befestigungsschrauben des Neben- zylinders entfernen.


       

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    22. Nebenzylinder und V-Ringdichtung entfernen.


       

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    23. Die acht Schrauben des Kupplungsgehäuses entfernen. Kupplungsgehäuse abnehmen.


       

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    24. Ölfilter und Überströmventil (auch Dum- pingventil genannt) am Ölfilter entfernen.

      An Fahrzeugen mit Ölkühlung ist auch das Zwischenstück zu entfernen.


       

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    25. Ölpumpe entfernen.


       

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    26. Antriebswelle und deren Lageraußenring herausziehen.


       

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    27. Hauptwelle hin- und herbewegen und den Außenring auffangen.


       

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    28. Die beiden Befestigungsschrauben für das Ölrohr entfernen. Ölrohr entfernen. Distanz- hülse an der Vorderkante und den O-Ring hinter der Hülse entfernen.


       

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    29. Getriebe um knapp 90 drehen, um zu ver- meiden, daß das vordere Synchronisierungs- paket herausfällt.

    30. Hebestropp um die Hauptwelle legen.

    31. Sperrkegel mit Filzschreiber o.ä. kennzeich- nen. Hauptwelle so weit herausheben, daß der Synchron- und Sperrkegel für niedrigen Split entfernt werden kann. Hauptwelle noch ein Stück heben und das Synchronisie- rungspaket für das Split-Getriebe entfernen. Synchronisierungspaket zusammenhalten und beiseite legen.

    32. Hauptwelle herausheben. Die Welle kann leichter entfernt werden, wenn man das vor- dere Gehäuseende etwas absenkt.


       

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    33. Sicherungsschraube für die Rücklaufwelle entfernen und Welle nach hinten austreiben. Dorn 79 046 verwenden.


       

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    34. Unterlegscheibe, Nadellager und Distanz- scheibe ausbauen.


       

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    35. Hebestropp um die Vorgelegewelle legen. Sicherungsring und Paßscheiben ausbauen. Zange 587 585 verwenden.

    36. Die Welle nach hinten schieben und den Lagerring abnehmen.


       

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    37. Welle herausheben.


       

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    38. O-Ring im Lagersitz des hinteren Lagern entfernen.

      Ölsieb mit Klammer, Distanzhülse und O- Ring ausbauen.


       

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    39. Mit Dorn 87 758 die vorderen Lageraußen- bahnen der Vorgelegewelle austreiben.

    40. Gehäuse und Ölkanäle waschen und sauber- blasen.

    Antriebswelle


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 596 Schlagdorn

    99 136 Rohrdorn

    99 141 Stützring


     

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    Sonstiges Werkzeug

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    587 312 Sicherungsringzange


     

    1. Distanzring und die beiden Kolbenringe von Hand entfernen.


       

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    2. Sicherungsring entfernen. Sicherungsring- zange 587 312 verwenden.


       

      Evtl. muß die Lagerinnenbahn mit einem Dorn oder Hammer etwas nach unten geschlagen werden.


       

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    3. Welle auf den Rohrdorn 99 136 und den Stützring 99 141 setzen. Lager und Zahnrad austreiben.


       

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    4. Lager und Zahnrad entfernen. Lagerschalen abnehmen.


       


       

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    5. Mit M10-Gewindebohrer ein Gewinde in das Ölrohr schneiden.


       

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    6. Eine M10-Schraube mit aufgeschweißter Unterlegscheibe in das Ölrohr einschrauben. Das Rohr mit dem Schlagdorn 87 596 her- ausziehen. Ölkanal reinigen.

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    Zusammenbau


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    98 224 Anpreßplatte

    98 334 Dorn

    98 450 Schaft

    1. 636 Dorn

    2. 136 Rohrdorn

    99 141 Stützring


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 312 Sicherungsringzange


     

    1. Welle in Anpreßplatte 98 224 stecken.


       

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    2. Ölrohr mit Schaft 98 450 so eindrücken, daß es 21,5 mm oder mehr herausragt (Maß A).


       

      Kontrollieren, daß die Schmierlöcher frei sind. Das Rohr darf nicht gestaucht werden.


       

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      05_5635

       

      Antriebswelle


       

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    3. Welle umdrehen.

    4. Lagerschalen schmieren und einsetzen.


       

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    5. Zahnrad mit der Keilverzahnung nach unten einsetzen.


       

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    6. Lager mit den Dornen 98 334 und 98 636 auf die Welle pressen.


       

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    7. Sicherungsring mit der Sicherungsring- zange 587 312 aufsetzen. Sicherungsring so wählen, daß das Spiel zwischen Ring und Lager so klein wie möglich wird.


       

      Kontrollieren, ob der Sicherungsring richtig in der Nut sitzt.

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    8. Welle auf den Rohrdorn 99 136 und den Stützring 99 141 aufsetzen. Das Lager mit max. 70 kN (7 Tonnen) Anpreßkraft gegen den Sicherungsring drücken.


       

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    9. Die beiden Kolbenringe und den Distanz- ring dazwischen anbringen.


     

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    Hauptwelle


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 237 Stützdorn

    98 322 Hebezeug

    1. 575 Dorn

    2. 136 Rohrdorn

    99 140 Stützring

    99 154 Stützdorn


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 318 Abzieherplatte

    587 319 Abzieher

    587 600 Hülse


     

    Beim Zerlegen der Hauptwelle müssen die Teile der Synchronisierungen mit Markierungsfarbe gekennzeichnet werden, damit Sperrkegel, Mit- nehmer und Hülse wieder in derselben Lage wie vorher arbeiten, d.h. Hülse und Mitnehmer dür- fen im Keilnutenverband nicht verschoben wer- den. Der Sperrkegel muß in derselben Aussparung sitzen wie vorher.


     

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    1. Vorderes Lager abziehen.


       

      Stützdorn 87 237, Abzieherplatte 587 318

      und Abzieher 587 319 verwenden.


       

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    2. Ringmutter mit Hülse 587 600 entfernen.


       

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    3. Hebezeug 98 322 ansetzen und die Welle auf eine Presse heben.


       

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    4. Welle in den Rohrdorn 99 136 setzen und genau zentrieren. Ein Gummituch unter das Rohr legen, damit herunterfallende Teile weich fallen.

    5. Hinteres Lager, Rücklaufzahnrad, Zahnrad des Kriechgangs und des 1. Gangs austrei- ben. Wellenende mit Stützdorn 99 154 oder 98 575 schützen, falls die Öldüse nicht ent- fernt wurde.


       

      Zahnräder, Synchronisierungspaket und Lager ausbauen. Synchronisierungspaket als Einheit zusammenhalten. Teile kennzeich- nen und Paket beiseite legen.


       

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    6. Welle umdrehen und in den Rohrdorn

      99 136 setzen. Stützring 99 140 verwenden.

      Wellenende mit dem Stützdorn 98 575 schützen.

    7. Welle herausdrücken. Das Zahnrad des zweiten Gangs und das Hochsplit-Zahnrad mit dazugehörigem Synchronisierungspa- ket ausbauen. Split-Zahnrad markieren, so daß es beim Zusammenbau in dieselbe Richtung gewendet wird. Das Synchronisie- rungspaket als eine Einheit zusammenhal- ten. Teile markieren und das Paket beiseite legen.

    Austausch der Lagerringe für Hochsplit-Zahnrad


     

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    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 446 Dorn

    87 758 Dorn


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 316 Gegenhalter

    587 530 Abzieher


     

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    1. Abzieher 587 530 und Gegenhalter 587 316 verwenden, um den einen Lagerring heraus- zuziehen. Zwischenlage aus z.B. Alumini- umblech verwenden.


       

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    2. Den anderen Lagerring mit dem Dorn 87 758 herausdrücken.


       

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    3. Neue Lagerringe mit dem Dorn 87 446 ein- pressen.

    Zusammenbau


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 089 Dorn

    87 550 Dorn

    1. 932 Dorn

    2. 292 Schaft

    1. 075 Meßuhr

    2. 127 Dorn

    99 136 Rohrdorn

    99 190 Dorn

    99 191 Dorn

    99 199 Gegenhalter

    99 201 Stützring


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 250 Magnetfußstativ

    587 600 Hülse


     

    1. Nadellager auf die Welle setzen.


       

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    2. Das Zahnrad für den zweiten Gang mit dem Keilnutenflansch nach oben auf die Welle setzen.


       

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      05_5433

       

      Hauptwelle


       

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    3. Die Synchronisierung für den 2./3. Gang mit der längeren Seite des Mitnehmers nach unten auf die Welle setzen. Auf die Keilnute schieben und ggf. nachpressen.


       

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    4. Das eine Lager des Split-Zahnrads aufpres- sen.


       

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    5. Zuerst Distanzring und dann Paßscheiben einbauen. Beim Messen des Spiels geht man von einem zu großen Spiel aus. Deshalb eine Paßscheibe mehr als vorher verwenden.


       

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    6. Das Zahnrad für hohen Split auf die Welle schieben und in die Keilnut des Synchronke- gels der Synchronisierung einpassen.


       

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    7. Das zweite Lager mit Dorn 99 190 und 99 191 auf die Welle pressen. Beim Auf-

      pressen das Zahnrad drehen. Falls sich das Rad nur schwer drehen läßt, abbrechen und eine dickere Paßscheibe verwenden. Siehe Punkt 11.


       

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    8. Ringmutter anbringen. Gegenhalter 99 199, Schaft 88 292 und Hülse 587 600 verwen- den.


       

      Anzugsmoment 400 Nm.


       

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    9. Spiel des Hochsplit-Zahnrads messen. Welle auf den Gegenhalter 99 199 stellen oder in der Presse mit 10 - 20 kN festspan- nen. Meßuhr 98 075 und Magnetfußstativ 587 250 anbauen.

    10. Das Zahnrad mehrere Umdrehungen in der- selben Richtung drehen und mit zwei Schraubendrehern nach oben hebeln. Zahn- rad drehen und mindestens dreimal messen. Das Zahnrad markieren, so daß die Messun- gen an derselben Stelle ausgeführt werden. Mittelwert verwenden. Korrektes Spiel

      0,03 - 0,06 mm.


       

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    11. Nachstellen des Spiels:


       

      Ringmutter entfernen. Schaltmuffe auf Gangstufe 3 hinaufdrücken. Welle auf Rohrdorn 99 136 mit Stützringen 99 201 setzen und Lager austreiben.


       

      Neue Paßscheiben anbringen und ab Punkt 6 neu beginnen.


       

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    12. Wenn das Spiel stimmt, Mutter lösen, Sicherungsflüssigkeit 561 200 auftragen und festziehen.


       

      Anzugsmoment 400 Nm.


       

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    13. Mutter stauchen und Gegenhalter 99 199 entfernen.


       

      Hier kann das vordere Lager aufgepreßt werden, siehe Punkt 21. Vorsicht jedoch beim Umdrehen der Welle und Aufpressen der übrigen Innenringe.


       

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    14. Hauptwelle umdrehen.


       

      Dorn 98 568 als Stütze unter der Welle ver- wenden, falls das vordere Lager aufgepreßt ist.

    15. Nadellager und Zahnrad des ersten Ganges mit der Keilnute nach oben auf die Welle pressen.


       

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    16. Kupplungsscheibe in die Keilnuten des Rads einpassen. Sicherungsring anbringen. Stifte in die Kupplungsscheibe stecken. Innenkegel einlegen. Zwischenkegel in die Stifte einpassen und einlegen.

      Sperrkegel einlegen.


       

      Zum Schluß das Mitnehmerblech in den Innenkegel und Sperrkegel einpassen. Keil- nuten schmieren und Mitnehmer mit der langen Seite nach oben aufstecken, falls not- wendig nachpressen. Sperrkegel in die Aus- sparung des Mitnehmers einpassen.


       

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    17. Innenring des Nadellagers für das Kriech- gang-Zahnrad schmieren und auf die Welle pressen. Dorne 87 550 und 99 127 verwen- den. Nadellager auf die Welle setzen.


       

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    18. Kriechgang-Zahnrad mit dem Zahnkranz nach oben auf die Welle setzen. Mitnehmer einbauen, evtl. pressen. Dorne 87 550 und 99 127 verwenden.


       

    19. Schaltmuffe einbauen. image

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    20. Innenring des Nadellagers für den Rück- wärtsgang schmieren und mit den Dornen 87 932 und 99 127 auf die Welle pressen.


       

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    21. Nadellager und Zahnrad für den Rücklauf mit dem Zahnkranz nach unten auf die Welle schieben.


       

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    22. Hinteres Lager schmieren und mit Dorn 87 932 aufpressen.


       

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    23. Welle umdrehen und vorderes Lager mit dem Dorn 87 089 aufpressen.

    Vorgelegewelle


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

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    98 575 Dorn

    1. 647 Stützdorn

    2. 136 Rohrdorn

    99 140 Stützring

    99 142 Stützring

    99 143 Geteilter Stützring


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 312 Sicherungsringzange

    587 318 Abzieherplatte

    587 319 Abzieher


     

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    1. Hinteres Lager mit der Abzieherplatte 587 318 und Abzieher 587 319 entfernen.


       

      Stützdorn 98 647 verwenden.


       

      Lager sprengen, falls es beschädigt wird.


       

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    2. Vorderes Lager mit der Abzieherplatte 587 318 und Abzieher 587 319 entfernen. Stützdorn 98 647 verwenden. Lager zuerst etwas lockern.


       

      Lager sprengen, falls es beschädigt wird.


       

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    3. Sicherungsring mit der Sicherungszange 587 312 entfernen.


       

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    4. Vorgelegewelle in die Presse einsetzen und die Niedrigsplit-Zahnräder von der Welle abpressen. Rohrdorn 99 136 mit geteiltem Stützring 99 143 und Dorn 98 575 verwen- den. Ein Gummituch unter das Rohr legen, damit die Welle weich fällt.


       

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    5. Hochsplit-Zahnrad von der Welle drücken. Rohrdorn 99 136 mit Stützring 99 140 ver- wenden. Distanzring entfernen.


       

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    6. Zahnrad für den zweiten Gang abpressen. Rohrdorn 99 136, Stützring 99 142 und Dorn 98 575 verwenden.

    Zusammenbau

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    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    1. 638 Dorn

    2. 136 Rohrdorn

    99 142 Stützring

    99 190 Dorn

    99 191 Dorn

    98 575 Stützdorn


     

    Alle drei Zahnräder sind auf der Vorgelegewelle festzukleben. Zuvor müssen die Flächen sorg- fältig mit Entfettungsmittel gereinigt werden.

    Danach ist die Sicherungsflüssigkeit 584 075 (Loctite 16 705) gleichmäßig auf beiden Flä- chen aufzutragen, um eine gute Haftung zu gewährleisten.

    Hinweis! Ohne die richtige Sicherungsflüssig- keit wird keine genügende Anpreßkraft erzielt, und es besteht die Gefahr, daß die Räder auf der Vorgelegewelle durchdrehen.


     

    Um die Stärke des Sicherungsverbands zu gewährleisten, muß die Anpreßkraft kurz bevor die Zahnräder den Anschlag erreichen, minde- stens 300 kN (30 t) betragen.


     

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    1. Welle auf den Stützring 99 142 stellen und das Zahnrad des zweiten Ganges aufpres- sen. Wellenende mit dem Stützdorn 98 575 schützen.

      Hinweis! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


       

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      05_5545

       

      Vorgelegewelle


       

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    2. Distanzring aufsetzen. Hochsplitrad auf die Welle pressen. Wellenende mit dem Stütz- dorn 98 575 schützen.

      Hinweis! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


       

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    3. Niedrigsplit-Zahnrad auf die Welle pressen.

      Hinweis! Die Anpreßkraft muß mindestens 300 kN (30 t) betragen.


       

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    4. Hinteres Lager mit Dorn 99 190 und Dorn 99 191 auf die Welle pressen.


       

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    5. Welle in der Presse umdrehen.

    6. Sicherungsring einbauen. Welle auf den Dorn 99 191 stellen.

    7. Vorderes Lager mit dem Dorn 98 638 auf die Welle pressen.

    Synchronvorrichtung


     

    Zerlegen

    Die Teile der Synchronisierung mit Filzschrei- ber o.ä. kennzeichnen. Sämtliche Teile der Syn- chronisierung sind lose zusammengefügt.

    Spezialwerkzeuge sind nicht erforderlich, weder beim Zerlegen noch beim Zusammenbau.

    Hinweis! Vertauschen Sie die Teile der einzel- nen Synchronisierungen nicht miteinander.


     

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    1. Synchronkegel

    2. Sperrkegel

    3. Mitnehmer

    4. Druckfeder

    5. Stößel

    6. Zylinderrolle

    7. Schaltmuffe


     


     

    1. Kupplungsscheibe

    2. Stift

    3. Sicherungsring

    4. Innenkonus

    5. Zwischenkonus

    6. Sperrkegel

    7. Mitnehmerblech

    8. Mitnehmer

    9. Druckfeder

    10. Stößel

    11. Zylinderrolle

    12. Scheibe

    13. Schaltmuffe

    14. Sicherungsring

    Synchronisierung der Niedrig- und Hochsplit- gänge.

    Synchronisierung des zweiten und dritten Gangs


     

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    Synchronisierung des ersten Ganges

    Kontrolle

    1. Abnützung der Kegel kontrollieren, indem man den Synchronkegel mit dem Konus nach oben auf eine flache Unterlage legt und danach den Sperrkegel auflegt.


       

      Darauf achten, daß der Sperrkegel gerade in den Synchronkegel eingreift und von Hand festdrücken. Spalt zwischen den Kegeln mit Fühlerlehre messen.

      Das kleinste zulässige Spiel beträgt 0,5 mm. Abnützung der Kegel ansehen und kontrol- lieren, daß die Kontaktfläche zwischen den Kegeln stimmt.


       

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      min 0.5


       

      05_5525

       

      Min. Luftspalt = 0,5 mm Luftspalt, neue Synchr. = 1,1 0,3 mm

      Synchronisierung des dritten/zweiten Ganges sowie der niedrigen und hohen Splitgänge.


       

      Die Synchronisierung des ersten Gangs ist wie folgt zu kontrollieren:


       

      Innenkonus, Zwischenkonus und Sperrkegel herausheben und auf Stützring 99 139 set- zen.

      Synchronisierungsteile zentrieren, so daß der Sperrkegel trägt.


       

      Mit Lineal und Fühlerlehre laut Abbildung messen. Zur besseren Meßgenauigkeit zwei- mal diametral gegenüber messen und Mit- telwert berechnen. Werden die Mindest- maße unterschritten, sind die fehlerhaften Teile auszutauschen.


       

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      min 0.5


       

      min 0.7


       

      99 139


       

      05_5169

       

      99 139

    2. Schaltmuffen im Hinblick auf die Kupp- lungszähne kontrollieren. Die Sperrflanken der Zähne müssen spitz auf eine keilförmige ”Platte” zulaufen und entgratet sein.


       

      Eine gewisse Rundung der Spitze ist zulässig, wenn diese die Funktion nicht nen- nenswert beeinträchtigt. Es ist jedoch nur eine geringfügige Rundung der Kante zwi- schen der Sperrflanke und der Siche- rungsflanke zulässig. Eine starke Abnützung an Punkt kann dazu führen, daß der Gang bei Belastung herausspringt.


       

      Kontrollieren, daß die Sicherungsflanken entgratet sind und ein deutlicher Abschluß der Sicherungsflanke vorhanden ist.

      Asymmetrische Spitzflanken sind unzu- lässig.


       

    3. Kontrollieren, daß die Kanten der Sperrke- gelzähne nicht abgerundet sind. kontrollie- ren, daß sich das Ölablaufgewinde des Kegels um den ganzen Umkreis zieht.


       

      Der Belag im Innern des Kegels darf an kei- ner Stelle des Umkreises fehlen. Eine ver- einzelte abgeschlagene Stelle (max. 2 mm von der Kante) ist jedoch zulässig.


       

      Mitnehmer auf eine flache Unterlage legen und den Sperrkegel der früheren Kennzeich- nung entsprechend auflegen. Zum Schluß den Synchronkegel auflegen und kontrollie- ren, daß sich der Sperrkegel frei bewegen kann, wenn der Synchronkegel gegen den Mitnehmer gedrückt wird.


       

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      E D


       

      05_5438

       

      C


       

      B A

      Kupplungszahn in der Hülse


       

      A= Platte

      B= Sperrflanke C= Kante

      D= Sicherungsflanke

      E= Abschluß der Sicherungsflanke

    4. Zähne des Synchronkegels kontrollieren. Die Sperrflanken der Zähne müssen spitz auf eine keilförmige ”Platte” zulaufen und entgratet sein.


       

      Eine geringfügige Rundung der Kante zwi- schen der Sperrflanke und der Siche- rungsflanke ist zulässig. Starke Abnützung an Punkt kann dazu führen, daß der Gang bei Belastung herausspringt. Kontrollieren, daß die Sicherungsflanken entgratet sind.


       

      Die Konusfläche muß glatt sein und es dür- fen beim Prüfen mit dem Daumennagel keine Spuren, zum Beispiel vom Gewinde des Sperrkegels, fühlbar sein. Mitunter kommen braune Brennspuren auf der Ober- fläche vor. Diese wirken sich nicht auf die Funktion aus, sofern man sie nicht mit dem Daumennagel fühlt.


       

    5. Für die Synchronisierung des ersten Ganges gilt dieselbe Prüfmethode wie oben. Der Unterschied besteht darin, daß die Konus- oberflächen zum Teil vertauscht sind. So hat

    z.B. der Sperrkegel eine glatte Oberfläche und der Zwischenkonus, der bei der Ein- fachsynchronisierung nicht vorhanden ist, hat zwei beschichtete Oberflächen mit Ölablaufgewinde.

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    05_5439

     

    D C

    B A


     

    Kupplungszahn am Synchronkegel A= Platte

    B= Sperrflanke C= Kante

    D= Sicherungsflanke

    1. Mitnehmerblech der Synchronisierung des ersten Ganges auf Risse kontrollieren. Die Außenzähne müssen mindestens 18,5 mm, die Innenzähne mindestens 0,8 mm breit sein, siehe nebenstehende Abbildung.

    2. Kontrollieren, daß die Unterlegscheibe (12, S. 35) fest auf dem Mitnehmer des

    ersten Ganges sitzt und die vier Blechnasen, welche die Rolle in Position halten, nicht verbogen sind.


     

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    1. Eventuelle Rißbildung


       

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      1. Die Stirnfläche der Mitnehmer (Kontaktflä- che zum jeweiligen Laufrad) müssen frei von Riefen sein.

      2. Mitnehmer und Hülse der früheren Kenn- zeichnung entsprechend zusammenfügen. Kontrollieren, daß die betreffende Schalt- muffe leicht auf den Mitnehmern läuft. Eine schlecht gleitende Hülse kann den Schalt- vorgang erschweren. Das Radialspiel zwi- schen Mitnehmer und Schaltmuffe muß min. 0,2 mm betragen.

      Zusammenbau

      Synchronisierungen entsprechend der vorher angebrachten Kennzeichnung zusammensetzen. Die vier Stößel und Druckfedern des Mitneh- mers in ihre Löcher stecken. Schaltmuffe auf- ziehen und die Zylinderrollen mit einem Schraubendreher einstecken.

      Hinweis! Bei der Doppelsynchronisierung wer- den Hülsen mit einer Nut immer so aufgescho- ben, daß sie zur doppelt synchronisierten Seite zeigen. Bei Hülsen mit zwei Nuten oder keiner Nut muß die gezackte Kante nach vorn zeigen.

      Die Synchronisierung für die niedrigen und hohen Split-Gänge erst unmittelbar vor dem Aufsetzen auf die Hauptwelle zusammensetzen.


       

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      Nut/Spitzwinkel 50 Eventuelle Nut.

      Ohne Nut ist der Spitzwinkel 58

      Schaltstangengehäuse


       

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      Zerlegen


       

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      87 474 Dorn

      98 289 Dorn

      1. 450 Schaft

      2. 053 Dorn


       

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      1. Nippel vom Neutralstellungsventil und dann das Ventil selbst entfernen.


         

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      2. Schalter für den Rückwärtsgang entfernen und das Gehäuse schütteln, damit der Stößel herausfällt.


         

      3. Entlüftungsdeckel entfernen.


         

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      4. Sperrkulisse ausbauen. Die Schrauben sind

        u.U. mit Sicherungsflüssigkeit gesichert, falls notwendig erhitzen.


         

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      5. Den inneren Gabelhebel auf der Welle lok- kern und bewegen.


         

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      6. Keil entfernen.


         

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      7. Gummimanschette lösen.


         

        Welle und inneren Gabelhebel entfernen.


         

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      8. Sicherungsring, Entlüftungsfilter und Schlagfeder entfernen.


         

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      9. Dichtring mit einem Schraubendreher ent- fernen.


         

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      10. Lagerbuchse mit Hülse und Nadellager aus- pressen. Dorn 99 053 und Schaft 98 450 verwenden.


         

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      11. Anderes Nadellager auspressen.


         

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      12. Buchse mit Dorn 87 474 aus der Stahlhülse herauspressen. Dorn 98 289 als Gegenhalter verwenden.

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      Zusammenbau


       

      Spezialwerkzeug

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      Nummer Bezeichnung

      87 362 Dorn

      87 474 Dorn

      98 450 Schaft

      1. 289 Dorn

      2. 053 Dorn


         

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        1. Plazierung der Lager

        2. Plazierung der Lagerbuchse


       

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      1. Eine neue Lagerbuchse mit Dorn 87 474 in die Hülse einpressen. Dorn 98 289 als Gegenhalter verwenden.


         

        Die Lagerbuchse muß sich in der Mitte der Hülse befinden.


         

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      2. Die eine Lagerbuchse mit Dorn 99 053 und Schaft 98 450 einpressen.


         

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      3. Nadellager und die andere Lagerbuchse mit Dorn 99 053 und Schaft 98 450 einpressen.


         

      4. Dichtung mit dem Dorn 87 362 einpressen. image

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      5. Querhubfeder und Entlüftungsfilter einset- zen.


         

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      6. Sicherungsring anbringen.


         

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      7. Welle und inneren Gabelhebel einbauen. Gummimanschette einbauen.


         

      8. Keil einsetzen. image

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      9. Schraube für den Gabelhebel einschrauben. Anzugsmoment 92 Nm.


         

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      10. Sperrkulisse einbauen. Schrauben mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.


         

        Anzugsmoment 25 Nm.


         

      11. Entlüftungsdeckel anbringen.


         

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      12. Stößel und Schalter des Rückwärtsgangs einbauen.


         

        Anzugsmoment 25 Nm.


         

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      13. Neutralstellungsventil mit einem neuen O-Ring einsetzen.

      14. Die Nippel am Neutralstellungsventil anbringen.

      Opticruise


       

      Hallgeber, Nachstellung und Austausch

      Verwenden Sie das eingebaute Prüfprogramm des Steuergeräts oder die Scania-Diagnose, um Fehler am Hallgeber festzustellen, und um zu kontrollieren, daß die Fehler nach der Reparatur behoben sind.


       

      Ausbau

      1. Schaltartwähler auf Neutral stellen.

      2. Luftschläuche von den Längshub- und Querhubzylindern abnehmen. Steckverbin- der für das Kabel zum Hallgeber vom Gehäuse lösen.

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      3. Schaltstangengehäuse vom Getriebe abbauen und umgedreht auf die Werkbank legen.

      4. Gebergehäuse vom Schaltstangengehäuse abbauen.

      5. Druckluft in den mittleren Luftanschluß des Längshubzylinders blasen. Dadurch wird die Schaltstange in Neutralstellung gebracht. Kontrollieren, daß die Nase des Hebels in der Mitte der Sperrkulisse steht, siehe Abbildung rechts.

        Kontrolle und Einstellung

      6. Die beiden Führungshülsen von der Füh- rungsplatte 99 150 entfernen (sind überflüs- sig). Führungsplatte am Platz des Geber- gehäuses auflegen. Kontrollieren, daß die Lage des Magnetgehäuses stimmt.

      7. Bei Einstellung: Schrauben des Magnetge- häuses nur so weit lockern, daß sich das

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        Gehäuse bewegen läßt. 4 1

        Achtung! Die Schrauben sind mit Sicherungs- flüssigkeit gesichert, aber erwärmen Sie das Magnetgehäuse nicht! Der Magnet kann Scha-

        2

        den nehmen! 3

      8. Magnetgehäuse mit Hilfe der Führungs- platte ausrichten. Danach die Schrauben

        05_5174

         

        festziehen und mit Sicherungsflüssigkeit 3

        561 200 sichern.


         

        1. Gebergehäuse

        2. Magnetgehäuse

        3. Federnde Spannstifte

        4. Führungsplatte 99 150

          Die Abbildung zeigt die Ausführung der 3er-Serie.


           

          Hallgeber, Einbau

      9. Gebergehäuse am Schaltstangengehäuse anbringen.

      Schaltstangengehäuse am Getriebe anbrin- gen.

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      Längshubzylinder, Austausch

      Das Fahrzeug muß Druck in der Druckluftan- lage haben, um den Längshubzylinder vor dem Ausbau in die richtige Stellung bringen zu kön- nen.

      1. Spannung einschalten. Schaltartwähler auf Neutral stellen. Dadurch wird der Längs- hubzylinder in Neutralstellung gebracht.

      2. Spannung abschalten. Die drei Luftschläu- che vom Längshubzylinder abnehmen.

      3. Die vier Befestigungsschrauben lösen und den Zylinder entfernen.

        05_5336

         

      4. Neuen Zylinder anbringen. Druckluft in den mittleren Anschluß blasen; dadurch wird der Zylinder in Neutralstellung gebracht. Die Zähne der Schaltstange müssen in der Mittenlage einrasten.

      5. Luftschläuche anbringen.

      6. Niveaustopfen entfernen. ATF-Öl bis zur Öffnung einfüllen (ca. 0,27 Liter).

      7. Spannung einschalten und die Schaltbewe- gungen mit Hilfe des Prüfprogramms (Prüf- schritt ”GEARENGA”) kontrollieren.

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      Querhubzylinder, Austausch

      Das Fahrzeug braucht keinen Druck in der Druckluftanlage haben, um die Querhubzylinder auszubauen.

      1. Spannung einschalten. Schaltartwähler in Neutralstellung bringen.

      2. Spannung abschalten. Luftschläuche vom Querhubzylinder abnehmen.

      3. Befestigungsschraube lösen und Zylinder abnehmen.

      4. Kolben mit Bremsfett schmieren, Art. Nr. 319 308.

        05_5334

         

      5. Neuen Zylinder anbringen.

      6. Luftschläuche anbringen.

      7. Spannung einschalten und die Schaltbewe- gungen mit Hilfe des Prüfprogramms (Prüf- schritt ”GEARENGA”) kontrollieren.

      Schaltgehäuse


       

      Zerlegen

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      Wichtig! Schaltgabeln vorsichtig handhaben. Es ist sehr wichtig für die Funktion des Getriebes, daß die Schaltgabeln unbeschädigt sind.

      1. Kolben und Zwischenstück für den Stellzy- linder des Split-Getriebes entfernen.


         

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      2. Die Gabeln hinsichtlich Plazierung und Richtung (vorn/hinten) markieren.

      3. Die 10 Befestigungsschrauben, acht M10 und zwei M12, entfernen. Befestigungs- blech entfernen und Schaltgabeln mit Lagerböcken und Schaltstangen heraushe- ben.


         

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      4. Feder und Kugel entfernen. Stößel für hohen/niedrigen Split-Schalter entfernen. Split-Getriebewelle entfernen.

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      5. Lagerböcke herausschlagen.


         

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      6. Sicherungsringe entfernen.


         

      7. Gelenkbolzen herausschlagen und die

      Schaltstangen entfernen. image

      Die Schaltgabeln werden als komplette Ersatz- teile ausgewechselt.

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      Zusammenbau

      1. Schaltgabeln entsprechend vorher ange- brachter Kennzeichnung an Schaltstangen anbringen. Bolzen einschlagen.


         

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      2. Mit den Sicherungsringen sichern.


         

      3. Lagerbock auf die Seite legen und die

        Gabeln anbringen. image

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      4. Den anderen Lagerbock einbauen.


         

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      5. Schaltstange in Schaltgehäuse einbauen.

        Hinweis! Schaltstange richtig drehen. Kugel und Feder einbauen. Stößel für den Schalter des Split-Getriebes einbauen.


         

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      6. Schaltgabeln im Schaltgehäuse an ihren Platz heben und festschrauben. Befesti- gungsbleche nicht vergessen.

      Anzugsmoment M10: 47 Nm Anzugsmoment M12: 84 Nm.

      Der Kolben wird eingebaut, nachdem das Schaltgehäuse am Getriebe befestigt wurde.

      Getriebe


       

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      Zusammenbau


       

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      87 488 Führungsstifte

      87 596 Schlagdorn

      1. 758 Dorn

      2. 247 Dorn

      1. 450 Schaft

      2. 189 Montagehülse

      99 191 Dorn


       

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      Sonstiges Werkzeug

      587 585 Sicherungsringzange


       

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      Einbau der Vorgelegewelle

      1. Ölansaugkorb mit O-Ring und Distanz- hülse einbauen. Die Distanzhülse mit der angefasten Seite zum O-Ring wenden. Ölansaugkorb mit Klammer befestigen.


         

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      2. Vorderen Lageraußenring der Vorgelege- welle anbringen. Dorn 87 758 verwenden.


         

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      3. Ring einschlagen, bis das Maß A 6 mm beträgt. Das Kupplungsgehäuse drückt dann den Lagerring in die richtige Lage.


         

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      4. O-Ring in den Lagersitz des hinteren Lagers der Vorgelegewelle einlegen.


         

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      5. Vorgelegewelle in den hinteren Lagersitz einsetzen. Welle in den vorderen Lagersitz schieben. Lageraußenring in das hintere Lager einsetzen. Genau zentrieren.


         

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      6. Den hinteren Lageraußenring mit Hammer und Dorn einschlagen.


         

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      7. Eine 0,8 mm Paßscheibe und Sicherungs- ring am hinteren Lager anbringen. Zange 587 585 verwenden.


       

      Messen und Einstellen des Axialspiels siehe Seite 67.


       


       

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      Einbau der Rücklaufwelle

      1. Wellenende gegenüber dem Ölkanal mar- kieren.

      2. Lager in das Zahnrad einsetzen und einölen.


         

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      3. Rücklaufrad mit der langen Seite der Nabe nach vorn auf die Welle schieben und die Unterlegscheiben einbauen.

      4. Die Welle umdrehen, so daß der radial gebohrte Ölkanal nach unten zeigt.


         

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      5. Welle mit dem Dorn 88 247 einschlagen.


         

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      6. Sicherungsschraube der Welle anbringen, Sicherungsflüssigkeit 561 200 verwenden.


         

        Anzugsmoment 50 Nm.


         

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      7. Überstromventil mit neuem O-Ring (auch ”Dumpingventil”genannt) einbauen.

      Anzugsmoment 45 Nm.

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      Einbau der Hauptwelle

      1. Hebestropp auf beiden Seiten der Synchro- nisierung für den zweiten und dritten Gang um die Hauptwelle legen.

        Hinweis! Sicherstellen, daß der Hebestropp ordentlich festgezogen ist.


         

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      2. Hinteres Wellenende zuerst einsetzen. Syn- chronisierungspaket ohne Sperrkegel und Synchronkegel einbauen.

        Hinweis! Markierung beachten. Die gefaste Keilverzahnung in der Nabe des Mitnehmers nach vorn wenden.


         

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      3. Sperrkegel und Synchronkegel am vorde- ren Ende einbauen, bevor die Welle völlig abgesenkt wird.


         

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      4. Welle absenken. Das Wellenende mit dem spitzen Ende einer Brechstange anheben und den Hebestropp entfernen.


         


         

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      5. Ölrohr mit O-Ring und Distanzstück sowie zwei Befestigungsschrauben anbringen.

        Anzugsmoment 26 Nm.


         

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      6. Antriebswelle mit Lageraußenbahn ein- bauen.


         

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      7. Lageraußenbahn für das vordere Lager so weit einschieben, bis der Abstand A 7 mm beträgt. Das Kupplungsgehäuse drückt den Ring dann in die richtige Lage.

      8. Lageraußenbahn des hinteren Lagers ein-

        schieben. image

      9. Lageraußenbahn in die richtige Position ein-

        schlagen. image

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      10. Paßscheibe 0,8 mm einsetzen.


         

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      11. Sicherungsring mit Hilfe der Sicherungs- ringzange 587 585 anbringen.

      Hinweis! Die Sicherungsringe so drehen, daß sich ihre Stoßstellen gegenüberstehen. Der Sicherungsring der Hauptwelle wird oben am stärksten belastet, der Sicherungsring der Vorgelegewelle unten.

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      Einbau des Kupplungsgehäuses

      1. Den Dichtring mit Schlagdorn 87 596 her- ausziehen.


         

        Dichtfläche reinigen.


         

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      2. Neuen Dichtring einsetzen und Lippe ein- fetten. Dorn 99 191 und Schaft 98 450 ver- wenden. Bei der älteren Ausführung des Dorns 99 191 mit nur einem Absatz darf der Dichtring nur max. 3 mm eingeschlagen werden. Er wird später beim Einbau des Nebenzylinders richtig plaziert. Neuere Ausführungen des Dorns 99 191 haben einen zusätzlichen Absatz für die richtige Höhe des Dichtrings.


         

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      3. Ölpumpe mit neuer Dichtung am Kupp- lungsgehäuse anbringen.


         

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      4. Ölpumpe festschrauben. Anzugsmoment 9,5 Nm.

        Hinweis! Kontrollieren, daß sich die Pumpen-

        welle leicht drehen läßt.


         

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      5. Montagehülse 99 189 einbauen.


         

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      6. Dichtmittel 584 010 auf das Kupplungsge- häuse auftragen.

        Hinweis! Darauf achten, daß kein Dichtmittel in die Ölkanäle gelangt.


         

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      7. Lageraußenringe kontrollieren. A sollte ca. 7 mm und B ca. 6 mm hervorstehen. Kon- trollieren, daß die Distanzstücke zu Ölrohr und Bodensieb am Platz sind.

      8. Distanzring zwischen den Kolbenringen der Antriebswelle genau zentrieren.


         

      9. Die beiden Führungsstifte 87 488 einsetzen. image

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      10. Kupplungsgehäuse anbauen. Sicherstellen, daß die Welle der Ölpumpe richtig im Vier- kantloch sitzt. Kolbenringe genau zentrie- ren. Das Gehäuse muß sich von Hand gegen das Getriebegehäuse drücken lassen.

      11. Führungsstifte und Montagehülse entfernen.

      12. Befestigungsschrauben eindrehen und mit Dichtmittel 584 010 abdichten.


         

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      13. Befestigungsschrauben des Kupplungsge- häuses anziehen.


         

        Anzugsmoment 210 Nm.


         

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      14. Einen neuen V-Ring mit dem Nebenzylin- der anbringen, Lippe einfetten.


         

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      15. Befestigungsschrauben ansetzen und fest- ziehen.


         

        Anzugsmoment 22 Nm.


         

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      16. Stopfen von den beiden Anschlüssen des Nebenzylinders entfernen.


       

      Rohre und Verschraubungen anbringen.

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      Einstellung des Lagerspiels

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      1. 075 Meßuhr

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      2. 199 Gegenhalter Sonstiges Werkzeug

      587 250 Magnetfußstativ


       

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      Beim Messen des Lagerspiels ist immer von einem Spiel auszugehen, d.h. die Lager dürfen nicht vorgespannt sein.

      1. Gegenhalter und Kurbel 99 199 auf die Antriebswelle setzen.


         

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      2. Das Getriebe auf dem Universalbock umdrehen, so daß die Rückseite nach oben zeigt.

      3. Antriebswelle 3 - 4 Umdrehungen drehen, so daß sich das Lager zwischen Hauptwelle und Antriebswelle setzt.

      4. Gang einlegen.

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      5. Die Wellen 5 - 6 Umdrehungen drehen, so daß sich die Lager setzen können.

      6. Meßuhr 98 075 mit Magnetfußstativ 587 250 möglichst nahe der jeweiligen Welle anbauen. Meßspitze auf die ebene Fläche des Innenrings setzen.

      7. Meßuhr auf Null stellen.

      8. Eine Brechstange unter das unterste Zahn- rad der Vorgelegewelle bzw. das unterste Zahnrad der Hauptwelle schieben.

      9. Beide Wellen mit der Brechstange mit einer Kraft von 150 - 200 N am Ende der Stange anheben. Gleichzeitig den Wert an der Meßuhr ablesen. Zwischen Spiel und Fede- rung im Gehäuse unterscheiden. Beim Anheben der Welle mit der Brechstange kann die Stirnwand des Getriebegehäuses um bis zu 0,02 mm federn.


         

        Hinweis! Vorsicht beim Anheben der Welle mit der Brechstange, damit keine Zähne ausgebro- chen werden. Um das Risiko solcher Schäden zu verringern, muß das Ende der Brechstange geschliffen werden, siehe Abbildung.


         

      10. Welle absenken und um etwa 10 Umdre- hungen drehen, so daß die Meßuhr auf Null zurückgeht. Die Messung zweimal wieder- holen.

      11. Falls notwendig das Axialspiel mit Paß- scheiben nachstellen. Verfügbare Stärken: 0,25; 0,30; 0,40 0,80 mm.


         

        Korrektes Axialspiel:

        • Hauptwelle: 0,12 - 0,20 mm

        • Vorgelegewelle: 0,12 - 0,20 mm

      Die 0,8 mm Paßscheibe immer dem Siche- rungsring am nächsten anbringen.


       

      Kurbel 99 199 entfernen.


       

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      Schleifen der Brechstange

      Einbau des Planetenteils


       

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      87 075 Adapter

      87 095 Führungsstifte

      98 765 Nuthülse

      1. 774 Gegenhalter

      2. 003 Hydraulikzylinder

      99 004 Hydraulikpumpe

      99 005-1 Gegenhalterrohr

      99 006 Spindel

      99 167 Hebezeug

      99 040 Aufziehadapter


       

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      Sonstiges Werkzeug

      587 586 Hülse


       

      Zum Einbau des Planetengetriebes für Retarder, siehe Heft ”Getriebe GR/GRH/GRS/GRSH900 Planetengetriebeteil”.


       

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      1. Distanzring auf die Hauptwelle des Getrie- bes setzen und den Synchronkegel darauf- setzen.

      2. Abstand A messen und die notwendige Anzahl Paßscheiben anbringen.


         

        A = 108,75 - 109,25 mm


         

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      3. Adapter 87 075 oder 99 040 am Wellenende anbringen, je nachdem ob die Öldüse vor- handen ist oder nicht.


         

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      4. Sonnenrad auf der Keilverzahnung der Hauptwelle einpassen.


         

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      5. Sonnenrad mit Hydraulikwerkzeug (siehe Abb.) und Hydraulikpumpe 99 004 auf die Welle pressen.

        Hinweis! Synchronkegel mit Druck auf die Zähne des Sonnenrads pressen.


         

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        WARNUNG!

        Gefahr von Quetschverletzungen.


         

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      6. Öldüse an der Welle anbringen, falls dies noch nicht geschehen ist. Sicherungsflüssig- keit 561 200 verwenden.


         

        Anzugsmoment 84 Nm.

      7. Zwei Gänge und hohen oder niedrigen Split einlegen. Neue Ringmutter anbringen und Sicherungsflüssigkeit auf Gewinde auftra- gen.


         

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      8. Mit dem Steckschlüsselaufsatz 98 765 für Standardplanetengetriebe und mit der

        Hülse 587 586 für Planetengetriebe mit Sca- nia-Retarder und/oder 2-Kreissteuerung festziehen.


         

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      9. Mutter stauchen.


         

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      10. Die beiden Führungsstifte 87 095 einsetzen.


         

        Beim Scania-Retarder müssen auch der im Range-Gehäuse verdeckte Führungsstift sowie das Ölrohr zwischen Getriebe und Retarder angebracht werden.

      11. Dichtung einbauen.


         

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      12. Sperrkegel in die richtige Position setzen. Darauf achten, daß die Nuten den Sperrku- geln gegenüberstehen.

        Hinweis! Die Abstände zwischen den Nuten sind verschieden.


         

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      13. Planetenteil absenken. Führungsstifte ent- fernen.


         

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      14. Führungsstifte mit neuen O-Ringen einset- zen (zwei für Planetenteil mit Scania-Retar- der und drei für sonstige).

        Mit einem Dorn einschlagen. Hebezeug 99 167 entfernen.

      15. Die 13 Schrauben anbringen, auf die rich- tige Lage der Dichtung achten.


         

        Anzugsmoment 50 Nm.


         

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      16. Neue Sicherungsschrauben für die Füh- rungsstifte anbringen. Den rechten Schalt- zylinder in die richtige Lage bringen und die Schrauben festziehen.


         

        Anzugsmoment 26 Nm.

      17. Sicherungschrauben festziehen. Anzugsmoment 26 Nm.


         

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      18. Ringmutter des Endmitnehmers festziehen. Steckschlüsselaufsatz 98 765 verwenden.


         

        Anzugsmoment 600 Nm.


         

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        Anziehen mit Maß.


         

        Zuerst die Mutter mit Drehmomentsteck- schlüssel auf 300 Nm festziehen. Aufsatz 98 765 verwenden. Hülse und Mitnehmer laut Abb. kennzeichnen und danach um wei- tere 11 mm anziehen, um 600 Nm zu errei- chen.


         

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      19. Mutter stauchen.

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      Einbau des Schaltgehäuses und Schalthebelgehäuses


       

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      99 193 Hebezeug


       

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      1. Führungsstifte einsetzen. Getriebe auf hohen Split schalten.


         

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      2. Hebezeug 99 193 anbringen. Eine neue Dichtung einsetzen. Gehäuse in Einbaulage anheben und sicherstellen, daß die Schaltga- beln richtig eingreifen.


         

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      3. Befestigungsschrauben eindrehen, die mar- kierten Löcher jedoch freilassen. Schrauben festziehen.


         

        Anzugsmoment 47 Nm.


         

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      4. Getriebe vom Stativ herunterheben.

      5. Spannvorrichtung 99 198 vom Getriebe abnehmen.


         

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      6. Dichtung und Seitendeckel oder Nebenan- trieb einbauen. Die beiden Durchgangs- schrauben mit Dichtmittel 584 010 abdichten.

        05_5565

         

      7. Hebezeug 99 193 entfernen.


         

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      8. Die drei Stößel mit zugehörigen Federn ein- setzen. Deckel über den Federn anbringen.


         

        Anzugsmoment 26 Nm.


         

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      9. Der Zylinder des Split-Getriebes ist wie folgt einzustellen:


         

        Zwischenstück mit drei neuen O-Ringen anbringen.

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        Split-Schaltwelle und Zwischenstück so weit wie möglich eindrücken. Mit Schieb- lehre den Abstand vom Ende der Schalt- welle bis zur planen Fläche des Zwischen- stücks messen.


         

        Falls die Welle um weniger als 7,0 mm her- vorsteht, Paßscheiben anbringen, bis dieses Maß erreicht ist.

        Artikelnummer geeigneter Paßscheiben: 0,2 mm - Art. Nr. 1 318 958

        1,0 mm - Art. Nr. 1 318 957


         

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      10. Kolben mit neuem O-Ring anbringen. Anzugsmoment 26 Nm.

      11. Luftzylinder und Magnetventil für Split-

        Getriebe einbauen.


         

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      12. Schaltstangengehäuse mit neuer Dichtung einbauen.


         

        Anzugsmoment 47 Nm.


         

      13. Luftschläuche und Kabel anbringen.

      14. Neues Ölfilter anbringen.


       

      Bei Fahrzeugen mit Ölkühlung ist zuerst das Zwischenstück anzubringen.

      Elektrischer- und Druckluftschaltplan


       


       

      Split


       

      6

      Range


       

      5

      Range


       

      Split

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      +L (−H)

      H L


       

      H L


       

      12


       

      13

      Range

      H

      L


       

      4

      3


       

      +24V


       

      (NO)


       

      11


       

      Split


       

      −H

      2

      +24V


       

      7 bar


       

      10

      +L (−H)

      9

      +

      (NC) 8


       

      7


       

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      1. Luftleitung, unter Druck / drucklos

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      2. Luftleitung, unter Druck

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      3. Elektrische Leitung


       

      +24V


       

      05_5168

       

      −NO


       

      1. Abtriebswelle

      2. Drehzahlgeber

      3. Überdrehschutz

      4. Steckverbinder

      5. Range-Schalter

      6. Split-Schalter

      7. Druckluftbehälter

      8. Kupplungspedalschalter

      9. Magnetventil (Sperrventil Split)

      10. Split-Zylinder mit Führungsventil

      11. Schaltstange

      12. Neutralstellungsventil

      13. Zwei Range-Zylinder mit einem Führungs- ventil

      Daten


       

      Übersetzungen


       

      CL .......... 16,38 4L ............ 3,01

      CH .......... 13,28 4H ........... 2,44

      1L ........... 11,27 5L ............ 1,91

      1H ........... 9,14 5H ........... 1,55

      2L ........... 7,17 6L ............ 1,23

      2H ........... 5,81 6H ........... 1,00

      3L ........... 4,63 L RL ........ 14,74

      3H ........... 3,75 L RH ....... 11,95


       

      Axialspiel

      Hauptwelle ............................................................... 0,12 - 0,20 mm

      Vorgelegewelle 0,12 - 0,20 mm


       

      Ölfüllmenge

      Getriebe + Filter ....................................................... 14,9 + 0,5 Liter

      Getriebe mit Retarder + Filter .................................. 16,5 + 0,5 Liter

      Nebenantrieb EG600 ............................ 1,1 Liter

      EG610 ............................ 0,6 Liter

      EG620 ............................ 1,1 Liter


       

      Verbrauchsmaterial

      Dichtmittel Art. Nr. ................................................... 584 010

      Sicherungsflüssigkeit Art. Nr. ................................... 561 200

      Anzugsmomente


       

      Getriebe

      Ringmutter auf Hauptwelle 400 Nm

      + Sicherungsflüssigkeit Sicherungsschraube für Rücklaufwelle ..................... 50 Nm

      + Sicherungsflüssigkeit Überströmventil ........................................................ 45 Nm

      Ölrohr 26 Nm

      Öldüse in Welle ......................................................... 80 Nm

      Schrauben für Ölpumpe ............................................ 9,5 Nm

      Befestigungsschrauben des Kupplungsgehäuses 210 Nm Befestigungsschrauben für Traghülse ....................... 26 Nm Ringmutter, Endmitnehmer ....................................... 600 Nm

      Ablaß- und Niveaustopfen ........................................ 100 Nm


       

      Schaltgehäuse

      Deckel über Federn ................................................... 25 Nm

      Schraube für Split-Kolben ........................................ 26 Nm

      Schrauben für Split-Zylinder .................................... 26 Nm Befestigungsschrauben für Gehäuse M 10 ............. 47 Nm

      M 12 ............. 84 Nm


       

      Schaltstangengehäuse

      Schaltstangenhebel (2 St.) ......................................... 92 Nm

      Befestigungsschrauben für Sperrkulisse ................... 25 Nm

      + Sicherungsflüssigkeit Hülse für Querhubfeder ............................................ 47 Nm Schalter ..................................................................... 25 Nm

      Befestigungsschrauben zum Schaltgehäuse .............. 47 Nm

      Montageteile


       

      Bei Überholung des Getriebes GRS900 sollten diese Artikel in der Werkstatt vorrätig sein.


       

      2

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      7


       

      4


       

      5

      6


       


       

      Sicherungsring für Lager auf der Antriebs- welle

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      Art. Nr. Dicke

      1 113 900 2,20 mm

      1 113 901 2,25 mm

      1 113 902 2,30 mm

      1 113 903 2,35 mm

      1 113 904 2,40 mm

      1 113 905 2,45 mm

      1 113 906 2,50 mm

      1 324 648

      2,60 mm

      Art. Nr.

      Dicke

      1 324 649

      2,65 mm

      1 104 034

      0,25 mm

      Paßscheibe für Splitzahnrad

      1 104 035

      0,30 mm

      Art. Nr.

      Dicke

      1 104 036

      0,40 mm

       

      1 324 647 2,55 mm


       

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      1 104 069 0,30 mm


       

      05_5647

       

      1. Paßscheibe für Hauptwelle

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        Art. Nr. Dicke

        378 637 0,25 mm

        378 638 0,30 mm

        378 639 0,40 mm

      2. Paßscheibe für Hochrange-Konus

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        Art. Nr. Dicke

        1 113 913 0,25 mm

        1 113 914 1,00 mm

      3. Paßscheibe für Vorgelegewelle


         

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      4. Paßscheibe für Splitsteuerung


         

        1 104 070

        0,40 mm

        Art. Nr.

        Dicke

        1 104 071

        0,50 mm

        1 318 958

        0,2 mm

        Distanzring für Splitzahnrad

        1 318 957

        1,0 mm

        Art. Nr.

        Dicke

           

        1 302 731

        9,50 mm

           

        1 302 732

        9,52 mm

           

        1 302 733

        9,54 mm

           

        1 302 734

        9,56 mm

           

        1 302 735

        9,58 mm

           

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        Spezialwerkzeug


         

        Nummer

        79 046

        Bezeichnung

        Dorn

        Werkzeugtafel

        G1

        87 000

        Dorn

        AM2

        87 075

        Adapter

        G3

        87 089

        Dorn

        AM2, D3

        87 095

        Führungsstifte

        D4, G2

        87 237

        Stützdorn

        G2

        87 362

        Dorn

        D3

        87 446

        Dorn

        AD2

        87 474

        Dorn

        D1

        87 488

        Führungsstifte

        R2

        87 550

        Dorn

        AD2

        87 596

        Schlagdorn

        D2

        87 758

        Dorn

        G1

        87 932

        Dorn

        D3, G1

        88 247

        Dorn

        G1

        88 292

        Schaft

        G2

        98 075

        Meßuhr

        D2

        98 224

        Preßplatte

        G1

        98 322

        Hebezeug

        G2

        98 334

        Dorn

        G3

        98 450

        Schaft

        R2, AD2, AM1

        98 522

        Dorn

        D1

        98 575

        Dorn

        G2

        98 636

        Dorn

        G1

        98 638

        Dorn

        G3

        98 647

        Stützdorn

        G2

        98 765

        Steckschlüsselaufsatz

        G2

        98 774

        Gegenhalter

        AD3

        99 003

        Hydraulikzylinder

        H1

        99 004

        Hydraulikpumpe

        H1

        99 005-1

        Gegenhalterrohr

        H1

        99 006

        Spindel

        H1

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        image

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        Nummer

        99 040

        Bezeichnung

        Aufziehadapter

        Werkzeugtafel

        H1

        99 074

        Schlagdorn

        D1

        99 127

        Dorn

        AM1

        99 136

        Rohrdorn

        P1

        99 140

        Stützring

        P1

        99 141

        Stützring

        P1

        99 142

        Stützring

        P1

        99 143

        Geteilter Stützring

        P1

        99 154

        Stützdorn

        G2

        99 167

        Hebezeug

        G1

        99 189

        Montagehülse

        G4

        99 190

        Dorn

        G4

        99 191

        Dorn

        G4

        99 193

        Hebezeug

        G4

        99 198

        Aufspannvorrichtung

         

        99 199

        Gegenhalter

        G4

        99 201

        Stützring

        P1

        Sonstiges Werkzeug

           

        587 250

        Magnetfußstativ

         

        587 312

        Sicherungsringzange

         

        587 316

        Gegenhalter

         

        587 318

        Abzieherplatte

         

        587 319

        Abzieher

         

        587 511

        Abzieher

         

        587 530

        Abzieher

         

        587 585

        Sicherungsringzange

         

        587 586

        Hülse

         

        587 600

        Hülse

         


         

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        GRS890

        05:03-03

        Ausgabe 1 de


         

        Funktions- und Arbeitsbeschreibung


         

        1 586 862

        © Scania CV AB 1996-XX


         

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        GRS890

        Allgemeines

        • GRS890 ist ein 12-Gang-Getriebe mit kleinen Schaltstufen.

        • Das GRS890 ist aus dem GRS900 entwickelt worden, es hat jedoch keinen Kriechgang.


           

          Die Unterschiede befinden sich an der Hauptwelle: Das GRS900 hat ein Zahnrad mit Nadellager für den Kriech- gang, das GRS890 dahingegen hat nur eine Distanzhülse. Siehe die folgenden Abbildungen.

        • Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb ist der niedrige Split beim Rückwärtsfahren gesperrt. Dies geschieht auf elektri- schem Weg.


       

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      GRS900


       

      102141

       

      GRS890


       

      Die obigen Abbildungen zeigen, was die Hauptwelle im Getriebe GRS900 von der im GRS890 unterscheidet. Ansonsten sind die Getriebe nahezu identisch; siehe unsere Ersatzteilkata- loge.


       

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      Elektroanlage

  • Die Elektrischen Anlagen des GRS890 und GRS900 sind bei Fahrzeugen mit Hinterrad- antrieb identisch.

  • Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb mit GRS890 wird der niedrige Split im Rück-

    image

    wärtsgang auf elektrischem Weg verhindert. 55


     

    Dadurch soll das Verteilergetriebe vor einem zu großen Eingangsdrehmoment geschützt werden.

    Das funktioniert folgendermaßen:

    Ein Schalter im Schaltgehäuse registriert, wenn der Rückwärtsgang eingelegt wird. Der Schalter verbindet dann den Steuerkreis an einem Relais mit Masse. Das Relais spricht an und unterbricht die eventuelle Spannungsversorgung zum Magnetventil für hohen/niedrigen Split. Das Magnetventil wird dadurch in seine Ruhelage gestellt: hohen Split.

    Das obengenannte gilt nur für das GRS890 in Verbindung mit Allradantrieb.


     

    58 56


     

    57


     

    102140

     

    Einzelteile im Schaltgehäuse vom GRS890

    1. Schalter

    2. Verschlußschraube

    3. Dichtung

    4. Stößel


     

    Literaturhinweise

  • Wartung: Siehe GRS900 in 00:03-07.

  • Funktionsbeschreibung (GRS900): 05:03-01.

  • Arbeitsbeschreibung (GRS900): 05:03-02.

  • Funktions- und Arbeitsbeschreibung für Planetengetriebeteil (GRS900): 05:04-01.

  • Manuelle Getriebe, Ausbau und Einbau: 05:00-01.

  • Verbindungsplan, Fahrzeuge, die nur Hinterradantrieb haben: 16:04-23

  • Verbindungsplan, Fahrzeuge mit Allradantrieb: 16:04-26.


     

    05:03-03 de © Scania CV AB 1996 3


     

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    Ausgabe 01 de


     

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    GRS920

    GRS920


     

    GRS920


     

    Allgemeines

    Das Getriebe GRS920 ist für die hohen Drehmomente moderner Motoren ausgelegt.

    Das Getriebe GRS900 unterscheidet sich vom Getriebe GRS920 durch die unterschiedlich und aus verschiedenem Material gefertigten Gangräder des 1., 2. und 3. Gangs. Außerdem wurde der Flüssigkeits-Ölkühler durch einen Luft-Ölkühler ersetzt.


     

    Literatur-Hinweise

    • Funktionsbeschreibung (GRS900): 05:03-01

    • Arbeitsvorgänge (GRS900): 05:03-02

    • Funktions- und Arbeitsbeschreibung Planetenradsatz (GRS900): 05:04-01

    • Ölkühler, Getriebe: 05:00-05

    • Schaltgetriebe, Aus- und Einbau: 05.00-01


       

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      Ausgabe 1 de


       

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      Getriebe GR/GRH/GRS/GRSH900

      Planetengetriebeteil


       

      Funktions- und Arbeitsbeschreibung

      Inhalt

      Funktionsbeschreibung 3

      Arbeitsbeschreibung Ausbau 7

      Zerlegen 13

      Austausch von Lager und Dichtring 21

      Zusammenbau 25

      Einbau des Planetengetriebe 37

      Elektrische Komponenten 45

      Daten 51

      Spezialwerkzeug 52

      Funktionsbeschreibung


       

      Einleitung

      Das Planetengetriebe hat zwei Gänge und ist mit dem rückwärtigen Teil des Hauptgetriebes verbunden. Sowohl der hohe als auch der niedrige Gang ist synchronisiert.

      Das Planetengetriebe besteht aus einem verschiebbaren Hohlrad mit inwendigen Zähnen und Kupplungszähnen, einem auf der Hauptwelle im Hauptgetriebe befestigten Sonnenrad sowie fünf Planetenrädern zwischen Hohlrad und Sonnenrad. Die Planetenräder sind in der Abtriebswelle gelagert, die gleichzeitig als Planetenradträger dient.


       


       

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      Planetengetriebe, Hauptkomponenten


       

      1. Abtriebswelle, Hauptgetriebe

      2. Synchronkegel hoch

      3. Hohlrad

      4. Planetenrad (5 St.)

      5. Schaltgabel

      6. Synchronkegel niedrig

      7. Abtriebswelle, Planetengetriebe

      8. Sperrkegel

      9. Sonnenrad

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        Range niedrig

        Beim Fahren im niedrigen Geschwindigkeitsbe- reich treibt das Sonnenrad die Planetenräder an. Das stillstehende Hohlrad ist durch eine feste Kupplungsscheibe mit dem Planetengehäuse verblockt. Da sich das Hohlrad nicht bewegt, werden die Planetenräder und der Planetenrad- träger gezwungen, mit der Abtriebswelle umzu- laufen, wodurch ein Herunterschalten erreicht wird.


         

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        Range hoch

        Beim Fahren im hohen Geschwindigkeitsbe- reich ist das Hohlrad über den Synchronkegel mit dem Sonnenrad verblockt. Der Synchronke- gel sitzt durch einen Keilnutenverband am Son- nenrad fest. Dabei rotiert das Planetengetriebe als Ganzes und es wird nicht heruntergeschaltet.


         

        Synchronisierung

        Das Planetengetriebe ist mit einer kegelförmi- gen Synchronisierungsvorrichtung versehen, die im Prinzip dieselbe Aufgabe hat wie beim Hauptgetriebe, das heißt, die Abtriebswelle des Hauptgetriebes auf die gleiche Drehzahl wie die Abtriebswelle des Planetengetriebes zu brin- gen, wenn man zwischen hohem und niedrigem Geschwindigkeitsbereich umschaltet (Range hoch bzw. Range niedrig).

        Die Synchronisierungsvorrichtung besteht aus zwei Sperrkegeln, zwei Synchronkegeln sowie dem Hohlrad, das als Schaltmuffe dient. Der eine Synchronkegel sitzt auf dem Sonnenrad fest, der andere in einer am Planetengehäuse befestigten Kupplungsscheibe. Im Hohlrad befinden sich 12 federbelastete Sperrkugeln, sechs auf jeder Seite, deren Aufgabe es ist, die Kegel zu Beginn der Synchronisierung in Ein- griff zu bringen.

        Die Sperrkegel können sich im Hohlrad nur um eine halbe Zahnbreite in einer Richtung bewe- gen und führen daher die gleiche Arbeit aus wie die Sperrkegel in der Synchronisierung des Hauptgetriebes. Auch die Reibflächen des Sperrkegels und des Synchronkegels sind gleich ausgeführt wie beim Hauptgetriebe.

        Das Hohlrad schließlich dient gleichzeitig als Schaltmuffe. Es hat auf beiden Seiten Kupp- lungszähne zum Eingriff in den jeweiligen Syn- chronkegel. (Die Funktion der Synchronisierung ist im entsprechenden Abschnitt des Hauptge- triebes beschrieben.)


         

        Betätigung

        Beim Schalten wird das Hohlrad mit Hilfe von zwei diametral angebrachten Stellzylindern verschoben. Die Schaltwellen der Stellzylin- der sind durch einen Hebel miteinander ver- bunden. Im momentlosen Zustand wird der Gang von zwei auf den Hebel einwirkenden Sperren festgehalten.

        Die Zylinder werden nur bei Freilage des Haupt- getriebes beaufschlagt.


         

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        1. Hohlrad

        2. Sperrkegel

        3. Synchronkegel

        4. Sperrkugel


       

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      1. Hohlrad

      2. Hebel

      3. Schaltwelle

      4. Stellzylinder

      Arbeitsbeschreibung


       

      Ausbau

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      87 596 Gleithammer

      98 257 Stützdorn

      98 575 Stützdorn

      1. 765 Nuthülse

      2. 074 Schlagdorn

      99 167 Hebezeug

      99 193 Hebezeug

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      99 198 Aufspannvorrichtung Sonstiges Werkzeug

      587 511 Abzieher

      587 586 Hülse


       

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      Sämtliche Planetengetriebe

      1. Hebezeug 99 193 anbringen.


         

        4 Schrauben M10x25 verwenden.


         

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      2. Kupplungszylinder und den Deckel für Nebenantrieb(e) entfernen und die Auf- spannvorrichtung 99 198 anbringen.


         

        Getriebe in Universalstativ setzen, mit dem Planetengetriebe nach oben.


         

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      3. Ringmutter für den Endmitnehmer lockern, aber nicht entfernen. Hülse 98 765 verwen- den.


         

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      4. Stellzylinder mit 4/2-Ventil lockern und verdrehen, um an die Befestigungsschrau- ben unterhalb heranzukommen.


         

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      5. Befestigungsschrauben (13 St.) entfernen.

        Planetengetriebe mit Retarder (Retarder ausgebaut)

      6. Pumpe für die 2-Kreissteuerung (oder Pumpe und Nebenantrieb) entfernen.

        Befestigungsschrauben entfernen.

        Hinweis! Entfernen Sie auch die Schrauben an den Stellen, wo der Retarder und die Pumpe für die 2-Kreissteuerung sitzen sollen.


         

      7. Schrauben für die Zahnradwelle zum Zwi- schenrad entfernen.


         

      8. Zwischenradwelle entfernen. Gleithammer 87 596 und eine M12x1,25-Schraube mit aufgeschweißter Unterlagscheibe verwen- den.

        05_4921

         

        Hinweis! Heben Sie die Unterlagscheibe und die Paßscheiben auf.


         

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        5:4920

         

        05_5021

         

        87 596


         

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      9. Zahnrad und Lager durch die Retarderöff- nung herausnehmen.


         

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        5:4922

         

      10. Die 2 Sicherungsschrauben der Führungs- stifte entfernen. Den dritten Führungsstift kann man beim Ausbau des Planetengetrie- bes entfernen.


         

        Planetengetriebe ohne Retarder

      11. Die 3 Sicherungsschrauben der Führungs- stifte entfernen.


         

        Führungsstifte mit Schlagdorn 99 074 her- ausziehen.


         

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        Sämtliche Planetengetriebe

      12. Hebezeug 99 167 anbringen und das Plane- tengetriebe herausheben.


         


         

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      13. Sonnenrad und Synchronkegel ausbauen:


         

        1. Ringmutter entfernen, bei Planetenge- triebe ohne Retarder mit Nuthülse 98 765.


           

          Bei Planetengetriebe mit Retarder die Hülse 587 586 verwenden.


           

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        2. Stützdorn 98 257 an Wellenende anbrin- gen.


           

          Abzieher 587 511 anbringen.


           

          Synchronkegel und Sonnenrad herauszie- hen.


           

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      14. Paßscheibe und/oder Distanzring entfernen.

      Zerlegen


       

      Spezialwerkzeug


       

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      image

      Nummer Bezeichnung

      98 322 Hebezeug

      98 450 Schaft

      1. 575 Dorn

      2. 074 Schlagdorn

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      99 134 Dorn Sonstiges Werkzeug

      587 316 Abzieher

      587 428 Abzieher

      587 432 Abzieherplatte

      587 438 Abzieher

      587 529 Abzieher

      587 530 Gegenhalter


       

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      1. Entfernen:

        Steuerventil für Range, 1

        Schaltzylinder, und 3

        Drehzahlgeber für Geschwindigkeitsmesser

        und Überdrehschutz 5.


         

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      2. Kolben entfernen.


         

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      3. Schaltzapfen entfernen.


         

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      4. Planetengetriebe auf Presse heben.

      5. Hebezeug 99 167 entfernen.

      6. Ringmutter und Mitnehmer entfernen.

        Hinweis! Markieren Sie zuerst die Lage des Mitnehmers an der Abtriebswelle.


         

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      7. Abtriebswelle aus dem Lagergehäuse pres- sen.

        Ein Brett als Stoßschutz unterlegen. Wellen- ende mit Dorn 98 575 schützen.

        Hinweis! Achten Sie darauf, daß die Klötze nur das Gehäuse stützen.

      8. Lagergehäuse herausheben.


         

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      9. Sperrbolzen für Gabelposition und Gabel- zapfen an den beiden Schaltzylindern ent- fernen.


         

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      10. Schaltgabel entfernen. Schaltwellen und Zwischenstücke für die Schaltzylinder ent- fernen.


         

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      11. Kupplungsscheibe und Sperrkegel für nied- rigen Bereich entfernen.


         

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      12. Hebezeug 98 322 und Ringmutter anbrin- gen, umdrehen und etwas anheben.


         

        Sperrkegel für den hohen Bereich entfernen und das Hohlrad durch Drehen und Drücken nach unten entfernen. Planetengetriebe auf die Werkbank stellen.

        Planetengetriebe ohne Retarder

      13. Gezahntes Rad vorsichtig herausziehen. Abzieher 587 428 und 587 432 verwenden.


         

        Planetengetriebe mit Retarder

      14. Zahnrad abziehen.


         

        Abzieher 587 438 und 98 575 verwenden.

        Hinweis! Achtung auf die Zacken des Zahnra- des, falls dieses nicht ausgetauscht werden soll.


         

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        05_4929

         

      15. Einen der Zacken umbiegen.


         

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        587438


         

        05_4927

         

        98575

      16. Zahnrad abziehen.


         

        Schlagdorn 99 074 und Schweißstange mit einer auf der Stellschraube festgeschweiß- ten Mutter verwenden.


         

      17. Messingbuchsen entfernen.


         

      18. Sicherungsring und Synchronkegel von der Kupplungsscheibe abnehmen.


         

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        05_4930

         

        99 074


         


         

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        1. Synchronkegel

        2. Kupplungsscheibe

        3. Sicherungsring


           

      19. Blattfedern und Kugeln auf beiden Seiten des Hohlrads entfernen.


       

      Blattfedern mit einer Rohrzange zusammen- drücken.


       

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      1. Blattfeder

      2. Sperrstift

      3. Hohlrad


       

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      1. Sicherungsschrauben entfernen.


         

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      2. Planetengetriebe auf Dorn 99 134 und Stütze (Höhe = 70 mm) stellen.


         

        Planetenradwellen in der Presse mit Schaft 98 450 auspressen.


         

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      3. Planetenzahnräder und Scheiben einzeln herausnehmen und der Reihe nach auf einen Tisch legen.


         

        Hinweis! Die Lagerrollen sitzen lose im Lager- deckel.


         

        Ober- und Unterseite der Planetenzahnrä- der kennzeichnen.

        Planetengetriebe mit Retarder


         

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        Ausbau der Rollenlager vom Planetenradträger

        (gilt auch für Voith-115-Retarder)

      4. Sicherungsring des Rollenlagers entfernen.


         


         

      5. Rollenlager entfernen.


         

        Abzieher 587 316 und Gegenhalter 587 530 verwenden.


         

        Zwischenrad Retarder

      6. Lageraußenbahnen abziehen.


       

      Abzieher 587 316 und Gegenhalter 587 529 verwenden.


       

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      05_4931

       

      587316


       

      05_4932

       

      587530


       

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      587316


       

      05_4923

       

      587529

      Austausch von Lager und Dichtring im Lagergehäuse


       

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      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      87 596 Schlagdorn

      87 932 Dorn

      1. 450 Schaft

      2. 191 Dorn

      99 192 Dorn


       

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      Sonstiges Werkzeug

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      587 585 Sicherungsringzange


       

      1. Sicherungsring mit Sicherungsringzange 587 585 entfernen.


         

      2. Distanzring entfernen. image

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      3. Paßscheiben entfernen.


         

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      4. Gehäuse umdrehen und den Sicherungsring mit Schlagdorn 87 596 entfernen.


         

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      5. Lager mit Dorn 99 191 und Schaft 98 450 austreiben.


         

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      6. Lippe des neuen Dichtrings einfetten und mit Dorn 99 192 und Dorn 87 932 aufpres- sen.


         

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      7. Gehäuse umdrehen und das Lager mit umgedrehtem Dorn 99 192 und Dorn 87 932 einpressen.

        Hinweis! Achten Sie darauf, daß das Lager von Anfang an gerade kommt. Andernfalls kann sich das Aluminiumgehäuse durch Scherung verfor- men.


         

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      8. Soviele Paßscheiben unter dem Distanzring anbringen, daß das Spiel gleich Null wird,

        d.h. daß der Sicherungsring gerade in die Nut geht.


         

        Paßscheiben gibt es in drei Dicken: 0,25; 0,30 und 0,40 mm.


         

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      9. Sicherungsring mit der Sicherungsring- zange 587 585 anbringen. Achten Sie dar- auf, daß der Ring vollständig in die Nut geht.

      Zusammenbau


       

      Spezialwerkzeug


       

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      image

      Nummer Bezeichnung

      87 596 Schlagdorn

      87 932 Dorn

      98 075 Meßuhr

      1. 450 Schaft

        99 005-1 Dorn

        99 005-4 Dorn

      2. 136 Rohrdorn

      99 141 Stützring

      99 167 Hebezeug

      99 191 Dorn

      99 192 Dorn

      99 221 Dorn

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      99 230 Preßdorn Sonstiges Werkzeug

      587 250 Magnetfußstativ


       

      Planetengetriebe mit Retarder


       

      Einpressen von Rollenlagern in den Planetenradträger

      (gilt auch für Voith-115-Retarder)

      05_4933

       

      1. Neues Rollenlager einpressen.


         

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        98450


         

        Rohrdorn 99 136 und Stützring 99 141 als

         

        99141

        Gegenhalter verwenden.


         

        Mit Dorn 99 221 und Schaft 98 450 pressen.


         

        99221

        99136


         

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      2. Sicherungsring für Rollenlager anbringen.


         

        05_4931

         

        Sämtliche Planetengetriebe

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        Die Nadellager jedes Planetenrads besteht aus zwei Reihen von Nadeln. Die Lager werden in einem inneren und einem äußeren Papprohr geliefert, die beim Einbau der Lager als Werk- zeug dienen können.


         

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      3. Einen Satz Nadellager mit Hilfe des Ver- packungsrohrs in das Planetenrad einschie- ben. Scheiben einölen. Eine Scheibe auf jeder Seite des Planetenrads.

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      4. Planetenradträger auf den Rohrdorn 99 136 und den Stützring 99 141 stellen, mit Schei- ben von mehr als 5 mm Dicke als Distanz- stück.


         

        Planetenräder entsprechend zuvor ange- brachter Markierung einsetzen.


         

        Mit Schaft 98 450 einpressen.


         

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      5. Sicherungsschrauben anbringen. Anzugsmoment 9,5 Nm.


         

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        Planetengetriebe ohne Retarder

      6. Zahnrad mit Dorn 99 005-1 und 99 005-4 aufpressen.


         

        Kontrollieren, daß die Ausdrehung 9 mm tief ist.

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        Planetengetriebe mit Retarder

      7. Zahnrad mit Dorn 99 230 aufpressen.


       

      05_4936

       

      99230


       

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      Modifizierung des älteren Dorns 99 230:


       

      100

       

      1 mm tief und mit ca. 100 mm Durchmesser laut Abbildung ausdrehen.


       

      05_4937

       

      1


       

      Sämtliche Planetengetriebe

      1. Synchronkegel in Scheibe einsetzen und den Sicherungsring anbringen.

        Die Abbildung zeigt, wie die Kupplungs- scheibe zu drehen ist.


         


         

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        1. Synchronkegel

        2. Kupplungsscheibe

        3. Sicherungsring


           

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      2. Messingbuchsen und Sicherungsringe anbringen. Letztere müssen auf derselben Seite wie der Synchronkegel sitzen.


         

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      3. Kugeln einlegen und die Blattfedern auf beiden Seiten des Hohlrads anbringen.


         

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      4. Blattfedern mit einer Rohrzange zusammen- drücken und den Sperrstift anbringen.

        Planetengetriebe mit Retarder

      5. Sperrkegel und die zusammengebaute Kupplungsscheibe in den Planetenradträger einsetzen.

      6. Zahnrad auf den Planetenradträger legen. Keilverzahnung einpassen, Zahnrad mit dem Kunststoffhammer einklopfen, mit Dorn 87 932 festpressen.

        Hinweis! Achten Sie darauf, das Zahnrad nicht zu beschädigen.


         

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        05_4938

         

        87 932


         

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        Sämtliche Planetengetriebe

      7. Hohlrad mit der bearbeiteten Nut für die Schaltzapfen nach oben stellen.


         

        Abtriebswelle und Sperrkegel einsetzen.


         

        Darauf achten, daß die Nuten auf der Außenseite des Sperrkegels genau gegen- über den Sperrkugeln zu liegen kommen.

        Hinweis! Die Abstände zwischen den Nuten sind verschieden.


         

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        Planetengetriebe ohne Retarder

      8. Sperrkegel auf dem Hohlrad anbringen.

      9. Kupplungsscheibe für niedrigen Bereich mit dem Synchronkegel nach unten einsetzen.

        Planetengetriebe mit Retarder

      10. Lageraußenringe auf das Zwischenrad auf- pressen.


         

        Dorn 99 191 und Schaft 98 450 verwenden.


         

      11. Hülse für Zahnradwelle aus dem Lagerge- häuse klopfen.


         

        Schaft 98 450 verwenden.


         

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        05_4941

         

      12. Lager auf Zahnrad plazieren. Ursprüngliche Unterleg- und Paßscheiben auf die Zahnrad- welle stecken.


         

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        98 450


         

        05_4939

         

        99 191


         

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        05_4940

         

        98 450


         

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      13. Zahnrad und Hülse auf die Welle stecken.


         

        Mit Preßdruck von 30 - 40 kN

        05_4942

         

        (3 - 4 Tonnen) zusammendrücken.


         

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      14. Zahnrad um einige Umdrehungen drehen, Meßuhr 98 075 und Magnetfußstativ

        587 250 anbringen. Rad am gleichen Punkt messen, mit Filzschreiber markieren.


         

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      15. Zahnrad hin und her drehen und gleichzeitig in axialer Richtung drücken.


         

        Rad nach unten drücken und Meßuhr auf Null stellen.


         

        05_4944

         

        Dann das Rad hochheben und vor und zurück drehen. Meßuhr ablesen.


         

        Das richtige Spiel beträgt 0,02 - 0,07 mm.


         

        Es gibt Passcheiben mit den folgenden Stär- ken: 0,25 mm, 0,30 mm und 0,40 mm.

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        05_4943

         

        98 075

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        587 250

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        Sämtliche Planetengetriebe

      16. Schaltgabel auf den Platz setzen, Schaltwel- len mit der Nut für die Schaltgabel nach innen gekehrt und die Zwischenstücke ins Lagergehäuse einsetzen.


         

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      17. Lagergehäuse in die richtige Lage zum Füh- rungstiftloch der Kupplungsscheibe brin- gen.

      18. Lagergehäuse mit dem Lager mit Dorn 99 005-1 oder mit 99 190 und 99 191 auf die Abtriebswelle pressen.


         

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      19. Schaltzapfen anbringen.


         

        Neue Schrauben und Sicherungsflüssigkeit 561 200 verwenden.


         

        Anzugsmoment 63 Nm.


         

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      20. Endmitnehmer entsprechend früherer Mar- kierung und Ringmutter anbringen.


         

        Mutter von Hand festziehen.


         

      21. Hebezeug 99 167 anbringen. image

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      22. Sperrbolzen für Gabelposition und die Gabelzapfen an den beiden Schaltzylindern einsetzen.


         

        Anzugsmoment 40 Nm.

        Achtung! Neue O-Ringe anbringen.

      23. Drehzahlgeber für Überdrehschutz und Geschwindigkeitsmesser anbringen.


         

        Anzugsmoment 40 Nm.


         

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      24. Kolben für die Schaltzylinder anbringen. Anzugsmoment 25 Nm.


         

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      25. Zylinder für hohen und niedrigen Bereich anbringen, aber die Schrauben für den mit 4/2-Ventil nicht festziehen.


         

        Anzugsmoment 25 Nm.

      26. Steuerventil mit neuer Dichtung oder neuen O-Ringen zwischen Ventil und Stellzylinder einbauen.


       

      Anzugsmoment 9,5 Nm.

      Anbau des Planetengetrie- bes am Getriebegehäuse


       

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung

      87 075 Adapter

      87 095 Führungsstifte

      98 450 Schaft

      1. 765 Nuthülse

      2. 003 Hydraulikzylinder

      99 004 Hydraulikpumpe

      99 005-1 Dorn

      99 006 Spindel

      99 040 Adapter

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      99 167 Hebezeug


       

      1. Distanzring auf die Hauptwelle des Getrie- bes setzen und den Synchronkegel darauf- setzen.

      2. Abstand A messen und die notwendige Anzahl Paßscheiben anbringen.

        A = 108,8 - 109,2 mm


         

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      3. Adapter 99 040 am Wellenende anbringen.


         

        Sonnenrad in die Keilverzahnung der Hauptwelle einpassen.


         

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      4. Sonnenrad mit dem Hydraulikwerkzeug laut Abbildung und mit der Hydraulikpumpe

        99 004 (oder dem Aufzieher 87 074) auf- pressen.


         

        Gegen Ende des Aufpressens sind der Syn- chronkegel und das Sonnenrad ineinander einzupassen.


         

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      5. Zwei Gänge einlegen.


         

        Eine neue Ringmutter anbringen und mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.


         

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      6. Hülse 98 765 für Planetengetriebe ohne Retarder oder Hülse 587 586 für Planeten- getriebe mit Retarder verwenden.


         

        Anzugsmoment 400 Nm.


         

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      7. Mutter stauchen.


         

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      8. Die beiden Führungsstifte 87 095 einstek- ken.

      9. Dichtung anbringen.


         

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        Planetengetriebe mit Retarder

        05_5523

         

      10. Dichtung und Ölrohr anbringen. Einen ecki- gen Führungsstift auf der linken Seite (der Retarderseite) einsetzen.


         

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        Sämtliche Planetengetriebe

      11. Hohlrad nach unten ziehen (falls notwen- dig).


         

        Sperrkegel in die richtige Lage bringen.


         

        Darauf achten, daß die Nuten auf der Außenseite des Sperrkegels genau gegen- über den Sperrkugeln zu liegen kommen.

        Hinweis! Die Abstände zwischen den Nuten sind verschieden.


         

      12. Planetenteil absenken. Führungsstifte entfernen.


         

        Planetengetriebe mit Retarder

      13. Beim Absenken des Planetengetriebes ist das Ölrohr auf dem Boden des Getriebege- häuses in das Lagergehäuse einzupassen.


         

        Die 2 Führungsstifte mit neuen O-Ringen einsetzen.

        Sicherungsschrauben der Führungsstifte anbringen.


         

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        05_5022

         

      14. Die Befestigungsschrauben (13 St.) auch an den Stellen anbringen, wo der Retarder und die Pumpe für die 2-Kreissteuerung sitzen sollen.


         

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        05_4946

         

        99167


         

      15. Hülse für die Zahnradwelle ins Lagerge- häuse einsetzen.


         

        Schaft 98 450 verwenden.


         

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        5:4922

         

      16. Zwischenrad durch die Retarderöffnung einführen und die Zahnradwelle mit Unter- leg- und Paßscheiben anbringen.


         

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      17. Schrauben ansetzen und festziehen. Anzugsmoment 39 Nm.

        5:4920

         

        Abdeckung oder Pumpe für 2-Kreissteue- rung anbringen.

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        05_4948

         

        98 450

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        Planetengetriebe ohne Retarder

      18. Die 13 Schrauben ansetzen, auf richtige Lage der Dichtung achten. Schrauben nicht festziehen.

      19. Führungstifte (3 St.) mit neuen O-Ringen einsetzen.


         

        Mit Dorn einschlagen.


         

        Neue Sicherungsschrauben für die Füh- rungsstifte anbringen.


         

        Hebezeug 99 167 entfernen.


         

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        Sämtliche Planetengetriebe

      20. Befestigungsschrauben festziehen. Anzugsmoment 50 Nm.

        Den rechten Schaltzylinder in die richtige Lage bringen und die Schrauben festziehen.


         

        Anzugsmoment 25 Nm.


         

        Das Anzugsmoment für die Sicherungs- schrauben der Führungsstifte beträgt

        25 Nm.


         

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      21. Ringmutter festziehen. Nuthülse 98 765 verwenden. Anzugsmoment 600 Nm.


       

      Anziehen durch Messen

      Zuerst die Mutter mit Drehmomentsteckschlüs- sel auf 300 Nm festziehen.

      Nuthülse 98 765 verwenden.

      Hülse und Mitnehmer laut Abbildung markieren und dann um weitere 11 mm anziehen, um

      600 Nm zu erreichen.


       

      22 Mutter stauchen.


       

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      A = 11 mm

      Elektrische Komponenten


       

      Tachometergeber

      Der Geber befindet sich im Planetengetriebege- häuse und erhält Impulse von einem 10zteiligen Zahnrad auf der Abtriebswelle. Das gleiche Rad dient auch als Frequenzgeber des Überdreh- schutzes.

      Eine Nachstellung des Gebers erübrigt sich; er ist mit einer unverlierbaren 1,2 mm dicken Scheibe versehen. Bei Verdacht auf Fehler am Zahnrad nimmt man eine Kontrolle laut Punkt 3 im Abschnitt ”Überdrehschutz” vor.

      Im übrigen wird auf die Gruppe 16 des Werk- statthandbuchs in bezug auf Fahrtschreiber und Geschwindigkeitsmesser verwiesen.


       

      Überdrehschutz


       

      Beschreibung

      Der Überdrehschutz hat die Aufgabe, ein Her- unterschalten in den niedrigen Rangebereich bei zu hoher Geschwindigkeit (über 30 km/h) zu verhindern.

      Der Schutz besteht aus einem Frequenzgeber und einem Überdrehschutz. Der Frequenzgeber erhält Impulse von einem zehnteiligen Zahnrad auf der Abtriebswelle des Getriebes.

      Unter dem Frequenzgeber muß sich eine 1,0 mm dicke Stahlscheibe befinden.


       

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      1. Geschwindigkeitsgeber

      2. Drehzahlgeberfür Überdrehschutz


       


       

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      Geschwindigkeitsgeber


       

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      Drehzahlgeber für Überdrehschutz

      Der Überdrehschutz sitzt auf dem Relaisplatz E8 des Armaturenbretts. Er verhindert das Ein- legen eines niedrigen Gangs bei zu hoher Geschwindigkeit, aber auch bei folgenden Feh- lern im Geberkreis:

      1. Masseschluß an einem oder beiden Geber- eingängen.

      2. Kurzschluß zur Batteriespannung an einem oder beiden Gebereingängen.

      3. Unterbrechung des Geberkreises.

      Hinweis! Um bei Fehlern am Überdrehschutz oder Frequenzgeberkreis einen Notfahrbetrieb zu ermöglichen, kann man den Überdrehschutz durch ein Standardrelais (Art. Nr. 243 460) ersetzen. In diesem Fall funktioniert der Über- drehschutz nicht.

      Kontrolle des Überdrehschutzes


       


       

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        1. Ausgangssignal ”Range-Position”

        2. Signalempfänger

        3. Drehzahlrelais Stromlaufplan, Überdrehschutz


       

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      Anschlußstifte des Überdrehschutzes


       

      1. Drehzahlgeberleitung 1

      2. Ausgang zum Magnetventil Range niedrig

      3. Drehzahlgeberleitung 2

      4. Speisespannung (15)

      5. Kein Anschluß

      6. Masse (31)

      7. Ausgangssignal ”Fahrgeschwindigkeit” an andere Systeme

      8. Eingang vom Range-Niedrig-Schalter am Schalt- hebel

      9. Ausgangssignal ”Range-Position”

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      1. Spannung zwischen Stift 9 und Masse mes- sen. Der Überdrehschutz muß montiert sein und der Zündschlüssel muß sich in Fahrstel- lung befinden.


         

        Bei niedriger Spannung ist der Geberkreis fehlerfrei.


         

        Bei Batteriespannung an Stift 9 sind Geber und Kabel wie folgt zu kontrollieren.


         

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      2. Speisespannung (Stift 4) und Masse (Stift 6) messen.


         

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      3. Umschaltpunkt durch Messung des Wider- stands zwischen Stift 2 und 8 kontrollieren.


       

      Fahrzeug mit dem Schaltartwähler auf Range hoch fahren, auf der Straße oder mit demontierter Kardanwelle.


       

      Bei Motordrehzahlen über 900 U/min muß der Widerstand hoch sein (Relais abgefal- len).


       

      Bei Motordrehzahlen unter 650 U/min muß der Widerstand niedrig sein (Relais angezo- gen).


       

      Der Umschaltpunkt von angezogenem auf abgefallenes Relais liegt bei einer Frequenz von 126 - 136 Hz mit einer Hysterese (Ver- zögerung) von 6 - 12 Hz.


       

      Bei Fehlern den Geberkreis kontrollieren oder den Überdrehschutz austauschen.

      Kontrolle von Geberkreis, Geberabstand und Zahnrad

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      Bei den Kontrollen ist der Überdrehschutz zu entfernen oder die Leitung zwischen Geber und Wächter zu unterbrechen.

      1. Widerstand über dem Geber messen, der richtige Wert beträgt 950 - 1150 Ohm. Bei Fehlern den Geber kontrollieren oder aus- tauschen.


         

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      2. Spannung zwischen Kontakthülse 1 und 3 im Sockel des Überdrehschutzes messen.


         

        Bei der Spannungsmessung muß die Kar- danwelle ausgebaut und der höchste Gang eingelegt sein und die Motordrehzahl 1500 U/min betragen.


         

        Führen Sie die Arbeit nach einer der folgen- den Alternativen aus.


         

        Alternative 1

        Spannung mit einem Oszilloskop und über einen Belastungswiderstand von 10 kOhm messen.

        Das Signal muß wie auf der nebenstehenden Abbildung aussehen.

        Die Spitzen-Spitzenspannung muß 25-70 V betragen.

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        Stellen Sie das Bild auf dem Oszilloskop so ein, daß zehn Zähne sichtbar werden. Jeder Zahn muß einen Impuls liefern, der innerhalb der Toleranz liegt. Kontrollieren Sie, daß das Zahn- rad nicht auf der Welle rutscht, indem Sie rasch die Motordrehzahl ändern. Bei Fehlern den Geber oder das Zahnrad austauschen.

        Alternative 2

        Spannung mit einem Multimeter (Werkzeug- nummer 587 423 oder 587 426) messen. Instru- ment auf Wechselspannung einstellen und ohne Belastungswiderstand messen. Die Spannung muß 5,9 - 10,5 V betragen.


         

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      3. Mechanische Kontrolle des Zahnrads.


       

      Abstand zwischen Geberfläche auf dem Pla- netengetriebegehäuse und den Zähnen des Rads kontrollieren. Richtiger Wert für sowohl den Frequenzgeber als auch den Geschwindigkeitsgeber ist 34,6 - 35,4 mm. Kontrollieren, daß das Zahnrad nicht auf der Welle rutscht.

      Daten


       

      Konushöhe, Range hoch, Maß ”a”, siehe Seite 37 ........................................... 108,8 - 109,2 mm


       

      Anzugsmomente


       

      Schrauben zur Sicherung von Planetenradwellen ......................................... 9,5 Nm


       

      Schrauben für Schaltwelle ............................................................................ 63 Nm + Sicherungs-

      flüssigkeit Sperrkolben ................................................................................................... 40 Nm

      Gabelzapfen .................................................................................................. 40 Nm


       

      Tachometergeber .......................................................................................... 40 Nm Drehzahlgeber für Überdrehschutz ............................................................... 40 Nm

      Schrauben für Kolben im Schaltzylinder ...................................................... 25 Nm


       

      Befestigungsschrauben für Schaltzylinder ................................................... 25 Nm


       

      Befestigungsschrauben für Steuerventil ....................................................... 9,5 Nm


       

      Ringmutter für Sonnenrad ............................................................................ 400 Nm + Sicherungs-

      flüssigkeit


       

      Befestigungsschrauben zum Getriebegehäuse 50 Nm Sicherungsschrauben für Führungstifte ........................................................ 25 Nm

      Ringmutter für Endmitnehmer ...................................................................... 600 Nm


       

      Sicherungsflüssigkeit Art.Nr. ....................................................................... 561 200


       

      Schraube für Zwischenradwelle ................................................................... 39 Nm

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      Spezialwerkzeug


       

      Nummer

      87 095

      Bezeichnung

      Führungsstifte

      Werkzeugtafel

      D4, G2

      87 596

      Schlagdorn

      D2

      87 932

      Dorn

      D3, G1

      98 075

      Meßuhr

      D2

      98 257

      Stützdorn

      AM2, G2

      98 322

      Hebezeug

      G2

      98 450

      Schaft

      R2, AD2, AM1

      98 575

      Stützdorn

      G2

      98 765

      Steckschlüsselaufsatz

      G2

      99 003

      Hydraulikzylinder

      H1

      99 004

      Hydraulikpumpe

      H1

      99 005-1

      Dorn

      H1

      99 005-4

      Dorn

      H1

      99 006

      Spindel

      H1

      99 040

      Adapter

      H1

      99 074

      Schlagdorn

      D1

      99 134

      Dorn

      R2

      99 136

      Rohrdorn

      P

      99 141

      Stützring

      P

      99 167

      Hebezeug

      G1

      99 191

      Dorn

      G4

      99 192

      Dorn

      G4

      99 193

      Hebezeug

      G4

      99 198

      Aufspannvorrichtung

      A

      99 221

      Dorn

      AD2

      99 230

      Preßdorn

      D2/AS2


       

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      Sonstiges Werkzeug

      587 250 Magnetfußstativ

      587 316 Abzieher

      587 428 Abzieher

      587 432 Abzieherplatte

      587 438 Abzieher

      587 511 Abzieher

      587 529 Gegenhalter

      587 530 Gegenhalter

      587 585 Sicherungsringzange

      587 586 Hülse


       

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      1 585 370

      05:05-02

      Ausgabe 1 de


       

      Opticruise


       

      Funktions- und Arbeitsbeschreibung


       

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      100 830

       

      © Scania CV AB 1995-10


       

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      Inhalt

      Allgemeines Opticruise in Kürze 3

      Einleitung 4

      Bedienelemente und Handhabung 6

      Funktionsbeschreibung Schalten 7

      Opticruise steuert den Motor über EDC 7

      Schaltvorgang, Beschreibung 8

      Motorbremsprogramm 9

      Anfahrgang, Programmierung 9

      Kickdown 9

      Zusatzbremssystem 9

      EDC-Geschwindigkeitsregler 10

      ABS/TC 10

      Nebenantrieb 10

      Konfiguration, Steuergerät 11

      Spannungsversorgung und Sicherungen 11

      Zusammenarbeit mit anderen Systemen 12

      Opticruise, Aufbau 14

      Warnsystem 16

      Fehlercodes Allgemeines 19

      Fehler, die keinen Fehlercode liefern 19

      Erläuterung neuer Begriffe 20

      Fehlercodeliste 19-52

      Elektroanlage Hinweise zu Schaltplänen 53

      Anordnung von elektrischen Komponenten ... 54-55 Signale des Steuergeräts 56-59

      Schaltartwähler 60

      Prüfprogramm 61-71

       

      Mechanische Arbeiten Allgemeines 73

      Einstell- und Reparaturanweisungen 73-76

      Explosionszeichnungen Komponenten am Getriebe 77-83

      Allgemeines


       

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      Opticruise in Kürze


       

      Opticruise ist ein System, mit dessen Hilfe ein herkömmliches manuelles Getriebe automa- tisch schalten kann. Die Kupplung wird nur beim Anfahren, Halten und Rangieren verwen- det.

      Ein Steuergerät erfaßt und verarbeitet Daten von Bedienungselementen, Gebern und angren- zenden Systemen, d.h. EDC, ABS/TC und ei- nem evtl. Zusatzbremssystem.

      Wenn geschaltet werden soll, sendet das Steu- ergerät einen Befehl an Magnetventile, die Druckluft an Luftzylinder freigeben. Die Luft- zylinder führen dann den verlangten Schaltvor- gang aus.

      Das Steuergerät hat ein eingebautes Warnsy- stem, dessen Fehlercodes entweder auf dem Display des Schaltanzeigers oder mit einem PC und dem Programm Scania Diagnos abgelesen werden können. Letzteres ermöglicht eine ra- schere Fehlersuche.

      Wegen der Forderung nach Informationsaus- tausch zwischen den Systemen ist Opticruise Voraussetzung, daß das Fahrzeug mit EDC und ABS/TC ausgerüstet ist.

      Beim Schaltvorgang wird die Motordrehzahl so geregelt, daß die Drehzahl von An- und Ab- triebswellen des Getriebes übereinstimmen un- ter Berücksichtigung jenes Gangs, der eingelegt werden soll. Erst danach wird der Schaltvor- gang abgeschlossen.

      Bei Bedarf wird die Abgasbremse verwendet, damit das Hochschalten schnell und sanft erfol- gen kann.

      Einleitung


       

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      Normal Steigung

      Scania Opticruise ist eine Schaltautomatik für manuelle Ge- triebe und ähnlich aufgebaut wie Scanias CAG-System, jedoch mit dem wesentlichen Unterschied, daß der Fahrer das Kupp- lungspedal nur beim Anfahren, Halten und Rangieren zu ver- wenden braucht.

      Das System kann automatisch und ohne Kupplung schalten, indem der Motor auf die mit dem einzulegenden Gang syn- chrone Drehzahl eingestellt wird. Das heißt, die Elektronik paßt die Drehzahl und das Drehmoment exakt an die vom Ge- triebe benötigten Werte an. Dadurch erfolgt der Schaltvorgang immer weich und genau, was die Lebensdauer des gesamten Antriebsstrangs verlängert.

      Opticruise setzt voraus, daß der Motor mit EDC ausgerüstet ist. Bei einer mechanischen Einspritzpumpe wäre es unmög- lich, den Motor mit der Geschwindigkeit und Präzision zu steuern, die für die einwandfreie Funktion von Opticruise er- forderlich ist. Opticruise setzt außerdem voraus, daß das Fahr- zeug mit ABS/TC ausgerüstet ist, um auch dann den richtigen Gang einlegen zu können, wenn die Antriebsräder auf glatter Straße durchdrehen.

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      Mit Opticruise kann der Fahrer zwischen manuellem und auto- matischem Schalten wählen. Bei manueller Schaltart wählt der Fahrer selbst den Gang und den Schaltpunkt (Fahrgeschwin- digkeit und/oder Motordrehzahl). Das Steuergerät berechnet, ob der Schaltvorgang ohne Verwendung der Kupplung mög- lich ist. Falls ja, wird sofort geschaltet, wenn der Fahrer den Schaltartwähler zur Seite hin antippt. Andernfalls muß er das Kupplungspedal niederdrücken, um zu schalten.

      Bei automatischer Schaltart berechnet das Steuergerät den ge- eigneten Gang und führt anschließend den Schaltvorgang durch. Der Schaltvorgang erfolgt immer, ohne daß der Fahrer die Kupplung betätigen muß. Ist der EDC-Geschwindigkeits- regler eingeschaltet, erfolgt der Schaltvorgang automatisch, ohne daß der Regler ausgeschaltet wird - und zwar bis die Ge- schwindigkeit so niedrig ist, daß man von Anhalten oder Ran- gieren sprechen kann. Dann muß die Kupplung verwendet werden.

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      Neben dem Schaltartwähler und dessen verschiedenen Stellun- gen kann der Fahrer zwischen zwei Fahrprogrammen wählen. Dazu dient ein Programmwähler unter dem Schaltartwähler mit dem man zwischen Normal- und Steigungsprogramm (für Steigungen über 5 %).

      Das Steuergerät ändert die Schaltpunkte je nach Stellung des Programmwählers. Beim Fahren in der Steigungsstellung wer- den die Schaltvorgänge schneller durchgeführt als im Normal- programm. Um die Motordrehzahl beim Hochschalten rasch zu verringern, kann auch die Abgasbremse verwendet werden.

      Opticruise hat wie das ältere CAG-System einen wählbaren Anfahrgang, der in einem Speicher des Steuergeräts vorpro- grammiert ist. Der Fahrer kann selbst auf einfache Weise den Anfahrgang an das durchschnittliche Gewicht des Lastzugs anpassen. Außerdem kann er zwischenzeitlich einen anderen Anfahrgang als den im Speicher vorprogrammierten wählen. Das alles wird im Fahrerhandbuch beschrieben.

      CLU MODE

       

      Das Steuergerät hat ein eingebautes Warnsystem. Dadurch konnten wir auch die Unannehmlichkeiten bei einem Fehler vermindern. Opticruise hat zwei eingebaute Notfahrprogram- me. Das erste, ”clutch mode” spricht bei leichteren Fehlern an, und der Fahrer muß dann bei jedem Schaltvorgang das Kupp- lungspedal betätigen, doch wählt Opticruise wie gewohnt je- den Gang vor (falls der Schaltartwähler auf Automatik steht). In diesem Fall funktioniert Opticruise gleich wie das CAG- System von Scania.


       

      LIMPHOME

       

      Bei ernsteren Fehlern muß der Fahrer das sogenannte Limp- Home-Programm1 aktivieren. Er kann dann zur Werkstatt fah-

      ren, auch wenn z.B. ein Geber defekt sein sollte. Das heißt, das Fahrzeug ist weiterhin brauchbar, auch wenn einem das Not- fahrprogramm mit seiner manuellen Druckluftschaltung pri- mitiv vorkommt.

      Opticruise arbeitet mit den Bremskräften des Dieselmotors, der Abgasbremse und dem Scania Retarder zusammen, falls das Fahrzeug einen solchen hat. Das verringert den Verschleiß der Bremsen und damit auch die Betriebskosten. Außerdem wird der gesamte Antriebsstrang wesentlich weniger bean- sprucht, da die Kraft weicher und schonender übertragen wird als bei Fahrzeugen mit manuellem Getriebe.

      Doch der größte Vorteil, nicht zuletzt vom wirtschaftlichen Standpunkt, ist der verbesserte Fahrkomfort. Opticruise er- laubt es dem Fahrer, länger konzentriert zu bleiben als mit ei- nem manuell geschalteten Fahrzeug. Das wirkt sich sowohl auf die Betriebskosten als auch auf die Verkehrssicherheit günstig aus.


       

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      1. Limp home ist englisch und bedeutet ”nach Hause humpeln”.

      Bedienelemente und Handhabung


       

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      Die obige Abbildung zeigt die Bedienelemente für Opticruise. Auch das Kupplungspedal, der EDC-Geschwindigkeitsregler und das Steuer- gerät der Zusatzbremse beeinflussen das Sy- stem.

      Die Zusatzbremse kann z.B. verlangen, daß das Motorbremsprogramm aktiviert wird, um die Motordrehzahl und damit den Kühlflüssigkeits- strom zu erhöhen, was für eine optimale Lei- stung des Retarders notwendig ist.

      Beim Fahren mit Geschwindigkeitsregler schaltet Opticruise automatisch, wenn der Schaltartwähler auf A steht. Der Geschwindig- keitsregler wird mit Hilfe des Kupplungspe- dals, des Bremspedals, dem Retarderhebel, der OFF-Taste des Geschwindigkeitsreglers oder mit dem Abgasbremsschalter am Boden ausge- schaltet.

      1. Schaltartwähler mit den Stellungen R, N, A und M. Der Fahrer kann selbst hoch- und zurückschalten, indem er den Wählhebel zur Seite wippt.


         

      2. Programmwähler mit Normal- und Stei- gungsstellung. Die letztere ist auf steilen Strecken bergauf anzuwenden, womöglich mit dem Schaltartwähler in Stellung M (manuell).


       

      1. Schalter zur Aktivierung des Motorbrems- programms und der Abgasbremse.


         

      2. Diagnoseschalter


         

      3. Schaltanzeiger mit Display und Summer.

      Funktionsbeschreibung


       

      Schalten

      Beim Fahren in der Automatikstellung A schal- tet das System automatisch nach dem mit dem Programmwähler momentan eingestellten Fahrprogramm, d.h. ”Normal” oder ”Stei- gung”.

      Der von der Automatik gewählte Gang kann je- doch vom Fahrer jederzeit geändert werden, in- dem er den Schaltartwähler zur Seite wippt. Das Steuergerät kontrolliert laufend, daß sich die Wahl des Fahrers in vernünftigen Grenzen be- wegt.

      Der Fahrer kann sogar einen Gang vorwählen, der unter den herrschenden Umständen völlig widersinnig ist, zum Beispiel vom 7. auf den

      3. Gang. Damit dies funktioniert, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:

  • Das Fahrzeug muß an Geschwindigkeit ver- lieren, d.h. eine gewisse Verzögerung haben.

  • Der Schaltartwähler muß auf ”Manuell” ste- hen und der Programmwähler auf ”Stei- gung”.

    Das Getriebe leitet den Schaltvorgang ein, in- dem es zuerst in die Neutralstellung schaltet. Anschließend entscheidet sich das Steuergerät für die richtige Splitstellung, den richtigen Querhub und die richtige Rangestellung, bevor die Geschwindigkeit so weit abgenommen hat, daß der Schaltvorgang verlangt werden kann.

    Unterdessen wird die Motordrehzahl automa- tisch auf die hohe Leerlaufdrehzahl eingestellt,

      1. ca. 2500 U/min. Ist die Geschwindigkeit dann niedrig genug, wird der Gang weich und gefühlvoll eingelegt. Nach dem Schaltvorgang erhält der Fahrer wieder die volle Kontrolle über den Motor.

        Der Fahrer kann jederzeit den Schaltartwähler auf Neutral (N) stellen, z.B. wenn er sich einer Verkehrsampel nähert. Überlegt er es sich an- ders und rollt das Fahrzeug noch, kann er den Schaltartwähler zurück auf A oder M stellen. Das Steuergerät wählt dann den geeigneten Gang entsprechend der Fahrgeschwindigkeit und anderen Informationen von Gebern usw. aus. Die Kupplung wird nicht benötigt, es sei denn, die Geschwindigkeit ist sehr niedrig.

        Von der Automatikstellung A kann der Fahrer den Hebel jederzeit in die manuelle Stellung M bringen oder umgekehrt. Das kommt z.B. vor, wenn man einen Gang bei Straßenglätte ”fest- halten” will. Oder wenn man aus irgendeinem Grund von Hand schalten will, z.B. an steilen Steigungen.

        Achtung! An Steigungen über 8 % kann es von Vorteil sein, mit dem Schaltartwähler auf M und dem Programmwähler auf ”Steigung” zu fahren. Das gewährleistet die schnellsten Schaltabläufe, weshalb das Fahrzeug während des Schaltvorgangs weniger an Geschwindig- keit verliert.


         

        Opticruise steuert den Motor über EDC

        Beim Fahren erfolgt das Schalten dadurch, daß Opticruise den Motor über EDC auf eine für den einzulegenden Gang synchrone Drehzahl steuert, ohne daß man das Kupplungspedal be- tätigen muß. Das heißt, die Automatik paßt die Drehzahl und das Drehmoment des Motors ge- nau an die vom Getriebe benötigten Werte an.

        Für ein sanftes Schalten erfolgt eine kontrollier- te Verringerung des Motordrehmoments, kurz bevor der Gang herausgenommen wird.

        Der Schaltvorgang erfolgt nach Synchronisie- rung der Drehzahlen der beweglichen Teile im Getriebe.

        Gegen Ende des Schaltvorgangs steigt das Mo- tordrehmoment - weich und kontrolliert - auf den Wert, den der Fahrer mit dem Fahrpedal vorgegeben hat. Dadurch wird immer weich und exakt geschaltet, was die Lebensdauer des gesamten Antriebsstrangs erhöht.

        Diese präzise Steuerung ist durch die Kommu- nikation zwischen Opticruise und EDC mög- lich.

        Beschreibung des Schaltvorgangs

        1. Das Schalten wird durch die Automatik oder den Fahrer verlangt.

        2. Der Motor wird so gesteuert, daß das Drehmoment auf die Antriebswelle des Getriebes gleich Null wird.

        3. Das Getriebe geht in Neutralstellung.

        4. Der Motor wird so gesteuert, daß die Drehzahlen der An- triebswelle und der beweglichen Teile des einzulegenden Gangs synchronisiert werden.

        5. Der Gang wird eingelegt.

        6. Der Motor wird auf das verlangte Drehmoment eingestellt. Danach überläßt Opticruise dem Fahrer die Kontrolle über den Motor.

    • Beim Hochschalten wird mitunter die Abgasbremse ver- wendet, um den Motor rascher auf die zum gewählten Gang passende Drehzahl abzubremsen.

    • Beim Fahren in Automatikstellung (A) berechnet das Steu- ergerät fortlaufend, welcher Gang am besten geeignet ist. Zeigt die Berechnung, daß ein anderer Gang als der mo- mentan eingelegte besser wäre, wird sofort geschaltet. Es kommen Schaltvorgänge in einer oder mehreren Stufen vor.

    Die Berechnung des geeigneten Gangs geht von folgenden Da- ten aus:

    • Stellung des Programmwählers

    • Momentane Fahrgeschwindigkeit

    • Momentane Beschleunigung

    • Momentanes Drehmoment

    • Übersetzungsverhältnis

    • Stellung des Fahrpedals

    • Eine eventuell verlangte Aktivierung des Motorbremspro- gramms durch den Fahrer oder durch das Steuergerät der Zu- satzbremse.

    Motorbremsprogramm

    Das Motorbremsprogramm hat die Aufgabe, für die bestmögliche Motorbremsleistung in verschiedenen Fahrsituationen zu sorgen. Es hat nichts mit dem Programmwähler (Nor- mal/Steigung) zu tun, sondern wird mit einem separaten Schalter am Boden des Fahrerhauses betätigt.

    Um das Motorbremsprogramm zu verwenden, muß man das Fahrpedal ganz loslassen.

    Ein kurzer Druck auf den Bodenschalter ge- nügt, um das Motorbremsprogramm zu aktivie- ren.

    Dadurch wird das Hochschalten verzögert, da das Steuergerät den eingelegten Gang länger beibehält, und somit die Motorbremsleistung verstärkt wird.

    Hält man den Bodenschalter hingegen ständig gedrückt, wird auch die Abgasbremse aktiviert und das Zurückschalten erfolgt früher.

    Hält man das Bremspedal gedrückt, ändern sich die Schaltpunkte beim Hochschalten. Das Steu- ergerät wird vom Bremslichtschalter über die Stellung des Bremspedals informiert.

    Das Motorbremsprogramm bleibt eingeschal- tet, bis das Fahrpedal wieder gedrückt wird.

    Hat das Fahrzeug ein Zusatzbremssystem mit Scania Retarder, kann das Motorbremspro- gramm zum geeigneten Zeitpunkt automatisch eingeschaltet werden (bei Anwendung des Re- tarders). Dafür sorgt das Steuergerät der Zu- satzbremse. Das Ziel besteht darin, die Motordrehzahl und damit den Kühlflüssigkeits- strom zu erhöhen, wodurch der Retarder die maximale Bremswirkung in bezug auf die Wir- kungsdauer erreicht.

    Programmierung des Anfahrgangs

    Das System erlaubt es, mit einem beliebigen der ersten vier Gänge anzufahren. (Normalerweise verwendet man den 1. oder 2. Gang, doch in Ex- tremfällen kann es sinnvoll sein dies zu ändern).

    Achtung! Bei schwer beladenem Fahrzeug muß man den 1. oder 2. Gang verwenden, weil sonst die Kupplung übermäßig beansprucht wird.

    Gelegentlich will man mit einem anderen Gang als dem vorprogrammierten anfahren. Dies ist möglich, unabhängig davon, ob der Schaltart- wähler auf A oder M steht. Den Schaltartwähler zur Seite hin antippen, bis der gewünschte Gang auf dem Display erscheint. Der normale vorpro- grammierte Anfahrgang bleibt im Speicher des Steuergeräts. Näheres ist dem Fahrerhanbuch zu entnehmen.


     

    Kickdown

    Indem man das Fahrpedal von Vollgas in die Kickdownstellung niederdrückt, erhöhen sich die Schaltpunkte, was meist ein schnelleres Zu- rückschalten zur Folge hat.


     

    Zusatzbremssystem

    Siehe ”Motorbremsprogramm”.

    EDC-Geschwindigkeitsregler

    Beim Fahren mit Geschwindigkeitsregler schaltet das System automatisch, wenn der Schaltartwähler auf A steht. Man kann jedoch sowohl in Stellung A als auch in Stellung M die Gang- wahl manuell beeinflussen, ohne daß der Geschwindigkeits- regler ausgeschaltet wird.

    Wenn der Schaltartwähler beim Fahren mit aktiviertem Ge- schwindigkeitsregler in N-Stellung gebracht wird, läuft der Motor mit erhöhter Leerlaufdrehzahl. Der Fahrer sollte daher den Geschwindigkeitsregler ausschalten, bevor er der Schalt- artwähler auf N stellt.

    Der Geschwindigkeitsregler wird mit Hilfe des Kupplungspe- dals, des Bremspedals, des Retarderhebels, des OFF-Schalters des Geschwindigkeitsreglers oder mit dem Abgasbremsschal- ter auf dem Boden des Fahrerhauses ausgeschaltet.


     

    ABS/TC

    Das Opticruise-Steuergerät kommuniziert mit dem ABS/TC- Steuergerät. Bei Blockieren der Räder (was ein ABS-Regeln zur Folge hat) oder bei Radschlupf (was ein TC-Regeln zur Folge hat) schaltet Opticruise nur widerwillig und nach be- stimmten Regeln. Wenn der Schaltartwähler auf A steht hat dies zur Folge, daß Opticruise danach strebt, den eingelegten Gang zu halten.


     

    Nebenantrieb

    Das Steuergerät ist für zwei Nebenantriebe vorbereitet, PTO EK/ED und PTO EG.

    PTO EK/ED ermöglicht eine Momentkompensation und daher einen guten Schaltkomfort, wenn das Fahrzeug mit eingeschal- tetem Motornebenantrieb gefahren wird (max. Kompensation 200 Nm).

    Wenn ED120 dazu verwendet wird, eine Hydraulikpumpe an- zutreiben, kann der Raum zum Längshubzylinder hin eng wer- den. In diesem Fall den Längshubzylinder umdrehen und die Druckluftanschlüsse vertauschen.

    PTO EG ist für Nebenantriebe mit Getriebeantrieb. Fährt das Fahrzeug, wenn dieses Eingangssignal aktiv ist, sind alle Schaltfunktionen gesperrt. Gleichzeitig blinkt PTO im Dis- play, wenn das Fahrzeug über einer gewissen Geschwindigkeit gefahren wird.

    Sonstiges


     

    Konfiguration des Steuergeräts

    Das Steuergerät enthält alle notwendigen Pro- gramme für eine Menge verschiedener Scania- Fahrzeuge. Um das Steuergerät dem jeweiligen Fahrzeug anzupassen, muß es erst entsprechend konfiguriert werden. Das entspricht dem Codie- rungsstecker in anderen (nicht so modernen) Steuergeräten wie z.B. für das CAG-System.

    Die gewünschte Konfiguration wird bei der Herstellung über einen PC eingegeben. Sie kann von dazu qualifiziertem Personal später geändert werden.

    Die Konfiguration muß u.a. folgende Angaben umfassen:

  • Fahrzeugkategorie (z.B. LKW)

  • Fahrgestellnr.

  • Art. Nr. der Software für das Steuergerät

  • Getriebetyp

  • Motortyp und Variante

  • Hinterachsübersetzung

  • Rollradius der Räder

  • End-of-line-Daten (Datum, Signatur)

    Spannungsversorgung und Sicherungen

    Opticruise funktioniert auch dann noch, wenn während der Fahrt eine Sicherung ausfällt. Hin- gegen ist es u.U. nicht möglich, das System das nächste Mal zu starten.

    Das Steuergerät ist mit zwei Sicherungen abge- sichert:

  • Sicherung 41 für 30-Speisung.

  • Sicherung 5 für 15-Speisung.

    Normalerweise wird die Spannungsversorgung des Steuergerätes mit dem Zündschlüssel unter- brochen. Dabei wird die 15-Speisung zum Stift 55 unterbrochen. Gleichzeitig werden wichtige Daten vom RAM- an den EEPROM-Speicher übertragen und dort bis zum nächsten Start ge- speichert. Danach geht das Steuergerät in Ruhe- stellung, obwohl die 30-Speisung von den Batterien weiter an Stift 19 liegt.

  • Falls die Sicherung 41 für die 30-Speisung defekt ist oder das Batteriekabel entfernt wird, können keine Daten vom RAM- in den EEPROM-Speicher übertragen und dort ge- speichert werden. Das Steuergerät ”vergißt” in diesem Fall einen evtl. neu vorprogram- mierten Anfahrgang sowie neu erzeugte Fehlercodes.

  • Ist die Sicherung 5 für die 15-Speisung de- fekt, werden Daten wie gewohnt vom RAM zum EEPROM übertragen und dort gespei- chert. Das Steuergerät geht dann davon aus, daß der Zündschlüssel auf 0 gedreht wurde. Daher kann man Opticruise erst nach Behe- bung des Fehlers wieder starten.

    Zusammenarbeit mit anderen Systemen


     

    Die Abbildung rechts zeigt, welche anderen Sy- steme mit Opticruise verbunden sind und in welche Richtung der Informationsaustausch er- folgt.

    Eventuell aufgetretene Fehler werden in die- selbe Richtung übertragen. Ein eventueller Fehler im ABS/TC kann sich somit im Opti- cruise-System zeigen, aber nicht umgekehrt.

    Die Abbildung gilt soweit zutreffend für alle betroffenen Zusatzausrüstungen.

  • Opticruise ist mit dem EDC-System verbun- den, um eine synchrone Steuerung der Dreh- zahlen von An- und Abtriebswelle des Getriebes zu ermöglichen. Erst wenn diese Drehzahlen übereinstimmen, wird der Schaltvorgang durchgeführt.


     

    Die Kommunikation zwischen Opticruise und EDC umfaßt eine Menge Daten, z.B. Motordrehzahl, verlangtes bzw. tatsächli- ches Drehmoment, Fahrpedalstellung, Kühl- mitteltemperatur, Geschwindigkeitsregler etc.


     

    Die Kommunikation erfolgt über die beiden CAN-Leitungen und wird u.a. dazu verwen- det, motorgesteuerte Schaltvorgänge auszu- führen und um zu erfassen, welcher Gang im Augenblick eingelegt werden muß.

  • Opticruise ist mit dem ABS/TC-System ver- bunden, um Informationen zur ABS-Rege- lung, TC-Regelung, Radgeschwindigkeiten etc. zu ermitteln.


     

    Die Kommunikation zwischen Opticruise und ABS/TC wird u.a. zur Bestätigung bei der Wahl eines geeigneten Gangs verwen- det. Wenn die Räder durchdrehen könnte Opticruise getäuscht werden und einen ver- kehrten Gang wählen. Die Geschwindigkeit der entsprechenden Räder wird außerdem dazu verwendet, die Plausibilität der übrigen Geschwindigkeitssignale zu kontrollieren.


     

    Die Kommunikation erfolgt über die beiden CAN-Leitungen.

  • Opticruise ist an das Zusatzbremssystem an- geschlossen, um das Motorbremsprogramm einschalten zu können für längstmögliche Lebensdauer des Retarders und für die beste Bremsleistung, ausgedrückt in kW.


     

    Wenn die Zusatzbremse z.B. verlangt hat, daß die Abgasbremse das Fahrzeug abbrem- sen soll, kann Opticruise weiterhin die Ab- gasbremse mit seinen Schaltvorgängen steuern.


     

    Wenn der betreffende Schaltvorgang abge- schlossen ist, wird die Abgasbremse erneut verwendet werden, um das Fahrzeug abzu- bremsen. Die Prioritäten zwischen den un- terschiedlichen Aufgaben der Abgasbremse werden von seinem Steuergerät (EEB) ge- setzt.


     

    Wenn das Fahrzeug eine Zusatzbremse be- sitzt, überträgt Opticruise das Geschwindig- keitsignal, das vom Frequenzgeber an der Abtriebswelle des Getriebes an das Steuer- gerät der Zusatzbremse stammt.

  • Opticruise ist mit dem Fahrtschreiber ver- bunden, um aufgrund dessen Geschwindig- keitsangaben zu kontrollieren, ob die übrigen Geschwindigkeitssignale plausibel sind.


     


     

    Abgasbremse

     

    Opticruise

    image

    ABS/TC


     


     

    Zusatzbrems - system mit Scania Retarder

     

    Fahrtschreiber

     


     

    image

    image


     

    EDC

     

    Signalwege zwischen dem Steuergerät von Opticrui- se und anderen computergesteuerten Systemen, die sich im Fahrzeug befinden können.

    Eventuell vorhandene Fehler werden von einem Sy- stem zum anderen in gleicher Weise übertragen, wie die Kommunikation erfolgt (siehe Pfeile).

    Opticruise, Aufbau

    Die Positionsziffern beziehen sich auf die Ab- bildung rechts.

    1. Der Bodenschalter dient zur Aktivierung des Motorbremsprogramms und der Ab- gasbremse. In Fahrzeugen ohne Zusatz- bremse wird die Abgasbremse zusammen mit dem Motorbremsprogramm verwendet, wenn man den Bodenschalter gedrückt hält. Das Signal geht über das Steuergerät der Zusatzbremse, wenn das Fahrzeug eine sol- che hat. Siehe auch Punkt 14.

    2. Zwei Kontakte geben Auskunft über die Lage des Kupplungspedals (nicht gedrückt, teilweise oder ganz niedergedrückt).

    3. Das EDC teilt dem Steuergerät mit, daß der Fahrer bremst. Das Motorbremsprogramm verwendet dann etwas verschobene Schalt- punkte.

    4. Der Fahrtschreiber sendet ein Geschwin- digkeitssignal, das von Opticruise mit den übrigen Geschwindigkeitssignalen vergli- chen wird. Diese kommen vom ABS/TC bzw. der Abtriebswelle des Getriebes.

    5. Der Fahrpedalgeber gibt Bescheid über die verlangte Gasbetätigung und den Kick- down. Das Signal des Potentiometers geht über das EDC-Steuergerät.

    6. Der Schaltanzeiger mit Display und Sum- mer zeigt Fahrprogramm, eingelegten Gang, Fehlermeldungen usw.

    1. Der Schaltartwähler informiert das Steuer- gerät über die gewünschte Fahrlage und ob der Fahrer die Automatik beeinflussen will, indem er selbst hoch- oder zurückschaltet.

    2. Der Programmwähler hat zwei Stellungen. ”Normal” gewährleistet niedrigsten Kraft- stoffverbrauch und das Getriebe schaltet ruhig und angenehm. ”Steigung” schaltet schneller bei höheren Motordrehzahlen.

    3. Diagnoseanschluß für PC über Schnittstelle (Scania VCI).

    4. PC mit Fehlersuchprogramm Scania Diag- nos 2, führt bei Fehlersuche am schnellsten zum Ziel.

    5. Der Diagnoseschalter dient dazu, das ein- gebaute Prüfprogramm zu aktivieren und Fehlercodes zu löschen.

    6. Opticruise wird von ABS/TC über Ge- schwindigkeit, Schlupf und evtl. Durchdre- hen der Räder informiert, um jederzeit den richtigen Gang zu wählen. Außerdem muß Opticruise einen Schaltvorgang verhindern können, wenn die Antriebsräder den Halt verlieren; das ist eine Frage der Sicherheit.

    7. Opticruise verwendet die Abgasbremse, um die Motordrehzahl beim Hochschalten in gewissen Fällen anzupassen, aber nor- malerweise ist die Abgasbremse ja dazu da, das Fahrzeug zu bremsen.


       

      Das Steuergerät der Abgasbremse setzt mit Rücksicht auf die Fahrsituation unter den gestellten Forderungen Prioritäten. Die Ab- gasbremse kann automatisch, manuell oder durch das Steuergerät der Zusatzbremse ak- tiviert werden.

    8. Der Frequenzgeber für die Motordrehzahl wird benötigt, um die Drehzahlen der An- triebs- und Abtriebswelle des Getriebes beim Schalten zu synchronisieren. Das Si- gnal geht über EDC und den Kommunika- tionskreis.

    9. Die Magnetventile im Getriebe bewerkstel- ligen alle Schaltvorgänge, indem sie die Druckluft zu den Längs- und Querhubzy- lindern freigeben. Die Zylinder wiederum übertragen die Schaltbewegungen an die Schaltstange.

    10. Der Hallsensor und die Quittierschalter überwachen und bestätigen die Schaltbe- wegungen.

      Die Abbildung unten ist allgemein und zeigt alle Zusatzausrüstungen. Für Fahrzeuge mit weniger Ausrüstung gelten die entsprechenden Teile.


       

      image

      10 11


       

      4

      1 2 3 5 12

      8

      9


       

      PTO EK/ED 21

      PTO EG 22

      RETARDER 20

      EDC 19

      OPTI− CRUISE

      14

      13 ABS/TC

      15 16 17 18


       

    11. Der Frequenzgeber an der Abtriebswelle des Getriebes dient dazu, die Fahrge- schwindigkeit zu berechnen und die Rich- tigkeit anderer Geschwindigkeitssignale von ABS/TC und Fahrtschreiber zu bestäti- gen. Ein entsprechendes Ausgangssignal wird dann an das Steuergerät der Zusatz- bremse weitergesendet.

    12. Die Steuerung von Drehmoment und Dreh- zahl des Motors wird von Opticruise ver- langt, aber vom EDC-System durchgeführt. Während der Steuerung kontrolliert das Steuergerät ständig, daß das tatsächliche Drehmoment mit dem verlangten überein- stimmt.


       

      100862

       

    13. Das Steuergerät für das Zusatzbremssy- stem kann Opticruise dazu auffordern, das Motorbremsprogramm zu aktivieren.

    14. PTO EK/ED liefert eine Momentkompen- sation bei motorgesteuerten Schaltvorgän- gen und daher guten Komfort, auch wenn das Fahrzeug mit eingeschaltetem Motor- nebenantrieb gefahren wird.

    15. PTO EG ist für Nebenantriebe mit Getrie- beantrieb. Wenn das Signal aktiv ist, ist jegliches Schalten ohne Kupplung gesperrt.

      Warnsystem

      Das Steuergerät trifft bei Fehlern verschiedene Maßnahmen, um zu verhindern, daß der Fehler kostspielige Folgen nach sich zieht. Unter anderem hat das Steuergerät zwei Notschalt- programme. Das erste erlaubt weiterhin eine bequeme Bedie- nung, während das zweite mehr vom Fahrer fordert. Die Überlegung lautet, daß geringfügige Fehler keine unnötigen Schwierigkeiten verursachen sollen.

      CLU MODE

       

      C

       

      NORMAL

       

      Manche Fehler harmloser Art haben zur Folge, daß das Steu- ergerät von normaler Funktion zum einfacheren der beiden Notfahrprogramme umschaltet. Es erscheint dabei der Text ”CLU MODE”, eine Abkürzung der englischen Worte ”clutch mode”, im Display des Schaltanzeigers. Hier muß der Fahrer bei jedem Schaltvorgang die Kupplung verwenden. So lange das Steuergerät auf diese Art arbeitet, erscheint ein C an der zweitlinkesten Stelle im Display.

      FAILURE

       

      Verschwindet der Fehler von selbst, kehrt das Steuergerät un- mittelbar zur normalen Funktion zurück. Am Display erscheint der Text ”NORMAL”.

      Bei ernsteren Fehlern erscheint der Text ”FAILURE”. Ge- schieht dies während der Fahrt, hält das Steuergerät den mo- mentan eingelegten Gang fest. Dieser wird allein auf dem Display angezeigt. Der Fahrer muß anhalten und das Not- schaltprogramm ”LIMPHOME” aktivieren. Eine genaue Be- schreibung dazu ist dem Fahrerheft für Opticruise zu entnehmen.


       


       

      CHK CODE

       


       

      image

      CONFIG

       

      ERROR1 ERROR2

      Meldungen zu Fehlercodes

      Schaltet der Fahrer die Zündspannung aus, erscheint die Mit- teilung ”CHK CODE”, falls das Steuergerät während der Fahrt Fehlercodes gespeichert hat. Die Mitteilung erscheint erneut, wenn die Spannung eingeschaltet wird.

      ”ERROR1” oder ”ERROR2” bedeutet, daß das Steuergerät fehlerhafte oder gar keine Signale an das Display überträgt. Dann muß ein PC verwendet werden, um die Fehlercodes ab- zurufen.

      ”CONFIG” bedeutet, daß die Konfiguration des Steuergerätes fehlerhaft ist. In diesem Fall die Konfiguration mit PC und Scania Programmer ändern.

      Abrufen von Fehlercodes

      Das Abrufen von Fehlercodes erfolgt zu Beginn durch das Op- ticruise-Prüfprogramm. Dieses wird in voller Länge auf den Seiten 59 - 69 in diesem Heft beschrieben.

      Eine Beschreibung, wie das Abrufen der Fehlercodes funktio- niert, ist jedoch eine geeignete Einleitung zur Fehlercodeliste im nächsten Kapitel, weshalb wir die Methode auch hier zei- gen.

      1. Fahrzeug anhalten und Motor abstellen.

        image

        image

        TESTING

         

      2. Spannung mit dem Zündschlüssel einschalten. Danach 5 Sekunden warten und anschließend den Diagnoseschalter mindestens eine halbe Sekunde lang drücken. Auf dem Display erscheint der Text ”TESTING” und der Summer

        image ertönt. Den Diagnoseschalter erstmal in Ruhe lassen. Nun ist das Prüfprogramm angelaufen. Sämtliche Textfelder

        ECU NO

         

        des Displays leuchten eine Sekunde lang auf. Gleichzeitig ertönt der Summer.

        PROG NO

         

      3. Dem Text ”ECU NO” folgt direkt die Artikelnummer für die Hardware des Steuergeräts.

        CHASSNO

         

      4. Dem Text ”PROG NO” folgt direkt die Artikelnummer für die Software des Steuergeräts.

        F CODES

         

      5. Dem Text ”CHASSNO” folgt direkt die Fahrgestellnum- mer des Fahrzeugs.

      6. Dem Text ”F CODES” folgen direkt die gespeicherten Fehlercodes. Mehr darüber weiter unten.

        • Die Fehlercodes werden nacheinander im Abstand von zwei Sekunden angezeigt.

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          image

          E010 003

           

        • Nach Anzeige aller gespeicherten Fehlercodes ertönt kurz der Summer. Danach werden die Fehlercodes von neuem angezeigt. Dies wiederholt sich beliebig oft, so daß es nichts ausmacht, falls man einen Code nicht auf anhieb richtig erfaßt. Das Display kann z.B. wie auf der Abbildung links aussehen. Bei A steht die Nummer des Fehlercodes

        (hier 10) und bei B, wie oft dieser Code registriert wurde (3).

      7. Notieren Sie sich die Fehlercodes und gehen Sie das Prüf- programm durch. Mit dem Diagnoseschalter wechseln Sie zwischen den einzelnen Prüfschritten. Siehe Seite 59 - 69.

    Löschen der Fehlercodes

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    Das Warnsystem muß ab und zu zurückgesetzt werden. Jemand kann z.B. eine Kabelverbindung getrennt haben, während die Spannung einge- schaltet war. Solche Dinge passieren leicht, und das Steuergerät schließt irrtümlicherweise auf ei- nen tatsächlichen Fehler.

    05_5161

     

    Das Zurücksetzen des Warnsystems erfolgt ent- weder mit dem Diagnoseschalter hinter der Ab- deckung des Armaturenbretts oder mit einem PC, der an den Diagnosestecker in der Elektro- zentrale angeschlossen wird.

    Die Fehlercodes sind von großem Nutzen in der Werkstatt, weil sie die Fehlersuche erleichtern.

    image

    !

     

  • Wir erklären im Fahrerheft, wie der Fahrer die Fehlercodes löschen kann, betonen aber auch, daß er dies nicht unnötigerweise tun darf. Am besten sollte er zuerst mit der Werkstatt spre- chen.

    Die Symbole für die verschiedenen Diagnose- schalter befinden sich innen auf dem Deckel. Man sieht sie, wenn man den Deckel herunter- klappt. Das Symbol für Opticruise ist rechts ab- gebildet.


     


     

    ERASED

     

    Beim Zurücksetzen des Warnsystems werden alle Fehlercodes gelöscht. Wie folgt vorgehen:

    1. Spannung mit dem Startschlüssel ausschal- ten.

    2. Diagnoseschalter gedrückt halten und die Spannung einschalten.

    3. Der Summer gibt einen kurzen Ton von sich. Wenn der Text ”ERASED” auf dem Display erscheint, ist der Löschvorgang beendet.


       

      Fehlercodes


       

      Allgemeines

      Das Steuergerät reagiert rasch und zuverlässig nach bestimmten Instruktionen; es hat keine Phantasie und kein Urteilsvermögen. Sobald es einen Fehler entdeckt oder einen Zustand als abnormal erfaßt, bildet es entsprechende Fehlercodes. Das Warnsystem kennt ungefähr 70 verschiedene Fehlercodes.


       

      Trotz leistungsfähiger und ”voraussehender” Software können Fehler auftreten, die das Steu- ergerät nicht von Erscheinungen unterscheiden kann, die bei normalem Betrieb auftreten. In diesem Fall bildet es keinen Fehlercode. Es gibt immer eine Grenze für den Umfang der Funkti- onsüberwachung. Das gilt für Steuergeräte jeg- licher Art.


       

      Begrenzungen

      Nicht nur ”echte” Fehler führen ein Erzeugen von Fehlercodes mit sich. Es genügt, daß je- mand bei eingeschalteter Spannung einen Ka- belstecker abzieht, um das Steuergerät glauben zu lassen, daß ein Fehler vorliegt.

      Bei Wackelkontakten kann der Fehler wieder verschwinden, aber der Fehlercode bleibt im Steuergerät gespeichert, bis er gelöscht wird. Man kann dann zumindest sehen, in welchem Kreis der Fehler aufgetreten ist und die Ursache dort suchen, auch wenn der Fehler momentan nicht vorliegt.

      Fehler, die keinen Fehlercode erzeugen

      Folgende Fehler, die nicht dazu führen, daß ein Fehlercode erzeugt wird sind uns zum jetzigen Zeitpunkt bekannt:

  • Defekte Sicherung 5 (15-Speisung)

  • Unterbrechung im Diagnoseschalter-Kreis.

  • Unterbrechung im Bodenschalter-Kreis.

  • Unterbrechung oder Dauersignal vom Pro- grammwähler (Normal/Steigung).

  • Unterbrechung zum Steuergerät der Abgas- bremse. In manchen Fällen wird jedoch der Fehlercode 14 erzeugt, allerdings nicht im- mer.

  • Unterbrechung zum Schaltanzeiger.

  • Defekte Lampe im Schaltanzeiger.

    Begriffserklärungen

    In der Fehlercodeliste oder im Stromlaufplan der Gruppe 16 werden einige neue Begriffe ver- wendet. Eine Erklärung dazu folgt auf dieser Seite.


     

    EEPROM: Abkürzung des englischen ”Elec- trically Erasable Read-Only Memory”. Der Speicherinhalt bleibt erhalten, auch wenn man die Spannung mit dem Zündschlüssel abschal- tet. Der Inhalt kann aber bei Wartungsarbeiten mit Hilfe eines PCs und des Programms ”Sca- nia Programmer” gelöscht und aktualisiert wer- den.

    In diesem Speicher befindet sich die Konfigura- tion des Steuergeräts, der vorprogrammierte Anfahrgang, eventuelle Fehlercodes u.a.


     

    FLASH-Speicher: Dieser enthält das komplet- te Grundprogramm des Steuergeräts. Sein In- halt bleibt erhalten, auch wenn man die Spannung mit dem Zündschlüssel abschaltet.

    Man kann das Grundprogramm bei Wartungs- arbeiten mit Hilfe eines an den Diagnosestecker angeschlossenen PCs wechseln.


     

    RAM: Abkürzung für ”Random Access Me- mory”. Der Inhalt verschwindet jedesmal, wenn man die Spannung mit dem Zündschlüssel oder aus anderen Gründen unterbricht.

    Im RAM werden alle von Gebern, Bedienele- menten, angrenzenden Systemen (EDC, ABS und Retarder) usw. übertragenen Daten gespei- chert und verarbeitet.

    CAN: Abkürzung für ”Controller Area Net- work”. Zweck der CAN-Kommunikation ist, durch Verminderung der Zahl der Leitungen im Fahrzeug die Betriebssicherheit zu erhöhen.

    In Fahrzeugen mit Opticruise gibt es einen Kommunikationskreis mit zwei Leitungen, CAN high (Stift 38) und CAN low (Stift 20).

    Vereinfacht ausgedrückt kann man sagen, daß die CAN-Kommunikation der Funktechnik gleicht. Die über eine CAN-Leitung gesendeten Datensignale sind mit Radiowellen zu verglei- chen.

    Beim Radio ist der Empfänger in der Weise ein- gestellt, daß jeweils nur ein Rundfunksender empfangen wird. Es ist nur der eine Sender zu hören, obwohl viele Rundfunksender gleichzei- tig senden.

    Ein Steuergerät verfährt in ähnlicher Weise mit den Daten, die durch eine CAN-Leitung kom- men. Es wartet beispielsweise auf Informatio- nen vom EDC über die Kühlmitteltemperatur, empfängt diesen Wert und benutzt ihn für Be- rechnungen.

    Das Steuergerät legt alle über den Kommunika- tionskreis gesendeten CAN-Signale in einem besonderen Speicher ab. Dieser Speicher läßt sich mit mehreren Radioempfängern verglei- chen, die auf verschiedene Wellenlängen einge- stellt sind, um mehrere Sendungen gleichzeitig hören zu können. Auf diese Weise bleibt das Steuergerät ständig über die Ereignisse infor- miert.

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    Ein Mechaniker muß sich darüber kaum Ge- danken machen. Er muß nur daran denken, daß man CAN-Signale nicht mit dem Multimeter kontrollieren kann. Das ist aber auch nicht not- wendig, da wir treffsichere Fehlercodes haben.

    Fehlercode 1

    Fehler: Fehler an einem eingebauten Speicher des Steuerge- räts.

    Ursache: Die Kontrollberechnung des Inhalts im FLASH- Speicher ergab nicht das vom Steuergerät erwartete Resultat.

    Kommentar: Der FLASH-Speicher enthält das Grundpro- gramm des Steuergeräts. Wenn das Steuergerät die Funktion des FLASH-Speichers überprüft, geht es wie folgt vor: Alle Speicheradressen werden zu einer Summe addiert. Diese Sum- me dient dann zu einer Kontrollberechnung, die ein korrektes Ergebnis liefern muß. Andernfalls entsteht dieser Fehlercode.

    Maßnahme: Steuergerät auswechseln.


     

    Fehlercode 2

    Fehler: Fehler an einem eingebauten Speicher des Steuerge- räts.

    Ursache: Die Kontrollberechnung des Inhalts im EEPROM- Speicher ergab nicht das vom Steuergerät erwartete Resultat.

    Kommentar: Im EEPROM-Speicher befindet sich die Konfi- guration des Steuergerätes. Die Konfiguration entscheidet, welche Teile des Grundprogramms im betreffenden Fahrzeug zu verwenden sind. Wenn das Steuergerät die Funktion des EEPROM-Speichers überprüft, geht es so vor: Alle Werte, die für die Konfiguration wichtig sind, werden zu einer Summe addiert. Diese Summe dient dann zu einer Kontrollberech- nung, die ein korrektes Ergebnis liefern muß. Andersfalls ent- steht dieser Fehlercode.

    Maßnahme: Mit Hilfe eines PCs die richtige Konfiguration des Steuergerät eingeben. Hilft dies nicht, Steuergerät erset- zen.


     

    Fehlercode 3

    Fehler: Fehler an einem eingebauten Speicher des Steuerge- räts.

    Ursache: Der Test des RAM-Speichers durch das Steuergerät hat gezeigt, daß eine der Speicherzellen defekt ist.

    Kommentar: Der RAM-Speicher ist der eigentliche Arbeits- speicher des Steuergeräts. Hier werden alle Berechnungen durchgeführt.

    Bei der Funktionskontrolle des RAM-Speichers geschieht fol- gendes: Das Steuergerät schreibt zuerst bestimmte Werte in den RAM-Speicher und liest anschließend dieselben Werte wieder, um zu kontrollieren, daß sie nicht verändert wurden. Erkennt das Steuergerät eine Abweichung, entsteht dieser Feh- lercode.

    Maßnahme: Steuergerät auswechseln.


     

    Fehlercode 4

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis für UX- Speisung.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß der Stromver- brauch über den Stift 36 (die sogenannte UX-Speisung, +24 V) zu niedrig oder zu hoch ist.

    Kommentar: Am Stift 36 des Steuergerätes liegt zur Versor- gung der Geber die UX-Speisung an. Über die UX-Speisung kann das Steuergerät Kurzschlüsse und Unterbrechungen er- fassen, da dabei der Stromverbrauch unnormal wird. Gerade dieser unnormale Stromverbrauch am Stift 36 führt zur Bil- dung des Fehlercodes 4.

    Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: Der Stromverbrauch des Kreises wird zu hoch.

    Voraussetzung dafür, daß der Fehlercode erneut erzeugt wird, ist, daß sich der Stromverbrauch plötzlich verändert, z.B. durch einen Wackelkontakt. Bleibt der Fehler bestehen, wie- derholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steu- ergeräts, die UX-Speisung zu aktivieren.

    Ein hoher Strom im UX-Kreis kann z.B. durch einen kurzge- schlossenen Geber verursacht werden.

    Maßnahme: UX-Kreis sowie dessen Verkabelung und Kom- ponenten kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 5

    Fehler: Fehler an der Spannungsversorgung im Steuergerät.

    Ursache: Das Steuergerät kann seine eigene interne U15- Speisung nicht bestätigen, wenn der Fahrer die Spannung mit dem Zündschlüssel einschaltet.

    Kommentar: Das Steuergerät begann beim Einschalten der Spannung zu arbeiten, obwohl die U15-Speisung vom zustän- digen Prüfkreis nicht bestätigt werden konnte.

    Bei diesem Fehler kann der EEPROM-Speicher keine neuen Daten festhalten. Das Steuergerät ”vergißt” deshalb einen eventuell neuprogrammierten Anfahrgang sowie etwaige neue Fehlercodes. Als Zahl der Fehler wird 1 angezeigt, auch wenn mehr vorliegen. Das Fahrzeug kann gefahren werden, sollte aber so bald wie möglich repariert werden, da u.U. gewisse Si- cherheitsfunktionen außer Kraft gesetzt sind.

    Maßnahme: Steuergerät auswechseln.

    Fehlercode 7

    Fehler: Fehler an der Überwachungsfunktion im Steuergerät.

    Ursache: Das eingebaute Überwachungsrelais zieht nicht an, wenn das Steuergerät zu arbeiten beginnt oder das Relais hat bereits angezogen, wenn der Fahrer die Zündspannung ein- schaltet. (Das darf nicht der Fall sein.)

    Kommentar: Das Steuergerät hat eine Störung an einer der eingebauten Sicherheitsfunktionen festgestellt. Bei jeder sol- chen Störung zieht das Überwachungsrelais an wodurch der Fehlercode 7 erzeugt wird.

    Zieht das Überwachungsrelais nicht an, erhält keiner der Aus- gänge des Steuergeräts Spannung. Man kann nicht einmal den Anfahrgang einlegen, und das Fahrzeug läßt sich daher nicht fahren.

    Maßnahme: Steuergerät auswechseln.


     


     

    Fehlercode 14

    Fehler: Die Motordrehzahl konnte im Moment des Schaltvor- gangs nicht richtig angepaßt werden.

    Ursache: Über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) hat das Steuergerät vom EDC eine Mitteilung erhalten, die darauf hindeutet, daß der Motor nicht ordnungsgemäß anspricht. Die Abgasbremse kann beim Schaltvorgang eingeschaltet gewesen sein, obwohl sie vom Opticruise-System nicht erwünscht war.

    Kommentar: Das verlangte Drehmoment überschreitet den zulässigen Wert für motorgesteuerte Schaltmanöver, wenn sich das Getriebe in bestätigter Neutralstellung befindet. Dies kann eintreffen, wenn ein Gang eingelegt ist, den das Steuer- gerät nicht erwartet hat. Eine denkbare Ursache ist, daß der Schaltgabelzapfen im Getriebe gebrochen ist. Bei diesem Feh- ler muß der Fahrer beim Schalten immer die Kupplung betäti- gen. Auf dem Display erscheint der Text CLU_MODE.

    Maßnahme: Zuerst die Gebersignale für die Schaltstellungen und danach das Getriebe selbst kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 15

    Fehler: Das EDC gibt ein tatsächliches Drehmoment an, das mit dem verlagten nicht übereinstimmt.

    Ursache: Wenn Opticruise über den Kommunikationskreis (Stifte 20 und 38) ein bestimmtes Drehmoment verlangt, ant- wortet das EDC mit einer Quittierung, die laut Opticruise auf widersinnige Werte schließen läßt.


     

    Fortsetzung >

    Kommentar: Das von Opticruise verlangte Drehmoment wird auf diese Weise in die wirkliche Lage der Regelstange in der Einspritzpumpe ”übersetzt”. Das Opticruise-Steuergerät über- prüft fortlaufend, daß jede solche Quittierung vom EDC mit dem erwarteten Resultat übereinstimmt. Bei diesem Fehler muß der Fahrer beim Schalten immer die Kupplung betätigen. Auf dem Display erscheint der Text CLU_MODE.

    Maßnahme: Überprüfen, ob das EDC-Steuergerät Fehlerco- des erzeugt hat, und ob es die richtige Artikelnummer hat.

    Steckverbindungen und Verkabelung kontrollieren, und zu- letzt die Lage der Regelstange in der Einspritzpumpe.


     


     

    Fehlercode 19

    Fehler: Keine oder widersinnige Signale vom Schaltartwäh- ler.

    Ursache: Das Steuergerät hat an mindestens zwei der Stifte 10, 11, 28, 29, 47 und 48 gleichzeitig Spannung erhalten, oder es kommt überhaupt kein Signal vom Schaltartwähler. Die be- treffenden Signale haben UX-Spannung (+24 V).

    Kommentar: Die Signale sind widersinnig, weil sich der Schaltartwähler immer nur in einer Stellung befinden kann. Bei diesem Fehler ”folgt” das Steuergerät nicht dem Schaltart- wähler. Entweder fehlt das Signal völlig oder das Steuergerät hat widersprüchliche Signale in einer der folgenden Kombina- tionen empfangen: Hoch- und Zurückschalten gleichzeitig (Stift 10 und 28).

    Rückwärts- und Automatikstellung gleichzeitig (Stift 48 und 29).

    Rückwärts- und manuelle Stellung gleichzeitig (Stift 48 und 47).

    Neutral- und manuelle Stellung gleichzeitig (Stift 11 und 47).

    Fortsetzung >

    Maßnahme: Schaltartwähler, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren, dabei elektrischen Schaltplan und Multi- meter verwenden.


     


     

    Fehlercode 22


     

    Fehler: Widersinnige Signale von den Kupplungspedalschal- tern.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß Stift 8 ein Si- gnal erhalten hat, Stift 45 jedoch keines.

    Kommentar: Der untere Kupplungspedalschalter war ge- schlossen, der obere jedoch nicht. Das sollte während der Fahrt ausgeschlossen sein.

    Wenn diese Schalter betätigt werden, erhalten sie Masseschluß (0 V).

    Bei diesem Fehler kann das Getriebe nicht automatisch schal- ten. Man kann jedoch zur Not mit dem LIMPHOME-Pro- gramm schalten.

    Maßnahme: Beide Kupplungspedalschalter, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 23

    Fehler: Dauersignal vom unteren Kupplungspedalschalter.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Signal zu lange am Stift 8 vorhanden war.

    Kommentar: Der Kupplungspedalschalter kann bei norma- lem Fahren nicht so lange geschlossen bleiben.

    Wenn dieser Schalter betätigt wird, erhält er Masseschluß (0 V).

    Bei diesem Fehler kann das Getriebe nicht automatisch schal- ten. Man kann jedoch zur Not mit dem LIMPHOME-Pro- gramm schalten.

    Maßnahme: Unteren Kupplungspedalschalter, Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.

    Fehlercode 24

    Fehler: Dauersignal vom oberen Kupplungspedalschalter.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Signal zu lange am Stift 45 vorhanden war.

    Kommentar: Der Kupplungspedalschalter kann bei norma- lem Fahren nicht so lange geschlossen bleiben, sofern der Fah- rer nicht dem Fuß auf der Kupplung ruhen läßt.

    Wenn dieser Schalter betätigt wird, erhält er Masseschluß (0 V).

    Das Getriebe kann bei diesem Fehler keine motorgesteuerten Schaltvorgänge in manueller Stellung durchführen.

    Maßnahme: Oberen Kupplungspedalschalter, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 26


     

    Fehler: Dauersignal vom Bodenschalter für das Motorbrems- programm.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Signal zu lange am Stift 27 vorhanden war.

    Kommentar: Der Bodenschalter kann bei normalem Fahren nicht so lange geschlossen bleiben.

    Wenn dieser Schalter betätigt wird, schließt er gegen +24 V. Daran denken, daß das Signal zum Stift 27 nicht immer vom Bodenschalter kommt. Auch das Steuergerät des Retarders kann das gleiche Signal auf eigene Initiative senden.

    Bei diesem Fehler wird das Steuergerät gezwungen, das Mo- torbremsprogramm zu verwenden.

    Maßnahme: Bodenschalter, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren. Kontrollieren, ob im Steuergerät des Retarders Fehlercodes gespeichert sind. (Falls das Fahrzeug einen Retar- der hat.)

    Fehlercode 27

    Fehler: Dauersignal vom Diagnoseschalter.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Signal zu lange am Stift 30 vorhanden war.

    Kommentar: Der Diagnoseschalter kann bei normaler An- wendung nicht so lange gedrückt sein.

    Wenn dieser Schalter betätigt wird, erhält er Masseschluß (0 V).

    Wenn dieser Fehler schon beim Einschalten der Spannung auf- tritt, werden alle auf dem Display angezeigten Fehlercodes ge- löscht. Es kann sich auch als unmöglich erweisen, das Prüfprogramm zu starten.

    Maßnahme: Diagnoseschalter, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 28

    Fehler: Widersinnige Abweichungen zwischen Fahrge- schwindigkeit und Fahrtschreiber.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß der Frequenz- unterschied zwischen den Signalen an Stift 31 und 49 (die zu- sammen eine Frequenz im Steuergerät bilden) und dem Signal an Stift 32 zu groß war.

    Kommentar: Die Abweichung zwischen dem Signal von dem induktiven Geschwindigkeitsgeber an der Abtriebswelle des Getriebes und dem Fahrtschreibersignal vom Kombinationsin- strument war größer als zulässig.

    Maßnahme: Geschwindigkeitsgeber an der Abtriebswelle, Fahrtschreibersignal, Steckverbinder und Verkabelung kon- trollieren.


     

    Fehlercode 31

    Fehler: Wackelkontakt oder Signalausfall, Frequenzgeber für die Fahrgeschwindigkeit.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Signalen an Stift 31 und/oder 49 zu ungleichmäßig waren.

    Kommentar: Das Signal vom induktiven Geschwindigkeits- geber an der Abtriebswelle des Getriebes hat stärker als zuläs- sig variiert. Die Geschwindigkeit muß eine bestimmte Grenze übersteigen, damit das Steuergerät diesen Fehler registriert.

    Maßnahme: Geschwindigkeitsgeber an der Abtriebswelle, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 34

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß, Frequenzgeber für die Fahrgeschwindigkeit.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 31 und/oder 49.

    Kommentar: Der Fehler kann auf einer Unterbrechung in der Verkabelung oder im Geber selbst beruhen oder darauf, daß ein Kabel zur Fahrgestellmasse oder +24 V kurzgeschlossen ist. Das Steuergerät erkennt in diesem Fall nicht, daß der be- treffende Geber angeschlossen ist.

    Maßnahme: Geschwindigkeitsgeber an der Abtriebswelle, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 36

    Fehler: Schaltbewegung vorwärts auf der linken Seite ver- langt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Längshub vorwärts (Stift 43) auf der linken Seite (Stift 42) ist ausgeblieben, trotz wiederholter Versuche, die Magnetventile zu aktivieren, welche die Druck- luft freigeben.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.


     

    Fortsetzung >

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche und den Luftdruck zu den Magnetventilen kontrollieren. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankom- men. Magnetventile für Längshub vorwärts und Querhub links sowie Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 37

    Fehler: Schaltbewegung rückwärts auf der linken Seite ver- langt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Längshub rückwärts (Stift 6) auf der linken Seite (Stift 42) ist ausgeblieben, trotz wiederholter Versuche, die Magnetventile zu aktivieren, welche die Druck- luft freigeben.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventilen kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventile für Längshub rückwärts und Querhub links sowie Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 38

    Fehler: Schaltbewegung vorwärts in Mittelstellung verlangt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Längshub vorwärts (Stift 43) ist ausgeblieben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu aktivieren, welches die Druckluft freigibt.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventilen kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventil für Längshub vorwärts sowie Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Fehlercode 39

    Fehler: Schaltbewegung rückwärts in Mittelstellung verlangt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Längshub rückwärts (Stift 6) ist ausgeblieben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu aktivieren, welches die Druckluft freigibt.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventilen kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventil für Längshub rückwärts sowie Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 40


     

    Fehler: Schaltbewegung vorwärts auf der rechten Seite ver- langt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Längshub vorwärts (Stift 43) auf der rechten Seite (Stift 24) ist ausgeblieben, trotz wiederholter Versuche, die Magnetventile zu aktivieren, welche die Druck- luft freigeben.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventile kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventile für Längshub vorwärts und Querhub rechts sowie Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 41

    Fehler: Schaltbewegung rückwärts auf der rechten Seite ver- langt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Längshub rückwärts (Stift 6) auf der rechten Seite (Stift 24) ist ausgeblieben, trotz wiederholter Versuche, die Magnetventile zu aktivieren, welche die Druck- luft freigeben.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventile kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventile für Längshub rückwärts und Querhub rechts sowie Steckverb- inder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 42

    Fehler: Schaltbewegung nach links verlangt, aber nicht bestä- tigt.

    Ursache: Die Quittierung für Querhub links (Stift 42) ist aus- geblieben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu aktivieren, welches die Druckluft freigibt.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventilen kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventil für Querhub links sowie Steckverbinder und Verkabelung kon- trollieren.


     

    Fehlercode 43

    Fehler: Schaltbewegung nach rechts verlangt, aber nicht be- stätigt.

    Ursache: Die Quittierung für Querhub rechts (Stift 24) ist aus- geblieben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu aktivieren, welches die Druckluft freigibt.

    Kommentar: Das Steuergerät zählt sowohl die eigenen Ver- suche zu schalten als auch jene des Fahrers.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventilen kontrollieren, und daß die Magnetventile den richtigen Luft- druck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quittiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen. Magnetventil für Querhub rechts sowie Steckverbinder und Verkabelung kon- trollieren.


     


     

    Fehlercode 44


     

    Fehler: Schaltbewegung zur Seite in die Mittelstellung ver- langt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß ein Quittiersi- gnal für Querhub nach links (Stift 42) oder rechts (Stift 24) noch vorliegt.

    Kommentar: Wenn das Quittiersignal in Längsrichtung 10 V überschreitet und kein Magnetventil aktiviert ist, wird eine Zeitmessung eingeleitet, die dann aufhört, wenn die Quittiersi- gnale für Querhub verschwindet. Der Fehlercode wird erzeugt, wenn die Zeitmessung nicht innerhalb der vorgegebenen Zeit beendet wird.

    Maßnahme: Zuerst die Luftschläuche zu den Magnetventilen kontrollieren und überprüfen, daß die Magnetventile den rich- tigen Luftdruck erhalten. Danach kontrollieren, daß die Quit- tiersignale vom Hallsensor ordnungsgemäß ankommen.

    Entlüftung an den Magnetventilen für Querhub nach links bzw. rechts sowie Rückholfedern, Steckverbinder und Verka- belung kontrollieren.

    Fehlercode 45

    Fehler: Ausfall, Quittierung Längshub vorwärts.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 43 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 46

    Fehler: Ausfall, Quittierung Längshub rückwärts.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 6 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Fehlercode 47

    Fehler: Ausfall, Quittierung Querhub rechts.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 24 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 48

    Fehler: Ausfall, Quittierung Querhub links.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 42 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 49

    Fehler: Ausfall, Quittierung Neutralstellung.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 7 plötzlich verschwand.


     

    Fortsetzung >

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 50

    Fehler: Ausgebliebene Quittierung, Neutralstellung.

    Ursache: Das Steuergerät hat kein Quittiersignal an Stift 7 als Bestätigung dafür empfangen, daß die verlangte Schaltbewe- gung vollzogen wurde.

    Kommentar: Bei Aktivierung des Magnetventils für Neutral- stellung beginnt eine Zeitmessung, die unterbrochen wird, wenn das Quittiersignal für Neutralstellung 10 V überschreitet. Der Fehlercode entsteht, wenn die Zeitmessung nicht inner- halb einer bestimmten Zeit beendet wird.

    Der Fehlercode kann nur entstehen, wenn die Fahrgeschwin- digkeit 5 km/h überschreitet oder das Kupplungspedal ganz niedergedrückt ist.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Neutralstellung, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 51

    Fehler: Ununterbrochenes Quittiersignal, Neutralstellung

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal zulange an Stift 7 vorhanden war.

    Kommentar: Das Quittiersignal darf nach dem Befehl zum Längshub vorwärts oder Längshub rückwärts nicht zu lange anliegen. Der Fehlercode kann bei schwergängigem Getriebe auftreten, z.B. bei starker Kälte.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventile, Druckluftleitun- gen, Hallsensor Steckverbinder und Verkabelung kontrollie- ren.


     

    Fehlercode 52

    Fehler: Widersinnige Quittierung (unmögliche Schaltstellun- gen)

    Ursache: Gleichzeitige Quittierung von mehreren Gängen.

    Kommentar: Die Signale sind widersinnig da der Hallsensor und die Quittierschalter nur eine Schaltbewegung nach der an- deren bestätigen können.

    Einige der folgenden Quittierungen sind gleichzeitig einge- troffen:

    Neutral- Vorwärtsquittierung (Stift 7 und 43) Neutral- und Rückwärtsquittierung (Stift 7 und 6) Vorwärts- und Rückwärtsquittierung (Stift 43 und 6) Rechts- und Linksquittierung (Stift 24 und 42)

    Quittierung für hohen und niedrigen Range (Stift 41 und 5) Quittierung für hohen und niedrigen Split (Stift 4 und 23)

    Maßnahme: Hallsensor, Quittierschalter, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 53

    Fehler: Schaltbewegung auf niedrigen Range verlangt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Signal an Stift 41 fehlt.

    Kommentar: Die Quittierung für niedrigen Range ist ausge- blieben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu ak- tivieren, welches die Druckluft freigibt. Jeder Schaltversuch muß eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, um berücksichtigt zu werden.

    Maßnahme: Stellzylinder, Quittierschalter, Magnetventil für niedrigen Range, Druckluftleitungen, Steckverbinder und Ver- kabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 54

    Fehler: Schaltbewegung auf hohen Range verlangt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Signal an Stift 5 fehlt.

    Kommentar: Die Quittierung für hohen Range ist ausgeblie- ben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu aktivie- ren, welches die Druckluft freigibt. Jeder Schaltversuch muß eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, um berücksichtigt zu werden.

    Maßnahme: Stellzylinder, Quittierschalter, Magnetventil für hohen Range, Druckluftleitungen, Steckverbinder und Verka- belung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 55


     

    Fehler: Schaltbewegung auf niedrigen Split verlangt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Signal an Stift 4 fehlt.

    Kommentar: Die Quittierung für niedrigen Split ist ausge- blieben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu ak- tivieren, welches die Druckluft freigibt. Jeder Schaltversuch muß eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, um berücksichtigt zu werden.

    Maßnahme: Stellzylinder, Quittierschalter, Magnetventil für niedrigen Split, Druckluftleitungen, Steckverbinder und Ver- kabelung kontrollieren.

    Fehlercode 56

    Fehler: Schaltbewegung auf hohen Split verlangt, aber nicht bestätigt.

    Ursache: Signal an Stift 23 fehlt.

    Kommentar: Die Quittierung für hohen Split ist ausgeblie- ben, trotz wiederholter Versuche, das Magnetventil zu aktivie- ren, welches die Druckluft freigibt. Jeder Schaltversuch muß eine gewisse Zeit in Anspruch nehmen, um berücksichtigt zu werden.

    Maßnahme: Stellzylinder, Quittierschalter, Magnetventil für hohen Split, Druckluftleitungen, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.


     

    Fehlercode 57

    Fehler: Ausfall, Quittierung niedrigen Range.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 41 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Quittierschalter, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.

    Fehlercode 58

    Fehler: Ausfall, Quittierung hohen Range.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 5 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Quittierschalter, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.


     

    Fehlercode 59

    Fehler: Ausfall, Quittierung niedrigen Split.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 4 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Quittierschalter, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.

    Fehlercode 60

    Fehler: Ausfall, Quittierung hohen Split.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Quittiersi- gnal an Stift 23 plötzlich verschwand.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausgefallen ist, muß zuerst ein vollständiger Schalt- vorgang vollzogen werden. Fünf Sekunden nachdem das Steu- ergerät die Quittierung dafür empfangen hat, beginnt es nachzuprüfen, ob das Quittiersignal weiterhin ordnungsgemäß anliegt. Das Steuergerät kontrolliert dies so lange, bis es selbst den Befehl zum nächsten Schaltvorgang gibt. Der Fehlercode entsteht z.B. dann, wenn der Gang mechanisch ausrastet.

    Maßnahme: Quittierschalter, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 61


     

    Fehler: Das Magnetventil für Längshub vorwärts erhält zum falschen Zeitpunkt Spannung.

    Ursache: Der Ausgang des Steuergeräts zum Magnetventil für Längshub vorwärts erhält Spannung, obwohl das Steuergerät keinen Befehl dazu gegeben hat.

    Kommentar: Der Fehlercode tritt auf, wenn der Ausgang des Steuergeräts für das betreffende Magnetventil aufgrund fal- scher Ursachen Spannung erhält, z.B. durch Kurzschluß zu

    +24 V (Kabelfehler o.ä.). Andernfalls ist das Steuergerät selbst defekt.

    Maßnahme: Kabel von Stift 3 abnehmen und mit Multimeter messen. Danach Steckverbinder und Verkabelung kontrollie- ren.


     

    Fehlercode 62

    Fehler: Das Magnetventil für Längshub rückwärts erhält zum falschen Zeitpunkt Spannung.

    Ursache: Der Ausgang des Steuergeräts zum Magnetventil für Längshub rückwärts erhält Spannung, obwohl das Steuergerät keinen Befehl dazu gegeben hat.

    Kommentar: Der Fehlercode tritt auf, wenn der Ausgang des Steuergeräts für das betreffende Magnetventil aufgrund fal- scher Ursachen Spannung erhält, z.B. durch Kurzschluß zu

    +24 V (Kabelfehler o.ä.). Andernfalls ist das Steuergerät selbst defekt.

    Maßnahme: Kabel von Stift 22 abnehmen und mit Multimeter messen. Danach Steckverbinder und Verkabelung kontrollie- ren.


     


     

    Fehlercode 63


     

    Fehler: Das Magnetventil Neutralstellung erhält zum falschen Zeitpunkt Spannung.

    Ursache: Der Ausgang des Steuergeräts zum Magnetventil für Neutralstellung erhält Spannung, obwohl das Steuergerät kei- nen Befehl dazu gegeben hat.

    Kommentar: Der Fehlercode tritt auf, wenn der Ausgang des Steuergeräts für das betreffende Magnetventil aufgrund fal- scher Ursachen Spannung erhält, z.B. durch Kurzschluß zu

    +24 V (Kabelfehler o.ä.). Andernfalls ist das Steuergerät selbst defekt.

    Maßnahme: Kabel von Stift 40 abnehmen und mit Multimeter messen. Danach Steckverbinder und Verkabelung kontrollie- ren.

    Fehlercode 64

    Fehler: Das Magnetventil für niedrigen Range erhält zum fal- schen Zeitpunkt Spannung.

    Ursache: Der Ausgang des Steuergeräts zum Magnetventil für niedrigen Range erhält Spannung, obwohl das Steuergerät kei- nen Befehl dazu gegeben hat.

    Kommentar: Der Fehlercode tritt auf, wenn der Ausgang des Steuergeräts für das betreffende Magnetventil aufgrund fal- scher Ursachen Spannung erhält, z.B. durch Kurzschluß zu

    +24 V (Kabelfehler o.ä.). Andernfalls ist das Steuergerät selbst defekt.

    Maßnahme: Kabel von Stift 39 abnehmen und mit Multimeter messen. Danach Steckverbinder und Verkabelung kontrollie- ren.


     


     

    Fehlercode 65

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für Längshub vorwärts.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 3 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Längshub vorwärts aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für Längshub vorwärts, Steckverb- inder und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 66

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für Längshub rückwärts.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 22 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Längshub rückwärts aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für Längshub rückwärts, Steck- verbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 67


     

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für Querhub rechts.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 17 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Querhub rechts ak- tiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für Querhub rechts, Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.

    Fehlercode 68

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für Querhub links.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 53 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Querhub links akti- viert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Un- terbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für Querhub links, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 69

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für Neutralstellung.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 40 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Neutralstellung ak- tiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen.

    Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für Neutralstellung, Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 70

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für niedrigen Range.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 39 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für niedrigen Range ak- tiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen.

    Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für niedrigen Range, Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 71

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für hohen Range.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 54 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für hohen Range akti- viert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Un- terbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für hohen Range, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 72

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für niedrigen Split.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 2 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für niedrigen Split akti- viert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Un- terbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für niedrigen Split, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 73


     

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis zum Ma- gnetventil für hohen Split.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch an Stift 18 des Steuergeräts.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für hohen Split aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unter- brechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Damit der Fehlercode erneut auftritt, muß sich der Stromver- brauch plötzlich ändern, z.B. durch einen Wackelkontakt.

    Liegt der Fehler weiterhin vor, wiederholt sich der Fehlercode bei jedem neuen Versuch des Steuergeräts, das betreffende Magnetventil zu aktivieren.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch Kurzschluß in der Spule des Magnetventils auftreten.

    Maßnahme: Magnetventil für hohen Split, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehlercode 75

    Fehler: Fehler an der Spannungsversorgung des Steuergeräts.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Spannungs- versorgung U30 fehlte, als der Fahrer die Spannung mit dem Zündschlüssel abschaltete.

    Kommentar: Das Steuergerät wurde mehrmals in Folge abge- schaltet, ohne daß es seine Daten im EEPROM speichern konnte. Das kann darauf beruhen, daß das Steuergerät beim Abschalten nicht an die U30-Speisung angeschlossen war. Es kann auch sein, daß das Steuergerät starken Störungen ausge- setzt war, daß die eingebauten Schutzfunktionen auslösten und das Steuergerät mehrmals neu gestartet wurde.

    Maßnahme: Sicherung für die U30-Speisung an das Opticrui- se-Steuergerät sowie Steckverbinder und Verkabelung kon- trollieren.


     

    Fehlercode 76

    Fehler: Das EDC kann keinen zuverlässigen Wert bezüglich der Fahrpedalstellung liefern.

    Ursache: Das Steuergerät hat über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) eine Meldung vom EDC erhalten, die zeigt, daß der Wert vom Potentiometer des Fahrpedalgebers wider- sinnig ist.

    Kommentar: Hier ist der Kommunikationskreis selbst ver- mutlich fehlerfrei. Sonst hätte das Steuergerät einen anderen Fehlercode (82 oder 83) erzeugt.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät gespeichert sind.


     


     

    Fehlercode 77

    Fehler: Das EDC kann keinen zuverlässigen Wert bezüglich der Motordrehzahl liefern.

    Ursache: Das Steuergerät hat über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) eine Meldung vom EDC erhalten, die zeigt, daß der Wert vom Motordrehzahlgeber widersinnig ist.

    Kommentar: Hier ist der Kommunikationskreis selbst ver- mutlich fehlerfrei. Sonst hätte das Steuergerät einen anderen Fehlercode (82 oder 83) erzeugt.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät gespeichert sind.

    Fehlercode 78

    Fehler: Das EDC kann keinen zuverlässigen Wert bezüglich der momentanen Fahrgeschwindigkeit liefern.

    Ursache: Das Steuergerät hat über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) eine Meldung vom EDC erhalten, die zeigt, daß der Wert des Geschwindigkeitssignals widersinnig ist.

    Kommentar: Hier ist der Kommunikationskreis selbst ver- mutlich fehlerfrei. Sonst hätte das Steuergerät einen anderen Fehlercode (82 oder 83) erzeugt.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät gespeichert sind.


     


     

    Fehlercode 79


     

    Fehler: Das EDC kann keinen zuverlässigen Wert bezüglich der Bremspedalstellung liefern.

    Ursache: Das Steuergerät hat über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) eine Meldung vom EDC erhalten, die zeigt, daß der Wert vom Bremspedalgeber widersinnig ist.

    Kommentar: Hier ist der Kommunikationskreis selbst ver- mutlich fehlerfrei. Sonst hätte das Steuergerät einen anderen Fehlercode (82 oder 83) erzeugt.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät gespeichert sind.


     


     

    Fehlercode 80

    Fehler: Das EDC kann keinen zuverlässigen Wert bezüglich der Kühlflüssigkeitstemperatur liefern.

    Ursache: Das Steuergerät hat über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) eine Meldung vom EDC erhalten, die zeigt, daß der Wert vom Temperaturgeber widersinnig ist.

    Kommentar: Hier ist der Kommunikationskreis selbst ver- mutlich fehlerfrei. Sonst hätte das Steuergerät einen anderen Fehlercode (82 oder 83) erzeugt.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät gespeichert sind.

    Fehlercode 81

    Fehler: Fehler an einem eingebauten Speicher des Steuerge- räts.

    Ursache: Der Eigentest des Speichers für den Kommunikati- onskreis hat gezeigt, daß eine der Speicherzellen schlecht funktioniert.

    Kommentar: Der Speicher für den Kommunikationskreis dient dazu, Daten von angrenzenden Systemen (z.B. EDC und ABS) zwischenzuspeichern und anschließend zu sortieren, be- vor sie von Opticruise verarbeitet werden. Erst dann schreibt das Steuergerät bestimmte Werte in den Speicher des Kommu- nikationskreises und ruft die gleichen Werte wieder ab, um zu kontrollieren, daß sie nicht verändert wurden. Stellt das Steu- ergerät Abweichungen fest, tritt dieser Fehlercode auf.

    Maßnahme: Steuergerät auswechseln.


     


     

    Fehlercode 82

    Fehler: Fehler im Kommunikationskreis

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß das Signalni- veau im Kommunikationskreis falsch war. Dies deutet auf eine Unterbrechung oder einen Kurzschluß irgendwo an Stift 20 und 38 hin.

    Kommentar: Wenn der Signalniveau-Fehler verschwindet, läuft die Kommunikation ohne weitere Maßnahmen wieder.

    Maßnahme: Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren. Sind diese fehlerfrei, liegt der Fehler im Steuergerät, aber das ist unwahrscheinlich.


     

    Fehlercode 83

    Fehler: Kein Kommunikationssignal vom EDC-Steuergerät.

    Ursache: Es dauert unnormal lang, bis das erwartete Signal vom EDC-Steuergerät über den Kommunikationskreis (Stifte 20 und 38) eintrifft.

    Kommentar: Das Opticruise-Steuergerät erhält fortlaufend Meldungen vom EDC-Steuergerät und ”versteht” dann, daß die Kommunikation funktioniert. Bleiben diese Meldungen aus, wird der Fehlercode 83 gebildet.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät gespeichert sind. Steckverbinder und Verkabelung im Kommunikationskreis kontrollieren.

    Fehlercode 84

    Fehler: Kein Kommunikationssignal vom ABS-Steuergerät.

    Ursache: Es dauert unnormal lang, bis das erwartete Signal vom ABS-Steuergerät über den Kommunikationskreis (Stifte 20 und 38) eintrifft.

    Kommentar: Das Opticruise-Steuergerät erhält fortlaufend Meldungen vom ABS-Steuergerät und ”versteht” dann, daß die Kommunikation funktioniert. Bleiben diese Meldungen aus, wird der Fehlercode 84 gebildet.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im ABS-Steuerge- rät gespeichert sind. Steckverbinder und Verkabelung im Kommunikationskreis kontrollieren.


     

    Fehlercode 85

    Fehler: Widersinniges Signal vom Kickdown-Schalters des Fahrpedalgebers.

    Ursache: Das Steuergerät hat ein Signal an Stift 44 festge- stellt, obwohl das Fahrpedal nicht ganz durchgetreten wurde.

    Kommentar: Der Kickdown-Schalter hat Masseschluß zu 0V. Wenn ein falscher analoger Wert vom Fahrpedalgeber ein- trifft, wird der Fehlercode 76 erzeugt, aber dann kann das Steu- ergerät nicht den Fehlercode 85 erzeugen.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes im EDC-Steuer- gerät und der Fehlercode 76 im Opticruise-Steuergerät gespei- chert sind. Kickdown-Schalter des Fahrpedalgebers, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Fehlercode 86

    Fehler: Falsche Übersetzung im Getriebe.

    Ursache: Das Verhältnis zwischen der Drehzahl der Antriebs- und der Abtriebswelle stimmt nicht im Hinblick auf den einge- legten Gang.

    Kommentar: Die Drehzahl der Antriebswelle stammt vom Motordrehzahlgeber. Dies hat zur Folge, daß die Kupplung völlig losgelassen werden muß, damit Drehzahlvergleiche durchgeführt werden können sollen.

    Wenn das Steuergerät die Quittierung darüber erhalten hat, daß die Kupplung nicht gedrückt ist, die Kupplung aber weiterhin schleift, kann dieser Fehlercode entstehen. Der Fehlercode kann auch dann auftreten, wenn falsche Quittierungssignale für die Schaltstellungen vorliegen.

    Maßnahme: Kontrollieren, ob Fehlercodes für Schaltstellun- gen oder Geschwindigkeitsgeber gespeichert sind. Kontrollie- ren, ob das Steuergerät für den richtigen Getriebetyp konfiguriert ist.


     

    Fehlercode 87

    Fehler: Zu große Differenzen zwischen Fahrgeschwindigkeit und Geschwindigkeitssignal vom ABS.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß der Frequenz- unterschied zwischen den Signalen an Stift 31 und 49 (die zu- sammen eine Frequenz im Inneren des Steuergeräts bilden) und dem Signal an Stift 20 und 38 zu groß war.

    Kommentar: Die Differenz zwischen dem Signal vom induk- tiven Geschwindigkeitsgeber an der Abtriebswelle des Getrie- bes und dem Geschwindigkeitssignal vom ABS-Steuergerät war größer als zulässig.

    Maßnahme: Geschwindigkeitsgeber an der Abtriebswelle des Getriebes sowie Fehlercodes im ABS, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     

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    Fehlercode 88

    Fehler: Zu große Differenzen zwischen Fahrtschreiber und Geschwindigkeitssignal von ABS.

    Ursache: Das Steuergerät hat festgestellt, daß der Frequenz- unterschied zwischen den Signalen an Stift 32 und dem Signal an Stift 20 und 38 zu groß war.

    Kommentar: Die Differenz zwischen dem Signal vom Fahrt- schreiber und dem Geschwindigkeitssignal vom ABS-Steuer- gerät war größer als zulässig.

    Maßnahme: Fahrtschreiber, Fehlercodes im ABS, Steckverb- inder und Verkabelung kontrollieren.


     


     

    Fehlercode 89


     

    Fehler: ABS kann keinen zuverlässigen Wert der Fahrge- schwindigkeit liefern.

    Ursache: Das Steuergerät hat über den Kommunikationskreis (Stift 20 und 38) eine Meldung vom ABS erhalten, die zeigt, daß der Geschwindigkeitswert widersinnig ist.

    Kommentar: Hier ist der Kommunikationskreis selbst ver- mutlich fehlerfrei. Sonst hätte das Steuergerät einen anderen Fehlercode (82 oder 84) erzeugt.

    Maßnahme: Kontrollieren ob Fehlercodes im ABS-Steuerge- rät gespeichert sind.


     

    Elektroanlage


     

    Schaltpläne - Hinweise

    Zum Zeitpunkt der Drucklegung gibt es keine Stromkreispläne nach dem entsprechenden Fehlercode. Wir verweisen daher auf den Verbindungsplan in der Gruppe 16 im Servicehandbuch.


     

    Verbindungspläne

    Drucksachennummer: 16:04-21


     

    Schaltplan

    Drucksachennummer: keine Angabe.


     

    Konfiguration des Steuergeräts

    Die Konfiguration wird kurz auf Seite 11 erläutert.


     

    Anordnung von elektrischen Komponenten

    Siehe nächste Seite

    Elektroanlage


     

    image


     

    Anordnung von elektrischen Komponenten


     

    Ziffer Aufgabe


     

    B16 Rückfahrscheinwerfer

    B25 Gasbetätigung1 (in D35 enthalten) B26 Kickdown (in D35 enthalten)

    B27 Ganz niedergedrücktes Kupplungspedal


     

    B41 Quittierung, hoher Range B42 Quittierung, niedriger Range B43 Quittierung, hoher Split

    B44 Quittierung, niedriger Split


     

    B49 Abgasbremse und Motorbremsprogramm C46-

    C401 Steckverbinder


     

    D18 Diodeneinheit für EDC D35 Fahrpedalgeber

    E5 Steuergerät, Opticruise

    E6 Hallsensor

    E12 Steuergerät, EDC F2 Sicherungshalter

    G4 Masseanschluß, Armaturenbrett


     

    G8 Masseanschluß, Armaturenbrett G13 Masseanschluß, Kupplungsblech G18 Masseanschluß, Kupplungsblech O1 Kombinationsinstrument

    O4 Fahrtschreiber

    P2 Elektrozentrale

    S17 Abgasbremse (am Armaturenbrett)

    S30 Nebenantrieb EG (S31) Nebenantrieb, EK/ED


     

    S88 Diagnoseschalter S100 Programmwähler S101 Schaltartwähler

    T17 Frequenzgeber, Abtriebswelle

    T20 Frequenzgeber, für Fahrtschreiber


     

    V13 Magnetventil, Nebenantrieb EG V20 Magnetventil, Querhub rechts V21 Magnetventil, Querhub links V22 Magnetventil, Neutralstellung

    V23 Magnetventil, Längshub rückwärts V24 Magnetventil, Längshub vorwärts V62 Magnetventil, niedriger Split

    V63 Magnetventil, niedriger Range V77 Magnetventil, hoher Split

    V78 Magnetventil, hoher Range


     

      1. Dieser Schalter wird nicht für das Opticruise-System an sich verwendet. Er schließt zu Beginn der Bewegung des Fahrpedals.


     


     

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    image

    Elektroanlage

     

    55

     

    05:05-02 de

     

    © Scania CV AB 1995

     

    100917

     

    Die Abbildung gilt für Fahrzeuge mit Links- und Rechtslenkung und zeigt sämtliche Zusatzausrüstungen. Für Fahrzeuge mit weniger Aus- rüstung gelten die entsprechenden Teile.


     

    image

    Elektroanlage

     

    Eingangssignale

    Die Tabellen auf diesen Seiten zeigen, welche Eingangssignale das Steuergerät empfangen kann.

     

    56

     

    © Scania CV AB 1995

     

    05:05-02 de

     

    Eingangssignale


     

    Aufgabe

    Gesendet von

    Signaltyp

    Stift

    Niedrigen Split quittieren

    Quittierschalter, Split

    +24V UX

    4

    Hohen Range quittieren

    Quittierschalter, Range

    +24V UX

    5

    Längshub rückwärts quittieren

    Hallsensor

    +18V (Speisung von UX)

    6

    Neutralstellung quittieren

    Hallsensor

    +18V (Speisung von UX)

    7

    Kupplungspedalstellung melden

    Unterer Pedalschalter

    Masseschluß (0V)

    8

       

    Aktivierten EK/ED-Nebenantrieb bestätigen

    Schalter

    +24V

    9

    Hochschalten verlangen

    Schaltartwähler

    +24V UX

    10

    Neutralstellung verlangen

    Schaltartwähler

    +24V UX

    11

    Programm ”Steigung” aktivieren

    Programmwähler

    +24V UX

    12

    Hohen Split quittieren

    Quittierschalter, Split

    +24V UX

    23

       

    Querhub rechts quittieren

    Hallsensor

    +18V (Speisung von UX)

    24

    Motorbremsprogramm aktivieren

    Retarder-Steuergerät oder Boden- +24V schalter

    27

    Zurückschalten verlangen

    Schaltartwähler

    +24V UX

    28

    Automatikstellung verlangen

    Schaltartwähler

    +24V UX

    29


     

    image

    Elektroanlage

     

    Die angegebenen Meßwerte können aufgrund mehrerer Faktoren wie Bat- teriespannung, Kabellänge, Zustand von Verkabelung und Schaltern u.a. variieren.

     

    57

     

    05:05-02 de

     

    © Scania CV AB 1995

     

    Eingangssignale, Fortsetzung


     

    Aufgabe

    Gesendet von

    Signaltyp

    Stift

    Prüfprogramm aktivieren

    Diagnoseschalter

    Masseschluß (0V)

    30

    Fahrgeschwindigkeit melden

    Geber an der Abtriebswelle

    Frequenz

    31

    Fahrgeschwindigkeit melden

    Fahrtschreiber

    Frequenz

    32

    Niedrigen Range quittieren

    Quittierschalter, Range

    +24V UX

    41

       

    Querhub links quittieren

    Hallsensor

    +18V (Speisung von UX)

    42

    Längshub vorwärts quittieren

    Hallsensor

    +18V (Speisung von UX)

    43

    Kickdown verlangen

    Kickdown-Schalter

    Masseschluß (0V)

    44

    Kupplungspedalstellung melden

    Oberer Pedalschalter

    Masseschluß (0V)

    45

    Manuelle Stellung verlangen

    Schaltartwähler

    +24V UX

    47

       

    Rückwärtsgang verlangen

    Schaltartwähler

    +24V UX

    48

    Fahrgeschwindigkeit melden

    Geber an der Abtriebswelle

    Frequenz

    49

    Aktivierten EG-Nebenantrieb bes gen

    täti- Schalter

    +24V

    50


     

    image

    Elektroanlage

     

    Ausgangssignale

    Die nachstehende Tabelle zeigt, welche Ausgangssignale das Steuergerät liefern kann.

     

    58

     

    © Scania CV AB 1995

     

    05:05-02 de

     

    Ausgangssignale


     

    Aufgabe

    Gesendet an

    Signaltyp

    Stift

    Niedrigen Split verlangen

    Magnetventil, niedriger Split

    +24V

    2

    Längshub vorwärts verlangen

    Magnetventil Längshub vorwärts

    +24V

    3

    Fahrgeschwindigkeit melden

    Retarder-Steuergerät über C56

    Frequenz (+24V)

    14

    Querhub rechts verlangen

    Magnetventil Querhub rechts

    +24V

    17

    Hohen Split verlangen

    Magnetventil, hoher Split

    +24V

    18

       

    Längshub rückwärts verlangen

    Magnetventil Längshub rückwärts +24V

    22

    Summer aktivieren

    Summer

    Masseschluß (0V)

    33

    Versorgungsspannung liefern

    Geber, Bedienelemente, Display

    +24V

    36

    Niedrigen Range verlangen

    Magnetventil, niedriger Range

    +24V

    39

    Neutralstellung verlangen

    Magnetventil neutral

    +24V

    40

       

    Aktivierung oder Abschaltung der Steuergerät für Abgasbremse Abgasbremse verlangen

    PWM-Signal

    52

    Querhub links verlangen

    Magnetventil Querhub links

    +24V

    53

    Hohen Range verlangen

    Magnetventil, hoher Range

    +24V

    54


     

    image

    Elektroanlage

     

    Sonstige Anschlüsse

    Die nachstehende Tabelle zeigt die Anschlüsse des Steuergeräts für Spannungsversorgung, Masse, Kommunikationsleitungen u.v.m.

     

    59

     

    05:05-02 de

     

    © Scania CV AB 1995

     

    Sonstige Anschlüsse


     

    Aufgabe

    Gesendet von/an

    Signaltyp

    Stift

    Masse für Steuergerät

    G13

    Masseanschluß (0V)

    1

    Spannungsversorung, ein

    Von den BAtterien, Sicherung 41 +24V (U30)

    19

    Kommunikation

    EDC, ABS/TC usw.

    Daten

    20

    Kommunikation

    Diagnoseanschluß für PC

    Daten

    25

       

    Kommunikation

    Diagnoseanschluß für PC

    Daten

    35

    Kommunikation

    EDC, ABS/TC usw.

    Daten

    38

    Kommunikation

    Display

    Daten

    51

    Spannungsversorung, ein

    Über Zündschloß, Sicherung

    5 +24V (U15)

    55

    Schaltartwähler

    • Die rechte Abbildung zeigt die inneren An- schlüsse des Schaltartwählers bei eingelegter Neutralstellung.

    • Die untere Abbildung zeigt welche Kontakte in den verschiedenen Stellungen des Schalt- artwählers schließen.

      image

      image

      63

      - R + R 54

      image

      53

      - N + N 64

      image

      83

      - A + A 84

      image

      73

      - M + M 74


       

      image

      43

      44


       

      image

      33

      34


       

      image

      Stellung Eingangsstift (UX-Speisung) Ausgangsstift


       

      33 43 53 63 73 83 34 44 64 54 74 84

      R +

      R - R

      R N N +

      N -


       

      N


       

      N A


       

      A + A -

      A


       

      A M


       

      image

      = Verbindung zwischen den betreffenden Anschlußstiften


       

      Testprogramm

      • Sofern zum betreffenden Prüfschritt nichts anderes angegeben ist, muß das Fahrzeug stillstehen und der Motor abgestellt sein.

      • Die Spannung muß eingeschaltet sein (Zündschlüssel in Fahr- stellung).

      • Das Prüfprogramm wird mit dem Diagnoseschalter gesteuert. Dieser befindet sich unter einem Deckel am Armaturenbrett.


         

        image

        image

        image

        FOOTCONT

         

        HANDCONT

         

        TESTING

         

        Das Prüfprogramm besteht aus Start, fünf Prüf- schritten und Abschluß. Es läuft nur in eine Rich- tung, kann aber beliebig oft wiederholt werden. Um von einem Prüfschritt zum nächsten zu kommen, drückt man den Diagnoseschalter.

        GEARENGA

         

        END TEST

         

        ENGINCOM

         

        Die Abbildung rechts zeigt den Text, der beim je- weiligen Prüfschritt auf dem Display des Schaltan- zeigers erscheint. Zur näheren Erläuterung siehe

        image

        RPM INFO

         

        Tabelle unten. image


         

        Die einzelnen Phasen des Prüfprogramms


         

        Text

        Prüfzweck

        TESTING

        Start des Prüfprogramms. Anzeige von Fahrgestellnummer und Artikel- nummer von Hard- und Software des Steuergeräts. Danach evtl. Fehler- codes.

        FOOTCONT

        Prüfung der Fußpedale und -schalter

        HANDCONT

        Prüfung der Handhebel und -schalter

        GEARENGA

        Prüfung der Schaltbewegungen und Quittiersignale

        ENGINCOM

        Prüfung der Motor-Kommunikation

        RPM INFO

        Prüfung der Drehzahl- und Geschwindigkeitsgeber

        END TEST

        Abschluß des Testprogramms

        Allgemeines

        Das Prüfprogramm ist nicht zur Verwendung während der Fahrt gedacht. Im allgemeinen muß das Fahrzeug bei der Prüfung stillstehen und der Motor abgestellt sein.


         

        image

        image

        image

        WARNUNG!

        Während des Prüfprogramms darf das Fahrzeug nur gefahren werden, wenn es die Prüfanweisungen verlangen, sonst nie.


         

        image


         

        END TEST

         

        Falls das Steuergerät während der Prüfung eine Geschwindigkeit oder Motordrehzahl registriert, bricht das Prüfprogramm ab und das Steuergerät nimmt seine normale Funktion auf. Dadurch wird vermieden, daß ungeeignete Gänge einge- legt werden.

        Es gibt jedoch zwei Prüfschritte, bei denen das Fahrzeug in Bewegung sein muß, nämlich dann, wenn die Fahrgeschwindigkeit oder Motordreh- zahl kontrolliert werden soll. Siehe Abschnitte RPM INFO und ENGINCOM.


         


         

        Texte auf dem Display

        Bei jedem Prüfschritt erscheint ein Text auf dem Display. Gleichzeitig ertönt ein kurzes Summer- signal. Das vermindert die Gefahr, daß die ver- schiedenen Prüfschritte miteinander verwechselt werden.


         

        E K

         

        Da das Display des Schaltanzeigers auf eine be- stimmte Größe beschränkt ist, werden Buchsta- ben als Symbole für die verschiedenen Signale usw. verwendet. Die Symbole sind unter den ein- zelnen Prüfschritten erklärt.


         

        image

        FOOTCONT

         

        RPM INFO

         

        HANDCONT GEARENGA ENGINCOM

        TESTING

         

        Start des Prüfprogramms

        Das Abrufen der Fehlercodes erfolgt zu Beginn des Opticrui- se-Prüfprogramms. Dies wird auch auf Seite 16-17 in diesem Heft erläutert. Hier wird das gesamte Prüfprogramm beschrie- ben.


         

        1. Das Fahrzeug muß stillstehen und der Motor abgeschaltet sein.

        2. Spannung mit dem Zündschlüssel einschalten. Danach

          5 Sekunden warten und anschließend den Diagnoseschal- ter mindestens eine halbe Sekunde lang drücken. Auf dem

          image Display erscheint der Text ”TESTING” und der Summer

          ECU NO

           

          PROG NO

           

          ertönt. Den Diagnoseschalter bis auf weiteres nicht drük- ken. Nun ist das Prüfprogramm angelaufen. Sämtliche Textfelder des Displays leuchten eine Sekunde lang auf. Gleichzeitig ertönt der Summer.

          CHASSNO

           

        3. Dem Text ”ECU NO” folgt direkt die Artikelnummer für die Hardware des Steuergeräts.

          FCODES

           

        4. Dem Text ”PROG NO” folgt direkt die Artikelnummer für die Software des Steuergeräts.

        5. Dem Text ”CHASSNO” folgt direkt die Fahrgestellnum- mer des Fahrzeugs.

        6. Dem Text ”F CODES” folgen direkt die gespeicherten Fehlercodes. Mehr darüber weiter unten.

          • Die Fehlercodes werden nacheinander im Abstand von zwei Sekunden angezeigt.

            image

            image

            E010 003

             

          • Nach Anzeige aller gespeicherten Fehlercodes ertönt kurz der Summer. Danach werden die Fehlercodes von neuem angezeigt. Dies wiederholt sich beliebig oft, so daß es nichts ausmacht, falls man einen Code nicht auf anhieb richtig erfaßt.

      A B

      Das Display kann z.B. wie auf der Abbildung links ausse- hen. Bei A steht die Nummer des Fehlercodes (hier 10) und bei B, wie oft dieser Code registriert wurde (3).

      1. Fehlercodes notieren und zum nächsten Prüfschritt weiter- gehen. Siehe nächste Seite.

      FOOTCONT

       

      Fußpedale und -schalter

      Das Getriebe kann nicht schalten, so lange das Steuergerät mit diesem Prüfschritt beschäftigt ist.

      1. Voraussetzungen: Fahrzeug steht still, Motor ist abgestellt und Spannung eingeschaltet.

      2. Diagnoseschalter mindestens eine halbe Sekunde drücken und dann loslassen. Auf dem Display erscheint der Text ”FOOTCONT”.

      3. Bedienelemente nacheinander prüfen. Wenn der jeweilige Buchstabe erscheint, ist das betreffende Signal aktiv, siehe folgende Tabelle.


         

        Signalbezeichnungen


         

        image

        Bodenschalter für Motorbremsprogramm (und Abgasbremse)


         

        Oberer Kupplungspedalschalter Unterer Kupplungspedalschalter Bremspedalschalter

        Kickdown-Schalter (eingebaut in Fahrpedalgeber)


         

        image

      4. Nach Abschluß der Prüfung: Weitergehen zum nächsten Prüfschritt.

      HANDCONT

       

      Handhebel

      Das Getriebe kann nicht schalten, so lange das Steuergerät mit diesem Prüfschritt beschäftigt ist.

      1. Voraussetzungen: Fahrzeug steht still, Motor ist abgestellt und Spannung eingeschaltet.

      2. Diagnoseschalter mindestens eine halbe Sekunde drücken und dann loslassen. Auf dem Display erscheint der Text ”HANDCONT”.

      3. Bedienelemente nacheinander prüfen. Wenn der jeweilige Buchstabe erscheint, ist das betreffende Signal aktiv, siehe folgende Tabelle.


       

      Signalbezeichnungen


       

      image

      R

       

      Schaltartwähler in Rückwärtsstellung


       

      N

       

      Schaltartwähler auf Neutral


       

      A

       

      Schaltartwähler auf Automatik


       

      M

       

      Schaltartwähler auf Manuell


       

      D

       

      Schaltartwähler auf Zurückschalten


       

      U

       

      Schaltartwähler auf Hochschalten


       

      H

       

      Programmwähler für normale Fahrt oder für starke Steigungen1


       

      image

      1


       

      1 / 2 / X

      1. 1 = Schalter für Nebenantrieb (PTO EK/ED)

      2. 2 = Schalter für Nebenantrieb (PTO EG)

        X = Beide Nebenantriebe gleichzeitig aktiviert.

        X


         

        image

        1. Wenn der Programmwähler in der Stellung für starke Steigun- gen steht, muß der Buchstabe H auf dem Display erscheinen.


       

      image

      image

      4 Nach Abschluß der Prüfung: Schaltartwähler auf Neutral stellen. Weitergehen zum nächsten Prüfschritt.


       

      GEARENGA

       


       

      image

      image

      WARNUNG!

      Der Motor muß während der Prüfung abgestellt sein.


       

      image


       

      image

      Die Range-Schaltstellung wird immer ganz links auf dem Display als L, H oder X angezeigt.


       

      r s


       

      Die Split-Schaltstellung wird immer ganz rechts auf dem Display als L, H oder X ange- zeigt.

      Schaltbewegungen und Quittiersignale

      Hier werden die Magnetventile zwanggesteuert, welche die Druckluft der Schaltzylinder freigeben, und die Quittiersignale abgelesen. So kann kontrolliert werden, daß alle Schaltvorgän- ge einwandfrei funktionieren.

      Sind Fehlercodes gespeichert, die auf ein fehlendes oder wi- dersinniges Geschwindigkeitssignal deuten, kann dieser Prüf- schritt aus Sicherheitsgründen nicht durchgeführt werden.

      1. Voraussetzungen: Fahrzeug steht still, Motor ist abge- stellt, Druckluftanlage unter Druck und Spannung einge- schaltet.

      2. Diagnoseschalter mindestens eine halbe Sekunde drücken und dann loslassen. Auf dem Display erscheint der Text ”GEARENGA”

      3. Kupplungspedal gedrückt halten und die Stellungen des Schaltartwählers nacheinander prüfen. Dies wird auf den folgenden Seiten beschrieben. Die folgende Tabelle er- klärt die angezeigten Buchstaben.


         

        Signalbezeichnungen


         

        image

        1. Range-Quittierung, wobei L=niedriger Range, H=hoher Range und X=hoher und niedriger Range zugleich

          Quittierung für Querhub links

          Quittierung für Längshub rückwärts

          Quittierung für Neutralstellung

          Quittierung für Längshub vorwärts

          Quittierung für Querhub rechts

        2. Split-Quittierung, wobei L=niedriger Split, H=ho- her Split und X=hoher und niedriger Split niedrig zugleich


         

        image

        image

        image

      4. Nach Abschluß der Prüfung: Kontrollieren, daß der Schaltartwähler auf Neutral steht. Weitergehen zum näch- sten Prüfschritt.

      image

      Niedriger Split und niedriger Range

      zugleich R

      1. Schaltartwähler laut Abb. 1 einstellen. N

      2. Kontrollieren, daß das Display LNL zeigt.

        A


         

        M

        1


         

        Hoher Split und hoher Range zugleich

        image

      3. Schaltartwähler laut Abb. 2 einstellen.

        R

      4. Kontrollieren, daß das Display HNH zeigt.

        N

        A M

        2


         

        image

        Querhub links

      5. Schaltartwähler laut Abb. 3 einstellen. R

      6. Kontrollieren, daß das Display HLNH N

        (oder LLNL) zeigt.

        A


         

        M

        3


         

        image

        Längshub rückwärts auf der linken Seite

      7. Schaltartwähler laut Abb. 4 einstellen. R

      8. Kontrollieren, daß das Display HLBH N

        (oder LLBL) zeigt.

        A


         

        M

        4

        image

        Längshub vorwärts auf der linken Seite

        R

      9. Schaltartwähler laut Abb. 5 einstellen.

      10. Kontrollieren, daß das Display HLFH N

        (oder LLFL) zeigt.

        A


         

        M

        5


         

        image

        Längshub rückwärts in Mittelstellung

        R

      11. Schaltartwähler laut Abb. 6 einstellen.

      12. Kontrollieren, daß das Display HBH N

        (oder LBL) zeigt.

        A


         

        M

        6


         

        image

        Längshub vorwärts in Mittelstellung

        (Gilt nicht für GRS sondern nur für GR- R

        Getriebe)

        N

      13. Schaltartwähler laut Abb. 7 einstellen.

      14. Kontrollieren, daß das Display HFH A

        (oder LFL) zeigt. M

        7


         

        image

        Längshub rückwärts auf der rechten

        Seite R

      15. Schaltartwähler laut Abb. 8 einstellen.

        N

      16. Kontrollieren, daß das Display HBRH

        (oder LBRL) zeigt. A


         

        M

        8

        image

        Längshub vorwärts auf der rechten Seite

      17. Schaltartwähler laut Abb. 9 einstellen. R

      18. Kontrollieren, daß das Display HFRH N

        (oder LFRL) zeigt.

        A


         

        M

        9


         

        image

        Leerlauf

        Die Neutralstellung kommt oft, aber nicht im- R

        mer, zusammen mit einem anderen Quittiersi-

        gnal vor. N

      19. Schaltartwähler laut Abb. 10 einstellen. A

      20. Kontrollieren, daß das Display HLNH

        (oder LLNL) zeigt. M

        10


         

        image

      21. Schaltartwähler laut Abb. 11 einstellen.

        R

      22. Kontrollieren, daß das Display HNH

        (oder LNL) zeigt. N

        A M

        11


         

        image

      23. Schaltartwähler laut Abb. 12 einstellen.

      24. Kontrollieren, daß das Display HNRH R

        (oder LNRL) zeigt.

        N

        A M

        12

        ENGINCOM

         

        Motor-Kommunikation

        Mit diesem Prüfschritt werden die Daten kontrolliert, die Op- ticruise vom EDC-System benötigt. Dadurch kann überprüft werden, ob die betreffenden Geber, die Datenverarbeitung des EDC-Steuergeräts und der Kommunikationskreis selbst ein- wandfrei funktionieren.

        Während dieser Prüfung zeigt das Display Prüfresultate statt Schaltstellungen und ähnliches. Das Fahrzeug kann im übrigen wie gewohnt gefahren werden.

        1. Voraussetzungen: Zunächst stillstehendes Fahrzeug, ab- gestellter Motor und eingeschaltete Spannung. Wenn dann der betreffende Prüfschritt beginnt, muß das Fahrzeug in Bewegung sein.

        2. Diagnoseschalter mindestens eine halbe Sekunde lang drücken. Auf dem Display erscheint der Text ”ENGIN- COM”.

          gg

           

        3. Motor anlassen und losfahren. Auf gleichmäßige Ge- schwindigkeit beschleunigen und kontrollieren, daß Werte angezeigt werden und plausibel erscheinen. Erklärungen siehe Tabelle unten.


           


           

          Verlangte Gasbetätigung


           

          ee

           


           

          Tatsächliches Drehmoment


           


           

          dd

           


           

          Verlangtes Drehmoment


           


           

          tt

           


           

          Motortemperatur

          Signalbezeichnungen


           

          image

          gg Verlangte Gasbetätigung in Prozent vom Vollgas (0 - 99 %)


           

          ee Tatsächliches Drehmoment (x 100 Nm)


           

          dd Verlangtes Drehmoment (x 100 Nm)


           

          tt Motortemperatur (0 - 99 ˚C)


           

          image

        4. Nach Abschluß der Prüfung: Weitergehen zum nächsten Prüfschritt.

          RPM INFO

           

          Drehzahl- und Geschwindigkeitsgeber

          Hier wird kontrolliert, ob die verschiedenen Geschwindig- keitsangaben, die Opticruise gegeneinander abwägt, überein- stimmen. So kann feststellt werden, ob Geber und Verkabelung einwandfrei sind.

          Während dieser Prüfung zeigt das Display Prüfresultate statt Schaltstellungen und ähnliches. Das Fahrzeug kann im übrigen wie gewohnt gefahren werden.

          1. Voraussetzungen: Das Fahrzeug muß in Bewegung sein, wenn der betreffende Prüfschritt eingeleitet wird.

          2. Diagnoseschalter mindestens eine halbe Sekunde lang drücken. Auf dem Display erscheint der Text ”RPM IN- FO”.

          3. Fahrzeug auf gleichmäßige Geschwindigkeit beschleuni- gen und kontrollieren, daß Werte angezeigt werden und plausibel erscheinen. Erklärungen siehe Tabelle unten.


             

            Signalbezeichnungen


             

            image

            nn

             

            nn Motordrehzahl (x 100 U/min)


             

            Motordrehzahl


             

            v_1

             


             

            Kardanwellendrehzahl


             

            v_2

             


             

            Vom Fahrtschreiber


             

            v_1 Kardanwellendrehzahl vom Geber an der Abtriebs- welle des Getriebes (x 10 U/min)


             

            v_2 Geschwindigkeitssignal vom Fahrtschreiber, umge- rechnet in Kardanwellendrehzahl (x 10 U/min)


             

            image

          4. Die Prüfung ist nun abgeschlossen: Diagnoseschalter drücken, um das Prüfprogramm zu verlassen. Danach er- scheint auf dem Display der Text ”END TEST” und das Steuergerät kehrt zur normalen Funktion zurück.


       

      Auf Seite 16-17 finden Sie eine Beschreibung eventueller Fehlermeldungen während der Prüfung.


       

      Mechanische Arbeiten


       

      Allgemeines

      Das Getriebe ist im Inneren ein gewöhnliches Standardgetriebe. Sein Steuersystem erinnert an das von CAG 2 der 3er-Serie, doch mit dem Unterschied, daß der Längshubdämpfer von Opticruise in den Längshubzylinder eingebaut ist. Das Schaltstangengehäuse zuoberst auf dem Getriebe wurde ebenfalls abgeändert und ist kompakter als frühere Ausführungen.


       

      Hallsensor und Schaltzylinder

      Mechanisch gesehen bringt Opticruise also keine großen Neuhei- ten, wir konzentrieren uns daher auf Austausch und Einstellung des Hallsensors sowie auf den Austausch von Schaltzylindern.


       

      Quittierschalter

      Die vier Quittierschalter sind vom selben Typ; sie schließen im unbetätigten Zustand. Anzugsmoment: 20 Nm. Ihre Anordnung geht aus der Abbildung unten hervor, welche das Getriebe von oben zeigt. Bei älteren Getrieben befindet sich B42 auf der rech- ten Seite. Die Bezeichnungen werden auf der Seite 54 erläutert.


       

      image

      B44


       

      B43


       

      B42


       

      100870

       

      B41

      Hallsensor, Justierung und Austausch

      Verwenden Sie das eingebaute Prüfprogramm des Steuergeräts oder einen PC, um Fehler am Hallsensor festzustellen und zu kontrollieren, daß die Fehler nach der Reparatur behoben sind.


       

      Ausbau

      1. Schaltartwähler auf Neutral stellen.

      2. Luftschläuche von den Längshub- und Quer- hubzylindern abnehmen. Steckverbinder des Hallsensorkabels vom Gehäuse lösen.

      3. Schaltstangengehäuse vom Getriebe abneh- men und umgedreht auf die Werkbank legen.

      4. Gebergehäuse vom Schaltstangengehäuse abnehmen.

      5. Mit Druckluft in den mittleren Luftanschluß des Längshubzylinders blasen. Dadurch wird die Schaltstange in Neutralstellung ge- bracht. Kontrollieren, daß die Nase des He- bels in der Mitte der Kulisse steht, siehe Abbildung oben rechts.


         

        Kontrolle und Justierung

      6. Die beiden Führungshülsen von der Füh- rungsplatte 99 150 entfernen (sind überflüs- sig). Führungsplatte an Stelle des Gebergehäuses auflegen. Kontrollieren, daß die Lage des Magnetgehäuses stimmt.

      7. Bei Justierung: Schrauben des Magnetge- häuses lockern, aber nur so viel, daß sich dieses verschieben läßt.

        Achtung! Die Schrauben sind mit Sicherungs- flüssigkeit gesichert, aber nicht das Magnetge- häuse erwärmen! Der Magnet kann Schaden nehmen!

      8. Magnetgehäuse mit Hilfe der Führungsplatte ausrichten. Danach die Schrauben festziehen und mit Sicherungsflüssigkeit 561 029 si- chern.

      Fortsetzung >


       

      image

      A B

      A = B


       

      image


       

      1. Gebergehäuse

      2. Magnetgehäuse

      3. Federnde Spannstifte

      4. Führungsplatte 99 150

      (Die Abbildung zeigt die Ausführung der 3er-Serie)

      Hallsensor, Einbau

      9 Gebergehäuse auf dem Schaltstangengehäu- se befestigen.

      Schaltstangengehäuse am Getriebe befestigen.


       

      Längshubzylinder, Austausch

      image

      Das Fahrzeug muß Druck in der Druckluftanlage haben, um den Längshubzylinder vor dem Aus- bau in die richtige Stellung bringen zu können.

      1. Spannung einschalten. Schaltartwähler auf Neutral stellen. Dadurch wird der Längshub- zylinder in Neutralstellung gebracht.

      2. Spannung abschalten. Die drei Luftschläu- che vom Längshubzylinder abnehmen.

      3. Die vier Befestigungsschrauben lösen und den Zylinder entfernen.

      4. Neuen Zylinder anbringen. Mit Druckluft in den mittleren Anschluß blasen; dadurch wird der Zylinder in Neutralstellung gebracht.

        Die Zähne der Schaltstange müssen in der Mittelstellung einrasten.

      5. Luftschläuche anbringen.

        05_5336

         

      6. Niveaustopfen entfernen. ATF-Öl bis zur Öffnung einfüllen (ca. 0,27 Liter).

      7. Spannung einschalten und Schaltbewegun- gen mit Hilfe des Prüfprogramms kontrollie- ren (Prüfschritt ”GEARENGA”).

        Der Längshubzylinder kann umgedreht werden, wenn dies aus Platzgründen erforderlich ist. Da- bei müssen auch die Druckluftanschlüsse ver- tauscht werden. Tip: Das Schaltstangengehäuse vom Getriebe lösen, wenn der Zylinder umge- dreht werden soll, dies erleichtert die Arbeit.

        Querhubzylinder, Austausch

        image

        Das Fahrzeug braucht keinen Druck in der Druckluftanlage zu haben, um die Querhubzylin- der auszubauen.

        1. Spannung einschalten. Schaltartwähler in Neutralstellung bringen.

        2. Spannung abschalten. Luftschläuche vom Querhubzylinder abnehmen.

        3. Befestigungsschraube lösen und Zylinder abnehmen.

        4. Kolben mit Bremsfett schmieren, Art. Nr.

          319 308.

        5. Neuen Zylinder anbringen. 6 Luftschläuche anbringen.

      05_5334

       

      7 Spannung einschalten und Schaltbewegun- gen mit Hilfe des Prüfprogramms kontrollie- ren (Prüfschritt ”GEARENGA”).


       

      Druckluftanschlüsse, Anordnung

      • Die Abbildung rechts zeigt, zu welchem Ma- gnetventil die verschiedenen Druckluftan- schlüsse gehören.

      • Die Abbildung gilt für Fahrzeuge der Stan- dardausführung.

      • Der Längshubzylinder kann umgedreht wer- den. Dies wird in manchen Fällen nötig, um ausreichend Abstand zu z.B. einer Hydraulik- pumpe zu gewinnen.


       

      In diesem Fall müssen die Luftleitungen für V23 und V24 vertauscht werden, damit der Längshubzylinder nach dem Umdrehen in die richtige Richtung arbeitet.


       

      V62 V77


       

      image

      V23 V22 V24


       

      V20


       

      V21


       


       

      100859

       

      V63 V78


       

      Explosionszeichnungen


       

      Dieses Kapitel zeigt Explosionszeichnungen der wich- tigsten, am Getriebe angebrachten Opticruise-Kompo- nenten. Die Artikelnummern sind unseren Ersatzteilkatalogen zu entnehmen.

      Die Abbildung unten zeigt die Anordnung der Magnet- ventile für Opticruise untereinander. Die Bezeichnun- gen werden auf der Seite 54 erläutert. Die Anordnung der Luftanschlüsse ist der Seite 76 zu entnehmen.


       

      image

      V23 V22 V24 V20 V21


       

      100860

       

      V63 V78 V62 V77 PTO


       

      Anordnung der Magnetventile am Getriebe. Die beiden Magnetventile PTO sind für die Nebenan- triebe.

      Ziffer


       

      1

      Anzahl


       

      1

      Bezeichnung


       

      Dichtung

      2

      4

      Schraube

      3

      1

      Gehäuse

      4

      1

      Stirndeckel

      5

      1

      Dichtung

      6

      5

      Schraube

      7

      2

      Spannstift

      8

      2

      Verschlußschraube

      9

      2

      Dichtung

      10

      1

      Kolbenstange

      11

      1

      Zahnstange

      12

      2

      Sprengring

      13

      2

      Sprengring

      14

      1

      Kolbenstange

      15

      2

      Scheibe

      16

      2

      Kolben

      17

      4

      Sprengring

      18

      1

      Lagerhülse

      19

      1

      V-Ring

      20

      2

      Lager

      21

      1

      O-Ring

      22

      2

      Kolben

      23

      2

      O-Ring

      24

      2

      Scheibe

      25

      2

      Sicherungsring

      26

      2

      Dichtring

      27

      1

      O-Ring

      28

      1

      Zylinderdeckel

      29

      3

      Schraube

       

      Längshubzylinder


       

      image

      100918

       

      Die Bauteile des Längshubzylinders. Die Artikelnummern sind unseren Ersatzteil- katalogen zu entnehmen.

      Daran denken die Druckluftanschlüsse zu vertauschen, wenn aus Platzgründen der Zylinder umgedreht wird.

      Ziffer


       

      1

      Anzahl


       

      4

      Bezeichnung


       

      Buchse

      2

      1

      Sicherungsring

      3

      1

      Scheibenfilter für Entlüftung

      4

      1

      O-Ring

      5

      1

      Gebergehäuse, komplett

      6

      1

      Magnetgehäuse

      7

      1

      O-Ring

      8

      2

      Spannstift

      9

      4

      Schraube

      10

      4

      Schraube

      11

      1

      Schaltstange

      12

      1

      Magnethalter

      13

      1

      Schraube

      14

      3

      Schraube

      15

      1

      Hebel

      16

      2

      Schraube

      17

      2

      Keil

      18

      2

      Distanzstück

      19

      1

      Sperrkulisse

      20

      2

      Deckel

      21

      4

      Schraube

      22

      2

      Sicherungsring

      23

      2

      Scheibe

      24

      1

      Feder

      25

      1

      Zwischenstück

      26

      1

      O-Ring

      27

      1

      Sicherungsring

      28

      1

      V-Ring

      29

      1

      Hebel

      30

      1

      Zylinder

      31

      1

      Kolben

      32

      1

      Zwischenstück

      33

      1

      V-Ring

      34

      1

      O-Ring

      35

      1

      O-Ring

      36

      1

      O-Ring

      37

      1

      O-Ring

      38

      2

      Schraube

      39

      2

      Verschlußschraube

      40

      2

      Dichtung

      41

      1

      Gehäuse

      42

      1

      Schraube

      43

      1

      Scheibe

       

      Schaltstangengehäuse mit Querhubzylinder

      image


       

      Die Bauteile des Schaltstangengehäuses und Querhubzylinders. Die Artikelnum- mern sind unseren Ersatzteilkatalogen zu entnehmen.

      Druckluftteile am Getriebe

      Ziffer Anzahl Bezeichnung


       

      1. 1 Halter

      2. 2 Halter1

      3. 3 Halter

      4. 2 Mutter

      5. 2 Schraube

      6. 2 Schraube

      7. 2 Mutter

      8. 11 Spannband

      9. 22 Schraube

      10. 22 Scheibe

      11. 7 Schraube

      12. 7 Mutter

      13. 14 Konus

      14. 9 Magnetventil2

      15. 7 O-Ring

      16. 2 Verschraubung

      17. 10 Winkelstück

      18. 5 Winkelstück

      19. 4 Verschraubung

      20. 1 Klammer

      21. 1 Schraube

      22. 4 Halter

      23. 2 T-Stück

      VAE M3 Kunststoffrohr VAJ -”- Kunststoffrohr VAF -”- Kunststoffrohr VSR -”- Kunststoffrohr


       

      VSS -”- Kunststoffrohr XBN -”- Kunststoffrohr VRH -”- Kunststoffrohr VRL -”- Kunststoffrohr


       

      VCH -”- Kunststoffrohr VCL -”- Kunststoffrohr VSH -”- Kunststoffrohr VSL -”- Kunststoffrohr

      A ERF4 Überwurfmutter

      Schneidring Einsatzhülse


       

      1. Die Abbildung zeigt eine frühe Version

      2. Anordnung untereinander, siehe Seite 77.

      3. M = Meterware

      4. ERF = Erforderliche Anzahl

      image


       

      Die Druckluftkomponenten des Getrie- bes. Die Artikelnummern sind unseren Ersatzteilkatalogen zu entnehmen.

      image image 05:05-04

      image

      image

      image

      Ausgabe 2.2 de


       

      Schaltgehäuse


       

      Arbeitsbeschreibung


       

      image


       


       

      1 710 542


       

      ©

      Scania CV AB 2002, Sweden

      Inhalt

      Allgemeines Falschlufteintritt in die Schaltsteuerung 4

      Explosionszeichnung Linkslenker-Fahrzeuge mit T-Fahrerhaus 6

      Rechtslenker-Fahrzeuge mit T-Fahrerhaus 8

      Andere Fahrzeuge 10

      Zerlegen 12

      Zusammenbau 15

      Opticruise und Comfort Shift Zerlegen 17

      Zusammenbau 22

      Längshubzylinder Zerlegen 25

      Zusammenbau 28

      Spezifikationen 29

      Allgemeines


       

      Allgemeines


       

      WICHTIG! Beim Überholen müssen alle Dichtungen erneuert werden.


       

      Falschlufteintritt in die Schaltsteuerung

      Betrifft Fahrzeuge mit Opticruise oder Comfort Shift (CS) mit im folgenden aufgeführten Fahrgestell-Nummern:


       

      Lkw

       

      Scania Södertälje

      1 258 702

      Scania Zwolle

      4 429 354

      Scania Angers

      9 050 817


       

      Busse

      Scania Katrineholm 1 837 480


       

      Im Dämpfungsraum kann sich ein Gegendruck aufbauen, der eine Kraft nach vorn ausübt.

      Durch diese entgegengesetzte Kraft kann es zum Herausspringen der Gänge kommen, die durch eine Schaltbewegung nach hinten eingelegt werden. Zur Behebung der Beanstandung ist der Dämpfungsraum zu entlüften.

      1. Schaltgehäuse von Getriebe abbauen.

      2. O-Ring 2 am Querhubzylinder erneuern.

        image

      3. Längshubzylinder abbauen. 2

      4. M 10 x 1 Gewinde bohren (siehe Abbildung).

        116 368

         

      5. Entlüftungsventil 1 mit Gewindedichtmittel einbauen.

      Teile


       

      Pos.

      Bezeichnung

      Neue Teile-Nr.

      1

      Entlüftungsventil

      234 350

      2

      O-Ring

      810 964

       

      Dichtung

      1 351 817

       

      Dichtung

      1 305 673

      Schaltgehäuse, Linkslenker-Fahrzeuge mit T-Fahrerhaus

      image

      33

      32

      15

      13

      12

      14

      1

      31

      36

      37

      29


       


       

      24


       

      25 21

      20

      22 23

      22

      21


       

      29

      28

      28

      30

      34

      4

      26

      27


       

      3 5 6 2


       

      11

      7

      11

      16 9

      17 8


       

      16

      18

      18 19


       

      124 701

       

      10 35

      1. Gehäuse

      2. Dichtung

      3. Lager

      4. Ring

      5. Schaltfinger

      6. Schraube

      7. Welle

      8. Antriebsstück

      9. Schraube

      10. Kontermutter

      11. Scheibenfeder

      12. Beilegscheibe

      13. Feder

      14. O-Ring

      15. Sicherungsring

      16. Distanzstück, jetzt ersetzt durch Schutzplatte

      17. Kulisse

      18. Kappe

      19. Schraube

      20. Ventil

      21. O-Ring

      22. Schraube

      23. Beilegscheibe

      24. Anschlußnippel

      25. O-Ring

      26. Manschette

      27. Ring

      28. Stopfen

      29. Dichtung

      30. Hülse

      31. Schraube

      32. Stopfen

      33. Leitung

      34. Buchse

      35. Stiftschraube

      36. Schalter

      37. Stößel

      Schaltgehäuse, Rechtslenker-Fahrzeuge mit T-Fahrerhaus


       

      25 26 23 27

      28


       

      38 37 17

      image

      29 30 31


       

      24

      18 33

      32


       

      36

      34

      35

      2


       

      7

      11

      12 4

      5

      20


       

      19

      19

      21


       

      22

      8

      12

      9

      8

      12

      10

      13

      15 14

      124 700

       

      16

      1. Gehäuse

      2. Dichtung

      3. Welle

      4. Scheibenfeder

      5. Schraube

      6. Schaltfinger

      7. Lager

      8. Beilegscheibe

      9. Feder

      10. Distanzstück

      11. Leitung

      12. Sicherungsring

      13. Beilegscheibe

      14. O-Ring

      15. Schraube

      16. Stopfen

      17. Entlüftungsventil

      18. Ring

      19. Distanzstück, jetzt ersetzt durch Schutzplatte

      20. Kulisse

      21. Kappe

      22. Schraube

      23. Ventil

      24. O-Ring

      25. Anschlußnippel

      26. O-Ring

      27. Schraube

      28. Beilegscheibe

      29. Schraube

      30. Stiftschraube

      31. Flanschmutter

      32. Stopfen

      33. Dichtung

      34. Abdeckung

      35. Schraube

      36. Dichtung

      37. Stößel

      38. Schalter

      Andere Fahrzeuge


       

      image


       

      Schaltgehäuse, andere Fahrzeuge

      image

      30

      29

      12

      10

      9

      11

      1


       

      28


       

      26

      25


       


       

      21

      22 18

      17

      19 20

      22

      21


       

      26

      25

      27

      31

      4

      23

      24


       

      3 5 6 2


       

      8

      7


       

      3

      13

      14


       

      13

      15

      124 702

       

      15 16

      1. Gehäuse

      2. Dichtung

      3. Lager

      4. Ring

      5. Schaltfinger

      6. Schraube

      7. Welle

      8. Scheibenfeder

      9. Beilegscheibe

      10. Feder

      11. O-Ring

      12. Sicherungsring

      13. Distanzstück, jetzt ersetzt durch Schutzplatte

      14. Kulisse

      15. Kappe

      16. Schraube

      17. Ventil

      18. O-Ring

      19. Schraube

      20. Beilegscheibe

      21. Anschlußnippel

      22. O-Ring

      23. Manschette

      24. Ring

      25. Stopfen

      26. Dichtung

      27. Hülse

      28. Schraube

      29. Stopfen

      30. Leitung

      31. Buchse

      Zerlegen


       

      Spezialwerkzeuge


       

      Nummer

       

      Bezeichnung

      Abbildung

      Werkzeugtafel

      87 000

      Hohldorn

       


       

      87 000

      AM2

      image


       

      image

      87 362 Dorn


       

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      87 474 Dorn


       

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      98 289 Dorn

      110 532

       

      87 362 D3


       

      image

      110 315

       

      87 474 D1


       

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      10 319

       

      98 289 G3


       

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      110 095

       

      1. 450 Schaft R2, AD2, AM1


         


         

      2. 053 Dorn

      00 1633

       

      98 450


       

      image

      111 424

       

      99 053 D1


       

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      image 2 image

      image 4 image

      image 6 image

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      7 8

      Buchse und Lager herauspressen


       

      image 10 image

      Buchse aus Hülse herauspressen


       

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      11

      Zusammenbau


       

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      2

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      1. Einbaulage des Lagers

      2. Einbaulage der Lagerbuchse


       

      Buchse in Hülse einpressen


       

      image 4

      Buchse und Lager einpressen


       

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      6

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      Hinweis: Die Lagerbuchse muß in der Mitte der Hülse sitzen


       

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      5


       

      Neue Dichtung einpressen

      image 8 image


       

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      9 10 image

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      11 12


       

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      Zerlegen


       

      Schaltgehäuse für Opticruise und Comfort Shift

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      33 35 32 34 36 31

      44 4 39 40 41


       


       

      17

      1

      11 17

      12


       

      18 18 15


       

      43 42 37 30 38

      22 24 23 25 27 29

      14

      13

      7

      8 8

      20

      9

      10


       

      124 703

       

      21 19

      23


       

      18


       

      20 16

      22 26 28

      16


       


       

      1

      2


       

      Buchse Sicherungsring


       

      23

      24


       

      Beilegscheibe Feder

      3

      Filter

      25

      Zwischenstück

      4

      O-Ring

      26

      O-Ring

      5

      Gebergehäuse

      27

      Sicherungsring

      6

      Magnetgehäuse

      28

      V-Ring

      7

      O-Ring

      29

      Schaltfinger

      8

      Stift

      30

      Zylinder

      9

      Schraube

      31

      Kolben

      10

      Schraube

      32

      Zwischenstück

      11

      Welle

      33

      V-Ring

      12

      Magnetgehäusehalter

      34

      O-Ring

      13

      Schraube

      35

      O-Ring

      14

      Schraube

      36

      O-Ring

      15

      Schaltfinger

      37

      O-Ring

      16

      Schraube

      38

      Schraube

      17

      Scheibenfeder

      39

      Stopfen

      18

      Distanzstück, jetzt ersetzt durch Schutzplatte

      40

      Dichtung

      19

      Kulisse

      41

      Gehäuse

      20

      Kappe

      42

      Schraube

      21

      Schraube

      43

      Beilegscheibe

      22

      Sicherungsring

      44

      Abdeckung mit Entlüftungsschlauch

      1


       

      image


       

      WICHTIG! Alle Anschlüsse markieren.


       

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      2 3


       

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      5


       

      Hinweis: Beim Einbau dieser Schrauben wurde Gewindesicherungsmittel verwendet. Erhitzen kann zu Beschädigungen des Magnetgehäuses führen.


       

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      6 7


       

      Hinweis: Position des Magnetgehäusehalters auf der Welle markieren, damit dieser beim Zusammenbau nicht umgedreht wird.


       

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      image 9

      Vorherige Ausführung


       

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      10 11

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      12 13


       

      Schraube in Wellenende eindrehen, und Welle nach vorn ziehen. Distanzscheibe von ca. 24 mm Stärke zwischen Welle und Stirndeckel einsetzen.


       

      14 image 15 image

      Schraube in anderes Wellenende eindrehen, und

      Welle nach vorn ziehen.


       

      16 image 17 image

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      18 19

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      20 21


       

      Dorn zum Herausklopfen der Buchsen anfertigen, siehe Abbildung. Das Ende des Dorns, dessen Durchmesser auf 19,5 mm reduziert wurde, wird im Längshubzylinder als Lagerhülse verwendet.


       

      Buchsen herausklopfen, zwei auf der Seite des Magneten und eine auf der Seite des Längshubs.


       

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      22


       

      120 181

       

      Vor dem Herausklopfen der Buchse aus dem Zwischenstück muß der V-Ring ausgebaut werden.

      Zusammenbau


       

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      2


       

      Buchsen in korrekter Reihenfolge einklopfen. Die mittlere Buchse muß zuerst eingeklopft werden.

      Erste Buchse

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      Zweite Buchse

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      Dritte Buchse


       

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      5

      120 180

       

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      120182

       

      Hinweis: Magnetgehäuse entsprechend der beim Zerlegen angefertigten Markierungen einbauen.


       

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      8


       

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      7

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      9 10


       

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      11 12


       

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      14

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      13


       

      Schaltfinger mittig zwischen die Anschläge der Kulisse einsetzen.

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      15

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      16

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      17


       

      18 image 19 image

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      20 image 21

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      22


       

      23

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      05 5390

       

      ATF-Öl bis zum Niveaustopfen einfüllen.


       

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      Zerlegen


       

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      Längshubzylinder


       

      108822

       

      Vorherige Ausführung


       

      1. Dichtung

      2. Schraube

      3. Steuerzylinder

      4. Stirndeckel

      5. Dichtung

      6. Schraube

      7. Stift

      8. Stopfen

      9. Dichtung

      10. Kolbenstange

      11. Regelstange

      12. Sicherungsring

      13. Sicherungsring

      14. Kolbenstange

      15. Beilegscheibe

      16. Kolben

      17. Sicherungsring

      18. Lagerhülse

      19. V-Ring

      20. Lager

      21. O-Ring

      22. Kolben

      23. O-Ring

      24. Beilegscheibe

      25. Beilegscheibe

      26. Dichtring

      27. O-Ring

      28. Stirndeckel

      29. Schraube


       

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      21

      11


       

      15


       

      15


       

      14


       

      10 13

      108 648

       

      12


       

      Neuere Ausführung


       

      1. Dichtung

      2. Schraube

      3. Steuerzylinder

      4. Stirndeckel

      5. Dichtung

      6. Schraube

      7. Stift

      8. Stopfen

      9. Dichtung

      10. Kolbenstange

      11. Regelstange

      12. Klemmhülse

      13. Schraube

      14. Kolben

      15. Kolbenring

      1. Lagerhülse

      2. V-Ring

      3. Lager

      4. O-Ring

      5. Kolben

      6. O-Ring

      7. Beilegscheibe

      8. Sicherungsring

      9. Dichtring

      10. O-Ring

      11. Stirndeckel

      12. Schraube


       

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      image image

      Schraube und Klemmhülse abbauen.

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      3


       

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      4 6


       


       

      Vorherige Ausführung

      Einstellschraube der Lagerhülse herausdrehen. Die vorherige Ausführung verfügt nicht über eine Klemmschraube. Ende des Dorns verwenden, dessen Durchmesser auf 19,5 mm reduziert wurde.


       

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      7 8


       

      Kolbenringe vorsichtig von Hand erneuern.

      Zusammenbau


       

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      2


       


       

      Bei Längshubzylindern ohne Klemmschraube Gewindesicherungsmittel 815 356 auf der Lagerhülse verwenden.

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      5


       

      Zylinder und O-Ring mit Schmierfett schmieren.

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      Auf die Welle klopfen, so daß die Scheibe in den Sicherungsring eingreift.


       

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      6

      image 8 image

      Vorherige Ausführung

      Spezifikationen


       

      Anzugsdrehmomente


       

      Schaltfinger

      Äußerer Schaltfinger Schalter Anschlußnippel Kulisse Magnetgehäusehalter Magnetgehäuse Gebergehäuse Querhubkolben Querhubzylinder Klemmhülse Stirndeckel Längshubzylinder

      Schaltgehäuse and Getriebe

       

      60 Nm

      80 Nm

      25 Nm

      9,5 Nm

      24 Nm

      26 Nm

      10 Nm

      26 Nm

      26 Nm

      9 Nm

      22 Nm

      24 Nm

      26 Nm

      47 Nm

       

      Spezialwerkzeuge

           


       

      Nummer

      87 000 Hohldorn

      87 362 Dorn

      87 474 Dorn

      98 289 Dorn


       

      Bezeichnung

       


       

      Werkzeugtafel

      AM2 D3 D1 G3

      R2, AD2, AM1

      D1

      1. 450 Schaft

      2. 053 Dorn


       

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      1 710 865

      05:05-05

      Ausgabe 1 de


       

      Schaltgestänge


       

      Arbeitsbeschreibung


       


       

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      © Scania CV AB 1998-05, Sweden

      Inhalt

      Sicherheitsvorschriften 5

      Allgemeines 6

      Explosionszeichnungen Schaltgestänge, P- und R-Fahrerhaus, LHD... 7

      Schaltgestänge, P- und R-Fahrerhaus, RHD... 7 Klappbarer Schalthebel, P- und R-Fahrerhaus . 9 Schaltgestänge, T-Fahrerhaus, LHD 10

      Schaltgestänge, T-Fahrerhaus, RHD 11

      Einstellen des Schalthebels Ergonomische Regeln 12

      Fehlerhafte Schaltstellungen 13

      Vibrationen im Schaltknauf 13

      Einstellen des Gestänges 13

      Kontrolle hinsichtlich Spiel 13

      Kontrolle und Einstellen

      der Schalthebellänge im Fahrerhaus 14

      Einstellung in Querrichtung, P- und

      R-Fahrerhaus, klappbarer Schalthebel 16

      Einstellen des Gestänges, P- und

      R-Fahrerhaus 17

      Einstellen des Gestänges, T-Fahrerhaus 20

      Schaltknauf mit Rangeschalter Entfernen eines Schaltknaufs mit

      Rangeschalter 23

      Anbringen eines Schaltknaufs mit Rangeschalter 25

      Drehen des Schaltknaufs 26

      Auswechseln der Sperrhülse, P- und

      R-Fahrerhaus klappbarer Schalthebel 27

      Auswechseln von Buchsen, P- und

      R-Fahrerhaus klappbarer Schalthebel 28

      Kompletter Schalthebel P- und R-Fahrerhaus

      Ausbau des kompletten Schalthebels 29

      Ausbau des Lagers zwischen Schalthebel

      und Gelenkhebel 31

      Auswechseln der Manschette 32

      Einbau des Lagers zwischen Schalthebel

      und Gelenkhebel 32

      Einbau des kompletten Schalthebels 34

      T-Fahrerhaus

      Ausbau des kompletten Schalthebels 35

      Einbau des kompletten Schalthebels 36

      Stange und Gestänge P- und R-Fahrerhaus

      Spezialwerkzeug 37

      Auswechseln des vorderen, oberen Kugelgelenks 38

      Auswechseln von Kugelgelenken

      der Schaltstange im Rahmen 39

      Auswechseln des Kugelgelenks

      der Schubstrebe 42

      Auswechseln der Schaltstangenstrebe

      des Getriebes 43

      T-Fahrerhaus

      Auswechseln des Kugelgelenks im Hebel

      des Getriebes 45

      Auswechseln des Kugelgelenks

      der Schubstrebe 45

      Ausbau der Schaltstange 46

      Einbau der Schaltstange 48

      Halter am Rahmen P- und R-Fahrerhaus

      Auswechseln des Kugellagers im vorderen Rahmenhalter 49

      Auswechseln des Kugelgelenks und

      des Dreieckhalters 50

      Auswechseln von Buchsen im Dreieckhalter.. 51

      Technische Daten 52

      Spezialwerkzeug 52

      Sicherheitsvorschriften


       

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      WARNUNG!


       

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      WARNUNG!

      Durch Arbeiten an den Fahrerhauskipp- vorrichtungen werden die eingebauten Sicherheitsfunktionen außer Kraft gesetzt. Immer die Anweisungen befol- gen und das beschriebene Spezialwerk- zeug verwenden. Die Gefahr besteht sonst, daß das Fahrerhaus zurückkippt, was Personenverletzungen zur Folge hat.


       

      Beim Kippen des Fahrerhauses muß der Motor abgestellt, die Feststell- bremse angesetzt und der Schalthebel sich in Neutralstellung befinden.


       

      Beim Kippen des Fahrerhauses nicht davor oder dahinter aufhalten.


       

      Das Fahrerhaus darf beim Kippen nicht schwer beladen sein.


       

      Das Fahrerhaus immer so weit kippen, daß es über den Schwerpunkt hinaus in die Endlage fällt.


       

      Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


       

      Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwen- den.


       

      Wenn das Fahrerhaus bei laufendem Motor gekippt werden muß, muß das Getriebegestänge immer vom Getriebe abgenommen werden.


       

      Das Fahrerhaus nie bei einer Fahrzeug- neigung über 10% kippen.

      Bei Arbeiten unter luftgefederten Fahr- zeugen immer Unterstellböcke verwen- den.


       

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      18_2321

       

      99 295


       

      Fahrerhausstütze


       

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      Allgemeines

       

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      Allgemeines

      Die Arbeitsbeschreibung gilt sowohl für Links- als auch für Rechtslenker.

      Die Arbeitsbeschreibung geht von Linkslenkern aus. Weichen die Arbeitsschritte für Rechtslenker ab, wird dies durch den Text “Nur RHD” gekennzeichnet.


       

      P- und R-Fahrerhaus

      Das Schaltgestänge für P- und R-Fahrerhäuser ist aus einer Anzahl Gelenken und Hebeln auf- gebaut, die die Bewegungen des Schalthebels an das Getriebe übertragen.

      Das Schaltgestänge besteht zum einen aus dem Schalt- und dem Gelenkhebel und zum anderen aus Stange und Gestänge. Diese werden durch das vordere, obere Kugelgelenk verbunden.

      Der Teil mit dem Schalthebel ist fest mit dem Fahrerhaus verbunden. Sowohl bei LHD als auch bei RHD ist der Schalthebelteil aus dem- selben Typ von Gelenken aufgebaut, die Hebel und ihre Anordnung unterscheiden sich jedoch etwas. Bei RHD verläuft eine Strebe von der linken Seite des Motortunnels zum Schalthebel auf der rechten Seite des Motortunnels. Beim R-Fahrerhaus verläuft die Strebe sichtbar unter dem Fahrerhaus und beim P-Fahrerhaus ver- läuft die Strebe unter der mittleren Verklei- dung.

      Der Teil mit Hebel und Gestänge ist bei LHD und RHD identisch. Hebel und Gelenke sind bei sämtlichen Motoralternativen gleich, die Länge der vorderen, vertikalen Streben ist je nach Fahrerhaustyp unterschiedlich. Die Schaltstange im Rahmen gibt es in zwei unter- schiedlichen Längen je nach dem, ob das Fahr- zeug mit Drehmomentwandler ausgerüstet ist oder nicht.

      1. und R-Fahrerhäuser (LHD) und R-Fahrer- haus (RHD) können mit einem klappbaren Schalthebel versehen werden.

        T-Fahrerhaus

        Das T-Fahrerhaus muß nicht hochgekippt wer- den, was zur Folge hat, daß das Schaltgestänge aus weniger Gelenken besteht als beim ent- sprechenden P- oder R-Fahrerhaus. Es wird in allen Fahrerhäusern derselbe Typ an Gelenken verwendet.

        Der einzige Unterschied zwischen LHD und RHD ist die Befestigung der Schubstrebe und die Form der Längsstrebe.

        Explosionszeichnungen


         

        image

        Schaltgestänge P- und R-Fahrerhaus, LHD


         


         

        1

        Knauf

        15

        Vorderes, oberes

        28

        Rohr

        2

        Mutter

         

        Kugelgelenk

        29

        Mutter

        3

        Schalthebel

        16

        Sicherungsmutter

        30

        Schubstrebe

        4

        Kugellager

        17

        Scheibe

        31

        Konsole

        5

        Distanzring

        18

        Vertikale Strebe

        32

        Schalter

        6

        Manschette

        19

        Vorderer Rahmenhalter

        33

        Scheibe

        7

        Ring

        20

        Distanzring

        34

        Sicherungsmutter

        8

        Dichtung

        21

        Kugellager

        35

        Sechskantmutter

        9

        Scheibe

        22

        Schraube

        36

        Manschette

        10

        Sicherungsring

        23

        Sechskantmutter

        37

        Manschette

        11

        Nadellager

        24

        Vordere Vertikalstrebe

        38

        Kugelgelenk, Querhub

        12

        Verschlußschraube

        25

        Schalstange

        39

        Kugelgelenk, Schubstrebe

        13

        Gelenkhebel

        26

        Vorderes Kugelgelenk

        40

        Hinteres Kugelgelenk

        14

        Konsole

        27

        Dreieckhalter

        41

        Schaltstangenstrebe

        Schaltgestänge, R-Fahrerhaus, RHD


         

        image


         

        1

        Knauf

        17

        Mutter

        32

        Rohr

        2

        Schalthebel

        18

        Vorderes, oberes

        33

        Mutter

        3

        Verschlußschraube

         

        Kugelgelenk

        34

        Schubstrebe

        4

        Nadellager

        19

        Sicherungsmutter

        35

        Konsole

        5

        Kugellager

        20

        Scheibe

        36

        Scheibe

        6

        Distanzring

        21

        Konsole

        37

        Sicherungsmutter

        7

        Manschette

        22

        Vertikale Strebe

        38

        Sechskantmutter

        8

        Ring

        23

        Vorderer Rahmenhalter

        39

        Manschette

        9

        Dichtung

        24

        Distanzring

        40

        Manschette

        10

        Scheibe

        25

        Kugellager

        41

        Kugelgelenk, Querhub

        11

        Sicherungsring

        26

        Schraube

        42

        Kugelgelenk, Schubstrebe

        12

        Gelenkhebel

        27

        Sechskantmutter

        43

        Hinteres Kugelgelenk

        13

        Gelenkhebel

        28

        Vordere Vertikalstrebe

        44

        Schaltstangenstrebe

        14

        Schalter

        29

        Schalstange

           

        15

        Hebel

        30

        Vorderes Kugelgelenk

           

        16

        Zapfen

        31

        Dreieckhalter

           

        Klappbarer Schalthebel, P- und R-Fahrerhaus


         

        image


         

        1. Knauf

        2. Schalter

        3. Mutter

        4. Hebel

        5. Paßbolzen

        6. Halter

        7. Spannkeil

        8. Feder

        9. Schalthebel

        10. Lagerbuchse

        11. Sicherungsmutter

        12. Manschette

        13. Ring

        14. Distanzring

        15. Kugellager

        16. Scheibe

        17. Manschette

        18. Sicherungsring

        19. Schalthebel

        20. Verschlußschraube

        21. Nadellager

        22. Schraube


       

      image

      Schaltgestänge, T-Fahrerhaus, LHD


       

      1

      Knauf

      12

      Kugellager

      23

      Schraube

      2

      Mutter

      13

      Scheibe

      24

      Sicherungsscheibe

      3

      Schalthebel

      14

      Dichtung

      25

      Konsole

      4

      Schalstange

      15

      Sicherungsring

      26

      Sicherungsmutter

      5

      Sprengring

      16

      Schubstrebe

      27

      Sicherungsmutter

      6

      Nadellager

      17

      Kugelgelenk

      28

      Stiftschraube

      7

      Verschlußschraube

      18

      Mutter

      29

      Mutter

      8

      Manschette

      19

      Hinteres Kugelgelenk

      30

      Sicherungsmutter

      9

      Ring

      20

      Sechskantmutter

      31

      Scheibe

      10

      Schraube

      21

      Hebel des Getriebes

      32

      Schalter

      11

      Distanzring

      22

      Vorderes Kugelgelenk

      33

      Manschette

             

      34

      Schalthebel, unterer Teil

      Schaltgestänge, T-Fahrerhaus, RHD


       

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      1

      Knauf

      13

      Scheibe

      25

      Konsole

      2

      Mutter

      14

      Dichtung

      26

      Sicherungsmutter

      3

      Schalthebel

      15

      Sicherungsring

      27

      Sicherungsmutter

      4

      Schalstange

      16

      Schubstrebe

      28

      Sechskantschraube

      5

      Sprengring

      17

      Kugelgelenk

      29

      Sicherungsmutter

      6

      Nadellager

      18

      Mutter

      30

      Sicherungsmutter

      7

      Verschlußschraube

      19

      Kugelgelenk

      31

      Scheibe

      8

      Manschette

      20

      Sechskantmutter

      32

      Schalter

      9

      Ring

      21

      Hebel des Getriebes

      33

      Manschette

      10

      Schraube

      22

      Kugelgelenk

      34

      Sechskantschraube

      11

      Distanzring

      23

      Schraube

      35

      Scheibe

      12

      Kugellager

      24

      Sicherungsscheibe

      36

      Sicherungsmutter

             

      37

      Schalthebel, unterer Teil

      Einstellen des Schalthebels


       

      Ergonomische Regeln

      Unten sind allgemeine Regeln für die Einstel- lung des Schalthebels, welche gute ergonomi- sche Voraussetzungen für die Schaltarbeit bieten, aufgeführt.


       

      Allgemeine Empfehlungen:


       

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      • Bei Schaltbewegungen nach hinten sollte der Winkel des Oberarms zum Rückgrat 10 nicht übersteigen.

      • Die vorderen Stellungen des Schalthebels sollten daher bei richtig eingestelltem Fahrer- sitz so weit vorne liegen, daß der genannte Winkel nicht überschritten wird.

      • Beim Einlegen und Herausnehmen der vor- deren Gänge ist es ergonomisch günstiger, den Rücken zu beugen, als den Arm ganz auszustrecken.

      • Schaltbewegungen, bei denen der Arm weit vom Körper abgewinkelt werden muß, sind anstrengend für die Muskeln. Deshalb sollten die Schaltstellungen möglichst nahe beim Fahrer liegen.

      Falsche Schaltstellungen

      Falsche Schaltstellungen können ihre Ursache in einem verschlissenen oder beschädigten Hebel oder in einer Veränderung der Einstel- lung haben.


       

      Vibrationen im Schaltknauf

      Wenn Probleme mit Vibrationen auftreten, kontrollieren, daß der richtige Schaltknauf im Fahrzeug eingebaut ist. Das Gewicht des Knaufs ist hinsichtlich der Dämpfung von Schwingungen an die 4er Serie angepaßt.

      Befindet sich ein falscher Knauf auf dem Schalthebel, muß der Knauf ausgewechselt werden, siehe Abschnitt Schaltknauf und Ran- geschalter.


       

      Einstellen des Gestänges

      Bevor das Gestänge eingestellt wird, müssen folgende Kontrollen und Einstellungen durch- geführt worden sein:

      • Kontrolle hinsichtlich Spiel

      • Kontrolle der Schalthebellänge im Fahrer- haus

      • Kontrolle, daß das Gestänge des Schalthe- bels nicht gegen das Fahrerhaus oder den Rahmen stößt

      • Einstellen des klappbaren Schalthebels auf die Grundeinstellung, dem Fahrer am näch- sten, (P- und R-Fahrerhaus)


         

        Kontrolle hinsichtlich Spiel

        Verschlissene Kugelgelenke im Schaltgestänge führen zu diffusen Schaltstellungen, wodurch die Arbeitsbedingungen für den Fahrer und die Verkehrssicherheit verschlechtert werden. Es darf daher kein Spiel in den Kugelgelenken oder Buchsen vorliegen.

        1. Kontrollieren, daß kein Spiel in den Kugel- gelenken oder in den Buchsen vorliegt. Bei Spiel muß der betreffende Hebel ausge- wechselt werden.

        2. Kontrollieren, daß keine der Schaltstangen und keine der Streben verbogen ist.

        Kontrolle und Einstellen der Schalthebellänge im Fahrerhaus

        Die Längenmaße müssen richtig eingestellt sein, wenn die übrigen Maße und Einstellungen stim- men sollen.

        1. Die Manschette hochziehen.

        2. Den Schalter mit Hilfe eines Schraubendre- hers lösen, damit die Kabel beim Drehen des Schalthebels nicht verdrillt werden.

        3. Die Sicherungsmutter lösen.

        4. Die Schalthebellänge durch Drehen am Schaltknauf einstellen. Die Länge gemäß Tabelle unten einstellen.

        5. Die Sicherungsmutter mit 40 Nm anziehen.

        6. Die Manschette und den Schalter wieder anbringen.


         

        Fahrerhaus:

        Lenkung:

        Länge:

        P- und R-Fahrer- haus

        R-Fahrerhaus

        LHD RHD

        310 2 mm

        P-Fahrerhaus

        RHD

        303 2 mm

        P- und R-Fahrer- haus, klappbarer Schalthebel

        RHD

        LHD

        310 2 mm

        T-Fahrerhaus

        RHD

        LHD

        625 2 mm


         

        image image

        P- und R-Fahrerhaus (LHD), R-Fahrerhaus (RHD)

        P-Fahrerhaus (RHD)


         

        image image


         

        T-Fahrerhaus (LHD, RHD) P- und R-Fahrerhaus, klappba- rer Schalthebel (LHD, RHD)

        Einstellung in Querrichtung,

        P- und R-Fahrerhaus, klappbarer Schalthebel

        Der klappbarer Schalthebel ist in Querrichtung verstellbar. Der Knauf läßt sich 40 mm zwi- schen seinen äußersten Stellungen bewegen.

        1. Die Manschette im Fahrzeug hochziehen.

        2. Die Sicherungsmutter lösen.


           

        3. Die Einstellschraube drehen, bis der Schalt- hebelknauf eine angenehme Position hat.

        4. Die Sicherungsmutter festziehen.

        5. Die Manschette nach unten ziehen und anbringen.


         

        Grundeinstellung

        Die Grundeinstellung für den Schalthebel liegt dann vor, wenn der Schalthebel maximal zum Fahrer hin eingestellt ist.


         


         

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        Einstellschraube, klappbarer Hebel

        Einstellen des Gestänges, P- und R-Fahrerhaus


         

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        WARNUNG!

        Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


         

        Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


         

        Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwen- den.


         

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        Die Kontrolle der Schalthebeleinstellungen müssen mit dem Fahrerhaus in Fahrstellung und der Fahrerhausfederung in der mittleren Stel- lung erfolgen.


         

        Kontrolle und Einstellen der Stellung des Schalthebels in Längsrichtung,

        P- und R-Fahrerhaus

        Kontrollieren, daß sich sämtliche Gänge einle- gen lassen, ohne daß das Gestänge gegen das Fahrerhaus oder den Rahmen oder die Hand gegen das Armaturenbrett stößt.

        Ein klappbarer Schalthebel muß in der Grund- einstellung stehen.

        Die Einstellung des Schalthebels in Längsrich- tung wird durch Verschieben der Befestigung der Schaltstangenstrebe in der Schaltstange ver- ändert.

        Wird die Schaltstangenstrebe nach hinten ver- schoben, d.h. der sichtbare Teil des Langlochs an der Schaltstange wird verringert, verschiebt sich auch der Schalthebel nach hinten.

        image

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        Ein Verschieben der Schaltstangenstrebe um 1 mm führt ein Verschieben des Schalthebels um 5 mm mit sich.

        Ein Wert für die Grundeinstellung der Schalt- stange ist, wenn das hintere Kugelgelenk in der vordersten Stellung des Langloches festgezogen wird.


         

        image

        1. Die Mutter des Kugelgelenks wird mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels gelöst.


           

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        2. Die Schaltstange so einstellen, daß das Langloch so weit wie möglich hinter dem Kugelgelenk sichtbar wird.


           

          Achtung! Auf beiden Seiten des Ein- stellschlitzes an der Schalt- stangenstrebe müssen sich 4 mm starke Scheiben befinden.


           

        3. Die Mutter des Kugelgelenks festziehen.


         

        Achtung! Die Mutter des Kugelgelenks darf nicht mit einem Schrauber, sondern muß mit einem Handwerkzeug ange- zogen werden.


         

        Einstellen in Längsrichtung

        Kontrolle und Einstellen in Querrichtung, P- und R-Fahrerhaus

        Kontrollieren, daß sich sämtliche Gänge einle- gen lassen, ohne daß das Gestänge gegen das Fahrerhaus oder den Rahmen oder die Hand gegen das Armaturenbrett stößt.

        Ein klappbarer Schalthebel muß in seine Grund- einstellung bewegt werden.

        Die Einstellung des Schalthebels in Querrich- tung wird geändert, indem man die Länge der Schubstrebe verändert.

        Durch Verlängern der Strebe wird der Schalthe- bel näher zum Fahrer versetzt, durch Verkürzen hingegen weiter weg vom Fahrer.


         

        Bei der Grundeinstellung der Schubstrebenlänge muß das Maß zwischen den Sicherungsmuttern 160 mm betragen.

        1. Die Sicherungsmuttern der Strebe lösen und die Strebe drehen, bis das richtige Maß erhalten wird.

        2. Die Sicherungsmuttern mit 30 +/- 5 Nm festziehen.


         

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        Einstellung in Querrichtung

        Einstellen des Gestänges, T-Fahrerhaus

        Die angegebenen Maße gelten für die Grundein- stellung.


         

        Kontrolle und Einstellen in Längsrichtung, T-Fahrerhaus

        Die Einstellung des Schalthebels in Längsrich- tung wird durch Verschieben der Schaltstange im Verhältnis zum Hebel des Getriebes verän- dert. Die Schaltstange und der Hebel sind über ein Kugelgelenk verbunden.

        Wenn die Schaltstange nach hinten bewegt wird, verschiebt sich der Schalthebel nach vorn.

        1. Die Mutter des Kugelgelenks wird mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels gelöst.


           

        2. Die Schaltstange in ihre vorderste Stellung einstellen, damit das Langloch so weit wie möglich vor dem Kugelgelenk sichtbar wird.


           

          Achtung! Auf beiden Seiten des Einstellschlit- zes an der Schaltstangenstrebe müs- sen sich 4 mm starke Scheiben befinden.


           

        3. Das Kugelgelenk festziehen.


         

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        Einstellen in Längsrichtung

        Kontrolle und Einstellen in Querrichtung, T-Fahrerhaus

        Das Einstellen des Schalthebels in Querrichtung erfolgt durch Ändern der Länge der quer verlau- fenden Schubstrebe.

        Durch Verlängern der Strebe wird der Schalthe- bel vom Fahrer weg verschoben, durch das Kür- zen der Strebe wird der Schalthebel näher an den Fahrer verschoben.


         

        1. Die Sicherungsmuttern lösen und die Stange drehen, bis der Abstand zwischen den Sicherungsmuttern 640 mm beträgt.

        2. Die Sicherungsmuttern mit 30 +/- 5 Nm festziehen.


         

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        Einstellung in Querrichtung

        Schaltknauf mit Rangeschalter


         

        Entfernen eines Schaltknaufs mit Rangeschalter

        1. Den Zündschlüssel in Stellung 0 drehen.

        2. Die Manschette anheben.

        3. Die Sicherungsmutter des Schaltknaufs lösen.

        4. Den Schalter mit Hilfe eines Schraubendre- hers entfernen.

        5. Den Steckverbinder des Rangeschalters trennen.


           

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        6. Die Stifte mit Hilfe von Werkzeug 587 699 aus dem Steckverbinder entfernen.


           

        7. Den Schaltknauf abschrauben und vorsich- tig die Kabel herausziehen.

        Auswechseln der Verkabelung im Schalt- hebel

        1. Den Steckverbinder am Boden trennen. Die Anordnung des Stiftes im Steckverbinder kennzeichnen.

        2. Die Stift aus dem Steckverbinder heraus- nehmen.

        3. Die Kabel und ein Ziehdraht mit einem Kle- beband zusammenkleben. Die Verkabelung und den Ziehdraht durch den Schalthebel hochziehen.

        4. Neue Kabel zusammenkleben. Die neue Verkabelung mit Hilfe des Ziehdrahts ein- ziehen.

        5. Die Stifte anbringen und den Steck- verbinder zusammenstecken.

        Anbringen eines Schaltknaufs mit Rangeschalter

        1. Die Kabel mit einem Klebeband zusammen-

          kleben und in den Schaltknauf einführen. image

        2. Den Schaltknauf festdrehen.


           

          Achtung! Darauf achten, daß die Schrauben beim Festdrehen des Schaltknaufs nicht verdrillt werden.


           

        3. Kontrollieren, daß die Höhe des Schalthe- bels vom oberen Gelenk bis zur Spitze des Hebels stimmt, siehe Abschnitt Kontrolle und Einstellen der Schalthebellänge im Fah- rerhaus.

        4. Die Sicherungsmutter mit 40 +/- 6 Nm anziehen.

        5. Die Manschette wieder anbringen.

        6. Die Stifte im Steckverbinder des Range- schalters anbringen. Den Steckverbinder zusammenstecken.

        7. Den Schalter anbringen. Darauf achten, daß der Schalter in die richtige Richtung zeigt.

        Drehen des Schalthebelknaufs

        Um unfreiwilliges Splitschalten zu vermeiden, läßt sich der Schalthebelknauf drehen.

        1. Die Manschette anheben.

        2. Die Sicherungsmutter des Schaltknaufs lösen.


           

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        3. Linkslenker:

          Den Schalthebelknauf 45˚ so drehen, daß der Wippschalter schräg nach hinten zeigt, siehe Abbildung.


           

          Rechtslenker:

          Den Schalthebelknauf 45˚ so drehen, daß der Wippschalter schräg nach hinten zeigt, siehe Abbildung.


           

          Achtung! Der Deckel, der die Schaltstellungen zeigt, muß 45˚ in die entgegenge- setzte Richtung gedreht werden, damit die Schaltstellungen richtig angezeigt werden.


           

        4. Den Deckel mit Hilfe eines kleinen Schrau- bendrehers entfernen.

        5. Die Führungsstifte auf der Unterseite des Deckels entfernen.

        6. Den Deckel in die richtige Richtung drehen und diesen mit Klebstoff auf dem Schalthe- belknauf wieder anbringen.

        7. Die Sicherungsmutter mit 40 +/- 6 Nm anziehen.

        8. Kontrollieren, daß das Splitschalten funktio- niert.

        Auswechseln der Sperrhülse,

        P- und R-Fahrerhaus, klappbarer Schalthebel

        1. Den Schalthebelknauf entfernen, siehe Abschnitt Entfernen eines Schaltknaufs mit Rangeschalter.


           

        2. Die Mutter 1, die den Schalthebel sichert, herausdrehen.

        3. Die Feder 2 entfernen.

        4. Die komplette Sperrhülse 3 anheben.

        5. Die Sperrhülse zerlegen und verschlissene Teile erneuern. Die komplette Sperrhülse zusammenbauen.

        6. Die Gleitflächen der Sperrhülse mit Fahrge- stellfett schmieren und die komplette Sperr- hülse wieder anbringen.

        7. Die Feder 2 wieder anbringen.


           

        8. Die Mutter bis auf das Maß

          179 +/- 2 mm gemäß Abbildung hinunter- drehen.


           

          Achtung! Wenn das Maß 179 +/- 2 mm unter- schritten wird, wird die Hülse zu fest gespannt und es wird somit schwer, den Hebel zu klappen.


           

        9. Den Schalthebelknauf wieder anbringen, siehe Abschnitt Anbringen eines Schalt- knaufs mit Rangeschalter.


           

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          1. Mutter

          2. Feder

          3. Komplette Sperrhülse

          4. Sicherungsmutter

          5. Schraube

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          6. Buchse

        Auswechseln der Buchsen,

        1. und R-Fahrerhaus, klappbarer Schalthebel

          1. Die Manschette hochziehen.

          2. Die Verkabelung am Boden trennen.


             

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          3. Die Sicherungsmutter 4 lösen.

          4. Den Hebel durch Klappen entlasten. Die Schraube 5 herausziehen.

          5. Die Buchsen 6 abnehmen.

          6. Neue Buchsen 6 mit Fahrgestellfett ein- schmieren. Die Buchsen anbringen.


             

            Achtung! Beim Einbau neuer Buchsen ist es wichtig, daß der Schlitz der Schraube mit den Zapfen der Buchsen überein- stimmt.


             

          7. Den Hebel in Querrichtung einstellen, siehe Abschnitt Kontrolle und Einstellen in Quer- richtung, P- und R-Fahrerhaus.

          8. Sicherungsmutter 4 anziehen.

          9. Die Verkabelung verbinden.

          10. Die Manschette nach unten ziehen und anbringen.


             

            1. Mutter

            2. Feder

            3. Komplette Sperrhülse

            4. Sicherungsmutter

            5. Schraube

            6. Buchse

          Kompletter Schalthebel, P- und R-Fahrerhaus


           

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          Ausbau des kompletten Schalthebels

          1. Die Manschetten hochziehen.

          2. Den Steckverbinder am Boden trennen.

          3. Die Schraube, die durch das Schalthebella- ger in der Fahrerhausdurchführung geht, entfernen.


             

            Kompletter Schalthebel, P- und R- Fahrerhaus, LHD


             

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            WARNUNG!

            Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


             

            Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


             

            Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwen- den.


             

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          4. Das Fahrerhaus kippen.

          5. Die Schrauben, die die Konsole des Längs- hubs halten, entfernen.


             

          6. Die Mutter des Kugelgelenks des Querhubs mit Hilfe eines Inbus- und eines Block- schlüssels lösen.


             

          7. Nur RHD:

            Die Schraube, die durch das Schalthebella- ger am Fahrerhausboden auf der linken Seite geht, entfernen. Das Gestänge im Hal- ter trennen.


             

          8. Den Schalthebel aus der Fahrerhausdurch- führung innen im Fahrerhaus hochziehen.


           

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          Halter, P- und R-Fahrerhaus (RHD)

          Ausbau des Lagers zwischen Schalthebel und Gelenkhebel

          Die Lager sind in den Abbildungen gekenn- zeichnet.


           

          Das Lager 1 mit Hilfe geeigneter Buchsen herauspressen.


           

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          Lager zwischen Schalthebel und Gelenkhebel (P- und R-Fahrerhaus, LHD)


           


           

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          Lager zwischen Schalthebel und Gelenkhebel (P-Fahrerhaus, RHD)


           

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          1. Lager

          2. Distanzbuchse

          Auswechseln der Manschette

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          Beim Auswechseln der Manschette 7 ist es wichtig, daß die neue Manschette korrekt mon- tiert wird.

          1. Die Manschette nach unten ziehen.

          2. Eine neue Manschette aufschieben.


           

          Achtung! Die neue Manschette so weit wie möglich nach oben ziehen.


           

          Einbau des Lagers zwischen Schalthebel und Gelenkhebel

          Schalthebel und Gelenkhebel zusammen- bauen. Die Lager mit Hilfe einer geeigneten Buchse anpressen.


           

          Achtung! Darauf achten, den Gelenkhebel rich- tig herum zu drehen. Das Lager muß bündig mit der Unterseite des Gelenkhebels sitzen. In der Lage- rung darf kein Spiel zur Seite vorlie- gen.

          Auswechseln des Kugellagers in der Fahrerhausdurchführung

          1. Den Distanzring 2 und die Dichtungen 1 entfernen.

          2. Den Sicherungsring 3 entfernen.


             

          3. Die Federscheibe 4 entfernen.

          4. Das Kugellager 5 mit den Distanzringen 6 entfernen.

          5. Zwei neue Distanzringe 6 auf ein neues Lager 5 pressen.

          6. Das Kugellager anbringen. Kontrollieren, daß das Lager mit Fahrgestellfett gefüllt ist.

          7. Die Federscheibe 4 wieder anbringen.

          8. Den Sicherungsring 3 wieder anbringen.

          9. Die Dichtungen 1 und den Distanzring 2 wieder anbringen.


             

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            1. Dichtung

            2. Distanzring

            3. Sicherungsring

            4. Federscheibe

            5. Kugellager

            6. Distanzring

            7. Manschette

          Einbau des kompletten Schalthebels

          1. Den Schalthebel durch die Fahrerhaus- durchführung im Fahrerhaus einbauen.

          2. Die Schraube durch die Lagerung des Schalthebels in der Fahrerhausdurchführung anbringen.


             

          3. Nur RHD:

            Das Gestänge auf der linke Seite vollständig zusammenschrauben. Anschließend etwas lösen (min. 90, max. 450) , damit das Gewinde sich drehen läßt. Die Schraube in der Lagerung auf der linken Seite anbrin- gen.


             

          4. Die Konsole des Länghubs und das Kugel- gelenk des Querhubs anbringen.


             

          5. Das Fahrerhaus zurückkippen.

          6. Den Steckverbinder zusammenstecken und die Manschetten anbringen.

          7. Die Stellung des Schalthebels in Längs- und in Querrichtung kontrollieren, siehe Abschnitt Einstellen des Gestänges, P- und R-Fahrerhaus.


           


           

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          P- und R-Fahrerhaus, RHD

          Kompletter Schalthebel, T-Fahrerhaus


           

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          Ausbau des kompletten Schalthebels

          1. Die Luft aus der Fahrerhausfederung ablas- sen.

          2. Den Spannstift 1 herausschlagen und die Buchse 2 nach unten ziehen.

          3. Die Schraube 3, die durch den Schalthebel und die Fahrerhausdurchführung geht, lösen und entfernen. Die Schraube wird von außen entfernt.


             

            1. Spannstift

            2. Buchse

            3. Schraube


               

              Achtung! Die Schallisolierung mit einem Mes- ser so einschneiden, daß die Schraube entfernt werden kann.


               

            4. In das Fahrerhaus steigen und die Man- schette entfernen.

            5. Den Steckverbinder am Boden entfernen.


               

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            6. Den kompletten Schalthebel nach oben her- ausziehen. Der Schalthebel wird vom Gestänge unter dem Fahrerhaus abgenom- men.

          Auswechseln des Kugellagers in der Fahrerhausdurchführung

          Siehe Auswechseln des Lagers in der Fahrer- hausdurchführung, P- und R-Fahrerhaus.


           

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          Einbau des kompletten Schalthebels

          1. Die Distanzringe am unteren Teil der Schaltstange mit Fett schmieren.


             


             

          2. Den Schalthebel anbringen und am Gestänge unter dem Fahrerhaus einpassen. Den unteren Teil der äußeren Manschette auf der Außenseite mit Fett schmieren. Auf die Art und Weise wird das Hinunterführen der Manschette durch die Fahrerhausdurch- führung erleichtert.


             

            Achtung! Nicht vergessen, die Buchse 2 auf den Schalthebel aufzuschieben.


             

          3. Die Schraube durch den Schalthebel und die Fahrerhausdurchführung anbringen und festziehen.

          4. Die Buchse 2 anbringen und den Spannstift 1 hineinklopfen.


             

          5. Den Steckverbinder zusammenstecken.

          6. Die Manschette wieder anbringen.

            Distanzringe am unteren Teil der Schaltstange


             

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            1. Spannstift

            2. Buchse

          Hebel und Gestänge, P- und R-Fahrerhaus


           

          Spezialwerkzeug


           

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          Spezialwerkzeug, Kugelgelenke 99 333 Abzieher

          Auswechseln des vorderen, oberen Kugelgelenks


           

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          WARNUNG!

          Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


           

          Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


           

          Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwen- den.


           

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          1. Das Fahrerhaus kippen.


             

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          2. Die Konsole komplett mit dem Kugelgelenk aus dem Fahrzeug ausbauen. Die Mutter des Kugelgelenks wird mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels gelöst.

          3. Eine neue Konsole mit Kugelgelenk anbrin- gen.

          4. Die Stellung des Schalthebels in Längsrich- tung kontrollieren, siehe Abschnitt Einstel- len des Gestänges, P- und R-Fahrerhaus.

          Auswechseln von Kugelgelenken der Schaltstange im Rahmen

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          Die Vorgehensweise ist für das vordere und das hintere Kugelgelenk gleich.


           

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          WARNUNG!

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          Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


           

          Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


           

          Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwen- den.


           

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          WARNUNG!

          Bei Arbeiten unter einem luftgefederten Fahrzeug immer Unterstellböcke ver- wenden.


           

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          1. Das Fahrerhaus kippen.

          2. Kotflügel und Schallschutzhaube vom Getriebe entfernen.


             

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  • Um das Auswechseln der Kugelgelenke der Schaltstange zu erleichtern, müssen sämtli- che Gelenke an der Schaltstange entfernt werden. Die Kugelgelenke werden mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels gelöst.


     

    Achtung! Die Schaltstange muß am Fahrzeug belassen werden. Die Schaltstange so drehen, daß man mit Knarre und Verlängerung arbeiten kann.

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    1. Abzieher 99 333 gemäß Abbildung anbrin- gen. Gewinde des Werkzeug einölen.


       

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    2. Kugelgelenk hinauspressen. Eine Knarre mit Gelenkgriff erleichtert dabei die Arbeit.


       

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    3. Abzieher 99 333 umdrehen und gemäß Abbildung anbringen.


       

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    4. Die Anliegefläche des Abziehers am Kugel- gelenk schmieren.

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    5. Das neue Kugelgelenk anpressen.


       

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    6. Kugelgelenk mit einer Sicherungsscheibe und zwei Schneidschrauben sichern. Schrauben mit 20 Nm anziehen.


       

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    7. Die Gelenke, die von der Schaltstange ent- fernt wurden, wieder anbringen.


       

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      Achtung! Beim Einbau des hinteren Kugelgelenks müssen sich 4 mm starke Scheiben auf beiden Seiten des Einstellschlitzes der Schalt- stangenstrebe befinden.


       

    8. Die Einstellung des Schalthebels in Längs- richtung kontrollieren, siehe Abschnitt Ein- stellen des Gestänges, P- und R-Fahrerhaus.

    Auswechseln des Kugelgelenks der Schubstrebe


     

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    WARNUNG!

    Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


     

    Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


     

    Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwenden.


     

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    1. Die Sicherungsmutter lösen, die das betref- fende Kugelgelenk hält.

    2. Das aktuelle Kugelgelenk mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels von sei- nem Halter lösen.

    3. Das Kugelgelenk abschrauben.

    4. Ein neues Kugelgelenk anbringen und die Sicherungsmutter festziehen.

    5. Den Querhub kontrollieren, siehe Abschnitt Kontrolle und Einstellen in Querrichtung, P-und R-Fahrerhaus.

    Auswechseln der Schaltstangstrebe des Getriebes


     

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    WARNUNG!

    Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


     

    Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


     

    Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwenden.


     

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    Die Mutter des Kugelgelenks wird mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels gelöst.

    Nach dem Auswechseln der Schaltstangenstrebe muß eine Kontrolle und das Einstellen der Schalthebelstellung durchgeführt werden, siehe Abschnitt Einstellen des Gestänges, P- und R- Fahrerhaus.


     

    Achtung! Beim Einbau müssen sich 4 mm starke Scheiben auf beiden Seiten des Einstellschlitzes der Schaltstangen- strebe befinden.

    Hebel und Gestänge, T-Fahrerhaus


     

    Auswechseln des Kugelgelenks am Hebel des Getriebes

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    Das Kugelgelenk am Hebel des Getriebes wird in derselben Weise wie die Kugelgelenke in der Schaltstange für P- und R-Fahrerhaus ausge- wechselt.

    Siehe Abschnitt Auswechseln von Kugelgelen- ken der Schaltstange im Rahmen, P- und R-Fah- rerhaus.


     

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    Auswechseln des Kugelgelenks der Schubstrebe

    Das Kugelgelenk der Schubstrebe wird in der- selben Weise wie das Kugelgelenk der Schubst- rebe für P- und R-Fahrerhaus gewechselt.

    Siehe Abschnitt Auswechseln des Kugelgelenks der Schubstrebe, P- und R-Fahrerhaus.


     

    Kugelgelenk am Hebel des Getriebes


     

    Kugelgelenke an der Schubstrebe

    Ausbau der Schaltstange

    1. Den Spannstift 1 herausschlagen und die Buchse 2 nach unten ziehen.


       

    2. Die Mutter am vorderen Kugelgelenk ent- fernen, damit der vordere Teil der Schalt- stange sich vom Hebel des Getriebes löst. Die Mutter des vorderen Kugelgelenks wird mit Hilfe eines Inbus- und eines Block- schlüssels gelöst.

    3. Das Kugelgelenk der Schubstrebe mit Hilfe eines Inbus- und eines Blockschlüssels von der Schaltstange entfernen.


       

    4. Die Schaltstange herausnehmen.


       

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      1. Spannstift

      2. Buchse


     

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    Schaltstange, T-Fahrerhaus

    Auswechseln des Lagers zwischen

    Schalthebel und Schaltstange image

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    1. Den Sicherungsring, der im Gelenk sitzt, entfernen.

    2. Auswechseln des Lagers zwischen Schalt- hebel und Schaltstange. Siehe Abschnitte Ausbau des Lagers zwischen Schalthebel und Gelenkhebel, P- und R-Fahrerhaus, und Einbau des Lagers zwischen Schalthebel und Gelenkhebel, P- und R-Fahrerhaus.


       

    3. Den Sicherungsring im Gelenk anbringen.

    Einbau der Schaltstange

    1. Die Distanzringe auf dem unteren Teil des Schalthebels mit Fett, Art.Nr. 814240, ein- schmieren.

    2. Die Schaltstange im Schalthebel anbringen.


       

    3. Die Buchse 2 anbringen und den Spannstift 1 hineinklopfen.


       

    4. Die Schaltstange am Kugelgelenk der Schubstrebe wieder anbringen.

    5. Die Schaltstange am Kugelgelenk am Hebel des Getriebes wieder anbringen.


       

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      Achtung! Beim Einbau müssen sich 4 mm starke Scheiben auf beiden Seiten des Einstellschlitzes der Schaltstangen- strebe befinden.


       

    6. Die Einstellung des Schalthebels in Längs- und in Querrichtung kontrollieren, siehe AbschnittEinstellen des Gestänges, T-Fah- rerhaus.


     


     

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    Distanzringe am unteren Teil des Schalthebels

    Halter am Rahmen, P- und R-Fahrerhaus


     

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    WARNUNG!

    Das Fahrerhaus immer über seinen Schwerpunkt hinaus kippen, bis es in die Endlage fällt.


     

    Das Umschaltventil bei gekipptem Fah- rerhaus in Absenkstellung bringen.


     

    Bei Arbeiten unter dem Fahrerhaus immer eine Fahrerhausstütze verwenden.


     

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    Auswechseln des Kugellagers im vorderen Rahmenhalter

    1. Die Schraube 1, die die vertikale Strebe hält, entfernen.

    2. Die beiden Kugellager 2 herausschlagen.

    3. Zwei neue Kugellager 2 einsetzen.

    4. Die vertikale Strebe wieder anbringen.


       

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      1. Schraube

      2. Kugellager

      3. Vorderer Rahmenhalter

      4. Vertikale Strebe

      5. Distanzring

      6. Mutter

        Auswechseln des Kugelgelenks und des Dreieckhalters

        Der Dreieckhalter und dessen Kugelgelenk müs- sen komplett ausgewechselt werden.


         

    5. Das obere Kugelgelenk 1 von der Schalt- stangenstrebe entfernen.

    6. Die Schrauben 2 entfernen.

    7. Die Scheiben 3 und die Buchsen 4 und 5 entfernen.

    8. Den Dreieckhalter aus dem Fahrzeug her- ausnehmen.

    9. Einen neuen Dreieckhalter 1 mit Kugelge- lenk am Fahrzeug montieren.

    10. Die Scheiben 3, die Buchsen 4 und 5 sowie die Schrauben 2 anbringen.

    11. Das untere Kugelgelenk 1 in der Schalt- stangenstrebe befestigen.

    12. Die Stellung des Schalthebels kontrollieren, siehe Abschnitt Einstellen des Gestänges,

      1. und R-Fahrerhaus.


         

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        1. Kugelgelenk

        2. Schraube

        3. Scheibe

        4. Gummibuchse

        5. Kunststoffbuchse

    Auswechseln von Buchsen im Dreieckhalter

    1. Die beiden Schrauben 2 lösen.

    2. Die Scheiben 3, die Gummibuchse 4 und die Kunststoffbuchse 5 entfernen.

    3. Neue Teile anbringen und festziehen.


       

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      1. Kugelgelenk

      2. Schraube

      3. Scheibe

      4. Gummibuchse

      5. Kunststoffbuchse

    Technische Daten


     

    Einstellen des Schalthebels


     

    Schalthebellängen

    P- und R-Fahrerhaus, LHD .....................................................................310 +/- 2 mm

    P-Fahrerhaus, RHD.................................................................................303 +/- 2 mm

    R-Fahrerhaus, RHD ................................................................................310 +/- 2 mm

    P- und R-Fahrerhaus, klappbarer Hebel, LHD, RHD .............................310 +/- 2 mm T-Fahrerhaus, LHD, RHD ......................................................................625 +/- 2 mm


     

    Einstellen des Gestänges, P- und R-Fahrerhaus

    Querrichtung, Grundeinstellung der Schubstrebe...................................160 mm

    Querrichtung, Anzugsmoment, Sicherungsmuttern................................30 +/- 5 Nm


     

    Einstellen des Gestänges, T-Fahrerhaus

    Querrichtung, Grundeinstellung der Schubstrebe...................................640 mm

    Querrichtung, Anzugsmoment, Sicherungsmuttern................................30 +/- 5 Nm


     

    Schaltknauf mit Rangeschalter


     

    Sperrhülse, klappbarer Hebel, P- und R-Fahrerhaus

    Abstand zwischen dem Gelenk und der Oberkante der Mutter ..............179 +/- 2 mm


     

    Anzugsmomente

    Sicherungsmutter für Knauf....................................................................40 +/- 6 Nm


     

    Stange und Gestänge

    Die Distanzringe an der unteren Schaltstange beim T-Fahrerhaus müssen mit Fett, Art.Nr. 814240, geschmiert werden.


     

    Anzugsmomente, P- und R-Fahrerhaus

    Kugelgelenk der Schaltstange im Rahmen,

    Sicherungsscheibe und Schraube ............................................................20 Nm


     

    Spezialwerkzeug

    Nummer Bezeichnung Abgebildet auf Seite


     

    Werkzeugtafel


     

    99 333 Abzieher 37, 40, 41 C1

    587 699 Werkzeug für Rundstift und Buchse

    23 -


     

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    1 710 093

    05:05-50

    Ausgabe 1 de


     

    Drahtzugschaltung


     

    Arbeitsbeschreibung


     


     

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    © Scania CV AB 1997-727, Sweden

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung 3

    Arbeitsbeschreibung Fehlersuche 5

    Auswechseln des Drahtzugs 6

    Kontrolle und Einstellen des Drahtzugs 8

    Auswechseln des Servoventils 10

    Auswechseln des Servozylinders 11

    Auswechseln des Range-Schalters 11

    Auswechseln des Schalthebelgehäuses 12

    Funktionsbeschreibung


     

    Die Drahtzugschaltung besteht aus einem Schalthebelgehäuse, zwei Drahtzügen für Quer- und Längshub und einem Schaltfingergehäuse mit Befestigungen für die Drahtzüge. Die Drahtzugschaltung gibt es mit oder ohne Schaltservo.

    Die Drahtzüge sind ganz wartungsfrei und dürfen nicht geschmiert wer- den. Der stärkere Drahtzug ist für den Längshub, der dünnere für den Querhub.

    Im Schalthebelgehäuse wird der Querhub des Schalthebels in eine längs- gerichtete Drahtzugbewegung umgesetzt. Wenn der Schalthebel nach rechts bewegt wird, wird der Drahtzug nach vorn gezogen und umge- kehrt.


     

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    1. Schalthebelgehäuse

    2. Drahtzug für Längshub

    3. Drahtzug für Querhub

    4. Servozylinder des Längshubs

    5. Schaltfingergehäuse

    6. Servoventil des Längshubs

    Arbeitsbeschreibung


     

    Fehlersuche


     

    Fehler

    Das Schalten geht schwer.


     

    Fehler

    Das Schalten zwischen hohem und niedrigem Range funktioniert nicht.

    Ursache

    1. Das Schaltservo funktioniert nicht.

    2. Klemmende/r Drahtzug/-züge.

    3. Der Drahtzug liegt in zu jähen Biegungen (geringster Radius = 250 mm).


     

    Maßnahme

    1. Funktionstüchtigkeit des Schaltservos kontrollieren, fehlerhafte Komponente auswechseln.

    2. Drahtzug/-züge auswechseln.

    3. Die Verlegung der Drahtzüge verbessern.


     

    Ursache

    1. Fehler an Schalter, Elektrokabel oder Magnetventil.

    2. Fehler an Luftleitungen, Stellzylinder.


     

    Maßnahme

    Fehlerhafte Komponenten kontrollieren und auswechseln.


     

    Fehler

    Die Gänge lassen sich nur schwer einlegen.

    Ursache

    1. Der eine oder beide Drahtzüge sind falsch justiert.

    2. Einer der Gelenkköpfe der Drahtzüge hat Spiel.

    3. Die Befestigung des Drahtzugs hat sich gelöst oder die Gummiauf- hängung am Getriebe ist defekt.


     

    Maßnahme

    1. Drahtzug/-züge justieren.

    2. Gelenkkopf mit Spiel auswechseln.

    3. Befestigung anziehen oder bei Bedarf auswechseln.

    Auswechseln des Drahtzugs

    Für beide Drahtzüge gilt derselbe Arbeitsablauf.


     

    Ausbau

    1. Drahtzug vom Getriebe lösen.

    2. Den Gelenkkopf vom Drahtzug abnehmen, wenn dieser z.B. durch ein Kunststoffrohr gezogen werden muß.

    3. Die Klammerung des Drahtzugs am Fahrge- stell entfernen.


       

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      Befestigung des Drahtzugs für Längshub


       

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      Befestigung des Drahtzugs für Querhub


       

    4. Den Drahtzug vom Schalthebelgehäuse lösen.

    5. Drahtzug entfernen.


     

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    Befestigung der Drahtzüge am Schalthebel- gehäuse

    Einbau

    1. Den neuen Drahtzug vor dem Einbau aus- rollen.


       

      Achtung! Der Drahtzug darf nicht verdreht/ver- drillt werden.


       

    2. Den einen Gelenkkopf vom neuen Drahtzug entfernen, wenn dieser z.B. durch ein Kunststoffrohr gezogen werden muß.

    3. Den Drahtzug durch das Kunststoffrohr schieben.

    4. Den Gelenkkopf wieder anbringen.

    5. Wenn der Drahtzug zu lang ist, muß die übrigbleibende Drahtzuglänge an geeigneter Stelle zu einer Schlinge zusammengerollt werden (er darf nicht verdreht werden). Der geringste zulässige Biegungsradius des Drahtzugs beträgt 250 mm.

    6. Den Drahtzug am Schalthebel befestigen (sowohl den Gelenkkopf als auch die Hülle). Der Sicherungsstift im Schalthebel- gehäuse muß in der Nut am Drahtzug sitzen und diesen somit fixieren. Die Drahtzüge können nicht verwechselt werden, der starke ist für den Längshub und der dünne für den Querhub.

    7. Den Drahtzug am Halter am Getriebe befe- stigen.

    8. Den Drahtzug justieren.


     

    Achtung! Den Drahtzug nicht zu fest anklam- mern, d.h. Kabelbinder, Klammern u.ä. nicht so fest anziehen, daß die Drahtzughülle zusammengeklemmt wird, da der Drahtzug sonst schwer- gängig wird.

    Kontrolle und Justieren des Drahtzugs

    1. Den Drahtzug, der justiert werden soll, an der Stelle (am Schalthebel oder am Getriebe) lösen, die am besten zugänglich ist.


       

    2. Die Schalthebelmanschette abstülpen. Den Schalthebel mit einer M6 Schraube in der Mittenstellung fixieren.


       

    3. Den Schaltfinger in die dem Schalthebel entsprechende Stellung bringen:


       

      • Den Längshub in die Neutralstellung brin- gen.

      • Den Querhub gegen die Rückfeder drücken.


         

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        Sicherung des Schalthebels


         


         

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        Querhub gegen die Rückfeder

    4. Sicherungsmutter des Gelenkkopfes lösen und die Länge des Drahtzugs durch Drehen des Gelenkkopfes justieren. Der Gelenkkopf muß in das Befestigungsloch am Schalthe- bel/Getriebe passen.


       

      Achtung! Der Gelenkkopf muß mindestens 8 mm auf dem Drahtzug aufge- schraubt sein.


       

    5. Sicherungsmutter des Gelenkkopfes festzie- hen und Gelenkkopf im Schalthe- bel/Getriebe befestigen.

    6. Die Schraube am Schalthebel entfernen.

    7. Probeweise alle Gänge einlegen.

    8. Die Schalthebelmanschette wieder anbrin- gen.

    9. Die Manschette am Gelenkkopf wieder anbringen und mit einem Kabelbinder fest- spannen.

    Auswechseln des Servoventils


     

    Das komplette Schaltservoventil auswechseln, wenn es defekt ist.

    Das Servoventil und dessen Zapfen bilden eine Einheit und wurden gemeinsam eingestellt.

    1. Druckluftleitungen kennzeichnen und lösen.

    2. Drahtzug lösen.

    3. Die Schraube, die den Servoventilzapfen am Schaltfinger befestigt, und das Servoventil entfernen.

    4. Den Zapfen des neuen Servoventils einfet- ten.

    5. Das neue Servoventil montieren. Das Ventil am Schaltfinger wieder einpassen.


       

      Achtung! Die Schraube ist konisch und muß in das entsprechende konische Loch im Schaltfinger passen.


       

    6. Die Druckluftleitungen anschließen.

    7. Den Drahtzug justieren.


     

    Tips

    Wenn das Schaltservo kaputt geht und Ersatz- teile nicht zur Verfügung stehen, kann das Schalten vorübergehend leichtgängiger gemacht werden. Den Gelenkkopf des Längshubzylin- ders zum Hebel hin versetzen, der für das Schal- ten ohne Servo vorgesehen ist. Die Länge des Drahtzugs justieren.


     


     

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    1. Luftanschlüsse

    2. Befestigung des Drahtzugs


     


     

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    Hebel für Drahtzugschaltung ohne Servo

    Auswechseln des Servozylinders

    Wenn der Servozylinder defekt ist, diesen kom- plett auswechseln.

    1. Druckluftleitungen kennzeichnen und lösen.

    2. Den Servozylinder entfernen.

    3. Den neuen Zylinder anbringen.

    4. Die Druckluftleitungen anschließen.


     

    Auswechseln des Range- Schalters

    1. Stellung des Schalters notieren (oben = hoher Range, unten = niedriger Range).

    2. Schalter vom Schalthebelknauf entfernen.

    3. Leitungen an den neuen Schalter anschlie- ßen und anschließend andrücken.


     

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    1. Luftanschlüsse

    2. Befestigung am Hebel des Längshubs

    Auswechseln des Schalthebelgehäuses

    Das komplette Schalthebelgehäuse auswech- seln, wenn es defekt ist.

    1. Die Drahtzüge vom Schalthebelgehäuse lösen.

    2. Den Steckverbinder des Range-Schalters trennen.

    3. Die Manschette abstülpen.

    4. Das Schalthebelgehäuse nach unten entfer- nen.

    5. Den Steckverbinder lösen (da die Leitung sonst nicht durch die Öffnung im Schalthe- belgehäuse paßt).

    6. Den Schalthebel auf das neue Schalthebel- gehäuse übertragen. Vorher die Stellung des Schalthebels im alten Gehäuse aufzeichnen, und diesen auf dieselbe Weise im neuen Gehäuse montieren.

    7. Den Steckverbinder wieder anbringen.

    8. Das Schalthebelgehäuse im Fahrzeug ein- bauen.

    9. Den Steckverbinder anschließen.

    10. Die Einstellung der Drahtzüge kontrollie- ren und diese anschließend anbringen.


     

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    05:05-55

    Ausgabe 1 de


     

    Comfort Shift, CS


     

    Funktionsbeschreibung


     

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    ©Scania AB 1997-12, Sweden

    Inhalt

    Allgemeines 3

    Komponenten des CS-Systems 5

    Getriebe 6

    Längshubzylinder 6

    Querhubzylinder 7

    Stellzylinder für Range-Gruppe 7

    Positionsgeber 8

    Geschwindigkeitsgeber 10

    Magnetventile 11

    Kupplungspedalschalter 11

    Schalthebelgehäuse 12

    Schaltanzeige mit Summer 14

    Steuergerät 15

    Diagnoseschalter für Prüfprogramm 15

    Diagnoseanschlüsse 15

    Verzögerungsrelais 15

    Schaltmuster 16

    Komponentenanordnung am Getriebe

    ...................................................................... 17

    Eingebaute Schutzfunktionen 19

    Anordnung der Bedienelemente 22

    Fahren 23

    Signalwege 27

    Notschaltfunktion 28

    Allgemeines


     

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    Comfort Shift

    Comfort Shift, CS, ist ein elektro-pneumati- sches Schaltsystem, das von Scania konstruiert und entwickelt worden ist, um das Schalten zu erleichtern und erhöhten Komfort zu bieten.

    Der CS-Hebel hat große Ähnlichkeit mit dem Schalthebel bei einem PKW und läßt sich genauso einfach bedienen. Die Gänge können darüber hinaus vorgewählt werden.


     

    Das Steuergerät und die Funktionsweise des CS-Systems sind gleich wie bei CS2 der 3er Serie. Getriebe und Schaltstangengehäuse sind dieselben wie bei Opticruise.

    Das CS-System baut auf einem Schaltgetriebe auf

    Das CS-System ist eine Ergänzung zu einem Schaltgetriebe, bei dem die Schaltvorrichtung durch Stellzylinder zum Einlegen und Heraus- nehmen der Gänge ersetzt worden ist.

    Zum Schalten des Hauptgetriebes sind zwei Stellzylinder hinzugekommen, Längs- und Querhub. Bei der Range-Gruppe, hoher und niedriger Bereich, werden die herkömmlichen Stellzylinder des GR801-Getriebes verwendet. Die Stellzylinder am Hauptgetriebe arbeiten in den Richtungen des Schaltgabel-Musters.

    Die Stellzylinder für Längs- und Querhub sind für einen schnellen Schaltvorgang angepaßt worden. Die Längshubbewegung besitzt eine Dämpfvorrichtung, die bewirkt, daß die Betäti- gung des Getriebes an die Synchronisationsar- beit angepaßt ist.

    Verschiedene Positionsgeber am Getriebe informieren das Steuergerät darüber, wann eine Teilbewegung des Schaltvorgangs abgeschlos- sen ist, sowie welcher Gang eingelegt ist.

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    Das CS-System hat sieben Magnetventile. Fünf dieser Ventile werden für Längs- und Querhub am Hauptgetriebe verwendet. Für den hohen und niedrigen Gang der Range-Gruppe werden die beiden Magnetventile, die zur Standardaus- führung des Getriebes gehören, verwendet.

    Steuergerät

    Das Steuergerät erfaßt die Geschwindigkeit des Fahrzeugs und, welcher Gang eingelegt ist. Wenn der Fahrer einen Gang mit dem CS- Hebel wählt und auskuppelt, schaltet das Steu- ergerät zum vorgeschlagenen Gang mit Hilfe von Druckluftzylindern am Getriebe.

    Das Programm des Steuergerätes ist an den Motor und das Getriebe des Fahrzeugs ange- paßt. Bei einer Fehlersuche kann entweder das eingebaute Fehlersuchprogramm oder eine externe Prüfausrüstung verwendet werden.

    Komponenten des CS-Systems


     

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    2 3 6 4


     

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    7 1 5


     


     

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    13

    11

    14 8 10 9


     

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    12


     

    1. Manuelles Getriebe

    2. Längshubzylinder

    3. Querhubzylinder

    4. Stellzylinder für Range-Gruppe

    5. Positionsgeber

    6. Geschwindigkeitsgeber

    7. Magnetventile

    8. Kupplungspedalschalter

    9. Schalthebelgehäuse

    10. Schaltanzeige mit Summer

    11. Steuergerät mit Codierstecker

    12. Diagnoseschalter für Prüfprogramm

    13. Diagnoseanschluß

    14. Verzögerungsrelais

    1. Getriebe

      Es handelt sich um ein Schaltgetriebe, dessen Schaltfingergehäuse mit Druckluftzylindern ausgerüstet ist.


       

    2. Längshubzylinder

      Der Längshubzylinder führt die Schaltbewegun- gen in Längsrichtung aus. Er besitzt einen dop- pelwirkenden Kolben und hat drei Druckluftanschlüsse für:

      • Längshub nach vorn

      • Längshub nach hinten

      • Neutralstellung

        Um ein weiches Einlegen der Gänge zu erzielen, sind der vordere und der hintere Einlaß des Längshubzylinders mit Drosselungen versehen.

        Der Längshubdämpfer, der im Längshubzylin- der eingebaut ist, paßt die Bewegung an die Synchronisationsarbeit beim Einlegen eines Gangs an. Die Dämpfung findet nur aus der Neutralstellung heraus entweder in die vordere oder in die hintere Stellung statt.


         

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        Getriebe GR801


         

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        Längshubzylinder

    3. Querhubzylinder

      Der Querhubzylinder führt die Schaltbewegun- gen in Querrichtung aus:

      • Querhub nach rechts

      • Querhub nach links

        Die Quer-Neutralstellung wird mit Hilfe einer Federvorrichtung, die im Deckel der Querhub- zylinders angeordnet ist, erzielt.


         

    4. Stellzylinder für Range-Gruppe

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      Die Stellzylinder der Range-Gruppe schalten zwischen dem hohen und dem niedrigen Bereich des Getriebes. Die Zylinder, die herkömmlichen Zylinder des Getriebes sind, arbeiten parallel.


       


       

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      Querhubzylinder

    5. Positionsgeber

      Verschiedene Positionsgeber informieren das Steuergerät darüber, wann die Schaltbewegung abgeschlossen ist. Ein Schaltvorgang im Haupt- getriebe kann maximal aus drei Schaltbewegun- gen bestehen:

      • Neutralstellung - Quittierung

      • Querhub nach rechts/links - Quittierung

      • Längshub nach vorn/hinten - Quittierung

        Dazu kommt noch eine Schaltbewegung mit Quittierung beim Umschalten zwischen hohem und niedrigem Bereich in der Range-Gruppe.

        Das Getriebe hat zwei verschiedene Typen von Positionsgebern:

      • Hallsensor

      • Quittierschalter für hohen und niedrigen Gang der Range-Gruppe.


       

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      Anordnung der Positionsgeber

      Hallsensor

      Der Hallsensor sorgt für eine berührungslose Schaltquittierung der Schaltbewegungen des Hauptgetriebes. Der Quittierungsteil reagiert auf und wird durch ein Magnetfeld gesteuert. Er besteht aus 2 Teilen:

      • einem Magnetgehäuse

      • einem Sensorgehäuse

        Das Magnetgehäuse befindet unter der Schalt- stange. Die elektronischen Teile des Sensors sind im Sensorgehäuse eingegossen. Die Anord- nung des Sensors bewirkt, daß das Steuergerät die Bewegungen der Schaltgabel im Getriebe erfassen kann. Siehe näheres unter ”Schaltmu- ster” in diesem Heft.

        Bei Schaltbewegungen werden die Sensoren aktiviert und die Signalleitung wird unter Span- nung gesetzt.

        Der Signalkreis hat fünf Signalleitungen, wodurch sich neun Kombinationen von Signa- len ergeben, die das Steuergerät erfassen kann: N, NL, NR, F, FL, FR, B, BL und BR. Die

        Bewegung wird in Querhub, z.B. N NL, und Längshub, z.B. NL BL, aufgeteilt.

        Achtung! Bei GR801 besitzt die Schaltgabel keinen Hub nach hinten in der rechten Stellung, BR. Siehe Abbildung.


         

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        Hallsensor


         

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        L = links R = rechts F = vorn B = hinten

        Bewegungsmuster der Schaltgabel, GR801

        Quittierschalter

        Die elektrischen Quittierschalter, die sich an der Range-Gruppe befinden, sind in unbetätigtem Zustand geschlossen.


         

    6. Geschwindigkeitsgeber

      Der Geschwindigkeitsgeber besteht aus einem Frequenzgeber, der die Rotation eines Polrades abtastet. Das Signal informiert das Steuergerät über die momentane Geschwindigkeit.


       

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      Quittierschalter


       

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      Quittierschalter der Range-Gruppe A = hoch

      B = niedrig


       

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      Geschwindigkeitserfassung, Frequenzgeber

    7. Magnetventile

      Die Magnetventile werden durch Signale vom Steuergerät gesteuert und regeln den Luftstrom an die verschiedenen Stellzylinder.

      Wenn der Schaltvorgang abgeschlossen ist, wird das Steuergerät über die Positionsgeber infor- miert. Danach wird die Aktivierung unterbro- chen, wobei der Stellzylinder über das Magnetventil entlüftet wird.

      Für das CS-System werden sieben Magnetven- tile verwendet. Fünf dieser Ventile werden für Längs- und Querhub am Hauptgetriebe verwen- det. Für den hohen und niedrigen Bereich der Range-Gruppe werden zwei Magnetventile verwendet.


       

    8. Kupplungspedalschalter

      Die Stellung des Kupplungspedals wird von zwei Schaltern erfaßt, einem oberen und einem unteren:


       

      • Der obere Schalter erfaßt, ob das Kupplungs- pedal losgelassen ist, und das Steuergerät somit kontrollieren kann, ob der Geschwin- digkeitsgeber funktioniert. Wenn man das Pedal drückt, erdet der Schalter ein Relais, daß wiederum ein +24V-Signal an das Steu- ergerät liefert.

      • Der untere Kupplungspedalschalter schließt, wenn das Kupplungspedal ganz niederge- drückt wird. Das Steuergerät erfaßt dies und setzt die betreffenden Magnetventile unter Spannung.

        Beide Schalter müssen geschlossen sein, d.h. das Pedal muß ganz niedergedrückt sein, damit ein Schaltvorgang ausgeführt wird.


         

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        Kupplungspedalschalter A = oberer Schalter

        B = unterer Schalter

    9. Schalthebelgehäuse

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      Das Schalthebelgehäuse besteht aus:

      • CS-Hebel

      • Mikroschalter

      • Sperrventil

      • Drehschalter für Notschaltfunktion


         


         

        CS-Hebel

        Mit dem CS-Hebel wird der gewünschte Gang verlangt. Es gibt sieben Vorwärtsgänge und einen Rückwärtsgang. Um den 1. Gang oder den Rückwärtsgang einlegen zu können, muß eine mechanische Sperre am CS-Hebel angehoben werden.

        Der CS-Hebel läßt vier Stellungen zur Seite und fünf Stellungen in Längsrichtung zu. Siehe Abbildung.

        Wenn der Fahrer den Hebel in Richtung eines gewünschten Gangs bewegt, hält der CS-Hebel in der Schaltstellung. Wenn ein Schaltvorgang ausgeführt worden ist, bewegt der Fahrer den CS-Hebel in Fahrstellung und das Schalten ist abgeschlossen.


         

        Mikroschalter

        Mit dem CS-Hebel werden sieben Mikroschalter aktiviert, vier zur Seite, A - D, und drei in Längsrichtung, X - Z. Siehe Abbildung.

        Die Mikroschalter erfassen die Stellung, in der sich der CS-Hebel befindet, und geben die Information über den gewünschten Schaltvor- gang an das Steuergerät weiter.

        103 589

         

        Schalthebelgehäuse


         

        image

        image

        image

        4 6 Z Y

        A B C D X Y

        103 590

         

        1 3 5 7 Z

        A - D. Stellungen zur Seite

        1. Neutralstellung

        2. Schaltstellung

        3. Fahrstellung

        Sperrventil

        Das Sperrventil sperrt den CS-Hebel in der Schaltstellung, bis der Schaltvorgang im Getriebe ausgeführt worden ist. Bei ausgeführtem Schalt- vorgang löst die Sperre, und der Fahrer muß anschließend den Hebel in die Fahrstellung bewegen.

        Sollte der Fahrer eine schnelle Bewegung mit dem CS-Hebel machen, so daß es nicht zum Sperren durch das Sperrventil kommt, verhin- dert ein mechanischer Keil im Schalthebelge- häuse den CS-Hebel davor, in die nächste Fahrstellung zu gelangen, bevor das Getriebe zu Ende geschaltet hat.


         

        Drehschalter für Notschaltfunktion

        image

        Hinter dem CS-Hebel befindet sich eine Klappe. Unter der Klappe befindet sich ein Drehschalter für die Notschaltfunktion und ein Schalter für den Rückwärtsgang.

    10. Schaltanzeige mit Summer

      Die Schaltanzeige ist im Kombiinstrument ent- halten und besteht aus vier Teilen:

      • Fenster mit achtstelligem Display

      • Summer

      • Hintergrundbeleuchtung

      • Anzeigelampe (betrifft nicht die Funktion des CS-Systems)

      Beim Fahren hat die Schaltanzeige zwei Funktionen:


       

      Anzeige des verlangten Gangs

      Eine konstant leuchtende Ziffer oder ein Buch- stabe in der Mitte des Displays zeigt den einge- legten Gang an.


       

      Anzeige von Störungen mit einem Zeichencode

      Näheres siehe Abschnitt ”Eingebaute Sicher- heitsfunktionen” in diesem Heft.


       

      Summersignale

      Der Summer wird direkt vom Steuergerät akti- viert. Die Funktion des Summers besteht darin, den Fahrer mit Hilfe unterschiedlicher akusti- scher Signale darüber zu informieren, daß das Steuergerät einen Fehler im System entdeckt hat, oder daß vom Fahrer eine Fehlbedienung ausgeht, z.B. daß dieser einen zu niedrigen Gang wählt.

      Näheres siehe Abschnitt ”Eingebaute Sicher- heitsfunktionen” in diesem Heft.


       


       

      image image image image image image


       

      108377

       

      Schaltanzeige


       

      Hintergrundbeleuchtung

      Die Schaltanzeige hat eine Hintergrundbe- leuchtung, die bewirkt, daß das Display sicht- bar wird. Steht der Lichtumschalter in Stellung 0, hat die Hintergrundbeleuchtung volle Licht- stärke. Steht der Lichtumschalter in der Stand- lichtstellung oder in der Stellung für Abblend- oder Fernlicht, folgt die Hintergrundbeleuch- tung dem Rheostaten der Instrumentenbeleuch- tung.

      Achtung!Die Lampe der Hintergrundbeleuch- tung muß unversehrt sein, damit die Schaltan- zeige funktioniert.

    11. Steuergerät


       

      image

      Control Unit Gearbox

      xyzzxy xxyy zz xx11xyzzxy xxyy zz

      Das Steuergerät empfängt Informationen vom CS-Hebel und kontrolliert die Wahl des Gangs. Es steuert auch den Schaltvorgang im Getriebe mit Hilfe von Magnetventilen und Positionsge- bern.

      Die Anpassung an die unterschiedlichen Antriebsstränge erfolgt über einen Codierstek- ker, der das Steuergerät für die vorliegende Kombination an Motor und Getriebe program- miert. Siehe Tabelle unter Daten in der Arbeits- beschreibung. Am Steuergerät befindet sich ein 55-poliger Steckverbinder, der die unterschiedli-

      xx11xyzzxy xxyy zz xx11xyzzxy xxyy zz

      xx11xyzzxy xxyy zz


       

      Steuergerät

      xyzzxy xxyy zz


       

      xyzzxy xxyy zz xyzzxy xxyy zz


       

      103 592

       

      A B

      chen Komponenten im CS-System anschließt. Das Steuergerät besitzt ein eingebautes Prüfpro- gramm.


       

    12. Diagnoseschalter für Prüfprogramm

      Das Steuergerät besitzt ein eigenes Prüfpro- gramm, das, bei Stillstand des Fahrzeugs, über einen Schalter in der Elektrozentrale aktiviert wird. Mit diesem Prüfprogramm können eventu- elle Fehler schnell lokalisiert werden.


       

    13. Diagnoseanschluß

      Zur Zeit der Drucklegung ist es kein Diagnose- programm für CS in Bussen der 4er Serie erhältlich.


       

    14. Verzögerungsrelais

    Wenn ein Gang beim Abstellen des Motors mit dem Zündschlüssel eingelegt ist, hält ein Verzö- gerungsrelais die Versorgungsspannung wäh- rend 10 Sekunden. Die Verzögerung erfüllt den Zweck, daß das Steuergerät vor dem eingelegten Gang warnen und der Gang herausgenommen werden kann, ohne daß die Spannung hierzu wieder eingeschaltet wird.

    A = Codierstecker B = Steckverbinder


     

    image

    Schalter für eingebautes Prüfprogramm


     


     

    image

    Diagnoseanschluß

    Schaltmuster

    Da Fahrzeuge mit dem CS-System ein Schaltge- triebe haben, liegen die Stellungen der Gänge gemäß dem Bewegungsmuster der Schaltgabel.


     

    image image


     


     

    L = links R = rechts F = vorn B = hinten

    Bewegungsmuster der Schaltgabel, GR801

    Komponentenanordnung am Getriebe


     

    image


     

    Magnetventile


     

    Bezeichnung

    Funktion

    Anschluß

    V20

    Querhub nach rechts

    A5

    V21

    Querhub nach links

    A4

    V22

    Längshub, Neutral

    A2

    V23

    Längshub nach hinten

    A1

    V24

    Längshub nach vorn

    A3

    V63

    Niedriger Range-Bereich

    A6

    V78

    Hoher Range-Bereich

    A7


     

    image


     

    Bezeichnung

    Funktion

    B16

    Rückfahrscheinwerfer

    B500

    Neutralstellung - Getriebe

     

    Schalter


     

    Bezeichnung

    Funktion

    C97

    7-polig

    C99

    10-polig

    C142

    7-polig

    C202

    2-polig

    C203

    2-polig

     

    Steckverbinder

    Positionsgeber


     

    Bezeichnung

    Funktion


     

    E6

    Rechts Links Hinten Neutral

    Vorn

    B41

    Range, hoch

    B42

    Range, niedrig


     

    Geschwindigkeitsgeber


     

    Bezeichnung

    Funktion

    T17

    Frequenzgeber

    Eingebaute Schutzfunktionen


     

    Überdrehschutz

    Der Überdrehschutz verhindert das Wählen eines zu niedrigen Gangs gemessen an der Geschwindigkeit des Fahrzeugs.

    Wenn der verlangte Gang zu einer Drehzahl über 3000/min führen würde, wird der Schalt- vorgang nicht ausgeführt und der Summer ertönt. Das Summersignal endet, wenn das Getriebe in Neutralstellung gebracht oder die Geschwindigkeit verringert wird.


     

    Überwachung der Geschwindigkeitsmessung


     

    Geschwindigkeitsgeber

    Eine Kontrollfunktion im Steuergerät über- wacht die Geschwindigkeitsmessung. Wenn die Kupplung nicht gedrückt ist, und ein Gang mit einer Untersetzung unter 8:1 eingelegt ist, bei GR801 die Gänge 2 bis 7, erwartet das Steuergerät, daß eine Geschwindigkeit durch den Geschwindigkeitsgeber registriert wird.

    Wenn die Messung nicht korrekt ist oder durch das Steuergerät während 10 Sekunden als null erfaßt wird, wird ein Alarm über den Summer ausgelöst und nur das Wählen eines höheren Gangs oder der Neutralstellung wird zugelas- sen. Der Fehler kann auf einem Kurzschluß oder einer Unterbrechung beruhen.

    Kupplungspedalschalter

    Es befinden sich zwei Schalter im Kupplungs- pedal, ein oberer und ein unterer. Diese liefern dem Steuergerät Signale darüber, ob das Kupp- lungspedal gedrückt ist oder nicht.

    Um ein Schalten zuzulassen, müssen beide Schalter ordnungsgemäß funktionieren. Wenn einer der Schalter ein fehlerhaftes Signal lie- fert, wird nur das Schalten in einen höheren Gang oder in Neutralstellung zugelassen.

    Da der obere Kupplungspedalschalter feststellt, ob die Kupplung ein wenig gedrückt ist, kann eine falsche Information geliefert werden, wenn der Fahrer seinen Fuß beim Fahren auf dem Kupplungspedal ruhen läßt.

    Wenn in einem der Kupplungspedalschalter eine Unterbrechung vorliegt, wird kein Schal- ten zugelassen.

    image

    Für einen Neustart des Steuergerätes:

    • Den Motor abstellen.

    • Den Motor anlassen.

    Zeitverzögerung für den Rückwärtsgang

    Wenn der Fahrer den Rückwärtsgang verlangt, wird zum Schutz des Getriebes eine Zeitverzö- gerung von 3 Sekunden vor dem Einlegen des Gangs aktiv.


     

    Schaltsperre

    Ein Sperrventil im Schalthebelgehäuse sperrt den CS-Hebel in der Fahrstellung, wenn der Motor bei eingelegtem Gang abgestellt wird. Um das Getriebe in Neutral zu stellen, muß der Fahrer auskuppeln und den CS-Hebel in Neu- tralstellung stellen. Sonst kann ein zu niedriger Luftdruck dazu führen, daß das Drücken des Kupplungspedals beim erneuten Anlassen des Motors sehr schwer geht.


     

    Schutz vor Notschalten bei normalem Fahren

    Wenn die Notschaltfunktion beim normalen Fahren verwendet wird, wird das Steuergerät das Einlegen der Neutralstellung vom Getriebe verlangen, so lange das Fahrzeug rollt. Danach schaltet sich das Steuergerät selbsttätig ab und nur die Notschaltgänge können verwendet wer- den. Damit das Steuergerät erneut funktioniert, muß die Spannung an das Steuergerät unter- brochen und der Drehschalter in Stellung D gedreht werden.

    Signale des Summers

    Kurze akustische Signale warnen den Fahrer


     

    image

    davor, das Fahrzeug mit eingelegtem Gang und image abgestelltem Motor zu verlassen. Da die Kupp-

    lung mit Druckluft betätigt wird, läßt sie sich sehr schwer betätigen, wenn das Fahrzeug so lang steht, daß die Druckluftanlage drucklos wird. Das Signal ertönt 10 Sekunden.


     

    Kurze anhaltende Signalewarnen davor, daß die

    image

    Geschwindigkeitsmessung nicht korrekt ist. image

    Anhaltende Signaleteilen mit, daß der Über-

    image

    drehschutz eingeschaltet wurde. image

    Fehlermeldungen

    Manche Fehlermeldungen erscheinen direkt beim Fahren in der Schaltanzeige.


     

    108 379

     

    ”CODEPLUG” Der Codierstecker ist feh- image image image image image image

    lerhaft, fehlt oder ist nicht

    definiert.1)

    ”BLACKBOX” Interner Fehler im

    Steuergerät.1)

    ”ERROR1” Die Anzeige erhält ein feh-

    lerhaftes Signal vom Steuergerät. 2)

    ”ERROR2” Die Anzeige erhält kein

    Signal vom Steuergerät. 2)

    1. Das Fahrzeug kann nur bei eingeschalteter Notschaltfunktion gefahren werden.

    2. Das Steuergerät funktioniert ordnungsgemäß, der Fahrer erhält jedoch keine Information dar- über, welcher Gang eingelegt ist.

      Anordnung der Bedienelemente


       

      image

      1


       

      2

      3


       

      103 594

       

      1. Schaltanzeige mit Summer

      2. CS-Hebel

      3. Drehschalter für Notschaltfunktion

    Fahren


     

    image

    Anlassen des Motors

    1. Zündschlüssel in Fahrstellung.

    2. Auskuppeln, wenn die Schaltanzeige nicht N anzeigt. Den Schalthebel in Neutralstel- lung bringen.

      Das Getriebe wird dann in Neutralstellung geschaltet, wenn der Luftdruck ausreichend ist.

      Wenn der Luftdruck nicht ausreicht, beim Anlassen des Motors das Kupplungspedal drücken, dies geht sehr schwer, wenn der Druck ganz fehlt.


       

      108 378

       

    3. In der Schaltanzeige erscheint N. image image image image image image


       

    4. Den Motor anlassen. image

    Starten des Fahrzeugs

    image

    1. Auskuppeln.

    2. Den Anfahrgang mit dem CS-Hebel wählen. Wenn der Schaltvorgang ausgeführt worden ist, wird eine Quittierung an das Steuergerät gegeben, welches wiederum ein Signal an den Schalthebel sendet. Die Sperre wird gelöst und der CS-Hebel kann in die Fahr- stellung bewegt werden.

      image

      108 380

       

    3. Die Feststellbremse lösen.

    4. Die Kupplung kommen lassen und Gas geben.

    Schalten


     

    Schalten ohne Vorwahl

    image

    1. Auskuppeln.

    2. Den Schalthebel in die gewünschte Schalt- stellung führen. Wenn der Schaltvorgang ausgeführt worden ist, muß der CS-Hebel in die Fahrstellung bewegt werden.

      108 380

       

    3. Kupplung loslassen.


     

    image


     

    Schalten mit Vorwahl

    image

    Wenn ein Gang eingelegt ist, kann der CS- Hebel aus der Fahrstellung und als Vorwahl in eine andere Schaltstellung gebracht werden, ohne daß die Kupplung dabei gedrückt wird.

    103 596

     

    1. Den CS-Hebel in die gewünschte Schaltstel- lung bringen. Den Hebel dort halten, da er sonst in Neutralstellung zurückkehrt.


       

      image

    2. Auskuppeln. Erst bei erfolgtem Auskup- peln, wird der Gang im Getriebe eingelegt und der CS-Hebel muß dann in die Fahrstel- lung gebracht werden.

      103 597

       

    3. Kupplung loslassen.

    image

    Rückwärtsfahren

    Schalten ohne Vorwahl 5s

    Achtung!Die Reihenfolge ist wesentlich. Das Fahrzeug muß stillstehen, da das Getriebe sonst beschädigt werden kann.

    103 598

     

    1. Auskuppeln und fünf Sekunden warten.


       

      image

    2. Den Ring unter dem CS-Hebel anheben und den CS-Hebel in die Schaltstellung für den Rückwärtsgang bringen.

    3. Wenn der Rückwärtsgang eingelegt ist und die Sperre gelöst wird, muß der CS-Hebel in die Fahrstellung gebracht werden.

    4. Die Kupplung kommen lassen und Gas geben.


     

    image

    Schalten mit Vorwahl

    Das Fahrzeug muß stillstehen, da sonst das Getriebe Schaden nehmen kann. Das Getriebe muß in Neutralstellung stehen.

    1. Den Ring unter dem CS-Hebel anheben und den CS-Hebel in die Schaltstellung für den Rückwärtsgang bringen.


       

      image

    2. Auskuppeln. Nach einer Verzögerung von 3 Sekunden wird der Gang im Getriebe einge- legt. Die Sperre wird gelöst und der CS- Hebel muß dann in Fahrstellung gebracht werden.

    3. Die Kupplung kommen lassen und Gas geben.

    image

    Parken

    1. Auskuppeln.


       

      image

      103 599

       

      N

       

    2. Den CS-Hebel in Neutralstellung bringen.


       

      103 595

       

    3. Die Feststellbremse betätigen.

    4. Kurze akustische Signale warnen davor, daß das Getriebe nicht in Neutralstellung steht, wenn der Motor abgestellt wird. Das Signal ist 10 Sekunden lang zu hören.

    Signalwege

    image

    103 571

     

    Das Steuergerät empfängt Informationen von unterschiedlichen Einheiten. Der CS-Hebel steuert die Gangwahl. Beim Niederdrücken der Kupplung erhält das Steuergerät den Befehl zum Ausführen des Schaltvorgangs. Das Signal geht an die Magnetventile, die den Schaltvorgang mit Druckluft durch- führen. Das Lösen der Sperre im CS-Hebel zeigt an, daß der Schaltvorgang ausgeführt worden ist. Der Summer in der Schaltanzeige warnt vor Störungen.


     

    Signal an das Steuergerät von:

    Das Steuergerät erfaßt:

    Geschwindigkeitsgeber

    Momentane Fahrgeschwindigkeit

    Positionsgeber

    Eingelegten Gang und ausgeführte Schaltbewe- gungen

    CS-Hebel

    Verlangten Gang

    Kupplungspedalschalter, 2 St.

    Kupplungspedalstellung


     


     

    Signal von Steuergerät an:

    Führt zu:

    Schaltanzeige

    Konstant leuchtendes Symbol in der Mitte - ein- gelegter Gang

    Summer

    Warnt vor Störungen

    Magnetventile

    Steuern den Schaltvorgang

    Sperrventil am CS-Hebel

    Zeigt ausgeführten Schaltvorgang

    Notschaltfunktion

    image

    Wenn das CS-System nicht funktioniert, kann die Notschaltfunktion verwendet werden.

    Die Notschaltfunktion kann bei Fehlern am CS- Hebel, am Steuergerät oder an den Positionsge- bern verwendet werden. Dagegen müssen die Druckluftanlage, die Druckluftzylinder und die Magnetventile funktionstüchtig sein.

    Das Umschalten auf die Notschaltfunktion erfolgt mit einem Drehschalter, der hinter einer Klappe im Schalthebelgehäuse angeordnet ist. Es stehen ein Rückwärtsgang R und drei Vor- wärtsgänge 2, 4 und 5, die denselben Gängen bei normalem Fahren entsprechen, zur Verfü- gung.

    Wenn die Notschaltfunktion aufgrund eines Fehlers im Steuergerät nicht funktioniert, muß das Steuergerät durch Lösen des 55-poligen Steckverbinders abgeklemmt werden.


     

    Schaltanzeige

    Da die Notschaltfunktion beim Auftreten eines Fehlers im CS-System verwendet wird, kann es vorkommen, daß die Schaltanzeige nicht die richtige Information über den eingelegten Gang liefert.


     

    image

    Vorbereitungen für Notschaltbetrieb

    Zuerst Sicherung 5 und 14 kontrollieren und bei


     

    RP14 RP15 RP16 RP17 RP18 RP19 RP20 RP21 RP22 RP23


     

    RP7 RP8 RP9 RP10 RP11 RP12 RP13


     

    RP24


     

    RP25


     

    RP26 RP27 RP28

    Bedarf auswechseln.

    RP29

    RP30

    RP31

    RP32

    RP33


     

    RP1 RP2 RP3 RP4 RP5 RP6


     

    103 699

     

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33


     

    46 47 48 49 50 51


     

    34 35 36 37 38 39


     

    RP34

    Fahren mit Notschaltfunktion

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    Die Klappe hinter dem CS-Hebel abschrauben.


     

    image

    image

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    WARNUNG!

    Die Notschaltfunktion besitzt keinen Überdrehschutz. Mit großer Vorsicht schalten.


     

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    Vorwärtsfahren

    1. Auskuppeln.

    2. Den Drehschalter in Stellung 2 drehen.


       

      image

    3. Die Kupplung kommen lassen und Gas geben.

    103 600

     

    Die weiteren Gänge mit dem Drehschalter für die Notschaltfunktion wählen und wie gewohnt auskuppeln.

    Rückwärtsfahren

    image

    1. Auskuppeln.

    2. Den Drehschalter in Stellung R drehen.

    3. Den Schalter links vom Drehschalter drücken und fünf Sekunden lang gedrückt halten.

    4. Die Kupplung kommen lassen und Gas geben.


     

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    Nach dem Fahren mit der Notschaltfunktion

    WICHTIG! Der Drehschalter muß in Stellung D stehen, wenn keine Notschaltfunktion verwendet wird.


     

    image

    1 710 448

    05:05-56

    Ausgabe 1 de


     

    Comfort Shift, CS


     

    Arbeitsbeschreibung


     

    image


     

    © Scania AB 1997, Sweden

    Inhalt

    Komponenten des CS-Systems 4

    Fehlercodes 5

    Notschaltfunktion 6

    Elektroanlage Prüfprogramm 35

    Anschlüsse des Steuergerätes 41

    Stromkreispläne 43

    Fehlersuche Schaltvorrichtung 47

    Positionsgeber 48

    Betriebszustand des Motors 48

    Geschwindigkeitsgeber 48

    Magnetventile 49

    Kupplungspedalschalter 49

    Mechanische Arbeiten Schaltvorrichtung 51

    Magnetventil 60

    Verschleißkontrolle 61

    Kontrolle und Einstellen 61

    Schaltmuster 63

    Komponentenanordnung am Getriebe 65

    Daten 67

    Komponenten des CS-Systems

    image

    2 3 6 4


     

    103 702

     

    7 1 5


     


     

    image

    13

    11

    14 8 10 9


     

    103 574

     

    12


     

    1. Manuelles Getriebe

    2. Längshubzylinder

    3. Querhubzylinder

    4. Stellzylinder für Range-Gruppe

    5. Positionsgeber

    6. Geschwindigkeitsgeber

    7. Magnetventile

    8. Kupplungspedalschalter

    9. Schalthebelgehäuse

    10. Schaltanzeige mit Summer

    11. Steuergerät mit Codestecker

    12. Diagnoseschalter für Prüfprogramm

    13. Diagnoseanschluß

    14. Verzögerungsrelais

    Fehlercodes


     

    Die Fehlercodes werden im Steuergerät gebildet, wenn Störungen in der Funktion des CS-Systems auftreten.

    Die Erfahrung zeigt, daß die Ursache nahezu immer außerhalb des Steuergerätes liegt, z.B. in den Sensoren, in den Magnetventilen, in der Verkabelung oder in den Steckverbindern. Die Ursache deshalb in erster Linie außerhalb des Steuergerätes suchen.

    In der Fehlercodeliste gibt es eine Beschrei- bung der Bedingungen, unter denen der Fehler- code gebildet wird, und Vorschläge geeigneter Maßnahmen. Im Kommentar wird beschrieben, wie die Schaltfunktion des Steuergerätes von dem Fehler beeinflußt wird.

    Wenn der Fehlercode gebildet worden ist, kann dieser in manchen Fällen die gewöhnliche Schalt- oder Gangwahlfunktion beeinflussen. Durch das Aus- und Einschalten der Spannung kann trotz Fehlercodes wieder die normale Funktionstüchtigkeit erzielt werden, unter der Voraussetzung, daß der Fehler nicht erneut auftritt.

    Es gibt drei verschiedene Kategorien von Fehlercodes:

    A, B und C

    A: Wird bei elektrisch entdeckten Fehlern an elektrischen Komponenten (auch in Steck- verbindern und in der Verkabelung) gebildet.

    B: Wird gemäß A oder bei mechanischer Ver- klemmung gebildet. Zunächst versuchen zu klären, ober der Code aufgrund einer mechanischer Verklemmung oder einer Fehljustierung gebildet wird.

    C: Wird gemäß A oder bei einer fehlerhaften Bedienung gebildet. Wenn kein elektrischer Fehler gefunden wurde, in einem Gespräch mit dem Fahrer versuchen zu klären, ob eine fehlerhafte Bedienung vorliegt.

    Kategorie A kann ohne weitere Untersuch- ungen behoben werden.

    Kategorie B und C erfordern eine genaue Kontrolle der Ursache.

    Notschaltfunktion

    image

    Wurde ein Fahrzeug mit der Notschaltfunktion in die Werkstatt gefahren, den Drehschalter in die Stellung D zurückdrehen, bevor mit den Arbeiten begonnen wird.

    Fehlercode 01


     

    Kategorie A


     

    Fehlercode 03


     

    Kategorie A

    Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

    Kommentar: Bei einem Fehler zeigt die Schaltanzeige eventuell ”BLACKBOX”.

    Maßnahme: Ist der Fehler mehrfach aufgetreten, das Steuergerät austauschen.


     

    Fehler: Ausgebeliebenes Signal vom Geschwindigkeitsgeber.

    Ursache: Das Steuergerät erhält kein Geschwindigkeitssignal an Stift 16 und 34, obwohl folgende Bedingungen erfüllt sind:


     

    • Das Kupplungspedal ist losgelassen. Stift 2 und 3 sowie 50 haben alle eine geringere Spannung als 9 V.

    • Der Motor läuft. Stift 51 hat eine höhere Spannung als 10 V.

    • Ein Gang mit einer Übersetzung von mehr als 8:1 ist eingelegt. (Bei GR801 Gänge 2-7).

    Der Fehlercode tritt nach 5 Sekunden auf.

    Kommentar: Bei einem Fehler sendet der Summer sich wie- derholende akustische Signale aus. Es ist nur das Schalten in einem höheren Gang oder Neutralstellung möglich.

    Verschwindet der Fehler, kehrt das Steuergerät zur normalen Funktion zurück.

    Der Fehlercode kann auch dann gebildet werden, wenn nur eine der Fehlerbedingungen erfüllt ist, dann müßten mehrere Fehlercode gebildet worden sein.

    Maßnahme: Den Geschwindigkeitsgeber, die Steckverbinder und die Verkabelung kontrollieren.

    Überprüfen, ob die Kupplung rutscht.

    Kontrollieren, ob ein Signal vom Motor kommt, obwohl die- ser nicht läuft. Dies kann an einem Fehler in der Dioden- brücke im Generator liegen.

    Stromweg: 46, 53, 72, 75

    Fehlercode 04


     

    Kategorie A


     

    Fehlercode 06


     

    Kategorie A

    Fehler: Wackelkontakt im Anschluß für den Codestecker.

    Ursache: Wird die Spannung eingeschaltet, kontrolliert und bestätigt das Steuergerät den Codestecker. Danach ist der Codestecker geändert worden.

    Kommentar: Es wird keine Information an den Fahrer gege- ben, wenn der Fehler gebildet wird. Die normale Funktion des Steuergerätes wird nicht beeinflußt. Der Codestecker, der beim Einschalten der Spannung an das Steuergerät gültig war, bleibt während der ganzen Zeit, in der die Spannung einge- schaltet ist, gültig.

    Der Fehler kann von einem Wackelkontakt oder Oxidation im Anschluß des Steuergerätes für den Codestecker verursacht werden.

    Maßnahme: Den Codestecker herausnehmen und wieder ein- setzen. Über ein Prüfprogramm kontrollieren, daß das Steuer- gerät die richtige Artikelnummer des Codesteckers abliest.

    Achtung! Der Fehler kann, wenn man ihn nicht behebt, im schlimmsten Fall dazu führen, daß das Steuergerät mit fal- schen Schaltfolgen arbeitet.


     

    Fehler: Nicht identifizierter Codestecker.

    Ursache: Das Steuergerät kann aus dem Codestecker das Schaltmuster und den Motortyp nicht ermitteln.

    Der Fehlercode tritt in folgenden Fällen auf:

    1. Fehlerhafter Codestecker.

    2. Fehler im Codestecker-Anschluß am Steuergerät.

    3. Das Steuergerät ist von einer älteren Ausführung und enthält keine Angaben zu diesem Codestecker.

    Kommentar: Bei einem Fehler zeigt die Schaltanzeige ”CODEPLUG”.

    Maßnahme: Den Codestecker herausnehmen und wieder einsetzen.

    Fall 1: Codestecker auswechseln. Fall 2: Steuergerät austauschen. Fall 3: Steuergerät austauschen.

    Fehlercode 08


     

    Kategorie A


     

    Fehlercode 09


     

    Kategorie C

    Fehler: Ausgebliebenes Motorsignal.

    Ursache: Das Eingangssignal vom Generator fehlt. Das Signal gibt an, daß der Generator lädt und damit daß der Motor läuft.

    Das Motorsignal an den Stift 51 ist niedriger als 10 V, obwohl folgende Bedingungen erfüllt sind:


     

    • Das Kupplungspedal ist losgelassen. Stift 2 und 3 sowie 50 haben alle eine geringere Spannung als 9 V.

    • Ein Gang ist eingelegt.

    • Die Geschwindigkeit ist höher als 50 km/h. Der Fehlercode tritt nach 10 Sekunden auf.

    Kommentar: Bei einem Fehler sendet der Summer sich wiederholende akustische Signale aus.

    Maßnahme: Den Generator, den Steckverbinder und die Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 46, 53, 75

    Achtung! Nach 5 Schaltvorgängen hören die akustischen Signale auf.


     

    Fehler: Überdrehen beim Schalten.

    Ursache: Während des Schaltvorgangs hat sich die Geschwindigkeit so erhöht, daß der gewählte Gang zu einem Überdrehen des Motors führt. Der Schaltvorgang wird abgebrochen.

    Kommentar: Die Wahl eines Gangs mit einer hohen Motor- drehzahl, nahe 3000/min, kann zur Erzeugung des Fehlercodes führen.

    Fehlercode 11


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung nach vorn verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Längshub nach vorn über Stift 41 verlangt. Die Quittierung dafür erfolgte nicht innerhalb von 2 Sekunden,

    d.h. die Spannung an den Stift 45 ist immer noch niedriger als 10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache kann auch der Fehlercode 61 auftreten.

    Der Fehlercode wird nicht bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h gebildet.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Längshub nach vorn, Druckluftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 87, 105.


     

    Fehlercode 12


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung nach hinten verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Längshub nach hinten über Stift 4 verlangt. Die Quittierung dafür erfolgte nicht innerhalb von 2 Sekunden,

    d.h. die Spannung an den Stift 8 ist immer noch niedriger als 10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache kann auch der Fehlercode 61 auftreten.

    Der Fehlercode wird nicht bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h gebildet.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Längshub nach hinten, Druckluftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 96, 112.


     

    Fehlercode 13


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung nach rechts verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Querhub nach rechts über Stift 5 verlangt. Die Quit- tierung dafür erfolgte nicht innerhalb von 0,5 Sekunden, d.h. die Spannung an den Stift 9 ist immer noch niedriger als 10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache kann auch der Fehlercode 53 auftreten.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Querhub nach rechts, Druckluftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 95, 110.

    Fehlercode 14


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung nach links verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Querhub nach links über Stift 23 verlangt. Die Quit- tierung dafür erfolgte nicht innerhalb von 0,5 Sekunden, d.h. die Spannung an den Stift 27 ist immer noch niedriger als

    10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache kann auch der Fehlercode 52 auftreten.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Querhub nach links, Druckluftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 93, 103.


     

    Fehlercode 15


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung vom hohen in den niedrigen Range verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Niedriger Range über Stift 24 verlangt. Die Quittie- rung dafür erfolgte nicht innerhalb von 2 Sekunden, d.h. die Spannung an den Stift 29 ist immer noch niedriger als 10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache kann auch der Fehlercode 58 auftreten.

    Der Fehlercode wird nicht bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h gebildet.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für niedrigen Range, Druckluftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steck- verbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 84, 114.


     

    Fehlercode 16


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung vom niedrigen in den hohen Range verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Hoher Range über Stift 6 verlangt. Die Quittierung dafür erfolgte nicht innerhalb von 2 Sekunden, d.h. die Span- nung an den Stift 28 ist immer noch niedriger als 10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache kann auch der Fehlercode 57 auftreten.

    Der Fehlercode wird nicht bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h gebildet.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für hohen Range, Druckluftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steck- verbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 81, 116.

    Fehlercode 19


     

    Kategorie B

    Fehler: Schaltbewegung in Neutralstellung verlangt, aber nicht quittiert.

    Ursache: Neutral über Stift 42 verlangt. Die Quittierung dafür erfolgte nicht innerhalb von 1 Sekunden, d.h. die Spannung an den Stift 46 ist immer noch niedriger als 10 V.

    Kommentar: Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt, um in die Neutralstellung zurückzukehren. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schalt- versuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache können auch der Fehlercode 55 und 56 auftreten.

    Der Fehlercode wird nicht bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h gebildet.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Neutral, Druck- luftleitungen, Hallsensor mit Magnetgehäuse, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 89, 107.


     

    Fehlercode 20


     

    Kategorie A

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für Längshub nach vorn.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 41 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Längshub nach vorn aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle fest- stellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für Längshub nach vorn, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 105.


     


     

    Fehlercode 21


     

    Kategorie A


     

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für Längshub nach hinten.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 4 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Längshub nach hin- ten aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle fest- stellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom.

    Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für Längshub nach vorn, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 112.

    Fehlercode 22


     

    Kategorie A

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für Querhub nach rechts.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 5 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Querhub nach rechts aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurzschluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für Querhub nach rechts, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 110.


     

    Fehlercode 23


     

    Kategorie A

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für Querhub nach links.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 23 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Querhub nach links aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für Querhub nach links, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 103.


     

    Fehlercode 24


     

    Kategorie A


     

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für niedrigen Range.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 24 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für niedrigen Range aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für niedrigen Range, Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 114.

    Fehlercode 25


     

    Kategorie A

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für hohen Range.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 6 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für hohen Range akti- viert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen.

    Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für hohen Range, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 117.


     

    Fehlercode 28


     

    Kategorie A


     

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für Neutralstellung.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 42 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Neutralstellung aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Der Schaltvorgang wird abgebrochen. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann nach 2,5 Sekunden ein neuer Versuch unternommen.

    Maßnahme: Magnetventil für Neutralstellung, Steckverbin- der und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 107.


     

    Fehlercode 29


     

    Kategorie A

    Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Kreis des Magnetventils für Schaltquittierung.

    Ursache: Zu niedriger oder zu hoher Stromverbrauch am Stift 21 des Steuergerätes.

    Kommentar: Wenn das Magnetventil für Schaltquittierung aktiviert wird, kann das Steuergerät folgende Fälle feststellen. Unterbrechung: Der Kreis verbraucht keinen Strom. Kurz- schluß: zu hoher Strom im Kreis.

    Für ein erneutes Bilden des Fehlercodes, muß sich der Strom- verbrauch plötzlich verändern, z.B. durch einen Wackelkon- takt. Bei permanenten Fehlern wird der Fehlercode beim ersten Versuch des Steuergerätes, nach dem Einschalten der Spannung, das Magnetventil zu aktivieren, erneut erzeugt.

    Ein hoher Strom kann z.B. durch einen Kurzschluß in der Spule des Magnetventils verursacht werden.

    Bei einem Fehler in den Magnetventilen wird keine Schalt- quittierung im CS-Hebel erhalten.

    Maßnahme: Magnetventil für Schaltquittierung, Steckver- binder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 29.

    Fehlercode 30


     

    Kategorie A

    Fehler: Das Sicherheitsrelais im Steuergerät ist fehlerhaft.

    Ursache: Wenn die Kupplung das erste Mal nach dem Ein- schalten der Spannung gedrückt wird, kontrolliert das Steuer- gerät sein Sicherheitsrelais durch den Versuch, die Treiberstufe für das Magnetventil Neutral zu aktivieren. War dies erfolgreich, kann der Fehlercode trotzdem aufgrund einem der folgenden Fälle gebildet worden sein:

    1. Eine der 7 Treiberstufen der Magnetventile ist durch einen Kurzschluß mit +24 V unter Spannung gesetzt worden, z.B. über die Verkabelung.

    2. Das Sicherheitsrelais ist fehlerhaft.

    Kommentar: Bei einem Fehler sendet der Summer sich wie- derholende akustische Signale aus und ein Schalten ist nicht möglich.

    Maßnahme: Fall 1: Kontrollieren, daß bei losgelassener Kupplung kein Magnetventil aktiviert ist.

    Fall 2: Steuergerät austauschen.

    Stromweg: 103-116.


     

    Fehlercode 33


     

    Kategorie C

    Fehler: Dauersignal vom oberen Kupplungspedalschalter.

    Ursache: Die Spannung an Stift 50 war während 10 Minuten höher als 10 V. Gleichzeitig war die Spannung an Stift 2 und 3 niedriger als 10 V.

    Kommentar: Der Kupplungspedalschalter kann bei norma- lem Fahren nicht so lange geschlossen sein, sofern der Fahrer nicht seinen Fuß während der Fahrt auf dem Kupplungspedal ruhen läßt.

    Wird der Schalter aktiviert, aktiviert dieser ein Relais, das Systemspannung (24 V) an den Stift 50 liefert.

    Bei einem Fehler sendet der Summer sich wiederholende aku- stische Signale aus. Es ist nur das Schalten in einem höheren Gang oder Neutralstellung möglich.

    Maßnahme: Oberen Kupplungspedalschalter, Relais R515, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 46-53.


     

    Fehlercode 34


     

    Kategorie A


     

    Fehler: Widersinnige Signale von den Kupplungspedalschaltern.

    Ursache: Die Spannung an Stift 2 und 3 war höher als 10 V. Gleichzeitig war die Spannung an den Stift 50 niedriger als 9 V.

    Kommentar: Der untere Kupplungspedalschalter war geschlossen, obwohl der obere Kupplungspedalschalter nicht geschlossen war. Dies sollte während des normalen Fahrens nicht passieren können.

    Wenn der untere Schalter aktiviert wird, wird er geschlossen und setzt Stift 2 und 3 mit +24 V unter Spannung.

    Wenn der obere Schalter aktiviert wird, aktiviert er ein Relais, das Systemspannung (24 V) an den Stift 50 liefert.

    Kein Schalten möglich.

    Maßnahme: Kupplungspedalschalter, Relais R515, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 46-53.

    Fehlercode 35


     

    Kategorie C

    Fehler: Dauersignal vom Diagnoseschalter.

    Ursache: Die Spannung am Stift 44 war während 60 Sekunden niedriger als 9 V.

    Kommentar: Der Diagnoseschalter kann bei normaler Ver- wendung nicht so lange gedrückt gewesen sein. Wird der Schalter aktiviert, wird er mit Systemmasse (0 V) verbunden.

    Tritt dieser Fehler bereits auf, wenn der Fahrer die Spannung einschaltet, werden alle Fehlercodes gelöscht und die Schalt- anzeige zeigt “ERASE”.

    Bei einem Fehler kann das Prüfprogramm nicht starten und die Prüflampe leuchtet.

    Maßnahme: Diagnoseschalter, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.

    Stromweg: 146.


     

    Fehlercode 37


     

    Kategorie B

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für Längshub nach vorn.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 45 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuer- gerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 87.

    Fehlercode 38


     

    Kategorie B

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für Längshub nach hinten.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 8 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuer- gerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 96.


     

    Fehlercode 39


     

    Kategorie B

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für Querhub nach rechts.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 9 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuer- gerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 95.

    Fehlercode 40


     

    Kategorie B

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für Querhub nach links.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 27 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuer- gerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 93.


     

    Fehlercode 41


     

    Kategorie B

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für niedrigen Range.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 29 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuer- gerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 83.


     

    Fehlercode 42


     

    Kategorie B


     

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für hohen Range.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 28 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuergerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 81.

    Fehlercode 45


     

    Kategorie B

    Fehler: Ausbleiben des Quittiersignals für Neutralstellung.

    Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß das Quittiersignal am Stift 46 plötzlich das Spannungsniveau geändert hat.

    Kommentar: Damit das Steuergerät kontrollieren kann, ob das Signal ausbleibt, muß zunächst ein vollständiger Schalt- vorgang erfolgt sein. Wurde dann die Kupplung während mehr als 5 Sekunden losgelassen, kann das Steuergerät kon- trollieren, daß sich das Quittiersignal nicht geändert hat. Der Fehlercode kann z.B. erzeugt werden, wenn der Gang auf- grund eines mechanischen Fehlers ”herausspringt”.

    Zeigt die Schaltanzeige ”--”, liegt das daran, daß das Steuer- gerät die Kombination der Signale nicht wiedererkennt.

    Maßnahme: Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 88.


     

    Fehlercode 46


     

    Kategorie A


     

    Fehler: Fehlerhafte Aktivierung des Magnetventils für niedri- gen Range.

    Ursache: Der Stift 24 des Steuergerätes ist unter Spannung gesetzt worden, ohne daß ein Schalten verlangt wurde.

    Kommentar: Der Fehlercode wird erzeugt, wenn der Stift durch eine falsche Ursache, z. B. Kurzschluß mit +24 V, unter Spannung gesetzt worden ist.

    Der Fehlercode kann auch von einem internen Fehler im Steuergerät verursacht werden.

    Bei einem Fehler sendet der Summer sich wiederholende akustische Signale aus und ein Schalten ist nicht möglich.

    Maßnahme: Die Leitung von Stift 24 lösen und mit einem Multimeter messen. Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Steuergerät austauschen.

    Stromweg: 114.

    Fehlercode 47


     

    Kategorie A

    Fehler: Fehlerhafte Aktivierung des Magnetventils für Längshub nach vorn.

    Ursache: Der Stift 41 des Steuergerätes ist unter Spannung gesetzt worden, ohne daß ein Schalten verlangt wurde.

    Kommentar: Der Fehlercode wird erzeugt, wenn der Stift durch eine falsche Ursache, z. B. Kurzschluß mit +24 V, unter Spannung gesetzt worden ist.

    Der Fehlercode kann auch von einem internen Fehler im Steuergerät verursacht werden.

    Bei einem Fehler sendet der Summer sich wiederholende akustische Signale aus und ein Schalten ist nicht möglich.

    Maßnahme: Die Leitung von Stift 41 lösen und mit einem Multimeter messen. Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Steuergerät austauschen.

    Stromweg: 105.


     

    Fehlercode 48


     

    Kategorie A

    Fehler: Fehlerhafte Aktivierung des Magnetventils für Längshub nach hinten.

    Ursache: Der Stift 4 des Steuergerätes ist unter Spannung gesetzt worden, ohne daß ein Schalten verlangt wurde.

    Kommentar: Der Fehlercode wird erzeugt, wenn der Stift durch eine falsche Ursache, z. B. Kurzschluß mit +24 V, unter Spannung gesetzt worden ist.

    Der Fehlercode kann auch von einem internen Fehler im Steuergerät verursacht werden.

    Bei einem Fehler sendet der Summer sich wiederholende akustische Signale aus und ein Schalten ist nicht möglich.

    Maßnahme: Die Leitung von Stift 4 lösen und mit einem Multimeter messen. Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Steuergerät austauschen.

    Stromweg: 112.

    Fehlercode 50


     

    Kategorie C

    Fehler: Abgebrochener Schaltvorgang.

    Ursache: Der Schaltvorgang wurde aufgrund eines zu zeitig losgelassenen Kupplungspedals abgebrochen.

    Kommentar: Der Fahrer hat das Kupplungspedal losgelas- sen, bevor der Schaltvorgang abgeschlossen war. Der Fehler- code wird nach 10 abgebrochenen Schaltvorgängen gebildet. Der Fahrer bemerkt den Fehler dadurch, daß er oft Neutral anstelle des gewählten Gangs erhält.

    Der Fehlercode kann auch bei einem Wackelkontakt am unteren Kupplungspedalschalter erzeugt werden.


     

    Fehlercode 52


     

    Kategorie B

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für Querhub nach rechts.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 9 noch länger als 1 Sekunde an, nachdem der Stift 46 Spannung (über 10 V) erhalten hat.

    Kommentar: Das Quittiersignal darf nach einer Neutralstel- lungsquittierung bei Querhub von rechts nicht länger als 1 Sekunde anliegen.

    Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus demselben Grund kann der Fehlercode 14 auftreten.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Querhub nach rechts, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 88, 95.

    Fehlercode 53


     

    Kategorie B

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für Querhub nach links.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 27 noch länger als 1 Sekunde an, nachdem der Stift 46 Spannung (über 10 V) erhalten hat.

    Kommentar: Das Quittiersignal darf nach einer Neutralstel- lungsquittierung bei Querhub von links nicht länger als 1 Sekunde anliegen.

    Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus demselben Grund kann der Fehlercode 13 auftreten.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Querhub nach links, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 88, 93.


     

    Fehlercode 54


     

    Kategorie A

    Fehler: Ausbleiben des Signals vom Geschwindigkeitsgeber.

    Ursache: Das Steuergerät hat an Stift 16 und 34 bei zwei auf- einanderfolgenden Messungen zum einen eine Geschwindig- keit von mehr als 10 km/h und zum anderen eine Geschwindigkeit von 0 km/h gemessen.

    Kommentar: Bei einem Fehler sendet der Summer sich wie- derholende akustische Signale aus. Es ist nur das Schalten in einem höheren Gang oder Neutralstellung möglich.

    Verschwindet der Fehler, kehrt das Steuergerät zur normalen Funktion zurück.

    Maßnahme: Den Geschwindigkeitsgeber, die Steckverbinder und die Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 71-72.

    Fehlercode 55


     

    Kategorie B


     

    Fehlercode 56


     

    Kategorie B

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für Längshub nach vorn.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 45 noch län- ger als 1 Sekunde an, nachdem der Stift 42 das Magnetventil unter Spannung gesetzt hat.

    Kommentar: Das Quittiersignal darf nach Aktivierung des Magnetventils für Längshub aus der vorderen Position nicht länger als 1 Sekunde anliegen.

    Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus demselben Grund kann der Fehlercode 19 auftreten.

    Der Fehlercode wird bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h nicht erzeugt.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Neutralstellung, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.

    Stromweg: 87, 107.


     

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für Längshub nach hinten.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 8 noch länger als 1 Sekunde an, nachdem der Stift 42 das Magnetventil unter Spannung gesetzt hat.

    Kommentar: Das Quittiersignal darf nach Aktivierung des Magnetventils bei Längshub aus der hinteren Position nicht länger als 1 Sekunde anliegen.

    Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus demselben Grund kann der Fehlercode 19 auftreten.

    Der Fehlercode wird bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h nicht erzeugt.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Neutralstellung, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.

    Stromweg: 96, 107.


     

    Fehlercode 57


     

    Kategorie B

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für niedrigen Range.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 29 noch län- ger als 2 Sekunden an, nachdem der Stift 6 das Magnetventil unter Spannung gesetzt hat.

    Kommentar: Die Quittierung für niedrigen Range darf, nach- dem der hohe Range verlangt wurde, nicht länger als

    2 Sekunden anliegen. Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnetventile für Neutral und hoher Range werden für

    0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupp- lungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus demselben Grund kann der Fehlercode 16 auftreten.

    Der Fehlercode wird bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h nicht erzeugt.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für hohen Range, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabe- lung kontrollieren.

    Stromweg: 84, 116.

    Fehlercode 58


     

    Kategorie B

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für hohen Range.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 28 noch län- ger als 2 Sekunden an, nachdem der Stift 24 das Magnetventil unter Spannung gesetzt hat.

    Kommentar: Die Quittierung für hohen Range darf, nach- dem der niedrige Range verlangt wurde, nicht länger als

    2 Sekunden anliegen. Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnet- ventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus demselben Grund kann der Fehlercode 15 auftreten.

    Der Fehlercode wird bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h nicht erzeugt.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für hohen Range, Druckluftleitungen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 81, 114.

    Fehlercode 61


     

    Kategorie B

    Fehler: Dauer-Quittiersignal für Neutralstellung.

    Ursache: Die Spannung (über 9 V) lag am Stift 46 noch länger als 2 Sekunden an, nachdem der Stift 41 oder 4 das entspre- chende Magnetventil unter Spannung gesetzt hat.

    Kommentar: Die Quittierung für Neutralstellung darf, nach- dem das Magnetventil für Längshub nach vorn oder hinten aus der Neutralstellung aktiviert wurde, nicht länger als

    2 Sekunden anliegen. Dauert die Schaltzeit länger als 2,5 Sekunden, wird der Schaltvorgang abgebrochen. Die Magnet- ventile für Neutral und hoher Range werden für 0,5 Sekunden unter Spannung gesetzt. Bei gedrücktem Kupplungspedal wird dann ein neuer Schaltversuch unternommen.

    Der Fehlercode kann auch bei schwergängigem Getriebe auftreten.

    Aus derselben Ursache können auch Fehlercode 11 und 12 auftreten.

    Der Fehlercode wird bei Geschwindigkeiten unter 5 km/h nicht erzeugt.

    Maßnahme: Stellzylinder, Magnetventil für Längshub nach vorn, Magnetventil für Längshub nach hinten, Druckluftleitun- gen, Hallsensor, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Stromweg: 88, 105, 112.

    Fehlercode 63


     

    Kategorie B


     

    Fehlercode 64


     

    Kategorie B

    Fehler: Unwahrscheinliche Signale vom CS-Hebel in Längsrichtung.

    Ursache: Das Steuergerät erfaßt das Verlangen von mehreren Gängen gleichzeitig.

    Kommentar: Der Fehlercode wird in folgenden Fällen erzeugt:


     

    • Stift 12 hat eine höhere Spannung als 10 V, gleichzeitig haben Stift 31 und Stift 13 eine niedrigere Spannung als 9 V.

    • Stift 31 hat eine höhere Spannung als 10 V, gleichzeitig hat Stift 13 eine niedrigere Spannung als 10 V.

    Der Fehlercode wird nach 2 Sekunden erzeugt. Kein Gang wird eingelegt.

    Maßnahme: CS-Hebel, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.


     

    Fehler: Unwahrscheinliche Signale vom CS-Hebel in Querrichtung.

    Ursache: Das Steuergerät erfaßt das Verlangen von mehreren Gängen gleichzeitig.

    Kommentar: Der Fehlercode wird in folgenden Fällen erzeugt:


     

    - Stift 31 oder Stift 13 haben eine höhere Spannung als 10 V, gleichzeitig haben Stift 30, 11, 36 und Stift 49 eine niedri- gere Spannung als 9 V.

    Der Fehlercode wird nach 2 Sekunden erzeugt. Kein Gang wird eingelegt.

    Maßnahme: CS-Hebel, Steckverbinder und Verkabelung kontrollieren.

    Elektroanlage


     

    Prüfprogramm

    Das CS-System ist mit einem Prüfprogramm ausgestattet, mit dessen Hilfe Signalwege und Schaltbewegungen kontrolliert und eventuelle Fehler schnell verfolgt werden können.

    Das Prüfprogramm ist in vier Schritten aufge- baut. Jeder Schritt wird durch Drücken des Diagnoseschalters für ca. 1/2 Sekunde und anschließendes Loslassen erreicht. Das Getriebe sollte sich in Neutralstellung befin- den. Das Fahrzeug muß stillstehen, damit das Prüfprogramm nicht abgebrochen wird.

    Alle Prüfschritte hintereinander durchführen, unabhängig davon, ob nur ein System kontrol- liert werden soll. Nach dem fünften Drücken wird das Programm beendet.

    Das Prüfprogramm kann auch durch Ausschal- ten der Spannung mit dem Zündschlüssel abge- brochen werden.

    Vorbereitungen

    Vor dem Starten des Prüfprogramms sollte fol- gendes ausgeführt werden:

    1. Durch alle Gänge (auch den Rückwärts- gang) hinauf- und zurückschalten. Notieren, wenn sich ein Gang nicht einlegen läßt.

    2. Auf akustische Signale achten, siehe unten.

    Achtung! Die Warnung für einen eingelegten Gang und ausgeschalteten Motor erscheint nach 5 Schaltvorgängen nicht mehr.

    Signale vom Summer

    Die Signale vom Summer warnen den Fahrer vor Bedienungsfehlern oder weisen auf einen im CS-System aufgetretenen Fehler hin.


     

    1. Signale / Sekunde

      Warnt den Fahrer davor, das Fahrzeug mit ein- image gelegtem Gang und ausgeschaltetem Motor zu

      verlassen. Da die Kupplung mit Druckluft bedient wird, wird diese sehr schwergängig, wenn das Fahrzeug so lange steht, daß das Druckluftsystem drucklos wird. Signal für ca. 10 Sekunden.


       

    2. Signale / Sekunde

    Warnt, wenn die Geschwindigkeitsmessung image nicht korrekt ist.


     

    10 Signale / Sekunde

    image

    Zeigt, daß der Überdrehschutz eingeschaltet ist.

    Start des Prüfprogramms

    Spannung mit dem Zündschlüssel einschalten.


     

    Erstes Drücken

    • Alle Stellen des Displays leuchten 1 Sekunde image image image image image image und erlöschen 1 Sekunde, während ein Sum-

      mer 2 Sekunden ertönt.


       

    • Die Artikelnummer des Codesteckers wird image image image image image image 2 Sekunden lang angezeigt.


       

      image

      image

      image

      image

      image

      image

      103970

       

    • Die Artikelnummer des Steuergerätes wird 2 Sekunden lang angezeigt.


       

      image

      image

      image

      image

      image

      image

      103 971

       

    • Die Fehlercodes werden in einem Intervall von 2 Sekunden angezeigt. Wurden die im Steuergerät gespeicherten Fehlercodes ange- zeigt, gibt der Summer zwei Signale und die Fehlercodes werden aufs neue von Beginn an gezeigt.

    Beispiel:

    Die Schaltanzeige zeigt

    E035 = Fehlercode 35

    003 = Ist dreimal aufgetreten.


     

    Zweites Drücken

    - Prüfung der Kupplungspedalschalter und des Motorsignals.

    image

    image

    image

    image

    image

    Die Schaltanzeige zeigt:

    Keine Anzeige, wenn das Kupplungspedal vollständig losgelassen ist.

    103972

     

    )

     

    R: Das Kupplungspedal ist teilweise gedrückt.

    RN: Das Kupplungspedal ist vollständig gedrückt.

    *: 0-7 können vorkommen. Wird bei der Prüfung des Anschlußes für Scania Diagnos verwendet.

    E: Motor läuft.

    Drittes Drücken

    - Prüfung des Mikroschalters (ST1-7) im Schalthebel.


     

    Die Schaltanzeige zeigt, wie der Mikro- schalter in unterschiedlichen Schaltstell- ungen arbeitet.


     

    Die obere Abbildung zeigt, wann der Mikro- schalter bei den unterschiedlichen Schaltstel- lungen betätigt wird.


     

    Den Hebel in die unterschiedlichen Schalt- stellungen führen und kontrollieren, daß die Symbole für die unterschiedlichen Mikro- schalter in der Schaltanzeige leuchten.


     

    ST5


     

    ST7


     

    image

    ST6


     

    ST


     

    ST6

    R 2 4 6


     

    1 2 3 4


     

    103 975

     

    1 3 5 7


     

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    image

    image

    image

    image

    image

    image

    image

    5


     

    image image image

    6


     

    image

    Der Mikroschalter 6 wird dann erreicht, wenn die Kupplung so weit gedrückt wird, daß das Sperrventil löst.


     

    image

    image

    image

    image

    image

    image

    103 973

     

    1 2 7 3 4

    Symbole für den entsprechenden Mikroschalter


     

    Viertes Drücken

    - Prüfung des Getriebes.


     

    Die Schaltanzeige zeigt:


     

    image

    *): Quittierung von Range L = niedrig

    103 974

     

    H = hoch image image image X = sowohl der Schalter für hohen als

    auch für niedrigen Range liefern ein

    Signal, was falsch ist. (

    L: Quittierung von Querhub nach links B: Quittierung von Längshub nach hinten NN: Quittierung von Neutral

    F: Quittierung von Längshub nach vorn R: Quittierung von Querhub nach rechts

    • Steuerung der Magnetventile.

      Herausnehmen und Einlegen des entsprechenden Gangs:


       

      image

      image

      image

      image

      image

      image

      R - (Hoher Range)


       

      image

      image

      image

      image

      image

      image

      N - (Neutral) image image image image image image 1 - (Niedriger Range) image image image image image image 2 - (Links/nach vorn)

      image )

      1. - (Links/nach hinten) image image image image image image

        image )

      2. - (Nach vorn) image image image image image image

        image )

        image

        image

      3. - (Nach hinten) image image image image

        image )

        image

        image

        image

        image

        image

        image

      4. - (Rechts/nach vorn)


         

        image )

        image

        image

        image

        image

        image

        image

      5. - (Rechts/nach hinten) 1)

        103 976

         

        1. Diese Stellung gibt es im Getriebe nicht. Die Schaltanzeige wird statt dessen die Quittierung

      für Rechts - Neutral zeigen. image )

      Fünftes Drücken

    • Rückkehr zur normalen Funktion

    • Rückkehr erfolgt, wenn sich das Fahrzeug bewegt, unabhängig davon, an welcher Stelle des Programms man sich gerade befindet.


     

    Löschen von Fehlercodes

    1. Spannung mit dem Zündschlüssel abschalten.

    2. Den Diagnoseschalter drücken und halten.

      103 977

       

    3. Den Zündschlüssel in die Fahrstellung dre- image image image image image image hen. Die Schaltanzeige zeigt ”ERASE” als

      Zeichen dafür, daß die Fehlercodes gelöscht wurden.

      Anschlüsse des Steuergerätes


       

      Eingehende Signale


       

      Aufgabe

      Gesendet von

      Signaltyp

      Stift

      Kupplungspedalstellung melden

      Unterer Pedalschalter

      +24V

      2

      Kupplungspedalstellung melden

      Unterer Pedalschalter

      +24V

      3

      Motordrehzahl = 0

      Verzögerungsrelais

      +24V

      7

      Längshub nach hinten quittieren

      Hallsensor

      +18V

      8

      Querhub nach rechts quittieren

      Hallsensor

      +18V

      9

      Seitliche Stellung des CS-Hebels melden

      Mikroschalter ST2

      +24V

      11

      Endlage des CS-Hebels nach vorn/hinten melden

      Mikroschalter ST6

      +24V

      12

      Stellung des CS-Hebels nach hinten melden

      Mikroschalter ST7

      +24V

      13

      Fahrzeuggeschwindigkeit melden

      Geber an der Abtriebswelle

      Frequenz

      16

      Querhub nach links quittieren

      Hallsensor

      +18V

      27

      Hohen Range quittieren

      Quittierschalter, hoher Range

      +24V

      28

      Niedrigen Range quittieren

      Quittierschalter, niedriger Range

      +24V

      29

      Seitliche Stellung des CS-Hebels melden

      Mikroschalter ST1

      +24V

      30

      Stellung des CS-Hebels nach vorn melden

      Mikroschalter ST5

      +24V

      31

      Fahrzeuggeschwindigkeit melden

      Geber an der Abtriebswelle

      Frequenz

      34

      Seitliche Stellung des CS-Hebels melden

      Mikroschalter ST3

      +24V

      36

      Prüfprogramm aktivieren

      Diagnoseschalter

      Masseschluß (0V)

      44

      Längshub nach vorn quittieren

      Hallsensor

      +18V

      45

      Neutralstellung quittieren

      Hallsensor

      +18V

      46

      Verlangen der Notschaltfunktion

      Schalter im Schalthebelgehäuse

      +24V

      48

      Seitliche Stellung des CS-Hebels melden

      Mikroschalter ST4

      +24V

      49

      Kupplungspedalstellung melden

      Oberer Pedalschalter über R515

      +24V

      50

      Melden, ob der Motor läuft

      Generatoranschluß D+, über Sicherung 22

      +24V

      51

      Ausgangssignale


       

      Aufgabe

      Gesendet an

      Signaltyp

      Stift

      Längshub nach hinten verlangt

      Magnetventil Längshub nach hinten

      +24V

      4

      Querhub nach rechts verlangt

      Magnetventil Querhub nach rechts

      +24V

      5

      Hoher Range verlangt

      Magnetventil, hoher Range

      +24V

      6

      Einlegen der Neutralstellung zulassen

      Sperrventil im Schaltgehäuse

      +24V

      21

      Schaltanzeige steuern

      Schaltanzeige

      (im Kombiinstrument)

      Daten

      22

      Querhub nach links verlangen

      Magnetventil Querhub nach links

      +24V

      23

      Niedrigen Range verlangen

      Magnetventil, niedriger Range

      +24V

      24

      Ausgang des Geschwindigkeitsgebers

       

      PWM

      26

      Summer aktivieren

      Schaltanzeige (Summer)

      +24V

      40

      Längshub nach vorn verlangen

      Magnetventil Längshub nach vorn

      +24V

      41

      Neutralstellung verlangen

      Magnetventil neutral

      +24V

      42


       

      Sonstige Signale


       

      Aufgabe

      Gesendet von

      Signaltyp

      Stift

      Masse für Steuergerät

      G505

      Masse

      1

      Diagnose-Kommunikation

      Diagnoseausgang K-Leitung

      Daten

      15

      Masse für Steuergerät

      G505

      Masse

      18

      Masse für Steuergerät

      G505

      Masse

      19

      Spannungsversorgung an das Steuergerät

      Vom Verzögerungsrelais R514

      +24V(U30)

      20

      Diagnose-Kommunikation

      Diagnoseausgang L-Leitung

      Daten

      33

      Masse für Steuergerät

      G505

      Masse

      37

      Stromkreisplan


       

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      Verzögerungsrelais, Schaltanzeige


       

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      Schaltvorrichtung


       

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      Kupplungspedal, Notschalten, Geschwindigkeitsgeber


       

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      Rangeschalter, Hallsensor


       

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      Magnetventile


       

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      Neutralschalter, Rückfahrscheinwerfer-Schalter, Diagnoseausgang, Diagnoseschalter

      Fehlersuche


       

      Schaltvorrichtung

      Ein Fehler im Mikroschalter der Schaltvorrichtung, in der Verkabelung oder in den Verbindungssteckern kann zu unterschiedlichen Funktionsstörungen führen.


       

      Symptom Abbruch im Mikroschalter (ST)

      Die Wahl von Gang 1 oder R ist nicht möglich. 1

      Die Wahl von Gang 2 oder 3 ist nicht möglich. 2

      Die Wahl von Gang N, 4 oder 5 ist nicht möglich. 3

      Die Wahl von Gang 6 oder 7 ist nicht möglich. 4

      Die Wahl von Gang R, 2, 4 oder 6 ist nicht möglich. 5

      Der CS-Hebel wird nicht gesperrt, wenn der Motor mit 6

      eingelegtem gang ausgeschaltet wird.

      Die Wahl von Gang 1, 3, 5 oder 7 ist nicht möglich. 7


       

      Symptom Kurzschluß im

      Mikroschalter (ST)

      Nur Gang 1 und R können gewählt werden. 1

      Nur Gang 2 und 3 können gewählt werden. 2

      Nur Gang N, 4 und 5 können gewählt werden. 3

      Nur Gang 6 und 7 können gewählt werden. 4

      Nur Gang R, 2, 4 und 6 können gewählt werden. 5

      Es erfolgen keine Quittierungen vom CS-Hebel. Das Sperrventil 6

      ist angezogen und der CS-Hebel geht in Fahrstellung, bevor das Getriebe schalten konnte.

      Nur Gang 1, 3, 5 und 7 können gewählt werden. 7

      Fehlersuche


       

      Positionsgeber

      Fehler, wie z.B.

      • vertauschte Anschlüsse

      • verwechselte Quittierschalter

      • Wackelkontakt

      am Positionsgeber (Quittierschalter/Hall- sensor) oder an dessen Verkabelung oder Verbindungen können verursachen:

      1. daß das Steuergerät den eingelegten Gang nicht erkennt. Zwei Striche erscheinen dann in der Mitte der Schaltanzeige.

      2. daß das Steuergerät einen anderen als den eingelegten Gang erkennt.

      3. daß das Steuergerät ein Schalten aufgrund einer fehlerhaften oder ausgebliebenen Quittierung nicht durchführen kann.

      4. daß die Gänge kratzen.

    In Fall 1 und 2 ist es normal, daß das Steuerge- rät, als Konsequenz des gewählten und einge- legten Gangs, diese unterschiedlich erfaßt und den gewählten Gang wiederholt ein und aus- legt, vorausgesetzt die Kupplung wird nieder- gedrückt.

    Eine falsche Wahl des Schaltpunkts kann durch die obigen Fehler nicht verursacht wer- den.


     

    Betriebszustand des Motors

    Das Steuergerät erfaßt über das Ladesignal des Generators, ob der Motor läuft.

    1. Eine kontinuierliche Eingangsspannung unterdrückt die Warnung vor eingelegtem Gang und abgeschaltetem Motor.

    2. Eine Unterbrechung bewirkt einen Dauer- ton des Summers bei eingelegtem Gang. Der Summer verstummt jedoch nach 5 Schaltvorgängen.


     

    Geschwindigkeitsgeber

    Der Geschwindigkeitsgeber ist eines der wich- tigsten Eingangssignale des Systems und wird deshalb von zwei Schutzfunktionen überwacht. Ein Fehler am Geschwindigkeitsgeber oder dessen Verkabelung/Verbindungsstecker kann zu unterschiedlichen Funktionsstörungen führen.

    1. Bei einem Kurzschluß oder einer Unterbre- chung im Geber oder in der Verkabelung bei hoher Geschwindigkeit reagiert das Steuergerät auf den scheinbar allzu schnel- len Geschwindigkeitsabfall durch Einfrie- ren des eingelegten Gangs. Nur die Wahl des neutralen oder eines höheren Gangs ist zulässig.

    2. Herrschen die obigen Fehler schon vor, wenn das Fahrzeug anfährt, tritt eine andere Schutzfunktion in Kraft. Diese ver- hindert, daß der Fahrer einen niedrigeren Gang als den eingelegten wählen kann. Gleichzeitig ertönt ein Warnsignal durch den Summer.

    Ein Fehler in der Information über die Geschwindigkeit kann also den Schaltvorgang nicht beeinflussen, sondern nur die Gangwahl.

    Magnetventile

    Fehler an den Magnetventilen, der Verkabe- lung, der Druckluft oder Mechanik im Getriebe können nur den Schaltvorgang beeinflussen.

    Die Wahl des Gangs wird nicht gestört.

    Fehler am elektrischen Teil des Magnetventils können den eingelegten Gang erst dann beein- flussen, wenn der untere Kupplungspedalschal- ter geschlossen ist, d.h. bei niedergedrücktem Kupplungspedal.


     

    Kupplungspedalschalter

    Der obere Kupplungspedalschalter ist geerdet und aktiviert das Relais R515, das den Stift 50 am Steuergerät unter Spannung setzt.

    Der untere Kupplungspedalschalter setzt Stift 2 und 3 am Steuergerät direkt unter Spannung.

    Die Kupplungspedalschalter beeinflussen die Wahl des Gangs nicht, sondern nur den Schaltvorgang.

    Ein Fehler an den Kupplungspedalschaltern oder deren Verkabelung/Verbindungsstecker kann folgendes verursachen:

    1. Eine kontiniuerliche Spannung sowohl vom unteren Schalter als auch von R515 bewirkt, daß das Steuergerät glaubt, das Kupplungspedal sei niedergedrückt, und versucht zu schalten, sobald der gewählte Gang sich vom eingelegten unterscheidet. Der Fahrer entdeckt den Fehler oft dadurch, daß das Geräusch, welches einen Schaltvorgang einleitet, direkt beim Vor- wählen des nächsten Gangs auftritt. Manchmal glückt es dem Steuergerät, den eingelegten Gang auszulegen, jedoch reicht in der Regel die Schaltkraft für das Einlegen des gewählten Gangs nicht aus, da die Kupplung nicht gedrückt ist.

    2. Bei Unterbrechung an einem der Schalter wird nie ein Schaltvorgang durchgeführt.

    3. Spannung von R515, jedoch nicht am unte- ren Schalter, für mehr als zehn Minuten veranlaßt eine Warnung durch den Sum- mer. Die Möglichkeit besteht, hoch- oder in Neutral zu schalten.

    4. Spannung am unteren Schalter, aber nicht von R515, veranlaßt nach einer Sekunde eine Warnung im Summer. Die Möglichkeit besteht, hoch oder in Neutral zu schalten.


       

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      1. Rahmen

      2. Schlitten

      3. Stahlkugel

      4. Stahlkugeln

      5. Feder

      6. Keil

      7. Sperre

      8. Nocke

      9. Stahlkugeln

      10. Sperrkulisse

      11. Stahlscheibe

      12. O-Ring

      13. Deckel

      14. O-Ring

      15. Kolben

      16. Führung

      17. Scheibenfeder

      18. Mikroschalter

      19. Halter

      20. Stift

      21. Stift

      22. Magnetventil

      23. Schalldämpfer

      24. Winkelstück

      25. Schraube

      26. Schraube

      27. Zylindergehäuse

      28. Schraube


     

    Schaltvorrichtung

    Mechanische Arbeiten


     

    Schaltvorrichtung

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    Ausbauen des CS-Hebels

    1. Die Schrauben entfernen und die Manschette und die Abdeckung vom Schaltwählerge- häuse ebenfalls entfernen.


       

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    2. Klammerung und Luftleitungen 1 und 2 lösen.

    3. Alle elektrischen Stecker vom CS-Hebel-Gehäuse lösen.

    4. Die vier Schrauben 3 herausschrauben und die Schaltvorrichtung vom Halter entfernen.


       

      Einbau

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    5. Leitungen und Stecker an die neue Schalt- vorrichtung anschließen.

    6. Die Schaltvorrichtung mit den vier Schrau- ben festschrauben. Eine Scheibe zwischen jeder Schraube und dem Halter einlegen.

    7. Die Manschette und Abdeckung festschrauben.

    Funktionskontrolle

    Kontrollieren, daß sich der Hebel leicht zur Seite bewegen läßt, daß die Sperre für die Stel- lung R/1 funktioniert und das der Hebel automa- tisch die Stellung N (4/5) einnimmt, wenn er nicht betätigt wird.


     

    Ausrüstung: Druckluft mindestens 6 bar

    24 V über einen Schalter

    Dichtheit: Bei angeschlossener Druckluft

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    und geschlossenem Ventil dür- fen keine hörbaren Leckagege- räusche vorkommen.


     

    Alle Schaltstellungen gemäß folgendem kontrollieren:

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    1. 24 V über einen Schalter an die zwei parallelen Stifte am Magnetventil anschlie- ßen, Druckluft ebenfalls anschließen.

    2. Ohne Spannung an das Ventil muß der Hebel leicht (max. 30 N) in jede Schaltstellung zu führen sein.

    3. Mit Spannung an das Ventil muß der Hebel in Fahrstellung weiterbewegt werden können.

    4. Die Spannung an das Ventil unterbrechen. Der Hebel muß nun mit einer Kraft von mindestens 200 N gesperrt sein.

    Ziffern und Bezeichnungen weisen auf die Explosionszeichnung der Schaltvorrichtung hin.


     

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    Zerlegen

    1. Die Schaltvorrichtung aus dem Hebelge- häuse entfernen und in einem Schraubstock einspannen.

    2. Die sechs Inbusschrauben losschrauben und den CS-Hebel entfernen.


       

    3. Die Kugel 3 und den Schlitten 2 entfernen. image

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    4. Die Scheibenfeder 6 und die Feder 5 entfernen.

    5. Die Sperre 7 entfernen.

    6. Die Stahlkugeln 4, 3+3 Stück, die unter den Mikroschaltern ST 5, 6 und 7 liegen, herausnehmen.

      Achtung!Vorsichtig vorgehen, damit keine Stahlkugeln abhanden kommen.


       

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    7. Den Rahmen so drehen, daß der Teil mit den Mikroschaltern und dem Zylinder nach oben zeigt.


       

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    8. Die zwei Teile mit den Mikroschaltern abschrauben und abheben.


       

      Die Teile können auseinandergenommen werden, so daß einzelne Mikroschalter ausgewechselt werden können.

    9. Die Stahlkugeln 9, 4+4 Stück, die unter den Mikroschaltern ST 1, 2, 3 und 4 liegen, entfernen.

    10. Die Sperrkulisse 10 und die Nocke 8 entfernen.

    11. Mit einem Stift kennzeichnen, wie das Zylindergehäuse 27 montiert ist. Später muß es in derselben Position montiert werden.


       

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    12. Die vier Schrauben 28 des Zylindergehäu- ses lösen.

      Achtung! Das Zylindergehäuse gleichmäßig lösen, so daß es sich nicht gegen den angespann- ten Kolben innen im Zylinder verkantet.

    13. Zunächst nur zwei sich diagonal gegenüber- liegende Schrauben entfernen. Die beiden anderen Schrauben danach wechselweise jeweils eine halbe Umdrehung lösen.

    14. Die Scheibe 11 entfernen.

    15. Den Zylinder im Schraubstock festspannen (nicht zu fest anziehen).


       

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    16. Den Deckel 13 abnehmen.

    17. Kolben 15 nach unten aus dem Zylinderge- häuse herausdrücken oder durch Anheben des Zapfens auf der Oberseite.


       

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    18. Die Scheiben 17 zusammen mit der Füh- rung 16 aus dem Zylindergehäuse heraus- nehmen.

    19. Die Oberfläche der Innenseite des Zylinder- gehäuses kontrollieren. Bei Bedarf muß die Oberfläche mit einem feinen Schmirgeltuch so poliert werden, daß der O-Ring des Kol- bens beim Einbau nicht beschädigt wird.

    Zusammenbau

    Zum Einfetten:

    Luftfett, Art. Nr. 319 308, an den O-Ringen 14 und 12 verwenden, ansonsten Universalfett.


     

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    1. Die Scheibenfedern 17 auf die Führung 16 aufstecken. An beiden Enden eine einfache Scheibenfeder mit der konkaven Seite nach außen einlegen. Die restlichen Scheiben müssen paarweise gemäß der Abbildung liegen.

    2. Den Zylinder im Schraubstock festspannen.

    3. Die Scheibenfedern mit dem Zylinderge- häuse zusammenbauen.

      Diese mit Hilfe der Führung zentrieren.

    4. Die O-Ringe sowohl im Kolben als auch im Deckel anbringen. Einfetten, siehe oben.

    5. Den Kolben 15 gegen das Federpaket drücken. Nachfühlen, daß er federt.

    6. Den Deckel über dem Kolben auflegen und diesen von Hand mit gleichmäßigem Druck andrücken, bis er am Kolben anliegt.

      Achtung! Beim Zusammendrücken des Feder- pakets vorsichtig vorgehen. Verkantet eine der Federn, können der Zylinder/die Federn beschä- digt werden.

    7. Den Rahmen 1 im Schraubstock einspannen.

    8. Scheibe 11 im Deckel 13 anbringen.


       

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    9. Den Zylinder in der richtigen Position anbringen. Nur zwei einander diagonal gegenüberliegende Schrauben festschrau- ben, so daß der Zylinder eben im Rahmen anliegt. Die Schrauben wechselweise nur jeweils eine halbe Umdrehung hinein- schrauben. Zwischendurch kontrollieren, daß der Zylinder gleichmäßig hineingeht und daß er zentriert ist.


       

      Die beiden Schrauben festziehen.

    10. Kontrollieren, daß sich der Kolben bewegen läßt.


       

      Druckluft an das Winkelstück am Zylinder anschließen und 24 V über einen Schalter an die parallelen Stifte des Magnetventils anschließen.


       

      Die Spannung ein- und ausschalten und kontrollieren, daß der Hub des Kolben 2,8 +/- 0,1 mm beträgt.

    11. Die zwei übrigen Schrauben am Zylindergehäuse festschrauben.


       

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    12. Die Nocke, die Nut der Sperrkulisse und die Führungsabsätze einfetten. Die Nocke 8 in die Sperrkulisse 10 einlegen. Darauf achten, daß die Nuten in der Nocke und in der Sperrkulisse in einer Linie liegen, damit sie in die Führung des CS-Hebels passen.

    13. Die Sperrkulisse mit der Nocke nach unten drehen und diese in den Rahmen legen.


       

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    14. Eine Schraube mit Hülse in jenem Loch, das sich beim Magnetventil befindet, fest- schrauben. Die Hülse verhindert, daß sich das Magnetventil gegen die Schaltvorrich- tung hineindreht.

    15. Die Schraube im Loch neben dem Zylinder festschrauben.

    16. Die Stahlkugeln 9, 4+4 Stück, und die Spit- zen der Mikroschalter ST 1 - 4 abtrocknen. Die Kugeln einlegen.

    17. Den größeren Teil mit Mikroschaltern zusammenhalten. Die Schrauben 25 als Führung verwenden und den Schalterteil an der Sperrkulisse anbringen. Festschrauben und darauf achten, daß die Mikroschalter und die Haltebleche beim Anziehen nicht gegeneinander verdreht werden.

    18. Die Mikroschalter 5-7 in derselben Weise wie unter Schritt 17 beschrieben anbringen.

    19. Die Schaltvorrichtung umdrehen.

    20. Die sechs Stahlkugeln 4 für die Mikroschal- ter ST 5 - 7 einlegen.

    21. Die Sperre 7 einfetten und im Rahmen anbringen.

    22. Die Scheibenfeder 6 auf den Absatz der Sperre einlegen.

    23. Die Spitzen auf der hochgebogenen Seite der Feder 5 einfetten und diese in ihre Führung im Schlitten 2 hineindrücken.

      Achtung! Es ist entscheidend, wie die Feder in ihrer Nut sitzt. Die Spitzen müssen nach oben gegen die Nut im Schlitten gewinkelt sein.


       

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    24. Den Schlitten auf den Rahmen legen.

      Beim Einpassen der Nut des Schlittens über die Scheibenfeder sorgfältig vorgehen.

    25. Kugel 3 einlegen und diese einfetten.

    26. Den Hebelteil anbringen und mit fünf Schrauben festziehen.

    Magnetventil

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    Ziffern und Bezeichnungen weisen auf die Explosionszeichnung der Schaltvorrichtung hin.


     

    Zerlegen

    1. Die Verschraubung 23 lösen und die Spule entfernen. Kontrollieren, ob die Schutzhülse des Ventilteils verbogen ist, oder ob sie Risse aufweist.


       

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    2. Den Ventilteil an der Bodenplatte (Schrauben) oder an der Mutter abschrauben


     

    Zusammenbau

    1. Den Ventilteil am Zylindergehäuse festschrauben.

    2. Die Magnetspule am Ventilteil anbringen.

    3. Es ist wichtig, daß die Scheibenfeder vor der ebenen Scheibe in die Vertiefung an der Außenseite der Spule eingesetzt wird.

    4. Die Verschraubung am Magnetventil fest- ziehen. Mit der Führung für die Scheiben sorgfältig sein. Die Verschraubung mit sanft anziehen, bis die Scheiben richtig geführt werden.

    Achtung! Nur so weit anziehen, daß das Magnetventil sich mit mäßiger Fingerkraft nicht runddrehen läßt.

    Verschleißkontrolle

    Ziffern und Bezeichnungen weisen auf die Explosionszeichnung der Schaltvorrichtung hin.

    1. Kontrollieren, ob die Nut der Nocke 8 an den Kanten beschädigt ist. Die Nocke bei Bedarf auswechseln.

    2. Kontrollieren, ob die Absätze 10 der Sperr- kulisse verschlissen sind. Die Sperrkulisse bei Bedarf auswechseln.

    3. Kontrollieren, ob die Feder 5 beschädigt ist. Die Feder bei Bedarf auswechseln.

    4. Kontrollieren, ob die Sperre 7 schief lag und beschädigt worden ist. Die Sperre bei Bedarf auswechseln.

    5. Kontrollieren, ob einer der Mikroschalter 18 beschädigt ist. Diese bei Bedarf auswechseln.

    6. Die Enden des CS-Hebels zur Sperrkulisse 10 hin kontrollieren, ob die Kanten der Enden des CS-Hebels scharf sind. Die Kanten bei Bedarf schleifen.

    7. Die O-Ringe am Deckel 13 und Kolben 15 auswechseln.

      Kontrolle und Einstellen


       

      Positionsgeber

      Um die Funktion des Positionsgebers zu kon- trollieren, wird das eingebaute Prüfprogramm verwendet.


       

      Hallsensor

      Die Lage des Hallsensors wird mit vom Getriebe entfernten Schaltfingergehäuse kon- trolliert. Für die Kontrolle und Einstellung siehe Schaltfingergehäuse, Opticruise und CS.


       

      Quittierschalter

      Bezeichnung

      Funktion

      B41

      B42

      Hoher Range

      Niedriger Range

       

      An den Quittierschaltern ist kein Einstellen zulässig. Nur die Funktion kontrollieren.


       

      image

      A = Schalter für hohen Range (B41)

      B = Schalter für niedrigen Range(B42), Getriebe ohne Scania Retarder

      C = Schalter für niedrigen Range(B42), Getriebe mit Scania Retarder

      Quittierschalter der Range-Gruppe

      Magnetventile

      Mit ausgeschaltetem Motor, Zündschlüssel in Fahrstellung und Arbeitsdruck in der Druckluft- anlage schalten.

      Durch Vorwahl und anschließendes Niederdrük- ken der Kupplung sämtliche Gänge mit Hilfe der Schaltanzeige kontrollieren.

      Kann kein Gang eingelegt werden, kann dies daran liegen, daß die Zahnräder Zahn an Zahn stehen. Durch Lösen der Feststellbremse und Niederdrücken des Kupplungspedals erneut ver- suchen.

      Hilft dies nicht, in Neutral schalten und den Motor ein- und ausschalten. Danach in den Gang schalten, der sich vorher nicht einlegen lies.

      Wenn zwei oder mehr Gänge sich nicht einlegen lassen, die Magnetventile gemäß der Tabelle unter Daten kontrollieren. Die Anordnung im Fahrzeug geht aus dem Abschnitt ”Komponen- tenanordnung am Getriebe” und den Positions- bildern in diesem Heft hervor.

      Achtung! Die Magnetventile werden nur so lange unter Spannung gesetzt, wie das Kupp- lungspedal niedergedrückt wird.

      Erfolgt kein Schalten, die Steckverbinder am Kupplungspedal kontrollieren.

      Schaltmuster

      Da ein Fahrzeug mit Comfort Shift mit einem manuellen Getriebe ausgerüstet ist, sind die Gänge gemäß dem Bewegungsmuster der Schaltgabel verteilt.


       

      Schaltbewegungen und Quittierungen

      Die folgende Tabelle zeigt:


       

      • die Schaltbewegungen aus der Neutralstellung

      • die Magnetventile, die bei Einlegen eines Gangs aktiviert werden.


         

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        L = links R = rechts

        F = vorwärts B = rückwärts

        Bewegungsmuster der Schaltgabel, GR801


         


         

        Gewähl- ter Gang


         

        Gang im Getriebe

        Schaltbewegungen

        Schaltvorgang

        Arbeitende Magnetventile und Positionsgeber

        Querhub

        Längshub

        Hauptgetriebe

        Range hoher/niedriger

        N

        N

        Mitte

        Mitte

        V22-N

        V78-B41/V63-B42

        R

        RL

        R

        F

        V20-NR V24-FR

        V63-B42

        1

        1L

        Mitte

        F

        V22-N V24-F

        V63-B42

        2

        2L

        Mitte

        B

        V22-N V23-B

        V63-B42

        3

        4L

        L

        B

        V22-N V21-NL V23-BL

        V63-B42

        4

        1H

        Mitte

        F

        V22-N V24-F

        V78-B41

        5

        2H

        Mitte

        B

        V22-N V23-B

        V78-B41

        6

        3H

        L

        F

        V22-N V21-NL V24-FL

        V78-B41

        7

        4H

        L

        B

        V22-N V21-NL V23-BL

        V78-B41

        Komponentenanordnung am Getriebe


         

        image


         

        Magnetventile


         

        Bezeichnung

        Funktion

        Anschluß

        V20

        Querhub, rechts

        A5

        V21

        Querhub, links

        A4

        V22

        Längshub, neutral

        A2

        V23

        Längshub, nach hinten

        A1

        V24

        Längshub, nach vorn

        A3

        V63

        Range, niedrig

        A6

        V78

        Range, hoch

        A7


         

        image


         

        Bezeichnung

        Funktion

        B16

        Rückfahrscheinwerfer

        B500

        Neutralstellung - Getriebe

         

        Schalter


         

        Bezeichnung

        Funktion

        C97

        7-polig

        C99

        10-polig

        C142

        7-polig

        C202

        2-polig

        C203

        2-polig

         

        Steckverbinder

        Positionsgeber


         

        Bezeichnung

        Funktion


         

        E6

        rechts links

        nach hinten neutral

        nach vorn

        B41

        Range, hoch

        B42

        Range, niedrig


         

        Geschwindigkeitsgeber


         

        Bezeichnung

        Funktion

        T17

        Frequenzgeber

        Daten


         

        Einstellmaße


         

        Seite

        Kolben in der Schaltvorrichtung ................................................ 2,8  0,1 mm 51


         

        Flüssigkeiten und Schmiermittel

        Universalfett............................................................................ Siehe Gruppe 0


         

        Codestecker für Steuergerät


         

        Art.Nr.

        Motor

        Schaltet im Rückwärtsgang auf niedrigen Range.

        1 303 044

        Alle

        X


         

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        image image

        1 585 876

        05:06-01

        Ausgabe 1 de


         

        Nebenantriebe EG600, EG601, EG603, EG604


         

        Funktions- und Arbeitsbeschreibung


         

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         Scania CV AB 1995-10

        Inhalt

        Funktionsbeschreibung 5

        Arbeitsbeschreibung Zerlegen 9

        Zusammenbau 12

        Daten 16

        Spezialwerkzeug 18


         

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        1

        Nebenantriebsgehäuse

        18

        Schraube

        35

        Distanzhülse

        2

        Welle

        19

        Zylinder

        36

        Schraube

        3

        Schaltmuffe

        20

        Schraube

        37

        Schraube

        4

        Nadellager

        21

        Scheibe

        38

        Deckel

        5

        Zahnrad

        22

        O-Ring

        39

        Federscheibe

        6

        Zahnrad

        23

        Kolben

        40

        Dichtung

        7

        Scheibe

        24

        O-Ring

        41

        Deckel

        8

        Kugel

        25

        Schaltstange

        42

        Deckel

        9

        Rollenlager

        26

        Schaltgabel

        43

        Schraube

        10

        Lager

        27

        Druckfeder

        44

        Schraube

        11

        Adapter

        28

        Lagerbuchse

        45

        Verschlusschraube

        12

        Dichtung

        29

        Scheibe

        46

        Dichtung

        13

        Schraube

        30

        Dichtung

        47

        Spiral-Spannstift

        14

        Paßscheibe

        31

        Schraube

        48

        Federscheibe

        15

        Scheibe

        32

        Welle

           

        16

        Deckel

        33

        O-Ring

           

        17

        Dichtung

        34

        O-Ring

           

        Funktionsbeschreibung


         

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        Vom Getriebe getriebener Nebenantrieb EG600/601/603/604


         

        Die Beschreibung betrifft EG600, EG601, EG603 und EG604. Die Nebenantriebe unter- scheiden sich lediglich bezüglich ihrer Überset- zung.

        EG601 ist für das Rangegetriebe GR900, EG600 und EG604 für das Range-Splitgetriebe GRS900 und EG603 für GR801 vorgesehen.

        Die Nebenantriebe werden durch das vordere Zahnrad der Vorgelegewelle angetrieben. Alle Nebenantriebe und Getriebe haben schrägver- zahnte Zahnräder.

        Die Ursache für die Übersetzungsunterschiede der Nebenantriebe liegt in der unterschiedlichen Anzahl Zähne des Vorgelegezahnrades. Ein Nebenantrieb, der für ein bestimmtes Getriebe ausgelegt ist, kann somit nicht ohne Modifizie- rung an einem anderen Getriebe montiert wer- den.


         

        Bei den Nebenantrieben, die für GRS900 vorge- sehen sind, können durch Wählen zwischen hohem und niedrigem Split zwei verschiedene Übersetzungen erhalten werden.

        Nebenantriebe für GR900 und GR801 können nur mit einer Übersetzung gefahren werden.


         

        GRS900


         


         

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        Niedriger Split


         

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        Hoher Split

        Funktionsbeschreibung


         

        EG600/601 sind für den Antrieb von Hydraulik- pumpen ausgelegt. Zu diesem Zweck befindet sich ein Adapter auf der Sekundärwelle.


         

        EG600/601 haben zwei Wellen. Auf der ersten Welle befindet sich eine Schaltmuffe, die mit einem Druckluftzylinder betätigt werden kann.


         

        Für EG603 und 604 kann von ”Scania After Sales” ein Flanschsatz für Kardanantrieb bestellt werden.


         

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        Ausgeschaltet Eingeschaltet

        Eleltrischer/Druckluftschaltplan


         

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        7bar


         

        3 2 1


         

        +24V


         

        NC


         

        05_5633

         

        4


         

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        Luftleitung, unter Druck


         

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        Luftleitung, unter Druck / drucklos Elektrische Leitung


         

        1. Druckluftbehälter

        2. Schalter, Nebenantrieb

        3. Magnetventil, Nebenantrieb (3/2-Wegeventil)

        4. Druckluftzylinder mit Rückholfeder

    Arbeitsbeschreibung


     

    Zerlegen

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 294 Dorn

    98 575 Dorn


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 517 Abziehplatte


     

    Achtung! Im Text über Zerlegen und Zusam- menbau werden u.a. die Begriffe ”vorderer” und ”hinterer” verwendet. Der ”Vordere” ist der Teil des Nebenantriebs, der in der Explosionszeich- nung dem Betrachter am nächsten ist, d.h. in der Abbildung vorn ist.


     

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    1. Die Schrauben vom Deckel der Primärwelle entfernen.

    2. Eine lange Schraube (M10) in die mittlere Bohrung einschrauben. Auf die Schraube klopfen, um die Welle herauszubekommen. Hülse und Scheibe sowie Zahnrad und Nadellager von der Welle entfernen.


       

    3. Deckel abziehen.

    4. Den vorderen Deckel der Schaltstange ent- fernen. Die Feder herausnehmen.

    5. Den Schaltzylinder entfernen. Schaltstange herausschieben und Schaltgabel abnehe- men.

      Zerlegen


       

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    6. Den Kolben mit Druckluft durch den Nippel aus dem Zylinder blasen. Kolben mit einer Tüte oder der Hand auffangen.


       

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      WARNUNG!

      Der Kolben kann Schäden verursachen, wenn er beim Hinausdrücken nicht auf- gefangen wird.


       

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    7. O-Ringe von Kolben und Zylinder abneh- men.


       

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    8. Den vorderen Deckel der Sekundärwelle entfernen. Die Paßscheiben, die sich unter dem Deckel befinden, abnehmen.


       

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    9. Das Zahnrad sperren und am vorderen Ende Sicherungsschraube und Scheibe in der Mitte der Welle entfernen. Die Schraube ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Auf max. 200 C erwärmen, wenn sie sich schwer lösen läßt.


       

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    10. Den Adapter abnehmen. Den Dichtring aus dem Adapter entfernen.

    11. Nebenantrieb auf zwei Stützen legen. Die Schaltmuffe anheben. Mit dem Dorn 87 294 gegen die Wellenstirn pressen. Den Lager- außenring des hinteren und den Lagerinnen- ring des vorderen Lagers abpressen.

      Achtung! Die Sicherungskugel auffangen.


       

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    12. Sekundärwelle, Zahnrad, Schaltmuffe, Axi- alscheibe und Sicherungskugel herausneh- men.

    13. Den vorderen Lageraußenring mit dem Dorn 87 294 aus dem Gehäuse pressen.


       

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    14. Den hinteren Lagerinnenring von der Welle pressen. Hierfür beispielsweise die Abzieh- platte 587 517 und den Dorn 98 575 ver- wenden.

    Zusammenbau


     

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    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 198 Meßlineal

    87 294 Dorn

    98 075 Meßuhr

    98 290 Dorn

    1. 575 Dorn

    2. 207 Dorn


     

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    1. Einen neuen Dichtring mit dem Dorn

      98 290 in den Adapter der Sekundärwelle pressen. Dichtlippe schmieren.


       

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    2. Mit dem Dorn 99 207 das hintere Lager auf die Sekundärwelle pressen.


       

    3. Beide Nadellager auf die Sekundärwelle aufschieben. Die Kugel mit ein wenig Fett anbringen. Die Schaltmuffe am Zahnrad anbringen. Die Welle in das Gehäuse ein- führen und Zahnrad und Schaltmuffe auf- schieben.

    4. Die Axialscheibe auf die Welle aufschieben und dabei so drehen, daß die Kugel der Sekundärwelle in die Nut paßt.


       


       

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    5. Den Nebenantrieb auf den Preßtisch mit dem hinteren Ende der Welle nach unten setzen. Den vorderen Lagerinnenring einle- gen und gegen die Axialscheibe pressen. Dorn 98 575 verwenden.


       

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    6. Mit dem Dorn 87 294 den äußeren Lagerin- nenring einpressen. Den hinteren Deckel mit einer neuen Dichtung anbringen. Die Schrauben kreuzweise anziehen.

      Anzugsmoment 39 Nm.


       

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    7. Den vorderen Lageraußenring so einpres- sen, daß kein Axialspiel entsteht. Dorn 87 294 verwenden.


       

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    8. Schraube und Scheibe in der Stirn der Sekundärwelle anbringen. Die Schraube mit Sicherungsflüssigkeit 561 200 sichern.


       

      Anzugsmoment 20 Nm.


       

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    9. Den Abstand zwischen Gehäuse und Lager- außenring des vorderen Lagers messen. Meßlineal 87 198 und Meßuhr 98 075 ver- wenden.


       

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    10. Am vorderen Deckel den Abstand vom Bund bis zur (neuen) Dichtung messen.


       

    11. Das Maß, das bei Schritt 10 erhalten wurde, vom Maß aus Schritt 9 abziehen; z.B.

      3,25 - 2,15 mm = 1,10 mm. Dies ist das Maß der Paßscheiben, die unter dem Deckel ein- gelegt werden müssen.


       

      Folgende Stärken der Paßscheiben sind erhältlich: 0,25; 0,30; 0,40 und 0,50 mm. Wenn das gewünschte Maß sich nicht durch Kombinieren obiger Paßscheiben erreichen läßt, müssen die Scheiben so gewählt wer- den, daß Spiel entsteht; d.h. den nächst klei- neren Wert wählen.


       

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    12. Den vorderen Deckel der Sekundärwelle mit den Paßscheiben und neuer Dichtung festschrauben.


       

    13. Kontrollieren, daß das Zahnrad leicht auf der Welle läuft.

    14. Die Schaltgabel auf der Schaltmuffe anbrin- gen und die Schaltstange in Gehäuse und Schaltgabel einführen.


       

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    15. Neuen O-Ring auf dem Kolben des Schalt- zylinders anbringen. Kolben und Zylinder mit Spezialfett 319 308 einstreichen. Kol- ben in den Zylinder eindrücken.

    16. Neuen O-Ring in der Nut des Schaltzylin- ders anbringen. Den Zylinder am Gehäuse montieren.

    17. Rückholfeder auf die Schaltstange schieben. Den vorderen Deckel der Schaltstange mit neuer Dichtung anbringen. Darauf achten, daß die Entlüftungslöcher in Richtung Ablaßschraube gerichtet sind.


       

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    18. Die Primärwelle in das Gehäuse schieben. Nadellager, Zahnrad, Scheibe und Distanz- hülse mit neuen O-Ringen anbringen.

    19. Die Primärwelle in das Gehäuse klopfen oder pressen.

    20. Den hinteren Deckel mit neuer Dichtung festschrauben.


       

      Kontinuierlich

      Daten

      Aussetzender Betrieb (15 min)


       

      Kurzzeitig


       

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      Engine r/min PTO Low Split High Split r/min


       

      4000


       

      2000

      a)

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      b)


       

      1. b)

        Arbeitsbereich, hoher Split Arbeitsbereich, niedriger Split


         

        2000


         

        1500

        3000


         

        1500


         

        1000


         

        500


         

        0


         

        1000


         

        500


         

        0


         

        2000


         

        1000


         

        0


         

        148kW


         

        110kW

        74kW

        55kW

        37kW

        18kW

        7kW


         

        0 250 500 750


         

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        05_5627

         

        Nm PTO torque

        EG 600 (Übersetzung 1,45 / 1,78)


         

        Kontinuierlich

        Aussetzender Betrieb (15 min)

        Kurzzeitig


         

        image image image


         

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        Engine r/min PTO r/min


         

        3000


         

        2000


         


         

        1500


         

        1000


         

        500

        2000


         

        1000


         

        148kW


         

        110kW


         

        74kW

        55kW


         

        37kW

        18kW

        7kW

        0 0


         

        0 250 500 750

        EG 601 (Übersetzung 1,24)


         

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        05_5628

         

        Nm PTO torque

        Kontinuierlich

        Aussetzender Betrieb (15 min)

        Kurzzeitig


         

        image image image

        image

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        Engine PTO


         

        r/min


         


         

        2000

        2500


         

        2000


         

        1500


         

        1000


         

        500


         

        0


         

        1500


         

        1000


         

        500


         

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        0


         

        0 250 500


         

        EG 603 (Übersetzung 1,13)


         

        110kW


         

        74kW


         

        65kW


         

        37kW


         

        18kW

        05_5624

         

        7kW


         

        PTO torque Nm


         

        Kontinuierlich

        Aussetzender Betrieb (15 min)

        Kurzzeitig


         

        image image image

        Engine

        r/min

        PTO


         

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        Low Split High Split


         

        2000


         

        2500


         

        2000


         

        1500


         

        2000


         


         

        1000


         

        500


         

        0

        1500


         

        1000


         

        500


         

        0


         

        1500


         

        1000


         

        500


         

        0


         

        0 250 500


         

        1


         

        7


         

        5


         

        3


         

        05_5625

         

        1


         

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        PTO torque Nm


         

        EG 604 (Übersetzung 1,12 / 1,37)

        Anzugsmomente

        Hinterer Lageraußenring ........ 39 Nm Sekundärwelle ....................... 20 Nm


         

        Übersetzung x Motordrehzahl


         

        GRS900

        EG600

        Hoher Split

        1,78

           

        Niedriger Split

        1,45

         

        EG604

        Hoher Split

        1,37

           

        Niedriger Split

        1,12

        GR900

        EG601

         

        1,24

        GR801

        EG603

         

        1,13


         

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        Spezialwerkzeug


         

        Nummer

        87 198

        Bezeichnung

        Meßlineal

        Werkzeugtafel

        D2

        87 294

        Dorn

        AD/AS3, G3

        98 075

        Meßuhr

        D2

        98 290

        Dorn

        G3

        98 575

        Dorn

        G2

        99 207

        Dorn

        G4

        Sonstiges Werkzeug

           

        587 517

        Abziehplatte

         


         

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        1 585 878

        05:06-02

        Ausgabe 1 de


         

        Nebenantriebe EG610, EG611, EG612


         

        Funktions- und Arbeitsbeschreibung


         

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         Scania CV AB 1995-10

        Inhalt

        Funktionsbeschreibung 5

        Arbeitsbeschreibung Zerlegen 9

        Zusammenbau 12

        Daten 16

        Spezialwerkzeug 18


         

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        1

        Nebenantriebsgehäuse

        14

        Dichtring

        27

        O-Ring

        2

        Welle

        15

        Schraube

        28

        Schaltstange

        3

        Schaltmuffe

        16

        Federscheibe

        29

        Schaltgabel

        4

        Nadellager

        17

        Paßscheibe

        30

        Druckfeder

        5

        Zahnrad

        18

        Scheibe

        31

        Lagerbuchse

        6

        Scheibe

        19

        Deckel

        32

        Dichtung

        7

        Kugel

        20

        Dichtung

        33

        Schraube

        8

        Rollenlager

        21

        Schraube

        34

        Scheibe

        9

        Rollenlager

        22

        Zylinder

        35

        Dichtung

        10

        Deckel

        23

        Schraube

        36

        Spiral-Spannstift

        11

        Dichtung

        24

        Scheibe

        37

        Schraube

        12

        Mitnehmer

        25

        O-Ring

        38

        Schraube

        13

        Mutter

        26

        Kolben

        39

        Federscheibe

        Funktionsbeschreibung


         

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        Vom Getriebe getriebener Nebenantrieb EG610/611/612


         

        Die Beschreibung betrifft EG610, EG611 und E612. Die Nebenantriebe unterscheiden sich lediglich bezüglich ihrer Übersetzung.

        EG610 ist für das Range-Splitgetriebe GRS900, EG611 für das Rangegetriebe GR900 und EG612 für das Rangegetriebe GR801 vorgese- hen. Die Nebenantriebe werden durch das vor- dere Zahnrad der Vorgelegewelle angetrieben. Alle Nebenantriebe und Getriebe haben schräg- verzahnte Zahnräder.

        Die Ursache für die Übersetzungsunterschiede der Nebenantriebe liegt in der unterschiedlichen Anzahl von Zähnen der Vorgelegewelle. Ein Nebenantrieb, der für ein bestimmtes Getriebe ausgelegt ist, kann somit nicht ohne Modifizie- rung an einem anderen Getriebe montiert wer- den.


         

        Bei den Nebenantrieben, die für GRS900 vorge- sehen sind, können durch Wählen zwischen hohem und niedrigem Split zwei verschiedene Übersetzungen erhalten werden.

        Nebenantriebe für GR900 und GR801 können nur mit einer Übersetzung gefahren werden.


         

        GRS900


         

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        Niedriger Split


         

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        Hoher Split

        Funktionsbeschreibung


         


         

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        EG610/611/612 haben einen einfachen Mitneh- mer für Kardanbetrieb.


         

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        EG610/611/612 sind Nebenantriebe mit einer Welle. Schaltmuffe und Mitnehmer befinden sich auf derselben Welle.

        Eleltrischer/Druckluftschaltplan


         

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        7bar


         

        3 2 1


         

        +24V


         

        NC


         

        05_5633

         

        4


         

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        Luftleitung, unter Druck


         

        Luftleitung, unter Druck / drucklos


         

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        Elektrische Leitung


         

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        1. Druckluftbehälter

        2. Schalter, Nebenantrieb

        3. Magnetventil, Nebenantrieb (3/2-Wegeventil)

        4. Druckluftzylinder mit Rückholfeder

    Arbeitsbeschreibung


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 294 Dorn

    87 665 Abzieher

    98 331 Stützplatte

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    98 550 Steckschlüssel Sonstiges Werkzeug

    587 517 Abziehplatte


     

    Achtung! Im Text über Zerlegen und Zusam- menbau werden u.a. die Begriffe ”vorderer” und ”hinterer” verwendet. Der ”Vordere” ist der linke Teil des Nebenantriebs in der Explosions- zeichnung, d.h.jener, der in der Abbildung nach vorn gerichtet ist.


     

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    1. Die Lagerbuchse der Schaltstange sowie den Druckluftzylinder entfernen.

    2. Druckfeder und Schaltstange herausneh- men.

      Zerlegen


       


       

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    3. Den Kolben mit Druckluft durch den Nippel aus dem Zylinder blasen. Kolben mit einer Tüte oder der Hand auffangen. O-Ringe vom Kolben abnehmen.


       

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      WARNUNG!

      Der Kolben kann Schäden verursachen, wenn er beim Hinausdrücken nicht auf- gefangen wird.


       

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    4. Den Nebenantrieb in einem Schraubstock befestigen. Das Ritzel durch Hineinschieben der Schaltstange von Hand sperren. Die Mutter des Mitnehmers mit dem Steck- schlüssel 98 550 entfernen.

      Wenn der Mitnehmer sehr fest sitzt, kann er mit dem Abzieher 87 665 abgezogen wer- den.


       

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    5. Vorderen und hinteren Deckel abnehmen. Die Paßscheiben unter dem vorderen Dek- kel entfernen.

    6. Das Zahnrad sperren und am vorderen Ende Sicherungsschraube und Scheibe in der Mitte der Welle entfernen. Die Schraube ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Auf max. 200 C erwärmen, wenn sie sich schwer lösen läßt.


       

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    7. Nebenantrieb auf zwei Stützen legen. Die Schaltmuffe hochziehen und die Stützplatte 98 331 als Gegenhalter anbringen. Mit dem Dorn 87 294 gegen die Wellenstirn pressen. Den Lageraußenring des hinteren und den Lagerinnenring des vorderen Lagers abpres- sen.


       

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    8. Welle, Zahnrad, Schaltmuffe, Axialscheibe und Schaltgabel herausnehmen.

      Achtung! Die Sicherungskugel auffangen, wenn die Axialscheibe entfernt wird.

    9. Den verbleibenden hinteren Lageraußenring mit dem Dorn 87 294 hinauspressen.


       

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    10. Das vordere Lager von der Welle pressen. Abziehplatte 587 517 verwenden.

    Zusammenbau


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 089 Dorn

    87 198 Meßlineal

    87 294 Dorn

    98 075 Meßuhr

    98 436 Dorn

    98 550 Steckschlüssel

    98 575 Dorn


     

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    Achtung! Im Text über Zerlegen und Zusam- menbau werden u.a. die Begriffe ”vorderer” und ”hinterer” verwendet. Der ”Vordere” ist der linke Teil des Nebenantriebs in der Explosions- zeichnung, d.h.jener, der in der Abbildung nach vorn gerichtet ist.


     

    1. Das Rollenlager am hinteren Ende der Welle mit dem Dorn 87 089 festpressen.


       

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    2. Die Welle in das Gehäuse einführen und Zahnrad, Schaltmuffe, Kugel, Scheibe und Schaltgabel aufschieben.

    3. Das vordere Lager mit dem Dorn 98 575 auf die Welle pressen.


       

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    4. Den Lageraußenring des hinteren Lagers in das Gehäuse pressen. Mit dem Dorn 98 436 einen neuen Dichtring in den hinteren Dek- kel pressen. Den Deckel mit einer neuen Dichtung anbringen.


       

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    5. Die Schaltstange durch Gehäuse und Schalt- gabel einführen.

    6. Einen neuen O-Ring auf dem Kolben anbringen. Zylinder und Kolben mit Fett 319 308 einstreichen und den Kolben in den Zylinder eindrücken.

    7. Den Druckluftzylinder am Gehäuse mit neuem O-Ring montieren.


       

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    8. Vorsichtig den vorderen Lageraußenring mit dem Dorn 87 294 so weit in das Gehäuse pressen, daß kein Lagerspiel ent- steht.


       

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    9. Schraube und Scheibe in der Wellenstirn anbringen. Sicherungsflüssigkeit 561 200 verwenden.


       

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    10. Den Abstand zwischen Gehäuse und Lager- außenring des vorderen Lagers messen. Meßlineal 87 198 und Meßuhr 98 075 ver- wenden.


       

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    11. Am vorderen Deckel den Abstand vom Bund bis zur (neuen) Dichtung messen.

    12. Das Maß, das bei Schritt 11 erhalten wurde, vom Maß aus Schritt 10 abziehen; z.B. 2,15 - 1,30 mm = 0,85 mm. Dies ist das Maß der Paßscheiben, die unter dem Deckel ein- gelegt werden müssen.


       

      Folgende Stärken der Paßscheiben sind erhältlich: 0,25; 0,30; 0,40 und 0,50 mm. Wenn das gewünschte Maß sich nicht durch Kombinieren obiger Paßscheiben erreichen läßt, müssen die Scheiben so gewählt wer- den, daß Spiel entsteht; d.h. den nächst klei- neren Wert wählen.


       

    13. Den vorderen Deckel mit Paßscheiben und neuer Dichtung festschrauben.

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      Anzugsmoment 39 Nm.

    14. Kontrollieren, daß die Welle leicht läuft.

    15. Den Mitnehmer anbringen. Die Anlageflä- chen zum Dichtring schmieren und eine neue Mutter festziehen. Steckschlüssel

      98 550 verwenden. Die Mutter durch Stau- chen des Bundes in eine Nut der Welle sichern.

      Anziehmoment 100 Nm.

    16. Feder und vorderen Deckel der Schaltstange anbringen. Neue Dichtung verwenden. Dar- auf achten, daß das Entlüftungsloch beim Befestigen des Nebenantriebs am Getriebe nach unten gerichtet ist.

    17. Schrauben kreuzweise anziehen. Anziehmoment 8 Nm.

      Daten


       

      Kontinuierlich

      Aussetzender Betrieb (15 min)

      Kurzzeitig


       


       

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      a) Arbeitsbereich, hoher Split


       

      Engine r/min PTO High Split Low Split

      b) Arbeitsbereich, niedriger Split


       

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      a)


       

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      2000


       

      1500


       

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      2000


       

      1500


       

      b)

      2000


       

      1500


       

      1000


       

      500


       

      0


       

      1000


       

      500


       

      0


       

      1000


       

      500


       

      0


       

      148kW


       

      110kW


       

      74kW

      55kW

      37kW

      18kW

      7kW


       

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      05_5629

       

      Nm


       

      0 500 1000 1500 PTO torque

      EG 610 (Übersetzung 0,94 / 1,15)


       

      Kontinuierlich

      Aussetzender Betrieb (15 min)

      Kurzzeitig


       


       

      image image image


       

      Engine r/min PTO


       


       

      2000


       

      1500


       

      1000


       

      500


       

      0

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      2000


       

      1500


       

      1000


       

      500


       

      0


       

      148kW


       

      110kW


       

      74kW

      55kW

      37kW

      18kW

      7kW


       

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      05_5630

       

      Nm


       

      0 500 1000 1500

      EG 611 (Übersetzung 0,93)


       

      PTO torque


       

      Kontinuierlich

      Aussetzender Betrieb (15 min)

      Kurzzeitig


       

      image image image


       

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      Engine

      r/min

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      PTO


       

      2000


       

      2000


       


       

      1500


       

      1000


       

      500


       

      0

      1500


       

      1000


       

      500


       

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      0


       

      0 500


       

      EG 612 (Übersetzung 0,92)


       

      1000


       

      148kW


       

      110kW


       

      74kW


       

      55kW


       

      37kW


       

      18kW

      05_5626

       

      7kW


       

      PTO torque Nm

      Anzugsmomente

      Vorderer Deckel .......................................... 39 Nm

      Mitnehmer ................................................... 100 Nm

      Vorderer Deckel, Schaltstange .................... 8 Nm


       

      Übersetzung x Motordrehzahl


       

      GRS900

      EG610

      Hoher Split

      0,94

         

      Niedriger Split

      1,15

      GR900

      EG611

       

      0,93

      GR801

      EG612

       

      0,92


       

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      Spezialwerkzeug


       

      Nummer

      87 089

      Bezeichnung

      Dorn

      Werkzeugtafel

      AM2, D3

      87 198

      Meßlineal

      D2

      87 294

      Dorn

      AD/AS3, G3

      87 665

      Abzieher

      D3

      98 075

      Meßuhr

      D2

      98 331

      Stützplatte

      G3

      98 436

      Dorn

      G1

      98 550

      Steckschlüssel

      AD3, G3

      98 575

      Dorn

      G2

      Sonstiges Werkzeug

         

      587 517

      Abziehplatte

       

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      05:06-03

      Ausgabe 1 de


       

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      Nebenantriebe EG620, EG621


       

      Funktions- und Arbeitsbeschreibung


       

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      1 585 880

       Scania CV AB 1995-10

      Inhalt

      Funktionsbeschreibung 5

      Arbeitsbeschreibung Zerlegen 9

      Zusammenbau 14

      Daten 18

      Spezialwerkzeug 19


       

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      1

      Nebenantriebsgehäuse

      18

      Paßscheibe

      35

      Druckfeder

      2

      Welle

      19

      Scheibe

      36

      Lagerbuchse

      3

      Schaltmuffe

      20

      Deckel

      37

      Dichtung

      4

      Nadellager

      21

      Dichtung

      38

      Schraube

      5

      Zahnrad

      22

      Schraube

      39

      Verschlusschraube

      6

      Zahnrad

      23

      Deckel

      40

      Kupferdichtung

      7

      Scheibe

      24

      Dichtung

      41

      Scheibe

      8

      Kugel

      25

      Schraube

      42

      Verschlusschraube

      9

      Rollenlager

      26

      Federscheibe

      43

      Dichtung

      10

      Rollenlager

      27

      Zylinder

      44

      Spiral-Spannstift

      11

      Deckel

      28

      Schraube

      45

      Schraube

      12

      Dichtung

      29

      Scheibe

      46

      Federscheibe

      13

      Mitnehmer

      30

      O-Ring

      47

      Primärwelle

      14

      Mutter

      31

      Kolben

         

      15

      Dichtring

      32

      O-Ring

         

      16

      Schraube

      33

      Schaltstange

         

      17

      Federscheibe

      34

      Schaltgabel

         

      Funktionsbeschreibung


       

      Vom Getriebe getriebener Nebenantrieb EG620/621


       

      Die Beschreibung betrifft EG620 und EG621. Die Nebenantriebe unterscheiden sich lediglich bezüglich ihrer Übersetzung.

      EG621 ist für das Rangegetriebe GR900 und EG620 für das Range-Splitgetriebe GRS900 vorgesehen. Die Nebenantriebe werden durch das vordere Zahnrad der Vorgelegewelle ange- trieben. Beide Nebenantriebe und Getriebe haben schrägverzahnte Zahnräder.

      Die Ursache für die Übersetzungsunterschiede zwischen den Nebenantrieben für GR900 und GRS900 liegt in der unterschiedlichen Anzahl von Zähnen des Vorgelegezahnrades. Ein Nebe- nantrieb, der für GR900 ausgelegt ist, kann somit nicht ohne Modifizierung an GRS900 montiert werden.


       

      Bei den Nebenantrieben, die für GRS900 vorge- sehen sind, können durch Wählen zwischen hohem und niedrigem Split zwei verschiedene Übersetzungen erhalten werden.

      Nebenantriebe für GR900 können nur mit einer Übersetzung gefahren werden.


       


       

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      GRS900


       

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      Niedriger Split


       

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      Hoher Split

      Funktionsbeschreibung


       


       

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      Bei EG620/621 befindet sich ein Mitnehmer für Kardanwellenantrieb auf der Sekundärwelle.


       

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      EG620/621 haben zwei Wellen, wovon die eine einen Mitnehmer hat. Bei Bedarf kann die andere Welle auch mit einem Mitnehmer verse- hen werden.

      Um einen wahlfreien Mitnehmer einschalten zu könen, haben beide Wellen eine Schaltmuffe.

      Eleltrischer/Druckluftschaltplan


       

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      7bar


       

      3 2 1


       

      +24V


       

      NC


       

      05_5633

       

      4


       

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      Luftleitung, unter Druck


       

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      Luftleitung, unter Druck / drucklos Elektrische Leitung


       

      1. Druckluftbehälter

      2. Schalter, Nebenantrieb

      3. Magnetventil, Nebenantrieb (3/2-Wegeventil)

      4. Druckluftzylinder mit Rückholfeder

    Arbeitsbeschreibung


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 294 Dorn

    87 665 Abzieher

    98 331 Stützplatte

    98 575 Dorn

    98 550 Steckschlüssel


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 517 Abziehplatte


     

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    Achtung! Im Text über Zerlegen und Zusam- menbau werden u.a. die Begriffe ”vorderer” und ”hinterer” verwendet. Der ”Vordere” ist der linke Teil des Nebenantriebs in der Explosions- zeichnung, d.h.jener, der in der Abbildung nach vorn gerichtet ist.


     

    1. Die Lagerbuchsen der Schaltstangen sowie die Druckluftzylinder entfernen.


       

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    2. Druckfeder und Schaltstangen herausneh- men.


       

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    3. Kolben mit Druckluft durch die Nippel aus dem Zylinder blasen. Kolben mit einer Tüte oder der Hand auffangen.

      Die O-Ringe von den Kolben abnehmen.


       

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      WARNUNG!

      Der Kolben kann Schäden verursachen, wenn er beim Hinausdrücken nicht auf- gefangen wird.


       

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    4. Die Mutter des Mitnehmers mit dem Steck- schlüssel 98 550 entfernen.

      Wenn der Mitnehmer sehr fest sitzt, kann er mit dem Abzieher 87 665 abgezogen wer- den.


       

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    5. Vorderen und hinteren Deckel der Primär- welle abnehmen. Dichtring aus dem hinte- ren Deckel herausnehmen. Paßscheiben unter dem vorderen Deckel entfernen.


       

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    6. Sicherungsschraube und Scheibe in der Mitte der vorderen Wellenstirn entfernen. Die Schraube ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Auf max. 200 C erwärmen, wenn sie sich schwer lösen läßt.


       

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    7. Nebenantrieb auf zwei Stützen legen. Die Schaltmuffe hochziehen und die Stützplatte 98 331 als Gegenhalter anbringen. Mit dem Dorn 87 294 gegen die Wellenstirn pressen. Den Lageraußenring des hinteren und den Lagerinnenring des vorderen Lagers abpres- sen.

      Achtung! Die Kugel auffangen.

    8. Primärwelle, Zahnrad, Schaltmuffe, Nadel- lager, Distanzhülse, Axialscheibe und Kugel sowie Schaltgabel der Primärwelle herausnehmen.

    9. Schaltgabel der Sekundärwelle herausneh- men.


       

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    10. Vorderen und hinteren Deckel der Sekun- därwelle abnehmen. Dichtring aus dem hin- teren Deckel herausnehmen. Paßscheiben unter dem vorderen Deckel entfernen.

    11. Sicherungsschraube und Scheibe in der Mitte der vorderen Wellenstirn entfernen. Die Schraube ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Auf max. 200 C erwärmen, wenn sie sich schwer lösen läßt.


       

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    12. Nebenantrieb auf zwei Stützen auf einen Preßtisch legen. Die Schaltmuffe anheben. Mit dem Dorn 87 294 gegen die Wellenstirn pressen. Den Lageraußenring des hinteren und den Lagerinnenring des vorderen Lagers abpressen.

      Achtung! Die Kugel auffangen.

    13. Sekundärwelle, Zahnrad, Schaltmuffe, Nadellager, Distanzhülse, Axialscheibe und Kugel herausnehmen.


     

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    14 Beide vordere Lageraußenringe mit dem Dorn 87 294 aus dem Gehäuse pressen.


     

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    15 Die hinteren Lagerinnenringe von beiden Wellen pressen. Hierfür beispielsweise Abziehplatte 587 517 und Dorn 98 575 ver- wenden.

    Zusammenbau


     

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    Spezialwerkzeug


     

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    Artikelnummer Bezeichnung

    87 089 Dorn

    87 198 Meßlineal

    87 294 Dorn

    98 075 Meßuhr

    98 575 Dorn

    98 436 Dorn


     

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    Achtung! Im Text über Zerlegen und Zusam- menbau werden u.a. die Begriffe ”vorderer” und ”hinterer” verwendet. Der ”Vordere” ist der linke Teil des Nebenantriebs in der Explosions- zeichnung, d.h.jener, der in der Abbildung nach vorn gerichtet ist.


     

    1. Mit dem Dorn 98 436 neue Dichtringe in beide hintere Deckel pressen. Dichtlippen schmieren.


       

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    2. Die hinteren Lager auf beide Wellen mit dem Dorn 87 089 aufpressen.

    3. Beide Nadellager auf die Sekundärwelle aufschieben. Die Kugel mit ein wenig Fett in der Welle anbringen, damit sie hält. Die Schaltmuffe am Zahnrad anbringen. Die Welle in das Gehäuse einführen und Zahn- rad und Schaltmuffe aufschieben.

    4. Die Axialscheibe auf die Welle aufschieben und die Kugel in die Nut der Axialscheibe einpassen.

      Den äußeren Lagerring einlegen und den hinteren Deckel anbringen.

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      Anzugsmoment 39 Nm.


       

    5. Den Nebenantrieb mit dem Mitnehmer auf den Preßtisch stellen. Den Lagerinnenring einlegen und gegen die Axialscheibe pres- sen. Dorn 98 575 verwenden.


       

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    6. Den vorderen Lageraußenring mit dem Dorn 87 294 so einpressen, daß kein Axial- spiel entsteht.


       

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    7. Schraube und Scheibe in der Wellenstirn anbringen. Die Schraube mit Sicherungs- flüssigkeit 561 200 sichern.

      Anzugsmoment 20 Nm.

    8. Den Abstand zwischen Gehäuse und Lager- außenring des vorderen Lagers messen. Meßlineal 87 198 und Meßuhr 98 075 ver- wenden.


       

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    9. Am vorderen Deckel den Abstand vom Bund bis zur (neuen) Dichtung messen.


       

    10. Das Maß, das bei Schritt 9 erhalten wurde, vom Maß aus Schritt 8 abziehen; z.B.

      3,25 - 2,15 mm = 1,10 mm. Dies ist das Maß der Paßscheiben, die unter dem Deckel ein- gelegt werden müssen.


       

      Folgende Stärken der Paßscheiben sind erhältlich: 0,25; 0,30; 0,40 und 0,50 mm. Wenn das gewünschte Maß sich nicht durch Kombinieren obiger Paßscheiben erreichen läßt, müssen die Scheiben so gewählt wer- den, daß Spiel entsteht; d.h. den nächst klei- neren Wert wählen.

    11. Den vorderen Deckel der Sekundärwelle mit den Paßscheiben und neuer Dichtung festschrauben.

    12. Kontrollieren, daß das Zahnrad leicht auf der Welle läuft.

    13. Die Schaltgabel auf der Schaltmuffe anbrin- gen und die Schaltstange der Sekundärwelle in Gehäuse und Schaltgabel einführen.


       

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    14. Neuen O-Ring auf dem Kolben des Schalt- zylinders anbringen. Kolben und Zylinder mit Spezialfett 319 308 einstreichen. Kol- ben in den Zylinder eindrücken.

    15. Neuen O-Ring in der Nut des Schaltzylin- ders anbringen. Den Zylinder am Gehäuse montieren.

    16. Die Schaltgabel der Primärwelle im Gehäuse anbringen und die Schaltstange in Gehäuse und Schaltgabel einführen.

    17. Neuen O-Ring auf dem Kolben des Schalt- zylinders anbringen. Kolben und Zylinder mit Spezialfett 319 308 einstreichen. Kol- ben in den Zylinder eindrücken.

    18. Neuen O-Ring in der Nut des Schaltzylin- ders anbringen. Den Zylinder am Gehäuse montieren.

    19. Die Primärwelle in gleicher Weise wie die Sekundärwelle anbringen. Den Anweisun- gen von Schritt 3 bis einschließlich 13 fol- gen.


       

      Falls nur einer der beiden Mitnehmer ver- wendet wird, sind Mitnehmer, Schraube, Scheibe und hinterer Deckel mit Dichtring nicht zu montieren. An Stelle dieser Teile wird ein Deckel, der die Wellenstirn ganz schützt, montiert.

      Achtung! Beim Umbau des Nebenantriebs von einem auf zwei Mitnehmer oder umgekehrt muß das Lagerspiel wie oben eingestellt werden.


       

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    20. Druckfedern und Lagerbuchsen der Schalt- gabeln anbringen.

      Darauf achten, daß die Entlüftungslöcher in Richtung Ablaßschraube gerichtet sind.

    21. Mitnehmer anbringen. Anzugsmoment 70 Nm.

    22. Die Mutter so stauchen, daß sie gesichert ist.


     

    Kontinuierlich

    Daten

    Aussetzender Betrieb (15 min)


     

    Kurzzeitig


     

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    Engine r/min PTO

    Low Split High Split


     


     

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    2000


     

    1500


     

    1000


     

    500


     

    0


     

    image

    2000


     

    1500


     

    1000


     

    500


     

    0


     

    4000


     

    3000


     

    2000


     

    1000


     

    0

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    a) Arbeitsbereich, hoher Split

    b) Arbeitsbereich, niedriger Split


     

    148kW


     

    110kW


     

    74kW

    55kW

    37kW

    18kW

    7kW


     

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    05_5631

     

    Nm

    250 500 750 PTO torque

    EG620: Übersetzung 1,45/1,78 und 0,94/1,15 für eventuellen inneren Flansch.


     


     

    Kontinuierlich


     

    Aussetzender Betrieb (15 min)


     

    Kurzzeitig


     

    image image image


     

    image

    Engine r/min PTO


     

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    2000


     

    1500


     

    1000


     

    500


     

    0


     

    3000


     

    2000


     

    1000


     

    0


     

    148kW


     

    110kW


     

    74kW

    55kW

    37kW

    18kW

    7kW


     

    image

    05_5632

     

    Nm

    250 500 750 PTO torque


     

    EG621: Übersetzung 1,24 und 0,93 für eventuellen inneren Flansch.


     

    Anzugsmomente

     

    Hinterer Deckel ...........................................

    39

    Nm

    Schraube Wellenstirn ..................................

    20

    Nm

    Mitnehmer ...................................................

    70

    Nm


     

    Übersetzung x Motordrehzahl


     

    GRS900

    EG620

    Hoher Split

    1,78

     
         

    1,15

    Innerer Flansch

       

    Niedriger Split

    1,45

     
         

    0,94

    Innerer Flansch

    GR900

    EG621

     

    1,24

     

    0,93 Innerer Flansch


     

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    Spezialwerkzeug


     

    Nummer

    87 089

    Bezeichnung

    Dorn

    Werkzeugtafel

    AM2, D3

    87 198

    Meßlineal

    D2

    87 294

    Dorn

    AD/AS3, G3

    87 665

    Abzieher

    D3

    98 075

    Meßuhr

    D2

    98 331

    Stützplatte

    G3

    98 436

    Dorn

    G1

    98 550

    Steckschlüssel

    AD3, G3

    98 575

    Dorn

    G2

    Sonstiges Werkzeug

       

    587 517

    Abziehplatte

     


     

    image

    1 586 431

    05:06-04

    Ausgabe 2 de


     

    Nebenantriebe EK330/340, EK630/640, EK300/310


     

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    Arbeitsbeschreibung


     

    05_5652

     

    © Scania CV AB 1999, Sweden

    Inhalt

    Explosionszeichnungen EK330/630 3

    EK340/640 5

    EK300 7

    EK310 8

    EK330/340 EK630/640 9

    Kupplungsgehäuse 11

    Nebenantriebsgehäuse 13

    Nebenantriebswelle 14

    Zwischenrad 17

    Antriebshohlwelle 21

    Nebenantriebsgehäuse 23

    Nebenantriebswelle 27

    Kupplungsflansch 29

    EK300/310 31

    Kupplungsgehäuse 34

    Nebenantriebsgehäuse 36

    Nebenantriebswelle 37

    Antriebshohlwelle 40

    Zwischenrad 42

    Nebenantriebsgehäuse 44

    Zwischenrad 45

    Nebenantriebswelle 48

    Kupplungsflansch/Adapter 49

    Technische Daten 51

    Nebenantrieb

    EK330/630


     

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    1

    Nebenantriebsgehäuse

    17

    Scheibe

    2

    Gewindestift

    18

    Dichtung

    3

    Gewindestift

    19

    Antriebswellen-Baugruppe

    4

    Gewindestift

    20

    Anlaufscheibe

    5

    Paßstift

    21

    Anlaufscheibe

    6

    Magnetstopfen

    22

    Zwischenrad

    7

    Dichtung

    23

    Kegelrollenlager

    8

    Stopfen

    24

    Distanzring

    9

    Stopfen

    25

    Zwischenradwelle

    10

    Schraube

    26

    Scheibe

    11

    Scheibe

    27

    Schraube

    12

    Winkelverschraubung

    28

    Beilagscheibe

    13

    Hülse

    29

    Zahnrad

    14

    Überwurfmutter

    30

    Schraube

    15

    Leitung

    31

    Scheibe

    16

    Mutter

    32

    Rollenlager


     

    image


     

    33

    Stahlkugel

    50

    Kolben

    34

    Distanzring

    51

    O-Ring

    35

    Nadellager

    52

    Dichtung

    36

    Rollenlager

    53

    Buchse

    37

    Nebenantriebswelle

    54

    Zylinder

    38

    Dichtring

    55

    O-Ring

    39

    Flansch

    56

    Schalter

    40

    Dichtung

    57

    Schraube

    41

    Innensechskantschraube

    58

    Scheibe

    42

    Schutzabdeckung

    59

    Schraube

    43

    Schraube

    60

    Scheibe

    44

    Scheibe

    61

    Ölpumpe

    45

    Schaltmuffe

    62

    Dichtung

    46

    Beilegscheibe

    63

    Schraube

    47

    Schaltgabel

    64

    O-Ring

    48

    Feder

    65

    Kupplungsgehäuse

    49

    Schaltwelle

    66

    Dichtring

    EK340/640


     

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    1

    Nebenantriebsgehäuse

    21

    Kegelrollenlager

    2

    Gewindestift

    22

    Distanzring

    3

    Gewindestift

    23

    Zwischenradwelle

    4

    Gewindestift

    24

    O-Ring

    5

    Paßstift

    25

    Scheibe

    6

    Magnetstopfen

    26

    Schraube

    7

    Dichtung

    27

    Zahnrad

    8

    Stopfen

    28

    Schraube

    9

    Stopfen

    29

    Scheibe

    10

    Gewindestift

    30

    Scheibe

    11

    Schraube

    31

    Rollenlager

    12

    Scheibe

    32

    Stahlkugel

    14

    Mutter

    33

    Nadellager

    15

    Scheibe

    34

    Rollenlager

    16

    Dichtung

    35

    Nebenantriebswelle

    17

    Antriebswellen-Baugruppe

    36

    Dichtring

    18

    Anlaufscheibe

    37

    Deckel

    19

    Anlaufscheibe

    38

    Dichtung

    20

    Zwischenrad

    39

    Mutter


     

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    1. Scheibe

    2. Kupplungsflansch

    3. Mutter

    4. Schaltmuffe

    5. Schaltgabel

    6. Feder

    7. Schaltwelle

    8. Kolben

    9. O-Ring

    10. Schraube

    11. Scheibe

    12. Buchse

    13. Dichtung

    14. Zylinder

    15. O-Ring

    16. Schalter

    17. Schraube

    18. Scheibe

    19. Ölpumpe

    20. Dichtung

    21. Schraube

    22. Scheibe

    23. Kupplungsgehäuse

    24. Beilegscheibe(n)

    25. Beilegscheibe

    26. Leitung

    27. Überwurfmutter

    28. Hülse

    29. Winkelverschraubung

    30. Dichtring

    EK300


     

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    1

    Nebenantriebsgehäuse

    18

    Schraube

    35

    Adapter

    2

    Winkelverschraubung

    19

    Beilegscheibe

    36

    Antrieb

    3

    Mutter

    20

    Zahnrad

    37

    Schaltgabel

    4

    Scheibe

    21

    Schraube

    38

    Dichtung

    5

    Dichtung

    22

    Scheibe

    39

    Feder

    6

    Antriebshohlwelle

    23

    Rollenlager

    40

    Schaltwelle

    7

    Nadellager

    24

    Kugel

    41

    Kolben

    8

    Scheibe

    25

    Nadellager

    42

    O-Ring

    9

    Dichtung

    26

    Rollenlager

    43

    Schraube

    10

    Distanzhülse

    27

    Nebenantriebswelle

    44

    Scheibe

    11

    Anlaufscheibe

    28

    Schaltmuffe

    45

    Buchse

    12

    Anlaufscheibe

    29

    Dichtring

    46

    Zylinder

    13

    Zwischenrad

    30

    Deckel

    47

    O-Ring

    14

    Rollenlager

    31

    Dichtung

    48

    Schalter

    15

    Distanzring

    32

    Mutter

    49

    Flanschkopfschraube

    16

    Zwischenradwelle

    33

    Scheibe

    50

    Scheibe

    17

    O-Ring

    34

    Beilegscheibe

    51

    Kupplungsgehäuse

    EK310


     

    image


     

    1

    Nebenantriebsgehäuse

    18

    Scheibe

    35

    Feder

    2

    Winkelverschraubung

    19

    Rollenlager

    36

    Schaltwelle

    3

    Mutter

    20

    Kugel

    37

    Kolben

    4

    Scheibe

    21

    Nadellager

    38

    O-Ring

    5

    Dichtung

    22

    Rollenlager

    39

    Schraube

    6

    Scheibe

    23

    Nebenantriebswelle

    40

    Scheibe

    7

    Anlaufscheibe

    24

    Schaltmuffe

    41

    Buchse

    8

    Anlaufscheibe

    25

    Dichtring

    42

    Zylinder

    9

    Zwischenrad

    26

    Deckel

    43

    O-Ring

    10

    Rollenlager

    27

    Dichtung

    44

    Schalter

    11

    Distanzhülse

    28

    Mutter

    45

    Flanschkopfschraube

    12

    Zwischenradwelle

    29

    Scheibe

    46

    Antriebshohlwelle

    13

    O-Ring

    30

    Beilagscheibe

    47

    Nadellager

    14

    Schraube

    31

    Kupplungsflansch

    48

    Scheibe

    15

    Beilegscheibe

    32

    Mutter

    49

    Dichtung

    16

    Zahnrad

    33

    Schaltgabel

    50

    Distanzhülse

    17

    Schraube

    34

    Dichtung

    51

    Kupplungsgehäuse

    EK330/340 EK630/640


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    98 550 Steckschlüsseleinsatz


     

    image

    98 575 Druckstück


     

    image

    587 511 Abzieher

    image

    587 642 Gelenk-Steckschlüssel


     

    image

    98 550


     

    image


     

    110 460

     

    98 575

    AD3, G3


     


     

    00_1621

     

    G2


     

    image


     

    1. Kupplungsflansch, hinteren Deckel und Beilegscheiben entfernen. Abzieher

      587 511 und Druckstück 98 575 verwenden.

      Hinweis: Sicherstellen, daß keine Fremdkörper oder Schmutz in das Getriebe gelangen.


       

      image

      587 511 98 575


       

      image

      05_5653

       

    2. Schrauben des Druckluftzylinders und der Buchse lösen, um den Federdruck zu entlasten. Zylinder, Kolben und Buchse ausbauen.

    3. Kupplungsgehäuse abbauen. Sollte das Gehäuse festhängen, leicht mit einem Kunststoffhammer dagegenklopfen. Dichtung abnehmen.

      image

    4. Befestigungsschraube der Zwischenradwelle lösen. Gelenk- Steckschlüssel 587 642 verwenden.


       

      image

    5. Antriebshohlwelle und Anlaufscheibe ausbauen. Nebenantriebswelle zusammen mit Schaltgabel, Feder und Schaltwelle ausbauen.

    6. Zwischenradwelle und Zwischenrad ausbauen. Leicht mit einem Kunststoffhammer gegen die Welle klopfen, falls diese festsitzen sollte. Befestigungsschraube und Scheibe entfernen.

      Hinweis: Die Lager sind lose auf die Zwischenradwelle aufgepaßt.


       

    7. Ölpumpe ausbauen. image

      image

    8. Nebenantriebsgehäuse abbauen. Alte Dichtmittelrückstände an Nebenantriebsgehäuse und Getriebegehäuse beseitigen.

    Kupplungsgehäuse


     

    Lagerlaufring und Dichtring erneuern.


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 294 Dorn


     

    image

    87 294

    AD/AS3, G3


     


     

    image


     

    110 313

     

    87 596 Gleithammer D2

    image


     

    00_1610

     

    87 596


     

    image

    87 932 Dorn


     

    image

    596 316 Innenabzieher

    image

    587 529 Spreizeinsatz


     

    image

    87 932


     

    00_1636

     

    D3, G1


     

    image


     

    image

    1. Dichtring mit Gleithammer 87 596 ausbauen.

    2. Neuen Dichtring mit Dorn 87 932 einpressen.

      image

    3. Lagerlaufring mit Innenabzieher 587 316 und Spreizeinsatz 587 529 ausbauen. Kupplungsgehäuse schützen, indem z.B. Stahlblechstücke unter den Stützarmen des Abziehers zwischengelegt werden.


       

      image

    4. Neuen Lagerlaufring mit Dorn 87 294 einpressen.

    Nebenantriebsgehäuse


     

    Lagerlaufring erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 294 Dorn


     

    image

    1. Lagerlaufring unter Verwendung des Dorns 87 294 ausklopfen.

      image

    2. Neuen Lagerlaufring mit dem gleichen Dorn einklopfen. Neuen Lagerlaufring auf ca. 3 mm Unterstand einklopfen. Die genaue Einbaulage wird beim Zusammenbau eingestellt.


     

    image

    87 294


     

    110 313

     

    AD/AS3, G3

    Nebenantriebswelle


     

    Lager erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 474 Dorn


     

    image

    1. 575 Druckstück


       

      image

    2. 207 Dorn


     

    image

    99 243 Preßdorn


     

    image

    587 517 Abzieher


     

    87 294


     

    image


     

    image


     

    110 313

     

    98 575


     

    image


     

    00_1621

     

    99 207


     

    image

    111 026

     

    99 243

    D1


     

    G2


     

    G4


     

    113 542

     

    G3, D3


     

    image


     

    image

    1. Innensechskantschraube im Vorderende der Welle (mit Sicherungsmittel montiert) erwärmen und Schraube und Scheibe entfernen.


       

      image

      image

    2. Welle in eine Presse einspannen und auf dem Zahnrad abstützen. Welle auspressen. Dorn 87 474 verwenden.


       

      image

    3. Rollenlager, Distanzscheibe, Kugel, Schaltmuffe und zwei Nadellager entfernen.

    4. Welle umdrehen und wieder in die Presse einspannen. Lager abpressen. Dorn 87 474 und Abzieher 587 517 als Abstützung unter das hintere Lager setzen.


       

      image

    5. Druck auf das hintere Rollenlager aufbringen. Dorn 99 243 (EK340/640) oder 99 207 (EK330/630) verwenden.

      image

    6. Welle umdrehen und die Schaltmuffe aufschieben. Verzahnungsspitzen zum Zahnrad hin ausrichten. Nadellager und Zahnrad anbauen. Kugel und Scheibe anbauen.


       

      image

    7. Vorderes Rollenlager aufpressen. Druckstück 98 575 verwenden. Scheibe aufsetzen und Sicherungsschraube in das Wellenvorderende einschrauben. Sicherungsmittel 561 200 auf die Sicherungsschraube auftragen und Schraube festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment 20 Nm.

    Zwischenrad


     

    Äußere Lagerlaufringe erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 446 Druckstück


     

    image

    87 932 Dorn


     

    image

    587 316 Innenabzieher

    image

    587 530 Spreizeinsatz


     

    image

    87 446


     

    image


     

    00_1581

     

    87 932

    AD2


     


     

    00_1636

     

    D3, G1


     

    image


     

    image

    1. Einen äußeren Lagerlaufring abziehen. Spreizeinsatz 587 530 und Innenabzieher 587 316 verwenden.


       


       

      587 316


       

      05_5645

       

      587 530

      image

    2. Den anderen äußeren Lagerlaufring mit Dorn 87 932 auspressen. Der äußere Lagerlaufring kann auch mit einem Dorn und Hammer ausgeklopft werden.


       

      image

    3. Neue äußere Lagerlaufringe mit Druckstück 87 446 einpressen.

    Lagervorspannung messen und einstellen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 939 Druckstück


     

    image

    98 075 Meßuhr

    image

    87 939 R1


     

    image

    110 342

     

    98 075 D2


     

    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    20

    80

    15 5

    30 10

    70 30


     

    40 60


     

    image


     

    00_1637

     

    587 250 Meßuhrständer

    50

     

    60 40

    50


     

    image


     

    Die korrekte Vorspannung beträgt - 0,07 bis

    image

    + 0,04 mm (Spiel).

    1. Zwischenradwelle in einen Schraubstock mit gepolsterten Backen einspannen. Lager, Distanzscheibe, Beilegscheiben (min.

      1,5 mm zum Einstellen des Spiels) und Zwischenrad anbauen.


       

      image

    2. Druckstück 87 939, Scheibe und Schraube an der Zwischenradwelle anbringen und die Schraube festziehen, während das Zwischenrad gedreht wird.


       

      Anzugsdrehmoment 270 Nm +/- 40 Nm.

      image

    3. Zwischenrad in beide Richtungen drehen, während axialer Druck darauf ausgeübt wird. Das Axialspiel mit Meßuhr 98 075 und Meßuhrständer 587 250 messen.

    4. Beilagscheiben wegnehmen, um eine Vorspannung von -0,03 mm zu erzielen. Schraube der Zwischenradwelle erneut festziehen.


       

      Anzugsdrehmoment 270 Nm +/- 40 Nm.


       

    5. Ein Stück Schnur oder Band um das Zwi- schenrad wickeln und den Rollwiderstand mit einer Federwaage messen.


     

    Der korrekte Rollwiderstand beträgt 8 N.


     

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    Antriebshohlwelle


     

    Lager und Dichtung erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    99 243 Dorn


     

    image

    1. Dichtring 3, Scheibe 2 und inneres Nadellager 1 auspressen. Sicherstellen, daß die Distanzhülse nicht freikommt; andernfalls diese wieder einsetzen. Dorn 99 243 verwenden.

    2. Antriebshohlwelle umdrehen. Äußeres Lager und Distanzhülse auspressen. Dorn 99 243 verwenden.


     

    image

    image

    113 542

     

    99 243


     

    1. Nadellager

    2. Scheibe

    3. Dichtring

    G3, D3


     

    Scheibe in das vordere (keilverzahnte) Wellenende einsetzen.


     

    image


     

    1. Dichtring

    2. Scheibe

    image

    1. Dichtring 3 in die Hohlwelle einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtlippe nach innen weist. Dichtring 3 und Nadellager mit Fett schmieren.


       

      image

    2. Inneres Nadellager 1 zur Scheibe hin einpressen. Dorn 99 243 verwenden.


       

      image

    3. Distanzhülse einsetzen, Dorn umdrehen und das äußere Nadellager zur Distanzhülse hin einpressen.

    Nebenantriebsgehäuse


     

    Zusammenbauen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 582 Abzieher

    image

    87 582 R2


     


     

    image

    image


     

    110 330

     

    98 290 Dorn G3

    98 290


     

    image

    98 550 Steckschlüsseleinsatz


     

    image

    587 642 Gelenk-Steckschlüssel


     

    image

    98 500


     

    110 441

     


     

    109 782

     

    AD3, G3


     

    image


     


     

    1. Dichtmasse 584 010 auf die Rückseite des Nebenantriebsgehäuses und die Schrauben auftragen. Nebenantriebsgehäuse am Getriebe anbauen und die Schrauben wechselweise festziehen.


       

      Anzugsdrehmoment 210 Nm.

      Hinweis: Nicht die dünnen Scheiben hinter dem Zwischenrad vergessen.

      image

    2. Ölpumpe einbauen. Sicherstellen, daß die Ölpumpenwelle eingreift.


       

      Anzugsdrehmoment 9,5 Nm.


       

      image

    3. Dichtmasse auf die Scheibe der Zwischenradwellen-Befestigungsschraube auftragen. Scheibe und Schraube in Einbaulage bringen. Die Zwischenradwelle mit dem Lager und dem Zwischenrad in der Aufnahme im Nebenantriebsgehäuse ausrichten.

      WICHTIG! Sicherstellen, daß die Ölleitung keinen Kontakt mit dem Zwischenrad hat.


       

    4. Befestigungsschraube der Zwischen- radwelle festziehen. Gelenk-Steckschlüssel 587 642 verwenden.


       

      Anzugsdrehmoment 270 Nm +/- 40 Nm.


       

      image

    5. Kolben und Druckluftzylinder mit Fett 246 166 schmieren. Kolben und Druckluftzylinder mit neuen O-Ringen in das Nebenantriebsgehäuse einbauen. Schaltwelle einbauen.

      image

    6. Schaltgabel an der Schaltmuffe anbauen und die Nebenantriebswelle in das Gehäuse einsetzen. Feder an der Schaltgabel anbauen. Getriebeeingangswelle schmieren. Distanzscheibe und Antriebshohlwelle an der Getriebeeingangswelle anbauen.

      WICHTIG! Hierbei darauf achten, daß der Dichtring nicht beschädigt wird.


       

      image

    7. O-Ring an der Zwischenradwelle erneuern. Antriebshohlwellenseitige Paßfläche zum Dichtring des Kupplungsgehäuses mit Fett schmieren.


       

      image

    8. Falls ausgebaut, Kupplungsausrückhebel einbauen. Anlaufscheibe mit Fett an der Gehäuserückseite in Einbaulage bringen. Neue Dichtung vorsehen und das Kupplungsgehäuse auf das Nebenantriebsgehäuse aufsetzen.


       

      Anzugsdrehmoment 39 Nm.

    9. Neue Dichtung und Schaltwellenbuchse anbauen.

    image

    EK340/EK640

    Neue Dichtung in den hinteren Deckel einsetzen und mit Dorn 98 290 einpressen. Dorn 87 582 als Unterlage verwenden.

    Hinweis: Wird die Dichtung ohne Unterlage eingepreßt, kann der Deckel brechen.


     

    EK330/630

    image

    1. Neuen Dichtring in den Pumpenflansch einpressen. Dorn 98 290 verwenden. Dichtlippe schmieren.


       

      image

    2. Vorsichtig den äußeren Laufring des hinteren Lagers der Nebenantriebswelle mit einem Durchschlag einklopfen, bis kein Lagerspiel mehr vorhanden ist.

    Nebenantriebswelle


     

    Lagervorspannung messen und einstellen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 198 Richtlineal


     

    image

    98 075 Meßuhr

    image

    110 293

     

    87 198 D2


     

    image

    98 075 D2


     

    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    20

    80

    15 5

    30 10

    70

    70 30


     

    40 60


     

    image

    1. Welle einige Umdrehungen drehen, damit sich die Lager einbetten können. Sicherstellen, daß der äußere Lagerlaufring nach unten gegen das Lager gepreßt wurde.

    2. Distanz "A" zwischen Gehäusekante und äußerem Lagerlaufring mit Meßuhr 98 075 und Richtlineal 87 198 messen.


       

      Die korrekte Lagervorspannung beträgt 0,03 bis 0,10 mm.

      50

       

      60 40

      image


       

      00_1637

       

      50

      image

    3. Dichtung 2 auf den Deckel 1 legen. Distanz "B” zwischen Schulter und Dichtung messen.


       

    4. Das Maß "B” vom Maß "A” abziehen. Der erhaltene Rechenwert gibt die Stärke der einzubauenden neuen Beilagscheiben an. Beim Festziehen der Schrauben wird die Dichtung zusammengedrückt, was die korrekte Lagervorspannung erbringt.

    Beilagscheibenstärke = A - B Beilagscheiben sind mit folgenden Stärken

    lieferbar: 0,25, 0,30, 0,40 und 0,50 mm. Kann die berechnete Beilagscheibenstärke mit einer Kombination der lieferbaren Beilagscheiben nicht erzielt werden, ist auf die nächst niedrigere erzielbare Stärke zurückzugehen.

    Kupplungsflansch


     

    EK340/640

    image

    1. Hinteren Deckel anbauen. Kupplungsflansch anbauen. Ein Stück Schnur oder Band um den Kupplungsflansch wickeln und den Rollwiderstand mit einer Federwaage messen.


       

      Der korrekte Rollwiderstand liegt unter 30 N.


       

      image

    2. Kupplungsflansch mit einer M10x40 Schraube und Mutter befestigen. Kupplungsflanschmutter aufschrauben und festziehen. Steckschlüssel 98 550 verwenden.


       

      Anzugsdrehmoment 100 Nm.


       

      image

    3. Schraube und Mutter entfernen und die Kupplungsflanschmutter verstemmen.

    EK330/630

    1. Eine Welle in die Innenkerbverzahnung einsetzen.

    2. Ein Distanzstück mit solchen Abmessungen auf die Welle aufschieben, daß der gleiche Durchmesser wie jener des Kupplungsflansches bei EK340/EK640 erhalten wird.

    3. Ein Stück Schnur oder Band um das Distanzstück wickeln und den Rollwiderstand mit einer Federwaage messen.


     

    Der korrekte Rollwiderstand liegt unter 30 N.

    EK300/310


     

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    110 077

     

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    98 261 Haltevorrichtung


     

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    98 550 Steckschlüsseleinsatz


     

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    98 575 Druckstück


     

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    587 575 Abzieher


     

    98 261


     

    image


     

    image

    98 550


     

    image


     

    110 460

     

    98 575

    A


     

    AD3, G3


     


     

    00_1621

     

    G2


     

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    image

    Um das Getriebe an der Haltevorrichtung 98 261 befestigen zu können, müssen wie abgebildet einige neue Bohrungen gesetzt werden.

    EK300

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    Adapter, Antrieb, Deckel und Beilegscheiben entfernen.

    EK310

    1. Kupplungsflansch, Deckel und Beilegscheiben entfernen.


       

    2. Schrauben des Druckluftzylinders und der Buchse lösen, um den Federdruck zu entlasten. Zylinder, Kolben und Buchse ausbauen.

    3. Kupplungsgehäuse abbauen. Sollte das Gehäuse festhängen, leicht mit einem Kunststoffhammer dagegenklopfen. Dichtung abnehmen.


       

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    4. Schraube und Scheibe der Zwischenradwelle entfernen. Steckschlüssel 98 550 verwenden.


       

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    5. Antriebshohlwelle und Anlaufscheibe ausbauen. Nebenantriebswelle zusammen mit Schaltgabel, Feder und Schaltwelle ausbauen.

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    6. Schraube der Zwischenradwelle ohne Scheibe ca. 10 mm tief wieder einschrauben. Zwischenradwelle und Zwischenrad abziehen. Abzieher 587 511 verwenden. Leicht mit einem Kunststoffhammer gegen die Welle klopfen, falls diese festsitzen sollte. Befestigungsschraube, Zwischenradwelle und Zwischenrad ausbauen.

      Hinweis: Die Lager sind lose auf die Zwischenradwelle aufgepaßt.


       

    7. Ölpumpe ausbauen. image

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    8. Nebenantriebsgehäuse abbauen. Sollte das Gehäuse festhängen, leicht mit einem Kunststoffhammer dagegenklopfen. Alte Dichtmittelrückstände an Nebenantriebsgehäuse und Getriebegehäuse beseitigen.

    Kupplungsgehäuse


     

    Lagerlaufring und Dichtring erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 294 Dorn


     

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    87 596 Gleithammer


     

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    87 294


     

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    110 313

     

    87 596

    AD/AS3, G3


     

    00_1610

     

    D2


     


     

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    87 932 Dorn


     

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    587 316 Innenabzieher

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    587 529 Spreizeinsatz


     

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    87 932


     

    00_1636

     

    D3, G1


     

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    1. Dichtring mit Gleithammer 87 596 ausbauen.

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    2. Neuen Dichtring mit Dorn 87 932 einpressen.


       

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    3. Lagerlaufring mit Innenabzieher 587 316 und Spreizeinsatz 587 529 ausbauen. Kupplungsgehäuse schützen, indem z. B. Stahlblechstücke unter den Stützarmen des Abziehers zwischengelegt werden.


       

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    4. Neuen Lagerlaufring mit Dorn 87 294 einpressen.

    Nebenantriebsgehäuse


     

    Lagerlaufring erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

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    87 294 Dorn


     

    1. Lagerlaufring unter Verwendung des Dorns 87 294 ausklopfen.

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    2. Neuen Lagerlaufring mit dem gleichen Dorn einklopfen. Neuen Lagerlaufring auf ca. 3 mm Unterstand einklopfen. Die genaue Einbaulage wird beim Zusammenbau eingestellt.


     

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    87 294


     

    110 313

     

    AD/AS3, G3

    Nebenantriebswelle


     

    Lager erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 474 Dorn


     

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    1. 575 Druckstück


       

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    2. 243 Dorn


     

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    587 517 Abzieher


     

    87 474


     

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    110 319

     

    98 575


     

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    00_1621

     

    99 243

    D1


     

    G2


     

    113 542

     

    G3, D3


     

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    1. Innensechskantschraube im Vorderende der Welle (mit Sicherungsmittel montiert) erwärmen und Schraube und Scheibe entfernen.

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    2. Welle auf dem Zahnrad stehend in eine Presse einspannen. Welle auspressen. Dorn 87 474 verwenden.

    3. Rollenlager, Distanzscheibe, Kugel, Schaltmuffe, die zwei Nadellager und die Schaltmuffe entfernen.


       

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    4. Welle umdrehen und wieder in die Presse einspannen. Lager abpressen. Dorn 87 474 und Abzieher 587 517 als Abstützung unter das hintere Lager setzen.


       

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    5. Hinteres Rollenlager mit Dorn 99 243 in Einbaulage pressen.

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    6. Welle umdrehen und die Schaltmuffe aufschieben. Verzahnungsspitzen zum Zahnrad hin ausrichten. Nadellager und Zahnrad anbauen. Kugel und Scheibe anbauen.


       


       

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    7. Vorderes Rollenlager aufpressen. Druckstück 98 575 verwenden. Scheibe aufsetzen und Sicherungsschraube in das Wellenvorderende einschrauben. Sicherungsmittel 561 200 auf die Sicherungsschraube auftragen und Schraube festziehen.


     

    Anzugsdrehmoment 20 Nm.

    Antriebshohlwelle


     

    Lager und Dichtring erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

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    99 243 Dorn


     

    1. Dichtring 3, Scheibe 2 und inneres Nadellager 1 auspressen. Dorn 99 243 verwenden. Sicherstellen, daß die Distanzhülse nicht freikommt; andernfalls diese wieder einsetzen.

    2. Antriebshohlwelle umdrehen. Äußeres Nadellager und Distanzhülse auspressen. Dorn 99 243 verwenden.


     

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    113 542

     

    99 243


     

    1. Nadellager

    2. Scheibe

    3. Dichtring

    G3, D3


     

    Scheibe in das vordere (keilverzahnte) Wellenende einsetzen.


     

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    1. Dichtring

    2. Scheibe

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    1. Dichtring 3 in die Antriebshohlwelle einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtlippe nach innen weist. Dichtring 3 und Nadellager mit Fett schmieren.


       

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    2. Mit Dorn 99 243 das innere Nadellager 1 gegen die Scheibe pressen.


       

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    3. Distanzhülse einsetzen, Dorn umdrehen und das äußere Nadellager zur Distanzhülse hin einpressen.

    Zwischenrad


     

    Äußere Lagerlaufringe erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 294 Dorn


     

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    87 442 Druckstück


     

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    587 316 Innenabzieher

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    587 317 Spreizeinsatz


     

    87 294


     

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    110 313

     

    87 442

    AD/AS3, G3


     

    109 823

     

    AM2


     

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    1. Einen der äußeren Lagerlaufringe mit Spreizeinsatz 587 517 und Innenabzieher 587 316 abziehen.


       

      587 316


       

      587 317

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    2. Den anderen äußeren Lagerlaufring mit Dorn 87 294 auspressen. Der äußere Lagerlaufring kann auch mit einem Treiber und Hammer ausgeklopft werden.


       

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    3. Neue äußere Lagerlaufringe mit Druckstück 87 442 einpressen.

    Nebenantriebsgehäuse


     

    Zusammenbauen


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 582 Abzieher

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    87 582 R2


     


     

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    110 330

     

    98 290 Dorn G3

    98 290


     

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    98 550 Steckschlüsseleinsatz


     

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    587 642 Gelenk-Steckschlüssel


     

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    98 550


     

    110 460

     


     

    109 782

     

    AD3, G3


     

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    1. Dichtmasse 584 010 auf die Rückseite des Nebenantriebsgehäuses und die Schrauben auftragen. Nebenantriebsgehäuse am Getriebegehäuse anbauen. Schrauben wechselweise festziehen.


       

      Anzugsdrehmoment 210 Nm.

    2. Ölpumpe einbauen. Sicherstellen, daß die Ölpumpenwelle eingreift.

    Zwischenrad


     

    Lagervorspannung messen und einstellen

    Die korrekte Vorspannung beträgt -0,11 bis 0,04 mm.

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    1. Lager, Distanzscheibe, Beilegscheiben (min. 1,4 mm zum Einstellen des Spiels) und Zwischenrad an der Zwischenradwelle anbauen. Die Zwischenradwelle mit dem Lager und dem Zwischenrad in das Nebenantriebsgehäuse einsetzen. Ggf. Zwischenradwelle mit einem Kunststoffhammer in Position klopfen.

    2. Scheibe vorsehen und Schraube einschrauben und festziehen.


       

      Anzugsdrehmoment 270 Nm +/- 40 Nm.


       

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    3. Gemäß Angaben in der Abbildung eine Stütze für den Meßuhrständer anfertigen.

    4. Stütze an das Nebenantriebsgehäuse anschrauben. Meßuhrständer auf die Stütze setzen. Zwischenrad drehen und das Spiel mit Meßuhr 98 075 und Meßuhrständer 587 250 messen. Beilegscheiben wegnehmen, um eine Vorspannung von - 0,05 mm zu erzielen. Befestigungsschraube mit Sicherungsmittel 561 200 sichern, nachdem die korrekte Vorspannung eingestellt wurde.


       

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      Beilegscheibenstärke = "A"-"B"+0,15


       

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken lieferbar: 0,25, 0,30, 0,40 und 0,50 mm. Kann die berechnete Beilegscheibenstärke mit einer Kombination der lieferbaren Beilegscheiben nicht erzielt werden, ist auf die nächst niedrigere erzielbare Stärke zurückzugehen.

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    5. Ein Stück Schnur oder Band um das Zwischenrad wickeln und den Rollwiderstand mit einer Federwaage messen.


       

      Der korrekte Rollwiderstand beträgt 8 N.

    6. Kolben und Druckluftzylinder mit Fett 246 166 schmieren. Kolben und Druckluftzylinder mit neuen O-Ringen in das Nebenantriebsgehäuse einbauen. Schaltwelle einbauen.


       

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    7. Schaltgabel an der Schaltmuffe anbauen und die Nebenantriebswelle in das Gehäuse einsetzen. Feder an der Schaltgabel anbauen. Getriebeeingangswelle schmieren. Distanzscheibe und Antriebshohlwelle an der Getriebeeingangswelle anbauen.

      Hinweis: Hierbei darauf achten, daß der Dichtring nicht beschädigt wird.


       

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    8. Antriebshohlwellenseitige Paßfläche zum Dichtring des Kupplungsgehäuses mit Fett schmieren. O-Ring an der Zwischenradwelle erneuern.

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    9. Falls ausgebaut, Kupplungsausrückhebel einbauen. Anlaufscheibe mit Fett an der Gehäuserückseite in Einbaulage bringen. Neue Dichtung vorsehen und das Kupplungsgehäuse auf das Nebenantriebsgehäuse aufsetzen.


       

      Anzugsdrehmoment 39 Nm.

    10. Neue Dichtung und Schaltwellenbuchse anbauen.


       

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    11. Neue Dichtung in den hinteren Deckel einsetzen und mit Dorn 98 290 einpressen. Abzieher 87 582 als Unterlage verwenden.

      WICHTIG! Wird die Dichtung ohne Unterlage eingepreßt, kann der Deckel brechen.


       

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    12. Vorsichtig den äußeren Laufring des hinteren Lagers der Nebenantriebswelle mit einem Durchschlag einklopfen, bis kein Lagerspiel mehr vorhanden ist.

    Nebenantriebswelle


     

    Lagervorspannung messen und einstellen


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    87 198 Richtlineal


     

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    98 075 Meßuhr

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    110 293

     

    87 198 D2


     

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    98 075 D2


     

    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    20

    80

    15 5


     

    30 10

    70

    70 30


     

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    1. Welle einige Umdrehungen drehen, damit sich die Lager einbetten können. Sicherstellen, daß der äußere Lagerlaufring nach unten gegen das Lager gepreßt wurde.

    2. Distanz "A" zwischen Gehäusekante und äußerem Lagerlaufring mit Meßuhr 98 075 und Richtlineal 87 198 messen.


       

      Die korrekte Vorspannung beträgt -0,10 bis

      -0,03 mm.


       

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    3. Das Maß "B" vom Maß "A" abziehen. Der erhaltene Rechenwert gibt die Stärke der einzubauenden neuen Beilegscheiben an. Beim Festziehen der Schrauben wird die Dichtung zusammengedrückt, was die korrekte Lagervorspannung erbringt.

    Beilegscheibenstärke = A - B Beilegscheiben sind in folgenden Stärken

    lieferbar: 0,25, 0,30, 0,40 und 0,50 mm. Kann die berechnete Beilegscheibenstärke mit einer Kombination der lieferbaren Beilegscheiben nicht erzielt werden, ist auf die nächst niedrigere erzielbare Stärke zurückzugehen.


     

    40

    50

     

    60 40

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    00_1637

     

    50

    Kupplungsflansch/Adapter


     

    Anbauen


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    98 550 Steckschlüsseleinsatz


     

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    EK310

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    1. Deckel anbauen. Kupplungsflansch anbauen. Ein Stück Schnur oder Band um den Kupplungsflansch wickeln und den Rollwiderstand mit einer Federwaage messen.


       

      Der korrekte Rollwiderstand liegt unter 30 N.


       

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    2. Kupplungsflanschmutter aufschrauben und festziehen. Steckschlüssel 98 550 verwenden. Kupplungsflansch mit einer M10x40 Schraube und Mutter befestigen.


       

      Anzugsdrehmoment 100 Nm.


       

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    3. Schraube und Mutter entfernen und die Kupplungsflanschmutter verstemmen.


     

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    98 550


     

    110 460

     

    AD3, G3

    EK300

    1. Deckel und Adapter anbauen.

    2. Antrieb anbauen.

    3. Eine Welle in den Antrieb einsetzen.

    4. Ein Distanzstück mit solchen Abmessungen auf die Welle aufschieben, daß der gleiche Durchmesser wie jener des Kupplungsflansches bei EK310 erhalten wird.


       

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    5. Ein Stück Schnur oder Band um das Distanzstück wickeln und den Rollwiderstand mit einer Federwaage messen.


     

    Der korrekte Rollwiderstand liegt unter 30 N.

    Technische Daten


     

    EK330/340


     

    image

    r/min


     


     

    2000


     

    1500

    Dauerbetrieb Aussetzbetrieb

    Momentanbelastung


     

    1000


     

    110kW


     


     

    500


     

    75kW


     

    55kW


     

    37kW


     


     

    0

    0 500


     

    1000


     

    18kW

    05_5655

     

    7 kW


     

    Nm


     

    Nebenantrieb/Getriebe


     

    image

    EK330/340 GR801, GR900, GRS900


     

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    Übersetzung/Drehrichtung

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    Übersetzung 1:1


     

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    Drehrichtung Gegen den Uhrzeigersinn

    bei Draufsicht von hinten


     

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    Pumpenanschluß (EK300)


     

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    Flansch ZF, 4 Bohrungen


     

    image

    Kerbverzahnung DIN 5462


     

    image

    Antriebsflansch (EK310)


     

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    image

    image

    Alt. 1 Drehmomentbelastung größer als 250 Nm SAE1410 Alt. 2 Drehmomentbelastung kleiner als 250 Nm SAE1140


     

    Max. Abgabeleistung/Drehmoment


     

    image

    Dauerbetrieb 75 kW


     

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    Aussetzbetrieb (max. 15 Minuten) 100 kW


     

    image

    Dauerbetrieb mit Ölkühler 100 kW


     

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    Max. Drehmoment 900 Nm


     

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    EK630/640


     

    image

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    r/min


     


     

    2000


     

    1500

    Dauerbetrieb Aussetzbetrieb

    Momentanbelastung


     


     

    1000

    140kW


     

    110kW


     

    500


     

    0

    0 500


     

    113 582

     

    1000 1200 Nm


     


     

    Nebenantrieb/Getriebe


     

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    EK630/640 GR801, GR900, GRS890,

    GRS900


     

    image


     

    Übersetzung/Drehrichtung

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    Übersetzung 1:1


     

    image

    Drehrichtung Gegen den Uhrzeigersinn

    bei Draufsicht von hinten


     

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    Pumpenanschluß (EK300)


     

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    Flansch ZF, 4 Bohrungen


     

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    Kerbverzahnung DIN 5462


     

    image


     

    Antriebsflansch


     

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    image

    Alt. 1 Drehmomentbelastung größer als 250 Nm SAE1410 Alt. 2 Drehmomentbelastung kleiner als 250 Nm SAE1140

    Max. Abgabeleistung/Drehmoment


     

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    Dauerbetrieb 110 kW


     

    image

    Aussetzbetrieb (max. 15 Minuten) 140 kW


     

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    Dauerbetrieb mit Ölkühler 140 kW


     

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    Max. Drehmoment 1200 Nm


     

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    EK300/310


     

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    r/min


     

    Dauerbetrieb


     

    2000


     

    Aussetzbetrieb


     

    1500


     


     

    1000


     

    100kW


     


     

    500

    75kW


     

    55kW

    37kW


     


     

    0

    0 500


     

    1000

    05_5654

     

    18kW

    7 kW


     

    Nm


     

    Nebenantrieb/Getriebe


     

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    EK300/310 GR801, GR900, GRS900


     

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    Übersetzung/Drehrichtung

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    Übersetzung 1:1


     

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    Drehrichtung Gegen den Uhrzeigersinn

    bei Draufsicht von hinten


     

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    Pumpenanschluß (EK300)


     

    image

    Flansch ZF, 4 Bohrungen


     

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    Kerbverzahnung DIN 5462


     

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    Antriebsflansch (EK310)


     

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    Alt. 1 Drehmomentbelastung größer als 250 Nm SAE1410 Alt. 2 Drehmomentbelastung kleiner als 250 Nm SAE1140

    Max. Abgabeleistung/Drehmoment


     

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    Dauerbetrieb 75 kW


     

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    Aussetzbetrieb (max. 15 Minuten) 100 kW


     

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    Dauerbetrieb mit Ölkühler 100 kW


     

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    Max. Drehmoment 600 Nm


     

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    Anzugsdrehmomente


     

    Sicherungsschraube im Vorderende der Nebenantriebswelle

    20 Nm


     

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    Ölpumpe 9.5 Nm


     

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    Befestigungsschraube der Zwischenradwelle 270 +/- 40 Nm Schrauben, Nebenantriebsgehäuse an Getriebegehäuse 210 Nm Schrauben, Kupplungsgehäuse an Nebenantriebsgehäuse 39 Nm Mutter, Kupplungsflansch 100 Nm


     

    Verbrauchmaterialien


     

    Sicherungsmittel 561 200


     

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    Fett 246 166


     

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    Dichtmasse 584 010


     

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    05:07-07


     

    Verteilergetriebe GTD800/900

    Ausgabe 2 DE


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     


     

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    1 587 177


     

    © Scania CV AB 1998, Sweden

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

    Differentialsperre 3

    Konstruktion 5

    Funktion 10

    Abschleppen 14

    Bergen 14

    Dynamometerfahrt 14

    Punktreparaturen Auswechseln von Dichtringen 15

    Auswechseln von Schwingungsdämpfern ... 19 Justierung Differentialsperre 20

    Justierung des hohen und

    niedrigen Gangs 21

    Ölwechsel 22

    Ausbau/Einbau Ausbau 23

    Einbau 24

    Überholung Modifizierung der Aufspannvorrichtung

    für Getriebe 25

    Dichtmittel 25

    Zerlegen 26

    Wellen und Lager 31

    Antriebswelle 34

    Vorgelegewelle 37

    Planetengetriebe 38

    Zusammenbau 44

    Vorderradantriebseinheit 52

    Einstellung des Lagerspiels 55

    Vorderradantriebseinheit 58

    Einstellung des Lagerspiels 67

    Daten 68

    Spezialwerkzeug 70

    Funktionsbeschreibung


     

    Allgemeines

    Die Verteilergetriebe GTD800 und GTD900 verfügen über zwei Gänge - einen hohen und einen niedrigen Gang - sowie über die Mög- lichkeit der Antriebsradabschaltung. Der große Unterschied zwischen den Getrieben besteht darin, daß GTD900 größere Kräfte meistert.

    Die Getriebe haben permanenten Allradantrieb via ein Ausgleichsgetriebe von Planetentyp auf der Abtriebswelle. Das Ausgleichsgetriebe bewerkstelligt eine Verteilung der Kraft zwi- schen Vorder- und Hinterachse. Es erlaubt zudem Geschwindigkeitsunterschiede zwi- schen Vorder- und Hinterachse, was zu deut- lich geringeren Spannungen in der Kraftübertragung führt.

    Solange das Ausgleichsgetriebe arbeitet und alle Räder Halt haben, werden alle Räder des Fahrzeugs angetrieben. Verliert ein Rad Halt, geht die gesamte Kraft zu diesem rotierenden Rad, und das Fahrzeug hält an.

    Das Ausgleichsgetriebe kann gesperrt werden, so daß beide Abtriebswellen mit derselben Geschwindigkeit rotieren und die Kraft ach- senweise an die Räder verteilt wird.

    Das Verteilergetriebe kann mit einer Hydraulikpumpe zur Notsteuerung ausgerüstet werden.


     

    Differentialsperre


     

    Fahrzeuge mit ABS

    Der Schalter S85 für das Einschalten der Diffe- rentialsperre hat drei Positionen, 0-I-II.

    Position I ist fest und liefert Spannung an die Differentialsperrelais R63 und R64. Um die Differentialsperre zu aktivieren, muß der Schalter auf Position II gestellt werden.


     

    Position II ist zurückfedernd und schaltet beim Herunterdrücken die Differentialsperre ein.

    Wenn das ABS-System beim Bremsvorgang arbeitet, wird die Differentialsperre ausge- schaltet. Um die Differentialsperre wieder ein- zuschalten, muß der Fahrer den Schalter wieder in Position II drücken.

    Die Differentialsperre kann während der Fahrt eingeschaltet werden; das Getriebe muß jedoch entlastet werden, indem das Kupplungspedal heruntergedrückt wird.


     

    Fahrzeuge ohne ABS

    Der Schalter S85 zum Einschalten der Diffe- rentialsperre hat nur zwei Positionen, 0-I. Diese schalten die Differentialsperre ein bzw. aus.


     

    Kontrollampen

    Die Kontrollampe im Armaturenbrett leuchtet, wenn die Differentialsperre des Verteilergetrie- bes oder eine andere Differentialsperre einge- schaltet ist.

    Erlischt die Lampe nicht direkt mit dem Aus- schalten der Differentialsperre, liegt dies daran, daß die Sperre nicht nachläßt, bevor die Diffe- rentialsperre entlastet wird.


     

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    1. Antriebswelle

    2. Schaltmuffe

    3. Vorgelegewelle

    4. Geschwindigkeitsmesseranschluß

    5. Abtriebswelle (zur Hinterachse des Fahrzeugs)

    6. Ausgleichsgetriebe

    7. Schaltmuffe

    8. Abtriebswelle (zur Vorderachse des Fahrzeugs)

    9. Mitnehmer für Antriebswelle

    10. Stellzylinder für hohen und niedrigen Gang

    11. Mitnehmer für Abtriebswelle rückwärts

    12. Mitnehmer für Abtriebswelle vorwärts

    13. Stellzylinder für Differentialsperre


     

    Hauptteile der Verteilergetriebe

    Konstruktion

    Das Getriebe hat drei Wellen, deren Zahnräder in ständigem Eingriff sind.


     

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    Antriebswelle

    Auf der Antriebswelle befinden sich zwei frei- laufende Zahnräder für hohen und niedrigen Gang sowie eine verschiebbare Schalthülse.

    An die Antriebswelle kann zudem ein Nebenan- trieb montiert werden. Ist ein Nebenantrieb montiert, verfügt das Verteilergetriebe auch über eine Schmierölpumpe.


     

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    Vorgelegewelle

    Die Vorgelegewelle ist in einer Einheit mit zwei festen Zahnrädern hergestellt.

    Auf der Vorgelegewelle befindet sich ein gezahntes Rad für den Frequenzgeber des Geschwindigkeitsmessers.

    An die Vorgelegewelle kann außerdem eine Hydraulikpumpe für Notsteuerung montiert werden.


     

    Abtriebswelle

    Die Abtriebswellen der Hinter- und Vorder- achse des Fahrzeugs sind über ein Ausgleichs- getriebe zusammengeschlossen. Dies ist wie ein Planetengetriebe konstruiert.

    Verglichen mit einem Planetengetriebe ent- spricht die Abtriebswelle vorwärts dem Son- nenrad, die Abtriebswelle rückwärts dem Hohlrad. Die Vorgelegewelle treibt den Plane- tenradträger an, und der Allradantrieb ist hier- durch permanent.


     

    Das Ausgleichsgetriebe kann gesperrt werden, indem der Planetenradträger und die Abtriebs- welle der Vorderachse, das Sonnenrad, mit einer gezahnten Schaltmuffe zusammenge- schlossen werden.

    Hoher und niedriger Gang


     

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    Ein- und Ausschaltmechanismus für hohen und niedrigen Gang

    Stellzylinder für hohen und niedrigen Gang


     

    1. Quittierschalter

    2. Rückzugfeder

    3. Gabel

    4. Schaltwelle

    5. Kolben

    6. Stellzylinder

    7. Kolben (lose)

    8. Luftanschluß

    9. Luftanschluß

    10. Einstellschraube


     

    Ein- und Ausschaltmechanismus

    Der Mechanismus beinhaltet eine Welle mit Schaltgabel und Rückzugfeder sowie einen Stellzylinder mit zwei separat arbeitenden Kolben.


     

    Stellzylinder

    Der Stellzylinder hat zwei Räume, A und B, mit je einem Luftanschluß.

    Im Raum A arbeitet ein Kolben, der sich auf der Schaltwelle befindet. Im Raum B arbeitet ein loser Kolben, der in die eine Richtung auf das Ende der Welle drückt und in der anderen Richtung vom Wellenende herausgedrückt wird.

    Die Welle arbeitet in der einen Richtung mit Luft und in der anderen Richtung mit einer Rückzugfeder.

    Bei hohem Gang wird die Schaltwelle von Feder 2 nach rechts gedrückt.

    Wird der niedrige Gang eingelegt, werden Raum A und B unter Druck gesetzt, so daß die Schaltwelle nach links verschoben wird.

    Bei Antriebsradabschaltung wird Raum B unter Druck gesetzt, Kolben 7 drückt die Schaltwelle nach links, und die Schaltmuffe wird auf Neutral gestellt.

    Ausgleichsgetriebe


     

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    Blockiermechanismus für das Ausgleichsgetriebe Stellzylinder für die Blockierung des

    Ausgleichsgetriebes


     


     

    1. Quittierschalter

    2. Zylinderdeckel

    3. Zylinderlaufbuchsen


       

    4. Kolben

    5. Rückzugfeder

    6. Welle mit Gabel


     

    Blockierung des Ausgleichsgetriebes

    Der Mechanismus beinhaltet einen Stellzylinder mit Kolben, Welle mit Rückzugfeder und Kupp- lungsgabel.


     

    Stellzylinder

    Wenn das Ausgleichsgetriebe blockiert werden soll, wird Raum A unter Druck gesetzt.

    Das Ausschalten geschieht mit einer Rückzugfe- der.

    Druckluftanschlüsse


     


     

    Funktion

    Druckluftanschluß

    Hoch/Niedrig

    Ausgleichsgetri ebeblockierung

    1

    2

    3

    Hoher Gang

    -

    -

    -

    Niedriger Gang

    X

    X

    -

    Antriebsrad- abschaltung

    -

    X

    -

    Blockiertes Ausgleichs- getriebe

    -

    -

    X


     

    Magnetventile

    V66 Niedriger Gang

    V67 Antriebsradabschaltung

    V68 Blockierung Ausgleichsgetriebe


     

    Schalter

    Mit dem Schalter auf dem Armaturenbrett wer- den die Magnetventile bedient, die Luft zum betreffenden Stellzylinder steuern.


     

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    Antriebsradabschaltung

    Die Antriebsradabschaltung darf nur beim Abschleppen angewandt werden. Da das Vertei- lergetriebe über keine Ölpumpe für Schmierung verfügt, wird es nicht geschmiert, wenn das Fahrzeug stillsteht und ein Gang im Hauptge- triebe eingelegt ist.


     

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    Druckluftanschlüsse

    Quittierschalter

    Das Verteilergetriebe hat zwei Quittierschalter. Der eine zeigt an, wenn der niedrige Gang ein- gelegt ist, und der andere zeigt an, daß das Aus- gleichsgetriebe gesperrt ist.


     

    Niedriger Gang

    Der Schalter ist in Ruhelage offen und schließt, wenn der niedrige Gang eingelegt wird. Der Schaltkreis wird geschlossen, und die Kontroll- lampe leuchtet auf.


     

    Blockiertes Ausgleichsgetriebe

    Der Schalter ist in Ruhelage geschlossen.

    Der Schalter für die Blockierung des Aus- gleichsgetriebes nimmt die Ruhelage ein, wenn das Ausgleichsgetriebe gesperrt wird. Der Schaltkreis schließt sich, und die Kontrollampe leuchtet auf.


     

    Geschwindigkeitsmesser

    Auf dem hinteren Deckel der Vorgelegewelle befindet sich ein Frequenzgeber für Geschwin- digkeitsmessung.


     

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    Frequenzgeber für Geschwindigkeitsmessung

    Funktion


     

    Hoher Gang

    Der hohe Gang, der Normalgang ist, wird mit Feder A eingelegt und in seiner Position gehal- ten.

    In den Luftanschlüssen 1 und 2 herrscht kein Druck. Beide Kolben werden durch Federkraft in ihre äußere Position gedrückt.

    Die Schaltgabel führt die Schalthülse zum Zahnrad des hohen Gangs, welches hierdurch an der Welle gesichert wird.


     

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    Niedriger Gang

    Der niedrige Gang wird mit Druckluft einge- legt und in seiner Position gehalten.

    Mit dem Schalter auf dem Armaturenbrett wer- den die Magnetventile V66 und V67 bedient, die Luft zu den Luftanschlüssen des Stellzylin- ders, 1 bzw. 2, steuern. Beide Kolben werden mit Druckluft in ihre innerste Lage gedrückt.

    Die Schaltgabel führt die Schalthülse zum Zahnrad des niedrigen Gangs, welches an der Welle gesichert wird. Die Welle drückt gegen den Quittierschalter, der den Kreis schließt, so daß die Kontrollampe des Schalters aufleuch- tet.


     


     

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    Antriebsradabschaltung


     

    Bei Antriebsradabschaltung arbeiten sowohl Druckluft als auch Rückzugfeder.

    Mit dem Schalter auf dem Armaturenbrett wird das Magnetventil V67 bedient, welches die Luft zum Luftanschluß 2 des Stellzylinders steuert. Der lose Kolben wird mit Druckluft in seine innerste Position gedrückt. Da im Luftan- schluß 1 kein Druck herrscht, drückt die Rück- zugfeder die Welle gegen den losen Kolben, der nun einen Anschlag ausmacht.

    Die Schaltgabel führt die Schalthülse in eine Position zwischen den Zahnrädern, die nun beide frei auf der Welle laufen.

    Die Kontrollampe leuchtet auf, wenn der Schalter aktiviert wird und zeigt somit nicht an, daß die Antriebsradabschaltung in Kraft getre- ten ist.


     

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    Allradantrieb


     

    Permanenter Allradantrieb

    Die Vorder- und Hinterräder sind über das Ausgleichsgetriebe ständig eingeschaltet.


     

    Blockiertes Ausgleichsgetriebe

    Das Ausgleichsgetriebe wird mit Druckluft blockiert und in blockierter Lage gehalten und mit einer Rückzugfeder ausgeschaltet.

    Mit dem Schalter auf dem Armaturenbrett wird das Magnetventil V68 bedient, welches die Luft zum Luftanschluß des Stellzylinders steu- ert. Die Druckluft überwindet den Widerstand der Feder, und der Kolben arbeitet zu seiner innersten Position hin. Die Gabel schiebt die Hülse in die Blockierlage. Die Hülse ihrerseits blockiert das Ausgleichsgetriebe, woraufhin die ausgehende Kraft unabhängig von den Fahrbahnverhältnissen gleichmäßig zwischen Hinter- und Vorderachse verteilt wird. Der Quittierschalter wird gelöst, der Kreis geschlossen, und die Kontrollampe leuchtet auf.


     


     

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    Abschleppen

    Beim Abschleppen die Antriebsradabschaltung des Verteilergetriebes einlegen. Das Hauptge- triebe kann anderenfalls aufgrund der ausblei- benden Schmierung Schaden nehmen. Ist Druckluft nicht vorhanden, müssen beide Kar- danwellen gelöst werden.


     

    Bergen

    Die Kardanwelle von der Antriebsachse, die zum Boden hin rollt, lösen.


     

    Dynamometerfahrt

    sog. rollende Landstraße

    Die Kardanwelle derjenigen Antriebsachse vom Getriebe lösen, die nicht auf Rollen steht und das Ausgleichsgetriebe des Verteilergetriebes blockieren.

    Punktreparaturen


     

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    Auswechseln von Dichtringen

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 441 Dorn

    98 364 Dorn

    1. 450 Schaft

    2. 289 Dorn


     

    87 441 98 364


     

    98 450


     

    110 238

     

    99 289


     

    Die Dichtungen für die drei Wellen des Getrie- bes sind gleichermaßen aufgebaut: mit einem Stahlring am äußersten Ende mit zwei losen Dichtungen. Die Dichtringe des Deckels der Antriebswelle können ausgetauscht werden, ohne den Stahlring zu entfernen.


     

    Abtriebswelle vorwärts

    1. Den Mitnehmer entfernen.

    2. Den Stahlring mit den Dichtringen von der Vorderradantriebseinheit mit einem Kreuz- meißel oder einem Dorn abschlagen.

    3. Einen neuen Stahlring mit Dichtringen mit Dorn 99 289 und Dorn 98 364 einpressen.


     

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    1. Stahlring

    2. Dichtring

    Antriebswelle

    1. Den Mitnehmer entfernen.

    2. Den Deckel entfernen. Die Paßscheiben auf- bewahren.


       

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      Austausch loser Dichtringe

    3. Die Dichtringe nach innen abschlagen oder abbrechen.


       

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    4. Neue Dichtringe mit Dorn 87 441 und Schaft 98 450 einpressen.

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    Austausch des Stahlrings mit Dichtringen

    1 Die Dichtringe und den Stahlring mit Dorn 87 441 und Schaft 98 450 aus dem Deckel herauspressen.


     

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    1. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf die Außenseite des Stahlrings auftragen und den Stahlring samt Dichtungen mit Dorn 99 289 einpressen.


       

    2. Dichtmittel 584 106 auf der Unterseite des Deckels auftragen.

      Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn der Deckel angezogen wird.

    3. Den Deckel und die Paßscheiben an ihre Plätze setzen und den Deckel festschrauben.


     

    Anzugsmoment 70 Nm.

    Abtriebswelle rückwärts

    1. Den Mitnehmer entfernen.

    2. Das Öl aus dem Verteilergetriebe ablassen.

    3. Den Deckel entfernen. Die Paßscheiben auf- bewahren.

    4. Den Stahlring samt Dichtringe nach außen vom Deckel abschlagen.


       

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    5. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf die Außenseite des Stahlrings auftragen und den Stahlring samt Dichtringen mit Dorn 99 289 einpressen.


       

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    6. Eine dünne Schicht Dichtmittel 584 106 auf die Unterseite des Deckels auftragen.

      Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn der Deckel angezogen wird.

    7. Den Deckel und die Paßscheiben an ihre Plätze setzen und den Deckel festschrauben.


     

    Anzugsmoment 70 Nm.

    Austausch von Schwingungsdämpfern

    1. Das Getriebe entfernen.

    2. Die Rahmenhalter entfernen.

    3. Die Schwingungsdämpfer entfernen.

    4. Neue Schwingungsdämpfer anbringen und zum Rahmenhalter und Getriebehalter hin ausrichten, bevor sie endgültig am Rahmen- halter festgezogen werden.

    5. Den Rahmenhalter vom Getriebe lösen und am Rahmen anbringen.

    6. Das Getriebe anbringen.


       

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      1. Rahmenhalter

      2. Schwingungsdämpfer

      3. Getriebehalter

    Justierung des Hubs für Differentialsperre


     

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    1. Den inneren Deckel mit drei Schrauben M8x25 festschrauben. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf die Gewinde der Muttern auf- tragen und die Muttern 2 und 3 auf der Welle anbringen.


       

      1. Schaltgabel

      2. Planmutter

      3. Sicherungsmutter

      4. Innerer Deckel

      5. Äußerer Deckel

      6. Quittierschalter

      7. Dichtring


         

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    2. Die Schaltgabel nach unten drücken. Durch Drehen des Mitnehmers überprüfen, ob die Kupplungsklauen eingerastet sind. Die Mut- ter 3 gegen den inneren Deckel herunter- schrauben, ca. 120 weiterdrehen. Die Planmutter nach unten drehen und die Mut- tern gegeneinander sichern.

    Die Schrauben des inneren Deckels entfer- nen.


     

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    4 Dichtmittel 584 106 auf beide Seiten des inneren Deckels auftragen. Den äußeren Deckel montieren und die Schrauben fest- ziehen. Den Quittierschalter zusammen mit der Kupferdichtung montieren und festzie- hen.

    Justierung des hohen und niedrigen Gangs


     

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    Hoher Gang

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    1. Der hohe Gang wird durch Federkraft ein- gelegt und in seiner Stellung gehalten.

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      Achtung! Darauf achten, daß der Gang einge- legt ist. Dies durch Drehen am Mitnehmer der Antriebswelle kontrollieren.

    2. Die Sicherungsmutter 2 und die Einstell- schraube 1 lösen. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf die Gewinde auftragen. Die Einstellschraube 1 anziehen, bis sie an den äußeren Kolben reicht. Ca. 120 weiterdre- hen und mit der Sicherungsmutter sichern.


     


     

    Niedriger Gang

    1. Der niedrige Gang wird mit Druckluft ein- gelegt und in dieser Stellung gehalten.

    2. Den Quittierschalter 1 aus dem Adapter 2 herausschrauben und das Druckstück 3 her- ausnehmen.

    3. Die Sicherungsmutter und den Adapter lösen.

      Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf die Gewinde auftragen.

    4. Druckluft an Nippel 3 anschließen. Siehe Abbildung oben.

      Achtung! Darauf achten, daß der Gang einge- legt ist. Dies durch Drehen am Mitnehmer der Antriebswelle kontrollieren.

    5. Adapter 2 einschrauben, bis er die Schalt- welle entgegennimmt. Ca. 120 weiterdre- hen und mit Sicherungsmutter 4 sichern. Druckstück 3 anbringen und Quittierschal- ter 1 einschrauben.

      05_5339

       

      1. Einstellschraube

      2. Sicherungsmutter

      3. Nippel


     

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    1. Quittierschalter

    2. Adapter

    3. Druckstück

    4. Sicherungsmutter

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    Ölfüllstand

    1 Stopfen 4 für Ölfüllstand herausdrehen. Das Öl muß bis zur Öffnung hinaufreichen.


     

    Achtung! Ist der Ölfüllstand zu hoch, muß das Fahrzeug gefahren werden. Darauf- hin erfolgt vor dem Ablassen eine neue Kontrolle.


     

    Ölwechsel

    1. Die untere (1) und die obere (2) Ablaß- schraube herausdrehen.

    2. Das Öl ablassen und die Verschlußschrau- ben wieder anbringen.

    3. Lüfter 5 reinigen.

    4. Einfüllschraube 3 und Ölstandstopfen 4 abschrauben. Öl auffüllen, bis der Füllstand bis zur Ölstandöffnung reicht, ca. 6,5 Liter.


       

      Achtung! Um die korrekte Ölmenge im Getriebe zu erreichen, darf die Öleinfül- lung nur durch die Einfüllöffnung 3.


       

    5. Schrauben wieder einschrauben.

    Ausbau und Einbau des Getriebes


     

    Ausbau

    1. Öl aus dem Verteilergetriebe ablassen. Magnet des Ölstopfens reinigen und wieder anbringen.

    2. Die Kardanwellen vom Verteilergetriebe entfernen.

    3. Luft- und Elektroanschlüsse für die Diffe- rentialsperre und hohen/niedrigen Gang ent- fernen.

    4. Den Anschluß des Geschwindigkeitsmes- sers entfernen.


       

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    5. Aufspannvorrichtungsteil 98 402, Auf- spannarm 98 403, Gabelflanschhalter

      98 404, Aufspannstrebe 98 405 und hintere

      Getriebestütze 99 044 an einem Getriebehe- ber befestigen.

    6. Den Heber unter das Fahrzeug schieben und die Aufspannvorrichtungen am Getriebe festschrauben.


       

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    7. Die vier Schrauben und die vier Muttern für den Getriebehalter entfernen und das Getriebe absenken.

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    Einbau

    1. Das Getriebe auf dem Getriebeheber mit Aufspannvorrichtungsteil 98 402, Auf- spannarm 98 403, Mitnehmer 98 404, Aufspannstrebe 98 405 und hinterer Getriebestütze 99 044 plazieren.


       

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    2. Die vier Schrauben und die vier Muttern der Getriebehalter anbringen und das Getriebe festziehen.

    3. Den Anschluß des Geschwindigkeitsmes- sers anbringen.

    4. Luft- und Elektroanschlüsse für die Diffe- rentialsperre und hohen/niedrigen Gang anbringen.

    5. Die Kardanwellen anbringen.

    6. Öl gemäß Öltausch auffüllen.

    Überholung


     

    Modifizierung

    der Aufspannvorrichtung für Getriebe

    In der Aufspannvorrichtung für Getriebe 98 261 müssen vier neue Löcher, 16,5 mm Durchmes- ser, gebohrt werden, siehe Abbildung.


     

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    105


     

    90


     


     

    00_1477

     

    40 90


     

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    In das Verteilergetriebe eine Hebeöse mit Zap- fengewinde M16 einschrauben.

    Das Verteilergetriebe im Universalstativ befesti- gen. Die modifizierte Aufspannvorrichtung für Getriebe 98 261 und vier Schrauben M16x35 anwenden.


     

    Dichtmittel

    Das Verteilergetriebe hat keine Dichtungen, sondern ist durch Dichtmittel abgedichtet. Vor dem Zusammenbau sämtliche Reste alter Dicht- mittel entfernen.

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    88 292 Zugstange

    99 124 Abzieher

    99 129 Gegenhalter

    99 375 Hülse

    99 376 Hülse


     

    99 124


     

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    88 292


     

    99 375 99 376


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 320 Abzieher

    587 511 Abzieher


     

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    1. Die Muttern für den Mitnehmer der Antriebswellen lösen und entfernen.


       

      109 066

       

      99 129


       

    2. Den Frequenzgeber und den Deckel des Geschwindigkeitsmessergehäuses entfer- nen.

    3. Das Geschwindigkeitsmessergehäuse ent- fernen.


       

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    4. Den Sicherungsring von der Welle entfer- nen und das gezahnte Rad entfernen. Die Kugel aufbewahren, die das Rad an der Welle sichert.


       

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    5. Gilt nur GTD800.

      Die Mutter der Vorgelegewelle mit Hülse 99 376 entfernen. Den Gegenhalter 99 129 auf dem Mitnehmer der Antriebswelle fest- schrauben. Diesen und Zugstange 88 292 als Gegenhalt anwenden. Die Zugstange auf dem Boden ruhen lassen.


       

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    6. Den Deckel und das Zwischenstück der Antriebswelle entfernen.

    7. Die Mutter der Antriebswelle mit Hülse 99 375 entfernen, falls die Antriebswelle zerlegt werden soll.


       

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      Frequenzgeber


       

    8. Die Gabelflansche für Antriebswelle und Abtriebswellen vorwärts und rückwärts ent- fernen. Abzieher 99 124 anwenden. Gewinde des Abziehers reichlich schmie- ren.

    9. Den Quittierschalter entfernen, zwei Schrauben.


       

    10. Das Verteilergetriebe im Stativ drehen.

    11. Die Teile des Stellzylinders für hohen/nied- rigen Gang mit Körnerschlag kennzeichnen, so daß sie später richtig zusammengesetzt werden können. Den Stellzylinder entfer- nen.


       

    12. Den losen Kolben aus dem Zylinder heraus- nehmen und den O-Ring entfernen.


       

    13. Den Sicherungsring 1 und den inneren Kol- ben 3 von der Schaltwelle 2 entfernen. Den O-Ring 4 von der Welle und den Dichtring 5 vom Kolben entfernen.


       

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      1. Sicherungsring

      2. Schaltwelle

      3. Kolben

      4. O-Ring

      5. Dichtring


         

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    14. Den Deckel für die hintere Abtriebswelle entfernen.


       

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    15. Das Lagergehäuse für die hintere Abtriebs- welle mit Hilfe von zwei vollgewindigen Schrauben M8x55 herauspressen.


       

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    16. Das Verteilergetriebe 180 drehen.

    17. Die Muttern entfernen, die Einheit für Vor- derradantrieb halten. Die Einheit mit Hilfe von zwei vollgewindigen Schrauben M8x55 vom Verteilergetriebegehäuse abheben. Die Paßscheiben aufbewahren.


       

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    18. Die Deckel für Antriebswelle und Vorgele- gewelle entfernen. Die Paßscheiben aufbe- wahren.


       

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    19. Die Schrauben, die Getriebegehäusehälften zusammenhalten, entfernen. Die Gehäuse- hälfte mit Hebestroppen abheben.


     

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    !

    Quetschgefahr.


     

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    WARNUNG!


     

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    Achtung! Die Vorgelegewelle kann im Lager der hochgehobenen Gehäusehälfte hängenblei- ben und somit ein Stück nach oben gehoben werden, um dann hinunterzufallen. Ebenfalls darauf achten, daß der Schaltmechanismus sich nicht verhakt.

    Wellen und Lager

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    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 247 Dorn

    98 322 Hebewerkzeug

    98 450 Schaft

    1. 616 Dorn

    2. 284 Meßwerkzeug


     

    87 247 98 322


     

    98 450


     

    98 616

    109 036

     

    99 284


     

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    WARNUNG!

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    Quetschgefahr beim Herausheben von Wellen.


     

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    Achtung! Die Feder steht unter Spannung.

    1. Das Sicherungsblech der Feder herunter- drücken und so drehen, daß es von der Welle abgezogen werden kann. Bei Bedarf von einem Kollegen helfen lassen, um am Getriebe gegenzuhalten.


       

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    2. Die Schaltstange von unten entfernen. Schaltgabel entfernen und Gabelzapfen auf- bewahren, wenn diese sich lösen.


       

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    3. 99 284 und 98 322 anwenden. Die Abtriebs- welle dergestalt anheben, daß es möglich ist, das Schwallblech zu entfernen. Die Abtriebswelle herausheben. Das Lager, das im Getriebegehäuse verblieben ist, entfer- nen.


       

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    4. Die Antriebswelle herausheben. Zwei kurze Hebestroppen anwenden.


       

    5. Vorgelegewelle herausheben. image

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    6. Den Spiral-Spannstift herausschlagen und Ölschleuderscheibe entfernen.


       

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    7. Das Getriebe 180˚ drehen.

    8. Den Außenring des Kegellagers aus beiden Gehäusehälften entfernen. Einen verstellba- ren Dorn 98 616 verwenden.


       

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    9. Das Zylinderrollenlager aus beiden Gehäu- sehälften entfernen. Dorn 87 247 und Schaft 98 450 verwenden.

    Antriebswelle

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    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    1. 568 Stützdorn

    2. 375 Hülse


     

    98 568


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 438 Abzieher


     

    Zerlegen

    1. Das Rollenlager und das Zahnrad von der Welle abziehen. Abzieher 587 438 anwen- den. Die Schalthülse entfernen.


       

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    2. Die Welle drehen und das Rollenlager und das Zahnrad von der Welle abziehen. Abzie- her 587 438 und Stützdorn 98 568 anwen- den.

    3. Welle und Zahnrad hinsichtlich Schäden und Verschleiß kontrollieren.


     

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    109 037

     

    99 375

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    Zusammenbau

    1. Die Gleitfläche für das große Zahnrad, 35 Zähne, auf der Kurzseite der Welle einölen und das große Zahnrad anbringen.

    2. Das Rollenlager auf 80 C erwärmen und anbringen. Das Lager mit der Sicherungs- mutter an seinen Platz ziehen.


       

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    3. Die Welle drehen, die Schalthülse einölen und anbringen.

    4. Die Gleitfläche für das kleine Zahnrad, 28 Zähne, auf der Welle einölen und das kleine Zahnrad anbringen.

    5. Das Rollenlager auf 80 C erwärmen und anbringen. Darauf achten, daß das Lager auf seinen Platz heruntergleitet. Mit geeignetem Distanzstück und Endmitnehmermutter fest- spannen, bis das Lager abgekühlt ist.


       

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    6. Die Welle in einem Schraubstock mit wei- chen Backen festspannen und die Mutter mit Hülse 99 375 festziehen.


       

      Anzugsmoment 600 Nm.

    7. Die Mutter sichern. Hierzu die Kante gegen zwei Nuten auf der Welle stauchen.


       

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    8. Dichtring in der Welle montieren, falls die- ser neu ist. Sicherungsflüssigkeit 561 019 verwenden.

    Vorgelegewelle

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    87 156 98 257

     

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    98 257 Stützdorn

    87 156 Dorn


     

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    109 038

     

    Sonstiges Werkzeug

    587 318 Abzieher

    587 319 Abzieher


     

    Zerlegen

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    1. Die Innenringe der Rollenlager von beiden Seiten der Welle abziehen. Abzieher

      587 318, Abzieher 587 319 und Stützdorn

      98 257 anwenden. Zunächst dergestalt zie- hen, daß ein kleiner Spalt entsteht, dann den Abzieher 587 318 einsetzen und den Innen- ring abziehen.

    2. Lager und Zähne kontrollieren.


     

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    Zusammenbau

    1. Den Innenring des Lagers auf 80 C erwär- men und an der Welle anbringen. Den Innenring mit Dorn 87 156 herunterschla- gen.

    2. Auf der anderen Seite gleichermaßen vorge- hen. Darauf achten, daß die Innenringe auf ihre Plätze heruntergleiten.

    Planetengetriebe

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 443 Dorn

    98 257 Stützdorn

    1. 450 Schaft

    2. 136 Rohrdorn

    99 141 Stützring

    99 191 Dorn

    99 230 Preßdorn


     

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    87 443 98 450 99 136


     

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    Sonstiges Werkzeug

    587 318 Abzieher

    587 319 Abzieher

    587 320 Abzieher

    587 529 Abzieher


     

    1. Das Planetengetriebe in einem Schraub- stock mit weichen Backen plazieren.

    2. Sämtliche Schrauben des Planetenradträgers mit einem Körnerschlag kennzeichnen. Sind die Schrauben bereits gekennzeichnet, diese durch neue ersetzen.

    3. Ritzel und Planetenradträger sind gepaart und gekennzeichnet. Die Kennzeichnung auf Ritzel und Planetenradträger kontrollie- ren.


       

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    4. Die Schrauben entfernen und das Ritzel vom Planetenradträger mit drei Schrauben M10x55 lösen.

      Achtung! Darauf achten, daß das Ritzel auf dem Schraubstock ruht, bevor der Halter losge- preßt wird, da das Ritzel im Planetenradträger hängt.


       

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      99 141 99 191 99 230


       

      109 039

       

      98 257


       

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    5. Das Rollenlager mit zwei Stemmeisen vom Planetenradträger entfernen. Sitzt das Lager sehr fest, Abzieher 587 320 und Stützdorn 87 443 anwenden.

      Achtung! Den Rollenhalter nicht anfassen, wenn das Lager wieder verwendet werden soll.


       

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    6. Den Planetenradträger drehen und den Innenring des Zylinderlagers losdrehen. Die Abzieher 587 318 und 587 319 und Stütz- dorn 98 257 anwenden.


       

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      Die Wellen des Planetenrades sind mit federbe- lasteten Stiften gesichert.

    7. Den Stift mit einem Dorn 1 durch das Loch in der Welle hineindrücken und die Welle mit einem Dorn 2 herausdrücken.

      Achtung! Der Stift und die Feder springen auf- grund des Federdrucks davon.


       

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    8. Die Planetenräder, die Nadelrollenlager und die Scheiben aus dem Planetenradträger herausnehmen.

      Ist ein Planetenrad beschädigt, müssen sämtli- che Planetenräder ausgetauscht werden.

    9. Die Feder und den Stift im Planetenradträ- ger anbringen.

    10. Den Stift mit einem Dorn eindrücken und die Welle vorsichtig ein Stück an dem Stift vorbei hereinziehen.

    11. Die ersten Scheibe anbringen.

    12. Die Nadelrollenlager einölen und das Plane- tenrad mit den Nadelrollenlagern anbringen und die Welle ein zusätzliches Stück hinein- ziehen.

    13. Dorn anwenden und die andere Scheibe an ihren Platz halten und die Welle hinein- schieben.

      Achtung! Die Welle so drehen, daß der Stift in das Loch der Welle hineingeht.


       

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    14. Den Sicherungsring, der die Abtriebswelle mit dem Hohlrad zusammenhält, entfernen, und die Abtriebswelle herausnehmen.


       

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    15. Die gestauchte Kante, die das Rollenlager in der Welle sichert, hochklopfen.


       

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      1. Feder

      2. Stift


         

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    16. Das Rollenlager mit Abzieher 587 529 her- ausziehen. Zwischenlage verwenden, z. B. Aluminiumblech.

      Achtung! Das Lager wird beschädigt und muß ausgetauscht werden.


       

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    17. Ein neues Rollenlager in die Abtriebswelle einpressen. Dorn 99 191 anwenden.


       

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    18. Die Kante mit einem Dorn stauchen, um das Rollenlager in der Welle zu sichern.


       

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    19. Die Abtriebswelle im Hohlrad plazieren und den Sicherungsring anbringen.


       

    20. Das Ritzel auf den Rohrdorn 99 136 legen. Dämpfenden Gegenstand in den Stützdorn legen. Das Ölblech und den Lagerring mit Preßdorn 99 230 und Schaft 98 450 aus dem Ritzel herauspressen.


       

    21. Das Ölblech und den Lagerring an ihre Plätze im Ritzel legen.


       

    22. Den Lagerring und das Ölblech mit Stütz- ring 99 141 und Preßdorn 99 230 einpres- sen.

    23. Mit einem Dorn kontrollieren, ob der Lager- ring den Grund erreicht hat.


       

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    24. Den Planetenradträger auf die Arbeitsbank stellen. Das Rollenlager auf 80 C erwär- men und auf den Planetenradträger herun- terlassen.


       

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      1. Lagerring

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      2. Ölblech


       

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    25. Den Planetenradträger drehen. Den Innen- ring des Lagers auf 80 C erwärmen und Lager auf die Welle herunterlassen.


       

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    26. Das Hohlrad mit der Abtriebswelle des Pla- netenradträgers anheben. Etwas drehen, damit die Zähne der Planetenräder in das Hohlrad greifen.


       

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    27. Ritzel und Planetenradträger sind gepaart und gekennzeichnet. Die Kennzeichnung auf Ritzel und Planetenradträger kontrollie- ren. Das Ritzel des Planetenradträgers anhe- ben.

    28. Ritzel und Planetenradträger zusammen- schrauben.


       

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    29. Die Schrauben in zwei Stufen gemäß der Reihenfolge der Abbildung anziehen.


     

    Stufe 1: Anzugsmoment 30 Nm.


     

    Stufe 2: Sämtliche Schrauben mit Winkel- anzug 90 nachziehen.

    Zusammenbau


     

    Achtung! Alle Dichtflächen von altem Dicht- mittel befreien. Gewinde von Dichtmittel und Sicherungsflüssigkeit befreien. Sämtliche Öllö- cher und Kanäle ausblasen. Keilverzahnungen mit einer Bürste reinigen.

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    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    87 247 Dorn

    87 932 Dorn

    98 322 Hebewerkzeug

    1. 450 Schaft

    2. 284 Meßwerkzeug


     

    87 247 87 932 98 322

    99 289 Dorn


     

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    1. Das Zylinderrollenlager in gleicher Höhe mit dem Getriebegehäuse einklopfen. Dorn 87 247 und Schaft 98 450 anwenden.


       

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    2. Den äußeren Lagerring für die Antriebs- welle mit einem Kunststoffhammer einklop- fen. Ca. 8 mm außerhalb des Gehäuses herausragen lassen.


       

      98 450


       

      99 284


       

      109 040

       

      99 289


       

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    3. Die Lager aus dem Lagergehäuse der Abtriebswelle herausklopfen. Den Siche- rungsstift des Rollenlagers aufbewahren. Alternativ die Lager mit Dorn 87 932 aus dem Lagergehäuse herauspressen.


       

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    4. Das Lagergehäuse auf eine Arbeitsbank legen und den Sicherungsstift hinein an sei- nen Platz schieben.


       

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    5. Die Nut des Kugellagers so ausrichten, daß sie mit dem Führungsstift paßt und das Lager in das Lagergehäuse hineinlegen.

    6. Das Rollenlager mit einem Dorn einklopfen, bis es am Kugellager anliegt.


       

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    7. Den Abstand ”A” vom Rollenlager zur Flä- che des Lagergehäuses messen, z. B.

      8,0 mm.

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    8. Die Höhe ”B” des Flansches des Deckels messen, z. B. 5,7 mm.

    9. Die Dicke ”X” der Paßscheiben bestimmen. Die Klemmkraft ”a” muß 0,00 - 0,05 mm über den Außenringen liegen.

      X = A - B + a

      Das Beispiel ergibt eine Dicke von

      2,30 - 2,35 mm. Die Paßscheiben sind in den Dicken 0,75, 0,80, 0,90, 1,00 und 1,25 mm

      erhältlich.


       

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    10. Dichtmittel 584 106 auf der Unterseite des Lagergehäuses auftragen.


       

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    11. Das Lagergehäuse an seinen Platz setzen, drei Schrauben als Führung anbringen und das Lager herunterklopfen.

      Achtung! Darauf achten, daß der Sicherungs- stift, siehe Punkt 4, nicht abfällt.

      Achtung! Darauf achten, daß kein Dichtmittel in das Ölloch eingedrungen ist.


       

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    12. Den Stahlring samt Dichtringe nach außen vom Deckel abschlagen.

    13. Den Stahlring mit Dichtringen mit Dorn 99 289 einpressen.


       

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    14. Eine dünne Schicht Dichtmittel 584 106 auf die Unterseite des Deckels auftragen.

      Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn der Deckel angezogen wird.


       

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    15. Den Deckel mit den Paßscheiben, die zuvor ausgemessen worden sind, festschrauben.


       

      Anzugsmoment 70 Nm.


       

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    16. Das Gehäuse drehen. Die Ölschleuder- scheibe anbringen und den Spiral-Spannstift einschlagen.


       

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    17. Ein Stück eines etwas steiferen Drahtes im Rollenlager dazu benutzen, die Rollen nach außen zu spannen.


       

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      WARNUNG!

      Quetschgefahr beim Hineinheben der Wellen.


       

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    18. Die Vorgelegewelle einbauen.


       

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    19. Das Lager des Planetengetriebes auf 80 C erwärmen und auf das Lagergehäuse herun- terlassen.


       

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    20. Die Antriebswelle anbringen. Zwei Hebe- stroppen anwenden.


       

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    21. Das Planetengetriebe zusammen mit der Ölschleuderscheibe anbringen. Das Meß- werkzeug 99 284 und das Hebewerkzeug 98 322 anwenden.


     

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    Einbau der Schaltgabel

    05_5285

     

    1. Vergewissern, daß die Gabelzapfen an ihren Plätzen sind. Die Schaltgabel auf die Schalt- hülse mit der Federführung nach oben set- zen.


       

    2. Die Schaltstange von unten montieren. image

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    3. Das Sicherungsblech der Feder herunter- drücken und so drehen, daß es von der Welle abgezogen werden kann. Bei Bedarf von einem Kollegen helfen lassen, um am Getriebe gegenzuhalten.

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    Einbau der vorderen Gehäusehälfte

    1. Das Zylinderrollenlager auf gleiche Höhe mit der ebenen Fläche des Gehäuses ein- klopfen. Dorn 87 247 und Schaft 98 450 anwenden.

    2. Die äußeren Lagerringe für An- und Abtriebswelle mit einem Kunststoffham- mer einklopfen. Sie müssen 8-10 mm außer- halb des Gehäuses hervorragen.


       

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      !

      Quetschgefahr.

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      WARNUNG!


       

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    3. Dichtmittel 584 106 um die äußere Kante der einen Gehäusehälfte streichen.

    4. Die vordere Gehäusehälfte an ihren Platz heben und Schaltstange und Vorgelegewelle einführen.


       

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    5. Einen dünnen Ölfilm auf die Schrauben auf- streichen. Die Schrauben ansetzen und fest- ziehen.


       

      Anzugsmoment 195 Nm.


       

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    6. Den äußeren Lagerring der Abtriebswelle für Vorderradantrieb mit einem Flacheisen

      o. ä. sichern.

    7. Das Verteilergetriebe 180 drehen.


       

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    8. Dichtmittel 584 106 auf die Unterseite des Zwischenstücks auftragen.

    9. Dichtmittel 584 106 auf die Unterseite des Deckels auftragen.

      Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn der Deckel angezogen wird.


       

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    10. Deckel und Paßscheiben an ihren Platz set- zen und die Schrauben anziehen.


     

    Anzugsmoment 70 Nm.

    Vorderradantriebseinheit

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    88 247 Dorn

    98 257 Stützdorn

    1. 450 Schaft

    2. 131 Stützdorn

    99 191 Dorm


     

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    88 247 98 257


     

    98 450


     

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    Sonstiges Werkzeug

    578 585 Sicherungsringzange


     

    99 131


     

    110 240

     

    99 191


     

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    Zerlegen

    Die Lage des Deckels über dem Schaltkol- ben markieren, die Schrauben lösen und den Deckel entfernen.


     

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    1. Die Muttern von der Welle und dem inneren Deckel entfernen.


       

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    2. Eine der Muttern auf die Welle setzen, um zu verhindern, daß die Teile wegspringen. Den Sicherungsring für den Kolben entfer- nen.

      Achtung! Der Kolben im Zylinder steht unter Federdruck. Den Sicherungsring vorsichtig lösen.


       

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    3. Den Kolben und die Feder herausnehmen. Den O-Ring und den Sicherungsring von der Schaltwelle entfernen.


       

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    4. Die Welle herauspressen. Den Stützdorn 98 257 verwenden.


       

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    5. Die Schaltgabel und die Schaltmuffe entfernen.


       

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    6. Den Sicherungsring für das Kugellager mit der Sicherungsringzange 587 585 entfernen.


       

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    7. Das Lager aus dem Gehäuse herauspressen. Schaft 98 450 und Dorn 99 191 anwenden.


       

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    8. Die Scheibe und die Buchse aus dem Gehäuse herauspressen. Den Dorn 88 247 und den Stützdorn 99 131 als Unterlage ver- wenden.

    9. Kontrollieren, ob das Gehäuse, die Welle, die Schaltmuffe und die Schaltgabel frei von Verschleiß und Schäden sind.

    Achtung! Die Vorderradantriebseinheit noch nicht zusammensetzen; das Gehäuse soll bei der Einstellung des Lagerspiels angewandt werden.

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    Einstellung

    des Lagerspiels

    Spezialwerkzeug


     

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    Nummer Bezeichnung

    1. 075 Meßuhr

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    2. 284 Meßwerkzeug Sonstiges Werkzeug

    587 250 Magnetfußstativ


     

    Antriebswelle

    1. Das Verteilergetriebe dergestalt drehen, daß die Antriebswelle nach oben gewendet wird. Darauf achten, daß der äußere Ring des Lagers 8-10 mm außerhalb des Gehäuses liegt.


       

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    2. Zwei Paßscheiben mit einer jeweiligen maximalen Dicke von 1,30 mm anbringen. Die Gesamtdicke der Paßscheiben als Wert ”A1” notieren. Den Deckel anbringen und festschrauben.


       

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    3. Die Antriebswelle mindestens 8 Umdrehun- gen drehen, damit das untere Lager sich setzt.


       

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    4. Die Bundmutter umdrehen und Meßuhr 98 075 auf dem Magnetfußstativ 587 250 anbringen. Die Welle anheben, z. B. mit zwei Stemmeisen, und das Spiel ”B1” ablesen.

      Wichtig! Nicht an der Kante des Stahlrings bre- chen. Beispielsweise zwei Hülsen als Gegenhalt auf die Schrauben stellen.

    5. Die richtige Dicke der Paßscheiben ”X1” berechnen.

    Das zulässige Lagerspiel ”a” beträgt 0,06 - 0,12 mm mit einem empfohlenen Spiel von 0,08 mm.

    X1 = A1 + B1 - a

    Paßscheiben sind in den Dicken 1,25, 1,30, 1,40,

    1,50, 1,60, 1,70, 1,80 und 1,85 mm erhältlich.

    Wichtig! Beträgt das Spiel weniger als

    0,06 mm, müssen sowohl der vordere wie der hintere Deckel abgeschraubt werden. Anschlie- ßend vorsichtig auf das hintere Ende der Welle schlagen, um den Außenring in seine Ausgangs- lage zu versetzen. Anschließend die Punkte 1-5 wiederholen.

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    Abtriebswelle

    1. Das Flacheisen entfernen. Vergewissern, daß das Lager 8-10 mm hervorragt.


       

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    2. Zwei Paßscheiben mit einer jeweiligen maximalen Dicke von 1,30 mm anbringen. Die Gesamtdicke der Paßscheiben als Wert ”A3” notieren.

    3. Die Paßscheiben und das Lagergehäuse montieren.

    4. Das Meßwerkzeug 99 284 im Zentrum der Welle anschrauben. Die Lager mindestens 8 Umdrehungen drehen, damit die Lager sich setzen.


       

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    5. Meßuhr 98 075 auf dem Magnetfußstativ 587 250 anbringen.

    6. Die Welle beispielsweise mit zwei Stemm- eisen anheben und das Spiel ”B3” ablesen.

    7. Die richtige Dicke der Paßscheiben ”X3” berechnen.

    Zulässiges Lagerspiel ”a” = 0,02-0,08 mm.

    X3 = A3 + B3 - a

    Paßscheiben sind in den Dicken 1,30, 1,40, 1,50,

    1,60, 1,70, 1,80 und 1,90 mm erhältlich.

  • Zu großes Spiel: Die Dicke der Paßscheiben erhöhen.

  • Zu geringes Spiel: Die Dicke der Paßschei- ben verringern.

Vorderradantriebseinheit

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 126 Dorn

87 247 Dorn

  1. 364 Dorn

  2. 190 Dorn

99 289 Dorn


 

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Sonstiges Werkzeug

587 585 Sicherungsringzange


 

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87 126 87 247 98 364


 

110 241

 

99 190 99 289


 

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Zusammenbau

  1. Die Bodenscheibe mit der Nut für die Feder nach oben montieren.


     

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  2. Eine dünne Schicht Dichtmittel 584 106 auf die Unterseite der Buchse auftragen; die Seite mit weniger Phase A.

  3. Die Buchse mit Dichtmittel herunterlassen, ausrichten und vorsichtig mit Dorn 87 126 einpressen.


     

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  4. Das Kugellager einpressen. Dorn 87 247 anwenden.


     

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  5. Den Sicherungsring mit Sicherungsring- zange 587 585 montieren.


     

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  6. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf dem Dichtring auftragen und diesen bis zum Anschlag einpressen. Dorn 98 364 und 99 289 anwenden.


     

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  7. Die Schaltmuffe und die Schaltgabel auf die Welle montieren.

    Achtung! Die Kupplungsklauen müssen nach außen gerichtet sein.


     

  8. Die Welle in das Lagergehäuse einpressen. Dorn 99 190 anwenden.


     

  9. Den Sicherungsring 2 und den O-Ring 3 auf der Welle anbringen. Die Feder 6 an ihren Platz setzen, die Dichtung 4 auf dem Kolben 5 austauschen und mit Fett 319 308 einfet- ten. Den Kolben zusammen mit dem Siche- rungsring 7 fassen; die offene Seite des Dichtrings muß nach außen weisen. So weit herunterdrücken, bis der Sicherungsring in die Nut einschnappt.

    Achtung! Weiterer Zusammenbau bzw. Einstel- lung sind unter Justierung des Hubs für Diffe- rentialsperre beschrieben.


     

  10. Eine dünne Schicht Dichtmittel 584 106 auf die Vorderradantriebseinheit auftragen.

Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn die Einheit montiert wird.

11 Die Paßscheiben und die Vorderradantriebs- einheit an ihre Plätze setzen. Die Muttern anbringen und anziehen.


 

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  1. Schaltgabel

  2. Sicherungsring

  3. O-Ring

  4. Dichtring

  5. Kolben

  6. Feder

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  7. Sicherungsring

Zusammenbau


 

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Lagerdeckel für Antriebswelle


 

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

87 441 Dorn

98 450 Schaft

  1. 566 Dorn

  2. 289 Dorn


 

1 Die Dichtringe und den Stahlring mit Dorn 87 441 und Schaft 98 450 aus dem Deckel herauspressen.


 

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Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf die Außenseite des Stahlrings auftragen und den Stahlring samt Dichtungen mit Dorn 99 289 einpressen.


 

87 441


 

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98 566


 

98 450


 

109 067

 

99 289


 

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  1. Dichtmittel 584 106 auf der Unterseite des Deckels auftragen.

    Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn der Deckel angezogen wird.

  2. Den Deckel und die Paßscheiben an ihre Plätze setzen und den Deckel festschrauben.


     

    Anzugsmoment 70 Nm.


     

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  3. Dichtmittel 584 106 auf der Unterseite des Deckels des Quittierschalters auftragen und den Deckel festziehen.


     

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  4. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf das Gewinde des Entlüftungsnippels auftragen und diesen festziehen.

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Einbau des Zylinders für hohen und niedrigen Gang

  1. Neuen O-Ring auf die Welle montieren, Dichtmittel 584 106 auf die Unterseite des Zylinders auftragen und diesen gemäß Kennzeichnung mit Körnerschlag an seinen Platz setzen.

  2. Die Dichtung des inneren Kolbens austau- schen, die Dichtung mit Fett 319 308 ein- streichen und den Kolben montieren.

    Achtung! Den Kolben mit der offenen Seite der Dichtung nach außen anbringen.


     

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  3. Den Sicherungsring einsetzen.


     

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  4. Den Dichtring des äußeren Kolbens aus- wechseln, die Dichtung mit Fett 319 308 einstreichen und den Kolben einbauen.


     

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  5. Dichtmittel 584 106 auf der Unterseite des Deckels auftragen und den Deckel fest- schrauben.

Einbau des Mitnehmers


 

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Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

88 292 Zugstange

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99 129 Gegenhalter Sonstiges Werkzeug

587 302 Drehmomentschlüssel


 


 

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  1. Den Dichtring einfetten. Den Mitnehmer auf ca. 100 C erwärmen und an seinen Platz setzen.

    Achtung! Nicht zu stark erwärmen, so daß die Dichtung beschädigt wird.


     

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  2. Sicherungsflüssigkeit 561 019 auf das Gewinde streichen und die Bundmutter anbringen. Drehmomentschlüssel 587 302 und Gegenhalter 99 129 mit Zugstange 88 292 anwenden.


 

Anzugsmoment 1080 Nm.


 


 

Alternative Anzugsmethode

08_0614

 

Die Mutter erst mit Drehmomentschlüssel mit 300 Nm anziehen, die Hülse und den Mitnehmer gemäß Abbildung kennzeichnen und anschlie- ßend ein halbes Sechseck weiterziehen; ent- spricht 30. Dies ergibt eine Klemmkraft, die einem Anzugsmoment von ca. 1 080 Nm ent- spricht.


 

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1

 

2

O

30 88 292


 

2

 

1

 

99 129

Einbau des Geschwindigkeits- messergehäuses

Spezialwerkzeug


 

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image

Nummer Bezeichnung

88 292 Zugstange

99 129 Gegenhalter

99 376 Hülse


 

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Sonstiges Werkzeug

587 302 Drehmomentschlüssel


 

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88 292


 

110 239

 

99 129 99 376


 

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  1. Gilt nur GTD800.

    Die Mutter mit Hülse 99 376 festziehen. Den Gegenhalter 99 129 auf dem Mitneh- mer der Antriebswelle festschrauben. Die- sen und Zugstange 88 292 als Gegenhalt anwenden.


     

    Anzugsmoment 600 Nm.


     

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  2. Kugel einfetten und ihren Platz setzen.

  3. Das gezahnte Rad auf die Welle montieren.

  4. Sicherungsring anbringen.


     

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  5. Dichtmittel 584 106 auf der Unterseite des Geschwindigkeitsmessergehäuses auftra- gen.

    Achtung! Darauf achten, daß kein Dichtmittel in die Ölkanäle gelangt.


     

  6. Das Gehäuse an seinen Platz setzen und Dichtmittel 584 106 auf die Oberseite des Gehäuses auftragen.


     

  7. Den Deckel aufsetzen und die Schrauben anziehen.

  8. Den Frequenzgeber im Gehäuse einschrau- ben und festziehen.


 

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Frequenzgeber

Einstellung des Axialspiels


 

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Vorgelegewelle

  1. Die Tiefe von der Kante des Deckels bis zum Bund messen und den Wert als Maß ”A2” notieren.


     

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  2. Das Maß von der Dichtfläche des Gehäuses zur oberen Kante des Rollenlagers messen und das Maß als ”B2” notieren.

  3. Die Dicke der Paßscheibe ”X2” berechnen. Zulässiges Axialspiel ”a” = 0,44-0,6 mm

    X2 = A2 - B2 - a

    Paßscheiben sind in den Dicken 0,6, 0,8 und 1,0 mm erhältlich.


     

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  4. Eine dünne Schicht Dichtmittel 584 106 auftragen und die Paßscheiben und den Deckel montieren.

Achtung! Dichtmittel nicht zu dick auftragen, damit es nicht in den Ölkanal eindringt, wenn der Deckel angezogen wird.

Den Deckel festschrauben.

Daten


 

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Maß der Lagersitze

A. 139,975 - 140,000 mm

B. 119,978 - 120,000 mm

C. 179,975 - 180,000 mm

D. 154,975 - 155,000 mm


 

Technische Daten

Max. Eingangsdrehmoment GTD800...................................... 18 000 Nm

GTD900...................................... 25 000 Nm Max. Eingangsdrehzahl.....................................................................2 800 U/min

Totale Übersetzung ........................................................................................ 0,89

Totale Übersetzung, blockiertes Ausgleichsgetriebe ................................... 1,536 Ölfüllmenge ...................................................................................................6,5 l


 

Anzugsmomente

Schrauben im Getriebegehäuse................................................................ 195 Nm

Muttern für Mitnehmer .......................................................................... 1080 Nm

Deckel ........................................................................................................ 70 Nm Sicherungsmutter Antriebswelle .............................................................. 600 Nm

Sicherungsmutter Vorgelegewelle (nur GTD800)................................... 600 Nm Planetenradträger - Ritzel................................................................. 30 Nm + 90˚

Einstellwerte


 

Antriebswelle

Lagerspiel, Antriebswelle .............................................................. 0,06-0,12 mm

Dicke der Paßscheiben ............................................................................1,25 mm

1,30 mm

1,40 mm

1,50 mm

1,60 mm

1,70 mm

1,80 mm

1,85 mm


 

Vorgelegewelle

Axialspiel Vorgelegewelle............................................................. 0,44-0,60 mm

Dicke der Paßscheiben ............................................................................0,60 mm

0,80 mm

1,00 mm


 

Abtriebswelle vorwärts

Lagerspiel Abtriebswelle ............................................................... 0,02-0,08 mm

Dicke der Paßscheiben ............................................................................1,30 mm

1,40 mm

1,50 mm

1,60 mm

1,70 mm

1,80 mm

1,90 mm


 

Abtriebswelle rückwärts

Klemmkraft, hinteres Lager ............................................................. 0,0-0,05 mm

Dicke der Paßscheiben ............................................................................0,75 mm

0,80 mm

0,90 mm

1,00 mm

1,25 mm

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image

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Spezialwerkzeug


 

Nummer

87 126

Bezeichnung

Dorn

Werkzeugtafel

AM2

87 143

Dorn

AM1

87 156

Dorn

AM1

87 247

Dorn

R1

87 292

Dorn

R1

87 441

Dorn

AM1

87 443

Dorn

AD2

87 932

Dorn

D3, G1

88 247

Dorn

R1

88 292

Zugstange

G2

98 075

Meßuhr

D2

98 257

Stützdorn

AM2, G2

98 261

Aufspannvorrichtung für Getriebe


 

A

98 322

Hebewerkzeug

G2

98 332

Stützdorn

R1

98 364

Dorn

R1

98 402

Aufspannvorrichtungsteil

F1

98 403

Aufspannarm

F1

98 404

Gabelflanschhalter

F1

98 405

Aufspannstrebe

F1

98 450

Schaft

R2, AD2, AM1

98 566

Dorn

R1

98 568

Stützdorn

R2

98 616

Dorn

R2, AD2

99 044

Hintere Getriebestütze

F1

99 124

Abzieher

G1, H1

99 129

Gegenhalter

G2

99 131

Stützdorn

R2

99 136

Rohrdorn

P

99 141

Stützring

P

99 190

Dorn

G4

99 191

Dorn

G4

99 230

Preßdorn

AD/AS2

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99 238

Montagekegel

AM3

99 284

Meßwerkzeug

G4

99 289

Dorn

G4

99 375

Hülse

G4

99 376

Hülse

G4

Sonstiges Werkzeug

   

587 250

Magnetfußstativ

 

587 302

Drehmomentschlüssel

 

587 318

Abzieher

 

587 319

Abzieher

 

587 320

Abzieher

 

587 438

Abzieher

 

587 511

Abzieher

 

587 529

Abzieher

 

587 585

Sicherungsringzange

 


 

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1 587 930

05:08-01

Ausgabe 1 de


 

Automatikgetriebe GA750/751/752 und GA851/852 mit Varianten


 

(Allison World Transmission vom Typ MD bzw. HD)


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

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© Scania CV AB 1997-10, Sweden

Inhalt


 

Allgemeines Einleitung 7

Typenschild des Getriebes 8

Typenbezeichnungen 8

Funktionsbeschreibung Anordnung der Komponenten 9

Aufbau des Getriebes 10

Planetengetriebe 11

Drehmomentwandler 12

Retarder 13

Steuergerät 14

Schaltwähler 15

Warn- und Kontrollampen etc. 16

Allisons Diagnoseanschluß 18

Kickdown-Funktion 18

Arbeitsbeschreibung Wichtig beim Abschleppen 19

Warnsystem 20

Maßnahmen bei Getriebefehlern 20

Zurücksetzen des Warnsystems 23

Inhalt


 

Arbeitsbeschreibung, Forts.

Fehlersuche Vor der Fehlersuche zu beachten 24

Grundkontrolle 25

Fehlercodes, Allgemeines 26

Fehlercodes, Abrufen 26

Fehlercodes, Löschen 27

Fehlercodeliste 28-58

Standdrehzahlprüfung 60

Messen des Grunddrucks 62

Arbeitsbeschreibung, Forts. Ölstand, Kontrolle bei kaltem Getriebe 66

Ölstand, Kontrolle bei warmem Getriebe 67

Öl- und Filterwechsel 69

Schaltwähler 71

Steuergerät 72

Kontrolle der Spannung an das Steuergerät . 73 Kontrolle des Kabelnetzes 74

Kontrolle der einzelnen Leitungen 75


 

Arbeitsbeschreibung, Forts.


 

Frequenzgeber, vorderer 76

Frequenzgeber, mittlerer 76

Frequenzgeber, hinterer 76

Geber für Gasbetätigung 77

Tachometergeber 79

Temperaturgeber 80-83

Ölkühler 84

Akkumulator für Retarder 86

Austausch des Getriebes 87

Wichtig nach einem Austausch des Getriebes98

Nebenantrieb, Allgemeines 99

Nebenantrieb, Einstellen 99

Daten Spezialwerkzeug 101

Öl 101

Gewichtsangaben 102

Anzugsmomente 102

Allgemeines


 

Einleitung

Das Heft behandelt zwei unterschiedliche Serien von automatischen Getrieben, die von Allison Transmission hergestellt werden. Sca- nias Bezeichnungen lauten GA750/751/752 (Allison WT MD-Serie) bzw. GA851/852 (Allison WT HD-Serie).

Zum Zeitpunkt der Drucklegung ist es noch unklar, ob weitere Varianten hinzukommen. Wenn dies jedoch der Fall ist, werden diese mit den hier beschriebenen Getrieben eng ver- wandt sein.

Diese Beschreibung betrifft auch Getriebe mit Retarder. Scanias Bezeichnung für solche Getriebe wird von einem R gefolgt, z.B. GA851R.

Alle diese Getriebe sind vollautomatisch, haben sechs Gänge und sind mit einem Dreh- momentwandler ausgerüstet. Die Schaltvor- gänge werden von einem hydraulischen System ausgeführt, das wiederum von einem elektrischen System gesteuert wird. Die Getriebe sind aus einer Kombination von

mechanischen 1 und hydraulischen Gängen

aufgebaut und können mit einem Nebenantrieb ausgerüstet werden.


 

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So sieht der Schaltwähler für die von dieser Beschreibung behandelten Getriebe aus.


 


 

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  1. ”Mechanischer Gang” heißt in der Scania- Nomenklatur, daß die Kraft ausschließlich me- chanisch durch das Getriebe übertragen wird. Innerhalb der Allison-Organisation wird der Name ”Lockup” verwendet.

    Allgemeines


     

    Typenschild des Getrie- bes

    Bei Kontaktaufnahme mit Vertretern von Alli- son sollten die Allison-Bezeichnungen, die auf dem Typenschild des Getriebes angegeben sind, verwendet werden. Das Typenschild sitzt unter den Steckverbindern für die Elektroaus- rüstung unten rechts am Getriebe.

    Das Typenschild gibt Auskunft über Serien- nummer, Artikelnummer und Modellbezeich- nung.


     

    Typenbezeichnungen

    Die folgende Tabelle zeigt Allisons Modellbe- zeichnungen für die Getriebe, die für Scania von Bedeutung sind.


     

    Der Buchstabe P in der Allison-Bezeichnung deutet darauf hin, daß das Getriebe für einen Nebenantrieb vorbereitet ist. Der Buchstabe R bedeutet, daß das Getriebe einen eingebauten Retarder besitzt.


     


     

    image


     

    Scania

    Allison

    GA750(R)

    MD 3060 P(R)

    GA751(R)

    MD 3066 P(R)

    GA752(R)

    MD 3560 P(R)

    GA851(R)

    HD 4060 P(R)

    GA852(R)

    HD 4560 P(R)

     

    Das Typenschild befindet sich auf der rech- ten Seite des Getriebes.

    Funktionsbeschreibung


     

    Anordnung der Kompo- nenten

    Da diese Beschreibung mehrere nah miteinander verwandte Getriebe-Modelle behandelt, kann das Aussehen der Getriebekomponenten etwas von den hier abgebildeten abweichen. Die Anordnung der Komponenten kann auch abwei- chen je nach dem, welcher Motor im betreffen- den Fahrzeug verwendet wird.

    Um Auswirkungen durch die Abweichung der Varianten zu verringern, sind die unterschiedli- chen Schritte in der Arbeitsbeschreibung und die Funktionsbeschreibung so allgemein wie möglich gehalten.


     

    image

    7 6 5 3


     

    1


     

    2


     

    102891

     

    4


     

    1. Getriebe

    2. Steuergerät

    3. Schaltwähler

    4. Geber für Gasbetätigung am Verstellhebel der Einspritzpumpe

    5. Warnlampe ”Check Trans”

    6. Warnlampe für hohe Öltemperatur im Getriebe

    7. Kontrollampe für aktivierten Retarder

Aufbau des Getriebes

Diese Automatikgetriebe sind vollautomatisch, haben sechs Gänge mit einem Drehmoment- wandler und einem mechanischen Gang (sog. ”Lockup”). Die Schaltvorgänge werden von einem hydraulischen System ausgeführt, das

wiederum von einem elektrischen System gesteuert wird. Die Schnittzeichnung unten zeigt die wichtigsten Einheiten des Getriebes.


 

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Drehmomentwandler

  1. ”Lockup”-Kupplung LU für mechanischen Gang

  2. Turbinenrad

  3. Pumpenrad

  4. Ständer


     

    Nebenantrieb

  5. Anschluß für Nebenantrieb


     

    Kupplungen

  6. Kupplung C2

  7. Kupplung C3

  8. Kupplung C4

  9. Kupplung C5

  10. Kupplung C1


     

    Planetengetriebe

  11. Planetengetriebe P1

  12. Planetengetriebe P2

  13. Planetengetriebe P3

Planetengetriebe

Im Getriebe gibt es drei Planetengetriebe. Diese sind über Lamellenkupplungen mit den Wellen des Getriebes und miteinander verbunden.

Durch das Ansetzen oder Lösen von Lamellen- kupplungen wird das Drehmoment des Motors auf unterschiedliche Weise durch die Planeten- getriebe übertragen und man erhält unterschied- liche Übersetzungen.

Das Steuergerät steuert das Magnetventil, wel- ches wiederum das Hydrauliksystem steuert.

Das Hydrauliksystem führt dann die Schaltvor- gänge durch. In der Tabelle unten wird gezeigt, welche Kupplungen und Magnetventile aktiv sind, wenn das Fahrzeug in den verschiedenen Gängen gefahren wird, N1 bis N4 sind dabei

unterschiedliche Neutralstellungen. Welche davon genutzt wird, hängt davon ab, wie schnell das Fahrzeug rollt, wenn der Fahrer den Schaltwähler in Neutralstellung bringt.


 

Aktive Lamellenkupplungen und Magnetventile


 

 

Lamellenkupplung

Magnetventil

C1

C2

C3

C4

C5

LU

A*

B*

C

D

E

F

G

6

X X X

X X X

5

X X X

X X X X

4

X X X

X X

3

X X X

X X X X

2

X X X

X X X Y

1

X X 0

X X 0 Y

N1

X 0

X X X 0

N2

X

X X X

N3

X

X X X

N4

X

X X X

R

X X

X X X X


 

X = Die Komponente ist aktiv. O = Wahlfrei (aktiv oder nicht)

Y = Beim 1. und 2. Gang aktiv, jedoch beim Hochschalten vom 1. zum 2. Gang und beim Zurück- schalten vom 2. zum 1. Gang nicht aktiv.

*) = Die Magnetventile A und B sind in der Ruhestellung offen (die übrigen Ventile sind in der Ruhe- stellung geschlossen).

Drehmomentwandler

Der Drehmomentwandler erhöht das Drehmo- ment des Motors beim Anfahren und bietet eine sanfte und ruckfreie Kraftübertragung. Ein Drehmomentwandler hat jedoch einen schlech- teren Wirkungsgrad als eine mechanische Kraftübertragung, da das Drehmoment auf hydraulischem Weg, d.h. über das Öl im Dreh- momentwandler, übertragen wird.

Irgendwann im 2. Gang wird die Lockup- Kupplung LU angesetzt. Sie verbindet beide Wellen des Drehmomentwandlers miteinander,

d.h. die Welle des Pumpenrads mit jener des Turbinenrades, damit das Drehmoment rein mechanisch übertragen wird. In Scanias Termi- nologie ist dies als Fahren mit mechanischem Gang (siehe ältere Servicehandbücher) bezeichnet worden. Die Lockup-Kupplung ist vom 2. bis hoch zum 6. Gang angesetzt.

Der Drehmomentwandler besteht aus drei Tei- len: Pumpenrad, Turbinenrad und Ständer. Das Pumpenrad sitzt auf der Antriebswelle und funktioniert wie die eine Hälfte einer Kupp- lung. Das Pumpenrad ist schalenförmig und enthält eine Reihe an Schaufeln.

Das Turbinenrad hat dieselbe Bauweise wie das Pumpenrad, sitzt jedoch auf der Abtriebs- welle. Die beiden schalenförmigen Räder sind mit ihren beiden Öffnungen einander gegen- über angeordnet. Im Hohlraum dazwischen befindet sich der Ständer, auch ein Schaufelrad mit gekrümmten Schaufeln.

Wenn das Pumpenrad zu rotieren beginnt, wird das Öl im Pumpen- und Turbinenrad in Rota- tion versetzt. Auf die Art und Weise wird das Drehmoment durch das Öl vom Pumpenrad an das Turbinenrad mit Hilfe der Zentrifugalkraft übertragen. Das Ständerrad, welches einen Freilauf besitzt, liefert ein Drehmomentzu- schuß an der Abtriebswelle, wenn ein großer Unterschied in der Drehzahl zwischen Pum- pen- und Turbinenrad vorliegt.


 


 

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Pumpenrad, Ständer und Turbinenrad

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Retarder

Das Getriebe kann mit einem eingebauten Retarder ausgerüstet sein. Die Modellbezeich- nung ist dann von einem R gefolgt, z.B. GA851R. Der Retarder kann mit dem Handbe- dienungshebel am Armaturenbrett betätigt wer- den und bremst die Kardanwelle über das Getriebe.

104 833

 

Mit dem Schalter neben dem Handbedienungs- hebel kann der Retarder umgeschaltet werden, damit er auch über das Bremspedal und nicht nur ausschließlich über den Hebel betätigt wer- den kann.


 

Der Retarder sitzt hinten im Getriebe.


 

Schalter zur Aktivierung des Retarders über das Bremspedal

Der Schalter hat drei Stellungen: abgeschaltet, niedrige Leistung oder hohe Leistung.

Ab Werk liefert die niedrige Leistungsstufe 28

% der Bremswirkung und die hohe Leistungs- stufe 65 %.

Die Verteilung der Bremswirkung des Retarders kann nachträglich eingestellt werden, indem die Leitungen im Steckverbinder C257 versetzt oder überbrückt werden. Die Verkabelung ist für diese Art von Änderungen vorbereitet. Siehe Verbindungsplan unter der Gruppe 16 im Ser- vicehandbuch.


 

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103106

 

Der Schalter zur Aktivierung des Bremspe- dals befindet sich links vom Handbedie- nungshebel.

Steuergerät

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Das Steuergerät entscheidet, welcher Gang ein- 2

zulegen ist, indem es Informationen von den Gebern des Getriebes, dem Schaltwähler und dem Verstellhebel der Einspritzpumpe auswer- tet. Außerdem steuert es den gesamten Schalt- vorgang und überwacht das Steuersystem des Getriebes.

104 852

 

1

 

Das Steuergerät des Getriebes besitzt die Eigenschaft, daß es die Charakteristik des Getriebes ”lernt”, und somit den Fahrkomfort erhöht.

Dieses Einlernen erfolgt während einer 3

begrenzten Zeitperiode, nachdem ein neues Steuergerät oder Austauschsteuergerät im Fahrzeug eingebaut worden ist. Das Steuergerät ermittelt die richtigen Ansetz- und Lösezeiten für die Lamellenkupplung durch Ausprobieren.

Während dieser Einlernphase wird die Qualität der Schaltvorgänge schwanken. Nach einer Zeit des Fahrens bei unterschiedlichen Geschwindigkeiten geht das Steuergerät in sei- nen Normalmodus über, in dem es nur kleinere Einstellungen der einzelnen Schaltvorgänge vornimmt.


 

Fahrzeuge mit Retarder

Bei Fahrzeugen mit Retarder ist das Steuergerät des Getriebes mit einem zusätzli- chen Steuergerät, E48, ausgerüstet. Es begrenzt die Retarderleistung, damit die Kühlmitteltem- peratur nicht zu hoch wird.

Das Steuergerät E48 ist rot und direkt neben dem Steuergerät des Getriebes E28 montiert.

  1. Steuergerät für Getriebe

  2. Relais für Getriebe

  3. Steuergerät zur Temperaturkontrolle im Retarder

Schaltwähler

Der Schaltwähler funktioniert ausschließlich elektrisch und kommuniziert mit dem Steuergerät. Der Schaltwähler hat einen Wähl- hebel, ein Display, einen ”MODE”-Schalter und einen Diagnoseschalter sowie einen Sum- mer. Der Summer ertönt, wenn ein Fehler im Getriebe auftritt, und wenn Fehlercodes gelöscht werden.

Das Display besteht aus zwei Segmenten. Das obere, mit ”SELECT” gekennzeichnete zeigt die gewählte Fahrlage. Das untere, mit ”MONITOR” gekennzeichnete zeigt, in wel- chem Gang das Getriebe gerade gefahren wird.

Im Zusammenhang mit der Fehlersuche wird das Display zur Darstellung von Fehlercodes verwendet.

Mit dem ”MODE”-Schalter kann man zwi- schen zwei unterschiedlichen Fahrprogrammen wechseln: einem Normalprogramm und einem Leistungsprogramm. Das Leistungsprogramm bewirkt, daß das Hoch- und Zurückschalten bei höheren Drehzahlen erfolgt als normal. Beim Einschalten der Zündspannung wählt das Getriebe immer das normale Fahrprogramm.

Durch einmal Drücken auf den ”MODE”- Schalter wechselt man zwischen dem Lei- stungs- und Normalprogramm. Der Text ”MODE ON” leuchtet, wenn das Leistungspro- gramm eingeschaltet ist.

Der Diagnoseschalter wird zur Ölstandmes- sung sowie zum Abrufen von Fehlercodes ver- wendet.


 

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  1. Display

  2. ”MODE”-Schalter

  3. Diagnoseschalter

Warn- und Kontrollampen etc.


 

Warnlampe ”Check Trans”

Die Warnlampe ”Check Trans” ist am Armatu- renbrett angeordnet. Die Lampe ist ein Teil des Warnsystems des Getriebes und hat zur Auf- gabe, den Fahrer über eventuelle Fehler aufzu- klären. Siehe Kapitel ”Warnsystem” auf der Seite 20 und auch ”Allgemeines über Fehlerco- des” auf Seite 26.


 

Warnlampe und Temperaturan- zeige

Bei einem kräftigen und langen Retarderbrems- vorgang kann es vorkommen, daß die Warn- lampe für ein zu heiß gewordenes Getriebe aufleuchtet. Dies ist dann der Fall, wenn das Öl im Getriebe eine Temperatur von über 121˚C oder das Öl im Retarder eine Temperatur von über 165˚C erreicht.


 

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Warnlampe ”Check Trans”


 

Fortsetzung >


 

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Warnlampe für heiß gewordenes Getriebe

Wenn die Temperatur 149˚C erreicht, wird das Steuergerät eigenmächtig das Zurückschalten veranlassen, um somit die Motordrehzahl und den Kühlmitteldurchfluß zu erhöhen. Der Sinn liegt darin, das Öl im Retarder zu kühlen.

WICHTIG! Die Temperatur darf 165 ˚C nicht übersteigen.


 

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Temperaturanzeige für den Retarder


 

Kontrollampe für aktivierten Retar- der

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RET

 

Die Kontrollampe leuchtet immer, wenn der Retarder aktiviert ist, ganz abgesehen davon, ob der Retarder mit dem Handbedienungshebel oder mit dem Bremspedal aktiviert wird.

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Vor allem bei der Aktivierung mit dem Brems- pedal wird die Lampe häufig leuchten. Wenn der Kunde dadurch irritiert wird, läßt sich die Glühlampe entfernen, ohne daß hierdurch Nach-

teile entstehen. Kontrollampe für aktivierten Retarder

Sonstiges


 

Allisons Diagnoseanschluß

Die Prüfausrüstung von Allison heißt Pro-Link und wird von Scania nicht angeboten. Der Dia- gnoseanschluß für diese Prüfausrüstung befin- det sich in der Elektrozentrale und wird zugänglich, wenn der äußere Teil der Elektro- zentrale ausgeklappt wird.

Allisons rechteckigen Diagnoseanschluß nicht mit den runden Diagnoseanschlüssen, die für ABS, EDC und andere Systeme verwendet werden, verwechseln.


 

Kickdown-Funktion

Keine der hier beschriebenen Getriebe sind in der Standardausführung mit einer Kickdown- Funktion versehen. Das Steuersystem des Getriebes ist für die Kickdown-Funktion vor- bereitet, der Schalter selbst fehlt jedoch bei Auslieferung des Fahrzeugs ab Werk.

Der Kickdown-Schalter kann nachträglich montiert werden, entweder im Aufbaubetrieb oder in einer Scania-Werkstatt. Siehe Verbin- dungsplan unter der Gruppe 16 im Service- handbuch.


 

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Hier befindet sich Allisons Diagnoseanschluß für die Prüfausrüstung Pro-Link.

Arbeitsbeschreibung


 

Wichtig beim Abschleppen

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Der Motor kann nicht durch Anschleppen gestartet werden.

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Die Ölpumpe wird beim Abschleppen des Fahr- zeugs nicht angetrieben. Ohne Öldruck und Schmierung kann das Getriebe keine Gänge ein- legen oder herausnehmen und auch nicht die Lockup-Kupplung einschalten. Die Kraft von den Antriebsrädern kann daher nicht zum Motor übertragen werden.


 

WICHTIG! Das Getriebe bekommt beim Abschleppen keine Schmierung, da die Ölpumpe den laufenden Motor benötigt. Bei jeglichem Abschleppen, unabhängig von der Strecke oder Geschwindigkeit, muß die Kardan- welle abgenommen oder die Antriebsräder angehoben werden.

Warnsystem

Das Warnsystem hat zwei übergreifende Aufga- ben. Zum einen informiert es den Fahrer über eventuelle Fehler, zum anderen versucht es, Fol- geschäden, die ein Fehler verursachen kann, so gering wie möglich zu halten.

Das Warnsystem ist im Steuergerät enthalten und überwacht ununterbrochen sich selbst und auch angrenzende Prozesse, die für die Funkti- onstüchtigkeit des Getriebes von Bedeutung sind.


 

Maßnahmen bei Getriebefehlern

Wenn ein Fehler im Getriebe auftritt, wird das Steuergerät, je nach dem wie schwerwiegend der Fehler ist, auf eine von drei Arten reagieren. Die Fehler können in drei Kategorien eingeteilt werden, diese werden auf den folgenden Seiten beschrieben.

  • Kleinere Fehler, die nicht nennenswert die Funktionstüchtigkeit des Getriebes beeinträchtigen

    Das Steuergerät speichert einen Fehlercode in seinem Speicher und setzt seine Funktion wie gewohnt fort. Das Getriebe setzt seine Funktion auch wie gewohnt fort. Die Warnlampe ”Check Trans” leuchtet nicht auf. Manche Fehlercodes werden nach einer gewissen Zeit automatisch gelöscht, wenn der Fehler nicht erneut auftritt.

  • Fehler, die die Funktionstüchtigkeit in begrenztem Umfang beeinträchtigen

    Das Steuergerät bringt die Warnlampe ”Check Trans” zum Aufleuchten, löscht das Display am Schaltwähler und löst einen Summerton aus, der 8 Sekunden lang ertönt. Während dieser Zeit wird das Steuergerät Befehle, die der Fahrer über den Schaltwähler erteilt, ignorieren.

    Wenn der Fahrer die Fahrlage trotzdem wech- selt, wird der Summerton erneut ertönen, so lang, bis der Fahrer den Schaltwähler in seine ursprüngliche Stellung zurückführt.

    Das Getriebe kann, je nach dem wie ernst der Fehler ist, mit gewissen Einschränkungen seine Funktion fortführen. Der mechanische Gang (”Lockup”) wird abgeschaltet, damit das Getriebe nur die hydraulischen Gänge verwen- det.

    Maßnahme: Versuchen, daß Warnsystem zurückzusetzen. Siehe Kapitel ”Zurücksetzen des Warnsystems” auf Seite 23.


     

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    Warnlampe ”Check Trans”


     

    Fortsetzung >

  • Fehler, die die Funktionstüchtigkeit des Getriebes ernsthaft beeinträchti- gen

Es sind Fehler wie das Ausfallen der Span- nungszufuhr an das Steuergerät oder die Selbstabschaltung des Steuergerätes. Das Getriebe wird einen Gang in einer ausschließ- lich hydraulischen Stellung, eine sog. ”Bring- mich-nach-Hause”-Stellung, wählen.

Das Getriebe wählt diese ”Bring-mich-nach- Hause”-Stellung in Abhängigkeit davon, wel- cher Gang eingelegt war, als der Fehler aufge- treten ist. Siehe Tabelle rechts.

Die ”Bring-mich-nach-Hause”-Stellung bedeu- tet, daß das Getriebe nicht schaltet, und daß der mechanische Gang ausgekuppelt bleibt.


 

Beim Auftreten des Fehlers ein- gelegter Gang

Hydraulische ”Bring-mich-nach- Hause”-Stellung

1

3

2

4

3

4

4

4

5

4

6

5

N

N

R

N

 

Gang, den das Getriebe wählt, wenn ein Fehler auftritt:


 

Maßnahme: Versuchen, das Warnsystem gemäß Kapitel ”Zurücksetzen des Warnsy- stems” auf Seite 23 zurückzusetzen. Anschlie- ßend Sicherungen der betroffenen elektrischen Ausrüstung kontrollieren.

Zurücksetzen des Warnsystems

  1. Fahrzeug anhalten.

  2. Die Feststellbremse betätigen.

  3. Motor ausschalten.

  4. Versorgungsspannung mit dem Zündschlüs- sel einschalten.

  5. Diagnoseschalter zweimal drücken, dabei einen stumpfen Stift o.ä. verwenden.

  6. Den ”MODE”-Schalter drücken und wäh- rend mindestens 10 Sekunden gedrückt hal- ten. Es ertönen zwei Signale: das erste nach 3 Sekunden, das zweite nach 10 Sekunden. Dies ist eine Bestätigung dessen, daß das Warnsystem zurückgesetzt ist. Anschlie- ßend den Schalter loslassen.

    Wenn der Fehler nur vorübergehend war, wird die ”Check Trans”-Lampe beim Anlassen des Motors erlöschen. Gleichzeitig kehrt das Getriebe zur normalen Funktionsweise zurück.

    Ist der Fehler dauerhaft, wird die ”Check Trans”-Lampe erneut aufleuchten. Wenn dies eintritt, sollte man die Anweisungen im Kapitel ”Fehlersuche” auf Seite 24 befolgen.


     


     

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    1. ”MODE”-Schalter

    2. Diagnoseschalter

Fehlersuche

Der Sinn einer Fehlersuche liegt darin zu ermitteln, ob der Fehler sich ohne größere Ein- griffe beheben läßt, oder ob man das gesamte Getriebe auswechseln muß.

Wenn die Fehlersuche ergibt, daß das gesamte Getriebe ausgewechselt werden muß, sollte mit dem Allison-Händler Kontakt aufgenommen werden, bevor weitere Maßnahmen ergriffen werden.


 

Vor der Fehlersuche zu beachten

  1. Motor abstellen und die Versorgungsspan- nung unterbrechen, bevor an irgendeiner Stelle im Leitungsnetz Steckverbinder abgeklemmt oder angeschlossen werden.

  2. Bei Abklemmen eines Steckverbinders muß am Stecker selbst und nicht am Kabel gezogen werden, da sonst die Gefahr besteht, daß die Isolierung direkt am Steckverbinder beschädigt wird oder sich löst.

  3. Betreffende Steckverbinder auf eventuelle Schäden kontrollieren. Die Stifte können verbogen, oxidiert oder auf andere Weise beschädigt worden sein.

  4. Wenn ein Steckverbinder schmutzig ist, muß er mit einem hochwertigen Reini- gungsmittel gereinigt werden. Der Reini- ger darf keinen Strom leiten, da sonst die Gefahr von Kurzschlüssen besteht.

  5. Wenn die Spannung eingeschaltet wird, währenddem der Steckverbinder abgenom- men ist, wird das Steuergerät Fehlercodes erzeugen.

Wenn dies der Fall ist, sollte man die Spannung unterbrechen, den Steckverbin- der wieder anbringen und die Fehlercodes löschen.

Grundkontrolle

Wenn ein Fehler am Getriebe auftritt, sollte eine Grundkontrolle durchgeführt werden, bevor irgendwelche Maßnahmen ergriffen wer- den.


 

Achtung! Das Getriebe muß bei einer Ölstand- kontrolle warmgelaufen sein. Eine Kon- trolle des Ölstandes bei kaltem Getriebe liefert keine ausreichende Genauigkeit.

Eine solche Kontrolle ist nur zum groben Einstellen des Ölstandes geeignet, um das Getriebe warmlaufen lassen zu kön- nen.


 

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  1. Ölstand kontrollieren. Sowohl zu wenig als auch zu viel Öl kann zu ernsten Schäden am Getriebe führen.

  2. Kontrollieren, daß das Getriebe die rich- tige Arbeitstemperatur, d.h. 70 bis 90 ˚C, erreicht hat.

  3. Eine Sichtkontrolle des Getriebes durch- führen um sicherzustellen, daß keine äuße- ren Schäden das Problem verursacht haben.

  4. Die Leerlaufdrehzahl des Motors kontrol- lieren, wenn das Getriebe in Neutralstel- lung steht. Die Drehzahl muß zwischen 500 und 550/min liegen.

Fehlercodes, Allgemeines

Das Steuergerät kann maximal fünf Fehlercodes im Fehlercodespeicher halten. Die Fehler wer- den entsprechend ihrer Priorität gespeichert, der ernsteste Fehler wird ”vor” den Fehlern gespei- chert, die von ”harmloserer” Art sind.


 

Fehlercodes, Abrufen

Den Diagnoseschalter zweimal drücken. Einen stumpfen Stift o.ä. verwenden. Das Display steht dadurch im Fehlercodemodus.


 

Achtung! Wenn der Schaltwähler fortwährend den rechts abgebildeten Fehlercode durch Blink- signale zeigt, funktioniert die Kommunikation zwischen dem Schaltwähler und dem Steuergerät nicht.


 

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  1. Display

  2. ”MODE”-Schalter

  3. Diagnoseschalter


 

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SELECT


 

MONITOR

Fortsetzung >


 

104 840

 

MODE ON


 

Kommunikationsfehler müssen behoben wer- den, bevor Fehlercodes abgerufen werden können.

  1. Das Display zeigt als erstes ein ”d” zusam- men mit der Speicherungs- und Prioritäts- nummer, danach das erste Ziffernpaar im Fehlercode und als letztes das zweite Zif- fernpaar des Fehlercodes. Siehe Beispiel in der Tabelle.

    Wenn der Fehler noch vorliegt, wird der Text ”MODE ON” aufleuchten.

  2. Den ”MODE”-Schalter drücken, um den nächsten Fehlercode zu sehen. Diesen Vor- gang wiederholen, bis alle Fehlercodes abgerufen wurden.

  3. Den Diagnoseschalter einmal drücken, um in die Normalstellung zurückzukehren.


 

Fehlercodes, Löschen

  1. Den Diagnoseschalter zweimal drücken. Einen stumpfen Stift o.ä. verwenden. Das Display steht dadurch im Fehlercodemo- dus.

  2. Den ”MODE”-Schalter drücken und wäh- rend mindestens 10 Sekunden gedrückt halten. Es ertönen zwei Signale: das erste nach 3 Sekunden, das zweite nach 10 Sekunden. Dies ist eine Bestätigung des- sen, daß das Warnsystem zurückgesetzt ist. Anschließend den Schalter loslassen.

  3. Fahrzeug so fahren, daß das Getriebe mehrmals hoch- und zurückschaltet.

  4. Das Fahrzeug anhalten und kontrollieren, daß keine Fehlercodes erzeugt worden sind.


 

Beispiel für Fehlercodemeldung


 


 

Zuerst erscheint...

d

2


 

und danach...

1

3


 

und danach...

1

2

Die obenstehende Fehlercodemeldung wird wie folgt gedeutet: Der Fehlercode ist der zweite in der Reihe und die Fehlercodenummer lautet 13-12.

Fehlercodeliste


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

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13 12 Die Spannung an das Steuergerät ist zu niedrig (unter 8 Volt).


 

13 13 Die Spannung an das Steuergerät ist niedriger, als sie sein sollte.


 

13 23 Die Spannung an das Steuergerät ist zu hoch (über 32 Volt).


 

Anmerkung: Eine häufige Ursache für eine zu niedrige Spannung ist eine schlechte Batterie oder die Tatsache, daß der Gene- ratorkreis außer Funktion ist. Eine zu hohe Spannung kann ihre Ursache in einem Generatorfehler haben.

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

    image

  2. Generator kontrollieren.

leuchtet leuchtet nicht leuchtet


 

Fehlercode

Ursache

Check Trans

14 12

Spannung vom Ölstandgeber zu niedrig.

leuchtet nicht

14 23

Spannung vom Ölstandgeber zu hoch.

leuchtet nicht

Anmerkung:

Es darf nicht der Widerstand des Ölstandgebers gemes- sen werden, da dieser dabei beschädigt werden kann!

 

Maßnahme:

Ölstand kontrollieren.

 


 


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

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21 12 Die Spannung vom Geber für die Gasbetätigung ist zu niedrig.


 

  1. 23 Die Spannung vom Geber für die Gasbetätigung ist zu hoch.


     

    Anmerkung: Das Steuergerät hat einen Fehler bei einem der folgenden Punkte festgestellt: an der Einstellung des Gebers, am Steckverbinder des Gebers oder in der Leitung zwischen Geber und Steuergerät.

    Maßnahme: Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

    1. Steckverbinder des Gebers kontrollieren.

    2. Geber kontrollieren, z.B. ob er richtig montiert und eingestellt oder ob er beschädigt, korrodiert oder schmutzig ist.

    3. Leitung zwischen Geber und Steuergerät kontrollie- ren.

      leuchtet nicht leuchtet nicht


       

      Fehlercode Ursache Check Trans


       

      image

  2. 14 Das Signal vom Frequenzgeber an der Antriebswelle ist fehlerhaft.


 

22 15 Das Signal vom Frequenzgeber an der Turbinenwelle ist fehlerhaft.


 

  1. 16 Das Signal vom Frequenzgeber an der Abtriebswelle ist fehlerhaft.


     

    Anmerkung: Der Fehlercode zeigt, daß ein Fehler am Geber, an der Leitung an den Geber, oder an der Leitung zwischen Geber und Steuergerät vorliegt.

    Maßnahme: Steckverbinder des Gebers kontrollieren.

    1. Geber kontrollieren, z.B. ob er richtig montiert oder ob er beschädigt, korrodiert oder schmutzig ist.

    2. Widerstand des Gebers gemäß Tabelle auf Seite 76 kontrollieren.

    3. Leitung zwischen Geber und Steuergerät kontrollie- ren.

    4. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

      leuchtet nicht leuchtet leuchtet


       

      Fehlercode Ursache Check Trans


       

      image

  2. 12 Fehler am Schaltwähler oder an der Kommunikation zwi- schen Steuergerät und Schaltwähler.

leuchtet nicht


 

23 13 Der MODE-Schalter ist defekt. leuchtet nicht


 

23 14 Fehler am Schaltwähler Nr. 2 oder in der Kommunika- tion zwischen Steuergerät und Schaltwähler Nr. 2.

leuchtet nicht


 

  1. 15 Der MODE-Schalter am Schaltwähler Nr. 2 ist defekt. leuchtet nicht


     

    Anmerkung: Fehlercode 23-14 und 23-15 beziehen sich auf eine Funk- tion, die von Scania nicht verwendet wird.

    Maßnahme: Steckverbinder des Schaltwählers und des Steuerge-

    räts kontrollieren.

    1. Leitung zwischen Schaltwähler und Steuergerät kon- trollieren.

    2. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.


       

      Fehlercode Ursache Check Trans


       

      image

  2. 12 Die Temperatur des Öls in der Ölwanne beträgt weniger als –32˚C.


 

  1. 23 Die Temperatur des Öls in der Ölwanne beträgt mehr als 128˚C.


     

    Anmerkung: Dieser Fehlercode kann von einer niedrigen Außentem- peratur verursacht werden. Hat das Öl eine Temperatur unter –7˚C können nur die Stellungen R, N und D (wel- che auf den 2. Gang beschränkt wird) benutzt werden. Bei Außentemperaturen unter –32˚C kann es erforderlich sein, die Ölwanne zu erwärmen.

    Maßnahme: Ölstand kontrollieren.

    Leitung des Temperaturgebers kontrollieren.

    leuchtet leuchtet nicht


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  2. 11 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im

    1. Gang.

      25 22 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im

    2. Gang.

      25 33 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im

    3. Gang.

      25 44 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im

    4. Gang.

      25 55 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im

    5. Gang.

      25 66 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im

    6. Gang.


 

25 77 Der Frequenzgeber auf der Abtriebswelle zeigt 0/min im Rückwärtsgang R.


 

Anmerkung: Ein häufiger Fehler, wenn der Frequenzgeber an der Abtriebswelle 0/min zeigt, liegt darin, daß der Geber nicht funktioniert, oder daß die Lamellenkupplung für den betreffenden Gang nicht angesetzt wird, wenn der Schaltwähler von N in eine Fahrlage bewegt wird.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet


 

Fortsetzung >


 

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Ölstand kontrollieren.

  3. Steckverbinder zum Frequenzgeber an der Abtriebs- welle kontrollieren.

  4. Frequenzgeber an der Abtriebswelle kontrollieren,

    z.B. ob er richtig montiert oder ob er beschädigt, kor- rodiert oder schmutzig ist.

  5. Leitung zwischen Geber und Steuergerät kontrollie- ren.

  6. Widerstand des Gebers gemäß Tabelle auf Seite 76 kontrollieren.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

32 00 Der Druckwächter C3 ist bei eingelegtem niedrigen Gang L offen.

leuchtet


 

32 33 Der Druckwächter C3 ist bei eingelegtem 3. Gang offen. leuchtet

32 55 Der Druckwächter C3 ist bei eingelegtem 5. Gang offen. leuchtet


 

  1. 77 Der Druckwächter C3 ist bei eingelegtem Rückwärts- gang R offen.


     

    Anmerkung: Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Übersetzung im Getriebe korrekt ist, aber daß der Druckwächter C3 offen ist, obwohl er geschlossen sein müßte.

    Fehlercode 32-00 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.


     

    Maßnahme: Leitungsnetz zwischen Steuergerät und Getriebe kontrol- lieren.

    leuchtet


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  2. 12 Das Steuergerät hat eine unnormal niedrige Temperatur des Öls in der Ölwanne festgestellt (unter -45˚C).


 

33 23 Das Steuergerät hat eine unnormal hohe Temperatur des Öls in der Ölwanne festgestellt (über 178˚C).


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann dies als ein Fehler am Geber oder an der dazugehörigen Verkabelung deuten.

Maßnahme: Ölstand kontrollieren.

  1. Batteriespannung kontrollieren.

  2. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  3. Leitungsnetz zwischen Steuergerät und Getriebe kon- trollieren.

leuchtet nicht leuchtet nicht


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

34

12

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

34

13

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

34

14

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet nicht

34

15

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet nicht

34

16

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

Fortsetzung >


 

Anmerkung: Fehler im Programm (EEPROM) des Steuergeräts.

Der Fehlercode 34-14 kann gleichzeitig mit dem Fehler- code 35-00 auftreten. In diesem Fall erst den Fehlercode 35-00 beheben, die Fehlercodes löschen und kontrollie- ren, ob der Fehlercode 34-14 erneut auftritt.

Maßnahme: Steuergerät auswechseln.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

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35 00 Unterbrechung der Spannung an das Steuergerät, bevor die Versorgungsspannung mit dem Zündschlüssel unter- brochen wurde.

leuchtet nicht


 

35 16 Die Spannung an das Steuergerät ist fehlerhaft. leuchtet


 

Anmerkung: Der Fehlercode kann erzeugt werden, wenn das Fahrzeug mit einem Hauptschalter versehen ist, und dieser verwen- det wird, bevor die Versorgungsspannung mit dem Zünd- schlüssel abgeschaltet wurde.

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Steuergerät auswechseln.


 

Fehlercode

Ursache

Check Trans

36 00

Anmerkung: Maßnahme:

Interner Fehler im Steuergerät.

-

Steuergerät auswechseln.

leuchtet


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

41 12 Der Magnetventilkreis A ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 13 Der Magnetventilkreis B ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 14 Der Magnetventilkreis C ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 15 Der Magnetventilkreis D ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 16 Der Magnetventilkreis E ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 21 Der Magnetventilkreis F ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 22 Der Magnetventilkreis G ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 23 Der Magnetventilkreis H ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 24 Der Magnetventilkreis J ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 25 Der Magnetventilkreis K ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.


 

41 26 Der Magnetventilkreis N ist unterbrochen oder mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet nicht leuchtet leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht

Fortsetzung >


 

Anmerkung: -

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Kabelnetz und Steckverbinder kontrollieren.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

42 12 Der Magnetventilkreis A ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 13 Der Magnetventilkreis B ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 14 Der Magnetventilkreis C ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 15 Der Magnetventilkreis D ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 16 Der Magnetventilkreis E ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 21 Der Magnetventilkreis F ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 22 Der Magnetventilkreis G ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 23 Der Magnetventilkreis H ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 24 Der Magnetventilkreis J ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 25 Der Magnetventilkreis K ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.


 

42 26 Der Magnetventilkreis N ist mit der Versorgungsspan- nung kurzgeschlossen.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet nicht leuchtet leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht

Fortsetzung >


 

Anmerkung: -

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Kabelnetz und Steckverbinder kontrollieren.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

43

21

Fehler im Kreis an das Ventil F.

leuchtet nicht

43

25

Fehler im Kreis an das Ventil K.

leuchtet nicht

43

26

Fehler im Kreis an das Ventil N.

leuchtet nicht

Anmerkung: -

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Kabelnetz und Steckverbinder kontrollieren.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

44

12

Der Magnetventilkreis A ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet

44

13

Der Magnetventilkreis B ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet

44

14

Der Magnetventilkreis C ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

44

15

Der Magnetventilkreis D ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet

44

16

Der Magnetventilkreis E ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet

44

21

Der Magnetventilkreis F ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet nicht

44

22

Der Magnetventilkreis G ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet

44

23

Der Magnetventilkreis H ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet nicht

44

24

Der Magnetventilkreis J ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet nicht

44

25

Der Magnetventilkreis K ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet nicht

44

26

Der Magnetventilkreis N ist mit Masse kurzgeschlossen.

leuchtet nicht

Anmerkung: -

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Kabelnetz und Steckverbinder kontrollieren.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

45 12 Die Verbindung von Magnetventilkreis A mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 13 Die Verbindung von Magnetventilkreis B mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 14 Die Verbindung von Magnetventilkreis C mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.

leuchtet leuchtet leuchtet

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

45 15 Die Verbindung von Magnetventilkreis D mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 16 Die Verbindung von Magnetventilkreis E mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 21 Die Verbindung von Magnetventilkreis F mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 22 Die Verbindung von Magnetventilkreis G mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 23 Die Verbindung von Magnetventilkreis H mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 24 Die Verbindung von Magnetventilkreis J mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 25 Die Verbindung von Magnetventilkreis K mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.


 

45 26 Die Verbindung von Magnetventilkreis N mit Masse ist unterbrochen oder der Kreis ist ohne Spannung.

Anmerkung: -

Maßnahme: Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  1. Batteriespannung kontrollieren.

  2. Kabelnetz und Steckverbinder kontrollieren.

leuchtet leuchtet leuchtet nicht leuchtet leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

51

10

Beim Schalten vom 1. zum niedrigen Gang L wird nicht die richtige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 1. Gang zurück.

leuchtet

51

12

Beim Schalten vom 1. zum 2. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 1. Gang zurück.

leuchtet

51

21

Beim Schalten vom 2. zum 1. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 2. Gang zurück.

leuchtet

51

23

Beim Schalten vom 2. zum 3. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 2. Gang zurück.

leuchtet

51

24

Beim Schalten vom 2. zum 4. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 2. Gang zurück.

leuchtet

51

35

Beim Schalten vom 3. zum 5. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 3. Gang zurück.

leuchtet

51

42

Beim Schalten vom 4. zum 2. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 4. Gang zurück.

leuchtet

51

43

Beim Schalten vom 4. zum 3. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 4. Gang zurück.

leuchtet

51

45

Beim Schalten vom 4. zum 5. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 4. Gang zurück.

leuchtet

51

46

Beim Schalten vom 4. zum 6. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 4. Gang zurück.

leuchtet

51

53

Beim Schalten vom 5. zum 3. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 5. Gang zurück.

leuchtet

     

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

51 64 Beim Schalten vom 6. zum 4. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 6. Gang zurück.


 

  1. 65 Beim Schalten vom 6. zum 5. Gang wird nicht die rich- tige Lamellenkupplung gelöst. Das Getriebe kehrt zum 6. Gang zurück.


     

    Anmerkung: Wenn ein neuer Gang eingelegt worden ist, erwartet das Steuergerät, daß der vorhergehende Gang nicht mehr als eingelegt ”empfunden” werden soll. Wenn der Schaltvor- gang aus dem vorgehenden Gang weiterhin ”empfunden” wird, deutet das Steuergerät dies als ein Nichtlösen der betreffenden Lamellenkupplung. Das Getriebe kehrt daher zum vorhergehenden Gang zurück, um einen Scha- den zu vermeiden.

    Fehlercode 51-10 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.

    Maßnahme: Ölstand kontrollieren.

    1. Batteriespannung kontrollieren.

    2. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

    3. Leitungen und Steckverbinder zwischen Steuergerät und Frequenzgeber der Turbine sowie zwischen Steu- ergerät und Frequenzgeber der Abtriebswelle kontrol- lieren.

    4. Widerstand der Geber gemäß Tabelle auf Seite 76 kontrollieren.

      leuchtet


       

      leuchtet


       

      Fehlercode Ursache Check Trans


       

      image

  2. 01 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten vom niedrigen Gang L zum 1. Gang.


 

52 08 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten vom niedrigen Gang L zu N1.


 

52 32 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten vom 3. zum 2. Gang.


 

52 34 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten vom 3. zum 4. Gang.


 

52 54 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten vom 5. zum 4. Gang.


 

52 56 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten vom 5. zum 6. Gang.


 

52 71 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von R zum 1. Gang.


 

52 72 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von R zum 2. Gang.


 

52 78 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von R zu N1.


 

  1. 99 Der Druckwächter der Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von N3 zu N2.

    leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

    Fortsetzung >


     

    Anmerkung: Bei Schaltvorgängen, bei denen die Kupplung C3 gelöst wird, erwartet das Steuergerät, daß der Druckschalter öff- net. Öffnet der Druckschalter nicht, deutet dies das Steu- ergerät als nicht gelöste Kupplung. Das Getriebe kehrt somit zum vorhergehenden Gang zurück. Tritt der Feh- lercode beim Wechseln der Fahrtrichtung auf, wird das Getriebe in die Neutralstellung gebracht.

    Fehlercode 52-01 und 52-08 beziehen sich auf eine Funk- tion, die von Scania nicht verwendet wird.

    Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

    Spannung an das Steuergerät kontrollieren.


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  2. 08 Beim Schalten vom niedrigen Gang L zu N1 wurde beim Drehzahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 18 Beim Schalten vom 1. Gang zu N1 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 28 Beim Schalten vom 2. Gang zu N1 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 29 Beim Schalten vom 2. Gang zu N2 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 38 Beim Schalten vom 3. Gang zu N1 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

53 39 Beim Schalten vom 3. Gang zu N3 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 48 Beim Schalten vom 4. Gang zu N1 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 49 Beim Schalten vom 4. Gang zu N3 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 58 Beim Schalten vom 5. Gang zu N1 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 59 Beim Schalten vom 5. Gang zu N3 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 68 Beim Schalten vom 6. Gang zu N1 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 69 Beim Schalten vom 6. Gang zu N4 wurde beim Dreh- zahlvergleich ein Fehler entdeckt.


 

53 78 Beim Schalten von R zu N1 wurde beim Drehzahlver- gleich ein Fehler entdeckt.


 

  1. 99 Beim Schalten von N2 zu N3 oder von N3 zu N2 wurde beim Drehzahlvergleich ein Fehler entdeckt.

    leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

    Fortsetzung >


     

    Anmerkung: Beim Schalten wird die Drehzahl der Antriebswelle mit der Drehzahl der Turbine von jenem Gang, der ausgelegt werden soll, verglichen. Das Steuergerät beurteilt die Drehzahl der Turbine im Vergleich zu jener der Antriebs- welle als zu niedrig. Die Neutralstellung wird eingelegt, ohne daß eine Kupplung angesetzt ist.

    Fehlercode 53-08 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.

    Maßnahme: Kontrollieren, daß das Getriebe warmgelaufen ist und die richtige Temperatur besitzt.

    1. Ölstand kontrollieren.

    2. Batteriespannung kontrollieren.

    3. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

    4. Leitungen und Steckverbinder zwischen Steuergerät und Frequenzgeber der Antriebswelle sowie zwischen Steuergerät und Frequenzgeber der Turbine kontrollie- ren.

    5. Frequenzgeber der Antriebswelle kontrollieren. Bei GA851/852 mit Varianten sollte außerdem der Fre- quenzgeber der Turbine kontrolliert werden.


       

      Fehlercode Ursache Check Trans


       

      image

  2. 01 Nach dem Schalten vom niedrigen Gang L zum 1. Gang stimmt die Übersetzung für den 1. Gang nicht.


 

54 07 Nach dem Schalten vom niedrigen Gang L zum Rück- wärtsgang R stimmt die Übersetzung für den Gang R nicht.

leuchtet leuchtet


 

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

54 10 Nach dem Schalten vom 1. Gang zum niedrigen Gang L stimmt die Übersetzung für den Gang L nicht.


 

54 12 Nach dem Schalten vom 1. zum 2. Gang stimmt die Übersetzung für den 2. Gang nicht.


 

54 17 Nach dem Schalten vom 1. Gang zu R stimmt die Über- setzung für den Gang R nicht.


 

54 21 Nach dem Schalten vom 2. zum 1. Gang stimmt die Übersetzung für den 1. Gang nicht.


 

54 23 Nach dem Schalten vom 2. zum 3. Gang stimmt die Übersetzung für den 3. Gang nicht.


 

54 24 Nach dem Schalten vom 2. zum 4. Gang stimmt die Übersetzung für den 4. Gang nicht.


 

54 27 Nach dem Schalten vom 2. Gang zu R stimmt die Über- setzung für den Gang R nicht.


 

54 32 Nach dem Schalten vom 3. zum 2. Gang stimmt die Übersetzung für den 2. Gang nicht.


 

54 34 Nach dem Schalten vom 3. zum 4. Gang stimmt die Übersetzung für den 4. Gang nicht.


 

54 35 Nach dem Schalten vom 3. zum 5. Gang stimmt die Übersetzung für den 5. Gang nicht.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

54 42 Nach dem Schalten vom 4. zum 2. Gang stimmt die Übersetzung für den 2. Gang nicht.


 

54 43 Nach dem Schalten vom 4. zum 3. Gang stimmt die Übersetzung für den 3. Gang nicht.


 

54 45 Nach dem Schalten vom 4. zum 5. Gang stimmt die Übersetzung für den 5. Gang nicht.


 

54 46 Nach dem Schalten vom 4. zum 6. Gang stimmt die Übersetzung für den 6. Gang nicht.


 

54 53 Nach dem Schalten vom 5. zum 3. Gang stimmt die Übersetzung für den 3. Gang nicht.


 

54 54 Nach dem Schalten vom 5. zum 4. Gang stimmt die Übersetzung für den 4. Gang nicht.


 

54 56 Nach dem Schalten vom 5. zum 6. Gang stimmt die Übersetzung für den 6. Gang nicht.


 

54 64 Nach dem Schalten vom 6. zum 4. Gang stimmt die Übersetzung für den 4. Gang nicht.


 

54 65 Nach dem Schalten vom 6. zum 5. Gang stimmt die Übersetzung für den 5. Gang nicht.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

54 70 Nach dem Schalten vom Rückwärtsgang R zum niedri- gen Gang L stimmt die Übersetzung für den Gang L nicht.


 

54 71 Nach dem Schalten vom Rückwärtsgang R zum 1. Gang stimmt die Übersetzung für den 1. Gang nicht.


 

54 72 Nach dem Schalten vom Rückwärtsgang R zum 2. Gang stimmt die Übersetzung für den 2. Gang nicht.


 

54 80 Nach dem Schalten von N1 zum niedrigen Gang L stimmt die Übersetzung für den Gang L nicht.


 

54 81 Nach dem Schalten von N1 zum 1. Gang stimmt die Übersetzung für den 1. Gang nicht.


 

54 82 Nach dem Schalten von N1 zum 2. Gang stimmt die Übersetzung für den 2. Gang nicht.


 

54 83 Nach dem Schalten von N1 zum 3. Gang stimmt die Übersetzung für den 3. Gang nicht.


 

54 85 Nach dem Schalten von N1 zum 5. Gang stimmt die Übersetzung für den 5. Gang nicht.


 

54 86 Nach dem Schalten von N1 zum 6. Gang stimmt die Übersetzung für den 6. Gang nicht.

leuchtet


 

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

54 92 Nach dem Schalten von N2 zum 2. Gang stimmt die Übersetzung für den 2. Gang nicht.


 

54 93 Nach dem Schalten von N3 zum 3. Gang stimmt die Übersetzung für den 3. Gang nicht.


 

54 95 Nach dem Schalten von N3 zum 5. Gang stimmt die Übersetzung für den 5. Gang nicht.


 

54 96 Nach dem Schalten von N4 zum 6. Gang stimmt die Übersetzung für den 6. Gang nicht.


 

  1. 97 Nach dem Schalten vom 2. Gang zum Rückwärtsgang R stimmt die Übersetzung für den Gang R nicht.


     

    Anmerkung: Der Vergleich der Drehzahl der Turbine mit der Drehzahl der Abtriebswelle nach dem Schaltvorgang stimmt nicht mit dem vom Steuergerät erwarteten Ergebnis überein.

    Das Getriebe kehrt zum vorhergehenden Gang zurück. Tritt der Fehlercode beim Wechseln der Fahrtrichtung auf, wird das Getriebe in die Neutralstellung gebracht.

    Wahrscheinliche Fehlerursachen sind das Nichtansetzen einer Lamellenkupplung oder ein Fehler an einem der Frequenzgeber.

    Fehlercode 54-01, 07, 10, 70 und 80 beziehen sich auf eine Funktion, die von Scania nicht verwendet wird.

    leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet


     

    Fortsetzung >


     

    Maßnahme: Ölstand kontrollieren.

    1. Batteriespannung kontrollieren.

    2. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

    3. Leitungen und Steckverbinder zwischen Steuergerät und Frequenzgeber der Turbine sowie zwischen Steu- ergerät und Frequenzgeber der Abtriebswelle kontrol- lieren.

    4. Widerstand der Geber gemäß Tabelle auf Seite 76 kontrollieren.

    5. Grunddruck kontrollieren. Siehe Kapitel ”Messen des Grunddrucks” auf Seite 62.


       

      Fehlercode Ursache Check Trans


       

      image

  2. 17 Beim Schalten vom 1. Gang zu R hat der Druckwächter C3 nicht geschlossen.


 

55 27 Beim Schalten vom 2. Gang zu R hat der Druckwächter C3 nicht geschlossen.


 

55 80 Beim Schalten von N1 zum niedrigen Gang L hat der Druckwächter C3 nicht geschlossen.


 

55 87 Beim Schalten von N1 zu R hat der Druckwächter C3 nicht geschlossen.


 

55 97 Beim Schalten von einer Neutralstellung zu R hat der Druckwächter C3 nicht geschlossen.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet

Fortsetzung >


 

Anmerkung: Bei einem Schaltvorgang, bei dem die Kupplung C3 angesetzt wird, erwartet das Steuergerät, daß der Druck- wächter schließt. Schließt der Druckwächter nicht, wird ein Fehlercode erzeugt und das Getriebe in Stellung N1 gebracht.

Fehlercode 55-80 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.

Maßnahme: Ölstand kontrollieren.

  1. Batteriespannung kontrollieren.

  2. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  3. Grunddruck kontrollieren. Siehe Kapitel ”Messen des Grunddrucks” auf Seite 62.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

56

00

Die Übersetzung für den niedrigen Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

11

Die Übersetzung für den 1. Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

22

Die Übersetzung für den 2. Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

33

Die Übersetzung für den 3. Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

44

Die Übersetzung für den 4. Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

55

Die Übersetzung für den 5. Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

66

Die Übersetzung für den 6. Gang stimmt nicht.

leuchtet

56

77

Die Übersetzung für den Rückwärtsgang R stimmt nicht.

leuchtet

Fortsetzung >


 

Anmerkung: Der Drehzahlvergleich (Drehzahl der Turbine verglichen mit jener der Abtriebswelle) bei eingelegtem Gang lie- ferte nicht das vom Steuergerät erwartete Ergebnis.

Fehlercode 56-00 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.

Maßnahme: Ölstand kontrollieren.

  1. Batteriespannung kontrollieren.

  2. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  3. Leitungen und Steckverbinder zwischen Steuergerät und Frequenzgeber der Turbine sowie zwischen Steu- ergerät und Frequenzgeber der Abtriebswelle kontrol- lieren.

  4. Frequenzgeber der Turbine und der Abtriebswelle kontrollieren.

  5. Widerstand der Geber gemäß Tabelle auf Seite 76 kontrollieren.


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

57

11

Der Druckwächter C3 ist im 1. Gang geschlossen.

leuchtet

57

22

Der Druckwächter C3 ist im 2. Gang geschlossen.

leuchtet

57

44

Der Druckwächter C3 ist im 4. Gang geschlossen.

leuchtet

57

66

Der Druckwächter C3 ist im 6. Gang geschlossen.

leuchtet

57

88

Der Druckwächter C3 ist in N1 geschlossen.

leuchtet

57

99

Der Druckwächter C3 ist in N2 oder N4 geschlossen.

leuchtet

Fortsetzung >


 

Anmerkung: Der Druckwächter an der Kupplung C3 ist geschlossen, obwohl er offen sein sollte, was zu bedeuten hat, daß drei Lamellenkupplungen angesetzt werden könnten, wodurch das Getriebe blockieren würde.

Das Steuergerät wählt dann einen anderen Gang, der nicht die Lamellenkupplung C3 verwendet.

Maßnahme: Batteriespannung kontrollieren.

  1. Spannung an das Steuergerät kontrollieren.

  2. Leitungsnetz zwischen Steuergerät und Getriebe kon- trollieren.


 

Fehlercode

Ursache

Check Trans

61 00

Zu hohe Öltemperatur im Retarder (höher als 168 C).

leuchtet nicht

Anmerkung:

Der Fehlercode kann bei einem allzu langen und kräfti- gen Retarderbremsvorgang erzeugt werden.

 

Maßnahme:

Ölstand kontrollieren.

 


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

62 12 Unwahrscheinlich niedrige Öltemperatur im Retarder (niedriger als -45 C).


 

  1. 23 Unwahrscheinlich hohe Öltemperatur im Retarder (höher als 177 C).

    Anmerkung: -

    Maßnahme: -

    leuchtet nicht leuchtet nicht


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  2. 00 Widersinnige Signale, ob die Sperre der Neutralstellung aktiviert werden soll oder nicht.


 

63 26 Der Kickdown-Schalter ist geschlossen, gleichzeitig zeigt der Geber für die Gasbetätigung einen Wert, wel- cher einem weniger als 90 % vom Vollgas entspricht.


 

  1. 40 Das Bremspedal ist gedrückt, gleichzeitig nimmt die Drehzahl an der Abtriebswelle des Getriebes zu.


     

    Anmerkung: Das Getriebe muß den Fahrer warnen, wenn dieser ver- sucht, den Schaltwähler aus der Neutralstellung in irgendeine Fahrlage zu bewegen, um ein versehentliches Anfahren des Fahrzeugs, z.B. bei aktiviertem Nebenan- trieb, zu verhindern. Der Fehlercode 63-00 wird erzeugt, wenn die Signale für die Sperre der Neutralstellung län- ger als 2 Minuten widersinnig sind.

    Fehlercode 63-40 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.


     

    Maßnahme: 63-00: Die Signale der Sperre für die Neutralstellung kontrollieren.

    63-26: Den Kickdown-Schalter kontrollieren.

    leuchtet nicht leuchtet nicht


     

    leuchtet nicht


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  2. 12 Unwahrscheinlich niedrige Spannung von den Bedienele- menten zur Einschaltung des Retarders.


 

  1. 23 Unwahrscheinlich hohe Spannung von den Bedienele- menten zur Einschaltung des Retarders.

    Anmerkung: Der Retarder läßt sich nicht verwenden.

    Maßnahme: Die Kreise vom Handhebel und vom Schalter für die

    Einschaltung des Retarders mit dem Bremspedal kon-

    trollieren.

    Die separaten Widerstandseinheiten für diese beiden Bedienelemente kontrollieren.

    leuchtet nicht leuchtet nicht


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  2. 00 Der Motor hat eine höhere Leistung als jene, für die das Getriebe eingestellt ist.


     

    Anmerkung: Fehlercode 65-00 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.

    Maßnahme: -

    leuchtet


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    image

  3. 00 Fehler in der Kommunikation mit dem Steuergerät des Motors.


 

Anmerkung: Fehlercode 66-00 bezieht sich auf eine Funktion, die Sca- nia nicht verwendet.

Maßnahme: -

leuchtet nicht


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

image

69 12 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil A offen ist.


 

69 13 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil B offen ist.


 

69 14 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil C offen ist.


 

69 15 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil D offen ist.


 

69 16 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil E offen ist.


 

69 21 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil F offen ist.


 

69 22 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil G offen ist.


 

69 23 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil H offen ist.


 

69 24 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil J offen ist.


 

69 25 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil K offen ist.


 

69 26 Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Treiberstufe für das Magnetventil N offen ist.

leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet leuchtet nicht leuchtet leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht leuchtet nicht

Fortsetzung >


 

Fehlercode Ursache Check Trans


 

69

32

Die Kommunikation im Steuergerät funktioniert nicht.

leuchtet nicht

69

33

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

69

34

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

69

35

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

69

36

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

69

41

Interner Fehler im Steuergerät.

leuchtet

Anmerkung: Defekte Treiberstufe im Steuergerät.

Maßnahme: Steuergerät auswechseln.

Standdrehzahlprüfung

Eine Standdrehzahlprüfung wird dann durch- geführt, wenn das Fahrzeug unzureichend funktioniert, und man feststellen möchte, ob der Fehler am Motor oder am Getriebe liegt.

Die Standdrehzahl für den Motor unter Bela- stung muß mit den Werten in der ”Standdreh- zahlen”-Tabelle auf Seite 61 verglichen werden.

  1. Das Getriebe warmlaufen lassen, damit die Öltemperatur zwischen 70 und 90˚C liegt.

  2. Abgasbremse und Weißrauchbegrenzer abschalten.

  3. Bremspedal niederdrücken.

  4. Den Schaltwähler in Stellung D bringen.


     

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    WARNUNG!

    Die Feststellbremse schafft es nicht alleine, das Fahrzeug zu halten. Mit dem Bremspedal bremsen!


     

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  5. Fahrpedal durchdrücken und die Drehzahl ablesen, wenn sie stabil geworden ist. Die Prüfung 30 Sekunden nicht überschreiten lassen, da das Getriebe sonst überhitzt.

  6. Wenn man die Prüfung wiederholen möchte, muß man das Getriebe erst abküh- len lassen. Den Schaltwähler in Stellung Nbringen und die Drehzahl auf ca. 1500/min während 2–3 Minuten halten.


 

Achtung! Die Standdrehzahl kann u.a. auf- grund des Energiegehalts des verwende- ten Kraftstoffs von den angegebenen Werten geringfügig abweichen. Kleinere Abweichungen können daher ohne Maß- nahme bleiben.

Unten sind die Standdrehzahlen für die Kombi- nationen an Motoren und Getrieben angege- ben, die zur Zeit der Drucklegung aktuell sind.

Die angegebenen Standdrehzahlen gelten unter der Voraussetzung, daß sich der Motor in einem guten Zustand befindet.


 

Standdrehzahlen


 

Motortyp

GA750

GA751/752

GA851

GA852

DSC9 11 (220 PS)

1500–1700/min

1350–1550/min

-

-

DSC9 12 (260 PS)

-

1450–1650/min

-

1350–1550/min

DSC9 15 (310 PS)

-

1550–1750/min

1300–1500/min

1450–1650/min

DSC12 02, (360 PS)

-

-

1450–1650/min

-


 

Wird die angegebene Standdrehzahl um mehr als 150/min unterschritten, kann dies bedeuten, daß ein Fehler am Motor vorliegt.

Wird die angegebene Standdrehzahl um mehr als 150/min überschritten, kann dies bedeuten, daß ein Fehler am Motor vorliegt. Dies kann seine Ursache in einer durchdrehenden Lamel- lenkupplung oder einem Fehler am Drehmo- mentwandler haben. Wenn dies der Fall ist, mit dem örtlichen Allison-Händler in Verbindung setzen.

Eine extrem niedrige Standdrehzahl, d.h. mehr als ca. 35 % unter der angebenen Standdreh- zahl, kann ein Hinweis auf einen entkuppelten Ständer im Drehmomentwandler sein. Wenn dies der Fall ist, mit dem örtlichen Allison- Händler in Verbindung setzen.

Messen des Grunddrucks

Ein zu niedriger Grunddruck kann auf eine innere Leckage im Getriebe hindeuten. Als Folge können die Kupplungen durchdrehen und die Standdrehzahl zu hoch werden. Wenn dies der Fall ist, mit dem örtlichen Allison- Händler in Verbindung setzen.

Vor dem Messen des Grunddrucks kontrollie- ren, daß das Getriebe den richtigen Ölstand hat. Der Ölstand beeinflußt den Druck. Ein zu niedriger oder zu hoher Ölstand kann zu einem zu niedrigen Druck führen, was zur Folge hat, daß die Kupplungen durchdrehen und auf Dauer zerstört werden.

Ein Manometer mit einem Meßbereich bis zu 25 bar zum Messen des Grunddrucks verwen- den. Die Hydraulikausrüstung 99 217 kann verwendet werden.

Der Prüfanschluß befindet sich auf der Unter- seite des Getriebes und ist mit ”MAIN” gekennzeichnet. Die Schraube herausdrehen und die Meßausrüstung anschließen. Das Gewinde für die Druckmessung ist 7/16” UNF. Die vorhandene Schraube hat einen O-Ring.

Voraussetzungen:

Warmgelaufenes Getriebe, Öltemperatur 70-90

C.

Messung:

  1. Das Fahrzeug in den verschiedenen Gän- gen und mit einer Drehzahl gemäß dem ”Protokoll zur Messung des Grunddrucks” auf der nächsten Seite fahren.

  2. Den Grunddruck ablesen und den entspre- chenden Wert notieren.

Nach der Prüfung gemäß Meßprotokoll sind sämtliche Kupplungen im Getriebe angesetzt gewesen. Für mehr Informationen Tabellen auf der nächsten Doppelseite verwenden.


 

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Die Hydraulikmeßausrüstung 99 217 paßt an den Prüfanschluß (7/16” UNF) des Getriebes.


 

image

Protokoll zur Messung des Grunddrucks

Wenn die gemessenen Drücke nicht auf dem richtigen Niveau liegen, mit dem Allison-Händler in Verbindung setzen. Die Lamellenkupplungen können ernsthaft beschädigt werden, wenn der Grund- druck zu niedrig ist.

 

05:08-01 de

 

GA750/751/752 mit Varianten (Allison MD):


 

Stellung/Gang

Drehzahl

Korrekter Druck

Gemessener Druck

N

600/min

15,0–19,0 bar

 

N

2100/min

15,0–23,0 bar

 

R

600/min

15,0–19,0 bar

 

1

600/min

13,0–19,0 bar

 

2

2100/min

10,0–14,0 bar

 

4

2100/min

10,0–14,0 bar

 


 

Fehlersuche

 

© Scania CV AB 1997, Sweden

 

63

 

GA851/852 mit Varianten (Allison HD):


 

Stellung/Gang

Drehzahl

Korrekter Druck

Gemessener Druck

N

600/min

15,0–20,7 bar

 

N

1800/min

18,0–21,0 bar

 

R

600/min

15,0–20,7 bar

 

1

600/min

13,0–18,0 bar

 

2

1800/min

10,5–14,0 bar

 

4

1800/min

10,5–14,0 bar

 

Korrekter Grunddruck bei sämtlichen Gängen

Wenn das Prüfergebnis zeigt, daß eine gründlichere Untersuchung nötig ist, kann die untenstehende Tabelle verwendet werden.


 

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image

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GA750/751/752 mit Varianten (Allison MD):


 

Drehzahl

Stellung/Gang

Grunddruck

600/min

N

15,0–19,0 bar

600/min

R

15,0–19,0 bar

600/min

1 ohne “Lockup”

13,0–19,0 bar

600/min

2 ohne “Lockup”

13,0–19,0 bar

2100/min

N

15,0–23,0 bar

2100/min

R

15,0–23,0 bar

2100/min

1 ohne “Lockup”

15,0-21,0 bar

2100/min

2 ohne “Lockup”

15,0-21,0 bar

2100/min

2 mit “Lockup”

10,0-14,0 bar

2100/min

3 mit “Lockup”

10,0-14,0 bar

2100/min

4 mit “Lockup”

10,0-14,0 bar

2100/min

5 mit “Lockup”

9,0-13,0 bar

2100/min

6 mit “Lockup”

9,0-13,0 bar

Korrekter Grunddruck bei sämtlichen Gängen

Wenn das Prüfergebnis zeigt, daß eine gründlichere Untersuchung nötig ist, kann die untenstehende Tabelle verwendet werden.


 

image

image

image

image

GA851/852 mit Varianten (Allison HD):


 

Drehzahl

Stellung/Gang

Grunddruck

600/min

N

15,0–20,7 bar

600/min

R

15,0–20,7 bar

600/min

1 ohne “Lockup”

13,0–18,0 bar

600/min

2 ohne “Lockup”

13,0–18,0 bar

1800/min

N

18,0–21,0 bar

1800/min

R

18,0–21,0 bar

1800/min

1 ohne “Lockup”

15,5-18,0 bar

1800/min

2 ohne “Lockup”

15,5-18,0 bar

1800/min

2 mit “Lockup”

10,5-14,0 bar

1800/min

3 mit “Lockup”

10,5-14,0 bar

1800/min

4 mit “Lockup”

10,5-14,0 bar

1800/min

5 mit “Lockup”

9,0-12,5 bar

1800/min

6 mit “Lockup”

9,0-12,5 bar

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Ölstand

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Wichtig! Der Ölstand ist sehr wichtig für die Funktion und Lebensdauer des Getriebes.

Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Ölstand sind schädlich.


 

Kontrolle bei kaltem Getriebe

Der Sinn einer Kontrolle bei kaltem Getriebe liegt darin zu entscheiden, ob das Getriebe die ausreichende Ölmenge besitzt, so daß man es auf sichere Weise warmlaufen lassen kann.

Eine endgültige Kontrolle des Ölstandes kann nur bei warmgelaufenem Getriebe erfolgen.

  1. Motor starten und etwa eine Minute lang im Leerlauf laufen lassen.


     

    Anordnung und Skala des Ölmeßstabs


     

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    WARNUNG!

    Vor dem Fortfahren mit dem Schritt 2 unten das Bremspedal drücken! Die Feststellbremse allein kann das Fahr- zeug nicht halten.


     

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  2. Schaltwähler in Stellung Dbringen und die Drehzahl während 30 Sekunden auf 1000- 1500/min erhöhen. Hebel anschließend auf R stellen, um eventuell vorhandene Luft im System zu entfernen. Luft im System kann zu einem irreführenden Ergebnis bei- tragen.

  3. Anschließend den Schaltwähler in die Neutralstellung N bringen und Motor im Leerlauf laufen lassen.

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    WARNUNG!

    Eventuell vorhandenes Nebengetriebe abschalten, damit die rotierende Welle stehenbleibt. Die Welle befindet sich in Nähe des Ölmeßstabs und kann Perso- nenverletzung verursachen, wenn sie sich dreht.


     

    image


     

  4. Den Ölfüllstand so einstellen, daß er im Bereich zwischen den Markierungen ”COLD FULL” und ”COLD ADD” liegt. Das Einfüllen erfolgt über das Rohr des Meßstabs. Öl ablassen, wenn das Niveau zu hoch ist.

  5. Motor warmlaufen lassen und eine endgül- tige Kontrolle des Ölstandes gemäß Anlei- tung auf der nächsten Seite durchführen.

Kontrolle bei warmem Getriebe

Eine zuverlässige Kontrolle des Ölstandes erfor- dert, daß das Getriebe warmgelaufen ist. Die Kontrolle kann auf zwei Arten durchgeführt werden: entweder mit dem Ölmeßstab wie bei der Kontrolle im kalten Zustand oder elektro- nisch direkt vom Fahrerplatz aus. Die Beschrei- bung unten betrifft die elektronische Ölstandmessung.

  1. Folgende Bedingungen müssen erfüllt sein:


     

    • Der Motor muß im Leerlauf laufen.

    • Die Temperatur muß zwischen 60 und 100˚C liegen.

    • Der Schaltwähler muß in Stellung N ste- hen.

    • Die Kardanwelle darf nicht rotieren.

    • Der Ölstandgeber muß fehlerfrei sein.


       

  2. Einmal auf den Diagnoseschalter drücken. Einen stumpfen Stift o.ä. verwenden. Wenn die obenstehenden Bedingungen erfüllt sind, fängt das Steuergerät an, während zwei Minuten von 8 runter zu 1 zu zählen. Wenn die obigen Bedingungen nicht mehr erfüllt sind, wird das Zählen abgebrochen und ein Fehlercode erscheint im Display. Siehe Tabelle ”Fehlercodes bei der Ölstand- kontrolle” auf der nächsten Seite.


 


 

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  1. Display

  2. Diagnoseschalter

  3. Nach zwei Minuten zeigt das Display einen der Codes, der unter ”Informations- codes bei der Ölstandkontrolle” aufgeführt ist.

  4. Das Messen durch zweimaliges Drücken auf den Diagnoseschalter beenden.


 

Fehlercodes bei der Ölstandkontrolle


 

Code

Maßnahme

OL-OK

Der Ölstand ist korrekt.

LO-01

1 Liter Öl nachfüllen.

LO-02

2 Liter Öl nachfüllen.

HI-01

1 Liter Öl ablassen.

HI-02

2 Liter Öl ablassen.

 

Informationscodes bei der Ölstandkon- trolle


 

Code

Fehler

OL-50

Motordrehzahl zu niedrig.

OL-59

Motordrehzahl zu hoch.

OL-65

Der Schaltwähler steht nicht in Stellung N.

OL-70

Öltemperatur zu niedrig.

OL-79

Öltemperatur zu hoch.

OL-89

Kardanwelle rotiert.

OL-95

Ölstandgeber ist defekt.

 

Anmerkung: Der maximale Meßbereich für den elektronischen Ölstandgeber wird unten gezeigt.


 

Getriebe Ölstand


 

 

niedrig

hoch

GA750/751/752

LO-04

HI-04

GA851/852

LO-06

HI-07

Öl- und Filterwechsel

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Ein Öl- und Filterwechsel sollte nach Möglich- keit bei warmgelaufenem Getriebe durchge- führt werden. Warmes Öl fließt schneller, und man bekommt mehr Öl aus dem Getriebe.


 

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WARNUNG!

Vorsicht mit heißem Öl. Handschuhe und Schutzbrille tragen.


 

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  1. Das Getriebe warmlaufen lassen, damit die Temperatur zwischen 70 und 90˚C zu lie- gen kommt.Den Schaltwähler in Stellung N bringen und den Motor abschalten.

  2. Die Ölablaßschraube am Getriebe heraus- schrauben und das Öl ablaufen lassen. 3/8” Vierkantschlüssel verwenden.

  3. Zustand des Öls untersuchen. Prüfen, ob Spuren von Wasser, Metallpartikel oder Kühlflüssigkeit im Öl vorzufinden sind. Wasser oder Kühlflüssigkeit im Öl können auf ein Leck des Ölkühlers zurückzuführen sein. Wenn dies der Fall ist, muß der Ölkühler ausgewechselt werden. Wenn Metallpartikel im Öl vorhanden sind, ist dies ein Hinweis auf eventuell vorliegende, innere Schäden im Getriebe. In diesem Fall mit dem Allison-Händler in Verbindung setzen, bevor irgendwelche Maßnahmen ergriffen werden.

  4. Das Getriebe ist mit zwei Filtern verse- hen.Schrauben der Filterdeckel entfernen. Deckel, O-Ringe, Dichtungen und Filter entfernen.


 

  1. Ablaßschraube (3/8”)

  2. Getriebefilter

  1. O-Ringe schmieren und zusammen mit Dichtung und Filter am entsprechenden Filterdeckel anbringen. Filter in die Ölwanne einführen und von Hand andrük- ken, hierzu die Schraublöcher als Führung verwenden.

    Wichtig! Die Schrauben nicht verwenden, um die Deckel an die richtige Stelle zu drücken.

    Filter von Hand andrücken, da sonst die Ölwanne, die Filterdeckel oder die Dichtungen beschädigt werden können.

  2. Schrauben der Filterdeckel anbringen und mit 60 Nm anziehen.

  3. Ablaßschraube reinigen und O-Ring erneu- ern.

  4. Ablaßschraube und O-Ring anbringen und mit 30 Nm festziehen.

  5. Öl in das Rohr vom Ölmeßstab einfüllen. Bei einem Ölwechsel gelten die Ölfüll- mengen gemäß Abschnitt ”Ölfüllmengen bei einem Öl- und Filterwechsel” in der rechten Spalte.

  6. Eine Kontrolle des Ölstandes bei kaltem Motor durchführen, siehe Kapitel ”Ölstandkontrolle” auf Seite 66. Ölstand einstellen und anschließend das Getriebe warmlaufen lassen. Die endgültige Ölstandkontrolle erst durchführen, wenn der Motor eine Temperatur zwischen 70 und 90˚Cerreicht hat.


 

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103109

 

Ölfüllmengen bei einem Öl- und Filter- wechsel

GA750/751/752: 20 Liter

GA851/852: 34 Liter


 

Achtung! Wenn es sich um einem Ölwechsel bei einem Getriebe mit Retarder handelt, muß die Ölfüllmenge um 1 Liter erhöht werden.

Schaltwähler

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Der Schaltwähler ist nur als komplette Einheit lieferbar. Bei einem Fehler muß der komplette Schaltwähler ausgewechselt werden.


 

Ausbau

  1. Schrauben, die die Abdeckung halten, ent- fernen. Abdeckung entfernen. Die Abdek- kung wird als separates Ersatzteil verkauft und ist nicht beim Schaltwähler enthalten.

    104 828

     

  2. Schrauben, die den Schaltwähler in der Konsole halten, entfernen.

  3. Schaltwähler hochheben und den Steckver- binder durch Anheben des Sperrhakens ent- fernen.


 

Einbau

  1. Beim Auswechseln des Schaltwählers gilt folgendes.

    Die Anordnung der Befestigungsklemmen kontrollieren und bei Bedarf versetzen.

    Anschließend den Steckverbinder im Schaltwähler anschließen.

  2. Schaltwähler in der Konsole befestigen.

  3. Abdeckung anbringen.

Steuergerät


 

Das Steuergerät ist unter der Elektrozentrale

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auf der Beifahrerseite angeordnet. Dort befin- 2

den sich auch die Relais für die Steuerung des Getriebes. Wenn das Getriebe mit einem Retar- der ausgerüstet ist, gibt es außerdem ein Steuergerät, welches die Retarderleistung ver- ringert, wenn die Kühlmitteltemperatur zu hoch wird.


 

Auswechseln

  1. Versorgungsspannung mit dem Zünd- schlüssel ausschalten. Mindestens 10 Sekunden warten, bevor die Steckverbin- der des Steuergerätes abgenommen wer- den.

  2. Die Kunststoffabdeckung, die das Steuergerät abdeckt, entfernen.

  3. Das Befestigungsblech mit Steuergerät und Relais durch Lösen des Sicherungsbügels entfernen.

  4. Steckverbinder vom Steuergerät abneh- men. Sie sind so gestaltet, daß sie beim Anschließen nicht verwechselt werden können.

  5. Steuergerät auswechseln.

  6. Steckverbinder anschließen.

  7. Befestigungsblech, Steuergerät und Relais anbringen.

  8. Kunststoffabdeckung anbringen.


 

1


 

104 852

 

3


 

  1. Steuergerät für Getriebe

  2. Relais für Getriebe

  3. Steuergerät zur Temperaturkontrolle im Retarder

Kontrolle der Spannung an das Steuergerät

  1. Versorgungsspannung mit dem Zünd- schlüssel ausschalten. Mindestens 10 Sekunden warten, bevor die Steckverbin- der des Steuergerätes abgenommen wer- den.

  2. Steckverbinder des Steuergeräts abneh- men.

  3. Die Spannung zwischen den Stiften im Steckverbinder an das Steuergerät messen. Wie die Stifte angeordnet sind, ist auf dem Steckverbinder gekennzeichnet. Siehe Verbindungsplan unter der Gruppe 16.


     

    Achtung! Die Kabelschuhe befinden sich tief im Steckverbinder. Beim Anschließen des Multimeters vorsichtig vorgehen, um dabei nichts zu beschädigen.


     

  4. Versorgungsspannung einschalten und das Abblendlicht einschalten, um die Batterie zu belasten.

  5. Multimeter ablesen. Die korrekte Span- nung muß zwischen 22 und 28 Volt liegen. Die gemessene Spannung muß mit der Bat- teriespannung übereinstimmen.

  6. Versorgungsspannung mit dem Zünd- schlüssel abschalten.

  7. Steckverbinder wieder anbringen.

    Fortsetzung >


     


     

    image


     

    Steuergerät und dessen Steckverbinder

  8. Wenn das Multimeter eine falsche Span- nung angibt, muß man kontrollieren, daß die Stifte, an denen gemessen wird, nicht korrodiert oder beschädigt sind. Bei Bedarf reinigen oder ersetzen. Sicherungen für das Getriebe kontrollieren.

  9. Falls der Fehler weiter besteht, Kabelnetz kontrollieren.

  10. Wenn keiner der obenstehenden Fehler entdeckt wird, sollte das Steuergerät aus- gewechselt werden.

Wenn das Auswechseln das Problem tat- sächlich löst, sollte man das ”alte” Steuergerät noch einmal anschließen, um zu bestätigen, daß dies wirklich die Fehler- quelle ist. Anschließend wieder durch das ”neue” Steuergerät ersetzen und das Ergebnis vergleichen.

Wenn das ”alte” Steuergerät funktioniert hat, sollte man überprüfen, ob dessen Steckverbinder korrodiert oder beschädigt sind, oder ob bei der früheren Kontrolle irgend etwas übersehen worden ist.

Kontrolle des Kabelnetzes

  1. Kontrollieren, daß die Versorgungsspan- nung abgeschaltet ist.

  2. Davon überzeugen, daß sämtliche Steck- verbinder richtig angeschlossen sind.

  3. Alle Steckverbinder abnehmen und unter- suchen. Wenn ein Steckverbinder korro- diert oder schmutzig ist, muß er sorgfältig gereinigt werden.

Danach alle Steckverbinder wieder anschließen und den Fehlercode löschen. Anschließend kontrollieren, ob der Fehler- code wieder auftritt. Wenn dies der Fall ist, müssen die betreffenden Leitungen unter- sucht werden.

Kontrolle der einzelnen Leitungen

Wenn alle Steckverbinder richtig angeschlos- sen und frei von Verunreinigungen und Korro- sion waren, und der Fehler trotzdem Bestand hat, ist es wahrscheinlich, daß die Leitung selbst beschädigt ist.

Wie man die betreffende Leitung zu einem bestimmten Fehlercode kontrolliert, wird unten beschrieben.

  1. Steckverbinder des Steuergeräts und des Getriebes abziehen.

  2. Ein Kabelstück an die Leitung, die kontrol- liert werden soll, unten am Steckverbinder des Getriebes anschließen. Das Kabel muß so lang sein, daß es bis zum Steckverbin- der des Steuergerätes oben im Fahrerhaus reicht.

  3. Die eine Meßspitze eines Ohmmeters an den Steckverbinder des Steuergerätes anschließen. Danach die andere Meßspitze an den Steckverbinder unten am Getriebe anschließen.

    Wenn das Ohmmeter einen sehr hohen Widerstand anzeigt, liegt eine Unterbre- chung der Leitung vor. Wenn das Ohmme- ter dagegen einen Widerstand von 0–2 Ohm anzeigt, kann die Leitung kurzge- schlossen sein.

  4. Kurzschlußkontrolle: Die eine Meßspitze des Ohmmeters an die betreffende Leitung im Steckverbinder des Steuergerätes anschließen. Die andere Meßspitze am Fahrgestell erden.

Wenn das Ohmmeter keinen oder einen sehr niedrigen Widerstand anzeigt, ist die Leitung mit Fahrgestellmasse kurzge- schlossen.

Diese Kontrolle an beiden Leitungen, die zum Kreis gehören, durchführen. Daran denken, daß ein Kurzschluß nicht nur zur Fahrgestellmasse bestehen kann, sondern auch zu anderen Leitungen im Leitungs- netz.


 

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Steckverbinder des Steuer- gerätes bzw. des Getriebes

Frequenzgeber

Das Getriebe hat drei Frequenzgeber. Diese sind vom selben Typ und keiner läßt sich ein- stellen. Alle bis auf den einen (mittleren bei GA750/751/752) können leicht durch eine Sca- nia-Werkstatt ausgewechselt werden.

Alle drei Frequenzgeber haben denselben Widerstand.


 

Temperatur

Widerstand

–40˚C

200 Ohm

20˚C

300 Ohm

110˚C

400 Ohm

Die zulässige Toleranz beträgt 30 Ohm


 

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103 534

 

Der vordere Frequenzgeber tastet die Ein- gangsdrehzahl des Drehmomentwandlers ab.


 

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Der mittlere Frequenzgeber tastet die Rotati- onsgeschwindigkeit der Turbinenwelle ab. Das Steuergerät verwendet diesen Wert, um zwi- schen den mechanischen (Lockup) und hydrau- lischen Gängen zu unterscheiden.

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103 539

 

Der mittlere Frequenzgeber ist für Scania- Werkstätten nur bei den Getrieben GA851/852 zugänglich. Bei GA750/751/752 muß der Geber durch einen Allison-Vertreter ausge- wechselt werden, da der Geber im Getriebe integriert ist.


 

103 535

 

Der hintere Frequenzgeber tastet die Rotations- geschwindigkeit der Abtriebswelle ab.

Geber für Gasbetätigung

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Der Geber für die Gasbetätigung ist am Rah- men angebracht. Der Seilzug ist am Verstellhe- bel der Einspritzpumpe befestigt. Der kleinste zulässige Biegeradius für den Seilzug beträgt 150 mm.

Der Geber für die Gasbetätigung ist innerhalb eines gewissen Bereichs selbstjustierend. Eine Grobjustierung muß jedoch nach einem Aus- wechseln des Gebers durchgeführt werden.

Siehe Seite 78.

Ausbau

  1. Den Seilzug vom Verstellhebel entfernen.

  2. Klammer, die den Seilzug an Ort und Stelle hält, entfernen.

  3. Sperrhaken anheben und Steckverbinder gerade nach außen vom Geber abziehen.

  4. Geber vom Halter entfernen.


 

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104 835

 

Wenn das Fahrzeug mit einem 12er Motor ausgerüstet ist, befindet sich der Geber an dieser Stelle.


 

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Widerstandswerte für ausgebauten Geber.

Stift Widerstand

A-C 9000-15000 Ohm

A-B Ruhestellung Mindestens 500 Ohm in der Ruhestellung, nimmt suk- zessiv beim Herausziehen des Seilzugs zu.

A-B voll ausgezogen 9000-15000 Ohm

Einbau

  1. Geber am Hebel anbringen.

  2. Steckverbinder des Gebers anschließen. Darauf achten, daß der Sperrhaken vom elektrischen Anschluß den Steckverbinder am Geber sichert.

  3. Seilzug mit Bolzen, Scheibe und Splint am Verstellhebel befestigen.

  4. Seilzug in der Klammer anbringen. Der Seilzug hat eine Nut, in der die Klammer sitzen muß.


 

Justierung des Gebers für Gasbetäti- gung

  1. Den Verstellhebel durch Drücken des Bügels von Hand in Pfeilrichtung drehen. Den Bügel soweit drücken, bis er am Voll- gasanschlag anliegt.

  2. Die Klammer, die den Seilzug hält, durch Verschieben nach vorn oder nach hinten auf das richtige Einstellmaß justieren.

Das Maß muß 183 - 185 mm betragen. Zwischen der Außenkante der Klammer und der Mitte am Bolzen im Verstellhebel mes- sen.


 

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104 830

 

183 − 185

Tachometergeber

Der Tachometergeber ist neben dem Gabel- flansch angeordnet.

Der Geber ist plombiert, er liefert 4 Impulse pro Umdrehung.


 

GA750R/751R/752R

Der Tachometergeber ist an der Hinterachse anstelle des Getriebes angeordnet. Der Geber ist plombiert, er liefert 10 Impulse pro Umdrehung.

Der Abstand zwischen dem Geber und dem Pol- rad muß 0,8 - 2,0 mm betragen.

Zum Zeitpunkt der Drucklegung wird eine andere Ausführung in Erwägung gezogen, bei der der Geber wie bei anderen Allison-Getrie- ben am Gabelflansch angebracht wird.


 

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Typische Anordnung des Tachometerge- bers. GA750R/751R/752R haben dagegen eine andere Anordnung.


 

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0.8 − 2.0 mm


 

104 831

 

Der Tachometergeber ist an der Hinterachse angeordnet, wenn es sich um ein GA750/751/752-Getriebe handelt.

Temperaturgeber A

Der Temperaturgeber erfaßt die Temperatur im Automatikgetriebe selbst. Der Geber liefert dem Steuergerät E28 Informationen, das Steuergerät bringt wiederum bei Bedarf die Warnlampe W24 zum Leuchten.

Der Geber ist im Getriebe eingebaut und sollte nicht durch die Scania-Werkstatt ausgewechselt werden. Dahingegen kann der Widerstand wie folgt gemessen werden, damit man sicher sein kann, ob ein Allison-Vertreter verständigt wer- den muß.


 

Widerstand des Gebers


 

Temperatur

Widerstand

- 20˚C

680-705 Ohm

0˚C

810-830 Ohm

20˚C

950-975 Ohm

40˚C

1100-1135 Ohm

60˚C

1270-1305 Ohm

80˚C

1440-1500 Ohm

100˚C

1635-1705 Ohm

120˚C

1840-1925 Ohm

140˚C

2050-2165 Ohm

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Temperaturgeber B

Betrifft nur Getriebe mit Retarder

Der Temperaturgeber mißt die Temperatur im Retarder selbst. Der Geber wird durch eine Kon- sole, die im Getriebegehäuse festgeschraubt ist, gehalten.


 

Auswechseln

  1. Den Steckverbinder des Gebers durch Anheben des Sperrhakens und Ziehen gerade nach außen entfernen. Nicht an der Kabelhülle ziehen, da die Gefahr besteht, daß sich die Isolierung dabei löst.

  2. Schraube des Befestigungsblechs entfernen.

  3. Geber und Befestigungsblech vorsichtig nach außen ziehen. Die beiden sind mitein- ander verbunden.

  4. Den neuen Geber in das Getriebegehäuse einsetzen und zusammen mit dem Befesti- gungsblech festschrauben.

  5. Steckverbinder am Geber anschließen. Dies kann nur auf eine Art erfolgen. Darauf ach- ten, daß der Sicherungshaken den Steckver- binder ordnungsgemäß sichert.

Widerstand des Gebers


 

  1. Temperaturgeber des Retarders mit Befestigungsblech

  2. Steckverbinder für den Temperaturge- ber des Retarders


     

    Temperatur

    Widerstand

    - 20˚C

    680-705 Ohm

    0˚C

    810-830 Ohm

    20˚C

    950-975 Ohm

    40˚C

    1100-1135 Ohm

    60˚C

    1270-1305 Ohm

    80˚C

    1440-1500 Ohm

    100˚C

    1635-1705 Ohm

    120˚C

    1840-1925 Ohm

    140˚C

    2050-2165 Ohm

    Temperaturgeber C

    Betrifft nur Getriebe mit Retarder

    Der Temperaturgeber C erfaßt die Temperatur im Ölschlauch vom Getriebe zum Ölkühler. Die Aufgabe des Gebers besteht darin, die Tempera- turanzeige des Retarders mit Informationen zu versehen.

    Dieser Geber beeinflußt nicht das Steuergerät, sondern nur die Temperaturanzeige.


     

    Widerstand des Gebers


     

    image

    1. Temperaturgeber am Ölschlauch

    2. Steckverbinder des Temperaturgebers am Ölschlauch


 

Temperatur

Widerstand

20˚C

2800-3600 Ohm

40˚C

1100-1400 Ohm

60˚C

510-650 Ohm

160˚C

30-35 Ohm

200˚C

13-16 Ohm

Temperaturgeber D

Betrifft nur Getriebe mit Retarder

Der Temperaturgeber D erfaßt die Temperatur im Kühlmittelrohr zum Ölkühler. Der Geber versorgt das Steuergerät E48 mit Informationen. Das Steuergerät E48 hat die Aufgabe, die Retar- derleistung zu begrenzen, damit die Kühlmittel- temperatur nicht zu hoch wird.


 

Widerstand des Gebers


 


 

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104 854

 

Der Temperaturgeber D erfaßt die Temperatur des Kühlmittels an jener Stelle, wo es aus dem Ölkühler kommt.


 

Temperatur

Widerstand

- 20˚C

790 Ohm

0˚C

900 Ohm

20˚C

1000 Ohm

40˚C

1100 Ohm

60˚C

1230 Ohm

80˚C

1350 Ohm

100˚C

1480 Ohm

120˚C

1620 Ohm

140˚C

1750 Ohm

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Ölkühler


 

Allgemeines

Der Ölkühler erfordert normalerweise keine Wartungsmaßnahmen, solange keine Leckage und kein Ausfall vorliegen.

Wenn der Ölkühler verunreinigt worden ist,

z.B. in Folge eines Ausfalls, muß der Ölkühler unbedingt gereinigt werden. Eventuell verblei- bender Schmutz im Ölkühler wird sich sonst aufgrund der Ölzirkulation oder aufgrund von Vibrationen und Temperaturschwankungen lösen. Dies kann schnell zur Beschädigung des reparierten Getriebes führen.

WICHTIG! Nicht zögern, den Ölkühler auszu- wechseln, wenn das Ergebnis der Reinigung als ungewiß beurteilt wird.


 

Ausbau

  1. Kühlflüssigkeit des Motors ablassen.

  2. Öl gemäß Kapitel ”Öl- und Filterwechsel” auf Seite 69 aus dem Getriebe ablassen. Wenn das Öl aufgrund eines Kühlerscha- dens verunreinigt worden ist, müssen das Öl und sämtliche Filter gewechselt wer- den, nicht nur der Ölkühler.


 

  1. Ölzulaufschlauch

  2. Ölablaufschlauch

  3. Kühlflüssigkeitszulaufrohr

  4. Kühlflüssigkeitsablaufrohr

  5. Schrauben


     

    Fortsetzung >

    1. Ölzu- und -ablaufschläuche vom Ölkühler lösen.


       

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      image

      WARNUNG!

      Vorsicht mit heißem Öl. Handschuhe und Schutzbrille tragen.


       

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    2. Kühlmittelschläuche vom Ölkühler lösen.

    3. Den Ölkühler abnehmen.

Einbau

  1. Ölkühler an der Konsole montieren.

  2. Kühlmittelschläuche anbringen.

  3. Ölzu- und -ablaufschläuche anbringen.

  4. Kühlflüssigkeit in das Kühlsystem des Motors einfüllen.

  5. Gemäß Kapitel ”Öl- und Filterwechsel” auf Seite 69 Öl im Getriebe einfüllen.

  6. Ölstand des Getriebes gemäß Kapitel ”Ölstandkontrolle” auf den Seiten 66-68 einstellen.

Akkumulator für Retarder

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(Betrifft nur Getriebe mit Retarder)

Der Akkumulator für den Retarder befindet sich zwischen dem Ölkühler und dem Getriebe.


 

Ausbau

  1. Steckverbinder für das Magnetventil durch Anheben des Sperrhakens entfernen.

  2. Druckluftanschluß entfernen.

  3. Ölschlauch vom Akkumulator entfernen.

    103 542

     

  4. Akkumulator vom Halter abnehmen.


 

Einbau

  1. Akkumulator am Halter befestigen.

  2. Den Ölschlauch am Akkumulator anbrin- gen.

  3. Den Druckluftanschluß anbringen.

  4. Steckverbinder anschließen. Darauf achten, daß der Sperrhaken den Steckverbinder ord- nungsgemäß sichert.


 

Hier befindet sich der Akkumulator des Retar- ders.


 

4 1


 

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103 540

 

3 4 2


 

1 Steckverbinder für Magnetventil 2 Druckluftanschluß

3 Anschluß des Ölschlauchs 4 Schrauben

Austausch des Getriebes

Da Scania diese Getriebe nicht selber fertigt, übernimmt auch Scania für sie nicht die volle Serviceverantwortung. Vor der Durchführung eines Getriebeaustausches muß man sich daher mit dem Allison-Händler in Verbindung set- zen.


 

Ausbau


 

Arbeiten von oben

  1. Kühlflüssigkeit mit Hilfe von Adapter 99 301 und Kühlflüssigkeitsbehälter 587 129 aus dem Motor ablassen.

  2. Luftfederung ganz absenken.

  3. Fahrerhaus kippen.

  4. Kühlmittelschläuche am Motor lösen.

  5. Wenn das Fahrzeug mit einem 12er Motor ausgerüstet ist: Batterie abklemmen. Der Anlasser muß zu einem späteren Zeitpunkt entfernt werden.


     

    Arbeiten von unten

  6. Verbleibende Kühlflüssigkeit im Ölkühler des Getriebes durch die Ablaßschraube im Kühlmittelrohr ablassen.

    Schraube anschließend wieder anbringen.


     

    99 301


     

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    02_0382

     

    587 129

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  7. Kühlmittelschläuche am Ölkühler lösen.

  8. Steckverbinder für Getriebe und Tachome- tergeber lösen.

    Wenn das Getriebe mit Retarder ausgerü- stet ist: Steckverbinder für das Magnetventil des Akkumulators lösen. Warntext und Abbildung unten beachten.


     

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    WARNUNG!

    Das Öl spritzt heraus, wenn das Magnet- ventil unter Spannung gesetzt wird.

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    Daher muß der Steckverbinder abge- nommen werden. Siehe Abbildung.


     

    Hier befindet sich der Tachometergeber bei den meisten Allison-Getrieben. Siehe auch Seite 79.


     


     

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    103 541

     

    Steckverbinder für das Magnetventil des Akkumulators lösen.

  9. Getriebeöl ablassen.


     

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    WARNUNG!

    Vorsicht mit heißem Öl. Handschuhe und Schutzbrille tragen.


     

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  10. Ölschläuche an den Ölkühler lösen. Wenn das Getriebe mit einem Retarder ausgerüstet ist, muß auch der Ölschlauch des Akkumu- lators gelöst werden.

  11. Die vordere Kardanwelle abnehmen. Die Kardanwelle vom Getriebe lösen.

    Halter für das Stützlager am Querträger des Fahrgestellrahmens lösen und die vordere Kardanwelle abheben.

    Die hintere Kardanwelle belassen.


     

  12. Eventuell vorhandene Schallschutzhauben entfernen.

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  13. 9er Motor: Verschlußschraube im Schwungradgehäuse entfernen.

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    12er Motor: Anlasser entfernen. Auf die Art und Weise werden die Schrauben zugänglich, die die Mitnehmerplatte am Drehmomentwandler halten.


     

    Ölschlauch für Akkumulator


     

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    Arbeitsöffnung am Schwungradgehäuse eines 9er Motors. Eine solche Öffnung fehlt beim 12er Motor, weshalb man das Loch für den Anlasser verwenden muß.

  14. Die 12 Schrauben, die Mitnehmerplatte und Drehmomentwandler halten, durch die Arbeitsöffnung im Schwungradgehäuse entfernen. Das Schwungrad mit Hilfe des Drehwerkzeuges 99 309 in die unter- schiedlichen Schraubpositionen drehen.

  15. Getriebe-Aufspannvorrichtung befestigen. Die verwendeten Aufspannteile gehen aus der Abbildung unten hervor. Holzklötze zwischen Aufspannvorrichtung und Ölwanne zwischenlegen. Getriebe mit Spanngurten an der Aufspannvorrichtung befestigen.


     

    image

    98 655−9

    98 744

    98 405−1


     

    98 404


     


     

    98 403


     

    98 402

    98 655−7


     

    98 655−6


     

    98 405−2


     

    105 048

     

    587 313


     

    Die obenstehenden Aufspannteile passen auch auf den Komponentenheber 587 500.

  16. Betrifft GA851/852:

Zwei Motorstützen 99 318 am Vorder- achsträger festhaken.

Die unterste Distanzhülse an der entspre- chenden Motorstütze festschrauben. Die Muttern nicht anziehen.

Mit Zwischenhülsen und mit der Einstell- vorrichtung mit Gewinde die Höhe der Motorstützen einstellen.

Zwei Schrauben der Ölwanne abschrau- ben, damit die Zapfen der Einstellvorrich- tung in die Schraubenlöcher eingeführt werden können. Die Ölwannenschrauben so wählen, daß die Zwischenhülse hinter der Mitte der Vorderachse zu liegen kommt.

Die Lage der Hülsen so einstellen, daß sie so gerade wie möglich stehen, und die Mutter der untersten Hülse anziehen.

Die Einstellvorrichtung so weit hoch- schrauben, daß die Stütze an der Ölwanne anliegt.


 

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  1. Motorstütze

  2. Distanzhülse

  3. Zwischenhülse

  4. Einstellvorrichtung


 

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WARNUNG!

Den Abstand zwischen dem Vorder- achsträger und dem Rahmen nicht, z.B. durch das Anheben der Luftfederung, verändern. Die Gefahr besteht, daß der Motor hinunterfällt.


 

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  1. Betrifft GA851/852:

    Getriebehalter von den Schwingungsdämp- fern lösen.

    Getriebe anheben, damit Motor und Getriebe zueinander nicht unter Spannung stehen.

    Die Einstellvorrichtungen an den Motor- stützen hochschrauben.

    Die Schwingungsdämpfer entfernen.


     

    101585

     

  2. Die Muttern entfernen, die den Distanzring und das Getriebe gegen das Schwungradge- häuse halten. Die Muttern sitzen auf durch- gängigen Stiftschrauben, die im Schwungradgehäuse festgeschraubt sind.


 

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  1. Mutter, die den Distanzring und das Getriebe gegen das Schwungradgehäuse hält.

  2. Schraube, die den Distanzring gegen das Getriebe hält

  1. Getriebe absenken und herausziehen. Dar- auf achten, daß nichts hängenbleibt.

  2. Distanzring vom Getriebe abnehmen.


     

  3. Die Lager des Drehmomentwandler mit Bügeln oder Stahldraht entlasten, da die Lager im Getriebe zu großen Beanspru- chungen ausgesetzt werden und dabei beschädigt werden können.

Wenn ein Austauschgetriebe eingebaut werden soll, können die Bügel von diesem genommen werden.

WICHTIG! Den Mittelzapfen des Drehmo- mentwandlers nach oben drücken, wenn er ent- lastet wird. Den Stahldraht oder die Bügel wirklich so stark spannen, daß die Lager entla- stet werden.

Die Bügel können nicht von Scania bezogen werden, jedoch von Allison Transmission. Stahldraht ist eine Alternative, wenn man sorg- fältig genug arbeitet.


 

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104 850

 

104 851

 

Die Lager des Drehmomentwandlers mit Bügeln (oben) oder Stahldraht (unten) entla- sten.

Einbau

Bei einem Austausch des Getriebes müssen

u.a. folgenden Teile auf das neue Getriebe übertragen werden:

  • Distanzring

  • Mitnehmer

  • Gabelflansch

  • Tachometergeber

  • Verschraubung für Ölschläuche

  • Kühlmittelrohr


 

Arbeiten bei ausgebautem Getriebe

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  1. Die Verschraubungen der Ölschläuche anbringen. Neue O-Ringe verwenden. Anzugsmoment für Getriebe ohne Retar- der: 60 Nm

    image

    Anzugsmoment für Getriebe mit Retarder: 70 Nm

  2. Gabelflansch montieren. Neues Siche- rungsblech und neuen Schrauben verwen- den.

    Anzugsmoment für GA750/751/752: 30 Nm.

    Anzugsmoment für GA851/852: 55 Nm.

  3. Tachometergeber anbringen.

  4. Kontrollieren, daß keine Farbreste am Flansch, der gegen das Schwungradge- häuse anliegen wird, zurückgeblieben sind.


 

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  1. Zapfen am Drehmomentwandler

  2. Getriebeflansch

  1. Stütze des Drehmomentwandlers (Stahl- draht oder Bügel) entfernen.

  2. Mitnehmer am Drehmomentwandler mon- tieren. Anzugsmoment: 30 Nm.

  3. Distanzring am Getriebe festschrauben. Anzugsmoment: 60 Nm.


     

    Achtung! Jedes zweite Loch ist durchgängig und für die Stiftschrauben im Schwung- radgehäuse vorgesehen.


     

  4. Getriebe gemäß Abbildung an der Auf- spannvorrichtung befestigen. Holzklötze zwischen Aufspannvorrichtung und Ölwanne anbringen. Getriebe mit Spann- gurten am Getriebe festspannen.

  5. Zapfen am Momentwandler mit molybdän- sulfidhaltigem (MoS2) Fett schmieren. Siehe Abbildung auf Seite 94.


     

    98 404


     

    98 403


     

    98 402


     

    image

    98 655−9


     

    98 744


     

    98 405−1


     

    98 655−7


     

    98 655−6


     

    98 405−2


     

    105 048

     

    587 313


     

    Die obenstehenden Aufspannteile passen auch auf dem Komponentenheber 587 500.

    Arbeiten von unten

  6. Getriebe am Schwungrad einpassen. Das Schwungrad so drehen, daß eines der Löcher in der Mitnehmerplatte direkt gegenüber von der Arbeitsöffnung steht. Den Drehmomentwandler so drehen, daß die Löcher im Wandler und in der Mitneh- merplatte in einer Linie sind. Einen Schraubendreher als Zentrierungswerk- zeug hineinstecken.

  7. Die Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, anbringen. Anzugsmoment: 47 Nm

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  8. GA851/852: Schwingungsdämpfer am Fahrgestellrahmen anbringen. Die Halter am Getriebe festziehen, wenn diese gelöst wurden.

    Motorstützen entfernen und Schrauben der Ölwanne wieder anbringen. Getriebehalter an den Schwingungsdämpfern befestigen. Anzugsmomente siehe unten.

    • Halter am Getriebe (M16): 180 Nm.

    • Getriebehalter am Schwingungsdämpfer (M18 x 1,5): 270 Nm

    • Schwingungsdämpfer am Distanzstück (M14): 112 Nm

    • Distanzstück am Fahrgestellrahmen (M14): 112 Nm

    • Schwingungsdämpfer am Fahrgestellrah- men (M14 x 1,5): 120 Nm

  9. Aufspannvorrichtung entfernen.

  10. Die 12 Schrauben, die die Mitnehmerplatte am Drehmomentwandler halten, anbrin- gen. Anzugsmoment 30 Nm.


     

    image

    Arbeitsöffnung am Schwungradgehäuse eines 9er Motors. Eine solche Öffnung fehlt beim 12er Motor, weshalb man das Loch für den Anlasser verwenden muß.

  11. 9er Motor: Verschlußschraube am Schwungradgehäuse anbringen. 12er Motor: Anlasser montieren.

  12. Eventuell vorhandene Schallschutzhauben anbringen.

  13. Die vordere Kardanwelle anbringen. Die Teile der Kardanwelle so drehen, daß alle Schmiernippel in dieselbe Richtung zeigen. Die Schrauben der Lagerdeckel mit 105 Nm anziehen.


     

  14. Ölschläuche an den Ölkühler anschließen. Anzugsmoment: 70 Nm.

    Auch den Ölschlauch des Akkumulators anbringen, wenn das Getriebe mit einem Retarder ausgerüstet ist.

  15. Kühlmittelschläuche an Ölkühler und Motor anschließen.


     

    image


     

    1. Steckverbinder des Tachometergebers (siehe auch Seite 79)

    2. Entsprechende Ölzu- und -ablaufschläu- che an den Ölkühler


       

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      Ölschlauch für Akkumulator

  16. Die elektrischen Steckverbinder an das Getriebe anschließen. Wenn das Getriebe mit einem Retarder ausgerüstet ist, muß auch der Steckverbinder des Akkumulators angeschlossen werden.

  17. Steckverbinder am Tachometergeber anschließen und plombieren.

  18. Öl im Getriebe einfüllen. Die Ölfüllmen- gen gehen aus der Seite 101 hervor.

  19. Mit Hilfe von Kühlflüssigkeitsbehälter 587 129 und Adapter 99 301, die an den Ablaß- hahn angeschlossen sind, Kühlflüssigkeit in das Kühlsystem einfüllen. Rücklauf- schlauch an das Einfüllrohr des Ausgleich- behälters anschließen.

    Der Ölkühler des Getriebes ist mit einem Entlüftungsnippel versehen. Adapter 99 301 (gerne mit einem Schlauch) an den Entlüftungsnippel am Ölkühler anschlie- ßen.

    So lange einfüllen, bis ein gleichmäßiger Kühlflüssigkeitsstrom am Ölkühler heraus- läuft. Dann den Adapter vom Ölkühler abnehmen und anschließend damit fortfah- ren, den Rest des Kühlsystems zu füllen.

    Wenn das Kühlsystem gefüllt ist, den Motor anlassen und einen Weile laufen las- sen. Nachfüllen.

  20. Kontrolle im kalten Zustand durchführen.

  21. Kontrolle im warmen Zustand durchfüh- ren.


 

Wichtig nach einem Austausch des Getriebes

Das Steuergerät wird von einem Austausch des Getriebes beeinflußt, da es anhand des alten Getriebes eingestellt ist. Nach einem Aus- tausch sollte man daher die Schnellernfunktion mit Hilfe von Allisons Prüfausrüstung Pro- Link aktivieren. Für diese Maßnahme mit dem Allison-Händler in Verbindung setzen.

Wenn dies nicht möglich ist, unbedingt dem Kunden erklären, daß es ein paar Stunden dau- ert, bis das Steuergerät das neue Getriebe ”gelernt” hat. Dies sollte ausführlich erläutert


 

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103 541

 

Steckverbinder zum Magnetventil des Akku- mulators anbringen.


 

werden, da sonst die Gefahr besteht, daß der Kunde mit seinem neuen Getriebe unzufrieden ist.

Nebenantrieb


 

Allgemeines

Die Getriebe können entweder mit dem Nebe- nantrieb EG112 oder EG210 ausgerüstet wer- den. Das Einschalten des Nebenantriebs erfolgt mit einem Schalter am Armaturenbrett.

  • Als Standard ist der Nebenantrieb so ange- schlossen, daß er nur funktioniert, wenn der Schaltwähler in Stellung N steht.

    Drehzahl für Nebenantrieb

  • Wenn der Wunsch besteht, daß der Nebe- nantrieb in allen Fahrlagen funktioniert, muß das Relais R72 durch eine isolierte Flachstiftbrücke (Art.Nr. 1 123 250) ersetzt werden.

    Das Ein- und Ausschalten des Nebenantriebs erfolgt mit einer Lamellenkupplung. Dies bedeutet, daß der Nebenantrieb ein- und ausge- schaltet werden kann, ohne daß der Motor dazu abgestellt werden muß.


     

    Nebenantrieb

    Drehzahl

    EG112

    1,17 x Motordrehzahl

    EG210

    1,08 x Motordrehzahl


     

    Maximales Moment für Nebenantriebe


     

    Betriebsbedingungen

    EG112

    EG210

    Kurzbetrieb, max. 5 Minuten

    565 Nm

    780 Nm

    Dauerbetrieb

    395 Nm

    545 Nm

    Kontinuierlicher Betrieb in Ein- satzfahrzeugen

    455 Nm

    625 Nm


     

    Einstellen

    Das Spiel zwischen den Zahnrädern von Nebenantrieb und Getriebe wird mit einer gummiumman- telten Metalldichtung reguliert. Die Dichtung befindet sich zwischen Nebenantrieb und Getriebe. Das Spiel wird ab Werk richtig eingestellt, danach muß es in der Regel nie wieder eingestellt wer- den.

    Daten


     

    Spezialwerkzeug


     

    Art.Nr.

    Bezeichnung

    abgebildet auf Seite

    98 402

    Halter für Aufspannvorrichtung

    90

    98 403

    Aufspannarm

    90

    98 404

    Halter

    90

    98 405-1

    Aufspannstrebe

    90

    98 405-2

    Hebekopf

    90

    98 655-6

    Trägerplatte

    90

    98 655-7

    Stütze

    90

    98 655-9

    Aufspannstrebe

    90

    98 744

    Winkelhalter

    90

    99 217

    Manometersatz

    62

    99 301

    Adapter

    87

    99 309

    Drehwerkzeug

    -

    99 318

    Motorstütze

    91


     

    Öl

    Das Öl muß die Norm DEXRON III oder Allison C4 erfüllen.

    Ölfüllmenge bei Ölwechsel GA750/751 ca. 20 Liter GA851/852 ca. 34 Liter Getriebe mit Retarder: + ca. 1 Liter


     

    Ölfüllmenge insgesamt, inkl. Ölkühler

    GA750/751 ca. 27 Liter GA851/852 ca. 50 Liter Getriebe mit Retarder: + ca. 2 Liter


     

    Anzugsmomente etc. siehe nächste Seite >


     

    Gewichtsangaben

    GA750/751/752 ca. 260 kg

    GA851/852 ca. 410 kg

    Getriebe mit Retarder: + ca. 40 kg


     

    Die Gewichtsangaben beziehen sich auf das Getriebe ohne Öl.

    Der Schwerpunkt des Getriebes liegt ungefähr in Höhe der Vorderkante der Ölfilterdeckel.


     

    Anzugsmomente

    Getriebe am Schwungradgehäuse 47 Nm

    Gabelflansch am Getriebe, GA750/751/752/R 30 Nm

    Gabelflansch am Getriebe, GA851/852/R 55 Nm

    Lagerdeckel am Gabelflansch 105 Nm


     

    image

    Verschraubungen für Ölschlauch am Getriebe ohne Retarder 60 Nm

    image

    Verschraubungen für Ölschlauch am Getriebe mit Retarder 70 Nm

    Mutter am Ölschlauch 70 Nm


     

    Mitnehmerplatte am Mitnehmer 30 Nm

    Mitnehmer am Drehmomentwandler 30 Nm

    Distanzring am Schwungradgehäuse 60 Nm


     

    Halter am Getriebe (M16), GA851/852/R 180 Nm Getriebehalter am Schwingungsdämpfer (M18 x 1,5), GA851/852/R 270 Nm Schwingungsdämpfer am Distanzstück (M14), GA851/852/R 112 Nm

    Distanzstück am Fahrgestellrahmen (M14), GA851/852/R 112 Nm Schwingungsdämpfer am Fahrgestellrahmen (M14 x 1,5), GA851/852/R 120 Nm

    image

    05:08-02

    Ausgabe 1 de


     

    Automatikgetriebe GA750/751/752 und GA851/852 einschließlich Varianten


     

    (Allison World Transmission Getriebe MD und HD)


     

    Fehlersuche

    Fahrzeuge, gebaut ab Dezember 1997 (ab Fahrgestell-Nr. 123759)


     


     

    1 711 772

    image

    PERF


     

    MODE


     

    N D


     

    image

    MODE


     

    108 625

     

    108 624

     

    PERF


     

    © Scania CV AB 1999-05, Sweden

    Inhalt

    Fehlersuche Allgemeines 3

    Fehlercode-Liste 8

    Festbremsdrehzahl prüfen 46

    Basisdruck messen 48

    Fehlersuche


     

    Allgemeines


     

    Zweck der Fehlersuche

    Durch die Fehlersuche kann festgestellt werden, ob ein Fehler ohne umfangreiche Instandsetzungsarbeiten behoben werden kann oder ob das Getriebe ausgetauscht werden muß.

    Wenn bei der Fehlersuche festgestellt wird, daß ein Austausch des Getriebes notwendig ist, ist vor der Durchführung weiterer Maßnahmen ein Allison Händler zu kontaktieren.

    Vor der Fehlersuche

    1. Motor abschalten und dann die Stromversorgung abschalten.

    2. Stecker im Kabelstrang abziehen (oder aufstecken).

    3. Beim Abziehen von Steckern nicht am Kabel, sondern am Gehäuse ziehen. Andernfalls kann die Isolierung am Stecker beschädigt werden.

    4. Alle Stecker auf Beschädigungen prüfen. Möglicherweise sind die Kontakte verbogen, oxydiert oder auf andere Weise beschädigt.

    5. Verunreinigte Stecker sind mit einem hochwertigen Reinigungsmittel zu reinigen. Das Reinigungsmittel darf nicht elektrisch leitend sein, da sonst Kurzschlüsse entstehen können.

    6. Wird bei abgezogenem Stecker der Strom eingeschaltet, erzeugt das Steuergerät Fehlercodes. In diesem Fall Strom abschalten, Stecker aufstecken und Fehlercodes löschen.

    Basisprüfung

    Wenn das Getriebe einen Fehler aufweist, ist vor weiteren Maßnahmen eine Basisprüfung durchzuführen.


     

    Hinweis: Der Getriebeölstand muß bei betriebswarmem Getriebe geprüft werden. Eine Prüfung bei kaltem Getriebe führt zu einem ungenauen Ergebnis. Dies ist nur zulässig, um den Ölstand ungefähr zu korrigieren, damit das Getriebe auf Betriebstemperatur gebracht werden kann.


     

    1. Ölstand prüfen.


       

      Hinweis: Ein zu hoher oder zu niedriger Ölstand kann erhebliche Schäden am Getriebe verursachen.


       

    2. Korrekte Betriebstemperatur des Getriebes zwischen 70 und 90 ˚C sicherstellen.

    3. Getriebe von außen prüfen, damit äußere Einflüsse als Fehlerursache ausgeschlossen werden können.

    4. Leerlaufdrehzahl des Motors bei Leerlaufstellung des Getriebes (N) prüfen. Die Leerlaufdrehzahl muß 500–550 U/min betragen.

    Fehlercodes auslesen und löschen


     

    Das Steuergerät kann fünf Fehlercodes speichern. Die Fehlercodes werden nach ihrer Priorität, d. h. der schwerwiegendste zuerst, gespeichert.

    Fehlercodes auslesen

    image

    1. Fehlercode-Modus aktivieren: 1

      • Wählhebelschaltung: Logotaste (4) 2

        zweimal drücken. MODE

        PERF

        4

        108 627

         

      • Drucktastenschaltung: Tasten zum Hoch- und Herunterschalten (4) gleichzeitig zweimal drücken.

        108 626

         

        Hinweis: Durch einmaliges Drücken wird die elektronische Ölstandprüfung aktiviert.


         

        image

        1

        2

         

        3

        PERF


         

        MODE


         

        N

        4


         

    2. Das Display (3) zeigt die Fehlercodes an. Bei aktivem Fehler leuchtet die LED (1). Die erste Stelle des Fehlercodes ist die Speichernummer, die vom vierstelligen Fehlercode gefolgt wird.


       

      image image


       

      Diese Sequenz wird wie folgt interpretiert: Der zweite Fehlercode in der Prioritätsliste mit Fehlercode Nummer 13-12.

      Es sind keine Fehlercodes gespeichert.

    3. Durch Drücken des MODE-Schalters (2) den nächsten Fehlercode abrufen.

    4. Zurückschalten in Normal-Modus:

      • Wählhebelschaltung: Logotaste einmal drücken.

      • Drucktastenschaltung: Tasten zum Hoch- und Herunterschalten (4) gleichzeitig einmal drücken.


     

    Fehlercodes löschen

    Fehlercodes löschen:

    • Wählhebelschaltung: Logotaste zweimal drücken.


     

    image

    1

    2

    MODE

    PERF


     

    4


     

    • Drucktastenschaltung: Tasten zum Hoch- und Herunterschalten gleichzeitig zweimal drücken.


     

    Hinweis: Durch einmaliges Drücken wird die elektronische Ölstandprüfung aktiviert.


     

    image

    108 627

     

    1

    2

     

    3

    PERF


     

    MODE


     

    N

    4

    108 626

     

    MODE-Schalter (2) drücken und mindestens 10 Sekunden festhalten. Die LED (1) blinkt zweimal: Ein Blinksignal nach 3 Sekunden und ein zweites Blinksignal nach 10 Sekunden. Dies bestätigt die Löschung der Fehlercodes. Schalter loslassen. Nach dem ersten Blinksignal (3 Sekunden) werden nur die aktiven Fehlercodes gelöscht.

    Hinweis: Die Steuerung löscht automatische bestimmte Fehlercodes, wenn diese über einen längeren Zeitraum hinweg inaktiv waren, z. B. nachdem die Zündspannung mehr als zehnmal ein- und ausgeschaltet wurde.

    Fehlercode-Liste


     

    Die Fehlercode-Liste enthält Fehlercodes und deren Auswirkungen auf die Getriebefunktion.


     

    Fehlercode 13


     

    Fehler

    Fehlercode 13-xx wird erzeugt, wenn die Stromversorgung des Steuergeräts defekt ist.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    13

    12

    Die Spannung am Steuergerät ist zu niedrig (unter 8 V).

    Ein

    13

    13

    Die Spannung am Steuergerät liegt unter dem Sollwert.

    Aus

    13

    23

    Die Spannung am Steuergerät ist zu hoch (über 33 V).

    Ein


     


     

    Hinweise

    Bei einer zu geringen Spannung ist möglicherweise die Batterie oder der Generator- Stromkreis defekt. Ein defekter Generator kann eine zu hohe Spannung erzeugen.


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Generator prüfen.

    Fehlercode 14


     

    Fehler

    Fehlercode 14-xx wird erzeugt, wenn der Ölstands-Sensor defekt ist.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    14

    12

    Die Spannung vom Ölstands-Sensor ist zu gering.

    Aus

    14

    23

    Die Spannung vom Ölstands-Sensor ist zu hoch.

    Aus


     


     

    Achtung!

    Niemals den Widerstand des Ölstands-Sensors messen, da der Sensor dadurch beschädigt wird!


     

    Maßnahme

    Ölstand prüfen.

    Fehlercode 21


     

    Fehler

    Fehlercode 21-xx wird durch einen defekten Fahrpedalbetätigungs-Sensor erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    21

    12

    Die Spannung vom Fahrpedalbetätigungs-Sensor ist zu gering.

    Aus

    21

    23

    Die Spannung vom Fahrpedalbetätigungs-Sensor ist zu hoch.

    Aus


     


     

    Hinweise

    Das Steuergerät hat einen Fehler in den folgenden Bereichen festgestellt:

    • Sensor-Einstellung.

    • Sensor-Stecker.

    • Kabel zwischen Sensor und Steuergerät.


       

      Maßnahme

      1. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

      2. Sensor-Stecker prüfen.

      3. Sensor auf richtigen Anbau, richtige Einstellung, Beschädigungen, Korrosion und Verschmutzung usw. prüfen.

      4. Kabel zwischen Sensor und Steuergerät prüfen.

      Fehlercode 22


       

      Fehler

      Fehlercode 22-xx wird durch defekte Drehzahl- Sensoren erzeugt.


       

      Ursache


       

      Fehlercode Ursache Check Trans

      22 14 Das Signal vom Drehzahl-Sensor der Pumpenradwelle ist nicht korrekt.

      22 15 Das Signal vom Drehzahl-Sensor der Turbinenradwelle ist nicht korrekt.

      22 16 Das Signal vom Drehzahl-Sensor der Abtriebswelle ist nicht korrekt.

      Aus Ein Ein


       

      Hinweise

      Der Fehlercode weist auf einen Fehler in den folgenden Bereichen hin:

  • Sensor.

  • Kabel zum Sensor.

  • Kabel zwischen Sensor und Steuergerät.


     

    Maßnahme

    1. Sensor-Stecker prüfen.

    2. Sensor auf richtigen Anbau, richtige Einstellung, Beschädigungen, Korrosion und Verschmutzung usw. prüfen.

    3. Widerstand des Sensors gem. der Tabelle im Abschnitt Drehzahl-Sensor in der

      Funktions- und Arbeitsbeschreibung prüfen.

    4. Kabel zwischen Sensor und Steuergerät prüfen.

    5. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    Fehlercode 23


     

    Fehler

    Fehlercode 23-xx wird durch einen defekten Fahrmodus-Schalter erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    23

    12

    Fehler im Fahrmodus-Schalter.

    Ein

    23

    14

    Fehler im Fahrmodus-Schalter Nr. 2.

    Ein

    23

    16

    Fehler im Display des Fahrmodus-Schalters.

    Aus


     


     

    Hinweise

    Fehlercode 23-14 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    1. Stecker von Fahrmodus-Schalter und Steuergerät prüfen.

    2. Kabel zwischen Fahrmodus-Schalter und Steuergerät prüfen.

    3. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    Fehlercode 24


     

    Fehler

    Fehlercode 24-xx wird durch eine Bereichsüberschreitung der Öltemperatur erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    24

    12

    Die Öltemperatur liegt zwischen –32 ˚C und –7 ˚C.

    Ein

    24

    23

    Die Öltemperatur liegt über 128 ˚C.

    Aus


     


     

    Hinweise

    Dieser Fehlercode kann durch eine niedrige Umgebungstemperatur erzeugt werden. Bei Öltemperaturen unter –7 ˚C funktionieren nur die Fahrstufen R, N und D (hier begrenzt auf Gang 2). Bei Umgebungstemperaturen

    unter –7 ˚C muß möglicherweise der Ölsumpf erwärmt werden.


     

    Maßnahme

    1. Ölstand prüfen.

    2. Kabel des Temperatur-Sensors prüfen.

    Fehlercode 25


     

    Fehler

    Fehlercode 25-xx wird durch einen defekten Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    25 00 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe L an.

    25 11 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe 1 an.

    25 22 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe 2 an.

    25 33 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe 3 an.

    25 44 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe 4 an.

    25 55 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe 5 an.

    25 66 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe 6 an.

    25 77 Der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle zeigt 0 U/min in Fahrstufe R.

    Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein


     

    Hinweise

    Wenn der Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle 0 U/min anzeigt, ist entweder der Sensor defekt, oder die Scheibenkupplung der betreffenden Fahrstufe wird möglicherweise beim Umschalten von N auf eine Fahrstufe nicht eingekuppelt.

    Fehlercode 25-00 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Ölstand prüfen.

    4. Stecker des Sensors an der Abtriebswelle prüfen.

    5. Drehzahl-Sensor an der Abtriebswelle auf richtigen Einbau, Beschädigungen, Korrosion oder Verschmutzung usw. prüfen.

    6. Kabel zwischen Sensor und Steuergerät prüfen.

    7. Widerstand des Sensors gem. der Tabelle im Abschnitt Drehzahl-Sensor in der

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung prüfen.

    Fehlercode 26


     

    Fehler

    Fehlercode 26-xx wird durch einen Signalfehler für die Drosselbetätigung/Kühlmitteltemperatur erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    26

    00

    Kein Signal vorhanden für Drosselbetätigung.

    Aus

    26

    11

    Kein Signal vorhanden für Kühlmitteltemperatur.

    Aus


     


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    Bei Fehlercode 26-00 die Maßnahme für Fehlercode 21-xx durchführen.

    Fehlercode 32


     

    Fehler

    Fehlercode 32-xx wird durch einen Fehler in der Drucküberwachung des Getriebes erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    32

    00

    Drucksensor C3 öffnet beim Wählen von Fahrstufe L.

    Ein

    32

    33

    Drucksensor C3 öffnet beim Wählen von Fahrstufe 3.

    Ein

    32

    55

    Drucksensor C3 öffnet beim Wählen von Fahrstufe 5.

    Ein

    32

    77

    Drucksensor C3 öffnet beim Wählen von Fahrstufe R.

    Ein


     


     

    Hinweise

    Das Steuergerät hat festgestellt, daß die Getriebeübersetzung korrekt ist, aber der Drucksensor C3 nicht geschlossen, sondern geöffnet ist.

    Fehlercode 32-00 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    Kabelstrang prüfen zwischen Steuergerät und Getriebe.

    Fehlercode 33


     

    Fehler

    Fehlercode 33-xx wird durch einen Fehler im Öltemperatur-Sensor erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    33

    12

    Die Öltemperatur ist ungewöhnlich niedrig (-45 ˚C).

    Aus

    33

    23

    Die Öltemperatur ist ungewöhnlich hoch (177 ˚C).

    Aus


     


     

    Hinweise

    Das Steuergerät wertet dies als einen Fehler im Sensor oder den zugehörigen Kabeln aus.


     

    Maßnahme

    1. Ölstand prüfen.

    2. Batteriespannung prüfen.

    3. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    4. Kabelstrang prüfen zwischen Steuergerät und Getriebe.

    Fehlercode 34


     

    Fehler

    Fehlercode 34-xx wird durch einen internen Fehler im Steuergerät erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    34

    12

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    34

    13

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    34

    14

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    34

    15

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    34

    16

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    34

    17

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein


     


     

    Hinweise

    Fehler in der Steuergeräte-Programmierung.

    Fehlercode 34-14 kann zur selben Zeit wie Fehlercode 35-00 erzeugt werden. In diesem Fall zuerst Fehlercode 35-00 beheben, Fehlercodes löschen und prüfen, ob Fehlercode 34-14 wieder erzeugt wird.


     

    Maßnahme

    Steuergerät ersetzen.

    Fehlercode 35


     

    Fehler

    Fehlercode 35-xx wird durch einen Fehler in der Stromversorgung des Steuergeräts erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    35 00 Unterbrechung der Stromversorgung des Steuergeräts vor dem Ausschalten der Stromversorgung mit dem Fahrstromschalter.

    Aus

    35 16 Falsche Spannung am Steuergerät. Ein


     

    Hinweise

    Der Fehlercode kann erzeugt werden, wenn der Strom an einem im Fahrzeug eingebauten Hauptstromschalter ausgeschaltet wird, bevor der Startschalter ausgeschaltet wurde.


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Steuergerät ersetzen.

    Fehlercode 36


     

    Fehler

    Fehlercode 36-xx wird durch einen internen Fehler im Steuergerät erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    36 00 Interner Fehler im Steuergerät. Ein


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    Steuergerät ersetzen.

    Fehlercode 42


     

    Fehler

    Fehlercode 42-xx wird durch einen Fehler im Stromkreis des Magnetventils erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    42 12 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis A.

    42 13 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis B.

    42 14 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis C.

    42 15 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis D.

    42 16 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis E.

    42 21 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis F.

    42 22 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis G.

    42 23 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis H.

    42 24 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis J.

    42 26 Kurzschluß in der Spannungsversorgung von Magnetventil- Stromkreis N.

    Ein Ein Ein Ein Ein Aus Ein Aus Aus Aus


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Kabelstrang und zugehörige Stecker prüfen.

    Fehlercode 44


     

    Fehler

    Fehlercode 44-xx wird durch einen Fehler im Stromkreis des Magnetventils erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    44

    12

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis A.

    Ein

    44

    13

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis B.

    Ein

    44

    14

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis C.

    Ein

    44

    15

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis D.

    Ein

    44

    16

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis E.

    Ein

    44

    21

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis F.

    Aus

    44

    22

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis G.

    Ein

    44

    23

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis H.

    Aus

    44

    24

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis J.

    Aus

    44

    26

    Masseschluß im Magnetventil-Stromkreis N.

    Aus


     


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Kabelstrang und zugehörige Stecker prüfen.

    Fehlercode 45


     

    Fehler

    Fehlercode 45-xx wird durch einen Fehler im Stromkreis des Magnetventils erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    45 12 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis A.

    45 13 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis B.

    45 14 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis C.

    45 15 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis D.

    45 16 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis E.

    45 21 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis F.

    45 22 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis G.

    45 23 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis H.

    45 24 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis J.

    45 26 Massestromkreis unterbrochen oder keine Spannung an Magnetventil- Stromkreis N.

    Ein Ein Ein Ein Ein Aus Ein Aus Aus Aus


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    1. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    2. Batteriespannung prüfen.

    3. Kabelstrang und zugehörige Stecker prüfen.

    Fehlercode 46


     

    Fehler

    Fehlercode 46-xx wird durch einen Fehler im Stromkreis des Magnetventils erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    46

    21

    Stromaufnahme am Magnetventil F ist hoch.

    Aus

    46

    26

    Stromaufnahme an Magnetventilen N und H ist hoch.

    Aus

    46

    27

    Stromaufnahme am Magnetventil A ist hoch.

    Ein


     


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Kabelstrang und zugehörige Stecker prüfen.

    Fehlercode 51


     

    Fehler

    Fehlercode 51-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    51

    01

    Beim Umschalten von L in Fahrstufe 1 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe L.

    Ein

    51

    10

    Beim Umschalten von Fahrstufe 1 auf L wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 1.

    Ein

    51

    12

    Beim Umschalten von Fahrstufe 1 auf 2 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 1.

    Ein

    51

    21

    Beim Umschalten von Fahrstufe 2 auf 1 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 2.

    Ein

    51

    23

    Beim Umschalten von Fahrstufe 2 auf 3 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 2.

    Ein

    51

    24

    Beim Umschalten von Fahrstufe 2 auf 4 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 2.

    Ein

    51

    35

    Beim Umschalten von Fahrstufe 3 auf 5 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 3.

    Ein

    51

    42

    Beim Umschalten von Fahrstufe 4 auf 2 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 4.

    Ein

    51

    43

    Beim Umschalten von Fahrstufe 4 auf 3 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 4.

    Ein

    51

    45

    Beim Umschalten von Fahrstufe 4 auf 5 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 4.

    Ein

    51

    46

    Beim Umschalten von Fahrstufe 4 auf 6 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 4.

    Ein

    51

    53

    Beim Umschalten von Fahrstufe 5 auf 3 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 5.

    Ein

    51

    64

    Beim Umschalten von Fahrstufe 6 auf 4 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 6.

    Ein

    51

    65

    Beim Umschalten von Fahrstufe 6 auf 5 wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe 6.

    Ein

    51

    XY

    Beim Umschalten von Fahrstufe X auf Y wird nicht die richtige Kupplung gelöst. Das Getriebe schaltet zurück auf Fahrstufe X.

    Ein

    Hinweise

    Bei der Anwahl einer neuen Fahrstufe erwartet das Steuergerät, daß das bisherige Übersetzungverhältnis nicht mehr signalisiert wird. Wenn das bisherige Übersetzungsverhältnis trotzdem noch signalisiert wird, interpretiert das Steuergerät dies als eine nicht gelöste Kupplung der bisher verwendeten Fahrstufe. Zur Verhinderung von Schäden schaltet das Getriebe auf die zuvor genutzte Fahrstufe zurück.

    Andere Fahrstufen können andere Fehlercodes erzeugen. X bezeichnet die Fahrstufe, von der aus der Schaltvorgang erfolgt, Y bezeichnet die Fahrstufe, in die geschaltet werden soll.

    Fehlercode 51-01 und 51-10 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    1. Ölstand prüfen.

    2. Batteriespannung prüfen.

    3. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    4. Kabel und Stecker prüfen zwischen Steuergerät und Turbinendrehzahl-Sensor sowie zwischen Steuergerät und Abtriebswellendrehzahl-Sensor.

    5. Widerstände des Sensors gem. der Tabelle im Abschnitt Drehzahl-Sensor in der Funktions- und Arbeitsbeschreibung prüfen.

    Fehlercode 52


     

    Fehler

    Fehlercode 52-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    52 01 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe L auf 1.

    52 08 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe L auf N1.

    52 32 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe 3 auf 2.

    52 34 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe 3 auf 4.

    52 54 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe 5 auf 4.

    52 56 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe 5 auf 6.

    52 71 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe R auf 1.

    52 72 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe R auf 2.

    52 78 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe R auf N1.

    52 79 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe R auf 2.

    52 99 Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von Fahrstufe N3 auf N2.

    Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein Ein

    52 XY Drucksensor an Kupplung C3 öffnet nicht beim Schalten von X auf Y. Ein

    Hinweise

    Das Steuergerät erwartet das Öffnen des Drucksensors, wenn die Kupplung C3 beim Schaltvorgang gelöst wird. Wenn der Drucksensor nicht öffnet, interpretiert das Steuergerät dies als eine nicht gelöste Kupplung. Das Getriebe schaltet in die zuvor genutzte Fahrstufe zurück. Wenn der Fehlercode beim Wechseln der Fahrtrichtung erzeugt wird, Getriebe in Leerlauf schalten.

    Für andere Fahrstufen werden möglicherweise andere Fehlercodes erzeugt. X bezeichnet die Fahrstufe, von der aus der Schaltvorgang erfolgt, Y bezeichnet die Fahrstufe, in die geschaltet werden soll.

    Fehlercode 52-01 und 52-08 betreffen eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    Fehlercode 53


     

    Fehler

    Fehlercode 53-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    53

    08

    Beim Schalten von Fahrstufe L nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    18

    Beim Schalten von Fahrstufe 1 nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    28

    Beim Schalten von Fahrstufe 2 nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    29

    Beim Schalten von Fahrstufe 2 nach N2 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    38

    Beim Schalten von Fahrstufe 3 nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    39

    Beim Schalten von Fahrstufe 3 nach N3 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    48

    Beim Schalten von Fahrstufe 4 nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    49

    Beim Schalten von Fahrstufe 4 nach N3 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    58

    Beim Schalten von Fahrstufe 5 nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    59

    Beim Schalten von Fahrstufe 5 nach N3 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    68

    Beim Schalten von Fahrstufe 6 nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    69

    Beim Schalten von Fahrstufe 6 nach N4 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    78

    Beim Schalten von Fahrstufe R nach N1 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    99

    Beim Schalten von Fahrstufe N2 auf N3 oder N3 auf N2 wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    53

    XY

    Beim Schalten von Fahrstufe X auf Y wurde ein Fehler beim Drehzahlabgleich festgestellt.

    Ein

    Hinweise

    Die Antriebswellendrehzahl wird mit der Turbinendrehzahl der vor dem Wechsel genutzten Fahrstufe verglichen. Das Steuergerät interpretiert die Turbinendrehzahl als zu gering im Vergleich zur Antriebswellendrehzahl. Das Getriebe schaltet in Leerlauf, auch wenn eine Kupplung nicht betätigt ist.

    Andere Fahrstufen können andere Fehlercodes erzeugen. X bezeichnet die Fahrstufe, von der aus der Schaltvorgang erfolgt, Y bezeichnet die Fahrstufe, in die geschaltet werden soll.

    Fehlercode 53-08 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    1. Prüfen, ob das Getriebe Betriebstemperatur erreicht hat.

    2. Ölstand prüfen.

    3. Batteriespannung prüfen.

    4. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    5. Kabel und Stecker prüfen zwischen Steuergerät und Antriebswellendrehzahl- Sensor sowie zwischen Steuergerät und Turbinendrehzahl-Sensor.

    6. Antriebswelle Drehzahl-Sensor prüfen. Bei den Versionen GA851/852 muß außerdem der Turbinendrehzahl-Sensor geprüft werden.

    Fehlercode 54


     

    Fehler

    Fehlercode 54-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    54

    01

    Nach dem Schalten von Fahrstufe L nach 1 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 1 nicht richtig.

    Ein

    54

    07

    Nach dem Schalten von Fahrstufe L nach R ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe R nicht richtig.

    Ein

    54

    10

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 1 nach L ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe L nicht richtig.

    Ein

    54

    12

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 1 nach 2 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 nicht richtig.

    Ein

    54

    17

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 1 nach R ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe R nicht richtig.

    Ein

    54

    21

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 2 nach 1 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 1 nicht richtig.

    Ein

    54

    23

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 2 nach 3 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 3 nicht richtig.

    Ein

    54

    24

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 2 nach 4 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 4 nicht richtig.

    Ein

    54

    27

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 2 nach R ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe R nicht richtig.

    Ein

    54

    32

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 3 nach 2 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 nicht richtig.

    Ein

    54

    34

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 3 nach 4 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 4 nicht richtig.

    Ein

    54

    35

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 3 nach 5 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 5 nicht richtig.

    Ein

    54

    42

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 4 nach 2 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 nicht richtig.

    Ein

    54

    43

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 4 nach 3 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 3 nicht richtig.

    Ein

    54

    45

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 4 nach 5 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 5 nicht richtig.

    Ein

    54

    46

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 4 nach 6 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 6 nicht richtig.

    Ein

    54

    53

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 5 nach 3 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 3 nicht richtig.

    Ein

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    54

    54

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 5 nach 4 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 4 nicht richtig.

    Ein

    54

    56

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 5 nach 6 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 6 nicht richtig.

    Ein

    54

    64

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 6 nach 4 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 4 nicht richtig.

    Ein

    54

    65

    Nach dem Schalten von Fahrstufe 6 nach 5 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 5 nicht richtig.

    Ein

    54

    70

    Nach dem Schalten von Fahrstufe R nach L ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe L nicht richtig.

    Ein

    54

    71

    Nach dem Schalten von Fahrstufe R nach 1 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 1 nicht richtig.

    Ein

    54

    72

    Nach dem Schalten von Fahrstufe R nach 2 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 nicht richtig.

    Ein

    54

    80

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N1 nach L ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe L nicht richtig.

    Ein

    54

    81

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N1 nach 1 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 1 nicht richtig.

    Ein

    54

    82

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N1 nach 2 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 nicht richtig.

    Ein

    54

    83

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N1 nach 3 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 3 nicht richtig.

    Ein

    54

    85

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N1 nach 5 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 5 nicht richtig.

    Ein

    54

    86

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N1 nach 6 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 6 nicht richtig.

    Ein

    54

    92

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N2 nach 2 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 nicht richtig.

    Ein

    54

    93

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N3 nach 3 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 3 nicht richtig.

    Ein

    54

    95

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N3 nach 5 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 5 nicht richtig.

    Ein

    54

    96

    Nach dem Schalten von Fahrstufe N4 nach 6 ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 6 nicht richtig.

    Ein

    54

    XY

    Nach dem Schalten von Fahrstufe X nach Y ist das Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe Y nicht richtig.

    Ein

    Hinweise

    Der Vergleichswert von Turbinendrehzahl und Abtriebswellendrehzahl nach dem Schalten entspricht nicht dem vom Steuergerät erwarteten Wert. Das Getriebe schaltet in die zuvor genutzte Fahrstufe zurück. Wenn der Fehlercode bei einem Wechsel der Fahrtrichtung erzeugt wird, schaltet das Getriebe auf Leerlauf.

    Mögliche Fehler sind eine nicht richtig betätigte Kupplung oder ein defekter Drehzahl-Sensor.

    Andere Fahrstufen können andere Fehlercodes erzeugen. X bezeichnet die Fahrstufe, von der aus der Schaltvorgang erfolgt, Y bezeichnet die Fahrstufe, in die geschaltet werden soll.

    Code 54-12 wird auch erzeugt, wenn das Steuergerät für eine eng gestuftes Getriebe kalibriert wurde, aber in ein Fahrzeug mit weit gestuftem Getriebe eingebaut ist oder umgekehrt.

    Fehlercode 54-01, 07, 10, 70 und 80 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    1. Ölstand prüfen.

    2. Batteriespannung prüfen.

    3. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    4. Kabel und Stecker prüfen zwischen Steuergerät und Turbinendrehzahl-Sensor sowie zwischen Steuergerät und Abtriebswellendrehzahl-Sensor.

    5. Widerstände der Sensoren gem. der Tabelle im Abschnitt Motordrehzahl-Sensor in der Funktions- und Arbeitsbeschreibung prüfen.

    6. Basisdruck prüfen, siehe Basisdruck prüfen.

    7. Steuergerät ersetzen.

    Fehlercode 55


     

    Fehler

    Fehlercode 55-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    55 07 Drucksensor C3 hat nicht geschlossen beim Schalten von Fahrstufe L nach R.

    55 17 Drucksensor C3 hat nicht geschlossen beim Schalten von Fahrstufe 1 nach R.

    55 27 Drucksensor C3 hat nicht geschlossen beim Schalten von Fahrstufe 2 nach R.

    55 87 Drucksensor C3 hat nicht geschlossen beim Schalten von Fahrstufe N1 nach R.

    55 97 Drucksensor C3 hat nicht geschlossen beim Schalten von Leerlauf nach R.

    55 XY Drucksensor C3 hat nicht geschlossen beim Schalten von Fahrstufe X nach Y.

    Ein Ein Ein Ein Ein Ein


     

    Hinweise

    Das Steuergerät erwartet ein Schließen des Drucksensors beim Betätigen der Kupplung C3 beim Fahrstufenwechsel. Wenn der Drucksensor nicht schließt, wird ein Fehlercode erzeugt, und das Getriebe schaltet auf Leerlauf N1.

    Andere Fahrstufen können andere Fehlercodes erzeugen. X bezeichnet die Fahrstufe, von der aus der Schaltvorgang erfolgt, Y bezeichnet die Fahrstufe, in die geschaltet werden soll.

    Fehlercode 55-07 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    1. Ölstand prüfen.

    2. Batteriespannung prüfen.

    3. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    4. Basisdruck prüfen. Siehe Basisdruck messen.

    Fehlercode 56


     

    Fehler

    Fehlercode 56-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    56

    00

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe L ist nicht richtig.

    Ein

    56

    11

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 1 ist nicht richtig.

    Ein

    56

    22

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 2 ist nicht richtig.

    Ein

    56

    33

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 3 ist nicht richtig.

    Ein

    56

    44

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 4 ist nicht richtig.

    Ein

    56

    55

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 5 ist nicht richtig.

    Ein

    56

    66

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe 6 ist nicht richtig.

    Ein

    56

    77

    Übersetzungsverhältnis von Fahrstufe R ist nicht richtig.

    Ein


     


     

    Hinweise

    Die Prüfung des Fahrstufen- Übersetzungsverhältnisses (Turbinendrehzahl zu Abtriebswellendrehzahl) der entsprechenden Fahrstufe hat nicht das vom Steuergerät erwartete Ergebnis ergeben.

    Fehlercode 56-00 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.

    Maßnahme

    1. Ölstand prüfen.

    2. Batteriespannung prüfen.

    3. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    4. Kabel und Stecker prüfen zwischen Steuergerät und Turbinendrehzahl-Sensor sowie zwischen Steuergerät und Abtriebswellendrehzahl-Sensor.

    5. Turbinen- und Abtriebswellendrehzahl- Sensoren prüfen.

    6. Widerstände der Sensoren gem. der Tabelle im Abschnitt Drehzahl-Sensor in der Funktions- und Arbeitsbeschreibung prüfen.

    Fehlercode 57


     

    Fehler

    Fehlercode 57-xx wird durch einen Fehler in der Schaltsequenz erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    57

    11

    Drucksensor C3 ist in Fahrstufe 1 geschlossen.

    Ein

    57

    22

    Drucksensor C3 ist in Fahrstufe 2 geschlossen.

    Ein

    57

    44

    Drucksensor C3 ist in Fahrstufe 4 geschlossen.

    Ein

    57

    66

    Drucksensor C3 ist in Fahrstufe 6 geschlossen.

    Ein

    57

    88

    Drucksensor C3 ist in Fahrstufe N1 geschlossen.

    Ein

    57

    99

    Drucksensor C3 ist in Fahrstufe N2 oder N4 geschlossen.

    Ein


     


     

    Hinweise

    Der Drucksensor der Kupplung C3 ist geschlossen, obwohl er offen sein sollte, was bedeutet, daß drei Lamellenkupplungen möglicherweise betätigt sein können. Dies kann zum Blockieren des Getriebes führen.

    Das Steuergerät wählt daraufhin eine Fahrstufe, die die Kupplung C3 nicht verwendet.


     

    Maßnahme

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Kabelstrang prüfen zwischen Steuergerät und Getriebe.

    Fehlercode 61


     

    Fehler

    Fehlercode 61-xx wird durch eine falsche Öltemperatur im Retarder erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    61 00 Die Öltemperatur im Retarder ist zu hoch (über 168 ˚C). Aus


     

    Hinweise

    Der Fehlercode kann durch übermäßiges oder zu langes Bremsen mit dem Retarder erzeugt worden sein.


     

    Maßnahme

    Ölstand prüfen.

    Fehlercode 62


     

    Fehler

    Fehlercode 62-xx wird durch folgende Sensoren erzeugt:

    • Kühlmitteltemperatur-Sensor.

    • Öltemperatur-Sensor des Retarders.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    62

    12

    Die geringe Öltemperatur im Retarder ist nicht plausibel (unter -45 ˚C).

    Aus

    62

    23

    Die hohe Öltemperatur im Retarder ist nicht plausibel (über 177 ˚C).

    Aus

    62

    32

    Niedrige Kühlmitteltemperatur nicht plausibel.

    Aus

    62

    33

    Hohe Kühlmitteltemperatur nicht plausibel.

    Aus


     


     

    Hinweise

    -


     

    Maßnahme

    Kabelstrang prüfen zwischen Steuergerät und Retardertemperatur-Sensor.

    Fehlercode 63


     

    Fehler

    Fehlercode 63-xx wird durch einen Fehler in der Leerlaufsperre, dem Kickdown-Schalter oder dem Bremspedal verursacht.

  • Leerlaufsperre.

  • Kickdown-Schalter.

  • Bremspedal (beim Beschleunigen betätigt).


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans

    63 00 Konflikt der Signale beim Schalten der Leerlaufsperre. Ein

    63 26 Der Kickdown-Schalter ist geschlossen, während gleichzeitig der Drosselbetätigungs-Sensor weniger als 90 % Vollast signalisiert.

    63 40 Das Bremspedal wird betätigt, während gleichzeitig die Drehzahl der Abtriebswelle ansteigt.

    Aus Aus


     

    Hinweise

    Das Getriebe warnt den Fahrer beim Schalten des Fahrmodus-Schalters vom Leerlauf in eine Fahrstufe. Dadurch soll ein unbeabsichtigtes Anfahren des Fahrzeugs verhindert werden,

    1. B. während der Nebenabtrieb genutzt wird. Fehlercode 63-00 wird erzeugt, wenn sich die Signale der Leerlaufsperre länger als 2 Minuten im Konflikt befinden.

      Fehlercode 63-40 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


       

      Maßnahme

  • 63-00: Signale zur Leerlaufsperre prüfen.

  • 63-26: Kickdown-Schalter prüfen.

    Fehlercode 64


     

    Fehler

    Fehlercode 64-xx wird durch einen Fehler im Retarderschalter erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    64

    12

    Niedrige Spannung von der Retardersteuerung nicht plausibel.

    Aus

    64

    23

    Hohe Spannung von der Retardersteuerung nicht plausibel.

    Aus


     


     

    Hinweise

    Der Retarder kann nicht verwendet werden.


     

    Maßnahme

      1. Stromkreis zum Handhebel und zum Schalter prüfen, mit denen die Bremspedal- Betätigung des Retarders eingeschaltet wird.

      2. Separate Widerstände für diese Steuereinrichtungen prüfen.

    Fehlercode 66


     

    Fehler

    Fehlercode 66-xx wird durch Kommunikationsfehler mit dem Motor- Steuergerät erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    66

    00

    Kommunikationsfehler mit Motor-Steuergerät.

    Aus

    66

    11

    Kommunikationsfehler mit Motor-Steuergerät.

    Aus


     


     

    Hinweise

    Fehlercode 66-00 betrifft eine nicht von Scania verwendete Funktion.


     

    Maßnahme

    -

    Fehlercode 69


     

    Fehler

    Fehlercode 69-xx wird durch einen internen Fehler im Steuergerät erzeugt.


     

    Ursache


     

    Fehlercode Ursache Check Trans


     

    69

    27

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    69

    28

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    69

    29

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    69

    33

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    69

    34

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    69

    35

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    69

    36

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    69

    39

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    69

    41

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Aus

    69

    42

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    69

    43

    Interner Fehler im Steuergerät.

    Ein

    Hinweise

    Defekter Treiber im Steuergerät.


     

    Maßnahme

    Fehlercodes 69-27, 69-28 und 69-29:

    1. Batteriespannung prüfen.

    2. Spannungsversorgung am Steuergerät prüfen.

    3. Kabelstrang und zugehörige Stecker prüfen.

    4. Wenn der Fehler bei einem neuen Steuergerät nicht mehr auftritt, das alte Steuergerät nochmals einbauen und prüfen, ob dieses wirklich den Fehler verursacht. Wenn der Fehler wieder auftritt, ist das alte Steuergerät defekt und muß erneuert werden.

    Bei anderen Fehlercodes ist das Steuergerät zu ersetzen.

    Festbremsdrehzahl prüfen

    Eine Prüfung der Festbremsdrehzahl ist dann erforderlich, wenn die Fahrleistung beeinträchtigt ist und dient zur Feststellung, ob der Fehler im Motor oder im Getriebe liegt.

    Festbremsdrehzahl des belasteten Motors mit den Werten in der entsprechenden Tabelle vergleichen.

    1. Getriebe auf eine Betriebstemperatur von 70 bis 90 ˚C warmfahren.

    2. Motorbremse und Weißrauchbegrenzer abklemmen.

    3. Feststellbremse betätigen.

    4. Bremspedal betätigen.

    5. Fahrmodus-Schalter auf D stellen.


       

      image

      image

      ACHTUNG!

      Die Feststellbremse reicht nicht zur Sicherung des Fahrzeug aus.

      Unbedingt das Bremspedal niedertreten!


       

    6. Fahrpedal vollständig niederdrücken und Motordrehzahl ablesen, sobald sich diese stabilisiert hat.


     

    Hinweis: Die Prüfung darf nicht länger als

    30 Sekunden dauern. Andernfalls überhitzt das Getriebe.


     

    Die Prüfung darf erst nach Abkühlen des Getriebes wiederholt werden. Fahrmodus- Schalter auf N schalten und Motor mit ca. 1500 U/min 2–3 Minuten drehen lassen.


     

    Hinweis: Die Festbremsdrehzahl kann von den angegebenen Werten abweichen. Diese Abweichungen können durch die Energiedichte des jeweiligen Kraftstoffs entstehen. Kleinere Abweichungen sind noch kein Anlaß für weitere Maßnahmen.


     

    Die folgende Tabelle enthält die Festbremsdrehzahlen von aktuellen Motor-/Getriebekombinationen.

    Die angegebenen Festbremsdrehzahlen gelten für Motoren in gutem Betriebszustand.

    image

    Festbremsdrehzahl


     

     

    GA750(R)

    GA751(R)

    GA752(R)

    GA851(R)

    GA852(R)

    DC901 (230 PS)

    1550-1750 U/min

    mit TC419

    TC421: 1400-1600

    1550-1750 U/min

    mit TC419

    TC421: 1400-1600

    1400-1600 U/min

    mit TC421

    -

    -

    DC902 (260 PS)

    1450-1650 U/min

    mit TC421

    1450-1650 U/min

    mit TC421

    1450-1650 U/min

    mit TC421

    1400-1600 U/min

    mit TC531

    1400-1600 U/min

    mit TC351

    DC903 (300 PS)

    1550-1750 U/min

    mit TC421

    1550-1750 U/min

    mit TC421

    1550-1750 U/min

    mit TC421

    1450-1650 U/min

    mit TC531

    TC541: 1350-1550

    1350-1550 U/min

    mit TC541

    TC531: 1450-1650

    DSC911 (220 PS)

    1500-1700 U/min

    mit TC419

    TC421: 1350-1550

    1500-1700 U/min

    mit TC419

    TC421: 1350-1550

    1350-1550 U/min

    mit TC421

    -

    -

    DSC912 (260 PS)

    1450-1650 U/min

    mit TC421

    1450-1650 U/min

    mit TC421

    1450-1650 U/min

    mit TC421

    1450-1650 U/min

    mit TC531

    1450-1650 U/min

    mit TC531

    DSC915 (310 PS)

    -

    1550-1750 U/min

    mit TC421

    1550-1750 U/min

    mit TC421

    1300-1500 U/min

    mit TC541

    TC531: 1450-1650

    1450-1650 U/min

    mit TC531

    TC541: 1300-1500

    DSC1201 (400 PS)

    -

    -

    -

    1500-1700 U/min

    mit TC541

    1500-1700 U/min

    mit TC541

    DSC1202 (360 PS)

    -

    -

    -

    1450-1650 U/min

    mit TC541

    1450-1650 U/min

    mit TC541


     

    Liegt die Festbremsdrehzahl mehr als

    150 U/min unter dem angegebenen Wert, liegt möglicherweise ein Motorfehler vor.

    Liegt die Festbremsdrehzahl mehr als

    150 U/min über dem angegebenen Wert, liegt möglicherweise ein Getriebefehler vor. Dieser wird möglicherweise durch eine rutschende Kupplung oder einen defekten Drehmomentwandler verursacht. In diesem Fall ist der nächste Allison Händler zu kontaktieren.

    Eine extrem niedrige Festbremsdrehzahl, d. h. weniger als ca. 35 % der angegebenen Festbremsdrehzahl, weist auf einen losen Stator im Drehmomentwandler hin. In diesem Fall ist der nächste Allison Händler zu kontaktieren.

    Basisdruck messen

    Ein zu geringer Basisdruck weist auf eine innere Undichtigkeit des Getriebes hin. Dies kann ein Rutschen der Kupplungen und damit eine zu hohe Festbremsdrehzahl verursachen. In diesem Fall ist der nächste Allison Händler zu kontaktieren.

    Vor dem Messen des Basisdrucks den Ölstand im Getriebe messen. Die Ölstand beeinflußt den Druck. Ein zu geringer oder zu hoher Ölstand weist auf einen zu geringen Druck hin, der ein Rutschen der Kupplungen verursacht, die dadurch dauerhaft beschädigt werden können.

    Zum Prüfen des Basisdrucks einen Druckmesser mit einem Druckbereich bis 25 bar verwenden. Das Hydraulik-Meßgerät 99 217 ist für diese Prüfung geeignet.

    Der Prüfanschluß befindet sich unter dem Getriebe und ist mit "MAIN" gekennzeichnet. Stopfen herausdrehen und Meßgerät anschließen. Das Gewinde für den Druckprüfanschluß hat das Maß 7/16" UNF, der Stopfen hat einen O-Ring.


     

    Hinweis: Das Getriebe muß sich auf Betriebstemperatur befinden und die Öltemperatur zwischen 70-90 ˚C liegen.


     

    Basisdruck messen

    1. Fahrzeug in mehreren Fahrstufen fahren und bei den im Prüfbericht angegebenen Motordrehzahlen den Basisdruck messen.

    2. Basisdruck messen und jeden Wert notieren.

    Nach Abschluß der Prüfung gem. Prüfbericht werden alle Kupplungen des Getriebes betätigt worden sein. Weitere Informationen enthalten die Tabellen in den Abschnitten Prüfbericht - Basisdruck messen und Solldruck in allen Fahrstufen.

    Prüfbericht - Basisdruck messen


     

    Falls die gemessenen Drücke nicht den Sollwerten entsprechen, Kontakt mit dem nächsten Allison Händler aufnehmen. Bei einem zu geringen Basisdruck können die Kupplungen erheblich beschädigt werden.

    GA750/751/752 mit Varianten (Allison MD)


     

    Modus/Fahrstufe

    Motordrehzahl

    Solldruck

    Gemessener Druck

    N

    600 U/min

    15,0 - 19,0 bar

     

    N

    2100 U/min

    15,0 - 23,0 bar

     

    R

    600 U/min

    15,0 - 19,0 bar

     

    1

    600 U/min

    13,0 - 19,0 bar

     

    2

    2100 U/min

    10,0 - 14,0 bar

     

    4

    2100 U/min

    10,0 - 14,0 bar

     

    GA851/852 mit Varianten (Allison HD)


     

    Modus/Fahrstufe

    Motordrehzahl

    Solldruck

    Gemessener Druck

    N

    600 U/min

    15,0 - 20,7 bar

     

    N

    1800 U/min

    18,0 - 21,0 bar

     

    R

    600 U/min

    15,0 - 20,7 bar

     

    1

    600 U/min

    13,0 - 18,0 bar

     

    2

    1800 U/min

    10,5 - 14,0 bar

     

    4

    1800 U/min

    10,5 - 14,0 bar

     

    Solldruck in allen Fahrstufen

    Ist aufgrund der Prüfung eine gründliche Untersuchung notwendig, ist die folgende Tabelle zu verwenden.


     

    GA750/751/752 mit Varianten (Allison MD)


     

    Motordrehzahl

    Modus/Fahrstufe

    Basisdruck

    600 U/min

    N

    15,0 - 19,0 bar

    600 U/min

    R

    15,0 - 19,0 bar

    600 U/min

    1 ohne Wandlerkupplung

    13,0 - 19,0 bar

    600 U/min

    2 ohne Wandlerkupplung

    13,0 - 19,0 bar

    2100 U/min

    N

    15,0 - 23,0 bar

    2100 U/min

    R

    15,0 - 23,0 bar

    2100 U/min

    1 ohne Wandlerkupplung

    15,0 - 21,0 bar

    2100 U/min

    2 ohne Wandlerkupplung

    15,0 - 21,0 bar

    2100 U/min

    2 mit Wandlerkupplung

    10,0 - 14,0 bar

    2100 U/min

    3 mit Wandlerkupplung

    10,0 - 14,0 bar

    2100 U/min

    4 mit Wandlerkupplung

    10,0 - 14,0 bar

    2100 U/min

    5 mit Wandlerkupplung

    9,0 - 13,0 bar

    2100 U/min

    6 mit Wandlerkupplung

    9,0 - 13,0 bar

    GA851/852 mit Varianten (Allison HD)


     

    Motordrehzahl

    Modus/Fahrstufe

    Basisdruck

    600 U/min

    N

    15,0 - 20,7 bar

    600 U/min

    R

    15,0 - 20,7 bar

    600 U/min

    1 ohne Wandlerkupplung

    13,0 - 18,0 bar

    600 U/min

    2 ohne Wandlerkupplung

    13,0 - 18,0 bar

    1800 U/min

    N

    18,0 - 21,0 bar

    1800 U/min

    R

    18,0 - 21,0 bar

    1800 U/min

    1 ohne Wandlerkupplung

    15,5 - 18,0 bar

    1800 U/min

    2 ohne Wandlerkupplung

    15,5 - 18,0 bar

    1800 U/min

    2 mit Wandlerkupplung

    10,5 - 14,0 bar

    1800 U/min

    3 mit Wandlerkupplung

    10,5 - 14,0 bar

    1800 U/min

    4 mit Wandlerkupplung

    10,5 - 14,0 bar

    1800 U/min

    5 mit Wandlerkupplung

    9,0 - 12,5 bar

    1800 U/min

    6 mit Wandlerkupplung

    9,0 - 12,5 bar


     

    image

    1 711 754

    05:08-03

    Ausgabe 1 de


     

    Automatikgetriebe GA750/751/752 und GA851/852 einschließlich Varianten


     

    (Allison World Transmission, Typen MD oder HD)


     

    Aus- und Einbau


     

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    © Scania CV AB 1999-05, Sweden

    Inhalt

    Aus- und Einbau Allgemeines 3

    Ausbau 4

    Einbau 12

    Wichtig nach Austausch eines Getriebes 19


     

    © Scania CV AB 1999, Sweden 05:08-03 de

    Ausbau und Einbau des Getriebes


     

    Allgemeines

    Da Scania diese Getriebe nicht selbst herstellt, kann das Unternehmen auch keine volle Verantwortung für Wartungsarbeiten an diesen Getrieben übernehmen. Vor dem Austausch eines Getriebes setzen Sie sich bitte mit der zuständigen Allison Vertretung in Verbindung.


     

    Technische Daten

    Gewichtsangaben gelten für das Getriebe ohne Ölbefüllung.

    Der Schwerpunkt des Getriebes liegt nahe bei der Vorderkante des Ölfilterdeckels.


     

    Getriebe

    Gewicht

    GA750/751/752

    Ca. 260 kg

    GA851/852

    Ca. 410 kg

    Getriebe mit Retarder

    + ca. 40 kg

    Getriebe mit Nebenantrieb

    + ca. 30 kg

    Ausbau


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    99 301 Adapter

    99 301 D5


     

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    100330

     

    0:1368

     

    99 309 Drehwerkzeug image D5


     

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    98 405-1 Montageträger - F1. Teil von 98400


     

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    98 405-2 Halterung - F1. Teil von 98400


     

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    image

    1. 655-9 Träger - F2

    2. 318 Motorstütze

      image

      99 318 D5


       

      image


       

      100329

       

      82320 Hebeplatte

      image


       

      112 653

       

      82 320 -


       

      image

      image

      Andere Werkzeuge


       

      Nummer

      Bezeichnung

      Abbildung

      Werkzeugtafel

      587 129

      Kühlmitteltank

      -

      -

      587 313

      Getriebeheber

       

      -


       

      image


       


       

      Von oben durchzuführende Arbeitsschritte

      1. Unter Verwendung von Adapter 99 301 und Kühlmitteltank 587 129 Kühlmittel aus dem Motor ablassen.


         

      2. Luftfederung bis zum Aufsitzen absenken.

      3. Fahrerhaus kippen.

      4. Kühlmittelschläuche am Motor lösen.

      5. Bei Fahrzeugen mit 11 oder 12l Motor: Batterien abklemmen. Zu einem späteren Zeitpunkt muß der Anlasser ausgebaut werden.


         

        99 301


         

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        02_0382

         

        587 129


         

        Von unten durchzuführende Arbeitsschritte

      6. Zum Ablassen von verbliebenem Kühlmittel aus dem Getriebeölkühler die Ablaßschraube aus der Kühlmittelleitung ausschrauben.

      7. Schraube anschließend wieder einschrauben.

      8. Kühlmittelschläuche am Ölkühler lösen.

      9. Steckverbinder des Getriebeöltemperatur- sensors und des Fahrgeschwindigkeits- sensors lösen.

        Bei Getrieben mit Retarder: Steckverbinder des Speichermagnetventils lösen. Siehe Warnhinweis und Abbildung unten.


         

        image

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        ACHTUNG!

        Wird an das Speichermagnetventil Spannung angelegt, wird Öl aus dem Speicher versprüht. Deshalb muß der Steckverbinder abgeklemmt werden.


         

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      10. Getriebeöl in einen geeigneten Behälter ablassen.


         

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        ACHTUNG!

        Vorsicht bei heißem Öl. Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.


         

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      11. Ölschläuche am Ölkühler lösen. Bei Getrieben mit Retarder muß auch der Ölschlauch am Speicher gelöst werden.


         


         

        image

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        Steckverbinder - Fahrgeschwindigkeitssensor


         

        103 541

         

        Steckverbinder - Speichermagnetventil


         


         

        image

        Ölschlauch zum Speicher

      12. Gelenkwelle vorn abbauen.

        • Gelenkwelle am Getriebe lösen.

        • Halterung des Stützlagers im Rahmenquerträger lösen und Gelenkwelle vorn absenken.

        • Das hintere Gelenkwellenende kann angebaut bleiben.

      13. Schalldämmschutz ausbauen.

      14. Beim 9l Motor ist im Schwungradgehäuse eine Zugangsöffnung vorgesehen. Diese ist bei 11 und 12l Motoren nicht vorhanden; deshalb ist die Einbauöffnung für den Anlasser zu nutzen.

        • 9l Motor: Stopfen aus dem Schwungradgehäuse ausschrauben.


           


           

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          9 Liter Motor


           

        • 11 und 12l Motoren: Anlasser ausbauen. Dadurch werden die Schrauben zur Befestigung der Mitnehmerscheibe am Drehmomentwandler zugänglich.

      15. Durch die Zugangsöffnung im Schwungradgehäuse arbeitend, die 12 Schrauben zur Befestigung der Mitnehmerscheibe am Drehmomentwandler ausbauen.

        Schwungrad mit Drehwerkzeug 99 309 so drehen, daß die einzelnen Schrauben zugänglich werden.

      16. Träger 98 655-9, Halterung und Montageträger 98 405 und Hebeplatte 82320 auf dem Getriebeheber 587 313 in Position bringen. Getriebe vorn und hinten mit Gurten sichern.


         

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        Die oben genannten Spezialwerkzeuge können auch zusammen mit dem Bauteilheber 587 500 verwendet werden.

      17. Bei den Getrieben GA851/852:

        • Zwei Motorstützen 99 318 am Vorderachsträger sicher in Position bringen.


           

        • Untere Distanzhülsen (2) aufschrauben, eine auf jede Motorstütze. Muttern nicht festziehen.

        • Mit dem Führungsrohr (3) und der mit Gewinde versehenen Einstellvorrichtung

          (4) die Motorstütze so einstellen, daß die richtige Höhe erhalten wird.

        • Zwei Ölwannenschrauben ausschrauben, damit die Stifte der Einstellvorrichtung in die Schraubenbohrungen eingreifen können. Ölwannenschrauben so auswählen, daß das Führungsrohr

          (3) hinter der Mittellinie der Vorderachse sitzt.

        • Ausrichtung von Distanzhülsen und Führungsrohren so abändern, daß sie so senkrecht als möglich stehen, und die Muttern an den unteren Distanzhülsen festziehen.

        • Einstellvorrichtung ausschrauben, so daß die Motorstütze gegen die Ölwanne ansitzt.


           

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          ACHTUNG!

          Abstand zwischen Vorderachsträger und Rahmen nicht dadurch abändern, daß

          z. B. die Luftfederung angehoben wird. Der Motor könnte herunterkippen.


           

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          1. Motorstütze 99 318

          2. Distanzhülse

          3. Führungsrohr

          4. Einstellvorrichtung


           

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      18. Bei den Getrieben GA851/852:

        • Getriebelager von den Gummipuffern lösen.

        • Getriebe anheben, so daß Motor und Getriebe unverspannt aneinander sitzen.

        • Einstellvorrichtungen an den Motorstützen weiter ausschrauben.

        • Gummipuffer abbauen.


           

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      19. Muttern zur Befestigung von Distanzring und Getriebe am Schwungradgehäuse abschrauben. Die Muttern sind auf Stehbolzen aufgeschraubt, die durch den Distanzring hindurchreichen und in das Schwungradgehäuse eingeschraubt sind.


         

      20. Getriebe absenken und unter dem Fahrzeug hervorziehen. Sicherstellen, daß Bauteile nicht aneinander hängenbleiben.

      21. Distanzring vom Getriebe abbauen.

    101585

     

    1. Mutter zur Befestigung von Distanzring und Getriebe am Schwungradgehäuse.

    2. Schraube zur Befestigung des Distanzrings am Getriebe.

    22 Lager des Drehmomentwandlers mit Stützbügeln oder Stahldraht entlasten. Andernfalls werden die Lager im Getriebe ausgesprochen stark beansprucht und können beschädigt werden. Wird ein Austauschgetriebe eingebaut, können die dort angebrachten Stützbügel benutzt werden.


     

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    104 850

     

    Stützbügel


     

    WICHTIG! Beim Abstützen des Drehmomentwandlers dessen Antriebswelle nach oben pressen. Stahldraht oder Stützbügel genügend spannen, damit die Lager unter keinen Umständen belastet werden.


     

    Hinweis: Die angesprochenen Stützbügel können nicht von Scania bezogen werden, sind aber von Allison Transmission lieferbar. Bei umsichtigem Vorgehen ist die Verwendung von Stahldraht allerdings eine annehmbare Alternativlösung.


     

    104 851

     

    Stahldraht

    Einbau


     

    Technische Daten


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Gabelkopf an Getriebe GA750/751/752/R (2 x M10) 30 Nm


     

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    Gabelkopf an Getriebe GA851/852/R (1 x M10) 55 Nm


     

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    Gabelkopf an Getriebe (1 x M14) 75 Nm


     

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    Lagerdeckel an Gabelkopf 105 Nm


     

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    Anschlußstücke der Ölschläuche an Getrieben ohne Retarder 60 Nm Anschlußstücke der Ölschläuche an Getrieben mit Retarder 70 Nm Mutter, Ölschlauch 70 Nm

    Getriebegehäuse an Schwungradgehäuse 47 Nm


     

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    Distanzring an Schwungradgehäuse 60 Nm


     

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    Schrauben, Mitnehmerscheibe an Drehmomentwandler 30 Nm


     

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    Gabelkopf, Mitnehmerscheibe an Drehmomentwandler 30 Nm Halterung an Getriebe (M16) beim Getrieben GA851/852/R 180 Nm Getriebelager an Gummipuffer (M18 x 1.5) bei Getrieben GA851/852/R 270 Nm Gummipuffer an Distanzstück (M14) bei Getrieben GA851/852/R 112 Nm Distanzstück an Fahrgestellrahmen (M14) bei Getrieben GA851/852/R 112 Nm

    Gummipuffer an Fahrgestellrahmen (M14 x 1.5) bei Getrieben GA851/852/R

    120 Nm


     

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    Ölfüllmengen einschl. Ölkühler

    GA750/751/752 ca. 27 kg

    GA851/852 ca. 50 kg

    Getriebe mit Retarder + ca. 2 Liter

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    99 301 Adapter

    99 301 D5


     

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    0:1368

     

    98 405-1 Montageträger - F1. Teil von 98400


     

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    98 405-2 Halterung - F1. Teil von 98400


     

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    98 655-9 Träger - F2

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    82320 Hebeplatte


     

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    Andere Werkzeuge

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    112 653

     

    82 320 -


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 129

    Kühlmitteltank

    -

    -

    587 313

    Getriebeheber

     

    -


     

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    Beim Austausch eines Getriebes sind unter anderem die folgenden Bauteile an das Austauschgetriebe umzubauen:

  • Distanzring

  • Mitnehmerscheibe und Gabelkopf

  • Gabelkopf

  • Fahrgeschwindigkeitssensor

  • Anschlußstücke für Ölschläuche

  • Kühlmittelleitung


     

    Am freistehenden Getriebe durchzuführende Arbeitsschritte

    1. Anschlußstücke an den Ölschläuchen anbauen. Neue O-Ringe verwenden.

      • Anzugsdrehmoment für Getriebe ohne Retarder: 60 Nm.

      • Anzugsdrehmoment für Getriebe mit Retarder: 70 Nm.

    2. Gabelkopf anbauen.

      Bei Getrieben mit 2 Schrauben eine neue Sicherungsplatte verwenden.

      Anzugsdrehmomente:

      • GA750/751/752 mit 2 x M10 Schrauben: 30 Nm

      • GA851/852 mit 2 x M10 Schrauben: 55 Nm

      • 1 x M14 Schraube: 75 Nm

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    3. Fahrgeschwindigkeitssensor einbauen.

    4. Sicherstellen, daß am im Kontakt mit dem Schwungradgehäuse befindlichen Flansch keine Farbpartikel mehr vorhanden sind.

    5. Abstützung des Drehmomentwandlers (Stahldraht oder Stützbügel) abnehmen.

    6. Gabelkopf der Mitnehmerscheibe am Drehmomentwandler anbauen. Anzugsdrehmoment: 30 Nm.

    7. Distanzring mit dem Getriebegehäuse verschrauben. Anzugsdrehmoment: 60 Nm.


       

      Hinweis: Bei jeder zweiten Bohrung handelt es sich um eine Durchgangsbohrung für die Stehbolzen, die in das Schwungradgehäuse eingeschraubt werden.


       

    8. Träger 98 655-9, Halterung und Montageträger 98 405 und Hebeplatte 82320 auf dem Getriebeheber 587 313 in Position bringen. Getriebe vorn und hinten mit Gurten sichern.


       


       

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      Die oben genannten Spezialwerkzeuge können auch zusammen mit dem Bauteilheber 587 500 verwendet werden.

    9. Antriebswelle des Drehmomentwandlers

      (1) mit Fett auf Molybdänsulfid-Basis (MoS2) schmieren.


       

      Von unten durchzuführende Arbeitsschritte

    10. Getriebe am Schwungradgehäuse in Einbaulage bringen. Schwungrad so drehen, daß sich eine der Bohrungen in der Mitnehmerscheibe der Mitte der Zugangsbohrung im Schwungradgehäuse gegenüberliegend befindet. Drehmomentwandler so drehen, daß die Bohrungen in Drehmomentwandler und Mitnehmerscheibe miteinander ausgerichtet sind. Einen Schraubendreher als Zentrierwerkzeug einstecken.


       

    11. Muttern zur Befestigung von Getriebe am Schwungradgehäuse aufschrauben. Anzugsdrehmoment: 47 Nm.

    12. Bei den Getrieben GA851/852:

    13. Gummipuffer am Fahrgestellrahmen anbauen. Falls abgebaut, Getriebelager am Getriebe anbauen. Motorstützen abbauen und die Ölwannenschrauben wieder einschrauben. Getriebelager an den Gummipuffern anbauen. Anzugsdrehmomente:

      • Getriebelager an Getriebegehäuse (M16): 180 Nm.

      • Getriebelager an Gummipuffer (M18 x 1.5): 270 Nm.

      • Gummipuffer an Distanzstück (M14): 112 Nm.

      • Gummipuffer an Fahrgestellrahmen (M14 x 1.5): 120 Nm.


     

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    9 Liter Motor

    1. Getriebe-Haltevorrichtung abbauen.

    2. Die 12 Schrauben zur Befestigung der Mitnehmerscheibe am Drehmomentwandler einschrauben. Anzugsdrehmoment: 30 Nm.

    3. Beim 9l Motor ist im Schwungradgehäuse eine Zugangsöffnung vorgesehen. Diese ist bei 11 und 12l Motoren nicht vorhanden; deshalb ist die Einbauöffnung für den Anlasser zu nutzen.

      • 9l Motor: Stopfen in das Schwungradgehäuse einschrauben.

      • 11 und 12l Motoren: Anlasser einbauen.

    4. Falls vorgesehen, Schalldämmschutz einbauen.

    5. Gelenkwelle vorn anbauen. Gelenkwelle so drehen, daß alle Schmiernippel in die gleiche Richtung weisen. Lagerdeckelschrauben mit 105 Nm festziehen.

    6. Ölschläuche am Ölkühler anbauen. Anzugsdrehmoment: 70 Nm.


       


       

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      Ölschläuche an Ölkühler


       

    7. Bei Getrieben mit Retarder den Ölschlauch am Speicher anbauen.


       

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      Ölschlauch zum Speicher

    8. Kühlmittelschläuche an Ölkühler und Motor anbauen.

    9. Elektrikverbinder am Getriebe anklemmen. Bei Getrieben mit Retarder den Verbinder am Speicher anschließen.


       

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      103 541

       

      Steckverbinder - Speichermagnetventil


       

    10. Steckverbinder am Fahrgeschwindigkeitssensor anbringen. Baugruppe abdichten.


       

    11. Getriebe mit Öl befüllen. Füllmengen siehe Technische Daten.

    12. Kühlsystem mit Kühlmittel befüllen, hierbei Kühlmitteltank 587 129 über Adapter

      99 301 am Ablaufhahn anschließen.

    13. Ölfüllstand zuerst kalt, dann warm prüfen. Siehe Funktions- und Arbeitsbeschreibung, Ölfüllstand prüfen.


     

    Wichtig nach Austausch eines Getriebes

    Ein Getriebeaustausch hat Auswirkungen auf das Steuergerät, da dies an das alte Getriebe angepaßt ist. Nach einem Getriebeaustausch kann die schnelle Lernfunktion mit der Prüfausrüstung Pro-Link von Allison aktiviert werden. Dies dient dazu, so schnell als möglich eine zufriedenstellende Schaltqualität bereitzustellen. Wenden Sie sich für diesen Arbeitsschritt bitte an Ihre Allison-Vertretung.

    Wird die schnelle Lernfunktion nicht aktiviert, ist der Kunde darauf hinzuweisen, daß das Fahrzeug einige Stunden lang gefahren werden muß, bevor das Steuergerät sich an das neue Getriebe "angepaßt" hat. Dies sollte in klarer Weise erläutert werden, da andernfalls der Kunde möglicherweise Beanstandungen über das Schaltverhalten des neuen Getriebes äußert.


     

    Hinweis: Bei einem neuen Steuergerät sind zuerst alle Kabelverbindungen herzustellen, ehe die Spannungsversorgung mit dem Zündschlüssel ein- oder ausgeschaltet wird.

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    05:08-04

    Ausgabe 1 de


     

    Automatikgetriebe GA750/751/752 und GA851/852 einschließlich Varianten


     

    (Allison World Transmission Getriebe MD und HD)


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     

    Fahrzeuge, gebaut ab Dezember 1997 (ab Fahrgestell-Nr. 123759)


     


     

    1 711 780

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    PERF


     

    MODE


     

    N D


     

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    MODE


     

    108 625

     

    108 624

     

    PERF


     

    © Scania CV AB 1999-05, Sweden

    Inhalt

    Allgemeines Einleitung 3

    Getriebe-Typenschild 4

    Einbaulage der Komponenten 5

    Funktionsbeschreibung Aufbau des Getriebes 7

    Steuergerät 11

    Fahrbereichswahl 13

    Warn- und Kontrolleuchten 17

    Verschiedenes 19

    Arbeitsbeschreibung Abschleppen 21

    Sicherheitssystem 23

    Öl und Ölfilter 27

    Wählhebeleinheit 35

    Steuergerät 37

    Kabelstrang 41

    Motordrehzahl-Sensor 43

    Fahrpedalbetätigungs-Sensor 45

    Fahrgeschwindigkeits-Sensor 49

    Temperatur-Sensor 51

    Ölkühler 55

    Retarder-Akkumulator 57

    Nebenantrieb 59


     

    © Scania CV AB 1998, Sweden 05:08-04 de

    Allgemeines


     

    Einleitung

    Die nachstehenden Informationen betreffen ausschließlich WTEC III Steuergeräte sowie zwei von Allison Transmissions hergestellte Automatikgetriebeserien. Diese Getriebe werden bei Scania als GA750/751/752 (Allison WT MD) bzw. GA851/852 (Allison WT HD) bezeichnet.

    Diese Beschreibung umfaßt auch Getriebe mit Retarder. Bei Getrieben mit Retarder wird die Scania Typbezeichnung um ein "R" ergänzt,

    z. B. GA851R.

    Bei den dargestellten Automatikgetrieben handelt es sich um vollautomatische

    6-Gang-Getriebe mit Drehmomentwandler. Der Gangwechsel erfolgt elektro-hydraulisch. Diese Getriebe sind mit einem Nebenantrieb ausgerüstet und ermöglichen eine

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    Wandlerüberbrückung 1.

    Das zuvor verbaute Steuergerät WTEC II wurde ab Dezember 1997 (Fahrgestell-Nr. 123579) durch das neue Steuergerät WTEC III ersetzt.

    Der Hauptunterschied zwischen beiden Systemen besteht in der geänderten Fahrbereichswahl. Diese kann bei WTEC III über den Wählhebel oder die Wähltasten erfolgen.

    Das neue Steuersystem kann sowohl bei Motoren mit EDC, als auch bei Motoren mit Fahrpedalbetätigungs-Sensor, d. h. mit mechanischer Kraftstoffeinspritzung, eingesetzt werden.


     

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    1. Eine rein mechanische Kraftübertragung im Getriebe wird in der Scania Literatur als Wandlerüberbrückung bezeichnet. In der englischsprachigen Literatur des Getriebezulieferers Allison wird dieser Vorgang als "Lock-up" bezeichnet.

    Getriebe-Typenschild

    Allison Mitarbeitern gegenüber die bei Allison gebräuchlichen Typbezeichnungen verwenden (siehe Getriebe-Typenschild). Das Typenschild befindet sich unter dem Stecker rechts unten am Getriebe.

    Es gibt Aufschluß über die Serien-Nr., Teile-Nr. und Typbezeichnung.


     

    Typbezeichnungen

    Allison Typbezeichnungen für von Scania verbaute Getriebe


     

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    Typenschild rechts am Getriebe


     

    Scania Allison

    GA750(R) MD 3060 P(R)

    GA751(R) MD 3066 P(R)

    GA752(R) MD 3560 P(R)

    GA851(R) HD 4060 P(R)

    GA852(R) HD 4560 P(R)


     

    Der Buchstabe "P" bezeichnet bei Allison für den nachträglichen Einbau eines Nebenantriebs ausgelegte Getriebe.

    Der Buchstabe "R" weist auf das Vorhandensein eines Retarders hin.


     

    © Scania CV AB 1998, Sweden 0500g13c.mkr

    Einbaulage der Komponenten

    Das im Einzelfall vorliegende Getriebe kann aufgrund der Vielzahl ähnlicher Getriebe, die an dieser Stelle beschrieben werden, leicht von der nebenstehenden Abbildung abweichen. Unter Umständen ist die Einbaulage der Komponenten auch vom verbauten Motor abhängig.

    Deshalb wurden die einzelnen Schritte in den Arbeitsbeschreibungen und in der Funktionsbeschreibung möglichst allgemein gehalten.


     

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    7 6 5 3


     

    1


     

    2


     

    102891

     

    4


     

    1. Getriebe

    2. Steuergerät

    3. Wählhebel/Wähltasten

    4. Fahrpedalbetätigungs-Sensor auf Einspritzpumpen-Verstellhebel. Betrifft nur Fahrzeuge ohne EDC.

    5. Warnleuchte "Getriebe prüfen"

    6. Warnleuchte "hohe Getriebeöltemperatur"

    7. Kontrolleuchte "Retarder zugeschaltet"

    8. Allison Diagnosestecker für Pro-Link Prüfgerät


     

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    © Scania CV AB 1999, Sweden

    Funktionsbeschreibung


     

    Aufbau des Getriebes


     

    Allgemeines

    Bei diesen Automatikgetrieben handelt es sich um 6-Gang-Getriebe mit Drehmomentwandler und Überbrückungskupplung. Der Gangwechsel erfolgt elektro-hydraulisch.


     


     

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    Drehmomentwandler

    1. Überbrückungskupplung LU

    2. Turbinenrad

    3. Pumpenrad

    4. Leitrad


       

      Nebenantrieb

    5. Zahnrad für Nebenantrieb

      Lamellenkupplungen

    6. Lamellenkupplung C2

    7. Lamellenkupplung C3

    8. Lamellenkupplung C4

    9. Lamellenkupplung C5

    10. Lamellenkupplung C1


       

      Planetenradsätze

    11. Planetenradsatz P1

    12. Planetenradsatz P2

    13. Planetenradsatz P3

    Planetenradsätze

    Der mechanische Getriebeteil enthält drei Planetenradsätze. Diese sind untereinander bzw. mit der An- und Abtriebswelle über Lamellenkupplungen verbunden. Durch Anlegen/Trennen verschiedener Lamellenkupplungen ändert sich der Kraftfluß durch die Planetenradsätze und damit das Übersetzungsverhältnis.


     

    Die Magnetventile werden vom Steuergerät angesteuert und wirken auf die Getriebehydraulik. Diese führt die einzelnen Schaltvorgänge aus. Aus der nachstehenden Tabelle ist ersichtlich, welche Lamellenkupplungen in den einzelnen Fahrstufen angelegt bzw. welche Magnetventile aktiviert sind. N1 bis N4 bezeichnen die verschiedenen Neutralstellungen. Welche dieser vier Stellungen gewählt wird, hängt davon ab, bei welcher Fahrgeschwindigkeit das Getriebe in die Neutralstellung gebracht wird.


     

    Betätigung der Magnetventile und Lamellenkupplungen


     

    Lamellenkupplung

    Magnetventil

     

    C1

    C2

    C3

    C4

    C5

    W K

    Aa

    Bb

    C

    D

    E

    F

    G

    6

     

    X

     

    X

     

    X

    X

       

    X

     

    X

     

    5

     

    X

    X

       

    X

    X

     

    X

       

    X

    X

    4

    X

    X

         

    X

             

    X

    X

    3

    X

     

    X

       

    X

     

    X

    X

       

    X

    X

    2

    X

       

    X

     

    X

     

    X

     

    X

     

    X

    Y

    1

    X

         

    X

    O

     

    X

       

    X

    O

    Y

    N1

           

    X

    O

    X

    X

       

    X

    O

     

    N2

         

    X

       

    X

    X

     

    X

         

    N3

       

    X

         

    X

    X

    X

           

    N4

         

    X

       

    X

    X

     

    X

         

    R

       

    X

     

    X

     

    X

    X

    X

     

    X

       
    1. Magnetventile A und B sind im spannungslosen Zustand offen (übrige Magnetventile sind im spannungslosen Zustand geschlossen)

    2. Magnetventile A und B in Ruhestellung geöffnet (übrige Magnetventile in Ruhestellung geschlossen)


     

    X = Lamellenkupplung angelegt/Magnetventil aktiviert

    O = Angelegt/aktiviert oder getrennt/deaktiviert (optional)

    Y = Im 1. und 2. Gang aktiviert, bei Aufschaltungen in den 2. Gang und beim Zurückschalten aus dem 2. Gang deaktiviert

    Drehmomentwandler

    Der Drehmomentwandler verstärkt beim Anfahren das Motordrehmoment und ermöglicht eine weiche Kraftübertragung. Die hydraulische Drehmomentübertragung über das Öl im Drehmomentwandler hat allerdings den Nachteil eines geringeren Wirkungsgrades gegenüber einem Schaltgetriebe.

    Die Überbrückungskupplung (LU) wird bei Überschreiten einer bestimmten Geschwindigkeit im 2. Gang angelegt. Sie verbindet An- und Abtriebswelle des Drehmomentwandlers, d. h. Pumpen- und Turbinenradwelle kraftschlüssig miteinander, so daß die Drehmomentübertragung rein mechanisch erfolgt. Dieser Vorgang wird als Wandlerüberbrückung bezeichnet. Die Überbrückungskupplung ist vom 2. bis zum 6. Gang angelegt.

    Der Drehmomentwandler besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Pumpenrad, Leitrad und Turbinenrad. Das Pumpenrad befindet sich auf der Antriebswelle und fungiert als Kupplungshälfte. Es ist als Schaufelrad mit gekrümmten Schaufeln ausgeführt.


     

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    Pumpenrad, Leitrad und Turbinenrad


     

    Das Turbinenrad entspricht vom Aufbau dem Pumpenrad, befindet sich jedoch auf der Abtriebswelle. Beide Schaufelräder sind einander gegenüber angeordnet, wobei die Schaufeln nach außen weisen. Zwischen ihnen befindet sich das Leitrad, das ebenfalls als Schaufelrad mit gekrümmten Schaufeln ausgeführt ist.

    Durch die Drehbewegung des Pumpenrads strömt das im Inneren befindliche Hydrauliköl nach außen auf die Beschaufelung des Turbinenrads und treibt dieses an. Das Drehmoment wird aufgrund der Zentrifugalkraft vom Pumpenrad über das Hydrauliköl auf das Turbinenrad übertragen. Bei großen Drehzahlunterschieden zwischen Pumpen- und Turbinenrad verstärkt das mit einem Freilauf ausgestattete Leitrad zusätzlich das auf das Turbinenrad wirkende Drehmoment.

    Retarder

    In einige dieser Getriebe ist ein Retarder integriert. In diesem Fall erfolgt die Kennzeichnung durch ein "R" am Ende der Typbezeichnung,

    z. B. GA851R.

    Der Retarder befindet sich hinten am Getriebe. Er besteht aus einem Stator, einem Rotor und dem Gehäuse. Die Rotordrehzahl entspricht stets der Abtriebswellendrehzahl. Die Rotordrehzahl wird durch Einpumpen von Hydrauliköl in den Retarder verringert. Dies bedeutet gleichzeitig eine Senkung der Abtriebswellendrehzahl. Bei Abschalten des Retarders wird dieser entleert und das Hydrauliköl in einen Akkumulator gepumpt.

    Der Retarder wird über einen Hebel in der Instrumententafel zugeschaltet, wenn die Gelenkwellendrehzahl über das Getriebe verringert werden soll.

    Nach Betätigung eines Schalters neben dem Hebel kann der Retarder über das Bremspedal zugeschaltet werden.


     

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    1. Gehäuse mit Stator

    2. Rotor


       

      Schalter für Zuschalten des Retarders über das Bremspedal

      Dieser Schalter hat drei Stellungen: Aus, niedrige Bremsleistung, hohe Bremsleistung.

      Die niedrige Bremsleistung liegt bei 30 %, die hohe bei 60 %.


       

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      Retarderzuschaltung über Bremspedal – Schalter links neben Retarderhebel

      Steuergerät


       

      Allgemeines

      Das Getriebesteuergerät verfügt über drei Stecker.

      Bei Fahrzeugen mit EDC kommuniziert es mit dem EDC-Steuergerät über ein CAN-Protokoll.

      Das Getriebesteuergerät überwacht die Getriebesteuerung und den Gangwechsel. Es erhält Eingangssignale von den Sensoren am Getriebe sowie Eingangssignale zur Fahrbereichswahl und zur aktuellen Fahrpedalbetätigung. Aus diesen berechnet es das erforderliche Übersetzungsverhältnis.

      Die Motordrehzahl wird ständig über verschiedene Sensoren überwacht, und vom Steuergerät wird zur Änderung des Übersetzungsverhältnisses ggf. ein Gangwechsel angefordert. Nach dem Gangwechsel überprüft das Steuergerät, ob der korrekte Gang gewählt wurde.

      Für eine optimale Gangwahl ist eine kurze Einfahrzeit zur Datenerfassung (Lernmodus) erforderlich. Diese Zeitspanne umfaßt verschiedene Fahrgeschwindigkeiten. Das Steuergerät verläßt anschließend den Lernmodus, und die Schaltzeitpunkte werden nur noch geringfügig verändert.

      Für einen optimalen Schaltkomfort und eine möglichst lange Lebensdauer des Getriebes können dem Steuergerät auch Informationen über die Getriebeausstattung sowie über die angeschlossenen Bauteile mitgeteilt werden. Dieser auch als Auto-detect bezeichnete Lernprozeß erfolgt nach Einbau bzw.

      Erneuerung des Steuergeräts. Er ist nach 49- maligem Einschalten der Zündung über den Zündschlüssel abgeschlossen, d. h. weitere Daten werden nicht gespeichert. Bestimmte Speicherabschnitte erfassen bereits nach 24- maligem Einschalten der Zündung keine weiteren Daten. Die Zündung muß allerdings jeweils mindestens 30 Sekunden eingeschaltet sein. Andernfalls werden die in diesem Zündvorgang erfaßten Daten nicht ausgewertet.


       

      Hinweis: Vor dem Ein- bzw. Ausschalten der Zündung sind alle Kabel an das neue Steuergerät anzuschließen.


       

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      1. Getriebesteuergerät

      2. Getrieberelais


     

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    © Scania CV AB 1999, Sweden

    Fahrbereichswahl


     

    Allgemeines


     

    Die Fahrbereichswahl kann über einen Wählhebel oder über Wähltasten erfolgen.


     

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    1

    2

    MODE

    PERF


     

    4


     

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    1

    2

     

    3

    PERF


     

    MODE


     

    N

    4


     

    Fahrbereichswahl über Wählhebel

    1. LED leuchtet bei eingeschaltetem Leistungmodus bzw. vorliegenden Fehlercodes.

    2. MODE-Taste (Fahrmodus-Taste)

    3. Display zur Anzeige des gewählten Fahrbereichs

    4. Logo-Taste zur elektronischen Ölstandsmessung und zum Auslesen von Fehlercodes


     

    108 627

     

    108 626

     

    Fahrbereichswahl über Wähltasten

    1. LED leuchtet bei eingeschaltetem Leistungmodus bzw. vorliegenden Fehlercodes.

    2. MODE-Taste (Fahrmodus-Taste)

    3. Display zur Anzeige des gewählten Fahrbereichs

    4. Tasten für Auf- und Abschaltungen zur Wahl zwischen Fahrstufen 1-6 sowie zur elektronischen Ölstandsmessung und zum Auslesen von Fehlercodes

    MODE-Taste (Fahrmodus-Taste)

    Die MODE-Taste (2) dient zum Wechsel zwischen zwei verschiedenen Fahrmodi: dem Normalmodus und dem Leistungmodus.

    Im Leistungmodus erfolgen Auf- und Abschaltungen bei höheren Motordrehzahlen. Bei Einschalten der Zündung wählt das Getriebe automatisch den Normalmodus.

    Der Wechsel zwischen Normal- und Leistungmodus erfolgt durch einmaliges Drücken der MODE-Taste. Bei gewähltem Leistungmodus leuchtet die rote LED (1).


     

    Tasten für Auf- und Abschaltungen und Logo-Taste

    Die Wähltasten für Auf- und Abschaltungen werden hauptsächlich zur Wahl der Fahrstufen 1-6 verwendet.


     

    Taste drücken

    Funktion

    einmal

    Ölstand prüfen

    zweimal

    Ersten von 5 möglichen Fehlercodes anzeigen

    dreimal

    Zurück zur aktuellen Fahrstufe


     

    Hinweis: Die beiden Tasten für Auf -und Abschaltungen müssen gleichzeitig gedrückt werden.

    Fahrbereiche

    Ein Gang kann nur bei im Leerlauf drehendem Motor und freigegebenem Fahrpedal eingelegt werden.

    Das Getriebe ist mit einem Überdrehschutz für den Motor ausgestattet. Eine Sperre verhindert Rückschaltungen, die eine unzulässig hohe Motordrehzahl zur Folge haben.


     

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  • R = Rückwärtsgang.


     

    Hinweis: Der Rückwärtsgang kann nur bei stehendem Fahrzeug eingelegt werden.


     

  • N = Leerlaufstellung. Wird zum Starten des Motors, bei längerem Halten und beim Parken verwendet.


     

    Hinweis: Getriebe nur bei stehendem Fahrzeug in Stellung "N" bringen. Andernfalls besteht die Gefahr von Getriebeschäden.


     

    Hinweis: Vor dem Starten des Motors muß sich das Getriebe in Stellung "N" befinden.


     

  • D = (Drive) Normale Getriebestellung für Vorwärtsfahrt. Zugriff auf sämtliche Vorwärtsgänge möglich.

  • 2, 3, 4, 5 = Vorwärtsgänge. Zugriff nur auf eine begrenzte Anzahl von Gängen möglich.

  • 1 = Vorwärtsgang. Zugriff nur auf den 1. Gang möglich. Einsatz bei schweren Betriebsbedingungen, z. B. Schnee, Schlamm. Anlegen der Überbrückungskupplung bei ausreichend hoher Geschwindigkeit. Verwendung zur Ausnutzung der Motorbremswirkung bei niedrigen Geschwindigkeiten möglich.


 

MODE


 

108 624

 

PERF


 

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PERF


 

MODE


 

108 625

 

N D

Warn- und Kontrolleuchten


 

Warnleuchte "Getriebe prüfen"

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Die Warnleuchte "Getriebe prüfen" befindet sich in der Instrumententafel. Sie ist Teil des Getriebe-Warnsystems und informiert den Fahrer über Fehler im Zusammenhang mit dem Getriebe. Siehe "Warnsystem" und "Allgemeine Informationen zu Fehlercodes".


 

Warnleuchte "Getriebe prüfen"


 

Warnleuchte "hohe Getriebeöltemperatur"


 

Die Warnleuchte "hohe Getriebeöltemperatur" kann während langer Retarder-Bremsvorgänge aufleuchten. Sie wird aktiviert, wenn die Getriebeöltemperatur 121 ˚C erreicht, bzw. die Retarderöltemperatur auf 165 ˚C ansteigt.

Bei zu hoher Kühlmitteltemperatur blinkt die Warnleuchte.


 

11

03

1

 

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0

 

Warnleuchte "hohe Getriebeöltemperatur"

Warn- und Kontrolleuchten


 

Temperaturüberwachung

Bei Erreichen einer Temperatur von 149 ˚C wird vom Getriebesteuergerät automatisch eine Rückschaltung angefordert, um die Motordrehzahl zu erhöhen und den Kühlmittelstrom zu verstärken. Auf diese Weise kann die Temperatur des Retarderöls gesenkt werden.


 

WICHTIG! Die Temperatur darf 165 ˚C keinesfalls überschreiten.


 

Kontrolleuchte "Retarder zugeschaltet"


 

Die Kontrolleuchte leuchtet während der gesamten Dauer der Retarderzuschaltung – unabhängig davon, ob die Zuschaltung über den Retarderhebel oder das Bremspedal erfolgte.

Besonders bei einer Retarderaktivierung über das Bremspedal ist die Kontrolleuchte häufig aktiviert. Falls gewünscht, kann die Glühlampe ausgebaut werden. Dies hat keine weiteren Folgen auf das System.


 

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RET


 

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Kontrolleuchte "Retarder zugeschaltet"

Verschiedenes


 

Allison Diagnosestecker

Das Allison Prüfgerät Pro-Link ist nicht über Scania erhältlich. Der Diagnosestecker für dieses Prüfgerät befindet sich in der Zentral- Elektrikeinheit und ist durch Absenken des äußeren Teils der Zentral-Elektrikeinheit zugänglich.

Rechteckigen Allison Diagnosestecker nicht mit rundem Diagnosestecker für ABS, EDC usw. verwechseln.


 

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Allison Diagnosestecker für Pro-Link Prüfgerät

– Einbaulage


 

Kickdown

Kickdown ist sowohl bei Fahrzeugen mit Fahrpedalbetätigungs-Sensor, als auch bei Fahrzeugen mit EDC möglich.

Er dient sowohl zum Herunterschalten (z. B. bei Überholvorgängen), als auch zur Aufschaltverzögerung. Durch Halten des Fahrpedals in Kickdown-Stellung wird ein aufschaltungsbedingter Leistungsabfall vermieden.


 

Arbeitsbeschreibung

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Abschleppen


 

Abschleppen


 

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Das Fahrzeug kann nicht angeschleppt werden.

102899

 

Bei abgeschlepptem Fahrzeug wird die Getriebeölpumpe nicht angetrieben. Ein Fahrstufenwechsel bzw. ein Anlegen der Überbrückungskupplung ist nur bei geschmiertem Getriebe und aufgebautem Öldruck möglich. Deshalb ist ein Anschleppen des Fahrzeugs nicht möglich.


 

WICHTIG! Beim Abschleppen des Fahrzeugs wird das Getriebe nicht geschmiert, da die Ölpumpe nur bei drehendem Motor arbeitet. Deshalb vor dem Abschleppen stets die Gelenkwelle abbauen oder die Antriebsräder anheben. Dies gilt unabhängig von der Abschleppstrecke bzw. -geschwindigkeit.

Sicherheitssystem


 

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Das Sicherheitssystem dient hauptsächlich dazu, den Fahrer über aufgetretene Fehler und entsprechende Abstellmaßnahmen zu informieren und die Störung so weit einzugrenzen, daß keine schweren Getriebeschäden auftreten.

Das Steuergerät überwacht neben seiner eigenen Funktion, auch das Getriebe. Schon bei geringsten Störungen in Getriebebauteilen oder im Steuergerät werden entsprechende

Maßnahmen ergriffen. Warnleuchte "Getriebe prüfen"


 

Getriebefehler

Im Falle einer Störung reagiert das Steuergerät in Abhängigkeit von der Fehlerschwere:


 

Kleinere Fehler mit minimalen Auswirkungen auf die Getriebefunktion

Das Steuergerät legt im Speicher einen Fehlercode ab und arbeitet weiterhin. Die Getriebefunktion ändert sich nicht. Das Steuergerät schaltet die Warnleuchte "Getriebe prüfen" nicht ein.

Fehlercodes werden nach einer bestimmten Zeit automatisch gelöscht, sofern sich der Fehler nicht wiederholt.

Fehler mit geringen Auswirkungen auf die Getriebefunktion

Das Steuergerät schaltet die Warnleuchte "Getriebe prüfen" ein und blockiert die Fahrbereichswahl. Wird versucht, den Fahrbereich zu wechseln, blinkt die Ganganzeige im Display. Dabei wird der beim Auftreten des Fehlers gewählte Gang angezeigt.

Das Getriebe ist weiterhin eingeschränkt funk- tionsfähig (abhängig von der Art des Fehlers). Die Überbrückungskupplung wird getrennt; eine Wandlerüberbrückung ist nicht mehr möglich.


 

Hinweis: Wird die Zündung bei eingeschalteter Warnleuchte "Getriebe prüfen" ausgeschaltet, wechselt das Getriebe beim erneuten Einschalten der Zündung automatisch in die Neutralstellung. Eine Fahrbereichswahl ist erst nach Beheben des Fehlers möglich.


 

Maßnahme: Fehlercodes vor dem Löschen notieren. Getriebe nach Möglichkeit zurücksetzen. Siehe Getriebe zurücksetzen.

Fehler mit starken Auswirkungen auf die Getriebefunktion

Bei Auftreten des Fehlers gewählter Gang

Gangwahl im Notlaufmodus

1

3

2

4

3

4

4

4

5

4

6

5

N

N

R

N

 

Ein Beispiel für diese Kategorie ist die Unterbrechung der Steuergeräte- Spannungsversorgung. In diesem Fall wechselt das Getriebe in den Notlaufmodus, d. h. es schaltet hydraulisch in einen festgelegten Gang.

Die Gangwahl wird dabei von dem Gang bestimmt, in dem sich das Getriebe bei Auftreten des Fehlers befand. Die entsprechenden Gangpaare sind in der nebenstehenden Tabelle zusammengefaßt.

Im Notlaufmodus erfolgt kein Gangwechsel, und die Überbrückungskupplung wird nicht angelegt.


 

Maßnahme: Sicherungen der betroffenen Bauteile prüfen.

Getriebe zurücksetzen (Fehlercodes löschen)


 

Beschreibung

  1. Fahrzeug anhalten.

  2. Feststellbremse betätigen.

  3. Motor ausschalten.

  4. Fehlercodes auslesen:

    • Fahrzeuge mit Wählhebel: Logo-Taste

      (4) zweimal drücken.

    • Fahrzeuge mit Wähltasten: Tasten für Auf- und Abschaltungen (4) gleichzeitig zweimal drücken.


       

  5. MODE-Taste (2) drücken und mindestens 10 Sekunden lang gedrückt halten.

  6. Die erfolgte Zurücksetzung wird durch Blinken der LED (1) angezeigt. Nach 3 Sekunden wird der erste Fehlercode, ein aktueller Fehlercode, gelöscht. Nach 10 Sekunden wird der zweite Fehlercode, ein gespeicherter Fehlercode, gelöscht. Taste anschließend loslassen.

Die Warnleuchte leuchtet nur bei aktuellen Fehlercodes.


 

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1

2

MODE

PERF


 

4


 

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1

2

 

3

PERF


 

MODE


 

N

108 627

 

108 626

 

4

Öl und Ölfilter


 

Ölstand prüfen


 

WICHTIG! Eine korrekte Funktion und lange Lebensdauer des Getriebes sind nur bei korrektem Ölstand gewährleistet. Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Ölstand kann zu Getriebeschäden führen.


 

Ölstand bei warmem Getriebe prüfen


 

Hinweis: Vor dem Prüfen des Ölstands ist das Getriebe auf Betriebstemperatur zu bringen.


 

Die Ölstandsprüfung kann auf zwei Arten durchgeführt werden: mit dem Ölmeßstab (siehe Ölstand bei kaltem Getriebe prüfen) bzw. elektronisch vom Fahrersitz aus.

Elektronische Ölstandsprüfung

  1. Folgende Voraussetzungen müssen gegeben sein:

    • Ebener Untergrund

    • Motor im Leerlauf

    • Öltemperatur zwischen 60 und 100 ˚C

    • Getriebe in Stellung "N"

    • Gelenkwelle dreht nicht

  2. Mit der Messung beginnen:

    • Fahrzeuge mit Wählhebel: Logo-Taste

      (4) einmal drücken.


       

    • Fahrzeuge mit Wähltasten: Tasten für Auf- und Abschaltungen (4) gleichzeitig einmal drücken.


       

  3. Das Steuergerät beginnt mit der Ölstandsmessung, sofern alle erforderlichen Voraussetzungen gegeben sind. Die Messung dauert etwa 2 Minuten – in dieser Zeit blinkt das Display eine Statusanzeige in Form von Zahlen (8 bis 0) aus. Anschließend wird der Ölstand angezeigt. Sind die erforderlichen Bedingungen nicht länger gegeben, bricht das Steuergerät den Zählvorgang ab, und ein Fehlercode wird angezeigt. Siehe "Fehlercodes während Ölstandsprüfung"

  4. Nach 2 Minuten wird im Display (3) einer der in der nachstehenden Tabelle aufgeführten Codes angezeigt.

  5. Messung beenden:

    • Fahrzeuge mit Wählhebel: Logo-Taste

      (4) zweimal drücken.

    • Fahrzeuge mit Wähltasten: Taste "N" (Neutralstellung) einmal drücken. Alternativ dazu können die Tasten für Auf- und Abschaltungen (4) zweimal gleichzeitig gedrückt werden.


 

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1

2

MODE

PERF


 

4


 

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3


 

108 626

 

R N D


 

108 627

 

2

 

1

PERF


 

MODE


 

4


 

Codes während Ölstandsprüfung

Maximaler Meßbereich des elektronischen Ölstands-Sensors


 

Code

Maßnahme

o,L,o,K

Ölstand korrekt

o,L,L,o,1

1 Liter Öl nachfüllen

o,L,H,I,1

1 Liter Öl ablassen

Getriebe

Ölstand

 

Niedrig

Hoch

GA750/751/752

L,o,4

H,I,4

GA851/852

L,o,6

H,I,7

 

Fehlercodes während Ölstandsprüfung


 

Fehlercode

Ursache

o,L -, 0,X

Einstellzeit zu kurz

o,L -, 5,0

Motordrehzahl zu niedrig

o,L -, 5,9

Motordrehzahl zu hoch

o,L -, 6,5

Getriebe in Stellung "N"

o,L -, 7,0

Öltemperatur zu niedrig

o,L -, 7,9

Öltemperatur zu hoch

o,L -, 8,9

Gelenkwelle dreht

o,L -, 9,5

Ölstands-Sensor defekt


 

Ölstand bei kaltem Getriebe prüfen

Mit dieser Prüfung kann sichergestellt werden, daß der Ölstand ausreicht, um das Getiebe ohne Gefahr von Getriebeschäden auf Betriebstemperatur zu bringen.


 

Hinweis: Eine korrekte Ölstandsmessung kann nur erfolgen, wenn das Getriebe auf Betriebstemperatur gebracht wurde (Ölstandsprüfung bei warmem Getriebe)


 

  1. Motor starten und ca. 1 Minute im Leerlauf drehen lassen. Feststellbremse betätigen.


     

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    ACHTUNG!

    Bremspedal betätigen. Die Feststellbremse allein reicht nicht aus, um das Fahrzeug zu halten.


     

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  2. Getriebe in Stellung "D" bringen und Motor ca. 30 Sekunden lang mit 1000-1500/min drehen lassen. Getriebe in Stellung "R" bringen, um ggf. im System befindliche Luft entweichen zu lassen.

  3. Getriebe in Stellung "N" bringen und Motor im Leerlauf drehen lassen.


     

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    ACHTUNG!

    Nebenantrieb abschalten (falls vorhanden), damit die Welle nicht dreht. Die Nebenantriebswelle befindet sich im Bereich des Ölmeßstabs und kann bei zugeschaltetem Nebenantrieb Verletzungen verursachen.


     

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  4. Ölstand mit Ölmeßstab prüfen. Der Ölmeßstab befindet sich rechts am Getriebe.


     

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    Ölmeßstab – Einbaulage


     

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  5. Der Ölstand muß sich zwischen "COLD ADD" und "COLD FULL" befinden. Ggf. Öl nachfüllen bzw. ablassen.

  6. Getriebe auf Betriebstemperatur bringen und mit "Ölstand bei warmem Getriebe prüfen" fortfahren.

Öl und Ölfilter wechseln


 

Hinweis: Getriebe vor dem Öl- bzw. Ölfilterwechsel möglichst auf Betriebstemperatur bringen. Warmes Öl hat eine geringere Viskosität und kann leichter aus dem Getriebe abgelassen werden.


 

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ACHTUNG!

Heißes Öl vorsichtig handhaben. Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.


 

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Wechsel


 

Spezifikationen


 

Ölfüllmenge beim Öl- und Ölfilterwechsel

GA750/751/752 ca. 20 Liter

GA851/852 ca. 34 Liter

GA851/852 bei Fahrzeugen mit Allradantrieb (und 2" Flachölwanne)

ca. 27 Liter

Getriebe mit Retarder ca. 1 Liter mehr


 

Gesamte Ölfüllmente (inkl. Ölkühler)

GA750/751/752 ca. 27 Liter

GA851/852 ca. 50 Liter

GA851/852 bei Fahrzeugen mit Allradantrieb (und 2" Flachölwanne)

ca. 43 Liter

Getriebe mit Retarder ca. 2 Liter mehr

Beschreibung

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  1. Getriebe auf Betriebstemperatur bringen (Öltemperatur zwischen 70 und 90 ˚C). Getriebe in Stellung "N" bringen und Motor ausschalten. Bereich um den Ablaßstopfen reinigen.

  2. Geeigneten Auffangbehälter unter das Getriebe stellen. Ölablaßstopfen (1) herausdrehen und Öl ablassen.

    3/8"-Vierkantschlüssel verwenden.


     

  3. Ölzustand sichtprüfen. Auf Wasser, Metallspäne oder Kühlmittel im Getriebeöl achten. Das Vorhandensein von Wasser oder Kühlmittel im Getriebeöl weist u. U. auf eine Undichtigkeit am Ölkühler hin. In diesem Fall ist der Ölkühler zu erneuern. Metallspäne im Getriebeöl weisen u. U. auf interne Getriebeschäden hin. In diesem Fall vor der Durchführung weiterer Schritte mit einem Allison Händler in Verbindung setzen.

  4. Das Getriebe ist mit zwei Ölfiltern (2) ausgestattet. Bereich um die Filterabdeckungen reinigen. Schrauben der Filterabdeckungen herausdrehen. Abdeckungen, O-Ringe, Dichtungen und Filter ausbauen.

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  5. O-Ringe, Dichtungen und Filter schmieren und an Filterabdeckungen anbauen. Filter von Hand in Einbaulage in der Ölwanne bringen. Dabei Schraubenbohrungen zur korrekten Ausrichtung heranziehen.


     

    Hinweis: Fahrzeuge mit Allradantrieb sind mit einer Flachölwanne ausgestattet. Deshalb sind bei diesen Fahrzeugen kürzere Ölfilter einzubauen.


     

    WICHTIG! Abdeckungen nicht mit Schrauben in Einbaulage bringen. Von Hand einbauen.

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    Andernfalls können Schäden an Ölwanne, Filterabdeckungen oder Dichtungen die Folge sein.


     

  6. Schrauben der Filterabdeckungen eindrehen und mit 60 Nm festziehen.

  7. Ablaßstopfen reinigen und O-Ring erneuern.

  8. O-Ring und Ablaßstopfen einbauen. Ablaßstopfen mit 30 Nm festziehen.

  9. Über das Führungsrohr für den Ölmeßstab Öl nachfüllen. Beim Wechseln des Getriebeöls sind die unter Ölfüllmenge beim Öl- und Ölfilterwechsel angegebenen Ölmengen zu berücksichtigen.

  10. Ölstand bei kaltem Getriebe prüfen. Siehe Ölstand prüfen. Ölstand korrigieren und Getriebe auf Betriebstemperatur bringen. Ölstand erst dann abschließend bei warmem Getriebe prüfen, wenn das Getriebe eine Temperatur von 70 bis 90 ˚C.

Wählhebeleinheit


 

Die Wählhebeleinheit ist nur komplett erhältlich. Sie ist deshalb ggf. vollständig zu erneuern.


 

Ausbau

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  1. Schrauben der Schutzabdeckung herausdrehen und Abdeckung abbauen. Die Schutzabdeckung ist nicht im Lieferumfang der Wählhebeleinheit enthalten, sondern muß separat bestellt werden.


     

  2. Schrauben zur Befestigung der Wählhebeleinheit an der Wählhebelkonsole herausdrehen.

  3. Wählhebeleinheit anheben und Stecker durch Zusammendrücken der Verriegelungen abziehen.


 

Einbau

  1. Stecker auf Wählhebeleinheit aufstecken.

  2. Wählhebeleinheit an Wählhebelkonsole anschrauben.

  3. Schutzabdeckung anbauen.

Steuergerät


 

Das Steuergerät und die Relais für die Getriebesteuerung befinden sich auf der Beifahrerseite unter der Zentral-Elektrikeinheit.


 

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Erneuern


 

  1. Spannungsversorgung mit Zündschlüssel ausschalten.

  2. Kunststoffabdeckung des Steuergeräts abbauen.

  3. Halteklammer lösen. Grundplatte mit Steuergerät und Relais ausbauen.

  4. Stecker von Steuergerät abziehen. Sie können beim Aufstecken nicht verwechselt werden.

  5. Steuergerät erneuern.

  6. Stecker aufstecken.

  7. Grundplatte mit Steuergerät und Relais einbauen.

  8. Kunststoffabdeckung anbauen.


 

  1. Getriebesteuergerät

  2. Getrieberelais

    Steuergerät


     

    Spannung an Steuergerät prüfen

    1. Spannungsversorgung mit Zündschlüssel ausschalten.


       

    2. Stecker von Steuergerät abziehen.

    3. Spannung zwischen Steckerpins messen. Die Lage der Pins ist auf dem Stecker markiert. Siehe Schaltplan in Gruppe 16.


       

      Hinweis: Die Kabelanschlüsse befinden sich tief im Steckergehäuse. Zur Vermeidung von Beschädigungen beim Anschluß des Multimeters vorsichtig vorgehen.


       

    4. Zündung einschalten. Scheinwerfer einschalten, um eine elektrische Last an die Batterie zu schalten.

    5. Multimeteranzeige ablesen. Die korrekte Spannung liegt zwischen 22 und 28 Volt. Die Spannung muß der Batteriespannung entsprechen.

    6. Spannungsversorgung mit Zündschlüssel ausschalten.

    7. Stecker aufstecken.


       

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      Steuergerät und Stecker

    8. Zeigt das Multimeter eine unzulässige Spannung an, sicherstellen, daß die Pins weder korrodiert noch auf andere Weise beschädigt sind. Ggf. reinigen oder erneuern. Getriebesicherungen prüfen.

    9. Liegt der Fehler weiterhin vor, Kabelstrang prüfen.

    10. Besteht die Beanstandung weiterhin, Steuergerät erneuern.

Läßt sich die Beanstandung hierdurch beheben, "altes" Steuergerät erneut anschließen und Prüfung wiederholen. "Neues" Steuergerät anschließen und Ergebnisse vergleichen.

Kann das "alte" Steuergerät als Ursache ausgeschlossen werden, Stecker auf Korrosion oder andere Beschädigung prüfen und sicherstellen, daß alle möglichen Ursachen geprüft wurden.

Kabelstrang


 

Kabelstrang prüfen

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  1. Sicherstellen, daß die Spannungsversorgung ausgeschaltet ist.

  2. Korrekten Anschluß aller Stecker sicherstellen.


     

    Steuergerät und Stecker


     

  3. Alle Stecker abziehen und sichtprüfen. Korrodierte bzw. verschmutzte Stecker gründlich reinigen.

  4. Alle Stecker aufstecken und Fehlercode löschen. Prüfen, ob der Fehlercode erneut ausgegeben wird. Ggf. alle Kabel einzeln prüfen.


     


     

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    Getriebe mit Steckern

    Kabelstrang


     

    Kabel einzeln prüfen

    Bei korrekt aufgesteckten Steckern ohne Anzeichen von Schmutz oder Korrosion ist u. U. das Kabel selbst beschädigt.

    Prüfung der einem Fehlercode zugeordneten Kabel:

    1. Steuergerät und Stecker von Getriebe abbauen.

    2. Am Getriebe ein Hilfskabel an das zu prüfende Kabel anschließen. Das Hilfskabel wird an das Steuergerät im Fahrerhaus angeschlossen. Ausreichende Länge sicherstellen.

    3. Prüfspitze eines Ohmmeters an den Stecker des Steuergeräts anschließen. Andere Prüfspitze an Stecker am Getriebe anschließen. Wird ein hoher Widerstand angezeigt, ist das Kabel defekt.

    4. Auf Kurzschlüsse prüfen: Prüfspitze eines Ohmmeters an das betreffende Kabel im Stecker des Steuergeräts anschließen. Andere Prüfspitze an Fahrgestellmasse anschließen.

    5. Bei Widerstand gegen Null liegt im Kabel ein Kurzschluß gegen Fahrgestellmasse vor.

    6. Diese Prüfung an beiden Kabeln jedes Stromkreises durchführen. Beachten, daß das Kabel nicht nur gegen Fahrgestellmasse, sondern auch gegen andere Kabel im Kabelstrang kurzgeschlossen sein kann.

Motordrehzahl-Sensor


 

Das Getriebe ist mit drei Drehzahlsensoren desselben Typs ausgestattet. Diese sind nicht einstellbar.

Bei Arbeiten in Scania Werkstätten lassen sich alle Drehzahlsensoren leicht erneuern. Hiervon ausgenommen ist der mittlere Drehzahlsensor bei Getrieben des Typs GA750/751/752.

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Alle drei Drehzahlsensoren haben den gleichen Widerstand.


 

Temperatur

Widerstand

-40 ˚C

200 Ohm

20 ˚C

300 Ohm

110 ˚C

400 Ohm

Die zulässige Toleranz beträgt +/- 30 Ohm

Der vordere Drehzahlsensor (A) erfaßt die Drehzahl des Drehmomentwandlergehäuses.


 

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Der mittlere Drehzahlsensor (B) gibt Aufschluß über die Drehzahl der Turbinenradwelle. Das Steuergerät erkennt aus diesen Werten, ob die Überbrückungskupplung angelegt ("lock-up") oder getrennt ist.

In Scania Werkstätten kann der mittlere Drehzahlsensor nur bei Getrieben des Typs GA851/852 erneuert werden. Bei Getrieben des Typs GA750/751/752 ist dieser Sensor in das Getriebe integriert und kann deshalb nur von Allison Vertretungen erneuert werden.

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Der hintere Drehzahlsensor (C) erfaßt die Drehzahl der Getriebeabtriebswelle.

Das Getriebesteuergerät überprüft die Wahl des Übersetzungsverhältnisses durch Berechnung des Drehzahlunterschieds zwischen den Sensoren B und C. Dieser Drehzahlunterschied wird ständig erfaßt, und ggf. wird ein Gangwechsel zum Erreichen der korrekten Abtriebsdrehzahl eingeleitet.

Fahrpedalbetätigungs-Sensor


 

Der Fahrpedalbetätigungs-Sensor befindet sich am Rahmen. Er ist über einen Seilzug mit dem Verstellhebel der Einspritzpumpe verbunden.


 

Hinweis: Der minimale Biegeradius für diesen Seilzug beträgt 150 mm.


 

Der Fahrpedalbetätigungs-Sensor ist innerhalb eines gewissen Bereichs selbstregulierend. Nach dem Erneuern des Sensors muß eine grobe Einstellung vorgenommen werden. Siehe Fahrpedalbetätigungs-Sensor einstellen.

Das Steuergerät muß gelegentlich Daten zur maximalen Fahrpedalbetätigung erfassen.

Andernfalls verringert sich der Schaltkomfort. Für diese Datenerfassung muß das Fahrpedal durchgetreten werden – dies kann bei ausgeschaltetem Motor und eingeschalteter Zündung erfolgen.

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Fahrzeuge mit EDC sind nicht mit einem Fahrpedalbetätigungs-Sensor ausgestattet. Das EDC-Steuergerät kommuniziert statt dessen über ein CAN-Protokoll direkt mit dem Getriebesteuergerät.


 

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Fahrpedalbetätigungs-Sensor bei Fahrzeugen mit 12l Motor – Einbaulage

Aus- und Einbau


 

Spezifikationen


 

Widerstand des ausgebauten Sensors Pin Widerstand

A-C 9 kOhm - 15 kOhm

A-B Ruhestellung Mindestens 500 Ohm in Ruhestellung; Widerstand steigt bei

Herausziehen des Seilzugs

A-B bei völlig ausgefahrenem Seilzug

9 kOhm - 15 kOhm


 

Ausbau

  1. Seilzug aus Verstellhebel aushängen.

  2. Halteklammer lösen.

  3. Stecker abbauen. Arretierung anheben und ohne Verkanten vom Sensor abziehen.

  4. Sensor von Halter abbauen.


 

Einbau

  1. Sensor an Halter anbauen.

  2. Stecker auf Sensor aufstecken. Korrekte Arretierung des Steckers am Sensor sicherstellen.

  3. Seilzug mit Schraube, Beilegscheibe und Splint an Verstellhebel anbauen.

  4. Seilzug mit Halteklammer sichern. Die korrekte Einbaulage der Halteklammer ist durch eine Rille im Seilzug gekennzeichnet.

Fahrpedalbetätigungs- Sensor einstellen

  1. Verstellhebel durch Drücken des in der nebenstehenden Abbildung mit einem Pfeil gekennzeichneten Hebelarms in Vollaststellung bringen. Sicherstellen, daß der Vollastanschlag erreicht wird.

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  2. Halteklammer durch Schieben nach vorn bzw. hinten auf korrekte Einstellänge bringen.

    Die Einstellänge beträgt 183 - 185 mm. Zwischen Außenkante der Halteklammer und Mitte der Schraube am Verstellhebel messen.

    Fahrgeschwindigkeits-Sensor


     

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    Der Fahrgeschwindigkeits-Sensor befindet sich am Antriebsflansch.

    Er ist versiegelt und erzeugt 4 Impulse pro Umdrehung.


     

    Fahrgeschwindigkeits-Sensor – Einbaulage

    Temperatur-Sensor


     

    Öltemperatur-Sensor, Getriebeölwanne

    Dieser Sensor erfaßt die Öltemperatur in der Getriebeölwanne. Diese Daten werden an das Getriebesteuergerät weitergeleitet, das ggf. die Warnleuchte W24 aktiviert.

    Der Sensor ist in das Getriebe integriert und kann deshalb nicht in Scania Werkstätten erneuert werden. Vor der Kontaktaufnahme mit Allison den Sensor auf Funktion prüfen. Dazu Sensorwiderstand messen.


     

    Temperatur

    Widerstand

    -20 ˚C

    680 - 705 Ohm

    0 ˚C

    810 - 830 Ohm

    20 ˚C

    950 - 975 Ohm

    40 ˚C

    1100 - 1135 Ohm

    60 ˚C

    1270 - 1305 Ohm

    80 ˚C

    1440 - 1500 Ohm

    100 ˚C

    1635 - 1705 Ohm

    120 ˚C

    1840 - 1925 Ohm

    140 ˚C

    2050 - 2165 Ohm

    Temperatur-Sensor


     

    Öltemperatur-Sensor, Retarder


     

    Hinweis: Betrifft nur Getriebe mit Retarder.


     

    Dieser Sensor erfaßt die Öltemperatur im Retarder. Der Sensor ist in einem Halter außen an das Getriebegehäuse geschraubt.


     

    Erneuern

    1. Stecker (2) des Sensors (1) trennen. Arretierung anheben und ohne Verkanten abziehen. Nicht am Kabel ziehen, da sich die Kabelisolierung lösen kann.

    2. Schraube aus Halter herausdrehen.

    3. Sensor mit Halter vorsichtig herausziehen. Sensor und Halter bilden eine Einheit.

    4. Neuen Sensor in Einbaulage am Getriebegehäuse bringen und mit Halter anschrauben.

    5. Stecker auf Sensor aufstecken. Dabei korrekte Steckverbindung sicherstellen. Korrekte Steckerarretierung überprüfen.


 

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  1. Temperatur-Sensor mit Halter an Retarder

  2. Stecker für Temperatur-Sensor an Retarder


 

Temperatur

Widerstand

-20 ˚C

680 - 705 Ohm

0 ˚C

810 - 830 Ohm

20 ˚C

950 - 975 Ohm

40 ˚C

1100 - 1135 Ohm

60 ˚C

1270 - 1305 Ohm

80 ˚C

1440 - 1500 Ohm

100 ˚C

1635 - 1705 Ohm

120 ˚C

1840 - 1925 Ohm

140 ˚C

2050 - 2165 Ohm

Kühlmitteltemperatur- Sensor


 

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Hinweis: Betrifft nur Getriebe mit Retarder


 

Dieser Sensor erfaßt die Temperatur in der Kühlmittelleitung zum Ölkühler. Diese Daten werden an das Steuergerät gesendet. Zur Senkung der Kühlmitteltemperatur verringert das Steuergerät ggf. die Retarderleistung.


 

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Kühlmitteltemperatur-Sensor am Ölkühlerausgang


 

Temperatur

Widerstand

-20 ˚C

ca. 29 kOhm

0 ˚C

ca. 9,5 kOhm

20 ˚C

ca. 3,6 kOhm

40 ˚C

ca. 1,5 kOhm

60 ˚C

ca. 680 Ohm

80 ˚C

ca. 340 Ohm

100 ˚C

ca. 180 Ohm

120 ˚C

ca. 100 Ohm

140 ˚C

ca. 60 Ohm

Ölkühler


 

Allgemeines

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Der Ölkühler ist ein wartungsfreies Bauteil. Ausgenommen hiervon sind undichte oder defekte Ölkühler.

Bei Verunreinigungen im Ölkühler (z. B. aufgrund von Schäden) ist der Ölkühler zu reinigen. Andernfalls können sich Ablagerungen aufgrund von Ölzirkulation, Vibrationen und Temperaturänderungen lösen und innerhalb kurzer Zeit zu Getriebeschäden führen.


 


 

WICHTIG! Ölkühler bei nicht zufriedenstellendem Reinigungsergebnis erneuern.


 

Aus- und Einbau


 

Ausbau

  1. Kühlmittel aus Kühlsystem ablassen.

  2. Getriebeöl ablassen. Siehe Öl und Ölfilter wechseln. Bei verunreinigtem Öl aufgrund eines defekten Ölkühlers, Ölkühler, Öl und alle Ölfilter erneuern.

  1. Ölschlauch (Einlaß)

  2. Ölschlauch (Auslaß)

  3. Kühlmittelleitung (Einlaß)

  4. Kühlmittelleitung (Auslaß)

  5. Schrauben

    Ölkühler


     

    1. Ölein- und -auslaßschlauch vom Ölkühler abbauen. Öl in einem geeigneten Behälter auffangen.


       

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      ACHTUNG!

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      Heißes Öl und Kühlmittel vorsichtig handhaben! Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.


       

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    2. Kühlmittelleitungen vom Ölkühler abbauen.

    3. Ölkühler ausbauen.


 

Einbau

  1. Ölkühler an Halter anbauen.

  2. Kühlmittelleitungen anbauen.

  3. Ölein- und -auslaßschlauch anbauen.

  4. Kühlsystem mit Kühlmittel befüllen.

  5. Getriebe mit Öl befüllen. Siehe Öl und Ölfilter wechseln.

  6. Getriebeölstand korrigieren. Siehe Ölstand prüfen.

Retarder-Akkumulator


 

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Der Retarder-Akkumulator befindet sich zwischen Ölkühler und Getriebe.


 

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Aus- und Einbau

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Ausbau

  1. Stecker durch Anheben der Arretierung von Magnetventil abbauen.


     

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  2. Druckluftleitung abbauen.

  3. Ölschlauch von Akkumulator abbauen. Öl in einem geeigneten Behälter auffangen.

  4. Akkumulator von Halter abbauen.

  1. Stecker an Magnetventil

  2. Druckluftleitung

  3. Ölschlauchanschluß

  4. Schrauben

Einbau

  1. Akkumulator an Halter anbauen.

  2. Ölschlauch an Akkumulator anbauen.

  3. Druckluftleitung anbauen.

  4. Stecker aufstecken. Korrekte Steckerarretierung sicherstellen.

Nebenantrieb


 

Zu- und Abschalten


 

Spezifikationen

Drehzahl und max. Drehmoment für Nebenantrieb


 

GA750/751/752, Nebenantrieb EG112

Drehzahl 1,17-fache Motordrehzahl

Kurzzeitbetrieb: max. 5 Min. pro 15 Min. 565 Nm

Dauerbetrieb 395 Nm

Dauerbetrieb (Rettungsfahrzeuge) 455 Nm


 

GA851/852, Nebenantrieb EG210

Drehzahl 1,08-fache Motordrehzahl

Kurzzeitbetrieb: max. 5 Min. pro 15 Min. 780 Nm

Dauerbetrieb 545 Nm

Dauerbetrieb (Rettungsfahrzeuge) 625 Nm


 

Allgemeines

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Der Nebenantrieb kann vom Fahrersitz aus über einen Schalter zugeschaltet werden.


 

Hinweis: Der Nebenantrieb ist bei Leerlaufdrehzahl zuzuschalten. Die Motordrehzahl darf 1000/min keinesfalls überschreiten. Bei höheren Drehzahlen wird die Kupplung für den Nebenantrieb zu hohen Belastungen ausgesetzt.


 

Schalter für Nebenantrieb

Der Schalter für den Nebenantrieb ist werkseitig so angeschlossen, daß der Nebenantrieb nur bei Getriebestellung "N" zugeschaltet werden kann.

Für eine Zuschaltung des Nebenantriebs in allen Fahrbereichen, Relais R72 durch isolierte Steckbrücke (Teile-Nr. 1 123 250) ersetzen.

Der Nebenantrieb wird über eine Lamellenkupplung zu- bzw. abgeschaltet. Deshalb ist eine Zu- und Abschaltung bei drehendem Motor möglich.


 

Einstellen

Das Spiel zwischen den Getriebezahnrädern für den Nebenantrieb wird über eine Metalldichtung mit Kunststoffüberzug eingestellt. Die Dichtung befindet sich zwischen Nebenantrieb und Getriebe. Die Einstellung des korrekten Spiels erfolgt werkseitig. Eine Nachstellung ist i. d. R. nicht erforderlich.

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Ausgabe 2 de


 

ZF-Automatikgetriebe


 

ZF 4/5HP500, 590 und 600


 

Funktionsbeschreibung


 

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© Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt


 


 

Allgemeines

.................................................................................. 3

Getriebe-Typenschild

.................................................................................. 4

Systemaufbau

.................................................................................. 5

Getriebeaufbau

.................................................................................. 6

Drehmomentwandler

.................................................................................. 7

Planetenradsätze

.................................................................................. 8

Retarder

.................................................................................. 9

Winkelabtrieb

................................................................................ 12

Steuergerät

................................................................................ 13

NBS

................................................................................ 15

Fahrmodusschalter

................................................................................ 16

Warn- und Kontrolleuchten

................................................................................ 17

Diagnoseschalter mit Leuchte

................................................................................ 18

Kickdown

................................................................................ 19

Mechanisches Fahrpedal

................................................................................ 20

Elektronisches Fahrpedal

................................................................................ 20

Allgemeines


 

Einleitung

Diese Beschreibung gilt für Automatikgetriebe mit den Bezeichnungen ZF 4/5HP500, 590 und 600.

Diese Getriebe werden von ZF hergestellt undverfügen serienmäßig über einen Retarder.

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Die Getriebe haben vier oder fünf Gänge und einen Drehmomentwandler. Die Gangwechsel erfolgen durch ein elektronisch gesteuertes Hydrauliksystem. Die Gänge setzen sich zusam- men aus einer Kombination von mechanischen und hydraulischen Übersetzungen.

Eine integrierte Pumpe versorgt die Hydraulik und das Schmiersystem mit Getriebeflüssigkeit. Die Flüssigkeit wird durch einen Filter gereinigt. Dieser Filter muß regelmäßig gewechselt werden. Siehe Werkstatt-Handbuch, Abschnitt 0.


 

Diese Beschreibung gilt für mehrere sehr ähnliche Getriebevarianten, die Bauteile können sich deshalb leicht von den abgebildeten unterscheiden. Auch deren Einbaulage kann unterschiedlich sein.

Es gibt mehrere Generationen von Getrieben. Die Generation eines Getriebes kann anhand des 'Getriebe-Typenschilds' bestimmt werden, nähere Informationen enthält der entsprechende Abschnitt.

Um möglichst alle Getriebe zu beschreiben, ist der Abschnitt Arbeits- und Funktionsbeschreibung so allgemein wie möglich gehalten.

Getriebe-Typenschild


 

Bei Anfragen bei ZF muß unbedingt die auf dem Typenschild angegebene ZF-Bezeichnung angegeben werden. Das Typenschild befindet sich auf der Oberseite des Getriebes.

Dieses Typenschild gibt Typ, Seriennummer, Teilenummer, Modellbezeichnung, Achsübersetzung und Geschwindigkeitsmesser-Antriebsübersetzung an.

Beispiel:

Typnummer Beschreibung

4HP500N 4-Gang-Getriebe mit NBS

5HP600 5-Gang-Getriebe ohne NBS 4HP500/80 4-Gang-Getriebe mit NBS

und Winkelabtrieb

4HP590/80D 4-Gang-Getriebe mit NBS

und gestuftem Winkelabtrieb


 

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Das Typenschild befindet sich auf der Oberseite des Getriebes.


 

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Die Typennummer gibt außerdem die Generation des Getriebes an.


 

4 HP-500

Generation 1

4 HP-502

Generation 2


 

Die Generation 2 ist in separaten Heften beschrieben.

Systemaufbau


 

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  1. Fahrmodusschalter

  2. Getriebe-Steuergerät

  3. Retarder-Steuergerät

  4. Elektronisches Fahrpedal

  5. Öltemperatur-Warnleuchte

  6. Retarderschalter. Dieser Schalter kann alternativ in der Zentral-Elektrikeinheit angeordnet sein.

  7. Retarderhebel

  8. Regelstangen-Sensor am Motor, bei mechanischem Fahrpedal.

  9. Elektrischer Anschluß für Magnetventile und Drehzahlsensor im Getriebe. (Cannon- Anschluß).

  10. Akkumulator-Magnetventil V502

  11. Fahrpedal-Sensor D35 mit Kickdownschalter

  12. Betriebsbremsventil mit Potentiometer D37

  13. Retarder-Magnetventil V503

  14. Retarder-Magnetventil V504

  15. Druckregler, Stufe 1

  16. Druckregler, Stufe 2

  17. Druckregler, Stufe 3

  18. Retarder-Magnetventil V501

    Getriebeaufbau


     


     

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    1. Antriebswelle

    2. Retarder

    3. Leitrad

    4. Rotor

    5. Kupplung A

    6. Kupplung B

    7. Kupplung C

    8. Planetenradsatz 1

    9. Planetenradsatz 2

    10. Planetenradsatz 3

    11. Abtriebswelle

    12. Antriebsstück

    13. Turbinenwelle

    14. Wandlerkupplung

    15. Drehmomentwandler

    16. Flüssigkeitspumpe

    17. Turbinendrehzahl-Sensor

    18. Kupplung D

    19. Kupplung E

    20. Kupplung F

    21. Abtriebswellendrehzahl-Sensor

Drehmomentwandler


 

Der hydraulische Drehmomentwandler überträgt das Motordrehmoment auf das Getriebe. Dabei wird das Motordrehmoment beim Anfahren verstärkt und ein unterbrechungsfreier Kraftfluß erreicht.

Hydraulische Drehmomentwandler haben einen geringeren Wirkungsgrad als eine mechanische Übertragung. Deshalb sorgt in der ersten und zweiten Fahrstufe sowie im Rückwärtsgang ab einer bestimmten Drehzahl eine Wandlerkupplung für einen starren Durchtrieb zwischen Turbinenwelle und Pumpenwelle. Das Drehmoment wird dann vollständig mechanisch übertragen. Diese Funktion wird als Wandlersperre bezeichnet. In den höheren Fahrstufen ist die Wandlerkupplung ständig eingeschaltet, das Motordrehmoment wird dann ebenfalls und wie bei einem Schaltgetriebe mechanisch übertragen.

Der Drehmomentwandler besteht aus drei Teilen, dem Pumpenrad, Leitrad und Turbinenrad. Das Pumpenrad befindet sich auf der Antriebswelle und fungiert als eine Kupplungshälfte. Das becherförmige Pumpenrad besteht aus mehreren gebogenen Flügeln.

Das Turbinenrad gleicht dem Pumpenrad, ist aber auf der Abtriebswelle angeordnet. Die beiden becherförmigen Räder sind mit den offenen Seiten einander gegenüberliegend angeordnet. In dem dazwischenliegenden Raum befindet sich das Leitrad, das ebenfalls über gebogene Flügel verfügt.

Durch die Drehbewegung des Pumpenrads wird die Getriebeflüssigkeit zwischen Pumpen- und Turbinenrad in Bewegung versetzt. Durch die Zentrifugalkraft der Flüssigkeit wird das Drehmoment vom Pumpenrad auf das Turbinenrad übertragen. Bei einer großen Drehzahldifferenz zwischen Pumpenrad und Turbinenrad bewirkt das auf einem Freilauf gelagerte Turbinenrad eine Drehmomentverstärkung an der Turbinenwelle.


 

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  1. Pumpenrad

  2. Turbinenrad

  3. Leitrad

  4. Antriebswelle

  5. Wandlerkupplung

Planetenradsätze

Das Getriebe enthält drei Planetenradsätze. Diese werden über Scheibenkupplungen mit den Getriebewellen und miteinander verbunden.

Durch Ein- und Ausschalten der Kupplungen in bestimmten Kombinationen ändert sich das von den Planetenrädern übertragene Drehmoment, wodurch verschiedene Übersetzungen erreicht werden.


 

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  1. Planetenradsatz 1

  2. Planetenradsatz 2

  3. Planetenradsatz 3

Retarder


 

Das Getriebe ist mit einem integrierten Retarder ausgerüstet.

Der Retarder besteht aus einem Leitrad und einem Rotor und funktioniert im Prinzip wie ein Drehmomentwandler. Der Rotor dreht stets mit der Motordrehzahl. Die Bremswirkung des Retarder entsteht beim Einströmen der Hydraulikflüssigkeit in den Retarder. Dadurch werden Rotor und Abtriebswelle gebremst. Wenn die Retarderfunktion mit dem Bremspedal oder Retarderhebel angefordert wird, öffnet das Akkumulator-Magnetventil und der druckluftgesteuerte Kolben drückt Hydraulikflüssigkeit in den Retarder. Die Regelung der Retarder-Bremskraft erfolgt durch ein Ventil, das den Hydraulikdruck im Retarder steuert.

Beim Bremsen mit dem Retarder wird eine große Wärmemenge erzeugt. Diese wird über einen Wärmetauscher an das Kühlsystem des Motors abgegeben.

Wenn der Retarder nicht aktiv ist, strömt die Hydraulikflüssigkeit in einen Akkumulator zurück.

Der Retarder erzeugt ein sehr hohes Bremsmoment. Um ein unkontrolliertes Bremsverhalten oder Blockieren der Antriebsräder zu verhindern, begrenzt das Getriebe-Steuergerät die Retarderleistung in der ersten und zweiten Fahrstufe auf die Retarderstufe 1.

Wenn bei Fahrzeugen mit ABS ein Rad die Blockiergrenze erreicht, erzeugt das ABS- Steuergerät ein Signal für das Retarder- Steuergerät, das dann das Bremssignal zum Retarder unterbricht. Dies geschieht auch dann, wenn Bremspedal oder Retarderhebel betätigt sind.


 

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Retarder

Retarder aktivieren

Bei eingeschaltetem Schalter wird der Retarder mit dem Bremspedal eingeschaltet.


 

Dieser Schalter kann alternativ in der Zentral- Elektrikeinheit S525 oder in der Instrumentenanlage S526 angeordnet sein.


 

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Schalter S525


 

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Schalter S525


 

Der Retarder verfügt über ein separates Steuergerät, das in der Zentral-Elektrikeinheit angeordnet ist. Beim Betätigen des Bremspedals empfängt das Retarder- Steuergerät vom Bremsventil-Potentiometer D37 ein Analogsignal. Dieses wird im Steuergerät 3 in ein Digitalsignal gewandelt und weitergeleitet zum Getriebe-Steuergerät E502 und dann zu den Retarder- Magnetventilen V501, Stufe 1, V503, Stufe 2 und V504, Stufe 3.

Die Bremswirkung nimmt mit zunehmender Betätigung des Bremspedals zu. Der Retarder erreicht seine höchste Bremsleistung an dem Punkt, an dem die Radbremsen ansprechen.


 


 

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  1. Abgleich-Potentiometer für B1 + B2

  2. Abgleich-Potentiometer für B4

  3. Abgleich-Potentiometer für B3

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Bei manchen Fahrzeugen ist auch eine Kombination von manueller und automatischer Steuerung möglich. Die maximal angeforderte Bremsleistung kann z. B. dann erreicht werden, wenn sich der Retarderhebel in Stellung 1 befindet und gleichzeitig das Bremspedal vollständig durchgetreten ist.


 

Bei Retarderhebelstellung 3 und 4 wird stets die Bremsleistung der Stellung 3 erzeugt, d. h., die Bremsleistung ist in beiden Stellungen gleich.

Der Retarder erreicht zwar eine hohe Bremsleistung, diese wirkt allerdings nur auf die Antriebsräder. Bei Fahrzeugen ohne ABS kann dies besonders bei rutschiger Fahrbahn sehr gefährlich sein.

Winkelabtrieb

Um beim Einbau von Motor und Getriebe möglichst wenig Raum zu verbrauchen, wurden verschiedene Ausführungen von Winkelabtrieben entwickelt. Der gestufte Winkelabtrieb ermöglicht dabei außerdem eine Absenkung der Gelenkwelle um ca. 200 mm.


 

Winkelabtrieb

Bei einer quer eingebauten Motor-/ Getriebekombination wird der Kraftfluß durch einen Winkelabtrieb um 80° umgelenkt.


 


 

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Winkelabtrieb, 80°


 

Gestufter Winkelabtrieb

Bei einer quer eingebauten Motor-/ Getriebekombination wird der Kraftfluß durch einen gestuften Winkelabtrieb um 80° umgelenkt, wobei die Gelenkwelle um ca.

200 mm nach unten versetzt wird.


 

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Gestufter Winkelabtrieb, 80°

Steuergerät

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Das Getriebe-Steuergerät E502 enthält einen Mikroprozessor, der auf die Überwachung und Steuerung des Getriebes programmiert ist und damit korrekte Gangwechsel gewährleistet.

Bei Fahrzeugen mit elektronischem Fahrpedal erfolgt ein Datenaustausch zwischen Getriebe- Steuergerät und Fahrpedal-Steuergerät.

Die zu schaltende Fahrstufe wird vom Steuergerät anhand der Sensorsignale von Getriebe, Wählhebel, Motordrehzahl und Fahrpedalstellung berechnet. Außerdem wird die Retarderbremsung unterstützt. Das Getriebe-Steuergerät steuert die Fahrstufenwechsel und überwacht die Getriebesteuerung.

Das Steuergerät überwacht durch mehrere Sensoren ständig die Drehzahländerungen und gleicht diese aus, um eine weiche Schaltvorgänge zu erreichen.


 

Hinweis: Vor dem Einschalten des Fahrstroms müssen an einem neuen Steuergerät alle Kabel angeschlossen werden.


 

Bei Anfragen bei ZF muß die auf dem Typenschild des Steuergeräts angegebene Typbezeichnung EST 18 angegeben werden.

Schaltung

Gangwechsel erfolgen durch Ein- und Ausschalten von hydraulisch betätigten Kupplungen. Dazu sendet das Steuergerät Signale zu den Magnetventilen in der hydraulischen Schaltsteuerung, die die Gangwechsel oder die Retarderbremsung ausführt.

Das Steuergerät überwacht außerdem die Schlupfdauer, d. h., wie lange die Scheiben während des Schaltvorgangs gegeneinander schleifen. Bei einer zu geringen Schlupfdauer sind die Schaltvorgänge hart, bei einer zu langen Schlupfdauer verschleißen die Scheiben vorzeitig. Die Schlupfdauer wird vom Modulationsdruck gesteuert.

Bei einer zu langen Schlupfdauer, die z. B. durch einen niedrigen Flüssigkeitsstand im Getriebe verursacht wird, blinkt die niedergedrückte Taste im Fahrmodusschalter.


 

Schaltprogramme

Das Getriebe verfügt über zwei Schaltprogramme für leistungsoptimiertes oder wirtschaftliches Fahren. Wenn der Pin 34 nach +24V geschaltet ist, verwendet das Steuergerät das leistungsoptimierte Schaltprogramm.

Bei Fahrzeugen ab April 1998 ist dieses Programm als Standardeinstellung eingestellt. Durch Anschließen oder Abklemmen der zwei Anschlüsse vorn am Anschluß C874 in der Zentral-Elektrikeinheit kann das Schaltprogramm geändert werden.

NBS

Bestimmte Ausführungen von ZF- Automatikgetrieben verfügen über die Funktion NBS (Neutral Bei Stillstand). Diese Funktion trennt unter den folgenden Bedingungen die sich drehenden Getriebeteile von der Abtriebswelle:

  • Der erste Gang ist gewählt.

  • Das Fahrpedal wird nicht betätigt.

  • Betriebs- oder Haltestellenbremse ist betätigt.

  • Die Fahrgeschwindigkeit des Busses beträgt weniger als 3 km/h.

    Zur Aktivierung der NBS-Funktion genügt ein geringer Bremsdruck von ca. 0,8 bar.

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    Die NBS-Funktion spart Kraftstoff, besonders im Stadtverkehr und im Stop-and-Go-Betrieb. Getriebe mit NBS-Funktion können anhand des zehnstelligen Code auf dem Getriebe- Typenschild identifiziert werden. Wenn die dritte Stelle von hinten eine 5 ist

    (xxxx xxx 5xx), verfügt das Getriebe über die NBS-Funktion.

    Fahrmodusschalter


     

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    R N D 2

    1

     

    Der Fahrmodusschalter S520 signalisiert dem welches Schaltprogramm gewählt ist.

  • R = Rückwärtsgang


     

    Hinweis: Der Rückwärtsgang kann nur bei


     

    langen Stillstand und zum Parken.


     

    104 154

     

    Hinweis: N darf nur bei stehendem Fahrzeug gewählt werden. Andernfalls besteht die Gefahr von Getriebeschäden.


     

  • D = Normal-Fahrmodus. Es werden alle Fahrstufen verwendet.

  • 2 = Fahrmodus. Es werden alle Fahrstufen außer der höchsten verwendet.

  • 1 = Fahrmodus. Es wird nur die niedrigste Fahrstufe verwendet.

    Wenn während der Fahrt die Taste 1 oder 2 gedrückt wird, schaltet das Getriebe beim Verlangsamen der Fahrgeschwindigkeit normal herunter. Beim Beschleunigen schaltet es dann nicht mehr herauf.

    Bestimmte Fahrmodusschalter verfügen nur über die Tasten R, N und D.

    Warn- und Kontrolleuchten


     

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    Warnleuchte für hohe Getriebeflüssigkeitstemperatur


     

    Beim Bremsen mit dem Retarder wird eine große Wärmemenge erzeugt. Wenn die Temperatur zu stark ansteigt, leuchtet mit einer vom Timerrelais R516 erzeugten Verzögerung von 30 Sekunden eine rote Warnleuchte im Kombiinstrument auf.


     

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    Blinkleuchten im Fahrmodusschalter


     

    Schwerwiegende Fehler im Getriebe oder dessen Steuerung werden durch das Warnsystem angezeigt.

    Beim Auftreten eines Fehlers blinkt die Diagnoseleuchte und die jeweils gedrückte Fahrstufentaste im Fahrmodusschalter S520.


     

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    Retarder-Kontrolleuchte


     

    Neben dem Retarderhebel befindet sich die Kontrolleuchte W505. Diese leuchtet bei eingeschaltetem Retarder.

    Diagnoseschalter mit Leuchte


     

    Mit dem Diagnoseschalter können im EDC- Steuergerät gespeicherte Fehlercodes ausgelesen werden. Die Fehlercodes werden von der Leuchte als Blinksignale ausgegeben. Der Schalter dient auch zum Löschen von Fehlercodes.

    Die Diagnoseleuchte ist mit dem Fahrmodusschalter parallel geschaltet. Deshalb leuchtet die Diagnoseleuchte, solange der Fahrstrom mit dem Startschlüssel eingeschaltet ist.

    Im Falle eines aktiven Fehlers blinkt die niedergedrückte Taste des Fahrmodusschalters zusammen mit der Diagnoseleuchte, um den Fahrer zu warnen.

    Im Speicher können maximal 10 Fehlercodes abgelegt sein.


     

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    Diagnoseschalter

    Kickdown


     

    Der Kickdown-Schalter schließt kurz vor Erreichen der Vollaststellung. Das Kickdownsignal wird direkt vom Fahrpedal- Sensor zum Getriebe-Steuergerät geleitet. Dies geschieht ohne Einwirken des Regelstangen- Sensors D503 oder des Fahrpedal-Steuergeräts. Der Kickdown-Schalter befindet sich bei mechanischen wie bei elektronischen Fahrpedalen stets im Fahrpedal-Sensor.

    Siehe Werkstatt-Handbuch, Abschnitt 14.

    Die Kickdown-Funktion verursacht ein Herunterschalten des Getriebes, z. B. zum Überholen. Mit der Kickdown-Funktion kann auch das Heraufschalten verzögert werden.

    Durch das Festhalten des Fahrpedal in der Kickdown-Stellung wird beim Befahren von Steigungen eine Verringerung der Zugkraft durch ein Hochschalten des Getriebes verhindert.


     

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    B25 B26 D35


     

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    B25 Fahrpedalschalter (Leerlauf) B26 Kickdown-Schalter

    D35 Potentiometer

    Mechanisches Fahrpedal


     

    Fahrzeuge mit mechanischem Fahrpedal verfügen über einen Regelstangen-Sensor D503. Dieser befindet sich am Motor und ist mit der Regelstange der Einspritzpumpe verbunden. Der Sensor signalisiert dem Steuergerät die Stellung der Regelstange und damit die Motorlast. Das analoge Signal dieses Sensor wird im Steuergerät in ein digitales Signal gewandelt.

    Die Einstellung des Regelstangen-Sensors muß geprüft werden:

  • nach Service- oder Reparaturarbeiten an Motor oder Getriebe

  • bei harten Schaltvorgängen oder zu langer Schlupfdauer


     

    WICHTIG! Ein nicht korrekt eingestellter Regelstangen-Sensor kann Getriebeschäden verursachen.


     

    Hinweis: Die Einstellung des Kickdown- Schalters ist beschrieben im Werkstatt- Handbuch, Abschnitt 14.


     

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    2 1


     

    4 3

    1. Regelstangen-Sensor

    2. Einspritzpumpe

    3. Fahrpedalzug

    4. Verbindungsstück


     

    Elektronisches Fahrpedal:

    Bei Fahrzeugen mit elektronischem Fahrpedal sendet das Fahrpedal-Steuergerät PWM-Signale an das Getriebe-Steuergerät. PWM steht für Pulsweiten-Modulation. Dies bedeutet, daß die Impulsweite des Signals proportional zur Fahrpedalbetätigung ist. Der analoge Wert wird dabei gewandelt und als Digitalsignal übertragen. Siehe auch: Werkstatt-Handbuch,

    Abschnitt 14.


     

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    05:08-52

    Ausgabe 1 de


     

    Automatisches Getriebe


     

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    Aus- und Einbau


     

    109 804

     

    © Scania CV AB 1998, Sweden

    Inhalt

    Busse mit Längsmotor Ausbau 3

    Einbau 7

    Busse mit Quermotor Ausbau 11

    Einbau 15

    Anzugsmomente 19

    Spezialwerkzeug 19

    Busse mit Längsmotor


     

    Ausbau

    Voraussetzungen:

    Der Hauptschalter muß ausgeschaltet sein.

    Die Luftfederung muß bis zum Anschlag abge- senkt sein.

    Wenn das Getriebe nur kurzzeitig, z.B. für Arbeiten am Motor, ausgebaut werden soll, muß das Öl nicht abgelassen werden.

    Für das Ablassen des Öls aus dem Getriebe siehe ”Automatisches Getriebe, Serviceanwei- sungen und Änderungen für die 4er Serie”.


     

    Arbeiten vom Motorraum aus

    1. Die Hähne zwischen dem Kühlsystem des Motors und der Heizung des Busses schlie- ßen, da sonst größere Mengen Kühlflüssig- keit auslaufen. Siehe Anweisungen des Karosseriebauers.

      Arbeiten vom Inneren des Busses aus

    2. Die Klappe am Boden oberhalb des Getrie- bes entfernen.

    3. Den elektrischen Anschluß 1 lösen.

    4. Druckluft- und elektrische Anschlüsse vom Magnetventil 2 des Akkumulators lösen.

    5. Den elektrischen Anschluß vom Tempera- tursensor 3 lösen.

    6. Die vier oberen Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, lösen. Die Kabelhalter 4 nach oben biegen.


       

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      4


       

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      1. Elektroanschluß

      2. Magnetventil des Akkumulators

      3. Temperatursensor

      4. Kabelhalter


         

        Arbeiten von unten

    7. Das Fahrzeug mit Radhebern 587 496 hoch- heben.

      Achtung! Es wird ein Heber pro Achse benö- tigt. Für ein dreiachsiges Fahrzeug werden somit sechs Heber benötigt.

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    8. Die Schallschutzhauben unter dem Motor entfernen.


       

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      WARNUNG!

    9. Die Kühlflüssigkeit mit dem Adapter 99 301 aus dem Motor ablassen.

      Achtung! Die Hähne zwischen dem Kühlsy- stem und der Heizung des Busses müssen geschlossen sein, da sonst größere Mengen Kühlflüssigkeit ablaufen.

    10. Die Kardanwelle ausbauen, sie wiegt ca. 30 kg (50 kg bei Liftachsbussen).

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      Sich vor heißer Kühlflüssigkeit in acht nehmen. Schutzbrille und Handschuhe tragen.


       


       

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      104

       

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    11. Die Befestigung des Kühlmittelrohres am Getriebe neben dem Elektroanschluß lösen.


       


       

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    12. Befestigung des Kühlmittelrohres neben dem Gabelflansch entfernen.


       

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    13. Die Schlauchanschlüsse der Kühlmittel- rohre vom Ölkühler lösen.


       

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    14. Druckluft- und elektrische Anschlüsse vom 2

      Magnetventil 1 des Retarders lösen.

    15. Die Sperre am elektrischen Anschluß des Tachometergebers 2 herausziehen. Den elektrischen Anschluß lösen.

      109 044

       

      1. Magnetventil des Retarders

      2. Tachometergeber


       

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      104

       

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    16. Schutzstopfen aus dem Schwungradgehäuse entfernen.

    17. Die 10 Schrauben, die die Mitnehmerplatte am Drehmomentwandler halten, entfernen. Das Schwungrad mit dem Drehwerkzeug 99 309 drehen.


       

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    18. Den Komponentenheber 587 500 mit Auf- spannstrebe 98 405 und Stützplatte 82 320 unter der Ölwanne des Getriebes anordnen.

    19. Das Getriebe mit einem Spanngurt um die Stützplatte und um das Getriebe herum sichern.


       

      82 320


       

      98 405

      109 131

       

      587 500


       

    20. Die Schrauben der Getriebehalter am Getriebe entfernen.

    21. Z.B. Holzklötze als Zwischenlage zwischen Schwungradgehäuse und Querträger anbrin- gen. Das Getriebe so weit absenken, bis das Schwungradgehäuse auf der Zwischenlage ruht.

    22. Die restlichen Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, entfernen.

    23. Das Getriebe herausziehen. Darauf achten, daß nichts hängenbleibt.

    Einbau


     

    Arbeiten von unten

    1. Das Fahrzeug mit Radhebern 587 496 hoch- heben.

      Achtung! Es wird ein Heber pro Achse benö- tigt. Für ein dreiachsiges Fahrzeug werden somit sechs Heber benötigt.

    2. Das Getriebe am Komponentenheber 587 500 mit Aufspannstrebe 98 405 und Stützplatte 82 320 unter der Ölwanne des Getriebes anordnen.

    3. Das Getriebe mit einem Spanngurt um die Stützplatte und um das Getriebe herum sichern.


       

    4. Das Schwungrad so drehen, daß eine der Bohrungen in der Mitnehmerplatte mit der Arbeitsöffnung im Schwungradgehäuse in einer Linie steht.

    5. Das Getriebe hochheben und anschließend den Drehmomentwandler so drehen, daß die Bohrungen im Drehmomentwandler und in der Mitnehmerplatte sich gegenüberstehen. Einen Schraubendreher als Zentrierwerk- zeug hineinstecken.

    6. Das Getriebe am Schwungradgehäuse ein- passen und die Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, festziehen.


       

      Anzugsmoment 47 Nm.

    7. Das Getriebe anheben und die Getriebehal- ter am Getriebe festschrauben.

    8. Den Komponentenheber entfernen.


       

      98 405


       

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      82 320


       

      109 131

       

      587 500

    9. Die Mitnehmerplatte mit 10 Schrauben im Drehmomentwandler festschrauben. Das Schwungrad mit dem Drehwerkzeug 99 309 drehen.


       

      Anzugsmoment 84 Nm.

    10. Den Schutzstopfen wieder in der Öffnung im Schwungradgehäuse anbringen.


       

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    11. Den elektrischen Anschluß des Tachometer- 2

      gebers anschließen.

    12. Druckluft- und elektrische Anschlüsse am Magnetventil des Retarders anbringen.


       

      109 044

       

      1. Magnetventil des Retarders

      2. Tachometergeber


         

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    13. Schlauchanschlüsse der Kühlmittelrohre am Ölkühler anschließen.


       


       

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      109 648

       

    14. Die Befestigung des Kühlmittelrohres neben dem Gabelflansch anbringen.

    15. Kardanwelle einbauen.

    16. Kühlflüssigkeit im Motor auffüllen.

    17. Die Schallschutzhauben unter dem Motor anbringen.

    18. Das Fahrzeug auf den Boden absenken.


       


       

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      Arbeiten von oben

    19. Die Befestigung des Kühlmittelrohres neben dem Elektroanschluß anbringen.

    20. Die vier oberen Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, anbringen.


       

      Anzugsmoment 47 Nm.


       

    21. Die Kabelhalter 4 anbringen.

    22. Den elektrischen Anschluß am Temperatur- sensor 3 anschließen.

    23. Druckluft- und elektrische Anschlüsse am Magnetventil 2 des Druckakkumulators anschließen.

    24. Den elektrischen Anschluß 1 anbringen.


       


       

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      4


       

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      1. Elektroanschluß

      2. Magnetventil des Akkumulators

      3. Temperatursensor

      4. Kabelhalter

    25. Ölstand kontrollieren und bei Bedarf nach- füllen, siehe ”Automatisches Getriebe, Ser- viceanweisungen und Änderungen für die 4er Serie”.

    26. Einstellung des Lastgebers gemäß ”Auto- matisches Getriebe, Serviceanweisungen und Änderungen für die 4er Serie” kontrol- lieren.

      Wichtig! Darauf achten, diese Kontrolle sorg- fältig durchzuführen. Wenn die Einstellung feh- lerhaft ist, kann das Getriebe Schaden nehmen.


       

      Arbeiten vom Motorraum aus

    27. Die Hähne zwischen dem Kühlsystem des Motors und der Heizung des Busses öffnen, siehe Anweisungen des Karosseriebauers.

    Busse mit Quermotor


     

    Ausbau

    Voraussetzungen:

    Der Hauptschalter muß ausgeschaltet sein.

    Die Luftfederung muß bis zum Anschlag abge- senkt sein.


     

    Arbeiten vom Inneren des Busses aus

    1. Die Klappe bei der hinteren Bank entfernen.

    2. Die beiden Muttern für die Befestigung des Getriebes am Schwungradgehäuse, die nicht von unten zugänglich sind, entfernen.


       

      Arbeiten vom Motorraum aus

    3. Die Schallschutzhauben unter dem Motor- raum entfernen.

    4. Die Kühlflüssigkeit mit dem Adapter 99 301 aus dem Motor ablassen.

      Achtung! Die Hähne zwischen dem Kühlsy- stem des Motors und der Heizung des Busses schließen, da sonst größere Mengen Kühlflüs- sigkeit auslaufen. Siehe Anweisungen des Karosseriebauers.


       

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      WARNUNG!

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      Sich vor heißer Kühlflüssigkeit in acht nehmen. Schutzbrille und Handschuhe tragen.

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    5. Die Befestigungen der Kühlmittelrohre am Getriebe lösen.

    6. Die Schlauchanschlüsse der Kühlmittel- rohre vom Ölkühler lösen.

    7. Die Kühlmittelrohre im Motorraum aufhän- gen, damit sie beim Entfernen des Getriebes nicht im Weg sind.


       

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    8. Das Abgasrohr vom Abgassammelrohr des Motors lösen.


       

      Arbeiten von unten

    9. Das Fahrzeug mit Radhebern 587 496 hoch- heben.

      Achtung! Es wird ein Heber pro Achse benö- tigt. Für ein dreiachsiges Fahrzeug werden somit sechs Heber benötigt.

    10. Den Träger unter der linken Motorraum- klappe entfernen.

    11. Das Abgasrohr, das unter dem Getriebe ver- läuft, entfernen.

    12. Den Halter des Abgasrohres vom Motorträ- ger entfernen.

    13. Die Diagonalstrebe unter dem Getriebe entfernen.

    14. Druckluft- und elektrische Anschlüsse von den Magnetventilen des Retarders und des Druckakkumulators lösen.

    15. Die Sperre am Tachometergeber herauszie- hen. Den elektrischen Anschluß lösen.

    16. Die Kardanwelle vom Getriebe entfernen.

    17. Bei Bussen mit Anlasser unter dem Motor diesen ausbauen.


       


       

      463

      104

       

      image

    18. Schutzstopfen aus dem Schwungradgehäuse entfernen.

    19. Die 10 Schrauben, die die Mitnehmerplatte am Drehmomentwandler halten, entfernen. Das Schwungrad mit dem Drehwerkzeug 99 309 drehen.

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    20. Den Motor mit Motorstütze 82 317 abstüt- zen. Die Stütze am Träger vor dem Motor anlegen. Den Haken der Motorstütze am Motorträger einhaken und die Stütze am Motor ausrichten. Die Stütze mit der Mutter gegen den Motor aufspannen. Die Stütze mit einer M10x20 Schraube im Motorblock festschrauben.


       

      109 132

       

      82 317


       

    21. Die Befestigung des Getriebes an der Motorraumwand entfernen. Sowohl den Getriebehalter als auch den Schwingungs- dämpfer entfernen.

    22. Den Komponentenheber 587 500 mit Auf- spannstrebe 98 405 und Stützplatte 82 320 unter der Ölwanne des Getriebes anordnen.

    23. Das Getriebe mit einem Spanngurt um die Stützplatte und um das Getriebe herum sichern.

    24. Die Schrauben, die den Schwingungsdämp- fer am Motorträger halten, lösen.

    25. Den Halter zwischen Schwingungsdämpfer und Getriebe entfernen.

    26. Den großen elektrischen Anschluß des Getriebes und die beiden Klammern, die den Kabelstrang halten, lösen.

    27. Die restlichen Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, entfernen.

    28. Das Getriebe herausziehen. Darauf achten, daß nichts hängenbleibt.


     

    587 500


     

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    109 045

     

    82 320

    Einbau


     

    Arbeiten von unten

    1. Das Fahrzeug mit Radhebern 587 496 hoch- heben.

      Achtung! Es wird ein Heber pro Achse benö- tigt. Für ein dreiachsiges Fahrzeug werden somit sechs Heber benötigt.


       

    2. Das Getriebe am Komponentenheber 587 500 mit Aufspannstrebe 98 405 und Stützplatte 82 320 unter der Ölwanne des Getriebes anordnen.

    3. Das Getriebe mit einem Spanngurt um die Stützplatte und um das Getriebe herum sichern.


       

    4. Das Schwungrad so drehen, daß eine der Bohrungen in der Mitnehmerplatte mit der Arbeitsöffnung im Schwungradgehäuse in einer Linie steht.

    5. Das Getriebe hochheben und anschließend den Drehmomentwandler so drehen, daß die Bohrungen im Drehmomentwandler und in der Mitnehmerplatte sich gegenüberstehen. Einen Schraubendreher als Zentrierwerk- zeug hineinstecken.

    6. Das Getriebe am Schwungradgehäuse ein- passen und die Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, festziehen.


       

      Anzugsmoment 47 Nm.

    7. Den Komponentenheber entfernen.


       

      587 500


       

      image

      109 045

       

      82 320

    8. Halter zwischen Getriebe und Schwin- gungsdämpfer am Motorträger anbringen.

    9. Den großen elektrischen Anschluß des Getriebes anschließen und den Kabelstrang mit Klammern befestigen.

    10. Getriebehalter und Schwingungsdämpfer zwischen Getriebe und Motorraumwand anbringen.

    11. Motorstütze entfernen.

    12. Die Mitnehmerplatte mit 10 Schrauben im Drehmomentwandler festschrauben. Das Schwungrad mit dem Drehwerkzeug 99 309 drehen.


       

      Anzugsmoment 84 Nm.


       


       

      463

      104

       

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    13. Den Schutzstopfen wieder in der Öffnung im Schwungradgehäuse anbringen.


       

    14. Die Kardanwelle am Getriebe festschrau- ben. Neue Sicherungsmuttern verwenden.

    15. Den Anlasser bei Bussen, die diesen unter dem Motor haben, anbringen.

    16. Den elektrischen Anschluß des Tachometer- gebers anschließen.

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    17. Druckluft- und elektrische Anschlüsse an den Magnetventilen des Retarders und des Druckakkumulators anschließen.

    18. Die Diagonalstrebe unter dem Motor anbringen.


       

      Anzugsmoment 180 Nm.


       

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    19. Abgasrohr und Halter des Abgasrohres anbringen.

    20. Den Träger unter der linken Motorraum- klappe anbringen.


       

      Anzugsmoment 135 Nm.

    21. Das Fahrzeug auf den Boden absenken.


       

      Arbeiten vom Inneren des Busses aus

    22. Die restlichen Muttern, die das Getriebe am Schwungradgehäuse halten, festziehen.


       

      Anzugsmoment 47 Nm.

    23. Die Klappe an der hinteren Bank anbringen.

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      Arbeiten vom Motorraum aus

    24. Das Abgasrohr am Abgassammelrohr des Motors anbringen.


       

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    25. Schlauchanschlüsse der Kühlmittelrohre am Ölkühler anschließen.


       

    26. Befestigungen der Kühlmittelrohre am Getriebe anbringen.

    27. Kühlflüssigkeit im Motor auffüllen.

      Achtung! Die Hähne zwischen dem Kühlsy- stem des Motors und der Heizung des Busses öffnen, siehe Anweisungen des Karosseriebau- ers.

    28. Die Schallschutzhauben unter dem Motor- raum anbringen.

    29. Ölstand kontrollieren und bei Bedarf nach- füllen, siehe ”Automatisches Getriebe, Ser- viceanweisungen und Änderungen für die 4er Serie”.

    Anzugsmomente


     


     


     

    Mitnehmerplatte - Drehmomentwandler ................

    Längsmotor

    84 Nm

    Quermotor

    84 Nm

    Getriebe - Schwungradgehäuse ..............................

    47 Nm

    47 Nm

    Getriebehalter - Getriebe ........................................

    225 Nm

    225 Nm

    Getriebehalter - Schwingungsdämpfer ...................

    180 Nm

    180 Nm

    Schwingungsdämpfer - Rahmen/Karosserie ...........

    112 Nm

    112 Nm

    Kardanwelle - Getriebe ...........................................

    105 Nm

    120 Nm

    Diagonalstrebe unter dem Getriebe ........................

    -

    180 Nm

    Träger unter der linken Motorraumklappe .............

    -

    135 Nm


     

    Spezialwerkzeug


     

    Stütze

    82 317

    Stützplatte

    82 320

    Halter und Aufspannstrebe

    98 405

    Adapter

    99 301

    Drehwerkzeug

    99 309

    Radheber

    587 496

    Komponentenheber

    587 500

    image image 05:08-53

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    Ausgabe 2 de


     

    ZF-Automatikgetriebe


     

    ZF 4/5HP500, 590 und 600


     

    Arbeitsbeschreibung


     


     

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    1 712 626

    © Scania CV AB 2000, Sweden

    Inhalt

    Vorbemerkung 3

    Sicherheitshinweise 3

    Abschleppen 4

    Einbaulage der Bauteile 5

    Spezialwerkzeuge 6

    Sensoren und Magnetventile

    erneuern 9

    Drehzahl-Sensoren erneuern 12

    Dichtring an Gelenkgabel erneuern Ausbau 16

    Einbau 18

    Akkumulator erneuern 20

    Betriebsbremsventil-Potentiometer

    erneuern 22

    Grundeinstellung des

    Betriebsbremsventil-Potentiometers 24

    Fahrpedalbetätigungs-Sensor prüfen

    und einstellen 25

    Fahrmodusschalter erneuern 28

    Retarderschalter erneuern 28

    Flüssigkeitsstand prüfen 29

    Getriebeflüssigkeit und Filter

    wechseln 32

    Vorbemerkung


     

    Dieses Heft enthält Anweisungen für einfache Arbeiten an ZF 4/5HP500, 590 und 600 Automatikgetrieben. Diese Getriebe werden von ZF hergestellt. Die Unterschiede zwischen diesen Getrieben sind geringfügig und für die folgende Beschreibung nicht relevant.

    Wird ein Getriebefehler vermutet, muß unverzüglich die nächste Scania Werkstatt angefahren werden. Das Scania Service- Personal ist umfassend ausgebildet und verfügt über die entsprechende Ausrüstung, um festzustellen, ob der Fehler durch das Getriebe selbst, das Steuergerät oder andere Ursachen hervorgerufen wird. Nachdem die Fehlerursache ermittelt wurde, wird die geeignetste Reparaturmethode ausgewählt.

    Da diese Getriebe jedoch nicht von Scania selbst hergestellt wurden, übernimmt Scania keine Verantwortung für deren Wartung. Die in diesem Heft beschriebenen Arbeiten fallen in den Verantwortungsbereich von Scania und können von den meisten Werkstätten ausgeführt werden. Für umfassende Servicearbeiten oder das Überholen von Getrieben muss die ZF Service-Organisation kontaktiert werden.


     

    Sicherheitshinweise

    Der beauftragte Mechaniker trägt die Verantwortung, dass alle Arbeiten am Getriebe korrekt ausgeführt und alle Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

    Um Verletzungen und Beschädigungen zu vermeiden, müssen alle Anweisungen und Sicherheitshinweise genau befolgt werden.

    Arbeiten am Getriebe dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die mit den erforderlichen Arbeitsschritten und der Vermeidung von möglichen Risiken vertraut sind.

    Scania und ZF übernehmen keine Verantwortung für Beschädigungen und Kosten, die durch unsachgemäße Reparaturarbeiten oder die Verwendung von Teilen anderer Hersteller


     

    hervorgerufen werden.

    Das gesamte vorliegende Heft muss daher sorgfältig und aufmerksam gelesen werden.

    Abschleppen

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    Stecker von Getriebe abziehen (Cannon- Stecker)

    Beim Abschleppen muss eine Abschleppstange verwendet werden.

    Das Fahrzeug kann nicht angeschleppt werden.


     

    WICHTIG! Beim Abschleppen des Fahrzeugs wird das Getriebe nicht geschmiert, da die Ölpumpe nur bei drehendem Motor arbeitet.


     

  • Bei fehlerfreiem Getriebe kann das Fahrzeug abgeschleppt werden, dabei muß das Getriebe auf Leerlauf geschaltet, der Motor abgeschaltet und die Gelenkwelle angebaut sein. Der Abschleppvorgang darf maximal 2 Stunden bei einer Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h erfolgen.

  • Bei einem Getriebeschaden kann der Bus zwar abgeschleppt werden, jedoch müssen zuvor die Gelenkwelle und beide Antriebswellen ausgebaut werden oder die Antriebsräder angehoben werden.

    Beim Abschleppen mit ausgeschaltetem Motor darf die Feststellbremse nicht betätigt sein.

    Bei ausgeschaltetem Motor ist die Servolenkung nicht verfügbar und es wird kein Bremsdruck aufgebaut.

    Beleuchtungsanlage und Lüfter sind große Stromverbraucher, die die Batterie bereits nach einer oder zwei Stunden entladen können.

    Anweisungen in der Betriebsanleitung unbedingt befolgen.


     

    Einbaulage des Cannon-Steckers bei K/L- Bussen


     

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    Einbaulage des Cannon-Steckers bei N-Bussen

    Einbaulage der Bauteile


     

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    6 7


     

    9

    8


     

    11 10

    1

    2

    3


     

    118 441

     

    1. Getriebe-Steuergerät

    2. Steuergerät, ABS

    3. Retarder-Steuergerät

    4. Getriebe

    5. Fahrpedalbetätigungs-Sensor

    6. Warnleuchte, hohe Getriebeflüssigkeitstemperatur

    7. Fahrmodusschalter

    8. Retarderhebel mit Kontrolleuchte

    9. Schalter, automatischer Retarderbetrieb Alternativ ist der Schalter in der Zentral- Elektrikeinheit eingebaut.

    10. Fahrpedal-Sensor (am Fahrerhausboden)

    11. Betriebsbremsventil (am Fahrerhausboden)

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    82 303

    Adapter

       


     

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    82 320 Stützplatte für Getriebe


     

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    82 320


     

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    87 596

     

    112 653

     

    87 596 Gleithammer D2


     

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    00 1610

     

    98 405-1 Befestigung F1


     

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    98 405-2 Befestigung F1


     

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    1. 450 Schaft R2, AD2, AM1


       

      00 1633

       

      98 450


       

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      99 001

       

    2. 001 Adapter AD1

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    99 003

     

    00 1562

     

    109 403

     

    99 003 Hydraulikzylinder H1


     

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    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 004

     

    99 004 Hydraulikpumpe H1


     

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    99 005-1 Druckadapter

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    110 188

     

    99 005−1 H1


     

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    99 006

     

    111 423

     

    99 006 Gewindestab H1


     

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    110 189

     

    99 012 Gewindestab


     

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    99 040 Adapter


     

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    99 124 Abzieher


     

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    99 129 Haltewerkzeug


     

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    108 783

     

    99 160 Dorn

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    99 012 H1


     

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    109 431

     

    99 040


     

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    110 995

     

    99 124


     

    110 253

     

    99 129


     


     

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    00_1616

     

    99 160


     

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    Andere Werkzeuge

    Nummer Beschreibung


     

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    548 010 Dichtmittel


     

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    587 084 Drehmomentschlüssel


     

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    587 313 Getriebeheber oder Bauteileheber 587 500.


     

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    587 538 Temperaturmeßgerät ZF 1P01 137 833 Meßstab, ZF Werkzeug. ZF 1x56 136 824 Dorn, ZF Werkzeug.


     

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    Steht das Werkzeug ZF 1P01 137 833 nicht zur Verfügung, kann ein Stab auf 16 mm Durchmesser und einer Länge von ca. 35 mm abgedreht und ein Ring von 15,7 x 1 mm aufgeschoben werden.

    Sensoren und Magnetventile erneuern


     

    Vorbereitende Standardarbeiten

    Informationen zum Prüfen von Magnetventilen und Sensoren sind im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 05, Automatikgetriebe ZF 4/5HP500, 590 und 600, Fehlersuche enthalten.


     

    WICHTIG! Vor dem Einbau neuer Teile sind O-Ringe und Kupferscheiben stets zu erneuern.


     

    Geschwindigkeitsmesser-Antrieb

  • Wird der mechanische Geschwindigkeitsmesser-Antrieb erneuert, muß bei der Bestellung des neuen Teils die 10-stellige Nummer auf dem Getriebe- Typenschild angegeben werden.

  • Das Axialspiel muß 0,1 – 0,3 mm betragen und wird mit einem Meßschieber gemessen.

  • Das Verdrehspiell muß 0,1 – 0,2 mm betragen und wird von Hand geprüft.


     

    Retarder-Magnetventile


     

    WICHTIG! Vor Arbeiten an den Retarder- und Akkumulator-Magnetventilen Druck im Druckluftsystem abbauen.

    Bauteile

    Nr. Beschreibung Hinweise


     

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    1. Retarder-Magnetventil V503 Elektrische Anschlüsse und Druckluftanschlüsse des

      Magnetventils kennzeichnen.


       

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    2. Retarder-Magnetventil V504 Elektrische Anschlüsse und Druckluftanschlüsse des

      Magnetventils kennzeichnen.


       

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    3. Druckregler für - Retardereinstellung 1


       

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    4. Druckregler für - Retardereinstellung 2


       

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    5. Druckregler für - Retardereinstellung 3


       

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    6. Elektrische Anschlüsse -


       

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    7. Druckluftanschlüsse -


       

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    8. Schraube Anzugsdrehmoment: 23 Nm.


       

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    9. Schraube Anzugsdrehmoment: 23 Nm.


       

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    10. Akkumulator-Magnetventil - V502


       

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    11. O-Ring WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeflüssigkeit schmieren.


       

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    12. Schraube Anzugsdrehmoment: 23 Nm.


       

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    13. Retarder-Magnetventil V501 -


       

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    14. O-Ring WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeflüssigkeit schmieren.


       

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    15. Temperatursensor T505 Anzugsdrehmoment: 35 Nm.


       

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    16. Kupferscheibe WICHTIG! Kupferscheibe erneuern.

    17. Elektrischer Anschluß, Verriegelung

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    18. Geschwindigkeitsmesser-Sensor T20

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    19. Geschwindigkeitsmesser, mechanischer Antrieb.

      Vor dem Abziehen des Steckers Verriegelung herausziehen.

      -


       

      Elektrischen Anschluß von Geschwindigkeitsmesser lösen und Sensor ausbauen. Kupferscheibe ebenfalls ausbauen. Anzugsdrehmoment: 120 Nm. Siehe Vorbereitende Arbeiten.


       

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    20. Kupferscheibe WICHTIG! Kupferscheibe erneuern.


     

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    Getriebe-Sensoren und -Ventile


     

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    Drehzahl-Sensoren erneuern

    Abtriebswellen- oder Turbinendrehzahl-Sensor


     

    Hinweis: Beim Erneuern des Turbinendrehzahl-Sensors Flüssigkeit aus Getriebe ablassen und Ölwanne ausbauen.


     

  • Vor Arbeiten am Abtriebswellendrehzahl- Sensor oder Turbinendrehzahl-Sensor muß die Gelenkwelle ausgebaut werden. Siehe Service-Handbuch, Gruppe 6. Die Abtriebswelle kann dann über den Antrieb gedreht werden.

  • Der Abstand zwischen den Drehzahl- Sensoren und den Impulsrädern muß 0,6 - 0,8 mm betragen und wird mit einem Meßschieber oder dem ZF Meßstab

    1P01 137 833 gemessen.

  • Beim Einbau des Sensors Antrieb drehen, bis das entsprechende Impulsrad die korrekte Position erreicht.


     

    WICHTIG! Nach dem Einbau des Abtriebswellendrehzahl-Sensors nAB oder des Turbinendrehzahl-Sensors nT Impulsrad um 2- 3 Umdrehungen drehen, um sicherzustellen, daß sich Drehzahl-Sensor und Impulsrad nicht berühren.

    Drehzahl-Sensor-Scheiben


     

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    Die korrekte Scheibenstärke 'D' bzw. die Anzahl der Scheiben wird mit der Formel D = (A + C) -B berechnet. Entsprechende Scheibe oder Kombination verschiedener Scheiben auswählen.


     

    Größe

    ZF Teile-Nr.

    0,6 mm

    0730 003 049

    0,8 mm

    0730 003 050

    1,0 mm

    0730 003 069

    1,2 mm

    0730 003 068

    1,4 mm

    0730 003 067

    1,8 mm

    0730 003 066

    2,0 mm

    0730 003 065

    2,2 mm

    0730 003 064

    2,4 mm

    0730 003 063

    2,6 mm

    0730 003 062

    2,8 mm

    0730 003 061

    3,0 mm

    0730 003 300

    Scheiben auf Drehzahl-Sensor anordnen. Scheiben ggf. mit Hochtemperaturöl (Teile-Nr. 33 243) einölen, um den Einbau zu erleichtern.


     

    WICHTIG! Bei Automatikgetrieben darf keinesfalls Schmierfett verwendet werden.

    Bauteile

    Nr. Beschreibung Hinweise


     

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    1. Mutter Anzugsdrehmoment: 6 Nm.


       

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    2. Abdeckplatte -


       

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    3. O-Ring WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeflüssigkeit schmieren.


       

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    4. Stiftschraube -

    5. Abtriebswellendrehzahl- Sensor

      WICHTIG! Alle Scheiben ausbauen. Anzugsdrehmoment: 50 Nm.


       

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    6. Scheiben Beim Einbau Scheibenstärke beachten. Siehe Drehzahl-Sensor-

      Scheiben.


       

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    7. Getriebe-Ölwanne. Dazu Bauteileheber 587 500 oder Getriebeheber 587 313 und

      98 405-1, 98 405-2 und Hebeplatte 82 320 verwenden.

      Anzugsdrehmoment: 23 Nm.


       

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    8. Stopfen Anzugsdrehmoment: 90 Nm.


       

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    9. Turbinendrehzahl-Sensor WICHTIG! Alle Scheiben ausbauen. Beim Einbau Abstand B

      mit Werkzeug ZF 1P01 137 833 messen; siehe Andere Werkzeuge und Drehzahl-Sensor-Scheiben. Anzugsdrehmoment: 50 Nm.


       

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    10. Scheiben Beim Einbau Scheibenstärke beachten. Siehe Drehzahl-Sensor-

      Scheiben.


       

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    11. Schraube Die dem Motor am näheliegendesten zwei Schrauben verfügen

    über Kupferscheiben und müssen beim Einbau erneuert werden. Die übrigen Schrauben verfügen über Stahlscheiben.

    Anzugsdrehmoment: 23 Nm.


     

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    Drehzahl-Sensoren erneuern


     

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    Dichtring an Gelenkgabel erneuern


     

    Ausbau

  • Gelenkwelle ausbauen. Siehe Service- Handbuch, Gruppe 6.


     

    WICHTIG! Dabei die Verzahnung der Abtriebswelle oder des Antriebs nicht beschädigen.


     

    Bauteile


     

    Nr.

    Beschreibung

    Hinweise

    1

    Sicherungsscheibe

    Sicherungsscheibe mit Kaltmeißel ausbauen.

    2

    Schraube

    Mit Werkzeugen 98 450 und 99 129 gegenhalten.

    3

    Druckplatte

    Druckplatte mit Schonhammer herausklopfen.

    4

    Gelenkgabel

    Position der Gelenkgabel zur Abtriebswelle markieren. Spezialwerkzeuge 99 001, 99 003, 99 006, 99 124 und

    Hydraulikpumpe 99 004 verwenden.

    5

    Dichtring

    Werkzeug 87 596 verwenden. WICHTIG! Dichtfläche beim Einbau nicht beschädigen.

    Antrieb und Dichtung erneuern


     

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    Einbau


     

    WICHTIG! Dabei die Verzahnung der Abtriebswelle oder des Antriebs nicht beschädigen.


     

  • Gelenkgabel auf 100-110 °C erwärmen. Temperatur mit Meßgerät 587 538 prüfen. Gelenkgabel keinesfalls auf höhere Temperaturen erwärmen, da der Dichtring dadurch beschädigt wird.

    Bauteile


     

    Nr.

    Beschreibung

    Hinweise

    1

    Abtriebswelle

    Adapter 82 303 und 99 040 anbauen.

    2

    Dichtring

    WICHTIG! Dichtring nicht mit Öl oder Fett

       

    schmieren, da dies zu Undichtigkeiten führen kann.

       

    Werkzeug ZF 1x56 136 824 verwenden. Der Abstand

       

    zwischen Lager und äußerem Rand des Dichtrings muß

       

    14 -15 mm betragen.

    3

    Gelenkgabel

    Gelenkgabel auf 100-110°C erwärmen. Verzahnungen

       

    ölen. Gelenkgabel mit Spezialwerkzeugen 99 003,

       

    99 004, 99 005-1 und 99 012 einbauen.

    4

    Druckplatte

    Dichtmittel 584 010 auftragen.

    5

    Schraube

    WICHTIG! Schrauben erneuern. Mit Werkzeugen

       

    99 129 und 98 450 gegenhalten. Anzugsdrehmoment

       

    60 Nm; Drehmomentschlüssel 587 084.

    6

    Sicherungsscheibe

    WICHTIG! Sicherungsscheibe erneuern.

       

    Sicherungsscheibe mit Dorn 99 160 und Schaft 98 450

       

    auftreiben.

    Dichtung und Antrieb einbauen


     

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    Akkumulator erneuern


     

    WICHTIG! Vor Arbeiten an den Retarder- und Akkumulator-Magnetventilen Druck im Druckluftsystem abbauen.


     

    WICHTIG! Vor dem Einbau neuer Teile sind O-Ringe und Kupferscheiben stets zu erneuern.


     

    Nr.

    Beschreibung

    Hinweise

    1

    Schraube

    Anzugsdrehmoment: 23 Nm.

    2

    Akkumulator-Magnetventil V502

    Elektrische Anschlüsse und Druckluftanschlüsse des Magnetventils kennzeichnen.

    3

    Schraube

    Anzugsdrehmoment: 23 Nm.

    4

    Mutter

    Anzugsdrehmoment: 23 Nm.

    5

    Innensechskantschraube

    Anzugsdrehmoment: 23 Nm.

    6

    Akkumulator

    -

    7

    O-Ring

    WICHTIG! O-Ringe erneuern und mit Automatikgetriebeflüssigkeit schmieren.

    Akkumulator erneuern


     

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    Betriebsbremsventil-Potentiometer erneuern


     

    Das Potentiometer ist im Mikroschaltergehäuse auf dem Betriebsbremsventilgehäuse eingebaut.

    Druck im Druckluftsystem abbauen.


     

    Nr.

    Beschreibung

    Hinweise

    1

    Druckluftanschlüsse

    Entsprechende Leitungen kennzeichnen.

    2

    Stecker

    -

    3

    Trägerplatte

    Bremspedal und Betriebsbremsventil als Einheit herausheben.

    4

    Schraube

    -

    5

    Sicherungsring

    -

    6

    Abdeckung

    -

    7

    Feder

    -

    8

    Schraube

    -

    9

    Kabelverbindung

    WICHTIG! Die Mikroschalter sind innen eingebaut. Haltelaschen nicht beschädigen!

    10

    Mikroschalter

     

    11

    Potentiometer

    Kabelfarben und Anschlüsse notieren.

    Betriebsbremsventil-Potentiometer erneuern


     

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    Grundeinstellung des Betriebsbremsventil-Potentiometers


     

    Das Potentiometer ist im Mikroschaltergehäuse auf dem Betriebsbremsventilgehäuse eingebaut.

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    Potentiometer mit Einstellschraube einstellen. Die Position des Potentiometers im Ventilgehäuse wird dadurch beeinflußt.


     

    WICHTIG! Um Zugang zur Einstellschraube zu erhalten, müssen Bremspedal und Betriebsbremsventil als Einheit ausgebaut werden. Außerdem muß die Trägerplatte vom Mikroschaltergehäuse abgebaut werden.


     

    Nach der Einstellung Bremssignale prüfen. Siehe Gruppe 5, Automatikgetriebe ZF 4/ 5HP500, 590 und 600, Fehlersuche.

    Bedingungen:

  • Das Potentiomenter muß an das Retarder- Steuergerät angeschlossen sein.

  • Das Bremspedal muß vollständig freigegeben sein.

  • Am Betriebsbremsventil muß voller Luftdruck anliegen.

    Einstellung

    1. Multimeter zwischen Pin 9 am Retarder- Steuergerät und Masse anschließen.

    2. Das Ausgangssignal des Potentiometers muß zwischen 0,12-0,5 V liegen. Ggf. einstellen.

    Fahrpedalbetätigungs-Sensor prüfen und einstellen


     

    Hinweis: Gilt nur für Fahrzeuge mit mechanischem Fahrpedal.


     

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    104

     

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    2 1


     


     

    WICHTIG! Bei inkorrekter Einstellung des Fahrpedalbetätigungs-Sensors kann das Getriebe beschädigt werden.


     

    In folgenden Fällen muß die Einstellung des Fahrpedalbetätigungs-Sensors geprüft werden:

  • nach Service- oder Reparaturarbeiten an Motor oder Getriebe.

  • bei harten Gangwechseln oder zu großer Schlupfdauer.

    Bedingungen

    1. Motor und Getriebe müssen Betriebstemperatur erreicht haben.

    2. Leerlauf- und Vollastdrehzahl müssen korrekt eingestellt sein. Siehe Service- Handbuch, Gruppe 14 Mechanisches Fahrpedal, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.

    3. Der Fahrpedalzug muß korrekt eingestellt sein. Ist das Fahrpedal vollständig gelöst, muß der Pumpenarm am Leerlaufanschlag anstehen. Ist das Fahrpedal vollständig niedergetreten (jedoch nicht in Kick-Down- Position), muß der Pumpenarm am Vollastanschlag anstehen.


       

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      ACHTUNG!

      Hauptschalter ausschalten. Andernfalls besteht durch die Einbaulage des Fahrpedalbetätigungs-Sensors im Bereich der Anlasseranschlüsse die Gefahr eines elektrischen Schlags.


       

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    4. Hauptschalter ausschalten.


     

    4 3

    1. Fahrpedalbetätigungs-Sensor

    2. Einspritzpumpe

    3. Fahrpedalzug

    4. Verbindungsstück

    1. Mit der Hand prüfen, ob die Markierung auf der Rückseite des Lastsensorarms mit der Leerlauf-Markierung am Gehäuse fluchtet.


       

      Zweiter Mechaniker erforderlich.

    2. Pumpenarm in Richtung Vollaststellungs- Anschlag drücken und festhalten. Alternativ dazu Fahrpedal von zweitem Mechaniker betätigen und in Vollaststellung lassen (kein Kick-Down).


       

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      103 894

       

      103 893

       

      Fahrpedalbetätigungs-Sensor, Leerlaufstellung


       

    3. Sicherstellen, daß die Markierung auf dem Lastsensorarm mit der Vollastmarkierung am Gehäuse fluchtet.

    4. Ggf. einstellen.


     

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    103 895

     

    Fahrpedalbetätigungs-Sensor, Vollaststellung

    Bei der ZF 55-Pin-Steckerbox mit Teile-Nr. 1P01 137 834 können Leerlaufdrehzahl und Vollastdrehzahl mit einem Multimeter gemessen werden.

    ZF 55-Pin-Steckerbox gemäß Abschnitt 'Prüfanweisungen' im Service-Handbuch, Gruppe 5, Automatikgetriebe anschließen. ZF, ZF 4/5HP500, 590 und 600, Fehlersuche.

  • Messung zwischen Anschluß 24 (+) und 18 (-) der 55-Pin-Steckerbox durchführen.

    Leerlaufdrehzahl:

  • Bei Leerlaufdrehzahl und vollständig gelöstem Fahrpedal.

  • Die Spannung muß 1,1 - 1,2 Volt betragen.

    Vollast (Full Throttle)

  • Bei Vollast.

  • Die Spannung muß 3,8 - 4,2 Volt betragen.

    Fahrmodusschalter erneuern


     

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    Der Fahrmodusschalter ist mit Verriegelungen an der Instrumententafel angebaut.

  • Verriegelungen eindrücken und Fahrmodusschalter von der Rückseite der Instrumententafel herausdrücken.


     

    118 612

     

    Retarderschalter erneuern


     

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    Die Schalter sind mit Verriegelungen an der Instrumententafel angebaut.


     

    • Verriegelung niederdrücken und Schalter herausdrücken.

      Flüssigkeitsstand prüfen

      Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Flüssigkeitsstand kann zu Getriebeschäden führen. Ein zu niedriger Flüssigkeitsstand hat Kupplungsschlupf und damit frühzeitigen Verschleiß der Kupplungslamellen zur Folge. Ein zu hoher Flüssigkeitsstand führt zu Überhitzen und Verschäumung der Getriebeflüssigkeit.

      Prüfmethoden

      Der Getriebe-Flüssigkeitsstand muß mindestens einmal pro Woche geprüft werden. Dabei sind folgende Möglichkeiten denkbar:

      1. Bei betriebswarmem Getriebe und Leerlaufdrehzahl (Flüssigkeitstemperatur: 80 - 90 °C).

      2. Bei kaltem Getriebe und Leerlaufdrehzahl (Flüssigkeitstemperatur: 20 - 30 °C).

      3. Bei ausgeschaltetem Motor ist der Flüssigkeitsstand im Getriebe höher, da die Ölpumpe nicht arbeitet. Mit diesem Prüfverfahren können nach langen Standzeiten bzw. Getriebeflüssigkeitswechsel ein ausreichender Flüssigkeitsstand sichergestellt und Getriebeschäden beim Starten des Motors verhindert werden.

      Vor der Prüfung des Getriebeflüssigkeitsstands bei Betriebstemperatur Fahrzeug ca.

      30 Minuten probefahren. Dabei mehrfach hoch- und zurückschalten. Auch bei Außentemperaturen unter 0 °C erreicht das Getriebe auf diese Weise Betriebstemperatur.


       

      WICHTIG! Ausschlaggebend ist der Flüssigkeitsstand bei Betriebstemperatur. Wird der Flüssigkeitsstand bei kaltem Getriebe, z. B. nach langen Standzeiten oder nach einem Getriebeflüssigkeitswechsel geprüft, ist die Prüfung bei Betriebstemperatur zu wiederholen. Der Flüssigkeitsstand kann nur bei Betriebstemperatur korrekt festgestellt werden.

      Meßstab

      Der Meßstab befindet sich im Einfüllrohr. Hintere Abdeckung öffnen bzw.

      Bodenabdeckung abbauen (je nach Bus), um Zugang zum Einfüllrohr zu erhalten.


       

      WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Meßstab und umgebenden Bereich reinigen.


       

      Flüssigkeitsstand stets unter folgenden Bedingungen prüfen:

  • Das Fahrzeug muß auf ebenem Untergrund stehen.

  • Die Feststellbremse muß betätigt sein.

    Meßstab herausziehen und trocknen. Meßstab einführen, herausziehen und Flüssigkeitsstand ablesen.

    Prüfung bei Betriebstemperatur

  • Getriebeflüssigkeitstemperatur 80 - 90 °C.

  • Motor im Leerlauf

  • Getriebe in Stellung "N"

    Der Flüssigkeitsstand muß zwischen den zwei oberen Markierungen des Meßstabs 'Hot' oder '85 °C' liegen. Nach dem Einfüllen muß der Flüssigkeitsstand nahe an der oberen Markierung liegen.

    Ggf. Flüssigkeit nachfüllen bzw. ablassen. 1 Liter Flüssigkeit entspricht ca. 10 mm auf dem Meßstab.

    Prüfung bei kaltem Getriebe

  • Getriebeflüssigkeitstemperatur 20 - 30 °C.

  • Getriebe in Stellung "N"

    Motor starten und 3 - 5 Minuten im Leerlauf drehen lassen.

    Der Flüssigkeitsstand muß zwischen den zwei unteren Markierungen des Meßstabs 'Cold' oder '30 °C' liegen.

    Liegt der Flüssigkeitsstand unter der untersten Markierung, sofort Flüssigkeit nachfüllen.

    Flüssigkeitsstand bei Betriebstemperatur wie oben beschrieben prüfen.


     

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    A Meßstab bei K/L-Bussen B Meßstab bei N-Bussen

    1. Markierungen zur Prüfung bei Betriebstemperatur

    2. Markierungen zur Prüfung bei kaltem Getriebe

    Getriebeflüssigkeit und Filter wechseln

    Automatikgetriebeflüssigkeit gemäß den im Wartungsprogramm, Service-Handbuch, Gruppe 0 angegebenen Intervallen wechseln.

    Qualität

  • ATF Dexron II D

  • Oder gemäß den Angaben von ZF.

    Bei jedem Flüssigkeitswechsel den Filter erneuern.

    Getriebeflüssigkeit bei Betriebstemperatur wechseln.


     

    WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen.


     

    Bereich um Ablaßschraube und Filterdeckel reinigen.


     

    WICHTIG! Umweltschutzbestimmungen unbedingt beachten! Geeigneten Behälter unterstellen.


     

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    1. Ablaßschraube

    2. Filterdeckel


     

    1. Geeigneten Behälter unterstellen. Ablaßschraube herausschrauben und sicherstellen, daß die Kupferscheibe entfernt wird.

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      Flüssigkeit ablassen.


       

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      ACHTUNG!

      Vorsicht bei heißer Flüssigkeit. Beim Getriebeflüssigkeitswechsel Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.


       

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    2. Filterdeckel abbauen.

      104 699

       

      Filter ausbauen und entsorgen.

    3. Wenn sich das Saugrohr beim Abbauen des Filters löst, muß der O-Ring des Saugrohrs ebenfalls erneuert werden. In diesem Fall muß zuerst der neue O-Ring in den Sitz im Getriebe und danach das Ansaugrohr eingebaut werden.


       

    4. Korrekte Einbaulage des O-Rings am neuen Filter prüfen. Sicherstellen, daß der O-Ring nicht beschädigt ist. Sicherstellen, daß die Anlageflächen weder beschädigt noch verunreinigt sind. Automatikgetriebeflüssigkeit auf O-Ring auftragen und Filter einbauen.

    5. O-Ring des Filterdeckels erneuern.

    Deckel anbauen und Schrauben mit 23 Nm festziehen.

    Ablaßschraube mit neuer Kupferscheibe einbauen.

    Mit 50 Nm festziehen.


     

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    104 701

     

    1

    104 702

     

    image 2

    1. O-Ring, Filter

    2. O-Ring, Deckel

    Bodenabdeckung über Getriebe bei K/L Bussen abbauen.

    Hintere Abdeckung bei N Bussen öffnen. Meßstab und umgebenden Bereich reinigen.


     

    Füllmengen ca. 15 Liter


     

    WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen.


     

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    104 703

     

    Meßstab bei K/L-Bussen


     

    103 855

     

    Meßstab bei N-Bussen


     

    1. Meßstab herausziehen. Maximal 10 Liter

      Automatikgetriebeflüssigkeit einfüllen.

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    2. Motor starten und im Leerlauf drehen lassen.

      Umgehend ca. 4 Liter Automatikgetriebeflüssigkeit langsam einfüllen.


       

    3. Flüssigkeitsstand bei kaltem Getriebe prüfen, siehe "Prüfung bei kaltem Getriebe".

      104 700

       

    4. Probefahrt durchführen, um Getriebe auf Betriebstemperatur zu bringen. Flüssigkeitsstand wie unter Prüfung bei Betriebstemperatur beschrieben prüfen.

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    Ausgabe 2 de


     

    ZF-Automatikgetriebe


     

    ZF 4/5HP500, 590 und 600


     

    Fehlersuche


     


     

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    Inhalt


     


     

    Allgemeines

    ...............................................................3

    Funktionsstörungen beheben

    ...............................................................4

    Fehlersuchplan

    ...............................................................5

    Allgemeine Informationen zu Fehlercodes


     

    ...............................................................6

    Fehlersuche-Ausrüstung

    ...............................................................7

    Alternative Fehlersuche- Ausrüstung


     

    ...............................................................8

    Blinkcodes

    ..........................................................................9

    Fehlercodeliste

    ........................................................................11

    Fehlercodes und Fehlerursachen

    ............................................................. 14

    Bremssignale prüfen und einstellen

    ........................................................................16

    Magnetventile prüfen

    ............................................................. 18

    Festbremsdrehzahl prüfen

    ............................................................. 20

    Druck messen

    ............................................................. 22

    Prüfanweisungen

    ........................................................................29

    Allgemeines

    Wenn Getriebe oder Retarder nicht korrekt schalten oder funktionieren, sind vor weiteren Maßnahmen die Prüfungen unter "Funktionsstörungen beheben" durchzuführen.

    Danach ist eine systematische Fehlersuche gem. den Anweisungen auf den folgenden Seiten durchzuführen. Diese Fehlersuche basiert auf Blinkcodes, jedoch können auch das Fehlersuchegerät MOBiDIG 200 und die

    55-Pin-Prüfbox von ZF verwendet werden. Dabei sind die Anweisungen in den

    ZF-Werkstatt-Handbüchern zu beachten.

    Die Getriebe sind im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 5, im Heft "Funktionsbeschreibung" beschrieben. Vor einer Fehlersuche muß sichergestellt sein, daß die Funktionsweise aller Sensoren, Steuerungen, Steuergeräte und Getriebe bekannt ist. Dies erleichtert wesentlich die Interpretation der Fehlersuche und deren Ergebnis.

    Dabei ist zu beachten, daß ein Fehler an einer ganz anderen Stelle in Erscheinung treten kann, als er erzeugt wurde. Wenn z. B. der Retarder nicht funktioniert, kann die Ursache ein falsch eingestellter Regelstangen-Sensor sein, der bei gelöstem Fahrpedal kein entsprechendes Leerlaufsignal erzeugt. In diesem Fall darf nicht angenommen werden, daß der Retarder defekt ist.

    Funktionsstörungen beheben


     

    Wenn das Getriebe nicht korrekt schaltet oder der Retarder nicht korrekt funktioniert, ist vor weiteren Maßnahmen folgendes zu prüfen:

  • Ob sich bei Fahrzeugen mit Retarderhebel dieser Hebel in Stellung 0 befindet. Andernfalls setzt die Betriebsbremse ein, sobald das Fahrpedal in Leerlaufstellung zurückkehrt.

  • Ob das gelöste Fahrpedal vollständig in Leerlaufstellung zurückkehrt. Andernfalls kann der Retarder nicht eingeschaltet werden.

  • Ob Fahrpedal- und Regelstangen-Sensor korrekt eingestellt sind.

  • Ob der Flüssigkeitsstand geprüft wurde und korrekt ist. Dies Prüfung ist gem. den Anweisungen im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 5, Automatikgetriebe, ZF 4/5

    HP 500, 590 und 600, Arbeitsbeschreibung, durchzuführen.

  • Ob die Getriebeflüssigkeit der entsprechenden Qualität entspricht und ob Flüssigkeit und Filter entsprechend den im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 0, angegebenen Intervallen gewechselt wurden. Beim Betrieb des Fahrzeugs unter erschwerten Bedingungen müssen Flüssigkeit und Filter in kürzeren Intervallen gewechselt werden.

    Bei Zweifeln an der Qualität der Flüssigkeit oder dem letzten Wechsel sind Flüssigkeit und Filter zu erneuern.

    Danach ist bei einer Probefahrt festzustellen, ob die Funktionsstörung noch auftritt.

    Fehlersuche


     


     

    Fehlersuchplan


     

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    Fehlersymptom und/oder Blinksignale im Fahrmodusschalter.


     

    Fehlercodes anzeigen.


     

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    Blinkcodes mit Diagnoseschalter.

     

    Keine Fehlercodes.


     

    Fehlercodes


     

    Siehe unter "Fehler, die keine Fehlercodes erzeugen".

     


     

    Fehler beheben.

     

    Fehler beheben.


     


     

    Fehlercodespeicher löschen.


     

    Siehe "Fehlercodes und Fehlerursachen".


     

    Probefahrt durchführen.


     

    Diagnoseschalter.


     


     

    Fehlercodespeicher prüfen.

     

    Fehlercodes

    Wenn im Getriebe ein Fehler auftritt, wird im Speicher des Steuergeräts ein Fehlercode erzeugt. Dieser Fehlercode kann auf zwei verschiedene Arten ausgelesen werden:

  • Als Blinkcode mit der Diagnosetaste im Fahrzeug.

  • Mit dem ZF-Fehlersuche-Werkzeug MOBiDIG.

    Es gibt auch Fehler, die keine Fehlercodes erzeugen. Eine ungenügende Bremsleistung des Retarder kann z. B. durch einen niedrigen Flüssigkeitsstand im Getriebe verursacht werden. Dies verursacht keinen Fehlercode.

    Wenn das Getriebe nicht normal funktioniert, aber kein Fehlercode vorliegt, müssen die Symptome mit denen in der Liste "Fehler, die keinen Fehlercode erzeugen" verglichen werden.

    Fehlersuche-Ausrüstung


     

    Blinkcodes mit Diagnoseschalter auslesen.


     

    Hydraulikdruck im Getriebe mit Scania Druckmesser 99 217 messen.


     

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    Druckmesser 99 217

    Alternative Fehlersuche-Ausrüstung

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    Mit dem elektronischen ZF-Fehlersuche- Werkzeug MOBiDIG 200, ZF Teilenummer 6008 003 003, können die Eingangs- und Ausgangssignale der Sensoren und Steuerungen geprüft werden. Mit diesem Werkzeug können auch Fehlercodes ausgelesen werden.

    Das Werkzeug MoBiDIG 200 ist in zwei


     

    MOBIDIG 200

    ELEKTRONIKPRUFGERÄT


     

    RES

    Versionen erhältlich. Eine Version verfügt über eine optionale Programmkarte, ZF-Teilenummer 6008 203 008.


     

    1

     

    F1 F2 F3 F4


     

    C D E F


     

    8 9 A B


     

    4 5 6 7


     

    0 1 2 3


     

    % .

    CLR

    ENT


     

    2


     


     

    Mit der 55-Pin-Prüfbox von ZF, ZF- Teilenummer 1P01 137 834, werden Widerstand und Spannung der elektrischen Bauteile wie z.

    B. Regelstangen-Sensor und Magnetventile geprüft.


     

    Diesen Werkzeuge liegen Prüfanweisungen bei.

    MOBiDIG 200

  • ZF-Teilenummer 6038 756 106b, für MOBiDIG 200 ohne Programmkarte.

  • ZF-Teilenummer 6038 756 106b, für MOBiDIG 200 mit Programmkarte.

    55-Pin-Prüfbox

  • ZF-Teilenummer 4139 756 110

    118 443

     

    1. MOBiDIG 200

    2. Programmkarte


     

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    55-Pin-Prüfbox

    Blinkcodes

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    Die Diagnoseleuchte ist mit dem Fahrmodusschalter parallel geschaltet. Deshalb leuchtet die Diagnoseleuchte, solange der Fahrstrom mit dem Startschlüssel eingeschaltet ist.


     

    Im Falle eines aktiven Fehlers blinkt die niedergedrückte Taste des Fahrmodusschalters zusammen mit der Diagnoseleuchte, um den Fahrer zu warnen.

    Im Speicher können maximal 10 Fehlercodes abgelegt sein.

    118 821

     

    Blinkcodes auslesen

    1. Fahrstrom mit Startschlüssel einschalten.

    2. Sicherstellen, daß sich der Fahrmodusschalter in Stellung N befindet.

    3. Diagnoseschalter mindestens drei Sekunden drücken. Die Diagnoseleuchte erlischt beim Drücken des Schalters.

    4. Diagnoseschalter loslassen und Anzahl der Blinksignale zählen.

  • Die langen Blinksignale zeigen zuerst die Zehnerstellen an.

  • Die dann folgenden kurzen Blinksignale zeigen die Einerstellen an.

  • Wenn die Diagnoseleuchte nicht blinkt, sind keine Fehlercodes gespeichert.

    Beispiel:

    Die Diagnoseleuchte blinkt zweimal langsam und dreimal schnell. Dies bedeutet 2x10 + 3x1 = 23, d. h. Fehlercode 23.

    1. Diagnoseschalter nochmals mindestens drei Sekunden drücken. Diagnoseschalter loslassen und Anzahl der Blinksignale zählen. Wenn der gleiche Code angezeigt wird, liegt nur ein einziger Fehler im System vor. Andernfalls Diagnoseschalter so oft drücken, bis der erste Code wieder ausgegeben wird. Alle Fehlercodes notieren.

    Fehlercodespeicher löschen


     

    1. Fahrstrom mit Startschlüssel ausschalten.

    2. Diagnoseschalter drücken und festhalten.

    3. Fahrstrom mit Startschlüssel einschalten und mindestens drei Sekunden warten.


     

    Funktion prüfen

    Probefahrt durchführen. Fehlercode auslesen.

    Es dürfen keine Fehlercodes mehr vorhanden sein.

    Fehlercodeliste


     

    Fehlercode

    Fehler

    11

    Kupplungen rutschen unter Last

    12

    Schlupfdauer zu hoch bei Schaltung 1-2

    13

    Schlupfdauer zu hoch bei Schaltung 2-3

    14

    Schlupfdauer zu hoch bei Schaltung 3-4

    15

    Schlupfdauer zu hoch bei Schaltung 4-5

    16

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    17

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    18

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    23

    Signal vom Regelstangen-Sensor nicht vorhanden oder falsch.

    25

    Signal vom Regelstangen-Sensor nicht vorhanden oder falsch.

    27

    Signal vom Turbinenraddrehzahl-Sensor nicht vorhanden oder falsch.

    31

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil G*

    32

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil F

    33

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil E

    34

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil D

    35

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil C

    36

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil B

    37

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil A

    38

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventil WK

    39

    Masseschluß in Stromkreis zu Magnetventilen V501 und 502

    40

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    41

    Masseschluß in Stromkreis zu Retarderverringerungs-/Schaltsignal

    42

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    43

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    44

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    45

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    46

    Masseschluß in Stromkreis zu Warnleuchte H1 im Fahrmodusschalter

    51

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil G*

    52

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil F

    53

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil E

    54

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil D

    55

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil C


     

    Fehlercode

    Fehler

    56

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil B

    57

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil A

    58

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil A

    59

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventil WK

    60

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    61

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V im Stromkreis zu Magnetventilen V501 und 502

    62

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    63

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    64

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    65

    Wird bei Scania Bussen nicht verwendet.

    66

    Unterbrechung oder Kurzschluß nach +24 V in Stromkreis zu Warnleuchte H1 im Fahrmodusschalter

    71

    Regelstangen-Sensor nicht korrekt eingestellt.

    73

    Fahrmodusschalter defekt.

    75

    Anschlußspannung nicht korrekt.

    77

    Widerstand am Ventil D1 nicht korrekt.**

    79

    Falsche Versorgungsspannung am Regelstangen-Sensor.

    * Das Magnetventil G ist nur bei Getrieben mit NBS-Funktion vorhanden.

    Diese Getriebe können anhand des zehnstelligen Code auf dem Getriebe-Typenschild identifiziert werden. Wenn die dritte Stelle von hinten eine 5 ist (xxxx xxx 5xx), verfügt das Getriebe über die NBS-Funktion.


     

    Die NBS-Funktion ist im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 5, im Heft "Funktionsbeschreibung" des entsprechenden Getriebes beschrieben.

    **Das Ventil D1 regelt den Modulationsdruck.


     

    Hinweis: Die folgenden Bauteile erzeugen keine Fehlercodes:


     

    Kick-Down-Schalter

    Schalter für Schaltprogramme, falls im Fahrzeug vorhanden.

    Fehler, die keine Fehlercodes erzeugen


     

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    Fehlersymptome Mögliche Ursache Prüfen Maßnahme

    Schaltrucken in allen Fahrstufen.


     

    image

    Schaltrucken in allen Fahrstufen.

    Steuergerät defekt. Funktion mit

    fehlerfreiem Steuergerät prüfen.

    Ventil D1 defekt. Modulationsdruck

    messen.

    Steuergerät erneuern.


     

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    Wenn der Modulationsdruck 0,5 bar übersteigt, Ventil D1 erneuern.

    Keine oder geringe Retarderleistung.

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    Keine oder geringe Retarderleistung.


     

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    Keine Retarderleistung.


     

    image

    Retarderstufe 1 und

    möglicherweise 2 ohne Funktion.

    Flüssigkeitsstand zu niedrig.

    Flüssigkeit aufgeschäumt


     

    Mechanischer Fehler im Magnetventil V501 und/oder V502.


     

    Fehler in Druckluftsteuerung der Retarder- Magnetventile.

    Flüssigkeitsstand prüfen.

    Flüssigkeitstand prüfen. Flüssigkeit prüfen.


     

    Retarderdruck messen.


     

    Luftdruck prüfen. Magnetventile V501 V502 und V503

    image

    prüfen. Druckregler prüfen. Kabel und Anschlüsse prüfen.

    Flüssigkeitsstand ggf. korrigieren.

    Ggf. Flüssigkeit nachfüllen oder ablassen. Retarder- Magnetventile und Akkumulator prüfen. Getriebe auf Dichtheit prüfen.

    Prüfungen 1, 2, 3 und 4 entsprechend den "Prüfanweisungen für ZF-55- Pin-Prüfbox" durchführen.

    Magnetventil V501 und/oder V502 erneuern.

    Prüfungen 1, 2, 3 und 4 entsprechend den "Prüfanweisungen für ZF-55- Pin-Prüfbox" durchführen.

    Defekte Bauteile erneuern.

    Kein Kraftfluß. Regelstangen-Sensor

    nicht korrekt eingestellt. Leerlaufdrehzahl über 900/min.

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    Kein Kraftfluß. Unterbrechung im

    Stromkreis zu externer Leerlaufaktivierung.

    Einstellung des Regelstangen-Sensors prüfen.

    Leerlaufdrehzahl prüfen.

    image

    Sicherstellen, daß der Pin 17 des Steuergeräts ständig mit +24 V versorgt ist.

    Regelstangen-Sensor einstellen. Leerlaufdrehzahl einstellen.


     

    Kabel 698 prüfen. Kabel instand setzen oder erneuern.

    Laute, ungewöhnliche Geräusche.

    Flüssigkeitspumpe kavitiert.

    Flüssigkeitsstand zu gering.

    Flüssigkeitstand prüfen.

    Flüssigkeitsqualität prüfen.

    Flüssigkeitsstand ggf. korrigieren. Flüssigkeit wechseln.

    image

    Fehlersymptome Mögliche Ursache Prüfen Maßnahme

    Motor startet nicht. Der

    Fahrmodusschalter befindet sich nicht in Position N.

    Loser Anschluß / Kabelbruch am Anschluß des Steuergeräts.

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    Relais R2, R505 und R506 defekt.

    Fahrmodusschalter prüfen.

    Kabel und Anschlüsse prüfen.


     

    Relais prüfen.

    Fahrmodusschalter in Stellung N stellen.

    Kabel und Anschlüsse instand setzen.


     

    Relais erneuern.

    Fahrzeug nicht fahrbar.


     

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    Flüssigkeitstemperat ur zu hoch.

    Steuergerät zeigt Fehler an.

    Flüssigkeitsstand zu gering.

    Getriebe defekt.

    Flüssigkeitsstand zu hoch.

    Retarder bremst ununterbrochen. Interner Getriebeschaden.


     

    Flüssigkeitstand prüfen.

    Getriebe prüfen.

    Flüssigkeitsstand prüfen.

    Zum Retarder gehörende Steuerungen und Bauteile prüfen.

    Fahrstrom aus- und wieder einschalten.

    Flüssigkeit auffüllen. Kontakt mit ZF-Service aufnehmen.

    Flüssigkeit ablassen.


     

    Defekte Bauteile instand setzen oder erneuern.

    Kontakt mit ZF-Service aufnehmen.

    Bremssignale prüfen und einstellen


     

    Bedingungen

  • Im Druckluftsystem muß Luftdruck vorhanden sein.

    image

  • Der Schalter für automatische Retarderfunktion muß eingeschaltet sein.

    Das Retarder-Steuergerät befindet sich in der Zentral-Elektrikeinheit der Karosserie.

    Prüfen:

    1. Fahrstrom mit Startschlüssel ausschalten.

    2. Prüfinstrument 639 802 in Reihe mit dem Stecker zwischen Retarder-Steuergerät und Kabelanschluß anschließen.


       

      Prüfinstrument 639 802.


       

    3. Fahrstrom mit Startschlüssel einschalten.


       

      Einen Druckprüfer am Prüfanschluß der Betriebsbremse eines Vorderrads anschließen.

    4. Bremssignal B2 mit Abgleichpotentiometer für B1+B2 so einstellen, daß die Warnleuchten B1 und B2 aufleuchten, wenn das Bremspedal ca. 10 mm betätigt wird. An der vorderen Kante des Pedals messen.


     

    Hinweis: Das Bremssignal B1 wird bei ZF- Getrieben nicht verwendet, wird aber mit B2 während der Automatikfunktion aktiviert.

    Deshalb wird das Potentiometer mit B1 + B2 belegt.


     

    image


     

    1. Abgleich-Potentiometer für B1 + B2

    2. Abgleich-Potentiometer für B4

    3. Abgleich-Potentiometer für B3

    1. Bremspedal betätigen, bis ein Luftdruck von 0,5 bar im Bremskreis erreicht ist. Das Bremssignal B4 muß nun ausgelöst werden. Ggf. Abgleich-Potentiometer einstellen.

    2. Bremssignal B3 am Abgleich-Potentiometer so einstellen, daß das Signal bei einer Pedalstellung zwischen B1 + B2 und B4 ausgelöst wird.

      Wenn das Bremssignal nicht mit dem Retarder- Steuergerät eingestellt werden kann, ist möglicherweise eine Grundeinstellung mit dem Potentiometer am Betriebsbremsventil erforderlich. Siehe Werkstatt-Handbuch, Gruppe

      5. Automatikgetriebe ZF, ZF 4/5 HP500, 590 und 600, Arbeitsbeschreibung.

    3. Fahrstrom mit Startschlüssel ausschalten.

    4. Prüfinstrument abbauen. Stecker am Retarder-Steuergerät anschließen.

    Magnetventile prüfen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Beschreibung


     

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    588 094 Multimeter


     

    image

    ZF 1P01 137 002 Prüfkabel


     

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    Widerstand der Magnetventile und Drehzahlsensoren am elektrischen Anschluß (Cannon-Anschluß) am Getriebe messen.


     

    WICHTIG! Das Prüfkabel ZF 1P01 137 002 darf nur bei stehendem Fahrzeug und bei abgeschaltetem Motor und Strom verwendet werden.


     

    Prüfkabel ZF 1P01 137 002


     

    1. Anschluß (Cannon-Anschluß) lösen und Prüfkabel ZF 1P01 137 002 anschließen.


       

      image


       

      Cannon-Anschluß bei K/L-Bussen


       

      image


       

      Cannon-Anschluß bei N-Bussen

    2. Multimeter 588 094 an Prüfkabel ZF 1P01 137 002 anschließen.


     

    Hinweis: Der Widerstand der Magnetventile M1 – M8 steigt bei Betriebstemperatur um ca. 74 Ohm an. Der Widerstand der Drehzahlsensoren steigt bei Betriebstemperatur um ca. 1350 Ohm an.


     

    WICHTIG! Widerstand von Magnetventilen und Proportionalventil gegen N = Masse sowie von den Drehzahlsensoren gegen M = Masse messen.


     

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    100603

     

    Multimeter 584 094


     

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    Bauteil Beschreibung Markieru ng

    Widerstand bei 20°C


     

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    Magnetventil M7 Kupplung A A ca. 67 Ohm


     

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    Magnetventil M6 Kupplung B B ca. 67 Ohm


     

    image

    Magnetventil M5 Kupplung C C ca. 67 Ohm


     

    image

    Magnetventil M4 Kupplung D D ca. 67 Ohm


     

    image

    Magnetventil M3 Kupplung E E ca. 67 Ohm


     

    image

    Magnetventil M2 Kupplung F F ca. 67 Ohm


     

    image

    Magnetventil M1 Kupplung G G ca. 67 Ohm


     

    image

    Magnetventil M8 Kupplung WK H ca. 67 Ohm


     

    image

    Proportionalventil D1 U ca. 8,6 Ohm


     

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    Masse N


     

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    image

    Drehzahlsensor Turbinenrad T ca. 1080 Ohm


     

    image

    Drehzahlsensor Abtriebswelle V ca. 1080 Ohm


     

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    Masse M


     

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    Festbremsdrehzahl prüfen

    Eine Festbremsdrehzahlprüfung ist dann erforderlich, wenn das Fahrzeug nicht korrekt funktioniert und festgestellt werden muß, ob der Fehler vom Motor oder vom Getriebe verursacht wird. Bei dieser Prüfung muß ausreichend Raum vor dem Fahrzeug vorhanden sein, falls die Bremskraft nicht zum Halten des Fahrzeugs ausreicht.

    Die Festbremsdrehzahl des Motors ist mit den Werten in der folgenden Tabelle zu vergleichen.

    1. Getriebe auf eine Flüssigkeitstemperatur zwischen 80 und 90 °C warm fahren.

    2. Bremslichtrelais R6 aus der Zentral- Elektrikeinheit ausbauen, damit der Motor bei betätigter Betriebsbremse hochgedreht werden kann.

    3. Automatische Retarderfunktion abschalten.

    4. Feststellbremse betätigen. Bremspedal niedergedrückt halten.

    5. Zuverlässigen Drehzahlmesser anschließen. Der Drehzahlmesser im Fahrzeug ist nicht genau genug und kann falsche Werte anzeigen.

      Für diese Prüfung sind zwei Personen erforderlich.

    6. Fahrmodusschalter in Stellung D stellen.


       

      WICHTIG! Motor maximal 20 Sekunden mit Vollast betreiben, andernfalls überhitzt das Getriebe.


       

    7. Fahrpedal vollständig niedertreten und Drehzahl ablesen, sobald sie sich stabilisiert hat.

    8. Vor einer Wiederholung der Prüfung muß das Getriebe abkühlen. Fahrmodusschalter auf N stellen und Motor für 2-3 Minuten mit einer Drehzahl von 1500/min drehen lassen.

    Die folgenden Werte sind Sollwerte und gelten für Motor und Getriebe in einwandfreiem Zustand.


     

    Motortyp

    Festbremsdrehzahl, +80/-50/min

    Getriebe

    DSC915, DSC913

    1607 U/min

    HP600

    DSC912

    1661 U/min

    HP590

    DSC911

    1545 U/min

    HP500

    DSI9E01

    1585 U/min

    HP500

    OSC9G01

    1577 U/min

    HP500

    Die Festbremsdrehzahl kann geringfügig von den Sollwerten abweichen. Dies kann z. B. durch die Energiedichte des Kraftstoffs verursacht werden. Bei geringen Abweichungen sind deshalb noch keine Maßnahmen erforderlich.

    Wenn die Festbremsdrehzahl um mehr als 150/ min unter dem Sollwert liegt, ist möglicherweise der Motor defekt.

    Wenn die Festbremsdrehzahl um mehr als 150/ min über dem Sollwert liegt, ist möglicherweise das Getriebe defekt. Dies kann durch rutschende Kupplungen oder einen defekten Drehmomentwandler verursacht werden. In diesem Fall Kontakt mit dem ZF-Service aufnehmen.

    Druck messen

    Eine Druckmessung wird zusätzlich zur Fehlersuche durchgeführt. Wenn das Getriebe Funktionsstörungen aufweist oder der Fehler nicht gefunden wird, kann die Ursache ein nicht korrekter Basisdruck, Modulationsdruck, Wandlerdruck oder Retarderdruck sein.

    Außerdem ist der Schmierdruck prüfen.

    Der Basisdruck ist der von der Flüssigkeitspumpe im Getriebe erzeugte Druck.

    Der Modulationsdruck steuert die Schlupfdauer.

    Der Wandlerdruck ist für die Drehmomentübertragung im Wandler wesentlich.

    Der Retarderdruck ist für die Bremswirkung des Retarders wesentlich. Weitere Informationen enthalten die ZF-Werkstatt-Handbücher.

    Der Schmierdruck ist für die Schmierung des Getriebes wesentlich.

    Druckwerte mit Scania Druckmesser 99 217 messen.


     

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    Scania Druckmesser 99 217

    Druck messen

    Bedingungen

    Für diese Prüfung sind zwei Personen erforderlich.

  • Die Druckmessungen müssen zum Teil während der Fahrt durchgeführt werden, dabei ist es nicht zulässig, daß der Fahrer gleichzeitig die Instrumente abliest.

  • Die erste Druckmessung ist durchzuführen, nachdem Motor und Getriebe eine Temperatur von 20 - 40 °C erreicht haben. Bus fahren, bis Motor und Getriebe Betriebstemperatur erreicht haben, dann weitere Druckmessungen durchführen.

    1. Motor abschalten.

    2. Fahrstrom mit Startschlüssel ausschalten.


       

      WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen.


       

    3. Bereich um die Prüfanschlüsse reinigen.


     


     

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    1. Prüfanschluß für Schmierdruck

    2. Prüfanschluß für Basisdruck

    3. Prüfanschluß für Retarderdruck

    4. Prüfanschluß für Wandlerdruck

    5. Prüfanschluß für Modulationsdruck

    Spätere Versionen der Generation 1 verfügen möglicherweise über zusätzliche Anschlüsse.


     

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    image

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    ACHTUNG!

    Beim Umgang mit Automatik- getriebeflüssigkeit (ATF) Handschuhe tragen.


     

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    1. Stopfen von den Prüfanschlüssen entfernen.

    2. Druckmesser an Prüfanschlüssen anschließen.


       

    3. Zur Druckmessung während der Fahrt den Bodendeckel über dem Getriebe abbauen und Druckmesser durch diese Öffnung anschließen. Dadurch kann eine Person die Druckwerte ablesen, während die andere den Bus fährt.

    4. Druckwerte gemäß den Anweisungen im "Druckmeßbericht" an den verschiedenen Anschlüssen ablesen und notieren.

    5. Druckwert mit der Tabelle vergleichen.


       

      1. Prüfanschluß für Schmierdruck

      2. Prüfanschluß für Basisdruck

      3. Prüfanschluß für Retarderdruck

      4. Prüfanschluß für Wandlerdruck

      5. Prüfanschluß für Modulationsdruck

    Spätere Versionen der Generation 1 verfügen möglicherweise über zusätzliche Anschlüsse.

    Druckmeßbericht

    Wenn keine korrekten Druckwerte gemessen werden, ist Kontakt mit dem ZF-Service aufzunehmen. Bei einem zu geringen Basisdruck können die Kupplungen erheblich beschädigt werden.


     

    Hinweis: Der Retarderdruck ist von der Fahrzeug-Spezifikation abhängig. Kontakt mit ZF-Service aufnehmen.


     

    Kalte Flüssigkeit, 20 - 40 °C

    Basisdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Basisdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    8-10 bar

     

    Leerlauf

    Schaltung N auf D und N auf R

    aus

    550 U/min

    8-10 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    8-21 bar

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    10-12 bar

     

    Modulationsdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Modulations- druck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    6,0-7,0 bar

     

    Leerlauf

    Schaltung N auf D und N auf R

    aus

    550 U/min

    0,5-1,0 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    *)

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    *)

     

    Wandlerdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Wandlerdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    4,0-5,5 bar

     

    Leerlauf

    Schaltung N auf D und N auf R

    aus

    550 U/min

    4,0-5,5 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    6,0-8,5 bar

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    6,0-8,5 bar

     

    Schmierdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Schmierdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    0,8-1,8 bar

     

    Leerlauf

    Schaltung N auf D und N auf R

    aus

    550 U/min

    0,8-1,8 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    1,8-2,5 bar

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    1,8-2,5 bar

     


     

    Warme Flüssigkeit, 80 - 90°C

    Basisdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Basisdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    8-10 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    17-20 bar

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    10-12 bar

     

    Modulationsdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Modulations- druck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    *)

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    *)

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    *)

     

    *) Der Retarderdruck ist von der Fahrzeug- Spezifikation abhängig. Kontakt mit ZF-Service aufnehmen.

    Wandlerdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Wandlerdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    3,0-4,5 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    6,0-8,5 bar

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    6,0-8,5 bar

     


     

    Schmierdruck


     

    Beschleuni- gung

    Fahrstufe/ Gang

    Wandlerkupp- lung

    Motordrehzahl

    Schmierdruck

    Druckwert

    Leerlauf

    N

    aus

    550 U/min

    0,1-0,8 bar

     

    Vollast

    N

    aus

    2000-2500 U/

    min

    1,8-2,5 bar

     

    Vollast

    D

    ein

    2000-2500 U/

    min

    1,8-2,5 bar

     

    Druckmessung beenden


     

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    ACHTUNG!

    Der Motor muß abgeschaltet sein. Andernfalls spritzt heiße Flüssigkeit beim Abbauen des Druckmessers aus den Prüfanschlüssen.


     

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    1. Motor ausschalten und Strom nicht wieder einschalten.

    2. Druckmesser abbauen.

    3. Verschlußstopfen mit neuen Kupferscheiben wieder einbauen.

    Verschlußstopfen mit 15 Nm festziehen.

    Prüfanweisungen


     

    Prüfanweisungen für ZF-55-Pin-Prüfbox


     

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    WICHTIG! Sicherstellen, daß vor dem Abziehen des Steckers vom Steuergerät der Fahrstrom mit dem Startschlüssel ausgeschaltet wurde.


     

    1. Stecker vom Getriebe-Steuergerät abziehen.

    2. 55-Pin-Stecker an Prüfbox anschließen.


       

    3. Stecker der Prüfbox am Steuergerät anschließen.

    Prüfung 1


     

    Hinweis: Spannung messen.


     

    Bauteil

  • Schalter für automatische Retarderfunktion

    Bedingung

  • Fahrstrom mit Startschlüssel eingeschaltet, Schalter eingeschaltet.

    Anschluß

    • +33 und –37

    Sollwert

    • 24 V

    Ursache

  • Sicherung durchgebrannt

  • Anschluß oder Kabel defekt

  • Schalter defekt

    Prüfung 2


     

    Hinweis: Spannung messen.


     

    Bauteil

  • Schalter für automatische Retarderfunktion

    Bedingung

  • Fahrstrom mit Startschlüssel eingeschaltet, Schalter ausgeschaltet.

    Anschluß

    • +33 und –37

    Sollwert

  • 0 V

    Ursache

  • Kurzschluß

  • Schalter defekt

    Prüfung 3


     

    Hinweis: Widerstand messen.


     

    Bauteil

  • Retarder-Magnetventile V501 und V502

    Bedingung

  • Fahrstrom mit Startschlüssel ausgeschaltet

    Anschluß

    • +49 und -19

    Sollwert

    • 35-36 Ohm

    Ursache

  • Kurzschluß

  • Anschluß oder Kabel defekt

  • Magnetventil V501 defekt

  • Magnetventil V502 defekt

    Prüfung 4


     

    Hinweis: Anschlüsse vor der Prüfung herstellen.


     

    Bauteil

  • Retarder-Magnetventile V501 und V502

    Bedingung

  • Fahrstrom mit Startschlüssel eingeschaltet, Prüfung 3 ausgeführt und Fehler ggf. behoben.

    Anschluß

    • 49 und 20

    Sollwert

  • Magnetventile V501 und V502 funktionieren

    Ursache

  • Kurzschluß

  • Anschluß oder Kabel defekt

  • Magnetventil V501 defekt


     

  • Magnetventil V502 defekt

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Ausgabe 01 de


 

ZF-Automatikgetriebe


 

ZF 4/5HP502/592/602 C


 

Funktionsbeschreibung


 

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R N D 2

120 597

 

1


 


 

1 712 820


 

 Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt


 


 

Allgemeines

..................................................................................3

Getriebe-Typenschild

..................................................................................5

Systemaufbau

..................................................................................7

Getriebeaufbau

..................................................................................8

Drehmomentwandler

..................................................................................9

Planetenradsätze

................................................................................10

Retarder

................................................................................11

Winkelabtrieb

................................................................................13

Steuergerät

................................................................................14

Schaltung

................................................................................15

NBS

................................................................................16

Fahrmodusschalter

................................................................................17

Warn- und Kontrolleuchten

................................................................................18

Diagnoseschalter mit Leuchte

................................................................................19

Kickdown

................................................................................20

Allgemeines


 

Einführung


 

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Diese Funktionsbeschreibung gilt für Automatikgetriebe mit den Bezeichnungen

ZF 4/5HP502/592/602 C. Die Getriebe sind mit vier oder fünf Gängen und drei Drehmomentstufen erhältlich.

Die Getriebe sind standardmäßig mit Retarder und Drehmomentwandler ausgestattet.

120 288

 

Die Gangwechsel erfolgen durch ein elektronisch gesteuertes Hydrauliksystem. Die Gänge setzen sich zusammen aus einer Kombination von mechanischen und hydraulischen Übersetzungen.

Eine integrierte Pumpe versorgt die Hydraulik und das Schmiersystem mit Getriebeöl. Das Getriebeöl wird durch einen Filter gereinigt. Dieser Filter muß regelmäßig gewechselt werden. Siehe Service-Handbuch, Gruppe 0.

Diese Beschreibung gilt für mehrere sehr ähnliche Getriebevarianten, die Bauteile können sich deshalb leicht von den abgebildeten unterscheiden. Auch deren Einbaulage kann unterschiedlich sein.

Es gibt mehrere Generationen von Getrieben. Die Generation eines Getriebes kann anhand des Getriebe-Typenschilds bestimmt werden, nähere Informationen enthält der entsprechende Abschnitt.

Um möglichst alle Getriebe zu beschreiben, sind die Arbeits- und Funktionsbeschreibung so allgemein wie möglich gehalten.

Unterschiede zwischen den Generationen 1 und 2


 

  • Neue elektronische Getriebesteuerung, ZF-Bezeichnung EST 46C.

  • Das Steuergerät kommuniziert über CAN (Controller Area Network) mit den übrigen Steuergeräten im Fahrzeug.

  • Das Retardersteuergerät entfällt - seine Funktionen sind in das Getriebesteuergerät integriert.

  • Die Retardermagnetventile V501, V503 und V504 entfallen und werden durch ein Proportionalventil ersetzt.

  • Die folgenden Angaben beziehen sich auf Generation 2 mit den Bezeichnungen

    ZF 4/5HP502/592/602 C. Für Informationen zu Generation 1 mit den Bezeichnungen

    ZF 4/5HP500/590/600 siehe Service- Handbuch, Gruppe 5.

    Getriebe-Typenschild


     

    Bei Anfragen bei ZF muß unbedingt die auf dem Typenschild angegebene ZF-Bezeichnung angegeben werden. Das Typenschild befindet sich entweder seitlich oder oben am Getriebe.


     

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    121092

     

    Das Typenschild befindet sich entweder seitlich oder oben am Getriebe.


     

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    Angaben auf dem Typenschild:

    1. Typbezeichnung


       

    2. ZF Teile-Nr.

    3. Scania Teile-Nr.

    4. Gesamtübersetzungsverhältnis (1. Gang und höchster Gang)

    5. Impulsfrequenz des Fahrgeschwindigkeits- Sensors

    6. Gesamte Getriebe-Ölfüllmenge

    7. Schmierölqualität nach Angaben von ZF

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    Die Typbezeichung auf dem Getriebe- Typenschild gibt die Anzahl der Übersetzungen, die Höhe des Drehmoments sowie die Serie/ Generation des Getriebes an.


     

  • Die erste Ziffer, 4, gibt die Anzahl der Übersetzungen an.

  • Die Buchstaben HP stehen für Hydro Planet.

  • Die Ziffern 50 der dreistelligen Nummer stehen für die Höhe des Drehmoments.

  • Die Ziffer 2 der dreistelligen Nummer steht für die Serie/Generation des Getriebes.

  • Der Buchstabe C bedeutet, daß das Getriebesteuergerät mit den übrigen Steuergeräten über CAN kommuniziert.

    Systemaufbau


     

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    5 1 6

    14 3


     

    4


     

    ZEDC

    11 7


     

    12


     

    8

    10


     

    13


     

    120 600

     

    9


     

    1. Fahrmodusschalter S520

    2. Steuergerät, Getriebe E502

    3. Steuergerät, EDC

    4. Öltemperatur-Warnleuchte O500

    5. Retarderschalter S525 Dieser Schalter kann alternativ in der Zentral- Elektrikeinheit S526 angeordnet sein.

    6. Retarderhebel S43

    7. Elektrischer Anschluß für Magnetventile und Drehzahlsensor im Getriebe

    8. Temperatur-Sensor T505 für Retarder

    9. Proportionalventil V76 für Retarder

    10. Akkumulator-Magnetventil V502

    11. Fahrpedal-Sensor D35 mit Kickdownschalter B26

    12. Betriebsbremsventil mit Potentiometer für Retarder

    13. Fahrgeschwindigkeits-Sensor T20

    14. Anschluß für ZF-Diagnoseausrüstung

    Getriebeaufbau


     


     

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    1. Antriebswelle

    2. Trennplatte

    3. Kupplung A

    4. Kupplung B

    5. Getriebegehäuse

    6. Planetenradsatz 1

    7. Planetenradsatz 2

    8. Planetenradsatz 3

    9. Fahrgeschwindigkeits-Sensor

    10. Antriebsstück

    11. Abtriebswellendrehzahl-Sensor

    12. Kupplung F

    13. Kupplung E

    14. Kupplung D

    15. Magnetventilgehäuse

    16. Turbinendrehzahl-Sensor

    17. Ölwanne

    18. Retarder

    19. Ölpumpe

    20. Drehmomentwandler

    21. Wandlerkupplung

    22. Turbinenwelle

    Drehmomentwandler


     

    Der hydrodynamische Drehmomentwandler überträgt das Motordrehmoment auf das Getriebe. Dabei wird das Motordrehmoment beim Anfahren verstärkt und ein unterbrechungsfreier Kraftfluß erreicht.

    Hydrodynamische Drehmomentwandler haben einen geringeren Wirkungsgrad als eine mechanische Übertragung.

    Deshalb sorgt in der ersten und zweiten Fahrstufe sowie im Rückwärtsgang ab einer bestimmten Drehzahl eine Wandlerkupplung für einen starren Durchtrieb zwischen Turbinenwelle und Pumpenwelle. Das Drehmoment wird dann vollständig mechanisch übertragen. Diese Funktion wird als Wandlerüberbrückung bezeichnet. In den höheren Fahrstufen ist die Wandlerkupplung ständig angelegt, das Motordrehmoment wird dann wie bei einem Schaltgetriebe mechanisch übertragen.

    Der Drehmomentwandler besteht im Wesentlichen aus drei Teilen: Pumpenrad, Leitrad und Turbinenrad. Das Pumpenrad befindet sich auf der Antriebswelle und fungiert als eine Kupplungshälfte. Das becherförmige Pumpenrad besteht aus mehreren gebogenen Schaufeln.

    Das Turbinenrad gleicht dem Pumpenrad, ist aber auf der Abtriebswelle angeordnet. Die beiden becherförmigen Räder sind mit den offenen Seiten einander gegenüberliegend angeordnet. In dem dazwischenliegenden Raum befindet sich das Leitrad, das ebenfalls über gebogene Schaufeln verfügt.

    Durch die Drehbewegung des Pumpenrads wird das Getriebeöl zwischen Pumpen- und Turbinenrad in Bewegung versetzt. Durch die Zentrifugalkraft des Getriebeöls wird das Drehmoment vom Pumpenrad auf das Turbinenrad übertragen. Bei einer großen Drehzahldifferenz zwischen Pumpenrad und Turbinenrad bewirkt das auf einem Freilauf gelagerte Leitrad eine Drehmomentverstärkung an der Turbinenwelle.


     

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    1. Pumpenrad

    2. Turbinenrad

    3. Leitrad

    4. Antriebswelle

    5. Wandlerkupplung

    Planetenradsätze


     

    Das Getriebe enthält drei Planetenradsätze. Diese werden über Lamellenkupplungen mit den Getriebewellen und miteinander verbunden. Durch Anlegen und Trennen der Kupplungen in bestimmten Kombinationen wird das Motordrehmoment unterschiedlich über die Planetenräder übertragen, wodurch verschiedene Übersetzungen erreicht werden.


     


     

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    1. Planetenradsatz 1

    2. Planetenradsatz 2

    3. Planetenradsatz 3

    Retarder


     

    Das Getriebe ist mit einem integrierten Retarder ausgerüstet.

    Der Retarder besteht aus einem Leitrad und einem Rotor und funktioniert im Prinzip wie ein Drehmomentwandler. Der Rotor dreht stets mit der Motordrehzahl. Die Bremswirkung des Retarder entsteht beim Einströmen des Hydrauliköls in den Retarder. Dadurch werden Rotor und Abtriebswelle gebremst. Wenn die Retarderfunktion mit dem Bremspedal oder Retarderhebel angefordert wird, öffnet das Akkumulator-Magnetventil und der druckluftgesteuerte Kolben drückt Getriebeöl in den Retarder. Die Regelung der Retarder- Bremskraft erfolgt durch ein Proportionalventil, das den Hydraulikdruck im Retarder regelt.

    Beim Bremsen mit dem Retarder wird eine große Wärmemenge erzeugt. Diese wird über einen Wärmetauscher an das Kühlsystem des Motors abgegeben.

    Wenn der Retarder nicht aktiv ist, strömt das Hydrauliköl in einen Akkumulator zurück.

    Der Retarder erzeugt ein sehr hohes Bremsmoment. Zur Vermeidung von ruckartigem Bremsen oder Blockieren der Antriebsräder reduziert das Steuergerät die Retarderleistung in den Fahrstufen 1 und 2.

    Wenn bei Fahrzeugen mit ABS ein Rad die Blockiergrenze erreicht, erzeugt das ABS- Steuergerät ein Signal für das Getriebesteuergerät, das dann das Bremssignal zum Retarder unterbricht.


     


     

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    Retarder


     

    Retarder aktivieren


     


     

    Bei eingeschaltetem Schalter wird der Retarder über das Bremspedal eingeschaltet.

    Dieser Schalter kann alternativ in der Zentral- Elektrikeinheit S525 oder in der Instrumententafel S526 angeordnet sein.

    Die Bremswirkung nimmt mit zunehmender Betätigung des Bremspedals zu. Der Retarder erreicht seine höchste Bremsleistung an dem Punkt, an dem die Radbremsen ansprechen.


     

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    118 822

     

    Schalter S525


     

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    118820

     

    Schalter S526


     

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    Bei manchen Fahrzeugen ist auch eine 0

    Kombination von manueller und automatischer

    Retardersteuerung möglich. Das 1

    Bremsmoment ist bei aktiviertem Retarder und 2

    durchgetretenem Bremspedal am höchsten.

    3

    WICHTIG! Der Retarder erreicht zwar eine 4

    RETARDER

     

    hohe Bremsleistung, diese wirkt allerdings nur

    120 859

     

    auf die Antriebsräder. Bei Fahrzeugen ohne 5

    ABS kann dies besonders bei rutschiger

    Fahrbahn sehr gefährlich sein.

    Der Retarderhebel verfügt über sechs Stellungen für unterschiedliche Bremsmomente.

    Winkelabtrieb


     

    Um beim Einbau von Motor und Getriebe möglichst wenig Raum zu verbrauchen, wurden verschiedene Ausführungen von Winkelabtrieben entwickelt.


     

    Winkelabtrieb

    Bei einer quer eingebauten Motor-/ Getriebekombination wird der Kraftfluß durch einen Winkelabtrieb um 80° umgelenkt.


     


     

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    Winkelabtrieb, 80°

    Gestufter Winkelabtrieb

    Bei einer quer eingebauten Motor-/ Getriebekombination wird der Kraftfluß durch einen gestuften Winkelabtrieb um 80° umgelenkt, wobei die Gelenkwelle um ca. 200 mm nach unten versetzt wird.


     


     

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    Gestufter Winkelabtrieb, 80°

    Steuergerät


     

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    Das Getriebesteuergerät E502 enthält einen Mikroprozessor, der auf die Überwachung und Steuerung des Getriebes programmiert ist und damit korrekte Gangwechsel und korrekte Retarder-Bremsmomentsteuerung gewährleistet.

    Bei Fahrzeugen mit EDC kommuniziert das Getriebesteuergerät über CAN mit dem EDC- Steuergerät.


     

    Die zu schaltende Fahrstufe wird vom Steuergerät anhand der Sensorsignale von Getriebe, Fahrmodusschalter, Motordrehzahl und Fahrpedalstellung berechnet. Außerdem wird die Retarderbremsung unterstützt. Das Getriebesteuergerät steuert die Gangwechsel und überwacht die Getriebesteuerung. Zudem steuert es den Retarder.

    Das Steuergerät überwacht durch mehrere Sensoren ständig die Drehzahländerungen und gleicht diese aus, um weiche Schaltvorgänge zu erreichen.


     

    Hinweis: Vor dem Einschalten der Zündung müssen an einem neuen Steuergerät alle Kabel angeschlossen werden.


     

    Bei Anfragen bei ZF muß die auf dem Typenschild des Steuergeräts angegebene Typbezeichnung EST 46C angegeben werden.

    Schaltung


     

    Gangwechsel erfolgen durch Anlegen und Trennen von hydraulisch betätigten Kupplungen. Dazu sendet das Steuergerät Signale zu den Magnetventilen in der hydraulischen Schaltsteuerung, die die Gangwechsel oder die Retarderbremsung ausführt.

    Das Steuergerät überwacht außerdem die Schlupfdauer, d. h., wie lange die Kupplungsscheiben während des Schaltvorgangs gegeneinander schleifen. Bei einer zu geringen Schlupfdauer sind die Schaltvorgänge hart, bei einer zu langen Schlupfdauer verschleißen die Kupplungsscheiben vorzeitig. Die Schlupfdauer wird vom Modulationsdruck gesteuert.

    Bei einer zu langen Schlupfdauer, die z. B. durch einen niedrigen Getriebeölstand verursacht wird, blinkt die niedergedrückte Taste im Fahrmodusschalter.


     

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    Schaltprogramme

    Das Getriebe verfügt über zwei Schaltprogramme für leistungsoptimiertes oder wirtschaftliches Fahren.

    Das leistungsoptimierte Schaltprogramm ist standardmäßig voreingestellt. Durch Anschließen oder Abklemmen von Klemme A vorn am Anschluß C874 in der Zentral- Elektrikeinheit kann das Schaltprogramm geändert werden.


     

  • Angeschlossen = leistungsoptimiertes Schaltprogramm aktiviert

  • Abgeklemmt = wirtschaftliches Schaltprogramm aktiviert

    NBS


     

    Bestimmte Ausführungen von ZF- Automatikgetrieben verfügen über die Funktion NBS (Neutral Bei Stillstand). Diese Funktion trennt unter den folgenden Bedingungen die sich drehenden Getriebeteile von der Abtriebswelle:

  • Der erste Gang ist gewählt.

  • Das Fahrpedal wird nicht betätigt.

  • Die Betriebs- oder Haltestellenbremse ist betätigt.

  • Die Fahrgeschwindigkeit des Busses beträgt weniger als 3 km/h.

    Zur Aktivierung der NBS-Funktion genügt ein geringer Bremsdruck von ca. 0,8 bar.

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    Die NBS-Funktion spart Kraftstoff, besonders im Stadtverkehr und im Stop-and-Go-Betrieb. Getriebe mit NBS-Funktion können anhand des zehnstelligen Code auf dem Getriebe- Typenschild identifiziert werden. Wenn die dritte Stelle von hinten eine 5 ist

    (xxxx xxx 5xx), verfügt das Getriebe über die NBS-Funktion.

    Fahrmodusschalter

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    R N D 2

    1

     

    Der Fahrmodusschalter S520 signalisiert dem welches Schaltprogramm gewählt ist.

  • R = Rückwärtsgang


     

    Hinweis: Der Rückwärtsgang kann nur bei


     

    langen Stillstand und zum Parken.

    104 154

     

  • D = Normal-Fahrmodus Es werden alle Gänge verwendet.

  • 2 = Fahrmodus Es werden alle Gänge außer dem höchsten verwendet.

  • 1 = Fahrmodus Es wird nur der niedrigste Gang verwendet.

    Wenn während der Fahrt die Taste 1 oder 2 gedrückt wird, schaltet das Getriebe beim Verlangsamen der Fahrgeschwindigkeit normal herunter. Beim Beschleunigen schaltet es dann nicht mehr herauf.

    Bestimmte Fahrmodusschalter verfügen nur über die Tasten R, N und D.

    Warn- und Kontrolleuchten


     

    Warnleuchte, hohe Getriebeöltemperatur

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    Beim Bremsen mit dem Retarder wird eine große Wärmemenge erzeugt. Ermittelt der Temperatur-Sensor in der Getriebeölwanne eine Temperatur über 106 °C, leuchtet eine rote Warnleuchte im Kombiinstrument. Vor dem Aufleuchten der Warnleuchte wird die Retarderleistung zur Vermeidung einer Überhitzung des Getriebes reduziert.


     

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    Blinkleuchten im Fahrmodusschalter

    Schwerwiegende Fehler im Getriebe oder dessen Steuerung werden durch das Warnsystem angezeigt.

    Beim Auftreten eines Fehlers blinkt die Diagnoseleuchte und die jeweils gedrückte Fahrstufentaste im Fahrmodusschalter S520.

    Diagnoseschalter mit Leuchte


     

    Mit dem Diagnoseschalter können im Steuergerät gespeicherte Fehlercodes ausgelesen werden. Die Fehlercodes werden von der Leuchte als Blinksignale ausgegeben. Der Schalter dient auch zum Löschen von Fehlercodes.

    Die Diagnoseleuchte ist mit dem Fahrmodusschalter parallel geschaltet. Deshalb leuchtet die Diagnoseleuchte bei eingeschalteter Zündung.

    Im Falle eines aktiven Fehlers blinkt die niedergedrückte Taste des Fahrmodusschalters zusammen mit der Diagnoseleuchte, um den Fahrer zu warnen.

    Im Speicher können maximal 10 Fehlercodes abgelegt sein.


     

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    118 821

     

    Diagnoseschalter


     

    Kickdown

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    Kickdown


     


     

    Der Kickdown-Schalter schließt kurz vor Erreichen der Vollaststellung. Er befindet sich im Fahrpedalstellungs-Sensor. Siehe Service- Handbuch, Abschnitt 14.

    Die Kickdown-Funktion verursacht ein Herunterschalten des Getriebes, z. B. zum Überholen. Mit der Kickdown-Funktion kann auch das Heraufschalten verzögert werden.

    Durch das Festhalten des Fahrpedal in der Kickdown-Stellung wird beim Befahren von Steigungen eine Verringerung der Zugkraft durch ein Hochschalten des Getriebes verhindert.


     

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    B25 Fahrpedalschalter (Leerlauf) B26 Kickdown-Schalter

    D35 Potentiometer


     

    05:08-56  Scania CV AB 2001, Sweden 20

    image image 05:08-57

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    Ausgabe 01 de


     

    ZF-Automatikgetriebe


     

    ZF 4/5HP502/592/602 C


     

    Arbeitsbeschreibung


     

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    R N D 2

    120 597

     

    1


     

    1 712 839

     Scania CV AB 2001, Sweden

    Inhalt

    Vorbemerkung 3

    Sicherheitshinweise 3

    Abschleppen 4

    Einbaulage der Bauteile 5

    Spezialwerkzeuge 6

    Weitere Werkzeuge 8

    ZF-Werkzeuge. 8

    Hinweise zu ZF-Werkzeugen 9

    Drehzahl-Sensoren erneuern Vorbereitende Arbeiten 11

    Aus- und Einbau 12

    Retarderwiderstand erneuern 14

    Tabelle zu Retarderwiderständen 15

    Sensoren und Magnetventile

    erneuern 16

    Dichtring an Gelenkgabel

    erneuern Ausbau 18

    Einbau 20

    Akkumulator erneuern 22

    Bedienelemente erneuern Fahrmodusschalter 24

    Retarderschalter 24

    Ölstand prüfen 25

    Getriebeöl und Filter wechseln 28

    Vorbemerkung


     

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    Dieses Heft enthält Arbeitsanweisungen zur Durchführung einfacher mechanischer Arbeiten bei ZF-Automatikgetrieben. ZF 4/5HP502/592/ 602. Die Unterschiede zwischen diesen Getrieben sind geringfügig und für die folgende Beschreibung nicht relevant.


     

    120288

     

    Da diese Getriebe jedoch nicht von Scania selbst hergestellt wurden, übernimmt Scania keine Verantwortung für deren Wartung. Die in diesem Heft beschriebenen Arbeiten fallen in den Verantwortungsbereich von Scania und können von den meisten Werkstätten ausgeführt werden. Für umfassende Servicearbeiten oder das Überholen von Getrieben muß die ZF- Service-Organisation kontaktiert werden.


     

    Sicherheitshinweise

    Der beauftragte Mechaniker trägt die Verantwortung, daß alle Arbeiten am Getriebe korrekt ausgeführt und alle Sicherheitsmaßnahmen beachtet werden.

    Um Verletzungen und Beschädigungen zu vermeiden, müssen alle Anweisungen und Sicherheitshinweise genau befolgt werden.

    Arbeiten am Getriebe dürfen nur von Personen durchgeführt werden, die mit den erforderlichen Arbeitsschritten und der Vermeidung von möglichen Risiken vertraut sind.

    Scania und ZF übernehmen keine Verantwortung für Beschädigungen und Kosten, die durch unsachgemäße Reparaturarbeiten oder die Verwendung von Teilen anderer Hersteller hervorgerufen werden.

    Das gesamte vorliegende Heft muß daher sorgfältig und aufmerksam gelesen werden.

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    Abschleppen


     

    Elektrische Anschlüsse von Getriebe abklemmen.

    Beim Abschleppen muß eine Abschleppstange verwendet werden.

    Das Fahrzeug kann nicht angeschleppt werden.


     

    120571

     

    WICHTIG! Beim Abschleppen des Fahrzeugs wird das Getriebe nicht geschmiert, da die Ölpumpe nur bei drehendem Motor arbeitet.


     

  • Bei einem Ausfall des Getriebes müssen die Gelenkwelle oder beide Antriebswellen ausgebaut oder die Antriebsräder angehoben werden.

  • Bei fehlerfreiem Getriebe kann das Fahrzeug abgeschleppt werden, dabei muß das Getriebe in Neutralstellung geschaltet, der Motor ausgeschaltet und die Gelenkwelle angebaut sein. Der Abschleppvorgang darf maximal 2 Stunden andauern und muß bei einer Fahrgeschwindigkeit von 25 km/h erfolgen.

    Anweisungen in der Betriebsanleitung unbedingt befolgen.

    Einbaulage der elektrischen Anschlüsse am Getriebe


     

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    Einbaulage der elektrischen Anschlüsse bei K-/L-Bussen


     

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    Einbaulage der elektrischen Anschlüsse bei N-Bussen

    Einbaulage der Bauteile


     

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    4 5 6


     

    3 1 2

    8

    7


     

    10 9


     

    120 573

     

    1. Getriebe-Steuergerät

    2. EDC-Steuergerät

    3. Getriebe

    4. Diagnosetafel

    5. Öltemperatur-Warnleuchte

    6. Fahrmodusschalter

    7. Retarderhebel

    8. Schalter, automatischer Retarderbetrieb Dieser Schalter kann alternativ in der Zentral-Elektrikeinheit angeordnet sein.

    9. Fahrpedal-Sensor (am Fahrerhausboden)

    10. Betriebsbremsventil (am Fahrerhausboden)

    Spezialwerkzeuge


     


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    82 303

    Adapter

       


     

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    82 320 Stützplatte für Getriebe


     

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    87 596 Gleithammer


     

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    82 320


     

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    112 653

     

    87 596 D2


     


     

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    00_1610

     

    98 405-1 Befestigung F1


     

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    98 405-2 Befestigung F1


     

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    1. 450 Schaft R2, AD2, AM1


       

      00_1633

       

      98 450


       

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      99 001

       

    2. 001 Adapter AD1

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    99 003

     

    09 403

     

    99 003 Hydraulikzylinder H1


     

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    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 004

     

    99 004 Hydraulikpumpe H1


     

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    99 005-1 Druckadapter

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    110 188

     

    99 005−1 H1


     

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    99 006

     

    99 006 Gewindestab H1


     

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    110 189

     

    99 012 Gewindestab


     

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    99 040 Adapter


     

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    99 124 Abzieher


     

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    99 129 Haltewerkzeug


     

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    108 783

     

    99 160 Dorn

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    99 012 H1


     

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    109 431

     

    99 040


     

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    110 995

     

    99 124


     

    110 253

     

    99 129


     


     

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    00_1616

     

    99 160


     

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    Weitere Werkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung


     

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    548 010 Dichtmittel


     

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    587 084 Drehmomentschlüssel


     

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    587 313 Getriebeheber oder Bauteileheber 587 500


     

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    587 538 Temperaturmeßgerät


     

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    ZF-Werkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung


     

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    image

    ZF 1X56 138 149 Meßstange


     

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    120270

     

    ZF 1X56 138 150 Halter


     


     

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    120271

     

    120272

     

    ZF 1X56 136 824 Dorn

    Hinweise zu ZF-Werkzeugen


     

    ZF-Werkzeuge 1X56 138 149 und 1X56 138 150 zur Messung des Drehzahlsensor-Spiels


     

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    Hinweis: Die Messung erfolgt bei Turbinenraddrehzahl-Sensor und Abtriebswellendrehzahl-Sensor auf die gleiche Weise.


     

    1. Drehzahl-Sensor ausbauen.

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    2. Sensorzahnrad/-zahnring drehen, bis ein Zahn oder ein hervorstehender Teil des Zahnrings mit der Getriebeöffnung ausgerichtet ist.


       

      120648

       

    3. Werkzeug ZF 1X56 138 149 anbauen.

    4. Schraube 2 festziehen.

    5. Ende der Meßstange 3 zum Zahn bzw. hervorstehenden Teil des Zahnrings schieben.

    6. Schraube 4 festziehen.

    7. Werkzeug ZF 1X56 138 149 abbauen.


       

      image

      ZF 1x56 138 149


       

      120273

       

      3 1 2


       

    8. Meßwert B mit Meßschieber ermitteln und

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      Wert notieren. B


       

      120274

       

      ZF 1x56 138 149

      image

    9. Neuen Drehzahl-Sensor an Werkzeug ZF 1X56 138 150 anbauen und Schraube festziehen.

      C

    10. Meßwert C mit Meßschieber ermitteln und Wert notieren.


     


     

    120275

     

    ZF 1x56 138 150


     

    A = vorgeschriebenes Drehzahlsensor-Spiel

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    2

    Turbinenwellendrehzahl-Sensor: 0,8 -1,0 mm

    Abtriebswellendrehzahl-Sensor: 0,6 - 0,8 mm B = Abstand zu Sensorzahnrad/-zahnring

    C = Sensormaß

    D = Abstand zwischen Drehzahl-Sensor und Zahnrad/Zahnring ohne Scheiben. Die

    Scheibenstärke läßt sich wie folgt berechnen:

  • C-B = D

  • D+A = Scheibenstärke

    Beispiel:

  • Maß C = 52,6 mm

  • Maß B = 51,3 mm

  • Spiel A = 0,7 mm

    52,6 mm (C) - 51,3 mm (B) = 1,3 mm

    1,3 mm (D) + 0,7 mm (A) = 2,0 mm

    Die Scheibenstärke muß 2,0 mm betragen.

    Die Scheiben sind in den Stärken 0,80 - 6,00 mm erhältlich. Die Abstufung beträgt jeweils 0,2 mm.

    120 276

     

    3 4

    1. Sensorzahnrad oder -zahnring

    2. Drehzahl-Sensor

    3. Scheiben

    4. Schraube

    Drehzahl-Sensoren erneuern


     

    Vorbereitende Standardarbeiten


     

    Drehzahl-Sensoren für Abtriebswelle oder Turbinenwelle


     

    Hinweis: Beim Erneuern des Turbinenwellendrehzahl-Sensors: Öl aus Getriebe ablassen und Ölwanne ausbauen.


     

  • Vor Arbeiten am Abtriebswellendrehzahl- Sensor oder Turbinenwellendrehzahl- Sensor muß die Gelenkwelle ausgebaut werden. Siehe Service-Handbuch, Gruppe

    6. Hierdurch kann die Abtriebswelle über den Antrieb gedreht werden.

  • Der Abstand zwischen Abtriebswellendrehzahl-Sensor und Zahnrad muß zwischen 0,6 mm und 0,8 mm liegen. Der Abstand wird mit Hilfe der

    ZF-Meßstange 1X56 138 149 sowie dem

    Halter 1X56 138 150 gemessen.

  • Der Abstand zwischen Turbinenwellendrehzahl-Sensor und Zahnring muß zwischen 0,8 mm und

    1,0 mm liegen. Der Abstand wird mit Hilfe der ZF-Meßstange 1X56 138 149 sowie

    dem Halter 1X56 138 150 gemessen.

  • Beim Einbau des Drehzahl-Sensors den Antrieb drehen, bis ein Zahn/ hervorstehender Teil des Zahnrings in der Öffnung hinter der Abdeckung bzw. dem Stopfen sichtbar wird.


     

    WICHTIG! Nach dem Einbau des Abtriebswellendrehzahl-Sensors bzw. Turbinenwellendrehzahl-Sensors das Zahnrad bzw. den Zahnring 2-3 Umdrehungen drehen und sicherstellen, daß sich Drehzahl-Sensor und Zahnrad/Zahnring nicht berühren.


     

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    1. Abtriebswellendrehzahl-Sensor

    2. Abdeckung des Abtriebswellendrehzahl- Sensors

    3. Turbinenwellendrehzahl-Sensor

    4. Stopfen des Turbinenwellendrehzahl- Sensors

    Aus- und Einbau


     

    Bauteile


     

    Pos.

    Bezeichnung

    Anmerkungen

    1

    Mutter

    Anzugsdrehmoment 6 Nm

    2

    Stiftschraube

    -

    3

    Abdeckung

    -

    4

    O-Ring

    WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.

    5

    Schraube

    Anzugsdrehmoment 9,5 Nm

    6

    Abtriebswellendrehzahl- Sensor

    WICHTIG! Alle Scheiben ausbauen. Beim Einbau Spiel prüfen - siehe Hinweise zu ZF-Werkzeugen zur Prüfung des Drehzahlsensor-Spiels.

    7

    Scheiben

    Beim Einbau Spiel prüfen - siehe Hinweise zu ZF-Werkzeugen zur Prüfung des Drehzahlsensor-Spiels.

    8

    O-Ring

    WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.

    9

    Getriebeölwanne

    Ölwanne mit Bauteileheber 587 500 oder Getriebeheber 587 313

    und 98 405-1, 98 405-2 sowie Stützplatte für Getriebe 82 320 ausbauen.

    10

    Stopfen

    Anzugsdrehmoment 90 Nm

    11

    Schraube

    Anzugsdrehmoment 9,5 Nm

    12

    Turbinenwellendrehzahl- Sensor

    Alle Scheiben ausbauen. Beim Einbau Spiel prüfen - siehe Hinweise zu ZF-Werkzeugen zur Prüfung des Drehzahlsensor- Spiels.

    13

    Scheiben

    Beim Einbau Spiel prüfen - siehe Hinweise zu ZF-Werkzeugen zur Prüfung des Drehzahlsensor-Spiels.

    14

    O-Ring

    WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.

    15

    Schraube

    Die zwei motorseitigen Schrauben verfügen über Kupferscheiben und müssen beim Einbau erneuert werden. Die übrigen Schrauben verfügen über Stahlscheiben. Anzugsdrehmoment 23 Nm

    16

    Retarderwiderstand

    WICHTIG! Teile-Nummer des Widerstands prüfen. Siehe Vorbereitende Standardarbeiten zum Erneuern des Retarderwiderstands.

    Drehzahl-Sensor aus- und einbauen


     

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    Retarderwiderstand erneuern


     

    Der Retarderwiderstand befindet sich neben dem Abtriebswellendrehzahl-Sensor hinter der Abdeckung am Antrieb. Siehe Drehzahl- Sensoren aus- und einbauen.


     

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    2

    48 3

    1


     

    120 795

     

    WICHTIG! Der Retarderwiderstand ist getriebespezifisch und vom eingebauten Retarder abhängig. Vor dem Erneuern des Retarderwiderstands stets Teile-Nummer prüfen.


     

    WICHTIG! Die Teile-Nummer eines Retarderwiderstands hat 10 Stellen; 8 Stellen befinden sich oben am Widerstand, 2 Stellen auf der Seite.


     

    Beispiel:

    ZF 6029 201 6(48) = 46,40 kOhm

    1. Retarderwiderstand

    2. Stecker, 2-polig

    3. Kennummer, Teile-Nummer

    Tabelle zu Retarderwiderständen


     

    Teile-Nr.

    Kennummer

    kOhm

    ZF 6029 201 652

    52

    150,00

    ZF 6029 201 651

    51

    100,00

    ZF 6029 201 650

    50

    75,00

    ZF 6029 201 649

    49

    57,60

    ZF 6029 201 648

    48

    46,40

    ZF 6029 201 647

    47

    37,40

    ZF 6029 201 646

    46

    31,60

    ZF 6029 201 645

    45

    26,10

    ZF 6029 201 644

    44

    22,10

    ZF 6029 201 643

    43

    18,70

    ZF 6029 201 642

    42

    15,80

    ZF 6029 201 641

    41

    13,30

    ZF 6029 201 640

    40

    11,30

    ZF 6029 201 639

    39

    9,31

    ZF 6029 201 638

    38

    7,68

    ZF 6029 201 637

    37

    6,34

    ZF 6029 201 636

    36

    5,11

    ZF 6029 201 635

    35

    3,92

    ZF 6029 201 634

    34

    2,94

    ZF 6029 201 633

    33

    1,96

    Sensoren und Magnetventile erneuern


     

    Vorbereitende Standardarbeiten

    Informationen zum Prüfen von Magnetventilen und Sensoren sind im Service-Handbuch, Gruppe 05, Automatikgetriebe ZF 4/5HP502/ 592/602, Fehlersuche enthalten.


     

    WICHTIG! Vor dem Einbau neuer Teile sind O- Ringe und Kupferscheiben stets zu erneuern.


     

    Retarder-Magnetventile


     

    WICHTIG! Vor Arbeiten an den Akkumulator- Magnetventilen Druck im Druckluftsystem abbauen.


     

    Bauteile

    Pos. Bezeichnung Anmerkungen


     

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    1. Temperatur-Sensor T505 Anzugsdrehmoment 35 Nm


       

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    2. Kupferscheibe WICHTIG! Kupferscheibe erneuern.


       

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    3. Fahrgeschwindigkeits-Sensor Anzugsdrehmoment 35 Nm


       

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    4. Schraube Anzugsdrehmoment 23 Nm


       

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    5. Retarder-Proportionalventil V76 -


       

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    6. O-Ring WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.


       

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    7. Schraube Anzugsdrehmoment 23 Nm


       

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    8. Akkumulator-Magnetventil - V502


       

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    9. O-Ring WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.

    Getriebe-Sensoren und -Ventile


     

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    Dichtring an Gelenkgabel erneuern


     

    Ausbau

  • Gelenkwelle ausbauen. Siehe Service- Handbuch, Gruppe 6.


     

    WICHTIG! Dabei die Verzahnung der Abtriebswelle oder des Antriebs nicht beschädigen.


     

    Bauteile


     

    Pos.

    Bezeichnung

    Anmerkungen

    1

    Sicherungsscheibe

    Sicherungsscheibe mit Kaltmeißel ausbauen.

    2

    Schraube

    Mit 98 450 und 99 129 gegenhalten.

    3

    Druckplatte

    Druckplatte mit Schonhammer herausklopfen.

    4

    Gelenkgabel

    Position der Gelenkgabel zur Abtriebswelle markieren. Werkzeuge 99 001, 99 003, 99 006, 99 124 und

    Hydraulikpumpe 99 004 verwenden.

    5

    Dichtring

    Werkzeug 87 596 verwenden. WICHTIG! Dichtfläche beim Einbau nicht beschädigen.

    Antrieb und Dichtung erneuern


     

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    Einbau


     

    WICHTIG! Verzahnung der Abtriebswelle oder des Antriebs nicht beschädigen.


     

  • Gelenkgabel auf 100-110 °C erwärmen. Temperatur mit Meßgerät 587 538 prüfen. Gelenkgabel keinesfalls auf höhere Temperaturen erwärmen, da der Dichtring dadurch beschädigt wird.

    Bauteile

    Pos. Bezeichnung Anmerkungen


     

    image

    1. Dichtring WICHTIG! Dichtring nicht mit Öl oder Fett schmieren, da dies zu Undichtigkeiten führen kann. Werkzeug ZF 1X56 136 824 verwenden. Der Abstand zwischen Lager und äußerem Rand des Dichtrings muß 14 bis 15 mm betragen.


       

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    2. Abtriebswelle Werkzeug 82 303 99 040 anbauen.


       

      image

    3. Gelenkgabel Gelenkgabel auf 100-110 °C erwärmen. Verzahnung mit Öl schmieren. Gelenkgabel mit Werkzeugen

      99 003, 99 004, 99 005-1 und 99 012 einbauen.


       

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    4. Druckplatte Dichtmittel 584 010 auftragen.


       

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    5. Schraube WICHTIG! Schrauben erneuern. Mit Werkzeugen 99 129 und 98 450 gegenhalten. Anzugsdrehmoment 60 Nm; Drehmomentschlüssel 587 084 verwenden.


       

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    6. Sicherungsscheibe WICHTIG! Sicherungsscheibe erneuern. Sicherungsscheibe mit Dorn 99 160 und Schaft 98 450 auftreiben.


     

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    Dichtung und Antrieb einbauen


     

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    Akkumulator erneuern


     

    WICHTIG! Vor dem Ausbau von Akkumulator- Magnetventilen Druck im Druckluftsystem abbauen.


     

    WICHTIG! Vor dem Einbau von Bauteilen stets O-Ringe erneuern.


     

    Pos.

    Bezeichnung

    Anmerkungen

    1

    Schraube

    Anzugsdrehmoment 23 Nm

    2

    Akkumulator-Magnetventil V502

    Elektrische Anschlüsse und Druckluftanschlüsse des Magnetventils kennzeichnen.

    3

    O-Ring

    WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.

    4

    Schraube

    Anzugsdrehmoment 23 Nm

    5

    Mutter

    Anzugsdrehmoment 23 Nm

    6

    Innensechskantschraube

    Anzugsdrehmoment 23 Nm

    7

    O-Ring

    WICHTIG! O-Ring erneuern. O-Ring mit Automatikgetriebeöl schmieren.

    8

    Akkumulator

    -

    Akkumulator erneuern


     

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    Bedienelemente erneuern


     

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    Fahrmodusschalter

    Der Fahrmodusschalter ist mit Verriegelungen an der Instrumententafel angebaut.

  • Verriegelungen eindrücken und Fahrmodusschalter von der Rückseite der Instrumententafel herausdrücken.


     

    118 612

     

    Retarderschalter


     

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    Die Schalter sind mit Verriegelungen an der Instrumententafel angebaut.


     

  • Verriegelung niederdrücken und Schalter herausdrücken.

    Ölstand prüfen


     

    Sowohl ein zu hoher als auch ein zu niedriger Ölstand kann zu Getriebeschäden führen. Ein zu niedriger Flüssigkeitsstand hat Kupplungsschlupf und damit frühzeitigen Verschleiß der Kupplungslamellen zur Folge.

    Ein zu hoher Flüssigkeitsstand führt zu Überhitzen und Verschäumung des Getriebeöls.

    Prüfmethoden

    Der Getriebeölstand muß mindestens einmal pro Woche geprüft werden. Dabei sind folgende Möglichkeiten denkbar:

    1. Bei betriebswarmem Getriebe und Leerlaufdrehzahl (Öltemperatur: 80 - 90 °C).

    2. Bei kaltem Getriebe und Leerlaufdrehzahl (Öltemperatur: 20 - 30 °C).

    3. Bei ausgeschaltetem Motor ist der Ölstand im Getriebe höher, da die Ölpumpe nicht arbeitet. Mit diesem Prüfverfahren können nach langen Standzeiten bzw. Getriebeölwechsel ein ausreichender Ölstand sichergestellt und Getriebeschäden beim Starten des Motors verhindert werden.


       

      WICHTIG! Nach längeren Standzeiten kann der Ölstand bei der ersten Prüfung bei ausgeschaltetem Motor sehr hoch sein.


       

      Vor der Prüfung des Getriebeölstands bei Betriebstemperatur Fahrzeug ca. 30 Minuten probefahren. Dabei mehrfach hoch- und zurückschalten. Auch bei Außentemperaturen unter 0 °C erreicht das Getriebe auf diese Weise Betriebstemperatur.


       

      WICHTIG! Ausschlaggebend ist der Ölstand bei Betriebstemperatur. Wird der Ölstand bei kaltem Getriebe, z. B. nach langen Standzeiten oder nach einem Getriebeölwechsel geprüft, ist die Prüfung bei Betriebstemperatur zu wiederholen. Der Ölstand kann nur bei Betriebstemperatur korrekt festgestellt werden.


       

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      Meßstab

      Der Meßstab befindet sich im Einfüllrohr. Hintere Abdeckung öffnen bzw.

      Bodenabdeckung abbauen (je nach Bus), um Zugang zum Einfüllrohr zu erhalten.


       

      WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Meßstab und umgebenden Bereich reinigen.


       

      Ölstand stets unter folgenden Bedingungen prüfen:

      • Das Fahrzeug muß auf ebenem Untergrund stehen.

      • Die Feststellbremse muß betätigt sein.

        Meßstab herausziehen und trocknen. Meßstab einführen, herausziehen und Ölstand ablesen.

        Prüfung bei Betriebstemperatur

      • Öltemperatur: 80 - 90 °C

      • Motor im Leerlauf

      • Getriebe in Stellung "N"

    Der Ölstand muß zwischen den beiden oberen Markierungen "hot" bzw "85 °C" liegen. Nach dem Einfüllen muß der Flüssigkeitsstand nahe an der oberen Markierung liegen.

    Ggf. Flüssigkeit nachfüllen oder ablassen. Ein Liter Flüssigkeit entspricht ca. 10 mm auf dem Meßstab.

    Prüfung bei kaltem Getriebe

    • Öltemperatur: 20 - 30 °C

    • Getriebe in Stellung "N"

    Motor starten und 3 - 5 Minuten im Leerlauf drehen lassen.

    Der Ölstand muß zwischen den beiden unteren Markierungen "cold" bzw. "30 °C" liegen.

    Liegt der Flüssigkeitsstand unter der untersten Markierung, sofort Flüssigkeit nachfüllen.

    Flüssigkeitsstand bei Betriebstemperatur wie oben beschrieben prüfen.


     

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    A Meßstab bei K/L-Bussen B Meßstab bei N-Bussen

    1. Markierungen zur Prüfung bei Betriebstemperatur

    2. Markierungen zur Prüfung bei kaltem Getriebe

    Getriebeöl und Filter wechseln


     

    Automatikgetriebeöl gemäß den im Wartungsprogramm, Service-Handbuch, Gruppe 0 angegebenen Intervallen wechseln.

    Ölspezifikation:

    • ATF Dexron III

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    • Oder gemäß den Angaben von ZF. Bei jedem Ölwechsel den Filter erneuern.

      Getriebeöl bei Betriebstemperatur wechseln.


       

      WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen.


       

      Bereich um Ablaßschraube und Filterdeckel reinigen.


       

      WICHTIG! Umweltschutzbestimmungen unbedingt beachten! Geeigneten Behälter unterstellen.


       

      1. Ölablaßschraube

      2. Ölfilterdeckel


       


       

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      1. Geeigneten Behälter unterstellen. Ölablaßschraube herausdrehen. Dabei sicherstellen, daß die Kupferbeilegscheibe ebenfalls abgenommen wird.

        Öl ablassen.


         

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        ACHTUNG!

        Vorsicht vor heißem Öl! Beim Ölwechsel Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.


         

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        104 699

         

      2. Deckel abbauen. Filter ausbauen und entsorgen.


         

      3. Wenn sich das Saugrohr beim Abbauen des Filters löst, muß der O-Ring des Saugrohrs ebenfalls erneuert werden. In diesem Fall muß zuerst der neue O-Ring in den Sitz im Getriebe und danach das Ansaugrohr eingebaut werden.


         

      4. Korrekte Einbaulage des O-Rings am neuen Filter prüfen. Sicherstellen, daß der O-Ring nicht beschädigt ist. Sicherstellen, daß die Anlageflächen weder beschädigt noch verunreinigt sind.

        Automatikgetriebeöl auf O-Ring auftragen und Filter einbauen.

      5. O-Ring des Filterdeckels erneuern.

      Deckel anbauen und Schrauben festziehen. Anzugsdrehmoment: 23 Nm.

      Neue Kupferscheibe auf Ölablaßschraube aufsetzen und Ölablaßschraube eindrehen. Mit 50 Nm festziehen.


       

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      104 701

       

      1

      104 702

       

      image 2

      1. O-Ring, Filter

      2. O-Ring, Deckel

        1. Bodenabdeckung über Getriebe bei K-/L- Bussen abbauen.

          Hintere Abdeckung bei N-Bussen öffnen. Meßstab und umgebenden Bereich reinigen.


           

          Ölfüllmenge ca. 15 Liter


           

          WICHTIG! Auf äußerste Sauberkeit achten! Das Getriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen.


           

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          104 703

           

          Meßstab bei K-/L-Bussen


           


           

        2. Meßstab herausziehen.

          Maximal 10 Liter Automatikgetriebeöl einfüllen.

        3. Motor starten und im Leerlauf drehen lassen. Sofort ca. 4 Liter Automatikgetriebeöl langsam einfüllen.


           

        4. Ölstand bei kaltem Getriebe prüfen, siehe "Prüfung bei kaltem Getriebe".

        5. Probefahrt durchführen, um Getriebe auf Betriebstemperatur zu bringen. Ölstand wie unter Prüfung bei Betriebstemperatur beschrieben prüfen.


       

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      104 700

       

      103 855

       

      Meßstab bei N-Bussen

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      05:00-01

      Ausgabe 1 de


       

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      Manuelle Getriebe, Ausbau und Einbau

      Inhalt

      Getriebe ausbauen 3

      Getriebe einbauen 9

      Ausbau


       

      An dieser Stelle wird gezeigt wie das Getriebe ausgebaut wird. Der Einbau wird ab Seite 9 erläutert. Die Abbildungen sind Beispiele dafür, wie es aussehen kann, und dienen als allgemeine Anleitung bei der Arbeit.


       

      Spezialwerkzeug

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      Nummer Bezeichnung 98 401 V-Block

      98 405-2 Träger

      1. 655 Aufspannstrebe

      2. 044 Hintere Getriebestütze

      99 301 Adapter

      99 302 Zangenspitzen

      99 318 Motorstütze

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      99 319 Einstellvorrichtung Sonstiges Werkzeug

      587 129 Kühlmittelbehälter

      587 585 Sicherungsringzange

      587 313 Getriebeheber


       


       

      Bei Fahrzeugen mit Retarder

      1. Kühlflüssigkeit mit Hilfe des Adapters

        99 301 und dem Kühlmittelbehälter 587 129 ablassen.


         

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        587 129


         

        02_0382

         

        99 301


         


         

        995 3

         

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      2. Restliche Kühlflüssigkeit durch die Ablaß- schraube auf dem linken Kühlflüssigkeits- rohr des Retarders beim Kupplungsgehäuse ablassen.

      3. Öl aus dem Ölkühler des Retarders ablas- sen.


         

        Kühlmittelablaßschraube

        Arbeiten von oben


         

        Bei allen Fahrzeugen

      4. Luftfederung ganz absenken.

      5. Fahrerhaus hochkippen.

      6. Beide Muttern des Schaltgelenks lösen und Distanzhülsen entfernen.

      7. Schubstrebe vom Getriebe lösen.

      8. Schaltgestänge wegbiegen.


         

        Bei Fahrzeugen mit Retarder

      9. Schlauch zwischen den Kühlflüssigkeits- rohren zum Ölkühler lösen. Schlauch am unterem Rohr auf der linken Seite des Getriebes nach unten schieben.


         

        Bei allen Fahrzeugen

      10. Deckel der Kabelverbindung öffnen und Kabel trennen.

      11. Kupplungsservoschlauch lösen, Schlauch und Reaktionszylinder zustopfen.

        Wichtig! Der Schlauch darf nicht zusammenge- drückt werden, er erhält dadurch bestehende Schäden.


         

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        1. Schaltgelenk

        2. Distanzhülse

        3. Schubstrebe


       


       

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      1. Kühlmittelschlauch (Fahrzeuge mit Retarder)

      2. Kupplungsservoschlauch

      3. Kabelverbindung


       

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      1. Die sechs oberen Muttern des Kupplungsge- häuses entfernen. Halter mit dem Luft- schlauch für die Abgasbremse wegbiegen.

      2. Deckel vom Schauloch entfernen.

      3. Schwungrad so drehen, daß die Drahtenden auf dem Sicherungsring des Reaktionszylin- ders nach oben zeigen.

      4. Drahtenden des Sicherungsrings zusam- mendrücken, bis die Nase des Reaktionszy- linders aus dem Membranfedernverband ausschnappt. Zange 587 585 mit Spitzen 99 302 verwenden und sitzen lassen.


         

        Arbeiten von unten


         

        Bei allen Fahrzeugen

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      5. Getriebeöl ablassen.

      6. Das Abgasrohr abnehmen. (Gilt bei Fahr- zeugen mit Auslaß links).


         

      7. Schallschutzdeckel unter Motor und Getriebe entfernen.

      8. Vordere Kardanwelle entfernen.

        • Kardanwelle vom Getriebe lösen.

        • Halter für das Stützlager auf dem Querträ- ger des Rahmens lösen und die vordere Kardanwelle herausheben.

        • Hinteren Teil hängen lassen.


           

      9. Luftschlauch zur Luftversorgung des Getriebes lösen.


         

        Bei Fahrzeugen mit Retarder

      10. Linken Kühlflüssigkeitsschlauch vom Ölkühler des Retarders lösen.

      11. Halter des Kühlflüssigkeitsrohres oben auf dem Retarder sowie auf der linken Seite des Kupplungsgehäuses und des Getriebes lösen und Rohr abnehmen.

      12. Ölschläuche vom Retarder abnehmen.

      Achtung! Ölschläuche kennzeichnen, damit man sie wieder an richtiger Stelle einbauen kann. Die Schläuche dürfen nicht verwechselt werden.


       

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      Luftversorgung für Getriebe.


       

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      Ölschläuche für Retarder


       

      1. Luftschlauch für das Proportionalventil am Retarder (linke Seite) lösen und wegbiegen.


         

        Bei allen Fahrzeugen

      2. Plombierung des Tachometerdrahtzugs abzwicken und Tachometerdrahtzug lösen.


         

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        Tachometerkabel


         

      3. Rohr und Schelle mit den Elektrokabeln unter dem Schwungradgehäuse lösen.


         

      4. Rohre für den Ölkühler des Getriebes vom Getriebe lösen und nach hinten ziehen. Die Rohre sind mit O-Ringen an der vorderen Befestigung abgedichtet.


       

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      1. Kabelrohr

      2. Kabelschelle


       


       

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      Ölrohre des Getriebes


       

      1. Getriebeheber 587 313 und Aufspannvor- richtungen 98 401, 98 405-2, 98 044 sowie Aufspannstrebe 98 655 verwenden.


         

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        99 044


         

        Die beiden unteren Schrauben des hinteren Getriebedeckels entfernen und den Getrie- beheber an der hinteren Stirnseite des Getriebes festschrauben.

        Achtung! Um 10 mm längere Schrauben als jene für den Deckel verwenden, sonst halten die Gewinde nicht.


         

        98 405−2


         

        98 401


         

        98 655


         

        00_1556

         

        587 313

      2. Motorstütze 99 318 am Vorderachsträger festhaken.

      3. Unterste Distanzhülse einschrauben. Mut- tern nicht festziehen.

      4. Motorstütze mit Zwischenhülsen und Ein- stellvorrichtung mit Gewinde auf die rich- tige Höhe einstellen.

      5. Zwei Schrauben von der Ölwanne abschrau- ben, damit die Zapfen der Einstellvorrich- tung in die Löcher eingeführt werden können. Die Ölwannenschrauben so wäh- len, daß die Zwischenhülse hinter der Vor- derachsmitte sich befindet.

      6. Hülsen so gerade wie möglich stellen und die Muttern der untersten Hülse festziehen.

      7. Einstellvorrichtung hochschrauben, so daß die Stütze auf der Ölwanne aufsitzt.

        Achtung! Nicht den Abstand zwischen Vorder- achsträger und Rahmen, z.B. durch Anheben der Luftfederung verändern. Es Besteht die Gefahr, daß der Motor herunterfällt.


         

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        1. Motorstütze

        2. Distanzhülse

        3. Zwischenhülse

        4. Einstellvorrichtung


           

      8. Getriebe zur Entlastung anheben und die Getriebekonsolen lösen. Beim GRS900 können die Konsolen auf dem Rahmen sit- zen.

      9. Motor absetzen und das Getriebe auf die Motorstütze legen.

      10. Die übrigen zwei Muttern am Kupplungsge- häuse lösen.

      11. Getriebe absenken und herausziehen. Vor- sicht, damit keine Teile hängenbleiben.

      Einbau


       

      Spezialwerkzeug

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      Nummer Bezeichnung 98 401 V-Block

      98 405-2 Träger

      1. 655 Aufspannstrebe

      2. 044 Hintere Getriebestütze

      99 301 Adapter

      99 302 Zangenspitzen

      99 318 Motorstütze

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      99 319 Einstellvorrichtung Sonstiges Werkzeug

      587 129 Kühlmittelbehälter

      587 585 Sicherungsringzange

      587 313 Getriebeheber


       

      Arbeiten von unten

      Getriebeheber 587 313 und Aufspannvor- richtungen 98 401, 98 405-2, 98 044 sowie Aufspannstrebe 98 655 verwenden.


       

      Die beiden unteren Schrauben des hinteren Getriebedeckels entfernen und den Getrie- beheber an der hinteren Stirnseite des Getriebes festschrauben.

      Achtung! Um 10 mm längere Schrauben als


       

      98 405−2


       

      98 401


       

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      99 044


       

      98 655

      jene für den Deckel verwenden, sonst halten die

      Gewinde nicht.


       

      2. Einen Gang einlegen

      1. Die Spannstifte mit Rostschutzöl hauchdünn einölen.

        Achtung! Sicherungsring auswechseln.

      2. Die “Nase“ des Nehmerzylinders mit einer Großen Wasserpumpenzange in die Monta- gestellung vordrücken (bis der Spannstift sich in Höhe mit dem Absatz befindet). Kontrollieren, daß der Sicherungsring rich- tig sitzt.

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        00_1556

         

        587 313

      3. Kontrollieren, daß der Zugring und dessen Haltering nicht beschädigt sind und richtig sitzen.

      4. Das Getriebe ausrichten und in die richtige Position schieben. Wenn die Nase des Reak- tionszylinders in der Arretierung der Mem- branfeder richtig greift, ist ein deutliches Klicken zu hören. Durch Zurückziehen des Getriebes kontrollieren, ob der Reaktionszy- linder in der richtigen Position greift.

        Achtung! Es ist hier wichtiger als bei einer her- kömmlichen Kupplungsbetätigung, daß der Winkel des Getriebes seitlich und in der höhe beim Montieren stimmt, damit die ”Nase” des Reaktionszylinders im Membranfederverband richtig trifft.

        Achtung! Nach dem Montieren nicht die Enden des Sicherungsringes zusammendrücken, da der Reaktionszylinder vom Membranfederverband runterschnappen kann.


         

      5. Getriebe mit den vier untersten Muttern am Kupplungsgehäuse befestigen.

      6. Motor und Getriebe anheben. Die Getriebe- konsolen einpassen und festschrauben. Anzugsmoment 180 Nm.

      7. Getriebeheber losschrauben und die richti- gen Schrauben in die hintere Stirnwand des Getriebes einschrauben.

      8. Motorstütze entfernen und die Ölwannen- schrauben wieder einschrauben.


         

      9. Ölrohre für den Ölkühler des Getriebes anbringen, das längere Rohr zuunterst. Kon- trollieren, daß auf jedem Rohr zwei O- Ringe sitzen.


         


         

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        Ölrohre des Getriebes


         

      10. Schutzrohr und Schelle mit den Elektroka- beln unter dem Schwungradgehäuse befesti- gen.


         

      11. Tachometerkabel anbringen. Plombieren.


         

        Bei Fahrzeugen mit Retarder

      12. Luftschlauch zum Proportionalventil (linke Seite) anbringen.

      13. Kühlflüssigkeitsrohr des Ölkühlers auf dem Getriebe und dem Retarder anschellen.

      14. Kühlflüssigkeitsschlauch am Ölkühler befe- stigen.


         

      15. Ölschläuche am Retarder befestigen. Anzugsmoment der Schrauben 20 Nm.

      Achtung! Die beim Abnehmen der Ölschläuche angebrachten Markierungen beachten. Die Schläuche dürfen nicht verwechselt werden.


       

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      1. Kabelrohr

      2. Kabelschelle


       


       

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      Tachometerkabel


       

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      Ölschläuche für Retarder

      Alle Fahrzeuge

      1. Luftschlauch zur Luftversorgung des Getriebes anbringen.


         

      2. Vordere Kardanwelle anbringen. Teile der Kardanwelle so drehen, daß alle Schmier- nippel in dieselbe Richtung zeigen. Lagerdeckelschrauben mit 105 Nm festzie- hen.


         

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      3. Das Abgasrohr anbringen. (Gilt bei Fahr- zeugen mit Auslaß links).

        • Abgasrohrklammer anbringen.

        • Halter des Abgasrohrs am Schalldämpfer anbringen.

        • Halter am Ende des Abgasrohrs anbringen.


           

      4. Getriebeöl einfüllen.

      5. Schallschutzdeckel unter Motor und Getriebe anbringen.


       

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      Luftversorgung für Getriebe.

      Arbeiten von oben

      1. Kupplungsservoschlauch anbringen.

      2. Elektrokabel des Getriebes anschließen. Darauf achten, daß der Deckel der Kabel- verbindung dicht ist.


         

        Bei Fahrzeugen mit Retarder

      3. Kühlflüssigkeitsschlauch am Ölkühler des Retarders anbringen.


         

        Alle Fahrzeuge

      4. Die übrigen sechs Schrauben im Kupp- lungsgehäuse einschrauben.

      5. Deckel am Schauloch des Kupplungsgehäu- ses anbringen.


         

      6. Schalthebelgestänge anbringen. Laut Heft ”Einstellung des Schalthebels”, Service- handbuch, Gruppe 5, einstellen.


       

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      1. Kühlmittelschlauch (Fahrzeuge mit Retarder)

      2. Kupplungsservoschlauch

      3. Kabelverbindung


         


         


         

        Schaltgelenk

         

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        1. Distanzhülse

        2. Schubstrebe

      1. Kupplung befüllen entlüften. Die Entlüftung erfolgt im Prinzip gleich wie bei einem hydraulischen Standard-Servo. Die Lage des Lüftungsnippels ist auf der Abbildung zu sehen.


         

        Bremsflüssigkeit SAE J 1703

        (D.O.T:3-4 Brake Fluid) verwenden. Das ist die gleiche Flüssigkeit, die für ”gewöhnli- che” Kupplungsbetätigungsysteme verwen- det wird.


         

        Bei Fahrzeugen mit Retarder

      2. Öl in den Retarder einfüllen.


       

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      Entlüftungsnippel


       

      31 Kühlmittel in das Kühlsystem mit Hilfe von Kühlmittelbehälter 587 129 und Adapter 99 301 (am Entleerungshahn angeschlos- sen) füllen. Den Rücklaufschlauch an den Auffüllstutzen des Ausgleichbehälters anschließen. Wenn das System voll ist, den Motor starten und eine Weile laufenlassen, nachfüllen.


       

      Der Retarderkühler ist mit einem Entlüf- tungsnippel versehen.

  • Adapter 99 301 (womöglich mit Schlauch) an den Entlüftungsnippel am Retarderkühler anschließen.

  • Wie gewohnt füllen, bis vom Retarderkühler gleichmäßig Kühlflüssigkeit ausfließt.

  • Adapter vom Retarderkühler abnehmen und den Rest der Kühlanlage wie oben füllen.


 

99 301


 

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587 129

 

 

 

 

 

 

 

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