Scania Gelenkwellen und Stützlager, N-Busse

 

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Scania Gelenkwellen und Stützlager, N-Busse

Arbeitsbeschreibung
 

 

Ausgabe 1 de


 

Gelenkwellen und Stützlager, N-Busse


 

Arbeitsbeschreibung


 


 

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1 713 252


 

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Arbeitsbeschreibung Allgemeines 3

Gelenkwelle erneuern 4

Gelenkwelle und Zwischengelenkwelle mit Stützlager erneuern 6

Arbeitsbeschreibung


 

Allgemeines

Die Gelenkwelle von N-Bussen verfügt am Getriebe und an der Hinterachse über einen Antriebsflansch. Die Befestigung erfolgt mit Durchsteckschrauben und Muttern. Die Kraftübertragung erfolgt über eine Kerbverzahnung an den Antriebsflanschen.

Bei N-Bussen mit kurzem Hecküberhang beträgt der Durchmesser der Gelenkwelle 100 mm. Die Gelenkwelle verfügt über einen Schmiernippel für das Schiebegelenk.

Bei N-Bussen mit langem Hecküberhang beträgt der Durchmesser der Gelenkwelle 120 mm. Die Gelenkwelle verfügt nicht über einen Schmiernippel für das Schiebegelenk.


 

    1. usse mit Gelenkwelle und Zwischengelenkwelle

      Einige N-Busse mit langem Hecküberhang verfügen neben der Gelenkwelle mit Schiebegelenk auch über eine Zwischengelenkwelle mit Stützlager.

      Die Gelenkwelle hat einen Durchmesser von 120 mm und verfügt nicht über einen Schmiernippel für das Schiebegelenk.

      Die Zwischengelenkwelle hat einen Durchmesser von 120 mm und verfügt über einen Schmiernippel für das Stützlager.


       

      Kreuzgelenke

      Die Kreuzgelenke aller Gelenkwellen und Zwischengelenkwellen bei N-Bussen verfügen über Schmiernippel.

      Gelenkwelle erneuern


       

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      Ausbau


       

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      Ausbauen Anmerkungen Teil


       

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      1. Spritzschutz unter Getriebe.

      2. Schrauben und Muttern, mit denen die Gelenkwelle an der Gelenkgabel der Antriebswelle befestigt ist.


         

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      3. Schrauben und Muttern, mit denen die Gelenkwelle an der Gelenkgabel des Getriebes befestigt ist.

        Schiebegelenk zunächst reinigen. 2

        Gelenkwelle leicht nach hinten schieben, so daß sie die Gelenkgabel der Antriebswelle nicht mehr berührt. Gelenkwelle absenken und gegen Auspuffrohr lehnen.

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      4. Gelenkwelle. 4

WICHTIG! Beim Zerlegen der Gelenkwelle (Trennen des Schiebegelenks): Einbaulage beider Teile zueinander markieren, so daß die Kreuzgelenke beim Zusammenbau ausgerichtet werden können (Abbildung, Ziffer 5).

Einbau

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

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M12 Schrauben für Gelenkgabel 120 Nm


 

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Bauteile in umgekehrter Reihenfolge einbauen. Dabei folgendes beachten:

  • Kreuzgelenke der Gelenkwelle korrekt ausrichten (siehe Abbildung, Ziffer 5).

  • Gelenkwelle mit schmalerem Abschnitt (Verzahnung) zur Gelenkgabel des Getriebes weisend einbauen.

    Gelenkwelle und Zwischengelenkwelle mit Stützlager erneuern


     

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    Zwischengelenkwelle ausbauen


     

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    Ausbauen Anmerkungen Teil


     

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    1. Spritzschutz unter Getriebe.

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    2. Hitzeschutzschild um Stützlager. 4 Schrauben. 2

    3. Schrauben und Muttern, mit denen die Gelenkwelle an der Gelenkgabel der Zwischengelenkwelle befestigt ist.

      Schiebegelenk zunächst reinigen. 3

      Gelenkwelle leicht nach hinten schieben, so daß sie den Antriebsflansch der Zwischengelenkwelle nicht mehr berührt. Gelenkwelle so hochbinden, daß sie keine anderen Bauteile berührt.


       

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      Ausbauen Anmerkungen Teil

    4. Schrauben, mit denen das Stützlager am Fahrgestell befestigt ist.

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    5. Schrauben und Muttern, mit denen die Zwischengelenkwelle an der Gelenkgabel des Getriebes befestigt ist.

      Zwischengelenkwelle absenken und gegen 4 Auspuffrohr lehnen.

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    6. Zwischengelenkwelle. 6

    Gelenkwelle ausbauen

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    Ausbauen Anmerkungen Teil

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    1. Schrauben und Muttern, mit denen die Gelenkwelle an der Gelenkgabel der Antriebswelle befestigt ist.

      Schiebegelenk zunächst reinigen. 7

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    2. Hitzeschutzschild um Stützlager. 4 Schrauben. 2

    3. Schrauben und Muttern, mit denen die 3

      Gelenkwelle an der Gelenkgabel der Zwischengelenkwelle befestigt ist.

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    4. Gelenkwelle. Gelenkwelle leicht nach hinten schieben, so 8

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    daß sie die Antriebsflansche nicht mehr berührt.

    WICHTIG! Beim Zerlegen der Gelenkwelle (Trennen des Schiebegelenks): Einbaulage beider Teile zueinander markieren, so daß die Kreuzgelenke beim Zusammenbau ausgerichtet werden können (Abbildung, Ziffer 9).

    Einbau

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    M12 Schrauben für Gelenkgabel 120 Nm

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    M14 Schrauben für Stützlager 112 Nm M8 Schrauben für Hitzeschutzschild 20 Nm

    Bauteile in umgekehrter Reihenfolge einbauen. Dabei folgendes beachten:

  • Gelenkwellen so einbauen, daß die Kreuzgelenke von Gelenkwelle und Zwischengelenkwelle miteinander ausgerichtet sind.

    Zwischengelenkwelle

  • Zunächst Schrauben festziehen, mit denen die Zwischengelenkwelle an der Gelenkgabel des Getriebes befestigt ist. Anschließend die Schrauben für das Stützlager festziehen.

    Gelenkwelle

  • Kreuzgelenke der Gelenkwelle korrekt ausrichten (siehe Abbildung, Ziffer 9).

  • Gelenkwelle mit schmalerem Abschnitt (Verzahnung) zum Stützlager weisend einbauen.

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    Ausgabe 1 de


     

    Wartungsfreie Gelenkwelle


     

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    ©

    Scania CV AB 2000, Sweden

    Allgemeine Informationen


     

    Bei Arbeiten an Lagern und Gleitflächen von wartungsfreien Gelenkwellen muß auf äußerste Sauberkeit geachtet werden.

    Verschmutzungen beeinträchtigen die Lebensdauer der Lager.


     

    WICHTIG! Kreuzgelenke, Stützlager und Schiebestücke keinesfalls mit Hochdruckreinigern reinigen. Dadurch kann Wasser durch die Dichtungen eindringen und Beschädigungen verursachen.


     

    Dieses Heft enthält Informationen zu den Unterschieden zwischen wartungsfreien Gelenkwellen und herkömmlichen Gelenkwellen.

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    Eine vollständige Arbeitsbeschreibung ist im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 6 enthalten.

    Zapfenkreuz

  • Löst sich eine Lagerbuchse, müssen Zapfenkreuz und Lagerbuchsen erneuert werden. Beim Ausbau des Zapfenkreuzes müssen die Lagerbuchsen mit einer Schraubzwinge befestigt werden.


     

  • Die Lagerbuchsen sind werksseitig mit Schmierfett gefüllt und müssen nicht nachgefüllt werden.

  • Die Lagerlauffläche des Zapfenkreuzes ist äußerst empfindlich. Auch bei sehr geringfügigen Beschädigungen müssen Zapfenkreuz und Lagerbuchsen stets erneuert werden.

  • Beweglichkeit des Zapfenkreuzes prüfen. Es muß bei geringem Widerstand freigängig sein. Das Zapfenkreuz muß sich von Hand bewegen lassen.


     

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    Schiebestück


     

  • Das Schiebestück ist werksseitig mit Spezial-Schmiermittel geschmiert und darf nicht zerlegt werden.

  • Falls das Schiebestück dennoch zerlegt werden muß, Spezial-Schmiermittel (Teile-Nr. 584 128) auf Kerbverzahnung auftragen und in Hülse einpressen.


     

    Hinweis: Es darf kein anderes Schmiermittel verwendet werden.


     

    118 665

     

    Stützlager image

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  • Beim Ausbau der Schutzplatte und des Stützlagers Abzieher 587 428, 587 432 und Dorn 98 575 verwenden.


     

    06:01-02 © Scania CV AB 2000, Sweden 3

  • Lager einpressen und Scheibe so einbauen, daß die breite Seite zum Lager weist. Dorn 98 696 verwenden. (Der Dorn kann gemäß den Angaben in der Abbildung im Serviceheft 06:01-01 hergestellt werden.)

    118 663

     

  • Vorsichtig einpressen. Vier Scheiben max. 2 mm auftreiben.


     

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    98 696


     

  • Schutzplatte zuerst anbauen. Dorn 87 443, 98 512, 99 127, Stange 99 012, Druckadapter 99 040, Hydraulikkolben

    99 003 und Hydraulikpumpe 99 004 verwenden.


     

    99 127


     

    87 443


     

    99 012

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    99 003


     

    98 512

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    99 040


     

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  • Lagersitz einbauen. Stange 99 012, Druckadapter 99 040, Hydraulikkolben 99 003 und Hydraulikpumpe 99 004 verwenden.

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06:01-01


 

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1 586 267

Ausgabe 1 de


 

Kardan- und Zwischenwellen


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

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© Scania CV AB 1995-10

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Inhalt


 

Inhalt


 

Funktionsbeschreibung Arbeitsweise des Kreuzgelenks 3

Ausgleich mit Gelenken 5

Messen der Kreuzgelenkwinkel 6

Vereinfachte Berechnung der Ungleichförmigkeit des

Kardanwellensystems 8

Auswertung 10

Beschreibung des

Kardanwellensystems 12

Fehlersuche Vibrationen im Kardanwellensystem 13

Arbeitsbeschreibung Kardanwellen

Einleitung 25

Ausbau, P300-P520 26

Ausbau, P600 27

Zerlegen, P300-P600 28

Zusammenbau, P300-P600 28

Einbau, P300-P500 29

Einbau, P600 31

Einbau zwischen den

Hinterachsen, P420 P520 33

Kardanzwischenwelle

Ausbau 35

Zerlegen 36

Zusammenbau 38

Einbau 40

Kreuzgelenk

Zerlegen, P300-P400 42

Zerlegen, P500-P600 42

Zusammenbau,

sämtliche Gelenktypen 43

Kontrolle der Kardan- und

Zwischenwelle 45

Kürzen von Kardanwellen,

P300-P600 Serie 47

Daten P300-P600 Serie 52

Spezialwerkzeug 53

Trigonometrische Tabelle 55

Funktionsbeschreibung


 

Arbeitsweise des Kreuzgelenks

Kreuzgelenke werden verwendet, um Wellen miteinander zu verbinden, die nicht ständig genau in einer Linie liegen.


 

Die grundlegenden Anforderungen an eine gut funktionierende Kardanwelle sind folgende:

  • richtig gewählte Kardanwinkel ()

  • Mitnehmer, die im Verhältnis zueinander richtig eingestellt sind. Dies bedeutet, daß die Mitnehmer der Kardanwelle in einer Ebene liegen, dagegen die Mitnehmer der Zwi- schenwelle um 90˚ zueinander gedreht lie- gen.

    Werden diese Anforderungen nicht erfüllt, ent- stehen in der Kardanwelle Vibrationen.


     

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    Mitnehmer der Kardanwelle in derselben Ebene


     


     

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    Mitnehmer der Kardanwelle in derselben Ebene, aber Mitnehmer der Zwischenwelle um 90˚ im Verhältnis zueinander gedreht


     


     

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    Mitnehmer der Kardanwelle in unterschiedlichen Ebenen, d.h. falsch

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    Ungleichförmigkeit

    Angenommen, die Welle 1 dreht sich mit einer gleichmäßiger Geschwindigkeit (gleichförmige Rotation). Die Welle 2 beginnt sich dann, auf- grund des Neigungswinkels () im Kreuzge- lenk, mit einer ungleichmäßigen Geschwindigkeit zu drehen (ungleichförmige Bewegung). Die Rotationsgeschwindigkeit erhöht oder verringert sich zweimal pro Umdre- hung.

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    Je größer der Gelenkwinkel, desto größer auch die Geschwindigkeitsveränderung (die Ungleichförmigkeit).

    Ein Kardanwellensystem mit großer Ungleich- förmigkeit erzeugt störende Vibrationen.

    Fahrzeuge mit Liftachse (6x2, 8x2) sind auf ungleichförmige Bewegungen der Kardanwelle besonders empfindlich, aufgrund der unter- schiedlichen Gelenkwinkel bei angehobener und abgesenkter Liftachse.


     

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    Bedeutung des Gelenkwinkels für die Lebensdauer des Gelenks

    In einem Kardanwellensystem müssen die Gelenkwinkel so klein wie möglich, jedoch nicht kleiner als 1˚ sein, da sonst Druckschäden am Lager auftreten können mit einer verkürzten Lebensdauerdes Kreuzgelenkzapfenszur Folge.

    Ausgleich mit Gelenken

    Werden mehrere Gelenke in einem Kardanwel- lensystem verwendet, erzeugt jedes Gelenk Ungleichförmigkeiten, je nach Winkel, den es besitzt.

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    Durch die Wahl geeigneter Gelenkwinkel kann das System so angepaßt werden, daß keine stö- renden Vibrationen entstehen.

    Läßt man die Rohrmitnehmer der Kardanwelle ohne Seitenwinkel in einer Ebene liegen, kann die Ungleichförmigkeit des einen Gelenks durch das andere Gelenk ausgeglichen werden.

    Wenn der Gelenkwinkel 1 genauso groß ist wie der Gelenkwinkel 2, entsteht keine Ungleichförmigkeit.

    Dadurch, daß die Rohrmitnehmer in derselben Ebene liegen, nimmt die Rotationsgeschwin- digkeit des einen Gelenks zu, wenn die des anderen abnimmt und umgekehrt.


     

    Zwei Grundfälle

    Für das Kardanwellensystem gibt es zwei grundlegende Einbaualternativen, mit Z- bzw. W-Montage bezeichnet. Kombinationen dieser Einbaumöglichkeiten können auch vorkom- men.

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    Bei den dargestellten Alternativen liegen die Wellen in derselben Ebene (keine Seitenwin- kel).


     

    Z-Montage

    Bei der Z-Montage sind die Wellen des antrei- benden und angetriebenen Aggregats ganz oder fast parallel.


     

    W-Montage

    Bei der W-Montage sind die Wellen des antrei- benden und des angetriebenen Aggregats nicht parallel.


     

    1. und W-Montage

      Ein- und dasselbe Kardanwellensystem kann gemäß beider Grundfälle aufgebaut sein.

      Messen von Gelenkwinkeln

      Um die Ungleichförmigkeit des Kardanwellen- systems berechnen zu können, muß man die Gelenkwinkel messen. Dies erfolgt durch Mes- sen und Vergleichen der verschiedenen Winkel der Wellen in der Höhe und von der Seite.


       

      Höhenwinkel

      Zur Messung von Neigungswinkeln kann der Winkelmesser 587 090 wie in der Abbildung verwendet werden.

      Immer auf ebenen, vorzugsweise bearbeiteten Flächen messen.

      Während des Meßvorgangs muß das Fahrzeug an einer Stelle stehen bleiben.

      1. Neigungswinkel der Kardan- und Zwi- schenwellen messen.

        Die Meßwerte notieren.


         

      2. Die Kardanwelle vom Mitnehmer der Hin- terachse lösen und den Neigungswinkel der Hinterachse messen. Da hier an einer Fläche gemessen wird, die senkrecht zur Eingangs- welle im Hinterachsgetriebe ist, muß der gemessene Winkel umgerechnet werden.


         

        Zieht man den gemessenen Winkel von 90˚ ab, erhält man den gesuchten Winkel. Zeigt das Instrument z.B. 85˚, muß der Winkel 5˚ (90˚- 85˚ = 5˚) notiert werden.


         

      3. Neigungswinkel  bei Motor und Getriebe messen.


         

        Der Mitnehmer auf dem Getriebe ist eine geeignete Meßstelle. Den Winkel wie für die Hinterachse umrechnen.


         

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         = Neigungswinkel zwischen Motor - Getriebe und der horizontalen Ebene

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        Messen bei leerem und beladenem Fahrzeug

        Die Höhenwinkel am Fahrzeug müssen in min- destens zwei Belastungsfällen gemessen werden (bei Leergewicht und bei beladenem Fahrzeug).

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        Die Belastungsfälle so wählen, daß die Verän- derung zwischen den Messungen so groß wie möglich wird.

        Bei 6x2- und 8x2-Fahrzeugen müssen folgende drei Fälle gemessen werden:

  • Mit gehobener Liftachse bei Leergewicht

  • Mit abgesenkter Liftachse bei Leergewicht

  • Mit abgesenkter Liftachse und beladenem Fahrzeug

    Seitenwinkel von oben gesehen

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    Man kann die Winkel nicht seitlich messen, son- dern man muß Strecken messen und die Winkel errechnen.

    Bei einem LKW sind die Seitenwinkel im Kar- danwellensystem in der Regel sehr klein und haben daher einen geringen Einfluß auf die Ungleichförmigkeit. Außerdem ist es praktisch kaum möglich, etwas zur Änderung der Seiten- winkel zu unternehmen. Daher werden sie in diesem Zusammenhang oft vernachlässigt.

    In anderen Kardanwellensystemen, z.B. bei Nebenantriebswellen, sind es dagegen oft die Seitenwinkel, die man berücksichtigen muß, während die Höhenwinkel von geringerer Bedeutung sind.

    Beispiel:

    Es werden die Gelenkwinkel 1 und 2 gesucht. Da die Wellen A und C parallel sind, sind die Winkel gleich groß.

    Die Messung ergibt L = 940 mm und S = 205 mm.

    S 205

    sin  = – ; sin  = –––

    L 940


     

    sin  = 0,2181

    Mit Hilfe eines Rechners oder anhand der Tabelle ganz hinten in diesem Heft läßt sich der Winkel

      12,6˚ ermitteln.

    Vereinfachte Berechnung der Ungleichförmigkeit des Kardanwellensystems

    Vollständige Berechnungen der Ungleichför- migkeit sind sehr kompliziert. Daher gehen wir an dieser Stelle nicht darauf ein, sondern ver- weisen diesbezüglich auf die Fachliteratur. Wir beschreiben dagegen eine vereinfachte Berech- nungsart, um ein Maß der Ungleichförmigkeit, ohne Einheit, zu berechnen. Es ist zu beachten, daß die Ungleichförmigkeit des Kardanwellen- systems Ungleichförmigkeiten bezeichnet, die in der Komponente vor dem ersten oder nach dem letzten Gelenk auftreten.

    Die Berechnungsmethode kann bei Z- und W- montierten Kardanwellensystemen angewendet werden, wenn die Höhenwinkel deutlich größer sind als die Seitenwinkel.

    Wenn sämtliche Winkel kleiner als 3˚ sind, tre- ten selten Probleme mit der Ungleichförmigkeit auf. Solche Systeme brauchen daher kaum justiert werden.


     

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    Kardanwellen mit zwei Gelenken

    Die Mitnehmer 1 und 2 und die Wellen liegen in einer Ebene (keine Seitenwinkel).

    06_0313

     

    Die Gelenkwinkel sind nicht gleich groß, wes- halb die Welle Ungleichförmigkeit auf das übrige System überträgt.

    Gelenkwinkel im Gelenk 1 1  

    Gelenkwinkel im Gelenk 2 2  

     

    2

     

    1

     

       

     Ungleichförmigkeit, wenn die Rohr-

    mitnehmer in derselben Ebene liegen.

    D.h. (7 x 7) - (8 x 8) = -15

    Dies bedeutet eine Ungleichförmigkeit von 15 Einheiten.

    (Das Minuszeichen hat keine Bedeutung).

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    Wenn die Gelenke falsch montiert gewesen wären und die Rohrmitnehmer 1 und 2 nicht in derselben Ebene gelegen hätten, dann hätten sich die Ungleichförmigkeiten addiert.

     

    2

     

    1

     

    +  2

    = Ungleichförmigkeit, wenn die Rohr-

    mitnehmer nicht in derselben Ebene liegen, d.h. um 90˚im Verhältniszueinandergedrehtsind.

    D.h. (7 x 7) + (8 x 8) = + 113

    Für einen kontinuierlichen Betrieb ist das eine zu hohe Ungleichförmigkeit. Sie kann nur in extremen Situationen und für kurzfristigen, leichten Betrieb akzeptiert werden.


     

    Kardanwellensystem mit drei Gelenken

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    Die Mitnehmer der Kardanwelle liegen in der- selben Ebene, die Mitnehmer der Zwischen- welle sind aber um 90˚ im Verhältnis zueinander gedreht.

    Das System ist W-montiert, die Ungleichför- migkeiten von Gelenk 1 und 2 wirken zusam- men, während die von Gelenk 3 entgegenwirkt.

    Die Gelenkwinkel sind:

    1  

     

     

     

    2

     

    1

     

       

    3

     

      

     Ungleichförmigkeit,


     

    d.h. (3 x 3) + (4 x 4) - (5 x 5) = 9 + 16 - 25 = 0.

    Die Gelenke des Systems gleichen sich gegen- seitig aus. Die Ungleichförmigkeit beträgt nach dem letzten Gelenk 0.

    Auswertung


     

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    Bewegliche Systeme

    In manchen Krdanwellensystemen muß man einen gewissen Grad an Ungleichförmigkeit akzeptieren. Dies gilt besonders bei Fahrzeugen, bei denen die Winkel sich in Abhängigkeit von der Federungsbewegung und aufgrund von Ver- drehung der Hinterachse beim Bremsen und Beschleunigen verändern.


     

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    Feste Systeme

    Bei Kardanwellensystemen zwischen Aggrega- ten, die beide fest eingebaut sind, muß die Ungleichförmigkeit auf einen konstanten Wert verringert werden, der natürlich möglichst 0 betragen sollte.


     

    Akzeptable Ungleichförmigkeit

    Welcher Grad an Ungleichförmigkeit akzepta- bel ist, ist natürlich von vielen Faktoren abhän- gig. In der Praxis sind Möglichkeiten, die Ungleichförmigkeit zu verringern, oft einge- schränkt.

    Was die Kardanwellen bei einem LKW anbe- trifft, kann es einen verhältnismäßig großen Unterschied in der Ungleichförmigkeit bei lee- rem bzw. vollbeladenem Fahrzeug geben. Das Kardanwellensystem ist in der Regel so konstru- iert, daß die Ungleichförmigkeit bei maximaler Last am geringsten ist. Bei dieser Belastung hält sich die Ungleichförmigkeit des Systems inner- halb des Intervalls von 0 - 25 Einheiten.

    Für unbeladene Fahrzeuge kann der Wert höher und die Abweichung zwischen unterschiedli- chen Modellen und Radständen größer sein.

    Wenn man die Vibrationen aufgrund von Ungleichförmigkeit bei leerem Fahrzeug verrin- gern möchte, muß man in der Regel eine Ver- schlechterung bei Nutzlast in Kauf nehmen.

    Wenn die Gelenkwinkel des Kardanwellensy- stems groß sind, können Ungleichförmigkeits- störungen auftreten, obwohl die Ungleich- förmigkeit des System in der Nähe von 0 liegt.

    Die verhältnismäßig großen Geschwindigkeits- veränderungen der Kardanwelle, die durch große Gelenkwinkel entstehen, führen oft zu Schwingungen am Fahrzeug. Diese Probleme können entweder durch Verringern der Gelenk- winkel oder durch eine leichtere Kardanwelle behoben werden.


     

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    Konsequenzen der Ungleichförmigkeit

    Normal kann man davon ausgehen, daß die Festigkeit der Kraftübertragung in einem Fahr- zeug nicht nennenswert beeinflußt wird, so lange die Ungleichförmigkeit 25 Einheiten nicht übersteigt. Eine Ungleichförmigkeit über 25 Einheiten kann dagegen zu Vibrationen, Geräu- schen und in manchen Fällen zu verschlechter- tem Komfort führen.

    In manchen Fällen können nicht nur Ungleich- förmigkeiten, sondern auch Eigenschwingungen des Kardanwellensystems zu Vibrationsproble- men führen. Siehe hierzu die Beschreibung im Abschnitt über die Fehlersuche.

    Beschreibung von Kardan- und Zwischenwellen

    Die Kardanwellen haben rilsanbeschichtete Gleitverbindungen, wodurch die Reibung ver- ringert wird.

    Das Rilsan füllt den Spalt zwischen Keilnut- hülse und Keilwellenmitnehmer, was für eine bessere Auswuchtung sorgt. Dies führt wie- derum zu geringeren Fahrgestellvibrationen und damit besserem Fahrkomfort.

    Mit rilsanbeschichteten Gleitfugen sinkt der Abschmierbedarf der Kardanwelle und ihre Lebensdauer nimmt zu.

    Die Keilwellenmitnehmer der Kardanwellen sind mit einem Abstreifer mit zwei Lippen ver- sehen worden. Die Abdichtung ist dadurch ver- bessert worden, was Schmutz und Feuchtigkeit sicherer fernhält.


     

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        1. Keilnuthülse

        2. Abstreifer mit Doppellippe 3 Keilwellenmitnehmer


     

    Typenbezeichnungen der Wellen

  • Die erste Ziffer gibt die relative Stärke an.

  • Die zweite Ziffer gibt den Wellentyp wie folgt an:

    0 = Kardanwelle

    1 = Zwischenwelle

    2 = Doppelachs-Kardanwelle zwischen Doppelachsen

    4 = Kardanwelle zwischen Getriebe - Verteilergetriebe sowie zwischen Verteilergetriebe - Hinterachse

    6 = Kardanwelle zwischen Verteilerge- triebe - Vorderachse

  • Die dritte Ziffer gibt die Entwicklungsstufe an.

    Fehlersuche


     

    Vibrationen im Kardanwellensystem

    Geräusche und Vibrationen in einem Fahrzeug können mehrere Ursachen haben. Der erste Schritt bei einer Störungssuche besteht darin, herauszufinden, welcher Teil des Fahrzeugs Anlaß für die Vibrationen ist - Motor, Kupp- lung, Getriebe, Hinterachsgetriebe oder Kar- danwelle.

    Wird als Vibrationsquelle das Kardanwellensy- stem festgestellt, empfiehlt sich eine Fehlersu- che gemäß der Beschreibung unten.

    1 Das Fahrzeug vollbeladen und leer mit angehobener bzw. abgesenkter Liftachse fahren. Motordrehzahl und Geschwindig- keit notieren, bei der die Vibrationen auf- treten.


     

    Nachstehende Maßnahmen sollten durch- geführt werden, nachdem die Punkte 2-5 kontrolliert wurden.

      1. Wenn das Vibrationsgeräusch bei stei- gender Drehzahl zunimmt und eventuell innerhalb eines Geschwindigkeits- oder Drehzahlbereiches (Resonanz) stärker wird, liegt eine Unwucht in der Kardan-

        /Zwischenwelle vor.

        Die Kardan-/Zwischenwelle auswuchten, wie es die Daten für die maximal zuläs- sige dynamische Unwucht vorschreiben. Betreffend der Drehschwingungsreso- nanz in Kardanwellensystem, siehe wei- ter unter Punkt 10.

      2. Treten Vibrationen bei relativ hohen Geschwindigkeiten auf und nimmt ihre Stärke bei steigender Geschwindigkeit zu, liegt eine Ungleichförmigkeit im Kardanwellensystem vor, mit mehr als 25 Einheiten. Typisch für Ungleichför- migkeitsstörungen ist, daß sie bei nicht belastetem Motor am deutlichsten sind. Die Ungleichförmigkeit berechnen. Das Problem wie folgt feststellen und behe- ben:

        1. Zu große(r) Winkel in einem System mit zwei Gelenken.

          Den/die Winkel durch eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen verringern:

          • Die Neigung der Hinterachse ändern (siehe Punkt 8.2).

          • Die Hubhöhe der Liftachse begrenzen (siehe Punkt 8.3).

          • Die Neigung des Getriebes (Motors) verringern.

        2. Zu große(r) Winkel in einem Kardanwel- lensystem mit Zwischenwelle. Den/die Winkel durch eine oder mehrere der fol- genden Maßnahmen verringern:

          • Die Neigung der Hinterachse ändern (siehe Punkt 8.2).

          • Die Hubhöhe der Liftachse begrenzen (siehe Punkt 8.3).

          • Die Neigung des Getriebes (Motors) verringern.

          • Stützlager versetzen (siehe Punkt 8.1).

        3. Wenn ein Z-System mit verschiedenen Gelenkwinkeln eine zu große Ungleich- förmigkeit aufweist, wird das System so verändert, daß die Gelenkwinkel gleich groß sind. Dies wird durch die Durchfüh- rung der unter Punkt 1.2.1 oben beschrie- benen Maßnahmen erreicht.

        4. Die Mitnehmer besitzen nicht die rich- tige Orientierung im Verhältnis zueinan- der. Den/die Mitnehmer wie auf Seite 3 beschrieben drehen.

    1.2.5. Wenn die Vibrationen beim Anheben bzw. Absenken der Liftachse ihren Cha- rakter verändern, ist die Ungleichförmig- keit als Folge zu großer Gelenkwinkel/ Winkel im Kardanwellensystem zu

    groß. Die Gelenkwinkel durch die Durchführung der unter Punkt 1.2.1 beschriebenen Maßnahmen verringern.

    1.2.6 Wenn die Vibrationen bei leeren bzw. vollbeladenem Fahrzeug ihren Charakter verändern, ist die Ungleichförmigkeit als Folge zu großer Gelenkwinkel/Win- kel im Kardanwellensystem zu groß. Die Gelenkwinkel durch die Durchführung der unter Punkt 1.2.1 beschriebenen Maßnahmen verringern.

      1. Zu große Gelenkwinkel in einem Z-mon- tierten System können dazu führen, daß kräftige Vibrationen auftreten, wenn das Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen groß ist, obwohl die Eingangswinkel gleich groß sind und die Ungleichförmig- keit somit gleich null ist.

        Die Gelenkwinkel durch eine oder meh- rere der folgenden Maßnahmen verrin- gern:

        • Die Neigung der Hinterachse ändern (siehe Punkt 8.2).

        • Die Hubhöhe der Liftachse begrenzen (siehe Punkt 8.3).

        • Die Neigung des Getriebes (Motors) verringern.

      2. Vibrationen, die mit unbestimmter Fre- quenz bei verschiedenen Geschwindigkei- ten auftreten, sind die Folge eines beschädigten Gelenklagers. Das gesamte Kreuzgelenk mit den Lagern auswechseln.

    Achtung! Die Ungleichförmigkeit sollte nach jeder Veränderung des Kardanwellensystems neu berechnet werden.


     

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    2 Kontrollieren, daß die Mitnehmer richtig im Verhältnis zueinander angeordnet sind, siehe Seite 3.


     

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    1. Kontrollieren, daß die Ausgleichsgewichte richtig befestigt sind.


       

    2. Kontrollieren, daß in der Gleitfuge kein Spiel vorhanden ist.

    3. Kontrollieren, daß die Stirnflächen der Lagerschalen richtig am Nutring anliegen. Bei P600 müssen sämtliche Deckel am Mit- nehmer entfernt werden.

      20 mm nach links

      20 mm nach rechts

      RB660

      R660 RP730 RBP730 R780 RP832 RBP832

       

    4. Kontrollieren, daß das Stützlagerblech rich- tig montiert und nicht beschädigt ist. Dar- über hinaus kontrollieren, daß das Blech im Verhältnis zur Kardanwelle senkrecht mon- tiert ist.


       

      Das Stützlagerblech muß seitlich 20 mm von der Mittellinie gemäß Tabelle versetzt sein:


       


       

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      Anordnung des Stützlagerblechs im Verhältnis zur Mittellinie des Fahrzeugs von hinten gesehen.


       

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    5. Die Antriebsachsen aus der Hinterachse herausziehen oder die Hinterachse aufbok- ken. Motor und Kraftübertragung bei unter- schiedlichen Drehzahlen im höchsten Gang fahren.


     

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      1. Die Vibrationsquelle ermitteln: Rahmen, Stützlager, Getriebe, Hinterachsgehäuse oder Motor.

        Achtung! Es ist leicht, Vibrationsgeräusche eines beschädigten Lagers im Getriebe oder im Hinterachsgetriebe mit Vibrationsgeräuschen von der Kardanwelle zu verwechseln.

      2. Wenn die Kardan-/Zwischenwelle bei Auftreten der Vibrationsprobleme eine unscharfe Kontur hat, deutet dies darauf hin, daß die Kardan-/Zwischenwelle Schlag hat. Siehe weiteres unter Punkt 9.


         

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      3. Kugellager und den Gummi um den Lagersitz herum kontrollieren. Wenn das Stützlager warm wird (dünnes Fett), ist das Lager beschädigt. Lager auswechseln.


     

    8 Kardanwellenwinkel messen und Ungleich- förmigkeit berechnen. Siehe Funktionsbe- schreibung.


     

    Die Ungleichförmigkeit sollte 25 Einheiten nicht übersteigen.


     

    Die Ungleichförmigkeit kann durch fol- gende Maßnahmen verringert werden:

    • Das Stützlager versetzen.

    • Die Neigung der Hinterachse ändern.

    • Die Hubhöhe der Liftachse begrenzen.


     

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      1. Versetzen von Stützlagern

        1. Aus Scanias Sortiment sind Bleche erhält- lich, mit denen die Anordnung des Stütz- lagers am Rahmen nach oben oder unten verschoben werden kann, siehe Daten.


           

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        2. Das Stützlagerblech lösen. Das Stützlager so versetzen, das die Gelenkwinkel kleiner werden.

          Achtung! Bei manchen Hinterachsgetrieben muß das Blech seitlich verschoben werden. Siehe weiteres unter Punkt 6.


           

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        3. Gelenkwinkel und Ungleichförmigkeit messen und berechnen.

        4. Auf kleinste Ungleichförmigkeit justieren.


           

          Das Stützlager befestigen und eine Probe- fahrt durchführen.


           

      2. Änderung der Neigung der Hinterachse


         

        Die Neigung der Hinterachse läßt sich mit Hilfe von Keilen, die zwischen der Feder- auflage der Hinterachse und der Feder angebracht werden, ändern. Die Neigung sollte nicht mehr als 3˚ verändert werden. Siehe Gruppe 12, Blattfederung, Stabilisa- tor, Stoßdämpfer.

      3. Begrenzung der Hubhöhe der Liftachse.


     

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    Bei 6x2- und 8x2-Fahrzeugen nimmt die Neigung der Hinterachse stark zu, wenn die Liftachse angehoben wird. Dadurch werden die Kardanwellenwinkel beein- flußt, die Ungleichförmigkeit nimmt zu.


     

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    Eine besonders große Zunahme der Ungleichförmigkeit findet bei Fahrzeu- gen mit kurzem Radstand statt.

    Fahrzeuge mit Liftachse und 31 oder 34 dm Radstand sind daher mit einem Ach- senlift mit begrenzter Hubhöhe versehen (siehe Gruppe 8, Liftachse).


     

    Diese Änderung kann auch bei Fahrzeu- gen mit größerem Radstand durchgeführt werden.


     

    In diesem Fall berechnen, wieviel die Ungleichförmigkeit vor und nach der Maßnahme beträgt, sowohl bei Leerge- wicht und angehobener Liftachse als auch vollbeladen mit abgesenkter Liftachse.

    Achtung! Den Hub der Liftachse nicht so stark verringern, daß Gefahr besteht, daß die Liftachs- räder beim Fahren mit angehobener Liftachse den Boden berühren können.


     

    9 Den Schlag des Kardanwellensystems mes- sen (Größe und Richtung).

      1. Schlag der Kardan-/Zwischenwelle mes- sen.


         

        Die Farbe an den gedrehten Flächen an den vier markierten Stellen abschleifen, siehe Abbildung.

        Die Meßuhr (98 075) in einem Magnetsta- tiv, das auf einem stabilen Unterstellbock aufgestellt wird, anbringen.

        Die Kardanwelle drehen und dabei Größe und Richtung des Schlags kontrollieren. Der maximal zulässige Schlag (A) beträgt 0,5 mm.

        Achtung! Während des Meßvorgangs nicht am Rahmen abstützen und belasten.


         

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        A = max. 0,5 mm

      2. Schlag von Mitnehmer und Kreuzgelenk messen.


         


         

        1. Eventuell vorhandene Farbe an den Meß- punkten an den Zapfen wegschaben (bei P600 müssen die Deckel entfernt werden). Die Meßuhr bei dem niedrigsten Wert an einem der Meßpunkte auf Null stellen. Diesen Zapfen mit ”A” kennzeichnen.


           

          Die Meßspitze anheben und die Kardan- welle eine halbe Umdrehung im Uhrzei- gersinn drehen. Diesen Zapfen mit ”B” kennzeichnen. Die Meßspitze vorsichtig an den Meßpunkt führen und den niedrig- sten Wert ablesen. Ist der Wert kleiner als Null, d.h. die Meßspitze bewegt sich in Vergleich zu A von der Uhr weg, ist der Wert negativ. Sonst ist er positiv.

          Der Unterschied zwischen A und B darf höchstens 0,3 mm betragen.


           

          Die Kardanwelle eine Viertelumdrehung im Uhrzeigersinn drehen. Am Zapfen C messen. Die Meßuhr am niedrigsten Punkt auf Null stellen. Die Kardanwelle eine halbe Umdrehung gegen den Uhrzeiger- sinn drehen. Diesen Zapfen mit ”D” kenn- zeichnen. Die Meßspitze vorsichtig gegen den Zapfen führen und den niedrigsten Wert messen. Ist der Wert kleiner als Null,

          d.h. die Meßspitze bewegt sich in Ver- gleich zu C von der Uhr weg, ist der Wert negativ. Sonst ist er positiv.

          Der Unterschied zwischen C und D darf höchstens 0,3 mm betragen.


           

          Die übrigen Gelenke auf die gleiche Weise kontrollieren.

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          98 075

        2. Gesamtgröße und Richtung des Schlags wie folgt berechnen:


           

          Gemäß Punkt 9.2.1 werden die Werte A und C immer 0 mm.


           

          Die gemessenen Werte im Diagramm ein- tragen. Der Gesamtschlag darf 0,30 mm nicht übersteigen (dieser Wert fällt dann außerhalb des markierten Kreises).


           

          Angenommen, B = + 0,17 mm und D = - 0,22 mm


           

          Im Beispiel liegt der Schlag zwischen B und C. Der Gesamtschlag befindet sich innerhalb des Kreises und daher innerhalb des zulässigen Wertes.

          Ein größeres Diagramm (Kreis) ist hinten in diesem Heft abgedruckt.


           

          A (−B)

          image

          0.4


           

          0.3


           

          image

          0.2


           


           

          C (−D)

          0.4


           

          0.3


           

          0.2

          0.1


           

          0.1 0.1


           

          0.1


           

          0.2


           

          0.3


           

          D


           

          0.4


           

          0.2

           

          0.2


           


           

          0.3


           

          06_0353

           

          0.4


           

          B


           


           

          image


           

      3. Maßnahmen nach dem Messen des Schlags


     

    Schlag 2 oder 3 übersteigen 0,5 mm. An den übrigen Stellen liegt der Schlag innerhalb der Toleranzen.

    Die Antriebswelle herausnehmen oder die Hinterachse aufbocken. Nur mit ein- gebauter Zwischenkardanwelle laufen lassen. Bei Vibrationen die Zwischen- welle auswechseln.


     

    Schlag 1 oder 7 übersteigt 0,3 mm. An den übrigen Stellen ist der Schalg innerhalb der Toleranzen.

    Den jeweiligen Mitnehmer lösen und eine halbe Umdrehung drehen. Wenn der Schlag nach wie vor den höchstzulässi- gen Wert übersteigt, die entsprechende Kardan- bzw. Zwischenwelle auswech- seln.


     

    Der Schlag 4 übersteigt 0,3 mm. An den übrigen Stelle ist der Schlag inner- halb der Toleranz.

    Den Mitnehmer eine halbe Umdrehung drehen. Die Zwischenwelle auswechseln (der Stützlagerzapfen ist die Ursache für den Schlag), wenn der Schlag weiterhin den höchstzulässigen Wert übersteigt.

    Schlag 1 und 2 haben dieselbe Rich- tung und Schlag 2 ist größer als Schlag 1. An den übrigen Stellen ist der Schlag innerhalb der Toleranz. Den Mitnehmer ein halbe Umdrehung drehen.


     

    Schlag 1, 4 oder 7 sind auf den Deckel des Endmitnehmers gerichtet.

    Kontrollieren, ob der Endmitnehmer unzentriert ist.


     

    Schlag 1, 4 oder 7 sind auf den Rohr- mitnehmer gerichtet.

    Kontrollieren, ob Kardan- oder Zwi- schenwelle unzentriert sind.


     

    Schlag 1 und 2 haben dieselbe Rich- tung.

    Den Mitnehmer nicht drehen.

    10 Drehschwingungsresonanz im Kardanwel- lensystem.


     

    Drehschwingungsresonanzen im Kardan- wellensystem können Störungen hervorru- fen, die als Vibrationen oder Geräusche im Fahrerhaus innerhalb kleiner Geschwin- digkeits- oder Drehzahlbereiche auftreten. Die Frequenz der Vibrationen liegt im Bereich zwischen 80 und 200 Hz, je nach Masse und Steifigkeit.


     

    Resonanz kann auftreten, wenn die Reso- nanzfrequenz des Kardanwellensystems oder ein vielfaches dieser mit folgendem übereinstimmt:

    • Eingriffsfrequenz des Kegelritzels.

    • Eine Eingriffsfrequenz im Getriebe.

    • Doppelte Kardanwellengeschwindig- keit (Kreuzgelenkfrequenz).

    • Zündfrequenz des Motors.

    Geschwindigkeitsabhängige Resonanz Wenn die Vibrationen durch Kardanwel- lenrsonanz bei einer bestimmten Geschwindigkeit auftreten, unabhängig davon, welcher Gang eingelegt ist, stam- men die Störimpulse in der Regel von den Zahnradeingriffen im Hinterachsgetriebe.


     

    Motordrehzahlabhängige Resonanz Wenn die Vibrationen anstatt dessen bei ungefähr derselben Motordrehzahl im höchsten oder zweithöchsten Gang auftre- ten, ist die Impulsquelle mit großer Wahr- scheinlichkeit die Zündfrequenz des Motors.


     

    Einwirkung durch Belastung des Motors

    Drehschwingungsresonanz kann sowohl beim Anziehen als auch beim Abbremsen des Motors auftreten.

    Die Resonanz und dadurch verursachte Vibrationen verschwinden jedoch, wenn die Gasbetätigung so geregelt wird, daß der Motor weder anzieht noch abbremst. Dies beruht darauf, daß die Zahnräder der Gänge konstanten Eingriff haben müssen, damit die Resonanz auftritt. Wenn die Zahnräder völlig unbelastet sind, läßt der Eingriff aufgrund des immer vorhanden Spiels zwischen den Zahnrädern kurzfri- stig nach.

    Arbeitsbeschreibung


     

    P300 - P500


     

    image

    1. Kardanwelle

    2. Keilnuthülse

    3. Abstreifer

    4. Keilwellenmitnehmer

    5. Kreuzgelenk

    6. Lagerdeckel

    7. Lager

    8. Schutzblech

    9. Schmiernippel

    10. Sicherungsring

    11. Schmiernippel

    12. Kreuzgelenk

    13. Lagerdeckel

    14. Lager

    15. Schutzblech

    16. Schmiernippel

    17. Schraube

    18. Rohrmitnehmer

    19. Endmitnehmer

    20. Endmitnehmer


     

    Kardanwelle, P300 - P500


     

    image

    P600


     

    1

    Kardanwelle

    8

    Sicherungsring

    13

    Endmitnehmer

    4

    Kreuzgelenk

    9

    Kreuzgelenk

    14

    Endmitnehmer

    5

    Schutzblech

    10

    Schutzblech

    15

    Deckel

    6

    Lager

    11

    Lager

    16

    Schraube

    7

    Schmiernippel

    12

    Schmiernippel

    17

    Schmiernippel

     

    Kardanwelle P600

    Kardanwellen


     

    Einleitung

    Die Arbeitsbeschreibung für Kardanwellen umfaßt folgende Schritte:

  • Ausbau

  • Zerlegen

  • Zusammenbau

  • Einbau

Da einige Arbeiten für die verschiedenen Kar- danwellentypen gleich sind, kann die nachste- hende Tabelle es erleichtern, die richtige Beschreibung des jeweiligen Arbeitsschrittes für eine Kardanwelle zu finden.


 

Beispiel:

Für den Kardanwellentyp P400 werden die Arbeitsschritte in den Abschnitten A, C, D und E beschrieben.


 


 

Arbeitsschritt


 

Seite


 

Kardan- welle

Zwi-

schen Hinter- achsen

P300

P400 P500


 

P600

P420 P520

A Ausbau

26

A

 

A

B Ausbau

27

 

B

 

C Zerlegen

28

C

C

C

D Zusammenbau

28

D

D

D

E Einbau

29

E

   

F Einbau

31

 

F

 

G Einbau

33

   

G

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  1. Ausbau, P300 - P520


     

    1. Die Kardanwelle mit Wagenheber und Kar- danwellenwerkzeug 99 224 sichern.


       

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    2. Schrauben, die die Welle am Endmitnehmer halten, herausschrauben.

    3. Die Lagerdeckel abwechselnd auf beiden Seiten aufstemmen.

      Achtung! Niemals zwischen den Anlageflächen aufstemmen.

      Bei Schwergängikeit Werkzeug 99 222 ver- wenden, um die Welle zusammenzuziehen.


       

      Tip! Wenn die Kardanwelle ”federt”, den Fettnippel herausschrauben.

      Achtung! Augen schützen, Fett kann heraus- spritzen.


       

    4. Die Kardanwelle etwas absenken, damit sie vom Mitnehmer des Getriebes freiläuft.

    5. Die Schrauben, die die Welle am anderen Ende halten, herausschrauben.

    6. Die Welle absenken und unter dem Fahr- zeug hervorrollen.


       

      image

  2. Ausbau, P600


     

    1. Die Lagerdeckel zusammen mit der entspre- chenden Mitnehmerhälfte und Deckel kenn- zeichnen.


       

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    2. Die Kardanwelle mit Wagenheber und Kar- danwellenwerkzeug 99 224 sichern.


       

    3. Die Deckel abschrauben.

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    4. Schrauben, die die Welle am Endmitnehmer halten, herausschrauben.

    5. Die Lagerdeckel abwechselnd auf beiden Seiten aufstemmen.

      Achtung! Niemals zwischen den Anlageflächen aufstemmen.

      Tip! Wenn die Kardanwelle ”federt”, den Fettnippel herausschrauben.

      Achtung! Augen schützen, Fett kann heraus- spritzen.


       

    6. Die Kardanwelle etwas absenken, damit sie vom Mitnehmer des Getriebes freiläuft.

    7. Die Schrauben, die die Welle am anderen Ende halten, herausschrauben.

    8. Die Welle absenken und unter dem Fahr- zeug hervorrollen.

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  3. Zerlegen, P300 - P600


     

    1. Die Lage des Rohres im Verhältnis zum Keilwellenmitnehmer kennzeichnen.


       

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    2. Den Keilwellenmitnehmer abziehen.

    Werkzeug 99 222.


     

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  4. Zusammenbau, P300 - P600


     

    1. Den Rilsanbelag einfetten.


       

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    2. Die Kardanwelle gemäß früherer Markie- rung zusammensetzen. Bei Bedarf das Werkzeug 99 222 zur Hilfe nehmen.

    3. Die Gleitfuge schmieren (Fettnippel).

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  5. Einbau, P300 - P500


     

    1. Die Welle mit dem Werkzeug 99 224 auf einem Wagenheber montieren.


       

    2. Die Anlageflächen am Lagerdeckel und Endmitnehmer sorgfältig reinigen.


       

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    3. Die Lagerdeckel am Endmitnehmer des Hinterachsgetriebes befestigen.


       

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      Achtung! Beim Anziehen der Schrauben für die Lagerdeckel keinen Schrauber verwenden.


       

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    4. Die Schrauben kreuzweise anziehen, bis die Lagerdeckel einige Millimeter von den Füh- rungen des Endmitnehmers entfernt sind.


       


       

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    5. Eine Zwinge verwenden, um sicherzustel- len, daß die Lager zwischen die Führungen gelangen.


       

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    6. Die Schrauben kreuzweise anziehen (damit die Anlageflächen zwischen Lagerdeckel und Endmitnehmer nicht beschädigt wer- den).


       

      Anzugsmoment: 105 Nm


       

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    7. Das andere Ende der Welle wie oben befe- stigen.


       

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    8. Wenn sich die Gleitfuge schwer verschie- ben läßt, Werkzeug 99 222 verwenden.


       

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    9. Lagerstellen abschmieren.


     

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  6. Einbau, P600


     

    1. Die Welle mit dem Werkzeug 99 224 auf einem Wagenheber montieren.


       

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    2. Die Anlageflächen an Lagerdeckeln und Endmitnehmern sorgfältig reinigen.

    3. Die Abdeckung auf die eine Mitnehmer- hälfte schrauben.

    4. Die Welle im Mitnehmer anbringen und mit dem Lagerdeckel befestigen.

      Achtung! Darauf achten, daß die Teile auf die gleiche Weise montiert werden, wie sie vor dem Zerlegen angeordnet waren.


       

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    5. Den zweiten Deckel anbringen. Die Schrau- ben von Hand anziehen. Den zweiten Lager- deckel anbringen.

    6. Die Schrauben der Deckel mit einem Moment von 20 Nm anziehen.

    7. Die Schrauben der Lagerdeckel mit

      170 Nm anziehen.


       

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    8. Das andere Ende der Welle wie oben befe- stigen.


       

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    9. Wenn sich die Gleitfuge schwer verschie- ben läßt, Werkzeug 99 222 verwenden.


       

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    10. Lagerstellen abschmieren.

  7. Einbau zwischen Hinterachsen, P420 und P520

  1. Vier Stiftschrauben anfertigen. image


     

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  2. Eines der Gelenke wie unter Abschnitt E, Schritt 1-6 montieren.


     

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  3. Die Stiftschrauben verwenden und das zweite Gelenk anbringen.

    Mit den Muttern kreuzweise anziehen.


     

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  4. Eine Zwinge verwenden, um sicherzustel- len, daß die Lager zwischen die Führungen gelangen.


     

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  5. Die Stiftschrauben der Reihe nach gegen normale Schrauben auswechseln.


     

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  6. Die Schrauben gemäß Schritt E 6 anziehen.

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    Kardanzwischenwelle


     

    Ausbau

    1. Die Kardanwelle mit Wagenheber und Kar- danwellenwerkzeug 99 224 sichern.

    2. Das Stützlagerblech (A) lösen.

    3. Einen Unterstellbock unter die Zwischen- welle stellen und die Wellen auf den Bock absenken.

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    4. Die Befestigungsschrauben der Lagerdeckel herausschrauben.

    5. Die Wellen auseinanderstemmen.

      Achtung! Niemals zwischen den Kontaktflä- chen der Lagerdeckel stemmen.

      Wenn sich die Wellen nicht teilen lassen, müssen sie durch Verschieben des Unter- stellbocks weiter abgesenkt werden.


       

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    6. Wenn der Mitnehmer später entfernt werden soll, bereits an dieser Stelle die Mutter des Mitnehmers entfernen.

    7. Die Kardanwelle auf den Boden legen und statt dessen die Kardanzwischenwelle mit Wagenheber und Kardanwellenwerkzeug 99 224 sichern.

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    8. Die Schrauben, die die Welle mit dem End- mitnehmer des Getriebes verbinden, heraus- schrauben.

    9. Die Lagerdeckel abwechselnd auf beiden Seiten aufstemmen.

      Achtung! Niemals zwischen den Anlageflächen aufstemmen.

    10. Die Welle absenken und unter dem Fahr- zeug hervorrollen.

Zerlegen


 

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Zwischenkardanwelle


 

  1. Die Zwischenwelle in einem Schraubstock mit weichen Backen einspannen.

  2. Das Stützlagerblech entfernen.


     

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    Achtung! Die Position die Mitnehmers im Ver- hältnis zur Welle kennzeichnen.


     

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  3. Den Endmitnehmer mit den Werkzeugen 99 124 und 98 575 sowie mit Abzieh- schraube oder Hydraulik abziehen.


     

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  4. Den Lagersitz mit den Abziehern 587 428

    und 587 432 abziehen.

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    Stützlager

  5. Die vier Blechzungen umschlagen.


     

  6. Die Scheibe entfernen. image

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  7. Den Lagerdeckel umdrehen und das Lager und den äußeren Dichtring mit dem Dorn 87 156 herauspressen.


     

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  8. Den inneren Dichtring entfernen.

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Zusammenbau


 

Stützlager


 

  1. Dichtringe und sonstige enthaltene Teile des Stützlagers schmieren.

    Achtung! Darauf achten, daß die Dichtringe richtig herum eingesetzt werden.


     

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  2. Den inneren Dichtring mit dem Dorn 98 696 einpressen.


     

    Die Herstellungszeichnung des Dorns ist hinten in diesem Heft abgedruckt.


     

  3. Das Lager mit demselben Dorn einpressen. image

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  4. Scheibe und äußeren Dichtring einlegen.


     

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  5. Vorsichtig mit dem Dorn pressen.


     

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  6. Die äußere Scheibe einlegen.

  7. Vorsichtig nach unten pressen und die vier Blechzungen einschlagen.


     

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    Zwischenkardanwelle

  8. Das Stützlager an der Welle befestigen.

    Das Lager mit Hydraulik aufpressen. Den Adapter 99 040 auf das Gewinde der Mit- nehmermutter aufschrauben.


     

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  9. Die Keilnuten der Kardanwelle für den Mit- nehmer mit Fett 584 072 einschmieren.


     

    Den Mitnehmer erwärmen und diesen gemäß der früher gemachten Markierung auf der Welle montieren.


     

    Wenn die Markierung nicht sichtbar ist oder sich ein neuer Mitnehmer auf der Welle befindet, muß der Endmitnehmer 90˚ im Verhältnis zum Rohrmitnehmer verdreht sein.


     

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  10. Eine neue Mutter (Sicherungsmutter ohne Sicherungsscheibe) montieren.

Achtung! Die Mutter erst dann festziehen, wenn die Zwischenwelle im Mitnehmer des Getriebes befestigt ist.


 

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Einbau


 

  1. Das vordere Gelenk am Mitnehmer des Getriebes ansetzen wie im Abschnitt E, Schritt 1-5 beschrieben.

  2. Die Zwischenwelle auf einem Lagerbock anbringen.

  3. Wenn die Mutter des Mitnehmers angezo- gen werden muß, zuerst darauf achten, daß die Welle z.B. mit dem Kardanwellenwerk- zeug und Wagenheber oder mit eingelegtem Gang gesichert ist.


     

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  4. Die Mutter mit Hülse 98 765 und Moment- schlüssel anziehen.


     

    Anzugsmoment: 600 Nm


     

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  5. Den Flansch in die Löcher des Endmitneh- mers stauchen.


     

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  6. Die Kardanwelle im Kardanwellenwerk- zeug 99 224 (auf dem Wagenheber) anhe- ben.

  7. Die Kardan- mit der Zwischenwelle zusam- menbauen.


     

    Kardanwelle P300 - P500:

    Siehe Abschnitt E, Schritt 2-5 und Schritt 7.


     

    Kardanwelle P600:

    Siehe Abschnitt F, Schritt 2-7 und Schritt 9.

  8. Das Stützlagerblech und den Lagerdeckel lose um das Stützlager herum anbringen.


     

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  9. Das Achspaket anheben und das Stützlager- blech im Rahmen mit 84 Nm anziehen. Den Lagerdeckel mit 47 Nm anziehen.


     

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  10. Lagerstellen abschmieren.

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Kreuzgelenk


 

Zerlegen, P300 - P400

  1. Die Sicherungsringe und Lagerdeckel ent- fernen. Den Lagerdeckel mit einer Presse nach unten drücken, wenn sich der Siche- rungsring nicht zusammendrücken läßt.


     

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  2. Das Kreuzgelenk auf einem V-Block anbringen und die Gabel mit einem Dorn aufpressen, damit das Lager nicht ausge- preßt wird.


     

    P300: Dorn 87 504

    P400: Dorn 99 131

  3. Das Kreuzgelenk drehen und das andere Lager auf gleiche Weise auspressen.

Achtung! Ausgepreßte Teile immer wegwerfen. 4 Das Kreuz aus der Gabel entfernen.


 

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Zerlegen, P500 - P600

  1. Die Sicherungsringe und Lagerdeckel ent- fernen. Den Lagerdeckel mit einer Presse nach unten drücken, wenn sich der Siche- rungsring nicht zusammendrücken läßt.


     

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  2. Das Kreuzgelenk auf einem V-Block anbringen und mit einem Dorn pressen.

    Achtung! Mit dem Pressen aufhören, bevor die Gabel gegen das Kreuz (A) drückt.

    P500: Dorn 99 131

    P600: Dorn 98 334

  3. Das Kreuz umdrehen und auf gleiche Weise pressen.

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  4. Das Kreuz anheben und Scheiben (ca. 10 - 15 mm) zwischen Lager und Lagerzapfen einlegen.

  5. Das Kreuz umdrehen und mit demselben Dorn wie vorher weiterpressen bis das obere Lager ausgepreßt ist.

    Achtung! Sorgfältig kontrollieren, daß die Gabel nicht gegen das Kreuz gedrückt wird.


     

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  6. Das Kreuz anheben und Scheiben (ca. 10 - 15 mm) zwischen dem verbleibendem Lager und Lagerzapfen einlegen.


     

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  7. Die Gabel auf den Dorn legen, der früher verwendet worden ist, und mit dem Dorn 99 132 auf das Kreuz drücken.

Achtung! Ausgepreßte Teile immer wegwerfen. 8 Das Kreuz aus der Gabel entfernen.


 

Zusammenbau, sämtliche Gelenktypen

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  1. Kontrollieren, daß die Lagersitze in der Gabel unbeschädigt sind. Alle Grate abfei- len.

  2. Die Sicherungsringnuten sorgfältig reini- gen.

  3. Die Gabel der Welle z.B. gegen einen V- Block anordnen.

  4. Das Kreuzgelenk anbringen. Den Schmier- nippel zur Welle hin wenden.

    Achtung! Die abgeschrägten Lagerzapfen müs- sen in der Gabel sitzen.

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  5. Das obere Lager anbringen. Einen der fol- genden Dorne verwenden, um das Lager vorsichtig einzupressen. Anschließend den Sicherungsring anbringen.


     

    P300: 99 135

    P400: 99 132

    P500: 99 132

    P600: 87 504


     

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  6. Die Welle umdrehen und anschließen das andere Lager anbringen.


     

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  7. Das Lager vorsichtig nach unten pressen und den Sicherungsring anbringen.


     

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  8. Das Kreuzgelenk kann schwergängig sein, wenn die Lager nicht gegen die Sicherungs- ringe anliegen. Daher die Lager durch Pres- sen auf die Gabel gegen die Sicherungsringe drücken.

    Achtung! Preßkraft max. 20 kN (2 Tonnen).


     

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  9. Das Kardankreuzgelenk über den Schmier- nippel schmieren.

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Kontrolle von Kardan und Zwischenwelle

Darauf achten, daß die Mitnehmer richtig mon- tiert sind. Fehler können zu Vibrationen in der Kraftübertragung führen.

Wellen, bei denen Schäden vermutet werden, wie folgt kontrollieren:

  1. Die Welle mit einem Schmirgeltuch oder einer Stahlbürste an Meßstellen und Abstützpunkten reinigen.


     

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  2. Radialschlag der Welle kontrollieren. (Drehen und Messen).


     

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  3. Radialschlag des Keilwellenzapfens kon- trollieren. (Drehen und Messen).


     

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  4. Kontrollieren, ob das Achsrohr verdreht ist (verdrehte Welle unbedingt auswechseln).

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  5. Kontrollieren, ob die Ausgleichsgewichte fehlen oder sich gelöst haben.

    Achtung! Die Welle dynamisch auswuchten, wenn Gewichte fehlen. Dazu ist eine spezielle Auswuchtausrüstung erforderlich.


     

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  6. Kontrollieren, ob in der Gleitfuge Spiel vor- handen ist. Spiel kann zu Unwucht führen.

Kürzen reibgeschweißter Kardan- und Zwischenwellen

Beim Verkürzen der Wellen muß die Rohrwelle, der Stützlagerzapfen sowie die Keilnuthülse in einer Drehmaschine bearbeitet werden, um konventionell geschweißt werden zu können (V-Naht).

Bei Verlängerung wird eine komplette Welle gekauft.

WICHTIG! Das Kürzen von Kardanwellen darf nur durchgeführt werden, wenn eine spezielle Ausrü- stung für das Schweißen, Richten und Auswuchten zur Verfügung steht. Die Verantwortung, daß fach- gerecht gearbeitet wird, liegt immer bei dem, der die Arbeit ausführt.

Die Kardanwellen P300, P400, P500 und P600 sowie die Zwischenwellen P310, P410, P510 und P610 haben reibgeschweißte Rohrnähte.


 

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  1. Keilwellenmitnehmer

  2. Keilnuthülse

  3. Reibschweißnaht

  4. Kardanwellenrohr

  5. Rohrmitnehmer

  6. Stützlagerzapfen


 

Kürzen von Kardanwellen P300, P400, P500 und P600

1 Die Position der Keilnuthülse im Verhältnis zum Kardanwellenrohr messen.


 

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1 Kennzeichnung

  1. An der Schweißnaht der Keilnuthülse durchtrennen.


     

    image

    image

    Kardanwelle Abstand S P300 54 mm

    P400 42 mm

    P500 43 mm

    P600 82 mm


     

  2. Das Kardanwellenrohr auf die richtige Länge kürzen.

  3. Den Innendurchmesser D des Kardanwel- lenrohres messen.

  4. Das Kardanwellenrohr und die Keilnuthülse für die V-Naht vorbereiten.


     

  5. Kontrollieren, daß die Keilnuthülse und das Kradanwellenrohr zentriert sind und sich auf einer Linie befinden.

  6. Das Kardanwellenrohr und die Keilnuthülse festschweißen. Beim Einpassen sorgfältig vorgehen.

  7. Den Schlag messen und die Welle auswuch- ten. Siehe ”Dynamisches Auswuchten”.


     

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    image

    Kardanwelle A

    P300 V 4,5

    P400 V 5,5

    P500 V 5,5

    P600 V 5,5

    Verkürzung von P310, P410, P510 und Zwischenwelle P610

    1. Die Position des Stützlagerzapfens im Ver- hältnis zur Zwischenwelle messen.

    2. Die Zwischenwelle in einer Drehmaschine einspannen und den Stützlagerzapfen abtrennen.


       


       

      image

      1. Reibschweißnaht

      2. Kennzeichnung

      3. Drehstahl


         

    3. Die Zwischenkardanwelle auf geeignete Länge kürzen.

    4. Den Innendurchmesser D des Rohres messen.

    5. Eine Fase drehen.

    6. Den Stützlagerzapfen drehen.

    7. Den Stützlagerzapfen im Zwischenwellen- rohr anbringen.

      Kontrollieren, daß die Teile zentriert sind und sich auf einer Linie befinden.


       

    8. Den Stützlagerzapfen festschweißen. 9 Den Schlag messen und die Welle

auswuchten.


 

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1 Kennzeichnung


 

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image

image

image

Zwischenkard- A anwelle

P310 V 4,5

P410 V 5,5

P510 V 5,5

P610 V 5,5

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Messen des Schlags

  1. Die Welle mit einem Schmirgeltuch oder einer Stahlbürste an Meßstellen und Abstützpunkten reinigen, damit die Oberflä- che gleichmäßig wird.


     

  2. Die Welle auf zwei Stützrollen legen. image

    image

  3. Den Radialschlag der Kardanwelle an eini- gen, verschiedenen Stellen messen.

    Der maximal zulässige Schlag beträgt 0,8 mm.


     

    image

  4. Den Radialschlag an der Mantelfläche der Keilnuthülse messen. Der maximal zuläs- sige Schlag beträgt 0,3 mm.


     

    image

  5. Den Radialschlag am Lagersitz des Stützla- gerzapfens messen. Der maximal zulässige Schlag beträgt 0,3 mm.

Dynamische Auswuchtung

Auswuchtungsdrehzahl 2000 r/min.


 

Kardanwelle

Unwuchtmo-

ment (gmm)

P300


 

450

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

700

P400


 

600

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

950

P500


 

800

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

1200

P600


 

1000

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

1400

Zwischenkardanwelle

(komplett)

Unwuchtmo-

ment (gmm)

P310


 

600

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

450

P410


 

800

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

600

P510


 

1000

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

800

P610


 

1200

Rohrmitnehmer

Mitnehmer, Keilwellenzapfen

1000

 

Daten


 

Kardanwelle

Zwischenkardanwelle Doppelachskardanwelle Kardanwelle

Getriebe-Verteilergetriebe,

Verteilergetriebe-Hinterachse Vordere Kardenwelle (6x6, 4x4)

P300

P310

P400

P410

P500

P510 P540

P600

P610


 

P420


 

P520


 

P460

Außendurchmesser des Achsrohres (mm)

89

100

108

114,3

91

91

92

Größter Hub des Gleitverbandes (mm)

90

100

100

110

130

130

110

Anzahl Nuten

26

26

30

32

24

24

24

Max. dynamische Unwucht in der Kardanwelle

             

(gmm):

750

950

1200

1400

900

900

Keilnutmitnehmer/Keilwellenmitnehmer

450

600

800

1000

600

600

Rohrmitnehmer

             

Max. dynamische Unwucht in der

             

Zwischenkardanwelle (gmm):

600

800

1000

1200

Stützlagerzapfen

450

600

800

1000

Rohrmitnehmer

Kreuzgelenk

             

Durchmesser, Lagerzapfen (mm)

25,7

33,15

40,9

46,02

33,15

40,9

34,28

Außendurchmesser, Lager (mm)

38

48

57

65

48

57

52

Abstand Stirnfläche - Lagerdeckel (mm)

3,6

4,4

5,0

4,4

5,0


 

Stützlagerbleche

Art.Nr.

Ausführung

Maß von der Lagermitte zur

Rahmenunterkante

284 343

Gerade

23 mm

350 371

Gerade

49 mm

284 346

Gerade

60 mm

284 345

Gebogen 3,5˚

7,5 mm über Rahmenunterkante

314 834

Gebogen 4˚

75 mm

284 346

Gebogen 5˚

43 mm


 


 

Anzugsmomente


 

Mutter für Endmitnehmer, Stützlagerzapfen Schraube, Lagerdeckel - Endmitnehmer Schraube für Stützlagerbügel

Schraube für Stützlagerblech im Rahmen Schraube im Deckel, Endmitnehmer Mutter für Endmitnehmer, Kegelritzel

Mutter für Endmitnehmer, Getriebe

P300 - P500

P310-P510

P600

P610

600 Nm

105 Nm

47 Nm

84 Nm

600 Nm

170 Nm

47 Nm

84 Nm

20 Nm

Siehe entspr. Arbeitsbeschreibung Siehe entspr. Arbeitsbeschreibung


 

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Schmierfett Siehe Gruppe 0


 

Spezialwerkzeug

Bezeichnung


 

Art.Nr.


 

Abgebildet auf Seite


 

Dorn zum Herauspressen von Lager und Dichtring ..........................


 

87 156


 

37

Dorn für Lagerwechsel im Lagerdeckel, P300 und P600 .................

87 504

42, 44

Meßuhr ...............................................................................................

98 075

18, 45, 50

Dorn zum Herauspressen von Kreuzgelenklager, P600 ....................

98 334

42

Stützdorn zum Abziehen des Endmitnehmers von der Kardanzwischenwelle ........................................................................


 

98 575


 

36

Dorn zum Hineinpressen vom Dichtring, Stützlager ........................

98 696

38, 39

Nuthülse für Mutter am Endmitnehmer ............................................

98 765

35, 40

Hydraulischer Hohlzylinder zum Auf- und Abpressen

des Endmitnehmers ............................................................................


 

99 003

 

Hydraulische Pumpe, verwendet mit 99 003 ....................................

99 004

 

Dorn zum Aufpressen vom Stützlager auf die

99 005-1/

39

Kardanzwischenwelle ........................................ (60 mm Keilnuten)

99 005-4

39

Gewindestange (M20), verwendet mit 99 003 ..................................

99 012

 

Adapter zum Aufpressen vom Stützlager ..........................................

99 040

39

Abzieher für Endmitnehmer ..............................................................

99 124

36

Dorn zum Herauspressen von Kreuzgelenklagern, P400-P500 ........

99 131

42

Dorn für Kreuzgelenklager, P400-P500 ............................................

99 132

43, 44

Dorn für Lagerwechsel im Lagerdeckel, P300 ..................................

99 135

44

Werkzeug zum Zerlegen/Zusammenbau der Kardanwelle ...............

99 222

26, 27, 28, 30, 32

Werkzeug im Wagenheber zur Befestigung der Kardanwelle ..........

99 224

26, 27, 29, 31, 35, 41


 

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Herstellung von Werkzeug

Rohrdorn 98 696 für Dichtringe im Stützlager werden gemäß dieser Abbildung hergestellt.


 

Sonstiges Werkzeug


 

Bezeichnung

Art.Nr.

Abgebildet auf

 

Seite

Winkelmesser

587 090

6

Scheibenabzieher für Stützlager

587 428

36

Scheibenabzieher für Stützlager

587 432

36

Trigonometrische Tabelle


 

sin 0˚ – sin 30˚


 

 

0

1

2

3

4

5

6

7

8

9

-

0˚,

0,0000

0017

0035

0052

0070

0087

0105

0122

0140

0157

0175

1˚,

0175

0192

0209

0227

0244

0262

0279

0297

0314

0332

0349

2˚,

0349

0366

0384

0401

0419

0436

0454

0471

0488

0506

0523

3˚,

0523

0541

0558

0576

0593

0610

0628

0645

0663

0680

0698

4˚,

0698

0715

0732

0750

0767

0785

0802

0819

0837

0854

0872

5˚,

0,0872

0889

0906

0924

0941

0958

0976

0993

1011

1028

1045

6˚,

1045

1063

1080

1097

1115

1132

1149

1167

1184

1201

1219

7˚,

1219

1236

1253

1271

1288

1305

1323

1340

1357

1374

1392

8˚,

1392

1409

1426

1444

1461

1478

1495

1513

1530

1547

1564

9˚,

1564

1582

1599

1616

1633

1650

1668

1685

1702

1719

1736

10˚,

0,1736

1754

1771

1788

1805

1822

1840

1857

1874

1891

1908

11˚,

1908

1925

1942

1959

1977

1994

2011

2028

2045

2062

2079

12˚,

2079

2096

2113

2130

2147

2164

2181

2198

2215

2233

2250

13˚,

2250

2267

2284

2300

2317

2334

2351

2368

2385

2402

2419

14˚,

2419

2436

2453

2470

2487

2504

2521

2538

2554

2571

2588

15˚,

0,2588

2605

2622

2639

2656

2672

2689

2706

2723

2740

2756

16˚,

2756

2773

2790

2807

2823

2840

2857

2874

2890

2907

2924

17˚,

2924

2940

2957

2974

2990

3007

3024

3040

3057

3074

3090

18˚,

3090

3107

3123

3140

3156

3173

3190

3206

3223

3239

3256

19˚,

3256

3272

3289

3305

3322

3338

3355

3371

3387

3404

3420

20˚,

0,3420

3437

3453

3469

3486

3502

3518

3535

3551

3567

3584

21˚,

3584

3600

3616

3633

3649

3665

3681

3697

3714

3730

3746

22˚,

3746

3762

3778

3795

3811

3827

3843

3859

3875

3891

3907

23˚,

3907

3923

3939

3955

3971

3987

4003

4019

4035

4051

4067

24˚,

4067

4083

4099

4115

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4226

25˚,

0,4226

4242

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4384

26˚,

4384

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27˚,

4540

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28˚,

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4848

29˚,

4848

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4924

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4955

4970

4985

5000


 

A (−B)

image

0.4


 


 

0.3


 

0.2


 

C (−D)

0.4


 

0.3


 

0.2

0.1


 

0.1 0.1


 

0.1


 

0.2


 

0.3


 

0.2

 

0.2


 


 

0.3


 

0.4

 

 

 

 

 

 

 

 

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