Scania Kühlsystem Funktionsbeschreibung

 

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Scania Kühlsystem Funktionsbeschreibung


 

 

 

Ausgabe 2 de


 

Kühlsystem


 

 

Funktionsbeschreibung


 

1585 967

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© Scania CV AB 1999, Sweden

Inhalt

Allgemeines 3

Kühlmittel-Kreislauf 4

Kühlmittel-Kurzschlußleitung 9

Kühlmittelstandanzeige 9

Kühler und Ausgleichbehälter 10

Lüfter Visco-Lüfter 12

Elektrisch gesteuerter Lüfter 14

Thermostat 17

Kühlmittelpumpe 18

Ladeluftkühler Allgemeines 21

Ansaugsystem 22

Kühlsystem


 

Diese Funktionsbeschreibung beschreibt die Kühlsysteme aller Motortypen. Vom 11l-Motor gibt es zwei Typen. Die ältere Ausführung, DSC11, mit Zweiventil-Zylinderkopf und eine neue, DC11, mit Vierventil-Zylinderkopf.


 

Allgemeines

Das Kühlsystem hat die Aufgabe, die Betriebstemperatur des Motors auf einem geeigneten Niveau zu halten. Dies ist für die Lebensdauer und Wirtschaftlichkeit des Motors sehr wichtig.

Das Kühlsystem steht unter einem Überdruck, wodurch der Siedepunkt des Kühlmittels erhöht wird.

Bei geöffnetem Thermostat strömt das Kühlmittel in den einlaßseitigen Kühlmittelkasten des Kühlers und von dort horizontal durch den Kühlerkern, der wiederum durch den Fahrtwind oder die vom Lüfter geförderte Luft gekühlt wird.

Kühlmittel-Kreislauf


 

9l-Motor

Die Kühlmittelpumpe fördert das Kühlmittel durch den Ölkühler in den Zylinderblock. Im Zylinderblock strömt das Kühlmittel durch Kanäle um die Zylinderbuchsen und nach oben zu den Zylinderköpfen.

 

Von den Zylinderköpfen strömt das Kühlmittel in das Kühlmittel-Verteilerrohr. Vom Verteilerrohr gelangt das Kühlmittel zum Thermostatgehäuse im Rahmen vorn am Motor.


 

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Schematische Ansicht des Kühlmittel-Kreislaufs eines 9l-Motors ohne Scania Retarder

11l-Motor (DSC11)

Die Kühlmittelpumpe fördert das Kühlmittel in den Zylinderblock. Im Zylinderblock strömt das Kühlmittel durch Kanäle um die Zylinder- buchsen und nach oben zum Zylinderkopf.

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Vom hinteren Zylinderkopf strömt das Kühlmittel durch das Kühlmittel-Verteilerrohr und einen Schlauch zum Thermostatgehäuse im Rahmen an der Motorvorderseite.


 

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Schematische Ansicht des Kühlmittel-Kreislaufs eines 11l-Motors (DSC11) ohne Scania Retarder

11l-Motor (DC11) und 12l-Motor

Die Kühlmittelpumpe fördert das Kühlmittel in die längsseitigen Verteilerkanäle im Zylinderblock. Das Kühlmittel strömt durch den Ölkühler und durch Kanäle im Zylinderblock um die Zylinderbuchsen und nach oben zu den Zylinderköpfen.

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Von den Zylinderköpfen strömt das Kühlmittel zurück in den Zylinderblock. Im Zylinderblock gelangt das Kühlmittel durch einen Kanal zum Thermostatgehäuse vorn am Motor.


 

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Schematische Ansicht des Kühlmittel-Kreislaufs eines 11l-Motors (DS11) und eines 12l-Motors ohne Scania Retarder

14l-Motor

Die Kühlmittelpumpe fördert das Kühlmittel über Kanäle im Steuergehäuse in die Verteilerkanäle im Zylinderblock.

Aus diesen Kanälen strömt das Kühlmittel in den Zylinderblock und um die Zylinderbuchsen und nach oben in die Zylinderköpfe.

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Von den Zylinderköpfen strömt das Kühlmittel in zwei Kühlmittel-Verteilerrohre. Von dort strömt es zum Retarder-Ölkühler und weiter zum Thermostatgehäuse.


 

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Schematische Ansicht des Kühlmittel-Kreislaufs eines 14l-Motors mit Scania Retarder

16l-Motor

Die Kühlmittelpumpe fördert das Kühlmittel nach oben in den Zylinderblock und durch den Ölkühler. Von dort gelangt das Kühlmittel durch Kanäle im Zylinderblock zu den Zylinder- buchsen und nach oben zu den Zylinderköpfen.

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Von den Zylinderköpfen strömt das Kühlmittel zurück in beidseitig außen am Zylinderblock angeordnete Sammelkanäle. Der rechte Sammelkanal mündet über einen Querkanal vorn am Zylinderblock in den linken Sammelkanal. Von dort strömt das Kühlmittel zum Retarder-Ölkühler und weiter zum Thermostatgehäuse.


 

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Schematische Ansicht des Kühlmittel-Kreislaufs eines 16l-Motors mit Scania Retarder

Kühlmittel- Kurzschlußleitung

Bei niedrigen Kühlmitteltemperaturen ist der Thermostat geschlossen, und das Kühlmittel strömt über den Kurzschlußkanal am Kühler vorbei.

Wenn das Kühlmittel Betriebstemperatur erreicht, öffnet der Thermostat und das Kühlmittel strömt durch den Kühler. Der Thermostat nimmt auch Zwischenstellungen ein, wobei beide Kanäle offen sind und nur ein Teil des Kühlmittels zum Kühler gelangt.

Wenn die Kühlmitteltemperatur den Temperaturwert für die vollständige Öffnung des Thermostats erreicht hat, strömt die gesamte Kühlmittelmenge durch den Kühler. Der Auslaß zum Kurzschlußkanal ist dann vollständig geschlossen.


 

Kühlmittelstandanzeige

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Die Kühlmittelstandanzeige zeigt einen zu geringen Kühlmittelstand an. Die Anzeige besteht aus einem Niveausensor im Ausdehnungsbehälter und einer Warnleuchte in der Instrumentenanlage.

Wenn der Kühlmittelstand unter das Mindestniveau sinkt, leuchtet die Warnleuchte in der Instrumentenanlage auf.

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Der Anschluß des Niveausensors (T8) an die Elektrik ist im Schaltplan 16:02-01 gezeigt.

Kühler und Ausgleichbehälter


 

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Kühler


 

Der Kühler besteht aus zwei Kühlmittelkästen und dem dazwischen liegenden Kühlerkern.

Der Kühlerkern besteht aus horizontal angeordneten Reihen von dünnwandigen Aluminiumrohren. Zwischen den Rohren befinden sich dünne gewellte Aluminiumbleche, die die Wärmeübertragungsleistung des Kühlers erhöhen.

Der Einlaß des Kühlers ist am Thermostatgehäuse angeschlossen.

100190

 

Der Auslaß des Kühlers ist an der Saugseite der Kühlmittelpumpe angeschlossen.


 

Ausgleichbehälter


 

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Kühlmittel dehnt sich bei Erwärmung aus.

Um einen Flüssigkeitsverlust durch die Ausdehnung zu verhindern, wird der Ausgleichbehälter verwendet. Der Ausgleichbehälter ist durch eine Entlüftungsleitung mit dem Motor und dem Kühler verbunden, wodurch eine Entlüftung des Kühlsystems erreicht wird.

116 786

 

Am Anschluß des Ausgleichbehälter vom Kühler befindet sich ein Rückschlagventil, das bei Fahrzeugen mit Zusatzheizung, z. B. von Webasto, ein Rückströmen des Kühlmittels durch den Kühler verhindert.

Der Ausgleichbehälter ist über dem höchsten Punkt des Kühlsystems angeordnet und verfügt über ein Einfüllrohr mit Deckel.

Ein Druckregelventil im Behälter öffnet bei 0,7 bar. Dieses ermöglicht einen Druckausgleich, wenn der nach dem Fahrbetrieb abgeschaltete Motor abkühlt und der Druck im Kühlsystem sinkt.

Zwischen der Saugseite der Kühlmittelpumpe und dem Ausdehnungsbehälter befindet sich eine Leitung für den statischen Druck. Diese Leitung gewährleistet einen Überdruck in der Kühlmittelpumpe und verringert die Gefahr von Kavitationsschäden.

Niveaumarkierungen am Ausgleichbehälter zeigen den minimalen und den maximalen Kühlmittelstand bei kaltem Motor an.

Lüfter


 

Visco-Lüfter

Wenn die Kühlung durch den Fahrtwind nicht ausreicht, muß der Luftstrom durch den Kühler von einem Lüfter erzeugt werden.

Die Wirksamkeit des Lüfters wird durch einen engen Lüfterkragen erhöht. Zwischen Kühler und Lüfterkragen befindet sich außerdem eine Lüfterverkleidung, die gewährleistet, daß die gesamte vom Lüfter geförderte Luft durch den Kühler strömt.

Der Visco-Lüfter ist temperaturgesteuert und schaltet ein, wenn die durch den Kühler strömende Luft eine bestimmte Temperatur überschreitet.

Der Visco-Lüfter funktioniert nur, wenn die Kühlmitteltemperatur auf einem normalen Niveau gehalten werden muß. Durch diesen Lüftertyp wird das Kühlmittel schneller erwärmt, und es wird weniger Antriebsenergie benötigt, wodurch der Kraftstoffverbrauch gesenkt wird.

Der Lüfter wird durch die Reibung einer Silikonflüssigkeit in der Flüssigkeitsreibungs- kupplung der Lüfternabe angetrieben.

Der Schlupf zwischen Lüfter und Nabe wird dabei bestimmt von der Menge der Silikonflüssigkeit zwischen Mitnehmerscheibe und Kupplungsgehäuse. Durch die Vergrößerung der Flüssigkeitsmenge wird der Schlupf geringer.

Bei drehendem Motor wird die Flüssigkeit aufgrund der Fliehkraft in den Arbeitsraum der Kupplung gefördert, wo sie vom Abstreifer 1 durch den Ventilkanal 2 in den Vorratsraum 3 zurück befördert wird. Der Ventilhebel 4 öffnet und schließt das Ventil mit dem von der Bimetallfeder 6 betätigten Schaltstift.

Die Bimetallfeder schließt das Ventil bei niedrigen Temperaturen. Die Flüssigkeit sammelt sich im Vorratsraum, und der Lüfter wird von einem Restmoment langsam angetrieben.

Steigt die Temperatur der aus dem Kühler austretenden Kühlluft, öffnet die Bimetallfeder das Ventil, und die Flüssigkeit strömt vom Vorrats- in den Arbeitsraum. Die Reibung der Flüssigkeit nimmt zu, und der Lüfter beginnt sich mit der Kupplung zu drehen.


 


 

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1

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Abstreifer

7

  1. Ventilkanal

    4

  2. Ventilkammer

  3. Ventilhebel

  4. Schaltstift

  5. Bimetallfeder

Zwischenscheibe


 

116 792

 

B


 

A Ventil geschlossen – hoher Schlupf B Ventil geöffnet – geringer Schlupf


 

Einige Lüfter verfügen anstelle der abgebildeten Bimetallstreifen über spiralförmige Bimetallfedern. Durch die Änderung der Stellung der Spiral-Bimetallfeder kann der Lüfter bei Bedarf auf Dauerbetrieb gestellt werden.


 

Hinweis: Dies ist nur in Notfällen zulässig.


 

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Visco-Lüfter


 

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101 510

 

Der Lüfter dreht dann ständig mit dem vollen Antriebsmoment.

Elektrisch gesteuerter Lüfter


 

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Primärteile

3

 

Flansch

  1. Primärscheibe

    2

    1

    Sekundärteile

  2. Gehäuse

Steuerventil

  1. Vorratskammer

  2. Rücklaufkanal

  3. Arbeitskammer

  4. Magnetventil

4

5


 


 

116 345

 

Der elektrisch gesteuerte Lüfter wird vom EDC-Steuergerät gesteuert. Das

EDC-Steuergerät empfängt Signale vom Kühlmitteltemperatur-Sensor, dem Ladelufttemperatur-Sensor und dem Retarder- Steuergerät und regelt anhand dieser Werte die Lüfterdrehzahl durch ein spannungsgesteuertes PWM-Signal (Puls-Weiten-Moduliert). Das PWM-Signal hat eine Spannung von +24 V.

Die Primärteile des Lüfters, d. h. Flansch 1 und Primärscheibe 2, werden über den äußeren Riementrieb von der Kurbelwelle angetrieben. Die Übersetzung gegenüber der Kurbelwelle ist 1:1,1.

Die Sekundärteile des Lüfters werden durch die Reibung einer Silikonflüssigkeit im Lüfter angetrieben. Der Strom der Silikonflüssigkeit wird vom Steuerventil 4 gesteuert. Das Steuerventil 4 wird vom Magnetventil 8 gesteuert. Wenn das Steuerventil 4 geschlossen ist, wird die Flüssigkeit in der Vorratskammer 5 gesammelt. Wenn das Steuerventil 4 öffnet, gelangt die Flüssigkeit durch die Zentrifugalkraft in die Arbeitskammer 7 und zwischen die Scheiben. Die Umwälzung der Flüssigkeit erfolgt durch die Primärscheibe 2 mit der 1,1-fachen Motordrehzahl, unabhängig von der Lüfterdrehzahl.

Die Drehzahl der sekundären Lüfterteile wird vom EDC-Steuergerät gesteuert. Wenn das EDC-Steuerventil kein Signal an das Magnetventil ausgibt, ist das Steuerventil vollständig geöffnet, und der Lüfter wird mit der maximalen Drehzahl, d. h. der 1,1-fachen Motordrehzahl, angetrieben. Die Lüfterdrehzahl wird vom EDC-Steuergerät durch Signale mit unterschiedlicher Impulslänge gesteuert. Bei maximaler Impulslänge dreht der Lüfter mit Leerlaufdrehzahl, ca. 200-300/min. Die Leerlaufdrehzahl des Lüfters ist von der Leerlaufdrehzahl des Motors abhängig.

Bei einer Unterbrechung der Stromzufuhr dreht der Lüfter zum Schutz des Motors mit voller Drehzahl.


 

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116 628

 

116 627

 

Wenn am Magnetventil keine Spannung anliegt, ist das Steuerventil offen.

Wenn am Magnetventil Spannung anliegt, ist das Steuerventil geschlossen.

Die Leerlaufdrehzahl des elektrisch gesteuerten Lüfters ist geringer als die des Visco-Lüfters.

Durch die Steuerung der Lüfterkupplung durch elektrische Signale vom Kühlmitteltemperatur- Sensor, Ladelufttemperatur-Sensor und dem Retarder-Steuergerät wird eine sehr schnelle und genaue Steuerung des Lüfters anhand der tatsächlichen Kühlanforderung erreicht. Die Steuerung des Lüfters ist präziser, die Lüfterdrehzahl kann für jeden Betriebszustand optimiert werden. Dies trägt zur Verringerung des Kraftstoffverbrauchs bei. Außerdem kann die Leistung des Retarders besser genutzt werden.

Beim elektrisch gesteuerten Lüfter ist die Kühlmitteltemperatur zwischen 5 und 10 °C höher als bei einem Visco-Lüfter.

Thermostat


 

Funktion

Der Thermostat ist als Doppel-Thermostat ausgeführt. Der Thermostat steuert die Betriebstemperatur des Motors.

Wenn die Kühlmitteltemperatur unter der Öffnungstemperatur des Thermostats liegt, strömt das Kühlmittel nur durch den Motor, um sich schneller zu erwärmen.

Wenn das Kühlmittel Betriebstemperatur erreicht, öffnet der Thermostat und das Kühlmittel strömt durch den Kühler.

Kalter Motor

Der Thermostat ist geschlossen, das Kühlmittel strömt durch den Motor.


 

Betriebstemperatur

Der Thermostat erhält die korrekte Betriebstemperatur des Motors aufrecht, indem er die Menge des Kühlmittels steuert, die durch den Kühler strömt.


 

Heißer Motor

Der Thermostat ist vollständig geöffnet und das gesamte Kühlmittel strömt durch den Kühler.


 

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1


 

  1. Zur Kühlmittelpumpe

  2. Vom Motor

  3. Kurzschlußleitung zur Kühlmittelpumpe


 

2


 

116 793

 

3


 

Doppel-Thermostat für Lkw mit Scania Retarder

Kühlmittelpumpe


 

Funktion

Die Kühlmittelpumpe befindet sich vorn am Motor und wird über einen Antriebsriemen von der Kurbelwelle angetrieben.

Die Pumpe ist eine Schleuderpumpe und besteht aus einem spiralförmigen Pumpengehäuse mit einem direkt auf der Welle angeordneten Pumpenrad. Die Welle ist im Antriebsgehäuse eingebaut und dauergeschmiert.

Die Pumpenwelle ist durch einen federgespannten Axialdichtring gegen das Kühlmittel abgedichtet.


 

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100 780

 

Kühlmittelpumpe für den 9l-Motor

Kühlmittelpumpe für den 11l-Motor (DSC)


 

Kühlmittelpumpe für den 12l- und 11l-Motor (DC)

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100192

 

Kühlmittelpumpe für den 14l-Motor


 

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Kühlmittelpumpe für den 16l-Motor


 

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© Scania CV AB 1999, Sweden

Ladeluftkühler


 

Allgemeines

Die Nennleistung eines Motors hängt u. a. von der Kraftstoffmenge ab, die vollständig verbrannt werden kann.

Kalte Luft hat eine höhere Dichte und enthält mehr Volumenprozent Sauerstoff als warme Luft. Die Temperatur der Ansaugluft steigt im Turbolader an. Wird die Luft nach dem Austritt aus dem Turbolader abgekühlt, steigen ihre Dichte und ihr Sauerstoffgehalt. Der erhöhte Sauerstoffgehalt im Motor ermöglicht die Verbrennung einer größeren Kraftstoffmenge.

Dadurch wird die Leistung erhöht und der Kraftstoffverbrauch sowie der Schadstoffausstoß gesenkt. Die Kühlung der Luft ermöglicht die Senkung der Verbrennungstemperatur und der Temperatur der betroffenen Bauteile. Auf diese Weise läßt sich der temperaturbedingte Verschleiß bei gleichzeitiger Erhöhung der Motorleistung reduzieren.


 

Geräuschdämpfer

Bei bestimmten Typen des 14l-Motors ist zwischen Ladeluftkühler und Ansaugkrümmer ein Geräuschdämpfer eingebaut. Dessen Ventil schließt während der Betätigung der Abgasbremse, um das Ansauggeräusch zu dämpfen. Das Ventil wird vom Steuergerät der Abgasbremse gesteuert.

Ansaugsystem


 

Funktion

Das Ansaugsystem besteht aus einem Rohr, durch das die Ansaugluft vom Turbolader zum Ladeluftkühler strömt. Der Ladeluftkühler befindet sich vor dem Kühlmittelkühler. Die Ansaugluft wird durch die außen am Ladeluftkühler vorbeiströmende Luft gekühlt. Vom Ladeluftkühler gelangt die Ansaugluft in das Ansaugrohr und wird dort zu den Zylindern verteilt.


 

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102 588

 

Luftkreislauf, 9l-Motor.

Luftkreislauf, 11l-Motor (DSC).


 

22 © Scania CV AB 1999, Sweden 0205f05c.mkr


 


 

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Luftkreislauf, 11l-Motor (DC) und 12l-Motor.


 

Luftkreislauf, 14l-Motor.


 

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Luftkreislauf, 16l-Motor.

image image 02:02-01

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Ausgabe 1 de


 

Kühlsystem


 

122 110

 

Frost- und Korrosionsschutz Prüfen


 

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© Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt

Allgemeines 3

Werkzeuge 4

Frostschutzmittelgehalt prüfen 5

Tabelle zur Dosierung von Ethylenglykol 6

Werkzeug 588 572 7

Kalibrierung von Werkzeug 588 572 8

Korrosionsschutzmittelgehalt

prüfen 12

Korrosionsschutzmittel-Diagramm 16

Korrosionsschutzmittelkonzentrations-Tabelle 17

Vorgemischtes Kühlmittel messen 18

Berechnung 22

Frostschutzmittelgehalt-Tabelle 24

Korrosionsschutzmittel-Tabelle 24

Allgemeines


 

Diese Anleitung beschreibt das Prüfen des Frostschutzmittelgehalts (Ethylenglykol) und des Korrosionsschutzmittelgehalts in Kühlsystemen von Scania Fahrzeugen.

Außerdem sind Anweisungen zum Gebrauch der Werkzeuge 588 227 und 588 572 enthalten.


 

WICHTIG! Dem Kühlmittel dürfen keine anderen als die von Scania empfohlenen Additive zugesetzt werden.


 

WICHTIG! Ein zu hohes Mischungsverhältnis oder eine Mischung verschiedener Frostschutz- oder Korrosionsschutzmittel kann zu Schlammbildung und Verstopfungen im Kühler führen.


 

Unsachgemäße Handhabung und zu hohe Konzentrationen von Frost- oder Korrosionsschutzmittel führen zu Schlammbildung oder Korrosion. Neben der Schlammbildung im Kühler kommt es zu einer Verschlammung an heißen Oberflächen, was mangelnde Kühlung und möglicherweise Überhitzung verursacht.

Der Korrosionsschutzmittelgehalt muß daher geprüft werden.

  • Das Korrosionsschutzmittel muß mindestens denselben Schutz wie ein Scania Frostschutzmittel von 30 Volumen-% und nicht mehr als Scania Frostschutzmittel von 60 Volumen-% bieten.

  • Ein normaler Korrosionsschutzmittelgehalt bietet denselben Schutz wie eine Mischung von 40 Volumen-% Scania Frostschutzmittel. Dies entspricht einer Mischung von 10 Volumen-% Scania Korrosionsschutz.


     

    Es gibt drei Methoden um den Korrosionsschutz eines Kühlsystems zu messen:

    Bei Fahrzeugen, die nur Frostschutz enthalten

  • Frostschutzmittelgehalt im Kühlmittel mit Kühlmittel-/Batterieprüfer 588 227 messen.

    Bei Fahrzeugen, die nur Korrosionsschutzmittel enthalten

  • Korrosionsschutzmittelgehalt mit Meßgerät 588 572 prüfen.

    Fahrzeuge mit Frost- und Korrosionsschutzmittel

  • Frostschutzmittelgehalt im Kühlmittel mit Kühlmittel-/Batterieprüfer 588 227 und Leitfähigkeit mit Meßgerät 588 572 messen. Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel anhand der Tabelle berechnen.


     

    WICHTIG! Scania empfiehlt, Frostschutz- und Korrosionsschutzmittel nicht zu vermischen, da die Werte beim Berechnen mit der Tabelle dadurch inkorrekt sein können.

    In den Wartungsanweisungen werden nur Anweisungen zum Prüfen des Frostschutz- und Korrosionsschutzmittelgehalts gegeben.

    Werkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    588 227

    Kühlmittel und Batterieprüfer

     


     

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    121103

     

    588 572 Korrosionsschutz-Meßgerät (Leitfähigkeitsmesser). Zwei Flaschen Kalibrierungsflüssigkeit 588 573 werden

    mitgeliefert. image


     

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    122656

     

    588 573 Kalibrierungsflüssigkeit

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    2655

     

    2x250 ml (mitgeliefert mit 588 572).

    Frostschutzmittelgehalt prüfen


     

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    ACHTUNG!

    Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen. Ethylenglykol ist beim Verschlucken äußert gesundheitsschädlich und kann zum Tode führen.

    Hautkontakt kann zu Vergiftungen führen, besonders bei heißem Kühlmittel.

    Schutzhandschuhe tragen.


     

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    WICHTIG! Die Mischung verschiedener Glykol- Frostschutzmittel kann zu Schlammbildung und einem verringerten Korrosionsschutz führen.


     

    Frostschutzmittelgehalt im Kühlmittel mit Kühlmittel-/Batterieprüfer 588 227 messen.


     

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    (70%)

    (66%)

    In Ländern, in denen die Temperaturen auf unter 0 °C abfallen können, muß Kühlmittel Wasser und 35-45 Volumen-% Frostschutzmittel enthalten (Ethylenglykol). Der Frostschutzmittelgehalt (Ethylenglykol) im


     

    1.400


     

    GOOD

     

    1.350


     

    1.300


     

    1.250


     

    1.200


     

    1.150


     

    1.100

    (61%)


     

    -48 (57%)


     

    -42 (53%)

    -37 (50%)

    -33 (47%)

    -30 (45%)

    -27 (42%)

    -24 (40%)

    -21 (36%)

    -18 (33%)


     

    -15 (29%)


     

    -12 (25%)


     

    -9 (20%)

    -48 (61%)


     

    -42 (58%)


     

    -36 (54%)


     

    -30 (50%)


     

    -27 (47%)

    -24 (44%)


     

    -21 (41%)


     

    -18 (38%)


     

    -15 (34%)


     

    -12 (30%)


     

    -9 (24%)


     

    -6 (18%)

    vorgemischten Kühlmittel darf 60 Volumen-% nicht überschreiten.

    BATTERY CHARGE

    SPECIFIC GRAVITY


     

    ETHYLENE GLYKOL

    RECHARGE FAIR

     

    -6 (15%)


     

    -3 (9%)


     

    +0 (0%)

    -3 (9%) PROPYLENE

    GLYKOL


     

    +0 (0%)

    C

    Werden nur Frostschutzmittel (Ethylenglykol) und Wasser als Kühlmittel verwendet, muß der Wert einen Gefrierpunkt von -15 °C oder

    30 Volumen-% übersteigen, wenn der Korrosionsschutz ausreichend sein soll.


     

    121 091

     

    FREEZE POINT

    %GLUKOLE BY VOLYME

    Tabelle zur Dosierung von Ethylenglykol


     

    Beispiel:

    1. Die Gesamtkapazität des Kühlsystems beträgt 40 Liter.

    2. Der Gefrierpunkt liegt bei -6 °C

      (15 Volumen-% Ethylenglykol). Gemäß Tabelle sind 6 Liter Ethylenglykol im Kühlsystem enthalten.

    3. Der erforderliche Gefrierpunkt liegt bei

    -21 °C (36 Volumen-% Ethylenglykol). Gemäß Tabelle sind 14 Liter Ethylenglykol im Kühlsystem erforderlich. Da bereits

    6 Liter im Kühlsystem enthalten sind, müssen dem Kühlsystem weitere 8 Liter Ethylenglykol hinzugefügt werden

    (14 - 6 = 8 Liter).


     

    Gefrierpunkt °C

    -6

    -9

    -12 -18 -21

    -24 -30 -37

    Kühlsystem Volumen in Liter

    Ethylenglykol (Volumen-%)

    15

    20

    25

    33

    36

    40

    45

    50


     

    Ethylenglykol (Liter)

    5

    6

    8

    9

    11

    12

    14

    15

    30

    6

    7

    9

    11

    13

    14

    16

    18

    35

    6

    8

    10

    12

    14

    16

    18

    20

    40

    7

    9

    12

    14

    16

    18

    21

    23

    45

    8

    10

    13

    15

    18

    20

    23

    25

    50

    9

    11

    14

    17

    20

    22

    25

    28

    55

    9

    12

    15

    18

    21

    24

    27

    30

    60

    10

    13

    17

    20

    23

    26

    30

    33

    65

    11

    14

    18

    21

    25

    28

    32

    35

    70

    12

    15

    19

    23

    27

    30

    34

    38

    75

    12

    16

    20

    24

    28

    32

    36

    40

    80

    13

    17

    22

    26

    30

    34

    39

    43

    85

    14

    18

    23

    27

    32

    36

    41

    45

    90

    15

    19

    24

    29

    34

    38

    43

    48

    95

    15

    20

    25

    30

    35

    40

    45

    50

    100

    16

    21

    27

    31

    37

    42

    48

    53

    105

    17

    22

    28

    32

    40

    44

    50

    55

    110

    18

    23

    29

    34

    41

    46

    52

    58

    115

    18

    24

    30

    35

    42

    48

    54

    60

    120

    19

    25

    32

    37

    44

    50

    57

    63

    125

    Werkzeug 588 572

    WICHTIG! Bei der erstmaligen Verwendung des Werkzeugs müssen die Prüfelektroden mit denaturiertem Alkohol gereinigt werden. Dazu werden die Prüfelektroden 15 Minuten lang bei eingeschaltetem Meßgerät 588 572 in denaturierten Alkohol gelegt. Prüfelektroden mit destilliertem Wasser und denaturiertem Alkohol spülen, und überschüssige Flüssigkeit abschütteln.


     

    WICHTIG! Das Korrosionsschutz-Meßgerät 588 572 muß vor der Kalibrierung oder Messung zum Aufwärmen 5 Minuten eingeschaltet bleiben.


     

    Werkzeug 588 572 mißt die Leitfähigkeit des Kühlmittels, d. h. die Fähigkeit, elektrisch leitfähig zu sein.

    Dies erfolgt in mS/cm (mS = milliSiemens).

    Das Korrosionsschutz-Meßgerät 588 572 muß regelmäßig oder vor dem Einsatz von Kalibrierungsflüssigeit 588 573 kalibriert werden. Die Kalibrierung muß mindestens einmal pro Monat erfolgen, wenn das Korrosionsschutz-Meßgerät häufig in Gebrauch ist.


     

    Prüflösung herstellen

    Ggf. kann eine Prüflösung hergestellt werden, um zu prüfen, ob das Meßgerät 588 572 während der Messung den korrekten Wert anzeigt.

    Die Prüflösung muß aus Wasser bestehen, darf nicht verschmutzt sein und darf kein Korrosionsschutzmittel enthalten.

    Die Prüflösung muß in einem versiegelten Behälter aufbewahrt werden.


     

    Hinweis: Weicht das Meßgerät 588 572 bei der Verwendung der Prüflösung um mehr als

    +/-0,2 mS ab, muß die Prüflösung erneuert und das Meßgerät 588 572 mit Kalibrierungsflüssig-

    keit 588 573 kalibriert werden.

    Kalibrierung von Werkzeug 588 572


     

    Hinweis: Korrosionsschutz-Meßgerät einschalten. Es muß mindestens 5 Minuten vor dem Kalibrieren eingeschaltet werden.


     

    image

    1. Meßgerät 588 572 einschalten. Es muß mindestens 5 Minuten vor dem Gebrauch eingeschaltet werden.


       

    2. Etwas Kalibrierungsflüssigkeit in eine Tasse

      o. ä. gießen.

      image


       

      122 115

       

      122 124

       

    3. Abdeckung von Prüfelektroden abnehmen.


       

      image

    4. Prüfelektroden mit destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol reinigen. Elektroden

      122 116

       

      abwischen. image

      image

    5. Behälter senkrecht aufstellen, und Korrosionsschutz-Meßgerät 588 572 in Haltern sichern.


       

      image

      122 117

       

      122 118

       

    6. Behälter mit Kalibrierungsflüssigkeit so unter Meßgerät 588 572 stellen, daß jede Elektrode mit Kalibrierungsflüssigkeit bedeckt ist.

      image

    7. Korrosionsschutz-Meßgerät 588 572 so drehen, daß die Flüssigkeit zirkulieren kann; dann Meßergebnis ablesen.

      • Der Wert muß 13,50 mS/cm betragen. Die Leitfähigkeit der Kalibrierungs- flüssigkeit 588 573 beträgt

        122 119

         

        12,88 mS/cm. Das Meßgerät 588 572 kann auf 13,50 eingestellt werden, um einen besseren Meßbereich zu erhalten.


         

        image

    8. Beträgt der Wert nicht 13,50 mS/cm, Abdeckung oben von Meßgerät 588 572 abschrauben.


       

      image

      122 120

       

    9. Meßgerät 588 572 mit Potentiometer- Schraube kalibrieren. Der Wert muß 13,50 mS/cm betragen. Einige Modelle

      können über zwei Knöpfe zum Kalibrieren des Werts nach oben oder unten verfügen.


       

      122 121

       

      Hinweis: Das Meßgerät 588 572 muß jedesmal gedreht werden, damit die Kalibrierungsflüs- sigkeit 588 573 bei jedem Einstellen weiter zirkuliert.

    10. Warten, bis sich der Wert stabilisiert hat.

      image

      • Sicherstellen, daß der angezeigte Wert im Meßgerät 588 572 13,50 ms beträgt.

        122 119

         

      • Ist der Wert inkorrekt, muß das Meßgerät ausgehend von Schritt 9 erneut kalibriert werden.


         

    11. Das Meßgerät 588 572 ist nun kalibriert; der Korriosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel kann nun geprüft werden.

    Korrosionsschutzmittelgehalt prüfen


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen. Schutzhandschuhe tragen. Korrosionsschutzmittel ist beim Verschlucken äußert gesundheitsschädlich.


     

    image


     

    WICHTIG! Die Mischung verschiedener Korrosionsschutzmittel kann zu Schlammbildung und einem verringerten Korrosionsschutz führen.


     

    WICHTIG! Ermittelte Werte notieren, um den Korrosionsschutz anhand der Tabelle zu prüfen.


     


     

    image

    1. Etwas Kühlmittel aus dem Ausgleichbehälter entnehmen.

    2. Etwas Kühlmittel in Tasse o. ä. geben.

      122 122

       

    3. Kühlmittel auf 20 - 30 °C abkühlen lassen.

      image

      ON OFF

       

    4. Korrosionsschutz-Meßgerät 588 572 einschalten. Es muß mindestens 5 Minuten vor dem Messen eingeschaltet werden.


       

      122 114

       

    5. Abdeckung von Prüfelektroden des Meß-

      122 124

       

      geräts 588 572 abnehmen. image

      image

      122 116

       

    6. Prüfelektroden mit destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol reinigen. Elektroden abwischen.

    7. Beim Prüfen von unterschiedlichen Kühlmitteln müssen die Prüfelektroden vor jeder Prüfung in destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol gereinigt werden.

      image

    8. Meßgerät 588 572 senkrecht in Behälter stellen.


       

      image

    9. Tasse o. ä. mit Kühlmittel unter Meß- gerät 588 572 stellen und Prüfelektroden vollständig in Kühlmittel eintauchen.


       

      image

    10. Einige Minuten warten, bis sich der Wert auf der Anzeige des Meßgeräts 588 572 stabilisiert hat.

      122 467

       

    11. Wert ablesen und notieren.

    12. Korrosionsschutzmittelgehalt im Diagramm prüfen. Siehe Korrosionsschutzmittel- Diagramm.

    13. Der Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel muß 8-12 Volumen-% betragen. Normal ist ein Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel von 10 Volumen-%.

    14. Nach Gebrauch muß das Meßgerät 588 572 in destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol gereinigt werden.

    15. Abdeckung auf Prüfelektroden des Meßgeräts 588 572 aufsetzen, und Meßgerät ausschalten.

    Korrosionsschutzmittel-Diagramm


     

    Nach der Messung der Leitfähigkeit mit Meßgerät 588 572 muß der Wert in mS mit dem Korrosionsschutzmittelgehalt in Volumen-% im Korrosionsschutzmittel-Diagramm verglichen werden.

    Der Korrosionsschutzmittelgehalt muß

    8-12 Volumen-% betragen. Normal ist ein Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel von 10 Volumen-%.


     

    14,0

    13,0

    12,0

    11,0

    10,0

    9,0

    8,0

    7,0

    6,0

    5,0

    4,0

    3,0

    2,0

    1,0


     

    image image

    122 657

     

    1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

    image image

    Min Max.

    Korrosionsschutzmittelkonzentrations-Tabelle


     

    Hinweis: Ein Scania Korrosionsschutzmittel- gehalt von 10 Volumen-% entspricht einem Scania Frostschutzmittelgehalt von

    40 Volumen-%.


     

    Beispiel:

    1. Die Gesamtkapazität des Kühlsystems beträgt 40 Liter.

    2. Der Wert für den Korrosionsschutzmittel- gehalt beträgt 2 Volumen-%. Gemäß Tabelle sind 0,8 Liter Korrosionsschutzmittel im Kühlsystem enthalten.


       

    3. Der gewünschte Korrosionsschutzmittel- gehalt beträgt 10 Volumen-% (d. h. der normale Wert). Gemäß Tabelle sind 4 Liter Korrosionsschutzmittel im Kühlsystem erforderlich. Da bereits 0,8 Liter im Kühlsystem enthalten sind, müssen dem Kühlsystem weitere 3,2 Liter Korrosionsschutzmittel hinzugefügt werden (4 - 0,8 = 3,2 Liter).


     

    Korrosionsschutzmittel (Vol.-%)

    0

    2

    4

    6

    8

    10

    Kühlsystemvolumen in Liter


     

    Korrosionsschutzmittel (Liter)

    0

    0,6

    1,2

    1,8

    2,4

    3,0

    30

    0

    0,7

    1,4

    2,1

    2,8

    3,5

    35

    0

    0,8

    1,6

    2,4

    3,2

    4,0

    40

    0

    0,9

    1,8

    2,7

    3,6

    4,5

    45

    0

    1,0

    2,0

    3,0

    4,0

    5,0

    50

    0

    1,1

    2,2

    3,3

    4,4

    5,5

    55

    0

    1,2

    2,4

    3,6

    4,8

    6,0

    60

    0

    1,3

    2,6

    3,9

    5,2

    6,5

    65

    0

    1,4

    2,8

    4,2

    5,6

    7,0

    70

    0

    1,5

    3,0

    4,5

    6,0

    7,5

    75

    0

    1,6

    3,2

    4,8

    6,4

    8,0

    80

    0

    1,7

    3,4

    5,1

    6,8

    8,5

    85

    0

    1,8

    3,6

    5,4

    7,2

    9,0

    90

    0

    1,9

    3,8

    5,7

    7,6

    9,5

    95

    0

    2,0

    4,0

    6,0

    8,0

    10,0

    100

    0

    2,1

    4,2

    6,3

    8,4

    10,5

    105

    0

    2,2

    4,4

    6,6

    8,8

    11,0

    110

    0

    2,3

    4,6

    6,9

    9,2

    11,5

    115

    0

    2,4

    4,8

    7,2

    9,6

    12,0

    120

    0

    2,5

    5,0

    7,5

    10,0

    12,5

    125

    0

    2,6

    5,2

    7,8

    10,4

    13,0

    130

    Vorgemischtes Kühlmittel messen


     

    Korrosionsschutz in vorgemischtem Kühlmittel (mit Korrosionsschutz und Ethylenglykol) messen


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen.

    Ethylenglykol ist beim Verschlucken äußert gesundheitsschädlich und kann zum Tode führen. Hautkontakt kann zu Vergiftungen führen, besonders bei heißem Kühlmittel. Schutzhandschuhe tragen.


     

    image


     

    WICHTIG! Verschiedene Marken von Korrosionsschutzmittel oder Frostschutzmittel


     

    image

         
     
       


     

    1.400

       

    -42 (58%)

           
           
           
           
           
           
           
           


     

    1.200

     

    -18

     
       

    -15 (29%)

    -12

    1.150

     

    -12 (25%)

    -9 (24%)

           

    1.100

       

    -6 (18%)

           
         

    -3 (9%)

           
           
           
           

     

    (70%)

    (66%)


     

    -48


     

    (61%)


     

    588 227

    dürfen nicht gemischt werden. Die Mischung verschiedener Korrosionsschutzmittel oder Glykol-Frostschutzmittel kann zu


     

    1.350


     

    1.300


     

    1.250

    (61%)


     

    -48 (57%)


     

    -42 (53%)

    -37 (50%)

    -33 (47%)

    -30 (45%)

    -27 (42%)

    -24 (40%)


     

    -36 (54%)


     

    -30 (50%)


     

    -27 (47%)


     

    -24 (44%)


     

    -21 (41%)


     

    GOOD

     

    -18

    Schlammbildung und einem verringerten

    -21

    (36%)


     

    (33%)

    (38%)


     

    -15 (34%)

    Korrosionsschutz führen.


     

    -9 (20%)

    (30%)


     

    WICHTIG! Werte notieren, um später anhand der Tabelle den Korrosionsschutzmittel- oder Frostschutzmittelgehalt ggf. zu korrigieren.


     

    Frostschutzmittelgehalt (Ethylenglykol) mit Batterieprüfer 588 227 messen.


     

    BATTERY CHARGE

    SPECIFIC GRAVITY


     

    ETHYLENE GLYKOL


     

    RECHARGE FAIR

     

    -6 (15%)


     

    -3 (9%)


     

    +0 (0%)

    C

    FREEZE POINT

    % GLUKOLE BYVOLYME


     

    PROPYLENE GLYKOL


     

    +0 (0%)


     

    1


     

    123 403

     

    30 vol %

  • Übersteigt der Gefrierpunkt - 15 °C oder 30 Volumen-%, so ist der Korrosionsschutz ausreichend.

  • Ist der Wert geringer, kann der Korrosionsschutz dennoch ausreichend sein, vorausgesetzt, das Kühlmittel enthält Scania Frostschutzmittel. In diesem Fall muß auch die Leitfähigkeit mit Meßgerät 588 572 gemessen werden, um den Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel zu berechnen. Siehe Anweisungen ab Schritt 2.

Übersteigt der Gefrierpunkt - 15 °C oder 30 Volumen-%, so ist der Korrosionsschutz ausreichend.

  1. Kühlmittel aus Ausgleichbehälter mit

    122 122

     

    Spritze und Schlauch entnehmen. image

    image

  2. Etwas Kühlmittel in Tasse o. ä. geben.

    ON OFF

     

  3. Korrosionsschutz-Meßgerät 588 572 einschalten. Es muß mindestens 5 Minuten vor dem Messen eingeschaltet werden.


     

    122 114

     

  4. Kühlmittel auf Zimmertemperatur abkühlen lassen.


     

    image

    122 124

     

  5. Vordere Abdeckung von Meßgerät 588 572 abnehmen.

    image

  6. Prüfelektroden mit destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol reinigen.


     

    122 116

     

  7. Beim Prüfen von unterschiedlichen Kühlmitteln müssen die Prüfelektroden vor jeder Prüfung in destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol gereinigt werden.


     

  8. Meßgerät 588 572 senkrecht in Behälter stellen.

    image


     

    image

    122 117

     

  9. Tasse o. ä. mit Kühlmittel unter Meßgerät 588 572 stellen und Prüfelektroden vollständig in Kühlmittel eintauchen.


     

    122 118

     

  10. Einige Minuten warten, bis sich der Wert auf der Anzeige des Meßgeräts 588 572 stabilisiert hat.

    image

  11. Wert ablesen und notieren.


     

  12. Werte anhand der Korrosionsschutzmittel- Tabelle prüfen.

  13. Nach Gebrauch muß das Meßgerät 588 572 in destilliertem Wasser oder denaturiertem Alkohol gereinigt werden.

    122 467

     

  14. Abdeckung auf Prüfelektroden des Meßgeräts 588 572 aufsetzen und Meßgerät ausschalten.

  15. Korrosionsschutz anhand der Tabelle prüfen, siehe Berechnung.

Berechnung


 

image

Hinweis: Ist die Leitfähigkeit des Kühlmittels

größer als 4 mS/cm, muß der Wert für den 1

Frostschutzmittelgehalt um die Hälfte des Wertes der Leitfähigkeit verringert werden.

s /cm


 

588 572


 

123 404

 

Ist die Leitfähigkeit des Kühlmittels größer als 4 mS/cm, muß der Wert für den Frostschutzmittelgehalt um die Hälfte des Wertes der Leitfähigkeit verringert werden.

Beispiel:

  1. Der Gefrierpunkt liegt bei -9 °C oder 20 Volumen-% Frostschutzmittel.


     

    1.400


     

    RECHARGE FAIR GOOD

     

    1.350


     

    1.300 1.250

    1.200


     

    (70%)

    (66%)


     

    (61%)

    -48 (57%)

    -42 (53%)

    -37 (50%)

    -33 (47%)

    -30 (45%)

    -27 (42%)

    -24 (40%)

    -21 (36%)


     

    image

    -48 (61%) 588 227 1

    -42 (58%)

    -36 (54%)

    -30 (50%)

    -27 (47%)

    -24 (44%)

    -21 (41%)


     

    -18 (38%)

    (34%)

    -18

    -15

    (33%)

    (29%)

    -15

    -12 (30%)

  2. Der Wert für die Leitfähigkeit beträgt 8,2 mS/cm.


     

    1.150


     

    1.100


     

    BATTERY CHARGE

    SPECIFIC GRAVITY

    -12 (25%)

    -9 (20%)


     

    -6 (15%)


     

    -3 (9%)

    ETHYLENE GLYKOL

    +0 (0%)

    C


     

    -9 (24%)


     

    -6 (18%)


     

    -3 (9%) PROPYLENE

    GLYKOL

    +0 (0%)

    FREEZE POINT

    % GLUKOLEBYVOLYME

  3. Wert für die Leitfähigkeit halbieren, da der Gehalt 4 mS/cm übersteigt.


 

-9 (20%)


 

19 vol %


 

C

  1. Scania Frostschutzmittelgehalt von

    20 Volumen-% auf 16 Volumen-% 2

    reduzieren, da die Hälfte des Leitfähigkeitswertes folgendes ergibt: 8,2 / 2 = 4,1 mS/cm und 20 - 4 = 16.

  2. Zeile 16 in Tabelle ablesen =

    15 Volumen-% Scania Frostschutzmittel. 3

  3. Leitfähigkeitswert von 8,2 mS/cm prüfen.

    8.20 m /cm

    2


     

    4

    = 4.1 4

  4. Korrosionsschutz prüfen.

  5. Schutz mit geringerem


     

    5

    Xyzzx zxyzxy


     

    Xyzzx zxyzxy

    19 vol % -4 0 15 vol %


     

    Inxzxzxzxxzxx vol % Scania Xyz xyzzxy

    60 55 50 45 40 35 30 25 20 15 10 5

    Frostschutzmittelgehalt reduzieren, d. h.

    C vol %

    Xyzzx zxyzxy vol % zxyzxy


     

    12.2 11.5 10.7 10.0 9.2 8.3 7.4 6.4 5.4 4.2 3.0 1.7

    45 Vol-% - 15 Vol-%. In diesem Fall ist dies 30 Vol-%. %.

  6. Oberste Reihe (30 Vol.-%) der Korrosionsschutzmittel-Tabelle beachten

  7. Korrosionsschutzmittelgehalt des Kühlmittels ablesen.

  8. Im Kühlmittel müssen 7,5 Volumen-% Korrosionsschutzmittel enthalten sein.


 

Hinweis: Der Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel muß 8-12 Volumen-% betragen.

Normal ist ein Korrosionsschutzmittelgehalt im Kühlmittel von 10 Volumen-%. Siehe Korrosionsschutzmittel-Diagramm.


 

Inhibxzxzxz xvzxvz xzxz


 

vol % xz Scania xzvzx xvzxvz xzxz

0


 

-2


 

-4


 

-6

-9


 

-13


 

-16


 

-21


 

-26

-32


 

-38


 

-46

-54


 

8

             
             
             
             
               
               
               
               
               
               
               
               
               

 

0 13.4 12.6 11.7 10.9 10.1 9.1 8.3 7.2 6.0 4.8 3.3 1.9

5

10 11.1 10.4 9.8 9.1 8.3 7.5 6.7 5.8 4.8 3.9 2,8

15 10.0 9.5 8.9 8.2 7.5 6.8 5.9 5.3 4.4 3.6

20 9.1 8.6 8.0 7.4 6.7 6.1 5.4 4.7 4.1

7

 

25 8.3 7.8 7.3 6.7 6.1 5.5 5.0 4.4

30 7.5 7.1 6.6 6.1 5.6 5.1 4.6

35 6.7 6.3 6.0 5.5 5.2 4.7

40 5.9 5.7 5.4 5.0 4.8

45 5.0 5.1 4.8 4.5

6

 

50 4.2 4.5 4.3

55 3.8 4.0

60 3.7


 

45 vol % -15 vol % 0 30 vol %


 

         


 

vol % xvzxvz xzxz xczzx

       

 

10 15 20 25 30 35 40 45 50 55 60


 

2.5 3.8 5.0 6.3 7.5 8.8 10 11.3 12.5 13.8 15.0


 

10

123 942

 

11

= 7.5 vol %


 

Frostschutzmittelgehalt-Tabelle


 

WICHTIG! Frostschutzmittelgehalt mit niedrigerem Gehalt von Scania Frostschutzmittel reduzieren. In Korrosionsschutzmittel-Tabelle ablesen, wieviel Korrosionsschutzmittel im Kühlmittel enthalten ist.

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Tabellen


 

Gefrier- punkt °C

Glykol- gehalt in Volumen-

%

Schutz in Volumen-% Scania Glykol-Frostschutzmittel

60

55

50

45

40

35

30

25

20

20

15

5

Leitfähigkeitswert des Kühlmittels in Vol.-%

0

0

13,4

12,6

11,7

10,9

10,1

9,1

8,3

7,2

6,0

4,8

3,3

1,9

-2

5

12,2

11,5

10,7

10,0

9,2

8,3

7,4

6,4

5,4

4,2

3,0

1,7

-4

10

11,1

10,4

9,8

9,1

8,3

7,5

6,7

5,8

4,8

3,9

2,8

 

-6

15

10,0

9,5

8,9

8,2

7,5

6,8

5,9

5,3

4,4

3,6

   

-9

20

9,1

8,6

8,0

7,4

6,7

6,1

5,4

4,7

4,1

     

-13

25

8,3

7,8

7,3

6,7

6,1

5,5

5,0

4,4

       

-16

30

7,5

7,1

6,6

6,1

5,6

5,1

4,6

         


 

Korrosionsschutzmittel-Tabelle


 

Der Korrosionsschutzmittelgehalt muß 8-12 Volumen-% betragen.

Siehe Korrosionsschutzmittel-Diagramm, falls Korrosionsschutzmittel aufgefüllt werden muß.


 

Schutzgrad minus Vol.-% Frostschutzmittel

10

15

20

25

30

35

40

45

50

55

60

Vol.-% von Scania Korrosi- onsschutzmittel

2,5

3,8

5,0

6,3

7,5

8,8

10

11,3

12,5

13,8

15,0


 

02:02-01 © Scania CV AB 2001, Sweden 24

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02:01-10

Ausgabe 2 de


 

Kühlsystem


 

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02_0364

 

Funktionsbeschreibung

Inhalt

Allgemeines 3

Kühlmittelsystem 4

Zirkulation in 9er und 12er Motoren

........................................................................ 5

Thermostat 8

Kühler 8

Kühlerlüfter 9

Ausgleichbehälter 11

Niveau- und Temperaturwächter 11

Kühlmittelpumpe 12

Kühlmittelfilter 13

Ladeluftkühler 14


 

Allgemeines

Das Kühlsystem hält die Betriebstemperatur des Motors auf dem richtigen Niveau, was für die Wirtschaftlichkeit und für die Lebensdauer des Motors entscheidend ist.

Das Kühlsystem arbeitet mit Überdruck, wodurch der Siede- punkt des Kühlmittels erhöht wird.

Damit die Betriebstemperatur schnell erreichtund auf richtigem Niveau gehalten wird, ist das System thermostatgesteuert. Die Überschußwärme wird durch einen Kühler abgeleitet, durch den Luft strömt. Den Luftstrom erzeugt ein Lüfter, der von einem Hydraulikmotor getrieben wird. Mit Hilfe einer Hydraulik- pumpe, deren Durchfluß mit der Temperatur des Kühlmittels variiert, erhält man einen Lüfter, der den Luftdurchsatz dem Kühlbedarf entsprechend erhöht bzw. senkt.

Die Überschußwärme des Systems wird zum Beheizen des Fah- rerplatzes und des Fahrgastraums benutzt.

Kühlmittelsystem

  1. Motor

  2. Kühlmittelpumpe

  3. Ablaßnippel

  4. Leitung für statischen Druck

  5. Ausgleichbehälter

  6. Entlüftung Motor

  7. Thermostatventil zur Steuerung der Lüftergeschwindigkeit


     

  8. Entlüftung Kühler

  9. Rücklauf vom Busheizkreis

  10. Kühler

  11. Thermostatgehäuse

  12. Anschluß für Busheizkreis

  13. Kühler für Getriebe


 

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5 6 8 7


 

10


 

4


 

11

2

12


 

13


 

104 336

 

1

3

Zirkulation in 9er Motoren, K- und L-Busse

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Die Kühlmittelpumpe fördert Kühlflüssigkeit durch den Ölkühler in den Zylinderblock. Die Kühlflüssigkeit strömt dann durch Öffnungen im Zylinderblock, umspült die Zylinderlaufbuchsen und steigt danach in die Zylinderköpfe hoch.

Nach den Zylinderköpfen wird das Kühlmittel in einem Rohr gesammelt. Das Kühlmittel wird von dort zu den Ölkühlern für Getriebe und Retarder weitergeleitet, falls solche vorhanden sind, und weiter zum Thermostatgehäuse, zum Kühler und wieder zur Pumpe.


 

Zirkulation in 9er Motoren, N-Busse

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Die Kühlmittelpumpe fördert Kühlflüssigkeit durch den Ölkühler in den Zylinderblock. Die Kühlflüssigkeit strömt dann durch Öffnungen im Zylinderblock, umspült die Zylinderlaufbuchsen und steigt danach in die Zylinderköpfe hoch.

Nach den Zylinderköpfen wird das Kühlmittel in einem Rohr gesammelt. Das Kühlmittel wird von dort zu den Ölkühlern für Getriebe und Retarder weitergeleitet, falls solche vorhanden sind, und weiter zum Thermostatgehäuse, zum Kühler und wieder zur Pumpe.

Zirkulation in 9er Ethanolmotoren, L-Busse

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Die Kühlmittelpumpe fördert Kühlflüssigkeit durch den Ölkühler in den Zylinderblock. Die Kühlflüssigkeit strömt dann durch Öffnungen im Zylinderblock, umspült die Zylinderlaufbuchsen und steigt danach in die Zylinderköpfe hoch.

Nach den Zylinderköpfen wird das Kühlmittel in einem Rohr gesammelt. Von dort wird ein Teil des Kühlmittelflusses zum wassergekühlten Ladeluftkühler geleitet. Das restliche Kühlmittel wird zu den Ölkühlern für Getriebe und Retar- der weitergeleitet, falls solche vorhanden sind, und weiter zum Thermostatgehäuse, zum Küh- ler und wieder zur Pumpe.


 

Zirkulation in 9er Ethanolmotoren, N-Busse

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Die Kühlmittelpumpe fördert Kühlflüssigkeit durch den Ölkühler in den Zylinderblock. Die Kühlflüssigkeit strömt dann durch Öffnungen im Zylinderblock, umspült die Zylinderlaufbuchsen und steigt danach in die Zylinderköpfe hoch.

Nach den Zylinderköpfen wird das Kühlmittel in einem Rohr gesammelt. Von dort wird ein Teil des Kühlmittelflusses zum wassergekühlten Ladeluftkühler und zurück zur Pumpe geleitet. Das restliche Kühlmittel wird zu den Ölkühlern für Getriebe und Retarder weitergeleitet, falls solche vorhanden sind, und weiter zum Thermo- statgehäuse, zum Kühler und wieder zur Pumpe.

Zirkulation 12er Motor

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Die Kühlmittelpumpe fördert Kühlmittel in den längs verlaufenden Verteilerkanal. Das Kühl- mittel strömt durch den Ölkühler und weiter durch eine Öffnung in den Zylinderblock, umspült die Zylinderlaufbuchsen und strömt weiter in die Zylinderköpfe.

Nach den Zylinderköpfen wird das Kühlmittel in einem Rohr gesammelt. Das Kühlmittel wird von dort zu den Ölkühlern für Getriebe und Retarder weitergeleitet, falls solche vorhanden sind, und weiter zum Thermostatgehäuse, zum Kühler und wieder zur Pumpe.

Thermostat

Der Thermostat hat die Aufgabe, das Kühlmit- tel zum Motor auf der richtigen Betriebstempe- ratur zu halten. Dies wird dadurch erreicht, daß das Kühlmittel durch den Kühler oder daran vorbei zur Kühlmittelpumpe geleitet wird.


 

Kalter Motor

Wenn die Kühlmitteltemperatur unter der Öff- nungstemperatur des Thermostats liegt, zirkuliert das Kühlmittel über eine Leitung am Kühler vor- bei, damit der Motor schnell warm wird.


 

Warmer Motor

Wenn das Kühlmittel die Betriebstemperatur erreicht hat, öffnet der Thermostat und das Kühlmittel beginnt durch den Kühler zu zirku- lieren. Der Thermostat regelt dann die Betriebstemperatur dadurch,daß, abhängig vom Wärmeüberschuß, mehr oder weniger Kühlmittel durch den Kühler geleitet wird.

Kühler

Der Kühler besteht aus zwei Behältern und einem Zellenpaket, das diese verbindet.

Das Zellenpaket ist aus in Reihe angeordneten dünnwändigen Aluminiumrohren aufgebaut. Zwischen den Rohren liegt ein gefaltetes dün- nes Aluminiumblech, um die größtmögliche Wärmeableitung zu erreichen.

Der Einlaß des Kühlers ist an das Thermostat- gehäuse angeschlossen und der Auslaß an die Ansaugseite der Kühlmittelpumpe.

Der Kühler bildet mit dem Ladeluftkühler und dem Hydraulikölkühler eine Einheit. Das Küh- lerpaket ist in vier Punkten mit Schwingungs- dämpfern am das Fahrgestell aufgehängt.


 

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02_0364

 

100190

 

Thermostatgehäuse mit Thermostat Kühlmittelkühler

Kühlerlüfter

Der Kühllüfter wird von einem Hydraulikmo- tor angetrieben. Das System besteht aus Hydraulikmotor, Ölkühler, Rücklauffilter, Behälter, Pumpe sowie einem Steuerkreis zur Regelung des Pumpenflusses und somit der Lüftergeschwindigkeit.

Der Behälter hat eine Einfüllöffnung für Öl und eine Entlüftung mit Filter. Im Deckel der Einfüllöffnung befindet sich ein Meßstab zur Kontrolle des Ölstands.

Das Ölfilter ist im Behälter montiert. Es ist ein Vollflußfilter mit eingebautem Bypass-Ventil.

Die Hydraulikpumpe ist am Nebenantrieb des Motors angeschlossen. Sie ist eine variable Kolbenpumpe, deren Hubraum, und somit der Durchfluß, von einem Steuerkreis geregelt wird. Der Lüfter ist auf der Welle des Hydrau- likmotors montiert. Nach dem Motor wird das Öl durch einen Kühler zurück zum Filter und zum Behälter geleitet.

Der Steuerkreis reguliert den Pumpenfluß mit Hilfe eines Thermostatventils im Kühlmittelum- lauf und einem Kompensator an der Pumpe. Der Kreis erhält seinen Öldruck von der Druckseite der Pumpe. Dort sitzt ein T-Stück mit eingebau- ter Drosselung. Der eine Anschluß des T-Stücks geht zum Kompensator der Pumpe und der andere zum Thermostatventil. Nach dem Ther- mostatventil wird das Öl in die Rücklaufleitung des Systems geleitet.


 

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Rücklauffilter


 

  1. Rücklaufanschluß

  2. O-Ring

  3. Filtereinsatz

  4. Filterhalter

  5. Gehäuse

  6. Deckel


     

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    1 2 3


     

    103 815

     

    5 4

    Hydraulikölbehälter


     

    1. Hydraulikölbehälter

    2. Einfülldeckel mit Meßstab

    3. Luftfilter

    4. Saugleitung

    5. Ablaßschraube

Kalter Motor

Bei niedriger Kühlmitteltemperatur ist das Thermostatventil im Hydrauliksystem offen. Dadurch ist der Öldruck in der Steuerleitung niedrig, der Ölfluß von der Hydraulikpumpe gering und die Drehzahl des Lüftermotors niedrig. Bei ganz geöffnetem Thermostatventil hat der Lüftermotor eine Drehzahl von 500- 600/min, unabhängig vom Busmotortyp.

Warmer Motor

Wenn die Kühlmitteltemperatur nach dem Kühler 76˚C erreicht hat, beginnt das Thermo- statventil im Hydrauliksystem zu schließen.

Dies hat zur Folge, daß der Druck in der Steu- erleitung zunimmt und somit auch der Ölfluß von der Hydraulikpumpe und dadurch die Drehzahl des Lüftermotors zunimmt. Bei ganz geschlossenem Thermostatventil hat man den maximalen Öldruck von der Pumpe (135 bar). Der Lüftermotor dreht mit 1800-2000/min bei mindestens 1800/min beim Busmotor.


 

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1 Hydraulikpumpe

  1. Behälter

  2. Filter

4 Thermostatventil

5 Lüftermotor

  1. Ölkühler

  2. T-Stück

  3. Kompensator

Abweichung kommen hinsichtlich Anordnung von Hydraulikpumpe

und Hydraulikbehälter vor.


 

104 337

 

8 7 6


 


 

Hydraulikölsystem des Lüfters

Ausgleichbehälter

Wenn das Kühlmittel erwärmt wird, dehnt es sich aus. Um diese Volumenerhöhung auszu- gleichen, ist ein Ausgleichbehälter vorhanden, der auch als Entlüfter für das Kühlsystem dient.

Der Ausgleichbehälter ist oberhalb des höch- sten Punkts des Kühlers und des Motors ange- bracht und hat einen Deckel zum Einfüllen.

Der Deckel öffnet bei einem Überdruck von 0,75 bar.

Zwei Entlüftungsrohre sind an den Behälter angeschlossen. Das eine kommt vom Motor und das andere vom Kühler.

Im Boden des Behälters ist ein Rohr zur Ansaugseite der Kühlmittelpumpe angeschlos- sen. Die Flüssigkeitssäule im Rohr gibt der Pumpe einen statischen Druck, um die Gefahr von Kavitationsschäden zu verringern.


 

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Niveau- und Temperaturwächter


 

Im Rohr für statischen Druck zur Kühlmittel- pumpe befindet sich ein Niveaugeber. Dieser ist oberhalb des höchsten Punkts des Motors ange- bracht. Falls eine Leckage entsteht, gibt er ein Signal an eine Warnlampe am Armaturenbrett.

Im Sammelrohr für Kühlmittel bei den Zylin- derköpfen befindet sich ein Temperaturgeber. Falls die Temperatur des Kühlmittels zu hoch wird, gibt er ein Signal an eine Warnlampe am Armaturenbrett.


 

Niveau- und Temperaturwächter

Kühlmittelpumpe, 9er Motor

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Die Kühlmittelpumpe sitzt am Motor und wird über einen Riemen durch die Riemenscheibe an der Kurbelwelle angetrieben.

Die Pumpe ist vom Fliehkrafttyp und besteht aus einem Pumpengehäuse, einem Pumpendeckel und einer Welle mit einem Schaufelrad. Die Welle ist im Pumpendeckel gelagert und dauergeschmiert.

Die Wellenlagerung ist mit einem federnden Dichtring gegen Kühlmittel abgedichtet.


 

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Kühlmittelpumpe, 12er Motor

Die Kühlmittelpumpe ist am Motor angebracht und wird über einen Poly-V-Riemen durch die Riemenscheibe an der Kurbelwelle angetrieben.

Die Pumpe ist eine Fliehkraftpumpe und besteht aus einem spiralförmigen Pumpengehäuse mit einem Schaufelrad, das direkt auf der Antriebs- welle sitzt. Die Welle ist im Gehäuse gelagert und ist dauergeschmiert.

Die Pumpenwellenlagerung ist mit einem federn- den Wellendichtring gegen Kühlflüssigkeit abge- dichtet.

Kühlmittelfilter

Das Kühlsystem ist mit einem Filter versehen, das das Kühlmittel reinigt und ihm einen Korro- sionsschutz beimengt.

Das Filter besteht aus einer Außenhülle, einem Filtereinsatz und einem Korrosionsinhibitor.

Das Kühlmittel strömt in das Filter, am Korrosi- onsinhibitor vorbei, der vom Kühlmittel aufge- löst und ins Kühlsystem transportiert wird und den Motor vor Korrosionsbildung schützt.

Für Filterwechsel ist ein Absperrventil vorhanden.


 

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Kühlmittelfilter mit geöffnetem Ventil


 


 

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Kühlmittelfilter mit geschlossenem Ventil

Ladeluftkühler

Ladeluftkühlung gibt es an Scanias Motoren mit Turbolader. Hier wird die Ladeluftkühlung für DSC-Motoren beschrieben.

Die Leistung, die von einem Motor entnom- men werden kann, hängt u.a. von der Kraft- stoffmenge ab, die effektiv im Motor verbrannt werden kann.

Kältere Luft hat eine höhere Dichte und enthält mehr Sauerstoff per Volumeneinheit als erwärmte Luft. Die Temperatur der Einlaßluft wird erhöht, wenn sie durch den Turbolader strömt. Falls die Luft danach gekühlt wird, steigt die Densität (Dichte der Luft) und dem Motor wird mehr Sauerstoff zugeführt. Das führt dazu, daß mehr Kraftstoff verbrannt werden kann.

Dies führt zu höherer Leistung und niedrige- rem Kraftstoffverbrauch, einem niedrigeren Emissionswert und einem höheren Drehmo- ment. Die gekühlte Luft senkt die Verbren- nungstemperatur und auch die Temperatur an den Teilen, die von der Verbrennung betroffen sind, was trotz erhöhter Leistung eine niedri- gere thermische Belastung ergibt.

Einbauposition des Kühlers

Der Ladeluftkühler ist im selben Kühlerpaket festgeschraubt wie der Kühlmittelkühler und der Kühler für das Hydrauliköl des Lüfterantriebs.


 

Einlaßsystem

Im Einlaßsystem sind Rohre vorhanden, in denen die Luft nach dem Turbolader zum Ladeluftkühler geleitet wird, der sich vor dem Kühlmittelkühler des Motors befindet. Die Ladeluft wird von dem Luftstrom gekühlt, der danach am Flüssigkeitskühler des Motors vor- beiströmt. Nach dem Kühlen wird die Einlaß- luft zum Einlaßrohr geleitet, das die Luft an die Zylinder verteilt.

Der Verlauf der Ladeluft durch einen 9er Motor


 

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Der Verlauf der Ladeluft durch einen 12er Motor


 

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Ausgabe 3 de


 

Kühlsystem


 

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Arbeitsbeschreibung


 

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1 587 710

©

Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt

Wichtige Informationen 3

Kühlsystem Fehlersuche 5

Kühlsystem entleeren und befüllen 6

Auf Dichtheit prüfen 8

Öffnungsdruck prüfen 10

Reinigen 11

Thermostat 12

Kühlmittelfilter 14

Kühlmittelpumpe 15

Kühlerlüfter 19

Kühler ausbauen, K- und L-Busse 21

Kühler einbauen, K- und L-Busse 23

Kühler ausbauen, N-Busse 26

Kühler einbauen, N-Busse 29

Hydrauliksystem Flüssigkeit ablassen 32

Flüssigkeit einfüllen 33

Fehlersuche 34

Hydraulikmotor 38

Hydraulikpumpe 39

Ladeluftkühler Dichtheitsprüfung 40

Leitungen prüfen 42

Ladeluftkühler ausbauen, N-Busse 43

Ladeluftkühler einbauen, N-Busse 45

Wichtige Informationen


 

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ACHTUNG!

Hautkontakt mit Kühlmittel und Hydrauliköl vermeiden. Andernfalls können Hautreizungen die Folge sein.

Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen.

Bei Arbeiten mit Kühlmittel und Hydrauliköl immer Schutzbrille und Gummihandschuhe tragen.

Das Verschlucken von Hydrauliköl und Scania Korrosionsschutzmittel, Ethylenglykol und anderen Kühlmittelzusätzen ist lebensgefährlich.


 

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ACHTUNG!

Lüfter und Anschlüsse nicht beschädigen. Dies kann schwere Personenschäden und Beschädigungen am Fahrzeug zur Folge haben.


 

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WICHTIG! Nur von Scania empfohlenes Hydrauliköl und Kühlmittel verwenden.

Kühlsystem


 

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10


 

4


 

11

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12


 

13


 

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1

3


 

L94 mit Automatikgetriebe - schematische Darstellung

  1. Motor

  2. Kühlmittelpumpe

  3. Ablaßhahn

  4. Leitung für statischen Druck

  5. Ausgleichbehälter

  6. Motorbelüftung

  7. Thermostatventil zur Steuerung der Lüfterdrehzahl

  8. Entlüftung des Kühlers

  9. Rücklaufleitung vom Businnenraum

  10. Kühler

  11. Thermostatgehäuse

  12. Vorlaufleitung zum Businnenraum

  13. Getriebeölkühler

Fehlersuche


 


 

Die häufigsten Fehler am Kühlsystem sind Undichtigkeiten, Überhitzen oder Versagen der Heizung. Überhitzen oder Versagen der Heizung kann zwei Ursachen haben:

Probleme mit dem Kühlmittelfluß. Folgendes prüfen:

  1. Schläuche und Rohre.

  2. Antriebsriemen und Riemenspannung.

  3. Funktion des Thermostats.

  4. Kühlmittelpumpe und Riemenscheibe.

  5. Wenn die oben genannten Punkte geprüft wurden, die Beanstandung jedoch weiterhin besteht, kann Luft im System die Ursache sein. Kühlmittel gemäß Beschreibung im Heft ablassen und neu einfüllen.

Probleme mit dem Kühlluftstrom. Folgendes prüfen:

  1. Lamellen des Kühlers auf Verstopfung.

  2. Temperaturgesteuerten Lüfter.

  3. Dichtung um Kühler zur Verhinderung von Luftzirkulation.

Undichtigkeiten

  1. Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter prüfen und ggf. korrigieren.

  2. System auf Dichtheit prüfen und Undichtigkeiten beheben.

  3. Prüfen, ob das Kühlmittel verunreinigt ist. Verunreinigtes Kühlmittel deutet auf eine innere Undichtigkeit oder mangelhafte Kühlmittelbehandlung und Überdosierung hin. Interne Undichtigkeiten können im Motor oder in einem der Ölkühler auftreten. Unsachgemäße Handhabung des Kühlmittels und eine zu hohe Kühlmittelkonzentration können zu Verschlammung und sogar Korrosion führen. Durch die Verschlammung verstopft der Kühler und die Kühlleistung


 

wird verringert. Bei verunreinigtem Kühlmittel das System gemäß Beschreibung im Heft reinigen. Für zusätzliche Informationen zu Wartung und Flüssigkeiten siehe Gruppe 0.

Kühlsystem entleeren und befüllen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

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99 301 Adapter D5

99 301


 

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587 129 Kühlmittelbehälter


 

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Ablassen

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Wenn nicht an der Heizung des Busses gearbeitet werden soll, die Ventile für Heizungsanschluß und Heizungsrücklauf schließen. Kühlsystem mit Adapter 99 301 und Kühlmittelbehälter 587 129 entleeren.


 

Auffangbehälter und Füllvorrichtung.

Befüllen

Informationen zu Spezifikationen und Füllmengen sind in Gruppe 0 "Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten" enthalten.

Einfüllgeräte verwenden, um Lufteinschlüsse im System zu vermeiden. Adapter 99 301 an Ablaßanschluß anschließen und System befüllen.

Nach dem Befüllen des Kühlsystems Motor starten. Motor 10 Minuten drehen lassen (Zeitdauer setzt voraus, daß die Heizung im Bus ausgeschaltet ist). Kühlmittelstand prüfen und ggf. korrigieren. Wenn der Ausgleichbehälter nicht sichtbar ist, Kühlmittelstand im Sichtglas prüfen.


 

WICHTIG! Die Ventile für Heizungsanschluß und Heizungsrücklauf öffnen, falls sie geschlossen wurden.


 

Trotz dieser Methode können Lufteinschlüsse im Kühlsystem vorhanden sein. Diese Lufteinschlüsse verschwinden, nachdem der Motor einige Zeit betrieben wurde. Kühlmittel muß daher so lange aufgefüllt werden, bis der Stand im Kühlmittelausgleichbehälter stabil bleibt.

Auf Dichtheit prüfen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

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587 048 Kühlsystem-Prüfer MT1

b


 


 

c

d


 

f


 


 

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113 976

 

587 624 Adapter D6


 


 

114 044

 

a b


 

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  1. Deckel des Ausgleichbehälters entfernen.

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  2. Sicherstellen, daß die Dichtfläche am Einfüllstutzen nicht beschädigt ist.

  3. Kühlmittelstand prüfen. Ggf. korrigieren.

  4. Kühlsystem-Prüfer 587 048 mit Adapter 587 624 anstelle des Deckels anbauen. Druck auf ca. 0,6 bar anheben.

  5. Nimmt der Druck ab, kann dies durch äußere oder innere Undichtigkeiten verursacht werden.


 

Kühlsystem-Prüfer 587 048 und Adapter

587 624.

Äußere Undichtigkeiten

Eine äußere Undichtigkeit macht sich durch Austritt von Kühlmittel bemerkbar. Zunächst alle Schlauch- und Rohranschlüsse prüfen, auch die zur Heizung im Innenraum des Busses.

Innere Undichtigkeiten

Eine innere Undichtigkeit im Motor kann sich durch weiße Abgase und Kühlmittel im Motoröl bemerkbar machen. Eine Überholung des Motors ist in diesem Fall die einzige Lösung.

Eine innere Undichtigkeit in einem der Ölkühler kann zu Öl im Kühlsystem oder zu Kühlmittel im Öl führen. Defekten Ölkühler erneuern, und Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem reinigen" reinigen.

Öffnungsdruck prüfen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

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587 048 Kühlsystem-Prüfer MT1

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113 976

 

587 624 Adapter D6


 


 

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a b


 

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  1. Deckel des Ausgleichbehälters abbauen.

  2. Sicherstellen, daß die Dichtfläche am Deckel nicht beschädigt ist.

  3. Kühlsystem-Prüfer 587 048 mit Adapter 587 624 an Deckel anbauen.

  4. Druck anheben, bis das Überdruckventil des Deckels öffnet.


     

    Deckel des Ausgleichbehälters


     

    image

    Öffnungsdruck 0,55-0,85 bar


     

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  5. Falls der Öffnungsdruck inkorrekt ist, Deckel erneuern.

Reinigen


 


 

Schlammhaltiges Kühlmittel

  1. Kühlsystem entleeren.

  2. Thermostat ausbauen.

  3. Kühlsystem mit sauberem, heißem Wasser befüllen.

  4. Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen (ca. 20-30 Minuten).


     

    Hinweis: Innenraumheizung des Busses nicht vergessen. Ventile öffnen, und Pumpen starten.


     

  5. Wasser ablassen.

  6. Thermostat und neuen Kühlmittelfilter einbauen.

  7. Gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem entleeren und befüllen" mit Kühlmittel befüllen.

Durch Öl und Fett verunreinigtes Kühlmittel

Diese Anweisung gilt nur, wenn das System von Ölen und Fetten gereinigt werden soll.

Spülmittel für Haushalts- Geschirrspülmaschinen verwenden.

  1. Falls möglich, Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

  2. Kühlsystem entleeren.

  3. Thermostat ausbauen.

  4. Sauberes, warmes Wasser und Spülmittel für Geschirrspülmaschinen (0,1 Liter pro 10 Liter Wasser) in Kühlsystem einfüllen.

  5. Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen (ca. 20-30 Minuten).


     

    Hinweis: Innenraumheizung des Busses nicht vergessen.


     

  6. Kühlsystem entleeren.

  7. Kühlsystem mit sauberem, heißem Wasser befüllen.

  8. Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen (ca. 20-30 Minuten).

  9. Wasser ablassen.

  10. Thermostat und neuen Kühlmittelfilter einbauen.

  11. Gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem entleeren und befüllen" mit Kühlmittel befüllen.

Thermostat


 


 

Ausbau

  1. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" entleeren.

  2. Boden unter Kühler und Lüfter ausbauen.

  3. Alle Anschlüsse trennen.

  4. Thermostat ausbauen.

Prüfungen

  1. Thermostatgehäuse abschrauben und Thermostat ausbauen.

  2. Thermostat in einen Behälter mit kochendem Wasser tauchen. Der Thermostat muß frei hängen und darf die Wände und den Boden des Behälters nicht berühren.

  3. Prüfen, ob der Thermostat innerhalb von 3 Minuten vollständig öffnet.

  4. Prüfen, ob der Thermostat nach dem Abkühlen vollständig schließt.

Funktioniert der Thermostat nicht wie in Punkt 3 und 4 beschrieben oder hängt er fest, muß der Thermostat erneuert werden.


 

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  1. Thermostatgehäuse

  2. Thermostat

  3. Dichtung

  4. Abdeckung

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  5. Stiftschraube


 

02_0364

 

Thermostatgehäuse.

Einbau

  1. Thermostatgehäuse reinigen und prüfen, ob der Thermostat korrekt funktioniert.

  2. Dichtung erneuern. Thermostat in Gehäuse einsetzen und Gehäuse zusammenbauen. Thermostatgehäuse und Anschlüsse anbauen.


     

    Anzugsmomente


     

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    Thermostatgehäuse 28 Nm


     

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  3. Boden unter Kühler und Lüfter einbauen.

  4. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen.

Kühlmittelfilter


 

Beim Wechseln des Kühlmittelfilters muß das Ventil geschlossen sein, damit kein Kühlmittel aus dem System austritt.

Nach dem Filterwechsel den Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter prüfen und ggf. korrigieren.


 


 

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Geöffnetes Ventil.


 

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Geschlossenes Ventil.

Kühlmittelpumpe


 

Ausbau

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  1. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem entleeren und befüllen" entleeren.

  2. Antriebsriemen abbauen.

  3. Riemenscheibe ausbauen.

  4. Pumpe ausbauen.


 

Einbau

Bauteile in umgekehrter Reihenfolge einbauen und Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen.

Wellendichtring erneuern Spezifikationen

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Prüfmessungen 9l-Motor 11l- und 12l-Motor

Abstand zwischen der Dichtebene des Pumpendeckels und der Wellenebene des Schaufelrads

9,35-9,75 mm 13,3-13,7 mm


 

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Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

87 664 Dorn


 

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  1. 736 Abzieher


     

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  2. 117 Dorn


 

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87 664


 

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110 333

 

98 736


 

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00_1475

 

99 117


 


 

114 286

 

43

G2


 

AM2


 

D4


 

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  1. Schaufelrad mit Abzieher 98 736 und Dorn 87 664 abbauen.

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  2. Dichtung mit zwei Schraubendrehern und einem Distanzstück erneuern.


     

    Hinweis: Dichtungsfläche des Pumpengehäuses nicht beschädigen.


     

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  3. Neue Dichtung mit Dorn 99 117 einbauen.


     

    Hinweis: Die Verwendung von Dorn 99 117 ist unbedingt erforderlich. Das Werkzeug sorgt für die korrekte Vorspannung der Feder, die die Dichtung hält.

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  4. Schaufelrad auf Welle aufpressen. Zu korrektem Abstand zwischen Dichtfläche des Pumpengehäuses und Wellenebene des Schaufelrads siehe nachstehende Tabelle.


 

Hinweis: Die Welle darf ihre Lage im Pumpendeckel nicht ändern, andernfalls kann

sich der Dichtring verschieben. A


 

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105 435

 

Prüfmessungen 9l-Motor 11l- und 12l-Motor

Abstand zwischen der Dichtebene des Pumpendeckels und der Wellenebene des Schaufelrads

9,35-9,75 mm 13,3-13,7 mm


 

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Teile prüfen und erneuern

Prüfen, ob sich die Welle leicht drehen läßt und Kugeln und Lagerringe nicht beschädigt sind.

Dichtungen und Dichtflächen auf Schmutz und Schäden prüfen.

Kühlerlüfter


 

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ACHTUNG!

Drehender Lüfter. Sicherheitsabstand einhalten.


 

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Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 304

Elektronischer Drehzahlmesser


 

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MT1

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102 210

 

114 057

 

587 519 Abzieher XA1


 

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Kühlerlüfter auf Funktion prüfen

Bei Verdacht auf Fehler am temperaturgesteuerten Lüfter ist die Drehzahl des Lüfters zu prüfen. Dazu elektronischen Drehzahlmesser 587 304 verwenden.

Selbstklebenden Reflexstreifen auf einem der Lüfterflügel anbringen. Der Klebestreifen dient bei der Messung der Drehzahl des Lüfters als Sensor.

Bei kaltem Motor und Leerlaufdrehzahl beträgt die Lüfterdrehzahl 500-600/min. Bei betriebswarmem Motor und einer Kühlmitteltemperatur (hinter dem Kühler) von 76 °C oder mehr, muß die Lüfterdrehzahl

1800-2000/min betragen, wenn der Motor mit ca. 1500/min dreht.


 

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Elektronischer Drehzahlmesser 587 304.

Kühlerlüfter ausbauen

  1. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem entleeren und befüllen" entleeren.

  2. Kühler ausbauen.

  3. Mutter zum Sichern des Lüfters auf der Motorwelle abschrauben.

  4. Um einen Abzieher am Lüfter anbringen zu können, zwei sich diagonal gegenüberstehende Schrauben aus der Innenplatte des Lüfters herausdrehen.

  5. Abzieher 587 519 mit Hilfe von je zwei Muttern und Schrauben (M8 x 100) anbauen. Lüfter ausbauen.


 

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Abzieher 587 519.


 

Kühlerlüfter einbauen

  1. Kühlerlüfter an Motorwelle anbauen und Mutter festziehen.


     

    Anzugsmomente


     

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    Mutter des Kühlerlüfters 50-60 Nm


     

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    Hinweis: Nicht vergessen, Schrauben und Muttern wieder an der Innenplatte des Lüfters anzubauen, falls zum Ausbau des Lüfters ein Abzieher verwendet wurde.


     

  2. Kühler anbauen.

  3. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen.

Kühler ausbauen, K- und L-Busse


 

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  1. Hydrauliksystem zum Antrieb des Lüfters gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit ablassen" entleeren.

  2. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" entleeren.

  3. Vier Schrauben (zwei auf jeder Seite) der unteren Halter 1 des Ladeluftkühlers herausdrehen.

  4. Vier Schrauben (zwei auf jeder Seite) der oberen Halter 2 des Ladeluftkühlers herausdrehen.

  5. Schlauchschellen lösen, und Luftschläuche vom Ein- und Auslaß des Ladeluftkühlers 3 abbauen.


     

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  6. Ladeluftkühler herausheben. Dazu hinten etwas anheben und vorn etwas absenken.

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  7. Schlauchschellen lösen, und Schläuche vom Ein- und Auslaß des Kühlers 1 entfernen.

  8. Schläuche an Einlaß des Hydraulikmotors und Auslaß des Ölkühlers 2 lösen.

  9. Entlüftungsschlauch 3 lösen.


     

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  10. Zwei Schrauben (eine auf jeder Seite) für die unteren Halter des Kühlers 1 herausdrehen.

  11. Zwei Schrauben (eine auf jeder Seite) für die oberen Halter des Kühlers 2 herausdrehen.


     

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  12. Kühler und Ölkühler gerade nach oben bei gleichzeitigem Wegbiegen der Unterkante herausheben.

Kühler einbauen, K- und L-Busse


 

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  1. Kühler und Ölkühler durch Hineindrücken der Oberkante und anschließendes Hineinheben einbauen.


     

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  2. Zwei Schrauben (eine auf jeder Seite) für die unteren Halter des Kühlers 1 eindrehen.

  3. Zwei Schrauben (eine auf jeder Seite) für die oberen Halter des Kühlers 2 eindrehen.

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  4. Schlauch an Einlaß des Hydraulikmotors und Auslaß des Ölkühlers 2 anbauen.

  5. Schläuche an Kühler anschließen und mit Schlauchschellen 1 sichern.

  6. Entlüftungsschlauch 3 anschließen.


     

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  7. Ladeluftkühler in Einbaulage bringen. Dazu hinten anheben und vorn absenken. Der hintere Bereich muß anschließend beim Einbau abgesenkt und der vordere Bereich gleichzeitig angehoben werden.

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  8. Vier Schrauben der oberen Halter 2 des Ladeluftkühlers eindrehen (auf jeder Seite zwei).

  9. Vier Schrauben der unteren Halter 1 des Ladeluftkühlers eindrehen (auf jeder Seite zwei).

  10. Luftschläuche am Ein- und Auslaß des Ladeluftkühlers anschließen und mit Schlauchschellen 3 sichern.

  11. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen.

  12. Hydrauliksystem zum Antrieb des Lüfters gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit einfüllen" befüllen.

Kühler ausbauen, N-Busse


 

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  1. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" entleeren.

  2. Zwei obere Schrauben aus Kühler herausdrehen.

  3. Busse mit Ladeluftkühler: Ladeluftkühler gemäß "Ladeluftkühler ausbauen, N-Busse" ausbauen.


     

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  4. Vorratsbehälter 1 des Lüfter- Hydrauliksystems entleeren.

  5. Rücklaufleitung 2 von Ölkühler abbauen, wenn sich diese nah am Kühlerrahmen befindet.

  6. Unteren Kühlmittelschlauch 3 von Kühler abbauen.

  7. Halter 4 des Kühlmittelrohrs am Heizungsventil von Kühler hinten abbauen.

  8. Druck im Druckluftsystem abbauen und Anschlüsse der Kühlschlangen unten 5 und oben an den Verbindungen hinten am Kühlerrahmen abbauen.

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  9. Untere Schraube 9 aus Kühler hinten herausdrehen.

  10. Hutmutter 8 am Ölkühlereinlaß eine halbe Umdrehung lösen, damit die Leitung gedreht werden kann, um besseren Zugang zu erhalten.


     

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  11. Druckleitung 6 des Lüfterantriebs über dem Lüfter am Anschluß vor dem Eintritt der Leitung in die Lüfterhaube abbauen. Rücklaufleitung 7 zwischen Lüfter und Ölkühler am Anschluß über dem Lüfter lösen.

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  12. Kühlmittelleitung 10 von Ausgleichbehälter abbauen. Schelle, mit der die Leitung am Halter befestigt ist, ebenfalls abbauen, damit die Leitung nach hinten gebogen werden kann. Die Schelle befindet sich innen, unter der unteren linken Ecke der Öffnung - siehe Pfeil.

  13. Oberen Kühlmittelschlauch abbauen. Entlüftungsschlauch von Anschluß am Kühler abbauen.

  14. Ladeluftleitung 11 nach oben abbauen und Halter von Kühlerrahmen abbauen.


     

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  15. Schrauben herausdrehen und seitliche Abdeckung des Kühlerrahmens vorn abbauen. Die Schraube befinden sich hinter dem Kühlerrahmen, sind jedoch durch die vordere Abdeckung im Bus zugänglich. Die Pfeile weisen auf die ungefähre Einbaulage der Schrauben.

  16. Untere Schraube 12 aus Kühler vorn herausdrehen.

  17. Hinterkante des Kühlers beim Herausheben des Kühlers nach innen drücken und Vorderkante unten nach außen drehen, um eine Berührung mit den Klimaanlagen- kompressoren und Kühlmittelschläuchen zu vermeiden. Kühler komplett mit Kühlerlüfter, Kühlschlange und Ölkühler ausbauen.

Kühler einbauen, N-Busse


 

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  1. Kühler in umgekehrter Reihenfolge einbauen.

  2. Zwei Schrauben (M10) in seitliche Abdeckung des Kühlerrahmens hinten eindrehen. Obere Schrauben nicht festziehen; sie dient nur zur Stabilisierung des Kühlers, während die seitliche Abdeckung vorn angebaut wird.


     

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  3. Seitliche Abdeckung vorn mit Schrauben anbauen. Obere Schraube aus seitlicher Abdeckung hinten herausdrehen und in unteren Halter vorn 1 einsetzen, so daß sich der Kühler etwas bewegen läßt und die Oberkante eingeschoben werden kann.

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  4. Halter für Ladeluftleitung am Kühlerrahmen anbauen und Ladeluft- leitung 2 anbauen.

  5. Kühlmittelleitung 3 an Ausgleichbehälter anbauen. Schlauchschelle anbauen, mit der die Leitung am Halter befestigt ist. Die Einbaulage der Schelle befindet sich innen, unter der unteren linken Ecke der Öffnung - siehe Pfeil.


     

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  6. Hutmutter 4 am Ölkühlereinlaß festziehen.

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  7. Druckleitung 5 des Lüfterantriebs über Lüfter anbauen. Rücklaufleitung 6 von Lüftermotor an Ölkühler anbauen.


     

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  8. Unteren Kühlmittelschlauch 7 anbauen.

  9. Halter 8 des Kühlmittelrohrs am Heizungsventil an Kühler hinten anbauen.

  10. Kühlschlangenanschluß unten 9 und oben hinten an Kühlerrahmen anbauen.

  11. Ölkühler-Rücklaufleitung 10 anbauen.

  12. Vorratsbehälter 11 des Hydrauliksystems zum Antrieb des Lüfters gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit einfüllen" befüllen.

  13. Ladeluftkühler gemäß Anweisungen unter "Ladeluftkühler einbauen, N-Busse" einbauen.

  14. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen.

Hydrauliksystem


 

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Flüssigkeit ablassen

Der niedrigste Punkt des Systems sind die Anschlüsse des Ölkühlers. Bei Arbeiten am Kühler oder Motor das Öl am Kühler ablassen. Falls die Hydraulikpumpe ausgebaut werden soll, kann der Behälter entleert werden, um Flüssigkeitsaustritt zu verhindern. Dies geschieht mit Hilfe des Stopfens unten am Behälter.

Flüssigkeit einfüllen

Informationen zu Spezifikationen und Füllmengen sind in Gruppe 0 "Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten" enthalten.

  1. Stopfen an der Hydraulikpumpe lösen und mit Öl befüllen. Wenn das Öl die Hydraulikpumpe erreicht (am Stopfen austritt), Stopfen festziehen. Motor starten und kurz drehen lassen.


     

    Anzugsmomente


     

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    Stopfen 50-55 Nm


     

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    WICHTIG! Wenn das Hydrauliksystem geöffnet wird, ist es wichtig, auf äußerste Sauberkeit zu achten, damit keine Verunreinigungen in das System eindringen.


     

    Hinweis: Hydraulikpumpe keinesfalls trockenlaufen lassen. Sicherstellen, daß der Lüfter dreht - dies weist auf eine korrekt funktionierende Pumpe hin.


     

  2. Ölstand im Behälter prüfen und ggf. korrigieren.

  3. Das System ist selbstentlüftend. Schritt 2 so oft wiederholen, bis die gesamte Luft aus dem System entwichen und der Ölstand stabil ist.

Fehlersuche

Fehler

Drehzahl des Lüfters bei kaltem Motor zu hoch.

Ursache

Ursache hierfür ist möglicherweise, daß das Thermostatventil nicht öffnet oder daß der Kompensator der Hydraulikpumpe, der den Ölfluß regelt, nicht funktioniert. Es kann aber auch daran liegen, daß das Thermostatventil verunreinigt ist.

Maßnahme

Um die Fehlerursache zu ermitteln, muß das Thermostatventil überbrückt werden.

  1. Zulaufleitung am Einlaß des Thermostatventils lösen.

  2. Rücklaufleitung zwischen Thermostatventil und Rücklaufleitung des Systems abbauen.

  3. Zulaufleitung am Anschluß zur Rücklaufleitung des Systems anbauen.

Nun ist das Thermostatventil überbrückt.

Füllstand im Hydraulikölbehälter prüfen und ggf. korrigieren.

Motor starten und im Leerlauf drehen lassen.

  1. Wenn der Lüfter mit niedriger Drehzahl dreht (500-600/min), ist ein nicht funktionierendes Thermostatventil die Fehlerursache. Thermostatventil erneuern.

  2. Wenn die Drehzahl des Lüfters weiterhin zu hoch ist, funktioniert die Regelung des Pumpendurchflusses nicht. Hydraulikpumpe erneuern.

Fehler

Die Drehzahl des Lüfters erhöht sich nicht, obwohl der Motor betriebswarm ist und die Kühlmitteltemperatur nach dem Kühler 76 °C oder mehr beträgt (bei einer Motordrehzahl von 1500/min muß die Drehzahl des Lüfters

1800-2000/min betragen).

Ursache

Der Fehler kann seine Ursache darin haben, daß das Thermostatventil nicht schließt, die Hydraulikpumpe nicht funktioniert oder der Hydraulikmotor verschlissen ist.


 

Hinweis: Es kann auch sein, daß die Drosselung des T-Stücks verschmutzt ist. Wie dies die Drehzahl beeinflußt, hängt davon ab, wie verstopft die Drosselung ist.


 

Maßnahme

Um die Fehlerursache zu ermitteln, muß das Thermostatventil geschlossen werden.

  1. Zulaufleitung zum Thermostatventil lösen und verschließen.

  2. Einlaß des Thermostatventils verschließen.

Füllstand im Hydraulikölbehälter prüfen und ggf. korrigieren.

Motor starten und auf eine Drehzahl von ca. 1500/min bringen.


 

  1. Falls der Lüfter eine Drehzahl von

    1800-2000/min erreicht hat, ist ein nicht funktionierendes Thermostatventil die Fehlerursache, oder die Drosselung im T-Stück ist leicht verstopft. Drosselung reinigen und/oder Thermostatventil erneuern.

  2. Falls die Drehzahl des Lüfters niedrig bleibt, funktioniert die Hydraulikpumpe nicht, oder die Drosselung des T-Stücks ist völlig verstopft. Drosselung reinigen und/ oder Hydraulikpumpe erneuern.


 


 

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103 684

 

Artikel, geeignet für Hydrauliksysteme und einen Druck von mindestens 150 bar, zum Verschließen des Thermostatventils.

Fehler

Unnormal laute Geräusche von der Hydraulikpumpe.

Ursache und Maßnahme

  1. Niedriger Ölstand im Behälter. Prüfen und ggf. korrigieren. Ist der Flüssigkeitsstand niedrig, auf äußere Undichtigkeiten prüfen.

  2. Luft im System. Das System ist bei Betrieb selbstentlüftend. Geschieht dies nicht, dringt wahrscheinlich Luft in einen Anschluß an der Saugleitung der Hydraulikpumpe ein.

  3. Zu kaltes Öl. Das Öl erwärmt sich, wenn das System einige Zeit in Betrieb war, und die unnormal lauten Geräusche verschwinden. Falls die Geräusche nicht verschwinden, weiter nach der Fehlerursache suchen.


 

Hinweis: Prüfen, ob korrektes Öl eingefüllt wurde. Bei kalter Witterung SAE 5W 40 verwenden.

Fehler

Überhitzte Hydraulikpumpe.

Ursache und Maßnahme

  1. Der Ölkühler funktioniert nicht korrekt. Prüfen und ggf. reinigen.

  2. Flüssigkeitsstand zu gering. Prüfen und ggf. korrigieren. Bei Ölverbrauch auf äußere Undichtigkeiten prüfen.

  3. Innere Undichtigkeit in der Hydraulikpumpe. Hydraulikpumpe erneuern.


 

WICHTIG! Der Rücklauffilter im Vorratsbehälter verfügt über ein eingebautes Bypass-Ventil und ist ein Vollflußfilter. Falls der Filter verstopft ist, öffnet das Bypass-Ventil und das Öl strömt am Filter vorbei. Filter gemäß dem empfohlenen Intervall erneuern.


 


 

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Rücklauffilter

  1. Rücklaufanschluß

  2. O-Ring

  3. Filterelement

  4. Filterhalter

  5. Gehäuse

  6. Abdeckung

Hydraulikmotor


 

Ausbau

  1. Hydrauliksystem gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit ablassen" entleeren.

  2. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" entleeren.

  3. Kühler ausbauen.

  4. Kühlerlüfter gemäß Beschreibung im Heft ausbauen.

  5. Kniestück der Rücklaufleitung außen an der Lüfterhaube abbauen.

  6. Lüfterhaube ausbauen.

  7. Leitungsanschlüsse von Motor abbauen.

  8. Gesamte Motorhalterung ausbauen.

  9. Hydraulikmotor abbauen.

Einbau

  1. Hydraulikmotor an Motorhalterung anbauen.

  2. Motorhalterung einbauen.

  3. Leitungsanschlüsse an Motor anbauen.

  4. Lüfterhaube einbauen.

  5. Kniestück der Rücklaufleitung außen an der Lüfterhaube anbauen.

  6. Lüfter gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlerlüfter einbauen" einbauen.

  7. Kühler einbauen.

  8. Hydrauliksystem gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit einfüllen" befüllen.

  9. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen.

Hydraulikpumpe


 

Ausbau

  1. Hydrauliksystem gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit ablassen" entleeren.

  2. Anschlüsse zum Motor und zum Thermostatventil und vom Vorratsbehälter abbauen.

  3. Muttern zur Befestigung der Pumpe am Adapter des Nebenantriebs abschrauben.

  4. Die Kraftübertragung zur Pumpe erfolgt mit Hilfe einer Keilverzahnung an der Welle, deshalb kann die Pumpe aus dem Nebenantrieb gezogen werden.

Einbau


 

Hinweis: Sicherstellen, daß der O-Ring zwischen Pumpe und Adapter nicht beschädigt ist. Gegebenenfalls erneuern. Bei beschädigtem O-Ring sind Undichtigkeiten die Folge.


 

  1. Welle der Pumpe in den Nebenantrieb einführen, und Muttern aufschrauben, mit denen die Pumpe am Adapter des Nebenantriebs befestigt ist.

  2. Die Anschlüsse zum Motor und zum Thermostatventil sowie zum Behälter anbauen.

  3. Hydrauliksystem gemäß Anweisungen unter "Hydrauliksystem, Flüssigkeit einfüllen" befüllen.


 

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4 1 2


 

103 693

 

3


 

Hydraulikpumpe mit entfernten Anschlüssen.

  1. Anschluß vom Flüssigkeitsbehälter

  2. Anschluß zum Hydraulikmotor

  3. Anschluß zum Thermostatventil

  4. Mutter, mit der die Hydraulikpumpe am Adapter des Nebenantriebs befestigt ist

Ladeluftkühler


 

Dichtheitsprüfung


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 787

Dichtheitsprüfsatz

 

D6

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98 787


 


 

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110 879

 

Prüfausrüstung anschließen

  1. Schlauch direkt hinter dem Turbolader abbauen.


     

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    104 557

     

  2. Deckel anbauen und Schlauchschellen gemäß nachstehender Tabelle festziehen. Standard-Schlauchschelle, K- und L-Busse V-Schelle, N-Busse.


     

    104 558

     

    Hinweis: Sicherstellen, daß der Deckel korrekt gesichert ist.


     

    Anzugsmomente

    K- und L-Busse

    N-Busse

    Schlauchschelle

    5 Nm

    8 Nm

  3. Direkt am Ansaugkrümmer befindlichen

    104 555

     

    Schlauch abbauen. image

  4. Deckel mit Luftanschluß anbauen und Schlauchschellen festziehen.


     

    Anzugsmomente


     

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    Schlauchschelle 8 Nm


     

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    Hinweis: Sicherstellen, daß der Deckel korrekt gesichert ist.


     

    104 556

     

  5. Prüfgerät an Deckel anschließen.

Dichtheitsprüfung

  1. Werkstattdruckluft an Prüfausrüstung anschließen, und Ladeluftkühler mit 0,7 bar Druck beaufschlagen.

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  2. Der Druck darf innerhalb von 60 Sekunden nicht um mehr als 0,2 bar abfallen.

Bei größerem Druckabfall Ursache suchen und beheben.

Bei der Lokalisierung von Undichtigkeiten Lecksuchspray verwenden.


 

Leitungen prüfen

Sicherstellen, daß alle Abschnitte des Luftführungssystems, die nicht Teil der Druckprüfung sind, frei von Undichtigkeiten sind.

Ladeluftkühler ausbauen, N-Busse


 

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Ausbau

  1. Zwei Ventile im Heizsystem des Busses schließen und Kühlmittel gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" aus Kühler ablassen. Die Ventile befinden sich im Motorraum.


     

  2. Abdeckungen um Kühler im Bus abbauen. image

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  3. Zwei obere Schrauben aus Kühler herausdrehen.

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  4. Oberen Kühlmittelschlauch 3 abbauen. Entlüftungsschlauch 4 von Anschluß am Kühler abbauen.

  5. V-Schelle für obere Ladeluftleitung 5 abbauen.


     

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  6. V-Schelle für untere Ladeluftleitung 6 abbauen.

  7. Oberkante des Kühlers eindrücken und obere Abdeckung 7 und untere Abdeckung 8 abbauen.

  8. Acht Schrauben des Ladeluftkühlers

    9, 10 herausdrehen (zwei in jeder Ecke). Die vorderen Schrauben sind über die vordere Öffnung im Bus zugänglich.

  9. Ladeluftkühler herausheben.

Ladeluftkühler einbauen, N-Busse


 

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Einbau

  1. Oberkante des Kühlers eindrücken und Ladeluftkühler mit acht Schrauben 1 und 2 an den Ecken einbauen.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß sich der Dichtstreifen zwischen Ladeluftkühler und Kühler in korrekter Einbaulage befindet.


     

  2. Obere Abdeckung 3 und unter Abdeckung 4 anbauen.


     

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  3. Zwei obere Schrauben in Kühlerrahmen eindrehen.


     

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  4. Kühlmittelschlauch 5 anbauen.

  5. Entlüftungsschlauch 6 an Anschluß am Kühler anbauen.

  6. V-Schelle für obere Ladeluftleitung 7 anbauen.

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  7. V-Schelle für untere Ladeluftleitung 8 anbauen.


     

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  8. Kühlsystem gemäß Anweisungen unter "Kühlsystem, Kühlsystem entleeren und befüllen" befüllen. Zwei Ventile der Busheizung öffnen. Die Ventile befinden sich im Motorraum.

  9. Motor starten und bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

  10. Sicherstellen, daß der Kühlerlüfter dreht. Auf Kühlmittel- und Ölaustritt prüfen. Ggf. beheben. Kühlmittel- und Ölstand prüfen und ggf. korrigieren.

  11. Abdeckungen um Kühler im Bus anbauen.


 

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1 711 515

02:01-50

Ausgabe 1 de


 

Ladeluftkühler


 

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102 592

 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung F-Bus


 

© Scania CV AB 1999-03, Sweden

Inhalt

Allgemeines 3

Ansaugluftführung 3

Ausbau 5

Einbau 6

Dichtheitsprüfung 7

Ladeluftkühler


 

Allgemeines

Scania Kompressormotoren sind mit einem Ladeluftkühler ausgestattet.

Die Nennleistung eines Motors hängt u. a. von der Kraftstoffmenge ab, die vollständig verbrannt werden kann.

Kaltluft hat eine höhere Dichte und enthält mehr Volumenprozent Sauerstoff als Warmluft. Im Turbolader steigt die Temperatur der Ansaugluft. Wird die Luft nach Austritt aus dem Turbolader abgekühlt, steigen ihre Dichte und ihr Sauerstoffgehalt. Der erhöhte Sauerstoffgehalt im Motor ermöglicht die Verbrennung einer größeren Kraftstoffmenge.

Dies hat eine höhere Motorleistung, niedrigeren Kraftstoffverbrauch, geringere Emissionen und ein höheres Drehmoment zur Folge. Die Kühlung der Luft ermöglicht die Senkung von Verbrennungstemperatur und Temperatur der betroffenen Bauteile. Auf diese Weise läßt sich der temperaturbedingte Verschleiß bei gleichzeitiger Erhöhung der Motorleistung reduzieren.


 

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Ansaugluftführung

102 592

 

Die Luft verläßt den Turbolader und strömt durch Leitungen in den vor dem Motorkühler angeordneten Ladeluftkühler. Die Ladeluft wird durch den Fahrtwind abgekühlt, der anschließend durch den Kühler strömt. Die abgekühlte Luft tritt in den Ansaugkrümmer ein und verteilt sich auf die Zylinder.


 

© Scania CV AB 1999, Sweden 0205f16b.mkr

Ladeluftkühler


 

Ausbau


 

825

113

 

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  1. Frontabdeckung öffnen.

  2. Mittleren Teil des Stoßfängers und Querträger hinter dem Stoßfänger abbauen.


     

  3. Klammer des Fahrpedalzugs an der Gummihalterung des Ladeluftkühlers lösen.


     

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  4. Schelle zwischen Ladeluftkühler und Ladeluftkühlerleitung lösen.

  5. Halterung der Ladeluftkühlerleitung am Kühler lösen.

  6. Obere Halterung des Ladeluftkühlers abbauen und Muttern unten am Ladeluftkühler herausdrehen.

    113 826

     

  7. Ladeluftkühler ausbauen.

    Einbau


     

    Einbau

    1. Ladeluftkühler einbauen.


       

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      Hinweis: O-Ringe des Ladeluftkühlers nicht beschädigen.


       

    2. Schelle zwischen Ladeluftkühler und Ladeluftkühlerleitung anbauen.


       

    3. Beide Schrauben festziehen, mit denen die Ladeluftkühlerleitungen am Kühler befestigt sind.

      113 826

       

    4. Klammer des Fahrpedalzugs anbauen.


       


       

      157

      114

       

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    5. Querträger hinter dem Stoßfänger anbauen. Mittleren Teil des Stoßfängers anbauen.

Dichtheitsprüfung


 

Spezialwerkzeuge


 

Teile-Nr.

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 787

Dichtheitsprüfsatz

 

-


 


 

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99 334 Zusatzset

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101163

 

99 334 -


 


 

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Prüfausrüstung anschließen

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2


 


 

  1. Schelle zwischen Schlauch und Ansaugrohr lösen.

  2. Blindverschluß anbauen und Schelle festziehen.

    Anzugsdrehmoment: 8 Nm

  3. Am Turbolader befindliche Klammer zwischen Schlauch und Ladeluftkühlerleitungen lösen.


     

    102 593

     

    1

    1. Blindverschluß

    2. Blindverschluß mit Luftanschluß

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  4. Blindverschluß mit Luftanschluß anbauen und Schelle festziehen.

    Anzugsdrehmoment: 8 Nm


     

    Hinweis: Bei fehlerhaftem Anbau kann sich der Blindverschluß lösen.


     

  5. Prüfgerät an den Blindverschluß anschließen.


 

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Dichtheitsprüfung

  1. Werkstatt-Druckluftkompressor an das Prüfgerät anschließen und Ladeluftkühler mit einem Druck von 0,7 bar beaufschlagen.


     

  2. Der Druck darf innerhalb von 60 Sekunden nicht um mehr als 0,2 bar abfallen.


     

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  3. Bei größerem Druckabfall Ursache suchen und beheben. Werden Lecks vermutet, ggf. Lecksuchmittel verwenden.


 

Leitungen prüfen

  • Sicherstellen, daß alle Abschnitte des Luftführungssystems, die nicht Teil der Druckprüfung sind, frei von Undichtigkeiten sind.


     

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    1 711 523

    02:01-51

    Ausgabe 1 de


     

    Kühlsystem Bus F94

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    Arbeitsbeschreibung


     

    114 315

     

    © Scania CV AB 1999-03, Sweden

    Inhalt

    Kühlsystem Wichtige Information 3

    Kühlmittel ablassen 4

    Kühlmittel auffüllen 5

    Kühlsystem mit Druck beaufschlagen 6

    Fehlersuche Hohe Kühlmitteltemperatur 7

    Niedrige Kühlmitteltemperatur 8

    Undichtigkeiten 8

    Starke Geräuschentwicklung 9

    Reinigen Kühlsystem innen reinigen 10

    Kühler und Ladeluftkühler außen reinigen 10

    Kühler Ausbau 11

    Einbau 13

    Lüfter Ausbau 15

    Einbau 15

    Funktionsprüfung 16

    Antriebsriemen 18

    Thermostatgehäuse Ausbau 19

    Einbau 19

    Prüfen 20

    Kühlmittelfilter Erneuern 21

    Kühlmittelpumpe Ausbau 23

    Einbau 23

    Prüfen 23

    Riemenscheibe 24

    Dichtring 25

    Kühlsystem


     

    Wichtige Information


     

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    ACHTUNG!

    Das Kühlsystem steht unter Druck. Wird das Kühlsystem bei noch warmem Motor geöffnet, kann heißes Kühlmittel austreten.

    Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen.

    Hautkontakt vermeiden. Hautkontakt mit Kühlmittel kann zu Hautreizungen führen.

    Beim Umgang mit Kühlmittel stets Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.

    Scania Korrosionsschutz, Ethylenglykol und andere Kühlmittelzusätze sind sehr giftig und können bei Verschlucken zum Tode führen.

    Lüfter und Anschlüsse nicht beschädigen. Beschädigte Lüfter und Anschlüsse können schwere Verletzungen verursachen und andere Bauteile im Fahrzeug beschädigen.


     

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    WICHTIG! Ausschließlich die von Scania empfohlenen Kühlmittel und Kühlmittelfilter verwenden.

    Kühlmittel ablassen


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    99 301 Adapter


     

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    587 129 Kühlmittelbehälter

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    587 502 Kühlmittelpumpenwagen

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    0:1368

     

    99 301 D5


     

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    Falls keine Arbeiten am internen Heizsystem vorgenommen werden, Heizungsauslaß- und Rücklaufventile schließen.

    Kühlmittel mit Adapter 99 301,

    Kühlmittelpumpenwagen 587 502 und

    Kühlmittelbehälter 587 129 ablassen.


     

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    114 314

     

    99 301 587 129 587 502

    Kühlmittel auffüllen


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    99 301 Adapter


     

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    Informationen zu Spezifikationen und Füllmengen sind in Gruppe 0 "Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten" zu finden.

    Einfüllgeräte verwenden, um Lufteinschlüsse im System zu vermeiden. Adapter 99 301 an Ablaßanschluß anschließen und System befüllen.

    Nach dem Befüllen des Kühlsystems Motor starten. Motor 10 Minuten drehen lassen (Zeitdauer setzt voraus, daß die Heizung im Omnibus ausgeschaltet ist). Kühlmittelstand prüfen und ggf. auffüllen. Ist keine Ausdehnung des Kühlmittels feststellbar, Kühlmittelstand im Prüfglas prüfen.


     

    WICHTIG! Heizungsauslaß- und Rücklaufventile öffnen, falls diese geschlossen waren.


     

    Trotz dieser Methode können Lufteinschlüsse im Kühlsystem vorhanden sein. Diese Lufteinschlüsse verschwinden, nachdem der Motor einige Zeit betrieben wurde. Kühlmittel muß daher so lange aufgefüllt werden, bis der Stand im Kühlmittelausgleichbehälter stabil bleibt.

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    0:1368

     

    99 301 D5

    System mit Druck beaufschlagen


     

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    Kühlsystem mit Druck beaufschlagen


     

    Spezifikationen


     

    Druckregelventil


     

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    Öffnungsdruck 0,6 - 0,9 bar


     

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    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 312 Adapter MT1


     

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    587 048 Kühlsystem-Prüfer MT1


     

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    Undichtigkeiten und Öffnungsdruck prüfen

    1. Deckel von Kühlmitteleinfüllstutzen abschrauben.

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    2. Dichtfläche des Einfüllstutzens nicht beschädigen.

    3. Kühlmittelstand prüfen. Kühlmittel ggf. auffüllen.

    4. Kühlsystem-Prüfer 587 048 mit Adapter 99 312 anstelle des Deckels anbauen.


       

    5. Druck beaufschlagen, bis das Druckregelventil öffnet. Der korrekte Öffnungsdruck liegt bei 0,6 - 0,9 bar.

    6. Druck nicht weiter beaufschlagen und Druckregelventil schließen lassen.

    Nimmt der Druck ab, kann dies durch äußere oder innere Undichtigkeiten verursacht werden.

    Bei Undichtigkeiten gemäß den Angaben im Abschnitt "Maßnahmen" im Kapitel "Undichtigkeiten, Fehlersuchverfahren" vorgehen.

    Hohe Kühlmitteltemperatur


     

    Fehlersuchverfahren

    1. Kühlmitteltemperatur-Sensor prüfen.

      Bei ansteigender Temperatur nimmt der Widerstand im Sensor ab.


       

      Bei der Messung mit einem Ohmmeter müssen sich folgende Meßwerte ergeben:


       

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      -20 ˚C 11,8 - 14,9 kOhm


       

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      +/-0 ˚C 4,5 - 6,3 kOhm


       

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      +20 ˚C 2,2 - 2,6 kOhm


       

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      +40 ˚C 1,0 - 1,3 kOhm


       

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      +60 ˚C 560 - 680 Ohm


       

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      +80 ˚C 310 - 309 Ohm


       

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      +100 ˚C 180 - 230 Ohm


       

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    2. Kühlmitteltemperaturanzeige prüfen. Die Arbeitsanweisung zur Prüfung des Kombiinstrumentes mit Kühlmitteltemperaturanzeige ist in

      Gruppe 16, Elektrische Bauteile, enthalten.

    3. Sicherstellen, daß der Luftstrom nicht durch das Fliegenschutzgitter oder andere Bauteile behindert ist.

    4. Die Kühlelemente (2) dürfen nicht verstopft sein.

    5. Prüfen, ob die Luftleitbleche eingebaut und unbeschädigt sind.

    6. Kühlmittelstand prüfen. Bei einem zu niedrigen Kühlmittelstand muß Kühlmittel gemäß Spezifikation aufgefüllt und eine Probefahrt gemacht werden. Fällt der Kühlmittelstand ab, weist dies auf eine interne oder externe Undichtigkeit hin. Kühlsystem zur Prüfung mit Druck beaufschlagen, siehe "Kühlsystem zur Prüfung mit Druck beaufschlagen".

    7. Prüfen, ob das Kühlmittel sauber ist.

      Unsachgemäße Handhabung des Kühlmittels und eine zu hohe Kühlmittelkonzentration können zu Verschlammung und sogar Korrosion führen. Durch die Verschlammung verstopft der Kühler und die Kühlleistung ist verringert.

      Der Kühlmittelfilter verhindert, daß sich Fremdkörper und Schmutzpartikel festsetzen und reduziert dadurch die Korrosionsgefahr.

      Bei betriebswarmem Motor ist mit der Hand spürbar, ob der Kühlmittelfilter in Betrieb ist.

      Ist der Kühlmittelfilter bei betriebswarmem Motor kalt, kann er verstopft oder vom Kühlmittelkreislauf getrennt sein.

      Bei Verschlammung:

      1. Kühlsystem entleeren.

      2. Kühlsystem mit sauberem, heißem Wasser befüllen.

      3. Motor etwa 20-30 Minuten, bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

      4. Wasser ablassen.

      5. Thermostat und neuen Kühlmittelfilter einbauen.

      6. Kühlmittel gemäß Spezifikation auffüllen.

    8. Lüfter prüfen, siehe Kapitel "Lüfter, Funktionsprüfung".

    9. Thermostat prüfen, siehe Kapitel "Thermostatgehäuse, Prüfen".

    10. Kühlmittelpumpe prüfen, siehe Kapitel "Kühlmittelpumpe, Prüfen". Antriebsriemen und Riemenspannung prüfen, um sicherzustellen, daß die Kühlmittelpumpe angetrieben wird.

    Kühlmitteltemperatur Niedrige


     

    Fehlersuchverfahren

    1. Kühlmitteltemperatur-Sensor prüfen.

      Bei ansteigender Temperatur nimmt der Widerstand im Sensor ab.


       

      Bei der Messung mit einem Ohmmeter müssen sich folgende Meßwerte ergeben:


       

      image

      -20 ˚C 11,8-14,9 kOhm


       

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      +/-0 ˚C 4,5-6,3 kOhm


       

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      +20 ˚C 2,2-2,6 kOhm


       

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      +40 ˚C 1,0-1,3 kOhm


       

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      +60 ˚C 560 - 680 Ohm


       

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      +80 ˚C 310 - 309 Ohm


       

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      +100 ˚C 180 - 230 Ohm


       

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    2. Kühlmitteltemperaturanzeige prüfen. Die Arbeitsanweisung zur Prüfung des Kombiinstrumentes mit Kühlmitteltemperaturanzeige ist in

      Gruppe 16, Elektrische Bauteile, enthalten.

    3. Lüfter prüfen, siehe Kapitel "Lüfter, Funktionsprüfung".

    4. Thermostat prüfen, siehe Kapitel "Thermostatgehäuse, Prüfen".

    Undichtigkeiten


     

    Fehlersuchverfahren

    Symptom

  • Kühlmittel tritt aus oder Kühlmittel ist verunreinigt.

  • Das Motoröl enthält Wasser.

  • Die Abgase sind weiß.

    Prüfen

  • Kühlsystem zur Prüfung mit Druck beaufschlagen, siehe "Kühlsystem zur Prüfung mit Druck beaufschlagen".

    Ergebnis

  • Verunreinigtes Kühlmittel deutet auf interne Undichtigkeiten, unsachgemäße Handhabung des Kühlmittels oder eine zu hohe Kühlmittelkonzentration hin.

  • Interne Undichtigkeiten können im Motor oder in einem der Ölkühler auftreten.

    Maßnahmen

  • Bei externen Undichtigkeiten müssen die Anschlüsse der Schläuche und Leitungen sowie die Dichtung der Kühlmittelpumpenwelle geprüft werden.

  • Ist das Kühlmittel verunreinigt, muß das Kühlsystem gemäß den Angaben im Kapitel "Kühlsystem innen reinigen" gereinigt werden.

  • Bei internen Undichtigkeiten muß der Motor überholt werden.

  • Bei internen Undichtigkeiten des Ölkühlers muß der Ölkühler erneuert werden.

    Starke Geräuschentwicklung


     

    Fehlersuchverfahren

    Bei starker Geräuschentwicklung der Kühlmittelpumpe:

    1. Kühlmittelpumpe auf freien Lauf und auf unbeschädigtes Axiallager prüfen.

    2. Antriebsriemen und Riemenspannung prüfen. Anweisungen zum Erneuern der Riemenscheibe sind im Kapitel "Riemenscheibe erneuern" enthalten.

    Bei starker Geräuschentwicklung des Lüfters:

    Leerlaufdrehzahl und Betriebsdrehzahl des Lüfters gemäß den Angaben im Kapitel "Lüfter, Funktionsprüfung" prüfen.

    Kühlsystem innen reinigen


     

    Öl und Fett entfernen

    1. Spülmittel BASF Glycacorr G 93 oder Texaco Havoline XLI verwenden. Das Spülmittel darf nicht schäumen.

    2. Falls möglich, Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

    3. Kühlsystem entleeren.

    4. Thermostat ausbauen.

    5. Kühlsystem mit sauberem, heißem Wasser und Spülmittel befüllen (0,1 Liter Spülmittel auf 10 Liter Wasser), BASF Glycacorr G 93 oder Texaco Havoline XLI.

    6. Motor etwa 20-30 Minuten, bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.


       

      Hinweis: Innenraumheizung des Omnibusses nicht vergessen. Ventile öffnen und Pumpen betätigen.


       

    7. Kühlsystem entleeren.

    8. Kühlsystem mit sauberem, heißem Wasser befüllen.

    9. Motor etwa 20-30 Minuten, bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

    10. Wasser ablassen.

    11. Thermostat und neuen Kühlmittelfilter einbauen.

    12. Kühlmittel gemäß Spezifikation auffüllen. Siehe Gruppe 0 "Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten".

    Kühler und Ladeluftkühler außen reinigen

    1. Kühler und Ladeluftkühler ausbauen.

    2. Einlaß- und Auslaßleitungen verschließen, um das Eindringen von Entfettungsmitteln oder Schmutzpartikeln in den Kühler oder Ladeluftkühler zu verhindern.

    3. Kühler und Ladeluftkühler reinigen.


     

    WICHTIG! Kühlerkern vorsichtig reinigen. Die Kühlelemente können leicht beschädigt werden. Beim Spülen der Elemente müssen die Düsen im rechten Winkel (90˚) auf den Kühlerkern auftreffen.


     

    WICHTIG! Werden Entfettungsmittel verwendet, müssen Kunststoff- und Gummiteile besonders sorgfältig gereinigt werden.

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    Kühler


     

    Ausbau

    1. Ladeluftkühler ausbauen. Siehe Gruppe 2 "Ladeluftkühler".

    2. Kühlmittel ablassen, siehe Kapitel "Kühlmittel ablassen".

    3. Kühler-Querstrebe ausbauen.


       

    4. Kühler mit Getriebeheber und Platte

      114 159

       

      abstützen. image


       

      160

      114

       

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    5. Luftschläuche vom Einlaß und Auslaß des Ladeluftkühlers abbauen.


       

    6. Schläuche zwischen Kühler und Kühlmittelleitungen lösen.

    7. Schlauch vom Kühlmittelausgleichbehälter abbauen.

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      Kühler


       


       

      161

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    8. Halter des Fliegenschutzgitters auf dem Kühler abbauen.

    9. Kühler mit Getriebeheber ausbauen.


       

      161

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      Einbau

      1. Kühler mit Getriebeheber einbauen.


         

      2. Halter des Fliegenschutzgitters anbauen.


         


         

        160

        114

         

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      3. Einlaß- und Auslaßschläuche an Ladeluftkühler anbauen und mit Schlauchschellen befestigen.


         

      4. Kühlmittelleitungen, Kühlmittelschläuche und Schläuche des Ausgleichbehälters anbauen und mit Schlauchschellen befestigen.

      5. Getriebeheber abbauen.


         

      6. Kühler-Querstrebe mit Getriebeheber einbauen.

      7. Neue Dichtleisten an Kühler anbauen.

      8. Ladeluftkühler einbauen. Siehe Gruppe 2 "Ladeluftkühler".

      9. Kühlmittel auffüllen, siehe Anweisungen im Kapitel "Kühlmittel auffüllen".

    Lüfter


     

    Ausbau


     

    Hinweis: Die Lüfternabe enthält Silikonöl. Sie darf deshalb nicht flach abgelegt werden.


     

    1. Kühler ausbauen, siehe Kapitel "Kühler, ausbauen".

    2. Lüfterring abbauen und Lüfter ausbauen.


     

    Einbau


     

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    Spezifikation


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Lüfter 30 Nm


     

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    1. Lüfterring und Lüfter einbauen; mit 30 Nm festziehen.


       

      105 158

       

    2. Kühler einbauen, siehe Kapitel "Kühler, ausbauen".

      Lüfter


       

      Funktionsprüfung


       

      Spezialwerkzeuge


       

      Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


       

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      102 210

       

      587 304 Elektronischer Drehzahlmesser MT1


       

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      ACHTUNG!

      Drehender Lüfter. Sicherheitsabstand einhalten.


       

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      Sind Spuren von Silikonöl auf dem Lüfter vorhanden, muß dieser erneuert werden.

      Lüfter auf Schlupf prüfen

      • Wird ein Fehler im temperaturgesteuerten Lüfter vermutet, muß die Lüfterdrehzahl und die Kurbelwellendrehzahl geprüft werden.

      • Dazu elektronischen Drehzahlmesser 587 304 verwenden.

        02_0389

         

      • Reflektierenden Aufkleber oder Kreidemarkierung auf einem der Rotorblätter und auf der Kurbelwellenriemenscheibe oder -nabe anbringen. Diese Markierungen dienen als Referenzpunkte beim Messen der Lüfter- und/oder Kurbelwellendrehzahl.


     

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    587 304

    Lüfterschlupf bei niedriger Kühlmitteltemperatur prüfen:

    1. Motor starten und im Leerlauf drehen lassen, bis die Lüfterdrehzahl einen gleichbleibenden Wert erreicht. Geringfügiger Schlupf ist normal, da sich der Lüfter beim Starten der Motordrehzahl anpaßt.

    2. Motor mit 2000/min drehen lassen.

    3. Zuerst Kurbelwellendrehzahl und dann Lüfterdrehzahl messen.

    4. Schlupf des Lüfters mit folgender Formel berechnen:

    5. Der minimale Schlupf bei niedriger Motortemperatur beträgt 40 % (die Temperatursteuerung ist nicht betroffen). Ist der Schlupf geringer als der angegebene Wert, muß der Lüfter erneuert werden.


     

    Kurbelwellendrehzahl -

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    Lüfterdrehzahl x 100 Kurbelwellendrehzahl


     

    Lüfterschlupf bei hoher Kühlmitteltemperatur prüfen:

    1. Motor drehen lassen, bis das Kühlmittel die Temperatur erreicht hat, bei der der Thermostat vollständig öffnet und der Kühlmittelstrom vollständig durch den Kühler strömt (ca. 85-90 ˚C auf der Temperaturanzeige).

    2. Motordrehzahl auf 2000/min erhöhen.

    3. Zuerst Kurbelwellendrehzahl und dann Lüfterdrehzahl messen.

    4. Schlupf des Lüfters mit folgender Formel berechnen:

    5. Der maximal zulässige Schlupf bei hoher Kühlmitteltemperatur beträgt 10 %. Ist der Schlupf höher als der angegebene Wert, muß der Lüfter erneuert werden.


       

      Kurbelwellendrehzahl -

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      Lüfterdrehzahl x 100 Kurbelwellendrehzahl

      Antriebsriemen


       

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      Antriebsriemen

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      Es müssen stets beide Keilrippenriemen erneuert werden. Angaben zur korrekten Riemenspannung der 3er-Serie sind in Gruppe 1 im Kapitel "Keilrippenriemen, Vorspannung" enthalten.


       

      1


       

      2


       

      3


       

      105 185

       

      1. Generator

      2. Kurbelwelle

      3. Kühlmittelpumpe


     

    Thermostatgehäuse


     

    Ausbau


     

    1. Kühlsystem gemäß Anweisung entleeren.

    2. Alle Anschlüsse trennen.

    3. Thermostatgehäuse aus Rahmen lösen.

    4. Thermostatgehäuse auseinanderbauen und Thermostat ausbauen.


     

    Einbau


     

    Spezifikationen


     

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    1. Thermostatgehäuse

    2. Thermostat

    3. Dichtung

    4. Deckel

    5. Stift

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    Thermostatgehäuse


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Thermostatgehäuse 28 Nm


     

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    1. Thermostatgehäuse reinigen und sicherstellen, daß der Thermostat verklemmt ist.


       

    2. Neue Dichtung einbauen. Thermostat in Gehäuse einsetzen und Thermostatgehäuse mit 28 Nm festziehen. Thermostatgehäuse einbauen und Anschlüsse verbinden.

    3. Kühlmittel gemäß Anweisung auffüllen.

      02_0364

       

    4. Motor starten und auf Dichtheit prüfen. Kühlmittelstand prüfen und ggf. auffüllen.

      Thermostatgehäuse


       

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      Prüfen

      1. Thermostatgehäuse auseinanderbauen und Thermostat ausbauen.

      2. Thermostat in einen Behälter mit kochendem Wasser tauchen. Der Thermostat muß frei hängen und darf die Wände und den Boden des Behälters nicht berühren.

      3. Prüfen, ob der Thermostat innerhalb von 3 Minuten vollständig öffnet.

      4. Prüfen, ob der Thermostat nach dem Abkühlen vollständig schließt.

      5. Funktioniert der Thermostat nicht wie in Punkt 3 und 4 oder hängt er fest, muß der Thermostat erneuert werden.


     

    Kühlmittelfilter


     

    Erneuern

    Beim Erneuern des Kühlmittelfilters muß das Ventil geschlossen sein, um Kühlmittelverlust zu verhindern.

    Nach dem Erneuern des Kühlmittelfilters ist der Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter zu prüfen und Kühlmittel ggf. aufzufüllen.


     

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    Ventil geöffnet

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    Kühlmittelfilter


     


     

    image


     

    Ventil geschlossen


     

    Kühlmittelpumpe


     

    Ausbau

    1. Kühlsystem entleeren, siehe Anweisungen im Kapitel "Kühlmittel ablassen".

    2. Kühlmittelschlauch und Halter von Lüfterring abbauen, Riemenspanner lösen.

    3. Kühlmittelpumpe ausbauen.


     

    Einbau

    1. Kühlmittelpumpe einbauen, Dichtung dabei nicht beschädigen.

    2. Antriebsriemen, Halter von Lüfterring und Kühlmittelschlauch anbauen.

    3. Kühlsystem entleeren, siehe Kapitel "Kühlmittel ablassen".


     

    Prüfen

    Alle Bauteile reinigen und folgendes prüfen:

    1. Prüfen, ob die Dichtungsfläche zum Motorblock eben ist.

    2. Lager auf Freigängigkeit prüfen. Sicherstellen, daß Kugeln und Laufringe unbeschädigt sind.

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    Kühlmittelpumpe

    Riemenscheibe


     

    Erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 315

    Abziehwerkzeug

     

    XA3

    87 664 Dorn G2

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    87 664


     

    image


     

    110 333

     

    Ausbau

  • Riemenscheibe mit Abziehwerkzeug 587 315 und Dorn 87 664 abbauen.


     

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    587 315


     

    87 664


     

    02_0388

     

    Einbau

    image

    02_0356

     

  • Riemenscheibe bündig auf Wellenende aufpressen.

Kühlmittelpumpe


 

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Dichtring Erneuern

Spezifikationen


 

Abstand zwischen Dichtungsfläche des Pumpengehäuses und Dichtungsfläche des Pumpenrades.


 

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9-Liter-Motor 9,35 - 9,75 mm


 

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Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 736 Abziehwerkzeug


 

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87 664 Dorn


 

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111 003

 

99 117 Dorn


 

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98 736


 

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00_1475

 

87 664


 

110 333

 

99 117

AM2


 

G2


 

D4


 

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  1. Pumpenrad mit Abziehwerkzeug 98 736 und Dorn 87 664 abbauen.


     

    98 736


     

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    02_0374

     

    87 664


     

  2. Dichtung mit zwei Schraubendrehern und einem Distanzstück ausbauen.


     

    Hinweis: Dichtungsfläche des Pumpengehäuses nicht beschädigen.


     

  3. Neue Dichtung mit Dorn 99 117 einbauen.


     

    02_0371

     

    WICHTIG! Für diesen Arbeitsgang muß unbedingt der Dorn 99 117 verwendet werden. Durch dieses Spezialwerkzeug erhält die Haltefeder des Dichtrings die korrekte Vorspannung.


     

    image

    02_0358

     

    99 117


     

    image

  4. Pumpenrad auf die Welle pressen. Der Abstand A zwischen der Dichtungsfläche und der Pumpenradwelle muß

9,35-9,75 mm betragen.


 

105 435

 

Hinweis: Die Position der Welle im Pumpengehäuse darf sich nicht verändern, damit sich der Dichtring nicht bewegen kann.

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Kühlmittelpumpe


 

A


 

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1 585 349

02:01-01

Ausgabe 4 de


 

Kühlsystem


 

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02_0341

 

Arbeitsbeschreibung


 

© Scania CV AB 1999, Sweden

Inhalt

Wichtige Informationen 4

Kühlsystem Kühlsystem entleeren 5

Kühlsystem auffüllen 6

Druckprüfung 7

Zu hohe Kühlmitteltemperatur, Fehlersuche 9

Zu niedrige Kühlmitteltemperatur, Fehlersuche 11

Undichtigkeiten, Fehlersuche 12

Hohe Geräuschentwicklung, Fehlersuche 13

Kühlsystem innen reinigen 14

Kühler P- und R-Fahrerhaus mit Kunststoff-Stoßfänger Ausbau 17

Einbau 20

P- und R-Fahrerhaus mit Stahl-Stoßfänger Ausbau 24

Einbau 28

T-Fahrerhaus Ausbau 31

Erneuern 34

Einbau 35

Ausgleichbehälter Ausbau 38

Einbau 41

Druckbegrenzungsventil Ausbau 44

Einbau 45

Lüfter Ausbau 46

Einbau 47

Temperaturgesteuerten Lüfter prüfen 48

Elektronisch gesteuerten Lüfter prüfen 51

Thermostatgehäuse 53

Ausbau 55

Einbau 56

Thermostat prüfen 57

Kühlmittelfilter Erneuern 58

Kühlmittelpumpe Ausbau/Einbau/Prüfen 59

Riemenscheibe erneuern 60

Dichtung erneuern 61

Ladeluftkühler Druckprüfung 65

Stauklappe prüfen 69

Antriebsriemen Riemenspanner 71

Geräusche vom Antriebsriemen prüfen 72

Keilrippenriemen prüfen 73

9l-Motor 74

11l-Motor (DSC11) 75

11l-Motor (DC11) und 12l-Motor 76

14l-Motor 78

16l-Motor 80


 

© Scania CV AB 1999, Sweden 3

Kühlsystem


 

Wichtige Informationen


 

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ACHTUNG!

Das Kühlsystem steht unter hohem Druck. Beim Öffnen des Kühlsystems kann heißes Kühlmittel austreten.

Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen.

Hautkontakt vermeiden. Kühlmittel kann Hautreizungen verursachen.

Beim Arbeiten mit Kühlmittel immer Augenschutz und Schutzhandschuhe tragen.

Scania-Korrosionsschutzmittel, Ethylenglykol und andere Kühlmittelzusätze können bei Einnahme tödlich wirken.

Lüfter und Anschlüsse nicht beschädigen. Das Nichtbeachten dieser Anweisungen kann schwere Verletzungen oder Schäden am Fahrzeug verursachen.


 

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WICHTIG! Keine anderen als die von Scania empfohlenen Kühlmittel oder Kühlmittelfilter verwenden.

Kühlsystem entleeren


 

Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

99 301 Adapter


 

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587 129 Kühlmittelbehälter

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0:1368

 

99 301 D5


 

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Kühlsystem mit Adapter 99 301 und

Kühlmittelbehälter 587 129 entleeren.


 

587 129


 

02_0382

 

99 301

Kühlsystem auffüllen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 301

Adapter


 

99 301

D5


 

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0:1368

 

587 129 Kühlmittelbehälter


 

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Hinweise zu Spezifikationen und Füllmengen in Gruppe 0 "Kraftstoffe, Schmiermittel und Flüssigkeiten".

Nach Entleeren des Kühlsystems ist ein vollständiges Auffüllen durch das Einfüllrohr des Ausgleichbehälters nicht immer möglich. Deshalb sind Kühlmittelbehälter 587 129 und Adapter 99 301 zu verwenden, die an das Ablaßventil angeschlossen werden.

Rücklaufschlauch an das Einfüllrohr des Ausgleichbehälters anschließen. Nach dem Auffüllen des Kühlsystems Motor starten. Motor einige Zeit drehen lassen.

Kühlmittelstand prüfen und ggf. Kühlmittel nachfüllen.

Auch durch die Verwendung des Spezialwerkzeuges kann nicht vollständig ausgeschlossen werden, daß noch Lufteinschlüsse im Kühlsystem vorhanden sind. Diese Lufteinschlüsse verschwinden nach einer gewissen Laufzeit. Das Kühlsystem ist deshalb regelmäßig nachzufüllen.

Fahrzeuge mit Scania-Retarder verfügen über ein Entlüftungsventil am Retarderkühler. An dieses Entlüftungsventil Adapter 99 301 mit Schlauch anschließen. Kühlmittel in einen geeigneten Behälter ablassen.

Kühlsystem wie oben beschrieben auffüllen, bis am Retarderkühler gleichmäßig Kühlmittel austritt. Adapter von Retarderkühler abbauen und Kühlsystem wie oben beschrieben weiter auffüllen.

Druckprüfung


 

Spezifikationen


 

Druckbegrenzungsventil


 

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Öffnungsdruck 0,6 - 0,9 bar


 

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Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 312

Adapter

 

MT1


 

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587 048 Drucktester MT1


 

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Beschreibung

  1. Deckel des Ausgleichbehälters abschrauben.

  2. Dichtfläche von Einfüllrohr und Deckeldichtung auf Beschädingungen prüfen.

  3. Kühlmittelstand prüfen. Ggf. auffüllen.

  4. Kühlsystem-Drucktester 587 048 mit Adapter 99 312 an Einfüllrohr anbauen.

  5. Kühlsystemdruck erhöhen, bis das Druckbegrenzungsventil öffnet. Der korrekte Öffnungsdruck liegt zwischen 0,6 - 0,9 bar.

  6. Kühlsystemdruck absenken, bis das Druckbegrenzungsventil schließt.

Fällt der Druck weiter ab, kann eine äußere oder innere Undichtigkeit vorliegen.

Die Maßnahmen zum Abstellen von Undichtigkeiten sind unter

"Abstell-Maßnahmen" im Abschnitt "Undichtigkeiten, Fehlersuche" beschrieben.


 

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587 048


 

02_0372

 

99 312

Zu hohe Kühlmitteltemperatur


 

Fehlersuche

  1. Kühlmitteltemperatur mit Scania Diagnos prüfen.

  2. Kühlmitteltemperaturanzeige ablesen. Die Prüfung und Beschreibung von in das Kombiinstrument integrierten Kühlmitteltemperaturanzeigen wird im Heft 16:06-11, "Elektrische Bauteile" beschrieben.

  3. Prüfen, ob die Kühlluftzufuhr durch Insektennetze oder anderes Zubehör im Kühlerbereich beeinträchtigt ist.

  4. Kühlerlamellen auf Verstopfung prüfen.

  5. Prüfen, ob alle Luftleitbleche vorhanden sind.

  6. Kühlmittelstand prüfen. Bei zu niedrigem Kühlmittelstand Kühlmittel gem. Spezifikation auffüllen und Probefahrt durchführen. Ein sinkender Kühlmittelstand deutet auf eine äußere oder innere Undichtigkeit hin. Druckprüfung gem. Anweisungen im Abschnitt "Druckprüfung" durchführen.

  7. Lüfter gem. Anweisungen im Abschnitt "Lüfter prüfen" prüfen.

  8. Kühlmittel auf Verunreinigungen prüfen.

    Unsachgemäße Handhabung von Kühlmittel und zu hohe Frostschutzkonzentration können zu Verschlammung und Korrosion führen. Der Kühler kann durch Ablagerungen verstopft werden, wodurch die Kühlleistung verringert wird.

    Der Kühlmittelfilter soll Korrosionspartikel und Verunreinigungen zurückhalten und dadurch die Bildung von Ablagerungen verringern.

    Die Funktion des Kühlmittelfilters wird bei betriebswarmem Motor mit der Hand am Filter geprüft.

    Erwärmt sich der Filter nicht, ist er möglicherweise durch Ablagerungen verstopft oder vom System getrennt.

    Im Falle von Ablagerungen sind die folgenden Anweisungen zu beachten:

    1. Kühlsystem entleeren und Thermostat ausbauen.

    2. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem innen reinigen", Arbeitsschritte 8 - 12 reinigen.

  9. Thermostat gem. Anweisungen im Abschnitt "Thermostat prüfen" prüfen.

  10. Kühlmittelpumpe gem. Anweisungen im Abschnitt "Ausbau/Einbau/Prüfen" prüfen. Durch eine Prüfung des Keilrippenriemens und Riemenspanners sicherstellen, daß die Kühlmittelpumpe korrekt angetrieben wird.

Zu niedrige Kühlmitteltemperatur


 

Fehlersuche

  1. Kühlmitteltemperatur mit Scania Diagnos prüfen.

  2. Kühlmitteltemperaturanzeige prüfen. Die Prüfung und Beschreibung von in das Kombiinstrument integrierten Kühlmitteltemperaturanzeigen wird im Heft 16:06-11, "Elektrische Bauteile" beschrieben.

  3. Thermostat gem. Anweisungen im Abschnitt "Thermostat prüfen" prüfen.

  4. Lüfter gem. Anweisungen im Abschnitt "Lüfter prüfen" prüfen.

  5. Kühlmittel darf nicht vom Ausgleichbehälter zum Kühler strömen. Fahrzeuge, gebaut ab September 1998 sind mit einem Rückschlagventil im Ausgleichbehälter ausgestattet. Rückschlagventil prüfen.

Fahrzeuge, gebaut bis September 1998, können im Service mit einem Rückschlagventil ausgestattet werden. Siehe TI 02-980909.

Undichtigkeiten


 

Fehlersuche


 

Symptome

  • Kühlmittelverlust oder verunreinigtes Kühlmittel

  • Kühlmittel im Motoröl

  • Weißrauch


     

    Prüfungen

  • Druckprüfung gem. Anweisungen im Abschnitt "Druckprüfung" durchführen.


     

    Ergebnisse

  • Verunreinigtes Kühlmittel deutet auf innere Undichtigkeiten, unsachgemäße Handhabung des Kühlmittels oder zu hohe Frostschutzkonzentration hin.

  • Innere Undichtigkeiten können im Motor oder in einem der Ölkühler auftreten.

    Abstell-Maßnahmen

  • Bei einer äußeren Undichtigkeit sind die Anschlüsse der Kühlmittelschläuche und -rohre sowie die Wellendichtung der Kühlmittelpumpe zu prüfen.

  • Bei verunreinigtem Kühlmittel Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem innen reinigen" reinigen.

  • Bei einer inneren Undichtigkeit am Motor muß der Motor überholt werden.

  • Bei einer inneren Undichtigkeit am Ölkühler muß der Ölkühler erneuert werden.


     

    Hohe Geräuschentwick- lung


     

    Fehlersuche

    Bei hoher Geräuschentwicklung der Kühlmittelpumpe:

    1. Sicherstellen, daß die Kühlmittelpumpe frei drehen kann und die Wellenlager nicht beschädigt sind.

    2. Keilrippenriemen und Riemenspannung prüfen. Ggf. Riemenscheibe gem. Anweisungen im Abschnitt "Riemenscheibe erneuern" erneuern.

    Bei hoher Geräuschentwicklung des Lüfters:

    Leerlauf- und Betriebsdrehzahl des Lüfters gem. Anweisungen im Abschnitt "Lüfter prüfen" prüfen.

    Kühlsystem innen reinigen


     

    Öl und Schmiermittel entfernen

    1. Flüssiges Spülmittel für Haushalts- Geschirrspülmaschinen oder BASF Glycacorr G93 oder Texaco Havoline XLI verwenden. Das Spülmittel darf nicht aufschäumen.

    2. Wenn möglich, Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

    3. Kühlsystem entleeren.

    4. Thermostat ausbauen.

    5. Kühlsystem mit einer Mischung aus heißem Wasser und Spülmittel (0,1l pro 10l Wasser) oder BASF Glycacorr G 93 oder Texaco Havoline XLI auffüllen.

    6. Motor 20 - 30 Minuten bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.


       

      Hinweis: Fahrerhausheizung nicht vergessen.


       

    7. Kühlsystem entleeren.

    8. Kühlsystem mit sauberem, heißem Wasser auffüllen.

    9. Motor 20 - 30 Minuten bis zum Erreichen der Betriebstemperatur drehen lassen.

    10. Kühlsystem entleeren.

    11. Thermostat und neuen Kühlmittelfilter einbauen.

    12. Kühlsystem mit Kühlmittel gem. Spezifikation auffüllen.

    Kühler and Ladeluftkühler außen reinigen


     

    Beschreibung

    1. Kühler and Ladeluftkühler ausbauen.

    2. Ein- und Ausläße verschließen, damit keine Verunreinigungen in den Kühler oder Ladeluftkühler eindringen können.

    3. Kühler and Ladeluftkühler reinigen.


     

    WICHTIG! Vorsicht bei der Reinigung des Kühlerkerns. Die Kühlerlamellen sind sehr empfindlich gegenüber Beschädigungen. Beim Reinigen des Kühlerkerns darf der Wasserstrahl nur im rechten Winkel (90°) auf den Kühlerkern gerichtet werden.


     

    WICHTIG! Nach der Verwendung von Reinigungsmitteln sind die Bauteile aus Kunststoff oder Gummi sorgfältig zu reinigen.


     

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    © Scania CV AB 2000, Sweden

    Kühler


     

    P- und R-Fahrerhaus mit Kunststoff-Stoßfänger


     

    Ladeluftkühler und Kühler ausbauen


     

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    Im folgenden wird sowohl der Ausbau des Ladeluftkühlers als auch der Ausbau des Kühlers beschrieben.


     

    Beschreibung

    1. Bei Ausbau des Kühlers Kühlsystem gem. Anweisungen in Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

      image

      104 938

       

    2. Mittelteil des Kunststoff-Stoßfängers und mittleren Halter abbauen.


       

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      114 103

       

    3. Kühlergrill und Fahrerhausecken aufklappen.


       

    4. Mittleren Kühlergrill ausbauen.


       


       

      02_0367

       

    5. Fahrerhaus kippen.


       

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      ACHTUNG!

      Die Kältemittelleitungen der Klimaanlage stehen unter Druck und dürfen nicht geöffnet werden.


       

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    6. Ladeluft- und Kühlmittelschläuche zwischen Motor und Kühler abbauen bzw. bei Ausbau des Ladeluftkühlers Ladeluftschläuche abbauen.

    7. Obere Luftleitbleche, Rohre und Schläuche oben von Kühler abbauen.


       

      image

      100144

       

    8. Fahrerhaus absenken.

    9. Luftleitbleche von Ladeluftkühler abbauen.


       

      105860

       

      Unteren Kühlergrill ausbauen.


       

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    10. Aluminiumniete aus den Scharnierbohrungen heraustreiben.

    11. Scharniere mit zwei Schrauben und Muttern M6 blockieren.

      02 0377

       

    12. Unteren Kühlergrill mit Scharnieren ausbauen.

      Fahrzeuge mit Klimaanlage


       

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    13. Ladeluftkühler von oberen Haltern lösen, damit er nach hinten geschoben werden kann.

    14. Klimaanlagen-Kondensator lösen, unter dem Stabilisator hindurchführen und am oberen Kühlergrill befestigen.


       

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      02_0365

       

    15. Ladeluftkühler ausbauen.


       

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      02_0369

       

      ACHTUNG!

      Verletzungsgefahr bei Arbeiten an der Fahrerhaus-Aufhängung.


       

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      Hinweis: Fahrerhäuser mit

      Vierpunkt-Luftfederung können vorn mit der Fahrerhaus-Aufhängung angehoben werden. Das Niveauventil ist in der angehobenen Stellung mit Draht zu sichern. Fahrerhaus stets mit einer Abstützung zwischen Fahrerhaus und Rahmen, z. B. einem Holzklotz, sichern.


       

    16. Kühler ausbauen.

    Ladeluftkühler und Kühler einbauen


     

    Im folgenden wird sowohl der Einbau des Ladeluftkühlers als auch der Einbau des Kühlers beschrieben.


     

    Beschreibung

    1. Kühler einbauen.

    2. Neues Dichtband an Kühler ankleben.

    3. Ladeluftkühler einbauen.


       

      Hinweis: O-Ringe des Ladeluftkühlers nicht beschädigen.


       

    4. Luftleitbleche am Ladeluftkühler anbauen und Klimaanlagen-Kompressor einbauen.

    5. Wurde das Fahrerhaus mit der Luftfederung angehoben, muß das Niveauventil in Fahrstellung geschaltet werden. Das Niveauventil ist in zwei Ausführungen erhältlich. Das Fahrerhausniveau wird nach einer der beiden folgenden Methoden eingestellt:


       

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      ACHTUNG!

      Verletzungsgefahr beim Einstellen des Fahrerhausniveaus.


       

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      Methode für Fahrzeuge mit Fahrgestellnummern bis Scania Södertälje 1 218 254.

      1. Fahrerhausabstützung entfernen und Niveauventil auf Fahrstellung stellen.


         

        Niveauventil von Fahrzeugen bis Fahrgestellnummer Scania Södertälje 1 218 254.


         

        image

      2. Ventil lösen.

      3. Ventil nach vorn oder hinten drehen, um das Fahrerhausniveau zu heben oder

        senken. A

      4. Fahrerhausniveau so einstellen, daß das Spaltmaß zwischen Stabilisatorhalter und Fahrerhaus-Aufhängungshalter 282-288 mm beträgt.

      5. Ventil sichern.

        18_2309

         

      6. Nach Einstellung Probefahrt durchführen. Prüfung wiederholen und Niveauventil ggf. nachstellen.


         

        A = 282-288 mm


         

        Methode für Fahrzeuge ab Fahrgestellnummer Scania Södertälje 1 218 254.

        1. Vordere Schraube am Halter des Fahrerhaussockels lösen. Siehe Abbildung.


           

          Methode für Fahrzeuge ab Fahrgestellnummer Scania Södertälje 1 218 254.


           


           

        2. Halter schwenken, bis das Spaltmaß zwischen Stabilisatorhalter und Fahrerhaus-Aufhängungshalter

          282-288 mm beträgt.

        3. Vordere Schraube festziehen.

        4. Nach Einstellung Probefahrt durchführen. Prüfung wiederholen und Niveauventil ggf. nachstellen.

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        A


         

        101837

         

        A = 282-288 mm

    6. Fahrerhaus kippen.

    7. Luftleitbleche, Rohre und Schläuche an

      100144

       

      Kühler anbauen. image

      image

    8. Ladeluft- und Kühlmittelschläuche zwischen Motor und Kühler anbauen.


       

      Hinweis: O-Ringe des Ladeluftkühlers nicht beschädigen.


       

    9. Fahrerhaus absenken.


       

      02_0367

       

    10. Mittleren Kühlergrill einbauen.


       

      image

      02 0377

       

    11. Unteren Kühlergrill einbauen und die zwei Schrauben M6 entfernen.

    12. Kunststoff-Stoßfänger anbauen.

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    13. Fahrerhausecken und Kühlergrill zuklappen.


       

      02_0342

       

    14. Nach Einbau des Kühlers Kühlsystem gem. Anweisungen in Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.

    P- und R-Fahrerhaus mit Stahl-Stoßfänger


     

    Ladeluftkühler und Kühler ausbauen

    Im folgenden wird sowohl der Ausbau des Ladeluftkühlers als auch der Ausbau des Kühlers beschrieben.


     

    Beschreibung

    1. Bei Ausbau des Kühlers Kühlsystem gem. Anweisungen in Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

    2. Fahrerhaus kippen.


       

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      ACHTUNG!

      Die Kältemittelleitungen der Klimaanlage stehen unter Druck und dürfen nicht geöffnet werden.


       

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    3. Ladeluft- und Kühlmittelschläuche zwischen Motor und Kühler abbauen bzw. bei Ausbau des Ladeluftkühlers Ladeluftschläuche abbauen.

      100144

       

    4. Obere Luftleitbleche, Rohre und Schläuche oben von Kühler abbauen.


       

      image

      105 199

       

    5. Kabelabdeckung an der linken Trittstufe abbauen.

    6. Kabelbinder des Scheinwerferverkabelstrangs durchtrennen, damit dieser vollständig ausgezogen werden kann.

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    7. Fahrerhaus absenken. Kühlergrille nicht schließen.

    8. Schlauch der Scheibenwaschanlage von Rückschlagventil lösen. Das Rückschlagventil befindet sich hinter der linken Fahrerhausecke.

      105 200

       

    9. Kunststoffabdeckungen von den Trittstufen und dem Stoßfänger abbauen.


       

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    10. Unteren Kühlerschutz abbauen.


       

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      02_0367

       

      104 939

       

    11. Mittleren Kühlergrill ausbauen.

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    12. Ansaugrohr des Luftfilters von der Kunststoffabdeckung über dem Scheinwerfer lösen.


       

      105 201

       

    13. Deckel des Vorratsbehälters für die Scheibenwaschflüssigkeit abschrauben.

    14. Stoßfänger mit Hebevorrichtung abstützen.

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      105 318

       

    15. Alle Schrauben herausdrehen und Stoßfänger mit Scheinwerfergehäusen absenken.

      image

    16. Anschlüsse der Waschflüssigkeitspumpen trennen.

    17. Stoßfänger zur Seite schieben.


       

      105860

       

      105 203

       

    18. Luftleitbleche von Ladeluftkühler abbauen. image

      image

    19. Ladeluftkühler aus den oberen Haltern lösen, damit er nach hinten geschoben werden kann.

    20. Klimaanlagen-Kondensator lösen, unter dem Stabilisator hindurchführen und am oberen Kühlergrill befestigen.


       

      02_0365

       

    21. Ladeluftkühler ausbauen.

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      02_0369

       

    22. Kühler ausbauen.

    Ladeluftkühler und Kühler einbauen

    image

    Im folgenden wird sowohl der Einbau des Ladeluftkühlers als auch der Einbau des Kühlers beschrieben.


     

    Beschreibung

    1. Kühler einbauen.

    2. Neue Dichtstreifen auf Kühler aufkleben.

      105860

       

    3. Ladeluftkühler einbauen.

    4. Luftleitbleche am Ladeluftkühler anbauen und Klimaanlagen-Kompressor einbauen.


       

    5. Stoßfänger mit Scheinwerfergehäusen ausrichten.

    6. Anschlüsse der Waschflüssigkeitspumpen anschließen.

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      105 318

       

    7. Stoßfänger anheben und mit allen Schrauben befestigen.

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    8. Deckel auf Scheibenwaschflüssigkeitsbehälter aufschrauben.

    9. Ansaugrohr des Luftfilters an die Kunststoffabdeckung über dem Scheinwerfer anbauen.


       

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      105 201

       

    10. Mittleren Kühlergrill einbauen.


       

      02_0367

       

    11. Schlauch der Scheibenwaschanlage anschließen.


       

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    12. Unteren Kühlerschutz anbauen.


       

    13. Fahrerhaus kippen.

      104 939

       

    14. Scheinwerferkabelstrang zusammenlegen und mit Kabelbindern sichern.

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    15. Kabelabdeckung an der Trittstufe anbauen.


       

      105 199

       

    16. Kunststoffabdeckungen an den Trittstufen

      105 200

       

      anbauen. image

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    17. Luftleitbleche, Rohre und Schläuche an Kühler anbauen.


       

      Hinweis: O-Ringe des Ladeluftkühlers nicht beschädigen.


       

    18. Ladeluft- und Kühlmittelschläuche zwischen Motor und Kühler anbauen.

    19. Fahrerhaus absenken.

      100144

       

    20. Nach Einbau des Kühlers Kühlsystem gem. Anweisungen in Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.

    T-Fahrerhaus


     

    Kühler ausbauen


     

    Beschreibung


     

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    Fahrzeuge mit Kunststoff-Stoßfänger.


     

    104 938

     

    Mittlere Kunststoffabdeckung des Stoßfängers abbauen.


     

    Fahrzeuge mit Stahl-Stoßfänger.

    104 939

     

    1. Unteren Kühlerschutz abbauen. image

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      Alle Fahrzeuge.

    2. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

      104 940

       

    3. Mittleren Kühlergrill ausbauen.


       

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    4. Untere Kühlerschrauben herausdrehen.


       

      104 937

       

    5. Kühlmittelschlauch von Kühlerauslaß lösen.

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    6. Luftleitblech wie abgebildet ausbauen.


       

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      104 941

       

    7. Entlüftungsschläuche von Motor und Kühler sowie den Schlauch zum Kühlereinlaß abbauen.


       

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      104 942

       

    8. Klimaanlagen-Kondensator lösen, nach oben schwenken und auf dem Motor ablegen.


       

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      104 944

       

      104 943

       

    9. Schläuche zwischen Ladeluftkühler und Motor abbauen.

    10. Stauklappe abschrauben und auf dem Motor

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      104 945

       

      ablegen. image

      104 947

       

    11. Luftleitbleche von Ladeluftkühler wie abgebildet abbauen.


       

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      104 946

       

    12. Zum Anheben des Kühlers wird die Verwendung von zwei selbstgefertigten Hubhaken aus einem 8 mm-Stabeisen empfohlen.


       

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      104 948

       

    13. Obere Kühlerschrauben herausdrehen und Kühler an den Hubhaken herausheben.

    Kühler erneuern


     

    Beschreibung

    1. Ladeluftkühlerleitungen und Luftleitbleche

      104 949

       

      wie abgebildet abbauen. image

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    2. Letzte Schraube herausdrehen und Ladeluftkühler von Kühler abbauen.

    3. Luftleitbleche wie abgebildet an neuen Kühler anbauen.


       

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      104 950

       

    4. Untere Kühlerhalter und Lüfterkragen an neuen Lüfter anbauen.

    5. Neue Dichtstreifen auf Kühler aufkleben.

    6. Ladeluftkühler mit Distanzstücken am Kühler anbauen.


       

      104 951

       

    7. Ladeluftkühlerleitungen und Luftleitbleche anbauen.


     

    Hinweis: O-Ringe des Ladeluftkühlers nicht beschädigen.

    Kühler einbauen


     

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    Beschreibung

    1. Kühler in Motorraum absenken.


       

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      104 948

       

    2. Untere Kühlerschrauben eindrehen.


       

      104 937

       

    3. Kühlmittelschlauch an den Kühlerauslaß anschließen.

    4. Obere Kühlerschrauben eindrehen.

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      105 791

       

    5. Ggf. Stauklappe anbauen.

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      Hinweis: O-Ring nicht beschädigen. Der Einbau wird durch Bestreichen des O-Rings mit einem Gummischmiermittel erleichtert.


       

      104 944

       

    6. Schläuche zwischen Ladeluftkühler und Motor anbauen.


       

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    7. Klimaanlagen-Kompressor zurückschwenken und anbauen.


       

      104 941

       

      104 943

       

    8. Luftleitbleche wie abgebildet anbauen. image

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      104 942

       

    9. Entlüftungsschläuche von Motor und Kühler sowie den Schlauch zum Kühlereinlaß anbauen.

      104 947

       

    10. Luftleitbleche an Ladeluftkühler anbauen. image

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    11. Mittleren Kühlergrill einbauen.


       

      104 940

       

    12. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.


       

      image

      Fahrzeuge mit Kunststoff-Stoßfänger.

      104 938

       

    13. Mittlere Kunststoff-Abdeckung anbauen.


       

      Fahrzeuge mit Stahl-Stoßfänger.

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      104 939

       

    14. Unteren Kühlerschutz anbauen.

    Ausgleichbehälter


     

    Ausbau


     

    Beschreibung

    1. Kühlsystem gem. Anweisungen in Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren, bis der Ausgleichbehälter leer ist.

    2. Alle Schläuche unten von Ausgleichbehälter abbauen.

    3. Stecker von Kühlmittelstand-Sensor abziehen.

    4. Kühlergrill ausbauen.

    5. Äußeren Luftkanal (1) abbauen.

    6. Scheibenwischerhalter und Scheibenwischeranlage (2) ausbauen.


     

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    2


     

    113 974

     

    1

    Fahrzeuge mit ETC/AC

    1. Verkabelung von Lüfter-Widerstand, Lüftermotor, Scheibenwischermotor und Steuermotor abklemmen und lösen.

    2. Kühlmittelventilhalter (3) abbauen. Stecker des Kühlmittelventils (4) abziehen.

    3. Kühlmittelrohrhalter (5) abbauen.

    4. Klimaanlage entleeren. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

    5. Kühlmittelrohr (6) abbauen. Kältemittelrohr mit Halter (7) von Trockner lösen und Anschlüsse verschließen. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

    6. Kältemittelrohr (8) lösen und verschließen.

    7. Trockner (9) ausbauen.

    8. Expansionsventil (10) ausbauen.

    9. Abdeckung des Wärmetauschers (11) abbauen.

    10. Verdampfer (12) abbauen und Anschlüsse verschließen. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

    11. Schraube zur Befestigung des Wärmetauschers (13) am Gehäuse herausdrehen (siehe Pfeil).

    12. Umluftkanal (14) ausbauen. Der Umluftkanal befindet sich im Fahrerhaus unter der Instrumententafel.

    13. Wärmetauschergehäuse lösen und zur Seite schieben.

    14. Ausgleichbehälter ausbauen.


     

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    7 5 13


     

    8 12


     

    10 6


     


     

    9

    14

    4


     

    113 719

     

    3 11

    Fahrzeuge ohne ETC/AC

    1. Verkabelung von Lüfter-Widerstand, Lüftermotor, Scheibenwischermotor und Steuermotor abklemmen und lösen.

    2. Kühlmittelventilhalter (3) abbauen. Seilzug von Kühlmittelventil (4) abbauen.

    3. Kühlmittelrohrhalter (5) abbauen.

    4. Kühlmittelrohr (6) abbauen.

    5. Abdeckung des Wärmetauschers (11) abbauen.

    6. Schraube zur Befestigung des Wärmetauschers (13) am Gehäuse herausdrehen (siehe Pfeil).

    7. Wärmetauschergehäuse lösen und zur Seite schieben.

    8. Ausgleichbehälter ausbauen.


     

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    13


     

    5


     

    6


     

    4


     

    100267

     

    11

    Einbau


     


     

    Beschreibung

    Fahrzeuge mit ETC/AC

    1. Ausgleichbehälter einbauen.

    2. Wärmetauschergehäuse ausrichten und festschrauben.

    3. Umluftkanal (14) anbauen.

    4. Wärmetauscher (13) mit Schraube an Wärmetauschergehäuse anbauen (siehe Pfeil).

    5. Verdampfer anbauen (12).

    6. Abdeckung des Wärmetauschers anbauen (11).

    7. Expansionsventil (10) anbauen.


       

    8. Trockner (9) anbauen.

    9. O-Ringe der Kältemittelleitungen erneuern und mit PAG-Öl bestreichen.

    10. Kältemittelrohr (8) anbauen. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

    11. Kältemittelrohr mit Halter (7) anbauen.

    12. Kühlmittelrohr (6) anbauen.

    13. Kühlmittelrohrhalter (5) anbauen.

    14. Stecker des Kühlmittelventils (4) anschließen.

    15. Kühlmittelventilhalter (3) anbauen.


       

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      7 5 13


       


       

      8 12


       

      10 6


       

      9

      14

      4


       

      113 719

       

      3 11

    16. Verkabelung von Lüfter-Widerstand, Lüftermotor, Scheibenwischermotor und Steuermotor anklemmen.

    17. Scheibenwischerhalter und Scheibenwischer (2) anbauen.

    18. Äußeren Luftkanal (1) anbauen.

    19. Kühlergrill einbauen.

    20. Stecker von Kühlmittelstand-Sensor anschließen.

    21. Alle Schläuche unten an Ausgleichbehälter anbauen.

    22. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.

    23. Klimaanlage auffüllen. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.


     

    image

    2


     

    113 974

     

    1

    Fahrzeuge ohne ETC/AC

    1. Ausgleichbehälter einbauen.

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      13

    2. Wärmetauschergehäuse ausrichten und festschrauben.

      5

    3. Wärmetauscher (13) mit Schraube an

      6

      Wärmetauschergehäuse anbauen

      (siehe Pfeil).

    4. Abdeckung des Wärmetauschers anbauen 4

      (11).

    5. Kühlmittelrohr (6) anbauen.


       

    6. Kühlmittelrohrhalter (5) anbauen.

    7. Seilzug am Kühlmittelventil (4) anbauen.

    8. Kühlmittelventilhalter (3) anbauen.

      100267

       

      11


       

    9. Verkabelung von Lüfter-Widerstand, Lüftermotor, Scheibenwischermotor und Steuermotor anklemmen.

      image

    10. Scheibenwischerhalter und Scheibenwischer (2) anbauen.

    11. Äußeren Luftkanal (1) anbauen.


       

      2

    12. Kühlergrill einbauen.

      113 974

       

    13. Stecker von Kühlmittelstand-Sensor anschließen.

    14. Alle Schläuche unten an Ausgleichbehälter 1

      anbauen.

    15. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.


       

      Druckbegrenzungsventil


       

      Ausbau

       

      Beschreibung

           

      Zuerst sicherstellen, daß das Kühlmittel im Ausgleichbehälter kalt ist. Der Kühlmittelstand muß sich unterhalb der MAX-Markierung befinden, bevor das Druckbegrenzungsventil ausgebaut wird.


       

      7


       

      5


       

      13

      1. Druck im Ausgleichbehälter durch Öffnen des Verschlußdeckels abbauen.

      2. Kühlergrill ausbauen.

      3. Scheibenwischerhalter und Scheibenwischer abbauen.

      4. Fahrzeuge mit ETC/AC: Klimaanlage entleeren, siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

      5. Kältemittelrohr mit Halter (7) von Trockner lösen und Anschlüsse verschließen. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

      6. Fahrzeuge mit ETC/AC: Kältemittelrohr (8) abbauen und verschließen.


         

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        8 12


         

        10 6


         

        9

        14

        4


         

        113 719

         

        3 11


         

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        100197

         

      7. Druckbegrenzungsventil ausbauen.

    Einbau


     


     

    Beschreibung

    1. Druckbegrenzungsventil einbauen.

    2. Fahrzeuge mit ETC/AC:O-Ringe der Kältemittelleitungen erneuern und mit PAG-Öl bestreichen.

      image

    3. Fahrzeuge mit ETC/AC: Kältemittelrohr (8) 5 13

      anbauen. Siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.

      8 12

      10 6


       

    4. Fahrzeuge mit ETC/AC: Kältemittelrohr mit Halter (7) anbauen.

    5. Scheibenwischerhalter und Scheibenwischer anbauen.

    6. Kühlergrill einbauen.

    7. Fahrzeuge mit ETC/AC: Klimaanlage auffüllen; siehe Heft Klimaanlage, Gruppe 18.


     

    9

    14

    4


     

    113 719

     

    3 11

    Lüfter


     

    Ausbau


     

    Beschreibung

    1. Fahrerhaus kippen.

    2. Ladeluftrohre und -schläuche zwischen Motor und Ladeluftkühler abbauen.

    3. Klimaanlagen-Kompressor abbauen und zur Seite legen.


       

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      ACHTUNG!

      Die Kältemittelleitungen der Klimaanlage stehen unter Druck und dürfen nicht geöffnet werden.


       

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    4. Beim Modell P124 muß die Kühlmittelpumpe ausgebaut werden.

    5. Ausgleichbehälterrohr (Ausgleichleitung) von Rahmen abbauen. Siehe Abbildung.


       

      114 101

       

    6. Lüfter mit Rahmen lösen und herausheben.

    Einbau


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    Lüfter 30 Nm


     

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    Beschreibung

    1. Lüfter mit Rahmen einbauen und mit 30 Nm festziehen.


       

      105 158

       

    2. Ausgleichbehälterrohr (Ausgleichleitung) an Rahmen anbauen.

    3. Beim Modell P124 Kühlmittelpumpe einbauen.

    4. Klimaanlagen-Kompressor anbauen.

    5. Ladeluftrohre und -schläuche zwischen Motor und Ladeluftkühler anbauen.

    6. Fahrerhaus absenken.

    Temperaturgesteuerten Lüfter prüfen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 304

    Elektronischer Drehzahlmesser

     

    MT1


     

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    102 210

     

    Beschreibung


     

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    ACHTUNG!

    Drehender Lüfter. Nicht hineingreifen.


     

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    Weist der Lüfter Spuren von Silikonöl auf, d. h. der Bimetallstreifen in der Lüftermitte ist verunreinigt, muß der Lüfter erneuert werden.

    Lüfter auf Schlupf prüfen

  • Ist der temperaturgesteuerte Lüfter defekt, muß die Lüfterdrehzahl mit der Motordrehzahl verglichen werden.

    02_0389

     

  • Dazu ist der elektronische Drehzahlmesser 587 304 zu verwenden.


     

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    587 304


     

  • Ein Lüfterblatt und Kurbelwellen- Riemenscheibe mit einem weißen Kreidestrich oder reflektierendem Klebeband markieren. Diese Markierungen dienen als Referenz zur Drehzahlmessung.

    Lüfterschlupf bei zu geringer Kühlmitteltemperatur prüfen


     

    1. Motor starten und einige Minuten bei Leerlaufdrehzahl (2 - 5 Minuten) drehen lassen, bis sich die Lüfterdrehzahl stabilisiert hat. Ein Mitdrehen des Lüfters mit beinahe Motordrehzahl, d. h. geringem Schlupf, nach dem Starten des Motors ist normal.

    2. Drehzahl auf 2000/min erhöhen.

    3. Zuerst Motordrehzahl und dann Lüfterdrehzahl messen.

    4. Lüfterschlupf mit der folgenden Formel berechnen:

    5. Bei niedriger Kühlmitteltemperatur muß der Schlupfwert mindestens 40 % betragen (Temperatursteuerung nicht aktiv). Ist der Schlupfwert geringer, muß der Lüfter erneuert werden.


     


     

    Formel zur Berechnung des Lüfterschlupfs:

    image

    Motordrehzahl - Lüfterdrehzahl Motordrehzahl


     

    x 100

    Lüfterschlupf bei zu hoher Kühlmitteltemperatur prüfen


     

    1. Motor drehen lassen, bis der Thermostat vollständig geöffnet ist, und das Kühlmittel vollständig durch den Kühler strömt

      (ca. 90 °C auf der Kühlmitteltemperaturan- zeige).

    2. Drehzahl auf 2000/min erhöhen.

    3. Zuerst Motordrehzahl und dann Lüfterdrehzahl messen.

    4. Lüfterschlupf mit der folgenden Formel berechnen:

    5. Bei hoher Kühlmitteltemperatur sind maximal 10 % Schlupf zulässig. Ist der Schlupf größer, muß der Lüfter erneuert werden.


       

      Formel zur Berechnung des Lüfterschlupfs:

      image

      Motordrehzahl - Lüfterdrehzahl Motordrehzahl


       

      x 100

      Elektronisch gesteuerter Lüfter


       

      Lüfterfunktion prüfen


       

      Leerlaufdrehzahl des Lüfters prüfen

      Leerlaufdrehzahl des Lüfters bei zu niedriger Kühlmitteltemperatur prüfen, d. h. wenn der Lüfter nicht auf volle Leistung geschaltet ist.

      Lüfter bei kaltem Motor, d. h. bei Leerlaufdrehzahl des Lüfters prüfen.

    6. Motor starten und einige Minuten bei Leerlaufdrehzahl (2 - 5 Minuten) drehen lassen, bis sich die Lüfterdrehzahl stabilisiert hat. Der Lüfter dreht sich anfänglich mit Motordrehzahl, d. h. er hat einen kleinen Schlupf.

    7. Drehzahl auf 1200-1500/min anheben.

    8. Lüfterdrehzahl mit elektronischem Drehzahlmesser 587 304 prüfen. Lüfterblatt mit einem weißen Kreidestrich oder reflektierendem Klebeband markieren. Diese Markierungen dienen als Referenz zur Drehzahlmessung.


       

    9. Die Leerlaufdrehzahl des Lüfters muß unabhängig von der Motordrehzahl 200-300/min betragen.


     

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    116 822

     

    587 304

    Lüfterdrehzahl prüfen, wenn der Lüfter auf volle Leistung geschaltet ist.

    Ist die Kühlleistung des Lüfters nicht ausreichend, obwohl kein Fehlercode gesetzt wird, Schlupf bei voller Leistung des Lüfters, d.

    h. bei Motordrehzahl prüfen.

    Der Lüfter ist auf volle Leistung geschaltet, wenn die Spannungsversorgung unterbrochen wird.

    1. Stecker abziehen, um Spannungsversorgung zu unterbrechen.

    2. Motordrehzahl auf 1500/min anheben.

    3. Lüfterdrehzahl mit elektronischem Drehzahlmesser 587 304 prüfen. Lüfterblatt mit einem weißen Kreidestrich oder reflektierendem Klebeband markieren. Diese Markierungen dienen als Referenz zur Drehzahlmessung.


       

    4. Lüfterschlupf mit der folgenden Formel berechnen:

    5. Es sind maximal 10 % Lüfterschlupf zulässig. Ist der Schlupf größer, muß der Lüfter erneuert werden.

    Formel zur Berechnung des Lüfterschlupfs:

    Motordrehzahl x 1,1 - Lüfterdrehzahl


     

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    587 304


     

    image

    Motordrehzahl x 1,1

    116 822

     

    x 100


     

    1,1 = Übersetzungsverhältnis von Lüfter- zu Motordrehzahl

    Bei Unterbrechen der Spannungsversorgung wird ein Fehlercode gesetzt. Fehlercodes mit Scania Diagnos löschen.

    Thermostatgehäuse


     

    Thermostatgehäuse für:

    Alle Motoren mit Retarder und

    9l-, 11l- (DSC) und 16l-Motoren ohne Retarder


     


     

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    8


     

    10


     

    25401

     

    9

    10


     

    1. Thermostatgehäuse

    2. Thermostat

    3. Dichtung

    4. Thermostatgehäusedeckel

    5. Stehbolzen

    6. Mutter

    7. Scheibe

    8. Halter

    9. Schraube

    10. Mutter

    Thermostatgehäuse für 11l- (CD) und 12l-Motoren ohne Retarder

    Thermostatgehäuse für 14l-Motoren ohne Retarder


     

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    10


     

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    7

    2

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    2

    6

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    5

    8


     

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    26035

     

    25402

     

    5


     

    8


     

    1. Thermostatgehäuse

    2. Thermostatgehäusedeckel

    3. Thermostat

    4. Dichtung

    5. Schraube

    6. Dichtung

    7. Flanschschrauben

    8. Temperatur-Sensor

    9. Dichtung

    10. Scheibe

    11. Mutter

    1. Thermostatgehäuse

    2. O-Ring

    3. Flanschschraube

    4. O-Ring

    5. Thermostat

    6. Dichtung

    7. Thermostatgehäusedeckel

    8. Flanschschrauben

    9. Schlauch

    10. Schlauchschelle

    Ausbau


     

    Beschreibung


     

    Alle Motoren mit Retarder und 9l-,

    11l- (DSC) und 16l-Motoren ohne Retarder


     

    1. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

    2. Thermostatgehäuse von Rahmen abbauen.

    3. Thermostatgehäuse öffnen und Thermostat ausbauen.


     

    11l- (DC) und 12l-Motoren ohne Retarder


     

    1. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

    2. Thermostatgehäuse öffnen und Thermostat ausbauen.


     

    14l-Motoren ohne Retarder


     

    1. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

    2. Ansaugrohr zwischen Luftfilter und Turbolader ausbauen.

    3. Kühlmittelfilter und Kurbelgehäuseentlüftungsrohr entfernen.

    4. Halter der Verteilerbox lösen.

    5. Thermostatgehäuse öffnen und Thermostat ausbauen.

    Einbau


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    Thermostatgehäuse 28 Nm


     

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    Beschreibung

    1. Thermostatgehäuse reinigen und auf Thermostat auf Funktion prüfen.

    2. Neue Dichtung einbauen. Thermostat in Gehäuse einsetzen und Schrauben mit 28 Nm festziehen.


     

    Alle Motoren mit Retarder und 9l-,

    11l- (DSC) und 16l-Motoren ohne Retarder

    Thermostatgehäuse an Rahmen anbauen.


     

    14l-Motoren ohne Retarder

    1. Halter der Verteilerbox anbauen.

    2. Kühlmittelfilter und Kurbelgehäuseentlüftungsrohr anbauen.

    3. Ansaugrohr zwischen Luftfilter und Turbolader anbauen.

    Alle Motoren

    1. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.

    2. Motor starten und Kühlsystem auf Undichtheiten prüfen. Kühlmittelstand prüfen und ggf. Kühlmittel nachfüllen.


     

    Thermostatfunktion prüfen

    1. Thermostatgehäuse abschrauben und Thermostat ausbauen.

    2. Thermostat in siedendes Wasser eintauchen, Der Thermostat muß frei hängen und darf die Wände oder den Boden des Wassergefäßes nicht berühren.

    3. Prüfen, ob der Thermostat innerhalb von 3 Minuten vollständig öffnet.

    4. Prüfen, ob der Thermostat beim Abkühlen schließt.

    5. Funktioniert der Thermostat nicht wie in Absatz 3 und 4 beschrieben oder klemmt er, Thermostat erneuern.

    Kühlmittelfilter


     

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    Erneuern

    Zur Verhinderung von Kühlmittelaustritt muß das Kühlmittelventil bei Erneuern des Kühlmittelfilters geschlossen sein.

    Nach Erneuern des Kühlmittelfilters ist der Kühlmittelstand im Ausgleichbehälter zu prüfen und ggf. Kühlmittel nachzufüllen.


     

    100061

     

    Hinweis: Nach Erneuern des Kühlmittelfilters Kühlmittelventil öffnen.


     


     

    Ventil geöffet

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    02_0350

     

    02_0351

     

    Ventil geschlossen

    Kühlmittelpumpe


     

    Ausbau

    1. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem entleeren" entleeren.

    2. Fahrerhaus kippen.

    3. Kühlmittelschlauch und Lüfterrahmenhalter abbauen sowie Riemenspanner lösen.

    4. Kühlmittelpumpe ausbauen.


     

    Einbau

    1. Kühlmittelpumpe einbauen, Dichtung dabei nicht beschädigen.

    2. Antriebsriemen, Lüfterrahmenhalter und Kühlmittelschlauch anbauen.

    3. Fahrerhaus absenken.

    4. Kühlsystem gem. Anweisungen im Abschnitt "Kühlsystem auffüllen" auffüllen.


     

    Prüfen

    Alle Teile reinigen und prüfen, ob:

  • die Dichtfläche zum Zylinderblock plan ist.

  • die Lager frei drehen und die Wälzkörper und Lagerringe i. O. sind.

    Riemenscheibe


     

    Erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    587 315 Abzieher XA3

    87 664 Dorn


     

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    98 257 Stützdorn


     

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    Beschreibung

    1. Riemenscheibe mit Abzieher 587 315 und Dorn 87 664 abbauen.


       

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      87 664


       

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      110 333

       


       

      110 076

       

      98 257

      G2


       

      G2


       

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      587 315


       

      87 664


       

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      02 0388

       

    2. Riemenscheibe aufpressen, bis sie bündig auf dem Wellenende sitzt.


     

    02_0356

     

    Hinweis: Bei 14l- und 16l-Motoren muß der Stützdorn 98 257 beim Aufpressen der Riemenscheibe zwischen der Mitte des Pumpenrads und dem Preßtisch ausgerichtet werden.

    Dichtung Erneuern

    Spezifikationen


     

    Abstand zwischen Dichtfläche des Kühlmittelpumpengehäuses und Pumpenradwellenende


     

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    9l-Motoren 9,35 - 9,75 mm


     

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    11l-Motoren 13,3 - 13,7 mm


     

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    12l-Motoren 13,3 - 13,7 mm


     

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    14l-Motoren 13,3 - 13,7 mm


     

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    16l-Motoren 13,3 - 13,7 mm


     

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    Spezialwerkzeuge


     

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    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    98 736 Abzieher


     

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    87 664 Dorn


     


     

    00_1475

     

    87 664


     

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    98 736

    AM2


     

    G2


     

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    111 003

     

    99 117 Dorn

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    110 333

     

    99 117 D4


     

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    Beschreibung

    1. Pumpenrad mit Abzieher 98 736 und Dorn 87 664 ausbauen.


       

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      98 736


       

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      02_0374

       

      87 664


       

    2. Alte Dichtung mit zwei Schraubendrehern (und geeigneter Unterlage) heraushebeln.


       

      Hinweis: Dabei die Dichtfläche des Pumpengehäuses nicht beschädigen.


       

    3. Bei 11l-, 12l-, 14l- und 16l-Motoren dünne Schicht Loctite 270 auf die Dichtfläche zwischen Pumpengehäuse und Dichtung auftragen.

    4. Neue Dichtung mit Dorn 99 117 aufpressen.


       

      02_0371

       

      WICHTIG! Die Verwendung von Dorn 99 117 ist unbedingt erforderlich. Dieser Dorn ist so konstruiert, daß die Dichtungshaltefeder mit der korrekten Kraft vorgespannt wird.


       

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      02_0358

       

      99 117

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    5. Pumpenrad auf Welle aufpressen. Für den Abstand A zwischen Dichtfläche des Kühlmittelpumpengehäuses und Pumpenradwellenende gelten folgende Werte:

      • 13,3 - 13,7 mm bei 11l-, 12l-,14l- und

      16l-Motoren. A

      • 9,35 - 9,75 mm bei 9l-Motoren.


         

        105 435

         

        Hinweis: Die Einbaulage der Welle im Pumpengehäuse darf nicht geändert werden, da dadurch auch die Lage der Dichtung verändert

        würde. Abstand A bei 9l-, 11l- und 12l-Motoren


         

        Bei 14l- und 16l-Motoren kann das Maß A nicht wie abgebildet gemessen werden. Das Maß A ist beim 14l-Motor wie folgt zu ermitteln:

    6. Zylindrisches Distanzstück mit planen und parallelen Stirnflächen verwenden. Der Durchmesser muß 25 - 50 mm und die Höhe 15 - 30 mm betragen.

    7. Distanzstück auf dem Wellenende ausrichten.

    8. Abstand zwischen der oberen Stirnfläche des Zylinders und der Dichtfläche des Pumpengehäuses messen.

    9. Maß A = gemessener Abstand minus Höhe des Distanzstücks. Das Maß A muß zwischen 13,3 - 13,7 mm betragen.


     

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    © Scania CV AB 2000, Sweden

    Ladeluftkühler


     

    Druckprüfung


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    98 787

    Druckprüfungsausrüstung

     

    -


     


     

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    99 334 Dichtdeckelsatz


     

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    Die Druckprüfung ist zwar bei allen Motortypen gleich, die Einbaulage des Dichtdeckels oder Dichtdeckels mit Luftanschluß ist jedoch je nach Motortyp unterschiedlich.

    101163

     

    99 334 -

    Druckprüfungsausrüstung anschließen


     

    Druckprüfungsausrüstung an einen 6-Zylinder-Motor anschließen

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    2


     

    116 613

     

    1


     

    1. Dichtdeckel

    2. Dichtdeckel mit Luftanschluß


     

    Druckprüfungsausrüstung an einen 8-Zylinder-Motor anschließen

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    1


     


     

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    116 614

     

    2


     

    1. Dichtdeckel

    2. Dichtdeckel mit Luftanschluß

    Die Abbildungen zeigen eine an einen 12l-Motor angeschlossene Druckprüfungsausrüstung.

    1. Schelle zwischen Schlauch und Ansaugkrümmer lösen. Bei 6-Zylinder- Motoren befindet sich die Schelle auf der linken Seite, bei 8-Zylinder-Motoren auf der rechten Seite.


       

    2. Dichtdeckel 99 334 anbauen und Schelle festziehen. Anzugsdrehmoment: 8 Nm


       


       

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      Dichtdeckel


       

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    3. Am Turbolader befindliche Schelle zwischen Schlauch und Ladeluftkühlerleitungen lösen.


       

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    4. Dichtdeckel mit Luftanschluß anbauen und Schelle festziehen. Anzugsdrehmoment:

      8 Nm


       

      Hinweis: Bei fehlerhaftem Anbau kann sich der Dichtdeckel lösen.


       

    5. Druckprüfungsausrüstung an Dichtdeckel anbauen.

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    Druckprüfung

    1. Werkstatt-Druckluftkompressor an das Prüfgerät anschließen und Ladeluftkühler mit einem Druck von 0,7 bar beaufschlagen.


       

    2. Der Druck darf innerhalb von 60 Sekunden nicht um mehr als 0,2 bar abfallen.


       

    3. Bei größerem Druckabfall Ursache suchen und beheben. Werden Lecks vermutet, ggf. Lecksuchmittel verwenden.


     

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    Leitungen prüfen

  • Sicherstellen, daß alle Abschnitte des Luftführungssystems, die nicht Teil der Druckprüfung sind, frei von Undichtigkeiten sind.

Stauklappe


 

Prüfen

Zur Prüfung der Stauklappe siehe Werkstatthandbuch Gruppe 10, Heft 10:05-04 "Abgasbremse und Weißrauchbegrenzer".


 

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1 4 2 3 4 1


 

Die Welle ist in Buchsen gelagert und durch O-Ringe abgedichtet. Bei Spiel oder Undichtigkeiten Buchsen und O-Ringe erneuern.


 

102 641

 

  1. Buchse

  2. Stauklappe

  3. Welle

  4. O-Ring


 

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© Scania CV AB 2000, Sweden

Antriebsriemen


 

Riemenspanner

Der Riemenspanner darf nicht eingestellt, instand gesetzt oder in irgendeiner Art und Weise geändert werden. Erreicht der Riemenspanner nicht die zum korrekten Spannen des Keilrippenriemens nötige Kraft, muß er erneuert werden.

Vor dem Lösen der Schraube des Riemenspanners Keilrippenriemen ausbauen. Der Anzeigestift, der den Schwenkwinkel des Riemenspanners begrenzt hält der Federkraft nicht stand und kann beim Lösen der Schraube abbrechen.


 

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ACHTUNG!

Wenn der Anzeigestift abbricht, schwenkt der Riemenspanner aus. Es besteht Verletzungsgefahr durch die hohe Federkraft des Riemenspanners.


 

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Geräusche von Antriebsriemen


 

Prüfen

Motor mit vollständig belastetem Antriebsriemen drehen lassen, d. h. mit eingeschaltetem Lüfter, Generator und Klimaanlage (falls eingebaut). Motor im Leerlauf, bei Vollast und raschem Lastwechsel drehen lassen.

Bei Geräuschentwicklung wie folgt vorgehen:

  1. Keilrippenriemen entspannen.

  2. Keilrippenriemen auf Risse und Verschleiß gem. den Anweisungen in Abschnitt "Keilrippenriemen prüfen" prüfen.

  3. Rollen des Riementriebs von Hand drehen. Die Rollen müssen sich leicht und gleichmäßig drehen lassen, ohne dabei Geräusche zu verursachen.

  4. Riemenspanner zum Prüfen langsam vom Riemen weg zum Anschlag drücken. Dann Riemenspanner langsam in die Ausgangsstellung zurückkehren lassen. Vorgang zwei- bis dreimal wiederholen. Der Riemenspanner muß sich gleichmäßig und ruckfrei bewegen.

Keilrippenriemen prüfen

Keilrippenriemen wie folgt auf Verschleiß prüfen.


 

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106 229

 

106 230

 

Keilrippenriemen hat Risse in der Oberfläche. Der Riemen kann erneuert werden.

Der Riemen ist bis zu den Rippen gerissen. Der Riemen muß erneuert werden.


 

Keilrippenriemen zeigt beginnenden Verschleiß. Der Riemen kann erneuert werden.

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112 931

 

112 932

 

Stark verschlissener Keilrippenriemen. Der Riemen muß erneuert werden.

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9l-Motor mit Klimaanlage


 

Die Antriebsriemen müssen stets paarweise erneuert werden. Die Riemenspannung ist in der Literatur der 3er-Serie, Gruppe 1, Heft 1-871228

angegeben. 2

1


 

  1. Generator und Antriebsriemenspanner

  2. Klimaanlagen-Kompressor

    3

     

  3. Kurbelwelle

    105 184

     

  4. Kühlmittelpumpe 4


 

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9l-Motoren ohne Klimaanlage


 

Die Keilrippenriemen müssen stets paarweise erneuert werden. Die Riemenspannung ist in der Serviceliteratur der 3er-Serie, Gruppe 1, Heft

1-871228 angegeben.

1

  1. Generator und Riemenspanner

  2. Kurbelwelle

  3. Kühlmittelpumpe


 

2


 

105 185

 

3

11l-Motor (DSC) mit Klimaanlage und zwei Umlenkrollen


 

  1. Automatischer Riemenspanner

  2. Generator

  3. Umlenkrolle

  4. Kühlmittelpumpe

  5. Klimaanlagen-Kompressor

  6. Kurbelwelle


 

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2 3 4 5


 

1

3


 

105 186

 

6


 

11l-Motor (DSC) ohne Klimaanlage und Umlenkrolle


 

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  1. Automatischer Riemenspanner 2

  2. Generator

  3. Kühlmittelpumpe

  4. Kurbelwelle 3

105 187

 

4

11l- (DC) und 12l-Motoren mit Klimaanlage und einer Umlenkrolle


 

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  1. Automatischer Riemenspanner

  2. Kühlmittelpumpe 3

  3. Klimaanlagen-Kompressor 4

  4. Umlenkrolle 5

  5. Generator 6

    105 188

     

  6. Kurbelwelle


 

11l- (DC) und 12l-Motoren mit Klimaanlage und zwei Umlenkrollen


 

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  1. Automatischer Riemenspanner 3

  2. Kühlmittelpumpe 4

  3. Umlenkrolle

  4. Klimaanlagen-Kompressor 1

  5. Generator

  6. Kurbelwelle 5

105 190

 

6

11l- (DC) und 12l-Motoren ohne Klimaanlage und Umlenkrolle


 

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  1. Automatischer Riemenspanner

  2. Kühlmittelpumpe 2

  3. Generator

    3

  4. Kurbelwelle

1

105 189

 

4


 

11l- (DC) und 12l-Motoren ohne Klimaanlage und mit einer Umlenkrolle


 

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  1. Automatischer Riemenspanner 2

  2. Kühlmittelpumpe

    3

  3. Umlenkrolle

  4. Generator 4

    105 191

     

  5. Kurbelwelle 5

14l-Motoren mit Klimaanlage und einer Umlenkrolle


 

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  1. Automatischer Riemenspanner 3

  2. Kühlmittelpumpe 4

  3. Klimaanlagen-Kompressor

  4. Generator

  5. Umlenkrolle

  6. Kurbelwelle 5

2


 

1


 

105 192

 

6


 

14l-Motoren mit Klimaanlage und zwei Umlenkrollen


 

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  1. Automatischer Riemenspanner

  2. Kühlmittelpumpe 5

  3. Umlenkrolle

  4. Klimaanlagen-Kompressor 3

  5. Generator

  6. Kurbelwelle 3

2

1

105 194

 

6

14l-Motoren ohne Klimaanlage und mit zwei Umlenkrollen


 

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  1. Automatischer Riemenspanner

  2. Kühlmittelpumpe

  3. Umlenkrolle 4

  4. Generator 3

  5. Kurbelwelle 3

2

1

105 193

 

5

16l-Motoren ohne Klimaanlage


 

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  1. Lüfterantrieb

  2. Kurbelwelle, innere Riemenscheibe

  3. Kurbelwelle, äußere Riemenscheibe 7

  4. Automatischer Riemenspanner

  5. Kühlmittelpumpe

  6. Umlenkrolle

  7. Generator 6

5


 

1


 

2


 

3


 

114 960

 

4

16l-Motoren mit Klimaanlage


 

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  1. Lüfterantrieb

  2. Kurbelwelle, innere Riemenscheibe

  3. Kurbelwelle, äußere Riemenscheibe 7

  4. Automatischer Riemenspanner 6 8

  5. Kühlmittelpumpe

  6. Umlenkrolle

  7. Generator 6

  8. Klimaanlagen-Kompressor


 

1


 

2


 

3


 

114 961

 

4

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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