Scania Fahrzeug anheben und abstützen Busse

 

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Ausgabe 3 de


 

Scania Fahrzeug anheben und abstützen Busse

Arbeitsbeschreibung


 

 


 

1 711 061

©

Scania CV AB 2001, Sweden


 

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Inhalt

Allgemeines 3

Sicherheitshinweise 4

Fahrzeug anheben und mit

Unterstellböcken abstützen Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken abstützen 5

Fahrzeug hinten mit Unterstellböcken abstützen. 7

Mittelachse von Gelenkbussen mit

Unterstellböcken abstützen 10

Fahrzeug anheben und mit

Wagenhebern abstützen Fahrzeug vorn mit Wagenhebern abstützen 11

Fahrzeug hinten mit Wagenhebern abstützen 13

Mittelachse von Gelenkbussen mit

Wagenhebern abstützen 16

Allgemeines


 

Diese Beschreibung gilt für alle Fahrzeuge mit Luftfederung, auch für Gelenkbusse. Sie gilt ebenfalls für F-Busse mit Blattfederung.

Beim Anheben und Abstützen sind alle Sicherheitshinweise zu beachten.

Gelenkbus

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Maximaler Winkel in der Senkrechten und maximaler Drehwinkel

  • Die Bauweise des Rahmens läßt im Gelenk einen Biegewinkel in der Senkrechten von 8° zu. Dieser Winkel hängt jedoch von der Ausführung des Aufbaus ab und kann kleiner sein. Beim Anheben vorsichtig vorgehen, um diesen Winkel nicht zu überschreiten.


     

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  • Die Bauweise des Rahmens läßt im Gelenk einen Drehwinkel von 3° zu. Dieser Winkel hängt jedoch von der Ausführung des Aufbaus ab und kann kleiner sein.


     

  • Das Gelenk wiegt 770 kg; daher beträgt die Gelenkstützlast (modellabhängig)

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    100-600 kg. Der Schwerpunkt des Hinterwagens liegt vor der Hinterachse.

    Sicherheitshinweise


     

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    ! ACHTUNG!

    Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Unterstellböcken sichern.

    Federbälge entleeren.


     

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    Fällt der Druck in den Federbälgen ab, setzt sich der Fahrgestellrahmen auf die Achsen. Dies geschieht unter folgenden Voraussetzungen:

  • Abklemmen von Druckluftleitungen

  • Durchlöcherter Federbalg

  • Zur Entlüftung der Luftfederbälge Spannung an ein Ventil angelegt

  • Hebel des Niveauregulierungsventils nach unten gedrückt

    Geschieht dies, wenn Arbeiten unter dem Fahrzeug durchgeführt werden, ohne daß der Rahmen mit Unterstellböcken abgestützt wurde, besteht hohes Verletzungsrisiko.


     

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    ! ACHTUNG!

    Niemals unter Schubstreben und deren Haltern anheben bzw. mit Unterstellböcken sichern.


     

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    ! ACHTUNG!

    Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalg- abschnitt (Kolben) kann sich vom Balggummi lösen.


     

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    Fahrzeug anheben und mit Unterstell- böcken abstützen


     

    Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken abstützen

    Hinweis: Bei Niederflurbussen für besseren Zugang Niveauregelung einsetzen.


     

    Starre Vorderachse.

    1. Wagenheber mittig unter der Vorderachse bzw. den Luftfederbälgen der Vorderachse positionieren, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 stellen (max. 150-400 mm von der Außenkante des Querträgers).

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    K- und L-Busse mit starrer Vorderachse


     

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    N- und L-Busse (Niederflurbusse) mit starrer Vorderachse

    Einzelradaufhängung vorn (AMI)

    1. Fahrzeug anheben. Dabei gleichzeitig mit zwei Wagenhebern an Aufnahmepunkten 1 und 2 arbeiten.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 3 und 4 stellen.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    K-Busse mit AMI Achse


     

    F-Busse

    1. Wagenheber mittig unter die Vorderachse stellen, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

    2. Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

    Fahrzeug hinten mit Unterstellböcken sichern

    K- und L-Busse


     

    WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.


     

    WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Wagenheber mittig unter der Hinterachse positionieren, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

    2. Unterstellböcke an Aufnahmepunkten 1 und 2 oder 3 und 4 unter den Rahmen stellen.


       

      WICHTIG! Bei Bussen mit Nachlaufachse 6x2 müssen alle vier Aufnahmepunkte verwendet werden.


       

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     


     

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    L-Busse


     

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    K-Busse, 6x2

    N-Busse


     

    WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.


     

    WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Fahrzeug anheben. Dabei gleichzeitig mit zwei Wagenhebern an Aufnahmepunkten 1 und 2 arbeiten.

      Statt Aufnahmepunkten 1 und 2 können die Aufnahmepunkte 5 und 6 verwendet

      werden. An Aufnahmepunkten 5 und 6 gleichzeitig ca. 400 mm von Außenkante des Querträgers entfernt anheben.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 3 und 4 stellen (150 mm von der Außenkante des Querträgers). Statt Aufnahmepunkten 5 und 6 können die Aufnahmepunkte 3 und 4 verwendet werden (400 mm von Außen- kante des Querträgers).

      Werden Punkte 5 und 6 zum Anheben verwendet, können Punkte 1 und 2 zum Abstützen verwendet werden.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    N-Busse

    1 und 2: Unter Hinterachse

    3 und 4: 150 mm von Außenkante des Querträgers.

    5 und 6: 400 mm von Außenkante des Querträgers.

    F-Busse


     

    WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.


     

    1. Wagenheber mittig unter der Hinterachse positionieren, und Fahrzeug vorsichtig anheben.

    2. Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

    Mittelachse von Gelenkbussen mit Unterstellböcken abstützen


     

    Hinweis: Betrifft nur ZF Achse.


     

    WICHTIG! Maximalen Winkel in der Senk- rechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Fahrzeug anheben. Dabei gleichzeitig mit zwei Wagenhebern an Aufnahmepunkten 1 und 2 arbeiten.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 3 und 4 stellen. Alternativ hierzu können Aufnahmepunkte 5 und 6 bzw. 7 und 8 verwendet werden.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    Gelenkbus

    Fahrzeug anheben und mit Wagenhebern abstützen


     

    Fahrzeug vorn mit Wagenhebern sichern

    Starre Vorderachse.

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 stellen (400 von der Außenkante des Querträgers).

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    K- und L-Busse mit starrer Vorderachse


     


     

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    N- und L-Busse (Niederflurbusse) mit starrer Vorderachse

    Einzelradaufhängung vorn (AMI)

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 oder 3 und 4 stellen.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    K-Busse mit AMI Achse


     

    F-Busse

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

    Fahrzeug hinten mit Unterstellböcken sichern

    K- und L-Busse


     

    WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.


     

    WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter den Hebepunkten 1 und 2 am Rahmen unterstellen.


       

      WICHTIG! Bei Bussen mit Nachlaufachse 6x2 müssen alle vier Aufnahmepunkte verwendet werden.


       

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    L-Busse


     

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    K-Busse, 6x2

    N-Bus


     

    WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten.


     

    WICHTIG! Gelenkbusse: Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 oder 3 und 4 stellen (max. 400 mm von der Außenkante des Querträgers).

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    N-Bus 1 und 2: Unter Hinterachse

    3 und 4: 400 mm von Außenkante des Querträgers

    F-Busse


     

    WICHTIG! Ölablaßschraube keinesfalls belasten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter den Rahmen stellen.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.

    Mittelachse von Gelenkbussen mit Unterstellböcken abstützen


     

    Hinweis: Betrifft nur ZF Achse.


     

    WICHTIG! Maximalen Winkel in der Senkrechten und maximalen Drehwinkel beachten. Siehe Allgemeine Informationen.


     

    1. Fahrzeug mit Wagenhebern anheben.

    2. Unterstellböcke unter Aufnahmepunkte 1 und 2 stellen.

      Alternativ können Aufnahmepunkte 3 und 4, 5 und 6 bzw. 7 und 8 verwendet werden.

    3. Bus vorsichtig absenken. Korrekte Position auf den Unterstellböcken sicherstellen.


     

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    Gelenkbus

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    Ausgabe 2 de


     

    Gebrauch der Service-Literatur


     

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    1 585 769

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt

    Allgemeines Empfehlungen und gesetzliche Vorschriften 3

    Service-Literatur 4

    Service-Handbuch Service-Handbuch 5

    Kennzeichnung der Hefte 6

    Einteilung in Gruppen 7

    Inhalt 8

    Inhalt des Service-Handbuchs 9

    Sonstige Service-Literatur Technische Informationen (TI) 11

    Spezialwerkzeug-Handbuch 12

    Bedienungsanleitung 12

    Schaltplan- und Diagramm-Handbuch 12

    Allgemeines


     

    Die Service-Literatur ist eines der verfügbaren Hilfsmittel für Arbeiten an Scania Fahrzeugen. Um eine hohe Qualität der Instandsetzung sicherzustellen, müssen die Anweisungen im Service-Handbuch befolgt werden.

    Die Informationen entsprechen dem Stand bei Veröffentlichung. Aufgrund der ständigen produktionsseitigen Verbesserungen ergeben sich Abweichungen in der Service-Literatur. Die Arbeitsweise basiert häufig auf Bauteilen im Prototyp-Stadium.

    Verbesserungsvorschläge zur Service-Literatur sind jederzeit willkommen. Bitte verwenden Sie hierfür die beigefügten Formulare bzw. folgende Email-Adresse: workshop.information@scania.com.

    Service-Literatur und Werkstattausrüstung werden wie Ersatzteile bestellt.


     

    Empfehlungen und gesetzliche Vorschriften

    Service-Literatur unterliegt häufig Empfehlungen und gesetzlichen Vorschriften, die von Markt zu Markt unterschiedlich sein können. Betroffene Anweisungen werden in der Service-Literatur entsprechend kenntlich gemacht. In diesen Fällen verfügt der Importeur über weitere Informationen.

    Service-Literatur

  • Das Service-Handbuch enthält Arbeits- und Funktionsbeschreibungen für Instandsetzungs- und Servicearbeiten.

  • Mit Hilfe von TIs (Technischen Informationen) wird zusätzlich über Produktänderungen informiert.

  • Aus dem Standardzeit-Handbuch ist ersichtlich, wie lange für die Durchführung einer Arbeit benötigt wird.

  • Das Spezialwerkzeug-Handbuch enthält alle Scania Spezialwerkzeuge. Diese sind speziell für Scania Fahrzeuge ausgelegt. Sie dienen zur Arbeitserleichterung und erhöhen die Sicherheit bei der Arbeit.

  • Zur Verdeutlichung wichtiger Informationen, insbesondere von TIs, werden Videos eingesetzt.

  • Im Ordner General Workshop Equipment (Allgemeine Werkstattausrüstung) werden nicht von Scania hergestellte Ausrüstungsgegenstände beschrieben. Diese Ausrüstung kann über den Fachhandel und über Scania bezogen werden. Der Ordner ist in Englisch und Schwedisch erhältlich und kann mit oder ohne Abonnement bezogen werden.

  • Das Schaltplan- und Diagramm-Handbuch besteht aus mehreren Teilen mit Schaltplänen und Druckluftdiagrammen.

  • Jeweils aktuelle Informationen zur Service- Literatur sind erhältlich unter: http://prodsupport.scania.com. Unter dieser Adresse sind bestimmte Informationen erhältlich, die ausschließlich im Internet publiziert werden. Die Informationen im pdf-Format umfassen Service-Handbücher, TIs und Spezialwerkzeuge. Sie sind jedoch nur mit Benutzername und Kennwort zugänglich. Diese Daten werden in einer TI veröffentlicht. Sie können sich auch an Ihren Importeur wenden.


     

  • Mit Hilfe von Scania Multi können Service- Handbücher, TIs, Fahrgestelldaten, Standardzeiten, Teile-Katalog und Paketpreise angezeigt werden. Scania Multi wird einmal pro Quartal auf CD-ROM veröffentlicht. Es umfaßt sowohl Lkw und Busse und kann über Abonnement bezogen werden.

  • Fahrgestell- und Motordaten sind in einem Heft in Taschenbuchgröße zusammengefasst.

  • Scania Diagnos und Scania Programmer (SD/SP) sind Programme zur Fehlersuche und Fahrzeugprogrammierung.

    Service-Handbuch


     

    Das Service-Handbuch besteht aus mehreren Ordnern. Diese enthalten Hefte mit Funktions- und Arbeitsbeschreibungen zur Durchführung von Instandsetzungs- und Servicearbeiten an Scania Fahrzeugen sowie Spezifikationen und Hinweise zur Fehlersuche. Für Leistungsprüfungen, Wartungen und Bremsprüfungen sind z. B. entsprechende Formulare vorhanden, die kopiert werden können.

    Das Service-Handbuch muß für Werkstattpersonal leicht zugänglich aufbewahrt werden. Hefte, die häufig verwendet oder für bestimmte Arbeiten gebraucht werden, können in einem Fach seitlich an den Werkzeugwägen aufbewahrt werden.


     

    Um die Service-Literatur auf aktuellem Stand zu halten, ist Feedback von den Werkstätten erforderlich. Ein entsprechendes Formular ist einigen Veröffentlichungen hinten beigefügt und liegt auch Gruppe 0 als loses Blatt bei. Bei Kommentaren zur Service-Literatur dieses Formular verwenden.

    Das vollständige Service-Handbuch ist als Abonnement für Lkw oder Busse erhältlich. Die Verteilung erfolgt fortlaufend.


     

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    Kennzeichnung der Hefte


     

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    1. Publikations-Nummer 01 = Hauptgruppe

      03 = Untergruppe

      02 = Seriennummer

      Zeigt an, wo das Heft im Ordner abzuheften ist.


       

    2. Sprachen

      sv = schwedisch en = englisch

      de = deutsch es = spanisch

      nl = niederländisch fr = französisch

      it = italienisch fi = finnisch pl = polnisch

      pb = brasilianisches Portugiesisch ru = russisch


       

    3. Aktuelle Version

      Neue Beschreibungen mit neuer Publikations- Nummer werden als Ausgabe 1 bezeichnet.

      Aktuellere Versionen werden als Ausgabe 2, 3, 4 usw. bezeichnet.

      Im Internet lauten diese Bezeichnungen 1.1, 1.2,

      1.3 usw.


       

    4. Titel des Hefts

    5. Jahr der Veröffentlichung

    6. Jede Publikation hat ihre eigene Teile- Nummer. Bei der Bestellung von Heften sind diese Teile-Nummern anzugeben.

      Einteilung in Gruppen

      Das Service-Handbuch ist in die Hauptgruppen 0-19 unterteilt; diese Einteilung entspricht der des Teile-Katalogs.

      Jede Hauptgruppe umfaßt mehrere Untergruppen.


       

      Jedes Heft läßt sich aufgrund der Publikations- Nummer unter der entsprechenden Hauptgruppe und Untergruppe einordnen.


       


       

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      Inhalt

      Vor jeder Hauptgruppe befindet sich ein Inhaltsverzeichnis mit allen zu dieser Gruppe gehörenden Heften. Bei Verteilung eines neuen Hefts liegt ein neues Inhaltsverzeichnis bei.


       

      Das Inhaltsverzeichnis umfaßt Titel, Teile- Nummer und Publikations-Nummer der aktuellen Hefte.


       

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      Inhalt des Service-Handbuchs


       

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      Das Service-Handbuch umfaßt mehrere Hefte, die jeweils ein Bauteil oder System beschreiben.

      Eine vollständige Bauteilbeschreibung besteht aus Arbeitsbeschreibung mit Spezifikationen und Fehlersuche sowie Funktionsbeschreibung. Das Service-Handbuch umfaßt ebenfalls Schaltpläne und Druckluftdiagramme.


       

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      Arbeitsbeschreibung

      Die Arbeitsbeschreibung enthält Verfahren zum Zerlegen von Bauteilen und Einheiten.

      Außerdem sind Anweisungen für Prüf- und Einstellarbeiten enthalten.


       

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      Spezifikation

      Die Spezifikation umfaßt Einstellwerte und Anzugsdrehmomente sowie Informationen zu Spezialwerkzeugen.


       

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      Fehlerdiagnose

      Hier werden die bei der Fehlerdiagnose an Bauteilen und Einheiten zu befolgenden Verfahren beschrieben. Unter "Fehlerdiagnose bei elektronischen Systemen" wird das Auslesen und Auswerten von Fehlercodes beschrieben.

      Funktionsbeschreibung

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      Für komplexere Bauteile und Systeme ist eine Funktionsbeschreibung vorhanden.

      Diese dient in erster Linie zur Schulung.

      Bestimmte Bauteile werden nur auf einem Spezifikationsblatt mit Explosionszeichnung des Bauteils und kurzer Erläuterung beschrieben.


       

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      Diagramm

  • Schaltplan

  • Druckluftdiagramm


     

    Sonstige Service-Literatur


     

    Technische Informationen (TI)


     

    Mit Hilfe von Technischen Informationen (TIs) werden Werkstätten über Produktänderungen informiert, die Arbeitsbeschreibungen, Bauteile und Ersatzteile beeinflussen. Diese Veröffentlichungen sind zusammen mit den Anweisungen im Service-Handbuch zu verwenden. Die Einteilung der TIs in Hauptgruppen entspricht der des Service- Handbuchs. Vor Beginn aller Arbeiten prüfen, ob eine entsprechende TI vorliegt. Der Inhalt der TIs wird sobald wie möglich in das Service- Handbuch aufgenommen.

    TIs werden über Abonnement bestellt. Einzelne TIs können nicht bestellt werden.

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    Sonstige Service-Literatur


     

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      1. Hauptgruppe

      2. Publikations-Nummer, Fahrgestell und Sprachversion


         

      3. Wenn die TI eine bereits veröffentlichte TI ersetzt oder es sich um eine Neuausgabe handelt, wird dies an dieser Stelle kenntlich gemacht.

      4. Jahr und Monat der Veröffentlichung

    Spezialwerkzeug- Handbuch

    Das Spezialwerkzeug-Handbuch enthält alle Scania Spezialwerkzeuge. Jedes Werkzeug wird zusammen mit der Werkzeug-Nummer und einer kurzen Beschreibung des Einsatzbereiches dargestellt. Zusätzlich wird angegeben, wo das Werkzeug auf dem jeweiligen Werkzeugbrett anzubringen ist.

    Das Spezialwerkzeug-Handbuch wird über Abonnement bezogen und ständig aktualisiert. Das Abonnement umfaßt sowohl Lkw als auch Busse.


     

    Bedienungsanleitung

    Jedes Fahrzeug verfügt über eine Bedienungsanleitung, die an das jeweilige Fahrgestell angepaßt ist. Die Bedienungsanleitung besteht aus mehreren Heften, einem Heft mit Fahreranweisungen, einem Heft zur Wartung und einem Heft für den Fahrer mit Informationen zu den verschiedenen Bauteilen und Systemen. Sie umfaßt darüber hinaus eine Liste mit Scania Werkstätten (Scania International Service) mit den von ihnen angebotenen Dienstleistungen und einer vereinfachten Wegbeschreibung.


     

    Schaltplan- und Diagramm-Handbuch

    Das Schaltplan- und Diagramm-Handbuch besteht aus mehreren Teilen mit Schaltplänen und Druckluftdiagrammen. Die Diagramme und Schaltpläne sind zu groß für normale PC- Bildschirme und können nicht auf A4-Papier ausgedruckt werden. Sie sind daher in Ordnern zusammengefaßt. Das Handbuch ist in erster Linie für Werkstätten gedacht, die das Service- Handbuch nur über Scania Multi oder das Internet beziehen. Es muß abonniert werden und ist für Lkw oder Busse erhältlich.

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    Ausgabe 2 de


     

    Sicherheit und Brandschutz in der Werkstatt


     

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    1 585 268

    ©

    Scania CV AB 2001, Sweden

    Inhalt

    Warnsignale 3

    Tägliche Arbeitsroutine 5

    Mehrere Mechaniker arbeiten am selben Fahrzeug 7

    Arbeiten unter dem Fahrzeug 8

    Schwere Teile 10

    Vibrationen 11

    Geräusche 12

    Lösungsmittel 13

    Brand- und Explosionsgefahr 15

    Ethanol 17

    Erdgas. 18

    Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase 20

    Kühlmittel 22

    Kältemittel 23

    Luftverschmutzung 25

    Staub von Kupplungs- und Bremsbelägen sowie bei Schleifarbeiten

    anfallender Staub 27

    Gespannte Federn 28

    Elektromotoren 30

    Drehende Bauteile und Werkzeuge 31

    Räder 33

    Werkzeugteile 34

    Sicherheits-Rückhaltesystem 35

    Warnsignale

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    Warnsignale


     

    Voraussetzungen für sicheres Arbeiten

    Dieses Heft dient zur Information über Sicherheitsrisiken in der Werkstatt.

    Aufgrund des begrenzten Umfangs dieser Veröffentlichung geht dieses Heft von folgenden Voraussetzungen aus:

  • Die im Service-Handbuch beschriebenen Anweisungen werden befolgt.

  • Die geltenden Gesetze und Vorschriften werden eingehalten.

  • Alle Arbeiten werden korrekt ausgeführt.


     

    Vorfälle sind Warnsignale

    Vorfälle können Zufallsereignisse sein, die keine Verletzungen oder Schäden zur Folge haben.

    Diese Vorfälle verdeutlichen jedoch die möglichen Gefahren. Jeder Vorfall ist als Warnsignal aufzufassen und ebenso wichtig wie eine Verletzung oder Krankheit.

    Tritt dieser Vorfall ein weiteres Mal auf, können die Konsequenzen wesentlich schwerwiegender sein, sofern nicht vorsichtiger vorgegangen wird.


     

    Feedback

    Alle Vorfälle, Verletzungen und Schäden, die

    1. B. durch unzureichende Literatur verursacht wurden, weitermelden. Hierzu kann Formular 00 01 04 Werkstattinformation, Feedback verwendet werden.


       

      Arbeitsanweisungen

      In den Service-Handbüchern sind gefährliche bzw. notwendige Arbeitsschritte durch entsprechende Symbole gekennzeichnet.

      Warnhinweise und Anleitungen sorgfältig lesen und befolgen.

      Keinesfalls davon ausgehen, daß alle Risiken bekannt sind. Die Eigenschaften eines Teils oder die chemische Zusammensetzung eines Produkts können sich seit der letzten Verwendung geändert haben.


       

      Hinweis: weist darauf hin, daß ein inkorrektes Vorgehen ein schlechteres Ergebnis oder unnötige Arbeit zur Folge haben kann.


       

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      WICHTIG! weist darauf hin, daß ein inkorrektes Vorgehen Schäden am Fahrzeug oder andere materielle Schäden zur Folge haben kann.


       

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      ! ACHTUNG!

      weist darauf hin, daß ein inkorrektes Vorgehen Verletzungen zur Folge haben kann.


       

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      Die Warnhinweise im Service-Handbuch umfassen keine Risiken, die während des Fahrbetriebs auftreten können. Entsprechende Informationen sind den Bedienungsan- weisungen des Fahrzeugs zu entnehmen.

      Der Sicherheitskoordinator ist auch für den Brandschutz zuständig. Nähere Informationen sind dem Handbuch Scania Brandschutz zu entnehmen, das über das Icon "Notfall-Infor- mationen" durch Inline zugänglich ist.


       

      Tägliche Arbeitsroutine

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      Tägliche Arbeitsroutine


       

      Siehe Service-Handbuch

      Das Service-Handbuch enthält Anweisungen, die auf eine Minimierung des Schadens- und Verletzungsrisikos ausgelegt sind.

      Scania geht davon aus, daß das Service- Handbuch allen Mechanikern zugänglich ist und die enthaltenen Anweisungen befolgt werden.


       

      Gesetzliche Bestimmungen

      In den meisten Ländern hat der Gesetzgeber Gesetze und Verordnungen zur Vermeidung von Schäden, Verletzungen und Unfällen am Arbeitsplatz erlassen. Diese Gesetze und Verordnungen sind einzuhalten.


       

      Sicherheitshinweise

      Vor dem Beginn von Arbeiten, bei denen das Risiko von Schäden oder Verletzungen besteht, alle entsprechenden Sicherheitshinweise beachten.


       

      Allgemeine Sicherheitshinweise

      Vor der Durchführung von Instandsetzungsarbeiten an Fahrzeugen in der Werkstatt Spannungsversorgung abklemmen. Hierdurch läßt sich die Brandgefahr durch Kurzschlüsse in den Kabeln vermeiden.

      Vorbereitung


       

      Schmuck

      Halsketten, Ringe und Armbänder ablegen. Schmuck leitet Strom, kann zu Spannungsüberschlägen führen, sich in drehenden Teilen verheddern usw. und schwere Verletzungen zur Folge haben.


       

      Haare

      Lange Haare zurückbinden oder durch ein Haarnetz oder ähnliches zurückhalten.

      Haare können sich leicht verfangen, z. B. in drehenden Teilen.

      Haare sind leicht brennbar. Bei Schweißarbeiten sowie bei der Verwendung offener Flammen vorsichtig vorgehen.


       

      Kleidung

      Korrekte Kleidung sicherstellen.

      Lose Kleidungsstücke wie Krawatten oder Halstücher ablegen. Keine Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln, weiten Hosenbeinen o. ä. tragen.

      Tägliche Arbeitsroutine


       

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      Drei Sicherheitsanforderungen


       

      Wissen

      Scania geht davon aus, daß der Mechaniker über die notwendige Ausbildung als Kfz- Mechaniker verfügt und an Scania Kursen für Mechaniker teilgenommen hat.

      Es ist unmöglich, alle Sicherheitsrisiken vorherzusehen, die sich ergeben können, wenn der Mechaniker nicht über diese Qualifikationen verfügt.


       

      Aufmerksamkeit

      Der Mechaniker muß sich der mit der Aufgabe verbundenen Risiken bewußt sein.

      Möglicherweise entstehen neue Risiken und sowohl das eigene Wissen, als auch das der Kollegen ist möglicherweise nicht ausreichend. Daher müssen die entsprechenden Anweisungen stets verfügbar sein und gelesen werden.


       

      Vorsicht

      Keinesfalls unsorgfältig und gleichgültig arbeiten. Gefährliche Arbeiten erfordern stets zusätzliche Sicherheit.

      Die vorgegebenen Sicherheitsausrüstungen und

      -geräte sind stets zu verwenden.

      Bei allen Arbeiten in der Werkstatt stets gesunden Menschenverstand verwenden.

      Mehrere Mechaniker arbeiten am selben Fahrzeug


       

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      Mehrere Mechaniker arbeiten am selben Fahrzeug

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      Besonders wenn mehrere Mechaniker am selben Fahrzeug arbeiten, kann Unachtsamkeit zur Verletzung einer anderen Person führen.


       

      Risiken

      Beispiel:

  • Wird ein Rad einer Antriebsachse gedreht, kann das mitdrehende Rad auf der anderen Fahrzeugseite Schäden verursachen.

  • Arbeiten an der Federung (Federn und Stoßdämpfer) können zur Bewegung von Bauteilen auf der anderen Fahrzeugseite führen.

  • Vom Fahrersitz aus gesteuerte Bewegungen (Kippen, Nachlaufachsenlift oder Karosserie) können zur Bewegung anderer Teile und damit zu schweren Verletzungen führen.


     

    Sicherheitshinweise

  • Risiken beachten, die sich ergeben, wenn mehrere Personen am selben Fahrzeug arbeiten.

  • Kollegen vor der Durchführung von Arbeiten auf diese hinweisen.

  • Niemals Arbeiten an mehr als einem angetriebenen Rad durchführen, bevor die Antriebswellen ausgebaut wurden.

  • Bei Arbeiten am Bus muß ein Schild am Lenkrad und an der hinteren Zentral- Elektrikeinheit angebracht werden. Startschalter der hinteren Zentral- Elektrikeinheit auf 0 stellen, damit das Fahrzeug nicht gestartet werden kann. Wurden Hinweisschilder angebracht oder befindet sich der Startschalter auf Position 0, muß vor dem Starten des Motors geprüft werden, ob dies ohne Gefahr erfolgen kann.

    Arbeiten unter dem Fahrzeug


     

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    Arbeiten unter dem Fahrzeug


     

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    Fahrerhaus mit 4-Punkt-Luftfederung kippen

    Die im Service-Handbuch gegebenen Anweisungen zum Kippen eines Fahrerhauses mit 4-Punkt-Luftfederung müssen ausnahmslos befolgt werden.


     

    Arbeiten unter dem Fahrgestell

    Angehobene Fahrzeuge dürfen niemals an Teilen der Federung oder Lenkung abgestützt bzw. angehoben werden.

    Das Fahrzeug darf nur unter dem Rahmen oder den Achsen abgestützt werden.


     

    Arbeiten unter dem Aufbau

    Angehobene Aufbauten müssen stets abgestützt werden.

    Fahrzeuge mit Luftfederung

    Fahrzeuge mit Luftfederung stets unter dem Rahmen abstützen. Andernfalls kann das Fahrzeug beim Druckabbau in den Luftfederbälgen abgesenkt werden.

    Keinesfalls unter Fahrzeugen hindurch gehen, die nur durch einen Wagenheber abgestützt wurden.

    Anweisungen im Service-Handbuch befolgen.


     

    Arbeiten unter dem Fahrerhaus

    Vor dem Kippen des Fahrerhauses sicherstellen, daß sich keine losen Gegenstände im Fahrerhaus befinden.

    Das Fahrerhaus muß stets bis zum Anschlag nach vorn gekippt werden. Das Ventil muß während das Fahrerhaus gekippt ist, in der Stellung Absenken verbleiben.

    Wenn das Fahrerhaus aufgrund der durchzuführenden Arbeiten nicht bis zum Anschlag gekippt werden kann oder wenn Arbeiten an der Fahrerhausfederung durchgeführt werden, muß das Fahrerhaus stets hinten abgestützt werden.

    Gekippte Fahrerhäuser müssen stets mit Fahrerhausstützen abgestützt werden.


     

    Risiken

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    Mechanische und hydraulische Werkzeuge und Hebevorrichtungen können aufgrund von Fehlfunktionen oder Defekten umkippen oder das Hubniveau verringern.

    Sicherheitshinweise

  • Sichere Ständer und Stützen der korrekten Größe und Verrieglungsmechanismen mit Standardschlössern verwenden.

  • Die verwendeten Ständer und Stützen müssen robust sein.

  • Alle Hebezeuge müssen sichtgeprüft werden und zur Verwendung zugelassen sein.

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    Arbeiten unter dem Fahrzeug

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    Schwere Teile


     

    Schwere Teile


     

    Eine unsorgfältige Handhabung schwerer Teile kann zu schweren Verletzungen und materiellen Schäden führen.

    Zum Verschieben schwerer Teile nur zugelassene Hebezeuge und andere zugelassene Werkzeuge verwenden. Sicherstellen, daß alle verwendeten Hilfsmittel robust und intakt sind.


     

    Risiken


     

    • Ungeeignete Haltebänder können reißen oder abrutschen.

    • Während der Durchführung von Arbeiten kann das Gleichgewicht des Teils bzw. des Geräts gestört werden. Dies kann unerwartete Bewegungen zur Folge haben. Hierdurch können schwere Verletzungen und materielle Schäden entstehen.

    • In einem Ständer angehobene Teile können sich bei Störung des Gleichgewichts drehen.

    • Überkopf angehobene Teile können schwingen und schwere Verletzungen und materielle Schäden durch Herabfallen zur Folge haben.


       

      Sicherheitshinweise


       

    • Nach Möglichkeit auf die jeweilige Aufgabe zugeschnittene Hebezeuge und andere Hilfsmittel verwenden.

    • Wenn Teile ohne Hilfsmittel angehoben werden müssen:

      • Teil während des Anhebens nah am Körper halten.

      • Rücken gerade halten.

      • Teile durch Arm- und Beinbewegung anheben und absenken, nicht durch Krümmen des Rückens.


         


         

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        • Körper während des Anhebens nicht drehen.

        • Ggf. von vornherein um Hilfe bitten.


         

        • Ständer müssen automatisch verriegeln (Bremsvorrichtung oder ähnliches).

        • Schutzhandschuhe tragen. Hierdurch läßt sich ein Einklemmen der Finger in der Regel verhindern.

        • Sicherheitsschuhe mit Stahlkappen tragen.

        • Zum Anheben von Getrieben, Achsgetrieben, Kupplungen, Federn, Hinterradnaben, Drehmomentwandlern usw. Hebezeug mit Anbauteilen gemäß Service-Handbuch verwenden.


         

        Vibrationen

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        Vibrationen


         


         

        Bei der Verwendung von vibrierenden Werkzeugen wie Bohrhammern, Schraubern und Schleifwerkzeugen können Verletzungen auftreten, wenn die Vibration des Werkzeugs auf die Hände übertragen wird.

        Diese Verletzungen sind besonders häufig bei kalten Händen.

        Vibrationen können Auswirkungen auf die Blutgefäße unter der Haut haben, die sich durch Kribbeln und Schmerzen bemerkbar machen. Unter Umständen werden die Finger kalt und taub. Zudem können Schäden an Nervensystem, Muskeln, Knochen, Sehnen und Gelenken die Folge sein.

        Bei Anzeichen von vibrationsbedingten Verletzungen einen Arzt aufsuchen. Bei frühzeitiger Behandlung können diese Verletzungen geheilt werden.


         

        Risiken

  • Kälte erhöht die Verletzungsgefahr

    (z. B. sich kalt anfühlendes Werkzeug oder kalte Umgebungsluft).

  • Tabak schränkt die Blutzirkulation ein und erhöht das Verletzungsrisiko.


     

    Sicherheitshinweise


     

  • Dicke Schutzhandschuhe tragen. Sie schützen gegen Vibrationen und Kälte.

  • Zwischen Arbeiten mit und ohne vibrierenden Werkzeugen wechseln, damit der Körper nicht ständig auf Vibration beansprucht wird.

  • Körperstellung und Handhaltung häufig verändern, damit nicht nur eine Seite des Körpers den Vibrationen ausgesetzt ist.

  • Nach Möglichkeit nicht vibrierende Werkzeuge verwenden.


     


     

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  • Vor und nach der Arbeit nicht rauchen, um eine ausreichende Blutzirkulation sicherzustellen.

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    Geräusche


     

    Geräusche


     

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    Geräusche von mehr als 85 dB(A) über einen Zeitraum von mehr als 8 Stunden beeinträchtigen das Hörvermögen. (Die Geräuschgrenzwerte können von Land zu Land unterschiedlich sein.) Hochfrequente Geräusche sind schädlicher als niederfrequente Geräusche gleicher Lautstärke.

    Zeitweise Geräusche können ebenso schädlich sein, wie kontinuierliche Geräusche. Das Geräusch eines Hammerschlags kann gerade deswegen schädlich sein, weil es nur für sehr kurze Zeit hörbar ist.


     

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    Risiken

    • Eine Überschreitung der empfohlenen Geräuschgrenzwerte hat negative Auswirkungen auf das Hörvermögen. In schweren Fällen sind diese Schäden bleibend.

    • Das Gehör gewöhnt sich nicht an Geräusche. Werden Geräusche als weniger laut wahrgenommen, ist dies u. U. auf ein vermindertes Hörvermögen zurückzuführen.

    • Bei Anzeichen eines verminderten Hörvermögens einen Arzt aufsuchen.


       

      Sicherheitshinweise

    • Gehörschutz tragen. Sicherstellen, daß der Gehörschutz für die jeweilige Lautstärke geprüft und zugelassen wurde.

    • Geräusche durch die Verwendung schalldämpfender Trennwände dämpfen. In Decken und Wänden ebenfalls schalldämpfende Materialien verbauen.


       

      Lösungsmittel


       

      Flüssigkeiten, mit denen sich - im Gegensatz zu Wasser - Fett, Farbe, Lack, Wachs, Öl, Kleber, Gummi usw. lösen lassen, werden als Lösungsmittel bezeichnet.

      Beispiele für organische Lösungsmittel:

  • Spiritus

  • Toluol

  • Trichlorethylen

  • Verdünner

  • Benzin

  • Alkohol

  • Xylol


     

    Risiken

  • Lösungsmittel und lösungsmittelhaltige Produkte geben Dämpfe ab, die Schwindel, Kopfschmerzen und Übelkeit verursachen können. Zudem können sie eine Reizung der Bronchien zur Folge haben.

  • Längeres Einatmen von Lösungsmitteldämpfen kann das zentrale Nervensystem schädigen. Anzeichen hierfür sind Einschlafschwierigkeiten, Depressionen, Nervosität, Gedächtnisschwäche und Müdigkeit.

  • Gelangt Lösungsmittel auf die Haut, kann diese austrocknen und rissig werden. Außerdem erhöht sich das Risiko von Hautreizungen. Lösungsmittel können die Haut durchdringen und ins Blut gelangen. Viele Lösungsmittel sind brennbar.

  • Die meisten Lösungsmittel geben bereits bei Zimmertemperatur sehr leicht brennbare Dämpfe ab. Diese Dämpfe können sich z. B. bei Funkenbildung leicht entzünden. Bei der Verbrennung von Lösungsmittel oder anderen brennbaren Produkten entstehen große Mengen an schwarzem, korrodierendem Rauch.

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    Lösungsmittel

    Lösungsmittel


     

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    Sicherheitshinweise


     

    • Das Einatmen von Rauch durch gute Belüftung sowie Frischluftmasken oder anderen Atemschutz mit geeignetem Filter für schädliche Gase verhindern.

    • Die Belüftung muß für die jeweils verwendete Lösungsmittelmenge sowie die Brennbarkeit des Lösungsmittels ausreichend sein.

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    • Lösungsmittelbehälter keinesfalls ohne luftdichten Verschluß stehen lassen.

    • Keine stark riechenden Lösungsmittel verwenden. Hierdurch lassen sich die Risiken verringern.

    • Hautkontakt vermeiden.

    • Schutzhandschuhe tragen.

    • Sicherstellen, daß die Schutzkleidung lösungsmittelfest ist.

    • Elektrische Ausrüstung muß für die Verwendung in Bereichen mit Lösungsmitteldampf geeignet und zugelassen sein.

      Brand- und Explosionsgefahr


       

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      Brand- und Explosionsgefahr


       

      Beispiele brennbarer Substanzen:

  • Öle

  • Benzin

  • Dieselkraftstoff

  • Organische Lösungsmittel (Lack, Plastik, Reinigungsmittel)

  • Korrosionsschutzmittel

  • Glykol (konzentriert)

  • Scheibenwaschflüssigkeit (konzentriert)

  • Schweißgase (z. B. Acetylen) und Flüssiggase (z. B. LPG)

    Beispiele für Brandursachen:

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  • Schweißen, Trennen und Funkenbildung von Schleifscheiben

  • Rauchen

  • Wärmeabgabe von Lappen oder anderen in Öl oder Farbe getauchten Lappen

  • Sauerstoff erhöht das Brandrisiko. Sauerstoffbehälter, -leitungen und -ventile müssen öl- und fettfrei sein.


     

    Sonderfälle


     

    Dieselkraftstoff

    Der Flammpunkt (Temperatur, bei der eine Flüssigkeit verdunstet und in der Luft entzündlich ist), verringert sich bei Zugabe von Benzin oder anderen Flüssigkeiten mit niedrigem Flammpunkt. Möglicherweise besteht bereits bei Zimmertemperatur ein Entzündungsrisiko.

    Dieselkraftstoff hat eine geringere Entzündungstemperatur als Benzin.

    Brand- und Explosionsgefahr


     

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    Schweißarbeiten im Bereich des Getriebes

    Der Schalldämpfer unter dem Getriebe kann ein Brandrisiko darstellen, wenn er beschädigt wurde und die Isolierung Öl absorbiert hat.

    Schweißperlen können Brände verursachen, die sich schnell ausbreiten.


     

    Laden der Batterie

    Beim Laden der Batterie wird der Elektrolyt in Sauerstoff und Wasserstoff gespalten. Diese Verbindung ist hochexplosiv.

    Das Explosionsrisiko ist bei der Verwendung einer Zusatzbatterie oder eines Schnelladegeräts besonders hoch, da das Risiko einer Gasbildung stärker ist.


     

    Sicherheitshinweise

    • Gefährliche Substanzen in zugelassenen und luftdichten Behältern aufbewahren.

    • Sicherstellen, daß sich in der Nähe von brennbaren und explosiven Substanzen keine Zündquellen befinden. Diese Substanzen nach Möglichkeit vollständig geschützt aufbewahren.

    • Bei Schweißarbeiten im Bereich des Getriebes Schalldämpfer unter dem Getriebe abbauen. Schalldämpfer vor Schweißperlen schützen.

    • Gute Belüftung sicherstellen oder Absauganlage verwenden.

    • Wird nicht an der Batterie gearbeitet, stets Spannungsversorgung abschalten (z. B. bei Arbeiten am Anlasser). Hierdurch werden Kurzschlüsse und damit beschädigte Kabel vermieden.


       

      Warmumformen

      Die Durchführung von Warmumformarbeiten ist nur nach entsprechender Ausbildung und Zertifizierung und nur nach schriftlicher Genehmigung durch den zuständigen Brandschutzkoordinator zulässig. Bricht ein Feuer aus und wurden diese Vorschriften nicht befolgt, ist die Versicherung u. U. nichtig.


       

      Ethanol


       

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      Bei der Handhabung von Ethanol besonders vorsichtig vorgehen. Ethanol ist sehr leicht brennbar und Ethanolbrände lassen sich nur mit Pulver löschen.

      Behälter gut verschlossen und nicht im Bereich von Zündquellen aufbewahren. Rauchen verboten.


       

      Risiken

  • Ethanol ist sehr leicht brennbar. Ethanoldämpfe können sich bereits bei Zimmertemperatur entzünden.

  • Bei Hautkontakt betroffene Bereiche mit ausreichend Wasser waschen.

  • Bei Augenkontakt Auge mit ausreichen Wasser spülen und ggf. medizinische Hilfe in Anspruch nehmen.


     

    Sicherheitshinweise

  • Die Belüftung muß feuerfest sein.

  • Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.

  • In Bereichen, in denen unverschlossene Behälter gehandhabt werden bzw. Undichtigkeiten auftreten können, nur funkensichere bzw. zugelassene Elektrowerkzeuge verwenden.

  • Verschmutzte Kleidung stets ablegen, da sie eine Brandgefahr darstellt.

  • Rauchen und warmumformende Arbeiten im Zusammenhang mit der Handhabung von Ethanol in unverschlossenen Behältern ist nicht zulässig.

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    Ethanol

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    Erdgas


     

    Erdgas


     

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    Methan ist stark brennbar und muß extrem vorsichtig gehandhabt werden. Rauchen und offenes Feuer verboten. Bei Schweiß- und Schleifarbeiten in der Nähe von Methan vorsichtig vorgehen.

    Methan an gut belüftetem Ort und nicht im Bereich von Zündquellen aufbewahren.

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    Das Handgasventil an Gasbehältern muß vor allen Arbeiten am Fahrgestell geschlossen werden.

    Vor dem Zerlegen des Gassystems folgende Maßnahmen treffen:

      1. Hauptventil am Gasbehälter schließen.

      2. Motor drehen lassen, bis kein Gas mehr vorhanden ist.

      3. Beim Zerlegen vorsichtig vorgehen. Auf austretendes Gas achten.

    Bei Gasundichtigkeiten oder Gasgeruch:

    • Hauptventil am Gasbehälter schließen.

    • Gebäude evakuieren.

    • Alle Türen zur Belüftung öffnen.

    • Vorgesetzte informieren.


       

      Risiken

    • Erdgas ist sehr leicht brennbar und kann in bestimmten Fällen sogar durch die statische Elektrizität einer Person entzündet werden.

    • Methan ist leichter als Luft (Dichte 0,6) und steigt daher nach oben. Der Arbeitsplatz muß daher mit einer deckenmontierten Absauganlage ausgestattet sein.

    • Erdgas brennt mit einer nahezu unsichtbaren Flamme. Daher besonders vorsichtig vorgehen.

  • Gasfeuer keinesfalls löschen. Statt dessen versuchen, die Gaszufuhr zu unterbinden und brennbare Materialien aus dem Brandbereich entfernen.

  • Gas stellt eine Explosionsgefahr dar und brennt bereits bei einem Gehalt von 5-15 % in der Luft.

  • Ergas ist nicht giftig. Enthält die Luft jedoch einen Gasgehalt von 50 % oder mehr, ist der Sauerstoffgehalt so niedrig, das ein Erstickungsrisiko besteht.

  • Erdgas kann bei Kontakt mit Halogenen, Stickstoffoxiden und Acetylen explosiv sein.


     

    Sicherheitshinweise

  • Die Belüftung muß feuerfest sein.

  • In Bereichen, in denen unverschlossene Behälter gehandhabt werden bzw. Undichtigkeiten auftreten können, nur funkensichere bzw. zugelassene Elektrowerkzeuge verwenden.

  • Rauchen und Schweißen sind im Bereich von Erdgasbehältern verboten.

  • Fahrzeug vor der Fahrt in die Werkstatt keinesfalls betanken. Dies ist besonders bei kalter Witterung wichtig, da der Gasdruck bei Erwärmung steigt.

  • Im Brandfall Gasbehälter in Sicherheit bringen.


     

    Brandschutzvoraus- setzungen

    Landesspezifische Gesetze und Vorschriften stets beachten.

    Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase


     

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    Unter Druck stehende Flüssigkeiten oder Gase


     

    Unter hohem Druck stehende Leitungen können bei der Durchführung von Arbeiten beschädigt werden und Gas kann austreten.

    Leitungen können auch dann unter hohem Druck stehen, wenn die Pumpe nicht arbeitet. Flüssigkeiten oder Gase können beim Lösen eines Leitungsanschlusses austreten.

    Äußerlich beschädigte Gasbehälter können

    z. B. beim Auftreffen auf eine harte Oberfläche explodieren. Gas kann aus beschädigten Ventilen austreten. Unter Druck stehende Behälter, wie z. B. Gasflaschen für Schweißarbeiten, können bei beschädigtem Ventil mit einer Kraft bewegt werden, die

    64 000 kg entspricht.


     

    Risiken


     

    Bei Arbeiten an folgenden Bauteilen besteht ein Verletzungsrisiko:

    • Servolenkung

    • Nachlaufachsenlift

    • Ladekran

    • Kippvorrichtung

    • Bremssystem

    • Druckluft von Werkstatt- Druckluftversorgung

    • Gummiinstandsetzungen (Reifeninstandsetzung)

    • Druckprüfung an Düsen

      Undichtigkeitsprüfungen und Druckprüfungen mit Druckluft oder anderen Gasen können zum Platzen führen.

    • Mit unter Druck austretenden Flüssigkeiten oder Gasen verbundene Risiken:

      Gas kann die Haut durchdringen und schwere Gewebeschäden zur Folge haben.


       

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      Gewebe durchdringendes Gas kann die Blutzirkulation beeinträchtigen.

      Es besteht das Risiko schwerer Augenverletzungen.

      Viele in Gasen enthaltende Substanzen können zu Vergiftungen führen.

      Sicherheitshinweise

  • Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.

  • Nur wenn unbedingt notwendig an unter Druck stehenden Systemen arbeiten.

  • Zur Dichtheitsprüfung Flüssigkeiten verwenden.

  • Kleidung keinesfalls mit Gas oder Druckluft reinigen.

  • Beim Transport von unter Druck stehenden Behältern stets Ventilabdeckung anbauen.

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    Kühlmittel


     

    Kühlmittel


     


     

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    Das in Fahrzeugen verwendete Kühlmittel besteht aus Wasser und Korrosions- schutzmittel. Ggf. wird Frostschutzmittel (z. B. Ethylenglykol) beigemischt.


     

    Kühlmittel darf nicht in die Kanalisation oder anderweitig in der Umgebung entsorgt werden.

    Konzentriertes Glykol ist brennbar. Entsprechend handhaben.


     

    Risiken

    • Direkter Kontakt mit Kühlmittel (z. B. in den Augen oder auf der Haut) verursacht Verletzungen.

    • Das Kühlsystem steht unter Druck. Heißes Kühlmittel kann an undichten Stellen oder beim Abschrauben des Einfülldeckels austreten und Verbrennungen verursachen.

    • Ethylenglykol und Korrosionsschutzmittel sind beim Verschlucken äußerst gesundheitsschädlich.


       

      Sicherheitshinweise


       

    • Bei möglichen Spritzern Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.

    • Zum Abbau des Drucks zunächst Einfülldeckel öffnen. Vorsichtig vorgehen. Heißer Dampf und Kühlmittel können austreten.

    • Nach Möglichkeit erst nach Abkühlen des Kühlmittels am Kühlsystem arbeiten.

    • Ausrüstung gemäß Service-Handbuch verwenden und alle Anleitungen zu Arbeiten am Kühlsystem befolgen.


       

      Kältemittel


       

      Die Fahrzeugklimaanlage enthält Kältemittel.


       

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      Bei Arbeiten an der Klimaanlage sind alle jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.

      Nur speziell dafür ausgelegte Werkzeuge verwenden.

      Örtliche Bestimmungen zur Handhabung und Wiederaufbereitung von Kältemittel beachten.

      Weitere Informationen können vom Importeur erfragt werden.


       

      Risiken


       

  • Die Klimaanlage steht unter Druck. Austretendes Kältemittel kann zu Erfrierungen/Verletzungen führen.

  • Durch Rauchen oder Schweißen erwärmtes Kältemittel bildet Gase, die beim Einatmen äußerst gefährlich sind.

  • Verdampftes Kältemittel trägt zum Treibhauseffekt bei.

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    Kältemittel

    Kältemittel


     

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    Sicherheitshinweise


     

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    • Bei Gefahr von Undichtigkeiten Schutzhandschuhe und Schutzbrille tragen.

    • Sicherstellen, daß sich in der Nähe keine Wärmequellen befinden (z. B. Schweiß- arbeiten oder Zigaretten).

    • Im Service-Handbuch enthaltene Anweisungen zur Handhabung von Kältemittel befolgen und bei Arbeiten an der Klimaanlage alle dort angegebenen Ausrüstungen verwenden.

    • Absauganlagen auf Bodenhöhe verwenden. Alle entstehenden Gase sind schwerer als Luft und sinken nach unten. Das Gas ist unsichtbar und nahezu geruchlos. Daher ist es schwer zu bemerken.


       

      Luftverschmutzung

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      Luftverschmutzung


       


       

      Luftverschmutzung ist gesundheitsgefährlich. Bestimmte Schadstoffe sind in bestimmten Umgebungen in größerer Menge enthalten.

      Folgende Schadstoffe sind besonders in Werkstätten häufig anzutreffen:

      Kohlenmonoxid, aus Fahrzeugabgasen. Kohlenmonoxid ist geruchlos und daher besonders gefährlich.

      Stickoxide oder stickstoffhaltige Dämpfe, aus Fahrzeugabgasen.

      Schweißdämpfe, besonders bei galvanisierten oder lackierten Materialien.

      Ölnebel, z. B. bei Korrosionsschutzbehandlung.

      Schwefelsäuredämpfe, z. B. beim Laden der Batterie.

      Schleifstaub und Gase, die beim Schleifen oder Erwärmen von Plastik, Lack, Korrosionsschutzmittel, Schmiermittel, Farbe usw. entstehen

      Beim Erwärmen von PVC entsteht toxischer Rauch, der mit Feuchtigkeit Chlorwasserstoff bildet und Metall innerhalb von zwei Stunden korrodieren kann.


       

      Risiken

  • Kohlenmonoxid verringert die Sauerstoffaufnahme im Blut und damit die Sauerstoffversorgung des Gehirns und anderer Körperteile. Kohlenmonoxidvergiftungen werden als innere Erstickungen bezeichnet. Diese toxischen Vorgänge können schnell und ohne vorherige Anzeichen erfolgen.

  • Fahrerhausheizungen geben ebenfalls Abgase ab.

  • Stickoxide, Gase und Schleifstaub können die Lungen angreifen.


     

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    • Ölnebel bestimmter Öle können zu Hautreizungen, Ausschlägen und Ekzemen führen.

    • Schwefelsäuredämpfe wirken korrodierend und können die Atemwege schädigen.

      Luftverschmutzung


       

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      Sicherheitshinweise


       

      • Bei Schweißarbeiten, Laden der Batterie und anderen Arbeiten, bei denen gefährliche Gase entstehen können, für ausreichende Frischluftzufuhr sorgen.

      • Bei Gefahr von Ölnebel Schutzhandschuhe und Atemmaske tragen. Sicherstellen, daß die gesamte Schutzausrüstung ölfest ist.

      • Ungeschützte Haut mit ölfester Creme bedecken.

      • Bei Arbeiten mit korrodierenden Substanzen sicherstellen, daß in unmittelbarer Nähe die Möglichkeit besteht, die Augen ggf. zu spülen.

      • Fahrzeug nach Möglichkeit nicht in der Werkstatt fahren. Absauganlage an Auspuffrohr anschließen, damit die Abgase in einem geschlossenen System aus der Werkstatt abgeleitet werden können.

      • Bei Verwendung der Fahrzeug- Standheizung Absauganlagen am Fahrzeug verwenden.


       

      Isozyanate

      Isozyanate sind in einigen in Fahrzeugen verwendeten Farben, Füllern, Klebstoffen, Schäumen usw. enthalten. Das Einatmen von Isozyanaten in Form von Nebel, Staub oder Aerosolen kann asthmatische Symptome der Atemwege und Schädigungen der Lungen verursachen. Auch ein kurzzeitiges Einatmen größerer Mengen kann Schädigungen und eine bleibende Hypersensibilisierung zur Folge haben.

      Werden isozyanathaltige Produkte erwärmt, können Isozyanate in großen Mengen freigesetzt werden. Dies ist beim Schleifen, Schweißen und Trennen von Materialien mit isozyanathaltigem Überzug der Fall. Bei diesen Arbeiten daher gute Belüftung sicherstellen.

      Frischluft-Atemschutzmasken verwenden.


       

      Scania verwendet nach Möglichkeit* keine Farben, Füller und Kleber mit Isozyanaten, kann jedoch nicht garantieren, daß nicht- werkseitig angebrachte Lackierungen usw. isozyanatfrei sind.

      * Möglicherweise werden diese Produkte jedoch in der Lackierung usw. von ausgelieferten Fahrzeugen eingesetzt.

      Staub von Kupplungs- und Bremsbelägen sowie bei Schleifarbeiten anfallender Staub


       

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      Staub von Kupplungs- und Bremsbelägen sowie bei Schleifarbeiten anfallender Staub

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      Kupplungs- und Bremsbeläge


       

      Bei Kupplungs- und Bremsbelägen entsteht ein sehr feinkörniger Staub.

      Brems- und Kupplungsbeläge können darüber hinaus Asbest enthalten. Die Verwendung asbesthaltiger Bauteile ist in einigen Ländern gesetzlich verboten. Daher gesetzliche Bestimmungen zur Verwendung von Asbest beachten.


       

      Risiken

      • Das Einatmen des Staubs kann zu Lungenkrankheiten führen.

      • Asbeststaub ist krebserregend. Rauchen erhöht das Krebsrisiko.


         

        Sicherheitshinweise

      • Staub vor dem Arbeiten an Bremsen und Kupplungsbelägen mit Wasser binden.

      • Atemschutz mit geeigneten Staubfiltern verwenden. Eine Papiermaske ist nicht ausreichend.

      • Keinesfalls Druckluft verwenden.

      • Bauteile von Bremse und Kupplung mit Wasser oder einem dafür ausgelegten Sauger reinigen.


         

        Schleifen

        Der beim Schleifen von Lötstellen an der Karosserie und beim Schleifen bestimmter Lacke entstehende Staub enthält Blei.


         

        Risiken

        Blei kann bei Hautkontakt in den Blutkreislauf eintreten und zu Bleivergiftungen führen.


         

        Sicherheitshinweise

      • Hautkontakt und Einatmen vermeiden.

      • Schutzbrille, Atemschutz und Gesichtsmaske tragen.

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        Gespannte Federn


         

        Gespannte Federn


         


         

        Beispiele gespannter Federn:

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        • Federn für Motorhaube bzw. Frontklappe (nur Fahrzeuge der 3er-Serie)

        • Federspeicher-Bremszylinder

        • Rückholfedern für Bremsbacken

        • Sicherungsringe

        • Ventilfedern

        • Ausstelldämpfer, Dämpfer


           

          Risiken

        • Löst sich eine gespannte Feder kann diese aufgrund der Federspannung andere Teile mitreißen.

        • Kleine Federn können beim Lösen zu Augenverletzungen führen.

        • Die Federn der Federspeicher- Bremszylinder sind stark vorgespannt und können bei unkontrolliertem Lösen schwere Verletzungen verursachen.

        • Die Federn der Ausstelldämpfer und Dämpfer sind stark vorgespannt und können bei unkontrolliertem Lösen schwere Verletzungen verursachen. Auch die Handhabung entsorgter Ausstelldämpfer und Dämpfer kann gefährlich sein.

        • Ausstelldämpfer und Dämpfer können bei Erwärmung (z. B. durch Feuer) explodieren.


       

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      Sicherheitshinweise

  • Schutzbrille tragen.

  • Nur Sicherungsringzangen geeigneten Typs und geeigneter Größe verwenden. Auf guten Zustand achten.

  • Im Service-Handbuch enthaltende Anweisungen zur Instandsetzung und Entsorgung der jeweiligen Bauteile befolgen. Ggf. weitere Anweisungen beachten.

  • Stets vorgeschriebene Werkzeuge verwenden.

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    Gespannte Federn

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    Elektromotoren


     

    Elektromotoren


     

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    Sicherheitshinweise

    • Risiken beachten.

    • Batterien abklemmen. Diese Sicherheitsmaßnahme ist unbedingt notwendig, um einen versehentlichen Betrieb des Elektromotors zu verhindern.


       

      Scheibenwischer

      Auch nach dem Ausschalten des Scheibenwischers über den entsprechenden Schalter verfügt der Scheibenwischermotor noch über Spannung, um den Scheibenwischer in die Ausgangsstellung bringen zu können.

      Der Scheibenwischermotor wird bereits bei geringsten Bewegungen des Motors betätigt.


       

      Sicherheitshinweise

    • Scheibenwischermotor erst nach Abklemmen der Spannungsversorgung lösen.


       

      Anlasser

      Das Fahrzeug wird bewegt, wenn der Anlasser bei eingelegtem Gang betätigt wird. Der Motor läßt sich starten, wenn sich der Zündschlüssel in Fahrstellung befindet und das Fahrzeug bewegt sich bei eingelegtem Gang.

      Ein sich bewegender Lkw ist bei gekipptem Fahrerhaus nur schwer anzuhalten.


       

      Sicherheitshinweise

      • Zunächst Spannungsversorgung abklemmen. Dies betrifft alle Fahrzeuge, unabhängig vom Fahrzeugzustand.

      • Ist eine Spannungsversorgung des elektrischen Systems erforderlich, fliegende Sicherung (8 A) zwischen Batterieminus und entsprechendem Anschluß anschließen. Dies verringert die Brandgefahr und Funkenbildung durch den Batteriestrom.

      Drehende Bauteile und Werkzeuge


       

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      Drehende Bauteile und Werkzeuge


       


       

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      Beispiele für drehende Bauteile und Werkzeuge:

  • Kühlerlüfter

  • Antriebsriemen

  • Kupplung der Einspritzpumpe

  • Gelenkwellen

  • Bohrmaschinen

  • Drehmaschine, Schleifmaschine


     

    Risiken

  • Drehende Bauteile wie Kühlerlüfter und Wellen können bei Berührung Verletzungen verursachen. Verhedderungen sind auch bei völlig glatten drehenden Wellen möglich.

  • Bohrmaschinen, Drehmaschinen, Schleifmaschinen und andere Werkzeuge mit drehenden Teilen können schwere Verletzungen verursachen, wenn sich Kleidungsstücke oder Haare verheddern.

  • Handbohrmaschinen mit drehendem Einsatz können aus der Hand gerissen werden. Das Werkzeug fliegt zur Seite oder dreht weiter, bis sich das Kabel löst.

    Drehende Bauteile und Werkzeuge


     

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    Sicherheitshinweise


     

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    • Bei Arbeiten mit Bohrmaschinen keine Handschuhe tragen.

    • Wann immer möglich Hebel auf Bohrmaschine aufsetzen.

    • Halstücher und Krawatten ablegen.

    • Keine Kleidungsstücke mit weiten Ärmeln oder Hosenbeinen tragen.

    • Korrekte Kleidung sicherstellen.

    • Lange Haare durch ein Haarnetz oder ähnliches zurückhalten.

    • Großen und lose hängenden Schmuck von Händen, Armen und Hals abnehmen.

    • Stets geeigneten Scheibenbruchschutz auf Schleifmaschinen aufsetzen.


       

      Räder


       

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      Gummiteile instand setzen


       

      Risiken

  • Räder abbauen:

    Reifen, Felgen und Sicherungsringe können herunterfallen.

  • Räder zusammenbauen.

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  • Reifen aufpumpen:

    Reifen, Felgen und Sicherungsringe können herunterfallen.

  • Räder auswuchten:

    Im Reifenprofil haftende Steine können beim Drehen des Rades herausfallen.

  • Mechanisches Bürsten und Drehen: Fliegende Splitter.


     

    Sicherheitshinweise

  • Vor dem Zerlegen Luft ablassen.

  • Sicherstellen, daß Reifen, Felgen und Sicherungsringe nicht beschädigt sind. Beschädigte Felgen oder Sicherungsringe keinesfalls instand setzen.

  • Rad zum Aufpumpen in einen Schutzkäfig legen.

    Pumpenschlauch mit Schelle an Reifenventil sichern.

    Mit Druckanzeige während des Pumpens weit entfernt stehen.

    Sicherstellen, daß der Sicherungsring bei 3 bar (40 psi) korrekt positioniert ist.

  • Reifen sorgfältig reinigen, Sand und andere Fremdkörper vor dem Auswuchten entfernen.

    Schutzabdeckung am Rad verwenden.

  • Schutz verwenden oder Schutzbrille tragen.

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    Räder

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    Werkzeugteile


     

    Werkzeugteile


     

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    Risiken

    • Von Dornen und Meißeln können sich Metallteile lösen.

    • Der Hammerkopf kann sich vom Schaft lösen.

    • Kreissägen können klemmen oder wackeln.

    • Späne bei spanenden Bearbeitungsverfahren

      (z. B. Schleifen, Trennen oder Drehen).

      Sicherheitshinweise

    • Werkzeuge prüfen. Werkzeug ggf. schärfen.

    • Hammer und Wellen im Voraus prüfen. Hammer bzw. Wellen ggf. instand setzen oder erneuern.

    • Stützhand von Unterkante der Säge entfernt halten.

    • Schutz verwenden oder Schutzbrille tragen.

      Sicherheits-Rückhaltesystem


       

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      Sicherheits-Rückhaltesystem


       


       

      Airbags und Gurtstraffer enthalten explosive Bestandteile und können bei unkontrolliertem Auslösen zu Verletzungen führen. Diese Bauteile sind daher nur von Personen mit der entsprechenden Ausbildung zu handhaben. Für weitere Informationen zur Handhabung und Instandsetzung von Airbags und Gurtstraffern siehe Heft 18:02-02.

      Vor der Durchführung von Arbeiten Spannungsversorgung abklemmen, um ein unkontrolliertes Auslösen der Airbags und Gurtstraffer zu verhindern.

      Airbags und Gurtstraffer werden durch elektrische Impulse am Steckerpin oder durch starke Erwärmung ausgelöst.


       

      Sicherheitshinweise

  • Vor der Durchführung von Arbeiten Spannungsversorgung abklemmen.

  • Wird ein Modul ausgelöst:

    Sich für etwa 10 Minuten vom Fahrzeug entfernen, bis sich der Staub gesetzt hat. Kein Wasser auf das Modul sprühen.

    Fahrzeug anschließend mit Staubsauger reinigen. Beim Reinigen Handschuhe tragen.

    Sicherstellen, daß das Gas nicht in die Atemwege oder Augen gelangt.

    Rauch oder Staub nicht einatmen.

    Nach der Berührung eines ausgelösten Moduls Hände waschen.

    Ausgelöstes Modul in eine Plastiktüte legen und als Sondermüll entsorgen.

  • Entsorgte Module müssen entsprechend gekennzeichnet (Bn 1947) und an den Lieferanten zurückgeschickt werden.


     


     

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    00:0254

     

  • Im Brandfall können gelagerte Module mit Wasser gekühlt werden, um ein versehentliches Auslösen zu vermeiden. Hat das Modul bereits ausgelöst, keinesfalls mit Wasser kühlen.

  • In der Werkstatt aufbewahrte Module müssen in einem verschließbaren Schrank mit der Kennzeichnung "Airbag, Explosiv" gelagert werden.

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    image image 00:01-03

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    Ausgabe 1 de


     

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    SI-Einheiten, Schraubverband und Anzugsmoment


     

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    gal(US)

    psi ft

    yd r/min ton kW dm3

    kNm s

    o

     

    o

    C F

    bar

    oz


     


     

    min cwt

    max

    1/4UNC


     

    lbf


     


     

    M8x1


     

    gal(UK) A

    kg

    h

    00_1571

     

    kpm


     

    1585 647

    © Scania CV AB 1995-10

    Inhalt

    SI-Einheiten 4

    Präfix 5

    Schraubverband 6

    Anzugsmoment 7

    Winkelanziehen 8

    Nachziehen 8

    Wiederverwendung 8

    Markierung der Schrauben und Muttern 9

    Muttern 9

    Linksgewinde 9

    Sechskantschrauben 10

    Allgemeine Anzugsmomente 10

    Rohrverschraubungen und Verschlußschrauben 10

    Gewindeeinsätze 10

    Tabellen 11

    image

    SI-Einheiten


     

    Bezeich- nung

    SI-

    Einheiten

    Andere Einheiten

    Anmerkung

    Länge

    Meter m

    1 km = 0,621 Meilen

    1 km = 0,540 Seemeilen

    1 m = 1,094 yd

    1 m = 3,281 ft

    1 dm = 3,94 in

    englische Meile


     

    yard foot

    inch (englischer Zoll)

    Masse

    Gramm g

    1 Tonne = 1000 kg

    1 t = 0,984 Tonne

    1 t = 1 Tonne

    1 t = 19,68 cwt

    1 kg = 2,20 lb

    1 kg = 35,27 oz


     

    englische Tonne

    englische metrische Tonne hundredweight

    pound ounce

    Zeit

    Sekunde s

     

     

    Temperatur

    Grad Celsius

    oC

    oC = 5/9 (oF-32)

    oC = K-273,15

    oF = Fahrenheit K = Kelvin

    Fläche

    Quadratmeter m2

    1 m2 = 1,20 yd2

    1 m2 = 10,76 ft2

    1 dm2 = 15,50 in2

    square yard square foot square inch

    Volumen

    Kubikmeter m3

    1 m3 = 35,32 ft3

    1 dm3 = 1 l

    1 dm3 = 0,220 gal (UK)

    1 dm3 = 0,274 gal (US)

    1 dm3 = 61,02 in3

    1 ml = 1000 mm3= 1 cm3

    1 cl = 10 cm3

    cubic foot Liter

    englische Gallone amerikanische Gallone cubic inch

    Geschwindig- keit

    m/s

    1 m/s = 3,6 km/h

    1 m/s = 2,237 mph


     

    1 m/s = 1,94 kn

    1 kn = 1,852 km/h

    Für Fahrzeuge km/h verwenden miles per hour (Meilen pro Stunde)

    kn = Knoten

    Knoten = Seemeile pro Stunde

    Beschleuni- gung

    m/s2

     

    Geschwindigkeitserhöhung pro Sekunde

    Retardation: Geschwindigkeits- verringerung pro Sekunde.

    Kraft

    Newton N

    1 N = 1 kgm/s2

     

    Moment

    Newtonmeter Nm

    10 Nm = 1,02 kpm

    1 Nm = 0,738 lbf ft

    kpm = Kilopondmeter lbf ft = pound force feet

    Arbeit, Energie

    Joule J

    1 J = 1 Nm

    1 = 0,278 Wh


     

    Wh =Wattstunden

    Leistung

    Watt W

    1 W = 1 Nm/s

    1 kW = 1,36 PS

    1 kW = 1,34 hp


     

    PS = Pferdestärken

    hp = horsepower (England, USA)


     

    Bezeich- nung

    SI-

    Einheiten

    Andere Einheiten

    Anmerkung

    Druck

    Pascal Pa

    1 Pa = 1 N/m2

    1 bar = 100 kPa

    Häufigste Einheit bar, da 1 Pa eine so kleine Einheit ist.

    Densität

    Gramm pro Kubikmeter

    g/m3

    1 g/cm3 = 1 kg/dm3

    Häufigste Einheit ist kg/dm3(Densität des Wassers beträgt

    1 kg/dm3). Spezifisches Gewicht ist eine andere Bezeichnung für Densität.

    Kraftstoff- verbrauch

    Liter pro 100 km l/100 km

    l/mil= l/10 km mpg

    g/kWh

    Nur in Schweden Meilen pro Gallone

    Wird für Motorangaben verwen- det

    Strom (I)

    Ampere A

     


     

    Ohmsches’Gesetz U = R • I

    Spannung (U)

    Volt V

     

    Widerstand (R)

    Ohm

     


     

    Umwandlung von Einheiten

    Das Verhältnis zwischen verschiedenen Einheiten in der Tabelle kann berechnet werden. Folgendes Beispiel zeigt das Verhältnis zwischen Kilometer und mile.


     

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    image

    image

    image

    image

    image

    0,621 mile =1 km  1 mile = 1 km / 0,621  1 mile = 1,61 km


     

    Präfix


     

    Bezeichnung

    Symbol

    Zehnerpo- tenz

    Beispiel

    Mikro = Millionstel

    10-6

    1 m (Mikrometer)= 0,000 001 m= 0,001 mm

    Milli = Tausendstel

    m

    10-3

    1 ml (Milliliter)= 0,001 l

    Zenti = Hundertstel

    c

    10-2

    1 cm (Zentimeter)= 0,01 m

    Dezi = Zehntel

    d

    10-1

    1 dl (Deziliter)= 0,1 l

     

     

     

     

    Deka = Zehn

    da

    101

    1 daN (DekaNewton)= 10N=1,02 kp

    Hekto = Hundert

    h

    102

    1 hg (Hektogramm)= 100 g

    Kilo = Tausend

    k

    103

    1 k (kilo OHm)= 1000 

    Mega = Million

    M

    106

    1 MW (Megawatt)= 1000 000 W

    Schraubverband


     

    Ein Schraubverband muß immer mit dem vorge- schriebenen Anzugsmoment angezogen werden.

    Die Vorspannung, die im Schraubverband auf- gebaut wird, resultiert in einer Klemmkraft, wel- che die Reibung zwischen den Flächen bewirkt, mit der die Teile zusammenhalten werden.


     

    image

    1. Anziehen mit Moment

    2. Vorbelastung im Schraubverband

    3. Reibung


       

      image

      Beim Anziehen eines Schraubverbands wird die Schraube der Länge nach gedehnt. Je mehr die Schraube gedehnt wird, mit desto mehr Kraft will sie sich zusammenziehen. Der Schraubver- band wird auf diese Weise vorbelastet.

      image

      Eine Schraube kann nicht bis in alle Ewigkeit mit fortgesetzter Längenausdehnung und erhöh- ter Vorbelastung als Ergebnis belastet werden. Bei einer gewissen Spannung wird die Deh- nungsgrenze des Schraubenmaterials erreicht.

      00:1450

       

      Wird die Schraube zusätzlich belastet dehnt sie sich unkontrolliert aus, die Vorbelastung wird gelöst und die Schraube zerbricht letztendlich.

      Anzugsmoment

      Das Anziehen mit Momentschlüssel und manch- mal zusätzliche Anziehen eines gewissen Win- kels bewirkt eine Vorbelastung, welchee die Klemmkraft im Schraubverband erhöht.

      Etwa 90 % des Anzugsmoments ist erforderlich, um den Widerstand an den Kontaktflächen der Schraube oder Mutter zu überwinden.

      Die restlichen 10 % werden in Klemmkraft umgewandelt.

      Das Anzugsmoment wird mit Ausgangspunkt der Dimensionen und Reibung des Verbands berechnet, um die richtige Klemmkraft zu gewährleisten.

      Die Lebensdauer eines Schraubverbands ist von der Größe der Klemmkraft abhängig. Verwen-


       

      image

      A


       

      B


       

      image

      A 50%


       

      C


       

      C 10%


       

      00:1460

       

      B 40%

      den Sie Schraube, Mutter, Unterlegscheibe und Anzugsmoment die vorgeschrieben sind, um die richtige Klemmkraft sicherzustellen.


       

      Hinweis! Ein zu hohes Anzugsmoment kann dazu führen, daß die Schraube sich dehntunddie Reibungsichverringert.

      1. Reibung unter dem Schraubkopf

      2. Reibung im Gewinde

      3. Klemmkraft


         

        image


         

        image

        00:1462

         

        Halten Sie den Drehmomentsteckschlüssel am Griff und zie- hen Sie mit gleichmäßiger Geschwindigkeit fest.

        Verwenden Sie den Drehmomentsteckschlüssel nie als Ham- mer.

        Der Hebel des Drehmomentsteckschlüssels darf nicht verlän- gert werden, wenn der Schlüssel nicht entsprechend umge- stellt worden ist.

        Anziehen mit Winkel

        image

        image

        image

        Gewisse Schraubverbände müssen einen zusätz- image lichen Winkel angezogen werden, um die rich-

        tige klemmkraft zu erhalten. Dies gilt z.B. für Schrauben mit Zylinderköpfen. Die Größe des Winkels wechselt zwischen verschiedenen Typen von Schraubverbänden.


         

        1


         

        00:1406

         

        2


         


         

        Nachziehen

        Befolgen Sie immer die Arbeitsanweisungen im Servicehandbuch, um zu kontrollieren, ob ein Schraubverband nachgezogen werden muß oder nicht.

        Gewisse Schraubverbände müssen nachgezogen werden, z.B. nach der Lackierung.

        Andere Schraubverbände dürfen unter keinen Umständen nachgezogen werden.


         

        Wiederverwendung

        Bei jedem Nachziehen werden die Schrauben gedehnt, deshalb dürfen Schrauben in gewissen Schraubverbänden nur einige Male wiederver- wendet werden. Befolgen Sie die Anweisungen im Servicehandbuch.

        Muttern mit Kunststoffeinsatz (Nyloc) dürfen nicht wiederverwendet werden.


         

        WICHTIG! Wiederholtes Anziehen eines Schraubverbands senkt die Klemmkraft. Ein Schraubverband, der sich gelockert hat, muß mit neuer Mutter und Unterlegscheibe versehen werden, bevor der Verband wieder angezogen wird.

        1. Anziehen mit Moment

        2. Weiteres Anziehen eines gewissen Win- kels


     

    Anziehen mit Moment und Winkel

    Markierung der Schrauben und Muttern


     

    Die Festigkeitsbezeichnung auf den Schrauben und Muttern wird mit Ziffern angezeigt. Mit Hilfe der Ziffern kann man die geringste Bruch- grenze und Streckgrenze in N/mm2 ablesen.


     

    Muttern

    Die Markierung auf den Muttern besteht aus einer Ziffer. Die Ziffer gibt an, daß die Mutter so fest wie eine Schraube ist, die mit derselben ersten Ziffer markiert ist.

    Die Markierung kann auch der jeweiligen Uhr- zeit entsprechen, mit Punkten wie auf einem Ziffenblatt, siehe Abb.

    Beispielsweise ist eine Mutter der Festigkeits- klasse 8 ist also genauso fest wie eine Schraube der Festigkeitsklasse 8.8.


     

    Linksgewinde

    Schrauben und Muttern mit Linksgewinde sind mit einem Pfeil markiert. Die Markierung kan auch als Aussparung am Sechskant der Mutter oder Schraube gezeigt werden.


     

    Festigkeitsklasse D5 (flache Mutter)


     

    Festigkeitsklasse 8


     

    Festigkeitsklasse 10


     

    Festigkeitsklasse 12


     

    Linksgewinde

    Sechskantschrauben

    image

    Die Markierung von Sechskantschrauben, Sechskantlochschrauben (Inbus) und Sechs- zahnlochschrauben (Torx) besteht aus zwei nebeneinanderstehenden Ziffern, die evtl. durch einen Punkt voneinander getrennt sind, siehe Abb.


     

    • Die Ziffer 1 gibt ein Hundertstel der Bruch- grenze in N/mm2 an.

    • Ziffer 1 multipliziert mit Ziffer 2 gibt ein Zehntel der Streckgrenze in N/mm2 an.


     

    Allgemeines Anzugsmoment


     

    Folgende Tabellen zeigen allgemeine Anzugs- momente für Schrauben, Muttern und Nippel. Wenn nicht anders im Servicehandbuch ange- geben ist, gelten die untenstehenden allgemei- nen Anzugsmomente. Siehe jeweiligen Abschnitt im Servicehandbuch für Anzugsmo- mente am Fahrzeug.

    image

    Für sämtliche Werte gelten Toleranzen +15 % wenn nicht anders angegeben, sowie folgende Voraussetzungen:


     

    • Geschmiert, unbehandelte Schraube und Mutter.

    • Ungeschmierte feuerverzinkte Schraube und Mutter.

    • Ungeschmiertes Gußeisen oder Stahl mit feuerverzinkter Schraube.

    • Ungeschmierte phosphatierte Schraube mit feuerverzinkter Mutter.

    • Saubere Kontaktflächen ohne Farbe u.ä.

    Rohrverschraubungen und Verschlußschrauben

    Die angegebenen Werte gelten mit einer Tole- ranz von 5 %. Die Werte unten gelten für das Anziehen mit Gegenhalter.

    Gewindeeinsätze

    Angegebene Anzugsmomente gelten auch für Schraubverbände mit Gewindeeinsatz (Heli- Coil).

    Der Gewindeeinsatz bewirkt in vielen Fällen eine erhöhte Festigkeit als ein direktgeschnitte- nes Gewinde. Dadurch erhält man z.B. einen stärkeren Schraubverband in Leichtmetall.

    Deshalb werden Gewindeeinsätze für gewisse Schraubverbände in unserer Produktion ver- wendet.


     

    Hinweis! Wenn beschädigte Gewinde mit Gewindeeinsatz repariert, muß die Schraubenqualität und das vorge- schriebene Anzugsmoment beibehal- ten werden. Der Gewindeeinsatz ist gemäß den Anweisungen im Ser- vicehandbuch einzusetzen.

    Sechskantschrauben und Muttern mit metrischem Grobgewinde


     


     

    Gewinde (metrisch)

    Festigkeitsklasse

    8.8 oder 8

    10.9 oder 10

    Anzugsmoment (Nm)

    M4

    2,4

    3

    M5

    5

    6,2

    M6

    8

    10

    M8

    20

    25

    M10

    39

    49

    M12

    70

    87

    M14

    112

    140

    M16

    180

    220

    M18

    240

    300

    M20

    350

    440

    M22

    490

    610

    M24

    600

    760


     

    Sechskantschrauben und Muttern mit metrischem Feingewinde


     


     

    Gewinde (metrisch)

    Festigkeitsklasse

    8.8 oder 8

    10.9 oder 10

    Anzugsmoment (Nm)

    M8x1

    21

    27

    M10x1.25

    42

    52

    M12x1.25

    77

    96

    M14x1.5

    120

    150

    M16x1.5

    190

    240

    M18x1.5

    270

    340

    M20x1.5

    390

    490

    M22x1.5

    530

    670

    M24x1.5

    700

    870

    Flanschschrauben und Muttern


     

    Gewinde


     

    (metrisch)

    Festigkeitsklasse

    8.8

    10.9

    Anzugsmoment

    M5

    5,4

    6,7

    M6

    8,6

    10,7

    M8

    22

    27

    M10

    42

    52

    M12

    77

    95

    M14

    123

    154


     

    Kreuzschlitzschrauben mit metrischem Grobgewinde und UNC-Gewinde


     

    Gewinde

    Festigkeitsklasse

    4.8

    5.8

    metrisch

    UNC

    Anzugsmoment (Nm)

    3

    -

    0,4

    0,7

    3.5

    Nr. 6 UNC

    0,6

    1

    4

    Nr. 8 UNC

    1,5

    2

    5

    Nr. 10 UNC

    2

    3

    -

    Nr. 12 UNC

    3

    5

    6

    1/4 UNC

    4

    7

    8

    5/16 UNC

    9

    15

    10

    3/8 UNC

    18

    30

    12

    7/16 UNC

    30

    50


     

    Nippel


     

    Gewinde (metrisch)

    Festigkeitsklasse

    Gerader Ver- schraubung

    Winkelstück

    Mutter für Durchführung s-Verschraubung

    Anzugsmoment (Nm)

    M10x1

    10

    81)

    -

    M12x1,5

    20

    151)

    30

    M14x1,5

    25

    201)

    40

    M16x1,5

    30

    251)

    50

    M18x1,5

    30

    251)

    60

    M20x2,5

    45

    401)

    -

    M22x1,5

    45

    401)

    -

    M24x10

    -

    -

    70

    M26x1,5

    60

    551)

    -

    M30x2

    -

    -

    80

    1)und weiter in die richtige Stellung.


     

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    1 586 413


     

    Ausgabe 3 de


     

    Werkstattinformationen


     

    Rückmeldung


     

    (Kopiervorlage)


     

    © Scania CV AB 2001, Sweden


     

    Unser Bestreben ist, daß die Mitarbeiter, die mit Fehlersuche, Reparatur und Service tätig sind korrekte und zweckmäßige Servicehandbücher zur Verfügung haben sollen.

    Wenn wir Ihre Erfahrungen und Ansichten zu unseren Handbüchern erfahren, bieten Sie uns die Möglichkeit, den hohen Standard unserer Serviceliteratur beizubehalten.

    Bringen Sie Ihre Gesichtspunkte zu Papier, benutzen Sie gerne eine Kopie dieser Seite und schicken Sie diese an die Adresse unten. Für Ihre Mitteilungen steht außerdem unser Fax zur Verfügung.

     


     

    image

    An Von


     

    image


     

    image

    SCANIA CV AB Avd RSIV

    image

    S-15187 Södertälje Schweden


     

    image

    Telfax: 08 55 38 27 30

    int. +46 8 55 38 27 30

    e-mail: workshop.information@scania.com


     


     


     

    Gesichtspunkte/Vorschläge

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    ..............................................................................................................................

    Betrifft Servicehandbuch ............................................................................................

     


     

    2 © Scania CV AB 2001, Sweden 00:01-04 de


     

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    Ausgabe 1 de


     

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    image

    Abkürzungen


     

    in der Serviceliteratur


     

    1 712 687

    © Scania CV AB 2000, Sweden

    Abkürzungen in der Serviceliteratur


     

    Allgemeines

    Nachstehend eine Aufstellung der in der Serviceliteratur verwendeten Abkürzungen. Die Tabelle enthält neben der Abkürzung auch die ausgeschriebene Bezeichung sowie eine Erklärung.


     

    Hinweis: Die Mehrzahl der aufgeführten Abkürzungen sind international üblich und werden innerhalb Scania häufig verwendet. Einige Abkürzungen sind lieferantenspezifisch und innerhalb Scania nicht etabliert. Daher ist die Aufstellung nur als Hilfe zum Verständnis der Serviceliteratur zu betrachten.


     

    Die ausgeschriebene Bezeichnung ist entweder englisch oder deutsch. Sie ist zur Erläuterung einer Abkürzung zu verwenden. Die Erklärung des Systems, der Funktion... erfolgt in der entsprechenden Landessprache.

    Fußnoten

    1. Siehe auch TCM und PCM

    2. Verwendung bei der Kennzeichnung von Kabeln

    3. Abkürzung TC verwenden

    4. In der Scania Serviceliteratur bezieht sich HPI auf eine Pumpe-Düse-Einheit, bei der der Einspritzzeitpunkt durch den Kraftstoffdruck gesteuert wird

    5. In der Scania Serviceliteratur bezieht sich PDE auf eine Pumpe-Düse-Einheit, bei der der Einspritzzeitpunkt über ein Magnetventil gesteuert wird

    6. Druckluftventil, siehe auch elektro- pneumatische Module TCM, ACM und PCM


       


       

      ABS AC ACC

      ACL

      Abkürzung

      Ausgeschriebene Bezeichnung

      Anti-lock Brake System Air Conditioning Automatic Climate Control

      Automatic Chassis Lubrication

      Erklärung Antiblockier-Bremssystem Klimaanlage

      Heizung und Klimaanlage

      Automatische

       

       

       

      Fahrgestellschmierung

      ACM1

       

      Axle Control Module

      Achssteuergerät im elektronischen Bremssystem

      ADR

       

      European Agreement concerning the international carriage of Dangerous goods by Road.

      Europäische Vereinbarung zum internationalen Transport von Gefahrengütern auf der Straße

      ALB2

       

      Achslastabhängige Bremskraftverteilung

      Achslastabhängige Bremskraftverteilung

      ASR3

       

      Antriebsschlupf-Regelung

      Traktionskontrolle

      AWD

       

      All Wheel Drive

      Allradantrieb

      BBA

       

      Betriebsbremsanlage

      Betriebsbremsanlage

      BIW

       

      Body In White

      Fahrerhaus vor der Lackierung

      BNS

       

      Body Node System

      Karosserieknotenpunkt-System

      BSB

       

      Bus Stop Brake

      Haltestellenbremse

      BUC

       

      Build-Up Calculation

      Programm für Berechnungen im Zusammenhang mit Karosserie und Achslast

      BWA

       

      Body Work Adaption

      Karosserieaufbau-Anpassung

      CAG

       

      Computer Aided Gear shifting

      Computergestützte Schaltung

      CAN

       

      Control Area Network

      Protokoll für serielle Kommunikation zwischen Steuergeräten

      CC

       

      Cruise Control

      Geschwindigkeitsregelung

      COO

       

      Coordinator

      Koordinator

      CS

       

      Comfort Shift (bus)

      Komfortschaltung (Busse)

      CTT

       

      Clock Timer Thermostat

      Bedieneinheit für Zusatzheizung

      DBR

       

      Dauerbremsrelais

      Zusatzbremsrelais

      DTC

       

      Diesel Turbo Compound

      Turbocompound


       

      EBS Electronic Brake System Elektronisches Bremssystem

      ECU Electronic Control Unit Steuergerät

      EDC Electronic Diesel Control Elektronische Dieselregelung

      EEB Electronic Exhaust Brake Elektronische Abgasbremse

      EGR Exhaust Gas Recirculation Abgasrückführung

      EK Eingangskopplung Kupplung in Voith Getriebe

      ELC Electronic Level Control Elektronische Niveauregulierung für Fahrgestell

      EMC Electromagnetic Compatibility Elektromagnetische Verträglichkeit

      EMI Electromagnetic Interference Elektromagnetische Interferenz

      EOL End Of Line Ende der Fertigungsstraße

      EPB Electropneumatic Brake System Elektropneumatisches Bremssystem

      ESS Energy Saving System Energiesparsystem

      ETC Electronic Temperature Control Elektronische Temperaturregelung im Fahrerhaus

      EXB Exhaust Brake Abgasbremse

      FMEA Failure Mode and Effect Analysis Analyse der Betriebsbedingungen, unter denen ein Fehler auftritt sowie der Konsequenzen, die sich aus dem Fehler ergeben

      FMS Fleet Management System Fuhrparkmanagement-System

      FTBA Fast Trailer Brake Adaption Schnelle Bremsanpassung bei Anhängern. Erster Schritt der automatischen Bremsanpassung bei mit EBS ausgestatteten Anhängern.

      FUP Front Underrun Protection, integrated

      Vorderer Unterfahrschutz, integriert

      FUPD Front Underrun Protection Device Vorderer Unterfahrschutz (Bauteil)

      GDLS Gas Discharge Light Source Gasentladungsscheinwerfer

      HPI4 High Pressure Injection Hochdruck-Einspritzung

      IMS Interior Movement Sensor, cab Innenraum-Sensor, Fahrerhaus

      IRTI Interface against Road Transport Informatics

      Schnittstelle für IT- und Telekommunikationssysteme und

      -dienstleistungen im Fahrzeug


       

      Abkürzung

      LED NBS

      Ausgeschriebene Bezeichnung

      Light-Emitting Diode Neutral bei Stillstand

      Erklärung

      LED

      Getriebe bei stehendem Fahrzeug in

       

       

      Neutralstellung (ZF)

      OPC

      Opticruise

      Opticruise

      OPT

      Option

      Option

      PBS

      Parking Brake System

      Feststellbremssystem

      PC

      Personal Computer

      PC

      PCM

      Pressure Control Module

      Achssteuergerät im elektronischen Bremssystem

      PD

      Product Data

      Produktangaben

      PDE5

      Pumpe-Düse-Einheit

      Pumpe-Düse-Einheit

      PGM

      4 Program

      Programm

      PTO

      Power Take-Off

      Nebenantrieb

      PWM

      Pulse Width Modulation

      Pulsbreitenmodulation; digitales Signal mit erweitertem Informationsgehalt

      RTI

      Road Transport Informatics

      IT- und Telekommunikationssysteme und

      -dienstleistungen im Fahrzeug

      RUPD

      Rear Underrun Protection Device

      Hinterer Unterfahrschutz (Bauteil)

      SATCOM

      Satellite Communication

      Satellitenkommunikation

      SBA

      Scania Brake Adaption

      Programm zur Bremsanpassung

      SBV

      Service Brake Valve

      Betriebsbremsventil

      SCOP

      Scania Optimizing Program

      Programm für Antriebsstrangberechnungen

      SD2

      Scania Diagnose 2

      Scania Diagnos 2

      SLD

      Speed Limiting Device

      Geschwindigkeitsbegrenzer

      SP2

      Scania Programmer 2

      Scania Programmer 2

      SRS

      Supplementary Restraint System

      Sicherheits-Rückhaltesystem

      SVAN

      Scania Vehicle Area Network

      Scania Fahrzeugdatenbus. Systemaufbau für alle Steuergeräte im Fahrzeug.


       

      SVIP

      Scania Information Platform

      Scania Informationsplattform Kommunikationseinheit zwischen Fahrzeug und z. B. Verkehrsregelung.

      TBA

      Trailer Brake Adaption

      Anhängerbremsanpassung

      TC

      Traction Control

      Traktionskontrolle

      TCM

      Trailer Control Module

      Anhängersteuergerät im elektronischen Bremssystem

      TCV6

      Trailer Control Valve

      Anhängerbremsventil

      UI

      Unit Injector

      Pumpe-Düse-Einheit

      VCI

      Vehicle communication Interface

      Schnittstelle für Fahrzeugkommunikation

      VPS

      Vehicle Protection System

      Diebstahlwarnanlage

      WSL

      White Smoke Limiter

      Weißrauchbegrenzer

      1. Siehe auch TCM und PCM

      2. Verwendung bei der Kennzeichnung von Kabeln

      3. Abkürzung TC verwenden

      4. In der Scania Serviceliteratur bezieht sich HPI auf eine Pumpe-Düse-Einheit, bei der der Einspritzzeitpunkt durch den Kraftstoffdruck gesteuert wird

      5. In der Scania Serviceliteratur bezieht sich PDE auf eine Pumpe-Düse-Einheit, bei der der Einspritzzeitpunkt über ein Magnetventil gesteuert wird

      6. Druckluftventil, siehe auch elektro-pneumatische Module TCM, ACM und PCM


     

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    1 585 512

    00:02-01

    Ausgabe 3 de


     

    Typbezeichnung


     

    R144


     

    K432 15


     

    DSC12 01 L01


     

    P124 LA4x2


     

    © Scania CV AB 1999, Sweden

    Inhalt


     

    Inhalt

    Lkw-Fahrgestell 3

    Motor 7

    Kupplung 9

    Getriebe 10

    Nebenabtrieb 11

    Gelenkwelle 12

    Differential 13

    Vorderachse 14

    Hinterachse 16

    Achsaggregat 18

    Lenkgetriebe 19

    Radstand 20

    Rahmen 22

    Fahrerhaus 23

    Typenschild 24

    Lkw-Fahrgestell

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    R144 LB6x2NB 530


     

    R Fahrerhaustyp


     

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    14 Hubraum


     

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    4 Entwicklungsstufe


     

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    L Fahrgestellklasse


     

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    B Fahrgestell-Anpassung 6x2 Radkonfiguration

    N Fahrgestellhöhe


     

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    B Fahrgestellausführung


     

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    530 Leistungscode


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Fahrerhaustyp


     

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    P Niedriges Frontlenker-Fahrerhaus R Hohes Frontlenker-Fahrerhaus

    T Hauben-Fahrerhaus


     

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    Hubraum

    Der Hubraum wird in vollen dm3 angegeben.


     

    Entwicklungsstufe

    Die für das Produkt wesentlichen Entwicklungsstufen werden numerisch angegeben.


     

    Fahrgestellklasse


     

    L Fahrgestell für den Fernverkehr auf ebenen befestigten Straßen. Hohe Nutzlast innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen.


     

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    D Fahrgestell für den Nahverkehr auf ebenen befestigten Straßen. Hohe Nutzlast innerhalb der gesetzlichen Bestimmungen.


     

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    C Fahrgestell für den Nahverkehr auf extrem unebenen unbefestigten Straßen. Hohe Bodenfreiheit für Baustelleneinsatz und unbefestigte Straßen.


     

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    G Fahrgestell für den Nah- und Fernverkehr auf unebenen unbefestigten Straßen.

    Technische Nutzlast höher als gesetzlich zulässige Nutzlast.


     

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    Fahrgestell-Anpassung


     

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    B Basis, Fahrgestell ohne besondere Anpassung. A Fahrgestell für Sattelzugmaschine.

    Radkonfiguration

    Die Formel gibt die Gesamtzahl der Räder und die Anzahl der angetriebenen Räder an.


     

    4x2 Zweiachsiger Lkw mit einer angetriebenen Hinterachse.


     

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    image

    image

    4x4 Zweiachsiger Lkw mit angetriebener Vorder- und Hinterachse. 6x2 Dreiachsiger Lkw mit einer angetriebenen Hinterachse.

    6x2/4 Dreiachsiger Lkw mit einer angetriebenen Hinterachse und einer gelenkten Vorlaufachse.


     

    image

    6x2*4 Dreiachsiger Lkw mit einer angetriebenen Hinterachse und einer gelenkten Nachlaufachse.


     

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    image

    image

    6x4 Dreiachsiger Lkw mit zwei angetriebenen Hinterachsen. 6x6 Dreiachsiger Lkw mit drei angetriebenen Achsen.

    8x2 Vierachsiger Lkw mit zwei Vorderachsen und einer angetriebenen Hinterachse.


     

    image

    8x2/4 Vierachsiger Lkw mit einer angetriebenen Achse und einer gelenkten Vorlaufachse.


     

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    8x2*6 Vierachsiger Lkw mit zwei Vorderachsen und einer angetriebenen Hinterachse und einer gelenkten Nachlaufachse.


     

    image

    8x4 Vierachsiger Lkw mit zwei Vorderachsen und zwei angetriebenen Hinterachsen.


     

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    Fahrgestellhöhe

    Die relative Fahrgestellhöhe wird gemessen zwischen den Mitten der angetriebenen Hinterachse und der Vorderachse und der Rahmenoberkante.


     

    E Extra tief (vorn und hinten tief)


     

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    image

    L Tief (vorn tief und hinten normal) N Normal (vorn und hinten normal) H Hoch


     

    Fahrgestellausführung


     

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    A Blattfederung vorn und Luftfederung hinten B Luftfederung vorn und hinten

    Z Blattfederung vorn und hinten


     

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    Leistungscode

    Dieser Code spezifiziert die Netto-Motorleistung in PS entsprechend ISO 1585, ECE R24-03 und SAE J1349. Die Angaben gelten für Motoren ohne den Antrieb eines Lüfters.

    Motor

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    DSC12 01 L01


     

    DSC Typ


     

    image

    12 Hubraum


     

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    image

    01 Leistungs- und Zertifizierungscode L Anwendung

    01 Variante


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

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    DC Dieselmotor mit Turboaufladung und luftgekühltem Ladeluftkühler DSC Dieselmotor mit Turboaufladung und luftgekühltem Ladeluftkühler


     

    Hubraum

    Der Hubraum wird in vollen dm3 angegeben.

    Leistungs- und Zertifizierungscode

    Die Angabe erfolgt zweistellig von 01 bis 99.

    Die zweistellige Zahl gibt Nennleistung und Nenndrehmoment an. Bei geprüften und zertifizierten Motoren ist diese zweistellige Nummer Bestandteil des Zertifikats.


     

    Anwendung


     

    L Motor für Lkw


     

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    Variante

    Die Angabe erfolgt zweistellig von 01 bis 99.

    Dieser Entwicklungscode zeigt Modifikationen des Motors an, die keine Auswirkungen auf die Grundkonstruktion des Motors haben.

    Kupplung

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    K432 15


     

    K Typ


     

    image

    43 Größe


     

    image

    2 Anzahl der Reibflächen


     

    image

    15 Entwicklungsstufe


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    K Trockenkupplung


     

    image

    KH Drehmomentwandler (Drehmomentwandler mit Überbrückungskupplung und Schaltkupplung)


     

    image


     

    Größe

    Außendurchmesser der Kupplungsscheibe oder des Drehmomentwandlers in cm. Die Angabe ist zweistellig.


     

    Anzahl der Reibflächen

    Die Angabe ist einstellig. Zeigt die Gesamtzahl der Reibflächen der Kupplungsscheiben der Reibkupplung oder der Schaltkupplung des Drehmomentwandlers an.


     

    Entwicklungsstufe

    Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 1 und 99.

    Getriebe

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    GRS900R


     

    GRS Typ


     

    image

    90 Belastbarkeit


     

    image

    0 Entwicklungsstufe


     

    image

    R Zusatzbremse, Retarder


     

    image


     

    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    GA Automatikgetriebe


     

    image

    GR Schaltgetriebe mit Nachschaltgruppe (Range-Getriebe)


     

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    image

    GRS Schaltgetriebe mit Nachschalt- und Vorschaltgruppe und Kriechgängen (Range-Split-Getriebe)

    GRH/ GRSH:

    Schaltgetriebe mit Nachschalt- und Vorschaltgruppe und Kriechgängen (Range-Split-Getriebe) mit Anfahrwandler


     

    image

    GTD Verteilergetriebe mit Differential, Allradantrieb


     

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    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit erfolgt zweistellig von 01 bis 99.


     

    Entwicklungsstufe

    Die für das Produkt wesentlichen Entwicklungsstufen werden durch eine Zahl zwischen 0 und 99 angegeben.


     

    Zusatzbremse, Retarder


     

    R Getriebe mit integrierter Zusatzbremse


     

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    Nebenabtrieb

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    EG600


     

    EG Typ


     

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    6 Belastbarkeit


     

    image

    0 Nebenabtrieb


     

    image

    0 Entwicklungsstufe


     

    image


     

    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    ED Abtrieb am Motor


     

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    image

    image

    EK Abtrieb an der Kupplung EG Abtrieb am Getriebe


     

    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit erfolgt durch eine Zahl zwischen 1 und 9.


     

    Nebenabtriebstyp


     

    0 Einfacher Nebenabtrieb, direkt, seitlich


     

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    1. Einfacher Nebenabtrieb für Zapfwelle, seitlich


       

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    2. Doppelter Nebenabtrieb für Zapfwelle, seitlich


       

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    3. Einfacher Nebenabtrieb, direkt, oben


       

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    4. Einfacher Nebenabtrieb für Zapfwelle, oben


       

      image


       

      Entwicklungsstufe

      Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.

      Gelenkwelle

      Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


       

      P 500


       

      P Typ


       

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    5. Belastbarkeit


     

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    0 Gelenkwellentyp


     

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    0 Entwicklungsstufe


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    P Gelenkwelle.


     

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    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.


     

    Gelenkwellentyp


     

    0 Gelenkwelle mit Schiebemuffe, vom Getriebe (gilt nicht für Fahrzeuge mit Verteilergetriebe)


     

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    1. Zwischenwelle ohne Schiebemuffe, mit Stützlager


       

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    2. Achsaggregat-Zwischenwelle mit Schiebemuffe


     

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    4 Gelenkwelle mit Schiebemuffe, an Verteilergetriebe und zwischen Verteilergetriebe und Hinterachse


     

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    6 Vordere Gelenkwelle mit Schiebemuffe


     

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    Entwicklungsstufe

    Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.

    Differential

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    RBP 832


     

    RBP Typ


     

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    83 Belastbarkeit


     

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    2 Entwicklungsstufe


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

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    R Differential für Vorderachse, einzelne oder doppelte Hinterachse RB Differential für vordere Hinterachse

    RP Differential und Radnabengetriebe für einfache Hinterachse oder hintere Hinterachse


     

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    RBP Differential und Radnabengetriebe für vordere Hinterachse RH Radnabengetriebe


     

    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit erfolgt zweistellig von 01 bis 99.


     

    Entwicklungsstufe

    Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.

    Vorderachse

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    AM860D


     

    AM Typ


     

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    8 Belastbarkeit


     

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    6 Kröpfung


     

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    0 Entwicklungsstufe


     

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    D Bremsenausstattung


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    AM Lenkachse


     

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    AMA Lenkachse mit Luftfederung AMD Angetriebene Lenkachse


     

    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit erfolgt ein- oder zweistellig.

    Kröpfung

    Gibt die Kröpfung der Vorderachse an.


     

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    0 3 mm (außer AMD900: -108 mm) 2 82 mm

    4 112 mm


     

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    6 170 mm


     

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    Entwicklungsstufe

    Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.


     

    Bremsenausstattung

    Kennzeichnung nur bei Achsen für Scheibenbremsen.


     

    D Scheibenbremse


     

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    Hinterachse

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    AD1500DP


     

    AD Typ


     

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    15 Belastbarkeit


     

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    0 Kröpfung


     

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    0 Entwicklungsstufe


     

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    D Bremsenausstattung


     

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    P Radnabengetriebe-Anpassung


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    AD Antriebsachse


     

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    ADA Antriebsachse mit Luftfederung AS Zusatzachse

    ASA Zusatzachse mit Luftfederung


     

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    ARA Lenkbare Zusatzachse mit Luftfederung


     

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    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit erfolgt ein- oder zweistellig.

    Kröpfung

    Gibt die Kröpfung der Hinterachse an.


     

    0 Gerade Achse


     

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    Entwicklungsstufe

    Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.


     

    Bremsenausstattung

    Kennzeichnung nur bei Achsen für Scheibenbremsen.


     

    D Scheibenbremse


     

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    Radnabengetriebe-Anpassung

    Kennzeichnung nur bei Achsen mit Radnabengetriebe.


     

    P Achsgetriebe mit Radnabengetriebe.


     

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    Achsaggregat

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    BT300B


     

    BT Typ


     

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    30 Belastbarkeit


     

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    0 Entwicklungsstufe


     

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    B Einbauposition


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Typ


     

    BT Doppelachsaggregat, Blattfederung


     

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    Belastbarkeit

    Die Angabe der relativen Belastbarkeit der Achsaggregathalter erfolgt zweistellig von 01 bis 99.


     

    Entwicklungsstufe

    Die Angabe erfolgt durch eine Zahl zwischen 0 und 9.


     

    Einbauposition

    Gibt die relative Fahrgestellhöhe für einen Achsaggregatetyp mit einer bestimmten Belastbarkeitsklasse an.


     

    B Basis-Rahmenposition


     

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    I Erhöhte Rahmenposition


     

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    Lenkgetriebe

    Die Bezeichnung der Lenkgetriebe entspricht der Typenkennzeichnung des Herstellers.


     

    Bezeichnungen


     

    TAS 85 Einkreis-Lenksystem


     

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    TAS 86 Zweikreis-Lenksystem ohne Verstärkungszylinder TAS 87 Zweikreis-Lenksystem mit Verstärkungszylinder ZF 8098 Einkreis-Lenksystem

    Radstand


     

    Definitionen

    Der Radstand ist das Maß zwischen den Mittelpunkten zweier Achsen bei symmetrischer Messung parallel zum Untergrund, d. h. auf der vertikalen Ebene auf der Mittellinie des Fahrzeugs.

    Der Gesamtradstand ist das Maß zwischen dem Mittelpunkt der vordersten und dem der hintersten Achse eines Fahrzeugs oder einer Fahrzeugkombination.


     

    Bezeichnungen


     

    A Spezifikations-Radstand. Gibt den Radstand zwischen der vorderen Vorderachse und der vorderen hinteren Antriebsachse an


     

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    BR Radstand zwischen Antriebsachse und gelenkter Zusatzachse BS Radstand zwischen Antriebsachse und Zusatzachse

    BT Radstand zwischen zwei angetriebenen Hinterachsen


     

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    J Abstand zwischen nachlaufender hinterer Antriebsachse und Rahmenhinterkante JA Abstand zwischen vorlaufender hinterer Antriebsachse und Rahmenhinterkante Q Radstand zwischen zwei Vorderachsen

    V Abstand zwischen Rahmenoberkante und Boden in der Mitte der hinteren Antriebsachse bei maximaler Last


     

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    U Abstand zwischen Rahmenoberkante und Boden in der Mitte der Vorderachse bei maximaler Last


     

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    BR+BS Radstand bei Dreifachachsen


     

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    Radstand


     

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    Rahmen

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    F958


     

    F Rahmen


     

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    95 Längsträger


     

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    8 Verstärkungsblech


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Rahmen

    Der Rahmen ist durch ein F gekennzeichnet.


     

    Längsträger

    Die Angabe erfolgt in der Stärke des Grundblechs in 1/10 mm.


     

    Verstärkungsblech

    Die Angabe erfolgt in der Stärke des Grundblechs in mm. Die Zahl 0 kennzeichnet Rahmen ohne Verstärkungsbleche.

    Fahrerhaus

    Das folgende Beispiel zeigt eine vollständige Typbezeichnung:


     

    CR19T


     

    CR Fahrerhaustyp


     

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    19 Fahrerhauslänge


     

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    T Dachhöhe / Fahrerhaus-Anpassung


     

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    Die einzelnen Elemente der Typbezeichnung haben folgende Bedeutung:


     

    Fahrerhaustyp


     

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    CP Niedriges Frontlenker-Fahrerhaus CR Hohes Frontlenker-Fahrerhaus CT Hauben-Fahrerhaus


     

    Fahrerhauslänge

    Die Fahrerhauslänge gibt das Innenmaß in dm zwischen Vorder- Rückwand auf Bodenhöhe im Fahrerbereich an.


     

    14 Kurzes Fahrerhaus


     

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    19 Fernverkehrs-Fahrerhaus


     

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    28 Mannschafts-Fahrerhaus, 5-6 Personen


     

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    31 Mannschafts-Fahrerhaus, 6-8 Personen


     

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    Dachhöhe / Fahrerhaus-Anpassung


     

    L Niedrig


     

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    N Normal


     

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    T Topline


     

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    F Frontline


     

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    Typenschild


     

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    1. EC- oder nationale Typfreigabenummer

    2. Fahrgestellnummer (VIN)

    3. Fahrerhaustyp

    4. Fahrerhaus-Seriennummer

    5. Fahrerhaustyp-Freigabenummer

    6. Fahrerhausfarbe

    7. Fahrzeuggesamtgewicht

    8. Zuggesamtgewicht

    9. Max. Achslast der 1. Achse

    10. Max. Achslast der 2. Achse

    11. Max. Achslast der 3. Achse

    12. Max. Achslast der 4. Achse

    13. Fahrgestelltyp-Bezeichnung

    14. ADR-Markierung. Die Angabe ist optional.

    15. Fahrgestell-Seriennummer

    16. Fahrgestellfarbe

    17. Länderspezifische Angabe

    18. Länderspezifische Angabe

      1. Die Spalte "Maximum legal" (Max. gesetzlich zulässig) zeigt die zulässigen Lasten für die jeweiligen Länder an. Die angezeigten Lasten dürfen die Angaben in der Spalte "Scania design" (Scania Konstruktion) nicht überschreiten. Die Lastangabe ist optional.

      2. Die Spalte "Technically permissible" (Technisch zulässig) zeigt die für Bremssystem, Lenkung, Reifen und Antriebsstrang technisch zulässige Höchstlast an. Die angezeigten Lasten dürfen die Angaben in der Spalte "Scania Konstruktion" nicht überschreiten und müssen gleich oder größer der in der Spalte "Max. gesetzlich zulässig" sein. Die Lastangabe ist optional.

      3. Die Spalte "Scania Konstruktion" zeigt die für Antriebsstrang, Achsen, Federn und Rahmen von Scania freigegebene technisch zulässige Höchstlast an.

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    00:02-51

    Ausgabe 1 de


     

    Typenbezeichnungen

    Busse


     

    L94


     

    GR801R


     

    CN94


     

    UB4x2EB


     

     

    Inhalt


     

    Bus-Fahrgestell


     

    Inhalt

    .......................................................................


     

    3

     


     

    Busse


     

    .......................................................................


     

    6

     


     

    Motoren


     

    .......................................................................


     

    9

     


     

    Kupplungen


     

    .....................................................................


     

    11

     


     

    Getriebe


     

    .....................................................................


     

    12

     


     

    Gelenkwellen


     

    .....................................................................


     

    13

     


     

    Achsausgleichsgetriebe


     

    .....................................................................


     

    14

     


     

    Vorderachsen


     

    .....................................................................


     

    15

     


     

    Hinterachsen


     

    .....................................................................


     

    17

     


     

    Lenkungen


     

    .....................................................................


     

    19

     


     

    Typenschild


     

    .....................................................................


     

    21

     


     

    00:02-51de © Scania CV AB 1998, Sweden

    Typenbezeichnungen Busse


     

    Bus-Fahrgestell


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: L94 IB4x2NB 260. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    9 Hubraum

    4 Entwicklungsstufe

    I Fahrgestellklasse

    B Fahrgestellanpassung 4x2 Räderkonfiguration N Fahrgestellhöhe

    B Federung

    260 Leistungscode

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Anordnung des Motors


     

    F Fahrgestell mit vor der Vorderachse längs eingebautem Motor.

    1. Fahrgestell mit hinter der hintersten Achse längs eingebautem Motor.

    2. Fahrgestell mit hinter der hintersten Achse längs und schräg eingebautem Motor.

    N Fahrgestell mit hinter der hintersten Achse quer und schräg eingebautem Motor.

    Hubraum

    Der Hubraum des Motors wird in ganzen Litern angegeben.


     

    Entwicklungsstufe

    Die Entwicklungsstufe des Produkts wird durch eine Zahl angegeben.


     

    Fahrgestellklasse


     

    E Fahrgestell für Fernverkehr auf ebenen befestigten Straßen: Hoher Fahr- und Reisekomfort.


     

    I Fahrgestell für Kurzstrecken- und Fernverkehr auf ebenen und unebenen befestigten Straßen: Normaler Fahr- und Reisekomfort. Fahrgestellhöhe für zwei oder mehr Einstiegsstufen.


     

    U Fahrgestell für Kurzstreckenverkehr auf ebenen befestigten Straßen. Fahrgestellhöhe ohne Notwendigkeit einer Einstiegsstufe im vorderen Abschnitt.


     

    H Fahrgestell für Kurzstrecken- und Fernverkehr auf unebenen befestigten und unbefestigten Straßen: Fahrgestellhöhe für zwei oder mehr Einstiegsstufen.


     

    Fahrgestellanpassung


     

    1. Fahrgestell für Gelenkbus.

    2. Fahrgestell ohne besondere Anpassung.

    Räderkonfiguration

    Gibt die Anzahl der belasteten Räder multipliziert mit der Anzahl der angetriebenen Räder an.


     

    4x2 2-achsiges Fahrgestell mit Antrieb auf einer Achse.

    6x2 3-achsiges Fahrgestell mit Antrieb auf einer Achse.


     

    6x2/2 3-achsiges Fahrgestell mit Antrieb auf einer Hinterachse und mit einer Liftachse mit nicht gelenkten Rädern vor der angetriebenen Achse.

    8x2 4-achsiges Fahrgestell mit Antrieb auf einer Achse.


     

    Fahrgestellhöhe

    Gibt die relative Fahrgestellhöhe an, zum Teil auf dem Abstand zwischen Rahmen-Oberkante und Mitte der angetriebenen Hinterachse, zum Teil auf dem Abstand zwischen Rahmen-Oberkante und Mitte der Vorderachse basierend.


     

    E

    Extra niedrig

    (niedrig vorn und hinten)

    L

    Niedrig

    (niedrig vorn und normal hinten)

    N

    Normal

    (normal vorn und hinten)


     

    Federung


     

    B Luftfederung vorn und hinten, feststehende Vorderachse.

    I Luftfederung vorn und hinten, vorn Einzelfederung.

    Z Blattfederung vorn und hinten.


     

    Leistungscode

    Der Code besteht aus dem ungefähren Wert der Nutzleistung in Pferdestärken gemäß ISO 1585, ECE R24-03 und SAE J1349. Die Leistungsangabe bezieht sich auf den Motor mit maximalem Lüfterschlupf.

    Busse


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: CN94 UB4x2EB 220. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    C Karosserietyp

    N Anordnung des Motors

    9 Hubraum

    4 Entwicklungsstufe

    U Fahrgestellklasse

    B Fahrgestellanpassung 4x2 Räderkonfiguration E Fahrgestellhöhe

    1. Federung

      220 Leistungscode

      Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


       

      Bustyp


       

    2. Karosserie ohne Einstiegsstufen im vorderen Abschnitt und ohne Gepäckraum.

    Vorgesehen für Stadt- und Nahverkehr.


     

    Anordnung des Motors


     

    L Fahrgestell mit hinter der hintersten Achse längs und schräg eingebautem Motor.

    N Fahrgestell mit hinter der hintersten Achse quer und schräg eingebautem Motor.

    Hubraum

    Der Hubraum des Motors wird in ganzen Litern angegeben.


     

    Entwicklungsstufe

    Die Entwicklungsstufe des Produkts wird durch eine Zahl angegeben.


     

    Fahrgestellklasse


     

    U Fahrgestell für Kurzstreckenverkehr auf ebenen befestigten Straßen. Fahrgestellhöhe ohne Notwendigkeit einer Einstiegsstufe im vorderen Abschnitt.


     

    Fahrgestellanpassung


     

    1. Fahrgestell für Gelenkbus.

    2. Fahrgestell ohne besondere Anpassung.


     

    Räderkonfiguration

    Gibt die Anzahl der belasteten Räder multipliziert mit der Anzahl der angetriebenen Räder an.


     

    4x2 2-achsiger Bus mit Antrieb auf einer Hinterachse.


     

    6x2/2 3-achsiger Bus mit Antrieb auf einer Hinterachse und mit einer Liftachse mit nicht gelenkten Rädern vor der angetriebenen Achse.

    Fahrgestellhöhe

    Gibt die relative Fahrgestellhöhe an, zum Teil auf dem Abstand zwischen Rahmen-Oberkante und Mitte der angetriebenen Hinterachse, zum Teil auf dem Abstand zwischen Rahmen-Oberkante und Mitte der Vorderachse basierend.


     

    E

    Extra niedrig

    (niedrig vorn und hinten)

    L

    Niedrig

    (niedrig vorn und normal hinten)

    N

    Normal

    (normal vorn und hinten)


     

    Federung


     

    B Luftfederung vorn und hinten, feststehende Vorderachse.

    I Luftfederung vorn und hinten, vorn Einzelfederung.

    Z Blattfederung vorn und hinten.


     

    Leistungscode

    Der Code besteht aus dem ungefähren Wert der Nutzleistung in Pferdestärken gemäß ISO 1585, ECE R24-03 und SAE J1349. Die Leistungsangabe bezieht sich auf den Motor mit maximalem Lüfterschlupf.

    Motoren


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: DSC12 01 L01. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    DSC Ausführung

    12 Hubraum

    01 Kennwerte- und Zertifikat-Code

    L Anwendung

    01 Variante

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    DSC Diesel-Motor mit Turbolader und luftgekühltem Ladeluftkühler.

    Bei für den Betrieb mit Äthanol angepaßten Diesel-Motoren kommt nach der Bezeichnung für den Hubraum ein E hinzu.


     

    Hubraum

    Der Hubraum des Motors wird in ganzen Litern angegeben.

    Kennwerte- und Zertifikat-Code

    Bezeichnet durch zwei Ziffern, 01 bis 99.

    Die zweistellige Zahl gibt die Kennwerte des Motors hinsichtlich Leistung und Drehmoment an. Bei Motoren, die die vorgeschriebenen Prüfungen bestanden haben und somit zertifiziert sind, ist die zweistellige Zahl an das Zertifikat gebunden.


     

    Anwendung


     

    B Motor für Bus mit Längsmotor. C Motor für Bus mit Quermotor. L Motor für Lastkraftwagen.


     

    Variante

    Bezeichnet durch zwei Ziffern, 01 bis 99.

    Die zweistellige Zahl ist ein Entwicklungscode zur Bezeichnung von Änderungen am Motor, die nicht die Grundausführung des Motors betreffen.

    Kupplungen


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: K432 15. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    K Ausführung

    43 Größe

    2 Anzahl der Reibungsflächen

    15 Entwicklungsvariante

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    K Trockenkupplungsscheibe.


     

    Größe

    Kupplungsscheiben-Außendurchmesser in cm. Angegeben durch zwei Ziffern.


     

    Anzahl der Reibungsflächen

    Angegeben durch eine Ziffer. Dies ist die Gesamtzahl der Reibungsflächen, über die die einzelnen Scheiben in der Reibungskupplung verfügen.


     

    Entwicklungsvariante

    Bezeichnet durch eine Zahl 1-99.

    Getriebe


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: GR801R. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    GR Ausführung

    80 Belastbarkeit

    1 Entwicklungsvariante

    R Zusatzbremse

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    G Schaltgetriebe mit einer Getriebestufe. GA Automatikgetriebe.

    GR Schaltgetriebe mit zwei Getriebestufen (Vorgelege-Getriebe).


     

    Belastbarkeit

    Bezeichnet durch zwei Ziffern, 01 bis 99, entsprechend der relativen Belastbarkeit.


     

    Entwicklungsvariante

    Die Entwicklungsstufe des Produkts wird durch eine Zahl, 0 bis 9, angegeben.


     

    Zusatzbremse


     

    R Getriebe mit integrierter Zusatzbremse.

    Gelenkwellen


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: P400. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    P Ausführung

    4 Belastbarkeit

    0 Gelenkwellen-Typ

    0 Entwicklungsvariante

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    P Gelenkwelle.


     

    Belastbarkeit

    Bezeichnet durch eine Ziffer, 0 bis 9, entsprechend der relativen Belastbarkeit.


     

    Gelenkwellen-Typ


     

    0 Gelenkwelle mit Verschiebegelenk, vom Getriebe.


     

    Entwicklungsvariante

    Bezeichnet durch eine Ziffer, 0 bis 9.

    Achsausgleichsgetriebe


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: R660. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    R Ausführung

    66 Belastbarkeit

    0 Entwicklungsvariante

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    R Zentrales Getriebe für Vorderachse, Einzel- oder Doppel-Hinterachse.

    RD Portalachse.

    Der Buchstabe V wird nach der obigen Bezeichnung angefügt, um die Kegelrad-Ausführung zu bezeichnen.


     

    Belastbarkeit

    Die relative Belastbarkeit wird durch zwei Ziffern, 01 bis 99, bezeichnet.


     

    Entwicklungsvariante

    Bezeichnet durch eine Ziffer, 0 bis 9.

    Vorderachsen


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: AM860D. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    AM Ausführung

    8 Belastbarkeitsfaktor

    6 Achskröpfung

    0 Entwicklungsvariante

    D Bremsenausstattung

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    AM Achse mit gelenkten Rädern.

    AMA Achse mit gelenkten Rädern und Luftfederung.


     

    Belastbarkeitsfaktor

    Bezeichnet durch eine oder zwei Ziffern, entsprechend der relativen Belastbarkeit.

    Achskröpfung

    Gibt die Kröpfung der Vorderachse an.


     

    2 82 mm

    6 170 mm

    8 196 mm


     

    Entwicklungsvariante

    Bezeichnet durch eine Ziffer, 0 bis 9.


     

    Bremsenausstattung


     

    D Scheibenbremse

    Nur dann angegeben, wenn die Achse zur Verwendung mit Scheibenbremsen vorgesehen ist.

    Hinterachsen


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: AD1300DP. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    AD Ausführung

    13 Belastbarkeitsfaktor

    0 Achskröpfung

    0 Entwicklungsvariante

    D Bremsenausstattung

    P Nabengetriebe-Anpassung

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    AD Achse mit angetriebenen Rädern.

    ADA Achse mit angetriebenen Rädern und Luftfederung.

    ASA Liftachse mit Luftfederung.


     

    Belastbarkeitsfaktor

    Bezeichnet durch eine oder zwei Ziffern, entsprechend der relativen Belastbarkeit.

    Achskröpfung

    Gibt die Kröpfung der Hinterachse an.


     

    0 Starrachse

    5 144 mm


     

    Entwicklungsvariante

    Bezeichnet durch eine Ziffer, 0 bis 9.


     

    Bremsenausstattung

    Nur dann angegeben, wenn die Achse zur Verwendung mit Scheibenbremsen vorgesehen ist.


     

    D Scheibenbremse


     

    Nabengetriebe-Anpassung

    Nur dann angegeben, wenn die Achse mit Nabengetriebe ausgestattet ist.


     

    P Achsausgleichsgetriebe mit Nabengetriebe.

    Lenkungen


     

    Überblick

    Eine vollständige Typenbezeichnung sieht aus wie das folgende Beispiel: SH40 L01. Die einzelnen Teile haben jeweils folgende Bedeutung:


     

    SH Ausführung

    4 Belastbarkeit

    0 Getriebeausführung

    L Anordnung des Lenkrads

    01 Entwicklungsvariante

    Es folgt eine Beschreibung der möglichen Alternativen für die einzelnen Bestandteile der Typenbezeichnung.


     

    Ausführung


     

    SH Servolenkung.


     

    Belastbarkeit

    Bezeichnet durch eine Ziffer, 1 bis 9, entsprechend der relativen Belastbarkeit.


     

    Getriebeausführung


     

    0 Ohne Kegelradgetriebe.

    1 Mit Kegelradgetriebe.


     

    Anordnung des Lenkrads


     

    L Linke Seite.

    R Rechte Seite.


     

    Entwicklungsvariante

    Bezeichnet durch zwei Ziffern, 01 bis 99.

    Typenschild


     

    image

    1. EU- oder nationale Typprüfungs-Nummer

    2. Fahrzeug-Identifizierungs-Nummer

    3. Bustyp

    4. Aufbau-Seriennummer

    5. Bei Bussen nicht verwendet

    6. Bei Bussen nicht verwendet

    7. Fahrzeuggesamtgewicht

    8. Bei Bussen nicht verwendet

    9. Max. Achslast für die erste Achse

    10. Max. Achslast für die zweite Achse

    11. Max. Achslast für die dritte Achse

    12. Max. Achslast für die vierte Achse

    13. Fahrgestell-Typenbezeichnung

    14. ADR-Kennzeichnung, Funktion wählbar.

    15. Fahrgestell-Seriennummer

    16. Fahrgestellfarbe

    17. Länderspezifische Angaben

    18. Länderspezifische Angaben

      1. Die Spalte gibt die im jeweiligen Markt gesetzlich zulässigen Fahrzeuggewichte in kg an.

      2. Die Spalte gibt die höchstzulässigen Gewichte an (beruhend auf Bremsen, Lenkung, Reifen oder Zertifikat).

      3. Die Spalte gibt die von Scania maximal erlaubten technischen Gewichte an (begrenzt durch die Belastbarkeit von Achsen, Rahmen und Aufhängungen).

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    image

    image

    image

    Ausgabe 8 de


     

    Wartungsprogramm


     

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    Vorbemerkung


     

    1 585 250

    00_1494

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt

    Vorbemerkung 3

    Wartungsprogramm 3

    Wartungsbedarf 3

    Prüfungen durch den Fahrer 3

    Kundenspezifische Wartung 4

    Qualität von Schmiermitteln und Kraftstoff 4

    Erschwerte Betriebsbedingungen 4

    Spezifikation 4

    Wartungsprotokoll 4

    Einsatzarten und

    Wartungsprogramme 5

    Wartungsintervall 6

    Programm 6

    Leerlauf 7

    Einsatzart 0, leichter Fernverkehr 8

    Einsatzart 1, Fernverkehr 9

    Einsatzart 2, schwerer Fernverkehr 10

    Einsatzart 3, Baustellenverkehr (unbefestigte Straßen) 11

    Einsatzart 4, Verteilerverkehr 12

    Bauteil- und Systemwartung 13

    Laufleistung zwischen Wartungen 13

    Vorbemerkung


     

    Zur Optimierung der Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Scania Fahrzeugen ist eine korrekte Wartung unerläßlich.

    Bitte lesen Sie die Vorbemerkung vor der Planung des Wartungsbedarfs mit dem Kunden.

  • Beachten Sie, welche Faktoren den Wartungsbedarf des Fahrzeugs beeinflussen.

  • Beachten Sie, wie das Wartungsprogramm an verschiedene Einsatztypen und Aufbauten angepaßt werden muß.


 

Wartungsprogramm

Scania Fahrzeuge sind auf wirtschaftlichen Transport ausgelegt. Eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs gewährleistet sowohl einen optimalen Fahrkomfort als auch eine zuverlässige Funktion und hilft, außerplanmäßige Fahrtunterbrechungen zu vermeiden.


 

Wartungsbedarf

Die Notwendigkeit der Wartung wird sowohl in Prüfungen vor Fahrtantritt beschrieben als auch in Wartungsprogramm.

Die Prüfungen vor Fahrtantritt sind in der Betriebsanleitung beschrieben.

Das Wartungsprogramm ist im Service- Handbuch beschrieben.


 

Prüfungen durch den Fahrer

Vor jeder Fahrt muß der Fahrer sicherstellen, daß die Betriebssicherheit des Fahrzeugs in keiner Weise beeinträchtigt ist. Besonders genau zu prüfen sind Bremssystem, Lenkung, Räder und Radaufhängung.

Kundenspezifische Wartung

Das Scania Wartungsprogramm dient als Basis zur Planung der erforderlichen Wartungen.

Aufgrund der unterschiedlichen Betriebsbedingungen müssen Kunde und Werkstatt den Wartungsbedarf absprechen und die Wartungen kundenspezifisch durchführen.

Die Scania Software Scania Main ermöglicht die Wartungsplanung, Kostenberechnung und Erstellung von fahrzeugspezifischen Wartungsprotokollen.


 

Qualität von Schmiermitteln und Kraftstoff

Das empfohlene Zeit- oder Wegstreckenintervall zwischen den Ölwechseln ist davon abhängig, ob die Betriebsstoffe den Scania Anforderungen entsprechen, siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 00 und Untergruppe 01.

image

Bei der Verwendung von Ölen mit einer geringeren als der spezifizierten Qualität oder von Kraftstoffen mit einem Schwefelanteil von mehr als 0,2 % müssen die Ölwechselintervalle halbiert werden.


 

Erschwerte Betriebsbedingungen

Durch erschwerte Betriebsbedingungen wird das Fahrzeug erheblich belastet und benötigt deshalb eine Wartung in kürzeren Intervallen. So ist z. B. bei Fahrzeugen, die auf mit Salz gestreuten oder sehr staubigen Straßen eingesetzt werden, eine zusätzliche Fahrgestellschmierung notwendig.

Spezifikation

Jedes Fahrzeug ist für eine bestimmte Transportaufgabe ausgelegt. Wenn das Fahrzeug für andere Aufgaben eingesetzt wird, kann dies die Anforderungen an die Wartung erheblich verändern.


 

Wartungsprotokoll

Jede Wartung verfügt über ein eigenes Wartungsprotkoll. Dieses umfaßt alle Fahrgestelltypen.

Einsatzarten und Wartungsprogramme

Der Wartungsbedarf ist abhängig von Motortyp und Einsatzart. Diese Vorgaben müssen in einem optimalen Wartungsprogramm berücksichtigt werden. Deshalb umfaßt das Programm fünf verschiedene Einsatzarten (siehe folgendes Beispiel). Die Einsatzart auswählen, die den vorliegenden Betriebsbedingungen am ehesten entspricht.

Die Einsatzart bestimmt das Wartungsintervall und den Umfang des jeweiligen Wartungsprogramms.


 

Einsatzart Beispiele für den Einsatz

  1. Leichter Fernverkehr (Gesamtgewicht unter 40 Tonnen und Strecken ohne Steigungen)

    - Stückgut

  2. Fernverkehr - Stückgut

    • Tanktransport

  3. Schwerer Fernverkehr - Holz

    • Baumaterial

    • Massengut

    • Schotter (mit Anhänger)

    • Eisenerz

  4. Baustellenverkehr - Kies, Steingranulat

    • Zement

    • Müll

  5. Verteilerverkehr - Warenverteilung

    • Müll

    • Tanktransport

Wartungsintervall


 

Euro II

Einsatzart 0

Einsatzart 1

Einsatzart 2

Einsatzart 3

Einsatzart 4

DC11, D12, D14

120 0001) km

60 0002) km

30 000 km

20 000 km

30 000 km

60 000 km

45 000 km

D9, D11

45 000 km


 

Euro III

Einsatzart 0

Einsatzart 1

Einsatzart 2

Einsatzart 3

Einsatzart 4

DC11, D12, DT12, D16

60 000 km

45 000 km

30 000 km

20 000 km

30 000 km

D9, OSC11

45 000 km


 

  1. Das Motoröl muß der Spezifikation Scania LDF entsprechen.

  2. Das Motoröl muß der Scania Spezifikation LDF entsprechen, Fahrzeuggesamtgewicht max. 45 t.


 

Programm

Das Wartungsprogramm schließt die folgenden Wartungen ein:

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  • D-Wartung (Ablieferungsinspektion): Vom Scania Händler vor der Auslieferung eines Fahrzeugs mit Aufbau an den Kunden durchzuführen.

  • R-Wartung (Einfahrinspektion): Vom Scania Händler innerhalb von max. 4 Wochen bzw. max. 20 000 km nach Auslieferung des Fahrzeugs an den Kunden durchzuführen.

  • S-Wartung: Minimale Grundwartung.

  • M-Wartung: Umfangreichere Wartung.

  • L-Wartung: Umfaßt alle Wartungsschritte.

  • X-Wartung: Im Wesentlichen zusätzliche Fahrgestellschmierung, siehe unten.


 

Das Wartungsintervall basiert auf einer bestimmten jährlichen Laufleistung und ist von den verschiedenen Einsatzarten abhängig.

image

Leerlauf


 

Wartungsreihenfolge

Ohne X-

Wartung: S-M-S-L = 1 Periode

Mit X-

Wartung: X-S-X-M-X-S-X-L = 1 Periode


 

image


 


 

  1. Wartung (zusätzliche Wartung)

    Die X-Wartung muß bei allen Einsatzarten ausgeführt werden.

    Bei besonders günstigen Betriebsbedingungen (trockene Straßen ohne Salz und Staub) können die Einsatzarten 0, 1 und 4 ausgeschlossen werden.


     

    Leerlauf

    Wird das Fahrzeug während eines beträchtlichen Teils seiner Betriebszeit im Leerlauf betrieben, muß dies bei der Wartungsplanung berücksichtigt werden.


     

    150 Stunden =10 000 km

    300 Stunden =20 000 km

    450 Stunden =30 000 km

    600 Stunden =40 000 km

    750 Stunden =50 000 km

    Einsatzart 0, leichter Fernverkehr (Gesamtgewicht unter 40 Tonnen und Strecken ohne Steigungen)


     

    Hinweis: Das 120 000-km-Intervall gilt nur für die Motortypen DC11, D12 und D14 in

    Euro II-Ausführung. Das 60 000-km-Intervall gilt nur für die Motortypen DC11, D12, DT12 und D16 in Euro III-Ausführung. Das 45 000-km-Intervall gilt nur für die Motortypen D9 und D11 in Euro II-Ausführung und D9 in Euro III-Ausführung.


     

    Das 120 000-km-Intervall gilt nur für Fahrzeuge, bei denen das verwendete Öl der Scania Spezifikation LDF entspricht. Bei der Verwendung anderer Öle verkürzt sich das Intervall auf 60 000 km.

    Bei 120 000-km-Intervallen ersetzt die X-Wartung die S-Wartung. Öle: siehe Heft 00:03-09.

    () Angaben in Klammern gelten nur für das 45 000-km-Intervall.


     

    Jährliche Laufleistung (km)

    image

    Wartungsintervall (Wochen)

    image

    image

    Werkstattaufenthalte (pro Jahr)

    Wartungsintervall (km)


     

    Max.

    120 000

    26(19)

    2(3)

    6 Monate

     

    140 000

    22(17)

    2(3)

    60 000 km

     

    160 000

    20(15)

    2(3)

    (45 000 km)

     

    180 000

    17(13)

    3(4)

     

     

    200 000

    16(12)

    3(4)

     

     

    220 000

    14(11)

    3(5)

     

     

    240 000

    13(10)

    4(5)

     

     

    260 000

    12(9)

    4(6)

     

     

    280 000

    11(8)

    4(6)

     

     

    300 000

    10(7)

    5(7)

     


     


     

    image

    Die X-Wartung wird normalerweise hinzugefügt, siehe vorherigen Abschnitt "Programm".

    Einsatzart 1, Fernverkehr


     

    Hinweis: Das 60 000-km-Intervall gilt nur für die Motortypen DC11, D12 und D14 in Euro II-Ausführung. Für alle anderen Motortypen gilt ein Intervall von 45 000 km.


     

    Das 60 000-km-Intervall gilt nur für Fahrzeuge, die mit Motoröl der Scania Spezifikation LDF betrieben werden und deren Gesamtgewicht 45 t nicht überschreitet. Andernfalls verkürzt sich das Intervall auf 45 000 km.

    Öle: siehe Heft 00:03-09.


     

    Jährliche Laufleistung (km)

    image

    Wartungsintervall (Wochen)

    image

    image

    Werkstattaufenthalte (pro Jahr)

    Wartungsintervall (km)


     

    Max.

    120 000

    26(19)

    2(3)

    6 Monate

     

    140 000

    22(17)

    2(3)

    60 000 km

     

    160 000

    20(15)

    2(3)

    (45 000 km)

     

    180 000

    17(13)

    3(4)

     

     

    200 000

    16(12)

    3(4)

     

     

    220 000

    14(11)

    3(5)

     

     

    240 000

    13(10)

    4(5)

     

     

    260 000

    12(9)

    4(6)

     

     

    280 000

    11(8)

    4(6)

     

     

    300 000

    10(7)

    5(7)

     


     


     

    image

    Die X-Wartung wird normalerweise hinzugefügt, siehe vorherigen Abschnitt "Programm".

    Einsatzart 2, schwerer Fernverkehr

    Öle: siehe Heft 00:03-09.


     

    Jährliche Laufleistung

    Wartungsintervall

    Werkstattaufenthalte

    Wartungsintervall

    Max. (km)

    (Wochen)

    (pro Jahr)

    (km)

    90 000

    17

    3

    4 Monate

    100 000

    14

    4

    30 000 km

    120 000

    12

    4

    30 000 km

    140 000

    11

    5

    30 000 km

    160 000

    9

    6

    30 000 km

    180 000

    8

    6

    30 000 km

    200 000

    8

    6

    30 000 km

    220 000

    7

    7

    30 000 km

    240 000

    6

    9

    30 000 km


     


     

    image

    Die X-Wartung wird normalerweise hinzugefügt, siehe vorherigen Abschnitt "Programm".

    Einsatzart 3, Baustellenverkehr (unbefestigte Straßen)

    Öle: siehe Heft 00:03-09.


     

    image

    Jährliche Laufleistung

    Wartungsintervall Werkstattaufenthalte Wartungsintervall

    Max. (km) (Wochen) (pro Jahr) (km)

    60 000 16 3 4 Monate

    70 000 14 4 20 000 km

    80 000 12 4 20 000 km

    90 000 11 5 20 000 km

    100 000 10 5 20 000 km

    110 000 9 6 20 000 km

    120 000 8 6 20 000 km


     

    image

    Die X-Wartung wird normalerweise hinzugefügt, siehe vorherigen Abschnitt "Programm".

    Einsatzart 4, Verteilerverkehr

    Öle: siehe Heft 00:03-09.


     

    image

    Jährliche Laufleistung

    Wartungsintervall Werkstattaufenthalte Wartungsintervall

    Max. (km) (Wochen) (pro Jahr) (km)

    60 000 24 2 6 Monate

    70 000 20 3 30 000 km

    80 000 18 3 30 000 km

    90 000 16 3 30 000 km

    100 000 14 4 30 000 km


     

    image

    Die X-Wartung wird normalerweise hinzugefügt, siehe vorherigen Abschnitt "Programm".


     

    Bauteil- und Systemwartung

    image

    Laufleistung zwischen Wartungen


     

    Im folgenden werden die Wartungsintervalle für Öl- und Filterwechsel beschrieben. Einzelheiten hierzu können den entsprechenden Wartungsprotokollen entnommen werden.


     

    WICHTIG! Entsprechenden Filter beim Ölwechsel erneuern oder reinigen.


     

    Laufleistung zwischen Wartungen


     

    Wartungsschritt


     

    (Öl- und Filterwechsel)

    Einsatzart 0

    (km)

    Einsatzart 1

    (km)

    Einsatzart 2

    (km)

    Einsatzart 3

    (km)

    Einsatzart 4

    (km)

    Wartung

    Motoren D9 und D11, OSC11

    45 000

    45 000

    30 000

    20 000

    30 000

    S+M+L

    Motoren DC11, D12, D14 Euro II

    120 0002)

     

     

     

     

    M+L

    60 000

    60 0003)

    45 000

    30 000

    20 000

    30 000

    S+M+L

    Motoren DC11, D12, DT12, D16 Euro III

    60 000

    45 000

    30 000

    20 000

    30 000

    S+M+L

    Schaltgetriebe:1)

    240 000

    (180 000)

    240 000

    (180 000)

    120 000

    80 000

    120 000

    L

    Automatikgetriebe

     

    90 000

    60 000

    40 000

    60 000

    M+L

    Verteilergetriebe

     

     

    30 000

    20 000

     

    S+M+L


     

    1. Bei Ölen, die nicht der Spezifikation STO 1:0 entsprechen, müssen bei allen Einsatzarten die Ölwechselintervalle halbiert werden.

    2. Das Motoröl muß der Spezifikation Scania LDF entsprechen.

    3. Das Motoröl muß der Scania Spezifikation LDF entsprechen, Fahrzeuggesamtgewicht max. 45 t. () Angaben in Klammern gelten nur für das 45 000-km-Intervall.


       

      Wartungsschritt


       

      (Öl- und Filterwechsel)

      Einsatzart 0

      (km)

      Einsatzart 1

      (km)

      Einsatzart 2

      (km)

      Einsatzart 3

      (km)

      Einsatzart 4

      (km)

      Wartung

      Retarder

      (90 000)

      (90 000)

      60 000

       

      60 000

      M+L

      120 000

      120 000

       

       

       

      80 000

       

      L

      Achsgetriebe 1)

      240 000

      240 000

      120 000

      80 000

      120 000

      L

      (180 000)

      (180 000)

      Radnabengetriebe

       

      45 000

      30 000

      20 000

       

      S+M+L

      Drehmomentwandler

       

       

      60 000

      40 000

       

      M+L

      Kraftstoffilter

      (45 000)

      (45 000)

      30 000

      20 000

      30 000

      S

      60 000

      60 000

      (oder X)

      +M+L

      Trockenmittel im Lufttrockner

      240 000

      180 000

      120 000

      80 000

      120 000

      L

      Kurbelgehäuseentlüf- tungsfilter

      60 000

      45 000

      30 000

      20 000

      30 000

      S+M+L

      Luftfilter

       

       

      120 000

       

      120 000

      L

      (90 000*)

      (90 000*)

      60 000*

      40 000*

      60 000*

      M+L

      120 000

      120 000

      Fahrerhaus-Luftfilter

      240 000

      180 000

      120 000

      80 000

      120 000

      L


       


       

      1. Bei Ölen, die nicht der Spezifikation STO 1:0 entsprechen, müssen bei allen Einsatzarten die Ölwechselintervalle halbiert werden.

    image

    *Verschmutzungsanzeige prüfen und Filter nach Bedarf wechseln. Wechseln, wenn die Verschmutzungsanzeige 5,0 kPa anzeigt.

    () Angaben in Klammern gelten nur für das 45 000-km-Intervall.


     

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    18 2531

     

    D-Wartung

    Ausgabe 7 de


     

    Örtlicher Händler

     

    Kunde

     

     

     

    Datum

    km-Stand

    Amtliches Kennzeichen

    Auftrags-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestell-Nr.

    Einsatzart

    Durchgeführt von

    Unterschrift des Meisters


     

    Die Ablieferungsinspektion muß nach Abschluß aller Aufbau- bzw. Karosseriebauarbeiten bei vollständig ausgerüstetem Fahrzeug erfolgen.

    1 585 253

     

    Das Wartungsprogramm gilt für alle Einsatzarten.


     

    Nr.

    Vor der Probefahrt

    Haupt- gruppe

    1

    Aufbau, elektrisches System und Zubehör: Sicherstellen, daß den Scania Richtlinien für Aufbauten entsprochen wurde und keine Teile angebaut sind, die den Betrieb des Fahrzeugs beeinträchtigen oder Instandsetzungs- und Wartungsarbeiten erschweren. Ebenfalls während Transport abgebaute Bauteile prüfen. Ggf. vorhandene Zusatzausrüstung prüfen. Sicherstellen, daß keine Undichtigkeiten oder äußere Schäden vorhanden sind.

     

    2

    Zeichen und Schilder: Sicherstellen, daß alle erforderlichen Zeichen und Schilder gem. den gesetzlichen Bestimmungen korrekt angebracht sind und sich in einwandfreiem Zustand befinden.

     

    3

    Waschflüssigkeit: Flüssigkeitsstand prüfen.

    00

    4

    Motor: Ölstand prüfen.

    01

    5

    OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Leerlaufdrehzahl prüfen. Unten notieren. Lufttemperatur: .............................................°C

    Luftdruck: .....................................................hPa

    01

    6

    Kühlsystem: Flüssigkeitsstand und Glykolgehalt des werkseitig eingefüllten Kühlmittels bei-23 °C prüfen. Glykolgehalt nach Bedarf korrigieren.

    02

    7

    Vorderachse: Spur und Gesamtspur an allen Lenkachsen prüfen.

    07

    8

    Radmuttern: Anzugsdrehmoment prüfen.

    09


     

    Nr.

    Vor der Probefahrt

    Haupt- gruppe

    9

    Reifen: Reifenluftdruck anhand der Angaben des Reifenherstellers und entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen einstellen.

    09

    10

    Druckluftbehälter: Wasser ablassen.

    10

    11

    Elektrisches System: Sicherung 14 einsetzen.

    16

    12

    Batterien: Ladezustand prüfen.

    16

    13

    Elektrisches System: Funktion und Einstellung der Außenbeleuchtung sichtprüfen. Ggf. vorhandene Zusatzscheinwerfer prüfen.

    16

    14

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

    16

    Probefahrt

    15

    OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Motor unter Last prüfen. Unten notieren. Lufttemperatur: .............................................°C

    Luftdruck: .....................................................hPa

    01

    16

    Folgendes auf Funktion prüfen: EDC, Kupplung, Getriebe, Bremsen (Betriebs-, Feststell-, Zusatz- und Abgasbremse), Instrumenten- und Warnleuchten, Lenkung, Scheibenwischer und -waschanlage und Scheinwerfer-Waschanlage.

    03,04,

    10,13,

    17,18

    Nach der Probefahrt

    17

    Achslastverteilung: Achslastverteilung bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen prüfen.

    13

    18

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

    16

    19

    Dokumentation: Sicherstellen, daß die Fahrzeug-Dokumente vollständig vorhanden sind. Ablieferungsinspektion in der Bedienungsanleitung eintragen.

     

    20

    Sonstiges: Transportschutz aus Fahrerhaus entfernen. Lack und Polster auf einwandfreien Zustand prüfen. Abschleppkupplung anbauen. Radioantenne anbauen bzw. anheben. Windabweiser am Dach korrekt anbauen.

     

     

     

    Bremsanpassung: Wenn das Fahrzeug mit einem Anhänger ausgeliefert wird, muß eine Bremsanpassung zwischen Zugfahrzeug und Anhänger durchgeführt werden (die Arbeitszeit ist nicht enthalten).

     

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    image

    Notizen


     

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    18 2531

     

    R-Wartung

    Ausgabe 11 de


     

    Örtlicher Händler

     

    Kunde

     

     

     

    Datum

    km-Stand

    Amtliches Kennzeichen

    Auftrags-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestell-Nr.

    Einsatzart

    Durchgeführt von

    Unterschrift des Meisters


     

    Die Einfahrinspektion sollte vom Scania Händler spätestens 4 Wochen oder 20.000 km nach Auslieferung des Fahrzeugs an den Kunden durchgeführt werden.

    Diese Wartung gilt für sämtliche Einsatzarten.

    1 585 256

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    1

    Schmierung: Fahrgestell und werkseitige Ausrüstung gem. Schmierprogramm schmieren.

    00

     

    2 B

    OSC11-Motor: Öl ablassen und Magnetstopfen reinigen.

    01

     

    3

    Automatikgetriebe: Öl und Filter wechseln.

    05

     

    4

    Schaltgetriebe: Ölstand prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

    05

     

    5

    Verteilergetriebe: Öl wechseln.

    05

     

    6

    Scania Achsgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

    08

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    7

    Radnabengetriebe: Öl wechseln.

    08

     

    A3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    8 B

    Motor: Ölstand prüfen.

    01

     

    9 B

    OSC11-Motor: Ölfilter wechseln und Ölstand korrigieren.

    01

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    10

    Nachlaufachse: Muttern des Ausgleichsbügellagers auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

    08

     

    11

    Nachlaufachsenlift: Auf Funktion prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

    08

     

    12

    Trommelbremsen: Bremsbelagverschleiß an der Verschleißanzeige der Bremsgestängenachsteller prüfen.

    10

     

    13

    Manuelle Bremsgestängenachsteller: Bremsbelagstärke prüfen und Hub einstellen.

    10

     

    14 B

    Antriebsstrang: Motor- und Getriebelager, Abdeckungen der Kreuzgelenke, Halter der Stützlager, Befestigungselemente von Kupplungsgehäuse an Schwungradgehäuse usw. auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

    11

     

    15

    Rahmen und Halter: Auf Risse und lose Schrauben bzw. Niete prüfen.

    11

     

    16

    Doppelachsaggregat BT201/300: Schraubverbindungen zwischen Achsträgerhalter und Rahmen auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

    12

     

    17

    Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

    12

     

    18

    Federhalter: Klemmschrauben für Federschraube und Schrauben auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

    12

     

    19

    Federbügel: Muttern auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

    12

     

    20

    Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    21

    Blattfederung (Luft- und Blattfederung): Federblätter, Federbügel und Clips auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    22 B

    Kühlsystem: Kühlmittelstand prüfen.

    02

     

    23

    Radmuttern: Anzugsdrehmoment prüfen.

    09

     

    24

    Räder: Reifen auf Beschädigungen und Verschleiß prüfen.

    09

     

    25

    Batterien: Flüssigkeitsstand prüfen.

    16

     

    26

    Elektrisches System, Scheinwerfer und Zusatzscheinwerfer:

    Funktion, Einstellung und Leuchtweitenregelung prüfen. Parkleuchten, Bremsleuchten, Warnblinkleuchten, Begrenzungsleuchten, Blinkleuchten und Signalhorn prüfen.

    16

     

    27

    Fahrerhausaufhängung: Druckluftleitungen auf Beschädigung prüfen. Einstellung für Fahrerhaushöhe prüfen.

    18

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    28 B

    Motor: Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen.

    01

     

    29 B

    Motor: Federhöhe der Scania Pumpe-Düse-Einheiten (PDE) prüfen und ggf. einstellen.

    01

     

    30 B

    Motor: Vorspannung an Scania Pumpe-Düse-Einheiten (HPI) einstellen.

    01

     

    31 B

    Motor: Antriebsriemen prüfen.

    01

     

    32 B

    Motor: Spannband am Ansaugkrümmer festziehen.

    01

     

    33 B

    OSC11-Motor: Zündkerzen erneuern.

    01

     

    34 B

    HPI Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter erneuern. Kraftstoffsystem entlüften.

    01

     

    B4. Maßnahmen im Fahrerhaus

    35

    Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke mit PC prüfen.

    10

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    C. Probefahrt

    Nr.

    C1. Vor der Probefahrt

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    36 B

    Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

     

     

    37 B

    OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Leerlaufdrehzahl prüfen. Unten notieren.

    Lufttemperatur: .............................................°C

    Luftdruck:.....................................................hPa

    01

     

    38

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

    16

     

    39

    Heizung, Belüftung und Klimaanlage: Auf Funktion prüfen. Auch die Zusatzheizung prüfen.

    18

     

    40

    Instrumente und Warnleuchten: Auf Funktion prüfen.

    18

     

    B = Wartungspunkte für Fahrzeuge mit Austauschmotor. Alle Wartungspunkte werden für andere Fahrzeuge ausgeführt.


     

    C. Probefahrt

    Nr.

    C2. Während der Probefahrt

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    41 B

    OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Motor unter Last prüfen. Unten notieren.

    Lufttemperatur: .............................................°C

    Luftdruck:.....................................................hPa

    01

     

    42

    Kupplung, Getriebe: Auf Funktion prüfen.

    04

     

    43

    Bremsen: Betriebsbremse, Feststellbremse und Abgasbremse auf Funktion prüfen. Wenn möglich, Bremsprüfung auf Rollenprüfstand durchführen.

    10

     

    44

    Lenkung: Auf Funktion prüfen.

    13

     

    C3. Nach der Probefahrt

    45

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

    16

     


     

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    Notizen

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    image image 00:03-04

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    18 2531

     

    Ausgabe 11 de


     

    S-Wartung


     

    Örtlicher Händler

     

    Kunde

     

     

     

    Datum

    km-Stand

    Amtliches Kennzeichen

    Auftrags-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestell-Nr.

    Einsatzart

    Durchgeführt von

    Unterschrift des Meisters


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    1

    Schmierung: Fahrgestell und werkseitige Ausrüstung gem. Schmierprogramm schmieren.

    00

     

    2

    Motor: Öl ablassen und Ablaßschraube reinigen.

    01

     

    3

    Schaltgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

    05

     

    4

    Verteilergetriebe: Öl wechseln.

    05

     

    5

    Achsgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

    08

     


     

    1 585 259

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    6

    Radnabengetriebe: Öl wechseln.

    08

     

    A3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    7

    Motor: Ölfilter wechseln und Ölstand korrigieren.

    01

     

    8

    Motor: Zentrifugalreiniger reinigen (gilt nicht für OSC11).

    01

     

    9

    Motor: Filter für Kurbelgehäuseentlüftung wechseln.

    01

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    10

    Luftfilter: Verschmutzungsanzeige prüfen und Filter nach Bedarf wechseln.

    01

     

    11

    Druckluftbehälter: Wasser ablassen. Druckluftbehälter auf Korrosion und äußere Beschädigungen prüfen.

    10

     

    12

    Trommelbremsen: Bremsbelagverschleiß an der Verschleißanzeige der Bremsgestängenachsteller prüfen.

    10

     

    13

    Manuelle Bremsgestängenachsteller: Bremsbelagstärke prüfen und Hub einstellen.

    10

     

    14

    Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

    12

     

    15

    Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    16

    Blattfederung (Luft- und Blattfederung): Federblätter, Federbügel und Clips auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    S-Wartung


     

    image


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    17

    Waschflüssigkeit: Flüssigkeitsstand prüfen.

    00

     

    18

    Kühlsystem: Kühlmittelstand prüfen.

    02

     

    19

    Räder: Reifen auf Beschädigungen und Verschleiß prüfen.

    09

     

    20

    Batterien: Flüssigkeitsstand prüfen.

    16

     

    21

    Elektrisches System, Scheinwerfer und Zusatzscheinwerfer:

    Funktion, Einstellung und Leuchtweitenregelung prüfen. Parkleuchten, Bremsleuchten, Warnblinkleuchten, Begrenzungsleuchten, Blinkleuchten und Signalhorn prüfen.

    16

     

    B3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    22

    Motor: Antriebsriemen prüfen.

    01

     

    23

    OSC11-Motor: Zündkerzen erneuern.

    01

     

    24

    Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter wechseln und System entlüften.

    03

     

    B4. Maßnahmen im Fahrerhaus

    25

    Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke mit PC prüfen.

    10

     

    26

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

    16

     


     

    00:03-04 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

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    Notizen

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    image image 00:03-05

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    18 2531

     

    Ausgabe 11 de

    M-Wartung


     

    Örtlicher Händler

     

    Kunde

     

     

     

    Datum

    km-Stand

    Amtliches Kennzeichen

    Auftrags-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestell-Nr.

    Einsatzart

    Durchgeführt von

    Unterschrift des Meisters


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    1

    Schmierung: Fahrgestell und werkseitige Ausrüstung gem. Schmierprogramm schmieren.

    00

     

    2

    Motor: Öl ablassen und Ablaßschraube reinigen.

    01

     

    3

    Schaltgetriebe: Ölstand prüfen Auf Undichtigkeiten prüfen.

    05

     

    4

    Automatikgetriebe: Öl und Filter wechseln.

    05

     

    5

    Verteilergetriebe: Öl wechseln.

    05

     

    6

    GRSH: Öl und Filter des Drehmomentwandlers wechseln.

    05

     

    7

    Achsgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

    08

     

    8

    Nachlaufachsenlift: Ölstand und Dichtheit prüfen.

    08

     

    9

    Retarder: Öl und Filter wechseln. Ablaßschraube reinigen.

    10

     


     

    1 585 262

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    10

    Radnabengetriebe: Öl wechseln.

    08

     

    A3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    11

    Motor: Ölfilter wechseln und Ölstand korrigieren.

    01

     

    12

    Motor: Zentrifugalreiniger reinigen.

    01

     

    13

    Motor: Filter für Kurbelgehäuseentlüftung wechseln.

    01

     

    14

    Servolenkung: Ölstand prüfen.

    13

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    15

    Luftfilter: Verschmutzungsanzeige prüfen und Filter nach Bedarf wechseln.

    01

     

    16

    Scania Partikelfilter: Partikelfilter reinigen.

    03

     

    17

    Kupplung: Auf Verschleiß prüfen.

    04

     

    18

    Gelenkwellen: Kreuz- und Stützgelenke auf Beschädigungen und Spiel prüfen.

    06

     

    19

    Gelenkte Achsen: Achsschenkellager und Kugelgelenklager auf Spiel prüfen. Staubkappen und Gestänge auf Beschädigungen prüfen.

    07

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    20

    Druckluftbehälter: Wasser ablassen. Druckluftbehälter auf Korrosion und äußere Beschädigungen prüfen.

    10

     

    21

    Trommelbremsen: Bremsbelagstärke prüfen. Unten notieren.

    10

     

    22

    Bremsgestängenachsteller: Grundeinstellung prüfen.

    10

     

    23

    Manuelle Bremsgestängenachsteller: Bremsbelagstärke prüfen und Hub einstellen.

    10

     

    24

    Rahmen und Halter: Auf Risse und lose Schrauben bzw. Niete prüfen.

    11

     

    25

    Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

    12

     

    26

    Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    27

    Blattfederung (Luft- und Blattfederung): Federblätter, Federbügel und Clips auf Beschädigungen prüfen.

    12

     


     

    Bremsbelagstärke


     

    Achse

    Links

    Rechts

    1

     

     

    2

     

     

    3

     

     

    4

     

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    28

    Waschflüssigkeit: Flüssigkeitsstand prüfen.

    00

     

    29

    Kühlsystem: Füllstand und Gefrierpunkt bzw. Korrosionsschutz des Kühlmittels prüfen. Ggf. korrigieren. Werte notieren.

    02

     

    30

    Räder: Reifen auf Beschädigungen und Verschleiß prüfen.

    09

     

    31

    Batterien: Flüssigkeitsstand prüfen.

    16

     

    32

    Elektrisches System, Scheinwerfer und Zusatzscheinwerfer:

    Funktion, Einstellung und Leuchtweitenregelung prüfen. Parkleuchten, Bremsleuchten, Warnblinkleuchten, Begrenzungsleuchten, Blinkleuchten und Signalhorn prüfen.

    16

     

    33

    Werkseitige Ausrüstung: Funktion und Verschleiß prüfen.

    19

     

    B3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    34

    Motoren DC11/D12/D16: Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen (nur bei 1. M-Wartung).

    01

     

    35

    Motor: Federhöhe bei Scania Pumpe-Düse-Einheiten (PDE) prüfen und ggf. einstellen (nur bei 1. M-Wartung).

    01

     

    36

    Motor: Antriebsriemen prüfen.

    01

     

    37

    OSC11-Motor: Zündkerzen erneuern.

    01

     

    38

    Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter wechseln und System entlüften.

    03

     

    B4. Maßnahmen im Fahrerhaus

    39

    Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke mit PC prüfen.

    10

     


     

    Gefrierpunkt des Kühlmittels bzw. Korrosionsschutzmittelgehalt


     

    °C

    %

     


     

    C. Probefahrt

    Nr.

    C1. Vor der Probefahrt

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    40

    Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

     

     

    41

    OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Leerlaufdrehzahl prüfen. Unten notieren.

    Lufttemperatur: .............................................°C

    Luftdruck:.....................................................hPa

    01

     

    42

    Nachlaufachsenlift: Funktion prüfen.

    08

     

    43

    Luftfederung: Hebe- und Senkfunktion prüfen.

    12

     

    44

    Instrumente und Warnleuchten: Auf Funktion prüfen.

    16

     

    45

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

    16

     


     

    C. Probefahrt

    Nr.

    C2. Probefahrt

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    46

    OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Motor unter Last prüfen. Unten notieren.

    Lufttemperatur: .............................................°C

    Luftdruck:.....................................................hPa

    01

     

    47

    Kupplung, Getriebe: Auf Funktion prüfen.

    04

     

    48

    Bremsen: Betriebsbremse, Feststellbremse und Abgasbremse auf Funktion prüfen.

    10

     

    49

    Lenkung: Auf Funktion prüfen.

    13

     

    C3. Nach der Probefahrt

    50

    Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

    16

     


     

    image

    Notizen

    image

    image image 00:03-06

    image


     

    18 2531

     

    Ausgabe 12 de


     

    L-Wartung


     

    Örtlicher Händler

     

    Kunde

     

     

     

    Datum

    km-Stand

    Amtliches Kennzeichen

    Auftrags-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestell-Nr.

    Einsatzart

    Durchgeführt von

    Unterschrift des Meisters

    Das Wartungsprogramm gilt für alle Einsatzarten.


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    1

    Schmierung: Fahrgestell und werkseitige Ausrüstung gem. Schmierprogramm schmieren.

    00

     

    2

    Motor: Öl ablassen und Ablaßschraube reinigen.

    01

     

    3

    Schaltgetriebe: Öl und Filter wechseln.

    05

     

    4

    Automatikgetriebe: Öl und Filter wechseln.

    05

     

    5

    Verteilergetriebe: Öl wechseln.

    05

     

    6

    Nebenabtrieb EK: Öl wechseln.

    05

     

    7

    GRSH: Öl und Filter des Drehmomentwandlers wechseln.

    05

     


     

    1 585 265

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden


     

    A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

    Nr.

    A1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    8

    Achsgetriebe: Öl und ggf. Filter wechseln.

    08

     

    9

    Nachlaufachsenlift: Ölstand und Dichtheit prüfen.

    08

     

    10

    Retarder: Öl und Filter wechseln. Ablaßschraube reinigen.

    10

     

    A2. Vorn und an den Seiten

    11

    Radnabengetriebe: Öl wechseln.

    08

     

    A3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

    12

    Motor: Ölfilter wechseln und Ölstand korrigieren.

    01

     

    13

    Motor: Zentrifugalreiniger reinigen.

    01

     

    14

    Motor: Filter für Kurbelgehäuseentlüftung wechseln.

    01

     

    15

    Servolenkung: Ölstand prüfen.

    13

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    16

    Luftfilter: Verschmutzungsanzeige prüfen und Filter nach Bedarf wechseln.

    01

     

    17

    Scania Partikelfilter: Partikelfilter reinigen.

    03

     

    18

    Kupplung: Auf Verschleiß prüfen.

    04

     

    19

    Opticruise: Ölstand des Längshubzylinders prüfen.

    05

     

    20

    Gelenkwellen: Kreuz- und Stützgelenke auf Beschädigungen und Spiel prüfen.

    06

     

    21

    Gelenkte Achsen: Achsschenkellager und Kugelgelenklager auf Spiel prüfen. Staubkappen und Gestänge auf Beschädigungen prüfen.

    07

     

    22

    Trommelbremsen: Bremsbelagstärke prüfen. Stärke in Bremsbelag-Tabelle notieren.

    10

     


     

    Bremsbelagstärke


     

    Achse

    Links

    Rechts

    1

     

     

    2

     

     

    3

     

     

    4

     

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B1. Maßnahmen unter dem Fahrzeug

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    23

    Bremsgestängenachsteller: Grundeinstellung prüfen.

    10

     

    24

    Manuelle Bremsgestängenachsteller: Einstellen.

    10

     

    25

    Druckluftbehälter: Wasser ablassen. Druckluftbehälter auf Korrosion und äußere Beschädigungen prüfen.

    10

     

    26

    Kabel und Druckluftleitungen: Kabel, Leitungen sowie deren Anschlüsse und Befestigungen auf Beschädigungen prüfen.

    10, 16

     

    27

    Rahmen und Halter: Auf Risse und lose Schrauben bzw. Niete prüfen.

    11

     

    28

    Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

    12

     

    29

    Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    30

    Blattfederung (Luft- und Blattfederung): Federblätter, Federbügel und Clips auf Beschädigungen prüfen.

    12

     

    31

    Luftfederung vorn: Schubstrebenbefestigung und Halter prüfen.

    12

     

    32

    Doppelachsaggregat BT200/201/300: Schubstrebenbefestigung und Halter auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

    12

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.

    B2. Vorn und an den Seiten

    Haupt- gruppe

    Durch- geführt

    33

    Waschflüssigkeit: Flüssigkeitsstand prüfen.

    00

     

    34

    Kühlsystem: Füllstand und Gefrierpunkt bzw. Korrosionsschutz des Kühlmittels prüfen. Ggf. einstellen. Werte notieren.

    02

     

    35

    Kupplung: Flüssigkeit wechseln. Hydraulikleitung prüfen.

    04

     

    36

    Radlager, Vorderräder: Rad drehen und auf Geräusch achten.

    09

     

    37

    Räder: Reifen auf Beschädigungen und Verschleiß prüfen.

    09

     

    38

    Batterien: Elektrolytstand und Ladezustand prüfen.

    16

     

    39

    Batterien: Batterien reinigen.

    16

     

    40

    Elektrisches System, Scheinwerfer und Zusatzscheinwerfer:

    Funktion, Einstellung und Leuchtweitenregelung prüfen. Parkleuchten, Bremsleuchten, Warnblinkleuchten, Begrenzungsleuchten, Blinkleuchten und Signalhorn prüfen.

    16

     

    41

    Fahrerhaus-Kippverriegelung: Verriegelung schmieren und prüfen.

    18

     

    42

    Fahrerhausaufhängung: Druckluftleitungen auf Beschädigung prüfen. Einstellung für Fahrerhaushöhe prüfen.

    18

     

    43

    Fahrerhausbelüftung: Fahrerhaus-Luftfilter wechseln und Grobfilter reinigen.

    18

     

    44

    Werkseitige Ausrüstung: Funktion und Verschleiß prüfen.

    19

     


     

    Gefrierpunkt des Kühlmittels bzw. Korrosionsschutzmittelgehalt


     

    °C

    %

     


     

    B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

    Nr.


     

    45

    B2. Vorn und an den Seiten


     

    Bremssystem: System wie nachstehend beschrieben prüfen.

    Wenn ein Rollenbremsprüfstand zur Verfügung steht, ebenfalls C2 "Während der Probefahrt, Bremsen" durchführen.

    - Warnleuchten und Sensoren für Vorderrad-, Hinterrad- und Feststellbremskreis prüfen.

    Haupt- gruppe

    10

    Durch- geführt


     

    image

    Betriebsdruck, Dichtheit und Rückschlagventil im Überströmventil (39)


     

    Betriebsdruck

    Öffnungsdruck

    (9,1 - 9,5 bar)

    (12,0 - 12,4 bar)*

     

    ......................

     

    Ladedruck

    (7,9 - 8,9 bar)

    (10,4 - 11,5 bar)*

    -

    ......................

     

    Bereich

    (0,6 - 1,2 bar)

    (0,9 - 1,6 bar)*

    =

    ......................

    Dichtheit

    Abgelesener Druck

     

     

    ......................

     

    Druck nach 1 Minute

     

    -

    ......................

     

    Druckabfall

    (max. 0,2 bar)

    =

    ......................

     

    Druckbegrenzungsventil 58c (9,1 - 9,5 bar)* ...................... Rückschlagventil im Überströmventil (39)


     

    • Gilt nur für Fahrzeuge mit Zusatzbehältern für manuelle Niveauregelung


       

      image

      Vorderer Kreis, hinterer Kreis (nur Fahrzeuge mit ABS)

      (Zulässige Abweichung: Vorderer Bremskreis/hinterer Bremskreis max. 0,3 bar)

      Vorderer Bremskreis

       

       

       

       

       

      Hinterer Bremskreis

      0,5

      1,0

      2,0

      1,5

      1,0

      image

      Anhänger-Relaisventil


       

      Prüfanschluß 3 (Hinterradbremskreis)

      0,5

      1,0

      2,0

      1,5

      1,0

      Prüfanschluß 8

      (Steuerdruck zum Anhänger)

       

       

       

       

       

      Zulässiger Druck am Prüfanschluß 8

      0,5 - 1,0

      1,2 - 1,5

      2,2 - 2,5

      1,8 - 2,1

      1,3 - 1,6


       

      image

      Lastventil (Luftfederung, nur Fahrzeuge mit ABS)


       

      Bremspedal betätigen, bis die Druckanzeige am Prüfanschluß 3 einen Wert von 6,0 bar anzeigt.


       

      Prüfstufe

       

      Federbalg-Druckeinstellung

      Bremsdruck am Prüfanschluß 6

      Max. Druckabfall 4x2, 4x4:


       

      Sonstiges:

      1,0 bar

      (1,6 - 1,9)

      0,5 bar

      (1,6 - 1,9)

      Bremsdruck

      Mind. 1,5 bar

      (Siehe Nomogramm)

      Mind. 0,8 bar

      (Siehe Nomogramm)

      Bremsschutzventil (79)

      0

      (5,8 - 6,1)


       

      image

      Lastventil (Blattfederung, nur Fahrzeuge mit ABS)


       

       

      Maximalstellung

      Halber Hub

      Minimalstellung

      Abgelesener Druck (bei 6 bar)

      (5,8 - 6,0)

      (2,7 - 2,9)

      (1,5 - 1,7)


       

      image

      Bremsansprechdruck


       

       

      1. Achse

      2. Achse

      3. Achse

      4. Achse

      links, bar

       

       

       

       

      rechts, bar

       

       

       

       

       

      (Mit Schwingungsdämpfer max. 0,6 bar; ohne Schwingungsdämpfer max. 0,4 bar)

      (Scheibenbremse max. 0,5 bar) (max. Unterschied 0,2 bar/Achse)


       

      B. Sonstige Kontrollen/Filterwechsel/Füllstandskontrollen

      Nr.

      B3. Maßnahmen im Motorraum (Fahrerhaus gekippt)

      Haupt- gruppe

      Durch- geführt

      46

      Motor: Ventilspiel bei Motoren mit Scania Pumpe-Düse-Einheiten HPI (High Pressure Injection) prüfen und einstellen. Vorspannung bei Scania Pumpe-Düse-Einheiten HPI (High Pressure Injection) einstellen (bei 1. L-Wartung und anschließend alle 480.000 km).

      01

       

      47

      Motor: Antriebsriemen prüfen.

      01

       

      48

      OSC11-Motor: Zündkerzen erneuern.

      01

       

      49

      Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter wechseln und System entlüften.

      03

       

      50

      Kraftstoffsystem: Kraftstoffleitungen auf Undichtigkeiten und Beschädigungen prüfen.

      03

       

      51

      Lufttrockner: Trockenmittel wechseln. Heizelement auf Funktion prüfen.

      10

       

      B4. Maßnahmen im Fahrerhaus

      52

      Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke mit PC prüfen.

      10

       

      53

      Scheibenbremsen: Sekundärbremsventil mit PC prüfen (gilt nur für Fahrzeuge mit T-Fahrerhaus, 4x2 und EBS 2.2).

      10

       

      54

      Fahrerhaus-Kippmechanismus: Schrauben der Befestigung der Zugstange sowie des Kippzylinders prüfen.

      18

       

      55

      Luftfederung/ELC: Auf Funktion prüfen.

      12

       

      56

      Türen und Fensterheber: Funktion prüfen und ggf. Türschlösser einstellen.

      18

       


       

      C. Probefahrt

      Nr.

      C1. Vor der Probefahrt

      Haupt- gruppe

      Durch- geführt

      57

      OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Leerlaufdrehzahl prüfen. Unten notieren.

      Lufttemperatur: .............................................°C

      Luftdruck:.....................................................hPa

      01

       

      58

      Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

       

       

      59

      Nachlaufachsenlift: Funktion prüfen.

      08

       

      60

      Mechanische Luftfederung: Heben und Senken prüfen.

      12

       

      61

      Instrumente und Warnleuchten: Auf Funktion prüfen.

      16

       

      62

      Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

      16

       


       

      C. Probefahrt

      Nr.

      C2. Während der Probefahrt

      Haupt- gruppe

      Durch- geführt

      63

      OSC11-Motor: Luftverhältnis bei Motor unter Last prüfen. Unten notieren.

      Lufttemperatur: .............................................°C

      Luftdruck:.....................................................hPa

      01

       

      64

      Kupplung und Getriebe: Auf Funktion prüfen.

      04

       

      65

      GRSH: Drehmomentbegrenzer prüfen.

      05

       

      66

      Bremsen: Retarder, Betriebsbremse, Feststellbremse und Abgasbremse auf Funktion prüfen.

      10

       

      67

      Lenkung: Auf Funktion prüfen.

      13

       

      C3. Nach der Probefahrt

      68

      Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

      16

       


       

      image

      Notizen

      image image 00:03-08

      image

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      image

      Ausgabe 2 de


       

      Leistung und Kraftstoffverbrauch prüfen


       

      image

      Arbeitsbeschreibung


       

      1/2

       

      0

      1

       


       

      117040

       

      SD

      Inhalt

      Einleitung 3

      Maßnahme 5

      Vorbereitung 6

      Gespräch mit dem Kunden 7

      Diagrammscheiben auswerten 8

      Fahrbetrieb und Zugkraft des

      Fahrzeugs prüfen 10

      SCOP 11

      Gespeicherte Funktionsdaten 18

      Beschleunigungsprüfung auf ebener Strecke 34

      Bergauffahrprüfung 36

      Fehlersuche 38

      Hoher Kraftstoffverbrauch 38

      Geringe Leistungsabgabe oder Zugkraft 45

      Außergewöhnlich starke Rauchentwicklung 46


       

      Einleitung

      Hoher Kraftstoffverbrauch und schlechte Zugkraft werden nicht immer durch einen technischen Fehler im Fahrzeug verursacht. Kraftstoffverbrauch und Zugkraft sind stark von den folgenden Faktoren abhängig.

      • Fahrverhalten

      • Fahrzeuggesamtgewicht

      • Einsatz des Nebenantriebs

      • Kraftstoffqualität

      • Luftwiderstand des Fahrzeugs

      • Rollwiderstand des Fahrzeugs

      • Fahrbahnoberfläche

      • Topographie

      • Wetterverhältnisse

    Auf der folgenden Seite ist eine zeitsparende, effektive Maßnahme zur Prüfung der Leistung und des Kraftstoffverbrauchs aufgeführt.

    Maßnahme

    Eine technische Prüfung des Fahrzeugs ist teuer und zeitintensiv. Daher muß sichergestellt werden, daß die Beanstandung nicht durch eine der folgenden Ursachen hervorgerufen wird.

    Dazu Schritte 1—3 befolgen. Bei den ersten drei Arbeitsschritten handelt es sich nicht um exakte Meßmethoden. Durch diese Maßnahmen kann festgestellt werden, ob der Fehler fahrzeugimmanent ist oder durch andere Ursachen hervorgerufen wird.


     

    WICHTIG! Arbeitsschritt 3 sollte in Anwesenheit des Kunden durchgeführt werden. Die Vorgehensweise und das Ergebnis werden dadurch für den Kunden transparent.

    Arbeitsschritte 1-3 sind außerhalb der Werkstatt durchzuführen.


     

    1. Vorbereitung

      Fehlercodes notieren.

      Falls das Fahrzeug über EDC verfügt, können die im EDC-Steuergerät gespeicherten Funktionsdaten mit Scania Diagnos gesichert werden.

      Wird hoher Kraftstoffverbrauch beanstandet — Diagrammscheiben des Fahrtenschreibers und Fahrtenbuch einsehen.

    2. Gespräch mit dem Kunden

      Durch das Gespräch soll möglichst viel über die Beanstandung in Erfahrung gebracht werden.

    3. Fahrbetrieb und Zugkraft des Fahrzeugs prüfen

      Fahrzeug in SCOP analysieren.

      Zur Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Kunden müssen die Fahrzeugspezifikationen über MULTI abgefragt und in SCOP eingegeben werden. Sicherstellen, daß die Informationen mit dem Fahrzeug übereinstimmen.

      Falls das Fahrzeug über EDC verfügt — müssen die gespeicherten Funktionsdaten mit Scania Diagnos analysiert werden.

      Ergebnisse mit den von SCOP erhaltenen Informationen vergleichen.

      Wird mangelnde Zugkraft beanstandet, muß eine Beschleunigungs- und eine Bergauffahrprüfung durchgeführt werden.

    4. Fehlersuche

      Ergibt die bisherige Analyse einen fahrzeugimmanenten Fehler — muß eine Fehlersuche durchgeführt werden.

      Die obengenannten Arbeitsschritte sind in diesem Heft detailliert beschrieben.

      Vorbereitung


       

      Vorbereitung

      Vor der Fehlersuche müssen einige Prüfungen erfolgen. Das Fahrzeug bleibt dazu außerhalb der Werkstatt.

      Zu diesem Zeitpunkt werden lediglich die folgenden Arbeitsschritte durchgeführt.

      • Gespeicherte Fehlercodes notieren (falls vorhanden).

      • Falls das Fahrzeug über EDC verfügt — sind die im EDC-Steuergerät gespeicherten Funktionsdaten zu prüfen.

        Wählen Sie dazu in Scania Diagnos "Systemgruppe Motor", klicken Sie auf "Lesen/Aktivieren" und wählen Sie "gespeicherte Funktionsdaten".

        Im Menü "Allgemeines" ist erläutert, wie die Informationen der verschiedenen Menüs gespeichert werden.

      • Wird hoher Kraftstoffverbrauch beanstandet, sind die folgenden Maßnahmen durchzuführen.


         

        • Kraftstoffverbrauch im Fahrtenbuch nachlesen.

        • Diagrammscheiben auf verschiedene Betriebsbedingungen prüfen.

        • Kraftstoffdichte prüfen. Dazu leeren Behälter wiegen.


     

    Gewicht des Behälters notieren.


     

    1 Liter Dieselkraftstoff vom Fahrzeug in Behälter umfüllen.

    Gewicht des Behälters notieren. Gewicht des leeren Behälters abziehen

    — das Resultat ergibt die

    Kraftstoffdichte (Gewichtseinheit/ dm3). In SCOP muß die Dichte in kg/m3angegeben sein.

    Eine geringere Dichte beeinträchtigt die Motorleistung. Die Leistungsangaben von Scania Motoren beziehen sich auf eine Kraftstoffdichte

    von 840 kg/m3 bei 20 °C.

    Gespräch mit dem Kunden


     

    Hinweis: Anweisungen im Abschnitt "Vorbereitung" genau befolgen, bevor die folgenden Arbeitsschritte durchgeführt werden.


     

    Gemeinsam mit dem Kunden die folgende Liste durchgehen und dabei soviel wie möglich über die Beanstandung in Erfahrung bringen.

    Das Gespräch sollte an einem ruhigen, ungestörten Ort durchgeführt werden.

    Die Informationen sind sowohl für die Suche nach der Ursache als auch für die Fehlersuche erforderlich.

    • Welche Beanstandung liegt vor? Hoher Kraftstoffverbrauch? Schlechte Zugkraft?

    • Beruht die Beanstandung auf einen Vergleich mit einem anderen Fahrzeug? Wenn das der Fall ist, sind die Voraussetzungen bei beiden Fahrzeugen identisch? Z. B. Vergleich der Hinterachsübersetzung, der Motorleistung und des Gesamtgewichts beider Fahrzeuge.

    • War das Problem schon immer vorhanden oder ist die Beanstandung zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten?

      Wenn die Beanstandung zu einem bestimmten Zeitpunkt aufgetreten ist, kann dies durch einen technischen Fehler oder durch eine Veränderung, die zu diesem Zeitpunkt vorgenommen wurde, verursacht worden sein.

      Ausgelesene Fehlercodes analysieren und auf mögliche Ursache für die Beanstandung prüfen. Ergebnisse notieren und für eine möglicherweise erforderliche Fehlersuche aufbewahren.

    • Wie wurde das Fahrzeug gewartet?

      Kann die Beanstandung durch mangelnde Wartung verursacht worden sein?

    • Wird hoher Kraftstoffverbrauch beanstandet, sind die folgenden Maßnahmen durchzuführen.

    • Verschiedene Diagrammscheiben, die Aufschluß über den Einsatz des Fahrzeugs geben, auswählen. Diagrammscheiben gemäß Abschnitt "Diagrammscheiben auswerten" analysieren.

    • Durch das Fahrtenbuch Kraftstoffverbrauch anhand der entsprechenden Diagrammscheiben prüfen.

      Diagrammscheiben auswerten

      Bei hohem Kraftstoffverbrauch werden durch die Diagrammscheiben folgende Informationen gewonnen.

    • Reisegeschwindigkeit. Die vorwiegend eingehaltene Geschwindigkeit.

    • Anzahl der Fahrtunterbrechungen (einschließlich der Zeitpunkte, an denen die Geschwindigkeit unter 20 km/h lag).

    • Zurückgelegte Strecke.

    • Durchschnittsgeschwindigkeit. Zurückgelegte Strecke durch die Zeit teilen, um die Durchschnittsgeschwindig- keit zu berechnen. Längere Unter- brechungen, wie Ruhezeiten, werden nicht beachtet.

      Geben Sie alle Informationen, außer der Durchschnittsgeschwindigkeit in SCOP ein (siehe Abschnitt SCOP).

      Die Auswertung der Diagrammscheiben ist auf der nächsten Seite erläutert.


       


       

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      100

       

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      100

       

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      2

       

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      1


       


       

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      40

       

      60

       

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      40

       

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      120

       

      24

       

      125km/h


       

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      80

       

      100

       

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      20

       

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      117173

       

      Diagrammscheibe

      1. Meßbereich in Stunden

      2. Fahrgeschwindigkeit

      3. Eine Unterbrechung

      4. Zurückgelegte Strecke. Der Abstand zwischen den höchsten Punkten der Kurve, zeigt an, daß das Fahrzeug 10 km zurückgelegt hat.

      Fahrbetrieb und Zugkraft des Fahrzeugs prüfen


       

      Hinweis: Anweisungen im Abschnitt "Vorbereitung" und "Gespräch mit dem Kunden" befolgen, bevor die folgenden Arbeitsschritte durchgeführt werden.


       

      WICHTIG: Die Arbeitsschritte in diesem Abschnitt sollten in Anwesenheit des Kunden durchgeführt werden. Die Vorgehensweise und das Ergebnis werden dadurch für den Kunden transparent.


       

      In diesem Abschnitt werden die erforderlichen Arbeitsschritte bei zu hohem Kraftstoffverbrauch und schlechter Zugkraft beschrieben.

      Der Abschnitt ist wie folgt unterteilt.

    • SCOP — erklärt, wie die Informationen in das SCOP-Programm eingegeben werden.

      SCOP enthält beispielsweise Leistungs- und Drehzahldiagramme, Informationen über Beschleunigungs- und Bergauffahrprüfungen sowie Angaben zum Kraftstoffverbrauch und wirtschaftlichen Geschwindigkeitsbereichen.

    • Gespeicherte Funktionsdaten — erklärt, wie gespeicherte Daten mit Scania Diagnos analysiert werden können.

      Die gespeicherten Funktionsdaten geben Aufschluß über die Fahrgeschwindigkeit, Kühlmitteltemperatur, Motordrehzahl und Motorlast.

      Zuerst werden die verschiedenen Menüs in Scania Diagnos beschrieben, es folgen dann fünf Beispiele von verschiedenen Fahrzeugen.

    • Beschleunigungsprüfung — beschreibt die Prüfung der Zugkraft bei einer Beschleunigungsprüfung. Die von SCOP erhaltenen Informationen müssen verwendet werden.

    • Bergauffahrprüfung — beschreibt die Prüfung der Leistung bei einer

      Bergauffahrprüfung. Die von SCOP erhaltenen Informationen müssen verwendet werden.

      SCOP


       

      Hinweis: Die vorliegende Version von SCOP entspricht der Version bei Drucklegung. Bei Änderungen — siehe SCOP-Handbuch.


       

      In SCOP können genaue Angaben zu einem Fahrzeug gemacht werden. Die folgenden Informationen werden dadurch gewonnen.

    • Leistungs- und Drehzahldiagramme — Leistungs- und Drehzahlkurven zeigen u.

      a. innerhalb welcher Drehzahlbereiche der Motor maximales Drehmoment erreicht und wann das Drehmoment wieder abnimmt. Wird das Fahrzeug in einem Bereich betrieben, in dem das Drehmoment wieder abnimmt, so hat dies mangelnde Zugkraft zur Folge.

      In Scania Diagnos kann im Abschnitt "gespeicherte Funktionsdaten", unter "Motordrehzahl" und "Motorlast" geprüft werden, in welchen Drehzahlbereichen das Fahrzeug betrieben wurde. Werte mit Leistungs- und Drehmomentdiagramm vergleichen.

    • Beschleunigungsprüfung auf ebener Strecke — die Beschleunigungsprüfung wird in einem separaten Abschnitt genauer beschrieben.

    • Bergauffahrprüfung — die Bergauffahrprüfung wird in einem separaten Abschnitt genauer beschrieben.

    • Kraftstoffverbrauch — Werte in SCOP mit den durch das Fahrtenbuch ermittelten Werten vergleichen.

    • Der wirtschaftlichste Geschwindigkeitsbereich — mit der Reisegeschwindigkeit auf der Diagrammscheibe vergleichen. Außerdem mit gespeicherten Funktionsdaten unter "Fahrgeschwindigkeit" in Scania Diagnos vergleichen.

      In der folgenden kurzen Beschreibung sind die Informationen aufgelistet, die in SCOP eingegeben werden müssen. Das SCOP- Handbuch enthält ausführlichere Informationen zur Benutzung des Programms.

      Allgemeine Informationen für SCOP

      In der folgenden Beschreibung sind die Informationen genannt, die eingegeben werden müssen, unabhängig davon, ob hoher Kraftstoffverbrauch oder schlechte Zugkraft beanstandet wird.

      Die Nummern beziehen sich auf die entsprechenden Positionen in der Abbildung auf der folgenden Seite.

      1. Klicken Sie auf das hervorgehobene Kästchen. Es öffnet sich ein Dialogfeld, in das Informationen wie Motortyp, Kraftstoffdichte, Differentialtyp, Übersetzungsverhältnis, Getriebeart und Retarderbetrieb eingegeben werden müssen. Angaben zur Abgasbremse sind nicht erforderlich. Motorparameter bleibt wie in 1 angegeben.

        Klicken Sie auf OK.

      2. Klicken Sie auf das hervorgehobene Kästchen. Es öffnet sich ein Dialogfeld, in das der verwendete Reifentyp eingegeben werden muß.

        Klicken Sie auf OK.

      3. Geben Sie die Lufttemperatur ein.

        Muß eine Beschleunigungsprüfung oder eine Bergauffahrprüfung durchgeführt werden, ist die aktuelle Lufttemperatur einzugeben.

        Soll der Kraftstoffverbrauch ermittelt werden, muß die Durchschnittstemperatur für die entsprechenden Tage auf der Diagrammscheibe eingegeben werden.

        Ist die Kraftstofftemperatur bekannt, muß diese ebenfalls eingegeben werden — andernfalls wird ein Schätzwert errechnet.

      4. Geben Sie das Zuggesamtgewicht ein.

      5. Geben Sie die Antriebsachslast ein.

      6. Klicken Sie auf das Feld "Stirnfläche". Es öffnet sich ein Dialogfeld. Geben Sie alle Angaben ein. Klicken Sie dann auf die grauen Felder und aktualisieren Sie den

        Luftwiderstandskoeffizienten und die Stirnfläche.

        Klicken Sie auf OK.

      7. Klicken Sie auf das Feld "Fahrbahnoberfläche". Es öffnet sich ein Dialogfeld.

        Wird mangelnde Zugkraft beanstandet, muß lediglich die Art der Fahrbahnoberfläche ausgewählt werden.

        Wird hoher Kraftstoffverbrauch beanstandet, muß außerdem die Topographie ausgewählt werden.

        Klicken Sie auf OK.

      8. Klicken Sie auf den Taschenrechner.

      Die Vorgehensweise wird, abhängig von der Beanstandung, auf den folgenden Seiten beschrieben.

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      6

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      7

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      3


       

      117087

       

      8


       

      Fenster in SCOP. Die genaue Beschreibung folgt auf der nächsten Seite.

      Information in SCOP bei schlechter Zugkraft

      Soll lediglich die Zugkraft geprüft werden, müssen keine weiteren Informationen in SCOP eingegeben werden.

      Folgende Informationen sind verfügbar.

      Die Nummern beziehen sich auf die entsprechenden Positionen in der Abbildung auf der folgenden Seite.

      1. Leistungs- und Drehmomentdiagramm.

        Klicken Sie auf das Diagramm und wählen Sie "Leistungsdiagramm". Die Motorleistungs- und Drehmomentkurve wird angezeigt.

        Die Drehmomentkurve gibt u. a. an, in welchem Geschwindigkeitsbereich der Motor maximales Drehmoment erreicht und wann das Drehmoment wieder abnimmt. Wird das Fahrzeug in einem Bereich betrieben, in dem das Drehmoment wieder abnimmt, so hat dies mangelnde Zugkraft zur Folge.

        In Scania Diagnos kann im Abschnitt "gespeicherte Funktionsdaten", unter "Motordrehzahl" und "Motorlast" geprüft werden, in welchen Drehzahlbereichen das Fahrzeug betrieben wurde. Werte mit Leistungs- und Drehmomentdiagramm vergleichen.

      2. Informationen zu Beschleunigungsprüfungen auf ebenen Strecken und Bergauffahrprüfungen.

      Klicken Sie auf das Feld "Spezial". Es öffnet sich ein Dialogfeld. Die Felder "Beschleunigungsprüfung auf ebener Strecke" (3) und "Bergauffahren" (4) werden angezeigt.

      Bei einer Beschleunigungsprüfung sind die Informationen im Feld "Beschleunigungsprüfung auf ebener Strecke" zu verwenden.

      Bei einer Bergauffahrprüfung sind die Informationen im Feld "Bergauffahren" zu verwenden. Der Grad der Steigung muß ebenfalls eingegeben werden. Im

      Abschnitt Bergauffahrprüfung wird die Messung der Steigung beschrieben.

      Informationen in den Gruppenfenstern notieren und Anweisungen in den Abschnitten "Beschleunigungsprüfung auf ebener Strecke" und "Bergauffahrprüfung" befolgen.

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      2 1


       

      117162

       

      Fenster in SCOP. Die Erklärungen zu den einzelnen Positionen sind auf der nächsten Seite zu finden.


       


       

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      4

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      117088

       

      Fenster in SCOP. Die Erklärungen zu den einzelnen Positionen sind auf der nächsten Seite zu finden.

      Informationen in SCOP bei hohem Kraftstoffverbrauch

      Bei hohem Kraftstoffverbrauch müssen weiterhin Informationen in SCOP wie folgt eingegeben werden.


       

      Hinweis: Zuerst werden die im Abschnitt "Allgemeine Informationen für SCOP" angegebenen Informationen eingegeben.


       

      Die Nummern beziehen sich auf die entsprechenden Positionen in der Abbildung auf der folgenden Seite.

      1. Klicken Sie auf das gezeigte Feld, wenn das Fahrzeug im hohen Lastbereich gefahren wurde, d. h. oberhalb des grünen Bereichs. Dies kann in Scania Diagnos unter "gespeicherte Funktionsdaten" geprüft werden.

      2. Wurde der Nebenantrieb eingesetzt, muß das angezeigte Feld ausgewählt werden. Es öffnet sich ein Dialogfeld. Wählen Sie die Art des Nebenantriebs aus.

        Geben Sie dann die Betriebszeit, Nebenantriebsdrehzahl und Leistung oder Drehmoment ein.

        Aktualisieren sie die Werte, indem Sie mehrmals auf die Felder Leistung, PTO / min und Drehmoment Nm klicken.

        Klicken Sie auf OK.

      3. Geben Sie die auf der Diagrammscheibe aufgezeichnete Fahrstrecke ein.

      4. Geben Sie die auf der Diagrammscheibe aufgezeichneten Fahrtunterbrechungen ein.

      5. Geben Sie die auf der Diagrammscheibe aufgezeichnete Reisegeschwindigkeit ein.

      6. Klicken Sie auf das Feld "Setup" und wählen Sie "Kraftstoffwerte anzeigen" aus.

        Klicken Sie auf OK.

      7. Klicken Sie auf den Taschenrechner.

      8. Vergleichen Sie die mit der Diagrammscheibe errechnete

        Durchschnittsgeschwindigkeit mit der von SCOP errechneten Durchschnittsgeschwindigkeit. Die Werte müssen übereinstimmen.

      9. Dies ist der von SCOP errechnete Kraftstoffverbrauch.

      Ist der tatsächliche Kraftstoffverbrauch geringer oder entspricht er dem errechneten Wert, so ist der Kraftstoffverbrauch des Fahrzeugs normal und es liegt keine Beanstandung vor.

      Ist der tatsächliche Kraftstoffverbrauch höher als der errechnete Wert — müssen weitere Prüfungen entsprechend dem Abschnitt "gespeicherte Funktionsdaten" erfolgen.

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      3


       

      4

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      117163

       

      2 7 8


       

      Fenster in SCOP. Die genaue Beschreibung folgt auf der nächsten Seite.

      Gespeicherte Funktionsdaten

      Die gespeicherten Funktionsdaten aus dem EDC-Steuergerät haben Sie bereits im Abschnitt "Vorbereitung" erhalten. Die Daten können jetzt analysiert werden.

      Die gespeicherten Funktionsdaten enthalten alle Informationen zur Betriebsdauer des EDC- Steuergeräts sowie folgende Angaben.

    • Fahrgeschwindigkeit

    • Kühlmitteltemperatur

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    • Motordrehzahl

    • Motorlast

      Die Informationen sind in verschiedene Felder unterteilt. Siehe Abbildung.

      In diesem Abschnitt werden alle Felder und Beispiele von Funktionsdaten verschiedener Fahrzeuge sowie die für die Analyse erforderlichen Erklärungen erläutert.

      117164

       

      Die Funktionsdaten müssen gemeinsam mit dem Kunden besprochen und mit den Ergebnissen von SCOP verglichen werden.

      Fahrgeschwindigkeit


       

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      116672

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       


       

      35%

       

       

      27%

       

       

       

       

       

       

      23%

       

       

       

       

      10%

       

       

       

       

       

      5%

       

      0%

      0%

      0%

       

      0 - 2 2 - 40 40 - 60 60 - 80 80 - 85 85 - 90 90 - 110 110 - 150 km/h


       

      Das obenstehende Beispiel zeigt ein Fahrgeschwindigkeitsdiagramm. Aus dem Balkendiagramm wird ersichtlich, wie lange das Fahrzeug im Verhältnis zur gesamten Betriebsdauer des Steuergerätes innerhalb von bestimmten Geschwindigkeitsbereichen betrieben wurde.

      Die Einteilung der Geschwindigkeitsbereiche ist vom jeweiligen Steuergerät abhängig.

      Vergleichen Sie die Fahrgeschwindigkeit mit dem von SCOP ermittelten wirtschaftlichsten Bereich.

      Während der Reisegeschwindigkeit muß die Motordrehzahl im grünen Bereich liegen.

      Zeigt das Balkendiagramm fälschlicherweise an, daß das Fahrzeug häufig mit niedriger Geschwindigkeit betrieben wurde, kann dies durch ein defektes Signal zwischen Fahrtenschreiber und EDC-Steuergerät verursacht werden. Ist der Geschwindigkeitsbegrenzer abgeschaltet, arbeitet das EDC-Steuergerät mit einem programmierten Wert von 15 km/h.

      Kühlmitteltemperatur


       

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      116674

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      91%

       

       

       

       

       

       


       

      9%

       

       

      0%

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      0%

      0%

       

      0%

      0%

       

      -40 - -20 -20 - 0 0 - 70 70 - 80 80 - 85 85 - 95 95 - 105 105 - 130 °C


       

      Das obenstehende Beispiel zeigt ein Kühlmitteltemperaturdiagramm. Aus dem Balkendiagramm wird ersichtlich, wie lange das Fahrzeug im Verhältnis zur gesamten Betriebsdauer des Steuergeräts innerhalb von bestimmten Kühlmitteltemperaturbereichen betrieben wurde.

      Die Einteilung der Kühlmitteltemperaturbereiche ist vom jeweiligen Steuergerät abhängig.

      Ein kalter Motor verbraucht mehr Kraftstoff als ein betriebswarmer Motor.

      Bei bestimmten Motoren nimmt die Motorleistung bei Kühlmitteltemperaturen über 100 °C geringfügig ab.

      Motordrehzahl


       

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      116673

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       


       

      46%

       

       

       

      28%

       

       

       

       

       

       

      13%

       

       

       

       

       

      5%

      7%

       

       

       

       

       

      1%

      0%

      0%

       

      0-900 900-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2000 2000-2500 2500- rpm


       

      Das obenstehende Beispiel zeigt ein Motordrehzahldiagramm. Aus dem Balkendiagramm wird ersichtlich, wie lange das Fahrzeug im Verhältnis zur gesamten Betriebsdauer des Steuergeräts innerhalb von bestimmten Motordrehzahlbereichen betrieben wurde.

      Die Einteilung der Motordrehzahlbereiche ist vom jeweiligen Steuergerät abhängig.

      Die Farben des Balkendiagramms in Scania Diagnos ähneln den Farben auf dem Drehzahlmesser des Fahrzeugs. Die Farben auf dem Drehzahlmesser des Fahrzeugs sind korrekt. Der niedrigste Kraftstoffverbrauch wird im grünen Drehzahlbereich erzielt.

      Wird das Fahrzeug häufig oberhalb des grünen Drehzahlbereichs und bei niedrigen Fahrgeschwindigkeiten betrieben (mit hoher Leistungsabgabe), müssen Sie das Feld "Überdrehzahl" in SCOP auswählen. Der Kraftstoffverbrauch ist dann höher.

      Motorlast


       


       

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      General


       

      Vehicle speed


       

      Coolant temperature


       

      Engine speed


       

      Load

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      1%

      4%

      10%

      2%

       

       

       

       

       

      1%

      4%

      2%

      1%

       

       

       

       

      1%

      10%

       

       

       

       

       

      1%

      2%

      12%

       

       

       

       

      9%

       

      1%

      4%

       

       

       

       

      16%

       

       

      1%

       

       

       

       

      21%

      2%

      3%

      5%

      2%

       

       

       

       

      Load 7

      6

      5

      4

      3

      2

      1

      0


       

      0-900 900-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2000 2000-2500 2500-


       

      116671

       

      rpm


       

      Das obenstehende Beispiel zeigt ein Motordrehzahldiagramm. Aus dem Balkendiagramm wird ersichtlich, wie lange das Fahrzeug im Verhältnis zur gesamten Betriebsdauer des Steuergeräts mit einer bestimmten Motorlast innerhalb von bestimmten Motordrehzahlbereichen betrieben wurde.

      Die Farben des Balkendiagramms in Scania Diagnos ähneln den Farben auf dem Drehzahlmesser des Fahrzeugs. Die Farben auf dem Drehzahlmesser des Fahrzeugs sind korrekt. Der niedrigste Kraftstoffverbrauch wird im grünen Drehzahlbereich erzielt.

      Die Einteilung der Motordrehzahlbereiche ist vom jeweiligen Steuergerät abhängig.

      Die Motorlast kann anhand der folgenden Erklärungen aus der obenstehenden Tabelle ermittelt werden. Je höher die Motorlast, um so höher ist auch der Kraftstoffverbrauch.


       

      Hinweis: Bestimmte Motoren erreichen ihre Maximallast bereits bei Laststufe 5 oder 6.


       

      0 = keine Motorlast. Motor erhält keinen Kraftstoff. Z. B. durch Aktivieren der Abgasbremse oder eingeschalteten Fahrstrom bei nicht drehendem Motor.

      1 = sehr geringe Motorlast. Motor dreht z. B. im Leerlauf.

      2 = geringe Motorlast. Nebenantrieb, Weißrauchbegrenzer oder Klimaanlage wurden ggf. aktiviert.

      3—5 = Normale Motorlast. Bestimmte Motoren erreichen ihre Maximallast bereits bei Laststufe 5.

      5—7 = Maximale Motorlast. Bestimmte Motoren erreichen ihre Maximallast bereits bei Laststufe 5 oder 6.

      Die genaue Beschreibung der obenstehenden Tabelle folgt auf der nächsten Seite.


       

      image

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load


       

      D


       

      E

      H


       

      I


       

      G

      C

      F

      B

      A

      J

       

      Load 7

      6

      5

      4

      3

      2

      1

      0


       

      0-900 900-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2000 2000-2500 2500-


       

      117064

       

      rpm


       

      Das Motorlastdiagramm kann in fünf Bereiche unterteilt werden.

      Die verschiedenen Bereiche werden wie folgt beschrieben.


       

      Hinweis: Bestimmte Motoren erreichen ihre Maximallast bereits bei Laststufe 5 oder 6.


       

      In Laststufen oberhalb von 1 kann der Nebenantrieb aktiviert worden sein.

      Wurde das Fahrzeug bei niedrigen Geschwindigkeiten in den Bereichen H, I und J betrieben, erfolgte ein Betrieb mit Überdrehzahl.

      A = keine Motorlast. Motor erhält keinen Kraftstoff. Fahrstrom ist eingeschaltet aber Motor dreht nicht.

      B = sehr geringe Motorlast. Motor dreht z. B. im Leerlauf.

      C = geringe Motorlast. Der Nebenantrieb wurde z. B. bei geringer Last eingesetzt oder der Weißrauchbegrenzer wurde aktiviert.

      D = Nebenantrieb wurde ggf. eingesetzt.

      E = Geringe Motordrehzahl und niedrige bis hohe Motorlast.

      F = Normale Motordrehzahl und normale Motorlast.

      G = Normale Motordrehzahl aber mittlere bis hohe Motorlast. Bei einigen Motoren

      (z. B. 9l-Motor) ist die Motorlast schon bei

      Laststufe 5 sehr hoch.

      H = Normale Motordrehzahl aber sehr hohe Motorlast. Manche Motoren erreichen lediglich Laststufe 5 oder 6.

      I = Hohe Motordrehzahl.

      J = Keine Motorlast. Motor erhält keinen Kraftstoff. Abgasbremse oder Retarder aktiv oder Fahrpedal vollständig gelöst.

      Beispiel 1 — schlechte Zugkraft


       

      Kundenbeanstandung: Schlechte Zugkraft beim Bergauffahren.

      Motortyp DSC14 15

      Übersetzung 3.08

      Das Fahrzeug wird mit zu hoher Geschwindigkeit gefahren.

      Das Übersetzungsverhältnis kann geändert werden (Getriebe, Hinterachse oder Reifen), um das Fahrzeug an eine bestimmte Betriebsart anzupassen. Bei davon abweichenden

      Betriebsarten ist die Zugkraft höchstwahrscheinlich vermindert.

      Ist ein Geschwindigkeitsverlust nicht erwünscht, muß ein leistungsfähigerer Motor eingebaut werden.


       

      image

      117065

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       

       


       

      43%

       

       

       

       

       

       


       

      22%

       

      16%

       

       

       

       

       

       

      6%

      4%

      4%

      5%

      A


       

      0%

       

      < 2 2 - 20 20 - 38 38 - 56 56 - 74 74 - 92 92 - 110 > 110 km/h


       

      Balken A zeigt an, daß die Fahrgeschwindigkeit bei 22% der gesamten Betriebsdauer des Steuergeräts im Bereich von 92—110 km/h lag. Liegt die Fahrgeschwindigkeit in diesem Bereich — was normalerweise nicht vorschriftsmäßig ist — muß die eingestellte Maximalgeschwindigkeit mit dem Scania Programmer geprüft werden.


       

      image

      117066

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      85%

       

       

       

       

       

       


       

      15%

       

       

      0%

      0%

      0%

      1%

       

      0%

      0%

       

      < -20 -20 - -10 -10 - 0 0 - 20 20 - 75 75 - 95 95 - 120 > 120 °C


       

      Die Kühlmitteltemperatur ist normal.


       

      image

      117067

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       


       

      53%

       


       

      17%

       

       


       

      18%

       

       

       

      4%

      6%

       


       

      2%

       

       

       

       

       

      0%

      0%

       

      0-700 700-1000 1000-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2500 > 2500 rpm


       

      Das Fahrzeug wurde im wirtschaftlichen Bereich betrieben.


       


       

      image

      General


       

      Vehicle speed


       

      Coolant temperature


       

      Engine speed


       

      Load

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      1%

      5%

      5%

       

       

       

       

       

      1%

      1%

      4%

      1%

       

       

       

       

      1%

      2%

      9%

       

       

       

       

      1%

      1%

      3%

      14%

       

       

       

      5%

      1%

      1%

      2%

      8%

       

       

       

      6%

       

       

      1%

      2%

       

       

       

      5%

      2%

      2%

      3%

      11%

      1%

       

       

       

      Load 7

      6

      5

      4

      3

      2

      1

      0


       

      0-700 700-1000 1000-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2500 > 2500


       

      rpm


       

      117068

       

      A B


       

      A — Diese Leerlaufdrehzahl ist normal.

      B — Das Fahrzeug wurde im wirtschaftlichen Motordrehzahlbereich aber kurzzeitig im sehr hohen oder sehr niedrigen Lastbereich betrieben (Abgasbremse, Retarder oder vollständig gelöstes Fahrpedal). Diese Werte weisen auf Bergauffahrten oder starke Beschleunigung und Verzögerung hin.

      Beispiel 2 — schlechte Zugkraft bei Bergauffahrten


       

      Kundenbeanstandung: Hoher Kraftstoffverbrauch und schlechte Zugkraft bei Bergauffahrten.

      Motortyp DSC14 13

      Übersetzung 3.91

      Das Fahrzeug ist ein Holz-Transporter und wird sowohl im Wald als auch auf befestigten Straßen betrieben. Der Kunde ist mit der Leistung des Fahrzeugs auf Waldwegen sehr zufrieden.

      Allerdings sind an Steigungen Geschwindigkeiten von 90 km/h nicht möglich, und das Fahrzeug hat einen hohen Kraftstoffverbrauch.

      Kraftstoffverbrauch

      Der Nebenantrieb wurde häufig bei Stillstand

      des Fahrzeugs eingesetzt. Der Kraftstoffverbrauch ist dadurch im Vergleich zur gefahrenen Gesamtstrecke recht hoch.

      Zugkraft

      Das Fahrzeug verfügt über eine gute Traktion auf unwegsamem Gelände, der Motor erbringt nicht genügend Leistung, um an Steigungen eine hohe Geschwindigkeit beizubehalten. Um das Fahrverhalten an Steigungen zu verbessern, muß die Reisegeschwindigkeit verringert werden.


       

      image

      0%

       

      117069

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       


       

      46%

       

       

       

       

       

       

       

       

      30

      %

       

       

      A

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      12%

       

       

       

       

      4%

      6%

       

      0%

      0%

      0%

       

      <20 20 - 40 40 - 60 60 - 80 80 - 100 100 - 120 120 - 140 >140 km/h


       

      Balken A zeigt an, daß die Fahrgeschwindigkeit bei 46% der gesamten Betriebsdauer des Steuergeräts unter 20 km/h lag. In diesem Fall wurde dies durch den Betrieb des Nebenantriebs, durch das Beladen mit Holz, verursacht.


       

      image

      117070

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      69%

       

       

       

       

       

       


       

      29%

       

       


       

      0%


       

      0%


       

      0%


       

      1%

       


       

      0%


       

      0%

       

      < -20 -20 - -10 -10 - 0 0 - 20 20 - 75 75 - 95 95 - 120 > 120 °C


       

      Die Kühlmitteltemperatur ist normal.


       

      image

      117071

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       


       

      44%

       

       

       

       

       

      A

       

       

       


       

      24%

       

       

       

       

      17%

       

       


       

      2%

      4%

      8%

       

       

       

       

       

       

      1%

      0%

       

      0-900 900-1100 1100-1300 1300-1500 1500-1700 1700-1900 1900-2500 > 2500 rpm


       

      Balken A zeigt an, daß das Fahrzeug häufig bei niedrigen Motordrehzahlen betrieben wird. In diesem Fall wird dies durch den Betrieb des Nebenantriebs, durch das Beladen mit Holz, verursacht.


       

      image

      C B


       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load


       

      Load

       

      7

      6

       

       

       

      2%

      5%

      2%

      5

       

       

       

      1%

      1%

      2%

      4

      1%

       

       

      1%

      2%

      4%

      3

      6%

       

      1%

      1%

      4%

      8%

      2

      27%

      1%

      1%

      1%

      2%

      3%

      1

      10%

       

       

       

       

      3%

      0

      1%

      1%

      1%

      2%

      2%

      3%

      0-900 900-1100 1100-1300 1300-1500 1500-1700 1700-1900 1900-2500 > 2500

      A D

      117072

       

      rpm


       

      A — Nebenantrieb.

      B — Normallast aber leicht erhöhte Motordrehzahl.

      B — Hohe Motorlast bei leicht erhöhter Motordrehzahl.

      D — Niedrige Motorlast. Abgasbremse, Retarder oder Fahrpedal vollständig gelöst.

      Beispiel 3 — hoher Kraftstoffverbrauch


       

      Kundenbeanstandung: Hoher Kraftstoffverbrauch.

      Motortyp DSC12 01 Muldenkipper 8x4

      Das Fahrzeug wurde im Leerlauf betrieben oder der Nebenantrieb wurde etwa in 25% der Zeit eingesetzt. Dies erklärt den hohen Kraftstoffverbrauch.


       


       

      image

      0%

       

      117073

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       


       

      50%

       

       

       

       

       

       

      A

       


       

      20%

       

       

       

       

       

      11%

      14%

       

       

       

       

       

       

      4%

      0%

      0%

      0%

       

      <20 20 - 40 40 - 60 60 - 80 80 - 100 100 - 120 120 - 140 >140 km/h


       

      Balken A zeigt an, daß die Fahrgeschwindigkeit bei 50% der gesamten Betriebsdauer des Steuergeräts unter 20 km/h lag. In diesem Fall wird dies durch die Wartezeit auf die Beladung verursacht. Das Fahrzeug bewegt sich nur langsam vorwärts, während die Beladung mit aktivierter Hydraulikpumpe erfolgt.


       


       

      image

      117074

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      72%

       

       

       

       

       

       


       

      28%

       

       


       

      0%


       

      0%


       

      0%


       

      1%

       


       

      0%


       

      0%

       

      < -20 -20 - -10 -10 - 0 0 - 20 20 - 75 75 - 95 95 - 120 > 120 °C


       

      Die Kühlmitteltemperatur ist normal.


       

      image

      117075

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       


       

      43%

       

       

       

       

       

      A

       

       


       

      17%

       

       

       

       

      12%

      14%

       

       

      7%

       

       

      6%

       

       

       

       

       

      1%

      0%

       

      0-900 900-1100 1100-1300 1300-1500 1500-1700 1700-1900 1900-2500 > 2500 rpm


       

      Balken A zeigt an, daß das Fahrzeug bei sehr niedrigen Motordrehzahlen betrieben wird. In diesem Fall wird dies durch die Wartezeit auf die Beladung verursacht. Das Fahrzeug bewegt sich nur langsam vorwärts, während die Beladung mit aktivierter Hydraulikpumpe erfolgt.

      Der grüne Bereich wurde korrekt genutzt, die Motordrehzahl lag jedoch im roten Bereich.


       

      image

      C


       


       

      General


       

      Vehicle speed


       

      Coolant temperature


       

      Engine speed


       

      Load


       

      Load

       

      7

      6

       

       

      1%

      3%

      4%

      2%

      5

       

       

      1%

      2%

      1%

      1%

      4

      1%

      1%

      2%

      2%

      2%

      1%

      3

      1%

      1%

      1%

      2%

      2%

      1%

      2

      22%

      1%

      1%

      2%

      1%

      1%

      1

      16%

       

       

      1%

       

       

      0

      3%

      3%

      4%

      5%

      4%

      2%

      0-900 900-1100 1100-1300 1300-1500 1500-1700 1700-1900 1900-2500 > 2500

      rpm


       

      117076

       

      A B


       

      A — Das Fahrzeug wurde 16% der Zeit im Leerlauf betrieben und 22% der Zeit beispielsweise bei eingeschaltetem Nebenantrieb oder Weißrauchbegrenzer.

      B — Niedrige Motorlast. Abgasbremse, Retarder oder Fahrpedal vollständig gelöst. Das Fahrzeug wird über die Hinterräder angetrieben.

      C — Hohe Motorlast.

      Beispiel 4 — normaler Kraftstoffverbrauch und normale Zugkraft


       

      Motortyp DC11.

      Es handelt sich um ein Zugfahrzeug mit Auflieger.

      Dies ist ein geeignetes Beispiel für ein Fahrzeug, das überwiegend auf Autobahnen eingesetzt wird. Kraftstoffverbrauch oder Zugkraft wurden vom Kunden nicht beanstandet.


       


       

      image

      117077

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      54%

       

       


       

      19%

       

       

       

       

       

       

      5%


       

      4%

      6%

      10%

       

       

       

       

       

       

       

      2%

      0%

       

      < 2 2 - 20 20 - 38 38 - 56 56 - 74 74 - 92 92 - 110 > 110 km/h


       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      81%

       

       

       

       

       

       


       

      19%

       

       

      0%

      0%

      0%

      0%

       

      0%

      0%

       

      Die Fahrgeschwindigkeit ist normal. Das Fahrzeug wurde entweder im stationären Betrieb oder auf Autobahnen eingesetzt.


       


       

      image

      117078

       

      < -20 -20 - -10 -10 - 0 0 - 20 20 - 75 75 - 95 95 - 120 > 120 °C


       

      Die Kühlmitteltemperatur ist normal.


       

      image

      117079

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       


       

      55%

       

       


       

      21%

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      11%

       

       

       

       

      3%

      5%

       

      5%

      0%

      0%

       

      0-700 700-1000 1000-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2500 > 2500 rpm


       

      Das Fahrzeug wurde hauptsächlich im grünen Drehzahlbereich betrieben.


       

      image

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

      2%

      2%

       

       

       

       

       

       

       

      2%

      1%

       

       

       

       

       

      1%

      3%

       

       

       

       

       

      1%

      1%

      8%

       

       

       

       

       

      1%

      3%

      24%

       

       

       

      1%

      1%

      1%

      2%

      8%

       

       

       

      11%

       

       

      1%

      2%

       

       

       

      9%

      1%

      2%

      3%

      5%

      3%

       

       

       

      Load 7

      6

      5

      4

      3

      2

      1

      0


       

      0-700 700-1000 1000-1200 1200-1400 1400-1600 1600-1800 1800-2500 > 2500


       

      117080

       

      rpm


       

      Die Motorlast war meist normal. Das Fahrzeug wurde selten an Steigungen und selten bei Vollast betrieben.

      11% ist ein normaler Wert für den Leerlaufbetrieb.

      Beispiel 5 — Geschwindigkeitsbegrenzer deaktiviert


       

      Das Fahrzeug in diesem Beispiel ist mit dem in Beispiel 4 vergleichbar. Die Betriebsart ist ebenfalls ähnlich.

      Etwas in diesem Beispiel ist jedoch nicht korrekt. Fahrgeschwindigkeit und Motordrehzahl (A) zeigen, daß das Fahrzeug bei hoher Motordrehzahl und sehr niedrigen Fahrgeschwindigkeiten betrieben wurde.

      Dies kann durch den Nebenantrieb verursacht sein, in diesem Fall ist jedoch der ausgeschaltete Geschwindigkeitsbegrenzer dafür verantwortlich. Das EDC-Steuergerät erkennt dann eine Fahrgeschwindigkeit von 15 km/h.


       

      image

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load


       

      56%


       


       

      A

       


       

      3% 3% 5%

       


       

      0% 0% 0%

       

       

       

       

      32%


       

      0%

       

      117081

       

      <20 20 - 40 40 - 60 60 - 80 80 - 100 100 - 120 120 - 140 >140 km/h


       


       

      image

      117082

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       


       

      70%

       

       

       

       

       

       


       

      28%

       

       


       

      0%


       

      0%


       

      0%


       

      2%

       


       

      0%


       

      0%

       

      < -20 -20 - -10 -10 - 0 0 - 20 20 - 75 75 - 95 95 - 120 > 120 °C


       


       

      image

      117083

       

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       


       

      40%

       

       

      31%

       

       

       

       

       

       

       

       

      20%

       

       

       

      A

       

       

       

       

       

       

       

      2%

      6%

       

      1%

      0%

      0%

       

      0-900 900-1100 1100-1300 1300-1500 1500-1700 1700-1900 1900-2500 > 2500 rpm


       

      image

      General

      Vehicle speed

      Coolant temperature

      Engine speed

      Load

       

       

       

       

       

       

       

       

       

       

      1%

      3%

      2%

       

       

       

       

       

       

      1%

      2%

       

       

       

       

       

      1%

      2%

      6%

       

       

       

       

       

      1%

      6%

      19%

       

       

       

      5%

       

      1%

      2%

      6%

       

       

       

      22%

       

       

      1%

      2%

       

       

       

      3%

      1%

      2%

      3%

      4%

       

       

       

       

      Load 7

      6

      5

      4

      3

      2

      1

      0


       

      0-900 900-1100 1100-1300 1300-1500 1500-1700 1700-1900 1900-2500 > 2500


       

      117084

       

      rpm

      Beschleunigungsprüfung auf ebener Strecke

      Im folgenden ist die Durchführung einer Beschleunigungsprüfung beschrieben.


       

      Vorbereitung

      Alle erforderlichen Informationen müssen abgefragt werden, siehe Abschnitt SCOP.

      Ebene, verkehrsfreie Strecke auswählen. Mit Neigungswinkelmesser (siehe unten) prüfen, ob die Fahrstrecke eben ist.

      Für diese Prüfung sind zwei Personen erforderlich — eine Person fährt, die andere mißt die Zeit.


       

      Werkzeuge

      Stoppuhr

      werden.

      1. Fahrzeug in einem Drehzahlbereich zwischen 800 und 900/min fahren.

      2. Gewählten Gang einlegen und Fahrpedal vollständig durchtreten, bis die in SCOP angegebene maximale Drehzahl erreicht wird. Zeit zwischen den beiden in SCOP genannten Motordrehzahlbereichen messen.

      3. Prüfung mehrmals in beide Richtungen durchführen.

      4. Durchschnittszeit berechnen und mit der von SCOP errechneten Zeit vergleichen. Eine Abweichung von bis zu einer Sekunde ist normal.

      Ist der tatsächliche Kraftstoffverbrauch geringer als der errechnete Wert oder entspricht er diesem, so ist die Zugkraft des Fahrzeugs normal.

      Ist die Durchschnittszeit länger — mit der

      Neigungswinkel- messer

      Teile-Nr. 1 593 822

      Prüfung fortfahren, siehe Fehlersuche.


       

      Scania Diagnos — Motordrehzahl während der Prüfung mit Scania Diagnos beobachten.

      Dadurch werden genauere Ergebnisse erzielt, als durch die Beobachtung des Drehzahlmessers.


       

      Prüfung

      1. Fahrzeug zur Teststrecke fahren.

      2. Scania Diagnos an Fahrzeug anschließen.

      3. Gehen Sie zur Systemgruppe "Motor", klicken Sie auf "Lesen/Aktivieren" und wählen Sie "Motordrehzahl". Es erscheint ein Fenster, in dem die Motordrehzahl ablesbar ist.

      4. In SCOP werden verschiedene Gänge angegeben, in denen die Prüfung durchgeführt werden kann. Gang einlegen.

      Für jeden Gang sind zwei Drehzahlbereiche angegeben. Zwischen beiden Bereichen muß die Zeit gemessen

      Bergauffahrprüfung

      Im folgenden ist die Durchführung einer Bergauffahrprüfung beschrieben.


       

      Vorbereitung

      Informationen für eine Bergauffahrprüfung abfragen, siehe Abschnitt SCOP.

      Verkehrsfreie Strecke auswählen und Fahrbahnneigung mit Neigungswinkelmesser (siehe unten) prüfen.

      Für diese Prüfung sind zwei Personen erforderlich — eine Person fährt, die andere prüft die Motordrehzahl.


       

      Werkzeuge

      von SCOP angegebene Motordrehzahl eingehalten wird. Dies wird am einfachsten durch das Einschalten der Geschwindigkeitsregelung gewährleistet.

      1. Vom Beginn der Steigung an, bis zum Erreichen der Bergkuppe muß das Fahrpedal vollständig durchgetreten werden. Motordrehzahl auf Veränderungen beobachten.

      2. Prüfung mehrmals durchführen.

      3. Bleibt die Motordrehzahl konstant, ist die Zugkraft des Fahrzeugs normal.

      Nimmt die Motordrehzahl ab — mit der Fehlersuche fortfahren, siehe Abschnitt Fehlersuche.

      Nimmt die Motordrehzahl zu, erbringt das Fahrzeug mehr Leistung als vermutet.


       

      Neigungswinkel- messer

      Teile-Nr. 1 593 822


       

      Scania Diagnos — Motordrehzahl während der Prüfung mit Scania Diagnos beobachten.

      Dadurch werden genauere Ergebnisse erzielt als durch die Beobachtung des Drehzahlmessers.


       

      Prüfung

      1. Fahrzeug zur Teststrecke fahren.

      2. Scania Diagnos an Fahrzeug anschließen.

      3. Gehen Sie zur Systemgruppe "Motor", klicken Sie auf "Lesen/Aktivieren" und wählen Sie "Motordrehzahl". Es erscheint ein Fenster, in dem die Motordrehzahl ablesbar ist.

      4. In SCOP werden verschiedene Gänge angegeben, in denen diese Prüfung durchgeführt werden kann. Gang einlegen.

        Für jeden Gang ist eine Motordrehzahl angegeben. Das Fahrzeug muß die angegebene Motordrehzahl während der gesamten Bergauffahrt beibehalten.

      5. Vor dem Bergauffahren sicherstellen, daß der gewählte Gang eingelegt ist und die

        Fehlersuche


         

        Hinweis: Anweisungen im Abschnitt "Vorbereitung" und "Gespräch mit dem Kunden" sowie "Fahrbetrieb und Zugkraft des Fahrzeugs prüfen" befolgen, bevor die folgenden Arbeitsschritte durchgeführt werden.


         

        Auf den folgenden Seiten ist die fehlerspezifische Fehlersuche beschrieben.

        Die Fehlersuche wird in folgende Hauptgruppen unterteilt.

    • Hoher Kraftstoffverbrauch

    • Geringe Leistungsabgabe und geringe Zugkraft

    • Außergewöhnlich starke Rauchentwicklung

      Hoher Kraftstoffverbrauch

      Bei hohem Kraftstoffverbrauch muß eine Fehlersuche in den folgenden Bereichen erfolgen.

    • Ladeluftsystem

    • Abgassystem

    • Kraftstoff und Kraftstoffsystem

    • Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang

    Ladeluftsystem

    Ladeluftsystem wie folgt prüfen.

    Auftretende Fehler beheben und Kraftstoffverbrauch unmittelbar danach prüfen.


     

      1. Sicherstellen, daß keine Veränderungen am Ansaugsystem vorgenommen wurden.

        Prüfen, ob die Unterdruckanzeige einen Fehler anzeigt.


         

      2. Sicherstellen, daß der Luftfilter nicht verstopft ist.


         

      3. Ansaugsystem auf Dichtheit prüfen

        Ladeluftkühler zur Prüfung mit Druck beaufschlagen, siehe Gruppe 02 im Werkstatt-Handbuch.


         

      4. Turbolader auf Funktion prüfen

        Siehe Gruppe 01 im Werkstatt- Handbuch.


         

      5. Sicherstellen, daß der Luftfilter nicht verstopft ist (intern oder extern)


         

      6. Ladedruckregelventil (falls eingebaut) auf korrekte Funktion prüfen

        Hinweis: Verfügt das Fahrzeug über EDC, kann bei einem fehlerhaften Ventil ein Fehlercode für die Ladelufttemperatur erzeugt werden.

        Siehe Gruppe 01 im Werkstatt- Handbuch.

      7. Geräuschdämmblech

        (falls eingebaut) auf korrekte Funktion prüfen

        Siehe Gruppe 02 im Werkstatt- Handbuch.


         

      8. Wird der Fehler nicht gefunden, muß die Fehlersuche entsprechend den Abschnitten "Abgassystem", "Kraftstoff und Kraftstoffsystem" und "Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang" fortgesetzt werden.

        Abgassystem

        Abgassystem wie folgt prüfen.

        Auftretende Fehler beheben und Kraftstoffverbrauch unmittelbar danach prüfen.


         

        1. Sicherstellen, daß keine Veränderungen am Abgassystem vorgenommen wurden.

          Der Abgasgegendruck darf nicht zu hoch sein. Siehe Gruppe 03 im Werkstatt-Handbuch.


           

        2. Sicherstellen, daß das Abgassystem bis zur letzten Abgasturbine dicht ist.


           

        3. Sicherstellen, daß die Abgasbremse korrekt eingestellt ist.


           

        4. Turbine und Kraftturbine auf Funktion prüfen

          Turbine im Turbolader auf Funktion prüfen. Sie darf das Turbinengehäuse nicht berühren. Siehe Gruppe 01 im Werkstatt-Handbuch. Gleiche Prüfung an Kraftturbine durchführen (Turbocompoundeinheit).


           

        5. Wird der Fehler nicht gefunden, muß die Fehlersuche entsprechend den Abschnitten "Kraftstoff und Kraftstoffsystem" und "Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang" fortgesetzt werden.

    Kraftstoff und Kraftstoffsystem

    Kraftstoff und Kraftstoffsystem wie folgt prüfen.

    Auftretende Fehler beheben und Kraftstoffverbrauch unmittelbar danach prüfen.


     

    1. Prüfen, ob das EDC-Steuergerät Fehlercodes erzeugt hat.

      Siehe Scania Diagnos oder Gruppe 03 im Werkstatt-Handbuch.


       

    2. Sicherstellen, daß Kraftstoff mit entsprechender Qualität verwendet wird.

      Die Kraftstoffqualität hat großen Einfluß auf den Kraftstoffverbrauch. Im Verhältnis zur Kraftstoffqualität kann der Kraftstoffverbrauch normal sein.

      Siehe Gruppe 00 im Werkstatt- Handbuch.


       

    3. Gestänge der Einspritzpumpe (falls eingebaut) auf Funktion und korrekte Einstellung prüfen.


       

    4. Prüfen, ob der Kraftstoffdruck korrekt ist.

      Siehe Gruppe 03 im Werkstatt- Handbuch. Bei zu geringem Kraftstoffdruck nimmt die Motorleistung ab. Der Fahrer schaltet dadurch möglicherweise in einen niedrigeren Gang, was zu Fahren mit Überdrehzahl und damit zu erhöhtem Kraftstoffverbrauch führt.

      Folgende Faktoren können den Kraftstoffdruck beeinflussen.

      - Ölsieb an Ölansaugleitung im Kraftstoffbehälter verstopft.

      • Kraftstoffleitung zwischen Kraftstoffbehälter und Versorgungspumpe ist undicht oder verstopft. Eine Undichtigkeit ist nur schwer feststellbar.

      • Versorgungspumpe ohne Funktion.

      • Kraftstoffilter verstopft.

      • Überströmventil defekt.


         

    5. Sicherstellen, daß kein Kraftstoff austritt


       

    6. Düsen und Zulaufleitungen auf korrekte Bauart und Funktion prüfen

      Siehe Gruppe 03 im Werkstatt- Handbuch.


       

    7. Prüfen, ob der Einspritzbeginn korrekt eingestellt ist.

      Siehe Scania Diagnos oder Gruppe 03 im Werkstatt-Handbuch.


       

    8. Sicherstellen, daß die Einspritzpumpe korrekt eingestellt ist.

      Einspritzpumpe ausbauen und am Prüfstand auf korrekte Funktion prüfen.


       

    9. Wird der Fehler nicht gefunden, muß die Fehlersuche entsprechend dem Abschnitt "Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang" fortgesetzt werden.

      Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang

      Folgende Parameter sind für den Kraftstoffverbrauch von großer Bedeutung.

      • Fahrzeug-Spezifikation

      • Aufbau von Zugfahrzeug und Anhänger

      • Zusatzausstattung

      • Rad- und Achseinstellung

      • Bremsen

      • Reibungsverlust im Antriebsstrang


     

    Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang wie folgt prüfen.

    Faktoren, die den Kraftstoffverbrauch beeinflussen, mit dem Kunden besprechen.


     

    1. Sicherstellen, daß das Übersetzungsverhältnis korrekt ist.

      Mit SCOP prüfen, ob die Übersetzungsverhältnisse von Getriebe und Differential korrekt sind und der Einsatzart des Fahrzeugs entsprechen


       

    2. Reifen auf korrekten Typ, Kennzeichnung und Fülldruck prüfen.


       

    3. Einfluß der Aufbauten auf den Luftwiderstand prüfen

      Der Aufbau beeinflußt den Kraftstoffverbrauch. Aufbauten prüfen.

      Eine unterschiedliche Höhe von Zugfahrzeug und Anhänger wirkt sich auf den Luftwiderstand aus.

      Die zeitweilige Verwendung unterschiedlicher Anhänger oder Aufbauten kann den Luftwiderstand ebenfalls beeinflussen.

      Lose Planen haben dieselbe Auswirkung.


       

    4. Fahrzeug auf Zubehörteile prüfen, die den Luftwiderstand beeinträchtigen.

      Werbeschilder, Stoßfängerbügel oder Anbauteile wie der Michelin-Mann haben einen negativen Einfluß auf den Kraftstoffverbrauch.


       

    5. Sicherstellen, daß die Bremsen nicht schleifen.


       

    6. Rad- und Achseinstellung von Fahrzeug und Anhänger prüfen

      Sind die Rad- und Achseinstellungen inkorrekt, ist der Rollwiderstand des Fahrzeugs höher, was sich negativ auf den Kraftstoffverbrauch auswirkt.


       

    7. Sicherstellen, daß an Bauteilen wie den Radlagern oder Lagern im Antriebsstrang keine übermäßige Reibung herrscht.


       

    8. Prüfen, ob Zusatzausrüstung wie Nebenantrieb und Klimaanlagen- Gebläse eingebaut sind, die den Kraftstoffverbrauch beeinflussen.

    Geringe Leistungsabgabe oder Zugkraft

    Leistungsabgabe oder Zugkraft durch folgende Schritte prüfen.


     

    Hinweis: Erscheint in den folgenden Abschnitten die Aufforderung, den Kraftstoffverbrauch zu prüfen — muß statt dessen die Leistungsabgabe und Zugkraft geprüft werden.


     

    1. Ladeluftsystem Siehe Abschnitt "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Ladeluftsystem".

    2. Abgassystem. Siehe Abschnitt "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Abgassystem".

    3. Kraftstoff und Kraftstoffsystem. Die Kraftstoffqualität hat einen großen Einfluß auf die Leistungsabgabe und die Zugkraft des Fahrzeugs. Das Kraftstoffsystem selbst beeinflußt ebenfalls den Kraftstoffverbrauch.


       

      Siehe Abschnitt "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Kraftstoff und Kraftstoffsystem". Folgende Prüfungen durchführen.


       

      Auftretende Fehler beheben und Leistungsabgabe sowie Zugkraft unmittelbar danach prüfen.


       

      - Weißrauchbegrenzer auf korrekte Funktion und Einstellung prüfen. Ein nicht funktionsfähiger oder nicht korrekt eingestellter Weißrauchbegrenzer läßt fälschlicherweise auf mangelnde Zugkraft schließen. Siehe Gruppe 10 im Werkstatt- Handbuch.


       

      - Ladedruck-Sensoren ggf. auf korrekte Funktion prüfen. Ein nicht funktionsfähiger Ladedruck-Sensor läßt fälschlicherweise auf mangelnde Zugkraft schließen. Siehe Scania Diagnos oder Gruppe 03 im Werkstatt-Handbuch.

    4. Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang. Siehe Abschnitt "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Fahrzeug, Anhänger und Antriebsstrang".

    Außergewöhnlich starke Rauchentwicklung

    Der folgende Abschnitt beschreibt die Fehlersuche bei ungewöhnlich starker Schwarz- oder Weißrauchbildung.

    Schwarzrauch — die Schwarzrauchbildung wird durch das Luft-/Kraftstoffverhältnis und durch Fehler im Abgassystem beeinflußt.

    Weißrauch — Weißrauchbildung entsteht durch unverbrannten Kraftstoff oder durch Wasser, das mit Kraftstoff in den Brennraum gelangt.

    Schwarzrauch

    1. Eine im Verhältnis zur Kraftstoffmenge zu geringe Luftmenge führt zu Schwarzrauchbildung.


       

      Ladeluftsystem prüfen, siehe Abschnitt "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Ladeluftsystem".


       

      Hinweis: Erscheint in den folgenden Abschnitten die Aufforderung, den Kraftstoffverbrauch zu prüfen — muß statt dessen die Rauchentwicklung geprüft werden.

    2. Die Stärke der Rauchentwicklung wird durch den Abgasgegendruck und durch Undichtigkeiten im Abgassystem vor der letzen Abgasturbine (in Strömungsrichtung) beeinflußt.


       

      Abgassystem prüfen, siehe Abschnitt "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Abgassystem".


       

      Hinweis: Erscheint in den folgenden Abschnitten die Aufforderung, den Kraftstoffverbrauch zu prüfen — muß statt dessen die Rauchentwicklung geprüft werden.

    3. Kraftstoffqualität und Einspritzbeginn haben eine starke Auswirkung auf die Rauchentwicklung.


     

    Kraftstoff und Kraftstoffsystem prüfen. Siehe Schritte 1, 6, 7 und 8 in den Abschnitten "Hoher Kraftstoffverbrauch", "Kraftstoff und Kraftstoffsystem".


     

    Hinweis: Erscheint in den folgenden Abschnitten die Aufforderung, den Kraftstoffverbrauch zu prüfen — muß statt dessen die Rauchentwicklung geprüft werden.


     

    Außerdem müssen die folgenden Punkte beachtet werden.


     

    Auftretende Fehler beheben und Rauchentwickluung unmittelbar danach prüfen.


     

    1. Weißrauchbegrenzer auf korrekte Funktion und Einstellung prüfen.

      Siehe Gruppe 10 im Werkstatt- Handbuch.


       

    2. Wird der Fehler nicht gefunden, muß die Fehlersuche entsprechend den Abschnitten "Ladeluftsystem" und "Abgassystem" fortgesetzt werden.

      Weißrauch — Kraftstoff und Kraftstoffsystem bei kaltem Motor

      prüfen

      Kraftstoff und Kraftstoffsystem wie folgt prüfen.

      Auftretende Fehler beheben und Rauchentwicklung unmittelbar danach prüfen.


       

      1. Weißrauchbegrenzer auf korrekte Funktion und Einstellung prüfen.

        Siehe Gruppe 10 im Werkstatt- Handbuch.


         

      2. Ladedruckregelventil (falls eingebaut) auf korrekte Funktion prüfen

        Hinweis: Verfügt das Fahrzeug über EDC, kann bei einem fehlerhaften Ventil ein Fehlercode für die Ladelufttemperatur erzeugt werden.

        Siehe Gruppe 01 im Werkstatt- Handbuch.


         

      3. Prüfen, ob der Einspritzbeginn korrekt eingestellt ist.

        Siehe Scania Diagnos oder Gruppe 03 im Werkstatt-Handbuch.


         

      4. Düsen und Zulaufleitungen auf korrekte Bauart und Funktion prüfen

        Siehe Gruppe 03 im Werkstatt- Handbuch.


         

      5. Kaltstartfunktion der Kraftstoffpumpe (falls eingebaut) auf korrekte Funktion prüfen

        Kaltstartfunktion (falls eingebaut) gemäß Gruppe 03 im Werkstatt- Handbuch prüfen.


         

      6. Sicherstellen, daß kein Kühlmittel in den Brennraum gelangt.

        Sicherstellen, daß kein Kühlmittel über die Zylinderlaufbuchsen oder den Zylinderkopf in den Brennraum gelangt.


         

      7. Motorkompression prüfen.

    Die Weißrauchbildung ist von der Motorkompression abhängig.

    Kompression prüfen und Werte der verschiedenen Zylinder vergleichen. Verfügt das Fahrzeug über EDC, kann die Prüfung mit Scania Diagnos erfolgen. Andernfalls, siehe Gruppe 03 im Werkstatt-Handbuch.

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    Ausgabe 6 de


     

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    Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten


     

    1 585 989

    115 284

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt

    Füllmengen 3

    Kraftstoff Diesel 5

    Ethanol 10

    RME (Raps-Methyl-Ester) 11

    Öle Motoröl 12

    Getriebeöl 14

    Andere Öle/Flüssigkeiten 17

    Fahrgestell Zusammenfassung der Bauteile und

    Schmiermittel 18

    Scheibenwaschflüssigkeit 18

    Fahrgestellfett 19

    Klimaanlage Kältemittel 20

    Kompressoröl 20

    Kühlsystem Kühlmittel 21

    Kühlmittelfilter 21

    Anforderungen an das Kühlmittel 22

    Auffüllen 24

    Kühlmittel mit Glykol mischen 25

    Frostgefahr 26

    Kühlmittel wechseln 27

    Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten


     

    Füllmengen

    Die angegebenen Werte sind Richtwerte. Füllstände prüfen und nach Bedarf korrigieren.


     

    Bauteil

    Typ

    Füllmenge in Litern

    Kipp-Pumpe

     

    0,8

    Nachlaufachsenlift

     

    3,6-5,0

    Waschflüssigkeitsbehälter

     

    14,5

    Servolenkung

    Lkw Bus

    4

    6-9, je nach Aufbau

    Kühlmittel

    9l-Motor

    ca. 40

    Hinweis:

    11l-Motor

    ca. 50

    Die Kühlmittelfüllmenge steigt, wenn

    12l-Motor

    ca. 50

    weitere Bauteile an das Kühlsystem

    14l-Motor

    ca. 80

    angeschlossen werden:

    16l-Motor

    ca. 80

    - Retarder +20 Liter

    - Ölkühler und Leitung

    - Webasto Zusatzheizung

    - Heizung, Bus

    Motoröl

    9l-Motor

    20-34

    11l-Motor

    23-30

    11l- und 12l-Motor

    28-38

    14l-Motor

    22-30

    16l-Motor

    30-38

    Kupplungsbetätigung

    Lkw Bus

    0,4

    je nach Aufbau

    Drehmomentwandler

    KH424 3

    25

    ZF Transmatic

     

    43

    Schaltgetriebe

    GR900, GRS900/890/920

    15,4

    Hinweis: Zusätzlich 2 Liter für die

    GRSH900

    15,4

    Ölkühlung

    GR900R

    16,5

    GRS900R/890R/920R

    16,5

    GR801

    9,5

    GR801R

    10,6

    G701

    13

    • Getriebe

    • Drehmomentwandler

    • Retarder


     

    Bauteil

    Typ

    Füllmenge in Litern

    Nebenantrieb

    EG600/601/620/621

    1,7

    EG603/604

    2,5 (1,3 bei Ölwechsel)

    EG610/611/612

    0,5

    EK300/310

    1,1

    EK330/340/630/640

    2,0

    Scania Retarder

     

    Bei Ölwechsel: 5

    Gesamtmenge: 7,5

    Verteilergetriebe

    GTD800/900

    6,5

    Allison Automatikgetriebe


     

    ZF-Automatikgetriebe

    GA750/751/752 GA852/852

    Bei Ölwechsel: ca. 20 Gesamtmenge: ca. 30 Bei Ölwechsel: ca. 34 Gesamtmenge: ca. 50 Bei Ölwechsel: ca. 15 Gesamtmenge: ca. 30

    Achsgetriebe

    R560/660/780

    12,5

    RP730

    10,0

    RP731

    13,5

    RP832

    14,0

    RD760 (Portalachse)

    18,0

    Achsgetriebe mit Achsaggregatgetriebe

    RB660/RBP730 RBP 832

    14,0

    14,0 (+1,0 bei Überholung)

    Radnabengetriebe

    RH730

    2,0

    RH731

    0,8

    RH832

    2,0

    ZF Nabe

    ADA 1350 ASA 100X

    0,7

    Hydrauliklüfter

     

    Bei Ölwechsel: ca. 8 Gesamtmenge: ca. 15

    Gelenksystem (Gelenkbusse)

     

    2,8

    Kraftstoff


     

    Diesel


     

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    ! ACHTUNG!


     

    Gesetzliche Abgaswerte

    Die kurzfristige Verwendung von Kraftstoff mit einem Schwefelgehalt von über 0,05 % (Gewichtsanteil) verursacht keine bleibenden Schäden am Katalysator. Allerdings werden dann nicht die angegebenen oder gesetzlich

    Diesel-Kraftstoff ist schädlich für Haut

    und Augen. Schutzbrille und Schutzhandschuhe tragen.


     

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    Die Qualität des Diesel-Kraftstoffs ist sehr wichtig für die Funktion und Lebensdauer von Motor und Einspritzpumpe und beeinflußt außerdem die Motorleistung.


     

    Qualitätsanforderungen

    Damit die Motoren die angegebenen Leistungswerte sowie die gesetzlich vorgeschriebenen Abgaswerte erreichen, muß der Diesel-Kraftstoff einer der folgenden Spezifikationen entsprechen:

    • Europäische Norm: EN 590

    • Diesel-Kraftstoff nach schwedischer Umwelt-Klassifikation: SS 15 54 35

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      vorgeschriebenen Abgaswerte erreicht. Möglicherweise muß der Katalysator danach für längere Zeit mit einem schwefelarmen Kraftstoff betrieben werden, um wieder seine normale Wirksamkeit zu erreichen.


       

      RME-Zusatz

      Der Zusatz von bis zu 5 Volumen-% RME (Raps-Methyl-Ester) zum Diesel-Kraftstoff ist von Scania freigegeben.

      Der RME muß dabei der deutschen Norm DIN V 51 606 oder der schwedischen Norm SS 15 54 36 entsprechen.

      Der Diesel-Kraftstoff muß dabei ebenfalls den

      o. g. Anforderungen entsprechen.

      Weitere Informationen zu RME finden sich unter RME (Raps-Methyl-Ester).

      Extreme Temperaturen


       

      Bei niedrigeren als den angegebenen Temperaturen bildet sich im Diesel-Kraftstoff Paraffinwachs, das Kraftstoffilter und

      -leitungen verstopfen kann. Der Motor kann Leistungsverlust zeigen oder stehenbleiben.

      Diesel-Kraftstoffe sind für den Einsatz in den jeweiligen Ländern spezifiziert. Soll das Fahrzeug bei niedrigeren als den normalen Temperaturen gefahren werden, müssen erst die Eigenschaften des zu verwendenden Kraftstoffs in Erfahrung gebracht werden.

      Wenn der Diesel-Kraftstoff nicht für die erwarteten Temperaturen geeignet ist und kein geeigneter Diesel-Kraftstoff zur Verfügung steht, muß als als Vorsichtsmaßnahme ein elektrischer Kraftstoffheizer eingebaut werden.


       

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      ! ACHTUNG!

      Diesel-Kraftstoffen, die schon an ein bestimmtes Klima angepaßt sind, darf kein Petroleum zugefügt werden. Dies kann zu Beschädigungen der Einspritzpumpe führen.


       

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      Die Zugabe von Petroleum zur Verbesserung der Fließfähigkeit ist ausschließlich in Notfällen zulässig. Dabei darf eine Höchstmenge von 20 % nicht überschritten werden. Das Petroleum ist beim Tanken zuerst einzufüllen, damit es sich mit dem Diesel- Kraftstoff durchmischt.

      Hinweis: Die Verwendung von Petroleum als Motor-Kraftstoff ist in manchen Ländern verboten.


       

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      ! ACHTUNG!

      Die Zugabe von allen anderen Kraftstoffen außer Petroleum ist nicht zulässig, da dadurch Motorschäden verursacht werden können.


       

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      WICHTIG! Die Zugabe von Otto-Kraftstoff

      oder Alkohol zum Diesel-Kraftstoff ist nicht zulässig. Durch die längerfristige Verwendung von Otto-Kraftstoff und Alkohol wird die mit extrem engen Toleranzen gebaute Einspritz- pumpe und in extremen Fällen sogar der Motor beschädigt.

      Wasser und Mikroorganismen


       

      Kraftstoffe können einen bestimmten Anteil an Wasser enthalten. Geringe Wassermengen haben keinen Einfluß auf die Funktion des Motors. Bei über lange Zeit nicht korrekt gelagertem Kraftstoff können sich im Wasser Mikroorganismen und Keime bilden.

      Diese Mikroorganismen ernähren sich von Bestandteilen des Diesel-Kraftstoffs und wachsen zwischen der Wasser- und Dieselschicht.

      Wenn das keimhaltige Wasser mit dem Kraftstoff in den Fahrzeugtank gelangt, kann der Kraftstoffilter verstopfen.

      Reinigung

      Zur Verhinderung des Nachwachsens der Mikroorganismen muß das Kraftstoffsystem gründlich gereinigt werden. Kraftstoffleitungen spülen und mit Druckluft trocknen.

      Kraftstoffilter wechseln und Kraftstoffbehälter reinigen.

      Bei einer erheblichen Verunreinigung ist es notwendig, die Einspritzdüsen und die Einspritzpumpe auszubauen und evtl. vorhandene Ablagerungen zu entfernen. Die Mikroorganismen und Bakterien können Kraftstoffilter durchdringen und auch im weiteren Verlauf des Kraftstoffsystems hinter dem Filter Verunreinigungen verursachen.

      Ursache der Verunreinigung suchen und die erforderlichen Maßnahmen ergreifen.

      Kraftstoff-Eigenschaften


       

      Die Grenzwerte für u.a. Dichte, Viskosität, Cetan-Zahl und Filtrationsfähigkeit von Diesel- Kraftstoff sind in der Europäischen Norm

      EN 590 definiert.

      Dichte

      Die Dichte des Kraftstoffs wird in kg/m3 angegeben. Kraftstoff mit geringerer Dichte hat einen niedrigeren Energiegehalt und beeinträchtigt die Motorleistung.

      Warmer Kraftstoff hat eine geringere Dichte als kalter. Deshalb sinkt mit zunehmender Kraftstoff-Temperatur die Motorleistung. Aus diesem Grund hat Winter-Kraftstoff meist eine geringere Dichte als Sommer-Kraftstoff.

      Viskosität

      Die Viskosität ist das Maß für die Fließfähigkeit eines Stoffes. Dichte und Viskosität stehen in der Regel in Zusammenhang.

      Cetan-Zahl

      Die Cetan-Zahl gibt die Zündwilligkeit des Kraftstoffs an. Bei Kraftstoffen mit einer geringeren als in der Norm EN 590 angegebenen Cetan-Zahl können Startprobleme auftreten. In extremen Fällen können auch Motorschäden auftreten.

      Filtrationsfähigkeit

      Dieser Wert gibt die niedrigste Temperatur an, bei der der Diesel-Kraftstoff verwendet werden kann, ohne Kraftstoffilter und -leitungen zu verstopfen.

      Motorleistung berechnen


       

      Motoren werden im Werk mit einem Kraftstoff mit einer Dichte von 840 kg/m3 geprüft.

      Bei der Verwendung von Kraftstoffen mit anderer Dichte kann die Motorleistung anhand der folgenden Formel berechnet werden:


       

      image

      Necorr = Leistung mit verwendetem


       

      Ne


       

      =

      Kraftstoff

      Nenn-Leistung

      P

      =

      Dichte des verwendeten Kraftstoffs in kg/m3 bei +15 °C

      840

      =

      Dichte des bei der Prüfung im

       

       

      Werk verwendeten Kraftstoffs


       

      Beispiel - Dichte des verwendeten Kraftstoffs: 810 kg/m3. Nenn-Leistung: 500 PS


       


       

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      In dieser Formel ist die Viskosität nicht berücksichtigt, die ebenfalls die Motorleistung beeinflußt.


       

      WICHTIG! Eine Verstellung der Einspritzpumpe zum Ausgleich des Leistungsverlusts ist nicht zulässig. Wird nach der Neueinstellung wieder Kraftstoff mit einer höheren Dichte und Viskosität verwendet, besteht die Gefahr von schwerwiegenden Motorschäden.

      Ethanol

      Eine Freigabe von Scania für Ethanol besteht nur für Kraftstoffe nach Teile-Nr. 1 412 812 für die Verwendung bei den Motoren DSI11 E01 und DSI9 E01.


       

      Bestandteile von Ethanol-Kraftstoff

    • Ethanol (E95)

    • Beraid (verbessert die Zündwilligkeit)

    • Vergällungsmittel

    • Farbzusatz (nur Schweden)

    • Korrosionsschutzmittel

      RME (Raps-Methyl-Ester)


       


       

      Was ist RME?

      Reine Pflanzenöle sind nicht als Kraftstoff für Kraftfahrzeugmotoren geeignet. Raps-Methyl- Ester (RME) besteht aus Methanol und Rapsöl und ist in verschiedenen Ländern erhältlich.


       

      Einfluß von RME auf das Abgasverhalten

      Scania hat Versuche mit nicht adaptierten oder speziell darauf eingestellten Motoren durchgeführt, um den Einfluß von RME oder den verschiedenen Mischungen von RME und Diesel-Kraftstoff auf das Abgasverhalten zu prüfen.

      Die Ergebnisse zeigen, daß der Ausstoß von Kohlenwasserstoffen, Kohlenmonoxid und Partikeln im Vergleich zu Diesel-Kraftstoff geringer ist.

      Da RME kein fossiler Brennstoff ist, ist auch die Netto-Menge an Kohlendioxid geringer. Allerdings steigt der Stickoxid-Ausstoß (NOX) bei der ausschließlichen Verwendung von RME um bis zu 30 % an.

      Bei einer Zumischung von 5 % RME zum Diesel-Kraftstoff ist die Zunahme des NOX- Ausstoßes vernachlässigbar gering. Bei Mischungen mit einem RME-Anteil von bis zu 100 % wird der gesetzlich festgelegte NOX- Ausstoß deutlich überschritten.


       

      Weitere Eigenschaften von RME

      RME ist biologisch abbaubar und nicht gesundheitsschädlich.

      RME hat ungünstigere Temperatur- Eigenschaften als Diesel. RME ist nur für Temperaturen über minus 5 °C geeignet. Bei niedrigeren Temperaturen (bis minus 20 °C) müssen spezielle Additive zugesetzt werden.

      Die derzeit verbauten Einspritzpumpen, Dichtungen und Schläuche sind nicht für RME geeignet und müssen ersetzt werden.

      Bestimmte Zusatzausrüstungen wie z. B. Zusatzheizungen von Eberspächer und Webasto können nicht ohne vorherige Änderung mit RME betrieben werden.


       

      RME-Zusatz

      Die Scania Garantie gilt uneingeschränkt für die Verwendung von Diesel-Kraftstoff mit einem RME-Anteil bis zu höchstens

      5 Volumen-%, sofern der Kraftstoff den unter Diesel-Kraftstoff, Qualitätsanforderungen, beschriebenen Anforderungen entspricht.

      Scania übernimmt keine Verantwortung für die Funktion und Lebensdauer von Motoren, die mit einem RME-Anteil von mehr als

      5 Volumen-% betrieben werden. Dies gilt auch für Zusatzausrüstungen wie z. B. Zusatzheizungen.

      Öle

      Motoröl


       


       

      Viskositätsanforderungen


       

      Viskosität

      Außentemperatur

      SAE 30

      0 °C

      - +10 °C

      SAE 40

      +10 °C

      - >+30 °C

      SAE 5W-30

      <-30 °C

      - +10 °C

      SAE 10W-30

      -20 °C

      - +10 °C

      SAE 5W-40

      <-30 °C

      - >+30 °C

      SAE 10W-40

      -20 °C

      - >+30 °C

      SAE 15W-40

      -15 °C

      - >+30 °C

      < = unter

      > = über


       

      WICHTIG! Das Öl muß für alle Außentemperaturen geeignet sein, die bis zum nächsten Ölwechsel auftreten können.


       

      Qualitätsanforderungen und Ölwechselintervalle

      Grundanforderungen

      Die in der Tabelle Wartungsprogramm, Einleitung, angegebenen Ölwechselintervalle gelten nur, wenn die folgenden Anforderungen erfüllt sind.


       

      Motoren in Euro I- und Euro II-Ausführung

      ACEA E3 ACEA E4 ACEA E5 DHD-1

      Scania LDF


       

      Motoren in Euro III-Ausführung

      ACEA E5 DHD-1

      Scania LDF


       

      Hinweis: Informationen zu Scania LDF-Ölen finden sich im Service-Handbuch, Gruppe 00, Scania LDF-Öle.

      Alternative Spezifikationen für verkürzte Ölwechselintervalle

      Wenn keine den Grundanforderungen entsprechende Öle verfügbar sind, können die folgenden Ölqualitäten verwendet werden, wobei die Ölwechselintervalle halbiert werden müssen.


       

      Motoren in Euro I- und Euro II-Ausführung

      ACEA E2 API CH-4


       

      Motoren in Euro III-Ausführung

      ACEA E3 ACEA E4

      Gasmotoren OSC11 G03 und OSC9 G01

      Ölspezifikation: Das Öl muß für fremdgezündete Hochleistungsmotoren geeignet sein. Die Verwendung von Motorölen für Benzin- oder Dieselmotoren ist NICHT zulässig!

      Das Motoröl muß der folgenden Spezifikation entsprechen:

    • Viskosität SAE 15 W-40

    • Ascheanteil max. 1,0 Gewichts-%

    • Schwefelanteil max. 0,4 Gewichts-% Werkseitige Erstbefüllung: Mobil Pegasus 1.


     

    WICHTIG! Dem Öl dürfen keine Additive zugefügt werden.


     

    Ölwechselintervalle

    Je nach Motortyp und Anwendung, siehe Heft Wartungsprogramm, Einleitung.


     

    WICHTIG! Bei der Verwendung von Kraftstoffen mit einem Schwefelanteil über

    0,2 Gewichts-% sind die Ölwechselintervalle zu halbieren.

    Getriebeöl


     


     

    Viskositätsanforderungen

    Schaltgetriebe mit DrehmomentwandlerGRSH900

    Viskosität SAE 75W-140 oder SAE 85W-140.

    ZF Transmatic

    Siehe ZF Schmiermittelliste auf ZF Homepage unter www.zf.com. Auf "Informationen", "Technische Informationen", "Schmiermittelliste wählen" klicken und gewünschte Schmiermittelliste TE-ML XX auswählen.

    G701 - ZF Getriebe für F-Busse (ZF Typbezeichnung S6 1550).

    Getriebeöl API GL-4 oder siehe ZF Schmiermittelliste TE-ML 02, Klasse 02C***).

    API GL-4 enthält (verglichen mit API GL-5) weniger Additive, die die Synchroneinheiten des G701 angreifen.

    ***) Siehe ZF Schmiermittelliste auf ZF Homepage unter www.zf.com. Auf "Informationen", "Technische Informationen", "Schmiermittelliste wählen" klicken und gewünschte Schmiermittelliste TE-ML XX auswählen.


     

    Schaltgetriebe


     

    Viskosität

    Außentemperatur

    SAE 90

    -10 °C

    -

    +30 °C

    SAE 85W-90

    -10 °C

    -

    +30 °C

    SAE 140

    0 °C

    -

    >+30 °C

    SAE 75W-90

    <-30 °C

    -

    +30 °C

    SAE 75W-140

    -25 °C

    -

    >+30 °C

    SAE 80W-90

    -15 °C

    -

    +20 °C

    SAE 80W-140

    -10 °C

    -

    >+30 °C

    SAE 85W-140

    0 °C

    -

    >+30 °C

    < = unter

    > = über

    Zur Verbesserung der Schaltbarkeit wird bei niedrigen Außentemperaturen ein Synthetiköl der Viskosität SAE 75W-90 empfohlen.


     

    WICHTIG! Das Öl muß für alle Außentemperaturen geeignet sein, die bis zum nächsten Ölwechsel auftreten können.

    Achsgetriebe und Radnabengetriebe

    Die Viskositätsanforderungen von Achsgetriebeölen und Getriebeölen sind unterschiedlich.


     

    Viskosität

    Außentemperatur

    SAE 90

    -30 °C

    -

    +10 °C

    SAE 140

    0 °C

    -

    >+30 °C

    SAE 75 W-140

    <-30 °C

    -

    >+30 °C

    SAE 80W-140

    -30 °C

    -

    >+30 °C

    SAE 85W-140

    -10 °C

    -

    >+30 °C

    < = unter

    > = über

    Bei extremen Betriebsbedingungen wie z. B. im Schwerlastverkehr, bei niedrigen oder hohen Geschwindigkeiten oder hohen oder niedrigen Temperaturen wird die Verwendung von Synthetiköl SAE 75W-140 empfohlen.


     

    WICHTIG! Das Öl muß für alle Außentemperaturen geeignet sein, die bis zum nächsten Ölwechsel auftreten können.

    Ölspezifikationen


     

    Es dürfen nur Öle verwendet werden, die den jeweils in der folgenden Tabelle aufgeführten Anforderungen entsprechen.


     

    Typ

    Anforderung

    Grenzwerte

    Getriebeöl STO*) 1:0

    1. API

    GL-5

    2. Scherstabilität

    Max. der gleiche Viskositätsverlust wie beim Öl RL 181 nach 20 Stunden gem. CEC-L-45-T-93. Für den Test ist das gleiche Prüflager zu verwenden. (Kinematische Viskosität bei 100 °C.)

    3. Filtrationsfähigkeit

    Min. 90 % in Stufe ll gem. RP 124 H, CETOP, mit durchschnittlichem Porendurchmesser von

    5 Mikrometer. Druck: 1,0 bar

    4. Thermische und Oxidationsstabilität gem. Prüfmethode ASTM L-60-1. Reinheitsanforderungen**)

    min. 7,5 Kohlenstoff (nur große Gänge) min. 9,4 Schlamm (alle Gänge)

    Getriebeöl

    API

    GL-5

    *) Scania Getriebeöl

    **) Grenzwerte gem. MIL-PRF-2105E

    Ölwechselintervalle

    Die Ölwechselintervalle sind von Einsatz und Ölqualität abhängig.

    Siehe Service-Handbuch, Gruppe 00, Wartungsprogramm, Einleitung.

    Andere Öle/Flüssigkeiten


     

    Bauteil

    Ölspezifikation

    Anmerkungen

    Scania Retarder

    ATF gem. Allison C4 oder Motoröl SAE 5W-30, SAE 10W-30 entsprechend Allison C4

    Hinweis: ATF oder Motoröl, das nicht der Spezifikation Allison C4 entspricht, kann zur Verstopfung der Ölkanäle mit Ölschlamm führen und die Funktion des Retarders beeinträchtigen.

    Kupplung

    SAE J 1703 (D.O.T. 3 oder 4)

     

    Drehmomentwandler KH424 3

    ATF, Typ A Suffix A ATF Dexron II

    ATF Dexron III

     

    ZF Transmatic

    Siehe ZF Schmiermittelliste TE-ML 02, Klasse 02C*).

    Ölsystem für Getriebe, Retarder und Drehmomentwandler

    Verteilergetriebe

    API GL-5

     

    ZF-Automatikgetriebe

    Siehe ZF Schmiermittelliste TE-ML 14, Klasse 14C*).

     

    Allison Automatikgetriebe

    ATF Dexron III oder Öl entsprechend Allison C4

     

    Servolenkung Nachlaufachsenlenkung

    ATF, Typ A Suffix A ATF Dexron II

    ATF = Automatic Transmission Fluid (Automatikgetriebeöl)

    Nachlaufachsenlift Fahrerhaus-Kippumpe

    Bei Temperaturen über -20 °C (F): Hydraulikflüssigkeit der Viskositätsklasse 22 oder 32 cSt bei

    +40 °C oder ATF. Dexron II oder III. Bei Temperaturen unter -20 °C (F): Hydraulikflüssigkeit der Viskositätsklasse 1500 cST bei -40 °C.

     

    Hydrauliklüfter

    Motoröl SAE 5W-40 API CD - CE, ACEA E4

    Motoröl SAE 15W - 40 API CD - CE, ACEA E2

    <-30 °C - >+30 °C


     

    0 °C - >+30 °C

    Gelenkregelung

    ATF Dexron II D

     

    ZF Portalachse

    Siehe ZF Schmiermittelliste TE-ML 12, Klasse 12E*).

     

    ZF Radnabe

    Siehe ZF Schmiermittelliste TE-ML 12, Klasse 12E*).

     


     

    < = unter

    > = über

    *) Siehe ZF Schmiermittelliste auf ZF Homepage unter www.zf.com. Auf "Informationen", "Technische Informationen", "Schmiermittelliste wählen" klicken und Schmiermittelliste TE-ML XX auswählen.

    Fahrgestell


     

    Zusammenfassung der Bauteile und Schmiermittel


     

    Bauteil

    Schmiermittel

    Anmerkungen

    Fahrgestell- schmierung

    Fahrzeuge mit ACL: Fett auf Lithiumbasis mit einer Konsistenz von NLGI 0-2

    Fahrzeuge ohne ACL: Fett auf Lithiumbasis mit einer Konsistenz von NLGI 2

    Weitere Informationen finden sich unter Fahrgestell-Schmierung.

    Radnaben

    Fett auf Lithiumbasis mit einer Konsistenz von NLGI 2

    Weitere Informationen finden sich unter Fahrgestell-Schmierung.

    Bremssystem

    Spezialfett Teile- Nr. 329 481

    Fett zur Schmierung der Ankerbolzenlager der Bremsbacken

    Wartungsfreie Gelenkwelle

    Spezialfett Teile- Nr. 584 128

    Zur Schmierung von Schiebegelenken


     

    Da Fett nicht flüssig ist, kann dessen Viskosität nicht nach der gleichen Methode wie bei Ölen gemessen werden. Das amerikanische Prüfinstitut NGLI (National Lubrication Grease Institute) teilt deshalb Schmierfette in verschiedene Klassen zwischen halbflüssig und beinahe fest ein.


     

    Scheibenwaschflüssigkeit


     

    Bauteil

    Flüssigkeit

    Anmerkungen

    Waschflüssigkeits- behälter

    Ethanol (max. 40 %)

    Bei Temperaturen unter dem Gefrierpunkt muß der Waschflüssigkeit Ethanol

    (max. 40 %) zugefügt werden. Höhere Konzentrationen können den Lack beschädigen.

    Fahrgestellfett


     

    Anforderungen und Prüfnormen


     

    Eigenschaften

    Anforderungen

    Prüfmethode

    Aufrechterhaltung des Fließdrucks bei der niedrigsten Anwendungstemperatur für Scania ACL.

    Max. 1,4 bar

    DIN 51805

    Fettkonsistenz, Scania ACL

    NLGI 0 - NLGI 2

     

    Seife

    Lithium

    Außer Lithium sind technische Seifen zulässig, sofern alle anderen Anforderungen erfüllt werden. Der Zulieferer hat entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine Mischung von Fetten mit verschiedenen Gelmitteln zu verhindern.

    Grund-Ölviskosität bei

    +40 °C

    Min. 160 mm2/s (cSt)

    ISO 3104, SS 02 35 10, ASTM D 445

    Durchdringung bei +25 °C

    265-295

    ISO 2137

    Nach 60 Zyklen

    (NLGI-Klasse 2)

    SS 15 51 11

    Nach 100.000 Zyklen

    +10 %

    ASTM D 217

    Prüfaufbau-Prüfung

    Korrosionsschutz (einschl. Salzwasser)

    Schmierung, Scherstabilität, mm

    Vibrationsstabilität


     

    Keine Korrosion Freigegeben

    Freigegeben (für Lkw)


     

    SKF Emcor Prüfung SS 15 51 30 IP 220/67

    SKF-Fett-Test R2F Test A+B SKF-Radlagerfett-Test WBG

    Wassergehalt

    Max. 0,1 g/100 g

    ISO 3733, SS 15 51 50, ASTM D 95

    Schmelzpunkt

    Min. 180 °C

    ISO 2176, SS 15 51 53, ASTM D 566

    Ölabscheidung bei Lagerung

    Max. 5 %

    IP 121/75, ASTM D 1742

    Konsistenz

    Keine Klumpen oder Feststoffe

     

    Betriebstemperatur

    Min. -30 °C

    Max. +100 °C

     


     

    Prüfnormen für ACL

    Die Schmierpunkte werden durch die Verwendung von Fetten der NLGI-Klassen 0, 00 und 000 schneller ausgewaschen. Diese Fette sind deshalb nur dann zu verwenden, wenn es absolut notwendig ist, z. B. bei ungünstigen Temperaturen.

    Klimaanlage


     

    Kältemittel


     

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    ! ACHTUNG!

    Kältemittel kann bei Berührung mit der Haut Erfrierungen verursachen. Beim Umgang mit Kältemittel stets geeignete Schutzausrüstung verwenden.


     

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    WICHTIG! Es ist ausschließlich das Kältemittel R134a zulässig.


     

    WICHTIG! Bei Arbeiten an der Klimaanlage sind alle jeweils geltenden gesetzlichen Bestimmungen zu beachten.


     

    Bei Arbeiten an der Klimaanlage ist stets die erforderliche Spezialausrüstung zu verwenden.

    Bei Lkw mit dem Kältemittel R134a ist der Scania Trockner, Teile-Nr. 1 337 496 zu verwenden.

    Die Kältemittel-Füllmenge ist auf einem Schild auf der Klimaanlageneinheit hinter dem Kühlergrill angegeben.

    Kompressoröl

    Zusammen mit dem Kältemittel R134a muß PAG-Öl, Teile-Nr. 584 110 verwendet werden.


     

    WICHTIG! Dieses Öl darf nicht über längere Zeit der Umgebungsluft ausgesetzt sein.


     

    WICHTIG! Geöffnete Behälter mit Kompressoröl sind nach dem Gebrauch gemäß den jeweils geltenden örtlichen Vorschriften zu entsorgen. Kompressoröl darf nicht aufbewahrt werden.

    Kühlsystem


     

    Kühlmittel


     

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    ! ACHTUNG!

    Hautkontakt mit Kühlmittel vermeiden, es können Hautreizungen auftreten.

    Heißes Kühlmittel kann Verbrühungen verursachen.

    Schutzausrüstung verwenden. Ethylenglykol ist beim Verschlucken äußert gesundheitsschädlich und kann zum Tode führen.


     

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    Das Kühlmittel muß sich aus Wasser und einem der folgenden Additive zusammensetzen:

    • 35-45 Volumen-% Scania Frostschutzmittel (Glykol) in Ländern, in denen die Temperatur unter 0 °C absinkt. Der Frostschutzmittelgehalt (Ethylenglykol) im vorgemischten Kühlmittel darf 60 Volumen-% nicht überschreiten.

    • 8-12 Volumen-% Scania Korrosionsschutzmittel in Ländern, in denen die Temperatur nicht unter 0 °C absinkt.


     

    WICHTIG! Unterschiedliche Frost- bzw. Korrosionsschutzmittel dürfen nicht gemischt werden. Überdosierung und Mischung können zu verstärkter Schlammbildung und zum Verstopfen des Kühlers führen.

    Kühlmittelfilter

    Scania Kühlmittelfilter enthalten kein Korrosionsschutzmittel mehr. Daher ist beim Kühlmittelfilterwechsel stets Kühlmittel mit Korrosionsschutz zu verwenden.

    Die erforderliche Menge Korrosionsschutzmittel ist dem Heft Wartungsanweisung, Teil 1, zu entnehmen.

    Bei Fahrzeugen mit Kühlmittelfilter muß der Kühlmittelfilter bei jeder L-Wartung erneuert werden, um eine korrekte Funktion sicherzustellen.

    Ab August 2000 entfällt der Kühlmittelfilter produktionsseitig.

    Anforderungen an das Kühlmittel


     

    Wasser

    Es ist ausschließlich schlamm- und partikelfreies Trinkwasser zu verwenden.


     

    Frostschutzmittel

    Als Frostschutzmittel ist ausschließlich Glykol 584 122 bzw. anderes von Scania freigegebenes Frostschutzmittel zu verwenden.


     

    Von Scania freigegebene Frostschutzmittel

    Hersteller


     

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    Glysacorr G48 BASF


     

    image

    Glysacorr G30 BASF


     

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    Havoline XLC Texaco


     

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    WICHTIG! Unterschiedliche Frostschutzmittel dürfen nicht gemischt werden. Überdosierung und Mischung können zu verstärkter Schlammbildung und zum Verstopfen des Kühlers führen.

    Korrosionsschutzmittel

    Es darf nur Korrosionsschutzmittel 584 119 bzw. anderes von Scania freigegebenes Korrosionsschutzmittel verwendet werden. Die Verwendung ist nur dann zulässig, wenn keine Frostgefahr besteht.


     

    Von Scania freigegebenes Korrosionsschutzmittel

    Hersteller


     

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    Glysacorr G93 BASF


     

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    Havoline XLI Texaco


     

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    WICHTIG! Unterschiedliche Korrosionsschutzmittel dürfen nicht gemischt werden. Überdosierung und Mischung können zu verstärkter Schlammbildung und zum Verstopfen des Kühlers führen.


     

    Das Kühlmittel muß Wasser mit 8-12 Volumen-% Scania Korrosionsschutzmittel enthalten.

    Der Korrosionsschutzmittelgehalt kann mit Meßgerät 588 572 geprüft werden.


     

    WICHTIG! Bei zu hohem Korrosionsschutzmittelgehalt steigt die Viskosität. Dies kann Schäden an der Kühlmittelpumpe verursachen.

    Auffüllen


     

    Zum Auffüllen nur vorher gemischtes Kühlmittel verwenden.

    Der Frostschutzmittelanteil im vorgemischten Kühlmittel muß 35-45 Volumen-% betragen.

    Der Korrosionsschutzmittelgehalt in vorge- mischtem Kühlmittel muß 8-12 Volumen-% betragen. Dies betrifft Länder, in denen die Temperatur nicht unter 0 °C sinkt.

    Kühlmittel mit Glykol mischen


     

    Der Frostschutzmittelanteil im Kühlmittel muß 35-45 Volumen-% betragen. Dieser Prozentsatz ist temperaturabhängig. Frostschutzmittelanteil mit Kühlmittel- und Batterietester 588 227 prüfen.

    Bei gefrierendem Kühlmittel beginnt der Wasseranteil des Kühlmittels zu kristallisieren und der Frostschutzmittelanteil im Kühlmittel steigt. Falls sich eine erhebliche Menge an Eis im Kühlsystem bildet, kann dies zu Zirkulationsproblemen führen. Es besteht allerdings keine Gefahr des vollständigen Einfrierens des Kühlsystems, solange der Anteil von Scania Frostschutzmittel im Kühlmittel mindestens 30 Volumen-% beträgt.

    Frostschutzmittel


     

    Volumen-% Scania Frostschutzmittel

    30

    40

    50

    60

    Gefrierpunkt (°C)

    -16

    -25

    -46

    -55

    Niedrigste Temperatur für Schutz gegen Einfrieren (°C)

    -30

    *)

    *)

    *)


     

    *) Ab einem Anteil von mehr als 30 Volumen-

    % Scania Frostschutzmittel (Glykol) besteht keine Gefahr durch Frostsprengung mehr.

    Frostgefahr


     

    WICHTIG! Wenn sich Eis im Kühlsystem gebildet hat, darf der Motor nicht mehr stark belastet werden.


     

    Eine geringe Eisbildung führt häufig zu Funktionsstörungen, verursacht aber keine Schäden. So funktioniert z. B. die Zusatzheizung erst eine halbe bis eine ganze Stunde nach Starten des Motors.

    Volumen-% Scania Frostschutzmittel

    10 20 30 40 50 60%


     


     

    -16

    image

    o

     

    -10 C

    o

     

    o

     

    C 1

    -20 C

    -30 o C

    3 2

    o

    -40 C


     

    o

     

    -50 C


     

    121 134

     

    o

     

    -60 C

    B A


     

    Kurve A: Eisbildung beginnt. Funktionsstörungen können auftreten.

    Kurve B: Gefahr durch Frostsprengung.

    1. Sicherer Bereich

    2. Eisbildung

    3. Kühlmittel zirkuliert nicht. Gefahr durch Frostsprengung.

    Beispiel: Bei Temperaturen um -16 °C besteht Gefahr durch Frostsprengung, wenn der Frostschutzmittelgehalt 20 Volumen-% beträgt. Bei einem Frostschutzmittelgehalt von

    30 Volumen-% hat sich kein Eis im Kühlsystem gebildet.

    Kühlmittel wechseln

    Kühlsystem

    Das Kühlmittel muß nur dann gewechselt werden, wenn es mit Öl oder Fett verunreinigt ist. Die Korrosionsschutzwirkung wird durch Zugabe von Scania Korrosionsschutzmittel aufrechterhalten. In Ländern, in denen die Temperatur unter 0 °C sinkt, ist Scania Frostschutzmittel (Glykol) zu verwenden.

    Maßnahme

    1. Kühlsystem entleeren.

    2. Kühlsystem mit warmem Wasser füllen.

    3. Motor warmlaufen lassen, bis der Thermostat öffnet.

    4. Wasser ablassen.

    5. Kühlsystem mit fertig gemischten Kühlmittel gem. Spezifikation auffüllen. Siehe Service-Handbuch, Gruppe 2.


       

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      00:03-09 © Scania CV AB 2002, Sweden 28

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      18 2531

       

      Ausgabe 6 de

      X-Wartung


       

      Örtlicher Händler

       

      Kunde

       

       

       

      Datum

      km-Stand

      Amtliches Kennzeichen

      Auftrags-Nr.

      Fahrgestelltyp

      Fahrgestell-Nr.

      Einsatzart

      Durchgeführt von

      Unterschrift des Meisters

      Diese Wartung gilt für alle Einsatzarten.


       

      A. Zusatzwartung

      Nr.

      A1. Maßnahme bei X-Wartung

      Haupt- gruppe

      Durchge- führt

      1

      Schmierung: Fahrgestell und werkseitige Ausrüstung gem. Schmierprogramm schmieren.

      00

       

      2

      Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen. Auf Geräusche prüfen.

      00

       

      3

      Verschleiß und Beschädigungen: Unter dem Fahrzeug auf Verschleiß und Beschädigungen prüfen.

      00

       

      4

      Manuelle Bremsgestängenachsteller: Einstellen.

      10

       

      5

      Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter wechseln und System entlüften. Betrifft Fahrzeuge der Einsatzarte 0 und mit einem Motoröl- Wechselintervall von 120 000 km.

      03

       

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      Notizen


       

      1 586 286

       

      ©

      Scania CV AB 2002, Sweden

      image image 00:03-14

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      Ausgabe 11.1 de


       

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      Scania LDF-Öl


       

      116 152

       

      L D F


       

      1 712 057

      ©

      Scania CV AB 2002, Sweden

      Scania LDF-Öl


       

      Die Bezeichnung Scania LDF steht für "Scania Long Drain Field Test" (Langzeit-Ölwechselintervall- Versuch) und kennzeichnet Öle, die für verlängerte Ölwechselintervalle entwickelt und entsprechend geprüft wurden.

      Mit dem LDF-Öl sollen Ölwechselintervalle erreicht werden, die mit den Serviceintervallen des Fahrzeugs übereinstimmen.

      Die folgende Tabelle enthält die nach dem Scania LDF-Test freigegebenen Öle.


       

      Hinweis! Dieses Heft wird ständig aktualisiert und ist häufig auf der Scania Website (http://prodsupport.scania.com) verfügbar. Dies bedeutet, daß sowohl Öle aus der Liste gestrichen als auch neue hinzugefügt werden können. Es gilt jeweils nur die aktuelle Ausgabe des Hefts. Vor der Verwendung von Ölen stets prüfen, ob das Öl von Scania freigegeben und in der Liste enthalten ist.


       

      Freigegebene Öle

      Marke


       

      Typ


       

      Viskosität

      ADDINOL

      Super Truck MD1048

      10W-40

      BP

      BP Diesel SLD

      15W-40

      BP

      Vanellus E6 Plus

      10W-40

      Caltex

      Delo XLD Multigrade

      10W-40

      Castrol

      SLD

      15W-40

      Castrol

      SLD Plus

      10W-40

      DEA

      Cronos Premium LDF

      10W-40

      ELF

      Performance Experty SC

      10W-40

      FINA

      Antar Maxolia SC

      10W-40

      Fuchs

      Titan Cargo LDF

      10W-40

      HAFA

      Eurodex

      10W-40

      IGOL Lubrifiants

      Trans Turbo 6X

      10W-40

      Liqui Moly

      LKW Langzeit Motoröl

      10W-40

      Scania LDF-Öl


       

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      Marke

      Typ

      Viskosität

      Mapetrol

      Motorol SHPD Ultra

      10W-40

      Mobil

      Delvac XHP

      10W-40

      MOTUL

      Tekma Ultima

      10W-40

      Neste

      Turbo Super

      10W-40

      Pakelo

      Golden LDF

      15W-40

      Pakelo

      Kentron Over MB 5

      10W-40

      Petro-Oil

      Petro Diesel XHPDO CF

      10W-40

      Shell

      Rimula Ultra

      10W-40

      Slovnaft

      Madit Mistral

      10W-40

      Statoil

      TruckWay

      10W-40

      Sunoco

      Ultra HPD

      10W-40

      Syneco

      Multipower 120SC

      15W-40

      TEBOIL

      Super XLD

      10W-40

      Texaco

      Ursa LDF

      15W-40

      Texaco

      Ursa Super TDX

      10W-40

      Total

      Rubia Tir 8600 SC

      10W-40

      UNIL OPAL

      LCM800

      10W-40

      Valvoline

      ProFleet

      10W-40


       

      00:03-14 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

      image image 00:03-50

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      Ausgabe 6 de


       

      Wartungsprogramm


       

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      Vorbemerkung


       

      1 587 185

      103 499

       

      ©

      Scania CV AB 2001, Sweden

      Inhalt

      Vorbemerkung 3

      Wartungsprogramm Wartungsbedarf 3

      Prüfungen durch den Fahrer 3

      Kundenspezifische Wartung 4

      Qualität von Schmiermitteln und Kraftstoff 4

      Erschwerte Betriebsbedingungen 4

      Spezifikation 4

      Wartungsprotokoll 4

      Gasmotor 5

      Ethanol-Motor Wartungsprogramm 6

      Wartungsprotokoll 6

      Spezifikationen 6

      Bestandteile von Ethanol-Kraftstoff 6

      Einsatzarten und

      Wartungsprogramme 7

      Wartungsintervalle 7

      Programm 8

      X-Wartung (zusätzliche Wartung) 9

      Leerlauf 9

      Einsatzart 1, Fernverkehr 10

      Einsatzart 2, Nah- und Linienverkehr 11

      Einsatzart 3, Stadtverkehr 12

      Bauteil- und Systemwartung 13

      Laufleistung zwischen Wartungen 13

      Vorbemerkung


       

      image

      Zur Optimierung der Lebensdauer und Zuverlässigkeit von Scania Fahrzeugen ist eine korrekte Wartung unerläßlich.

      Bitte lesen Sie die Vorbemerkung vor der Planung des Wartungsbedarfs mit dem Kunden.

      • Beachten Sie, welche Faktoren den Wartungsbedarf des Fahrzeugs beeinflussen.

    • Beachten Sie, wie das Wartungsprogramm an verschiedene Einsatzarten angepaßt werden kann.


       

      Wartungsprogramm

      Scania Fahrzeuge sind auf wirtschaftlichen Transport ausgelegt. Eine regelmäßige Wartung des Fahrzeugs gewährleistet sowohl einen optimalen Fahrkomfort als auch eine zuverlässige Funktion und hilft, außerplanmäßige Fahrtunterbrechungen zu vermeiden.


       

      Wartungsbedarf

      Die Notwendigkeit der Wartung wird sowohl in Prüfungen vor Fahrtantritt beschrieben als auch in Wartungsprogramm.

      Die Prüfungen vor Fahrtantritt werden in der Betriebsanleitung beschrieben.

      Das Wartungsprogramm ist dem Service- Handbuch zu entnehmen.


       

      Prüfungen durch den Fahrer

      Vor jeder Fahrt muß der Fahrer sicherstellen, daß die Betriebssicherheit des Fahrzeugs in keiner Weise beeinträchtigt ist. Besonders genau zu prüfen sind Bremsanlage, Lenkung, Räder und Radaufhängung.

      Kundenspezifische Wartung

      Das Scania Wartungsprogramm dient als Basis zur Planung der erforderlichen Wartungen.

      Aufgrund der unterschiedlichen Betriebsbedingungen müssen Kunde und Werkstatt den Wartungsbedarf absprechen und die Wartungen kundenspezifisch durchführen.

      Die Scania Software Scania Main ermöglicht die Wartungsplanung, Kostenberechnung und Erstellung von fahrzeugspezifischen Wartungsprotokollen.


       

      Qualität von Schmiermitteln und Kraftstoff

      Das empfohlene Zeit- oder Wegstreckenintervall zwischen den Ölwechseln ist davon abhängig, ob die Betriebsstoffe den Scania Anforderungen entsprechen, siehe Wartungs-Informationen, Hauptgruppe 00 und Untergruppe 01.

      Bei der Verwendung von Betriebsstoffen mit einer geringeren als der spezifizierten Qualität oder von Kraftstoffen mit einem Schwefelanteil von mehr als 1,0 % sind die Wechselintervalle zu halbieren.


       

      Erschwerte Betriebsbedingungen

      Durch erschwerte Betriebsbedingungen wird das Fahrzeug erheblich belastet und benötigt deshalb eine Wartung in kürzeren Intervallen. Wird das Fahrzeug auf salz- oder rollsplittgestreuten bzw. sehr staubigen Straßen betrieben, ist z. B. eine zusätzliche Fahrgestellschmierung erforderlich.

      Spezifikation

      Jedes Fahrzeug ist für eine bestimmte Transportaufgabe ausgelegt. Wenn das Fahrzeug für andere Aufgaben eingesetzt wird, kann dies die Anforderungen an die Wartung erheblich verändern.


       

      Wartungsprotokoll

      Jede Wartung verfügt über ein eigenes Wartungsprotkoll. Dieses umfaßt alle Fahrgestelltypen.

      image

      Für die Karosserien von OmniCity CN94 und OmniLink CL94 sind separate Wartungsprotokolle erhältlich.

      image Gasmotor OSC9

      Für Gasmotoren gelten die gleichen Wartungsintervalle wie für andere Motoren. Die üblichen Wartungsprotokolle mit folgenden Ergänzungen sind zu verwenden. Das folgende Protokoll ist auszufüllen und aufzubewahren.


       

      Maßnahme

      Wartung

      Durchgeführt

      D

      R

      S

      M

      L

      Motoröl- und Filterwechsel

       

      X

      X

      X

      X

       

      Schmierölreiniger reinigen

       

       

       

      X

      X

       

      Zündkerzen erneuern

       

      X

      X

      X

      X

       

      Luftverhältnis prüfen

      X

       

       

      X

      X

       

      Gasundichtigkeitsprüfung durchführen

       

       

       

       

      X

       


       

      Luftverhältnis prüfen

      Datum:.................................................. Fahrgestell-Nummer:.................................

      Amtl. Kennz./Interne Nr.:.....................


       

      Im Leerlauf Unter Last

      Lufttemperatur:..........................°C .................................°C

      Luftdruck:..................................hPa .................................hPa

      image Ethanol-Motor DSI9E


       

      Wartungsprogramm

      Bei Ethanol-Motoren weichen die Intervalle für einige Wartungsschritte vom Standard- Wartungsprogramm ab. Außerdem wurden einige Schritte hinzugefügt.

      image

      Das Wartungsprotokoll "Wartungen bei Bussen mit Ethanol-Motor" enthält eine Zusammenfassung der zusätzlichen Wartungsschritte sowie der Wartungsintervalle bei Ethanol-Motoren. Dieses Wartungsprotokoll ist zu verwenden. Wo angegeben ist zusätzlich das Standard- Wartungsprotokoll zu verwenden. Bei diesen Fahrzeugen entfallen die S-, M- und L- Wartungen.

      Spezifikationen

      Eine Freigabe von Scania für Ethanol-Motoren besteht nur für Ethanol-Kraftstoffe nach Teile- Nr. 1 412 812 sowie Schmierstoffe gemäß der

      image Spezifikation in Heft 00:03-09.

      Ein verbesserter Kraftstoffilter (Teile-Nr. 1 341 638) wurde eingeführt.


       

      Bestandteile von Ethanol-Kraftstoff

    • Ethanol (E95)

    • Beraid (verbessert die Zündwilligkeit)

    • Vergällungsmittel

    • Farbzusatz (nur Schweden)

    • Korrosionsschutzmittel


     


     

    image

    Einsatzarten und Wartungsprogramme

    Der Wartungsbedarf ist abhängig von Motortyp und Einsatzart. Diese Vorgaben müssen in einem optimalen Wartungsprogramm berücksichtigt werden. Deshalb umfaßt das Programm drei verschiedene Einsatzarten (siehe folgendes Beispiel). Die Einsatzart auswählen, die den vorliegenden Betriebsbedingungen am ehesten entspricht.

    image Die Einsatzart bestimmt die Wartungsintervalle.

    Einsatzarten:

    1. Fernverkehr

    2. Nah- und Linienverkehr

    3. Stadtverkehr


 

Wartungsintervalle


 

 

Einsatzart 1

Einsatzart 2

Einsatzart 3

D9, OSC9

45.000 km


 

30.000 km


 

20.000 km

D11, D12

60.000 km


 

image

ZF-Hinterachse unter 2 und 3.

Programm

Das Wartungsprogramm schließt die folgenden Wartungen ein:

image

  • D-Wartung: Wird von der Scania Werkstatt an Fahrzeugen mit Aufbau vor der Auslieferung an den Kunden durchgeführt.

  • R-Wartung: Wird von der Scania Werkstatt spätestens 4 Wochen oder 20.000 km nach Auslieferung des Fahrzeugs an den Kunden durchgeführt.

  • S-Wartung: Minimale Grundwartung.

  • M-Wartung: Umfassendere Wartung.

  • L-Wartung: Umfaßt alle Wartungsschritte.

  • X-Wartung: Umfaßt eine zusätzliche Fahrgestellschmierung, siehe unten.

Das Wartungsintervall basiert auf einer bestimmten jährlichen Laufleistung und ist von den verschiedenen Einsatzarten abhängig.


 

Wartungsreihenfolge

Ohne X- Wartung:

Mit X- Wartung:

S-M-S-L = 1 Periode


 

X-S-X-M-X-S-X-L = 1 Periode


 

image

X-Wartung (zusätzliche Wartung)

image

X-Wartungen sind bei allen Einsatzarten mindestens einmal zwischen den geplanten Wartungen durchzuführen.

Ausnahmen:

  1. Busse mit ACL

  2. Einsatzart 3 bei besseren Betriebsbedingungen (keine salz- oder rollsplittgestreuten bzw. sehr staubigen Straßen)


 

Leerlauf

Wird das Fahrzeug während eines beträchtlichen Teils seiner Betriebszeit im Leerlauf betrieben, muß dies bei der Wartungsplanung berücksichtigt werden.


 

150 Stunden =10.000 km

300 Stunden =20.000 km

450 Stunden =30.000 km

600 Stunden =40.000 km

750 Stunden =50.000 km

Einsatzart 1, Fernverkehr


 

Hinweis: Das 60.000 km Wartungsintervall gilt für die Motortypen D11, D12.


 

image Öle, siehe Heft 00:03-09.

() Gilt für das 45.000 km Intervall.


 

Jährliche Laufleistung (km)

image

Wartungsintervall (Wochen)

image

Werkstattaufent- halte (pro Jahr)

image

Wartungsintervall (km)


 

Max.

120.000

26(19)

2(3)

6 Monate

 

140.000

22(17)

2(3)

60.000 km

 

160.000

20(15)

2(3)

(45.000 km)

 

180.000

17(13)

3(4)

 

 

200.000

16(12)

3(4)

 

 

220.000

14(11)

3(5)

 

 

240.000

13(10)

4(5)

 

 

260.000

12(9)

4(6)

 

 

280.000

11(8)

4(6)

 

 

300.000

10(7)

5(7)

 


 


 

image

 

L

 

 

 

L

 

 


 

M

 

 


 

S

 


 

S

 


 

S

 


 

180


 

240


 

300


 

360


 

420


 

480

(135)

(180)

(225)

(270)

(315)

(360)

 

L


 

M M

S

S


 

122 837

 

60 120

(45) (90)


 

x1000 km

image

Zusätzlich wird in der Regel eine X-Wartung durchgeführt (siehe vorigen Abschnitt "Programm").

Einsatzart 2, Nah- und Linienverkehr

image

Öle, siehe Heft 00:03-09.


 

image

Jährliche Laufleistung

Wartungsintervall Werkstattaufenthalte Wartungsintervall

Max. (km) (Wochen) (pro Jahr) (km)

60.000 24 2 6 Monate

80.000 18 3 30.000 km

100.000 14 4 30.000 km

120.000 12 4 30.000 km

140.000 10 5 30.000 km

160.000 9 5 30.000 km

180.000 8 6 30.000 km


 

image

  1. L L

  2. M M

S S S S

122 839

 

S


 

30 60

90 120 150 180 210 240

x1000 km

image

Zusätzlich wird in der Regel eine X-Wartung durchgeführt (siehe vorigen Abschnitt "Programm").

Einsatzart 3, Stadtverkehr

image

Öle, siehe Heft 00:03-09.


 

image

Jährliche Laufleistung

Wartungsintervall Werkstattaufenthalte Wartungsintervall

Max. (km) (Wochen) (pro Jahr) (km)

60.000 16 3 4 Monate

70.000 14 4 20.000 km

80.000 12 4 20.000 km

90.000 11 5 20.000 km

100.000 10 5 20.000 km

110.000 9 6 20.000 km

120.000 8 7 20.000 km


 

image

  1. L L

  2. M M

S S S S

122 838

 

S


 

20 40

60 80 100

120

140 160

x1000 km

image

Zusätzlich wird in der Regel eine X-Wartung durchgeführt (siehe vorigen Abschnitt "Programm").


 

Bauteil- und Systemwartung

image

Laufleistung zwischen Wartungen


 

Im folgenden werden die Wartungsintervalle für Öl- und Filterwechsel beschrieben. Einzelheiten hierzu können den entsprechenden Wartungsprotokollen entnommen werden.


 

WICHTIG! Entsprechenden Filter beim Ölwechsel erneuern oder reinigen.


 

image

image

image

image

Laufleistung zwischen Wartungen


 

Wartungsschritt

(Öl- und Filterwechsel)

Einsatzart 1

(km)

Einsatzart 2

(km)

Einsatzart 3

(km)

Wartung

Motor D9, OSC9

45.000

30.000

20.000

S+M+L

Motor D11, D12

60.000

GR801 Schaltgetriebe1)

240.000

(180.000)

120.000

80.000

L

G701 Schaltgetriebe 2)

120.000

(90.000)

60.000

40.000

M+L


 

ZF-Automatikgetriebe3)

120.000

(90.000)

 

 

M+L

 

120.000

80.000

L


 

Retarder

120.000 (90.000*)

60.000

 

M+L

 

 

80.000

L

Achsgetriebe 1)

240.000

(180.000)

120.000

80.000

L

Achsgetriebe und ZF-Nabe 4)

 

120.000

80.000

L


 

image

image

* Das längste technisch zulässige Wartungsintervall beträgt 120.000 km. Bei L-Wartungen bei der Einsatzart 1 beträgt das Wartungsintervall 180.000 km, um aber ein Überschreiten der 120.000 km zu verhindern, erfolgt der Wechsel im Rahmen der M-Wartung (90.000 km).

() Gilt für das 45.000 km Intervall.

image

  1. Entspricht das Öl nicht den STO 1:0 Anforderungen, müssen die Intervalle zwischen den Ölwechseln bei allen Einsatzarten halbiert werden.

  2. Das Öl muß den ZF-Anforderungen nach TE-ML02 Klasse 02C entsprechen. Öle, siehe Heft 00:03-09.

  3. Das Öl muß den ZF-Anforderungen nach TE-ML14 Klasse 14C entsprechen. Öle, siehe Heft 00:03-09.

  4. Das Öl muß den ZF-Anforderungen nach TE-ML12 Klasse 12E entsprechen. Öle, siehe Heft 00:03-09.


 

Wartungsschritt

(Filter erneuern)

Einsatzart 1

(km)

Einsatzart 2

(km)

Einsatzart 3

(km)

Wartung

Kraftstoffilter

120.000 (90.000*)

60.000

40.000

M+L

Kraftstoffilter für Ethanol-Motor DSI9E

 

 

20.000

S+M+L

Hydrauliklüftersystem

240.000

(180.000)

120.000

80.000

L

Servolenkung

240.000

(180.000)

120.000

80.000

L

Trockenmittel im Lufttrockner

240.000

(180.000)

120.000

80.000

L


 

Luftfilter

 

120.000

80.000

L

(90.000*) 120.000

 

 

M+L

Belüftungsfilter für Karosserie

(180.000)

240.000

120.000

80.000

L


 

* Das längste technisch zulässige Wartungsintervall beträgt 120.000 km. Bei L-Wartungen bei der Einsatzart 1 beträgt das Wartungsintervall 180.000 km, um aber ein Überschreiten der 120.000 km zu verhindern, erfolgt der Wechsel im Rahmen der M-Wartung (90.000 km). Die Verschmutzungsanzeige gibt Aufschluß über die Notwendigkeit des Filterwechsels; dies gilt ebenfalls für Einsatzart 3.

() Gilt für das 45.000 km Intervall.

image

image image 00:03-51

image


 

103 508

 

Ausgabe 5 de


 

D-Wartung


 

Örtlicher Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Amtliches Kennzeichen

Auftrags-Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell- Nummer

Einsatzart

Durchgeführt von

Unterschrift des Meisters

image

Diese Wartung gilt für alle Einsatzarten.

* In Karosserie- und Sicherheits-Wartung enthalten.


 

A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

Nr.

A1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

1

Fahrgestellschmierung: Gemäß Schmierplan schmieren.

00

 

2

ZF-Automatikgetriebe: Öl und Filter wechseln.

05

 

3*

ZF-Achsgetriebe: Ölstand prüfen.

08

 

A2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

4*

ZF-Nabe: Ölstand prüfen.

08

 

A3. Maßnahmen im Motorraum

5*

Motor: Ölstand prüfen.

01

 

6*

Hydrauliklüfter: Ölstand prüfen.

02

 

7*

Servolenkung: Ölstand prüfen.

13

 


 


 

1 587 191

 

©

Scania CV AB 2001, Sweden

* In Karosserie- und Sicherheits-Wartung enthalten.


 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

8

Gelenkwelle: Anzugsdrehmoment der Schraubverbindung prüfen.

06

 

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

9

Kühlsystem: Gefrierpunkt und Füllstand des Kühlmittels prüfen und ggf. korrigieren.

02

 

10

Automatikgetriebe: Last-Sensor prüfen.

05

 

11*

Radmuttern: Anzugsdrehmoment prüfen.

09

 

12*

Reifen: Reifenluftdruck anhand der Angaben des Reifenherstellers und entsprechend den gesetzlichen Bestimmungen einstellen.

09

 

13*

Bremssystem: Auf Undichtigkeiten prüfen.

10

 

14

Druckluftbehälter: Wasser ablassen.

11

 

15*

Luftfederung/ELC: Höhe und Funktion der Luftfederbälge prüfen.

12

 

16*

ZF Retarder, Telma: Bremssignal prüfen.

16

 

17

Elektrisches System: Kabel zum Anlasser und Generator auf korrekte Verlegung prüfen und sicherstellen, daß sie nicht durch benachbarte Teile beschädigt werden können.

16

 

18

Batterien: Elektrolytstand und Ladezustand prüfen.

16

 

B3. Maßnahmen im Motorraum

19

Motor: Antriebsriemen prüfen.

01

 

20

Drehzahlregelung: Verstellweg der Drehzahlregelung prüfen.

14

 

21*

Elektronisches Fahrpedal: Sicherheitssystem prüfen.

14

 

image


 

image

image

* In Karosserie- und Sicherheits-Wartung enthalten.

image

D-Wartung


 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B4. Maßnahmen innen

Haupt- gruppe

Durch- geführt

22*

Kupplung: Flüssigkeitsstand prüfen.

04

 

23*

Lenkradeinstellung: Einstell- und Verriegelungsmechanismen in allen Positionen prüfen.

13

 

B5. Karosserie

24

Siehe separates Wartungsprotokoll für aktuelle Karosserie

 

 

B6. Karosserie von externem Karosseriebauer

25*

Luftfederung/ELC: Fahrniveau kalibrieren.

12

 

26

Achseinstellung: Einstellung aller Achsen prüfen.

09

 

27*

Lenkung: Lenkung in Geradeausstellung prüfen. Sicherstellen, daß die Kunststoffhülse vom Kopf der Einstellschraube entfernt wurde.

13

 

C. Probefahrt

C1. Vor der Probefahrt

28

Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

 

 

29

Lenkradschloß: Funktion prüfen.

13

 

30

Drehzahlregelung: Funktion prüfen.

14

 

31

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

16

 

32

Instrumente und Warnleuchten: Funktion prüfen.

18

 

33

Heizung, Belüftung und Klimaanlage: Funktion prüfen. Zusatzheizung ebenfalls prüfen.

18

 


 

00:03-51 © Scania CV AB 2001, Sweden 3

* In Karosserie- und Sicherheits-Wartung enthalten.


 


 

C. Probefahrt

Nr.

C2. Während der Probefahrt

Haupt- gruppe

Durch- geführt

34

Kupplung, Getriebe: Funktion prüfen.

04

 

35

CS/Opticruise: Notlauf prüfen.

05

 

36*

Bremsen: Betriebsbremse, Feststellbremse, Abgasbremse, Haltestellenbremse und (falls erforderlich) Zusatzbremse auf korrekte Funktion prüfen.

10

 

37*

Lenkung: Funktion prüfen.

13

 

C3. Nach der Probefahrt

38

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

16

 

image


 

image

Notizen

image

image image 00:03-52

image


 

103 508

 

Ausgabe 6 de


 

R-Wartung


 


 

Örtlicher Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Amtliches Kennzeichen

Auftrags-Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell- Nummer

Einsatzart

Durchgeführt von

Unterschrift des Meisters

image

Die R-Wartung wird vom Scania Händler spätestens 4 Wochen oder 20.000 km nach Auslieferung des Fahrzeugs an den Kunden durchgeführt.

Diese Wartung gilt für alle Einsatzarten.

B = R-Wartung bei Austauschmotor


 


 

A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

Nr.

A1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

1

Fahrgestellschmierung: Gemäß Schmierplan schmieren.

00

 

2

GR801 Schaltgetriebe: Ölstand prüfen.

05

 

3

G701 Schaltgetriebe: Öl wechseln.

05

 

4

ZF-Achsgetriebe: Öl wechseln und Entlüftung reinigen.

08

 

5

Scania Achsgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

08

 

A2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

6

ZF-Nabe: Öl wechseln.

08

 

A3. Maßnahmen im Motorraum

7 B

Motor: Ölstand prüfen.

01

 

8

Hydrauliklüfter: Filter wechseln, Ölstand prüfen.

02

 

9

ZF-Automatikgetriebe: Ölstand prüfen.

05

 

10

Servolenkung: Filter wechseln, Ölstand prüfen.

13

 


 

1 587 197

 

©

Scania CV AB 2001, Sweden

image

image

B = R-Wartung bei Austauschmotor


 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

11

Trommelbremsen: Bremsbelagverschleiß an der Verschleißanzeige der Bremsgestängenachsteller prüfen.

10

 

12

Manuelle Bremsgestängenachsteller: Bremsbelagstärke prüfen und Hub einstellen.

10

 

13

Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke prüfen .

10

 

14 B

Antriebsstrang: Motor- und Getriebelager, Abdeckungen der Kreuzgelenke, Halter der Stützlager, Befestigungselemente von Kupplungsgehäuse an Schwungradgehäuse usw. auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

11

 

15

Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

12

 

16

Federlager: Klemmschrauben für Federschraube und Schrauben auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

12

 

17

Klemmschrauben: Muttern auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

12

 

18

Blattfedern: Federblätter, Klemmschrauben und Bügel auf Beschädigungen prüfen.

12

 

19

Lenkgetriebe: Schrauben auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen (gilt nicht für F94).

13

 

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

20

Radmuttern: Anzugsdrehmoment prüfen.

09

 

21

Räder: Reifen auf Beschädigung prüfen. Verschleißbild prüfen.

09

 

22

Bremssystem: Auf Undichtigkeiten prüfen.

10

 

23

Druckluftbehälter: Wasser ablassen.

10

 


 

image

image

image

B = R-Wartung bei Austauschmotor

image

R-Wartung


 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B3. Maßnahmen im Motorraum

Haupt- gruppe

Durch- geführt

24 B

Motor: Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen.

01

 

25 B

Motor: Federhöhe der Pumpe-Düse-Einheit (PDE) prüfen und ggf. einstellen.

01

 

26 B

Motor: Spannband am Ansaugkrümmer festziehen.

01

 

27 B

Motor: Antriebsriemen prüfen.

01

 

28 B

Kühlsystem: Flüssigkeitsstand prüfen.

02

 

B4. Maßnahmen innen

29

Gelenkbus: Schrauben des Gelenks auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen.

11

 

B5. Karosserie

30

Siehe separates Wartungsprotokoll für aktuelle Karosserie.

 

 


 

00:03-52 © Scania CV AB 2001, Sweden 3

image

B = R-Wartung bei Austauschmotor


 


 

C. Probefahrt

Nr.

C1. Vor der Probefahrt

Haupt- gruppe

Durch- geführt

31 B

Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

 

 

32 B

Drehzahlregelung: Funktion prüfen.

14

 

33

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

16

 

34

Instrumente und Warnleuchten: Funktion prüfen.

18

 

C2. Während der Probefahrt

35

Kupplung, Getriebe: Funktion prüfen.

04

 

36

Bremsen: Betriebsbremse, Feststellbremse, Abgasbremse, Haltestellenbremse und (falls erforderlich) Zusatzbremse auf korrekte Funktion prüfen.

10

 

37

Lenkung: Funktion prüfen.

13

 

C3. Nach der Probefahrt

38

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

16

 


 

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image

Notizen


 

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image

image

1 587 203

 


 

103 508

 

S-Wartung


 

Örtlicher Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Amtliches Kennzeichen

Auftrags-Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell- Nummer

Einsatzart

Durchgeführt von

Unterschrift des Meisters

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A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

Nr.

A1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

1

Fahrgestellschmierung: Gemäß Schmierplan schmieren.

00

 

2

Schaltgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

05

 

3

Achsgetriebe: Auf Undichtigkeiten prüfen.

08

 

A2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

4

ZF-Nabe: Ölstand prüfen.

08

 

A3. Maßnahmen im Motorraum

5

Motor: Öl und Filter wechseln.

01

 

6

Motor: Schmierölreiniger reinigen. (Gilt nicht für OSC9 und DSI9E).

01

 

7

Hydrauliklüfter: Ölstand prüfen.

02

 

8

ZF-Automatikgetriebe: Ölstand prüfen.

05

 

9

Servolenkung: Ölstand prüfen.

13

 

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image


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

10

Trommelbremsen: Bremsbelagverschleiß an der Verschleißanzeige der Bremsgestängenachsteller prüfen.

10

 

11

Manuelle Bremsgestängenachsteller: Bremsbelagstärke prüfen und Hub einstellen.

10

 

12

Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke prüfen.

10

 

13

Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen und ggf. reinigen.

12

 

14

Blattfedern: Federblätter, Klemmschrauben und Bügel auf Beschädigungen prüfen.

12

 

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

15

Kühlsystem: Flüssigkeitsstand prüfen.

02

 

16

Räder: Reifen auf Beschädigung prüfen. Verschleißbild prüfen.

09

 

17

Druckluftbehälter: Wasser ablassen. Behälter auf Korrosion und äußere Beschädigungen prüfen.

10

 

18

Batterien: Flüssigkeitsstand prüfen.

16

 

B3. Maßnahmen im Motorraum

19

Luftfilter: Verschmutzungsanzeige prüfen.

01

 

20

Motor: Antriebsriemen prüfen.

01

 

B4. Maßnahmen innen

21

Kupplung: Flüssigkeitsstand prüfen.

04

 

22

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen

16

 

B5. Karosserie

23

Siehe separates Wartungsprotokoll für aktuelle Karosserie.

 

 


 

image

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image

image

1 587 209

 


 

103 508

 

M-Wartung


 

Örtlicher Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Amtliches Kennzeichen

Auftrags-Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell- Nummer

Einsatzart

Durchgeführt von

Unterschrift des Meisters

image


 

A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

Nr.

A1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

1

Fahrgestellschmierung: Gemäß Schmierplan schmieren.

00

 

2

GR801 Schaltgetriebe: Ölstand prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

05

 

3

G701 Schaltgetriebe: Öl wechseln.

05

 

4

ZF-Automatikgetriebe: Öl und Filter wechseln.

05

 

5

ZF-Achsgetriebe: Ölstand prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

08

 

6

Scania Achsgetriebe: Ölstand prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

08

 

7

Scania Retarder: Öl und Filter wechseln. Magnetstopfen reinigen.

10

 

A2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

8

ZF-Nabe: Ölstand prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

08

 

A3. Maßnahmen im Motorraum

9

Motor: Öl und Filter wechseln.

01

 

10

Motor: Schmierölreiniger reinigen.

01

 

11

Hydrauliklüfter: Ölstand prüfen.

02

 

12

Servolenkung: Ölstand prüfen.

13

 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

13

Scania Partikelfilter: Filter reinigen.

03

 

14

Kupplung: Auf Verschleiß prüfen.

04

 

15

Gelenkte Achsen: Schwenklagerbolzenlager und Kugelgelenke auf Spiel prüfen. Staubkappen und Gestänge auf Beschädigungen prüfen.

07

 

16

Trommelbremsen: Bremsbelagstärke prüfen. Unten eintragen.

10

 

17

Bremsgestängenachsteller: Grundeinstellung prüfen.

10

 

18

Scheibenbremsen: Bremsklotzstärke prüfen.

10

 

19

Fahrgestell und Halter: Auf Risse und lose Schrauben bzw. Niete prüfen.

11

 

20

Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

12

 

21

Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen und ggf. reinigen.

12

 

22

Federblätter: Federblätter, Klemmschrauben und Bügel auf Beschädigungen prüfen.

12

 

23

Lenkung: Alle Schraubverbindungen prüfen.

13

 

24

Lenkgetriebe: Schrauben auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen (gilt nicht für F94).

13

 

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

25

Kühlsystem: Füllstand, Gefrierpunkt und Korrosionsschutzmittelgehalt des Kühlmittels prüfen.

02

 


 

image

image

image

image

image

Bremsbelagstärke


 

Achse

Links

Rechts

1

 

 

2

 

 

3

 

 

4

 

 


 

image


 

image


 


 

image


 

image


 

image


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

Haupt- gruppe

Durch- geführt

26

Räder: Reifen auf Beschädigung prüfen. Verschleißbild prüfen.

09

 

27

Batterien: Flüssigkeitsstand prüfen.

16

 

B3. Maßnahmen im Motorraum

28

Motor: Antriebsriemen prüfen.

01

 

29

Motor*: Federhöhe der Pumpe-Düse-Einheit (PDE) prüfen und ggf. einstellen.

01

 

30

DC11/D12-Motor*: Ventilspiel prüfen und ggf. einstellen.

01

 

31

Luftfilter: Verschmutzungsanzeige prüfen und Filter nach Bedarf wechseln.

01

 

32

Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter erneuern.

03

 

33

Elektronisches Fahrpedal: Sicherheitssystem prüfen.

14

 

B4. Maßnahmen innen

34

Luftfederung/ELC: Funktion prüfen.

12

 

B5. Karosserie

35

Siehe separates Wartungsprotokoll für aktuelle Karosserie.

 

 

 

* Schritte 29 und 30 sind nur bei der ersten M-Wartung durchzuführen.

image

M-Wartung


 

00:03-54 © Scania CV AB 2001, Sweden 3


 

C. Probefahrt

Nr.

C1. Vor der Probefahrt

Haupt- gruppe

Durch- geführt

36

Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

00

 

37

Drehzahlregelung: Funktion prüfen.

14

 

38

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

16

 

39

Instrumente und Warnleuchten: Funktion prüfen.

18

 

C2. Während der Probefahrt

40

Kupplung, Getriebe: Funktion prüfen.

04

 

41

CS/Opticruise Notlauf prüfen.

05

 

42

Bremsen: Betriebsbremse, Feststellbremse, Abgasbremse, Haltestellenbremse und (falls erforderlich) Zusatzbremse auf korrekte Funktion prüfen.

10

 

43

Lenkung: Auf korrekte Funktion prüfen.

13

 

C3. Nach der Probefahrt

44

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

16

 


 


 

image

image

image

image

image

image

Notizen

image

image image 00:03-55

image


 

103 508

 

Ausgabe 6 de


 

L-Wartung


 

Örtlicher Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Amtliches Kennzeichen

Auftrags-Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell- Nummer

Einsatzart

Durchgeführt von

Unterschrift des Meisters

image

image

image

Diese Wartung gilt für alle Einsatzarten.


 

A. Schmierung, Öl- und Ölfilterwechsel, Ölstandskontrollen

Nr.

A1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

1

Fahrgestellschmierung: Gemäß Schmierplan schmieren.

00

 

2

Schaltgetriebe: Öl und ggf. Filter wechseln.

05

 

3

ZF-Automatikgetriebe: Öl und Filter wechseln.

05

 

4

ZF-Achsgetriebe: Öl wechseln und Entlüftung reinigen.

08

 

5

Scania Achsgetriebe: Öl und ggf. Filter wechseln.

08

 

6

Scania Retarder: Öl und Filter wechseln. Magnetstopfen reinigen.

10

 

A2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

7

ZF-Nabe: Öl wechseln.

08

 

A3. Maßnahmen im Motorraum

8

Motor: Öl und Filter wechseln.

01

 

9

Motor: Schmierölreiniger reinigen.

01

 

10

Hydrauliklüfter: Filter wechseln, Ölstand prüfen.

02

 

11

Servolenkung: Filter wechseln, Ölstand prüfen.

13

 


 

image

image

1 587 215

 

©

Scania CV AB 2001, Sweden


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

12

Scania Partikelfilter: Filter reinigen.

03

 

13

Kupplung: Auf Verschleiß prüfen.

04

 

14

CS/Opticruise: Ölstand im Längshubzylinder prüfen.

05

 

15

Gelenkwelle: Kreuzgelenk auf Beschädigungen und Spiel prüfen.

06

 

16

Gelenkte Achsen: Schwenklagerbolzenlager und Kugelgelenke auf Spiel prüfen. Staubkappen und Gestänge auf Beschädigungen prüfen.

07

 

17

Fahrzeugfront (AMI): Lenkhebelhalter und Führungshebellagergehäuse prüfen.

7, 13

 

18

Trommelbremsen: Bremsbelagstärke prüfen. Unten eintragen.

10

 

19

Bremsgestängenachsteller: Grundeinstellung prüfen.

10

 

20

Manuelle Bremsgestängenachsteller: Einstellen

10

 

21

Scheibenbremsen: Stärke derBremsklötze prüfen. Unten eintragen. Zustand der Bremsscheiben prüfen.

10

 

22

Fahrgestell und Halter: Auf Risse und lose Schrauben bzw. Niete prüfen.

11

 

23

Stoßdämpfer: Befestigung prüfen. Auf Undichtigkeiten prüfen.

12

 

24

Luftfederung: Luftfederbälge und Kegel auf Beschädigungen prüfen und ggf. reinigen.

12

 

25

Blattfedern: Federblätter, Klemmschrauben und Bügel auf Beschädigungen prüfen.

12

 


 

image

image

image

Bremsbelagstärke


 

Achse

Links

Rechts

1

 

 

2

 

 

3

 

 

4

 

 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B1. Unter dem Fahrzeug

Haupt- gruppe

Durch- geführt

26

Luftfederung: Schubstrebenbefestigung und Halter prüfen.

12

 

27

Lenkgetriebe: Schrauben auf korrektes Anzugsdrehmoment prüfen (gilt nicht für F94).

13

 

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

28

Kühlsystem: Füllstand, Gefrierpunkt und Korrosionsschutzmittelgehalt des Kühlmittels prüfen. Unten eintragen.

02

 

29

Gelenkte Achsen: Kugellager auf Spiel prüfen, Räder drehen und auf Geräuschbildung achten.

09

 

30

Räder: Reifen auf Beschädigung prüfen. Verschleißbild prüfen.

09

 

31

Druckluftbehälter: Wasser ablassen. Behälter auf Korrosion und äußere Beschädigungen prüfen.

10

 

32

Lufttrockner: Trockenmittel wechseln. Funktion prüfen (Heizelement).

10

 

33

Batterien: Elektrolytstand und Ladezustand prüfen.

16

 

34

Batterien: Batterien reinigen.

16

 


 

image

image

image

image

Gefrierpunkt des Kühlmittels


 

°C

 

image

Kühlmittel-Korrosionsschutz


 

%

 


 

B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B2. Maßnahmen hinten und an den Seiten

Haupt- gruppe

Durch- geführt

35

Bremssystem: Gemäß folgendem Programm prüfen.

Wenn ein Rollenbremsprüfstand zur Verfügung steht, ebenfalls C2 "Während der Probefahrt, Bremsen" durchführen.

- Warnleuchten und Sensoren prüfen für

vorderen und hinteren Bremskreis sowie Feststellbremskreis.

10

 


 

Betriebsdruck und Systemdichtheit

Korrekte Werte in

Klammern

 


 

Betriebsdruck

Entlastungsdruck

(9,1-9,5 bar)*

(10,1-10,5 bar)

 


 

* Gilt für Wabco Lufttrockner

 


 

image

image

Einschaltdruck

 

(7,9-8,9 bar)*

 

(8,9-9,9 bar)

 

Arbeitsdruckbereich

 

(0,6-1,2 bar)*

 

(0,6-1,2 bar)

 

Dichtheit

 

Druckwert


 

Druck nach 1 Minute


 

Druckabfall

 

(max 0,2 bar)

 

..............................

-

..............................

=

..............................

..............................

-

..............................

=

..............................

 

Vorderer Bremskreis, hinterer Bremskreis

(Zulässige Abweichung: Bremskreis vorn - hinten max. 0,3 bar.)

Vorderer Bremskreis

 

 

 

 

 

Hinterer Bremskreis

0,5

1,0

2,0

1,5

1,0


 

Bremsansprechdruck

 

1. Achse

2. Achse

3. Achse

4. Achse

(Mit Vibrationsdämpfer maximal 0,6 bar) (Ohne Vibrationsdämpfer maximal 0,4 bar)

(Max. Abweichung 0,2 bar/Achse)

links, bar

 

 

 

 

rechts, bar

 

 

 

 

image

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B. Sonstige Kontrollen / Filterwechsel / Füllstandskontrollen

Nr.

B3. Maßnahmen im Motorraum

Haupt- gruppe

Durch- geführt

36

Luftfilter: Verschmutzungsanzeige prüfen und Filter nach Bedarf wechseln. (F94 unter dem Fahrzeug)

01

 

37

Motor: Antriebsriemen prüfen.

01

 

38

Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter wechseln und System entlüften.

03

 

39

Elektronisches Fahrpedal: Sicherheitssystem prüfen.

14

 

B4. Maßnahmen innen

40

Kupplung: Flüssigkeitsstand prüfen.

04

 

41

Luftfederung/ELC: Funktion prüfen.

12

 

42

Gelenkbus: Zahnflankenspiel prüfen und einstellen. Druck in der Gelenkhydraulik prüfen. Gummipuffer zwischen Gelenk und Fahrgestell sowie Anschläge prüfen.

00, 11

 

B5. Karosserie

43

Siehe separates Wartungsprotokoll für aktuelle Karosserie.

 

 


 

C. Probefahrt

Nr.

C1. Vor der Probefahrt

Haupt- gruppe

Durch- geführt

44

Undichtigkeiten: Motor starten. Auf Austritt von Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

00

 

45

Drehzahlregelung: Funktion prüfen.

14

 

46

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren. Fehlercodes löschen.

16

 

47

Instrumente und Warnleuchten: Funktion prüfen.

18

 

C2. Während der Probefahrt

48

Kupplung, Getriebe: Funktion prüfen.

04

 

49

CS/Opticruise: Notlauf prüfen.

05

 

50

Bremsen: Betriebsbremse, Feststellbremse, Abgasbremse, Haltestellenbremse und (falls erforderlich) Zusatzbremse auf korrekte Funktion prüfen.

10

 

51

Lenkung: Funktion prüfen.

13

 

C3. Nach der Probefahrt

52

Steuergeräte: Fehlercodes auslesen und notieren.

16

 

image


 


 

image

Notizen

image


 

103 508

 

image X-Inspektion

00:03-56

Ausgabe 3 de


 

Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Reg.- Nr.

Arbeitsauftrag Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell-Nr.

 

Ausgeführt von

Arb.-Leiter Unterschr.

 


 

Diese Wartung gilt für sämtliche Einsatzarten.


 

A. Zusätzliche Inspektion

Nr.

A. Maßnahmen bei X-Inspektion

Haupt- gruppe

Ausge- führt

1

Schmierung: Fahrgestell und werkseitig montierte Zusatzausrüstung nach Schmierschema schmieren.

00

 

2

Manuelle Bremsgestängesteller: Einstellen.

10

 


 

image

Anmerkungen


 

1 587 221

 

© Scania CV AB 1999-02, Sweden

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image image 00:03-59

image


 

103 508

 

Ausgabe 4 de


 

Wartungen bei Bussen mit Ethanol-Motor DSI9E


 

Örtlicher Händler

 

Kunde

 

 

 

Datum

km-Stand

Amtliches Kennzeichen

Auftrags-Nr.

Fahrgestelltyp

Fahrgestell- Nummer

Einsatzart

Durchgeführt von

Unterschrift des Meisters

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image

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Diese Wartung gilt für Einsatzart 3.


 

Nr.

Maßnahme

10.000 km

20.000 km

40.000 km

60.000 km

80.000 km

............km

Durch- geführt

1

Motor: Öl und Filter wechseln.

X

X

X

X

X

 

 

2

Motor: Schmierölreiniger reinigen.

 

 

X

 

X

 

 

3

Kraftstoffsystem: Kraftstoffilter erneuern.

 

X

X

X

X

 

 

4

Kraftstoffsystem: Leitungen auf Undichtigkeiten und Beschädigung prüfen.

 

X

X

X

X

 

 

5

Einspritzventile: Reinigen und prüfen.

 

X

X

X

X

 

 

6

Einspritzpumpe: Prüfen.

 

 

 

X

 

 

 

7

Zufuhrleitung: Erneuern.

 

 

 

X

 

 

 

8

Zusätzlich sind im Standard- Wartungsprotokoll aufgeführte Arbeiten durchzuführen.

 

S

M

S

L

 

 


 


 

1 711 320

 

©

Scania CV AB 2001, Sweden

image


 

Notizen


 

image

1 711 836

00:03-60

Ausgabe 1 de


 

Karosserie- und Sicherheitsinspektion


 

Vorgehensweise


 

image


 

Inhalt

Allgemeines 2

Vorgehensweise 3


 

© Scania CV AB 1999-06, Sweden

Allgemeines


 

Um die Qualität der an die Kunden ausgelieferten Busse zu verbessern, wurde in bestimmten Ländern eine Karosserie- und Sicherheitsinspektion von Scania Bussen eingeführt.

Die Inspektion sollte von einer Scania Werkstatt durchgeführt werden, die in der Nähe des Karosseriebauers liegt. Dadurch können alle Fehler durch den Karosseriebauer behoben werden, bevor die Arbeiten am Fahrzeug als abgeschlossen gelten und der Bus ausgeliefert wird.


 

Hinweis: Durch die Inspektion soll sichergestellt werden, daß die Karosserie die Funktion des Fahrgestells nicht negativ beeinflußt oder dieses beschädigt. Außerdem wird gewährleistet, daß die Inspektion und Instandsetzung nicht beeinträchtigt ist und vor allem, daß das Fahrzeug kein Sicherheitsrisiko birgt.

Daher muß jeder Bus, ganz gleich wo er eingesetzt wird, eine Karosserie- und Sicherheitsinspektion in der Nähe des Karosseriebauers durchlaufen, damit die Auslieferung an den Händler problemlos erfolgen kann. Der Händler führt anschließend die reguläre Ablieferungsinspektion durch, bevor das Fahrzeug dem Kunden ausgehändigt wird.

Das Programm ist der Hauptgruppe 0, Karosserie- und Sicherheitsinspektion, zu entnehmen. Während dieser Inspektion müssen die Plombierung von Geschwindigkeitsbegrenzer und Fahrtenschreiber zusätzlich geprüft werden.

Die dafür aufzuwendende Arbeitszeit ist in der Scania Standardzeitliste enthalten. Die Kosten werden unter Berücksichtigung der Garantiefristen von Scania in voller Höhe übernommen. Scania Werkstätten können ihre Ansprüche auf dem üblichen Wege über ihren Importeur geltend machen.


 

Vorgehensweise


 

Der Karosseriebauer bucht etwa 1 Woche vor Fertigstellung des Busses einen vorläufigen Termin für die Inspektion bei der nächsten autorisierten Scania Werkstatt. Zwei Tage vor Abschluß der Arbeiten vereinbart er einen festen Termin (mit Tag und Uhrzeit). Damit alle notwendigen Arbeiten ausgeführt werden können, muß der Bus mindestens zwei Tage in der Werkstatt bleiben. Diese Zeit sowie Zeit für eventuelle zusätzliche Arbeiten muß berücksichtigt werden, bevor der Karosseriebauer einen Liefertermin mit dem Kunden (dies ist in der Regel ein Verkaufsbeauftragter/Händler) vereinbart.

Wir empfehlen Karosseriebauern und Scania Werkstätten, eine Vereinbarung über die Transportbedingungen von Ort zu Ort zu treffen. Je nach Vereinbarung können Scania Mitarbeiter die Inspektion an einem fertiggestellten Bus auf dem Gelände des Karosseriebauers übernehmen.


 

Hinweis: Während der Inspektion auf dem Gelände des Karosseriebauers dürfen keine weiteren Arbeiten am Fahrzeug ausgeführt werden, um einen reibungslosen Ablauf der Inspektion zu gewährleisten.


 

Falls bisher keine Versicherungsvereinbarungen getroffen wurden, müssen sich die Parteien über den Versicherungsschutz während der Inspektion einigen.

Während der Einführungsphase der Karosserie- und Sicherheitsinspektion müssen Scania Mitarbeiter, Karosseriebauer und die Mitarbeiter der Scania Werkstätten sowie der General-Verkaufsbeauftragte gemeinsam das Berichtsformular und die entsprechenden Arbeitsschritte durcharbeiten.

Der Bus sollte, falls vereinbart, zur nächsten Scania Vertragswerkstatt gefahren werden. Dort führen die Mitarbeiter die Prüfung durch und sind während des Verbleibs des Busses in der Werkstatt für diesen verantwortlich. Für den Transport und die Probefahrt muß

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Vorgehensweise


 

genügend Kraftstoff im Kraftstoffbehälter vorhanden sein. Scania übernimmt die Kosten für Kraftstoff und aufzufüllendes Öl entsprechend den Angaben im Bericht.

Die Scania Vertragswerkstatt führt die Inspektion gemäß Bericht und den notwendigen Arbeitsgängen durch:

Bericht ggf. kopieren.

  1. Kundendaten eintragen.

  2. Jeden abgeschlossenen Arbeitsschritt mit einem "X" in der entsprechenden Spalte kennzeichnen.

  3. Nach Abschluß der Inspektion den Aufkleber mit der Teile-Nr. 1 587 672 unterzeichnen und an die Windschutzscheibe kleben. Dadurch erkennt der Verkaufspartner, daß die Inspektion an diesem Fahrzeug durchgeführt wurde.

  4. Werden Fehler an der Karosserie festgestellt und beeinträchtigen diese die Funktion des Fahrgestells, muß dies im Bericht festgehalten werden. Auf der letzten Seite des Formulars müssen die Berichtsnummer, die Positions-Nr. und die Fehlernotiz vermerkt werden.


 

Hinweis: Werden keine Fehler gefunden, muß auf der letzten Seite des Berichts OK eingetragen werden.


 

0010w13c.mkr © Scania CV AB 1999, Sweden 3

Diese Information ist sehr wichtig. Erstens erkennt der Karosseriebauer dadurch, welche korrektiven Maßnahmen an diesem Bus durchgeführt und welche Schritte in der Produktion geändert werden müssen. Zweitens erfährt Scania, welche Schwierigkeiten bei der Konstruktion der Karosserie auftreten.

Wurde die Plombierung am Geschwindigkeitsbegrenzer oder am Fahrtenschreiber aufgebrochen, müssen diese Instrumente auf Kosten des Karosseriebauers erneut plombiert werden, da diese Teile bereits im Werk geprüft und plombiert wurden. Die Plombierung erfolgt gemäß den Angaben im Bus-Hersteller-Handbuch.

Die Scania Werkstatt stellt sicher, daß der Karosseriebauer eine Kopie des Berichtes erhält, auch wenn keine Fehler gefunden wurden, die im Verantwortungsbereich des Karosseriebauers liegen.

Nachdem das Fahrzeug an den Karosseriebauer zurückgegeben wurde, ist er für die Beseitigung der genannten Mängel vor der Auslieferung des Busses verantwortlich.

Die Scania Werkstatt, die die Inspektion durchführt, kann ihre Ansprüche auf dem üblichen Wege über ihren Importeur geltend machen. Die Werkstatt schickt je einen Gewährleistungsantrag für die Karosserie- Inspektion und einen für die Sicherheitsinspektion zusammen mit dem entsprechenden Bericht an ihren Generalverkaufsbeauftragten. Diese werden dann auf dem üblichen Wege an Scania weitergeleitet.

Werden Mängel gefunden, für die Scania verantwortlich ist, sind diese zu beheben. Ansprüche können gegenüber Scania geltend gemacht werden. Fehler, die im Verantwortungsbereich des Karosseriebauers liegen, müssen diesem mitgeteilt werden. Der Karosseriebauer muß daraufhin die Mängel beseitigen. Falls eine entsprechende Vereinbarung getroffen wurde, kann die Scania Werkstatt die erforderlichen Arbeiten durchführen und die Forderungen dann an den Karosseriebauer richten.

Hinweis: Weitere Inspektionen werden nicht durchgeführt. Der Karosseriebauer ist verpflichtet, gefundene Fehler zu beheben.


 

Es kann vorkommen, daß der Scania Verkaufsbeauftragte umfangreichere Prüfungen erwartet. In diesem Fall muß zwischen dem Scania Beauftragten und der Scania Werkstatt eine separate Übereinkunft getroffen werden.


 

WICHTIG! Diese Inspektion wird nur für interne Zwecke innerhalb der Scania Organisation durchgeführt. Der Inspektionsbericht ist kein vertragliches Dokument, es darf keinesfalls als solches verwendet oder betrachtet werden. Da diese Inspektion lediglich firmeninternen Interessen dient, garantiert Scania keine Ergebnisse und gewährleistet keine Vollständigkeit der Prüfung. Daher entstehen im Zusammenhang mit dieser Inspektion für Scania keinerlei vertragliche oder nicht vertragliche Verpflichtungen.


 

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00:03-61

Ausgabe 1 de


 

Karosserie- und Sicherheitsprüfungen


 

Anweisungen


 

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© Scania CV AB 1999-06, Sweden

Inhalt

  1. Extern A1. Scania Schilder 5

    A2. Externe Wartungsabdeckungen 7

    A3. Räder 8

    A4. Zusatzheizung 10

    A5. Beleuchtung 11

  2. Motorraum B1. Deckel 13

    B2. Kühllufteinlaß 14

    B3. Ansauglufteinlaß 15

    B4. Kühler 16

    B5. Zyklonfilter 17

    B6. ELC-Niveauregulierung 17

    B7. Motorraum-Isolierung 18

    B8. Ausgleichsbehälter 18

    B9. Kühlsystem 19

    B10. Heizsystem 19

    B11. Feuermelder 20

    B12. Schläuche und Verkabelung 21

    B13. Lufttrockner 22

    B14. Klimaanlage 23

  3. Intern C1. Interne Wartungsabdeckungen 25

    C2. Lenksäule 27

    C3. Kupplungsbetätigung 27

    C4. Über dem Motorraum 28

    C5. Trittstufe der hinteren Tür 28

    C6. Diagnosetafel 29

    C7. Hand-Drehzahlregelung 30

  4. Elektrisches System D1. Elektrisches System, Karosserie 31

    D2. Zentral-Elektrikeinheit 32

    D3. Batteriekasten 35

    D4. Batteriehauptschalter 36

    D5. Kabel 36

  5. Unterboden E1. Vorder- und Hinterrahmen 37

    E2. Schweißverbindungen am Rahmenträger 38

    E3. Vom Karosseriebauer angebaute

    Ausleger 39

    E4. Fahrgestell-Ausleger 40

    E5. Vordere und hintere Rahmenteile 41

    E6. Gestufte vordere und hintere

    Rahmenteile 42

    E7. Lackausbesserung nach Schweißarbeiten 43

    E8. Lenkung 43

    E9. Kraftstoffbehälter 44

    E10. Elektrische Abzweigungen 45

    E11. Verkabelung 45

    E12. Druckluftleitungen 46

    E13. Bremssystem 46

    E14. Hydraulikleitungen 46

    E15. Schaltung 47

    E16. Fahrpedalzug 48

    E17. Stoßdämpfer und Luftfederbälge 49

    E18. Luftfederbälge 49

    E19. Geräuschdämmung 50

    E20. Abgassystem 51


     

    00:03-61 de © Scania CV AB 1999-06, Sweden 3

  6. Anderes F1. Schaltplan 53

F10. Motor 53

F11. Hydraulischer Lüfter 54

F12. Automatikgetriebe 55

F13. Servolenkung 55

F14. Sicherheitsprüfung 56

F15. Kupplungsbetätigung 56

F16. Radmuttern 56

F17. Reifen 57

F18. Zusatzbremse 57

F19. E-Gas 58

F20. Differential 59

F21. Lenkung 59

F22. Undichtigkeiten 60

F23. Bremsen 60

F24. Lenkung 60

F25. Kraftstoffanzeige 60

  1. Extern


     

    A1. Scania Schilder

    Die empfohlenen Anbringungsorte sind in der Abbildung gezeigt.

    1. Prüfen, ob ein Scania Schild vorn angebracht ist.


       

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      Vorderes Schild


       

    2. Prüfen, ob ein Scania Schild hinten angebracht ist.


       

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      Hinteres Schild

      Fahrgestellnummer

    3. Die Fahrgestellnummer ist am seitlichen Rahmenteil im Bereich des rechten Vorderrads eingeschlagen.

    4. Sicht- und Lesbarkeit der Fahrgestellnummer prüfen.


       

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      Beispiele von Fahrgestellnummern


       

      Typenschild

    5. Sichtbarkeit des Typenschild prüfen.

    6. Übereinstimmung von Fahrgestellnummer auf Typenschild und Rahmen prüfen.


     

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    A2. Externe Wartungsabdeckungen

    Kraftstoffeinfüllung

    1. Prüfen, ob die Öffnung im Karosserie- Seitenteil groß genug ist, um den Kraftstoffeinfülldeckel leicht entfern en zu können.

      Batterien

    2. Prüfen, ob der Deckel groß genug ist, damit die Batterie aus- und eingebaut und Batterieflüssigkeit nachgefüllt werden kann.

    3. Prüfen, ob der Batteriehauptschalter durch eine Öffnung oder hinter einem Deckel im Karosserie-Seitenteil zugänglich ist.

      Zusatzheizung

    4. Zugänglichkeit der Zusatzheizung prüfen.

      Luftfederbälge und Stoßdämpfer

      Prüfen, ob Deckel oder abnehmbare Bleche einen einfachen Zugang ermöglichen zu:

    5. Luftfederbälgen und

    6. Stoßdämpfern,

      falls diese nicht von unten gut zugänglich sind.

      Gepäckraum

    7. Prüfen, ob alle Deckel korrekt eingepaßt und Dicht gegenüber Schmutz, Wasser und anderen verunreinigenden Stoffen sind.

      Im Zweifel Dichtheit mit einem Wasserstrahl prüfen.

    8. Prüfen, ob die Dichtungen in einwandfreiem Zustand sind.

      Kühler

    9. Prüfen, ob der Aus- und Einbau des Kühlers durch einen abnehmbaren Deckel möglich ist.


       

      Hinweis: Die Deckel müssen sich leicht öffnen und schließen lassen.


       

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      A3. Räder

      Prüfen, ob für alle Radbewegungen beim Einfedern genügend Freiraum im Radkasten vorhanden ist.

      1. Vorderachse: Abstand messen zwischen Oberkante des Luftfederbalghalters und Radkasten.

      2. Hinterachse: Abstand messen zwischen Unterkante des Rahmenträgers und Radkasten.

      3. Nachlaufachse: Abstand messen zwischen Unterkante des Rahmenträgers und Radkasten.

        Die Mindestabstände sind in den Tabellen angegeben.


         

        Hinweis: Die Abstände sind je nach Radgröße unterschiedlich.


         

        Bei der Verwendung von Winterreifen mit Schneeketten sind die angegebenen Abstände zu vergrößern.

      4. Prüfen, ob bei vollem Lenkeinschlag genügen Abstand zwischen Rad und Fahrwerksteilen vorhanden ist.


     


     

    L-Bus

     

    Reifen

    Vorderachse, Normal-IB

    Niederflur-UB

    Hinterachse

    Nachlaufachse

    275/70 R22,5

    -

    0 mm

    443 mm

    443 mm

    295/80 R22,5

    625 mm

    0 mm

    486 mm

    486 mm

    315/80 R22,5

    625 mm

    -

    499 mm

    499 mm

    12R22,5

    630 mm

    -

    502 mm

    502 mm


     

    K-Bus

     

    Reifen

    Vorderachse, Normal-IB

    Einzel-EB

    Hinterachse

    Nachlaufachse

    295/80 R22,5

    625 mm

    0 mm

    486 mm

    486 mm

    315/80 R22,5

    625 mm

    0 mm

    499 mm

    499 mm

    12R22,5

    630 mm

    0 mm

    502 mm

    502 mm


     

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    Vorderachse, Normal Vorderachse, Niederflur und individuelle Vorderradaufhängung


     


     

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    Hinterachse Nachlaufachse

    A4. Zusatzheizung


     

    1. Prüfen, ob die Zusatzheizung in einem gut belüfteten Bereich eingebaut und vor Schmutz geschützt ist.

    2. Die Zusatzheizung darf nicht in der Nähe von brennbarem Material eingebaut sein.

    3. Prüfen, ob die Zusatzheizung direkt und mit separaten Kraftstoffleitungen am Kraftstoffbehälter angeschlossen ist.


       

      Schlauch- und Rohrverbindungen auf Undichtigkeiten prüfen.

    4. Kraftstoff

    5. Abgas

    6. Kühlmittel

    7. Prüfen, ob Kabel und Kraftstoffleitungen getrennt verlegt sind.

    8. Funktion der Zusatzheizung prüfen.

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    ! ACHTUNG!

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    Austretender Kraftstoff und unzureichende Belüftung können Feuer verursachen.


     

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    Zusatzheizung

    A5. Beleuchtung

    Funktion der folgenden Komponenten prüfen:

    1. Blink- und Warnblinkleuchten

    2. Fern- und Abblendlicht

    3. Scheibenwischer und Intervallwischer

    4. Scheiben-Reinigungsanlage

    5. Rück- und Bremsleuchten

    6. Seitliche Begrenzungsleuchten

  2. Motorraum


 

B1. Deckel

  1. Hinteren Motordeckel auf ausreichende Größe prüfen. 1800 x 900 mm.


     

    WICHTIG! Der Motor muß komplett ausgebaut werden können.


     

  2. Präzisen Sitz der seitlichen und hinteren Deckel prüfen.

  3. Leichte Zugänglichkeit des Motors für Servicezwecke prüfen. Ggf. vorhandene Deckel und Abdeckplatten sollen ausbaubar sein.

B2. Kühllufteinlaß


 

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  1. Der Aus- und Einbau des Kühlers muß durch einen abnehmbaren Deckel möglich sein.

  2. Luftstromfläche am Kühllufteinlaß prüfen. Die Mindestfläche ist in der Tabelle angegeben.


 

Motorgröße Luftstromfläche

9l Motor 4200 cm²

12l Motor 5000 cm²


 

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Die Kühlluftkanalöffnung ist in mehreren verschiedenen Ausführungen von Schlitzen und Öffnungen möglich. Falls die Kühlluftführung nicht geradlinig verläuft, muß dies bei der Berechnung der Luftstromfläche berücksichtigt werden. Abstand zwischen den Schlitzen, wie in der Abb. gezeigt, messen.

B3. Ansauglufteinlaß

1 Fläche des Ansauglufteinlasses prüfen. Die Mindestfläche ist in der Tabelle angegeben.


 

9l Motor 220 cm²

12l Motor 250 cm²


 

Es gibt mehrere Ausführungen von Schutzgittern.


 


 

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Lufteinlaß


 

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Kombinierter Wasserabscheider/ Geräuschdämpfer am Luftfilter.

  1. Seitenfenster

  2. Karosserieseite

  3. Lufteinlaß mit Schutzgitter in Karosserieseite

  4. Gummidichtung

  5. Wasserabscheider/Geräuschdämpfer

  6. Luftfilter

  7. Ansaugrohr

B4. Kühler

1 Dichtung 2 zwischen Kühler und Kühllufteinlaß prüfen. In Bereichen, in denen Warmluft zirkuliert, dürfen keine Luftspalte vorhanden sein.


 

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  1. Wasser- und Luftkühler

  2. Dichtung am Deckel Verhindert die Zirkulation von warmer Luft aus dem Motorraum.

  3. Halter für Deckel mit Dichtung zur Verhinderung von Klappern und Geräuschemission des Motors


     


     

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    1. Halter für Deckel mit Dichtung zur Verhinderung von Klappern und Geräuschemission des Motors

    2. Dichtflächen, gegen die die Dichtung 4 abdichten muß

    3. Flüssigkeitskühler

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B5. Zyklonfilter

  1. Rohr vom Zyklonfilter zum Ansaugrohr auf korrekten Anschluß prüfen.


     

    WICHTIG! Falls das Ansaugrohr gebogen wurde, muß unbedingt sichergestellt werden, daß der Zyklonfilter nach der letzten Biegung angeschlossen ist.


     

  2. Zyklonfilter und Luftfilter auf ursprünglichen Einbaulage prüfen.

  3. Ausrichtung der TOP-Markierung des Auslasses nach oben prüfen.


 

Hinweis: Der Zyklonfilter ist nicht bei allen Bussen eingebaut.


 

  1. Zyklonfilter

  2. Auslaß


 

B6. ELC-

Niveauregulierung

1 Leichte Zugänglichkeit der Füll- und Ablaßanschlüsse des Druckluftsystems sowie der Nachfüllbarkeit des System prüfen.


 

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Anordnung der Füll- und Ablaßanschlüsse hinten an Bussen mit L-Fahrgestell

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B7. Motorraum-Isolierung


 

  1. Korrekte Befestigung der Isolierung prüfen.

  2. Prüfen, ob der Abstand zu Motor und Getriebe mindestens 25 mm beträgt.

  3. Bei Fahrzeugen mit Scania Geräusch- Zertifikat prüfen, ob die Isolierung aus einem beschichteten und mindestens 30 mm dicken Polyurethan-Material besteht.

Eine genauere Spezifikation enthält das Handbuch für Bus-Karosseriebauer.


 

Einbaulage des Dämmaterials


 

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B8. Ausgleichsbehälter


 

  1. Prüfen, ob der Schlauchanschluß am Behälterboden genau nach unten weist.

  2. Einbaulage des Ausgleichsbehälters prüfen. Der Ausgleichsbehälter darf nicht tiefer als in der ursprünglichen Position eingebaut werden.

  3. Verlegung der Schläuche zwischen Ausgleichsbehälter und Motor prüfen. Die Schläuche dürfen nicht geknickt sein.

B9. Kühlsystem

1 Einfach Befüllbarkeit des Kühlsystems mit Kühlmittel prüfen.


 

B10. Heizsystem

  1. Anschlüsse am Motorwärmeauslaß auf Dichtheit prüfen.

  2. Leichte Zugänglichkeit der Absperrhähne prüfen.


 

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  1. Zulauf B. Rücklauf

    B11. Feuermelder

    1. Prüfen, ob alle drei Feuermelder im Motorraum angebaut sind, siehe Abb.

    2. Korrekten Anschluß der Feuermelder.

    3. Prüfen, ob die Kurzschlußbrücke zwischen Pin 1 und 2 am Stecker C526 hinten an der Zentral-Elektrikeinheit entfernt wurde. Bei der Auslieferung durch Scania ist am Fahrgestell an dieser Stelle eine Kurzschlußbrücke vorgesehen, die vom Karosseriebauer entfernt werden muß.


 

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! ACHTUNG!

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Der Feueralarm funktioniert erst, nach- dem die Kurzschlußbrücke zwischen Pin 1 und 2 entfernt wurde.


 

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Feuermelder, Schaltplan


 

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Einbaulage der Feuermelder, L94

Einbaulage der Feuermelder, K124

B12. Schläuche und Verkabelung

Prüfen, ob alle

  1. Schläuche und

  2. Kabel

    unter der Decke des Motorraums korrekt befestigt sind.

  3. Prüfen, ob die Kabel aneinander oder an anderen Bauteilen scheuern.

    Der Abstand zwischen

  4. Schläuchen und

  5. Kabeln und

Abgasrohr oder Turbolader muß mindestens 100 mm betragen. Bei geringeren Abständen muß eine Schutzplatte eingebaut werden.


 

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! ACHTUNG!

Einige Motorteile sind heiß.


 

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B13. Lufttrockner

  1. Prüfen, ob der Lufttrockner für Servicearbeiten, z.B. zum Wechseln des Trockenmittels, einfach zugänglich ist.

  2. Prüfen, ob die Einbaulage des Lufttrockners verändert oder die Zufuhrleitung geändert wurde. Die Zufuhrleitung muß mit einem Gefälle vom Kompressor zum Lufttrockner verlaufen. Die Leitung darf nicht durch Wasser blockiert sein.

  3. Prüfen, ob der Lufttrockner durch warme Luft von einem in der Nähe montierten Klimaanlagen-Kondensator beeinträchtigt wird.

Hinweis: Nicht alle Busse sind mit einer Klimaanlage ausgestattet.

Der Lufttrockner funktioniert umso besser, desto geringer die Temperatur ist, und muß deshalb vor Wärmeeinwirkung durch Motor und Getriebe geschützt sein.

Bei eingebauten Lufttrocknern folgendes prüfen:

  • Ausreichende Belüftung des Einbauraums

  • Ablässe für Luft und Wasser aus dem Ablaßventil des Lufttrockners


     


     

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    K-Fahrgestell


     

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    L-Fahrgestell

    B14. Klimaanlage

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    1. Prüfen, ob der Kompressor so ausgerichtet ist, daß die Riemenräder und Antriebsriemen nicht am Fahrgestell oder anderen Bauteilen schleifen.

    2. Prüfen, ob genügend Raum zum Wechseln der Antriebsriemen und zum Warten des Kompressors vorhanden ist.

    3. Prüfen, ob elektrische Kabel am Kompressorhalter scheuern.

    4. Prüfen, ob ausreichend Raum zum Spannen des Riemens um den Kompressor vorhanden ist.


     

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    ! ACHTUNG!

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    Hinweis: Die Antriebsriemen schwingen während des Betriebs.


     

    Kompressor am Querträger


     

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    Kompressor am Motor

    1. Intern


       

      C1. Interne Wartungsabdeckungen

      1. Prüfen, ob die vorgeschriebenen Wartungsabdeckungen vorhanden sind.

      2. Deckel auf Dichtheit und Geräuschdämmung prüfen.

      3. Zugänglichkeit der Fahrgestell- Komponenten durch die Deckel prüfen.

      4. Einbaulage und Größe der Deckel prüfen.


       

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      Hinterrahmen, K


       

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      Hinterrahmen, L


       

      Hinterrahmen

      K-Bus

      L-Bus

      Deckel über Motor

      935 x 300

      675 x 400

      Deckel über Getriebe

      600 x 450

      600 x 450

      Deckel über Anlasser

      -

      350 x 200


       

      Vorderrahmen

      Typ EB

      Typ IB

      Typ UB

      Deckel über Ersatzrad

      420 x 420

      420 x 420

      -

      Deckel über Lenkung

      295 x 205

      -

      295 x 205

      Deckel über Luftfederbälgen

      200 x 200

      -

      300 x 150

      Deckel über Kraftstoffbehälter

      -

      250 x 250

      Vollständige Radkästen

      Deckel über Druckluftbehälter

      -

      -

      250 x 150


       

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      Vorderrahmen, EB Vorderrahmen, IB


       

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      Vorderrahmen, UB

      C2. Lenkradhalter

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      1. Befestigung des Lenkradhalters am Vorderbau prüfen. Lenkrad greifen und auf festen Sitz prüfen.

      2. Prüfen, ob die Verkleidung der Lenksäule angebaut ist.

      3. Prüfen, ob die Instrumententafel so konstruiert/eingebaut ist, daß keine Gegenstände zwischen Instrumententafel und Lenksäule gelangen können.


       

      C3. Kupplungsbetätigung

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      Einbau des Flüssigkeitsbehälters und Hauptbremszylinder sowie des Verbindungsrohrs prüfen.


       

      1. Der Flüssigkeitsbehälter 1 muß zum Nachfüllen zugänglich sein.

      2. Der Hauptbremszylinder 2 muß zum Erneuern und Entlüften zugänglich sein.

      3. Das Rohr 3 muß mit Gefälle vom Behälter zum Hauptbremszylinder verlaufen.

      4. Das Rohr darf keine engen Bögen aufweisen.

      C4. Über dem Motorraum

      1. Geräusch- und Vibrationsdämpfung bei Probefahrt prüfen.

        Falls unnormal starke Geräusche oder Vibrationen auftreten, ist folgendes zu prüfen:

      2. Korrekte Ausführung der Durchführungen.

      3. Vorhandensein von Spalten zwischen Innenraum und Motorraum.


       

      C5. Trittstufe, Hintertür

      Gilt nur für Busse mit einer Tür hinter der hinteren Endplatte.


       

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      1 Prüfen, ob der Bereich der hinteren Trittstufe ausreichend gegen Geräusche und Vibrationen gedämpft ist. Dies ist wegen der Nähe des Motors erforderlich.

      C6. Diagnosetafel

      1 Prüfen, ob Fehlercodes leicht ausles- und bearbeitbar sind.


       

      Hinweis: Zum Löschen von Fehlercodes müssen Starterschlüssel und Diagnosetafel gleichzeitig zugänglich sein.


       

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      Die für den Transport vorgesehene Diagnosetafel wird in die Instrumententafel umgebaut, fertiggestellter Bus.

      C7. Hand- Drehzahlregelung

      1. Prüfen, ob die Hand-Drehzahlregelung angebaut ist.

      2. Prüfen, ob der Seilzug in nicht zu engen Bögen verlegt ist.

      3. Prüfen, ob der Seilzug der Hand- Drehzahlregelung angebaut ist.

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      4. Prüfen, ob sich der Drehzahlregler frei bewegen läßt und der Motor auf Leerlauf und Vollast eingestellt werden kann.


       

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      1. Öffnung, Befestigungspunkt

      2. Seilzugklemme

      3. Seilzüge

      4. Alternative Einbauposition der Regelung

    2. Elektrisches System


       

      D1. Elektrisches System, Karosserie

      1. Prüfen, ob die Karosserie-Elektrik an den vorgesehenen Anschlußpunkten am Fahrgestell angeschlossen ist.

      2. Korrekte Isolierung der Anschlüsse gegen Kurzschlüsse prüfen.

      3. Anzeige- und Warnleuchten in der Instrumententafel durch Funktionsprüfung der Komponenten prüfen.

        • Blink- und Warnblinkleuchten

        • Fern- und Abblendlicht

        • Zusatzscheinwerfer

        • Nebelschlußleuchte

        • Helligkeitsregelung der Instrumentenbeleuchtung

        • Geöffnete Türen und Deckel

        • Andere Karosseriefunktionen


       

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      ! ACHTUNG!

      Nicht korrekt angeschlossene Ausrüstungsteile können zur Überlastung oder Beschädigung des elektrischen Systems führen.


       

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      D2. Zentral-Elektrikeinheit


       

      1. Prüfen, ob an den Steuergeräten und Diagnosesteckern ausreichend Raum für den Anschluß von Prüfinstrumenten vorhanden ist.

      2. Prüfen, ob Stecker am eingebauten Steuergerät abgezogen und aufgesteckt werden können.


         

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      3. Prüfen, ob die Steuergerätegehäuse über die Verschraubungen oder separate Massebänder korrekt mit der Masse verbunden sind. Die Steuergeräte verfügen über integrierte Entstörkondensatoren, die nur bei einem einwandfreien Masseanschluß korrekt funktionieren.

      Die Kontaktpins von Steuergeräten können beschädigt werden, wenn die Stecker nicht vorsichtig aufgesteckt bzw. abgezogen werden. Deshalb muß im Bereich von Steuergeräten ausreichend Raum zur Verfügung stehen.


       

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      ! ACHTUNG!

      Unter keinen Umständen dürfen Änderungen am ABS vorgenommen werden, da dadurch die Betriebssicherheit des kompletten Antiblockier-Systems beeinträchtigt werden kann.


       

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      Steuergerät für Comfort Shift, Opticruise oder Scania Retarder

      Steuergerät für ABS


       

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      Steuergerät für ZF- oder Telma-Retarder Steuergerät für ZF-Automatikgetriebe

      (mit Retarder)


       


       

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      Steuergerät für ELC (elektronische Niveauregulierung)

      Steuergerät für Hand-Drehzahlregelung


       

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      Relais für Wegfahrsperre


       

      Steuergerät für EEB (elektronische Motorbremse)


       

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      Steuergerät für Flammstartanlage Steuergerät für SLD (Geschwindigkeitsbegrenzer)

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      D3. Batteriekasten

      1. Batteriekasten auf Belüftung prüfen.

      2. Prüfen, ob das Batteriekabel so verlegt ist, daß es nicht scheuert oder anderweitig beschädigt werden kann. Das Kabel muß sorgfältig mit geeigneten Schellen befestigt sein.

      3. Sicherstellen, daß das Kabel keine Abzweigungen aufweist.

      4. Anschlüsse der Batteriekabel prüfen.

      5. Anschlüsse des Batteriehauptschalters prüfen.

      6. Sicherstellen, daß der Abstand zwischen Batteriepolen und umliegenden Bauteilen so groß ist, daß kein Spannungsüberschlag stattfinden kann.

      7. Korrekten Anschluß des Batterie- Minuskabels an Fahrgestell-Masse prüfen.

      8. Prüfen, ob das Batterie-Pluskabel so nah wie möglich an der Batterie abgesichert ist.

      9. Sicherstellen, daß die Zentral- Elektrikeinheit außerhalb des Batteriekastens eingebaut ist.


       

      Hinweis: Beim Anschluß mehrerer Kabel an einem Anschlußpunkt sicherstellen, daß die Kabel nicht aneinander scheuern.

      D4. Batteriehauptschalter


       

      1. Prüfen, ob die Anschlüsse sicher befestigt sind und zur Vermeidung von Kurzschlüssen ausreichend Abstand zu umliegenden Bauteilen vorhanden ist.

      2. Prüfen, ob der Transportanschluß entfernt wurde.

      3. Der Transportanschluß besteht aus einem Kabelstrang, der zwischen der Steckerhälfte C501 und C519 an der Zentral-Elektrikeinheit angeschlossen ist. Abschließend muß die Steckerhälfte am Stecker C501 an der Zentral- Elektrikeinheit angeschlossen sein.

      4. Funktion des Batteriehauptschalters prüfen.

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      1. Normaler C501

      2. Temporärer C501

      3 C519

      4 C522


       

      D5. Kabel

      1. Kabel von und zur Zentral-Elektrikeinheit auf korrekte Befestigung prüfen.

      2. Sicherstellen, daß die Kabel nicht aneinander oder an anderen Bauteilen scheuern.


       

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      ! ACHTUNG!

      Nicht korrekt verlegte Kabel können Brände verursachen.


       

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    3. Unterboden


       

      E1. Vorder- und Hinterrahmen

      Prüfen, ob die Fahrgestellteile symmetrisch und ohne Verzug oder seitliche Verschiebung am Aufbau angebaut sind.

      Abstand zwischen Längsträger und Karosserieseite messen.

      1. Vorn: Die maximal zulässige Abweichung vom Maß "A" beträgt 10 mm.

      2. Hinten: Die maximal zulässige Abweichung vom Maß "B" beträgt 10 mm.


       


       

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      E2. Schweißverbindungen am Rahmenträger

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      Prüfen, ob an den Flanschkanten der Rahmenträger Schweißschäden vorhanden sind.

      1. Zur Verhinderung von Schäden an den Flanschkanten muß der Abstand zwischen Schweißnaht und Flanschkante mindestens 15 mm betragen.

      2. Prüfen, ob in einem Abstand von 25 mm um die Öffnungen in den Rahmenträgern Schweißnähte vorhanden sind.


       

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      E3. Vom Karosseriebauer angebaute Ausleger


       

      1 Prüfen, ob die Verbindungen von Ausleger und Rahmen bzw. Querträgern den folgenden Kriterien entsprechen.

      • Schweiß- und Schraubverbindung

      • Schweißverbindung

      Der Anbau von anderen Arten von Auslegern ist zulässig.


       

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      Vom Karosseriebauer hergestellte Rahmen für Niederflurbusse


       

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      Vom Karosseriebauer hergestellter Gitterrahmen

      Ohne Knotenblech oder Schweißverbindung am U-Träger angebaute Ausleger

      E4. Fahrgestell-Ausleger

      1 Alle Verbindungen zwischen Auslegern und Karosserie prüfen.

      Eine Verbindung gilt als zuverlässig, wenn der Ausleger fest mit den Karosseriesäulen und Verstärkungsplatten verbunden ist.


       

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      Verbindungspunkte

      E5. Vordere und hintere Rahmenteile

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      1 Prüfen, ob die vorderen und hinteren Rahmenteile fest mit der selbsttragenden Karosserie verbunden sind.

      Bei einer selbsttragenden Karosserie sind die Rahmenteile durch ein querverlaufendes Rahmensystem verbunden. Dieses Rahmensystem ist wiederum mit Karosserie- Längsträgern verbunden.

      Das querverlaufende Rahmensystem kann mit Platten abgedeckt sein. Diese stellen dann die Wände des Gepäckraums dar.


       

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      E6. Gestufte vordere und hintere Rahmenteile

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      1. Rahmenverlängerungen zwischen den vorderen und hinteren Rahmenteile auf sichere Befestigung prüfen.

      2. Sind die Rahmenverlängerungen erheblich höher als die Längsträger des Rahmens, muß die Verwendung von höheren und stärkeren Befestigungsplatten geprüft werden.

      Die Rahmenverlängerungen können mit Befestigungsplatten an den Längsträgern befestigt werden. Die Befestigungsplatten sind am Trägerprofil anzuschweißen.


       


       

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      E7. Lackausbesserung nach Schweißarbeiten

      1 Prüfen, ob alle geschweißten Bereich lackiert sind.


       

      E8. Lenkung

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      1. Abstand zwischen den beweglichen Teilen der Lenkung und umliegenden Bauteilen prüfen. Der Abstand darf niemals weniger als 50 mm betragen.

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      2. Prüfen, ob an der Lenksäule und den Lenkwellen zwischen Lenkrad, Umlenkgetriebe und Lenkgetriebe Änderungen vorgenommen wurden. Verbindungen jeglicher Art sind nicht zulässig.


       

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      ! ACHTUNG!

      Änderungen am Lenksystem sind unter keinen Umständen zulässig, da diese die Funktion der Lenkung beeinträchtigen können.


       

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      E9. Kraftstoffbehälter


       

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      1. Geradlinige Verlegung aller Belüftungsleitungen des Kraftstoffbehälters prüfen. Die Leitungen dürfen nicht geknickt sein oder durch Wasseransammlung blockiert werden können.

      2. Höhe der Kraftstoffeinfüllöffnung über der Oberkante des Auslegers prüfen. Der Abstand darf das folgende Maß nicht unterschreiten:

        • 275 mm bei der Befüllung von oben

        • 320 mm bei der Befüllung von unten


       

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      Hinweis: Ein Befüllung von oben und von unten ist nicht möglich.


       

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      E10. Elektrische Abzweigungen

      1 Prüfen, ob unter dem Bus elektrische Verbindungen vorhanden sind und diese ggf. gegen Feuchtigkeit geschützt sind.


       

      E11. Verkabelung

      1. Befestigung prüfen.

      2. Kabel auf getrennte Verlegung von Kraftstoff- oder Hydraulikleitungen prüfen.

      3. Prüfen, ob das Batteriekabel so verlegt ist, daß es nicht scheuert oder anderweitig beschädigt werden kann. Das Kabel muß sorgfältig mit geeigneten Schellen befestigt sein.

      4. Das Batteriekabel darf keine Abzweigungen aufweisen.


       

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      ! ACHTUNG!

      Nicht korrekt verlegte Kabel können Brände verursachen.


       

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      E12. Druckluftleitungen

      1. Befestigung prüfen.

      2. Zugänglichkeit der Anschlußpunkte prüfen.

      3. Festen Sitz der Anschlüsse und Kunststoffrohre prüfen. Falls der Verdacht einer Undichtigkeit besteht, können die Kunststoffrohre einfach mit Seifenwasser geprüft werden.

      4. Prüfen, ob die Kabelbäume an der Decke des Gepäckraums befestigt sind. Die Kabelbäume sind in geeigneter Weise durch Abdeckungen oder ähnliches zu schützen.

      5. Prüfen, ob die Durchführungen in den Wänden des Gepäckraums mit Karosseriefüller oder ähnlichem abgedichtet sind.


       

      E13. Bremssystem

      1 Sicherstellen, daß keine Druckluftverbindung zwischen den Bremskreisen, Bremsleitungen oder Druckluftbehältern des Bremssystems und dem Aufbau vorhanden ist.


       

      E14. Hydraulikleitungen

      1. Zugänglichkeit der Anschlußpunkte prüfen.

      2. Anschlußpunkte auf Dichtheit prüfen.

      E15. Schaltung

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      1. Schaltung auf Funktion prüfen. Alle Gänge müssen sich leicht schalten lassen.

      2. Zugänglichkeit der Schaltung für Einstell- und Servicearbeiten unter dem fahrerseitigen Fahrzeugboden prüfen.


         

      3. Prüfen, ob ausreichend Bewegungsfreiraum für die Schaltung vorhanden ist. Die Schaltung muß spannungsfrei sein und darf nicht von umliegenden Bauteilen beeinträchtigt werden.

      4. Prüfen, ob die Schaltzüge durch Kunststoff-Schutzrohre geschützt sind und durch dagegendrückende Gepäckstücke nicht beeinträchtigt werden können.

      5. Prüfen, ob die Schutzrohre angebaut sind.


         


         

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        1. Schalthebelträger

        2. Seilzüge für die Längsbewegung

        3. Seilzüge für die Querbewegung

        4. Servozylinder für die Längsbewegung

        5. Schaltgehäuse

        6. Servoventil für die Längsbewegung

      E16. Fahrpedalzug

      1. Prüfen, ob sich der Fahrpedalzug frei bewegen läßt und der Motor auf Leerlauf und Vollast eingestellt werden kann.

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      2. Zugänglichkeit für Einstell- und Servicearbeiten unter dem fahrerseitigen Fahrzeugboden prüfen.


         

      3. Prüfen, ob ausreichend Bewegungsfreiraum vorhanden ist. Der Fahrpedalzug muß spannungsfrei sein und darf nicht von umliegenden Bauteilen beeinträchtigt werden.

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      4. Prüfen, ob der Fahrpedalzug durch Kunststoff-Schutzrohre geschützt sind und durch dagegendrückende Gepäckstücke nicht beeinträchtigt werden können.


         

      5. Prüfen, ob das Schutzrohr angebaut ist.


         

        Hinweis: Der mechanische Fahrpedalzug ist nicht bei allen Bussen eingebaut.


         

      6. Prüfen, ob der Fahrpedalzug außerhalb des Schutzrohrs in großen Bögen verlegt ist.


       

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      ! ACHTUNG!

      Der Fahrpedalzug muß so verlegt sein, daß er nicht durch externe Einflüsse beeinträchtigt werden kann.


       

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      E17. Stoßdämpfer und Luftfederbälge

      Prüfen, ob

      1. Stoßdämpfer und

      2. Luftfederbälge

      für Servicearbeiten und zum Aus- und Einbau zugänglich sind.


       

      E18. Luftfederbälge

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      1. Prüfen, ob ein Abstand von mindestens 50 mm zwischen Luftfederbälgen und umliegenden Bauteile, z.B. Radkasten, vorhanden ist.

      2. Prüfen, ob die Luftfederbälge gegen Spritzwasser von den Rädern geschützt sind, z.B. durch einen Schmutzfänger.

      E19. Geräuschdämmung


       

      1. Korrekten Anbau der Geräuschdämmung unter dem Motor prüfen.

        Fahrzeuge mit Scania Geräusch-Zertifikat:

      2. Befestigung der Dämmplatten unter dem Motor an beiden Seiten des Aufbaus und am hinteren Stoßfänger prüfen.

        Beim K-Fahrgestell prüfen, ob die Dämmplatte unter dem Getriebe angebaut ist.

      3. Prüfen, ob die Schalldämpfer der Druckluftauslässe durch Lack oder Unterbodenschutz beeinträchtigt sind.

      4. Prüfen, ob eine Trennung der Hinterräder vom Motorraum durch Radkästen oder Trennwände vorhanden ist.


       

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      Boden zwischen Rahmen und Bus-Seitenteil

      1. Der Boden muß mindestens so lang wie der vorhandene Motordeckel sein.

      2. Mit dem Fahrgestell gelieferter Motordeckel


       


       

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      Motordeckel

      E20. Abgassystem

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      1 Bei Fahrzeugen mit Scania Geräusch- Zertifikat muß geprüft werden, ob Änderungen am Endrohr des Abgassystems vorgenommen wurden.

    4. Anderes


     

    F1. Schaltplan

    Prüfen, ob für die vom Karosseriebauer vorgenommenen Einbauten Schaltpläne zur Verfügung stehen.

    1. Elektrische Einbauten

    2. Druckluft

    3. Heizung und Belüftung

    4. Klimaanlage


     

    Verkehrssicherheit


     

    F10. Motor

    Ölstand prüfen. Ggf. korrigieren.

    Motoröl: siehe Hauptgruppe 0, Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten.

    F11. Hydraulischer Lüfter

    Der Motor muß betriebswarm und abgeschaltet sein.

    Ölstand des Hydraulikölbehälters mit Peilstab prüfen. Der Ölstand muß zwischen den Markierungen am Peilstab liegen. Ggf. korrigieren.

    Ölsorte: siehe Hauptgruppe 0, Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten.


     

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    Hydraulikölbehälter

    1. Filterdeckel

    2. Peilstab und Einfülldeckel

    F12. Automatikgetriebe

    Ölstand bei betriebswarmem Getriebe prüfen. Der Ölstand muß zwischen den oberen Markierungen am Peilstab liegen. Ggf. korrigieren.

    Ölsorte: siehe Hauptgruppe 0, Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten.


     

    nMot=0

    85 C

    30 C

    85 CnMot=0

    30 C

     

     


     

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    cold

     

    hot

     

    stop

     

    104 696

     

    cold

     

    hot

     

    stop

     

    104 697

     

    F13. Servolenkung

    Ölstand bei drehendem Motor prüfen. Der Ölstand muß zwischen den Markierungen am Peilstab liegen. Ggf. korrigieren.

    103 910

     

    Ölsorte: siehe Hauptgruppe 0, Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten.


     

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    MAX MIN

    F14. Sicherheitsprüfung

    Sicherheitsprüfung gem. den Anweisungen im Scania Service-Handbuch, Gruppe 14, Motorregelung/Sicherheitsprüfung, durchführen.


     

    F15. Kupplungsbetätigung

    Prüfen, ob sich der Ölstand zwischen den Markierungen am Behälter befindet. Ggf. korrigieren.


     

    Ölsorte: siehe Hauptgruppe 0, Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten.


     

    F16. Radmuttern

    Anzugsdrehmoment der Radmuttern prüfen:


     

    Anzugsdrehmoment

    Scheibenrad, Stahl 600 Nm

    Scheibenrad, Aluminium 600 Nm


     

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    Scheibenrad

    F17. Reifen

    Prüfen, ob die Reifen neu sind.

    Reifenfülldruck prüfen. Anweisungen in Betriebsanleitung, Wartungsanweisungen sowie des Reifenherstellers beachten.


     

    F18. Zusatzbremse

    Alle alten Fehlercodes löschen.

  • Diagnoseschalter gedrückt halten und Fahrstrom mit dem Startschlüssel abschalten.

  • Fahrstrom mit Startschlüssel einschalten. Diagnoseschalter mindestens drei Sekunden gedrückt halten. Dadurch wird der Löschvorgang abgeschlossen.

    Prüfen, ob alle Fehlercodes gelöscht wurden.


     

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    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoseleuchte

    F19. E-Gas

    Sicherheitssystem prüfen. Siehe Scania Service-Handbuch.

    Alle aufgetretenen Fehlercodes löschen.

  • Fahrstrom mit Startschlüssel ausschalten.

  • Diagnoseschalter gedrückt halten.

  • Fahrstrom mit Startschlüssel einschalten.

  • Diagnoseschalter mindestens zwei weitere Sekunden gedrückt halten.

    Prüfen, ob alle Fehlercodes gelöscht wurden.


     


     

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    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoseleuchte

    F20. Differential

    Ölstand prüfen. Der Ölstand muß bis zum Prüfstopfen stehen. Ggf. korrigieren.

    Ölsorte: siehe Hauptgruppe 0, Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten.


     

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    1 Prüfstopfen 1 Belüftung

    2 Prüfstopfen


     

    F21. Lenkung

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    Schutzdeckel der Lenkeinschlag- Begrenzungsschrauben abbauen.

    Anzugsdrehmoment der Lenksäulenverbindungen, Klemmverbindungen der Spurstangen und Zugstreben mit dem folgenden Wert prüfen:


     

    Anzugsdrehmoment

    Lenksäulenverbindungen 47 Nm

    Klemmverbindungen der Spurstangen und Zugstreben

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    80 Nm

    F22. Undichtigkeiten

    Motor starten. Motorraum und Unterboden auf austretendes Öl, Kühlmittel, Kraftstoff und Abgas prüfen.


     

    F23. Bremsen

    Betriebs-, Feststell-, Motor-, Haltestellen- und, falls eingebaut, Zusatzbremse auf Funktion prüfen.

    Wenn möglich, Bremsprüfung auf Rollenprüfstand durchführen.


     

    F24. Lenkung

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    Funktion prüfen.

    Lenkrad von einer zweite Person bewegen lassen und prüfen, ob Spiel im Lenkgetriebe, Umlenkgetriebe, den Lenkwellen und - verbindungen vorhanden ist.


     

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    F25. Kraftstoffanzeige

    Kraftstoffanzeige mit Scania Programmer kalibrieren.


     

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    00:03-62

    Ausgabe 1 de


     

    Karosserie- und Sicherheitsinspektion


     

    Inspektionsbericht


     

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    © Scania CV AB 1999-06, Sweden

    Karosserie- und Sicherheitsinspektion


     

    Allgemeines

    Die in diesem Inspektionsheft aufgeführten Punkte werden zusätzlich zu den Prüfungen bei der normalen Auslieferungsinspektion geprüft.

    Erläuterungen zu den Inspektionspunkten enthält die Hauptgruppe 0, Karosserie- und Sicherheitsinspektion.

    Die Karosserie- und Sicherheitsinspektion eines Bus-Fahrgestells ist beim Scania-Händler oder beim Karosseriebauer durchzuführen.

    Eine Kopie des ausgefüllten Berichts ist dem ausliefernden Scania-Händler zuzusenden.


     

    WICHTIG! Diese Inspektion wird nur für interne Zwecke innerhalb der Scania-Organisation durchgeführt. Der Inspektionsbericht ist kein vertragliches Dokument, es darf keinesfalls als solches verwendet oder betrachtet werden. Da diese Inspektion lediglich firmeninternen Interessen dient, garantiert Scania keine Ergebnisse und gewährleistet keine Vollständigkeit der Prüfung. Daher entstehen im Zusammenhang mit dieser Inspektion für Scania keinerlei vertragliche oder nicht vertragliche Verpflichtungen.

    Inspektionsbericht


     

    Händler

    Karosseriebauer

    Datum

    km-Stand.

    WO-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestellnr.

    Ausgeführt von

    Unterschrift des

    Verantwortlichen.

    Aufbautyp

    Karosserienr.


     

    Hinweis: Eine Kopie des ausgefüllten Berichts ist dem ausliefernden Scania-Händler zuzusenden.


     

    1. Extern


       

      A1. Scania-Schild. Prüfen:

       

      1

      Anbringungsort des vorderen Scania-Schilds.

       

      2

      Anbringungsort des hinteren Scania-Schilds.

       

      3

      Anbringungsort der Fahrgestellnr.

       

      4

      Sicht- und Lesbarkeit der Fahrgestellnr.

       

      5

      Anbringungsort des Typenschilds.

       

      6

      Übereinstimmung von Typenschild und Rahmennr.


       

      A2. Externe Serviceöffnungen. Prüfen:

       

      1

      Kraftstoffeinfüllung.

       

      2

      Aus- und Einbau der Batterien und Auffüllen von Flüssigkeit.

       

      3

      Zugänglichkeit des Batterie-Trennschalters.

       

      4

      Zugänglichkeit der Zusatzheizung.

       

      5

      Zugänglichkeit der Luftfederbälge.

       

      6

      Zugänglichkeit der Stoßdämpfer.

       

      7

      Dichtheit der Gepäckräume.

       

      8

      Zustand der Dichtungen.

       

      9

      Zugänglichkeit des Kühlerverschlußdeckels.


       

      A3. Räder. Prüfen:

       

      1

      Abstand zwischen Rad und Radkasten, Vorderachse.

       

      2

      Abstand zwischen Rad und Radkasten, Hinterachse.

       

      3

      Abstand zwischen Rad und Radkasten, Nachlaufachse.

       

      4

      Abstand zwischen Rad und festen Fahrwerksteilen bei maximalem Lenkeinschlag.


       

      A4. Zusatzheizung. Prüfen:

       

      1

      Einbauort.

       

      2

      Abstand zu brennbarem Material.

       

      3

      Direktanschluß am Kraftstoffbehälter über separate Leitung.

       

      4

      Kraftstoff-Undichtigkeit.

       

      5

      Abgas-Undichtigkeit.

       

      6

      Kühlmittel-Undichtigkeit.

       

      7

      Getrennte Verlegung von elektrischen und Kraftstoff-Leitungen.

       

      8

      Funktion.


       

      A5. Beleuchtung. Funktion prüfen.

       

      1

      Blinkleuchten und Warnblinkleuchten.

       

      2

      Abblend- und Fernlicht.

       

      3

      Scheibenwischer, Intervallfunktion.

       

      4

      Scheibenwaschanlage.

       

      5

      Rückleuchten und Bremsleuchten.

       

      6

      Seitliche Markierungsleuchten.

    2. Motorraum


       

      B1. Deckel. Prüfen:

       

      1

      Größe des hinteren Deckels.

       

      2

      Passung der seitlichen Deckel und des hinteren Deckels.

       

      3

      Zugänglichkeit des Motors.


       

      B2. Kühlluft-Einlaß. Prüfen:

       

      1

      Aus- und Einbau des Kühlers.

       

      2

      Luftstromfläche.


       

      B3. Ansaugluft-Einlaß. Prüfen:

       

      1

      Fläche und Konstruktion.


       

      B4. Kühler. Prüfen:

       

      1

      Dichtung im Kühlerbereich.


       

      B5. Zyklonfilter. Prüfen:

       

      1

      Leitungsverlegung von Zyklonfilter bis Abgassystem.

       

      2

      Neu-Anordnung von Zyklonfilter und Luftfilter.

       

      3

      Anordnung des Auslaßrohrs mit TOP-Markierung nach oben.


       

      B6. ELC-Niveau-Überwachung. Prüfen:

       

      1

      Zugänglichkeit der Füll- und Ablaßpunkte.


       

      B7. Motorraum-Isolierung. Prüfen:

       

      1

      Befestigung der Isolierung.

       

      2

      Abstand zwischen Motor und Getriebe.

       

      3

      Isolationsmaterial, falls im Scania-Geräusch-Zertifikat angegeben.


       

      B8. Ausdehnungsbehälter. Prüfen:

       

      1

      Unterer Schlauchanschluß.

       

      2

      Anordnung des Behälters.

       

      3

      Verlegung des Schlauchs.


       

      B9. Kühlsystem. Prüfen:

       

      1

      Zugänglichkeit des Füllpunkts.


       

      B10. Heizsystem. Prüfen:

       

      1

      Festen Sitz der Motorwärme-Auslaßanschlüsse.

       

      2

      Einfache Zugänglichkeit der Absperrhähne.


       

      B11. Feuermelder. Prüfen:

       

      1

      Anzahl der Feuermelder.

       

      2

      Anschluß der Feuermelder.

       

      3

      Entfernung der elektrischen Bänder.


       

      B12. Schläuche und elektrische Verkabelung. Prüfen:

       

      1

      Befestigung der Schläuche.

       

      2

      Befestigung der Kabel.

       

      3

      Verlegung der Kabel.

       

      4

      Abstand der Schläuche.

       

      5

      Abstand der Kabel.


       

      B13. Lufttrockner. Prüfen:

       

      1

      Zugänglichkeit.

       

      2

      Anordnung von Lufttrockner und Verlegung der Zufuhrleitung.

       

      3

      Anordnung im Hinblick auf thermische Belastung.


       

      B14. Klimaanlage. Prüfen:

       

      1

      Anordnung der Antriebsriemen.

       

      2

      Freiraum um Kompressor.

       

      3

      Verkabelung am Kompressor.

       

      4

      Freiraum zum Riemenspannen.


       

    3. Innenausstattung


       

      C1. Interne Servicedeckel. Prüfen:

       

      1

      Einbau der spezifizierten Staufächer.

       

      2

      Dichtheit und Geräuschdämmung zwischen den Staufächern.

       

      3

      Zugänglichkeit der Bauteile.

       

      4

      Anordnung und Größe der Staufächer.


       

      C2. Lenkradhalterung. Prüfen:

       

      1

      Befestigung der Lenkradhalterung.

       

      2

      Anbau der Abdeckungen der Lenksäule.

       

      3

      Verhinderung von Fremdkörpern zwischen Instrumententafel und Lenksäule.


       

      C3. Kupplungsbetätigung. Prüfen:

       

      1

      Zugänglichkeit des Flüssigkeitsbehälters zum Nachfüllen.

       

      2

      Zugänglichkeit des Hauptbremszylinders zum Flüssigkeitswechsel und Entlüften.

       

      3

      Verlegung der Leitung vom Behälter zum Zylinder mit Gefälle.

       

      4

      Verlegung der Leitung ohne enge Radien.


       

      C4. Über dem Motorraum. Prüfen:

       

      1

      Vibrationen und Geräusche.

       

      2

      Festen Sitz der Kabeldurchführungen.

       

      3

      Risse zwischen Fahrgastbereich und Motorraum.


       

      C5. Trittstufe der hinteren Tür. Prüfen:

       

      1

      Geräuschisolierung und Vibrationsdämpfung.


       

      C6. Diagnosetafel. Prüfen:

       

      1

      Zugänglichkeit der Diagnosetafel zum Ablesen und Einstellen.


       

      C7. Hand-Drehzahlregelung. Prüfen:

       

      1

      Befestigung des Hand-Drehzahlreglers.

       

      2

      Verlegung des Drehzahlregler-Seilzugs.

       

      3

      Befestigung des Drehzahlregler-Seilzugs.

       

      4

      Gleichmäßige Betätigung des Drehzahlreglers und Erreichen von Leerlauf- und Vollaststellung.


       

    4. Elektrik


       

      D1. Elektrik, Karosserie. Prüfen:

       

      1

      Sicherer Anschluß an den Fahrgestell-Anschlußpunkten.

       

      2

      Isolierung an den Anschlußpunkten.

       

      3

      Anzeige- und Warnleuchten in der Instrumentenanlage.


       

      D2. Zentral-Elektrikeinheit. Prüfen:

       

      1

      Raum für Prüfinstrument.

       

      2

      Ausführung der Anschlüsse.

       

      3

      Masseversorgung.


       

      D3. Batteriekasten. Prüfen:

       

      1

      Belüftung.

       

      2

      Verlegung der Batteriekabel.

       

      3

      Korrekter Zustand des Batteriekabels ohne Reparaturstellen.

       

      4

      Anschluß der Batteriekabel.

       

      5

      Anschluß des Batterie-Trennschalters.

       

      6

      Abstand von Batteriepolen und umliegenden Bauteilen.

       

      7

      Fester Sitz des Masseanschlusses am Fahrgestell.

       

      8

      Anschluß des Pluskabels.

       

      9

      Anordnung der Zentral-Elektrikeinheit außerhalb des Batteriekastens.


       

      D4. Batterie-Trennschalter. Prüfen:

       

      1

      Sicherer Anschluß aller Anschlüsse.

       

      2

      Abstand zu umliegenden Bauteilen.

       

      3

      Entfernung des Transportsteckers.

       

      4

      Funktion.


       

      D5. Elektrische Verkabelung. Prüfen:

       

      1

      Anschluß der Kabel von und zur Zentral-Elektrikeinheit.

       

      2

      Korrekte Kabelverlegung ohne Klemmstellen.

    5. Unterboden


     

    E1. Vorder- und Hinterbau-Einheit. Prüfen:

     

    1

    Symmetrie der Vorderbau-Einheit.

     

    2

    Symmetrie der Hinterbau-Einheit.


     

    E2. Schweißverbindungen am Rahmenträger. Prüfen:

     

    1

    Flansche auf korrekten Zustand ohne Schweißschäden.

     

    2

    Querträger auf korrekten Zustand ohne Schweißarbeiten im Bereich der Öffnung im Rahmen.


     

    E3. Vom Karosseriebauer eingebaute Ausleger. Prüfen:

     

    1

    Anbau am Rahmen.


     

    E4. Fahrgestell-Ausleger. Prüfen:

     

    1

    Anbau aller Ausleger an der Karosserie-Struktur.


     

    E5. Vorderes und hinteres Rahmenteil. Prüfen:

     

    1

    Korrekte Schweißverbindung der Rahmenteile.


     

    E6. Gestufte Rahmenteile. Prüfen:

     

    1

    Anbau von Verlängerungsrahmen zwischen vorderem und hinterem Rahmenteil.

     

    2

    Verwendung stärkerer Befestigungsplatten an Punkten mit großen Niveauunterschieden.


     

    E7. Lackausbesserung nach Schweißarbeiten. Prüfen:

     

    1

    Lackierung von Schweißpunkten.


     

    E8. Lenkung. Prüfen:

     

    1

    Abstand zu umliegenden Teilen.

     

    2

    Korrekter Zustand ohne Änderungen.


     

    E9. Kraftstoffbehälter. Prüfen:

     

    1

    Verlegung von Belüftungsleitungen.

     

    2

    Höhe des Einfüllstutzens über dem Ausleger.


     

    E10. Elektrische Anschlußpunkte. Prüfen:

     

    1

    Schutz der Anschlüsse vor Feuchtigkeit.


     

    E11. Elektrische Verkabelung. Prüfen:

     

    1

    Befestigung.

     

    2

    Getrennte Verlegung von Kraftstoff- und Hydraulikleitungen und Elektrik.

     

    3

    Verlegung der Batteriekabel.

     

    4

    Befestigung des Batteriekabels.


     

    E12. Druckluftleitungen. Prüfen:

     

    1

    Befestigung.

     

    2

    Zugänglichkeit von Verbindungspunkten.

     

    3

    Fester Sitz der Verbindungspunkte und Kunststoffummantelung.

     

    4

    Befestigung des Kabelstrangs im Gepäckraum.

     

    5

    Kabeldurchführungen im Gepäckraum.


     

    E13. Bremssystem. Prüfen:

     

    1

    Trennung von Druckluftleitungen und Bremssystem.


     

    E14. Hydraulikleitungen. Prüfen:

     

    1

    Zugänglichkeit der Anschlußpunkte.

     

    2

    Fester Sitz der Anschlußpunkte.


     

    E15. Schaltung. Prüfen:

     

    1

    Funktion der Schaltung.

     

    2

    Service-Zugänglichkeit unter Fahrertür.

     

    3

    Bewegungsraum.

     

    4

    Anbau der Schaltzüge.

     

    5

    Korrekter Anbau der Schutzrohre.


     

    E16. Drosselbetätigung. Prüfen:

     

    1

    Funktion.

     

    2

    Service-Zugänglichkeit unter Fahrertür.

     

    3

    Bewegungsraum.

     

    4

    Anbau des Fahrpedalzugs.

     

    5

    Korrekter Anbau des Schutzrohrs.

     

    6

    Verlegung des Fahrpedalzugs außerhalb des Schutzrohrs.


     

    E17. Stoßdämpfer und Luftfederbälge. Prüfen:

     

    1

    Service-Zugänglichkeit der Stoßdämpfer.

     

    2

    Service-Zugänglichkeit der Luftfederbälge.


     

    E18. Luftfederbälge. Prüfen:

     

    1

    Abstand zu umliegenden Teilen.

     

    2

    Schutz der Luftfederbälge.


     

    E19. Geräuschdämmung. Prüfen:

     

    1

    Anbau der Abdeckungen unter dem Motor.

     

    2

    Anschluß der Abdeckungen, falls im Scania-Geräusch-Zertifikat angegeben.

     

    3

    Überlackierung der Geräuschdämpfer der Druckluftauslässe.

     

    4

    Abschirmung zwischen Radkasten und Motorraum.


     

    E20. Abgassystem. Prüfen:

     

    1

    Korrekter Zustand des Abgasrohrs ohne Änderung.


     

    Andere


     

    F1. Schaltpläne. Prüfen:

     

    1

    Elektrische Einbauten.

     

    2

    Druckluft.

     

    3

    Heizung und Belüftung.

     

    4

    Anweisungen für Klimaanlage.


     

    Betriebssicherheit


     

     

    F10

    Motor: Ölstand prüfen.

     

    F11

    Hydrauliklüfter: Ölstand prüfen.

     

    F12

    Automatikgetriebe: Ölstand prüfen.

     

    F13

    Servolenkung: Ölstand prüfen.

     

    F14

    Sicherheitsprüfung.

     

    F15

    Kupplungsbetätigung: Ölstand prüfen.

     

    F16

    Radmuttern: Anzug prüfen.

     

    F17

    Reifen: Fülldruck prüfen.

     

    F18

    Zusatzbremse: Fehlercodespeicher löschen.

     

    F19

    Elektronisches Fahrpedal: Sicherheitssystem prüfen. Fehlercodespeicher löschen.

     

    F20

    Differential: Ölstand prüfen.

     

    F21

    Lenkung: Alle Verschraubungen prüfen.

     

    F22

    Undichtigkeiten – Motor starten. Motorraum und Unterboden auf austretendes Öl, Kühlmittel, Kraftstoff, Luft und Abgas prüfen.

     

    F23

    Bremsen: Funktion von Betriebs-, Feststell-, Motor-, Haltestellen und, falls eingebaut, Zusatzbremse prüfen.

     

    F24

    Lenkung: Alle Funktionen prüfen.

     

    F25

    Kraftstoffanzeige: Kraftstoffanzeige mit Scania-Programmer kalibrieren.


     

    Inspektionspunkt

    Notizen

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     


     

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    103 508

     

    Wartungsprotokoll für Karosserie OmniCity CN94, OmniLink CL94


     

    Örtlicher Händler

     

    Kunde

     

     

     

    Datum

    km-Stand

    Amtliches Kennzeichen

    Auftrags-Nr.

    Fahrgestelltyp

    Fahrgestell- Nummer

    Einsatzart

    Durchgeführt von

    Unterschrift des Meisters


     

    Nr.

    B5. Karosserie

    Wartung

    Durch- geführt

    D

    R

    S

    M

    L

    1

    Waschflüssigkeit: Flüssigkeitsstand prüfen.

    X

    X

    X

    X

    X

     

    2

    Zentral-Elektrikeinheit im Dach: Schließmechanismus schmieren.

     

     

     

     

    X

     

    3

    Gelenkbus: Kabelgleitschiene schmieren.

     

     

     

     

    X

     

    4

    Scheinwerfer und Zusatzscheinwerfer: Funktion, Einstellung und Leuchtweitenregelung prüfen.

    X

    X

    X

    X

    X

     

    5

    Elektrisches System: Automatisches Abblendlicht, Parkleuchten, Bremsleuchten, Warnblinkleuchten, Begrenzungsleuchten, Blinkleuchten, Signalhorn und Zusatzausrüstung prüfen.

    X

    X

    X

    X

    X

     

    6

    Heizung: Wasserfilter reinigen.

     

    X

     

     

     

     

    7

    Türen: Funktion, automatisches Öffnen/Schließen der Türen sowie Sensorkanten prüfen. Schließmechanismus schmieren.

     

     

     

    X

    X

     

    8

    Sitze und Rahmen: Befestigung prüfen.

     

     

     

    X

    X

     

    9

    Notausrüstung: Nothammer und Feuerlöscher auf korrekte Anbringung prüfen.

     

     

     

    X

    X

     

    10

    Belüftung und Defroster: Filter erneuern.

     

     

     

    X

    X

     


     

    1 712 927

     

    ©

    Scania CV AB 2001, Sweden

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    Notizen


     

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    Karosserie-Wartungsanweisungen


     

    OmniCity CN94, OmniLink CL94


     

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    1 713 083


     

    1

     

    ©

    Scania CV AB 2001, Sweden

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    1. Karosserie


       

      1. Filterwechsel, Belüftung

        103 917

         

        Die Dachverkleidungen sind mit Schrauben und Klettband befestigt. Zum Abbauen der Dachverkleidungen Schrauben herausdrehen und geeignetes Werkzeug mit abgerundeten Kanten verwenden.


         

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        Hinweis: Die Dachverkleidungen überlappen.


         

        Werkzeug zwischen Klettverschlüsse stecken und zum Trennen der Klettverschlüsse zur Seite schieben.

        Filterhalterverriegelung lösen, und Filterhalter entfernen.


         

        103 916

         

        103 918

         

        103 919

         

        Filter wechseln, und Filterhalter anbauen.


         

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      2. Heizung


         

        Kühlmittelfilter reinigen

        1. Deckel vor der Batteriekonsole öffnen und Hähne 1 und 2 schließen.

          103 920

           

        2. Bereich um Filtermutter reinigen.


         

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        1 2


         

        3

        1 und 2 Hahn

        3 Mutter

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        Heizung


         

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        1. Mutter abschrauben (Filtergehäuse beim Lösen der Mutter mit geeigneter Zange gegenhalten) und Filter reinigen.


           

        2. Dichtung erneuern, Filter einbauen und Mutter festziehen (Filtergehäuse beim Festziehen der Mutter mit geeigneter Zange gegenhalten).

        3. Hahn 1 und 2 öffnen.

          103 921

           

        4. Auf Undichtigkeiten prüfen.


         

        00:03-64 © Scania CV AB 2001, Sweden 3

      3. Sitze und Stützrohre

        Sitzbefestigungen und Befestigung der Stützrohre an den Sitzen prüfen.


         

      4. Notausrüstung

        Nothammer und Feuerlöscher auf korrekte Sitz prüfen (entsprechend den örtlichen Bestimmungen).

        Anmerkungen


         

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      5. Türen

        Prüfen, ob die Türen vollständig schließen und keine Spalte aufweisen.

        Sensorkanten der Türen prüfen.


         

        104 329

         

        Während des Schließvorgangs müssen die Türen beim Eindrücken der Sensorkanten wieder öffnen.


         

        Schließmechanismen oberhalb der Türen und Verriegelung für die Zentral-Elektrikeinheit auf dem Dach mit Fettpresse schmieren.


         

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        103 885

         

        Schmiernippel oberhalb der Türen


         

        5 © Scania CV AB 2001, Sweden 00:03-64

      6. Gelenkbus

    Kabelgleitschiene im oberen Teil (Dach) der Bälge schmieren.

    Dies gilt nur für Busse mit Buchsen.

    Busse, gebaut nach Dezember 2000, sind mit einer Gleitschiene ausgestattet, die nicht geschmiert werden muß.

    Busse älterer Ausführung können modifiziert und mit dieser neuen Gleitschiene ausgestattet werden.


     

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    1 586 548

    00:04-01

    Ausgabe 2 de


     

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    Lackieren und Dekoraufkleber


     

    19_1534

     

    © Scania CV AB 1997, Sweden

    Inhalt

    Lackieren Allgemeines 3

    Farbtonalternativen 3

    Umweltschutz 3

    Recycling 3

    Wahl des Lacksystems 3

    Werkslackierung Fahrerhaus, Blech 4

    Fahrerhaus, Kunststoffteile 4

    Rahmen und Fahrgestellteile 4

    Motor und Getriebe 5

    Achsen 5

    Gelenkwellen 5

    Felgen 5

    Ersatzteile 5

    Überlackierung Fahrerhaus, Blech 6

    Fahrerhaus, Kunststoffteile 8

    Rahmen und Fahrgestellteile

    (ohne Kunststoffe) 9

    Motor und Getriebe 9

    Achsen 9

    Felgen 9

    Fahrgestell, Kunststoffteile 10

    Dekorstreifen 11

    Lackieren und Dekoraufkleber


     

    Allgemeines

    In der folgenden Anweisung werden die Begriffe Werkslackierung und Überlackierung verwendet.

    Mit Werkslackierung ist die Lackierung, die vor der Auslieferung des Fahrzeugs ab Werk durchgeführt wird, gemeint.

    Mit Überlackierung ist die Lackierung gemeint, die in einer Lackierwerkstatt nach Auslieferung des Fahrzeugs durchgeführt wird.


     

    Farbtonalternativen

    Fahrgestell und Fahrgestellkomponenten wer- den standardmäßig in der Fertigung in einem dunkelgrauen Basisfarbton, Sub Grey, Art.Nr. 1 346 692 endlackiert.

    Das Fahrerhaus wird standardmäßig in der Fer- tigung in einem weißen Basisfarbton, Art.Nr.

    1 366 386, lackiert.

    Ein Farbfächer mit den sonstigen Standard- farbtönen, die Scania anbietet, läuft unter der Bezeichnung Scania Colour Guide. Dieser kann unter der Art.Nr. 1 592 180 bestellt wer- den.

    Die Fahrzeuge können nach Kundenwunsch in der Fertigung noch in weiteren Farbtönen als die oben genannten lackiert werden. Aus- genommen sind nur Metallic- und Mehrfar- blackierungen.


     

    Umweltschutz

    Bei der Wahl der Lacksorten stand eine geringe Belastung der Umwelt, sowohl hinsichtlich der Arbeitsumgebung als auch der allgemeinen Umwelt, im Vordergrund. Scania verwendet ausschließlich Farben, die keine Schwermetalle beinhalten.


     

    Recycling

    Das Lackieren von PC/PBT-Kunststoffen schränkt ihre Recyclingfähigkeit ein. Nicht lackierte PC/PBT-Kunststoffe lassen sich ganz recyclen.


     

    Wahl des Lacksystems

    In der Regel gilt, daß vor dem Überlackieren Informationen und Anweisungen von Scania mit den Empfehlungen des Lacklieferanten in Einklang gebracht werden müssen. Bei Unsicherheiten hinsichtlich Haftung und Kom- binierbarkeit der Lacke sollte immer erst eine versteckte Stelle zum Probieren ausgewählt werden.

    Auf dem Markt gibt es viele unterschiedliche Fabrikate und Lacktypen. Es ist daher von großer Bedeutung, daß die Empfehlungen der Lacklieferanten berücksichtigt werden.

    Werkslackierung


     

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    Fahrerhaus, Blech 1

    3

    Um den Korrosionsschutz des Fahrerhauses 4 2

    zu verbessern, verwendet Scania beidseitig verzinktes Blech für alle Fahrerhäuser.

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  • Vorbehandlung: Zinkphosphatierung 5

  • Pulvergrundlack: Epoxi-Polyester. Schicht- stärke 60-80 m

  • Decklack: Alkyd-Melamin, im Ofen trock- 4

    nend. Schichtstärke 40-50 m

    1. Decklack 40-50 m

    2. Pulvergrundlack 60-80 m

    3. Phophatschicht

    4. Zinkschicht 7,5 m pro Seite

    5. Stahlblech


     

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    Fahrerhaus, 2

    Kunststoffteile (Polyester) 1

    107501

     

  • Basislack, IMC: Polyester, an der Luft und 3

    im Ofen trocknend. Schichtstärke 15-30 m

  • Decklack: Alkyd-Melamin, im Ofen trock- nend. Schichtstärke 40-50 m


     

    1. Decklack 40-50 m

    2. Basislack, IMC 15-30 m

    3. Kunststoffe


       

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      Rahmen und 2

      Fahrgestellteile 1

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  • Basislack ca. 20 m 3

  • Pulverdecklack: Polyester ca. 100 m

    Gesamtschichtstärke min. 100 m 1 Pulverdecklack, ca. 100 m

      1. Basislack ca. 20 m

      2. Stahl


     

    Motor und Getriebe

  • Basislack: Alkyd ca. 25 m, lufttrocknend

  • Decklack: Alkyd ca. 30 m, lufttrocknend


     

    Achsen

    (Komplette Vorder- und Hinterachsen)

  • Basislack: Alkyd-Acrylat, auf Wasserbasis 30-40 m

  • Decklack: Alkyd-Acrylat, auf Wasserbasis 30-40 m

    Gesamtschichtstärke ca. 80 m


     

    Gelenkwellen

    Einschichtlack: Oxyranester, 2-Komponenten 60-80 m


     

    Felgen

    Elektrotauchlack ca. 20 m oder 2-Kompo- nenten-Polyurethanlack


     

    Ersatzteile

    Ersatzteile werden in der Regel gemäß den oben genannten Systemen geliefert.

    Überlackierung


     

    Fahrerhaus, Blech


     

    Abgrenzungslinien

    Bei Ausbesserungslackierungen und beim Lackieren nach einer Reparatur können die natürlichen Begrenzungslinien das Fahr- erhauses beim Abdecken verwendet werden.

    Dies gilt in erster Linie für den Winds- chutzscheibenrahmen sowie die Seiten- und Dachfuge.

    Wenn mehrere Kassetten an der Rückwand ausgebessert werden müssen, wird die gesamte Wand lackiert.


     

    Vorbereitungen

    1. Teile gemäß der auszuführenden Arbeit abdecken oder entfernen.


       

      Achtung! Beim Abdecken z.B. des Kolben des Fahrerhauskippzylinders sorgfältig vorgehen.


       

      Achtung! Darauf achten, daß die Abdeckung nicht durchgeschnitten wird und darunterlie- gende Lack- und Zinkschichten beschädigt werden. Lackschäden führen zu Korrosion.


       

    2. Das Fahrerhaus mit Wasser und Waschmit- tel waschen. Reichlich mit sauberem Wasser spülen.

      Das Entfernen von Rostschutzmittel geht am leichtesten mit Lackbenzin oder einer anderen Verdünnung.


       

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      ! WARNUNG!

      Lackbenzin ist ein Lösungsmittel. Sicherheitsvorschriften zum Schutz vor organischen Lösungs- mitteln befolgen. Für nähere Infor- mationen siehe ”Sicherheit in Servicewerkstätten”.


       

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    3. Den Decklack mit feinem Schleifpapier

    (320) matt schleifen. Ecken und Kanten müssen von Hand geschliffen werden. Das Durchschleifen durch darunterliegende Lack- und Zinkschichten vermeiden.


     

    WICHTIG! Karrosseriearbeiten an verzinktem Blech haben häufig zur Folge, daß die schüt- zende Zinkschicht während des Arbeitens beschädigt wird. Der Rostschutz muß in die- sem Fall wiederhergestellt werden.

    Rostschutzöl und Unterbodenschutz werden beim Schweißen zerstört. Dieser Schutz muß wieder hergestellt werden. Eine Karosseri- ereparatur niemals als abgeschlossen ansehen, bevor nicht das Blech auch auf der Innenseite mit Rostschutz versehen wurde.


     

    Beschreibung

    1. Eine Ausbesserungslackierung durchgesch- liffener Bereiche mit Basislack, der für verzinktes Blech vorgesehen ist, durch- führen. Von Lacklieferanten hinsichtlich des geeigneten Basislacks beraten lassen.


       

      Achtung! Lack, der nicht für verzinktes Blech geeignet ist, blättert wieder ab.


       

    2. Spachteln: Vom Lacklieferanten beraten las- sen. Manche Spachtelqualitäten können direkt auf Stahl und verzinkten Flächen auf- getragen werden.

    3. Die Fläche abschleifen und den Schleifstaub entfernen.

    4. Für die besten Ergebnisse mit 2-Komponen- tenlack, z.B. Polyurethan- oder Acryllack lackieren. Vom Lacklieferanten beraten las- sen, wenn ein anderer Lack verwendet wer- den soll.

      Auch synthetische Decklacke können ver- wendet werden.


       

      WICHTIG! Bei Ausbesserungs- und Überlak- kierungen einzelner Teile aus Zinkblech gilt:


       

      • Nicht sandstrahlen.

      • Das Durchschleifen bis auf das nackte Blech vermeiden.

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    Fahrerhaus, Kunststoffteile


     

    Alle externen Teile am Fahrerhaus mit Aus- nahme des Sonnenschutzes, werden aus Poly- esterkunststoff hergestellt, siehe Abbildung. Der Sonnenschutz wird aus PPO-Kunststoff hergestellt.


     

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    Polyester-Kunststoff eignet sich zum Lackieren und läßt sich auch im Ofen lackieren (max.

    130˚C für 20 Minuten).

    1. Mit Wasser und Waschmittel reinigen. Mit klarem Wasser abspülen.

    2. Die Farbschicht leicht mit Scotch Bright A oder S schleifen. Alternativ kann Schleif- papier verwendet werden, jedoch nicht gröber als 320.


       

      Achtung! Beim Schleifen von Teilen aus Kunststoff besteht die Gefahr der elektrischen Aufladung des Materials. Es ist daher wichtig, daß das Schleifen an einem sauberen staub- freien Ort durchgeführt wird.


       

    3. Die Fläche reinigen.

      Wenn die Gefahr einer Staubaufnahme vorhanden ist, die Flächen mit Antista- tiklösung reinigen.

      Bei Durchschleifen auf den Kunststoff, siehe Schritte 4-5. Ansonsten weiter mit Schritt 6.


       

      Achtung! Die Oberfläche sorgfältig kontrollie- ren, da die Gefahr abstehender Kunststoff- Fasern besteht.


       

      Artikel aus Polyester-Kunststoff


       

    4. Basislackierung mit einem Lack durch- führen, der für oben genannte Kunstst- offtypen geeignet ist.

    5. Bei Bedarf abschleifen und Schleifstaub von der Oberfläche entfernen.

    6. Für die besten Ergebnisse mit 2-Kompo- nentenlack, z.B. Polyurethan- oder Acryl- lack lackieren. Vom Lacklieferanten beraten lassen, wenn ein anderer Lack ver- wendet werden soll.

    Auch synthetische Decklacke, lufttrock- nend oder durch Beschleuniger trocknend, können verwendet werden.

    Rahmen- und Fahrgest- ellteile (ohne Kunststoffe)

    1. Teile gemäß der auszuführenden Arbeit abdecken oder entfernen.

    2. Sichtbares Fett ganz abtrocknen. Mit Entfettungsmittel waschen. Mit Wasser unter Hochdruck spülen, max. 50˚C.

    3. Eventuelle Unebenheiten oder andere Defekte an der Oberfläche mit feinkörni- gem Schleifpapier schleifen. Auch das Schleifen der übrigen Flächen bewirkt eine sicherere Haftung. Kein gröberes Papier als 360 verwenden.

    4. Schleifstaub von der Oberfläche entfernen.

    5. Basislackierung mit 2-Komponentenlack auf Acryl- oder Polyurethanbasis durch- führen.

    6. Mit Decklack vom 2-Komponententyp lackieren.

    Für lufttrocknende 1-Komponentenlacke gilt, daß nicht einmal das Anschleifen der Pulver- lackierung eine ausreichende Haftung sicher- stellt.


     

    Motor und Getriebe

    Rahmen und Fahrgestellteile gemäß oben vor- behandeln. Mit Alkydlack lackieren. Siehe näheres hierzu unter Werkslackierung.


     

    Achsen

    Rahmen- und Fahrgestellteile gemäß oben vor- behandeln. Mit Alkyd-Acrylatlack oder mit 2- Komponentenlack lackieren. Siehe näheres unter Werkslackierung.

    Felgen


     

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    ! WARNUNG!

    Die Räder können sich von alleine lösen, wenn die Anlageflächen der Rad- muttern an den Felgen lackiert werden.


     

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    Die Anlageflächen der Radmuttern an den Fel- gen immer abdecken, wenn die Felgen lackiert werden sollen. Wenn die Anlageflächen lacki- ert werden, wird der Lack bei der Fahrt abgerieben. Dies hat zur Folge, daß die Mut- tern lose sitzen und daß sich das Rad lösen kann.

    Mit 2-Komponenten-Polyurethanlack lacki- eren. Siehe näheres hierzu unter Werkslacki- erung.


     

    Aluminiumfelgen

    Vom Lacklieferanten hinsichtlich des geeigneten Lacksystems beraten lassen.

    Fahrgestell, Kunststoffteile


     


     

    Seitenverkleidungen, Einstiegsverkleidung, Stoßfänger und Kotflügel, siehe Abbildung, werden aus PC/PBT-Kunststoff hergestellt.

    Der PC/PBT-Kunststoff läßt sich im Gegensatz zu der entsprechenden Lackqualität der 3er Serie leicht im Kundenfarbton lackieren. Das Lackieren hat jedoch zur Folge, daß sich dieser Kunststoff nicht recyclen läßt. Nicht lackierter PC/PBT-Kunststoff läßt sich voll recyclen.

    Die erforderliche Vorarbeit ist die Reinigung und eventuell leichtes Anschleifen der Ober- fläche.

    Die Oberflächenstruktur der PC/PBT-Teile ist uneben, was besonders hohe Anforderungen an die Reinigung stellt.

    Lacke verwenden, die für elastisches Material vorgesehen sind.

    Vom Lacklieferanten hinsichtlich eines geeigneten Lacksystems beraten lassen.


     

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    Teile aus PC/PBT-Kunststoff

    Dekorstreifen


     

    Die Dekorteile werden aus Kunststoffolie herg- estellt und sind selbstklebend. Der Klebstoff ist härtend und die Haftung nimmt mit der Zeit zu.

    Wenn an einem Teil eines Dekors oder dem Fahrerhaus Schäden auftreten, so daß eine Rep- aratur erforderlich ist, muß nicht das gesamte Dekor entfernt werden, wenn dies nicht aufgr- und einer Farbabweichung erforderlich ist.


     

    Achtung! Darauf achten, daß nicht durch dar- unterliegende Lack- und Zinkschichten geschnitten wird. Lackschäden führen zu Kor- rosion.


     

    Beim Anbringen eines neuen Dekors der Bes- chreibung folgen, die der Verpackung des Dekors beiliegt.


     

    Entfernen eines kompletten Dekors

    Beim Entfernen können zwei Methoden ange- wendet werden:

  • A: Den Dekorstreifen mit einem Heißluft- gebläse vom selben Typ wie für Kunststof- freparaturen am Fahrerhaus wärmen. Anschließend bei Schritt 1 und 2 fort- fahren.

  • B: Ein spezielles Entfernungsmittel für Dekorstreifen verwenden, z.B. 3M Deko- rentferner 8907, das auf den Dekorstreifen gesprüht wird und dabei den Kunststoffilm auflöst.

    Den Anweisungen des Lieferanten folgen. Gemäß unten fortfahren.

    1. Das Dekor mit einem starren Kunststoff- schaber entfernen.

    2. Restlichen Dekorkleber oder Sprühflüs- sigkeit mit einer Mischung von einem Teil Kristallöl und zwei Teilen Mineralterpentin entfernen. Mit einem fusselfreien Lappen abwischen.

    Entfernung und Reparatur eines Teils von einem Dekor

    1. Mit Klebeband die Kanten des Bereichs abdecken, der entfernt werden soll.

    2. Den Teil des Dekors, der entfernt werden soll, gem. oben stehender Methode A oder B behandeln.

    3. Das Dekorteil mit einem starren Kunstst- offschaber entfernen.

    4. An der Stelle des entfernten Dekorteils sorgfältig reinigen. Mit einem fusselfreien, mit Brennspiritus angefeuchteten Lappen abwischen.

    5. Ein Stück Dekor ausschneiden, das den entfernten Bereich gut abdeckt.

    6. Die Abdeckung entfernen und das Dekor über den reparierten Bereich setzen. Der Beschreibung folgen, die der Verpackung des Dekors beiliegt.

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    Ausgabe 1 de


     

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    Lagerung von Fahrgestellen


     

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    © Scania CV AB 1995-10

    Inhalt


     

    Zur Beachtung 3

    Materialveränderungen 3

    Korrosion 4

    Beeinflussende Umweltfaktoren 4

    Korrosionsschutz ab Werk 5

    Maßnahmenprogramm 6

    Lagerung kürzer als 6 Monate 6

    Alle 3 Monate wiederholen 7

    Lagerung länger als 6 Monate 7

    Automatikgetriebe 8

    Zur Beachtung


     

    Diese Anweisungen können bei einer Lage- rung von Fahrzeugen oder Fahrgestellen wäh- rend eines Zeitraums von wenigen Monaten bis zu ein paar Jahren befolgt werden. Bei einer längeren Lagerung sollte eine vollständige Konservierung durchgeführt werden.

    Bei der Lagerung ist es von großer Bedeutung, daß Maßnahmen durchgeführt werden, damit das Fahrgestell und ein eventueller Aufbau kei- nen Schaden nehmen. Ein abgestelltes Fahrge- stell wird mehreren Arten von Beanspruch- ungen ausgesetzt, denen entgegen gewirkt wer- den muß.


     

    Batterien

    Batterien sind nur begrenzt haltbar. Sie können sich von selbst entladen. Der Entladungsvor- gang verläuft schneller, je wärmer die Umge- bung ist. Wenn die Durchschnittstemperatur 20 ˚C beträgt oder, wenn das spezifische Gewicht 1,24 kg/l unterschreitet, sollte die Bat- terie alle drei Monate geladen werden.


     

    Materialveränderungen

  • Das größte Problem bei der Lagerung ist die Korrosion. Die Mehrzahl der Metallteile korrodieren, wenn sie nicht geschützt wer- den.

  • Manche Zusätze in Ölen oxidieren. Dieses Problem variiert allerdings mit dem Öltyp.

  • Textilien und Gummiteile können austrock- nen.

  • Batterien können sich entladen.

Belastete Teile können verformt werden, bei- spielsweise Reifen, Federbremszylinder und Bremstrommeln.


 

Korrosion


 

Ein Voraussetzung für die Entstehung von Korrosion ist, daß Sauerstoff und Wasser in der Umgebung vorhanden sind. In der Luft gibt es sowohl Sauerstoff als auch Wasser in Form von Wasserdampf. Warme Luft nimmt mehr Wasserdampf auf als kalte. Wenn warme Luft abgekühlt wird, kondensiert der Wasserdampf und Wasser setzt sich ab.

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Korrosion ist eine elektrochemische Reaktion zwischen einem Material und der umgebenden Umwelt. Das Wort Korrosion wird im allgemei- nen dazu verwendet, Angriffe an Metallen zu bezeichnen, es gilt aber gleichermaßen für Kunststoffe, Lacke, Gummi etc. (Rost bezeich- net lediglich einen Korrosionsangriff von Stahl.)

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Kondenswasser in Verbindung mit Luftverunrei- nigungen führt zu einer kräftigen Zunahme der Korrosionsgeschwindigkeit. Die Wahl des Lage- rungsortes im Freien hat somit eine große Bedeu- tung für die Korrosionsgeschwindigkeit. In einem Wüstenklima ist die Korrosionsgeschwindigkeit niedrig, dagegen ist sie in Industriegebieten mit hoher Luftfeuchtigkeit und einem hohen Gehalt an Luftverunreinigungen hoch.


 

Beeinflussende Umweltfaktoren

Klima

Die Auswirkungen von Korrosion und anderen Materialveränderungen variieren je nach Klima, in dem das Fahrgestell gelagert wird.

Die Bedeutung der Temperatur ist bei einer relativen Feuchtigkeit zwischen 65 % und 85 % von großer Bedeutung. Der Feuchtig-

keitsgrad der Luft variiert mit den Temperatur- schwankungen.

Eine relative Feuchtigkeit von 55 % oder mehr in Zusammenhang mit einer Temperaturerhö- hung und hochgradiger Luftverschmutzung

Maßnahmenprogramm


 

Lagerung unter 6 Monaten


 

Zusätzliche Arbeiten für die Lagerung eines gebrauchten Fahrzeugs

Anweisungen zum Rostschutz und Anstrich sind in den Heften 00-04:01 und 00-04:02 ent- halten.

  1. Das Fahrzeug sehr sorgfältig waschen.

  2. Das Öl im Motor wechseln.

  3. Das Fahrgestell schmieren und die Füll- stände von Schmieröl und Fett kontrollie- ren.

  4. Den Rostschutz des Fahrerhauses ergän- zen.

  5. Den Rostschutz des Rahmens ergänzen. Mit einem Pinsel oder durch Benebelung, besonders an Kanten, Ecken und Schraub- verbänden auftragen.

  6. Verzinkte Teile benötigen einen ergänzen- den Korrosionsschutz.

  7. Die Anschlüsse in der Sicherungszentrale vor Korrosion schützen.

  8. Eventuelle Lackschäden ausbessern.

Lagerung

  1. Den Motor auf mindestens 80 ˚C warmlau- fen lassen.

  2. Drucktanks entleeren und den Kraftstoffil- ter auswechseln.

  3. Die Kraftstofftanks füllen, sonst bildet sich Kondenswasser in den Tanks.

  4. Die Batterien entfernen oder den Minuspol der Batterien abklemmen. Darauf achten, daß die Batterien vollgeladen sind (gilt nicht bei trockengeladenen Batterien).

  5. Fenster und Türen schließen. Die Luftein- lässe des Lüftungssystems abdecken.

  6. Wenn möglich einen Lagerungsplatz mit Witterungs- und Niederschlagsschutz, vor- zugsweise in geschlossenen Räumen aus- suchen.

  7. Wenn das Fahrgestell nicht gegen Licht geschützt werden kann, Reifen und helle Kunststoffteile abdecken.

  8. Den Gelenkkopf zwischen Bremshebel und Bremszylinder einölen.


 

Alle 3 Monate wiederholen

(Alle 6 Monate, wenn das Fahrgestell in erwärmter und trockener Umgebung gelagert wird.)


 

  1. Den Motor auf mindestens 80 ˚C warmlau- fen lassen.

  2. Das Fahrzeug aufbocken. Einen Gang nach dem anderen einlegen und die Motorsteue- rung während des Warmlaufens arbeiten lassen.

  3. Die Differentialsperre ein paar Mal ein- und auslegen.

  4. Bei Fahrzeugen mit Achsenlift: Die Lift- achse anheben und absenken.

  5. Bei aufgebocktem Fahrzeug: Die Vorder- räder ein paar Mal von Endstellung zu Endstellung drehen.

  6. Das Bremspedal ein paar Mal betätigen.

  7. Das Kupplungspedal ein paar Mal betäti- gen.

  8. Die Klimaanlage starten.

  9. Vorderräder und Liftachsenräder ein paar Umdrehungen drehen.

  10. Das Fahrerhaus anheben und absenken.

  11. Alle elektrisch gesteuerten Systeme kon- trollieren.

  12. Zu Wartungszwecken die Batterien laden. Sie sollten alle 3 Monate geladen werden. Siehe ”Batterien”.

  13. Untersuchen, ob das Fahrgestell von Rost angegriffen worden ist, und bei Bedarf beheben.

    Lagerung länger als 6 Monate

    1. Das Fahrzeug aufbocken. Luftgefederte Fahrzeuge werden mit Klötzen zwischen Rahmen und Achskörper aufgebockt.

    2. Den Rostschutz ergänzen. Mit dem Pinsel oder durch Benebeln vor allem an Kanten, Ecken und Schraubverbänden auftragen.

    3. Die Entlastungsschrauben der Feststell- bremszylinder herausschrauben.


 

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! WARNUNG!

Die Feststellbremse ist außer Funktion gesetzt. Wenn das Bremssystem druck- los ist, besitzt das Fahrzeug keine funk- tionierenden Bremsen.


 

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WICHTIG! Am Lenkrad einen Zettel anbrin- gen mit dem Hinweis, daß das Fahrzeug keine funktionierenden Bremsen besitzt.

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Ausgabe 1 de


 

Kunststoffteile


 

Reparaturen innen und außen


 

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©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Allgemeines 3

Duroplaste 4

Thermoplaste 5

Duroplaste instandsetzen 6

Tiefe Schäden/Verbindungen 7

Oberflächenschäden 11

Risse 12

Riefen 15

Thermoplaste instandsetzen 16

Kleben 17

Schweißen 22

Übersicht 23

Oberflächenbehandlung 27

Allgemeines


 

Dieses Heft beschreibt die zur Instandsetzung eines Kunststoffteils erforderlichen Arbeiten.


 

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! ACHTUNG!

Vor der Verwendung von Chemikalien für Kunststoffarbeiten stets die Warnhinweise auf der Packung lesen.

Kunststoffe und Lösungsmittel geben giftige Dämpfe ab. In gut belüftetem Bereich arbeiten und Atemschutz tragen. Hautkontakt mit Lösungsmittel und nicht ausgehärteten Kunststoffen vermeiden und Schutzbrille tragen.

Bei Schleifarbeiten an Kunststoffteilen entstehender Staub ist gesundheitsschädlich. Atemschutz und Schutzhandschuhe tragen.

Beim Erwärmen von Kunststoff besteht Brandgefahr. Gefahr von Rauchschäden und Verbrennungen.

Keinesfalls mehr als 4 dl Duroplaste gleichzeitig mischen. Aufgrund der starken Wärmeentwicklung beim Aushärten des Kunststoffs besteht Brandgefahr, wenn sich große Mengen im Mischbehälter befinden.


 

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  • Kunststoffteile sind bei Temperaturen über 15 °C zu reparieren.

  • Oberflächen und Material dürfen nicht feucht sein.

  • Bei allen Arbeiten nach Möglichkeit Lufteinschlüsse verhindern, um Blasenbildung zu vermeiden. Dies gilt insbesondere für Kunststoffteile, die durch Vakuumformen hergestellt werden.

  • Die zum Aushärten von Thermoplasten benötigte Zeit läßt sich durch Erwärmen des Themoplasts auf höchstens 70 °C verkürzen.


     

  • Als Vorlagen können Kunststoffscheiben, Klebeband, Karton, Bretter, Aluminiumgitter oder Gußstücke verwendet werden.

  • Geringe Schäden lassen sich in ca. 1 Stun- de reparieren. Bei größeren Schäden ermitteln, ob eine Reparatur kostengünstiger ist, als ein Erneuern des Teils.

    Zu Lackierarbeiten siehe Heft "Lack und Zieraufkleber", Service-Handbuch, Gruppe 0.

    Zu Lackierarbeiten an Strukturflächen siehe Abschnitt Oberflächenbehandlung in diesem Heft.

    Duroplaste

    Duroplaste sind Kunststoffe mit Härterzusatz, der die Moleküle aneinander bindet. Diese Kunststoffe sind fest und starr, aber spröde.

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    Daher werden sie häufig verstärkt, z. B. durch Glasfaser.


     

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    Aus Duroplasten hergestellte Teile

    Thermoplaste

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    Thermoplaste werden gegossen oder durch Spritzgießen hergestellt und verfügen verglichen mit Duroplasten über eine geringere Homogenität. Thermoplaste können in der Regel gut repariert werden; je fetter ein Thermoplast ist, desto schwerer ist jedoch die Reparatur.

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    Siehe Heft Recycling, Kennzeichnung von Polymeren, Gruppe 0 für weitere Informationen zu den verschiedenen Kunststoffarten.


     

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    Aus Thermoplasten hergestellte Teile

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    Duroplaste

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    instandsetzen ! ACHTUNG!

    Keinesfalls mehr als 4 dl Duroplaste

    gleichzeitig mischen. Aufgrund der starken Wärmeentwicklung beim Aushärten des Kunststoffs besteht Brandgefahr, wenn sich große Mengen im Mischbehälter befinden.


     

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    WICHTIG!

    Vor dem Schleifen Teil reinigen, um ein Einschleifen von Verunreinigungen in den Kunststoff zu verhindern.

    Zwischen den einzelnen Kunststoffschichten nicht länger als 12 Stunden warten. Sind mehr als 12 Stunden vergangen, muß die Oberfläche abgeschliffen werden, bevor neuer Kunststoff aufgetragen werden kann.


     

  • Beschädigten Bereich reinigen. Öl und Fett

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    z. B. mit Aceton und Wachsreste mit Silikonentferner entfernen.


     

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  • Lose Materialschichten entfernen. Schleifer mit Aufsatz für Kunststoffe verwenden.

    Schäden mit mehr als

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    2 mm Tiefe, durchgehende Schäden und Verbindungen

    1. Beschädigten Bereich reinigen.

    2. Kanten der schadhaften Stelle je nach Methode der Reparatur anfasen.

      Bei Reparatur von einer Seite eine Fase der 10-fachen Materialstärke an einer Seite

      anfertigen. Anfasen bei durchgehendem Schaden und

      Reparatur von einer Seite


       

      Bei Reparatur von beiden Seiten Fasen der 6-fachen Materialstärke an beiden Seiten anfertigen.


       

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      Anfasen bei durchgehendem Schaden und Reparatur von beiden Seiten


       

      Beim Verbinden hinten eine Fase der 8- fachen Materialstärke und vorn eine Fase der 4-fachen Materialstärke anfertigen.


       

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      Verbindungen

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    3. Schadhaften Bereich mit Schmirgelleinen der Körnung 80 abschleifen.


       

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    4. Entstehenden Staub abwischen und Bereich mit Aceton reinigen.


       

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    5. Nach dem Anfasen Glasfasermatte zuschneiden. Eine Schicht Glasfasermatte pro mm.

      Beispiel: Drei Millimeter tiefe Schäden mit drei Schichten Glasfasermatte reparieren.


       

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    6. Kunststoff für ca. 15 Minuten Arbeitszeit vormischen. 2-Komponenten- Laminierepoxid verwenden. 1 dl Kunststoff ergibt eine Oberfläche von 1 dm² bei einer Materialstärke von 1 cm.

      Maximal 4 dl gleichzeitig mischen, da andernfalls Brandgefahr besteht.

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    7. Mit einem Pinsel Oberfläche dick mit Kunststoff bestreichen.


       

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    8. Erste Glasfasermatte auflegen und Kunststoff mit Pinsel oder Metallrolle einarbeiten. Schichten nacheinander auftragen und Kunststoff einarbeiten.

      Sicherstellen, daß keine Luftblasen vorhanden sind und die oberste Schicht möglichst gleichmäßig ist.


       

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    9. Überschüssigen Kunststoff nach teilweisem Aushärten abtrennen.


       

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    10. Oberfläche nach dem Aushärten mit Schleifer oder Schmirgelleinen (Kör- nung 60) abschleifen.

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    11. Spachtelmasse auftragen.

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    12. Mit Schmirgelleinen der Körnung 120 abschleifen.


       

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    13. Spachtelmasse, z. B. PP Ultima, PP Elastic, PP Fine, auftragen. PP = Plastic Padding.

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    14. Mit Schmirgelleinen der Körnung 240-320 abschleifen.


       

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    15. Erneut Spachtelmasse auftragen und mit Schmirgelleinen der Körnung 500 abschleifen. Grundierung auftragen, wenn die Fläche nicht im Zusammenhang mit der Reparatur lackiert wird. Andernfalls kann die Spachtelmasse Feuchtigkeit absorbieren, die die Reparatur zerstören und spätere Arbeiten erschweren kann.

    Oberflächenschäden, 1-2 mm

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    1. Oberfläche reinigen.

    2. Spachtelmasse auftragen.

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    3. Mit Schmirgelleinen der Körnung 120 abschleifen.


       

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    4. Spachtelmasse, z. B. PP Ultima, PP Elastic, PP Fine, auftragen. PP = Plastic Padding.

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    5. Mit Schmirgelleinen der Körnung 240-320 abschleifen.


       

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    6. Erneut Spachtelmasse auftragen und mit Schmirgelleinen der Körnung 500 abschleifen. Grundierung auftragen, wenn die Fläche nicht im Zusammenhang mit der Reparatur lackiert wird. Andernfalls kann die Spachtelmasse Feuchtigkeit absorbieren, die die Reparatur zerstören und spätere Arbeiten erschweren kann.

    Risse

    1. Bereich vorn und hinten reinigen. image

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    2. Mit Schmirgelleinen der Körnung 80 abschleifen.


       

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    3. Bereich hinten mit Kunststoff und drei Schichten Glasfasermatte verstärken. Hierdurch wird eine ca. 3 mm starke Verstärkung erreicht.


       

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    4. Kunststoff für ca. 15 Minuten Arbeitszeit vormischen. 2-Komponenten- Laminierepoxid verwenden. 1 dl Kunststoff ergibt eine Oberfläche von 1 dm² bei einer Materialstärke von 1 cm.

      Maximal 4 dl gleichzeitig mischen, da andernfalls Brandgefahr besteht.

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    5. Mit einem Pinsel abgeschliffene Rückseite dünn mit Kunststoff bestreichen.


       

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    6. Erste Glasfasermatte auflegen und Kunststoff mit Pinsel oder Metallrolle einarbeiten. Schichten nacheinander auftragen und Kunststoff einarbeiten.

      Sicherstellen, daß keine Luftblasen vorhanden sind und die oberste Schicht möglichst gleichmäßig ist.


       

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    7. Bereich vorn um die Reparaturstelle mit Schmirgelleinen der Körnung 80 abschleifen.


       

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    8. Entstehenden Staub abwischen und Bereich mit Aceton reinigen.

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    9. Spachtelmasse, z. B. PP Ultima, PP Elastic, PP Fine, auftragen. PP = Plastic Padding.

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    10. Mit Schmirgelleinen der Körnung 240-320 abschleifen.


       

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      116 077

       

    11. Erneut Spachtelmasse auftragen und mit Schmirgelleinen der Körnung 500 abschleifen. Grundierung auftragen, wenn die Fläche nicht im Zusammenhang mit der Reparatur lackiert wird. Andernfalls kann die Spachtelmasse Feuchtigkeit absorbieren, die die Reparatur zerstören und spätere Arbeiten erschweren kann.


     


     

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    Riefen

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    1. Oberfläche reinigen.

    2. Spachtelmasse, z. B. PP Ultima, PP Elastic, PP Fine, auftragen. PP = Plastic Padding.

      116 076

       

    3. Mit Schmirgelleinen der Körnung 240-320 abschleifen.


       

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      116 077

       

    4. Erneut Spachtelmasse auftragen und mit Schmirgelleinen der Körnung 500 ab- schleifen. Grundierung auftragen, wenn die Fläche nicht im Zusammenhang mit der Reparatur lackiert wird. Andernfalls kann die Spachtelmasse Feuchtigkeit absorbieren, die die Reparatur zerstören und spätere Arbeiten erschweren kann.


     

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    Thermoplaste instandsetzen


     

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    Thermoplaste können durch Kleben oder Schweißen instand gesetzt werden.

    Beim Kleben wird ein Kleber verwendet, der nach dem Aushärten ähnliche Eigenschaften wie der Kunststoff hat.


     

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    Zum Schweißen von Kunststoffteilen Werkzeugsatz 588 585 verwenden.


     

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    Die beim Schweißen verwendeten Schweißpistolen erwärmen den Kunststoff auf dessen Schmelzpunkt und geben gleichzeitig einen für den Kunststoff geeigneten Schmelzzusatz ab.

    Kleben

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  • Die meisten Kunststoffe können geklebt werden.

  • Bei geringen bzw. inneren Schäden erbringt Kleben in der Regel gute Ergebnisse.

  • Wenn beim Kleben Metall zur Verstärkung verwendet wird, keinesfalls verschiedene Metallsorten mischen.


 

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In dieser Beschreibung verwendete Produkte

  1. Reiniger Teroson FL

  2. Teroson Kunststoffgrundierung, Terokal 150

  3. Teroson Kunststoffkleber, Terokal 9225

  4. Spachtelmasse, Plastic Padding Elastic

  5. Zwei-Komponenten-Strukturlack

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  1. Teil vor dem Bearbeiten reinigen. Teerflecken, Insekten etc. mit Spiritus entfernen. Anschließend mit Entfettungsmittel, Seife und Wasser reinigen.

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    Sicherstellen, daß das Reinigungsmittel mit kaltem Wasser abgewaschen wird. Wenn Entfetter und Reinigungsmittel nicht vollständig abgewaschen werden, verfärben sich schwarze Kunststoffteile grau.


     

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  2. Kanten der schadhaften Stelle so abtrennen, daß keine scharfen Kanten oder Ränder vorhanden sind.


     

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  3. Kunststoff von beiden Seiten mit Heißluftfön erwärmen, bis der Kunststoff bearbeitbar wird.


     

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    WICHTIG! Sicherstellen, daß der Kunststoff nicht zu heiß wird. Der Kunststoff wird glänzend, wenn der Schmelzpunkt nahezu erreicht ist.

  4. Für Terokal 9225 eine geeignete Verstärkung vorbereiten, z. B. aus Glasfaser oder Aluminiumgitter.

  5. Kanten der schadhaften Stelle anfasen. Mit Schmirgelleinen der Körnung 60-80 abschleifen.


 

•Risse werden vorn ca. 5 mm angefast und hinten mit einer Bohrung mit 3-4 mm Durchmesser versehen.


 

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1 Gitter aus Glasfaser/Aluminium a=5 mm


 

•Bei durchgehenden Schäden an jeder Seite ca. 10-20 mm anfasen.


 


 

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1 Gitter aus Glasfaser/Aluminium a = 10-20 mm


 


 

WICHTIG!

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Abgeschliffene Oberflächen stets mit FL reinigen, Trockenzeit ca. 10 min.

Anschließend vor Auftragen jeder Schicht Terokal 9225 mit Terokal 150 grundieren, Trockenzeit ca. 10-15 min.

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  1. Verstärkung hinten mit Terokal 9225 ankleben.


     

    WICHTIG! Nach jedem Auftragen von Terokal 9225 zwei Stunden lang bei Zimmer- temperatur aushärten lassen. Das Aushärten

    116 081

     

    kann durch Erwärmen des Teils auf ca. 60-70 °C für 15 Minuten beschleunigt werden.

    Überschüssigen Kleber vor dem vollständigen Aushärten abtrennen.


     

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  2. Weitere Schicht Glasfaser und Terokal 9225 auftragen. Die Glasfasermatte muß

    40-50 mm über die beschädigte Stelle hinaus reichen. Material mit Metallrolle in Glasfasermatte einarbeiten. Trocknen lassen.

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  3. Terokal-Spachtelmasse 9225 auf Oberfläche aufbringen und mit Schmirgelleinen der Körnung 240 abschleifen.


     

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    116 080

     

  4. Spachtelmasse Plastic Padding Elastic erneut auf Luftblasen und Löcher aufbringen und mit Schmirgelleinen der Körnung 340 und 500 abschleifen.


 


 

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Schweißen

Schweißausrüstung


 

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  1. Schweißstäbe, siehe Übersicht

  2. Schweißpistole 588 586

  3. Luftdüse 588 587

  4. Schweißdüse 588 588

  5. Punktschweißdüse 589 589

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Übersicht


 

Kunststofftyp

Schweißstab Nr.

Schweißtemperatur

°C

PC/ABS

588 591

350


 

PC/PBT

588 593

350


 

PE

588 594

270-300


 

PP, schwarz

588 590

300

PP, beige

588 592

300

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  1. Beschädigten Bereich vorn und hinten reinigen.

    Lösungsmittel auf Wasserbasis oder mildes Reinigungsmittel verwenden.


     

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    00 1648

     

  2. Kunststofftyp feststellen. Die Kennzeichnung des Kunststofftyps ist in der Regel in das Teil eingegossen. Siehe auch Heft Recycling, Kennzeichnung von Polymeren, Gruppe 0.


     

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  3. Schäden außen mit Punktschweißdüse beheben.


     

  4. Lackreste innen im Schweißbereich abschleifen.

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    Schleifen ist ebenfalls, besonders bei PE- Kunststoffen, zur Entfernung der Oxidschicht vor dem Schweißen wichtig. Der Schweißstab für PE-Kunststoffe muß vor dem Schweißen ebenfalls abschliffen werden.

  5. Innen 90°-V-Nut fräsen oder schneiden.


     

  6. Korrekten Schweißstab wählen und für Kunststoff und Schweißstab korrekte Schweißtemperatur an Schweiß-

pistole 588 586 einstellen. Dies ist wichtig. Siehe Übersicht.


 

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0 - 1: Von und Bis

2 - 3: Lüfterdrehzahl, niedrig und hoch

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  1. Schadhafte Stelle schweißen. Zwischen Düse der Schweißpistole und Unterlage einen Winkel von 0-30° einhalten.


     

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    An Schweißverbindungen, die an besonders exponierten Stellen angefertigt werden, Verstärkungen anschweißen. Dies gilt z. B. für Ecken.

    1. Schweißverbindung

    2. Verstärkung


       

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      Roter Regler: Temperatureinstellung

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  2. Lackreste außen im Schweißbereich abschleifen.

    Schleifen ist ebenfalls, besonders bei PE-Kunststoffen, zur Entfernung der

    Oxidschicht vor dem Schweißen wichtig. Der Schweißstab für PE-Kunststoffe muß vor dem Schweißen ebenfalls abschliffen werden.


     

  3. Außen 90°-V-Nut fräsen oder schneiden.


     

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  4. Außen schweißen.

    Schweißgeschwindigkeit und -druck hängen von Wandstärke und Schadenstiefe ab. Bei einer Wandstärke von 3-4 mm ca. 15-20 cm pro Minute mit 2 kg Druck schweißen.


     

    Aus dem Ergebnis ist ersichtlich, ob Schweißgeschwindigkeit und -druck korrekt sind.

  5. Soll der Bereich oberflächenbehandelt werden, Bereich abschleifen und mit Plastic Padding Elastic befüllen.

Zu Lackierarbeiten siehe Heft "Oberflächenbearbeitung" oder Heft "Lack und Zieraufkleber", Service-Handbuch, Gruppe 0.

Oberflächenbehandlung

Die Oberfläche des Teils wird mit bereits vorgemischtem Strukturlack für Scania Fahrzeuge in der korrekten Farbe optisch verbessert.


 

Lackieren

  1. Teil mit Teroson FL reinigen. image

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  2. Strukturlack mit Härter mischen. 120 g Härter zu 1000 g vorgemischtem Strukturlack zugeben.


     

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  3. Spritzpistole mit Nachlauf und Düse 1,8-2,4 HVLP verwenden und Teil besprühen, bis die Obefläche die korrekte Stuktur aufweist. Je höher der Luftdruck in der Spritzpistole, desto feiner die Struktur.

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Ausgabe 3 de


 

Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken sichern


 

Hinterachsen mit Luftfederung abstützen


 

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©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt


 

Inhalt

Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken abstützen. 3

Fahrzeuge, gebaut bis 08.97. 3

Fahrzeuge mit Kunststoff-Stoßfängern. 3

Fahrzeuge mit Metall-Stoßfängern. 3

Fahrzeuge, gebaut ab 08.97. 4

Verwendung des Werkzeugsatzes 99 363. 4

Hinterachsen mit Luftfederung abstützen. 6

Einleitung. 6

Sicherheitsstütze bei Fahrzeugen mit

Luftfederung anbauen. 6

Sicherheitsstütze abbauen. 8

Wartung. 9

Fußteil erneuern. 10

Fahrzeug vorn mit Unterstellböcken abstützen


 

Fahrzeuge, gebaut bis 08.97


 

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Fahrzeuge mit Kunststoff- Stoßfängern

  1. Eck-Abdeckungen und Mittelteil abbauen (jeweils drei Schrauben).

  2. Fahrzeug beidseitig mit Unterstellböcken abstützen. Unterstellböcke gemäß Abbildung positionieren.


     

  3. Nach Abschluß der Arbeiten und Entfernen der Unterstellböcke die vier Schrauben (in der Abbildung mit Pfeilen markiert) mit 112 Nm festziehen. Eck-Abdeckungen und Mittelteil anbauen.


 

Fahrzeuge mit Metall-Stoßfänger

  1. Fahrzeug beidseitig mit Unterstellböcken abstützen. Unterstellböcke gemäß Abbildung positionieren.

  2. Nach Abschluß der Arbeiten und Entfernen der Unterstellböcke die vier Schrauben (in der Abbildung mit Pfeilen markiert) mit 112 Nm festziehen.


 

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Fahrzeuge, gebaut ab 08.97


 

Um das Abstützen der Fahrzeugfront auf Unterstellböcken zu erleichtern, wurde die Befestigung 1 geändert und ein Spezialwerkzeug entwickelt.


 

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Verwendung des Werkzeugsatzes 99 363


 

Der Werkzeugsatz 99 363 wird zum Abstützen von Fahrzeugen der 4er-Serie auf Unterstellböcken am Rahmen vorn eingesetzt. Der Werkzeugsatz umfaßt zwei Unterstellböcke und zwei Schrauben M14 x 60.


 

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! ACHTUNG!

Die maximal zulässige Last pro Werkzeug beträgt 5 Tonnen (d. h. eine maximal zulässige Vorderachslast von 10 Tonnen).

Der Stützpunkt darf nicht für Wagenheber verwendet werden.

Bei Anheben an der Vorderachse kann sich das Fahrzeug möglicherweise in Bewegung setzen. Hinterräder durch Bremsbetätigung bzw. mit Unterlegkeilen sichern.


 

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Fahrzeug auf festem ebenen Untergrund abstellen. Kontaktflächen von Werkzeug und Befestigung vor der Verwendung reinigen.

Es müssen immer zwei Unterstellböcke verwendet werden (einer pro Seite). Dazu sind Bohrungen in der Frontschürze vorhanden.

Das Werkzeug wird mit einer Schraube M14 x 60 an die Befestigung angebaut und mit 112 Nm angezogen.

Fahrzeug langsam auf Unterstellböcke absenken.

Hinterachsen mit Luftfederung abstützen


 

Einleitung

Bei Arbeiten über einer Grube an Fahrzeugen mit Luftfederung muß stets eine Sicherheitsstütze verwendet werden. Platzende Luftfederbälge können Verletzungen verursachen.


 

Sicherheitsstütze bei Fahrzeugen mit Luftfederung anbauen


 

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Die Sicherheitsstütze ist in zwei Längen verfügbar. Kurz: 99432 und lang: 99426.

Die Sicherheitsstütze kann bei den meisten Fahrzeugen der 4er-Serie mit Luftfederung angebaut werden.

Die Sicherheitsstütze muß zwischen Federlenker und Rahmen angebaut werden. Die Achslast pro Sicherheitsstütze darf 7,5 Tonnen nicht überschreiten.

Federlenker vor dem Einbau reinigen.

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  1. Luftfederung hinten auf etwa mittlere Höhe stellen.

  2. Sicherheitsstütze oben an vordere Schraube am Halter des Stoßdämpfers im Rahmen anbauen.

  3. Fußteil der Sicherheitsstütze vor den Luftfederbälgen am Luftfederbehälter anbauen.

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  4. Zum Einstellen der Sicherheitsstütze Sperrknopf an Verlängerung drücken. Dann Sicherheitsstütze ausziehen.


     

    Die Sicherheitsstütze ist gesichert, wenn der Sperrknopf mit der Kante fluchtet.

  5. Verlängerung festziehen, bis die Sicherheitsstütze vollständig fixiert ist.


 

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! ACHTUNG!

Die Sicherheitsstützen müssen stets parallel an beiden Fahrzeugseiten angebaut werden.


 

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WICHTIG! Werden die Luftfederbälge während der Arbeiten gefüllt, muß die Sicherheitsstütze anschließend neu eingestellt werden (siehe Schritte 4-5).


 

WICHTIG! Das Fahrzeug darf keinesfalls betrieben werden, wenn die Sicherheitsstützen angebaut sind.

Sicherheitsstütze abbauen


 


 

Sperrknopf an der Sicherheitsstütze zum Abbauen eindrücken. Die Sicherheitsstütze schiebt sich dann zusammen und kann abgebaut werden.


 

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! ACHTUNG!

Vorsicht beim Abbau der Sicherheitsstütze - es besteht Quetschgefahr!


 

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Hinweis: Wurde während der Arbeiten Luft aus den Federbälgen abgelassen, müssen diese vor dem Abbauen der Sicherheitsstützen neu befüllt werden.


 

Wartung

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Hinterachsen mit Luftfederung abstützen


 

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Um die sichere Verwendung der Sicherheitsstützen zu gewährleisten, müssen diese regelmäßig auf folgende Funktionen geprüft werden:


 

  1. Schraubverbindung prüfen. Sicherstellen, daß Schraubverbindungen nicht lose sind. Es dürfen maximal 7 Millimeter des Gewindes sichtbar sein (1).

  2. Sperrknopf prüfen. Sperrknopf auf Funktion prüfen und sicherstellen, daß er in der Verriegelungsposition einrastet. Dadurch wird gewährleistet, daß sich die angebaute Sicherheitsstütze nicht zusammenschieben kann.

  3. Fußteil prüfen. Fußteil der Sicherheitsstütze auf Risse prüfen.


     

    Außerdem sicherstellen, daß:


     

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  4. die Gewinde nicht verunreinigt sind.

  5. die Schrauben der graduierten Scheibe festgezogen sind (siehe Abbildung). Dies ist wichtig, da die Federn des Sperrknopfs ebenfalls mit diesen Schrauben befestigt werden.

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  6. Kugelgelenke ggf. mit Öl schmieren.

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Fußteil erneuern

Ist das Fußteil einer Sicherheitsstütze beschädigt oder verschlissen, muß es erneuert werden.


 

  1. Die Gewinde sind mit Sicherungsmittel gesichert. Um das Fußteil abzuschrauben, muß das Gewinde erwärmt werden.

  2. Fußteil abschrauben.

  3. Die Gewinde mit Gewindesicherungsmittel sichern.

  4. Neues Fußteil anbauen, es dürfen maximal 7 Millimeter des Gewindes (1) sichtbar sein.


 

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11 © Scania CV AB 2002, Sweden 00:04-05


 

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Ausgabe 1 de


 

Lackierung und Zieraufkleber


 

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© Scania CV AB 1999-04, Sweden

Inhalt


 

Inhalt

Lackierung Allgemeines 3

Erstlackierung Aluminium- und Kunststoffteile 4

Motor und Getriebe 5

Achsen 5

Gelenkwellen 5

Felgen 5

Teile 5

Neulackierung Aluminiumteile 6

Kunststoffteile 8

Rahmen- und Fahrgestellteile 9

Motor und Getriebe 9

Achsen 9

Felgen 9

Zieraufkleber Entfernen von Aufklebern 10


 

2 © Scania CV AB 1999, Sweden 00:04-50 de

Lackierung


 

Allgemeines

Im nachfolgenden Text wird zwischen der Erstlackierung und der Neulackierung unterschieden.

Mit dem Begriff Erstlackierung werden jene Lackierarbeiten bezeichnet, die vor Auslieferung des Fahrzeugs im Herstellerwerk durchgeführt wurden.

Bei der Neulackierung handelt es sich um die Lackierarbeiten, die nach Auslieferung des Fahrzeugs in einem Lackierbetrieb erfolgen.


 

Farbwahl

Fahrgestellrahmen und Teile des Fahrgestells werden werkseitig standardmäßig mit einem dunkelgrauen Decklack, Sub Grey, lackiert.

Auf Kundenwunsch kann das Fahrzeug auch eine andersfarbige Erstlackierung haben.

Umweltverträglichkeit

Bei der Auswahl von Lacken wurde deren Umweltverträglichkeit besondere Beachtung geschenkt, sowohl was das Arbeitsumfeld als auch die Werksumgebung anbelangt.


 

Auswahl eines Anstrichsystems

Bevor eine Neulackierung in Angriff genommen wird, sind sowohl die von Scania bereitgestellten Informationen und Anleitungen als auch die Empfehlungen des Lackherstellers zur Kenntnis zu nehmen.

Sollten Unklarheiten über das Haftvermögen eines Lacks oder die Kombinierbarkeit von Lacken bestehen, ist immer erst eine Probelackierung an einer nicht unmittelbar sichtbaren Oberfläche vorzunehmen.

Auf dem Markt sind unterschiedliche Lackarten verschiedenster Hersteller erhältlich. Daher ist es wichtig, die Herstellerempfehlungen zu beachten.

Erstlackierung


 

Aluminium- und Kunststoffteile


 

Vorbereitende Standardarbeiten

Abschleifen, Entfetten und Füllen


 

Beschichtungssystem:

  • Grundierung

    Grundierung für Aluminiumteile: Wash-Primer Grundierung für Kunststoffteile: Kunststoff-Primer

    Temperatur des Lackierobjekts: 20 ˚C Filmdicke: 5 - 10 m

    Anzahl der Spritzgänge: 1

  • Vorlack

    Vorlack: 2K-Vorlack, Ofentrocknung Temperatur des Lackierobjekts: 20 ˚C Filmdicke: 40 - 60 m

    Anzahl der Spritzgänge: 2

  • Decklack

    2K-Decklack, Ofentrocknung Temperatur des Lackierobjekts: 20 ˚C Filmdicke: 40 - 60 m

    Anzahl der Spritzgänge: 2

    Die Ofentemperatur muß 60 ˚C betragen.


     

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    1. Aluminiumblech oder Kunststoff

    2. Primer 5 - 10 m

    3. Vorlack 40 - 60 m

    4. Decklack 40 - 60 m

    Motor und Getriebe

  • Primer: Alkydharzlack, ca. 25 m, Lufttrocknung.

  • Decklack: Alkydharzlack, ca. 30 m, Lufttrocknung.


     

    Achsen

    Vorder- und Hinterachsen

  • Primer: Alkyd-Acrylharzlack, wasserbasierend

    30 - 40 m.

  • Decklack: Alkyd-Acrylharzlack, wasserbasierend

30 - 40 m.

Schichtdicke insgesamt ca. 80 m.

Gelenkwellen

Einschichtlack: 2K-Epoxidharzlack 60 - 80 m.


 

Felgen

Galvanische Beschichtung, ca. 20 m oder 2K-Polyurethanlack.


 

Teile

In den meisten Fällen werden Teile lackiert geliefert.

Neulackierung


 

Aluminiumteile


 

Flächenränder

Bei Ausbesserungs- oder Reparaturlackierungen kann Klebeband auf vorhandenen Flächenrändern aufgeklebt werden.

Dies gilt für Fenster, Türen und Dachblech- Übergänge.


 

Vorbereitung

  1. Von den durchzuführenden Arbeiten betroffene angrenzende Fahrzeugteile abbauen oder abdecken.


     

    Hinweis: Klebeband nicht durchtrennen, da dies den darunter liegenden Lack beschädigt. Lackschäden führen zu Korrosion.


     

  2. Mit einem Entfettungsmittel reinigen.


     

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    ! ACHTUNG!

    Sicherheitsmaßnahmen für den Umgang mit organischen Lösemitteln beachten. Weitere Informationen siehe "Sicheres Arbeiten in der Werkstatt".


     

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  3. Beschädigten Bereich mit feinkörnigem Schmirgelleinen abschmirgeln. Schmirgelleinen vom Lack fernhalten.


 

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Aluminiumteile

Beschreibung

  1. Durchgeschmirgelte Bereiche mit Aluminium-Primer ausbessern. Zu verwendenden Primer vom Lacklieferanten erfragen.


     

    Hinweis: Für Aluminium nicht geeignete Anstrichstoffe können abschuppen.


     

  2. Füllen: Falls Füllen erforderlich ist, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Lacklieferanten in Verbindung. Vorzugsweise sollte für Aluminium Füller ohne Primer genutzt werden.


     

  3. Abschleifen und die Oberfläche von Staub befreien.

  4. Für beste Ergebnisse mit einem haftvermittelnden 2K-Lack auf Polyurethan- oder Acrylbasis streichen. Soll eine andere Lackart genutzt werden, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Lacklieferanten in Verbindung. Andere Kunstharzlacke sind auch verwendbar.


     

    WICHTIG! Bei der Ausbesserungs- und Neulackierung von Aluminimumteilen gilt:


     

    • Nicht sandstrahlen.

    • Nicht auf das bloße Aluminium herunterschmirgeln.

Kunststoffteile

Beschreibung

Beim Bus sind alle außenliegenden Kunststoffteile aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GfK) gefertigt.


 

Glasfaserverstärkter Kunststoff eignet sich für die Lackierung und kann auch bei höchsten 130 ˚C für 20 Minuten im Ofen getrocknet werden.

  1. Die Lackierung leicht mit Scotch Bright A oder S aufschmirgeln. Alternativ hierzu kann Schleifpapier verwendet werden, allerdings höchstens bis 320er Körnung.


     

    Hinweis: Beim Abschmirgeln von Kunststoffteilen besteht die Gefahr, daß der Werkstoff sich elektrostatisch auflädt. Es ist deshalb wichtig, das Abschmirgeln in einem sauberen, staubfreien Arbeitsumfeld durchzuführen.


     

  2. Oberfläche reinigen.

    Nicht auf den bloßen Kunststoff herunterschmirgeln. Falls dies geschieht, siehe Schritte 3 und 4. Andernfalls mit Arbeitsschritt 5 fortfahren.


     

    Hinweis: Oberfläche gründlich überprüfen, da es möglich ist, daß sich Glasfasern an der Kunststoffoberfläche aufstellen.


     

  3. Einen speziell auf die Verwendung zusammen mit dem vorfindlichen Kunststoff ausgelegten Primer auftragen.

  4. Ggf. abschleifen und die Oberfläche von Staub befreien.

  5. Für beste Ergebnisse mit einem haftvermittelnden 2K-Lack auf Polyurethan- oder Acrylbasis streichen. Soll eine andere Lackart genutzt werden, setzen Sie sich bitte mit Ihrem Lacklieferanten in Verbindung.

Die Verwendung eines Decklacks auf Kunstharzbasis, luft- oder wärmetrocknend, ist zulässig.


 

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GfK-Teile

Andere Teile


 

Rahmen- und Fahrgestellteile (außer Kunststoffteilen)

  1. Von den durchzuführenden Arbeiten betroffene angrenzende Fahrzeugteile abbauen oder abdecken.

  2. Sichtbare Fettrückstände abwischen. Mit einem Entfettungsmittel abwaschen. Mit einem Druckwascher bei max. 50 ˚C abspülen.

  3. Unebenheiten und andere Oberflächenschäden mit feinkörnigem Schmirgelpapier abschmirgeln. Das Abschmirgeln eines erweiterten Oberflächenbereichs verschafft besseres Haftvermögen. Kein Schmirgelpapier mit einer gröberen als 360er Körnung verwenden.

  4. Oberfläche von Staub befreien.

  5. 2K-Primer auf Acryl- oder Polyurethanbasis auftragen.

  6. 2K-Decklack auftragen.

Bei lufttrocknenden 1K-Lacken ist ausreichendes Haftvermögen auch dann nicht gewährleistet, wenn die Pulverlackierung aufgeschmirgelt wird.


 

Motor und Getriebe

Wie für Rahmen- und Fahrgestellteile beschrieben vorbehandeln. Mit Alkydharzlack streichen. Weitere Informationen siehe Hauptgruppe 0, Erstlackierung.

Achsen

Wie für Rahmen- und Fahrgestellteile beschrieben vorbehandeln. Mit Alkyd- Acrylharzlack oder einem 2K-Lack streichen. Weitere Informationen siehe Hauptgruppe 0, Erstlackierung.


 

Felgen


 

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! ACHTUNG!

Die Räder können sich lösen, wenn die Anpreßflächen der Radmuttern an der Felge lackiert werden.


 

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Beim Lackieren von Felgen die Anpreßflächen für die Radmuttern immer mit Klebeband abkleben. Werden die Anpreßflächen lackiert, dann löst sich der Lack während der Fahrt.

Dies bedeutet, daß die Radmuttern nicht mehr fest sitzen, was dazu führen könnte, daß die Räder loskommen.

Mit 2K-Polyurethanlack streichen. Weitere Informationen siehe Hauptgruppe 0, Erstlackierung.

Leichtmetallfelgen

Bitte wenden Sie sich für ein geeignetes Anstrichsystem an Ihren Lacklieferanten.

Zieraufkleber


 

Zieraufkleber werden aus Kunststoffolie hergestellt und sind selbstklebend. Der Klebstoff härtet aus und entwickelt über die Zeit eine erhöhte Haftfähigkeit.

Wird ein Aufkleber oder das darunter liegende Karosserieteil beschädigt, dann werden die besten Arbeitsergebnisse durch Entfernen des ganzen Aufklebers erhalten.


 

Hinweis: Es ist darauf zu achten, daß der Lack unter dem Aufkleber nicht beschädigt wird.

Lackschäden führen zu Korrosion.


 

Beim Anbringen eines neuen Aufklebers ist den Anleitungen zu folgen, die zusammen mit dem Aufkleber geliefert werden.


 

Entfernen von Aufklebern

  1. Es ist ein spezielles Entfernungsmittel für Aufkleber zu verwenden, z.B. 3M Decal Remover 8907, das auf den Aufkleber aufgesprüht wird und die Kunststoffolie löst.

  2. Kunststoffolie entfernen.

  3. Mit Wasser reinigen.

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Ausgabe 1 de


 

Recycling


 

Kennzeichnung von recyclingfähigem Material in OmniCity Bussen


 

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©

Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt


 

Allgemeines

.................................................................................. 3

Scania und die Umwelt

.................................................................................. 4

Fahrzeugrecycling

.................................................................................. 5

Umweltbelastende Flüssigkeiten

.................................................................................. 6

Kennzeichnung von Kunststoffen

.................................................................................. 8

Polymere

................................................................................ 10

Glas

................................................................................ 13

Aluminium

................................................................................ 14

Farbcodes

...................................................Gefaltete letzte Seite

Allgemeines

Dieser Leitfaden enthält Informationen für alle Personen, die für die Instandsetzung und Entsorgung von Teilen zuständig sind. Er richtet sich sowohl an Werkstätten wie auch an Entsorgungs- und Recycling-Betriebe und soll die aus Polymeren, d. h. besonders Kunststoffen, sowie aus Glas und Aluminium gefertigten Fahrzeugteile in anschaulicher Form darstellen. Hierdurch können diese Materialien recyclinggerecht identifiziert und sortiert werden.

Die Informationen gelten für alle Scania OmniCity CN und in vielen Fällen auch für CL Busse. Allerdings sind einige Teile oder Teilversionen nicht enthalten, die Informationen sind also nicht vollständig.

Der erste Teil dieses Hefts betrifft die Verwendung von Polymeren und Glas in Bussen, der zweite Teil im wesentlichen die Verwendung von Aluminiumteilen.

Die verschiedenen Polymere sind durch Farben und Markierungen gekennzeichnet. Bei Teilen, die aus zwei Kunststoffen bestehen, hat jedes Material eine andere Farbe. Bei Teilen, von denen es mehr als eine Version gibt, sind beide Markierungen angegeben.

Die letzte Seite dieses Leitfadens ist ausklappbar und enthält eine Farbtabelle der gebräuchlichen Kunststoffe.

Für Aluminium gibt es keine Standard-Kennzeichnung - dieses Material ist daher grau dargestellt.

Scania und die Umwelt

Scania verringert ständig den Einsatz von umweltbelastenden Materialien und Verfahren.

Diese Aufgabe verlangt nach einer umfassenden Kenntnis der Produkte und deren Lebenszyklen, von der Entwicklung über die Produktion, Anwendung und Wiederverwendung bis zum Recycling.

Deshalb müssen bereits bei der Produktentwicklung Materialien gewählt werden, die die Umwelt möglichst wenig belasten und die später mit möglichst geringem Aufwand recyclingfähig sind.

Zum Schutz der Umwelt werden in der Produktion auch Verfahren zur Einsparung von Energie und Wasser eingesetzt. Reststoffe aus der spanenden Bearbeitung oder Schrott werden gesondert entsorgt.

Das Recycling wird z. B. durch Handbücher zum Zerlegen unterstützt.


 

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Fahrzeugrecycling

Beim Recycling durchläuft ein Fahrzeug mehrere Verfahren. Das folgende Beispiel verdeutlicht solch ein Recyclingverfahren:

  1. Entfernung umweltbelastender Materialen: z. B. Ablassen von Flüssigkeiten, Absaugen von Kältemittel und Ausbau der Batterien.

  2. Wiederverwendung: Teile werden ausgebaut und im überholten oder nicht überholten Zustand wiederverwendet. Scania verfügt dazu über einen eigenen Tausch-Teile- Service.

  3. Material-Recycling: Material wird für die Produktion neuer Produkte auf gleicher oder geringerer Qualitätsstufe wiederverwendet.

  4. Energie-Recycling: Verbrennung mit Energie- Rückgewinnung.

Wenn keine der o. g. Maßnahmen getroffen wird, muß das Material kontrolliert entsorgt werden.

Umweltbelastende Flüssigkeiten


 

Flüssigkeiten

Vor dem Zerlegen eines Fahrzeugs müssen alle umweltbelastenden Flüssigkeiten abgelassen werden. Dabei ein Verschütten verhindern und geeignete Behälter verwenden.

Die folgende Liste enthält Mengenangaben für Schmieröle, Hydrauliköle und andere Betriebsflüssigkeiten. Die angegebenen Mengen sind Richtwerte.


 

Öl

9-Liter-Motor, N und L 27 - 34 Liter

9-Liter-Motor, K 20 - 26 Liter

12-Liter-Motor, K 22 - 28 Liter

Hydraulikflüssigkeitsbehälter für Lüftersystem 12 - 15 Liter Behälter für Kupplungssteuerung 0,5 - 0,6 Liter

Schaltgetriebe mit Filter (GR801, GR801R) 9,5 - 10,6 Liter

Automatikgetriebe 30 - 50 Liter

Hinterachse R660 11,5 (Bei Achsen mit Ölfilter zusätzlich 1,0 Liter)

Hinterachse RD760 18 Liter

Hinterradnabengetriebe 2 Liter

Servolenkung TAS 3,8 Liter

SCANIA Retarder 5 - 7,5 Liter

Waschflüssigkeitsbehälter 18 Liter (Wasser und Frostschutzmittel)

Glykol und Wasser

Kühlmittelkapazität (Motor und Kühler) 65 Liter

2-achsige Busse mit Heizung 100 Liter


 

Gelenkbusse mit Heizung 120 Liter

Klimaregelung Kältemittel R134a

2-achsige Busse 7,5 kg

Gelenkbusse 15 kg


 

Hinweis: Je nach Ausrüstung kann im Fahrzeug weiteres Hydrauliköl vorhanden sein.


 

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! ACHTUNG!

Im Fahrzeug können pyrotechnische Bauteile wie Airbags oder Gurtstraffer vorhanden sein, die Verletzungen verursachen können.


 

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Weitere Informationen hierzu enthält die Arbeitsbeschreibung 18:02-02, Gurtstraffer und Airbag.

Kennzeichnung von Kunststoffen


 

Standard-Kennzeichnungen

Bei Scania werden Kunststoffteile entsprechend der Scania Spezifikation STD 3871 gekennzeichnet. Einige Teile sind hiervon ausgenommen, z. B. solche, bei denen eine Kennzeichnung produktionstechnisch nicht möglich ist oder die zu klein für eine Markierung sind.

Anhand dieser Markierungen können polymere Materialien recyclinggerecht identifiziert werden.

Die Scania Spezifikation STD 3871 basiert auf den Normen ISO 11469 – Generische Kennzeichnung und Markierung von Kunststoffprodukten und VDA 260 – Markierung von polymeren Teilen.

Die Markierungen bestehen aus international geltenden Zeichen gemäß den folgenden Normen:


 

ISO 1043-1:1987

ISO 1443-2:1988

ISO 1629:1995


 

Die Markierungen sind durch die Pfeilsymbole > und < eingegrenzt. Beispiele:


 

>ABS< Das Teil besteht aus einem einzigen Material

>ABS+PC< Das Teil besteht aus zwei

Materialien

>PP-MD30< Das Teil besteht zu 30 %

Gewichtsanteil aus einem Füllstoff

>PVC, PUR, ABS< Das Teil besteht aus mehr als

einem Material, das unterstrichene hat dabei den größten Gewichtsanteil.


 

Abbildungen

Beim Lesen der folgenden Seiten wird empfohlen, die letzte Seite mit der Erläuterung der Farben und Markierungen auszuklappen.

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124294

 

Polymere


 

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1


 

1


 

1


 

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1: Das Teil enthält ebenfalls schalldämpfendes Material.


 


 

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1: Das Teil enthält ebenfalls schalldämpfendes Material.

Glas

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Aus Glas hergestellte Teile werden in den nachstehenden Abbildungen blau gekennzeichnet.


 

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124295

 

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Aluminium

Bei der Herstellung von Rohaluminium werden große Energiemengen benötigt. Beim Recycling von Aluminium ist hingegen verhältnismäßig wenig Energie erforderlich. Daher muß soviel Aluminium wie möglich dem Recycling zugeführt werden.

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Scania ist daher daran interessiert, daß möglichst viel des verwendeten Aluminiums recyclingfähig ist. Die Abbildung auf dieser Seite zeigt die wesentlichen Verwendungsbereiche von Aluminium im Fahrzeug. Aus Aluminium hergestellte Teile sind grau gekennzeichnet.


 

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Farbcodes für diesen Leitfaden


 

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Acrylnitril-Butadien-Styrol Polyamid

Polyethylen

Acrylnitril-Methacrylat Polypropylen Polyvinylchlorid Polyurethan

Andere Polymere


 

Dunkelblaue Teile ohne Markierung, z. B. Gummiteile, fallen unter die Bezeichnung "Andere Polymere".

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Ausgabe 1 de


 

Recycling


 

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Kennzeichnung von Polymeren


 


 

1 712 644


 

116 883

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt


 

Allgemeine Informationen

.................................................................................. 3

Scania und Umwelt

.................................................................................. 4

Recycling

.................................................................................. 5

Flüssigkeiten und umweltbelastende Materialien


 

.................................................................................. 6

Kennzeichnung von Kunststoffen

.................................................................................. 8

Allgemeine Informationen

Dieser Leitfaden enthält Informationen für alle Personen, die für die Überholung und Entsorgung von Teilen zuständig sind. Der Leitfaden richtet sich sowohl an Werkstätten wie auch an Entsorgungs- und Recycling-Betriebe.

Ersoll die aus Polymeren, d. h. besonders Kunststoffen, gefertigten Fahrzeugteile in anschaulicher Form darstellen. Anhand dieser Informationen können aus Polymeren gefertigte Teile identifiziert werden, damit diese dem Recycling zugeführt werden können.

Dieser Leitfaden gilt zwar für alle Scania Fahrzeuge, allerdings sind einige polymere Teile nicht enthalten, die Informationen sind also nicht vollständig.

Die verschiedenen Materialien sind durch Farben und Markierungen gekennzeichnet. Teile, die aus zwei verschiedenen Materialien bestehen, sind zweifarbig dargestellt. Bei Teilen, von denen es mehr als eine Version gibt, sind beide Markierungen angegeben.

Die letzte Seite dieses Leitfadens ist ausklappbar und enthält eine Farbtabelle der gebräuchlichen Kunststoffe.

Scania und Umwelt

Scania verringert ständig den Einsatz von umweltbelastenden Materialien und Verfahren.

Diese Aufgabe verlangt nach einer umfassenden Kenntnis der Produkte und deren Lebenszyklen, von der Entwicklung über die Produktion, Anwendung und Wiederverwendung bis zum Recycling.


 

Deshalb müssen bereits bei der Produktentwicklung Materialien gewählt werden, die die Umwelt möglichst wenig belasten und die später mit möglichst geringem Aufwand recyclingfähig sind.

Zum Schutz der Umwelt werden in der Produktion auch Verfahren zur Einsparung von Energie und Wasser eingesetzt. Reststoffe aus der spanenden Bearbeitung oder Schrott werden gesondert entsorgt.

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116 882

 

Das Recycling wird z. B. durch Handbücher zum Zerlegen unterstützt.

Recycling

Beim Recycling durchläuft ein Produkt mehrere Verfahren. Das folgende Beispiel verdeutlicht solch ein Recyclingverfahren:

  1. Entfernung umweltbelastender Materialen:

    z. B. Ablassen von Flüssigkeiten, Absaugen von Kältemittel und Ausbau der Batterien.

  2. Wiederverwendung: Teile werden ausgebaut und im überholten oder nicht überholten Zustand wiederverwendet. Scania verfügt dazu über einen eigenen Tausch-Teile- Service.

  3. Material-Recycling: Material wird für die Produktion neuer Produkte auf gleicher oder geringerer Qualitätsstufe wiederverwendet.

  4. Energie-Recycling: Verbrennung mit Energie-Rückgewinnung.

Wenn keine der o. g. Maßnahmen getroffen wird, muss das Material kontrolliert entsorgt werden.

Flüssigkeiten und umweltbelastende Materialien


 

Flüssigkeiten

Vor dem Zerlegen eines Fahrzeugs müssen alle umweltbelastenden Flüssigkeiten abgelassen werden. Dabei ein Verschütten verhindern und geeignete Behälter verwenden.

Die folgende Liste enthält Schmieröle, Hydrauliköle und andere Betriebsflüssigkeiten. Die angegebenen Mengen sind Richtwerte.


 

Motor 20-35 L

Kühlmittel 40-100 L

Kupplungsbetätigung 0,4 L

Drehmomentwandler 25 L

Schaltgetriebe 9,5-16,5 L

Ein Ölkühler enthält weitere 2 L.

Nebenabtrieb 0,5-2,5 L

Scania Retarder 7 L

Verteilergetriebe 6,5 L

Automatikgetriebe 30-50 L

Vorderachsgetriebe 13,5 L

Vorderradnabengetriebe 0,8 L

Hinterachsgetriebe 10,0-14,0 L

Hinterachsgetriebe mit Achsaggregatgetriebe 14,0 L

Hinterradnabengetriebe 2,0 L

Achslift 3,6-5,0 L

Gelenkte Zusatzachse 5,0 L

Lenkgetriebe 3,8-4,5 L

Kipp-Pumpe 0,8 L

Klimaanlage, Kältemittel R134a 1,45 kg

Kühlbox, Kältemittel R134a 0,072 kg

Waschflüssigkeitsbehälter 14,5 L


 


 

Hinweis: Je nach Ausrüstung kann im Fahrzeug weiteres Hydrauliköl vorhanden sein.


 

Material

Die Isolierung elektrischer Kabel besteht aus PVC (Polyvinylchlorid) und PUR (Polyurethan).

Bremsleitungen bestehen aus PA (Polyamid).


 

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! ACHTUNG!

Im Fahrzeug können pyrotechnische Bauteile wie Airbags oder Gurtstraffer vorhanden sein, die Verletzungen verursachen können.


 

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Weitere Informationen hierzu enthält die Arbeitsbeschreibung 18:02-02, Gurtstraffer und Airbag.

Kennzeichnung von Kunststoffen


 

Standard-Kennzeichnungen

Bei Scania werden Kunststoffteile entsprechend der Scania Spezifikation

STD 3871 gekennzeichnet. Einige Teile sind hiervon ausgenommen, z. B. solche, bei denen eine Kennzeichnung produktionstechnisch nicht möglich ist oder die zu klein für eine Markierung sind.

Anhand dieser Markierungen können polymere Materialien recyclinggerecht identifiziert werden.

Die Scania Spezifikation STD 3871 basiert auf den Normen ISO 11469 – Generische Kennzeichnung und Markierung von Kunststoffprodukten und VDA 260 – Markierung von polymeren Teilen.

Die Markierungen bestehen aus international geltenden Zeichen gemäß den folgenden Normen:


 

Abbildungen

Beim Lesen der folgenden Seiten wird empfohlen, die letzte Seite mit der Erläuterung der Farben und Markierungen auszuklappen.


 

ISO 1043-1:1987

ISO 1443-2:1988

ISO 1629:1995


 

Die Markierungen sind durch die Pfeilsymbole

> und < eingegrenzt. Beispiele:


 

>ABS< Das Teil besteht aus einem einzigen Material

>ABS+PC< Das Teil besteht aus zwei

Materialien

>PP-MD30< Das Teil besteht zu 30 %

Gewichtsanteil aus einem Füllstoff

>PVC, PUR, ABS< Das Teil besteht aus mehr als

einem Material, das unterstrichene hat dabei den größten Gewichtsanteil.

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>PC+PBT<


 

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>PUR<


 

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Farbcodes für diesen Leitfaden


 

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Acrylnitril-Butadien-Styrol Polyamid

Polyethylen

Acrylnitril-Methacrylat Polypropylen Polyvinylchlorid Polyurethan

Andere Polymere


 

Dunkelblaue Teile ohne Markierung, z. B. Gummiteile, fallen unter die Bezeichnung "Andere Polymere".


 

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00:45-01 © Scania CV AB 2000, Sweden 24

 

 

 

 

 

 

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