Scania Hinterachse ADA 1350 aus- und einbauen

 

  Главная       Автомобили - Scania      Scania LKW Busse Motoren Standheizungen Einbau Wartung Reparaturen

 поиск по сайту

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

содержание   ..  9  10  11  ..

 

Scania Hinterachse ADA 1350 aus- und einbauen

 

 


 

 

1 711 267

08:25-51

Ausgabe 1 de


 

Hinterachse ADA 1350 aus- und einbauen


 

Arbeitsanweisung


 

 


 

© Scania CV AB 1998-10, Sweden

image

Inhalt


 

Inhalt

Ausbauen 3

Einbauen 7


 

© Scania CV AB 1998, Sweden 08:25-51 de


 

image


 

Hinterachse


 

Ausbauen

  1. Motor anlassen.

  2. Bus absenken, bis die Niveauregulierung alle Luft aus dem Bälgen entleert hat. Prü- fen, ob alle Luftbälge leer sind. Bei Bussen ohne Niveauregulierung müssen die Luft- bälge mit Entlüftungsventilen entleert wer- den. Siehe Hauptgruppe 12, Bus ELC, Einstellen der Balghöhe zum Positionieren der Ventile.

  3. Motor ausschalten.

  4. Bus mit Radhebern anheben und die Böcke an den angezeigten Aufbockpunkten posi- tionieren. Siehe Hauptgruppe 0, Überwa- chungsprogramm für Aufbockpunkte.


     

  5. Um den Zugang zu erleichtern, die Vorder- achse leicht absenken.

  6. Vorratsbehälter für Bremsluft entleeren.

  7. Untere Reaktionsstreben ausbauen. image

    image

  8. Schrauben an den Aufhängungen des Quer- stabilisators herausdrehen.


     

    image


     

    image

  9. Schrauben an der Kappe für den Querstabi- lisator entfernen. Querstabilisator nach unten schwenken, um den Zugang zu erleichtern.


     

    image

  10. Die oberen Reaktionsstreben an der Befesti- gung für die Hinterachse ausbauen. Einen Druckluftschrauber verwenden.


     

    104 373

     

  11. Die Splinte für die untere Befestigung der Luftbälge entfernen.

    image

  12. Stoßdämpfer von den unteren Befestigun- gen (2) abbauen.

  13. Kugelgelenke (1) für die Niveauventilver- bindungsstangen trennen.


     

    image

  14. Gelenkwelle vom Differential abbauen.


     

  15. Gelenkwelle etwas nach hinten schieben

    und am Rahmen anbinden. image

    image

  16. Luftleitungen (1) von den Bremszylindern trennen. Die Leitungen und Anschlüsse markieren.


     

  17. ABS-Sensor (2) abbauen und die Aufnah- mebohrungen abdecken.

  18. Druckluftleitungen von der Achse abbauen. image

    image

  19. Vorsichtig die Hinterachse mit den Radhe- bern absenken. Auf zwei Paletten positio- nieren.


 

Achtung! Wenn die Radheber bewegt werden müssen, muß ihre Position auf dem Boden mar- kiert werden.

Einbau


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmomente


 

image

Reaktionsstreben 360 Nm


 

image

ABS-Sensor 12 Nm


 

image

Muttern, Stoßdämpfer 70 Nm


 

image

Querstabilisatoraufhängung 270 Nm


 

image

Kappe des Querstabilisators 47 Nm


 

image


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Anzahl Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

image

image

image

     
 
 
   

 

99 066 Abzieher


 

image


 

image


 

Beschreibung

image

  1. Hinterachse auf den Radhebern positionie- ren.


     

  2. Vorsichtig die Achse hoch genug anheben, so daß die Druckluftleitungen gesichert werden können.

    image

    image

    image

    110 999

     

    99 066 D2

  3. Druckluftleitungen auf der Achse anbauen. image

    image

  4. Achse so anheben, daß es möglich ist, die oberen Reaktionsstreben zu sichern.

  5. Um den Einbau zu vereinfachen, Sonder- werkzeug 99 066 auf den Reaktionsstreben anbringen. Mit einer flachen Brechstange auseinanderhebeln.


     

    image

  6. Obere Reaktionsstreben mit 360 Nm anzie- hen.

    image

  7. Luftleitungen (1) an den Bremszylindern anbauen.


     

  8. ABS-Sensor einbauen. Mit 12 Nm festzie- hen.


     

    image

  9. Muttern für die Stoßdämpfer anschrauben. Mit 70 Nm festziehen.

  10. Kugelgelenke für die Niveauventilverbin- dungsstangen anbauen.


     

  11. Splinte für die Luftbälge anbauen.


     

    image

    104 373

     

  12. Querstabilisator zurückschwenken und die vier Schrauben für die Aufhängung eindre- hen. Mit 270 Nm festziehen.


     

    Achtung! Die obere hintere Schraube der Auf- hängung zuerst eindrehen.

    image

  13. Kappe des Querstabilisators mit 47 Nm fest- ziehen.


     

    image

  14. Die unteren Reaktionsstreben anbauen. Mit 360 Nm festziehen.


     

    image

  15. Gelenkwelle anbauen.


     

  16. Böcke entfernen und den Bus absenken.

  17. Bremsanlage mit Luft füllen.

  18. Position der Achse überprüfen und einstel- len.

  19. Bus probefahren.

image

image


 

image

116 147

 

Hinterachse ADA1100


 

1 712 225

© Scania CV AB 1999 11, Sweden

Hinterachse ADA1100


 

Allgemeines

Die luftgefederte Hinterachse ADA1100 ist für einen maximalen Achsdruck von 11,5 Tonnen ausgelegt. Die Hinterachse ADA1100 ist aus einem dünneren Blech gefertigt als die Achse ADA1300 und deshalb leichter.


 

Bremsen

Bei Arbeiten an den Bremsen gelten die Anweisungen im Werkstatt-Handbuch 10:02-06, Radbremskomponenten, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.

Radnaben

Bei Arbeiten an den Radnaben gelten die Anweisungen im Werkstatt-Handbuch 09:02-01, HinterradnabeAD\ADA1300.


 

Befestigung

Die Befestigung der Achse ist die gleiche wie bei der Hinterachse ADA1300.

image

image


 

Achsgetriebe R780


 

Arbeitsbeschreibung


 


 

image


 

1 585 975

©

Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt

Explosionszeichnung 4

Achsgetriebe aus- und einbauen Ausbau 6

Einbau 9

Ausgleichgetriebegehäuse Ausbau 13

Einbau 15

Antriebskegelrad Aus- und Einbau 17

Getriebegehäuse mit Antriebskegelrad zerlegen 20

Getriebegehäuse mit Antriebskegelrad zusammenbauen 24

Einstellen 30

Ausgleichgetriebegehäusehälfte

und Tellerrad Zerlegen 32

Zusammenbau 33

Tellerrad in Achsgetriebegehäuse

einbauen 34

Zahnflankenspiel und

Lagervorspannung Zahnflankenspiel einstellen 35

Lagervorspannung einstellen 37

Tragbildprüfung 38

Abdichtung des Antriebskegelrads Abdichtung des Antriebskegelrads am Fahrzeug

erneuern 40

Ausbau 41

Einbau 42

Betätigungsmechanismus der

Ausgleichgetriebesperre Zerlegen 44

Zusammenbau 46

Spezifikationen 47

Explosionszeichnung


 

image

Explosionszeichnung


 

  1. Mutter

  2. Gelenkgabel

  3. Staubkappe

  1. Dichtring

  2. Dichtringhalter

  3. Kegelrollenlager

  4. Scheibe

  5. Distanzscheibe

  6. Lagergehäuse

  7. Schraube

  8. Feder

  9. Scheibe

  10. Kegelrollenlager

  11. Scheibe

  12. Achsgetriebegehäuse 16a Achsgetriebegehäuse 16b Lagerdeckel

  13. Antriebskegelrad

  14. Tellerrad

  15. Ausgleichgetriebegehäusehälfte

  16. Schraube

  17. Mutter

  18. Kegelrollenlager

  19. Einstellring

  20. Rollenlager

  21. Sicherungsring

  22. Schraube

  23. Buchse

  24. Schraube

  25. Kupplungshälfte

  26. Verschleißring

  27. Achswellenrad

  28. Zapfenkreuz

  29. Ausgleichkegelrad

  30. Verschleißring

  31. Achswellenrad

  32. Verschleißring

  33. Ausgleichgetriebegehäusehälfte

  34. Beilegscheibe

  35. Schraube

  36. Kegelrollenlager

  37. Einstellring

  38. Hebel

  39. Halter

  40. Achse

  41. Innensechskantschraube

  42. Gabelzapfen

  43. Scheibe

  44. Zylinder

  45. Dichtring

  46. Zugstange

  47. Kolben

  48. Flanschmutter

  49. O-Ring

  50. Feder

  51. Abdeckung

  52. O-Ring

  53. Feder

  54. Schraube

  55. Schalter

  56. Schraube

  57. O-Ring

  58. Überwachung


 

image

Achsgetriebe aus- und einbauen


 

Ausbau


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmomente

Muttern, Getriebe an Hinterachsgehäuse 300 Nm

Stiftschrauben im Hinterachsgehäuse (mit Gewindesicherungsmittel befestigt)

80 Nm


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 401 V-Adapter


 

image

98 402 Halter für Adapterstange

image

98 401 F1


 

image


 

00 1899

 

98 402 F1


 

image

image


 

00_1643

 

98 403 Aufspannarm F1


 


 

98 404 Gelenkgabelhalter


 

image

98 403


 

image


 

00_1645

 

98 404 F1


 


 

image

98 405 Halter und Aufspannstrebe

image

  1. 776 Halter


     

    image

  2. 167 Hubbügel


 

image


 

00_1646

 

98 405


 

98 776


 

image


 

image

99 167 G1


 

image


 

*Diese Werkzeug sind Befestigungselemente zur Verwendung mit dem Getriebeheber.


 

Weitere Werkzeuge


 

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

102 902

 

587 313 Getriebeheber


 

image

  1. Bei beladenen Fahrzeugen muß die Hinterachse vor dem Ausbau des Ausgleichgetriebes entlastet werden.

    image

  2. Fahrzeug unter den Federn mit Unterstellböcken abstützen.


     

  3. Gelenkwelle ausbauen.

  4. Antriebswellenflansche ausbauen und Antriebswellen herausziehen.


     

  5. Druckluftleitung zur Ausgleichgetriebesperre lösen.

  6. Kabel zum Schalter für die Warnleuchte der Ausgleichgetriebesperre abklemmen.

  7. Bremszylinder ausbauen.


     

  8. Vier untere Befestigungsmuttern des Getriebes am Hinterachsgehäuse abschrauben.


     

    image


     

    image

  9. Folgende Werkzeuge am Getriebeheber anbauen: 98 401, 98 402, 98 403, 98 404 und 98 405. Hinterachsgetriebe an Getriebeheber anbauen.


     

  10. Übrige Befestigungsmuttern des Getriebes abschrauben und mit Getriebeheber aus dem Hinterachsgehäuse herausziehen.


     

    image

  11. Getriebe mit Hebewerkzeug 99 167 anheben und in Aufspannvorrichtung 98 776 in Universalständer befestigen.

Einbau

  1. Hinterachsgehäuse innen und an den Kontaktflächen zum Getriebe reinigen.

  2. Hinterachsgetriebe so anordnen, daß das Antriebskegelrad nach unten zeigt. Getriebegehäuse mit ca. 0,5 l Öl befüllen. Antriebskegelrad um einige Umdrehungen drehen. Dies ist für die Schmierung des vorderen Antriebskegelradlagers während der ersten Betriebszeit unerläßlich.


     

    Hinweis: Bei 6x2 Fahrzeugen muß die Nachlaufachse während der ersten 100 km abgesenkt sein. Hierdurch läßt sich die Neigung des Antriebskegelrads verringern und die Schmierung verbessern.


     

    image

  3. Getriebe an Getriebeheber mit folgenden Werkzeugen anbauen: 98 401, 98 402, 98 403, 98 404 und 98 405.

  4. Sicherstellen, daß der Stützring im Achsträger und die Haltelaschen an den Lagerdeckeln nicht verschlissen sind. Die Haltelaschen müssen bei Belastung gegen den Stützring im Achsträger gedrückt werden und die Lagerdeckel an einem Auseinanderweichen hindern. Verschlissene Haltelaschen und Sitze im Hinterachsgehäuse verringern die Lebensdauer des Achsgetriebes.


     

    Hinweis: Die Haltelaschen dürfen zur Erleichterung der Achsgetriebeeinbaus keinesfalls bearbeitet werden.


     

  5. Sicherstellen, daß alle Stiftschrauben im Achsträger korrekt sitzen. Lose Stiftschrauben müssen ausgebaut und mit Sicherungsmittel eingebaut werden. Stiftschrauben mit 80 Nm festziehen.

  6. Zickzack-förmige Dichtmittelraupe 584 010 (Silikongummi) an den Kontaktflächen des Hinterachsgehäuses auftragen (siehe Abbildung). Die Dichtmittelraupe muß

2-3 mm dick sein.


 

image


 

  1. Dichtmittel

  2. Hinterachsgehäuse


 

  1. Getriebe in Hinterachsgehäuse einsetzen. Müssen die Schrauben zur Positionierung des Getriebes verwendet werden, mindestens jede zweite Schraube verwenden und Muttern stufenweise von Hand über Kreuz anziehen. Das Getriebe muß abschließend im rechten Winkel zum Achsträger eingebaut werden, damit die Haltelaschen gleichzeitig in den Achsträger eingreifen.


     

    Hinweis: Beim Einbau des Getriebes in den Achsträger keine übermäßige Kraft aufwenden. Treten Schwierigkeiten beim Einziehen des Getriebes auf, Ursache ermitteln.

  2. Muttern stufenweise über Kreuz mit 300 Nm festziehen. Die fünf unteren Muttern müssen mit Gewindesicherungsmittel, Teile-Nr.

    561 019, an den Stiftschrauben gesichert werden.

  3. Kabel und Druckluftleitungen für Ausgleichgetriebesperre anschließen.

  4. Bremszylinder anbauen und Bremsgestängesteller einstellen. Antriebswellen und Antriebswellenflansche einbauen.

  5. Gelenkwelle anschrauben.

  6. Hinterachsgehäuse mit Öl befüllen. Menge: 11,5 Liter

  7. Ausgleichgetriebesperre aktivieren: Durch Drehen eines Antriebsrads sicherstellen, daß die Ausgleichgetriebesperre greift. Die Warnleuchte muß aufleuchten. Ausgleichgetriebesperre deaktivieren: Prüfen, ob die Ausgleichgetriebesperre abgeschaltet hat und die Warnleuchte erloschen ist.

  8. Räder anbauen. Stützen unter der Hinterachse entfernen und Hinterachse absenken.

Ausgleichgetriebegehäuse


 

Aus- und Einbau


 

Spezifikationen


 

Einstellwerte, Prüfmaße

Lager, Ausgleichgetriebegehäuse Vorgespannt


 


 

Anzugsdrehmomente

Schrauben des Ausgleichgetriebegehäuses in zwei Stufen festziehen


 

1. 90 Nm


 

2. 90° +/- 5°


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

87 143 Presse


 

image

87 932 Dorn


 

image

87 143


 

image

00 1631

 

87 932

AM1


 

D3, G1


 

image

image

98 450 Hebel R2


 


 

98 524 Einbauhülse


 

98 568 Stützdorn


 


 

00 1633

 

98 450


 

image

image

98 524 R1


 

image

image


 

110 454

 


 

00_1618

 

98 568 R2


 

image

  1. 590 Abzieher


     

    image

  2. 136 Hohldorn


 

image


 

00_1808

 

99 136


 

image

98 590

00 1622

 

AD1 PT1


 

image

image

Ausbau

  1. Klemmschrauben aus beiden Lagerdeckeln herausdrehen. Lagerdeckel abbauen.

  2. Ausgleichgetriebegehäuse und Tellerrad mit Zugstange 88 292 und Haltebändern wie dargestellt herausheben.


     

  3. Ausgleichgetriebegehäuse mit Rollenlager nach oben auf Hohldorn 99 136 legen.


     

    image

  4. Lager mit Abzieher 587 321 abziehen. Mit Stützdorn 98 568 gegenhalten.


     

    Hinweis: Nach dem Abziehen des Lagers sicherstellen, daß die Kontaktfläche der Achse nicht beschädigt ist. Ggf. zurückbleibende Markierungen müssen entfernt werden.

    image

  5. Schrauben des Ausgleichgetriebegehäuses herausdrehen und Gehäusehälfte mit Verschleißring abheben.


     

    image

  6. Achswellenrad, Zapfenkreuz, Zahnräder und Verschleißringe sowie Verschleißring und Kupplungshälfte ausbauen.


     

    image

  7. Gehäusehälfte umdrehen und Rollenlager mit Abzieher 587 321 abbauen. Mit Stützdorn 98 692 gegenhalten.

image

Einbau

  1. Lager mit Dorn 98 524 und 87 932 einpressen.


     

    image

  2. Gehäusehälfte umdrehen und auf Hohldorn 99 136 aufsetzen. Kupplungshälfte zuerst einsetzen. Anschließend Verschleißring einsetzen. Verschleißring schmieren und Achswellenrad einsetzen. Mit Kupplungshälfte ausrichten.


     

  3. Zapfenkreuz schmieren, Kegelräder und Verschleißringe anbauen und in Gehäusehälfte einsetzen.

  4. Kegelräder schmieren und Achswellenrad aufsetzen.

  5. Verschleißring auf Achswellenrad aufsetzen.

    image

  6. Lager auf Getriebegehäusehälfte aufpressen. Presse 87 143 und Griff 98 450 verwenden.


     

  7. Ausgleichgetriebegehäuse zusammenbauen und Schrauben eindrehen.

  8. Ausgleichgetriebegehäuse in einer Presse mit 20-30 kN einspannen. Dorn 87 143 verwenden. Schrauben wie folgt festziehen:

    image

    • Schrauben über Kreuz mit 90 Nm festziehen.

    • Schrauben des Ausgleichgetriebegehäuses mit geeignetem Werkzeug im 90° Winkel markieren.

    • Markierung (B) bei Markierung (A) auf dem Ausgleichgetriebegehäuse anfertigen.

    • Schrauben mit Druckluftschrauber über Kreuz um 90° festziehen, bis die Markierungen (B) miteinander ausgerichtet sind.


       

  9. Funktion der Achswellenräder durch Drehen mit abgesägter Antriebswelle prüfen.

Antriebskegelrad


 

Aus- und Einbau


 

Spezifikationen


 

Einstellwerte, Prüfmaße

Antriebskegelradlager Vorgespannt

Presskraft 110 - 120 kN

Zugkraft bei einem Radius von 102 mm (Außenring des hinteren Lagers)

120 - 200 N (neu)


 

30 - 50 N

(verschlissen)


 


 

Anzugsdrehmomente

Mutter für Gelenkgabel am Antriebskegelrad 1000 Nm*

Schrauben für Antriebskegelradlager 210 Nm


 

* Mit 300 Nm anziehen. Anschließend am Umfang des Steckschlüssels um 26 mm weiterdrehen.

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

87 279 Abzieherschraube, 2 St.


 

image

87 488 Führungsstifte, 2 St.


 

image

87 579 Dorn

image

image

image

87 279 R2


 

image


 

110 314

 

87 488 R2


 


 

110 321

 

87 579 R1

00 1816

 

image


 

image

87 921 Dorn


 

image

  1. 932 Dorn


     

    image

  2. 247 Dorn


 

image

88 292 Zugstange


 

image

87 921


 

image


 

110 340

 

87 932


 

image

00 1636

 

88 247


 


 

00_1806

 

88 292

R1


 

D3, G1


 

G1


 


 

00 1848

 

G2

image


 

image

98 224 Lochplatte

image

98 224 G1


 

image

image


 

110 065

 

98 450 Hebel R2


 


 

98 566 Presse


 


 

00 1633

 

98 450


 

image

image

00 1617

 

98 566 R1


 

image

98 568 Stützdorn

image


 

00_1618

 

98 568 R2


 


 

image

98 575 Dorn


 

image

98 662 Presse


 

image


 

00_1642

 

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel

    image

    98 575 G2


     

    image

    98 662 R1


     

    image

    98 765 G2


     

    image

    image

    Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

  2. 129 Haltewerkzeug


 

image

99 136 Hohldorn


 

image

99 167 Hebewerkzeug


 

image

99 129


 


 

00_1616

 

99 136


 

image


 

image

99 167

G2


 

PT1


 

G1


 


 

image

image


 

00_1625

 

99 252 Druckhülse R1, A4


 

image

image

99 253 Dorn R3


 

image


 

Weitere Werkzeuge


 

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image


 

114 053

 

587 511 Abzieher XA3


 

image

image

Getriebegehäuse mit Antriebskegelrad zerlegen

  1. Mutter der Gelenkgabel mit kerbverzahntem Steckschlüssel 98 765 lösen. Mutter nicht vollständig abschrauben.


     

  2. Schrauben aus Lagergehäuse herausdrehen. Gewinde mit Gewindeschneider (M16) reinigen.


     

    image

  3. Lagergehäuse mit Abzieherschrauben

    87 279 herausziehen. Abzieherschrauben abwechselnd festziehen, bis sich das Lagergehäuse vollständig vom Getriebegehäuse löst.


     

    image

  4. Antriebskegelrad und Lagergehäuse mit Hubbügel 99 167 an der Gelenkgabel herausheben.

    image

  5. Lagergehäuse in einer Presse auf Hohldorn 99 136 aufsetzen. Mutter abschrauben und Antriebskegelrad mit Dorn 88 247 herauspressen. Sicherstellen, daß das Antriebskegelrad nicht auf eine harte Oberfläche fällt.


     

    image

  6. Dichtringhalter ausbauen. Abzieher

    587 511, Platte 98 568 und Dorn 98 575 verwenden. Stützdorn 98 568 auf das Lager aufsetzen.


     

    image

  7. Dichtring aus Dichtringhalter ausbauen.


     

  8. Vorderes Lager des Antriebskegelrads ausbauen. Distanzring und Scheiben zusammenbinden. Sie werden für die spätere Grundeinstellung der Lagervorspannung benötigt.

    image

  9. Lageraußenring des vorderen Lagers mit Pressplatte 98 566 und Pressdornen 99 252 aus Lagergehäuse auspressen.


     

    image

  10. Lagergehäuse umdrehen und Lageraußenring des hinteren Lagers mit Pressplatte 98 566 und Pressdornen 99 252 aus Lagergehäuse auspressen.


     

  11. Lagerkäfig und Rollen des hinteren Lagers ausbauen.

    image

  12. Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß zwischen 50 und 60 mm liegen.


     

  13. Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Lagersitze und Zahnräder mit nassem Lappen vor Schweißperlen schützen.

  14. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen. Der Lagerinnenring gibt aufgrund von Schrumpfung nach

    4-5 Schweißvorgängen nach.

    image

  15. Gebrochenen Lagerinnenring ausbauen. Lagersitz mit Schleifstein entgraten.


     

  16. Sicherungsring ausbauen.


     

    image

  17. Innenring des Rollenlagers am Kegelradzapfen ausbauen. Dazu Nut in den Innenring schleifen und mit stumpfem, kalten Meißel spalten.


     

    Hinweis: Innenring nicht durch Schweißen ausbauen, da dies die Materialhärte des Lagerzapfens beeinträchtigen kann. Alle Teile nach dem Schweißen und Schleifen sorgfältig reinigen!


     

    image

  18. Stützlager mit Dorn 87 932 aus Gehäuse klopfen.

image

Getriebegehäuse mit Antriebskegelrad zusammenbauen

  1. Alle Teile vor dem Zusammenbau sorgfältig reinigen. Lagergehäuse auf Dorn 99 136 aufsetzen. Außenring des vorderen Antriebskegelradlagers einpressen. Pressplatte 98 566 und Griff 98 450 verwenden.


     

    image

  2. Außenring des hinteren Antriebskegelradlagers mit Pressplatte 98 662 und Griff 98 450 einpressen.


     

    image

  3. Hinteres Antriebskegelradlager mit Dorn 87 921 und Lochplatte 98 224 einpressen. Für den Durchmesser des Kegelradzapfens geeignete Bohrung wählen.

    image

  4. Lagerinnenring auf Antriebskegelradzapfen aufpressen. Lochplatte 98 224 und Dorn

    98 575 verwenden.


     

    image

  5. Lager schmieren und Distanzring und Scheiben einbauen. Zunächst mit Original- Distanzring und Scheiben versuchen. Lagergehäuse aufsetzen.


     

    image

  6. Vorderes Antriebskegelradlager mit Dorn 87 932 aufpressen. Lagergehäuse während des Pressvorgangs vor und zurück drehen. Keine Presskraft ausüben, wenn sich das Lagergehäuse nur schwer drehen läßt. In diesem Fall stärkeren Distanzring oder stärkere Scheibe einbauen.

  7. Presskraft auf 110-1120 kN erhöhen, während das Lagergehäuse gedreht wird. Rollwiderstand mit Federwaage und um das Lagergehäuse gewundenem Band messen. Mit geeigneten Scheiben und Distanzring auf 120 - 200 N (neue Lager) bzw. 30 - 50 N (alte Lager) einstellen.

    image

    • Widerstand zu hoch: Scheiben oder Distanzring größerer Stärke.

    • Widerstand zu niedrig: Scheiben oder Distanzring geringerer Stärke.

    • Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar:

      3.00; 3,01; 3,02; 3,03; 3,04; 3,05;

      3,06; 3,07; 3,08 und 3,09 mm.

    • Distanzringe sind mit folgenden Maßen verfügbar:

      19,0; 19,1; 19,2; 19,3; 19,4; 19,5;

      19,6; 19,7 und 19,8 mm.


       

      image

  8. Sicherungsmittel 561 200 auf den Dichtringhalter auftragen und mit Dorn 99 253 und 87 932 in Lagergehäuse einpressen.

  9. Neue Dichtung an Gelenkgabel anbauen. Gelenkgabel mittig ausrichten und auf das Antriebskegelrad aufpressen. Für Gelenkgabel neue Mutter verwenden und Gewinde sowie Kontaktfläche mit Gelenkgabel schmieren. Mutter von Hand aufschrauben.


     

    image

  10. Lagersitz für Stützlager im Getriebegehäuse sowie entsprechende Oberfläche des Stützlagers entfetten. Sicherungsmittel

    561 200 auftragen und Stützlager mit Dorn 87 932 vom Antriebskegelradlager her eintreiben. Sicherstellen, daß die Rollen den Außenring berühren.


     

    image

  11. Sicherungsring 811 664 an Rollen im Stützlager anbauen. Hierdurch werden die Rollen gegen den Außenring gedrückt.

    image

  12. Zwei Führungsstifte 87 488 einander gegenüber in Getriebegehäuse einsetzen. Zuvor verwendete Scheiben einsetzen.

  13. Antriebskegelrad und Kegelradlagergehäuse mit Hebebügel 99 167 herausheben.


     

    image

  14. Kegelradlagergehäuse mit zwei M16 x 90 Schrauben nach unten ziehen. Beide Schrauben gleichzeitig festziehen, um ein Verkanten zu vermeiden. Zur vereinfachten Ausrichtung des Stützlagers darauf achten, daß Maß A am gesamten Umfang des Gehäuses gleich ist. Nicht weiter festziehen, sobald die normalen Schrauben greifen.


     

    Hinweis: Beim Festziehen sicherstellen, daß der Innenring des Stützlagers auf dem Antriebskegelradzapfen gerade in das Stützlager eintritt. Zum Drehen der Gelenkgabel beim Festziehen zweiten Mechaniker hinzuziehen.


     

  15. Lagergehäuse mit normalen Schrauben in Einbaulage bringen. Schrauben mit 210 Nm festziehen.

    image

  16. Gegenhalter 99 129 und Zugstange 88 292 an Gelenkgabel anbauen. Zugstange auf Boden ablegen.


     

  17. Mutter der Gelenkgabel mit 1.000 Nm festziehen. Zum Erreichen dieses Drehmoments bestehen zwei Möglichkeiten:

    • Methode 1: Mutter der Gelenkgabel mit

      08_1310

       

      1.000 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden.


       

      image

      Hinweis: Beim Festziehen sicherstellen, daß der Innenring des Stützlagers auf dem Antriebskegelradzapfen gerade in das Stützlager eintritt. Zum Drehen der Gelenkgabel beim Festziehen zweiten Mechaniker hinzuziehen.


       

      08_1309

       

      • Methode 2: Mutter der Gelenkgabel zunächst mit Drehmomentschlüssel mit 300 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden. Steckschlüssel und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 26 mm festziehen. Die entstehende Klemmkraft entspricht einem Anzugsdrehmoment von 1.000 Nm.


       

      image

  18. Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.

Einstellen


 

Spezifikationen


 

Einstellwerte, Prüfmaße

Axialstellung des Antriebskegelrads, gemessen mit Antriebskegelrad-Tiefenlehre 99 105


 

(A + 0,5) +/- 0,05 mm*


 

* A = gekennzeichneter Wert auf Tellerrad


 

Spezialwerkzeuge


 

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

  1. 125 Magnetscheibe


     

    image

    image

  2. 105 Tiefenlehre R2


 

image


 

Kegelradhöhe einstellen

image

  1. Vor dem Einstellen Abweichung prüfen. Zwischen den Nietbohrungen auf der gezahnten Seite des Tellerrads befinden sich zwei weiße Ziffern, die die Abweichung A in Hundertstel Millimeter angeben, z. B.: 65 = 0,65 mm. Das Einstellmaß für das Antriebskegelrad beträgt (0,5 + A) +/- 0,05.


     

    Hinweis: Die Abweichung darf nicht mit der vierstelligen Seriennummer B verwechselt werden, die jeweils unterschiedlich ist. Die Nummern auf Antriebskegelrad und Tellerrad müssen identisch sein.

    image

  2. Magnetscheibe 98 125 auf das Ende des Antriebskegelrads aufsetzen und Tiefenlehre 99 105 unten in den Sitz des Ausgleichgetriebelagers einsetzen. Die Tiefenlehre muß vertikal und parallel zur Mittellinie des Ausgleichgetriebes angeordnet sein. Die Tiefenlehre darf sich nicht bewegen.


     

  3. Einstellmaß für das Antriebskegelrad mit Fühlerlehre zwischen Magnetscheibe und Tiefenlehre messen. Beispiel: Auf dem Tellerrad steht die Nummer 65. Das Einstellmaß beträgt daher 0,65 + 0,5 = 1,15. Der Abstand zwischen Stirnfläche des Antriebskegelrads und Tiefenlehre muß daher 1,10 - 1,20 mm betragen. Tiefenlehre leicht niederdrücken, damit sie sich beim Messen nicht verschieben kann.

  4. Einstellung ggf. durch Beilegscheiben zwischen Antriebskegelradlager und Ausgleichsgetriebegehäuse verändern. Beilegscheiben sind in folgenden Stärken erhältlich: 0,10, 0,25, 0,40 und 0,50 mm.

Ausgleichgetriebegehäuse hälfte und Tellerrad


 

Zerlegen


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmomente

Tellerrad 240 Nm + 90°


 

Spezialwerkzeuge


 

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

98 450 Hebel R2


 


 

image

98 662 Presse


 

  1. Muttern abschrauben.

    image

  2. Tellerrad mit Ausgleichgetriebegehäusehälfte auf zwei parallele Teile einer Presse legen.

  3. Ausgleichgetriebegehäusehälfte mit Pressplatte 98 662 und Griff 98 450 von Tellerrad abpressen.

  4. Schrauben herausklopfen und entsorgen.


 

98 450


 

image

image


 

110 842

 

98 662 R1

image

Zusammenbau


 

  1. Vier Schrauben einander gegenüber in Tellerrad einpressen.


     

  2. Ausgleichgetriebegehäusehälfte auf Tellerrad aufsetzen. Ausgleichgetriebegehäuse so weit herunterklopfen, daß die Muttern aufgeschraubt werden können. Gewinde ölen und Tellerrad und Ausgleichgetriebegehäusehälfte zusammenziehen.

  3. Übrige Schrauben einklopfen, Gewinde ölen und übrige Muttern aufschrauben.

  4. Vier festgezogene Muttern lösen. Anschließend alle Muttern über Kreuz mit 240 Nm festziehen. Über Kreuz um 90° weiterdrehen.

image

Tellerrad in Getriebegehäuse einbauen

  1. Lagersitze und Einstellringe mit Öl reinigen und schmieren.

  2. Lageraußenring auf Ausgleichgetriebelager aufsetzen. Ausgleichgetriebe mit Tellerrad in Achsgetriebegehäuse einsetzen. Dazu Zugstange 88 292 und Haltebänder verwenden.


     

    image

  3. Einstellringe einbauen. Gewinde der Einstellringe sorgfältig in Gewinden des Gehäuses positionieren.


     

    image

  4. Lagerdeckel ölen und anbauen. Sicherstellen, daß die Lagerdeckel am Gehäuse anliegen.

  5. Schrauben der Lagerdeckel ölen und handfest anziehen.


 

Zahnflankenspiel und Lagervorspannung


 

Zahnflankenspiel einstellen


 

Spezifikationen

image

Verdrehspiel


 

Einstellwerte, Prüfmaße

Zahnflankenspiel zwischen Tellerrad und Antriebskegelrad


 

0,36 - 0,46 mm


 


 

Anzugsdrehmomente

Lagerdeckelschrauben 100 Nm und weitere 90°.


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 075 Meßuhr

image

98 075 D2

0


 

90 10

10 90


 

80 20

20

80

15 5

30 10

70

70 30


 

image


 

00_1637

 

40 60


 

image

  1. Meßuhr 98 075 in Ständer einsetzen.


     

  2. Großen Einstellring ausschrauben. Kleinen Einstellring einschrauben, bis das Zahnflankenspiel mindestens 0,5 mm beträgt.

  3. Kleinen Einstellring ausschrauben.

  4. Großen Einstellring einschrauben, bis das Zahnflankenspiel zwischen 0,36 und

    0,46 mm beträgt. Nach Möglichkeit den niedrigeren Wert erreichen.

    50

     

    60 40

    50

  5. Kleinen Ring von Hand eindrehen, bis er am Lageraußenring anschlägt.

  6. Tellerrad 5-6 Umdrehungen drehen und Zahnflankenspiel an vier um jeweils 90° versetzten Stellen prüfen. Das Zahnflankenspiel muß 0,36 - 0,46 mm betragen.

  7. Bei unzulässigem Zahnflankenspiel erneut mit Schritt 2 beginnen.

Lagervorspannung einstellen

Die Lagervorspannung kann erst eingestellt werden, wenn das Zahnflankenspiel korrekt ist.

  1. Kleinen Einstellring um weitere 2-3 Nuten festziehen.


     

    image

  2. Einstellschraube so eindrehen, daß die kegelförmigen Teile an den Haltelaschen der Einstellringe anliegen. Einstellschrauben anschließend leicht lösen.


     

  3. Lagerdeckelschrauben mit 100 Nm + 90° festziehen.

  4. Einstellschrauben festziehen.

    image

    Tragbild

    Tragbildprüfung

    1. Dünne Farbmarkierung auf zwei benachbarte Zähne auftragen. Tellerrad um 1,5 Umdrehungen drehen und Vorgang wiederholen.

    2. Die Farbmarkierung muß am Antriebskegelrad sichtbar sein. Gelenkgabel einige Male hin und her drehen. Tellerrad gleichzeitig von Hand abbremsen.

    3. Sicherstellen, daß das Tragbild vorn und hinten mit Abbildung 1 übereinstimmt.


       

    4. Sicherstellen, daß der gekennzeichnete Bereich (siehe Abbildung 2) nicht überschritten wird.

    5. Entspricht das Tragbild Abbildung 3, ist das Antriebskegelrad zu weit von der Mittellinie des Tellerrades entfernt. Entspricht das Tragbild Abbildung 4, ist das Antriebskegelrad zu nah an der Mittellinie des Tellerrades. Antriebskegelrad und Tellerrad in Pfeilrichtung einstellen, dabei vorgeschriebenes Zahnflankenspiel einhalten.


 

image image


 

Vordere Flanke

Abb. 1a Korrektes Tragbild

Hintere Flanke

Abb. 1b Korrektes Tragbild


 


 

image

1 Vordere Flanke (konvex) Tellerrad 2 Hintere Flanke (konkav) Abb. 2 Sicherstellen, daß der gekennzeichnete Bereich nicht überschritten wird.


 

image image


 

image

Vordere Flanke Hintere Flanke


 

Abb. 3 inkorrektes Tragbild. Das Antriebskegelrad muß weiter zur Mittellinie des Tellerrades eingestellt werden.


 


 

image image

image

Vordere Flanke Hintere Flanke


 

Abb. 4 inkorrektes Tragbild. Das Antriebskegelrad muß weiter von der Mittellinie des Tellerrades entfernt eingestellt werden.

Abdichtung des Antriebskegelrads


 

Abdichtung des Antriebskegelrads am Fahrzeug erneuern


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmomente

Mutter für Gelenkgabel am Antriebskegelrad 1000 Nm*


 

* Mit 300 Nm anziehen. Anschließend am Umfang des Steckschlüssels um 26 mm weiterdrehen.


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

87 596 Gleithammer

87 596 D2

image


 

image

  1. 932 Dorn


     

    image

  2. 292 Zugstange


 

image


 

00_1632

 

87 408


 

image


 

00_1848

 

88 292

D3, G1


 

G2


 

image

98 568 Stützdorn


 

image


 

00_1642

 

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel

    image


     

    00_1618

     

    98 568 R2


     

    image

    98 765 G2


     

    image

  2. 129 Haltewerkzeug

image

99 129 G2


 

image

image


 

00_1616

 

99 253 Dorn R3


 


 

image


 

Weitere Werkzeuge


 

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image


 

114 693

 

587 318 Abzieher XA3


 

image

image

587 319 XA3


 

image

Ausbau

image

  1. Mutter von Gelenkgabel abschrauben. Werkzeug 98 765 verwenden.


     

  2. Gelenkgabel und Antriebskegelradende markieren, um den Zusammenbau zu erleichtern.

  3. Gelenkgabel abziehen.

  4. Dichtung, ältere Bauart: Dichtring mit Gleithammer 87 596 ausbauen.


     

    Hinweis: Die Spitze des Gleithammers darf die Abdeckung der Dichtung nicht berühren.


     


     

    Dichtung, neuere Bauart: Die Dichtung teilt sich in zwei Teile. Ein Teil befindet sich an der Gelenkgabel, der andere am Dichtungssitz.

  5. Teil im Dichtungssitz sorgfältig entfernen. Der Dichtringsitz darf dabei nicht beschädigt werden.

  6. Schutzabdeckung und Dichtung an der Gelenkgabel sorgfältig ausbauen, Abzieher 587 319 und 587 318 sowie Stützdorn

98 568 verwenden. Die Oberfläche der Gelenkgabel darf dabei nicht beschädigt werden.


 

98 568


 

image

587 319


 

114 657

 

587 318

Einbau

  1. Schutzabdeckung einbauen. Beschädigte Schutzabdeckung erneuern.


     

    WICHTIG! Wurden die Dichtungen an der Gelenkgabel ausgebaut, können sie nicht mehr wiederverwendet werden. Sie sind zu erneuern.


     

  2. Dichtung mit Dorn 99 377 in Gelenkgabel einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtung korrekt eingebaut ist, siehe Abbildung. Die Dichtung darf nicht hineingeklopft werden.


     

  3. Verzahnung schmieren.

  4. Sicherstellen, daß die Gelenkgabel keine Grate oder sonstige Oberflächenschäden an der Endfläche bzw. an den Dichtflächen aufweist.


     

    image

    113 235

     

    99 377


     

    image

  5. Gelenkgabel auf verzahnte Welle entsprechend der zuvor angebrachten Markierung anbauen.

    08_1310

     

  6. Gegenhalter 99 129 und Zugstange 88 292 an Gelenkgabel anbauen. Zugstange auf Boden ablegen.

  7. Gewinde einer neuen Mutter und Oberfläche der Mutter schmieren. Mutter aufschrauben und mit 1.000 Nm festziehen. Dies kann auf zwei Arten geschehen - je nachdem, ob ein für ein Anzugsdrehmoment von 1.000 Nm geeigneter Drehmomentschlüssel verfügbar ist.

    image

    • Methode 1: Mutter der Gelenkgabel mit

      1.000 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden.

      08_1309

       

      • Methode 2: Mutter der Gelenkgabel zunächst mit Drehmomentschlüssel mit 300 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden. Steckschlüssel und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 26 mm festziehen. Die entstehende Klemmkraft entspricht einem Anzugsdrehmoment von 1.000 Nm.


       

      image

  8. Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.

Betätigungsmechanismus der Ausgleichgetriebe- sperre


 

Zerlegen


 

image

  1. Hebel

  2. Halter

  3. Achse

  4. Innensechskantschraube

  5. Gabelzapfen

  6. Scheibe

  7. Zylinder

  8. Dichtring

  9. Zugstange

  10. Kolben

  11. Flanschmutter

  12. O-Ring

  13. Feder

  14. Abdeckung

  15. O-Ring

  16. Feder

  17. Schraube

  18. Schalter

  19. Schraube

  20. O-Ring

  21. Schutzplatte

Die Messungen unter “Zerlegen” 1-5 können am Fahrzeug durchgeführt werden. Das Achsgetriebe muß nicht aus dem Achsträger ausgebaut werden.

Die Messungen unter “Zusammenbau” 2-6 können bei in den Achsträger eingebautem Achsgetriebe durchgeführt werden.


 

  1. Schalter, Abdeckung, Feder und O-Ring ausbauen.

  2. Die Mutter wurde mit Sicherungsmittel gesichert. Daher ist sie zunächst auf 100 °C zu erwärmen und anschließend vorsichtig zu lösen. Mutter nicht vollständig abschrauben.


     

    image

  3. Kolben durch die Bohrung im Zylinder mit Druckluft beaufschlagen und auspressen. Mutter und Kolben ausbauen.


     

  4. Zylinder aus dem Gehäuse ziehen. Beilegscheiben (eine oder mehrere) und O-Ring ausbauen.

  5. Zugstange aushängen und von Hebel abbauen.

  6. Innensechskantschrauben herausdrehen und Hebel mit Halter ausbauen.

image

Betätigungsmechanismus der Ausgleichgetriebesperre zusammenbauen

  1. Halter und Hebel mit Schrauben in Gehäuse einbauen. Gabelzapfen des Hebels in Kupplungshülse einsetzen.


     

  2. Zugstange in Hebel einhängen.


     

  3. Beilegscheibe(n) und Zylinder mit O-Ring an Gehäuse anbauen.

  4. Kolben mit O-Ring an Zugstange anbauen und Mutter festziehen.

  5. O-Ring und Feder anbauen. Abdeckung anschrauben.


     

    image

  6. Schalter einbauen. Mit 20 Nm festziehen.

    08_1119

     

  7. Funktion des Mechanismus prüfen. Zylinder mit Druckluft beaufschlagen und sicherstellen, daß das Spiel zwischen den Kupplungshälften zwischen 0,1 und 0,6 mm beträgt. Spiel mit Beilegscheiben einstellen. Beispiel: Der Ausbau einer 0,8 mm Beilegscheibe hat ein um 0,5 mm größeres Spiel zur Folge. Beilegscheiben sind in folgenden Stärken erhältlich: 0,5; 0,8 und 2,5 mm. Schalterfunktion prüfen; bei gesperrtem Ausgleichgetriebe muß Spannung anliegen.


     

    Spezifikationen

    image

    Spezifikationen


     

    Allgemeines

    Übersetzungsverhältnisse 3,08:1, 3,40:1, 3,80:1, 4,25:1

    Ölfüllmenge für Hinterachsgehäuse 11,5 Liter

    Ölsorte Siehe Betriebsanleitung, Gruppe 0.

    Fett für Bauteile der Druckluftanlage Teile-Nr. 319 308

    Sicherungsmittel Teile-Nr. 561 200

    Dichtmittel (Silikongummi) Teile-Nr. 584 010


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nr. Bezeichnung Werkzeugtafel


     

    87 143

    Dorn

    AM1

    87 279

    Abzieherschraube, 2 St.

    R2

    87 488

    Führungsstifte, 2 St.

    R2

    87 596

    Gleithammer

    D2

    87 579

    Dorn

    R1

    87 921

    Dorn

    R1

    87 932

    Dorn

    D3, G1

    88 247

    Dorn

    G1

    88 292

    Zugstange

    G2

    98 075

    Meßuhr

    D2

    98 125

    Magnetscheibe

     

    98 224

    Lochplatte

    G1

    98 401

    V-Adapter

     

    98 402

    Halter für Adapterstange

     

    98 403

    Aufspannarm

     

    98 404

    Antriebsflanschhalter

     

    98 405

    Halter und Aufspannstrebe

     


     

     

    Nr.

    Bezeichnung

    Werkzeugtafel

    98 450

     

    Hebel

    R2

    98 524

     

    Dorn

    R1

    98 566

     

    Presse

    R1

    98 568

     

    Stützdorn

    R2

    98 575

     

    Dorn

    G2

    98 590

     

    Abzieher

    AD1

    98 662

     

    Presse

    R1

    98 765

     

    Kerbverzahnter Steckschlüssel

    G2

    98 776

     

    Halter

     

    99 105

     

    Antriebskegelrad-Tiefenlehre

    R2

    99 129

     

    Haltewerkzeug

    G2

    99 136

     

    Hohldorn

    PT1

    99 167

     

    Hubbügel

    G1

    99 252

     

    Dorne

    R1, A4

    99 253

     

    Dorn

    R3


     

    Weitere Werkzeuge


     

    Nr.

     

    Bezeichnung

    Werkzeugtafel

    587 313

    Getriebeheber

       

    587 318

    Abzieher

     

    XA3

    587 319

    Abzieher

     

    XA3

    587 511

    Abzieher

     

    XA3

    image

    08:03-01

    image

    image

    Ausgabe 1 de


     

    Achsgetriebe RB660


     

    image

    101556

     

    Arbeitsbeschreibung

    Inhalt


     

    Allgemeines Explosionszeichnung 6

    Spezialwerkzeug für

    Mitnehmer/Kegelritzel 10

    Einstellen der Preßkraft 11

    Punktreparaturen Reinigung der Siebeinheit 14

    Wechseln des Ölfilters 15

    Auswechseln/Abdichten der Ölpumpe 16

    Öl/Luftleckage:

    Betätigungseinheit des Achsdifferentials 18

    Betätigungseinheit

    des Doppelachsdifferentials 22

    Auswechseln der Dichtung

    an der Antriebswell 25

    Auswechseln von Dichtring

    und Lager an der Abtriebswelle 28

    Instandsetzung Ausbau des Achsgetriebes 34

    Ausbau von Filterschutz, Filter,

    Filterhalter und Siebeinheit 37

    Ausbau der Betätigungseinheit der Achsdifferentialsperre 38

    Ausbau des Achsdifferentialgehäuses 40

    Instandsetzung des Achsdifferentials 41

    Ausbau von Ölpumpe und vorderem

    Deckel mit Antriebswelle 46

    Ausbau der Betätigungseinheit der Doppelachsdifferentialsperre 48

    Instandsetzung des Doppelachs-

    differentials 50

    Instandsetzung der Antriebswelle 55

    Instandsetzung des Kegelritzels 57

    Ausbau von Lageraußenringen

    im Getriebegehäuse 59

    Instandsetzung Einstellen der Kegelritzelhöhe und

    Einbau von Lageraußenringen 61

    Einstellen der Kegelritzellager-

    vorspannung 64

    Zusammenbau des Doppelachsdifferentials

    und Einbau der Antriebswelle 67

    Auswechseln von Lageraußenringen

    im vorderen Deckel 69

    Einbau des vorderen Deckels 71

    Einbau des Dichtdeckels der Antriebswelle und Kontrolle

    des Lagerspiels 72

    Einbau des Mitnehmers

    auf der Antriebswelle 74

    Einbau von Ölpumpe,

    Filterhalter, Filter, Filterschutz

    und Siebeinheit 77

    Einbau des Achsdifferentialgehäuses 80

    Einstellen der Lagervorspannung und

    des Zahnflankenspiels 81

    Prüfen des Tragbildes 84

    Einbau der Betätigungseinheit

    der Achsdifferentialsperre 87

    Instandsetzung der Abtriebswelle 89

    Einbau des Achsgetriebes 90

    Daten Allgemeines, Einstellwerte,

    Kontrollmaße, Anzugsmomente 94

    Spezialwerkzeug Werkzeugnummer, Bezeichnung

    und Anordnung 96


     

    Wichtig

    Eine saubere Arbeitsumgebung ist eine Voraussetzung für eine ordnungsgemäße Arbeitsweise und lange Lebensdauer bei Achs- getrieben.

    Immer die Außenseite des Achsgetriebes und benachbarte Teile reinigen, um zu verhindern, daß Schmutz in das Getriebe fällt, wenn es aus dem Achsgehäuse ausgebaut wird.

    Ebenfalls alle Teile, alt wie neu, reinigen, bevor das Getriebe zusammengebaut wird.

    Alle beweglichen Teile müssen vor dem Einbau geschmiert werden.

    Immer Schmiermittel gemäß Empfehlungen im Servicehanbuch, Gruppe 0, verwenden.

    Die Ziffern nach den Bezeichnungen beziehen sich auf die Explosionszeichnungen.


     


     

    59

    62

    58


     

    48 61

    image

    56 54 51 53

    52

    57 55 60 63


     

    50 49


     

    42


     

    67 64


     

    47


     

    35 32

    34


     

    36

    37

    46

    43 45

    44


     

    35 33


     

    1


     

    66

    65

    26501

     

    64


     

    Achsgetriebe RB660, Antriebswelle und Doppelachsdifferential


     

    1

    Getriebegehäuse

    36

    Lager

    2

    Schraube

    37

    Paßscheibe

    3

    Kegelradgetriebe

    38

    Stützring

    4

    Schraube

    39

    Dichtdeckel (vorderer)

    5

    Siebeinheit

    40

    Schraube

    6

    O-Ring

    41

    Dichtring

    7

    Dichtung

    42

    Abtriebswelle

    8

    Ölpumpe

    43

    Lager

    9

    Schraube

    44

    Scheibe

    10

    Scheibe

    45

    Sicherungsring

    11

    Pumpengehäuse

    46

    Dichtring

    12

    Deckel

    47

    Betätigungseinheit

    13

    Schraube

    48

    O-Ring

    14

    Differentialrad (vorderes)

    49

    Schraube

    15

    Buchse

    50

    Scheibe

    16

    Lager

    51

    Deckel

    17

    Differentialrad (hinteres)

    52

    Schraube

    18

    Buchse

    53

    Schalter

    19

    Verschleißring

    54

    Mutter

    20

    Differentialgehäusehälfte (vordere)

    55

    Feder

    21

    Schraube

    56

    O-Ring

    22

    Differentialgehäusehälfte (hintere)

    57

    Kolben

    23

    Ausgleichkreuz

    58

    Zugbolzen

    24

    Ausgleichkegelrad

    59

    Dichtring

    25

    Verschleißscheibe

    60

    O-Ring

    26

    Verschleißring

    61

    Zylinder

    27

    Antriebswelle

    62

    Paßscheibe

    28

    Schaltmuffe

    63

    Verschraubung

    29

    Mitnehmer

    64

    Mutter

    30

    Gabel

    65

    Mitnehmer

    31

    Sicherungsschraube

    66

    Staubschutz

    32

    Deckel

    67

    Mitnehmer

    33

    Schraube

       

    34

    Schraube

       

    35

    Scheibe

       


     

    image

    45

    36

    40 39 42 46


     

    30 33

    31


     

    44

    35 43

    41 38 37 34

    32


     

    47

    48


     

    54

    51 56

    55 57

    52

    1


     

    49

    2


     

    27 26

    58 59 28

    29


     

    53

    50 17 21


     

    18

    6


     

    13 12 11 8 9


     

    7


     


     

    3

    5

    24

    25 23 22

    10 12

    14


     

    16 15


     

    19


     

    20


     

    26502

     

    60


     

    Achsgetriebe RB660, Achsdifferential und Kegelritzel


     

    1

    Getriebegehäuse

    31

    Achse

    2

    Schraube

    32

    Halter

    3

    Kegelradgetriebe

    33

    Mitnehmer

    4

    Differentialgehäusehälfte

    34

    Schraube

    5

    Schraube

    35

    Deckel

    6

    Mutter

    36

    O-Ring

    7

    Ausgleichkreuz

    37

    Dichtring

    8

    Ausgleichkegelrad

    38

    Kolben

    9

    Verschleißscheibe

    39

    Zugbolzen

    10

    Differentialrad

    40

    Mutter

    11

    Differentialrad

    41

    O-Ring

    12

    Verschleißscheibe

    42

    Zylinder

    13

    Kupplungshälfte

    43

    Feder

    14

    Differentialgehäusehälfte

    44

    Schalter

    15

    Schraube

    45

    Schraube

    16

    Scheibe

    46

    Paßscheibe

    17

    Lager

    47

    Schraube

    18

    Einstellring

    48

    Scheibe

    19

    Lager

    49

    O-Ring

    20

    Einstellring

    50

    Halter

    21

    Schraube

    51

    Schraube

    22

    Lager

    52

    Scheibe

    23

    Scheibe

    53

    Rohr

    24

    Paßscheibe

    54

    Ölfilter

    25

    Distanzring

    55

    Halter

    26

    Lager

    56

    Schutzabdeckung

    27

    Zahnrad

    57

    Schraube

    28

    Lager

    58

    Mutter

    29

    Mutter

    59

    Scheibe

    30

    Gabelhebel

    60

    Antriebshalbachse

    Spezialwerkzeug


     

    Für den Ausbau von Mitnehmer und Kegelritzel

    image

    Nummer Bezeichnung

    1. 257 Stützdorn

    2. 001 Anschlußadapter mit Gewinde

99 003 Hydraulikzylinder

99 004 Hydraulikpumpe

99 006 Gewindespindel

99 011 Gewindebuchse

99 124 Abzieher


 

08_1339

 

Für den Einbau von Mitnehmer und Kegelritzel

image

Nummer Bezeichnung 99 005-1 Aufziehadapter

99 040 Aufziehadapter

99 010 Glatte Buchse

99 003 Hydraulikzylinder

08_0571

 

99 012 Gewindespindel

Einstellen der Preßkraft

Die erhaltene Preßkraft ist direkt abhängig vom Hydraulikdruck von der pneumatischen Pumpe. Der Hydraulikdruck der Pumpe ist vom gespei- sten Luftdruck, welcher mit einem Druckregler eingestellt wird, abhängig.

Der Luftdruck wird mit dem Drehgriff D verän- dert. Den roten Sicherungsring zum Griff hin ziehen und den gewünschten Druck einstellen, der am Manometer C abgelesen werden kann.

Am Pumpengehäuse befindet sich ein Dia- gramm E, aus dem die Preßkraft des Hydraulik- zylinders als Funktion des an der Pumpe eingestellten Luftdrucks abgelesen werden kann. Das Diagramm ist unten abgebildet.


 

image

Preßkraft auf 120 kN (12 Tonnen) wie folgt ein- stellen:

  1. Der Skala für die Preßkraft (die unterste Skala) nach rechts bis 120 kN folgen.

  2. Anschließend der Linie gerade noch oben bis zum Schnittpunkt mit der kräftigen Dia- gonalen folgen.


     

    Vom Schnittpunkt eine waagerechte Linie nach links ziehen. Diese befindet sich auf Höhe von 5,2 bar, was dem benötigtem Druck für 120 kN Preßkraft entspricht.


     

    image

    1. Sicherungsschraube

    2. Anschluß für Druckluft

    3. Manometer

    4. Drehgriff zum Einstellen

    5. Diagramm am Pumpengehäuse


 

Punktreparaturen


 

Unter der Rubrik Punktreparaturen sind die häufigsten Reparatu- ren zusammengestellt. Bei diesen Reparaturen kann das Achsge- triebe im Fahrzeug belassen werden.

Reinigung der Siebeinheit


 

image

  1. Siebeinheit ausbauen.


     

  2. Siebeinheit reinigen.


     

    08_1259

     

  3. Den benachbarten Bereich der Siebeinheit im Getriebegehäuse reinigen.


     

  4. Einen neuen, eingeölten O-Ring und eine neue Dichtung an der Siebeinheit anbrin- gen.


     

  5. Die Siebeinheit mit 180 Nm am Getriebege- häuse festschrauben.

Wechseln des Ölfilters


 

  1. Schutzabdeckung 56 des Ölfilters und Ölfilter 54 entfernen.


     

  2. Dichtfläche des Ölfilterhalters zum Ölfilter hin reinigen.


     

  3. Gummidichtung des neuen Ölfilters einölen und Filter anschrauben.


     

  4. Schutzabdeckung 56 festschrauben.

    Auswechseln/Abdichten der Ölpumpe


     

    Ausbau

    1. Deckel 12 der Ölpumpe entfernen.


       

    2. Ölpumpe entfernen.


       

    3. Teile sorgfältig reinigen.


       


       

      13 12 9

      image

      32

      10 8 11


       

      101 516

       

      1. Ölpumpe

      2. Schraube

      3. Scheibe

      4. Pumpengehäuse

      5. Deckel

      6. Schraube

32 Deckel

Einbau

image

Achtung!

Die Ölpumpe muß in Einzelteilen montiert wer- den, da sonst die Gefahr besteht, daß sie beschä- digt wird.


 

  1. Rotor der Pumpe montieren. Kontrollieren, daß der Rotor am Pumpengehäuse anliegt.


     

  2. Stator einbauen.


     

    image

  3. Dichtmittel 584 079 an der Anliegefläche des Pumpenkörpers auftragen. Im Bereich der Schraubenlöcher sorgfältig vorgehen.


     

  4. Pumpenkörper anbringen und Schrauben

    mit 9,5 Nm anziehen. image

    image

  5. Deckel der Ölpumpe anbringen und Schrau- ben mit 8 Nm anziehen.

Öl-/Luftleckage in der Betätigungseinheit des Achsdifferentials.


 

image

45 36 49


 

40 39 42 46

30 33

31


 

44

35 43

41 38 37 34

101 517

 

32


 

  1. Gabelhebel

  2. Achse

  3. Halter

  4. Mitnehmer

  5. Schraube

  6. Deckel

  7. O-Ring

  8. Dichtring

  9. Kolben

  10. Zugbolzen

  11. Mutter

  12. O-Ring

  13. Zylinder

  14. Feder

  15. Schalter

  16. Schraube

  17. Paßscheibe

49 O-Ring

Spezialwerkzeug

Nummer Bezeichnung

98 726 Montagewerkzeug


 

  1. Druckluft- und elektrische Leitungen der Differentialsperre lösen. Die Verbindungs- stelle der elektrischen Leitung befindet sich am Flansch des Rahmenträgers.


     

    00_1846

     

  2. Schalter 44, Schrauben 45, Deckel 35, Feder

    43 und O-Ring 36 entfernen.


     

  3. Die Mutter 40 ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Diese daher auf 100 ˚C erwär- men, bevor sie vorsichtig gelöst wird. Die Mutter ein paar Umdrehungen aufge- schraubt lassen.


     

  4. Mit Hilfe von Druckluft in der Bohrung A im Zylinder 42 den Kolben 38 hinausdrük- ken. Mutter, Kolben und O-Ring 41 entfer- nen.


     

  5. Montagewerkzeug 98 726 aufschrauben, um zu vermeiden, daß der Zugbolzen 39 in das Getriebegehäuse fällt, wenn der Zylinder 42 entfernt wird.


     

    Das Werkzeug muß gemäß Abbildung unten modifiziert werden.


     

    image

    98 726


     

    image

    image

    98 726


     

    image

    08_1346

     

    08_1344

     

    12.3

  6. Zylinder 42 aus dem Getriebegehäuse zie- hen. Paßscheibe(n) 46 (eine oder mehrere) und den O-Ring 49 entfernen.


     

  7. Dichtring 37 entfernen. Alle Teile sorgfältig reinigen.


     

    image

  8. Neuen Dichtring 37 in abgebildeter Rich- tung montieren. Mit Fett Art.Nr. 319 308 schmieren.


     

  9. Gleitfläche des Zugbolzens und O-Ring 41

    mit Fett Art.Nr. 319 308 schmieren.


     

  10. Paßscheibe(n) 46, O-Ring 49 und Zylinder

    42 am Getriebegehäuse montieren.


     

    101 653

     

  11. Kolben 38 mit O-Ring 41 am Zugbolzen montieren. Mutter 40 mit 20 Nm anziehen. Die Mutter muß mit Sicherungsflüssigkeit Art.Nr. 561 200 gesichert werden.


     

  12. Neuen O-Ring 36 samt Feder 43 anbringen und Deckel 35 festschrauben.


     

  13. Schalter 44 anbringen und mit 20 Nm

anziehen.

14 Druckluft- und elektrische Leitung montie- ren.


 

15 Funktionstüchtigkeit kontrollieren.


 

Hinterachse anheben.


 

image

Differentialsperre einschalten.


 

Durch Drehen eines der Antriebsräder kon- trollieren, ob die Differentialsperre greift.Die Kontrollampe muß leuchten.


 

image

Differentialsperre ausschalten:


 

Kontrollieren, daß die Differentialsperre nicht mehr im Eingriff ist und daß die Kon- trollampe erloschen ist.

Öl-/Luftleckage in der Betätigungseinheit des Doppelachsdifferentials


 


 

59

62

58


 

101 519

 

48 61

image

56 54 51 53

52

57 55 60 63


 

50 49


 

  1. Gabel

  2. Sicherungsschraube

  1. O-Ring

  2. Schraube

  3. Scheibe

  4. Deckel

  5. Schraube

  6. Schalter

  7. Mutter

  8. Feder

  9. O-Ring

  10. Kolben

  11. Zugbolzen

  12. Dichtring

  13. O-Ring

  14. Zylinder

  15. Paßscheibe

  16. Verschraubung

  1. Druckluft- und elektrische Leitung der Dif- ferentialsperre lösen. Die Verbindung der elektrischen Leitung befindet sich am Flansch des Rahmenträgers.


     

  2. Schalter 53, Schrauben 49 und 52, Deckel

    51, Feder 55 und O-Ring 60 entfernen.


     

  3. Die Mutter 54 ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Diese daher auf 100 ˚C erwär- men, bevor sie vorsichtig gelöst wird. Die Mutter ein paar Umdrehungen aufge- schraubt lassen.


     

    image

  4. Mit Hilfe von Druckluft in der Bohrung A im Zylinder 61 den Kolben 57 hinausdrük- ken. Mutter, Kolben und O-Ring 56 entfer- nen.


     

  5. Zylinder 61 aus dem Getriebegehäuse zie- hen. Paßscheibe(n) 62 (eine oder mehrere) und O-Ring 48 entfernen.


     

    image

  6. Dichtring 59 entfernen. Alle Teile sorgfältig reinigen.


     

    101 653

     

  7. Neuen Dichtring 59 in abgebildeter Rich- tung montieren.

  8. Gleitfläche des Zugbolzens und den O-Ring

    56 mit Fett Art.Nr. 319 308 schmieren.


     

  9. Paßscheibe(n) 62, O-Ring 48 und Zylinder

    61 am Getriebegehäuse montieren.


     

  10. Kolben 57 mit O-Ring 56 am Zugbolzen

    58 montieren. Mutter 54 mit 20 Nm anzie- hen. Die Mutter muß mit Sicherungsflüssig- keit Art.Nr. 561 200 gesichert werden.


     

  11. Neuen O-Ring 60 samt Feder 55 anbringen und Deckel 51 festschrauben.


 

12 Schalter 53 anbringen und mit 20 Nm

anziehen.


 

  1. Druckluft- und elektrische Leitung montie- ren.


     

  2. Funktionstüchtigkeit kontrollieren.


 

Hinterachse anheben.


 

image

Differentialsperre einschalten.


 

Durch Drehen eines der Antriebsräder kon- trollieren, ob die Differentialsperre greift. Die Kontrollampe muß leuchten.


 

image

Differentialsperre ausschalten:


 

Kontrollieren, daß die Differentialsperre nicht mehr im Eingriff ist und daß die Kon- trollampe erloschen ist.

Auswechseln der Dich- tung an der Antriebswelle


 

Spezialwerkzeug

Nummer Bezeichnung

87 596 Gleithammer

87 932 Dorn

  1. 765 Nuthülse

  2. 192 Dorn


 

image

87 596


 


 

Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 6.


 

  1. Feststellbremse ansetzen.


     

  2. Gelenkwelle entfernen.


     

  3. Mitnehmermutter 64 entfernen. Nuthülse

    98 765 verwenden.

    87 932

    98 765

    08_1524

     

    99 192


     

    image

  4. Mitnehmer 65 entfernen. Wenn sich der Mitnehmer nicht von Hand abziehen läßt, muß das Hydraulikwerkzeug gemäß Abbil- dung verwendet werden.


     

  5. Dichtring 41 mit dem Gleithammer 87 596 entfernen.


     

    image

    98 257


     

    99 003


     

    99 004 99 012


     

    image

    Achtung!Darauf achten, daß die Spitzen des Gleithammers nicht den Dichtdeckel 39 beschädigen.


     

    101 521

     

    99 124 99 001 99 011

    image

  6. Mit dem Dorn 99 192 und 87 932 einen neuen Dichtring 41 hineinklopfen.


     

    08_1540

     

  7. Wenn sich der Stützring 38 von der Welle 27 löst, muß dieser mit dem kleineren Durchmesser zum Lager 36 hin montiert werden.


     

  8. Keilprofil und Lippen des Dichtrings reich- lich mit Fett schmieren.


     

  9. Mitnehmer 65 montieren. Mitnehmer sorg- fältig ausrichten.


     

    Wenn sich der Mitnehmer nicht von Hand anbringen läßt, muß er gemäß Abbildung mit dem Hydraulikwerkzeug aufgepreßt werden. Der Aufpreßvorgang wird mit einer Preßkraft von 100 kN beendet. (Siehe Abschnitt ”Einstellen der Preßkraft”).


     

    image

    99 004

    99 003


     

    99 012


     

    image

    Achtung!Nicht auf den Mitnehmer schla- gen! Es besteht die Gefahr von Lagerschä- den.


     

  10. Gewinde und Anliegefläche einer neuen Mitnehmermutter 64 schmieren.

101 522

 

99 040 99 005−1


 

image

11 Die Mitnehmermutter gemäß folgender Methode auf 1000 Nm anziehen:


 

101 776

 

1

 

2

 

Zuerst die Mutter mit 300 Nm anziehen. Hülse 98 765 verwenden. Hülse und Mit- nehmer gemäß Abbildung kennzeichnen und die Mutter weitere 26 mm anziehenum die 1000 Nm zu erreichen.


 

image

  1. Mutter durch Stauchen in die beiden Aus- sparungen im Mitnehmer sichern.


     

  2. Gelenkwelle gemäß Arbeitsbeschreibung im Servicehandbuch, Heft 06:01-01, montieren.


 

P300, P400, P500

105 Nm

P600

Deckel

170 Nm

20 Nm

Auswechseln von Dichtring und Lager an der Abtriebswelle


 

Spezialwerkzeug

Nummer Bezeichnung

87 596 Gleithammer

87 758 Dorn

  1. 765 Nuthülse

  2. 146 Abzieherbein

99 147 Dorn


 

image

87 596


 

87 758 98 765


 

Sonstiges Werkzeug

587 315 Abzieher

587 320 Abzieher


 

Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 6.


 

1 Feststellbremse ansetzen und Doppelachs- differential einlegen.


 

  1. Gelenkwelle entfernen.


     

  2. Mitnehmermutter 64 mit der Nuthülse 98 765 entfernen.


 

587 315


 

99 146


 

587 320


 

08_1576

 

99 147

  1. Mitnehmer entfernen. Wenn sich der Mit- nehmer nicht von Hand abziehen läßt, muß das Hydraulikwerkzeug gemäß Abbildung verwendet werden.


     

    image

    98 257


     

    99 003


     

    99 004 99 012


     

    101 521

     

    99 124 99 001 99 011


     


     

    image

  2. Dichtring 46 mit dem Gleithammer 87 596 entfernen. Darauf achten, daß die Spitzen des Gleithammers nicht die Dichtflächen beschädigen.


     

    image

    101 523

     

  3. Sicherungsring 45 und Distanzscheibe 44

    entfernen.


     

    101 524

     

  4. Teile des Werkzeugs gemäß Abbildung zusammenbauen. Die Abtriebswelle 42 aus dem Achsgehäuse herausziehen.

    image

  5. Lager 43 mit dem Abzieher 587 320 abzie- hen.


     

    image

  6. Teile des Werkzeugs gemäß Abbildung zusammenbauen.


     

    Ein neues Lager schmieren und auf die Welle aufpressen.


     

    image

  7. Welle in das Achsgehäuse einführen und Keilprofile ineinanderpassen.


 

image

Achtung! Nicht auf die Welle schlagen! Es besteht die Gefahr von Lagerschäden.


 

101 525

 

  1. Die beiden Abzieherbeine 99 146 am Achs- gehäuse befestigen.

    image

  2. Abzieher 587 315 an den beiden Abzieher- beinen befestigen.


     

    101 526

     

  3. Den Dorn 99 147 gegen das Lager ansetzen und Abtriebswelle und Lager mit dem Abzieher einpressen.


     

    image

  4. Distanzscheibe 44 und Sicherungsring 45

    anbringen.


     

    image

    101 527

     

  5. Dichtring 46 mit dem Dorn 87 758 hinein- klopfen.


     

    101 528

     

  6. Keilprofil und Lippen des Dichtrings reichlich mit Fett schmieren.

  7. Mitnehmer montieren. Mitnehmer sorgfältig ausrichten.


 

Wenn sich der Mitnehmer nicht von Hand anbringen läßt, muß er gemäß Abbildung mit dem Hydraulikwerkzeug aufgepreßt werden. Der Aufpreßvorgang wird mit einer Preßkraft von 50 kN beendet. (Siehe Abschnitt ”Einstellen der Preßkraft”.)


 

image

Achtung!

Nicht auf den Mitnehmer schlagen!

Es besteht die Gefahr von Lagerschäden.


 

image

Achtung!

Die Mitnehmermutter muß abschließend mit 400 Nm angezogen werden (kein Win- kelanzug), damit das Lager nicht verformt wird.


 

P300, P400, P500

105 Nm

P600

Deckel

170 Nm

20 Nm

 

18 Gelenkwelle gemäß Arbeitsbeschreibung im Servicehandbuch, Heft 06:01-01, montieren.


 

99 004


 

99 012


 

image

99 040

98 332


 

87 445

101 529

 

99 003


 

Instandsetzung


 

Die Instandsetzung beinhaltet das Auswechseln von Lager und Dichtung auf der Abtriebswelle. Siehe Arbeitsbeschreibung unter ”Punktreparaturen”.

Ausbau des Achsgetriebes


 


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

98 401* V-Block

98 402* Halter für Aufspannarm 98 403* Aufspannarm

98 404* Endmitnehmerhalter

  1. 655* Halter und Aufspannstrebe 98 776 Aufspannvorrichtung

  2. 167 Hebebügel

  • Diese Werkzeuge sind Aufspannvorrichtun- gen, die zusammen mit dem Getriebeheber verwendet werden.


     

    Sonstiges Werkzeug

    587 313 Getriebeheber


     

    image

    98 655


     

    08_1585

     

    587 313


     

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur auf einem Wagenheber ruht!

    Unterstellböcke verwenden.


     

    image


     

    Fahrzeuge ohne Luftfederung:


     

    Das Achsgehäuse entlasten, bevor das Achsge- triebe ausgebaut wird. Das Fahrzeug unter dem Achsgehäuse mit Unterstellböcken aufbocken.


     

    Fahrzeuge mit Luftfederung:


     

    image

    Achsgehäuse durch Aufstellen von Unterstell- böcken unter dem Rahmen aufbocken.

    image

    1. Die Muttern der Antriebsflansche lösen.

      Diese ein paar Umdrehungen aufgeschraubt lassen. Vorsichtig mit einem Kupferhammer gegen den Flansch klopfen, bis sich die Kegel lösen.


       

    2. Muttern, Kegel und Antriebsflansch entfer- nen. Antriebshalbachsen ca. 20 cm heraus- ziehen.

      image

    3. Fahrzeuge mit Verbindungsträger: 2

      Muttern der Federbolzen lösen. Diese ein paar Umdrehung aufgeschraubt lassen.

      Federbolzen ca. 5 mm hineinklopfen. Schrauben entfernen und Paßscheiben 4

      aufbewahren.


       

      Verbindungsträger entfernen.


       


       

    4. Öl ablassen. Gelenkwelle entfernen.


       

    5. Druckluft- und elektrische Leitungen für die Differentialsperren entfernen. Die Verbin- dung der elektrischen Leitung ist am Flansch des Rahmenlängsträgers angeord- net.


       

    6. Schnellöseventil und Bremszylinder entfernen.

    101 530

     

    3 4

    1. Verbindungsträger

    2. Schraube

    3. Federbolzen

    4. Paßscheiben

      1. Muttern, die das Achsgetriebe am Achsge- häuse befestigen, entfernen. Die vier oberen aufheben.


         

      2. Getriebeheber 587 313 mit folgenden Auf-

        spannvorrichtungen versehen: 98 401,

        98 402, 98 403, 98 404 und 98 655.


         

        Achsgetriebe am Getriebeheber befestigen.


         

        image

        98 403

        98 404

        98 402


         


         

      3. Die übrigen Muttern entfernen und das Achsgetriebe aus dem Achsgehäuse heraus- ziehen.


         

        image

      4. Getriebe mit dem Hebebügel 99 167 heraus- heben und dieses mit der Aufspannvorrich- tung 98 776 an einem Universalstativ befestigen.


     

    101 382

     

    587 313


     

    98 401

    98 655

    Entfernen von Filter- schutz, Filter, Filterhalter und Siebeinheit.


     

    Die Ziffern hinter den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildungen auf Seite 6 und 8.


     

    1 Schutzabdeckung des Ölfilters 56,

    Ölfilter 54, Ölfilterhalter 50, Sieb 5, O-Ring

    und Dichtung entfernen.

    Ausbau der Betätigungseinheit der Achsdifferentialsperre


     

    image

    45 36 49


     

    40 39 42 46

    30 33

    31


     

    44

    35 43

    41 38 37 34

    101 517

     

    32


     

    1. Gabelhebel

    2. Achse

    3. Halter

    4. Mitnehmer

    5. Schraube

    6. Deckel

    7. O-Ring

    8. Dichtring

    9. Kolben

    10. Zugbolzen

    11. Mutter

    12. O-Ring

    13. Zylinder

    14. Feder

    15. Schalter

    16. Schraube

    17. Paßscheibe

    49 O-Ring

    1. Schrauben 34 entfernen.


       

    2. Hebel 30 mit dem Halter 32 entfernen.


       

      Mitnehmer 33 aufbewahren.


       

    3. Betätigungseinheit 36-45 vom Getriebege- häuse entfernen.


       

      Bei Öl- oder Luftleckage siehe Punktrepara- turen.

      Ausbau des Achsdifferenti- algehäuses


       

      Spezialwerkzeug

      image

      image

      Nummer Bezeichnung

      88 292 Zugstange


       

      1. Sicherungsschrauben 21 aus den beiden

        Lagerdeckeln entfernen.


         

        Schrauben 2, Lagerdeckel und Paßschei-

        ben 18 und 20 entfernen.


         

      2. Tellerrad-Differentialgehäusehälfte mit der Zugstange 88 292 und Hebeschlaufen gemäß Abbildung herausheben.


     

    image

    00_1848

     

    88 292


     

    image

    101 531

     

    88 292

    image

    Instandsetzung des Achsgetriebes


     

    image

    image

    Spezialwerkzeug


     

    Nummer 87 143

    Bezeichnung Preßplatte


     

    87 143


     

    87 292


     

    87 932 98332

    87 292

    Dorn

         

    87 932

    Dorn

         

    98 332

    Dorn

         

    98 450

    Schaft

         

    98 566 Dorn

    1. 568 Stützdorn

    2. 136 Rohrdorn


     

    Sonstiges Werkzeug

    587 321 Abzieher


     

    1. Tellerrad-Differentialgehäusehälfte mit dem Rollenlager 19 nach oben auf dem Rohrdorn 99 136 montieren.


       

    2. Lager 19 mit dem Abzieher 587 321 abzie-

      hen. Stützdorn 98 568 als Gegenhalter verwenden.


       

      98 450

      98 566 98 568


       

      08_1577

       

      587 321


       

      99 136


       

      image

      image

      Achtung! Nach dem Abziehen kontrollie- ren, daß die Anliegefläche des Lagers an der Differentialgehäusehälfte 14 unbeschä- digt ist. Eventuelle Abdrücke vom Abzieher müssen entfernt werden.


       

    3. Bevor die Differentialgehäusehälften und 14 auseinandergebaut werden, daran den- ken, daß die Teile des Differentialgehäuses in der gegebenen Anordnung montiert wer- den müssen. Die Lage der Differentialge- häusehälften zueinander kennzeichnen.


       

    4. Schrauben 15 des Differentialgehäuses ent- fernen und Differentialgehäusehälfte 14 abheben.

      image

    5. Verschleißscheibe 12, Differentialrad 10, Ausgleichkreuz mit Ausgleichkegelrä- dern und Verschleißscheiben 9, Differen-

      tialrad 11, Verschleißscheibe 12 und

      Kupplungshälfte 13 entfernen.


       

    6. Wenn eine der Verschleißscheiben (4 St.),

      Ausgleichkegelräder (4 St.) oder Differen- tialräder 10 und 11 erneuert werden muß, müssen alle Teile ausgewechselt werden.


       

    7. Tellerrad-Differentialgehäusehälfte umdre- hen und das Rollenlager 17 mit dem Abzie- her 587 321 abziehen.

      Stützdorn 98 692 als Gegenhalter verwen- den.


       

      image

      17


       

      6


       

      13 12 11 8 9


       

      7


       

      10 12

      3

      5

      14

      16 15


       

      101 532

       

      19


       


       

    8. Die Schritte 6-13 treffen dann zu, wenn das Tellerrad vom Achsdifferentialgehäuse gelöst werden muß.

    9. Muttern entfernen.


       

    10. Tellerrad mit Differentialgehäusehälfte 4

      auf zwei Stützen in einer Presse aufbauen.


       

    11. Differentialgehäusehälfte mit Dorn 87 292 und 87 932 aus dem Tellerrad herauspres- sen.


       

    12. Schrauben herauspressen und wegwerfen.


       

    13. Vier neue Schrauben über Kreuz in das Tellerrad hineinpressen.


       

    14. Differentialgehäusehälfte auf dem Teller-

      rad anordnen.


       

      Die Differentialgehäusehälfte so weit hin- unterklopfen, daß die neuen Muttern auf- geschraubt werden können.


       

      Gewinde schmieren und Tellerrad mit Differentialgehäusehälfte zusammenzie- hen.


       

    15. Die übrigen neuen Schrauben hineinpres- sen, Gewinde schmieren und die übrigen neuen Muttern anbringen.


       

    16. Tellerrad-Differentialgehäusehälfte in einer Presse festspannen. Preßkraft 20-30 kN. Die vier angezogenen Muttern lösen und alle Muttern über Kreuz mit 240 Nm + 90˚ anziehen.


       

      image

      08_1350

       

      87 292 87 932


       

      image


       

      image

      90


       

      08_1351

       

      A B


       

      image

      image

      image

      WARNUNG!

      Splitter können sich lösen. Schutzbrille aufsetzen.


       

      image


       


       

    17. Lager 17 mit den Dornen 98 332, 98 566

      und Schaft 98 450 aufpressen.


       

      image

    18. Tellerrad-Differentialgehäusehälfte drehen und auf den Rohrdorn 99 136 aufsetzen.

      Kupplungshälfte 13 einlegen.


       

    19. Alle inneren Teile des Differentialgetriebes schmieren.


       

    20. Verschleißscheibe 12 in das Differentialrad

      11 einlegen.


       

    21. Ausgleichkegelräder und Verschleißschei- ben auf das Ausgleichkreuz aufsetzen und dieses in die Differentialgehäusehälfte einlegen.


     

    image

    98 450

    98 566

    08_1352

     

    98 332


     

    image

    08_1119

     

    Achtung! Wenn eine dieser Kegelräder oder Verschleißscheiben erneuert werden muß, müssen alle vier ausgewechselt werden.


     

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    Splitter können sich lösen. Schutzbrille aufsetzen.


     

    image


     

    22 Differentialrad 10 und Verschleißscheibe 12

    auflegen.


     

    image

    1. Differentialgehäuse gemäß gemachter Mar- kierung zusammenbauen und Schrauben 15 mit den Scheiben 16 anbringen.


       

    2. Differentialgehäuselager 19 auf die

      Differentialgehäusehälfte 14 aufpressen.

      Dorn 87 143 und Schaft 98 450 verwenden.


       

      08_1353

       

    3. Differentialgehäuse in einer Presse mit

    image

    20-30 kN festspannen.


     

    Die Schrauben 15 über Kreuz mit

    90 Nm + 90˚ anziehen.


     

    08_1119

     

    26 Die Funktionstüchtigkeit der Ausgleichke- gelräder durch Drehen mit einer Antriebs- halbachse prüfen.

    image

    Ausbau von Ölpumpe und vorderem Deckel mit Antriebswelle


     

    Spezialwerkzeug

    87 475

     

    98 765

     

    Nummer Bezeichnung

    87 475 Dorn

    87 596 Gleithammer

    87 596

     

    08_1578

     

    98 765 Nuthülse


     

    Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 6.


     

    image

    1. Mutter 64 am Mitnehmer 65 mit der Nut-

      hülse 98 765 lösen.


       

    2. Mitnehmer entfernen. Wenn der Mitnehmer 65 sich nicht von Hand abziehen läßt, mit das Hydraulikwerkzeug gemäß Abbildung verwendet werden.


       

      image

      99 006


       


       

    3. Dichtring 41 mit dem Gleithammer 87 596 entfernen.


       

      99 004


       

      99 003

      99 011

      99 001

      99 124


       

      08_1345

       

      98 257

    4. Deckel 12 der Ölpumpe entfernen.


       

    5. Ölpumpe entfernen.


       

    6. Unter dem Deckel 39 befinden sich die Paß- scheiben 37, die beim Zusammenbau wie- derverwendet werden müssen. Schrauben 40 entfernen und Deckel 39 durch Klopfen mit einem Gummihammer lösen.


       

    7. Schrauben 34 und 33 am vorderen Deckel 32 entfernen. Mit einem Gummihammer gegen die Seiten des Deckels an den Füh- rungsstiften klopfen. Deckel abheben.


       

    8. Pumpengehäuse 11 mit dem Dorn 87 475 hinausklopfen.


       

    9. Stützring 38, der an der Antriebswelle 27

      lose aufliegt, entfernen.


       

    10. Antriebswelle 27 aus dem Getriebegehäuse herausheben.

      image

      101 391

       

      87 475

      Ausbau der Betätigungseinheit des Doppelachsdifferentials


       


       

      59

      62

      58


       

      101 519

       

      48 61

      image

      56 54 51 53

      52

      57 55 60 63


       

      50 49


       

      1. Gabel

      2. Sicherungsschraube

    1. O-Ring

    2. Schraube

    3. Scheibe

    4. Deckel

    5. Schraube

    6. Schalter

    7. Mutter

    8. Feder

    9. O-Ring

    10. Kolben

    11. Zugbolzen

    12. Dichtring

    13. O-Ring

    14. Zylinder

    15. Paßscheibe

    16. Verschraubung

    1. Die Sicherungsschraube 31 im Gabelhebel 30 ist mit Sicherungsflüssigkeit gesichert. Diese auf ca. 100 ˚C erwärmen, bevor sie entfernt wird.


       

    2. Kupplungshülse 28, Mitnehmer 29 und

      Gabelhebel 30 entfernen.


       

    3. Die drei Schrauben 49, die die Betätigungs- einheit halten, entfernen.


       

      image

    4. Betätigungseinheit und Paßscheibe(n) 62

      aus dem Getriebegehäuse klopfen.


       

      101 384

       

    5. Zur Instandsetzung der Betätigungseinheit des Doppelachsdifferentials - siehe Punktre- paraturen.

      Instandsetzung des Doppelachsdifferentials


       

      Spezialwerkzeug

      Nummer Bezeichnung

      87 223 Dorn

      98 566 Dorn

      1. 691 Stützdorn

      2. 092 Dorn


       

      Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 6.


       

      1. Verschleißring 26 und vorderes Differenti-

        alrad 14 entfernen.


         

        image

      2. Buchse 15 mit einem Dorn aus dem Diffe- rentialrad 14 hinausklopfen.


     

    image

    87 223 98 566 98 691


     

    08_1521

     

    99 092


     

    image

    26

    101 385

     

    14

    1. Gleitflächen schmieren. Eine neue Buchse

      15 mit dem Dorn 98 691 hineinpressen.


       

      Beim Einpressen der Buchse vorsichtig vor- gehen. Die Buchse muß sich in einer Ebene mit dem Differentialrad 14 befinden. Wird die Buchse zu tief hineingepreßt, verformt sie sich und dann klemmt die Achse. Nach dem Einpressen immer kontrollieren, daß die Antriebswelle 27 sich ungehindert bewegen läßt.


       

    2. Das Doppelachsdifferentialgehäuse 20-25

      aus dem Getriebegehäuse herausheben.

    3. Die Teile im Doppelachsdifferentialgehäuse müssen in der gegebenen Lage montiert werden. Ausgleichkegelräder 24 oder Ver- schleißscheiben 25 dürfen nicht vertauscht werden. Differentialgehäusehälften 20 und 22 zusammen mit dem Ausgleichkreuz

      23 (A) kennzeichnen.


       

    4. Schrauben 21 entfernen. Differentialgehäu- sehälften 20 und 22 mit einem Gummiham- mer auseinanderklopfen.


       

    5. Wenn eine der Verschleißscheiben 25 (4 St.), Ausgleichkegelräder 24 (4 St.), Differential- räder 14 und 17 erneuert werden muß, müssen alle Teile ausgewechselt werden.


       

      image


       


       

      image


       

      image

      20 23 22


       

      08_1375

       

      21 24 25

      image

    6. Teile im Differentialgehäuse schmieren und nach vorheriger Markierung zusam- menbauen.


       

      image

      Achtung!

      Das Ausgleichkreuz 23 muß in der Diffe- rentialgehäusehälfte 22 mit den Gewinde- bohrungen angeordnet werden. Der Ölkanal muß sich dabei im unteren Bereich befin- den.


       

      image

    7. Das Differentialgehäuse 20-25 in einem Schraubstock mit weichen Backen einspan- nen. Schrauben schmieren und über Kreuz mit 100 Nm anziehen.


       

      image

    8. Verschleißring 19 entfernen und das hintere

    Differentialrad 17 herausnehmen. 19

    101 386

     

    17


     

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    Schutzbrille, Gehörschutz und Schutz- handschuhe tragen.


     

    image


     

    image

    Achtung! Lagerflächen und Keilprofil beim Schleifen und Schweißen schützen.


     

    1. Den Käfig am Lager 16 des Differentialra- des öffnen. Käfig und Rollen entfernen.


       

      image

    2. Eine schmale Nut mit einer Schleifscheibe mit einem Durchmesser unter 60 mm in den Lagerinnenring schleifen.


       

      image

    3. Einige Schweißraupen mit einem Elektro- schweißgerät auf dem Lagerinnenring auf- tragen. Nach jeder Schweißraupe mit einem nassen Lappen kühlen. Der Lagerinnenring bricht durch Schrumpfen nach 4-5 Schweiß- vorgängen.


       

      image

      101 533

       

    4. Buchse 18 mit einem Dorn aus dem Diffe- rentialrad 17 klopfen.

      image

    5. Gleitflächen schmieren und einen neuen Lagerinnenring 16 mit Dorn 99 092 und

    98 566 auf das Differentialrad 17 aufpressen.


     

    image

    16 Die Gleitflächen schmieren und eine neue Buchse 18 mit dem Dorn 87 223 hinein- pressen.


     

    Beim Einpressen vorsichtig vorgehen. Die Buchse muß in einer Ebene mit dem Diffe- rentialrad 17 liegen. Wird die Buchse zu tief hineingepreßt, wird sie verformt, und die Abtriebswelle 42 klemmt. Immer nach dem Einpressen kontrollieren, daß die Abtriebs- welle ungehindert gedreht werden kann.

    Instandsetzung der Antriebswelle


     

    image


     

    99 005 − 1

     

    Spezialwerkzeug

    Nummer Bezeichnung

    99 005-1 Dorn


     

    image

    image

    image

    08_1582

     

    WARNUNG!

    Schutzbrille, Gehörschutz und Schutz- handschuhe tragen.


     

    image


     

    image

    Achtung! Beim Schleifen und Schweißen Lagerflächen und Keilprofile schützen.


     

    image

    101 400

     

    1. Den Käfig am Lagerinnenring 36 der Antriebswelle öffnen. Käfig und Rollen entfernen.


       

      image

      101 447

       

    2. Eine schmale Nut mit einer Schleifscheibe mit einem Durchmesser unter 60 mm in den Lagerinnenring schleifen.

    image

    101 408

     

    Einige Schweißraupen mit einem Elektro- schweißgerät auf dem Lagerinnenring auf- tragen. Nach jeder Schweißraupe mit einem nassen Lappen kühlen. Der Lagerinnenring bricht durch Schrumpfen nach 4-5 Schweiß- vorgängen.


     

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    Splitter können sich lösen. Schutzbrille aufsetzen.


     

    image


     

    4 Gleitflächen schmieren und einen neuen Lagerinnenring 36 mit dem Dorn 99 005-1 aufpressen.


     

    image

    101 401

     

    99 005−1

    Instandsetzung des Kegelritzels


     

    image

    Spezialwerkzeug

    Nummer Bezeichnung

    1. 550 Dorn

    2. 247 Dorn


     

    Sonstiges Werkzeug

    587 697 Nuthülse


     

    Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 8.


     

    1. Die Mutter 29 mit der Hülse 587 697 lösen.


       

      87 550


       

      88 247


       

      08_1579

       

      587 697


       

      image

      Achtung! Mutter ein paar Umdrehungen aufgeschraubt lassen.


       

    2. Getriebegehäuse in einer Presse aufbauen. Fallschutz unter dem Kegelritzel anbrin- gen.


       

    3. Mutter 29 entfernen und den Dorn 88 247 gemäß Abbildung montieren.


       

    4. Kegelritzel hinauspressen.


       

      Stützlager 28, Zahnrad 27, vorderes Kegel-

      ritzellager 26, Distanzhülse 25 und Paß- scheiben 24, die lose auf dem Kegelritzel sitzen, entfernen.


       

      image

      101 387

       

      587 697


       

      image

      101 388

       

      88 247


       

      image

      image

      image

      WARNUNG!

      Schutzbrille, Gehörschutz und Schutzhandschuhe tragen.


       

      image


       

      image

      Achtung! Beim Schleifen und Schweißen Lagerflächen und Keilprofile schützen.


       

      image

    5. Käfig des Kegelritzellagers 22 öffnen. Käfig und Rollen entfernen.


       

    6. Eine schmale Nut mit einer Schleifscheibe mit einem Durchmesser unter 60 mm in den Lagerinnenring schleifen.


       

      image

    7. Einige Schweißraupen mit einem Elektro- schweißgerät auf dem Lagerinnenring auf- tragen. Nach jeder Schweißraupe mit einem nassen Lappen kühlen. Der Lagerinnenring bricht durch Schrumpfen nach 4-5 Schweiß- vorgängen.


       

      image

      image

      image

      WARNUNG!

      image

      Splitter können sich lösen. Schutzbrille aufsetzen.


       

      image


       

      101 389

       

    8. Gleitflächen schmieren und einen neuen Lagerinnenring 22 mit dem Dorn 87 550 auf dem Kegelritzel aufpressen.


       

      87 550

      Ausbau von Lageraußen- ringen im Getriebegehäuse


       

      image

      Spezialwerkzeug

      Nummer Bezeichnung

      1. 616 Verstellbarer Dorn

      2. 132 Dorn

    99 135 Dorn


     

    98 616

    99 132

    99 135

     

    Sonstiges Werkzeug

    587 315 Abzieher


     

    587 321

     


     

    image

    image

    image

    08_1580

     

    WARNUNG!

    image

    Splitter können sich lösen. Schutzbrille aufsetzen.


     

    image


     

    1. Den Lageraußenring des hinteren Kegelrit- zellagers 22 mit einem Dorn hinausklopfen. Paßscheiben 23 aufbewahren.


       

      101 383

       

    2. Den Lageraußenring 16 der Abtriebswelle

      mit dem Abzieher 587 315 herausziehen.

      Dorn 99 135 und 99 132 als Gegenhalter verwenden.


       

      image

      587 315


       


       

      99 132

      101 534

       

      99 135

    3. Den Lageraußenring 26 des vorderen

      Kegelritzellagers mit dem Dorn 98 616 hinausklopfen.


       

      image

      101 390

       

      98 616

      Einstellen der Kegelritzel- höhe und Einbau von Lageraußenringen


       

      Spezialwerkzeug

      Nummer Bezeichnung

      87 143 Dorn

      87 408 Dorn

      98 450 Schaft

      1. 566 Dorn

      2. 108 Ritzelhöhenlehre

      1. 125 Magnetscheibe

      2. 278 Einstellring


       

      Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 8.


       

      1. Die Paßscheiben 23, die sich unter dem Lageraußenring des hinteren Kegelritzella- gers 22 befanden, einlegen.


         

      2. Einstellring 99 278 anstelle des Lagerau- ßenrings 22 einlegen. Dieser hat einen etwas kleineren Außendurchmesser, wodurch die Anzahl der Paßscheiben 23 leichter zu ändern ist.


         

      3. Einstellring schmieren. Kegelritzel einset- zen und ein paar Umdrehungen drehen, damit die Rollen ihre richtige Lage einnehmen.


         

        image

        87 143 89 408


         

        99 108


         

        98 450


         

        98 125


         

        98 566


         

        08_1581

         

        99 278


         

        image

        99 278


         

        23

      4. Magnetscheibe 98 125 an der Kegelritzel- stirn anbringen und Ritzelhöhenlehre

        99 108 am tiefsten Punkt des Lagersitzes auflegen. Darauf achten, daß ihre Stirnflä- che senkrecht und die Lehre parallel zur Mittellinie des Differentials ist.

        Am Tellerrad befindet sich ein zweistelliges Abweichmaß A. Das Maß ist in Hundertstel mm angegeben und ist immer positiv.


         

        Beispiel:


         

        A = 72 = 0,72 mm.


         

        Das Einstellmaß des Kegelritzels beträgt (0,5 + A) 0,05.


         

        Es ergibt sich das Einstellmaß

        0,72 + 0,5 = 1,22 mm. Der Abstand zwi- schen der Stirnfläche des Kegelritzels und der Lehre muß somit 1,17 - 1,27 mm (Toleranz: 0,05) betragen.


         

      5. Das Einstellmaß des Kegelritzels mit Füh- lerlehre zwischen Magnetscheibe und Lehre messen. Beim Messen die Lehre nach unten drücken, damit sie nicht wackelt.


         

      6. Bei Bedarf mit den Paßscheiben 23 zwi- schen Getriebegehäuse und Einstellring das Maß korrigieren.


         

        Paßscheiben sind in den Stärken 0,25, 0,30 und 0,40 mm erhältlich.


         

        image

        101 694

         

        Das Einstellmaß des Ritzels beträgt:

        (0,5 + A) 0,05


         

        image

        101 392

         

        99 108

      7. Getriebegehäuse auf einer Stütze in einer Presse montieren.


         

      8. Kegelritzel und Einstellring 99 278 entfer- nen. Paßscheiben 23 belassen. Stütze unter dem Getriebegehäuse anbringen. Gleitflä- chen schmieren und Lageraußenring des hinteren Ritzellagers 22 mit Dorn 98 566

        und Schaft 98 450 hineinpressen.


         

      9. Getriebegehäuse umdrehen und auf die Stütze legen. Gleitflächen schmieren und Lageraußenring 26 des vorderen Kegelrit- zellagers mit Dorn 87 408 und Schaft

        98 450 hineinpressen.


         

      10. Gleitflächen schmieren und den Lagerau- ßenring 16 des hinteren Differentialrades 42

        mit Dorn 87 143 und Schaft 98 450 hinein- pressen. Der Dorn 87 143 muß mit dem gro- ßen Durchmesser nach unten verwendet werden.


         

      11. Getriebegehäuse auf ein Universalstativ zurückheben.


         

      12. Laufbahn am Lageraußenring 22 schmieren. Kegelritzel einsetzen und einige Umdrehun- gen drehen, damit die Rollen ihre richtige Lage einnehmen.


         

      13. Kontrollieren, daß die eingestellte Ritzel- höhe sich nicht verändert hat.


     

    image

    image

    101 393

     

    98 450 98 566


     

    image

    101 394

     

    98 450

    101 396

     

    87 143

    Einstellen der Kegelritzel- lagervorspannung


     

    Spezialwerkzeug

    Nummer Bezeichnung

    99 277 Einstellring


     

    Sonstiges Spezialwerkzeug siehe Seite 9.


     

    Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 8.


     

    1. Paßscheibe(n) 24 und Distanzhülse 25, die unter dem Lagerinnenring des vorderen Kegelritzellagers 26 waren, einlegen.


       

    2. Lageraußenring des vorderen Kegelritzella- gers 26 schmieren.


       

    3. Anstelle des Lagerinnenringes des vorderen Kegelritzellagers muß ein spezieller Ein- stellring 99 277 auf das Kegelritzel aufge- schoben werden. Dieser hat einen größeren Innendurchmesser, was das Verändern der Paßscheibenanzahl erleichtert.

      image

      00_1817

       

      99 277


       

      image

      99 277

      25

      101397

       

      24

      image

    4. Die Lagervorspannung durch Anbringen des abgebildeten Werkzeugs kontrollieren.


       

    5. Die Preßkraft der Hydraulikpumpe auf

      70 - 80 kN einstellen, was ca. 3,5 bar an der Pumpe 99 004 entspricht.


       

      101 398

       

      Das genaue Vorgehen beim Einstellen der Pumpe wird im Abschnitt ”Einstellen der Preßkraft” beschrieben.


       

    6. Mit einer Federwaage kontrollieren, daß der Lagervorspannung 7-12 Nm beträgt.

      Beispiel:

      Einen offenen Ringschlüssel mit 33 cm Länge als Hebel verwenden.


       

      0,33(m) 36N

       

      Fmax= 12(Nm)


       

      image

      Fmin= 7(Nm)

       

      0,33(m) 21N


       

      Wenn die Lagervorspannung größer ist, muß eine dickere Paßscheibe oder ein brei- terer Distanzring eingelegt werden.


       

      Paßscheiben sind in den Stärken 3,00, 3,01, 3,02, 3,03, 3,04, 3,05, 3,06, 3,07, 3,08 und

      3,09 mm erhältlich.


       

      Distanzscheiben sind in den Breiten 38,70, 38,80, 38,90, 39,00, 39,10, 39,20, 39,30,

      39,40 und 39,50 mm erhältlich.

    7. Wenn die Lagervorspannung richtig einge- stellt ist, den speziellen Einstellring durch den richtigen Lagerinnenring des Kegelrit- zellagers 26 ersetzen. Innenring schmieren und mit demselben Werkzeug und derselben Preßkraft wie gehabt aufpressen.


       

    8. Bevor das Werkzeug entfernt wird, kontrol- lieren, daß die Lagervorspannung sich nicht geändert hat.


       

      image

    9. Die Gleitflächen schmieren und darauf ach- ten, daß das Zahnrad 27 ordnungsgemäß in das Keilprofil greift. Zahnrad aufpressen.


       


       

      27


       

      image

      101 399

       

    10. Stützlager 28 schmieren und aufpressen.


       

    11. Eine neue Kegelritzelmutter 29 von Hand 28

    101 536

     

    aufschrauben.

    Zusammenbau des Doppelachsdifferentials und Einbau der Antriebswelle


     


     

    1. Das hintere Differentialrad 17 und den Ver- schleißring 19 schmieren und montieren.


       

    2. Das Doppelachsdifferentialgehäuse hinein- heben.


       

      image

      Achtung! Die Schraubenköpfe müssen nach oben zeigen.


       

    3. Das vordere Differentialrad 14 und den Verschleißring 26 hineinheben.


       

    4. Betätigungseinheit des Doppelachsdifferen- tials im Getriebegehäuse montieren. Welle 58 mit Fett schmieren. Darauf achten, daß die Paßscheiben 62 und der O-Ring 48 zwi- schen der Betätigungseinheit der Differenti- alsperre und dem Getriebegehäuse sich in ihrer richtigen Lage befinden. Die Schrau- ben 49 mit 20 Nm anziehen.


       

    5. Den Schalter 53 mit 20 Nm festziehen.


       

      image

      image

      101 402

       

      19 17


       

      image

      101 537

       

      101 405

       

      26 14

      image

    6. Gabelhebel 30 montieren. Sicherungs-

      schraube 31 im Gabelhebel festschrauben. 28

      Die Schraube muß in die Bohrung des Zug-

      bolzens eingeführt werden. 30


       

    7. Mitnehmer 29 im Gabelhebel montieren.

      101 407

       

      Kupplungshülse 28 hineinschieben.


       

    8. Die Antriebswelle 27 schmieren und in das Getriebegehäuse hineinheben. Sorgfältig darauf achten, daß das Keilprofil der Welle jenem im Doppelachsdifferentialgehäuse eingepaßt wird.


       

      image

    9. Funktionstüchtigkeit der Differentialsperre kontrollieren.


       

      Druckluft an die Betätigungseinheit der Dif- ferentialsperre anschließen und kontrollie- ren, daß das Spiel zwischen der Hülse 28 und dem Differentialrad 14 in Höhe des Mitnehmers 29 0,1 - 0,6 mm beträgt.


       

      101 538

       

      Das Spiel wird durch Hinzufügen oder Ent- fernen von Paßscheiben 62 justiert.


       

    10. Bei richtigem Spiel die Sicherungsschraube

      31 mit Sicherungsflüssigkeit Art.Nr.

      561 200 einstreichen. Mit 20 Nm anziehen.


       

      Auswechseln von

       

      Lageraußenringen im

           

      vorderen Deckel


       

      Spezialwerkzeug


       

      87 292


       

      89 408


       

      87 932

      Nummer Bezeichnung

      87 292 Dorn

      87 408 Dorn

      87 932 Dorn

      98 450 Schaft

      98 616 Dorn

      1. Den Lageraußenring 28 mit dem Dorn 98 616 aus dem Stützlager klopfen.


         

        image

        98 450


         

        08_1583

         

        98 616


         


         

        image

        98 616


         


         

        101 410

         

      2. Den Lageraußenring 36 der Antriebswelle

        mit Dorn 87 292 und 87 932 aus der Antriebswelle pressen.


         

      3. Lageraußenring des Stützlagers 28 mit Schaft 98 450 und Dorn 87 408 hineinpressen.


         

        image

        101 411

         

        98 450

        101 412

         

        87 408


         

        image

        87 932

        87 292

        101 411

         

      4. Lageraußenring des Lagers 36 der Antriebs- welle mit Dorn 87 292 und 87 932 hineinpres- sen. So lang pressen, bis der Lageraußenring 10 mm aus dem Deckel herausragt.


         

        image

        87 932

        87 292

        Einbau des vorderen Deckels


         

        1. Dichtmittel auf die Anliegefläche des vor- deren Deckels, die zum Getriebegehäuse hin zeigt, auftragen. Um die Schraubenlöcher herum sorgfältig vorgehen.


           

        2. Den vorderen Deckel montieren. Halter 55 für die Schutzabdeckung 56 des Ölfilters anbringen. Schrauben 33 und 34 über Kreuz mit 100 Nm anziehen.

    Einbau des Dichtdeckels der Antriebswelle und Kontrolle des Lagerspiels


     

    image

    Spezialwerkzeug

    Nummer Bezeichnung


     

    0


     

    90 10

    90


     

    80 20

    20

    80

    15 5

    30 10

    70

    70 30

    87 932 Dorn


     

    40 60

    60

     

    50 40

    50

    1. 075 Meßuhr

    2. 192 Dorn


     

    Sonstiges Werkzeug

    587 250 Magnetfußstativ


     

    87 932


     

    98 075 99 192


     

    08_1584

     

    587 250


     

    1. Den Dichtdeckel 39 über das Lager 36 auf- legen. Darauf achten, daß die Aussparung zur Ölpumpe hin die richtige Lage ein- nimmt.


       

      Eventuell vorhandene Paßscheiben 37 und den Dichtring 41 noch nicht anbringen.


       

      image

    2. Schrauben 40 über Kreuz mit 100 Nm anziehen. Der Lageraußenring 36 wird dabei nach unten in den Deckel gepreßt.


       

    3. Antriebswelle ca. 10 Umdrehungen drehen, damit die Lagerrollen ihre richtige Lage ein- nehmen.


       

    4. Neue Mitnehmermutter 64 von Hand aufschrauben.

      image

    5. Mit Hilfe von Meßuhr 98 075, Magnetfuß-

      stativ 587 250 und 2 Brechstangen das Axi- alspiel der Antriebswelle messen.


       

      Richtiges Spiel beträgt 0,01 - 0,06 mm.


       

      Wenn das Spiel eingestellt werden muß, Paßscheibe(n) 37 verwenden. Diese sind in den Stärken 0,25, 0,30 und 0,40 mm erhält- lich.


       

    6. Anschließend Dichtdeckel 39 entfernen und mit Dichtmittel einstreichen, bevor er zusammen mit den Paßscheiben montiert und mit 100 Nm festgeschraubt wird.


       

    7. Mitnehmermutter 64 entfernen.


       

      image

    8. Dichtring 41 mit Dorn 99 192 und 87 932 in den Deckel 39 hineinklopfen.

      Einbau des Mitnehmers auf der Antriebswelle


       

      image

      Spezialwerkzeug

      88 292

       

      Nummer Bezeichnung

      88 292 Zugstange

      1. 765 Nuthülse

      2. 129 Gegenhalter


       

      98 765

       

      99 129

       

      587 697

       

      08_1516

       

      Sonstiges Werkzeug

      587 697 Nuthülse


       

      Die Ziffern nach den Bezeichnungen der Teile beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 6.


       

      1. Neuen Staubschutz 66 auf dem Mitnehmer

        65 montieren.


         

      2. Stützring 38 so montieren, daß er am Lager- innenring 36 anliegt.


         

        image

        Achtung!

        Der kleinere Durchmesser des Stützrings muß zum Lager hin montiert werden.


         

        image

      3. Keilprofil und Lippen des Dichtrings 41 mit Fett schmieren.

      4. Den Mitnehmer genau ausrichten.


         

        Wenn der Mitnehmer sich nicht von Hand montieren läßt, muß er mit dem Hydraulik- werkzeug gemäß Abbildung aufgepreßt werden. Der Preßvorgang muß mit einer Kraft von 100 kN abgeschlossen werden (siehe Abschnitt ”Einstellen der Preßkraft”).


         

        image

        99 004


         

        99 003


         

        99 012


         

        image

        Achtung!

        Nicht auf den Mitnehmer schlagen!

        Es besteht die Gefahr von Lagerschäden.


         

      5. Gewinde und Anliegefläche der Mitnehmer- mutter 64 schmieren. Mutter von Hand auf- schrauben.


         

      6. Getriebegehäuse eine Viertel Umdrehung drehen.


         

        image

      7. Gegenhalter 99 129 und Zugstange 88 292 am Mitnehmer montieren. Die Zugstange am Boden ruhen lassen. Die Mitnehmermut- ter nach folgender Methode mit 1000 Nm anziehen:


         

        Zuerst die Mutter mit dem Drehmoment- schlüssel auf 300 Nm anziehen. Hülse 98 765 verwenden. Hülse und Mitnehmer gemäß Abbildung kennzeichnen und anschließend 26 mm anziehen, um 1000 Nm zu erreichen.


         

        Gegenhalter und Zugstange auf dem Mit- nehmer belassen.


         

        08_1251

         

        99 040 99 005−1

      8. Mutter 64 durch Stauchen in beide Ausspa-

        rungen am Mitnehmer sichern. image

        image

      9. Die Mutter des Kegelritzels nach derselben Methode wie für die Mitnehmermutter mit 1000 Nm anziehen.


         

        Beim Anziehen muß die Doppelachsdiffe- rentialsperre mit Luft unter Druck gesetzt werden.

        Einbau von Ölpumpe, Filterhalter, Filter, Filterschutz und Siebeinheit


         

        image

        Achtung!

        Die Ölpumpe muß in Einzelteilen montiert wer- den, da sonst die Gefahr besteht, daß sie beschä- digt wird.


         

        image

        1. Dichtmittel auf die Anliegefläche des Pum- pengehäuses auftragen.


           

          Im Bereich der Schraubenlöcher vorsichtig vorgehen.


           

        2. Pumpengehäuse 11 montieren. Ölkanäle und Schraubenlöcher beobachten.


           

        3. Rotor der Pumpe montieren. Kontrollieren, daß der Rotor am Pumpengehäuse anliegt.


           

        4. Stator einbauen.


           

          image

        5. Dichtmittel Art.Nr. 584 079 auf die Anlie- gefläche des Pumpenkörpers auftragen. Im Bereich der Schraubenlöcher sorgfältig vor- gehen.

        6. Pumpenkörper montieren und mit 10 Nm

          anziehen. image

          image

        7. Deckel der Ölpumpe anbringen und Schrau- ben mit 10 Nm anziehen.


           

          image

        8. Dichtmittel auf die Anliegefläche des Ölfil- terträgers, die zum Deckel hin zeigt, auftra- gen. Im Bereich der beiden Ölkanäle sorgfältig vorgehen.


           

        9. Ölfilterhalter 50, Scheiben 52 und Schrau- ben 51 anbringen. Schrauben mit 40 Nm anziehen.

        10. Gummidichtung des neuen Ölfilters einölen und Filter anschrauben.


           

        11. Schutzabdeckung 56 anbringen.


           

          image

          101 414

           

        12. Neuen (eingeölten) O-Ring und neue Dichtung auf die gereinigte Siebeinheit montieren und diese am Getriebegehäuse mit 180 Nm festschrauben.

    Einbau des Achsdifferentialgehäuses


     

    Spezialwerkzeug

    Nummer Bezeichnung

    88 292 Zugstange


     

    1. Lagersitze und Einstellringe 18 und 20 rei- nigen und schmieren.


       

      image

    2. Lageraußenringe auf den Differentiallagern 17 und 19 anbringen. Tellerrad-Differential- gehäusehälfte mit Hilfe der Zugstange

      88 292 und der Hebeschlaufen in das Getriebegehäuse heben.


       

    3. Lagerdeckel und deren Schrauben schmie- ren. Deckel montieren und Schrauben mit den Fingern anziehen. Darauf achten, daß die Deckel am Getriebegehäuse anliegen.


       

    4. Einstellringe 18 und 20 einölen und montieren.


     

    Gewinde der Einstellringe sorgfältig in das Gewinde des Getriebegehäuses einpassen.

    image

    00_1848

     

    88 292

    Einstellen der Lagervorspannung und des Zahnflankenspiels


     

    image

    Spezialwerkzeug

    image

    image

    Nummer Bezeichnung

    98 075 Meßuhr


     

    Einstellen des Zahnflankenspiels


     

    image

    1. Meßuhr 98 075 in einem Stativ befestigen.


       

    2. Den großen Einstellring 18 weit heraus- schrauben. Den kleinen Einstellring 20 hineinschrauben, bis das Zahnflankenspiel mindestens 0,5 mm beträgt.


       

    3. Den kleinen Einstellring 20 herausschrauben.


       

    4. Anschließend den großen Einstellring 18 hineinschrauben, bis das Zahnflankenspiel 0,25 - 0,35 mm beträgt.

    5. Anschließend den kleinen Ring 20 von Hand hineinschrauben, bis er am Lagerau- ßenring anliegt.


       

    6. Das Tellerrad 5-6 Umdrehungen drehen und das Zahnflankenspiel an vier Punkten mes- sen. Zwischen jedem Meßvorgang Tellerrad 90˚ drehen. Das Zahnflankenspiel muß 0,30 - 0,41 mm betragen.


       

    7. Wieder bei Schritt 2 beginnen, wenn das Spiel nicht innerhalb der Toleranz liegt.

      Einstellen der Lagervorspannung


       

      Das Einstellen der Lagervorspannung muß bei richtig eingestelltem Zahnflankenspiel erfolgen.


       

      1. Den kleinen Einstellring 20 weitere 2-3 Aussparungen anziehen, nachdem er gegen den Lageraußenring angezogen wurde.


         

        image

      2. Die Gewindestifte 21 so hineinschrauben, daß die Spitze gegen die Zähne der Einstell- ringe anliegt. Anschließend die Gewinde- stifte etwas lösen.


         

      3. Die Schrauben der Lagerdeckel mit

        100 Nm + 90˚ anziehen.


         

        image

      4. Kontrollieren, daß das Zahnflankenspiel innerhalb der Toleranz liegt.


         

      5. Gewindestifte mit 10 Nm anziehen.

    Prüfen des Tragbildes


     

    1. Auf zwei benachbarte Tellerradzähne eine dünne Schicht Markierungsfarbe auftragen. Das Tellerrad eine halbe Umdrehung drehen und den Vorgang wiederholen.


       

    2. Dafür sorgen, daß die Markierungsfarbe in Berührung mit dem Kegelritzel kommt. Den Endmitnehmer einige Umdrehungen hin- und herdrehen. Gleichzeitig das Tellerrad mit der Hand bremsen.


       

    3. Kontrollieren, daß das Tragbild sowohl auf der Vorder- als auch auf der Rückseite mit den Abbildungen rechts übereinstimmt.


     

    image


     

    Vorderseite


     


     

    image


     

    Rückseite

    1. Die Tragzone muß gemäß Abbildungen unten innerhalb des markierten Bereiches liegen.

    2. Bei einem Tragbild gemäß Abbildung 3 auf der nächsten Seite ist das Kegelritzel zu weit von der Mitte des Tellerrades ent- fernt.


       

      Bei einem Tragbild gemäß Abbildung 4 ist das Kegelritzel zu nah an der Mitte des Tellerrades.


       

      Kegelritzel und Tellerrad in Pfeilrichtung bewegen und dabei das vorgeschriebene Zahnflankenspiel beibehalten.


       


       

      image

      20 10


       

      08_1369

       

      10 10


       

      1. Vorderseite (konvex)

      2. Rückseite (konkav)


     

    Vorderseite Rückseite


     


     

    image image image


     

    Abb. 3


     

    image image image


     

    Abb. 4

    Einbau der Betätigungseinheit des Achsdifferentials


     

    image

    45 36 49


     

    40 39 42 46

    30 33

    31


     

    44

    35 43

    41 38 37 34

    101 517

     

    32


     

    1. Gabelhebel

    2. Achse

    3. Halter

    4. Mitnehmer

    5. Schraube

    6. Deckel

    7. O-Ring

    8. Dichtring

    9. Kolben

    10. Zugbolzen

    11. Mutter

    12. O-Ring

    13. Zylinder

    14. Feder

    15. Schalter

    16. Schraube

    17. Paßscheibe

    49 O-Ring

    1. Differentialsperrzylinder im Getriebege- häuse montieren.


       

    2. Halter 32 mit Gabelhebel 30 mit Schrauben 34 im Getriebegehäuse befestigen. Mitneh- mer 33 des Gabelhebels in der Kupplungs- hülse und im Zugbolzen des Differentialsperr- zylinders einpassen.


       

    3. Funktionstüchtigkeit der Mechanik prüfen.


       

      Druckluft an den Zylinder anschließen und kontrollieren, daß das Spiel zwischen den Kupplungshälften 0,1 - 0,6 mm beträgt. Das Spiel wird mit den Paßscheiben 46 justiert.


       

      image

      Beispiel:

      Entfernt man eine Paßscheibe der Stärke 0,8 mm, nimmt das Spiel um 0,5 mm zu. Paßscheiben sind in den Stärken 0,5; 0,8 und 2,5 mm erhältlich.


       

      Funktionstüchtigkeit des Schalters 44 prü- fen. Der Stromkreis muß bei eingeschalteter Differentialsperre geschlossen sein.


       

      image


       

      image

      08_1119

       

      1. Kupplungshülse

      2. Differentialrad

      3. Ausgleichkegelrad

      4. Differentialrad

    Instandsetzung der Abtriebswelle

    Siehe Punktreparaturen ”Auswechseln von Dichtungsring und Lagern an der Abtriebs- welle”.

    Einbau des Achsgetriebes


     

    image

    Spezialwerkzeug

    image

    image

    Nummer Bezeichnung

    98 401* V-Block

    98 402* Halter für Aufspannarm 98 403* Aufspannarm

    98 404* Endmitnehmerhalter

    98 655* Halter und Aufspannstrebe 99 167 Hebebügel

  • Diese Werkzeuge sind Aufspannvorrichtun- gen, die zusammen mit dem Getriebeheber verwendet werden.


 

Sonstiges Werkzeug

587 313 Getriebeheber


 

  1. Achsgehäuse innen und dessen Anligeflä- che für das Getriebe reinigen. Ölablaß- schraube festziehen.


     

  2. Kontrollieren, daß alle Stiftschrauben mit dem Achsgehäuse fest verbunden sind. Lose Stiftschrauben werden entfernt und mit Sicherungsflüssigkeit Art.Nr. 561 200 im Gewinde eingeschraubt. Die Stiftschrauben werden mit 80 Nm angezogen.

    98 655

    08_1575

     

    587 313


     

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    Nicht neben dem Getriebe stehen, da es umkippen kann.


     

    image


     

  3. Achsgetriebe wie abgebildet mit den Auf- spannvorrichtungen auf dem Getriebeheber befestigen.

    image

    98 403

    98 404

    98 402


     

    98 401

    98 655


     

    101 382

     

    587 313

  4. Einen Strang Dichtmittel Art.Nr. 304 088 (Silikongummi) ringsherum auf die Anlie- gefläche des Getriebegehäuses, die zum Achsgehäuse zeigt, verteilen. Das Dichtmit- tel gleichmäßig über die gesamte Fläche verteilen.


     

  5. Achsgetriebe in das Achsgehäuse hinein- führen. Darauf achten, daß das Keilprofil der Abtriebswelle ordnungsgemäß einge- führt wird.


     

  6. Mitnehmer drehen und Lage der Abtriebs- welle kontrollieren. Gewindedichtmittel auf die Anliegefläche der Muttern auftragen und jede zweite Mutter mit Scheibe anbrin- gen. Die Muttern von Hand über Kreuz anziehen. Achsgetriebe anziehen. Dabei müssen die Ebenen von Achsgetriebe und Getriebegehäuse parallel bleiben.


     

    image

    Achtung!

    Nicht das Getriebe mit Gewalt hineinziehen. Bei Schwergängigkeit muß die Ursache ermittelt werden. Die Stützabsätze dürfen nicht zur Erleichterung des Einbaus bearbei- tet werden.


     

  7. Die übrigen Muttern anbringen und über Kreuz mit 300 Nm anziehen.

  8. Bremszylinder und Schnellöseventil mon- tieren. Bremshebel einstellen.


     

    image

  9. Druckluft- und elektrische Leitungen der 2

    Differentialsperren anschließen.


     

    Fahrzeuge mit Verbindungsträger:


     

    101 530

     

    Verbindungsträger 1, Paßscheiben und Schrauben anbringen. Schrauben mit 135 Nm anziehen.


     

    image

    Achtung! Das Spiel zwischen dem Verbin- dungsträger und der Federbefestigung darf pro Seite nicht 1 mm übersteigen. Wenn mehr als 3 Paßscheiben benötigt werden, müssen diese auf beide Seiten verteilt wer- den.


     

    Fahrniveau gemäß Anweisung im Service- handbuch, Gruppe 12, ”Balghöhen”, einstellen.


     

    Mutter der Federbolzen mit 800 Nm und zum nächsten Sicherungsloch anziehen. Muttern mit neuen Splinten sichern.


     

  10. Antriebshalbachsen einführen und Antriebs- flansche und Kegel montieren. Muttern mit 84 Nm anziehen.


 

3 4


 

  1. Verbindungsträger

  2. Schraube

  3. Federbolzen

  4. Paßscheiben

P300, P400, P500

105 Nm

P600

Deckel

170 Nm

20 Nm

 

  1. Gelenkwelle gemäß Arbeitsbeschreibung im Serviceheft 06:01-01 montieren.


     

  2. Öl in das Achsgehäuse einfüllen.

    Ölfüllmenge: 14 dm3.

    Für die richtige Ölqualität siehe Service- handbuch, Gruppe 0.


     

  3. Differentialsperren einschalten.


 

Kontrollieren, daß die Differentailsperren greifen und die Kontrollampen leuchten.


 

Differentialsperren ausschalten.


 

Kontrollieren, daß die Differentialsperren nicht mehr greifen und die Kontrollampen erloschen sind.

image

Daten


 

Daten


 

Allgemeines Ölfüllmenge im Achsgehäuse ..................................... 14 dm3 Ölqualität ................... Siehe Gruppe 0 oder Betriebsanleitung Sicherungsflüssigkeit .................................................. 561 200

Dichtmittel .................................................................. 584 079

Silikon für Achsgehäuse ............................................. 304 088

Fett für O-Ringe ......................................................... 319 308


 

Übersetzungen 1:3,07, 1:3,42, 1:3,80, 1:4,22, 1:4,88 und 1:5,57


 

Einstell- und Kontrollwerte

Einstellmaß des Kegelritzels ................... (A+0,5)+/-0,05 mm

Rollwiderstand des Kegelritzellagers ........................ 7-12 Nm Zahnflankenspiel ...............................................0,30-0,41 mm

Axialspiel, Antriebswelle ..................................0,01-0,06 mm Spiel zwischen den Kupplungshälften

des Differentials ....................................................0,1-0,6 mm

Paßscheiben

Ritzellagervorspannung: 3,00, 3,01, 3,02, 3,03, 3,04, 3,05, 3,06,

3,07, 3,08 und 3,09 mm.

Kegelritzelhöhe: 0,25, 0,30 und 0,40 mm. Distanzringe:

Ritzellagervorspannung: 38,70, 38,80, 38,90, 39,00, 39,10,

39,20, 39,30, 39,40 und 39,50 mm.


 

Anzugsmomente Siebeinheit 5 ............................................................... 180 Nm

Ölpumpe 8 ................................................................... 9,5 Nm

Ölpumpendeckel .......................................................... 9,5 Nm

Schalter 55 und 58 ........................................................ 20 Nm

Mitnehmermutter, Antriebswelle ............................. 1000 Nm

Mitnehmermutter, Abtriebswelle ............................... 400 Nm

Gelenkwellen P300,P400,P500 .................................. 105 Nm Gelenkwelle P600 ....................................................... 170 Nm

Gelenkwellendeckel P600 ............................................ 20 Nm

Tellerradmuttern 6 .............................................240 Nm + 90˚


 

Anzugsmomente Differentialgehäuseschraube 15,

Achsdifferential ................................................... 90 Nm + 90˚

Differentialgehäuseschraube 21,

Doppelachsdifferential ................................................100 Nm

Schrauben 33 und 34 des vorderen Deckels ...............100 Nm

Dichtdeckel 39 ............................................................100 Nm

Ölfilterhalter ..................................................................40 Nm

Lagerdeckel ....................................................... 100 Nm + 90˚

Gewindestift 4 ...............................................................10 Nm

Stiftschrauben des Achsgehäuses ..................................80 Nm

Muttern für obige Stiftschraube ..................................300 Nm

Muttern für Federbolzen .............................................800 Nm

Schrauben (M14) für Verbindungsträger ....................135 Nm Muttern für Antriebsflansch ..........................................84 Nm

Spezialwerkzeug


 

Art.Nr. Bezeichnung Werkzeugtafel abgebildet auf Seite


 

87 143

Dorn

AM1

54

87 223

Dorn

D3, AM2, B1

45

87 292

Dorn

-

 

87 408

Dorn

AM1

54


 

87 445

Preßdorn

AD2

26, 65

87 475

Dorn

R1

41

87 550

Dorn

AD2

50

87 596

Gleithammer

D2

23, 26


 

87 758

Dorn

G1

26

87 932

Dorn

G1, D3

23, 65

88 247

Dorn

G1

 

88 292

Zugstange

G2

41, 68


 

98 075

Meßuhr

D2

65, 75

98 125

Magnetscheibe

-

 

98 257

Stützdorn

G2, AM2

10, 41

98 332

Stützdorn

R1

26, 41, 65


 

98 401

V-Block

-

 

98 402

Halter für Aufspannarm

-

31, 83

98 403

Aufspannarm

F1

31, 83

98 404

Endmitnehmerhalter

F1

31 ,83


 

98 405

Halter und Aufspannstrebe

F5

31, 83

98 450

Schaft

R2, AD2, AM1

54

98 566

Dorn

R1

38, 45, 54

98 568

Stützdorn

R2

38


 

98 616

Verstellbarer Dorn

R2, AD2

53

98 691

Stützdorn

-

 

98 692

Stützdorn

AD/AS1

 

98 726

Montagewerkzeug

R2

18


 

98 765

Nuthülse

G2

23, 26, 41, 68

98 776

Aufspannvorrichtung

A

31


 

Fortsetzung auf der folgenden Seite >

Art.Nr. Bezeichnung Werkzeugtafel abgebildet auf Seite


 


 

99 001

Anschlußadapter mit Gewinde

H1

10

99 003

Hydraulikzylinder

H1

10

99 004

Hydraulikpumpe

H1

10

99 005-1

Aufziehadapter

G1, H1

10


 

99 006

Gewindespindel

H1

10

99 010

Glatte Buchse

-

10

99 011

Gewindebuchse

H1

10

99 012

Gewindespindel

H1

10


 

99 040

Aufziehadapter

H1

10

99 092

Dorn

AD2

38, 45

99 108

Ritzelhöhenlehre

R3

54

99 124

Abzieher

G1, H1

10


 

99 129

Gegenhalter

G2

 

41, 68

99 132

Dorn

R2

99 135

Dorn R2

99 135

Dorn

R2

   

99 136

Rohrdorn

P

 

41


 

99 146

Abzieherbein

R3

99 147

Dorn R3

99 147

Dorn

R3

   

99 167

Hebebügel

G1

 

31, 41, 67

99 192

Dorn

G4

 

23, 65


 

99 277

Einstellring

R3

58

99 278

Einstellring

R3

 


 

Fortsetzung auf der folgenden Seite >


 


 

Art.Nr.


 

Bezeichnung

Sonstiges Werkzeug


 

Werkzeugtafel


 

abgebildet auf Seite

587 250

Meßstativ

-

65, 75

587 313

Getriebeheber

-

31, 83

587 315

Abzieher

XA3

26

587 320

Abzieher

-

26

587 321

Abzieher

XA3

 

587 697

Nuthülse

R3

50, 68

image image 08:04-02

image

image

image

Ausgabe 2 de


 

Hinterachsgetriebe RP832/RBP832

Arbeitsbeschreibung


 

image


 


 

1 712 461

© Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt

Allgemeines 3

Pressenkraft einstellen 3

Häufige Reparaturen Betätigungsmechanismus der Differentialsperre

beim Achsdifferential 10

Antriebswelle, Ausbau 17

Antriebswelle, Einbau 18

Abtriebswelle RBP832, Ausbau 22

Abtriebswelle, Einbau 22

Überholen Hinterachsgetriebe, Ausbau 27

Hinterachsgetriebe, Einbau 30

Stirndeckel RBP832, Ausbau 37

Stirndeckel RBP832, Einbau 39

Ausgleichsgetriebe und Tellerrad, Ausbau 43

Ausgleichsgetriebe und Tellerrad, Einbau 44

Ausgleichsgetriebe, Zerlegen 51

Ausgleichsgetriebe, Zusammenbauen 53

Achsgetriebegehäuse RBP832, Zerlegen 59

Differentialsperre zwischen den Achsen zerlegen 61

Achsgetriebegehäuse RBP832,

Zusammenbauen 62

Differentialsperre zwischen den Achsen zusammenbauen 69

Planetenradträger RBP832, Zerlegen 71

Planetenradträger RBP832, Zusammenbauen 74

Achsantriebsgehäuse RP832, Zerlegen 79

Achsantriebsgehäuse RP832, Zusammenbauen 82

Spezifikationen 87

Spezialwerkzeuge 89

Allgemeines


 

In diesem Heft ist sowohl die Beschreibung für die einfache Hinterachse RP832 als auch die Beschreibung für die Tandemhinterachse RBP832 enthalten. Sofern nicht anders angegeben, gelten die Arbeitsbeschreibungen für beide Hinterachsgetriebe. Die Nummern in den Arbeitsbeschreibungen beziehen sich auf die jeweiligen Abbildungen oder Explosionszeichnungen im vorderen Teil des Heftes.

Pressenkraft einstellen

  • Die erreichte Pressenkraft ist abhängig vom Hydraulikdruck der Druckluftpumpe. Der Hydraulikdruck der Pumpe hängt von dem durch den Druckregler geregelten Eingangsdruck ab.

  • Der Luftdruck kann mit Drehknopf D verändert werden. Roten Sicherungsring in Richtung Drehknopf ziehen und gewünschten Druck einstellen. Der Druck kann am Manometer C abgelesen werden.


     


     

    image


     

    B Druckluftanschluß C Manometer

    1. Drehknopf

    2. Anzeige am Pumpengehäuse


     

    image

  • Pressenkraft auf 120 kN (12 Tonnen) wie folgt einstellen:


     

  • Auf der Pressenkraft-Skala (untere Skala) nach rechts gehen, bis der Wert 120 kN erreicht ist.

  • Danach der an diesem Punkt beginnenden senkrechten Linie bis zum Schnittpunkt mit der Diagonalen folgen.

  • Vom Schnittpunkt eine waagrechte Linie nach links ziehen. Diese schneidet die senkrechte Achse bei 5,2 bar. Dies ist der erforderliche Druck bei einer Pressenkraft von 120 kN.

    Hinterachsgetriebe RBP832, Planetenradsatz

    image

    23

    11

     

    12 15 31

    29


     


     

    66 68


     

    16

    19


     

    15 17

    28

    27

    30 25

    22 26 24

    14

    21

    18 13

    67

    48

    12 9

    10 52 53

    56 58

    51

    44 40 42 46

    41 45

    47

    57

    55 50

    38 43

    54 49


     

    33

    35 36

    6

    39

    37

    1

    2

    3

    4


     

    34 66

    32

    61

    60 60


     


     

    65 62

    111134

     

    59

    63 69

    64


     

    1

    Achsantriebsgehäuse

    42

    Hebel

    2

    Schraube

    43

    Welle

    3

    Beilegscheibe

    44

    Welle

    4

    Kegelradsatz

    45

    Schraube

    5

    Ölsammler

    46

    Kugel

    6

    Schraube

    47

    Einstellschraube

    7

    Beilegscheibe

    48

    Schalter

    8

    Dichtung

    49

    Kolben

    9

    Deckel

    50

    Membran

    10

    Schraube

    51

    Deckel

    11

    Schraube

    52

    Schraube

    12

    Federring

    53

    Federring

    13

    Stopfen

    54

    Dichtung

    14

    Welle

    55

    Abdeckung

    15

    Rollenlager

    56

    Schraube

    16

    Distanzring

    57

    Federring

    17

    Scheibe

    58

    Typenschild

    18

    Dichtring

    59

    Welle

    19

    Beilegscheibe

    60

    Rollenlager


     

    1. Sicherungsring

    2. Hohlrad

    3. Planetenradträger

    4. Planetenrad

    5. Welle

    6. Nadellager

    7. Kugel

    8. Ölsammler

    9. Schraube

    10. Sonnenrad

    11. Verschleißring

    12. Rollenlager

    13. Distanzring

    14. Scheibe

    15. Zahnrad

    16. Distanzring

    17. Rollenlager

    18. Mutter

    19. Klauenkupplung

    20. Hebel

    21. Feder

    1. Dichtring

    2. Dichtringaufnahme

    3. Schraube

    4. Federring

    5. Scheibe

    6. Mutter

    7. Gelenkgabel

    8. Schutzabdeckung

    9. Gelenkgabel

    Hinterachsgetriebe RBP832, Ausgleichsgetriebe


     

    image


     

    1

    Achsantriebsgehäuse

    42

    Ausgleichskegelrad

    2

    Kegelradsatz

    43

    Achswellenrad

    3

    Schraube

    44

    Beilegscheibe

    4

    Zahnrad

    45

    Beilegscheibe

    5

    Splint

    46

    Rollenlager

    6

    Distanzring

    47

    Rollenlager

    7

    Rollenlager

    48

    Einstellring

    8

    Mutter

    49

    Beilegscheibe

    9

    Abdeckung

    50

    Sicherungsscheibe

    10

    Rollenlager

    51

    Sicherungsring

    11

    Scheibe

    52

    Klauenkupplung

    12

    Distanzring

    53

    Druckring

    13

    Scheibe

    54

    Beilegscheibe

    14

    Mutter

    55

    Sicherungsring

    15

    Dichttülle

    56

    Schutzabdeckung

    16

    Bundhülse

    57

    Beilegscheibe

    17

    Leitung

    58

    Schraube

    18

    Schalter

       

    19

    Zylinder

       

    20

    Winkelstück

       

    21

    Kolbenanschlag

       

    22

    O-Ring

       

    23

    Sicherungsring

       

    24

    Mutter

       

    25

    Kolben

       

    26

    Zugstange

       

    27

    O-Ring

       

    28

    O-Ring

       

    29

    Sicherungsring

       

    30

    Druckfeder

       

    31

    Sicherungsscheibe

       

    32

    Dichtring

       

    33

    Sicherungsring

       

    34

    Hebel

       

    35

    Halter

       

    36

    Schraube

       

    37

    Welle

       

    38

    Ausgleichsgetriebehälfte

       

    39

    Ausgleichsgetriebehälfte

       

    40

    Schraube

       

    41

    Zapfenkreuz

       

    Hinterachsgetriebe RP832


     


     

    image

    60

    58

    54

    53 57 56


     

    59 55 52 48


     

    57 51

    53

    49

    5

    4


     

    48

    50

    2

    3

    9

    11

    8


     

    43

    44

    46

    47

    13 10

    45

    45

    15

    12


     

    63


     

    18 61

    17

    64


     

    14


     

    29 33


     

    42

    38

    35 36

    31 39


     

    62

    27 40

    30 41

    28

    34

    26

    111133

     

    37

    32


     

    24

    25 20 19

    23 21

    22


     

    1

    Achsantriebsgehäuse

    42

    Welle

    2

    Schraube

    43

    Klauenkupplung

    3

    Beilegscheibe

    44

    Druckring

    4

    Scheibe

    45

    Beilegscheibe

    5

    Rollenlager

    46

    Sicherungsring

    6

    Distanzring

    47

    Rollenlager

    7

    Scheibe

    48

    Kegelradsatz

    8

    Rollenlager

    49

    Schraube

    9

    Einstellring

    50

    Sicherungsring

    10

    Beilegscheibe

    51

    Sicherungsscheibe

    11

    Splint

    52

    Ausgleichsgetriebehälfte

    12

    Beilegscheibe

    53

    Beilegscheibe

    13

    Dichtung

    54

    Beilegscheibe

    14

    Dichtringaufnahme

    55

    Ausgleichskegelrad

    15

    Dichtring

    56

    Zapfenkreuz

       

    57

    Achswellenrad

    17

    Schraube

    58

    Ausgleichsgetriebehälfte

    18

    Beilegscheibe

    59

    Schraube

    19

    Mutter

    60

    Rollenlager

    20

    Dichttülle

    61

    Typenschild

    21

    Bundhülse

    62

    Mutter

    22

    Leitung

    63

    Gelenkgabel

    23

    Schalter

    64

    Schutzabdeckung

    1. Zylinder

    2. Winkelstück

    3. Kolbenanschlag

    4. O-Ring

    5. Sicherungsring

    6. Mutter

    7. Kolben

    8. Zugstange

    9. O-Ring

    10. O-Ring

    11. Sicherungsring

    12. Druckfeder

    13. Sicherungsscheibe

    14. Dichtring

    15. Sicherungsring

    16. Hebel

    17. Halter

    18. Schraube

    Häufige Reparaturen

    Die häufigsten Reparaturarbeiten sind unter dem Punkt "Häufige Reparaturen" zusammengefaßt. Bei diesen Reparaturen muß das Hinterachsgetriebe nicht ausgebaut werden.


     

    Betätigungsmechanismus der Differentialsperre beim Achsdifferential


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    image

    98 726 Montagewerkzeug

    98 726 R2


     

    00 1846

     

    587 312 Sicherungsringzange


     

    image

    111 445

     

    587 312


     

    image

    Betätigungsmechanismus der Differentialsperre


     

    image

    42

    38

    35 36


     

    29 33 31 39


     


     

    23


     

    25 20

    27 40

    30 41

    28

    34

    26

    37

    32


     

    111 451

     

    24


     

    1. Schalter

    2. Zylinder

    3. Winkelstück

    4. Kolbenanschlag

    5. O-Ring

    6. Sicherungsring

    7. Mutter

    8. Kolben

    9. Zugstange

    10. O-Ring

    11. O-Ring

    12. Sicherungsring

    13. Druckfeder

    14. Sicherungsscheibe

    15. Dichtring

    16. Sicherungsring

    17. Hebel

    18. Halter

    19. Schraube

    20. Welle

    image

    1. Sicherungsring (28) mit Sicherungs- ringzange 587 312 ausbauen und Zylinder

      (24) nach vorn abziehen. O-Ring (27) von Zylinder ausbauen.


       

      image

    2. Montagewerkzeug 98 726 anbauen und Zugstange (31) so weit nach vorne ziehen, bis der Sicherungsring (34) am Ende der Welle ausgebaut werden kann.


       

    3. Montagewerkzeug abbauen und Kolben

      (30) abziehen. O-Ring (33) ausbauen.


       

    4. Mutter (29) abschrauben und Schraube aus Kolbenanschlag (26) herausdrehen. Dichtring (37) aus Kolbenanschlag ausbauen.

    5. Feder (35) ausbauen und Zugstange (31) von Hebel (39) aushängen und ausbauen.

    6. O-Ring (33) an Zugstange (31) anbauen. Zugstange in Hebel (39) einhängen. Zugstange schmieren und Feder (35) anbauen.

      image

    7. Mutter (29) auf Kolbenanschlag (26) aufschrauben, Sicherungsring (28) vorläufig nur aufsetzen. Kolbenanschlag in Gehäuse schrauben.


       

    8. Sicherungsring (37) schmieren und in Kolbenanschlag einbauen, neuen O-Ring

      (32) an Kolben (30) anbauen. Kolben an Zugstange anbauen.


       

      image

    9. Sicherungsring (34) auf Schraube des Montagewerkzeugs 98 726 setzen und Werkzeug an Zugstange anschrauben. Zugstange so weit nach vorne ziehen, bis der Sicherungsring eingebaut werden kann. Werkzeug abbauen.


       

      image

    10. Linkes hinteres Rad anheben, damit die Zahnräder des Ausgleichgetriebes gedreht werden können. Gleichzeitig unteren Teil herausdrehen, bis die Stirnseiten der Kupplungsklauen aneinanderstreifen. Unteren Teil um eine Umdrehung hineindrehen und Sicherungsmutter festziehen.

      Wurde das Hinterachsgetriebe ausgebaut, muß eine alte abgeschnittene Antriebswelle zum Drehen der Zahnräder des Ausgleichgetriebes beim Einstellen des Zahnflankenspiels verwendet werden.

      image

    11. Neuen O-Ring (27) in Zylinder (24) einbauen. Zylinder mit Fett 319 308 schmieren und einbauen. Sicherungsring mit Sicherungsringzange 587 312 einbauen.


       

    12. Funktion durch Anschließen von Druckluft an den Zylinder prüfen. Funktion des Schalters der Differentialsperre prüfen.

    Antriebswelle


     

    image

    image


     

    110 076

     


     

    0 1562

     


     

    111 423

     


     

    00_1618

     


     

    00_1642

     


     

    109 431

     


     

    110 188

     

    109 403

     


     

    00 1610

     

    00 1848

     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

     

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    87 596

    Gleithammer

     


     

    87 596


     

    image


     

    D2

    88 292

    Zugstange

     


     

    88 292

    G2

    98 257

    Stützdorn

     


     

    98 257


     

    image

    AM2, G2

    98 568

    Stützdorn

     


     

    98 568


     

    image


     

    R2

    98 765

    Kerbverzahnter Steckschlüssel

     


     

    98 765

    image

    G2

    99 001

    Schraubadapter

     


     

    99 001

    image

    H1

    99 003

    Hydraulikzylinder

     


     

    99 003


     

    image

    H1

    99 004

    Druckluftbetriebene Hydraulikpumpe

     


     

    99 004


     

    image

    H1

    99 005-1

    Adapter

     


     

    99 005−1


     

    image

    H1

    99 010

    Buchse

     


     

    image

    H1

    99 011

    Gewindebuchse

     


     

    image

    H1

    99 012

    Gewindespindel

     


     

    99 012

    H1


     

    image

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    99 040 Adapter


     

    image

    99 124 Abzieher


     

    image

    99 129 Haltewerkzeug


     

    image

    99 377 Treibdorn


     

    image


     

    110 995

     

    99 040


     

    image

    99 124


     


     

    00_1616

     

    110 253

     

    99 129


     

    image


     

    image

    99 377

    H1


     

    G1, H1


     

    G2


     

    R3


     


     

    image

    image


     

    112 705

     


     

    114 693

     

    587 318 Abzieher XA1


     

    image

    image

    587 319 Abzieher XA1


     

    image

    Ausbau

    image

    1. Mutter von Gelenkgabel abschrauben. Werkzeug 98 765 verwenden.


       

    2. Gelenkgabel mit Hydraulikwerkzeug gemäß Abbildung abziehen.


       

    3. Dichtung, ältere Bauart: Dichtring mit Gleithammer 87 596 ausbauen.


       

      Hinweis: Die Spitze des Gleithammers darf den Deckel der Dichtung nicht berühren.


       

      image

      98 257


       

      99 003

      99 004 99 012


       

      101 521

       

      99 124 99 001 99 011


       


       

      Dichtung, neuere Bauart: Die Dichtung teilt sich in zwei Teile. Ein Teil sitzt auf dem Mitnehmer, der andere in der Dichtringaufnahme.

    4. Teil in der Dichtringaufnahme sorgfältig entfernen. Die Dichtringaufnahme darf dabei nicht beschädigt werden.

    5. Schutzabdeckung und Dichtung am Mitnehmer sorgfältig ausbauen, Abzieher 587 319 und 587 318 sowie Stützdorn

    98 568 verwenden. Die Oberfläche der Gelenkgabel darf dabei nicht beschädigt werden.


     

    98 568


     

    image

    587 319


     

    114 657

     

    587 318

    Einbau

    1. Schutzabdeckung einbauen. Beschädigte Schutzabdeckung erneuern.


       

      113 235

       

      WICHTIG! Wurden die Dichtungen an der Gelenkgabel ausgebaut, können sie nicht mehr wiederverwendet werden. Sie müssen erneuert werden.


       

    2. Dichtung mit Dorn 99 377 in Gelenkgabel einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtung korrekt eingebaut ist, siehe Abbildung. Die Dichtung darf nicht hineingeklopft werden.


       

    3. Gelenkgabel einpressen, siehe Abbildung. Die Gelenkgabel darf nicht erhitzt werden, da die Dichtung dadurch beschädigt wird.


       

    4. Mutter der Gelenkgabel mit Hülse 98 765 festziehen.


     

    WICHTIG! Unterschiedliche Zahnräder haben verschiedene Anzugsdrehmomente, siehe unten.


     

    RP832

  • Anzugsdrehmoment 1000 Nm.


     

    image

    image

    99 377


     

    image

    1000 Nm


     

    08_1348

     

    88 292


     

    99 129


     

    111 171

     

    98 765


     

  • Alternative Methode

    2

     

    Mutter zuerst mit 300 Nm mit Steckschlüssel 98 765 anziehen. Steckschlüssel und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 26 mm anziehen, um 1000 Nm zu erreichen.


     

    image

    88 292


     

    99 129


     

    111 316

     

    1

     

    98 765

    RBP832

  • Anzugsdrehmoment 600 Nm


     

    600 Nm


     

    image

    88 292


     

    99 129


     

    111 493

     

    98 765


     

  • Alternative Methode

    2

     

    1

     

    Mutter zuerst mit 300 Nm mit Steckschlüssel 98 765 anziehen. Steckschlüssel und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 11 mm anziehen, um 600 Nm zu erreichen.


     

    image

    88 292


     

    99 129


     


     

    111 316

     

    98 765


     

    image

    Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.

    Abtriebswelle RBP832


     

    image

    00 1848

     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    88 292

    Zugstange


     

    88 292

    G2

    98 297

    Einbauhülse


     

    98 297


     

    image

    G3

    98 626

    Schlagwerkzeug


     

    98 626

    AD3


     

    image

    1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel


       

      image

    2. 003 Hydraulikzylinder


     

    image

    99 004 Druckluftbetriebene Hydraulikpumpe


     

    image

    99 005-1 Adapter


     

    image

    99 012 Gewindespindel


     

    image

    99 040 Adapter

    image

    image

    110 106

     

    110 811

     

    98 765 G2


     

    image


     

    00_1642

     

    99 003 H1


     

    image

    109 403

     

    99 004 H1


     

    image


     

    110 188

     

    99 005−1 H1


     

    image


     

    111 423

     

    99 012 H1


     

    image


     

    109 431

     

    99 040 H1


     

    image

    99 129

     


     

    110 995

     


     

    00_1616

     

    99 129 Haltewerkzeug G2


     

    image


     

    image


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    99 147

    Treibdorn


     

    99 147

    R3


     

    image

    99 192 Treibdorn


     

    image

    Abtriebswelle

    image

    image


     

    00:1371

     


     

    00_1639

     

    99 192 G4


     

    image

    66


     

    61

    60 60


     


     

    65

    59 62

    63 69

    64


     

    1. Welle

    2. Rollenlager

    3. Dichtring

    4. Dichtringsitz

    5. Schraube

    6. Federring

      111 317

       

    7. Scheibe

    8. Mutter

    9. Gelenkgabel

    Einbau


     

    WICHTIG! Deckel von Differentialsperre zwischen den Achsen abbauen und umgekehrt anbauen, damit die Differentialsperre sperrt.


     

    1. Dichtringaufnahme (62) abschrauben.

    2. Mutter von Gelenkgabel abschrauben.

    3. Schlagwerkzeug 98 626 in hintere Gelenkgabel einbauen und Abtriebswelle und Lager herausziehen. Scheiben (65) zwischen Dichtringaufnahme (62) und Hinterachsgehäuse aufbewahren.

    4. Mutter von Gelenkgabel mit Steckschlüssel 98 765 abschrauben und Gelenkgabel abpressen.

    5. Lager von Welle pressen.

    6. Lagerlaufring von Hinterachsgehäuse mit Gleithammer ausklopfen.


     

    Einbau

    1. Beide Lager (60) auf Welle pressen. Mit Montagehülse 98 297 gegenhalten.


       

      Hinweis: Lager wie abgebildet drehen.


       

    2. Lagerlaufring in Hinterachsgehäuse einklopfen. Werkzeug 99 147 verwenden.


       

      image


       

      image

      Differentialsperre zwischen den Achsen

      image

    3. Welle mit Lager in Gehäuse einbauen. Lageraußenring mit Dorn 99 147 auftreiben.


       

    4. Dichtringaufnahme einbauen und Schrauben eindrehen, bis der Abstand zwischen Hinterachsgehäuse und Dichtringaufnahme 1,5 mm beträgt. Maß an verschiedenen Stellen prüfen.


       

      image

    5. Druckadapter 99 040 und Gewindespindel 99 012 an Wellenende anbauen. Schrauben an Dichtringaufnahme abwechselnd gleichmäßig hineindrehen. Dabei am Werkzeug prüfen, wann kein Spiel mehr vorhanden ist.


       

      image

    6. Abstand zwischen Dichtringaufnahme und Hinterachsgehäuse aufbewahren mit Fühlerlehre messen. Die Stärke der einzubauenden Scheiben muß um

      0,05-0,1 mm kleiner sein, als der gemessene Wert, um die korrekte Lagervorspannung zu erreichen. Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,10, 0,25 und 0,50 mm.

      image

    7. Neuen Dichtring (61) in Dichtringaufnahme

      (62) mit Dorn 99 192 einpressen.


       

    8. Dünnen Dichtmittelfilm auf Scheiben (65) und Dichtringaufnahme auftragen.

    9. Dichtringaufnahme und Scheiben einbauen. Beim Einbau der Scheiben und Dichtringaufnahme müssen die Schmiernuten nach unten zeigen.


       

    10. Nuten und Oberfläche am Dichtring mit Fett schmieren.

    11. Gelenkgabel auf verzahnte Welle entsprechend der zuvor angebrachten Markierung anbauen. Gelenkgabel korrekt ausrichten.


       

      Hinweis: Nicht auf Gelenkgabel schlagen.


       

      image

    12. Abzieher gemäß Abbildung anbauen und Gelenkgabel mit 100 kN einpressen.

    13. Mutter der Gelenkgabel mit Hülse 98 765 festziehen. Anzugsdrehmoment 400 Nm.


       

      image

      88 292


       

      400 Nm


       

      99 129


       

      111 495

       

      98 765


       

      image

    14. Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.


     

    WICHTIG! Deckel der Differentialsperre umdrehen. Sicherstellen, daß die Membran eingebaut ist.

    Überholen


     

    Hinterachsgetriebe


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    98 401 V-Adapter


     

    image

    98 402 Halter für Adapterstange


     

    image

    98 403 Aufspannarm


     

    image

    98 404 Antriebsflanschhalter


     

    image

    98 405 Halter und Aufspannstrebe


     

    image

    1. 776 Aufspannvorrichtung


       

      image

    2. 167 Hebewerkzeug


     

    image


     

    102 902

     

    587 313 Getriebeheber


     

    image


     

    00 1899

     

    98 401


     

    image

    00_1643

     

    98 402


     

    image


     

    00 1644

     

    98 403


     

    image


     

    00_1645

     

    98 404


     

    image

    00 1646

     

    98 405


     

    image

    98 776


     

    image

    image


     

    110 877

     


     

    00 1625

     

    99 167 G1


     


     

    image

    Ausbau

    1. Bei beladenen Fahrzeugen muß die Hinterachse vor dem Ausbau des Differentials entlastet werden.

    2. Fahrzeug anheben und Hinterachse unter den Federn mit Unterstellböcken abstützen. Räder abbauen.

    3. Öl aus Hinterachsgehäuse ablassen.

    4. Nabe so drehen, daß der Stopfen (3) nach unten zeigt.


       

      image

      image

      image

      ACHTUNG!

      Die Entlüftungsöffnung im Radnabendeckel kann verstopft sein. Schutzbrille tragen. Beim Entfernen des Stopfens kann Öl unter hohem Druck ausströmen.


       

      image


       

    5. Stopfen (2) und (3) entfernen und Öl ablassen.

    6. Sicherungsring (31) und Druckscheibe (30) ausbauen. M10 Schraube in Antriebswelle einschrauben und Antriebswelle herausziehen. Dichtringe (40) im Achsrohr dabei nicht beschädigen.


       

    7. Halter für Druckluftleitungen lösen.

    8. Leitung zu Differentialsperren abbauen.

    9. Bremszylinder ausbauen.


       

      image

      2


       

      100910

       

      3

      1. Markierungslinie

      2. Einfüllstopfen

      3. Ablaßstopfen


         

        image

        32 31 30


         

        104 717

         

        20 27


         

        WICHTIG! Deckel von Differentialsperre zwischen den Achsen RBP832 abbauen und umgekehrt anbauen, damit die Differentialsperre sperrt.


         

    10. Kabel zum Schalter für Differentialsperre(n) lösen.

    11. Beide Gelenkwellen von Gelenkgabel des Hinterachsgetriebes abbauen.

    12. Vier untere Befestigungsmuttern des Differentials am Hinterachsgehäuse abschrauben.


     

    13 Spezialwerkzeuge 98 401, 98 402, 98 403,

    98 404 und 98 405 an Getriebeheber anbauen.

    1. Hinterachsgetriebe an Getriebeheber anbauen.


       

      image

      Differentialsperre zwischen den Achsen RBP832


       

      image

      RBP832


       

    2. Übrige Befestigungsmuttern für Differential abschrauben und Differential vorne aus dem Hinterachsgehäuse herausziehen.


       

      image

      RP832

    3. Differential mit Hebewerkzeug 99 167 anheben und in Aufspannvorrichtung 98 776 in Universalständer befestigen.


     

    image

    RBP832


     


     

    image

    RP832

    Einbau

    1. Hinterachsgehäuse innen und an den Kontaktflächen zum Achsantriebsgehäuse reinigen.

    2. Hinterachsgetriebe so anordnen, daß das Antriebskegelrad nach unten zeigt.

      Ca. 0,5 Liter Öl einfüllen, siehe Service- Handbuch, Gruppe 0, "Kraftstoff, Schmiermittel und Flüssigkeiten".

      Antriebskegelrad um einige Umdrehungen drehen. Dies ist für die Schmierung des vorderen Antriebskegelradlagers während der ersten Betriebszeit unerläßlich.


       

      image

      WICHTIG! Sicherstellen, daß der Deckel der Differentialsperre zwischen den Achsen RBP832 (54) umgekehrt angebaut ist, damit der Kolben eingedrückt ist und die Differentialsperre sperrt.


       

    3. Achsgetriebe mit Haltern 98 401, 98 402, 98 403, 98 404 und 98 405 in Getriebeheber befestigen.


       

      image

      RBP832


       

      image

      RP832


       

      image

      1

    4. Zickzack-förmige Dichtmittelraupe 584 010

      (Silikongummi) an den Kontaktflächen des Hinterachsgehäuses auftragen. Die Dichtmittelraupe muß 2-3 mm dick sein.


       

    5. Getriebe in Gehäuse einsetzen. Kann das Getriebe nur mit den Schrauben in korrekte Einbaulage gebracht werden, so darf nur jede zweite Schraube eingebaut werden. Muttern abwechselnd von Hand anziehen.


     

    Hinweis: Das Getriebe darf nicht mit Gewalt eingebaut werden. Läßt sich das Getriebe nur schwer in Einbaulage bringen, muß die Ursache dafür ermittelt werden.


     

    110 775

     

    2

    1. Dichtmittel

    2. Achsantriebsgehäuse

    1. Sicherstellen, daß das Achsantriebsgehäuse rundherum Kontakt mit dem Hinterachsgehäuse hat.

    2. Muttern abwechselnd leicht anziehen. Anzugsdrehmoment 260 Nm.

    3. Kabel und Druckluftleitungen für Differentialsperren anschließen.


       

    4. Dichtringe in Achsrohr mit Fett schmieren.

    5. Differentialsperre so ausrichten, daß die Antriebswelle auf der Zahnseite angebaut werden kann.

    6. Antriebswelle vorsichtig hineinschieben, Dichtringe dabei nicht beschädigen.

    7. Druckscheibe (30) und Sicherungsringe

      (31) in Nut im Sonnenrad einbauen.


       

      image

      32 31 30


       

      104 717

       

      20 27


       

    8. Distanzscheiben (27) einbauen. Distanzscheiben leicht einfetten.

    9. Dichtfläche des Radnabendeckels reinigen.

    10. Dichtmittel 815 235 auf Dichtflächen des Radnabendeckels und Deckel (32) auftragen.

    11. Deckel einbauen.

    12. Schrauben abwechselnd anziehen. Anzugsdrehmoment 225 +/- 35 Nm.

    13. Gelenkwellen einbauen.

    14. Achsgetriebe und Radnabengetriebe mit Öl befüllen. Beim RBP832 muß am Stirndeckel ein Liter Öl in die Einfüllöffnung gefüllt werden, um eine ausreichende interne Schmierung des Planetenradsatzes sicherzustellen. Korrekte Füllmengen sind dem Service-Handbuch, Gruppe 0 "Kraftstoffe, Schmiermittel und Flüssigkeiten" zu entnehmen.


       

      WICHTIG! Deckel der Differentialsperre umdrehen. Sicherstellen, daß die Membran eingebaut ist.


       

    15. Differentialsperre aktivieren: Funktion der Differentialsperre durch

    Drehen eines der Antriebsräder prüfen. Die Warnleuchte muß aufleuchten.

    Differentialsperre deaktivieren:

    Prüfen, ob die Differentialsperre abgeschaltet hat und die Warnleuchte erloschen ist.

    Stirndeckel, RBP832


     

    image

    00 1636

     

    00 1816

     


     

    00 1610

     

    00 1848

     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

     

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    87 579

    Treibdorn

     


     

    87 579


     

    image

    R1

    87 596

    Gleithammer

     


     

    87 596


     

    image

    D2

    87 932

    Treibdorn

     


     

    87 932


     

    image


     

    D3, G1

    88 292

    Zugstange

     


     

    88 292

    G2

    98 332

    Stützdorn

     


     

    98 332


     

    image

    R1

    98 450

    Schaft

       

    R2

         


     

    98 450

     

    98 568

    Stützdorn

     


     

    98 568


     

    image

    R2

    98 575

    Stützdorn

     


     

    98 575


     

    image

    G2

    98 610

    Treibdorn

     


     

    98 610


     

    image


     

    R1

    98 765

    Kerbverzahnter Steckschlüssel

     


     

    98 765

    image

    G2

    image

    99 129

     


     

    00 1633

     


     

    110 800

     


     

    110 119

     


     

    00 1621

     


     

    00_1642

     


     

    00_1618

     


     

    00_1616

     

    99 129 Haltewerkzeug G2


     

    image


     

    image

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    99 147 Treibdorn


     

    image

    99 167 Hebewerkzeug


     

    image

    99 377 Treibdorn

    image

    99 147 R3


     

    image


     

    00:1371

     

    99 167 G1


     

    image


     

    00 1625

     

    99 377 R3


     


     

    image

    image


     

    112 705

     


     

    114 693

     

    587 318 Abzieher XA1


     

    image

    image

    587 319 Abzieher XA1


     

    image

    image

    111 447

     

    587 585 Sicherungsringzange G4


     

    image


     

    image

    23

    11

     

    12 15 31

    29


     


     

    66 68 19


     

    18


     

    67


     

    16


     

    15 17

    13


     

    10


     

    21


     

    12 9

    28

    27


     

    30 25

    22 26 24

    111 442

     

    14


     

    1. Abdeckung

    2. Schraube

    3. Schraube

    4. Federring

    5. Stopfen

    6. Welle

    7. Rollenlager

    8. Distanzring

    9. Scheibe

    10. Dichtring

    11. Beilegscheibe


     

    1. Sicherungsring

    2. Hohlrad

    3. Planetenradträger

    4. Planetenrad

    5. Welle

    6. Lager

    7. Kugel

    8. Ölsammler

    9. Schraube

    10. Sonnenrad

    11. Verschleißring


     

    1. Mutter

    2. Gelenkgabel

    3. Schutzabdeckung

    Ausbau

    image

    1. Mutter 66 für Gelenkgabel mit kerbverzahntem Steckschlüssel 98 765 nur lösen, nicht abschrauben.


       

      image

    2. Schrauben des Stirndeckels herausdrehen und Abdeckung (9) abheben. Hebewerkzeug 99 167 verwenden.


       

      image

    3. Sonnenrad (30) und Druckscheiben (33) von Planetenradträger (23) abbauen.


       

    4. Stirndeckel auf zwei parallele Blöcke in eine Presse legen, dabei Antriebswelle mittig mit Holzstück unterlegen.

    5. Mutter abschrauben. Gelenkgabel und Wellenende markieren, um den Zusammenbau zu erleichtern.

      image

    6. Welle (14) mit Dorn 98 575 auspressen.


       

    7. Dichtung (18), Stützring (19) und Lager

      (15) herausnehmen.

    8. Lagerinnenring von Welle und Lageraußenringe von Deckel mit Dorn abtreiben. Distanzring (16) und Scheiben

      (17) für die Lagergrundeinstellung aufbewahren.


       

    9. Sicherungsring (21) auf Antriebswelle mit Sicherungsringzange 587 585 zusammenpressen und Hohlrad (22) abtreiben.

      image

      21 14 22


       

      110 776

       

    10. Dichtung ausbauen, siehe "Häufige Reparaturen", "Antriebswelle"

    Einbau

    1. Lageraußenringe (15) mit Dorn 98 610 und Schaft 98 450 in Stirndeckel (9) einpressen.


       

    2. Sicherungsring (21) in Nut auf Antriebswelle (14) einsetzen. Welle in Hohlrad (22) einbauen. Sicherungsring zusammenpressen und Antriebswelle so weit in inneres Rad einbauen, bis der Sicherungsring in der Nut im Hohlrad einrastet.


       

      image


       

      image

      21 14 22


       

    3. Antriebswelle auf 99 147 legen und hinteren Lagerinnenring mit Dorn 87 932 einpressen. Distanzring (16) zwischen Lagerring und Dorn legen.


     


     

    image

    110 776

     

    16 Distanzring

    1. Ausgebaute Beilegscheiben (17) wieder einbauen.

    2. Stirndeckel auf Welle setzen. Vorderes Lager anbauen und mit Dorn 87 932 einpressen, Deckel dabei drehen. Stützring

      (19) zwischen Lagerring und Dorn legen.


       

    3. Reibwert in Lagern prüfen.

      Dorn 87 932 und Stützdorn 98 332 als Preßwerkzeuge verwenden und mit 70-80 kN pressen.

    4. Reibwert mit Reibwertmesser prüfen. Der Reibwert muß bei einem Abstand von 250 mm von der Mittellinie 0,4 - 6,0 N betragen. Ggf. durch Distanzringe oder Beilegscheiben einstellen.

      Distanzringe sind in folgenden Längen verfügbar: 5,70, 5,72, 5,74, 5,76 und

      5,78 mm. Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,30, 0,40 und 0,50 mm.


       

    5. Schutzabdeckung einbauen. Beschädigte Schutzabdeckung erneuern.


       

      WICHTIG! Wurden die Dichtungen neuerer Bauart an der Gelenkgabel ausgebaut, können sie nicht mehr wiederverwendet werden. Sie sind zu erneuern.


       

    6. Dichtung mit Dorn 99 377 in Gelenkgabel einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtung korrekt eingebaut ist, siehe Abbildung. Die Dichtung darf nicht hineingeklopft werden.


       


       

      image


       

      image

      113 235

       

      99 377

    7. Verzahnung der Antriebswelle schmieren.

      image

    8. Dichtfläche der Gelenkgabel mit Öl schmieren und an Zapfen gemäß Markierungen anbauen. Gelenkgabel korrekt ausrichten.

    9. Gelenkgabel mit Dorn 87 579 einpressen. Die Gelenkgabel darf nicht erhitzt werden, da die Dichtung dadurch beschädigt wird.


       

    10. Gewinde und Druckfläche der neuen Gelenkgabelmutter schmieren und Mutter mit Steckschlüssel 98 765 aufschrauben. Nach dem Einbau des Deckels an das Achsantriebsgehäuse Mutter festziehen.


       

      image

    11. Hintere Druckscheibe (31) für das Sonnenrad

      (30) einlegen und schmieren. Sonnenrad einbauen. Vordere Druckscheibe einfetten und gegen die Antriebswelle (14) pressen. Dichtung (8) an Stirndeckel (9) anbauen. Mit Fett schmieren.


       

      image

    12. Stirndeckel mit Hebewerkzeug 99 167 auf Achsgetriebegehäuse heben. Schrauben festziehen. Anzugsdrehmoment 84 Nm.

    13. Hebewerkzeug abbauen, Gegenhalter 99 129 und Zugstange 88 292 an

      Gelenkgabel anbauen. Zugstange auf Boden ablegen.

    14. Mutter der Gelenkgabel mit Hülse 98 765 festziehen. Anzugsdrehmoment 600 Nm


     

    600 Nm


     

    image

    88 292


     

    99 129


     

    111 493

     

    98 765


     

    Alternative Methode

  • Alternative Methode

    Mutter zuerst mit 300 Nm mit Steckschlüssel 98 765 anziehen. Steckschlüssel und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 11 mm abziehen, um 600 Nm zu erreichen.


     

    image

    88 292


     

    2

     

    99 129


     


     

    111 316

     

    1

     

    98 765


     

    image

    18 Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.

    Ausgleichsgetriebe und Tellerrad


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung

    98 075 Meßuhr


     

    98 075


     

    image

    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    20

    80

    15 5

    30 10

    70

    70 30


     

    40 60


     

    Ausbau

    1. Schiebemuffe, Differentialsperre (43) ausbauen. Muß die Schiebemuffe zerlegt werden, sind der Sicherungsring (46) und die Stützscheiben (45) auszubauen und die Schiebemuffe vom Druckring (44) zu trennen.


       

    2. Schrauben (36) an Halter (35) herausdrehen und Hebel (34) mit Halter herausnehmen


       

      image

    3. Splinte aus beiden Lagerdeckeln ausbauen und Lagerdeckel abbauen.

    4. Ausgleichsgetriebe und Tellerrad mit einer geeigneten, durch das Differential gesteckten Stange und einem Hebegurt herausheben.


       

    5. Lose Einstellringe, Lageraußenringe und Beilegscheibe ausbauen.

    50

     

    60 40

    image


     

    00_1637

     

    50


     

    image

    1. Schiebemuffe, Differentialsperre

    2. Druckring

    3. Stützscheibe

    4. Sicherungsring

    Einbau

    1. Gewinde an Einstellringen sowie Gewinde im Achsgetriebegehäuse und in den Lagerdeckeln reinigen.

    2. Rollenlager, Einstellringe und Schrauben der Lagerdeckel mit Öl schmieren.


       

      image

    3. Ausgleichsgetriebe mit Tellerrad und Lageraußenringen in Achsgetriebegehäuse heben.


       

    4. Beim Einbau der Lagerdeckel sicherstellen, daß diese am Achsgetriebegehäuse anstehen. Mit Steckschlüssel festziehen, lösen und erneut von Hand anziehen.


       

      image

    5. Schutzscheibe an Planetenrad anbauen und Einstellringe um einige Umdrehungen hineindrehen.

    6. Einstellring auf Gehäuseseite einschrauben, damit zwischen Antriebskegelrad und Tellerrad Spiel vorliegt.


       

    7. Einstellring an Zahnseite bis zum Anschlag festziehen, dabei Ausgleichsgetriebe drehen.

    8. Dann um weitere 1-2 Nuten festziehen.


     

    1. Zahnseite

    2. Gehäuseseite

    Zahnflankenspiel und Lagervorspannung des Ausgleichsgetriebes einstellen

    image

    1. Meßuhr 98 075 senkrecht auf eine Flanke am Tellerrad anordnen. Meßuhr auf Null stellen.


       

    2. Zahnflankenspiel durch seitliches Verschieben des Ausgleichsgetriebes mit den Einstellringen einstellen. Beide Ringe gleichmäßig drehen und sicherstellen, daß die Ringnuten mit den Löchern für die Splinte übereinstimmen.


       

    3. Das Zahnflankenspiel muß 0,30 – 0,41 mm an allen Übersetzungen betragen; außer bei 5,88, dort muß das Spiel 0,25 – 0,36 mm betragen. Idealerweise liegt das Spiel im Bereich des unteren Grenzwertes, da das Spiel nach dem Anziehen der Lagerdeckel leicht zunimmt. Meßwerte an 4 Punkten ablesen und Durchschnitt errechnen.

    4. Lagerdeckelschrauben mit 330 Nm festziehen. Tellerrad ca. zehnmal drehen und Zahnflankenspiel erneut prüfen.


       

      Hinweis: Sicherstellen, daß die Rollen des Rollenlagers nicht rutschen, sondern sich tatsächlich drehen. Mit einem Schraubendreher kann ebenfalls geprüft werden, ob einzelne Rollen lose sind. Ist das Achsgetriebe mit dem Tellerrad nach oben zeigend angeordnet, Lagervorspannung an oberem Lager prüfen.


       

    5. Splinte einbauen.

    Tragbildprüfung

    1. Dünne Farbmarkierung auf zwei benachbarte Zähne auftragen. Tellerrad um eine halbe Umdrehung drehen und Vorgang wiederholen.

    2. Die Farbmarkierung muß am Antriebskegelrad sichtbar sein. Gelenkgabel in jede Richtung um einige Umdrehungen drehen. Währendessen Tellerrad von Hand abbremsen.

    3. Das Tragbild muß mit Abbildung 1 für die vorderen und hinteren Flanken übereinstimmen.

    4. Entspricht das Tragbild Abbildung 2, ist das Antriebskegelrad zu weit von der Mittellinie des Tellerrades entfernt.

    Entspricht das Tragbild Abbildung 3, ist das Antriebskegelrad zu nah an der Mittellinie des Tellerrades.

    Antriebskegelrad und Tellerrad in Pfeilrichtung einstellen, dabei vorgeschriebenes Zahnflankenspiel einhalten.


     

    image image

    Vordere Flanke Hintere Flanke Abb. 1 korrektes Tragbild


     

    image image image

    Vordere Flanke Hintere Flanke


     

    Abb. 2 inkorrektes Tragbild. Das Antriebskegelrad muß weiter zur Mittellinie des Tellerrades eingestellt werden.


     

    image image image

    Vordere Flanke Hintere Flanke

    Abb. 3 inkorrektes Tragbild. Das Antriebskegelrad muß weiter von der Mittellinie des Tellerrades entfernt eingestellt werden.

    Differentialsperre einbauen

    1. Sicherungsmittel 561 200 auf Schrauben der Lagerhalter (36) auftragen und Lagerhalter

      1. mit Hebel (34) in Achsantriebsgehäuse

      2. einbauen.

    2. Klauenkupplung (43) und Druckring (44) zusammenbauen, auf jeder Seite des Druckrings eine Stützscheibe (45) einbauen. Sicherungsring (46) einbauen.


     

    image

    1. Klauenkupplung

    2. Druckring

    3. Stützscheibe

    4. Sicherungsring


     

    Zur Einstellung siehe "Betätigungsmechanismus der Differentialsperre beim Achsdifferential" unter "Häufige Reparaturen".

    Ausgleichsgetriebe


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    87 579 Treibdorn


     

    image

    87 932 Treibdorn


     

    image

    98 364 Zusammenbaudorn


     

    image

    98 524 Einbauhülse


     

    image

    98 567 Abzieher


     

    87 579


     

    image


     

    image

    00 1816

     

    87 932


     

    image

    00 1636

     

    110 129

     

    98 364


     

    image

    98 524


     

    image


     

    110 454

     

    98 567

    R1


     

    D3, G1


     

    R1 R1

    R2


     


     

    image

    110 510

     

    98 568 Stützdorn R2

    image

    98 568


     

    image


     

    00_1618

     

    1. 574 Treibdorn


       

      image

    2. 139 Stützring


     

    image

    587 311 Sicherungsringzange


     

    image

    98 574


     

    image

    109 783

     


     

    111 420

     

    99 139


     

    image

    111 444

     

    587 311

    R1


     

    PT1


     


     

    image


     

    Ausgleichsgetriebe


     


     

    image

    60

    58

    54

    53 57 56


     

    59 55 52 48


     


     

    57 51

    53

    49


     

    111 448

     

    50


     

    1. Tellerrad

    2. Schraube

    3. Sicherungsring

    4. Sicherungsscheibe

    5. Ausgleichsgetriebehälfte

    6. Beilegscheibe

    7. Beilegscheibe

    8. Ausgleichskegelrad

    9. Zapfenkreuz

    10. Achswellenrad

    11. Ausgleichsgetriebehälfte

    12. Schraube

    13. Differentiallager

    image

    Zerlegen

    1. Ausgleichsgetriebe auf Zahnseite legen und Tellerradlager mit Werkzeug 98 567 und 98 568 abziehen.


       

    2. Einbaupositionen der Teile markieren. Gehäuse (52-58) zerlegen und Zapfenkreuz (56), Ausgleichsräder, Achswellenräder

      image

      (57) und Beilegscheiben (53-54) ausbauen.

      WICHTIG! Teile beim Zusammenbauen nicht 59

      verwechseln. Ist ein einzelnes Teil beschädigt, müssen alle anderen Teile ebenfalls erneuert werden.


       

      60

      58

      54

      53 57 56


       

      55 52 48


       

      57 51

      53

      49


       

      111 448

       

      50


       


       

      image

    3. Ausgleichsgetriebe auf andere Seite drehen. Lagerkäfig aufschneiden und Käfig und Rollen herausnehmen.


       

      image

      image

      image

      ACHTUNG!

      Schutzbrille tragen.


       

      image


       

    4. Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein.

      image

    5. Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.


       

    6. Gesprungenen Lagerinnenring ausbauen. Er bricht nach 4-5 Schweißvorgängen durch das Einschrumpfen.


       

    7. Sicherungsring (50) ausbauen.

      Sicherungsringzange 587 311 verwenden. image

      image

    8. Ausgleichsgetriebehälfte in Presse einsetzen. Dorn 87 579 als Distanzhalter verwenden.


       

    9. Sicherungsscheibe (57) für Tellerradschrauben (49) z. B. mit Montiereisen ausbauen.

    10. Tellerradschrauben und Tellerrad ausbauen.

    Zusammenbau

    1. Tellerrad (48) auf Ausgleichsgetriebehälfte

      (52) aufsetzen und zwei Schrauben (49) gegenüberliegend eindrehen.

    2. Schrauben abwechselnd anziehen, bis das Tellerrad an der Ausgleichsgetriebehälfte ansteht.

    3. Übrige Schrauben eindrehen.


       

      image

    4. Um ein Verdrehen der Ausgleichsgetriebehälfte beim Eindrehen der Tellerradschrauben zu vermeiden, Ausgleichsgetriebehälfte in Presse einspannen. Stützring 99 139 und Dorn 87 579 verwenden. Mit 100-150 kN pressen.


       

    5. Tellerradschrauben festziehen. Anzugsdrehmoment 1000 Nm.


       

      Alternative Methode:

  • Tellerradschrauben mit Drehmomentschlüssel zuerst mit 300 Nm anziehen. Tellerrad und Steckschlüssel kennzeichnen und um weitere 40 anziehen. Dies entspricht einer Kraft von 1000 Nm.

    image

  • 40 kann wie folgt auf dem Steckschlüssel gekennzeichnet werden.

    Beispiel:

  • Durchmesser des Steckschlüssels,

    z. B. 46 mm mit Meßschieber messen.

    Mit 3,14 multiplizieren, um den Umfang zu berechnen: 46 x 3,14 = 144 mm.

  • 40 entspricht einem Neuntel einer Umdrehung. Umfang von 144 mm durch 9 teilen, dies ergibt 16 mm. Zwei Striche auf der Außenseite des Steckschlüssels im Abstand von 16 mm anbringen.

    image

    1. Neue Sicherungsscheibe (51) an Tellerradschrauben anbauen. Scheibe mit Dorn 98 574 eintreiben, bis die Scheibe mit dem Schraubenkopf bündig abschließt.


       

    2. Sicherungsscheibe an jedem Schraubenkopf eintreiben, bis die Scheibe an das Tellerrad anstößt.


       

      image

    3. Sicherungsring (50) mit Sicherungsringzange 587 311 einbauen.


       

      image

    4. Ausgleichsgetriebe auf Stützring 99 139 auflegen und Lager mit Dorn 98 364 einpressen.

      image

      WICHTIG! Teile beim Zusammenbauen nicht verwechseln. Ausgleichsgetriebe zusammenbauen, dabei Markierungen beachten. Ist ein einzelnes Teil beschädigt, müssen alle anderen Teile ebenfalls erneuert werden.


       

    5. Ausgleichsgetriebe auf andere Seite drehen. Stützring (53) einbauen, Achswellenrad

      (57) schmieren und einbauen.


       

      image

    6. Vier Ausgleichskegelräder (55) und Stützscheiben (54) mit Öl schmieren und an Zapfenkreuz (56) anbauen.


       

      image

    7. Zapfenkreuz in Ausgleichsgetriebehälfte einbauen.


       

    8. Übriges Achswellenrad an Ausgleichskegelräder anbauen. Zahnräder und Lagerflächen mit Öl schmieren.

    9. Stützscheibe in anderer Gehäusehälfte mit Fett schmieren und beide Hälften zusammenbauen.

      image

    10. Dorn 87 579 verwenden und beide Gehäusehälften in eine Presse mit 20-30 kN einspannen und Schrauben festziehen. Anzugsdrehmoment 120 Nm.


       

    11. Ein Achswellenrad durch Drehen einer Antriebswelle drehen und sicherstellen, daß die Ausgleichskegelräder frei drehen.


       

      image

    12. Lager mit Dorn 87 932 und 98 524 einpressen.

    Achsgetriebegehäuse RBP832


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    87 550 Treibdorn


     

    image

    87 564 Hebeöse


     

    image

    87 932 Treibdorn


     

    image

    98 075 Meßuhr


     

    87 550


     

    image


     

    image


     

    00 1628

     

    87 564


     

    image

    110 332

     

    87 932


     

    00 1636

     

    98 075

    AD2


     

    R2


     

    D3, G1


     

    D2


     

    image

    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    80

    15 5

    30 10

    70

    70 30


     

    40

    50

     

    60 40

    50


     

    image

    98 332 Stützdorn


     

    image

    98 364 Zusammenbaudorn


     

    image

    98 440 Klauensteckschlüssel

    image


     

    00_1637

     

    98 332 R1


     

    image


     

    110 119

     

    98 364 R1


     

    image

    110 129

     

    98 440 R2


     


     

    image

    image


     

    110 368

     

    98 450 Schaft R2


     


     

    98 480 Steckschlüssel für

    Rundmutter 75 mm


     

    1. 524 Einbauhülse


       


       

      00 1633

       

      98 450


       

      image

      image

      98 480 R2


       

      image

      image

      110 382

       


       

      110 454

       

      98 524 R1


       

      image


       

      Nummer

      Beschreibung

      Abbildung

      Werkzeugtafel

      98 566

      Treibdorn


       

      98 566


       

      image

      R1

      98 613

      Stützring


       

      98 613


       

      image

      R1

      98 614

      Druckring


       

      98 614


       

      image

      R1

      98 615

      Verriegelungswerkzeug


       

      98 615


       

      image


       

      R2

      98 779

      Einstellring


       

      98 779


       

      image

      R1

      99 072

      Antriebskegelrad- Tiefenlehre


       

      99 072


       

      image


       

      R2

      99 092

      Treibdorn


       

      99 092


       

      image

      AD/AS2

      99 135

      Treibdorn


       

      99 135


       

      image


       

      R2

      99 221

      Treibdorn


       

      99 221


       

      image


       

      AD/AS2

      image

      00 1852

       


       

      110 804

       

      00 1619

       


       

      110 805

       

      110 803

       

      111 029

       


       

      111 000

       


       

      110 878

       

      00 1617

       

    2. 253 Treibdorn R2


     

    image

    Zerlegen

    1. Deckel (9) über vorderem Lager (7) von Antriebskegelrad abhebeln. Zuerst unteren Rand mit Schraubendreher aufhebeln, dann Deckel schräg abhebeln.


       

    2. Deckel über Zahnräder abbauen und Haltewerkzeug 98 615 einbauen.


       

    3. Verstemmung an Mutter (8) lösen. Mutter mit Steckschlüssel 98 480 lösen.


       

    4. Achsgetriebegehäuse von Universalständer abbauen und in Presse einspannen, der Planetenradträger muß dabei nach oben zeigen. Zwei Hebeösen 87 564 verwenden.


       

      image


       

      image


       


       

      image


       

      image

      Befestigungspunkte für Hebeösen

      image

    5. Holzbrett unter Presse legen, damit das Planetenrad nicht auf den Boden fallen kann. Antriebskegelrad mit Dorn 99 135 auspressen. Lager (7) und (10) mit Distanzringen (6) und (12) ausbauen und Beilegscheiben (13) an den Lagern herausnehmen. Sie müssen für die spätere Grundeinstellung der Lagervorspannung aufbewahrt werden.


       

      image

      image

    6. Lagerkäfig aufschneiden und Käfig und Rollen herausnehmen.


       

      image

      image

      image

      ACHTUNG!

      Schutzbrille tragen.


       

      image


       

      110 777

       

    7. Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein.


       

      image

    8. Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.


       

      110 778

       

    9. Gesprungenen Lagerinnenring ausbauen. Er bricht nach 4-5 Schweißvorgängen durch das Einschrumpfen.

    Differentialsperre zwischen den Achsen zerlegen

    1. Deckel (51), Membran (50) und Kolben

      (49) für Differentialsperre ausbauen. Differentialsperre herausnehmen.


       

    2. Schalter (48) ausbauen.

    3. Welle (44) lösen und Hebel (40) und (42) mit Feder (41) herausnehmen.


     


     

    52 53

    58

    image

    44 48

    51 40 42 46

    45

    50

    47

    49 43

    41

    39


     

    111 450

     

    Differentialsperre zwischen den Achsen

    image

    Zusammenbau

    1. Hinteres Antriebskegelradlager (10) mit Dorn 87 550 und 99 092 auf Antriebskegelrad pressen.


       

    2. Ölsammler in Gehäuse einbauen. Sicherungsmittel auf Schrauben auftragen und Schrauben festziehen.


       

      image

    3. Vorderen Antriebskegellageraußenring (7) mit Montagehülse 98 524, Dorn 87 247 und Schaft 98 450 in Gehäuse einpressen.


       

    4. Gehäuse drehen und Beilegscheiben (11) einbauen, die zuvor unter hinterem Antriebskegellageraußenring eingebaut waren.

    5. Einstellring 98 779 statt hinterem Antriebskegelradlageraußenring einbauen. Dieser hat einen geringfügig kleineren Außendurchmesser, wodurch die Anzahl der Beilegscheiben leichter geändert werden kann.


       

    6. Auf dem Antriebskegelrad ist eine zweistellige Nummer angegeben. Diese gibt das Maß der Abweichung A in

      hundertstel-mm an. Das Einstellmaß für das Antriebskegelrad beträgt 0,50 +

      A +/- 0,05 mm.


       

      image

      111 105

       

      Maß der Abweichung

      image

    7. Lauffläche des Rings mit Öl schmieren. Antriebskegelrad einbauen und einige Umdrehungen drehen, bis die Rollen korrekt positioniert sind.

    8. Antriebskegelrad-Tiefenlehre 99 072 auf Differentiallager aufsetzen. Die Tiefenlehre muß vertikal und parallel zur Mittellinie des Differentials angeordnet sein. Tiefenlehre leicht niederdrücken, damit sie sich beim Messen nicht verschieben kann.


       

    9. Einstellwert des Antriebskegelrades messen, dabei Meßuhr zwischen Antriebskegelrad und Tiefenlehre positionieren.

      Beispiel: Auf dem Antriebskegelrad steht die Nummer 58. Dies ergibt ein Einstellmaß von 0,50 + 0,50 = 1,08. Das Einstellmaß

      muß 1,03 - 1,13 mm betragen.

    10. Einstellung ggf. durch Beilegscheiben zwischen Antriebskegelradlager und Ausgleichsgetriebegehäuse verändern.

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30 und 0,40 mm.


       


       

      111 107

       

    11. Antriebskegelrad und Einstellring ausbauen. Anstelle dieser Teile Lageraußenring mit Stützring 98 613, Dorn 98 566 und Schaft 98 450 einpressen.


       

      98 566


       

      98 613


       

      image

      98 450

    12. Antriebskegelrad auf Werkbank ablegen und Distanzring (12) und Beilegscheiben (13), die ursprünglich eingebaut waren, einbauen. Kontaktflächen schmieren.


       

    13. Gehäuse drehen, so daß die Vorderseite nach unten zeigt (siehe Abbildung).


       

    14. Zahnrad (4) in Achsgetriebegehäuse einschieben. Dabei zeigt die nicht verzahnte Seite zur Rückseite des Gehäuses (nach oben).

    15. Antriebskegelrad in Gehäuse einbauen. Sicherstellen, daß die Zahnräder ineinander eingreifen.

    16. Antriebskegelrad vorsichtig nach unten eintreiben, bis die Mutter (8) aufgeschraubt werden kann.


       

      image


       

      image

      Nicht verzahnte Seite nach oben

      image

    17. Gehäuse drehen und Antriebskegelrad auf Stützdorn 98 332, Dorn 99 253 und Zusammenbaudorn 98 364 positionieren.


       

    18. Zahnrad mit Dorn 87 932 einpressen.


       

    19. Distanzring (6) und vorderes Antriebskegelradlager (7) einbauen. Lager mit Dorn 87 932 und max. 70-80 kN zusammenpressen. Gleichzeitig Achsantriebsgehäuse drehen. Läßt sich das Achsantriebsgehäuse nur noch schwer drehen, darf nicht mehr gepreßt werden. Dickere Beilegscheibe oder längeren Distanzring wählen.


       

      Hinweis: Die Seite des Distanzrings mit dem größeren Durchmesser muß am Zahnrad anliegen.


       

      image

    20. An der zur Differentialsperre nächstgelegenen Bohrung Reibwertmesser an Achsantriebsgehäuse anbauen. Erforderliche Kraft zum Drehen des Achsantriebsgehäuses messen.

      Die Lagervorspannung ist korrekt, wenn der mit dem Reibwertmesser ermittelte Reibwert bei eingelaufenen Lagern 8-14 N und 25-45 N bei neuen Lagern bei einer Pressenkraft von 70-80 kN beträgt.

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,30, 0,40 und 0,50 mm.

      Distanzringe sind in folgenden Längen verfügbar: 22,48, 22,50, 22,52, 22,54 und

      22,56 mm.

    21. Holzbrett unter Presse legen, damit das Antriebskegelrad nicht auf den Boden fallen kann. Antriebskegelrad mit Dorn 99 135 auspressen. Beilegscheiben und Distanzringe aufbewahren. Zahnrad herausnehmen. Nach dem Einstellen des Planetenradträgers muß das Antriebskegelrad wieder eingebaut werden.


       

    22. Gehäuse drehen, so daß die Vorderseite nach unten zeigt (siehe Abbildung).

    23. Zahnrad (4) in Achsantriebsgehäuse einschieben. Dabei zeigt die nicht verzahnte Seite zur Rückseite des Gehäuses (nach oben).


       


       

      image


       

      image

      Nicht verzahnte Seite nach oben


       

    24. Zahnrad (37) mit nicht verzahnter Seite zum Stirndeckel zeigend (nach unten) einbauen.

    25. Achsantriebsgehäuse anheben und auf Planetenradträger absetzen. Die Verzahnungen am Zahnrad und Planetenradträger müssen ineinander eingreifen.


       


       

      image

      Nicht verzahnte Seite nach unten

      image

    26. Distanzring (36) und Lager (38) einbauen, Lagerinnenring mit zwei Druckringen

      98 614, Dorn 99 221 und Schaft 98 450 leicht einpressen.


       

    27. Achsantriebsgehäuse drehen und dabei Pressenkraft am Lager auf 70-80 kN erhöhen.


       

      image

    28. Meßuhr 98 075 an Magnetfuß in Achsantriebsgehäuse anbauen. Die Spitze der Meßuhr muß an Dorn 99 221 anstehen. Meßuhr auf Null stellen.


       

    29. Gehäuse mit zwei Montiereisen anheben und Lagerspiel ablesen. Das Spiel muß 0,02-0,10 mm betragen.

      Lagerspiel ggf. durch Beilegscheiben ändern.

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,30, 0,40 und 0,50 mm.

      Distanzringe sind in folgenden Längen verfügbar: 12,30, 12,32, 12,34, 12,36 und

      12,38 mm.


       

      image

    30. Haltewerkzeug 98 615 anbauen.

      image

    31. Mutter mit Werkzeug 98 440 festziehen. Anzugsdrehmoment 400 Nm.


       

    32. Mutter in vier Nuten im Planetenradträger verstemmen.


       

      image

    33. Antriebskegelrad einbauen, siehe "Antriebskegelradlager und Lagervorspannung einstellen", Punkte 14-19 Mutter mit Steckschlüssel 98 480 festziehen. Anzugsdrehmoment 600 Nm.


       

      image

    34. Haltewerkzeug 98 615 abbauen und Deckel

      (55) mit neuer Dichtung (54) über Zahnrad anbauen.


       

    35. Deckel über Mutter von Antriebskegelrad anbauen. Deckel unter Planetenradträger einschieben und mit einem Kunststoffhammer einklopfen.


     

    image

    Differentialsperre zwischen den Achsen zusammenbauen

    1. Hebel (42) und (40) sowie Welle (43) zusammenbauen. Welle in inneren Hebel pressen. Die Wellenenden müssen auf beiden Seiten des äußeren Hebels in gleicher Länge überstehen. Feder (41) einhängen.


       

    2. Hebel mit Feder in Achsantriebsgehäuse einbauen, Welle (44) schmieren und mit 75 Nm anziehen. Die Hebel müssen sich gegenüber den Bohrungen für den Schalter und den Kolben befinden.


       

      image

    3. Kolben (49) und Deckel (51) umgekehrt einbauen, damit der Kolben eingedrückt bleibt.

    4. Einstellschraube 45 hineindrehen, damit die Differentialsperre (39) auf die Verzahnung des Planetenradträgers ausgerichtet werden kann.


       

    5. Einstellschraube so einstellen, daß kein Spiel zwischen den Zähnen vorliegt. Einstellschraube um 1/8 Umdrehung zurückdrehen (45), um ein Axialspiel von 0,20-0,50 mm zwischen Zahnkopflinie an

      Differentialsperre und Zahnfußlinie am Planetenradträger einzustellen. Kugel (46) einlegen und Sicherungsschraube (47) festziehen.

    6. Schalter (48) einbauen.


     

    image

    Betätigungsmechanismus der Differentialsperre

    Planetenradträger RBP832


     


     

    107 759

     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    87 247

    Treibdorn


     

    87 247


     

    image

    R1

    87 550

    Treibdorn


     

    87 550


     

    image


     

    AD2

    98 440

    Klauensteckschlüssel


     

    98 440


     

    image


     

    R2

    98 450

    Schaft


     

    image

    R2


     

    98 524 Einbauhülse


     

    98 566 Treibdorn


     

    98 568 Stützdorn


     

    98 574 Treibdorn


     

    98 613 Stützring


     

    98 615 Verriegelungswerkzeug


     


     

    110 806

     

    98 616 Einstellbarer Dorn

    image


     

    00 1633

     


     

    00 1628

     


     

    110 368

     

    98 450


     

    image


     

    110 454

     

    98 524


     

    image

    image

    00 1617

     

    98 566


     

    image

    image


     

    00_1618

     

    98 568


     

    image

    image

    98 574


     

    image

    image

    109 783

     

    110 803

     

    98 613


     

    image

    110 805

     

    98 615


     

    image


     

    image

    image

    98 616


     

    R1


     

    R1 R2

    R1


     

    R1


     

    R2


     

    RD, AD2


     

    image

    Zerlegen

    image

    1. Achsantriebsgehäuse auf andere Seite drehen. Hebeösen 87 564 abbauen. Verstemmung an Mutter (38) lösen. Mutter mit Werkzeug 98 440 abschrauben.


       

      image

    2. Haltewerkzeug 98 615 von Planetenradsatz abbauen.


       

      image

    3. Achsantriebsgehäuse auf zwei parallelen Blöcken und einem Holzbrett in Presse legen und Planetenradträger mit Dorn

      98 574 und Stützdorn 98 568 auspressen.


       

    4. Hinteres Lager von Planetenradträger (37) und Distanzring (36) herausnehmen.

    5. Achsantriebsgehäuse anheben und beide Zahnräder (35) ausbauen.

    6. Beilegscheiben (34) und Distanzring (33) von Planetenradträger ausbauen und aufbewahren. Sie werden für die spätere Grundeinstellung der Lagervorspannung benötigt.

    7. Lagerinnenring von Planetenradträger ausbauen, dazu Innenring trennen.

    8. Lagerkäfig aufschneiden und Käfig und Rollen herausnehmen.


       

      image

      image

      image

      image

      ACHTUNG!

      Schutzbrille tragen.


       

      image


       

    9. Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein.


       

      image

    10. Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.


       

    11. Gesprungenen Lagerinnenring ausbauen. Er bricht nach 4-5 Schweißvorgängen durch das Einschrumpfen.

      image

    12. Lageraußenringe von Gehäuse austreiben, Beilegscheiben unter hinterem Lageraußenring von Antriebskegelrad aufbewahren. Sie werden für die spätere Grundeinstellung der Lagervorspannung benötigt.


       

    13. Ölsammler (5) von Gehäuse abbauen.


       

      image

    14. Ölsammler von Planetenradträger abbauen.


       

      image

    15. Wellen (25) zu den Planetenrädern zurückschieben, Zahnräder (24) und Rollen des Nadellagers (26) herausnehmen. Kugel

      (27) aufbewahren.


       

      image

    16. Die zweifachen Nadellager (26) an den Planetenrädern (24) bestehen aus jeweils 30 Nadeln und verfügen zwischen den beiden Reihen über eine Druckscheibe. Sechs Lager sind in einem inneren und äußeren Kartonrohr verpackt, der als Einbauwerkzeug verwendet werden kann. Das innere Kartonrohr verfügt an beiden Seiten eines Lagersatzes über Kunststoffstopfen.

    image

    Zusammenbau

    1. Einen Nadellagersatz mit Kartonrohr in Planetenrad schieben.


       

    2. Kunststoffdeckel an innerem Rohr vorsichtig entfernen und Planetenrad in

      Planetenradträger (23) einbauen. image

      image

    3. Planetenrad gegenüber der Wellenbohrung in Planetenradträger einbauen. Welle (25) hineinschieben und dabei Kartonrohr herauspressen. Sperrkugel (27) in Welle einsetzen und Welle einschieben.


       

      image

    4. Ölsammler (28) an Planetenradträger anbauen. Sicherungsmittel auf Schrauben auftragen und Schrauben festziehen.

      image

    5. Vorderen Lageraußenring von Planetenradträger (32) in Achsantriebs- gehäuse einpressen, dazu Dorn 98 566, Schaft 98 450 und Stützring 98 613 verwenden.


       

      image

    6. Achsantriebsgehäuse drehen und hinteren Lageraußenring von Planetenradträger (37) in Achsantriebsgehäuse einpressen, dazu Einbauhülse 98 524, Dorn 87 247 und Schaft 98 450 verwenden.


       

      image

    7. Planetenradträger auf Stützring 98 613 in der Presse setzen.

      image

    8. Vorderes Lager für Planetenradträger mit Dorn 87 550 aufpressen.


       

      image

    9. Distanzring (33) und Beilegscheiben (34) wieder einbauen.

    Achsantriebsgehäuse RP832


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    87 550 Treibdorn


     

    image

    87 579 Treibdorn


     

    image

    1. 932 Treibdorn


       

      image

    2. 292 Zugstange


     

    image

    98 364 Zusammenbaudorn


     

    87 550


     

    image


     


     

    00 1628

     

    87 579


     

    image


     

    image

    00 1816

     

    87 932


     

    00 1636

     

    00 1848

     

    88 292


     

    image


     

    image

    98 364

    AD2


     

    R1


     

    D3, G1


     

    G2


     

    R1


     

    image

    image

    110 129

     

    98 450 Schaft R2


     


     

    98 566 Treibdorn


     

    98 570 Dummy-Lager


     

    98 575 Stützdorn


     

    98 613 Stützring


     


     

    00 1633

     

    98 450


     

    image

    image

    00 1617

     

    98 566 R1


     

    image

    image

    98 570 R1


     

    image

    image


     

    110 511

     

    98 575 G2


     

    image

    image

    110 803

     


     

    00 1621

     

    98 613 R1


     

    image

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    98 616 Einstellbarer Dorn


     

    image


     

    00_1642

     

    98 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel


     

    image

    98 616


     

    image


     

    110 806

     

    98 765

    RD, AD2


     

    G2


     


     

    image

    1. 779 Einstellring


       

      image

    2. 005-1 Adapter


     

    image

    99 072 Antriebskegelrad- Tiefenlehre

    image

    98 779 R1


     

    image


     

    110 878

     

    99 005−1 H1


     

    image


     

    111 423

     

    99 072 R2


     


     

    image

    99 092

     

    99 092 Treibdorn AD/AS2


     

    image


     

    image

    99 129

     

    00 1619

     

    99 129 Haltewerkzeug G2


     

    image


     

    image


     

    00_1616

     

    99 167 Hebewerkzeug


     

    image

    99 192 Treibdorn

    image

    99 167 G1


     


     

    00 1625

     

    99 192 G4


     

    image


     

    image

    image

    Zerlegen

    1. Mutter der Gelenkgabel mit Hülse 98 765 abschrauben.


       

      image

    2. Hebewerkzeug 99 167 anbauen. Achsantriebsgehäuse in Presse legen.


       

    3. Gelenkgabel und Antriebskegelradende markieren, um den Zusammenbau zu erleichtern.

    4. Holzbrett unter Antriebskegelrad legen, damit dieses nicht auf den Boden fallen kann. Antriebskegelrad (33) mit Dorn 98 575 auspressen.


       

    5. Gehäuse (1) abbauen. Distanzring (6) und Beilegscheiben (7) für die Lager am Antriebskegelrad aufbewahren. Sie werden für die spätere Grundeinstellung der Lagervorspannung benötigt.


       

      image

      1 4 5


       

      8

    6. Dichtringaufnahme (14) ausbauen.

      Dichtring (15) von Deckel ausbauen. 6

      Stützscheibe (12) und vorderen 13

      Antriebskegellagerinnenring mit Laufring

      12

       

      (8) ausbauen. 15


       

      63

      14

      18 61

      17

      111 449

       

      64


       

      62

      image

    7. Hinteren Antriebskegellageraußenring (5) mit einstellbarem Dorn 98 616 austreiben.

      Beilegscheiben (4) aufbewahren. Sie werden für die spätere Einstellung des Antriebskegelrads benötigt.


       

      image

    8. Achsantriebsgehäuse drehen und vorderen Antriebskegelradlageraußenring (8) mit einstellbarem Dorn 98 616 austreiben.


       

    9. Lagerkäfig aufschneiden und Käfig und Rollen herausnehmen.


       

      image

      image

      image

      ACHTUNG!

      Schutzbrille tragen.


       

      image


       

      image

      110 777

       

    10. Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein.

      image

    11. Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.


       

      10 778

       

    12. Gesprungenen Lagerinnenring ausbauen. Er bricht nach 4-5 Schweißvorgängen durch das Einschrumpfen.

    Zusammenbau

    1. Hinteren Antriebskegelradlagerinnenring

      (5) mit Dorn 87 550 und 99 092 auf Antriebskegelrad pressen.


       

    2. Vorderen Antriebskegelradlageraußenring

      (8) mit Dorn 98 566 und Schaft 98 450 in Gehäuse pressen.


       

    3. Gehäuse drehen und z. B. auf Presse ablegen. Für das Antriebskegelrad muß eine Öffnung vorhanden sein.

    4. Die zuvor im Gehäuse eingebauten Beilegscheiben (4) in hinteren Antriebskegelradlagersitz einbauen.

    5. Einstellring 98 779 statt hinterem Antriebskegelradlageraußenring einbauen. Dieser hat einen geringfügig kleineren Außendurchmesser, wodurch die Anzahl der Beilegscheiben leichter geändert werden kann.


       

    6. Auf dem Antriebskegelrad ist eine zweistellige Nummer angegeben. Diese gibt das Maß der Abweichung A in hundertstel- mm an. Das Einstellmaß für das Antriebskegelrad beträgt 0,50 +

      A +/- 0,05 mm.


       

      image


       


       

      image


       

      image

      111 105

       

      Maß der Abweichung

      image

    7. Lauffläche des Rings mit Öl schmieren. Antriebskegelrad einbauen und einige Umdrehungen drehen, bis die Rollen korrekt positioniert sind.

    8. Antriebskegelrad-Tiefenlehre 99 072 auf Differentiallager aufsetzen. Die Tiefenlehre muß vertikal und parallel zur Mittellinie des Differentials angeordnet sein. Tiefenlehre leicht niederdrücken, damit sie sich beim Messen nicht verschieben kann.


       

    9. Einstellwert des Antriebskegelrades messen, dabei Meßuhr zwischen Antriebskegelrad und Tiefenlehre positionieren. Das Einstellmaß muß 1,03 - 1,13 mm betragen.

      Beispiel: Auf dem Antriebskegelrad steht die Nummer 58. Dies ergibt ein Einstellmaß von 0,50 + 0,58 = 1,08.

    10. Einstellung ggf. durch Beilegscheiben zwischen Antriebskegelradlager und Ausgleichsgetriebegehäuse verändern.

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30, und 0,40 mm.

      image

    11. Antriebskegelrad und Einstellring ausbauen. Lageraußenring mit Stützring 98 613, Dorn 98 566 und Schaft 98 450 einpressen.


       

    12. Antriebskegelrad auf Stützdorn 98 332, Dorn 99 253 und Zusammenbaudorn 98 364 positionieren.


       

      image

    13. Distanzring (6) und Beilegscheiben (7) einbauen, die beim Zerlegen ausgebaut wurden. Dummy-Lager 98 570 an vorderem Antriebskegelradlager anbauen.

    14. Lager mit Dorn 87 932 und max. 70-80 kN zusammenpressen. Gleichzeitig Achsantriebsgehäuse drehen. Läßt sich das Achsantriebsgehäuse nur noch schwer drehen darf nicht mehr gepreßt werden. Dickere Beilegscheibe oder längeren Distanzring wählen.

    15. An der zur Differentialsperre nächstgelegenen Bohrung Reibwertmesser an Achsantriebsgehäuse anbauen. Erforderliche Kraft zum Drehen des Achsantriebsgehäuses messen.

      Die Lagervorspannung ist korrekt, wenn der mit dem Reibwertmesser ermittelte Reibwert bei eingelaufenen Lagern 8-14 N und 25-45 N bei neuen Lagern bei einer Pressenkraft von 70-80 kN beträgt.

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,30, 0,40 und 0,50 mm.

      Distanzringe sind in folgenden Längen verfügbar: 22,48, 22,50, 22,52, 22,54 und

      22,56 mm.

      Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30 und 0,40 mm.

      Distanzringe sind in folgenden Längen verfügbar: 11,00, 11,02, 11,04, 11,06 und

      11,08 mm.

    16. Dummy-Lager ausbauen und korrektes Lager einbauen. Dorn 87 932 verwenden. Sicherstellen, daß sich der Reibwert nicht geändert hat.


       

    17. Schutzabdeckung einbauen. Beschädigte Schutzabdeckung erneuern.


       

      WICHTIG! Wurden die Dichtungen an der Gelenkgabel ausgebaut, können sie nicht mehr wiederverwendet werden. Sie sind zu erneuern.


       

    18. Dichtung mit Dorn 99 377 in Gelenkgabel einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtung korrekt eingebaut ist, siehe Abbildung. Die Dichtung darf nicht hineingeklopft werden.


       

    19. Stützscheibe (12) an Antriebskegelradende anbauen.

    20. Dichtungsdeckel (14) mit neuer Dichtung

      (13) einbauen.


       

      image


       

      image

      113 235

       

      99 377

      image

    21. Verzahnung der Antriebswelle schmieren.

    22. Dichtfläche der Gelenkgabel mit Öl schmieren und an Zapfen gemäß Markierungen anbauen. Gelenkgabel korrekt ausrichten.


       

    23. Gewinde der Gelenkgabelmutter und Druckseite der Mutter schmieren. Mutter aufsetzen aber noch nicht festziehen.


       


       

    24. Mutter der Gelenkgabel mit Hülse 98 765 festziehen.

    25. Anzugsdrehmoment 1000 Nm.


       

      1000 Nm


       

      image

      88 292


       

      99 129


       

      111 171

       

      98 765


       

      Alternative Methode

      2

       

      1

       

  • Mutter zuerst mit 300 Nm mit Steckschlüssel 98 765 anziehen. Steckschlüssel und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 26 mm abziehen, um 1000 Nm zu erreichen.


 

image

88 292


 

99 129


 


 

98 765


 

image

111 316

 

  1. Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.

Spezifikationen


 


 

Übersetzung


 

 

Antriebskegelrad

Tellerrad

Radnabeng

1.37

19

26

3.91

1.47

19

28

4.21

1.68

16

27

4.82

1.81

16

29

5.18

2.07

13

27

5.93

 

Anzahl der Zähne Übersetzung einschl. etriebe


 

Einstellwerte, Prüfmaße

Antriebskegelradlager-Reibwert bei 220 mm Radius und einer Pressenkraft von 70-80 kN: Eingelaufen ................................................................................................................8-14 N

Neu .............................................................................................................................25-45 N


 

Zahnflankenspiel

Übersetzung 5,93: ......................................................................................................0,25-0,36 mm

Andere Übersetzungen ...............................................................................................0,30-0,41 mm


 

Antriebskegelradeinstellung, gemessen mit Antriebskegelrad-Tiefenlehre 99 072 ..0,50 mm Maß um den auf dem Tellerrad angegebenen Wert erhöhen


 

Ölmenge

RP832.........................................................................................................................14 dm3

RBP832 ......................................................................................................................15 dm3

Radnabengetriebe RH832 ..........................................................................................2 dm3

Ölqualität, siehe Gruppe 0 oder Betriebsanleitung

Anzugsdrehmomente

Tellerradschrauben............................................................................................................. 1000 Nm

Alternativ: Mit 300 Nm und weiteren 40 festziehen

Schrauben von Ausgleichsgetriebe ...................................................................................... 120 Nm

Lagerdeckelschrauben.......................................................................................................... 330 Nm

M8 Schrauben ........................................................................................................................ 20 Nm

M6 Schrauben .......................................................................................................................... 8 Nm

Muttern zur Befestigung der Zahnräder am Hinterachsgehäuse.......................................... 260 Nm

Bolzen im Hinterachsgehäuse (mit Gewindesicherungsmittel befestigt) .............................. 80 Nm


 

RP832

Gelenkgabelmutter an Antriebswelle................................................................................. 1000 Nm

Alternativ: Mit 300 Nm anziehen und weitere 26 mm am Radius des Steckschlüssels


 

RBP832

Gelenkgabelmutter an Abtriebswelle................................................................................... 400 Nm

Gelenkgabelmutter an Antriebswelle................................................................................... 600 Nm

Alternativ: Mit 300 Nm anziehen und weitere 11 mm am Radius des Steckschlüssels

Mutter von Planetenradträgerlager....................................................................................... 400 Nm

Mutter von Antriebskegelradlager ....................................................................................... 600 Nm

Schrauben von Stirndeckel (M12) ......................................................................................... 84 Nm


 

Verbrauchsmaterialien

Gewindesicherungsmittel..................................................................................................... 561 200

Fett für Druckluftsystem ...................................................................................................... 319 308

Dichtmittel ........................................................................................................................... 561 019

Dichtmittel (Silikongummi) ................................................................................................. 584 010

Dichtmittelraupe von 2-3 mm auf Dichtflächen von Hinterachsgehäuse

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Werkzeugtafel

87 247

Treibdorn

R1

87 550

Treibdorn

AD2

87 564

Hebeöse

R2

87 579

Treibdorn

R1

87 596

Gleithammer

D2

87 932

Treibdorn

D3, G1

88 292

Zugstange

G2

98 075

Meßuhr

D2

98 332

Stützdorn

R1

98 364

Zusammenbaudorn

R1

98 401

V-Adapter

 

98 402

Halter für Adapterstange

 

98 403

Aufspannarm

 

98 404

Antriebsflanschhalter

 

98 405

Halter und Aufspannstrebe

 

98 440

Klauensteckschlüssel

R2

98 450

Schaft

R2

98 480

Steckschlüssel für Rundmutter 75 mm.

R2

98 524

Einbauhülse

R1

98 566

Treibdorn

R1

98 567

Abzieher

R2

98 568

Stützdorn

R2

98 570

Dummy-Lager

R1

98 574

Treibdorn

R1

98 575

Stützdorn

G2

98 610

Treibdorn

R1

98 613

Stützring

R1

98 614

Druckring

R1


 

image


 

Nummer

Beschreibung

Werkzeugtafel

98 615

Verriegelungswerkzeug

R2

98 616

Einstellbarer Dorn

RD, AD2

98 765

Kerbverzahnter Steckschlüssel

G2

98 776

Aufspannvorrichtung

 

98 779

Einstellring

R1

99 005-1

Adapter

H1

99 072

Antriebskegelrad-Tiefenlehre

R2

99 092

Treibdorn

AD/AS2

99 129

Haltewerkzeug

G2

99 135

Treibdorn

R2

99 139

Stützring

PT1

99 147

Treibdorn

R3

99 167

Hebewerkzeug

G1

99 192

Treibdorn

G4

99 221

Treibdorn

AD/AS2

99 253

Treibdorn

R2

99 377

Treibdorn

R3


 

08:04-02 © Scania CV AB 2000, Sweden 90

image image 08:05-01

image

image

image

Ausgabe 2 de


 

Achsgetriebe RP730/731 und RBP730


 

Arbeitsbeschreibung


 

image


 

1 713 459

©

Scania CV AB 2002, Sweden

image

Inhalt


 

Inhalt

Allgemeines Explosionszeichnung 4

Preßkraft einstellen 10

Häufige Reparaturen Sieb reinigen, RBP730 12

Ölfilter erneuern, RBP730 13

Ölpumpe erneuern oder abdichten, RBP730 14

Öl- oder Luftundichtigkeit im: ................................... Betätigungsmechanismus des Achsdifferentials 17

Betätigungsmechanismus des Achsaggregate- Differentials, RBP730 19

Antriebswellen-Dichtung erneuern 21

Dichtring und Lager der Abtriebswelle

erneuern, RBP730 28

Überholen Achsgetriebe ausbauen 35

Ölfilter, Schutzabdeckung, Ölfilterhalter und

Sieb ausbauen, RBP730 39

Betätigungsmechanismus des Achsdifferentials ausbauen 39

Achsdifferentialgehäuse ausbauen 40

Achsdifferentialgehäuse überholen 41

Ölpumpe und vorderen Deckel mit

Antriebswelle ausbauen, RBP730 46

Betätigungsmechanismus des Achsaggregate- Differentials ausbauen, RBP730 50

Achsaggregate-Differential überholen, RBP730 51

Kegelrad überholen, RP730/731 57

Kegelrad überholen, RBP730 61

Lagerring im Getriebegehäuse ausbauen 65

Kegelradhöhe einstellen 67

Kegelrad in Getriebegehäuse einbauen, RBP730... 75 Lagervorspannung des Kegelrads einstellen 77

Dichtungsdeckel an Getriebegehäuse anbauen, RP730/731 81

Antriebswelle zusammenbauen, RBP730 82

Betätigungsmechanismus des Achsaggregate- Differentials einbauen und einstellen, RBP730 83

Vorderen Deckel anbauen, RBP730 85

Lager und Deckel der Antriebswelle einbauen, RBP730 86

Gabelflansch an Antriebswelle anbauen 91

Ölpumpe, Filterhalter, Ölfilter,

Schutzabdeckung und Sieb einbauen, RBP730 96

Achsdifferentialgehäuse einbauen 99

Lagervorspannung und Zahnflankenspiel einstellen 100

Tragbildprüfung 104

Betätigungsmechanismus des Achsdifferentials einbauen. 107

Achsgetriebe einbauen 109

Anzugsdrehmoment 114

Arbeitsbeschreibung


 

Allgemeines


 

WICHTIG! Nur wenn der Arbeitsbereich sauber gehalten wird, läßt sich eine korrekte Funktion und lange Lebensdauer des Achsgetriebes gewährleisten.

Achsgetriebe außen und umgebende Bereiche stets reinigen. Hierdurch läßt sich ein Eindringen von Schmutzpartikeln beim Abbau des Achsgetriebes vom Hinterachsgehäuse verhindern.

Vor dem Zusammenbau des Achsgetriebes sowohl neue als auch alte Teile reinigen.

Alle beweglichen Teile vor dem Einbau schmieren.

Stets Schmiermittel gemäß Gruppe 0 des Service-Handbuchs verwenden.

image

Achsgetriebe RBP730, Antriebswel Ie und Achsaggregate-Differ ent1.al


 

I-------- ---

  1. Zugstange

  2. Scheibe

  3. Dichtring

  4. O-Ring

  5. Mutter

  6. Deckel

  7. Schalter

  8. Gabel

  9. Sicherungsschraube

  10. O-Ring

  11. Zylinder

  12. Kolben

  13. Druckfeder

  14. O-Ring

  15. Winkelstück

  16. Schraube

  17. Beilegscheibe

  18. Schraube

  19. Differentialgehäusehälfte (hinten)

  20. Anlaufring

  21. Kupplungshülse

  22. Antrieb

  23. Anlaufring

  24. Buchse

  25. Differentialrad (vorn)

  26. Schraube

  27. Differentialgehäusehälfte (vorn)

  28. Zapfenkreuz

  29. Achswellenrad

  30. Anlaufscheibe

  31. Buchse

  32. Differentialrad (hinten)

  33. Lager

  34. Abtriebswelle

  35. Schraube

  36. Tellerfeder

  37. Vorderer Deckel

  38. Lager

  39. Scheibe

  40. Tellerfeder

  41. Schraube

  42. Sieb

  43. Dichtung

  44. O-Ring

  45. Betätigungsmechanismus der Differentialsperre

  46. Antriebswelle

  47. Lager

  48. Distanzscheibe

  49. Sicherungsring

  50. Dichtring

  51. Gabelflansch

  52. Mutter, Gabelflansch

  53. Getriebegehäuse

  54. Kegelradsatz

  55. Lagerdeckel

  56. Schraube

  57. Schraube

  58. Schraube

  59. Tellerfeder

  60. Mutter, Gabelflansch

  61. Gabelflansch

  62. Staubkappe

  63. V-Ring

  64. Dichtring

  65. Dichtungsdeckel

  66. Stützring

  67. Schraube

  68. Deckel

  69. Schraube

  70. Tellerfeder

  71. Ölpumpe

  72. Pumpengehäuse


 

image


 

Achsgetriebe RBP730, Achsdifferential


 


 

image


 

1

Schraube

42

Zapfenkreuz

2

Beilegscheibe

43

Sicherungsring

3

Ölfilterhalter

44

Lagerbuchse

4

Leitung

45

Ausgleichskegelrad

5

Schutzabdeckung

46

Anlaufscheibe

6

Ölfilter

47

Schraube

7

Schalter

48

Winkelstück

8

Schraube

49

Schalter

9

Schild RBP730

50

Schraube

10

Zylinder

51

Schild RBP730

11

Sicherungsring

52

Zylinder

12

Anlaufscheibe

53

O-Ring

13

Winkelstück

54

Kolben

14

Deckel

55

Anlaufscheibe

15

O-Ring

56

Differentialgehäusehälfte (links)

16

Kolben

57

Lager

17

Sicherungsschraube

58

Ölsammler

18

Achse

59

Einstellring

19

Gabel

   

20

Druckfeder

   

21

Einstellring

   

22

Lager

   

23

Kegelradmutter

   

24

Kupplungshülse

   

25

Kegelradlager (klein)

   

26

Distanzring

   

27

Scheibe

   

28

Schraube

   

29

Tellerrad

   

30

Getriebegehäuse

   

31

Lagerdeckel

   

32

Schraube

   

33

Schraube

   

34

Zahnrad

   

35

Distanzhülse

   

36

Scheibe

   

37

Kegelradlager (groß)

   

38

Kegelrad

   

39

Differentialgehäusehälfte (rechts)

   

40

Anlaufscheibe

   

41

Achswellenrad

   

Achsgetriebe RP730/731


 

image


 

1

Mutter, Gabelflansch

42

Anlaufscheibe

2

V-Ring

43

Lagerbuchse

3

Gabelflansch

44

Anlaufscheibe

4

Staubkappe

45

Sicherungsring

5

Dichtring

46

Ausgleichskegelrad

6

Dichtungsdeckel

47

Schraube

7

Schalter

48

Differentialgehäusehälfte (links)

8

Schraube

49

Lager

9

Schild RP730

50

Ölsammler

10

Deckel

51

Einstellring

11

Kolben

   

12

Sicherungsring

   

13

Anlaufscheibe

   

14

Kupplungshülse

   

15

Einstellring

   

16

Schraube

   

17

Tellerrad

   

18

Kegelradlager (klein)

   

19

Getriebegehäuse

   

20

Lagerdeckel

   

21

Schraube

   

22

Schraube

   

23

Winkelstück

   

24

O-Ring

   

25

Zylinder

   

26

Sicherungsschraube

   

27

Zugstange

   

28

Gabel

   

29

Druckfeder

   

30

Lager

   

31

Distanzring

   

32

Scheibe

   

33

Distanzhülse

   

34

Scheibe

   

35

Kegelradlager (groß)

   

36

Kegelrad

   

37

Differentialgehäusehälfte (rechts)

   

38

Anlaufscheibe

   

39

Achswellenrad

   

40

Zapfenkreuz

   

41

Achswellenrad

   

Preßkraft einstellen

Die erreichte Preßkraft ist abhängig vom Hydraulikdruck der Druckluftpumpe 99 004. Der Hydraulikdruck der Pumpe hängt von dem durch den Druckregler geregelten Eingangsdruck ab.

Der Luftdruck kann mit Drehknopf D verändert werden. Roten Sicherungsring in Richtung Drehknopf ziehen und gewünschten Druck einstellen. Der Druck kann am Manometer C abgelesen werden.

Eine Tabelle E auf dem Pumpengehäuse zeigt die gewünschte Kraft als Funktion des Luftdrucks am Pumpeneingang an. Tabelle siehe unten.


 

image


 

  1. Druckluftanschluß

  2. Manometer

  3. Einstellrad für Luftdruck

  4. Tabelle am Pumpengehäuse


 


 

image

Preßkraft auf 120 kN (12 Tonnen) wie folgt einstellen:

  1. Auf der Preßkraft-Skala (untere Skala) nach rechts gehen, bis der Wert 120 kN erreicht ist.

  2. Danach der an diesem Punkt beginnenden senkrechten Linie bis zum Schnittpunkt mit der Diagonalen folgen. Vom Schnittpunkt eine waagrechte Linie nach links ziehen. Diese schneidet die senkrechte Achse bei 5,2 bar. Dies ist der erforderliche Druck bei einer Preßkraft von 120 kN.

Häufige Reparaturen


 

Bei diesen Reparaturen muß das Achsgetriebe nicht ausgebaut werden.


 

Hinweis: Einige Abschnitte betreffen nur RP730/731, einige nur RBP730. Dies wird jeweils angegeben.

Sieb reinigen, RBP730


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Sieb 180 Nm


 

image


 

  1. Sieb mit Innensechskantschlüssel ausbauen.

  2. Sieb reinigen.


 

image


 

  1. Getriebegehäuse

  2. Sieb

  3. O-Ring

  4. Dichtung


 


 

  1. Bereich um die Öffnung für das Sieb im Getriebegehäuse reinigen.

  2. Neuen geschmierten O-Ring und neue Dichtung an Sieb anbauen.

    image

  3. Sieb in Getriebegehäuse mit 180 Nm festziehen.

Ölfilter erneuern, RBP730


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Schrauben, Schutzabdeckung 100 Nm


 

image


 

image

  1. Schutzabdeckung des Ölfilters und Ölfilter ausbauen.


     


     

  2. Anlageflächen von Ölfilterhalter und Ölfilter reinigen.

  3. Neue Ölfilter-Gummidichtung schmieren, und Filter an Halter anbauen.

  4. Schutzabdeckung anbauen. Anzugsdrehmoment 100 Nm.


 

  1. Schraube

  2. Ölfilterhalter

  3. Schutzabdeckung

  4. Ölfilter

Ölpumpe erneuern oder abdichten, RBP730


 

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Dichtmittel Teile-Nr. 584 079


 

image


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Schrauben, Ölpumpendeckel 8 Nm

Schrauben, Ölpumpengehäuse 10 Nm


 

image


 

image

Ausbau

  1. Ölpumpendeckel ausbauen.

  2. Schrauben herausdrehen, und Ölpumpe ausbauen.

  3. Teile sorgfältig von Ölrückständen reinigen.


     

    1. Schraube

    2. Ölpumpendeckel

    3. Schraube

    4. Tellerfeder

    5. Ölpumpe

    6. Pumpengehäuse

    7. Deckel

Einbau


 

image

Hinweis: Ölpumpe zerlegt einbauen. Andernfalls kann die Ölpumpe beschädigt werden.


 

  1. Dichtmittel auf Anlagefläche des Ölpumpengehäuses auftragen. Dichtmittel an Bohrungen für die Schrauben sorgfältig auftragen.


     

  2. Pumpengehäuse einbauen. Korrekten Einbau sicherstellen. Ölkanäle und Bohrungen für die Schrauben beachten.

  3. Rotor der Ölpumpe einbauen. Sicherstellen, daß der Rotor das Pumpengehäuse berührt.

  4. Stator einbauen.

    image

  5. Dichtmittel auf die Anlagefläche des Ölpumpengehäuses auftragen. Dichtmittel an Bohrungen für die Schrauben sorgfältig auftragen.

  6. Ölpumpengehäuse einbauen.

    Anzugsdrehmoment 10 Nm. image


     

    image

  7. Ölpumpendeckel einbauen. Anzugsdrehmoment 8 Nm.

Öl-/Luftundichtigkeit im Betätigungsmechanismus des Achsdifferentials

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Dichtmittel Teile-Nr. 584 079

Schmierfett Teile-Nr. 319 308


 

image


 

Anzugsdrehmoment

image

Schalter, Betätigungsmechanismus der Differentialsperre


 

20 Nm


 

image


 

  1. Kabel und Druckluftleitungen der Differentialsperre abbauen. Bei neueren Fahrzeugen befindet sich der Anschluß für das Schalterkabel im Rahmen.

  2. Drei Zylinderschrauben herausdrehen, und Deckel, Kolben, Zylinder und O-Ring ausbauen.

  3. Teile sorgfältig von Ölrückständen reinigen.


     

    image image


     

    Zylinder der Differentialsperre, neuere Ausführung

    1. Schalter

    2. Anschluß

    3. Schraube

    4. Schild

    5. Deckel

    6. O-Ring

    7. Kolben

    8. Zylinder


       

      Zylinder der Differentialsperre, ältere Ausführung

  4. Dichtmittel auf Anlageflächen des Deckels auftragen. Dichtmittel an Bohrungen für die Schrauben sorgfältig auftragen.

  5. Neuen O-Ring an Kolben anbauen. O-Ring schmieren.

  6. Zylinder, Kolben und Deckel zusammenbauen (betrifft ältere Ausführung).

  7. Einheit im Getriebegehäuse festziehen. Anzugsdrehmoment 20 Nm.

  8. Schalter ggf. mit 20 Nm festziehen.

  9. Kabel für Schalter und Druckluftleitung zur Achsdifferentialsperre anbauen. Schalterpins leicht einfetten.

  10. Funktion der Achsdifferentialsperre prüfen.

Öl-/Luftundichtigkeit im Betätigungsmechanismus des Achsaggregate-Differentials, RBP730

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Schmierfett Teile-Nr. 319 308

Sicherungsmittel Teile-Nr. 561 200


 

image


 

  1. Kabel und Druckluftleitungen der Differentialsperre abbauen. Bei neueren Fahrzeugen befindet sich der Anschluß für das Schalterkabel im Rahmen.

  2. Deckel, Druckfeder und O-Ring ausbauen.

  3. Die Mutter wurde mit Sicherungsmittel gesichert. Daher ist sie zunächst auf 100 °C zu erwärmen und anschließend vorsichtig zu lösen. Mutter nicht vollständig abschrauben.


 

image


 

  1. Zugstange

  2. Scheibe

  3. Zylinder

  4. Dichtring

  5. Kolben

  6. O-Ring

  7. Mutter

  8. Druckfeder

  9. Deckel

  10. Beilegscheibe

  11. Schraube

  12. O-Ring

  13. Anschluß

  14. Schalter

  15. Schraube

image

  1. Kolben durch die Bohrung A im Zylinder mit Druckluft beaufschlagen und auspressen. Mutter und Kolben ausbauen.

  2. Zylinder aus Getriebegehäuse ausbauen. Scheibe(n) aufbewahren.


     

  3. Teile sorgfältig reinigen.

  4. Neuen Dichtring einbauen.

  5. Zylinder und Scheibe(n) einbauen.

  6. Kolben mit neuem O-Ring und Mutter einbauen. O-Ring schmieren, und Mutter mit Sicherungsmittel sichern.

  7. Neuen O-Ring und Feder einbauen, und Deckel festziehen.

  8. Wenn der Schalter vom Deckel abgebaut wurde, Schalter mit 20 Nm festziehen. Schalterpins leicht einfetten.

  9. Auf korrekte Funktion prüfen.

Antriebswellen-Dichtung erneuern


 

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Schmiermittel für Kerbverzahnung Teile-Nr. 584 072


 

image


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Mutter, Gabelflansch an Antriebswelle 1000 Nm Gelenkwelle 105 Nm

image


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

  1. 596 Gleithammer

    image


     

    00 1610

     

    87 596 D2


     

    image

  2. 292 Zugstange


 

88 292


 

image


 

image

image

98 257

 


 

00 1848

 

98 257 Stützdorn G2, AM2


 

image


 

110 076

 

98 568 Stützdorn R2

image

98 568


 


 

00_1618

 

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel


     

    image

    G2

     

    98 765


     

    image

    99 001

     


     

    00_1642

     

  2. 001 Adapter H1


 

image


 

image

image

99 003

 


 

00 1562

 

99 003 Hydraulikzylinder H1


 

image

image

99 004

 


 

109 403

 


 

110 188

 

99 004 Hydraulikpumpe H1


 


 

image

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

image

99 005-1 Aufzieheradapter


 

99 005−1

G1, H1


 

image


 

111 423

 

99 010 Buchse -


 


 

image

99 011 Gewindebuchse H1

99 011


 

image


 

image

99 012 Gewindespindel


 

image

image

99 377 Dorn

image


 

00 1565

 

99 012 H1


 


 

109 431

 

99 377


 

image

99 040

 


 

112 705

 

99 040 Aufzieheradapter H1


 

image

99 124

 


 

110 995

 

99 124 Abzieher G1, H1


 


 

image

110 253

 

99 129 Haltewerkzeug G2

00_1616

 

99 129


 

image


 

image


 

Weitere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 318

Abzieher

 

XA3


 

image

image

image


 

114 693

 

587 319 Abzieher XA3


 

image

  1. Feststellbremse anziehen.

  2. Gelenkwelle ausbauen.


 

image


 

  1. Mutter, Gabelflansch

  2. Gabelflansch

  3. Staubkappe

  4. V-Ring

  5. Dichtring

  6. Dichtungsdeckel


 

image

  1. Mutter von Gabelflansch abschrauben. Werkzeug 98 765 verwenden.


     

    image

  2. Gabelflansch ausbauen. Kann der Gabelflansch nicht von Hand ausgebaut werden, Hydraulikwerkzeug wie abgebildet verwenden.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß der Gabelflansch unbeschädigt ist.

    image

  3. Dichtring ausbauen.

    Dichtung, ältere Ausführung

    • Dichtring mit Werkzeug 87 596 ausbauen.


       

      Hinweis: Sicherstellen, daß die Spitze des Gleithammers den Dichtungsdeckel nicht berührt.


       

      Dichtung, neuere Ausführung

    • Die Dichtung ist zweigeteilt. Ein Teil befindet sich am Gabelflansch, der andere am Dichtungssitz.

    • Teil im Dichtungssitz sorgfältig entfernen. Der Dichtungssitz darf dabei nicht beschädigt werden.

    • Staubkappe und Teil der Dichtung am Gabelflansch vorsichtig ausbauen. Abzieher 587 318 und 587 319 sowie Stützdorn 98 568 verwenden. Die Oberfläche des Gabelflanschs darf dabei nicht beschädigt werden.


       

      98 568


       

      image

      587 319


       

      114 657

       

      587 318

  4. Staubkappe einbauen. Beschädigte Staubkappe erneuern.

  5. Neuen Dichtring mit Dorn 99 377 auf Gabelflansch aufpressen. Korrekte Einbaurichtung sicherstellen.


     

    113 235

     

    WICHTIG! Dichtring vorsichtig aufpressen. Nicht aufschlagen.


     

    image

    99 377


     

  6. Kerbverzahnung des Gabelflanschs schmieren.

  7. Gabelflansch an Kegelrad anbauen. Kann der Gabelflansch nicht von Hand angebaut werden, mit Hydraulikwerkzeug wie dargestellt aufpressen. Abschließend mit Preßkraft von 100 kN aufpressen. Siehe "Preßkraft einstellen".


     

    WICHTIG! Nie auf Gabelflansch schlagen. Andernfalls können Lager beschädigt werden.


     

    image image


     

    RP730/731 RBP730

    image

  8. Mutter des Gabelflanschs mit 300 Nm festziehen. Hülse und Gabelflansch wie dargestellt markieren. Um weitere 26 mm auf 1000 Nm festziehen.


     

    image

  9. Mutter des Gabelflansches durch Verstemmen in beiden Öffnungen des Gabelflansches sichern.

  10. Gelenkwelle anbauen. Schrauben mit 105 Nm festziehen.

Dichtring und Lager der Abtriebswelle erneuern, RBP730


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Mutter, Gabelflansch an Abtriebswelle 400 Nm


 

image


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

87 445 Preßdorn AD2

image

87 445


 

98 257 Stützdorn


 

image

98 332 Stützdorn


 

image

image

98 568 Stützdorn


 

image

98 257


 

image

98 332


 

110 119

 

98 568

00_1609

 

G2, AM2


 


 

110 076

 

R1


 

image

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel


     

    0_1618

     

    98 765 G2


     

  2. 001 Schraubadapter


 

image

image

99 003 Hydraulikzylinder


 

99 001

image


 

00_1642

 

H1


 


 

00 1562

 

99 003 H1


 

image


 

109 403

 

99 004 Hydraulikpumpe

99 004 H1


 


 

111 423

 

99 005-1 Aufzieheradapter


 

image

99 005−1


 

10 188

 

G1, H1


 


 

image


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 005-4

Verlängerungsring


 

image

H1

99 011 Gewindebuchse H1

image

99 011


 

image


 

00 1565

 

99 012 Gewindespindel

99 012 H1


 

109 431

 

99 377 Stützdorn


 

image

99 377


 

image

image

99 040

 


 

112 705

 

99 040 Aufzieheradapter H1


 

image

99 124

 


 

110 995

 

99 124 Abzieher G1, H1


 

image

image


 

110 253

 

99 146 Abzieherbeine -

99 146


 


 

image

image

99 147 Dorn


 

00:1370

 

99 147 -


 

image


 

00:1371

 

99 413 Spezialwerkzeug, Dorn


 


 

image

Weitere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 315

Abzieher

 

-


 


 

image

image

image

587 318 Abzieher XA3


 

image

image


 

114 693

 

587 319 Abzieher XA3


 

image

image

587 320 Abzieher -


 

image

  1. Feststellbremse anziehen.

  2. Gelenkwelle ausbauen.

  3. Mutter des Gabelflansches mit kerbverzahntem Steckschlüssel 98 765 abschrauben.


 


 

image


 

  1. Abtriebswelle

  2. Lager

  3. Distanzscheibe

  4. Sicherungsring

  5. Dichtring

  6. Mutter, Gabelflansch


 

image

  1. Gabelflansch ausbauen. Kann der Gabelflansch nicht von Hand festgezogen werden, Hydraulikwerkzeug wie abgebildet verwenden.


     

    image

  2. Dichtring mit Abziehern 587 318, 587 319 und Werkzeug 98 568 ausbauen.


     

    587 319


     


     

    98 568


     


     

    114 657

     

    587 318

    image

  3. Sicherungsring und Distanzscheibe ausbauen.

  4. Werkzeugteile gemäß Abbildung zusammenbauen. Abtriebswelle aus Hinterachsgehäuse herausziehen.


     

  5. Lager mit Abzieher 587 320 abziehen. image

    image

  6. Werkzeugteile gemäß Abbildung zusammenbauen. Neues Lager auf Welle pressen.

  7. Achse in Hinterachsgehäuse einbauen und Kerbverzahnung korrekt positionieren.


     

    image

    WICHTIG! Nie auf die Achse schlagen. Andernfalls können Lager beschädigt werden.


     

  8. Zwei Abzieherbeine 99 146 an Hinterachsgehäuse anbauen.


     

    image

  9. Abzieher 587 315 an Abzieherbeine anbauen.

  10. Dorn 99 147 an Lager positionieren, und Abtriebswelle und Lager mit Abzieher einpressen.


     

    image

  11. Distanzscheibe und Sicherungsring einbauen.

  12. Dichtring mit Dorn 99 413 einpressen.

    image

  13. Kerbverzahnung und Dichtringlippen sorgfältig schmieren.


     

    image

  14. Gabelflansch anbauen und sorgfältig ausrichten. Kann der Gabelflansch nicht von Hand angebaut werden, Hydraulikwerkzeug wie abgebildet verwenden. Abschließend mit Preßkraft von 50 kN aufpressen (siehe Preßkraft einstellen).


     

    WICHTIG! Nie auf Gabelflansch schlagen. Andernfalls können Lager beschädigt werden.


     

  15. Die Mutter des Gabelflanschs muß mit insgesamt 400 Nm angezogen werden (kein Winkelanzug), so daß das Lager nicht verformt wird.

Überholen

Achsgetriebe ausbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

98 402* Halter für Aufspannvorrichtung


 

image

image

-

 

   
   

 

98 402


 


 

image

image


 

00_1643

 

98 403* Aufspannvorrichtung F1


 


 

98 404* Halter für Gabelflansch


 

image


 

00 1644

 

98 403


 

image

98 404 F1


 

image

98 405* Halter und Aufspannstrebe

image

  1. 776 Halter


     

    image

  2. 145* Aufspannstrebe


 

image

99 167 Hebewerkzeug


 

image

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 313

Heber

   

 

Weitere Werkzeuge


 

image


 

102 902

 

*Diese Werkzeug sind Befestigungselemente zur Verwendung mit dem Heber.

image


 

00 1646

 

114 965

 

98 405 F5


 

image

98 776 A


 

image


 

110 877

 

99 145 F2


 

image

image


 

00 1625

 


 

00_1413

 

99 167 G1

  1. Hinterachsgehäuse vor dem Ausbau des Achsgetriebes entlasten.

  2. Fahrzeuge mit Blattfederung unter den Federn mit Unterstellböcken abstützen.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Keinesfalls unter Fahrzeugen mit Luftfederung arbeiten, wenn das Fahrzeug nicht vollständig abgestützt wurde. Verletzungsgefahr aufgrund von Druckänderung in den Federbälgen.

    Sowohl Fahrgestell als auch bewegliche Teile der Federung müssen mit Unterstellböcken oder ähnlichem vollständig abgestützt werden.


     

    image


     

  3. Öl aus Hinterachsgehäuse ablassen.

  4. Kabel und Druckluftleitungen der Differentialsperre abbauen. Bei neueren Fahrzeugen befindet sich der Anschluß für das Schalterkabel im Rahmen.

  5. Nabe so drehen, daß die Ölstopfen gerade nach oben und unten zeigen.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Die Entlüftungsöffnung im Nabendeckel kann verstopft sein. Schutzbrille tragen. Beim Entfernen der Stopfen kann Öl unter hohem Druck austreten.


     

    image


     

  6. Beide Ölstopfen ausbauen, und Öl aus Nabe ablassen.


     

    image


     


     

    image


     

    Füllstandsmarkierung und zwei Ölstopfen

  7. Ggf. Metallpartikel von Ölstopfen entfernen.

  8. Deckel und Anlaufscheibe ausbauen. Die Anlaufscheibe löst sich häufig beim Abbau des Deckels.


 

image


 

  1. Schraube

  2. Deckel

  3. Anlaufscheibe

  4. Sonnenrad


 


 

  1. M10 Schraube in das Ende der Antriebswelle eindrehen, und Antriebswellen ca. 20 cm herausziehen. Ein vollständiges Herausziehen der Antriebswellen führt zur Beschädigung der inneren Nabenlager. Sonnenrad und Anlaufscheiben sichtprüfen.

    image

  2. Bis auf zwei Muttern (eine in jeder Ecke) alle Muttern lösen, mit denen das Achsgetriebe befestigt ist.

  3. Gewinde der zwei Abzieherbohrungen ggf. mit Gewindeschneider reinigen.

  4. Heber vorbereiten.

  5. Achsgetriebe an Heber anbauen.

    image

  6. Zwei übrige Muttern, mit denen das Achsgetriebe befestigt ist, herausschrauben, und Achsgetriebe mit Heber und Abzieherschrauben in den beiden Bohrungen aus Hinterachsgehäuse ausbauen.

Betrifft RBP730:

Achsgetriebe mit Werkzeug 99 167 anheben

und in Werkzeug 98 776 in Universalständer befestigen.

Ölfilter, Schutzabdeckung, Ölfilterhalter und Sieb ausbauen, RBP730


 

Schutzabdeckung des Ölfilters, Ölfilter,

Ölfilterhalter und Sieb ausbauen. image

  1. Ölfilterhalter

  2. Schutzabdeckung

  3. Ölfilter

  4. Sieb


 

Betätigungsmechanismus des Achsdifferentials ausbauen

image

  1. Achsgetriebe umdrehen.


     

  2. Sicherungsschraube aus Gabel herausdrehen.

  3. Zylinder ausbauen. Achse herausziehen und Gabel und Druckfeder ausbauen.


     

    1. Schraube

    2. Sicherungsschraube

    3. Zylinder

    4. Achse

    5. Gabel

    6. Druckfeder

Achsdifferentialgehäuse ausbauen


 

image

  1. Zwei Einstellschrauben herausdrehen.


     


     

  2. Lagerdeckel für Zusammenbau markieren.

  3. Vier Schrauben, mit denen die beiden Lagerdeckel befestigt sind, lösen.

  4. Beide Einstellringe abschrauben.

  5. Zwei Lagerdeckel und Ölsammler ausbauen.


     

    image

  6. Achsdifferentialgehäuse abheben.


 

Hinweis: Äußere und innere Lagerringe für die beiden Lager separat zusammen aufbewahren, wenn die Lager wiederverwendet werden.

  1. Lagerdeckel

  2. Schraube

  3. Einstellschraube

  4. Schraube

  5. Einstellring

  6. Ölsammler

  7. Einstellring

  8. Lager

Achsdifferentialgehäuse überholen


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment

   

Schrauben, Achsdifferentialgehäuse

84 Nm

Schrauben, Tellerrad

60 Nm + 90°


 

Spezialwerkzeuge

 

Nummer Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 566 Dorn


 

98 566


 

image

R1

98 568 Stützdorn


 

98 568

R2


 


 

image

image

99 092

 

00 1617

 


 

00_1618

 

99 092 Dorn AD2


 

image


 

image


 

00 1619

 

Weitere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 428

Abzieher

   


 

image

image

image

114 056

 

587 432 Abziehplatte


 

image

  1. Falls die Lager wiederverwendet werden sollen, diese zusammen mit den Differentialgehäusehälften markieren.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Beim Abziehen Schutzbrille tragen, da Öl unter hohem Druck austreten kann.


     

    image


     

  2. Beide Innnenringe mit Abzieherplatte 587 432 und Abzieher 587 428 sowie Stützdorn 98 568 abziehen.


 

image


 

  1. Schraube, Tellerrad

  2. Lager

  3. Tellerrad und Kegelrad

  4. Differentialgehäusehälfte (rechts)

  5. Innere Anlaufscheibe

  6. Achswellenrad

  7. Zapfenkreuz

  8. Achswellenrad

  9. Innere Anlaufscheibe

  10. Differentialgehäusehälfte (links)

  11. Sicherungsring

  12. Lagerbuchse

  13. Ausgleichskegelrad

  14. Äußere Anlaufscheibe

  15. Schraube


 


 

image

Hinweis: Abzieherplatte 587 432 von Hand anziehen. Andernfalls können die Anlageflächen der Differentialgehäusehälften beschädigt werden. Abzieherschraube schmieren.

  1. Tellerradschrauben herausdrehen, und

    Tellerrad mit Gummihammer abklopfen. image

    image

  2. Differentialgehäusehälften mit Zapfenkreuz

    1. markieren. Vor dem Trennen der Differentialgehäusehälften beachten, daß die differentialgehäuseinternen Teile beim Zusammenbau in ihrer ursprünglichen Position eingebaut werden müssen. Zahnräder, Kegelräder, Buchsen und Anlaufscheiben dürfen nicht vertauscht werden. Schrauben herausdrehen.

      image

  3. Differentialgehäusehälften durch leichtes Schlagen mit Gummihammer trennen.


     

    Hinweis: Müssen Lagerbuchsen erneuert werden, stets alle vier Buchsen erneuern. Dies betrifft auch die Anlaufscheiben (außen 4 Stück, innen 2 Stück), Kegelräder (4 Stück) und

    Differentialräder (2 Stück). Differentialrad (vorn)

    1. Ausgleichskegelrad

    2. Anlaufscheibe

    3. Differentialrad (hinten)


     

    image

  4. Differentialgehäuseinterne Bauteile zusammenbauen, dabei Markierungen beachten. Alle Bauteile sorgfältig schmieren.

  5. Differentialgehäuse in Schraubstock mit Schonbacken einspannen, und Schrauben über Kreuz mit 85 Nm festziehen.


     

    image

  6. Differentialgehäuse im Schraubstock drehen, und geölte Tellerradschrauben mit 60 Nm + 90° festziehen.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Beim Pressen Schutzbrille tragen, da Öl unter hohem Druck austreten kann.


     

    image


     

    image

  7. Gleitflächen mit Öl schmieren. Beide Lager aufpressen. Tellerradseitig (A) beginnen. Dorne 99 092 und 98 566 verwenden. Sicherstellen, daß die Außenringe den korrekten Innenringen zugeordnet werden.

Ölpumpe und vorderen Deckel mit Antriebswelle ausbauen, RBP730


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

image

87 475 Dorn


 

87 475

AD2


 

image

  1. 579 Dorn

    109 824

     

    87 579 R1


     


     

  2. 292 Zugstange


 


 

00 1816

 


 

00 1848

 

88 292 G2


 

image


 

image

image

98 257

 

98 257 Stützdorn G2, AM2


 


 

image


 

110 076

 

98 332 Stützdorn


 

98 332 R1


 


 

image

110 119

 

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel


     

    G2

     

    98 765


     

    99 129

     

    00_1642

     

  2. 129 Haltewerkzeug G2


 

image


 

image

image

99 136

 

00_1616

 

99 136 Hohldorn P


 

image

99 141

 

622

 

99 141 Stützring P


 

image

99 142 Stützring


 

image

image


 

00 1625

 

99 167 Hebewerkzeug

image

00_1623

 

99 142 P


 


 

00 1624

 

99 167 G1

  1. Werkzeuge 99 129 und 88 292 an Gabelflansch anbauen. Zugstange auf Boden abstützen. Mutter des Gabelflanschs mit Werkzeug 98 765 lösen.


     

    Hinweis: Mutter des Gabelflanschs nicht vollständig abschrauben.


     

  2. Deckel abbauen, und Schrauben der Ölpumpe herausdrehen.

  3. Schrauben aus Getriebegehäusedeckel herausdrehen. Gummihammer verwenden (an den Seiten des Deckels an den Führungsstiften).

  4. Deckel und Antriebswelle mit Werkzeug 99 167 herausheben.


 

image


 

image


 

  1. Schraube

  2. Scheibe

  3. Lager

  4. Deckel, Getriebegehäuse

  5. Antriebswelle

  6. Schraube

  7. Schraube

  8. Mutter, Gabelflansch

  9. Gabelflansch

  10. Staubkappe

  11. V-Ring

  12. Dichtring

  13. Dichtungsdeckel

  14. Stützring

  15. Ölpumpendeckel

  16. Ölpumpe

  17. Pumpengehäuse

image

  1. Herunterfallschutz in Dorn 99 136 einsetzen. Deckel in Presse auf Werkzeuge 99 136, 99 142 und 98 332 aufsetzen.


     

  2. Mutter von Gabelflansch abschrauben.

  3. Stützdorn 98 257 auf Antriebswelle aufsetzen. Deckel mit Presse sichern.

  4. Ölpumpe mit Dorn 87 475 ausbauen.

  5. Antriebswelle herauspressen.

  6. Scheiben unter dem Dichtungsdeckel bei Zusammenbau wiederverwenden. Schrauben herausdrehen, und Dichtungsdeckel mit Gummihammer abbauen. Stützring aufbewahren.

    image

  7. Herunterfallschutz in Dorn 99 136 einsetzen. Deckel drehen und Werkzeuge 99 141 und 87 579 verwenden.


     

  8. Lager mit Dorn 87 579 aus Deckel auspressen.

  9. Staubkappe und V-Ring von Gabelflansch abbauen.

  10. Dichtring aus Dichtungsdeckel ausbauen.

Betätigungsmechanismus des Achsaggregate- Differentials ausbauen, RBP730


 

image

  1. Sicherungsschraube

  2. Gabel

  3. Scheibe

  4. Schraube


 

image

  1. Sicherungsschraube aus Gabel herausdrehen. Die Sicherungsschraube wurde mit Sicherungsmittel gesichert. Daher ist sie zunächst auf 100 °C zu erwärmen und anschließend zu lösen.

  2. Drei Schrauben zur Sicherung des Betätigungsmechanismus herausdrehen.

  3. Betätigungsmechanismus und Scheibe(n) aus Gehäuse herausklopfen. Kleinen Dorn verwenden.

Achsaggregate-Differential überholen, RBP730


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Schrauben, Achsaggregate-Differential 84 Nm


 

image


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

87 223 Dorn


 

image

87 223

D3, AM2, B1


 


 

image

image

98 566

 

00 1627

 

98 566 Dorn R1


 

  1. 691 Stützdorn


     

    image

    image

  2. 092 Dorn


 

98 691


 

image


 

99 092

00 1617

 

-


 

00 1626

 

00 1619

 

AD2

  1. Gabel, Kupplungshülse mit Antrieb und Anlaufring ausbauen.

  2. Vorderes Differentialrad ausbauen.


 

Hinweis: Wird die Kupplungshülse bei älteren Fahrzeugen erneuert, paßt die neue Hülse nicht für das alte Differentialrad, da der Eingriffswinkel bei den neuen Hülsen vergrößert wurde. Daher müssen in diesem Fall auch Differentialrad und Buchse erneuert werden.


 

image


 

  1. Gabel

  2. Differentialrad (vorn)

  3. Differentialgehäusehälfte (vorn)

  4. Zapfenkreuz

  5. Differentialgehäusehälfte (hinten)

  6. Kupplungshülse

  7. Antrieb

  8. Anlaufring

  9. Buchse

  10. Schraube

  11. Ausgleichskegelrad

  12. Anlaufscheibe

  13. Anlaufring

  14. Buchse

  15. Differentialrad (hinten)

  16. Lager

  17. Abtriebswelle


 

image

  1. Wenn die Buchse erneuert werden soll, diese mit einem Dorn austreiben.

    image

  2. Gleitflächen mit Öl schmieren. Neue Buchse einpressen. Stützdorn 98 691 verwenden. Buchse vorsichtig aufpressen. Die Kante der Buchse muß mit der Kante des Differentialrads fluchten. Wird die Buchse zu weit aufgepreßt, führt dies zur Verformung und zum Klemmen auf der Welle. Antriebswelle nach Aufpressen der Buchse stets auf Freigängigkeit prüfen.


     

    image

  3. Differentialgehäuse aus Getriebegehäuse herausheben.

  4. Differentialgehäusehälften mit Zapfenkreuz

    1. markieren.


       

  5. Vor dem Trennen der Differentialgehäusehälften beachten, daß die differentialgehäuseinternen Teile beim Zusammenbau in ihrer ursprünglichen Position eingebaut werden müssen. Kegelräder und Anlaufscheiben dürfen nicht vertauscht werden. Schrauben herausdrehen.

  6. Differentialgehäusehälften durch leichtes Schlagen mit Gummihammer trennen.

    Hinweis: Müssen Anlaufscheiben (4 Stück), Kegelräder (4 Stück) oder Differentialräder erneuert werden, stets alle erneuern.


     

    image

  7. Differentialgehäuseinterne Bauteile schmieren und zusammenbauen, dabei Markierungen beachten.


     

    Hinweis: Zapfenkreuz in Differentialgehäusehälfte mit Gewindebohrungen nach oben einsetzen. Ölkanal A muß nach unten weisen.


     

    image

  8. Differentialgehäuse in Schraubstock mit Schonbacken einspannen, und Schrauben über Kreuz mit 84 Nm festziehen.


     

    image

  9. Anlaufring ausbauen, und hinteres Differentialrad herausheben.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Bei Schleifarbeiten Schutzbrille, Gehörschutz und Schutzhandschuhe tragen, um Verletzungen durch Splitter und Gehörschäden zu vermeiden.


     

    image


     

    image

  10. Lager wie folgt aus hinterem Differentialrad ausbauen:

    • Lagerkäfig aufschneiden, und Käfig und Rollen herausnehmen.

    • Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein.


       

      image

    • Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen. Zähne beim Schweißen schützen.

    • Der Lagerinnenring gibt aufgrund von Schrumpfung nach 4-5 Schweiß- vorgängen nach.

    • Gesprungenen Lagerinnenring ausbauen.

  11. Buchse - falls diese erneuert werden muß -

    mit Dorn aus Differentialrad ausbauen. image

    image

  12. Gleitflächen schmieren, und neuen Lagerinnenring in Differentialrad einpressen. Werkzeuge 99 092 und 98 566 verwenden.


     

    image

  13. Gleitflächen mit Öl schmieren, und neue Buchse einpressen. Dorn 87 223 verwenden.

Beim Pressen vorsichtig vorgehen. Die Kante der Buchse muß mit der Kante des Differentialrads fluchten. Wird die Buchse zu weit aufgepreßt, führt dies zur Verformung und zum Klemmen auf der Abtriebswelle. Antriebswelle nach Aufpressen der Buchse stets auf Freigängigkeit prüfen.

Kegelrad überholen, RP730/731


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

87 550

Dorn


 

87 550

AD2


 


 

image

88 292 Zugstange

image

00 1628

 

88 292 G2


 

image


 

image

image

98 257

 


 

00 1848

 

98 257 Stützdorn AM2, G2


 

image

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel

    image


     

    110 076

     

    98 765 G2


     


     

    image

    00_1642

     

  2. 127 Dorn AM1

image

99 127


 

image

99 129

 

00 1629

 

00_1616

 

99 129 Haltewerkzeug G2


 

image


 

image


 

image


 

  1. Mutter, Gabelflansch

  2. Gabelflansch

  3. Getriebegehäuse

  4. Distanzring

  5. Scheibe

  6. Distanzhülse

  7. Großes Kegelradlager


 


 

  1. Getriebegehäuse eine viertel Umdrehung drehen.

    image

  2. Mutter des Gabelflanschs mit Werkzeug 98 765 lösen aber nicht abschrauben. Werkzeuge 99 129 und 88 292 an

    Gabelflansch anbauen, wenn dieser mitdreht und die Mutter des Gabelflanschs nicht gelöst werden kann.


     

    image

  3. Getriebegehäuse in Presse legen. Herunterfallschutz unter Kegelrad in Getriebegehäuse legen.

  4. Mutter von Gabelflansch abschrauben.

  5. Stützdorn 98 257 auf das Kegelrad aufsetzen, und Kegelrad herauspressen.

  6. Gabelflansch und Getriebegehäuse ausbauen.

  7. Distanzhülse, Scheibe und Distanzring aufbewahren.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Bei Schleifarbeiten Schutzbrille, Gehörschutz und Schutzhandschuhe tragen, um Verletzungen durch Splitter und Gehörschäden zu vermeiden.


     

    image


     

  8. Großes Kegelradlager wie folgt aus Kegelrad ausbauen:

    • Lagerkäfig aufschneiden, und Käfig und Rollen herausnehmen.

    • Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein. Sicherstellen, daß die Zähne unbeschädigt sind.


       

      image


       

      1. Distanzhülse

      2. Scheibe

        image

      3. Distanzring

      image

      • Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Zähne z. B. mit Lappen vor Schweißperlen schützen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.

      • Der Lagerinnenring gibt aufgrund von Schrumpfung nach 4-5 Schweiß- vorgängen nach.

      • Gesprungenen Lagerinnenring ausbauen.


       

      image

  9. Neuen Lagerinnenring auf Kegelrad aufpressen. Werkzeuge 99 127 und 87 550 verwenden. Gleitflächen mit Öl schmieren.

Kegelrad überholen, RBP730


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

87 550

Dorn

 

AD2


 

image

image

image

98 257

 

  1. 257 Stützdorn G2, AM2


     


     

    image

    99 001

     


     

    110 076

     

  2. 001 Adapter H1


 

image


 

image

image

99 003

 


 

00 1562

 

99 003 Hydraulikzylinder H1


 


 

109 403

 

99 004 Hydraulikpumpe

image

99 004 H1


 

image


 

110 188

 

99 011 Gewindebuchse H1

99 011


 

image


 

image

99 012 Gewindespindel

image


 

00 1565

 

99 012 H1


 


 

image

image

99 124

 

109 431

 

99 124 Abzieher G1, H1


 

0 253

 

99 127 Dorn AM1

image

00 1629

 

99 127


 

image

Weitere Werkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

587 697 Kerbverzahnter -

image

image

Di

 

Steckschlüssel D


 

00 1890

 

L


 


 

image


 


 

image

  1. Mutter des Kegelrads mit kerbverzahntem Steckschlüssel 587 697 abschrauben.


     

  2. Werkzeugteile gemäß Abbildung zusammenbauen.


     

    image

    99 012


     

    99 011


     

    99 124

    99 003

    99 001


     


     

    99 004


     

    08_1568

     

    98 257

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Getriebegehäuse eine viertel Umdrehung in der Aufspannung drehen, so daß das Kegelrad nicht aus dem Getriebegehäuse fällt.


     

    image


     

  3. Kegelrad auspressen. Zahnrad, Scheibe und Distanzring ausbauen. Lagerinnenring ausbauen. Die Distanzhülse sitzt lose auf dem Kegelrad.


     

    image

    image

    WARNING!

    Bei Schleifarbeiten Schutzbrille, Gehörschutz und Schutzhandschuhe tragen, um Verletzungen durch Splitter und Gehörschäden zu vermeiden.


     

    image


     

  4. Kleines Kegelradlager wie folgt aus Kegelrad ausbauen:

    • Lagerkäfig aufschneiden, und Käfig und Rollen herausnehmen.


 


 

image


 

  1. Kegelradmutter

  2. Kegelradlager (klein)

  3. Distanzring

  4. Scheibe

  5. Zahnrad

  6. Distanzhülse

    image

  7. Kegelrad

    image

    • Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß kleiner als 60 mm sein.

    • Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen. Zähne z. B. mit Lappen vor Schweißperlen schützen. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.

    • Der Lagerinnenring gibt aufgrund von Schrumpfung nach 4-5 Schweiß- vorgängen nach.


 

image

Gleitflächen schmieren, und neuen Lagerinnenring mit Werkzeug wie dargestellt auf Kegelrad aufpressen.

Lagerring im Getriebegehäuse ausbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

  1. 616 Verstellbarer Dorn


     

    image

    98 616

    R2, AD2


     


     

    image

    image

    99 136

     


     

    110 806

     

  2. 136 Hohldorn P


 


 

image


 

image


 

00 1622

 

RP730/731

  1. Getriebegehäuse auf Hohldorn 99 136 aufsetzen, und Herunterfallschutz unten an Hohldorn positionieren.


     

    1. Dichtring

    2. Dichtungsdeckel

    3. Kegelradlager (klein)

    4. Scheibe

    5. Kegelradlager (groß)


       

      image

  2. Kleines Kegelradlager mit Dorn 98 616 austreiben. Mit Innenring beginnen, anschließend Außenring ausbauen. Dichtungsdeckel und Dichtring lösen sich ebenfalls aus dem Getriebegehäuse.

  3. Getriebegehäuse umdrehen.

  4. Großes Kegelradlager aus Getriebegehäuse ausbauen. Dorn 98 616 verwenden. Scheibe(n) aufbewahren.


 

RBP730

  1. Lagerinnenringe aus Kegelradlagern im Getriebegehäuse ausbauen. Dorn 98 616 verwenden.

  2. Scheiben unter hinterem Kegelradlager aufbewahren.


 

image


 

image


 

image


 

  1. Vorderes Kegelradlager

  2. Scheibe

  3. Hinteres Kegelradlager

Kegelradhöhe einstellen


 

Spezifikationen


 

Zulässiges Spiel


 

image

Axiale Kegelradposition (A+0,5) +/- 0,05 mm


 

image


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

87 143

 

87 143 Dorn AM1


 

image

87 408

 

00 1631

 

87 408 Dorn AM1


 

00 1633

 

00_1632

 

98 450 Schaft image R2, AD2, AM1

98 450

image

image

98 524

 

98 524 Montagehülse R1


 

image

98 566

 


 

110 454

 

  1. 566 Dorn R1


     

    00 1617

     

  2. 106 Antriebskegelrad-Tiefenlehre R3

image

99 106


 

image

99 136

 

1634

 

99 136 Hohldorn P


 

image

99 276

 


 

1622

 

99 276 Einstellring R3


 

image


 

1635

 

99 278 Einstellring R3

RP730

image

  1. Getriebegehäuse auf Hohldorn 99 136 aufsetzen.

  2. Scheiben, die unterhalb des großen Kegelradlageraußenrings ausgebaut wurden, einbauen.


     

  3. Einstellring 99 278 statt großem Kegelradlager verwenden. Der Einstellring hat einen geringfügig kleineren Außendurchmesser, wodurch die Anzahl der Scheiben leichter geändert werden kann.

  4. Lauffläche des Einstellrings mit Öl schmieren. Kegelrad einbauen und einige Umdrehungen drehen, bis die Lagerrollen korrekt positioniert sind.

    image

  5. Kegelradhöhe folgendermaßen einstellen:

    • Auf dem Tellerrad befindet sich ein weißes zweistelliges Abweichmaß A. Die Angabe ist in hundertstel Millimeter und ist immer positiv.

      Beispiel: 85 = 0,85 mm

      Das Einstellmaß für das Kegelrad beträgt (A + 0,5) +/- 0,05.

      image

      6

    • Antriebskegelrad-Tiefenlehre 99 106 auf Differentiallagersitz aufsetzen. Die Antriebskegelrad-Tiefenlehre muß vertikal und parallel zur Mittellinie des Differentials angeordnet sein.


       

    • Einstellwert des Kegelrads messen, dabei Fühlerlehre zwischen Kegelrad und Tiefenlehre positionieren. Antriebskegelrad-Tiefenlehre leicht niederdrücken, damit sie sich beim Messen nicht verschieben kann.

      Beispiel:

      Auf dem Tellerrad steht 0,85 + 0,5 = 1,35. Der Abstand zwischen Stirnfläche des Kegelrads und Tiefenlehre muß daher 1,30 bis 1,40 mm betragen.

    • Ggf. durch Austausch der Scheiben unter dem großen Kegelradlager einstellen. Die Scheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30 und 0,40 mm.

  1. Kegelrad und Einstellring 99 278 ausbauen. Scheiben nicht ausbauen. Gleitflächen mit Öl schmieren, und großes Kegelradlager mit Dorn 98 566 und Schaft 98 450 aufpressen.

    image

  2. Getriebegehäuse umdrehen. Kleines Kegelradlager mit Werkzeugen 98 524,

    98 566 und 98 450 aufpressen. Gleitflächen mit Öl schmieren.


     

  3. Getriebegehäuse auf Ständer heben.

  4. Lauffläche des kleinen Kegelradlagers mit Öl schmieren. Kegelrad einbauen und einige Umdrehungen drehen, bis die Lagerrollen korrekt positioniert sind.

    image

  5. Sicherstellen, daß sich die eingestellte Kegelradhöhe nicht verändert hat.

RBP730

image

  1. Scheiben, die unterhalb des großen Kegelradlagers ausgebaut wurden, einbauen.


     

  2. Einstellring 99 276 statt großem Kegelradlager verwenden. Der Einstellring hat einen geringfügig kleineren Außendurchmesser, wodurch die Anzahl der Scheiben leichter geändert werden kann.

    image

  3. Lauffläche des Einstellrings mit Öl schmieren. Kegelrad einbauen und einige Umdrehungen drehen, bis die Lagerrollen korrekt positioniert sind.

  4. Kegelradhöhe folgendermaßen einstellen:

    • Auf dem Tellerrad befindet sich ein weißes zweistelliges Abweichmaß A. Die Angabe ist in hundertstel Millimeter und ist immer positiv.

      Beispiel: 85 = 0,85 mm

      Das Einstellmaß für das Kegelrad beträgt (A + 0,5) +/- 0,05.

      image

      • Antriebskegelrad-Tiefenlehre 99 106 auf Differentiallagersitz aufsetzen. Die Antriebskegelrad-Tiefenlehre muß vertikal und parallel zur Mittellinie des Differentials angeordnet sein.


         

      • Einstellwert des Kegelrads messen, dabei Fühlerlehre zwischen Kegelrad und Tiefenlehre positionieren. Tiefenlehre leicht niederdrücken, damit sie sich beim Messen nicht verschieben kann.

        Beispiel:

        Auf dem Tellerrad steht die Nummer 85. Das Einstellmaß beträgt daher

        0,85 + 0,5 = 1,35. Der Abstand zwischen Stirnfläche des Kegelrads und Tiefenlehre muß daher 1,30 bis 1,40 mm betragen.

      • Ggf. durch Austausch der Scheiben unter dem großen Kegelradlager einstellen. Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30 und 0,40 mm.

      image

  5. Kegelrad und Einstellring ausbauen. Scheiben nicht ausbauen. Gleitflächen mit Öl schmieren, und großes Kegelradlager mit Dorn 98 566 und Schaft 98 450 aufpressen.


     

    image

  6. Getriebegehäuse umdrehen. Gleitflächen mit Öl schmieren, und kleines Kegelradlager mit Dorn 87 408 und Schaft 98 450 aufpressen.


     

    image

  7. Das Getriebegehäuse muß beim Einpressen mit Stütze A versehen sein. Gleitflächen mit Öl schmieren, und Antriebswellenlager mit Dorn 87 143 und Schaft 98 450 aufpressen.

  8. Getriebegehäuse auf Ständer heben.

  9. Lauffläche des kleinen Kegelradlagers mit Öl schmieren. Kegelrad einbauen und einige Umdrehungen drehen, bis die Lagerrollen korrekt positioniert sind.

    image

  10. Sicherstellen, daß sich die eingestellte Kegelradhöhe nicht verändert hat.

Kegelrad in Getriebegehäuse einbauen, RBP730


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

99 003 Hydraulikzylinder

image

99 003 H1


 

image

image

99 004

 


 

109 403

 

99 004 Hydraulikpumpe H1


 

image

image

99 005−1

 


 

110 188

 

99 005-1 Aufzieheradapter G1, H1


 

image


 

111 423

 

99 005-4 Verlängerungsring H1


 

image

99 010 Buchse -


 

image

99 012 Gewindespindel


 

image

image


 

110 995

 

99 040 Aufzieheradapter

image

99 012 H1


 

109 431

 

99 040 H1

  1. Distanzhülse und Zahnrad in Getriebegehäuse einsetzen. Sicherstellen, daß Zahnradhals A die Distanzhülse berührt.

  2. Kegelrad in Getriebegehäuse einbauen und durch Distanzhülse schieben. Sicherstellen, daß die Verzahnung des Zahnrads und das Kegelrad korrekt positioniert sind.


 

image


 

  1. Distanzhülse

  2. Zahnrad


 

image

Kegelrad mit Öl schmieren und mit Werkzeugen wie dargestellt auf Zahnrad aufpressen. Aufpressen, bis die Distanzhülse gesichert ist.

Lagervorspannung des Kegelrads einstellen


 

Spezifikationen


 

Prüfmaße

image

Rollwiderstand des Kegelradlagers bei einer Preßkraft von 110-120 kN


 

10 - 15 Nm


 

image


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

99 003 Hydraulikzylinder

image

99 003 H1


 

image

image

99 004

 


 

109 403

 

99 004 Hydraulikpumpe H1


 


 

image

image


 

110 188

 

99 005-1 Aufzieheradapter


 

99 005−1

G1, H1


 

image

111 423

 

99 005-4 Verlängerungsring H1


 

image

99 010 Buchse -


 

image

99 012 Gewindespindel


 

image

image

99 040 Aufzieheradapter

image

99 012 H1


 


 

109 431

 

99 040 H1


 


 

110 995

 

99 277 Einstellager

image

99 277 R3


 


 

image

image


 

00_1817

 

99 279 Einstellager R3


 


 

image

Hinweis: Bei RP730/731 zunächst Getriebegehäuse auf dem Ständer so drehen, daß die Kegelradachse nach unten geneigt ist.

Distanzhülse anbauen.


 

  1. Scheibe(n) und Distanzring, die unterhalb des kleinen Kegelradlagers ausgebaut wurden, einbauen.

  2. Außenring des Kegelradlagers mit Öl schmieren.

  3. Einstellager wie unten dargestellt anstelle des kleinen Kegelradlagers auf das Kegelrad aufschieben. Das Einstellager hat einen geringfügig größeren Innendurchmesser, wodurch die Anzahl der Scheiben leichter geändert werden kann.


 

image image


 

RP730/731

RBP730


 

  1. Distanzring

  2. Scheibe

  3. Distanzhülse

  1. Durch Anbau des Werkzeugs wie dargestellt Lagervorspannung prüfen.


     


     

    image image


     

    RBP730 RP730/731


     

  2. Preßkraft der Hydraulikpumpe auf 110-120 kN einstellen; dies entspricht ca. 5 bar an der Pumpe 99 004. Zur

    Einstellung der Pumpe siehe "Preßkraft einstellen".

  3. Mit Federwaage prüfen, ob die Lagervorspannung bei neuen Lagern

    10-15 Nm (30-45 N) bzw. 3-4 Nm (9-12 N)

    bei gebrauchten Lagern beträgt.

    Ist die Lagervorspannung größer, stärkere Scheibe oder längeren Distanzring verwenden.

    Scheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30 und 0,40 mm.


     

    Distanzringlängen

     

    RBP730/731

    14,50 mm

    14,52 mm

    14,54 mm

    14,56 mm

    14,58 mm

    RP730

    15,80 mm

    15,82 mm

    15,84 mm

    15,86 mm

    15,88 mm


     


     

  4. Bei korrekter Lagervorspannung anstelle des Einstellagers das Kegelradlager einbauen. Kegelradlager mit Öl schmieren und mit gleichen Werkzeugen und gleicher Preßkraft wie zuvor aufpressen.

  5. Vor dem Abbau der Werkzeuge sicherstellen, daß sich die Lagervorspannung nicht verändert hat.

  6. Von Hand neue Mutter für Gabelflansch aufschrauben.

Dichtungsdeckel an Getriebegehäuse anbauen, RP730/731

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

image

87 550 Dorn


 

87 550

AD2


 

image

00 1628

 

99 127 Dorn


 

99 127

AM1


 

00 1629

 

99 377 Dorn


 

image

  1. Neuen Dichtring mit Dorn 99 377 in Dichtungsdeckel einpressen.


     

    image


     

    112 705

     

    99 377


     

    image

    99 377


     


     

    image

    113 235

     

  2. Dichtungsdeckel in Getriebegehäuse einklopfen oder einpressen. Dorne 99 127 und 87 550 verwenden. Der Dichtungsdeckel muß mit Sicherungsmittel abgedichtet werden.

Antriebswelle zusammenbauen, RBP730


 

image

  1. Hinteres Differentialrad mit Öl schmieren und in Lagerinnenring einbauen.

  2. Anlaufring einbauen.


     

    image

  3. In Achsaggregate-Differentialgehäuse hineinheben. Schrauben mit Kopf nach oben in Differentialgehäuse eindrehen.

  4. Vorderes Differentialrad und Anlaufring hineinheben. Schlitze des Anlaufrings zum Differentialrad drehen.

  5. Antriebswelle in das Gehäuse heben. Sicherstellen, daß die Kerbverzahnung der Antriebswelle in die Kerbverzahnung des Achsaggregate-Differentialgehäuses eingreift.

  6. Kupplungshülse, Antrieb und Gabel auf Antriebswelle aufsetzen.


     

    1. Differentialrad (hinten)

    2. Anlaufring

    3. Lager

    4. Kupplungshülse

    5. Gabel

    6. Antrieb

    7. Achse

    8. Anlaufring

    9. Differentialrad (vorn)

    10. Schraube

Betätigungsmechanismus des Achsaggregate- Differentials einbauen und einstellen, RBP730


 

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Sicherungsmittel Teile-Nr. 561 200


 

image


 

Zulässiges Spiel


 

image

Spiel zwischen Hülse und Differentialrad 0,7 - 1,2 mm


 

image


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Betätigungsmechanismus 20 Nm


 

image

image

  1. Ende der Zugstange für den Zylinder der Differentialsperre gegenüber der Bohrung für die Sicherungsschraube markieren. Auf diese Weise wird die Positionierung erleichtert.


     

    image


     

    1. Gabel

    2. Sicherungsschraube

    3. Zugstange

    4. Scheibe

    5. Schalter

    6. Schraube

      image

  2. Betätigungsmechanismus in Getriebegehäuse einbauen. Sicherstellen, daß die Scheibe(n) zwischen dem Betätigungsmechanismus der Differentialsperre und dem Getriebegehäuse korrekt positioniert ist/sind.

  3. Sicherungsschraube in Gabel festziehen. Die Schraube muß in die Bohrung der Zugstange eingreifen.


     

    image

  4. Betätigungsmechanismus im Getriebegehäuse festziehen. Anzugsdrehmoment 20 Nm.

  5. Schalter mit 20 Nm festziehen.


     

  6. Differentialsperre auf Funktion prüfen.

    image

    Zylinder mit Druckluft beaufschlagen und sicherstellen, daß das Spiel zwischen Hülse und Differentialrad 0,7 - 1,2 mm beträgt.

    Das Spiel kann durch Hinzufügen bzw. Ausbauen von Scheiben eingestellt werden.


     

  7. Sicherungsschraube nach dem Einstellen des Spiels zwischen Hülse und Differentialrad mit Sicherungsmittel sichern.

Vorderen Deckel anbauen, RBP730


 

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Dichtmittel Teile-Nr. 584 079


 

image


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Schrauben, vorderer Deckel 100 Nm


 

image


 

image

  1. Dichtmittel auf die Anlagefläche zwischen vorderem Deckel und Getriebegehäuse auftragen. Dichtmittel an Bohrungen für die Schrauben und am Ölkanal sorgfältig auftragen.


     

    image

  2. Vorderen Deckel anbauen. Schrauben über Kreuz mit 100 Nm festziehen.

Lager und Deckel der Antriebswelle einbauen, RBP730


 

Spezifikationen


 

Zulässiges Spiel

   

Antriebswellenspiel

0,01 - 0,06 mm


 

Anzugsdrehmoment

   

Dichtungsdeckel der Antriebswelle

100 Nm

 


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung


 

Abbildung


 

Werkzeugtafel

image

87 445

 

87 445 Preßdorn AD2


 

00_1609

 

87 770 Brechstange


 

image


 

00 1640

 

87 770


 

image

image

87 932 Dorn


 

87 932

G1, D3


 


 

0 1636

 

98 075 Meßuhr

98 075 D2


 

image

0


 

90 10

10 90


 

80 20


 

15 5

10

70

70 30


 

40 60

60 40

50

 

50


 

image

image

98 332

 


 

00_1637

 

  1. 332 Stützdorn R1


     

    image

    10 119

     

  2. 003 Hydraulikzylinder

99 003 H1


 

99 004 Hydraulikpumpe


 

image

99 010 Buchse


 

image


 

109 431

 

99 012 Gewindespindel

image


 

110 188

 


 

9 403

 

99 004 H1


 

image

image

99 012 H1


 

image

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

99 377 Dorn


 

image

image

99 040 Aufzieheradapter


 

image

99 377


 


 

112 705

 

99 040 H1


 

image

99 190 Dorn


 

0 995

 

99 190 G4


 

image

99 192

 

00 1638

 


 

00 1639

 

99 192 Dorn G4


 

image


 

image


 

102350

 

Weitere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 250

Halter für Meßuhr

   


 

image


 

  1. Lager

  2. Scheibe

  3. Deckel

  4. Antriebswelle

  5. Schraube

  6. Mutter

  7. Dichtring

  8. Dichtungsdeckel


 

image

  1. Lagerinnenring der Antriebswelle mit dargestellten Werkzeugen aufpressen.

    image

  2. Lageraußenring der Antriebswelle mit dargestellten Werkzeugen in Deckel einpressen.

    Nach dem Pressen müssen ca. 10 mm des Lageraußenrings über den Deckel überstehen.


     

    image

  3. Dichtungsdeckel auf Lager aufsetzen. Korrekte Position der Öffnung für die Ölpumpe sicherstellen. Scheibe(n) oder Dichtring noch nicht einbauen.

  4. Schrauben über Kreuz mit 100 Nm festziehen. Der Lageraußenring wird in den Deckel gedrückt.


     

  5. Welle ca. 10 Umdrehungen drehen, damit sich die Lagerrollen setzen.

  6. Von Hand neue Mutter für Gabelflansch aufschrauben.

  7. Spiel der Antriebswelle mit Meßuhr 98 075, Halter für Meßuhr 587 250 und zwei Brechstangen messen. Das korrekte Spiel beträgt 0,01 - 0,06 mm.

    Ggf. Spiel mit Hilfe von Scheiben einstellen. Die Scheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,25, 0,30 und 0,40 mm.


     

  8. Dichtungsdeckel ausbauen und vor dem Einbau der Scheiben und dem Anziehen mit 100 Nm Dichtmittel auftragen.

  9. Mutter von Gabelflansch abschrauben.

  10. Dichtring mit Dorn 99 377 in Dichtungsdeckel einpressen.


 

image


 

image

113 235

 

99 377

Gabelflansch an Antriebswelle anbauen


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment

   

Mutter, Gabelflansch Kegelradmutter, RBP730

1000 Nm

1000 Nm


 

Spezialwerkzeuge

 

Nummer Beschreibung

Abbildung

 

Werkzeugtafel

88 292 Zugstange


 

88 292

 

G2


 

image

image

  1. 765 Kerbverzahnter Steckschlüssel


     

    00 1848

     

    98 765 G2


     

    image

    99 003

     


     

    00_1642

     

  2. 003 Hydraulikzylinder H1


 

image

99 004 Hydraulikpumpe

image


 

109 403

 

99 004 H1


 

image

image

99 005−1

 


 

110 188

 

99 005-1 Aufzieheradapter G1, H1


 

image


 

11 423

 

99 010 Buchse H1


 


 

image

99 012 Gewindespindel


 

99 012 H1


 


 

99 040 Aufzieheradapter


 

image

109 431

 

99 040 H1


 

image

99 129

 


 

110 995

 

00_1616

 

99 129 Haltewerkzeug G2


 

image


 

image

Weitere Werkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

587 697 Kerbverzahnter -

D

image

Steckschlüssel Di

image

00 1890

 

L


 

  1. Staubkappe und V-Ring an Gabelflansch anbauen.


     

    image


     

    1. Mutter, Gabelflansch

    2. Gabelflansch

    3. Staubkappe

    4. V-Ring

    5. Dichtring

    6. Stützring

    7. Lager


       

  2. Für RBP730:

    Stützring so einbauen, daß er den Lagerinnenring berührt.


     

    image

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Seite des Stützrings mit dem kleineren Außendurchmesser zum Lager weist.

  3. Kerbverzahnung und Dichtringlippen schmieren.

  4. Gabelflansch korrekt ausrichten.

    Kann der Gabelflansch nicht von Hand angebaut werden, mit Hydraulikwerkzeug wie dargestellt aufpressen. Abschließend mit Preßkraft von 100 kN aufpressen (siehe Preßkraft einstellen).


     

    WICHTIG! Nie auf Gabelflansch schlagen. Andernfalls können Lager beschädigt werden.


     

    image


     

    RBP730


     

    image


     

    RP730/731


     

  5. Mutter des Gabelflanschs an Gewinde und Anlagefläche mit Öl schmieren. Mutter des Gabelflanschs von Hand aufschrauben.

  6. Getriebegehäuse eine viertel Umdrehung drehen.

    image

  7. Werkzeuge 99 129 und 88 292 an Gabelflansch anbauen. Zugstange auf Boden abstützen.

  8. Mutter des Gabelflanschs wie folgt mit 1000 Nm festziehen.

    Mutter des Gabelflanschs zunächst mit 300 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden. Werkzeug und Gabelflansch gemäß Abbildung markieren und weitere

    26 mm anziehen, um 1000 Nm zu erreichen.

    Haltewerkzeug und Zugstange an Gabelflansch belassen.


     

    image

    WICHTIG! Mutter des Gabelflanschs durch Verstemmen in beiden Öffnungen des Gabelflansches sichern.

    image

  9. Für RPB730:

Kegelradmutter mit 1000 Nm festziehen. Beim Festziehen muß die Achsaggregate- Differentialsperre mit Druckluft beaufschlagt werden.


 

image

WICHTIG! Die Kegelradmutter muß durch Verstemmen gesichert werden.

Ölpumpe, Filterhalter, Ölfilter, Schutzabdeckung und Sieb einbauen, RBP730


 

Spezifikationen


 

Allgemeines


 

image

Dichtmittel Teile-Nr. 584 079


 

image


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Schrauben, Ölpumpengehäuse 10 Nm

Schrauben, Ölpumpendeckel 8 Nm

Schrauben, Ölfilterhalter 40 Nm

Schrauben, Schutzabdeckung 100 Nm

Sieb 180 Nm


 

image


 

WICHTIG! Ölpumpe zerlegt einbauen. Andernfalls kann die Ölpumpe beschädigt werden.


 

image

  1. Dichtmittel auf Anlagefläche des Ölpumpengehäuses auftragen. Dichtmittel an Bohrungen für die Schrauben sorgfältig auftragen.

  2. Pumpengehäuse einbauen. Korrekten Einbau sicherstellen. Ölkanäle und Bohrungen für die Schrauben beachten.


     

  3. Rotor der Ölpumpe einbauen. Sicherstellen, daß der Rotor das Pumpengehäuse berührt.

  4. Stator einbauen.

    image

  5. Dichtmittel auf die Anlagefläche des Ölpumpengehäuses auftragen. Dichtmittel an Bohrungen für die Schrauben sorgfältig auftragen.


     

  6. Ölpumpengehäuse einbauen.

    Anzugsdrehmoment 10 Nm. image

    image

  7. Ölpumpendeckel einbauen. Anzugsdrehmoment 8 Nm.

    image

  8. Dichtmittel auf die Anlagefläche zwischen Ölfilterhalter und Deckel auftragen. Um die beiden Ölkanäle sorgfältig vorgehen. Ölfilterhalter einbauen. Anzugsdrehmoment 40 Nm.


     

    image

  9. Neue Ölfilter-Gummidichtung schmieren, und Filter an Halter anbauen.

  10. Schutzabdeckung anbauen. Anzugsdrehmoment 100 Nm.


     

    image

  11. Neuen geschmierten O-Ring und neue Kupferdichtung an Sieb anbauen.

  12. Sieb in Getriebegehäuse mit 180 Nm festziehen.

Achsdifferentialgehäuse einbauen


 

  1. Getriebegehäuse in Halter drehen.

    image

  2. Zwei Lager des Achsdifferentialgehäuses mit Öl schmieren.

  3. Achsdifferentialgehäuse zusammen mit den zwei Lageraußenringen für die Lagerinnenringe anheben.


     

  4. Beide Lagerdeckel anbauen. Einer der Lagerdeckel ist mit einer Nut versehen, die in die entsprechende Nut im Getriebegehäuse eingesetzt werden muß.


 

image


 

  1. Lagerdeckel

  2. Lager

    Lagervorspannung und Zahnflankenspiel einstellen


     

    Spezifikationen


     

    Zulässiges Spiel


     

    image

    Zahnflankenspiel 0,20 - 0,28 mm


     

    image


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    image

    Lagerdeckelschrauben 120 Nm + 60° Sicherungsschrauben für Einstellringe 10 Nm


     

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    98 075 Meßuhr

    98 075 D2


     

    image

    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    20

    80

    15 5

    30 10

    70

    70 30


     

    40 60


     

    image

    image


     

    102350

     

    Weitere Werkzeuge

    50

     

    60 40


     

    00_1637

     

    50


     

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 250

    Halter für Meßuhr

       

    Deckelschrauben lose anziehen. Die Schraubengewinde und Anlageflächen müssen geschmiert sein.


     

    image


     

    1. Schraube

    2. Einstellschraube

    3. Einstellring (rechts)

    4. Ölsammler

    5. Einstellring (links)


     

    1. Gewinde der beiden Einstellringe sorgfältig mit Öl schmieren.

    2. Rechten Einstellring einige Umdrehungen festziehen.

      image

    3. Ölsammler in korrekter Richtung einbauen. Linken Einstellring so drehen, daß das Zahnflankenspiel zwischen Tellerrad und Kegelrad 0,40 mm überschreitet.

    4. Meßuhr 98 075 in Halter 587 250 auf dem Lagergehäuse einsetzen. Prüfspitze der Meßuhr an einem Zahn des Tellerrads positionieren.

    5. Rechten Einstellring so weit wie möglich festziehen. Anschließend linken Einstellring einige Umdrehungen lösen.

    6. Zahnflankenspiel mit rechtem Einstellring auf 0,20-0,28 mm einstellen. Idealerweise liegt das Spiel näher am unteren Grenzwert, da das Spiel nach dem Anziehen der Lagerdeckel leicht zunimmt. Tellerrad beim Einstellen des Zahnflankenspiels gelegentlich drehen.


       

      Hinweis: Nach Möglichkeit nur den rechten Einstellring nach innen festziehen. Ist das Zahnflankenspiel geringer als 0,20 mm, müssen die Arbeitsschritte ab Schritt 4 wiederholt werden, bevor das Zahnflankenspiel erneut eingestellt werden kann.


       

      image

    7. Linken Einstellring von Hand anziehen, bis er beginnt, fest zu sitzen. Dann um weitere 1-2 Nuten festziehen. Einstellschraube so eindrehen, daß die kegelförmigen Teile an den Haltelaschen der Einstellringe anliegen. Einstellschraube anschließend leicht lösen. Einstellringe festziehen.

      Sicherstellen, daß alle Lagerrollen frei drehbar, d. h. vorgespannt sind.


       

      image

    8. Beide Lagerdeckelschrauben mit 120 Nm festziehen.

    9. Zwei Einstellschrauben der Einstellringe

      eindrehen. Anzugsdrehmoment 10 Nm. image

      image

    10. Sicherstellen, daß das Zahnflankenspiel noch immer 0,20-0,28 mm beträgt. Liegt das Zahnflankenspiel außerhalb dieser Grenzwerte, Lagerdeckelschrauben leicht herausdrehen und betreffenden Einstellring leicht festziehen oder lösen (jeweils eine Nut), bis das Zahnflankenspiel korrekt ist. Das Zahnflankenspiel ändert sich pro Nut um ca. 0,03 mm. Lagerdeckelschrauben anschließend mit 120 Nm festziehen und Zahnflankenspiel prüfen.

    11. Lagerdeckelschrauben um weitere 60° festziehen, und Zahnflankenspiel prüfen.

    Tragbildprüfung


     

    WICHTIG! Anhand der Tragbildprüfung läßt sich eine korrekte Einstellung der Zähne sicherstellen. Ein schlechtes Tragbild kann Beschädigungen der Zähne zur Folge haben.


     

    image

    1. Dünne Farbmarkierung auf zwei benachbarte Zähne des Tellerrads auftragen. Tellerrad um 1,5 Umdrehungen drehen, und Vorgang wiederholen.


       


       

    2. Die Farbmarkierung muß am Kegelrad sichtbar sein. Gabelflansch einige Male hin und her drehen. Tellerrad gleichzeitig von Hand abbremsen.

    3. Sicherstellen, daß das Tragbild vorn und hinten mit den Abbildungen übereinstimmt.

      Vordere Flanke


       


       

      image


       

      Hintere Flanke

    4. Das Tragbild muß sich auf der Hochachse in der Zahnmitte befinden. Gleichzeitig muß sich das Tragbild auf der Längsachse innerhalb des markierten Bereichs befinden (siehe nachstehende Abbildung).


     


     

    image


     

    1 Vordere Flanke (konvex) 2 Hintere Flanke (konkav)


     

    Tragbild an vorderer Flanke

    image

    Tragbild an hinterer Flanke


     

    image image


     

    Das Kegelrad ist zu weit von der Mitte des Tellerrads entfernt. In Pfeilrichtung einstellen. Dabei Zahnflankenspiel beibehalten.


     

    image image image


     

    Das Kegelrad ist zu nahe an der Mitte des Tellerrads. In Pfeilrichtung einstellen. Dabei Zahnflankenspiel beibehalten.

    Betätigungsmechanismus des Achsdifferentials einbauen

    Spezifikationen


     

    Allgemeines


     

    image

    Sicherungsmittel Teile-Nr. 561 200

    Dichtmittel Teile-Nr. 584 079

    Schmierfett Teile-Nr. 319 308


     

    image


     

    Zulässiges Spiel


     

    image

    Eingriff 0,1 - 0,6 mm


     

    image


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Betätigungsmechanismus 20 Nm

    Schalter 20 Nm


     

    image

    1. Druckfeder und Gabel in Getriebegehäuse einsetzen.

      image

    2. Achse durch Getriebegehäuse, Gabel und Druckfeder einsetzen. Sicherstellen, daß die Gewindebohrungen an der Gabel für die Bohrung in der Achse passen.


       

      1. Sicherungsschraube

      2. Deckel

      3. Zylinder

      4. Achse

      5. Gabel

      6. Druckfeder


         

    3. Sicherungsmittel auf Gewinde der Sicherungsschraube auftragen, und Schraube festziehen.

    4. Dichtmittel auf beide Anlageflächen des Zylinders auftragen. Dichtmittel an Bohrungen sorgfältig auftragen.


       

      image

      Hinweis: Bei älteren Differentialzylindern Dichtmittel auch auf die Anlagefläche des Deckels auftragen, wenn Deckel und Zylinder getrennt wurden.


       

    5. Neuen O-Ring an Kolben anbauen. O-Ring schmieren.

    6. Zylinder, Kolben und Deckel zusammenbauen. Einheit in Getriebegehäuse mit 20 Nm festziehen.

    7. Schalter einbauen. Anzugsdrehmoment 20 Nm.

      image

    8. Betätigungsmechanismus mit Luft beaufschlagen, und Eingriffsspiel prüfen. Das Spiel muß 0,1-0,6 mm betragen. Eine Einstellung ist nicht möglich. Bei inkorrektem Spiel müssen die Teile des Betätigungsmechanismus geprüft und ggf. erneuert werden.

    Achsgetriebe einbauen


     

    Spezifikationen


     

    Allgemeines


     

    image

    Silikongummi Teile-Nr. 584 125

    Gewindesicherungsmittel Teile-Nr. 561 019

    Ölfüllmenge für Hinterachsnabe RH730 2 Liter

    Ölfüllmenge für Vorderachsnabe RH731 0,8 Liter

    Ölfüllmenge für Hinterachsgehäuse RP730 10 Liter


     

    image

    Ölfüllmenge für Vorderachsgehäuse RP731 13,5 Liter

    Ölfüllmenge für Hinterachsgehäuse RBP730 14 Liter


     

    image


     

    Anzugsdrehmoment


     

    image

    Ölstopfen 80 Nm

    Stiftschraube 80 Nm

    Mutter für Stiftschraube 300 Nm

    Schraube für Nabendeckel 40 Nm

    Ölstopfen 10 Nm

    Gelenkwelle 105 Nm


     

    image

    Spezialwerkzeuge


     

    image

    Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    image

    98 402* Halter für Aufspannvorrichtung

    98 402 .


     

    image


     

    00_1643

     

    98 403* Aufspannvorrichtung F1


     

    image


     

    00 1644

     

    98 404* Halter für Gabelflansch

    98 404 F1


     

    114 965

     

    1. 405* Befestigung und Aufspannstrebe

      image

    2. 145* Aufspannstrebe


     

    image

    image

    99 167 Hebewerkzeug


     

    image

    00 1646

     

    F5

     

    98 405


     

    image

    99 145 F2


     


     

    00_1413

     

    99 167 G1


     


     


     

    00 1625

     

    * Diese Werkzeug sind Befestigungselemente zur Verwendung mit dem Heber.

    image

    Nummer

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 313

    Heber

     

    -

     

    Weitere Werkzeuge


     

    image


     

    102 902

     

    1. Hinterachsgehäuse innen und an den Kontaktflächen zum Achsgetriebe reinigen. Ölstopfen mit 80 Nm festziehen.

    2. Sicherstellen, daß alle Stiftschrauben im Hinterachsgehäuse korrekt sitzen. Lose Stiftschrauben müssen ausgebaut und mit Sicherungsmittel eingebaut werden. Stiftschrauben mit 80 Nm festziehen.

    3. Um Anlageflächen und um jede Stiftschraube einen Wulst Silikongummi auftragen.

    4. Heber und Anbauteile wie dargestellt zusammenbauen.


       

      image


       

      RP730/731


       

      image


       

      RBP730

    5. Achsgetriebe von Befestigung an Heber anbauen.

    6. Achsgetriebe mit Befestigung an Heber ausrichten. Gabelflansch in Halter für Gabelflansch festziehen.


       

      image

      image

      image

      ACHTUNG!

      Vorsichtig vorgehen. Nicht seitlich stehen. Verletzungsgefahr bei Kippen.


       

      image


       

    7. Achsgetriebe in Hinterachsgehäuse einsetzen. Korrekte Ausrichtung der Abtriebswellen-Kerbverzahnung sicherstellen.

    8. Gabelflansch drehen, und Länge der Abtriebswelle prüfen. Jede zweite Mutter mit Beilegscheibe aufschrauben, und Muttern über Kreuz von Hand festziehen. Achsgetriebe einziehen. Die Oberflächen von Achsgehäuse und Getriebegehäuse müssen parallel sein.


       

      Hinweis: Keine übermäßige Kraft aufwenden. Bei Widerstand sichtprüfen.

    9. Übrige Muttern aufschrauben. Anzugsdrehmoment für Stiftschrauben 300 Nm.

      image

    10. Kabel und Druckluftleitungen für Differentialsperren anschließen. Pins leicht einfetten.

    11. Innere Anlaufscheibe mit Schmierfett in Einbaulage bringen. Antriebswellen einschieben, und M10 Schrauben herausdrehen.


       

      image

    12. Deckel mit neuer Dichtung anbauen.


       

      Hinweis: Der Deckel verfügt über eine Führung, so daß er nur in einer Position eingebaut werden kann.


       

    13. Schrauben eindrehen und über Kreuz mit

      40 Nm festziehen. Schraube

      1. Deckel

      2. Anlaufscheibe

      3. Dichtung

    14. Nabe mit Füllstandsmarkierung A wie dargestellt positionieren.

    15. Mit Öl befüllen, bis der Ölstand die Bohrung für den Ölstopfen erreicht (Markierung A).

      Siehe Gruppe 0 des Service-Handbuchs zur korrekten Ölqualität.

    16. Beide Ölstopfen mit 10 Nm festziehen.


       

      image


       

      Füllstandsmarkierung und zwei Ölstopfen


       

    17. Gelenkwelle einbauen. Anzugsdrehmoment 105 Nm.

    18. Hinterachsgehäuse mit Öl befüllen.

      Siehe Gruppe 0 des Service-Handbuchs zur korrekten Ölqualität.

    19. Differentialsperren einkuppeln. Sicherstellen, daß die Differentialsperren eingekuppelt sind und die Warnleuchten aufleuchten.

    Differentialsperren deaktivieren. Prüfen, ob die Differentialsperren deaktiviert wurden und die Warnleuchten erloschen sind.

    image

    Anzugsdrehmoment


     

    Anzugsdrehmoment


     

    Sieb ..................................................................................................................................... 180 Nm Schrauben der Schutzabdeckung ......................................................................................... 100 Nm

    Schrauben des Ölpumpendeckels ............................................................................................ 8 Nm

    Schrauben der Ölpumpe......................................................................................................... 10 Nm

    Betätigungsschalter der Differentialsperre ............................................................................ 20 Nm

    Gabelflanschmutter an Antriebswelle................................................................................ 1000 Nm Gelenkwelle ......................................................................................................................... 105 Nm Gabelflanschmutter an Abtriebswelle.................................................................................. 400 Nm

    Schrauben von Achsdifferentialgehäuse ................................................................................ 84 Nm

    Tellerradschrauben ........................................................................................................60 Nm + 90°

    Schrauben von Achsaggregate-Differential ........................................................................... 85 Nm

    Rollwiderstand des Kegelrads bei einer Preßkraft von 110-120 kN ................................ 10-15 Nm Betätigungsmechanismus ...................................................................................................... 20 Nm

    Schrauben des vorderen Deckels ......................................................................................... 100 Nm

    Dichtungsdeckel der Antriebswelle .................................................................................... 100 Nm

    Kegelradmutter, RBP730 .................................................................................................. 1000 Nm

    Schrauben des Ölfilterhalters ................................................................................................. 40 Nm

    Lagerdeckelschrauben ................................................................................................120 Nm + 60°

    Sicherungsschrauben für Einstellung..................................................................................... 10 Nm Schalter ................................................................................................................................. 20 Nm

    Ölstopfen................................................................................................................................ 80 Nm

    Stiftschraube .......................................................................................................................... 80 Nm

    Mutter für Stiftschraube ...................................................................................................... 300 Nm

    Schraube des Nabendeckels ................................................................................................... 40 Nm

    Ölstopfen................................................................................................................................ 10 Nm


     

    image


     

    115 © Scania CV AB 2002, Sweden 08:05-01

    image image 08:05-03

    image

    image

    image

    Ausgabe 1.1 de


     

    Achsantrieb R660 und R560


     

    Arbeitsbeschreibung


     

    image

    R560 und R660 unterscheiden sich hinsichtlich der Durchmesser der Antriebshalbachsen und der Keilprofilinnendurchmesser des Differentialgehäuses.


     

    1 712 917

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt


     

    Inhalt

    Allgemeines 4

    Presskraft einstellen 5

    Explosionszeichnung 6

    Häufige Reparaturen Kegelraddichtring erneuern 8

    Öl-/Luftundichtigkeit im

    Betätigungsmechanismus der Differentialsperre 14

    Instandsetzungsarbeiten Achsantrieb ausbauen 17

    Zylinder der Differentialsperre ausbauen 20

    Differentialgehäuse ausbauen und instand

    setzen 21

    Differentialgehäusehälfte von Tellerrad abbauen 24

    Tellerrad an Differentialgehäusehälfte anbauen 25

    Differentialgehäuse zusammenbauen 27

    Kegelrad ausbauen und instand setzen 30

    Kegelradhöhe einstellen 42

    Achsdifferentialgehäuse mit Tellerrad einbauen 44

    Zahnflankenspiel einstellen 45

    Lagervorspannung einstellen 46

    Tragbildprüfung 47

    Betätigungsmechanismus der Differentialsperre zusammenbauen 50

    Achsantrieb einbauen 52

    Spezifikationen 56

    Anzugsdrehmomente 57

    Spezialwerkzeuge 58

    Allgemeines


     

    Bei Arbeiten am Achsantrieb stets auf Sauberkeit achten. Dies ist für die Funktion und Lebensdauer des Achsantriebs von größter Bedeutung.

    Achsantrieb außen und umgebende Bereiche stets reinigen. Hierdurch läßt sich ein Eindringen von Schmutzpartikeln verhindern, wenn der Achsantrieb vom Hinterachsgehäuse abgebaut wird.

    Vor dem Zusammenbau des Achsantriebs sowohl neue als auch alte Teile reinigen.

    Stets Schmiermittel gemäß Gruppe 0 des Service-Handbuchs verwenden.


     

    Häufige Reparaturen

    Die häufigsten Reparaturarbeiten sind unter dem Punkt "Häufige Reparaturen" zusammengefaßt.

    Bei diesen Reparaturen muß der Achsantrieb nicht ausgebaut werden.

    Presskraft einstellen


     

    Presskraft einstellen


     

    • Die erreichte Presskraft ist abhängig vom Hydraulikdruck der Druckluftpumpe. Der Hydraulikdruck der Pumpe hängt von dem durch den Druckregler geregelten Eingangsdruck ab.

    • Der Luftdruck kann mit Drehknopf D verändert werden. Roten Sicherungsring in Richtung Drehknopf ziehen und gewünschten Druck einstellen. Der Druck kann am Manometer C abgelesen werden.

    • Anhand einer Tabelle auf dem Pumpenge- häuse kann der zum Erreichen der gewünschten Presskraft erforderliche Luft- druck ermittelt werden. Tabelle siehe unten.


       

      image

      1. Druckluftanschluß

      2. Druckmesser

      3. Drehknopf

      4. Tabelle am Pumpengehäuse


       

      image

    • Presskraft auf 120 kN (12 Tonnen) wie folgt einstellen:

    • Auf der Presskraft-Skala (untere Skala) nach rechts gehen, bis der Wert 120 kN erreicht ist.


       

    • Danach der an diesem Punkt beginnenden senkrechten Linie bis zum Schnittpunkt mit der Diagonalen folgen.

    • Vom Schnittpunkt eine waagrechte Linie nach links ziehen. In diesem Beispiel schneidet die waagerecht gezogene Linie die senkrechte Achse bei 5,2 bar. Dies ist der erforderliche Druck bei einer Presskraft von 120 kN.

      Explosionszeichnung


       

      image


       

      1

      Getriebegehäuse

      43

      O-Ring

      2

      Schraube

      44

      Dichtring

      3

      Buchse

      45

      Kolben

      4

      Scheibe

      46

      Zugstange

      5

      Lagergehäuse

      47

      Bundmutter

      6

      Stopfen

      48

      O-Ring

      7

      Schraube

      49

      Zylinder

      8

      Beilegscheibe

      50

      Feder

      9

      Schild

      51

      Schalter

      10

      Distanzring

      52

      Schraube

      11

      Scheibe

      53

      Scheibe

      12

      Rollenlager

      54

      Schraube

      13

      Dichtungsabdeckung

      55

      Beilegscheibe

      15

      Rollenlager

      57

      O-Ring

      16

      Kegelradsatz

      58

      Mutter

      17

      Differentialgehäusehälfte

      59

      Gelenkgabel

      18

      Schraube

      60

      Kassettendichtung

      19

      Mutter

      61

      Antriebswelle

      20

      Rollenlager

      62

      Abdeckung

      21

      Sicherungsring

      63

      Schraube

      22

      Rollenlager

      64

      Lagerdeckel

      23

      Einstellring

         

      24

      Rollenlager

         

      25

      Einstellring

         

      26

      Schraube

         

      27

      Differentialgehäusehälfte

         

      28

      Schraube

         

      29

      Beilegscheibe

         

      30

      Zapfenkreuz

         

      31

      Ausgleichkegelrad

         

      32

      Achswellenrad

         

      33

      Achswellenrad

         

      34

      Verschleißring

         

      35

      Verschleißring

         

      36

      Kupplungshälfte

         

      37

      Hebel

         

      38

      Welle

         

      39

      Halter

         

      40

      Antriebsstück

         

      41

      Schraube

         

      42

      Abdeckung

         

      Häufige Reparaturen


       

      Kegelraddichtring erneuern


       

      Spezialwerkzeuge


       

      image

      Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

      87 596 Gleithammer

      image


       

      00 1610

       

      87 596 D2


       

      image

      87 932 Dorn


       

      image

      98 257 Stützdorn


       

      image

      98 726 Montagewerkzeug


       

      image

      1. 765 Nuthülse


         

        image

      2. 001 Gewinde-Anschlußadapter


       

      image

      99 003 Hydraulischer Hohlzylinder


       

      image

      99 004 Druckluftgetriebene Hydropumpe


       

      image

      87 932


       

      image

      00 1636

       

      98 257


       

      image

      110 076

       

      98 726


       

      image

      00 1846

       

      98 765


       

      image


       

      00_1642

       

      99 001


       

      image


       

      00 1562

       

      99 003


       

      image


       

      109 403

       

      99 004

      D3, G1


       

      AM2


       

      R2


       

      G2


       

      H1


       

      110 188

       

      H1 H1

      image

      99 006 Vollgewinde-Spindel

      image


       

      110 189

       

      99 006 H1


       

      image

      99 011 Gewindebuchse


       

      image

      110 253

       

      99 124 Abzieher

      image

      99 011 H1


       

      image

      00 1565

       

      99 124 H1


       

      image


       

      Nr.

      Bezeichnung

      Abbildung

      Werkzeugtafel

      99 129

      Gegenhalter


       

      99 129


       

      image


       

      G2

      99 253

      Dorn


       

      image

      R2, A1

      99 377

      Dorn


       

      99 377


       

      image

      R3


       

      Weitere Werkzeuge


       

      Nr.


       

      Bezeichnung


       

      Abbildung


       

      Werkzeugtafel

      587 054

      Drehmomentschlüssel

       

      XB3

      587 943

      Drehmomentschlüssel

       

      MT1

      587 318

      Abzieher


       

      image

      XA3

      image

      112 705

       


       

      00_1616

       

      114 693

       

      587 319 Abzieher XA3


       


       

      image

      image

      1. Gelenkwelle ausbauen.


         

      2. Mutter von Gelenkgabel abschrauben. Werkzeug 98 765 verwenden.


         

      3. Gelenkgabel und Antriebskegelradende markieren, um den Zusammenbau zu erleichtern.

      4. Gelenkgabel abbauen. Treten Schwierigkeiten auf, Hydraulikwerkzeug wie dargestellt verwenden.


         

        99 004


         

        image

        99 006


         

        99 003

        99 011

        99 001

        99 124


         

        08_1345

         

        98 257

        image

      5. Dichtring ausbauen.

      Dichtung, ältere Bauart

    • Dichtring mit Werkzeug 87 596 ausbauen.


       

      08_1336

       

      Hinweis: Die Spitze des Werkzeugs darf die Abdeckung der Dichtung nicht berühren.


       

      Dichtung, neuere Bauart

    • Die Dichtung ist zweigeteilt. Ein Teil befindet sich an der Gelenkgabel, der andere am Dichtungssitz.

    • Teil im Dichtungssitz sorgfältig entfernen. Der Dichtungssitz darf dabei nicht beschädigt werden.

    • Schutzabdeckung und Dichtung an der Gelenkgabel sorgfältig ausbauen, Werkzeuge 587 319, 587 318 und 98 568 verwenden. Die Oberfläche der Gelenkgabel darf dabei nicht beschädigt werden.


 

98 568


 

image

587 319


 

114 657

 

587 318

Einbau

  1. Schutzabdeckung einbauen.


     

    WICHTIG! Wurden die Dichtungen an der Gelenkgabel ausgebaut, können sie nicht mehr wiederverwendet werden. Sie sind zu erneuern.


     

  2. Dichtung mit Werkzeug 99 377 in Gelenkgabel einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtung korrekt eingebaut ist, siehe Abbildung. Die Dichtung darf nicht hineingeklopft werden.


     

  3. Verzahnung schmieren.

    image

  4. Sicherstellen, daß die Gelenkgabel keine Grate oder sonstige Oberflächenschäden an der Endfläche bzw. an den Dichtflächen aufweist.

  5. Gelenkgabel auf verzahnte Welle entsprechend der zuvor angebrachten Markierung anbauen.

    08_1310

     

  6. Werkzeuge 99 129 und 88 292 an Gelenkgabel anbauen. Zugstange auf Boden ablegen.


     

    image

    113 235

     

    99 377

    image

  7. Gewinde einer neuen Mutter und Oberfläche der Mutter schmieren. Mit

    1.000 Nm festziehen. Dies kann auf zwei Arten geschehen - je nachdem, ob ein für ein Anzugsdrehmoment von 1.000 Nm geeigneter Drehmomentschlüssel verfügbar ist.

    Methode 1:

    08_1309

     

    Mutter der Gelenkgabel mit 1.000 Nm festziehen. Drehmomentschlüssel 587 943

    und Werkzeug 98 765 verwenden.

    Methode 2:


     

    Mutter der Gelenkgabel zunächst mit Drehmomentschlüssel mit 300 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden. Werkzeug und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 26 mm festziehen. Die entstehende Klemmkraft entspricht einem Anzugsdrehmoment von

    1.000 Nm.


     

    image

  8. Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.


     

  9. Gelenkwelle einbauen.

Schrauben mit 105 Nm festziehen.

Öl-/Luftundichtigkeit im Betätigungsmechanismus der Differentialsperre


 


 

image

  1. Hebel

  2. Welle

  3. Halter

  4. Antriebsstück

  5. Schraube

  6. Abdeckung

  7. O-Ring

  8. Dichtring 61

  9. Kolben

  10. Zugstange

  11. Bundmutter

  12. O-Ring

  13. Zylinder

  14. Feder

  15. Schalter

  16. Schraube

  17. Scheibe

  18. Schraube

  19. Beilegscheibe

08_1349

 

61 O-Ring


 


 

  1. Schalter, Abdeckung, Feder und O-Ring ausbauen.

  2. Die Mutter wurde mit Sicherungsmittel gesichert. Vor dem vorsichtigen Lösen auf 100 °C erwärmen. Mutter nicht vollständig abschrauben.

    image

  3. Sicherstellen, daß Werkzeug 98 726 verfügbar ist und wie dargestellt bearbeitet wurde.


     

    image

  4. Kolben durch die Bohrung im Zylinder mit Druckluft beaufschlagen und auspressen. Mutter und Kolben ausbauen.


     

    image

  5. Werkzeug 98 726 aufschrauben, um zu verhindern, daß die Zugstange in das Gehäuse fallen kann.

    Zylinder aus dem Gehäuse ziehen und Scheibe(n) sowie O-Ring ausbauen.


     

  6. Dichtring und O-Ringe ausbauen. Alle Teile sorgfältig reinigen.

  7. O-Ringe und Dichtring erneuern.

    O-Ringe mit Fett, Teile-Nr. 319 308, schmieren.


     

    08 1344

     

    12.3

  8. Scheibe, O-Ring und Zylinder in Gehäuse einbauen.

  9. Kolben mit O-Ring an Zugstange anbauen und Mutter festziehen.

    Mutter mit Sicherungsmittel, Teile-Nr. 561 200, sichern.

  10. O-Ring und Feder anbauen. Abdeckung anschrauben.

  11. Schalter einbauen. Mit 20 Nm festziehen.

  12. Auf korrekte Funktion prüfen. Hinterachse anheben.

Durch Drehen eines Antriebsrads sicherstellen, daß die Differentialsperre greift. Die Warnleuchte muß aufleuchten.

Differentialsperre deaktivieren und prüfen, ob die Differentialsperre abgeschaltet hat und die Warnleuchte erloschen ist.

Instandsetzungsarbeiten


 

Achsantrieb ausbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 401* V-Block


 

image

image


 

00 1644

 

00_1643

 


 

114 965

 

00 1646

 

98 402* Halterung für Aufspannvorrichtung Achsen

image

98 401 F1


 

image

00 1899

 

98 402 F1


 

98 403*

Aufspannvorrichtung


 

image

98 403

F1

98 404*

Endmitnehmerbefestigung


 

98 404


 

image

F1

98 405-1*

Befestigung für Aufspannstrebe


 

98 405

 

98 405-2*

Aufspannstrebe


 

image

 

98 776

Aufspannvorrichtung


 

98 776


 

image

 

99 167

Hebewerkzeug


 

99 167

G1


 

image


 

00 1625

 


 

110 877

 

* Diese Werkzeug sind Befestigungselemente zur Verwendung mit dem Getriebeheber.


 

Weitere Werkzeuge


 

Nr. Bezeichnung Abbildung


 

image

image


 

102 902

 

587 313 Getriebeheber


 


 

image

image

  1. Bei beladenen Fahrzeugen muß die Hinterachse vor dem Ausbau des Achsantriebs entlastet werden.

  2. Fahrzeuge mit Luftfederung unter dem Rahmen abstützen; Fahrzeuge mit Blattfederung mit Achsböcken unter den Federn abstützen.


     

  3. Öl ablassen.

  4. Gelenkwelle ausbauen.

  5. Antriebswellenflansche ausbauen und Antriebswellen herausziehen.


     


     

  6. Halter für Niveausensor lösen (betrifft nur Fahrzeuge mit Luftfederung).

  7. Druckluftleitung und Kabel zur Differentialsperre lösen.

    image

  8. Schnellöseventil lösen und Bremszylinder abbauen.

  9. Vier untere Befestigungsmuttern des Achsantriebs am Hinterachsgehäuse abschrauben.

  10. Folgende Werkzeuge an Getriebeheber 587 313 anbauen: 98 401, 98 402, 98 403, 98 404 und 98 405.

    Achsantrieb an Getriebeheber anbauen.

    image

  11. Übrige Befestigungsmuttern des Achsantriebs abschrauben und Achsantrieb mit Getriebeheber aus dem Hinterachsgehäuse herausziehen.

  12. Achsantrieb mit Werkzeug 99 167 anheben und in Werkzeug 98 776 in Universalständer befestigen.

Zylinder der Differentialsperre ausbauen


 

  1. Hebel

  2. Welle

  3. Halter

  4. Antriebsstück

  5. Schraube

  1. Scheibe

  2. Schraube

  3. Beilegscheibe

61 O-Ring


 

image

45


 

42


 

44


 

43 41

61

57


 

59


 

08_1367

 

58


 

  1. Schraube 58 lösen.

  2. Innensechskantschraube 45 herausdrehen und Hebel mit Halter ausbauen.

  3. Zylinder der Differentialsperre aus Achsantrieb ausbauen.

Differentialgehäuse ausbauen und instand setzen


 


 

00_1618

 

00 1848

 

Spezialwerkzeuge


 

Nr.

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

88 292

Zugstange


 

88 292


 

image


 

G2

98 568

Stützdorn


 

98 568


 

image

R2

98 692

Abzieher

 

AD/AS1

99 136

Rohrdorn


 

99 136

PT1


 

image


 

image


 

00 1622

 

Weitere Werkzeuge


 

Nr. Bezeichnung


 

image

587 321 Abzieher


 

image


 

image

  1. Klemmschrauben aus beiden Lagerdeckeln herausdrehen.

    Lagerdeckel und Einstellringe ausbauen.

  2. Differentialgehäuse mit Zugstange 88 292 und Haltebändern wie dargestellt herausheben.

    image

  3. Differentialgehäuse mit Tellerradzähnen nach oben auf Rohrdorn 99 136 legen.

  4. Lager mit Abzieher 587 321 abziehen. Mit Stützdorn 98 568 gegenhalten.


     

    Hinweis: Nach dem Abziehen des Lagers sicherstellen, daß die Kontaktfläche der Achse nicht beschädigt ist. Ggf. zurückbleibende Markierungen müssen entfernt werden.


     

    image

  5. Lage des Differentialgehäuses markieren, Schrauben herausdrehen und Differentialgehäusehälfte abheben.

    image

  6. Verschleißring, Differentialgehäuse, Zapfenkreuz mit Zahnrädern und Verschleißringen, Zahnrad, Verschleißring und Kupplungshälfte ausbauen.


     

    image

  7. Tellerrad und Differentialgehäusehälfte umdrehen und Rollenlager mit Abzieher 587 321 abbauen. Mit Abzieher 98 692 gegenhalten.

Differentialgehäusehälfte von Tellerrad abbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

87 292 Dorn


 

image

image

87 932 Dorn


 

  1. Muttern abschrauben.

  2. Tellerrad mit Differentialgehäusehälfte auf zwei parallele Teile einer Presse legen.

  3. Differentialgehäusehälfte mit Spezialwerkzeugen 87 292 und 87 932 von Tellerrad abpressen.


     

  4. Schrauben herausklopfen und entsorgen.


 

87 292


 

image


 

image


 

00 1636

 

00 1849

 

87 932

G2


 

D3, G1


 

image

08_1350

 

87 292 87 932

Tellerrad an Differentialgehäusehälfte anbauen


 

image

00 1633

 

Spezialwerkzeuge


 

Nr.

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 450

Schaft

 

AD/AS2, AM1, R2

   


 

98 450

 


 

image

  1. Vier Schrauben einander gegenüber in Tellerrad einpressen.


     

  2. Differentialgehäusehälfte auf Tellerrad aufsetzen.

    Differentialgehäusehälfte so weit herunterklopfen, daß die Muttern aufgeschraubt werden können.

    Gewinde ölen und Tellerrad und Differentialgehäusehälfte zusammenziehen.

  3. Übrige Schrauben einklopfen, Gewinde ölen und Muttern aufschrauben.

  4. Vier festgezogene Muttern lösen. Anschließend alle Muttern über Kreuz wie nachstehend beschrieben festziehen.

    image

    Tellerrad in Presse einsetzen. Presskraft 20-30 kN.

    • Schrauben über Kreuz mit 240 Nm

      festziehen. 90

    • Schrauben des Differentialgehäuses mit B

      geeignetem Werkzeug im 90° Winkel

      markieren.

      08_1351

       

    • Markierung (B) bei Markierung (A) auf dem Differentialgehäuse anfertigen.

    • Schrauben über Kreuz um 90° festziehen, bis die Markierungen (B) miteinander ausgerichtet sind.

Differentialgehäuse zusammenbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nr.

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

87 143

Dorn

 

AM1

98 332

Stützdorn


 

98 332


 

image

R1

98 450

Schaft

 

AD/AS2, AM1, R2

   


 

98 450

 

98 566

Dorn


 

98 566


 

image

R1

image

image

00 1633

 


 

00 1617

 

110 119

 

99 136 Rohrdorn


 

Lager mit Werkzeugen 98 332, 98 566 und 98 450 aufpressen.


 

image


 

00 1622

 

99 136

PT1


 

image

98 450

98 566

08_1352

 

98 332

image

  1. Differentialgehäusehälfte umdrehen und auf Rohrdorn 99 136 aufsetzen. Kupplungshälfte zuerst einsetzen.


     

  2. Zapfenkreuz schmieren, Kegelräder und Verschleißringe anbauen und in Differentialgehäusehälfte einsetzen.

  3. Kegelräder schmieren und Zahnrad aufsetzen.


     

    image

  4. Verschleißring auf Zahnrad aufsetzen.

  5. Differentialgehäuse entsprechend vorheriger Kennzeichnung zusammenbauen und Schrauben eindrehen.

    08_1353

     

  6. Differentialgehäuselager auf Differentialgehäusehälfte aufpressen. Werkzeuge 87 143 und 98 450 verwenden.

    image

  7. Differentialgehäuse in einer Presse mit 20-30 kN einspannen.


     

    Schrauben wie folgt festziehen:

    • Schrauben über Kreuz mit 90 Nm festziehen.

    • Schrauben des Differentialgehäuses mit geeignetem Werkzeug im 90° Winkel markieren.

    • Markierung B auf dem Differentialgehäuse anfertigen, die mit Markierung A ausgerichtet ist.

    • Schrauben mit Druckluftschrauber über Kreuz um 90° festziehen, bis Markierung B mit der Markierung auf dem Differentialgehäuse ausgerichtet ist.

  8. Funktion der Zahnräder durch Drehen mit abgesägter Antriebswelle prüfen.

Kegelrad ausbauen und instand setzen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

87 156 Dorn mit Führung


 

image

87 408 Dorn


 

image

87 492 Führungsstifte


 

image

  1. 932 Dorn


     

    image

  2. 247 Dorn


 

image

88 292 Zugstange


 

image

98 257 Stützdorn


 

image

98 274 Stützdorn


 

image

87 156


 

image


 

110 248

 

87 408


 


 

00_1632

 

87 492


 

image


 

image


 

110 322

 

87 932


 

image


 

00 1636

 

88 247


 


 

00_1806

 


 

00 1848

 

88 292


 

image


 

image

98 257


 

image

110 076

 

98 274

AM1


 

AM1


 

R2


 

D3, G1


 

G1


 

R2 AM2, G2


 

image

image


 

110 093

 

98 450 Schaft AD/RS2, AM1, R2


 


 

98 524 Montagehülse


 

98 566 Dorn


 


 

00 1633

 

98 450


 

image

image

98 524 R1


 

image

image

110 454

 


 

00 1617

 

98 566 G2


 

image


 

Nr.

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 568

Stützdorn


 

98 568


 

image

R2

98 616

Verstellbarer Dorn


 

98 616


 

image

R2

98 765

Nuthülse


 

98 765

image

G2

99 129

Gegenhalter


 

99 129


 

image


 

G2, C1

99 136

Rohrdorn


 

99 136


 

image

PT1

99 138

Stützring


 

image

 

99 167

Hebewerkzeug


 

99 167


 

image

G1

99 253

Dorn


 

image

 


 

Weitere Werkzeuge


 

Nr.


 

Bezeichnung


 

Abbildung


 

Werkzeugtafel

image

110 806

 


 

00 1622

 


 

00_1642

 


 

00_1616

 

00_1618

 


 

00 1625

 

587 511 Abzieher XA3


 

image


 

114 053

 

587 589 Federwaage


 

image

  1. Mutter der Gelenkgabel mit Werkzeug 98 765 lösen.

    Mutter nicht vollständig abschrauben.


     

  2. Schrauben aus Lagergehäuse herausdrehen.

    Gewinde der Abzieherbohrungen mit Gewindeschneider reinigen.


     

    image

  3. Lagergehäuse mit Schrauben herausziehen.

    08_1355

     

    Schrauben abwechselnd festziehen, bis sich das Lagergehäuse vollständig vom Gehäuse löst.


     

    image

  4. Kegelrad und Lagergehäuse mit Spezialwerkzeug 99 167 an der Gelenkgabel herausheben.


     

    image

    08_1354

     

    98 765

  5. Lagergehäuse in einer Presse auf Rohrdorn 99 136 und Stützring 99 138 aufsetzen.

    Mutter abschrauben und Kegelrad mit Dorn 88 247 herauspressen.

    Sicherstellen, daß das Kegelrad nicht auf eine harte Oberfläche fällt.


     

    image

    88 247


     

    08_1356

     

    99 136 + 99 138


     

    image

  6. Dichtungsdeckel abbauen.

    Werkzeuge 587 511 und 98 257 verwenden. Werkzeug 98 568 auf das Lager aufsetzen.


     

    587 511


     

    08_1357

     

    98 257


     

    image

  7. Dichtring aus Dichtungsdeckel ausbauen.


     

  8. Kegelradlager vorn ausbauen.

    Distanzring und Scheiben zusammenbinden. Sie werden für die spätere Grundeinstellung der Lagervorspannung benötigt.

    image

  9. Lageraußenring des vorderen Lagers mit Pressplatte und verstellbarem Dorn 98 616 aus Lagergehäuse ausbauen.


     

    98 616


     

    99 136


     

    image

    08_1328

     

  10. Lagergehäuse umdrehen und Lageraußenring des hinteren Lagers mit verstellbarem Dorn 98 616 aus Lagergehäuse ausbauen.


     

    98 616


     

    99 136


     


     

    image

    08 1329

     

  11. Lagerkäfig und Rollen des hinteren Lagers ausbauen.

  12. Enge Nut in Lagerinnenring fräsen, der Frässcheibendurchmesser muß zwischen 50 und 60 mm liegen.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß die Zähne unbeschädigt sind.

    image

  13. Einige Raupen auf Lagerinnenring mit Elektro-Schweißgerät aufschweißen.

    Lagersitze und Zähne mit nassem Lappen vor Schweißperlen schützen.

  14. Schweißstellen anschließend mit einem nassen Lappen kühlen.

    Der Lagerinnenring gibt aufgrund von Schrumpfung nach 4-5 Schweißvorgängen nach.

  15. Gebrochenen Lagerinnenring ausbauen. Lagersitz mit Schleifstein entgraten.


     

    image

  16. Sicherungsring ausbauen. Innenring des Rollenlagers am Kegelradzapfen ausbauen. Dazu Nut in den Innenring schleifen und mit stumpfem, kalten Meißel spalten.

    Alle Teile nach dem Schleifen sorgfältig reinigen.


     

    Hinweis: Innenring nicht durch Schweißen ausbauen, da dies die Materialhärte des Lagerzapfens beeinträchtigen kann.

  17. Lagergehäuse auf Werkzeuge 99 136 und 99 138 aufsetzen. Außenring des vorderen Lagers einpressen. Werkzeuge 98 566,

    98 450 und 98 524 verwenden.


     

    98 566


     

    image

    98 450


     

    98 524


     

    99 136 +

    08_1368

     

    99 138


     

  18. Außenring des hinteren Lagers mit Werkzeugen 98 566 und 98 450 einpressen.


     

    98 566


     

    image

    98 450


     

    08_1359

     

    99 136 + 99 138


     

    image


     

  19. Hinteres Lager mit Werkzeugen 87 156 und 98 224 einpressen.

    Für den Durchmesser des Zapfens geeignete Bohrung wählen.


     

    image

    87 156


     

    08 1360

     

    98 224


     

  20. Lagerinnenring auf Kegelradzapfen aufpressen.

    Werkzeuge 98 224 und 98 257 verwenden.

    image

    98 257


     

    08_1361

     

    98 224

    WICHTIG! Lager mit Öl schmieren. Dies ist für die Schmierung des Lagers während der ersten Betriebszeit unerläßlich.


     

    image

  21. Lager mit Öl schmieren. Distanzring und Beilegscheiben einbauen.

    Zunächst mit Original-Distanzring und Scheiben versuchen.

    Lagergehäuse aufsetzen.


     

    image

  22. Lager mit Öl schmieren. Vorderes Lager mit Dorn 87 932 aufpressen. Lagergehäuse während des Pressvorgangs vor und zurück drehen.

    Keine Presskraft ausüben, wenn sich das Lagergehäuse nur schwer drehen läßt. In diesem Fall stärkeren Distanzring oder stärkere Scheibe einbauen.

  23. Presskraft auf 70-80 kN erhöhen, während das Lagergehäuse gedreht wird.


     

    Rollwiderstand mit Federwaage 587 589 und um das Lagergehäuse gewundenem Band messen. Auf 80 - 170 N (neues Lager) bzw. 20 - 40 N (bereits gebrauchtes Lager) einstellen.

    • Bei zu hohem Widerstand stärkere Scheiben oder stärkeren Distanzring verwenden.

    • Bei zu niedrigem Widerstand dünnere Scheiben oder dünneren Distanzring verwenden.

    • Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 3,00, 3,01, 3,02, 3,03, 3,04, 3,05, 3,06, 3,07, 3,08 und 3,09 mm.

    • Distanzringe sind in folgenden Stärken verfügbar: 10,8, 10,9, 11,0, 11,1, 11,2, 11,3 und 11,4 mm.

  24. Sicherungsmittel 561 200 auf den Dichtungsdeckel auftragen und mit Werkzeugen 99 253 und 87 932 in Lagergehäuse einpressen.

  25. Neue Dichtung mit Werkzeug 99 377 in Gelenkgabel einpressen. Sicherstellen, daß die Dichtung korrekt eingebaut ist, siehe Abbildung. Die Dichtung darf nicht hineingeklopft werden.

  26. Verzahnung schmieren. Gelenkgabel mittig ausrichten und auf das Kegelrad aufpressen.


     

  27. Mutter von Hand aufschrauben.


     

    image


     

    image

    113 235

     

    99 377

  28. Stützlager mit Werkzeugen 87 408 und 98 450 aus Gehäuse herausklopfen.


     

    image

    98 450

    08_1358

     

    87 408


     

  29. Stützlager mit Dorn 87 932 von der Kegelradseite her einklopfen.


     

    image

    98 450

    08_1363

     

    87 408


     

    image

  30. Sicherungsring an Rollen im Stützlager anbauen. Hierdurch werden die Rollen gegen den Außenring gedrückt.


     

  31. Zwei Führungsstifte 87 492 einander gegenüber in Gehäuse einsetzen. Zuvor verwendete Scheiben einsetzen.

    image

  32. Kegelrad und Kegelradlagergehäuse mit Werkzeug 99 167 absenken.


     

    99 167


     

    87 492


     

    08_1364

     

  33. Kegelradlagergehäuse mit zwei M14 x 75 Schrauben nach unten ziehen.

    Beide Schrauben gleichzeitig festziehen, um ein Verkanten zu vermeiden.

    Zur vereinfachten Ausrichtung des Stützlagers darauf achten, daß Maß A am gesamten Umfang des Gehäuses gleich ist.


     

    Hinweis: Beim Festziehen sicherstellen, daß der Innenring des Stützlagers auf dem Kegelradzapfen gerade in das Stützlager eintritt.

    Nicht weiter festziehen, sobald die normalen Schrauben greifen.


     

  34. Lagergehäuse mit normalen Schrauben in Einbaulage bringen. Schrauben mit 135 Nm festziehen.


     

    image

    08_1365

     

    87 492

  35. Werkzeuge 99 129 und 88 292 an Gelenkgabel anbauen. Zugstange auf Boden ablegen.

    image

    Gewinde der Muttern sowie Anlagefläche an der Gelenkgabel ölen.

    Mutter der Gelenkgabel mit 1.000 Nm festziehen. Zum Erreichen dieses Drehmoments bestehen zwei Möglichkeiten:

    Methode 1:

    08_1310

     

    Werkzeuge 98 765 und 587 943 verwenden.


     

    Methode 2:

    image

    Mutter der Gelenkgabel zunächst mit Drehmomentschlüssel mit 300 Nm festziehen. Werkzeug 98 765 verwenden. Werkzeug und Gelenkgabel gemäß Abbildung markieren und weitere 26 mm festziehen. Die entstehende Klemmkraft entspricht einem Anzugsdrehmoment von

    08_1309

     

    1.000 Nm.


     

    image

  36. Mutter durch Verstemmen in Gelenkgabel sichern.

Kegelradhöhe einstellen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nr.

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 125

Meßzusatz

   

99 107

Antriebskegelradhöhenlehre


 

image

R3


 

image

  1. Vor dem Einstellen Abweichung prüfen.

    Zwischen den Nietbohrungen auf der gezahnten Seite des Tellerrads befinden sich zwei weiße Ziffern, die die Abweichung A in Hundertstel Millimeter angeben, z. B.: 65 = 0,65 mm. Das Einstellmaß für das Kegelrad beträgt (0,5 + A) ± 0,05 mm.


     

    Hinweis: Die Abweichung darf nicht mit der vierstelligen Seriennummer B verwechselt werden, die jeweils unterschiedlich ist. Die Nummern auf Kegelrad und Tellerrad müssen identisch sein.


     

    image

  2. Werkzeug 98 125 auf das Ende des Kegelrads aufsetzen und Werkzeug 99 107 unten in den Sitz des Differentiallagers einsetzen. Die Antriebskegelradhöhenlehre muß vertikal und parallel zur Mittellinie des Differentials angeordnet sein. Antriebskegelradhöhenlehre leicht niederdrücken, damit sie sich beim Messen nicht verschieben kann.


     

    99 107


     

    08_1366

     

    98 125

  3. Einstellmaß für das Kegelrad mit Fühlerlehre zwischen Meßzusatz und Antriebskegelradhöhenlehre messen.

    Beispiel:

    Auf dem Tellerrad steht die Nummer 65. Das Einstellmaß beträgt daher

    0,65 + 0,5 = 1,15.

    Da die Toleranz +0,05 mm beträgt, muß der Abstand zwischen Meßzusatz und Antriebskegelradhöhenlehre 1,10 - 1,20 mm betragen.

  4. Einstellung ggf. durch Beilegscheiben zwischen Kegelradlagergehäuse und Gehäuse verändern.

Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,10, 0,25, 0,40 und 0,50 mm.

Achsdifferentialgehäuse mit Tellerrad einbauen


 

image

  1. Lagersitze und Einstellringe mit Öl reinigen und schmieren.

  2. Lageraußenringe auf Differentiallager aufsetzen. Differentialgehäuse mit Tellerrad in Gehäuse einsetzen. Dazu Zugstange

    88 292 und Haltebänder verwenden.


     

    image

  3. Lagerdeckel und Lagerdeckelschrauben ölen.

    Lagerdeckel anbauen und Schrauben handfest anziehen.

    Sicherstellen, daß die Lagerdeckel am Gehäuse anliegen.


     

  4. Einstellringe ölen und anbauen. Gewinde der Einstellringe sorgfältig in Gewinden des Gehäuses positionieren.

Zahnflankenspiel einstellen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 075 Meßuhr

image

98 075 D2


 

0


 

90 10

10 90


 

80 20

20

80

15 5

30 10

70

70 30


 

image

image


 

00_1637

 

40 60


 

  1. Meßuhr 98 075 in Ständer einsetzen.

  2. Großen Einstellring ausschrauben. Kleinen Einstellring einschrauben, bis das Zahnflankenspiel mindestens 0,5 mm beträgt.


     

  3. Kleinen Einstellring ausschrauben.

  4. Großen Einstellring einschrauben, bis das Zahnflankenspiel zwischen 0,30 und 0,41 beträgt. Nach Möglichkeit den niedrigeren Wert erreichen.

  5. Kleinen Ring von Hand eindrehen, bis er am Lageraußenring anschlägt.

  6. Tellerrad 5-6 Umdrehungen drehen und Zahnflankenspiel an vier um jeweils 90° versetzten Stellen prüfen. Das Zahnflankenspiel muß 0,30 - 0,41 mm betragen.

  7. Bei unzulässigem Zahnflankenspiel erneut mit Schritt 2 beginnen.

50

 

60 40

50

Lagervorspannung einstellen


 

image

Hinweis: Die Lagervorspannung kann erst eingestellt werden, wenn das Zahnflankenspiel korrekt ist.


 

  1. Kleinen Einstellring um weitere 2 - 3 Nuten festziehen, nachdem er an der Kontaktfläche des Lageraußenrings anschlägt.

  2. Einstellschraube so eindrehen, daß die kegelförmigen Teile an den Haltelaschen der Einstellringe anliegen. Einstellschrauben anschließend leicht lösen.


     

  3. Lagerdeckelschrauben mit 100 Nm + 90° festziehen.

  4. Korrektes Zahnflankenspiel sicherstellen.

  5. Einstellschrauben mit 10 Nm festziehen.

Tragbildprüfung


 

  1. Dünne Farbmarkierung auf zwei benachbarte Zähne des Tellerrads auftragen. Tellerrad um 1,5 Umdrehungen drehen und Vorgang wiederholen.


     

    image

  2. Die Farbmarkierung muß am Kegelrad sichtbar sein. Gelenkgabel einige Male hin und her drehen. Tellerrad gleichzeitig von Hand abbremsen.


     

    image

  3. Sicherstellen, daß das Tragbild vorn und hinten mit der nebenstehenden Abbildung übereinstimmt.

  4. Das Tragbild muß sich in dem in den nachstehenden Diagrammen gezeigten Bereich befinden.


     

    image


     

    1. Antriebsseite (konvex)

    2. Hinten (konkav)

  5. Entspricht das Tragbild Abbildung 3, ist das Kegelrad zu weit von der Mittellinie des Tellerrades entfernt.

Entspricht das Tragbild Abbildung 4, ist das Kegelrad zu nah an der Mittellinie des Tellerrades.

Kegelrad und Tellerrad in Pfeilrichtung einstellen, dabei vorgeschriebenes Zahnflankenspiel einhalten.


 

Antriebsseite Hinten


 

image image image


 

Abb. 3


 

image image image


 

Abb. 4

Betätigungsmechanismus der Differentialsperre zusammenbauen


 


 

  1. Hebel

  2. Welle

  3. Halter

  4. Antriebsstück

  5. Schraube

  1. Scheibe

  2. Schraube

  3. Beilegscheibe

61 O-Ring

image

45


 

42


 

44


 

43 41

61

57

59


 

08_1367

 

58


 


 

Die Nummerierung bezieht sich auf die Abbildung.

  1. Zylinder der Differentialsperre in Achsantrieb einbauen.

  2. Halter 43 und Hebel 41 mit Schrauben 45 in Achsantrieb einbauen.

    Antriebsstück 44 in Kupplungshülse und in Zugstange des Zylinders der Differentialsperre einsetzen.

  3. Funktion des Mechanismus prüfen.


 

Zylinder mit Druckluft beaufschlagen und sicherstellen, daß das Spiel zwischen den Kupplungshälften zwischen 0,1 und 0,6 mm beträgt. Spiel mit Beilegscheiben 57 einstellen.

Beispiel:

Der Ausbau einer 0,8 mm Beilegscheibe hat ein um 0,5 mm größeres Spiel zur Folge.

Beilegscheiben sind in folgenden Stärken verfügbar: 0,5, 0,8, und 2,5 mm.

Schalterfunktion prüfen; bei gesperrtem Differential muß Spannung anliegen.


 

image


 

image

08 1119

 

  1. Schalthülse

  2. Achswellenrad

  3. Ausgleichkegelrad

  4. Achswellenrad

Achsantrieb einbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

image

Nr. Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 401V-Block


 

image

98 402Halterung für Aufspannvorrichtung Achsen

image

00 1899

 

98 401 F1


 

image

98 402 F1


 

image

image

00_1643

 

98 403Aufspannvorrichtung F1


 


 

98 404Endmitnehmerbefestigung


 

  1. 405Befestigung und Aufspannstrebe

  2. 167 Hebewerkzeug


 

image

*Diese Werkzeug sind Befestigungselemente zur Verwendung mit dem Getriebeheber.


 

image


 

102 902

 

Weitere Werkzeuge


 


 

00 1644

 

98 403


 

image

image

114 965

 

98 404 F1


 

image

image

00 1646

 

98 405


 

image

image

00 1625

 

99 167 G1


 

Nr.

Bezeichnung

Abbildung

587 313

Getriebeheber

 


 


 

image

  1. Hinterachsgehäuse innen und an den Kontaktflächen zum Achsantrieb reinigen.

    image

  2. Achsantrieb an Getriebeheber mit folgenden Werkzeugen anbauen:

    98 401, 98 402, 98 403, 98 404 und 98 405.


     

  3. Sicherstellen, daß der Stützring im Hinterachsgehäuse und die Haltelaschen an den Lagerdeckeln nicht verschlissen sind. Die Haltelaschen müssen bei Belastung gegen den Stützring im Hinterachsgehäuse gedrückt werden und die Lagerdeckel an einem Auseinanderweichen hindern. Verschlissene Haltelaschen und Sitze im Hinterachsgehäuse verringern die Lebensdauer des Achsantriebs.


     

    Hinweis: Die Haltelaschen dürfen zur Erleichterung des Achsantriebeinbaus keinesfalls bearbeitet werden.

    image

  4. Sicherstellen, daß alle Stiftschrauben im Hinterachsgehäuse korrekt sitzen. Lose Stiftschrauben müssen ausgebaut und mit Sicherungsmittel eingebaut werden. Stiftschrauben mit 80 Nm festziehen.

    08 1338

     

  5. 2 mm starke Dichtmittelraupe (Silikondichtmittel 584 010) um Anlagefläche zwischen Achsantriebsgehäuse und Hinterachsgehäuse auftragen. Dichtmittel auf gesamter Oberfläche gleichmäßig verteilen.


     

  6. Achsantrieb in Hinterachsgehäuse einsetzen. Müssen Schrauben zur Positionierung des Achsantriebs verwendet werden, mindestens jede zweite Schraube verwenden und Muttern stufenweise von Hand über Kreuz anziehen.

    Der Achsantrieb muß abschließend im rechten Winkel zum Hinterachsgehäuse eingebaut werden, damit die Haltelaschen gleichzeitig in das Hinterachsgehäuse eingreifen.


     

    Hinweis: Beim Einbau des Achsantriebs in das Hinterachsgehäuse keine übermäßige Kraft aufwenden. Treten Schwierigkeiten beim Einbau des Achsantriebs auf, Ursache ermitteln.


     

  7. Muttern stufenweise über Kreuz mit 300 Nm festziehen. Die fünf unteren Muttern müssen mit Gewindesicherungsmittel, Teile-Nr.

    561 019, an den Stiftschrauben gesichert werden.

  8. Kabel und Druckluftleitungen für Differentialsperre anschließen.

  9. Bremszylinder anbauen und Bremsgestängesteller einstellen.

    Antriebswellen und Antriebswellenflansche einbauen. Muttern mit 84 Nm festziehen.

  10. Gelenkwelle anschrauben. Anzugsdrehmoment 105 Nm.

  11. Hinterachsgehäuse mit Öl befüllen. Menge: 12,5 Liter

    Siehe Gruppe 0 des Service-Handbuchs zur korrekten Ölqualität.

  12. Funktion der Differentialsperre prüfen. Differentialsperre aktivieren: Funktion der Differentialsperre durch Drehen eines der Antriebsräder prüfen. Die Warnleuchte muß aufleuchten.

Differentialsperre deaktivieren: Prüfen, ob die Differentialsperre abgeschaltet hat und die Warnleuchte erloschen ist.


 

Hinweis: Bei 6x2 Lkw muß die Nachlaufachse während der ersten 5 km abgesenkt sein.

Hierdurch läßt sich die Neigung des Kegelrads verringern und die Schmierung verbessern.

Spezifikationen


 

Allgemeines

Übersetzungen............................................................................ 2,92, 3,07, 3,42, 3,80, 4,22, 4,88, 5,57

Ölfüllmenge für Hinterachsgehäuse........................................................................................ 12,5 Liter

Ölqualität................................................................................... Siehe Gruppe 0 oder Betriebsanleitung

Fett für Bauteile der Druckluftanlage ........................................................................ Teile-Nr. 319 308 Sicherungsmittel......................................................................................................... Teile-Nr. 561 200

Dichtmittel (Silikongummi) ....................................................................................... Teile-Nr. 584 010

Paste für Verzahnungen Teile-Nr. 584 072

Gewindesicherungsmittel........................................................................................... Teile-Nr. 561 019


 

Einstellwerte, Prüfmaße

Kegelradlager ......................................................................................................................Vorgespannt

Presskraft.................................................................................................................................. 70-80 kN

Rollwiderstand des Kegelradlagers bei einem Radius von 102 mm.................... Neue Lager 80-170 N

Gebrauchte Lager 20-40 N Zahnflankenspiel zwischen Tellerrad und Kegelrad.......................................................0,30 - 0,41 mm Axialstellung des Antriebskegelrads, gemessen mit

Antriebskegelradhöhenlehre 99 107 .....................................................................(A¹ + 0,5) ± 0,05 mm

A¹ = Markierung auf Tellerrad

Anzugsdrehmomente

Mutter der Gelenkgabel am Kegelrad ..................................................................................... 1.000 Nm

Mit 300 Nm anziehen und weitere 26 mm am Radius des Steckschlüssels Schrauben von Kegelradlagergehäuse ....................................................................................... 135 Nm

Lagerdeckelschrauben...................................................................................................... 100 Nm + 90°

Lagerdeckelschrauben...................................................................................................... 100 Nm + 90°

Befestigungselemente des Differentialgehäuses ................................................................ 90 Nm + 90° Muttern zur Befestigung des Achsantriebs am Hinterachsgehäuse ........................................... 300 Nm

Bolzen im Hinterachsgehäuse (mit Gewindesicherungsmittel befestigt) .................................... 80 Nm Befestigungselemente des Tellerrads............................................................................... 240 Nm + 90° Gelenkwelle ............................................................................................................................... 105 Nm

Muttern an Antriebswellenflansch ............................................................................................... 84 Nm

Einstellschrauben für Einstellringe .............................................................................................. 10 Nm

Spezialwerkzeuge


 

Nr.

Bezeichnung

Werkzeugtafel

87 143

Dorn

AM1

87 156

Dorn mit Führung

AM1

87 408

Dorn

AM1

87 492

Führungsstifte

R2

87 596

Gleithammer

D2

87 932

Dorn

D3, G1

88 247

Dorn

G1

88 292

Zugstange

G2

98 075

Meßuhr

D2

98 125

Meßzusatz

 

98 224

Pressplatte

G1

98 257

Stützdorn

AM2, G2

98 274

Stützdorn

 

98 332

Stützdorn

R1

98 401*

V-Block

F1

98 402*

Halterung für Aufspannvorrichtung Achsen

F1

98 403*

Aufspannvorrichtung

F1

98 404*

Endmitnehmerbefestigung

F1

98 405*

Befestigung und Aufspannstrebe

 

98 450

Schaft

AD/AS2, AM1, R2

98 524

Montagehülse

R1

98 566

Dorn

R1

98 568

Stützdorn

R2

98 616

Verstellbarer Dorn

R2

98 692

Abzieher

AD/AS1

98 726

Montagewerkzeug

R2

98 765

Nuthülse

G2

98 776

Aufspannvorrichtung

 


 

image


 

Nr.

Bezeichnung

Werkzeugtafel

99 001

Gewinde-Anschlußadapter

H1

99 003

Hydraulischer Hohlzylinder

H1

99 004

Druckluftgetriebene Hydropumpe

H1

99 005-1

Adapter

H1

99 006

Vollgewinde-Spindel

H1

99 010

Glattbuchse

H1

99 011

Gewindebuchse

H1

99 040

Aufzieheradapter

H1

99 107

Antriebskegelradhöhenlehre

R3

99 124

Abzieher

G1, H1

99 129

Gegenhalter

G2

99 136

Rohrdorn

 

99 138

Stützring

 

99 167

Hebewerkzeug

G1

99 253

Dorn

R2, A1


 

* = in Kit 98 400 enthalten


 

image


 

Weitere Werkzeuge


 

Nr.

Bezeichnung

Werkzeugtafel

587 054

Drehmomentschlüssel

XB3

587 313

Getriebeheber

 

587 318

Abzieher

XA3

587 319

Abzieher

XA3

587 321

Abzieher

XA3

587 511

Abzieher

XA3

587 589

Federwaage

 

587 943

Drehmomentschlüssel

 

image

08:06-01

image

image

Ausgabe 1 de


 

Liftachse AS900


 

image

08_1574

 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung

Inhalt

Funktionsbeschreibung Weshalb Liftachse? 3

Lastübertragung 3

Federungsbewegung 4

Aufhängung 5

Varianten 6

Federung 6

Achsenlift 7

Begrenzte Hubhöhe 9

Heben der Liftachse 9

Senken der Liftachse 10

Lastübertragung 10

Arbeitsbeschreibung Federlasche 13

Ausgleichsarm 19

Auswechseln des Wellenzapfens 24

Drehwelle und Drehwellenlager 27

Achsenlift 28

Hydraulikaggregat 32

Druckmessung 38

Ölstandkontrolle 40

Ölwechsel 40

Spezifikationen 41

Funktionsbeschreibung


 

image

Diese Heft beschreibt das Liftachsaggregat mit Blattfederung. Für Luftfederung siehe

Gruppe 12.


 

Weshalb Liftachse?

image

Weil ein Fahrzeug mit Doppelachse hinten zwei lasttragende Achsen hat, darf es mehr laden, als ein Fahrzeug mit einfacher Hinterachse. Die zulässige Belastung wird u.a. durch gesetzliche Bestimmungen entschieden, die zwischen ver- schiedenen Ländern variieren, sowie durch die technisch zulässige Belastung der Achsen.


 

Das Liftachsaggregat kann so ausgestattet wer- den, daß die hintere Achse mit Hilfe eines elek- trisch-hydraulischen Systems gehoben wird. Bei Leerfahrt oder mit wenig Last gibt das niedrige- ren Rollwiderstand, welches Reifen schont und Kraftstoff spart.


 

Lastübertragung

image

Zur Verbesserung der Straßenlage bei der Antriebsachse, z.B. auf glatter Unterlage, kann die Liftachse zeitweilig entlastet werden. Man ”hebt” dann die Liftachse mit dem Achsenlift, so daß ein Teil der Belastung auf die Antriebs- achse übertragen wird.


 

Achslastbegrenzer

Auf einigen Märkten ist eine Achlastbegrenzung vorgeschrieben. In diesem Fall kann keine Last- übertragung geschehen, die den eingestellten maximalen Antriebsachsendruck überschreitet.

Für Achslastbegrenzer siehe separates Heft.

image

Federungsbewegung

Die Liftachsenräder sind getrennt in Ausgleichs- armen aufgehängt, die in einer Welle auf dem Rahmen gelagert sind. Der vordere Arm des Ausgleichsarms ist mit einer Haltestrebe mit dem hinteren Ende der Antriebsachsenfeder ver- bunden.


 

Durch dieses Aufhängungsprinzip können sowohl die Räder der Antriebsachse als auch die der Liftachse den Unebenheiten der Fahrbahn folgen. Die Gewichtsverteilung zwischen Antriebsachse und Liftachse ist während der Federungsbewegungen im großen und ganzen unverändert.


 

image

Aufhängung

Das Liftachsenrad ist auf einem Wellenzapfen gelagert, der im Ausgleichsarm einpreßt und gesichert ist

Die Ausgleichsarme sind auf einer Drehwelle gelagert und können sich unabhängig voneinan- der bewegen. Die Lagerung zwischen Drehwelle und Ausgleichsarmen besteht aus Rollenlagern

  1. Die Drehwelle sitzt mit Klemmverband in zwei gegossenen Drehwellenlagern fest, die im Rahmen verschraubt sind.

    Der Ausgleichsarm ist vorn mit der Feder über eine Federlasche verbunden. Weil an die Sta- bilität in der Aufhängung große Anforderungen gestellt sind, ist diese Lagerung mit konischen Rollenlagern ausgeführt.


     

    1. Liftachsenrad

    2. Wellenzapfen

    3. Ausgleichsarm

    4. Drehwelle

    5. Rollenlager


       

      image


       

      image

    6. Drehwellenlager

    7. Feder

    8. Federlasche

    9. Rollenlager

Varianten

Das Liftachsaggregat gibt es in mehreren Vari- anten. Der Achsenabstand variiert in der Dop- pelachse je nach den Forderungen verschiedener Märkte.

Fahrzeuge mit AS900 Liftachse haben doppelte Räder an der Liftachse. Die Achsdruckvertei- lung beträgt 10t/8 t. Die Spurweite ist bei beiden Achsen gleich.

Siehe auch unter Spezifikationen.


 

image

Federung

Beim Liftachsaggregat sitzt das Federpaket fest- gespannt unter der Antriebsachse. Bei Belastung ist die Antriebsachse bestrebt, sich von den Federn zu heben, welches an den Verband zwi- schen Antriebsachse und Federn große Anforde- rungen stellt. Der Neigungswinkel der Antriebsachse wird bei großen Federungsbewe- gungen geändert und auch wenn die Liftachse gehoben und gesenkt wird. Dann ändern sich auch die Gelenkwinkel bei der Kardanwelle.

Damit der Winkel im hinteren Kreuzgelenk nicht zu groß wird, mit Verschleiß und Vibratio- nen als Folge, sind folgende Maßnahmen durch- geführt:


 

  • Bei Fahrzeugen mit langem Achsenabstand sind zwischen Federpaket und Antriebsachse Scheibenfedern angebracht.

  • Die Hubhöhe der Liftachse ist bei Fahrzeu- gen mit kurzem Achsenabstand begrenzt (siehe weiter unter Begrenzte Hubhöhe).

Siehe auch Gruppe 6, Kardanwellen und Gruppe 12, Blattfederung.

Achsenlift

Der Achsenlift wird elektrisch vom Fahrerplatz betätigt. Ein elektrischer Motor treibt eine Hydraulikpumpe. Die Hydraulikpumpe betätigt einen Hydraulikzylinder über ein Ventilgehäuse. Der Hydraulikzylinder betätigt einen Hebel, welcher seinerseits die Ausgleichsarme hebt oder senkt.

Alle Hydraulikkomponenten außer dem Hydraulikzylinder sitzen in einem Aggregatka- sten auf der rechten Seite des Rahmens.


 

Hydraulikanlage

Die Hydraulikanlage besteht aus einer elektrisch angetriebenen Hydraulikpumpe und einem Hydraulikzylinder sowie zwei elektrisch gesteu- erten Magnetventilen, um den Ölfluß zum Zylinder zu steuern.

Die Hydraulikpumpe ist eine Zahnradpumpe die das Öl vom Vorratsbehälter ins Ventilgehäuse transportiert. Ein Rückschlagventil in der Hydraulikanlage verhindert, daß das Öl zurück- fließt, wenn die Pumpe stehenbleibt.

Über das Ventilgehäuse wird das Öl zum Zylin- der geleitet. Die Ventilschieber im Ventilge- häuse werden von Elektromagneten aktiviert und gehen durch Federkraft zurück.

Im Ventilgehäuse befindet sich auch ein Über- druckventil (Sicherheitsventil), das zum Einsatz kommt, wenn der Druckschalter (siehe elektri- sche Anlage) nicht funktioniert. Das Öl wird dann von der Druckseite im Ventilgehäuse direkt zurück in den Vorratsbehälter geleitet.

Der Hydraulikzylinder ist doppeltwirkend mit hartverchromter Druckstange, die gegen Korro- sion schützt.


 

image

image

08_1529

 

  1. Vorratsbehälter

  2. Pumpe

  3. Rückschlagventil

  4. Druckschalter

  5. Ventilgehäuse

  6. Magnetventil zum Senken

  7. Magnetventil zum Heben

  8. Doppeltwirkender Hydraulikzylinder

  9. Hebel

Elektrische Anlage

Die elektrische Anlage besteht aus dem Schalter mit Kontrollampe auf dem Armaturenbrett, Steuergerät, Sicherungen, Relais, elektrischem Motor mit Hydraulikpumpe, Druckschalter und zwei elektrisch gesteuerten Magnetventilen.

Wenn der Schalter, der drei Stellungen hat, zum Heben bzw. Senken eingedrückt wird, bleibt er in eingedrückter Stellung stehen. Der Elektro- motor startet und gleichzeitig wird eines der Magnetventile aktiviert und die Kontrollampe wird eingeschaltet.

Wenn die Liftachse ihre Endlage erreicht, unter- bricht ein Druckschalter in der Hydraulikanlage die Steuerspannung zum Relais und der Elektro- motor bleibt stehen. Die Kontrollampe erlischt und zeigt an, daß die Liftachse in der Lage ”her- auf” oder ”herunter” ist. Das Steuergerät unter- bricht die gesamte Steuerspannung zum Elektromotor bis der Schalter seine Mittelstel- lung passiert.


 


 

image


 

  1. Ventilgruppe

  2. Hohlschraube

  3. Magnete

  4. Elektrische Anschlüsse

  5. Elektromotor

  6. Relais

  7. Varistor

  8. Pumpe

  9. Druckschalter


     

    image

    Elektrischer Schaltplan für den Achsenlift

    Siehe Verbindungsplan 16:04-45. Siehe Stromkreisplan.


     

    1. Kontrollampe

    2. Schalter

    3. Steuergerät

    4. Sicherung

    5. Magnetventil, Senken

    6. Magnetventil, Anheben

    7. Druckschalter

    8. Temperaturwächter

    9. Elektromotor

    10. Relais

Heben der Liftachse

Wenn der Schalter oben eingedrückt wird, star- tet die Pumpe und saugt Öl vom Vorratsbehälter durch ein Sieb. Das Öl wird zum Ventilgehäuse geleitet, wo der Magnet zum Heben aktiviert ist. Das Öl wird in den Hydraulikzylinder gepumpt und drückt den Kolben heraus.

Der Hebel drückt die Ausgleichsarme vorn her- unter, an der Hinterseite gehen sie nach oben und die Liftachse wird angehoben. Wenn die Ausgleichsarme die Horizontallage passiert haben wird die hintere Federbefestigung der Antriebsachse heruntergedrückt und die Boden- freiheit für die Liftachsenräder nimmt zu.

Die Bewegung wird unterbrochen, wenn die Ausgleichsarme an den Gummikissen zu stehen kommen. In einer Richtung ist die Bewegung der Ausgleichsarme von den Gummikissen blockiert und in der anderen Richtung vom Hebel, der vom hydraulischen System in seiner Stellung festgehalten wird.


 

Begrenzte Hubhöhe

Die begrenzte Hubhöhe bei Fahrzeugen mit kur- zem Achsenabstand wird durch Distanzplatten auf den Gummikissen und einen Hydraulikzy- linder mit kürzerer Hublänge erreicht.


 

image


 

image


 

image

  1. Distanzplatte

  2. Gummikissen

image

Senken der Liftachse

Wenn der Schalter unten eingedrückt wird, star- tet die Pumpe und saugt Öl vom Vorratsbehälter durch ein Sieb. Das Öl wird zum Ventilgehäuse geleitet, wo der Magnet zum Senken aktiviert ist. Das Öl wird auf der Kolbenstangenseite in den Hydraulikzylinder gepumpt und drückt den Kolben zurück.

Der Hebel läßt die Ausgleichsarme nach oben gehen und die Liftachsenräder werden gesenkt bis sie auf der Erde ruhen. Der Hebel bewegt sich weiter bis zur Ruhelage. Da die Ausgleichs- arme an der Vorderseite angehoben werden, ändert sich die Federbefestigung der Antriebs-

achse und der Rahmen wird gesenkt. image

Lastübertragung

image

Bei Lastübertragung befinden sich der Hydrau- likzylinder und der Hebel in einer Zwischen- lage. Die Ausgleichsarme drücken gegen den Hebel, der somit starken Beanspruchungen aus- gesetzt ist. Lastübertragung darf deshalb nur vorübergehend angewendet werden, wenn es der Fahrbahnzustand erfordert.


 

image


 

1

Ausgleichsarm

17

Deckel

32

Rollenlager

2

Hülse

18

Dichtung

33

Sicherungsblech

3

Wellenzapfen

19

Sechskantschraube

34

Rundmutter

4

Dichtscheibe

20

Scheibe

35

Paßscheibe

5

Gewindestift

21

Drehwellenlager

36

Dichtungsdeckel

6

Schmiernippel

22

Sechskantschraube

37

O-Ring

7

Drehwelle

23

Sechskantmutter

38

Sechskantschraube

9

Distanzring

24

Federscheibe

39

Federscheibe

10

O-Ring

25

Sechskantschraube

40

O-Ring

11

Rollenlager

26

Sechskantmutter

41

Schmiernippel

12

Rollenlager

27

Federscheibe

42

Schutzkappe

13

Wellendichtring

28

Federlasche

43

Schutzkappe

14

Scheibe

29

Wellendichtring

   

15

Sicherungsblech

30

Welle

   

16

Sechskantmutter

31

Distanzring

   


 

Federlasche


 

Ausbau

Arbeitsbeschreibung


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

98 550 Steckschlüssel

98 616 Verstellbarer Dorn

98 772 Aus- Einpreßwerkzeug

  1. 774 Gegenhalter

  2. 003 Hydraulischer Lochzylin- der

99 004 Preßluftgetriebene Hydraulikpumpe

99 009 Abzieher

99 013 Vollgewindespindel


 

  1. Liftachsenräder zum Boden senken.

  2. Rahmen heben und beide Längsträger so hoch aufbocken, daß die Liftachsenräder frei laufen.

  3. Liftachsenräder entfernen.

  4. Ausgleichsarm am hinteren Ende etwas anheben, so daß die Feder ganz entlastet ist, und den Federbolzen zur Feder entfernen.

  5. Beide Dichtungsdeckel von der Federla- sche entfernen und die O-Ringe entfernen. Sicherungsbleche aufbiegen, Muttern mit Steckschlüssel 98 550 entfernen. Siche- rungsbleche und Lagerinnenringe entfernen.


     


     

    image


     


     

    image

    Entfernen der Sechskantmutter

  6. Auspreßwerkzeug 98 772 auf der Welle auf- schrauben. Spindel 99 013, Gegenhalter

    98 774 und Abzieher 99 009 anbringen.

    Die Welle kann dann auf zwei Arten heraus- gezogen werden.


     

    Alternative 1.

    Lochzylinder 99 003 anbringen und Welle

    herausziehen. Hydraulikpumpe 99 004 benutzen.


     

    Alternative 2.

    Ausgleichsarmöse erwärmen und die Welle mit der Mutter auf der Abzieherschraube herausziehen.


     

    Wenn der Ausgleichsarm komplett vom Fahrzeug entfernt wird, muß die Welle in einer Presse herausgepreßt werden.


     

  7. Distanzringe, Paßscheiben und O-Ringe entfernen.

  8. Wellendichtringe und Lageraußenringe mit Dorn 98 616 von der Federlasche entfernen.


 

image

Herausziehen des Ausgleichsarms mit mechanischem Abzieher


 

image

Herausziehen des Ausgleichsarms mit hydraulischem Abzieher


 


 

image


 

Entfernen des Lageraußenrings in der Federlasche

Einbau


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

87 294 Dorn

98 550 Steckschlüssel

98 772 Aus- Einpreßwerkzeug

98 773 Verlängerung


 

  1. Neue Lageraußenringe mit Dorn 87 294 ein- pressen und neue Wellendichtringe in die Federlasche einsetzen. Die Lippen der Wel- lendichtringe zueinander wenden.


     

  2. Neue O-Ringe über das Lagergehäuse der Federlasche ziehen.

Den Distanzring in den äußeren Wellen- dichtring einsetzen.

Achtung! Der Distanzring muß eingesetzt sein, damit bei Anwendung von Einpreß- werkzeug 98 772 das richtige Maß erreicht wird.


 

image


 

image


 

Einpressen des Lageraußenrings in die Federlasche


 

image

  1. Distanzring

  2. O-Ring


     

    Federlasche


     

  3. Ein Ende der Welle ist beim Ansatz am Gewinde gefast. Durch die Fase soll die Welle leichter in den Ausgleichsarm einge- preßt werden können. Eine Fase ist auch im Loch auf der äußeren Seite des Ausgleichs- arms angebracht.


     

  4. Das nicht gefaste Ende der Welle in das Einpreßwerkzeug 98 772 bis zum Boden des Werkzeugs einschrauben.

    Die Öse des Ausgleichsarms bis auf 100-150 ˚C erwärmen.


     

  5. Die Federlasche einsetzen und die Welle mit Verlängerung 98 773 so weit einschla- gen, daß das Einpreßwerkzeug 98 772 gegen den Distanzring stößt. Das Einpreß- werkzeug ist so abgepaßt, daß die Welle mitten in den Ausgleichsarm kommt. Aus- gleichsarm abkühlen lassen.


 

image

Welle des Ausgleichsarm - die Federlasche ist auf einer Seite gefast


 

image

Distanzring

Einsetzen der Welle in den Ausgleichsarm - Federlasche


 


 

image

Distanzring

Einsetzen der Welle in den Ausgleichsarm


 

image

Einsetzen der Welle in den Ausgleichsarm


 

Wenn der Ausgleichsarm vom Fahrzeug entfernt ist, muß die Welle mit Hilfe einer Presse eingepreßt werden. Das Erwärmen des Ausgleichsarms ist dann nicht notwen- dig. Einpreßwerkzeug 98 772 benutzen.


 

image

Einpressen der Welle in den Ausgleichsarm


 


 

image

  1. Distanzring auf der gegenüberliegenden Seite einsetzen.

  2. Eine Anzahl Paßscheiben, gleichviel auf jeder Seite, einsetzen, z.B. 0,6 mm (2 x 0,6

    = 1,2 mm total).

    Beide Lager und die Muttern einsetzen (nun ohne Sicherungsbleche).

    Muttern mit Steckschlüssel 98 550 anziehen.

    Anzugsmoment 225 Nm.


     

  3. Die Lasche mehrmals vorwärts und rück- wärts drehen und fühlen, ob die Lager Spiel haben.

    Die Lasche gegen eine Seite drücken und mit einer Fühllehre den Abstand zwischen Lasche und Ausgleichsarm messen (z.B. 1,1 mm). Einen Kreidestrich genau vor der Meßstelle auf dem Ausgleichsarm anbrin- gen.

  4. Die Lasche nach der anderen Seite drücken und an derselben Stelle erneut den Abstand zwischen Lasche und Ausgleichsarm mes- sen, (z.B. 0,8 mm).

    Das Lagerspiel in diesem Beispiel beträgt dann 1,1 - 0,8 = 0,3 mm. Die Lager sollen jedoch kein Spiel haben, sondern mit max. 0,1 mm vorbelastet sein. Deshalb Paßschei- ben mit einer Gesamtdicke von 0,4 mm (0,3 + 0,1) entfernen. Davon auf jeder Seite die Hälfte entfernen, d.h. 0,2 mm.


     

  5. Lager und Sicherungsbleche einsetzen. Die Mutternfläche mit Öl schmieren und Mut- tern mit Steckschlüssel 98 550 anziehen.

    Anzugsmoment 225 Nm.

    Wichtig! Keinen Schlagschrauber benutzen. Es besteht die Gefahr, daß die Kanten des Siche- rungsblechs abgeschert werden.

  6. O-Ringe und Dichtungsdeckel aufsetzen. Anzugsmoment 24 Nm.

  7. Beide Lager schmieren. Die O-Ringe in die Nut zwischen Lasche und Hebel schieben.

  8. Federbolzen einsetzen.

  9. Liftachsenräder aufsetzen.


 

image

Messen des Axialspiels


 

image

Anziehen der Sechskantmutter

Ausgleichsarm


 

Ausbau


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

image

98 590 Abzieher

98 596 Abzieherschaft

98 616 Verstellbarer Dorn

98 652 Schlagringschlüssel

98 690 Zugstange


 

Für Arbeiten an der Nabe wird auf das Service- Handbuch verwiesen, Hinterradnabe

AD/ADA 1300, 09:02-01.


 

  1. Liftachsenrad, Bremstrommel, Nabe, Bremshalterung und Bremszylinder entfer- nen.

  2. Federbolzen entfernen.


     

    1 2 3


     

    image

    08_1572

     

    4


     

    1. Ausgleichsarm

    2. Bremstrommel

    3. Nabe

    4. Federbolzen


       

  3. Deckel über der Ausgleichsarmlagerung entfernen und Sicherungsblech hochbiegen. Sechskantmutter mit Schlagringschlüssel 98 652, Sicherungsblech, Stützscheibe und Lager entfernen.

  4. Ausgleichsarm abziehen.


     

    image

    Schlüssel für Sechskantmutter der Drehwelle


     

  5. Den inneren Lagerring, Wellendichtring und Distanzring mit Abzieher 98 590, Zug- stange 98 690 und Abzieherschaft 98 596 abziehen.


     

  6. Die äußeren Lagerringe mit Dorn 98 616 vom Ausgleichsarm herauspressen.

  7. Die Hülse zwischen den Lagern wird nor- malerweise nicht entfernt, kann aber mit Dorn 98 616 herausgeschlagen werden.


 


 

image


 

Abzieher für inneres Lager


 

image

Lageraußenring herauspressen

Einbau


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

87 550 Dorn

98 450 Schaft

98 652 Schlagringschlüssel

98 662 Dorn


 

  1. Eine neue Hülse in den Ausgleichsarm ein- setzen. Zwei der vier Aussparungen sollen zum jeweiligen Schmiernippelloch gewen- det sein.


     

  2. Lageraußenring einsetzen und gleichzeitig mit der Hülse mit Dorn 98 662 und Schaft 98 450 einpressen. Die Hülse wird dann vom Lagerring gesteuert und bis zur richti- gen Tiefe eingepreßt.


 

image


 

image

  1. Lageraußenring

  2. Hülse

  3. Schmiernippel

Einsetzen der Hülse in den Ausgleichsarm


 

image

Einpressen von Lageraußenring und Hülse


 

  1. Ausgleichsarm wenden und den gegenüber- stehenden Lageraußenring einpressen.


     

  2. Federlasche einsetzen, siehe Seite 15.

  3. Eventuell vorhandenen Rost sorgfältig von der Hohlkehle der Drehwelle entfernen.

    Eine dünne Schicht Schmierfett oder Rost- schutzöl rund um die Hohlkehle (unmittel- bar am Drehwellenlager) auftragen.


     

  4. Einen neuen O-Ring in den Distanzring ein- setzen und diesen auf den Wellenzapfen schieben. Den Zwischenraum im Wellen- dichtring mit Schmierfett füllen und den Ring einsetzen.

    Die zwei kleinen Prägungen im Wellen- dichtring sollen genau vor den Löchern im Distanzring eingepaßt werden.


     

  5. Inneres Lager schmieren und über den Wel- lenzapfen ziehen. Gleichzeitig Lager-, Wel- lendicht-, Distanzring mit Dorn 87 550 auf den Wellenzapfen auftreiben.

    Kontrollieren, daß der O-Ring im Distanz- ring in seiner Nut liegt. Zuviel Schmierfett auf der Welle kann dazu führen, daß der

    O-Ring herausgepreßt wird.


     

    image

    Lageraußenring einpressen


     


     

    image

    08_1545

     

    Die Prägungen des Wellendichtrings genau vor den Löchern im Distanzring einpassen


     

    image

    Dorn für das innere Lager


     

  6. Das äußere Rollenlager mit Fett schmieren.

    Ausgleichsarm über die Drehwelle ziehen und Rollenlager, Stützscheibe, Sicherungs- blech und Sechskantmutter anbringen. Das Lager kann auf 50 ˚C erwärmt werden, damit es leichter über den Wellenzapfen gezogen werden kann. Die Sechskantmutter mit Schlagringschlüssel 98 652 und einem Drehmomentsteckschlüssel anziehen.

    Anzugsmoment 200-250 Nm.

  7. Ausgleichsarm mindestens fünfmal vor- wärts und rückwärts drehen. Sechskantmut- ter anziehen.

    Anzugsmoment 425 Nm.

    Das Sicherungsblech umbiegen.


     

  8. Ausgleichsarmlagerung schmieren, bis Fett durch das äußere Lager vordringt.

  9. Eine neue Dichtung anbringen und den Deckel festschrauben. Sechskantschrauben anziehen.

    Anzugsmoment 24 Nm.

  10. Noch mehr schmieren, bis rund um den Distanzring Fett herausdringt.

  11. Den Federbolzen anbringen.

  12. Bremshalterung, Bremszylinder, Nabe, Bremstrommel und Liftachsenräder anbringen.


 

image

Anziehen der Sechskantmutter auf der Drehwelle

Auswechseln des Wellenzapfens


 

Ausbau


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

87 592 Dorn

98 158 Preßplatte


 

  1. Gewindestift vom Ausgleichsarm entfernen.


     

  2. Ausgleichsarm gegen die Preßplatte 98 158 in der Presse stellen und den Wellenzapfen mit Dorn 87 592 herauspressen.


 


 

image


 

image

Gewindestift


 

image

Herauspressen des Achsenrohrs

Einbau


 

Spezialwerkzeug

image

image

Nummer Bezeichnung

87 348 Dorn

87 592 Dorn


 

Der Wellenzapfen des Ausgleichsarms kann auf zwei Arten eingebaut werden, abhängig von der Ausrüstung der Werkstatt.

Alternative 1.

Ausgleichsarm auf den Boden stellen, mit Stütze mitten unter dem Loch für den Wel- lenzapfen.

Ausgleichsarm an den Kontaktflächen zum Wellenzapfen auf ca. 150 ˚C erwärmen.


 

image


 

image

Erwärmung rund um an den Kontaktflächen beim Einsetzen des Wellenzapfens in den Ausgleichsarm


 

Wellenzapfen mit der Nut für das Siche- rungsblech nach hinten einsetzen, in die gleiche Richtung wie Gewindestift 2.

Dorn 87 592 am Wellenende benutzen und die Welle so weit eintreiben, wie das Bild zeigt.

Dieser Arbeitsgang muß schnell erfolgen, damit die Wärme vom Ausgleichsarm den Wellenzapfen nicht nennenswert beeinflußt.


 

image

  1. Nut für das Sicherungsblech nach hinten wenden

  2. Gewindestift


 

Ausgleichsarm


 

Alternative 2.

Der Wellenzapfen kann auch ohne Erwär- mung des Ausgleichsarms eingepreßt wer- den, wenn der Arbeitsgang in einer Presse ausgeführt werden kann, wo der Abstand zwischen Preßtisch und Preßkopf ausrei- chend ist.


 

image

Einpressen des Wellenzapfens


 

  1. Ein Loch in den neuen Wellenzapfen boh- ren und ein Gewinde im Zapfen und Aus- gleichsarm schneiden.

    Gewinde M14.

    Gewindestift einsetzen und anziehen. Anzugsmoment 150-180 Nm.


     

  2. Neue Dichtscheiben mit Dorn 87 348 in die Enden des Wellenzapfens einpressen.


 

image


 

Einpressen der Dichtscheibe

Drehwelle und Drehwellenhalterungen


 

Ausbau

  1. Beide Ausgleichsarme entfernen, siehe Ausgleichsarm.

  2. Die drei Sechskantschrauben in jedem Drehwellenlager lösen.

  3. Kolbenbolzen des Hydraulikzylinders von der Welle entfernen. Den Hydraulikzylin- der im Rahmen anbinden.

  4. Einen Wagenheber unter die Drehwelle stellen.

  5. Die Sechskantschrauben im Rahmen lösen und die Welle mit den Drehwellenla- gern herabsenken.

  6. Drehwellenlager und Klammern von der Drehwelle entfernen.

Einbau

  1. Die Drehwellenlager und Klammern auf die Drehwelle setzen.

  2. Die Drehwelle mit einem Wagenheber anheben und die Sechskantschrauben im Rahmen festziehen.

    Anzugsmoment 290 Nm.

  3. Den Kolben des Hydraulikzylinder an die Welle setzen und mit Kolbenbolzen sichern.

    Wenn die Sechskantschrauben für die Hebel entfernt waren, sollen sie mit Siche- rungsflüssigkeit 561 200 gesichert werden und angezogen werden.

    Anzugsmoment 200 Nm.

  4. Die drei Sechskantschrauben im Drehwel- lenlager festziehen.

    Anzugsmoment 210 Nm.

  5. Ausgleichsarme anbringen, siehe Aus- gleichsarm.

    Hebellagerung schmieren.


     

    image

    1. Sechskantschrauben Halterung - Rahmen

    2. Sechskantschrauben in der Halterung

    3. Klammer

    4. Sechskantschrauben für Hebel

    5. Schmiernippel


 

Drehwelle

Achsenlift


 

image

Hydraulikzylinder

Achtung! Bei der Arbeit an der Hydraulikan- lage größtmögliche Sauberkeit walten lassen.


 

Ausbau

  1. Liftachsenräder ganz senken.

    Hebel senken, so daß er so nahe wie mög- lich an den Ausgleichsarmen liegt.

  2. Beide Schläuche des Hydraulikzylinders lösen.

  3. Spannstifte der Paßbolzen und entfernen

    08_1530

     

    und Paßbolzen entfernen. Hydraulikzylinder 4

    entfernen.

    2 3


     

    1. Hebel

    2. Paßbolzen

    3. Paßbolzen

    4. Hydraulikzylinder


 

Achsenlift

Zerlegen

  1. Den Zylinder in einem Schraubstock mit Schutzbacken festspannen, über der Befesti- gungsöse des Zylinders oder über der hinte- ren Stirnwand einspannen.

  2. Kolbenstange ca. 50 bis 60 mm aus dem Zylindergehäuse 15 herausziehen.

  3. Sicherungsring mit Hilfe von zwei Schraubenziehern entfernen.

  4. Die vordere Stirnwand 16 aus dem Zylin- dergehäuse herausziehen und das Hydrauli- köl in ein Auffanggefäß auslaufen lassen. Wenn die Stirnwand fest sitzt, können zwei Schraubenzieher in der Nut der Stirnwand benutzt werden und gegen die Außenkante des Zylindergehäuses drücken.

  5. Die Kolbenstange mit der vorderen Stirn- wand noch weiter herausziehen, so daß der Sicherungsring im Zylindergehäuse mit einem Schraubenzieher entfernt werden kann.


     

  6. Kolbenstange mit Kolben und Stirnwand aus dem Zylindergehäuse herausziehen.

  7. O-Ring 11 mit Stützringen 10 entfernen.

  8. Sechskantschraube 14, die Kolben 12 an Kolbenstange hält, entfernen.

  9. Kolben 12 entfernen.

  10. O-Ring von der Kolbenstange entfernen.

  11. Kolben von der Kolbenstange entfernen.

  12. Von der Stirnwand die inneren und äußeren O-Ringe und mit den Stützringen und sowie dem Abstreifring entfernen.

  13. Die eingehenden Einzelteile sauberwa- schen und untersuchen. Insbesondere das Zylindergehäuse und die Kolbenstange in Hinsicht auf Schrammen kontrollieren.


     

    image


     

    1. Abstreifring

    2. Stützring

    3. O-Ring

    4. Sicherungsring

    5. Stützring

    6. O-Ring

    7. Sicherungsring

    8. Kolbenstange

    9. O-Ring

    10. Stützring

    11. O-Ring

    12. Kolben

    13. Schmiernippel

    14. Sechskantschraube

    15. Zylindergehäuse

    16. Vordere Stirnwand

Zusammenbau

  1. Zylindergehäuse mit Hydrauliköl ein- schmieren.

  2. Abstreifring in die vordere Stirnwand ein- setzen. Eine Presse benutzen und ein Rohr, das auf die Metallkappe des Abstreifrings drückt, so daß der Abstreifring nicht beschä- digt wird.

  3. Die inneren und äußeren O-Ringe und mit Stützringen und in die Stirnwand einsetzen und mit Vaseline schmieren.

  4. Die Kolbenstange mit Hydrauliköl ein- schmieren und die vordere Stirnwand auf die Kolbenstange aufsetzen.

  5. O-Ring auf dem Kolbenstangenende anbringen.

  6. Kolben 12 und Sechskantschraube 14

    anbringen. Sechskantschraube anziehen. Anzugsmoment 380 Nm.

  7. O-Ring 11 mit Stützring 10 am Kolben anbringen, Dichtung mit Vaseline ein- schmieren.


     

  8. Kolbenstange mit Kolben und vorderer Stirnwand ins Zylindergehäuse einsetzen. Kolben so einführen, daß er gerade die Nut für den Sicherungsring passiert.

  9. Sicherungsring einsetzen. Kontrollieren, daß er rund um in die Nut kommt.

  10. Die vordere Stirnwand so ins Zylinderge- häuse einführen, daß sie gegen den Siche- rungsring stößt und der Sicherungsring eingesetzt werden kann.

  11. Die Kolbenstange so weit wie möglich ein- drücken.

  12. Falls möglich, soll der Zylinder vor dem Einsetzen einer Druckprobe unterzogen werden.

  13. Schutzstopfen in die Anschlußnippel des Zylinders einsetzen.

  14. Den Zwischenraum beim Sicherungsring mit einem erstarrenden Rostschutzmittel bestreichen.


     

    image

    1. Abstreifring

    2. Stützring

    3. O-Ring

    4. Sicherungsring

    5. Stützring

    6. O-Ring

    7. Sicherungsring

    8. Kolbenstange

    9. O-Ring

    10. Stützring

    11. O-Ring

    12. Kolben

    13. Schmiernippel

    14. Sechskantschraube

    15. Zylindergehäuse

    16. Vordere Stirnwand

Einbau

image

  1. Hydraulikzylinder an seinem Platz setzen und die Kolbenbolzen einsetzen und sie mit Spannstiften sichern.

  2. Hydraulikschläuche anbringen.

  3. Hebellagerungen und Buchsen im Hydrau- likzylinder schmieren.


     

    08_1530

     

    4


     

    2 3


     

    1. Hebel

    2. Paßbolzen

    3. Paßbolzen

    4. Hydraulikzylinder


 

Achsenlift

Hydraulikaggregat


 

image

Ventilgruppe und Magnete


 

Ausbau

  1. Das Minuskabel von der Batterie entfernen.

  2. Die Kabel von den Magneten entfernen und den Druckschalter abschrauben. Die Kabel markieren, so daß sie später an der richtigen Stelle angebracht werden.

  3. Rücklaufschlauch entfernen.

  4. Rohranschlüsse an der Ventilgruppe 2

    lösen.

  5. Hohlschraube 4, die die Ventilgruppe hält, entfernen und die Ventilgruppe mit den Magneten entfernen.

  6. Magneten entfernen.


 

Ventilschieber


 

Ausbau

  1. Montageplatte des Magneten von der Ventilgruppe entfernen.

  2. Verschlußschraube losschrauben und Feder aus der Ventilgruppe herausneh- men.

  3. Die Ventilschieber äußerst vorsichtig von der Magnetseite her aus dem Ventilgehäuse herausdrücken.

  4. Alle O-Ringe von den Ventilschiebern ent- fernen.


     

    1. Rücklaufschlauch

    2. Ventilgruppe

    3. Rohranschluß

    4. Hohlschraube

    5. Magnete

    6. Druckschalter


 

Hydraulikaggregat


 

image

  1. Montageplatte

  2. Ventilschieber

  3. Feder

  4. Verschlußschraube

Einbau

  1. Neue O-Ringe auf die Ventilschieber auf- setzen.

  2. Die Ventilschieber reichlich mit Hydrauli- köl einschmieren, und sie in die Ventil- gruppe einsetzen.

  3. Feder anbringen und Verschlußschraube 4

    anziehen.

  4. Montageplatte des Magneten anbringen.


 

Ventilgruppe und Magnete


 

Einbau

  1. Magnete einsetzen.

  2. Ventilgruppe einsetzen.

  3. Rohranschlüsse an der Ventilgruppe anbringen.

  4. Rücklaufschlauch anbringen.

  5. Hohlschraube anbringen, die die Ventil- gruppe hält.

    Anzugsmoment 40 Nm.

  6. Die Kabel an den Magneten und Druck- schalter entsprechend der vorherigen Mar- kierung anbringen.

Elektrischer Motor mit Pumpe


 

Ausbau

  1. Das Minuskabel von der Batterie entfernen.

  2. Die Kabel von den Magneten entfernen und Druckschalter losschrauben. Die Kabel markieren, so daß sie später an der richtigen Stelle angebracht werden.

  3. Rücklaufschlauch entfernen.

  4. Rohranschlüsse an der Ventilgruppe 2

    lösen.

  5. Hohlschraube 4, die die Ventilgruppe hält, entfernen und die Ventilgruppe mit den Magneten entfernen.


     

  6. Erdungsflechte zwischen Elektromotor 2

    und Relais entfernen.

  7. Anschlüsse am Relais entfernen. Die Kabel markieren, so daß sie später an der richtigen Stelle angebracht werden.

  8. Relais entfernen.

  9. Das Kabel zwischen dem Relais und dem Temperaturwächter des Elektromotors an der Verbindungshülse teilen.

  10. Hydraulikschlauch zur Pumpe entfernen.

  11. Klammer lösen und Elektromotor und Pumpe herausheben.


 

image


 

  1. Rücklaufschlauch

  2. Ventilgruppe

  3. Rohranschluß

  4. Hohlschraube

  5. Magnete

  6. Druckschalter


 

image


 

  1. Hydraulikschlauch

  2. Elektromotor

  3. Klammer

  4. Erdungsflechte

  5. Relais


 

12 Die Pumpe mittels Lösen der zwei Befesti- gungsschrauben vom Elektromotor entfer- nen. Die beiden anderen Schrauben halten die Pumpe zusammen.


 

image

Befestigungsschrauben der Pumpe zum Elektromotor


 


 

Austausch der Kohle

  1. Befestigungsschrauben für die hintere Stirn- wand des Elektromotors entfernen.

  2. Den Stopfen im Zentrum der Stirnwand ent- fernen, eine Abzieherschraube mit

    Gewinde M5 anbringen und die Stirnwand lospressen.

  3. Die Schraube für den entsprechenden Kabelschuh ein paar Umdrehungen lösen, den Kabelschuh herausziehen.

  4. Die Feder hochheben und zur Seite führen. Die Kohle herausziehen.

  5. Neue Kohle einsetzen. Darauf achten, daß das unisolierte Kupferkabel nicht mit der hinteren Stirnwand in Kontakt kommt. Den Kabelschuh anbringen und die Schraube festziehen.

  6. Stirnwand anbringen.

  7. Befestigungsschrauben der Stirnwand anbringen und den Stopfen ins Loch im


     


     

    image

    Ausbau der Motorstirnwand

    image

    Zentrum der Stirnwand einsetzen. Temperaturwächter

    1. Bürstenfeder

    2. Schraube zu Kohle und Magnetwicklung

Einbau

  1. Die Pumpe mit den zwei Befestigungs- schrauben am Elektromotor befestigen.

    Anzugsmoment 25 Nm

  2. Klammer für den Elektromotor und Hal- ter für das Relais anbringen und den Elek- tromotor festziehen.


     

  3. Den Hydraulikschlauch zur Pumpe anbringen.

  4. Kabel für den Temperaturwächter anbrin- gen.

  5. Das Relais und dessen Anschlüsse ent- sprechend der vorherigen Markierung anbringen.

  6. Erdungsflechte zwischen Motor und Relais anbringen.


 

image

Befestigungsschrauben der Pumpe zum Elektromotor


 


 

image

  1. Hydraulikschlauch

  2. Elektromotor

  3. Klammer

  4. Erdungsflechte

  5. Relais


 

  1. Ventilgruppe einsetzen.

  2. Rohranschlüsse an der Ventilgruppe anbringen.

  3. Rücklaufschlauch anbringen.

  4. Hohlschraube anbringen, die die Ventil- gruppe hält.

    Anzugsmoment 40 Nm.

  5. Die Kabel an den Magneten und Druck- schalter entsprechend der vorherigen Markierung anbringen.


 

image

  1. Rücklaufschlauch

  2. Ventilgruppe

  3. Rohranschluß

  4. Hohlschraube

  5. Magnete

  6. Druckschalter

Druckmessung

image

Werkzeug

Druckmesser, gradiert bis 250 bar. Prüfanschluß zum Anschluß in Gewinde M8x1mm.

In der Hohlschraube befindet sich ein vorberei- teter Prüfanschluß. Das Gewinde ist M8x1mm.


 

Kontrolle des Druckschalters

  1. Manometer auf dem Ventilgehäuse anbringen.

    image

  2. Den Hydraulikzylinder des Achsenlifts in die obere oder untere Endlage bewegen. Den Druck ablesen, wenn der Druckschalter unterbricht.

Wenn der Druck falsch ist, muß der Druckschal- ter ausgetauscht werden.


 

Kontrolle des Überdruckventils

  1. Manometer auf dem Ventilgehäuse anbringen.

  2. Die elektrischen Anschlüsse vom Druck- schalter entfernen.

  3. Den Hydraulikzylinder des Achslifts in die obere oder untere Endlage bewegen. Max. Zeit in der Endlage 10 s.

  4. Den Druck ablesen.

Wenn der Druck nicht stimmt, muß das Über- druckventil eingestellt werden. Siehe Abschnitt Druckeinstellung.

Einstellen des Überdruckventils

  1. Sicherungsmutter der Einstellschraube lösen.

  2. Einstellung des Drucks durch Drehung der Einstellschraube nach innen oder nach außen.

  3. Mit der Sicherungsmutter sichern.


 


 

image


 

Überdruckventil

Ölstandkontrolle

An der Einfüllschraube befindet sich ein Ölmeß- stab zur Kontrolle des Ölstandes.


 

Ölwechsel

  1. Einen geeigneten Behälter unter der Ablaß- schraube an der Stirnwand des Aggregates stellen.

  2. Ablaßschraube entfernen und Öl herauslau- fen lassen. Den Rest des Öls im Tank her- aussaugen.

  3. Sieb reinigen oder austauschen.

  4. Ablaßschraube einsetzen.

  5. Öl bis zum richtigen Niveau auffüllen.


     

    image


     

    100912

     

    Ölmeßstab


     

    image

    Sieb

    Spezifikationen


     


     

    Achstyp

    Räder

    Fahrgestell-

    Achsenabstand

    Unterschied im

    Radneigung

       

    klasse

     

    Achsenabstand rechte

     


     

    AS900


     

    Doppel


     

    H


     

    1315 mm

    und linke Seite

    max. 3 mm


     


     

    Messen der Radwinkel siehe Gruppe 9.


     

    Anzugsmoment


     

    Sechskantmutter der Drehwelle ............................. Stufe 1 200-250 Nm

    Stufe 2 425 Nm Sechskantmutter der Welle für Federlasche ....................... 225 Nm Gewindestift im Ausgleichsarm ......................................... 150-180 Nm Sechskantschrauben für Deckel des Ausgleichsarms ........ 24 Nm Sechskantschrauben für Deckel der Federlasche ............... 24 Nm Drehwellenlager, Sechskantschraube ................................. 210 Nm

    Drehwellenlager, Rahmenbefestigung ............................... 290 Nm Achsenlift, Sechskantschraube für Hebel-Druckeinheit .... 200 Nm

    Sechskantschrauben M8 Hydraulikpumpe-elektrischer

    Motor .................................................................................. 25 Nm

    Hohlschraube ..................................................................... 40 Nm

    Mutter für Plus- und Minuskabel ....................................... 12 Nm

    Sechskantschraube Hydraulikkolben ................................. 380 Nm


     

    Sonstiges

     

    Sicherungsflüssigkeit ...............................................

    561 200

    Gewindedichtung .....................................................

    561 019

    Dichtungsmittel für Kabel ........................................

    584 010


     

    Hydraulikanlage/Hydraulikaggregat

    Druckschalter unterbricht bei ................................... 145-155 bar

    Überdruckventil öffnet bei ....................................... 170-180 bar Temperaturwächter unterbricht bei ca. .................... 90 ˚C Ölfüllmenge total im Achsenlift .............................. 6,5 Liter

    Magnetventil, Widerstand ........................................ 10,2 0,2 

    Gewinde für Prüfanschluß in der Hohlschraube ...... M8x1


     

    Werkzeug

    Nummer


     

    Bezeichnung


     

    Werkzeugtafel

    87 294

    Dorn

    AD/AS3, G3

    87 348

    Dorn

    AM1

    87 550

    Dorn

    AD2

    87 592

    Dorn

    G1

    98 158

    Preßplatte

     

    98 450

    Schaft

    R2, AD2, AM1

    98 550

    Steckschlüssel

    AD3, G3

    98 590

    Abzieher

    AD1

    98 596

    Abzieherschaft

    AD1

    98 616

    Verstellbarer Dorn

    R2, AD2

    98 652

    Schlagringschlüssel

    AD3

    98 662

    Dorn

    R1

    98 690

    Zugstange

    AD1

    98 772

    Werkzeug zum Heraus- und Einpressen


     

    AD3

    98 773

    Verlängerung (Zeichnung siehe unten)

     

    98 774

    Gegenhalter

    AD3

    99 003

    Hydraulischer Lochzylinder

    H1

    99 004

    Preßluftgetriebene Hydraulikpumpe


     

    H1

    99 009

    Abzieher

    AD/AS3

    99 013

    Vollgewindespindel

    H1


     

    image


     

    Verlängerung für Heraus- und Einpreßwerkzeug 98 772 wird aus Stahlrohr mit 26 mm Durchmesser und 5 mm Materialdicke hergestellt, und trägt die Bezeichnung 98 773

    image

    image


     

    image

    08_1571

     

    Liftachse ASA700

    Liftachse ASA700


     

    Allgemeines

    ASA700 ist eine luftgefederte Liftachse, die für eine maximale Achslast von 7,5 Tonnen vorgesehen ist.

    Die Liftachse besteht aus einem geschweißten Kastenprofil mit derselben Grundnabe wie die Vorderradnabe. Die Bremskomponenten kom- men auch von der Vorderachse.


     

    Nabe

    Für Arbeiten an der Nabe wird auf das Service- handbuch verwiesen, 09:01-01, Vorderrad- nabe, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.

    Bremsen

    Für Arbeiten an den Bremsen wird auf das Ser- vicehandbuch verwiesen, 10:02-06, Radbrems- komponenten, Funktions- und Arbeits- beschreibung.


     

    Befestigung

    Die Befestigung der Achse ist dieselbe wie an der treibenden Hinterachse.


     

    image

    1

    2

    3

    7

    4

    5

    6


     

    09_0475

     

    1. Nabe

    2. Lagereinheit

    3. Distanzscheibe

    4. Nabenmutter

    5. Nabendeckel

    6. Stopfen

    7. ABS-Sensor

      8

      image

      image


       

      Liftachse ASA1000


       

      image

      Liftachse ASA1000


       

      Allgemeines

      ASA1000 ist eine luftgefederte Liftachse, die für eine maximale Achslast von 10 Tonnen vorgesehen ist.

      Die Liftachse ASA1000 besteht aus einem geschweißten Kastenprofil mit Nabe AD1300 ohne Antriebswelle und Antriebswellenkappe. Die Bremskomponenten kommen auch von AD1300.


       

      Nabe

      Für Arbeiten an der Nabe wird auf das Service- handbuch verwiesen, 09:02-01, Hinterrad- nabe AD/ADA 1300.

      Bremsen

      Für Arbeiten an den Bremsen wird auf das Ser- vicehandbuch verwiesen, 10:02-06, Radbrems- komponenten, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.


       

      Befestigung

      Die Befestigung der Achse ist dieselbe wie für die Hinterachse ADA1300.


       

      1 2 3 5

      09_0474

       

      image

      11 10

      9 8 6


       

      1. ABS-Sensor

      2. Zackenring

      3. Dichtring

      4. Schutzscheibe

      5. Nabenmutter

      6. Nabendeckel

      7. NabendeckelWellenzapfen

      8. Rollenlager, äußeres

      9. Nabe

      10. Distanzhülse

      11. Rollenlager, inneres

        image

        08:06-04

        Ausgabe 1 de


         

        image

        112 288

         

        Liftachse ASA700D

        Liftachse ASA700D


         

        Allgemeines

        ASA700D ist eine luftgefederte Liftachse, die für einen maximalen Druck von 7,5 t ausgelegt ist.

        Die Liftachse besteht aus einer quadratischen Schweißkonstruktion mit der auch an den Vorderrädern verwendeten Basis-Radnabe.

        Auch die Bauteile des Bremssystems entsprechen den bei Vorderachsen mit Scheibenbremsen verwendeten.


         

        Lagerungen

        Die Achslager entsprechen denen der hinteren Antriebsachse.

        Radnabe

        Zu Arbeiten an der Radnabe siehe "Radnaben für Scheibenbremsen, Vorderachse, Arbeitsanweisungen".


         

        Bremsen

        Zu Arbeiten an den Bremsen siehe "Scheibenbremsen, Funktionsweise und Arbeitsanweisungen".


         

        image


         

        1. Radnabe

        2. Lagereinheit

        3. Druckscheibe

        4. Achsmutter

        5. Nabenkappe

        6. Stopfen

        7. ABS-Sensor

        8. Rad

        9. Bremsscheibe

        10. Zahnrad


           

          image

          1 711 241

          08:06-05

          Ausgabe 1 de


           

          image

          110752

           

          Liftachse ASA1000D


           

          © Scania CV AB 1998, Schwe-

          Liftachse ASA1000D


           

          Allgemeines

          ASA1000D ist eine luftgefederte Liftachse, die für einen maximalen Druck von 10 t ausgelegt ist.

          Die Liftachse ASA1000D besteht aus einer quadratischen Schweißkonstruktion mit AD/ADA1300 Radnabe ohne Antriebswelle und Antriebswellengehäuse. Auch die Bauteile des Bremssystems entsprechen den bei AD/ADA1300 mit Scheibenbremsen verwendeten.


           

          Lagerungen

          Die Achslagerungen entsprechen denen der AD/ADA1300 Hinterachse.

          Radnabe

          Zu Arbeiten an der Radnabe siehe "Radnaben für Scheibenbremsen, Hinterachse, Arbeitsanweisungen".

          Beim Ausbau der Radnabe ist Werkzeug 99 356 anstelle von Platte 98 691 zu verwenden.


           

          Bremsen

          Zu Arbeiten an den Bremsen siehe "Scheibenbremsen, Funktionsweise und Arbeitsanweisungen".


           


           

          image


           

          1. Zahnkranz

          2. ABS-Sensor

          3. Dichtring

          4. Inneres Rollenlager

          5. Radnabe

          6. Äußeres Rollenlager

          7. Schutzring

          8. Achsmutter

          9. Nabenkappe

          10. Achszapfen

          11. Distanzmuffe

          12. Rad

          13. Bremsscheibe

image image 08:06-06

image

image

image

Ausgabe 1 de


 

image

126 458

 

Gelenkte Nachlaufachse ARA900


 

1 713 409

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Gelenkte Nachlaufachse ARA900


 

image

21 24

23

28 18 19 20 22

25

 

13 15 17

14 16

11

12 13

14

2A

3


 


 

27 1 10

4

5

6

7

8

26 9


 

126 371

 

2B

Explosionszeichnung


 

image


 

  1. Achsträger

  2. A. Achsnabenwelle für Trommelbremse

    B. Achsnabenwelle für Scheibenbremse

  3. Achsschenkelbolzen

  4. Achsschenkelbolzenlager

  5. Scheibe

  6. O-Ring

  7. Abdeckung

  8. Schraube

  9. Schmiernippel

  10. Dichtring

  11. Dichtring

  12. O-Ring

  13. Mutter

  14. Splint

  15. Mutter

  16. Schraube

  17. Stopfen

  18. Schraube

  19. Zugstrebenarm

  20. Bremszylinderhalter

  21. Schmiernippel

  22. Gleitring

  23. O-Ring

  24. Abdeckung

  25. Hülse für ABS-Sensor

  26. Spurstange

  27. Rückstellzylinder

  28. Schutzabdeckung


     

    08:06-06 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Allgemeines

    Bei ARA900 handelt es sich um eine Nachlaufachse mit Luftfederung, die sich hinter der Antriebsachse befindet. Die Nachlaufachse ist für eine maximale Achslast von 9,0 Tonnen ausgelegt.

    Die Nachlaufachse besteht aus einem geschweißten Achsrohr der gleichen Ausführung wie ASA1000. Die Nachlaufachse verfügt über ein geschweißtes Achsende aus Gußeisen mit einem Anschlag für einen Radeinschlagwinkel von 10-25°.


     

    Achsschenkelbolzenlager

    Das Achsschenkelbolzenlager in der Achsnabenwelle entspricht dem in der vorderen Achsnabenwelle. Siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 7, Vorderachse; Erneuern des Achsschenkelbolzenlagers


     

    Radnabe

    Die Radnabe der Nachlaufachse gleicht der der Vorderachsen. Für Arbeitsbeschreibungen siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 9, Naben und Räder.


     

    Bremsen

    Die Nachlaufachse ist entweder mit Trommelbremsen oder mit Scheibenbremsen ausgestattet. Für Arbeitsbeschreibung siehe Service-Handbuch, Gruppe 10.


     

    Lagerung

    Das Achslager entspricht dem der hinteren Antriebsachse. Siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 12, Federung.

    Lenkung

    Bei den Bauteilen der Lenkung handelt es sich um die gleichen wie für die Vorderachsen. Um die bestmögliche Lenkgeometrie zu erhalten, befindet sich die Spurstange vor der Nachlaufachse Die Geradeausstellung wird am Kugelgelenk am Ende der Kolbenstange des Rückstellzylinders eingestellt.


     

    Achseinstellung


     

    WICHTIG! Nach Reparaturarbeiten oder Erneuern der Bauteile Achsgeometrie prüfen, um anormalen Reifenverschleiß zu verhindern. Siehe Service-Handbuch, Lenkeinschlagwinkel messen in Hauptgruppe 13, Lenkung.


     

    image

    Technical information

    00

    TI 00-98 06 16 T/B

    en


     

    image


     

    Chassis Information


     

    Background


     

    Beginning June 15 1998 Scania has started a Chassis Database on the Internet. The database consists of information on truck chassis produced as of 1980 and bus chassis produced as of 1983. It does not include units produced in Latin America.

    This is the same information that you can get from the chassis cards today, together with some com- plementary information.


     

    How to get there

    The www address is http://cdb.scania.com/chassis Users id:cdb

    Password:2652


     

    From August the database will be uppdated on a regular basis, though you can expect a backlog of a few weeks.

    At the end of 1998 this database will be replaced by a modified database which will be easier to read and also admits possibilities of systems connections. Scania´s recommendation is to use the database introduced in June only for manual reading.


     

    Kind regards,


     

    Scania Marketing Support AB Technical Information


     

    Daniel Boëthius


     

    © Scania CV AB (825) 1998 1


     

    image

    1 711 377

    08:06-50

    Ausgabe 1 de


     

    Mittelachse ASA100X


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     

    image


     

    © Scania CV AB 1998-12, Sweden

    Mittelachse ASA100X


     

    Allgemeines

    Die Achse ist als Portalachse ausgeführt, d. h. sie besitzt eine geringe Bauhöhe. Sie ermöglicht eine niedrige Flurhöhe im Businneren.

    Die Mittelachse verfügt im Gegensatz zur Hinterachse über keine Antriebswelle.


     

    image


     

    Aus- und Einbau der Mittelachse

    Die Arbeitsbeschreibung "Aus- und Einbau der Portalachse ADA 1350" trifft mit wenigen Ausnahmen auch für Arbeiten an der Mittelachse zu.

    Da die Mittelachse keine Gelenkwelle hat, entfallen die folgenden Arbeitsschritte:

    • Beim Ausbau Punkt 14 und 15.

    • Beim Einbau Punkt 15.


 


 

© Scania CV AB 1999, Sweden 0815w13c.mkr


 

Punkt 17 - Ausbau des ABS-Sensors - wurde durch folgende Beschreibung ersetzt:

Um beim Absenken der Achse Berührung mit den Kabeln zu vermeiden, die Kabel des ABS-Sensors (1) von der Mittelachse lösen. Stecker markieren.

Punkt 8 - Einbau des ABS-Sensors - wurde durch folgende Beschreibung ersetzt:

Die Kabel des ABS-Sensors entsprechend der Steckermarkierung an der Mittelachse anbauen.


 

image


 

Beim Einbau von Federarmen diese mit 620 Nm festziehen.

image

Mittelachse ASA100X


 

image


 

0815w13c.mkr © Scania CV AB 1999, Sweden 3


 

image


 

0815w13c.mkr © Scania CV AB 1999, Sweden 4

image

image


 

Liftachse ASA701


 


 

image

Liftachse ASA701


 

Allgemeines

ASA701 ist eine luftgefederte Liftachse für Busse mit einer zulässigen Achslast von maximal 7,5 Tonnen.

Die Liftachse besteht aus einem geformten Stahlrohr mit angeschweißten Halterungen. Die verwendeten Radnaben entsprechen denen der Vorderachse. Für die Bremsen werden ebenfalls die auch an der Vorderachse verbauten Teile verwendet.


 

Radnabe

Zu Arbeiten an der Radnabe siehe "Vorderradnabe, Funktions- und Arbeitsbeschreibung" unter Hauptgruppe 9 im Werkstatthandbuch.

Bremsen

Zu Arbeiten an den Bremsen siehe "Bremsen, Funktions- und Arbeitsbeschreibung" unter Hauptgruppe 10 im Werkstatthandbuch.


 

Achsanbau

Zum Achsanbau siehe "Luftfederung, Mechanik (Bus)" unter Hauptgruppe 12 im Werkstatthandbuch.


 


 

image

  1. Radnabe

  2. Lager

  3. Distanzscheibe

  4. Nabenmutter

  5. Nabendeckel

  6. Stopfen

  7. ABS-Sensor


 


 

© Scania CV AB 1999, Sweden 0815w14c.mkr

image

image


 

Nachlaufachse ARA860


 

image

Nachlaufachse ARA860


 

Allgemeines

Bei ARA860 handelt es sich um eine luftgefederte, gelenkte Nachlaufachse für Busse. Die maximale Achslast beträgt 7,5 Tonnen.

Diese Nachlaufachse basiert auf der Achse AMA860, wurde jedoch mit einem Halter zum Anbau von Luftfederbälgen und Schubstreben ausgestattet. Sowohl die Radnaben der Nachlaufachse, als auch die Bauteile des Bremssystems entsprechen den bei der Vorderachse verwendeten.


 

Radnabe

Zu Arbeiten an der Radnabe siehe Anweisungen in Service-Handbuch, Gruppe 9, Scheibenbremsnabe, Vorderachse.


 

Lenkung

Zu Arbeiten an der Lenkhydraulik siehe Anweisungen in Service-Handbuch, Gruppe 13, ARA860 Gelenkte Nachlaufachse hinter Antriebsachse.


 

Bremsen

Zu Arbeiten am Bremssystem siehe Anweisungen im Service-Handbuch, Gruppe 10, Bauteile des Bremssystems.


 

Anbau

In Bezug auf Anbau am Rahmen sowie dessen Abmessungen entspricht ARA860 der Achse ASA701. Die beiden oberen Schubstreben können durch Lösen einer Klemmverbindung und Drehen des Rohres eingestellt werden.


 

Siehe dazu Anweisungen im Service- Handbuch, Gruppe 12, Bauteile des Bremssystems.

Zur Achseinstellung siehe Service-Handbuch, Gruppe 13, Achseinstellung, gelenkte Nachlaufachse ARA860.


 


 

© Scania CV AB 2001, Sweden 08:06-52

image

image


 

Zweifeder-Doppelachsaggregat BT300, BT200 und BT201

Arbeitsbeschreibung, siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 12, Federung


 

1 713 334

©

Scania CV AB 2002, Sweden


 

image


 

image image

1 586 610

08:07-03

Ausgabe 1 de


 

Achslastbegrenzer


 

image


 

© Scania AB 1996

Funktionsbeschreibung


 

Bei Fahrzeugen mit Liftachse und Achslastbe- grenzer reguliert der Achslastbegrenzer die Antriebsachslast, damit sie den gesetzlich fest- gelegten Wert nicht übersteigt.

Der Achslastbegrenzer und der Achsenlift sind elektrisch miteinander verbunden und werden vom gleichen Steuergerät reguliert.

Der Achslastbegrenzer nimmt das Zusammen- drücken der Federung der Antriebsachse wahr und beeinflußt über Hebel einen induktiven Sensor.

Der Sensor 4 liest die Lage des Hebels 1 ab und teilt dem Steuergerät mit wieviel die Fede- rung zusammengedrückt ist, das heißt wie groß die Antriebsachslast ist. Wenn die Belastung der Antriebsachse den zulässigen Wert über- schreitet, gibt der Sensor dem Steuergerät das Signal, die Liftachse zu senken.

Der Achslastbegrenzer hat eine eingebaute Verzögerung von circa 20 Sekunden bevor die Achse gesenkt wird.

Infolgedessen wird der Achslastbegrenzer nicht von kurzzeitigen Federbewegungen beeinflußt, die beim Fahren auf unebener Fahrbahn entstehen.

Damit der Achslastbegrenzer die Liftachse bei max. zulässiger Achslast senkt, muß der Aus- lösepunkt richtig eingestellt sein.

Der Auslösepunkt ist theoretisch berechnet, was zur Folge hat, daß der Wert 300 kg variie- ren kann.


 


 

image

  1. Hebel

  2. Hebelwelle

  3. Rückzugfeder

  4. Sensor

  5. Halter


 

Arbeitsbeschreibung


 

Einstellung des Auslösepunkts

Der Auslösepunkt ist vom Werk aus eingestellt. Bei Veränderungen oder bei Kontrolle des Aus- lösepunkts (der Auslösepunkt ist die Achslast, bei der die Liftachse abgesenkt wird) muß das Fahrzeug bis zum betreffenden Auslösepunkt belastet werden.


 

Kontrolle des Auslösepunkts

image

  1. Die Antriebsachslast des Fahrzeugs kontrollieren.

  2. Das Fahrzeug mit Gewichten belasten bis die Antriebsachslast dem betreffenden Aus- lösepunkt entspricht. Kontrollieren, wie weit der Hebel sich am induktiven Sensor vorbeibewegt hat. Wenn die Kontrollampe des Sensors leuchtet, ist der Sensor immer noch vom Hebel verdeckt. Die Kontroll- lampe sitzt an der Hinterkante des Sensors.

    image

    Arbeitsbeschreibung


     


     

  3. Das Fahrzeug fahren, damit die Federung sich bewegt. Der Bewegungswiderstand der Federung soll ausgeglichen werden.

    Wenn die Liftachse nun mit einer Verzöge- rung von circa 20 s absinkt, nachdem die Kontrollampe des Sensors erloschen ist, ist der Achslastbegrenzer richtig eingestellt.

    1. Hebel

    2. Hebelwelle

    3. Rückzugfeder

    4. Sensor

    5. Halter


 

08:07-03 de  Scania AB 1996 3

Einstellung

image

  1. Den Abstand zwischen dem induktiven Sen- sor und dem Hebel kontrollieren. Der Abstand muß 0,5 mm betragen, durch Lösen der Muttern und seitliches Versetzen des Sensors einstellen.


     

    Das Anzugsdrehmoment für die Muttern beträgt 6 Nm.


     

    image

  2. Der Auslösepunkt wird geändert, indem der Abstand B verändert wird, welcher der Abstand zwischen der Einstellschraube 7 und dem Hebel ist.


     

  3. Die Punktschweißung abschleifen, die die Sicherungsmutter an der Einstellschraube sichert.

    Senken des Auslösepunkts: den Abstand B vermindern.

    Erhöhen des Auslösepunkts: Abstand B vergrößern.

  4. Gemäß Abschnitt Kontrolle des Auslöse- punkts kontrollieren.

  5. Nach abgeschlossener Einstellung und Kon- trolle die Sicherungsmutter anziehen und durch Punktschweißung an der Einstell- schraube sichern.


 

image

1 710 899

08:08-50

Ausgabe 1 de


 

Portalachse ADA1350


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

image


 

© Scania CV AB 1998-05, Sweden

Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Achsgetriebe 4

Tellerrad und Antriebskegelrad 4

Ausgleichgetriebe 4

Reduziervorgelege 5

Überholung der Portalachse Ausbau des Portalgehäuses 6

Einbau des Portalgehäuses 7

Zerlegen des Reduziervorgeleges 9

Zusammenbau des Reduziervorgeleges 15

Zerlegen des Achsgetriebes 26

Zusammenbau des Achsgetriebes 35

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeines

Die Hinterachse ADA1350 gibt es in zwei Aus- führungen; mit einer 5˚-Neigung nach der Höhe des Antriebskegelrades und mit einer 9˚-Nei- gung. Die Achse ist der sogenannte Portaltyp, bei dem das Achsgetriebe im Verhältnis zum Hinterrad tief liegt. Außerdem ist das Achsge- triebe seitlich verschoben. Die Portalachse macht es möglich, die Fußbodenhöhe im Inne- ren des Fahrzeugs sehr niedrig zu halten.

Die erste Untersetzung geschieht im Achsge- triebe und die restliche Untersetzung geschieht in den Reduziervorgelegen im Portalgehäuse.


 

image


 

  1. Reduziervorgelege

  2. Achsgetriebe

Achsgetriebe

Das Achsgetriebe enthält einen Kegelradsatz, bestehend aus Tellerrad und Antriebskegelrad und einem Ausgleichgetriebe.


 

Tellerrad und Antriebskegelrad

image

Da hohe Momente übertragen werden, muß die Passung zwischen Tellerrad und Antriebskegel- rad optimal sein. Daher werden diese Teile bei der Herstellung in einem Einfahrprozeß paar- weise zusammengefahren. Beim Tausch des Tel- lerrades oder des Antriebskegelrades müssen folglich beide Artikel ausgetauscht werden.

Das Tellerrad hat einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser, wodurch das Achsgetriebe platz- sparend wird. Das Antriebskegelrad ist in zwei konischen Rollenlagern gelagert. Das Tellerrad bildet zusammen mit dem Ausgleichgehäuse eine Einheit, die mit konischen Rollenlagern gelagert wird.


 

Ausgleichgetriebe

Das Ausgleichgetriebe ist konventionell gefer- tigt. Auf der Tellerradseite wird der Antrieb über eine kurze Antriebsachse übertragen und auf der Ausgleichgehäuseseite über eine lange Achse.


 

  1. Tellerrad

  2. Antriebskegelrad

  3. Ausgleichgetriebe

Reduziervorgelege

Der Portalteil enthält ein Reduziervorgelege, bestehend aus einem Eingangs-Antriebsrad auf zwei Nadellagern, zwei Zwischenrädern und einem Ausgangs-Antriebsrad auf zwei koni- schen Rollenlagern. Sämtliche Antriebsräder des Reduziervorgeleges haben eine reduzierte Zahnung.


 

image image

  1. Eingangs-Antriebsrad

  2. Zwischenrad

  3. Ausgangs-Antriebsrad

Instandsetzung


 

image

Portalgehäuse


 

Ausbau

  1. Den ABS-Sensor entfernen.


     

  2. Federarme entfernen. image

    image

  3. Nabe, Bremse und Portalgehäuse mit Zug- bändern und Hebezeug fixieren.


     

  4. Schrauben 1 entfernen und ganzes Portalge- häuse aus dem Achsgehäuse heben.

Einbau


 

Technische Daten


 

Anzugsmoment

Schrauben, Portalhaus 200 Nm

Schrauben, Federarm 620 Nm

ABS-Sensor 9,5 Nm


 

image

Einbau

  1. O-Ring des Achsgehäuses austauschen.


     

    image

  2. Ganzes Portalgehäuse mit Zugbändern anheben und am Achsgehäuse montieren.


     

  3. Schrauben mit 200 Nm anziehen.

  4. Federarme anbringen und mit 620 Nm

    anziehen. image

    image

  5. ABS-Sensor anbringen und mit 9,5 Nm anziehen.

Instandsetzung


 

Reduziervorgelege


 

Zerlegen


 

Spezialwerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

82 329

Aufspannvorrichtung

 

-


 

image

image

image

87 582 Dorn R2


 

image


 

Sonstiges Werkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 316

Abzieher

 

XA2


 


 

image

image

image

587 511 Abzieher XA3


 

image

image

587 519 Abzieher XA1


 


 

image

image

587 530 Abzieher XA2


 

image

image

Zerlegen

  1. Portalgehäuse in einem Universalstativ aufstellen. Aufspannvorrichtung 82 329 ver- wenden. Mit Zugbändern anheben, siehe Beschreibung Ausbau des Portalgehäuses.


     

  2. Nabe und Bremse entfernen, siehe Haupt- gruppe 09, Ausbau der Nabe bei ADA1350.


     

  3. Achsenrohr entfernen. image

  4. Bremssattelbefestigung entfernen. image

    image

  5. Ausgangs-Antriebsrad vom Portalgehäuse entfernen.

    image

  6. Beide Lager mit Abzieher 587 511 und Dorn 87 582 abziehen.


     

    image

  7. Beim Tausch des Zahnrads zwei Löcher in das Zahnrad bohren und mit M10 gewin- deschneiden. Mit Abzieher 587 519 und Dorn 87 582 abziehen.


     

    Achtung! Das Zahnrad darf nicht wiederver- wendet werden!


     

    image

  8. Lagerring des Ausgangs-Antriebsrades ent- fernen. Stemmeisen verwenden.

    image

  9. Oberen Sicherungsring entfernen.


     

  10. Deckel mit Hilfe einer M12-Schraube ent-

    fernen. Unteren Sicherungsring entfernen. image

    image

  11. Treibrad mit einem Messingdorn sperren und Sicherungsschraube lösen. Unter der Achse gegenhalten, damit sie nicht durch- rutschen kann. Achse entfernen.


     

    image

    Achtung! Zwei Stifte sitzen lose in der Achse!

  12. Eingehendes Antriebsrad samt Scheiben

    und Lager entfernen. image

    image

  13. Gehäuse umdrehen und Lagerringe des Ausgleichgetriebes entfernen, dazu ein Stemmeisen verwenden.


     

    image

  14. Schrauben der Achse entfernen.


     

    image

  15. Zwei Lenkschrauben (M14 x 75) anbringen und Achse herausklopfen.


     

    Achtung! Auf der Achse sitzen lose Paßschei- ben!

    image

  16. Zwischenrad und Lager aus dem Gehäuse herausnehmen.


     

    Achtung! Position und Plazierung von Zwi- schenrad und Lager notieren!


     

    image

  17. Lagerring des Zwischenrades mit Abzieher 587 316 und 587 530 herausziehen.


     

    image

  18. Konsole entfernen.

Zusammenbau


 

Technische Daten


 

Anzugsmoment

Schrauben, Konsole 440 Nm

Sicherungsschraube, Eingangs-Antriebradsachse 79 Nm Schrauben, Zwischenrad-Achsen 185 Nm

Schrauben, Bremssattelbefestigung 200 Nm

Schrauben, Nabenhalter 620 Nm


 

Zugelassenes Spiel

Eingangs-Antriebsrad 0 - 0,03 mm

Zwischenrad 0,05 - 0,08 mm

Zwischen Flansch und Lagerring 0 - 0,03 mm


 

Spezialwerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

87 292

Dorn

 

R1


 

image

image

87 348 Dorn


 

87 348

AM1

image


 

image

image

104 862

 

87 445 Dorn AD2


 

image

image

87 758 Dorn G1


 


 

image


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

98 075

Meßuhr

 

D2


 

image

image

image

  1. 332 Dorn R1


     

    image

  2. 147 Dorn

image

99 147 R3


 

image

image


 

00:1371

 

99 192 Dorn G4


 


 

image

8

 

99 350 Adapter image AM3


 

image

Sonstiges Werkzeug


 

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

587 250 Magnetfußstativ -


 

image


 

Eingangs-Antriebsrad


 

image

  1. Scheibe (Großer Innendurchmesser)

  2. Axiallager

  3. Scheibe (Kleiner Innendurchmesser)

  4. Eingangs-Antriebsrad

  5. Paßscheibe

image

Zusammenbau

  1. Konsole anbringen und Schrauben mit 440 Nm anziehen.


     

    image

  2. Scheiben und Lager, jedoch nicht die Paßscheibe, im oberen und unteren Loch einsetzen, siehe Abbildung.


     

    image

  3. Eingangs-Antriebsrad einsetzen. Antriebs- rad etwas vom Zentrum des Lochs verschie- ben, um Platz für die Meßuhr zu schaffen.

    image

  4. Meßuhr 98 075 und Magnetfußstativ

    587 250 zum Messen des Spiels verwenden (Maß A). Messung durch senkrechtes Anhe- ben des Antriebsrades durchführen.

    Dicke der Paßscheibe = A.


     

    Achtung! Maximal zugelassenes Spiel nach der Justierung ist 0 - 0,03 mm!


     

  5. Eingangs-Antriebsrad, Scheiben und Lager entfernen.


     

  6. Lagerring des Zwischenrads mit Dorn

    87 292 hereindrücken. image

    image

  7. Zwischenrad, Lager und die alte Paßscheibe einsetzen. Achse in einem Schraubstock mit Dorn 87 348 fixieren.

  8. Meßuhr 98 075 und Magnetfußstativ

    587 250 zum Messen des Spiels verwenden.


     

    Achtung! Das Spiel sollte zwischen 0,05 - 0,08 mm liegen, mit Paßscheibe korrigieren!

    image

  9. Zwischenrad und Lager einsetzen.


     

    image

  10. O-Ring der Achse austauschen. Achse und O-Ring einfetten. Achse und Paßscheibe einsetzen. Lenkschraube (M14 x 75) von unten im Loch der Achse anbringen.


     

    image

  11. Achse völlig hineinklopfen.

    image

  12. Zweites Zwischenrad hineinheben.


     

    Achtung! Paßscheibe des Eingangs-Antriebsra- des, Scheiben und Lager einsetzen, bevor die Achse des Zwischenrades eingebaut wird. Die Paßscheibe muß im obersten Loch sitzen!


     

  13. Achse des Zwischenrades einsetzen, siehe Zusammenbau Punkt 10 - 11.


     

  14. Eingangs-Antriebsrad mit der Sicherung-

    snut nach oben einsetzen. image

    image

  15. Stift einfetten und montieren.

    image

  16. Achse einsetzen, dabei von unten gegenhal- ten, damit die Achse nicht durchrutschen kann.


     

    image

  17. Sicherungsschraube mit Sicherungsflüssig- keit, Artikelnr. 561200 bestreichen und befestigen. Mit 79 Nm anziehen.


     

    Achtung! Rad mit Messingdorn sichern!


     

    image

  18. Unteren Sicherungsring in das Gehäuse ein- setzen.


     

  19. O-Ring austauschen. O-Ring einschmieren und Deckel anbringen.

  20. Oberen Sicherungsring anbringen.

    image

  21. Schrauben der Achse anbringen und mit 185 Nm anziehen.


     

  22. Zahnrad mit Dorn 87 445 auf das Ausgangs- Antriebsrad drücken.


     

    image

  23. Beide Lager des Ausgangs-Antriebsrades auf 100 ˚C erwärmen und einbauen.

    image

  24. Lagerring des Ausgangs-Antriebsrades mit Dorn 99 147 und 99 192 hineinklopfen.


     

    image

  25. Ausgangs-Antriebsrad und dessen äußeren Lagerring montieren.


     

  26. Digitale Schieblehre und Parallelstücke ver- wenden, um den Abstand zwischen Flansch 2 und Lagerring 1 zu messen (Maß B). Drei Messungen durchführen und den Mittel- wert ausrechnen.


     

    Achtung! Zwischen den Messungen das Lager drehen. Lagerring während der Messung mit der Hand nach unten gegen das Lager drücken!


     

  27. Digitale Schieblehre und Parallelstücke ver- wenden, um den Abstand zwischen Flansch 2 und Kontaktfläche 1 des Lagerring zu messen (Maß C). Drei Messungen an ver- schiedenen Stellen durchführen und den Mittelwert ausrechnen.

    Dicke des Paßscheibe = B + C.


     

    image

    Achtung! Maximal zugelassenes Spiel 0 - 0,03 mm!


     

    Beispiel 1:

    Maß B................................... 1,48 mm

    image

    Maß C................................... +0,07 mm

    Dicke der Paßscheibe............ =1,55 mm

    Bei maximal zulässigem Spiel von 0,03 mm sollte eine Paßscheibe zwischen 1,52 -

    1,55 mm gewählt werden.

    image

  28. Paßscheibe einlegen und Lagerring des Aus- gangs-Antriebsrades mit Adapter 99 350 und Dorn 87 758 hineinklopfen.


     

  29. O-Ring der Bremssattelbefestigung austaus- chen.


     

  30. O-Ring einschmieren. Bremssattelbefesti- gung anbringen und mit 200 Nm anziehen.


     

    image

  31. O-Ring des Achsenrohres austauschen.

    image

  32. O-Ring einschmieren. Achsenrohr montie- ren und mit 620 Nm anziehen.


     

    image

  33. Paßscheibe einsetzen und äußeren Lagerring des Ausgleichgetriebes mit Dorn 87 292 und 98 332 hineinklopfen.


     

  34. Bremse und Nabe montieren, siehe Haupt- gruppe 09, Anbringen der Nabe auf ADA1350.

Instandsetzung


 

Achsgetriebe


 

Zerlegen


 

Spezialwerkzeug


 

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

87 596 Gleithammer D2


 

image

image

99 132 Dorn R2


 


 

image

image

99 253 Dorn R2, A1


 

image

image

82 333 Gegenhalter -


 

image

image

82 330 Hülse -


 

image

Sonstiges Werkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 299

Hülse

 

AM2


 


 

image

image

image

587 315 Abzieher XA3


 


 

image

image

587 316 Abzieher XA2


 

image

image

587 428 Abzieher XA1


 

image

image

587 432 Abzieher XA1


 


 

image

image

587 530 Abzieher XA2


 


 

image

Zerlegen

  1. Ausgleichgetriebe herausnehmen. image

    image

  2. Kleines Lager des Ausgleichgetriebes mit Abzieher 587 315 und Dorn 99 132 abzie- hen.


     

    image

  3. Ausgleichgetriebe in einem Schraubstock festmachen und Schrauben entfernen.

  4. Ausgleichgetriebe auseinandernehmen und

    Druckscheiben entfernen. image


     

  5. Äusseres Lager des Ausgleichgetriebes

    herausklopfen. image

    image

  6. Ausgleichgehäuse-Hälfte in einem Schrau- bstock befestigen und Schrauben des Teller- rades entfernen.

    image

  7. Tellerrad herausdrücken. Dorn 99 253 ver- wenden.


     

    image

  8. Kleinen Lagerring des Ausgleichgetriebes herausklopfen. Dazu Gleithammer 87 596 verwenden.


     

    image

  9. Sicherungsring entfernen.

    image

  10. Deckel mit einer M12-Schraube entfernen. Inneren Sicherungsring entfernen.


     

  11. Sicherungsschraube lösen. image

    image

    Achtung! Das andere Ende mit einer Wasser- pumpenzange festhalten. Die Keilverzahnungen mit Weichblech schützen!

    image

  12. Achse so weit wie möglich herausdrücken.


     

    Achtung! Zwei Stifte sitzen lose in der Achse!


     

    image

  13. Sicherungsring entfernen.


     

    image

  14. Endmitnehmermutter mit Hülse 82 330, 587 299 und Mutterfestziehmaschine entfer- nen.

    image

  15. Mitnehmer samt Scheibe entfernen.


     

    image

  16. Dichtung mit einem Stemmeisen entfernen.


     

    image

  17. Antriebskegelrad mit Abzieher 587 428 und Gegenhalter 82 333 herausdrücken.


     

    Achtung! Der Gegenhalter 82 333 wird mit zwei Schrauben der Portalwelle befestigt!

    image

  18. Paßscheibe des Antriebskegelrads entfer- nen und das Lager mit Abzieher 587 428 und 587 432 abziehen.


     

    image

  19. Äußeren Lagerring des Antriebskegelrads herausziehen. Abzieher 587 316 und

    587 530 verwenden.


     

    image

  20. Inneren Lagerring des Antriebskegelrads und Paßscheibe mit einem Messingstößel herausklopfen.

Zusammenbau


 

Technische Daten


 

Rollwiderstand

Sicherungsring - Mitnehmer 20 - 40 N


 

Zugelassenes Spiel

Zahnflankenspiel 0,15 - 0,20 (gemessen am Schraubenkopf)


 

Anzugsmoment

Endmitnehmermutter 1000 Nm

Schrauben, Tellerrad 250 Nm

Schrauben, Ausgleichgetriebe 120 Nm

Sicherungsschraube, Achse 79 Nm


 

Spezialwerkzeug


 

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

82 330 Hülse -


 

image

image

82 331 Meßscheibe -


 

image

image

82 332 Meßverschlußdeckel -


 

image

image

87 292 Dorn R1


 

image


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

87 550

Dorn

 

AD2


 


 

image

image

image

88 292 Zugstange G2


 


 

image

image

98 075 Meßuhr D2


 

image

image

98 332 Dorn R1


 

image

image

98 364 Dorn R1


 


 

image

image

98 524 Montagehülse R1


 

image

image

98 566 Dorn R1


 

image

image

  1. 607 Dorn AD/AS2


     

    image

    image

  2. 003 Hydraulikzylinder H1


 

image


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 004

Pumpe

 

H1


 


 

image

image

image

99 006 Stange mit Gewinde H1


 

image

image

99 096 Dorn AM1


 

image

99 129 Gegenhalter G2


 

image


 

image

image

99 192 Dorn G4


 

image

image

82 333 Gegenhalter -


 

image


 

Sonstiges Werkzeug


 

Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


 

image

image

587 250 Magnetfußstativ -


 

image

587 590 Federwaage - -


 

image

image

Zusammenbau

  1. Maß am Achsengehäuse ablesen (Maß U). Gegebenenfalls Gehäuse säubern.


     

    Achtung! Mit Rostschutz versehen, damit die eingestanzten Werte nicht wegrosten!


     

    image

  2. Maß am Antriebskegelrad ablesen (Maß V).


     

    image

  3. Digitale Schieblehre und Parallelstücke ver- wenden, um die Höhe des Lagers zu messen (Maß W).


     

    Achtung! Drei Messungen durchführen und den Mittelwert ausrechnen!


     

  4. Dicke der Paßscheibe = U - V - W.

    Beispiel 2:

    Maß U.................................. 195,50 mm

    Maß V.................................. -152,95 mm

    image

    Maß W................................. -41,47 mm

    Dicke der Paßscheibe........ =1,08 mm

    Bei einer Toleranz von 0,05 mm sollte eine Paßscheibe zwischen 1,03 - 1,12 mm gewä- hlt werden.

  5. Paßscheibe anbringen. Dann inneren Lager-

    ring hineinklopfen, bis er greift. image

    image

  6. Lagerring hereinpressen. Hydraulikzylinder 99 003, Pumpe 99 004, Stange 99 006 und Dorn 98 566, 99 192, 99 096 verwenden.

  7. Äusseren Lagerring mit gleichem Werkzeug hineinpressen.


     

  8. Lager des Antriebskegelrades auf 100 ˚C

    erwärmen und Antriebskegelrad einsetzen. image

    image

  9. Meßscheibe 82 331 am Antriebskegelrad anbringen.


     

    Achtung! Der Stift der Scheibe muß in der Mitte hervorragen!

    image

  10. Äußeres Lager des Antriebskegelrades auf 100 ˚C erwärmen.


     

  11. Antriebskegelrad in die richtige Lage brin- gen und Lager einsetzen.


     

    image

  12. Mitnehmer und Scheibe anbringen und vor- sichtig die Endmitnehmermutter anziehen. Hülse 82 330, Gegenhalter 99 129 und Hebel 88 292 verwenden. Anziehen und zwischenmessen gemäß Punkt 14.


     

    Achtung! Zuerst Hülse 82 330 anbringen und dann den Gegenhalter 99 129 mit Distanzschei- ben dahinter montieren, so daß die Hülse nicht klemmt!


     

    image

    Achtung! Vorsichtig anziehen! Wenn die End- mitnehmermutter zu fest angezogen wird, müs- sen alle Messungen neu ausgeführt werden!


     

  13. Anziehen, bis der Rollwiderstand des Mit- nehmers 20 - 40 N beträgt.


     

    Achtung! Bei Verwendung von neuen Lagern sollte der Rollwiderstand näher bei 40 N liegen. Bei gebrauchten Lagern sollte der Rollwider- stand näher bei 20 N liegen!


     

    image

  14. Rollwiderstand mit Federwaage 587 590 messen. Antriebskegelrad zwischen den Messungen einige Male drehen.


     

  15. Antriebskegelrad entfernen, siehe Zerlegung Punkt 14 - 17.

    image

  16. Meßscheibe entfernen und ihre Dicke mes- sen (Maß D). Dicke der Paßscheibe = D.


     

  17. Antriebskegelrad und Paßscheibe ein- setzen, siehe Zusammenbau Punkt 10 - 11.


     

    image

  18. Mitnehmer montieren und Endmitnehmer- mutter mit 1000 Nm anziehen. Hülse

    82 330, Gegenhalter 99 129 und Hebel

    88 292 verwenden.


     

    Achtung! Drehen und mit Kunststoffhammer während des Anziehens der Endmitnehmermut- ter auf das Antriebskegelrad klopfen, damit sich das Lager einpasst!


     

  19. Nochmals kontrollieren, daß der Rollwider- stand 20 - 40 N ist.

  20. Endmitnehmermutter lösen und Mitnehmer entfernen, siehe Zerlegen Punkt 14 - 15.


     


     

    image

  21. Eine neue Dichtung mit Dichtlippe nach außen gewendet einsetzen. Dazu Dorn 98 524 und 98 364 verwenden.

    image

  22. Mitnehmer einsetzen und Endmitnehmer- mutter mit 1000 Nm anziehen, siehe Zusam- menbau Punkt 18.

  23. Sicherungsblech einsetzen und mit einem Kunststoffhammer hineinklopfen.


     

    image

  24. Das Sicherungsblech stauchen.


     

    image

  25. Zwei Schrauben im Tellerrad befestigen, damit die Ausgleichgehäuse-Hälfte angelegt ist. Ausgleichgehäuse-Hälfte pressen.

    image

  26. Ausgleichgehäuse-Hälfte in einem Schraub- stock befestigen und Schrauben des Teller- rads mit 250 Nm anziehen.


     

    Achtung! Nur neue Sicherungsschrauben ver- wenden!


     

    image

  27. Druckscheibe auf dem Führungsstift mit der ringförmigen Nut nach oben einsetzen.


     

    image

  28. Seitenrad einsetzen.

    image

  29. Ganzen Achsschenkel mit Scheiben- Führungszapfen nach oben 1 einsetzen.


     

  30. Druckscheibe 2 auf dem Führungsstift mit der ringförmigen Nut nach oben einsetzen.


     

    image

  31. Anderes Seitenrad anbringen.


     

    image

  32. Ausgleichgehäuse-Hälften so zusam- mensetzen, daß die ZF-Bezeichnungen mit- tig zueinander stehen.


     

  33. Ausgleichgetriebe in einem Schraubstock befestigen und Schrauben mit 120 Nm anziehen.

  34. Lager des Ausgleichgetriebes auf 100 ˚C

    erwärmen und einbauen. image

    image

  35. Alte Paßscheibe einsetzen und inneren Lagerring des Ausgleichgetriebes mit Dorn 98 607 und 87 550 hineinklopfen.


     

    image

  36. Ausgleichgetriebe in Achsgehäuse ein- setzen.

  37. Äußeren Lagerring des Ausgleichgetriebes

    in den Meßdeckel 82 332 einsetzen. image


     

    image

  38. Meßdeckel 82 332 in das Achsgehäuse ein- setzen.


     

  39. Stellschraube 1 solange anziehen, bis die Meßuhr 98 075 auszuschlagen beginnt, dort liegt das 0-Spiel.

  40. Stellschraube mit Sicherungsschraube 2 sperren.


     

    image

  41. Meßuhr 98 075 an einem Versenk- schraubkopf des Tellerrads ansetzen und durch Bewegen des Tellerrades das Zahnspiel kontrollieren.


     

    Korrektes Spiel = 0,15 - 0,20 mm.


     

    • Wenn das Spiel zu klein ist - Innere Paßscheibe gegen eine dickere Paßscheibe austauschen und Messung neu durchführen.

    • Wenn das Spiel zu groß ist - Innere Paßscheibe gegen eine dünnere austaus- chen und Messung neu durchführen.

  42. Meßdeckel 82 332 entfernen. image

  43. Ausgleichgetriebe aus dem Achsgehäuse herausheben und Antriebskegelrad mit Markierungsfarbe markieren.

    image

    Eine dünne Schicht Markierungsfarbe auf zwei ineinandergreifende Zähne streichen. Antriebskegelrad eine halbe Umdrehung drehen und nochmals eine solche Marki- erung vornehmen.


     

  44. Ausgleichgetriebe wieder einsetzen und Meßdeckel 82 332 anbringen, siehe Zusam- menbau Punkt 37 - 40.

  45. Zahnkontaktbild folgendermaßen kon- trollieren:

    • Sicherstellen, daß die Markierungsfarbe mit dem Tellerrad in Kontakt kommt. Mitnehmer einige Umdrehungen vor- wärts und rückwärts drehen. Gleichzei- tig Tellerrad mit der Hand bremsen.

    • Kontrollieren, daß das Zahnkontaktbild sowohl vorn wie auch auf der Rückseite der Zähne mit Abb. 1 übereinstimmt.

    • Bei einem Kontaktbild wie Abb. 2 ist das Antriebskegelrad zu weit vom Zen- trum des Tellerrades entfernt.


       

      Bei einem Kontaktbild wie Abb.3 ist das Antriebskegelrad zu nahe am Zentrum des Tellerrades.


       

      Antriebskegelrad und Tellerrad justie- ren und vorgeschriebenes Zahnspiel bei- behalten.

      Abbildung 1. Korrektes Zahnkontaktbild.


       

      image image


       

      Vorderseite (konvex) ckseite (konkav)


       

      Abbildung 2. Fehlerhaftes Zahnkontaktbild. Das Antriebskegelrad muß näher am Zen- trum des Tellerrades justiert werden.


       

      image image


       

      Vorderseite (konvex) Rückseite (konkav)


       

      Abbildung 3. Fehlerhaftes Zahnkontaktbild. Das Antriebskegelrad muß weiter vom Zen- trum des Tellerrades weg justiert werden.


       

      image image


       

      Vorderseite (konvex) ckseite (konkav)

      image

  46. Deckel und äußeren Lagerring des Aus- gleichgetriebes entfernen.


     

  47. Im Deckel den Abstand zwischen Flansch 1 und Kontaktfläche 2 des Lagerrings ausmes- sen. Dazu Digitalschieblehre und Parallel- stücke verwenden (Maß E).


     

    image

  48. Im Portalgehäuse den Abstand zwischen Flansch 1 und Kontaktfläche 2 des Lager- rings mit Digitalschieblehre und Parallel- stücken messen (Maß F).

    Dicke der Paßscheibe = F - E + 0,20 mm (Lagervorbelastung).


     

    Beispiel 3:

    Maß E................................... 27,76 mm

    Maß F................................... -27,01 mm

    image

    Lagervorbelastung............... +0, 20 mm

    Dicke der Paßscheibe........... =0,95 mm

    Bei einer Toleranz von 0,05 mm sollte eine Paßscheibe zwischen 0,90 - 1,00 mm.


     

    image

  49. Paßscheibe einsetzen und äußeren Lagerring des Ausgleichgetriebes in das Portalgehäuse hineinklopfen. Dazu Dorn 87 292 und

    98 332 anwenden.

    image

  50. Stift einfetten und montieren.


     

  51. Achse in das Gehäuse drücken. image

    image

  52. Sicherungsschraube mit Sicherungsflüs- sigkeit, Artikelnr. 561200 bestreichen und befestigen. Mit 79 Nm anziehen.


     

    Achtung! Das andere Ende der Achse mit einer Wasserpumpenzange festhalten. Die Keilverzah- nungen der Achse mit Weichblech schützen!

    image

  53. Inneren Sicherungsring im Gehäuse ein- setzen.


     

  54. O-Ring des Deckels austauschen. O-Ring einfetten und Deckel montieren.

  55. Den äußeren Sicherungsring anbringen.


     

    image

  56. Ausgleichgetriebe in das Gehäuse heben.

image image 08:00-01

image

image

image

Ausgabe 1 de


 

Ölfilter für Hinterachse AD/ADA 1300


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

image


 

1 710 691

© Scania CV AB 1998, Sweden

Inhalt


 

Inhalt 2

Allgemeines 3

Funktionsbeschreibung 4

Arbeitsbeschreibung 5

Technische Daten 6

Allgemeines


 

image

Die Lebensdauer der Hinterachse ist häufig durch Verschleißschäden, die durch kleine, harte Partikel im Schmieröl verursacht werden, beschränkt. Ein Ölfilter erhöht die Lebensdauer der Hinterachsgetriebe R560/660 und R780 durch das Befreien des Öls von diesen Partikeln. Das Intervall zwischen den Ölwechseln ist ver- längert worden.

Das Hinterachsgetriebe R660 wird bei Doppel- achsbetrieb zusammen mit RB660 eingesetzt.

Das Achten auf Sauberkeit ist bei Arbeiten an Hinterachsgetrieben von großer Bedeutung.

Verunreinigungen verringern die Lebensdauer

beträchtlich. Ölfilter mit Schutzabdeckung

  1. Niveauschraube

  2. Ablaßschraube

Funktionsbeschreibung


 

Das Ölfilter ist am Ölfangblech aufgeschraubt, der auf dem hinteren Teil der Achse angeord- net ist.

Das Tellerrad pumpt das Öl über einen speziel- len hierfür konstruierten Einlaß an das Ölfilter, wo es gereinigt wird. Anschließend wird das Öl an das Getriebegehäuse zurückgeleitet.

Der spezialkonstruierte Einlaß ist in Nähe des Außenrandes des Tellerrades angeordnet. Die Position des Einlasses in der Höhe und der Breite im Verhältnis zum Tellerrad und Ölstand beeinflußt die Größe des Ölflusses.


 

Achtung! Es kann erforderlich sein, bei einer Änderung der Übersetzung des Hin- terachsgetriebes auch den Ölfänger auszuwechseln.

Der Auslaßkanal besteht aus einem zylindri- schen Rohr und einer Haube, die verhindert, daß das zu filtrierende Öl von der falschen Seite in das Filter geleitet wird.

Eine Schutzhaube ist über dem Ölfilter ange- bracht, um dieses vor Schmutz und Stößen zu schützen.


 

Achtung! Bei manchen Aufbauten ist kein Platz für ein Filter am Hinterachsgehäuse vorhanden. In diesen Fällen muß das Filter durch eine Stahlplatte ersetzt werden, die zum Hinterachsgehäuse gut mit Silikon abgedichtet ist. Die Schmierung des Hinterachsgetriebes wird nicht beeinträchtigt, aber das Ölwechselintervall entspricht dem von Getrieben ohne Filter.


 

Derselbe Filterhalter wird bei K-Bussen ver- wendet, die Anordnung ist jedoch anders.


 

image

Arbeitsbeschreibung


 

Für das Wechseln von Öl und Filter siehe War- tungsanweisungen unter der Hauptgruppe 0.

WICHTIG! Beim Auswechseln des Hinterachs- gehäuses oder der Hinterachse sicherstellen, daß das für die betreffende Übersetzung richtige Ölfangblech eingebaut wird.

Achtung! Bei manchen Aufbauten ist kein Platz für ein Filter am Hinterachsgehäuse vorhanden. In diesen Fällen muß das Filter durch eine Stahlplatte ersetzt werden, die zum Hinterachsgehäuse gut mit Silikon abgedichtet ist. Die Schmierung des Hinterachsgetriebes wird nicht beeinträchtigt, aber das Ölwechselintervall entspricht dem von Getrieben ohne Filter.


 

image


 

  1. O-Ring

  2. Ölfangblech

  3. Ölfilter

  4. Schutz

  5. Bundschraube

Technische Daten

Filter mit Montageteilen


 

Achsgetriebe

Übersetzung

Bezeichnung

Art.Nr.

R560/660

R780

2,92, 3,07, 3,42

2,92, 3,08

Ölfangblech

1378 750

R560/660

R780

3.80

3.40

Ölfangblech

1378 752

R560/660

R780

4,22, 4,88, 5,57

3,80, 4,25

Ölfangblech

1378 754

R560/660

Alle

Schutz

1378 758

R780

Ölfilter

1301 696

Bundschraube (x4)

812 520

O-Ring 109,5x3

368 033

 

 

 

 

 

 

 

содержание   ..  9  10  11  ..