Scania Radnabe AD/ADA 1500P Mit Nabengetriebe RH 832

 

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Scania Radnabe AD/ADA 1500P Mit Nabengetriebe RH 832

 

 

1 587 788

09:03-02

Ausgabe 1 de


 

Radnabe AD/ADA 1500P Mit Nabengetriebe RH 832


 

 

Arbeitsbeschreibung


 

102 773

 

©Scania CV AB 1997-04, Sweden


 

Wichtig!


 

Eine saubere Arbeitsumgebung ist bei Nabengetrieben Vorausset- zung für Funktionstüchtigkeit und lange Lebensdauer.

Immer die Außenseite des Nabengetriebes und benachbarte Teile reinigen, um zu verhindern, daß Verunreinigungen beim Ausbau in das Getriebe gelangen. Alle Teile, sowohl alte als auch neue, reinigen, bevor das Getriebe wieder zusammengebaut wird.

Alle beweglichen Teile müssen vor dem Zusammenbau hauch- dünn eingeölt werden. Immer Schmiermittel gemäß Empfehlun- gen unter der Gruppe 0 im Servicehandbuch verwenden.

Das Zerlegen der Nabe unter der Rubrik ”Instandsetzung” ist chro- nologisch aufgebaut. Wenn man Radlager auswechseln muß, über- springt man die Abschnitte ”Auswechseln von Planetenradlagern” und ”Auswechseln der ABS-Polräder”.

Die Ziffern nach den Bezeichnungen beziehen sich auf die Explo- sionszeichnung.

Allgemeines


 

Allgemeines


 

Folgende Arbeiten sind beschrieben: Punktreparaturen

  • Aus- und Einbau der Antriebswelle Instandsetzung

  • Aus- und Einbau des Nabengetriebes

  • Aus- und Einbau der Nabe

  • Erneuern der Dichtungen im Achsrohr

  • Auswechseln der Radlager

  • Auswechseln des ABS-Zahnrings

  • Einstellen der Lagervorspannung

Bei Teilarbeiten, wie z.B. das Erneuern der Dichtung im Achsrohr, müssen nur die gemäß Liste unten zutreffenden Arbeitsschritte durchgeführt werden.

Die Ziffern im Text beziehen sich auf die Abbildung auf Seite 6.

Arbeitsschema


 

Arbeitsschritte

 

 

Ausbau des Nabengetriebes

Ausbau der Nabe

Auswechseln der Radlager

Erneuern der Dichtungen im Achsrohr

Zerlegen des Nabengetriebes

Auswechseln der ABS-Polräder

Einbau der Nabe

Einbau des Nabengetriebes

Dichtung im Achsrohr des Hinterachs- gehäuses auswechseln

   

     

Nabe auswechseln

       

Radlager auswechseln

     

Lagervorspannung justieren

       

Planetenräder und Planetenradlager auswechseln

     

   

ABS-Polrad auswechseln

     

 

Arbeitsziel

Inhalt

Allgemeines 4

Explosionszeichnungen 6

Punktreparaturen Auswechseln der Antriebswelle 11

Instandsetzung Ausbau des Nabengetriebes 15

Auswechseln von Planetenrädern

oder Planetenradlagern 18

Auswechseln von Dichtungen 24

Ausbau der Nabe 26

Auswechseln der Radlager 29

Auswechseln der ABS-Polräder 32

Einbau der Nabe und Einstellen der Lagervorspannung 33

Einbau des Nabengetriebes 39

Kontrolle des Ölstands 42

Daten 43

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35


 

50 51

49


 

18

24

27

52

32


 

48 39 29

34


 

8

33 21

7

47 20 5


 


 

26


 

38 22 23


 

19


 

25


 

24


 

30

10

17

15

4


 

16

46


 

44

45


 

43

42 44

36

41

40

28 40

31

14


 

2


 

13

9


 

10


 

11


 

12


 

104 264

 

37


 

1


 

Radnabe mit Nabengetriebe für Fahrzeuge mit Scheibenrad oder 24” Speichenrad


 

1

Nabe

27

Distanzscheibe

2

Verschleißring

28

Sonnenrad

3

Verschraubung

29

Zapfen

4

Mitnehmer

30

Verschleißscheibe

5

Ölfangblech

31

Sicherungsring

6

Distanzrohr

32

Deckel

7

Schraube

33

Magnetschraube

8

Scheibe

34

Dichtung

9

O-Ring

35

Sechskantschraube

10

Rollenlager

36

Antriebswelle

11

Distanzhülse

37

Radschraube

12

Paßscheibe

38

Radmutter

13

Dichtring

39

Bremstrommel

14

Ölfangblech

40

Dichtring

15

O-Ring

41

Scheibe

16

Sicherungsring

42

Schlauch

17

Sicherungsmutter

43

Verschraubung

18

Nabendeckel/Planetengetriebe

44

Sicherungsring

19

Nabendeckel/Planetenträger

45

Schraube

20

Bundschraube

46

Kunststoffrohr

21

Führungszapfen

47

Felgenkranz

22

Sicherungsscheibe

48

Felgenkranzschraube

23

Schraube

49

Felgenmutter

24

Rollenlager

50

Felgenklemmstück

25

Planetenrad

51

Scheibe

26

Hohlrad

52

Sicherungsfeder

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22 23

24

19


 

25

17


 


 

18

24

27


 

29

34

33


 

21


 

32 14

20

15

30

31 40


 

28

36

39

6


 

49 12 38 7

37 5


 

16

26 13


 

48

46

47


 

45 35

46

44 43

42

42


 

10

11

9


 

41


 

104 265

 

8

4


 

5


 

Radnabe mit Nabengetriebe für Fahrzeuge mit 20” oder 22,5 ” Speichenräder


 

1

Nabe

26

Hohlrad

2

Verschleißring

27

Distanzscheibe

3

Verschraubung

28

Sonnenrad

4

O-Ring

29

Zapfen

5

Rollenlager

30

Verschleißscheibe

6

Distanzhülse

31

Sicherungsring

7

Paßscheibe

32

Deckel

8

Dichtring

33

Magnetschraube

9

Ölfangblech

34

Dichtung

10

Schraube

35

Antriebswelle

11

Federscheibe

36

Felgenkranzschraube

12

Scheibenfeder

37

Felgenmutter

13

O-Ring

38

Felgenklemmstück

14

Mitnehmer

39

Scheibe

15

Sicherungsring

40

Sicherungsfeder

16

Sicherungsmutter

41

Bremstrommel

17

Sechskantschraube

42

Dichtring

18

Nabendeckel/Planetengetriebe

43

Scheibe

19

Nabendeckel/Planetenträger

44

Schlauch

20

Bundschraube

45

Verschraubung

21

Führungszapfen

46

Sicherungsring

22

Sicherungsscheibe

47

Schraube

23

Schraube

48

Kunststoffrohr

24

Rollenlager

49

Schraube

25

Planetenrad

   

Punktreparaturen


 

Auswechseln der Antriebswelle


 

Ausbau

  1. Achsdifferentialsperre einschalten. Dies er- leichtert den Einbau der linken Antriebswelle.

  2. Differentialsperre einschalten. Sie sollte im- mer eingeschaltet sein, wenn die Antriebs- welle herausgezogen ist, da die Schaltmuffe sonst aus ihrer Lage fallen könnte.

  3. Schrauben 20 entfernen und Deckel 32 des Nabendeckels und die Axialscheiben 27 ab- nehmen.


     


     

  4. Sicherungsring 31 und Druckscheibe 30 ent- fernen. Eine M10 Schraube in die Stirn von der Antriebswelle hineinschrauben und An- triebshalbachse vorsichtig herausziehen, da- mit die Dichtringe 40 im Achsrohr nicht beschädigt werden.

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    32 31 30


     

    104 717

     

    20 27

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  5. Die Nabe so drehen, daß die Magnetschrau- 2

ben gerade nach oben bzw. nach unten zei-

gen.


 

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WARNUNG!


 

100910

 

3


 

Magnetschraube

Die Entlüftung im Nabendeckel kann ver- stopft sein. Schutzbrille aufsetzen, da Öl mit hohem Druck herausspritzen kann, wenn der Ölstopfen entfernt wird.


 

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  1. Das Öl aus der Nabe durch Entfernen beider Magnetschrauben ablassen.

  2. Bei Bedarf Metallpartikel entfernen, die sich an den Magnetschrauben angesammelt ha- ben.

Einbau

  1. Dichtringe im Achsrohr mit Fett ein- schmieren.

  2. Antriebswelle vorsichtig hineinschieben, da- mit die Dichtringe nicht beschädigt werden.

  3. Axialscheibe 30 und Sicherungsring 31 in der Nut am Sonnenrad anbringen.

  4. Distanzscheiben 27 anbringen, mit ein wenig Fett werden sie an Ort und Stelle gehalten.

  5. Dichtfläche des Nabendeckels reinigen.

  6. Dichtmittel 815 235 an der Dichtfläche des Nabendeckels und am Deckel 32 auftragen.

  7. Deckel anbringen.

  8. Schrauben 20 über Kreuz anziehen. Anzugsmoment 225 +/- 35 Nm.


     

  9. Nabe mit der Niveaumarkierung gemäß Ab- bildung drehen.

  10. Öl einfüllen, bis der Ölstand die Unterkante des Loches für den Magnetstopfen erreicht.

  11. Ölfüllmenge ca. 2 Liter pro Nabe.

    Siehe Gruppe 0 im Servicehandbuch hin- sichtlich der richtigen Ölqualität.

  12. Die beiden Magnetstopfen anbringen. Anzugsmoment 60 Nm.


     

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    32 31 30


     

    104 717

     

    20 27


     

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    1

    2


     

    3

    08_1564

     

    1. Niveaumarkierung

    2. Magnetschraube

Instandsetzung


 

Ausbau des Nabengetriebes

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Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 368 Abziehschrauben, 3 St

98 401 Stütze

98 405 Hebevorrichtung


 

Sonstiges Werkzeug

587 121 Radhebewagen


 

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  1. Federbefestigung der Hinterachse mit Unter- stellböcken aufbocken.


     

    Bei luftgefederten Fahrzeugen unter dem Rahmen aufbocken, vorzugsweise hinter der Hinterachse.


     

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    WARNUNG!

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    Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, daß nur auf einem Wagenheber ruht. Un- terstellböcke verwenden. Ist die Achse luftgefedert, müssen die Luftbälge ent- leert werden.


     

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    07:0253

     

  2. Räder abnehmen. Radhebewagen 587 121 verwenden.


     

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  3. Bremstrommel mit Abziehschrauben 87 368 entfernen.


     

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    2

  4. Die Nabe so drehen, daß die Magnetschrau- ben gerade nach oben bzw. nach unten zei- gen.


     

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    WARNUNG!

    Die Entlüftung im Nabendeckel kann ver- stopft sein. Schutzbrille aufsetzen, da Öl mit hohem Druck herausspritzen kann, wenn der Ölstopfen entfernt wird.


     

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  5. Das Öl aus der Nabe durch Entfernen beider Magnetschrauben ablassen.

  6. Bei Bedarf Metallpartikel entfernen, die sich an den Magnetschrauben angesammelt haben.

  7. Die Schrauben 35, die den Nabendeckel an der Nabe halten, entfernen.

    Wenn das Nabengetriebe zerlegt werden soll, Schrauben 20 lösen, bevor das Naben- getriebe entfernt wird.

  8. Gewinde in den Abzieherbohrungen des Na- bendeckels reinigen. Zwei Abzieherschrau- ben 87 368 anbringen.


 

100910

 

3


 

Magnetschraube


 

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  1. Nabendeckel so drehen, daß eines der Lö- cher der Ölstopfen nach oben zeigt. Durch dieses Loch ist die Öse des Sicherungsringes sichtbar.

  2. Einen Schraubendreher in das Loch bis zum Mitnehmer stecken, so daß die Klinge in der Öse des Sicherungsringes einhakt.

    09_0302

     

  3. Schraubendreher festhalten und gleichzeitig den Nabendeckel drehen, wodurch der Si- cherungsring zusammengezogen wird.


     

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    WARNUNG!

    Das Nebengetriebe wiegt 50 kg. Hebevor- richtung 98 405 mit der Stütze 98 401 ver- wenden.


     

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  4. Abziehschrauben hineindrehen, damit sich der Nabendeckel von der Nabe löst. Kontrol- lieren, daß der Sicherungsring auch wirklich nicht mehr greift.


     


     

  5. Das Nabengetriebe mit Hilfe der Hebevor- richtung von der Nabe heben. Die Nabe z.B. mit einem Spannband sichern.

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1


 

98 405


 

98 401


 

102 776

 

Spannband

Auswechseln von Planetenrädern oder Planetenradlagern

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

98 450 Schaft

  1. 582 Dorn

  2. 136 Rohrdorn

99 144 Stützring


 

Zerlegen des Nabengetriebes

  1. Nabengetriebe auf einer horizontalen Unter- lage aufbauen.

  2. Schrauben 20 entfernen und Deckel 32 des Nabendeckels und die Axialscheiben 27 ab- nehmen.

  3. Sicherungsring 31 und Druckscheibe 30 ent- fernen.


     

  4. Planetenradträger und Nabendeckel kenn- zeichnen, um den Zusammenbau zu erleichtern.

    Wichtig! Der Nabendeckel und der Planetenrad- träger wurden zusammen bearbeitet und passen nur in einer ganz bestimmten Weise zusammen. Sie können mit einer Buchstaben- und Ziffern- kombination gekennzeichnet sein. Wenn sie nicht gekennzeichnet sind, muß dies geschehen, damit der Nabendeckel und der Planetenradträ- ger nicht in irgendeiner Weise verwechselt wer- den und, um den Zusammenbau zu erleichtern.


     

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    20 32


     

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    27 31

    102 928

     

    30

  5. Vier der Schrauben des Deckels so anbrin- gen, daß der Abstand zwischen der Anlage- fläche der Schrauben und dem Deckel ca. 20 mm beträgt.

  6. Abwechselnd mit einem Kunststoffhammer gegen die Schrauben klopfen, so daß sich die Führungshülsen vom Nabendeckel lösen. Der Planetenradträger ”hängt” jetzt in den Schrauben. Den Planetenradträger weiterhin in den Schrauben hängen lassen.


     

  7. Nabengetriebe anheben und auf den Rohr- dorn 99 136 mit dem Stützring 99 144 stel- len, so daß der Planetenradträger des Nabengetriebes am Stützring anliegt.

  8. Die vier Schrauben entfernen.

  9. Nabendeckel abheben. Der Planetenradträ- ger bleibt mit Ritzel und Lager auf dem Stützring liegen.

  10. Hohlrad entfernen.


     

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    20 mm


     

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    09_0485

     

    99 144


     

    99 136


     


     

  11. Die Lage der Planetenräder im Verhältnis zum Planetenradträger kennzeichnen. Die Planetenräder müssen beim Zusammenbau an derselben Stelle montiert werden.

  12. Sonnenrad und Planetenräder entfernen.

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    102 778

     

    1

    5 2


     

    7

    4


     

    102 768

     

    3

    1-4 Kennzeichnung der Lage

    1. Hohlrad

    2. Planetenrad

    3. Sonnenrad

Kontrolle der enthaltenen Teile

  • Dichtringe und O-Ringe müssen immer durch neue Teile ersetzt werden.

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  • Das gesamte Spiel zwischen den Rollen des Rollenlagers durch Einführen einer Fühllehre zwischen zwei der Rollen messen. Die Mes- sung erfolgt ohne Planetenrad.


     

    Wenn das Spiel mehr als 0,7 mm beträgt oder wenn die Rollen beschädigt sind, müssen die Lager ausgewechselt werden.


     

    Beim Auswechseln der Lager auch immer gleichzeitig die Planetenräder auswechseln.

  • Die Außenringe der Rollenlager sitzen mit Preßpassung im Nabendeckel und im Plane- tenradträger.

  • Die Planetenräder müssen ausgewechselt werden, wenn ein Lagerzapfen oder irgendein Zahn beschädigt ist. Alle Planetenräder müs- sen ausgewechselt werden. Die Rollenlager müssen dabei auch ausgewechselt werden.

  • Das Sonnenrad muß ausgewechselt werden, wenn es zu Grübchenbildung mit einer Aus- breitung über 5 mm gekommen ist. Weich ge- rundete Verschleißspuren an den Zahnflanken sind in der Regel kein Anlaß, das Sonnenrad auszuwechseln.

  • Das Hohlrad muß nur dann ausgewechselt werden, wenn ein Zahn teilweise oder ganz abgebrochen ist.

  • Die Druckscheibe im Sonnenrad muß ausge- wechselt werden, wenn sie eine deutliche Vertiefung von mehr als 0,2 mm aufweist.

    Auswechseln der Lager im Planetengetriebe

    1. Sicherungsscheiben 22 am Planetenradträ- ger 19 entfernen. Die Schrauben 23 sind mit Sicherungsflüssigkeit gesichert.

      Achtung! Schrauben vor dem Entfernen 5-6 s mit einer Schweißflamme (max. 200 C) erwärmen.


       

    2. Lager 24 mit Dorn 98 582 und Schaft 98 450 aus dem Planetenradträger pressen.

    3. Lager 24 von innen mit Dorn 98 582 und Schaft 98 450 aus dem Nabendeckel pressen.


       

    4. Mit Dorn 98 582 und Schaft 98 450 neue La- ger im Planetenradträger und Nabendeckel anbringen.

    5. Sicherungsscheiben für die Lager am Plane- tenradträger anbringen. Schrauben mit Si- cherungsflüssigkeit 561 200 sichern.


     

    Anzugsmoment 24 +/- 4 Nm.


     

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    102 774

     

    98 450


     

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    102 769

     

    98 582

    Zusammenbau des Nabengetriebes

    1. Anhand der beim Zerlegen angebrachten Markierung kontrollieren, daß Nabendeckel 18 und Planetenradträger 19 zusammenge- hören.

    2. Planetenradträger auf dem Rohrdorn 99 136 mit Stützring 99 144 anbringen.


       

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    3. Planetenräder 25 gemäß angebrachter Mar- kierung einsetzen.

      Die Markierung OUT muß nach außen (oben) zeigen.

    4. Sonnenrad 28 mit der Sicherungsnut nach oben (außen) anbringen.


       

    5. Hohlrad 26 anbringen.


       

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      99 144


       

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      99 136


       

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      99 144

      102 825

       

      99 136

    6. Nabendeckel am Planetenradträger anbrin- gen.

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      Achtung! Dieser kann nur in einer Position mon- tiert werden. Die Führungszapfen so einpassen, daß sie gemäß zuvor angebrachter Markierung exakt in den Nabendeckel passen. Den Deckel mit Handkraft festdrücken.

    7. Vier der Originalschrauben des Deckels neh- men und mit deren Hilfe die Führungszapfen in den Planetenradtäger hineinziehen. Schrauben über Kreuz anziehen, bis der Pla- netenradträger am Nabendeckel anliegt. Die Schrauben werden entfernt, nachdem das Ge- triebe an Ort und Stelle montiert worden ist.


       


       

    8. Axialscheibe 30 und Sicherungsring 31 in der Nut am Sonnenrad montieren.

    9. Distanzscheiben 27 anbringen, mit ein wenig Fett werden sie an Ort und Stelle gehalten.

    10. Dichtmittel 815 235 an der Dichtfläche des Nabendeckels 18 und am Deckel 32 auftra- gen und Deckel anbringen.

    11. Wenn das Nabengetriebe im Fahrzeug mon- tiert ist, Schrauben 20 über Kreuz anziehen.


     

    102 928

     

    Anzugsmoment 225 +/- 35 Nm.

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    20 32


     

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    27 31

    30

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    Auswechseln von Dichtringen

    Spezialwerkzeug

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    Nummer Bezeichnung

    87 505 Dorn

    87 596 Gleithammer

    99 157 Schutzhülse


     

    1. Differentialsperre einschalten. Dies erleich- tert den Einbau der linken Antriebswelle.

    2. Differentialsperre einschalten. Sie sollte im- mer eingeschaltet sein, wenn die Antriebs- welle herausgezogen ist, da die Schaltmuffe sonst aus ihrer Lage fallen könnte.

    3. Antriebswelle herausziehen.


       

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    4. Die beiden Dichtringe 40 und die Scheibe 41

      102 826

       

      mit dem Gleithammer 87 596 entfernen. 87 596


       

    5. Eine neue Scheibe 41 einsetzen. Die Außen- seiten der Dichtringe 40 mit Fett schmieren und einen Dichtring nach dem anderen mit dem Dorn 87 505 hineinklopfen.

      Wichtig! Darauf achten, daß die Dichtringe rich- tig herum montiert werden.

    6. Die Dichtlippen der Dichtringe 40 reichlich mit Fett schmieren.


       

    7. Eine geteilte Schutzhülse 99 157 (die modi- fiziert und geteilt worden ist) durch die Dichtringe 40.

    8. Antriebswelle vorsichtig in das Achsrohr hineinschieben, damit die Dichtringe 40 nicht beschädigt werden.


       

    9. Schutzhülse 99 157 entfernen, indem sie nach hinten über die Antriebswelle gezogen wird.

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    10. Differentialsperre ausschalten.

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    102 827

     

    87 505

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    99 157


     

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    99 157

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    Ausbau der Nabe

    Spezialwerkzeug

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    Nummer Bezeichnung

    87 015 Montagewerkzeug

    87 596 Gleithammer

    98 580 Hülse

    1. 590 Abzieher

      98 688x2 Siehe 98 590

    2. 356 Platte

    Sonstiges Werkzeug

    587 259 Kraftvervielfältiger


     

    Wenn die Lager nicht ausgewechselt werden sollen, muß das Lagerspiel vor dem Entfernen der Nabe kontrolliert werden. Wenn das Lager- spiel mehr als 0,05 mm beträgt, muß es justiert werden. Wenn nicht, kann die Nabe ohne Ju- stierung des Lagerspiels montiert werden.

    1. Bremsbacken so kennzeichnen, daß sie an derselben Stelle montiert werden können. Rückzugfeder mit dem Werkzeug 87 015 oder mit einer kleinen Brechstange entfernen.

    2. Rückzugfedern, Sicherungsringe, Scheiben und O-Ringe auf dem Stehbolzen entfernen und Backen abnehmen.

    3. Eventuell vorhandenen ABS-Sensor entfernen.

    4. Differentialsperre einschalten. Sie sollte immer eingeschaltet sein, wenn die An- triebswelle herausgezogen ist, da die Schaltmuffe sonst aus ihrer Lage fallen könnte.

    5. Antriebswelle herausziehen.


       

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    6. Die beiden gestauchten Blechlaschen der Nabenmutter nach oben klopfen und Naben- mutter entfernen. Hülse 98 580 und bei- spielsweise Kraftvervielfältiger 587 259 verwenden.

      Wichtig! Keinen Schlag-Schrauber beim Entfer- nen der Nabenmutter verwenden.

      Achtung! Die Nabenmutter auf der linken Seite hat Linksgewinde.


       

    7. Lage des Mitnehmers auf der Achse kenn- zeichnen.

    8. Mitnehmer und Nabe mit dem Abzieher 98 590 und der Platte 99 356 abziehen. Bei Speichenrädern werden auch zwei Adapter 98 688 verwendet.

      Achtung! Darauf achten, daß das Gewinde des Abziehers gut geschmiert ist.


       

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      08_1589

       

      98 590


       

      99 356

    9. Distanzhülse und Paßscheiben entfernen. Nabe für Scheibenrad und 24” Speichenrad


     


     

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    98 688 x 2


     

    99 356


     

    08_1590

     

    98 590


     

    Nabe für 20” und 22,5” Speichenrad

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    Kontrolle der enthaltenen Teile:

  • Die Gewinde von Nabenmutter und Hinter- achsgehäuse dürfen nicht beschädigt sein.

  • Sitzt einer der Lageraußenringe locker, muß die Nabe ausgewechselt werden.

  • Wenn die Lagerringe, Rollen oder Rollenkä- fige die geringste Spur von Schäden aufwei- sen, müssen sie ausgewechselt werden. Die Lager in erster Linie nach dem Zustand des Lagerinnenrings beurteilen. Den Innenring wie folgt untersuchen:


 

Licht gegen das ”spitze” Ende des Lagers richten. Es besteht die Möglichkeit, von der anderen Seite Schäden zu entdecken.


 

Die Lage der Innenringe kennzeichnen und beim Einbau eine halbe Umdrehung drehen.

Auswechseln der Radlager

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Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 550 Dorn

98 579 Abzieherbügel

98 590 Abzieher

  1. 616 Verstellbarer Dorn

  2. 230 Preßdorn

99 356 Platte


 

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Zerlegen

  1. Entlüftungsschlauch zwischen Bremsträger und Verschleißring entfernen.


     

  2. Das innere Lager und den Verschleißring mit dem Abzieher 98 590 samt Abzieherbü- gel 98 579 und Platte 99 356 abziehen.

  3. O-Ring entfernen.

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    102 770

     

    99 356


     

    98 579


     


     

    09_0489

     

    98 590


     

  4. Ölfangblech bei Bedarf entfernen. Bei Spei- chennaben 20” und 22,5” wird das Ölfang- blech zusammen mit der Bremstrommel entfernt.

  5. Lagerinnenringe und Dichtring mit dem Dorn 98 616 hinauspressen.

Achtung! Nicht das Ölfangblech als Gegenhal- ter verwenden, sondern die Nabe gemäß Abbil- dung an ihrem Außenrand auflegen.


 

Zusammenbau

  1. Sämtliche Komponenten reinigen.

  2. Ölfangblech anbringen, wenn es entfernt worden ist.

  3. Lageraußenringe mit dem Preßdorn 99 230 hineinpressen.

    Achtung! Ältere Ausführungen des Preßdorns 99 230 müssen gemäß bemaßter Zeichnung auf dem Werkzeugblatt modifiziert werden.

    Achtung! Nicht das Ölfangblech als Gegenhal- ter verwenden, sondern die Nabe gemäß Abbil- dung an ihrem Außenrand auflegen.

  4. Den Dichtring mit dem Preßdorn 99 230 hin- einpressen.

    08_1588

     

  5. Den Verschleißring mit dem Entlüftungsnip- pel gerade nach oben montieren. Verschleiß- ring mit dem Dorn 87 550 hineintreiben.


     

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    102 781

     

    98 616


     

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    99 230


     

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    102 780

     

    99 230


     

    image

  6. Entlüftungsschlauch zwischen dem Ver- schleißring und dem Bremsträger anbringen.

    104918

     

    Achtung! Nur Scanias Originalschlauch darf verwendet werden.


     

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  7. O-Ring anbringen.


     

    102 927

     

    9


     

  8. Das innere Lager auf ca. 70-80 C erwärmen und das Lager mit dem Dorn 87 550 hinein- trieben.

Achtung! Das Lager nicht stärker erwärmen als angegeben, da sonst der O-Ring beschädigt wer- den kann.


 


 

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08_1587

 

87 550

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Auswechseln der ABS- Polräder


 

Spezialwerkzeug

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image

Nummer Bezeichnung

99 230 Dorn


 

  1. Die gestauchten Teile, die das Ölfangblech halten, durch Schleifen entfernen. Das Öl- fangblech abnehmen.


     

    image

  2. Das ABS-Polrad mit Hilfe von Hammer und Dorn abschlagen.


     

  3. Das neue ABS-Polrad vorsichtig anklopfen oder anpressen.

  4. Das Ölfangblech auf der Nabe anbringen und mit einem Dorn nach unten klopfen. Die Kante stauchen, damit das Ölfangblech fest sitzt.


 

102 926

 

99 230

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Einbau der Nabe und Einstellen der Lagervorspannung

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 550 Dorn

87 596 Gleithammer

98 580 Hülse

  1. 590 Abzieher

  2. 091 Meßwerkzeug

99 230 Dorn


 

Sonstiges Werkzeug

587 259 Kraftvervielfältiger


 

Schritt 1 und 2 befolgen, wenn die Radlager nicht ausgewechselt worden sind.

  1. Den Dichtring 13 mit Hilfe des Gleitham- mers 87 596 aus der Nabe ziehen.


     

  2. Einen neuen Dichtring mit dem Dorn 99 230 hineinpressen.

    08_1588

     

    Achtung! Es ist von großer Bedeutung, daß der Dichtring richtig herum montiert wird.


     

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    99 230


     

  3. Distanzhülse 11 und Paßscheiben 12 anbrin- gen. Wenn die Lager ausgewechselt werden, muß die Gesamtdicke der Paßscheiben min- destens 5,2 mm (4 St. à 1,3 mm) betragen, um sicherzustellen, daß das Radlager beim Kontrollieren und Justieren der Lagervor- spannung Spiel hat.

  4. Dichtring der Nabe 13 und Verschleißring

    2mit Fett einstreichen.

  5. Die Nabe an Ort und Stelle heben. Dabei un- bedingt von einem Kollegen helfen lassen! Vorsichtig vorgehen, damit der Dichtring 13 nicht beschädigt wird.

  6. Achsrohr 48 mit Fett schmieren.

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    12 11

    104 267

     

    13 2


     


     

  7. Das äußere Lager 10 auf ca. 70-80 C erwär- men und mit dem Dorn 87 550 aufpressen.

    Wichtig! Das Lager nicht bis zum Anschlag auf- pressen. Das Lager nimmt beim Festziehen der Nabenmutter 17 ihre richtige Lage ein.


     

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  8. Mitnehmer mit dem Sicherungsring 16 an- bringen. Mit dem Dorn 87 550 auftreiben. Die Ölschaufel des Mitnehmers muß in die Aussparung im Achsrohr passen. Die Öse des Sicherungsrings gerät somit nach oben.

    104 493

     

    Wichtig! Darauf achten, daß das Gewinde nicht beschädigt wird.

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    104 495

     

    87 550


     

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  9. Nabenmutter 17 mit der Hülse 98 580 anzie- hen.


 

Anzugsmoment 300-500 Nm.


 

Die Nabe mindestens 5 Umdrehungen dre- hen und die Mutter bei fortgeführtem Dre- hen festziehen.


 

Anzugsmoment 1100 Nm.

Vorzugsweise den Kraftvervielfältiger 587 259 mit dem Übersetzungsverhältnis 4:1 verwenden.


 

275 Nm x 4 = 1100 Nm

1100Nm

--------------------- =

4


 

275Nm


 

Radlagervorspannung

Um die Radlagervorspannung zu kontrollie- ren, wird das Meßwerkzeug 99 091 und der Abzieher 98 590 verwendet.


 

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  1. Meßwerkzeug 99 091 und Abzieher 98 590 anbringen. Die Abzieherschraube über die Kontermutter am Meßwerkzeug sichern.

    Achtung! Darauf achten, daß das Gewinde des Abziehers gut geschmiert ist.


     


     

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    Meßwerkzeug 99 091


     

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  2. Abzieherschraube im Uhrzeigersinn anzie- hen, um die Nabe nach innen zu drücken.


     

    Anzugsmoment 20 Nm (1).


     

    104 494

     

    Nabe 5 Umdrehungen rotieren (2) und er- neut kontrollieren, daß die Abzieherschrau- be mit 20 Nm angezogen ist.


     

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    102 777

     

  3. Eine Meßuhr mit Magnetfuß an der Nabe be- festigen und die Meßspitze gegen den Mit- nehmer anlegen und Meßuhr auf Null stellen. Anlagestelle der Meßspitze am Mit- nehmer kennzeichnen.


     

    image

  4. Abzieherschraube entgegen dem Uhrzeiger- sinn drehen, um die Nabe nach außen zu ziehen.


     

    Anzugsmoment 20 Nm (1).


     

    Meßspitze lösen und Nabe 5 Umdrehungen rotieren (2). Erneut kontrollieren, daß das Moment an der Abzieherschraube 20 Nm beträgt.

  5. An der Markierung die Meßuhr ablesen. Paßscheiben entfernen oder auswechseln, um die richtige Radlagervorspannung zu er- halten. Das Lager muß zwischen 0 und

    0,1 mm vorgespannt sein.

  6. Alte Lager müssen justiert werden, wenn das Radlagerspiel 0,05 mm übersteigt.

    Einstellwert (Achtung! Radlagervorspannung) 0,0 bis -0,10 mm.

    Paßscheiben sind in folgenden Stärken erhält- lich: 1,00, 1,05, 1,20 und 1,30 mm.

    Beispiel:

    Die richtige Lagereinstellung liegt zwischen 0 und -0,10 mm. Die Meßuhr zeigt 0,12 mm. Zwei 1,3 mm Paßscheiben durch zwei 1,20 mm Schei- ben ersetzen.

    Die Meßuhr hat 0,12 mm angezeigt. Die Paß- scheiben werden um 0,2 mm verringert (0,12 - 0,20). Die Lagervorspannung beträgt - 0,08 mm.

    Um die Paßscheiben auswechseln zu können, muß das äußere Lager abgezogen werden, siehe ”Entfernen der Nabe”, Seite 22.

  7. Die Nabe mit der erforderlichen Anzahl Paß- scheiben zusammenbauen.

  8. Die Nabemutter 17 gemäß Schritt 9 auf Seite 33 anziehen.

  9. Mutter 17 durch das Biegen eines Teils ihres Flansches in die Aussparungen am Mitneh- mer sichern.

  10. Die Stehbolzen mit Fett 329 481 schmieren. O-Ringe, Bremsbacken, Scheibe, Siche- rungsringe und Rückzugfeder anbringen. Dorn 87 153 für die Sicherungsringe und Montagewerkzeug 87 015 für die Rückzug- federn verwenden.

  1. Eine neue Scheibe 41 einsetzen. Die Außen- seiten der Dichtringe 40 mit Fett schmieren und einen Dichtring nach dem anderen mit dem Dorn 87 505 hineinklopfen.

    Achtung! Es ist wichtig, daß die Dichtringe rich- tig herum montiert werden.

  2. Dichtlippen der Dichtringe reichlich mit Fett schmieren.


     

  3. Eine geteilte Schutzhülse 99 157 durch die Dichtringe 40 montieren.

  4. Antriebswelle vorsichtig in das Achsrohr hineinschieben, damit die Dichtringe 40 nicht beschädigt werden.


     

  5. Schutzhülse 99 157 entfernen, indem sie nach hinten über die Antriebswelle gezogen wird.

    09_0487

     

  6. Differentialsperre ausschalten.

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102 827

 

87 505image

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09_0486

 

99 157


 

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99 157

Einbau des Nabengetriebes

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

98 405 Hebevorrichtung

  1. 401 Stütze

  2. 157 Schutzhülse


 


 

Wenn die Antriebswelle ausgebaut ist, die Dichtringe 40 mit Fett einschmieren.

  1. Schutzhülse 99 157 durch die Dichtringe an- bringen.

  2. Antriebswelle vorsichtig in das Hinterachs- rohr schieben, damit die Dichtringe nicht be- schädigt werden.


     

  3. Schutzhülse 99 157 entfernen, indem sie nach hinten über die Antriebswelle gezogen wird.


     

  4. O-Ring 15 an der Nabe durch einen neue ersetzen.

  5. Den neuen O-Ring 15 einölen.


     

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    09_0486

     

    99 157


     

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    09_0487

     

    99 157


     

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  6. Beide Enden des Sicherungsringes zusam- menhaken.


     

  7. Nabengetriebe mit der Hebevorrichtung 98 405 und der Stütze 98 401 an Ort und Stelle heben. Nabe mit einem Spannband o.ä. sichern.

  8. Darauf achten, daß die Schraubenlöcher des Nabendeckels in die entsprechenden in der Nabe passen und daß die Antriebswelle in das Sonnenrad paßt sowie, daß das Hohlrad in den Mitnehmer eindringt. Das Nabenge- triebe gegen die Nabe hineinschieben.

  9. Schrauben 35 in der Nabe einsetzen, um den Nabendeckel anziehen zu können, wenn die- ser den O-Ring erreicht.

  10. Wenn der Deckel abgenommen wurde, durch das Ölablaßloch kontrollieren, daß der Sicherungsring in seine Nut greift.


     

    Wenn der Deckel abgenommen worden ist:

  11. Distanzscheiben 27 anbringen, mit ein wenig Fett werden sie an Ort und Stelle gehalten.

  12. Dichtmittel 815 235 an der Dichtfläche des Nabendeckels 18 und am Deckel 32 auftra- gen und Deckel anbringen.

  13. Wenn das Nabengetriebe im Fahrzeug mon- tiert ist, Schrauben 20 über Kreuz anziehen.


 

Anzugsmoment 225 +/- 35 Nm.


 

98 401


 

Spannband


 

32


 

20

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1


 

102 776

 

98 405


 

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18


 

104 268

 

27


 

  1. Die Nabe so drehen, daß die Markierungsli- nie waagerecht ist.

  2. Öl auffüllen, bis der Ölfüllstand das Loch des unteren Magnetstopfens erreicht.

    Die Ölfüllmenge beträgt ca. 2 Liter pro Nabe.

    Siehe Gruppe 0 im Servicehandbuch für die rich- tige Ölqualität.

  3. Die beiden Magnetstopfen festschrauben. Anzugsmoment 60 Nm.


     

  4. Den Staub von der Bremstrommel abwa- schen. Besonders sorgfältig sein bei der Flä- che der Trommel, die an der Nabe anliegt.

    Achtung! Schmutz zwischen Nabe, Bremstrom- mel und Felge verursacht Vibrationen!

  5. Bremstrommel montieren.

  6. Gewinde der Muttern schmieren. Räder an- bringen und Radmuttern über Kreuz anzie- hen.


 

Anzugsmoment 600 Nm (Scheibenrad) oder 350 Nm (Speichenrad).


 

Momentschlüssel oder Schrauber mit Dreh- momentstab 98 661 verwenden. Wenn ein Schlag-Schrauber verwendet wird, sollte er ein Drehmoment zwischen 1500 und

2700 Nm liefern.

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1

2


 

08_1564

 

3


 

  1. Markierungslinie

  2. Magnetschraube


 


 

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Scheibenrad


 

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Speichenrad

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Kontrolle des Ölstands

  1. Darauf achten, daß die Markierungslinie der 1

    Nabe waagerecht ist. 2

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    WARNUNG!

    Die Entlüftung im Nabendeckel kann ver- stopft sein. Schutzbrille aufsetzen, da Öl mit hohem Druck herausspritzen kann, wenn der Ölstopfen entfernt wird.


     

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  2. Den unteren der beiden Magnetstopfen ent- fernen.


     

  3. Ölstand kontrollieren. Bei korrektem Öl- stand muß sich das Öl genau auf einem Ni- veau mit der Unterkante des Loches des Magnetstopfens befinden.

  4. Bei Bedarf Metallpartikel entfernen, die sich an den Magnetschrauben angesammelt haben.

    Beim Auffüllen von Öl siehe Gruppe 0 im Ser- vicehandbuch hinsichtlich der richtigen Ölquali- tät. Die richtige Ölfüllmenge in einer Nabe beträgt ca. 1,6 Liter beim Ölwechsel und ca. 2 Liter beim Zerlegen.

  5. Kontrollieren, daß die Dichtung der Magnet- stopfens unversehrt ist. Magnetstopfen an- bringen und festziehen.


 

Anzugsmoment 60 Nm.

Ein niedriger Ölstand kann zwei Ursachen ha- ben, äußere und/oder innere Leckage.


 

08_1564

 

3


 

  1. Markierungslinie

  2. Magnetschraube


 

Äußere Leckage

Bei äußeren Leckagen fließt das Öl am Dichtring 13 oder am O-Ring vorbei. Die Leckage kann ihre Ursache auch auf der Außenseite der Nabe über den O-Ring 15, die Dichtung 34 oder die Dichtfläche zwischen Nabendeckel und Deckel haben.


 

Innere Leckage

Bei einer inneren Leckage kann der Ölstand ent- weder zu hoch oder zu niedrig sein. Dies liegt daran, daß das Öl in der Nabe und im Achskörper bei Beschädigung an den Dichtringen 40 vorbei- fließen kann.

Daten


 

Allgemeines

Übersetzung im Nabengetriebe.............................................. 1:2,857

Ölfüllmenge in jeder Nabe.................................................ca. 2 Liter Ölqualität..............................Siehe Gruppe 0 oder Betriebsanleitung Fett für Stehbolzen ....................................................Art.Nr. 329 481

Sicherungsflüssigkeit ........................ Art.Nr. 561 200 oder 814 282


 

Einstellwerte, Kontrollmaße

Max. Lagerspiel, bei Kontrolle ............................................0,05 mm

Eingelaufene Lager ....................................................... 0 - -0,10 mm

Neue Lager.............................................................- 0,05 - -0,15 mm


 

Anzugsmomente

Nabenmutter.................................................... 1100 Nm +/- 165 Nm

Radmuttern, Tellerräder ........................................................ 600 Nm

Felgenmuttern, Speichenräder .............................................. 350 Nm Schrauben für Deckel des Planetenteils .............. 225 Nm +/- 35 Nm Ölstopfen in der Nabe ............................................. 60 Nm +/- 9 Nm

Schraube für Sicherungsscheibe

des Planetenradträgers.................24 +/- Nm + Sicherungsflüssigkeit Schrauben für Ölschaufel.........14 +/- 3 Nm + Sicherungsflüssigkeit


 

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1 585 439

09:01-01

Ausgabe 2 de


 

Trommelbremsnabe Vorderachse


 

Arbeitsbeschreibung


 


 

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07_0262

 

© Scania CV AB 1999, Sweden

Inhalt

Radlager prüfen 3

Radlager ersetzen 6


 

Vorderradnabe

Radlager prüfen

     


 

Spezifikationen


 

Lagerspiel

   

Maximales Lagerspiel

 

0,2 mm


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung


 

Abbildung

 


 

Werkzeugtafel

 

87 368 Abzieherschraube M12X1,75


 

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98 075 Meßuhr


 

87 368


 

image image image


 

00 1805

 

98 075 D2


 


 

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0


 

90 10

10 90


 

80 20

20

80


 

15 5

30 10

70

70 30


 

60

 

40 60

50 40

50


 

image

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00_1637

 

587 121 Radheberwagen


 

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102350

 

114 049

 

587 250 Magnetfuß


 

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Radlager prüfen


 

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ACHTUNG!

Niemals Arbeiten unter einem Fahrzeug durchführen, das nur mit einem Wagenheber angehoben ist. Fahrzeug stets mit geeigneten Unterstellböcken abstützen. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung müssen die Luftfederbälge entlüftet sein.


 

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  1. Vorderachse anheben und abstützen.

  2. Rad mit einer Drehvorrichtung drehen und auf Laufgeräusche des Radlagers achten. Falls das Rad von Hand gedreht wird, können auch fehlerfreie Radlager tickende Geräusche verursachen.


     

    image

  3. Rad mit Radheberwagen 587 121 abbauen. Bremstrommel mit Abzieherschrauben

    87 368 abbauen.


     

    07:0253

     

  4. Abdeckung aus der Mitte des Radnabendeckels herausschrauben und eine Schraube M20x50 mit durchgehendem Gewinde einschrauben, bis sich der Nabendeckel löst.

  5. Radnabe auf austretendes Fett prüfen.

  6. Meßuhr 98 075 mit Magnetfuß 587 250, wie gezeigt, anbauen. Die Meßspitze muß auf der Mittellinie des Wellenzapfens aufstehen.

  7. Radnabe von Hand gleichzeitig eindrücken und drehen, damit sich die Lagerkörper setzen. Meßuhr auf Null stellen.

  8. Radnabe gleichzeitig herausziehen und drehen. Lagerspiel notieren. Messung mehrmals wiederholen und Durchschnittswert errechnen.

  9. Ist das Spiel größer als 0,2 mm, muß das Radlager ersetzt werden.


 

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587 250


 

09_0446

 

98 075

Radlager ersetzen


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

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Radnabenmutter Methode 1: 1100 Nm

Methode 2: 300 Nm + 45˚


 

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Abdeckung 10 Nm


 

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Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

87 368 Abzieherschraube M12X1,75


 

87 368


 

image image image


 

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0 1805

 

98 450 Welle R2, AD2, AM1


 


 

  1. 590 Abzieher

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    00 1633

     

    98 450


     

    image

    98 590


     

    AD1


     

    image

    image

    image

    00 1808

     

  2. 141 Druckscheibe

00 1623

 

99 141 P

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

99 303 Treibstück


 

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99 307 Steckschlüssel (Radnabenmutter)


 

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99 311 Schutzhülse


 

99303

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99307


 

00 1473

 

99311

AM3


 

0 1471

 

AM3


 

AM3


 

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00 1483

 

114 049

 

587 121 Radheberwagen


 

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Explosionszeichnung


 

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11 10 12


 


 

4

 

1

5

13


 

09_0447

 

  1. Nabe

  2. Radlager

  3. Sicherungsring

  4. Scheibe

  5. Radnabenmutter

  6. O-Ring

  7. Radnabendeckel

  8. Abdeckung

  9. Radschraube

  10. Radmutter

  11. Mutternabdeckung

  12. Bremstrommel

  13. ABS-Impulsrad


 

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ACHTUNG!

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Niemals Arbeiten unter einem Fahrzeug durchführen, das nur mit einem Wagenheber angehoben ist. Fahrzeug stets mit geeigneten Unterstellböcken abstützen. Bei Fahrzeugen mit Luftfederung müssen die Luftfederbälge entlüftet sein.


 

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Zerlegen

  1. Vorderachse anheben und abstützen.


     

  2. Rad mit Radheberwagen 587 121 abbauen. Bremstrommel abbauen.

    07:0253

     

  3. Abdeckung aus der Mitte des Radnabendeckels herausschrauben und eine Schraube M20x50 mit durchgehendem Gewinde einschrauben, bis sich der Nabendeckel löst.


     

    Hinweis: Bei Fahrzeugen bis 05/96 können Radnabenmuttern mit Links- oder Rechtsgewinde verbaut sein. Fahrzeuge ab 05/96 haben Radnabenmuttern mit Rechtsgewinde. Die Anzugs-Drehrichtung ist durch einen Pfeil auf der Mutter gekennzeichnet.


     

  4. Radnabenmutter mit Steckschlüssel 99 307 abbauen und Distanzscheibe entfernen.


     

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    99 307


     

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    07_0238

     

  5. Schutzhülse 99 311 anbauen.


     

  6. Radnabe mit Abzieher 98 590 abbauen. Abziehergewinde schmieren.


     

    99 311


     


     

    09 0448

     

    98 590

  7. Sicherungsring ausbauen.


     

  8. Radnabe in eine Presse einsetzen. Radnabe an drei Punkten so auflegen, daß die Radschrauben nicht belastet werden. Radlager mit Treibstück 99 303 und Welle 98 450 auspressen. Bei Fahrzeugen mit ABS das Impulsrad umbauen.


 

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98 450

09 0449

 

99 303


 

Zusammenbau

  1. Radnabe herumdrehen und wie gezeigt auf der Scheibe 99 141 ausrichten.


     

  2. Radlager mit Treibstück 99 303 und Welle 98 450 einpressen. Beim korrekten Einbau steht das Radlager geringfügig auf der Rückseite der Radnabe über.

    image

    98 450

    99 303


     

    09_0450

     

    99 141


     

  3. ABS-Impulsrad auf Scheibe 99 141 auflegen und Radnabe daraufsetzen. Scheiben ohne Nut für das ABS-Impulsrad sind gem. Abbildung nachzuarbeiten.

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    165

    114 949

     

    2


     

  4. Radnabe und Lager zusammenpressen, bis das Impulsrad auf der Nabe sitzt. Treibstück 99 303 und Welle 98 450 verwenden.

  5. Sicherungsring einbauen.

  6. Vorderachsnabenwelle mit Schmierfett 816 146 schmieren und Nabe aufsetzen.


     

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    98 450

    99 303


     

    09 0450

     

    99 141

    image

  7. Schutzhülse abbauen. Distanzscheibe schmieren und einbauen. Stift der Distanzscheibe in der Nut der Vorderachsnabenwelle ausrichten.


     

  8. Position der Scheibe gegenüber der Nabe markieren. Dadurch kann sichergestellt werden, daß sich die Scheibe beim Festziehen der Mutter nicht verdreht.


     

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  9. Radnabenmutter und Nabengewinde ölen. Die Mutter ist selbstsichernd und kann mehrmals verwendet werden. Mutter mit Steckschlüssel 99 307 festziehen.


     

    114 517

     

    Hinweis: Bei Fahrzeugen bis 05/96 können Radnabenmuttern mit Links- oder Rechtsgewinde verbaut sein. Fahrzeuge ab 05/96 haben Radnabenmuttern mit Rechtsgewinde. Die Anzugs-Drehrichtung ist durch einen Pfeil auf der Mutter gekennzeichnet.


     

    WICHTIG! Falls sich die Mutter von Hand aufschrauben läßt, muß sie erneuert werden. Korrekte Position der Distanzscheibe sicherstellen, da andernfalls die Radnabe auch bei korrektem Anzugsdrehmoment nicht sicher befestigt ist. Durch axiales Drücken auf den Steckschlüssel beim Anziehen kann die Scheibe am Drehen gehindert werden.

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    o

     

    45

     

  10. Während des Festziehens muß die Nabe ständig gedreht werden. Nabenmutter mit 1100 Nm festziehen.

    114 518

     

  11. Falls der Arbeitsbereich des Drehmomentschlüssels nicht bis 1100 Nm reicht, ist die Mutter zuerst mit 300 Nm festzuziehen. Dann eine Flankenkante der Radnabenmutter auf der Nabe markieren. Mutter weiterdrehen, bis die Kante der nächsten Flanke an der Markierung anliegt. Bei einer Sechskantmutter entspricht dies einem Winkelanzug von 45˚. Dies entspricht einem Gesamtdrehmoment von 1100 Nm.


     

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    Hinweis: Der Steckschlüssel 99 307 ist mit 30˚ markiert. Bei 45˚ eine Markierung zur

    Verwendung mit dem Steckschlüssel anbringen.


     

  12. O-Ring im Radnabendeckel prüfen. Kontaktfläche des Radnabendeckels mit der Nabe schmieren und Deckel anbauen. Abdeckung einschrauben und mit 10 Nm festziehen.


     

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  13. Staub von Bremstrommel entfernen. Anlagefläche der Bremstrommel an der Nabe sorgfältig prüfen. Zwischen Nabe, Bremstrommel und Rad befindliche Schmutzpartikel können beim Bremsen Vibrationen verursachen.

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09:01-02

Ausgabe 1 de


 

Scheibenbremsennabe Vorderachse


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung 3

Arbeitsbeschreibung Kontrolle des Radlagerspiels 5

Zerlegen 6

Zusammenbau 10

Daten 15

Spezialwerkzeug 16

Funktionsbeschreibung


 

Eine komplette Vorderradnabe besteht aus der Nabe 9, der Lagereinheit 7 mit dem Siche- rungsring 8, der Distanzscheibe 1, der selbstsi- chernden Nabenmutter 2, dem Nabendeckel 4, dem Stopfen 3 und dem Sicherungsring 5.

Ist das Fahrzeug mit einem ABS-Bremssystem ausgerüstet, befindet sich außerdem ein Polrad 6 auf der Innenseite der Nabe.

Die Radnabe ist mit einer dauergeschmierten, abgedichteten und ab Werk vorgespannten Lagereinheit auf dem Achsschenkelbolzen gelagert.


 

Die Lagereinheit besteht aus zwei Kegelrollen- lagern mit einem gemeinsamen Außenring und je einem Innenring, die mit einem Sicherungs- ring zusammengehalten werden.

Bei einem Radlagerwechsel muß die Einheit komplett ausgewechselt werden.

Durch Entfernen der Nabenmutter können Rad, Bremsscheibe, Nabe und Lagereinheit als Ein- heit ausgebaut werden, was z.B. bei Bremsen- arbeiten von Vorteil ist.


 

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1

9

2

8

3

4

103 683

 

5


 


 

1

Distanzscheibe

4

Nabendeckel

7

Lagereinheit

2

Nabenmutter

5

Sicherungsring

8

Sicherungsring

3

Stopfen

6

ABS-Polrad

9

Nabe

Arbeitsbeschreibung


 

Kontrolle des Radlagerspiels


 

Spezialwerkzeug


 

98 075


 

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Nummer Bezeichnung

98 075 Meßuhr


 

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0

90 10

10 90


 

80 20

20

80

15 5

30 10

70

70 30


 

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Sonstiges Werkzeug

587 121 Radhebewagen

587 250 Magnetfußstativ


 

  1. Die Vorderachse anheben und aufbocken.

  2. Das Rad mit dem Radhebewagen 587 121 entfernen.

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  3. Den Stopfen vom Mittelloch des Nabendek- kels entfernen und eine M20-Schraube mit durchgehendem Gewinde, mindestens 50 mm lang, hineinschrauben. So lang hineindrehen, bis sich der Nabendeckel löst.


     

  4. Meßuhr 98 075 und Magnetfußstativ

    587 250 gemäß Abbildung aufbauen. Die Meßspitze muß in dieselbe Richtung zeigen wie der Achsschenkelbolzen.

  5. Die Nabe nach innen drücken und gleichzei- tig von Hand drehen, damit die Lagerrollen sich setzen. Die Meßuhr auf Null stellen.

  6. Die Nabe nach außen ziehen und gleichzeitig drehen. Das Lagerspiel ablesen. Die Messung einige Male wiederholen und einen Mittel- wert errechnen.

  7. Wenn das Spiel größer als 0,2 mm ist, muß das Lager ausgewechselt werden.


 

60

 

40 60

50 40

00_1637

 

50

Zerlegen

Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

98 401 Aufspannvorrichtung

98 402 Aufspannvorrichtung

98 404 Aufspannvorrichtung

98 450 Schaft


 

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98 401 98 402 98 404


 

99 303


 

98 450


 

98 590

Abzieher

99 303

Dorn

99 307

Hülse (Nabenmutter)

99 311

Schutzhülse

99 344

Hebezeug

99 345

Hülsen

 

98 590 99 307


 

99 311


 

99 344


 

99 345


 

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106895

 

Sonstiges Werkzeug

587 121 Radhebewagen

587 313 Getriebeheber


 

  1. Die Vorderachse anheben und aufbocken.


     

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    WARNUNG!

    Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur auf einem Wagenheber steht.

    Immer Unterstellböcke verwenden. Ist die Vorderachse luftgefedert, müssen die Luftbälge entleert werden.


     

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    07:0253

     

  2. Das Rad mit dem Radhebewagen 587 121 entfernen.

  3. Das Fahrerhaus kippen und den Kotflügel entfernen.


     

  4. Die Anschlüsse für Verschleißindikatoren und Potentiometer lösen.

  5. Den Bremszylinder vom Bremssattel lösen. Den Zylinder z.B. an einem Band aufhän- gen, damit er beim Arbeiten nicht behindert.

    Wichtig! Das Loch für die Druckstange über- decken, z. B. mit Klebestreifen.

  6. Den Stopfen über der Bremsenverstellvor- richtung entfernen und die Vorrichtung ent- fernen.


     

    image

    Einstellen der Bremsen


     

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    99 344


     

  7. Das Hebezeug 99 344 im Bremssattel fest- schrauben.

  8. Das Hebezeug mit Hilfe eines Gurtes am Laufkran befestigen.

    Wichtig! Die Bremse am Laufkran befestigen, bevor sie abgeschraubt wird, da die Bremse sonst hinunterfällt.

  9. Die Schrauben entfernen, die die Bremse halten.

  10. Die Bremse entfernen.

    Wichtig! Die Bremse so ablegen, daß der Balg über dem Gleitstift nicht beschädigt wird.


     

    103 076

     

    Ausbau der vorderen Bremse mit waagerechtem Bremszylinder


     

    image

    99 344


     

    103 077

     

    Ausbau der vorderen Bremse mit senkrechtem Bremszylinder


     

  11. Den Stopfen vom Mittelloch des Nabendek- kels entfernen und eine M20-Schraube mit durchgehendem Gewinde, mindestens 50 mm lang, hineinschrauben. So lang hineindrehen, bis sich der Nabendeckel löst.

    Die Nabe zusammen mit der Bremsscheibe ist so schwer, daß es sich empfiehlt, beim Ausbau einen Heber zu verwenden.

  12. Die Nabe mit V-Block 98 401, Halter 98 402, Aufspannvorrichtung 98 404 und 2 Hülsen 99 345 am Getriebeheber 587 313 befestigen.

    Wichtig! Die Hülsen 99 345 ganz an die Nabe anziehen.


     

    image

    99 345


     

    98 404


     

    98 700

    98 402


     

    98 401

    103 082

     

    98 405


     

  13. Die Nabenmutter mit der Hülse 99 307 lösen.

  14. Die Schutzhülse 99 311 am Achsschenkel- bolzen anbringen.

    Wichtig! Die Schutzhülse verwenden, um nicht das Risiko einzugehen, den Sicherungsring der Lagereinheit zu beschädigen.


     


     

  15. Die Nabe mit dem Abzieher 98 590 lösen.

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    99 311


     

    103 083

     

    98 590


     


     

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  16. Den Sicherungsring des Radlagers mit einer Einsprengzange entfernen.


     

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  17. Die Nabe in einer Presse aufbauen. Die Nabe an drei Stellen abstützen, damit die Radschrauben nicht beschädigt werden. Die Lagereinheit mit Dorn 99 303 und Schaft 98 450 hinauspressen. Das Polrad auffan- gen, wenn das Fahrzeug mit ABS ausgerü- stet ist.

Zusammenbau

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Spezialwerkzeug


 

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Nummer Bezeichnung

98 401 Aufspannvorrichtung

98 402 Aufspannvorrichtung

98 404 Aufspannvorrichtung


 

98 401 98 402 98 404


 

98 450

98 450 Schaft

  1. 661 Drehmomentsteckschlüssel

  2. 141 Stützring

99 303 Dorn

99 307 Hülse (Nabenmutter)

99 344 Hebezeug

99 345 Hülsen

98 661 99 141


 

99 344

99 303


 

106896

 

99 345


 

99 307


 

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Sonstiges Werkzeug

587 121 Radhebewagen


 

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  1. Die Nabe in einer Presse aufbauen. Unter der Bremsscheibe abstützen, damit die Nabe nicht aufliegt. Das Radlager steht ein wenig auf der Rückseite über, wenn das Lager ganz eingepreßt ist.

  2. Das Lager mit dem Dorn 99 303 und dem Schaft 98 450 einpressen.


     

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  3. Die Nabe umdrehen und das ABS-Polrad vor- sichtig mit einem weichen Hammer aufklop- fen. Die Platte 99 141 verwenden, wenn das Polrad sich schwer auf die Nabe klopfen läßt.


     

  4. Den Sicherungsring für das Radlager anbringen.


     

  5. Die Schutzhülse 99 311 am Achsschenkel- bolzen anbringen.

    Wichtig! Die Schutzhülse verwenden, um nicht das Risiko einzugehen, den Sicherungsring der Lagereinheit zu beschädigen.


     

    Die Nabe zusammen mit der Bremsscheibe ist so schwer, daß es sich empfiehlt, beim Ausbau einen Heber zu verwenden.

  6. Die Nabe mit V-Block 98 401, Halter 98 402, Aufspannvorrichtung 98 404 und 2 Hülsen 99 345 am Getriebeheber 587 313 befestigen.


     

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    99 345


     

    98 404


     

    98 700

    98 402


     

    98 401

    103 082

     

    98 405


     

  7. Den Achsschenkelbolzen mit Fahrgestell schmieren und die Nabe auf die Schutz- hülse schieben.

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  8. Den Getriebeheber von der Nabe lösen und die Nabe vorsichtig hineinschieben, damit der Sicherungsring der Lagereinheit nicht beschädigt wird.


     

  9. Die Schutzhülse entfernen. Die Distanz- scheibe hauchdünn einölen und diese anbringen. Die Nase der Distanzscheibe in die Nut am Achsschenkelbolzen einpassen.


     

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  10. Nabenmutter und Gewinde des Achsschen- kels einölen. Die Mutter ist selbstsichernd und kann häufig wiederverwendet werden. Die Mutter anbringen, Hülse 99 307 ver- wenden.

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    Wichtig! Darauf achten, daß die Distanz- scheibe in der richtigen Stellung liegen bleibt, da die Nabe sonst trotz des richtigen Anzugs- moments nicht festsitzt. Wenn die Hülse beim Anziehen gerade nach innen gedrückt wird, verringert sich die Gefahr, daß sich die Scheibe bewegt.


     

  11. Die Nabe beim Anziehen ununterbrochen rotieren. Die Mutter mit 300 Nm und anschließend um weitere 45˚ anziehen. Eine Markierung bei einer Ecke der Nabenmutter auf der Distanzscheibe anbringen. Da die Nabenmutter achteckig ist, erhält man somit 45˚.


     

  12. Kontrollieren, daß der O-Ring nicht beschä- digt ist. Die Anlagefläche des Nabendeckels an die Nabe einfetten. Nabendeckel montie- ren. Den Stopfen anschrauben und mit

    10 Nm festziehen.


     


     

  13. Das Hebezeug 99 344 im Bremssattel fest- schrauben.

    Wichtig! Das Loch für die Druckstange über- decken, z. B. mit Klebestreifen.

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    99 344


     

    103 076

     

    Einbau der Bremse mit waagerechtem Bremszylinder


     

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    99 344


     

  14. Das Hebezeug mit Hilfe eines Gurtes am Laufkran befestigen.

  15. Die Bremse an die richtige Stelle heben und die Schrauben festziehen.


     

    Anzugsmoment 530 Nm.


     


     

    103 077

     

    Einbau der Bremse mit senkrechtem Bremszylinder


     

  16. Das Hebezeug entfernen.

  17. Die Feststellbremse lösen. Bremszylinder anbringen und festziehen.


     

    Anzugsmoment 180 Nm.


     

  18. Die Beläge so einstellen, daß sie die Scheibe leicht berühren. Zwei ”Rasten” zurück- schrauben. Das Spiel ist richtig. Stopfen in der Verstellvorrichtung wieder abringen.

  19. Die Kabel der Verschleißindikatoren befe- stigen.


     

  20. Das Rad montieren und die hauchdünn ein- geölten Muttern kreuzweise mit 600 Nm anziehen. Drehmomentschlüssel oder Schrauber mit Drehmomentsteckschlüssel 98 661 verwenden.


 

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Einstellen der Bremsen


 

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7

4

9

10

3

09_0464

 

5

Daten


 

Anzugsmomente


 

Nabenmutter ............................................................. 300 Nm+45

Radmutter ................................................................. 600 Nm

Verschlußschraube ................................................... 10 Nm

Scheibenbremsenträger ............................................ 530 Nm

Bremszylinder .......................................................... 180 Nm


 

Sonstiges


 

Maximal zulässiges Radlagerspiel ........................... 0,2 mm

Gewinde an den Radschrauben ................................ 7/8” BSF

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Spezialwerkzeug


 

Nummer

98 075

Bezeichnung

Meßuhr

Werkzeugtafel

D2

98 401

Aufspannvorrichtung

in 98 400 enthalten

98 402

Aufspannvorrichtung

in 98 400 enthalten

98 404

Aufspannvorrichtung

in 98 400 enthalten

98 450

Schaft

R2, AD2, AM1

98 590

Abzieher

AD1

98 661

Drehmomentsteckschlüssel

AD1

99 141

Stützring

P

99 303

Dorn

AM3

99 307

Nülse (Nabenmutter)

AM3

99 311

Schutzhülse

AM3

99 344

Hebezeug

 

99 345

Hülsen

 


 

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Sonstiges Werkzeug

587 121 Radhebewagen

587 250 Magnetfußstativ

587 313 Getriebeheber

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09:02-01

Ausgabe 2 de


 

Hinterradnabe AD/ADA 1300/D

Arbeitsbeschreibung


 

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87 596


 

98 560


 


 

5

1


 

98 596


 

98 616


 

587 250


 

98 691


 

98 590


 

98 075


 

3


 

15 17


 

7

98 695


 

10


 

11 12


 


 

23

22

20 21

19

18


 

16


 

14

13 99 345


 

98 404


 

98 700

98 402


 

98 590 98 691


 

98 616


 

98 401

112 192

 

98 405


 

Diese Form der Arbeitsbeschreibung ist neu und wird probeweise eingeführt. Sie können Scania Ihre Meinung zu Inhalt und Darstellung mitteilen. Kopieren Sie dazu das Kommentarblatt am Ende dieses Hefts und senden Sie es ausgefüllt an die angegebene Adresse.


 


 

1 585 352

© Scania CV AB 1998, Sweden

Inhalt

Allgemeines Innerer Dichtring 4

Äußerer Dichtring 4

Sicherheitshinweis 4

Ölundichtigkeiten – Lagerspiel 4

Scheibenbremse Spezialwerkzeuge 5

Hinterradnabe zerlegen 6

Hinterradnabe zusammenbauen 8

Trommelbremse Spezialwerkzeuge 11

Hinterradnabe zerlegen 12

Hinterradnabe zusammenbauen 14


 

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Hinterradnabe AD/ADA 1300/D


 

Arbeitsbeschreibung

Hinterradnabe AD/ADA 1300/D


 

Allgemeines

Diese Arbeitsbeschreibung betrifft das Erneuern von Lagern und Dichtungen in allen Hinterradnaben von LKW und Bussen. Einzige Außnahme sind Fahrzeuge mit Achsuntersetzung.

Bei Arbeiten an Radnaben und Ausgleichsrädern ist auf äußerste Sauberkeit zu achten. Verunreinigungen reduzieren die Lebensdauer stark.

Außenseite der Radnabe vor dem Zerlegen stets reinigen. Außerdem vor dem Zusammenbauen der Radnabe sowohl alte als auch neue Teile reinigen.

Beim Zusammenbauen immer neues Fett verwenden.

Sicherheitshinweis


 

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ACHTUNG!

Keinesfalls unter Fahrzeugen arbeiten, die nur mit einem Wagenheber abgestützt sind. Unterstellböcke verwenden. Bei luftgefederten Achsen Systemdruck abbauen.


 

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Äußerer Dichtring

Der äußere Dichtring ist zweiteilig. Ggf. Teile vor dem Einbau zusammenbauen.


 

Innerer Dichtring


 


 

Ölundichtigkeiten – Lagerspiel

Bei Fett- oder Ölundichtigkeiten der Radnabendichtungen Lagerspiel prüfen.

Radnabe drehen. Nach innen und außen bewegen und Spiel messen. Bei einem Lagerspiel von mehr als 0,2 mm Lager und Dichtungen erneuern. Liegt das Lagerspiel innerhalb der Grenzwerte, nur die Dichtungen erneuern.

Bei Öl in der Radnabe Ölstand in der Hinterachse prüfen.

WICHTIG! Beim Ersetzen einer alten Dichtung durch eine neue Kassettendichtung Anlaufscheibe des Anlaufrings abbauen.


 

Innerer Dichtring


 

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111 671

 

Vor dem Einbau des Anlaufrings Anlaufscheibe abbauen. Beim Zusammenbau der Radnabe mit Kassettendichtung darf die Anlaufscheibe nicht eingebaut werden.

Scheibenbremse


 

Spezialwerkzeuge


 

Spezialwerkzeuge für Zerlegen und Zusammenbau


 

Teile-Nr.

Bezeichnung

Werkzeugtafel

87 550

Dorn

AD2

87 596

Gleithammer

D2

98 075

Meßuhr

D2

98 401, 98 402, 98 404, 98 405, 98 700 F1

98 560

Steckschlüssel

AD1

98 590

Abzieher

AD1

98 596

Abzieher

AD1

98 607

Hilfsdorn

AD/AS2

98 616

Einstellbarer Dorn

R2, AD2

98 691

Stützdorn

AD1

98 695

Aus- und Einbauwerkzeug

AD2

98 778

Zusammenbaudorn

R1

99 012

Gewindespindel

H1

99 221

Dorn

AD2

99 283

Dorn

AD/AS4

99 345

Zusatzstück

B2

587 250

Meßstand

-

Lagerspiel messen und Hinterradnabe zerlegen


 

Beschreibung

Vor Arbeiten an der Radnabe Bremssattel abbauen. Zum Ab- und Anbau von Bremssätteln siehe Arbeitsbeschreibung für Scheibenbremsen in Kapitel 10.

Beachte: Die Einheit Radnabe-Bremsscheibe kann beim Erneuern von Dichtungen im Rangierheber verbleiben.


 

WICHTIG! Zusatzstücke 99 345 festziehen, bis das Gewinde die Radnabe berührt.


 


 

Benötigte Ersatzteile


 

Lfd. Nr.

Bezeichnung

Bemerkungen

1

Antriebsflansch

Ggf. Abdrückschrauben verwenden.

2

Mutter

-

3

Kegelhülse

-

4

Stiftschraube

-

5

Dichtring

Abschlagen.

6

Mutter

-

7

Sicherungsscheibe

-

8

Beilegscheibe

-

9

Dichtung

-

10

Lager, Innenring

-

11

Lager, Außenring

Abschlagen. Das Trennen von Radnabe und Bremsscheibe erleichtert das Erneuern der Lager.

12

Hülse

-

13

Schraube für Bremsscheibe

-

15

Radnabe

Radnabe drehen. Nach innen und außen bewegen und Spiel messen. Bei einem Lagerspiel von mehr als 0,2 mm Lager erneuern.

17

Lager, Außenring

Abschlagen. Das Trennen von Radnabe und Bremsscheibe erleichtert das Erneuern der Lager.

18

Lager, Innenring

Mit Anlaufring (21) abziehen.

19

Geberring

Geberring beim Ablegen der Radnabe mit Blöcken schützen. Das Trennen von Radnabe und Bremsscheibe erleichtert das Erneuern des Geberrings.

20

Dichtring

Dichtring herausschlagen.

21

Anlaufring

-

22

Bremsscheibe

WICHTIG! Zusatzstück 99 345 festziehen, bis das Gewinde die Radnabe berührt.

Hinterradnabe zerlegen


 

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87 596


 

98 560


 


 

98 616

5

1


 

98 596


 


 

98 691


 

98 590


 

7

3

98 695

10

11 12


 


 

587 250


 


 

98 075

15 17


 

23

22

20 21

19

18


 

16


 

14

13 99 345


 

98 404


 

98 700

98 402


 


 

98 590 98 691


 

98 616

98 401

112 192

 

98 405

Hinterradnabe zusammenbauen


 

Bezeichnung

Beachte: Die Einheit Radnabe-Bremsscheibe kann beim Erneuern von Dichtungen im Rangierheber verbleiben.


 

Benötigte Ersatzteile


 

Lfd. Nr.

Bezeichnung

Bemerkungen

1

Antriebsflansch

Antriebsflansch mit Fett füllen.

2

Mutter

Neue Muttern verwenden. Anzugsdrehmoment 85 Nm.

3

Kegelhülse

-

4

Stiftschraube

-

5

Dichtring

Dichtring schmieren und möglichst weit einpressen.

6

Mutter

Flache Seite der Mutter zu Radnabe drehen. Radnabe beim Festziehen drehen. Anzugsdrehmoment 800 Nm.

7

Sicherungsscheibe

Sicherungsscheibe erneuern. Sicherungsscheibe verstemmen.

8

Beilegscheibe

-

9

Dichtung

Dichtung erneuern.

10

Lager, Innenring

Lager nicht ganz einhämmern. Durch Anziehen der Nabenmutter wird das Lager in die korrekte Einbaulage gebracht.

11

Lager, Außenring

Lager in die Radnabe einpressen.

12

Hülse

-

13

Schraube für Bremsscheibe

Zur Vermeidung von Beschädigungen am Geberring, Radnabe auf Blöcken ablegen. Anzugsdrehmoment 290 Nm.

15

Radnabe

Radnabe mit Fett füllen.

17

Lager, Außenring

Lager in die Radnabe einpressen.

18

Lager, Innenring

Auf Achsrohr auftreiben.

19

Geberring

Geberring auf ebener Fläche ablegen. Radnabe einpressen. Dorn 99 283 verwenden. Geberring beim Ablegen der Radnabe und Bremsscheibe mit Blöcken schützen.

20

Dichtring

Dichtring so drehen, daß Markierung "AIR SIDE" zum Mechaniker weist. Dichtring schmieren und einpressen. Dichtring in korrekte Einbaulage bringen.

21

Anlaufring

Hinweis: Beim Ersetzen einer alten Dichtung durch eine Kassettendichtung Anlaufscheibe des Anlaufrings abbauen. Beschädigte oder korrodierte Anlaufringe ersetzen.

Einhämmern.

22

Bremsscheibe

-

Hinterradnabe zusammenbauen

image

99 221


 

98 560


 

GREASE SIDE

99 283


 

5


 

8


 

10


 

11 12


 

85 Nm

4

800 Nm


 


 

87 550 98 607


 


 

B


 

16

1415


 

87 550 98 607 21

17


 

A

20

18 19

B

22


 

99 283

23


 

99 012


 

A

20


 

AIR SIDE


 

98 778

13 290 Nm


 

112 323

 

99 283

87 550 98 607


 

290 Nm B

Trommelbremse


 

Spezialwerkzeuge


 

Spezialwerkzeuge für Zerlegen und Zusammenbau


 

Teile-Nr.

Bezeichnung

Werkzeugtafel

87 55

Dorn

AD2

87 596

Gleithammer

D2

98 075

Meßuhr

D2

98 560

Steckschlüssel

AD1

98 590

Abzieher

AD1

98 596

Abzieher

AD1

98 607

Hilfsdorn

AD/AS2

98 616

Einstellbarer Dorn

R2, AD2

98 691

Stützdorn

AD1

98 695

Aus- und Einbauwerkzeug

AD2

99 221

Dorn

AD2

99 283

Dorn

AD/AS4

587 250

Meßstand

-

Lagerspiel messen und Hinterradnabe zerlegen


 

Bezeichnung

Vor Arbeiten an der Radnabe Bremstrommel abbauen. Zum Ab- und Anbau der notwendigen Bremskomponenten siehe Arbeitsbeschreibung für Bremsen in Kapitel 10.

Benötigte Ersatzteile


 

Lfd. Nr.

Bezeichnung

Bemerkungen

1

Antriebsflansch

Ggf. Abdrückschrauben verwenden.

2

Mutter

-

3

Kegelhülse

-

4

Stiftschraube

-

5

Dichtring

Abschlagen.

6

Mutter

-

7

Sicherungsscheibe

-

8

Beilegscheibe

-

9

Dichtung

-

10

Lager, Innenring

-

11

Lager, Außenring

Abschlagen.

12

Steckschlüssel

-

15

Radnabe

Radnabe drehen. Nach innen und außen bewegen und Spiel messen. Bei einem Lagerspiel von mehr als 0,2 mm Lager erneuern.

17

Lager, Außenring

Abschlagen.

18

Lager, Innenring

Mit Anlaufring (21) abziehen.

19

Geberring

Beim Erneuern des Geberrings Ölfangblech ausbauen.

20

Dichtring

Dichtring austreiben.

21

Anlaufring

-

22

Ölfangblech

Bei Erneuern des Geberrings ausbauen.

Hinterradnabe zerlegen


 

image

87 596


 

98 560


 

98 616

5

1


 


 

7

3

10

11 12


 

98 695


 


 

587 250


 


 

98 075


 

15 17


 

23

22

20 21

19

18


 

16


 

14


 

98 596


 


 

98 590 98 691


 

98 616

98 691


 

112 810

 

98 590

Hinterradnabe zusammenbauen


 


 

Bezeichnung

Benötigte Ersatzteile


 

Lfd. Nr.

Bezeichnung

Bemerkungen

1

Antriebsflansch

Antriebsflansch mit Fett füllen.

2

Mutter

Neue Muttern verwenden. Anzugsdrehmoment 85 Nm.

3

Kegelhülse

-

4

Stiftschraube

-

5

Dichtring

Dichtring schmieren und möglichst weit einpressen.

6

Mutter

Flache Seite der Mutter zu Radnabe drehen. Radnabe beim Festziehen drehen. Anzugsdrehmoment 800 Nm.

7

Sicherungsscheibe

Sicherungsscheibe erneuern. Sicherungsscheibe verstemmen.

8

Beilegscheibe

-

9

Dichtung

Dichtung erneuern.

10

Lager, Innenring

Lager nicht ganz einschlagen. Durch Anziehen der Nabenmutter wird das Lager in die korrekte Einbaulage gebracht.

11

Lager, Außenring

Lager in die Radnabe einpressen.

12

Steckschlüssel

-

15

Radnabe

Radnabe mit Fett füllen.

17

Lager, Außenring

Lager in die Radnabe einpressen.

18

Lager, Innenring

Auf Achsrohr aufhämmern.

19

Geberring

Geberring auf ebener Fläche ablegen. Radnabe einpressen. Dorn 99 283 verwenden.

20

Dichtring

Dichtring so drehen, daß Markierung "AIR SIDE" zum Mechaniker weist. Dichtring schmieren und einpressen. Dichtring in korrekte Einbaulage bringen.

21

Anlaufring

Hinweis: Beim Ersetzen einer alten Dichtung durch eine Kassettendichtung Anlaufscheibe des Anlaufrings abbauen. Beschädigte oder korrodierte Anlaufringe ersetzen. Anlaufring so drehen, daß der ABS-Sensor korrekt positioniert ist.

22

Ölfangblech

Ölfangblech in Einbaulage hämmern. Das Ölfangblech muß bündig an der Radnabe anliegen.

Hinterradnabe zusammenbauen

image

99 221


 

98 560


 

GREASE SIDE

99 283


 

5


 

8


 

10


 

11 12


 

85Nm

4

800 Nm


 

98 778


 


 

AIR SIDE

20

87 550 98 607


 

87 550 98 607 23


 


 

16

1415

22

20 21


 

17 18 19


 

99 283


 


 

112811

 

87 550 98 607


 

Scania bemüht sich sicherzustellen, daß alle Mitarbeiter in den Bereichen Fehlerdiagnose, Reparaturen und Service Zugang zu den korrekten und relevanten Werkstatthandbüchern haben.

Ihre Erfahrungen und Meinung zu unseren Werkstatthandbüchern tragen dazu bei, die Scania- Serviceliteratur auf einem hohen Stand zu halten.

Senden Sie Ihren Kommentar entweder auf einer Kopie dieser Seite oder auf einem separaten Blatt an die untenstehende Adresse. Sie können auch an die nachstehende Nummer faxen.

 


 

image

An: SCANIA

Avd TCTMV

15187 Södertälje Schweden


 

Fax 08 55 38 27 30

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Int. +46 8 55 38 27 30

Von:

...........................................................................................

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Kommentar/Vorschläge

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Betrifft Werkstatthandbuch.........................................................................................

 


 

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image

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image

Ausgabe 2 de


 

Radnabe bei ADA1350 und ASA100X


 

Arbeitsbeschreibung


 

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1 710 812

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Arbeitsbeschreibung Allgemeines 3

Radnaben ausbauen 6

Radnaben einbauen 10

Bremsscheiben erneuern 17

Lager erneuern 30

Inneren Dichtring erneuern 33

Achsrohrdichtring erneuern 36

Radbolzen erneuern 38

Arbeitsbeschreibung


 

Allgemeines

Bei ADA1350 handelt es sich um eine Antriebsachse. ASA100X hingegen ist eine nicht angetriebene Achse, die als mittlere Achse bei Gelenkbussen zum Einsatz kommt.

Die Abbildungen in diesem Heft beziehen sich auf ADA1350 Typ 1; Arbeiten an

ADA1350 Typ 2 und ASA100X erfolgen jedoch auf die gleiche Weise.

ADA1350 Typ 1 und 2


 

image

  1. Achsrohr

  2. Achsrohrdichtring

  3. Bremsscheibe

  4. Innerer Dichtring

  5. Inneres Lager

  6. Radbolzen

  7. Radnabe

  8. Äußeres Lager

  9. Anlaufscheibe

  10. Einstellmutter

  11. Sicherungsscheibe

  12. Kontermutter

  13. Achswelle (Typ 1)

  14. Dichtring (Typ 1)

  15. Radnabenabdeckung (Typ 1)

  16. Dichtring (Typ 1)

  17. Schraubstopfen (Typ 1)

  18. Schraube für Radnabenabdeckung (Typ 1)

  19. O-Ring (Typ 2)

  20. Achswelle (Typ 2)

  21. Schraube (Typ 2)

  22. Dichtring (Typ 2)

  23. Schraubstopfen (Typ 2)

ASA100X


 


 

image


 

  1. Bremsträger

  2. Achsrohr

  3. Schraube

  4. Achsrohrdichtring

  5. Zahnring

  6. Bremsscheibe

  7. Innerer Dichtring

  8. Sensor

  9. Hülse

  10. Halter

  11. Lager

  12. Radbolzen

  13. Radmutter

  14. Radnabe

  15. Anlaufscheibe

  16. Einstellmutter

  17. Sicherungsscheibe

  18. Kontermutter

  19. Dichtring

  20. Radnabenabdeckung

  21. Schraube für Radnabenabdeckung

  22. Dichtring

  23. Schraubstopfen

Radnaben ausbauen


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 074

Gleitdorn

 

D1


 

image

image

99 344 Hebewerkzeug


 

image

99 358 Verlängerung


 

image

82 327 Steckschlüssel


 

image

82 328 Hebewerkzeug

image

99 344 B2


 

image


 

image

109 767

 

82 327


 


 

image

82 328


 

image

image

  1. Luftfederung entleeren.

  2. Bus anheben und so abstützen, daß die Mitte der Radnabe 115 - 120 cm vom Boden entfernt ist.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Siehe Heft 00:00-50 "Anheben und mit Unterstellböcken abstützen" zum sicheren Anheben und Abstützen des Busses.


     

    image


     

    image

  3. Feststellbremse lösen und Räder abbauen. Fahrzeugheber verwenden.


     

  4. Feststellbremse anziehen.

    image

  5. ADA1350 Typ 2:

    Schrauben der Achswelle herausdrehen und Öl aus Nabe ablassen. Geeigneten Behälter unterstellen.

    ADA1350 Typ 1 und ASA100X:

    Radnabenabdeckung abbauen und Öl aus Nabe ablassen. Geeigneten Behälter unterstellen.

  6. Achswelle herausziehen. ADA1350 Typ 2:

    Adapter gemäß Abbildung herstellen. Gleitdorn 99 074 und Adapter verwenden.

    ADA1350 Typ 1:

    Gleitdorn 99 074 verwenden.


     

    image

  7. Schrauben zur Befestigung der Radnabe an der Bremsscheibe herausdrehen.

  8. Mutternsicherung abklopfen.

  9. Radnabenmuttern abschrauben. Steckschlüssel 82 327 verwenden.


     

    image

  10. Hebewerkzeug 82 328 an Radnabe anbauen und mit Werkstattkran abstützen.


     

    image


     

    image

    M10 Mutter mittig auf Kopf einer M12 Schraube aufschweißen.

    image

  11. Anlaufscheibe und äußeres Lager ausbauen.


     

    image

  12. Radnabe von der Welle abziehen. Hebewerkzeug 82 328 und Werkstattkran verwenden.

Radnaben einbauen


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Äußere Radnabenmutter 560 Nm

Innere Radnabenmutter 500 Nm

Schrauben für Radnabenabdeckung (ADA1350 Typ 1 und ASA100X)

46 Nm

Schrauben, Achswelle an Radnabe 420 Nm

Schrauben, Bremsscheibe an Radnabe 300 Nm


 

image


 

Zulässiges Spiel


 

image

Lagerspiel 0,01 - 0,05 mm


 

image


 

Sonstiges


 

image

Füllmenge, Radnabe 0,7 Liter


 

image

Spezialwerkzeuge


 

image

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

82 327 Steckschlüssel


 

image

82 328 Hebewerkzeug


 

image

09 767

 

82 327


 


 

image

109 768

 

82 328


 

image

image

  1. 075 Meßuhr D2


     


     

    image

  2. 344 Hebewerkzeug


 

image

99 358 Verlängerung


 

image

Weitere Werkzeuge

image

image


 

109 864

 

99 344 B2


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 250

Meßuhrhalter

   


 

image

587 687 Drehmomentschlüssel,


 

00_1891

 

200 - 800 Nm

image

image

XB1


 

image

image

  1. Die Lauffläche des inneren Dichtrings auf Achsrohr und die Kontaktfläche der Radnabe auf Bremsscheibe reinigen.

  2. Radnabe in Einbaulage bringen. Werkzeug 82 328 und Werkstattkran verwenden.


     

    Hinweis: Vorsichtig vorgehen, damit der innere Dichtring nicht beschädigt wird.


     

    image

  3. Äußeres Lager ölen und anbauen.


     

    image

  4. Anlaufscheibe und innere Mutter (Einstellmutter) aufschrauben.


     

    Hinweis: Die Fase der Mutter muß nach außen weisen.

    image

  5. Radnabe drehen und Mutter mit Steckschlüssel 82 327 festziehen. Mutter soweit anziehen, bis der Drehwiderstand erheblich ansteigt.


     

    image

  6. Gewindesicherungsmittel von Bremsscheibenschrauben entfernen.

  7. Gewindesicherungsmittel 561 200 auf Schrauben auftragen und Schrauben eindrehen. Alle Schrauben mit 20 Nm festziehen.

  8. Schrauben über Kreuz mit 300 Nm festziehen.

  9. Lager durch Festziehen der inneren Mutter mit 500 Nm setzen. Steckschlüssel 82 327 verwenden.

  10. Feststellbremse lösen.

    image

    Lagerspiel einstellen

  11. Meßuhr 98 075 mit Meßuhrhalter 587 250 zwischen Radnabe und Achsrohr anbauen.


     

    image

  12. Innere Mutter um 120° - 150° lösen und Axialspiel auf 0,15 mm einstellen. Radnabe mehrere Umdrehungen drehen und mit einem Gummihammer vorsichtig abklopfen. Mutter gleichzeitig lösen. Zum Überprüfen des Lagerspiels Radnabe gerade herausziehen und eindrücken.


     

    image

  13. Radnabe mindestens fünf Umdrehungen drehen und Spiel erneut messen.


     

    Hinweis: Nach der korrekten Einstellung beträgt das Lagerspiel 0,15 mm.


     

  14. Meßuhr abbauen. Sicherungsscheibe und äußere Mutter anbauen.


     

    Hinweis: Die Fase der Mutter muß nach innen weisen.

  15. Äußere Mutter mit 560 Nm festziehen.

    Steckschlüssel 82 327 verwenden. image

    image

  16. Lagerspiel prüfen.


     

    Hinweis: Nach Festziehen der äußeren Mutter beträgt das korrekte Lagerspiel 0,01 - 0,05 mm.


     

    Ist das Lagerspiel nicht korrekt, äußere Mutter lösen. Lagerspiel über die innere Mutter einstellen. Schritte 14 und 15 wiederholen.

  17. Äußere Mutter mit Sicherungsscheibe sichern. Ist keine der Sicherungsschei- benlaschen mit den Nuten der Mutter ausgerichtet, Mutter soweit anziehen, daß die nächste Nut ausgerichtet ist und Mutter sichern.

  18. Wurde der Achsrohrdichtring ausgebaut, ist dieser zu erneuern. Siehe Achsrohrdichtring erneuern

  19. Achsrohrdichtring schmieren.

  20. Achswelle einführen.

    image

    Bei ADA1350 Typ 1 muß die Bohrung der Achswelle zwischen zwei Schraubenbohrungen der Radnabenabdeckung liegen.


     

    image

  21. ADA1350 Typ 2:

    Schrauben des Achswellenflansches mit 420 Nm festziehen.

    ADA1350 Typ 1 und ASA100X:

    Radnabenabdeckung anbauen. Schrauben mit 46 Nm festziehen. Sicherstellen, daß die Bohrung der Achswelle und die der Ölablaß-/Einfüllschraube aufeinander ausgerichtet sind.


     

    image

  22. Radnabe mit Öl füllen. Ölfüllmenge: 0,7 Liter. Siehe 00:03-09 zur Ölqualität.

  23. Räder anbauen. Fahrzeugheber verwenden.

  24. Bus absenken.

Bremsscheiben erneuern


 

Ausbau


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 074

Gleitdorn

 

D1


 

image

image

99 344 Hebewerkzeug


 

image

99 358 Verlängerung


 

image

82 327 Steckschlüssel


 

image

82 328 Hebewerkzeug


 

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99 167 Hebewerkzeug


 

image

99 344


 

image


 

image

109 767

 

82 327


 

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82 328


 

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99 167

B2


 

AD/AS4


 

image

image


 

00_1625

 

98 075 Meßuhr D2


 

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Weitere Werkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

587 250

Meßuhrhalter

   


 

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587 687 Drehmomentschlüssel,


 

00_1891

 

200 - 800 Nm

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XB1


 

image

image

Ausbau

  1. Schrauben der Bremsscheibe um eine halbe Umdrehung vor Anheben des Busses lösen.

  2. Luftfederung entleeren.

  3. Bus anheben und so abstützen, daß die Mitte der Radnabe 115 - 120 cm vom Boden entfernt ist.


     

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    image

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    ACHTUNG!

    Siehe Heft 00:00-50 "Anheben und mit Unterstellböcken abstützen" zum sicheren Anheben und Abstützen des Busses.


     

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    image

  4. Feststellbremse lösen und Räder abbauen. Fahrzeugheber verwenden.


     

  5. ADA1350 Typ 2:

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    Schrauben der Achswelle herausdrehen und Öl aus Nabe ablassen. Geeigneten Behälter unterstellen.

    ADA1350 Typ 1 und ASA100X:

    Radnabenabdeckung abbauen und Öl aus Nabe ablassen. Geeigneten Behälter unterstellen.

  6. Achswelle herausziehen. ADA1350 Typ 2:

    Adapter gemäß Abbildung herstellen. Gleitdorn 99 074 und Adapter verwenden.

    ADA1350 Typ 1:

    Gleitdorn 99 074 verwenden.


     

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  7. Bremszylinder ausbauen. Zum Ausbau von Bauteilen des Bremssystems siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 10, Scheibenbremsen, Arbeitsbeschreibung.


     

    WICHTIG! Druckstangenbohrung mit Klebeband oder ähnlichem abdecken.


     

  8. Hebewerkzeug 99 344 an Bremssattel anbauen. Bremssattel mit Werkstattkran anheben.


     

    image

  9. Schrauben des Bremssattels herausdrehen. Verlängerung 99 358 verwenden.


     

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    image

    M10 Mutter mittig auf Kopf einer M12 Schraube aufschweißen.

  10. Bremssattel abheben. Hebewerkzeug 99 344 und Werkstattkran verwenden.

  11. Mutternsicherung abklopfen. image

  12. Muttern abschrauben. Steckschlüssel 82 327

    verwenden. image

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  13. Hebewerkzeug 82 328 an die Radnabe anbauen und mit Werkstattkran abstützen.

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  14. Anlaufscheibe und äußeres Lager ausbauen.


     

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  15. Radnabe von der Welle abziehen. Hebewerkzeug 82 328 und Werkstattkran verwenden.


     

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  16. Radnabe mit Bremsschiebe in Presse legen und zusammenpressen.

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  17. Schrauben zur Befestigung der Bremsscheibe herausdrehen.

  18. Hebewerkzeug 99 167 anbauen und Radnabe anheben.


     

    Hinweis: Die Radnabe wiegt ca. 40 kg.


     

  19. Kontaktflächen der Bremsscheibe auf der Radnabe reinigen.

  20. Gewindesicherungsmittel von Schrauben entfernen.

  21. Bremsscheibe erneuern.


 

Hinweis: Die Bremsscheibe wiegt ca. 30 kg.


 

Einbau

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  1. Radnabe in Einbaulage bringen. Hebewerkzeug 99 167 verwenden.

  2. Gewindesicherungsmittel 561 200 auf Schrauben auftragen und Schrauben eindrehen. Alle Schrauben mit 20 Nm festziehen.

  3. Schrauben mit 300 Nm festziehen.

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  4. Dichtfläche des Achsrohrs reinigen.

  5. Radnabe in Einbaulage bringen. Werkzeug 82 328 und Werkstattkran verwenden.


     

    Hinweis: Vorsichtig vorgehen, damit der innere Dichtring nicht beschädigt wird.


     

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  6. Äußeres Lager ölen und einbauen.


     

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  7. Sicherungsscheibe und Einstellmutter aufschrauben.


     

    Hinweis: Die Fase der Einstellmutter muß nach außen weisen.

    image

  8. Radnabe soweit drehen und Einstellmutter festziehen, bis der Drehwiderstand erheblich ansteigt. Steckschlüssel 82 327 verwenden.


     

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  9. Lager durch Festziehen der inneren Mutter mit 500 Nm setzen. Steckschlüssel 82 327 verwenden.


     

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    Lagerspiel einstellen

  10. Meßuhr 98 075 mit Meßuhrhalter 587 250 zwischen Radnabe und Achsrohr anbauen.

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  11. Innere Mutter um 120° - 150° lösen und Axialspiel auf 0,15 mm einstellen. Radnabe mehrere Umdrehungen drehen und vorsichtig mit einem Gummihammer abklopfen. Mutter gleichzeitig lösen. Zum Überprüfen des Lagerspiels Radnabe gerade herausziehen und eindrücken.


     

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  12. Radnabe mindestens fünf Umdrehungen drehen und Spiel erneut messen.


     

    Hinweis: Nach der korrekten Einstellung beträgt das Lagerspiel 0,15 mm.


     

  13. Meßuhr abbauen. Sicherungsscheibe und äußere Mutter aufschrauben.


     

    Hinweis: Die Fase der Mutter muß nach innen weisen.


     

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  14. Äußere Mutter mit Steckschlüssel 82 327 mit 560 Nm festziehen.

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  15. Lagerspiel prüfen.


     

    Hinweis: Nach Festziehen der äußeren Mutter beträgt das korrekte Lagerspiel 0,01 - 0,05 mm.


     

    Ist das Lagerspiel nicht korrekt, äußere Mutter lösen. Lagerspiel über innere Mutter einstellen. Schritte 13 und 14 wiederholen.

  16. Äußere Mutter mit Sicherungsscheibe sichern. Ist keine der Sicherungsschei- benlaschen mit den Nuten der Mutter ausgerichtet, Mutter soweit anziehen, daß die nächste Nut ausgerichtet ist und Mutter sichern.


     

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  17. Wurde der Achsrohrdichtring ausgebaut, ist dieser zu erneuern. Siehe Achsrohrdichtring erneuern

  18. Achsrohrdichtring schmieren.

  19. Achswelle einführen. Betrifft ADA1350.


     

    Hinweis: Bei ADA1350 Typ 1 muß die Bohrung der Achswelle zwischen zwei Schraubenbohrungen der Radnabenabdeckung liegen.

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  20. ADA1350 Typ 2:

    Schrauben des Achswellenflansches mit 420 Nm festziehen.

    ADA1350 Typ 1 und ASA100X:

    Radnabenabdeckung anbauen. Schrauben mit 46 Nm festziehen. Sicherstellen, daß die Bohrung der Achswelle und die der Ölablaß-/Einfüllschraube aufeinander ausgerichtet sind.


     

  21. Bremssattel anbauen. Hebewerkzeug 99 344

    verwenden. image

    image

  22. Schrauben des Bremssattels mit 400 Nm festziehen. Verlängerung 99 358 verwenden.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß zwischen Verlängerung 99 358 und Drehmomentschlüssel ein rechter Winkel (90°) vorhanden ist, um das korrekte Drehmoment zu erhalten.

    image

  23. Bremszylinder einbauen. Schrauben mit 180 Nm festziehen.

  24. Radnabe mit Öl füllen. Ölfüllmenge:

    0,7 Liter. Ölqualität, siehe Heft 00:03-09.

  25. Räder anbauen. Fahrzeugheber verwenden.

  26. Bus absenken.

Lager erneuern


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

 

Werkzeugtafel

82 325

Druckplatte

 


 

82 325

 


 

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109 765

 

87 445 Preßdorn AD/AS2


 

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98 645 Preßdorn G1


 

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98 778 Preßdorn


 

98 778

AD/AS2


 

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  1. Zum Ausbau der Radnabe siehe Radnaben ausbauen.

  2. Dichtring mit geeignetem Hebelwerkzeug ausbauen.


     

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  3. Lagerringe ausbauen und Radnabe reinigen.


     

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  4. Radnabe in Presse legen. Inneren Lageraußenring mit Pressdorn 98 645 und Druckplatte 82 325 einpressen. Bei ASA100X, Pressdorn 98 778 anstelle von Druckplatte 82 325 verwenden.

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  5. Inneres Lager ölen und einbauen.

  6. Dichtfläche in der Radnabe mit Alkohol reinigen.

  7. Dichtring einpressen. Siehe inneren Dichtring erneuern

  8. Radnabe drehen und äußeren Lageraußenring mit Pressdorn 87 445 einpressen.

Inneren Dichtring erneuern


 

Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

82 325 Druckplatte


 

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82 325


 

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109 765

 

98 778 Preßdorn


 

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  1. Zum Ausbau der Radnabe siehe Radnaben ausbauen.

  2. Dichtring mit geeignetem Hebelwerkzeug ausbauen.

  3. Dichtfläche auf Achsrohr mit Alkohol reinigen.


     

    98 778

    image

    AD/AS2

    Bei Antriebsachse ADA1350

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  4. Dichtring mit Druckplatte 82 325 einpressen.


     

    Hinweis: Die Markierung "Ölseite" muß zum Lager weisen.


     

  5. Sicherstellen, daß Dichtring gleichmäßig eingepreßt wird. Mit Schieblehre messen. Dichtring soweit einpressen, daß er 11 mm unter dem Rand liegt.


 


 

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Einpresstiefe des Dichtrings in Antriebsachse

Bei nicht angetriebener Achse, ADA100X

Dichtring mit Dorn 98 778 einpressen.


 

Hinweis: Die Markierung "Ölseite" muß zum Lager weisen.


 

Prüfen, ob Dichtring gleichmäßig eingepreßt wird. Mit Schieblehre messen. Dichtring soweit einpressen, daß er 88 mm unter dem Rand liegt.


 

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Einpresstiefe des Dichtrings in nicht angetriebene Achse

Achsrohrdichtring erneuern


 

Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

82 326 Preßdorn


 

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82 326

AD/AS4


 

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109 766

 

98 450 Schaft AD/AS2


 

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87 596 Gleithammer D2

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00_1610

 

87 596


 


 

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  1. Radnabenabdeckung und Achswelle ausbauen. Siehe Radnaben ausbauen, Schritte 5 und 6.

  2. Alten Achsrohrdichtring ausbauen. Hebel oder Gleithammer 87 596 verwenden.


     

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  3. Dichtfläche im Achsrohr mit Alkohol reinigen.

  4. Achsrohrdichtring erneuern. Werkzeuge 82 326 und 98 450 verwenden. Die

    Dichtlippen müssen nach innen weisen. Die Einbautiefe des Dichtrings im Achsrohr beträgt 13,5 mm.

  5. Achsrohrdichtring schmieren.

  6. Achswelle und Radnabenabdeckung einbauen. Siehe Radnaben einbauen, Schritte 20 - 22.

Radbolzen erneuern


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

 

Werkzeugtafel

98 661

Drehmomentschlüssel

 


 

98661

MT1


 

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98 582

 

00_1535

 

98 582 Dorn AD2


 

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Hinweis: Radnaben mit Leichtmetall-Felgen haben längere Radbolzen. Zum Erneuern von Radbolzen bei diesen Radnaben müssen die Bremsbeläge ausgebaut, die Schrauben der Bremsscheibe herausgedreht und die Bremsscheibe gekippt werden. Siehe Bremsscheiben erneuern. Zum Ausbau von Bremsbelägen siehe Heft 10:02-10.

  1. Radbolzen mit Kupferhammer

    herausklopfen. image

    image

  2. Neue Radbolzen einbauen. Werkzeuge 98 661 und 98 582 verwenden.

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09:03-01

Ausgabe 1 de


 

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Radnabe AD1100p mit Nabengetriebe RH 730

Arbeitsbeschreibung


 

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Wichtig

Eine saubere Arbeitsumgebung ist Voraussetzung für ordnungs- gemäßes Funktionieren und lange Lebensdauer bei Nabengetrie- ben.

Die Außenseite des Nabengetriebes und benachbarte Teile reini- gen, um zu verhindern, daß Verunreinigungen beim Ausbau in das Getriebe gelangen. Alle Teile, sowohl alte als auch neue, rei- nigen, bevor das Getriebe wieder zusammengebaut wird.

Alle beweglichen Teile müssen vor dem Zusammenbau hauch- dünn eingeölt werden. Immer Schmiermittel gemäß Empfehlung unter Gruppe 0 im Servicehandbuch verwenden.

Das Zerlegen unter der Rubrik ”Instandsetzung” ist in chronolo- gischer Reihenfolge beschrieben. Wenn z.B. ein Radlager ausge- wechselt werden soll, werden die Abschnitte ”Planetenradträger” und ”Auswechseln des ABS-Zahnrings” übersprungen.

Die Ziffern nach den Bezeichnungen beziehen sich auf die Explo- sionszeichnung.

Inhalt


 

Allgemeines Explosionszeichnung 4

Ölstandkontrolle 6

Punktreparaturen Aus- und Einbau der Antriebswelle 9

Auswechseln von Dichtungen in der Nabe

und des Planetenteils 13

Instandsetzung Ausbau der Antriebswelle 15

Ausbau des Planetenteils 18

Auswechseln von Planetenradlagern 19

Auswechseln von Dichtringen im Achsrohr

des Hinterachsgehäuses 21

Ausbau der Nabe 22

Auswechseln des ABS-Zahnrings 24

Auswechseln der Radlager 26

Einbau der Nabe und Einstellen

der Lagervorspannung 29

Einbau des Planetenteils 34

Einbau der Antriebswelle 35

Daten Anzugsmomente etc. 38

Spezialwerkzeug Nummer, Anordnung etc. 39


 

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49

Hinterradnabe

  1. Nabe

  2. Distanzring

  3. Verschraubung

  4. Dichtring

  5. O-Ring

  6. Kegelrollenlager

  7. Distanzhülse

  8. Paßscheibe

  9. Ölfangblech

  10. Ölleitblech

  11. Sicherungsstift

  12. Nabenmutter


     

    Nabengetriebe

  13. Planetenradträger

  14. Deckel

  15. Hohlrad

  16. Hohlradträger

  17. Sonnenrad

  18. Planetenrad

  19. Lagerzapfen

  20. Sicherungsring

  21. Axialscheibe

  22. Axialscheibe

  23. Dichtring

  24. Scheibe

  25. Nadellager

  26. Sicherungsring

  27. Axialscheibe

  28. Sicherungsring

  29. Sicherungsring

  30. Sicherungsring

  31. O-Ring

  32. Dichtung

  33. Sicherungsring

  34. Schraube

  35. Scheibe

  36. Stiftschraube

  37. Konus

  38. Sicherungsmutter

  39. Schutzkappe

  40. Magnetschraube

  41. O-Ring

  42. Radschrauben

  43. Radmutter

  44. Bremstrommel

  45. Radmutterkappe

  46. Entlüftungsschlauch

  47. Antriebswelle

  48. Achsrohr

Ölstandkontrolle

  1. Anhand der Niveaumarkierung A dafür sor- gen, daß die Nabe die abgebildete Stellung hat.


     

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    WARNUNG!

    Die Entlüftung im Nabendeckel kann ver- stopft sein. Schutzbrille aufsetzen, da Öl mit hohem Druck hinausspritzen kann, wenn die Ölablaßschraube entfernt wird.


     

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  2. Die Magnetschraube 40, die sich in einer Li- nie mit der Niveaumarkierung befindet, ent- fernen.

  3. Zum Nachfüllen von Öl befinden sich weite- re Informationen hinsichtlich der richtigen Ölqualität im Servicehandbuch, Gruppe 0. Die richtige Füllmenge beträgt ca. 2 Liter pro Nabe.

  4. Den Ölstand kontrollieren. Bei richtigem Öl- stand muß sich das Öl genau in einer Höhe

    mit der Niveaumarkierung befinden, was der 40 40

    08_1543

     

    Unterkante des Loches der Magnetschraube

    entspricht. A


     

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  5. Kontollieren, daß der O-Ring 41 unbeschä- digt ist. Magnetschraube 40 anbringen und mit 10 Nm anziehen.

Ein niedriger Ölstand kann zwei Ursachen ha- ben, äußere und/oder innere Leckage.


 

Äußere Leckage

Bei einer äußeren Leckage läuft das Öl an Dicht- ring oder O-Ring vorbei. Eine Leckage kann auch auf der Außenseite der Nabe über die Dich- tung 32, den O-Ring 31 oder die Magnetschrau- ben 40 stattfinden.


 

Innere Leckage

Bei einer inneren Leckage kann der Ölstand ent- weder zu hoch oder zu niedrig sein. Dies liegt daran, daß das Öl in der Nabe und im Hinterachs- gehäuse frei an den beschädigten Dichtringen 23 vorbeiströmen kann.


 

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32


 

08_1546

 

40 31 23 5 4

Punktreparaturen


 

Aus- und Einbau der Antriebswelle


 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

99 286 Schutzhülse

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99 286


 

00_1804

 

Ausbau


 

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WARNUNG!

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Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, daß nur auf einem Wagenheber steht. Un- terstellböcke verwenden. Ist die Achse luftgefedert, müssen die Luftbälge ent- leert werden.


 

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  1. Das Hinterachsgehäuse mit Unterstellbök- ken aufbocken.


     

  2. Die Nabe so drehen, daß die Magnetschrau- ben 40 gerade nach oben bzw. unten zeigen.


     

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    WARNUNG!

    Die Entlüftung im Nabendeckel kann ver- stopft sein. Schutzbrille aufsetzen, da Öl mit hohem Druck hinausspritzen kann, wenn die Ölablaßschraube entfernt wird.


     

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  3. Das Öl durch Entfernen beider Magnet- schrauben aus der Nabe entleeren.

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  4. Eventuell vorhandene Metallpartikel von den Magnetschrauben entfernen.

  5. Die vier Schrauben 34 lösen und Deckel 14 und Axialscheibe 22 entfernen. Die Axial- scheibe bleibt beim Ausbauen in der Regel am Deckel.

  6. Eine M10-Schraube in das Antriebswellen- ende hineindrehen und die Antriebswelle ca. 20 cm herausziehen. Bei vollständigem Her- ausziehen der Antriebswelle werden die in- neren Dichtungen 23 beschädigt.


     

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  7. Den Sicherungsring 33 lösen.

  8. Axialscheibe 27, Sonnenrad 17 und Axial- scheibe 22 entfernen.

  9. Den Sicherungsring 28 entfernen.


     

  10. Zwei M6-Schrauben in die Schutzhüle

    99 286 hineinschrauben. Die Schrauben er- leichtern ein späteres Entfernen der Hülse.

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  11. Die Hülse sowohl außen als auch innen schmieren.

  12. Die Schutzhülse über die Antriebswelle schieben. Die Hülse nicht zu fest hinein- schieben. Es besteht dann die Gefahr, daß die Hülse zu stark auf der Antriebswelle fest- klemmt und sich schwer entfernen läßt.


     

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    Achtung!Die Schutzhülse muß verwendet werden, um die Dichtungen 23 zu schützen.

  13. Die Antriebswelle herausziehen.

    Einbau

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  14. Die Antriebswelle so weit hineinschieben, daß sie ca. 20 cm herausragt. Nicht verges- sen, vorher die Schutzhülse 99 286 anzubrin- gen.

  15. Schutzhülse hinausziehen und entfernen.

  16. Den Sicherungsring 28 in der Nut der An- triebswelle anbringen.


     

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  17. Die innere Axialscheibe 22 anbringen. Ein wenig Fett hält die Axialscheibe in der rich- tigen Position. Darauf achten, daß die Schei- be richtig in der Nut des Planetenradträgers 13 sitzt, da sonst das Sonnenrad nicht die richtige Lage einnimmt.

  18. Das Sonnenrad 17 und die kleinere Axial- scheibe 27 anbringen.

  19. Die montierten Teil mit dem Sicherungsring

    33 sichern.


     

  20. Anschließend die Antriebswelle 47 so weit wie möglich hineinschieben.

  21. Die M10-Schraube aus der Antriebswellen- stirn herausschrauben.

  22. Axialscheibe 22 und Deckel 14 anbringen.

  23. Eine neue eingeölte Dichtung 32 und den Deckel 14 mit der eingesetzten Axialscheibe anbringen.

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    Achtung! Der Deckel hat eine Führung und paßt nur in einer Stellung.


     

  24. Die vier Schrauben 34 kreuzweise mit 39 Nm anziehen.


     

  25. Die Nabe mit der Niveaumarkierung gemäß Abbildung drehen.

  26. Öl auffüllen, bis der Ölstand das Loch der Magnetschraube 40, die in einer Linie mit der Markierung A liegt, erreicht.


     

    Ölfüllmenge ca. 2 Liter pro Nabe.


     

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    08_1561

     

    34 14 22 32


     

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    Hinsichtlich der richtigen Ölqualität siehe Gruppe 0 im Servicehandbuch.

  27. Beide Magnetschrauben 40 mit 10 Nm fest-

08_1543

 

ziehen. 40 40

A

Auswechseln von Dichtungen in der Nabe und des Planetenteils

Diese Rubrik umfaßt in Prinzip alle Abschnitte, die im Kapitel ”Instandsetzung” beschrieben werden.

Folgende Abschnitte überspringen:

  • ”Auswechseln von Planetenradlagern”

  • ”Auswechseln des ABS-Zahnrings”

  • ”Auswechseln von Radlagern”

Instandsetzung


 

Ausbau der Antriebswelle


 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

99 286 Schutzhülse


 

Sonstiges Werkzeug

587 121 Radhebewagen


 

  1. Das Hinterachsgehäuse mit Unterstellbök- ken aufbocken.

  2. Räder abnehmen. Radhebewagen 587 121 verwenden.


     

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    99 286


     

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    00_1804

     

    WARNUNG!

    Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, daß nur auf einem Wagenheber steht. Un- terstellböcke verwenden. Ist die Achse luftgefedert, müssen die Luftbälge ent- leert werden.


     

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  3. Die Nabe so drehen, daß die Magnetschrau- ben 40 gerade nach oben bzw. unten zeigen.


     

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    WARNUNG!

    Die Entlüftung im Nabendeckel kann ver- stopft sein. Schutzbrille aufsetzen, da Öl mit hohem Druck hinausspritzen kann, wenn die Ölablaßschraube entfernt wird.


     

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  4. Das Öl durch Entfernen beider Magnet- schrauben aus der Nabe entleeren.

  5. Eventuell vorhandene Metallpartikel von den Magnetschrauben entfernen.


     

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  6. Die vier Schrauben 34, den Deckel 14 und die Axialscheibe 22 entfernen.

  7. Eine M10-Schraube in die Antriebswellen- stirn hineindrehen und die Antriebswelle

    20 cm herausziehen. Bei vollständigem Her- ausziehen der Antriebswelle wird die innere Dichtung beschädigt.


     

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  8. Den Sicherungsring 33 entfernen.

  9. Axialscheibe 27, Sonnenrad 17, Axialschei- be 22 und Sicherungsring 28 entfernen.

  10. Zwei M6-Schrauben in die Schutzhülse

    99 286 hineindrehen. Die Schrauben erleich- tern ein späteres Entfernen der Hülse. Die Schutzhülse verhindert, daß die Dichtung 23 bei vollständigem Herausziehen der An- triebswelle beschädigt wird.


     

    Die Hülse sowohl innen als auch außen schmieren.


     

    08_1562

     

    33 27 17 22 28

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  11. Die Schutzhülse über die Antriebswelle schieben. Die Hülse nicht zu fest hinein- schieben. Es besteht dann die Gefahr, daß die Hülse zu stark auf der Antriebswelle fest- klemmt und sich schwer entfernen läßt.


     

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    Achtung! Die Schutzhülse muß verwendet werden, um die Dichtungen 23 zu schützen.


     

  12. Die Antriebswelle vollständig herausziehen und anschließend die Schutzhülse entfernen.

Ausbau des Planetenteils


 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 368 3 St. Abziehschrauben


 

  1. Planetenradträger 13 und Nabe kennzeich- nen.

  2. Die zehn Sicherungsmuttern 38 lösen, aber nicht entfernen.


     

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    00_1805

     

    87 368


     

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    WARNUNG!

    Wenn die Sicherungsmuttern entfernt werden, besteht die Gefahr, daß die Ke- gel mit großer Kraft wegschnellen, wenn sie sich lösen.


     

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  3. Rund um den Planetenradträger klopfen, da- mit die Kegel 37 sich lösen.

    Muttern und Kegel entfernen.


     

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  4. Die drei Schutzkappen 39 entfernen und die Abziehschrauben 87 368 in den Planetenrad- träger hineinschrauben, bis dieser sich von der Nabe löst.

  5. Den Planetenradträger 13 abnehmen.

Auswechseln von Planetenradlagern

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88 247 98 450

 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

88 247 Dorn

08_1548

 

98 450 Schaft


 

  1. Kontrollieren, ob die vier Planetenräder 18 sich leicht und ohne Mißtönen drehen lassen. Bei Verdacht auf ein beschädigtes Lager müssen alle vier Lager gleichzeitig ausge- wechselt werden.


     

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  2. Den Planetenradträger 13 in einer Presse ge- mäß Abbildung aufbauen und die Lagerzap- fen 19 mit dem Dorn 88 247 hinauspressen.


     

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  3. Die Nadellager 25 eines jeden Planetenrades 18 bestehen aus zwei Nadelreihen. Die La- ger werden in einem inneren und einem äu- ßeren Papprohr geliefert, die als Montagewerkzeug verwendet werden kön- nen. Das innere Papprohr ist auf beiden Sei- ten eines Lagersatzes mit Kunststoffkappen versehen.

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  4. Den Lagerring im Planetenrad einölen und anschließend einen Satz Nadellager z.B. mit Hilfe des Schaftes 98 450 hineinschieben.


     

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  5. Vorsichtig die Kunststoffkappen aus dem In- nenrohr entfernen.

  6. Die beiden Axialscheiben 21, eine auf jeder Seite des Planetenrades, anbringen. Die Scheiben müssen eingeölt sein.

  7. Das Planetenrad mit den beiden Scheiben in den Planetenradträger hineinführen.


     

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  8. Das Planetenrad sorgfältig vor dem Achs- loch im Planetenträger plazieren. Den La- gerzapfen einölen und mit einem Kunst- stoffhammer hineinklopfen, wobei das Pap- prohr gleichzeitig hinausgeschoben wird.


 

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Achtung!Dafür sorgen, daß der erhabene Teil des Lagerzapfens A in Richtung Mitte des Planetenradträgers zeigt, sonst kann der Deckel 14 nicht montiert werden.

Auswechseln von Dichtringen im Achsrohr des Hinterachsgehäuses

Spezialwerkzeug


 

87 596


 

87 526

 

Nummer Bezeichnung

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87 526 Dorn image

87 596 Gleithammer


 

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08_1549

 

  1. Die beiden Dichtringe 23 und die Scheibe 24

    mit dem Gleithammer 87 596 entfernen.


     

     

  2. Eine neue Scheibe 24 anbringen. Die Außen- seiten der Dichtringe 23 mit Fett schmieren und die Dichtringe nacheinander mit dem Dorn 87 526 hineinklopfen.


     

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    Achtung! Es ist wichtig, daß die Dichtringe richtig herum montiert werden.

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  3. Die Dichtlippen der Dichtringe 23 reichlich mit Fett schmieren.


 

08_1563

 

23

Ausbau der Nabe


 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 596 Gleithammer

98 590 Abzieher

  1. 691 Stützdorn

  2. 291 Hülse


 

  1. Die Bremstrommel entfernen. Von einem Kollegen helfen lassen!


     

  2. Den Sicherungsring 26 vom Achsrohr 48

    entfernen.

  3. Den Hohlradträger 16 zusammen mit dem Hohlrad 15 mit dem Gleithammer 87 596 entfernen.


     

    image

    87 596


     

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    08_1550

     

    98 691 98 590 99 291


     

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    26


     

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  4. Den Sicherungsstift 11 und den Axialring 29

    entfernen.


     

    29 11

  5. Die Sicherungsmutter 12 mit der Hülse 99 291 abschrauben.

  6. Das Ölleitblech 10 entfernen.


     

  7. Abzieher 98 590 auf der Radnabe anbringen. Das Achsrohrende 48 mit dem Stützdorn 98 691 schützen.

  8. Die Nabe abziehen. Das äußere Lager und der Außenring des inneren Lagers wer- den zusammen mit der Nabe abgenommen.


     

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    Achtung! Wenn die Lager wiederverwendet werden sollen, darauf achten, daß das äußere Lager beim Lösen der Nabe nicht zu Boden fällt.


     

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    12 10


     

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  9. Die Paßscheibe und die Distanzhülse ent- 7

    fernen. 8

    Auswechseln des ABS- Zahnrings

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    Spezialwerkzeug

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    Nummer Bezeichnung

    1. 450 Schaft

    2. 283 Dorn


 

99 283


 

08_1551

 

98 450


 

  1. Die gestauchten Blechlaschen, die das Öl- fangblech halten, durch Schleifen entfer- nen. Ölfangblech abnehmen.


     

  2. Den ABS-Zahnring 49 mit Dorn und Ham- mer entfernen.


     

  3. Die Nabe gemäß Abbildung in einer Presse aufbauen. Den Zahnring mit Dorn 99 283 und Schaft 98 450 aufpressen.


     

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    98 450


     

    08_1547

     

    99 283


     

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  4. Das Ölfangblech auf die Nabe plazieren und mit einem Dorn o.ä. hinunterklopfen. Die Kante stauchen, damit das Ölfangblech festsitzt.

Auswechseln der Radlager


 

Spezialwerkzeug

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Nummer Bezeichnung

87 015 Montagewerkzeug

87 153 Dorn

87 550 Dorn

87 596 Gleithammer

98 450 Schaft

98 590 Abzieher

98 596 Abzieher

98 607 Zusatzdorn

98 616 Verstellbarer Dorn

  1. 691 Stützdorn

  2. 283 Dorn

99 290 Zwischenstück


 

image

87 015 87 153 87 550


 

87 596 98 450


 

98 590 + 98 596


 

98 607 98 616


 


 

  1. Den Entlüftungsschlauch 46 vom Distanz- ring entfernen.


     

    98 691


     

    08_1552

     

    99 283 99 290


     

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    Die Feder kann wegschnellen. Schutz- brille aufsetzen!


     

    image


     

  2. Die Rückholfeder der Bremsbacken mit dem Werkzeug 87 015 entfernen.

  3. Sicherungsringe, Scheibe und O-Ringe ent- fernen.

  4. Die Bremsbacken kennzeichnen, damit sie wieder an gleicher Stelle montiert werden können. Die Backen abheben.

  5. Eventuell vorhandenen ABS-Sensor entfer- nen.


     

  6. Das innere Radlager und den Distanzring mit den Werkzeugen 98 691, 99 290, 98 590 und 98 596 entfernen.


     

    image

    98 590 99 290 98 596

    98 691

    image

  7. Den Dichtring mit dem Gleithammer 87 596 aus der Nabe ziehen.


     

    image

  8. Die Lageraußenringe mit dem verstellbaren Dorn 98 616 aus der Nabe klopfen.


     

    image

    Achtung! Nicht das Ölfangblech als Ge- genhalter verwenden, sondern die Nabe ge- gen ihre Außenkante gemäß Abbildung aufbocken.


     

    image

  9. Neue Lageraußenringe mit Hilfe einer Pres- se montieren. Dorn 99 283 und Schaft

    98 450 verwenden.


     

    image

    Achtung! Nicht das Ölfangblech als Gegen- halter verwenden.

    image

    image

  10. Einen neuen Dichtring mit der Blechkante in der Nabe nach oben mit Dorn 99 283 und Schaft 98 450 montieren. Presse verwenden.


     

    image

    Achtung! Es ist sehr wichtig, daß der Dicht- ring richtig herum montiert wird.


     

    image

  11. Den O-Ring durch einen neuen ersetzen. 2

  12. Den Distanzring anbringen.

    image

    Achtung! Darauf achten, daß der Nippel 5

    im Distanzing nach oben zeigt. Den Entlüf-

    tungsschlauch anschließen.


     

    image

  13. Den Lagerinnenring auf ca. 100 oC erwär- men.

  14. Da Achsrohr 48 schmieren und das Lager mit Hilfe von Dorn 98 607 und 87 550 auf das Achsrohr klopfen.

  15. Die Stehbolzen mit Fett 329 481 schmieren. Neue O-Ringe, Bremsbacken, Scheiben, Si- cherungsringe und Rückholfedern montie- ren. Dorn 87 153 für die Sicherungsringe und Montagewerkzeug 87 015 für die Rück- holfedern verwenden.

Einbau der Nabe und Einstellen der Lagervorspannung


 

image

image

Spezialwerkzeug


 

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87 596


 

Nummer

Bezeichnung

87 368

3 St. Abziehschrauben (M12)

87 596

Gleithammer

87 550

Dorn

98 450

Schaft

98 590

Abzieher

99 091

Meßwerkzeug

99 283

Dorn

99 290

Zwischenstück 87 550

99 291

Hülse

 

87 368


 


 

98 450


 

98 590

99 091


 

08_1553

 

99 283 99 290 99 291


 

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Schritt 1 und 2 gelten, wenn die Radlager nicht ausgewechselt worden sind.

  1. Den Dichtring aus der Nabe mit dem Gleithammer 87 596 ziehen.


     

    image

    image

  2. Einen neuen Dichtring mit der Kante in der Nabe nach oben mit Dorn 99 283 und Schaft 98 450 montieren.


     

    image

    Achtung! Es ist sehr wichtig, daß der Dicht- ring richtig herum montiert wird.

  3. Distanzscheibe und Paßscheiben auf dem

    image

    Achsrohr 48 montieren. Die Gesamtdicke 7

    der Paßscheiben muß mindestens 2,5 mm

    betragen, um sicherzustellen, daß das Radla- ger vor dem Einstellen der Lagervorspan- nung Spiel hat.


     

    image

  4. Den Dichtring mit Fett schmieren. Die Nabe in die richtige Position heben. Durch einen Kollegen helfen lassen! Vorsichtig vorgehen, damit der Dichtring nicht be- schädigt wird.

  5. Das Achsrohr 48 schmieren.

  6. Den Lagerinnenring auf ca. 100 oC erwär- men und mit dem Dorn 87 550 hineinklop- fen. Das Lager nicht bis zum Anschlag hineinklopfen, es nimmt beim Anziehen der Nabenmutter 12 die richtige Lage ein.


     

    image

  7. Das Ölleitblech 10 und die Sicherungsmutter 12 anbringen. Die Sicherungsmutter 12 mit Hilfe der Hülse 99 291 mit 300 Nm anzie- hen. Anschließend 40 mm, am Außendurch- messer der Hülse gerechnet, weiter anziehen. Dies entspricht einem Anzugsmo- ment von 1100 Nm.

    image

  8. Um die Radlagerbelastung kontrollieren zu können, muß das Meßwerkzeug 99 091 ver- wendet werden. Ältere Werkzeuge müssen ggf. gemäß Abbildung verändert werden. Den Sicherungsring 29, den Hohlradträger 16 zusammen mit dem Hohlrad 15 und den Sicherungsring 26 montieren.


     

    image

  9. Das Meßwerkzeug 99 091 mit Kontermutter und Abzieher 98 590 mit Zwischenstücken 99 290 anbringen.


     

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  10. Eine Meßuhr mit Magnetfuß an der Nabe be- festigen und die Meßspitze gegen die Bremsbacke anlegen. Die Lage der Meßspit- ze auf der Bremsbacke kennzeichnen.

    image

  11. Die Abzieherschraube mit 20 Nm (1) entge- gen dem Uhrzeigersinn anziehen. Die Nabe vor- und zurückdrehen (2) und die Meßuhr an der Markierung auf der Bremsbacke auf Null stellen. Erneut kontrollieren, daß die Abzieherschraube mit 20 Nm angezogen ist und die Meßuhr auf Null steht.


     

    image

  12. Die Abzieherschraube mit 20 Nm entgegen dem Uhrzeigersinn anziehen (1). Die Nabe vor- und zurückdrehen (2).


     

    Erneut kontrollieren, daß das Moment auf die Abzieherschraube 20 Nm beträgt.


     

  13. Die Meßuhr an der Markierung ablesen. Scheiben entfernen oder ersetzen, damit die Lagervorspannung den richtigen Wert ein- nimmt.


     

    Alte Lager müssen eingestellt werden, wenn das Radlagerspiel 0,05 mm übersteigt.


     

    Einstellwert

    image

    (Achtung! Radlagervorspannung) Alte Lager 0 — -0,10 mm

    Neue Lager -0,05 — -0,15 mm


     

    Paßscheiben sind in folgenden Stärken er- hältlich: 0,35; 0,40; 0,50 und 1,00 mm.


     

    image

    Beispiel:


     

    Die ordnungsgemäße Einstellung von alten Lagern beträgt 0 — -0,10 mm. Die Meßuhr zeigt 0,12 mm. Eine 0,50 mm Paßscheibe durch eine 0,35 mm Paßscheibe ersetzen.


     

    Die Meßuhr zeigt 0,12 mm. Die Paßscheibe wird ersetzt (0,35 mm - 0,50)-0,15 mm. Der Einstellwert wird 0,03 mm.

  14. Die Nabe mit der erforderlichen Anzahl Paß- scheiben zusammenbauen.

  15. Den Sicherungsring 29 anbringen.

    image

  16. Die Sicherungsmutter 12 mit Hilfe der Hülse 99 291 mit 300 Nm anziehen. Anschließend 40 mm am Umfang der Hülse gerechnet wei- ter anziehen. Dies entspricht einem Anzugs- moment von 1100 Nm.


     

  17. Die Mutter 12 durch Einsetzen des Siche- rungsstiftes 11 in jenes Loch im Ölleitblech 10, das mit mit einer der Aussparungen in der Mutter zusammenfällt, sichern. Den Hohlradträger 16 zusammen mit dem Hohl- rad 15 und dem Sicherungsring 26 montie- ren.


     

  18. Den Staub von der Bremstrommel waschen. Bei der Anliegefläche der Trommel gegen die Nabe besonders sorgfältig sein.


 

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Achtung! Schmutz zwischen Nabe, Brems- trommel und Felge verursacht Vibrationen.

Einbau des Planetenteils

  1. O-Ring 31 am Planetenradträger 13 durch einen neuen ersetzen.

  2. Den neuen O-Ring 31 einölen und den Pla- netenradträger 13 gemäß zuvor gemachter Markierung in die Nabe einsetzen.


     

    image

  3. Kegel 37 und neue Sicherungsmuttern 38 montieren. Die Muttern kreuzweise mit 87 Nm anziehen.

  4. Das Gewinde der Abzieherbohrungen mit Fett schmieren und die Schutzkappen 39 an- bringen.

    Antriebswelle montieren


     

    image

    98 661 99 286

     

    Spezialwerkzeug

    image

    image

    image

    Nummer Bezeichnung

    1. 661 Drehmomentsteckschlüssel

      08_1554

       

    2. 286 Schutzhülse image


 

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  1. Die Schutzhülse 99 286 sowohl innen als auch außen schmieren.

  2. Die Schutzhülse mit den vorher eingesetzten M6-Schrauben in das Achsrohr 48 einfüh- ren.


     

    Die Schutzhülse muß die beiden Dichtringe

    23 im Achsrohr abdecken.

  3. Die Antriebswelle bis auf 20 cm hinein- schieben.

  4. Schutzhülse hinausziehen und entfernen.

  5. Den Sicherungsring 28 in der Wellennut an- bringen.


     

    image

  6. Die innere Axialscheibe 22 anbringen. Ein wenig Fett hält die Axialscheibe in seiner Position. Darauf achten, daß die Scheibe richtig in der Nut des Planetenradträgers 13 sitzt, sonst nimmt das Sonnenrad 17 nicht die richtige Lage ein.


     

    08_1562

     

    33 27 17 22 28

  7. Das Sonnenrad 17 und die kleinere Axial- scheibe 27 anbringen.

  8. Die montierten Teil mit dem Sicherungsring

    33 sichern.

  9. Anschließend die Antriebswelle 47 so weit wie möglich hineinschieben.

    image

  10. Die M10-Schraube aus der Antriebswellen- stirn herausschrauben.

  11. Axialscheibe 22 und Deckel 14 anbringen.

  12. Eine neue eingeölte Dichtung 32 und den Deckel 14 mit der eingesetzten Axialscheibe 22 anbringen.


     

    image

    Achtung! Der Deckel hat eine Führung, wes- halb er nur in einer Stellung paßt.


     

    image

  13. Die vier Schrauben 34 kreuzweise mit 39 Nm anziehen.


     

    image

  14. Die Nabe mit der Niveaumarkierung gemäß Abbildung drehen.

  15. Das Öl bis zum Loch der Magnetschraube 40 einfüllen, die in einer Linie mit der Markie- rung A liegt.

    Ölfüllmenge ca. 2 dm3 pro Nabe.

    Hinsichtlich der richtigen Ölqualität siehe Gruppe 0 im Servicehandbuch.


     

    40 40


     

    08_1543

     

    A

    image

  16. Die beiden Magnetschrauben 40 mit 10 Nm anziehen.


     

    image

    2

     

  17. Die Anliegefläche auf Felge und Nabe reini- gen. Das Gewinde der Muttern schmieren. Die Räder montieren und die Muttern 43 kreuzweise mit 600 Nm (Scheibenrad) oder 350 Nm (Speichenrad) anziehen.

7

Momentschlüssel oder Schrauber mit Dreh- 4

momentsteckschlüssel 98 661 verwenden. 10

09_0464

 

Wenn ein Hammerschrauber verwendet wird, muß dieser ein Moment zwischen 1500 und 2700 Nm liefern.

3

5

Daten


 

Allgemeines

Übersetzung in der Nabe 1:3,83

Ölfüllmenge je Nabe ca. 2 dm3

Ölqualität Siehe Gruppe 0 oder Betriebsanleitung Fett für Stehbolzen Art.Nr. 329 481


 

Einstellwerte, Kontrollmaße

Max. Lagerspiel 0,05 mm

Alte Lager 0 - -0,10 mm

Neue Lager -0,05 - -0,15 mm


 

Anzugsmomente

Nabenmutter 300 Nm + 40 mm am Umfang

der Hülse gerechnet

Radmuttern, Scheibenrad 600 Nm

Felgenmutter, Speichenrad 350 Nm

Sicherungsmutter für Planetenteil 87 Nm

Schrauben für den Deckel des Planetenteils 39 Nm

Ölablaßschrauben in der Nabe 10 Nm

Spezialwerkzeug


 

Nummer

Bezeichnung

Plazierung

Abgebildet auf Seite


 

87 015


 

Montagewerkzeug


 

B1


 

26

87 153

Dorn

B1

26

87 368

Abziehschraube

AM1, D3, B1, AD1

18, 29

87 526

Dorn

D4

21

87 550

Dorn

AD2

26, 29

87 596

Gleithammer

D2

21, 22, 26, 29

88 247

Dorn

D1

19

98 450

Schaft

R2, AS2, AM1

19, 24, 26, 29

98 590

Abzieher

AD1

22, 26, 29

98 607

Zusatzdorn

AD/AS2

26

98 616

Verstellbarer Dorn

R2, AD2

26, 27

98 661

Momentsteckschlüssel

AD1

35

98 691

Stützdorn

AD1

21, 25

99 091*

Meßwerkzeug

AD/AS4

29, 31

99 290

Zwischenstück

AD/AS4

26, 29

99 291

Hülse

AD/AS4

22, 29


 

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* Älteres Werkzeug kann gemäß Ab- bildung modifiziert werden müssen.

image image 09:00-01

image

image

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Ausgabe 1 de


 

Anzugsdrehmoment, Räder


 

Arbeitsbeschreibung


 

image


 


 

1 712 766


 

©

Scania CV AB 2000, Sweden

Allgemeines


 

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ACHTUNG!

Keinesfalls unter Fahrzeugen arbeiten, die nur mit einem Wagenheber abgestützt sind. Stets Unterstellböcke verwenden. Räder vorn und hinten mit Keilen blockieren.


 

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Anbau

Beim Reinigen sehr sorgfältig vorgehen. Drehmomentschlüssel oder Druckluftschrauber mit Drehmomenteinsatz 98 661 verwenden.


 

Radhebevorrichtung

Zur Erleicherung der Arbeiten ist Radhebevorrichtung 587 121 zu verwenden.


 

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114 761

 

Radhebevorrichtung, Teile-Nr. 587 121


 

Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

98 661 Drehmomenteinsatz


 

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98661

00_1535

 

AD1, MT1


 

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Anzugsdrehmomente


 

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C

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B

B

1

2

 

4

 

7

1

10

5

 

3

5

 

2

 

10 6 3

5 2

3

 

4 5

2

120 494

 

120 496

 

120 495

 

3


 

Scheibenrad

A = Radmutter

Speichenrad, neue Ausführung A = Radmutter

B = Felgenmutter

Speichenrad, alte Ausführung B = Felgenmutter

C = Mutter, Bremstrommel


 

Anzugsdrehmomente


 

Räder

Stufe

A

B

C

Scheibenrad

Stufe 1

60 Nm

   

Stufe 2

600 Nm

   

Speichenrad, neue Ausführung (Trilex)

Stufe 1

60 Nm

10 Nm

 

Stufe 2

600 Nm

70 Nm

 

Stufe 3

 

350 Nm

 

Speichenrad, alte Ausführung (Trilex)

Stufe 1

 

10 Nm

270 Nm

Stufe 2

 

70 Nm

 

Stufe 3

 

350 Nm

 

Speichenrad, alte Ausführung 28" (Simplex)

Stufe 1

 

10 Nm

270 Nm

Stufe 2

 

70 Nm

 

Stufe 3

 

315 Nm

 

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Scheibenrad


 

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  1. Anlageflächen von Felge, Trommel und Nabe sorgfältig reinigen.


     

    image

    120 665

     

  2. Gewindegänge der Radbolzen reinigen und schmieren.


     

    image

    2

     

    111 636

     

    7

    4

    9

    10

    3

    5


     

    120 663

     

    60Nm


     

    image

    2

     

    7

    4

    9

    10

    3


     

  3. Nach 100 km auf festen Sitz prüfen.

5


 

120 664

 

600Nm

Speichenrad


 

image

  1. Anlageflächen von Felge, Trommel und Nabe sorgfältig reinigen.


     

    image

    image

    109 634

     

    109 633

     

    109 637

     

  2. Felge so auf die Radnabe setzen, daß sich das Ventil zwischen zwei Speichen befindet.

  3. Klemmen anbauen und Muttern in drei Stufen festziehen.


     

    Speichenrad, neue Ausführung


     

    Speichenrad, alte Ausführung


     

    image

    image

    1


     


     

    5 2


     

    3


     

    120 660

     

    10Nm

    120 659

     

    3

    10Nm


     


     

    image

    image

    1


     

    5 2


     

    3

    120 661

     

    70Nm


     

    120 658

     

    3

    70Nm


     


     

    image

    image

    1


     

    120 662

     

    5 2


     

    3


     

    350Nm


     

    120 657

     

    3

    350Nm


     

    image

  4. Rad drehen und auf Schlag prüfen.

 

 

 

 

 

 

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