Scania Fehlersuche und Fehlercodeliste

 

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Scania Fehlersuche und Fehlercodeliste

 

E-Gas


 

 

116 533

 

Fehlersuche und Fehlercodeliste


 


 

1 712 735


 

© Scania CV AB 2000, Sweden


 

 


 

Inhalt

Fehlersuche Wichtige Informationen 3

Maßnahmen bei Störungen 4

Fahrbarkeit bei Störungen Allgemeines 5

Warnleuchte leuchtet 5

Warnleuchte blinkt 5

Fehlercodes Allgemeines 6

Fehlercodes auslesen 6

Fehlercodes löschen 8

Fehlercodetabelle Fehlercodetabelle anwenden 9

Beispiel einer Fehlersuche 10

Warnleuchtenzustände 11

Probleme mit Fehlercodes 11

Mögliche Fehler 12

Fehlercodetabelle 13

Systemverhalten 25

Fehlersuche


 

Wichtige Informationen


 

 

ACHTUNG!

Bei Bussen muß zur Verhinderung eines Motorstarts vom Fahrerplatz aus vor Arbeiten im Motorraum der Schalter 'Start front' in der hinteren Zentral- Elektrikeinheit auf 0 gestellt werden.


 

image


 

Hinweis: Diese Arbeitsbeschreibung gilt für Busse mit Diesel- oder Ethanolmotoren. Die Unterschiede zu Bussen und Lkw mit Gasmotoren sind in der Funktionsbeschreibung beschrieben.


 

 

Bei den folgenden Maßnahmen muß unbedingt die Zündspannung ausgeschaltet werden:

  • Anschließen und Abbauen von Messinstrumenten

  • Messen von Widerständen mit dem Ohmmeter

  • Abziehen und Aufstecken von Steuergeräte-Steckern

    Maßnahmen bei Störungen


     

    Allgemeines

    ?

     

    Offensichtliche Fehler, die zu erheblichen

    ?

     

    Störungen oder Pannen führen, sind meist ?

    image

    einfach zu finden. Weniger offensichtliche

    Fehler, z. B. Fehleinstellungen, sind meist schwieriger zu finden.

    Solche Fehler unterbrechen außerdem oftmals die Interaktion zwischen den verschiedenen Systemen. Eine Unterscheidung zwischen Ursache und Wirkung ist dann oft schwierig.

    Zuerst muß eine Grundlage für alle weiteren Arbeiten geschaffen sein. Eine Voraussetzung für die einwandfreie Funktion des E-Gas sowie die Interaktion zwischen dem E-Gas und den damit verbundenen Systemen ist die korrekte Grundeinstellung aller Komponenten. Wenn nicht sicher ist, in welchem System sich der Fehler befindet, wird eine Grundeinstellung des E-Gas-Systems empfohlen.


     

    Nützliche Hinweise

    1. Vor Arbeitsbeginn alle vorhandenen Fehlercodes notieren.

    2. Dann nach jeder Fehlersuche oder jedem Einstellvorgang die Fehlercodes löschen. Dadurch wird offensichtlich, welche neuen Fehlercodes erzeugt werden.

    3. Vor Einstellarbeiten den Motor auf Betriebstemperatur bringen.

    4. Wenn verschiedene Fehlercodes erzeugt werden, mit der Grundeinstellung von Fahrpedal, Leerlaufdrehzahl und Verbindungsstange des Stellmotors beginnen. Nach der Einstellung der Verbindungsstange können weitere Fehlercodes untersucht werden. Jetzt ist die Funktion des Verschleißausgleichs gewährleistet, und in eine falsche Richtung weisende Fehlercodes werden verhindert.

    5. Nun kann mit der Prüfung und Fehlersuche an den Systembauteilen begonnen werden.


     

    ?

    ? ? ?

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    ? ?

    Fahrbarkeit bei Störungen


     

    Allgemeines

    image

    Bei einem Fehler im E-Gas leuchtet oder blinkt die Warnleuchte. (Mit dieser Leuchte werden auch die gespeicherten Fehlercodes ausgelesen.)


     

    Wenn die Motordrehzahl nicht mit der Fahrpedalstellung übereinstimmt (Drehzahl zu hoch), wird das Sicherheitssystem aktiviert.

    Die Motordrehzahl wird auf ca. 1000/min gesenkt.

    1. Fahrzeug anhalten und Motor abschalten.

    2. Motor wieder starten.

    Wenn die Warnleuchte nach diesem Vorgang nicht mehr aufleuchtet, funktioniert das E-Gas wieder. Trotzdem muß das Fahrzeug bei der nächsten Möglichkeit, z. B. nach Fahrtende, in einer Werkstatt geprüft werden. Der Fehlercode wird im Steuergerät gespeichert.


     

    Warnleuchte leuchtet

    Das Fahrzeug kann zur nächsten Werkstatt gefahren werden.


     

    Warnleuchte blinkt

    Bei der nächsten geeigneten Möglichkeit anhalten. Wenn das Fahrzeug noch ohne wesentliche Probleme fahrbar ist, kann es von entsprechend technisch ausgebildeten Personen bis zur nächsten Werkstatt gefahren werden.

    Wenn die Warnleuchte blinkt und die Drehzahl durch Impulsregelung des Kraftstoffventils auf ca. 1000/min eingestellt wird, kann das Fahrzeug noch eine kurze Entfernung – maximal 500 m – gefahren werden, um z. B. eine Kreuzung zu räumen.

    Bei einer Fahrt über eine längere Entfernung kann das Kraftstoffventil beschädigt werden. Dies kann eine Abschaltung des Motors verursachen. Wenn der Motor noch hochdreht, Getriebe in Leerlauf schalten und Motor mit Startschlüssel abschalten. Der Motor kann


     

    104169

     

    während dieser Zeit im Stand mit Vollast betrieben werden (die Drehzahl wird vom Drehzahlregler der Einspritzpumpe geregelt).

    Fehlercodes


     

    Allgemeines

    image

    103 644

     

    Fehlercodes aus dem System werden durch einen Blinkcode der Leuchte im Diagnoseschalter und der Leuchte in der Instrumententafel angezeigt. Die Diagnoseleuchte und die Leuchte in der Instrumententafel sind parallel geschaltet.


     

    Wenn während der Fahrt ein Fehler auftritt, wird ein Fehlercode im Steuergerät gespeichert. Gleichzeitig leuchtet die Warnleuchte in der Instrumententafel auf oder blinkt. (Bei bestimmten Fehlern, die die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen, leuchtet die Warnleuchte nicht auf.) Bei kleineren oder zeitweise auftretenden Fehlern kann die Leuchte durch Ausschalten der Zündspannung ausgeschaltet werden. Der Fehlercode bleibt im Steuergerät gespeichert und kann später ausgelesen werden.

    Fehlercodes werden als Blinkcode in Zehner- und Einerstellen ausgegeben.

    103 644

     

    Fehlercodes auslesen image

    image

    Im Steuergerät gespeicherte Fehlercodes werden als Blinkcodes von der Warnleuchte in der Instrumentenanlage sowie von der Diagnoseleuchte neben dem Diagnoseschalter ausgegeben.

    116 533

     

    Die Zündspannung muß dabei eingeschaltet sein.

    image

    Während der ersten zwei 2 Sekunden nach Einschalten der Zündspannung kann der Blinkcode aktiviert werden. Je nach Fehlerart blinkt die Warnleuchte, leuchtet oder leuchtet nicht. Das Beispiel rechts zeigt den Fehlercode 32.


     

    1. Diagnoseschalter mindestens 0,5 Sekunden drücken und loslassen.

    2. Die Warnleuchte erlischt für 2 Sekunden.

    3. Dann werden die Zehnerstellen ausgegeben. Die Leuchte blinkt einmal pro Sekunde. Anzahl der Blinksignale abzählen, um die Zehnerstelle des Fehlercodes zu erhalten.

    4. Die Warnleuchte erlischt für 2 Sekunden.

    5. Dann werden die Einerstellen des Fehlercodes ausgegeben. Die Leuchte blinkt zweimal pro Sekunde. Anzahl der Blinksignale abzählen, um die Einerstelle des Fehlercodes zu erhalten.

    6. Die Warnleuchte erlischt für 2 Sekunden.

    7. Bis zum nächsten Drücken des Diagnoseschalters wird die Ausgabe des Fehlercodes wiederholt.

    8. Danach wird der nächste Fehlercode angezeigt.

    Wenn keine weiteren Fehlercodes vorliegen, kehrt die Anzeigeleuchte in den Zustand vor dem ersten Drücken des Diagnoseschalters zurück (siehe oben, Punkt 1).

    image

    Fehlercodes löschen

    Fehlercodes müssen nur gelöscht werden, wenn sie angezeigt werden. Die Fehlercodes bleiben bis zur beabsichtigten Löschung gespeichert.

    1. Zündspannung ausschalten.

      116 533

       

    2. Diagnoseschalter drücken und festhalten.


       

      image

    3. Zündspannung einschalten.


       

    4. Diagnoseschalter mindestens zwei weitere Sekunden gedrückt halten. Der Fehlerspeicher ist jetzt gelöscht.

    Fehlercodetabelle


     

    Fehlercodetabelle anwenden

    Die Fehlercodetabelle enthält folgende Informationen: Fehlercodes, mögliche Fehler, Systemverhalten und Anzeige durch die Warnleuchte.

    Anhand der im Steuergerät gespeicherten Fehlercodes können Fehler im E-Gas-System leichter gefunden werden.

    1. Im Steuergerät gespeicherte Fehlercodes auslesen.

    2. Die Spalte 'Anschluß' der Fehlercodetabelle gibt an, auf welchen Pin am Steuergerät sich der Fehlercode bezieht. Anhand dieser Angabe kann dann mit dem Schaltplan in Gruppe 16 das Kabel verfolgt werden.

    3. Die Spalte 'Ursache' gibt die Fehlerart an (normalerweise den betroffenen Pin).

    In der Spalte 'Systemverhalten oder mögliche Abhilfe' ist angegeben, wie das System auf den Fehler reagiert und, in bestimmten Fällen, wie der Fehler behoben werden kann.

    Wenn in der Spalte 'Ursache' der Fehler 'Kurzschluß nach +24 V / Masse' oder 'Kabelfehler' angegeben ist, stellt dies die Fehlerinterpretation durch das Steuergerät an der entsprechenden Klemme dar. Das Steuergerät kann nicht erkennen, wo im Stromkreis der Fehler auftritt. Der Fehler kann deshalb in den Kabeln oder in einem Bauteil liegen.

    Beispiel einer Fehlersuche

    1. Ein Bus wird mit einem nicht mehr drehbaren Motor in die Werkstatt gebracht. Die Fehlercodes 21, 34 und 36 werden ausgelesen.

    2. Beim Vergleich der Fehlercodes 21, 34 und 36 wird festgestellt, daß einige Fehlerursachen gleich sind. Von diesen Fehlercodes werden die gelöscht, die das Systemverhalten 'Keine Fahrpedalbetätigung' erzeugen.

    3. Dies ergibt zwei mögliche Fehler: 3 / Actuator– Kabelfehler

      4 / Actuator+ Kabelfehler Kurzschluß nach +24 V

    4. Gemeinsame elektrische Verbindungspunkte, Stecker usw. im Schaltplan suchen.

    5. In diesem Fall verlaufen die Kabel durch den Stecker C558 am Stellmotor.

    6. Der Fehler liegt dementsprechend wahrscheinlich im Kabelstrang (z. B. Unterbrechung) oder im Stecker C558. Prüfen, ob in C558 ein offensichtlicher Fehler vorliegt. Wenn nicht, Stecker C558 entsprechend den Anweisungen unter 'Potentiometer im Fahrpedalstellungs- Sensor prüfen' prüfen.

    7. Wenn keine Kabelinformationen vorhanden sind, müssen die Kabel auf konventionelle Weise mit dem Multimeter geprüft werden.

    Warnleuchtenzustände

    Wenn dem Fehler in der Fehlercodetabelle drei verschiedene Warnleuchtenzustände zugeordnet sind, ist dies u. a. davon abhängig, ob der Bus fährt oder steht. Die Spalte Systemverhalten enthält weitere Informationen.


     

    Probleme mit Fehlercodes

    Das Erkennen und Interpretieren von Fehlern und deren Umwandlung in Fehlercodes ist für das Programm im Steuergerät sehr schwierig. Deshalb kann es für das Steuergerät manchmal schwierig sein, einen Fehlercode zu bestimmen. Gelegentlich ist es möglich, daß ein Fehlercode zuviel angezeigt wird.

    Trotz mehrerer Fehlercodes werden nur Fehler gefunden, die auf einen Fehlercode hinweisen: gefundenen Fehler beheben, Fehlercodes löschen und Probefahrt durchführen.

    Wenn keine Fehlercodes mehr erzeugt werden, wurde zuvor wahrscheinlich ein Fehlercodes zuviel angezeigt.

    Beispiel: Unterbrechung im Kabel zum Anschluß 4 / Actuator +. Das Steuergerät erkennt dann – über das Potentiometer im Stellmotor –, daß sich der Stellmotor nicht bewegt. Das Steuergerät kann nicht erkennen, ob dies durch eine Unterbrechung oder durch eine verstellte Verbindungsstange verursacht wird, die die Bewegung blockiert.

    Das Steuergerät erzeugt die Fehlercodes 21, 34 und 36. (Verstellte Verbindungsstange oder Kabelfehler 4 / Actuator +).

    Fehlercodes werden nur in bestimmten Situationen erzeugt. Zur korrekten Erzeugung eines Fehlercodes genügt es nicht, nach der Behebung des Fehlers nur die Zündspannung einzuschalten.

    Zuerst muß der Motor gestartet, das Fahrpedal vollständig durchgetreten (über den Kick- Down-Bereich hinaus) und die Bremse betätigt sowie die erhöhte Leerlaufdrehzahl eingeschaltet werden. Wenn dann noch keine Fehlercodes erzeugt werden, Probefahrt durchführen und dabei sowohl Fahr- und Bremspedal vollständig durchtreten.

    Beispiel: Unterbrechung im Kabel zum Anschluß 54 / Safety switch sensor. Das Steuergerät vergleicht den Wert vom Potentiometer mit der Fahrpedalschalterstellung. Das Steuergerät kann erst beim Betätigen des Fahrpedals die Übereinstimmung dieser Werte prüfen, da erst dann der Fehlercode erzeugt wird.


     

    Mögliche Fehler

    Wenn der Fehler im Steuergerät liegt, kann dieser so schwerwiegend sein, daß keine Fehlercodes mehr erzeugt werden können.

    Wenn die Fehlersuche zeigt, daß der Fahrpedalstellungs-Sensor funktioniert, aber ein nicht korrektes Spannungssignal am Steuergerät empfangen und dabei die Fehlercodes 14 oder 41-44 erzeugt werden, ist wahrscheinlich der Kabelstrang defekt.


     

    image

    Fehlercodetabelle

     

    Fehlercodetabelle

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

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    13

     

    Fehlercodes, mögliche Fehler, Systemverhalten und Anzeige durch die Warnleuchte.


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    11

    Fahrgeschwindig- keitssignal

    11 / Speed

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion. Motor dreht nur bis 1400/min.

    Ein

    12

    Motordrehzahl- signal

    42 / Ref. Drehz.

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl- und Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion.

    Ein / Aus

    49 / RPM

    Kurzschluß nach +24 V.

    13

    TC-Signal

    35 / PWM throttle reducing

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß. ABS/TC- Steuergerät falsch programmiert.

    TC: Fehlfunktion. TC-Warnleuchte leuchtet. Nur bei aktiver TC. Andernfalls erfolgt keine Reaktion.

    Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-Warnleuchte.

    Ein / Aus

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    14

     

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    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    14

    Bremspedalsignal

    38 / Cruise

    control off, brake

    Kurzschluß nach +24 V. Verzögerung >2 m/s2 für mehr

    als 1 Sekunde mit +24 V an Pin 38 und ohne Signal an Pin 14.

    -

    Ein

    15

    Sicherheitssystem: Fehlfunktion

    31 / Safety system +

    Kurzschluß nach +24 V.

    Motor bleibt stehen.

    Blinkt

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Motor dreht nur bis 1400/min.

    image

    15

     

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    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    Das Sicherheitssystem wird

    nur innerhalb der ersten 1,5 Sekunden nach Einschalten der Zündspannung (Zündschloß Pin 15) geprüft. Wenn die Abschalttaste (im Motorraum oder ein Notschalter) während dieser Zeitspanne gedrückt wird, wird der Fehlercode 15 erzeugt (31 / Safety system + wird dann an +24 V geschaltet). Normale Fehlersuche durchführen und System auf weitere Fehler prüfen.

    16

    Geschwindigkeits-

    regelungs-Schalter.

    9 / Cruise control

    ret.

    Kurzschluß nach +24 V.

    Geschwindigkeitsregelung

    abgeschaltet.

    Aus

    image

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    16

     

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    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    9 / Cruise control ret 36 / Cruise control acc

    +24 V-Eingang gleichzeitig an beide Pins.

    Geschwindigkeitsregelung abgeschaltet.

    Ein

    21

    Bereichsbegren- zung: Automati- sche Einstellung

    -

    Verbindungsstange falsch eingestellt oder blockiert. Keine Löschung nach

    Einstellung der Verbindungsstange.

    -

    Ein

    3 / Actuator –

    Kabelfehler.

    Keine E-Gas-Regelung.

    Blinkt

    4 / Actuator+

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    23 / Pot–, actuator

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet.

    image

    17

     

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    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    52 / Pot signal

    actuator

    Kabelfehler.

    Leerlaufdrehzahlregelung:

    Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet. Schaltrucken.

    31

    Sicherheitsschalter

    im Stellmotor

    22 / Safety switch

    actuator

    Kurzschluß nach +24 V.

    -

    Ein

    Schalter gemeinsam abgesichert.

    32

    Potentiometer im

    Stellmotor kurzgeschlossen nach Batterie-Plus (+24 V)

    23 / Pot–, actuator

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Blinkt

    24 / Pot+,

    actuator

    Kurzschluß nach +24 V.

    Einstellung von Regelstrom. TC-

    Warnleuchte leuchtet.

    52 / Pot signal

    actuator

    Kurzschluß nach +24 V.

    Einstellung von Regelstrom.

    Kabelfehler.

    Leerlaufdrehzahlregelung:

    Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet. Schaltrucken.

    image

    14:02-57

     

    18

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    33

    Potentiometer im Stellmotor kurzgeschlossen

    nach Masse

    24 / Pot+ actuator

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von

    Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet.

    Blinkt

    52 / Pot signal

    actuator

    Masseschluß.

    Einstellung von Regelstrom.

    34

    Stellmotor erreicht

    Sollstellung nicht

    3 / Actuator –

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Keine E-Gas-Regelung.

    Blinkt

    Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    4 / Actuator+

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    Keine E-Gas-Regelung.

    35

    Sicherheitssystem

    aktiviert (Kraftstoffventil)

    3 / Actuator –

    Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Blinkt

    image

    19

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    22 / Safety switch

    actuator

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl,

    Leerlaufdrehzahlregelung und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    35

    Sicherheitssystem aktiviert (Kraftstoffventil)

    23 / Pot–, actuator

    Kabelfehler.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von

    Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet.

    Blinkt

    25 / Kick down /

    Safety switch +

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte

    Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    27 / Pot+, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Sicherheitssystem aktiviert.

    32 / Kick-down

    Masseschluß.

    Das Sicherheitssystem wird durch

    gemeinsame Stromversorgung mit dem Sicherheitsschalter beim Kick- Down aktiviert.

    51 / Safety switch

    actuator +

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Stellmotor fehlerhaft.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl,

    Leerlaufdrehzahlregelung und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

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    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    54 / Safety switch sensor

    Kabelfehler.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

     

    Masseschluß.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte

    Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers schaltet die E-Gas- Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten.

    Blinkt / Ein

    36

    Strombegrenzer am Stellmotor

    3 / Actuator –

    Kabelfehler.

    Keine E-Gas-Regelung.

    Blinkt

    Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    4 / Actuator+

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    Keine E-Gas-Regelung.

    image

    21

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    Ist- und Referenzwert für

    Stromstärke stimmen nicht überein. Interner Fehler im Steuergerät.

    Steuergerät erneuern.

    41

    Sicherheitsschalter

    im Fahrpedal- Sensor

    26 / Pot–, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Ein /

    Aus

    27 / Pot+, sensor

    Kabelfehler. Masseschluß.

    54 / Safety switch

    sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Ein / Aus

    Schalter gemeinsam

    abgesichert.

    55 / Pot signal

    sensor

     

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Ein

    image

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    22

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler


     

    Potentiometer im Fahrpedalstellungs

    -Sensor: Kurzschluß nach

    +24 V

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    42

    26 / Pot–, sensor

    Kabelfehler.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Blinkt

    27 / Pot+, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Sicherheitssystem aktiviert.

    55 / Pot signal

    sensor

    Kabelfehler.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Aus

    Kurzschluß nach +24 V.

    43

    Potentiometer im

    Fahrpedalstellungs

    -Sensor: Masseschluß

    26 / Pot–, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Ein /

    Aus

    27 / Pot+, sensor

    Kabelfehler. Masseschluß.

    55 / Pot signal sensor

    Kabelfehler.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt

    Masseschluß.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Blinkt / Aus

    image

    23

     

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    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    44

    Potentiometer im

    Fahrpedalstellungs

    -Sensor: Aufnehmerkontakt offen

    25 / Kick down /

    Safety switch +

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte

    Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Blinkt

    26 / Pot–, sensor

    Kabelfehler.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Blinkt

    Kurzschluß nach +24 V.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Ein /

    Aus

    27 / Pot+, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Sicherheitssystem aktiviert.

    Blinkt

    45

    Fahrpedalstellungs

    -Sensor nicht korrekt eingestellt

    -

    Sensor falsch eingestellt oder

    fehlerhaft.

    -

    Ein

    51

    Speicherfehler

    (EEPROM).

    -

    -

    Anwendung vorprogrammierter

    Werte. Steuergerät erneuern.

    Ein

    image

    Fehlercodetabelle


     

    image


     

    Notizen

    Einstellung mit 3 Positionen

    Das Steuergerät regelt den Stellmotor in drei Stellungen: Leerlauf, 50% und 100%.

    Dies kann von zwei Personen geprüft werden: eine Person betätigt das Fahrpedal, die andere beobachtet den Stellmotor im Motorraum.

    Fahrpedal langsam lösen und niedertreten. Dabei muß der Stellmotorarm zwischen den drei Stellungen hin- und herfahren.

    Stromregelung

    Bei der Einstellung der Stromstärke wird das Signal vom Fahrpedal-Potentiometer nicht vom Steuergerät angenommen. Die Stellmotorstellung wird in diesem Fall anhand des Stromaufnahmewerts des Stellmotors geregelt.

    Dieser Fehler ist im Fahrbetrieb bemerkbar. Die Prüfung ist auch bei stehendem Fahrzeug durchführbar, der Fehler tritt dann aber weniger deutlich auf. Das Niedertreten des Fahrpedals hat zuerst wenig Auswirkung. Nach ca. dem halben Pedalweg reagiert der Motor durch einen starken Drehzahlanstieg.


     

    24 © Scania CV AB 2000, Sweden 14:02-57


     

    Systemverhalten

    Die Tabelle zeigt die Fehler und Systemverhalten, die bei den verschiedenen Fehlern an den Steuergerätanschlüssen erzeugt werden.

    Diese Tabelle enthält mehr Informationen als die Fehlercodetabelle. In der Spalte 'Systemverhalten' können Fehlersymptome gesucht werden, die denen des Fahrzeugs möglichst ähnlich sind.

    Die Spalte 'Pin/Benennung' enthält den entsprechenden Anschluß am Steuergerät für den jeweiligen Fehler.

    Im nächsten Schritt werden diese Informationen mit dem Schaltplan verglichen (siehe Werkstatt- Handbuch, Gruppe 16), um die betroffene Funktion zu finden. Anhand des Bauteilecodes im Schaltplan und der Pin-Nr. am Steuergerät kann dann die Fehlerursache bestimmt werden.

    Diese Methode eignet sich auch für schwer zu findende Fehler, deren Fehlercodes keine ausreichende Information darstellen.

    Spezielle Fehler

    Diese Tabelle enthält zwei ungewöhnliche Fehlerarten:

  • Pin 9, Kurzschluß nach +24 V, erzeugt Fehlercode 16, wobei die Warnleuchte aber nicht leuchtet.

  • Pin 13, Masseschluß, verursacht ein Leuchten der Warnleuchte, aber keinen Fehlercode.

image

Fehlercodetabelle


 

14:02-57 © Scania CV AB 2000, Sweden 25


 

image

Fehlercodetabelle

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

26

 

14:02-57

 

Systemverhalten bei verschiedenen Fehlern an den Steuergerätanschlüssen.


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

1 / Pin 31

Kabelfehler.

-

Aus

Keine E-Gas-Regelung.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Sicherung brennt durch, Keine E-Gas-Regelung.

Masseschluß.

-

Aus

-

2 / Part load 3

Kabelfehler.

-

Aus

Haltestellenbremse nicht gelöst. Drehzahlsenkung 4 wird

fortgesetzt (Keine E-Gas-Regelung). (Scania Karosserien)

Kurzschluß nach +24 V.

-

Masseschluß.

-

Aus

-

3 / Actuator –

Kabelfehler.

21, 34, 36

Blinkt

Keine E-Gas-Regelung.

Kurzschluß nach +24 V.

34

Masseschluß.

34, 35, 36

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

4 / Actuator +

Kabelfehler.

21, 34, 36

Blinkt

Keine E-Gas-Regelung.

27

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Kurzschluß nach +24 V.

Masseschluß.

5 / Neutral

Kabelfehler.

-

Aus

Die Geschwindigkeitsregelung regelt auf Vollast, wenn am Fahrmodusschalter in Leerlauf geschaltet wird (bei aktivierter Geschwindigkeitsregelung).

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl möglich bei allen Fahrmodusschalter-Stellungen außer N, funktionsloser Geschwindigkeitsregelung und Fahrgeschwindigkeit

unter ca. 8 km/h.

Masseschluß.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion. Neutralstellung

des Fahrmodusschalters verursacht Kurzschluß, Getriebe-Sicherung brennt durch. Die Geschwindigkeitsregelung regelt auf Vollast, wenn am Fahrmodusschalter in Leerlauf geschaltet wird (bei aktivierter Geschwindigkeitsregelung).

7 / PWM actual

throttle

Kabelfehler.

-

Aus

Schaltrucken. TC-Warnleuchte leuchtet.

image

14:02-57

 

28

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

TC-Warnleuchte leuchtet.

Masseschluß.

-

Aus

Schaltrucken. TC-Warnleuchte leuchtet.

8 / Cruise control +

Kabelfehler.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

9 / Cruise control ret.

Kabelfehler.

-

Aus

Senkung der von Geschwindigkeitsregelung geregelten Geschwindigkeit nicht möglich.

Kurzschluß nach +24 V.

16

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung deaktiviert beim Versuch der Geschwindigkeitsverringerung.

10 / Cruise control

off.

Kabelfehler.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung und erhöhte

Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung läßt sich mit Schalter nicht

abschalten.

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

image

29

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

11 / Speed

Kabelfehler.

11

Ein

Erhöhte Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

Motor dreht nur bis 1400/min.

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung regelt Motordrehzahl (bis

max. 1200/min) anstelle der Fahrgeschwindigkeit. Motor wirkt Bremsfunktion entgegen.

12 / Speed limit 2

Kabelfehler.

-

Aus

Geschwindigkeitsbegrenzung 2: Fehlfunktion

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsbegrenzung 2 aktiviert.

Masseschluß.

-

Aus

-

13 / Flashing code

Kabelfehler.

-

Aus

Diagnoseschalter: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Ein

Blinkcode aktiviert nach Beheben des Fehlers.

14 / Reduction 4

Kabelfehler.

-

Aus

Motor kann trotz Aktivierung der Bremsleuchten

hochgedreht werden.

image

14:02-57

 

30

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 4 (Keine E-Gas-Regelung).

17 / Reduction 2

Kabelfehler.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion. Nicht belegt

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion. Nicht belegt

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 2. Nicht belegt

18 / High idle 3

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl 1200/min (1400/min bei Lkw).

Masseschluß.

-

Aus

-

19 / Motor on speed

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung regelt Motordrehzahl (bis

1500/min).

Masseschluß.

-

Aus

-

image

31

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

20 / n

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

22 / Safety switch

actuator

Kabelfehler.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl, Geschwindigkeitsregelung

und Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

31

Ein

-

Masseschluß.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl, Geschwindigkeitsregelung

und Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion.

23 / Pot–, actuator

Kabelfehler.

21, 32, 35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom.

Kurzschluß nach +24 V.

21, 32

TC-Warnleuchte leuchtet.

Masseschluß.

-

Aus

-

image

14:02-57

 

32

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

24 / Pot+, actuator

Kabelfehler.

33

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

32

Einstellung von Regelstrom.

Masseschluß.

33

TC-Warnleuchte leuchtet.

25 / Kick down /

Safety switch +

Kabelfehler.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl

und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl

und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

26 / Pot–, sensor

Kabelfehler.

42, 44

Blinkt

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

Kurzschluß nach +24 V.

41, 43, 44

Blinkt / Ein –

Ein / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten oder erlischt. Ob die Warnleuchte zur Signalausgabe blinkt oder ständig leuchtet, hängt von der Situation ab, in der der Fehlercode erzeugt wurde.

image

33

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Masseschluß.

-

Aus

-

27 / Pot+, sensor

Kabelfehler.

41, 43

Blinkt / Ein –

Ein / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten oder erlischt. Ob die Warnleuchte zur Signalausgabe blinkt oder ständig leuchtet, hängt von der Situation ab, in der der Fehlercode erzeugt wurde.

Kabelfehler, ohne Drehzahl.

43

Ein / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers erlischt die E-Gas-Warnleuchte.

Kurzschluß nach +24 V.

Blinkt

35, 42, 44

Sicherheitssystem aktiviert.

Masseschluß.

41, 43

Blinkt / Ein

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten.

28 / Pin 15

Kabelfehler.

-

Aus

Steuergerät-Abschaltung, Keine E-Gas-Regelung.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

Steuergerät-Abschaltung, Keine E-Gas-Regelung. Sicherung brennt durch.

image

14:02-57

 

34

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

30 / Status lamp

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

Ein

-

-

31 / Safety system +

Kabelfehler.

15

Blinkt

Motor dreht nur bis 1400/min.

Kurzschluß nach +24 V.

15

Blinkt

Motor bleibt stehen.

Masseschluß.

15

Blinkt

Motor dreht nur bis 1400/min.

32 / Kick down

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert bei Kick-Down. Verursacht durch gemeinsame Stromversorgung mit Fahrpedalschalter.

image

35

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

33 / High idle 2.

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl 850/min (1200/min für Lkw).

Masseschluß.

-

Aus

-

34 / Part load 1

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

35 / PWM throttle reducing

Kabelfehler, ohne TC.

-

Aus

-

Kabelfehler, mit TC.

13

Ein / Aus

Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-

Warnleuchte. TC-Warnleuchte leuchtet.

Kurzschluß nach +24 V, ohne TC.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V, mit TC.

13

Ein / Aus

Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-

Warnleuchte. TC-Warnleuchte leuchtet.

image

14:02-57

 

36

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Masseschluß, ohne TC.

-

Aus

-

Masseschluß, mit TC.

13

Ein / Aus

Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas- Warnleuchte. TC-Warnleuchte leuchtet.

36 / Cruise control

acc

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl steigt auf 1200/min, fällt beim Anlegen von +24 V an Pin 9. (Gleichzeitiges Anlegen von +24 V an Pins 9 und 36 erzeugt Fehlercode 16).

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

37 / Cruise control

resume.

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

Masseschluß.

-

Aus

Speicher der Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

38 / Cruise control

off, brake

Kabelfehler.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

Kurzschluß nach +24 V.

14

Ein

 

Masseschluß.

-

Aus

Getriebe-Sicherung brennt durch.

image

37

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

42 / Ref. Drehz.

Kabelfehler.

12

Ein / Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl- und

Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas- Warnleuchte.

Kurzschluß nach +24 V.

Masseschluß.

44 / Diagnosis

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

45 / Reduction 3.

Kabelfehler.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 3.

46 / Reduction 1.

Kabelfehler.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 1.

image

14:02-57

 

38

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

47 / Part load 2

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

48 / High idle 1

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl 1000/min.

Masseschluß.

-

Aus

-

49 / RPM

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

12

Ein / Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl- und

Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-Warnleuchte.

Masseschluß.

-

Aus

-

50 / Retarder

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

image

39

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

51 / Safety switch

actuator +

Kabelfehler.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl, Leerlaufdrehzahlregelung und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

52 / Pot signal actuator

Kabelfehler.

21, 32

Blinkt

Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet. Schaltrucken.

Kurzschluß nach +24 V.

32

Blinkt

Einstellung von Regelstrom.

Masseschluß.

33

   

53 / n-limit

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Motor dreht nur bis ca. 2000/min.

Masseschluß.

-

Aus

-

image

14:02-57

 

40

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

54 / Safety switch sensor

Kabelfehler.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

41

Ein

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten.

Masseschluß.

35, 44

Blinkt / Ein

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte

von Blinken auf Dauerleuchten.

55 / Pot signal sensor

Kabelfehler.

Drei alternative Fehlersymptome je nach Toleranz des Steuergeräts.

41

Ein

Langsamer Anstieg auf Enddrehzahl bei

niedergetretenem Fahrpedal. Bei nicht betätigtem Fahrpedal ist das Sicherheitssystem aktiv.

42

Blinkt

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

Fehlercodes 42–43 sind am

häufigsten.

43

Kurzschluß nach +24 V.

42, 44

Blinkt / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

Masseschluß.

43

Durch Beheben des Fehlers erlischt die blinkende E-Gas-

Warnleuchte.

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image image 14:01-52

image

image

image

Ausgabe 01 de


 

Fahrpedalsperre


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 2

Arbeitsbeschreibung Fahrpedalsperre 3

Temperaturüberwachung 4


 

1 712 245


 

© Scania CV AB 1999, Sweden

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeine Informationen


 

Fahrpedalsperre

Die Fahrpedalsperre ist direkt hinter dem Fahrpedal eingebaut und mit dem Pedalmechanismus über einen kurzen Seilzug verbunden. Der Seilzug zum Motor ist direkt an der Fahrpedalsperre angebaut und deshalb kürzer als bei Fahrzeugen ohne Fahrpedalsperre.

Die Fahrpedalsperre kann in Fahrzeuge mit mechanischer Verstellhebelbewegung, E-Gas oder EDC eingebaut werden.

Sie verhindert bei bestimmten Fehlermeldungen eine Bewegung des Fahrpedals sowie das Weiterfahren. Auf Kundenwunsch können Signale für die folgenden 5 Fehlfunktionen auf die Fahrpedalsperre einwirken:

  • Kühlmittelstand niedrig

  • Tür offen

  • Öldruck niedrig

  • Batterie lädt nicht

    image

  • Kühlmitteltemperatur hoch (>105 °C)

Für die ersten vier Signale werden die vorhanden Sensoren verwendet. Das Kühlmitteltemperatur-Signal wird von einer speziell hierfür eingebauten Temperaturüberwachung geliefert. Diese befindet sich an einer der Kühlmittelleitungen am Getriebe.

Bei Empfang eines Signals wird an der Fahrpedalsperre ein Magnetventil geöffnet und das Fahrpedal über Hebel und einen Druckluftzylinder in Leerlaufstellung gebracht.

Durch eine Drosselscheibe am Druckluft- zylinder wird eine weiche Bremswirkung sichergestellt. Der Druckluftzylinder erschwert die Pedalbewegung, wobei es weiterhin

möglich ist, das Fahrzeug z. B. aus einem Kreuzungsbereich zu fahren.

Die Konstruktion der Fahrpedalsperre für Fahrzeuge mit mechanischer Verstellhebel- bewegung unterscheidet sich von der für Fahrzeuge mit E-Gas bzw. EDC.

Am Verstellhebelgestänge führt ein Seilzug vom Steuerunghebel der Fahrpedalsperre zum Motor. Bei E-Gas bzw. EDC wurde der Seilzug durch eine an der Fahrpedalsperre angebrachte Rückholfeder ersetzt.


 

Arbeitsbeschreibung


 

Fahrpedalsperre


 

Erneuern


 

Hinweis: Beim Erneuern der Bauteile darauf achten, daß die Messung für die Einbaulage des Druckluftzylinders jeweils mittig an den Befestigungspunkten durchgeführt wird und 194-196 mm beträgt. Sicherstellen, daß der Seilzug zwischen Fahrpedal und Sperre kein Spiel aufweist.

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Arbeitsbeschreibung


 

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  1. Seilzug (mit Gehäuse) zur Fahrpedalsperre

  2. Gabel Fahrpedal


     


     

    image


     

  3. Seilzug zum Motor

  4. Gabel Fahrpedalsperre


 

1401w14c.mkr © Scania CV AB 1999, Sweden 3

Temperaturüberwachung

Erneuern


 

Hinweis: Beim Einbau der Temperaturüber- wachung stets die Dichtung erneuern.


 

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ACHTUNG!

Das Kühlsystem steht unter hohem Druck. Wird es bei zu warmem Motor geöffnet, kann heißes Kühlmittel austreten und zu Verbrühungen führen.


 

Hautkontakt vermeiden. Andernfalls können Hautreizungen die Folge sein.


 

Beim Umgang mit Kühlmittel stets Schutzbrille und Gummihandschuhe tragen.


 

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Scania Korrosionsschutzmittel, Ethylenglykol und andere Kühlmittelzusätze sind äußerst giftig und können bei Verschlucken zum Tod führen.


 

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Einfülldeckel


 

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  1. Stecker

  2. Temperaturüberwachung

  3. Dichtung L94


     


     

    image


     

    1. Stecker

    2. Temperaturüberwachung

    3. Dichtung N94


 

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1 586 495

14:02-01

Ausgabe 1 de


 

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Geschwindigkeitsbegrenzer


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

17_0121

 

!


 

© Scania CV AB 1996-03

Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Systemkomponenten 3

Funktionsweise 3

Anordnung der Komponenten 4

Arbeitsbeschreibung Plombierung 5

Fehlersuche 6

Aufbau der Fehlercodes 7

Fehlercode-Liste Fehlercodes bei Fahrzeugen ohne ABS 8

Signaltabelle 12

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeines

Diese Heft behandelt den Geschwindigkeitsbe- grenzer SLD (Speed Limiter Device) für Fahr- zeuge ohne EDC. Der Geschwindigkeits- begrenzer wird pneumatisch betätigt und von einem Steuergerät geregelt. Fehler im System werden durch Blinkcodes angezeigt.


 

Systemkomponenten

Die Hauptkomponenten des Geschwindigkeits- begrenzers sind:

  • Steuergerät

  • Proportionalventil

  • Regelventil

    Diese drei Komponenten beeinflussen die Ein- spritzpumpe und somit die Gasbetätigung, wo- durch sich die Geschwindigkeit begrenzen läßt.


     

    Steuergerät

    Das Steuergerät ist unter dem Armaturenbrett oberhalb des Fußraumes auf der Beifahrerseite angeordnet.

    Eine bestimmte Geschwindigkeit ist vorpro- grammiert.

    Fahrzeuge mit ABS haben ein gemeinsames Steuergerät für den Geschwindigkeitsbegrenzer und für das ABS. Fahrzeuge ohne ABS haben auch ein spezielles Steuergerät.


     

    Proportionalventil

    Das Proportionalventil versorgt den Regelzy- linder mit Druckluft vom Druckluftsystem.

    Der Druck steht in direktem Verhältnis zum Strom, den das Ventil vom Steuergerät erhält.


     

    Regelventil

    Der Zylinder ist zwischen Gasbetätigung und Betätigungshebel der Einspritzpumpe montiert. Die Druckluft, die dem Zylinder zugeführt wird, betätigt eine Kolbenstange, die die Gas- betätigung steuert.


     

    Funktionsweise

    Der Fahrtschreiber liefert dem Steuergerät ein Geschwindigkeitssignal, das mit der voreinge- stellten Höchstgeschwindigkeit verglichen wird.

    Wenn das Fahrzeug sich der Höchstgeschwin- digkeit nähert, sendet das Steuergerät ein Signal an das Proportionalventil, das den Druck im Zy- linder erhöht. Der Zylinder bewegt dadurch den Betätigungsarm in eine Stellung, die durch Be- schleunigung und Geschwindigkeit bestimmt wird.

    Wenn die Geschwindigkeit durch das System geregelt wird, wird die Einspritzpumpe vom Zylinder gesteuert. Der Fahrer kann nur die Gasbetätigung verringern.

    Wenn die Geschwindigkeit abgenommen hat, unterbricht das Steuergerät den Strom an das Ventil und der Druck im Zylinder nimmt ab. Die Gasbetätigung kann vom Fahrer wieder er- höht werden.

    Anordnung der Komponenten


     

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    1


     

    3

    2


     

    100655

     

    4


     

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    Komponenten: 1

    1. Fahrtschreiber

    2. Steuergerät 8

    3. Proportionalventil

    4. Regelventil B

    5. Verteilerstück C

      A

    6. 4-Kreis-Schutzventil 9

    7. Druckluftbehälter 4

    8. Sicherung

    9. Steckverbinder A C

    100872

     

    Plomben: 7

    image

    2

    1. Draht und Bleiplombe (nicht bei

      Steuergerät für ABS)

    2. Kunststoffplombe

    3. Plombierungsfarbe

      Arbeitsbeschreibung


       

      Plombierung

      Manche Märkte stellen die Forderung, daß das Geschwindigkeitsbegrenzersystem plombiert sein muß, um nicht manipuliert werden zu können.

      Die Plombierung darf nur von einer autorisier- ten Werkstatt durchgeführt werden.

      Steuergerät, Proportionalventil und Steckver- binder sind mit Draht und Bleiplombe plom- biert. Das Steuergerät (E13) ist nur bei Fahrzeugen ohne ABS plombiert (siehe Punkt 1 unten).

      Die Luftanschlüsse an das Proportionalventil und der Regelzylinder sind mit Plombierungs- farbe plombiert. Das Steuergerät ist bei Fahr- zeugen mit ABS (siehe Punkt 1 unten) nicht plombiert.

      Die Signalleitungen sind mit einer Kunststoff- plombe plombiert (nicht abgebildet).


       


       

      image

      WABCO

      446 063 020 0

      GB PROP ELECTRONIC


       

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      image

      CONTROL UNIT SLD


       

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      1353428


       

      >

       

      P

       

      B

       

      T

       

       

      G

       

      F

       

      1

       

      0

       

      <

       

      1

       

      3

       

      4

       

      1

       

      3

       

      4

       

      9

       

      24V


       

      100508

       

      100511

       

      1 2

      image

      Plombierungen:

      1. Steuergerät E13 (ohne ABS)

      2. Steckverbinder C95

      3. a: Proportionalventil V88 b: Proportionalventil V88 in ADR-Ausführung

      4. Regelventil

    100509

     

    100510

     

    3a 3b


     

    image

    4


     

    image image

    Fehlersuche


     

    Allgemeines

    Wenn das Steuergerät einen Fehler oder eine Tatsache entdeckt, die es als unnormal deutet, reagiert es unverzüglich und bildet Fehlerco- des.

    Der fortschrittlichen Software zum Trotz kann es vorkommen, daß Fehler auftreten, die keinen Fehlercode bilden.

    Siehe Verbindungsplan SLD 16:04-52.


     

    Begrenzungen

    In manchen Fällen bildet das Steuergerät einen Fehlercode, obwohl gar kein Fehler vorliegt. Dies passiert z.B., wenn jemand einen Steck- verbinder zerlegt, obwohl die Spannung einge- schaltet ist.

    Bei Wackelkontakten kann der Fehler wieder verschwinden, aber der Fehlercode bleibt im Steuergerät gespeichert, bis er gelöscht wird. Man kann dann zumindest sehen, in welchem Kreis der Fehler aufgetreten ist und die Ursache dort suchen, auch wenn der Fehler momentan nicht auftritt.


     

    Achtung!

    Versuchen, den Fehler so genau wiemöglich so lokalisieren, bevor eine Plombierung gebro- chen wird. Gebrochene Plombierungen müssen durch neue ersetzt werden. Eine gebrochene Plombe an ”falscher” Stelle führt daher zu un- nötiger Mehrarbeit. Die Plombierung darf nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.

    Steuergerät

    Allzuoft wird das Steuergerät auf gut Glück er- setzt und der Fehler gilt als behoben, was nicht heißt, daß die Fehlerursache im Steuergerät ge- legen haben muß. Die Erfahrung zeigt, daß die Fehlerquelle oft in anderen Teilen des Systems begründet liegt.

    Wenn der Fehler nach dem Auswechseln ver- schwindet, das alte Steuergerät erneut anschlie- ßen. Wenn jetzt kein Fehler auftritt, liegt die Fehlerquelle in den Steckverbindern oder in der Verkabelung. Nicht vergessen, eventuell vor- handene Fehlercodes bei Auswechseln zu lö- schen.


     

    Bei Fahrzeugen mit ABS

    Für Fehlersuche und Abrufen von Fehlercodes bei Fahrzeugen mit ABS wird auf die Gruppe 10, Bremsen, verwiesen.

    Fehlercodes


     

    Allgemeines

    Für Fahrzeuge mit ABS, siehe Gruppe 10, Bremsen. Wenn Fehler im System für Ge- schwindigkeitsbegrenzung auftreten, wird der Fahrer über Blinkcodes informiert.

    Wenn keine Fehler im System vorliegen, muß die Diagnoselampe ca. 1 Sekunde nachdem die Zündung eingeschaltet worden ist, erlöschen.

    Wenn ein Fehler im System auftritt, zeigt die Lampe dies durch Blinksignale, die den Fehler- code zeigen, an. Die Lampe muß mit dem Schalter aktiviert werden, damit sie Fehlerco- des zeigt.


     

    Löschen von Fehlercodes

    Die Zündung muß ausgeschaltet sein.

  • Den Diagnoseschalter drücken.

  • Die Zündung einschalten und den Schalter mindestens 1 Sekunde gedrückt halten.

Abrufen von Fehlercodes

Der Fehlercode besteht aus vier verschiedenen Blöcken / Blinksequenzen. Zwischen jedem Block liegt ein Zwischenraum von 2,5 Sekun- den:

  1. Der Startblock hat immer ein langes Blink- signal (2,5 Sekunden).

  2. Der Systemblock zeigt an für welches Sy- stem der Code zutrifft. Er besteht aus 6 kur- zen Blinksignalen à 0,5 Sekunden.

  3. Der erste Fehlerblock zeigt die Zehner des Fehlercodes. Wenn ein Fehler gespeichert ist, werden 1 - 8 Blinksignale à 0,5 Sekun- den gezeigt werden.

  4. Der zweite Fehlerblock zeigt die einer des Fehlercodes. Wenn ein Fehler gespeichert ist, werden 1 - 8 Blinksignale à 0,5 Sekun- den gezeigt werden.

Der Fehlercode selbst besteht aus den beiden letzten Blöcken. Der Fehlercode 32 wird somit durch 1 + 6 + 3 + 2 Blinksignalen angezeigt.


 

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= Lichtimpuls


 

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1 2 3 4

Fehlercode 32 bei Fahrzeugen ohne ABS

Fehlercodes bei Fahrzeugen ohne ABS:


 

Fehlercode 12

Fehler: Zu niedrige Versorgungsspannung.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß die Spannung an Stift 9 geringer als 18 V ist.

Kommentar: Zwischen dem Steuergerät und der Elektrozen- trale ist die Verbindung mangelhaft. Dieser Fehler wird nicht im Speicher des Steuergerätes festgehalten.

Maßnahme: Stift 9 und 21 sowie die Sicherung in der Elek- trozentrale kontrollieren.


 

Fehlercode 13

Fehler: Das Geschwindigkeitssignal vom Fahrtschreiber fehlt.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß die Signalleitung vom Fahrtschreiber unterbrochen ist.

Kommentar: Die Verbindung zwischen Fahrtschreiber und Steuergerät ist vorübergehend (Wackelkontakt) oder konstant unterbrochen.

Maßnahme: Leitung an Stift 4 und Anschluß D3 am Fahrt- schreiber kontrollieren.


 

Fehlercode 15

Fehler: Fahrtschreibersignal zeigt Kurzschluß mit der Batte- riespannung an.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Fahrtschreiber oder dessen Leitung an das Steuergerät mit der Batteriespan- nung kurzgeschlossen ist.

Kommentar: Anstelle von Geschwindigkeitssignalen erhält das Steuergerät ein unendlich langes positives Signal. Vermut- lich liegt der Kurzschluß im Fahrtschreiber oder in dessen An- schlüsse für die Versorgungsspannung vor (Stift A3, A4).

Maßnahme: Fahrtschreiber (Stift A3, A4) und Stift 4 am Steuergerät kontrollieren. Wenn eine Kurzschluß im Fahrt- schreiber vorliegt, diesen auswechseln.

Fehlercode 16

Fehler: Fahrtschreiber liefert zu kurze Geschwindigkeitsim- pulse an das Steuergerät.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Fahrtschreiber zu kurze Impulse liefert.

Kommentar: Die Frequenz des Geschwindigkeitssignals liegt außerhalb des Intervalls 2400 Imp/km - 24000 Imp/km.

Maßnahme: Fahrtschreiber auswechseln.


 

Fehlercode 17

Fehler: Der Fahrtschreiber liefert lange Geschwindigkeitsim- pulse an das Steuergerät.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Fahrtschreiber zu lange Impulse liefert.

Kommentar: Die Frequenz des Geschwindigkeitssignals liegt außerhalb des Intervalls 2400 Imp/km - 24000 Imp/km.

Maßnahme: Fahrtschreiber auswechseln.


 

Fehlercode 21

Fehler: Keine Verbindung zum Proportionalventil.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Kreis zum Pro- portionalventil unterbrochen ist.

Kommentar: Die Verbindung zwischen Proportionalventil und Steuergerät ist vorübergehend (Wackelkontakt) oder kon- stant unterbrochen.

Maßnahme: Anschlüsse an das Proportionalventil (Steckver- binder C95) und Steuergerät, Stift 12 und 25, kontrollieren.


 

Fehlercode 32

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Steuergerät auswechseln.

Fehlercode 41

Fehler: Der Kreis des Proportionalventils ist mit Masse kurz- geschlossen.

Ursache: Die Leitungen oder deren Anschlüsse schließen mit Masse kurz.

Kommentar: Die Leitungen zwischen Proportionalventil und Steuergerät schließen vorübergehend (Wackelkontakt) oder konstant mit Masse kurz.

Maßnahme: Anschlüsse an das Proportionalventil (Steckver- binder C95) und Steuergerät, Stift 12 und 25, kontrollieren.


 

Fehlercode 61

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Fehlercode 63

Fehler: Proportionalventil ist mit Batteriespannung kurzge- schlossen.

Ursache: Entweder ist das Proportionalventil oder dessen Lei- tung an das Steuergerät mit Batteriespannung (+) kurzge- schlossen.

Kommentar: Die Verbindung zwischen Proportionalventil und Steuergerät schließt vorübergehend oder konstant mit Bat- teriespannung kurz.

Maßnahme: Anschlüsse an das Proportionalventil (Steckver- binder C95) und Steuergerät, Stift 12 und 25, kontrollieren.


 

Fehlercode 64

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.

Fehlercode 65

Fehler: Zu hohe Versorgungsspannung.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß die Versorgungs- spannung höher als 30 V gewesen ist.

Kommentar: Der Fehler liegt wahrscheinlich im Spannungs- regler.

Maßnahme: Spannungsregler kontrollieren.


 

Fehlercode 66

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Fehlercode 71

Fehlercode 73

Fehlercode 74

Fehlercode 75

Fehlercode 77

Fehlercode 78

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Fehlercode 81

Fehlercode 82

Fehlercode 83

Fehlercode 84

Fehlercode 85

Fehlercode 86

Fehlercode 87

Fehlercode 88

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Signale für das Steuergerät E13


 

Aufgabe

Ziel / Quelle

Signaltyp

Stift

Versorgungsspannung

Von der Elektrozentrale

+ 24 V

9

Masse

An die Elektrozentrale

Masse (0 V)

21

Geschwindigkeitssignal

Vom Fahrtschreiber

V-Imp

4

Motorregelung

An das Proportionalventil

PWM

12

Motorregelung

Vom Proportionalventil

Masse (0 V)

25

Fehlercode

Von der Diagnoselampe

Masse

13

Fehlercode

An den Diagnoseschalter

ISO Diagnose L

19

Fehlercode

An den PC-Diagnoseanschluß

ISO Diagnose K

20

Verbindungspläne:16:04-52


 

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14 25


 

100874

 

1 13


 

Numerierung für das Steuergerät E13

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Ausgabe 1 de


 

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E-Gas


 

Funktionsbeschreibung


 


 

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1 712 717

© Scania CV AB 2000, Sweden


 

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Inhalt

Allgemeines Einführung 3

Hauptbauteile 4

E-Gas - Übersicht 6

Steuergerät Allgemeines 7

Automatikgetriebe 7

Leerlaufdrehzahlregelung 7

Erhöhte Leerlaufdrehzahl (Handregelung) 8

Sicherheitssystem 9

Bremskreisanschluß 10

Karosserieanschluß 11

Drehzahlanstiegs- und -senkungskurven 12

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen 12

Steuergerätanschlüsse 13

Stellmotor Allgemeines 19

Fahrpedalstellungs-Sensor Allgemeines 20

Busse mit Gasmotor Allgemeines 22

Sicherheitsfunktionen 23

Lkw mit Gasmotor Allgemeines 24

Sicherheitsfunktionen 25

Warnsignale und Fehlercodes 25

Geschwindigkeitsregelung 26

Konstante Motordrehzahl aktivieren 26

Allgemeines

Einführung


 

Das E-Gas stellt als ein elektronisches System zur Motorleistungssteuerung die Verbindung zwischen Fahrer und Motor dar. Zum System gehören das elektronische Fahrpedal mit Sensor, ein Stellmotor und ein Steuergerät. Das Steuergerät erfüllt zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen. Das Steuergerät steuert anhand verschiedener Eingangssignale den Stellmotor des Einspritzpumpen- Drehzahlreglers sowie andere Komponenten.

Dieses Heft beschreibt das E-Gas von Bussen mit Diesel- und Ethanolmotoren. Am Ende des Heftes werden die Unterschiede zu Bussen und Lkw mit Gasmotoren erläutert.

Das E-Gas hat mehrere Vorteile:

  • Bei Bussen mit quer eingebautem Motor erzeugt ein plötzliches Betätigen des Fahrpedals ein starkes Abstützmoment des Motors und damit Schwingungen in Motoraufhängung und Antriebsstrang. Die Leistungssteuerung mit dem E-Gas erfolgt stets sanft, unabhängig davon, wie schnell der Fahrer das Pedal betätigt.

  • Busse müssen auch beim Auftreten von Fehlern solange wie möglich fahrbar bleiben. Eine Sicherheitsfunktion beinhaltet ein Warnsystem, das den Fahrer durch Warnleuchten auf Fehler aufmerksam macht und in der Werkstatt auslesbare Fehlercodes erzeugt. Bei korrekter mechanischer Grundeinstellung kann das E-Gas automatisch Verschleißerscheinungen ausgleichen. Andernfalls besteht die Möglichkeit, daß der Stellmotor den normalen Verstellbereich überschreitet. In diesem Fall wird dem Fahrer ein Fehler signalisiert und ein Fehlercode erzeugt, der später in der Werkstatt ausgelesen werden kann. Fehlercodes können ebenfalls durch elektrische Fehler erzeugt werden, z. B. korrodierte Stecker oder schlechte Masseverbindungen.


     

  • Das E-Gas verfügt über mehrere Sicherheitsfunktionen. Das System ist mit dem Automatikgetriebe und den Bremsleuchten, bei Gelenkbussen ebenfalls mit der Knickgelenksteuerung, vernetzt. Bei eingeschalteten Bremsleuchten (Bremsvorgang) fällt der Motor unabhängig von der Fahrpedalstellung auf Leerlaufdrehzahl zurück.

    Die korrekte Einstellung aller Funktionen ist deshalb äußerst wichtig. Die dazu erforderlichen Arbeiten sind nicht schwierig, müssen aber mit Sorgfalt und in der korrekten Reihenfolge durchgeführt werden.

    Das Einstellverfahren ist in der Arbeitsbeschreibung beschrieben.

    Hauptbauteile

    Die folgenden Abbildungen zeigen die Einbaupositionen der wichtigsten Bauteile des E-Gas bei CN94, d. h. Bussen mit Scania OmniCity-Karosserie. Bei anderen Fahrzeugen können die Einbaupositionen von den gezeigten Anordnungen abweichen. Auch die vordere Zentral-Elektrikeinheit kann sich bei diesen Fahrzeugen etwas unterscheiden, die Bauteile des E-Gas entsprechen aber den Abbildungen.


     

    Einbaulage der Bauteile


     

    image

    E505 = E-Gas-Steuergerät M500 = Stellmotor

    P2 = Zentral-Elektrikeinheit vorn T511 = Motordrehzahl-Sensor V45 = Kraftstoffventil

    B25 = Fahrpedalschalter B26 = Kick-Down-Schalter D35 = Potentiometer

    Bauteile an der Einspritzpumpe


     

    image

    Bauteile des E-Gas an der Einspritzpumpe. M500 = Stellmotor

    V45 = Kraftstoffventil

    E-Gas - Übersicht

    Die Abbildung rechts zeigt die Vernetzung des E-Gas mit anderen Systemen. Verschiedene Fehler können die Systeme gegenseitig beeinflussen.

  • Ein Fehler im TC-System erzeugt einen Fehlercode im E-Gas und verursacht ein Aufleuchten der Warnleuchte.

  • Ein Fehler in der Knickgelenksteuerung kann das E-Gas beeinflussen, umgekehrt ist dies jedoch nicht möglich.

  • Ein Fehler im Bremsleuchten-Stromkreis kann das E-Gas beeinflussen, nicht jedoch umgekehrt.

  • Ein Fehler im Automatikgetriebe oder dessen Steuerung kann das E-Gas beeinflussen. Gleichzeitig können Fehler im E-Gas die Funktion des Automatikgetriebes beeinflussen.

    Fehler, die durch die Interaktion zwischen den Systemen entstehen, werden durch Einstellen der einzelnen Systeme behoben. Die Interaktion zwischen den Systemen ist dann normalerweise wieder hergestellt.

    Wenn dies nicht zur Fehlerbehebung ausreicht, und nur dann, ist eine Fehlersuche notwendig.


     

    image

    SL = Bremsleuchten-Stromkreis

    E37 = ABS/TC-Steuergerät (Busse ohne Gelenk)

    E502 = Automatikgetriebe-Steuergerät E505 = E-Gas-Steuergerät

    E527 = Knickgelenk-Steuergerät B25 = Fahrpedalschalter

    B26 = Kick-Down-Schalter D35 = Potentiometer

    image

    Steuergerät


     

    Allgemeines

    Eines der Hauptbauteile des E-Gas-Systems ist das Steuergerät. Dieses wird mit dem Scania Programmer mit den folgenden Parametern programmiert:

  • Motortyp

  • TC / kein TC (nicht bei Gelenkbussen oder Lkw)

  • Leerlauf

  • Höchstgeschwindigkeit und Geschwindigkeitsgrenze 2

    Neue Steuergeräte müssen mit dem Scania Programmer (SP2) programmiert werden. Werkseitig sind Steuergeräte nur mit einigen Grundparametern programmiert.

    Das Steuergerät wird über Klemme 15 (Startschlüssel) mit Strom versorgt.


     

    Automatikgetriebe

    Das E-Gas-Steuergerät sendet ein PWM-Signal mit der Fahrpedalbetätigung an das Automatikgetriebe-Steuergerät. Anhand des ungewandelt gesendeten PWM-Signal werden die Schaltpunkte des Automatikgetriebes gesteuert.

    PWM bedeutet "Puls-Weiten-Modulation",

    d. h., daß die Impulsweite des Signals proportional zur Fahrpedalbetätigung ist. Der analoge Wert wird dabei in ein Digitalsignal gewandelt.


     

    Leerlaufdrehzahlregelung

    Das E-Gas sorgt auch bei Änderungen der Motorlast, z. B. durch Ein- und Ausschalten der Klimaanlage, für eine stabile Leerlaufdrehzahl.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl (Handregelung)


     

    image

    Mit dieser Funktion kann die Leerlaufdrehzahl auf 1000/min angehoben werden, z. B. zum Aufwärmen des Motors oder Füllen des Druckluftsystems. Bei aktiver erhöhter Leerlaufdrehzahl leuchtet die Kontrolleuchte im Schalter.


     

    Die erhöhte Leerlaufdrehzahl kann nur bei Fahrmodusschalter-Position N eingeschaltet werden. Ein Betätigen des Schalters während der Fahrt hat keine Auswirkung. Zum Einschalten der erhöhten Leerlaufdrehzahl muß sich der Fahrmodusschalter in Position N befinden. Die Schalter für erhöhte Leerlaufdrehzahl und Getriebe-Leerlaufstellung sind in Reihe geschaltet.

    Der Stellmotor kann den Reglerhebel der Einspritzpumpe nur bei drehendem Motor in die Stellung für die erhöhte Leerlaufdrehzahl stellen.

    Sicherheitssystem


     

    image

    ?

     

    Das E-Gas verfügt über mehrere Sicherheitsfunktionen. So wird z. B. die Fahrpedalstellung ständig mit der Stellung des Stellmotors verglichen.

    Beide Werte müssen mit einem im Steuergerät programmierten1 Wert sowie mit den Stellungen von Sicherheits- und Fahrpedalschalter übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, aktiviert das Sicherheitssystem eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:

  • Die Warnleuchte leuchtet auf.

  • Die Leerlaufdrehzahlregelung wird abgeschaltet

  • Das E-Gas fährt in Leerlaufstellung.

    118 620

     

  • Die Motordrehzahl wird bei Drehzahlen über 1000/min vom Kraftstoffventil gesteuert. In diesem Fall wird eine Drehzahl von ca. 1000/min eingestellt. Das Fahrzeug kann dann noch eine kurze Strecke gefahren werden, z. B. um einen Kreuzungsbereich zu räumen.


     

    image


     

    1. Die Werte können erheblich variieren, z. B. bei erhöhter Leerlaufdrehzahl oder Leerlaufdrehzahlregelung mit einer hohen Last durch Klimaanlage oder Generator. Die Werte ändern sich ebenfalls entsprechend den Drehzahlanstiegs- und

    -senkungskurven.

    Bremskreisanschluß

    image

    Der Bremskreisanschluß ist ein Anschluß an den Bremsleuchtenschalter (der Betriebsbremse) und einen Druckwächter (für die Haltestellenbremse beim Bus), der bei eingeschalteten Bremsleuchten eine Absenkung der Motordrehzahl auf Leerlauf verursacht. Das Signal wird an Klemme 14 / Reduction 4 des Steuergeräts geleitet.

    104 165

     

    In diesem Fall ist der Motor im Leerlauf blockiert (maximal 5% Drehzahlerhöhung bei Betätigen des Fahrpedals) und kann nicht hochgedreht werden. Nähere Informationen enthält der Abschnitt 'Drehzahlsenkung'.

    Diese Funktion ist nicht aktiv, wenn die Feststellbremse betätigt ist. In diesem Fall ist ein Hochdrehen des Motors möglich.

    Karosserieanschluß

    Bestimmte, vom Karosseriehersteller verwendete Funktionen sind werkseitig voreingestellt. Die Kabel dazu verlaufen vom Steuergerät zu einem Stecker (siehe Schaltplan, Gruppe 16).


     

    Fahrpedalsignal

    Der Steuergerätepin 2 (Teillast 3) ist Ausgang, der durch Betätigen des Fahrpedals nach Masse geschaltet wird.

    Dieser Ausgang kann vom Karosseriehersteller für verschiedene Funktionen genutzt werden. Bei Scania Karosserien ist der Ausgang am Netzknotensystem (BNS) angeschlossen. Wenn das Fahrzeug steht und die Türen geöffnet werden, wird die Haltestellenbremse aktiviert. Nach dem Schließen der Türen löst das Signal die Bremse, sobald das Fahrpedal betätigt wird. Der Anschluß befindet sich in der vorderen Zentral-Elektrikeinheit.

    Der Ausgang schaltet nach Masse (Spannung fällt von +24 V auf maximal +3 V), wenn der Stellmotor mehr als 2% betätigt ist. Der Ausgang ist bis maximal 0,8 A belastbar.

    Durch die Leerlaufregelung wird der Ausgang nicht aktiviert.


     

    Geschwindigkeitsbegrenzung 2

    Das E-Gas enthält zwei vorprogrammierbare Höchstgeschwindigkeiten. Der Steuergerätepin 12 ist ein Eingang für die Aktivierung der Funktion Geschwindigkeitsbegrenzung 2. Die Geschwindigkeitsbegrenzung 2 wird aktiviert, wenn eine Spannung von +24 V am Pin anliegt.

    Drehzahlanstiegs- und

    -senkungskurven

    Bei Bussen mit quer eingebautem Motor erzeugt ein plötzliches Betätigen oder Lösen des Fahrpedals ein starkes Abstützmoment des Motors und damit Schwingungen in Motoraufhängung und Antriebsstrang. Das Fahrpedal muß deshalb sanft betätigt werden. Das E-Gas stellt dabei die Verbindung zwischen Fahrer und Motor dar. Unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der der Fahrer das Fahrpedal betätigt oder löst, werden Drehzahlanstieg und -senkung stets optimiert.

    Dazu verwendet das Steuergerät der Fahrsituation entsprechend verschiedene Anstiegs- und Senkungskurven.


     

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen

    Bei bestimmten Fehlern, z. B. am Fahrpedal- Potentiometer, steuert das E-Gas die Motorleistung anhand der Signale der Fahrpedal- und Kick-Down-Schalter. In diesem Fall sind nur die Stellungen Leerlauf, 50% oder 100% möglich.


     

    Pedalstellung

    Fahrpedalschalter

    Kick-Down-Schalter

    Stellung

    Gelöst

    Offen

    Offen

    Leerlaufdrehzahl

    Zwischenstellung

    Geschlossen

    Offen

    50%

    Kick-Down

    Geschlossen

    Geschlossen

    100%

    Steuergerätanschlüsse

    Das Steuergerät ist mit einem 55-Pin-Anschluß ausgestattet. Die folgende Tabelle erläutert die Funktion der einzelnen Pins.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    1 / Pin 31

    Pin 31

    Steuergerät-Masse.

    2 / Part load 3

    Teillast 3

    Ausgang, der bei Betätigen des Fahrpedals nach Masse geschaltet wird. Eine Betätigung um mehr 2% des Stellmotors verursacht eine Masseschaltung. Der Ausgang ist bis maximal 0,8 A belastbar.

    3 / Actuator –

    Stellmotor –

    Stromversorgung (–) für Stellmotor.

    4 / Actuator +

    Stellmotor +

    Stromversorgung (+) für Stellmotor.

    5 / Neutral

    Neutral

    +24 V-Eingang für Leerlaufstellung von Fahrmodusschalter.

    6 / -

    -

    Ohne Funktion.

    7 / PWM actual throttle

    PWM-Signal für tatsächliche Fahrpedalstellung

    Ausgang für PWM-Signal der tatsächlichen Fahrpedalbetätigung. Wird verwendet von Automatikgetriebe und TC.

    8 / Cruise control +

    Geschwindigkeitsregelung

    +

    Stromversorgung (+) für Geschwindigkeitsregelungs-Schalter.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    9 / Cruise control ret.

    Geschwindigkeitsregelung: Geschw. verringern

    Eingang zur Verringerung und Speicherung der geregelten Geschwindigkeit.

    10 / Cruise control off

    Geschwindigkeitsregelung abgeschaltet

    Eingang zur Abschaltung der Geschwindigkeitsregelung

    11 / Speed

    Geschwindigkeit

    Eingang für Fahrgeschwindigkeit. Angeschlossen an Tachometer / Fahrtschreiber.

    12 / Speed limit 2

    Geschwindigkeitsbegren- zung 2

    Eingang für Aktivierung von Geschwindigkeitsbegrenzung 2.

    13 / Flashing code

    Blinkcode

    Eingang von Diagnoseschalter zur Aktivierung der Blinkcodes.

    14 / Reduction 4

    Drehzahlsenkung 4

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert (5%).

    15 / -

    -

    Ohne Funktion.

    16 / -

    -

    Ohne Funktion.

    17 / Reduction 2

    Drehzahlsenkung 2

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert.

    18 / High idle 3

    Hoher Leerlauf 3

    Eingang zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl auf den voreingestellten Wert.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    19 / Motor on speed

    Motordrehzahlregelung

    Eingang zur Aktivierung der Drehzahlregelung über die Geschwindigkeitsregelung

    20 / n

    n

    Eingang für Motordrehzahl von Generator oder Magnetsensor. Dieser Eingang ist bei Scania Steuergeräten nicht programmiert.

    21 / -

    -

    Ohne Funktion.

    22 / Safety switch actuator

    Sicherheitsschalter im Stellmotor

    Eingang vom Sicherheitsschalter im Stellmotor

    23 / Pot–, actuator

    Stellmotor-Potentiometer–

    Stromversorgung (–) für Potentiometer im Stellmotor.

    24 / Pot+, actuator

    Stellmotor-Potentiometer +

    Stromversorgung (+) für Potentiometer im Stellmotor.

    25 / Kick down / Safety switch +

    Kick-Down-/ Sicherheitsschalter +

    Stromversorgung (+) für Kick-Down- und Fahrpedal-Schalter.

    26 / Pot–, sensor

    Potentiometer– im Fahrpedalstellungs-Sensor

    Stromversorgung (–) für Potentiometer im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    27 / Pot+, sensor

    Pot+, Fahrpedalstellungs- Sensor

    Stromversorgung (+) für Potentiometer im Fahrpedalstellungs-Sensor.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    28 / Pin 15

    Pin 15

    Versorgungsspannung (+24 V) zum Steuergerät von Startschalter, Pin 15.

    29 / -

    -

    Ohne Funktion.

    30 / Status lamp

    Warnleuchte

    Ausgang (–) für Warnleuchte in Instrumentenanlage und in Zentral- Elektrikeinheit.

    31 / Safety system +

    Sicherheitssystem +

    Ausgang (+24 V) zur Aktivierung des Kraftstoffventils im Sicherheitssystem.

    32 / Kick down

    Kick-Down

    Eingang für Kick-Down-Schalter im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    33 / High idle 2

    Hoher Leerlauf 2

    Eingang zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl auf den voreingestellten Wert.

    34 / Part load 1

    Teillast 1

    Ausgang an Masse bei voreingestellter Stellmotorstellung. Maximallast 10 mA. Verringerung von +24 V auf maximal

    +5,6 V.

    35 / PWM throttle reducing

    PWM-Drehzahlsenkung

    Eingang für PWM-Signal zur Verringerung der Stellmotorbetätigung. Verwendet von TC.

    36 / Cruise control acc

    Geschwindigkeitsregelung Beschleunigung

    Eingang zur Erhöhung und Speicherung der geregelten Geschwindigkeit.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    37 / Cruise control resume

    Geschwindigkeitsregelung Wiederaufnahme

    Eingang zur Wiederaufnahme der zuletzt gespeicherten Geschwindigkeit.

    38 / Cruise control off, brake

    Geschwindigkeitsregelung aus, Bremse

    +24 V-Eingang zur Aufrechterhaltung der Drehzahlregelung bei Normalbetrieb.

    Stromunterbrechung wird vom Steuergerät als Betätigung des Bremspedals interpretiert.

    39 /

    -

    Ohne Funktion.

    40 /

    -

    Ohne Funktion.

    41 /

    Oszillatorsensor +

    Stromversorgung (+) für Motordrehzahl- Sensor, vgl. Klemme 20. Wird bei Scania nicht verwendet.

    42 / Ref. r/m

    Ref.-Drehz.

    Referenzsignal für Steuergerätanschluß 49 / RPM.

    43 /

    -

    Ohne Funktion.

    44 / Diagnosis

    Diagnose

    Computeranschluß für Steuergerät- Programmierung oder Diagnose.

    45 / Reduction 3

    Drehzahlsenkung 3

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert.

    46 / Reduction 1

    Drehzahlsenkung 1

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    47 / Part load 2

    Teillast 2

    Ausgang an Masse bei voreingestellter Stellmotorstellung. Maximallast 10 mA. Verringerung von +24 V auf maximal 5,6 V.

    48 / High idle 1

    Hoher Leerlauf 1

    Eingang zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl auf den voreingestellten Wert.

    49 / r/m

    Drehz.

    Eingang für Motordrehzahl von Induktionssensor. Dieser Eingang ist bei Scania Steuergeräten programmiert.

    50 / Retarder

    Retarder

    Ausgang zur Aktivierung des Retarders beim Fahren mit Geschwindigkeitsregelung.

    51 / Safety switch actuator +

    Sicherheitsschalter im Stellmotor +

    Stromversorgung (+) für Sicherheitsschalter im Stellmotor.

    52 / Pot signal actuator

    Potentiometersignal vom Stellmotor

    Eingang vom Potentiometer im Stellmotor.

    53 / n-limit

    n-Grenze

    Eingang zur Aktivierung von voreingestellter Höchstdrehzahl.

    54 / Safety switch sensor

    Fahrpedalschalter

    Eingang vom Fahrpedalschalter im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    55 / Pot signal sensor

    Potentiometer-Signal von Sensor

    Eingang für Signal vom Potentiometer im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    Stellmotor


     

    Allgemeines


     

    Der Stellmotor besteht aus folgenden Hauptbauteilen: Elektromotor, Getriebe, Stellarm, Potentiometer und Sicherheitsschalter. Der Elektromotor dreht über das Getriebe den Stellarm. Der Stellarm ist über eine Stange mit der Einspritzpumpe verbunden. Je nach Stellung des Stellarms ändert sich die Ausgangsspannung des Potentiometers, wodurch dem Steuergerät die Stellung des Stellarms signalisiert wird.

    Der Sicherheitsschalter öffnet, wenn der Stellmotor die Leerlaufstellung verläßt. Dadurch kann auch bei einem Ausfall des Potentiometers bestimmt werden, ob die Stellung des Stellmotors (sowie die Stellung des Reglers bei angebauter Stange) mit der Leerlaufdrehzahl übereinstimmt.

    Im Stellmotor befindet sich außerdem eine Rückstellfeder, die bei einem Ausfall der Stromversorgung des Motors den Stellarm an den Leerlaufanschlag zurückzieht.

    Der Stellmotor kann nicht geöffnet werden. Eine Instandsetzung ist nicht möglich, der Motor muß komplett erneuert werden.


     

    image

    1. Elektromotor

    2. Getriebe

    3. Sicherheitsschalter

    4. Potentiometer

    5. Stellarm


     


     

    image

    1. Der Stellmotor befindet sich bei Diesel- und Ethanolmotoren neben der Einspritzpumpe.

    2. Rückstellfeder

    3. Stange

    Fahrpedal- stellungs-Sensor


     

    Allgemeines

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor besteht aus einem mechanisch mit dem Fahrpedal verbundenen Potentiometer. Die Bewegung des Fahrpedals wird über ein Gestänge und den Sensorarm auf das Potentiometer übertragen, dessen Widerstand sich abhängig von der Pedalstellung ändert. Die Ausgangsspannung des Potentiometers signalisiert dem E-Gas- Steuergerät die Fahrpedalstellung.

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor besteht aus folgenden Hauptbauteilen: Rückstellfeder, Potentiometer mit Fahrpedal- und Kick-Down- Schalter (hinter dem Fahrpedalschalter in der Abbildung).

    Der Fahrpedalschalter schließt, wenn das Fahrpedal aus der Leerlaufstellung bewegt wird.

    Der Kick-Down-Schalter schließt kurz vor Erreichen der Vollaststellung. Das Kick-Down- Signal wird direkt zu den Steuergeräten von Getriebe und E-Gas geleitet.


     

    image


     

    1. Rückstellfeder

    2. Fahrpedalschalter

    3. Potentiometer

    4. Stellarm


     

    image


     

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor befindet sich unter dem Boden.

    B25 = Fahrpedalschalter B26 = Kick-Down-Schalter D35 = Potentiometer

    Beim Lösen des Fahrpedals stellt die Rückstellfeder den Arm und damit auch das Fahrpedal zurück. Schalterstellung und Potentiometerspannung werden vom Steuergerät verglichen. Dies ermöglicht eine Fehlererkennung.

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor kann nicht geöffnet werden. Eine Instandsetzung ist nicht möglich, der Sensor muß komplett erneuert werden.

    Schalterstellung und Potentiometerspannung sind von der Armstellung abhängig.


     

    image


     

    A = Leerlauf

    B = 1-5°, Schließwinkel für Fahrpedalschalter

    C = 60-68°, Schließwinkel für Kick-Down- Schalter

    D =Max.-Stellung

    Busse mit Gasmotor


     

    Allgemeines


     

    In diesem Abschnitt werden die Unterschiede zwischen Bussen mit Gasmotor und solchen mit Diesel-/Ethanolmotor beschrieben.

  • Der Stellmotor steuert anstelle der Einspritzpumpen-Regelstange ein Drosselventil.

  • Es gibt ein separates Zündungs- Steuergerät, das aber nicht mit dem E-Gas verbunden ist.

  • Die Gaszufuhr wird automatisch bei 2250/min abgeschaltet, die Zündung bei 2400/min.

  • Bei der Funktionsprüfung des Sicherheitssystems dreht der Motor mit ca. 2250/min.


     

    image


     

    M500 = Stellmotor C558 = Stecker

    CD = Stange

    Sicherheitsfunktionen

    Bei der Funktionsprüfung des Sicherheitssystems dreht der Motor mit ca. 2250/min.

  • Die Gaszufuhr wird automatisch bei 2250/min abgeschaltet, die Zündung bei 2400/min (Bei Diesel- und Ethanolmotoren wird durch Impulssteuerung der Kraftstoffventile eine Drehzahl von ca. 1000/min geregelt.)

  • Wenn der Motor eine Drehzahl von 2250/min überschreitet, schaltet das

    E-Gas-Steuergerät eine Spannung von

    +24 V nach Pin 31, wodurch ein Relais (R1002) aktiviert und die Gaszufuhr abgeschaltet wird.

    Lkw mit Gasmotor


     

    Allgemeines

    In diesem Abschnitt werden die Unterschiede zwischen Lkw mit Gasmotor und Bussen beschrieben.

  • Der Fahrpedalstellungs-Sensor verfügt über separate Anschlüsse für Potentiometer, Kick-Down- und Fahrpedalschalter.

  • Der Stellmotor steuert anstelle der Einspritzpumpen-Regelstange ein Drosselventil.

  • Es gibt ein separates Zündungs- Steuergerät, das aber nicht mit dem E-Gas verbunden ist.

  • Der Motordrehzahl-Sensor greift ein Impulsrad ab, das an der Motorsteuerung angebaut ist. Das Impulsrad befindet sich dort, wo normalerweise die Einspritzpumpe angebaut ist.


     

    image


     

    C1031 = Stecker M1001 = Stellmotor

    B1003 = Sicherheitsschalter D1005 = Potentiometer E1001 = E-Gas-Steuergerät T1002 = Sensor

    CD = Stange

    Sicherheitsfunktionen

    Bei der Funktionsprüfung des Sicherheitssystems dreht der Motor mit ca. 2250/min.

  • Die Gaszufuhr wird automatisch bei 2250/min abgeschaltet, die Zündung bei 2400/min. (Bei Diesel- und Ethanolmotoren wird durch Impulssteuerung der Kraftstoffventile eine Drehzahl von ca. 1000/min geregelt.)

  • Wenn der Motor eine Drehzahl von 2250/min überschreitet, schaltet das

    E-Gas-Steuergerät eine Spannung von

    +24 V nach Pin 31, wodurch ein Relais (R1002) aktiviert und die Gaszufuhr abgeschaltet wird.


     

    Warnsignale und Fehlercodes


     

    Als Warnleuchte für das E-Gas dient die EDC- Warnleuchte.


     

    116 532

     

    EDC

     

    ETC

     

    EDC

     

    Fehlercodes werden mit der EDC-Diagnosetaste ausgelesen.


     

    image

    106 448

     

    1 2 EDC

    Geschwindig- keitsregelung

    image

    Im Fahrerbereich befindet sich ein Bedienhebel für die Geschwindigkeitsregelung. Mit diesem Hebel wird außerdem die Motordrehzahl von Hand gesteuert, z. B. beim Betrieb des Nebenabtriebs.

    image

    Set

     

    Memo

     

    Off

     

    Set

     

    116 905

     

    Funktionen


     

    Set 

    Beschleunigen

    Set 

    Verzögern

    MEMO

    Vorherige Geschwindigkeit aufnehmen

    OFF

    Abschaltung


     

    Pin

    Motordrehzahl

    33

    1200/min

    48

    1000/min

     

    Konstante Motordrehzahl aktivieren

    Die konstante Motordrehzahl wird über den Stecker S1009/1 aktiviert. Der Stecker befindet sich unter der Schaltergruppe neben dem Lenkrad. Pin 2 (grünes Kabel) ist die

    +-Versorgung und Pin 6 (rotes Kabel) sendet das Signal zum E-Gas-Steuergerät.

    Konstante Motordrehzahl aktivieren - Alternativverfahren

    1. Durch Anschließen des Steckers an einen Schalter in der Instrumententafel kann die konstante Motordrehzahl von Hand eingeschaltet werden.

    2. Anschluß von Pin 2 und 6 durch ein Relais, das von Signalen von der gewünschten Quelle gesteuert wird.

    Wenn eine andere Motordrehzahl als 1400/min gewünscht wird, muß das Kabel zu Pin 18 am E-Gas-Steuergerät an die entsprechenden in der folgenden Tabelle angegebenen Pins angeschlossen werden.

    image image 14:02-56

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    Ausgabe 1 de


     

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    image

    E-Gas


     

    Arbeitsbeschreibung


     

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    Inhalt

    Sicherheitssystem Allgemeines 3

    Stellmotor Prüfungen 5

    Prüfungen mit Schaltbox 6

    Potentiometer prüfen 8

    Sicherheitsschalter prüfen 10

    Fahrpedal Prüfungen 12

    Prüfungen mit Schaltbox 12

    Fahrpedalstellungs-Sensor 15

    Fahrpedalschalter prüfen 17

    Kick-Down-Schalter prüfen 19

    Maßnahme mit Einfluß auf E-Gas Einspritzpumpe erneuern 21

    Stellmotor erneuern 21

    Verbindungsstange am Stellmotor erneuern 21

    Leerlaufdrehzahl einstellen 22

    E-Gas-Steuergerät erneuern 22

    Fahrpedalstellungs-Sensor erneuern 22

    Fahrpedalwinkel ändern 22

    Arbeitsbeschreibungen Motortyp mit SP2 programmieren 23

    Mechanische Leerlaufdrehzahl der

    Einspritzpumpe prüfen / einstellen. 23

    Leerlaufdrehzahl mit SP2 programmieren 25

    Gespeicherte Endstellung löschen 26

    Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen 29

    Fahrpedalwinkel einstellen 32

    Verbindungsstange am Fahrpedalstellungs-

    Sensor prüfen / einstellen 34

    Stecker Wartung 35

    Steuergerätanschlüsse 35

    Sicherheitssystem


     

    Allgemeines


     

    Hinweis: Diese Arbeitsbeschreibung gilt für Busse mit Diesel- oder Ethanolmotoren. Die Unterschiede zu Bussen und Lkw mit Gasmotoren sind in der Funktionsbeschreibung beschrieben.


     

    Das E-Gas verfügt über eine Sicherheitsfunktion, die im Falle eines schwerwiegenden Fehlers aktiviert wird. Während des Fahrbetriebs vergleicht das Steuergerät ständig die Signale vom Fahrpedal mit den Werten des Potentiometers im Stellmotor. Wenn diese wesentlich voneinander abweichen, wird ein Fehlercode erzeugt und das Kraftstoffventil aktiviert.

    Die Funktion des Sicherheitssystems kann anhand der Funktionsbeschreibung auf der folgenden Seite einfach geprüft werden.

    Funktionsprüfung

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    1. Motor starten. Motor bei betätigter Feststellbremse und Getriebe in Leerlaufstellung mit Leerlaufdrehzahl drehen lassen.


       

      image

    2. Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe in Vollaststellung ziehen. Die Sicherheitsfunktion wird jetzt aktiviert, da das Steuergerät gegensätzliche Signale empfängt. Die Fahrpedalstellung stimmt nicht mit der Stellmotorstellung überein. Das Kraftstoffventil muß einschalten und die Motordrehzahl impulsweise auf ca. 1000/min absenken. Dadurch wird das Funktionieren der Sicherheitsfunktion bestätigt.

      104 184

       

      Hinweis: 2250/min bei Gasmotoren (Lkw und Busse). Das Sicherheitssystem schaltet die Gaszufuhr ab.


       

    3. Motor abschalten.

    4. Alle aufgetretenen Fehlercodes löschen. Siehe Abschnitt 'Fehlercodes löschen' im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste'.

    Bei aktivierter Sicherheitsfunktion kann das Fahrzeug noch maximal 500 m gefahren werden, um z. B. einen Kreuzungsbereich zu räumen.

    Stellmotor

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    Prüfungen

    Der Stellarm muß fest auf der Stellmotorwelle sitzen. Schraube des Stellarms auf korrekten Anzug prüfen. Das Anzugsmoment beträgt

    6 Nm.


     

    image

    Prüfen, ob die Rückstellfeder korrekt am Stellarm befestigt ist. Dies ist wichtig, falls die Stromversorgung des Stellmotors ausfällt.

    118 027

     

    Das untere Federauge muß um die Kante des Stellarms greifen (Pfeil in Abb.) und darf die Bewegung des Arms nicht beeinträchtigen.


     

    image

    Verbindungsstange und Kugelgelenke auf festen Sitz prüfen.

    Verbindungsstangenenden mit wärmebeständigem Schmiermittel 561 205 schmieren.


     

    Nach dem Fahrbetrieb und Abschalten des Motors steigt die Temperatur im Motorraum auf über 130 °C an. Normale Fette oder Öle sind gegen so hohe Temperaturen nicht beständig.

    104 206

     

    Deshalb stets das o. g. Schmiermittel verwenden.

    Prüfungen mit Schaltbox


     

    Spezifikationen

    image

    Anschlüsse im Stellmotor-Stecker (C558)


     

    Pin

     

    Kabelfarbe

    Anwendung

     

    1

    Blau

    Motor –

     

    2

    Schwarz

    Motor +

     

    3

    Weiß

    Sicherheitsschalter

     

    4

    Grün

    Sicherheitsschalter

     

    5

    Braun

    Potentiometer –

     

    6

    Gelb

    Potentiometer, Aufnehmerkontakt

     

    7

    Rot

    Potentiometer +


     

    Werkzeuge

         


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Tafel

    587 423

    Multimeter

     

    -


     

    image

    image

    image

    639 813 Schaltbox -


     

    image

    Prüfen

    Für die Prüfung und Fehlersuche ist eine korrekte Einstellung der Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe eine Voraussetzung. Ist dies nicht der Fall, muß vor der Fehlersuche die Verbindungsstange eingestellt werden.

    Durch Anschluß der Schaltbox an den dem Stellmotor nächstgelegenen Stecker kann die Funktion des Stellmotors geprüft werden. Dazu wird die Spannung des Stellmotor- Potentiometers gemessen und die Stellung des Sicherheitsschalters bestimmt.

    1. Stecker am Stellmotor abziehen.


       

      image

      104 185

       

      C558


       

      image

    2. Sicherstellen, daß die Kontakte korrekt im Stecker sitzen und nicht korrodiert sind.


       

      image

    3. Schaltbox 639 813 an Stecker anschließen. Sicherstellen, daß die Stecker nicht herunterhängen und die Bewegung der Verbindungsstange behindern.


     

    639 813


     

    104 183

     

    587 423

    Potentiometer prüfen


     


     

    Spannung messen

     

    Potentiometer

    +-Pol

    –-Pol

    Spannung

    Leerlauf

    7

    5

    3,0 V **

    Teillast

    7

    5

    3,0 V **

    Vollast / Kick-Down

    7

    5

    3,0 V **

    Leerlauf

    6

    5

    2,5 V

    Teillast

    6

    5

    2,6 - 0,6 V *

    Vollast / Kick-Down

    6

    5

    0,6 V

    * Die Spannung nimmt beim Betätigen des Fahrpedals gleichmäßig ab.

    image

    ** Die Spannung muß zwischen 2,6 und 3,1 V liegen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt zwischen Pin 5/6 und 5/7 eine Spannung von 0 V an:

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Stellmotor trennen. Wenn die Spannung zwischen Pin 5 und 7 immer noch 0 V beträgt, liegt der Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Stellmotor trennen. Wenn die Spannung 2,5 V (Pin 5/6) oder 3,0 V (Pin 5/7) beträgt, aber beim Anschluß des Stellmotors auf Null absinkt, liegt der Fehler in einem kurzgeschlossenen Potentiometer.

    Wenn die Spannung zwischen Pin 5 und 6 abweicht:

  • Wenn keine Spannungsänderung angezeigt wird, liegt der Fehler im Potentiometer.

    Sicherheitsschalter prüfen


     

    Messungen

     

    Sicherheitsschalter

    +-Pol

    –-Pol

    Stellung

    Spannung

    Leerlauf

    3

    4

    geschlossen

    0 V

    Teillast

    3

    4

    offen

    +24 V

    Vollast / Kick-Down

    3

    4

    offen

    +24 V

    image

    Sofort nach Verlassen der Leerlaufstellung muß der Schalter öffnen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt +24 V an:

    • Wenn der Sicherheitsschalter auch bei Leerlaufstellung +24 V anzeigt, liegt der Fehler im Sicherheitsschalter. In diesem Fall ist der Sicherheitsschalter in allen Stellungen offen.

    Voltmeter zeigt 0 V an:

    • Wenn der Sicherheitsschalter 0 V auch bei Teil- und Vollast anzeigt, gibt es zwei Möglichkeiten. Stecker zwischen Schaltbox und Stellmotor trennen und prüfen, ob der Sicherheitsschalter ständig geschlossen ist.

  • Voltmeter zeigt jetzt +24 V an: Fehler im kurzgeschlossenen Sicherheitsschalter.

  • Voltmeter zeigt jetzt 0 V an: Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

    Fahrpedal


     

    Prüfungen

    image

    Vom Fahrer eingetragene Steine und Schmutz sind in das Fahrpedal eingedrungen. Durch die Innenreinigung des Fahrzeugs kann das Schmiermittel vom Pedalgelenk entfernt worden sein. Pedalgelenk reinigen und mit normalem Motoröl schmieren.


     

    Die Gabelenden der Verbindungsstange am Fahrpedalstellungs-Sensor müssen normalerweise nicht geschmiert werden, sind aber auf Freigängigkeit zu prüfen.


     

    image

    Prüfungen mit Schaltbox


     


     

    Anschlüsse

     

    Pin

     

    Kabelfarbe

    Anwendung

     

    1

    Weiß

    Fahrpedalschalter

     

    2

    Rot

    Potentiometer +

     

    3

    Gelb

    Potentiometer, Aufnehmerkontakt

     

    4

    Blau

    Kick-Down-Schalter

     

    5

    Braun

    Potentiometer –

     

    6

    Grün

    Kick-Down-Schalter

     

    7

    Schwarz

    Fahrpedalschalter


     

    Werkzeuge

     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Tafel

    587 423

    Multimeter

     

    -


     


     

    image

    image

    image

    639 813 Schaltbox -


     


     

    image


     

    Prüfen

    image

    Für die Prüfung und Fehlersuche ist eine korrekte Einstellung der Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe eine Voraussetzung. Ist dies nicht der Fall, muß vor der Fehlersuche die Verbindungsstange eingestellt werden.

    Durch Anschluß der Schaltbox an den dem Fahrpedalstellungs-Sensor nächstgelegenen Stecker kann die Funktion des Fahrpedalstellungs-Sensors geprüft werden. Dazu wird die Spannung des Potentiometers und die Stellung des Fahrpedal- und Kick- Down-Schalters geprüft.


     

    Einstellung


     

    Spezifikationen

       

    Abstand zwischen Arm und Anschlag

    2 ± 1 mm


     

    Werkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung


     

    Abbildung


     

    Tafel

    587 090 Winkelmesser

     

    -


     

    image


     

    image

    Bezeichnung

    image

    Verbindungsstange zwischen Fahrpedal und Fahrpedalstellungs-Sensor einstellen.


     

    1. Außenverkleidung vorn abbauen, um Zugang zum Fahrpedalstellungs-Sensor zu erhalten. Dies kann je nach Karosserieausführung unterschiedlich sein.

      Sicherstellen, daß der Bus auf ebenem Untergrund steht.


       


       

    2. Sicherstellen, daß die Zündspannung

      ausgeschaltet ist. image

      image

    3. Fahrpedal vollständig und bis an das Ende des Kick-Down-Bereichs niedertreten. Der Abstand zwischen Arm und Anschlag muß 2 ± 1 mm betragen. Der Abstand kann mit der Einstellschraube (1) unter dem Fahrpedal eingestellt werden.

    Fahrpedalstellungs- Sensor


     

    Spannung messen

     

    Potentiometer

    +-Pol

    –-Pol

    Spannung

    Leerlauf

    2

    5

    3,0 V **

    Teillast

    2

    5

    3,0 V **

    Vollast / Kick-Down

    2

    5

    3,0 V **

    Leerlauf

    3

    5

    0,1 V

    Teillast

    3

    5

    0,1–2,0 V*

    Vollast / Kick-Down

    3

    5

    2,0 V

    * Die Spannung nimmt beim Betätigen des Fahrpedals gleichmäßig zu.

    image

    ** Die Spannung muß zwischen 2,6 und 3,1 V liegen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen. Meßwerte mit den Angaben in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt zwischen Pin 2/5 und 3/5 eine Spannung von 0 V an:

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen. Wenn die Spannung immer noch 0 V beträgt, liegt der Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen. Wenn die Spannung jetzt 3,0 V (Pin 2/5) oder 2,0 V (Pin 3/5) beträgt, beim Anschließen

    des Fahrpedalstellungs-Sensor aber auf Null absinkt, liegt der Fehler in einem kurzgeschlossenen Potentiometer.

    Wenn die Spannung zwischen Pin 3 und 5 abweicht:

  • Wenn keine Spannungsänderung angezeigt wird, liegt der Fehler im Potentiometer.

    Fahrpedalschalter prüfen


     


     

    Messungen

     

    Stellung

    +-Pol

    –-Pol

    Stellung

    Spannung

    Leerlauf

    1

    7

    offen

    +24 V

    Teillast

    1

    7

    geschlossen

    0 V

    Vollast / Kick-Down

    1

    7

    geschlossen

    0 V

    image

    Sofort nach Verlassen der Leerlaufstellung muß der Schalter schließen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen. Meßwerte mit den Angaben in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt +24 V an:

    • Wenn am Fahrpedalschalter bei Teil- und Vollast +24 V angezeigt wird, liegt der Fehler im Fahrpedalschalter. Der Schalter schließt in keiner Fahrpedalstellung.

    Voltmeter zeigt 0 V an:

    • Wenn der Fahrpedalschalter bei gelöstem Fahrpedal 0 V anzeigt, gibt es zwei Möglichkeiten. Stecker zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen und prüfen, ob der Fahrpedalschalter ständig offen ist.

  • Voltmeter zeigt jetzt +24 V an: Fehler im kurzgeschlossenen Fahrpedalschalter.

  • Voltmeter zeigt jetzt 0 V an: Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

    Widerstand messen

    1. Sicherstellen, daß die Zündspannung (Startschlüssel, Pin 15) ausgeschaltet ist.

    2. Schaltbox nur an Fahrpedalstellungs- Sensor anschließen und sicherstellen, daß sie nicht am Kabelstrang des Busses angeschlossen ist.

    3. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Widerstand gemessen werden soll.

    4. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Widerstandsmessung geschaltet ist.

    5. Widerstand bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

      Ohmmeter zeigt unendlich hohen Widerstand an:

  • Wenn am Fahrpedalschalter bei Teil- und Vollast ein unendlich hoher Widerstand angezeigt wird, liegt der Fehler im Fahrpedalschalter. In diesem Fall ist der Fahrpedalschalter in allen Stellungen offen.

    Ohmmeter zeigt Kurzschluß an:

  • Wenn der Fahrpedalschalter bei gelöstem Fahrpedal 0 Ohm anzeigt, liegt der Fehler im Fahrpedalschalter. In diesem Fall ist der Fahrpedalschalter ständig geschlossen.

    Kick-Down-Schalter prüfen


     


     

    Messungen

     

    Stellung

    +-Pol

    –-Pol

    Stellung

    Spannung

    Leerlauf

    6

    4

    offen

    +24 V

    Teillast

    6

    4

    offen

    +24 V

    Vollast / Kick-Down

    6

    4

    geschlossen

    0 V

    Der Schalter muß schließen, kurz bevor das Pedal den Endanschlag erreicht.


     

    image

    Spannung messen

      1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

      2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

      3. Zündspannung einschalten.

      4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen. Meßwerte mit den Angaben in der Tabelle vergleichen.

      5. Zündspannung ausschalten.

      6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt +24 V an:

    • Wenn am Kick-Down-Schalter bei Teil- und Vollast +24 V angezeigt wird, liegt der Fehler im Kick-Down-Schalter. In diesem Fall ist der Kick-Down-Schalter in allen Stellungen offen.

      Voltmeter zeigt 0 V an:

    • Wenn der Kick-Down-Schalter bei gelöstem Fahrpedal 0 V anzeigt, gibt es zwei Möglichkeiten. Stecker zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen und prüfen, ob der Kick-Down-

      Schalter ständig offen ist.

  • Voltmeter zeigt jetzt +24 V an: Fehler im kurzgeschlossenen Fahrpedalschalter.

  • Voltmeter zeigt jetzt 0 V an: Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

    Widerstand messen

    1. Sicherstellen, daß die Zündspannung (Startschlüssel, Pin 15) ausgeschaltet ist.

    2. Schaltbox nur an Fahrpedalstellungs- Sensor anschließen und sicherstellen, daß sie nicht am Kabelstrang des Busses angeschlossen ist.

    3. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Widerstand gemessen werden soll.

    4. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Widerstandsmessung geschaltet ist.

    5. Widerstand bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Ohmmeter zeigt unendlich hohen Widerstand an:

  • Wenn am Kick-Down-Schalter auch bei Vollast unendlich hoher Widerstand angezeigt wird, liegt der Fehler im Kick- Down-Schalter. In diesem Fall ist der Kick- Down-Schalter in allen Stellungen offen.

    Ohmmeter zeigt Kurzschluß an:

  • Wenn der Kick-Down-Schalter bei gelöstem Fahrpedal 0 Ohm anzeigt, liegt der Fehler im Kick-Down-Schalter. In diesem Fall ist der Kick-Down-Schalter ständig geschlossen.

    Maßnahme mit Einfluß auf E-Gas


     

    Im folgenden werden Maßnahmen beschrieben, die beim Auswechseln von solchen Teilen durchgeführt werden müssen, die die Funktion des E-Gas-Systems beeinflussen können. Die einzelnen Vorgänge werden an späterer Stelle in diesem Heft beschrieben.


     

    Einspritzpumpe erneuern

    1. Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    2. Mit SP2 die korrekte Leerlaufdrehzahl im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    3. Gespeicherte Endstellung löschen.

    4. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Stellmotor erneuern

    1. Gespeicherte Endstellung löschen.

    2. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Verbindungsstange am Stellmotor erneuern

    Eine Erneuerung ist notwendig, wenn am Kugelgelenk Spiel auftritt.

    1. Gespeicherte Endstellung löschen.

    2. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    Leerlaufdrehzahl einstellen

    1. Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    2. Mit SP2 die korrekte Leerlaufdrehzahl im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    3. Gespeicherte Endstellung löschen.

    4. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    E-Gas-Steuergerät erneuern

    1. Mit SP2 den korrekten Motortyp im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    2. Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    3. Mit SP2 die korrekte Leerlaufdrehzahl im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    4. Gespeicherte Endstellung löschen.

    5. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Fahrpedalstellungs- Sensor erneuern

    1. Verbindungsstange (Leerlauf) am Fahrpedalstellungs-Sensor prüfen und einstellen.

    2. Pedalanschlag (Vollast) prüfen / einstellen.


     

    Fahrpedalwinkel ändern

    1. Winkel des Fahrpedals einstellen.

    2. Verbindungsstange (Leerlauf) am Fahrpedalstellungs-Sensor prüfen und einstellen.

    3. Pedalanschlag (Vollast) prüfen / einstellen.

    Arbeitsbeschreibungen


     

    Motortyp mit SP2 programmieren

    Mit Scania Programmer 2 den korrekten Motortyp im E-Gas-Steuergerät programmieren.


     

    Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Werkzeuge


     

    image

    Nummer Bezeichnung Abbildung


     

    image

    image

    102 210

     

    587 304 IR-Drehzahlmesser


     

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    1. Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur mindestens 30 min lang warmlaufen lassen, dabei häufig den Retarder verwenden. Der gesamte Motor muß betriebswarm sein.

      image

      104 175

       

    2. Klemme des Kugelgelenks an der Einspritzpumpe lösen. Verbindungsstange von Stellarm abbauen.

      image

    3. Motor starten.


       

    4. Motordrehzahl an Riemenscheibe messen. IR-Drehzahlmesser verwenden.


       

      image

      Hinweis: Nicht den Drehzahlmesser in der Instrumentenanlage verwenden. Dieser ist nicht ausreichend genau.


       

    5. Gewünschte Drehzahl (520 oder 550/min) an der Leerlaufschraube einstellen.

      • Sicherungsmutter (1) auf der Unterseite 1

        lösen. Leerlaufschraube (2) einstellen.

        2

      • Sicherstellen, daß der Stellarm (3) an der

        Leerlaufschraube anliegt.

        3

      • Sicherungsmutter (1) festziehen.

        104 176

         

    6. Motor abschalten.

    Leerlaufdrehzahl mit SP2 programmieren

    Die Leerlaufdrehzahl von 520/min (oder 550/min) muß auch im Steuergerät programmiert werden. Deshalb muß die mechanische Leerlaufeinstellung mit der programmierten Leerlaufdrehzahl (520 oder 550/min) übereinstimmen. Andernfalls sind Motorvibrationen möglich. Es ist wichtig, daß im Steuergerät die tatsächliche Leerlaufdrehzahl programmiert ist.

    Die Leerlaufdrehzahl ist vom Motortyp abhängig. Ggf. muß die Leerlaufdrehzahl mit dem Scania Programmer 2 geprüft werden.


     

    Einstellwerte


     

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    Bezeichnung Wert


     

    image

    Standard-Leerlaufdrehzahl für Dieselmotoren 520/min


     

    image

    image

    image

    Standard-Leerlaufdrehzahl für Ethanolmotoren 550/min Standard-Leerlaufdrehzahl für Gasmotoren (Lkw und Busse). 550/min

    Gespeicherte Endstellung löschen

    image

    1. Zündspannung einschalten.

      Der Löschvorgang (die Speicherung des Endanschlags) beginnt.


       

    2. Motor starten und im Leerlauf (520 oder

      550/min) drehen lassen. image

      image

    3. Fahrpedal mit von der Einspritzpumpe getrennter Verbindungsstange mindestens zwei Sekunden in Vollaststellung drücken.


       

    4. Motor abschalten. Zündspannung nicht ausschalten.

    Der Löschvorgang ist jetzt abgeschlossen.

    Gespeicherte Endstellung aktualisieren

    Wenn die Endstellung nicht wie o. g. gelöscht wird, wird mit jeder Nachstellung der Verbindungsstange der Verstellbereich des Stellmotors weiter eingeschränkt.

    Durch das Löschen des Speichers wird sichergestellt, daß nach einer Einstellung der Stellmotor den maximalen Verstellbereich nutzt.

    Für die Leerlaufdrehstellung genügt eine einfache mechanische Grundeinstellung.

    Das Steuergerät prüft die Endstellung bei Vollast nach jedem Einschalten des Systems. Diese Prüfung erfolgt, wenn das erste Mal länger als eine Sekunde die Vollaststellung gehalten wird und die Fahrgeschwindigkeit mehr als 7,5 km/h oder die Motordrehzahl 400/min beträgt. Das Steuergerät bestimmt dann, ob die gemessene Endstellung innerhalb des Sollbereichs liegt.

    Die Einstellung der Endstellung erfolgt in einem Bereich von 30% des Gesamtstellbereichs des Stellmotors. Wenn sich die Endposition außerhalb dieses Bereichs befindet, werden ein Warnsignal und ein Fehlercode erzeugt.

    Im Steuergerät ist die Endposition der vorhergehenden Prüfung gespeichert. Wenn das Steuergerät eine neue elektrische Endposition erkennt, wird der vorherige Wert überschrieben.

    Wenn die gespeicherte Endposition gelöscht ist, wird die mechanische Endposition im Steuergerät gespeichert. Wenn die Endposition nicht gelöscht wird, liegt die Selbsteinstellung nach einigen Nachstellvorgängen der Verbindungsstange außerhalb des zulässigen Verstellbereichs.

    Die Verbindungsstange wird beim Einstellen um 3 mm verkürzt. Dadurch wird erreicht, daß sich die eingestellte Endposition ungefähr in der Mitte des Einstellbereichs befindet. Bei der nächsten Fahrt wird dieser Wert als elektrische Endposition gespeichert, sobald die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Dies ermöglicht einen Verstellbereich von 15% in beide Richtungen gegenüber dem Gesamtverstellweg des Stellmotors.


     

    image

    Endposition-Einstellbereich.


     

    image


     

    M bezeichnet die im Steuergerät gespeicherte Position.


     

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    M bezeichnet die bei korrekt eingebauter und eingestellter Verbindungsstange im Steuergerät gespeicherte Position.

    Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen


     

    Werkzeuge


     

    image

    Bezeichnung Abbildung


     

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    Spezialschlüssel


     

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    1. Zündspannung einschalten.

      image

    2. Verbindungsstange so einstellen, daß die Kugelköpfe mittig in den Kugelpfannen sitzen. Sicherungsmutter festziehen. Verbindungsstange hängen lassen.


       

      Dies ist der Einstellvorgang für die Leerlaufstellung der Verbindungsstange.


       

      image

    3. Von einem Helfer das Fahrpedal bis zum Vollastanschlag niederdrücken lassen.


       

      Dies ist der Einstellvorgang für die Vollaststellung der Verbindungsstange.

    4. Einspritzpumpenarm in Vollaststellung

      104 179

       

      stellen. image

      image

    5. Die Verbindungsstange muß auf der Seite der Einspritzpumpe 3 ± 1 mm zu kurz sein. Der Wert kann am Einspritzpumpenarm gemessen werden.


       

      Die Vollaststellung der Verbindungsstange ist jetzt eingestellt.


       

      image

    6. Ggf. muß der Stellarm nachgestellt werden. Schlüssel verwenden: Spezialanfertigung 8 oder 10 mm.


       

      Einstellungen an dieser Schiene haben keine Auswirkung auf die Leerlaufstellung.

    7. Wenn der Verstellweg von Einspritzpumpenarm oder Stellarm nicht ausreichend ist, muß die Länge des Einspritzpumpenarms nachgestellt werden. In diesem Fall den Arm in der Schiebe verschieben.

      image

    8. Fahrpedal lösen.


       

    9. Leerlaufstellung nochmals prüfen. (Ggf. Vorgang ab Schritt 2 wiederholen.)


       

      image

    10. Verbindungsstange an Einspritzpumpenarm anbauen.


       

      104 182

       

    11. Alle Fehlercodes löschen, siehe Abschnitt 'Fehlercodes löschen' im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste'.

    Fahrpedalwinkel einstellen


     

    Hinweis: Die Kugelgelenkstellung 3 gilt für Busse der Serie 4.


     


     

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    1. Stecker

    2. Gabelstück

    3. Kugelgelenkstellung beim Bus der Serie 4.

    Leerlaufstellung

    1. Der Fahrpedalarm (3) begrenzt den Fahrpedalwinkel nach oben und liegt an der Unterseite des Fahrpedalträgers an. Ist dies nicht der Fall, muß die Stange des Fahrpedalstellungs-Sensors (6) verlängert werden.

    2. Der Pedalwinkel muß ca. 45° von der Horizontalen betragen. Fahrpedalwinkel entsprechend dem Kundenwunsch an der vertikalen Verbindungsstange (4) unter dem Pedal einstellen. Die Verbindungsstange ist im Pedal mit einem Stift und einer Verriegelungsplatte (5) befestigt.


     

    Vollaststellung

    Einstellschraube (1) so einstellen, daß das Pedal einen Betätigungsbereich von ca. 30° erreicht.

    Einstellungen des Fahrpedalstellungs-Sensors prüfen.


     

    image


     

    1. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

    2. Seilzuggabel

    3. Stellarm

    4. Vertikale Verbindungsstange

    5. Stift und Verriegelungsplatte

    6. Stange


     

    image


     

    1. Einstellschraube

    2. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

    Verbindungsstange am Fahrpedalstellungs- Sensor prüfen / einstellen

    Leerlaufstellung

  • Der Fahrpedalarm (3) begrenzt den Fahrpedalwinkel nach oben und liegt an der Unterseite des Fahrpedalträgers an.

Der Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm (1) muß beinahe am hinteren Anschlag anstehen.


 

Vollaststellung

Prüfen, ob ein Abstand von 1-3 mm zwischen Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

(2) und dem vorderen Anschlag vorhanden ist. Bei Bedarf mit der Einstellschraube (1) unter dem Pedal einstellen.


 

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  1. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

  2. Seilzuggabel

  3. Stellarm

  4. Vertikale Verbindungsstange

  5. Stift und Verriegelungsplatte

  6. Stange


 

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  1. Einstellschraube

  2. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

Stecker


 

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Wartung

Stecker mit Spezialfett 584 070 vor Korrosion schützen. Dies verringert das Risiko von unnötigen Warnmeldungen und Pannen.


 

Steuergerätanschlüsse

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Zum Ausbauen von Kontakten aus dem Steuergeräte-Stecker sind zwei Spezialwerkzeuge erforderlich.

Die größeren Kontakte mit Spezialwerkzeug 588 192, die kleineren mit Spezialwerkzeug

588 195 ausbauen.

Vor dem Herausziehen eines Kontakts muß die Verriegelungslasche gelöst werden. Dazu den oberen Teil des Steckers zur Seite schieben. An den drei Haken (A) ist sichtbar, ob der Stecker geöffnet oder geschlossen ist.

image image 14:01-51

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Ausgabe 01 de


 

Mechanisches Fahrpedal


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Bauteile 3

Arbeitsbeschreibung Fahrpedal erneuern 7

Fahrpedal-Sensor erneuern 8

Handgas-Seilzug erneuern 9

Geschwindigkeitsbegrenzer bzw. Verbindungsstange erneuern 10

Fahrpedalzug erneuern 11

Prüfungen und Einstellungen,

vorn, Leerlaufstellung 12

vorn, Vollaststellung 14

hinten, Fahrpedalbetätigung 15

Einspritzpumpe

Leerlauf- und Vollaststellung 16

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeine Informationen


 

Bauteile

  • Fahrpedal

  • Fahrpedalzug

  • Geschwindigkeitsbegrenzer/ Verbindungsstange

    Als Zusatzausstattung können folgende Bauteile eingebaut sein:

  • Handgas-Seilzug

  • Fahrpedal-Sensor

  • Fahrpedalbetätigungs-Sensor

  • Fahrpedalsperre


 

Fahrpedal

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Das Fahrpedal ist auf einer Grundplatte befestigt, auf deren Unterseite sich Hebelmechanismus, Verbindungsgestänge und Fahrpedal-Sensor befinden. Die Rückstellung des Fahrpedals in die Ausgangsstellung erfolgt durch eine Rückholfeder im Fahrpedal-Sensor bzw. im Pedalmechanismus bei Ausführungen ohne Sensor. Die Endstellungen des Fahrpedals sind durch einen Hebelanschlag unterhalb der Grundplatte (Leerlaufstellung) und eine Einstellschraube (Vollaststellung) vorgegeben.


 

Fahrpedal

Fahrpedalzug

Der Fahrpedalzug mit Außenzug verläuft unten am Fahrzeugboden vom Fahrpedalmechanismus zur Einspritzpumpe. Die Seilzuglänge hängt von der jeweiligen Buslänge ab. Zur Führung des Fahrpedalzugs dienen ein Kunststoffrohr (Durchmesser: 25 mm) bzw. Kabelbinder. Der Seilzug ist wartungsfrei und darf nicht geschmiert werden.


 

Handgasbetätigung

Mit der Handgas-Funktion kann die Leerlaufdrehzahl angehoben werden, z. B. zur Füllung von Druckluftbehältern oder zur schnelleren Motorerwärmung.

Der Handgas-Seilzug ist mit dem Hebel am Fahrpedal verbunden. Zur Feineinstellung der Drehzahl dient der Drehknopf.


 

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Handgasbetätigung


 

Geschwindigkeitsbegrenzer

Der Geschwindigkeitsbegrenzer befindet sich im Bereich der Einspritzpumpe und regelt die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Bei Überschreiten der eingestellten Höchstgeschwindigkeit wird ein Druckluftzylinder beaufschlagt, der den Verstellhebel an der Einspritzpumpe zurückschiebt.


 


 

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Geschwindigkeitsbegrenzer

Fahrpedalsperre

Die Fahrpedalsperre (falls eingebaut) ist direkt hinter dem Fahrpedal eingebaut und mit dem Pedalmechanismus über einen kurzen Seilzug verbunden. Der Seilzug zum Motor ist direkt an der Fahrpedalsperre angebaut und deshalb kürzer als bei Fahrzeugen ohne Fahrpedalsperre. Siehe Fahrpedalsperre, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.


 

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Fahrpedalsperre

  1. Seilzug zum Fahrpedal

  2. Seilzug zum Motor


 

Fahrpedal-Sensor

Der Fahrpedal-Sensor besteht aus einem Potentiometer und zwei Mikro-Schaltern zur Erkennung der Fahrpedalbetätigung und Kick- Down-Funktion. Bei mechanischer Verstellung der Einspritzpumpe entfällt das Potentiometer. Der Kick-Down-Schalter wird bei vollständig durchgetretenem Fahrpedal aktiviert. Der

Kick-Down-Schalter wird bei Automatikgetrieben verwendet. Der Fahrpedalbetätigungs-Schalter wird am Anfang der Pedalbewegung aktiviert. Das Zusatzbremssystem benötigt die Signale vom Fahrpedalbetätigungs-Schalter.


 

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Fahrpedal-Sensor


 

Fahrpedalbetätigungs-Sensor

Der Fahrpedalbetätigungs-Sensor sitzt an der Einspritzpumpe und registriert Stellungsveränderungen des Fahrpedals. Dieser Sensor wird nur bei Automatikgetrieben verwendet. Siehe Werkstatthandbuch Hauptgruppe 5.


 


 

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Fahrpedalbetätigungs-Sensor


 

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© Scania CV AB 1999, Sweden

Arbeitsbeschreibung


 

Fahrpedal


 

Erneuern

WICHTIG! Prüfungen und Einstellung, vorn durchführen.


 

Zur Durchführung dieses Arbeitsvorganges sind zwei Mechaniker erforderlich. Die Befestigung erfolgt mit Durchsteckschrauben mit Muttern.


 

Die längeneinstellbare Betätigungsstange und der Fahrpedal-Sensor sind auf das neue Fahrpedal zu übertragen.


 


 

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  1. Vertikalgelenk

  2. Befestigungsschraube

  3. Gabel

  4. Seilzug zur Handgasbetätigung

  5. Fahrpedal-Sensor

  6. Betätigungsstange

  7. Gelenkgabel mit Stift

Fahrpedal-Sensor


 

Erneuern


 

Hinweis: Die Einbaulage des Kugelzapfens (3) gilt für Busse der 4er-Serie.


 

WICHTIG! Hebelausschlag des Fahrpedal- Sensors prüfen. Siehe Prüfungen und Einstellungen, vorn.


 

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  1. Stecker

  2. Gelenkpfanne

  3. Einbaulage des Kugelzapfens in Bussen der 4er-Serie

Handgas-Seilzug


 

Erneuern

WICHTIG! Bei der Einstellung des Seilzugs ist darauf zu achten, daß in entlastetem Zustand ausreichend Durchhang vorhanden ist, damit der Motorleerlauf bei eingeschobenem Einspritzpumpen-Verstellhebel nicht beeinträchtigt wird.


 


 

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  1. Mutter

  2. Klemmstück

  3. Verschraubung

Geschwindigkeitsbegrenzer bzw. Verbindungsstange


 

WICHTIG! Prüfen, ob der Abstand von Mitte Kugelzapfen bis Mitte Gelenkgabel am neuen Geschwindigkeitsbegrenzer bzw. am neuen Gestänge zwischen 251-253 mm liegt.


 

WICHTIG! Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 

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9l-Motor


 


 

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11l- und 12l-Motor

Fahrpedalzug


 

Erneuern

WICHTIG! Sicherstellen, daß der Seilzug im Außenzug freigängig ist. Biegeradius von 250 mm nicht unterschreiten. Seilzug beim Einbau nicht knicken.


 

WICHTIG! Sicherstellen, daß der Einspritzpumpen-Verstellhebel in Leerlaufstellung steht und der Seilzug so straff als möglich gespannt ist. Ggf. mit Halter (2) einstellen.


 

WICHTIG! Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 

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  1. Gabel

  2. Außenzug


 

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  1. Seilzug zum Fahrpedal

  2. Seilzug zum Motor Fahrpedalsperre


 


 

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  1. Gabel

  2. Halter 9l-Motor


 

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  1. Gabel

  2. Halter

11l- und 12l-Motor

Prüfungen und Einstellungen


 

Vorn

Leerlaufstellung:

Gabel (1) von Gestänge am Motor abbauen.


 


 

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  1. Gabel

  2. Halter 9l-Motor


 

  1. Der Fahrpedalhebel (3) begrenzt die Aufwärtsbewegung des Pedals und liegt auf der Unterseite der Fahrpedalhalterung auf. Ist der Auflagepunkt verschoben, ist die längeneinstellbare Verbindungsstange des Fahrpedal-Sensors (6) oder der Handgas- Seilzug (7) entsprechend zu verstellen.

  2. Das Fahrpedal muß in einem Winkel von ca. 45° zur Horizontalen stehen. Fahrpedalwinkel mit dem Vertikalgelenk (4) unter dem Pedal gemäß Kundenanforderung einstellen. Das Gelenk ist mit einer Halteplatte und Stift (5) am Pedal befestigt.

  3. Die Spannung des Handgas-Seilzugs darf nicht zu Klemmen oder zur Beeinträchtigung der Leerlaufdrehzahl bei eingeschobenem Einspritzpumpen- Verstellhebel führen.


 

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  1. Fahrpedal-Sensorhebel

  2. Gabel

  3. Hebel

  4. Vertikalgelenk

  5. Gelenkgabel mit Stift

  6. Betätigungsstange

  7. Handgas-Seilzug


 

  1. Der Fahrpedal-Sensorhebel (1) muß den hinterenAnschlag beinahe berühren.

  2. Gilt für Fahrzeuge mit Fahrpedalsperre. Seilzug zwischen Fahrpedalsperre und Fahrpedal mit der Gabel (2) am Fahrpedal so einstellen, daß kein Spiel mehr vorhanden ist.


 

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  1. Gabel

  2. Halter

11l- und 12l-Motor

Vollaststellung:

  1. Pedalwinkel von ca. 30° mit der Einstellschraube (1) justieren.

  2. Sicherstellen, daß zwischen Fahrpedal- Sensorhebel (2) und dem vorderen Anschlag ein Spiel von 1-3 mm vorhanden ist. Ggf. mit der Einstellschraube (1) unter dem Pedal einstellen.


 

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  1. Einstellschraube

  2. Fahrpedal-Sensorhebel


 

  1. Sicherstellen, daß der Einspritzpumpen- Verstellhebel in Leerlaufstellung steht und der Seilzug so straff als möglich gespannt ist. Ggf. mit Halter (2) einstellen.

  2. Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 

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  1. Gabel

  2. Halter

11l- und 12l-Motor


 

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  1. Gabel

  2. Halter 9l-Motor

Hinten


 

Fahrpedalbetätigung

  1. Prüfungen und Einstellung, vorn durchführen.

  2. Prüfen, ob der Abstand von Mitte Kugelzapfen bis Mitte Gelenkgabel am neuen Gestänge bzw. am neuen Geschwindigkeitsbegrenzer zwischen 251-253 mm liegt. An der Gabel (1) oder am Kugelzapfen (2) einstellen.

  3. Gilt nur für 9l-Motoren: Fahrpedal vollständig durchtreten.

    Sicherstellen, daß die Betätigungsstange bzw. der Geschwindigkeitsbegrenzer

    2-5 mm herausragt, wenn der Einspritzpumpen-Verstellhebel den Anschlag der Vollaststellung erreicht hat. Durch Verschieben des Kugelzapfens (2) im Langloch einstellen.


     

    Hinweis: Bei 11l- und 12l-Motoren ist eine Einstellung nicht möglich. Der Seilzughub muß 50 mm betragen.


     

  4. Sicherstellen, daß der Fahrpedalsensor korrekt eingestellt ist. Siehe Hauptgruppe 5.

  5. Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 


 

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  1. Gabel

  2. Gelenkpfanne

  3. Betätigungsstange

  4. Fahrpedalbetätigungs-Sensor 9l-Motor


 

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Gabel

11l- und 12l-Motor

Einspritzpumpe: Leerlauf- und Vollaststellung

  1. Sicherstellen, daß der Einspritzpumpen- Verstellhebel in den beiden Fahrpedal- Endstellungen am Leerlauf- bzw. den Vollastanschlag anliegt. Zur Durchführung dieses Arbeitsvorganges sind zwei Mechaniker erforderlich.

  2. Gilt nur für 9l-Motoren: Fahrpedal vollständig durchtreten.

Sicherstellen, daß die Verbindungsstange bzw. der Geschwindigkeitsbegrenzer

2-5 mm herausragt, wenn der Einspritzpumpen-Verstellhebel den Anschlag der Vollaststellung erreicht hat.


 

Hinweis: Entspricht der Abstand nicht dem vorgegebenen Maß, ist eine Prüfung gemäß Prüfungen und Einstellungen, hinten durchzuführen.


 

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Gelenkpfanne

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Ausgabe 1 de


 

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E-Gas


 

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Fehlersuche und Fehlercodeliste


 

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Inhalt

Fehlersuche Wichtige Informationen 3

Maßnahmen bei Störungen 4

Fahrbarkeit bei Störungen Allgemeines 5

Warnleuchte leuchtet 5

Warnleuchte blinkt 5

Fehlercodes Allgemeines 6

Fehlercodes auslesen 6

Fehlercodes löschen 8

Fehlercodetabelle Fehlercodetabelle anwenden 9

Beispiel einer Fehlersuche 10

Warnleuchtenzustände 11

Probleme mit Fehlercodes 11

Mögliche Fehler 12

Fehlercodetabelle 13

Systemverhalten 25

Fehlersuche


 

Wichtige Informationen


 

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ACHTUNG!

Bei Bussen muß zur Verhinderung eines Motorstarts vom Fahrerplatz aus vor Arbeiten im Motorraum der Schalter 'Start front' in der hinteren Zentral- Elektrikeinheit auf 0 gestellt werden.


 

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Hinweis: Diese Arbeitsbeschreibung gilt für Busse mit Diesel- oder Ethanolmotoren. Die Unterschiede zu Bussen und Lkw mit Gasmotoren sind in der Funktionsbeschreibung beschrieben.


 

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Bei den folgenden Maßnahmen muß unbedingt die Zündspannung ausgeschaltet werden:

  • Anschließen und Abbauen von Messinstrumenten

  • Messen von Widerständen mit dem Ohmmeter

  • Abziehen und Aufstecken von Steuergeräte-Steckern

    Maßnahmen bei Störungen


     

    Allgemeines

    ?

     

    Offensichtliche Fehler, die zu erheblichen

    ?

     

    Störungen oder Pannen führen, sind meist ?

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    einfach zu finden. Weniger offensichtliche

    Fehler, z. B. Fehleinstellungen, sind meist schwieriger zu finden.

    Solche Fehler unterbrechen außerdem oftmals die Interaktion zwischen den verschiedenen Systemen. Eine Unterscheidung zwischen Ursache und Wirkung ist dann oft schwierig.

    Zuerst muß eine Grundlage für alle weiteren Arbeiten geschaffen sein. Eine Voraussetzung für die einwandfreie Funktion des E-Gas sowie die Interaktion zwischen dem E-Gas und den damit verbundenen Systemen ist die korrekte Grundeinstellung aller Komponenten. Wenn nicht sicher ist, in welchem System sich der Fehler befindet, wird eine Grundeinstellung des E-Gas-Systems empfohlen.


     

    Nützliche Hinweise

    1. Vor Arbeitsbeginn alle vorhandenen Fehlercodes notieren.

    2. Dann nach jeder Fehlersuche oder jedem Einstellvorgang die Fehlercodes löschen. Dadurch wird offensichtlich, welche neuen Fehlercodes erzeugt werden.

    3. Vor Einstellarbeiten den Motor auf Betriebstemperatur bringen.

    4. Wenn verschiedene Fehlercodes erzeugt werden, mit der Grundeinstellung von Fahrpedal, Leerlaufdrehzahl und Verbindungsstange des Stellmotors beginnen. Nach der Einstellung der Verbindungsstange können weitere Fehlercodes untersucht werden. Jetzt ist die Funktion des Verschleißausgleichs gewährleistet, und in eine falsche Richtung weisende Fehlercodes werden verhindert.

    5. Nun kann mit der Prüfung und Fehlersuche an den Systembauteilen begonnen werden.


     

    ?

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    ? ?

    Fahrbarkeit bei Störungen


     

    Allgemeines

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    Bei einem Fehler im E-Gas leuchtet oder blinkt die Warnleuchte. (Mit dieser Leuchte werden auch die gespeicherten Fehlercodes ausgelesen.)


     

    Wenn die Motordrehzahl nicht mit der Fahrpedalstellung übereinstimmt (Drehzahl zu hoch), wird das Sicherheitssystem aktiviert.

    Die Motordrehzahl wird auf ca. 1000/min gesenkt.

    1. Fahrzeug anhalten und Motor abschalten.

    2. Motor wieder starten.

    Wenn die Warnleuchte nach diesem Vorgang nicht mehr aufleuchtet, funktioniert das E-Gas wieder. Trotzdem muß das Fahrzeug bei der nächsten Möglichkeit, z. B. nach Fahrtende, in einer Werkstatt geprüft werden. Der Fehlercode wird im Steuergerät gespeichert.


     

    Warnleuchte leuchtet

    Das Fahrzeug kann zur nächsten Werkstatt gefahren werden.


     

    Warnleuchte blinkt

    Bei der nächsten geeigneten Möglichkeit anhalten. Wenn das Fahrzeug noch ohne wesentliche Probleme fahrbar ist, kann es von entsprechend technisch ausgebildeten Personen bis zur nächsten Werkstatt gefahren werden.

    Wenn die Warnleuchte blinkt und die Drehzahl durch Impulsregelung des Kraftstoffventils auf ca. 1000/min eingestellt wird, kann das Fahrzeug noch eine kurze Entfernung – maximal 500 m – gefahren werden, um z. B. eine Kreuzung zu räumen.

    Bei einer Fahrt über eine längere Entfernung kann das Kraftstoffventil beschädigt werden. Dies kann eine Abschaltung des Motors verursachen. Wenn der Motor noch hochdreht, Getriebe in Leerlauf schalten und Motor mit Startschlüssel abschalten. Der Motor kann


     

    104169

     

    während dieser Zeit im Stand mit Vollast betrieben werden (die Drehzahl wird vom Drehzahlregler der Einspritzpumpe geregelt).

    Fehlercodes


     

    Allgemeines

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    103 644

     

    Fehlercodes aus dem System werden durch einen Blinkcode der Leuchte im Diagnoseschalter und der Leuchte in der Instrumententafel angezeigt. Die Diagnoseleuchte und die Leuchte in der Instrumententafel sind parallel geschaltet.


     

    Wenn während der Fahrt ein Fehler auftritt, wird ein Fehlercode im Steuergerät gespeichert. Gleichzeitig leuchtet die Warnleuchte in der Instrumententafel auf oder blinkt. (Bei bestimmten Fehlern, die die Verkehrssicherheit nicht beeinträchtigen, leuchtet die Warnleuchte nicht auf.) Bei kleineren oder zeitweise auftretenden Fehlern kann die Leuchte durch Ausschalten der Zündspannung ausgeschaltet werden. Der Fehlercode bleibt im Steuergerät gespeichert und kann später ausgelesen werden.

    Fehlercodes werden als Blinkcode in Zehner- und Einerstellen ausgegeben.

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    Fehlercodes auslesen image

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    Im Steuergerät gespeicherte Fehlercodes werden als Blinkcodes von der Warnleuchte in der Instrumentenanlage sowie von der Diagnoseleuchte neben dem Diagnoseschalter ausgegeben.

    116 533

     

    Die Zündspannung muß dabei eingeschaltet sein.

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    Während der ersten zwei 2 Sekunden nach Einschalten der Zündspannung kann der Blinkcode aktiviert werden. Je nach Fehlerart blinkt die Warnleuchte, leuchtet oder leuchtet nicht. Das Beispiel rechts zeigt den Fehlercode 32.


     

    1. Diagnoseschalter mindestens 0,5 Sekunden drücken und loslassen.

    2. Die Warnleuchte erlischt für 2 Sekunden.

    3. Dann werden die Zehnerstellen ausgegeben. Die Leuchte blinkt einmal pro Sekunde. Anzahl der Blinksignale abzählen, um die Zehnerstelle des Fehlercodes zu erhalten.

    4. Die Warnleuchte erlischt für 2 Sekunden.

    5. Dann werden die Einerstellen des Fehlercodes ausgegeben. Die Leuchte blinkt zweimal pro Sekunde. Anzahl der Blinksignale abzählen, um die Einerstelle des Fehlercodes zu erhalten.

    6. Die Warnleuchte erlischt für 2 Sekunden.

    7. Bis zum nächsten Drücken des Diagnoseschalters wird die Ausgabe des Fehlercodes wiederholt.

    8. Danach wird der nächste Fehlercode angezeigt.

    Wenn keine weiteren Fehlercodes vorliegen, kehrt die Anzeigeleuchte in den Zustand vor dem ersten Drücken des Diagnoseschalters zurück (siehe oben, Punkt 1).

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    Fehlercodes löschen

    Fehlercodes müssen nur gelöscht werden, wenn sie angezeigt werden. Die Fehlercodes bleiben bis zur beabsichtigten Löschung gespeichert.

    1. Zündspannung ausschalten.

      116 533

       

    2. Diagnoseschalter drücken und festhalten.


       

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    3. Zündspannung einschalten.


       

    4. Diagnoseschalter mindestens zwei weitere Sekunden gedrückt halten. Der Fehlerspeicher ist jetzt gelöscht.

    Fehlercodetabelle


     

    Fehlercodetabelle anwenden

    Die Fehlercodetabelle enthält folgende Informationen: Fehlercodes, mögliche Fehler, Systemverhalten und Anzeige durch die Warnleuchte.

    Anhand der im Steuergerät gespeicherten Fehlercodes können Fehler im E-Gas-System leichter gefunden werden.

    1. Im Steuergerät gespeicherte Fehlercodes auslesen.

    2. Die Spalte 'Anschluß' der Fehlercodetabelle gibt an, auf welchen Pin am Steuergerät sich der Fehlercode bezieht. Anhand dieser Angabe kann dann mit dem Schaltplan in Gruppe 16 das Kabel verfolgt werden.

    3. Die Spalte 'Ursache' gibt die Fehlerart an (normalerweise den betroffenen Pin).

    In der Spalte 'Systemverhalten oder mögliche Abhilfe' ist angegeben, wie das System auf den Fehler reagiert und, in bestimmten Fällen, wie der Fehler behoben werden kann.

    Wenn in der Spalte 'Ursache' der Fehler 'Kurzschluß nach +24 V / Masse' oder 'Kabelfehler' angegeben ist, stellt dies die Fehlerinterpretation durch das Steuergerät an der entsprechenden Klemme dar. Das Steuergerät kann nicht erkennen, wo im Stromkreis der Fehler auftritt. Der Fehler kann deshalb in den Kabeln oder in einem Bauteil liegen.

    Beispiel einer Fehlersuche

    1. Ein Bus wird mit einem nicht mehr drehbaren Motor in die Werkstatt gebracht. Die Fehlercodes 21, 34 und 36 werden ausgelesen.

    2. Beim Vergleich der Fehlercodes 21, 34 und 36 wird festgestellt, daß einige Fehlerursachen gleich sind. Von diesen Fehlercodes werden die gelöscht, die das Systemverhalten 'Keine Fahrpedalbetätigung' erzeugen.

    3. Dies ergibt zwei mögliche Fehler: 3 / Actuator– Kabelfehler

      4 / Actuator+ Kabelfehler Kurzschluß nach +24 V

    4. Gemeinsame elektrische Verbindungspunkte, Stecker usw. im Schaltplan suchen.

    5. In diesem Fall verlaufen die Kabel durch den Stecker C558 am Stellmotor.

    6. Der Fehler liegt dementsprechend wahrscheinlich im Kabelstrang (z. B. Unterbrechung) oder im Stecker C558. Prüfen, ob in C558 ein offensichtlicher Fehler vorliegt. Wenn nicht, Stecker C558 entsprechend den Anweisungen unter 'Potentiometer im Fahrpedalstellungs- Sensor prüfen' prüfen.

    7. Wenn keine Kabelinformationen vorhanden sind, müssen die Kabel auf konventionelle Weise mit dem Multimeter geprüft werden.

    Warnleuchtenzustände

    Wenn dem Fehler in der Fehlercodetabelle drei verschiedene Warnleuchtenzustände zugeordnet sind, ist dies u. a. davon abhängig, ob der Bus fährt oder steht. Die Spalte Systemverhalten enthält weitere Informationen.


     

    Probleme mit Fehlercodes

    Das Erkennen und Interpretieren von Fehlern und deren Umwandlung in Fehlercodes ist für das Programm im Steuergerät sehr schwierig. Deshalb kann es für das Steuergerät manchmal schwierig sein, einen Fehlercode zu bestimmen. Gelegentlich ist es möglich, daß ein Fehlercode zuviel angezeigt wird.

    Trotz mehrerer Fehlercodes werden nur Fehler gefunden, die auf einen Fehlercode hinweisen: gefundenen Fehler beheben, Fehlercodes löschen und Probefahrt durchführen.

    Wenn keine Fehlercodes mehr erzeugt werden, wurde zuvor wahrscheinlich ein Fehlercodes zuviel angezeigt.

    Beispiel: Unterbrechung im Kabel zum Anschluß 4 / Actuator +. Das Steuergerät erkennt dann – über das Potentiometer im Stellmotor –, daß sich der Stellmotor nicht bewegt. Das Steuergerät kann nicht erkennen, ob dies durch eine Unterbrechung oder durch eine verstellte Verbindungsstange verursacht wird, die die Bewegung blockiert.

    Das Steuergerät erzeugt die Fehlercodes 21, 34 und 36. (Verstellte Verbindungsstange oder Kabelfehler 4 / Actuator +).

    Fehlercodes werden nur in bestimmten Situationen erzeugt. Zur korrekten Erzeugung eines Fehlercodes genügt es nicht, nach der Behebung des Fehlers nur die Zündspannung einzuschalten.

    Zuerst muß der Motor gestartet, das Fahrpedal vollständig durchgetreten (über den Kick- Down-Bereich hinaus) und die Bremse betätigt sowie die erhöhte Leerlaufdrehzahl eingeschaltet werden. Wenn dann noch keine Fehlercodes erzeugt werden, Probefahrt durchführen und dabei sowohl Fahr- und Bremspedal vollständig durchtreten.

    Beispiel: Unterbrechung im Kabel zum Anschluß 54 / Safety switch sensor. Das Steuergerät vergleicht den Wert vom Potentiometer mit der Fahrpedalschalterstellung. Das Steuergerät kann erst beim Betätigen des Fahrpedals die Übereinstimmung dieser Werte prüfen, da erst dann der Fehlercode erzeugt wird.


     

    Mögliche Fehler

    Wenn der Fehler im Steuergerät liegt, kann dieser so schwerwiegend sein, daß keine Fehlercodes mehr erzeugt werden können.

    Wenn die Fehlersuche zeigt, daß der Fahrpedalstellungs-Sensor funktioniert, aber ein nicht korrektes Spannungssignal am Steuergerät empfangen und dabei die Fehlercodes 14 oder 41-44 erzeugt werden, ist wahrscheinlich der Kabelstrang defekt.


     

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    Fehlercodetabelle

     

    Fehlercodetabelle

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    14:02-57

     

    13

     

    Fehlercodes, mögliche Fehler, Systemverhalten und Anzeige durch die Warnleuchte.


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    11

    Fahrgeschwindig- keitssignal

    11 / Speed

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion. Motor dreht nur bis 1400/min.

    Ein

    12

    Motordrehzahl- signal

    42 / Ref. Drehz.

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl- und Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion.

    Ein / Aus

    49 / RPM

    Kurzschluß nach +24 V.

    13

    TC-Signal

    35 / PWM throttle reducing

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß. ABS/TC- Steuergerät falsch programmiert.

    TC: Fehlfunktion. TC-Warnleuchte leuchtet. Nur bei aktiver TC. Andernfalls erfolgt keine Reaktion.

    Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-Warnleuchte.

    Ein / Aus

    14:02-57

     

    14

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    14

    Bremspedalsignal

    38 / Cruise

    control off, brake

    Kurzschluß nach +24 V. Verzögerung >2 m/s2 für mehr

    als 1 Sekunde mit +24 V an Pin 38 und ohne Signal an Pin 14.

    -

    Ein

    15

    Sicherheitssystem: Fehlfunktion

    31 / Safety system +

    Kurzschluß nach +24 V.

    Motor bleibt stehen.

    Blinkt

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Motor dreht nur bis 1400/min.

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    15

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    Das Sicherheitssystem wird

    nur innerhalb der ersten 1,5 Sekunden nach Einschalten der Zündspannung (Zündschloß Pin 15) geprüft. Wenn die Abschalttaste (im Motorraum oder ein Notschalter) während dieser Zeitspanne gedrückt wird, wird der Fehlercode 15 erzeugt (31 / Safety system + wird dann an +24 V geschaltet). Normale Fehlersuche durchführen und System auf weitere Fehler prüfen.

    16

    Geschwindigkeits-

    regelungs-Schalter.

    9 / Cruise control

    ret.

    Kurzschluß nach +24 V.

    Geschwindigkeitsregelung

    abgeschaltet.

    Aus

    image

    14:02-57

     

    16

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    9 / Cruise control ret 36 / Cruise control acc

    +24 V-Eingang gleichzeitig an beide Pins.

    Geschwindigkeitsregelung abgeschaltet.

    Ein

    21

    Bereichsbegren- zung: Automati- sche Einstellung

    -

    Verbindungsstange falsch eingestellt oder blockiert. Keine Löschung nach

    Einstellung der Verbindungsstange.

    -

    Ein

    3 / Actuator –

    Kabelfehler.

    Keine E-Gas-Regelung.

    Blinkt

    4 / Actuator+

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    23 / Pot–, actuator

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet.

    image

    17

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    52 / Pot signal

    actuator

    Kabelfehler.

    Leerlaufdrehzahlregelung:

    Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet. Schaltrucken.

    31

    Sicherheitsschalter

    im Stellmotor

    22 / Safety switch

    actuator

    Kurzschluß nach +24 V.

    -

    Ein

    Schalter gemeinsam abgesichert.

    32

    Potentiometer im

    Stellmotor kurzgeschlossen nach Batterie-Plus (+24 V)

    23 / Pot–, actuator

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Blinkt

    24 / Pot+,

    actuator

    Kurzschluß nach +24 V.

    Einstellung von Regelstrom. TC-

    Warnleuchte leuchtet.

    52 / Pot signal

    actuator

    Kurzschluß nach +24 V.

    Einstellung von Regelstrom.

    Kabelfehler.

    Leerlaufdrehzahlregelung:

    Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet. Schaltrucken.

    image

    14:02-57

     

    18

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    33

    Potentiometer im Stellmotor kurzgeschlossen

    nach Masse

    24 / Pot+ actuator

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von

    Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet.

    Blinkt

    52 / Pot signal

    actuator

    Masseschluß.

    Einstellung von Regelstrom.

    34

    Stellmotor erreicht

    Sollstellung nicht

    3 / Actuator –

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V.

    Keine E-Gas-Regelung.

    Blinkt

    Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    4 / Actuator+

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    Keine E-Gas-Regelung.

    35

    Sicherheitssystem

    aktiviert (Kraftstoffventil)

    3 / Actuator –

    Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Blinkt

    image

    19

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    22 / Safety switch

    actuator

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl,

    Leerlaufdrehzahlregelung und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    35

    Sicherheitssystem aktiviert (Kraftstoffventil)

    23 / Pot–, actuator

    Kabelfehler.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von

    Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet.

    Blinkt

    25 / Kick down /

    Safety switch +

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte

    Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    27 / Pot+, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Sicherheitssystem aktiviert.

    32 / Kick-down

    Masseschluß.

    Das Sicherheitssystem wird durch

    gemeinsame Stromversorgung mit dem Sicherheitsschalter beim Kick- Down aktiviert.

    51 / Safety switch

    actuator +

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Stellmotor fehlerhaft.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl,

    Leerlaufdrehzahlregelung und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    image

    14:02-57

     

    20

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    54 / Safety switch sensor

    Kabelfehler.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

     

    Masseschluß.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte

    Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers schaltet die E-Gas- Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten.

    Blinkt / Ein

    36

    Strombegrenzer am Stellmotor

    3 / Actuator –

    Kabelfehler.

    Keine E-Gas-Regelung.

    Blinkt

    Masseschluß.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    4 / Actuator+

    Kabelfehler. Kurzschluß nach

    +24 V. Masseschluß.

    Keine E-Gas-Regelung.

    image

    21

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler-

    code

    Fehler

    Pin Nr. /

    Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche

    Abhilfe

    Warnleuchte

    Ist- und Referenzwert für

    Stromstärke stimmen nicht überein. Interner Fehler im Steuergerät.

    Steuergerät erneuern.

    41

    Sicherheitsschalter

    im Fahrpedal- Sensor

    26 / Pot–, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Ein /

    Aus

    27 / Pot+, sensor

    Kabelfehler. Masseschluß.

    54 / Safety switch

    sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

    Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Ein / Aus

    Schalter gemeinsam

    abgesichert.

    55 / Pot signal

    sensor

     

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Ein

    image

    14:02-57

     

    22

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler


     

    Potentiometer im Fahrpedalstellungs

    -Sensor: Kurzschluß nach

    +24 V

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    42

    26 / Pot–, sensor

    Kabelfehler.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Blinkt

    27 / Pot+, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Sicherheitssystem aktiviert.

    55 / Pot signal

    sensor

    Kabelfehler.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Aus

    Kurzschluß nach +24 V.

    43

    Potentiometer im

    Fahrpedalstellungs

    -Sensor: Masseschluß

    26 / Pot–, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Ein /

    Aus

    27 / Pot+, sensor

    Kabelfehler. Masseschluß.

    55 / Pot signal sensor

    Kabelfehler.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt

    Masseschluß.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Blinkt / Aus

    image

    23

     

    14:02-57

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

     

    Fehlercodetabelle

     


     

    Fehler- code

    Fehler

    Pin Nr. / Benennung

    Ursache

    Systemverhalten oder mögliche Abhilfe

    Warnleuchte

    44

    Potentiometer im

    Fahrpedalstellungs

    -Sensor: Aufnehmerkontakt offen

    25 / Kick down /

    Safety switch +

    Kabelfehler. Masseschluß.

    Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte

    Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

    Blinkt

    26 / Pot–, sensor

    Kabelfehler.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Blinkt

    Kurzschluß nach +24 V.

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

    Siehe Tabelle Systemverhalten.

    Blinkt / Ein /

    Aus

    27 / Pot+, sensor

    Kurzschluß nach +24 V.

    Sicherheitssystem aktiviert.

    Blinkt

    45

    Fahrpedalstellungs

    -Sensor nicht korrekt eingestellt

    -

    Sensor falsch eingestellt oder

    fehlerhaft.

    -

    Ein

    51

    Speicherfehler

    (EEPROM).

    -

    -

    Anwendung vorprogrammierter

    Werte. Steuergerät erneuern.

    Ein

    image

    Fehlercodetabelle


     

    image


     

    Notizen

    Einstellung mit 3 Positionen

    Das Steuergerät regelt den Stellmotor in drei Stellungen: Leerlauf, 50% und 100%.

    Dies kann von zwei Personen geprüft werden: eine Person betätigt das Fahrpedal, die andere beobachtet den Stellmotor im Motorraum.

    Fahrpedal langsam lösen und niedertreten. Dabei muß der Stellmotorarm zwischen den drei Stellungen hin- und herfahren.

    Stromregelung

    Bei der Einstellung der Stromstärke wird das Signal vom Fahrpedal-Potentiometer nicht vom Steuergerät angenommen. Die Stellmotorstellung wird in diesem Fall anhand des Stromaufnahmewerts des Stellmotors geregelt.

    Dieser Fehler ist im Fahrbetrieb bemerkbar. Die Prüfung ist auch bei stehendem Fahrzeug durchführbar, der Fehler tritt dann aber weniger deutlich auf. Das Niedertreten des Fahrpedals hat zuerst wenig Auswirkung. Nach ca. dem halben Pedalweg reagiert der Motor durch einen starken Drehzahlanstieg.


     

    24 © Scania CV AB 2000, Sweden 14:02-57


     

    Systemverhalten

    Die Tabelle zeigt die Fehler und Systemverhalten, die bei den verschiedenen Fehlern an den Steuergerätanschlüssen erzeugt werden.

    Diese Tabelle enthält mehr Informationen als die Fehlercodetabelle. In der Spalte 'Systemverhalten' können Fehlersymptome gesucht werden, die denen des Fahrzeugs möglichst ähnlich sind.

    Die Spalte 'Pin/Benennung' enthält den entsprechenden Anschluß am Steuergerät für den jeweiligen Fehler.

    Im nächsten Schritt werden diese Informationen mit dem Schaltplan verglichen (siehe Werkstatt- Handbuch, Gruppe 16), um die betroffene Funktion zu finden. Anhand des Bauteilecodes im Schaltplan und der Pin-Nr. am Steuergerät kann dann die Fehlerursache bestimmt werden.

    Diese Methode eignet sich auch für schwer zu findende Fehler, deren Fehlercodes keine ausreichende Information darstellen.

    Spezielle Fehler

    Diese Tabelle enthält zwei ungewöhnliche Fehlerarten:

  • Pin 9, Kurzschluß nach +24 V, erzeugt Fehlercode 16, wobei die Warnleuchte aber nicht leuchtet.

  • Pin 13, Masseschluß, verursacht ein Leuchten der Warnleuchte, aber keinen Fehlercode.

image

Fehlercodetabelle


 

14:02-57 © Scania CV AB 2000, Sweden 25


 

image

Fehlercodetabelle

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

26

 

14:02-57

 

Systemverhalten bei verschiedenen Fehlern an den Steuergerätanschlüssen.


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

1 / Pin 31

Kabelfehler.

-

Aus

Keine E-Gas-Regelung.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Sicherung brennt durch, Keine E-Gas-Regelung.

Masseschluß.

-

Aus

-

2 / Part load 3

Kabelfehler.

-

Aus

Haltestellenbremse nicht gelöst. Drehzahlsenkung 4 wird

fortgesetzt (Keine E-Gas-Regelung). (Scania Karosserien)

Kurzschluß nach +24 V.

-

Masseschluß.

-

Aus

-

3 / Actuator –

Kabelfehler.

21, 34, 36

Blinkt

Keine E-Gas-Regelung.

Kurzschluß nach +24 V.

34

Masseschluß.

34, 35, 36

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

4 / Actuator +

Kabelfehler.

21, 34, 36

Blinkt

Keine E-Gas-Regelung.

27

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Kurzschluß nach +24 V.

Masseschluß.

5 / Neutral

Kabelfehler.

-

Aus

Die Geschwindigkeitsregelung regelt auf Vollast, wenn am Fahrmodusschalter in Leerlauf geschaltet wird (bei aktivierter Geschwindigkeitsregelung).

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl möglich bei allen Fahrmodusschalter-Stellungen außer N, funktionsloser Geschwindigkeitsregelung und Fahrgeschwindigkeit

unter ca. 8 km/h.

Masseschluß.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion. Neutralstellung

des Fahrmodusschalters verursacht Kurzschluß, Getriebe-Sicherung brennt durch. Die Geschwindigkeitsregelung regelt auf Vollast, wenn am Fahrmodusschalter in Leerlauf geschaltet wird (bei aktivierter Geschwindigkeitsregelung).

7 / PWM actual

throttle

Kabelfehler.

-

Aus

Schaltrucken. TC-Warnleuchte leuchtet.

image

14:02-57

 

28

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

TC-Warnleuchte leuchtet.

Masseschluß.

-

Aus

Schaltrucken. TC-Warnleuchte leuchtet.

8 / Cruise control +

Kabelfehler.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

9 / Cruise control ret.

Kabelfehler.

-

Aus

Senkung der von Geschwindigkeitsregelung geregelten Geschwindigkeit nicht möglich.

Kurzschluß nach +24 V.

16

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung deaktiviert beim Versuch der Geschwindigkeitsverringerung.

10 / Cruise control

off.

Kabelfehler.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung und erhöhte

Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung läßt sich mit Schalter nicht

abschalten.

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

image

29

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

11 / Speed

Kabelfehler.

11

Ein

Erhöhte Leerlaufdrehzahl: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

Motor dreht nur bis 1400/min.

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung regelt Motordrehzahl (bis

max. 1200/min) anstelle der Fahrgeschwindigkeit. Motor wirkt Bremsfunktion entgegen.

12 / Speed limit 2

Kabelfehler.

-

Aus

Geschwindigkeitsbegrenzung 2: Fehlfunktion

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsbegrenzung 2 aktiviert.

Masseschluß.

-

Aus

-

13 / Flashing code

Kabelfehler.

-

Aus

Diagnoseschalter: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Ein

Blinkcode aktiviert nach Beheben des Fehlers.

14 / Reduction 4

Kabelfehler.

-

Aus

Motor kann trotz Aktivierung der Bremsleuchten

hochgedreht werden.

image

14:02-57

 

30

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 4 (Keine E-Gas-Regelung).

17 / Reduction 2

Kabelfehler.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion. Nicht belegt

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion. Nicht belegt

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 2. Nicht belegt

18 / High idle 3

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl 1200/min (1400/min bei Lkw).

Masseschluß.

-

Aus

-

19 / Motor on speed

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung regelt Motordrehzahl (bis

1500/min).

Masseschluß.

-

Aus

-

image

31

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

20 / n

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

22 / Safety switch

actuator

Kabelfehler.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl, Geschwindigkeitsregelung

und Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

31

Ein

-

Masseschluß.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl, Geschwindigkeitsregelung

und Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion.

23 / Pot–, actuator

Kabelfehler.

21, 32, 35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom.

Kurzschluß nach +24 V.

21, 32

TC-Warnleuchte leuchtet.

Masseschluß.

-

Aus

-

image

14:02-57

 

32

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

24 / Pot+, actuator

Kabelfehler.

33

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

32

Einstellung von Regelstrom.

Masseschluß.

33

TC-Warnleuchte leuchtet.

25 / Kick down /

Safety switch +

Kabelfehler.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl

und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl

und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

26 / Pot–, sensor

Kabelfehler.

42, 44

Blinkt

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

Kurzschluß nach +24 V.

41, 43, 44

Blinkt / Ein –

Ein / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten oder erlischt. Ob die Warnleuchte zur Signalausgabe blinkt oder ständig leuchtet, hängt von der Situation ab, in der der Fehlercode erzeugt wurde.

image

33

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Masseschluß.

-

Aus

-

27 / Pot+, sensor

Kabelfehler.

41, 43

Blinkt / Ein –

Ein / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten oder erlischt. Ob die Warnleuchte zur Signalausgabe blinkt oder ständig leuchtet, hängt von der Situation ab, in der der Fehlercode erzeugt wurde.

Kabelfehler, ohne Drehzahl.

43

Ein / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers erlischt die E-Gas-Warnleuchte.

Kurzschluß nach +24 V.

Blinkt

35, 42, 44

Sicherheitssystem aktiviert.

Masseschluß.

41, 43

Blinkt / Ein

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen. Durch Beheben des

Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten.

28 / Pin 15

Kabelfehler.

-

Aus

Steuergerät-Abschaltung, Keine E-Gas-Regelung.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

Steuergerät-Abschaltung, Keine E-Gas-Regelung. Sicherung brennt durch.

image

14:02-57

 

34

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

30 / Status lamp

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

Ein

-

-

31 / Safety system +

Kabelfehler.

15

Blinkt

Motor dreht nur bis 1400/min.

Kurzschluß nach +24 V.

15

Blinkt

Motor bleibt stehen.

Masseschluß.

15

Blinkt

Motor dreht nur bis 1400/min.

32 / Kick down

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert bei Kick-Down. Verursacht durch gemeinsame Stromversorgung mit Fahrpedalschalter.

image

35

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

33 / High idle 2.

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl 850/min (1200/min für Lkw).

Masseschluß.

-

Aus

-

34 / Part load 1

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

35 / PWM throttle reducing

Kabelfehler, ohne TC.

-

Aus

-

Kabelfehler, mit TC.

13

Ein / Aus

Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-

Warnleuchte. TC-Warnleuchte leuchtet.

Kurzschluß nach +24 V, ohne TC.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V, mit TC.

13

Ein / Aus

Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-

Warnleuchte. TC-Warnleuchte leuchtet.

image

14:02-57

 

36

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

Masseschluß, ohne TC.

-

Aus

-

Masseschluß, mit TC.

13

Ein / Aus

Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas- Warnleuchte. TC-Warnleuchte leuchtet.

36 / Cruise control

acc

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl steigt auf 1200/min, fällt beim Anlegen von +24 V an Pin 9. (Gleichzeitiges Anlegen von +24 V an Pins 9 und 36 erzeugt Fehlercode 16).

Masseschluß.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

37 / Cruise control

resume.

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

Masseschluß.

-

Aus

Speicher der Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

38 / Cruise control

off, brake

Kabelfehler.

-

Aus

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion

Kurzschluß nach +24 V.

14

Ein

 

Masseschluß.

-

Aus

Getriebe-Sicherung brennt durch.

image

37

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. / Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

42 / Ref. Drehz.

Kabelfehler.

12

Ein / Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl- und

Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas- Warnleuchte.

Kurzschluß nach +24 V.

Masseschluß.

44 / Diagnosis

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

45 / Reduction 3.

Kabelfehler.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 3.

46 / Reduction 1.

Kabelfehler.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Drehzahlsenkung: Fehlfunktion.

Masseschluß.

-

Aus

Ständige Drehzahlsenkung 1.

image

14:02-57

 

38

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

47 / Part load 2

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

48 / High idle 1

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Leerlaufdrehzahl 1000/min.

Masseschluß.

-

Aus

-

49 / RPM

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

12

Ein / Aus

Erhöhte Leerlaufdrehzahl- und

Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers erlischt die E-Gas-Warnleuchte.

Masseschluß.

-

Aus

-

50 / Retarder

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

-

Aus

-

image

39

 

14:02-57

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

51 / Safety switch

actuator +

Kabelfehler.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl, Leerlaufdrehzahlregelung und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

-

Masseschluß.

35

Blinkt

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

52 / Pot signal actuator

Kabelfehler.

21, 32

Blinkt

Leerlaufdrehzahlregelung: Fehlfunktion. Einstellung von Regelstrom. TC-Warnleuchte leuchtet. Schaltrucken.

Kurzschluß nach +24 V.

32

Blinkt

Einstellung von Regelstrom.

Masseschluß.

33

   

53 / n-limit

Kabelfehler.

-

Aus

-

Kurzschluß nach +24 V.

-

Aus

Motor dreht nur bis ca. 2000/min.

Masseschluß.

-

Aus

-

image

14:02-57

 

40

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

 

Fehlercodetabelle

 


 

Pin Nr. /

Benennung

Ursache

Fehlercode

Warnleuchte

Systemverhalten

54 / Safety switch sensor

Kabelfehler.

35, 44

Blinkt

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion.

Kurzschluß nach +24 V.

41

Ein

Erhöhte Leerlaufdrehzahl und

Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte von Blinken auf Dauerleuchten.

Masseschluß.

35, 44

Blinkt / Ein

Sicherheitssystem aktiviert. Erhöhte Leerlaufdrehzahl und Geschwindigkeitsregelung: Fehlfunktion. Durch Beheben des Fehlers schaltet die E-Gas-Warnleuchte

von Blinken auf Dauerleuchten.

55 / Pot signal sensor

Kabelfehler.

Drei alternative Fehlersymptome je nach Toleranz des Steuergeräts.

41

Ein

Langsamer Anstieg auf Enddrehzahl bei

niedergetretenem Fahrpedal. Bei nicht betätigtem Fahrpedal ist das Sicherheitssystem aktiv.

42

Blinkt

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

Fehlercodes 42–43 sind am

häufigsten.

43

Kurzschluß nach +24 V.

42, 44

Blinkt / Aus

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen.

Masseschluß.

43

Durch Beheben des Fehlers erlischt die blinkende E-Gas-

Warnleuchte.

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Ausgabe 01 de


 

Fahrpedalsperre


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 2

Arbeitsbeschreibung Fahrpedalsperre 3

Temperaturüberwachung 4


 

1 712 245


 

© Scania CV AB 1999, Sweden

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeine Informationen


 

Fahrpedalsperre

Die Fahrpedalsperre ist direkt hinter dem Fahrpedal eingebaut und mit dem Pedalmechanismus über einen kurzen Seilzug verbunden. Der Seilzug zum Motor ist direkt an der Fahrpedalsperre angebaut und deshalb kürzer als bei Fahrzeugen ohne Fahrpedalsperre.

Die Fahrpedalsperre kann in Fahrzeuge mit mechanischer Verstellhebelbewegung, E-Gas oder EDC eingebaut werden.

Sie verhindert bei bestimmten Fehlermeldungen eine Bewegung des Fahrpedals sowie das Weiterfahren. Auf Kundenwunsch können Signale für die folgenden 5 Fehlfunktionen auf die Fahrpedalsperre einwirken:

  • Kühlmittelstand niedrig

  • Tür offen

  • Öldruck niedrig

  • Batterie lädt nicht

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  • Kühlmitteltemperatur hoch (>105 °C)

Für die ersten vier Signale werden die vorhanden Sensoren verwendet. Das Kühlmitteltemperatur-Signal wird von einer speziell hierfür eingebauten Temperaturüberwachung geliefert. Diese befindet sich an einer der Kühlmittelleitungen am Getriebe.

Bei Empfang eines Signals wird an der Fahrpedalsperre ein Magnetventil geöffnet und das Fahrpedal über Hebel und einen Druckluftzylinder in Leerlaufstellung gebracht.

Durch eine Drosselscheibe am Druckluft- zylinder wird eine weiche Bremswirkung sichergestellt. Der Druckluftzylinder erschwert die Pedalbewegung, wobei es weiterhin

möglich ist, das Fahrzeug z. B. aus einem Kreuzungsbereich zu fahren.

Die Konstruktion der Fahrpedalsperre für Fahrzeuge mit mechanischer Verstellhebel- bewegung unterscheidet sich von der für Fahrzeuge mit E-Gas bzw. EDC.

Am Verstellhebelgestänge führt ein Seilzug vom Steuerunghebel der Fahrpedalsperre zum Motor. Bei E-Gas bzw. EDC wurde der Seilzug durch eine an der Fahrpedalsperre angebrachte Rückholfeder ersetzt.


 

Arbeitsbeschreibung


 

Fahrpedalsperre


 

Erneuern


 

Hinweis: Beim Erneuern der Bauteile darauf achten, daß die Messung für die Einbaulage des Druckluftzylinders jeweils mittig an den Befestigungspunkten durchgeführt wird und 194-196 mm beträgt. Sicherstellen, daß der Seilzug zwischen Fahrpedal und Sperre kein Spiel aufweist.

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Arbeitsbeschreibung


 

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  1. Seilzug (mit Gehäuse) zur Fahrpedalsperre

  2. Gabel Fahrpedal


     


     

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  3. Seilzug zum Motor

  4. Gabel Fahrpedalsperre


 

1401w14c.mkr © Scania CV AB 1999, Sweden 3

Temperaturüberwachung

Erneuern


 

Hinweis: Beim Einbau der Temperaturüber- wachung stets die Dichtung erneuern.


 

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ACHTUNG!

Das Kühlsystem steht unter hohem Druck. Wird es bei zu warmem Motor geöffnet, kann heißes Kühlmittel austreten und zu Verbrühungen führen.


 

Hautkontakt vermeiden. Andernfalls können Hautreizungen die Folge sein.


 

Beim Umgang mit Kühlmittel stets Schutzbrille und Gummihandschuhe tragen.


 

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Scania Korrosionsschutzmittel, Ethylenglykol und andere Kühlmittelzusätze sind äußerst giftig und können bei Verschlucken zum Tod führen.


 

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Einfülldeckel


 

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  1. Stecker

  2. Temperaturüberwachung

  3. Dichtung L94


     


     

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    1. Stecker

    2. Temperaturüberwachung

    3. Dichtung N94


 

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1 586 495

14:02-01

Ausgabe 1 de


 

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Geschwindigkeitsbegrenzer


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

17_0121

 

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© Scania CV AB 1996-03

Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Systemkomponenten 3

Funktionsweise 3

Anordnung der Komponenten 4

Arbeitsbeschreibung Plombierung 5

Fehlersuche 6

Aufbau der Fehlercodes 7

Fehlercode-Liste Fehlercodes bei Fahrzeugen ohne ABS 8

Signaltabelle 12

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeines

Diese Heft behandelt den Geschwindigkeitsbe- grenzer SLD (Speed Limiter Device) für Fahr- zeuge ohne EDC. Der Geschwindigkeits- begrenzer wird pneumatisch betätigt und von einem Steuergerät geregelt. Fehler im System werden durch Blinkcodes angezeigt.


 

Systemkomponenten

Die Hauptkomponenten des Geschwindigkeits- begrenzers sind:

  • Steuergerät

  • Proportionalventil

  • Regelventil

    Diese drei Komponenten beeinflussen die Ein- spritzpumpe und somit die Gasbetätigung, wo- durch sich die Geschwindigkeit begrenzen läßt.


     

    Steuergerät

    Das Steuergerät ist unter dem Armaturenbrett oberhalb des Fußraumes auf der Beifahrerseite angeordnet.

    Eine bestimmte Geschwindigkeit ist vorpro- grammiert.

    Fahrzeuge mit ABS haben ein gemeinsames Steuergerät für den Geschwindigkeitsbegrenzer und für das ABS. Fahrzeuge ohne ABS haben auch ein spezielles Steuergerät.


     

    Proportionalventil

    Das Proportionalventil versorgt den Regelzy- linder mit Druckluft vom Druckluftsystem.

    Der Druck steht in direktem Verhältnis zum Strom, den das Ventil vom Steuergerät erhält.


     

    Regelventil

    Der Zylinder ist zwischen Gasbetätigung und Betätigungshebel der Einspritzpumpe montiert. Die Druckluft, die dem Zylinder zugeführt wird, betätigt eine Kolbenstange, die die Gas- betätigung steuert.


     

    Funktionsweise

    Der Fahrtschreiber liefert dem Steuergerät ein Geschwindigkeitssignal, das mit der voreinge- stellten Höchstgeschwindigkeit verglichen wird.

    Wenn das Fahrzeug sich der Höchstgeschwin- digkeit nähert, sendet das Steuergerät ein Signal an das Proportionalventil, das den Druck im Zy- linder erhöht. Der Zylinder bewegt dadurch den Betätigungsarm in eine Stellung, die durch Be- schleunigung und Geschwindigkeit bestimmt wird.

    Wenn die Geschwindigkeit durch das System geregelt wird, wird die Einspritzpumpe vom Zylinder gesteuert. Der Fahrer kann nur die Gasbetätigung verringern.

    Wenn die Geschwindigkeit abgenommen hat, unterbricht das Steuergerät den Strom an das Ventil und der Druck im Zylinder nimmt ab. Die Gasbetätigung kann vom Fahrer wieder er- höht werden.

    Anordnung der Komponenten


     

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    1


     

    3

    2


     

    100655

     

    4


     

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    Komponenten: 1

    1. Fahrtschreiber

    2. Steuergerät 8

    3. Proportionalventil

    4. Regelventil B

    5. Verteilerstück C

      A

    6. 4-Kreis-Schutzventil 9

    7. Druckluftbehälter 4

    8. Sicherung

    9. Steckverbinder A C

    100872

     

    Plomben: 7

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    2

    1. Draht und Bleiplombe (nicht bei

      Steuergerät für ABS)

    2. Kunststoffplombe

    3. Plombierungsfarbe

      Arbeitsbeschreibung


       

      Plombierung

      Manche Märkte stellen die Forderung, daß das Geschwindigkeitsbegrenzersystem plombiert sein muß, um nicht manipuliert werden zu können.

      Die Plombierung darf nur von einer autorisier- ten Werkstatt durchgeführt werden.

      Steuergerät, Proportionalventil und Steckver- binder sind mit Draht und Bleiplombe plom- biert. Das Steuergerät (E13) ist nur bei Fahrzeugen ohne ABS plombiert (siehe Punkt 1 unten).

      Die Luftanschlüsse an das Proportionalventil und der Regelzylinder sind mit Plombierungs- farbe plombiert. Das Steuergerät ist bei Fahr- zeugen mit ABS (siehe Punkt 1 unten) nicht plombiert.

      Die Signalleitungen sind mit einer Kunststoff- plombe plombiert (nicht abgebildet).


       


       

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      WABCO

      446 063 020 0

      GB PROP ELECTRONIC


       

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      CONTROL UNIT SLD


       

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      3

       

      4

       

      9

       

      24V


       

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      100511

       

      1 2

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      Plombierungen:

      1. Steuergerät E13 (ohne ABS)

      2. Steckverbinder C95

      3. a: Proportionalventil V88 b: Proportionalventil V88 in ADR-Ausführung

      4. Regelventil

    100509

     

    100510

     

    3a 3b


     

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    4


     

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    Fehlersuche


     

    Allgemeines

    Wenn das Steuergerät einen Fehler oder eine Tatsache entdeckt, die es als unnormal deutet, reagiert es unverzüglich und bildet Fehlerco- des.

    Der fortschrittlichen Software zum Trotz kann es vorkommen, daß Fehler auftreten, die keinen Fehlercode bilden.

    Siehe Verbindungsplan SLD 16:04-52.


     

    Begrenzungen

    In manchen Fällen bildet das Steuergerät einen Fehlercode, obwohl gar kein Fehler vorliegt. Dies passiert z.B., wenn jemand einen Steck- verbinder zerlegt, obwohl die Spannung einge- schaltet ist.

    Bei Wackelkontakten kann der Fehler wieder verschwinden, aber der Fehlercode bleibt im Steuergerät gespeichert, bis er gelöscht wird. Man kann dann zumindest sehen, in welchem Kreis der Fehler aufgetreten ist und die Ursache dort suchen, auch wenn der Fehler momentan nicht auftritt.


     

    Achtung!

    Versuchen, den Fehler so genau wiemöglich so lokalisieren, bevor eine Plombierung gebro- chen wird. Gebrochene Plombierungen müssen durch neue ersetzt werden. Eine gebrochene Plombe an ”falscher” Stelle führt daher zu un- nötiger Mehrarbeit. Die Plombierung darf nur von autorisiertem Fachpersonal durchgeführt werden.

    Steuergerät

    Allzuoft wird das Steuergerät auf gut Glück er- setzt und der Fehler gilt als behoben, was nicht heißt, daß die Fehlerursache im Steuergerät ge- legen haben muß. Die Erfahrung zeigt, daß die Fehlerquelle oft in anderen Teilen des Systems begründet liegt.

    Wenn der Fehler nach dem Auswechseln ver- schwindet, das alte Steuergerät erneut anschlie- ßen. Wenn jetzt kein Fehler auftritt, liegt die Fehlerquelle in den Steckverbindern oder in der Verkabelung. Nicht vergessen, eventuell vor- handene Fehlercodes bei Auswechseln zu lö- schen.


     

    Bei Fahrzeugen mit ABS

    Für Fehlersuche und Abrufen von Fehlercodes bei Fahrzeugen mit ABS wird auf die Gruppe 10, Bremsen, verwiesen.

    Fehlercodes


     

    Allgemeines

    Für Fahrzeuge mit ABS, siehe Gruppe 10, Bremsen. Wenn Fehler im System für Ge- schwindigkeitsbegrenzung auftreten, wird der Fahrer über Blinkcodes informiert.

    Wenn keine Fehler im System vorliegen, muß die Diagnoselampe ca. 1 Sekunde nachdem die Zündung eingeschaltet worden ist, erlöschen.

    Wenn ein Fehler im System auftritt, zeigt die Lampe dies durch Blinksignale, die den Fehler- code zeigen, an. Die Lampe muß mit dem Schalter aktiviert werden, damit sie Fehlerco- des zeigt.


     

    Löschen von Fehlercodes

    Die Zündung muß ausgeschaltet sein.

  • Den Diagnoseschalter drücken.

  • Die Zündung einschalten und den Schalter mindestens 1 Sekunde gedrückt halten.

Abrufen von Fehlercodes

Der Fehlercode besteht aus vier verschiedenen Blöcken / Blinksequenzen. Zwischen jedem Block liegt ein Zwischenraum von 2,5 Sekun- den:

  1. Der Startblock hat immer ein langes Blink- signal (2,5 Sekunden).

  2. Der Systemblock zeigt an für welches Sy- stem der Code zutrifft. Er besteht aus 6 kur- zen Blinksignalen à 0,5 Sekunden.

  3. Der erste Fehlerblock zeigt die Zehner des Fehlercodes. Wenn ein Fehler gespeichert ist, werden 1 - 8 Blinksignale à 0,5 Sekun- den gezeigt werden.

  4. Der zweite Fehlerblock zeigt die einer des Fehlercodes. Wenn ein Fehler gespeichert ist, werden 1 - 8 Blinksignale à 0,5 Sekun- den gezeigt werden.

Der Fehlercode selbst besteht aus den beiden letzten Blöcken. Der Fehlercode 32 wird somit durch 1 + 6 + 3 + 2 Blinksignalen angezeigt.


 

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= Lichtimpuls


 

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1 2 3 4

Fehlercode 32 bei Fahrzeugen ohne ABS

Fehlercodes bei Fahrzeugen ohne ABS:


 

Fehlercode 12

Fehler: Zu niedrige Versorgungsspannung.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß die Spannung an Stift 9 geringer als 18 V ist.

Kommentar: Zwischen dem Steuergerät und der Elektrozen- trale ist die Verbindung mangelhaft. Dieser Fehler wird nicht im Speicher des Steuergerätes festgehalten.

Maßnahme: Stift 9 und 21 sowie die Sicherung in der Elek- trozentrale kontrollieren.


 

Fehlercode 13

Fehler: Das Geschwindigkeitssignal vom Fahrtschreiber fehlt.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß die Signalleitung vom Fahrtschreiber unterbrochen ist.

Kommentar: Die Verbindung zwischen Fahrtschreiber und Steuergerät ist vorübergehend (Wackelkontakt) oder konstant unterbrochen.

Maßnahme: Leitung an Stift 4 und Anschluß D3 am Fahrt- schreiber kontrollieren.


 

Fehlercode 15

Fehler: Fahrtschreibersignal zeigt Kurzschluß mit der Batte- riespannung an.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Fahrtschreiber oder dessen Leitung an das Steuergerät mit der Batteriespan- nung kurzgeschlossen ist.

Kommentar: Anstelle von Geschwindigkeitssignalen erhält das Steuergerät ein unendlich langes positives Signal. Vermut- lich liegt der Kurzschluß im Fahrtschreiber oder in dessen An- schlüsse für die Versorgungsspannung vor (Stift A3, A4).

Maßnahme: Fahrtschreiber (Stift A3, A4) und Stift 4 am Steuergerät kontrollieren. Wenn eine Kurzschluß im Fahrt- schreiber vorliegt, diesen auswechseln.

Fehlercode 16

Fehler: Fahrtschreiber liefert zu kurze Geschwindigkeitsim- pulse an das Steuergerät.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Fahrtschreiber zu kurze Impulse liefert.

Kommentar: Die Frequenz des Geschwindigkeitssignals liegt außerhalb des Intervalls 2400 Imp/km - 24000 Imp/km.

Maßnahme: Fahrtschreiber auswechseln.


 

Fehlercode 17

Fehler: Der Fahrtschreiber liefert lange Geschwindigkeitsim- pulse an das Steuergerät.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Fahrtschreiber zu lange Impulse liefert.

Kommentar: Die Frequenz des Geschwindigkeitssignals liegt außerhalb des Intervalls 2400 Imp/km - 24000 Imp/km.

Maßnahme: Fahrtschreiber auswechseln.


 

Fehlercode 21

Fehler: Keine Verbindung zum Proportionalventil.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß der Kreis zum Pro- portionalventil unterbrochen ist.

Kommentar: Die Verbindung zwischen Proportionalventil und Steuergerät ist vorübergehend (Wackelkontakt) oder kon- stant unterbrochen.

Maßnahme: Anschlüsse an das Proportionalventil (Steckver- binder C95) und Steuergerät, Stift 12 und 25, kontrollieren.


 

Fehlercode 32

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Steuergerät auswechseln.

Fehlercode 41

Fehler: Der Kreis des Proportionalventils ist mit Masse kurz- geschlossen.

Ursache: Die Leitungen oder deren Anschlüsse schließen mit Masse kurz.

Kommentar: Die Leitungen zwischen Proportionalventil und Steuergerät schließen vorübergehend (Wackelkontakt) oder konstant mit Masse kurz.

Maßnahme: Anschlüsse an das Proportionalventil (Steckver- binder C95) und Steuergerät, Stift 12 und 25, kontrollieren.


 

Fehlercode 61

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Fehlercode 63

Fehler: Proportionalventil ist mit Batteriespannung kurzge- schlossen.

Ursache: Entweder ist das Proportionalventil oder dessen Lei- tung an das Steuergerät mit Batteriespannung (+) kurzge- schlossen.

Kommentar: Die Verbindung zwischen Proportionalventil und Steuergerät schließt vorübergehend oder konstant mit Bat- teriespannung kurz.

Maßnahme: Anschlüsse an das Proportionalventil (Steckver- binder C95) und Steuergerät, Stift 12 und 25, kontrollieren.


 

Fehlercode 64

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.

Fehlercode 65

Fehler: Zu hohe Versorgungsspannung.

Ursache: Das Steuergerät hat erfaßt, daß die Versorgungs- spannung höher als 30 V gewesen ist.

Kommentar: Der Fehler liegt wahrscheinlich im Spannungs- regler.

Maßnahme: Spannungsregler kontrollieren.


 

Fehlercode 66

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Fehlercode 71

Fehlercode 73

Fehlercode 74

Fehlercode 75

Fehlercode 77

Fehlercode 78

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Fehlercode 81

Fehlercode 82

Fehlercode 83

Fehlercode 84

Fehlercode 85

Fehlercode 86

Fehlercode 87

Fehlercode 88

Fehler: Interner Fehler im Steuergerät.

Kommentar: Wenn der Fehler nach dem Löschen des Fehler- codespeichers bestehen bleibt, oder wenn der Fehler mit unre- gelmäßigen Abständen wiederkommt, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

Maßnahme: Fehlercodespeicher löschen.


 

Signale für das Steuergerät E13


 

Aufgabe

Ziel / Quelle

Signaltyp

Stift

Versorgungsspannung

Von der Elektrozentrale

+ 24 V

9

Masse

An die Elektrozentrale

Masse (0 V)

21

Geschwindigkeitssignal

Vom Fahrtschreiber

V-Imp

4

Motorregelung

An das Proportionalventil

PWM

12

Motorregelung

Vom Proportionalventil

Masse (0 V)

25

Fehlercode

Von der Diagnoselampe

Masse

13

Fehlercode

An den Diagnoseschalter

ISO Diagnose L

19

Fehlercode

An den PC-Diagnoseanschluß

ISO Diagnose K

20

Verbindungspläne:16:04-52


 

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100874

 

1 13


 

Numerierung für das Steuergerät E13

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Ausgabe 1 de


 

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E-Gas


 

Funktionsbeschreibung


 


 

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© Scania CV AB 2000, Sweden


 

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Inhalt

Allgemeines Einführung 3

Hauptbauteile 4

E-Gas - Übersicht 6

Steuergerät Allgemeines 7

Automatikgetriebe 7

Leerlaufdrehzahlregelung 7

Erhöhte Leerlaufdrehzahl (Handregelung) 8

Sicherheitssystem 9

Bremskreisanschluß 10

Karosserieanschluß 11

Drehzahlanstiegs- und -senkungskurven 12

E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen 12

Steuergerätanschlüsse 13

Stellmotor Allgemeines 19

Fahrpedalstellungs-Sensor Allgemeines 20

Busse mit Gasmotor Allgemeines 22

Sicherheitsfunktionen 23

Lkw mit Gasmotor Allgemeines 24

Sicherheitsfunktionen 25

Warnsignale und Fehlercodes 25

Geschwindigkeitsregelung 26

Konstante Motordrehzahl aktivieren 26

Allgemeines

Einführung


 

Das E-Gas stellt als ein elektronisches System zur Motorleistungssteuerung die Verbindung zwischen Fahrer und Motor dar. Zum System gehören das elektronische Fahrpedal mit Sensor, ein Stellmotor und ein Steuergerät. Das Steuergerät erfüllt zusätzliche Komfort- und Sicherheitsfunktionen. Das Steuergerät steuert anhand verschiedener Eingangssignale den Stellmotor des Einspritzpumpen- Drehzahlreglers sowie andere Komponenten.

Dieses Heft beschreibt das E-Gas von Bussen mit Diesel- und Ethanolmotoren. Am Ende des Heftes werden die Unterschiede zu Bussen und Lkw mit Gasmotoren erläutert.

Das E-Gas hat mehrere Vorteile:

  • Bei Bussen mit quer eingebautem Motor erzeugt ein plötzliches Betätigen des Fahrpedals ein starkes Abstützmoment des Motors und damit Schwingungen in Motoraufhängung und Antriebsstrang. Die Leistungssteuerung mit dem E-Gas erfolgt stets sanft, unabhängig davon, wie schnell der Fahrer das Pedal betätigt.

  • Busse müssen auch beim Auftreten von Fehlern solange wie möglich fahrbar bleiben. Eine Sicherheitsfunktion beinhaltet ein Warnsystem, das den Fahrer durch Warnleuchten auf Fehler aufmerksam macht und in der Werkstatt auslesbare Fehlercodes erzeugt. Bei korrekter mechanischer Grundeinstellung kann das E-Gas automatisch Verschleißerscheinungen ausgleichen. Andernfalls besteht die Möglichkeit, daß der Stellmotor den normalen Verstellbereich überschreitet. In diesem Fall wird dem Fahrer ein Fehler signalisiert und ein Fehlercode erzeugt, der später in der Werkstatt ausgelesen werden kann. Fehlercodes können ebenfalls durch elektrische Fehler erzeugt werden, z. B. korrodierte Stecker oder schlechte Masseverbindungen.


     

  • Das E-Gas verfügt über mehrere Sicherheitsfunktionen. Das System ist mit dem Automatikgetriebe und den Bremsleuchten, bei Gelenkbussen ebenfalls mit der Knickgelenksteuerung, vernetzt. Bei eingeschalteten Bremsleuchten (Bremsvorgang) fällt der Motor unabhängig von der Fahrpedalstellung auf Leerlaufdrehzahl zurück.

    Die korrekte Einstellung aller Funktionen ist deshalb äußerst wichtig. Die dazu erforderlichen Arbeiten sind nicht schwierig, müssen aber mit Sorgfalt und in der korrekten Reihenfolge durchgeführt werden.

    Das Einstellverfahren ist in der Arbeitsbeschreibung beschrieben.

    Hauptbauteile

    Die folgenden Abbildungen zeigen die Einbaupositionen der wichtigsten Bauteile des E-Gas bei CN94, d. h. Bussen mit Scania OmniCity-Karosserie. Bei anderen Fahrzeugen können die Einbaupositionen von den gezeigten Anordnungen abweichen. Auch die vordere Zentral-Elektrikeinheit kann sich bei diesen Fahrzeugen etwas unterscheiden, die Bauteile des E-Gas entsprechen aber den Abbildungen.


     

    Einbaulage der Bauteile


     

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    E505 = E-Gas-Steuergerät M500 = Stellmotor

    P2 = Zentral-Elektrikeinheit vorn T511 = Motordrehzahl-Sensor V45 = Kraftstoffventil

    B25 = Fahrpedalschalter B26 = Kick-Down-Schalter D35 = Potentiometer

    Bauteile an der Einspritzpumpe


     

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    Bauteile des E-Gas an der Einspritzpumpe. M500 = Stellmotor

    V45 = Kraftstoffventil

    E-Gas - Übersicht

    Die Abbildung rechts zeigt die Vernetzung des E-Gas mit anderen Systemen. Verschiedene Fehler können die Systeme gegenseitig beeinflussen.

  • Ein Fehler im TC-System erzeugt einen Fehlercode im E-Gas und verursacht ein Aufleuchten der Warnleuchte.

  • Ein Fehler in der Knickgelenksteuerung kann das E-Gas beeinflussen, umgekehrt ist dies jedoch nicht möglich.

  • Ein Fehler im Bremsleuchten-Stromkreis kann das E-Gas beeinflussen, nicht jedoch umgekehrt.

  • Ein Fehler im Automatikgetriebe oder dessen Steuerung kann das E-Gas beeinflussen. Gleichzeitig können Fehler im E-Gas die Funktion des Automatikgetriebes beeinflussen.

    Fehler, die durch die Interaktion zwischen den Systemen entstehen, werden durch Einstellen der einzelnen Systeme behoben. Die Interaktion zwischen den Systemen ist dann normalerweise wieder hergestellt.

    Wenn dies nicht zur Fehlerbehebung ausreicht, und nur dann, ist eine Fehlersuche notwendig.


     

    image

    SL = Bremsleuchten-Stromkreis

    E37 = ABS/TC-Steuergerät (Busse ohne Gelenk)

    E502 = Automatikgetriebe-Steuergerät E505 = E-Gas-Steuergerät

    E527 = Knickgelenk-Steuergerät B25 = Fahrpedalschalter

    B26 = Kick-Down-Schalter D35 = Potentiometer

    image

    Steuergerät


     

    Allgemeines

    Eines der Hauptbauteile des E-Gas-Systems ist das Steuergerät. Dieses wird mit dem Scania Programmer mit den folgenden Parametern programmiert:

  • Motortyp

  • TC / kein TC (nicht bei Gelenkbussen oder Lkw)

  • Leerlauf

  • Höchstgeschwindigkeit und Geschwindigkeitsgrenze 2

    Neue Steuergeräte müssen mit dem Scania Programmer (SP2) programmiert werden. Werkseitig sind Steuergeräte nur mit einigen Grundparametern programmiert.

    Das Steuergerät wird über Klemme 15 (Startschlüssel) mit Strom versorgt.


     

    Automatikgetriebe

    Das E-Gas-Steuergerät sendet ein PWM-Signal mit der Fahrpedalbetätigung an das Automatikgetriebe-Steuergerät. Anhand des ungewandelt gesendeten PWM-Signal werden die Schaltpunkte des Automatikgetriebes gesteuert.

    PWM bedeutet "Puls-Weiten-Modulation",

    d. h., daß die Impulsweite des Signals proportional zur Fahrpedalbetätigung ist. Der analoge Wert wird dabei in ein Digitalsignal gewandelt.


     

    Leerlaufdrehzahlregelung

    Das E-Gas sorgt auch bei Änderungen der Motorlast, z. B. durch Ein- und Ausschalten der Klimaanlage, für eine stabile Leerlaufdrehzahl.

    Erhöhte Leerlaufdrehzahl (Handregelung)


     

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    Mit dieser Funktion kann die Leerlaufdrehzahl auf 1000/min angehoben werden, z. B. zum Aufwärmen des Motors oder Füllen des Druckluftsystems. Bei aktiver erhöhter Leerlaufdrehzahl leuchtet die Kontrolleuchte im Schalter.


     

    Die erhöhte Leerlaufdrehzahl kann nur bei Fahrmodusschalter-Position N eingeschaltet werden. Ein Betätigen des Schalters während der Fahrt hat keine Auswirkung. Zum Einschalten der erhöhten Leerlaufdrehzahl muß sich der Fahrmodusschalter in Position N befinden. Die Schalter für erhöhte Leerlaufdrehzahl und Getriebe-Leerlaufstellung sind in Reihe geschaltet.

    Der Stellmotor kann den Reglerhebel der Einspritzpumpe nur bei drehendem Motor in die Stellung für die erhöhte Leerlaufdrehzahl stellen.

    Sicherheitssystem


     

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    ?

     

    Das E-Gas verfügt über mehrere Sicherheitsfunktionen. So wird z. B. die Fahrpedalstellung ständig mit der Stellung des Stellmotors verglichen.

    Beide Werte müssen mit einem im Steuergerät programmierten1 Wert sowie mit den Stellungen von Sicherheits- und Fahrpedalschalter übereinstimmen. Ist dies nicht der Fall, aktiviert das Sicherheitssystem eine oder mehrere der folgenden Maßnahmen:

  • Die Warnleuchte leuchtet auf.

  • Die Leerlaufdrehzahlregelung wird abgeschaltet

  • Das E-Gas fährt in Leerlaufstellung.

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  • Die Motordrehzahl wird bei Drehzahlen über 1000/min vom Kraftstoffventil gesteuert. In diesem Fall wird eine Drehzahl von ca. 1000/min eingestellt. Das Fahrzeug kann dann noch eine kurze Strecke gefahren werden, z. B. um einen Kreuzungsbereich zu räumen.


     

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    1. Die Werte können erheblich variieren, z. B. bei erhöhter Leerlaufdrehzahl oder Leerlaufdrehzahlregelung mit einer hohen Last durch Klimaanlage oder Generator. Die Werte ändern sich ebenfalls entsprechend den Drehzahlanstiegs- und

    -senkungskurven.

    Bremskreisanschluß

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    Der Bremskreisanschluß ist ein Anschluß an den Bremsleuchtenschalter (der Betriebsbremse) und einen Druckwächter (für die Haltestellenbremse beim Bus), der bei eingeschalteten Bremsleuchten eine Absenkung der Motordrehzahl auf Leerlauf verursacht. Das Signal wird an Klemme 14 / Reduction 4 des Steuergeräts geleitet.

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    In diesem Fall ist der Motor im Leerlauf blockiert (maximal 5% Drehzahlerhöhung bei Betätigen des Fahrpedals) und kann nicht hochgedreht werden. Nähere Informationen enthält der Abschnitt 'Drehzahlsenkung'.

    Diese Funktion ist nicht aktiv, wenn die Feststellbremse betätigt ist. In diesem Fall ist ein Hochdrehen des Motors möglich.

    Karosserieanschluß

    Bestimmte, vom Karosseriehersteller verwendete Funktionen sind werkseitig voreingestellt. Die Kabel dazu verlaufen vom Steuergerät zu einem Stecker (siehe Schaltplan, Gruppe 16).


     

    Fahrpedalsignal

    Der Steuergerätepin 2 (Teillast 3) ist Ausgang, der durch Betätigen des Fahrpedals nach Masse geschaltet wird.

    Dieser Ausgang kann vom Karosseriehersteller für verschiedene Funktionen genutzt werden. Bei Scania Karosserien ist der Ausgang am Netzknotensystem (BNS) angeschlossen. Wenn das Fahrzeug steht und die Türen geöffnet werden, wird die Haltestellenbremse aktiviert. Nach dem Schließen der Türen löst das Signal die Bremse, sobald das Fahrpedal betätigt wird. Der Anschluß befindet sich in der vorderen Zentral-Elektrikeinheit.

    Der Ausgang schaltet nach Masse (Spannung fällt von +24 V auf maximal +3 V), wenn der Stellmotor mehr als 2% betätigt ist. Der Ausgang ist bis maximal 0,8 A belastbar.

    Durch die Leerlaufregelung wird der Ausgang nicht aktiviert.


     

    Geschwindigkeitsbegrenzung 2

    Das E-Gas enthält zwei vorprogrammierbare Höchstgeschwindigkeiten. Der Steuergerätepin 12 ist ein Eingang für die Aktivierung der Funktion Geschwindigkeitsbegrenzung 2. Die Geschwindigkeitsbegrenzung 2 wird aktiviert, wenn eine Spannung von +24 V am Pin anliegt.

    Drehzahlanstiegs- und

    -senkungskurven

    Bei Bussen mit quer eingebautem Motor erzeugt ein plötzliches Betätigen oder Lösen des Fahrpedals ein starkes Abstützmoment des Motors und damit Schwingungen in Motoraufhängung und Antriebsstrang. Das Fahrpedal muß deshalb sanft betätigt werden. Das E-Gas stellt dabei die Verbindung zwischen Fahrer und Motor dar. Unabhängig von der Geschwindigkeit, mit der der Fahrer das Fahrpedal betätigt oder löst, werden Drehzahlanstieg und -senkung stets optimiert.

    Dazu verwendet das Steuergerät der Fahrsituation entsprechend verschiedene Anstiegs- und Senkungskurven.


     

    E-Gas-Einstellung mit 3 Positionen

    Bei bestimmten Fehlern, z. B. am Fahrpedal- Potentiometer, steuert das E-Gas die Motorleistung anhand der Signale der Fahrpedal- und Kick-Down-Schalter. In diesem Fall sind nur die Stellungen Leerlauf, 50% oder 100% möglich.


     

    Pedalstellung

    Fahrpedalschalter

    Kick-Down-Schalter

    Stellung

    Gelöst

    Offen

    Offen

    Leerlaufdrehzahl

    Zwischenstellung

    Geschlossen

    Offen

    50%

    Kick-Down

    Geschlossen

    Geschlossen

    100%

    Steuergerätanschlüsse

    Das Steuergerät ist mit einem 55-Pin-Anschluß ausgestattet. Die folgende Tabelle erläutert die Funktion der einzelnen Pins.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    1 / Pin 31

    Pin 31

    Steuergerät-Masse.

    2 / Part load 3

    Teillast 3

    Ausgang, der bei Betätigen des Fahrpedals nach Masse geschaltet wird. Eine Betätigung um mehr 2% des Stellmotors verursacht eine Masseschaltung. Der Ausgang ist bis maximal 0,8 A belastbar.

    3 / Actuator –

    Stellmotor –

    Stromversorgung (–) für Stellmotor.

    4 / Actuator +

    Stellmotor +

    Stromversorgung (+) für Stellmotor.

    5 / Neutral

    Neutral

    +24 V-Eingang für Leerlaufstellung von Fahrmodusschalter.

    6 / -

    -

    Ohne Funktion.

    7 / PWM actual throttle

    PWM-Signal für tatsächliche Fahrpedalstellung

    Ausgang für PWM-Signal der tatsächlichen Fahrpedalbetätigung. Wird verwendet von Automatikgetriebe und TC.

    8 / Cruise control +

    Geschwindigkeitsregelung

    +

    Stromversorgung (+) für Geschwindigkeitsregelungs-Schalter.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    9 / Cruise control ret.

    Geschwindigkeitsregelung: Geschw. verringern

    Eingang zur Verringerung und Speicherung der geregelten Geschwindigkeit.

    10 / Cruise control off

    Geschwindigkeitsregelung abgeschaltet

    Eingang zur Abschaltung der Geschwindigkeitsregelung

    11 / Speed

    Geschwindigkeit

    Eingang für Fahrgeschwindigkeit. Angeschlossen an Tachometer / Fahrtschreiber.

    12 / Speed limit 2

    Geschwindigkeitsbegren- zung 2

    Eingang für Aktivierung von Geschwindigkeitsbegrenzung 2.

    13 / Flashing code

    Blinkcode

    Eingang von Diagnoseschalter zur Aktivierung der Blinkcodes.

    14 / Reduction 4

    Drehzahlsenkung 4

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert (5%).

    15 / -

    -

    Ohne Funktion.

    16 / -

    -

    Ohne Funktion.

    17 / Reduction 2

    Drehzahlsenkung 2

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert.

    18 / High idle 3

    Hoher Leerlauf 3

    Eingang zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl auf den voreingestellten Wert.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    19 / Motor on speed

    Motordrehzahlregelung

    Eingang zur Aktivierung der Drehzahlregelung über die Geschwindigkeitsregelung

    20 / n

    n

    Eingang für Motordrehzahl von Generator oder Magnetsensor. Dieser Eingang ist bei Scania Steuergeräten nicht programmiert.

    21 / -

    -

    Ohne Funktion.

    22 / Safety switch actuator

    Sicherheitsschalter im Stellmotor

    Eingang vom Sicherheitsschalter im Stellmotor

    23 / Pot–, actuator

    Stellmotor-Potentiometer–

    Stromversorgung (–) für Potentiometer im Stellmotor.

    24 / Pot+, actuator

    Stellmotor-Potentiometer +

    Stromversorgung (+) für Potentiometer im Stellmotor.

    25 / Kick down / Safety switch +

    Kick-Down-/ Sicherheitsschalter +

    Stromversorgung (+) für Kick-Down- und Fahrpedal-Schalter.

    26 / Pot–, sensor

    Potentiometer– im Fahrpedalstellungs-Sensor

    Stromversorgung (–) für Potentiometer im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    27 / Pot+, sensor

    Pot+, Fahrpedalstellungs- Sensor

    Stromversorgung (+) für Potentiometer im Fahrpedalstellungs-Sensor.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    28 / Pin 15

    Pin 15

    Versorgungsspannung (+24 V) zum Steuergerät von Startschalter, Pin 15.

    29 / -

    -

    Ohne Funktion.

    30 / Status lamp

    Warnleuchte

    Ausgang (–) für Warnleuchte in Instrumentenanlage und in Zentral- Elektrikeinheit.

    31 / Safety system +

    Sicherheitssystem +

    Ausgang (+24 V) zur Aktivierung des Kraftstoffventils im Sicherheitssystem.

    32 / Kick down

    Kick-Down

    Eingang für Kick-Down-Schalter im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    33 / High idle 2

    Hoher Leerlauf 2

    Eingang zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl auf den voreingestellten Wert.

    34 / Part load 1

    Teillast 1

    Ausgang an Masse bei voreingestellter Stellmotorstellung. Maximallast 10 mA. Verringerung von +24 V auf maximal

    +5,6 V.

    35 / PWM throttle reducing

    PWM-Drehzahlsenkung

    Eingang für PWM-Signal zur Verringerung der Stellmotorbetätigung. Verwendet von TC.

    36 / Cruise control acc

    Geschwindigkeitsregelung Beschleunigung

    Eingang zur Erhöhung und Speicherung der geregelten Geschwindigkeit.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    37 / Cruise control resume

    Geschwindigkeitsregelung Wiederaufnahme

    Eingang zur Wiederaufnahme der zuletzt gespeicherten Geschwindigkeit.

    38 / Cruise control off, brake

    Geschwindigkeitsregelung aus, Bremse

    +24 V-Eingang zur Aufrechterhaltung der Drehzahlregelung bei Normalbetrieb.

    Stromunterbrechung wird vom Steuergerät als Betätigung des Bremspedals interpretiert.

    39 /

    -

    Ohne Funktion.

    40 /

    -

    Ohne Funktion.

    41 /

    Oszillatorsensor +

    Stromversorgung (+) für Motordrehzahl- Sensor, vgl. Klemme 20. Wird bei Scania nicht verwendet.

    42 / Ref. r/m

    Ref.-Drehz.

    Referenzsignal für Steuergerätanschluß 49 / RPM.

    43 /

    -

    Ohne Funktion.

    44 / Diagnosis

    Diagnose

    Computeranschluß für Steuergerät- Programmierung oder Diagnose.

    45 / Reduction 3

    Drehzahlsenkung 3

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert.

    46 / Reduction 1

    Drehzahlsenkung 1

    Eingang zur Verringerung der maximalen Fahrpedalbetätigung auf den voreingestellten Wert.


     

    Pin Nr. / Benennung

    Bezeichnung

    Funktion

    47 / Part load 2

    Teillast 2

    Ausgang an Masse bei voreingestellter Stellmotorstellung. Maximallast 10 mA. Verringerung von +24 V auf maximal 5,6 V.

    48 / High idle 1

    Hoher Leerlauf 1

    Eingang zur Erhöhung der Leerlaufdrehzahl auf den voreingestellten Wert.

    49 / r/m

    Drehz.

    Eingang für Motordrehzahl von Induktionssensor. Dieser Eingang ist bei Scania Steuergeräten programmiert.

    50 / Retarder

    Retarder

    Ausgang zur Aktivierung des Retarders beim Fahren mit Geschwindigkeitsregelung.

    51 / Safety switch actuator +

    Sicherheitsschalter im Stellmotor +

    Stromversorgung (+) für Sicherheitsschalter im Stellmotor.

    52 / Pot signal actuator

    Potentiometersignal vom Stellmotor

    Eingang vom Potentiometer im Stellmotor.

    53 / n-limit

    n-Grenze

    Eingang zur Aktivierung von voreingestellter Höchstdrehzahl.

    54 / Safety switch sensor

    Fahrpedalschalter

    Eingang vom Fahrpedalschalter im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    55 / Pot signal sensor

    Potentiometer-Signal von Sensor

    Eingang für Signal vom Potentiometer im Fahrpedalstellungs-Sensor.

    Stellmotor


     

    Allgemeines


     

    Der Stellmotor besteht aus folgenden Hauptbauteilen: Elektromotor, Getriebe, Stellarm, Potentiometer und Sicherheitsschalter. Der Elektromotor dreht über das Getriebe den Stellarm. Der Stellarm ist über eine Stange mit der Einspritzpumpe verbunden. Je nach Stellung des Stellarms ändert sich die Ausgangsspannung des Potentiometers, wodurch dem Steuergerät die Stellung des Stellarms signalisiert wird.

    Der Sicherheitsschalter öffnet, wenn der Stellmotor die Leerlaufstellung verläßt. Dadurch kann auch bei einem Ausfall des Potentiometers bestimmt werden, ob die Stellung des Stellmotors (sowie die Stellung des Reglers bei angebauter Stange) mit der Leerlaufdrehzahl übereinstimmt.

    Im Stellmotor befindet sich außerdem eine Rückstellfeder, die bei einem Ausfall der Stromversorgung des Motors den Stellarm an den Leerlaufanschlag zurückzieht.

    Der Stellmotor kann nicht geöffnet werden. Eine Instandsetzung ist nicht möglich, der Motor muß komplett erneuert werden.


     

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    1. Elektromotor

    2. Getriebe

    3. Sicherheitsschalter

    4. Potentiometer

    5. Stellarm


     


     

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    1. Der Stellmotor befindet sich bei Diesel- und Ethanolmotoren neben der Einspritzpumpe.

    2. Rückstellfeder

    3. Stange

    Fahrpedal- stellungs-Sensor


     

    Allgemeines

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor besteht aus einem mechanisch mit dem Fahrpedal verbundenen Potentiometer. Die Bewegung des Fahrpedals wird über ein Gestänge und den Sensorarm auf das Potentiometer übertragen, dessen Widerstand sich abhängig von der Pedalstellung ändert. Die Ausgangsspannung des Potentiometers signalisiert dem E-Gas- Steuergerät die Fahrpedalstellung.

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor besteht aus folgenden Hauptbauteilen: Rückstellfeder, Potentiometer mit Fahrpedal- und Kick-Down- Schalter (hinter dem Fahrpedalschalter in der Abbildung).

    Der Fahrpedalschalter schließt, wenn das Fahrpedal aus der Leerlaufstellung bewegt wird.

    Der Kick-Down-Schalter schließt kurz vor Erreichen der Vollaststellung. Das Kick-Down- Signal wird direkt zu den Steuergeräten von Getriebe und E-Gas geleitet.


     

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    1. Rückstellfeder

    2. Fahrpedalschalter

    3. Potentiometer

    4. Stellarm


     

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    Der Fahrpedalstellungs-Sensor befindet sich unter dem Boden.

    B25 = Fahrpedalschalter B26 = Kick-Down-Schalter D35 = Potentiometer

    Beim Lösen des Fahrpedals stellt die Rückstellfeder den Arm und damit auch das Fahrpedal zurück. Schalterstellung und Potentiometerspannung werden vom Steuergerät verglichen. Dies ermöglicht eine Fehlererkennung.

    Der Fahrpedalstellungs-Sensor kann nicht geöffnet werden. Eine Instandsetzung ist nicht möglich, der Sensor muß komplett erneuert werden.

    Schalterstellung und Potentiometerspannung sind von der Armstellung abhängig.


     

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    A = Leerlauf

    B = 1-5°, Schließwinkel für Fahrpedalschalter

    C = 60-68°, Schließwinkel für Kick-Down- Schalter

    D =Max.-Stellung

    Busse mit Gasmotor


     

    Allgemeines


     

    In diesem Abschnitt werden die Unterschiede zwischen Bussen mit Gasmotor und solchen mit Diesel-/Ethanolmotor beschrieben.

  • Der Stellmotor steuert anstelle der Einspritzpumpen-Regelstange ein Drosselventil.

  • Es gibt ein separates Zündungs- Steuergerät, das aber nicht mit dem E-Gas verbunden ist.

  • Die Gaszufuhr wird automatisch bei 2250/min abgeschaltet, die Zündung bei 2400/min.

  • Bei der Funktionsprüfung des Sicherheitssystems dreht der Motor mit ca. 2250/min.


     

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    M500 = Stellmotor C558 = Stecker

    CD = Stange

    Sicherheitsfunktionen

    Bei der Funktionsprüfung des Sicherheitssystems dreht der Motor mit ca. 2250/min.

  • Die Gaszufuhr wird automatisch bei 2250/min abgeschaltet, die Zündung bei 2400/min (Bei Diesel- und Ethanolmotoren wird durch Impulssteuerung der Kraftstoffventile eine Drehzahl von ca. 1000/min geregelt.)

  • Wenn der Motor eine Drehzahl von 2250/min überschreitet, schaltet das

    E-Gas-Steuergerät eine Spannung von

    +24 V nach Pin 31, wodurch ein Relais (R1002) aktiviert und die Gaszufuhr abgeschaltet wird.

    Lkw mit Gasmotor


     

    Allgemeines

    In diesem Abschnitt werden die Unterschiede zwischen Lkw mit Gasmotor und Bussen beschrieben.

  • Der Fahrpedalstellungs-Sensor verfügt über separate Anschlüsse für Potentiometer, Kick-Down- und Fahrpedalschalter.

  • Der Stellmotor steuert anstelle der Einspritzpumpen-Regelstange ein Drosselventil.

  • Es gibt ein separates Zündungs- Steuergerät, das aber nicht mit dem E-Gas verbunden ist.

  • Der Motordrehzahl-Sensor greift ein Impulsrad ab, das an der Motorsteuerung angebaut ist. Das Impulsrad befindet sich dort, wo normalerweise die Einspritzpumpe angebaut ist.


     

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    C1031 = Stecker M1001 = Stellmotor

    B1003 = Sicherheitsschalter D1005 = Potentiometer E1001 = E-Gas-Steuergerät T1002 = Sensor

    CD = Stange

    Sicherheitsfunktionen

    Bei der Funktionsprüfung des Sicherheitssystems dreht der Motor mit ca. 2250/min.

  • Die Gaszufuhr wird automatisch bei 2250/min abgeschaltet, die Zündung bei 2400/min. (Bei Diesel- und Ethanolmotoren wird durch Impulssteuerung der Kraftstoffventile eine Drehzahl von ca. 1000/min geregelt.)

  • Wenn der Motor eine Drehzahl von 2250/min überschreitet, schaltet das

    E-Gas-Steuergerät eine Spannung von

    +24 V nach Pin 31, wodurch ein Relais (R1002) aktiviert und die Gaszufuhr abgeschaltet wird.


     

    Warnsignale und Fehlercodes


     

    Als Warnleuchte für das E-Gas dient die EDC- Warnleuchte.


     

    116 532

     

    EDC

     

    ETC

     

    EDC

     

    Fehlercodes werden mit der EDC-Diagnosetaste ausgelesen.


     

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    106 448

     

    1 2 EDC

    Geschwindig- keitsregelung

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    Im Fahrerbereich befindet sich ein Bedienhebel für die Geschwindigkeitsregelung. Mit diesem Hebel wird außerdem die Motordrehzahl von Hand gesteuert, z. B. beim Betrieb des Nebenabtriebs.

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    Set

     

    Memo

     

    Off

     

    Set

     

    116 905

     

    Funktionen


     

    Set 

    Beschleunigen

    Set 

    Verzögern

    MEMO

    Vorherige Geschwindigkeit aufnehmen

    OFF

    Abschaltung


     

    Pin

    Motordrehzahl

    33

    1200/min

    48

    1000/min

     

    Konstante Motordrehzahl aktivieren

    Die konstante Motordrehzahl wird über den Stecker S1009/1 aktiviert. Der Stecker befindet sich unter der Schaltergruppe neben dem Lenkrad. Pin 2 (grünes Kabel) ist die

    +-Versorgung und Pin 6 (rotes Kabel) sendet das Signal zum E-Gas-Steuergerät.

    Konstante Motordrehzahl aktivieren - Alternativverfahren

    1. Durch Anschließen des Steckers an einen Schalter in der Instrumententafel kann die konstante Motordrehzahl von Hand eingeschaltet werden.

    2. Anschluß von Pin 2 und 6 durch ein Relais, das von Signalen von der gewünschten Quelle gesteuert wird.

    Wenn eine andere Motordrehzahl als 1400/min gewünscht wird, muß das Kabel zu Pin 18 am E-Gas-Steuergerät an die entsprechenden in der folgenden Tabelle angegebenen Pins angeschlossen werden.

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    Ausgabe 1 de


     

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    E-Gas


     

    Arbeitsbeschreibung


     

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    Inhalt

    Sicherheitssystem Allgemeines 3

    Stellmotor Prüfungen 5

    Prüfungen mit Schaltbox 6

    Potentiometer prüfen 8

    Sicherheitsschalter prüfen 10

    Fahrpedal Prüfungen 12

    Prüfungen mit Schaltbox 12

    Fahrpedalstellungs-Sensor 15

    Fahrpedalschalter prüfen 17

    Kick-Down-Schalter prüfen 19

    Maßnahme mit Einfluß auf E-Gas Einspritzpumpe erneuern 21

    Stellmotor erneuern 21

    Verbindungsstange am Stellmotor erneuern 21

    Leerlaufdrehzahl einstellen 22

    E-Gas-Steuergerät erneuern 22

    Fahrpedalstellungs-Sensor erneuern 22

    Fahrpedalwinkel ändern 22

    Arbeitsbeschreibungen Motortyp mit SP2 programmieren 23

    Mechanische Leerlaufdrehzahl der

    Einspritzpumpe prüfen / einstellen. 23

    Leerlaufdrehzahl mit SP2 programmieren 25

    Gespeicherte Endstellung löschen 26

    Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen 29

    Fahrpedalwinkel einstellen 32

    Verbindungsstange am Fahrpedalstellungs-

    Sensor prüfen / einstellen 34

    Stecker Wartung 35

    Steuergerätanschlüsse 35

    Sicherheitssystem


     

    Allgemeines


     

    Hinweis: Diese Arbeitsbeschreibung gilt für Busse mit Diesel- oder Ethanolmotoren. Die Unterschiede zu Bussen und Lkw mit Gasmotoren sind in der Funktionsbeschreibung beschrieben.


     

    Das E-Gas verfügt über eine Sicherheitsfunktion, die im Falle eines schwerwiegenden Fehlers aktiviert wird. Während des Fahrbetriebs vergleicht das Steuergerät ständig die Signale vom Fahrpedal mit den Werten des Potentiometers im Stellmotor. Wenn diese wesentlich voneinander abweichen, wird ein Fehlercode erzeugt und das Kraftstoffventil aktiviert.

    Die Funktion des Sicherheitssystems kann anhand der Funktionsbeschreibung auf der folgenden Seite einfach geprüft werden.

    Funktionsprüfung

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    1. Motor starten. Motor bei betätigter Feststellbremse und Getriebe in Leerlaufstellung mit Leerlaufdrehzahl drehen lassen.


       

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    2. Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe in Vollaststellung ziehen. Die Sicherheitsfunktion wird jetzt aktiviert, da das Steuergerät gegensätzliche Signale empfängt. Die Fahrpedalstellung stimmt nicht mit der Stellmotorstellung überein. Das Kraftstoffventil muß einschalten und die Motordrehzahl impulsweise auf ca. 1000/min absenken. Dadurch wird das Funktionieren der Sicherheitsfunktion bestätigt.

      104 184

       

      Hinweis: 2250/min bei Gasmotoren (Lkw und Busse). Das Sicherheitssystem schaltet die Gaszufuhr ab.


       

    3. Motor abschalten.

    4. Alle aufgetretenen Fehlercodes löschen. Siehe Abschnitt 'Fehlercodes löschen' im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste'.

    Bei aktivierter Sicherheitsfunktion kann das Fahrzeug noch maximal 500 m gefahren werden, um z. B. einen Kreuzungsbereich zu räumen.

    Stellmotor

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    Prüfungen

    Der Stellarm muß fest auf der Stellmotorwelle sitzen. Schraube des Stellarms auf korrekten Anzug prüfen. Das Anzugsmoment beträgt

    6 Nm.


     

    image

    Prüfen, ob die Rückstellfeder korrekt am Stellarm befestigt ist. Dies ist wichtig, falls die Stromversorgung des Stellmotors ausfällt.

    118 027

     

    Das untere Federauge muß um die Kante des Stellarms greifen (Pfeil in Abb.) und darf die Bewegung des Arms nicht beeinträchtigen.


     

    image

    Verbindungsstange und Kugelgelenke auf festen Sitz prüfen.

    Verbindungsstangenenden mit wärmebeständigem Schmiermittel 561 205 schmieren.


     

    Nach dem Fahrbetrieb und Abschalten des Motors steigt die Temperatur im Motorraum auf über 130 °C an. Normale Fette oder Öle sind gegen so hohe Temperaturen nicht beständig.

    104 206

     

    Deshalb stets das o. g. Schmiermittel verwenden.

    Prüfungen mit Schaltbox


     

    Spezifikationen

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    Anschlüsse im Stellmotor-Stecker (C558)


     

    Pin

     

    Kabelfarbe

    Anwendung

     

    1

    Blau

    Motor –

     

    2

    Schwarz

    Motor +

     

    3

    Weiß

    Sicherheitsschalter

     

    4

    Grün

    Sicherheitsschalter

     

    5

    Braun

    Potentiometer –

     

    6

    Gelb

    Potentiometer, Aufnehmerkontakt

     

    7

    Rot

    Potentiometer +


     

    Werkzeuge

         


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Tafel

    587 423

    Multimeter

     

    -


     

    image

    image

    image

    639 813 Schaltbox -


     

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    Prüfen

    Für die Prüfung und Fehlersuche ist eine korrekte Einstellung der Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe eine Voraussetzung. Ist dies nicht der Fall, muß vor der Fehlersuche die Verbindungsstange eingestellt werden.

    Durch Anschluß der Schaltbox an den dem Stellmotor nächstgelegenen Stecker kann die Funktion des Stellmotors geprüft werden. Dazu wird die Spannung des Stellmotor- Potentiometers gemessen und die Stellung des Sicherheitsschalters bestimmt.

    1. Stecker am Stellmotor abziehen.


       

      image

      104 185

       

      C558


       

      image

    2. Sicherstellen, daß die Kontakte korrekt im Stecker sitzen und nicht korrodiert sind.


       

      image

    3. Schaltbox 639 813 an Stecker anschließen. Sicherstellen, daß die Stecker nicht herunterhängen und die Bewegung der Verbindungsstange behindern.


     

    639 813


     

    104 183

     

    587 423

    Potentiometer prüfen


     


     

    Spannung messen

     

    Potentiometer

    +-Pol

    –-Pol

    Spannung

    Leerlauf

    7

    5

    3,0 V **

    Teillast

    7

    5

    3,0 V **

    Vollast / Kick-Down

    7

    5

    3,0 V **

    Leerlauf

    6

    5

    2,5 V

    Teillast

    6

    5

    2,6 - 0,6 V *

    Vollast / Kick-Down

    6

    5

    0,6 V

    * Die Spannung nimmt beim Betätigen des Fahrpedals gleichmäßig ab.

    image

    ** Die Spannung muß zwischen 2,6 und 3,1 V liegen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt zwischen Pin 5/6 und 5/7 eine Spannung von 0 V an:

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Stellmotor trennen. Wenn die Spannung zwischen Pin 5 und 7 immer noch 0 V beträgt, liegt der Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Stellmotor trennen. Wenn die Spannung 2,5 V (Pin 5/6) oder 3,0 V (Pin 5/7) beträgt, aber beim Anschluß des Stellmotors auf Null absinkt, liegt der Fehler in einem kurzgeschlossenen Potentiometer.

    Wenn die Spannung zwischen Pin 5 und 6 abweicht:

  • Wenn keine Spannungsänderung angezeigt wird, liegt der Fehler im Potentiometer.

    Sicherheitsschalter prüfen


     

    Messungen

     

    Sicherheitsschalter

    +-Pol

    –-Pol

    Stellung

    Spannung

    Leerlauf

    3

    4

    geschlossen

    0 V

    Teillast

    3

    4

    offen

    +24 V

    Vollast / Kick-Down

    3

    4

    offen

    +24 V

    image

    Sofort nach Verlassen der Leerlaufstellung muß der Schalter öffnen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt +24 V an:

    • Wenn der Sicherheitsschalter auch bei Leerlaufstellung +24 V anzeigt, liegt der Fehler im Sicherheitsschalter. In diesem Fall ist der Sicherheitsschalter in allen Stellungen offen.

    Voltmeter zeigt 0 V an:

    • Wenn der Sicherheitsschalter 0 V auch bei Teil- und Vollast anzeigt, gibt es zwei Möglichkeiten. Stecker zwischen Schaltbox und Stellmotor trennen und prüfen, ob der Sicherheitsschalter ständig geschlossen ist.

  • Voltmeter zeigt jetzt +24 V an: Fehler im kurzgeschlossenen Sicherheitsschalter.

  • Voltmeter zeigt jetzt 0 V an: Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

    Fahrpedal


     

    Prüfungen

    image

    Vom Fahrer eingetragene Steine und Schmutz sind in das Fahrpedal eingedrungen. Durch die Innenreinigung des Fahrzeugs kann das Schmiermittel vom Pedalgelenk entfernt worden sein. Pedalgelenk reinigen und mit normalem Motoröl schmieren.


     

    Die Gabelenden der Verbindungsstange am Fahrpedalstellungs-Sensor müssen normalerweise nicht geschmiert werden, sind aber auf Freigängigkeit zu prüfen.


     

    image

    Prüfungen mit Schaltbox


     


     

    Anschlüsse

     

    Pin

     

    Kabelfarbe

    Anwendung

     

    1

    Weiß

    Fahrpedalschalter

     

    2

    Rot

    Potentiometer +

     

    3

    Gelb

    Potentiometer, Aufnehmerkontakt

     

    4

    Blau

    Kick-Down-Schalter

     

    5

    Braun

    Potentiometer –

     

    6

    Grün

    Kick-Down-Schalter

     

    7

    Schwarz

    Fahrpedalschalter


     

    Werkzeuge

     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Tafel

    587 423

    Multimeter

     

    -


     


     

    image

    image

    image

    639 813 Schaltbox -


     


     

    image


     

    Prüfen

    image

    Für die Prüfung und Fehlersuche ist eine korrekte Einstellung der Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe eine Voraussetzung. Ist dies nicht der Fall, muß vor der Fehlersuche die Verbindungsstange eingestellt werden.

    Durch Anschluß der Schaltbox an den dem Fahrpedalstellungs-Sensor nächstgelegenen Stecker kann die Funktion des Fahrpedalstellungs-Sensors geprüft werden. Dazu wird die Spannung des Potentiometers und die Stellung des Fahrpedal- und Kick- Down-Schalters geprüft.


     

    Einstellung


     

    Spezifikationen

       

    Abstand zwischen Arm und Anschlag

    2 ± 1 mm


     

    Werkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung


     

    Abbildung


     

    Tafel

    587 090 Winkelmesser

     

    -


     

    image


     

    image

    Bezeichnung

    image

    Verbindungsstange zwischen Fahrpedal und Fahrpedalstellungs-Sensor einstellen.


     

    1. Außenverkleidung vorn abbauen, um Zugang zum Fahrpedalstellungs-Sensor zu erhalten. Dies kann je nach Karosserieausführung unterschiedlich sein.

      Sicherstellen, daß der Bus auf ebenem Untergrund steht.


       


       

    2. Sicherstellen, daß die Zündspannung

      ausgeschaltet ist. image

      image

    3. Fahrpedal vollständig und bis an das Ende des Kick-Down-Bereichs niedertreten. Der Abstand zwischen Arm und Anschlag muß 2 ± 1 mm betragen. Der Abstand kann mit der Einstellschraube (1) unter dem Fahrpedal eingestellt werden.

    Fahrpedalstellungs- Sensor


     

    Spannung messen

     

    Potentiometer

    +-Pol

    –-Pol

    Spannung

    Leerlauf

    2

    5

    3,0 V **

    Teillast

    2

    5

    3,0 V **

    Vollast / Kick-Down

    2

    5

    3,0 V **

    Leerlauf

    3

    5

    0,1 V

    Teillast

    3

    5

    0,1–2,0 V*

    Vollast / Kick-Down

    3

    5

    2,0 V

    * Die Spannung nimmt beim Betätigen des Fahrpedals gleichmäßig zu.

    image

    ** Die Spannung muß zwischen 2,6 und 3,1 V liegen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen. Meßwerte mit den Angaben in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt zwischen Pin 2/5 und 3/5 eine Spannung von 0 V an:

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen. Wenn die Spannung immer noch 0 V beträgt, liegt der Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

  • Anschluß zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen. Wenn die Spannung jetzt 3,0 V (Pin 2/5) oder 2,0 V (Pin 3/5) beträgt, beim Anschließen

    des Fahrpedalstellungs-Sensor aber auf Null absinkt, liegt der Fehler in einem kurzgeschlossenen Potentiometer.

    Wenn die Spannung zwischen Pin 3 und 5 abweicht:

  • Wenn keine Spannungsänderung angezeigt wird, liegt der Fehler im Potentiometer.

    Fahrpedalschalter prüfen


     


     

    Messungen

     

    Stellung

    +-Pol

    –-Pol

    Stellung

    Spannung

    Leerlauf

    1

    7

    offen

    +24 V

    Teillast

    1

    7

    geschlossen

    0 V

    Vollast / Kick-Down

    1

    7

    geschlossen

    0 V

    image

    Sofort nach Verlassen der Leerlaufstellung muß der Schalter schließen.


     

    Spannung messen

    1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

    2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

    3. Zündspannung einschalten.

    4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen. Meßwerte mit den Angaben in der Tabelle vergleichen.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt +24 V an:

    • Wenn am Fahrpedalschalter bei Teil- und Vollast +24 V angezeigt wird, liegt der Fehler im Fahrpedalschalter. Der Schalter schließt in keiner Fahrpedalstellung.

    Voltmeter zeigt 0 V an:

    • Wenn der Fahrpedalschalter bei gelöstem Fahrpedal 0 V anzeigt, gibt es zwei Möglichkeiten. Stecker zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen und prüfen, ob der Fahrpedalschalter ständig offen ist.

  • Voltmeter zeigt jetzt +24 V an: Fehler im kurzgeschlossenen Fahrpedalschalter.

  • Voltmeter zeigt jetzt 0 V an: Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

    Widerstand messen

    1. Sicherstellen, daß die Zündspannung (Startschlüssel, Pin 15) ausgeschaltet ist.

    2. Schaltbox nur an Fahrpedalstellungs- Sensor anschließen und sicherstellen, daß sie nicht am Kabelstrang des Busses angeschlossen ist.

    3. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Widerstand gemessen werden soll.

    4. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Widerstandsmessung geschaltet ist.

    5. Widerstand bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

      Ohmmeter zeigt unendlich hohen Widerstand an:

  • Wenn am Fahrpedalschalter bei Teil- und Vollast ein unendlich hoher Widerstand angezeigt wird, liegt der Fehler im Fahrpedalschalter. In diesem Fall ist der Fahrpedalschalter in allen Stellungen offen.

    Ohmmeter zeigt Kurzschluß an:

  • Wenn der Fahrpedalschalter bei gelöstem Fahrpedal 0 Ohm anzeigt, liegt der Fehler im Fahrpedalschalter. In diesem Fall ist der Fahrpedalschalter ständig geschlossen.

    Kick-Down-Schalter prüfen


     


     

    Messungen

     

    Stellung

    +-Pol

    –-Pol

    Stellung

    Spannung

    Leerlauf

    6

    4

    offen

    +24 V

    Teillast

    6

    4

    offen

    +24 V

    Vollast / Kick-Down

    6

    4

    geschlossen

    0 V

    Der Schalter muß schließen, kurz bevor das Pedal den Endanschlag erreicht.


     

    image

    Spannung messen

      1. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Spannung gemessen werden soll.

      2. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Gleichstrom-Spannungsmessung geschaltet ist.

      3. Zündspannung einschalten.

      4. Spannung bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen. Meßwerte mit den Angaben in der Tabelle vergleichen.

      5. Zündspannung ausschalten.

      6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Voltmeter zeigt +24 V an:

    • Wenn am Kick-Down-Schalter bei Teil- und Vollast +24 V angezeigt wird, liegt der Fehler im Kick-Down-Schalter. In diesem Fall ist der Kick-Down-Schalter in allen Stellungen offen.

      Voltmeter zeigt 0 V an:

    • Wenn der Kick-Down-Schalter bei gelöstem Fahrpedal 0 V anzeigt, gibt es zwei Möglichkeiten. Stecker zwischen Schaltbox und Fahrpedalstellungs-Sensor trennen und prüfen, ob der Kick-Down-

      Schalter ständig offen ist.

  • Voltmeter zeigt jetzt +24 V an: Fehler im kurzgeschlossenen Fahrpedalschalter.

  • Voltmeter zeigt jetzt 0 V an: Fehler im Steuergerät oder im Kabelstrang.

    Widerstand messen

    1. Sicherstellen, daß die Zündspannung (Startschlüssel, Pin 15) ausgeschaltet ist.

    2. Schaltbox nur an Fahrpedalstellungs- Sensor anschließen und sicherstellen, daß sie nicht am Kabelstrang des Busses angeschlossen ist.

    3. Multimeter-Prüfspitzen an die Ausgänge der Schaltbox anschließen, deren Widerstand gemessen werden soll.

    4. Sicherstellen, daß das Multimeter auf Widerstandsmessung geschaltet ist.

    5. Widerstand bei verschiedenen Fahrpedalstellungen messen und mit den Werten in der Tabelle vergleichen.

    6. Diese Fehlersuche erzeugt Fehlercodes, die nach der Messung gemäß den Anweisungen im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste', Abschnitt 'Fehlercodes löschen', gelöscht werden müssen.

    Ohmmeter zeigt unendlich hohen Widerstand an:

  • Wenn am Kick-Down-Schalter auch bei Vollast unendlich hoher Widerstand angezeigt wird, liegt der Fehler im Kick- Down-Schalter. In diesem Fall ist der Kick- Down-Schalter in allen Stellungen offen.

    Ohmmeter zeigt Kurzschluß an:

  • Wenn der Kick-Down-Schalter bei gelöstem Fahrpedal 0 Ohm anzeigt, liegt der Fehler im Kick-Down-Schalter. In diesem Fall ist der Kick-Down-Schalter ständig geschlossen.

    Maßnahme mit Einfluß auf E-Gas


     

    Im folgenden werden Maßnahmen beschrieben, die beim Auswechseln von solchen Teilen durchgeführt werden müssen, die die Funktion des E-Gas-Systems beeinflussen können. Die einzelnen Vorgänge werden an späterer Stelle in diesem Heft beschrieben.


     

    Einspritzpumpe erneuern

    1. Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    2. Mit SP2 die korrekte Leerlaufdrehzahl im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    3. Gespeicherte Endstellung löschen.

    4. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Stellmotor erneuern

    1. Gespeicherte Endstellung löschen.

    2. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Verbindungsstange am Stellmotor erneuern

    Eine Erneuerung ist notwendig, wenn am Kugelgelenk Spiel auftritt.

    1. Gespeicherte Endstellung löschen.

    2. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    Leerlaufdrehzahl einstellen

    1. Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    2. Mit SP2 die korrekte Leerlaufdrehzahl im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    3. Gespeicherte Endstellung löschen.

    4. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    E-Gas-Steuergerät erneuern

    1. Mit SP2 den korrekten Motortyp im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    2. Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.

    3. Mit SP2 die korrekte Leerlaufdrehzahl im E-Gas-Steuergerät programmieren.

    4. Gespeicherte Endstellung löschen.

    5. Verbindungsstange (Leerlauf / Vollast) zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Fahrpedalstellungs- Sensor erneuern

    1. Verbindungsstange (Leerlauf) am Fahrpedalstellungs-Sensor prüfen und einstellen.

    2. Pedalanschlag (Vollast) prüfen / einstellen.


     

    Fahrpedalwinkel ändern

    1. Winkel des Fahrpedals einstellen.

    2. Verbindungsstange (Leerlauf) am Fahrpedalstellungs-Sensor prüfen und einstellen.

    3. Pedalanschlag (Vollast) prüfen / einstellen.

    Arbeitsbeschreibungen


     

    Motortyp mit SP2 programmieren

    Mit Scania Programmer 2 den korrekten Motortyp im E-Gas-Steuergerät programmieren.


     

    Mechanische Leerlaufdrehzahl der Einspritzpumpe prüfen / einstellen.


     

    Werkzeuge


     

    image

    Nummer Bezeichnung Abbildung


     

    image

    image

    102 210

     

    587 304 IR-Drehzahlmesser


     

    image


     

    1. Motor bis zum Erreichen der Betriebstemperatur mindestens 30 min lang warmlaufen lassen, dabei häufig den Retarder verwenden. Der gesamte Motor muß betriebswarm sein.

      image

      104 175

       

    2. Klemme des Kugelgelenks an der Einspritzpumpe lösen. Verbindungsstange von Stellarm abbauen.

      image

    3. Motor starten.


       

    4. Motordrehzahl an Riemenscheibe messen. IR-Drehzahlmesser verwenden.


       

      image

      Hinweis: Nicht den Drehzahlmesser in der Instrumentenanlage verwenden. Dieser ist nicht ausreichend genau.


       

    5. Gewünschte Drehzahl (520 oder 550/min) an der Leerlaufschraube einstellen.

      • Sicherungsmutter (1) auf der Unterseite 1

        lösen. Leerlaufschraube (2) einstellen.

        2

      • Sicherstellen, daß der Stellarm (3) an der

        Leerlaufschraube anliegt.

        3

      • Sicherungsmutter (1) festziehen.

        104 176

         

    6. Motor abschalten.

    Leerlaufdrehzahl mit SP2 programmieren

    Die Leerlaufdrehzahl von 520/min (oder 550/min) muß auch im Steuergerät programmiert werden. Deshalb muß die mechanische Leerlaufeinstellung mit der programmierten Leerlaufdrehzahl (520 oder 550/min) übereinstimmen. Andernfalls sind Motorvibrationen möglich. Es ist wichtig, daß im Steuergerät die tatsächliche Leerlaufdrehzahl programmiert ist.

    Die Leerlaufdrehzahl ist vom Motortyp abhängig. Ggf. muß die Leerlaufdrehzahl mit dem Scania Programmer 2 geprüft werden.


     

    Einstellwerte


     

    image

    Bezeichnung Wert


     

    image

    Standard-Leerlaufdrehzahl für Dieselmotoren 520/min


     

    image

    image

    image

    Standard-Leerlaufdrehzahl für Ethanolmotoren 550/min Standard-Leerlaufdrehzahl für Gasmotoren (Lkw und Busse). 550/min

    Gespeicherte Endstellung löschen

    image

    1. Zündspannung einschalten.

      Der Löschvorgang (die Speicherung des Endanschlags) beginnt.


       

    2. Motor starten und im Leerlauf (520 oder

      550/min) drehen lassen. image

      image

    3. Fahrpedal mit von der Einspritzpumpe getrennter Verbindungsstange mindestens zwei Sekunden in Vollaststellung drücken.


       

    4. Motor abschalten. Zündspannung nicht ausschalten.

    Der Löschvorgang ist jetzt abgeschlossen.

    Gespeicherte Endstellung aktualisieren

    Wenn die Endstellung nicht wie o. g. gelöscht wird, wird mit jeder Nachstellung der Verbindungsstange der Verstellbereich des Stellmotors weiter eingeschränkt.

    Durch das Löschen des Speichers wird sichergestellt, daß nach einer Einstellung der Stellmotor den maximalen Verstellbereich nutzt.

    Für die Leerlaufdrehstellung genügt eine einfache mechanische Grundeinstellung.

    Das Steuergerät prüft die Endstellung bei Vollast nach jedem Einschalten des Systems. Diese Prüfung erfolgt, wenn das erste Mal länger als eine Sekunde die Vollaststellung gehalten wird und die Fahrgeschwindigkeit mehr als 7,5 km/h oder die Motordrehzahl 400/min beträgt. Das Steuergerät bestimmt dann, ob die gemessene Endstellung innerhalb des Sollbereichs liegt.

    Die Einstellung der Endstellung erfolgt in einem Bereich von 30% des Gesamtstellbereichs des Stellmotors. Wenn sich die Endposition außerhalb dieses Bereichs befindet, werden ein Warnsignal und ein Fehlercode erzeugt.

    Im Steuergerät ist die Endposition der vorhergehenden Prüfung gespeichert. Wenn das Steuergerät eine neue elektrische Endposition erkennt, wird der vorherige Wert überschrieben.

    Wenn die gespeicherte Endposition gelöscht ist, wird die mechanische Endposition im Steuergerät gespeichert. Wenn die Endposition nicht gelöscht wird, liegt die Selbsteinstellung nach einigen Nachstellvorgängen der Verbindungsstange außerhalb des zulässigen Verstellbereichs.

    Die Verbindungsstange wird beim Einstellen um 3 mm verkürzt. Dadurch wird erreicht, daß sich die eingestellte Endposition ungefähr in der Mitte des Einstellbereichs befindet. Bei der nächsten Fahrt wird dieser Wert als elektrische Endposition gespeichert, sobald die entsprechenden Bedingungen erfüllt sind. Dies ermöglicht einen Verstellbereich von 15% in beide Richtungen gegenüber dem Gesamtverstellweg des Stellmotors.


     

    image

    Endposition-Einstellbereich.


     

    image


     

    M bezeichnet die im Steuergerät gespeicherte Position.


     

    image

    M bezeichnet die bei korrekt eingebauter und eingestellter Verbindungsstange im Steuergerät gespeicherte Position.

    Verbindungsstange zwischen Stellmotor und Einspritzpumpe prüfen / einstellen


     

    Werkzeuge


     

    image

    Bezeichnung Abbildung


     

    image

    image

    Spezialschlüssel


     

    image


     

    1. Zündspannung einschalten.

      image

    2. Verbindungsstange so einstellen, daß die Kugelköpfe mittig in den Kugelpfannen sitzen. Sicherungsmutter festziehen. Verbindungsstange hängen lassen.


       

      Dies ist der Einstellvorgang für die Leerlaufstellung der Verbindungsstange.


       

      image

    3. Von einem Helfer das Fahrpedal bis zum Vollastanschlag niederdrücken lassen.


       

      Dies ist der Einstellvorgang für die Vollaststellung der Verbindungsstange.

    4. Einspritzpumpenarm in Vollaststellung

      104 179

       

      stellen. image

      image

    5. Die Verbindungsstange muß auf der Seite der Einspritzpumpe 3 ± 1 mm zu kurz sein. Der Wert kann am Einspritzpumpenarm gemessen werden.


       

      Die Vollaststellung der Verbindungsstange ist jetzt eingestellt.


       

      image

    6. Ggf. muß der Stellarm nachgestellt werden. Schlüssel verwenden: Spezialanfertigung 8 oder 10 mm.


       

      Einstellungen an dieser Schiene haben keine Auswirkung auf die Leerlaufstellung.

    7. Wenn der Verstellweg von Einspritzpumpenarm oder Stellarm nicht ausreichend ist, muß die Länge des Einspritzpumpenarms nachgestellt werden. In diesem Fall den Arm in der Schiebe verschieben.

      image

    8. Fahrpedal lösen.


       

    9. Leerlaufstellung nochmals prüfen. (Ggf. Vorgang ab Schritt 2 wiederholen.)


       

      image

    10. Verbindungsstange an Einspritzpumpenarm anbauen.


       

      104 182

       

    11. Alle Fehlercodes löschen, siehe Abschnitt 'Fehlercodes löschen' im Heft 'E-Gas: Fehlersuche und Fehlercodeliste'.

    Fahrpedalwinkel einstellen


     

    Hinweis: Die Kugelgelenkstellung 3 gilt für Busse der Serie 4.


     


     

    image


     

    1. Stecker

    2. Gabelstück

    3. Kugelgelenkstellung beim Bus der Serie 4.

    Leerlaufstellung

    1. Der Fahrpedalarm (3) begrenzt den Fahrpedalwinkel nach oben und liegt an der Unterseite des Fahrpedalträgers an. Ist dies nicht der Fall, muß die Stange des Fahrpedalstellungs-Sensors (6) verlängert werden.

    2. Der Pedalwinkel muß ca. 45° von der Horizontalen betragen. Fahrpedalwinkel entsprechend dem Kundenwunsch an der vertikalen Verbindungsstange (4) unter dem Pedal einstellen. Die Verbindungsstange ist im Pedal mit einem Stift und einer Verriegelungsplatte (5) befestigt.


     

    Vollaststellung

    Einstellschraube (1) so einstellen, daß das Pedal einen Betätigungsbereich von ca. 30° erreicht.

    Einstellungen des Fahrpedalstellungs-Sensors prüfen.


     

    image


     

    1. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

    2. Seilzuggabel

    3. Stellarm

    4. Vertikale Verbindungsstange

    5. Stift und Verriegelungsplatte

    6. Stange


     

    image


     

    1. Einstellschraube

    2. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

    Verbindungsstange am Fahrpedalstellungs- Sensor prüfen / einstellen

    Leerlaufstellung

  • Der Fahrpedalarm (3) begrenzt den Fahrpedalwinkel nach oben und liegt an der Unterseite des Fahrpedalträgers an.

Der Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm (1) muß beinahe am hinteren Anschlag anstehen.


 

Vollaststellung

Prüfen, ob ein Abstand von 1-3 mm zwischen Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

(2) und dem vorderen Anschlag vorhanden ist. Bei Bedarf mit der Einstellschraube (1) unter dem Pedal einstellen.


 

image

  1. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

  2. Seilzuggabel

  3. Stellarm

  4. Vertikale Verbindungsstange

  5. Stift und Verriegelungsplatte

  6. Stange


 

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  1. Einstellschraube

  2. Fahrpedalstellungs-Sensor-Arm

Stecker


 

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Wartung

Stecker mit Spezialfett 584 070 vor Korrosion schützen. Dies verringert das Risiko von unnötigen Warnmeldungen und Pannen.


 

Steuergerätanschlüsse

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Zum Ausbauen von Kontakten aus dem Steuergeräte-Stecker sind zwei Spezialwerkzeuge erforderlich.

Die größeren Kontakte mit Spezialwerkzeug 588 192, die kleineren mit Spezialwerkzeug

588 195 ausbauen.

Vor dem Herausziehen eines Kontakts muß die Verriegelungslasche gelöst werden. Dazu den oberen Teil des Steckers zur Seite schieben. An den drei Haken (A) ist sichtbar, ob der Stecker geöffnet oder geschlossen ist.

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Ausgabe 01 de


 

Mechanisches Fahrpedal


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Bauteile 3

Arbeitsbeschreibung Fahrpedal erneuern 7

Fahrpedal-Sensor erneuern 8

Handgas-Seilzug erneuern 9

Geschwindigkeitsbegrenzer bzw. Verbindungsstange erneuern 10

Fahrpedalzug erneuern 11

Prüfungen und Einstellungen,

vorn, Leerlaufstellung 12

vorn, Vollaststellung 14

hinten, Fahrpedalbetätigung 15

Einspritzpumpe

Leerlauf- und Vollaststellung 16

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeine Informationen


 

Bauteile

  • Fahrpedal

  • Fahrpedalzug

  • Geschwindigkeitsbegrenzer/ Verbindungsstange

    Als Zusatzausstattung können folgende Bauteile eingebaut sein:

  • Handgas-Seilzug

  • Fahrpedal-Sensor

  • Fahrpedalbetätigungs-Sensor

  • Fahrpedalsperre


 

Fahrpedal

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Das Fahrpedal ist auf einer Grundplatte befestigt, auf deren Unterseite sich Hebelmechanismus, Verbindungsgestänge und Fahrpedal-Sensor befinden. Die Rückstellung des Fahrpedals in die Ausgangsstellung erfolgt durch eine Rückholfeder im Fahrpedal-Sensor bzw. im Pedalmechanismus bei Ausführungen ohne Sensor. Die Endstellungen des Fahrpedals sind durch einen Hebelanschlag unterhalb der Grundplatte (Leerlaufstellung) und eine Einstellschraube (Vollaststellung) vorgegeben.


 

Fahrpedal

Fahrpedalzug

Der Fahrpedalzug mit Außenzug verläuft unten am Fahrzeugboden vom Fahrpedalmechanismus zur Einspritzpumpe. Die Seilzuglänge hängt von der jeweiligen Buslänge ab. Zur Führung des Fahrpedalzugs dienen ein Kunststoffrohr (Durchmesser: 25 mm) bzw. Kabelbinder. Der Seilzug ist wartungsfrei und darf nicht geschmiert werden.


 

Handgasbetätigung

Mit der Handgas-Funktion kann die Leerlaufdrehzahl angehoben werden, z. B. zur Füllung von Druckluftbehältern oder zur schnelleren Motorerwärmung.

Der Handgas-Seilzug ist mit dem Hebel am Fahrpedal verbunden. Zur Feineinstellung der Drehzahl dient der Drehknopf.


 

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Handgasbetätigung


 

Geschwindigkeitsbegrenzer

Der Geschwindigkeitsbegrenzer befindet sich im Bereich der Einspritzpumpe und regelt die Höchstgeschwindigkeit des Fahrzeugs. Bei Überschreiten der eingestellten Höchstgeschwindigkeit wird ein Druckluftzylinder beaufschlagt, der den Verstellhebel an der Einspritzpumpe zurückschiebt.


 


 

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Geschwindigkeitsbegrenzer

Fahrpedalsperre

Die Fahrpedalsperre (falls eingebaut) ist direkt hinter dem Fahrpedal eingebaut und mit dem Pedalmechanismus über einen kurzen Seilzug verbunden. Der Seilzug zum Motor ist direkt an der Fahrpedalsperre angebaut und deshalb kürzer als bei Fahrzeugen ohne Fahrpedalsperre. Siehe Fahrpedalsperre, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.


 

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Fahrpedalsperre

  1. Seilzug zum Fahrpedal

  2. Seilzug zum Motor


 

Fahrpedal-Sensor

Der Fahrpedal-Sensor besteht aus einem Potentiometer und zwei Mikro-Schaltern zur Erkennung der Fahrpedalbetätigung und Kick- Down-Funktion. Bei mechanischer Verstellung der Einspritzpumpe entfällt das Potentiometer. Der Kick-Down-Schalter wird bei vollständig durchgetretenem Fahrpedal aktiviert. Der

Kick-Down-Schalter wird bei Automatikgetrieben verwendet. Der Fahrpedalbetätigungs-Schalter wird am Anfang der Pedalbewegung aktiviert. Das Zusatzbremssystem benötigt die Signale vom Fahrpedalbetätigungs-Schalter.


 

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Fahrpedal-Sensor


 

Fahrpedalbetätigungs-Sensor

Der Fahrpedalbetätigungs-Sensor sitzt an der Einspritzpumpe und registriert Stellungsveränderungen des Fahrpedals. Dieser Sensor wird nur bei Automatikgetrieben verwendet. Siehe Werkstatthandbuch Hauptgruppe 5.


 


 

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Fahrpedalbetätigungs-Sensor


 

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© Scania CV AB 1999, Sweden

Arbeitsbeschreibung


 

Fahrpedal


 

Erneuern

WICHTIG! Prüfungen und Einstellung, vorn durchführen.


 

Zur Durchführung dieses Arbeitsvorganges sind zwei Mechaniker erforderlich. Die Befestigung erfolgt mit Durchsteckschrauben mit Muttern.


 

Die längeneinstellbare Betätigungsstange und der Fahrpedal-Sensor sind auf das neue Fahrpedal zu übertragen.


 


 

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  1. Vertikalgelenk

  2. Befestigungsschraube

  3. Gabel

  4. Seilzug zur Handgasbetätigung

  5. Fahrpedal-Sensor

  6. Betätigungsstange

  7. Gelenkgabel mit Stift

Fahrpedal-Sensor


 

Erneuern


 

Hinweis: Die Einbaulage des Kugelzapfens (3) gilt für Busse der 4er-Serie.


 

WICHTIG! Hebelausschlag des Fahrpedal- Sensors prüfen. Siehe Prüfungen und Einstellungen, vorn.


 

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  1. Stecker

  2. Gelenkpfanne

  3. Einbaulage des Kugelzapfens in Bussen der 4er-Serie

Handgas-Seilzug


 

Erneuern

WICHTIG! Bei der Einstellung des Seilzugs ist darauf zu achten, daß in entlastetem Zustand ausreichend Durchhang vorhanden ist, damit der Motorleerlauf bei eingeschobenem Einspritzpumpen-Verstellhebel nicht beeinträchtigt wird.


 


 

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  1. Mutter

  2. Klemmstück

  3. Verschraubung

Geschwindigkeitsbegrenzer bzw. Verbindungsstange


 

WICHTIG! Prüfen, ob der Abstand von Mitte Kugelzapfen bis Mitte Gelenkgabel am neuen Geschwindigkeitsbegrenzer bzw. am neuen Gestänge zwischen 251-253 mm liegt.


 

WICHTIG! Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 

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9l-Motor


 


 

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11l- und 12l-Motor

Fahrpedalzug


 

Erneuern

WICHTIG! Sicherstellen, daß der Seilzug im Außenzug freigängig ist. Biegeradius von 250 mm nicht unterschreiten. Seilzug beim Einbau nicht knicken.


 

WICHTIG! Sicherstellen, daß der Einspritzpumpen-Verstellhebel in Leerlaufstellung steht und der Seilzug so straff als möglich gespannt ist. Ggf. mit Halter (2) einstellen.


 

WICHTIG! Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 

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  1. Gabel

  2. Außenzug


 

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  1. Seilzug zum Fahrpedal

  2. Seilzug zum Motor Fahrpedalsperre


 


 

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  1. Gabel

  2. Halter 9l-Motor


 

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  1. Gabel

  2. Halter

11l- und 12l-Motor

Prüfungen und Einstellungen


 

Vorn

Leerlaufstellung:

Gabel (1) von Gestänge am Motor abbauen.


 


 

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  1. Gabel

  2. Halter 9l-Motor


 

  1. Der Fahrpedalhebel (3) begrenzt die Aufwärtsbewegung des Pedals und liegt auf der Unterseite der Fahrpedalhalterung auf. Ist der Auflagepunkt verschoben, ist die längeneinstellbare Verbindungsstange des Fahrpedal-Sensors (6) oder der Handgas- Seilzug (7) entsprechend zu verstellen.

  2. Das Fahrpedal muß in einem Winkel von ca. 45° zur Horizontalen stehen. Fahrpedalwinkel mit dem Vertikalgelenk (4) unter dem Pedal gemäß Kundenanforderung einstellen. Das Gelenk ist mit einer Halteplatte und Stift (5) am Pedal befestigt.

  3. Die Spannung des Handgas-Seilzugs darf nicht zu Klemmen oder zur Beeinträchtigung der Leerlaufdrehzahl bei eingeschobenem Einspritzpumpen- Verstellhebel führen.


 

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  1. Fahrpedal-Sensorhebel

  2. Gabel

  3. Hebel

  4. Vertikalgelenk

  5. Gelenkgabel mit Stift

  6. Betätigungsstange

  7. Handgas-Seilzug


 

  1. Der Fahrpedal-Sensorhebel (1) muß den hinterenAnschlag beinahe berühren.

  2. Gilt für Fahrzeuge mit Fahrpedalsperre. Seilzug zwischen Fahrpedalsperre und Fahrpedal mit der Gabel (2) am Fahrpedal so einstellen, daß kein Spiel mehr vorhanden ist.


 

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  1. Gabel

  2. Halter

11l- und 12l-Motor

Vollaststellung:

  1. Pedalwinkel von ca. 30° mit der Einstellschraube (1) justieren.

  2. Sicherstellen, daß zwischen Fahrpedal- Sensorhebel (2) und dem vorderen Anschlag ein Spiel von 1-3 mm vorhanden ist. Ggf. mit der Einstellschraube (1) unter dem Pedal einstellen.


 

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  1. Einstellschraube

  2. Fahrpedal-Sensorhebel


 

  1. Sicherstellen, daß der Einspritzpumpen- Verstellhebel in Leerlaufstellung steht und der Seilzug so straff als möglich gespannt ist. Ggf. mit Halter (2) einstellen.

  2. Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 

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  1. Gabel

  2. Halter

11l- und 12l-Motor


 

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  1. Gabel

  2. Halter 9l-Motor

Hinten


 

Fahrpedalbetätigung

  1. Prüfungen und Einstellung, vorn durchführen.

  2. Prüfen, ob der Abstand von Mitte Kugelzapfen bis Mitte Gelenkgabel am neuen Gestänge bzw. am neuen Geschwindigkeitsbegrenzer zwischen 251-253 mm liegt. An der Gabel (1) oder am Kugelzapfen (2) einstellen.

  3. Gilt nur für 9l-Motoren: Fahrpedal vollständig durchtreten.

    Sicherstellen, daß die Betätigungsstange bzw. der Geschwindigkeitsbegrenzer

    2-5 mm herausragt, wenn der Einspritzpumpen-Verstellhebel den Anschlag der Vollaststellung erreicht hat. Durch Verschieben des Kugelzapfens (2) im Langloch einstellen.


     

    Hinweis: Bei 11l- und 12l-Motoren ist eine Einstellung nicht möglich. Der Seilzughub muß 50 mm betragen.


     

  4. Sicherstellen, daß der Fahrpedalsensor korrekt eingestellt ist. Siehe Hauptgruppe 5.

  5. Leerlauf- und Vollaststellung der Einspritzpumpe prüfen.


 


 

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  1. Gabel

  2. Gelenkpfanne

  3. Betätigungsstange

  4. Fahrpedalbetätigungs-Sensor 9l-Motor


 

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Gabel

11l- und 12l-Motor

Einspritzpumpe: Leerlauf- und Vollaststellung

  1. Sicherstellen, daß der Einspritzpumpen- Verstellhebel in den beiden Fahrpedal- Endstellungen am Leerlauf- bzw. den Vollastanschlag anliegt. Zur Durchführung dieses Arbeitsvorganges sind zwei Mechaniker erforderlich.

  2. Gilt nur für 9l-Motoren: Fahrpedal vollständig durchtreten.

Sicherstellen, daß die Verbindungsstange bzw. der Geschwindigkeitsbegrenzer

2-5 mm herausragt, wenn der Einspritzpumpen-Verstellhebel den Anschlag der Vollaststellung erreicht hat.


 

Hinweis: Entspricht der Abstand nicht dem vorgegebenen Maß, ist eine Prüfung gemäß Prüfungen und Einstellungen, hinten durchzuführen.


 

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Gelenkpfanne

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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