Scania Einzelradaufhängung vorn (AMI700) Funktions- und Arbeitsbeschreibung

 

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Scania Einzelradaufhängung vorn (AMI700) Funktions- und Arbeitsbeschreibung

 



 

Lenkung


 

 

114 145

 

Einzelradaufhängung vorn (AMI700) Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

1 712 206

© Scania CV AB 1999, Sweden

Inhalt

Explosionszeichnung 3

Allgemeines 4

Spezialwerkzeuge 5

Verwendung von Spezialwerkzeug 99 372

..........................................................................7

Winkelgetriebe Ausbau 9

Einbau 11

Lenkhebelhalter Lager erneuern

Ausbau 13

..........................................................................14

Zerlegen 15

Zusammenbauen 17

Einbau 21

Lenkstange erneuern 22

Mittleren Spurstangenteil erneuern 23

Äußeren Spurstangenteil erneuern 24

Lenkung einstellen 25

Abbildung der Spezialwerkzeuge 27

Lenkung


 

image

  1. Lenkrad

  2. Oberer Lenksäulenteil

  3. Winkelgetriebe

  4. Unterer Lenksäulenteil

  5. Servolenkgetriebe

  6. Lenkstockhebel


 

  1. Lenkstange

  2. Lenkhebel

  3. Zwischenhebel

  1. Mittlerer Spurstangenteil

  2. Äußerer Spurstangenteil

  3. Lenkhebelhalter

Allgemeines

Dieses Heft enthält Informationen zur Lenkung bei Fahrzeugen mit Einzelradaufhängung vorn.

Das Lenkrad ist über den oberen Lenksäulenteil an beiden Enden mit Kardangelenken mit dem Winkelgetriebe verbunden.

Das Winkelgetriebe ist vorn am Fahrzeug mit dem Rahmen verbunden.

Das Winkelgetriebe wird über den unteren Lenksäulenteil an das Lenkgetriebe angebaut.

Das Lenkgetriebe ist horizontal in einem Hilfsrahmen befestigt, der am Fahrzeugrahmen angeschraubt ist.

Die Lenkstange am Lenkstockhebel ist durch Kugelgelenke mit dem Lenkhebel verbunden.

Die Lenkhebel sind drehbar in Haltern gelagert, die vertikal zum Halter und parallel zu den Rädern angebaut sind.

Lenkhebel und Zwischenhebel sind durch den mittleren Spurstangenteil verbunden. An diesen sind die äußeren Spurstangenteile angebaut, die wiederum mit Kugelgelenken mit den Rädern verbunden sind.

Der Ein- und Ausbau des Lenkgetriebes bei Fahrzeugen mit Einzelradaufhängung vorn ist in Gruppe 13 "Lenkgetriebe aus- und einbauen" beschrieben.

Lenkung


 

Werkzeuge


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

82 337

Dorn

Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge

 

82 338

Dorn

Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge

 

82 339

Dorn

Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge

 

82 340

Dorn

Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge

 

82 341

Dorn

Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge

 
  1. 616 Verstellbarer Dorn


     

    image

  2. 003 Hydraulischer Hohlzylinder


 

image

98 616


 

image

0 806

 

99 003

R2, AD2


 

H1


 


 

image


 

109 403

 

99 004 Druckluftgetriebene Hydropumpe


 

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99 012 Vollgewinde-Spindel


 

image

99 135 Dorn


 

image

2 151

 

99 372 Abzieher


 

image

99 004


 

image


 

109 431

 

110 188

 

99 012


 

99 135


 

image


 

image

0 1852

 

99 372

H1


 

AM3


 


 

image

Weitere Werkzeuge

Nummer Bezeichnung


 

image

587 054 Drehmomentschlüssel


 

image

587 320 Abzieher


 

image

587 692 Abzieher


 

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588 086 Steckschlüsseleinsatz 4-KM8


 

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Verwendung von Spezialwerkzeug 99 372

  1. Splint ausbauen und Kronenmutter an Lenkstange oder Kugelgelenk der Lenkstange lösen. Die Mutter muß am Ende des Gewindes aufgeschraubt bleiben.


     

  2. Abzieher 99 372 einbauen.

  3. Werkzeug so auf Kugelgelenk setzen, daß beide Teile des Werkzeuges parallel zueinander liegen.

    WICHTIG! Das Werkzeug soll lediglich Spannung auf das Kugelgelenk ausüben, es jedoch nicht auseinanderdrücken.


     

  4. Werkzeug von Hand mit einem Maulschlüssel anziehen.


     

    image

    115 545

     

    99 372


     


     

  5. Auf das Werkzeug klopfen. Es kann auch auf die Außenseite des Lenkstockhebels geklopft werden.


     

    115 546

     

  6. Schritte 4 und 5 solange wiederholen, bis sich das Kugelgelenk löst.


 

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99 372

Winkelgetriebe


 

Ausbau

  1. Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Siehe Werkstatt-Handbuch, Gruppe 0 "Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen", Arbeitsbeschreibung.


     

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Unterstellböcken sichern. Luftfederbälge entleeren, andernfalls besteht Verletzungsgefahr.


     

    image


     

  2. Luftfederbälge entleeren.

  3. Räder in Geradeausstellung bringen.


     

  4. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe in Geradeausstellung befindet (siehe Markierung A). Das Gelenk des unteren Lenksäulenteils muß so eingebaut werden, daß die Nut nach außen weist (siehe Markierung B).


     

    JcJc


     

    image


     

    Die Abbildung zeigt einen Bus mit Linkslenkung. Bei Bussen mit Rechtslenkung zeigt die Markierung "B" ebenfalls nach außen, d. h. das Gelenk ist um 180° gedreht.

    Winkelgetriebe ausbauen


     


     

  5. Gelenk des unteren Lenksäulenteils von Winkelgetriebe abbauen.

    image

  6. Gelenk des oberen Lenksäulenteils von Winkelgetriebe abbauen. Dazu Lenksäule nach oben drücken.


     

    image

  7. Schrauben von Winkelgetriebe herausdrehen und Winkelgetriebe herausnehmen.

Einbau

Spezifikationen Anzugsdrehmomente


 

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Winkelgetriebe 85 Nm


 

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Klemmschraube an Gelenk der Lenksäule 47 Nm


 

image


 

image

  1. Winkelgetriebe einbauen. Schrauben von Winkelgetriebe mit 85 Nm festziehen.


     

    image

  2. Winkelgetriebe in Geradeausstellung bringen (siehe Markierung A).

  3. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe in Geradeausstellung befindet (siehe Markierung A).


     

  4. Gelenke der oberen und unteren Lenksäulenteile an Winkelgetriebe anbauen.


     

  5. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe in Geradeausstellung befindet (siehe Markierung A). Das Gelenk des unteren Lenksäulenteils muß so eingebaut werden, daß die Nute nach außen weisen (siehe Markierung B).


     

    image


     

    image

    114 125

     

    Die Abbildung zeigt einen Bus mit Linkslenkung


     

    image

  6. Klemmschrauben einbauen und mit 47 Nm festziehen.


     

  7. Luftfederbälge befüllen.

Lenkhebelhalter


 

Ausbau

Splinte ausbauen und Kronenmuttern an Kugelgelenken lösen. Die Mutter muß am Ende des Gewindes aufgeschraubt bleiben.

  1. Kugelgelenke mit Abzieher 99 372 lösen, siehe "Verwendung von Spezialwerkzeug" 99 372.

  2. Schrauben aus Halter herausdrehen.

    Hinweis: Lenkhebel und Halter wiegen zusammen 20 kg.


     

  3. Halter abbauen.

Lager im Lenkhebelhalter erneuern


 

image


 

Halter

  1. Mutter

  2. Zwischenhebel

  3. Schutzabdeckung

  4. Dichtring

  5. Achse

  6. Rollenlager

  7. Rollenlager

Sicherungsscheibe

  1. Kronenmutter

  2. Abdeckung

  3. Schraube

  4. Schmiernippel

  5. Schraube

  6. Lenkhebel

Zerlegen

  1. Lenkhebelhalter in Schraubstock einspannen.

  2. Untere Abdeckung abbauen.


     

  3. Sicherungsscheibe heraushebeln und Rundmutter mit Steckschlüsseleinsatz 586 086 abschrauben.


     

  4. Mutter von Lenkhebel abschrauben.

  5. Lenkhebel mit Abzieher 587 320 abbauen.


     

  6. Halter in Presse einsetzen. Welle aus der Seite auspressen, an der die Abdeckung angebaut wird. Dorn 99 135 verwenden.


     

    image


     

    image

    114 116

     

    Welle aus Lenkhebelhalter mit Dorn 99 135 auspressen

    image

    Hinweis: Gewinde an der Welle mit einem Holzstück o. ä. schützen.


     

  7. Oberes Lager von Welle pressen.


     

    image

  8. Beide Laufringe mit verstellbarem Dorn 98 616 aus Halter klopfen.


     

  9. Halter sorgfältig reinigen.


 

114 117

 

98 616

Zusammenbau

Technische Daten Anzugsdrehmomente


 

image

Kronenmutter 105 Nm


 

image

Mutter für Lenkhebel 350 Nm


 

image


 

image

  1. Neue Laufringe mit hydraulischem Hohlzylinder 99 003, druckluftgetriebener Hydropumpe 99 004, Vollgewinde-Spindel 99 012 sowie Dornen 82 337 und 82 338 einpressen. Die Dorne können gemäß den Angaben in der Abbildung hergestellt werden. Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge.

  2. Oberes Lager schmieren.

  3. Lager mit Spezialwerkzeug 82 339 auf Welle pressen. Der Dorn kann gemäß den Angaben in der Abbildung hergestellt werden. Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge.

    Hinweis: Oberes Lager einpressen. Dazu Ende des Dorns mit dem kleineren Innendurchmesser verwenden.


     

    image

    image

    Lager mit Spezialwerkzeug 82 339 einpressen


     

  4. Unteres Lager schmieren. Welle an Halter anbauen.

  5. Lager mit Spezialwerkzeug 82 339 einpressen. Der Dorn kann gemäß den Angaben in der Abbildung hergestellt werden. Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge.

    Hinweis: Unteres Lager einpressen. Dazu Ende des Dorns mit dem größeren Innendurchmesser verwenden.


     

    114 119

     

    Lager mit Spezialwerkzeug 82 339 einpressen

  6. Sicherungsscheibe und Mutter einbauen.

  7. Dichtring und Schutzabdeckung mit Dorn 82 340 einbauen. Der Dorn kann gemäß den Angaben in der Abbildung hergestellt werden. Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge.

    WICHTIG! Sicherstellen, daß der Dichtring korrekt eingebaut ist.


     

  8. Lenkhebel mit Dorn 82 341 einbauen. Der Dorn kann gemäß den Angaben in der Abbildung hergestellt werden. Siehe Abbildung der Spezialwerkzeuge.


 

image


 

image

114 120

 

Lenkhebel mit Spezialwerkzeug 82 341 einbauen

Hinweis: Unterlegscheibe von mindestens

3 mm Stärke am unteren Wellenende einbauen, um die Lager beim Einpressen zu entlasten.


 

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  1. Mutter von Lenkhebel einbauen und mit 350 Nm festziehen.


     

    Hinweis: Welle mit Lenkhebel beim Festziehen mit Schraubstock festhalten.


     

    image

  2. Kronenmutter festziehen. Anzugsdrehmoment 105 Nm, dann bis zur nächsten Sicherungsposition für die Sicherungsscheibe.

    WICHTIG! Die Welle muß beim Anziehen gedreht werden. Mutter stufenweise festziehen.


     

  3. Untere Abdeckung anbauen.

Hinweis: Sicherstellen, daß die Welle frei dreht. Mit kleinem Drehmomentschlüssel sicherstellen, daß der Drehwiderstand im Lager weniger als 500 Ncm beträgt.

Einbau


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmomente


 

image

Schrauben 360 Nm


 

image

Mutter, Kugelgelenk 250 Nm, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint


 

image


 

  1. Lenkhebelhalter anheben und auf Rahmen positionieren.


     

    image

  2. Schrauben von Halter mit 360 Nm festziehen.


     

    image

  3. Spurstange und Lenkstange einbauen. Muttern zuerst mit 250 Nm festziehen, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint. Neue Splinte einbauen.

Lenkstange erneuern


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Mutter, Kugelgelenk 250 Nm, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint


 

image


 

image

Einstellwerte


 

image

Lenkstangenlänge 870 mm


 

image


 

  1. Bodenabdeckung hinter dem Fahrerbereich abbauen.

  2. Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Siehe Werkstatt-Handbuch, Gruppe 0 "Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen", Arbeitsbeschreibung.


     

  3. Lenkstange von Lenkstockhebel und von Lenkhebel mit Abzieher 99 372 abbauen. Siehe Beschreibung von Werkzeug 99 372.


     

  4. Neue Lenkstange an Lenkstockhebel und Lenkhebel anbauen. Kronenmuttern zuerst mit 250 Nm festziehen, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint. Neue Splinte einbauen.

  5. Achseinstellung, siehe Anweisungen im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 13 "Achseinstellung bei Bussen AMI700".


 

image

115 545

 

99 372

Mittleren Spurstangenteil erneuern


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Mutter, Kugelgelenk 250 Nm, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint


 

image


 

image

  1. Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Siehe Werkstatt-Handbuch, Gruppe 0 "Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen", Arbeitsbeschreibung.


     

  2. Splinte ausbauen und Kronenmuttern an den Kugelgelenken des mittleren Spurstangenteils 1 lösen. Die Muttern müssen am Ende des Gewindes aufgeschraubt bleiben.

  3. Mittleren Spurstangenteil von Zwischenhebel und Lenkhebel mit Abzieher 99 372 abbauen. Siehe Verwendung von Werkzeug 99 372.

  4. Neuen mittleren Spurstangenteil einbauen und Kronenmuttern zuerst mit 250 Nm festziehen, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint.

Vorspur gemäß den Angaben im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 13 "Achseinstellung bei Bussen" prüfen.

Äußeren Spurstangenteil erneuern


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

image

Mutter, Kugelgelenk 250 Nm, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint


 

image


 

  1. Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Siehe Werkstatt-Handbuch, Gruppe 0 "Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen", Arbeitsbeschreibung.

  2. Splinte ausbauen und Kronenmuttern an Kugelgelenken lösen. Die Mutter muß am Ende des Gewindes aufgeschraubt bleiben.


     

    image

  3. Äußeren Spurstangenteil von Lenkhebel und Rad mit Abzieher 99 372 abbauen. Siehe Verwendung von Werkzeug 99 372.


     

  4. Neuen äußeren Spurstangenteil einbauen und Kronenmuttern zuerst mit 250 Nm festziehen, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint. Neue Splinte einbauen.


     

    image

  5. Länge des äußeren Spurstangenteils einstellen. Dazu Schelle 1 lösen und Hülse 2 drehen.


 

Vorspur gemäß den Angaben im Werkstatt- Handbuch, Gruppe 13 "Achseinstellung bei Bussen" prüfen.

Lenkung einstellen


 

Spezifikationen


 

Einstellwerte und Anzugsdrehmomente


 

image

Lenkstangenlänge 870 mm


 

image

Hülse an Lenkstange/Spurstange 170 Nm


 

image

Mutter, Kugelgelenk 250 Nm, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint


 

image


 

  1. Lenkstange ausbauen. Siehe "Lenkstange erneuern"

  2. Lenkhebel parallel zum Rahmenträger ausrichten.


     

    image

  3. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe in Geradeausstellung befindet (siehe Markierung A). Das Gelenk des unteren Lenksäulenteils muß so eingebaut werden, daß die Nuten nach außen weisen

    (siehe Markierung B).

    image

  4. Geradeausstellung des Lenkgetriebes prüfen. Die Markierungen auf Gehäuse und Welle müssen fluchten. Ggf. erneut einstellen.


     

  5. Lenkstangenlänge prüfen. Lenkstange einbauen und ggf. einstellen, ohne dabei die oben genannten Einstellungen zu verändern.

    114 125

     

  6. Sicherstellen, daß die Hülsen und Klemmschrauben an Spurstangen und Lenkstangen nicht durch andere Bauteile behindert werden.


     

    Achseinstellung, siehe Anweisungen im Werkstatt-Handbuch, Gruppe 13 "Achseinstellung bei Bussen AMI700".

    Abbildung der Spezialwerkzeuge

    82 337

    image

    65.5


     

    23


     


     

    17

     

    22

     

    114 132

     

    79


     

    Dorn zum Einpressen der Laufringe in Lenkhebelhalter


     

    82 338

    image

    25

     

    89


     

    20

     

    114 130

     

    23


     

    74


     

    Dorn zum Einpressen der Laufringe in Lenkhebelhalter

    82 339


     

    image

    60


     

    5

     

    43


     

    90

     

    5

     

    120

     

    1x45

    51


     

    114 129

     

    60


     

    70


     

    Dorn zum Einpressen der Lager auf Welle in Lenkhebelhalter


     

    82 340

    image

    85

     

    100

     

    60


     

    90

     

    5

     

    46


     

    114 128

     

    75


     

    95


     

    Dorn zum Einbau der Dichtung an Lenkhebelhalter

    45

     

    82 341


     

    image

    30

     

    50


     

    114 127

     

    70


     

    Dorn zum Einpressen des Lenkhebels auf Welle


     

    image image 13:00-02

    image

    Ausgabe 2.1 de


     

    image

    image

    Lenkung


     

    image

    Hydraulik prüfen


     

    1 586 687

    0

     

    4000

     

    1000

     


     

    5000

     

    13_1083

     

    2000

     

    6000

     

    3000

     

    TEMPERATURE FLOW/RPM

     

    200

     

    00

     

    100

     

    F RPM RPM US IMP LPM

     

    F C a s t N GAL GAL

     

    400

     

    bar

     

    psi

     

    F

     

    Fast

     

    ON

     

    OFF

     

    C

     

    Units

     

    EXT

     

    TACH FLOW

     

    RESET

     

    TACH

     

    INT

     

    FLOW

     

    EXT

     

    © Scania CV AB 2001, Sweden


     

    image


     

    Inhalt

    Meßausrüstung. Allgemeines. 3

    Meßausrüstung anschließen 5

    Meßausrüstung abbauen 6

    Messungen an der Hydraulik. Interne Undichtigkeit im Lenkgetriebe messen 7

    Maximaldruck und Durchfluß messen 11

    Technische Daten 14

    Spezialwerkzeuge. 15

    Prüfbericht 16

    Meßausrüstung 587 696


     

    Allgemeines

    Die Meßausrüstung wird an die Druckleitung der Servolenkung zwischen Hydraulikpumpe und Lenkgetriebe angeschlossen. Aus Sicher- heitsgründen und zum Abbauen des Öldrucks während der Messung wird eine Rücklauflei- tung an den Ölbehälter angeschlossen.

    Die Anschlußpunkte sind entsprechend ihrer Zugänglichkeit zu wählen, da die Lenkgetriebe und Leitungen je nach Fahrzeugtyp unterschied- lich sein können.


     

    WICHTIG! Das Lenkgetriebe ist äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen. Des- halb müssen vor dem Anschluß der Meßaus- rüstung die Anschlußpunkte gereinigt werden.


     

    Außerdem ist sicherzustellen, daß die Meßaus- rüstung nicht verunreinigt ist.


     

    Prüfbericht

    Für die Prüfung kann eine Kopie des Prüfbe- richts hinten in diesem Heft verwendet werden.


     


     

    image

    6


     

    2 3 4 5


     

    0

     

    4000

     

    1000

     

    5000

     

    13_1075

     

    2000

     

    6000

     

    3000

     

    TEMPERATURE FLOW/RPM

     

    200

     

    00

     

    100

     

    F RPM RPM US IMP LPM

     

    F C as

     

    t N

     

    GAL GAL

     

    400

     

    bar

     

    psi

     

    F

     

    ON

     

    Fast Units OFF

     

    EXT

     

    TACH FLOW

     

    RESET

     

    TACH

     

    8 9


     

    1. Hydraulikschlauch

    2. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

    3. Durchflußmesser

    4. Einstellbares Drosselventil

    5. Hydraulikschlauch

      INT

       

      FLOW

       

      EXT

       

    6. Hydraulikschlauch

    7. Signalkabel

    8. Rohr

    9. Meßinstrument


 

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Anordnung der Meßausrüstung


 

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Anschluß des Rücklaufschlauchs


 

image image


 

  1. Anschluß an Hydraulikpumpe

  2. Anschluß an Lenkgetriebe Anschluß beim Lkw R144

  1. Anschluß an Hydraulikpumpe

  2. Anschluß an Lenkgetriebe Anschluß beim Lkw R124

Meßausrüstung ansch- ließen


 

Dies ist eine allgemeine Beschreibung des Anschlusses der Meßausrüstung, der jedoch von Fahrzeug zu Fahrzeug unterschiedlich sein kann. Die Abbildungen links zeigen Beispiele für typische Anschlüsse.

  1. Meßausrüstung auf einem Werktisch neben dem Fahrzeug ablegen.

  2. Fahrerhaus kippen, um Zugang zu den Leitungen zu erhalten.

  3. Druckleitung zwischen Hydraulikpumpe und Lenkgetriebe lösen.

  4. Meßschlauch zwischen Hydraulikpumpe und Druckbegrenzungsventil anschließen.

  5. Meßschlauch zwischen Lenkgetriebe und Drosselventil anschließen.


     

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    ACHTUNG!

    Die Meßausrüstung darf unter keinen Umständen entgegen der Strömungs- richtung angeschlossen werden.


     

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  6. Rücklaufschlauch vom Durchflußmesser zum Adapter für den Ölbehälter ansch- ließen und diesen anstelle des Deckels mit dem Meßstab einsetzen.

  7. Fahrerhaus absenken, dabei sicherstellen, daß die Schläuche nicht eingeklemmt wer- den.


     

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    ACHTUNG!

    Der Rücklaufschlauch muß unter allen Umständen angeschlossen werden.


     

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  8. Meßausrüstung einschalten und die folgen- den Parameter einstellen: Interne Messung, Temperatur in °C und eine Messung/

Sekunde. Weitere Informationen zur Benutzung der Meßausrüstung enthält das Werkstatt-Handbuch, Gruppe 13, Heft 13:00-01.

Entlüften

  1. Falls die Schläuche der Meßausrüstung nicht mit Öl gefüllt sind, müssen ca. 0,4 l ATF gem. Spezifikation eingefüllt werden.

  2. Anschluß des Rücklaufschlauchs anbauen.

  3. Druckbegrenzungsventil öffnen (geringer Öffnungsdruck).

  4. Motor starten und im schnellen Leerlauf drehen lassen.

  5. Druckbegrenzungsventil schließen. Motor im schnellen Leerlauf drehen lassen und Lenkrad von rechts nach links drehen.

  6. Motor abschalten.

  7. Ölstand prüfen. Ölstand ggf. korrigieren.

  8. Messungen durchführen.

Meßausrüstung abbauen

  1. Zuerst den Durchflußmesser und die Meßeinheit abbauen. Schläuche mit Stop- fen verschließen.

  2. Rücklaufschlauch am Ölbehälter lösen.

  3. Meßschläuche abbauen und Anschlüsse wieder anbauen. Anzugsdrehmoment 70 Nm.

  4. Motor starten und im schnellen Leerlauf einige Minuten drehen lassen. Zum Entlüf- ten der Lenkung das Lenkrad von rechts nach links drehen.

  5. Motor abschalten und Ölstand prüfen. Ölstand ggf. korrigieren.

Messungen an der Hydraulik


 

Interne Undichtigkeit im Lenkgetriebe messen


 

Allgemeines

Als interne Undichtigkeit wird bezeichnet:

  • Ein Leckdurchfluß an den Dichtungen des Arbeitskolbens zwischen der Druckseite und der Rücklaufseite des Lenkgetriebes.

  • Eine Undichtigkeit im Ventilsystem des Lenkgetriebes.

    Druckbegrenzung

    Bei vollem Systemdruck öffnet das Druckbe- grenzungsventil und das Öl strömt von der Druckseite des Lenkgetriebes zur Rücklauf- seite.

    Die Messung erfolgt bei einem auf 100 bar ver- minderten Systemdruck, um eine Beein- flussung der Messung durch das Druckbegrenzungsventil auszuschließen.


     

    Lenkanschlag

    Ein hydraulischer Endanschlag im Lenkge- triebe verringert den Öldruck im Lenkgetriebe und somit auch das Drehmoment beim Erreic- hen des Lenkanschlags.

    Im Lenkgetriebekolben sind Ventile integriert. Diese Ventile verringern den Öldruck im Lenk- getriebe auf ungefähr den halben Maxi- maldruck, wenn der Kolben und die Lenkung den Anschlag erreichen.


     

    Lenkanschlagwinkel verringern

    Damit der Lenkanschlag die Messung nicht beeinträchtigt, muß dessen Winkel verringert werden. Dazu werden vor Beginn der Messung die beiden Einstellschrauben an der Vorde- rachse mit zwei 20 mm starken Distanzstücken unterlegt.


     

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    24


     

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    13_0908

     

    min 20

    Interne Undichtigkeit im Len- kanschlag

    1. Meßausrüstung wie auf Seite 5 beschrie- ben anschließen.

    2. Einstellschrauben an der Vorderachse gem. der Beschreibung auf der vorhergehenden Seite mit 20 mm starken Distanzstücken unterlegen.

    3. Druckbegrenzungsventil vollständig sch- ließen. Drosselventil vollständig öffnen.

    4. Motor starten und Drehzahl auf ca. 900 – 1.000/min erhöhen.

    5. Öltemperatur prüfen. Die Messung muß bei einer Öltemperatur von 50-85°C erfol- gen.

      Bei einer geringeren Öltemperatur muß der Öldurchfluss am Drosselventil (Maxi- maldruck 50 bar) erhöht werden, bis eine Temperatur von 50°C erreicht ist. Dann Ventil vollständig öffnen. Bei einer höhe- ren Temperatur den Motor weiter im Leer- lauf drehen lassen, bis die Temperatur auf den angegebenen Wert gesunken ist.

    6. Lenkung nach rechts bis zum Anschlag an das Distanzstück einschlagen und in dieser Stellung halten.

    7. Systemdruck am Druckbegrenzungsventil auf 100 bar absenken.

      WICHTIG! Der Maximaldruck (150 bar) darf nicht länger als 10 Sekunden aufrechterhalten werden.


       

    8. Leckdurchfluß ablesen. Meßwert notieren.

      Maximal zulässiger Leckdurchfluß: 2,5 l/min.

    9. Lenkrad nach links in den Anschlag drehen und Messung wiederholen. Meßwert notie- ren.


     

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    ACHTUNG!

    Distanzstücke von den Einstellschrauben entfernen.


     

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    Wenn der Leckdurchfluß zu groß ist, muß die Ursache gem. den für das jeweilige Lenkge- triebe geltenden Anweisungen im Service- Handbuch, Gruppe 13 "Lenkgetriebe - Arbeits- beschreibung" behoben werden.


     

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    1. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

    2. Einstellbares Drosselventil

    Interne Undichtigkeit in Mittel- stellung

    1. Öltemperatur prüfen. Die Messung muß bei einer Öltemperatur von 50-85°C erfolgen.

      Bei einer geringeren Öltemperatur muß der Öldurchfluss am Drosselventil (Maxi- maldruck 50 bar) erhöht werden, bis eine Temperatur von 50° C erreicht ist. Dann Ventil vollständig öffnen. Bei einer höheren Temperatur den Motor weiter drehen lassen, bis die Temperatur auf den angegebenen Wert gesunken ist.

    2. Vorderräder geradeaus stellen. Lenkung durch Einsetzen der Blockierwerkzeuge 99 257 und 99 342 zwischen Spurstangen- hebel und Feder/Federlager blockieren.

      Die Abbildungen zeigen Beispiele für das Blockieren der Lenkung.


       

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      Fahrzeug mit Blattfederung und von unten ang- ebautem Kugelgelenk


       

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      Fahrzeug mit Blattfederung und von oben ange- bautem Kugelgelenk


       

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      13_1076

       

      99 257 99 342


       

      Fahrzeug mit Allradantrieb Fahrzeug mit Luftfederung

    3. Drehzahl auf

      900 - 1.000/min anheben und Lenkrad in Richtung der Blockierung drehen.

    4. Systemdruck am Druckbegrenzungsventil auf 100 bar absenken.


       

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      WICHTIG! Der Maximaldruck (150 bar) darf nicht länger als 10 Sekunden aufrechterhalten werden.


       

    5. Leckdurchfluß ablesen. Meßwert notieren.

      Maximal zulässiger Leckdurchfluß: 2,5 l/min

    6. Blockierwerkzeug auf der anderen Fahr- zeugseite anbauen.

    7. Lenkrad in die andere Richtung drehen und Messung wiederholen. Meßwert notieren.

    Wenn der Leckdurchfluß zu groß ist, muß die Ursache gem. den für das jeweilige Lenkge- triebe geltenden Anweisungen im Service- Handbuch, Gruppe 13 "Lenkgetriebe - Arbeits- beschreibung" behoben werden.


     

    1. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

    2. Einstellbares Drosselventil


     

    Maximaldruck und Durch- fluß messen


     

    Allgemeines

    Mit dieser Messung wird folgendes geprüft:

  • Daß die Hydraulikpumpe den spezifizierten Maximaldruck erreicht,

  • daß das Druckbegrenzungsventil beim kor- rekten Druck öffnet,

  • daß die Hydraulikpumpe bei einer gegebe- nen Motordrehzahl und einem gegebenen Systemdruck die spezifizierte Durch- flußrate erreicht,

  • und daß im Lenkanschlag der Systemdruck auf den korrekten Wert verringert wird.

    Maximaldruck des Systems mes- sen

    Die Maximalwerte für Druck und Durch- flußrate sind angegeben im Service-Handbuch, Gruppe 13 "Spezifikationen – Servolenkung".

    1. Meßausrüstung wie auf Seite 5 beschrie- ben anschließen.

    2. Einstellschrauben an der Vorderachse gem. der Beschreibung auf Seite 7 mit 20 mm starken Distanzstücken unterlegen.

    3. Druckbegrenzungsventil vollständig sch- ließen. Drosselventil vollständig öffnen.

    4. Motor starten und Drehzahl auf ca. 900 – 1.000/min erhöhen.

    5. Öltemperatur prüfen. Die Messung muß bei einer Öltemperatur von 50-85°C erfol- gen.

      Bei einer geringeren Öltemperatur muß der Öldurchfluß am Drosselventil (Maxi- maldruck 50 bar) erhöht werden, bis eine Temperatur von 50° C erreicht ist. Dann Ventil vollständig öffnen. Bei einer höhe- ren Temperatur den Motor weiter im Leer- lauf drehen lassen, bis die Temperatur auf den angegebenen Wert gesunken ist.

    6. Lenkrad kräftig nach rechts oder links in den Anschlag drehen und in dieser Stellung halten.


       

      WICHTIG! Das Lenkrad darf im Anschlag mit Maximaldruck nicht länger als 10 Sekunden gehalten werden.


       

    7. Meßwerte ablesen und notieren.

    Wenn der angegebene Maximaldruck nicht erreicht wird, muß als nächstes das Druckbe- grenzungsventil des Lenkgetriebes geprüft werden.


     

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    ACHTUNG!

    Distanzstücke von den Einstellschrauben

    entfernen.


     

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    1. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

    2. Einstellbares Drosselventil

    Druckbegrenzungsventil des Lenkgetriebes prüfen

    Wenn der Systemdruck zu gering ist, muß geprüft werden, ob ein zu geringer Öffnungs- druck des Druckbegrenzungsventils des Lenk- getriebes die Ursache ist.

    1. Drehzahl auf

      900 - 1000/min erhöhen.

    2. Druckbegrenzungsventil vollständig sch- ließen.

    3. Das verstellbare Drosselventil zudrehen und gleichzeitig den Wert ablesen. Aufhö- ren, wenn der vorgeschriebene max. Druck erreicht wird.


     

    WICHTIG! Der Maximaldruck darf nicht länger als 10 Sekunden aufrechterhalten wer- den.


     

    Wenn der Druck den Maximaldruck der ersten Messung (siehe Seite 11) übersteigt, ist die Hydraulikpumpe in einem guten Betriebszus- tand und baut ausreichend Druck auf. Der Feh- ler liegt möglicherweise im Druckbegrenzungsventil des Lenkgetriebes oder wird von einer internen Undichtigkeit im Lenkgetriebe verursachen.

    Wenn der angegebene Maximaldruck nicht erreicht wird, sind die für die jeweilige Hydraulikpumpe geltenden Anweisungen im Service-Handbuch, Gruppe 13 "Hydraulik- pumpe - Arbeitsbeschreibung" zu beachten.

    Durchflußrate messen

    1. Meßausrüstung wie auf Seite 5 beschrie- ben anschließen.

    2. Öltemperatur prüfen. Die Messung muß bei einer Öltemperatur von 50-85°C erfol- gen.

      Bei einer geringeren Öltemperatur muß der Öldurchfluss am Drosselventil (Maxi- maldruck 50 bar) erhöht werden, bis eine Temperatur von 50°C erreicht ist. Dann Ventil vollständig öffnen. Bei einer höhe- ren Temperatur den Motor weiter im Leer- lauf drehen lassen, bis die Temperatur auf den angegebenen Wert gesunken ist.

    3. Druckbegrenzungsventil vollständig sch- ließen.

    4. Motor mit 500/min drehen lassen und Sys- temdruck am Drosselventil auf 50 bar einstellen. Durchflußwert ablesen und notieren.

    5. Messung bei 50 bar Systemdruck mit 1000/min und 1900/min wiederholen. Meßwerte notieren.

    6. Meßwerte mit den für die jeweilige Pumpe geltenden Werten im Service-Handbuch, Gruppe 13 vergleichen.

    7. Bei einer ungenügenden Durchflußrate muß die Hydraulikpumpe erneuert werden.

    Lenkanschlag des Lenkgetriebes prüfen

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    1. Fahrzeuge auf Unterstellböcken abstützen oder mit den gelenkten Rädern auf Drehtel- ler stellen.

    2. Meßausrüstung wie auf Seite 5 beschrieben anschließen.

    3. Druckbegrenzungsventil 1 vollständig sch- ließen.

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    4. Drosselventil 2 vollständig öffnen.

    5. Bei voll eingeschlagenen Rädern auf beiden Seiten prüfen, ob der Lenkanschlag funktio- niert. Lenkrad kräftig in beide Richtungen drehen. Der Systemdruck darf bei voll eingeschlagenen Rädern und funktionieren- dem Lenkanschlag 110 bar nicht überschrei- ten.


       

    6. Sicherstellen, daß der Radanschlag nicht

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      funktioniert, wenn die Distanzstücke an den 24

      Einstellschrauben untergelegt sind. Lenk- rad kräftig in beide Richtungen drehen. Der Systemdruck muß ca. 150 bar betragen.

    7. Radanschlag einstellen entsprechend den Anweisungen im Abschnitt Lenkgetriebe TAS 85, Arbeitsbeschreibung, 13:02-04.


     

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    min 20


     

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    Spezifikationen


     

    Lenkgetriebe – interne Undichtigkeit messen

    Motordrehzahl 900 —1.000/min

    Öltemperatur1 50 - 85°C

    Öldruck beim Messen der Undichtigkeit 100 bar Maximal zulässiger Leckdurchfluß:

    Separates Lenkgetriebe 2,5 l/min.


     

    Hydraulikpumpe - Maximaldruck und Durchfluß messen Motordrehzahl beim Messen des Maximaldrucks 900 —1.000/min Öltemperatur1 50 - 85°C

    Motordrehzahl beim Messen der Durchflußrate 500 / 1.000 / 1.900/min Öldruck beim Messen der Durchflußrate 50 bar

    1) Beim Kunden nachfragen, ob der Fehler nach einer kurzen Fahrtstrecke oder bei intensiver Lenk- arbeit auftritt. In diesem Fall muß die Prüfung bei einer Öltemperatur an der Obergrenze des angege- benen Temperaturbereichs erfolgen.

    Spezialwerkzeuge


     

    Beschreibung

    Teile-Nr.

    Werkzeugtafel

    Meßausrüstung

    587 696

    -

    Distanzstücke für Lenkanschlag:

       

    Stromanschluß aus Werkzeugsatz

    587 558

    -

    Blockierwerkzeug

    99 257 + 99 342

    AM3

    Kopiervorlage


     

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    Prüfbericht – Fehlersuche, Lenkung


     

    Örtlicher Händler

    Amtl. Kennzeichen

    Fahrzeugtyp

    Fahrgestellnr.

    Auslief.-Datum

    km-Stand

    Datum

    WO-Nr.

     

    A. Notizen während der Probefahrt

    Deichsel- – Sattelanhänger D

     

    B. Meßwerte

    Bemerkungen

    C. Lenkgetriebe – interne Undichtigkeit

    D. Hydraulikpumpe – Durchfluß/Druck

    Öltemperatur 50–85° C

    Motordrehzahl 900—1.000/min

    Öldruck 100 bar

    Max. Leckdurchfluß 2,5 l/min. Lenkrad drehen nach:

    Anschlag rechts gegen

    Blockierhülse 587 558 l/min

    Anschlag links gegen Blockierhülse

    587 558 l/min

    Mittelstellung rechts gegen

    Blockierwerkzeug 99 257 + 99 342 l/min

    Mittelstellung links gegen

    Blockierwerkzeug 99 257 + 99 342 l/min

    Öltemperatur 50–85° C

    Öldruck 50 bar

    Min.- max. Durchflußrate1

    Max. Durchflußrate1

    Motordrehzahl Durchflußrate


     

    500/min l/min2


     

    1.000/min l/min2


     

    1.900/min l/min2


     

    Max. Systemdruck bar


     

    1Siehe Service-Handbuch, Gruppe 13 "Spezifikationen – Servolenkung".


     

    2 Bei 50 bar Gegendruck

    E. Lenkanschlag prüfen

    Lenkrad drehen nach:

    Lenkanschlag rechts bar Max. Druck 110 bar3 Lenkanschlag links bar Max. Druck 110 bar3

    3 Bei einer Überschreitung des Maximaldruck kann der Lenkanschlag eingestellt werden. Siehe Funktionsbeschreibung des betreffenden Lenkgetriebes.

    image image 13:00-03

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    Ausgabe 2 de


     

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    Lenkung


     

    Prüfung und Fehlersuche


     

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    Inhalt


     


     

    Funktion der Servolenkung

    .................................................................................. 3

    Prüfungen vor Fahrtbeginn

    .................................................................................. 5

    Lenkspiel

    .................................................................................. 7

    Lenkung schwergängig

    ................................................................................ 11

    Lenkungsrucken und/oder Geräuschentwicklung


     

    ................................................................................ 14

    Lenksystem befüllen und entlüften

    ................................................................................ 16

    Geradeauslauf schlecht

    ................................................................................ 18

    Einseitiges Ziehen des Fahrzeugs

    ................................................................................ 22

    Lenkradvibrationen auf ebener Fahrbahn


     

    ................................................................................ 26

    Lenkradvibrationen auf unebener Fahrbahn


     

    ................................................................................ 29

    Lenkradvibrationen beim Bremsen

    ................................................................................ 31

    Lenkradklopfen auf unebener Fahrbahn


     

    ................................................................................ 35

    Spezifikationen

    ................................................................................ 36

    Prüfbericht

    ................................................................................ 37

    Funktion der Servolenkung


     

    Allgemeines

    Der Hydrauliköldruck im System ist abhängig vom jeweiligen Lenkwiderstand.

    Die Durchflußrate ist abhängig von der Kapazität der Hydraulikpumpe, die sich bei zunehmender Geschwindigkeit erhöht.

    Das Ventilsystem des Lenkgetriebes steuert den Hydraulikölstrom abhängig von den Anforderungen der Lenkung, so daß stets ein optimales Verhältnis zwischen Druck- und Durchflußrate herrscht.

    Durch den variabler Lenkwiderstand des Lenkrads erhält der Fahrer Rückmeldung zur Lenkung.


     

    Systemdrucksteuerung

    Der Öldruck wird durch ein im Lenkgetriebe integriertes Druckbegrenzungsventil geregelt. Beim Öffnen des Druckbegrenzungsventils gelangt Hydrauliköl von der Hochdruckseite zur Rücklaufseite.

    Dadurch schützt das Druckbegrenzungsventil das Hydrauliksystem vor Beschädigungen durch zu hohen Druck.

    Steuerung des Hydraulikölstroms

    Der maximale Ölstrom wird durch das Ölstrombegrenzungsventil in der Hydraulikpumpe gesteuert. Das Ventil kann nicht erneuert werden. Der max. Ölstrom wird bereits bei Motordrehzahlen von 800/min bis 1000/min erreicht. Dabei öffnet sich das Ölstrombegrenzungsventil und das überschüssige Öl fließt zur Ansaugseite der Hydraulikpumpe.


     

    Verhältnis zwischen Druck und Ölstrom


     

    Fahren im höheren Drehzahlbereich

    Bei hohen Drehzahlen ist die Durchflußrate im System groß.

    Bei kleinen und langsamen Lenkbewegungen ist der Lenkwiderstand gering und der Systemdruck daher niedrig.


     

    Rangieren

    Rangiervorgänge erfolgen hauptsächlich bei niedrigen Motordrehzahlen und geringen Systemdurchflußraten. Dies hat eine verringerte Lenkraddrehgeschwindigkeit bei niedrigen Motordrehzahlen zur Folge. Da der Lenkwiderstand beim Rangieren häufig groß ist, nimmt der Systemdruck zu und die Öltemperatur steigt.

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    Prüfungen vor Fahrtbeginn


     

    1. Beladung

  • Fahrzeugbeladung im Hinblick auf Lastverteilung und Fahrniveau prüfen.


     

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    1. Lenkgetriebe

  • Prüfen, ob bei Motordrehzahlen zwischen 800-1000/min Geräusche entstehen.


     

    1. Hydrauliköl

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  • Ölstand prüfen. Bei niedrigem Ölstand Lenkung bei drehendem Motor auf Undichtigkeiten prüfen.

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    106 515

     

  • Aussehen und Geruch des Hydrauliköls prüfen. Ist das Öl grau verfärbt, enthält es Wasser und muss erneuert werden. Bei starkem, verbranntem Geruch wurde das Öl übermäßig beansprucht und muss erneuert werden.

    1. Räder prüfen

  • Luftdruck

  • Verschleiß

  • Reifentyp


     

    1. Probefahrt mit dem Kunden

  • Tritt der Fehler nur bei bestimmten Bedingungen auf, muss das Fahrzeug unter diese Bedingungen bei einer Probefahrt betrieben werden. Bei Fahrzeugen mit Anhängern muss die Probefahrt sowohl mit als auch ohne Anhänger durchgeführt werden, da eine inkorrekte Einstellung des Anhängers die Lenkeigenschaften des Zugfahrzeugs beeinflussen kann.

  • Fahrzeug sowohl mit angehobener als auch mit abgesenkter Liftachse probefahren. Verändern sich die Lenkeigenschaften, weist dies auf Spurversatz der Hinterachsen hin.

  • Position des Lenkrads bei Geradeausfahrt notieren. Ein Lenkrad außerhalb der Mittelstellung kann auf eine inkorrekt eingebaute Lenksäule, eine inkorrekte Zugstangenlänge oder Gesamtspurdifferenzen an anderen Achsen hinweisen.

  • Bei schwergängiger Lenkung muß eine Probefahrt auf weitem Gelände durchgeführt und die Lenkung abwechselnd nach rechts und links eingeschlagen werden.

    Ist die Lenkung stets schwergängig, weist dies auf einen beschädigten Achsschenkelbolzen, eine klemmende Lenksäule oder einen zu niedrigen Betriebsdruck hin.

    Bei Fahrzeugen deren Lenkung nur bei schnellen Lenkeinschlägen (1/s) schwergängig ist, weist dies auf eine zu geringe Durchflußrate oder auf innere Undichtigkeiten in der Lenkhydraulik hin.

    Lenkspiel


     

    Fehlertyp

  • Befestigung des Lenkgetriebes

  • Lenksäulenspiel

  • Kugelgelenkspiel

  • Mittelstellung des Lenkgetriebes und Spiel


     

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    Befestigung des Lenkgetriebes

  • Bei drehendem Motor Lenkrad einschlagen und dabei prüfen, ob das Lenkgetriebe korrekt angebaut ist.

    100345

     

    Zwischen Lenkgetriebe, Halter unten und Rahmen darf kein Spiel vorhanden sein.

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    Lenksäulenspiel

    Ist an Bauteilen der Lenksäule offensichtlich Spiel vorhanden, muss diese erneuert werden.


     

    1. Lager

    2. Oberer Lenksäulenteil

    3. Gelenk

    4. Unterer Lenksäulenteil

    5. Teleskopstück

    6. Lenkgetriebe

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  • Räder in Geradeausstellung bringen. Kreuzgelenk der Lenksäule von Lenkgetriebe abbauen und prüfen, ob die Markierungen korrekt sind, +/- zwei Keilnuten sind korrekt. Sicherstellen, daß die Kreuzgelenke kein Spiel haben.

  • Lenksäule von Hand um eine Umdrehung in beide Richtungen drehen. Kann die Lenksäule ohne Rucken und Festhängen gedreht werden? Je nach Bauweise ist der Kraftaufwand zum Drehen der Lenksäule unterschiedlich.

  • Lenksäule schnell in beide Richtungen drehen, um sie auf Spiel zu prüfen.

  • Teleskopstücke am Lenkgetriebe vorsichtig zusammendrücken und auseinanderziehen. Das Teleskopstück darf nicht klemmen.


     

    Hinweis: Lenksäule keinesfalls zerlegen, da sie nicht zusammengebaut werden kann.


     

  • Manschetten der Lenksäule auf einwandfreien Zustand prüfen.

  • Lenksäule in korrekter Einbaulage an Lenkgetriebe anbauen. Anzugsdrehmoment 47 Nm.

  • Lenkrad bei ausgeschaltetem Motor schnell und kräftig in beide Richtungen drehen. Auf Spiel prüfen.

    Kugelgelenkspiel

    Der Kugelgelenkzapfen ist an der oberen Lagerlauffläche federbelastet. Kugelgelenk zum Prüfen des Spiels in Richtung Zapfen drücken.


     

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    1. Feder

    2. Obere Lagerlauffläche


     

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    Haben die Kugelgelenke Spiel, sind sie festgefressen oder ist die Gummidichtung beschädigt, müssen die Kugelgelenke erneuert werden. Das zulässige Spiel eines Kugelgelenks beträgt ca. 0,5 mm.

  • Magnetfuß: 587 250

    113 254

     

  • Meßuhr: 98 075


     

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    Das Maximalspiel beträgt 2 mm. Bei verschlissenen Kugelgelenken ist der Geradeauslauf des Fahrzeugs stark beeinträchtigt.

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    Mittelstellung des Lenkgetriebes und Spiel


     

    Sicherstellen, daß die Markierungen am Kreuzgelenk der Lenksäule und am Lenkgetriebe korrekt ausgerichtet sind. Eine Abweichung von +/- zwei Keilnuten entspricht ca. 10° und ist zulässig.


     

    47 Nm


     


     

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    100341

     

    Das Maximalspiel an der Lenksäule einschließlich Lenkgetriebe in Mittelstellung beträgt 9°. Dies entspricht 37 mm bei einem Lenkrad mit 475 mm Durchmesser.


     

    Drehspiel bei ausgeschaltetem Motor und Rädern in Geradeausstellung messen.

  • Ein Stück Klebeband am unteren Lenkradrand befestigen und darauf eine Markierung anbringen.

  • Haarlineal im rechten Winkel zum Lenkrad an der Tür abstützen und an die Markierung am Lenkrad halten.

  • Federwaage 587 590 an oberer Lenkradspeiche einhängen.

  • Federwaage mit einer Kraft von 5 kg nach unten ziehen.

  • Lenkrad langsam loslassen und Position der Markierung am Haarlineal ablesen.

  • Dieselbe Messung in entgegengesetzter Richtung durchführen und Abstand der Markierung am Haarlineal ablesen.

    Informationen zum Zentrieren des Lenkrads (entsprechendes Lenkgetriebe beachten) sind im Service-Handbuch, Gruppe 13 enthalten.

    Lenkung schwergängig


     

    Fehlertyp:

  • Fahrzeugbeladung und Lastverteilung

  • Lenksäule

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  • Achsschenkelbolzen

  • Lenkhydraulik


     

    Fahrzeugbeladung

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    Die Lastverteilung beeinflußt die Lenkeigenschaften. Eine hohe Achslast an der Vorderachse führt zu erhöhtem Lenkwiderstand. Die Lastverteilung muß daher möglichst gleichmäßig sein. Eine gleichmäßige Lastverteilung wirkt sich positiv auf die Fahreigenschaften aus.


     

    Lenksäule

    Läßt sich die Lenksäule beim Abbauen vom Lenkgetriebe nur schwer drehen, kann dies durch ein festhängende Lager zwischen oberem Lenksäulenteil und der Gummitülle am Fahrerhaus verursacht werden.


     

    115 522

     

    Korrosion am unteren Lenksäulengelenk kann zum Festfressen des Gelenks führen. Fehlt die Schutzkappe am unteren Lenksäulengelenk, muss eine neue Schutzkappe eingebaut werden. Beide Hälften der Schutzkappe schmieren und Schutzkappe einbauen.

    Siehe auch Lenkspiel, Lenksäule.


     

    Lenkhydraulik

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    Die häufigste Fehlerursache ist ein zu geringer Hydraulikölstrom. Wird das Lenkrad schneller eingeschlagen, als Hydraulikflüssigkeit nachfließen kann, ist die Lenkung schwergängig.

    Ölstand prüfen. Ist der Ölstand niedrig, Lenkung bei drehendem Motor auf Undichtigkeiten prüfen.

    4000

     

    1000

     


     

    5000

     

    13_1083

     

    2000

     

    6000

     

    3000

     

    TEMPERATURE FLOW/RPM

     

    200

     

    100

     

    F RPM RPM US IMP LPM

     

    F C as

     

    t N GAL GAL 400

     

    bar

     

    psi

     

    F ON

     

    C Fast Units OFF

     

    EXT

     

    TACH FLOW

     

    RESET

     

    TACH

     

    INT

     

    FLOW

     

    EXT

     

    Aussehen und Geruch des Hydrauliköls prüfen. Ist das Öl grau verfärbt, enthält es Wasser und muss erneuert werden. Bei starkem, verbranntem Geruch wurde das Öl übermäßig beansprucht und muss erneuert werden.

    Achsschenkelbolzen sowie Ölstand und Ölbeschaffenheit der Servolenkung prüfen. Außerdem bei drehendem Motor System auf Undichtigkeiten prüfen. Diese Prüfungen müssen vor der Prüfung der Lenkhydraulik erfolgen.

    Die Lenkung wird durch Messen des maximalen Drucks und Ölstroms sowie durch Prüfung auf Undichtigkeiten auf einwandfreie Funktion geprüft.

    Zusätzliche Informationen siehe Heft

    13:00-02, Hydrauliksystem prüfen.

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    Achsschenkelbolzen

    Festgefressene, schlecht geschmierte und inkorrekt eingestellte Achsschenkelbolzen führen zu einer schwergängigen Lenkung. Bei beschädigtem Achsschenkelbolzen muß unabhängig von der Drehgeschwindigkeit und Richtung ein höheres Drehmoment angewandt werden.

    Fahrzeug anheben und abstützen.

    Lenkstange und/oder Spurstange jeweils nur an einem gelenkten Rad ausbauen und Drehkraft prüfen.

    Weitere Informationen zu Arbeiten am Achschenkelbolzen siehe Service-Handbuch, Gruppe 7.

    Lenkungsrucken und/oder Geräuschent- wicklung


     

    Fehlertyp:

  • Luft im Lenksystem

  • Achsschenkelbolzen festgefressen

  • Freigängigkeit des Rades

  • Lenksäule inkorrekt eingebaut

  • Mechanische Fehler im Lenkgetriebe


     

    Luft im Lenksystem

    Luft im System führt zu Geräuschentwicklung, wenn die Luft die Hydraulikpumpe und das Lenkgetriebe passiert.

    Alle Verbindungen an der Saugleitung der Hydraulikpumpe festziehen. Hydrauliksystem befüllen und entlüften. Siehe Abschnitt Lenksystem befüllen und entlüften.


     

    Achsschenkelbolzen

    Ein festhängender oder beschädigter Achsschenkelbolzen kann zu Lenkungsrucken führen. Siehe Abschnitt Lenkung schwergängig.

    Freigängigkeit des Rades

    Sicherstellen, daß die Räder keine anderen Bauteile am Fahrzeug berühren. Prüfen, ob im Bereich um die Räder Beschädigungen vorhanden sind. Achseinstellung gemäß Heft Achseinstellung, Gruppe 13 prüfen.


     

    Lenksäule

    Sind die Lenksäulengelenke nicht korrekt zusammengebaut, ist der Gleichlauf beim Drehen der Gelenke nicht gewährleistet. Die Nut auf der Hülse muß mit der Markierung an der Kerbverzahnung fluchten.


     

    Lenkgetriebe

    Gelenkte Räder auf Drehuntersätze stellen.

    Motor starten. Lenkung auf beiden Seiten bis zum Anschlag einschlagen und auf Lenkungsrucken und Geräusche aus dem Bereich des Lenkgetriebes prüfen.

    Informationen zur Reparatur des Lenkgetriebes siehe Service-Handbuch, Gruppe 13.

    Lenksystem befüllen und entlüften


     

    Hinweis: Bereich um Meßstab vor dem Herausziehen reinigen, da die Servolenkung äußerst empfindlich gegenüber Verunreinigungen ist.


     

    Sicherstellen, daß die Länge des Meßstabs korrekt ist und die Entlüftungsöffnungen nicht verstopft sind.


     


     

    Meßstab

    1. Neue Max.- und Min.-Markierungen gemäß Abbildung anbringen.

    2. Meßstab an der früheren oberen Markierung A durchtrennen.

    3. Meßstab mit Abbildung vergleichen.


     

    Entlüftungsöffnungen ausrichten

    1. Meßstab ausbauen und Gummikappe abziehen.

    2. Durch Sichtprüfung sicherstellen, daß beide 1,5 mm Belüftungsöffnungen durchgängig sind.

    3. Öffnungen ggf. ausbohren. Meßstab sorgfältig von Gummi- oder Kunststoffrückständen reinigen.

    4. Gummikappe aufsetzen und Meßstab einbauen.


     

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    A

    Öl auffüllen und System entlüften

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    1. Ölbehälter bis zur maximalen Höhe auffüllen.

    2. Fahrzeug probefahren und Lenkung dabei bis zum Anschlag in beide Richtungen einschlagen oder Vorderachse anheben und Lenkrad vollständig einschlagen.

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    3. Ölstand prüfen, die Räder müssen sich dabei in Geradeausstellung befinden.


     


     

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    Geradeauslauf schlecht


     

    Fehlertyp:

  • Achsschenkelbolzen-Lagerspiel Siehe Heft 00:03-07/1, Wartungsanweisungen, Kapitel 7

  • Der Drehwiderstand im Achsschenkelbolzenlager ist zu gering oder zu hoch. Siehe Abschnitt Lenkung schwergängig, Achsschenkelbolzen.

  • Ist die Reibung in der Lenksäule zu hoch, siehe Abschnitt Lenkung schwergängig.

  • Differenz der Seitenstabilität zwischen Vorder- und Hinterreifen.

  • Schlechter Geradeauslauf mit Anhänger

  • Lenkspiel, siehe Abschnitt Lenkspiel

  • Lenkzwischenarmspiel

  • Aufhängung der gelenkten Achse

  • Stoßdämpfer verschlissen

  • Radlagerspiel Siehe Heft

    00:03-07/1, Wartungsanweisungen, Kapitel 9

  • Nachlauf, Vorspur zu gering. Siehe Heft

    Achseinstellung, Gruppe 13

  • Geradeausstellung inkorrekt. Siehe Abschnitt Lenkspiel, Mittelstellung des Lenkgetriebes.

    Differenz der Seitenstabilität zwischen Vorder- und Hinterreifen

    Der Einsatz von längsprofilierten Reifen an der Vorderachse und blockprofilierten Reifen an anderen Achsen kann den Geradeauslauf beeinträchtigen, da Reifen mit Blockprofilierung weniger Seitenführung aufbauen.

    Werden an Vorderachse und den anderen Achsen Reifen unterschiedlicher Hersteller verwendet, kann sich dies ebenfalls negativ auf den Geradeauslauf auswirken.


     

    Schlechter Geradeauslauf mit Anhänger

    Bei Kurvenfahrten übertragen schwere Anhänger große Seitenkräfte auf das Fahrwerk des Zugfahrzeugs.

    Dies gilt insbesondere für Fahrzeuge mit langem Radstand, langem hinterem Überhang und Fahrzeuge mit verwindungselastischem Rahmen.

    Nicht ausreichend torsionssteife Aufbauten können ein Eigenlenkverhalten entwickeln, was den Geradeauslauf beeinträchtigt.

    Es ist daher unbedingt erforderlich, daß Anhängerkupplungsträger, Sattelkupplung und alle anderen Karosserieteile gemäß den Anweisungen des Karosserie-Handbuchs eingebaut werden.

    Spurversatz der Achsen führt zu einseitigem Ziehen und zu schlechtem Geradeauslauf.

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    Lenkzwischenarmspiel

    Sicherstellen, daß das Lager mit dem korrekten Anzugsdrehmoment, d. h. 170 +/- 20 Nm festgezogen ist.

    Spiel 200 mm von der Lagermittellinie entfernt mit Meßuhr messen. Siehe Abbildung.


     

    Hinweis: Spiel messen, nicht Axialspiel messen.


     

    Wenn das Spiel 3 mm übersteigt, muß das Lager erneuert werden. Siehe Heft 13:01-01, Gelenkte Liftachse.


     

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    Aufhängung der gelenkten Achse

  • Stoßdämpfer auf Undichtigkeiten prüfen.

  • Blattfedern auf einwandfreie Befestigung, gebrochene Federblätter und andere Beschädigungen prüfen.

  • Schubstreben auf korrekte Befestigung und Beschädigung prüfen.

    Stoßdämpfer verschlissen

    Verschleiß durch Probefahrt auf unebener Fahrbahn prüfen. Dadurch wird der Stoßdämpfer belastet.

    Temperatur des Stoßdämpfers mit der Hand prüfen. Ein verschlissener Stoßdämpfer fühlt sich nach der Probefahrt kälter an, als ein einwandfrei funktionierender Stoßdämpfer.

    Informationen zum Prüfen von Stoßdämpfern siehe TI 12-990913.

    Einseitiges Ziehen des Fahrzeugs


     

    Ursachen:

  • Schleifende Bremsen oder festgefressene Radlager

  • Fahrbahnneigung

  • Seitenverschleiß, inkorrekte Vorderreifen

  • Fehler in Lenkgeometrie

  • Nachlaufwinkel

  • Spurversatz der Hinterachsen

  • Spurversatz der gelenkten Achsen

  • Ungleiche Hydraulikdruckverteilung

  • Einseitiges Ziehen des Fahrzeugs beim Bremsen


     

    Schleifende Bremsen oder festgefressene Radlager

    Schleifende Bremsen oder festgefressene Radlager müssen instand gesetzt werden. Siehe Service-Handbuch, Gruppe 7 und Gruppe 10.

    Fahrbahnneigung

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    Durch häufiges Fahren auf Strecken mit starker Fahrbahnneigung weist das Profilbild der Vorderräder Seitenverschleiß auf. Einseitiges Ziehen des Fahrzeugs ist die Folge.


     

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    Seitenverschleiß, inkorrekte Vorderreifen

    Inkorrekte Achseinstellung oder Seitenverschleiß der Vorderräder führt schnell zum einseitigen Ziehen des Fahrzeugs.

    Bestehen Zweifel, rechten und linken Reifen vertauschen. Danach erneut prüfen, ob das Fahrzeug einseitig zieht.

    Bei der Achseinstellung dürfen die Reifen keinen Seitenverschleiß aufweisen.

    Informationen zur Achseinstellung siehe

    Service-Handbuch, Gruppe 13.

    Fehler in der Lenkgeometrie

    Sicherstellen, daß korrekte Spurstangenhebel, Lenkstange, Lenkhebel, usw. eingebaut sind. Inkorrekte Teile oder inkorrekt eingebaute Teile führen zu Fehlern in der Lenkgeometrie und zum einseitigen Ziehen des Fahrzeugs.

    Zeitweise auftretendes einseitiges Ziehen des Fahrzeugs geschieht nur beim Ein- und Ausfedern der Achse.

    Weitere Informationen siehe TI 07-981104.


     

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    1. Spurstangenhebel

    2. Lenkstange

    3. Lenkhebel

    4. Spurstange

    5. Lenkzwischenarm

    6. Zusatzlenkarm


     

    Fahrzeuge mit Blattfederung:

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    Die Aufhängung darf nicht belastet sein.

    Prüfen, ob zwischen Vorderachse und Feder vorn der korrekte Halter verbaut ist. Es darf nur ein Halter pro Seite verbaut sein. Andernfalls kann die Lenkgeometrie beeinträchtigt werden.

    Andere Teile der Aufhängung prüfen. Halter zwischen Vorderachse und Feder vorn.


     

    Fahrzeuge mit Luftfederung:

    Die Aufhängung darf nicht belastet sein.

    Federbälge auf korrekte Höhe prüfen und sicherstellen, daß keine Teile der Aufhängung beschädigt sind.

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    Nachlaufwinkel

    Bei einer Differenz von 0,5° zwischen linkem und rechtem Nachlaufwinkel ist auf ebener Fahrbahn bereits ein Schiefziehen feststellbar.

    Siehe Heft Achseinstellung, Gruppe 13 prüfen.


     

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    Spurversatz der Hinterachsen

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    Besteht an den Hinterachsen Spurversatz, führt dies nicht nur zum Schiefziehen des Fahrzeugs und schlechtem Geradeauslauf, sondern auch zu Reifenverschleiß und hohem Kraftstoffverbrauch.

    Siehe Heft 13:00-05, Achseinstellung.


     

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    Ungleiche Hydraulikdruckverteilung

    Bewegt sich die Servolenkung selbsttätig aus der Mittelstellung, muß das Lenkgetriebe geprüft werden. Informationen zum entsprechenden Lenkgetriebe sind im Service- Handbuch, Gruppe 13 enthalten.


     

    Einseitiges Ziehen des Fahrzeugs beim Bremsen

    Ist ein inkorrekter Lenkhebel eingebaut, kann die Lenkung beim Bremsen beeinträchtigt sein. Beim Bremsen kommt es zum Verwinden der Feder. Siehe Abschnitt 7 Fehler in der Lenkgeometrie.

    Lenkradvibrationen auf ebener Fahrbahn


     

    Fehlertyp:

  • Unwuchten

  • Teleskopstück in Lenksäule klemmt

  • Verzogene Räder, Höhenschlag


     

    Unwuchten

    Unwuchten führen zu Vibrationen des Lenkrads.

    Vor Anbau sind die Vorderräder dynamisch auszuwuchten.


     

    Teleskopstück in Lenksäule klemmt

    Wenn sich das Fahrerhaus gegenüber dem Fahrgestell bewegt, kann ein klemmendes Teleskopstück in der Lenksäule zu Vibrationen des Lenkrads führen.

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    Verzogene Räder, Höhenschlag

    Bei einem Höhenschlag über 2,5 mm kann es zu Lenkradflattern kommen. Diese Vibrationen sind häufig auch im Fahrerhaus feststellbar.


     

    1. Vorderachse abstützen und Höhenschlag in der Mitte des Profils und an den Kanten prüfen.


       

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    2. Ist der Höhenschlag an einer Kante am größten, ist der Reifen nicht korrekt auf die Felge gezogen. Der Abstand zwischen der Mittellinie der Wulstzone und der Felge ist an einer Stelle geringer.


       

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    3. Ist der Höhenschlag in der Mitte der Lauffläche am größten, so kann der Höhenschlag durch die Felge verursacht sein. Position des maximalen Höhenschlags an der Reifenflanke kennzeichnen.

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    4. Maximalen Höhenschlag an der Innen- und Außenseite der Felge messen und kennzeichnen.

      Ist der Höhenschlag größer als 2,0 mm, muß die Felge erneuert werden.

      Meßuhr: 587 581


       

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    5. Reifen von Felge lösen. Reifen auf der

      Felge um 180° drehen. image

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    6. Sicherstellen, daß der Höhenschlag nicht mehr als 2,5 mm beträgt.

    Lenkradvibrationen auf unebener Fahrbahn


     

    Fehlertyp:

  • Lenkungsflattern

  • Teleskopstück in Lenksäule klemmt. Siehe Abschnitt Lenkradvibrationen auf ebener Fahrbahn

  • Unwuchten Siehe Abschnitt

    Lenkradvibrationen auf ebener Fahrbahn

  • Stoßdämpfer verschlissen. Siehe Abschnitt

    Stoßdämpfer verschlissen

  • Lenkspiel. Siehe Abschnitt Lenkspiel

  • Nachlaufwinkel inkorrekt. Siehe Heft

    Achseinstellung, Gruppe 13

    Lenkungsflattern

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    Unter Lenkungsflattern versteht man starke Lenkradvibrationen, die allerdings seltener auftreten. Vibrationen an den Vorderrädern entsteht beim Fahren auf Strecken mit Schlaglöchern.

    Dadurch wirken starke Seitenkräfte auf den Reifen, die durch die Schwingungen der Lenkung verstärkt werden.

    Da die Schwingungen zunehmen, können die Lenkradvibrationen nur durch Herabsetzen der Geschwindigkeit reduziert werden.

    Lenkungsflattern wird durch mehrere Faktoren beeinflußt:

  • Zu große Nachlaufwinkel

  • Unwuchten

  • Stoßdämpfer verschlissen

  • Lenkspiel

    Lenkradvibrationen beim Bremsen


     

    Fehlertyp:

  • Radmuttern nicht korrekt festgezogen

  • Verzug der Felge

  • Bremstrommeln fehlerhaft

  • Bremsscheiben fehlerhaft

  • Radlagerspiel


     

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    Radmuttern nicht korrekt festgezogen


     

    Inkorrekt festgezogene Radmuttern können zu Vibrationen beim Bremsen führen. Radmuttern lösen und sicherstellen, daß bei Fahrzeugen mit Trommelbremsen die Bremse am betreffenden Rad gelöst ist.

    Radmuttern in der korrekten Reihenfolge festziehen (siehe Abb.). Muttern in zwei Stufen festziehen. Drehmomentschlüssel oder Schrauber mit einem Anzugsdrehmomentbereich von

    1.700-2.100 Nm und Steckschlüssel 98661 für

    600 Nm verwenden.

    Stufe 1: Mit 60 Nm anziehen.

    Stufe 2: Mit 600 Nm anziehen.


     

    Verzug der Felge

    Lenkradvibrationen bei leichtem Bremsen können durch Verzug der Kontaktflächen von Felge und Bremstrommel entstehen.

    Um ein Verziehen der Bremstrommel beim Festziehen der Räder zu verhindern, muß die Felge den Anforderungen von Scania an Planheit genügen.


     

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    Bremstrommeln fehlerhaft

    Lenkradvibrationen bei leichtem Bremsen und bei Geschwindigkeiten zwischen 50-20 km/h werden häufig durch Unrundheit oder durch Höhenschlag der Bremstrommel verursacht.

    Regelmäßig auftretende Vibrationen in gleicher Stärke weisen auf eine Unrundheit oder Höhenschlag an einer der Vorderrad- Bremstrommeln hin.

    Unregelmäßig auftretende Vibrationen können durch beide vorderen Bremstrommeln hervorgerufen werden.

    Durch Probefahrt feststellen, ob Vibrationen durch die vorderen Bremstrommeln verursacht werden. Vibrationen, die hauptsächlich im Fahrerhaus feststellbar sind, können durch die hinteren Bremstrommeln verursacht werden.

    Werden direkt nach einem Reifenwechsel Vibrationen festgestellt, so muß die Ursache unmittelbar behoben werden.

    Sicherstellen, daß alle Kontaktflächen sauber sind.

    Inkorrekt eingebaute Räder und Bremstrommeln können zum Verzug der Bremstrommel führen. Die Bremstrommel muß in einer Drehbank nachgearbeitet oder erneuert werden. Fehlende Klemmschrauben an den Bremstrommeln müssen ersetzt werden.

    Zusätzliche Informationen zu Arbeiten an Radbrems-Bauteilen von Trommelbremsen siehe Heft 10:02-06.


     

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    Bremsscheiben fehlerhaft

    Lenkradvibrationen bei leichtem Bremsen und bei Geschwindigkeiten zwischen 85-40 km/h werden häufig durch eine unterschiedliche Bremsscheibenstärke oder durch Seitenschlag der Bremsscheibe verursacht.

    Regelmäßig auftretende Vibrationen von gleicher Stärke weisen auf Unrundheit oder Seitenschlag an einer der Vorderrad- Bremsscheiben hin.

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    Unregelmäßig auftretende Vibrationen können durch Höhenschlag der beiden vorderen Bremsscheiben hervorgerufen werden.


     

    Durch Probefahrt feststellen, ob Vibrationen durch die vorderen Bremsscheiben verursacht werden. Vibrationen, die hauptsächlich im Fahrerhaus feststellbar sind, können durch die Bremsen der Hinterräder verursacht werden.

    Bremsscheibenstärke an jedem Radbolzen prüfen. Messung hinter der Verschleißkante mit Distanzstücken durchführen, z. B. mit zwei Muttern.

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    Bei starkem Seitenschlag hat die Bremsscheibe auch Höhenschlag. Bei unterschiedlicher Bremsscheibenstärke muß die Bremsscheibe erneuert oder abgedreht werden. Beim Abdrehen der Bremsscheibe müssen beide Seiten gleichzeitig abgedreht werden.


     

    Hinweis: Die Toleranz der Bremsscheibenstärke darf maximal 0,08 mm betragen.


     

    Zusätzliche Informationen zu Arbeiten an Radbrems-Bauteilen von Scheibenbremsen siehe Heft 10:02-10.

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    Radlagerspiel

    Radlagerspiel prüfen, Radlager ggf. erneuern. Siehe folgende Hefte:

  • 09:01-01, Radnabe, Trommelbremse

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  • 09:01-02, Radnabe, Scheibenbremse

    Lenkradklopfen auf unebener Fahrbahn


     

    Fehlertyp:

  • Stoßdämpfer verschlissen, siehe Abschnitt

    Stoßdämpfer verschlissen.

  • Lenkspiel, siehe Abschnitt Lenkspiel

  • Radlagerspiel, siehe Hefte 09:01-01, Radnabe, Trommelbremse oder 09:01-02, Radnabe, Scheibenbremse.

  • Achsschenkelbolzenspiel, siehe Heft 00:03-07/1, Wartungsanweisungen, Kapitel 7.

Spezifikationen


 


 

Max. Lenkraddrehspiel mit Rädern in Geradeausstellung

9°/37,5 mm

Max. Kugellagerspiel 2,0 mm

Max. Nachlaufwinkeldifferenz, links/rechts 0,5°

Max. Hinterradspurdifferenz 2,0 mm/m

Max. Abweichung zwischen Hinterrädern 1,5 mm/m Fahrzeuge mit mehreren gelenkten Rädern:

Max. Abweichung zwischen linken und rechten Rädern*

3,0 mm/m


 

Max. Höhenschlag, gelenkte Räder 2,5 mm

Max. Höhenschlag, Felge 2,0 mm

Max. Unrundheit, Bremstrommel 0,12 mm

Max. Höhenschlag, Bremstrommel 0,20 mm

Max. Stärkentoleranz, Bremsscheibe 0,08 mm

Max. Seitenschlag, Bremsscheibe 0,20 mm

Mindeststärke, Bremsscheibe 37 mm

Anzugsdrehmoment, Stahlscheibenrad 550 - 650 Nm

Anzugsdrehmoment, Speichenrad 335 -360 Nm

Anzugsdrehmoment, Lenksäule 47 Nm Anzugsdrehmoment, Lenkzwischenarmlager 170 Nm Kugelgelenkspiel 0,5 - 2,0 mm


 

*Siehe Heft 13:00-13, hydraulisch gelenkte Hinterachse

Prüfbericht - Prüfung und Fehlersuche


 

Händler

Amtl. Nr.

Fahrzeugtyp

Fahrgestellnr.

Auslief.-Datum

km-Stand

Datum

WO-Nr.

 

A. Notizen während der Probefahrt

Anhänger - Auflieger D

 

B. Meßwerte

Anmerkung


 

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13:00-04

Ausgabe 1 de


 

Befüllungsausrüstung 99 355


 

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Funktionsbeschreibung und Wartungsanweisung


 

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© Scania CV AB 1997-04, Sweden

Inhalt

Funktion 3

Motor und Pumpe 4

Behälter 4

Anschlüsse 4

Druckbegrenzer 4

Sicherheitsventil 5

Rücklaufventil (Drosselventil) 5

Manometer 5

Schläuche 6

Hydraulikschaltbild 6

Elektrischer Schaltplan 6

Wartung und Pflege 7

Maßnahmen vor der ersten Benutzung 7

Maßnahmen vor jeder Benutzung 7

Maßnahmen alle 6 Monate (oder bei Bedarf) 8

Befüllungsausrüstung 99 355


 

Funktion

99 355 wird verwendet, um Hydrauliksysteme zu entlasten, zu befüllen, zu entlüften und unter Druck zu setzen.

Die Ausrüstung besteht aus einem Elektromo- tor, einem Behälter und einem Ventilblock mit Anschlüssen und Ventilen.

Die Ausrüstung benötigt zum Betrieb 24V DC und wird mit Krokodilklemmen an die Fahr- zeugbatterie (rote Klemme an +, schwarze Klemme an -) oder andere geeignete 24V Stromquelle angeschlossen. Das An- und Aus- schalten der Pumpe erfolgt mittels eines Schal- ters mit einer festen und einer rückfedernden Stellung.

Die Ausrüstung besitzt einen einstellbaren Druckbegrenzer, ein Rücklaufventil (Drossel- ventil) für das Rücklauföl und ein Sicherheits- ventil (Druckbegrenzer, der auf 25 bar fest eingestellt ist).

Die Ausrüstung besitzt auch ein Manometer mit einer Skaleneinteilung von 0 - 25 bar.

Die Ausrüstung wird in einer stabilen Tasche geliefert.

Motor und Pumpe


 

Motor

Spannung 24 V DC

Leistung 400 W


 

Pumpe

Kapazität max. 1 l/min*)

Druck 190 bar*)

*) wird u.a. durch den Druckbegrenzer begrenzt. Siehe ”Druckbegrenzer”.


 

Behälter


 

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T P

 

Halbdurchsichtiger Kunststofftank mit 4 Liter Fassungsvermögen. Der Behälter besitzt eine Markierung für den niedrigst zulässigen Ölstand, unter dem die Pumpe Luft ansaugt.


 

Anschlüsse

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Der Druckschlauch wird an einen mit ”P” gekennzeichneten Anschluß angeschlossen und der Rücklaufschlauch an einen mit ”T” gekenn- zeichneten. (Siehe auch Hydraulikschaltbild.)


 

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Druckbegrenzer

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Der Druckbegrenzer ist zwischen 0 und 40 bar einstellbar. Der Maximaldruck wird jedoch durch das Sicherheitsventil begrenzt, siehe Sicherheitsventil.

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Sicherheitsventil

Das Sicherheitsventil ist auf 25 bar eingestellt und öffnet unabhängig davon, ob der Druck von der Pumpe oder vom Rücklaufschlauch kommt. (Siehe Hydraulikschaltbild.)

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Achtung! Wird die Einstellung auf einen höhe- ren Druck geändert, müssen u.U. das Manome- ter und die Schläuche ausgewechselt werden.


 

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Rücklaufventil (Drosselventil)

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Der Rücklaufanschluß besitzt ein Drosselventil zur Festlegung des Taktes, mit dem z.B. das System entlastet werden soll.


 

Manometer

Das Manometer hat eine Skaleneinteilung von

0 - 25 bar und besitzt eine Genauigkeit von 1,6 %.


 

Achtung! Das Manometer hält keinen Drücken über 25 bar stand, d.h. wenn das Sicherheitsventil durch eines mit höherem Druck ersetzt wird, muß das Manometer auch ersetzt werden.

Schläuche


 

Flexible Druckschläuche mit kleinem Biegera- dius. Alle Schläuche halten einem Druck (Arbeitsdruck) von max. 30 bar stand.

Einer der Schläuche hat eine T-Verschraubung, um zwei Verschraubungen am Fahrzeug gleich- zeitig mit Druck zu versehen.

Der zweite Schlauch hat ein durchsichtiges Nylonrohr, in dem sich die Luftbläschen im Öl beobachten lassen.


 

Hydraulikschaltbild

  1. Behälter

  2. Pumpe

  3. Motor

  4. Rückschlagventil

  5. Manometer

  6. Anschlüsse

  7. Umschaltventil

  8. Druckbegrenzer

  9. Rücklaufventil (Drosselventil)

  10. Sicherheitsventil (fest eingestellter Druckbegrenzer)


 

Elektrischer Schaltplan

  1. Anschluß (+ rot, - schwarz)

  2. Sicherung 15A/24V

  3. Schalter

  4. Motor


     

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  5. P T

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4


 

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3


 

2

M

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1


 

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+


 

2 3

4


 

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Wartung und Pflege


 

Wichtig! Bei allen Arbeiten an Hydrauliksyste- men ist Sauberkeit höchstes Gebot.

Die Kanäle zu den Ventilen im Hydrauliksystem des Fahrzeugs haben manchmal einen Durchmesser von Bruchteilen eines Millimeters. Das kleinste Sandkorn kann dann den Aus- fall der Funktionstüchtigkeit des Fahr- zeugs bewirken.


 

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Maßnahmen vor der ersten Benutzung

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Bei der ersten Verwendung der Ausrüstung müssen alle Schläuche mit Öl gefüllt werden. Hierzu wird bei einem Schlauch nach dem ande- ren ein Ende an die Druckseite und das andere an den Rücklauf angeschlossen.

Rücklaufventil (Drosselventil) öffnen und Pumpe starten.

Dies ist wichtig, da sonst mehr Luft in das Hydrauliksystem des Fahrzeugs eindringt als nötig.


 

Maßnahmen vor jeder Benutzung

Ausrüstung und Schläuche abwischen.

Kontrollieren, daß keine Verunreinigungen in den Anschlußverschraubungen zu sehen sind.

Anschlüsse des Fahrzeugs sorgfältig reinigen. Sauberes neues Öl in den Behälter einfüllen.

Maßnahmen alle 6 Monate

Behälter und Sieb für die Einfüllung entfernen und reinigen.

Aggregat vom Bodenblech entfernen und Ventil- block, Blech, Anschlüsse und Schläuche reinigen.

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Ausgabe 2 de


 

Achsgeometrie prüfen und einstellen


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

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© Scania CV AB 2000, Sweden


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung Bedeutung der Achsgeometrie 3

Achsgeometrie messen 3

Messverfahren 4

Achsgeometrie 6

Arbeitsbeschreibung Meßausrüstung 8

Lenkachsen messen 19

Nichtlenkende Achsen messen 36

Tabellen und Meßprotokolle 45

Funktionsbeschreibung


 

Bedeutung der Achsgeometrie

Die korrekte Einstellung der Achsgeometrie ist eine Voraussetzung für einen guten Geradeauslauf des Fahrzeugs und einen minimalen Reifenverschleiß.

Bei bestimmten Beanstandungen am Fahrzeug ist es notwendig, die Räder und Achsen zu vermessen, um die Ursache herauszufinden.

Ein ungewöhnlich starker und ungleichmäßiger Verschleiß der Vorderräder kann z. B. durch eine nicht korrekt eingestellte oder verzogene Hinterachse oder durch eine verstellte Vorderachsgeometrie verursacht werden.

Schlechte Fahreigenschaften, z. B. ein schlechter Geradeauslauf oder das Ziehen zur Seite können durch eine mangelhafte Radeinstellung verursacht werden.

Eine Achsvermessung ist immer dann durchzuführen, wenn die Möglichkeit besteht, daß die Achsgeometrie, z. B. durch ein Abrutschen des Fahrzeugs in einen Graben, verstellt wurde.

Vor der Achsvermessung müssen die Buchsen und Befestigungen der Achsen geprüft werden.


 

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Achsgeometrie messen

Der Spurversatz der Räder und Achsen wird in mm/m (Millimeter pro Meter) angegeben. Auf diese Weise wird der Winkel zwischen der Senkrechten der Achse und der Längsachse des Fahrzeugs angegeben.

Ein Spurversatz von z. B. 3 mm/m ist in der Abbildung gezeigt. Dies bedeutet, daß eine um 3 mm versetzte Achse auf einer Strecke von

10 km um 30 m von der Fahrzeuglängsachse abweicht. Das Ergebnis sind unnötiger Reifenverschleiß, schlechte Fahreigenschaften und ein erhöhter Kraftstoffverbrauch.

Messverfahren


 

4x2-Fahrzeug

In der Regel verursacht eine versetzte Hinterachse bei einem 4x2-Fahrzeug keinen erhöhten Reifenverschleiß. In diesem Fall muß nur die Vorderachsgeometrie vermessen werden.


 

Bei einem 4x2-Fahrzeug mit Anhänger oder einer 4x2-Sattelzugmaschine mit Auflieger kann ein erhöhter Reifenverschleiß auftreten. Wenn die Geometrie sowohl an Vorderachse und Hinterachse korrekt ist, müssen die Achsen von Anhänger oder Auflieger vermessen werden.


 

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6x2-Fahrzeuge

Ein ungewöhnlich starker Verschleiß der Vorderräder kann durch eine nicht korrekt eingestellte Vorderachsgeometrie oder versetzte bzw. nicht parallel laufende Hinterachsen verursacht werden. Letzteres kann auch zu einem erhöhten Reifenverschleiß an der Nachlaufachse führen.

Ein ungewöhnlich starker Verschleiß der Antriebsräder wird normalerweise durch eine verzogene Achse, Vor- oder Nachspur oder einen nicht korrekten Nachlauf verursacht.

Wenn eine Fahrzeugkombination (Zugfahrzeug und Anhänger) schlecht geradeaus läuft, kann die Ursache auch in versetzten Achsen oder verschlissenen Buchsen am Anhänger liegen.

6x4-Fahrzeug

Die häufigste Ursache für einen hohen Verschleiß an sowohl den Vorder- als auch den Antriebsrädern sind verzogene Achsen, Vor- und Nachspur und versetzte Hinterachsen.


 

8x2- und 8x4-Fahrzeuge

Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen ist die Lenkgeometrie und besonders die Einstellung beider Achsen aufeinander extrem wichtig für den Reifenverschleiß und das Fahrverhalten. Die Lenkachsen müssen außerdem unbedingt parallel laufen.


 

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Achsgeometrie


 

Vorspur / Nachspur (mm/m)

Vorspur bzw. Nachspur sind das Maß, um das die Radmittelebene von der Fahrzeuglängsachse abweicht. Ein positiver Wert wird als Vorspur bezeichnet. Siehe Abbildungen.

Vorspur / Nachspur = (B-A)/ C mm/m


 

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Die Einstellung erfolgt durch die Längenänderung der Spurstange. Beim Einstellen wird häufig ein etwas positiver Wert eingestellt, damit während der Fahrt der Idealwert von 0 erreicht wird, je nach Rollwiderstand der Reifen.


 

Sturzwinkel

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Der Sturzwinkel ist die Neigung der Radachse zur Fahrbahn. D. h. die Abweichung der Radebene von der Vertikalen. Bei einem positiven Sturz sind die Räder oben von der Fahrzeugmitte weg geneigt.

Bei einem unbeladenen Fahrzeug ist der Sturz oft positiv. Der Idealwert von 0 wird dann durch die Belastung erreicht.

Der Sturz ist nicht einstellbar.


 

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A (mm)


 

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B (mm)


 

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C (m)

Nachlaufwinkel


 

Der Nachlaufwinkel ist der Winkel zwischen der Lenkachse und der Senkrechten des Rades. Der Nachlauf wird durch die Neigung des Achsschenkelbolzens bestimmt. Der Nachlaufwinkel beeinflußt das Lenkungs- Rückstellverhalten und damit den Geradeauslauf. Der Nachlaufwinkel ist entweder positiv oder negativ.

Der Nachlauf wird bei Fahrwerken mit Blattfederung durch Schlüssel und bei Fahrwerken mit Luftfederung durch Beilegscheiben an den Schubstrebenhaltern eingestellt.


 

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Lenkrollhalbmesser (Grad)

Der Lenkrollhalbmesser wird durch die Neigung des Achsschenkelbolzens gegenüber der Vertikalen bestimmt. Der Lenkrollhalbmesser beeinflußt die Lenkkräfte, die beim Fahren auf unebenem Untergrund verringert werden.

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Außerdem wird eine Lenkungs-Rückstellung erreicht. Beim Lenken wird der Achsschenkel auf der Lenkachse nach unten bewegt und das Fahrzeug angehoben, die Rückstellung der Lenkung wird also durch das Fahrzeuggewicht erreicht.

Der Lenkrollhalbmesser ist nicht einstellbar.

Arbeitsbeschreibung


 

Meßausrüstung


 

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Bestandteile des Laser-Vermessungssystems 587 656

  1. AM135, Drehplatte

  2. AM10, Radadapter

  3. AM39, Ordner, AM39-1, Meßprotokolle

  4. AM301, Winkelmesser

  5. AM69, Achsschenkelbolzenlehre

  6. AM98, Wasserwaagenhalter

  7. AM105 A, Rollwagen

  8. AM98, Wasserwaage

  9. AM5-1 A, Meßstab

  10. AM5-1 A, Meßstab mit Wasserwaage

  11. JT5-6, Befestigungsstange

  12. AM5-2, selbstzentrierendes Lineal

  13. AM105 A, Meßskala

  14. AM48 A, Zentrierwerkzeug für Anhängerkupplung

  15. AM105 A, Schieb-Meßskala

  16. AM172, Magnethalter für Meßstange

  17. AM20-D 1, Dioden-Laser mit Batterie und Netzgerät Zusatzausrüstung

  18. AM 1330:K, Magnetbefestigung

  19. AM135, Reibschutzplatte

  20. AM325, Bremspedalhalter

  21. AM 1365:K, Saughalter für Busse

  22. AM1515, AMcommunicator, auf Windows basierendes Kalkulationsprogramm mit Datenbank

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Meßstangen prüfen

  1. Befestigungsstangen an beiden Enden der Meßstange befestigen. Sicherstellen, daß die Befestigungsstangen mit der gleichen Seite nach außen weisen und die gleiche Höhe haben.


     

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  2. Führungsschienen der Meßstange zusammenschieben. Sicherstellen, daß beide Enden Kontakt mit dem Gehäuse haben und die Führungsschienen leicht in das Gehäuse passen.


     

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  3. Mindestens drei Meßstangen mit Befestigungen im Rollwagen befestigen. Sicherstellen:

    1. Daß die Befestigungsstangen mit der gleichen Seite nach außen weisen und Kontakt mit dem Halter haben.

    2. Daß die Meßstangen auf der selben Höhe sind.

    3. Daß die Meßstangen im rechten Winkel zu den Befestigungsstangen stehen.

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  4. Meßstäbe anbauen und mit Stahllineal prüfen, ob die Ausrichtzapfen mit einer maximalen Abweichung von 2 mm fluchten.

  5. Falls die Abweichung mehr als 2 mm beträgt, ist mindestens eine Befestigungsstange verbogen. Eine Meßstange mit Meßstab umdrehen und Prüfung wiederholen.


 

Meßstangen und Meßskalen anbauen

Die Meßstangen müssen horizontal und im rechten Winkel zur Fahrzeuglängsachse befestigt sein.

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Lkw


 

  1. Vordere Meßstange mit zwei langen Schrauben M10 anbauen. Die Schrauben müssen so lang sein, daß die Meßstange frei zwischen unterem Kühlergrill und Stoßfänger hängen kann.

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  2. Hintere Meßstange hinter der Hinterachse am Rahmen befestigen, vorzugsweise außen am Rahmen, sonst im Rahmenflansch.

  3. Meßskalen an den Meßstäben anbauen. Meßskalen in der gleichen Position mit der Nullstellung nach außen anbauen.

Busse

  1. Meßstangen am Rahmen des Busses befestigen.

  2. Meßskalen an den Meßstäben anbauen. Meßskalen in der gleichen Position mit der Nullstellung nach außen anbauen.


 

Hinweis: Der Anbau der Meßskalen bei CN- Bussen ist beschrieben in 13:00-54, Meßskalen beim CN-Bus anbauen.


 

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Radadapter anbauen und Felgenverzug ausgleichen

  1. Adapterfüße 2 entsprechend einer der Abbildungen so drehen, daß sie auf die entsprechende Felge passen.


     

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  2. Sicherstellen, daß die Adapterfüße korrekt sitzen, dann Adapter mit Knauf 1 festziehen.

  3. Lasergerät auf Adapterwelle 3 aufsetzen und mit dem Knauf so festziehen, daß sich das Lasergerät noch drehen läßt.

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  4. Laser so ausrichten, daß er parallel mit einem der Einstellarme ist.

  5. Achse anheben, bis sich das Rad frei drehen kann, und Lasergerät auf eine Meßskala 2 - 4 Meter vor dem Lasergerät ausrichten. Eine Meßskala auf dem Boden abstellen, wenn sich keine der angebauten Meßskalen im angegebenen Abstand befindet.


     

  6. Wert A, z. B. 95, ablesen und notieren. image

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  7. Rad eine halbe Umdrehung drehen (180°), und Laser auf dieselbe Meßskala ausrichten.


     

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  8. Wert B ablesen, z. B. 55. Knauf 1 am Einstellarm so drehen, daß der Laser auf den Punkt C in der Mittel zwischen Punkt A und B zeigt. In diesem Beispiel beträgt der Wert 75.

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  9. Rad eine viertel Umdrehung drehen (90°), und Laser auf die Meßskala ausrichten.

  10. Anderen Knauf 2 am Einstellarm so drehen, daß der Laser auf den selben Punkt C weist, in diesem Beispiel 75.


     

  11. Rad drehen und prüfen, ob sich der Laserpunkt seitlich bewegt. Wenn sich der Laserpunkt bewegt, muß die Einstellung wiederholt werden.


 

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Lasereinheit prüfen und kalibrieren

  1. Lasergerät auf Adapterwelle aufsetzen und mit dem Knauf so festziehen, daß sich das Lasergerät noch drehen läßt.

  2. Laser auf die vordere Meßskala ausrichten und Schieb-Meßskala so einstellen, daß der Laser auf die Nullinie weist.

  3. Lasergerät drehen und auf die hintere Meßskala ausrichten. Schieb-Meßskala so einstellen, daß der Laser auf die Nullinie weist.

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  4. Laser lösen und um 180° auf der Adapterwelle drehen.

  5. Laser auf beide Meßskalen richten. Der Laser soll auf die Nullinien beider Meßskalen weisen.

  6. Wenn der Laser auf beiden Meßskalen auf den gleichen Abstand von der Nullinie außerhalb oder innerhalb beider Skalen zeigt, befindet sich der Laser im rechten Winkel zur Befestigung. Der Laser ist dann parallel verschoben, was die Messung aber nicht beeinträchtigt.


     

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  7. Wenn die Abweichung mehr als 1 mm in einem Abstand von 6 m beträgt, muß der Laser neu eingestellt werden. Laser- Einstellschraube mit einem 2 mm- Innensechskantschlüssel so einstellen, daß der Laser auf Werte zeigt, die halb so groß sind wie die seitliche Abweichung.

  8. Ergebnis durch Nullen der Schieb- Meßskalen nochmals prüfen. Lasergerät auf Adapterwelle um 180° drehen und prüfen, ob der Laser auf beiden Meßskalen auf den gleichen Wert zeigt.

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Winkelmesser kalibrieren

Kalibrierung durch Berechnung


 

  1. Werkzeug in die Bohrung für die Sturz- und Nachlaufmessung auf den Radadapter aufsetzen und gegen die Rastung drücken.

  2. Werkzeug mit oberer Wasserwaage 1 einstellen und mit unterem Knauf 2 festziehen.


     

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  3. Meßskala 3 drehen, bis die Wasserwaage 4 horizontal ausgerichtet ist.

  4. Wert der äußeren Skala, z. B. + 0° 50´, ablesen und notieren. Wert unbedingt mit Plus- oder Minuszeichen kennzeichnen.


     

  5. Werkzeug von Welle abbauen. Werkzeug drehen und durch Ziehen an der Rastung auf den Radadapter aufsetzen.

  6. Werkzeug mit oberer Wasserwaage 1 einstellen und mit unterem Knauf 2 festziehen.

  7. Meßskala 3 drehen, bis die Wasserwaage 4 horizontal ausgerichtet ist.

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  8. Wert ablesen. Wenn die Skala den gleichen Wert mit umgekehrtem Vorzeichen anzeigt wie bei der ersten Messung, ist das Werkzeug korrekt kalibriert. In diesem Beispiel beträgt der Wert -0° 50´.


     

  9. Wenn die Messung andere Werte ergibt, muß das Werkzeug nachgestellt werden.

    Beispiel: Die erste Messung ergibt einen Wert von +0° 50´. Die zweite Messung ergibt einen Wert von -0° 20´. Bei einem korrekt kalibrierten Werkzeug müßte die zweite Messung einen Wert von -0° 50´ ergeben. Meßskala auf -0° 35´, die Mitte zwischen -0° 20´ und -0° 50´, einstellen.


     

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  10. Wasserwaage 4 mit den Schrauben 5 einstellen, bis die Wasserwaage horizontal ausgerichtet ist.

  11. Einstellung durch Wiederholen der ersten Messung prüfen. Es muß der gleiche Wert mit umgekehrtem Vorzeichen angezeigt werden, dem Beispiel entsprechend +0° 35´.

Kalibrierung mit Tabelle

  1. Die Schritte 1 - 8 der Kalibrierung durch Berechnung durchführen.

  2. Wenn die Messung andere Werte ergibt, muß das Werkzeug nachgestellt werden.

    Beispiel: Die erste Messung ergibt einen Wert von +0° 50´. Die zweite Messung ergibt einen Wert von -0° 20´. Tabelle von oben mit dem Minutenwert der ersten Messung, +50´, ablesen. Dann von der Seite der Tabelle mit dem Minutenwert der zweiten Messung, -20´, nach rechts ablesen. Stellen Sie an der Meßskala den in der Tabelle ermittelten Wert, -35´, ein.

  3. Wasserwaage 4 mit den Schrauben 5 einstellen, bis die Wasserwaage horizontal ausgerichtet ist.

  4. Einstellung durch Wiederholen der ersten Messung prüfen. Es muß der gleiche Wert mit umgekehrtem Vorzeichen angezeigt werden, dem Beispiel entsprechend

+0° 35´.


 

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Lenkachsen messen


 

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Zentrierung des Lenkgetriebes prüfen

  1. Vorderräder anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.


     

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  2. Sicherstellen, daß sich die Markierung am Lenkgetriebe in Geradeausstellung befindet.


 

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WICHTIG! Beim Vermessen von Fahrzeugen mit Servozylinder an der zweiten Lenkachse müssen die Räder bei drehendem Motor gedreht werden, da andernfalls die Meßwerte beeinträchtigt werden können.

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Vor- und Nachspur berechnen

  1. Vorderräder anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.


     

  2. Abstand D messen zwischen vorderer und hinterer Meßskala und in Meßprotokoll eintragen, z. B. 7 m.


     

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  3. Laser auf Meßskala A1 vorn links ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 158.


     

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  4. Laser auf Meßskala B1 hinten links ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 151.

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  5. Differenz zwischen Meßskalen A1 und B1 berechnen, im Beispiel 158 - 151 = +7, und in Meßprotokoll eintragen.


     

  6. Anhand der Tabelle den Wert +7 durch den Abstand zwischen den Meßskalen teilen,

    D = 7 m. Das Ergebnis, 1 mm/m, mit einem Pluszeichen im Meßprotokoll eintragen.

    Spur des Rads ebenfalls eintragen.


     

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  7. Laser auf Meßskala A2 vorn rechts ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 140.


     

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  8. Laser auf Meßskala B2 hinten rechts ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 154.

  9. Differenz zwischen Meßskalen A2 und B2 berechnen, im Beispiel -14, und in Meßprotokoll eintragen.


     

  10. Anhand der Tabelle den Wert -14 durch den Abstand zwischen den Meßskalen teilen,

    D = 7 m. Das Ergebnis, 2 mm/m, mit einem

    -Zeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.


     

  11. Vor- bzw. Nachspur durch Addieren der Ergebnisse beider Räder unter Beachtung der positiven oder negativen Vorzeichen berechnen. In diesem Beispiel beträgt das Ergebnis -1 mm/m. Ein positiver Wert bedeutet Vorspur, ein negativer Nachspur.


 

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Linkes Rad + 1 mm/m

Rechtes Rad - 2 mm/m

Ergebnis - 1 mm/m

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Vor- und Nachspur mit Schieb- Meßskala AM84 messen

  1. Vorderräder anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.


     

  2. Abstand D messen zwischen vorderer und hinterer Meßskala und in Meßprotokoll eintragen, z. B. 7 m.


     

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  3. Laser auf Meßskala B1 hinten links ausrichten und Wert ablesen, z. B. 151.


     

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  4. Schieb-Meßskala auf Meßskala A1, vorn links, verschieben, bis die Nullinie auf 151 liegt.

  5. Laser auf 7 m-Horizontallinie der Schieb- Meßskala ausrichten und Spur auf der unteren Linie ablesen, + 1 mm/m.

    Eine positiver Wert bedeutet, daß sich der Laser auf der Innenseite der Nullinie der Schiebe-Meßskala befindet, ein negativer Wert bedeutet, daß sich der Lauser auf der Außenseite der Nullinie befindet.

  6. Das Ergebnis, 1 mm/m, mit einem Pluszeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.

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  7. Laser auf Meßskala B2 hinten rechts ausrichten und Wert ablesen, z. B. 154.


     

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  8. Schieb-Meßskala auf Meßskala A2, vorn rechts, verschieben, bis die Nullinie auf 154 liegt.

  9. Laser auf 7 m-Horizontallinie der Schieb- Meßskala ausrichten und Spur auf der unteren Linie ablesen, - 2 mm/m.

    Eine positiver Wert bedeutet, daß sich der Laser auf der Innenseite der Nullinie der Schiebe-Meßskala befindet, ein negativer Wert bedeutet, daß sich der Lauser auf der Außenseite der Nullinie befindet.

  10. Das Ergebnis, 2 mm/m, mit einem Minuszeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.


     

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  11. Vor- bzw. Nachspur durch Addieren der Ergebnisse beider Räder unter Beachtung der positiven oder negativen Vorzeichen berechnen. In diesem Beispiel beträgt das Ergebnis -1 mm/m. Ein positiver Wert bedeutet Vorspur, ein negativer Nachspur.


 

Linkes Rad + 1 mm/m

Rechtes Rad - 2 mm/m

Ergebnis - 1 mm/m

Spur der zweiten Lenkachse messen


 

WICHTIG! Beim Vermessen von Fahrzeugen mit Servozylinder an der zweiten Lenkachse müssen die Räder bei drehendem Motor gedreht werden, da andernfalls die Meßwerte beeinträchtigt werden können.


 

Zur Berechnung der Gesamtspur der zweiten Lenkachse muß die Spur an beiden Achsen gemessen werden.

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  1. Werte für die linken Räder unten im Meßprotokoll eintragen.


     

    Hinweis: Die Werte für die linken Räder gelten sowohl für Fahrzeuge mit Links- wie auch für Fahrzeuge mit Rechtslenkung, da sich das Zughebelsystem bei allen Fahrzeugen auf der linken Seite befindet.


     

  2. Gesamtspurdifferenz zwischen den Lenkachsen wie folgt berechnen:

Wenn die Vorzeichen der Spurwerte der Räder unterschiedlich sind, d. h. die Räder in verschiedene Richtungen laufen, entspricht die Differenz zwischen den Achsen der Summe der Werte.

Wenn die Vorzeichen der Spurwerte der Räder gleich sind, d. h. die Räder in dieselbe Richtung laufen, entspricht die Differenz zwischen den Achsen der Differenz zwischen den Werten.

Sturz messen

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Die Messung des Sturzes erfolgt bei auf dem Boden stehenden Rädern und horizontaler Achse.


 

  1. Radstellung mit Wasserwaage prüfen. Die Wasserwaage kann z. B. mit dem Magnethalter AM98 an der Achse befestigt werden.

  2. Abweichungen durch Unterlegen eines Rades ausgleichen.


     

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  3. Das zu messende Rad anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.


     

  4. Winkelmesser auf Radadapterwelle aufsetzen. Werkzeug zur Rastung drücken.

  5. Werkzeug vertikal mit oberer Wasserwaage 1 einstellen und mit unterem Knauf 2 festziehen.

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  6. Meßskala 3 drehen, bis die Wasserwaage 4 horizontal ausgerichtet ist.

  7. Wert auf der äußeren Skala am Pfeil auf der Fußplatte ablesen und in Meßprotokoll eintragen. Das entsprechende Vorzeichen, + oder -, kennzeichnen.

  8. Vorgang auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.


 

Nachlauf messen

  1. Achse anheben, damit die Räder frei drehen können. Beim Messen des Nachlaufs auf Drehplatten ergibt sich eine erhebliche Änderung des Wertes, da sich die Räder ca. 10 mm über dem Boden befinden.

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  2. Bei Fahrzeugen mit Linkslenkung das linke, bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung das rechte Rad anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.

  3. Drehplatte mit zentrierter Skala gegenüber beiden Rädern auf den Boden stellen.


     

  4. Drehplatte mit dem Laser auf der Nullinie ausrichten. Meßskala entlang des Profils bewegen und sicherstellen, daß der Laser in beiden Endstellungen auf der Nullinie liegt.

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    Linkes Rad

  5. Winkelmesser auf Radadapterwelle aufsetzen. Werkzeug zur Rastung drücken.


     

  6. Rad auf der Drehplatte 20° nach außen einschlagen und sicherstellen, daß der Laser auf dem Nullpunkt und der 20°-Markierung liegt.


     

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  7. Werkzeug mit oberer Wasserwaage 1 einstellen und mit unterem Knauf 2 festziehen.


     

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  8. Meßskala 1 drehen, bis die Wasserwaage 2 horizontal ausgerichtet ist.

  9. Zeiger 3 auf die Null der inneren Meßskala drehen.

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  10. Rad auf der Drehplatte 20° nach innen einschlagen und sicherstellen, daß der Laser auf dem Nullpunkt und der 20°-Markierung liegt.

  11. Werkzeug mit oberer Wasserwaage einstellen und mit unterem Knauf festziehen.


     

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  12. Meßskala 1 drehen, ohne dabei den Zeiger 3 zu verschieben, bis die Wasserwaage 2 horizontal ausgerichtet ist.

  13. Nachlaufwert auf der inneren Skala am Pfeil ablesen und in Meßprotokoll eintragen.


     

    Rechtes Rad

  14. Messung wie beim linken Rad durchführen.

Lenkrollhalbmesser messen

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Beim Messen des Lenkrollhalbmessers muß die Achse angehoben und horizontal sein. Die Radbremsen müssen betätigt sein.


 

  1. Radstellung mit Wasserwaage prüfen. Die Wasserwaage kann z. B. mit dem Magnethalter an der Achse befestigt werden. Achse z. B. mit zwei Unterstellböcken horizontal ausrichten.


     

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  2. Bei Fahrzeugen mit Linkslenkung das linke, bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung das rechte Rad anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.


     

  3. Radbremsen z. B. durch Einklemmen einer Stange zwischen Bremspedal und Sitz betätigen.


     

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  4. Drehplatte mit zentrierter Skala gegenüber beiden Rädern auf den Boden stellen.


     

  5. Drehplatte mit dem Laser auf der Nullinie ausrichten. Meßskala entlang des Profils bewegen und sicherstellen, daß der Laser in beiden Endstellungen auf der Nullinie liegt.

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    Linkes Rad

  6. Winkelmesser auf Radadapterwelle aufsetzen. Werkzeug nach unten drücken.


     

  7. Rad auf der Drehplatte 20° nach links einschlagen und sicherstellen, daß der Laser auf dem Nullpunkt und der 20°-Markierung liegt.


     

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  8. Werkzeug mit oberer Wasserwaage 1 einstellen und mit unterem Knauf 2 festziehen.


     

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  9. Meßskala 1 drehen, bis die Wasserwaage 2 horizontal ausgerichtet ist.

  10. Zeiger 3 auf die Null der inneren Meßskala drehen.

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  11. Rad auf der Drehplatte 20° nach rechts einschlagen und sicherstellen, daß der Laser auf dem Nullpunkt und der 20°-Markierung liegt.


     

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  12. Meßskala 1 drehen, ohne dabei den Zeiger 3 zu verschieben, bis die Wasserwaage 2 horizontal ausgerichtet ist.

  13. Lenkrollhalbmesser auf der inneren Skala am Pfeil ablesen und in Meßprotokoll eintragen.


     

    Rechtes Rad

  14. Messung wie beim linken Rad durchführen.


 

WICHTIG! Messung des Lenkrollhalbmessers durch Einschlagen des rechten Rads nach links beginnen.

Spurdifferenzwinkel messen

  1. Achse anheben, damit die Räder ca. 10 mm über dem Boden frei drehen können.

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  2. Bei Fahrzeugen mit Linkslenkung das linke, bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung das rechte Rad anhand der Laseranzeige geradeaus stellen: vordere und hintere Meßskala müssen den gleichen Wert anzeigen.

  3. Drehplatte mit zentrierter Skala gegenüber beiden Rädern auf den Boden stellen.


     

  4. Drehplatte mit dem Laser auf der Nullinie ausrichten. Meßskala entlang des Profils bewegen und sicherstellen, daß der Laser in beiden Endstellungen auf der Nullinie liegt.


     

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  5. Rad auf der Drehplatte 20° nach außen einschlagen und sicherstellen, daß der Laser auf dem Nullpunkt und der 20°-Markierung liegt.

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  6. Winkel des Rads auf der anderen Fahrzeugseite messen und in Meßprotokoll eintragen, z. B. 18°.

  7. Differenz berechnen und in Meßprotokoll eintragen.

  8. Messung auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.


 

Maximalen Lenkeinschlag messen

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  1. Achse anheben, damit die Räder ca. 10 mm über dem Boden frei drehen können.

  2. Drehplatte mit zentrierter Skala gegenüber beiden Rädern auf den Boden stellen.


     

  3. Drehplatte mit dem Laser auf der Nullinie ausrichten. Meßskala entlang des Profils bewegen und sicherstellen, daß der Laser in beiden Endstellungen auf der Nullinie liegt.


     

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  4. Rad nach außen bis zum Anschlag einschlagen.


     

  5. Laser auf die Nullinie der Meßskala ausrichten. Laser auf die geteilte Skala ausrichten, Wert ablesen und in Meßprotokoll eintragen, z. B. 40°.

  6. Messung auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.

Versatz der Vorderachse messen

Versatz der Vorderachse mit Maßband prüfen.

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  1. Dazu auf beiden Fahrzeugseiten den Abstand messen zwischen der Vorderachse und einem festen Bezugspunkt, z. B. einem Schmiernippel am Federlager.


     

  2. Werte in Meßprotokoll eintragen und Differenz berechnen.

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Nichtgelenkte Achsen messen


 

Vor- und Nachspur berechnen

  1. Abstand D messen zwischen vorderer und hinterer Meßskala und in Meßprotokoll eintragen, z. B. 7 m.


     

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  2. Laser auf Meßskala A1 vorn links ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 113.


     

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  3. Laser auf Meßskala B1 hinten links ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 92.

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  4. Differenz zwischen Meßskalen A1 und B1 berechnen, im Beispiel 113 - 92 = +21, und in Meßprotokoll eintragen.


     

  5. Anhand der Tabelle den Wert +21 durch den Abstand zwischen den Meßskalen teilen,

    D = 7 m. Das Ergebnis, 3 mm/m, mit einem

    +Zeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.


     

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  6. Laser auf Meßskala A2 vorn rechts ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 96.


     

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  7. Laser auf Meßskala B2 hinten rechts ausrichten und Wert in Meßprotokoll eintragen, z. B. 110.

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  8. Differenz zwischen Meßskalen A2 und B2 berechnen, im Beispiel -14, und in Meßprotokoll eintragen.


     

  9. Anhand der Tabelle den Wert -14 durch den Abstand zwischen den Meßskalen teilen,

    D = 7 m. Das Ergebnis, 2 mm/m, mit einem

    -Zeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.


     

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  10. Vor- bzw. Nachspur durch Addieren der Ergebnisse beider Räder unter Beachtung der positiven oder negativen Vorzeichen berechnen. In diesem Beispiel beträgt das Ergebnis +1 mm/m. Ein positiver Wert bedeutet Vorspur, ein negativer Nachspur.


 

Linkes Rad +3 mm/m

Rechtes Rad - 2 mm/m

Ergebnis +1 mm/m

image

Vor- und Nachspur mit Schieb- Meßskala AM84 messen

Beim Vermessen von nichtgelenkten Achsen das Meßprotokoll AM39 1+2+4 verwenden.


 

  1. Abstand D messen zwischen vorderer und hinterer Meßskala und in Meßprotokoll eintragen, z. B. 7 m.


     

    image

  2. Laser auf Meßskala B1 hinten links ausrichten und Wert ablesen, z. B. 92.


     

    image

  3. Schieb-Meßskala auf Meßskala A1, vorn links, verschieben, bis die Nullinie auf 92 liegt.

  4. Laser auf 7 m-Horizontallinie der Schieb- Meßskala ausrichten und Spur auf der unteren Linie ablesen, + 3 mm/m.

    Eine positiver Wert bedeutet, daß sich der Laser auf der Innenseite der Nullinie der Schiebe-Meßskala befindet, ein negativer Wert bedeutet, daß sich der Lauser auf der Außenseite der Nullinie befindet.

  5. Das Ergebnis, 3 mm/m, mit einem Pluszeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.

    image

  6. Laser auf Meßskala B2 hinten rechts ausrichten und Wert ablesen, z. B. 110.


     

    image

  7. Schieb-Meßskala auf Meßskala A2, vorn rechts, verschieben, bis die Nullinie auf 110 liegt.

  8. Laser auf 7 m-Horizontallinie der Schieb- Meßskala ausrichten und Spur auf der unteren Linie ablesen, - 2 mm/m.

    Eine positiver Wert bedeutet, daß sich der Laser auf der Innenseite der Nullinie der Schiebe-Meßskala befindet, ein negativer Wert bedeutet, daß sich der Lauser auf der Außenseite der Nullinie befindet.

  9. Das Ergebnis, 2 mm/m, mit einem Minuszeichen im Meßprotokoll eintragen. Spur des Rads ebenfalls eintragen.


     

  10. Vor- bzw. Nachspur durch Addieren der Ergebnisse beider Räder unter Beachtung der positiven oder negativen Vorzeichen berechnen. In diesem Beispiel beträgt das Ergebnis +1 mm/m. Ein positiver Wert bedeutet Vorspur, ein negativer Nachspur.


 

image


 

Linkes Rad +3 mm/m

Rechtes Rad - 2 mm/m

Ergebnis +1 mm/m

Versatz der Vorderachse berechnen

image

Im Beispiel oben wurde bereits eine Vorspur von 1 mm/m berechnet.

  1. Spurwert durch 2 teilen, was in diesem Beispiel + 0,5 m/m ergibt.


     

  2. Eine gestrichelte Linie ziehen von der Achsmitte zur +0,5-Markierung auf der Skala am Rad C6.

  3. Der Versatz beträgt demnach 0,5 + 2 = 2,5 mm/m. Den Wert 2,5 in das Kästchen

    mit der entsprechenden Versatzrichtung der Achse eintragen, z. B. rechts.

    Ein positiver Wert bedeutet einen Versatz nach links, ein negativer Wert einen Versatz nach rechts.

  4. Versatzwert ebenfalls unten im Meßprotokoll eintragen und eine Linie zwischen den Rädern ziehen.

image

Berechnung mit Tabelle


 

  1. Tabelle mit dem linken Spurwert A ablesen. Dann Tabelle mit dem rechten Spurwert B ablesen. Den Versatz aus der Tabelle ablesen.

  2. Versatzwert in Meßprotokoll eintragen und das entsprechende Zeichen markieren.

    Ein positiver Wert bedeutet einen Versatz nach links, ein negativer Wert einen Versatz nach rechts.

  3. Versatzwert ebenfalls unten im Meßprotokoll eintragen und eine Linie zwischen den Rädern ziehen.

Achsparallelität berechnen

Die Versatzwerte für beide Hinterachsen müssen zuerst berechnet werden.


 

image

  1. Versatz zwischen den Achsen wie folgt berechnen:

    Wenn die Vorzeichen der Versatzwerte der Achsen unterschiedlich sind, d. h. die Achsen in verschiedene Richtungen laufen, entspricht die Differenz zwischen den Achsen der Summe der Werte.

    Wenn die Vorzeichen gleich sind, d. h. die Achsen in dieselbe Richtung laufen, entspricht die Differenz zwischen den Achsen der Differenz zwischen den Werten.

  2. In diesem Beispiel beträgt das Ergebnis

3 + 2,5 = 5,5 mm/m. Die Achsen sind nicht parallel.

Sturz messen

image

Die Messung des Sturzes erfolgt bei auf dem Boden stehenden Rädern und horizontaler Achse.


 

  1. Radstellung mit Wasserwaage prüfen. Die Wasserwaage kann z. B. mit dem Magnethalter an der Achse befestigt werden.

    118 205

     

  2. Abweichungen durch Unterlegen eines Rades ausgleichen.


     

    image

  3. Winkelmesser auf Radadapterwelle aufsetzen. Werkzeug zur Rastung drücken.

  4. Werkzeug vertikal mit oberer Wasserwaage 1 einstellen und mit unterem Knauf 2 festziehen.


     

    image

  5. Meßskala 3 drehen, bis die Wasserwaage 4 horizontal ausgerichtet ist.

  6. Wert auf der äußeren Skala am Pfeil auf der Fußplatte ablesen und in Meßprotokoll eintragen. Das entsprechende Vorzeichen,

    + oder -, kennzeichnen.

  7. Vorgang auf der anderen Fahrzeugseite wiederholen.

Tabellen und Meßprotokolle


 

Kalibrierungstabelle für Winkelmesser AM301


 

image

Kalkulationstabelle für mm/m


 

image

Kalkulationstabelle für Achsversatz


 

image


 

Umrechnungstabelle für Winkeleinheiten


 

Minuten

Grad

mm/m

3'

0,05°

0,9 mm/m

6'

0,10°

1,7 mm/m

9'

0,15°

2,6 mm/m

12'

0,20°

3,5 mm/m

15'

0,25°

4,4 mm/m

18'

0,30°

5,2 mm/m

21'

0,35°

6,1 mm/m

24'

0,40°

7,0 mm/m

27'

0,45°

7,8 mm/m

30'

0,50°

8,7 mm/m

33'

0,55°

9,6 mm/m

36'

0,60°

10,5 mm/m

39'

0,65°

11,3 mm/m

42'

0,70°

12,3 mm/m

45'

0,75°

13,1 mm/m

48'

0,80°

14,0 mm/m

51'

0,85°

14,8 mm/m

54'

0,90°

15,7 mm/m

57'

0,95°

16,6 mm/m

60'

1,00°

17,4 mm/m

SCANIA

AM39 1+2

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KURWINKELDIFFERENS 0 I

SPURDIFFERENSWINKEL O '2.0

TOE-OUT ON TURN • • ....• • • • • ..• • <:;

DIFFERENCE DE COURSE D'ANGLE"-. l>O

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Reg. n°_ _ _ _ _ _ _ _ Type ------------------- Date _ _ _ _ _ _ _ _ _ Name _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

Miles/Km _ _ _ _ _ _ _ Sign _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _

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MAX. LENKEINSCHLAG MAX TURN

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I


 

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CAMBER KPI

+

 

STURZ Spre1zung CARROSSAGE INCLIN.

+OTS


 

CAMBER STURZ CARROSSAGE

+


 

KPI

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+


 


 

+

 

CASTER NACHLAUF

...... CHASSE


 

I

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I

 

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+

 

     
   

I= '?..........;. .......... C4

 

CASTER NACHLAUF CHASSE

     
   

C3

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CAMBER STURZ CARROSSAGE

+

 

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CAMBER STURZ CARROSSAGE

+

 

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GAUCHE


 

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CAMBER STURZ CARROSSAGE

+

 

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CAMBER STURZ CARROSSAGE

+

 

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-

 

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RIGHT

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SNEDSTALLNING SCHRAGSTAND OUT OF SQUARE ANGLE FAUSSE


 

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Reg. n°_ _ _ _ _ _ _ _ Type -------------------

Date _ _ _ _ _ _ _ _ _ Name -------------_ _ _ _ _ _

Miles/Km

_ _ _ _ _ _ _ Sign _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _ _


 

0


 

KURWINKELDIFFERENS SPURDIFFERENSWINKEL TOE-OUT ON TURN

20·

 

DIFFERENCE DE COURSE D'ANGLE

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MAX. SVANG

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CAMBER KPI

STURZ Spre1zung CARROSSAGE

+ +


 

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+

 

CASTER NACHLAUF CHASSE

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MAX. SVANG

MAX. LENKEINSCHLAG MAX. TURN

BRAQUAGE MAX.


 

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+


 

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CAMBER KPI

STURZ Spre1zung CARROSSAGE

+ +


 


 

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+

 

CASTER NACHLAUF

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I

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DIFF. mm/m

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SCANIA

Reg. n°_ _ _ _ _ _ _ _ Type -------------------

Date _ _ _ _ _ _ _ _ _ Name -------------------

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AM39 Bus


 

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SPURDIFFERENSWINKEL "-.. !><<::>

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VANSTER LINKS LEFT GAUCHE

MAX. SVANG

MAX. LENKEINSCHLAG MAX. TURN

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HOGER RECHTS RIGHT DROIT

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STURZ Spre1Zung CARROSSAGE

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1

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CAMBER KPI

STURZ Spreizung CARROSSAGE

+ +


 

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+

 

CASTER NACHLAUF

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. CHASSE


 

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+

 

'

 

     
   

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A2

 

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CASTER NACHLAUF CHASSE

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CAMBER STURZ CARROSSAGE

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-

 

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CAMBER STURZ CARROSSAGE

+

 

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GAUCHE


 

HOGER RECHTS RIGHT DROIT

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CAMBER KPI

STURZ Spre1zung CARROSSAGE

+ +


 

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...............

82

 

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CAMBER KPI

STURZ Spreizung CARROSSAGE

+ +


 

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image

+

 

CASTER NACHLAUF

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. CHASSE


 

200

 

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360 2bo HO t i 84

+

 

CASTER NACHLAUF

CHASSE


 

00

image image 13:00-06

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Ausgabe 1 de


 

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image

Beispiele


 

image

Einstellen von Radwinkeln


 

1710 036

07_0285

 

©Scania CV AB 1997, Sweden


 

image


 

Radeinstellung


 

Zur Verwendung des Diagramms

Wenn man die Achslast des Fahrzeugs kennt, kann man das Diagramm zum Kontrollieren und Einstellen verwenden. Der graue Balken ist der Toleranzbereich für die Vorspur bei unterschied- lichen Achsdrücken.

Anhand der schwarzen Mittellinie einstellen.

Anhand des grauen Bereiches kontrollieren.


 

Beispiele

Der Kunde wünscht, daß die Vorspur bei 9 Ton- nen 1 mm/m betragen soll. Beim Einstellvor- gang beträgt die Achslast ca. 5 Tonnen.

  1. Alle Radwinkel messen. Kontrollieren, daß Sturz und Nachlaufwinkel im Toleranz- bereich liegen, um die Gültigkeit des Vors- purwertes gewährleisten zu können.

  2. Das Diagramm zur Hilfe nehmen. Die Achs- last beträgt 9 Tonnen und der korrekte Vors- purwert beträgt 1 +/- 1 mm/m.


     


     

    image

    mm/m 5

    4

    3

    2

    1


     

    −1

    −2

    −3

    −4

    −5

    mm/m


     

    104886

     

    1 2 3 4 5 6 7 8 9


     

    image

    1000kg


     

    image


     

  3. Dieser Punkt verschiebt sich mit derselben Neigung wie der graue Bereich an die Stelle der Achslast von 5 Tonnen.


     

    image

    mm/m 5

    4

    3

    2

    1


     

    −1

    −2

    −3

    −4

    −5

    mm/m


     

    104887

     

    1 2 3 4 5 6 7 8 9


     

    image

    1000kg


     

  4. Den Vorspurwert ablesen.


 

image

mm/m 5

Max 4 3

2

Min 1


 

image

1000kg

−1

−2

−3

−4

−5

mm/m

1 2 3 4 5 6 7 8 9


 

104888

 

Die Vorspur, die bei 5 Tonnen Achslast einges- tellt wird, beträgt 2,5 mm/m. Wenn die Achse mit 9 Tonnen belastet wird, gibt die Achse nach und die Vorspur beträgt 1 mm/m.


 

130006de.01 © Scania CV AB 1997, Sweden 3

image image 13:00-07

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Ausgabe 3 de


 

AM740 und AMA740


 

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Achseinstellung


 

1 710 044

07 0285

 

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Achseinstellung


 

Vorspur einstellen

  1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

  2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

Achseinstellung


 

image


 

Testwerte

Entladenes Fahrzeug


 

Min. Nominalwert Max.

Sturz 1 0,0 Grad 0,4 Grad 0,8 Grad


 

image

Sturz 2 -0,5 Grad -0,1 Grad 0,3 Grad


 

image

Nachlauf 1 Grad (0,5 Grad) 2,25 Grad (2,0 Grad) 3,5 Grad (3,5 Grad)


 

image


 

Voll beladenes Fahrzeug


 

 

Min.

Nominalwert

Max.

Sturz 1

-0,4 Grad

0,0 Grad

0,4 Grad

Sturz 2

-0,9 Grad

-0,5 Grad

-0,1 Grad

Nachlauf

1,5 Grad (3 Grad)

2,25 Grad (3,75 Grad)

3,0 Grad (4,5 Grad)


 

Die Werte in Klammern beziehen sich auf 6X2Z und 8X2Z Fahrzeuge.

Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1228339, 4372606 und 9022078:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1228340, 4372607 und 9022079:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-07 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Nachspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     

    image

    mm/m 5

    4

    3

    2

    1


     

    1

    2

    3

    4

    5

    mm/m


     

    1 2 3 4 5 6 7

    125 027

     

    8


     

    image

    1000kg


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-08

    image

    image

    image

    Ausgabe 3 de


     

    AM860 und AMA860


     

    image

    Achseinstellung


     

    1 710 052

    07 0285

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

    Achseinstellung


     

    image


     

    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz 1 0,0 Grad 0,4 Grad 0,8 Grad


     

    image

    Sturz 2 -0,5 Grad -0,1 Grad 0,3 Grad


     

    image

    Nachlauf 1,0 Grad (0,5 Grad) 2,25 Grad (2,0 Grad) 3,5 Grad (3,5 Grad)


     

    image


     

    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz 1

    -0,4 Grad

    0,0 Grad

    0,4 Grad

    Sturz 2

    -0,9 Grad

    -0,5 Grad

    -0,1 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad (3 Grad)

    2,25 Grad (3,75 Grad)

    3,0 Grad (4,5 Grad)


     

    Die Werte in Klammern beziehen sich auf 6X2Z und 8X2Z Fahrzeuge.

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274119, 4458838 und 9064527:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274120, 4458839 und 9064528:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-08 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Vorspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm zeigt, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     

    image


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-10

    image

    Ausgabe 3 de


     

    image

    image

    AM900


     

    image

    Achseinstellung


     

    1 710 060

    07 0285

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

    Achseinstellung


     

    image


     

    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz 1 0,1 Grad 0,5 Grad 0,9 Grad


     

    image

    Sturz 2 -0,4 Grad 0,0 Grad 0,4 Grad


     

    image

    Nachlauf 1,0 Grad (0,5 Grad) 2,25 Grad (2,0 Grad) 3,5 Grad (3,5 Grad)


     

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    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz 1

    -0,2 Grad

    0,2 Grad

    0,6 Grad

    Sturz 2

    -0,7 Grad

    -0,3 Grad

    0,1 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad (3,0 Grad)

    2,25 Grad (3,75 Grad)

    3,0 Grad (4,5 Grad)


     

    Die Werte in Klammern beziehen sich auf 6X2Z und 8X2Z Fahrzeuge.

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1273559, 4457133 und 9063825:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1273560, 4457134 und 9063826:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-10 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Vorspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     

    image


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-11

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    Ausgabe 3 de


     

    AM820 und AM920


     

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    Achseinstellung


     

    1 710 076

    07 0285

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

    Achseinstellung


     

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    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz 1 0,1 Grad 0,5 Grad 0,9 Grad


     

    image

    Sturz 2 -0,4 Grad 0,0 Grad 0,4 Grad


     

    image

    Nachlauf 1,0 Grad (0,5 Grad) 2,25 Grad (2,0 Grad) 3,5 Grad (3,5 Grad)


     

    image


     

    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz 1

    -0,2 Grad

    0,2 Grad

    0,6 Grad

    Sturz 2

    -0,7 Grad

    -0,3 Grad

    0,1 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad (3,0 Grad)

    2,25 Grad (3,75 Grad)

    3,0 Grad (4,5 Grad)


     

    Die Werte in Klammern beziehen sich auf 6X2Z und 8X2Z Fahrzeuge.

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummer 1274980, 4459913, 9064982 und 3530891:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274980, 4459914, 9064983 und 3530892:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-11 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Nachspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     

    image


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-12

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    Ausgabe 3 de


     

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    AMD900


     

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    Achseinstellung


     

    1 710 068

    07 0285

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Achseinstellung


     

    image


     

    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz -0,5 Grad -0,1 Grad 0,3 Grad


     

    image

    Nachlauf 1 Grad 2,25 Grad 3,5 Grad


     

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    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz

    -0,6 Grad

    -0,2 Grad

    0,2 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad

    2,25 Grad

    3 Grad


     

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Lenkrollhalbmesser = 5,25 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-12 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung leicht in Richtung achspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     

    image


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-13

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    Ausgabe 4 de


     

    ARA900, gelenkte Nachlaufachse


     

    Einstellung von Achsgeometrie und Laufrichtung


     

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    1 710 084


     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt

    Vorbereitung 3

    Laufrichtung Geberzylinder 4

    Rückstellzylinder 5

    Achseinstellung Einstellen der Vorspur an der Nachlaufachse 6

    Testwerte 7

    Vorbereitung


     

    Das Hydrauliksystem zur Steuerung der ARA900 muß befüllt und entlüftet sein sowie unter Druck stehen. Bei Reifenverschleiß und Schlingern Hydrauliksystem auf Druck und Dichtheit prüfen. Siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Arbeitsbeschreibung, gelenkte Nachlaufachse hinter Antriebsachse.

    Um die Abweichung der Laufrichtung der Nachlaufachse zu berechnen, sind die Werte der Spurwinkel sowohl für die Vorderachse als auch für die Nachlaufachse zu messen und einzustellen. Zur Einstellung der Spurwinkel an der Vorderachse siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung.

    1. Drehscheiben unter alle gelenkten Räder legen.

    2. Laser-Meßausrüstung an Vorder- und Nachlaufachse anbauen. Siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.

    Laufrichtung


     

    Geberzylinder


     

    1. Vorderachse geradeaus stellen. Verfügt das Fahrzeug über zwei Vorderachsen müssen die Räder beider Achsen geradeaus gestellt werden.

      image

    2. Ggf. hydraulische Mittelstellung des

      Geberzylinders prüfen und gemäß der 99

      Prüfmessung auf 99 mm einstellen.

      image

      103 951

       

      Laufrichtung durch Lösen der Kugelgelenkklemme und Drehen der Kolbenstange einstellen. Klemme festziehen und prüfen, ob sich die Vorderachse in Geradeausstellung befindet.

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      1 2


       

      125 157

       

      Geberzylinder

      1. Max. 31,5 mm

      2. Max. 14 mm

    Rückstellzylinder

    1. Bei fehlerfreiem Rückstellzylinder und unter Druck stehendem Hydrauliksystem beträgt das Prüfmaß für die hydraulische Mittelstellung des Rückstellzylinders 186 mm.

      Rückstellzylinder auf Undichtigkeiten prüfen, falls die Mittelstellung vom Prüfmaß abweicht. Siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 13, gelenkte Nachlaufachse hinter Antriebsachse, Arbeitsbeschreibung.


       

      image

      103 955

       

      186


       

      image

      1 2


       


       

    2. Laufrichtung der Nachlaufachse durch Lösen der Kugelgelenkklemme und Drehen der Kolbenstange einstellen.

    Die maximale Abweichung der Laufrichtung beträgt 2 mm/m.

    125 158

     

    Rückstellzylinder

    1. Max. 31,5 mm

    2. Max. 19 mm

    Achseinstellung


     

    Einstellen der Vorspur an der Nachlaufachse

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz -0,5 Grad -0,1 Grad 0,4 Grad


     

    image

    Nachlauf 1 Grad 2,25 Grad 3,5 Grad


     

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    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz

    -0,7 Grad

    -0,3 Grad

    0,1 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad

    2,25 Grad

    3 Grad


     

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Lenkrollhalbmesser = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Vorspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.

    3. Nach Einstellen der Spurstange, muß der Gesamtwert der-Spurwinkel- gleichmäßig auf die rechte und linke Seite verteilt werden. Der Wert der Spurwinkel wird durch Drehen der Kolbenstange des Rückstellzylinders verteilt.

    Sicherstellen, daß das Prüfmaß für die hydraulische Mittelstellung des Rückstellzylinders korrekt ist.


     

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    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-14

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    Ausgabe 4 de


     

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    ARA820


     

    Achseinstellung


     

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    1 710 725

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

    Achseinstellung


     

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    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz 1 0,2 Grad 0,65 Grad 1,1 Grad


     

    image

    Sturz 2 -0,3 Grad 0,15 Grad 0,6 Grad


     

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    Nachlauf 1,0 Grad 2,25 Grad 3,5 Grad


     

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    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz 1

    -0,3 Grad

    0,1 Grad

    0,5 Grad

    Sturz 2

    -0,8 Grad

    -0,4 Grad

    0,0 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad

    2,25 Grad

    3,0 Grad


     

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274979, 4459913 und 9064982:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274980, 4459914 und 9064983:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-14 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Nachspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     

    image


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-15

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    Ausgabe 3 de


     

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    ARA760


     

    Achseinstellung


     

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    1 710 733

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funkti- ons- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

    Achseinstellung


     

    image


     

    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz 1 0,2 Grad 0,65 Grad 1,1 Grad


     

    image

    Sturz 2 -0,3 Grad 0,15 Grad 0,6 Grad


     

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    Nachlauf 1,0 Grad 2,25 Grad 3,5 Grad


     

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    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz 1

    -0,4 Grad

    0,0 Grad

    0,4 Grad

    Sturz 2

    -0,9 Grad

    -0,5 Grad

    -0,1 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad

    2,25 Grad

    3,0 Grad


     

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274119, 4458838 und 9064527:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1274120, 4458839 und 9064528:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


     

    13:00-15 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

    Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


     

    Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Vorspur.


     

    1. Achslast schätzen.

    2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


     


     

    image


     

    Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

    image image 13:00-16

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    Ausgabe 4 de


     

    AM620 und AM621


     

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    Achseinstellung


     

    1 710 741

    07 0285

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.

    Achseinstellung


     

    image


     

    Testwerte

    Entladenes Fahrzeug


     

    Min. Nominalwert Max.

    Sturz 1 0,0 Grad 0,4 Grad 0,8 Grad


     

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    Sturz 2 -0,5 Grad -0,1 Grad 0,3 Grad


     

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    Nachlauf 1,0 Grad (0,5 Grad) 2,25 Grad (2,0 Grad) 3,5 Grad (3,5 Grad)


     

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    Voll beladenes Fahrzeug


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Sturz 1

    -0,2 Grad

    0,2 Grad

    0,6 Grad

    Sturz 2

    -0,7 Grad

    -0,3 Grad

    0,1 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad (3,0 Grad)

    2,25 Grad (3,75 Grad)

    3,0 Grad (4,5 Grad)


     

    Die Werte in Klammern beziehen sich auf 6X2Z und 8X2Z Fahrzeuge.

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummer 1277011, 4463945, 9068478 und 3530818:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummern 1277012, 4463946, 9068479 und 3530819:

Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad


 

13:00-16 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


 

Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Nachspur.


 

  1. Achslast schätzen.

  2. Das Diagramm gibt an, welche Vorspur für die geschätzte Achslast zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


 

image


 

Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert die Vorspur abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

image image 13:00-17

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Ausgabe 3 de


 

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AMA780


 

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Achseinstellung


 

1 710 749

07 0285

 

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Achseinstellung


 

Vorspur einstellen

  1. Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

  2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

Achseinstellung


 

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Testwerte

Entladenes Fahrzeug


 

Min. Nominalwert Max.

Sturz -0,1 Grad 0,3 Grad 0,7 Grad


 

image

Nachlauf 1,0 Grad 2,25 Grad 3,5 Grad


 

image


 

Voll beladenes Fahrzeug


 

 

Min.

Nominalwert

Max.

Sturz

-0,4 Grad

0,0 Grad

0,4 Grad

Nachlauf

1,5 Grad

2,25 Grad

3,0 Grad


 

Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

Lenkrollhalbmesser = 5,25 +/- 0,25 Grad


 

13:00-17 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Das Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur unabhängig von der normalen Beladung des Fahrzeugs verwendet.

Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


 

Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Vorspur.


 

  1. Achslast schätzen.

  2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.


 

image


 

Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert der Spurwinkel abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist.

image image 13:00-19

image

image

image

Ausgabe 01 de


 

Radeinschlagwinkel


 

Spezifikationen


 

1 711 828

© Scania CV AB 1999, Sweden

Radeinschlagwinkel


 

Spezifikationen für maximalen Radeinschlagwinkel

Tabelle 1 enthält die Werte für:

  • maximalen Radeinschlagwinkel rechts bei Linkslenkern (Lkw und Bus)

  • maximalen Radeinschlagwinkel links bei Rechtslenkern (Lkw und Bus)

  • maximalen Radeinschlagwinkel links und rechts bei Rechtslenkern mit Achskonfiguration 8x2, 8x4, 8x2*6 oder 6x2/4

    Tabelle 2 enthält die Werte für:

  • maximalen Radeinschlagwinkel links bei Linkslenkern (Lkw und Bus)

  • maximalen Radeinschlagwinkel rechts bei Rechtslenkern (Lkw und Bus)

Bei der Messung des Radeinschlagwinkels den Wert für maximalen Radeinschlagwinkel innen verwenden. Der Wert für den maximalen Radeinschlagwinkel außen dient nur zur Kontrolle.


 

*) Betrifft Fahrzeuge mit Reifengröße 295-315/60R22,5

275-315/70R22,5

275/80R22,5

11R22,5

10,00R20


 

**) Betrifft Fahrzeuge mit Reifengröße 295/80R22,5 mit XZU-Profil 315/80R22,5

11,00-12,00R20

12-13R22,5

385/65R22,5


 

***) Der Radeinschlagwinkel der zweiten Achse wird produktionsseitig entsprechend dem der ersten Achse eingestellt.


 

Tabelle 1

image

Radeinschlag – Spezifikationen


 

Vorderachse

Reifentyp

Radein- schlag- winkel innen

Radein- schlag- winkel innen AM900

Radein- schlag- winkel außen

Radein- schlag- winkel außen AM900

Vorderachse, Lkw

*)

48-50

43-45

34,9

35

Vorderachse, Lkw

295/80R22.5

ohne XZU-Profil

46-48

42-44

34,1

33,4

Vorderachse, Lkw

**)

44-46

40-42

33,3

33,4

Vorderachse, Lkw

12.00R24

• 39-

41

36-38

31,1

31,0

Vorderachse, Lkw CP19F

Alle

• 44-

46

-----

33,3

-----

Vorderachse, Bus mit Trommelbremsen

Alle

• 50-

52

-----

35,5

-----

Vorderachse, Bus mit Scheibenbremsen

Alle

• 52-

54

-----

35,5

-----

Zweite gelenkte Vorderachse 8x2, 8x4

Alle

30***)

30***

24,8***)

25,8***)

Erste Vorderachse, Bus F94 normal/ hoch

Alle

49-50

-----

35

----

Vordere Antriebsachse AMD900

Alle

45

-----

33,5

-----


 

1300w21c.mkr © Scania CV AB 1999, Sweden 3

Tabelle 2


 

Vorderachse

Reifentyp

Radein- schlag- winkel innen

Radein- schlag- winkel innen AM900

Radein- schlag- winkel außen

Radeinschlag- winkel außen AM900

Vorderachse, Lkw

Alle

48-50

48-50

34,9

37,3

Vorderachse, Bus mit Trommelbremsen

Alle

50-52

-----

35,5

-----

Vorderachse, Bus mit Scheibenbremsen

Alle

52-54

-----

35,5

-----

Zweite gelenkte Vorderachse 8x2, 8x4

Alle

30 ***)

30 ***)

24,8 

25,8 ***)

Erste Vorderachse, F94 normal/hoch

Alle

49-50

-----

35

-----

Vordere Antriebsachse AMD900

Alle

45

-----

33,5

-----


 

Hinweis: Diese Tabelle gilt nicht für Rechtslenker mit Achskonfiguration 8x2, 8x4, 8x2*6 oder 6x2/4.

image image 13:00-20

image

image

image

Ausgabe 1.1 de


 

Achslastverteilung und Achseinstellung bei Fahrzeugen mit zwei gelenkten Achsen vor der Antriebsachse


 

Arbeitsbeschreibung


 


 

1 712 860


 

image

122 142

 

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Allgemeines 3

Achslasteinstellung bei Fahrzeugen mit zwei

Vorderachsen Achslast ermitteln 4

Achslastverteilung 5

Tabellen 5

Tabelle 1: Distanzstücke 6

Tabelle 2: Klemmschrauben für 8x2 und 8x4 7

Tabelle 3: Klemmschrauben für 8x2*6 7

Tabelle 4: Parabelfeder Linkslenker,

Achsabstand 1795 8

Tabelle 5: Parabelfeder Rechtslenker,

Achsabstand 1795 9

Tabelle 6: Parabelfeder und Luftfederung Linkslenker, Achsabstand 1940 10

Tabelle 7: Parabelfeder und Luftfederung Rechtslenker, Achsabstand 1940 12

Tabelle 8: Blattfeder Linkslenker 14

Tabelle 9: Blattfeder Rechtslenker 15

Tabelle 10: Vorhandene Zugstrebenarme 16

Messen 17

Abweichung berechnen 19

Einstellwerte berechnen 20

Prüfbericht 22


 

Allgemeines


 

WICHTIG! Die Rollrichtung ist bei normal beladenem Fahrzeug einzustellen.


 

Nach Möglichkeit zwei Laser verwenden. Andernfalls Laser von einer Achse zur anderen bewegen.


 

WICHTIG! Messungen gestängeseitig (immer links) und bei drehendem Motor durchführen.


 

Achslastverteilung prüfen und ggf. einstellen. Siehe “Achslast vorn einstellen”.

Die Feststellbremse muß gelöst und die Antriebsräder mit Keilen gesichert sein.

Der Hydraulikzylinder wird in der Regel nur bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen verbaut, kann jedoch auch bei Fahrzeugen mit gelenkter Nachlaufachse verbaut werden.

Fahrzeuge mit Nachlaufachse und einem Achsabstand von mehr als 4100 mm sind mit einem mittleren Lenkhebel ausgestattet.


 

image

122 101

 

Lenkung (Linkslenker)

image

Allgemeines


 

image

122 102

 

Lenkung (Rechtslenker)

Vorderachslast


 

image


 

Achslasteinstellung bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen


 

image

Achslast ermitteln

122 278

 

Die Ermittlung der Achslast muß unbedingt korrekt durchgeführt werden. Inkorrekter Reifendruck und unebener Boden können das Ergebnis stark verfälschen. Daher vor dem Wiegen und Messen stets Reifendruck sorgfältig prüfen.

Alle Achsen müssen sich beim Wiegen auf der gleichen Höhe befinden. Stehen die Räder einer Achse höher, müssen die anderen Achsen mit Hilfe von Blöcken angehoben werden, damit das Fahrzeug auf ebener Fläche steht.

Die interne Reibung der Blattfederung beeinflußt ebenfalls das Ergebnis. Zwischen jedem Wiegevorgang einfedern.

Das Wiegen muß mindestens dreimal wiederholt werden, um ein verläßliches Ergebnis zu erhalten. Der Mittelwert dieser Ergebnisse kann dann zur Wahl der Distanzstücke herangezogen werden.

Beträgt die Differenz zwischen den Vorderachsen bei einem beladenen Lkw mehr als 300 kg, muß die Achslastverteilung eingestellt werden.

Achslastverteilung

Die Einstellung der Achslastverteilung erfolgt durch den Anbau von Distanzstücken unter der zweiten Vorderachse.

image

122 099

 

Diese Distanzstücke sind keilförmig. Höhe des Distanzstücks an der Hälfte des Keils nahe an der Bohrung für den Führungsstift messen (siehe Abbildung). Beim Einbau des Distanzstücks muß das stärkere Ende nach hinten weisen.


 

Tabellen

Es gibt zwei Tabellen zur Auswahl der Klemmschrauben für unterschiedliche Distanzstücke bei der Einstellung der Achslast und sechs zur Auswahl von Zugstrebenarmen.

Korrekte Ergebnisse können anhand der Tabellen nur dann erhalten werden, wenn bei beladenem Fahrzeug der Radradius an allen Rädern gleich ist.

Tabellen wie folgt verwenden:

  1. Fahrzeugart und Art der Feder an der zweiten Achse ermitteln.

  2. Beim Einbau von Distanzstücken müssen sowohl die Klemmschrauben als auch der Zugstrebenarm erneuert werden. Aufgrund der Achslastdifferenz zwischen den Vorderachsen korrektes Distanzstück ermitteln.

  3. Siehe Tabelle 2 (8x2 und 8x4) bzw. Tabelle 3 (8x2*6) zur Auswahl der Klemmschrauben.

  4. Tabellen 4-9 enthalten Richtlinien zur Auswahl der Zugstrebenarme. Zur Ermittlung des korrekten Zugstrebenarms mit dem korrekten Maß C müssen folgende Informationen verfügbar sein:

    • Achstyp an zweiter Vorderachse

    • Federtyp an zweiter Vorderachse

      image

    • Achsabstand zwischen den beiden Vorderachsen

    • Kröpfung des Achsträgers C

    • Stellung des Kugelgelenks an der Zugstrebe, siehe Abbildung

      122 100

       

    • Rechtslenker oder Linkslenker


 

Die verfügbaren Distanzstückstärken können Tabelle 1 entnommen werden:


 

Tabelle 1: Distanzstücke


 

Distanzstückstärke

Teile-Nr.

17 mm

1 361 952

26 mm

1 361 953

36 mm

1 361 954

44 mm

1 361 955

52 mm

1 403 244

60 mm

1 403 246

68 mm

1 403 248

Tabelle 2: Klemmschrauben für 8x2 und 8x4

Tabelle 3: Klemmschrauben für 8x2*6


 

Federtyp

Distanz- stückstärke

Klemm- schraube Teile-Nr.

2x30/2x32

17/26 mm

1 324 367

2x30/2x32

36/44 mm

1 384 353

2x30/2x32

52 mm

1 331 197

2x30/2x32

60 mm

1 331 198

2x30/2x32

68 mm

1 331 198

 

3x29

17 mm

1 384 353

3x29

26/36 mm

1 331 197

3x29

44 mm

1 331 198

3x29

52/60 mm

1 384 444

3x29

68 mm

1 331 200

 

7x15

17/26 mm

1 331 197

7x15

36 mm

1 331 198

7x15

44 mm

1 384 444

7x15

52/60 mm

1 331 200

7x15

68 mm

1 384 497

 

9x15

17 mm

1 384 444

9x15

26/36 mm

1 331 200

9x15

44/52 mm

1 384 497

Federtyp

Distanz- stückstärke

Klemm- schraube Teile-Nr.

2x30/2x32

17 mm

1 324 367

2x30/2x32

26/36 mm

1 384 353

2x30/2x32

44 mm

1 331 197

2x30/2x32

52/60 mm

1 331 198

2x30/2x32

68 mm

1 384 444

 

3x29

17/26 mm

1 331 197

3x29

36 mm

1 331 198

3x29

44/52 mm

1 384 444

3x29

60/68 mm

1 331 200

 

Tabelle 4: Parabelfeder Linkslenker, Achsabstand 1795


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröpfung mm/Code

Feder

Maß C 1. Achse links

Stellung des Kugelgelenks

Maß C 2. Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugelgelenks

AM900

3 / 0

2x32

154

oben


 

103

17


 

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

26

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

103

36

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

103

44

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

 

52

 

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

60

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

68

oben

AM920

82 / 2

2x32

75

oben


 

13

17


 

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

26

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

26

36

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

26

44

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

52

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

60

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

52

68

unten

Tabelle 5: Parabelfeder Rechtslenker, Achsabstand 1795


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröpfung mm/Code

Feder

Maß C 1.

Achse rechts

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 1.

Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2.

Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben


 

103

17


 

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

26

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

103

36

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

103

44

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

 

52

 

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

128

60

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

128

68

oben

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten


 

13

17


 

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

26

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

26

36

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

26

44

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

41

52

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

41

60

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

52

68

unten

Tabelle 6: Parabelfeder und Luftfederung Linkslenker, Achsabstand 1940


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröpfung mm/Code

Feder

Maß C 1. Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2. Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

117

17

unten

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

128

26

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

136

36

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

143

44

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

52

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

60

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

68

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

41

17

unten

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

52

26

unten

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

64

36

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

44

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

82

52

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

90

60

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

103

68

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben


 

117

17


 

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

26

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

117

36

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

44

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

136

52

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

143

60

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

154

68

oben

AM920

82 / 2

2x32

75

oben


 

26

17


 

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

26

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

36

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

52

44

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

52

52

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

64

60

oben


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröpfung mm/Code

Feder

Maß C 1. Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2. Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

75

68

oben

AM900

3 / 0

2x30

143

oben


 

117

17


 

unten

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

26

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

36

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

44

oben

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

136

52

oben

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

143

60

oben

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

143

68

oben

AM620

82 / 2

2x30

75

oben


 

41

17


 

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

26

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

36

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

52

44

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

52

52

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

64

60

oben

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

75

68

oben

AMA860

170 / 6

Normal

52

unten

26

0

unten

AMA740

112 / 4

Low (niedrig)

52

unten

26

0

unten

Tabelle 7: Parabelfeder und Luftfederung Rechtslenker, Achsabstand 1940


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröp- fung mm/ Code

Feder

Maß C 1.

Achse rechts

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 1.

Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2.

Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

117

17

unten

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

128

26

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

136

36

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

143

44

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

154

52

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

154

60

oben

AM900

3 / 0

3x29

154

oben

154

oben

154

68

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

oben

41

17

unten

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

oben

52

26

unten

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

oben

52

36

unten

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

oben

64

44

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

oben

75

52

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

oben

82

60

oben

AM920

82 / 2

3x29

90

oben

75

90

68

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben


 

103

17


 

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

26

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

103

36

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

117

44

unten

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

128

52

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

128

60

oben

AM900

3 / 0

2x32

154

oben

128

oben

136

68

oben

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten


 

13

17


 

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

26

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

26

36

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

34

44

unten


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröp- fung mm/ Code

Feder

Maß C 1.

Achse rechts

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 1.

Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2.

Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

41

52

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

52

60

unten

AM920

82 / 2

2x32

75

oben

41

unten

64

68

oben

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben


 

103

17


 

unten

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben

26

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben

36

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben

117

44

unten

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben

117

52

unten

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben

128

60

oben

AM900

3 / 0

2x30

143

oben

128

oben

136

68

oben

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten


 

26

17


 

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten

26

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten

36

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten

34

44

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten

41

52

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten

52

60

unten

AM620

82 / 2

2x30

75

oben

41

unten

52

68

unten

AMA860

170 / 6

Normal

52

unten

52

unten

41

0

unten

AMA740

112 / 4

Low (niedrig)

52

unten

52

unten

34

0

unten

Tabelle 8: Blattfeder Linkslenker


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröpfung mm/Code

Feder

Maß C 1. Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2. Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

52

17

unten

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

26

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

75

36

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

90

44

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

90

52

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

103

60

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

103

68

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

75

17

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

90

26

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

103

36

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

115

44

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

115

52

oben

Tabelle 9: Blattfeder Rechtslenker


 

Achse 1

Achse 2

Achse

Kröp- fung mm/ Code

Feder

Maß C 1.

Achse rechts

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 1.

Achse links

Stellung des Kugel- gelenks

Maß C 2.

Achse links

Distanz- stück

Stellung des Kugel- gelenks

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

52

17

unten

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

64

26

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

75

36

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

90

44

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

90

52

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

103

60

oben

AM620

82 / 2

7x15

103

oben

64

oben

103

68

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

90

oben

75

17

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

90

oben

90

26

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

90

oben

103

36

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

90

oben

115

44

oben

AM920

82 / 2

9x15

128

oben

90

oben

115

52

oben

Tabelle 10: Vorhandene Zugstrebenarme


 

Maß C

Teile-Nr.

Stellung des Kugelgelenks

-12

1 355 056

unten

1

1 355 053

unten

13

1 355 052

unten

26

1 355 055

unten

34

1 475 555

unten

41

1 355 058

unten

52

1 355 061

unten

64

1 355 061

oben

75

1 355 058

oben

82

1 475 555

oben

90

1 355 055

oben

103

1 355 052

oben

103

1 397 976

unten

115

1 355 053

oben

117

1 464 558

unten

128

1 355 056

oben

136

1 475 557

oben

143

1 355 059

oben

154

1 355 062

oben

Messen

  1. Vorderachsstellung (Schrägstand) prüfen. Siehe Achsgeometrie messen in Hauptgruppe 13.

  2. Messausrüstung und Radadapter an beide gelenkten Räder links anbauen. Unter alle gelenken Räder Drehteller stellen und unter die übrigen Räder Stützplatten gleicher Stärke legen. Siehe Achsgeometrie messen in Hauptgruppe 13.

  3. Geradeausstellung der Servolenkung prüfen. Siehe Achsgeometrie messen in Hauptgruppe 13.

    image

  4. Spur, Nachlauf und Geradeausstellung der ersten Achse prüfen und ggf. einstellen. Siehe Achsgeometrie messen in Hauptgruppe 13.


     

    WICHTIG! Die Spurwerte beider Achsen müssen gemessen und eingestellt werden, um die Abweichung in der Rollrichtung an der zweiten gelenkten Achse berechnen zu können.


     

    122 132

     

    Lenkrad vor Beginn der Messung mindestens einmal von Anschlag zu Anschlag drehen, damit sich die Drehteller setzen.

  5. Linkes Rad der ersten Achse in Geradeausstellung bringen. Laserstrahl abwechselnd auf die vordere (A1) und hintere (B1) Meßskala richten. Lenkrad drehen, bis beide Meßskalen den gleichen Wert anzeigen. Wert in Prüfbericht eintragen, z. B. 164. C1-ZERO=164.


     

    image

    A1

    0 50 100 150 200 250 300 350


     

    350 300 250 200 150 100 50

     

    0

     

    Diagnos

    RTZ


     

    R HYSTERESIS

    C1-ZERO C3-ZERO

    164


     

    Ajust

    RT_Z


     

    C3-ZERO


     

    LTZ

    L POSITION


     

    LT_Z


     


     

    350


     

    300


     

    250


     

    100 150 200

     

    200


     

    250 300 350

     

    150


     

    100

    B1

    0

     

    50

     

    122 137

     

    50 0


     

  6. Linkes Rad der zweiten Achse in Geradeausstellung bringen. Laserstrahl abwechselnd auf A1 und B1 richten. Lenkrad drehen, bis beide Meßskalen den gleichen Wert anzeigen. Wert in Prüfbericht


     

    image

    A1

    0 50 100 150 200 250 300 350

    350 300 250 200 150 100 50

     

    0

     

    eintragen, z. B. 168. C3-ZERO=168. Diagnos

    RTZ


     

    Ajust

    RT_Z


     


     

    C1-ZERO C3-ZERO

    R HYSTERESIS


     

    C3-ZERO

    164

    168


     

    LTZ


     

    L POSITION


     

    LT_Z


     


     

    350


     

    300


     

    250


     

    200


     

    100 150

     

    150

    B1

    0

     

    50

     

    200 250 300 350

     

    122 133

     

    100 50 0


     

  7. Lenkrad ca. eine halbe Umdrehung nach rechts drehen und anschließend erste Achse in Geradeausstellung bringen.


     

    350


     

    300


     

    250


     

    200


     

    150


     

    image

    B1

    100 50 0


     

    WICHTIG! Nicht über C1-ZERO hinaus drehen.


     

  8. An B1 Wert für zweite Achse ablesen und


     

    RTZ

    182


     

    0

     

    50 100 150 200 250 300

     

    350

     

    Diagnos


     

    R HYSTERESIS


     

    Ajust

    RT_Z

    Wert in Prüfbericht eintragen, z. B. 182. RTZ=182.

    C1-ZERO C3-ZERO

    164 168


     

    LTZ


     

    L POSITION

    C3-ZERO


     

    122 134

     

    LT_Z

  9. Lenkrad ca. eine halbe Umdrehung nach links drehen und anschließend erste Achse in Geradeausstellung bringen.


     

    350


     

    300


     

    250


     

    200


     

    150


     

    image

    B1

    100 50 0


     

    WICHTIG! Nicht über C1-ZERO hinaus drehen.


     

  10. An B1 Wert für zweite Achse ablesen und Wert in Prüfbericht eintragen, z. B. 210.


     

    100

     

    150 200 250 300

     

    350

     

    Diagnos


     

    RTZ

    182


     

    C1-ZERO C3-ZERO


     

    R HYSTERESIS


     

    0

     

    50

     

    Ajust

    RT_Z


     

    C3-ZERO

    LTZ=210

    164

    168


     

    LTZ

    210


     

    L POSITION


     

    122 135

     

    LT_Z


     

    Abweichung berechnen

  11. Wert für Feld R berechnen.

    R = C3-ZERO – RTZ, 168 – 182 = -14.

    Wert -14 in Feld R eintragen.


     

    RTZ

    182


     

    image

    Diagnos


     

    R HYSTERESIS


     

    Ajust

    RT_Z

    C1-ZERO C3-ZERO

    -14

    C3-ZERO

  12. Wert für Feld L berechnen.

    L= LTZ – C3-ZERO, 210 – 168 = 42.

    Wert 42 in Feld L eintragen.

    164

    168


     

    LTZ

    210


     

    L POSITION

    42


     

    122 146

     

    LT_Z


     

  13. Wert für Feld HYSTERESIS berechnen.

    HYSTERESIS = (R + L)/2, (-14 + 42)/2 =

    14. Wert 14 in Feld HYSTERESIS eintragen.


     

    RTZ

    182


     

    image

    Diagnos


     

    R HYSTERESIS


     

    Ajust

    RT_Z

    C1-ZERO C3-ZERO

    -14

    14 C3-ZERO

    Als HYSTERESIS wird das Spiel in den Gelenken sowie die Beweglichkeit von Gestängen und Stützen bezeichnet, die aus der Geradeausstellung in beide Richtungen verteilt wird.

    164

    168


     

    LTZ

    210


     

    L POSITION

    42


     

    122 147

     

    LT_Z

  14. Wert für Feld POSITION berechnen.

    POSITION = R – L, -14 – 42 = -56. Wert -56

    in Feld POSITION eintragen.

    Als POSITION wird die Lage des Spiels am linken Rad der zweiten Achse im Verhältnis


     

    RTZ

    182


     

    image

    Diagnos


     

    R HYSTERESIS


     

    Ajust

    RT_Z

    zum linken Rad der ersten Achse

    C1-ZERO C3-ZERO

    -14

    14 C3-ZERO

    bezeichnet. Beträgt der Wert null, bedeutet dies, daß die zweite Achse korrekt eingestellt ist und das Spiel bei Geradeausstellung gleichmäßig zwischen links und rechts verteilt ist.

    Ein positiver Wert bedeutet, daß die zweite Achse nach rechts zieht.

    Ein negativer Wert bedeutet, daß die zweite Achse nach links zieht.

    164

    168


     

    LTZ

    210


     

    L POSITION

    42 -56


     

    122 148

     

    LT_Z


     

    Einstellwerte berechnen

  15. Einstellwert für ADJUST-Spalte berechnen. Wert für C3-ZERO in ADJUST-Spalte übertragen. Wert 168 in Feld C3-ZERO eintragen.

    Einstellwert RT_Z berechnen.


     

    RTZ

    182


     

    image

    Diagnos


     

    R HYSTERESIS


     

    Ajust

    RT_Z

    154

    C1-ZERO C3-ZERO

    -14

    14 C3-ZERO

    RT_Z = C3-ZERO – HYSTERESIS, 168 

    14 = 154. Wert 125 in Feld RT_Z eintragen. Einstellwert LT_Z berechnen.

    LT_Z = C3-ZERO + HYSTERESIS, 168 +

    14 = 182. Wert 182 in Feld LT_Z eintragen.

    164

    168


     

    LTZ

    210


     

    L POSITION

    42 -56

    168


     

    122 149

     

    LT_Z

    182


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß sich die erste Achse bei der Einstellung nicht bewegt. Lenkrad ggf. in C1-ZERO Stellung sichern.


     

  16. Ist der POSITION-Wert positiv, in Position RT_Z einstellen.


     

    WICHTIG! Nicht höher einstellen.


     

  17. Lenkrad ca. eine halbe Umdrehung nach rechts drehen. Anschließend erste Achse gemäß C1-ZERO, 164 an B1 in Geradeausstellung stellen.

  18. Zugstrebenarm kürzen, bis 154 als Wert für ADJUST RT_Z erreicht wird.


     

  19. Ist der POSITION-Wert negativ, in Position LT_Z einstellen.


     

    WICHTIG! Nicht niedriger einstellen.


     

  20. Lenkrad ca. eine halbe Umdrehung nach links drehen. Anschließend erste Achse gemäß C1-ZERO, 164 an B1 in Geradeausstellung stellen.

  21. Zugstrebenarm verlängern, bis 182 als Wert für ADJUST LT_Z erreicht wird.

  22. Erneut gemäß Schritten 5-14 prüfen und ggf. gemäß Schritten 15-21 einstellen.

image

Berechnen

Prüfbericht


 

image

Prüfbericht


 

Diagnosis

Adjust

 

RTZ

 

RT_Z

   
 

R

HYSTERESIS

 

C1-ZERO

C3-ZERO

   

C3-ZERO

         
   

L

POSITION

 

LTZ

   

LT_Z

       


 

image

image

image


 

AMA780


 

Achseinstellung


 

image

Achseinstellung


 

Vorspur einstellen

Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.


 

Testwerte

 


 

Vorspur

Min.

1,5 mm/m

Nominalwert

2,0 mm/m

Max.

2,5 mm/m

Sturz

-0,1 Grad

0,3 Grad

0,7 Grad

Nachlauf

1,5 Grad

2,0 Grad

2,5 Grad


 

Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

Lenkrollhalbmesser = 5,25 +/- 0,25 Grad

image

image


 

AM860 und AMA860


 

Achseinstellung


 

image

Achseinstellung


 

Vorspur einstellen

Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.


 

 

Min.

Nominalwert

Max.

Vorspur

0,0 mm/m

1,0 mm/m

2,0 mm/m

Sturz 1

0,0 Grad

0,4 Grad

0,8 Grad

Sturz 2

-0,5 Grad

-0,1 Grad

0,3 Grad

Nachlauf

1,5 Grad

2,0 Grad

2,5 Grad

 

Testwerte


 

Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1841195 und 3531648:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummer 1841196 und 3531649:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad

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    Achseinstellung


     

    13:00-52 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    image image 13:00-53

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    Ausgabe 1 de


     

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    AM920


     

    Achseinstellung


     

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    1 713 310

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Achseinstellung


     

    Vorspur einstellen

    Achsgeometrie gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung, messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen.

    Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.


     

     

    Min.

    Nominalwert

    Max.

    Vorspur

    1,0 mm/m

    2,0 mm/m

    3,0 mm/m

    Sturz 1

    0,1 Grad

    0,5 Grad

    0,9 Grad

    Sturz 2

    -0,4 Grad

    0,0 Grad

    0,4 Grad

    Nachlauf

    1,5 Grad

    2,0 Grad

    2,5 Grad

     

    Testwerte


     

    Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

    Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummern 1840884 und 3530668:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummer 1840885 und 3530669:

    Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

    Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

    Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad

    image

    Achseinstellung


     

    13:00-53 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

    image image 13:00-54

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    Ausgabe 2 de


     

    Meßskalen anbauen


     

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    Arbeitsbeschreibung


     

    1 712 254

    116 821

     

    ©

    Scania CV AB 2001, Sweden


     

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    Inhalt

    Allgemeine Informationen 3

    Meßskalen anbauen 3

    Rahmenlehren 4

    Meßskalen 6

    Gelenkbusse 7

    Allgemeine Informationen

    Dieses Heft beschreibt den Anbau der Meßskalen an CN/CL-Busse ohne konventionellen Rahmen.


     

    WICHTIG! Vor der Einstellung der Federung hinten die Balghöhe bestimmen. Balghöhe anschließend nach jeder Änderung bzw.

    Einstellung der Federungsstreben hinten prüfen und ggf. einstellen. Diese Arbeitsschritte sind erforderlich, da die Federung hinten über vier Luftfederbälge erfolgt und keine feste Verbindungsstelle vorhanden ist. Daher beeinflußt jede Einstellung der Federung hinten die übrigen Einstellungen.

    Bei der Einstellung der Vorderachse wird die Geradeausstellung des Lenkrads geändert. Das Lenkgetriebe der Servolenkung sowie das Winkelgetriebe müssen sich in Geradeausstellung befinden (siehe Markierung).

    Beim Lösen von Klemmverbindungen in der Lenkung müssen Mutter und Schraube erneuert und mit dem korrekten Anzugsdrehmoment festgezogen werden.


     

    Meßskalen anbauen

  • Bei Bussen mit Rahmen können die Meßskalen an den Rahmen gehängt werden; siehe Service-Handbuch, "Achseinstellung" 13:00-05. Alternativ dazu können sie, wie bei CN/CL-Bussen, an der Karosserie angebaut werden.

Rahmenlehren


 

An die Karosserie angehängte Meßskalen müssen vor der Achseinstellung zentriert werden. Dies geschieht mit Lasern, die mit Hilfe von Rahmenlehren parallel zur Buskarosserie ausgerichtet werden.

Nach dem Anbau der Meßskalen Achseinstellung gemäß "Achseinstellung", Service-Handbuch 13:00-05 durchführen.

Lasermeßsystem 587 656, Saughaltersatz

588 464 und Anti-Reibplatte AM268 verwenden.


 

588 464

(Josam AM1365:KA)

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AM1476(x4) 8427-0206

(x4)

AM1294(x2)


 

AM1363(x4)

AM1180(x4)


 

122 753

 

AM1394(x4)


 


 

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  1. Radadapter AM10 an Räder der Hinterachse anbauen.

    122 844

     

  2. Radadapter mit der oberen Einstellschraube und der Wasserwaage vom Einstellwerkzeug AM300 horizontal ausrichten.

    image

  3. An jeder Karosserieseite zwei Saughalter für die Rahmenlehren befestigen. Saughalter an tragenden Karosserieteilen befestigen, nicht in der Mitte von Blechen oder an den Türen.


     

    image

    122 774

     

  4. Rahmenlehren so anbauen, daß sie präzise an der Karosserie anliegen.


     

    image

    122 790

     

    122 754

     

  5. Lasergerät AM20 D an Radadapter anbauen.

    image

  6. Laserstrahl auf die Rahmenlehren ausrichten und Lasergerät mit der Einstellschraube auf dem horizontalen Einstellarm so ausrichten, daß an beiden Rahmenlehren das gleiche Maß angezeigt wird. Der Laserstrahl ist jetzt parallel mit der Fahrzeuglängsseite.


     

  7. Lasergerät auf der anderen Fahrzeugseite auf die gleiche Weise einstellen.


 


 

122 773

 

30 29 28 27 26 25 24 23 22 21 20 19 18 17 16 15 14 13 12 11 10 9 8 7


 

3 2 1


 

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Meßskalen

  1. Eine Lehrenstange vorn und hinten am Bus befestigen. Höhe so einstellen, daß die Meßskala mit der Radmitte fluchtet.


     

  2. Vordere Lehrenstange mit dem Laser so einstellen, daß das an der rechten und der linken Meßskala der gleiche Wert angezeigt wird.

    image

  3. Hintere Lehrenstange auf die gleiche Weise einstellen.


 

Hinweis: Die Meßwerte vorn und hinten müssen nicht übereinstimmen.

Gelenkbusse

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Mittelachse

  1. Lehrenstange unter dem Teil des Busses befestigen, der vermessen werden soll.


     

    116 607

     

  2. Bei Bedarf zwei Meßskalen durchschneiden

    116 608

     

    und auf der Lehrenstange befestigen. image

  3. Vordere Lehrenstange mit dem Laser so einstellen, daß das an der rechten und der linken Meßskala der gleiche Wert angezeigt wird.

  4. Hintere Lehrenstange auf die gleiche Weise einstellen.


 

Hinweis: Die Meßwerte vorn und hinten müssen nicht übereinstimmen.

image image 13:00-55

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Ausgabe 1 de


 

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AMI700


 

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Achsgeometrie einstellen


 

1 713 346

125 155

 

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Achseinstellung


 

Vorspur einstellen

Vor der Achseinstellung Balghöhe prüfen und ggf. einstellen.


 

WICHTIG! Vor der Achseinstellung muß die Balghöhe für Vorder- und Hinterachsen korrekt eingestellt werden.


 

  1. Zuerst prüfen, ob Vorder- und Hinterachsen versetzt sind. Bei Fahrzeugen mit Radkonfiguration 6x2 prüfen, ob Antriebsachse und Nachlaufachse parallel zueinander ausgerichtet sind.

  2. Achsgeometrie messen. Vor Einstellen der Vorspur prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen. Der Nachlauf kann nicht verändert werden.


     

  3. Beim Einstellen des Sturzes:

    • Ausgleichscheiben am rahmenseitigen Lager des unteren Querlenkers einsetzen, um den Sturz zu reduzieren.

    • Ausgleichscheiben am rahmenseitigen Lager des oberen Querlenkers einsetzen, um den Sturz zu erhöhen.

Eine Ausgleichscheibe mit einer Stärke von 1,5 mm reduziert/erhöht den Sturz um 0,24 Grad.


 

Hinweis: Ausgleichscheiben dürfen nicht zwischen Wellenzapfen des Achsschenkels und des Querlenkers eingesetzt werden.

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Achseinstellung


 

Ausgleichscheiben, Teile Nr.

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Stärke

1 433 782 1,5 mm

1 433 783 3 mm

1 433 784 5 mm


 

Anzugsdrehmoment

Schrauben des rahmenseitigen Lagers am oberen Querlenker

Schrauben des Lagers am unteren Zusatz-Längsträger


 

360 Nm


 

360 Nm


 

Sicherstellen, daß die Lenkung beim Einstellen der Vorspur gemäß der Markierung am Lenk- und Winkelgetriebe in Geradeausstellung eingestellt ist. Vorspur an den äußeren Spurstangen an jedem Rad einzeln einstellen. Dabei nicht die Lenkgeometrie verändern.


 

WICHTIG! Klemmschraube und Mutter vor dem Festziehen reinigen und schmieren, um das korrekte Drehmoment zu erhalten.


 

13:00-55 © Scania CV AB 2002, Sweden 3

Testwerte


 

 

Min.

Nominalwert

Max.

Sturz

-0,90 Grad

-0,60 Grad

-0,30 Grad

Nachlauf

2,75 Grad

3,0 Grad

3,25 Grad

Vorspur

3 mm/m

4 mm/m

5 mm/m

Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

KPI = 5,4 +/- 0,3 Grad (falls Sturz -0,6 Grad ist).

Zum Einstellen der Lenkung auf Geradeausstellung siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Aus- und Einbau des Lenkgetriebes.

Für weitere Informationen zur Einzelradaufhängung vorn bei AMI700 siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13 Lenkung, Einzelradaufhängung vorn, Funktions- und Arbeitsbeschreibung und Hauptgruppe 07, Einzelradaufhängung vorn, Arbeitsbeschreibung.

image image 13:00-59

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Ausgabe 1 de


 

Lenkgetriebe aus- und einbauen


 

Arbeitsbeschreibung


 


 

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1 712 215

© Scania CV AB 1999, Sweden

Inhalt

Wichtige Informationen 3

Spezifikationen 5

Spezialwerkzeuge 5

Verwendung von Spezialwerkzeug 99 372

...........................................................................6

Lenkgetriebe ausbauen 7

Bauteile umbauen 11

Lenkgetriebe einbauen 14

Hydrauliksystem entlüften 18

Wichtige Informationen


 

Lenkeinschlagbegrenzung

Scania Lenkgetriebe verfügen über eine hydraulische Lenkeinschlagbegrenzung. Diese verringert den Öldruck im Lenkgetriebe und dadurch das Drehmoment, wenn die Räder den maximalen Lenkeinschlag erreichen.

Die Lenkeinschlagbegrenzung muß beim Einbau des Lenkgetriebes und nach der Einstellung des Lenkwinkels eingestellt werden.

Wenn die Eingangswelle bei ausgebautem Lenkgetriebe oder bei gelöster Lenkstange mehr als 1,5 Umdrehungen aus der Mittelstellung gedreht wird, kann die werkseitig eingestellte Lenkeinschlagbegrenzung außer Funktion gesetzt werden.

Ist dies der Fall, müssen die selbstnachstellenden Einstellschrauben der Lenkeinschlagbegrenzung erneuert werden.

Weitere Informationen sind im

Werkstatt-Handbuch in Gruppe 13 enthalten.


 

Sauberkeit

Bei Arbeiten am Lenkgetriebe muß auf äußerste Sauberkeit geachtet werden.

Verunreinigungen sind die Hauptursache für Beschädigungen von Bauteilen des Lenkgetriebes und Dichtungen.

Vor dem Einbau des Lenkgetriebes, muß daher sichergestellt werden, daß dieses frei von Schmutz und Verunreinigungen ist.

Bei Arbeiten am Lenkgetriebe und am Hydrauliksystem ist auf äußerste Sauberkeit zu achten.


 

© Scania CV AB 1999, Sweden 1305g14c.mkr

Lenkgetriebe


 

Aus- und Einbau


 

Spezifikationen


 

Allgemeine Daten ZF 8098

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Übersetzung 17-20:1


 

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Lenkradeinschlag ca. 4,5 Umdrehungen


 

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Drehmoment bei 150 bar 5717-6726 Nm


 

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Ölmenge 3,8 Liter


 

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Gewicht (ohne Lenkstockhebel) 39 kg


 

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Spezialwerkzeuge


 

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Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

87 013 Befestigungsplatte


 

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  1. 148 Befestigungsplatte


     

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  2. 372 Abzieher


 

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110 276

 

98 148


 

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99 372


 

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87 013


 


 

109 854

 

AM3


 

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12 151

 

Weitere Werkzeuge

Anzahl Bezeichnung


 

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587 054 Drehmomentschlüssel


 

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587 539 Abzieher


 

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587 696 Druckmesser 0-250 bar


 

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588 084 Hebewerkzeug


 

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Verwendung von Spezialwerkzeug 99 372


 

Verwendung von Spezialwerkzeug 99 372

  1. Splint ausbauen und Kronenmutter an Lenkstange oder am Kugelgelenk der Lenkstange lösen. Die Mutter muß am Ende des Gewindes aufgeschraubt bleiben.


     

  2. Abzieher 99 372 einbauen.

  3. Werkzeug so auf Kugelgelenk setzen, daß beide Teile des Werkzeuges parallel zueinander liegen.


     

    image

    99 372


     

    115 545

     

    WICHTIG! Das Werkzeug soll lediglich Spannung auf das Kugelgelenk ausüben, es jedoch nicht auseinanderdrücken.


     

  4. Werkzeug von Hand mit einem Gabelschlüssel anziehen.

  5. Auf das Werkzeug klopfen. Es kann auch auf die Außenseite des Lenkstockhebels geklopft werden.


     

    115 546

     

  6. Schritte 4 und 5 solange wiederholen, bis sich das Kugelgelenk löst.


 

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99 372

Lenkgetriebe ausbauen

Diese Arbeitsbeschreibung umfaßt den Aus- und Einbau des Lenkgetriebes bei Fahrzeugen mit Einzelradaufhängung vorn (AMI). Arbeitsweise und Anzugsdrehmomente sind mit anderen Achskonfigurationen identisch.


 

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ACHTUNG!

Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Unterstellböcken sichern. Luftfederbälge stets entleeren, andernfalls besteht Verletzungsgefahr.


 

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  1. Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen. Siehe Werkstatt-Handbuch, Gruppe 0 "Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen", Arbeitsbeschreibung.

  2. Vordere Luftfederbälge entleeren.

  3. Räder in Geradeausstellung bringen.

  4. Bodenabdeckung hinter dem Fahrerbereich abbauen.

  5. Geeigneten Behälter unter das Lenkgetriebe stellen.


     

    image

    114 125

     

  6. Sicherstellen, daß sich das Lenkgetriebe in Geradeausstellung befindet.

  7. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe in Geradeausstellung befindet

    (siehe Markierung A). Die Gelenke des unteren Lenksäulenteils müssen so eingebaut werden, daß die Nuten nach außen weisen (siehe Markierung B).


     

    image


     

    Die Abbildung zeigt einen Bus mit Linkslenkung


     

  8. Lenkgetriebe sorgfältig reinigen.


     

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  9. Einstellschrauben A für die Lenkeinschlagbegrenzung herausdrehen.


     

    WICHTIG! Wenn die Schrauben eingebaut bleiben und die Eingangswelle um mehr als 1,5 Umdrehungen aus der Mittelstellung gedreht wird, kann sich die eingestellte Lenkeinschlagbegrenzung verändern. Die Schrauben müssen dann durch selbsteinstellende Einstellschrauben ersetzt werden.


     

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  10. Hydraulikanschlüsse des Lenkgetriebes lösen und Öl in Behälter auffangen.

  11. Anschlußöffnungen mit Schutzkappen verschließen.

  12. Kugelgelenk der Lenkstange von Lenkstockhebel mit Spezialwerkzeug 99 372 abbauen. Siehe Verwendung von Spezialwerkzeug 99 372.

    Hinweis: Alternative Vorgehensweise: Ist zu wenig Platz, um den Abzieher einzubauen, muß die Lenkstange vom Lenkhebel abgebaut werden. Die Lenkstange wird dann zusammen mit dem Lenkgetriebe abgebaut.


     

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  13. Sicherstellen, daß sich Lenkgetriebe und Winkelgetriebe immer noch in Geradeausstellung befinden.

  14. Gelenk des unteren Lenksäulenteils von Eingangswelle des Lenkgetriebes abbauen.

  15. Schrauben am Gußhalter von Lenkgetriebe lösen, um den Halter später leichter ausbauen zu können. Mittlere Schrauben

    103 912

     

    aus Halter herausdrehen. image

    image

  16. Hebewerkzeug 588 084 mit zwei Holzblöcken 45x45x400 mm vorbereiten. Holzblöcke auf Hebewerkzeug setzen und Hebewerkzeug bis zum Lenkgetriebehalter anheben.


     

  17. Übrige Schrauben aus Halter herausdrehen.

    image

  18. Lenkgetriebe ausbauen.

  19. Gußhalter von Lenkgetriebe abbauen.

  20. Lenkgetriebe sorgfältig reinigen.

  21. Lenkgetriebe in Universal-Ständer 587 692 mit Befestigungsplatten 87 013 und 98 148 einbauen.


 

98 148

116 375

 

87 013

Bauteile umbauen


 

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment


 

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Mutter für Lenkstockhebel 550 Nm


 

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  1. Lenkstockhebel festhalten und Mutter mit Druckluftschrauber abschrauben.

  2. Die Markierungen für den Lenkstockhebel und die Lenkstockwelle müssen sichtbar sein. Ist die Markierung nicht sichtbar, mit Körner markieren. Mutter drei Umdrehungen auf die Lenkstockwelle aufschrauben.

  3. Lenkstockhebel mit Abzieher 587 539 wie folgt abbauen:

    • Abzieher festziehen.

         
         

       

    • Abzieher festhalten und mit einem Schonhammer auf den Lenkstockhebel um den Sitz der Lenkstockwelle schlagen.

      7

      3

      6

      11

       

    • Vorgang wiederholen, bis sich der Lenkstockhebel löst.


       

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      image

      ACHTUNG!

      Nicht vor dem Abzieher stehen. Es besteht Verletzungsgefahr!


       

      image

      6

       

      587 539


       

      image

  4. Anschlüsse abbauen und Öffnungen im Ventilgehäuse verschließen.

  5. Lenkgetriebe abnehmen und neue Komponente in der Aufspannvorrichtung montieren.


     

    WICHTIG! Typenschild am Lenkgetriebe prüfen, um sicherzustellen, daß derselbe Lenkgetriebetyp eingebaut wird.


     

  6. Anschlüsse reinigen und am Ventilgehäuse anbringen. Anschlüsse verschließen.


     

    WICHTIG! Lenkgetriebe folgendermaßen einstellen:


     

    • Eingangswelle so drehen, daß die Markierung an der Lenkstockwelle mit der Markierung am Lenkgetriebegehäuse übereinstimmt.

    • Die Markierungen a und b an der Eingangswelle müssen mit der Markierung c am Lenkgetriebegehäuse fluchten.


       

      image

      a

  7. Lenkstockhebel entsprechend den Markierungen an der Lenkstockwelle einbauen.

    b

    116 378

     

    WICHTIG! Geringfügige Abweichungen von den Markierungen führen zu einer inkorrekten Mittelstellung des Lenkgetriebes im Fahrzeug.

    image

  8. Neue Mutter aufschrauben und mit 550 Nm festziehen.


     

    Hinweis: Lenkstockhebel beim Festziehen mit einer Kette o. ä. sichern.


     

    116 377

     

    550 Nm


     

    image

    116 379

     

  9. Muttern durch Schließen des Verriegelungsflansches in der Nut der Lenkstockwelle sichern.

Lenkgetriebe einbauen

Spezifikationen Anzugsdrehmomente


 

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Schraube – Lenkgetriebe 560 Nm


 

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Schraube für Halter an Rahmen 210 Nm


 

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Klemmschraube an Gelenk der Lenksäule 47 Nm


 

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Einstellschraube für Lenkeinschlagbegrenzung 15 Nm


 

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  1. Hebewerkzeug 588 084 und zwei Holzblöcke 45x45x400 mm anbauen.

  2. Gußhalter an Lenkgetriebe anbauen und Schrauben handfest anziehen.


     

  3. Lenkgetriebe auf Hebewerkzeug stellen.


     

  4. Lenkgetriebe auf korrekte Höhe anheben und Schrauben mit 560 Nm festziehen, Schrauben von Rahmen mit 210 Nm festziehen.


     

    image

    560 Nm


     

    210 Nm


     

    115 851

     

    210 Nm


     

    image

  5. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe in Geradeausstellung befindet

    (siehe Markierung A). Die Gelenke des unteren Lenksäulenteils müssen so eingebaut werden, daß die Nuten nach außen weisen (siehe Markierung B).


     

  6. Sicherstellen, daß sich das Winkelgetriebe

    114 125

     

    in Geradeausstellung befindet. image

  7. Gelenk an Lenkgetriebe mit neuer Klemmschraube und Mutter anbauen. Schraube mit 47 Nm festziehen.

  8. Lenkstange am Lenkhebel befestigen. Kronenmuttern zuerst mit 250 Nm festziehen, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint. Mit neuem Splint sichern.

  9. Sicherstellen, daß sich die Räder in Geradeausstellung befinden.

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  10. Einstellschrauben für Lenkeinschlagbegrenzung eindrehen. Einstellschrauben mit 15 Nm festziehen.


     

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    Nach dem Zerlegen oder Erneuern des Lenkgetriebes müssen Servolenkungsöl und Filter erneuert werden.

    Der Filterwechsel muß bei abgebautem Ölbehälter erfolgen.

    Wird der Ölfilter bei eingebautem Behälter gewechselt, können Verunreinigungen in das Hydrauliksystem eindringen.

    Folgende Anweisungen genau befolgen:

    • Ölbehälter und den Bereich um die Anschlüsse sorgfältig reinigen.

    • Ölbehälter ausbauen.

    • Leitungen mit Druckluft reinigen.


       

      WICHTIG! Anschlußöffnungen mit Schutzkappen verschließen.


       

    • Filter aus zerlegtem Ölbehälter ausbauen.

    • Behälter innen und außen reinigen.

    • Neuen Filter einsetzen.

    • Behälter und Leitungen anbauen.


       

      WICHTIG! Beim Anschließen der Leitungen darauf achten, daß kein Schmutz in das Hydrauliksystem eindringt.


       

    • Zum Einfüllen des Öls ein sauberes Gefäß verwenden.

    • Stets neues Öl auffüllen.

  11. Hydraulikanschlüsse an Lenkgetriebe anbauen.

  12. Öl einfüllen.

  13. Bodenabdeckung hinter dem Fahrerbereich anbauen.

  14. Luftfederbälge befüllen und Unterstellböcke abbauen.

Hydrauliksystem entlüften

  1. Prüfen, ob der Ölbehälter gefüllt ist.

  2. Motor starten und im Leerlauf drehen lassen. Lenkrad nicht drehen.

  3. Motor nach 5 Sek. ausschalten.

  4. Diese Schritte wiederholen, bis der Ölstand stabil ist.


     

    WICHTIG! Hohen Ölstand im Behälter halten. Wenn der Ölstand so weit absinkt, daß die Pumpe Luft ansaugt, fängt das Öl an zu schäumen.


     

  5. Im Leerlauf Räder langsam bis zu beiden Anschlägen drehen.

  6. Bei ausgeschaltetem Motor Ölstand prüfen.

  7. Motor starten und Räder mehrmals langsam bis zu beiden Anschlägen drehen.

    Bei einem instand gesetzten oder neuen Lenkgetriebe ist die Lenkeinschlagbegrenzung jetzt funktionsfähig.

  8. Bei ausgeschaltetem Motor Ölstand prüfen. Der Ölstand muß bis an die 'MAX'- Markierung des Ölmeßstabes reichen.

  9. Hydrauliksystem auf eventuelle Undichtigkeiten prüfen und diese ggf. beheben.

    Druck prüfen, um sicherzustellen, daß die Lenkeinschlagbegrenzung funktioniert und der Druck bei vollständigem Lenkeinschlag reduziert wird.

  10. Druckmesser (Bereich 0-250 bar) von Prüfausrüstung 587 696 an Prüfauslaß am Lenkgetriebe anbauen.

  11. Lenkgetriebe vollständig bis zum Anschlag drehen und für max. 10 Sekunden halten. Druck ablesen. Der Wert muß zwischen

    80 und 110 bar liegen.

  12. Lenkgetriebe bis zum anderen Anschlag drehen und Wert erneut ablesen.

  13. Motor abschalten.

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    13:01-00

    Ausgabe 01 de


     

    Airbag und Kontaktrolle


     

    Siehe Heft „Gurtstraffer und Airbag 18:02-02“ im Servicehandbuch der 4er Serie


     

    © Scania CV AB 1997, Sweden

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    Ausgabe 2 de


     

    Gestänge für doppelte Vorderachsen und mechanisch gelenkte hintere Zusatzachsen


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     

    1 587 772

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    102 796

     

    ©

    Scania CV AB 2001, Sweden

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

    Doppelte Vorderachsen 4

    Arbeitsbeschreibung Allgemeines 5

    Zwischenhebel vorn 6

    Zwischenhebel hinten 7

    Zwischenhebelspiel prüfen 10

    Ausbau 11

    Buchsen erneuern 13

    Einbau 14

    Spezifikationen 16

    Funktionsbeschreibung


     

    Allgemeines

    Bei Fahrzeugen mit mechanisch gelenkter Zusatzachse wird die Lenkkraft über ein Lenkgestänge zur Zusatzachse übertragen. Das Gestänge umfaßt außer den zwei Zwischenhebeln noch einige Zugstreben, die die Lenkkraft auf den Zugstrebenarm der Zusatzachse übertragen.

    Das Gestänge befindet sich bei allen Fahrzeugen auf der linken Seite und überträgt die Lenkkraft von der Hilfskraftlenkung auf das linke Rad der gelenkten Zusatzachse.

    zusätzlichen Zugstrebenarm am linken Rad der

         

    1

         

    3

         

    2

     

    1

    ersten Achse auf das Lenkgestänge übertragen,

                               

    das von diesem Punkt an mit den Fahrzeugen

                               

    mit Linkslenkung identisch ist.

                               

    Bei Fahrzeugen mit gelenkter Zusatzachse und

                               

    einem Achsstand von mehr als 4100 mm ist

                               

    zusätzlich ein Zwischenhebel eingebaut.

                               

    Da sich bei diesen Fahrzeugen die gelenkte Zusatzachse sehr nahe bei der Antriebsachse

       

    4

                   

    5

       

     

    Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung befindet sich das Lenkgetriebe auf der rechten Fahrzeugseite, und die Lenkkraft wirkt auf das rechte Rad der ersten Achse und wird über die Spurstange auf die linke Fahrzeugseite und von dort durch einen


     

    befindet, sind der Lenkeinschlag und die erforderlichen Lenkkräfte gering. Einige Fahrzeuge verfügen über einen Zusatz- Hydraulikzylinder im Lenksystem.

    Dieser Zylinder wird direkt vom Lenkgetriebe mit Öl versorgt und arbeitet zusammen mit dem Lenkgetriebe als Bauteil der Hilfskraftlenkung.


     

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    3 2 1


     

    122 920

     

    5


     

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    Lenkung, gelenkte Zusatzachse (Linkslenkung)


     

    122 921

     

    Lenkung, gelenkte Zusatzachse (Rechtslenkung)

    1. Zwischenhebel

    2. Zugstrebe

    3. Zugstrebenarm

    4. Spurstange

    5. Zwischenhebel


       

      Doppelte Vorderachsen

      Fahrzeuge mit zwei Vorderachsen verfügen

                     


       

      1

         


       

      3

         


       

      2

           


       

      1

      neben dem stets an der zweiten Achse angeordneten zusätzlichen Hydraulikzylinder über ein Lenksystem, daß dem einer mechanisch

                                           

      gelenkten Hinterachse ähnlich ist.

                                           

      Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen und hydraulisch gelenkter Zusatzachse ist anstelle des Zusatz-Hydraulikzylinders ein

                                           

      doppeltwirkender Hauptzylinder eingebaut.

                   

      4

                 

      5

      3

           

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      122 922

       

      Dieser dient als Geberzylinder für die hydraulisch gelenkte Zusatzachse und verfügt über eine integrierte Zusatzzylinder-Funktion für die zweite Vorderachse.

      Der Zusatzzylinder wird direkt vom Lenkgetriebe mit Öl versorgt und arbeitet vollständig unabhängig vom Hydraulikkreis der gelenkten Zusatzachse.


       

      Lenkung, doppelte Vorderachse (Linkslenkung)


       

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      1 3 2 1


       

      122 923

       

      5 3


       

      Lenkung, doppelte Vorderachse (Rechtslenkung)

      1. Zwischenhebel

      2. Zugstrebe

      3. Zugstrebenarm

      4. Spurstange

      5. Zusatzzylinder

Arbeitsbeschreibung


 

Allgemeines


 

Bei Arbeiten an der Vorderachse (Achsschenkel, Naben und Streben) sind die Anweisungen in Hauptgruppe 7 im Service-Handbuch zu beachten.

Bei Arbeiten an der Aufhängung sind die Anweisungen in Hauptgruppe 12 zu beachten.

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Nach Instandsetzungsarbeiten an der Lenkung müssen besonders bei Fahrzeugen mit doppelter Vorderachse häufig Achsgeometrie, Geradeausstellung, Achsausrichtung und Achslastverteilung geprüft werden, um einen erhöhten Verschleiß der Reifen an den

Lenkachsen zu verhindern. Dabei müssen die 2

XXX XXX

 

XXX XXX

 

Anweisungen in Hauptgruppe 13 3

"Achsgeometrie prüfen und einstellen" und 5

"Achslastverteilung und Achseinstellung bei

Fahrzeugen mit zwei gelenkten Achsen vor der Antriebsachse" beachtet werden.

122 900

 

Die Ausführung des Zwischenhebels ist abhängig von der Achskonfiguration des Fahrzeugs und der Ausführung als Links- oder Rechtslenker.

Vor dem Einstellen oder bei schlechter Fahrbarkeit muß geprüft werden, ob das Traggelenk des Zwischenhebels richtig herum

und in der richtigen Stellung eingebaut ist. Zwischenhebel (vorn, Rechtslenkung)

  1. Zwischenhebel (vorn, Linkslenkung)

  2. Zwischenhebel

  3. Zwischenhebel (hinten)

  4. Zwischenhebel (hinten, zwei Vorderachsen)

Zwischenhebel vorn

Die folgenden Informationen gelten sowohl für Fahrzeuge mit zwei Vorderachsen wie auch für Fahrzeuge mit gelenkter Zusatzachse.

Bei luftgefederten Fahrzeugen muß geprüft werden, ob die Zugstrebe parallel zu den Schubstreben steht.

Bei Fahrzeugen mit Blattfederung muß geprüft werden, ob die Zugstrebe beim Ein- und Ausfedern des Rads ober- und unterhalb der horizontalen Ebene einen gleich großen Bewegungsraum aufweist. Wenn dies nicht der Fall ist, muß der Zugstrebenarm entsprechend den Anweisungen in Hauptgruppe 13 "Achsgeometrie prüfen und einstellen" und "Achslastverteilung und Achseinstellung bei Fahrzeugen mit zwei gelenkten Achsen vor der Antriebsachse" erneuert werden.

Position des Traggelenks prüfen, der Schmiernippel muß nach unten weisen.


 

Bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung prüfen, ob die Länge der kurzen Zugstrebe auf der linken Seite innerhalb des Bereichs der Grundeinstellung liegt.


 

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122 901

 

Zwischenhebel vorn bei Fahrzeug mit Linkslenkung.


 

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122 902

 

L


 

Zwischenhebel vorn bei Fahrzeug mit Rechtslenkung.

L = 438,5 +/- 2 mm

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Zwischenhebel hinten

Fahrzeuge in Standardausführung mit zwei Vorderachsen und einem Achsstand von

1940 mm müssen der abgebildeten Ausführung entsprechen.

122 903

 

Bei luftgefederten Fahrzeugen muß geprüft werden, ob der Hydraulikzylinder am oberen Halter am Rahmen befestigt ist und die Zugstrebe parallel zu den Schubstreben steht.

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Bei Fahrzeugen mit Blattfederung muß geprüft werden, ob der Hydraulikzylinder am unteren Halter am Rahmen befestigt ist und die Zugstrebe beim Ein- und Ausfedern des Rads ober- und unterhalb der horizontalen Ebene einen gleich großen Bewegungsraum aufweist. Wenn dies nicht der Fall ist, muß der Zugstrebenarm entsprechend den Anweisungen in Hauptgruppe 13 "Achsgeometrie prüfen und einstellen" und "Achslastverteilung und Achseinstellung bei Fahrzeugen mit zwei gelenkten Achsen vor der Antriebsachse" erneuert werden.

Position des Traggelenks prüfen, der Schmiernippel muß nach oben weisen.

122 904

 

Bei Fahrzeugen mit optionalen Rädern der Dimension 14.00 R 20, 395/85 R20 und allen anderen Dimensionen mit 24-Zoll-Felge muß der Schmiernippel des Traggelenks nach unten weisen.

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122 905

 

Fahrzeuge mit doppelter Vorderachse und hydraulisch gelenkter Nachlaufachse verfügen über einen anders ausgeführten Zwischenhebel, außerdem ist das Traggelenk weiter hinten im Halter angebaut. Der Schmiernippel muß nach oben weisen, von dieser Ausnahme abgesehen, gelten die selben Informationen wie für Fahrzeuge in Standardausführung.


 


 

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Bei Allradfahrzeugen mit doppelter Vorderachse muß das Traggelenk mit dem Schmiernippel nach unten angebaut sein. Außerdem verfügen Allrad-Fahrzeuge nicht über eine Montageplatte für das Traggelenk, dieses ist direkt am Rahmen angebaut.

122 906

 

Die Zugstrebenarme sind bei Allradfahrzeugen nicht auswechselbar.


 

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Fahrzeuge mit doppelter Vorderachse und einem Achsstand von 1795 mm verfügen über eine andere Montageplatte für das Traggelenk, sind aber ansonsten identisch mit Fahrzeugen mit längerem Achsstand.

122 907

 

Die Montageplatte muß entsprechend der Abbildung mit der Markierung "TOP" nach oben angebaut werden. Das Traggelenk muß mit dem Schmiernippel nach unten angebaut sein.

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Bei Fahrzeugen mit mechanisch gelenkter Vorlaufachse und ohne angetriebene Vorderachse muß der Schmiernippel nach unten weisen.

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Bei diesen Fahrzeugen darf die Zugstrebe nicht horizontal liegen, sondern muß hinten leicht nach oben weisen.


 

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Bei Fahrzeugen mit mechanisch gelenkter Vorlaufachse und angetriebener Vorderachse muß der Schmiernippel nach unten weisen.

122 909

 

Auch bei diesen Achsen darf die Zugstrebe nicht horizontal liegen, sondern muß hinten leicht nach oben weisen.


 

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122 910

 

Bei Fahrzeugen mit mechanisch gelenkter Vorlaufachse und einem Achsstand von mehr als 4100 mm muß der Schmiernippel des Zwischenhebels nach hinten weisen.

Zwischenhebelspiel prüfen


 

Werkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

98 075 Meßuhr mit Magnethalter

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98 075 D2


 

0

90 10

10 90


 

80 20

20


 

15 5

10

70

70 30


 

40 60

60 40

00_1637

 

50


 

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Korrektes Anzugsdrehmoment der Kontermutter von 170 Nm prüfen.

Spiel im Abstand von 200 mm zur Lagermitte mit Meßuhr messen. Siehe Abbildung.

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Sicherstellen, daß das in der Abbildung gezeigt Spiel und nicht das Axialspiel gemessen wird.

Wenn das Spiel 3 mm übersteigt, müssen der Hebel ausgebaut und die Buchsen erneuert werden.


 

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200


 

MAX 3


 


 

122 911

 

170Nm


 

Ausbau


 

Nummer

 

Beschreibung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 372

Abzieher

 


 

99 372


 

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AM3

 

Werkzeuge


 

Zwischenhebel

  1. Vor dem Ausbau Position des Zwischenhebels markieren. Der Hebel muß in der selben Richtung eingebaut werden.

  2. Sicherungsstift entfernen und Kronenmutter am Kugelgelenk der Zugstrebe lösen, jedoch nicht vollständig abschrauben.

  3. Abzieher 99 372 anbauen. Werkzeug am Kugelgelenk so einstellen, daß Ober- und Unterteil parallel stehen.


     

    WICHTIG! Das Werkzeug darf das Kugelge- lenk nicht auseinanderziehen, sondern nur unter Spannung setzen.


     

  4. Abzieher von Hand mit einem Maulschlüssel festziehen.

  5. Auf Abzieher klopfen. Alternativ auf die Außenseite des Zwischenhebels klopfen (siehe Pfeile in Abb.).


     

  6. Schritte 5 und 6 wiederholen, bis sich das Kugelgelenk löst.


     

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    120 156

     

    99 372

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    112 151

     

    Zwischenhebel ausbauen

    Zwischenhebel ausbauen


     

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    Zwischenhebel bei Fahrzeugen mit einem Achsstand von mehr als 4100 mm

    1. Vor dem Ausbau Position des Zwischenhebels markieren. Der Hebel muß in der selben Richtung eingebaut werden.


       

      123 016

       

    2. Positionen der Zugstreben zueinander markieren.

    3. Sicherungsstift entfernen und Kronenmutter und Längsschraube aus den Zugstreben ausbauen.


       

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      3 2 4 5

      2 3 1


       


       

      1


       

      8

      6

      7


       

    4. Schutzkappe, Kontermutter, Dichtung, O-Ring und V-Dichtring ausbauen.

    5. Zwischenhebel von Traggelenk abbauen.

    6. Innere Dichtung und O-Ring von Traggelenk abbauen. Traggelenk reinigen und auf Beschädigungen und Verschleiß prüfen. Beschädigte oder verschlissene Traggelenke müssen erneuert werden.

22 913

 

3 1


 

  1. O-Ring

  2. V-Dichtring

  3. Dichtung

  4. Zwischenhebel

  5. Buchse

  6. Kontermutter

  7. Schmiernippel

  8. Schutzkappe


 

Buchsen erneuern


 

Werkzeuge

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Buchsen erneuern


 

Nummer Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


 

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00 1633

 

  1. 450 Druckstange image R2, AD2, AM1

    98 450


     

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    121057

     

  2. 415 Druckstück AM3


 


 

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  1. Buchsen mit Druckstück 99 415 und Druckstange 98 450 auspressen.


     

    98 450


     

    99 415


     

    122 914

     

    Buchsen auspressen.


     


     

  2. Kontaktflächen der Buchsen innen im Hebel reinigen.

  3. Neue Buchsen aus beiden Richtungen bis zum Ende der Vertiefung in der Bohrung einpressen, 3-4 mm unter der Außenkante.


 

98 450

99 415


 

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3 - 4 mm


 

122 915

 

Buchsen einpressen.

Einbau

  1. Neuen O-Ring und Dichtung soweit wie möglich in Traggelenk einbauen.

  2. Neuen V-Dichtring an Hebel anbauen, Hebel an Traggelenk anbauen.

  3. Neuen O-Ring, neue Dichtung und Kontermutter anbauen.


     

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    8 6 3 2


     

    1


     

    4 2 3 9


     

    122 916

     

    5 1 7


     

    1. O-Ring

    2. V-Dichtring

    3. Dichtung

    4. Zwischenhebel

    5. Buchse

    6. Kontermutter

    7. Schmiernippel

    8. Schutzkappe

    9. Traggelenk


       

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  4. Kontermutter mit 170 Nm festziehen und durch Umbiegen der Sicherungsflanke um mindestens 2,5 mm zur Nut im Traggelenk sichern (siehe Abb.). Schutzkappe anbauen.


     

  5. Buchsen durch Schmiernippel schmieren,

    122 917

     

    bis Schmiermittel an den Buchsen austritt. min 2.5mm


     

    Zwischenhebel

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  6. Kugelgelenke der Zugstrebe an Zwischenhebel anbauen. Kronenmutter mit 250 Nm festziehen und bis zur nächsten Bohrung für den Sicherungsstift weiterdrehen.


     

    123 015

     

  7. Mit neuem Sicherungsstift sichern.


 

Zwischenhebel bei Fahrzeugen mit einem Achsstand von mehr als 4100 mm

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  1. Zugstreben entsprechend den Markierungen anbauen und Längsschraube einbauen. Kronenmutter mit 250 Nm festziehen und bis zur nächsten Bohrung für den Sicherungsstift weiterdrehen.


     

    123 016

     

  2. Mit neuem Sicherungsstift sichern.

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    Einbau

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmoment


     

    Kronenmutter am Kugelgelenk, M24 250 Nm*)

    Kronenmutter am Kugelgelenk, M20 210 Nm*)

    Kronenmutter an Längsschraube des Zwischenhebels 250 Nm*)

    Kontermutter an Traggelenk des Zwischenhebels 170 Nm Grundeinstellänge für linke Zugstrebe bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung L=438,5+/-2 mm

    *) Bis zur nächsten Bohrung weiterdrehen und neuen Sicherungsstift einbauen.


     

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    1 586 779

    13:01-02

    Ausgabe 1 de


     

    Verstellbare Lenksäule


     

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    Austausch des Lenkschlosses Arbeitsbeschreibung


     

    101 573

     

    © Scania CV AB 1996-06


     

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    Inhalt

    Austausch der Lenksäule Ausbau 5

    Einbau 8

    Austausch des Lagergehäuses Ausbau 11

    Einbau 12

    Austausch des Lenksäulenhalters Ausbau 15

    Zerlegen 15

    Zusammenbau 16

    Einbau 17

    Austausch des Lenkschlosses ohne Schutzblech

    Ausbau 18

    Einbau 20

    Austausch des Lenkschlosses mit Schutzblech

    Ausbau 21

    Einbau 23

    Austausch des Schloßzylinders Ausbau 24

    Einbau 24

    Spezifikationen 25


     

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    22


     

    23


     

    32 33


     

    34 35


     

    1. Befestigungsprisma

    2. Prismahalter

    3. Exzenter

    4. Wellenexzenter

    5. Hebelexzenter

    6. Gewindestift

    7. Teleskopfeder

    8. Gelenkschraube

    9. Clips

    10. Sicherungsscheibe

    11. Lenkspindel

    12. Sicherungsring

    13. Lager, unteres

    14. Lager, oberes

    15. Lagergehäuse

    16. Zahnsegmentgehäuse

    17. Schraube

    18. Schraube

    19. Sperrhülse

    20. Toleranzring

    21. Sperrhaken

    22. Betätigungshebel

    23. Betätigungswelle

    24. Zahnsegment

      102 200

       

    25. Schraube

    26. Spannstift

    27. Ausgleichfeder

    28. Ausgleichfeder

    29. Sperrfeder

    30. Verbindungsstange

    31. Gelenkbolzen

    32. Hülse

    33. Feder

    34. Hebel

    35. Schraube

Austausch der Lenksäule


 

Ausbau

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  1. Die Räder in Geradeausstellung bringen.

  2. Den Betätigungshebel für die Einstellung des Lenkrads entfernen.

    101 700

     

  3. Die Abdeckungen um die Lenksäule und unter dem Armaturenbrett entfernen.


     

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  4. Die Hupplatte aus der Lenkradmitte entfer- nen. Die Platte ist an vier Stellen festge- drückt. Die Platte gerade hochziehen, eine Ecke nach der anderen.


     

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    101 701

     

    101 697

     

  5. Die Schraube in der Lenkradmitte entfer- nen. Das Lenkrad entfernen, das Lenkrad sitzt nur auf geraden Keilnuten.

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  6. Die Blinkerbetätigung und den Schalter vom Hupring entfernen. Den el. Kontakt vom Zündschloß entfernen und die Schei- benwischerbetätigung.


     

    101 645

     

  7. Die Feder der Betätigung zum Neigen des Lenkrads entfernen.

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  8. Den Sperrhaken der Lenkradneigung nach außen/hinten legen.

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  9. Die Schraube vom oberen Kreuzgelenk entfernen. Den Verband teilen, indem die Lenkstange nach unten gezogen wird.


     

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    101 703

     

  10. Die Feder wieder anbringen und die Lenk- säule völlig zusammenschieben.

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  11. Die vier Schrauben, die die Lenksäule hal- ten, entfernen. Diese sind von unten erreich- bar, wenn die Lenksäule sich in zusammen- geschobener Stellung befindet.


     

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    101 704

     

    101 705

     

  12. Die Lenksäule vom Halter entfernen.

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Einbau


 

Achtung! Die Feder der Betätigung zum Neigen des Lenkrads muß angebracht sein und die Lenksäule muß in zusammen- geschobener Stellung sein.


 

101 705

 

  1. Die Lenksäule mit vier Schrauben von unten durch den Halter anbringen.

  2. Die Feder der Betätigung zum Neigen des Lenkrads entfernen.


     

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  3. Die Lenkstange gegen das obere Kreuzge- lenk in der Lenksäule anbringen. Die Mar- kierung an der Lenkspindel muß genau in die Teilung des Kreuzgelenks kommen.

    101 702

     

  4. Eine neue Schraube verwenden und mit 39 Nm festziehen.


     

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  5. Den Sperrhaken der Lenkradneigung so nach vorn legen, daß er in das Zahnsegment greift. Die Feder der Betätigung des Sperr- hakens anbringen.

    101 645

     

  6. Die Blinkerbetätigung und den Schalter am Hupring anbringen. Den el. Kontakt am Zündschloß anbringen und die Scheibenwi- scherbetätigung, neue Schrauben verwen- den und mit 5 Nm festziehen.

  7. Die Räder in Geradeausstellung bringen und das Lenkrad anbringen. Eine neue Schraube verwenden und die Schraube in der Lenk- radmitte mit 70 Nm festziehen.

  8. Die Hupplatte in der Lenkradmitte anbringen.

    13_1054

     

  9. Die Abdeckungen um die Lenksäule und unter dem Armaturenbrett anbringen. Den Betätigungshebel für die Einstellung des Lenkrads anbringen.


 

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70 Nm


 

10 © Scania CV AB 1996 13:01-02 de

Austausch des Lagergehäuses


 

Ausbau


 

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  1. Die Schritte 1-9 auf Seite 5-6 ausführen. 25

  2. Von einem 12 mm Inbusschlüssel

    101719

     

    ca. 25 mm ablängen, siehe Abbildung.


     

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    101 710

     

  3. Die Inbusschrauben, eine auf jeder Seite, entfernen, die die Neigungsbewegung begrenzen.


     

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  4. Die linke Gelenkschraube ein wenig lösen. Die rechte entfernen, den abgelängten Inbusschlüssel verwenden. Dann die linke Gelenkschraube entfernen.

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  5. Das Lagergehäuse mit Ausgleichfedern vom Halter entfernen.

    Austausch des Lagergehäuses


     

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    Einbau

    1. Eine dünne Schicht Fett in die Lagersitze der Gelenkschrauben streichen.

    2. Neue Ausgleichfedern am Lagergehäuse anbringen.

    3. Das Lagergehäuse anbringen.

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    4. Neue Gelenkbolzen anbringen. Zuerst die linke Gelenkschraube einschrauben, wird völlig eingeschraubt. Danach die rechte Gelenkschraube anbringen.


       

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    5. Die Gelenkschrauben müssen mit Moment 40 5 Nm angezogen werden. U-Schlüssel, Inbuszapfen und Drehmomentschlüssel ver- wenden.


       

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      101 709

       

    6. Das Lagergehäuse nach hinten neigen und Inbusschrauben anbringen, die die Bewe- gung begrenzen. Anzugsmoment 20 Nm.


       

      101 710

       

      12 © Scania CV AB 1996 13:01-02 de

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    7. Die Blinkerbetätigung und den Schalter des Huprings anbringen. Den el. Kontakt am Zündschloß anbringen und die Scheibenwi- scherbetätigung, neue Schrauben verwen- den und mit 5 Nm festziehen.

    8. Das Lenkrad anbringen. Die Schraube in der Lenkradmitte mit 70 Nm anziehen.

      101 645

       

    9. Die Hupplatte in der Lenkradmitte anbringen.


       

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    10. Die Schraube, die das Zahnsegment im Sperrhaken an der Stelle hält, zwei Umdre- hungen lösen.


       

      101 711

       

    11. Das Lenkrad nach hinten neigen und den Sperrhaken zum Zahnsegment führen. Wenn Zahnsegmente voll in einander ein- greifen, die Schraube mit 5 0,25 Nm fest- ziehen.

    12. Die Feder zwischen Sperrhaken und Hebel anbringen.

    13. Kontrollieren, daß das Zahnsegment für die Lenkradneigung in fünf Stellungen einra- stet.

    14. Die Abdeckungen um die Lenksäule anbringen.

    15. Den Betätigungshebel für die Einstellung des Lenkrads anbringen.


 

14 © Scania CV AB 1996 13:01-02 de

Austausch des Lenksäulenhalters


 

Ausbau

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Die Lenksäule entfernen, siehe Punkte 1-12 unter der Rubrik ”Austausch der Lenksäule”.


 

Zerlegen

  1. Die Lenksäule in einen Schraubstock ein- spannen.


     

    101 713

     

  2. Die Inbusschrauben, die die Neigungsbewe- gung begrenzen, entfernen.

  3. Die Gelenkschrauben entfernen.


     

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  4. Das Lagergehäuse mit Ausgleichfedern vom Halter entfernen.

    101 712

     

  5. Den Spannstift herausschlagen und den Sperrhaken entfernen.

    Austausch des Lenksäulenhalters


     

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    Zusammenbau


     

    1. Die Ausgleichfedern am neuen Halter anbringen.

    2. Eine dünne Schicht Fett auf die Lagersitze streichen.

    3. Das Lagergehäuse anbringen, so daß die Gelenkschrauben eingesetzt werden kön- nen. Neue Gelenkschrauben anbringen. Die linke Gelenkschraube zuerst einschrauben, wird völlig eingeschraubt. Danach die rechte Gelenkschraube anbringen.

    4. Die Gelenkschrauben müssen mit Moment 40 5 Nm angezogen werden. U-Schlüssel, Inbuszapfen und Drehmomentschlüssel ver- wenden.

    5. Die Inbusschrauben, die die Bewegung begrenzen, anbringen.

    6. Fett auf die Sperrhakenwelle und die Lager- sitze in der Lenksäule streichen.


       

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    7. Den Sperrhaken und die Betätigungswelle an ihren Platz setzen und den Spannstift anbringen.


       

      101 714

       

    8. Die Verbindungsstange an der Betätigungs- welle anbringen. Mit Sicherungsscheibe sichern.


       

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      102 216

       

      102 217

       

      35 − 45 Nm

    9. Die Feder zwischen Sperrhaken und Hebel anbringen.

    10. Kontrollieren, daß das Zahnsegment für die Lenkradneigung in fünf Stellungen einra- stet. Wenn nicht, gemäß Punkt 10-15 auf Seite 13 einstellen.


 

Einbau

Siehe Punkte 1-8 ”Austausch der Lenksäule”, Einbau.


 

Ausbau

Austausch des Lenkschlosses ohne Schutzblech


 

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  1. Den Betätigungshebel für die Einstellung des Lenkrads entfernen.

  2. Die Abdeckungen um die Lenksäule entfernen.


     

    Achtung! Wenn sich eine Abdeckung über dem Lenkschloß befindet, den Anweisun- gen auf Seite 21 folgen.


     

    101715

     

  3. Den el. Kontakt vom Zündschloß entfernen. Das Lenkrad in die höchste Stellung erhöhen.


     

    Achtung! Die Verkabelung für die Scheibenwi- scher zur Seite schieben.


     

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    101716

     

  4. Das Lenkrad nach hinten neigen. Ein Loch mit einem 1,5 mm Bohrer von oben durch die Mitte des Spiral-Spannstift bohren.

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  5. Das Lenkrad nach vorne neigen und ein Loch mit einem 5 mm Bohrer von unten ca. 7 mm tief in die Öffnung bohren, die durch das 1,5 mm Loch entstanden ist.


     

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    101717

     

    101718

     

  6. Den Spiral-Spannstift von unten und nach oben hin mit 4 mm Dorn ausschlagen. Das Schloß entfernen.

Einbau


 

Achtung! Wenn zur Ergänzung ein Schutzblech angebracht werden soll, muß das Lagergehäuse ausgewechselt wer- den, siehe Seite 23.


 

  1. Das Schloß an seinen Platz setzen. Einen neuen Spiral-Spannstift eintreiben.

  2. Den el. Kontakt am Zündschloß anbringen.

  3. Die Abdeckungen um die Lenksäule und den Hebel zum Einstellen des Lenkrad anbringen.


 

Ausbau

Austausch des Lenkschlosses mit Schutzblech


 

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  1. Schritte 1-9 auf Seite 5-6 ausführen.

    25

    101719

     

  2. Von einem 12 mm Inbusschlüssel ca. 25 mm ablängen, siehe Abbildung.


     

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  3. Die Inbusschrauben, die die Neigungsbewe- gung begrenzen, entfernen.

  4. Die linke Gelenkschraube ein wenig lösen. Danach die rechte und die linke entfernen.

    101 710

     

  5. Das Lagergehäuse mit Ausgleichfedern vom Halter entfernen.


     

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    101720

     

  6. Das Lagergehäuse in einem Schraubstock einspannen und eine Loch in das Schutz- blech schleifen.


     

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  7. Das Lagergehäuse umdrehen und durch die Mitte des Spiral-Spannstifts ein Loch boh- ren, einen 1,5 mm Bohrer mit einer Länge von ca. 50 mm verwenden.


     

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    101917

     

  8. Das Lagergehäuse wieder umdrehen und mit einem 5 mm Bohrer ca. 7 mm tief in die Öffnung bohren, die durch das 1,5 mm Loch entstanden ist.


     

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    101 723

     

    101 722

     

  9. Den Spiral-Spannstift mit einem 4 mm Dorn austreiben. Das Schloß und das Schutzblech entfernen.

Einbau


 

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Achtung! Das Lagergehäuse ohne Lenkschloß auf seinen Platz setzen, das erleichtert das Festziehen der rechten Gelenk- schraube.


 

  1. Eine dünne Schicht Fett in die Lagersitze streichen. Die Ausgleichfedern anbringen.

    101724

     

  2. Das Lagergehäuse anbringen, so daß die Gelenkschrauben angebracht werden kön- nen.


     

    Anzugsmoment 40 5 Nm.


     

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  3. Das Schloß und das neue Schutzblech anbringen. Einen neuen Spiral-Spannstift eintreiben.


     

    101725

     

  4. Den el. Kontakt am Zündschloß anbringen.

  5. Die Abdeckungen um die Lenksäule und den Hebel zum Einstellen des Lenkrad anbringen.

Austausch des Schloßzylinders


 

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Ausbau

  1. Die Abdeckung lösen und den Staubschutz um das Lenkschloß entfernen.

  2. Den Schlüssel in Radiolage stellen. Einen Stahldraht, ca. 1 x 50 mm, verwenden und in das Loch setzen und drücken, um die Sperre zu lösen.

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    101726

     

  3. Den Schloßzylinder herausheben.


 

101727

 

Einbau

  1. Den Schlüssel in Radiolage stellen und den Schloßzylinder auf seinen Platz eindrücken.

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  2. Kontrollieren, daß der Zylinder festsitzt.

    101728

     

  3. Die Funktionsweise kontrollieren. Den Staubschutz wieder anbringen und die Abdeckungen festschrauben.

Spezifikationen


 

Anzugsmoment

Lenksäule an Fahrerhaus .................................................................................... 20 Nm

Klemmschraube im Kreuzgelenk ....................................................................... 39 Nm

Schraube, Lenkradmitte ..................................................................................... 70 Nm

Gelenkschraube .............................................................................................. 40 5 Nm

Schraube, Zahnsegment .............................................................................. 5 0,25 Nm

Schraube, Schalter für Fern-/Abblendlicht sowie Blinker ................................... 5 Nm

image image 13:01-03

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Ausgabe 2 de


 

Hydraulikpumpe der Servolenkung LUK VT75A


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

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1 585 845

©

Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Funktionsweise 4

Durchflußbegrenzungsventil 5

Arbeitsbeschreibung Wichtige Informationen 6

Ausbau 9

Einbau 9

Hydraulikpumpe, Explosionszeichnung 10

Zerlegen 12

Bauteile prüfen und erneuern 15

Zusammenbau 16

Dichtung zwischen Flansch und

Schwungradgehäuse erneuern 20

Funktionsbeschreibung


 

Hydraulikpumpe


 

Allgemeines

Bei dieser Pumpe handelt es sich um eine Rotorpumpe. Die Pumpe erhält bei allen Motordrehzahlen über der Abregelung einen konstanten Ölfluß aufrecht.

Es gibt zwei Arten (Förderleistungen) der Pumpe; 16 l/min und 22 l/min bei einer Pumpendrehzahl über 1000/min. Für Förderleistungen auf Grundlage der Motordrehzahl siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13 "Lenkgetriebe und Hydraulikpumpen, Spezifikationen".


 

5

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1

3


 

13_0962

 

6


 

7 4


 

Hauptbauteile der Pumpe.


 

1

Gehäuse

4

Rotor

7

Verschleißplatte

2

Stirndeckel

5

Rotorblätter

8

Ventileinheit

3

Rotorgehäuse

6

Druckplatte

9

Antriebswelle

Funktionsweise

Die von den Zahnrädern angetriebene Welle treibt den Rotor im Rotorgehäuse an. Wenn der Rotor dreht, werden die Rotorblätter aufgrund der Fliehkraft nach außen gedrückt und bewegen sich entlang der inneren elliptischen Wand des Rotorgehäuses. Durch die Kreisbewegung des Rotors und die Bewegung der Rotorblätter nach außen wird das Volumen der Kammer zwischen den Rotorblättern vergrößert, wenn diese sich am Einlaß vorbeibewegen. Aufgrund des dadurch entstehenden Sogs drückt der Atmosphärendruck Öl in das Rotorgehäuse.


 

Das einströmende Öl befindet sich zwischen den Rotorblättern und wird durch die Expansionskammer geleitet. Wenn das Öl den Auslaß erreicht, verkleinert sich der Durchmesser des Rotorgehäuses, und das Öl wird durch den Auslaß hinausgepreßt. Das unter Systemdruck stehende Öl hinter den Rotorblättern dient zur bestmöglichen Abdichtung von Rotorblättern und Rotorgehäuse.


 

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1

5


 

2

3

13 0952

 

4


 

1


 

Funktionsweise der Pumpe.


 

  1. Einlaß

  2. Auslaß

  3. Rotorgehäuse

  4. Rotor

  5. Rotorblatt

Durchflußbegrenzungsventil

Die Pumpe verfügt über ein integriertes Durchflußbegrenzungsventil, das den Ölfluß begrenzt. Übersteigt die Fördermenge einen zuvor festgesetzten Wert, wird überschüssiges Öl durch einen Bypasskanal in der Pumpe zurück zum Pumpeneinlaß geleitet.


 


 

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An Verengung 1, durch die der gesamte Ölstrom

fließt, findet ein Druckabfall statt. Dies 3

geschieht lediglich bei niedriger

Pumpendrehzahl. Die große Federkammer 2 ist 4

über Kanal 4 an Druckanschluß 3 P2

1

 

angeschlossen. Öl- und Federdruck in der Kammer überwinden den Öldruck von der Pumpenseite des Ventilkolbens, und das Ventil bleibt geschlossen.

13 0963

 

P1


 

2


 

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Beim Erreichen der maximalen Förderleistung

wird die Druckdifferenz P1-P2 so groß, daß der 7

Federdruck von Feder 6 überschritten wird. Der

Kolben 5 bewegt sich dann, so daß der an den P2

Einlaß angeschlossene Kanal 7 öffnet.

Überschüssiges Öl fließt dann zurück zum

Einlaß. 6


 

13 0964

 

P1 5

Arbeitsbeschreibung


 

Wichtige Informationen


 

Die Servolenkungspumpe - ein Bauteil mit hohen Sicherheitsanforderungen

Diese Arbeitsbeschreibung erläutert u. a. auch das Erneuern der Dichtringe in der Servolenkungspumpe.

Bei diesen Arbeiten wird die Servolenkungspumpe zur Behebung von Undichtigkeiten teilweise zerlegt.

Die korrekte Funktion der Servolenkungspumpe ist von größter Bedeutung für die Verkehrssicherheit. Arbeiten an der Servolenkungspumpe dürfen deshalb nur von dazu ausgebildeten Personen und mit größter Sorgfalt ausgeführt werden.

Bei Arbeiten an der Servolenkungspumpe sind die folgenden Anweisungen stets zu beachten:

  • Funktion der Servolenkungspumpe prüfen, und Fehlerursache anhand der von Scania vorgeschriebenen Methode bestimmen. Siehe Service-Handbuch, Gruppe 13 "Lenkung - Prüfung und Fehlersuche".

  • Arbeiten an der Servolenkungspumpe dürfen nur entsprechend diesen Anweisungen und mit den angegebenen Spezialwerkzeugen durchgeführt werden.

  • Bei Arbeiten an der Servolenkungspumpe ist auf größte Sauberkeit zu achten.

  • Während der Arbeit dürfen in der Umgebung keine Schweiß-, Schleif- oder andere Arbeiten durchgeführt werden, die Staub erzeugen.

  • Arbeiten an der Servolenkungspumpe, die nicht in dieser Arbeitsbeschreibung aufgeführt sind, dürfen nicht durchgeführt werden.


     

  • Nach Abschluß der Arbeiten ist die Funktion der Servolenkungspumpe wie oben beschrieben im Fahrzeug zu prüfen.

    Sauberkeit - äußerst wichtig bei Arbeiten an der Servolenkungspumpe

    Bei allen Arbeiten an Servolenkungspumpen ist unbedingt auf größte Sauberkeit zu achten.

    Verunreinigungen im Hydrauliksystem können Schäden und Fehlfunktion der Servolenkung zur Folge haben.

    Folgende Anweisungen sind unbedingt zu beachten:

  • Vor dem Abbauen der Schläuche von der Servolenkungspumpe den Bereich um die Schlauchanschlüsse reinigen. Schmutz und Verunreinigungen von der Servolenkungspumpe entfernen.

  • Nach dem Erneuern von Dichtringen oder der Servolenkungspumpe stets Öl und Ölfilter wechseln.

  • Alle Anschlüsse an der Servolenkungspumpe sofort verschließen.

  • Vor dem Filterwechsel stets den Vorratsbehälter von außen reinigen.

  • Beim Filterwechsel Schlauchanschlüsse des Vorratsbehälters lösen, und verunreinigtes Öl ablassen.

  • Nur Öl aus sauberen Behältern einfüllen.

  • Das Öl wird erst im Rücklauf vom Lenkgetriebe gefiltert.

  • Stets neues Öl auffüllen.

    Erneuern


     

    Hinweis: Die korrekte Funktion von Servolenkungspumpe und Lenkung ist von größter Bedeutung für die Verkehrssicherheit. Bei allen Arbeiten an der Servolenkungspumpe und der Lenkung muß auf äußerste Sauberkeit geachtet werden. Siehe Abschnitt "Wichtige Informationen".


     

    Ausbau

    1. Fahrerhaus gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 18, "Fahrerhaus - Aus- und Einbau" kippen.

    2. Öl aus Lenkung ablassen. Geeignete Auffangwanne unter den Vorratsbehälter stellen. Ansaugleitung zunächst vom Vorratsbehälter und dann von der Hydraulikpumpe lösen.

    3. Anschlüsse zur Servolenkungspumpe reinigen und abbauen.

    4. Servolenkungspumpe lösen und ausbauen.


     

    Einbau

    1. Servolenkungspumpe an Motor anschrauben.

    2. Zwei Ölschläuche an Servolenkungspumpe anschrauben.

    3. Mit Öl befüllen und Lenkung gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 13 "Lenkung - Prüfung und Fehlersuche" entlüften.

    4. Fahrerhaus gemäß Service-Handbuch, Hauptgruppe 18, "Fahrerhaus - Aus- und Einbau" in Fahrstellung absenken.

    5. Funktion prüfen.

    Explosionszeichnung


     

    Reparaturen


     

    Hydraulikpumpe VT75A, Explosionszeichnung


     

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    31


     


     

    28

    29

    29 28


     


     

    23 24


     

    25 21


     

    10


     

    27 26


     

    18

    22


     

    19 20


     

    1

    4

    30


     

    17 15 14


     

    16


     

    2

    12 13 11


     

    122 926

     

    6

     

    7

    1. Pumpengehäuse

    2. Schraube, 4 Stück

    3. Beilegscheibe, 4 Stück

    4. O-Ring, 2 Stück

    5. Stützring, 2 Stück

    6. Stopfen

    7. Dichtung

    8. Druckfeder

    9. Regelventil

    10. Druckplatte

    11. Rotorgehäuse

    12. Rotor

    13. Rotorblatt

    14. Verschleißplatte

    15. O-Ring

    16. Führungsstift, 2 Stück

    17. O-Ring

    18. Stirndeckel

    19. Distanzstück

    20. Dichtring

    21. Beilegscheibe

    22. Welle

    23. Sicherungsring

    24. Lager

    25. Sicherungsring

    26. Zahnrad

    27. Mutter

    28. Flansch

    29. Dichtung

    30. Stiftschraube, 2 Stück

    31. Schraube, 5 Stück

    Ab Fahrgestell-Nummern SSS 1 272 522,

    SNL 4 455 051, SAN 9 062 838, SLA 3 527 565

    und SBK 1 840 169 wurden ein neuer Flansch 28 und eine neue Dichtung 29 eingeführt.

    Zerlegen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Beschreibung Abbildung Lagerort


     

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    87 596 Gleithammer D2

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    00 1610

     

    87 596


     


     

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    Allgemeine Werkstattausrüstung


     

    Nummer Beschreibung Abbildung


     

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    587 315 Abzieher


     


     

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    Die Zahlen nach den Bauteilen beziehen sich auf die Abbildung am Anfang dieses Abschnitts.

    1. Öl aus der Pumpe ablassen, und Pumpe von außen reinigen.

      100117

       

    2. Zahnrad 26 in Schraubstock mit Schonbacken einspannen. Mutter 27 abschrauben.

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    3. Pumpe in Schraubstock einspannen. Zahnrad 26 wie gezeigt mit Abzieher 587 315 abbauen.


       

      Hinweis: Auf dem Abzieher Schonbacken verwenden, um das Zahnrad nicht zu beschädigen.


       

      100118

       

    4. Stopfen 6, Feder 8 und Ventil 9 ausbauen.


       

      Hinweis: Der Stopfen ist federbelastet und kann abspringen.


       

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    5. Vier Schrauben 2 herausdrehen, die Gehäuse und Stirndeckel zusammenhalten. Stirndeckel ausbauen.


       

    6. Verschleißplatte 14 und Rotorgehäuse 11 mit Rotor 12 und Rotorblättern 13 ausbauen.

    7. Druckplatte 10 und zwei Führungsstifte 16 ausbauen.

    8. Großen Sicherungsring 23 von

      Stirndeckel 18 abbauen. image

      image

    9. Welle mit Gummihammer heraustreiben.


       

    10. Distanzstück 19 ausbauen. Dichtring 20 wie

    image

    gezeigt mit Werkzeug 87 596 ausbauen. 87 596

    Bauteile prüfen und erneuern

    Folgende Teile reinigen und prüfen:

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  • Antriebswelle 22. Dichtfläche auf dem Dichtring 20 sowie Lagerfläche auf dem Gleitlager besonders prüfen.

  • Gleitlager in Stirndeckel.

  • Kolben 9 in Regelventil. Ein Blockieren des Kolbens im Gehäuse ist nicht zulässig.

  • Alle Kanäle mit Druckluft reinigen.

    124 095

     

  • Kugellager 24.


     

    Kugellager prüfen

     

    Hinweis: Bei Beschädigung oder sichtbarem Verschleiß eines oder mehrerer dieser Bauteile ist die komplette Pumpe zu erneuern.


     


     

    Rotoreinheit prüfen und erneuern:

  • Rotorgehäuse 11 mit Rotor 12 und Rotorblättern 13 auf Verschleiß prüfen. Die Rotorblätter müssen leicht im Rotor drehbar sein.

  • Verschleißplatte 14 und Druckplatte 10 auf Verfärbung, Verschleiß und Kratzer prüfen. Besonders an Rotor 12 anliegende Flächen prüfen.


     

    Hinweis: Bei Beschädigung oder sichtbarem Verschleiß eines oder mehrerer dieser Bauteile ist die Rotoreinheit zu erneuern.


     

    Folgende Teile erneuern:

  • O-Ringe 4, 15 und 17

  • Sicherungsringe 5

  • O-Ring 7

  • Dichtring 20

  • Sicherungsring 23

Zusammenbau


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Beschreibung Abbildung Lagerort


 

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  1. 450 Schaft R2, AD2, AM1


     

    00 1633

     

    98 450


     

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    99 255

     


     

    00_1491

     

  2. 255 Dorn AM2-A2


 

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  1. Bauteile mit Automatikgetriebeöl schmieren.


     

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  2. Dichtring 20 wie gezeigt einbauen.

  3. Dichtring mit Dorn 99 255 und Schaft 98 450 einpressen.


     

  4. Distanzstück 19 einbauen.

  5. Schaft mit Gummihammer in Stirndeckel einklopfen.

  6. Sicherungsring 23 einbauen.

  7. Zwei neue O-Ringe 15 und 17 in Anlagefläche einbauen. Zwei Führungsstifte 16 einbauen.

  8. Verschleißplatte 14 einbauen. Verschleißplatte so drehen, daß die Nut zum Rotorgehäuse zeigt.


     

    image

    98 450


     

    99 255


     

    13 0954

     

  9. Rotorgehäuse 11 einbauen.

    image

    A

    Hinweis: Rotorgehäuse so drehen, daß die

    Ölkanäle A nicht blockiert werden können. A


     

    13 0970

     

    A


     


     

    image

    13 0966

     

  10. Rotor 12 so einbauen, daß die angefaste Seite zum Flansch zeigt. Sicherstellen, daß der abgerundete Teil der Rotorblätter 13 nach außen zeigt.

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  11. Innere Druckplatte 10 so einbauen, daß der Ölkanal C zum Rotorgehäuse zeigt.

  12. Neue O-Ringe 4 und Sicherungsringe 5 für C

    13_0976

     

    den Ölkanal in Pumpengehäuse einbauen.


     

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  13. Gehäuse und Stirndeckel zusammenbauen. Sicherstellen, daß die Ölkanäle mit den

    O-Ringen ausgerichtet sind. Vier Schrau- ben 2 einsetzen und mit 45 Nm festziehen.


     

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  14. O-Ring 7 auf dem Sechskantstopfen erneuern. Ventileinheit und Feder einbauen, und Stopfen mit 50 Nm festziehen.


     

    Hinweis: Sicherstellen, daß das Regel- ventil 9 wie gezeigt gedreht wird.

    WICHTIG! Wellenende und Zahnrad müssen vor dem Einbau entfettet werden.


     

  15. Zahnrad 26 aufpressen und Mutter 27 wie folgt einbauen:


     

    • Mutter mit 70 Nm festziehen.

    • Mutter lösen.

    • Mutter mit 110 Nm festziehen.

  16. Nach Zusammenbau und Einbau Druck und Förderleistung prüfen. Siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13 "Lenkung - Hydrauliksystem prüfen".


 

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70 Nm


 

0


 

100119

 

110 Nm

Dichtung zwischen Flansch und Schwungradgehäuse erneuern

Gilt für Dichtung und Flansch neuerer Ausführung, die ab folgenden

Fahrgestell-Nummern eingeführt wurden:


 

SSS

1 272 522

SNL

4 455 051

SAN

9 062 838

SBK

1 840 169

SLA (SSB)

3 527 565


 

WICHTIG! Beim Einbau der Dichtung 29 nur

Loctite 406 (Teile-Nr. 584 129) verwenden. Loctite 406 enthält keine Lösungsmittel, die die Dichtung beschädigen.


 

Hinweis: Beim Einbau der Dichtung ist für einen festen Sitz des Flansches auf äußerste Sauberkeit zu achten. Flächen auf und im Bereich des Flansches sauber und schmutzfrei halten.


 

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1 2


 

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4


 

584 129

(Loctite 406)


 

123 029

 

  1. Dichtung vom Papier abnehmen.

  2. Dichtung an Flansch anbauen.

  3. Eine dünne Schicht (Tropfen) Loctite 406 (Teile-Nr. 584 129) wie gezeigt auftragen.

  4. Flansch anbauen. Vorhandene Schrauben mit Dichtmittel 561 019 oder neue mit Dichtmittel überzogene Schrauben verwenden.

image image 13:01-04

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Ausgabe 2 de


 

Gelenkte Nachlaufachse ARA 900


 

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103 751

 

Arbeitsbeschreibung

Inhalt

Allgemeines 3

Spezifikationen 6

Spezialwerkzeuge 7

Öldruck Öldruck abbauen 8

Prüfungen 9

Hauptzylinder Erneuern 10

Zentrierzylinder Erneuern 12

Auf interne Undichtigkeit prüfen 14

Druckspeicher Erneuern 15

Prüfungen 16

Druckwächter T18 Prüfungen 17

Erneuern 18

Befüllen und Entlüften 19

Fehlersuche 23

Arbeitsbeschreibung


 

Allgemeines

Zum Prüfen und Einstellen der Achseinstellung, Geradeausstellung, siehe Gruppe 13.

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Für Arbeiten am Lenksystem wurde das Füllgerät 99 355 eingeführt. Mit diesem Spezialwerkzeug kann der Druck im System abgebaut, das System befüllt, entlüftet und mit Druck beaufschlagt werden.

103 747

 

Vor dem ersten Einsatz des Füllgeräts müssen alle Schläuche mit Öl gefüllt sein. Dazu jeweils einen Schlauch mit einem Ende an den Druckanschluß und dem anderen Ende an den Rücklauf anschließen und Pumpe starten. Wird dies nicht beachtet, tritt mehr als die erforderliche Luft ins System ein.

Siehe Hauptgruppe 13, Füllausrüstung 99 355. Füllausrüstung 99 355

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Das Fahrzeug verfügt über Hydraulikanschlüsse auf der Innenseite des vorderen Schmutzfängers links unter dem Fahrerhaus und am Rahmen im Bereich des Hinterrades links. Die Anschlüsse sind wie folgt gekennzeichnet.


 

Frühere Markierung Neue Markierung

L1 W

L3/L4 Y/Z

L2 X


 

Bei Wartungs- und Reparaturarbeiten muß der Anschluß am Hinterrad verwendet werden.

Dadurch wird die größtmögliche Ölzirkulation im System gewährleistet. Die vorderen Anschlüsse werden werksseitig zur Evakuierung des Systems eingesetzt.

Bei Arbeiten an der Lenkung ist auf größte Reinlichkeit zu achten. Schäden an Bauteilen der Lenkung und Dichtungen werden häufig durch Verunreinigungen im Hydrauliksystem verursacht.

Die folgenden Anweisungen sind unbedingt zu beachten:

  • Schlauchanschlüsse müssen sorgfältig gereinigt und Lackpartikel vor dem Abbauen der Schläuche entfernt werden.

  • Offene Anschlüsse sofort verschließen.


 

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ACHTUNG!

Vor Arbeiten am Hydrauliksystem MUß der Druck kontrolliert abgebaut werden. Im System herrscht ein Überdruck von 14 bar. Wird der Druck nicht abgebaut, tritt das Hydrauliköl beim Öffnen eines Anschlusses unter hohem Druck aus.

Dabei besteht Verletzungsgefahr.

Der Druckspeicher ist mit Stickstoff gefüllt und mit einem Überdruck von

8,5 bar beaufschlagt. Auch wenn kein Öl im System ist, herrscht Überdruck im Druckspeicher. Der Anschluß (Stopfen) auf der Gasseite des Druckspeichers darf deshalb keinesfalls geöffnet werden. Andernfalls kann der Stopfen durch den Gasdruck mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.

Hydrauliköl ist aggressiv, Hautkontakt stets vermeiden.


 

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Spezifikationen


 

Anzugsdrehmomente


 

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Kugelgelenke mit:


 

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M24 Gewinde 250 Nm + nächste Splintbohrung


 

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M20 Gewinde 210 Nm + nächste Splintbohrung


 

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TEMA Schnellkupplung 15 -18 Nm


 

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Kugelgelenkklemme 50 +/- 5 Nm (Gewinde geschmiert)


 

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Anschlüsse (Anschlüsse - Überwurfmuttern):


 

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Hell, mit Vaseline schmieren 50 +/- 7 Nm


 

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Schwarz, mit Vaseline schmieren 70 +/- 7 Nm


 

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Druckspeicher, Band 14 +/-2 Nm


 

Anmerkungen


 

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Öldruck beim Befüllen 14 bar


 

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Öldruck, normal 12 - 14 bar


 

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Ölfüllmengen ca. 5 Liter


 

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Druckwächter, geschlossen <7,5 bar


 

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Öl-Spezifikation: ATF Typ A Kennzeichnung A ATF Dexron II

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Bezeichnung

Abbildung

Werkzeugtafel

99 355

Füllausrüstung

 

-


 


 

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99 372 Kugelgelenkabzieher

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104 690

 

112 151

 

99 372 -


 

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Öldruck

Öldruck abbauen

Rücklaufventil 4 schließen. Druckbegrenzungsventil 3 öffnen.


 

Hinweis: Sicherstellen, daß im Ölbehälter ausreichend Raum zur Verfügung steht.


 

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Füllausrüstung 99 355

  1. Druckanschluß P

  2. Rücklaufanschluß T

  3. Druckbegrenzungsventil

  4. Rücklaufventil


 

  1. Rücklaufschlauch 1 vom Rücklaufanschluß T der Füllausrüstung an Anschluß Y/Z am Druckspeicher der Fahrzeugs anschließen.


     

  2. Rücklaufventil der Füllausrüstung öffnen. Das Öl läuft nun in den Ölbehälter der Füllausrüstung zurück.


 


 

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Frühere Markierung Neue Markierung

L3/L4 Y/Z

Prüfungen

  1. Druckbegrenzungsventil 3 an Prüfausrüstung vollständig schließen.

  2. Druckschlauch zischen Y/Z und P anschließen.

  3. Druck am Druckmesser ablesen.

  4. Pumpe aktivieren und Druck auf 14 bar anheben. Druck bei abgeschalteter Pumpe messen.

  5. Ausrüstung abbauen.


 

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Füllausrüstung 99 355

  1. Druckanschluß P

  2. Rücklaufanschluß T

  3. Druckbegrenzungsventil

  4. Rücklaufventil


 

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Frühere Markierung Neue Markierung

L3/L4 Y/Z

Hauptzylinder

Erneuern

  1. Fahrzeug mit Lenkung in Geradeausstellung abstellen.

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  2. Druck im System abbauen, siehe Öldruck abbauen.

  3. Ablaßschlauch abbauen.

  4. Anschlüsse der Schläuche am Zylinder notieren und Anschlüsse lösen. Schläuche abbauen und verschließen.


     

    Anschlüsse A und E stammen von der Hydraulik des Lenkgetriebes.


     

    Leitung

    Anschlüsse Linkslenker

    Anschlüsse Rechtslenker

    L1

    D

    B

    L2

    B

    D

    L3

    C

    C


     

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  5. Hinteres Kugelgelenk mit Kugelgelenkabzieher 99 372 ausbauen. Kolbenstange von vorderem Kugelgelenk abschrauben und Zylinder ausbauen.

  6. Vorderes Kugelgelenk mit Kugelgelenkabzieher 99 372 von Lenkhebel abbauen.

  7. Neues vorderes Kugelgelenk einbauen.

  8. Zylinder einbauen, Kolbenstange in vorderes Kugelgelenk einschrauben und hinteres Kugelgelenk einbauen.

  9. Vorderräder geradeaus stellen. Verfügt das Fahrzeug über zwei Vorderachsen müssen die Räder beider Achsen geradeaus gestellt werden. Kolbenstange in Kugelgelenk schrauben, bis das Maß von 99 mm erreicht ist (siehe Abbildung). Klemme festziehen.

  10. Leitungen an Anschlüsse A und E des Lenkgetriebe-Hydrauliksystems anschließen.

  11. Lenkgetriebe entlüften. Dazu Lenkgetriebe mit Öl befüllen, Motor starten und Lenkrad 10 mal bis zum Anschlag links und rechts einschlagen. Die Kammern A und E des Hauptzylinders müssen nun mit Öl aus dem Lenkgetriebe-Hydrauliksystem gefüllt sein.

  12. Anschlüsse und Schläuche an B, C und D anschließen.

  13. Hydrauliksystem entlüften und mit Druck beaufschlagen. Siehe Befüllen und Entlüften, Schritte 6 bis 14.


 

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103 951

 

99


 

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  1. Maß für Mittelstellung des Hauptzylinders

  2. Maximal 31,5 mm

  3. Maximal 14 mm

Zentrierzylinder

Erneuern

  1. Fahrzeug mit Lenkung in Geradeausstellung abstellen.

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  2. Druck im System abbauen, siehe Öldruck abbauen.

  3. Ablaßschlauch abbauen.

  4. Anschlüsse der Schläuche am Zylinder und Einbaulage des Zylinders zum Halter der gelenkten Nachlaufachse etc. notieren.

  5. Schläuche vom Zylinder abbauen.

  6. Kugelgelenke mit Abzieher 99 372 abbauen und Zylinder ausbauen.


     

  7. Neuen Zylinder einbauen und Schläuche anschließen.


     

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    1. Maximal 31,5 mm

    2. Maximal 19 mm


       

      Leitung Anschlüsse

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      L1 W

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      L2 X

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      L3/L4 Y/Z

  8. Zylinder vorwärts drehen, Kugelgelenke anziehen und mit Splint sichern. Der Abstand zwischen der gelenkten Nachlaufachse und dem Anschluß Y muß 35-40 mm betragen.


     

    WICHTIG! Die Einbaulage des Zylinders muß korrekt sein. Andernfalls kann der Zylinder die Hubvorrichtung bei angehobener Nachlaufachse berühren.


     

  9. System entlüften und mit Druck beaufschlagen, siehe Befüllen und Entlüften, Schritte 1-14.


     

    WICHTIG! Beim Befüllen sicherstellen, daß keine Teile Berührung haben, wenn die Lenkung in beide Richtungen vollständig eingeschlagen wird. Dies muß bei abgesenkter und angehobener Nachlaufachse geprüft werden. Die Luftfederung muß sich auf korrektem Fahrniveau befinden.


     

  10. Einbaulage des Zylinders ggf. einstellen.

  11. Räder geradeaus stellen. Geradeausstellung durch Eindrehen der Kolbenstange in das Kugelgelenk einstellen. Klemme festziehen. Die Mittelstellung des Zentrierzylinders kann durch eine Messung geprüft werden. Das Maß muß dabei

186 mm betragen (siehe Abb.). Siehe auch Hauptgruppe 13, ARA 900 Achseinstellung.


 

Hinweis: Um den Zentrierzylinder auf Mittelstellung zu stellen, muß das System mit Druck beaufschlagt werden. Falls die Achse nicht auf Drehtellern positioniert oder angehoben ist, muß das Fahrzeug ggf. etwas nach vorn gerollt werden, damit die Achse die Geradeausstellung erreicht.


 

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Maß für die Mittelstellung des Zentrierzylinders prüfen

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Auf interne Undichtigkeit prüfen

  1. Fahrzeug mit Lenkung in Geradeausstellung abstellen.

  2. Stopfen in der Mitte des Zentrierzylinders unten öffnen.


 

Hinweis: Es darf kein Öl austreten. Tritt Öl aus, weist dies auf eine interne Undichtigkeit hin, und der gesamte Zentrierzylinder muß erneuert werden.

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Druckspeicher

Erneuern

  1. Öldruck im System abbauen. Siehe Öldruck im System abbauen.

  2. Ablaßschlauch abbauen.

  3. Ölleitung lösen und Druckspeicher ausbauen.


     

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    ACHTUNG!

    Der Druckspeicher ist mit Stickstoff gefüllt und mit einem Druck von 8,5 bar beaufschlagt. D. h., auch wenn kein Öl im System ist, herrscht Überdruck im Druckspeicher. Der Anschluß (Stopfen) auf der Gasseite des Druckspeichers darf deshalb keinesfalls geöffnet werden. Andernfalls kann der Stopfen durch den Gasdruck mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.


     

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  4. Neuen Druckspeicher einbauen und Ölleitung anschließen.

  5. System entlüften und mit Druck beaufschlagen. Siehe Befüllen und Entlüften, Schritte 6-7 und Schritte 10-14.

Prüfungen

  1. Druck im System abbauen, siehe Öldruck abbauen.

  2. Druckschlauch an Anschluß Y/Z und an Anschluß P der Füllausrüstung 99 355 anschließen.

  3. Druckbegrenzungsventil 3 vollständig schließen.

  4. Pumpe der Ausrüstung betätigen und sicherstellen, daß der Vordruck Druckspeicher überschritten wird. Der Druck muß zuerst schnell auf 7,5 bar ansteigen und dann langsam zunehmen.


 

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Füllausrüstung 99 355

  1. Druckanschluß P

  2. Rücklaufanschluß T

  3. Druckbegrenzungsventil

  4. Rücklaufventil


 

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Frühere Markierung Neue Markierung

L3/L4 Y/Z

Druckwächter T18


 

Prüfungen

  1. Druckbegrenzungsventil vollständig schließen.

  2. Druckschlauch an Anschluß Y/Z am Fahrzeug und an Anschluß P der Füllausrüstung 99 355 anschließen. Der Druck muß ca. 14 bar betragen.


     

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    Frühere Markierung Neue Markierung

    L3/L4 Y/Z


     

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  3. Motor starten. Prüfen, ob die Warnleuchte erlischt.


     

    WICHTIG! Lenkrad nicht drehen. Die Druckspitzen im System können die Ausrüstung beschädigen.


     

  4. Systemdruck am Druckbegrenzungsventil der Füllausrüstung 99 355 vorsichtig absenken.


     

    Füllausrüstung 99 355

    1. Druckanschluß P

    2. Druckbegrenzungsventil

  5. Die Warnleuchte in der Instrumententafel muß aufleuchten, wenn der Druck unter 7,5 abfällt.


     

  6. System mit Druck beaufschlagen, siehe Befüllen und Entlüften, Schritte 6-7 und 12-14.


 

Erneuern

  1. Öldruck im System abbauen, siehe Öldruck abbauen.

  2. Bereich um den Druckwächter reinigen.

  3. Druckwächter erneuern.

  4. System entlüften und mit Druck beaufschlagen. Siehe Befüllen und Entlüften, Schritte 6-14.


 

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Druckwächter T18

Befüllen und Entlüften


 

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  1. Nachlaufachse anheben, so daß sich die Räder drehen lassen.

  2. Hydraulikkreise mit Überbrückungsschlauch an den Anschlüssen W und X verbinden.


     

  3. Gelenkte Nachlaufachse so weit wie möglich von Hand nach rechts drehen. Dazu Pumpenstange oder anderen Hebel verwenden.

  4. Gelenkte Nachlaufachse langsam zurück und so weit wie möglich nach links drehen.

    Die losen Kolben für die Zentrierung befinden sich nun an den Enden des Zylinders, und die Kammer W ist so klein wie möglich.


     

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  5. Überbrückungsschlauch zwischen W und X abbauen.


     

    Frühere Markierung Neue Markierung

    L1 W

    L2 X


     

  6. Rücklaufventil öffnen.

  7. Druckbegrenzungsventil vollständig schließen.


     

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  8. Druckschlauch mit T-Kupplung an Anschlüsse W und Y/Z am Fahrzeug und an Anschluß P der Füllausrüstung 99 355 anschließen. Rücklaufschlauch an X am Fahrzeug und an T der Füllausrüstung anschließen. Pumpe betätigen und gelenkte Nachlaufachse so weit wie möglich nach rechts drehen.


 

Frühere Markierung Neue Markierung

L1 W

L3/L4 Y/Z

L2 X


 

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Füllausrüstung 99 355

  1. Druckanschluß P

  2. Rücklaufanschluß T

  3. Druckbegrenzungsventil

  4. Rücklaufventil

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  1. Pumpe ausschalten und Rücklaufschlauch von Anschluß X abbauen und an W anschließen. Die Druckschläuche müssen nun an X und Y/Z angeschlossen sein. Pumpe betätigen und gelenkte Nachlaufachse so weit wie möglich nach links drehen.


     

    Schritte 8 und 9 einmal wiederholen.


     

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  2. Druckschlauch von P abbauen und an W anbauen. Rücklaufschlauch von T abbauen und an X anbauen. Mit der Pumpe nur so lange pumpen, bis nur Öl aus der Rücklaufleitung austritt. Prüfen, ob das Öl zirkuliert. Der Druck auf dem Druckmesser muß nun niedriger sein, als der eingestellte Wert auf dem Druckbegrenzungsventil. Durch diesen Vorgang werden die Leitungen L1 und L2 sowie der Hauptzylinder entlüftet und befüllt.

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  3. Druckschlauch an Anschluß Y/Z anbauen und Rücklaufschlauch an X anbauen. Mit der Pumpe nur so lange pumpen, bis nur Öl aus der Rücklaufleitung austritt. Prüfen, ob das Öl zirkuliert. Der Druck auf dem Druckmesser muß nun niedriger sein als der eingestellte Wert auf dem Druckbegrenzungsventil. Durch diesen Vorgang wird die Leitung L3 über eine Kammer des Hauptzylinders entlüftet und befüllt.


     

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  4. Rücklaufschlauch abbauen. Der Druckschlauch muß an Anschluß Y/Z angeschlossen werden. Systemdruck auf 14 bar erhöhen. Systemdruck bei abgeschalteter Pumpe messen.


     

  5. Ausrüstung von Fahrzeug abbauen.

  6. Druckbegrenzungsventil vollständig öffnen.

Fehlersuche


 

Vor einer Fehlersuche muß die Warnleuchte leuchten.


 

  1. Die Warnleuchte erlischt nicht nach dem Starten des Motors

    Die Warnleuchte leuchtet auf, wenn der Systemdruck unter 7,5 bar abfällt. Folgende Fehler können ggf. dazu führen, daß die Warnleuchte nicht erlischt.


     

    A1


     

    Fehler

    Ladekontrolleuchte und Öldruck-Warnleuchte leuchten gemeinsam auf.


     

    Prüfen

    Ladezustand prüfen.


     

    Maßnahme

    Fehler beheben.

    A2


     

    Fehler

    Öldruck durch externe Undichtigkeit zu gering.


     

    Prüfen

    Auf Undichtigkeiten prüfen. System ggf. mit Druck beaufschlagen.


     

    Maßnahme

    System abdichten, mit Öl befüllen und mit Druck beaufschlagen.

    A3


     

    Fehler

    Öldruck durch interne Undichtigkeit im Hauptzylinder zu gering.


     

    Prüfen

    Prüfen, ob der Ölstand im Vorratsbehälter der Servolenkung nicht zu hoch ist. Ölstand notieren, System mit Druck beaufschlagen und Probefahrt durchführen. Prüfen, ob der Ölstand nach der Probefahrt höher ist.


     

    Hinweis: Die Vorderachse muß bei beiden Prüfungen in etwa den gleichen Einschlagwinkel haben.


     

    Maßnahme

    Hauptzylinder erneuern.


     

    A4


     

    Fehler

    Druck im Druckspeicher zu niedrig.


     

    Prüfen

    Vordruck des Druckspeichers prüfen.


     

    Maßnahme

    Bei zu niedrigem Druck muß der Druckspeicher erneuert werden.

    A5


     

    Fehler

    Druckwächter fehlerhaft. Steigt der Öldruck über 7,5 bar, muß der Schalter im Druckwächter geöffnet sein.


     

    Prüfen

    Druckwächter prüfen.


     

    Maßnahme

    Druckwächter erneuern.

  2. Gelenkte Nachlaufachse stellt nicht zurück bzw. lenkt nicht

Fehler bisher nicht beschrieben.


 

B1


 

Fehler

Mechanischer Fehler in Lenkgestänge oder Kugelgelenken.


 

Prüfen

Zugstreben und Kugelgelenke prüfen.


 

Maßnahme

Fehlerhafte Bauteile erneuern.


 

B2


 

Fehler

Rad- und/oder Achseinstellung inkorrekt.


 

Prüfen

Rad- und/oder Achseinstellung und Reifenverschleiß prüfen.


 

Maßnahme

Rad- und/oder Achseinstellung einstellen.

B3


 

Fehler

Luft im System.


 

Prüfen

Sicherstellen, daß die Lenkung leichtgängig ist.


 

Maßnahme

System entlüften.


 

B4


 

Fehler

Inkorrekte Mittelstellung des Hauptzylinders oder inkorrekte Mittelstellung des Zentrierzylinders.


 

Prüfen

Räder geradeaus stellen und Maß an Kolbenstange prüfen.


 

Maßnahme

Kolbenstange auf korrektes Maß einstellen, Räder dabei geradeaus stellen.

B5


 

Fehler

Leitungen oder Ventile blockiert.


 

Prüfen

Durchfluß durch Leitung prüfen. Dazu Schritte 10-11 im Abschnitt Befüllen und Entlüften durchführen.


 

Maßnahme

Beschädigte oder blockierte Bauteile erneuern.


 

B6


 

Fehler

Interne Undichtigkeit im Zentrierzylinder. Mittelstellung des Zentrierzylinders inkorrekt.


 

Prüfen

Stopfen von Zentrierzylinder öffnen. Es darf kein Öl austreten.


 

Maßnahme

Zentrierzylinder erneuern.

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Ausgabe 1 de


 

ARA 900 Lenkbare Liftachse hinter Antriebsachse


 

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103 751

 

Funktionsbeschreibung

Inhalt

Allgemeines 3

Geradeausstellung 4

Linkslenker Rechtskurve 5

Linkskurve 6

Rechtslenker Rechtskurve 7

Linkskurve 8

Von außen auf die Lenkung

einwirkende Kräfte 8

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeines

Bei der Achse ARA 900 handelt es sich um eine hydraulisch gesteuerte, lenkbare Liftachse hinter der Antriebsachse. Die Lenkung der Liftachse besteht aus einem Geberzylinder, einem Rückstellzylinder und einem Druckspeicher.

Die Liftachse ist sowohl für Rechtslenker als auch für Linkslenker erhältlich. Die Achsen sind im wesentlichen identisch, unterscheiden sich jedoch hinsichtlich der Leitungsverlegung und Position der Steuerungsbauteile. Die Steuerung der Liftachse ist identisch, unabhängig davon, ob das Fahrzeug mit einer oder zwei Vorderachsen ausgestattet ist.

Bei Fahrzeugen mit einer Vorderachse befindet sich der Geberzylinder hinter dem Lenkgetriebe und ist mit dem Lenkstockhebel verbunden. Bei Rechtslenkern befindet sich der Zylinder auf der rechten Seite, bei Linkslenkern auf der linken Seite.

Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen befindet sich der Geberzylinder auf der linken Seite am Lenkzwischenhebel der hinteren Vorderachse. Diese Einbauposition gilt sowohl für Rechts- als auch für Linkslenker.

Der Rückstellzylinder befindet sich an der Liftachse und ist mit dem Lenkhebel der Liftachse verbunden.

Der Druckspeicher absorbiert Druckanstiege im Hydrauliksystem und beaufschlagt das System so mit Druck, daß die Räder der Liftachse in die Geradeausstellung zurückkehren, sobald das Lenkrad wieder in die Mittelstellung gebracht wird.

Der Geberzylinder verfügt über zwei Kammern, die mit zwei Kammern im Rückstellzylinder verbunden sind und die Lenkkräfte hydraulisch auf die Räder der Liftachse übertragen.

Während der ersten +/- 4° Lenkeinschlag der Räder der Vorderachse sind beide Kammern


 

des Geberzylinders miteinander verbunden. Bei einem Lenkeinschlag über 4° steuert der Geberzylinder den Rückstellzylinder.

Nach dem Befahren einer Kurve erscheint die Rückkehr in die Geradeausstellung bei den letzten Winkelgraden möglicherweise schwächer, da die Rückkehrkräfte des Geberzylinders während der letzten 4° nachlassen (Neutralbereich des Geberzylinders).

Der Geberzylinder verfügt über einen integrierten Verstärkungszylinderkreis, der direkt vom Lenkgetriebe mit Öl versorgt wird. Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen ist die Funktion des Verstärkungszylinders in den Geberzylinder integriert.

Der Verstärkungszylinderkreis des Geberzylinders ist vom hydraulischen Steuerkreis der Liftachse getrennt. Letzterer verfügt über einen Druck von 14 bar.

Der Druck im hydraulischen Steuerkreis wird durch einen Druckwächter überwacht, durch den bei einem Druckabfall eine Warnleuchte eingeschaltet wird. Die Warnleuchte leuchtet auf, wenn die Zündung eingeschaltet wird und erlischt wenn der Motor gestartet wurde und der Druck 7,5 bar überschreitet.

Das System wird durch Überdruck- und Befüllventile gesichert, wenn die Lenkung Kräften von außen ausgesetzt wird.

Geradeausstellung


 

Geberzylinder 1 ist so ausgelegt, daß Kammern B und D des Zylinders bei Rädern in Geradeausstellung miteinander verbunden sind. Bei dieser Konfiguration entspricht ein Lenkeinschlag von weniger als 4° der Geradeausstellung. Kammern Z und Y im Rückstellzylinder 2 werden durch den Druckspeicher 3 mit Druck beaufschlagt. Dieser Druckspeicher hält die Räder der Liftachse in Geradeausstellung.


 


 

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Geberzylinder. Kammern B und D sind in der Geradeausstellung über die Fase in der Kolbenstange miteinander verbunden.


 


 

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Rückstellzylinder

Linkslenker


 

Rechtskurve


 


 

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Kammer A des Geberzylinders 1 wird beim Befahren einer Rechtskurve über das Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und verschiebt den Kolben, so daß Kammer B mit Druck beaufschlagt wird.

Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird Hydraulikflüssigkeit von Kammer B über Druckleitung L2 in Kammer X gedrückt.

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Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt sich, so daß die Räder der Liftachse in die umgekehrte Richtung lenken.


 

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Geberzylinder Rückstellzylinder

Linkskurve


 

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Kammer E des Geberzylinders 1 wird beim Befahren einer Linkskurve über das Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und verschiebt den Kolben, so daß Kammer D mit Druck beaufschlagt wird.

Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird Hydraulikflüssigkeit von Kammer D über Druckleitung L1 in Kammer W gedrückt.

Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt sich, so daß die Räder der Liftachse in die umgekehrte Richtung lenken.


 

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Geberzylinder Rückstellzylinder

Rechtslenker


 

Rechtskurve


 

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Kammer E des Geberzylinders 1 wird beim Befahren einer Rechtskurve über das Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und verschiebt den Kolben, so daß Kammer D mit Druck beaufschlagt wird.

Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird Hydraulikflüssigkeit von Kammer D über Druckleitung L2 in Kammer X gedrückt.

Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt sich, so daß die Räder der Liftachse in die umgekehrte Richtung lenken.

Linkskurve


 

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Kammer A des Geberzylinders 1 wird beim Befahren einer Linkskurve über das Lenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und verschiebt den Kolben, so daß Kammer B mit Druck beaufschlagt wird.

Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 4° wird Hydraulikflüssigkeit von Kammer B über Druckleitung L1 in Kammer W gedrückt.

Der Kolben im Rückstellzylinder 2 verschiebt sich, so daß die Räder der Liftachse in die umgekehrte Richtung lenken.


 

Von außen auf die Lenkung einwirkende Kräfte

Wirkt eine Kraft von außen auf die Räder ein, steigt der Systemdruck an, bis ein Überdruckventil im Geberzylinder öffnet und einen Einschlag der Räder ermöglicht. Sobald sich die Vorderräder in Geradeausstellung befinden, kehrt der Rückstellzylinder in die Mittelstellung zurück, sofern keine Kräfte von außen auf die Lenkung einwirken.

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Ausgabe 1 de


 

Lenkzwischenarm F-Bus

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 

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1 712 829

 Scania CV AB 2001, Sweden

Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Arbeitsbeschreibung Allgemeines 4

Lenkzwischenarmspiel prüfen 5

Lenkzwischenarm ausbauen 6

Lenkzwischenarmlager erneuern 8

Lenkzwischenarm einbauen 9

Spezifikationen Anzugsdrehmoment 10

Funktionsbeschreibung


 

Allgemeines

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Die Lenkung beim F-Bus ist der beim Lkw sehr ähnlich. Allerdings ist der Rahmen vor der Vorderachse beim Bus länger und damit das Lenkgetriebe weiter von der Vorderachse entfernt. Die Zugstange wäre deshalb entsprechend lang, weshalb beim F-Bus ein Lenkzwischenarm zwischen Lenkhebel und Lenkstange angeordnet ist. Auf diese Weise ist die Bewegung von Vorderachse und Lenkstange beim Ein- und Ausfedern besser aufeinander abgestimmt als bei einer durchgehenden Zugstange.

Außerdem werden die durch eine zu lange Zugstange verursachten Vibrationen sowie der Einfluß der Achsbewegung auf die Lenkung vermindert. Andernfalls würde sich durch die unterschiedliche Länge von Zugstange und Blattfeder eine Änderung der Lenkgeometrie ergeben. Die geteilte Zugstange verbessert außerdem das Lenkgefühl.

Der Lenkzwischenarm verfügt über eine Stützbuchse auf derselben Höhe wie die obere Rahmenkante hinter dem vorderen Blattfederlager.

Die Verbindung an Lenkhebel, Lenkzwischenarm und Zugstange erfolgt durch Kugelgelenke. Die Länge der vorderen Zugstange ist nicht einstellbar. Die Geradeausstellung des Lenkgetriebes wird an der einstellbaren hinteren Zugstange eingestellt.

Beim Messen und Einstellen der Vorderachse ist mit größtmöglicher Genauigkeit vorzugehen.

Deshalb muß die Vermessung mit einer Laser- Ausrüstung erfolgen. Siehe Hauptgruppe 13.

Arbeitsbe- schreibung


 

Allgemeines

Bei Arbeiten an der Vorderachse (Achsschenkellager, Naben und Verbindungen) sind die Anweisungen in Hauptgruppe 7 im Service-Handbuch zu beachten.

Bei Arbeiten an der Aufhängung sind die Anweisungen in Hauptgruppe 12 zu beachten.

Das Messen und Einstellen von Geradeauslauf und Achsgeometrie ist in Hauptgruppe 13 beschrieben.

Lenkzwischenarmspiel prüfen


 

Werkzeuge


 

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Nummer Beschreibung Abbildung Tafel

  1. 075 Meßuhr mit Magnethalter

    98 075 D2


     


     

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    0


     

    90 10

    10 90


     

    80 20

    20

    80


     

    15 5

    30 10

    70

    70 30


     

    40

    60

     

    50 40


     

    00_1637

     

    50


     

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    Korrektes Anzugsdrehmoment der Kontermutter von 170 Nm prüfen.

    Spiel des oberen Kugelgelenks mit Meßuhr messen. Siehe Abbildung.

    Wenn das Spiel 3 mm übersteigt, muß das Kugelgelenk erneuert werden.

    Lenkzwischenarm ausbauen


     

    Werkzeuge


     

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    Nummer Beschreibung Abbildung Tafel

  2. 372 Kugelgelenk-Abzieher


 

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  1. Bei Fahrzeugen mit Linkslenkung das Lenkrad eine Umdrehung nach links, bei Fahrzeugen mit Rechtslenkung eine Umdrehung nach rechts drehen (zum Anbauen von Werkzeug 99 372).

  2. Bus anheben.


     

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    ACHTUNG!

    Niemals Arbeiten an einem angehobenem und nicht gesicherten Fahrzeug durchführen. Unterstellböcke verwenden.


     

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  3. Seitendeckel auf der Fahrerseite öffnen.

  4. Filterelement aus Luftfilter ausbauen, dann Luftfilter ausbauen.


     

  5. Vor dem Ausbau Position des Lenkzwischenarms markieren. Der Arm muß in derselben Richtung eingebaut werden.


     

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    99 372

    112 151

     

    AM3

  6. Sicherungssplint der Führungsbuchse ausbauen und Mutter lösen. Mutter noch nicht abschrauben, damit die Stange beim Abpressen des Kugelgelenks nicht herunterfällt.

  7. Kugelgelenkabzieher 99 372 ansetzen.


     

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  8. Werkzeug am Kugelgelenk so einstellen, daß Ober- und Unterteil parallel stehen.


     

    WICHTIG! Das Werkzeug darf das Kugelgelenk nicht auseinanderziehen, sondern nur unter Spannung setzen.


     

  9. Werkzeug von Hand mit einem Maulschlüssel festziehen.

  10. Vorsichtig auf das Werkzeug klopfen. Alternativ auf die Außenseite des Lenkzwischenarms klopfen (siehe Pfeile in Abb.).

  11. Schritte 9 und 10 wiederholen, bis sich das Kugelgelenk löst.


     

  12. Schutzkappe, Kontermutter, Dichtung, O-Ring, Scheibe und V-Dichtring des Lenkarmlagers abbauen. Lenkzwischenarm ausbauen.


 

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  1. O-Ring

  2. V-Dichtring

  3. Dichtung

  4. Lenkzwischenarm

  5. Buchse

  6. Kontermutter

  7. Scheibe

  8. Schmiernippel

  9. Schutzkappe

Lenkzwischenarmlager erneuern


 

Werkzeuge

 

Nummer

Beschreibung

Abbildung

Tafel

99 415

Treibdorn

 

AM3


 


 

image

image

image

98 450 Griff R2

AD2 AM1


 

00_1633

 

98 450


 

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  1. Buchsen mit Dorn 99 415 und Griff 98 450

    mit Presse auspressen. image

    image

  2. Lagerfläche im Lenkarm reinigen.

  3. Aus jeder Richtung eine neue Buchse aufpressen. Lager mit Dorn 99 415 und Griff 98 450 bis 1,5-2,0 mm unter die Kante der Bohrung einpressen.

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Lenkzwischenarm einbauen


 

1

Stützbuchse reinigen.

 

2

Neuen O-Ring, Dichtung und Scheibe

 

soweit wie möglich in Stützbuchse

 

einbauen.

3

Neue V-Dichtringe auf Lenkzwischenarm

 

anbauen und Stützbuchse zusammen mit

 

den Kugelgelenken anbauen.

4

Scheibe, O-Ring, Dichtung und Kontermutter anbauen.


 

1


 

O-Ring

   

2

V-Dichtring

   

3

Dichtung

   

4

Lenkzwischenarm

   

5

Buchse

   

6

Kontermutter

   

7

Scheibe

   

8

Schmiernippel

   

9

Schutzkappe

   

10

Stützbuchse


 

  1. Kontermutter mit 170 Nm festziehen und durch Umbiegen der Sicherungsflanke um mindestens 2,5 mm zur Nut in der Stützbuchse sichern (siehe Abb.). Schutzkappe anbauen.

  2. Lager durch die Schmierverbindung schmieren

  3. Kugelgelenke in Lenkzwischenarm einschrauben. Muttern mit 250 Nm festziehen und bis zur nächsten Bohrung weiterdrehen. Mit neuem Sicherungsstift sichern.

  4. Zum Einbau des Luftfilters ohne Filterelement mit einer Hand von unten fühlen, ob der Luftfilter am Ansaugrohr des Motors korrekt sitzt. Zuerst den Luftfilter am Lufteinlaß und dann am Ansaugrohr des Motors ausrichten.

  5. Luftfilterelement einbauen.


 

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min 2.5mm

Spezifikationen


 

Anzugsdrehmoment

Kronenmutter der Stützbuchse ............................................................................................ 250 Nm*

Kontermutter der Stützbuchse des Lenkzwischenarms......................................................... 170 Nm

*) Bis zur nächsten Bohrung weiterdrehen und neuen Sicherungsstift einbauen.

image image 13:01-51

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Ausgabe 1 de


 

ARA860 gelenkte Nachlaufachse


 

Funktions- und Arbeitsbeschreibung


 


 

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Inhalt

Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

Bauteile 4

Schematische Darstellung 7

Geradeausstellung 7

Rechtskurve 8

Linkskurve 9

Von außen auf die Lenkung einwirkende Kräfte 10

Ausfall der Versorgung von der Servolenkungspumpe 10

Sicherheitssystem 11

Arbeitsbeschreibung Anschlüsse und Bauteile 14

Funktionsbeschreibung


 

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Allgemeines

Bei der Achse ARA860 handelt es sich um eine hydraulisch gelenkte Nachlaufachse. Die Hydraulik der Nachlaufachse ist von der übrigen Steuerung unabhängig und wird mit bis zu 14 bar Druck beaufschlagt. Es handelt sich um eine modifizierte AMA860 Achse. Die Steuerung der Nachlaufachse besteht aus Geberzylinder, Rückstellzylinder, Druckspeicher, Druckschalter,

Durchfluß-Sensor, Wegeventil und Warnleuchte. Die Servolenkungspumpe des Fahrzeugs verfügt über eine höhere Durchflußkapazität als die bei Fahrzeugen mit nur einer gelenkten Achse verbaute.


 

Busse mit starrer Vorderachse (Fahrgestellklassen UB und IB):

Der Geberzylinder befindet sich am Servolenkgetriebe und ist direkt mit dem Lenkstockhebel verbunden. Der Rückstellzylinder ist an die Nachlaufachse angebaut und betätigt deren Lenkhebel.

Busse mit Einzelradaufhängung vorn (Fahrgestellklasse EB):

Der Geberzylinder befindet sich gegenüber dem Servolenkgetriebe und ist mit einem Zwischenlenkhebel verbunden. Der Rückstellzylinder ist an die Nachlaufachse angebaut und betätigt deren Lenkhebel.

Bauteile


 

Einbaulage der Bauteile

Busse mit starrer Vorderachse (Fahrgestellklassen UB und IB)

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6 7


 

124 312

 

1 2 3


 

Busse mit Einzelradaufhängung vorn (Fahrgestellklasse EB)

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1 2 3 5 6 7


 

Schematische Darstellung, Linkslenker

  1. Geberzylinder

  2. Wegeventil V561

  3. Druckschalter T588

  4. Füllanschlüsse

    124 313

     

  5. Druckspeicher

  6. Rückstellzylinder

  7. Durchfluß-Sensor T589

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Geberzylinder

Der Geberzylinder umfaßt vier Kammern, von denen zwei mit dem Servolenkgetriebe verbunden sind und mit Druck beaufschlagt werden, wenn das Servolenkgetriebe über das Lenkrad betätigt wird. Die übrigen zwei Kammern sind mit zwei Kammern im Rückstellzylinder verbunden und übertragen die Lenkkräfte hydraulisch auf die Räder der Nachlaufachse. Ein Ansprechen der Räder der Nachlaufachse erfolgt erst bei einem Lenkeinschlag von über 5 Grad an den Rädern der Vorderachse. Hierdurch wird gute Richtungsstabilität sichergestellt.


 

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Rückstellzylinder

Der Rückstellzylinder verfügt über einen Lenkabschnitt mit zwei Kammern und einen Rückstellabschnitt. Wenn eine der beiden Kammern im Lenkabschnitt durch Hydrauliköl vom Geberzylinder mit Druck beaufschlagt wird, wird die Kolbenstange betätigt und überträgt die Kraft an den Lenkhebel. Wird das Lenkrad in die entgegengesetzte Richtung bewegt, wird die andere Kammer mit Druck beaufschlagt und der Kolben in die entgegengesetzte Richtung gedrückt. Beträgt der Lenkeinschlag an den Rädern der Vorderachse weniger als 5 Grad, werden beide Lenkkammern über den Geberzylinder miteinander verbunden. In dieser Position ist der Rückstellabschnitt im Rückstellzylinder aktiv. Der Rückstellabschnitt enthält zwei Kolben, von denen einer mit der Kolbenstange verbunden ist, der zweite jedoch nicht. Der Rückstellzylinder enthält darüber hinaus ein festes Prallblech. Der Systemdruck von 14 bar wirkt auf die Kolben, so daß diese gegen das Prallblech gedrückt werden und das Rad in Geradeausstellung halten. Der Druckspeicher absorbiert Druckanstiege im Hydrauliksystem und beaufschlagt das System so mit Druck, daß die Räder der Nachlaufachse in die Geradeausstellung zurückkehren, sobald das Lenkrad wieder in die Mittelstellung gebracht wird.

Bei zu niedrigem Hydraulikdruck im System schaltet der Druckschalter die Warnleuchte in der Instrumententafel ein.

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Durchfluß-Sensor T589

Im Lenksystem befindet sich ein

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Durchfluß-Sensor, der das Wegeventil steuert. Beträgt der Durchfluß in der Lenkung weniger als 5-8 Liter/Minute, betätigt der

124 327

 

Durchfluß-Sensor das Wegeventil und die Warnleuchte in der Instrumententafel leuchtet gleichzeitig auf.


 

Wegeventil V561

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Zwischen Geberzylinder und Rückstellzylinder befindet sich ein im Ruhezustand geschlossenes Wegeventil im Hydrauliksystem. Das Wegeventil wird über den Durchfluß-Sensor betätigt. Bei geöffnetem Wegeventil sind die beiden Lenkkammern des Rückstellzylinders miteinander verbunden.

Schematische Darstellung, Linkslenker


 

Geradeausstellung


 

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Der Geberzylinder ist so ausgelegt, daß Kammern B und D des Zylinders bei Rädern in Geradeausstellung miteinander verbunden sind. Bei dieser Konfiguration entspricht ein Lenkeinschlag von weniger als 5 Grad der Geradeausstellung. Kammern Z und Y im Rückstellzylinder werden durch den Druckspeicher mit Druck beaufschlagt. Dieser Druckspeicher hält die Räder der Nachlaufachse in Geradeausstellung.

  1. Geberzylinder

  2. Druckschalter

  3. Druckspeicher

  4. Wegeventil

  5. Durchfluß-Sensor

  6. Rückstellzylinder


 

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L1


 

W


 

L3 B

/L4

L1 L2

C


 

124 315

 

  1. L2

  2. L3/L4


 

Kammern B und D des Geberzylinders sind in der Geradeausstellung über die Fase in der

Kolbenstange miteinander verbunden. Z


 

124 314

 

L3/L4


 

Rückstellzylinder

Rechtskurve


 

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Kammer E des Geberzylinders wird beim Befahren einer Rechtskurve über das Servolenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und verschiebt den Kolben, so daß Kammer D mit Druck beaufschlagt wird.

Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 5 Grad wird Hydrauliköl von Kammer D über Druckleitung L2 in Kammer X gedrückt.

Der Kolben im Rückstellzylinder verschiebt sich, so daß die Räder der Nachlaufachse in die entgegengesetzte Richtung lenken.

  1. Geberzylinder

  2. Druckschalter

  3. Druckspeicher

  4. Wegeventil

  5. Durchfluß-Sensor

  6. Rückstellzylinder


 

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L1

24 317

 

W


 

D

L1


 

Geberzylinder

L3 B

/L4

L2

C

  1. L2

  2. L3/L4


     

    124 316

     

  3. L3/L4


 

Rückstellzylinder

Linkskurve


 

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E A


 


 

Q

1


 

C B


 

4


 

L3/L4

6

W

X Y

L2 L1 Z


 

124 320

 

P

2


 

Kammer A des Geberzylinders wird beim Befahren einer Linkskurve über das Servolenkgetriebe mit Druck beaufschlagt und verschiebt den Kolben, so daß Kammer B mit Druck beaufschlagt wird.

Bei einem Lenkeinschlag von mehr als 5 Grad wird Hydrauliköl von Kammer B über Druckleitung L1 in Kammer W gedrückt.

Der Kolben im Rückstellzylinder verschiebt sich, so daß die Räder der Nachlaufachse in die entgegengesetzte Richtung lenken.

  1. Geberzylinder

  2. Druckschalter

  3. Druckspeicher

  4. Wegeventil

  5. Durchfluß-Sensor

  6. Rückstellzylinder


 

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L1


 

124 319

 

W


 

D

L1


 

Geberzylinder

L3 B

/L4

L2

C


 

  1. L2

  2. L3/L4


     

    124 318

     

  3. L3/L4


 

Rückstellzylinder

Von außen auf die Lenkung einwirkende Kräfte

Wirkt eine Kraft von außen auf die Räder ein, steigt der Systemdruck an, bis ein Sicherheitsventil im Geberzylinder öffnet und einen Einschlag der Räder ermöglicht. Sobald das Fahrzeug vorwärts gefahren wird und sich die Vorderräder in Geradeausstellung befinden (Lenkeinschlag unter 5 Grad), kehrt der Rückstellzylinder in die Mittelstellung zurück, sofern keine Kräfte von außen auf die Lenkung einwirken.


 

Ausfall der Versorgung von der Servolenkungspumpe

Bei Ausfall der Versorgung von der Servolenkungspumpe sind beide Lenkkammern des Rückstellzylinders über das Wegeventil miteinander verbunden. Es werden keine Lenkkräfte auf die Nachlaufachse übertragen. Die Nachlaufachse lenkt in diesem Fall in gewissem Maß und tendiert stets zur Geradeausstellung.


 

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Sicherheitssystem


 

Elektrische Anschlüsse

Siehe Hauptgruppe 16 zum Schaltplan des Sicherheitssystems für die Nachlaufachse ARA860.

ARA860 verfügt über ein Sicherheitssystem, damit der Bus auch bei Ausfall der Versorgung von der Servolenkungspumpe weiterhin lenkfähig bleibt. Das System umfaßt Warnleuchte, Wegeventil, Durchfluß-Sensor, Druckschalter, Geschwindigkeits-Wächter und vier Relais.

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Die Warnleuchte des Sicherheitssystems leuchtet bei Drehen des Zündschlüssel in Fahrstellung auf und erlischt, wenn die Versorgung von der Servolenkungspumpe

i. O. ist.


 

Die Warnleuchte leuchtet zudem bei Auftreten folgender Fehler auf:

  • Niedriger Öldruck im Hydrauliksystem der Nachlaufachse

  • Druckverlust von der Servolenkungspumpe

  • Sicherung 14 defekt

  • Sicherung 18 defekt

    Niedriger Öldruck im Hydrauliksystem der Nachlaufachse

    Bei niedrigem Öldruck im Hydrauliksystem der Nachlaufachse wird Druckschalter T588 an Masse geschlossen und Warnleuchte 0500 leuchtet auf.


     

    Druckverlust von der Servolenkungspumpe

    Wegeventil V561 wird aktiviert, wenn Durchfluß-Sensor T589 geschlossen ist. Das Wegeventil wird über R590 (30-87) mit Spannung versorgt, das seine Spannung von Sicherung 14 erhält. Die anziehende Spule von R590 (85-86) wird über Sicherung 18 mit Spannung versorgt. Damit R590 anziehen kann, muß T589 geschlossen sein und die anziehende Spule von R590 an Masse anlegen. Ist T589 geschlossen, leuchtet die Warnleuchte auf.


     

    Sicherungen

    Ist eine Sicherung im System defekt, leuchtet die Warnleuchte in der Instrumententafel auf.


     

    Sicherung 14 von Batterie, Dauerversorgung (Pin 30)

    Ist Sicherung 14 defekt, zieht R593 nicht an und Warnleuchte 0500 leuchtet auf, da sie über R593 (30-87a) an Masse angeschlossen ist.


     

    Sicherung 18, Versorgung für Zündung ein (Pin 15)

    Ist Sicherung 18 defekt, zieht R595 nicht an. Warnleuchte 0500 leuchtet auf, da sie über R593 (30-87) und über R595 (85-86) an Masse angeschlossen ist.

    Unterbrochene Spannungsversorgung

    Die Systemsteuerung wird in der Regel über die Spannungsversorgung für Zündung ein (Pin 15) mit Spannung versorgt. Ist diese Spannungsversorgung jedoch unterbrochen und liegt die Fahrgeschwindigkeit über 5 km/h, wird die Systemsteuerung über die Dauerversorgung (Pin 30) mit Spannung versorgt.


     

    Bei Fahrgeschwindigkeiten unter 5 km/h

    Kein Abschalten der Nachlaufachsen- Hydraulik.


     

    Bei erstmaligem Überschreiten von 5 km/h

    Bei Überschreiten einer Fahrgeschwindigkeit von 5 km/h erfolgt die Spannungsversorgung über E597 bis die Dauerversorgung (Pin 30) unterbrochen wird. Bei Verlust der Spannungsversorgung Zündung ein (Pin 15) und einer Fahrgeschwindigkeit unter 5 km/h geschieht nichts; das Wegeventil bleibt geschlossen. Bei Verlust der Spannungsversorgung Zündung ein (Pin 15) bzw. der Dauerversorgung (Pin 30) leuchtet die Warnleuchte auf.

    Aufgrund des Geschwindigkeitssignals an E597 liegt bis zum nun nicht angezogenen R595 Batteriespannung an; die Versorgung erfolgt über 87a-30. R594 zieht an, schließt einen internen Haltestromkreis und legt Batteriespannung bis zur anziehenden Spule von R590 an. R594 ist angezogen, bis die Spannungsversorgung (Dauerversorgung, Pin 30) unterbrochen wird.

    Arbeitsbeschreibung


     

    Anschlüsse und Bauteile


     


     

    Allgemeines

    Für Informationen zu nicht in diesem Abschnitt beschriebenen Arbeiten siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 13, Gelenkte Nachlaufachse.


     

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    ACHTUNG!

    Hydrauliköl ist aggressiv, Hautkontakt stets vermeiden.


     

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    ACHTUNG!

    Vor Arbeiten am Hydrauliksystem MUSS der Druck kontrolliert abgebaut werden. Im System herrscht ein Überdruck von 14 bar. Wird der Druck nicht abgebaut, tritt das Hydrauliköl beim Öffnen eines Anschlusses unter hohem Druck aus. Dabei besteht Verletzungsgefahr.


     

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    ACHTUNG!

    Der Druckspeicher ist mit Stickstoff gefüllt und mit einem Überdruck von 8,5 bar beaufschlagt. D. h., auch wenn sich kein Öl im System befindet, herrscht Überdruck im Druckspeicher. Der Anschluß (Stopfen) auf der Gasseite des Druckspeichers darf deshalb keinesfalls geöffnet werden. Andernfalls kann der Stopfen durch den Gasdruck mit hoher Geschwindigkeit herausgeschleudert werden.

    Sauberkeit

    Bei Arbeiten an der Lenkung ist auf größte Sauberkeit zu achten. Schäden an Bauteilen der Lenkung und an Dichtungen werden häufig durch Verunreinigungen im Hydrauliksystem verursacht.

    Folgende Anweisungen sind unbedingt zu beachten:

  • Bereich um Schlauchanschlüsse vor dem Abbau sorgfältig reinigen.

  • Alle Anschlüsse nach dem Abbau von Schläuchen bzw. Leitungen sofort verschließen.


 

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Anschlüsse

Die Anschlüsse des Hydrauliksystems befinden sich zentral im Bus. Bei Arbeiten an der Lenkung ist auf größte Sauberkeit zu achten.

Bereich um Anschlüsse vor Ausbau der Stopfen sorgfältig reinigen.


 

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Anschlüsse unter Abdeckung im Boden


 

Wegeventil

Beim Erneuern des Wegeventils auf horizontalen Einbau achten. Das Anzugsdrehmoment der Anschlüsse beträgt 50 Nm.


 


 

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Unter Abdeckung im Boden

  1. Druckschalter T588

  2. Wegeventil V561

(Die Abbildung zeigt Fahrgestellklasse EB)

Durchfluß-Sensor T589

Der Durchfluß-Sensor besteht aus einem Gehäuse an der Rücklaufleitung der Lenkung und einem elektrischen Schalter. Der Sensor kann separat erneuert werden, ohne daß das Servolenkungsöl abgelassen werden muß.

Anzugsdrehmoment

  1. Anschlüsse am Durchfluß-Sensor: 50 Nm

  2. Elektrischer Schalter: 20 Nm


 

WICHTIG! Der Durchfluß-Sensor kann nur in eine Richtung eingebaut werden. Die Flußrichtung muß der Markierung auf dem Gehäuse des Durchfluß-Sensors entsprechen.


 

Hinweis: Bei Fahrgestellen früherer Ausführung befindet sich der Durchfluß-Sensor auf der Druckleitung. Bei Fahrgestellen späterer Ausführung befindet sich der Durchfluß-Sensor auf der Rücklaufleitung. Der Durchfluß-Sensor ist außerdem in anderer Richtung eingebaut (unterschiedliche Strömungsrichtungen).


 

Der Durchfluß-Sensor für Fahrgestelle früherer Ausführung ist nicht als separates Teil erhältlich. Für Servicearbeiten ist der Durchfluß-Sensor für Fahrgestelle späterer Ausführung zu verwenden. Dieser ist an die Rücklaufleitung anzubauen. Sowohl die Hydraulikanschlüsse, als auch das elektrische Kontaktstück wurden bei den neueren Sensoren geändert.

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1 3


 

124 321

 

2 4


 

  1. Elektrischer Schalter

  2. Durchfluß-Sensorgehäuse

  3. Hydraulikanschluß

  4. Pfeil für Strömungsrichtung


 

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Der Durchfluß-Sensor T589 befindet sich hinter der Servolenkungspumpe im Motorraum.

image image 13:01-52

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Ausgabe 2 de


 

ARA860, gelenkte Nachlaufachse


 

Einstellung von Achsen und Laufrichtung


 

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1 712 905

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Vorbereitung 3

Laufrichtung Geberzylinder 4

Rückstellzylinder 5

Achseinstellung Einstellen der Vorspur an der Nachlaufachse 6

Testwerte 7

Vorbereitung


 

Das Hydrauliksystem zur Steuerung der ARA860 muß befüllt und entlüftet sein sowie unter Druck stehen. Bei Reifenverschleiß und Schlingern Hydrauliksystem auf Druck und Dichtheit prüfen. Siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Arbeitsbeschreibung, gelenkte Nachlaufachse hinter Antriebsachse.

Um die Abweichung der Laufrichtung der Nachlaufachse zu berechnen, sind die Werte der Spurwinkel sowohl für die Vorderachse als auch für die Nachlaufachse zu messen und einzustellen. Zur Einstellung der Spurwinkel an der Vorderachse siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 13, Achseinstellung.

  1. Drehscheiben unter alle gelenkten Räder legen.

  2. Laser-Meßausrüstung an Vorder- und Nachlaufachse anbauen. Siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 13, Anbauen von Meßskalen, Arbeitsbeschreibung und Achseinstellung, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.

Laufrichtung


 

Geberzylinder

  1. Vorderachse geradeaus stellen.

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  2. Ggf. hydraulische Mittelstellung des Geberzylinders prüfen und gemäß der Prüfmessung auf 99 mm einstellen. Laufrichtung durch Lösen der Kugelgelenkklemme und Drehen der Kolbenstange einstellen. Klemme festziehen und prüfen, ob sich die Vorderachse in Geradeausstellung befindet.


     

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    1 2


     

    125 157

     

    Geberzylinder

    1. Max. 31,5 mm

    2. Max. 14 mm

Rückstellzylinder


 

  1. Bei fehlerfreiem Rückstellzylinder und unter Druck stehendem System beträgt das Prüfmaß für die hydraulische Mittelstellung des Rückstellzylinders 186 mm.

    Rückstellzylinder auf Undichtigkeiten prüfen, falls die hydraulische Mittelstellung vom Prüfmaß abweicht. Siehe Service- Handbuch, Hauptgruppe 13, gelenkte Nachlaufachse hinter Antriebsachse, Funktions- und Arbeitsbeschreibung.


     

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    103 955

     

    186


     


     

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    1 2


     


     

    125 158

     

  2. Laufrichtung der Nachlaufachse durch Lösen der Kugelgelenkklemme und Drehen der Kolbenstange einstellen.

Die maximale Abweichung der Laufrichtung beträgt 2 mm/m.


 

Rückstellzylinder

  1. Max. 31,5 mm

  2. Max. 19 mm

Achseinstellung


 

Einstellen der Vorspur an der Nachlaufachse

  1. Achseinstellung messen. Prüfen, ob Sturz und Nachlauf innerhalb der Grenzwerte liegen. Zur genauen Messung der Vorspur müssen diese Werte korrekt sein.

  2. Siehe Diagramm zur korrekten Einstellung der Vorspur.

Neuere Achsen verfügen über einen unterschiedlichen Sturz an rechtem und linkem Rad. Dadurch wird ungleichmäßiger Reifenverschleiß aufgrund der Fahrbahnneigung verhindert. Diese neueren Achsen verfügen über einen Anschlag vorn und hinten an der Achse. Deshalb kann dieser Achstyp für Links- und Rechtslenker verwendet werden.


 

Testwerte

 


 

Sturz 1

Min.

0,0 Grad

Nominalwert

0,4 Grad

Max.

0,8 Grad

Sturz 2

-0,5 Grad

-0,1 Grad

0,3 Grad

Nachlauf

1,5 Grad

2,0 Grad

2,5 Grad


 

Der Unterschied der Nachlaufwinkel rechts und links darf 0,5 Grad nicht überschreiten.

Sturz 1 und 2 sind abhängig von der Achsversion.

  • Die folgenden Angaben betreffen ältere Achsen bis einschließlich Fahrgestell- Nummer 1841195:

    Sturz ist gleich auf beiden Seiten. Sturz 1 auf beiden Seiten einstellen.

  • Die folgenden Angaben betreffen neuere Achsen ab einschließlich Fahrgestell- Nummer 1841196:

Sturz ist unterschiedlich auf beiden Seiten des Fahrzeugs. Sturz 1 auf Seite mit Servolenkgetriebe einstellen. Sturz 2 auf der anderen Seite einstellen.

Abweichungen im Bereich der Fahrgestell- Nummern können auftreten.

Lenkrollhalbmesser für Sturz 1 = 5,25 +/- 0,25 Grad

Lenkrollhalbmesser für Sturz 2 = 5,75 +/- 0,25 Grad

Das Diagramm zeigt, wie die Vorspur je nach Achslast auf dieser Achse variiert. Diagramm wird zur Einstellung der Vorspur für die entsprechende Fahrzeugbeladung verwendet.

Die zulässigen Werte liegen im grauen Bereich.


 

Hinweis: Der Spurwert ändert sich bei Belastung in Richtung Nachspur. Die Spurstange befindet sich vor der Achse.


 

  1. Achslast schätzen.

  2. Das Diagramm gibt an, welche Vor- oder Nachspur für die geschätzte Last zutreffend ist. Auf den entsprechenden Wert einstellen.

  3. Nach Einstellen der Spurstange, muß der Gesamtwert der-Spurwinkel- gleichmäßig auf die rechte und linke Seite verteilt werden. Der Wert der Spurwinkel wird durch Drehen der Kolbenstange des Rückstellzylinders verteilt.

Sicherstellen, daß das Prüfmaß für die hydraulische Mittelstellung des Rückstellzylinders korrekt ist.


 

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Das Diagramm zeigt, auf welchen Wert die Vorspur abhängig von der Achslast des Fahrzeugs einzustellen ist. Das Diagramm gibt nur den Bereich für das normale Leergewicht des Fahrzeugs an.


 

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1 586 701

13:02-01

Ausgabe 1.1 de


 

Lenkgetriebe ZF 8098


 

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Funktionsbeschreibung


 

101 781

 

© Scania CV AB 2001, Sweden


 

© Scania CV AB 2001, Sweden 13:02-01 de


 

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Inhalt

Allgemeines 4

Funktionsbeschreibung Funktion ohne Servowirkung 5

Funktion mit Servowirkung 7

Endlagenbegrenzung 9

Druckbegrenzungsventil 10

Allgemeines


 

Allgemeines


 

Das Lenkgetriebe ist für einen Systemdruck von 150 bar und ein maximales Drehmoment vom Lenksegment in Höhe von 6 726 Nm angepaßt. Das Untersetzungsverhältnis des Lenkgetriebes ist zwischen 17 und 20:1 variabel.

Das Lenkgetriebe ist mit einem integrierten Druckbegrenzungsventil sowie mit einer hydrau- lischen Endlagenbegrenzung ausgestattet.

Die Endlagenbegrenzung ist selbstjustierend.

Funktionsbeschreibung


 

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  1. Inbusschraube - Automatische Endlagenbegrenzung

  2. Ventil - Endlagenbegrenzung

  3. Lenkschraube

  4. Torsionsstab

  5. Steuerventil

  6. Eingangswelle

  7. Lenkgetriebegehäuse

  8. Lenksegment

  9. Kugelsatz

  10. Arbeitskolben


     

    Funktion ohne Servowirkung

    Wenn es zu einer Störung kommt, so daß die Servowirkung ausfällt, funktioniert das Lenk- getriebe wie ein mechanisches Lenkgetriebe. Das Fahrzeug bleibt lenkbar, aber das Lenken erfordert einen beträchtlich größeren Kraftauf- wand.

    Wenn das Lenkrad gedreht wird, wird das Drehmoment auf die Eingangswelle des Lenk- getriebes übertragen. Ein Torsionsstab ist zum einen mit der Eingangswelle, zum anderen mit der Lenkschraube verbunden. Wenn der Torsi- onsstab etwa 7° verdreht worden ist, greift ein Zapfen, der das Moment mechanisch an die Lenkschraube überträgt.


     

    Der Kugelsatz zwischen Lenkschraube und Arbeitskolben überträgt und verstärkt das Drehmoment auf den Arbeitskolben, der dann im Zylinder des Lenkgetriebegehäuses ver- schoben wird.

    Die Unterseite des Arbeitskolbens ist zum Teil als Zahnstange geformt, die in die Zähne des Lenksegments greift. Der variierende Eingrif- fradius zwischen der Zahnstange des Arbeits- kolbens und den Zähnen des Lenksegmentes bestimmen zusammen mit der Steigung der Lenkschraube das Untersetzungsverhältnis des Lenkgetriebes und die Anzahl der Lenkradum- drehungen.

    Das Lenksegment überträgt über Lenkstockhe- bel, Lenkschubstange, Lenkspurhebel und Spurstangen das Moment auf die gelenkten Räder.

    Funktion mit Servowirkung


     

    Neutralstellung

    Wenn kein Drehmoment auf den Torsions- stab wirkt, befindet sich das Steuerventil in Neutralstellung.

    Der Einlaß- und Rücklaufkanal sind dann miteinander verbunden.

    Wenn der Motor läuft, zirkuliert Öl von der Hydraulikpumpe durch das Steuerven- til und über die Rücklaufleitung zurück zum Ölbehälter.


     

    Übertragung des Lenkradmoments

    Bei Servowirkung wird nur ein kleiner Teil der Lenkarbeit mechanisch ausgeführt.

    Wenn das Lenkrad gedreht wird und die Lenkschraube versucht, den Arbeitskol- ben zu verschieben, leistet der Arbeitskol- ben aufgrund seines Eingriffs in das Lenksegment Widerstand.

    Der Torsionsstab zwischen Eingangswelle und Lenkschraube wird dann relativ zur Eingangswelle und Lenkschraube gedreht.

    Durch den Unterschied zwischen den Drehwinkeln von Eingangswelle und Lenkschraube wird das Steuerventil aktiviert.

    Das Steuerventil drosselt teilweise den Ölfluß zwischen Einlaß- und Rücklaufka- nal und öffnet für vollen Öldurchfluß in einen der beiden Zylinderräume auf der Seite des Arbeitskolbens.

    Der schnell aufgebaute Öldruck im Zylin- der verschiebt den Arbeitskolben, der durch seinen Zahneingriff in das Lenkseg- ment dieses jetzt dreht.


     

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    Neutralstellung


     

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    Einschlagen nach rechts

    Das Öl auf der anderen Seite des Arbeitskol- bens sowie das Öl, das nicht für die Lenkar- beit verbraucht wird, strömt über das Steuerventil hinaus durch den Rücklaufkanal zum Ölbehälter.

    Wenn der Fahrer einen Lenkeinschlag beibe- hält, wird nur der Öldruck geliefert, der benö- tigt wird, um die Räder in der erreichten Stellung zu halten. Wenn der Fahrer das Lenkrad losläßt, bringt der Torsionsstab das Steuerventil in die Neutralstellung und die Räder nehmen aufgrund der Radwinkel der Vorderachse und der Reifenspannung wieder die Geradeausstellung ein.


     

    Hoher Öldruck erzeugt Lenkkraft

    - großer Ölfluß bewirkt schnelle Lenkreaktion

    Die Ölmenge, die zum Zylinder geführt wird, ist von der Geschwindigkeit der Lenkbewe- gung abhängig.

    Der aufgebaute Öldruck ist vom Widerstand der gelenkten Räder abhängig, von der Achslast und Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn.

    Durch den Unterschied in der Drehbewegung zwischen der Eingangswelle und der Lenk- schraube wird das Steuerventil so geregelt, daß Druck und Durchfluß optimal an jede Lenksituation angepaßt werden.

    Ein variabler Widerstand im Lenkrad infor- miert den Fahrer über den Verlauf der Lenk- bewegung und verleiht ihm so die Kontrolle darüber.

    Wenn die gelenkten Räder einer plötzlichen Stoßbelastung ausgesetzt sind, wird diese Kraft auf die Lenkschraube übertragen und resultiert in einer schnellen Drehbewegung derselben.

    Wenn die Lenkschraube gedreht wird, dreht sich auch das Steuerventil im Verhältnis zur Eingangswelle. Das Steuerventil regelt jetzt vollen Ölfluß auf die druckschwache Seite des Arbeitskolbens, wo eine rasche Druckzu- nahme stattfindet. Der Öldruck erzeugt eine Gegenkraft, die die Stoßbelastungen dämpft, bevor sie an das Lenkrad übertragen werden.


     

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    Einschlagen nach links


     


     

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    101

    1

     

    1 2 3 4 5 4 3 2


     

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    1. Inbusschraube - Automatische Endlagenbegrenzung

    2. Zylinderraum

    3. Ventilhülse

    4. Kolbenstift

    5. Druckfeder


 


 

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Beim Einstellen wird das Lenkrad voll eingeschlagen, dabei verschiebt sich die Hülse auf der Inbusschraube


 

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Wenn sich der Arbeitskolben seiner Endposition nähert, wird der Kolbenstift in die Ventilhülse hineingedrückt und das Ventil öffnet auf der druckschwachen Seite

Endlagenbegrenzung

Die Aufgabe der Endlagenbegrenzung besteht darin, den Öldruck des Lenkgetriebes zu ver- ringern und somit dessen Drehmoment zu reduzieren, wenn die Räder sich den Endlagen nähern.

Ohne diese Funktion würde es im System zu einem starken Ansteigen des Drucks und der Temperatur kommen, wenn die Räder mit gro- ßer Kraft gegen ihre Endlagen gepreßt werden. Dies würde auch eine starke Belastung der anderen Komponenten des Lenksystems bedeuten.

Die Endlagenbegrenzung besteht aus zwei Ventilen, die in einem längsverlaufenden Kanal im Arbeitskolben eingebaut sind. Die Ventile werden von einer Druckfeder geschlos- sen gehalten, die zwischen den Ventilen ange- ordnet ist. Sie werden von zwei Kolbenstiften geöffnet, deren Enden aus Ventilhülsen an den Stirnseiten des Arbeitskolbens herausragen.

Wenn der Öldruck an der druckstarken Seite des Arbeitskolbens höher ist als der Öldruck zwischen den Ventilen, wird Öl durch das Ventil auf der Druckseite durchgelassen.

Wenn sich der Arbeitskolben seiner Endposi- tion nähert, wird der jeweilige Kolbenstift in die Ventilhülse gedrückt und öffnet das Ventil auf der druckschwachen Seite. Der Öldruck auf Druckseite wird verringert, wenn das Öl durch die Ventile und den Arbeitskolben auf die druckschwache Seite strömt und von dort aus weiter über den Rücklaufkanal zum Ölbehälter.

Je näher der Arbeitskolben an die Endposition herankommt, desto mehr wird der Öldruck ver- ringert, entsprechend verringert sich als Folge die Servowirkung. Der Fahrer kann somit an den Endlagen keine volle Belastung des Lenk- getriebes bewirken.

Die selbstjustierende Funktion der Endlagen- begrenzung ist ab Werk eingestellt. Dies erfolgt nach Einbau des Lenkgetriebes im Fahrzeug.

Wird danach der nominelle Radeinschlag erhöht, wird die Endlagenbegrenzung automa- tisch eingestellt.

Wird der nominelle Radeinschlag verringert, müssen beide Einstellschrauben gegen neue ausgewechselt werden.

Die Einstellschrauben müssen auch ausge- wechselt werden:

  • Wenn die Länge der Lenkschubstange, d.h. die Geradeausstellung, geändert wurde.

  • Wenn die Eingangswelle am losen Lenkge- triebe - oder am von der Lenkschubstange gelösten Lenkgetriebe - um mehr als

    1,6 Umdrehungen von der Mittelstellung aus gedreht wurde.

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    Druckbegrenzungsventil

    Das Druckbegrenzungsventil im Ventilgehäuse des Lenkgetriebes begrenzt den maximalen Öldruck an der Druckseite des Hydraulik- systems.

    Wenn der Öldruck den Wert für maximal zuläs- sigen Systemdruck übersteigt, öffnet das Ventil und Öl strömt von der Druckseite durch die Rücklaufleitung zurück zum Ölbehälter.

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    Das Ventil schützt somit das Hydrauliksystem vor Schäden durch zu hohen Druck.


     

    Technische Daten


     

    Allgemeine Daten


     

     

    Einschlagen nach links

    Geradeaus

    Einschlagen nach rechts

    Lenkeinschlag

    2,4 Umdrehung

    0

    2,4 Umdrehung

    Winkelauslenkung des Lenksegmentes

    47° 1)

    0

    47° 1)

    Untersetzung

    20,0:1

    17,0:1

    20,0:1

    Drehmoment vom Lenksegment bei 150 bar

    6 726 Nm

    5 717 Nm

    6 726 Nm

    Gewicht (ohne Lenk- stockhebel)

    39 kg

    1) Bei Lenkgetrieben, die im Fahrzeug montiert sind, wird nur eine Auslenkung von 45° des Lenksegmentes genutzt.


     

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    Rückmeldung

    Ein Rückmeldungsformular befindet sich in der Gruppe 0.


     

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    13:02-02

    Ausgabe 1 de


     

    Lenkgetriebe ZF 8098


     

    Arbeitsbeschreibung


     

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    Austausch von Dichtungen Einstellen der Endlagenbegrenzung


     

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    © Scania CV AB 1996-05


     

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    Inhalt

    Explosionszeichnung 4

    Wichtige Hinweise Lenkgetriebe - Komponente mit hohen Sicherheitsanforderungen 5

    Sauberkeit - sehr wichtig bei Arbeiten am Lenkgetriebe 6

    Lenkgetriebe auswechseln - oder Leckage beheben? 7

    Endlagenbegrenzung 8

    Austausch von Dichtungen Zerlegen des Lenkgetriebes 9

    Zusammenbau des Lenkgetriebes 17

    Spezifikationen 25

    Spezialwerkzeug 26

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    6

    8

     

    11 9

    12


     

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    6

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    13 3

    4

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    16

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    18


     

    19


     

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    1. Staubschutz

    2. Sicherungsring

    3. Stützscheibe

    4. Dichtung

    5. Rollenlager

    6. Kunststoffscheibe

    7. O-Ring

    8. Überdruckventil

    9. O-Ring

    10. Staubschutz

    11. Staubschutz

    12. Dichtung

    13. Dichtring

    14. Lagerscheibe

    15. Nadellager

    16. Dichtung

    17. Antriebswelle

    18. Arbeitskolben

    19. Lenkschraube

    20. O-Ring

    21. Dichtung

    22. Nadellager

    23. Lagerscheibe

    24. Dichtung

    25. O-Ring

    26. O-Ring

    Wichtige Hinweise


     

    Das Lenkgetriebe - eine Komponente mit hohen Sicherheitsanforderungen


     

    Diese Arbeitsbeschreibung beinhaltet u.a. das Auswechseln von Dichtungen im Lenkge- triebe.

    Diese Arbeit erfordert die teilweise Zerlegung des Lenkgetriebes, um innere und äußere Leck- age zu beheben.

    Die Funktion des Lenkgetriebes ist äußerst wichtig für die Verkehrssicherheit des Fahr- zeugs. Bei Eingriffen in das Lenkgetriebe gel- ten daher hohe Anforderungen an die Produkt- sicherheit.

    Die Arbeit darf daher nur unter folgenden Vor- aussetzungen erfolgen:

  • Funktionskontrolle der Hydraulikpumpe und des Lenkgetriebes nach einer von Scania angewiesenen Methode zur Fest- stellung der Störungsursache.

    Siehe Servicehandbuch, Gruppe 13 ”Len- kung - Kontrolle und Fehlersuche”.

  • Die Arbeit ist anhand dieser Beschreibung und mit den angegebenen Werkzeugen durchzuführen.

  • Andere Eingriffe in das Lenkgetriebe als die hier beschriebenen sind untersagt.

  • Bei Arbeiten am Lenkgetriebe ist auf sorg- fältige Sauberkeit zu achten.

  • Schweißen, Schleifen oder staubige Tätig- keiten in der Nähe des Arbeitsplatzes sind untersagt.

  • Nach der Arbeit ist eine Funktionskon- trolle des Lenkgetriebes im Fahrzeug durchzuführen.

  • Lenkgetriebe, die äußerer Gewalt (Zusam- menstoß, Auffahrunfall usw.) ausgesetzt wurden, sind zu erneuern.

    Sauberkeit - sehr wichtig bei Arbeiten am Lenkgetriebe


     

    Die Forderung nach Sauberkeit bei Arbeiten am Lenkgetriebe kann nicht genug betont werden.

    Schmutz im Hydrauliksystem ist die häufigste Ursache von Schäden an Komponenten und Dichtungen des Lenkgetriebes.

    Denken Sie vor allem an folgendes:

  • Lenkgetriebe an den Schlauchanschlüssen reinigen, bevor diese abgenommen wer- den. Eventuell abgeblätterte Farbe entfer- nen.

  • Anschlußlöcher im Lenkgetriebe sofort verschließen.

  • Immer Öl und Ölfilter auswechseln, wenn Dichtungen oder das Lenkgetriebe ausge- wechselt worden sind.

  • Bei Filterwechsel immer den Ölbehälter entfernen.

  • Vor dem Einbau eines neuen Filters den Ölbehälter innen und außen reinigen.

  • Zum Öleinfüllen immer ein reines Gefäß verwenden.

    Das Öl wird erst beim Rücklauf vom Lenk- getriebe gefiltert.

  • Auf keinen Fall altes Öl wieder einfüllen.

    Lenkgetriebe auswechseln - oder Leckage beheben?


     

    Diese Arbeitsbeschreibung beinhaltet das Aus- wechseln von Dichtungen im ausgebauten Lenkgetriebe sowie das manuelle Einstellen der Endlagenbegrenzung, wenn das Lenkge- triebe im Fahrzeug belassen wird.

    Eingriffe in das Lenkgetriebe über jene in dieser Beschreibung hinaus sind nicht zuläs- sig.

    Es ist daher wichtig ausgehend von der durch- geführten Funktionskontrolle zu beurteilen, ob das Lenkgetriebe ausgewechselt oder instand- gesetzt werden soll.


     

    Das Lenkgetriebe muß in folgenden Fällen ausgewechselt werden:

  • Bei Beschädigung des Lenkgetriebes bei einem Zusammenstoß oder Abkommen von der Fahrbahn.

  • Leckage durch die Mitte der Antriebs- welle. (Beschädigte Dichtung in der Lenk- schraube).

  • Unzulässig hohe innere Leckage beim Dre- hen der Räder in eine Richtung bei gesi- cherter Mittellage.


     

    Bei dieser Prüfung wird nur das Betäti- gungsventil gedreht und die Leckage findet in den Dichtungen im Ventilgehäuse/Betä- tigungsventil statt.


     

    Diese Dichtungen können nur ausgewech- selt werden, wenn die Lenkschraube aus dem Arbeitskolben ausgebaut wird.


     

    Dieser Eingriff in das Lenkgetriebe ist nicht zulässig.

    Ein Auswechseln von Dichtungen kann in folgenden Fällen erfolgen:

  • Bei äußerer Leckage.

  • Unzulässig hohe innere Undichtheit bei Schwenken der Räder in beiden Richtungen.

    Die Undichtheit liegt dann wahrscheinlich zwischen Zylinder und Dichtung des Arbeitskolbens.


     

    Was die äußere Leckage betrifft kann das Lenkgetriebe bei folgenden Arbeiten im Fahr- zeug belassen werden:

  • Auswechseln des Dichtrings der Antriebs- welle.

  • Auswechseln der Dichtung des Seitendek- kels.

  • Auswechseln des Entlüftungsstopfens im Seitendeckel.

  • Auswechseln des O-Rings am Stopfen für das Überdruckventil.

    Endlagenbegrenzung


     

    Was bewirkt die Endlagenbegrenzung?

    Der Öldruck - und dadurch das Drehmoment - des Lenkgetriebes wird wie folgt gesteuert:

    Das Betätigungsventil des Lenkgetriebes paßt den Öldruck im Lenkgetriebe an den Lenkwiderstand an.

    Zunehmender Lenkwiderstand erfordert zunehmenden Öldruck.

    Wenn das Rad bei gestartetem Motor und vol- ler Lenkradumdrehung gegen den Gewindestift gedrückt wird, wird der Lenkwiderstand maxi- mal und der Öldruck im Lenkgetriebe steigt dannschnellaufdenhöchstenzulässigen Wert.

    Der hohe Öldruck und die schnell steigende Öltemperatur führen eine starke Beanspru- chung der Hydraulikpumpe mit sich.

    Die Aufgabe der Endlagenbegrenzung besteht darin, den Öldruck des Lenkgetriebes zu ver- ringern und somit dessen Drehmoment zu reduzieren, wenn die Räder sich den Endlagen nähern.

    Um die Gefahr von Schäden an der Hydrau- likpumpe zu vermeiden, darf das Rad aller- dings nicht länger als 10 s gegen die Anschlagschraube gedrückt werden.


     

    WICHTIG! Wenn die Antriebswelle am losen Lenkgetriebe - oder am vom Lenkgestänge gelösten Lenkgetriebe - um mehr als

    1,6 Umdrehungen von der Mittellage verdreht werden muß, müssen zuerst die Einstellschrau- ben entfernt werden.

    Die selbstjustierende Funktion der Endlagen- begrenzung ist ab Werk eingestellt. Dies erfolgt nach Einbau des Lenkgetriebes im Fahrzeug.

    Wenn danach die nominalen Radeinschläge vergrößert werden, wird die Endlagenbegren- zung automatisch eingestellt, wenn das Lenk- rad hart gegen die Radanschläge gedreht wird.

    Wenn die nominalen Radeinschläge verklei- nert werden, müssen beide Einstellschrauben gegen neue ausgewechselt werden, zudem muß das Lenkrad hart gegen die Radanschläge gedreht werden.

    Eine Einstellung der Endlagenbegrenzung ist auch erforderlich:

    • Wenn die Länge der Lenkschubstange, d.h. die Geradeausstellung, geändert wurde.

    • Wenn die Antriebswelle am losen Lenkge- triebe - oder am von der Lenkschubstange gelösten Lenkgetriebe - um mehr als 1,6 Umdrehungen von der Mittelposition aus gedreht wurde.


       

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      102

       

      Bei der Einstellung wird das Lenkrad voll eingeschlagen, wobei sich die Hülse auf der Inbusschraube verschiebt.

      Austausch von Dichtungen


       

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      Zerlegen des Lenkgetriebes

      Werkzeug siehe Seite 26.


       

      1. Das Lenkgetriebe reinigen und mit den Auf- spannvorrichtungen 87 013 und 98 148 mit dem Lenksegment nach oben im Universal- stativ anbringen.


         

        98 148

        87 013


         

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        101935

         

        WARNUNG!

        Nicht vor dem Abzieher stehen. Der Abzieher löst sich und kann Personen- schäden verursachen.


         

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      2. Führungshebel festhalten und Mutter mit Schrauber abziehen.

        Kontrollieren, daß der Führungshebel genau vor der Markierung am Lenksegment gekennzeichnet ist. Ist die Markierung undeutlich, mit Körnerschlag kennzeichnen.

        Die Mutter drei Umdrehungen auf das Lenksegment aufschrauben.

        Den Führungshebel mit Abzieher 587 539 abziehen.


         

      3. Klemmhülse 87 018 mit Einsatz 87 017 auf der Antriebswelle anbringen.


         

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        Die Klemmhülse an der Markierung auf der Antriebswelle kennzeichnen.


         

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        101936

         

        87 018


         

        87 017


         

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        587 539

      4. Das Lenkgetriebe in Horizontalstellung bringen.


         

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      5. Die Mittellage des Lenkgetriebes einstellen, indem die Antriebswelle so gedreht wird, daß die Markierungen an der Antriebswelle und am Lenksegment wie folgt übereinstim- men:


         

        Die Markierung an der Antriebswelle und am Lenksegment stehen gerade nach unten.


         


         

      6. Mit dem Lenkgetriebe in der Mittelstellung wie folgt kontrollieren, ob der Zahneingriff des Lenksegments Spiel hat:

  • Das Lenksegment mit einer kräftigen Rohr- zange sichern. Zwischen der Rohrzange und dem Keilwellenprofil Zwischenlagen ver- wenden.

  • Eine kleinere Rohrzange mit Zwischenlagen auf der Antriebswelle anbringen.

  • Kontrollieren, ob die Antriebswelle beim Drehen Spiel aufweist.

  • Bei Drehspiel - eine Markierung 350 mm von der Mitte der Antriebswelle entfernt auf der Rohrzange anbringen.

  • Beim Markieren einen Mitarbeiter das Spiel messen lassen.


     

    Übersteigt das Spiel beim Drehen 30 mm

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    - das Lenkgetriebe auswechseln.

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    1. Kennzeichnung, Antriebswelle

    2. Kerbe, Staubschutz

    3. Kennzeichnung, Lenkgetriebegehäuse


     

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    Max 30mm


     

    350mm

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  • Muß lediglich das Lenksegment entfernt werden, um Leckagen abzudichten, muß dabei der Arbeitskolben nicht entfernt wer- den.


     

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    Wenn dies der Fall ist, mit Schritt 14 auf Seite 13 fortfahren.


     

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    1. Staubschutz und Abdichtung der Antriebs- welle entfernen.

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      102 153

       

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      WICHTIG! Die Einstellschraube (Endlagenbe- grenzung ) entfernen, nicht den Deckel drehen, da Schäden an der Endlagenbegrenzung entste- hen können.


       

    2. Den Deckel entfernen. Sitzt der Deckel fest, das Lenksegment entgegen dem Uhrzeiger- sinn bei einem L-Getriebe und im Uhrzei- gersinn bei einem R-Getriebe drehen.


       

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    3. Das Nadellager und die darunterliegende Lagerscheibe zur Kontrolle aus dem Deckel entfernen.


       

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      Falls das Nadellager beschädigt ist - oder falls sich Druckschäden an der Lager- scheibe befinden -, das Lenkgetriebe aus- wechseln. Die Lenkung ist dann für äußere Gewalt ausgesetzt worden und es besteht die Gefahr, daß auch in der Lenkschraube und in der Umlaufmutter des Arbeitskol- bens Schäden vorhanden sind.


       

      Sind Nadellager und Lagerscheibe nicht beschädigt, diese wieder in den Deckel ein- setzen.

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    4. Den Arbeitskolben durch Drehen des Lenk- segments herausnehmen (siehe oben). Den Kolben nicht drehen, es können Kratzer ent- stehen.


       

      Den Kolben auf einer sauberen Unterlage ablegen.


       

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      101942

       

      Die Hand gemäß Abbildung halten, um zu verhindern, daß sich der Kunststoffdeckel an der Unterseite des Kolbens löst.


       

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    5. Mit dem Fingernagel kontrollieren, daß die Zähne des Arbeitskolben keine Druckstellen oder andere Schäden aufweisen.


       

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      Die Lenkschraube herausdrehen und kon- trollieren, daß keine Schäden an der Ober- fläche der Kugelführung oder an den Endflächen der Lenkschraube vorhanden sind.


       

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      Kontrollieren, daß eventuelle Ventilstifte gerade sind, federn und verschoben werden können.


       

      Falls Oberflächenschäden an Zähnen, Lenkschraube oder Schäden an Ventil- stiften vorhanden sind, muß das Lenkge- triebe ausgewechselt werden.

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    6. Eine Hand ins Lenkgetriebegehäuse schie- ben und das Nadellager und die Lager- scheibe für die Antriebswelle entfernen. Lager und Lagerscheibe gemäß Punkt 9 oben kontrollieren.


       

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      Den Dichtring mit einer gebogenen Anreiß- nadel entfernen. Den Dichtring aufheben. Er wird beim Anbringen eines neuen Dicht- rings als Distanzstück verwendet.


       

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    7. Den Stützring und die Dichtung auf der Keilwellenseite des Lenksegment entfernen. Die Dichtung auf der anderen Seite des Lenksegments entfernen.


       

    8. Das eine Rollenlager des Lenksegments kennzeichnen. Eine entsprechende Markie- rung am Lenkgetriebegehäuse anbringen.


       

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      Das äußere und innere Rollenlager des Lenksegments dürfen beim Einbau nicht verwechselt werden.


       

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      Befindet sich der Arbeitskolben im Lenkge- triebe - die Antriebswelle 1,5 Umdrehungen aus der spielfreien Mittelstellung drehen, damit beim Montieren des Lenksegmentes Spiel in den Zähnen vorhanden ist.


       

      Die veränderte Stellung des Lenksegmentes mit je einem Farbpunkt auf Gewinde und Lenkgetriebegehäuse kennzeichnen.


       

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      WARNUNG!

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      587 585

      Bei dieser Arbeit Schutzbrille tragen.


       

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    9. Die Sicherungsringe des Rollenlagers mit Sicherungsringzange 587 585 entfernen.


       

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      9


       


       

      8


       

    10. Die Arme des Abziehers 587 315 gemäß Abbildung modifizieren.

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      5


       

      100215

       

      5

    11. Den Abzieher am Rollenlager auf der Keil- wellenseite anbringen.


       

      Eine geeignete Mutter zwischen der Abzieherschraube und dem Lenksegment anbringen. Da die Lager exzentrisch sind, stimmt die Mitte der Lager nicht mit der des Lenksegmentes überein.


       

    12. Das Lager ca. 15 mm aus dem Gehäuse zie- hen.


       

      Das gegenüberliegende Lager ca. 15 mm mit Hilfe des Stützdorns 99 132 heraus- ziehen.


       

      Die Lager entfernen.


       

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    13. Die Kunststoffscheiben auf beiden Seiten entfernen und das Lenksegment heraushe- ben.


       

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      587 315


       

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      101948

       

      587 315


       

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      101 951

       

      101949

       

      99 132

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    14. Kontrollieren, daß keine Druckstellen oder andere äußere Schäden an den Zähnen oder Lagerflächen des Lenksegments vorhanden sind - mit dem Fingernagel über die Ober- flächen fahren.


       

      100303

       

      Bei Schäden muß das Lenkgetriebe aus- gewechselt werden.


       

    15. Den Zylinder im Lenkgetriebegehäuse aus- wechseln. Den vorderen und hinteren Zylin- derraum hinsichtlich Kratzern kontrollieren.


       

      Riefen von äußerst geringer Tiefe (Oberflä- chenriefen) haben keine Bedeutung für die Funktion des Lenkgetriebes.


       

      Tiefere Riefen außerhalb des Gleitbereichs der Kolbendichtung haben keine Bedeu- tung, wenn eventuell vorhandene Grate abgeschliffen werden.


       

      Bei tieferen Riefen in der hinteren Zylinder- kammer im Gleitbereich der Kolbendich- tung - kontrollieren, ob Kolben oder Kolbendichtung Verschleiß oder Schäden aufweisen, die sich auf die Lage der Riefen im Zylinder beziehen lassen.


       

      Die Kolbendichtung ist verhältnismäßig weich und besitzt relativ hohe Dichthaltefä- higkeit auch bei relativ starker Riefenbil- dung.


       

      Eventuelle Grate und scharfe Kanten mit Schleifleinen Körnung 220-400 abschleifen. Nach dem Schleifen den Zylinder sorgfältig reinigen.


       

      Bei Kratzern innerhalb des Arbeitsbe- reichs des Kolbens muß das Lenkgetriebe ausgewechselt werden.

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    16. Das Überdruckventil aus dem Lenkgetriebe- gehäuse entfernen. Den Ölkanal sauberbla- sen. Den O-Ring auswechseln. Den neuen O-Ring einölen und von der Außenseite des Ventilstopfens anbringen - nicht über das Gewinde.


     

    101952

     

    Das Ventil mit 30 Nm anziehen.


     

    Zusammenbau des Lenkgetriebes

    Werkzeug, siehe Seite 26.


     

    1. Die Dichtungen der Lenkschraube kontrol- lieren. Sind sie völlig unbeschädigt - Aus- tausch vermeiden.


       

      Falls Riefen in den Dichtungen vorhanden sind, müssen sie ausgewechselt werden.

      Montagehülse 99 238 mit Distanzring,

      sowie Hülse 99 237 verwenden.


       

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    2. Eine Reißnadel in die Dichtungen eindrük- ken und diese vorsichtig aus den Nuten bie- gen. Darauf achten, daß die Kanten der Nuten nicht beschädigt werden.


       

      99 238


       

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      100245

       

      101953

       

      100246

       

      99237

    3. Die Montagehülse hauchdünn mit Servolen- köl einölen und diese, ohne Distanzring, auf die Führungsschraube setzen.


       

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      Die Dichtung auf die Montagehülse setzen und die Dichtung vorsichtig in die innere Nut hineinschieben.


       

      13_1015

       

      Darauf achten, daß die Dichtung beim Anbringen nicht verformt wird und daß sie nicht mehr als notwendig ausgedehnt wird.


       

      Den Distanzring in die Montagehülse setzen und die äußere Dichtung auf gleiche Weise anbringen.


       

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      101955

       

    4. Die Hülse 99 237 innen hauchdünn einölen und mit der abgefasten Seite vorsichtig über die Dichtungen schieben, damit sie in die Nuten gedrückt werden. Die Hülse einen kurzen Moment sitzen lassen, damit die Dichtungen in die Nuten gepreßt werden.


       

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    5. Die Dichtung des Arbeitskolbens kontrollie- ren.


       

      Ist sie nicht beschädigt - Austausch vermeiden.


       

      Sind Riefen vorhanden - wie folgt vorgehen:


       

      101956

       

      Die Dichtung und den darunterliegenden O- Ring mit einer Anreißnadel entfernen. Dar- auf achten, daß die Kanten der Nut nicht beschädigt werden.

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    6. Den neuen O-Ring und die Dichtung mit Servolenköl schmieren und in die Kolben- nut einsetzen.


       

      Darauf achten, daß sie beim Anbringen nicht verformt werden und daß sie nicht mehr als notwendig ausgedehnt werden.


       

      Den Dichtring mit den Fingern in die Nut drücken.


       

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    7. Bei den Rollenlagern Stützscheibe und Dichtung auswechseln. Die Stützscheibe in der Nut mit der ebenen Seite zu den Lager- rollen anbringen.


       

      Die Dichtung sorgfältig schmieren und innerhalb der Stützscheibe anbringen.


       

      13_1020

       

      Die Dichtung in die Nut drücken. Dies ist wichtig, um zu vermeiden, daß die Dichtung beim Aufpressen der Rollenlager auf das Lenksegment beschädigt wird.


       

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      101 957

       

    8. Die O-Ringe in den Lagersitzen des Lenk- getriebes auswechseln. Die neuen O-Ringe sorgfältig schmieren und in die Nuten pres- sen, um zu verhindern, daß sie beim Einbau der Rollenlager ins Gehäuse beschädigt werden.

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      WICHTIG! Das Lenksegment von der richtigen Seite einbauen.

    9. Ein Schicht dünnes Klebeband über das Keilwellenprofil des Lenksegments legen.


       

      101 958

       

      Das Lenksegment ins Gehäuse einsetzen. Wenn der Arbeitskolben im Lenkgetriebe sitzt - das Lenksegment gemäß Markierung einsetzen.


       

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      Die Kunststoffscheiben mit der ebenen Seite nach außen am Lenksegment anbrin- gen.


       

      Die Lagersitze des Lenksegments und das Klebeband auf dem Keilwellenprofil schmieren.

      WICHTIG! Die Rollenlager nicht verwechseln.

      101 959

       

    10. Die Rollenlager mit den gestauchten Außenringen gegen die Aussparungen im Gehäuse anbringen.


       

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      WARNUNG!

      Bei dieser Arbeit Schutzbrille tragen.


       

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    11. Dorn 98 332 mit Dorn 87 292 über die Keil- wellenseite des Lenksegments gegen das Lenkgetriebegehäuse setzen.


       

      Dorn 87 582 gegen das Rollenlager auf der anderen Seite setzen und dieses mit einer Schraubzwinge in das Gehäuse einpressen.


       

      Das Lager nur so weit einpressen, daß der Sicherungsring angebracht werden kann. Den Sicherungsring mit der Öffnung genau vor der Aussparung im Gehäuse anbringen.


       

      Das Lager auf der Keilwellenseite des Lenksegments mit Dorn 98 743 gegen das Lager und Dorn 98 566 gegen das Gehäuse einpressen. Den Sicherungsring mit der Öff- nung genau vor der Aussparung im Gehäuse anbringen.


       

      Das Klebeband vom Lenksegment entfernen.


       

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      98 332

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      87 292


       

      89 743


       

      101960

       

      87 582


       

      101961

       

      98 566

    12. Die Dichtung, den Stützring und den Staub- schutz auf der Keilwellenseite des Lenkseg- ments anbringen. Die Dichtung und den Staubschutz auf der anderen Seite des Lenk- segments anbringen.

    13. Den entfernten Dichtring für die Antriebs- welle als Distanzstück auf Dorn 98 450 auf- setzen, mit der abgefederten Dichtlippe vom Dorn weggewendet.


       

      Einen neuen Dichtring einfetten und mit der abgefederten Dichtlippe gegen den Dorn gewendet anbringen.


       

      Den Dichtring in das Lenkgetriebegehäuse einsetzen.


       

      Die Lagerscheibe und das Nadellager anbringen.


       

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    14. Die Montagehülse 99 281 schmieren und auf die Antriebswelle setzen.


       

    15. Den Arbeitskolben wie folgt ins Lenkgetrie- begehäuse einsetzen:


       

      Zylinder und Arbeitskolben reichlich mit Servolenköl schmieren.


       

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      Einen Schutz für die Rohrzange über das Keilwellenprofil des Lenksegments anbrin- gen.


       

      Das Lenksegment so drehen, daß der erste Zahn der Welle teilweise im Zylinder zu sehen ist.


       

      101 963

       

      Den Kolben mit dem Zahnsegment nach oben in den Zylinder einsetzen und hinein- drücken, bis er mit dem Zahn des Lenkseg- ments in Berührung kommt.


       

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      101962

       

      98 450

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    16. Den Kolben ein Stückchen zurückziehen und gleichzeitig das Lenksegment - in Kon- takt mit dem Kolben - drehen.


       

      Den Kolben eindrücken und das Lenkseg- ment in die entgegengesetzte Richtung dre- hen, so daß die Zähne an Welle und Kolben ineinander eingreifen.


       

      101964

       

      Die Lenkschraube zur Endlage herausdre- hen. Das Lenksegment drehen und den Kol- ben vorsichtig in den Zylinder hineinziehen.

      WICHTIG! Kontrollieren, daß die Dichtung des Kolbens nicht durch die Kante des Zylinders beschädigt wird.


       

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    17. Die Lenkschraube vorsichtig hineindrehen. Dafür sorgen, daß die Dichtungen am vor- deren Ende der Lenkschraube in das Gehäuse geführt werden.


       

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    18. Das Nadellager und die darunterliegende Lagerscheibe aus dem Deckel entfernen.


       

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      101966

       

      Mit einer Reißnadel durch die Dichtung ste- chen und diese und den darunterliegenden O-Ring entfernen. Einen neuen O-Ring und eine neue Dichtung schmieren und in der Nut anbringen. Die Lagerscheibe und das Nadellager im Deckel anbringen. Den gro- ßen O-Ring im Deckel auswechseln.


       

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    19. Den Deckel montieren. Dabei die Ventil- stifte des Kolbens in die entsprechenden Löcher einführen.


       

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    20. Die Schrauben anbringen und den Deckel mit 190 Nm anbringen.


       

      190 Nm


       

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      101968

       

    21. Einstellschraube (Endlagenbegrenzung) anbringen und mit 15 Nm anziehen.

      102 153

       

      102 154

       

    22. Neue Dichtung und neuen Staubschutz für image

      die Antriebswelle anbringen.


       

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      Die Markierung des Staubschutzes gegen- über der Markierung im Lenkgetriebege- häuse anordnen.


       

      Die Montagehülse von der Antriebswelle entfernen.


       

      101938

       

      Die Mittellage des Lenkgetriebes einstellen, indem die Antriebswelle so gedreht wird, daß die Markierungen an der Antriebswelle und am Lenksegment wie folgt übereinstim- men:


       

      Die Markierungen an der Antriebswelle und am Lenksegment zeigen gerade nach unten.


       

      1. Kennzeichnung, Antriebswelle

      2. Kerbe, Staubschutz

      3. Kennzeichnung, Lenkgetriebegehäuse

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    23. Das Lenkgetriebe mit dem Deckel nach unten stellen.


       

      Einen neuen Staubschutz am Lenksegment anbringen.


       

      Den Lenkstockhebel gemäß Markierung anbringen.

      101969

       

      WICHTIG! Den Lenkstockhebel mit einer Kette in der Mittellage sichern, sonst kann die Endlagenbegrenzung beeinflußt werden.


       

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    24. Die Mutter mit 550 Nm anziehen und in der Aussparung der Welle sichern.


       

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      550 Nm


       

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    25. Die Mutter sichern, indem der Sicherungs- flansch der Mutter mindestens 2,5 mm gegen die Nut im Lenksegment gestaucht wird.


       

      Das Lenkgetriebe vom Universalstativ ent- fernen.


       

    26. Eine Funktionskontrolle bei im Fahrzeug eingebautem Lenkgetriebe durchführen.


     

    Siehe Servicehandbuch, Gruppe 13 ”Lenkung - Kontrolle und Fehlersuche”.


     

    100349

     

    min 2.5mm

    Spezifikationen


     

    Allgemeine Angaben

    Übersetzung 17 - 20:1

    Lenkradumdrehung ......................ca. 4,8 Umdrehungen

    Drehmoment .....................5 717-6 726 Nm bei 150 bar

    Ölfüllmenge .............................................................. 3,8

    Gewicht (ohne Führungshebel) ............................. 39 kg


     

    Anzugsmoment

    Überdruckventil .................................................. 30 Nm

    Einstellschraube (Endlagenbegrenzung) ............. 15 Nm Schrauben, Deckel ............................................ 190 Nm

    Mutter, Führungshebel - Lenkgetriebe .............. 550 Nm

    Spezialwerkzeug


     

    Bezeichnung Art. Nr.

    Universalstativ .................................................. 587 692

    Seite

    9

    Werkzeugtafel

    Aufspannvorrichtung .......................................... 87 013

    9

     

    Aufspannvorrichtung .......................................... 98 148

    9

     

    Abzieher für Führungshebel .............................. 587 539

    9

     

    Klemmhülse für Antriebswelle ........................... 87 018

    9

    AM2

    Einsatz in Klemmhülse ....................................... 87 017

    9

    AM2

    Sicherungsringzange ......................................... 587 585

    14

    G4

    Abgeänderte Arme für Abzieher ....................... 587 315

    14

    G4

    Abzieher für Rollenlager ................................... 587 315

    15

    XA3

    Stützdorn ............................................................. 99 132

    15

    R2

    Montagehülse mit Distanzring ............................ 99 238

    17, 18

    AM3

    Hülse ................................................................... 99 237

    17, 18

    AM3

    Dorn .................................................................... 98 332

    20

    R1

    Dorn .................................................................... 87 292

    20

    R1

    Dorn .................................................................... 87 582

    20

    R2

    Dorn .................................................................... 98 743

    20

    C1

    Dorn .................................................................... 98 566

    20

    R1

    Dorn .................................................................... 98 450

    21

    R2

    Montagehülse für Antriebswelle ......................... 99 281

    21

    AM2


     

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    1 585 836

    13:02-03

    Ausgabe 1.1 de


     

    Lenkgetriebe TAS85


     

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    Funktionsbeschreibung


     

    100 172

     

    © Scania CV AB 2001, Sweden


     

    © Scania CV AB 2001, Sweden de

    Inhalt


     

    Allgemeines 4

    Funktions- beschreibung

    Funktion ohne Servowirkung 5

    Funktion mit Servowirkung 7

    Neutralposition 7

    Übertragung des Lenkradmomentes 7

    Endlagenbegrenzung 9

    Druckbegrenzungsventil 10

    Technische Daten 10

    Allgemeines


     

    Das Lenkgetriebe TAS85 wird bei P-, R- und T- Fahrzeugen mit Lenkuntersetzung 18,6 bzw.

    23,4 eingebaut.

    Das Lenkgetriebe ist für einen Systemdruck von 150 bar und ein Drehmoment von 6 650 Nm an- gepaßt.

    Das Lenkgetriebe ist mit einem integrierten Druckbegrenzungsventil sowie hydraulischer Endlagenbegrenzung ausgestattet.

    Die Endlagenbegrenzung ist mit gewissen Aus- nahmen selbstjustierend.


     

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    1. Sechskantschraube - automatische Endlagenbegrenzung

    2. Einstellschraube - manuell eingestellte Endlagenbegrenzung

    3. Ventil - Endlagenbgrenzung

    4. Lenkschraube

    5. Torsionsstab

    6. Betätigungsventil

      13_0753

       

    7. Eingangswelle

    8. Ventilgehäuse

    9. Kugelsatz

    10. Lenkgetriebegehäuse

    11. Lenksegment

    12. Arbeitskolben


       

      Funktionsbeschreibung


       

      Funktion ohne Servowirkung

      Wenn es zu einer Störung kommt, so daß die Ser- wowirkung ausfällt, funktioniert das Lenkgetrie- be wie ein mechanisches Lenkgetriebe. Das Fahrzeug bleibt lenkbar, aber die Lenkung erfor- dert einen beträchtlich größeren Kraftaufwand.

      Wenn das Lenkrad gedreht wird, wird das Dreh- moment auf die Eingangswelle des Lenkgetrie- bes übertragen. Ein Torsionsstab ist zum einen an der Eingangswelle, zum anderen an der Lenk- schraube befestigt. Wenn der Torsionsstab etwa 7o verdreht worden ist, greift eine Klauenkupp- lung ein, die das Moment mechanisch an die Lenkschraube überträgt.

      Der Kugelsatz zwischen Lenkschraube und Ar- beitskolben überträgt und verstärkt das Drehmo- ment auf den Arbeitskolben, der dann im Zylinder des Lenkgetriebegehäuses verschoben wird.


       

      Die Steigung der Lenkschraube entscheidet über das Untersetzungsverhältnis und die Anzahl der Lenkradumdrehungen.

      Die Unterseite des Arbeitskolbens ist zum Teil wie eine Zahnstange geformt, die in die Zähne des Lenksegments eingreift.

      Das Lenksegment überträgt über Lenkstockhe- bel, Lenkschubstange, Lenkspurhebel und Spur- stange das Moment auf die gelenkten Räder.


       

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      Neutralposition


       

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      Einschlagen nach rechts


       

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      Einschlagen nach links

      Funktion mit Servowirkung

      Neutralposition

      Wenn kein Drehmoment auf den Torsionsstab wirkt, befindet sich das Betätigungsventil in Neutralposition.

      Der Einlaß- und Rücklaufkanal sind dann mitein- ander verbunden.

      Wenn der Motor läuft, zirkuliert Öl von der Hy- draulikpumpe durch das Bedienventil und über die Rücklaufleitung zurück zum Ölbehälter.


       

      Übertragung des Lenkrad- moments

      Bei Servowirkung wird nur ein kleiner Teil der Lenkarbeit mechanisch ausgeführt.

      Wenn das Lenkrad gedreht wird und die Lenk- schraube versucht, den Arbeitskolben zu ver- schieben, leistet der Arbeitskolben aufgrund seines Eingriffs in das Lenksegment Widerstand.

      Der Torsionsstab zwischen Eingangswelle und Lenkschraube wird dann relativ zur Eingangs- welle und Lenkschraube gedreht.

      Der Unterschied zwischen den Drehwinkeln der Eingangswelle und der Lenkschraube aktiviert das Betätigungsventil.

      Das Betätigungsventil schließt teilweise die Öl- zufuhr zwischen Einlaß- und Rücklaufkanälen und öffnet für vollen Öldurchfluß in den Zylin- derraum auf einer der beiden Seiten des Arbeits- kolbens.

      Der schnell aufgebaute Öldruck im Zylinder ver- schiebt den Arbeitskolben, der durch seinen Zahneingriff in das Lenksegment diesen jetzt dreht.

      Das Öl auf der anderen Seite des Arbeitskolbens sowie das Öl, das nicht für die Lenkarbeit ver- braucht wird, strömt über das Betätigungsventil hinaus durch den Rücklaufkanal zum Ölbehälter.


       

      Wenn der Fahrer die Lenkbewegung innehält, wird nur jener Öldruck ausgesteuert, der benötigt wird, um die Räder in der erreichten Stellung zu halten.

      Wenn der Fahrer das Lenkrad losläßt, führt der Torsionsstab das Betätigungsventil in die Neu- tralposition zurück und die Räder nehmen erneut die Geradeausstellung ein.


       

      Hoher Öldruck erzeugt Lenkkraft - großer Ölfluß bewirkt schnelle Lenkreak- tion

      Die Ölmenge, die zum Zylinder geführt wird, ist von der Geschwindigkeit der Lenkbewegung ab- hängig.

      Der aufgebaute Öldruck ist vom Widerstand der gelenkten Räder abhängig, je nach Achslast und Reibung zwischen Reifen und Fahrbahn.

      Der Unterschied in der Drehbewegung zwischen der Eingangswelle und der Lenkschraube regelt das Betätigungsventil so, daß Druck und Durchfluß op- timal an jede Lenksituation angepaßt werden.

      Ein variabler Widerstand im Lenkrad informiert den Fahrer über den Verlauf der Lenkbewegung und verleiht ihm so die Kontrolle darüber.

      Wenn die gelenkten Räder einer plötzlichen Stoßbelastung ausgesetzt sind, wird diese Kraft auf die Lenkschraube übertragen und resultiert in einer schnellen Drehbewegung derselben.

      Wenn die Lenkschraube gedreht wird, dreht sich auch das Betätigungsventil im Verhältnis zur Eingangswelle. Das Betätigungsventil regelt jetzt den Ölfluß zur druckschwachen Seite des Ar- beitskolbens, wo es zu einem schnellen Anstieg des Öldrucks kommt. Der Öldruck bildet eine Gegenkraft, die zusammen mit dem Torsionsstab die Stoßbelastungen dämpft, bevor sie sich zum Lenkrad fortpflanzen.


       

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      1. Sechskantschraube

      2. Zylinderraum

      3. Ventilhülse

      4. Kolbenstift

      5. Druckfeder


     

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    Enlagenbegrenzung


     

    Die Aufgabe der Endlagenbegrenzung besteht darin, den Öldruck des Lenkgetriebes zu verrin- gern und somit dessen Drehmoment zu reduzie- ren, wenn die Räder sich den Endlagen nähern.

    Ohne diese Funktion würde es im System zu ei- nem starken Ansteigen des Drucks und der Tem- peratur kommen, wenn die Räder mit großer Kraft gegen ihre Endlagen gepreßt werden. Dies würde auch eine starke Belastung der anderen Komponenten des Lenksystems bedeuten.

    Die Endlagenbegrenzung besteht aus zwei Venti- len, die in einem längsverlaufenden Kanal im Ar- beitskolben eingebaut sind. Die Ventile werden von einer Druckfeder geschlossen gehalten, die zwischen den Ventilen angeordnet ist. Die Venti- le werden von zwei Kolbenstiften geöffnet, deren Enden durch Ventilhülsen an den Stirnseiten des Arbeitskolbens herausragen.

    Wenn der Öldruck an der druckstarken Seite des Arbeitskolbens höher ist als der Öldruck zwi- schen den Ventilen, wird Öl durch das Ventil der Druckseite durchgelassen.

    Wenn sich der Arbeitskolben seiner Endposition nähert, wird der jewilige Kolbenstift in die Ven- tilhülse gedrückt und öffnet das Ventil auf der druckschwachen Seite.

    Der Öldruck auf Druckseite wird verringert, wenn das Öl durch die Ventile und den Arbeits- kolben auf die druckschwache Seite strömt und von dort aus weiter über den Rücklaufkanal zum Ölbehälter.

    Je näher der Arbeitskolben an die Endposition herankommt, desto mehr wird der Öldruck ver- ringert, entsprechend verringert sich als Folge die Servowirkung.

    Der Fahrer kann somit an den Endlagen nicht die volle Belastung gegen das Lenkgetriebe ausüben.

    Die selbstjustierende Funktion der Endlagenbe- grenzung ist ab Werk eingestellt. Dies erfolgt nach Einbau des Lenkgetriebes im Fahrzeug.

    Wird danach der nominelle Radeinschlag erhöht, wird die Endlagenbegrenzung automatisch ein- gestellt.

    Wird der nominelle Radeinschlag verringert, ist ein manuelles Einstellen der Endlagenbegren- zung erforderlich.

    Ein manuelles Einstellen der Endlagenbegren- zung ist auch in folgenden Fällen erforderlich:

  • Bei jeder Veränderung des Radeinschlages - wenn früher ein manuelles Einstellen ausge- führt wurde. Die Sechskantschraube an der Unterseite des Lenkgetriebes ist in diesem Fall durch eine spezielle Einstellschraube mit Sicherungsmutter ersetzt.

  • Wenn die Länge der Lenkschubstange, d.h. die Geradeausstellung, geändert wurde.

  • Wenn die Eingangswelle am losen Lenkgetriebe

- oder am von der Lenkschubstange gelösten Lenkgetriebe - um mehr als 1,5 Umdrehungen von der Mittelposition aus gedreht wurde.


 

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Druckbegrenzungs- ventil


 

Das Druckbegrenzungsventil im Ventilgehäuse des Lenkgetriebes begrenzt den maximalen Öl- druck an der Druckseite des Hydrauliksystems.

Wenn der Öldruck den für die Hydraulikpumpe zulässigen Wert übersteigt, öffnet das Ventil und Öl wird von der Druckseite über die Rücklauflei- tung zurück zum Ölbehälter geführt.

Das Ventil schützt dadurch die Hydraulikpumpe vor Druckbelastungsschäden.


 

Technische Daten


 


 

Allgemeine Daten

 

Untersetzung

Lenkradeinschlag

18,6:1

4,9 Umdrehungen

23,4:1

6,2 Umdrehungen

Drehmoment 6 650 Nm bei 150 bar Gewicht (ohne Lenkstockhebel) 45 kg 45 kg

image image 13:02-04

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Ausgabe 3 de


 

Lenkgetriebe TAS85,-86,-87


 

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Arbeitsbeschreibung


 

1 585 841

100345

 

© Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt

Lenkgetriebe TAS85 Wichtige Informationen 3

Allgemeines 4

Arbeitsbeschreibung Lenkspindel-Dichtring 7

Andere Dichtungen 14

Lenkstockwelle 38

Lenkanschlag 41

Technische Daten 50

Lenkgetriebe


 

Wichtige Informationen

Bei allen Arbeiten am Lenkgetriebe ist unbedingt auf größte Sauberkeit zu achten.

Schäden an Bauteilen und Dichtungen im Lenkgetriebe sind überwiegend auf Verunreinigungen im Hydrauliksystem zurückzuführen.

Die folgenden Anweisungen sind unbedingt zu beachten:

  • Vor dem Abbauen der Schläuche vom Lenkgetriebe den Bereich um die Flansche reinigen. Lose Lackpartikel vom Lenkgetriebe entfernen.

  • Alle Anschlüsse am Lenkgetriebe sofort verschließen.

  • Nach dem Erneuern von Dichtungen oder des Lenkgetriebes müssen Öl und Filter gewechselt werden.

  • Beim Filterwechsel den Flüssigkeitsbehälter ausbauen.

  • Vor dem Einbau des neuen Filters den Flüssigkeitsbehälter innen und außen reinigen.

  • Nur Öl aus reinen Behältern einfüllen. Das Öl wird erst im Rücklauf vom Lenkgetriebe gefiltert.

  • Stets neues Öl auffüllen.

    Allgemeines


     

    Lenkgetriebe TAS85, 86, 87

  • Die Zweikreis-Lenkgetriebe TAS 86 und TAS 87 sind vom Lenkgetriebe TAS 85 abgeleitet. Bei den Lenkgetrieben TAS 86 und TAS 87 befindet sich am oberen Deckel ein Zweikreisventil.

  • Dieses Zweikreisventil schaltet automatisch um auf den radgetriebenen Kreis (Kreis 2), wenn der Druck im motorgetriebenen Kreis (Kreis 1) ausfällt.

  • Das Zweikreisventil enthält einen druckbetätigten Ventilkolben, der vom Druck im Kreis 1 in seiner Normalstellung gehalten wird.

  • Bei einem Druckabfall im Kreis 1 öffnet der Kolben einen Kanal zum Kreis 2, wodurch der verringerte Hydraulikfluß in Kreis 1 ausgeglichen wird. Bei Fahrzeugen mit zwei Vorderachsen wird beim Umschalten auf Kreis 2 der Hydraulikkreis zu den Zusatz-Lenkzylindern der hinteren Vorderachse abgeschaltet. Diese Abschaltung erfolgt durch einen anderen Ventilkolben im Zweikreisventil.

  • Weitere Informationen zu den Lenkgetrieben TAS 86 und TAS 87 enthält das Heft 13:02-07, Zweikreislenkung.


     

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    Hydraulikplan für Zweikreis-Lenkgetriebe

    1. Hydraulikpumpe, Kreis 1

    2. Rückschlagventil

    3. Ventilkolben

    4. Ventilgehäuse im Lenkgetriebe

    5. Servokolben

    6. Ventilkolben zur Abschaltung des Zusatzzylinders (nur TAS 87)

    7. Zusatzzylinder (nur TAS 87)

    8. Flüssigkeitsbehälter

    9. Hydraulikpumpe, Kreis 2

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    TAS 86

  • Wird bei Fahrzeugen mit Zweikreis- Lenkung ohne Zusatzzylinder verwendet.


     

    Hydraulikanschlüsse, TAS 86

    1. Von Hydraulikpumpe, Kreis 1

    2. Zum Flüssigkeitsbehälter, Kreis 2

    3. Zum Flüssigkeitsbehälter, Kreis 1

    4. Von Hydraulikpumpe, Kreis 2

    5. Durchflußanzeige, Kreis 2

    6. Positionssensor für Kreis 1


     

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    TAS 87

  • Wird bei Fahrzeugen mit Zweikreis- Lenkung und Zusatzzylinder verwendet.


     

    Hydraulikanschlüsse, TAS 87

    1. Von Hydraulikpumpe, Kreis 2

    2. Anschluß, Zusatz-Lenkzylinder

    3. Anschluß, Zusatz-Lenkzylinder

    4. Zum Flüssigkeitsbehälter, Kreis 1

    5. Zum Flüssigkeitsbehälter, Kreis 2

    6. Durchflußanzeige, Kreis 2

    7. Von Hydraulikpumpe, Kreis 1

    8. Positionssensor für Kreis 1


     

    Lenkgetriebe erneuern oder Undichtigkeit instand setzen?

  • Diese Arbeitsbeschreibung behandelt die Erneuerung der Lenkgetriebe-Dichtungen bei ausgebautem Lenkgetriebe und die manuelle Einstellung der Lenkanschläge bei eingebautem Lenkgetriebe.

  • Am Lenkgetriebe dürfen ausschließlich die hier beschriebenen Arbeiten ausgeführt werden.

  • Die Entscheidung darüber, ob das Lenkgetriebe instand gesetzt oder erneuert werden muß, ist deshalb anhand einer Funktionsprüfung zu treffen.

    In den folgenden Fällen muß das Lenkgetriebe erneuert werden:

  • Nach einer Beschädigung durch Unfall oder Abkommen von der Straße.

  • Bei einer durch die Mitte der Lenkspindel auftretenden Undichtigkeit (Dichtung in Stellschraube verschlissen).

  • Bei einer übermäßigen internen Undichtigkeit, wenn die in Geradeausstellung blockierten Räder nach rechts oder links eingeschlagen werden.

    Bei dieser Prüfung wird nur das Steuerventil gedreht, wobei Hydrauliköl an den Dichtungen im Ventilgehäuse/Steuerventil vorbeiströmt.

    Zum Erneuern dieser Dichtungen muß die Stellschraube aus dem Servokolben ausgebaut werden. Diese Arbeit ist am Lenkgetriebe nicht zulässig.

    Dichtungen müssen unter den folgenden Umständen erneuert werden:

  • Externe Undichtigkeit.

  • Übermäßige interne Undichtigkeit beim Einschlagen der Räder in beide Richtungen. In diesem Fall ist wahrscheinlich die Dichtung zwischen Zylinder und Servokolben defekt.

    Bei einer externen Undichtigkeit können die folgenden Arbeiten am eingebauten Lenkgetriebe durchgeführt werden:

  • Lenkspindel-Dichtring erneuern.

  • O-Ring des Stopfens vom Druckbegrenzungsventil erneuern.

    Lenkspindel-Dichtring


     

    Erneuern


     

    Spezialwerkzeuge


     

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    Anzahl Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    87 013

    98 148

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    Halteplatte -


     

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    87 017 Einsatz für Klemmhülse

    87 018

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    AM2


     

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    118 614

     

    87 018 Klemmhülse für Lenkspindel AM2


     

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    99 281 Einbauhülse für Lenkspindel-

    Dichtring image

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    99 282 Dorn für Lenkspindel- Dichtring

    AM2


     

    AM2


     

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    Anzahl

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    99 288

    Schlauchadapter

     

    AM2


     


     

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    Weitere Werkzeuge


     

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    Anzahl Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

    587 692 Universalständer

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    -

    3

    4


     

    875 5

    6


     

    450


     

    400


     

    500


     


     

    105 727

     

    550


     

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    587 907 Hydraulikpumpe mit Schlauch -


     

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    Beschreibung

    Lenkspindel-Dichtring erneuern

    Wenn die Lenkspindel undicht ist, muß der Dichtring im Ventilgehäuse erneuert werden. Der Dichtring muß hydraulisch ausgepreßt werden.

    Ohne die Hydraulikpumpe ist ein Ausbau des Dichtrings nur nach vorherigem Ausbau der Stellschraube möglicht, dies ist jedoch nicht zulässig.

    Zum Ausbau wird eine Pumpe mit Zubehör mit einer Druckfestigkeit bis 150 bar benötigt. Die Pumpenausrüstung 587 907 wurde geprüft und für geeignet befunden.


     

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    ACHTUNG!


     

    Beim Erneuern des Dichtrings bei im

     

    Fahrzeug eingebautem Lenkgetriebe

    darf die Pumpe der Servolenkung unter

    keinen Umständen betätigt werden. Es

    besteht Verletzungsgefahr, außerdem

    98 148

    können Bauteile der Servolenkung

    87 013

    beschädigt werden.

    587 692


     


     

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    1. Der Ausbau des Lenkgetriebes ist beschrieben im Abschnitt 13 des Werkstatt-

      100346

       

      Handbuchs unter "Lenkgetriebe TAS85 aus-und einbauen".

    2. Lenkgetriebe gründlich reinigen und im Universalständer 587 692 mit den Haltern 87 013 und 98 148 anbauen.

    3. Staubkappe von Lenkspindel abbauen.

    4. Ventilgehäuse im Bereich der Lenkspindel mit feinem Schmirgelleinen reinigen. Mit Druckluft ausblasen.

    5. Mit zwei Schraubendrehern Sicherungsring vom Dichtring abbauen.


       

    6. Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach oben drehen und Lenkspindel in Geradeausstellung drehen.

      • Die Markierung auf der Lenkstockwelle muß auf die Markierung am Lenkgetriebe weisen.


         

        100384

         

      • Die Markierung auf der Lenkspindel muß auf die Markierung am Ventilgehäuse weisen.


         

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        100383

         

        87 017+

        87 018

    7. Klemmhülse 87 018 mit Einsatz 87 017 auf Lenkspindel aufsetzen. Klemmhülse gegenüber der Markierung am Ventilgehäuse markieren.


       

    8. Anschlüsse aus Ventilgehäuse ausbauen. Geeigneten Behälter unterstellen.


       

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      87 017+

      87 018


       

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      100384

       

    9. Lenkgetriebe durch Anschluß "P" mit Lenkgetriebeöl füllen. Während des Füllens Lenkspindel in beide Richtung um 180° drehen. Wenn das Lenkgetriebe gefüllt ist, Geradeausstellung einstellen und Klemmhülse abbauen.


       

      100385

       

      WICHTIG! Lenkgetriebe nicht in die Anschläge drehen. Dies verstellt den Lenkanschlag.

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    10. Adapter 99 288 an Anschluß "R" anschließen.


       

    11. Schlauch von der Pumpe zum Adapter anschließen. Pumpe mit Lenkgetriebeöl füllen.

    12. Pumpe betätigen, bis Öl am Anschluß "P" austritt.

    13. Anschluß "P" mit Gewindestopfen, Teile- Nr. 813 204 (M16 x 1,5), verschließen.

    14. Lenkgetriebe mit der Lenkspindel nach oben aufstellen.

      100386

       

    15. Lenkgetriebe zum Schutz gegen ausspritzendes Öl mit einem Plastikbeutel abdecken.

    16. Druck im System erzeugen. Zur Verhinderung von Lufteintritt in das System den Flüssigkeitsstand in der Pumpe prüfen.

    17. Der Dichtring löst sich bei einem Druck zwischen 80 und 130 bar aus dem Ventilgehäuse. Sobald sich der Dichtring aus seinem Sitz bewegt, Pumpe vorsichtig betätigen.

    18. Öl vorsichtig mit Druckluft vom Dichtringsitz entfernen. Mit einem flusenfreien Tuch reinigen.

    19. Lenkspindel und Ventilgehäuse im Bereich der Lenkspindel auf Beschädigungen prüfen.

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    20. Montagehülse 99 281 mit Servolenkungsöl schmieren und auf Lenkspindel aufpressen.


       

      100387

       

    21. Neuen Dichtring mit der Feder nach unten über die Hülse schieben.


       

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    22. Hülse mit der größeren Seite des Treibdorns 99 282 in das Ventilgehäuse eintreiben. Treibdorn abnehmen und Hülse vorsichtig abheben.


       

    23. Neuen Sicherungsring in die Nut über dem Dichtring einbauen.

      100388

       

    24. Wenn der Dichtring als separater Arbeitsgang erneuert wurde, muß auch ein neuer, geschmierter Staubdeckel eingebaut werden.

    Andere Dichtungen


     

    Erneuern


     

    Technische Daten


     

    Technische Daten

    Teilenummer (Typenschild) 1 353 046/047 1 353 055

    Übersetzung 18,6:1 23,4:1

    Lenkradeinschlag 4,9

    Umdrehungen

    6,2

    Umdrehungen

    Drehmoment bei 150 bar 6 650 Nm 6 650 Nm

    Flüssigkeitsvolumen 3,8 Liter 3,8 Liter

    Gewicht (ohne Lenkhebel) 46 kg 46 kg


     

    Anzugsdrehmoment

    Stopfen, Druckbegrenzungsventil 40 Nm Schrauben, Ventilgehäuse (Gewinde geschmiert) 210 Nm

    Schrauben, Seitendeckel (Gewinde geschmiert) wie abgebildet – zuerst 100 Nm,

    dann 185 Nm


     

    Anmerkungen

    Hochtemperaturöl Teile-Nr.

    33 243

    Spezialwerkzeuge


     

    Anzahl

    Beschreibung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    87 017

    Einsatz für Klemmhülse

     

    AM2


     

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    image

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    118614

     

    87 018 Klemmhülse für Lenkspindel AM2


     

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    1. 450 Schaft AM1


       

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    2. 234 Ringspanner,

    Servokolbendichtung image

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    99 280 Dorn für Lenkstockwellen-

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    Dichtring image

    Weitere Werkzeuge

    AM1


     

    AM2


     

    Anzahl Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    587 539 Hydraulikabzieher Abzieher - für Lenkhebel


     

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    Lenkgetriebe


     

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    1. Distanzscheibe

    2. Dichtring

    3. Lenkstockwelle

    4. Dichtung

    5. Seitendeckel

    6. Entlüftungsstopfen

    7. Kontermutter

    8. Schraube

    9. Staubdichtung

    10. Staubdeckel

    11. Lenkhebelmutter

    12. Kolbendichtung

    13. O-Ring

    14. Servokolben mit Stellschraube

    15. O-Ring

    16. Ventilgehäuse

    17. Druckbegrenzungsventil

    18. O-Ring

    19. Stopfen

    20. Innensechskantschraube

    21. Antriebswelle

    22. Dichtring

    23. Sicherungsring

    24. Staubdeckel

    25. Einstellschraube für Lenkeinschlagbegrenzung

    26. Dichtung

    Beschreibung

    Diese Arbeitsbeschreibung erläutert u. a. auch die Erneuerung der Dichtungen im Lenkgetriebe.

    Bei diesen Arbeiten wird zur Behebung von internen und externen Undichtigkeiten das Lenkgetriebe teilweise zerlegt.

    Die korrekte Funktion des Lenkgetriebes ist von größter Bedeutung für die Verkehrssicherheit.

    Arbeiten am Lenkgetriebe dürfen deshalb nur von dazu ausgebildeten Personen und mit größter Sorgfalt ausgeführt werden.

    Bei Arbeiten am Lenkgetriebe sind die folgenden Anweisungen stets zu beachten:

  • Funktion der Hydraulikpumpe und des Lenkgetriebes prüfen und Fehlerursache anhand der von Scania vorgeschriebenen Methode bestimmen. Siehe Werkstatt- Handbuch, Gruppe 13 "Lenkung – Prüfung und Fehlersuche".

  • Arbeiten am Lenkgetriebe dürfen nur entsprechend diesen Anweisungen und mit den angegebenen Spezialwerkzeugen durchgeführt werden.

  • Arbeiten am Lenkgetriebe, die nicht in dieser Arbeitsanweisung beschrieben sind, dürfen nicht ausgeführt werden.

  • Bei Arbeiten am Lenkgetriebe ist auf größte Reinlichkeit zu achten.

  • Während der Arbeit am Lenkgetriebe dürfen in der Umgebung keine Schweiß-, Schleif- oder andere Arbeiten ausgeführt werden, die Staub erzeugen.

  • Nach Abschluß der Arbeiten ist das Lenkgetriebe wie oben beschrieben im Fahrzeug zu prüfen.

  • Lenkgetriebe, die äußeren Kräften ausgesetzt wurden, z. B. bei einem Unfall oder durch Abkommen von der Straße, müssen erneuert werden.

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    Ausgebautes Lenkgetriebe zerlegen

    100671

     

    1. Lenkhebel in Position halten und Mutter mit geeignetem Spezialwerkzeug abbauen. Prüfen, ob die Markierung des Lenkhebels der Markierung auf der Lenkstockwelle genau gegenübersteht. Ist die Markierung undeutlich, mit einem Körnerschlag kennzeichnen. Mutter drei Umdrehungen auf die Lenkstockwelle aufschrauben.


       

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    2. Lenkhebel mit Abzieher 587 539 wie folgt abbauen:

      • Abzieher festziehen.

      • Abzieher festhalten und mit Weichmetallhammer auf den Lenkhebel im Bereich der Lenkstockwelle klopfen.

        100347

         

      • Arbeitsschritte wiederholen, bis sich der Lenkhebel löst.


         

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        ACHTUNG!

        Nicht vor dem Abzieher stehen. Der Abzieher kann sich lösen und Verletzungen verursachen.


         

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    3. Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach oben drehen und Lenkspindel in Geradeausstellung drehen.

      • Die Markierung auf der Lenkstockwelle muß auf die Markierung am Lenkgetriebe weisen.

      • Die Markierung auf der Lenkspindel muß auf die Markierung am Ventilgehäuse weisen.

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    4. Klemmhülse 87 018 mit Einsatz 87 017 auf Lenkspindel aufsetzen.

    5. Klemmhülse gegenüber der Markierung am Ventilgehäuse markieren.


       

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      100637

       

      100732

       

    6. Geeigneten Behälter unterstellen. Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach unten drehen. Stopfen bzw. Stopfen und Pumpenausrüstung von Ventilgehäuse abbauen. Zum Ablassen der Flüssigkeit Lenkspindel aus der Geradeausstellung in beide Richtung um 180° drehen. Lenkspindel in Geradeausstellung drehen und Klemmhülse abbauen. Stopfen in Ventilgehäuse einbauen.


       

      WICHTIG! Lenkgetriebe nicht in die Anschläge drehen. Dies verstellt den Lenkanschlag.


       

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      87 017+

      87 018

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    7. Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach oben drehen. Staubkappe von Lenkstockwelle abbauen. Staubdichtung mit kleinem Schraubendreher vom Lenkgetriebe abbauen.


       

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      100391

       

    8. Eine dünne Lage Klebeband um Verzahnung und Gewinde der Lenkstockwelle kleben.


       

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      100392

       

      100393

       

    9. Sicherungsmutter der Einstellschraube der Lenkstockwelle sowie Schrauben des Seitendeckels abbauen.

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      100394

       

    10. Lenkstockwelle und Seitendeckel aus Lenkgetriebe austreiben. Seitendeckeldichtung abbauen.


       

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    11. Seitendeckel durch Drehen der Einstellschrauben im Uhrzeigersinn abbauen.


       

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    12. Mit dem Fingernagel prüfen, ob die Verzahnung und die Lagerflächen der Lenkstockwelle unbeschädigt sind.


       

      WICHTIG! Wenn Vertiefungen oder Risse vorhanden sind, muß das Lenkgetriebe erneuert werden.

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    13. Dichtring mit großem Schraubendreher aus Seitendeckel ausbauen. Schraubendreher vorsichtig zwischen Dichtring und Lagerkäfig drücken, bis er am äußeren Lagerring ansteht. Schraubendreher am Seitendeckel polstern. Dichtung durch leichtes Klopfen auf den Schraubendreher heraushebeln.


       

      WICHTIG! Äußerst vorsichtig vorgehen, damit der Lagerkäfig nicht beschädigt wird.


       

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    14. Mit einem Schraubendreher und Kunststoffhammer den Dichtring von der Rückseite des Rollenlagers im Lenkgetriebe aus austreiben. Distanzring ausbauen.


       

    15. Rollenlager der Lenkstockwelle im Seitendeckel und Lenkgetriebe prüfen. Wenn nur die Dichtringe der Lenkstockwelle erneuert werden, mit Schritt 6 unter "Andere Dichtungen erneuern" fortfahren.


       

      WICHTIG! Die Rollenlager dürfen nicht erneuert werden. Wenn die Rollenlager beschädigt sind, muß das Lenkgetriebe erneuert werden.

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    16. Stopfen des Druckbegrenzungsventils entfernen, Ventil ausbauen und äußere Feder prüfen. Wenn die Feder beschädigt ist, muß das komplette Ventil erneuert werden.

      O-Ring des Stopfens erneuern und Ventil in Ventilgehäuse einbauen. Feder mit dem größeren Durchmesser nach außen einbauen. O-Ring schmieren, Stopfen einbauen und mit 40 Nm festziehen.


       


       

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      100396

       

    17. Schrauben aus Ventilgehäuse ausbauen. Position des Ventilgehäuses gegenüber dem Lenkgetriebe markieren.


       

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      100397

       

    18. Ventilgehäuse durch leichtes Klopfen drehen und vom Lenkgetriebe lösen.

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    19. Montiereisen an den Zähnen des Servokolbens ansetzen und vorsichtig Servokolben zusammen mit Ventilgehäuse aus Lenkgetriebe aushebeln.


       

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      100398

       

    20. Kolben nur soweit heraushebeln, bis die Dichtung sichtbar ist. Sichtbaren Teil der Dichtung auf Verschleiß und Beschädigung prüfen. Diese Sichtprüfung ist notwendig, da der nun sichtbare Teil der Dichtung während des Ausbauens beim Ziehen in die vordere Zylinderkammer beschädigt werden kann. In diesem Fall ist die Prüfung der Dichtung hilfreich für eine spätere Bestimmung der Ursache der Undichtigkeit.


       

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    21. Ventilgehäuse mit Servokolben aus Lenkgetriebe herausziehen. Bauteile auf einer reinen Oberfläche ablegen.

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    22. Prüfen, ob die Ventilhülsen für den Lenkanschlag in den Enden des Servokolbens unbeschädigt sind. Die Kolbenstifte in den Hülsen müssen federn und sich leicht bewegen lassen.


       

      WICHTIG!


       

      100399

       

      • Die Positionen der Ventilhülsen im Servokolben dürfen nicht verändert werden. Die Hülsen sind mit einer leichten Gleitpassung eingebaut. Wenn die Position der Hülsen verändert wird, muß nach dem Einbau des Lenkgetriebes der Lenkanschlag von Hand eingestellt werden.

      • Wenn die Ventilhülsen oder Kolbenstifte beschädigt sind, muß das Lenkgetriebe erneuert werden.


         

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        100400

         

    23. Zähne des Servokolbens mit Fingernagel auf Beschädigungen prüfen. Stellschraube herausdrehen und auf Beschädigungen prüfen. Sicherstellen, daß im Stellschraubenlager im Ventilgehäuse kein Spiel vorhanden ist. Gleitflächen des Kolbens prüfen. Riefen mit Schleifstein entfernen.


       

      WICHTIG! Wenn Vertiefungen oder Spiel vorhanden sind, muß das Lenkgetriebe erneuert werden.

    24. Zylinder im Lenkgetriebe reinigen. Vordere und hintere Zylinderkammern auf Riefen prüfen. Oberflächliche Riefen haben keinen Einfluß auf die Funktion des Lenkgetriebes. Tiefe Riefen außerhalb des Arbeitsbereichs des Zylinders beeinträchtigen die Funktion des Zylinders nicht, wenn alle Grate abgeschliffen werden. Wenn die hintere Zylinderkammer im Arbeitsbereich der Kolbendichtung Riefen aufweist, sind Kolben und Kolbendichtung auf Verschleiß und Beschädigung zu prüfen, die möglicherweise mit der Position der Riefen im Zylinder zusammenhängen. Die Kolbendichtung ist relativ weich und dichtet auch bei tieferen Riefen noch korrekt ab.

    25. Scharfe Kanten und Grate mit einem Schleifleinen der Körnung 220 - 400 glätten. Vorher Lager im Lenkgetriebe abdecken. Zylinder nach dem Glätten sorgfältig reinigen.


     

    WICHTIG! Wenn tiefe und breite Riefen im Arbeitsbereich der Kolbendichtung vorhanden sind, muß das Lenkgetriebe erneuert werden.

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    Dichtungen erneuern

    1. Servokolbendichtung und darunter befindlichen O-Ring mit Messer durchtrennen. Kolben gründlich reinigen.


       

      100401

       

      WICHTIG! Kanten der Kolbennuten nicht beschädigen.


       

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      100402

       

    2. Mit einem gebogenen Werkzeug die beiden äußeren O-Ringe aus Ventilgehäuse ausbauen. Nuten reinigen.


       

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    3. Zwei neue O-Ringe in die Ventilgehäusenuten einbauen. O-Ringe schmieren und ohne Verdrehen in die Nuten einsetzen.


       

    4. Neuen O-Ring und neue Kolbendichtung mit Öl schmieren und in Kolbennut einbauen.


       

      WICHTIG! O-Ring und Dichtung beim Einbau keinesfalls verdrehen und nicht mehr als erforderlich dehnen.

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    5. Ringspanner 99 234 innen schmieren und mit der angefasten Kante zur Teflondichtung auf Servokolben aufsetzen. Vorsichtig über die Dichtung pressen, damit sich der Dichtring in die Nut setzt. Werkzeug noch nicht vom Kolben entfernen, damit sich der Dichtring an den darunterliegenden O-Ring anpassen kann.


       

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    6. Sitz des Dichtrings der Lenkstockwelle im Lenkgetriebe reinigen. Distanzscheibe mit dem kleineren Innendurchmesser zum Sicherungsring des Rollenlagers einbauen. Neuen Dichtring mit Öl schmieren und mit der Feder zum Dorn auf Treibdorn 99 280 und Schaft 98 450 aufsetzen. Dichtring auf die Distanzscheibe auftreiben.

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    7. Sitz des Dichtrings der Lenkstockwelle im Seitendeckel reinigen. Neuen Dichtring schmieren und mit der Feder zum Dorn auf Treibdorn 99 280 und Schaft 98 450 aufsetzen. Dichtring auf die Außenfläche des Rollenlagers auftreiben.


       

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    8. Entlüftungsstopfen in Seitendeckel erneuern. Dieser Stopfen dient als Leckanzeige für den Dichtring der Lenkstockwelle. Wenn nur die Dichtringe der Lenkstockwelle erneuert werden, mit Schritt 4 unter "Lenkgetriebe zusammenbauen" fortfahren.

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    Lenkgetriebe zusammenbauen

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    1. Distanz zwischen Flanschfläche des Ventilgehäuses und der Abschlußfläche der hinteren Ventilhülse prüfen. Die Distanz muß 240 - 245 mm betragen. Distanz durch Drehen der Stellschraube einstellen. Beim Einsetzen des Servokolbens in den Zylinder müssen die Anschlüsse des Ventilgehäuses nach oben weisen. Diese Distanz gewährleistet, daß die Kolbendichtung über die gefaste Kante der hinteren Zylinderkammer gleitet und daß die hintere Ventilhülse beim Einführen des Kolbens in den Zylinder nicht verschoben wird.

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    2. Der Servokolben ist mit größter Vorsicht in den Zylinder einzubauen. Durch die Öffnung des Zylinders in den Freiraum für die Lenkstockwelle wird beim Einschieben des Kolbens vom vorderen in den hinteren Zylinder der Dichtring leicht aus der Ringnut gehoben. Um den Dichtring dabei nicht zu beschädigen, sind folgende Schritte durchzuführen:

      • Zylinder sorgfältig mit Lenkgetriebeöl schmieren.

      • Eine dünne Linie Hochtemperaturöl, Teile-Nr. 33 243 wie abgebildet an der gefasten Kante der hinteren Kammer auftragen. Dieses Öl ist sehr zähflüssig, vermischt sich aber rückstandslos mit dem Lenkgetriebeöl.


         

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      • Servokolben und Zylinder mit Lenkgetriebeöl schmieren und Ringspanner entfernen.

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      • Kolben mit horizontal ausgerichtetem Zahnsegment und bei nach oben weisenden Ventilgehäuseanschlüssen ein kurzes Stück in den Zylinder schieben.


         

        WICHTIG! Sicherstellen, daß der Kolbendichtring nicht beschädigt ist.

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      • Wenn sich der Kolbendichtring in der vorderen Zylinderkammer befindet, Kolben schnell und mit Kraft in die hintere Zylinderkammer schieben. Wenn dieser Bewegungsablauf unterbrochen wird, kann der Dichtring beschädigt werden.


         

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      • Sicherstellen, daß keine Teile vom Dichtring abgeschert wurden. In diesem Fall muß der Dichtring erneuert wurden.


         

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    3. Schrauben des Ventilgehäuses schmieren. Schrauben einbauen und diagonal mit 210 Nm festziehen.


       

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      210 Nm


       

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    4. Sicherstellen, daß sich der Servokolben in der Mittelstellung befindet. In dieser Stellung befindet sich der Raum zwischen dem zweiten und dem dritten Zahn gegenüber der Mitte des Lenkstockwellenlagers.


       

      WICHTIG! Durch eine nicht korrekte Einstellung wird das Lenkgetriebe so beschädigt, daß es nicht mehr instand gesetzt werden kann.

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    5. Kurzes Ende der Lenkstockwelle mit Lenkgetriebeöl schmieren.

    6. Seitendeckel mit kleinen Drehbewegungen an die Lenkstockwelle anbauen. Nachdem das Lager auf die Lenkstockwelle aufgesetzt wurde, Seitendeckel so aufpressen, daß die Einstellschraube das Gewinde im Deckel erreicht.

    7. Seitendeckel an Lenkstockwelle befestigen. Dann Einstellschraube eine halbe Umdrehung lösen, damit sich der Deckel drehen läßt.


       

    8. Neue Dichtung beidseitig mit Fett schmieren und auf Seitendeckel auflegen.

    9. Rollenlager des Lenkgetriebes und Bereich zwischen Lager und Dichtring gründlich mit Fett schmieren.

    10. Dichtflächen der Dichtringe auf der Lenkstockwelle mit Fett schmieren.

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    11. Lenkstockwelle mit dem Mittelzahn in der Nut vorsichtig in Lenkgetriebe einsetzen.


       

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      WICHTIG! Durch einen nicht korrekten Einbau der Lenkstockwelle wird das Lenkgetriebe so beschädigt, daß es nicht mehr instand gesetzt werden kann.


       

    12. Lenkstockwelle durch den Dichtring führen, damit mit der anderen Hand sicherstellen, daß der Dichtring oder das Lager im Gehäuse nicht beschädigt werden.


       

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    13. Seitendeckel auf Lenkgetriebe pressen. Schrauben schmieren und einbauen. Schrauben in der gezeigten Reihenfolge zuerst mit 100 Nm, dann mit 185 Nm festziehen.


       

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      100679

       

    14. Beide Seiten der Staubdichtung mit Fett bestreichen, auf die Lenkstockwelle aufsetzen und in Lenkgetriebe einpressen. Klebeband von Lenkstockwelle entfernen.

    15. Sicherstellen, daß sich das Lenkgetriebe in der Mittelstellung befindet.

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    16. Klemmhülse 87 018 mit Einsatz 87 017 auf Lenkspindel aufsetzen. Klemmhülse gegenüber der Markierung am Ventilgehäuse markieren, damit die Mittelstellung jederzeit wieder hergestellt werden kann.


       

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      87 017+

      87 018


       


       

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    17. Neuen, eingefetteten Stockdeckel auf die Lenkstockwelle aufsetzen und Lenkhebel gemäß den Markierungen auf die Verzahnung aufsetzen. Neue Mutter aufschrauben und soweit festziehen, daß sich der Lenkhebel nicht mehr auf der Verzahnung bewegt.


     

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    WICHTIG! Die kleinste Änderung gegenüber der ursprünglichen Position des Lenkhebels auf der Lenkstockwelle führt zu einem außermittigen Versatz des Lenkgetriebes.


     

    Lenkgetriebe nicht in die Anschläge drehen, da dies die Lenkanschläge verstellt.

    Lenkstockwelle


     

    Einstellen


     

    Technische Daten


     

    Einstellwerte

    Drehmoment, gemessen an der Lenkspindel Maximal 4,5 Nm


     

    Anzugsdrehmoment

    Sicherungsmutter, Einstellschraube in Seitendeckel 70 Nm

    Lenkhebelmutter 550 Nm, dann Verbindung sichern


     

    Weitere Werkzeuge


     

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    Anzahl Beschreibung Abbildung Werkzeugtafel

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    587 900 Drehmomentschlüssel

    0 - 8,4 Nm

    AM2


     

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    Beschreibung

    1. Sicherstellen, daß sich das Lenkgetriebe in der Mittelstellung befindet.

    2. Einstellschraube vorsichtig einschrauben und dabei die Tiefe des Eingriffs am Lenkhebel prüfen, ohne die Mittelstellung zu ändern.


       

      • Sobald kein Abstand mehr vorhanden ist, Schraube nicht mehr weiterdrehen.

        100409

         

    3. Einstellschraube 1/8 Umdrehung weiterdrehen.

    4. Sicherungsmutter aufschrauben und mit 70 Nm festziehen, ohne dabei die Stellung der Einstellschraube zu verändern.


       

      WICHTIG! Lenkgetriebe nicht in die Anschläge drehen. Dies verstellt den Lenkanschlag.


       

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    5. Lenkspindel einige Male aus der Geradeausstellung in beide Richtung um 180° drehen. Sicherstellen, daß in der Mittelstellung kein Spiel vorhanden ist.


       

    6. Drehmoment prüfen.


       

      Hinweis: Das Drehmoment darf maximal 4,5 bar betragen.


       

    7. Auf Mittelstellung zurücksetzen.

      100410

       

    8. Klemmhülse abbauen und neuen, eingefetteten von Staubdeckel an Lenkspindel anbauen.

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    9. Lenkgetriebe mit der Lenkspindel nach oben drehen.

    10. Lenkhebelmutter mit 550 Nm festziehen.


       

      WICHTIG! Lenkhebel mit Hubschlinge o. ä. sichern, damit der Servokolben nicht den Lenkanschlag verstellt.


       

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    11. Mutter durch Verstemmen des Bundes um mindestens 2,5 mm in die Nut an der Segmentwelle sichern.


       

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      min 2.5mm


       

    12. Lenkgetriebe aus Montagehalter ausbauen und in Fahrzeug einbauen gem. der Beschreibung im Abschnitt 13 des Werkstatt-Handbuchs unter "Lenkgetriebe TAS85 aus- und einbauen".

    Lenkanschlag


     

    Manuelle Einstellung


     

    Technische Daten


     

    Anzugsdrehmoment

    Sicherungsmutter für Einstellschraube, manuelle Lenkeinschlagbegrenzung


     

    25 Nm

    Kronenmutter M24, Zugstange - Lenkarm 250 Nm, bis zur nächsten Bohrung weiterdrehen, dann Splint einsetzen

    Kronenmutter M20, Zugstange – Lenkarm, bei Fahrzeugen mit mehr als einer gelenkten Achse

    210 Nm, bis zur nächsten Bohrung weiterdrehen, dann Splint einsetzen


     

    Anmerkungen

    Einstellschraube für manuelle Lenkeinschlagbegrenzung. Länge 55 mm.


     

    Teile-Nr. 1 354 735

    Funktion des Lenkanschlags Das Lenkgetriebe TAS85 verfügt über hydraulische Lenkanschläge.

    Die Lenkung erreicht ihren höchsten Widerstand, wenn bei drehendem Motor das Lenkrad in den Anschlag gedreht wird. Der Hydraulikdruck im Lenkgetriebe erreicht dann sehr schnell den Höchstwert.

    Ein hoher Druck und eine schnell ansteigende Temperatur würden die Hydraulikpumpe stark belasten.

    Der Lenkanschlag im Lenkgetriebe verringert den Öldruck im Lenkgetriebe und somit auch das Drehmoment beim Erreichen des Lenkanschlags.

    Der Lenkanschlag im Lenkgetriebe besteht aus zwei Ventilen, die in einen Längskanal im Servokolben 1 integriert sind. Diese Ventile werden durch die Kolbenstifte 3 geöffnet. Die Enden der Kolbenstifte befinden sich in den Ventilhülsen 2 in den Enden des Servokolbens. Eines der Ventile öffnet beim Kontakt mit der Wand des Lenkgetriebes, das andere öffnet beim Kontakt mit einer der werkseitig eingebauten Sechskantschrauben 5.

    Die Ventilhülsen sind mit einer leichten Gleitpassung in den Servokolben eingebaut.

    Die Einpaßtiefe der Ventilhülsen bestimmt den Lenkanschlag des Fahrzeugs.

    Innerhalb eines bestimmten Bereichs ist der Lenkanschlag selbsteinstellend. Die Funktion wird werkseitig bei eingebautem Lenkgetriebe und mit voreingestellten Lenkeinschlagwinkeln eingestellt.

    Wenn die Lenkeinschlagwinkel danach vergrößert werden, werden die Anschläge automatisch eingestellt.

    Wenn die Lenkeinschlagwinkel verkleinert werden, müssen die Anschläge manuell eingestellt werden. Beim manuellen Einstellen der Lenkeinschlagwinkel muß die Sechskantschraube 5 durch eine Einstellschraube 6 mit selbstsichernder Sicherungsmutter ersetzt werden.


     

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    Eine manuelle Einstellung des Lenkanschlags ist außerdem in den folgenden Fällen erforderlich:

  • Die Lenkspindel eines ausgebauten Lenkgetriebes (oder eines vom Lenkgestänge getrennten Lenkgetriebes) wurde um mehr als 1,5 Umdrehungen aus der Mittelstellung gedreht. Dies könnte die voreingestellte Position der Ventilhülsen im Kolben verändern.

  • Die Länge der Zugstrebe, d. h. die Geradeausstellung, wurde so geändert, daß die Lenkspindel um mehr als 10° aus der Mittelstellung gedreht wurde.

  • Der Lenkanschlag wurde nach einer manuellen Einstellung geändert.


 

  1. Servokolben

  2. Ventilhülse

  3. Kolbenstift

  4. Distanzhülse

  5. Sechskantschraube

  6. Einstellschraube

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Manuelle Einstellung


 

Hinweis: Diese Arbeit muß von zwei Personen durchgeführt werden.


 

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  1. Geradeausstellung des Lenkgetriebes und der Räder sowie den Lenkeinschlagwinkel prüfen gem. den Anweisungen in 13:00-05, Lenkeinschlagwinkel messen.


     

  2. Fahrzeug anheben, bis die Räder frei drehen und unter der Achse abstützen.


     

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  3. Meßausrüstung anbauen. Druckbegrenzungsventil 1 vollständig schließen. Drosselventil 2 vollständig öffnen.


     

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    100673

     

    20

     

  4. Eine 55 mm lange Einstellschraube mit selbstsichernder Sicherungsmutter, Teile- Nr. 1 354 735, verwenden und Sicherungsmutter 20 mm vom äußeren Ende der Schraube aufschrauben.

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  5. Geeigneten Behälter unterstellen. Schraube des Lenkanschlags aus der unteren Endplatte des Lenkgetriebes ausbauen.


     

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  6. Einstellschraube bis zum Anschlag der Mutter in Endplatte einschrauben. Mutter leicht gegen das Lenkgetriebe anziehen.


     

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    112 383

     

    100654

     

    106 515

     

  7. Flüssigkeitsbehälter mit Flüssigkeit auffüllen und Motor starten.

  8. Bei Leerlaufdrehzahl Räder langsam bis zum Anschlag einschlagen.

Linkslenker: Nach rechts bis zum Anschlag drehen.

Rechtslenker: Nach links bis zum Anschlag drehen.

Kurz vor Erreichen des Anschlags ist ein Widerstand fühlbar. Dieser wird durch die im Servokolben verschobenen Ventilhülsen verursacht. Die Bewegung wird von der Einstellschraube begrenzt.

Die untere Ventilhülse wird in den Servokolben gedrückt, die obere durch die Distanzhülse entsprechend aus dem Kolben herausgedrückt.


 

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  1. Einstellschraube

  2. Untere Ventilhülse

  3. Kolbenstift

  4. Distanzhülse

  5. Obere Ventilhülse


 

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  1. Vorderräder geradeaus stellen. Motor abschalten. Sicherungsmutter lösen und Einstellschraube 34 mm von der Mutter abschrauben. Mutter leicht gegen das Lenkgetriebe anziehen.


     

  2. Flüssigkeitsstand im Behälter prüfen.

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    34

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  3. Motor starten.

  4. Motor im Leerlauf drehen lassen und Lenkrad langsam von rechts nach links bis zum Anschlag drehen.


     

    Linkslenker: Nach links bis zum Anschlag drehen.

    Rechtslenker: Nach rechts bis zum Anschlag drehen.

    Beim Erreichen des mechanischen Anschlags darf der Druckmesser höchstens 110 bar anzeigen.

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    An diesem Punkt wird die obere Ventilhülse in die korrekte Stellung im Servokolben gepreßt. Gleichzeitig wird die untere Ventilhülse in die korrekte Stellung aus dem Servokolben herausgepreßt.

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  5. Motor im Leerlauf drehen lassen und Lenkrad langsam zum anderen Anschlag drehen.


     

    Einstellschraube einschrauben, bis die Druckanzeige höchstens 110 bar anzeigt.

    Einstellschraube 1/4 –1/2 Umdrehung weiterdrehen.


     

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    WICHTIG! Die Einstellschraube muß den Kolbenstift eindrücken und dadurch den Druck verringern. Einstellschraube nicht fest gegen die Ventilhülse anziehen, da die Ventilhülse möglicherweise in den Servokolben gedrückt wird, wodurch dann beide Ventilhülsen jedes Mal aus ihrer Position gedrückt werden, wenn der Servokolben seine Endstellung erreicht. Der dadurch verursachte Verschleiß des Kolbens macht eine Erneuerung des Lenkgetriebes notwendig. Zur Vermeidung von Schäden an der Hydraulikpumpe dürfen die Räder nicht länger als 10 Sekunden im Anschlag gehalten werden.

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    100674

     

  6. Position der Schraube mit einem Farbpunkt markieren oder die Länge der Schraube mit einem Meßschieber messen.


     

  7. Sicherstellen, daß der Radanschlag nicht funktioniert, wenn ein Distanzstück (der Einsatz in der Abbildung) an einer der Einstellschrauben untergelegt ist. Lenkrad kräftig in beide Richtungen drehen. Der Systemdruck muß ca. 150 bar betragen.


     

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    24


     

    13 0908

     

    min 20


     

  8. Mutter mit 25 Nm festziehen. Sicherstellen, daß sich die Einstellung der Schraube während des Festziehens nicht geändert hat.


     

  9. Flüssigkeitsstand prüfen.


 

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25 Nm

Technische Daten


 

Technische Daten

Teilenummer (Typenschild) 1 353 046/047 1 353 055

Übersetzung 18,6:1 23,4:1

Lenkradeinschlag 4,9 Umdrehungen 6,2 Umdrehungen

Drehmoment 6 650 Nm bei 150 bar

Flüssigkeitsvolumen 3,8 Liter 3,8 Liter

Gewicht (ohne Lenkhebel) 46 kg 46 kg


 

Einstellwerte

Lenkstockwelle:

Drehmoment, gemessen an der Lenkspindel Maximal 4,5 Nm


 

Anzugsdrehmoment

Stopfen, Druckbegrenzungsventil 40 Nm Schrauben, Ventilgehäuse (Gewinde geschmiert) 210 Nm

Schrauben, Seitendeckel (Gewinde geschmiert) wie auf Seite 35 abgebildet – zuerst

100 Nm, dann 185 Nm Sicherungsmutter, Einstellschraube in Seitendeckel 70 Nm

Lenkhebelmutter 550 Nm, dann mit Splint sichern

Sicherungsmutter für Einstellschraube, manuelle Lenkeinschlagbegrenzung

25 Nm

Kronenmutter M24, Zugstange - Lenkarm 250 Nm, bis zur nächsten Bohrung

weiterdrehen, dann mit Splint sichern

Kronenmutter M20, Zugstange – Lenkarm, bei Fahrzeugen mit mehr als einer gelenkten Achse

210 Nm, bis zur nächsten Bohrung weiterdrehen, dann Splint einsetzen

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13:02-06

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Ausgabe 1 de


 

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Aus- und Einbau des Lenkgetriebes TAS 85

Inhalt

Wichtige Informationen Endlagenbegrenzung des Lenkgetriebes 4

Sauberkeit - sehr wichtig bei Arbeiten

am Lenkgetriebe 4

Ausbau des Lenkgetriebes 5

Übernehmen von Lenkstockhebel und Anschlußnippeln für ein neues

Lenkgetriebe 14

Ölfilter wechseln 16

Einbau des Lenkgetriebes 17

Entlüften des Hydrauliksystems 22

Technische Daten Allgemeine Daten, TAS 85 24

Anzugsmomente 24

Spezialwerkzeug 24

Wichtige Informationen


 

Endlagenbegrenzung des Lenkgetriebes

Das Lenkgetriebe TAS 85 hat eine hydraulische Endlagenbegrenzung, die zur Aufgabe hat, den Öldruck des Lenkgetriebes und somit dessen Drehmo- ment zu verringern, wenn sich die Räder einer der Endlagen nähern.

Die Endlagenbegrenzung wird im Werk eingestellt, wenn das Lenkgetriebe sich im Fahrzeug befindet und die Radeinschläge justiert sind.

Wenn die Eingangswelle bei ausgebautem Lenkgetriebe oder bei gelö- ster Lenkschubstange mehr als 1,5 Umdrehungen aus der Mittelstellung gedreht wird, kann die werkseitig eingestellte Endlagenbegrenzung außer Funktion gesetzt werden.

Ist dies der Fall, muß die Endlagenbegrenzung mit einer speziellen Ein- stellschraube und Sicherungsmutter in der Stirnwand des Lenkgetriebes von Hand eingestellt werden.

Für weitere Informationen, siehe Anweisungen im Servicehandbuch, Gruppe 13, ”Lenkgetriebe TAS 85”.


 

Sauberkeit - sehr wichtig bei Arbeiten am Lenkgetriebe

Schäden an Komponenten und Dichtungen im Lenkgetriebe sind überwie- gend auf Verunreinigungen im Hydrauliksystem zurückzuführen.

Aus diesem Grund ist es wichtig, daß das Hydrauliksystem frei von Verun- reinigungen ist, bevor das Lenkgetriebe im Fahrzeug montiert wird.

Die strengen Forderungen nach Sauberkeit bei Arbeiten am Lenkge- triebe und Hydrauliksystem befolgen.

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Ausbau des Lenkgetriebes


 

  1. Obere und untere Frontklappe sowie die beiden Seitenklappen öffnen.


     

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    WARNUNG!

    Bei Fahrzeugen mit luftgefederter Vorderachse muß der Rahmen aufge- bockt und die vorderen Luftbälge ent- leert werden.

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    Nicht unter den vorderen Schubstreben- befestigungen aufbocken.


     

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  2. Bei Fahrzeugen mit luftgefederter Vorder- achse wie folgt vorgehen:

    • Das Fahrerhaus kippen und die vorderen Kotflügel entfernen.

    • Die vorderen Luftbälge auf maximale Höhe füllen.

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    • Unterstellböcke unter dem Rahmen knapp hinter der Haltestrebe der quer verlaufenden Schubstrebe anbringen.

    • Die Luft aus den vorderen Luftbälgen ablassen.

    • Fahrerhaus zurückkippen.


       

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  3. Linke oder alternativ hierzu rechte Stoßfän- gerecke entfernen.


     

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  4. Die Schrauben des Scheinwerfergehäuses entfernen.


     

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    Scheinwerfergehäuse nach außen klappen und elektrische Anschlüsse entfernen.


     

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    Schrauben des Gelenkes lösen und Schein- werfergehäuse entfernen.


     

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  5. LHD-Fahrzeug:

    • Deckel des Waschflüssigkeitbehälters abnehmen und Kabelbinder der Kabel auf der Oberseite des Behälters entfer- nen.

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    • Schläuche für Scheinwerfer- und Schei- benwaschanlage an den Verbindungs- stellen trennen.

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    • Schläuche verschließen, damit die Scheibenwaschflüssigkeit nicht ausläuft.


       

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    • Elektrische Anschlüsse von den Pumpen des Waschflüssigkeitbehälters entfer- nen.


       

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    • Befestigungsschrauben des Behälters entfernen und Behälter abheben.


       

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      RHD-Fahrzeug:

    • Gummibalg vom Luftrohr lösen und Rohr vom Luftfiltergehäuse abheben.

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    • Kabelbinder der Kabel hinter der Scheinwerferabdeckung durchschnei- den.


       

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  6. Schrauben der Abdeckung für den Schein- werfereinsatz von unten entfernen.


     

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    Kabelführung lösen. image

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    Schrauben auf der Außenseite der Abdek- kung und anschließend Abdeckung entfernen.


     

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  7. Das dahinterliegende Eckblech entfernen.


     

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  8. Ausbau von Ölbehälter und Leitungen: LHD-Fahrzeug:

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    • Ein Auffanggefäß für Öl unter dem Ölbehälter aufstellen.

    • Öleinfüllstutzen des Motors und Druck- luftleitungen vom Halter des Ölbehälters lösen.

    • Ventilgehäuse des Lenkgetriebes sorg- fältig reinigen und Druck- und Rück- laufleitungen vom Lenkgetriebe lösen.

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    • Den dickeren Schlauch (Saugleitung) vom Ölbehälter lösen.


       

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    • Ölbehälter mit angeschlossener Rück- laufleitung vom Halter entfernen.

      WICHTIG! Offene Anschlüsse mit Schutzstop- fen verschließen.

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    • Halter des Ölbehälters vom Lenkge- triebe lösen.

    • Druckluftleitungen vorsichtig etwas zur Seite wegdrücken.

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      RHD-Fahrzeug:

    • Ein Auffanggefäß für Öl unter dem Fahrzeug aufstellen.

    • Ventilgehäuse des Lenkgetriebes sorg- fältig reinigen und Druck- und Rück- laufleitungen vom Lenkgetriebe lösen. Die Leitungen von den Verbindungs- stücken am rechten Rahmenträger lösen.

    • Leitungen entfernen.

    • Rücklauf- und Saugleitung vom Ölbe- hälter auf der linken Seite des Fahrzeugs lösen.

    • Ölbehälter entfernen.

      WICHTIG! Offene Anschlüsse mit Schutzstop- fen verschließen.


       

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  9. Räder in Geradeausstellung bringen.


     

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    Die Markierung an der Eingangswelle des Lenkgetriebes muß dann gerade nach vorn zeigen und der Markierung am Ventilge- häuse gegenüberstehen.

  10. Splint und Kronenmutter vom Kugelgelenk der Lenkschubstange entfernen. Kugelgelenk mit dem Abzieher 98 724 aus dem Lenkstockhebel ziehen.

    • Abzieher spannen.

    • Mit einem Kupferhammer leicht auf die Schraube schlagen.

      Diese Arbeitsschritte wiederholen, bis sich die Lenkschubstange löst.

      WICHTIG! Keinen Schrauber verwenden. Es besteht die Gefahr von Schäden am Werkzeug.


       

  11. Das Fahrerhaus kippen.

    WICHTIG! Beide Fahrerhausecken müssen beim Kippen des Fahrerhauses offen sein.


     

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    100340

     

  12. Das Kreuzgelenk von der Eingangswelle des Lenkgetriebes entfernen.

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    100163

     

    98 724

  13. Halter 99 325 auf dem Lenkgetriebe anbringen:

    • Bei LHD-Fahrzeug: mit der ebenen Seite der Montageplatte zum Lenkge- triebegehäuse hin.


       

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    • Bei RHD-Fahrzeug: mit dem Distanz- rohr der Montageplatte zum Lenkgetrie- begehäuse hin.


       

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      100124

       

      100218

       

  14. Befestigungsschrauben des Lenkgetriebes lösen.

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    100165

     

    99325


     

  15. Folgende Aufspannvorrichtungen am Getriebeheber befestigen:

    • 98 405 Halter und Aufspannstrebe

    • 98 402 Halter

    • 98 403 Aufspannarm


       

  16. Aufspannarm an den Halter am Lenkge- triebe anschließen. Befestigungsschrauben des Lenkgetriebes entfernen.


     

  17. Lenkgetriebe schräg nach vorn herausziehen.


     

    100346

     

  18. Lenkgetriebe reinigen und im Universalsta- tiv 587 692 mit den Aufspannvorrichtungen 87 013 und 98 148 befestigen.


 

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100354

 

100164

 

98 148

87 013

587 692

Übernehmen von Lenkstockhebel und Anschlußnippeln für ein neues Lenkgetriebe


 

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  1. Lenkstockhebel festhalten und Mutter mit Schrauber abziehen.


     

  2. Kontrollieren, daß der Lenkstockhebel genau gegenüber der Markierung am Lenk- segment gekennzeichnet ist.

    Ist die Markierung undeutlich, mit einem Körnerschlag kennzeichnen.

    Mutter drei Umdrehungen auf das Lenkseg- ment wieder aufschrauben.


     

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    100671

     

  3. Lenkstockhebel mit Abzieher 587 539 wie folgt abziehen:

    • Abzieher spannen.

    • Abzieher festhalten und mit einem Kup- ferhammer auf den Lenkstockhebel um die Befestigung im Lenksegment herum schlagen.

      Diese Arbeitsschritte wiederholen, bis sich der Lenkstockhebel löst.


       

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      100347

       

      WARNUNG!

      Nicht vor dem Abzieher stehen. Der Abzieher löst sich und kann Personen- schäden verursachen.


       

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  4. Anschlußnippel entfernen und Öffnungen im Ventilgehäuse verschließen.

  5. Lenkgetriebe entfernen und die neue Kom- ponente in der Aufspannvorrichtung mon- tieren.

    WICHTIG! Typenschilder vergleichen. Beide Lenkgetriebe müssen dieselbe Artikelnummer haben.


     

  6. Anschlußnippel reinigen und am Ventilge- häuse anbringen.

    Nippel verschließen.

  7. Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach oben aufstellen.

    Mittelstellung des Lenkgetriebes wie folgt einstellen:

    • Die Eingangswelle so drehen, daß die Markierung am Lenksegment mit der Markierung am Lenkgetriebegehäuse übereinstimmt.

    • Die Markierung an der Eingangswelle muß dabei mit der Markierung am Ven- tilgehäuse übereinstimmen.

  8. Lenkstockhebel gemäß Markierung Lenk- stockhebel - Lenksegment anbringen.

    WICHTIG! Die kleinste Veränderung der kor- rekten Stellung des Lenkstockhebels führt zu einer falschen Mittelstellung des Lenkgetriebes im Fahrzeug.


     

  9. Lenkgetriebe mit der Eingangswelle nach oben aufstellen. Die neue Mutter anbringen und mit 550 Nm anziehen.

WICHTIG! Den Lenkstockhebel mit einer Kette sichern, damit der Arbeitskolben nicht die End- lagenbegrenzung beeinflußt.

Die Eingangswelle wieder in die Mittelstel- lung drehen, wenn diese während die Anziehvorgangs verdreht wurde.


 

Die Mutter durch Stauchen des Sicherungs- flansches mindestens 2,5 mm in die Nut am Lenksegment sichern.


 

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101139

 

100349

 

100344

 

min 2.5mm

Ölfilter wechseln


 

Schäden an Komponenten und Dichtungen im Lenkgetriebe sind überwiegend auf Verunreini- gungen im Hydrauliksystem zurückzuführen.

Daher bestehen strenge Forderungen nach Sau- berkeit bei Arbeiten am Lenkgetriebe und des- sen Hydrauliksystem.

Nach dem Zerlegen oder Austauschen des Lenk- getriebes immer Öl und Ölfilter wechseln.

Der Ölfilterwechsel muß bei abmontiertem Ölbehälter erfolgen.

Wird das Ölfilter bei angeschlossenem Behälter gewechselt, besteht immer die Gefahr, daß Ver- unreinigungen in das Hydrauliksystem dringen.

Folgende Anweisungen genau befolgen:

  • Rücklaufleitung vom Ölbehälter entfernen (LHD-Fahrzeug).

  • Filter aus dem abmontiertem Ölbehälter entfernen.

  • Behälter innen und außen reinigen.

  • Neues Filter einsetzen.

  • Rücklaufleitung innen sauberblasen und an den Behälter anschließen (LHD-Fahrzeug).

  • Beim Anschließen der Leitungen vermeiden, daß Verunreinigungen in das Hydrauliksy- stem eindringen.

  • Unbedingt ein sauberes Gefäß zum Einfüllen des Öls verwenden.

  • Niemals gebrauchtes Öl wieder einfüllen.

    Einbau des Lenkgetriebes


     

    1. Halter 99 325 am Lenkgetriebe befestigen.

      • Bei LHD-Getriebe: mit der ebenen Seite der Montageplatte zum Lenkgetriebege- häuse hin montieren.


         

      • Bei RHD-Getriebe: mit dem Distanzrohr der Montageplatte zum Lenkgetriebege- häuse hin montieren.


         

    2. Das Lenkgetriebe am aufgebauten Getriebe- heber montieren.

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      100165

       

      99325


       

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      100218

       

      99 325


       

      98 403

      98 402

      100167

       

      98 405

    3. Lenkgetriebe im Fahrzeug einbauen. Befestigungsschrauben des Lenkgetriebes mit 530 Nm anziehen.

      Halter entfernen.


       

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    4. Kontrollieren, daß sich das Lenkgetriebe in der Mittelstellung befindet.


       

    5. Das Kreuzgelenk mit der Klemmnut direkt vor der Markierung am Ventilgehäuse mon- tieren.

      Klemmschraube anbringen und mit 47 Nm anziehen.


       

    6. Lenkschubstange am Lenkstockhebel befestigen.

    Kronenmutter mit 250 Nm und anschließend zum nächsten Sicherungsloch anziehen.

    100366

     

    Mit neuem Splint sichern.

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    100125

     

    530 Nm


     

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    100341

     

    100348

     

    47 Nm


     

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    250 Nm


     


     

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    1. Einbau von Ölbehälter und Leitungen: LHD-Fahrzeug

      • Halter für Ölbehälter am Lenkgetriebe befestigen.

        100109

         

      • Ölbehälter mit angeschlossener Rück- laufleitung montieren.

      • Saugleitung an den Behälter anschließen.

      • Schlauchschellen sorgfältig anziehen.

      • Öleinfüllstutzen des Motors und Druck- luftleitungen am Halter des Ölbehälters montieren.


         

        RHD-Fahrzeug:

      • Ölbehälter montieren.

      • Rücklauf- und Saugleitungen an den Behälter anschließen.

      • Schlauchschellen sorgfältig anziehen.

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      • Leitungen an das Lenkgetriebe befesti- gen.


         

    2. Druck- und Rücklaufleitungen an das Lenk- getriebe anschließen.


       

      100108

       

    3. Eckblech montieren.


       

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    4. Abdeckung für den Scheinwerfereinsatz anbringen.


       

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      100100

       

      100107

       

    5. Kabelführung anbringen. image

    6. Scheinwerfereinsatz montieren. Schrauben im Gelenk festziehen. Elektrische Leitungen und Waschflüssig- keitschlauch anschließen.

      100106

       

      Schrauben im Scheinwerfereinsatz festziehen.


       

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    7. LHD-Fahrzeug:

      100099

       

  • Waschflüssigkeitbehälter befestigen.


     

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    100098

     

  • Elektrische Leitungen an die Waschpumpen anschließen.

  • Schläuche für Scheinwerfer- und Scheiben- waschanlage anschließen.

  • Kabelbinder um die Kabel an der Oberseite des Waschflüssigkeitbehälters anbringen.


     

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    RHD-Fahrzeug:

  • Kabelbinder um die Kabel hinter der Schein- werferabdeckung anbringen.

  • Lufteinlaßrohr am Luftfiltergehäuse montieren.


     

    100217

     

    100216

     

  • Gummibalg am Rohr befestigen. image

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    1. Fahrerhaus zurückkippen.


       

    2. Stoßfängerecke montieren.


       

      100093

       

    3. Behälter fast ganz mit Servolenkungsöl füllen.

    WICHTIG! Sauberes Gefäß verwenden.

    Entlüften des Hydrauliksystems


     

    1. Kontrollieren, daß der Ölbehälter gefüllt ist.

    2. Motor anlassen und im Leerlauf laufen las- sen. Nicht das Lenkrad drehen.

      Motor nach 5 s abstellen.

      Diese Schritte wiederholen, bis der Ölstand stabil ist.

      WICHTIG! Hohen Ölstand im Behälter halten. Wenn das Niveau so niedrig wird, daß Luft von der Pumpe angesaugt wird, fängt das Öl an zu schäumen.

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    3. Mit dem Motor im Leerlauf die Räder in beide Richtungen langsam in die Endlage drehen.

      Im instandgesetzten oder neun Lenkge- triebe ist die Endlagenbegrenzung jetzt funktionsfähig.

    4. Bei abgesteltem Motor den Ölfüllstand kontrollieren.

      Langsam die Räder mehrmals in die Endla- gen drehen.

    5. Hydrauliksystem auf eventuell vorhandene Leckagen kontrollieren und diese ggf. beheben.

      Schlauchschellen am Ölbehälter kontrol- lieren.

    6. Den Ölstand kontrollieren. Dieser sollte am Max.-Strich des Ölmeßstabes liegen.


     

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    Fahrzeug mit luftgefederter Vorderachse:

  • Druckluft an den Anschluß unter dem ober- sten Trittblech auf der linken Seite des Fahr- zeugs anschließen.

  • Die vorderen Luftbälge auf maximale Höhe füllen.

  • Unterstellböcke unter dem Rahmen entfer- nen.

  • Normales Fahrniveau einstellen.

    100668

     

  • Vordere Kotflügel anbringen.

    Technische Daten


     

    Allgemeine Daten, TAS 85

     

    Artikelnummer (Typenschild) Untersetzung

    Lenkradeinschlag

    1 353 046/047

    18,6:1

    4,9 Umdrehungen

    1 353 055

    23,4:1

    6,2 Umdrehungen

    Drehmoment 6 650 Nm bei 150 bar

    Ölfüllmenge 3,8 Liter 3,8 Liter Ölqualität Siehe Servicehandbuch, Gruppe 0 Gewicht (ohne Lenkstockhebel) 46 kg 46 kg

    Anzugsmomente

    Mutter, Lenkstockhebel - Lenkgetriebe 550 Nm, anschließend Sicherung des Verbandes Befestigungsschraube für Lenkgetriebe 530 Nm

    Klemmschraube im Kreuzgelenk 47 Nm

    Kronenmutter, Lenkschubstange -

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    Lenkstockhebel 250 Nm und in das nächste Sicherungsloch, anschließend Sicherung des Verbandes


     

    Spezialwerkzeug

    Bezeichnung


     

    Art.Nr.


     

    Seite


     

    Werkzeugtafel

    Abzieher für Lenkschubstange

    98 724

    11

    AM2

    Halter für Lenkgetriebe

    99 325

    12

    AM3

    Aufspannvorrichtung auf Getriebeheber 587 313:

    Halter und Aufspannstrebe

    98 405

    13

    F1

    Halter

    98 402

    13

    F1

    Auspannarm

    98 403

    13

    F1

    Aufspannvorrichtung am Universalstativ 587 692:

    Aufspannvorrichtung

    87 013

    13

    Aufspannvorrichtung

    98 148

    13

    Abzieher für Lenkstockhebel

    587 539

    14


     

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    1 710 290

    13:02-07

    Ausgabe 1 de


     

    Zweikreislenkung


     

    mit den Lenkgetrieben TAS 86 und TAS 87


     

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     

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    © Scania CV AB 1997, Sweden

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

    Durchfluß in den Kreisen 4

    Lenkgetriebe 5

    Hydraulikpumpen 8

    Sicherheitssystem 9

    Arbeitsbeschreibung Vorbereitungen für Messung 11

    Messung des maximalen Drucks in

    Kreis 2 14

    Messung des Durchflusses in Kreis 2 16

    CHR Kontrolle des Durchflußgebers

    für Kreis 2 16

    Kontrolle des Positonsgebers für Kreis 1 17

    Fehlersuche 19

    Arbeiten an der Hydraulikpumpe

    für Kreis 2 20

    Arbeiten am Lenkgetriebe 24

    Daten 26

    Funktionsbeschreibung


     

    Allgemeines

    Zweikreissystem bedeutet, daß das Fahrzeug mit zwei hydraulischen Pumpenkreisen für die Lenkhilfe (Kreis 1 und Kreis 2) ausgestattet ist. Die Lenkgetriebe sind darum mit einem Ven- tilgehäuse mit einem speziellen Zweikreisven- til für die erforderliche Automatik ausgestattet.


     

    Zielsetzung

    Für den Fall, daß im Hauptkreis (Kreis 1) Funktionsstörungen vorliegen, schaltet sich der andere Kreis (Kreis 2) automatisch ein, so daß die Lenkhilfe, so lange das Fahrzeug in Bewegung ist, weiterhin in Kraft ist.


     

    Kreis 1

  • Aufgebaut wie herkömmliches Einkreislenksystem mit vom Motor getriebener Hydraulikpumpe.

  • Ist normalerweise der für die Lenkhilfe allein zuständige Kreis.


     

    Kreis 2

  • Die Hydraulikpumpe ist wellengetrieben; sie wird von der Abtriebswelle des Getrie- bes angetrieben und arbeitet darum nur, wenn das Fahrzeug rollt und unabhängig davon, ob der Motor läuft oder nicht.

  • Normalerweise nicht für Lenkhilfe zustän- dig, wird jedoch automatisch eingeschaltet, wenn Kreis 1 nicht normal funktioniert.

    Die Kreise haben je einen Geber, welcher über- wacht, daß der Durchfluß in dem betreffenden Kreis normal ist.

    Die Geber sind an Anzeigelampen im Armaturenbrett angeschlossen.

    Durchfluß in den Kreisen

    Beide Kreise haben in ihren jeweiligen Leitun- gen einen ähnlichen Durchfluß:

    1. Die Hydraulikpumpe saugt die Flüssigkeit aus dem Hydraulikflüssigkeitsbehälter an und drückt die Flüssigkeit weiter zum Lenkgetriebe.

    2. Im Zweikreisventil des Lenkgetriebes strömt die Flüssigkeit an einen Geber vor- bei, der elektrisch an eine Anzeigelampe im Armaturenbrett angeschlossen ist.

    3. Das Zweikreisventil leitet dann die Flüssig- keit zum Lenkgetriebe. Kreis 2 hat eine gerin- gere Durchflußkapazität als Kreis 1. Darum wird der Durchfluß zum Hilfslenkzylinder

      an der hinteren Vorderachse (sofern das Fahr- zeug mit einer solchen ausgestattet ist) ausge- schaltet, wenn Kreis 2 eingeschaltet wird.

    4. Vom Lenkgetriebe strömt die Flüssigkeit wieder in den Flüssigkeitsbehälter.


     

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    1. Flüssigkeitsbehälter Kreis 2

    2. Flüssigkeitsbehälter Kreis 1

    3. Zweikreisventil

    4. Lenkgetriebe

    5. Hydraulikpumpe Kreis 1

    6. Hydraulikpumpe Kreis 2

    7. Hilfslenkzylinder (Modelle mit Lenkhilfe auf mehr als einer Achse)

    Lenkgetriebe


     

    Allgemeines

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    Die Zweikreislenkgetriebe TAS 86 und TAS 87 bauen auf dem Lenkgetriebe TAS 85 auf. Der Unterschied zu TAS 85 besteht darin, daß auf dem oberen Deckel des Lenkgetriebes ein Zweikreisventil plaziert ist.

    Betreffs Beschreibung der Funktion des Lenk- getriebes wird mit Ausnahme des Zweikreisven- tils auf die Beschreibung für TAS 85 unter Gruppe 13 hingewiesen.


     

    Zweikreisventil

    Die Aufgabe des Zweiskreisventils ist es, bei Druckabfall in dem vom Motor angetriebenen Kreis (Kreis 1) automatisch den wellengetriebe- nen Kreis (Kreis 2) einzuschalten.

    Die Automatik baut auf einen druckempfindli- chen Ventilschieber auf, welcher auf normale Betriebsart schaltet, wenn in Kreis 1 Druck aufgebaut wird.

    Wenn der Druck in Kreis 1 auf ein unnormales Niveau fällt, öffnet der Schieber eine Passage für den Durchfluß in Kreis 2, welcher damit den geringen Durchfluß von Kreis 1 komplettiert.

    Bei Fahrzeugen mit doppelten Vorderachsen schaltet sich die Hydraulik für die Hilfslenkzy- linder der hinteren Vorderachse ab, wenn Kreis 2 eingeschaltet wird. Dieses Umschalten wird von einem anderen Ventilschieber im Zweikreisventil ausgeführt.


     

    Hydraulikschaltplan für Zweikreislenkgetriebe.

    1. Hydraulikpumpe Kreis 1

    2. Rückschlagventil

    3. Ventilschieber

    4. Ventilgehäuse im Lenkgetriebe

    5. Lenkgetriebekolben

    6. Ventilschieber für Abschalten des Hilfszylinders (nur TAS 87)

    7. Hilfslenkzylinder (nur TAS 87)

    8. Flüssigkeitsbehälter

    9. Hydraulikpumpe Kreis 2

      TAS 86

      Wird verwendet, wenn das Fahrzeug Zweikreislenkung hat und nicht mit Hilfszylinder ausgestattet ist.


       

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      Hydraulikanschlüsse TAS 86.

      1. Von Pumpe Kreis 1

      2. Zu Flüssigkeitsbehälter Kreis 2

      3. Zu Flüssigkeitsbehälter Kreis 1

      4. Von Pumpe Kreis 2

      5. Durchflußgeber Kreis 2

      6. Positionsgeber für Kreis 1

    TAS 87

    Wird verwendet, wenn das Fahrzeug Zweikreis- lenkung hat und mit Hilfszylinder ausgerüstet ist.


     


     

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    Hydraulikanschlüsse TAS 87.

    1. Von Pumpe Kreis 2

    2. Anschluß Hilfslenkzylinder

    3. Anschluß Hilfslenkzylinder

    4. Zu Flüssigkeitsbehälter Kreis 1

    5. Zu Flüssigkeitsbehälter Kreis 2

    6. Durchflußgeber Kreis 2

    7. Von Pumpe Kreis 1

    8. Positionsgeber Kreis 1

    Hydraulikpumpen


     

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    Kreis 1

    Die Pumpe für den Kreis 1 ist die gleiche wie bei entsprechenden Fahrzeugen ohne Zweikreis- lenkung. Informationen sind unter Gruppe 13 aufgeführt.


     

    Kreis 2

    Die zu Kreis 2 gehörende Pumpe ist eine Radial- kolbenpumpe. Diese sitzt auf dem Getriebege- häuse und wird von einem Zahnkranz auf der Abtriebswelle des Getriebes angetrieben. Die Pumpe hat ein eingebautes Überdruckventil, welches nach Ausbau eingestellt werden kann.


     

    Flüssigkeitsbehälter

    Die Flüssigkeitsbehälter für die Kreise sind identisch und sind zusammengesetzt.

    Jeder Behälter enthält u.a. einen Ölmeßstab und einen Filter.

    Die Behälter sind mit einer innenseitigen Hydraulikleitung verbunden.

    Der linke Behälter im Fahrzeug gehört zu Kreis 2.


     

    Hydraulikpumpe Kreis 2 auf dem Getriebe.


     

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    Einzelteile aus dem Flüssigkeitsbehälter für Kreis 2.

    Sicherheitssystem

    Die Kreise haben je eine Anzeigelampe. Die Lampen leuchten, wenn der zugehörige Kreis einen zu niedrigen Öldurchfluß hat. Dies wird mit Sensoren im Zweikreisventil des Lenkge- triebes erfühlt.


     

    Funktionskontrolle

    Die Anzeigelampen leuchten beim Starten, was bedeutet, daß die Kreise funktionieren.


     

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    Kreis 1

    Die Anzeigelampe leuchtet auf, wenn der Durchfluß der vom Motor angetriebenen Pumpe geringer als 5 - 8 l/min ist.


     

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    Kreis 2

    Die Anzeigelampe leuchtet auf, wenn der Durch- fluß der wellengetriebenen Pumpe geringer als

    2-3 l/min ist. Dieser Durchfluß wird erreicht, wenn das Fahrzeug mit ca. 5-10 km/h vorwärts gefahren wird.


     


     

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    106 568

     

    1 2

    Elektrischer Schaltplan Sicherheitssystem


     

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    C1 Anschluß, 17-polig

    C294 Anschluß Kreis 2, 2-polig C295 Anschluß Kreis 1, 2-polig

    P2 Zentralelektrik mit Sicherung 10 A T55 Positionsgeber, Kreis 1

    T56 Durchflußgeber, Kreis 2 W40 Anzeigelampe, Kreis 1 W 41 Anzeigelampe, Kreis 2

    Arbeitsbeschreibung


     

    Vorbereitungen für Messung


     

    Kreis 1

    Die Messung von Kreis 1 ist unter Gruppe 13 beschrieben.


     

    Kreis 2

    Wichtig! Das Lenkgetriebe ist sehr empfindlich gegen Schmutz in der Hydraulikanlage.

    Anschlußpunkte daher sorgfältig vor Anschluß der Meßausrüstung reinigen. Kontrollieren,

    ob die Meßausrüstung sauber ist.

    1. Die Hydraulikpumpe für Kreis 1 vom Motor lösen. Die Leitungen der Hydraulikpumpe dort belassen.

    2. Da die Pumpe für Kreis 2 von der Abtriebs- welle des Getriebes angetrieben wird, muß die Kardanwelle vor Messung von dem Getriebe entfernt werden. Ein geeigneter Teilungspunkt ist hinter dem Stützlager.

      Meßausrüstung 587 696

      Die Meßausrüstung 587 696 wird eingehender unter Gruppe 13 beschrieben.


       

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      1. Hydraulikschlauch - wird an die Druckseite der Hydraulikpumpe angeschlossen

      2. Verstellbares Überdruckventil

      3. Durchflußmesser

      4. Verstellbares Drosselventil

      5. Hydraulikschlauch - wird an die Druckseite des Lenkgetriebes angeschlossen

      6. Rücklaufschlauch - wird an den Ölbehälter angeschlossen

      7. Signalleitung für Temperatur und Durchfluß

      8. Rohrleitung für Öldruck

      9. Meßinstrument

    Anschluß von Meßausrüstung

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    in Kreis 2 1

    Es gibt zwei alternative Anschlüsse für die Meßausrüstung in Kreis 2.

  • An der Hydraulikpumpe, angeschlossen an der Druckleitung.

  • An der Druckleitung neben dem Zweikreis- ventil des Lenkgetriebes.


     

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    107 274

     

    WARNUNG! 2

    Die Meßausrüstung darf auf keinen Fall

    in die falsche Durchflußrichtung ange- schlossen werden.


     

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    1. Das verstellbare Überdruckventil (Schlauch 1) der Meßausrüstung an die Druckleitung der Pumpe anschließen.

    2. Das verstellbare Drosselventil (Schlauch 5) an die zum Lenkgetriebe führende Leitung anschließen.

    3. Den Ölmeßstab für den Flüssigkeitsbehäl- ter für Kreis 2 entfernen und stattdessen den Rücklaufschlauch (Schlauch 6) der Meßaus- rüstung anbringen.


     

    An das Lenkgetriebe angeschlossene Meßausrüstung.

    1. Schlauch zum Überdruckventil (Schlauch 5)

    2. Schlauch zum Drosselventil (Schlauch 1)


     

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    WARNUNG!

    Der Rücklaufschlauch darf auf keinen Fall ausgelassen werden.


     

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    1. Flüssigkeitsstand kontrollieren.

    2. Den Anschluß kontrollieren.


     

    An die Hydraulikpumpe in Kreis 2 angeschlossene Meßausrüstung.

    1. Schlauch zum Überdruckventil (Schlauch 5)

    2. Schlauch zum Drosselventil (Schlauch 1)

    Messung des maximalen Drucks in Kreis 2


     

    Endlagebegrenzung

    Das Lenkgetriebe hat eine hydraulische Endla- gebegrenzung, die den Öldruck des Lenkgetrie- bes reduziert und damit dessen Drehmoment, wenn die Räder sich den Endlagen nähern.

    In den Arbeitskolben des Lenkgetriebes sind Ventile eingebaut. Die Ventile reduzieren den Öldruck im Lenkgetriebe auf ungefähr die Hälfte des max. Drucks, wenn der Arbeitskol- ben und die Räder sich den Endlagen nähern.


     

    Verminderung des Radeinschlags

    Um zu verhindern, daß die Endlagebegrenzung die Messung beeinflußt, muß der Radeinschlag verringert werden. Dies geschieht durch Anbrin- gen von 20 mm dicken Zwischenlagen auf bei- den Gewindestiften der Vorderachse, bevor mit dem Messen begonnen wird.


     

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    24


     

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    min 20


     

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    Als geeignetes Zwischenstück kann beispiels- weise die Steckhülse 24 mm aus dem Satz 587 558 verwendet werden.

    Messung

    1. Die Anweisungen gemäß Abschnitt ”Vorbereitung für Messung” ausführen.

    2. Den Motor starten und Schaltstellung entsprechend dem Getriebetyp wählen:

      Getriebe Schaltstellung

      GR900 6

      GRS 900 5L

    3. Die Motordrehzahl auf 900-1000 U/min erhöhen.

    4. Die Öltemperatur im System kontrollieren. Bei 50 - 85 ˚C soll gemessen werden.

    5. Die Räder gegen die eine Endlage drehen. Die Räder gegen die Endlage drücken und den maximalen Druck des Systems ablesen.

    Bei Fahrzeugen mit doppelter Vorderachse kann es ausreichend sein, das Lenkrad so weit wie möglich in eine Endlage zu drehen, ohne daß die Endlage erreicht wird. Dies beruht darauf, daß die hintere Achse einen so großen Widerstand leistet, daß der maximale Druck auf jeden Fall erreicht wird.

    Maximaler Systemdruck: 150 + 10 bar

    Achtung! Der maximale Druck darf höchstens 10 s gehalten werden.


     

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    WARNUNG!

    Die Zwischenlage vom Gewindestift entfernen.


     

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    Messung des Durchflusses in Kreis 2

    1. Die Anweisungen gemäß Abschnitt ”Vorbereitung für Messung” ausführen.

    2. Darauf achten, daß die Öltemperatur bei Messung 50 - 85 ˚C beträgt.

    3. Den Durchfluß bei einer Motordrehzahl von 500, 1000 und 1900 U/min messen. Der Systemdruck soll 50 bar betragen. Den Druck durch Drosselung des Öldurchflus- ses mit Hilfe des verstellbaren Drosselven- tils einstellen.

    Min. Durchfluß bei 500 U/min: 7 l/min Durchfluß bei 1000 - 1900 U/min:

    9,6 - 14 l/min


     

    Kontrolle des Durchflußgebers für Kreis 2

    1. Die Anweisungen gemäß Abschnitt ”Vorbereitung für Messung” ausführen.

    2. Den Motor starten und oben angegebenen Gang einlegen.

    3. Den Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen.

    4. Das verstellbare Überdruckventil völlig zudrehen.

    5. Den Durchfluß mittels des Drosselventils langsam nach unten schrauben und gleich- zeitig den Systemdruck mittels des ver- stellbaren Überdruckventils auf ca. 100 bar nach unten reglieren.

    6. Den Durchfluß ablesen, wenn die Anzeige- lampe für geringen Öldurchfluß in Kreis 2 im Armaturenbrett aufleuchtet.

    Die Lampe soll aufleuchten, wenn der Durchfluß geringer als 2 - 3 l/min ist.

    Kontrolle des Positionsgebers für Kreis 1

    1. Die Meßausrüstung in Kreis 1 gemäß Anweisungen in Gruppe 13 anschließen.

    2. Den Motor mit Leerlaufdrehzahl laufen lassen.

    3. Das verstellbare Überdruckventil ganz zudrehen.

    4. Den Durchfluß mittels des verstellbaren Drosselventils langsam nach unten schrau- ben und gleichzeitig den Systemdruck mit- tels des verstellbaren Überdruckventils auf ca. 50 bar nach unten reglieren.

    5. Den Durchfluß ablesen, wenn die Anzeige- lampe für Kreis 1 im Armaturenbrett aufleuchtet.

    Die Lampe soll aufleuchten, wenn der Durchfluß geringer als 5 - 8 l/min ist.

    Fehlersuche


     

    Ursachen für zu niedrigen Druck in Kreis 2

    Es gibt vier mögliche Ursachen für zu niedrigen Druck in Kreis 2:

  • Das Überdruckventil des Lenkgetriebes ist fehlerhaft.

  • Die Hydraulikpumpe in Kreis 2 ist verschlissen.

  • Die inneren O-Ringe der Hydraulikpumpe sind verschlissen.

  • Das Überdruckventil der Hydraulikpumpe ist fehlerhaft.


     

    Maßnahmen bei zu niedrigem Druck

    1. Den Systemdruck in Kreis 1 gemäß den Anweisungen unter Gruppe 13 kontrollieren.

    2. Ist der Druck auch in Kreis 1 zu niedrig, kann der Fehler im Überdruckventil des Lenkgetriebes liegen; siehe Lenkgetriebe TAS 85 unter Gruppe 13.

    3. Überdruckventil der Hydraulikpumpe einstellen.

    4. Neue Messung durchführen.

    5. Punkt 1 wiederholen, wenn der richtige Druck nicht erreicht wird.

    6. Neue Messung durchführen.

    7. Wenn der richtige Druck weiterhin nicht erreicht wird, das Überdruckventil der Hydraulikpumpe auf die ursprünglichen Werte einstellen.

    8. Die Dichtungen in der Hydraulikpumpe austauschen.

    9. Neue Messung durchführen.

    10. Wird trotz dieser Maßnahmen nicht der richtige Wert erreicht, muß die Hydraulik- pumpe ausgetauscht werden.

    Maßnahmen bei zu niedrigem Durchfluß

    1. Den Ölstand bei Probefahrt kontrollieren.

    2. Kontrollieren, ob alle Leitungen zur Pumpe unbeschädigt sind.

    3. Ist der Fehler weiterhin vorhanden und wird keiner der oben genannten Fehler festgestellt: Pumpe austauschen.

    Arbeiten an der Hydraulikpumpe für Kreis 2


     

    Ausbau der Pumpe

    Wichtig! Das Lenkgetriebe ist sehr empfindlich gegen Schmutz im Hydrauliksystem. Die Pumpe darum vor dem Entfernen sorgfältig rei- nigen.

    1. Die Hydraulikanschlüsse der Pumpe lösen und verschließen.

    2. Die vier Schrauben im Flansch der Pumpe lösen und die Pumpe vom Getriebe entfernen.

    3. Die Pumpe vom Flansch abschrauben.

    4. Die Pumpe sauberwaschen.

    5. Werkbank, Hände und Werkzeug reinigen.

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    6. Die Pumpe in einem Schraubstock befestigen.


       

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      Drei der Befestigungsbolzen der Hydraulikpumpe sind markiert.

      4 3 2 1


       


       

      5


       

      6


       

      107 493

       

      1. Hydraulikpumpe Kreis 2

      2. O-Ring

      3. O-Ring

      4. Flansch

      5. O-Ring

      6. Getriebegehäuse

    Einstellung des Überdruckventils der Pumpe

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    1. Den Stopfen auf der hinteren Stirnwand entfernen.


       

    2. Mit Hilfe einer 19 mm-Hülse das Überdruckventil entfernen.


       

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    3. Die innere Schraube des Ventils wird mit einemImbusschlüssel mit jeweils maximal einer viertel Umdrehung angezogen. Der Anzug führt zu erhöhtem Druck.


       

    4. Das Überdruckventil und den Stopfen wieder anbringen.

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    Dichtungsaustausch an der Hydraulikpumpe


     

    1. Die O-Ringe unter den Stopfen entlang den Seiten der Pumpe austauschen (8 Stück).


       

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    2. Die Schrauben, die die hintere Stirnwand verschließen, entfernen.


       

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    3. Die hintere Stirnwand abheben. Die Achse im Pumpengehäuse belassen.

    4. Die O-Ringe austauschen. Die hintere Stirnwand wieder anschrauben.

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    5. Den Stopfen der hinteren Stirnwand entfer- nen, die O-Ringe austauschen und wieder anschrauben.


       

    6. Den O-Ring zwischen Pumpengehäuse und Flansch austauschen.


       

    7. Den O-Ring auf dem Flansch austauschen.

    8. Die Stopfbüchse auf der Achse austauschen.

    9. Die Pumpe wieder montieren.

    Arbeiten am Lenkgetriebe

    Bei Arbeiten an den Lenkgetrieben TAS 86 und TAS 87 wird mit Ausnahme des Zweikreisventils auf Gruppe 13 hingewiesen.

    Wichtig! Das Lenkgetriebe ist sehr empfindlich gegen Schmutz im Hydrauliksystem. Das Lenk- getriebe darum vor Beginn der Arbeiten sorgfältig reinigen.


     

    Austausch des Zweikreisventils

    1. Die Hydraulikleitungendes Zweikreisventils abschrauben.

    2. Das Zweikreisventil abschrauben.

    3. Das neue Ventil mit neuen Dichtungen- anbringen.

    4. Die Hydraulikleitungen wieder anschrauben.

      Anzugsmoment: Schneidringkupplungen: 50 +/- 7 Nm.

      Banjokupplungen: 42 +/- 4 Nm.


       

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      TAS 86

      1. Ventilgehäuse

      2. Dichtungen

      3. Zweikreisventil

      4. Lenkgetriebegehäuse


     

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    TAS 87

    1. Lenkgetriebegehäuse

    2. Ventilgehäuse

    3. Dichtungen

    4. Zweikreisventil

    Austausch des Gebers.

    Wichtig!Das Lenkgetriebe ist sehr empfindlich gegen Schmutz im Hydrauliksystem. Das Lenk- getriebe darum vor Beginn der Arbeiten sorgfältig reinigen.

    1. Den Steckverbinder für den elektrischen Anschluß des Gebers teilen.

    2. Den befindlichen Geber entfernen.

    3. Die Dichtungen austauschen und den neuen Geber anbringen.

      Achtung! Der Ventilschieber innerhalb des Positionsgebers für Kreis 1 ist federbelastet. Verhindern, daß der Ventilschieber zu weit hin- einragt und kontrollieren, daß dieser leicht läuft, bevor der neue Positionsgeber angebracht wird.

      Anzugsmoment:

      Positonsgeber Kreis 1: 42 +/- 4 Nm

      Durchflußgeber Kreis 2: 38+/- 4 Nm


       

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      Tas 86

      1. Positionsgeber Kreis 1

      2. Schraube

      3. Schraube

      4. Durchflußgeber Kreis 2


     

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    TAS 87

    1. Positionsgeber Kreis 1

    2. Schraube

    3. Schraube

    4. Durchflußgeber Kreis 2

      Daten


       

      Lenkgetriebe


       

      TAS 86 LH 18,6

      Betreffend Fahrzeuge mit Lenkhilfe für eine Radachse.


       

      Übersetzung ....................................................................... 18,6:1

      Öldurchfluß ........................................................................ 16 dm /min


       

      TAS 87 LH 18,6

      Betreffend Fahrzeuge mit Lenkhilfe für zwei oder drei Achsen.


       

      Übersetzung ....................................................................... 18,6:1

      Öldurchfluß ........................................................................ 22 dm /min


       

      Anzeigelampen

      Die Anzeigelampen sollen aufleuchten bei einem Durchfluß geringer als:


       

      Kreis 1 ................................................................................ 5 - 8 l/min

      Kreis 2 ................................................................................ 2 - 3 l/min


       

      Anzugsmoment

      Schneidringkupplungen ..................................................... 50 +/- 7 Nm

      Banjokupplungen ............................................................... 55 +/- 5 Nm

      Positionsgeber Kreis 1 ....................................................... 42 +/- 4 Nm

      Durchflußgeber Kreis 2 ..................................................... 38 +/- 4 Nm

      Kreis 2


       

      Hydraulikpumpe

      Überdruckventil in Pumpe ................................................. ja


       

      Messung des maximalen Drucks

      Motordrehzahl ................................................................... 900 - 1000 U/min

      Öltemperatur ...................................................................... 50 - 85 ˚C

      Systemdruck ...................................................................... 150 + 10 bar


       

      Durchflußmessung

      Öltemperatur ...................................................................... 50 - 85 ˚C

      Öldruck .............................................................................. 50 bar


       

      Schaltstellungen für Durchflußmessungen:

      Getriebe Schaltstellung

      GR900 6

      GRS900 5L

      Min. Durchfluß bei 500 U/min .......................................... 7 l/min

      Durchfluß bei 1000 - 1900 U/min ..................................... 9,6 - 14 l/min

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      13:02-08

      Ausgabe 1 de


       

      Aus- und Einbau des Lenkgetriebes bei T-Fahrzeugen


       

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      Arbeitsbeschreibung


       

      1 711 224

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      © Scania CV AB 1998, Sweden

      Inhalt

      Arbeitsbeschreibung Wichtige Hinweise 3

      Ausbau des Lenkgetriebes 4

      Übernehmen von Lenkstockhebel und Anschlußverschraubungen

      für das neue Lenkgetriebe 12

      Wechseln des Ölfilters 15

      Einbau des Lenkgetriebes 16

      Entlüften des Hydrauliksystems 21

      Daten 22

      Wichtige Hinweise


       

      Endlagenbegrenzung des Lenkgetriebes

      Scanias Lenkgetriebe besitzen eine hydraulische Endlagenbegrenzung, die zur Aufgabe hat, den Öldruck des Lenkgetriebes und somit dessen Drehmoment zu verringern, wenn sich die Räder den Endlagen nähern.

      Die Endlagenbegrenzungen werden bei Einbau eines neuen Lenkgetrie- bes im Fahrzeug und mit vorher eingestellten Radeinschlägen einge- stellt.

      Wenn die Eingangsachse am losen Lenkgetriebe - oder am Lenkge- triebe mit entfernter Lenkschubstange - mehr als 1,5 Umdrehungen aus der Mittenlage gedreht wird, kann sich die werkseitige Grund- einstellung der Endlagenbegrenzung ändern.

      Ist dies der Fall, muß die Endlagenbegrenzung von Hand mit einer speziellen Einstellschraube und Sicherungsmutter in der Stirnwand des Lenkgetriebegehäuses (TAS) oder mit einem selbstjustierenden Gewindestift (ZF) eingestellt werden.

      Für weitere Informationen, siehe Anweisungen im Servicehandbuch, Gruppe 13.


       

      Sauberkeit - von großer Bedeutung bei Arbeiten am Lenkgetriebe

      Schäden an Komponenten und Dichtungen des Lenkgetriebes haben Verunreinigungen im Hydrauliksystem als Hauptursache.

      Es ist daher wichtig, daß das Hydrauliksystem frei von Verunreinigun- gen ist, bevor das Lenkgetriebe im Fahrzeug eingebaut wird.

      Die hohen Forderungen nach Sauberkeit bei Arbeiten am Lenkge- triebe und am Hydrauliksystem beachten.

      Ausbau des Lenkgetriebes

      1. Die Motorhaube hochkippen.


         

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        WARNUNG!

        Bei Fahrzeugen mit luftgefederter Vor- derachse muß der Rahmen aufgebockt und die vorderen Luftbälge entleert wer- den.

        Nicht an den vorderen Schubstreben- konsolen aufbocken.


         

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      2. Bei Fahrzeugen mit luftgefederter Vorder- achse muß die Vorderachse aufgebockt wer- den, siehe hierzu Gruppe 0 Allgemeine Informationen.


         

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      3. Bei Fahrzeugen mit Kunststoffstoßfänger: Die Eckhaube des Stoßfängers vor dem Lenkgetriebe entfernen.


         

        Bei Fahrzeugen mit Stahlstoßfänger:

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        Das Abdeckblech am Trittblech entfernen.

      4. Die Schrauben für den Scheinwerfereinsatz

        100095

         

        entfernen. image

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        100096

         

      5. Den Scheinwerfereinsatz nach außen klap- pen und die elektrischen Anschlüsse lösen.


         

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        100097

         

      6. Die Schrauben des Gelenks lösen und den Scheinwerfereinsatz entfernen.

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      7. Linkslenker:


         

        • Den Deckel des Waschflüssigkeitsbehäl- ters entfernen und die Kabelbinder für die Kabel auf der Oberseite des Behäl- ters abschneiden.

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        • Die Schläuche für Scheinwerfer- und Scheibenwaschanlage an den Verbind- ungspunkten trennen.

        • Die Schläuche verschließen, damit keine Waschflüssigkeit ausläuft.


           


           

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        • Die elektrischen Anschlüsse von den Wascherpumpen des Waschmittelbehäl- ters entfernen.


           

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          100098

           

        • Die Befestigungsschrauben des Behäl- ters entfernen und den Behälter abheben.


           

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          100099

           

      8. Rechtslenker:


         

        • Die Kabelbinder für die Kabel hinter dem Scheinwerfergehäuse abschneiden.

        • Das Lufteinlaßrohr zum Luftfilterge- häuse entfernen.

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        • Das Unterteil des Luftfiltergehäuses ent- fernen.

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      9. Die Schrauben der Abdeckung für den Scheinwerfereinsatz von unten entfernen.


         

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      10. Die Schrauben auf der Unterseite der Abdeckung entfernen und die Abdeckung abnehmen. Die Motorhaube leicht zurück- kippen, um den Ausbau der Abdeckung zu erleichtern.


         

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      11. Das dahinterliegende Eckblech entfernen. image

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      12. Den Trittsteg entfernen.

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      13. Die Räder in Geradeausstellung bringen und die Eingangsachse vom Lenkgetriebe ent- fernen. Das Kreuzgelenk von der Eingang- sachse des Lenkgetriebes entfernen.


         

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      14. Ausbau von Ölbehälter und Leitungen: Linkslenker:

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        • Ein Auffanggefäß für das Öl unter den Ölbehälter stellen.


           

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        • Das Ventilgehäuse des Lenkgetriebes sorgfältig reinigen und Druck- und Rücklaufleitungen vom Lenkgetriebe lösen.

        • Den dickeren Schlauch (die Sauglei- tung) vom Ölbehälter entfernen.

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        • Den Ölbehälter mit Halter und belass- ener Rücklaufleitung entfernen.


           

          WICHTIG! Die offenen Anschlüsse mit Ver- schlüssen versehen.


           

          112 662

           

      15. Rechtslenker:

        • Ein Auffanggefäß für das Öl unter das Fahrzeug stellen.

        • Das Ventilgehäuse des Lenkgetriebes sorgfältig reinigen und Druck- und Rücklaufleitungen vom Lenkgetriebe lösen. Die Leitungen in den Verbind- ungsverschraubungen im rechten Rah- menträger lösen.

        • Die Leitungen entfernen.

        • Die Rücklaufleitung und die Saugleitung vom Ölbehälter auf der linken Seite des Fahrzeugs lösen.

        • Den Ölbehälter zur Reinigung und zum Filterwechsel entfernen.


           

          WICHTIG! Die offenen Anschlüsse mit Ver- schlüssen versehen.

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      16. Kontrollieren, daß die Markierung an der Eingangsachse des Lenkgetriebes geradeaus zeigt und der Markierung am Ventilgehäuse gegenübersteht, wenn sich die Räder in Geradeausstellung befinden.


         

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      17. Den Splint entfernen und die Kronenmutter ein paar Umdrehungen vom Kugelgelenk der Lenkschubstange abschrauben.


         

      18. Das Kugelgelenk mit dem Abzieher 99 372 wie folgt aus dem Lenkstockhebel ziehen:

        • Den Abzieher spannen.

        • Mit einem Kupferhammer leicht gegen das Werkzeug an der Schraube des Kugelgelenks klopfen.


           

          Diese Schritte wiederholen, bis sich die Lenkschubstange löst.

      19. Die linke Verschraubung vom Lenkgetriebe entfernen.


         

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      20. Einen Werkstattkran verwenden und Hebe- schlaufen um das Lenkgetriebe legen.

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      21. Die Befestigungsschrauben des Lenkgetriebes lösen.


         

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      22. Das Lenkgetriebe anheben und entfernen. image

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      23. Das Lenkgetriebe reinigen und im Univer- salstativ 587 692 mit den Aufspannvorrich- tungen 87 013 und 98 148 anbringen.

    Übernehmen von Lenkstockhebel und Anschlußverschraubungen für das neue


     

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    Lenkgetriebe

    1. Den Lenkstockhebel festspannen und die Mutter mit einem Mutterabzieher abziehen.

    2. Kontrollieren, daß der Lenkstockhebel direkt gegenüber der Markierung des Lenk- segments gekennzeichnet ist. Ist die Marki- erung undeutlich, mit einem Körnerschlag kennzeichnen. Die Mutter drei Umdrehun- gen auf das Lenksegment aufschrauben.


       

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    3. Den Lenkstockhebel mit Abzieher 587 539 wie folgt abziehen:


       

      • Den Abzieher spannen.

      • Den Abzieher halten und mit einem Kupferhammer gegen den Lenkstock- hebel um die Befestigung im Lenkseg- ment herum klopfen.


         

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        Diese Schritte wiederholen, bis sich der Lenkstockhebel löst.


         

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        WARNUNG!

        Nicht vor dem Abzieher aufhalten, dieser löst sich und kann zu Personenverlet- zungen führen.


         

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    4. Die Anschlußverschraubungen entfernen und die Öffnungen im Ventilgehäuse ver- schließen.

    5. Das Lenkgetriebe entfernen und die neue Komponente in der Aufspannvorrichtung befestigen.


       

      WICHTIG! Anhand der Typenschilder kontrol- lieren, daß die Lenkgetriebe dieselbe Artikel- nummer besitzen.


       

    6. Die Anschlußverschraubungen reinigen und im Ventilgehäuse befestigen. Die Anschlußverschraubungen verschließen.

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    7. Das Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach oben drehen. Die Mittenstellung des Lenkgetriebes wie folgt einstellen:

      • Die Eingangsachse so drehen, daß die Markierung am Lenksegment mit der Markierung am Lenkgetriebegehäuse übereinstimmt.

      • Die Markierung an der Eingangsachse muß dabei mit der Markierung am Ven- tilgehäuse übereinstimmen.

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    8. Den Lenkstockhebel gemäß Markierungen Lenkstockhebel - Lenksegment anbringen.


       

      101139

       

      WICHTIG! Durch die geringste Abweichung von der korrekten Stellung erhält das Lenkge- triebe eine fehlerhafte Mittenstellung im Fahr- zeug.

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    9. Das Lenkgetriebe mit der Eingangswelle nach oben drehen. Die neue Mutter anbrin- gen und mit 550 Nm anziehen.


       

      100344

       

      WICHTIG! Den Lenkstockhebel mit einer Kette sichern, damit der Arbeitskolben nicht die End- lagenbegrenzung betätigt.


       

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    10. Die Mutter durch Stauchen des Sicherungsf- lansches um mindestens 2,5 mm gegen die Nut im Lenksegment sichern.


     


     

    100349

     

    min 2.5mm

    Wechseln des Ölfilters

    Schäden an den Komponenten und Dichtungen werden durch Verunreinigungen im Hydraulik- system verursacht.

    Hohe Forderungen werden daher bei Arbeiten am Lenkgetriebe und Hydrauliksystem an die Sauberkeit gestellt.

    Immer das Öl und das Ölfilter nach dem Zerle- gen oder dem Auswechseln des Lenkgetriebes wechseln.

    Folgende Anweisungen sorgfältig befolgen:

    1. Die Rücklaufleitung vom Ölbehälter ent- fernen (Linkslenker).

    2. Das Filter aus dem entfernten Ölbehälter herausnehmen. Wird das Filter bei ange- schlossenem Behälter gewechselt, besteht immer die Gefahr, daß Verunreinigungen in das Hydrauliksystem eindringen.

    3. Den Behälter innen und außen reinigen.

    4. Ein neues Filter montieren.

    5. Die Rücklaufleitung innen mit Druckluft sauberblasen und an den Behälter anschließen (Linkslenker).

    6. Es muß vermieden werden, daß beim Anschließen der Leitungen Schmutz in das Hydrauliksystem eindringt.

    7. Neues Öl einfüllen. Ein absolut sauberes Gefäß verwenden.


     

    Achtung! Niemals gebrauchtes Öl wieder ein- füllen.

    Einbau des Lenkgetriebes

    1. Hebeschlaufen und Werkstattkran ver-

      wenden. image

      image

    2. Die linke Verschraubung am Lenkgetriebe entfernen.


       

      image

    3. Das Lenkgetriebe im Fahrzeug montieren. Die Befestigungsschrauben mit

      550 +/- 60 Nm anziehen.

    4. Die Verschraubung anbringen.

    5. Kontrollieren, daß das Lenkgetriebe in Mit- tenstellung steht.


       

    6. Die Lenkschubstange am Lenkstockhebel befestigen. Die Kronenmutter mit 250 Nm und anschließend zum nächsten Sicherungsloch anziehen. Mit neuem Splint sichern.


       

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      image

      100348

       

      250 Nm


       


       

      100366

       

    7. Einbau von Ölbehälter und Leitungen: Linkslenker:

      • Ölbehälter mit Halter am Lenkgetriebe

        image

        befestigen.

      • Die Rücklaufleitung an das Lenkgetriebe anschließen.

      • Die Saugleitung an den Behälter anschließen.

      • Die Schlauchschellen sorgfältig anzie- hen.


         

        Rechtslenker:

        112 663

         

      • Den Ölbehälter anbringen.

      • Die Rücklauf- und Saugleitungen an den Behälter anschließen.

      • Die Schlauchschellen sorgfältig anzie- hen.

      • Die Leitungen an das Lenkgetriebe anschließen.

    8. Druck- und Rücklaufleitungen an das Lenkgetriebe anschließen.

      image

    9. Das Kreuzgelenk mit der Klemmnut direkt gegenüber von der Markierung am Ven- tilgehäuse anbringen. Die Klemmschraube anbringen und mit 47 Nm anziehen.


     

    Achtung! Eine neue Sicherungsmutter anbrin- gen.


     

    47 Nm


     

    image

    100341

     

    1. Das Eckblech anbringen.

    2. Den Trittsteg anbringen.


       

      image

      image

      100108

       

      100107

       

      100100

       

    3. Die Abdeckung für den Scheinwerfereinsatz anbringen.

      image

    4. Die Kabeldurchführung anbringen.

      100106

       

    5. Den Scheinwerfereinsatz anbringen. Die Schrauben im Gelenk anbringen. Elek- trische Leitungen und Waschflüssigkeitss- chlauch anbringen. Die Schrauben im Lampeneinsatz anziehen.


       

      image

      image

    6. Linkslenker:

      100099

       

      • Den Waschflüssigkeitsbehälter anbrin- gen.


         

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      • Die elektrischen Leitungen an die Wascherpumpen anschließen.

      • Schläuche für Scheinwerfer- und Scheibenwaschanlage anschließen.

        100098

         

      • Kabelbinder um die Kabel an der Ober- seite des Wascherbehälters anbringen.

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    7. Rechtslenker:

      • Kabelbinder um die Kabel hinter der Scheinwerferabdeckung anbringen.

      • Das Lufteinlaßrohr am Luftfiltergehäuse anbringen.


         

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    8. Bei Fahrzeugen mit Kunststoffstoßfängern: Die Eck-Abdeckung des Stoßfängers anbringen.


       

      Bei Fahrzeugen mit Stahlstoßfänger:

      100093

       

      Das Abdeckblech am Trittblech anbringen.


       

    9. Den Behälter fast ganz mit Hydrauliköl füllen.


       

      WICHTIG! Ein sauberes Gefäß verwenden.


       

    10. Das System entlüften.

    Entlüften des Hydrauliksystems


     

    1. Kontrollieren, daß der Ölbehälter gefüllt ist.

    2. Den Motor anlassen und im Leerlauf laufen lassen. Nicht das Lenkrad drehen.

    3. Den Motor nach 5 s abstellen.

    4. Diese Schritte wiederholen, bis der Ölstand stabil ist.


       

      WICHTIG! Den Füllstand im Behälter hoch halten. Wenn der Füllstand so weit absinkt, daß Luft von der Pumpe angesaugt wird, hat dies Schaumbildung des Öls zur Folge.


       

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    5. Mit dem Motor im Leerlauf die Räder lang- sam in beide Richtungen bis in die Endlage drehen. Bei dem instandgesetzten oder neuen Lenkgetriebe ist die Endlagenbegren- zung jetzt funktionstüchtig.

    6. Bei abgestelltem Motor den Ölstand kon- trollieren.


       

      Die Räder ein paar Mal langsam in die End- lagen drehen.

    7. Eventuelle Leckagen im Hydrauliksystem kontrollieren und beheben.


       

      Die Schlauchschellen am Ölbehälter kon- trollieren.

    8. Den Ölstand kontrollieren, er muß am Max.-Strich des Ölmeßstabs liegen.

    Daten

    Allgemeine Daten

    Artikelnummer (Typenschild) 1 353 048/049 1 353 057

    Übersetzung 18,6:1 23,4:1

    Lenkeinschlag 4,9 Umdrehungen 6,2 Umdrehungen

    Drehmoment 6 650 Nm bei 150 bar

    Ölfüllmenge 3,8 Liter

    Ölqualität Siehe Servicehandbuch, Gruppe 0

    Gewicht (ohne Lenkstockhebel) 46 kg


     

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    Anzugsmomente

    Mutter, Lenkstockhebel - Lenkgetriebe 550 Nm, anschließend Sichern des Verbandes

    Befestigungsschrauben für Lenkgetriebe 550 +/-60 Nm Klemmschraube im Kreuzgelenk 47 Nm

    Kronenmutter, Lenkschubstange - Lenk- stockhebel

    250 Nm und bis zum nächsten Sicherungsloch, anschließendes Sichern des Verbandes


     

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    Spezialwerkzeug

    Bezeichnung Art.Nr. Werkzeugtafel

    Abzieher für Lenkschubstange 99 372 AM2 Aufspannvorrichtungen am Universalstativ

    587 692:

    Aufspannvorrichtung 87 013

    Aufspannvorrichtung 98 148 A

    Abzieher für Lenkstockhebel 587 539


     

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    image image 13:02-09

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    Ausgabe 2 de


     

    Servolenkgetriebe und Hydraulikpumpen


     

    Spezifikationen


     


     

    1 711 364


     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt

    Spezifikationen, Servolenkgetriebe Linkslenker-Lkw 3

    Rechtslenker-Lkw 4

    Busse 4

    Spezifikationen, Hydraulikpumpen Hydraulikpumpe 5

    Hydraulikpumpe am Motor, Druck und Förderleistung 6

    Hydraulikpumpe am Motor, Übersetzungsverhältnis 7

    Hydraulikpumpe am Getriebe, Zweikreis- Steuerung, Druck 7

    Spezifikationen, Servolenkgetriebe

    Linkslenker-Lkw


     

    Fahrzeugtyp

    Servolenkgetriebe- Übersetzungsverhältnis

    Förderleistung (dm3/min)

    Servolenkgetriebe

    P/R 4x2

    Einkreis-System: Variabel 17-20:1,

    18,6:1

    16

    ZF 8098

    TAS85

    Zweikreis-System: 18,6:1

    TAS86

    T

    Einkreis-System: 18,6:1/23,4:1

    16

    TAS85

    Zweikreis-System: 18,6:1

    TAS86

    P/R 6x2, 6x4

    Einkreis-System: 18,6:1/23,4:1

    16

    TAS85

    Zweikreis-System: 18,6:1

    TAS86

    P/R 4x4, 6x6

    Einkreis-System: 18,6:1/23,4:1

    16

    TAS85

    P/R 6x2/4

    Einkreis-System: 18,6:1

    16

    TAS85

    Zweikreis-System: 18,6:1

    TAS86

    P/R 8x2/4

    Einkreis-System: 18,6:1/23,4:1

    16

    TAS85

    Zweikreis-System: 18,6:1

    TAS86

    P/R 8x2, 8x4, 6x2*4,

    8x2*6, 8x4*4

    Einkreis-System: 23,4:1

    22

    TAS85

    Zweikreis-System: 18,6:1

    TAS87

    Rechtslenker-Lkw


     

    Fahrzeugtyp

    Servolenkgetriebe- Übersetzungsverhältnis

    Förderleistung (dm3/min)

    Servolenkgetriebe

    P/R 4x2, 6x2, 6x4,

    4x4, 6x6, 6x2/4

    Einkreis-System: 18,6:1

    16

    TAS85

    T

    16

    TAS85

    P/R 8x2, 8x4, 6x2*4,

    8x2*6

    Einkreis-System: 23,4:1

    22

    TAS85


     

    Busse


     

    Fahrzeugtyp

    Servolenkgetriebe- Übersetzungsverhältnis

    Förderleistung (dm3/min)

    Servolenkgetriebe

    K/L/N 4x2

    Einkreis-System: Variabel 17-20:1, variabel 22,2-26,2:1

    16

    ZF8098

    L/N 6x2/2

    16

    ZF8098

    K/L 6x2

    16

    ZF8098

    K 8x2

    22

    ZF8098

    K/L 6x2*4

    22

    ZF8098

    F 4x2

    Einkreis-System: 18,6:1

    16

    TAS85

    Spezifikationen, Hydraulikpumpen


     

    Hydraulikpumpe


     

    Förderleistung

    D9-Motor

    DSC11-

    Motor

    DC11- und D12-Motoren

    D14-Motor

    D16-Motor

    Hydraulikpumpe

    16 dm3/min

    LuK VT75A

    LuK VT75

    LuK VT75A, ZF FN31-7685

    LuK VT75A

    LuK VT75A

    22 dm3/min

    LuK VT75A

    Hydraulikpumpe am Getriebe, Zweikreis- Steuerung

    -

    ZF 8604

    ZF 8604

    ZF 8604

    ZF 8604

    Hydraulikpumpe am Motor, Druck und Förderleistung


     

    Motor

    Pumpe

    Minimale

    Förderleistung (dm3/min) 500/ mina

    Förderleistung (dm3/min)

    1000-1900/minb

    Systemdruck (bar)

    Pumpenintegriertes Druckbegrenzungs ventil

    D9

    LuK VT75A

    14,1

    14,4-19,2

    150+10

    Nein

    19,8-26,4

    DSC11

    LuK VT75

    12,4

    14,4-19,2

    19,8-26,4

    DC11, D12

    LuK VT75A

    13,5

    14,4-19,2

    19,8-26,4

    ZF FN31- 7685

    12,4

    16,0-20,8

    D14

    LuK VT75A

    13,7

    14,4-19,2

    19,8-26,4

    D16

    LuK VT75A

    14,4

    14,4-19,2

    19,8-26,4

    1. Motordrehzahl

    2. Motordrehzahl

    Hydraulikpumpe am Motor, Übersetzungsverhältnis


     

    Motor

    Pumpendrehzahl

    D9

    1,77-fache Motordrehzahl

    DSC11

    1,6-fache Motordrehzahl

    DC11 und D12 (Luk VT75A)

    1,709-fache Motordrehzahl

    DC11 und D12 (ZF FN31-7685)

    1,709-fache Motordrehzahl

    D14

    1,73-fache Motordrehzahl

    D16

    1,73-fache Motordrehzahl


     

    Hydraulikpumpe am Getriebe, Zweikreis-Steuerung, Druck


     

    Getriebe

    Pumpe

    Systemdruck (bar)

    Pumpenintegriertes Druckbegrenzungsventil

    GR900a

    ZF 8604

    150+10

    Ja

    a. Gilt nicht für Getriebe mit Drehmomentwandler und Verteilergetriebe (4x4/6x6).


     

    image

    1 711 409

    13:02-51

    Ausgabe 1 de


     

    Aus- und Einbau des Lenkgetriebes


     

    image

    F-Bus


     

    100354

     

    © Scania CV AB 1999-02, Sweden

    Inhalt

    Servolenkgetriebe Wichtige Informationen 3

    Technische Daten Spezifikationen TAS 85 4

    Ölsorte 4

    Anzugsdrehmoment 4

    Spezialwerkzeuge 5

    Weitere Werkzeuge 6

    Ausbau 7

    Umbau des Lenkhebels 9

    Einbau 11

    Ölfilter Erneuern 13

    Hydrauliksystem Entlüften 15

    Servolenkgetriebe


     

    Wichtige Informationen

    Lenkeinschlagbegrenzung

    Das Lenkgetriebe TAS 85 verfügt über eine hydraulische Lenkeinschlagbegrenzung, die dazu dient, den Öldruck des Lenkgetriebes und somit dessen Drehmoment zu verringern, wenn sich die Räder ihren Lenkanschlägen nähern.

    Die Lenkeinschlagbegrenzung wird werkseitig für Lenkgetriebe von Bussen eingestellt; außerdem sind die Lenkanschläge justiert.

    Wenn die Eingangswelle bei ausgebautem Lenkgetriebe oder bei gelöster Lenkschubstange mehr als 1,5 Umdrehungen aus der Mittelstellung gedreht wird, kann die werkseitig eingestellte Lenkeinschlagbegrenzung außer Funktion gesetzt werden.

    Ist dies der Fall, muß die Lenkeinschlagbegrenzung mit einer speziellen Einstellschraube und Kontermutter in der Stirnwand des Lenkgetriebes manuell eingestellt werden.

    Weitere Informationen siehe Anweisungen im Werkstatthandbuch, Gruppe 13, "Lenkgetiebe TAS 85".

    Äußerste Sauberkeit bei Arbeiten am Lenkgetriebe!

    Schäden an Komponenten und Dichtungen im Lenkgetriebe sind überwiegend auf Verunreinigungen im Hydrauliksystem zurückzuführen.

    Deshalb muß das Hydrauliksystem vor dem Einbau in das Fahrzeug frei von Verunreinigungen sein.

    Bei Arbeiten am Lenkgetriebe und am Hydrauliksystem ist auf äußerste Sauberkeit zu achten.

    Technische Daten


     

    Spezifikationen TAS 85

    Teilenummer (Typenschild) 1 353 046/047

    Übersetzung 18,6:1

    Lenkradeinschlag 4,9 Umdrehungen

    Drehmoment bei 150 bar 6650 Nm

    Öleinfüllmenge 3,8 Liter

    Gewicht (ohne Lenkhebel) 46 kg


     

    Ölsorte ATF, Typ A Suffix A

    ATF Dexron II


     

    Anzugsdrehmoment

    Mutter, Lenkhebel am Lenkgetriebe 550 Nm, dann sichern Befestigungsschraube des Lenkgetriebes 530 Nm Klemmschraube im Kreuzgelenk 47 Nm

    Kronenmutter, Lenkschubstange am Lenkhebel

    250 Nm und bis zum nächsten Splintloch, dann mit neuem Splint sichern

    Spezialwerkzeuge


     

    Anzahl

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    87 013

    Halteplatte

     

    -


     

    image

    image

    image

    98 148 Halteplatte -


     

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    image

    98 402 Halterung F1


     

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    98 403 Aufspannarm F1


     

    00 1644

     

    98 403


     

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    98 405 Halter und Aufspannstrebe F1


     

    1. 724 Abzieher für Lenkschubstange


       

      100189

       

    2. 325 Halter für Lenkgetriebe


     

    image


     

    image

    99325


     

    AM2


     

    AM3


     

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    Weitere Werkzeuge


     

    Anzahl

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 313

    Getriebeheber

     

    -


     

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    image

    image

    587 539 Abzieher für Lenkhebel -


     

    image

    587 692 Universalständer

    image

    1 2 -

    3

    4


     

    875 5

    6


     

    450


     

    400


     

    500


     


     

    105 727

     

    550


     

    image


     

    Ausbau

    1. Kühlergrill öffnen und linke bzw. rechte Stoßfängerecke abbauen.

    2. Scheinwerfergehäuse ausbauen.

      image

    3. Fahrzeug um ca. 230 mm anheben.

    4. Räder in Geradeausstellung bringen.

      Die Markierung an der Eingangswelle des Lenkgetriebes muß gerade nach vorn zeigen und der Markierung am Ventilgehäuse gegenüberstehen.


       

    5. Splint herausziehen und Kronenmutter vom Kugelgelenk der Lenkschubstange abschrauben. Kugelgelenk gemäß Abbildung mit dem Abzieher 98 724 von Lenkhebel abbauen:


       

      • Abzieher spannen.

      • Mit einem Kupferhammer leicht auf die Schraube schlagen.

      • Diese Arbeitsschritte wiederholen, bis sich die Lenkschubstange löst.


         

        WICHTIG! Keinen Druckluftschrauber verwenden. Das Werkzeug kann sonst beschädigt werden.


         

        image

        100348

         

        98 724

        image

        Ausbau


         

        image

        100163

         

    6. Das Kreuzgelenk von der Eingangswelle des Lenkgetriebes abbauen.


       

    7. Einen Ölauffangbehälter unter dem Fahrzeug aufstellen.

      Ventilgehäuse des Lenkgetriebes sorgfältig reinigen und Druck- und Rücklaufleitungen vom Lenkgetriebe lösen.


       

      100340

       

      WICHTIG! Anschlußöffnungen mit Schutzstopfen verschließen.

    8. Halter 99 325 auf dem Lenkgetriebe anbringen.

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      99325


       

    9. Getriebeheber ansetzen.


       

    10. Aufspannarm am Halter des Lenkgetriebes anbauen. Schrauben des Lenkgetriebes herausdrehen.


       

    11. Lenkgetriebe ausbauen.


       

    12. Lenkgetriebe reinigen und mit den Halterungen 87 013 und 98 148 in den Universalständer 587 692 einsetzen.


     

    image

    image

    image

    100354

     

    100165

     

    100164

     

    98 148

    87 013

    100346

     

    587 692


     

    Umbau des Lenkhebels

    1. Lenkhebel festhalten und Mutter mit Schrauber abschrauben.

    2. Prüfen, ob die Markierung des Lenkhebels der Markierung auf der Segmentwelle genau gegenübersteht. Ist die Markierung undeutlich, mit einem Körnerschlag kennzeichnen. Mutter drei Umdrehungen auf die Segmentwelle aufschrauben.


       

      100671

       

    3. Lenkhebel mit Abzieher 587 539 wie folgt abziehen:

      • Abzieher spannen.

        image

      • Abzieher festhalten und mit einem Kupferhammer auf den Lenkhebel am Sitz auf der Segmentwelle schlagen.

      • Diese Arbeitsschritte wiederholen, bis sich der Lenkhebel löst.


         

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        image

        ACHTUNG!

        100347

         

        Nicht vor dem Abzieher stehen. Wenn sich der Abzieher löst, besteht Verletzungsgefahr.


         

        image


         

    4. Anschlüsse abbauen und Öffnungen im Ventilgehäuse verschließen.

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      image

      Umbau des Lenkhebels

      Umbau des Lenkhebels


       

      image


       

    5. Lenkgetriebe abnehmen und neue Komponente in der Aufspannvorrichtung montieren.


       

      image

      WICHTIG! Typenschilder vergleichen. Beide Lenkgetriebe müssen dieselbe Teilenummer haben.


       

    6. Anschlüsse reinigen und am Ventilgehäuse anbringen. Anschlüsse verschließen.


       

      WICHTIG! Die kleinste Veränderung der korrekten Stellung des Lenkhebels führt zu einer falschen Mittelstellung des Lenkgetriebes.


       

      image

    7. Lenkgetriebe mit den Anschlüssen nach oben aufstellen. Lenkgetriebe wie folgt in Mittelstellung bringen:

      • Eingangswelle so drehen, daß die Markierung an der Segmentwelle mit der Markierung am Lenkgetriebegehäuse übereinstimmt.

        101139

         

      • Die Markierung an der Eingangswelle muß dabei mit der Markierung am Ventilgehäuse übereinstimmen.


         

        image

        WICHTIG! Lenkhebel mit einer Kette sichern, damit der Arbeitskolben nicht die Lenkeinschlagbegrenzung beeinflußt.


         

    8. Lenkgetriebe mit der Eingangswelle nach oben aufstellen. Neue Mutter aufschrauben und mit 550 Nm anziehen.

      100344

       

      Eingangswelle wieder in die Mittelstellung bringen, wenn diese während des Anziehens verdreht wurde.


       

      image

    9. Mutter durch Verstemmen des Bundes mindestens 2,5 mm in die Nut an der Segmentwelle sichern.


     

    100349

     

    min 2.5mm


     

    Einbau

    1. Halter 99 325 am Lenkgetriebe befestigen.


       

      image

      99325

      image

      Einbau


       

      100165

       

    2. Lenkgetriebe am aufgebauten Getriebeheber montieren.

      image

      99 325


       

      98 403

      98 402

      100167

       

      98 405


       

      100125

       

    3. Lenkgetriebe in Fahrzeug einbauen. Schrauben des Lenkgetriebes mit 530 Nm anziehen. Halter abbauen.


     

    image

    530 Nm

    Einbau


     

    image

    1. Prüfen, ob sich das Lenkgetriebe in der Mittelstellung befindet.


       

      image

      100348

       

    2. Schlitz des Kreuzgelenks mit der Markierung am Ventilgehäuse ausrichten. Klemmschraube eindrehen und mit 47 Nm anziehen.


       

      100341

       

      47 Nm


       


       

    3. Lenkschubstange am Lenkhebel befestigen. Kronenmutter mit 250 Nm und anschließend zum nächsten Sicherungsloch anziehen. Mit neuem Splint sichern.


       

    4. Druck- und Rücklaufleitungen an das Lenkgetriebe anschließen.

    5. Scheinwerfergehäuse anbauen.

    6. Stoßfängerecke montieren.


     

    image

    100366

     

    250 Nm

    Ölfilter


     

    Erneuern

    Schäden an Komponenten und Dichtungen im Lenkgetriebe sind überwiegend auf Verunreinigungen im Hydrauliksystem zurückzuführen.

    Daher ist bei Arbeiten am Lenkgetriebe und am Hydrauliksystem auf äußerste Sauberkeit zu achten.

    Nach dem Zerlegen oder Erneuern des Lenkgetriebes immer Öl und Ölfilter wechseln.

    Der Ölfilterwechsel muß bei abgebautem Ölbehälter erfolgen.

    Wird das Ölfilter bei eingebautem Behälter gewechselt, können Verunreinigungen in das Hydrauliksystem eindringen.

    Folgende Anweisungen genau befolgen:

  • Ölbehälter und den Bereich um die Anschlüsse sorgfältig reinigen.

  • Ölbehälter ausbauen.


     

    WICHTIG! Anschlußöffnungen mit Schutzkappen verschließen.


     

  • Filter abbauen und Ölbehälter innen und außen reinigen.

  • Neues Filter einsetzen.


     

    WICHTIG! Beim Anschließen der Leitungen darauf achten, daß kein Schmutz in das Hydrauliksystem eindringt.


     

  • Zum Einfüllen des Öls eine sauberes Gefäß verwenden.

  • Niemals gebrauchtes Öl einfüllen.

Hydrauliksystem


 

Entlüften

  1. Prüfen, ob der Ölbehälter gefüllt ist.

  2. Motor starten und im Leerlauf laufen lassen. Lenkrad nicht drehen.

    Motor nach 5 Sekunden ausschalten.

    Diese Schritte wiederholen, bis der Ölstand stabil ist.


     

    WICHTIG! Hohen Ölstand im Behälter halten. Wenn der Ölstand so weit absinkt, daß die Pumpe Luft ansaugt, fängt das Öl an zu schäumen.


     

  3. Während der Motor im Leerlauf läuft, die Räder in beide Richtungen langsam bis zum Lenkanschlag drehen.

    Bei einem instand gesetzten oder neuen Lenkgetriebe ist die Lenkeinschlagbegrenzung jetzt funktionsfähig.

  4. Bei ausgeschaltetem Motor Ölstand prüfen.

    Langsam die Räder mehrmals bis zum Lenkanschlag drehen.

  5. Hydrauliksystem auf eventuelle Undichtigkeiten prüfen und diese ggf. beheben.

    Schlauchschellen am Ölbehälter sichtprüfen.

  6. Ölstand prüfen. Der Ölstand sollte am MAX-Strich des Meßstabes liegen.


     

    image image 13:00-01

    image

    image

    image

    Ausgabe 2 de


     

    Meßausrüstung 587 696


     

    image

    Funktions- und Arbeitsbeschreibung


     

    1 586 639

    0

     

    4000

     

    1000

     


     

    5000

     

    13_1083

     

    2000

     

    6000

     

    3000

     

    TEMPERATURE FLOW/RPM

     

    200

     

    00

     

    100

     

    F RPM RPM US IMP LPM

     

    F C a s t N GAL GAL

     

    400

     

    bar

     

    psi

     

    F

     

    ON

     

    Fast

     

    Units

     

    C OFF

     

    EXT

     

    FLOW

     

    TACH

     

    RESET

     

    TACH

     

    INT

     

    FLOW

     

    EXT

     

    © Scania CV AB 2000, Sweden

    Inhalt

    Funktionsbeschreibung Allgemeines 3

    Meßausrüstung 587 696 4

    Bauteile-Beschreibung 7

    Wartung der Meßausrüstung 18

    Arbeitsbeschreibung Fehlersuche 19

    Batterie erneuern 20

    Ölsiebe im Durchflußmesser 21

    Daten 25

    Funktions- beschreibung


     

    Allgemeines

    Die Meßausrüstung dient zum Messen von Druck, Durchflußrate und Temperatur im Hydrauliksystem.

    image

    image

    Die Meßausrüstung besteht aus Kasten, Meßinstrument, Durchflußmesser und einem Satz mit Schläuchen und Kupplungen zum Anschluß an die Hydraulik.

    image

    Der Durchflußmesser ist ein integriertes Bauteil, das aus einem einstellbaren Druckbegrenzungs- ventil, dem Durchflußmesser selbst sowie einem einstellbaren Drosselventil besteht.

    114 768

     

    Die Meßausrüstung ist werkseitig auf den spezifischen Wert des Durchflußmesser kalibriert. Dieser Wert ist im Gehäuse des Durchflußmesser eingeprägt. Die Kalibrierung ist im Meßinstrument programmiert und kann nicht ohne eine Änderung des Instruments geändert werden.

    Bei einem Austausch des Durchflußmessers muß die Meßausrüstung an Scania gesandt und dort entsprechend dem Kalibrierungswert des neuen Durchflußmessers nachkalibriert werden.

    Die Meßausrüstung kann durch einen als Zubehör erhältlichen externen Durchflußmesser (EXT. FLOW) und Drehzahlmesser (TACH) ergänzt werden.

    Die Meßausrüstung kann für einen externen Durchflußmessers kalibriert werden, ohne daß die werkseitige Kalibrierung des internen Durchflußmessers beeinflußt wird.

    Die o. g. Zubehörteile sind nicht im Scania Werkzeugsortiment enthalten.


     

    Meßausrüstung 587 696


     

    image

    6


     

    1 2 3 4 5


     

    0

     

    4000

     

    1000

     


     

    5000

     

    13_1075

     

    2000

     

    6000

     

    3000

     

    TEMPERATURE FLOW/RPM

     

    200

     

    00

     

    100

     

    F C a s

     

    F RPM RPM US IMP LPM

     

    400

     

    bar

     

    t N GAL GAL

     

    psi

     

    F

     

    ON

     

    Fast Units

     

    C OFF

     

    EXT

     

    FLOW

     

    TACH

     

    RESET

     

    TACH

     

    INT

     

    8 9


     

    FLOW

     

    EXT

     

    1. Hydraulikschlauch – zum Anschluß an die Ausgangsseite der Hydraulikpumpe

      Durchflußmesser:

    2. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

    3. Durchflußmesser

    4. Einstellbares Drosselventil


       

    5. Hydraulikschlauch – zum Anschluß an die Ausgangsseite des Lenkgetriebes

    6. Hydraulikschlauch – zum Anschluß an den Ölbehälter

    7. Signalkabel für Temperatur und Durchflußrate

    8. Öldruckmeßrohr

    9. Meßausrüstung

Die folgenden Komponenten werden im Facheinsatz aufbewahrt:


 

image

99 341 99 327


 


 

TEMPERATURE FLOW/RPM


 

s

 

ooC Fa RPM RPM US IMP LPM t N GAL GAL

  1. Adapter für Rücklaufanschluß bei Serie 3, Scania 99 341.

  2. Adapter für Rücklaufanschluß bei Serie 4, Scania 99 327.

  3. Meßinstrument

  4. Durchflußmesser: Druckbegrenzungsventil, Durchflußmesser und Drosselventil.

  5. Signalkabel für Meßinstrument.


 

O

 

O

 

Fast Units

C

1 2

3


 

107 814

 

4


 

5

Die folgenden Komponenten werden im Kasteneinsatz aufbewahrt:


 

image

587 952


 

  1. Anschlußsatz 587 952. Dieser Satz ist für Fahrzeuge der Serie 3 ausgelegt und kann separat bestellt werden.

  2. Kurzer Schlauch für Rücklaufleitung.

  3. Hydraulikschlauch

  4. Schlauch für Rücklaufleitung bei Fahrzeugen der Serie 3 mit Zweikreis- Lenkung. Kann separat bestellt werden, 1 333 129.

  5. Schlauch für Rücklaufleitung bei Fahrzeugen der Serie 3. Der Adapter

    99 341 ersetzt bei einigen Prüfungen den Schlauch. Der Schlauch ist enthalten im Anschlußsatz 587 952.

  6. Öldruckmeßrohr.

  7. Druckmesser 99 240, 250 bar, mit Meßschlauch und Schnellkupplung, Tema 100.

  8. Hydraulikschlauch.


 

R3/8"


 

M18x1.5 ( 99 273)


 

L= 1500


 

1


 

2


 

M18x1.5


 

3

L=2500 L=2500

4


 

5


 

6


 

115 388

 

7

250 bar

Bauteile-Beschreibung


 

Meßinstrument


 


 

image

TEMPERATURE FLOW/RPM

6

5

ooC Fa RPM RPM US IMP LPM

st N GAL GAL


 

4


 


 

O

 

O

 

Fast

C


 

3


 

Units

7


 

2


 

13:0857

 

1

9 8


 

  1. Wahlschalter

  2. Anschluß an Öldruckmeßrohr

  3. Anschluß an Signalkabel für Temperatur und Durchflußrate

  4. Drucktastenfeld

  5. Anzeige

  6. Druckmesser

  7. Batteriefach

  8. Anschluß für externen Durchflußmesser

  9. Anschluß für Drehzahlmesser

image

Drucktastenfeld


 


 

image image image


 

F

C

Fast

Units

ON

OFF

 


 

image

13:0853

 

Einstellung der Temperatureinheit °F / °C. image Einstellung alternativer Meßraten, 1 pro Sekunde oder 3 pro

Sekunde.

Bei der Einstellung auf 3 Sekunden erscheint in der Anzeige ein Cursor (/). Der Punkt rechts neben dem Cursor blinkt synchron zur Meßrate.


 

image

Einstellungen der Durchflußraten-Einheit (Liter/Gallonen).


 

image

Meßinstrumentschalter. In der Schalterstellung "ON" ist die Anzeige eingeschaltet.

Wenn der Schalter nicht ausgeschaltet wird, schaltet sich das Gerät nach ca. 1 Stunde automatisch ab.

Anzeige


 


 

image

TEMPERATURE FLOW/RPM


 

a

 

 
                         

 

ooC F

s

13:0851

 

RPM RPM US IMP LPM

t N GAL GAL


 

In der Anzeige werden die folgenden Werte angezeigt:

Öltemperatur - °oder °C.

Öldurchfluß pro Minute. Der Öldurchfluß kann in den folgenden Einheiten angezeigt werden:


 

image image image


 

US Gallons Imperial Gallons Liter


 

Bei einer Durchflußrate von weniger als ca. 1 Liter/min wird in der Anzeige angezeigt.


 

image


 

Drehzahlmessung (Zubehör)


 

image

Die Cursor zeigen die eingestellten Einheiten an.

Wahlschalter


 

image

image

Position Funktion

RESET Hauptschalter

image

TACH Drehzahlmessung (Zubehör)

INT. FLOW Messung von Druck, image

13:0854

 

Durchflußrate und Temperatur

EXT: FLOW Messung mit externem

Durchflußmesser (Zubehör)


 

image

Druckmesser

Der Druckmesser mißt den Öldruck im Durchflußmesser.


 

13:0855

 

Anschlüsse für Zubehör


 

"TACH" image

Anschluß für Drehzahlmesser. image image


 

image

image

"EXT FLOW"

13:0856

 

Anschluß für externen Durchflußmesser.

Batteriefach

image

Das Meßinstrument wird von einer 9-Volt- Batterie versorgt, diese befindet sich im Batteriefach unter dem Deckel rechts am Meßinstrument.

13:0858

 

Eine entladene Batterie wird durch die Anzeige von "LO" angezeigt.

Durchflußmesser

Der Durchflußmesser besteht aus drei integrierten Komponenten:

  1. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

  2. Durchflußmesser

  3. Einstellbares Drosselventil


 

image


 

  1. Einstellbares Druckbegrenzungsventil

  2. Durchflußmesser

  3. Einstellbares Drosselventil


 


 

Druckbegrenzungsventil

Das Druckbegrenzungsventil ist als Überströmventil ausgeführt und verfügt über einen Druckregler für den Öffnungsdruck.

image

1

Den Ventilkonus des Druckreglers ist federgespannt, der Öffnungsdruck kann zwischen 0 und 180 bar eingestellt werden.

13 0900

 

Wenn das Ventil öffnet, strömt Öl von der Versorgungsseite des Hydrauliksystems zur Rücklaufleitung und zum Ölbehälter zurück.


 


 

image

Wenn der Öldruck 180 bar überschreitet, öffnet das integrierte federgespannte Sicherheitsventil und der Ventilkonus wird aus seinem Sitz gehoben. Das Öl strömt dann aus der Versorgungsleitung zur Rücklaufleitung und zurück zum Ölbehälter, wodurch der Systemdruck einen Höchstwert von

13 0901

 

180  5 bar nicht überschreiten kann.


 

Durchflußmesser

image

Der Druchflußmesser besteht aus einem Aluminiumgehäuse mit einer axial in Stromrichtung angeordneten Turbine.

0

 

4000

 


 

5000

 

000

 

6000

 

3000

 

TEMPERATURE FLOW/RPM

 

200

 

100

 

F C as

 

F RPM RPM US IMP LPM

 

t N

 

GAL GAL

 

40

 

bar

 

0

 

psi

 

F

 

ON

 

Fast Units OFF

 

EXT

 

TACH FLOW

 

RESET

 

TACH

 

INT

 

FLOW

 

EXT

 

Die Turbine wird durch das vorbeiströmende Öl angetrieben und deren Drehzahl von einem integrierten Impulssensor erfaßt. Dieses Signal wird über das Signalkabel zum Meßinstrument geleitet. Öldurchfluß und -temperatur werden digital angezeigt.

Der Öldruck im Durchflußmesser wird über Rohre zum Druckmesser des Meßinstruments übertragen.

13_0950

 

An beiden Seiten des Durchflußmessers befinden sich Ölsiebe, die zur Reinigung ausgebaut werden können. Weitere Anweisungen enthält Seite 18.

Einstellbares Drosselventil

image

Das Drosselventil begrenzt den Öldurchfluß und erhöht damit den Gegendruck der Hydraulik- pumpe. Der Druck wird am Druckregler eingestellt. Bei vollständig geschlossenem Druckregler sitzt der Ventilkonus vollständig in seinem Sitz im Auslaßkanal und blockiert den Ölfluß. Das Ventilgehäuse enthält einen Sicherheitsblock (4), in dem sich zwei verformbare Überdruckplatten befinden.

Wenn der Öldruck im System 210 bar bzw. 280 bar übersteigt, verbiegen sich diese Überdruckplatten und öffnen das Ventil und ermöglichen dadurch ein freies Durchströmen des Öls.

Um die Betriebsbereitschaft des Ventils wieder

herzustellen, müssen die Überdruckplatten 4

13_0902

 

erneuert werden. Weitere Anweisungen enthält Seite 18.

Adapter für Ölbehälter

Der Rücklaufschlauch ist an einem Adapter angeschlossen, der wiederum anstatt am Deckel am Ölbehälter angebaut ist.

Es stehen zwei Adapter zur Verfügung, 99 341 für die 3er Serie und 99 327 für die 4er-Serie.


 

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Adapter 99 341 für die Serie 3


 

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Adapter 99 327 für die Serie 4

Anschlußsatz 587 952, Serie 3

Der Anschlußsatz enthält Anschlüsse zum Anschluß der Meßausrüstung an die Lenkung.


 

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image

image

ACHTUNG!

Die Anschlüsse dürfen niemals einem höheren Druck als 300 bar ausgesetzt werden. Außerdem dürfen ausschließlich die im Satz enthaltenen Gummi-Stahl-Dichtungen verwendet werden.


 

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Zum Anschlußsatz gehört auch ein Schlauch, Nr. 15. Dieser wird im unteren Teil des Kastens aufbewahrt und wird in bestimmten Fällen zwischen dem T-Stück und der Rücklaufleitung angeschlossen.


 

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image

image

ACHTUNG!

Der Schlauch darf ausschließlich an die Rücklaufleitung angeschlossen werden, der Höchstdruck beträgt 10 bar.


 

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Die Teile des Anschlußsatzes sind nicht einzeln erhältlich.

Teile mit der Nummer 99 xxx sind ebenfalls nicht einzeln erhältlich.

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1 2 3 4 5 6 7 8

image image image image image image image image

image

image

image

image

image

image9 10 11 12 13 14 15

13:844

 

16 17 18 19 20 21 22

image image image image image image


 


 

Nr.

Teile-Nr.

Beschreibung

Anzahl

1

99 266

Zwischenstück

1

2

812 391

Hohlschraube

1

3

1 354 084

Dichtring

10

4

1 354 085

Dichtring

10

5

130 764

Gerades Anschlußstück

1

6

99 267

Hohlschraubanschluß

1

7

99 273

Gerades Anschlußstück

1

8

126 580

Gerades Anschlußstück

1

9

99 268

Hohlschraubanschluß

1

10

99 275

T-Stück

1

11

812 392

Hohlschraube

1

12

99 274

Gerades Anschlußstück

1

13

99 269

Anschluß

1

14

99 270

Rohranschluß

2

15

99 271

Schlauch

1

16

796 351

Schlauchklemme

2

17

99 265

Gerades Anschlußstück

1

18

99 272

Rohranschluß

1

19

99 292

Anschluß

1

20

99 293

Hohlschraubanschluß

1

21

812 394

Hohlschraube

1

22

1 354 086

Dichtring

10

Wartung der Meßausrüstung


 

Allgemeines

  • Die Meßausrüstung, besonders das Meßinstrument, ist vorsichtig zu behandeln.

  • Bei Gebrauch muß das Meßinstrument vor dem Kontakt mit Öl sowie vor Vibrationen und Stößen geschützt werden.

  • Das Meßinstrument darf nicht bei Temperaturen unter –10°C verwendet werden.


     

    Kalibrierung

    image

    Die Meßausrüstung ist werkseitig auf den Kalibrierungswert des internen Durchflußmesser eingestellt. Eine Kalibrierung des Durchflußmessers in diesem Werkzeugsatz ist deshalb nicht möglich.

    Die Kalibrierung kann wie folgt geprüft werden:

  • Wahlschalter auf "INT" stellen.

  • "ON-OFF" und "°F/°C" gleichzeitig drücken.

Der Typ des Durchflußmessers und der eingestellte Kalibrierungswert werden nun angezeigt.

Der Kalibrierungswert muß mit dem im Gehäuse des Durchflußmessers eingeprägten Wert übereinstimmen.

Arbeits- beschreibung


 

Fehlersuche

Fehler: Keine Wertanzeige.

Maßnahme:

  1. Wahlschalter auf "INT" stellen.

  2. "ON-OFF"-Taste drücken.

  3. Wenn keine Werte angezeigt werden, Knopf auf "RESET" und zurück auf "INT" stellen.

  4. Batterie erneuern. Siehe "Batterie erneuern" auf Seite 20.


 

Fehler: Anzeige zeigt "LO" an.

Maßnahme:

  1. Batterie beinahe entladen, Batterie erneuern.

  2. Siehe "Batterie erneuern" auf Seite 20.


 

Fehler: Anzeige zeigt Temperatur, aber keinen Durchfluß an.

Maßnahme:

Ölsiebe im Durchflußmesser reinigen. Siehe "Ölsiebe reinigen" auf Seite 22.

Fehler: Das einstellbare Drosselventil funktioniert nicht (Druckänderung nicht möglich).

Maßnahme:

  1. Überdruckplatten verbogen.

  2. Siehe "Überdruckplatten im Drosselventil erneuern" auf Seite 23.

Batterie erneuern

image

  1. Meßinstrument mit "ON-OFF"-Taste ausschalten.

  2. Wahlschalter auf "RESET" stellen.

  3. Deckel rechts am Instrument abnehmen. Alte Batterie herausnehmen und neue einsetzen.

  4. Aus Platzgründen vor dem Einsetzen der Batterie die Kabel durch die Öffnung auf der Innenseite des Instruments führen.

  5. Abdeckung anbauen.

  6. Wahlschalter auf "INT" stellen und "ON- OFF"-Taste drücken.

13:0858

 

Es müssen jetzt Werte angezeigt werden.

Ölsiebe im Durchflußmesser


 

Test

  1. Sicherstellen, daß das Drosselventil geöffnet und das Druckbegrenzungsventil geschlossen ist.

  2. Druckbegrenzungsventil bei am Meßinstrument angeschlossenen Durchflußmesser mit Druckluft durchblasen.

  3. "ON-OFF"-Taste drücken. Wahlschalter auf "INT" stellen.


     

    Hinweis: Turbine nicht überdrehen.


     

  4. Wenn keine Durchflußwerte angezeigt werden, Ölsiebe reinigen.

image

Ölsiebe reinigen

  1. Ventile vom externen Durchflußmesser abbauen.


     

    image

  2. Sicherungsringe und Siebe ausbauen.

  3. Siebe reinigen und mit Sicherungsringen anbauen.


     

    image

  4. Durchflußmesser an Meßinstrument anschließen und "ON-OFF"-Taste drücken. Wahlschalter auf "INT" stellen.

  5. Durchflußmesser mit Druckluft durchblasen und prüfen, ob ein Wert angezeigt wird.


     

    Hinweis: Turbine nicht überdrehen.


     

  6. Wenn die Turbine defekt ist, müssen Durchflußmesser und Meßinstrument zur Reparatur an Scania gesandt werden.

image

Überdruckplatten im Drosselventil erneuern

  1. Drosselventil in Schraubstock spannen und Sicherheitsblock abbauen.


     


     

    image


     

    image

  2. Unteren Stopfen aus Sicherheitsblock ausbauen und Überdruckplatten und Halteplatte ausbauen.


     

    Hinweis: Teflon-Dichtungen des Sicherheitsblocks nicht beschädigen.

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  3. Neue Überdruckplatten an Halteplatte anbauen, Sicherheitsblock zusammenbauen und am Ventilgehäuse befestigen.


     

    Hinweis: Die Überdruckplatten sind in zwei unterschiedlichen Farben erhältlich:


     

    Gelb – Maximaldruck 210 bar Grün – Maximaldruck 280 bar

    Es dürfen nur Überdruckplatten mit derselben Farbe eingebaut werden.

    Bei der Prüfung der Lenkung sind die gelben Platten mit 210 bar Maximaldruck zu verwenden.


     

  4. Wenn am Sicherheitsblock Öl austritt, muß die Dichtung zwischen Block und Ventilgehäuse erneuert werden.

Daten


 

 

Meßbereich

Genauigkeit

Betriebsdruck

0 - 180 bar 1)

+ 7 bar

Durchfluß/min

1,5 2) - 60 l

+/- 0,1 l bei 2,0 - 10 l

1 % bei 10 - 60 l

Temperaturbereich

10 - 120 °C

+/- 1 °C

Außentemperatur während Prüfung - 10 °C bis + 45 °C


 

  1. Das Druckbegrenzungsventil öffnet bei 180 bar. Wenn der Rücklaufschlauch des Ventil nicht am Ölbehälter angeschlossen ist, übernehmen die Überdruckplatten im Drosselventil die Funktion des Sicherheitsventils und öffnen bei 210 bzw. 280 bar.

  2. Das Instrument zeigt Durchflußraten bis 1,0 l/min an, der Startwert liegt bei 1,5 l/min.


 


 

 

 

 

 

 

 

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