Scania Arbeitsbeschreibung

 

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Scania Arbeitsbeschreibung

 

 


 

BT200

12:40-02

Ausgabe 1 de


 

 

Arbeitsbeschreibung


 

1 711 573

102142

 

© Scania CV AB 1999, Sweden


 

 


 

Inhalt

Allgemeines 3

Blattfedern Ausbau 6

Einbau 8

Federaufnahme Ausbau 12

Einbau 13

Führungsdichtung erneuern 16

Lagerbuchsen erneuern 18

Schubstreben Anweisungen 20

Schubstreben erneuern 21

Achseinstellungen 23

Ausbau 24

Einbau 25

Schubstrebenbuchsen erneuern 26

Stabilisator Erneuern 29

Stoßdämpfer Erneuern 30


 

BT200


 

Allgemeines

 


 

Spezifikationen

   

Bauteil

Federbügel


 

Federbügel – Prüfdrehmoment -* Federschraube - Federaufnahme Federaufnahme

Drehhalter - Rahmen Anschlagseil

Puffer - Rahmen Stabilisator Halter - Achse Halter - Bügel Federaufnahme

Drehzapfenmuttern Nabenabdeckung

Schubstrebenschrauben

Maß

M24


 

M24 M22 M20 M16 M14


 

M16 M12


 

M95 M145 M16 10.9

Anzugsdrehmoment

Stufe 1: 150 Nm

Stufe 2: 400 Nm

Stufe 3: 570 Nm

Stufe 4: 760 Nm+180˚

760 Nm

500 Nm

580 Nm

450 Nm

90 Nm

135 Nm


 

210 Nm

84 Nm


 

900 Nm

300 Nm

270 Nm


 

* Ist das Anzugsdrehmoment niedriger, müssen die Muttern ersetzt und erneut angezogen werden.

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

87 089

Bezeichnung

Treibhülse

Position

87 247

Treibhülse

R1

87 292

Treibhülse

 

87 596

Gleithammer

D2

98 450

Griff

R2,AD2,AM1

98 643

Stift

AD/AS4

99 009-1

Treibhülse

AD/AS3

99 136

Rohr-Treibhülse

P

99 141

Stützring

P

99 142

Stützring

P

99 244

Treibhülse

AD/AS3,C5

99 245

Treibhülsen- Aufsatz

AD/AS3,C5


 

Andere Werkzeuge


 

Nummer Bezeichnung


 

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587 043 Unterstellböcke


 

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587 071 Drehmomentschlüssel


 

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587 121 Reifenhubwagen


 

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587 124 Unterstellböcke


 

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587 302 Drehmomentschlüssel


 

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587 637 Steckschlüsseleinsatz

36 mm


 

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587 585 Sicherungsringzange


 

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BT200


 


 

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32


 

34


 

4

2


 

21 7

3

35 4

20 19

1 6 8

24 10

1315

14

13

11 9

12

30

29

13


 

22 20

24

18 16


 

17

23

13

11 3126 25

21 27

14 28

19


 

13

15


 

22 33


 

16


 

113 383

 

13 13

18

23


 

1

Halter

13 Mutter

25 Halter

2

Schraube

14 Schraube

26 Puffer

3

Schraube

15 Hülse

27 Puffer

4

Unterlegscheibe

16 Schubstrebe

28 Niet

5

Sicherungsmutter

17 Schraube

29 Schraube

6

Mutter

18 Schraube

30 Sicherungsmutter

7

Distanzstück

19 Federaufnahme

31 Unterlegscheibe

8

Scheibe

20 Stift

32 Blattfeder hinten

9

Schraube

21 Spannstift

33 Hinterachsgehäuse

10

Unterlegscheibe

22 Halter

34 Querträger

11

Schubstrebe

23 Schraube

35 Federaufnahme

12

Stiftschraube

24 Mutter

 

Blattfedern


 

Ausbau


 

Andere Werkzeuge


 

Nummer Bezeichnung


 

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587 043 Unterstellböcke


 

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587 121 Reifenhubwagen


 

image

587 124 Unterstellböcke


 

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587 637 Steckschlüsseleinsatz

36 mm


 

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Arbeitsbeschreibung

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ACHTUNG!

Vor dem Anheben des Fahrzeugs Feststellbremse betätigen. Fahrzeug sicher abstützen.


 

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ACHTUNG!

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Niemals unter einem Fahrzeug arbeiten, das nur mit Wagenhebern abgestützt ist. Unterstellböcke verwenden.


 

  1. Hinterachsen anheben und mit

    Unterstellböcken 587 124 abstützen. image

    image

  2. Rahmen zum Entlasten der Federn anheben. Unterstellböcke 587 043 unter beide Längsträger stellen. Mit einem Montiereisen prüfen, ob die Federn entlastet sind.

  3. Räder und Schmutzfänger abbauen. Reifenhubwagen 587 121 verwenden.

    image

  4. Zwei Schrauben zum Fixieren der Federn in Längsrichtung lösen.

  5. Vier Muttern der Federbügel, Unterlegscheiben und Federbügeleinlage ausbauen. 36 mm-Steckschlüsseleinsatz 587 637 verwenden.

  6. Spannstift austreiben und Stift in der Federaufnahme ausbauen. Arbeitsvorgang am anderen Ende der Feder wiederholen.


     

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    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Sicherstellen, daß die Blattfeder nicht aus dem Halteband herausrutschen kann.


     

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  7. Blattfeder mit Reifenhubwagen und Halteband herausheben.

Einbau


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Bezeichnung


 

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image

587 121 Reifenhubwagen


 

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587 637 Steckschlüsseleinsatz

36 mm


 

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587 302 Drehmomentschlüssel


 

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  1. Blattfeder korrekt positionieren. Reifenhubwagen verwenden.


     

    image

    Hinweis: Die Federführung auf der Unterseite der Blattfedernmitte muß in der Führungsbohrung der Federaufnahme sitzen.


     

  2. Stift in Federaufnahme einbauen und mit Spannstift sichern. Arbeitsvorgang am anderen Ende der Blattfeder wiederholen.

  3. Federbügel prüfen. Läßt sich die Mutter auf der gesamten Gewindelänge vollständig aufschrauben, ohne festzufressen, kann der Federbügel wiederverwendet werden.


     

    Hinweis: Werden Blattfedern erneuert, müssen stets auch neue Federbügel eingebaut werden.

  4. Federbügeleinlage auf Federbügel aufsetzen.

  5. Unterlegscheiben und Muttern auf Gewinde aufsetzen. Falls die ursprünglichen Federbügel verwendet werden, Muttern einfetten.


     

  6. Muttern festziehen, dazu Drehmomentschlüssel 587 302 und Steckschlüsseleinsatz 36 mm 587 637 verwenden.

    • Alle Muttern über Kreuz mit 150 Nm anziehen.

    • Schrauben am Federhalter, der die Blattfedern in Längsrichtung fixiert, abwechselnd mit 500 Nm anziehen.


       

    • Zwei Muttern am hinteren Federbügel mit 400 Nm anziehen.

    • Muttern am vorderen Federbügel abwechselnd in drei Stufen anziehen: 400 Nm, 570 Nm und 760 Nm.

    • Muttern am hinteren Federbügel um weitere zwei Stufen anziehen: 570 Nm und 760 Nm.

    • Alle vier Muttern um weitere 180˚ anziehen. Am vorderen Federbügel beginnen.


       

      image


       

      image

      587 302

      587 637

      150 Nm

      400 Nm

      570 Nm

      760 Nm

      + 180o

      113 030

       

      500 Nm

  7. Unterstellböcke unter den Längsträgern abbauen.

  8. Kontaktflächen zwischen Radnabe und Rad reinigen. Schrauben einfetten.


     

    Hinweis: Schmutz zwischen Radnabe und Rad kann Vibrationen verursachen.


     

  9. Räder und Schmutzfänger anbauen. Die Arbeitsanweisung zum Anbauen der Räder ist in der Wartungsanleitung im Abschnitt 9-02 enthalten.


     

  10. Unterstellböcke unter den Hinterachsen abbauen.


 

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7

4

9

10

3

09_0464

 

5

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114 720

 

Federaufnahme


 

1

Halter

7

Dichtring

13

Druckscheibe

2

Drehzapfen

8

Schmiernippel

14

Sicherungsmutter

3

Sechskantschraube

9

Federstift

15

Abdeckung

4

Federaufnahme

10

O-Ring

16

Verschlußstopfen

5

Lager

11

Unterlegscheibe

17

Unterlegscheibe

6

Buchse

12

Stiftschraube

18

Sechskantschraube

Wartung, Schmierung

Federaufnahme bei jeder X Wartung schmieren. Schmierfett hineinpumpen, bis es zwischen Federaufnahme und Drehzapfenhalter austritt. Falls möglich, Federaufnahme während der Schmierung entlasten.


 

Ausbau


 

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Arbeitsbeschreibung


 

  1. Verschlußstopfen, acht Schrauben und Unterlegscheiben an der Abdeckung ausbauen.

  2. Abdeckung abnehmen, O-Ringe und Unterlegscheiben an jedem Federstift ausbauen.


     

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  3. Sechs Sicherungsmuttern, Druckscheiben und andere Unterlegscheiben an den Federstiften ausbauen.


     

  4. Federaufnahme von Hand abziehen.

Einbau


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer Bezeichnung


 

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587 071 Drehmomentschlüssel


 

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Arbeitsbeschreibung


 

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  1. Drehzapfen sorgfältig reinigen und mit Schmierfett bestreichen.

  2. Neuen Dichtring an Drehzapfen anbauen. Siehe "Führungsdichtung erneuern".

  3. Alle Öffnungen in der Buchse mit Schmierfett füllen.


     

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  4. Federaufnahme sorgfältig auf Drehzapfen schieben, dabei Buchsen nicht beschädigen. Beträgt die Distanz zwischen Federaufnahme und Drehzapfen ca. 10 mm, greift der Dichtring in die Federaufnahme ein.

    image

  5. Unterlegscheibe an Federaufnahme anbauen. Die Gleitfläche muß nach außen zeigen.

  6. Gleitfläche sorgfältig schmieren, bis alle Öffnungen mit Schmierfett gefüllt sind.


     

  7. Druckscheiben und Muttern einbauen.

    Muttern über Kreuz mit 84 Nm festziehen. image

    image

  8. Abdeckung reinigen und Unterlegscheibe in Abdeckung einbauen. Die Gleitfläche muß zur Druckscheibe zeigen.


     

  9. Gleitfläche sorgfältig schmieren, bis alle Öffnungen mit Schmierfett gefüllt sind.

  10. Neuen O-Ring in Abdeckung einbauen.

  11. Abdeckung mit Schmierfett füllen.

    image

  12. Abdeckung mit acht Schrauben und Unterlegscheiben anbauen. O-Ring auf korrekte Einbaulage prüfen und sicherstellen, daß die Öffnung in der Abdeckung nach oben zeigt.


     

  13. Schrauben der Abdeckung über Kreuz mit 47 Nm festziehen.


     

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  14. Schmiernippel in Abdeckung und Verschlußstopfen in Federaufnahme einbauen.

  15. Schmierfett hineinpumpen, bis es zwischen Federaufnahme und Drehzapfenhalter austritt.

    Nummer

    Bezeichnung

    Position

    87 596

    Gleithammer

    D2

    99 244

    Treibhülse

    AD/AS3,C5

    99 245

    Treibhülsen- Aufsatz

    AD/AS3,C5

     

    Führungsdichtungen Erneuern Spezialwerkzeuge


     

    image

    1. Dichtring am Drehzapfenhalter mit Gleithammer 87 596 ausbauen.


       

      image

    2. Neuen Dichtring einfetten und an Drehzapfen anbauen. Die sechs Öffnungen am Dichtring müssen nach innen zeigen. Dichtring mit Treibhülsen-Aufsatz 99 245 und Treibhülse 99 244 eintreiben. Sicherstellen, daß die Treibhülse 99 244 über eine 8 mm Entlüftungsöffnung am hinteren Ende verfügt und die Höhe des inneren Flansches 9 mm beträgt.

    3. Prüfen, ob der Dichtring 9,2 +/-0,2 mm im Flansch des Drehzapfenhalters sitzt, da sonst kein Fett während der Schmierung durchdringen kann.


       

      image

       

      113 031

       

      9.2 + 0.2


       

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      Nummer

      Bezeichnung

      Position

      87 247

      Treibhülse

      R1

      87 292

      Treibhülse

       

      98 450

      Griff

      R2,AD2,AM1

      99 136

      Rohr-Treibhülse

      P

      99 141

      Stützring

      P

      99 142

      Stützring

      P

       

      Lagerbuchsen Erneuern Spezialwerkzeuge


       


       

      image

      1. Federaufnahme sorgfältig reinigen.


         

      2. Flache Seite der Federaufnahme auf Rohr-Treibhülse 99 136 und Stützring 99 141 aufsetzen.

        Hinweis: Sicherstellen, daß die Federstifte in der Federaufnahme in die Bohrungen des Stützringes eingreifen.


         

      3. Zwei Buchsen mit Treibhülse 87 247 und Griff 98 450 hinauspressen.

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      4. Federaufnahme vor dem Einbau neuer Buchsen reinigen.


         

      5. Gleitflächen der Federaufnahme und Buchsen schmieren.

      6. Flache Seite der Federaufnahme auf Rohr- Treibhülse 99 136 und Stützring 99 142 aufsetzen.

        Hinweis: Beim Einbau der Buchsen muß die Verbindungsstelle nach vorn oder hinten in Bewegungsrichtung zeigen.


         

        image

      7. Buchse vorsichtig mit Treibhülse 87 292 und Gummihammer eintreiben und auf korrekte Einbaulage achten.

      8. Buchse einpressen, bis sie mit der Federaufnahme bündig abschließt. Treibhülse 87 292 verwenden.

        Hinweis: Sicherstellen, daß die Federstifte in der Federaufnahme beim Einbau nicht verklemmen.


         

      9. Federaufnahme drehen und zweite Buchse auf gleiche Weise einbauen.

Schubstreben


 

Anweisungen


 

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WICHTIG! Beim Aus- und Einbau der Schubstreben muß das Fahrzeug nicht angehoben werden. Die Räder müssen auf beiden Seiten blockiert werden, um das Drehen der Achsen zu verhindern. Die Achse darf sich während des Arbeitsvorgangs keinesfalls drehen. Die Feststellbremse muß betätigt sein.


 

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ACHTUNG!

Es besteht Verletzungsgefahr, wenn die Achse nicht fixiert ist. Die Achse kann sich durch das Gewicht des Differentials drehen.


 

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Hinweis: Der Längenunterschied zwischen den beiden unteren Schubstrebenaufnahmen, die paarweise an der gleichen Achse montiert sind, darf bei der Grundeinstellung 1 mm nicht überschreiten.


 

113 033

 

Die Einstellung kann durch Einsetzen von Unterlegscheiben 1 357 944 zwischen der Schubstrebe und ihrem Halter korrigiert werden. An jeder Aufnahme werden daher mindestens zwei Unterlegscheiben benötigt.

Die Einstellung erfolgt bei der Achsvermessung.

Schubstreben erneuern

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Beim Einbau neuer Schubstreben ist folgendes zu beachten:

Gehärtete Unterlegscheiben von 1,0 mm Stärke sind als Ersatzteile erhältlich, die Teile-Nummer ist 1 357 944.

113 033

 

Unterlegscheiben dienen zur Längeneinstellung der unteren Schubstreben, falls die Gesamtspur der Hinterachse korrigiert werden soll.


 

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Hinweis: Beim Einbau der Unterlegscheiben muß das Gewinde um mindestens zwei Umdrehungen aus der Mutter herausragen.


 

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102142

 

113 206

 

WICHTIG! Obere und untere Schubstreben an der korrekten Seite und am richtigen Halter anbauen.

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AD 1100 P and AD 1300:

Obere Schubstrebe: Maß A


 

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Vorne und hinten 522,5 mm Untere Schubstrebe:

Vorne und hinten 568,5 mm


 

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113 382

 

A

 

Hinweis: Die vorderen oberen Schubstreben bei Fahrzeugen mit Automatikgetriebe G 852 sind 540 mm lang.

Achseinstellungen

Einstellmaß:


 

- Die maximal zulässige Vorspur oder Nachspur beträgt 1,5 mm/m.


 

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max

1.5

mm/m


 

max

107 110

 

1.5

mm/m


 

107 111

 

  • Die maximal zulässige Gesamtspurabweichung bei angetriebenen Hinterachsen beträgt 2,0 mm/m.

    image

    max = 2.0 mm/m


     

  • Die maximal zulässige Gesamtspurdifferenz zwischen den Hinterachsen beträgt 1,5 mm/m.


 

Unterlegscheiben 1 357 944 zum Einstellen verwenden. Unterlegscheiben stets an beiden Befestigungsschrauben einbauen. Bei geringeren Abweichungen muß die Stärke der Unterlegscheibe der Abweichung an der Achse entsprechen.

Beispiel: Beträgt die Abweichung der vorderen Achse 2,0 mm/m nach rechts, müssen Unterlegscheiben zwischen der Schubstrebe und dem Halter auf der rechten Seite eingebaut werden.


 

max

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107 112

 

1.5mm/m

Ausbau

  1. Fahrzeug gemäß den Angaben im Kapitel "Schubstreben, Anweisungen" stabilisieren.


     

    Hinweis: Schubstreben am hinteren Teil kennzeichnen, damit sie in der korrekten Richtung eingebaut werden. Beim Ausbau mehrerer Schubstreben müssen diese gekennzeichnet werden.


     

  2. Muttern der Schubstrebenhalter ausbauen.

  3. Muttern der vorderen Schubstrebenhalter ausbauen. Die Muttern der oberen Schubstrebenverbindungen sind schwer zugänglich. Mutter gegenhalten und Schraube lösen.

  4. Schubstrebe ausbauen. Falls die Schubstrebe wieder eingebaut werden soll, müssen alle Unterlegscheiben zwischen den Fixierstiften und der unteren Schubstrebenhalterung aufbewahrt werden. Die Unterlegscheiben gleichen die Längenunterschiede zwischen den unteren Schubstreben und damit auch die Gesamtspurabweichung der Hinterachse aus.

Einbau

Fahrzeug gemäß den Angaben im Kapitel "Schubstreben, Anweisungen" stabilisieren.

  1. Prüfen, ob die Fixierstifte und Kontaktflächen der Schubstreben sauber sind.

  2. Schubstrebe mit der Markierung zum Drehzapfenhalter zeigend einbauen.

  3. Höhe der Hinterachse mit einem Wagenheber so einstellen, daß die Schrauben leicht in die Bohrungen der Schubstreben-Fixierstifte eingeführt werden können.


     

    WICHTIG! Sicherstellen, daß obere und untere Schubstreben auf der korrekten Seite am korrekten Halter eingebaut werden.


     

  4. Verbindung mit 270 Nm festziehen.

  5. Radkeile abbauen.


 

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102142

 

270 Nm

Schubstrebenbuchsen erneuern


 

Spezialwerkzeuge


 

Nummer

Bezeichnung

Position

98 643

Stift

AD/AS4

99 009-1

Treibhülse

AD/AS3

87 089

Treibhülse

AM2, D3


 

Andere Werkzeuge


 

Nummer Bezeichnung Position


 

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587 585 Sicherungsringzange G4


 

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Hinweis: Schubstreben sind in zwei Ausführungen erhältlich.


 

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Neue Ausführung: 55 mm Buchse ohne Distanzring.


 

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Bisherige Ausführung: 62 mm Buchse mit Distanzring

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  1. Sicherungsring mit Sicherungsringzange 587 585 und Distanzring mit Schraubendreher ausbauen. Ggf. muß die Buchse leicht nach unten gedrückt werden, um den Sicherungsring zu entlasten.


     

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    image

    image

    ACHTUNG!

    Bei diesem Arbeitsvorgang Schutzbrille tragen.


     

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  2. Buchse mit Treibhülse 99 009-1 oder 87 089, je nach Durchmesser der Buchse, auspressen. Fläche auf der Schubstrebe, an der die

    Buchse eingebaut war, reinigen. 99009−1


     

    image

    100611

     

    100948

     

  3. Beim Einbau der neuen Buchse muß die flache Seite des Fixierstiftes im rechten Winkel zum Schubstrebenrohr zeigen.

  4. Sicherungsring mit der Öffnung zur Längsrichtung der Schubstrebe weisend einbauen.


     

  5. Treibhülse abbauen, ggf. Distanzring einbauen.

    100948

     

  6. Buchse mit Treibhülse niederdrücken und Sicherungsring einbauen.


     

    image

    image

    100950

     

    99009−1


     

    image

  7. Treibhülse ausbauen und prüfen, ob der Sicherungsring korrekt in der Nut sitzt.


     

    100951

     

  8. Achseinstellung prüfen und ggf. korrigieren, siehe "Schubstreben, Achseinstellung".

Stabilisator


 

Erneuern


 

Spezifikationen


 

Anzugsdreh- moment

Halter - Achse M16 210 Nm

Halter - Bügel M12 84 Nm


 

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  1. Stabilisator entlasten.


     

  2. Halter des Stabilisators lösen und Stabilisator ausbauen.

  3. Neuen Stabilisator einbauen. Das Anzugsdrehmoment für M16 beträgt 210 Nm, für M12 beträgt es 84 Nm.

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Stoßdämpfer


 

Erneuern

Die Stoßdämpfer dämpfen die Auf- und Abwärtsbewegung der Achse.

Der Aus- und Einbau des Stoßdämpfers ist in der nebenstehenden Abbildung dargestellt.

image image 12:01-01

image

image

image

Ausgabe 2 de


 

Blattfederung


 

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1 712 435

© Scania CV AB 2000, Sweden

Inhalt

Funktionsbeschreibung Trapezfedern 3

Parabelfedern 4

Federbügel 4

Federn vorn und Halter 5

Federn hinten und Distanzkeile 6

Federn hinten mit Zusatzfedern 6

Federn hinten bei Fahrzeugen mit Liftachse 7

Federbewegung 7

Federn hinten bei Fahrzeugen mit Doppelachsaggregat 8

Zweifeder-Doppelachsaggregat 8

Vierfeder-Doppelachsaggregat 8

Federschraube 9

Achsaggregathalter 10

Stabilisator 10

Arbeitsbeschreibung Spezialwerkzeuge 11

Andere Werkzeuge 13

Federn anheben 14

Feder vorn erneuern 15

Feder hinten erneuern 18

Federbuchse erneuern 22

Federschraube und Federbuchse als Einheit ausbauen 23

Stabilisatorbuchsen erneuern 24

Stoßdämpfer erneuern 25

Federblätter und Federklammern erneuern 26

Neigung bei Lkw der 4er-Serie 28

Funktionssbeschreibung


 

Allgemeine Hinweise Bauteile

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Bei Scania Lkw werden zwei verschiedene Arten von Blattfedern verbaut: Trapezfedern und Parabelfedern.


 

Trapezfedern

Trapezfedern bestehen aus mehreren Federblättern unterschiedlicher Länge.

Diese sind gleicher Breite und häufig auch gleicher Stärke.

Das längste Federblatt wird als Hauptblatt oder erstes Blatt bezeichnet. Bei mit Federschrauben am Rahmen befestigten Blattfedern weist das Hauptblatt an seinen Enden je ein Federauge auf.

Um beim Bruch des Hauptblatts ein Lösen der Feder aus dem Federhalter zu verhindern, weist das zweite Federblatt vorn ebenfalls ein Auge auf.

Die Federblätter sind in der Mitte durchbohrt und werden durch die Herzschraube zusammengehalten. Gegen seitliches Verschieben schützen die Federklammern.


 

Trapezfeder


 

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  1. Herzschraube

  2. Federklammer

  3. Federblatt

  4. Federauge des 2. Blatts

  5. Federauge des 1. Blatts

  6. Federbuchse Bestandteile der Trapezfeder

Parabelfedern

Parabelfedern bestehen aus zwei bis vier Federblättern gleicher Länge und Breite.

Die Stärke der Federblätternimmt nach außen hin gleichmäßig ab.

Die Federblätter liegen nicht wie bei Trapezfedern aufeinander, sondern werden durch Stahl- Distanzstücke voneinander getrennt. Hierdurch wird ein weicheres Einfedern erreicht.

Parabelfedern werden immer zusammen mit Stoßdämpfern verbaut.

Parabelfedern haben an beiden Enden je ein Federauge mit eingepreßter Federbuchse. Um bei einem Bruch an der Federbuchse ein Lösen der Feder zu verhindern, weist das zweite Federblatt vorn ebenfalls ein Federauge auf.


 

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Parabelfeder


 

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  1. Herzschraube

  2. Federklammer

  3. Federblatt

  4. Federauge des 2. Blatts

  5. Federauge des 1. Blatts

  6. Federbuchse

  7. Distanzstück

Bestandteile der Parabelfeder


 

Federbügel

Sowohl Blattfedern vorn als auch Blattfedern hinten werden mit zwei Federbügeln pro Seite an der Achse angebaut. Die Federbügel weisen ein Gewinde auf und werden durch Festziehen von Muttern gehalten. Daher bestimmt das Anzugsdrehmoment dieser Muttern die Klemmkraft zwischen Feder und Achse. Diese Schraubverbindung ist regelmäßig zu prüfen und das Anzugsmoment ggf. zu korrigieren.


 


 

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Federbügel

Federn vorn und Halter

Zwischen Feder und Vorderachse befindet sich ein keilförmiger Halter, der den Neigungswinkel (Nachlauf) der Vorderachse bestimmt und an dem der Stabilisator angebaut wird. Die Einstellung kann mit Keilen von 0,5-4° korrigiert werden.


 

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  1. Korrekturkeil

  2. Halter Vorderachse


 

Fahrzeuge mit Doppelachsaggregat vorn sind an der zweiten Vorderachse nicht mit einem Stabilisator ausgestattet. Zwischen Federn und zweiter Vorderachse befinden sich auf jeder Seite ein Distanzkeil sowie ggf. Korrekturkeile.


 

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  1. Korrekturkeil

  2. Distanzkeil Vorderachse 2

Federn hinten und Distanzkeile

In einigen Fällen werden auch bei Federn hinten Distanzkeile verwendet, um den Neigungswinkel der Hinterachse zu optimieren.

Diese Distanzkeile sind mit unterschiedlichen Winkelmaßen erhältlich.

Welcher Distanzkeil gewählt wird, hängt von den Kreuzgelenkwinkeln der Gelenkwelle ab.


 

Federn hinten mit Zusatzfedern

Bei Lkw mit einer Hinterachse und Trapezfedern besteht die Federung hinten aus einer Hauptfeder und einer Zusatzfeder. Die Hauptfeder wird mit einer Federschraube und einem Federhalter vorn sowie mit einer Federschraube und einer beweglichen Federlasche hinten am Rahmen angebaut.

Auf der Hauptfeder befindet sich die nicht am Rahmen angebaute Zusatzfeder.

Bei der Zusatzfeder auf der Trapezfeder handelt es sich um eine eigenständige Einheit. Zusatzfedern auf Parabelfedern hingegen werden durch die Herzschraube mit der Hauptfeder verschraubt.

Bei Beladung des Lkw federt die Hauptfeder ein und die Enden der Zusatzfeder berühren die beiden an den Rahmen genieteten, gebogenen Halter.

Wird das Fahrzeug weiter beladen, verschiebt sich die Auflagefläche der Feder am Halter nach innen und die Federenden biegen sich nach unten. Auf diese Weise reduziert sich die effektive Länge der Zusatzfeder, d. h. die Federung wird straffer.


 

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Hauptfeder mit Zusatzfeder

Federn hinten bei Fahrzeugen mit Liftachse

Bei Lkw mit Liftachse befinden sich die Federn unter der Antriebsachse.

Die Federn sind vorn mit Federschrauben an den Federhaltern angebaut. Hinten werden sie mit Federlaschen an den Ausgleichsarmen angebaut.

Unter Belastung hebt sich die Antriebsachse von den Federn, d. h. die Verbindung zwischen Federn und Antriebsachse ist starker Beanspruchung ausgesetzt.


 

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Federung bei Lkw mit Liftachse


 

Federbewegung

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Die Räder der Liftachse werden einzeln über am Rahmen angebaute Ausgleichsarme gefedert. Der vordere Teil des Ausgleichsarms ist über ein Verbindungsstück mit dem hinteren Ende der Antriebsachsen-Feder verbunden.

Diese Art der Federung ermöglicht es sowohl den Rädern der Antriebsachse als auch denen der Liftachse, den Fahrbahnunebenheiten zu folgen. Beim Einfedern ändert sich die Gewichtsverteilung zwischen Antriebsachse und Liftachse nur geringfügig.

Federn hinten bei Fahrzeugen mit Doppelachsaggregat

Bei Lkw-Doppelachsaggregaten unterscheidet man zwischen Zweifeder- und Vierfeder- Doppelachsaggregaten. Beide weisen je nach Fahrzeug entweder Trapezfedern oder Parabelfedern auf. Die Achsen werden durch Schubstreben in der korrekten Position gehalten.


 

Zweifeder-Doppelachsaggregat

Zweifeder-Doppelachsaggregate sind mit einer Feder je Rahmenseite ausgestattet. Diese Federn sind in ihrer Mitte drehbar gelagert und an einen Halter am Rahmen angebaut. Die Federenden ruhen auf je einer Hinterachse. Wird das Fahrzeug beladen, heben sich die Federn von den Kontaktflächen am Halter ab, d. h. die Verbindung zwischen Federn und Antriebsachse ist starker Beanspruchung ausgesetzt.


 

Vierfeder-Doppelachsaggregat

In einigen Märkten werden Vierfeder- Doppelachsaggregate verbaut.

Diese weisen auf jeder Rahmenseite zwei Federn auf. Die Achsen werden durch Schubstreben in der korrekten Position gehalten. Die Federn ruhen auf den Kontaktflächen des Halters am Rahmen. Ein Verbindungsstück zwischen den Federn ermöglicht beim Einfedern einen Lastausgleich zwischen Vorder- und Hinterachse.


 


 

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Zweifeder-Doppelachsaggregat


 


 

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Vierfeder-Doppelachsaggregat

Federschraube

Federschrauben dienen zur Kraftübertragung zwischen Achsen, Federn und Rahmen.

Sie sind mit einem Gewinde versehen und werden in die Federbuchsen eingeschraubt. Diese sind in die Federaugen eingepreßt.

Aufgrund des Gewindes in Federschraube und Federbuchse und der damit verbundenen größeren Oberfläche wird eine höhere Klemmkraft erreicht.

Federschraube und Federbuchse bilden ein mit Fett geschmiertes Gleitlager. Aufgrund des möglichen Schmutz- und Wassereintritts sowie der hohen inneren Belastung ist dieses Gleitlager regelmäßig zu schmieren.

Die Abdichtung erfolgt über O-Ringe und ist für die Lebensdauer des Lagers von großer Bedeutung. Um ein Drehen der Federschraube zu verhindern, sind Federhalter und Federlasche mit Schlitzen und Klemmschrauben ausgestattet. Die Klemmschraube am Schraubenkopf verhindert ein Herausrutschen des Lagers aus dem Federhalter bzw. der Federlasche.

Bei Lkw der 4er-Serie werden Federbuchsen mit zwei unterschiedlichen Außendurchmessern verbaut: 36 und 46 mm. Die Federschrauben sind in drei unterschiedlichen Versionen erhältlich: mit 37 mm-Schraubenkopf für 36 mm- Federbuchsen sowie mit 47 bzw. 56 mm- Schraubenkopf für 46 mm Federbuchsen.


 

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  1. Federschraube

  2. Schmiernippel

  3. Federbuchse

  4. O-Ring

  5. Klemmschraube Federschraube

Achsaggregathalter

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Die Achsaggregathalter sind an den Rahmen angenietet. Der hintere Achsaggregathalter ist mit einer Federlasche ausgestattet, die beim Einfedern eine Bewegung der Feder in Längsrichtung ermöglicht.


 

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  1. Federschraube

  2. Schmiernippel

  3. Federbuchse

  4. O-Ring

  5. Federhalter vorn

  6. Klemmschraube

Bestandteile des Federhalters vorn


 

  1. Achsaggregathalter hinten

  2. Federlasche

Bestandteile des Achsaggregathalters hinten


 


 

Stabilisator

Stabilisatoren verringern das Wanken bei Kurvenfahrt. Sie bestehen aus Stahl und werden mit Gummilagern beweglich an den Federhaltern (Federn vorn) bzw. den Federsitzen (Federn hinten) und dem Rahmen angebaut.

Bei Kurvenfahrt neigt sich der Aufbau nach außen. Die kurvenäußere Feder federt ein, die kurveninnere federt aus. Diese Federkräfte werden durch das Verdrehen des Stabilisators ausgeglichen und damit das Wanken begrenzt.


 


 

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Stabilisator

Arbeitsanweisung


 

Fahrzeug anheben und mit Unterstellböcken abstützen

Siehe Service-Handbuch, Hauptgruppe 0.


 

Spezialwerkzeuge


 

Num- mer

Bezeichnung Abbildung Werk- zeugtafel


 

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87 203 Steckschlüssel AM2


 

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87 204 Steckschlüssel

(46 mm) image

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99 121 Stütze für

111 004

 

Drehmomentschlüssel image

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98 402 Bestandteil von

00_1643

 

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400

ADAS3


 

TV


 

F1


 


 

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98 405-1 Bestandteil von F1


 

00 1646

 

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400


 

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98 405-2 Bestandteil von F1

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400


 

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98 513 Bestandteil von F1

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400


 

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98 744 Bestandteil von F1

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400


 

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Num- mer

Bezeichnung Abbildung Werk- zeugtafel


 

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98 745-1 Bestandteil von F1

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400


 

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98 745-2 Bestandteil von F1

Aufspann- vorrichtungssatz 98 400


 

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90 012 Gewindestab H1


 

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99 013 Gewindestab H1


 

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99 003 Hydraulischer H1

Hohlzylinder


 


 

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109 403

 

99 004 Pedal H1


 

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110 188

 

99 009-1 Adapter AD/AS3


 

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115 369

 

99 009-2 Adapter H1


 


 

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99 249 Adapter D3

116 808

 

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Andere Werkzeuge


 

Nummer

Bezeichnung

Werkzeugtafel

588 153

Steckschlüsseleinsatz (56 mm)

AD/AS3

587 300

Steckschlüsseleinsatz, 32 mm (M22)

AD/AS3

587 322

Steckschlüsseleinsatz, 36 mm (M24)

AD/AS1

587 503

Drehmoment-Steckschlüssel, 0-800 Nm

XB3

587 072

Drehmoment-Steckschlüssel, 40-200 Nm

XB3

 

Wagenheber

 
 

Unterstellböcke

 

587 119

Federpresse

 

Federn anheben


 

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Federn anheben


 


 

Federn mit Werkzeug anheben

Beim Erneuern von Federn kann zum Anheben in den meisten Fällen ein Getriebeheber mit Aufspannvorrichtungen verwendet werden.


 

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ACHTUNG!

  • Achse beim Aus- und Einbau von Federn stets mit Wagenheber sichern. Beim Abbau von Rädern ist zusätzlich ein Unterstellbock zu verwenden.


     

    Aufspannvorrichtungen am Getriebeheber. Spezialwerkzeugsatz 98 400


     

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  • Es besteht Quetschgefahr.


 


 

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Aufspannvorrichtungen an der Feder

Feder vorn erneuern


 

Feder vorn ausbauen


 

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ACHTUNG!

  • Achse beim Aus- und Einbau von Federn stets mit Wagenheber sichern. Beim Abbau von Rädern ist zusätzlich ein Unterstellbock zu verwenden.

    • Löst sich die Federschraube nicht von der Federbuchse, siehe " Federschraube und Federbuchse als Einheit ausbauen".

    • Ggf. Einbaulage der Korrekturkeile und Distanzstücke beachten.


       

  • Es besteht Quetschgefahr.


     

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    WICHTIG! Federbügelmuttern ca. 15 mm abschrauben und Achse absenken, um die Feder zu entlasten.


     


     

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    1. Federbügelmutter

    2. Achse

    3. Klemmschrauben

    4. Federschraube Bestandteile der Federung vorn

    5. Schraube

    6. Verbindungsstück

    7. Stabilisator

    Feder vorn einbauen


     

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    ACHTUNG!

  • Achse beim Aus- und Einbau von Federn stets mit Wagenheber sichern. Beim Abbau von Rädern ist zusätzlich ein Unterstellbock zu verwenden.


     

  • Es besteht Quetschgefahr.


 

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WICHTIG! Federbügelmuttern in der abgebildeten Reihenfolge festziehen. Das Festziehen muß bei unbelasteter Feder erfolgen.


 

  • Federn zunächst auf einer Seite erneuern.

  • Klemmschrauben so einbauen, daß sie keine am Rahmen angebauten Teile berühren.

  • Das Federauge des zweiten Federblatts muß stets nach vorn zeigen.

  • Sicherstellen, daß die neuen O-Ringe beim Einbau nicht beschädigt werden.

  • Schraubenköpfe der Federschrauben vorn und hinten mit längeren Klemmschrauben sichern. Abstand zwischen Federauge und Federhalter mit Steckschlüssel 87 203 korrigieren.

  • Einbau in der abgebildeten Reihenfolge durchführen.

    Anzugsdrehmoment


     

    Schraube

    8,8

    10,9

    M12

    84 Nm

     

    M14

    135 Nm

    170 Nm

    M16

    210 Nm

     


     

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    Bestandteile der Federung vorn

    * Stärkeren Halter auf Fahrerseite einbauen

    Feder hinten erneuern


     

    Hinweis: Zum Erneuern der Feder bei Doppelachsaggregaten siehe Gruppe 12, Arbeitsbeschreibung BT 200, BT 201 und BT 300.


     

    Rahmen mit Unterstellböcken abstützen


     

    Hinweis: Das Fahrzeug ist so mit Unterstellböcken abzustützen, daß die Räder beim Absenken des Wagenhebers frei drehen können.


     


     

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    Rahmen abstützen – Fahrzeuge mit einer Hinterachse


     

    Rahmen abstützen – Fahrzeuge mit Liftachse

    1. Liftachse vollständig anheben.

    2. Antriebsachse mit Unterstellböcken sichern, so daß die Räder abgebaut werden können.

    3. Unterstellböcke unter dem Rahmen positionieren.

    4. Liftachse absenken bis der Rahmen auf den Unterstellböcken aufliegt und die Gabel am Ausgleichsarm entlastet wird.


     

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    Rahmen abstützen – Fahrzeuge mit Liftachse

    Feder hinten ausbauen


     

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    ACHTUNG!

    • Achse beim Aus- und Einbau von Federn stets mit Wagenheber sichern. Beim Abbau von Rädern ist zusätzlich ein Unterstellbock zu verwenden.


       

    • Es besteht Quetschgefahr.

  • Löst sich die Federschraube nicht von der Federbuchse, siehe " Federschraube und Federbuchse als Einheit ausbauen".

  • Ggf. Einbaulage der Korrekturkeile und Distanzstücke beachten.


     


     

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    WICHTIG! Federbügelmuttern ca. 15 mm abschrauben und Achse absenken, um die Feder zu entlasten. Bei Fahrzeugen mit Liftachse diese anheben, um die Feder vom Gewicht der Antriebsachse zu entlasten.


     

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    1. Federbügelmuttern

    2. Achse

    3. Zusatzfeder Feder hinten

    4. Klemmschraube

    5. Federschrauben

    Feder hinten einbauen


     

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    ACHTUNG!

    • Achse beim Aus- und Einbau von Federn stets mit Wagenheber sichern. Beim Abbau von Rädern ist zusätzlich ein Unterstellbock zu verwenden.


       

    • Es besteht Quetschgefahr.


     


     

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    WICHTIG! Federbügelmuttern in der abgebildeten Reihenfolge festziehen. Das Festziehen muß bei unbelasteter Feder erfolgen.


     

  • Federn zunächst auf einer Seite erneuern.

  • Klemmschrauben so einbauen, daß sie keine am Rahmen angebauten Teile berühren.

  • Das Federauge des zweiten Federblatts muß stets nach vorn zeigen.

  • Sicherstellen, daß die neuen O-Ringe beim Einbau nicht beschädigt werden.

  • Schraubenköpfe der Federschrauben vorn und hinten mit längeren Klemmschrauben sichern. Abstand zwischen Federauge und Federhalter mit Steckschlüssel 87 204 oder 588 153 korrigieren.

  • Einbau in der abgebildeten Reihenfolge durchführen.


     

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    Bestandteile der Federung hinten

    Federbuchse erneuern


     

    Ausbauen

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  • Arbeitsschritte unter "Feder hinten/vorn" ausführen, bis die Federbuchse zugänglich ist.


     

    WICHTIG! Hydraulischen Hohlzylinder 99 003 mit Hydraulikanschluß in Richtung Federauge positionieren. Andernfalls kann eine Beschädigung des Adapters 99 009 bzw. des hydraulischen Hohlzylinders die Folge sein.


     

    Für 36 mm-Federbuchsen Adapter 99 249 verwenden. Für 46 mm-Federbuchsen Adapter 99 009-2 verwenden.


     

    Einbauen

    Für 36 mm-Federbuchsen Adapter 99 249 verwenden. Für 46 mm-Federbuchsen Adapter 99 009-2 verwenden.


     

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    Federbuchse

    Federschraube und Federbuchse als Einheit ausbauen

  • Arbeitsschritte unter "Feder hinten/vorn" ausführen, bis die Federbuchse zugänglich ist.

  • Mutter 1 am Umfang in Einbaulage schweißen.

  • Für Federschrauben mit 56 mm Schraubenkopf Rohr mit geeignetem Innendurchmesser verwenden. Das Rohr muß 150 mm lang sein.


 

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  1. M20 Mutter

  2. Federschraube

    (*) Alternative: Rohr mit Innendurchmesser ~60 mm

    Stabilisatorbuchsen erneuern


     

    WICHTIG! Sicherstellen, daß der Lkw auf ebener Fläche steht, damit der Stabilisator nicht auf Torsion beansprucht wird.


     

    Anzugsdrehmoment


     

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    M18 Kronenmutter 290 Nm, dann bis

    zur nächsten Bohrung für den Splint


     

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    M20 Kronenmutter 420 Nm, dann bis

    zur nächsten Bohrung für den Splint


     

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    M20 Kontermutter 100 Nm


     

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    Vorderachse


     

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    Hinterachse

    Liftachse hinten


     

    1. Stabilisator

    2. Buchse

    3. Lager

    4. Klemme

    5. Verbindungsstück

Stoßdämpfer erneuern


 

WICHTIG! Sicherstellen, daß die Achse nicht von den Stoßdämpfern gehalten wird.


 

Hinweis: Neuen Stoßdämpfer vor dem Einbau entlüften. Dazu mehrmals zusammendrücken und auseinanderziehen. Stoßdämpfer während

des Entlüftens und bis zum Erreichen der

Anzugsdrehmoment


 

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M16 Kronenmutter 130 Nm, dann bis zur nächsten Bohrung für den Splint

Einbaulage senkrecht halten.

M16 Kontermutter mit

Kunststoffeinsatz

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Mutter für 9/16- oder M14- Bolzen

210 Nm


 

70 Nm


 

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Mutter für M16-Bolzen 90 Nm


 

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M12 Mutter 84 Nm


 

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M16 Mutter 210 Nm


 

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Bestandteile des Stoßdämpfers hinten Bestandteile des Stoßdämpfers vorn


 

  1. Stoßdämpfer

  2. Buchse

  3. Beilegscheibe

  4. Distanzhülse

  5. Beilegscheibe

  6. Mutter

  7. Schraube

  8. Beilegscheibe

  9. Mutter

  10. Splint

    Federblätter und Federklammern erneuern


     

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    Federblätter und Federklammern erneuern


     

    Feder zerlegen


     

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    ACHTUNG!

    Feder sichern. Andernfalls springt die Mutter heraus.


     

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    Beim Überholen von Blattfedern Federpresse 587 119 verwenden.

    1. Schrauben von Federklammern abschrauben.

    2. Feder so einspannen, daß die Mutter der Herzschraube nach oben weist (siehe Abbildung).

    3. Federblätter für korrekten Wiedereinbau kennzeichnen.

    4. Mutter von Herzschraube absägen oder abschleifen.

    5. Federpresse öffnen und Feder zerlegen. Beschädigte Federblätter erneuern.


 

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Mutter der Herzschraube Feder in Federpresse

Feder zusammenbauen

  1. Neue Herzschraube durch unterstes Federblatt schieben.

  2. Unterstes Federblatt so in die Federpresse einspannen, daß der Kopf der Herzschraube auf dem Hubelement der Hydraulikpumpe liegt.

  3. Feder entsprechend der beim Zerlegen angefertigten Markierungen zusammenbauen.

  4. Feder in Federpresse einspannen. Mutter der Herzschraube auf 87 Nm (M12) bzw.

    90 Nm (M14) festziehen.

  5. Herzschraube ca. 5 mm oberhalb der Mutter absägen.

  6. Schraubenende gemäß Abbildung hämmern. Schrauben auf Federklammern aufschrauben.


 

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Herzschraube hämmern


 

Federklammern erneuern

  1. Feder zerlegen.

  2. Gehämmertes Schraubenende ausbohren. Niet mit Dorn austreiben.

  3. Federklammer abbauen.

  4. Neue Federklammer an Federblatt anbauen. Korrekten Sitz sicherstellen – siehe Abbildung.

  5. Niet ggf. abschleifen. Sicherstellen, daß keine Grate übrig sind.


 

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Federklammer mit Nieten befestigen

Neigung bei Lkw der 4er-Serie


 

Hintergrund

Bei einigen Lkw der 4er-Serie wurde eine Neigung zu einer Seite beanstandet. Dies ist nicht unbedingt auf einen verzogenen oder verformten Fahrgestellrahmen zurückzuführen.

Der Fahrgestellrahmen weist eine relativ geringe Torsionssteifigkeit auf. Eine asymmetrische Belastung, z. B. durch Kraftstoffbehälter oder andere Ausrüstungsteile, kann deshalb den Anschein eines Fahrgestellverzugs hervorrufen.

War der Fahrgestellrahmen bereits beim Hinzufügen des Aufbaus verzogen, hält der stabilere Aufbau möglicherweise den Fahrgestellrahmen in dieser Position.

Im Folgenden wird beschrieben, wie diese Neigung ausgeglichen werden kann.


 

Hinweis: Vor der Prüfung der Fahrzeugfederung, die Federung des Fahrerhauses überprüfen.

Vorderachse, Halter


 

Hinweis: Fahrerhaus während der Arbeiten nicht kippen.


 

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Prüfen, ob zwischen Vorderachsträger und Feder vorn der korrekte Halter 1 verbaut ist.

Nichtbeachtung kann zu einer Beeinträchtigung der Lenkgeometrie führen.

Halter 1 ist auf der Seite, an der das Lenkgetriebe angebaut ist, stärker ausgeführt.

Von den oben genannten Teilen darf nur je ein Halter pro Seite eingebaut werden.

Nichtbeachtung kann zu einer Beeinträchtigung der Lenkgeometrie führen.

Wird ein Halter erneuert, Neigung des Lkw nach Probefahrt erneut messen.

Federkrümmung


 

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Prüfen, ob die Krümmung der Federn vorn auf beiden Seiten identisch ist. Arbeitsbeschreibung siehe Service-Handbuch 11:01-02 Richten von Fahrgestellrahmen.

  1. Zwei Hydraulikzylinder des selben Typs (z. B. I-CF 210) unter die Federn vorn stellen. An gleiche Pumpe anschließen und

    Räder vom Boden abheben. Die Verbindung zwischen den Zylindern muß durchgängig sein.

  2. Abstand zwischen Oberkante der Feder und Unterkante des Rahmens für Federn rechts und links messen. Dies wird durch vorheriges Beladen des Fahrzeugs vereinfacht.

  3. Unterschiedliche Meßergebnisse rechts und links weisen auf unterschiedliche Tragfähigkeiten der beiden Federn hin, die eine Neigung des Aufbaus zur Folge haben.

  4. Meßung an den Federn hinten wiederholen. Dazu Zylinder unter Federn hinten stellen und Räder vom Boden abheben. Meßergebnisse im Prüfprotokoll festhalten.

Zulässige Abweichung:

Die zulässige Abweichung zwischen rechter und linker Feder beträgt max. 6 mm.

Verbindungsstück am Stabilisator


 

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Bei weiterhin unzulässiger Neigung und zulässiger Federkrümmung kann nach Prüfung der Federkrümmung die Länge des Verbindungsstücks 2 am Stabilisator verändert werden.

Verbindungsstück 1 391 150 auf der geneigten Seite einbauen. Das Verbindungsstück hat nur eine Bohrung. Die zweite Bohrung so anbringen, daß die Neigung behoben wird.

Wird ein Verbindungsstück erneuert, Neigung des Lkw nach Probefahrt erneut messen.


 

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1 586 589

12:02-01

Ausgabe 3 de


 

Luftfederung Mechanische Bauteile


 

Arbeitsbeschreibung


 

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© Scania CV AB 1999-03, Sweden

Inhalt

Allgemeine Hinweise 4

Sicherheitsmaßnahmen 5

Achslenker

Achslenker, Antriebsachse/Liftachse außer Liftachse 6x2/4

Buchsen auswechseln 6

Federbügel festziehen 14

Achslenker, Liftachse 6x2/4

Federbügel festziehen 18

Buchsen auswechseln 19

Federbälge

Federbälge, Vorderachse

Federbälge auswechseln, Vorderachse 27

Federbälge, Antriebsachse/Liftachse außer Liftachse 6x2/4

Federbälge auswechseln, Antriebsachse/Liftachse 30

Federbälge auswechseln, Achsenlift 33

Federbälge, Liftachse 6x2/4

Federbälge auswechseln, Liftachse 36

Federbälge auswechseln, Achsenlift 39


 

© Scania CV AB 1998, Sweden 12:02-01 de


 

Längsstreben

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Inhalt


 

Vordere Längsstrebe

Längsstreben ausbauen 42

Buchsen auswechseln 46

Längsstreben einbauen 49

Nachlaufwinkel prüfen 52

Nachlaufwinkel einstellen 53

Querstrebe

Querstrebe ausbauen 55

Buchsen auswechseln 57

Querstrebe einbauen 58

Stabilisator

Stabilisator auswechseln 60


 

12:02-01 de © Scania CV AB 1998, Sweden 3

Allgemeine Hinweise


 

Diese Arbeitsbeschreibung deckt Arbeiten an den mechanischen Bauteilen der Luftfederung von Fahrzeugen der 4er-Serie ab.

Die Beschreibung gilt sowohl für Fahrzeuge mit elektronisch geregelter Luftfederung (ELC) als auch für Fahrzeuge mit mechanisch einstellbarer Luftfederung.

Sicherheitsmaßnahmen


 

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ACHTUNG!

Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

Federbälge entleeren.

Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.


 

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Fällt der Druck in den Federbälgen ab, dann setzt sich der Fahrgestellrahmen auf die Achsen. Dies passiert, wenn

  • Druckluftleitungen abgeklemmt werden;

  • ein Federbalg durchlöchert wird;

  • Spannung am Luftfederventil angelegt wird;

  • sich der Anlenkhebel des Niveaugebers/ Niveauventils nach unten bewegt.

    Passiert dies, wenn Arbeiten unter dem Fahrzeug durchgeführt werden, ohne daß der Rahmen nit Unterstellböcken abgestützt wurde, besteht ein hohes Verletzungsrisiko.

    Unter dem Vorderteil des Fahrzeugs ist gemäß Anleitungen eine Stütze vorzusehen, siehe auch Gruppe 0, Allgemeine Informationen.

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    ACHTUNG!

    Keine Stütze unter die Längsstrebenhalterungen stellen.


     

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    ACHTUNG!

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    Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalgabschnitt (Kolben) könnte sich vom Balggummi lösen.

    Achslenker


     

    Achslenker, Antriebsachse/Liftachse außer Liftachse 6x2/4


     

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    Buchsen auswechseln


     

    Spezifikationen


     

    1. Federbock

    2. Achslenker

    3. Querträger (nur bestimmte Fahrzeuge)

    4. Federschraube

    5. Buchse

    6. Scheibe

    7. Kronenmutter

    8. Splint

    9. Schraube

    10. Distanzblech


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Kronenmutter, Achslenker 800 Nm, dann bis zur nächsten Kerbung


     

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    Schraube, Federbock - Querträger 135 Nm


     

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    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 004 Druckluftbetriebene -

    Hydraulikpumpe


     

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    99 386 Adaptermutter M30 -


     


     

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    99 387 Gewindestange, 30 t -


     


     

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    99 388 Hydraulikzylinder, 30 t -


     

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    99 389 Distanzstück -


     


     

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    99 391 Preßwerkzeug -


     

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    99 392 Distanzstück -


     


     

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    99 393 Preßwerkzeug -


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 703

    Drehmomentschlüssel, 0 - 800 Nm

    -

    XB3

    587 072

    Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

     

    AD/AS4


     

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    Austausch

    Die Buchsen sind auf beiden Fahrzeugsseiten gleichzeitig auszuwechseln.

    Bei Durchführung der Arbeiten muß zu allen Zeiten die Feststellbremse angelegt sein, damit sich die Hinterachse nicht bewegt.


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.


     

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    Ausbau

    1. Angebauten Spritzschutz abbauen und den Bereich um den Federbock freilegen.


       

    2. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen. Hintere Federbälge entleeren.

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    3. Einen Werkstattheber unter einem der Achslenker am Federbalg in Position bringen. Werkstattheber anheben, bis er leicht gegen den Achslenker ansitzt.


       

    4. Auf beiden Fahrzeugseiten die Kronenmutter abschrauben und die

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      101241

       

      Federschraube austreiben. image


       

      101242

       

    5. Sitzt die Schraube fest, deren Kopf abtrennen und die Schraube wie gezeigt mit den Spezialwerkzeugen ausziehen.

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      Nur bei Fahrzeugen mit Querträger zwischen den Federböcken: Querträger ausbauen.

    6. Einen Werkstattheber unter einem Federbalg ansetzen und anheben, so daß das Federauge nach unten aus dem Federbock geschoben wird. Scheiben abnehmen.


       

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      ACHTUNG!

      Bei Nutzung der Hydraulikpresse niemals vor der Gewindestange stehen.


       

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    7. Spezialwerkzeuge wie gezeigt anbauen und die Buchse ausziehen.


     

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    Neue Werkzeuge


     

    Alternative Methode bei Verwendung älterer Werkzeuge


     

    WICHTIG! Der Hydraulikzylinder 99 003 muß richtig herum angebaut werden, andernfalls kann die Werkzeughülse 98 743 beschädigt werden.


     


     

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    Ältere Werkzeuge

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    Einbau

    1. Anlagefläche der Buchse im Federauge reinigen.


       

    2. Buchse 1 und Spezialwerkzeuge wie gezeigt zueinander anordnen. Spezialwerkzeuge wie abgebildet richtig herum ausrichten. Wenn die Buchse gegen das Preßwerkzeug 99 393 ansitzt, befindet sie sich in korrekter Einbaulage.


       

      Alternative Methode bei Verwendung älterer Werkzeuge


       

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      WICHTIG! Der Hydraulikzylinder 99 003 muß richtig herum angebaut werden, andernfalls kann die Werkzeughülse 98 743 beschädigt werden.


       

      Muttern auf Spindel 99 013 anziehen.

      Hydraulikpumpe 99 004 anschließen und Buchse 1 in das Federauge einpressen. Wenn das Preßwerkzeug gegen das Federauge ansitzt, befindet sich die Buchse im Federauge in korrekter Einbaulage.


       

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      101243

       

    3. Scheiben an der Buchse aufsetzen.

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    4. Einen kleinen Werkstattheber unter dem Federauge ansetzen, zum Federbock hin anheben und so den Achslenker in den Federbock schieben.


       

    5. Sicherstellen, daß das Federauge des Achslenkers auf der gegenüberliegenden Fahrzeugseite auch in den Federbock eingeschoben wird.

    6. Federschrauben von der Innenseite her einschieben. Kronenmuttern aufschrauben, allerdings noch nicht festziehen.


       

      WICHTIG! Verbindung Federbock an Achslenker erst festziehen, nachdem die Fahrhöhe eingestellt wurde.


       

    7. Fahrhöhe der Federung einstellen.


       


       

      Arbeitsschritte 8 - 12 gelten nur Fahrzeuge mit Querträger zwischen den Federböcken


       

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    8. Querträger einbauen.

    9. Kronenmutter auf einer Seite des Fahrzeugs mit 800 Nm und dann bis zur nächsten Kerbung festziehen.

      • Ist Spiel zwischen dem Querträger und dem Federbock auf der gegenüberliegenden Seite vorhanden, 1 mm starke Distanzbleche vorsehen.


         

      • Werden mehr als drei Distanzbleche benötigt, sicherstellen, daß diese gleichmäßig auf beide Seiten des Querträgers verteilt werden.


         

    10. Kronenmutter auf der anderen Seite des Fahrzeugs mit 800 Nm und dann bis zur nächsten Kerbung festziehen.


       

    11. Schraube vom Querlenker zum Federbock auf beiden Fahrzeugseiten einschrauben. Mit 135 Nm festziehen.

    12. Verbindungen mit neuen Splinten sichern.


       

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      Ggf. Distanzblech


       

      Arbeitsschritte 13 - 14 gelten nur Fahrzeuge ohne Querträger zwischen den Federböcken


       

    13. Kronenmuttern mit 800 Nm und dann bis zur nächsten Kerbung festziehen.


       

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      101250

       

    14. Verbindungen mit neuen Splinten sichern.

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    101249

     

    800 Nm

    Federbügel festziehen


     


     

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    Spezifikationen

    Der Abstandsunterschied zwischen Rahmen und Bremsscheibe/Bremstrommel auf der linken und rechten Fahrzeugseite darf nicht größer als 3 mm sein, siehe Abbildung unter Festziehen.

    Die höchstzulässige Fehlausrichtung des Federbügels beträgt 3 mm, siehe Abbildung unter Festziehen.


     

    1. Achslenker

    2. Halterung

    3. Federsitz

    4. Federbügel

    5. Stellschraube

    6. Kronenmutter


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Stellschrauben, Achslenker 200 Nm


     

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    Hinweis: Die Muttern der Federbügel sind in der richtigen Reihenfolge festzuziehen. Näheres siehe Festziehen.


     

    Muttern, Federbügel, Schritt 1 150 Nm

    Muttern, Federbügel, Schritt 2 400 Nm

    Muttern, Federbügel, Schritt 3 760 Nm

    Muttern, Federbügel, Schritt 4 180˚


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 121 Ständer für TV

    Drehmomentschlüssel image


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 072

    Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

     

    XB3


     


     

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    587 637 Steckschlüssel MT1


     

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    587 943 Drehmomentschlüssel MT1


     


     

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    Festziehen

    1. Kontaktflächen reinigen.

    2. Gewinde an Federbügeln und Muttern schmieren.


       

      WICHTIG! Unbeschädigte Federbügel können wiederverwendet werden. Die Muttern sind zu erneuern.


       

    3. Federbügel anbauen und Muttern bis zum Ansitzen aufschrauben.

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    4. Auf beiden Fahrzeugseiten Abstand zwischen Rahmen und Bremstrommel/ Bremsscheibe messen (Maß A). Der Unterschied zwischen den beiden Maßen darf 3 mm nicht überschreiten.

    5. Übersteigt der Abstandsunterschied 3 mm, muß die Achsstellung in Querrichtung eingestellt werden.

      Einstellungen mittels Stellschrauben (1) auf beiden Fahrzeugseiten gleichzeitig vornehmen. Nach erfolgter Einstellung alle Schrauben bis zum Ansitzen und dann mit 200 Nm festziehen.

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    6. Muttern der Federbügel mit Drehmomentschlüssel und Steckschlüssel 587 637 wie folgt festziehen:

      • Alle Federbügelmuttern mit 150 Nm wie gezeigt festziehen.

      • Alle Muttern mit 400 Nm festziehen. Wie gezeigt mit dem vorderen Federbügel anfangen.

      • Alle Muttern mit 760 Nm festziehen. Wie gezeigt mit dem vorderen Federbügel anfangen.

      • Federbügelmuttern um weitere

        180˚ festziehen. Wie gezeigt mit dem vorderen Federbügel anfangen.


         

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    7. Spaltmaß B am Federbügel vermessen.


       

      • Der Unterschied zwischen dem Maß B auf der linken und rechten Federbügelseite darf nicht größer als

        3 mm sein.

      • Bei abweichenden Maßen oder Kontakt des Federbügels mit Halterung C, neue Federbügel einbauen und erneut festziehen.

    Achslenker, Liftachse 6x2/4


     

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    1. Federbock

    2. Schmiernippel

    3. O-Ring

    4. Federschraube

    5. Klemmschraube

    6. Sicherungsmutter

    7. Buchse

    8. Achslenker

    Buchsen auswechseln


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Klemmschrauben für Federschraube 135 Nm


     

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    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    87 204 Steckschlüssel AD3


     

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    99 003 Hydraulikzylinder H1


     

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    99 004 Druckluftbetriebene H1 Hydraulikpumpe


     

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    99 009-1 Abzieher AD/AS3


     

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    99 009-2 Abzieher AD/AS3


     


     

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    99 013 Gewindespindel H1


     


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 072

    Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

     

    XB3


     


     

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    Austausch

    Die Aufhängungsbuchsen sind auf beiden Fahrzeugseiten gleichzeitig auszuwechseln.


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.


     

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    Buchsen ausbauen

    1. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

    2. Federbälge der Liftachse entleeren.

    3. Einen Werkstattheber unter einem der Achslenker am Federbalg in Position bringen. Werkstattheber anheben, bis er gerade gegen den Achslenker ansitzt.

    4. Klemmschrauben ausschrauben.

    5. Schmiernippel für die Federschrauben ausschrauben.

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    6. Federschrauben mit Steckschlüssel

      87 204 ausschrauben. Federschrauben auf beiden Fahrzeugseiten entfernen.

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    7. Einen Werkstattheber unter den Federbälgen ansetzen und anheben, so daß die Federaugen nach unten aus den Federböcken geschoben werden.

    8. Spezialwerkzeuge wie gezeigt zueinander anordnen. Sicherstellen, daß der Hydraulikzylinder 99 003 richtig ausgerichtet ist, da andernfalls der Abzieher 99 009-1 beschädigt werden kann.


       

    9. Hydraulikpumpe 99 004 am Zylinder anschließen und die Buchsen ausziehen.


     

    Buchsen einbauen

    1. Anlageflächen der Buchsen in den Federaugen reinigen.

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    2. Buchse 1 und Spezialwerkzeuge wie gezeigt zueinander anordnen. Sicherstellen, daß der Hydraulikzylinder 99 003 richtig ausgerichtet ist, da andernfalls der Abzieher 99 009-1 beschädigt werden kann.


       

    3. Muttern auf Gewindespindel 99 013 festziehen und Hydraulikpumpe 99 004 anschließen. Buchse in das Federauge einpressen. Die Buchse 1 muß auf beiden Achslenkerseiten um das gleiche Maß überstehen.

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    4. Einen kleinen Werkstattheber unter dem Federauge ansetzen und dieses in den Federbock heben. Sicherstellen, daß das Federauge des Achslenkers auf der gegenüberliegenden Fahrzeugseite auch in den Federbock eingeschoben wird.


       

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      101248

       

    5. Federschrauben und O-Ringe (1) wieder einbauen. Darauf achten, daß sich die

      O-Ringe nicht verklemmen.


       

    6. Klemmschrauben einschrauben aber Verbindung noch nicht festziehen.

    7. Lage der Achslenker in Querrichtung mit den Federschrauben einstellen. Das Spaltmaß A für die O-Ringe muß beiderseits jedes Achslenkers gleich groß sein.


       

    8. Schmiernippel wieder einschrauben. Federschrauben schmieren.

    9. Fahrhöhe der Federung einstellen.

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    10. Klemmschrauben mit 135 Nm festziehen.

    Federbügel festziehen


     

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    Spezifikationen

    Der Abstandsunterschied zwischen Rahmen und Bremstrommel auf der linken und rechten Fahrzeugseite darf nicht größer als 3 mm sein, siehe Abbildung unter Festziehen.


     

    1. Achslenker

    2. Federsitz

    3. Federbügelplatte

    4. Federbügel

    5. Puffer

    6. Stellschraube

    7. Mutter


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Stellschrauben, Achslenker 150 Nm


     

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    Hinweis: Die Muttern der Federbügel sind in der richtigen Reihenfolge festzuziehen. Näheres siehe Festziehen.


     

    Muttern, Federbügel, Schritt 1 120 Nm

    Muttern, Federbügel, Schritt 2 300 Nm

    Muttern, Federbügel, Schritt 3 470 Nm

    Muttern, Federbügel, Schritt 4 620 Nm


     

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    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    99 121

    Ständer für Drehmomentschlüssel

     

    TV


     


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 072

    Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

     

    XB3


     

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    587 943 Drehmomentschlüssel MT1


     


     

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    Festziehen

    1. Kontaktflächen reinigen.

    2. Gewinde an Federbügeln und Muttern schmieren.


       

      WICHTIG! Unbeschädigte Federbügel können wiederverwendet werden. Die Muttern sind zu erneuern.


       

    3. Federbügel anbauen und Muttern bis zum Ansitzen aufschrauben.

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    4. Auf beiden Fahrzeugseiten Abstand zwischen Rahmen und Bremstrommel messen (Maß A). Der Unterschied zwischen den beiden Maßen darf 3 mm nicht überschreiten.


       

    5. Übersteigt der Abstandsunterschied 3 mm, muß die Achsstellung in Querrichtung eingestellt werden.

      Einstellungen mittels Stellschrauben (1) auf beiden Fahrzeugseiten gleichzeitig vornehmen. Alle Schrauben bis zum Ansitzen festziehen, daraufhin mit 150 Nm.

    6. Muttern der Federbügel mit einem Drehmomentschlüssel wie folgt festziehen:

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      • Alle Federbügelmuttern mit 120 Nm wie gezeigt festziehen.

      • Alle Muttern mit 300 Nm festziehen. Wie gezeigt mit dem vorderen Federbügel anfangen.

      • Alle Muttern mit 470 Nm festziehen. Wie gezeigt mit dem vorderen Federbügel anfangen.

      • Federbügelmuttern mit 620 Nm festziehen. Wie gezeigt mit dem vorderen Federbügel anfangen.

    Federbälge


     

    Federbälge, Vorderachse


     

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    Federbälge auswechseln, Vorderachse


     

    Andere Werkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 363 Werkzeug-Satz C1


     

    109 001

     

    99 363


     

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    Austausch


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.


     

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    1. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen. Vordere Federbälge entleeren.

    2. Sicherstellen, daß die Federbälge unverspannt sind.

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    3. Überwurfmutter der Federbalg- Druckluftleitung 1-2 Umdrehungen lösen um sicherzustellen, daß der Federbalg druckfrei ist.


       

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      ACHTUNG!

      100926

       

      Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalgabschnitt (Kolben) könnte sich vom Balggummi lösen.


       

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      100928

       

      100927

       

    4. Federbälge ausbauen. image


       

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      100929

       

    5. Neue Federbälge einbauen.

    6. Federbalg-Druckluftleitung anschließen.

    7. Vordere Federbälge auf Maximalwert befüllen. Auf Luftaustritt prüfen.

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    8. Prüfen, ob der Balggummi richtig auf dem Kolben abläuft.

      Federbälge, Antriebsachse/Liftachse außer Liftachse 6x2/4


       

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      Federbälge auswechseln, Antriebsachse/Liftachse


       

      Spezifikationen


       

      Anzugsdrehmomente


       

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      Mutter, Federbalgkolben - Achslenker 100 Nm


       

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      Andere Werkzeuge


       

      Nummer

      Bezeichnung

      Abbildung

      Werkzeugtafel

      587 072

      Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

       

      XB3


       

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      Austausch


       

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      ACHTUNG!

      Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.


       

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      1. Fahrzeug mit der Luftfederung gerade über Fahrhöhe anheben. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

      2. Federbälge entleeren.

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      3. Sicherstellen, daß die Federbälge unverspannt sind.

      4. Überwurfmutter der Federbalg- Druckluftleitung um 1-2 Umdrehungen lösen um sicherzustellen, daß der Federbalg druckfrei ist. Druckluftleitung vom Federbalg abbauen.


         

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      5. Federbälge ausbauen.


         

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        ACHTUNG!

        Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalgabschnitt (Kolben) könnte sich vom Balggummi lösen.


         

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      6. Neue Federbälge einbauen. Sicherungsfedern einbauen. Mutter zur Befestigung des Federbalgkolbens am Achslenker mit 100 Nm festziehen.


         

      7. Druckluftleitung am Federbalg anschließen.

      8. Hintere Federbälge auf Maximalwert befüllen. Druckluftleitung auf Vorliegen von Undichtigkeiten prüfen.

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      9. Prüfen, ob der Balggummi richtig auf dem Kolben abläuft.

        Federbälge auswechseln, Achsenlift


         

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        Spezifikationen


         

        Anzugsdrehmomente


         

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        Befestigungsschrauben, Federbälge 40 Nm


         

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        Andere Werkzeuge


         

        Nummer

        Bezeichnung

        Abbildung

        Werkzeugtafel

        587 072

        Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

         

        XB3


         

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        Austausch


         

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        ACHTUNG!

        Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.


         

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        1. Prüfen, ob die Liftachse abgesenkt ist.

        2. Fahrzeug mit der Luftfederung gerade über Fahrhöhe anheben. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

        3. Federbälge entleeren.

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        4. Überwurfmutter der Federbalg- Druckluftleitung 1-2 Umdrehungen lösen, um sicherzustellen, daß der Federbalg druckfrei ist. Druckluftleitung mit Überwurfmutter vom Federbalg abbauen.


           

        5. Federbalg-Befestigungsschrauben aus den oberen und unteren Halterungen ausschrauben.


           

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          ACHTUNG!

          Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalgabschnitt (Kolben) könnte sich vom Balggummi lösen.


           

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        6. Liftachse mit einem Werkstattheber anheben. Achse mit Unterstellböcken abstützen.

        7. Federbälge ausbauen.

        8. Neue Federbälge einbauen.

        9. Befestigungsschrauben in die untere Halterung einschrauben, aber noch nicht festziehen.

        10. Liftachse so absenken, daß die obere Halterung leicht auf dem Federbalg aufruhrt.

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        11. Befestigungsschrauben in die obere Halterung einschrauben. Befestigungsschrauben in der oberen und unteren Halterung mit 40 Nm festziehen.


           

        12. Druckluftleitung mit der Überwurfmutter am Federbalg befestigen.

        13. Achsenlift auf Funktion und Dichtheit prüfen.

    Federbälge, Liftachse 6x2/4


     


     

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    Federbälge auswechseln, Liftachse


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Befestigungsschrauben, Federbälge 40 Nm


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 072

    Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

     

    XB3


     

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    Austausch


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.


     

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    1. Fahrzeug mit der Luftfederung gerade über Fahrhöhe anheben. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

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    2. Hintere Federbälge entleeren, so daß die Federbälge der Liftachse unverspannt sind.

    3. Überwurfmutter der Federbalg- Druckluftleitung 1-2 Umdrehungen lösen, um sicherzustellen, daß der Federbalg druckfrei ist. Druckluftleitung vom Federbalg abbauen.


       

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    4. Federbalg-Befestigungsschrauben ausschrauben.

    5. Federbälge ausbauen.


       

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      ACHTUNG!

      Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalgabschnitt (Kolben) könnte sich vom Balggummi lösen.


       

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    6. Neue Federbälge einbauen und die

      Schrauben mit 40 Nm festziehen. image


       

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    7. Druckluftleitung am Federbalg anschließen.

    8. Federbälge auf Maximalwert befüllen. Auf Luftaustritt prüfen.

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    9. Prüfen, ob der Balggummi richtig auf dem Kolben abläuft.

    Federbälge auswechseln, Achsenlift


     

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    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Befestigungsschrauben, Federbälge 40 Nm


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 072

    Drehmomentschlüssel, 40 - 200 Nm

     

    XB3


     

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    Austausch


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.


     

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    1. Prüfen, ob die Liftachse abgesenkt ist.

    2. Fahrzeug mit der Luftfederung gerade über Fahrhöhe anheben. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

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    3. Federbälge entleeren.

    4. Überwurfmutter der Federbalg- Druckluftleitung 1-2 Umdrehungen lösen, um sicherzustellen, daß der Federbalg druckfrei ist. Druckluftleitung vom Federbalg abbauen.


       

    5. Federbalg-Befestigungsschrauben aus den oberen und unteren Halterungen ausschrauben.

    6. Liftachse mit einem Werkstattheber anheben. Achse mit Unterstellböcken abstützen.

    7. Federbälge ausbauen.


       

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      ACHTUNG!

      Niemals einen ausgebauten Federbalg mit Druckluft befüllen. Der untere Federbalgabschnitt (Kolben) könnte sich vom Balggummi lösen.


       

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    8. Neue Federbälge einbauen und Druckluftleitung der Überwurfmutter befestigen.


       

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    9. Schrauben in die untere Halterung einschrauben. Schrauben festziehen.


       

    10. Liftachse absenken, bis die obere Halterung angebaut werden kann. Schrauben mit

      40 Nm festziehen.


       

    11. Achsenlift auf Funktion und Dichtheit prüfen.

    Längsstreben


     

    Vordere Längsstrebe


     


     

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    Ausbau


     


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 363 Werkzeug-Satz C1


     

    109 001

     

    99 363


     

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    Allgemeines

    Beim Auswechseln einer Längsstreben muß die Länge geprüft und ggf. mit Beilegscheiben eingestellt werden.

    Es ist wichtig, daß alle vier Längsstreben die gleiche Länge haben, damit der korrekte Nachlaufwinkel und die Achsausrichtung beibehalten werden.

    Längsstrebenlänge

    Folgende Schritte sind beim Einbau von Längsstreben durchzuführen:

  • Einbaulänge A der auszubauenden Strebe messen oder, falls diese beschädigt ist, diese Länge an einer der anderen Streben messen. Messung der Distanz A an beiden Seiten der Strebe vornehmen, Meßwerte zusammenzählen und durch zwei teilen, um den Mittelwert zu erhalten.


     

  • Gleiche Messungen an der einzubauenden Strebe durchführen.

  • Beilegscheiben 1357994 an der kürzesten Strebe anbringen.


     

    WICHTIG! An beiden Befestigungsschrauben der Längsstrebe muß die gleiche Zahl von Beilegscheiben angebracht werden.


     

  • Nach dem Austausch einer Längsstrebe Nachlaufwinkel und Achsstellung prüfen. Wurde die Längeneinstellung wie oben angegeben vorgenommen und waren Nachlaufwinkel und Achsstellung von Beginn an richtig, müssen keine weiteren Einstellungen an der Achse vorgenommen werden.


     


     

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    100623

     

    "A"

    Ausbau


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.

    Keine Stütze unter die vorderen Längsstrebenhalterungen stellen.


     

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    1. Fahrzeug aufbocken und den Rahmen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

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    2. Prüfen, ob die Längsstreben farblich markiert sind.


       

      • Falls eine wiederzuverwendende Längsstrebe nicht farbcodiert ist, eine Markierung am hinteren Rohrende anbringen, so daß sie wieder in der ursprünglichen Ausrichtung eingebaut werden kann.

        100652

         

      • Beim Ausbau mehrerer Längsstreben deren Einbaulage relativ zueinander auf den Streben kenntlich machen.

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    3. Längsstrebe ausbauen.


       

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      100945

       

      100942

       

    4. Nur untere Längsstreben:

    Soll die Längsstrebe wiederverwendet werden, alle Beilegscheiben zwischen Montageansätzen und unterer Längsstrebenhalterung separat zur Seite legen.

    Die Beilegscheiben gleichen die Unterschiede in den Einbaulängen der unteren Längsstreben auf der linken und rechten Seite aus und legen den Nachlaufwinkel fest.

    Buchsen auswechseln


     


     

    Ältere Ausführung


     

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    1. Buchse

    2. Montageansätze

    3. Sicherungsring

    4. Distanzring


     

    Neuere Ausführung


     

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    1. Buchse

    2. Montageansätze

    3. Sicherungsring


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    99 099-1

    Dorn

     

    AD/AS3


     

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    87 089 Dorn AM2/D3


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 585

    Sicherungsringzange

     

    G4


     

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    Austausch


     

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    ACHTUNG!

    Während dieser Arbeit Augenschutz tragen.


     

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    1. Längsstrebe in eine Presse einsetzen. Buchse mit Dorn 99 009-1 oder 87 089 nach unten pressen. Sicherungsring mit Sicherungsringzange 587 585 abnehmen, den Distanzring mit einem Schraubendreher.


       


       

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    2. Längsstrebe umdrehen und die Buchse mit Dorn 99 009-1 oder 87 089 auspressen.

      100948

       

      Anlageflächen für die Buchse reinigen. 99009−1

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    3. Neue Buchse so einpressen, daß die planen Oberflächen der Montageansätze im rechten Winkel zum Längsstrebenrohr stehen.


       

      100611

       

    4. Distanzring aufsetzen.


       

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    5. Buchse mit Dorn 99 009-1 oder 87 089 einpressen und den Sicherungsring so anbauen, daß die Ringaugen beiderseits der Strebenlängsachse zu liegen kommen.


       

      100951

       

    6. Sicherstellen, daß der Sicherungsring richtig in seiner Nut sitzt.

    Längsstreben einbauen


     


     

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    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Schrauben, Verbindung 210 Nm


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    587 054 Drehmomentschlüssel, 75 -400 Nm XB3


     

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    Einbau

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    1. Montageansätze und Kontaktflächen in den Längsstrebenhalterungen reinigen. Längsstrebe so einbauen, daß die Farbmarkierung zur hinteren Längsstrebenhalterung weist.


       

      • Obere Längsstrebe zuerst an der vorderen Halterung anbauen.

        100652

         

      • Untere Längsstrebe zuerst an der hinteren Halterung anbauen.

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      • Vorderachshöhe mit einem Werkstattheber so einstellen, daß die Schrauben ohne Schwierigkeiten durch die Bohrungen in den Montageansätzen der Längsstrebe geschoben werden können.

    2. Schrauben mit 100 Nm festziehen. Das endgültige Festziehen auf 210 Nm erfolgt nach Prüfung und ggf. Einstellung der Nachlaufwinkel.


       

    3. Vordere Federbälge auf Maximalwert befüllen und die Unterstellböcke wegnehmen.

    4. Normale Fahrhöhe einstellen.


       

      WICHTIG! Vorder- und Hinterachsen müssen auf ebenem waagerechtem Untergrund stehen. Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.


       

    5. Nachlaufwinkel prüfen, siehe Abschnitt Nachlaufwinkel prüfen.

    6. Vordere Federbälge auf Maximalwert befüllen. Unterstellböcke gemäß Anleitungen verwenden, siehe Abschnitt mit Sicherheitshinweisen. Federbälge entleeren.

    7. Verbindungen der Längsstreben mit 210 Nm festziehen.


       

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      Hinweis: Alle gelösten Verbindungen festziehen.


       

    8. Unterstellböcke entfernen und normale Fahrhöhe einstellen.

    Nachlaufwinkel prüfen


     

    Spezifikationen

    Werte für Nachlaufwinkel, siehe Gruppe 9 "Messen von Radwinkeln und Achsstellungen".

    Der Unterschied im Nachlaufwinkel zwischen der linken und der rechten Seite darf vorne nicht mehr als 0,5 betragen.


     

    Prüfung


     

    WICHTIG! Vorder- und Hinterachsen müssen auf ebenem waagerechtem Untergrund stehen. Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.


     

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    Nachlaufwinkel links und rechts mit einem optischen Achsmeßgerät messen.

    Der Unterschied im Nachlaufwinkel zwischen der linken und der rechten Seite darf nicht mehr als 0,5 betragen. Bei einer größeren Differenz erfolgt Einstellung gemäß Beschreibung im Abschnitt Nachlaufwinkel einstellen.


     

    101224

     

    Nachlaufwinkel einstellen


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.

    Keine Stütze unter die vorderen Längsstrebenhalterungen stellen.


     

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    1. Rahmen gemäß Anleitungen abstützen, siehe Hauptgruppe 12, Luftfederung, Mechanische Bauteile, Sicherheitsmaßnahmen.

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    2. Unterschiede im Nachlaufwinkel dadurch ausgleichen, daß die Einbaulänge einer der unteren Längsstreben geändert wird.

      1,0 mm starke Beilegscheiben wie folgt vor den Montageansätzen der Längsstrebe vorsehen.


       

      100607

       

      • Die Einstellung an der Längsstrebe jener Seite vornehmen, auf der der Nachlaufwinkel am meisten vom Idealwert abweicht.

      • Zum Vergrößern des Nachlaufwinkels: Einstellung an der vorderen Längsstrebenhalterung vornehmen.

      • Zum Verkleinern des Nachlaufwinkels: Einstellung an der hinteren Längsstrebenhalterung vornehmen.

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    3. Anzahl von Beilegscheiben ermitteln, die die gewünschte Winkeländerung erbringen. Resultierende Winkelwerte für eine unterschiedliche Anzahl von Beilegscheiben siehe Diagramm.


       

    4. Entsprechenden Teilen der Arbeitsbeschreibung folgen, siehe Abschnitte Längsstreben ausbauen und Längsstreben einbauen.

    Querstrebe


     

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    Querstrebe ausbauen


     

    Spezialwerkzeuge


     

    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


     

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    99 363 Werkzeug-Satz C1


     

    99 363


     


     

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    109 001

     

    99 372 Kugelgelenkabzieher


     

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    99 372


     

    112 151

     

    AM3


     

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    Ausbau


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.

    Keine Stütze unter die vorderen Längsstrebenhalterungen stellen.


     

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    1. Zur Abstützung des Fahrzeugs Unterstellböcke unter dem Rahmen vorsehen, siehe Abschnitt Sicherheitsmaßnahmen.

    2. Vordere Federbälge entleeren.

    3. Untere Strebenhalterung abbauen.

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    4. Obere Mutter der Strebe um zwei Umdrehungen lösen. Kugelgelenkabzieher anbauen. Querstrebe mit Kugelgelenkabzieher 99 372 wie folgt von der Rahmenhalterung abbauen:


       

      • Kugelgelenkabzieher spannen.

      • Abzieher auf die Schraube aufklopfen.

      • Kugelgelenkabzieher spannen.

      • Schritte wiederholen, bis die Querstrebe freikommt.

      • Mutter abschrauben und Querstrebe ausbauen.

    Buchsen auswechseln


     

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    1. Gummiblock

    2. Distanzring

    3. Sicherungsring

    4. Gummiblock

    5. Distanzring

    6. Sicherungsring


     

    Die Buchsen in der Querstrebe werden wie für die Längsstreben beschrieben ausgewechselt, siehe Abschnitt Längsstreben, Buchsen auswechseln.

    Querstrebe einbauen


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Kronenmutter, obere Halterung 250 Nm, dann bis zur nächsten Kerbung Schrauben, untere Halterung 210 Nm


     

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    Andere Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 054

    Drehmomentschlüssel, 75 -400 Nm

     

    XB3


     

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    Einbau


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.

    Keine Stütze unter die vorderen Längsstrebenhalterungen stellen.


     

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    1. Montageansätze und Kontaktflächen in den Querstrebenhalterungen reinigen.

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    2. Achse mit Werkstattheber auf Fahrhöhe anheben. Alle Festziehtätigkeiten müssen bei auf Fahrhöhe befindlichem Rahmen erfolgen.

    3. Querstrebe einbauen und die Kronenmutter der oberen Halterung mit 250 Nm festziehen, daraufhin bis zur nächsten Kerbung weiterdrehen. Splint einschieben und sichern.


       

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    4. Schrauben der unteren Halterung mit 210 Nm festziehen.

    Stabilisator


     

    Stabilisator auswechseln


     

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    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmomente


     

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    Muttern, Stabilisatorstrebe an Achse 180 Nm


     

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    Schrauben, Stabilisatorhalterung an Achse 70 Nm


     

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    Austausch


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfederung immer den Rahmen mit Unterstellböcken abstützen.

    Federbälge entleeren.

    Bei Fahrzeugen mit Liftachse muß die Liftachse abgesenkt werden.

    Keine Stütze unter die vorderen Längsstrebenhalterungen stellen.


     

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    Sicherstellen, daß der Stabilisator unverspannt ist, bevor Schrauben gelöst werden

  • Das Fahrzeug muß auf ebenem Untergrund stehen und gleichmäßig beladen sein.

  • Steht das Fahrzeug links und rechts auf gleichem Niveau, ist der Stabilisator von Spannungen entlastet.

    Beim Festziehen der Stabilisatorschrauben muß sich das Fahrzeug auf Fahrhöhe befinden.


     

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    1 586 632

    12:02-02

    Ausgabe 2 de


     

    Mechanisch gesteuerte Luftfederung


     

    Funktionssbeschreibung


     

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    101 169

     

    © Scania CV AB 1999, Sweden


     

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    Inhalt

    Einführung Allgemeine Informationen 3

    Sicherheit 3

    Niveauregelventil Aufbau 4

    Automatischer Niveauausgleich 6

    Niveauregelventil 8

    Manuelle Niveauregelung 9

    Erhöhtes Fahrniveau 11


     

    © Scania CV AB 1999, Sweden

    Mechanische Luftfederung


     

    Einführung


     

    Allgemeine Informationen

    Scania-Fahrzeuge der Serie 4 sind normalerweise mit der elektronischen Luftfederung ELC ausgestattet. Bei 4x2A- Fahrzeuge jedoch wird die Luftfederung mechanisnch gesteuert.

    Diese Luftfederung wird im folgenden Abschnitt beschrieben.

    Bei Fahrzeugen der Serie 4 wurde eine neue Funktion eingeführt:

  • Bei ausgeschaltetem Strom bleibt das eingestellte Fahrzeugniveau erhalten. Dies ermöglicht z. B. ein Absenken des Fahrzeugs bis auf die Anschläge beim Verladen auf eine Fähre.

    Sicherheit


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung vor dem Durchführen von Arbeiten stets mit Unterstellböcken abstützen.


     

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    Solange Verletzungsgefahr besteht, dürfen bei Fahrzeugen mit Luftfederung keine Arbeiten unter dem Fahrzeug durchgeführt werden.

    Es besteht Verletzungsgefahr, wenn sich der Rahmen auf die Achsen absenkt.

    Dies kann unter folgenden Umständen der Fall sein:

  • Luftfederbalg ist beschädigt.

  • Druckluftleitung wird getrennt.

  • Elektrisches Ventil zum Entleeren der Luftfederbälge wird eingeschaltet.

  • Der Niveauhebel wird nach unten gedrückt.

    Niveauregelventil

    Das Niveauregelventil befindet sich rechts am Rahmen über der Antriebsachse.

    Das Niveauregelventil hat drei Funktionen:

    1. Automatischer Niveauausgleich während der Fahrt

    2. Höhenbegrenzung bei manueller Niveaueinstellung

    3. Erhöhung des Fahrzeugniveaus (nicht bei allen Fahrzeugen verfügbar)


     

    Aufbau

    Das Niveauregelventil besteht aus zwei unabhängig voneinander funktionierenden Teilen.

    1. Ein Teil des Niveauregelventils steuert die automatische Niveauregelung und das erhöhte Fahrzeugniveau.

    2. Der andere Teil des Niveauregelventils begrenzt die Fahrzeughöhe bei der manuellen Niveaueinstellung.

    Über eine Schubstange werden Abstandsänderungen zwischen Achse und Rahmen auf den Betätigungshebel des Niveauregelventils übertragen.

    Auf der Betätigungshebelwelle befinden sich zwei Exzenter. Der eine Exzenter steuert den automatischen Niveauausgleich und das erhöhte Fahrzeugniveau, der andere ist für die Höhenbegrenzung bei der manuellen Niveaueinstellung zuständig.

    Beim Drehen der Welle verschieben die Exzenter den Steuerkolben im Niveauregelventil, wodurch die Luftfederbälge entweder be- oder entlüftet werden.

    Schematische Darstellung eines Niveauregelventils


     

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    Teile des automatischen Niveauausgleichs:

    1. Betätigungshebel

    2. Betätigungshebelwelle

    3. Entlüftung für automatischen Niveauausgleich

    4. Anschluß, Erhöhtes Fahrniveau

    5. Exzenter

    6. Kolben

    7. Ventilteller

    8. Ventilsitz

    9. Drosselbohrung

    11. Einlaß vom Luftbehälter

    21. Anschluß der Luftfederbälge

    Teile der manuellen Niveauregelung:

    1. Betätigungshebel

    2. Betätigungshebelwelle

    10. Ventil

    1. Einlaß für manuelles Heben

    2. Kolben

    3. Ventilsitz

    4. Exzenter

    23. Auslaß für manuelles Heben

    Automatischer Niveauausgleich

    Einlaß 11 und Auslaß 21 des Niveauregelventils werden für den automatischen Niveauausgleich verwendet.


     

    Magnetventil V37

    Der Anschluß erfolgt gem. Schaltplan 16:14-44.

    Ein automatischer Niveauausgleich ist nur bei eingeschaltetem Strom möglich. Das Magnetventil V37 wird eingeschaltet und öffnet den Anschluß zwischen Auslaß 21 des Niveauregelventils und den Federbälgen.

    Das Magnetventil V37 hat zwei Funktionen:

    1. Zum Verzurren des Fahrzeugs auf Fähren kann der Rahmen bis auf die Anschläge des Fahrwerks abgesenkt werden. Bei ausgeschaltetem Startschalter ist die Stromversorgung zum Magnetventil V37 unterbrochen. Das Ventil ist geschlossen und verhindert das Einströmen von Druckluft in die Federbälge.

    2. Das Magnetventil V37 ermöglicht außer der automatischen auch eine manuelle Niveauregelung. Wird am Schalter S54 auf manuelle Regelung umgeschaltet, ist die Stromversorgung des Magnetventils V37 unterbrochen.


     

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    100 985

     

    Magnetventil V37 ausgeschaltet. Der Luftkanal ist geschlossen.


     

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    100 986

     

    +24 V


     

    Magnetventil V37 eingeschaltet. Der Luftkanal ist offen.

    Bei Fahrzeugen bis Fahrgestell-Nr. 1 214 434 sind die Anschlüsse gem. Schaltplan 16:04-14 umgekehrt.

    Automatische Niveauregelung


     

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    113 200

     

    Magnetventil V37 ausgeschaltet. Der Luftkanal ist offen.


     

    Manuelle Niveauregelung.


     

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    113 201

     

    +24 V


     

    Magnetventil V37 eingeschaltet. Der Luftkanal ist geschlossen.

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    Niveauregelventil


     

    Nullpunktstellung

    7

    In Nullpunktstellung verschließt der Ventilteller 7 den Ventilsitz 8 und die

    Entlüftungsbohrung im Kolben 6. 8

    6


     

    100 987

     

    Ventilteller und Kolben des Niveauregelventils bei Nullpunktstellung.


     


     

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    Niveau niedrig

    11

    Bei zu niedrigem Aufbau-Niveau hebt der Exzenter den Kolben 6 an und der Ventilteller 7 öffnet die Verbindung zwischen Einlaß 11 und

    Auslaß 21. Druckluft strömt in die Federbälge 7

    und der Aufbau wird angehoben. 6

    21

    100 988

     

    Ventilteller und Kolben des Niveauregelventils bei zu niedrigem Niveau


     

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    Niveau hoch

    Bei einem zu hohen Aufbau-Niveau senkt der Exzenter den Kolben 6 und öffnet die Verbindung zwischen Auslaß 21 und der Entlüftungsöffnung im Kolben. Die Federbälge werden entlüftet und der Aufbau abgesenkt.

    6


     

    21


     

    100 989

     

    Ventilteller und Kolben des Niveauregelventils bei zu hohem Niveau

    Manuelle Niveauregelung


     


     

    Schalter

    Die manuelle Niveauregelung erfolgt über die Schalter S54 und S56 im unteren Bereich der Instrumententafel links neben dem Lenkrad.

    Mit dem Schalter S54 wird von automatischer auf manuelle Niveauregelung umgeschaltet, dabei wird das Magnetventil V37 geschlossen und die Stromversorgung von S56 eingeschaltet.

    Mit dem Schalter S56 kann der Aufbau gehoben oder gesenkt werden.


     

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    100 990

     

    Schalter S54 und S56 für manuelle Niveauregelung


     

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    100 991

     

    Die Leuchte W21 in der Instrumententafel und die Leuchte im Schalter S54 leuchten bei manueller Niveauregelung.


     

    Magnetventile

    Über die zwei Magnetventile werden die Federbälge be- und entlüftet.

    Das Ventil V35 dient zum Heben des Aufbaus und wird durch Drücken des Schalters S56 nach oben eingeschaltet.

    Das Ventil V36 dient zum Senken des Aufbaus und wird durch Drücken des Schalters S56 nach unten eingeschaltet.


     

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    V36


     

    23 12


     

    V35


     

    100 992

     

    +24 V

    Beim Heben öffnet das Ventil V35, und Druckluft strömt zum Einlaß 12 am Niveauregelventil. Das Rückschlagventil ist dabei geöffnet.

    Rückschlagventil

    Das Rückschlagventil am Auslaß 23 des Niveauregelventil verhindert ein Entlüften der Federbälge während der automatischen Niveauregelung.


     

    Niveauregelventil

    Über den Einlaß 12 und den Auslaß 23 des Niveauregelventils erfolgt die manuelle Steuerung.

    Am Niveauregelventil wird die maximale Aufbauhöhe beim Belüften der Federbälge eingestellt.


     

    Heben

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    15

    Der Schalter S56 wird nach unten gedrückt:

    Magnetventil V35 wird eingeschaltet und öffnet. Der Einlaß 12 am Niveauregelventil wird mit Druckluft beaufschlagt. Die Druckluft drückt das Ventil 10 gegen den Exzenter 15.

    Die Verbindung zwischen Einlaß 12 und Auslaß 23

    23 des Niveauregelventils wird geöffnet. 10

    100 993

     

    Das Rückschlagventil im Verteilerblock öffnet, die Federbälge werden belüftet und der Aufbau angehoben.

    12

    Niveauregelventil beim manuellen Heben


     

    Höhenbegrenzung

    Maximale Aufbauhöhe einstellen: Der Aufbau ist so weit wie möglich angehoben. Der Exzenter 15 drückt das Ventil 10 nach unten gegen den Ventilsitz 14.

    Der Ventilsitz verschließt den Kolben 13 und blockiert den Druckluftstrom durch das Niveauregelventil, der Hebevorgang ist beendet.


     

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    15


     

    14

    10 13


     


     

    100 994

     

    12

    Niveauregelventil während der Maximal- Höheneinstellung

    Senken

    Das Niveauregelventil wird beim Senken nicht verwendet.

    Der Schalter S56 wird nach unten gedrückt. Dadurch wird das Magnetventil V36 eingeschaltet, es öffnet und die Federbälge


     

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    V36

    werden entlüftet. +24 V


     

    23 12


     

    100 995

     

    V35


     

    Beim Senken öffnet Magnetventil V36 und entlüftet die Federbälge. Das Rückschlagventil ist geschlossen.


     

    Erhöhtes Fahrniveau

    (Diese Funktion steht nicht bei allen Fahrzeugen zur Verfügung.)

    Der Schalter für das Fahren mit erhöhtem Aufbauniveau S75 befindet sich in der Instrumententafel rechts neben dem Lenkrad. Je nach Fahrzeugtyp kann mit diesem Schalter das Fahrzeugniveau um ca. 76 oder 85 mm angehoben werden. Mit dieser Funktion können

    z. B. Schäden an den Schmutzfängern beim Fahren mit Schneeketten verhindert werden.


     

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    100 996

     

    Schalter zum Fahren mit erhöhtem Niveau

    Fahrniveau-Erhöhung betätigen

    Schalter S75 nach oben drücken. Die Leuchte im Schalter leuchtet auf.

    Das Magnetventil V34 wird eingeschaltet und öffnet. Das Magnetventil V34 beaufschlagt den Anschluß 4 am Niveauregelventil mit Druckluft.

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    Der Kolben im Niveauregelventil wird nach oben gedrückt. Der Ventilteller wird angehoben und die Federbälge werden belüftet.

    Wenn der Aufbau um ca. 76 oder 85 mm angehoben wurde, wird der Kolben vom

    Exzenter nach unten gedrückt. Der Ventilteller 5

    verschließt den Ventilsitz und die Federbälge

    werden nicht weiter belüftet.

    Bei erhöhtem Fahrniveau wird der Kolben durch

    die Druckluft von Anschluß 4 angehoben. Der 1

    Exzenter drückt den Kolben nach unten.


     

    2


     

    100 997

     

    4

    Beim Fahren mit erhöhtem Niveau wird der Kolben vom Exzenter nach unten gedrückt.

    Absenken auf Normalniveau

    Schalter S75 nach unten drücken. Die Leuchte im Schalter erlischt.

    Die Stromversorgung von Magnetventil V34 wird unterbrochen, und das Ventil schließt. In Ruhestellung entlüftet das Ventil V34 den Anschluß 4 am Niveauregelventil.

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    Der Kolben 6 wird von der Feder gegen den Exzenter 5 gedrückt. Die Federbälge werden durch die Öffnung im Kolben entlüftet.

    Sobald der Aufbau die normale Höhe erreicht, drückt der Exzenter den Kolben nach oben gegen den Ventilteller. Der Belüftungsvorgang wird beendet.

    Während des Betriebs auf Normalniveau wird

    der Kolben von der Feder nach unten gedrückt. 6

    Der Exzenter drückt dann den Kolben nach

    oben.

    5


     

    100 998

     

    4


     

    Während der Fahrt mit normalem Niveau drückt der Exzenter 5 den Kolben 6 nach oben.


     

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    1 710 708

    12:02-03

    Ausgabe 1 de


     

    Fehlersuche bei mechanisch gesteuerter Luftfederung mit Werkzeug 99 361


     

    Arbeitsbeschreibung


     


     

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    © Scania CV AB 1998, Sweden


     

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    Inhalt

    Werkzeug 99 361 Einleitung 3

    Sicherheit 3

    Folgende drei Messungen können

    durchgeführt werden 3

    Prüfbox 4

    Inhalt im Satz 5

    Fehlersuche Verweise 6

    Grundlegende Fehlersuchmethodik 6

    Anschluß der Meßausrüstung am Rahmenleitungsnetz

    ...........................................................................7

    Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventilen

    Prüfung eines separaten Magnetventils 8

    Prüfung der kompletten Funktionstüchtigkeit...9

    Unterbrechungsmessung von Magnetventilen

    Anordnung der Komponenten 10

    Spannungsmessung bei eingeschalteter Funktion

    ...........................................................................11

    Technische Daten Widerstandswerte 12

    Werkzeug 99 361


     

    Einleitung

    Das Werkzeug 99 361 ist entwickelt worden, um die Fehlersuche an der Elektroanlage von mecha- nisch gesteuerten Luftfederungssystemen zu erleichtern.

    Das Werkzeug ist bei Fahrzeugen sowohl der 3er als auch der 4er Serie einsetzbar. Die Anpas- sung des Werkzeugs an unterschiedliche Fahr- zeugtypen erfolgt über dazugehörige Adapter.


     

    Sicherheit


     

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    WARNUNG!

    Bei Arbeiten unter luftgefederten Fahr- zeugen immer Unterstellböcke verwen- den.


     

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    Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht so ausgeführt werden, daß ein Risiko für Personenschäden entstehen kann.

    Wenn der Rahmen auf die Achse herunterfällt, kann das Quetsch- und Schlagverletzungen ver- ursachen.

    Der Rahmen fällt auf die Achse herunter, wenn:

    • ein Luftbalg beschädigt wird

    • eine Luftleitung abgeschaltet wird

    • ein Ventil für die Entleerung der Bälge unter Spannung gesetzt wird

    • der Hebel des Niveauventils nach unten bewegt wird


       

      Folgende drei Messungen können durchgeführt werden

    • Spannungsprüfung und Funktionsprüfung von Magnetventilen. Die Messung erfolgt, um zu sehen/zu hören, wie das Magnetventil anzieht, wenn es unter Spannung gesetzt wird, sowie um prüfen zu können, welches Magnetventil bei einer Funktion nicht anspricht.

    • Kontrolle von Unterbrechungen im Rahmen- leitungsnetz und in Magnetventilen. Die Mes- sung erfolgt, um Leitungsunterbrechungen, Unterbrechungen in Magnetventilen, Kurz- schlüsse mit Masse und den Kontaktwider- ständen zu prüfen.

    • Spannungsmessung im Fahrerhausleitungs- netz mit eingeschaltetem Schalter im Fahr- zeug. Die Messung erfolgt, um zu prüfen, daß die richtige Spannung vom Schalter oder von der Fernbedienung am Steckverbinder in der Elektrozentrale ankommt.

    Prüfbox

    Auf der Vorderseite der Prüfbox befinden sich 11 Prüfanschlüsse. Jeder Prüfanschluß ist mit einer oder mehreren Bezeichnungen gekenn- zeichnet. Der Prüfanschluß 1 ist Masse, der Prüfanschluß 2 ist 24 V. Diese sind mit einer zweipoligen Buchse angeschlossen. Die Buchse wird an einen entsprechenden Anschluß im Fah- rerhaus angeschlossen.


     

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    WARNUNG!

    Ist die Buchse an das Fahrzeug ange- schlossen, liegt immer 24 V am Prüfanschluß 2 an.


     

    Prüfanschluß 3 bis 11 sind mit dem 12-poligen Stecker verbunden, der mit Adapter 0 bezeichnet wird. Wenn die Prüfbox im Fahrzeug ange- schlossen ist, kann man ein Magnetventil nach dem anderen oder mehrere auf einmal unter Spannung setzen und der Messung unterziehen, je nach dem was geprüft werden soll. Wenn das Fahrzeug nicht mit dem Adapter 0 geprüft wird, wird je nach Fahrzeugtyp der Adapter 1, 2 oder 3 verwendet.


     

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    Prüfbox

    Inhalt im Satz


     

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    1

    Prüfkabel

    Blau L=300 mm

    2

    Prüfkabel

    Schwarz L=500 mm

    3

    Prüfkabel

    Rot L=500 mm

    4

    Adapter 1

    12-polig - 9-polig (3er Serie)

    5

    Adapter 2

    12-polig - 9-polig (2er und 3er Serie)

    6

    Adapter 3

    12-polig - 17-polig (4er Serie)

    7

    Ablagekasten

     

    8

    Prüfbox mit Adapter 0

    Prüfkabellänge L=5 m (3er Serie)

       

    24 V Kabellänge L=2 m

    Fehlersuche

    In der 4er Serie gibt es die mechanische Luftfede- rung nur bei 4x2 A. Das Werkzeug erleichtert nur die Fehlersuche an der elektrischen Anlage. Feh- ler bei Fahrgestellhöhen, Niveauventilen und der Druckluftanlage werden hier nicht behandelt.


     

    Verweise

    Unter den folgenden Literaturverweisen gibt es die Funktionsbeschreibung und aktuelle Schalt- pläne.


     

    Funktionsbeschreibung 12:02-02

    Elektrischer Schaltplan 4x2 A

    Elektrischer Schaltplan 4x2 A

    16:04-44


     

    16:14-44


     

    Grundlegende Fehlersuchmethodik

    • Kontrollieren, daß die Sicherung unversehrt ist.

    • Erfassen, welche Funktion am Fahrzeug feh- lerhaft ist.

    • Die Meßbox anschließen.

    • Eine Spannungsmessung sämtlicher Magnet- ventile von der Prüfbox durchführen. Im Abschnitt Spannungsmessung befindet sich ein kurzer Abschnitt über die Aufgabe der verschiedenen Magnetventile im System.

    • Wenn Abweichungen festgestellt werden, das betreffende Magnetventil auf Unterbrechung prüfen. Wenn eine Unterbrechung vorliegt, oder die Widerstandswerte außerhalb der Toleranz liegen, eine getrennte Kontrolle von Verkabelung und Steckverbindern durchfüh- ren und den Widerstand des Magnetventils separat messen.

    • Wenn alle Magnetventile funktionieren, mit der Spannungsmessung bei eingeschalteten Funktionen fortfahren. Kontrollieren, daß die Spannung von den Bedienelementen im Fah- rerhaus an der Meßbox ankommen. Wenn keine elektrischen Fehler festgestellt werden konnten, liegt der Fehler in der Druckluftan- lage, den Magnetventilen oder dem Block- ventil.

    Anschluß der Meßausrüstung am Rahmenleitungsnetz


     

  • Die externe Deckplatte über der Anschluß- stelle vor der Elektrozentrale abschrauben.

  • Den Steckverbinder C268, der am Blech, Aussparung 6, angebracht ist, trennen. Siehe Abbildung.

  • Den Adapter 3 nur am Rahmenleitungsnetz anschließen.

  • Den Adapter 3 am Anschluß der Meßbox anschließen.

  • Das lose Kabel vom Adapter 3 am Masse- punkt G13 anschließen.

  • Die zweipolige Buchse an den 24 V Anschluß im Fahrerhaus anschließen.


     

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    Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventilen

    Prüfen eines separaten Magnetventils

    Die Prüfbox gemäß Seite 7 am Rahmenleitungs- netz anschließen. Ein Magnetventil nach dem anderen unter Spannung setzen. Außerhalb des Fahrzeugs stehen und danach hören, ob diese anziehen/klicken, wenn sie unter Spannung gesetzt werden.


     

    Magnetventil V37 für manuelle Steuerung. öffnet unter Spannung eine Luftverbindung vom automatischen Niveauventil zu

    den Luftbälgen*

    Ein Prüfkabel wie folgt anschließen: Prüfanschluß 2 und 3

    Magnetventil V34 erhöhtes Fahrniveau

    Unter Spannung öffnet eine Luftverbindung zwischen von den Druckluftbehältern vor zum automatischen Niveauventil, das seine Normalstellung ändert.

    Ein Prüfkabel wie folgt anschließen: Prüfanschluß 2 und 7

    Magnetventil V35

    Magnetventil für manuelles Anheben Unter Spannung öffnet eine Verbindung

    von den Druckluftbehältern vor zu den Luft bälgen

    Ein Prüfkabelzwischen Prüfanschluß 2 und 8

    Magnetventil V36

    Magnetventil für manuelles Absenken Unter Spannung öffnet eine Verbindung von den Luftbälgen an die Luft

    Ein Prüfkabelzwischen Prüfanschluß 2 und 9

    * Weicht bei Fahrzeugen, die gemäß 16:04-44 angeschlossen sind und bei denen V37 bei manueller Niveauregulierung unter Spannung gesetzt wird, ab.

    Prüfen einer kompletten Funktion

    Die Spannung wird am Prüfanschluß 2 für das zu prüfende Magnetventil abgegriffen.

    Kontrollieren, daß Druckluft im System vorhan- den ist.


     

    Das X in der Tabelle zeigt, welche Ventile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine be- stimmte Funktion komplett verfügbar ist.


     

    Ventil

    Funktion

    V37

    Prüfan- schluß 3

    V34

    Prüfan- schluß 7

    V35

    Prüfan- schluß 8

    V36

    Prüfan- schluß 9

    Manuelles Anheben

       

    X

     

    Manuelles Absenken

         

    X

    Automatische Niveauregu- lierung*

    X

         

    Erhöhtes Fahrniveau

     

    X

       

    * Weicht bei Fahrzeugen, die gemäß 16:04-44 angeschlossen sind und bei denen V37 bei manueller Niveauregulierung unter Spannung gesetzt wird, ab.

    Unterbrechungsmessung von Magnetventilen


     

    Die Prüfbox gemäß Seite 7 am Rahmenleitungs- netz anschließen. Nach dem Anschließen mißt man, ob eine elektrische Verbindung zwischen dem Fahrerhaus über das Magnetventil an Masse besteht.

    Der Widerstand sollte beim Messen innerhalb folgender Richtwerte liegen: für ein einzelnes Ventil30-70 Ohm. Ist der Wert geringer, sollten die Steckverbinder hinsichtlich Verbindung zu

    Masse kontrolliert werden. Ist der Wert höher, sollten Steckverbinder und Erdungspunkte hin- sichtlich Korrosion kontrolliert werden.

    Eine Widerstandsmessung von Magnetventilen kann nur direkt am Ventil erfolgen. Werte siehe technische Daten.


     

    Magnetventil V37

    zur manuellen Steuerung

    Zwischen Prüfanschluß 1 und 3 messen

    Magnetventil V34 erhöhtes Fahrniveau

    Zwischen Prüfanschluß 1 und 7 messen

    Magnetventil V35

    Magnetventil für manuelles Anheben

    Zwischen Prüfanschluß 1 und 8 messen

    Magnetventil V36

    Magnetventil für manuelles Absenken

    Zwischen Prüfanschluß 1 und 9 messen


     

    Anordnung der Komponenten


     

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    Hinterer Fahrzeugbereich

    Spannungsmessung bei eingeschalteter Funktion


     

    Die Prüfbox am Rahmenleitungsnetz anschlie- ßen, siehe Seite 7.

    Den Adapterstecker am Stecker im Fahrerhaus anschließen.

    Nach dem Anschließen kann jede Funktion für sich geprüft und die Spannung nach dem Schal- ter kontrolliert werden. Der Erdungspunkt für das Meßinstrument befindet sich im Stecker 1. Die Spannung beträgt in sämtlichen Fällen

      1. V.

        Prüfbox siehe Seite 4.


         

        Zündung ausgeschaltet, manuelle Ladungshantie- rung aus

        Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfan- schluß 2 zeigen 0 V.

        Zündschlüssel in Fahrstellung, manuelle Niveaure- gulierung aus (S54).

        Prüfanschluß 3 zeigt 24 V* (automatisches Halten des Niveaus).

        Zündung in Fahrstellung, manuelle Ladungshantierung ein.

        Die markierten Magnetventile stehen unter Spannung, die übrigen sind ohne Spannung.


         

        Ventil

        Funktion

        V37

        Prüfan- schluß 3

        V34

        Prüfan- schluß 7

        V35

        Prüfan- schluß 8

        V36

        Prüfan- schluß 9

        Manuelle Niveauregulie- rung ein*

               

        Manuelles Absenken ein (S56)

             

        X

        Manuelles Anheben ein (S56)

           

        X

         

        Erhöhtes Fahrniveau (S75)*

         

        X

           

        * Weicht bei Fahrzeugen, die gemäß 16:04-44 angeschlossen sind und bei denen V37, Anschluß 3, bei manueller Niveauregulierung unter Span- nung gesetzt wird, ab.

        Technische Daten


         

        Widerstandswerte

        Eine Widerstandsmessung von Magnetventilen . kann nur direkt am Ventil erfolgen.


         

        Altes Magnetventil, viereckig mit Erhebung in der Mitte 39-48 Ohm Neues Magnetventil, viereckig 53-64 Ohm


         


         

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        Altes Magnetventil


         

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        Neues Magnetventil


         

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        1 710 841

        12:02-04

        Ausgabe 1 de


         

        Fehlersuche an mechanisch gesteuerter Luftfederung mit Werkzeug 99 361,

        2er- und 3er-Serie


         

        Arbeitsbeschreibung


         


         

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        © Scania CV AB 1998, Sweden


         

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        Inhalt

        Werkzeug 99 361 Einleitung 3

        Sicherheit 3

        Folgende drei Messungen können

        durchgeführt werden 3

        Testbox 4

        Inhalt im Satz 5

        Fehlersuche Grundlegende Fehlersuchmethodik 6

        Verweise 7

        Adapter 0 Anschluß der Meßausrüstung an Rahmenleitungsnetz 8

        Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventilen 9

        Unterbrechungsmessung von Magnetventilen ..12 Spannungsmessung ist eingeschaltet

        Funktion 15

        Adapter 1 Anschluß der Meßausrüstung an Rahmenleitungsnetz 18

        Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventile 19

        Unterbrechungsmessung von Magnetventilen ..22 Spannungsmessung ist eingeschaltet

        Funktion 23

        Adapter 2 Anschluß der Meßausrüstung an Rahmenleitungsnetz 24

        Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventile 26

        Unterbrechungsmessung von Magnetventilen ..29 Spannungsmessung ist eingeschaltet

        Funktion 31

        Daten 33

        Beispiel für Komponentenanordnungen

        ...........................................................................34

        Werkzeug 99 361


         

        Einleitung

        Das Werkzeug 99 361 ist entwickelt worden, um die Fehlersuche an der Elektroanlage von mechanisch gesteuerten Luftfederungssystemen zu erleichtern.

        Das Werkzeug ist anwendbar an Lastwagen der 2er-, 3er- und 4er-Serie. Die Anpassung des Werkzeug an die unterschiedlichen Fahrzeuge und Federungskonfigurationen erfolgt mit dem zugehörigen Adapter.


         

        Sicherheit


         

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        WARNUNG!

        Bei Arbeiten unter luftgefederten Fahr- zeugen immer Unterstellböcke ver- wenden.


         

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        Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht so ausgeführt werden, daß ein Risiko für Personenschäden entstehen kann.

        Fällt der Rahmen auf die Achse herunter, kann dies Quetschverletzungen und Prellungen verur- sachen.

        Der Rahmen fällt auf die Achse herunter, wenn:

        • ein Luftbalg beschädigt wird

        • eine Luftleitung abgeschaltet wird

        • ein Ventil für die Entleerung der Bälge unter Spannung gesetzt wird

        • der Hebel des Niveauventils nach unten bewegt wird


           

          Folgende drei Messungen können durchgeführt werden

        • Spannungsprüfung und Funktionsprüfung von Magnetventilen. Die Messung erfolgt, um zu sehen/zu hören, wie das Magnetventil anzieht, wenn es unter Spannung gesetzt wird, sowie um prüfen zu können, welches Magnetventil bei einer Funktion nicht anspricht.

        • Kontrolle von Unterbrechungen im Rahmen- leitungsnetz und in Magnetventilen. Die Mes- sung erfolgt, um Leitungsunterbrechungen, Unterbrechungen in Magnetventilen, Kurz- schlüsse gegen Masse und Kontaktwider- stände zu prüfen.

        • Spannungsmessung im Fahrerhausleitungs- netz mit eingeschaltetem Schalter im Fahr- zeug. Die Messung erfolgt, um zu prüfen, daß die richtige Spannung vom Schalter oder von der Fernbedienung am Steckverbinder in der Elektrozentrale ankommt.

        Testbox

        Auf der Vorderseite der Testbox befinden sich 11 Prüfanschlüsse. Jeder Prüfanschluß ist mit einer oder mehreren Bezeichnungen gekenn- zeichnet. Der Prüfanschluß 1 ist Masse, der Prüfanschluß 2 ist 24 V. Diese sind mit einer zweipoligen Buchse angeschlossen. Die Buchse wird an den entsprechenden Anschluß im Fah- rerhaus angeschlossen.


         

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        WARNUNG!

        Ist die Buchse an das Fahrzeug ange- schlossen, liegt immer 24 V am Prüfan- schluß 2 an.


         

        Prüfanschluß 3 bis 11 sind mit dem 12-poligen Stecker verbunden, der mit Adapter 0 bezeichnet wird. Wenn die Testbox im Fahrzeug ange- schlossen ist, kann man ein Magnetventil nach dem anderen oder mehrere auf einmal unter Spannung setzen und der Messung unterziehen, je nach dem was geprüft werden soll. Wenn das Fahrzeug nicht mit dem Adapter 0 geprüft wird, wird je nach Fahrzeugtyp der Adapter 1, 2 oder 3 verwendet.


         

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        Testbox

        Inhalt im Satz


         

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        1.

        Prüfkabel

        Blau L=300 mm

        2.

        Prüfkabel

        Schwarz L=500 mm

        3.

        Prüfkabel

        Rot L=500 mm

        4.

        Adapter 1

        12-polig - 9-polig (3er-Serie)

        5.

        Adapter 2

        12-polig - 9-polig (2er- und 3er-Serie)

        6.

        Adapter 3

        12-polig - 17-polig (4er-Serie)

        7.

        Ablagekasten

         

        8.

        Testbox mit Adapter 0

        Prüfkabellänge L=5 m (3er-Serie)

           

        24 V Kabellänge L=2 m

        Fehlersuche

        Die 3er-Serie hat ausschließlich mechanisch gesteuerte Luftfederung. Das Werkzeug erleich- tert die Fehlersuche lediglich am elektrischen System. Fehler bezüglich Fahrgestellhöhen, Niveauventile und Druckluftsystem werden hier nicht behandelt.


         

        Grundlegende Fehlersuch- methodik

        • Kontrollieren, ob die Sicherung unversehrt ist.

        • Erfassen, welche Funktion am Fahrzeug feh- lerhaft ist.

        • Die Meßbox anschließen.

        • Sämtliche Magnetventile von der Testbox unter Spannung setzen. Im Abschnitt Unter- spannungsetzen befindet sich ein kurzer Abschnitt über die Aufgaben der verschiede- nen Magnetventile im System.

        • Werden Abweichungen festgestellt, das betreffende Magnetventil auf Unterbrechung prüfen. Liegt eine Unterbrechung vor, oder liegen Widerstandswerte außerhalb der Tole- ranz, eine getrennte Kontrolle von Verkabe- lung und Steckverbindern durchführen und den Widerstand des Magnetventils separat messen.

        • Funktionieren alle Magnetventile, mit der Spannungsmessung bei eingeschalteten Funktionen fortfahren. Kontrollieren, ob die Spannung von den Bedienelementen im Fah- rerhaus an der Meßbox ankommt. Konnten keine elektrischen Fehler festgestellt werden, liegt der Fehler in der Druckluftanlage, den Magnetventilen oder dem Ventilblock.


         

        Verweise


         

        Adapter 0

         

        Adapter 0 ist für folgende Fahrzeugtypen ent-

        wickelt worden.

        Funktions- und Arbeitsbeschreibung

        12-911127

        Arbeitsbeschreibung 6x4 mit Lastübertragung

        12-950327

        Elektrischer Schaltplan 6x2 und 6x2/4 ohne Achslast- begrenzer

        16-930927

        Elektrischer Schaltplan 6x2 und 6x2/4 mit Achslast- begrenzer

        16-930929

        Elektrischer Schaltplan 6x2 ohne Achslastbegrenzer

        16-901030

        Elektrischer Schaltplan 6x2 mit Achslastbegrenzer

        16-901031

        Adapter 1

         

        Adapter 1 ist für folgende Fahrzeugtypen ent-

         

        wickelt worden.

         

        Funktions- und Arbeitsbeschreibung

        12-911127

        Rep.-buch Fahrgestell, angepaßt auf Kippfahrzeuge

        12-930927

        Erhöhtes Fahrniveau

        SI 12-911221

        Elektrischer Schaltplan 4x2 A/B mit Schnellheber*

        16-901029

        Elektrischer Schaltplan 6x4 ohne Lastübertragung

        16-911029

        Der *Schnellheber ist mit Ventilblöcken ausge-

         

        stattet.

         

        Adapter 2

         

        Adapter 2 ist für folgende Fahrzeugtypen ent-

         

        wickelt worden.

         

        Funktions- und Arbeitsbeschreibung

        12-870130

        Erhöhtes Fahrniveau

        SI 12-911221

        Elektrischer Schaltplan 4x2 A*

        16-881127

        Elektrischer Schaltplan 6x2/8x2 A*

        16-881127

        *Nur Luftfederung hinten, langsame Regelung

         

        mit separaten Magnetventilen.

         

        Adapter 3

         

        Siehe Heft für 4er-Serie.

         

        Adapter 0


         

        Anschluß der Meßausrüstung an Rahmenleitungsnetz


         

  • Die Elektrozentrale nach vorn drehen.

  • Den Steckverbinder C268, der am Blech, Aussparung 27, angebracht ist, trennen. Siehe Abbildung.

  • Nur an Rahmenleitungsnetz anschließen.

  • Die zweipolige Buchse an den 24-V- Anschluß in der Elektrozentrale anschlie- ßen.


     

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        1. Anschluß 24 V. 2. C268/27.


     

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    1. Anschluß an Leitungsnetz im Armaturenbrett.

    2. Adapter 0.

    3. Anschluß an Rahmenleitungsnetz.

      Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventilen


       

      Prüfen eines separaten Magnetventils

      Die Testbox gemäß Seite 8 an Rahmenleitungs- netz anschließen. Ein Magnetventil nach dem anderen unter Spannung setzen. Außerhalb des

      Fahrzeugs stehen und danach hören, ob diese anziehen/klicken, wenn sie unter Spannung gesetzt werden.


       


       

      Vorderachse und Hinterachse

      Magnetventil V37 für manuelle Steuerung.


       

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom vom automatischen Niveauventil zu den Luft- bälgen der Antriebsachse.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 3 anschließen.

      Magnetventil V51.

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom vom automatischen Niveauventil zu den Luft- bälgen der Vorderachse.

      V37 und V51 sind parallel geschaltet.

      Vorderachse

      Magnetventil V52 für Absenkung.


       

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Luftbälgen der Vorderachse zu V53.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 4 anschließen.

      Magnetventil V53 für Anhebung.


       

      In spannungslosem Zustand ist eine Drainage für die Luft von V52 geöffnet. Bei Unterspan- nungsetzen wird die Drainage geschlossen und eine Verbindung von den Druckluftbehältern zu V52 öffnet sich.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 5 anschließen.


       

      Hinterachsen

      Magnetventil V54 für Drainage/Absenkung der Liftachse (hintere Antriebsachse).

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Luftbälgen der Liftachse zu V56.

      Ein Prüfkabelzwischen Prüfanschluß 2 und 7 anschließen.

      Magnetventil V55 für Absenkung der Antriebs- achse.

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Luftbälgen der Antriebsachse zu V56.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 8 anschließen.

      Magnetventil V56 für Anhebung.


       

      In spannungslosem Zustand ist eine Drainage für die Luft von V54 und V55 geöffnet. Bei Unterspannungsetzen wird die Drainage geschlossen und eine Verbindung von den Druckluftbehältern zu V54 und V55 öffnet sich.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 9 anschließen.

      Magnetventil V39.


       

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom vom automatischen Niveauventil zu den Luft- bälgen der Liftachse.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 10 anschließen.

      Magnetventil V40 Achsenlift.


       

      In spannungslosem Zustand ist eine Drainage für die Luft vom Hebebalg der Liftachse geöff- net. Bei Unterspannungsetzen wird die Drai- nage geschlossen und eine Verbindung von den Druckluftbehältern zum Hebebalg öffnet sich.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 11 anschließen.

      Prüfen einer kompletten Funktion

      Spannung wird vom Prüfanschluß 2 genommen und an das oder die zu prüfenden Magnetventile angelegt.

      Werden für eine Funktion sämtliche Ventile in der Tabelle unter Spannung gesetzt, muß sie ein- wandfrei funktionieren.


       

      Kontrollieren, ob Druckluft im System vorhan- den ist.

      Das X in der Tabelle zeigt, welche Magnetventile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine bestimmte Funktion komplett verfügbar ist.


       

      Ventil


       

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37/ V51

      3

      V52 4

      V53 5

      V54 7

      V55 8

      V56 9

      V39 10

      V40 11

      Manuelle Anhebung vorn

      X

      X

      X

               

      Manuelle Absenkung vorn

      X

      X

                 

      Manuelle Anhebung hinten

      X

         

      X

      X

      X

      X

       

      Manuelle Absenkung hinten

      X

         

      X

      X

       

      X

       

      Automatische Niveauregu- lierung

                     

      Manueller Achsenlift

           

      X

         

      X

      X

      Unterbrechungsmessung von Magnetventilen


       

      Die Testbox gemäß Seite 8 am Rahmenleitungs- netz anschließen. Nach dem Anschließen mißt man, ob eine elektrische Verbindung zwischen dem Fahrerhaus über das Magnetventil an Masse besteht.

      Der Widerstand sollte beim Messen innerhalb folgender Richtwerte liegen: für ein einzelnes Ventil 30-70 Ohm und für blockmontierte 90- 120 Ohm. Ist der Wert geringer, sollten die

      Steckverbinder hinsichtlich Verbindung zu Masse kontrolliert werden. Ist der Wert höher, sollten Steckverbinder und Erdungspunkte hin- sichtlich Korrosion kontrolliert werden.

      Eine Widerstandsmessung von Magnetventilen kann nur direkt am Ventil erfolgen. Betreffend Werte siehe technische Daten.


       

      Vorderachse und Hinterachse

      Magnetventil V37.

      Für manuelle Steuerung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 3 messen.


       

      V37 und V51 sind parallel geschaltet.

      Magnetventil V51.

      V37 Separat montiertes Magnetventil. V51 Blockmontiertes Magnetventil.

      Vorderachse

      Magnetventil V52. Für Absenkung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 4 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V53. Für Anhebung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 5 messen. Blockmontiertes Magnetventil.


       

      Hinterachse

      Magnetventil V54.

      Für Drainage/Absenkung der Liftachse.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 7 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V55.

      Für Absenkung der Antriebsachse.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 8 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V56. Für Anhebung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 9 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V39.


       

      Für manuelle Steuerung der Liftachse.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 10 mes- sen.

      Separat montiertes Magnetventil.

      Magnetventil V40.


       

      Achsenlift.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 11 mes- sen.

      Separat montiertes Magnetventil.

      Druckschalter T24 für Anhebung der Liftachse.


       

      Unterschreitet der Druck im Luftbalg der Lift- achse 1,2 bar, schließt der Druckschalter und legt Spannung an Magnetventil V40. Die Last- übertragungslampe erlischt und Magnetventil V54 wird über Relais R48 konstant unter Span- nung gesetzt, bis die manuelle Lasthantierung eingeschaltet oder eine Absenkung der Lift- achse gewünscht wird.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 6 und 11 anschließen.

      Um einen höheren Druck als 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse sicherzustellen, drei Kabel zwischen den Anschlüssen 2 und 7, 2 und 9 sowie 2 und 10 anschlie- ßen. Nun werden ausschließlich die Liftachsenbälge mit Luft gefüllt und der Druck liegt über 1,2 bar. Die Kontakte in T24 sind unterbrochen (offen), richti- ger Wert mehr als 20 kOhm. Um einen niedrigeren Druck als 1,2 bar im Luft- balg der Liftachse sicherzustellen, zwei Kabel zwischen den Anschlüssen 2 und 7 sowie 2 und 10 anschließen. Nun wird die Luft in den Liftachsenbälgen ent- leert, und der Druck sinkt unter

      1,2 bar. Der Kontakt in T24 ist geschlossen, richtiger Wert 0-2 Ohm.


       

      Hinterachse Fortsetzung

      Druckschalter T25 für automatische Absenkung der Liftachse.

      Mißt den Druck in den Luftbälgen der Antriebsachse. Der Druckschalter schließt bei 5 bar.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 6 anschließen.

      Bei niedrigerem Druck als 5 bar in den Luftbälgen der Antriebsachse sind die Kontakte unterbrochen (offen), richtiger Wert höher als 20 kOhm. Bei höherem Druck als 1,2 bar in den Luftbälgen der Antriebsachse ist der Kontakt geschlos- sen, richtiger Wert 0-2 Ohm.

      Spannungsmessung bei eingeschalteter Funktion


       

      Die Testbox an Rahmenleitungsnetz anschlie- ßen, siehe Seite 8.

      Den Adapterkontakt am Steckverbinder am Lei- tungsnetz im Armaturenbrett anschließen.

      Nach dem Anschluß kann jede Funktion einzeln geprüft und die Spannung hinter Schalter und Lasthantierungsdose kontrolliert werden.

      Anschluß 1 liefert den Erdungspunkt des Meßin- struments.

      Die Spannung beträgt in sämtlichen Fällen ca. 24-28 V. Die Spannung ist an gewissen Ventilen 1-2 V niedriger als die Systemspannung, da diese in Serie mit den Dioden geschaltet sind.

      Siehe Schaltplan.

      Testbox siehe Seite 4.

      Das X in der Tabelle zeigt, welche Magnetven- tile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine bestimmte Funktion komplett verfügbar ist. Die übrigen Meßanschlüsse sind spannungslos.


       


       

      Zündschlüssel ausgeschaltet, manuelle Niveauregu- lierung aus.

      Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfanschluß 2 zeigen 0 V.

      Zündschlüssel in Fahrlage, manuelle Niveauregulie- rung aus, Liftachse abgesenkt.

      Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfanschluß 2 zeigen 0 V.

      Zündschlüssel in Fahrlage, manuelle Niveauregulierung ein und Liftachse abgesenkt. Die markierten Magnetventile stehen unter Spannung, die übrigen sind ohne Spannung.

      Ventil


       

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37/ V51

      3

      V52 4

      V53 5

      V54 7

      V55 8

      V56 9

      V39 10

      V40 11

      T24 6

      Niveauregulierung ein

      X

               

      X

         

      Manuelle Anhebung vorn

      X

      X

      X

           

      X

         

      Manuelle Absenkung vorn

      X

      X

             

      X

         

      Manuelle Anhebung hinten

      X

         

      X

      X

      X

      X

         

      Manuelle Absenkung hinten

      X

         

      X

      X

       

      X

         


       

      Ventil


       

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37/ V51

      3

      V52 4

      V53 5

      V54 7

      V55 8

      V56 9

      V39 10

      V40 11

      T24 6

      Achsenlift und Lasthantierung.

      Liftachse/Lastübertragung, manuelle Niveauregulierung ausgeschaltet. Ist das Fahrzeug nicht bela- den, kann es schwierig sein, die Funktion Lastübertragung aufzurufen.

      Lastübertragung. Schalter in mittlerer Position.

      Druckschalter T24, Druck über 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse, 6x4 in Klam- mern.

                 

      X (X)

       

      X

      Lastübertragung. Schalter in oberer rückfedernder Posi- tion.

      Druckschalter T24, Druck über 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse, 6x4 in Klam- mern.

           

      X


       

      (X)

         

      X


       

      (X)

       

      X

      Achsenlift und Lasthantierung.

      Liftachse/Lastübertragung, manuelle Niveauregulierung ausgeschaltet.

      Achsenlift. Schalter in mitt- lerer Position.

      Druckschalter T24, Druck unter 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse.

           

      X

         

      X

      X

      X

      Achsenlift. Schalter in obe- rer rückfedernder Position.

      Druckschalter T24, Druck unter 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse.

           

      X

         

      X

      X

      X


       

      Automatische Liftachsenabsenkung.

      Druckschalter T25.

      Bei höherem Druck als 5 bar in den Luftbälgen der Antriebsachse.

      Prüfanschluß 11: 24 V.

      Druckschalter T25.

      Bei Druck unter 5 bar in den Luftbälgen der Antriebs- achse.

      Prüfanschluß 6: 0 V.

      Adapter 1


       

      Anschluß der Meßausrüstung an Rahmenleitungsnetz


       

  • Die Elektrozentrale nach vorn drehen.

  • Den Steckverbinder C5, der am Blech, Aus- sparung 12, angebracht ist, trennen. Siehe Abbildung.

  • Nur an Rahmenleitungsnetz anschließen.

  • Die zweipolige Buchse an den 24-V- Anschluß in der Elektrozentrale anschlie- ßen.


     

    image


     

      1. Anschluß 24 V. 2. C5/12.


     

    image


     

    1. Anschluß an Adapter 0.

    2. Adapter 1.

    3. Anschluß an Leitungsnetz im Armaturenbrett.

    4. Anschluß an Rahmenleitungsnetz.

      Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventilen


       

      Prüfen eines separaten Magnetventils

      Die Testbox gemäß Seite 18 am Rahmenlei- tungsnetz anschließen. Ein Magnetventil nach dem anderen unter Spannung setzen. Außerhalb des Fahrzeugs stehen und danach hören, ob diese anziehen/klicken, wenn sie unter Spannung gesetzt werden.


       

      Vorderachse und Hinterachse

      Magnetventil V37 für manuelle Steuerung.


       

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom vom automatischen Niveauventil zu den Luft- bälgen der Antriebsachse.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 3 anschließen.

      Magnetventil V51.

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom vom automatischen Niveauventil zu den Luft- bälgen der Vorderachse.

      V37 und V51 sind parallel geschaltet.

      Vorderachse

      Magnetventil V52 für Absenkung.


       

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Luftbälgen der Liftachse zu V53.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 4 anschließen.

      Magnetventil V53 für Anhebung.


       

      In spannungslosem Zustand ist eine Drainage für die Luft von V52 geöffnet. Bei Unterspan- nungsetzen wird die Drainage geschlossen und eine Verbindung von den Druckluftbehältern zu V52 öffnet sich.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 5 anschließen.


       

      Hinterachse

      Magnetventil V55 für Absenkung der Antriebs- achse.

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Luftbälgen der Antriebsachse zu V56.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 8 anschließen.

      Magnetventil V56 für Anhebung.


       

      In spannungslosem Zustand ist eine Drainage für die Luft von V54 und V55 geöffnet. Bei Unterspannungsetzen wird die Drainage geschlossen und eine Verbindung von den Druckluftbehältern zu V54 und V55 öffnet sich.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 9 anschließen.

      Magnetventil V86 erhöhtes Fahrniveau.


       

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung zum Niveauventil, welches seine Nor- mallage um 60 mm erhöht.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und Steckverbinder C518 Stift 2 anschließen.

      Prüfen einer kompletten Funktion

      Spannung wird vom Prüfanschluß 2 genommen und an das oder die zu prüfenden Magnetventile angelegt.

      Werden für eine Funktion sämtliche Ventile in der Tabelle unter Spannung gesetzt, muß sie ein- wandfrei funktionieren.


       

      Kontrollieren, ob Druckluft im System vorhan- den ist.

      Das X in der Tabelle zeigt, welche Magnetventile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine bestimmte Funktion komplett verfügbar ist.


       

      Ventil


       

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37/ V51

      3

      V52 4

      V53 5

      V55 8

      V56 9

      Manuelle Anhebung vorn

      X

      X

      X

         

      Manuelle Absenkung vorn

      X

      X

           

      Manuelle Anhebung hinten

      X

         

      X

      X

      Manuelle Absenkung hinten

      X

         

      X

       

      Automatische Niveauregu- lierung

               

      Unterbrechungsmessung von Magnetventilen


       

      Die Testbox gemäß Seite 18 am Rahmenlei- tungsnetz anschließen. Nach dem Anschließen mißt man, ob eine elektrische Verbindung zwi- schen dem Fahrerhaus über das Magnetventil an Masse besteht.

      Der Widerstand sollte beim Messen innerhalb folgender Richtwerte liegen: für ein einzelnes Ventil 30-70 Ohm und für blockmontierte 90-120 Ohm. Ist der Wert geringer, sollten die

      Steckverbinder hinsichtlich Verbindung zu Masse kontrolliert werden. Ist der Wert höher, sollten Steckverbinder und Erdungspunkte hin- sichtlich Korrosion kontrolliert werden.

      Eine Widerstandsmessung von Magnetventilen kann nur direkt am Ventil erfolgen. Betreffend Werte siehe technische Daten.


       

      Vorderachse und Hinterachse

      Magnetventil V37.

      Für manuelle Steuerung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 3 messen. V37 und V51 sind parallel geschaltet.

      Magnetventil V51.

      V37 und V51 sind blockmontiert.

      Vorderachse

      Magnetventil V52. Für Absenkung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 4 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V53. Für Anhebung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 5 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Hinterachse

      Magnetventil V55.

      Für Absenkung der Antriebsachse.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 8 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V56. Für Anhebung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 9 messen. Blockmontiertes Magnetventil.

      Magnetventil V86.


       

      Erhöhtes Fahrniveau.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und Steck- verbinder C518 Stift 2 messen.

      Separat montiertes Magnetventil.

      Spannungsmessung bei eingeschalteter Funktion


       

      Die Testbox an Rahmenleitungsnetz anschlie- ßen, siehe Seite 18.

      Den Adapterkontakt am Steckverbinder am Lei- tungsnetz im Armaturenbrett anschließen.

      Nach dem Anschluß kann jede Funktion einzeln geprüft und die Spannung hinter Schalter und Lasthantierungsdose kontrolliert werden.

      Anschluß 1 liefert den Erdungspunkt des Meßin- struments.

      Die Spannung beträgt in sämtlichen Fällen ca. 24-28 V. Die Spannung ist an gewissen Ventilen 1-2 V niedriger als die Systemspannung, da diese in Serie mit den Dioden geschaltet sind.

      Siehe Schaltplan.

      Testbox siehe Seite 4.

      Das X in der Tabelle zeigt, welche Magnetven- tile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine bestimmte Funktion komplett verfügbar ist. Die übrigen Meßanschlüsse sind spannungslos.


       


       

      Zündschlüssel ausgeschaltet, manuelle Niveauregu- lierung aus.

      Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfanschluß 2 zeigen 0 V.

      Zündschlüssel in Fahrlage, manuelle Niveauregulie- rung aus, Liftachse abgesenkt.

      Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfanschluß 2 zeigen 0 V.

      Zündschlüssel in Fahrlage, manuelle Niveauregulierung ein.

      Ventil


       

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37/ V51

      3

      V52 4

      V53 5

      V55 8

      V56 9

             

      Niveauregulierung ein

      X

                     

      Manuelle Anhebung vorn

      X

      X

      X

                 

      Manuelle Absenkung vorn

      X

      X

                   

      Manuelle Anhebung hinten

      X

         

      X

      X

             

      Manuelle Absenkung hinten

      X

         

      X

               

      Adapter 2


       

      Anschluß der Meßausrüstung an Rahmenleitungsnetz


       


       

      3er-Serie

  • Die Elektrozentrale nach vorn drehen.

  • Den Steckverbinder C5, der am Blech, Aus- sparung 12, angebracht ist, trennen. Siehe Abbildung.


     

  • Nur an Rahmenleitungsnetz anschließen.

  • Die zweipolige Buchse an den 24-V- Anschluß in der Elektrozentrale anschlie- ßen.


     

    image


     

      1. Anschluß 24 V. 2. C5/12.


     


     

    image


     

    1. Anschluß an Adapter 0.

    2. Adapter 2.

    3. Anschluß an Leitungsnetz im Armaturenbrett.

    4. Anschluß an Rahmenleitungsnetz.

    2er-Serie

  • Adapter an Steckverbinder 329 H anschlie- ßen. Siehe Abbildung.

  • Nur an Rahmenleitungsnetz anschließen.

  • Die zweipolige Buchse an den 24-V- Anschluß anschließen.


     

    image


     

    1. 329 H.

    Komponenten am Rahmen 6x2


     

    image


     

    V35. Magnetventil, hinterer Balg oben (219). V36. Magnetventil, hinterer Balg unten (220). V37. Magnetventil, ein/aus (on/off) (223).

    V38. Magnetventil, Evakuierung (238).

    V39. Magnetventil, Abschaltung Liftachse (239). V40. Magnetventil, Achsenlift (240).

    1. Steckverbinder, 9-polig.

      Spannungs-/Funktionsprüfung von Magnetventilen


       

      Prüfen eines separaten Magnetventils

      Die Testbox gemäß Seite 24 am Rahmenlei- tungsnetz anschließen. Ein Magnetventil nach dem anderen unter Spannung setzen. Außerhalb

      des Fahrzeugs stehen und danach hören, ob diese anziehen/klicken, wenn sie unter Spannung gesetzt werden.


       


       

      Vorderachse und Hinterachse

      Magnetventil V37 für manuelle Steuerung.


       

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom vom automatischen Niveauventil zu den Luft- bälgen der Antriebsachse.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 3 anschließen.


       

      Hinterachse

      Magnetventil V35 für manuelle Anhebung.


       

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Druckluftbehältern zu den Luftbälgen.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 8 anschließen.

      Magnetventil V36 für manuelle Absenkung.


       

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung für die Drainage der Luft in den Luft- bälgen.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 9 anschließen.

      Magnetventil V38 für Drainage/Absenkung der Liftachse.

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung von den Luftbälgen der Liftachse für die Drainage der Luft in den Liftachsenbälgen.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 7 anschließen.

      Magnetventil V39.


       

      Sperrt bei Unterspannungsetzen den Luftstrom von den Luftbälgen der Antriebsachse zu den Luftbälgen der Liftachse.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 10 anschließen.

      Magnetventil V40 Achsenlift.


       

      In spannungslosem Zustand ist eine Drainage für die Luft vom Hebebalg des Achsenlifts geöffnet. Bei Unterspannungsetzen wird die Drainage geschlossen und eine Verbindung von den Druckluftbehältern zum Hebebalg öff- net sich.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und 11 anschließen.

      Magnetventil V86 erhöhtes Fahrniveau*


       

      Bei Unterspannungsetzen öffnet sich eine Ver- bindung zum Niveauventil, welches seine Nor- mallage um 60 mm erhöht.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 2 und Steckverbinder C518 Stift 2 anschließen.

      *Zusatzausrüstung

      Prüfen einer kompletten Funktion

      Spannung wird vom Prüfanschluß 2 genommen und an das oder die zu prüfenden Magnetventile angelegt.

      Werden für eine Funktion sämtliche Ventile in der Tabelle unter Spannung gesetzt, muß sie ein- wandfrei funktionieren.


       

      Kontrollieren, ob Druckluft im System vorhan- den ist.

      Das X in der Tabelle zeigt, welche Magnetventile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine bestimmte Funktion komplett verfügbar ist.


       

      Ventil

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37 3

      V35 8

      V36 9

      V38 7

      V39 10

      V40 11

      Manuelle Anhebung hinten

      X

      X

             

      Manuelle Absenkung hinten

      X

       

      X

           

      Automatische Niveauregu- lierung

                 

      Anheben der Liftachse

           

      X

      X

      X

      Unterbrechungsmessung von Magnetventilen


       

      Die Testbox gemäß Seite 24 am Rahmenlei- tungsnetz anschließen. Nach dem Anschließen mißt man, ob eine elektrische Verbindung zwi- schen dem Fahrerhaus über das Magnetventil an Masse besteht.

      Der Widerstand sollte beim Messen innerhalb folgender Richtwerte liegen: für ein einzelnes Ventil 30-70 Ohm. Ist der Wert geringer, sollten die Steckverbinder hinsichtlich Verbindung zu Masse kontrolliert werden. Ist der Wert höher, sollten Steckverbinder und Erdungspunkte hin- sichtlich Korrosion kontrolliert werden.

      Eine Widerstandsmessung von Magnetventilen kann nur direkt am Ventil erfolgen. Betreffend Werte siehe technische Daten.

      Das Magnetventil für manuelle Steuerung V37 befindet sich im Längsträger hinter dem Niveau- ventil. Die Magnetventile V35 und V36 befin- den sich auf dem Querträger hinter der Antriebsachse.


       

      Vorderachse und Hinterachse

      Magnetventil V37.

      Für manuelle Steuerung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 3 messen. Separates Magnetventil.


       

      Hinterachse

      Magnetventil V35.

      Für manuelle Anhebung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 8 messen. Separates Magnetventil.

      Magnetventil V36.

      Für manuelle Absenkung.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 9 messen. Separates Magnetventil.

      Magnetventil V38.

      Für Drainage/Absenkung der Liftachse.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 7 messen. Separates Magnetventil.

      Magnetventil V39.

      Für manuelle Steuerung der Liftachse.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 10 messen. Separates Magnetventil.

      Magnetventil V40.

      Achsenlift.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und 11 messen. Separates Magnetventil.

      Magnetventil V86.


       

      Erhöhtes Fahrniveau*.

      Zwischen Prüfanschluß 1 und Steckverbin- der C518 Stift 2 messen.

      Separates Magnetventil.

      Druckschalter T24 für Anhebung der Liftachse.


       

      Unterschreitet der Druck im Luftbalg der Lift- achse 1,2 bar, schließt der Druckschalter und legt Spannung an V40 an. Die Lastübertra- gungslampe erlischt V38 wird über R3 kon- stant unter Spannung gesetzt, bis die manuelle Lasthantierung eingeschaltet oder eine Absen- kung der Liftachse gewünscht wird.

      Ein Prüfkabel zwischen Prüfanschluß 6 und 11 anschließen.

      Druck über 1,2 bar. Die Kontakte in T24 sind unterbrochen (offen), richtiger Wert mehr als 20 kOhm. Ist das Fahrzeug nicht beladen, kann es schwierig sein, die Funk- tion aufzurufen. Um sicherzustellen, daß der Druck im Luftbalg der Liftachse weni- ger als 1,2 bar beträgt, zwei Kabel zwi- schen den Anschlüssen 2 und 7 sowie 2 und 10 anschließen. Nun wird die Luft in den Liftachsenbälgen entleert, und der Druck sinkt unter 1,2 bar. Der Kontakt in T24 ist geschlossen, richtiger Wert 0-2 Ohm. Sepa- rates Magnetventil.

      *Zusatzausrüstung

      Spannungsmessung bei eingeschalteter Funktion


       

      Die Testbox an Rahmenleitungsnetz anschlie- ßen, siehe Seite 24.

      Den Adapterkontakt am Steckverbinder am Lei- tungsnetz im Armaturenbrett anschließen.

      Nach dem Anschluß kann jede Funktion einzeln geprüft und die Spannung hinter Schalter und Lasthantierungsdose kontrolliert werden.

      Anschluß 1 liefert den Erdungspunkt des Meßin- struments.

      Die Spannung beträgt in sämtlichen Fällen ca. 24-28 V. Die Spannung ist an gewissen Ventilen 1-2 V niedriger als die Systemspannung, da diese in Serie mit den Dioden geschaltet sind.

      Siehe Schaltplan.

      Testbox siehe Seite 4.

      Das X in der Tabelle zeigt, welche Magnetven- tile unter Spannung gesetzt sein müssen, damit eine bestimmte Funktion komplett verfügbar ist. Die übrigen Meßanschlüsse sind spannungslos.


       


       

      Zündschlüssel ausgeschaltet, manuelle Niveauregu- lierung aus.

      Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfanschluß 2 zeigen 0 V.

      Zündschlüssel in Fahrlage, manuelle Niveauregulie- rung aus, Liftachse abgesenkt.

      Sämtliche Prüfanschlüsse bis auf Prüfanschluß 2 zeigen 0 V.

      Zündschlüssel in Fahrlage, manuelle Niveauregulierung ein.

      Die markierten Magnetventile stehen unter Spannung, die übrigen sind ohne Spannung.

      Ventil

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37 3

      V35 8

      V36 9

      V38 7

      V39 10

      V40 11

           

      Niveauregulierung ein

      X

           

      X

             

      Manuelle Anhebung hinten

      X

      X

         

      X

             

      Manuelle Absenkung hinten

      X

       

      X

       

      X

             


       

      Achsenlift und Lastübertragung. Ist das Fahrzeug nicht beladen, kann es schwierig sein, die Funktion Lastübertragung aufzurufen.

      Ventil

      Funktion /Prüfan- schluß

      V37 3

      V35 8

      V36 9

      V38 7

      V39 10

      V40 11

      Lastübertragung. Schalter in mittlerer Position.

      Druckschalter T24, Druck über 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse.

             

      X

       

      Lastübertragung. Schalter in oberer rückfedernder Position.

      Druckschalter T24, Druck über 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse.

           

      X

      X

       

      Achsenlift. Schalter in mitt- lerer Position.

      Druckschalter T24, Druck unter 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse.

           

      X

      X

      X

      Achsenlift. Schalter in obe- rer rückfedernder Position.

      Druckschalter T24, Druck unter 1,2 bar im Luftbalg der Liftachse.

           

      X

      X

      X

      Daten


       

      Widerstandswerte

      Eine Widerstandsmessung von Magnetventilen kann nur direkt am Ventil erfolgen.


       

      Altes Magnetventil, viereckig mit Erhebung in der Mitte 39-48 Ohm Neues Magnetventil, viereckig 53-64 Ohm

      Magnetventil, auf Ventilblock 100-110 Ohm


       

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      Altes Magnetventil Neues Magnetventil


       

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      Ventilblock

      Beispiel für Komponentenanordnungen


       

      Anordnung der Druckluftkomponenten ML-MV 4x2B


       

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      1. Verteilerstück

      2. Niveauventil, Vorderachse

      3. Magnetventilblock, Vorderachse

      4. Bremsschutzventil

      5. Lastabhängiges Ventil

      6. Niveauventil, Hinterachse

      7. Magnetventilblock, Hinterachse

      8. Luftbalg, Vorderachse

      9. Luftbalg, Hinterachse

      10. Lasthantierungsbehälter (Zusatzausstattung)

    Anordnung der Druckluftkomponenten 6x2B


     

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    1. Verteilerstück

    2. Niveauventil, Vorderachse

    3. Magnetventilblock, Vorderachse

    4. Bremsschutzventil

    5. Lastabhängiges Ventil

    6. Niveauventil, Hinterachsen

    7. Magnetventilblock, Hinterachsen

    8. V37, V39, V40 Magnetventil

    9. Druckschalter 5,0 bar (automatische Liftach- senabsenkung)

    10. Druckschalter 1,2 bar (manuelle Liftachsen- absenkung)

    11. Lasthantierungsbehälter (Zusatzausstattung)

    12. Luftbalg, Vorderachse

    13. Luftbalg, Vorderachse

    14. Luftbalg, Liftachse


     

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    1 711 393

    12:02-05

    Ausgabe 1 de


     

    Mechanisch geregelte Luftfederung


     

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    102640

     

    Arbeitsbeschreibung


     

    © Scania CV AB 1998, Sweden

    Inhalt

    Fahrniveau prüfen und einstellen Fahrniveau prüfen 3

    Fahrniveau einstellen 4

    Niveauregulierungsventil Niveauregulierungsventil erneuern 6

    Magnetventile Magnetventil erneuern 7

    Pneumatik und Elektrik Druckluftsystem 8

    Schaltplan für Fahrzeuge mit Fahrgestell-

    Nummern bis 1 214 433 9

    Schaltplan für Fahrzeuge mit Fahrgestell- Nummern ab 1 214 434 10

    Einbaulage der Bauteile im Fahrerhaus 11

    Mechanisch geregelte Luftfederung


     

    Fahrniveau prüfen und einstellen

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    Fahrniveau prüfen

    100 990

     

    1. Zündung einschalten. Sicherstellen, daß die manuelle Niveauregulierung deaktiviert ist.


       


       

      image image


       

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      image

      100 996

       

    2. Einige Fahrzeuge verfügen über einen Schalter für erhöhtes Fahrniveau an der Instrumententafel. Sicherstellen, daß sich dieser Schalter in der Aus-Stellung befindet.


       

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    3. Abstand (1) messen zwischen Hinterachsgehäuse und Rahmenunterseite.


     

    Richtwerte siehe Werkstatthandbuch,

    Serviceheft "Balghöhen" unter "Balghöhen 1

    113 183

     

    einstellen".

    Fahrniveau einstellen


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Werkstattböcken sichern.


     

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    100930

     

    Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung sicherstellen, daß keine Verletzungsgefahr besteht.

    Bei plötzlichem Absenken des Rahmens besteht erhöhte Verletzungsgefahr für die darunter arbeitende Person.

    Der Rahmen kann sich plötzlich absenken, wenn:

  • ein Luftfederbalg beschädigt ist.

  • eine Luftleitung gelöst wird.

  • zur Entlüftung der Luftfederbälge Spannung an ein Ventil angelegt wird.

  • der Hebel des Niveauregulierungsventils nach unten gedrückt wird.


     

    WICHTIG! Die vorgegebenen Fahrniveau- Toleranzen sind lediglich bei Prüfarbeiten heranzuziehen und gelten nicht für Einstellarbeiten.


     

    Zum Einstellen des Fahrniveaus die Position des Niveauregulierungsventils in der Ventilhalterung ändern.

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    1. Sicherstellen, daß der Hebel und dessen Verbindungsstange zum Niveauregulie- rungsventil nicht verformt sind, da dies zu einer falschen Einstellung des Fahrniveaus führen könnte.


       

      113 193

       

    2. Vor Beginn der Arbeiten sicherstellen, daß das Druckluftsystem des Fahrzeugs gefüllt

      image

      ist. B

      A

    3. Zündung einschalten.

    4. Muttern des Ventils abschrauben. Die als Langloch ausgeführte Bohrung in der Halterung ermöglicht eine begrenzte Drehbewegung des Ventils.

      113 194

       

    5. Ventil in Richtung A nach vorn drehen, um das Fahrniveau unter den Mindestwert abzusenken. Dann das Ventil langsam in Richtung B zurückdrehen, um das Fahrniveau anzuheben.

    6. Wenn das korrekte Fahrniveau erreicht ist, die Muttern des Ventils festziehen und Probefahrt mit manueller Fahrniveauregulierung durchführen. Einstellung ggf. wiederholen, bis das Fahrniveau korrekt ist.

      Niveauregulierungsventil


       

      Niveauregulierungsventil erneuern


       

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      ACHTUNG!

      Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Werkstattböcken sichern.


       

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      image

      1. Luftfederungssystem entlüften. Luftanschlüsse des Ventils reinigen. Schlauchanschlüsse einige Umdrehungen lösen, um sicherzustellen, daß das System drucklos ist.

      2. Niveauregulierungsventil auswechseln.

      3. System auf Undichtigkeiten und Ventil auf einwandfreie Funktion prüfen.

        113 182

         

      4. Fahrniveau einstellen.

    Magnetventile


     

    Magnetventil erneuern


     

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    ACHTUNG!

    Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung Fahrzeug stets mit Werkstattböcken sichern.


     

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    1. Luftfederungssystem entlüften. Elektrische Anschlüsse und Luftanschlüsse des Ventils reinigen. Schlauchanschlüsse einige Umdrehungen lösen, um sicherzustellen, daß das System drucklos ist.

    2. Magnetventil erneuern.

    3. System auf Undichtigkeiten und Ventil auf einwandfreie Funktion prüfen.


     

    Prüfen

    Magnetventil im eingebauten Zustand mit Werkzeug 99 361 prüfen, siehe Serviceheft "Fehlersuche bei mechanisch geregelter Luftfederung". Die Widerstandsmessung kann nur direkt am Magnetventil durchgeführt werden.

    Pneumatik und Elektrik


     

    Druckluftsystem


     

    image

    D F C


     

    E

    11 21

    2 1

    1 2

    12 23

    V37 V36

    4


     

    1 2 2 1


     

    V35 V34


     

    100 972

     

    A C


     

    1. Verteilerstück

    2. Niveauregulierungsventil

    3. Luftfederbälge

    4. Verteilerstück

    5. Rückschlagventil

    6. An Sicherheitsventil der lastabhängigen Bremse

    7. Prüfmanometer

    8. Prüfanschluß

    V34. Ventil zur Aktivierung der Fahrniveauanhebung (nur bestimmte Fahrzeuge)

    V35. Ventil zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauanhebung

    V36. Ventil zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauabsenkung

    V37. Ventil zur Aktivierung der automatischen Fahrniveauregulierung

    Schaltplan für Fahrzeuge mit Fahrgestell-Nummern bis 1 214 433


     


     

    image

    P2

    image

    31

    image

    30

    image

    No.10

     

    10A

     

    15


     

    15L

     

    C 2

    15L.RD

    15LL.WH


     

    S54

    2 1


     

    S56

    2


     

    S75

    2 1


     


     

    15LF.YE

     

    4 6 3

    15LL.WH

     

    15LR.GY

     

    15LH.GN

     

    15LE.BU

     

    4 6 3


     


     

    C268

     

    C56−2

     

    W21

     

    C268

     

    C268

     

    C268

     

    4 2 3 1


     


     

    V37

    2

    15LF.YE−1

     

    L28

     

    15LR.GY−1

     

    15LH.GN−1

     

    V35 V36

    2 2


     

    15LE.BU−1

     

    V34

    2


     

    1 1


     

    C67

     

    BK−1


     

    1


     

    BK−1


     

    1

    BK−1

     

    BK−1


     

    31.BK−1.5

     

    C268

     

    13


     

    31.BK

     

    31.BK

     

    31.BK−1.5

     

    31.BK

     

    114 584

     

    G1 G8 G10 G5

    5 8 10 12 14 16 18 20 22 24


     


     

    S54. Schalter zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauregulierung

    S56. Schalter zum manuellen Absenken/ Anheben des Fahrniveaus

    S75. Schalter zur Aktivierung des erhöhten Fahrniveaus

    W21. Anzeige für manuelle Fahrniveauregulierung


     

    V34. Ventil zur Aktivierung der Fahrniveauanhebung (nur bestimmte Fahrzeuge)

    V35. Ventil zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauanhebung

    V36. Ventil zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauabsenkung

    V37. Ventil zur Aktivierung der automatischen Fahrniveauregulierung

    Schaltplan für Fahrzeuge mit Fahrgestell-Nummern ab 1 214 434


     


     

    image

    P2


     

    image

    31

    image

    30

    No.10

     

    10A

     

    15


     

    15L

     

    C 2

    15L.RD

    15LL.WH


     

    S54

    2 1


     

    S56

    2


     

    S75

    2 1


     


     

    15LF.YE

     

    4 6 3

    15LL.WH

     

    15LR.GY

     

    15LH.GN

     

    15LE.BU

     

    4 6 3


     


     

    C268

     

    C56−2

     

    W21

     

    C268

     

    C268

     

    C268

     

    4 2 3 1


     


     

    V37

    2

    15LF.YE−1

     

    L28

     

    15LR.GY−1

     

    15LH.GN−1

     

    V35 V36

    2 2


     

    15LE.BU−1

     

    V34

    2


     

    1 1


     

    C67

     

    BK−1


     

    1


     

    BK−1


     

    1

    BK−1

     

    BK−1


     

    31.BK−1.5

     

    C268

     

    13


     

    31.BK

     

    31.BK

     

    31.BK−1.5

     

    31.BK

     

    100 973

     

    G1 G8 G10 G5

    5 8 10 12 14 16 18 20 22 24


     

    S54. Schalter zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauregulierung

    S56. Schalter zum manuellen Absenken/ Anheben des Fahrniveaus

    S75. Schalter zur Aktivierung des erhöhten Fahrniveaus

    W21. Anzeige für manuelle Fahrniveauregulierung

    V34. Ventil zur Aktivierung der Fahrniveauanhebung (nur bestimmte Fahrzeuge)

    V35. Ventil zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauanhebung

    V36. Ventil zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauabsenkung

    V37. Ventil zur Aktivierung der automatischen Fahrniveauregulierung

    Einbaulage der Bauteile im Fahrerhaus


     


     

    S75


     

    S54 S56

    image

    W21


     

    S54. Schalter zur Aktivierung der manuellen Fahrniveauregulierung

    S56. Schalter zum manuellen Absenken/ Anheben des Fahrniveaus

    100 983

     

    S75. Schalter zur Aktivierung des erhöhten Fahrniveaus

    W21. Anzeige für manuelle Fahrniveauregulierung


     

    image

    1 587 751

    12:02-50

    Ausgabe 1 de


     

    Luftfederung Bus


     

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    104 799

     

    Daten


     

    © Scania CV AB 1997-02, Sweden

    Daten


     

    Dieses Heft behandelt die Unterschiede, d.h. die Neuheiten, bei Bussen der 4er Serie im Vergleich zu denen der 3er Serie.


     

    image

    Luftbälge

  • Der Balggummi ist an der oberen Balgplatte festgeklemmt.

  • Der Balg wird mit Führungsstiften im Rah- men und an der Achse gehalten. Die Füh- rungsstifte sind mit Paßbolzen gesichert.

  • Der Balg wird komplett ausgewechselt.


     

    Balghöhen

    Zu Einstellwerten für Balghöhen, siehe Heft ”Wartungsanweisungen” unter der Gruppe 0.

    Zur Justierung der Balghöhe, siehe Anweisun- gen für die 3er Serie.

    Luftfederungstypen

    Es gibt zwei Typen an Luftfederungen.

  • Mechanische Luftfederung

  • Elektronisch gesteuerte Luftfederung (ELC)


     

    Mechanische Luftfederung

    Die Niveauventile sind identisch mit denen der 3er Serie. Der Bus hat drei Niveauventile.

  • Vorderachse

  • Hinterachse, rechte Seite

  • Hinterachse, linke Seite


     

    Zusatzausrüstung

  • Anhebung der lichten Höhe


     

    ELC

    ELC (Electronic Level Control) ist ein elektro- nisches System zur Steuerung der Luftfederung. Für nähere Informationen siehe Heft ”ELC”.

    Anzugsmoment


     

    Vorderachse


     

    Schubstrebe

    Schubstrebe ................................................................................................ 210 Nm

    Starrachse, ebener Boden vorn (AMA780)


     

    Schubstrebenkonsole an der Achse, untere (V-Strebe) .............................. 730 Nm Schubstrebenkonsole an der Achse, obere (Luftfederkonsole) .................. 530 Nm

    Starrachse, Boden vorn mit Stufe (AMA860)


     

    Schubstrebenkonsole an der Achse ............................................................ 620 Nm

    Schubstrebenkonsole am Rahmen ............................................................. 135 Nm


     

    Stabilisator

    Starrachse, Boden vorn mit Stufe (AMA860)


     

    Halter an der Achse .................................................................................... 210 Nm

    Deckel ........................................................................................................ 84 Nm

    Klemme ...................................................................................................... 47 Nm

    Gelenkhebel ............................................................................................... 220 Nm + zum nächsten

    Loch (mit Splint sichern) Halter am Rahmen ..................................................................................... 135 Nm


     

    Starrachse, ebener Boden vorn (AMA780)


     

    Deckel ........................................................................................................ 84 Nm

    Klemme ...................................................................................................... 47 Nm

    Gelenkhebel ............................................................................................... 220 Nm + zum nächsten

    Loch (mit Splint sichern)

    Stoßdämpfer

    Starrachse, Boden vorn mit Stufe (AMA860)


     

    Obere Befestigung ..................................................................................... 90 Nm

    Untere Befestigung (Öse) ........................................................................... 350 Nm

    Stoßdämpferhalter am Rahmen .................................................................. 135 Nm


     


     

    Starrachse, ebener Boden vorn (AMA780)


     

    Stoßdämpfer ............................................................................................... 90 Nm

    Hinterachse


     

    Schubstrebe

    Schubstrebe ................................................................................................ 360 Nm Klemmhülse an der Schubstrebe ................................................................ 70 Nm L94 (ADA1300)

    Schubstrebenkonsole am Rahmen ............................................................. 210 Nm CN94 (ADA1350)

    Schubstrebenkonsole an der Achse ............................................................ 360 Nm


     

    Stabilisator

    L94 mit Trommelbremse (ADA1300)


     

    Gelenkhebel ............................................................................................... 84 Nm

    Klemme ...................................................................................................... 47 Nm

    Deckel ........................................................................................................ 84 Nm

    Halter am Rahmen ..................................................................................... 135 Nm


     

    L94 mit Scheibenbremse (ADA1300)


     

    Halter an der Achse .................................................................................... 210 Nm

    Gelenkhebel ............................................................................................... 210 Nm

    Deckel ........................................................................................................ 135 Nm

    Halter am Rahmen ..................................................................................... 210 Nm

    CN94 (ADA1350)


     

    Halter an der Achse .................................................................................... 270 Nm

    Gelenkhebel ............................................................................................... 220 Nm + zum nächsten

    Loch (mit Splint sichern) Deckel am Rahmen .................................................................................... 47 Nm


     

    Stoßdämpfer

    Stoßdämpfer ............................................................................................... 70 Nm (M14)

    90 Nm (M16)


     

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    1 710 961

    12:02-51

    Ausgabe 1 de


     

    Mechanisch gesteuerte Luftfederung


     

    Funktionsbeschreibung


     

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    © Scania CV AB 1998-06, Sweden

    Inhalt

    Sicherheit 3

    Systemübersicht Einleitung 4

    Konfiguration 4

    Vergleich mit der 3er Serie 4

    Systembeschreibung Automatische Niveauregulierung 5

    Optionale Funktionen 5

    Systembeschreibung 5

    Ventile Niveauventil 7

    Magnetventile 9

    Automatische Niveauregulierung Niveauventil 11

    Optionale Funktionen Temporäres Fahrniveau 15

    Liftachsenentlastung 19

    Sicherheit


     

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    WARNUNG!


     

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    WARNUNG!

    Bei Arbeiten unter luftgefederten Fahr- zeugen immer Unterstellböcke verwen- den.

    Die Luftbälge entleeren.


     

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    Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dür- fen nicht so ausgeführt werden, daß ein Risiko von Personenschäden entsteht. Fällt der Rah- men auf die Achsen, kann dies Klemm- und Schlagverletzungen zur Folge haben.

    Verschwindet der Luftdruck aus den Luftbäl- gen, sinkt der Rahmen auf die Achsen ab. Dies erfolgt, wenn:

    • ein Luftbalg beschädigt wird

    • eine Luftleitung getrennt wird

    • eine Spannung an ein Ventil für das Entlee- ren der Luftbälge angelegt wird

    • der Hebel des Niveauventils nach unten bewegt wird

    Nicht an den Schubstrebenkonsolen aufbocken.


     

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    Die Busse sind volluftgefedert, weshalb der vordere Teil des Rahmens kurz hinter dem Befestigungsträger für die querverlaufende Schubstrebe aufgebockt werden muß.

    Systemübersicht


     

    Einleitung

    Die Funktionsbeschreibung beschreibt die mechanisch gesteuerte Luftfederung und die optionalen Funktionen, die mit dieser möglich sind.


     

    Konfiguration

    Eine mechanisch gesteuerte Luftfederung gibt es bei K- und L-Bussen des Typs 4x2 und 6x2.

    1. und L-Busse haben eine Luftfederung an sämtlichen Radachsen. Es gibt keine Federung mit Parabelfedern.


       

      Vergleich mit der 3er Serie

      Bei der mechanisch gesteuerten Luftfederung gibt es zwei optionale Funktionen, zwischen denen zu wählen ist, temporäres Fahrniveau und Liftachsenentlastung.

      Busse der 4er Serie haben ein Niveauventil des- selben Typs wie die Fahrzeuge der 3er Serie.

      Ein neuer Typ von Ventilen wird bei der 4er Serie für die Liftachsenentlastung verwendet. Die Durchmesser der Kanäle in den Ventilen sind größer, wodurch sich der Durchfluß verbes- sert.

      Die Ventile für die optionalen Funktionen sitzen in einem gemeinsamen Ventilpaket, das sich an der hinteren, rechten Seite des Motorraums befindet.

      Systembeschreibung


       

      Der Bus ist mit drei Niveauventilen versehen, ein vorderes, welches die Luftzufuhr an die Bälge der Vorderachse steuert, und zwei hin- tere, welche die Luftzufuhr an die Bälge der Hinterachse steuern. Die hinteren Niveauven- tile steuern außerdem die Luftzufuhr an die Liftachsbälge, falls der Bus mit einer Liftachse ausgerüstet ist.

      Die Niveauventile sind im Fahrgestell befestigt und über Verbindungsstangen an die Achsen angeschlossen. Die Ventile erfassen Schwan- kungen bei Belastung und kompensieren dies durch Befüllen bzw. Ablassen von Luft aus den Luftbälgen.

      Das Druckluftsystem ist aus Sicherheitsgrün- den in einen gemeinsamen Versorgungskreis und vier separate Steuerkreise eingeteilt. Das Druckluftsystem der Luftfederung ist in einem dieser Steuerkreise integriert.

      Druckluft wird vom Druckluftbehälter zum vorderen Verteilerstück geleitet. Vom vorderen Verteilerstück geht die Luft teilweise zum vor- deren Niveauventil und teilweise über das hin- tere Verteilerstück an die hinteren Niveauventile.

      Ist der Bus mit der Ausrüstung für temporäres Anheben des Fahrniveaus versehen, verläuft eine Luftleitung zu einem Magnetventil, V509. Aus dem Magnetventil führen Arbeitsluftlei- tungen an alle drei Niveauventile. In span- nungsloser Zustand ist das Magnetventil geschlossen. Wird das Magnetventil unter Spannung gesetzt, versorgen die Niveauventile die Bälge mit mehr Luft.

      Ist der Bus mit einer Liftachse und Ausrüstung für Liftachsenentlastung versehen, ist eine Ventilblock V522 zwischen den hinteren Luft- bälgen der Hinterachse und den Liftachsbälgen angeschlossen. Wird der betreffende Schalter gedrückt, wird die Luftzufuhr unterbrochen und die Liftachse entlastet. In nicht unter Span- nung gesetztem Zustand geht die Luft gerade durch das Ventil an die Liftachsbälge.

      Automatische Niveauregulierung

      Die automatische Niveauregulierung hält einen konstanten Wert der Fahrgestellhöhe während der Fahrt.

      Die Niveauregulierung erfolgt mit Hilfe von Niveauventilen, die die Luftzufuhr an die Luft- bälge steuern.


       

      Optionale Funktionen

      Busse mit mechanisch gesteuerter Luftfederung können mit zwei optionalen Funktionen verse- hen werden, angepaßt an spezielle Fahrsituatio- nen.

      • Temporäres Fahrniveau

        Die optional Ausrüstung gibt dem Fahrer die Möglichkeit die Bodenfreiheit um ca. 75 mm zu erhöhen, so daß der Bus Rampen und Fahrthindernisse passieren kann.

      • Liftachsenentlastung

        Die Ausrüstung gibt dem Fahrer die Mög- lichkeit, durch Entleeren der Luftbälge der Liftachse die Achslast von der Liftachse auf die Hinterachse zu verschieben.


         

        image

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        110 893

         

        110 892

         

        110 891

         

        A B

        A Schalter temporäres Fahrniveau B Schalter Liftachsenentlastung

        Ventile


         

        Niveauventil

        Die Aufgabe des Niveauventils besteht darin, den Luftdruck in den Luftbälgen und damit die Balghöhe zu steuern.

        Beim Fahren halten die Niveauventile den Bus auf einer konstanten Fahrgestellhöhe. Die Niveauventile sind am Fahrgestell befestigt und mechanisch an die Vorder- bzw. Hinterachse angeschlossen.


         

        Die Niveauventile sind über Hebel und verstell- bare Verbindungsstangen mit den Radachsen verbunden. Die Verbindungsstangen sind so eingestellt, das sich der Hebel bei Fahrniveau in waagerechter Stellung befindet. Wird die Ven- tilachse gedreht, beeinflußt ein Exzenter das Niveauventil so, daß die Luftbälge des Fahr- zeugs entweder mit Luft befüllt oder entleert werden.

        Eine Drosselung der Auslässe des Niveauventils an die Bälge bewirkt eine gedämpfte Federungs- bewegung. Der Luftverbrauch wird vermindert, da das Niveau nicht von schnellen Federungsbe- wegungen beeinflußt wird.


         

        Ein Bus hat drei Niveauventile, eines befindet sich an der Vorderachse und zwei an der linken bzw. rechten Seite der Hinterachse.

        Ist der Bus mit Liftachse ausgerüstet, werden die Luftbälge der Liftachse von den Niveauven- tilen der Hinterachse gesteuert. Die Luftregulie- rung der Liftachse ist in der Regulierung der Hinterachse integriert.


         

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        1. Hebel

        2. Verstellbare Verbindungs- stange

    Aufbau

    Die Niveauventile der 4er Serie sind mit denen, die sich in Bussen der 3er Serie befinden, iden- tisch.

    Niveauventile gibt es in zwei Ausführungen:

      • Niveauventil mit ausschließlich automati- scher Niveauregulierung.

      • Niveauventil mit automatischer Niveauregu- lierung und Ausrüstung für ein temporäres Fahrniveau.


     

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    Niveauventil mit automatischer Niveauregulierung

    Niveauventil mit automatischer Niveauregulie- rung und Ausrüstung für ein temporäres Fahrniveau

    Magnetventile

    Die Magnetventile befinden sich gebündelt in einem Ventilpaket, das im hinteren, rechten Teil des Motorraumes angebracht ist. Hier gibt es auch Magnetventile mit anderen Funktionen,

      1. ein Magnetventil für die Geräuschminde- rung und ein Magnetventil für die Differential- sperre.


         

        Magnetventil V509

        Das Magnetventil V509 wird für die Umstellung der Niveauventile verwendet, so daß die Bälge bei temporärem Fahrniveau mit zusätzlicher Luft versorgt werden. Die Ventile sind vom gleich Typ wie die bei der 3er Serie verwende- ten.

        Im normalen, spannungsfreien Zustand ist das Magnetventil geschlossen. Wird die Sperre des Schalters aufgehoben und der Schalter gedrückt, wird das Magnetventil unter Spannung gesetzt.

        Das Magnetventil öffnet dann die Luftzufuhr an die Niveauventile. Diese lassen zusätzliche Luft an die Luftbälge, so daß sich die Fahrgestell- höhe erhöht.

        Wird der Schalter wieder in seine gesperrte Stel- lung gedrückt, wird die Luft aus der Steuerlei- tung entleert, bis Magnetventil und Niveauventil dahin zurückkehren, das normale Fahrniveau zu regeln. Der Bus kehrt zu seiner normalen Fahr- gestellhöhe zurück und die Kontrollampe erlischt.


         

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        Druckluftpaket K-Bus

        1. Magnetventil V509

        2. Magnetventilblock V522

        3. Lufttrockner


     

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    Magnetventil V509

    Magnetventilblock V522

    Zwei Ventilfunktionen, integriert in einen Ven- tilblock, werden für das Entleeren der Liftachs- bälge bei der Liftachsenentlastung verwendet. Die beiden Ventilfunktionen arbeiten parallel, jede mit einem Liftachsbalg. Die Bälge der Lift- achse sind über einen Ventilblock mit den Niveauventilen der Hinterachse pneumatisch verbunden.

    Ist die Liftachsenentlastung nicht aktiviert, kann die Luft frei zwischen den Niveauventilen und den Bälgen strömen.

    Wird der rückfedernde Schalter gedrückt, wird die Liftachsenentlastung aktiviert. Ein Magnet- ventil im Ventilblock läßt Arbeitsluft an die bei- den Ventilfunktionen durch. Diese schließen die Verbindungen von den Niveauventilen und öff- nen statt dessen Kanäle zum Entlüften der Bälge der Liftachse.

    Der Ventilblock wird als komplette Einheit aus- getauscht.

    Die Kanäle im Ventilblock haben große Quer- schnittsflächen, was den Durchfluß erhöht und dadurch zu kurzen Reaktionszeiten führt.


     

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    Magnetventilblock V522

    Automatische Niveauregulierung


     

    Niveauventil

    Bei der automatischen Niveauregulierung strömt die Druckluft vom Verteilerstück in die Einlaßöffnung 11.


     

    • Beim Anheben des Fahrgestells strömt die Luft weiter durch die Auslaßöffnungen 21 an die Luftbälge.

    • Beim Verringern der Fahrgestellhöhe wird die Luft über die Entlüftungsöffnung 3 abge- lassen.


     

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    Niveauventil mit automatischer Niveaure- gulierung

    Niveauventil mit automatischer Niveaure- gulierung und Ausrüstung für ein tempo- räres Fahrniveau


     

    1. Ventilsitz

    2. Rückschlagventil

    3. Entlüftungsöffnung

    4. Arbeitsluftöffnung für temporäres Fahrniveau

    5. Ventilsitz

    6. Kolben

    7. Exzenter

    8. Ventilteller

    9. Ventilachse

    10. Hebel

    11. Einlaßöffnung

    12. Drosselung

    21 Auslaßöffnung

    Ablauf bei normalem Niveau

    Der Hebel 10 sitzt auf der Ventilachse 9. Der Exzenter 7 liegt gegen eine Kante des Kolbens 6 an. Der Kolben ist federbelastet und wird gegen den Exzenter gedrückt und folgt dessen Bewe- gungen.

    Der Ventilteller 8 dichtet gegen den Kolben und den Ventilsitz 5. Arbeitsluft befindet sich im Raum über dem Ventilteller, es gibt jedoch keine Luftzufuhr an die Auslaßöffnungen 21.

    Bei normalem Niveau steht der Hebel 10 in waagerechter Stellung.


     

    Ablauf bei zu niedrigem Niveau

    Der Hebel 10 wird angehoben. Der Exzenter 7 hebt den Kolben 6. Der Kolben hebt den Ventil- teller 8, so daß die Luft über die Öffnungen 21 hinausströmen kann. Die Drosselung an den Öffnungen bewirkt, daß die Niveauänderung relativ langsam erfolgt, was mit sich bringt, daß die Fahrgestellhöhe nicht bei z.B. Krängen in Kurven verändert wird.

    Erreicht der Hebel seine waagerechte Stellung, wird die Luftzufuhr an die Bälge unterbrochen.


     


     

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    Niveauventil bei normalem Niveau


     

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    Niveauventil bei zu niedrigem Niveau

    Ablauf bei zu hohem Niveau

    Der Hebel 10 wird gesenkt. Der Exzenter senkt den Kolben mit Hilfe des Federdruckes, so daß die Bälge über die Entlüftungsöffnung 3 entleert werden.

    Erreicht der Hebel seine waagerechte Stellung, dichtet der Kolben gegen den Ventilteller und das Entleeren der Bälge endet.


     


     

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    Niveauventil bei zu hohem Niveau

    Optionale Funktionen


     

    Temporäres Fahrniveau

    Die optionale Ausrüstung gibt dem Fahrer die Möglichkeit, die Bodenfreiheit um ca. 75 mm zu erhöhen.


     

    Die Ausrüstung wird über den Schalter S506 am Armaturenbrett bedient. Wird der Schalter gedrückt, leuchtet eine Kontrollampe im Kom- biinstrument auf.

    Der Schalter ist aus Sicherheitsgründen in der nicht gedrückten Stellung gesperrt, da sich die Stabilität des Busses und dessen Federungsei- genschaften bei zu hohem Fahrniveau ändern.


     

    Das temporäre Fahrniveau dient dazu, daß der Bus Rampen und Hindernisse ohne Beschädi- gung des Unterbodens passieren kann.

    Da die optionale Funktion die Federungscharak- teristik des Busses verändert, darf diese nur ver- wendet werden, wenn ungewöhnliche Hindernisse oder eine stark geknickte Fahrbahn den Unterboden des Busses beschädigen kön- nen. Das temporäre Fahrniveau ist an sämtliche Niveauventile angeschlossen und beeinflußt somit sämtliche Achsen.


     

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    1. Schalter S506

    2. Kontrollampe im Kombiinstru- ment

      Ablauf für Magnetventil V509

      Bei Bussen mit Ausrüstung für temporäres Fahr- niveau ist eine Luftleitung vom Verteilerstück durch das Magnetventil V509 zu den Arbeits- luftöffnungen 4 der Niveauventile angeschlos- sen.

      Die Magnetventile öffnen, wenn sie unter Span- nung gesetzt werden, und schließen, wenn die Spannung unterbrochen wird.


       

      Ist die Magnetspule 7 spannungslos, dichtet der Anker 6 gegen Luft in der Einlaßöffnung 1.

      Die Verbindung zwischen Entlüftungsöffnung 3 und den Arbeitsluftöffnungen der Niveauventile ist offen und die Leitungen sind drucklos.


       

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      Magnetventil V509

      1. Einlaßöffnung

      2. Auslaßöffnung

      3. Entlüftungsöffnung

      4. Einlaßventil

      5. Druckfeder

      6. Anker

      7. Magnetspule

      8. Entlüftungsventil


         

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        Spannungsloses Magnetventil


         

        Wird die Magnetspule unter Spannung gesetzt, wird der Anker 6 gegen die Federspannung gezogen und das Einlaßventil 4 öffnet. Gleich- zeitig wird das Entlüftungsventil 8 geschlossen.

        Die Luft vom Verteilerstück in der Öffnung 1 strömt aus dem Auslaßventil 2 an die Arbeits- luftöffnungen der Niveauventile. Die Niveau- ventile lassen damit zusätzliche Luft an die Bälge durch und ein temporäres Anheben des Fahrniveaus erfolgt.


         

        Wird die Magnetspule spannungslos, hebt die Druckfeder 5 den Anker 6 an, der gegen das Einlaßventil 4 dichtet. Gleichzeitig öffnet das Entlüftungsventil 8.

        Die Luftzufuhr wird geschlossen und die Luft an die Niveauventile wird durch eine Nut im Anker und durch das Entlüftungsventil 3 entleert.

        Die zusätzliche Luft in den Bälgen wird über die Niveauventile entleert.


         


         

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        Magnetventil bei temporärem Fahrniveau


         

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        Magnetventil bei Entlüftung

        Ablauf für Niveauventil

        Wenn das Magnetventil V509 unter Spannung gesetzt ist, öffnet die Luftzufuhr an die Arbeits- luftöffnung 4 in sämtlichen Niveauventilen.

        Die Luft drückt den Kolben nach oben und über- windet die Federkraft, bis der Kolben an der Unterseite des Exzenters anliegt. Der Kolben hebt den Ventilteller 8 aus seinem Sitz, so daß die zusätzliche Luft an die Bälge strömt.

        Das erhöhte Niveau wird erreicht, wenn der Hebel sich so weit gesenkt hat, daß der Exzenter den Kolben senkt und der Ventilteller gegen sei- nen Sitz dichtet. Die Luftzufuhr an die Bälge wird geschlossen.


         

        Unterbricht der Fahrer den Strom, schließt das Magnetventil die Luftzufuhr an die Arbeitsluft- öffnung 4. Die Arbeitsluft wird entleert.

        Der Kolben wird durch die Federkraft gegen den Exzenter gedrückt, der sich dann in seiner unter- sten Stellung befindet.

        Die zusätzliche Luft in den Bälgen wird über Ventile entleert und strömt über die Entlüftungs- öffnungen 3 heraus.

        Wird das Niveau so weit abgesenkt, daß der Hebel waagerecht steht, dichtet der Kolben gegen den Ventilteller und die normale Fahrge- stellhöhe ist wieder hergestellt.


         

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        Niveauventil bei temporärem Fahrniveau

        Liftachsenentlastung

        Die Ausrüstung ermöglicht es dem Fahrer durch das Entleeren der Luftbälge der Liftachse, die Achslast von der Liftachse auf die Hinterachse zu verschieben.

        Die optionale Funktion wird mit Hilfe des rück- federnden Schalters S501 bedient.


         

        Die Liftachsenentlastung darf nur in besonderen Situationen verwendet werden, z.B. um die Bodenhaftung eines angetriebenen Rades bei Anfahren auf glatter Unterlage zu erhöhen oder um das Schruppen der Liftachsräder bei schrä- gen Rangieren zu vermindern.

        Bei der Liftachsenentlastung verschwindet der Achsdruck der Liftachse, was zur Folge hat, daß die Bremsfähigkeit der Achse minimal wird.


         

        Achtung! Die Liftachse wird während der Ent- lastungsphase nicht angehoben.


         

        Die Liftachsenentlastung wird mit Hilfe des Ventilblocks V522 ausgeführt.


         

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        Schalter S501


         

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        Magnetventilblock V522

        1. Elektroanschluß

        2. Relaiskolben

        3. Entlüftungsöffnung

        4. Arbeitsluftöffnung

        5. Ventilteller

        6. Feder

        7. Entlüftungsöffnung

        8. Solenoid

    1. Einlaßöffnung

    2. Einlaßöffnung

    1. Auslaßöffnung

    2. Auslaßöffnung

    Ablauf für Magnetventilblock V522

    Wenn das Solenoid 9 spannungslos ist, preßt die Feder 7 die Ventilteller 6 nach oben, die dann gegen die Entlüftungsöffnungen 3 dichten.

    Die Luft von den Bälgen der angetriebenen Hin- terachse strömt durch die Einlaßöffnungen 11 und 12 und weiter durch die Mittellöcher der Ventilteller. Über die Auslaßöffnungen 21 und 22 strömt die Luft weiter an die Liftachsbälge.

    Die Kammern über den Relaiskolben 5 werden über das Entlüftungsloch 8 unter dem Typen- schild entlüftet.


     

    Wird das Solenoid 9 unter Spannung gesetzt, wird es angehoben. Die Luft von den Arbeits- luftöffnungen 4 strömt herein und preßt die Relaiskolben 5 nach unten, die gegen die Ventil- teller 6 dichten.

    Die Verbindung zwischen den Einlaßöffnungen 11 und 12 und den Auslaßöffnungen 21 und 22 wird unterbrochen und die Luftzufuhr wird geschlossen. Die Relaiskolben bewegen sich weiter nach unten, bis die Ventilteller 6 die Ver- bindung zwischen des Auslaßöffnungen 21 und 22 und den Entlüftungsöffnungen 3 öffnen. Die Liftachsbälge werden über die Entlüftungsöff- nungen entlüftet.


     

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    Spannungsloser Zustand


     

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    Zustand unter Spannung


     

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    1 711 107

    12:02-52

    Ausgabe 1 de


     

    Luftfederung, mechanische Teile


     

    Arbeitsbeschreibung


     


     

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    © Scania CV AB 1998-08, Sweden

    Inhalt

    Sicherheitsvorschriften 4

    Hebepunkte und Aufbockung, AMI700D 5

    Allgemeines Konfiguration 6

    Luftbälge 7

    Luftbälge, allgemein Auswechseln des Luftbalgs 7

    Schubstrebe 11

    Schubstrebe, allgemein Ausbau 11

    Auswechseln der Buchse 14

    Längenklassifizierte Schubstrebe,

    AMA780 und AMA860 17

    Einbau 19

    Schubstrebe, AMA780 Programm für Lagejustierung 22

    Schubstrebe, AMA860 Programm für Lagejustierung 24

    Schubstrebe, ADA1300, V-Strebe Programm für Lagejustierung 26

    Schubstrebe, ADA1300, Diagonalstrebe

    Programm für Lagejustierung 28

    Schubstrebe, ADA1350 und ASA100X

    Programm für Lagejustierung 30

    Schubstrebe, ASA701 Programm für Lagejustierung 32

    Triangelstangen 35

    Triangelstangen, AMI700D Ausbau 35

    Austausch der Buchse in der unteren Triangelstange 41

    Austausch der Buchse in der oberen Triangelstange 45

    Einbau 50

    Lagejustierung 55

    Luftfederungsträger 57

    Luftfederungsträger, ADA1300 und ADA1350

    Anziehen der Schrauben 57

    Stabilisator 59

    Stabilisator, allgemein Austausch des Stabilisators 59

    Sicherheitsvorschriften


     

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    WARNUNG!


     

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    WARNUNG!

    Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfe- derung stets unter dem Rahmen auf- bocken.

    Die Luftbälge entleeren.


     

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    Verschwindet der Luftdruck aus den Luftbäl- gen, sinkt der Rahmen auf die Achsen ab. Dies erfolgt, wenn:


     

    • unter Druck stehende Leitungen entfernt werden.

    • ein Luftbalg beschädigt wird.

    • Spannung am Ventil für die Entleerung der Bälge angelegt wird.

    • der Hebel des Niveaugebers/Niveauventils nach unten bewegt wird.

      Geschieht dies bei Arbeiten unter einem Fahr- zeug, das nicht unter dem Rahmen aufgebockt ist, besteht die Gefahr von schwerwiegenden Personenschäden.

      Das Fahrzeug ist gemäß Anweisung aufzubok- ken, siehe mehr unter Gruppe 0, Allgemeine Information.

      Fahrzeuge mit Einzelvorderachse AMI700D sind gemäß dem Abschnitt ”Hebepunkte und Aufbockung, AMI700D” aufzubocken.

      Nicht unter den Haltern der Schubstre- ben aufbocken.


       

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      WARNUNG!

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      Niemals einen ausgebauten Luftbalg unter Druck setzen. Das Unterteil des Luftbalgs (Kolben) kann sich vom Balg- gummi lösen.

      Hebepunkte und Aufbockung AMI700D


       

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      WARNUNG!

      Niemals Arbeiten unter einem Fahrzeug ausführen, das allein durch einen Wagenheber aufgebockt ist.


       

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      1. Vergewissern, daß der Wagenheber unter den Bus geschoben werden kann. Ist das Fahrzeug mit Niveauanhebung ausgestattet, diese aktivieren, um mehr Bodenfreiheit zu erreichen.

      2. Unter dem vorderen Querträger einen oder zwei Wagenheber in Position 1 und/oder 2 plazieren.

      3. Den Bus anheben. Während des Anhebens vergewissern, daß die Neigung des Busses nicht so stark ist, daß der Bus vom Wagen- heber abrutschen kann. Ist die Neigung zu stark, den Wagenheber versetzen oder einen zusätzlichen Wagenheber anwenden.

      4. Zwei Unterstellböcke bzw. -klötze unter den Querträger hinter der Vorderachse in Posi- tion 3 und 4 stellen.

      5. Den Bus vorsichtig absenken.

      6. Vergewissern, daß der Bus sicher und stabil aufgebockt ist.


       

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      Achtung! Anheben und Aufbockung unter anderen Teilen um die Vorderachse herum ist nicht erlaubt.

      Allgemeines


       

      Diese Beschreibung betrifft Arbeiten an den mechanischen Teilen, die im Luftfederungssystem der 4er-Serie enthalten sind. Die Arbeitsbeschreibung gilt sowohl für Fahrzeuge mit elektronisch gesteu- erter Luftfederung (ELC) als auch für Fahrzeuge mit mechanisch gesteuerter Luftfederung.


       

      Konfiguration

      Folgende Achskombinationen sind möglich:


       

      Bustyp

      Vorderachse

      Hinterachse

      Liftachse

      Mittlere Achse

      CN94UB4x2

      AMA780

      ADA1350

      -

      -

      CN94UA6x2/2

      AMA780

      ADA1350

      -

      ASA100X

      CL94UB4x2

      AMA780

      ADA1300

      -

      -

      L94UB4x2

      AMA780

      ADA1300

      -

      -

      L94UB6x2

      AMA780

      ADA1300

      ASA701

      -

      L94IB4x2

      AMA860

      ADA1300

      -

      -

      L94IB6x2

      AMA860

      ADA1300

      ASA701

      -

      K94, 124IB4x2

      AMA860

      ADA1300

      -

      -

      K94, 124IB6x2

      AMA860

      ADA1300

      ASA701

      -

      K94, 124 EB4x2

      AMI700D

      ADA1300

      -

      -

      K94, 124EB6x2

      AMI700D

      ADA1300

      ASA701

      -

      Luftbälge


       

      Luftbälge, allgemein


       

      Austausch des Luftbalgs


       

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      Beispiel für Luftbälge (ADA1300)

      Beschreibung

      Die unten folgende Beschreibung gilt für den Austausch des Luftbalgs von ADA1300, das Prinzip ist jedoch für sämtliche Achsen das- selbe.


       

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      WARNUNG!

      Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfe- derung immer unter dem Rahmen auf- bocken.


       

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      WARNUNG!

      Niemals einen ausgebauten Luftbalg unter Druck setzen. Das Unterteil des Luftbalgs (Kolben) kann sich vom Balg- gummi lösen.


       

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      1. Das Fahrzeug mit Hilfe eines Wagenhebers unter der betreffenden Achse ungefähr

        15 cm über das Fahrniveau anheben. Das Fahrzeug mit Unterstellböcken unter den Rahmenträgern aufbocken, siehe mehr unter Abschnitt ”Sicherheitsvorschriften”.


         

      2. Falls die räumlichen Bedingungen dies erfordern, die Räder abbauen.

      3. Die Luft aus den Bälgen ablassen.

      4. Die Achse mit dem Wagenheber absenken, so daß die Luftbälge entlastet werden.


         

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      5. Die Verschraubung/Verschraubungen an der Luftleitung des Balges eine Umdrehung lockern und kontrollieren, ob der Balg drucklos ist. Die Luftleitung/Luftleitungen vom Balg entfernen.


         

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      6. Die Sperrfedern lösen und vom Balg ent- fernen.


         

      7. Die Verschraubung/Verschraubungen am neuen Balg anbringen.

      8. Den neuen Balg anbringen und die Luft- leitung anschließen. Die Sperrfedern anbringen.

      9. Unterstellböcke und Wagenheber entfernen.

      10. Das System mit Luft füllen und hinsichtlich Dichtheit überprüfen.

      Schubstrebe


       

      Schubstrebe, allgemein


       

      Ausbau


       


       

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      Beispiel für Schubstrebe (ADA1300)

      Beschreibung

      Die unten folgende Beschreibung gilt für den Ausbau der Schubstrebe von ADA1300, das Prinzip ist jedoch für sämtliche Achsen das- selbe.


       

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      WARNUNG!

      Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfe- derung stets unter dem Rahmen auf- bocken.

      Die Luftbälge entleeren.

      Nicht unter den Haltern der Schubstre- ben aufbocken.


       

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      1. Das Fahrzeug gemäß Anweisungen unter dem Rahmen aufbocken, siehe Abschnitt ”Sicherheitsvorschriften”.


         

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      2. Kontrollieren, ob die Schubstreben längen- klassifiziert sind.

        WICHTIG! Bei Austausch der Schubstrebe ist zu beachten, daß sämtliche Schubstreben an einer Achse derselben Längenklasse angehören müssen.


         

    • Längenklassifizierte Schubstreben sind ent- weder mit zwei Farbpunkten oder mit einem Farbband am hinteren Teil des Rohrs gekenn- zeichnet. Schubstreben, die nicht längenklas- sifiziert sind, verfügen über eine solche

      Kennzeichnung nicht. Beispiel für Längenklassifizierung, AMA860

    • Fehlt auf einer Schubstrebe, die wiederver- wendet werden soll, eine Kennzeichnung, am hinteren Teil des Rohrs eine Kennzeichnung anbringen, so daß die Strebe beim Wieder- einbau in dieselbe Richtung gedreht wird.

    • Beim Ausbau mehrerer Schubstreben die Anordnung der Streben untereinander kenn- zeichnen.


       

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      1. Die Muttern in der hinteren und vorderen Schubstrebe der Verbindung lösen.


         

      2. Die Schubstrebe entfernen.

        Eventuelle Scheiben zwischen den Befesti- gungszapfen und der Schubstrebenkonsole aufbewahren, falls die Schubstrebe wieder- verwendet werden soll. Die Anordnung der Scheiben untereinander an der Schubstrebe kennzeichnen.

        Die Scheiben bestimmen die Lage der Achse im Fahrgestell.

        Auswechseln der Buchse


         

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        1. Gummiblock

        2. Distanzstück (nur bei bestimmten Schubstreben)

        3. Sicherungsring


       


       

      Spezialwerkzeug


       

      Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel


       

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      99 009-1 Abzieher AD/AS3


       

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      Sonstige Werkzeuge


       

      Nummer

      Bezeichnung

      Abbildung

      Werkzeugtafel

      587 585

      Sicherungsringzange

       

      G4


       

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      Beschreibung

      Die unten folgende Beschreibung gilt für den Austausch der Buchse in der Schubstrebe von ADA1300, das Prinzip ist jedoch für sämtliche Achsen dasselbe.


       

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      WARNUNG!

      Bei diesem Arbeitsschritt Schutzbrille aufsetzen.


       

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      1. Den Sicherungsring der Buchse mit Siche- rungsringzange 587 585 entfernen und eventuell vorhandenen Distanzring mit Schraubendreher entfernen.


         

      2. Buchse mit dem Dorn 99 009-1 hinauspres- sen. Die Flächen in der Schubstrebe, an denen die Buchse anlag, reinigen.


         

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        100946

         

        587 585


         

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        100948

         

        100947

         

        99009−1

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      3. Die neue Buchse mit den ebenen Flächen des Befestigungszapfen im rechten Winkel zum Rohr einpressen.


         

      4. Den Dorn entfernen und eventuellen Distanzring anbringen.


         

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        100950

         

      5. Den Sicherungsring mit der Öffnung zur Längsrichtung der Strebe auflegen. Der Sicherungsring muß in einem Winkel von 45 zur Längsrichtung der Strebe montiert werden.


         

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      6. Buchse mit dem Dorn einpressen und Siche- rungsring anbringen.

        100951

         

      7. Den Dorn entfernen und vergewissern, daß der Sicherungsring richtig in der Nut liegt.

      Längenklassifizierte Schubstrebe, AMA780 und AMA860


       

      Beschreibung

      Beim Einbau einer neuen Schubstrebe gilt fol- gendes:

      Längenklassifizierte Schubstreben sind mit zwei Farbpunkten oder mit einem Farbband am hinte- ren Teil des Rohrs gekennzeichnet und sind in vier Einbaulängen ”A” erhältlich.

      Es gibt drei Sorten von Einbaulängen, teils für längslaufende Schubstreben und Diagonalstre- ben für AMA780 und teils für längslaufende Schubstreben für AMA860.

      Sämtliche Streben an einer Achse sollen dersel- ben Längenklasse angehören. Ist die Schubst- rebe ein Ersatzteil, und gehört sie nicht derselben Längenklasse an wie die übrigen Stre- ben, muß der Unterschied mit Paßscheiben kompensiert werden.


       

      Die Paßscheiben werden auch für die Änderung der Einbaulänge der Schubstreben beim Ein- stellen der Nachlaufwinkel verwendet. Siehe Abschnitt Programm für Lagejustierung”.

      Jede Schubstrebe wird zusammen mit mehreren gehärteten, viereckigen Paßscheiben geliefert, Artikelnummer 463 768 und 463 769.

      WICHTIG! Die Kontrolle der Nachlaufwinkel muß stets nach den Arbeiten an den Schubstre- ben erfolgen.


       

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      Längslaufende Schubstrebe, AMA780


       

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      Längslaufende Schubstrebe, AMA860


       

      Längenklassen AMA780, längslaufende Schubstrebe:

      Farbmarkierung Einbaulänge ”A”

      Grün 530 - 531 mm

      Blau 531 - 532 mm

      Gelb 532 - 533 mm

      Weiß 533 - 534 mm


       

      Längenklassen AMA780, Diagonalstrebe:

      Farbmarkierung Einbaulänge ”A”

      Grün 635 - 636 mm

      Blau 636 - 637 mm

      Gelb 637 - 638 mm

      Weiß 638 - 639 mm


       

      Längenklassen AMA860, längslaufende Schubstrebe:

      Farbmarkierung Einbaulänge ”A”

      Grün 750 - 751 mm

      Blau 751 - 752 mm

      Gelb 752 - 753 mm

      Weiß 753 - 754 mm


       

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      100623

       

      "A"

      Einbau


       

      Anzugsmoment

      Starre Vorderachse mit Luftfederung AMA780

      Schubstrebe, Befestigung..................................................... 210 +/- 30 Nm

      Starre Vorderachse mit Luftfederung AMA860

      Schubstrebe, Befestigung..................................................... 210 +/- 30 Nm

      Hinterachse mit Luftfederung ADA1300

      Schubstrebe, Befestigung

      (außer V-Strebe, hinterer Halter) ......................................... 360 +/- 55 Nm Schubstrebe, Befestigung (V-Strebe, hinterer Halter) ......... 420 +/- 60 Nm Schubstrebe, Klemmschraube (nur bei Diagonalstrebe)...... 70 +/- 10 Nm

      Liftachse mit Luftfederung ASA701

      Schubstrebe, Befestigung..................................................... 210 +/- 30 Nm

      Hinterachse mit Luftfederung ADA1350, ASA100X

      Schubstrebe, Befestigung..................................................... 360 +/- 55 Nm

      Schubstrebe, Klemmschraube.............................................. 70 +/- 10 Nm


       

      Sonstige Werkzeuge

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      Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

      587 054 Drehmomentschlüssel, 75 400

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      112 152

       

      Nm

      XB3


       

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      Beschreibung

      Die unten folgende Beschreibung gilt für den Einbau der Schubstrebe von ADA1300, das Prinzip ist jedoch für sämtliche Achsen das- selbe.


       

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      WARNUNG!

      Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfe- derung stets unter dem Rahmen auf- bocken.

      Die Luftbälge entleeren.

      Nicht unter den Haltern der Schubstre- ben aufbocken.


       

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      1. Vergewissern, daß die Befestigungszapfen und Anliegeflächen in den Schubstreben- konsolen sauber sind.


         

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      2. Die Schubstrebe anbringen. Längenklassifi- zierte Schubstreben sind mit der Markie- rung zur hinteren Schubstrebenkonsole anzubringen.


         

    • Die obere Schubstrebe zuerst am vorderen Halter befestigen.

    • Die untere Schubstrebe zuerst am hinteren Halter befestigen.

    • Die Höhe der Hinterachse mit Wagenheber einstellen, so daß die Schrauben leicht durch die Löcher in den Befestigungszapfen der

    Schubstrebe eingeschoben werden können. Beispiel für Längenklassifizierung, AMA860

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    1. Die Verbindungen gemäß Liste mit Dreh- moment anziehen.


       

    2. Druckluft an den Druckluftanschluß anschließen.

    3. Die Luftbälge bis zum maximalen Niveau füllen und die Unterstellböcke entfernen.

      Schubstrebe, AMA780


       

      Programm für Lagejustierung


       

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      Starre Vorderachse mit Luftfederung AMA780

      1. Schubstrebe

      2. Schubstrebe

      3. Schubstrebe

      4. Schubstrebe


     

    Daten

    Nachlaufwinkel .................................................................... 2 +/- 0,5

    HöchstzulässigeVerschiebung von der Mittellinie .............. +/- 5 mm Höchstzulässiger Schrägstand.............................................. 2 mm/m Höchstzulässige Verschiebung der Luftbälge

    horizontal und vertikal ......................................................... +/- 10 mm


     

    Beschreibung

    Betreffend Ausbau und Einbau sowie Anzugsmoment siehe ”Schubstrebe, allgemein”. Aus folgender Tabelle gehen geeignete Justierungsmaßnahmen hervor.

    Fehler: Schubstrebe: Maßnahme: Veränderung:


     

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    Falscher Nach- laufwinkel.

    1 und 2 1,5 mm Verlängerung. Nachlaufwinkel steigt um 0,3.

    Die Achse verschiebt sich 1,4 mm nach hinten.

    1,5 mm Verkürzung. Nachlaufwinkel sinkt um 0,3.

    Die Achse verschiebt sich 1,4 mm nach vorn.


     

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    Achse horizon- tal verschoben.

    3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 3, 1,5 mm Verkür-

    zung von 4.


     

    1,5 mm Verkürzung von 3, 1,5 mm Verlängerung

    von 4.

    Die Achse wird 2,8 mm nach rechts versetzt.


     

    Die Achse wird 2,8 mm nach links versetzt.


     

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    Achse vertikal verschoben

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 1,5 mm nach hinten

    versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 1,5 mm nach vorne versetzt.


     

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    Die Achse steht nicht im rechten Win- kel zur Mittel- linie.

    1, 2 und 3 1,5 mm Verlängerung

    von 1 und 3, 1,5 mm

    Verkürzung von 2.


     

    1,5 mm Verkürzung von 1 und 3, 1,5 mm Verlän-

    gerung von 2.


     

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    1, 2 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 2 und 4, 1,5 mm

    Verkürzung von 1.


     

    1,5 mm Verkürzung von 2 und 4, 1,5 mm Verlän-

    gerung von 1.

    Die Achse wird 1,4 mm nach rechts versetzt und 2,6 mm/m nach links gedreht.

    Die linke Radnabe wird 3,4 mm nach hinten versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 3,2 mm nach vorne versetzt.


     

    Die Achse wird 1,4 mm nach links versetzt und 2,6 mm/m nach rechts gedreht.

    Die linke Radnabe wird 3,4 mm nach vorne versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 3,2 mm nach hinten versetzt.


     

    Die Achse wird 1,4 mm nach links versetzt und 0,15 nach rechts gedreht. Die linke Radnabe wird 3,2 mm nach vorne versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 3,4 mm nach hinten versetzt.


     

    Die Achse wird 1,4 mm nach rechts versetzt und 0,15nach links gedreht. Die linke Radnabe wird 3,2 mm nach hinten versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 3,4 mm nach vorne versetzt.


     

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    Schubstrebe, AMA860


     

    Programm für Lagejustierung


     

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    Starre Vorderachse mit Luftfederung AMA860

    1. Schubstrebe

    2. Schubstrebe

    3. Schubstrebe

    4. Schubstrebe

    5. Schubstrebe


     

    Daten

    Nachlaufwinkel .................................................................... 2 +/- 0,5

    Höchstzulässigeseitliche Verschiebung ............................... +/- 5 mm HöchstzulässigerSchrägstand............................................... 2 mm/m Höchstzulässige Verschiebung der Luftbälge

    horizontal und vertikal ......................................................... +/- 10 mm

    Beschreibung

    Betreffend Ausbau und Einbau sowie Anzugsmoment siehe ”Schubstrebe, allgemein”. Aus der unten stehenden Tabelle gehen geeignete Justierungsmaßnahmen hervor.

    Fehler: Schubstrebe: Längenänderung,

    Schubstrebe:

    Veränderung:


     

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    Falscher Nach- laufwinkel.

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    1 und 2 1,5 mm Verlängerung. Nachlaufwinkel sinkt um 0,4. 1,5 mm Verkürzung. Nachlaufwinkel steigt um 0,4.

    Achse vertikal verschoben.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 1,5 mm nach hinten

    versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 1,5 mm nach vorne versetzt.


     

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    Die Achse steht nicht im rechten Winkel zur Mittellinie.

    1 und 3 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 2 mm/m nach rechts

    gedreht.

    Die rechte Radnabe wird 3,1 mm nach hinten versetzt.

    Die linke Radnabe wird 1,6 mm nach vorne versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 2 mm/m nach links gedreht.

    Die rechte Radnabe wird 3,1 mm nach vorne versetzt. Die linke Radnabe wird 1,6 mm nach hinten versetzt.


     

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    Die Achse ist horizontal verschoben.

    5 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 1,6 mm nach links

    versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 1,6 mm nach rechts versetzt.


     

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    Schubstrebe, ADA1300, V-Strebe


     

    Programm für Lagejustierung


     

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    Hinterachse mit Luftfederung ADA1300 mit V-Strebe

    1. Schubstrebe

    2. Schubstrebe

    3. V-Strebe


     

    Daten

    Höchstzulässige seitliche Verschiebung von der Mittellinie............................................................................. +/- 5 mm

    Höchstzulässiger Schrägstand.............................................. 2 mm/m Höchstzulässiger Unterschied der Balghöhe........................ 10 mm Höchstzulässige Verschiebung der Luftbälge

    horizontal und vertikal ......................................................... +/- 10 mm

    Beschreibung

    Betreffend Ausbau und Einbau sowie Anzugsmoment siehe ”Schubstrebe, allgemein”. Aus der unten stehenden Tabelle gehen geeignete Justierungsmaßnahmen hervor.

    Fehler: Schubstrebe: Maßnahme: Veränderung:


     

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    Die Achse steht nicht im rechten Winkel zur Mittellinie.

    1 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 1,6 mm/m nach links

    gedreht.

    Die linke Radnabe wird 2,8 mm nach hinten versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 1,3 mm nach vorne versetzt.

    Die Balghöhe vorne erhöht sich um 1,0 mm.

    Die Balghöhe hinten sinkt um 1,0 mm.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 1,6 mm/m nach rechts

    gedreht.

    Die linke Radnabe wird 2,8 mm nach vorne versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 1,3 mm nach hinten versetzt.

    Die Balghöhe vorne sinkt um 1,0 mm. Die Balghöhe hinten steigt um

    1,0 mm.


     

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    Die Balghöhe zwischen den hinteren und vorderen Bäl- gen ist unter- schiedlich.

    1 und 2 1,5 mm Verlängerung. Die Balghöhe vorne erhöht sich um

    4,3 mm.

    Die Balghöhe hinten sinkt um 4,5 mm. Die linke Radnabe wird 1,6 mm nach hinten versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 1,3 mm nach hinten versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Balghöhe vorne sinkt um 4,5 mm.

    Die Balghöhe hinten erhöht sich um 4,4 mm.

    Die linke Radnabe wird 1,6 mm nach vorne verschoben.

    Die rechte Radnabe wird 1,3 mm nach vorne verschoben.


     

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    Schubstrebe, ADA1300, Diagonalstrebe


     

    Programm für Lagejustierung


     


     

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    Hinterachse mit Luftfederung ADA1300 mit Diagonalstrebe

    1. Schubstrebe

    2. Schubstrebe

    3. Schubstrebe

    4. Schubstrebe


     

    Daten

    Höchstzulässige seitliche Verschiebung von der Mittellinie............................................................................. +/- 5 mm

    Höchstzulässiger Schrägstand.............................................. 2 mm/m Höchstzulässiger Unterschied der Balghöhe........................ 10 mm Höchstzulässige Verschiebung der Luftbälge

    horizontal und vertikal ......................................................... +/- 10 mm

    Beschreibung

    Betreffend Ausbau und Einbau sowie Anzugsmoment siehe ”Schubstrebe, allgemein”. Aus der unten stehenden Tabelle gehen geeignete Justierungsmaßnahmen hervor.

    Fehler: Schubstrebe: Maßnahme: Veränderung:


     

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    Achse horizon- tal verschoben.

    3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 3, 1,5 mm Verkür-

    zung von 4.

    Die Achse wird 3,5 mm nach rechts versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung von 3, 1,5 mm Verlängerung

    von 4.

    Die Achse wird 3,5 mm nach links versetzt.


     

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    Achse vertikal verschoben.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 1,5 mm nach hinten

    versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 1,5 mm nach vorne versetzt.


     

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    Die Achse steht nicht im rechten Winkel zur Mittellinie.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 1 und 3, 1,5 mm

    Verkürzung von 2

    und 4.

    Die Achse wird 3,5 mm nach rechts versetzt und 3,3 mm/m nach links gedreht.

    Die linke Radnabe wird 4,2 mm nach hinten versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 4,2 mm nach vorne versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung von 1 und 3, 1,5 mm Verlän-

    gerung von 2 und 4.

    Die Achse wird 3,5 mm nach links versetzt und 3,3 mm/m nach rechts gedreht.

    Die linke Radnabe wird 4,2 mm nach vorne versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 4,2 mm nach hinten versetzt.


     

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    Die Balghöhe zwischen den hinteren und vorderen Bäl- gen ist unter- schiedlich.

    1 und 2 1,5 mm Verlängerung. Die Balghöhe vorne erhöht sich um

    4,0 mm.

    Die Balghöhe hinten sinkt um 4,2 mm. Die Achse wird 1,5 mm nach hinten versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Balghöhe vorne sinkt um 4,0 mm.

    Die Balghöhe hinten erhöht sich um 4,2 mm.

    Die Achse wird 1,5 mm nach vorne versetzt.


     

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    Schubstrebe, ADA1350 und ASA100X


     

    Programm für Lagejustierung


     

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    Hinterachse mit Luftfederung ADA1350

    1. Schubstrebe

    2. Schubstrebe

    3. Schubstrebe

    4. Schubstrebe


     

    Daten

    Höchstzulässige seitliche Verschiebung von der Mittellinie............................................................................. +/- 5 mm

    Höchstzulässiger Schrägstand.............................................. 2 mm/m Höchstzulässiger Unterschied der Balghöhe........................ 10 mm Höchstzulässige Verschiebung der Luftbälge

    horizontal und vertikal ......................................................... +/- 10 mm

    Beschreibung

    Betreffend Ausbau und Einbau sowie Anzugsmoment siehe ”Schubstrebe, allgemein”. Aus der unten stehenden Tabelle gehen geeignete Justierungsmaßnahmen hervor.

    Fehler: Schubstrebe: Maßnahme: Veränderung:


     

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    Achse horizon- tal verschoben.

    3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 3, 1,5 mm Verkür-

    zung von 4.

    Die Achse wird 3,2 mm nach rechts versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung von 3, 1,5 mm Verlängerung

    von 4.

    Die Achse wird 3,2 mm nach links versetzt.


     

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    Achse vertikal verschoben.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 1,6 mm nach hinten

    versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 1,6 mm nach vorne versetzt.


     

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    Die Achse steht nicht im rechten Winkel zur Mittellinie.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 1 und 3, 1,5 mm

    Verkürzung von 2

    und 4.

    Die Achse wird 3,3 mm nach rechts versetzt und 3,3 mm/m nach links gedreht.

    Die linke Radnabe wird 4,2 mm nach hinten versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 4,2 mm nach vorne versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung von 1 und 3, 1,5 mm Verlän-

    gerung von 2 und 4.

    Die Achse wird 3,3 mm nach links versetzt und 3,3 mm/m nach rechts gedreht.

    Die linke Radnabe wird 4,2 mm nach vorne versetzt.

    Die rechte Radnabe wird 4,2 mm nach hinten versetzt.


     

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    Die Balghöhe zwischen den hinteren und vorderen Bäl- gen ist unter- schiedlich.

    1 und 2 1,5 mm Verlängerung. Die Balghöhen hinten sinken um

    3,2 mm.

    Die Balghöhen vorne erhöhen sich 3,4 mm.

    Die Achse wird 0,9 mm nach hinten versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Balghöhen hinten erhöhen sich

    um 3,4 mm.

    Die Balghöhen vorne sinken um 3,3 mm.

    Die Achse wird 0,9 mm nach vorne versetzt.


     

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    Schubstrebe, ASA701


     

    Programm für Lagejustierung


     


     

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    Liftachse mit Luftfederung ASA701

    1. Schubstrebe

    2. Schubstrebe

    3. Schubstrebe

    4. Schubstrebe


     

    Daten

    Höchstzulässige Verschiebung von der Mittellinie ............. +/- 5 mm

    Höchstzulässiger Schrägstand.............................................. 1,5 mm/m im Verhältnis zur

    Antriebswelle.

    Höchstzulässige Verschiebung der Luftbälge

    horizontal und vertikal ......................................................... +/- 10 mm

    Beschreibung

    Betreffend Ausbau und Einbau sowie Anzugsmoment siehe ”Schubstrebe, allgemein”. Aus der unten stehenden Tabelle gehen geeignete Justierungsmaßnahmen hervor.

    Fehler: Schubstrebe: Maßnahme: Veränderung:


     

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    Neigung der Achse ist falsch.

    1 und 2 1,5 mm Verlängerung. Die Achse wird 0,9 mm nach vorne

    versetzt und 0,2 nach hinten geneigt.


     

    1,5 mm Verkürzung. Die Achse wird 0,9 mm nach hinten

    versetzt und 0,2 nach vorne geneigt.


     

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    Achse horizon- tal verschoben.

    3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 3, 1,5 mm Verkür-

    zung von 4.

    Die Achse wird 3,0 mm nach rechts versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung von 3, 1,5 mm Verlängerung

    von 4.

    Die Achse wird 3,0 mm nach links versetzt.


     

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    Achse vertikal verschoben.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 1 und 2, 1,5 mm

    Verkürzung von 3

    und 4.

    Die Achse wird 1,6 mm nach vorne versetzt.


     

    1,5 mm Verkürzung von 1 und 2, 1,5 mm Verlän-

    gerung von 3 und 4.

    Die Achse wird 1,6 mm nach hinten versetzt.


     

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    Die Achse steht nicht im rechten Winkel zur Mittellinie.

    1, 2, 3 und 4 1,5 mm Verlängerung

    von 1 und 4, 1,5 mm

    Verkürzung von 2

    und 3.


     

    1,5 mm Verkürzung von 1 und 4, 1,5 mm Verlän-

    gerung von 2 und 3.

    Die Achse wird 2,6 mm nach links versetzt und 3,5 mm/m nach rechts gedreht.


     

    Die Achse wird 2,6 mm nach rechts versetzt und 3,5 mm/m nach links gedreht.


     

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    Triangelstangen


     

    Triangelstangen, AMI700D


     

    Ausbau


     


     

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    1. Luftbalg

    2. Stoßdämpfer

    3. Obere Triangelstange

    4. Untere Triangelstange

    5. Vertikalstange


       

    6. Gummigelagerte Befestigung

    7. Rollengelagerte Befestigung

    8. Stabilisator

    9. Niveaugeber

    Spezialwerkzeug


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    98 401

    V-Block

     

    F2


     

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    98 402 Halter für Aufspannarme F2


     

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    98 403 Aufspannarm F2


     


     

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    98 404 Endmitnehmerhalter F2


     

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    1. 655 Trägerplatte F2


       


       

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    2. 345 Adapter

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    99 345 B2


     

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    103 516

     

    99 372 Kugelgelenkabzieher AM3

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    112 151

     

    99 372


     


     

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    Sonstige Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 313

    Getriebeheber

     

    -


     

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    Beschreibung

    1. Die Luft aus den vorderen Bälgen ablassen.


       

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      WARNUNG!

      Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfe- derung stets unter dem Rahmen auf- bocken.

      Die Luftbälge entleeren.

      Nicht unter den Haltern der Schubstre- ben aufbocken.


       

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    2. Einen Wagenheber unter einen der Hebe- punkte der Achse plazieren, siehe Abschnitt ”Sicherheitsvorschriften”. Anheben, bis das Rad vom Boden abhebt. Vergewissern, daß die Neigung des Busses nicht so stark ist, daß der Bus vom Wagenheber abrutschen kann. Ist die Neigung zu stark, den Wagen- heber versetzen oder einen zusätzlichen Wagenheber anwenden. Unter den Hebe- punkten aufbocken.


       

    3. Das Rad abnehmen.

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    4. Splint und Kronenmutter vom äußeren Füh- rungsgelenk entfernen. Das Kugelgelenk der Spurstange mit Hilfe des Kugelgelenk- abziehers 99 372 lösen.


       

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    5. Getriebeheber 587 313 mit V-Block 98 401, Halter für Aufspannarme 98 402, Aufspann- arm 98 403, Endmitnehmerhalter 98 404, Trägerplatte 98 655 und Adapter 99 345 gemäß Abbildung herrichten.


       

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      WARNUNG!

      Der V-Block 98 401 muß unmittelbar beim Halter des Hebers sitzen. Anderen- falls besteht die Gefahr, daß der Getrie- beheber umkippt.


       

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    6. Den Getriebeheber an der Radnabe anbringen und den Adapter 99 345 mit den Schrauben der Nabe festziehen.


       

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    7. Den Stopfen von der Bremseinstellung ent- fernen. Die Bremseinstellung mit Hilfe eines Ringschlüssels (8 mm) im Uhrzeiger- sinn drehen, um die Bremse anzuziehen.

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    8. Das Kabel für den Verschleißwarner lösen. Den ABS-Geber und dessen Kabel sowie den Bremsschlauch lösen.

      Um das Kabel des ABS-Gebers lösen zu können, müssen die Schrauben des Brems- zylinders etwas gelockert werden.


       

    9. Den Stoßdämpfer entfernen.

    10. Die Nabe mit Hilfe des Getriebehebers 587 313 anheben, bis die Triangelstangen horizontal liegen.

    11. Die Sperrfedern an der Unterseite des Luft- balges lösen.


       

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    12. Den Halter des Stabilisators von der Verti- kalstange lösen.


       

    13. Nur, wenn sich der Niveaugeber auf der aktuellen Seite befindet:

      Die Stange des Niveaugebers von der unte- ren Triangelstange lösen.

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    14. Die Halter der Triangelstangen von der Ver- tikalstange lösen.


       

    15. Die Vertikalstange und die Nabe mit Hilfe des Getriebehebers 587 313 herausziehen. Eines der Löcher in der betreffenden Trian- gelstange ist mit einer Führungshülse verse- hen, die etwas schwergängig sein kann.

    16. Nur, wenn sich der Niveaugeber auf der aktuellen Seite befindet:

      Den Niveaugeber lösen, um an die vordere Schraube der oberen Triangelstange zu gelangen.


       

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    17. Die inneren Halter der Triangelstangen lösen und die Stangen entfernen. Vor dem Ausbau, die Triangelstangen auf der Ober- seite kennzeichnen.

      Austausch der Buchse in der unteren Triangelstange


       

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      1. Obere Triangelstange

      2. Untere Triangelstange

      3. Buchse

      4. Sicherungsring

      5. Vertikalstange

      6. Schraube

      7. Distanzstück


     

    Daten

    Die Mittellinie des Lochs im Befestigungszapfen der Buchse muß auf einer Linie mit der Mittellinie des ersten Teils der Triangelstange liegen, siehe Abbildung unter Beschreibung.

    Spezialwerkzeug


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    87 921

    Dorn

     

    R1


     

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    99 009 Abzieher AD/AS3


     

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    Sonstige Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 186

    Werkstattpresse

     

    -

    587 585

    Sicherungsringzange

     

    G4


     

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    Beschreibung

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    1. Den unteren Teil der Triangelstange mit Abzieher 99 009 in einer Presse plazieren. So lange pressen, bis der Sicherungsring entlastet ist.


       

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      WARNUNG!

      Der Sicherungsring oder Späne von die- sem können wegschnippen, wenn die Presse gelöst wird. Daher beim Entfer- nen des Sicherungsrings Schutzbrille tragen.


       

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    2. Den Sicherungsring der Buchse mit Hilfe der Sicherungsringzange 587 585 entfernen.


       

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    3. Die Buchse mit Dorn 87 921 herauspressen. Den Abzieher 99 009 als Gegenhalt ver- wenden.

    4. Den Sicherungsring an der Buchse anbrin- gen, und die Buchse mit Abzieher 99 009 eindrücken.


       

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    5. Das Loch im Befestigungszapfen der Buchse muß auf einer Linie mit der Mittel- linie des ersten Teils der Triangelstange liegen.


       

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    6. Während die Buchse unter Druck steht, den Sicherungsring wieder mit Hilfe der Siche- rungsringzange 587 585 anbringen.


       

      Achtung! Darauf achten, daß der Sicherungs- ring korrekt in die Nut der Triangel- stange gerät.

      Austausch der Buchse in der oberen Triangelstange


       

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      1. Obere Triangelstange

      2. Untere Triangelstange

      3. Buchse

      4. Sicherungsring

      5. Vertikalstange

      6. Schraube

      7. Distanzstück


     


     

    Daten

    Die Mittellinien des Lochs im Befestigungszapfen der Buchse müssen 4 +/- 0,5 (d. h. 3 mm) im Verhältnis zur Mittellinie der Triangelstange gedreht sein. Siehe Abbildung unter Beschreibung.

    Spezialwerkzeug


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    82 334

    Stützhülse

     

    -


     

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    1. 364 Montagedorn R1


       

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    2. 009-1 Abzieher AD/AS3


     

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    99 350 Hydraulikwerkzeug AM3


     


     

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    Sonstige Werkzeuge


     

    Nummer

    Bezeichnung

    Abbildung

    Werkzeugtafel

    587 186

    Werkstattpresse

     

    -

    587 585

    Sicherungsringzange

     

    G4


     

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    Beschreibung

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    Die obere Triangelstange in die Werk- stattpresse setzen. Die Stützhülsen 82 334 zwischen den Befestigungszapfen der Tri- angelstange plazieren und alles zusammen auf das Hydraulikwerkzeug 99 350 stellen.

    WICHTIG! Die Befestigungszapfen der Trian- gelstange müssen gut durch die Stützhülsen

    82 334 gestützt werden, da die Triangelstange anderenfalls von der Preßkraft deformiert wird.

    1. Die Buchse mit Hilfe des Abziehers

      99 009 1 herunterpressen, bis der Siche- rungsring entlastet wird.


       

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      WARNUNG!

      Der Sicherungsring oder Späne von die- sem können wegschnippen, wenn die Presse gelöst wird. Daher beim Entfer- nen des Sicherungsrings Schutzbrille tragen.


       

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    2. Den Sicherungsring mit Hilfe der Siche- rungsringzange 587 585 entfernen.

    3. Punkt 1 und 2 mit der anderen Buchse wie- derholen.

    4. Die Triangelstange aus der Presse nehmen und an der Vertikalstange festschrauben.

      WICHTIG! Beim Herausdrücken der Buchse muß die Triangelstange an der Vertikalstange festgeschraubt sein. Alternativ hierzu kann eine Achse von der Vertikalstangenlagerung an der Triangelstange festgeschraubt werden. Werden diese Maßnahmen nicht durchgeführt, wird die Triangelstange durch die Preßkraft deformiert.

    5. Abzieher 99 009, den hydraulischen Hohl- zylinder 99 003 und Montagedorn 98 364 gemäß Abbildung aufstellen.


       

    6. Die Buchse herauspressen. Anschließend das Werkzeug umdrehen und die andere Buchse herauspressen.


       

    7. Die neue Buchse mit der Mittellinie des Befestigungszapfens auf derselben Linie wie die Mittellinie der Triangelstange pla- zieren.

    8. Die Lage der Buchse mit einem Filzschrei- ber markieren.


       

    9. Anschließend die Buchse gemäß Abbil- dung 4 +/- 0,5 (d. h. 3 mm) drehen. In unbelastetem Zustand muß die Triangel- stange schräg nach oben neigen.


       

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      Oberseite der Triangelstange

    10. Die Stützhülsen 82 334 anbringen und den Sicherungsring auf die Buchse legen. Die Buchse mit Hilfe des Abziehers 99 009-1 einpressen.


       

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      WARNUNG!

      Der Sicherungsring oder Späne von die- sem können wegschnippen, wenn die Presse gelöst wird. Bei diesem Arbeits- schritt daher Schutzbrille tragen.


       

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    11. Den Sicherungsring anbringen, während die Triangelstange in der Presse sitzt. Die Presse vorsichtig lösen und vergewissern, daß der Sicherungsring nicht aus seiner Nut geht.

    12. Punkt 5 bis 12 mit der anderen Buchse wie- derholen.

    Einbau


     

    Anzugsmoment

    Obere Triangelstange - Halter an Achse .............................. 360 +/- 55 Nm

    Untere Triangelstange - Mittelträger.................................... 360 +/- 55 Nm

    Triangelstange - Vertikalstange ........................................... 100 +/- 10 Nm, anschließend 60 +/- 5

    Muttern, Stoßdämpfer .......................................................... 90 +/- 10 Nm

    Mutter, Spurstange ............................................................... 235 +/- 15 Nm, anschließend bis zum

    nächsten Sicherungsloch Stange, oberer Halter, Stabilisator ....................................... 210 Nm


     

    Sonstige Werkzeuge


     

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    Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

    587 054 Drehmomentschlüssel, 75 400

    112 152

     

    Nm

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    XB3


     

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    Beschreibung

    1. Darauf achten, daß die Hülse in der jeweili- gen Triangelstange ordnungsgemäß einge- preßt ist.


       

    2. Die obere Triangelstange gemäß Markie- rung mit der richtigen Seite nach oben anbringen.

      Die Schrauben mit 360 +/- 55 Nm anziehen.


       

      Achtung! Beim Einbau darauf achten, daß die Triangelstange richtig herum zeigt. In unbelastetem Zustand muß die Trian- gelstange schräg nach oben neigen.


       

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    3. Die untere Triangelstange gemäß Kenn- zeichnung wieder anbringen.

      Die Schrauben mit 360 +/- 55 Nm anziehen.


       

    4. Nur, wenn sich der Niveaugeber auf der aktuellen Seite befindet:

    Den Niveaugeber wieder anbringen. Die Stange des Niveaugebers wieder an der unteren Triangelstange anbringen.


     

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    1. Triangelstange

    2. Hülse

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    3. Vertikalstange

    1. Den Getriebeheber 587 313 zurückschieben, so daß die Nabe und die Vertikalstange in die richtige Position im Verhältnis zur Tri- angelstange geraten.


       

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    2. Die äußeren Schrauben der Triangelstangen einölen.


       

      Achtung! Die äußeren Schrauben der Triangel- stangen dürfen nicht wiederverwendet werden. Neue Schrauben benutzen.


       

    3. Mit 100 +/- 10 Nm und anschließend wei- tere 60+/- 5 anziehen.


       

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    4. Den Stoßdämpfer wieder anbringen, und die Muttern mit 90 +/- 10 Nm anziehen.


       

    5. Getriebeheber 587 313 samt zugehörigem Werkzeug von der Nabe entfernen.

    6. Die Sperrfedern wieder unter dem Luftbalg anbringen.

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    7. Die Bremsbeläge so justieren, daß sie gerade eben die Scheibe annehmen. Die Bremseinstellung zwei “Klick” zurückschrauben. Den Stopfen am Ein- stellmechanismus anbringen.


       

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    8. Das Kabel für den Verschleißwarner, den ABS-Geber und dessen Kabel sowie den Bremsschlauch wieder anbringen. Den Bremszylinder festziehen.


       

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    9. Die Spurstange wieder anbringen. Die Mut- ter mit 235 +/- 15 Nm und anschließend bis zum nächsten Sicherungsloch anziehen. Neuen Splint anbringen.

    10. Den Halter des Stabilisators wieder anbrin-

      gen. Mit 210 Nm anziehen. image

    11. Das Rad anbauen.

    12. Unterstellböcke und Wagenheber entfernen.

    13. Nur, wenn der Niveaugeber auf der aktuel- len Seite sitzt:

    Niveaugeber kalibrieren, siehe Gruppe 12, ELC.

    Lagejustierung


     

    Daten

    Sturz ..................................................................................... 0,5 +/- 0,2


     

    Beschreibung

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    • Am unteren Halter der Triangelstange am Rahmen Paßscheiben hinzulegen, um den Sturz zu verringern. Um den Sturz um 0,24 zu verringern, ein Paßscheibe mit einer Dicke von 1,5 mm hinzulegen.

    • Am oberen Halter der Triangelstange am Rahmen Paßscheiben hinzulegen, um den Sturz zu erhöhen. Um den Sturz um 0,24 zu erhöhen, ein Paßscheibe mit einer Dicke von 1,5 mm hinzulegen.


       

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      Achtung! Es dürfen keine Paßscheiben zwi- schen den Wellenzapfen der Vertikal- stange und der Triangelstangen hinzugelegt werden.

      Luftfederungsträger


       

      ADA1300 und ADA1350


       

      Anziehen der Schrauben


       

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      Anzugsmoment

      ADA1300

      Luftfederungsträger - Hinterachse ....................................... 760 +/- 114 Nm

      Siehe Anweisungen unter Beschreibung.


       

      ADA1350

      Luftfederungsträger - Hinterachse ....................................... 620 +/- 70 Nm


       

      Sonstige Werkzeuge


       

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      Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

      587 943 Drehmomentschlüssel


       

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      588 164


       

      105 719

       

      588 120

      MT1


       

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      Beschreibung für ADA1300

      1. Vergewissern, daß die Schrauben und Mut- tern unbeschädigt sind. Kontrollieren, ob die Muttern mit der ganzen Gewindelänge von Hand eingedreht werden können.

        WICHTIG! Beschädigte Schrauben und Mut- tern dürfen nicht wiederverwendet werden.


         

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      2. Sämtliche Schrauben mit 250 Nm anziehen.

      3. Sämtliche Schrauben mit 500 Nm anziehen.

      4. Sämtliche Schrauben mit 760 +/- 114 Nm anziehen.

      Stabilisator


       

      Stabilisator, allgemein


       

      Austausch des Stabilisators


       

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      Beispiel, ADA 1300 (Scheibenbremse)


       

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      Beispiel, ADA1350

      Beispiel, AMI700D

      Anzugsmoment

      Starre Vorderachse mit Luftfederung, AMA780

      Stange................................................................................... 235 +/- 15 Nm, anschließend bis zum

      nächsten Sicherungsloch Deckel .................................................................................. 84 +/- 13 Nm

      Rohrschelle .......................................................................... 47 +/- 7 Nm

      Starre Vorderachse mit Luftfederung, AMA860

      Stange................................................................................... 235 +/- 15 Nm, anschließend bis zum

      nächsten Sicherungsloch Deckel .................................................................................. 84 +/- 13 Nm

      Rohrschelle .......................................................................... 47 +/- 7 Nm

      Einzelvorderachse, AMI700D

      Stange, Kugelgelenk ............................................................ 235 +/- 15 Nm, anschließend bis zum

      nächsten Sicherungsloch Stange, oberer Halter............................................................ 135 +/- 20 Nm

      Stangenhalter - Vertikalstange ............................................. 210 +/- 0 Nm Deckel .................................................................................. 135 +/- 20 Nm

      Hinterachse mit Luftfederung, ADA1300

      (massive Stange,  50 mm, hinter der Achse angeordnet)

      Stange................................................................................... 84 +/- 13 Nm

      Deckel .................................................................................. 84 +/- 13 Nm

      Rohrschelle .......................................................................... 47 +/- 7 Nm

      Halter - Rahmen ................................................................... 135 +/- 20 Nm

      Hinterachse mit Luftfederung, ADA1300

      (massive Stange,  45 mm, vor der Achse angeordnet)

      Stange................................................................................... 210 +/- 30 Nm

      Deckel .................................................................................. 135 +/- 20 Nm

      Halter - Achse ...................................................................... 210 +/- 30 Nm

      Hinterachse mit Luftfederung, ADA1300 (Rohr,  55 mm, hinter der Achse angeordnet)

      Stange, Kugelgelenk ............................................................ 235 +/- 15 Nm, anschließend bis zum

      nächsten Sicherungsloch Stange, unterer Halter .......................................................... 135 +/- 20 Nm

      Deckel .................................................................................. 135 +/- 20 Nm

      Liftachse mit Luftfederung, ASA701

      Stange................................................................................... 210 +/- 30 Nm

      Deckel .................................................................................. 84 +/- 13 Nm

      Rohrschelle .......................................................................... 47 +/- 7 Nm

      Halter - Rahmen ................................................................... 210 +/- 30 Nm

      Hinterachse mit Luftfederung, ADA1350 und Vorgelegewelle ASA100X

      Stange, Kugelgelenk ............................................................ 235 +/- 15 Nm

      Halter an Achse.................................................................... 270 +/- 40 Nm

      Deckel an Rahmen ............................................................... 47 +/- 7 Nm

      Spezialwerkzeug


       

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      Nummer Bezeichnung Abbildung Werkzeugtafel

      99 372 Kugelgelenkabzieher


       

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      99 372


       

      112 151

       

      AM3


       

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      Beschreibung


       

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      !


       

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      WARNUNG!

      Bei Arbeiten an Fahrzeugen mit Luftfe- derung stets unter dem Rahmen auf- bocken.

      Die Luftbälge entleeren.

      Nicht unter den Haltern der Schubstre- ben aufbocken.


       

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      1. Bevor etwaige Schrauben gelöst werden, vergewissern, daß der Stabilisator entlastet ist.


         

    • Das Fahrzeug muß auf einer ebenen Fläche abgestellt sein und darf nicht ungleich bela- stet sein.

    • Wenn das Niveau des Fahrzeugs auf der lin- ken und rechten Seite gleich ist, ist der Stabi- lisator entlastet.

    1. Gilt nur für Achsen mit kugelgelenkgelager- ten Verbindungsstangen:

      Die kugelgelenkgelagerten Stangen mit Hilfe des Kugelgelenkabziehers 99 372 aus- einanderdrücken.

    2. Gilt nur für Stabilisator von ADA1300 (massive Stange,  45 mm, vor der Achse angeordnet):

      Beim Einbau des Stabilisators müssen die Verbindungsstellen der Lagerschalen im Deckel 15 gedreht sein, siehe Abbildung


       

    3. Gilt nur für Stabilisator von ADA1300 (Rohr,  55 mm, hinter der Achse ange- ordnet):

      Beim Einbau des Stabilisators müssen die Verbindungsstellen der Lagerschalen im Deckel 15 gedreht sein, siehe Abbildung


       

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      Stabilisator für ADA1300 (massive Stange,  45 mm)


       

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      Stabilisator für ADA1300 (Rohr,  55 mm)

    4. Gilt nur für Stabilisator von AMI 700D: Beim Einbau des Stabilisators müssen die Verbindungsstellen der Lagerschalen im Deckel 15 gedreht sein, siehe Abbildung.


       

    5. Beim Anziehen der Schrauben des Stabili- sators muß die Federung auf Fahrniveau eingestellt sein.


       

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      Stabilisator für AMI700D


       

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      1 710 951

      12:02-53

      Ausgabe 1 de


       

      Luftfederung, mechanische Teile (Omnibus)


       

      Funktionsbeschreibung


       


       

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      © Scania CV AB 1998-06, Sweden

      Inhalt

      Sicherheit 3

      Systemübersicht Einleitung 4

      Achstypen 4

      Mechanische Teile der Luftfederung 5

      Beschreibung der Luftfederung Vorderachse mit Luftfederung, AMA 780 6

      Vorderachse mit Luftfederung, AMA 860 8

      Vorderachse mit Luftfederung, AMI 700D .. 10 Hinterachse mit Luftfederung, ADA 1300 ... 12 Hinterachse mit Luftfederung, ADA 1350 ... 14 Liftachse mit Luftfederung, ASA 701 16

      Beschreibung der Bauteile Luftbälge 19

      Schubstrebe 21

      Stabilisator 22

      Sicherheit


       

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      WARNUNG!


       

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      WARNUNG!

      Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luft- federung sind immer Unterstellböcke zu verwenden.

      Luftbälge entleeren.


       

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      Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dür- fen nicht so ausgeführt werden, daß ein Risiko für Personenschäden entstehen kann.

      Wenn der Rahmen auf die Achse herunterfällt, kann es zu schweren Klemm- und Schlagschä- den kommen.

      Verschwindet der Luftdruck aus den Luftbäl- gen, sinkt der Rahmen gegen die Achsen ab. Dies passiert, wenn:

      • ein Luftbalg beschädigt wird

      • eine Luftleitung abgeschaltet wird

      • eine Spannung auf ein Ventil zur Leerung der Luftbälge gelegt wird

      • der Gabelhebel des Niveauventils/Sensors nach unten geführt wird

      Nicht unter den Schubstrebenkonsolen aufbocken.


       

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      Bei Fahrzeugen mit Ganzluftfederung wird der vordere Teil des Rahmens direkt hinter dem Verbindungsstück für die Quer-Schubstrebe aufgebockt.

      Systemübersicht


       

      Einleitung

      Die Scania Serie-4-Fahrzeuge mit Luftfede- rung sind normalerweise mit einer elektroni- schen Steuerung der Luftfederung, ELC (Electronic Level Control), ausgerüstet. Eine mechanisch gesteuerte Luftfederung kann als einfachere Alternative gewählt werden.

      In der Funktionsbeschreibung werden die mechanischen Teile, die zu dem Luftfede- rungssystem gehören, beschrieben.

      Zur Steuerung der Luftfederung siehe Funkti- onsbeschreibungen Steuerung der mechani- schen Luftfederung und ELC Generation 2.

      Achstypen

      Alle Fahrgestelle mit hinten plaziertem Motor sind ganzluftgefedert. (Blattfederung gibt es nur für Frontmotor-Fahrgestelle.)

      ELC wird für K-, L- und N-Omnibusse ver- wendet.

      Bei K- und L-Omnibussen gibt es alternativ die mechanisch gesteuerte Luftfederung.


       

      Achse:

      Achse als Alternative für:

       

      Mechanisch gesteuerte Luft- federung

      ELC

      K-Omnibus

      L-Omnibus

      N-Omnibus

      AMA 780

      -

      AMA 860

      -

      AMI 700D

      -

      -

      ADA 1300

      -

      ADA 1350

      -

      -

      -

      ASA 100X

      -

      -

      -

      ASA 701

      -

      Mechanische Teile der Luftfederung

      Das zwischen Achsen und Fahrgestell sitzende Luftfederungssystem sorgt dafür, daß die Karos- serie eine konstante Höhe über der Fahrbahn hat.


       

      Die Luftbälge fangen die Höhenveränderungen der Achse auf, die durch Unebenheiten in der Fahrbahn und Höhenveränderungen durch Gewicht von Passagieren, Gepäck usw. verur- sacht werden.

      Omnibusse mit Luftfederung haben keine Innenfriktionen in den Luftbälgen, die federnde Bewegungen dämpfen. Den entstehenden Eigenschwingungen wird durch Stoßdämpfer entgegengewirkt. Stoßdämpfer fangen außer- dem einen Teil der Kräfte auf die Luftbälge und der in Kurven entstehenden Krängung auf.

      Luftbälge und Stoßdämpfer können keine Seit- wärtskräfte auffangen. Um die Antriebs-, Brems- und Querkräfte, die bei der Fahrt entste- hen, auffangen zu können, wird die Lage der Achsen mit einer Schubstrebe fixiert.

      Die Achsen sind mit Stabilisatoren ausgestattet, die einer Krängung bei der Kurvenfahrt entge- genwirken.


       

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      1. Luftbalg

      2. Stoßdämpfer

      3. Schubstrebe

      4. Stabilisator

    Beschreibung der Luftfederung


     

    Steife Vorderachse mit Luftfederung, AMA 780


     

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    AMA 780

    1. Luftbalg

    2. Stoßdämpfer

    3. Schubstrebe

    4. Gummigelagerte Befestigung

    5. Stabilisator

    6. Niveauventil/Sensor

      AMA 780 ist eine starre Vorderachse mit Luft- federung mit geschmiedeter I-Sektion und mit Spezialbefestigung der Federungseinzelteile.

      Die Luftfederung besteht aus zwei Luftbälgen mit zugehörigen Stoßdämpfern.

      Luftbälge und Stoßdämpfer sind auf beiden Sei- ten des Fahrgestellrahmens plaziert. Damit im Inneren des Omnibusses eine größtmögliche Gangbreite erreicht werden kann, wurden die Luftbälge möglichst nahe an den Reifen pla- ziert. Die Befestigungen sitzen daher hoch oben und weit außen.

      Die oberen Halter der Luftbälge und der Stoß- dämpfer sind an der Oberkante der Radhausbo- gen angebracht. An der Unterkante sitzen die Luftbälge angeschlossen an die Vorderachse auf hohen Haltern. Die unteren Teile der Stoßdämp- fer sind an der Vorderachse befestigt.

      Der Luftdruck in den Luftbälgen wird von einem Niveauventil/Sensor gesteuert, der seit- lich im Bus im Radhaus bei der Eingangstüre angebracht ist. Bei linksgelenkten Omnibussen ist der Platz für Niveauventil/Sensor auf der rechten Seite des Fahrgestells, bei rechtsgelenk- ten auf der linken Seite. Über einen Gabelhebel erfolgt die Verbindung von Niveauventil/Sensor mit der Mitte der längsseitigen Schubstrebe.

      Die Längs- und Seitenlage der Vorderachse wird durch vier gummigelagerte Schubstreben fixiert; zwei längsseitige und zwei diagonale Haltestreben.

      Die Schubstreben sind in Gummilager einge- faßt, teilweise im Halter im Längsträger, teil- weise im unteren Träger der Luftbälge in der Vorderachse.

      Die Schubstreben sind nicht justierbar - die Lage der Vorderachse im Fahrgestell wird mit Hilfe von Paßscheiben an den Haltern der Schubstreben eingestellt.

      Der Stabilisator sitzt vor der Achse, befestigt im Fahrgestellrahmen und in der Vorderachse.

      Steife Vorderachse mit Luftfederung, AMA 860


       

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      AMA 860

      1. Luftbalg

      2. Stoßdämpfer

      3. Schubstrebe

      4. Gummigelagerte Befestigung

      5. Stabilisator

      6. Niveauventil/Sensor

    Die Vorderachse mit Luftfederung AMA 860 ist eine starre Achse mit geschmiedeter I-Sektion. Die Luftfederung der Vorderachse besteht aus zwei Luftbälgen mit zugehörigen Stoßdämpfern.

    Ein Luftbalg und ein Stoßdämpfer sitzen jeweils seitlich des Fahrgestellrahmens, befestigt durch einen oberen Halter im Rahmen und einen unte- ren Halter auf der Vorderachse.

    Der Luftdruck in den Luftbälgen wird von einem Niveauventil/Sensor gesteuert, der im Fahrgestellrahmen an der Mitte der Vorderachse angebracht ist. Über einen Gabelhebel erfolgt die Verbindung von Niveauventil/Sensor zu einem Halter auf der Mitte des Stabilisators, der seinerseits mit der Vorderachse verbunden ist.

    Die Längs- und Seitenlage der Vorderachse wird durch fünf gummigelagerte Schubstreben fixiert; vier längsseitige und eine diagonale, transversale Haltestreben.

    Die Schubstreben sind in Gummilager einge- faßt, teilweise im Halter im Längsträger, teil- weise im unteren Träger der Luftbälge in der Vorderachse. Die Schubstreben sind nicht justierbar. Die Lage der Vorderachse im Fahrge- stell wird mit Hilfe von Paßscheiben an den Hal- tern der Schubstreben eingestellt.

    Die starre Vorderachse ist mit einem Stabilisator ausgestattet. Der Stabilisator sitzt vor der Achse und ist im Fahrgestellrahmen und der Vorder- achse befestigt.

    Einzel-Vorderachse mit Luftfederung, AMI 700D


     


     

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    AM 700D

    1. Luftbalg

    2. Stoßdämpfer

    3. oberes Dreieckverbindungsstück

    4. Unteres Dreieckverbindungsstück

    5. Vertikalverbindungsstück

    6. Gummigelagerte Befestigung

    7. Rollengelagerte Befestigung

    8. Stabilisator

    9. Niveauventil/Sensor

      AMI 700D ist eine Einzel-Vorderachse mit Luftfederung. Die Luftfederung besteht aus zwei Luftbälgen und zwei Stoßdämpfern.

      Die einzelne vordere Radgestellaufhängung ist auf beiden Seiten auf einem unteren und einem oberen Dreieckverbindungsstück aufgebaut.

      Ein geschmiedetes Dreieckverbindungsstück sitzt zwischen dem oberen und unteren Vertikal- verbindungsstück. Die Dreieckverbindungs- stücke sind mit wartungsfreien gummi- gelagerten Köpfen in den Längsträgern gelagert. Die Lagerung der Dreieckverbindungsstücke in den Vertikalverbindungsstücken besteht aus abgedichteten, konischen Rollenlagern.

      In der Serie 4 werden gegossene Dreieckverbin- dungsstücke mit optimierter Materialnutzung verwendet, wodurch eine sehr gute Stabilität gegeben wird.

      Die Luftbälge sind zwischen Radhausbögen und Obenseiten der vertikalen Verbindungsstangen plaziert. Die Stoßdämpfer sind zwischen den Haltern im Fahrgestellrahmen und den Haltern in der Unterkante der Radpartie befestigt. Die Befestigungen der Stoßdämpfer sind gummige- lagert.

      Die Luftzufuhr zu den Luftbälgen wird durch ein Niveauventil/Sensor gesteuert, welches über einen Gabelhebel mit dem unteren Drei-

      eckverbindungsstück verbunden ist. Bei linksge- lenkten Bussen sitzt das Niveauventil/Sensor auf der rechten Seite des Fahrgestellrahmens und bei rechtsgelenkten auf der linken Seite.

      Die Stabilisatoren sitzen vor den Einzel-Radauf- hängungen, mit Gummilagern befestigt im Fahr- gestellrahmen und mit Kugelgelenk- Verbindungsstangen in den Vertikal-Verbin- dungsstangen.

      Hinterachse mit Luftfederung, ADA 1300


       

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      ADA 1300 mit diagonalen Querverbindungen


       

      1. Luftbalg

      2. Stoßdämpfer

      3. Schubstrebe

      4. Schubstrebenkonsole

      5. Gummigelagerte Befestigung

      6. Stabilisator

      7. Niveauventil/Sensor


     

    ADA 1300 ist eine konventionelle Hinterachse, die aus gepressten und geschweißten Stahlplat- ten hergestellt wird. In der Luftfederung der Hinterachse sind vier Luftbälge und vier Stoß- dämpfer enthalten. Der Luftdruck in den Luft- bälgen wird durch zwei Niveauventile/Sensoren geregelt.

    Die Luftbälge sitzen zwischen den Querträgern des Fahrgestellrahmens und den zwei längssei- tigen, bogenförmigen Trägern, die unter der Hinterachse befestigt sind.

    Die Stoßdämpfer sitzen außen vor den Luftbäl- gen mit den oberen Haltern in den Querträgern und den unteren in den bogenförmigen Trä- gern. Die Befestigungen sind gummigelagert.

    Zwei Niveauventile/Sensoren steuern die Luft- zufuhr zu sämtlichen hinteren Luftbälgen. Sie sind jeweils seitlich des Fahrgestells außen vor den vorderen Stoßdämpfern plaziert. Sie sind in den Querträgern befestigt und über Gabelhe- bel mit den bogenförmigen unteren Trägern verbunden.

    Die Lage der Hinterachse in längs- und seitli- cher Richtung wird durch zwei längsseitige Haltestreben und zwei diagonale Querverbin- dungen fixiert.


     

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    ADA 1300 mit V-Haltestrebe


     

    1. Luftbalg

    2. Stoßdämpfer

    3. Schubstrebe

    4. V-Haltestrebe

    5. Gummigelagerte Befestigung

    6. Stabilisator

    7. Niveauventil/Sensor


     

    Die längsseitigen Schubstreben sind in Haltern auf der Seite des entsprechenden Längsträgers und in gegossenen Haltern zwischen dem Hin- terachsgehäuse und den bogenförmigen Trä- gern gelagert. Die Querverbindungen sind in Längsträgern und einer starken Schubstreben- konsole gelagert, die auf der Oberseite des Gehäuses befestigt ist.

    Für L-Busse kann die Lage der Hinterachse alternativ durch zwei längsseitige Schubstre- ben und eine V-Haltestrebe fixiert werden. Die V-Haltestrebe ist in beiden Längsträgern des Fahrgestellrahmens gelagert und hat eine sei- tenvesetzte Befestigung auf der Oberseite des Hinterachsgehäuses. Diese Ausführung ermög- licht eine niedrigere Fußbodenhöhe über der Hinterachse.

    Sämtliche Schubstreben sind gummigelagert. Die oberen Schubstreben sind, mit Ausnahme der V-Haltestrebe, justierbar. Wenn die Lage der Achse im Fahrgestell eingestellt wird, kön- nen an den unteren Haltestreben und der

    1. Haltestrebe Paßscheiben verwendet werden.

      Der Stabilisator sitzt hinter der Hinterachse und erhöht die Krängungsstabilität des Omni- busses.

      ADA 1300 wird in K- und L-Omnibussen ver- wendet und kann mit AMA 780, AMA 860, AMI 700D und ASA 701 kombiniert werden.

      Hinterachse mit Luftfederung, ADA 1350


       

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      ADA 1350

      1. Luftbalg

      2. Stoßdämpfer

      3. Schubstrebe

      4. Gummigelagerte Befestigung

      5. Stabilisator

      6. Niveauventil/Sensor

    Die Hinterachse ADA 1350 ist eine gegossene Achse vom Typ Portal. Da das Mittelteil abge- senkt ist, hat der Bus einen niedrigen Mittel- gang.

    Die Luftfederung der Hinterachse besteht aus vier Luftbälgen mit dazugehörigen Stoßdämp- fern. Die Luftbälge sind zwischen den oberen Querträgern und den zwei längsseitigen, bogenförmigen Trägern, die in der Hinterachse befestigt sind, plaziert.

    Die Stoßdämpfer sind über gummigelagerte Befestigungen an die bogenförmigen Träger und die Querträger angeschlossen.

    Die Sensoren sind jeweils seitlich des Fahrge- stells plaziert, dicht neben den vorderen Luft- bälgen. Sie sind am Fahrgestell besfestigt und erfühlen über die Gabelhebel und Verbin- dungsrohre den Abstand zu den bogenförmi- gen Trägern.

    Die Hinterachse wird mit vier gummigelager- ten Schubstreben fixiert. Die zwei oberen längsseitigen Haltestreben sind teilweise im Längsträger und teilweise an den Bremszylin- dern auf dem Hinterachsgehäuse gelagert. Die zwei unteren diagonalen Querverbindungen sitzen in den Längsträgern und in einer starken Schubstrebenkonsole auf dem Gehäuse befe- stigt.

    Die zwei unteren Schubstreben sind einstell- bar. Die obere Haltestrebe kann mit Paßschei- ben justiert werden.

    Die Hinterachse ist mit einem kugelgelenkge- lagertem Stabilisator ausgestattet, der vor der Hinterachse sitzt.

    ADA 1350 wird für N-Busse verwendet, aus- gestattet mit ELC, und kann nur mit der Vor- derachse AMA 780 kombiniert werden. Als Variante von ADA 1350 gibt es ASA 100X, eine Mittelachse ohne Antrieb. ASA 100X wird für Gelenkbusse verwendet.

    Liftachse mit Luftfederung, ASA 701


     

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    ASA 701

    1. Luftbalg

    2. Stoßdämpfer

    3. Schubstrebe

    4. Gummigelagerte Befestigung

    5. Stabilisator

      Die Liftachse ASA 701 besteht aus einem abge- kröpften Stahlrohr mit geschweißten Haltern.

      Die Federung der Liftachse besteht aus zwei Luftbälgen und zwei Stoßdämpfern. Die Rege- lung der Bälge ist in die Regelung der Luftbälge der Hinterachse integriert und wird somit durch deren Niveauventil/Sensor gesteuert.

      Die Luftbälge sitzen zwischen den Liftachsen und Konsolen, die von den längsseitigen Längs- trägern abgehen.

      Die Lage der Liftachse in längs- und seitlicher Richtung wird durch zwei längsseitige Schubst- reben und zwei diagonale Schubstreben fixiert.

      Die diagonalen Streben sind in den längsseitigen Längsträgern und in den Liftachsen gelagert.

      Die längsseitigen Schubstreben sind in den Lift- achsen und in den Haltern auf der Seite der ent- sprechenden Rahmenträger gelagert.

      Schubstreben sind nicht justierbar - die Lage der Liftachse im Fahrgestell wird mit Hilfe von Paß- scheiben eingestellt.

      Ein Stabilisator sitzt vor der Liftachse. Der Sta- bilisator wird mit konischen Gummilagern in der Liftachse gelagert.

      Beschreibung der Bauteile


       

      Luftbälge

      Fahrzeug ohne Liftachse (4x2) mit Luftbalg- Paar an der Vorderachse und zwei Luftbalg-Paa- ren an der Hinterachse. Fahrzeuge mit Liftachse (6x2) haben darüber hinaus ein Luftbalg-Paar an der Liftachse. Die Luftregulierung für die Luft- bälge an der Liftachse ist in die Regulierung der Luftbälge der Hinterachse integriert.


       

      Die Luftbälge des Fahrzeugs sind vom Typ Rol- lenluftbalg und es gibt Ausführungen mit unter- schiedlichen Balghöhen, je nachdem, welche Achse mit Luft gefedert werden soll. Die Balg- höhe ist abhängig vom Fahrgestell-Modell und der gewünschten Federung.

      Die Außenhülle des Luftbalgs besteht aus syn- thetischem Gummi, durch Nylonschnüre ver- stärkt. Der Balggummi sitzt festgeklemmt in der oberen Balgplatte. Die Ausführung sorgt für hohe Dichte des Balgs, wodurch wiederum eine hohe Zuverlässigkeit erreicht wird. Unten ist der Balggummi um einen gleichförmigen Rollkör- per befestigt. Der Rollkörper wurde so geformt, daß die Luftbälge eine ausgeprägt progressive Federung haben.

      Im Inneren der Luftbälge sitzt ein Anschlagpuf- fer, der an der Unterseite der oberen Träger- platte befestigt ist.

      Der Luftbalg hat einen separaten Luftanschluß in der oberen Trägerplatte.

      Luftbälge werden komplett ausgetauscht, daher wird eine hohe Dichtheit gewährleistet.


       

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      Rollenbalg

      1. Balggummi

      2. obere Trägerplatte

      3. Führungsstift

      4. Anschlagpuffer

      5. Rollkörper

      6. Luftanschluß

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    Die Luftbälge werden durch Führungsstifte im Rahmen und an der Achse an ihrem Platz gehal- ten. Die Führungsstifte sind mit Paßbolzen gesichert.


     

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    Bei den Federungsbewegungen rollt der Balg- gummi über den konischen Rollkörper auf und ab. Wenn bei der Abfederung die Höhe des Luftbalgs geringer wird, rollt der Balggummi über den Rollkörper herunter. Das Luftvolumen im Balg nimmt ab, wodurch eine Zunahme des Drucks erfolgt, welcher der Abfederung entge- genwirkt.

    Aufgrund der konischen Außenform des Roll- körpers vermindert sich das Luftvolumen gegen Ende der Abfederung schneller. Diese Beschaf- fenheit verleiht der Abfederung einen progressi- ven Federungscharakter.

    Wird die Belastung des Omnibusses so verän- dert, daß die veränderte Höhe der Luftbälge konstant bleibt, erhöht oder vermindert das Niveauventil/Sensor den Luftdruck in den Luft- bälgen, so daß diese wieder ihre normale Höhe haben.

    Wenn die gesamte Luft aus den Luftbälgen geleert wird, kommt es dazu, daß der größte Teil des Balggummis über die Rollkörper herunter- gerollt ist. Die obere Trägerplatte wird dann mit dem Anschlagpuffer an den Rollkörpern aufset- zen.

    Um unnötigen Abrieb des Balggummis zu ver- hindern, ist es wichtig, daß die Rollkörper bei jeder Wartung gereinigt werden.

    Schubstrebe

    Die Luftbälge und Stoßdämpfer können keine Kräfte in längs- und seitlicher Richtung der Radachsen auffangen. Um die Achsen an ihrem Platz zu halten und um Antriebs-, Brems- und Querkräfte aufnehmen zu können, wird die Lage der Achsen mit Schubstreben fixiert.

    Eine Schubstrebe besteht aus Rohr und ist mit einem gummigelagertem Kopf versehen. Die Schlußstücke der Schubstrebe werden an die Achsträger und an den Fahrgestellrahmen ange- setzt.

    Bestimmte Schubstreben sind justierbar. Durch Veränderung der Länge kann die Lage der Achse und die Verschiebung der Luftbälge ein- gestellt werden.

    Die längsseitige Schubstrebe hält die Achse an ihrem Platz in Längsrichtung und bestimmt die Neigung und Schrägstand der Achse. Die quere Schubstrebe hält die Achse in Seitenrichtung auf ihrem Platz.


     

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    Die Schubstreben sind in wartungsfreien, gum- migelagerten Schubstrebenköpfen gelagert. Die Schubstrebenköpfe nehmen Kräfte aus längs- und seitlicher Richtung der Achse auf, gestattet der Achse jedoch, sich in der Höhe zu bewegen.


     


     

    Die Gummilagerung dämpft die Übertragung von Geräuschen und Vibrationen von der Achse zum Fahrgestell.


     

    1. Schubstrebe

    2. Austauschbare Gummibuchse mit Befestigungszapfen

    3. Sicherungsring

    Stabilisator


     

    Allgemeines

    Alle Achsen haben in allen Omnibussen einen Stabilisator, der aus einer in U-Form gekröpften Torsionsfeder besteht.


     

    Der Stabilisator ist in der Achse und im Fahrge- stellrahmen festgemacht. Bei einer Krängung wird der Mittelteil einer Verdrehung ausgesetzt und wirkt dann der Krängung entgegen.


     

    Die Stabilisatoren sorgen für erhöhte Querstabi- lität der Omnibusse, wodurch eine erhöhte Fahr- stabilität und Komfort gegeben ist.

    Stabilisatoren der Serie 4 sind so konstruiert, daß sie die gleiche Krängungssteifigkeit wie die Vorgänger-Serien ergeben.


     

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    Arbeitsweise des Stabilisators

    Bei den Bussen der Serie 4 wurden Kugelge- lenk-Verbindungsstangen an sämtlichen Achsen eingeführt, ausgenommen bei der Liftachse ASA 701. Zwischen dem Stabilisator und dem Rahmen sitzen Haltestreben, die an beiden Enden mit Kugelgelenk-Lagern versehen sind. Die Kugelgelenke bewirken, daß die Kräfte vom Stabilisator direkt ohne Deformation der dazwi- schenliegenden Gummielemente übertragen werden.


     

    Der Stabilisator für ASA 701 ist in der Liftachse mit konischen Gummilagern gelagert.


     

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    1. Stabilisator

    2. Kugelgelenk

    3. Strebe


       

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      1 711 614

      12:02-54

      Ausgabe 01 de


       

      Mechanische Luftfederung


       

      Arbeitsbeschreibung


       

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      © Scania CV AB 1999, Sweden

      Inhalt

      Arbeitsbeschreibung Federbalghöhe prüfen und einstellen 3

      Niveauregelventil 7

      Zusatzausstattung 8

      Magnetventile 9

      Schaltplan 10

      Druckluftsystem-Diagramme 12

      Mechanische Luftfederung


       

      Federbalghöhe prüfen und einstellen


       

      Federbalghöhe prüfen

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      1. Vollen Luftdruck im System herstellen.

      2. Strom einschalten.

      3. Sicherstellen, daß der Fahrniveau-Schalter (falls eingebaut) ausgeschaltet ist.


         

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      4. Sicherstellen, daß der Schalter der Nachlaufachsen-Entlastung (falls eingebaut) ausgeschaltet ist.


         

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      5. Abstand zwischen Hinterachsgehäuse und Rahmenunterseite messen.


     

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    114 196

     

    Die genauen Maße sind enthalten in: Werkstatt-Handbuch, Heft Federbalghöhe, Federbalghöhe einstellen.

    Federbalghöhe einstellen


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung vor dem Durchführen von Arbeiten stets mit Unterstellböcken abstützen.


     

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    100930

     

    Solange Verletzungsgefahr besteht, dürfen bei Fahrzeugen mit Luftfederung keine Arbeiten unter dem Fahrzeug durchgeführt werden.

    Es besteht Verletzungsgefahr, wenn sich der Rahmen auf die Achsen absenkt.

    Dies kann unter folgenden Umständen der Fall sein:

  • Luftfederbalg ist beschädigt.

  • Druckluftleitung wird getrennt.

  • Elektrisches Ventil zum Entleeren der Luftfederbälge wird eingeschaltet.

  • Niveauhebel wird nach unten gedrückt.


 

WICHTIG! Die angegebenen Toleranzen für die Federbalghöhe gelten nur für die Prüfung, nicht für die Einstellung.

Die beiden Niveauregelventile hinten und das gemeinsame vorn werden auf die gleiche Weise eingestellt.

  1. Aus Sicherheitsgründen sind Unterstellböcke ca. 40 mm unter den in der Inspektionsanweisung gezeigten Abstützpunkten anzuordnen.


     

    Hinweis: Das Druckluftsystem muß unter vollem Druck stehen.


     

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  2. Sicherungsmuttern am Verbindungshebel lösen und diesen vom Exzenterwellenhebel abbauen.

  3. Exzenterwellenhebel nach unten ziehen, bis das Fahrzeug auf den Unterstellböcken aufliegt. Sicheren Stand der Unterstellböcke sicherstellen.

  4. Hebel ca. 20 schnell nach oben und zurück in die Ruhestellung drücken, bis die korrekte Federbalghöhe erreicht ist. Korrekte Federbalghöhe herstellen.

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  5. Exzenterwellenhebel mit Sicherungsstift oder 4,0 mm-Bohrer sichern.


     

  6. Betätigungshebel drehen, bis er ohne Spannung am Exzenterwellenhebel angebaut werden kann.

  7. Sicherstellen, daß die Federbälge die korrekte Höhe haben. Sicherungsstift/ Bohrer entfernen. Sicherungsmuttern am Hebel festziehen.


     

    WICHTIG! Sicherstellen, daß beim Füllen der Federbälge die korrekte Höhe erreicht wird:


     

    • Vollen Luftdruck im System herstellen.

    • Betätigungshebel vom Exzenterwellenhebel abbauen.

    • Exzenterwellenhebel nach unten ziehen, bis das Fahrzeug auf den Unterstellböcken aufliegt.

    • Exzenterwellenhebel schnell nach oben drücken und Betätigungshebel anbauen.

    • Sicherstellen, daß die korrekte Federbalghöhe erreicht wird.

  8. Unterstellböcke entfernen.

Niveauregelventil


 

Niveauregelventil erneuern


 

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ACHTUNG!

Fahrzeuge mit Luftfederung vor dem Durchführen von Arbeiten stets mit Unterstellböcken abstützen.


 

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  1. Druckluftsystem entlüften. Ventil im Bereich der Druckluftanschlüsse reinigen. Druckluftschläuche einige Umdrehungen lösen und sicherstellen, daß das System drucklos ist.

  2. Niveauregelventil ersetzen.

  3. Sicherstellen, daß das System dicht ist und das Ventil korrekt funktioniert.

  4. Fahrniveau einstellen.

Zusatzausstattung


 

Erhöhtes Fahrniveau

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Durch diese Zusatzausstattung kann der Fahrer die Bodenfreiheit des Fahrzeugs um ca. 75 mm vergrößern.

Die Funktion wird durch Schalter S506 in der Instrumententafel gesteuert. Bei gedrücktem Schalter leuchtet eine Leuchte im Kombiinstrument auf.

Aus Sicherheitsgründen hat der Schalter eine manuelle Rastung, um ein unbeabsichtigtes Anheben des Fahrniveaus zu verhindern. Beim Fahren mit erhöhtem Niveau sind Fahrstabilität

und Federungseigenschaften beeinträchtigt. A Schalter S506

B Kontrolleuchte im Kombiinstrument


 

Nachlaufachsen-Entlastung

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Mit dieser Zusatzausstattung kann der Fahrer durch Entlüften der Federbälge der Nachlaufachse die Antriebsachse stärker belasten.

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Die Funktion wird durch den federbelasteten Schalter S501 gesteuert.


 

Schalter S501

Magnetventile


 

Magnetventile


 

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ACHTUNG!

Fahrzeuge mit Luftfederung vor dem Durchführen von Arbeiten stets mit Unterstellböcken abstützen.


 

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1

  1. Druckluftsystem entlüften. Ventil im

    Bereich der elektrischen und Druckluftanschlüsse reinigen. Druckluftschläuche einige Umdrehungen lösen und sicherstellen, daß das System drucklos ist.

  2. Magnetventil erneuern.

    2

  3. Sicherstellen, daß das System dicht ist und

    das Ventil korrekt funktioniert.


     

    113 522

     

    1. Magnetventil V509 - erhöhtes Fahrniveau

    2. Magnetventil V522 - Nachlaufachsen- Entlastung


 

Prüfung

Die Widerstands-Messung kann direkt am Magnetventil erfolgen. Der Widerstand der Magnetspule soll 54-63 Ohm betragen.

Schaltplan


 

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Schaltplan


 


 

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Druckluftsystem-Diagramm 4x2, 6x2 ohne Nachlaufachsen-Entlastung


 

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  1. Nur Fahrzeuge mit erhöhtem Fahrniveau

  2. Zum Versorgungskreis

Druckluftsystem-Diagramm 6x2 mit Nachlaufachsen- Entlastung


 

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  1. Nur Fahrzeuge mit erhöhtem Fahrniveau

  2. Zum Versorgungskreis

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    12:03-01


     

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    100185

     

    1 585 301

    Ausgabe 1


     

    Elektronisch gesteuerte Luftfederung ELC


     

    Funktionsbeschreibung


     

    M1 M2


     

    © Scania CV AB 1995-10

    de


     

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    STOP

    Inhaltsverzeichnis


     

    Inhaltsverzeichnis


     

    Sicherheit Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen 5

    Fahren von luftgefederten Farzeugen 5

    Einleitung Einleitung 7

    Systembeschreibung 8

    Fahrniveau 8

    Steuerung 9

    Steuergerät Konfigurierung 11

    Steuergerät auswechseln 11

    Kalibrierung 12

    Eingangssignale Geschwindigkeitssignal 13

    Bremssignal 13

    Niveausignal Fahrgestellhöhe 14

    Kalibrierung 15

    Druckwächter Hinterachse (6x2) 16

    Betätigung Liftachse 6x2 17

    Fernbedienung 19

    Programmierung von M1/M2 20

    Programmierte Niveaus 20

    Standby-Funktion 21

    Zusätzliche Fernbedienung 21

    Manometer, Armaturenbrett 22

    Ventile 22


     

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    Ventil 4x2A Luftfederung hinten 23

    Ventil 4x2B Volluftfederung 24

    4x2B mit Zusatzdruckluftbehälter 25

    Ventil 6x2B Volluftfederung 26

    6x2B mit Zusatzdruckluftbehälter 28

    Warnlampen Systemfehler 31

    Diagnoseschalter 31

    Niveaufehler 31

    Lastübertragung 32

    Fehlersuche Einleitung 33

    Systemfehler 34

    Diagnosefunktion Einleitung 35

    Abrufen von Fehlercodes 35

    Fehlerfreies System 36

    Löschen von Fehlercodes 36

    Sicherheit

    Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen

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    WARNUNG!

    Bei Arbeiten unter einem luftgefederten Fahrzeug immer Unterstellböcke ver- wenden.


     

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    Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht unter Gefährdung von Personen ausgeführt werden.

    Wenn der Rahmen auf die Achse herunterfällt, kann dies Klemm- und Schlagschäden verursa- chen.

    Der Rahmen fällt herunter, wenn:

    • ein Luftbalg platzt

    • eine Luftleitung abgeklemmt wird

    • Spannung an einem Ventil zur Entleerung der Bälge angelegt wird

    • ein Niveauventil ausgewechselt wird, wenn die Zündspannung eingeschaltet ist.


     

    Fahren von luftgefederten Farzeugen

    Beim Fahren muß das Fahrgestell auf vorpro- grammiertem Fahrniveau sein.

    Das Fahrniveau wird durch Betätigen der grü- nen Taste an der Fernbedienung erhalten. Ange- zeigt wird das Fahrniveau durch Erlöschen der Niveaufehlerlampe am Armaturenbrett.

    Das Fahrzeug darf nur in Ausnahmefällen mit einer anderen Fahrgestellhöhe als der des Fahr- niveaus gefahren werden.

    Beim Fahren mit Schneeketten muß das Fahrge- stell leicht über das Fahrniveau angehoben wer- den, um zu vermeiden, daß die Radkästen durch die Ketten beschädigt werden. Ein Richtwert ist 65 mm.


     

    Einleitung

    ELC (Electronic Level Control) ist eine elektronische Regelung der Luftfederung. ELC bietet gegenüber der mechanisch gesteu- erten Luftfederung eine Reihe von Vorteilen.


     

    • Niveauregulierung unabhängig von der Fahrgestellhöhe. das Fahrgestell hält eine konstante Höhe beim Be- und Entladen.

    • Vom Fahrniveau abgesehen können zwei Fahrgestellhöhen im Steuergerät gespeichert werden. Beispielsweise die Höhe zwei verschiedener Laderampen.

    • Niedrigerer Luftverbrauch beim Fahren.

    • Verbesserte Lastübertragungsfunktion bei Fahrzeugen mit anhebbarer Liftachse.

    • Einfacheres Luftleitungs- und Ventilsystem.

    • Das Fahrniveau wird beim Abbremsen und bei Kurvenfahrten nicht beeinflußt.

    • Standby-Funktion bei 6x2-Fahrzeugen

    • 4x2-Steuergeräte können mit Scania Diagnos 2 auf Fehler hin überprüft und mit Scania Programmer 2 kalibriert werden.

    Einleitung


     

    Systembeschreibung

    Niveaugeber messen den Abstand zwischen dem Rahmen und der Radachse am Fahrzeug und informieren das Steuergerät.

    Mit einem Magnetventilblock regelt das Steuergerät die Luftmenge in den Luftbälgen.

    Das Bremssignal vom Bremsrelais wird dazu verwendet, eine Niveauregulierung beim Abbremsen zu verhindern.

    Das Geschwindigkeitssignal vom Fahrtschrei- ber wird verwendet, um dem Steuergerät mit- zuteilen, daß das Fahrzeug in Bewegung ist. Beim Fahren arbeitet das Steuergerät mit Nor- malregulierung und verbraucht wesentlich weniger Luft als im Stillstand.

    Durch Ausbleiben des Geschwindigkeitssi- gnals im Stillstand erfolgt eine schnellere Niveauregulierung.

    Mit der Fernbedienung kann die Fahrgestell- höhe reguliert werden. Das Steuergerät regu- liert die Fahrgestellhöhe des Fahrzeugs auf das Niveau, das mit der Fernbedienung eingestellt wurde.

    Zwei Druckwächter kontrollieren, daß der maximale Antriebsachsdruck bei einer Last- übertragung oder beim Fahren mit angehobe- ner Liftachse nicht überschritten wird (gilt nur für 6x2-Fahrzeuge).


     

    Fahrniveau

    Das Fahrniveau ist die Fahrgestellhöhe, bei der das Fahrzeug normal gefahren werden sollte. Wenn das Fahrzeug sich nicht auf Fahrniveau befindet, leuchtet die Niveaufehlerlampe auf.

    Das Fahrzeug wird automatisch auf Fahrniveau eingestellt, wenn die Taste für Fahrniveau auf der Fernbedienung (siehe Seite 19) gedrückt wird.

    Das Niveaugebersignal für das Fahrniveau wird bei der Niveaukalibrierung im Steuergerät einprogrammiert. Die Niveaukalibrierung muß bei jedem Auswechseln eines Steuergerätes oder Niveaugebers durchgeführt werden.


     

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    12_0745

     

    Taste an der Fernbedienung für die automatische Niveauregulierung auf Fahrniveau.


     

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    12_0752

     

    Die Niveaufehlerlampe leuchtet nicht, wenn das Fahrzeug sich auf Fahrniveau befindet.

    Regulierung


     

    Fahren (Normalregelung)

    Beim Fahren arbeitet das ELC-System mit Nor- malregelung und die Fahrgestellhöhe wird ein- mal pro Minute geregelt. Dies geschieht, um ein unnötiges Regulieren bei z.B. Kurvenfahrt und Beschleunigung zu vermeiden.

    Bei Normalregelung verbraucht das System wesentlich weniger Luft als die mechanisch gesteuerte Luftfederung.


     

    Be-/Entladen (Schnellregelung)

    Wenn das Fahrzeug stillsteht, regelt das ELC- System die Fahrgestellhöhe alle 1,5 Sekunden. Dies ermöglicht, daß das Fahrgestell beim Ent- laden eine konstante und exakte Höhe behält.


     

    Stopp

    Wenn das Bremspedal betätigt wird, unterbricht das ELC-System die Regulierung der Fahrge- stellhöhe. Man vermeidet somit, daß das System versucht, die Veränderung der Fahrgestellhöhe, die durch das Nicken des Fahrzeugs beim Ein- bremsen verursacht wird, zu regulieren.

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    Steuergerät

    Es gibt zwei unterschiedliche Steuergeräte:

    • 4x2-Fahrzeuge ohne Liftachse

      12_0728

       

    • 6x2-Fahrzeuge mit Liftachse

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    Das Steuergerät wird unter der Elektrozentrale montiert.


     

    Konfigurierung

    12_0729

     

    Das Steuergerät muß für das Fahrzeug, in das es eingebaut wird, konfiguriert (angepaßt) wer- den.

    Bei der Konfigurierung werden Parameter im Steuergerät programmiert. Die Parameter sind Informationen, die den Arbeitsablauf steuern.

    Bei der Konfigurierung erhält das Steuergerät Informationen:


     

    • über Geschwindigkeitsgrenzen für unter- schiedliche Regelstellungen

    • über die Einstellungen für Lastübertragung bei 6x2-Fahrzeugen

    • über die Toleranzniveaus der Niveauregelung


     

    Steuergerät auswechseln

    Die Erfahrung hat gezeigt, daß Fehler am Steuergerät selten sind. Deshalb sollten Fehler- codes abgerufen und Sicherungen kontrolliert werden, bevor das Steuergerät ausgewechselt wird.

    Beim Auswechseln des Steuergerätes muß das neue Steuergerät konfiguriert (an das Fahrzeug angepaßt) sein.

    Die Niveaugeber müssen außerdem für das neue Steuergerät kalibriert werden.

    Das Steuergerät wird von Scania mit der richti- gen Grundkonfiguration geliefert.

    Beim Einschalten tastet das Steuergerät ab und paßt sich automatisch an folgende Unter- schiede in der Konfiguration an:


     

    • A- oder B-Federung bei Fahrzeugen mit 4x2- Steuergeräten.

    • Zeitbegrenzte oder nicht zeitbegrenzte Last- übertragungsfunktion bei Fahrzeugen mit 6x2-Steuergerät.

    Steuergerät


     

    Kalibrierung

    Wenn das Steuergerät oder ein Niveaugeber ausgewechselt worden ist, müssen drei Niveau- signale von den Niveaugebern im neuen Steuergerät kalibriert werden.

    Die drei Niveaus sind:

    Das Fahrniveau - die Fahrgestellhöhe, bei dem das Fahrzeug normalerweise gefahren wird.

    Das obere Maximalniveau - die größte Fahrge- stellhöhe, die zugelassen werden kann.

    Der untere mechanische Anschlag - wenn die Anschlagpuffer des Rahmens auf der Achse ruhen. Die Bälge sind dann völlig luftleer.

    Die Kalibrierung wird manuell mit dem Kali- brierungsschalter G9 unter der Elektrozentrale durchgeführt.


     

    4x2-Steuergerät

    Das Steuergerät für 4x2-Fahrzeuge kann mit Scania Diagnos 2 auf Fehler hin überprüft und mit Hilfe von Scania Programmer 2 kalibriert werden.


     

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    16_0987

     

    G 9

     

    Kalibrierungsschalter G9

    Eingangssignale


     

    Geschwindigkeitssignal

    Das Geschwindigkeitssignal kommt vom Fahrt- schreiber. Es wird benutzt, um die Regelfunk- tion von Schnellregelung, beim Be- und Entladen, zu Normalregelung beim Fahren zu wechseln. Das Geschwindigkeitssignal ist ein Rechteckimpuls, dessen Frequenz ein Maß für die Geschwindigkeit ist.


     

    Bremssignal

    Das Bremssignal kommt vom Bremslichtrelais. Wenn das Bremspedal niedergedrückt wird, stellt das Steuergerät die Regulierung ein. Man vermeidet dadurch ein falsches Kompensieren der Fahrgestellhöhe, das durch das ”Nicken” des Fahrzeugs beim Einbremsen verursacht wird.

    Niveaugeber


     

    Funktion des Sensors

    Die Fahrgestellhöhe wird von induktiven Niveaugebern erhalten. Die Niveaugeber sind am Rahmen angeordnet und messen den Abstand zwischen Achse und Rahmen.

    Die Niveaugeber bestehen aus einer festen Spule und einem beweglichen Kern. Wenn das Fahrgestell angehoben oder abgesenkt wird, wird der Kern entweder in die Spule eingetaucht oder herausgezogen.

    Die Induktanz der Spule hängt von der Größe des Kerns, der sich in der Spule befindet, ab.

    Das Steuergerät sendet einen Impuls an den Sensor aus. Die Pulszeit wird durch die Induk- tanz der Spule bestimmt.

    Durch Messen der Länge des Impulses, erhält man einen Wert für die Fahrgestellhöhe.

    Beispiel:


     

    • Das Fahrgestell wird angehoben, der Kern taucht in die Spule ein, die Induktanz nimmt zu, die Impulslänge nimmt zu.

    • Das Fahrgestell wird abgesenkt, der Kern wird aus der Spule gezogen, die Induktanz nimmt ab, die Impulslänge nimmt ab.

    Da zwischen dem Kern und der Spule keine mechanische Verbindung besteht, entsteht kein mechanischer Verschleiß dieser Teile. Dadurch ist der Sensor sehr zuverlässig.

    Bei einer Fehlersuche kann nicht die Wider- standsveränderung bei Betätigung des Sensors gemessen werden.

    Der Spulenwiderstand des Gebers ist unabhän- gig von der Lage des Kerns.


     

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    1


     

    2

    image 3


     

    12_0735

     

    1. Anschlußstift

    2. Spule

    3. Kern

    4. Hebelbefestigung


 

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A

300 us


 

B


 

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130 us


 

C

640 us


 

12_0749

 

A Impuls bei Fahrniveau

B Impuls durch max. Induktanz beeinflußt (geringe Fahrgestellhöhe)

C Impuls durch min. Induktanz beeinflußt (große Fahrgestellhöhe)

Die Werte sind nicht genau

Auswechseln des Niveaugebers

Bei einer Niveauregulierung wird der Sensor von einem Hebel, der über eine Verbindungs- stange mit der Achse verbunden ist, betätigt. Der Hebel betätigt einen rotierenden Halter am Sensor. Wenn der Halter gedreht wird, ändert der Kern sein Lage in der Spule. Der Halter hat keinen mechanischen Anschlag.

Beim Auswechseln des Sensors muß der Halter des Hebels so gedreht werden, daß die richtige Sensorfunktion erhalten wird. Der Halter kann bei einem Sensortausch in vier verschiedene Stellungen gedreht werden. Zwei erhöhte Absätze am Halter werden als Markierung zur richtigen Orientierung des Halters verwendet.

Bei einem Sensor mit korrekt montiertem Hebel wird der Kern bei normalem Fahrniveau zur Hälfte in die Spule eingetaucht sein.

Wenn der Abstand zwischen Achse und Rah- men zunimmt, wird der Kern in die Spule abge- senkt.

Wenn der Abstand zwischen Achse und Rah- men abnimmt, wird der Kern aus der Spule gezogen.


 

Kalibrierung

Wenn ein Niveausensor ausgewechselt worden ist, müssen drei Niveausignale von den Niveau- gebern im neuen Steuergerät kalibriert werden.

Die drei Niveaus sind:

Das Fahrniveau - die Fahrgestellhöhe, bei der das Fahrzeug normal gefahren wird

Das obere Maximalniveau - die größte zuläs- sige Fahrgestellhöhe.

Der untere mechanische Anschlag - wenn die Anschlagpuffer des Rahmens auf der Achse ruhen. Dann sind die Bälge völlig luftentleert.

Die Kalibrierung wird manuell mit der Kalibrie- rungsleitung G9 unterhalb der Elektrozentrale oder mit Hilfe vom Scania Programmer 2 durch- geführt.

Druckwächter Hinterachse (6x2)

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Bei Fahrzeugen mit Liftachse sind zwei Druck- wächter an die Luftbälge der Antriebsachse angeschlossen.

Die Druckwächter werden verwendet, um zu kontrollieren, daß die Belastung der Antriebs- achse nicht zu hoch wird.

Zwei Signalleitungen vom Steuergerät werden durch die Druckwächter mit +24 Volt verbun- den.

12_0732

 

Der Druckwächter T70 unterbricht, wenn die maximal zulässige Belastung für das Fahren mit angehobener Liftachse erreicht worden ist.

1

 

Der Druckwächter T71 unterbricht, wenn die 2

maximale Antriebsachsbelastung bei Lastüber-

tragung erreicht worden ist.

Die Bestimmungen für die maximal zulässige Achsbelastung und Lastübertragung werden je nach Land unterschiedlich festgesetzt. Daher müssen die Druckwächter so ausgewählt wer- den, daß sie bei der Belastung, die die nationa- len Bestimmungen vorgeben, aktiviert werden.

  1. Druckwächter T70

  2. Druckwächter T71

Betätigung


 

Liftachse 6x2

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RETARDER

 

Am Armaturenbrett befindet sich ein Schalter mit drei Stellungen (S105), mit welchem die Funktionen der Liftachse gesteuert werden.


 

Absenken der Liftachse

Mit dem Schalter in der unteren Stellung wird die Liftachse abgesenkt. Die Verbindung zwi- schen den Liftachs- und Antriebsachsbälgen wir geöffnet.


 

17_0091

 

Anheben der Liftachse

Mit dem Schalter in der Mittelstellung wird die Liftachse angehoben. Die Federbälge der Lift- achse werden entlüftet. Die Lampe im Schalter leuchtet auf.

Wenn der Druckwächter T70 (max Antriebs- achsdruck) nicht unterbricht, werden die Lift- achsbälge völlig entlüftet. Die Hebebälge werden gefüllt und die Liftachse angehoben.

Wenn der Druckwächter T70 beim Entlüften der Liftachsbälge unterbricht, wird der Anhebevor- gang abgebrochen. Die Liftachse wird abge- senkt. Die Verbindung zwischen den Antriebs- und Liftachbälgen wird geöffnet. Um die Lift- achse erneut anheben zu können, muß der Schalter zuerst in die untere Stellung und danach in die Mittelstellung gebracht werden.

Wenn die Liftachse angehoben wird, wird das Niveau des Fahrzeugs hinten erhöht.

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RETARDER

 

Absenken der Liftachse


 

17_0090

 

Anheben der Liftachse


 

Lastübertragung

RETARDER

 

Mit dem Schalter in der oberen Stellung wird eine Lastübertragung eingeleitet. Die Lampe am Armaturenbrett, die eine Lastübertragung anzeigt, und die Lampe im Schalter leuchten auf.

Eine Lastübertragung wird verwendet, um kurz- zeitig den Druck auf die Antriebsachse und somit die Fahrbarkeit zu erhöhen.

Der Schalter wird in die Lastübertragungsstel- lung gebracht. Die Federbälge der Liftachse werden entlüftet:


 

  • Wenn der Druckwächter T71 (max. Antriebs- druck bei Lastübertragung) nicht unterbricht, werden die Liftachsbälge völlig entleert.

    Die Hebebälge werden nicht gefüllt.

    Der Räder der Liftachse haben Kontakt zum Boden, tragen jedoch keine Last.

  • Wenn der Druckwächter T71 unterbricht, während die Federbälge entlüftet werden, wird die Entlüftung abgebrochen.

    Die Antriebsachse wird dann den maximalen Antriebsachsdruck haben. Die Liftachse über- nimmt den Rest der Last.


     

    Es gibt zwei Ausführungen des Schalters S105:


     

  • Bei Fahrzeugen, bei denen die obere Stellung des Schalters rückfedernd ist, wird die Lift- achse während 90 Sekunden entlüftet. Danach werden die Liftachsbälge erneut gefüllt.

    Erneute Lastübertragung ist erst nach 50 Sekunden wieder möglich.

  • Bei Fahrzeugen, bei denen die obere Stellung des Schalters fest ist, gibt es nicht die zeitbe- grenzte Lastübertragungsfunktion. Die Last- übertragung wird dann beendet, wenn der Schalter in seine untere Stellung gebracht wird.

Die Bestimmungen für die maximal zugelassene Achsbelastung und Lastübertragung werden je nach Land unterschiedlich festgesetzt. Daher müssen die Druckwächter so ausgewählt wer- den, daß sie die nationalen Bestimmungen erfül- len.


 

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17_0089

 

Lastübertragungsstellung


 

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12_0751

 

Lastübertragungslampe am Armaturenbrett.

Fernbedienung

Mit der Fernbedienung wird die Fahrgestellhöhe auf das gewünschte Niveau eingestellt. Die Fernbedienung besitzt einen eigenen Mikropro- zessor. Die Kommunikation mit dem Steuergerät geschieht mittels digitalen Signalen.

An der Fernbedienung befinden sich zehn Tasten mit unterschiedlichen Funktionen. Zwei Lampen an der Fernbedienung leuchten, wenn die Tasten 1 und 2 aktiviert sind. Mindestens eine Lampe muß leuchten, damit die Tasten 4-8 funktionsfähig sind.

  1. Anheben/Absenken vorn. Eine Lampe an der Fernbedienung zeigt, ob die Funk- tion aktiviert ist.

  2. Anheben/Absenken hinten. Ein Lampe an der Fernbedienung zeigt an, ob die Funktion aktiviert ist.

  3. Die Taste ist ohne Funktion.

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    image

  4. M1-Speicher für wahlfreie Fahrgestell-


     


     

    image image image

    12_0742

     

    12_0741

     

    1 2 3

    höhe. Muß mit der Taste 1 oder 2 kombi- M1 M2

    12_0743

     

    12_0744

     

    12_0745

     

    niert werden.

  5. M2-Speicher für wahlfreie Fahrgestell- höhe. Muß mit der Taste 1 oder 2 kombi- niert werden.

  6. Anheben/Absenken auf normales Fahr- niveau. Muß mit der Taste 1 und/oder 2 kombiniert werden.

  7. Anheben, muß mit der Taste 1 und/oder 2 kombiniert werden.

  8. Absenken, muß mit der Taste 1 und/oder 2 kombiniert werden.

  9. Stopp, unterbricht die angefangene Funk- tion 4-6.

    Stopp wird für die Aktivierung der Standby-Funktion verwendet.

    Die Taste wird auch bei der Program- mierung von M1 und M2 verwendet.


     

    Fernbedienung 4x2A

    An der Fernbedienung von Fahrzeugen, bei denen ausschließlich die Hinterachse luftgefe- dert ist, fehlt die Taste (1). Als Ersatzteil kann die Fernbedienung für volluftgefederte Fahr- zeuge auch bei diesen Fahrzeugen verwendet werden.

    4 5 6


     

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    12_0746

     

    12_0747

     

    12_0748

     

    image image STOP

    7 8 9

    Programmierung von M1/M2

    Zwei Fahrgestellhöhen können mit Hilfe der Fernbedienung im Steuergerät einprogrammiert werden. Dabei kann es sich beispielsweise um die Höhen von zwei Laderampen handeln.

    1. Das Fahrgestell mit der Fernbedienung in die erwünschte Höhe bringen.

      image

    2. Die Stopp-Taste betätigen, wenn das Fahr- gestell das erwünschte Niveau erreicht hat.

    3. Stopp gedrückt halten und entweder M1 oder M2 kurzeitig betätigen.

    4. Die Fahrgestellhöhe ist jetzt gespeichert und die Stopp-Taste kann losgelassen werden.

    5. Bei der Einstellung der Fahrgestellhöhe auf M1 oder M2 die Taste 1 oder 2 aktivieren (Anheben/Absenken, vorn oder hinten).

Diejenige Taste M1/M2 drücken, unter der das Niveau gespeichert ist.


 

Programmierte Niveaus

Bei Niveauregulierungen auf Fahrniveau oder auf eines der wahlfreien Niveaus M1/M2 kon- trolliert das Steuergerät, daß die Niveauregulie- rung vorn und hinten so sanft wie möglich geschieht.

Die Niveauregulierung wird mit der Fernbedie- nung verlangt. Das Steuergerät berechnet für die Vorder- und Hinterachse Niveaupunkte. Diese Niveaupunkte müssen während der Niveauregu- lierung gleichzeitig durchlaufen werden. Wenn

z.B. der vordere Teil des Fahrzeugs schneller angehoben oder abgesenkt wird als der hintere, wird die Niveauregulierung vorn solange unter- brochen, bis der hintere Teil aufgeholt hat.

Diese gleichmäßige Niveauregulierung ist z.B. bei der Hantierung von z.B Wechselpritschen vorteilhaft.


 

M1 M2


 

12_0730

 

STOP

Standby-Funktion

Das Steuergerät für 6x2-Fahrzeuge hat eine Standby-Funktion. Standby ist eine Bereit- schaftstellung, die eine automatische Niveaure- gulierung weitere 2 Stunden nachdem die Zündspannung unterbrochen worden ist, zuläßt.

In der Standbystellung kann die Fahrgestellhöhe nicht mit der Fernbedienung justiert werden.

Um diese Funktion zu aktivieren, muß die Stopp-Taste der Fernbedienung beim Ausschal- ten der Zündspannung gedrückt gehalten wer- den.


 

Zusätzliche Fernbedienung

Beim Installieren einer zusätzlichen Fernbedie- nung müssen spezielle Anweisungen im Auf- bauhandbuch befolgt werden.

Manometer, Armaturenbrett

Die Luftfeder kann mit einem Manometer am Armaturenbrett ergänzt werden. Das Manometer zeigt die aktuelle Belastung auf die Antriebs- achse.


 

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Ventile

ELC regelt die Luftmenge in den Luftbälgen mit Hilfe eines Magnetventilblocks. Die Funktion und das Aussehen des Ventilblocks variiert je nach eingebauter Luftfederung. Für die Steue- rung sämtlicher Achsen und Funktionen wird lediglich ein Ventilblock benötigt.

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Das Ventilgehäuse befindet sich auf dem Quer- träger vor der Antriebsachse.


 

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Ventil für 4x2A-Fahrgestell


 

Luftfederung hinten

Das Ventilgehäuse hat zwei Magnetventile.


 

  • Werden V51 und V53 unter Spannung gesetzt, werden die Bälge mit Luft gefüllt.

  • Wird V53 unter Spannung gesetzt, werden die Bälge entleert.


 

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V51 V53


 

12_0755

 

Ventilblock 4x2A


 

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2


 

LC 8


 

5


 

1 V53 V51


 

8

 

3


 

LD

 

21


 

23 22 11


 

LU 12


 

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image LZJ 6 LZA 6

3 6

LBW 12


 

4 2


 

LE 8


 

  1. Ventilblock

  2. Luftbalg, Antriebsachse

  3. Manometer

    12_0738

     

  4. An das lastabhängige Ventil

  5. Verteilerstück

  6. Prüfanschluß


 

Prinzipieller Schaltplan

Ventil für 4x2B-Fahrgestell


 

Volluftfederung

Das Ventilgehäuse hat drei Magnetventile.


 

  • Werden V51 und V52 unter Spannung gesetzt, werden die Vorderachsbälge mit Luft gefüllt.

  • Werden V51 und V53 unter Spannung gesetzt, werden die Antriebsachsbälge mit Luft gefüllt.

  • Wird V52 unter Spannung gesetzt, werden die Vorderachsbälge entleert.

  • Wird V53 unter Spannung gesetzt, werden die Antriebsachsbälge entleert.


 

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V51 V53 V52


 

12_0754

 

Ventilblock 4x2B


 

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3 1 4 2


 


 

LAL 8

LC 8


 

V52 V53 V51


 

LD

 

8

 

3


 

LAK

23

   

22

   

11

LAJ

8

     

LU

12

 


 


 

LZJ 6 LZA 6

LBW 12


 

LE 8


 

12_0737

 

6 11 5 2


 

  1. Ventilblock

  2. Luftbalg, Antriebsachse

  3. Luftbalg, Vorderachse

  4. Verteilerstück

  5. An das lastabhängige Ventil

  6. Manometer

11. Prüfanschluß


 

Prinzipieller Schaltplan

4x2B mit Zusatzdruckluftbehälter

4x2B kann mit zusätzlichen Druckluftbehältern kombiniert werden.

Diese Fahrzeuge haben einen Kompressor mit höherem Systemdruck (12,2 bar).

Das Überströmventil (9) sorgt dafür, daß der Nie- derdruckteil des Fahrzeugs vor den zusätzlichen Druckluftbehältern (8) gefüllt wird.

Der Luftdruck des Niederdruckteils beträgt 9,3 bar. Das Doppelrückschlagventil (7) sorgt dafür, daß der Ventilblock während der Aufladephase vom Niederdruckteil über das Verteilerstück (4) gespeist wird. Dadurch ist das Fahrzeug schneller fahrbereit. Wenn die Druckluftbehälter (8) gefüllt worden sind, wird der Ventilblock vom Hochdruckteil (10) gespeist, was eine schnellere Niveauregulierung ermöglicht.


 

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12_0756

 

Doppelrückschlagventil


 

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3 8 10 1 4 2


 


 

LAL 8


 

LC 8


 

11


 


 

V52 V53 V51


 

LD 8

 

LU 12

 

3


 

LAK 8 23 22 11

LAJ 8

LBY 12

LZA 6

LBX 12

LZJ 6

LBW 12

LE 8

3 6 7

12_0736

 

11 5 2


 

  1. Ventilblock

  2. Luftbalg, Antriebsachse

  3. Luftbalg, Vorderachse

  4. Verteilerstück, 9,3 bar

  5. An das lastabhängige Ventil


     

  6. Manometer

  7. Doppelrückschlagventil

  8. Zusatzdruckluftbehälter

  9. Überströmventil, 10 bar

  10. vom Kompressor, 12,2 bar

  11. Prüfanschluß


 

Prinzipieller Schaltplan

Ventil für 6x2B-Fahrgestell


 

Volluftfederung


 

Das Ventilgehäuse für 6x2-Fahrzeuge hat fünf Magnetventile.


 

Vorder- und Antriebsachse

V54 versorgt die Vorder- und Antriebsachs- bälge mit Luft. Es besteht aus drei zweistufigen Ventilen.

Der Stift 4 ist gemeinsame Masse für alle Spu- len in V54

Werden Stift 1 und 2 unter Spannung gesetzt, werden die Vorderachsbälge mit Luft gefüllt.

Werden Stift 3 und 2 unter Spannung gesetzt, werden die Antriebsachsbälge mit Luft gefüllt.

Wird Stift 1 unter Spannung gesetzt, werden die Vorderachsbälge entleert.

Wird Stift 3 unter Spannung gesetzt, werden die Antriebsachsbälge entleert.


 

Liftachse

Das Ventil V55 steuert den Achsenlift. Es besteht aus zwei dreistufigen Ventilen.

Der Stift 4 ist gemeinsame Masse für alle Spu- len in V55

Wird der Stift 1 unter Spannung gesetzt, wird der Hebebalg entleert und die Liftachse abge- senkt. Die Liftachsbälge werden mit den Antriebsachsbälgen verbunden und erhalten denselben Luftdruck.

Wird der Stift 3 unter Spannung gesetzt, werden die Liftachsbälge entleert.

Wird der Stift 2 unter Spannung gesetzt, wird der Hebebalg mit Luft gefüllt und die Liftachse angehoben.

Werden die Stifte 1 und 3 unter Spannung gesetzt, schließen die Ventilanschlüsse an die Liftachsbälge. Die Stellung wird verwendet, wenn T71 aktiviert wird und die Lastübertra- gung unterbricht.


 

V54


 

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V55


 

12_0753

 

Ventilblock 6x2B


 


 

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16 8 2 4


 


 

LAL 8


 

LU 12


 

LC 8


 

LG 8


 

LZA 6

22


 

LV 12

24


 

26 32 5


 


 

31


 


 

LAK 8

21 1 2 3 4


 

1 25

LD 8

 

LH 8

 

1 2 3 4


 

LAJ 8

V54 V55

LBZ 8


 

LZH 8


 


 

LZJ 6

LBW 12


 

LE 8


 

LJ 8


 


 

3 10


 

12_0740

 

T70 T71


 

7 4


 

  1. Ventilblock

  2. Luftbalg, Antriebsachse

  3. Luftbalg, Vorderachse

  4. Luftbalg, Liftachse

  5. Luftbalg, Achsenlift

  6. Druckwächter, Achsenlift

  7. Druckwächter, Lastübertragung

  8. Verteilerstück, 9,3 bar

  9. An das lastabhängige Ventil

  10. Manometer

16. Prüfanschluß


 

Prinzipschema 6x2

6x2-Fahrzeuge mit Zusatzdruckluftbehältern

6x2-Fahrzeuge können mit zusätzlichen Druck- luftbehältern ausgestattet werden. Diese Fahr- zeuge haben einen höheren Systemdruck von 12,2 bar.

Das Überströmventil (14) sorgt dafür, daß der Niederdruckteil vor den zusätzlichen Druckluft- tanks (13) gefüllt wird.

Der Luftdruck des Niederdruckteils beträgt 9,3 bar. Das Doppelrückschlagventil (11) sorgt dafür, daß der Ventilblock während der Aufla- dephase vom Verteilerstück (8) gespeist wird. Dadurch wird das Fahrzeug schneller fahrbereit.

Wenn die Druckluftbehälter (13) gefüllt worden sind, wird der Ventilblock über den Hochdruck- teil (15) gespeist, was eine schnellere Niveaure- gulierung ermöglicht.

Das Druckbegrenzungsventil für 8 bar (12), das sich zwischen dem Hebebalg der Liftachse und dem Ventilblock befindet, verhindert, daß der Hebebalg dem hohen Druck ausgesetzt wird, was eine Punktierungsgefahr mit sich zieht.


 

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12_0756

 

Rückschlagventil


 

12_0731

 

Druckbegrenzungsventil


 

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3 13

14 1 15

2 12 4


 


 

LAL 8


 

LZA


 

16

6


 

22 24


 

LU 12


 

LV 12

LC 8


 

LBZ 8


 

LG 8


 

26 32 5


 

LD 8

 

31


 


 

LAK 8

21 1 2 3 4


 

1 25

LH 8

 

1 2 3 4


 

LAJ 8


 

LBY 12

V54 V55

LCA 8

LBX 12


 

LZH 8


 


 

LZJ 6


 

LBW 12


 

LE 8


 

LJ 8


 


 

3 10 11

12_0734

 

T70 T71


 

7 4


 

  1. Ventilblock

  2. Luftbalg, Antriebsachse

  3. Luftbalg, Vorderachse

  4. Luftbalg, Liftachse

  5. Luftbalg, Achsenlift

  6. Druckwächter, Achsenlift

  7. Druckwächter, Lastübertragung

  8. Verteilerstück, 9,3 bar

  9. An das lastabhängige Ventil

  10. Manometer

  11. Doppelrückschlagventil

  12. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

  13. Zusatzdruckluftbehälter

  14. Überströmventil, 10 bar

  15. Vom Kompressor, 12,2 bar

  16. Prüfanschluß


     

    Prinzipschema 6x2

    Warnlampen


     

    Systemfehler

    Die Systemfehlerlampe W52 am Armaturen- brett leuchtet auf oder blinkt wenn das ELC- Steuergerät einen Fehler im Federungssystem entdeckt hat (siehe Seite 34, Systemfehler).

    Die Systemfehlerlampe ist mit der im Diagnose- schalter parallelgeschaltet. Fehlercodes werden sowohl mit der Lampe im Diagnoseschalter als auch mit der Systemfehlerlampe als Blinkcodes angezeigt.


     

    Diagnoseschalter

    Die Warnlampe im Diagnoseschalter ist mit der Systemfehlerlampe parallelgeschaltet.


     

    Niveaufehler

    Die Niveaufehlerlampe W51 im Armaturenbrett leuchtet, wenn das Fahrzeug sich nicht auf Fahr- niveau befindet.

    Das Fahrniveau ist die Fahrgestellhöhe, bei der das Fahrzeug normalerweise gefahren werden sollte.

    Das Fahrzeug wird durch Drücken der Fahrni- veau-Taste der Fernbedienung auf Fahrniveau angehoben/abgesenkt.


     

    image

    17_0088

     

    Systemfehlerlampe W52


     


     

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    12_0752

     

    Niveaufehlerlampe W51

    Warnlampen


     

    Lastübertragung

    Fahrzeuge mit anhebbarer Liftachse haben zwei Warnlampen, die über die Liftachssteuerung informieren.


     

    Warnlampe

    Die Warnlampe W53 am Armaturenbrett leuch- tet auf, wenn der Schalter (105) für die Betäti- gung der Liftachse in die Stellung für Lastüber- tragung gebracht wird.

    W53 erlischt, wenn die Lastübertragung abge- brochen wird (siehe Seite 13, Lastübertragung).


     

    Schalter

    Die Lampe im Schalter (S105) für die Betäti- gung der Liftachse leuchtet, wenn der Schalter sich in einer der folgenden Stellungen befindet:


     

    • Stellung zum Anheben der Liftachse (mittlere Stellung)

    • Lastübertragungsstellung (obere Stellung)

    Die Lampe erlischt, wenn der Schalter in die Stellung zum Absenken der Liftachse (untere Stellung) gedrückt wird.


     


     

    image

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    12_0751

     

    Lastübertragungslampe W53


     

    17_0208

     

    Schalter für Lastübertragung S105

    Fehlersuche


     

    Einleitung

    Das ELC-System überprüft ständig die eigene Funktionsfähigkeit. Wenn ein Fehler gefunden wird, wird dies durch die Systemfehlerlampe angezeigt. Fehler, die entdeckt werden, erhal- ten einen Fehlercode und werden im Steuergerät gespeichert. Der Fehlercode kann danach als Blinkcode von der Diagnoselampe oder mit Hilfe von Scania Diagnos abgelesen werden.

    Das Steuergerät entdeckt nicht alle Fehler die auftreten, deshalb ist es wichtig mit der Funkti- onsweise des Systems vertraut zu sein.


     

    Fehler, die das Steuergerät endeckt:

    • Kurzschluß oder Unterbrechung in Verka- belung, Sensoren oder Magnetventilen.

    • Falsche Steuerfunktion (das Steuergerät kann das Fahrgestell nicht auf das gewünschte Niveau anheben oder absenken).

    • Fehler im Speicher des Steuergerätes.

      Wenn ein Fehler aufgetreten und registriert worden ist, wird dies durch die Systemfehler- lampe angezeigt. Der Fehler erhält einen Feh- lercode und wird im Steuergerät gespeichert.

      Die Systemfehlerlampe leuchtet auch, wenn:


       

    • Die Zündspannung eingeschaltet wird. Die Lampe leuchtet als zeichen dafür, daß sie funktioniert. Ein Fehlercode wird nicht erzeugt.

    • ein Diagnoseinstrument an das Steuergerät angeschlossen ist. Die Lampe blinkt. Ein Fehlercode wird nicht erzeugt.

    • die Niveaukalibrierung abgeschlossen ist. Ein Fehlercode wird nicht erzeugt.

    • die Versorgungsspannung an das Steuergerät zu niedrig ist. Ein Fehlercode wird nicht erzeugt.

      Fehler, die das Steuergerät nicht entdeckt:

    • Fehler in der Fernbedienung.

    • Unterbrechung in der Leitung für das Geschwindigkeitssignal.

    • Unterbrechung in der Leitung für das Brems- signal.

    • Wenn der Hebel oder die Verbindungsstange der Niveaugeber verbogen ist, wird das Fahr- niveau falsch.

    • Klemmt das Ventil für das Anheben/Absen- ken des Fahrgestells in offener Stellung, wird das Fahrgestell hinauf- und heruntergefahren.

    • Unterbrechung der Leitung an oder in den Druckwächtern T70 und T71 führt zu einer falschen Steuerung der Liftachse bei 6x2- Fahrzeugen.

      (Dieser Fehler erzeugt einen Fehlercode, wenn T70 (mit niedrigerem Aktivierungs- druck) vor T71 (mit höherem Aktivierungs- druck) unterbricht).

    • Verstopfte Ventile und Anschlüsse für die Liftachssteuerung haben zur Folge, daß die Liftachse nicht betätigt werden kann.

    • Die Fernbedienung erhält ihre Spannung von derselben Sicherung, wie die Versorgungs- spannung des Steuergerätes. Bei einem Kurz- schluß mit Masse in der Fernbedienung, wird das Steuergerät spannungslos.

    • Die Druckwächter des 6x2-Steuergerätes erhalten ihre Spannung von derselben Siche- rung wie die Versorgungsspannung an das Steuergerät. Bei einem Kurzschluß des Druckwächters mit Masse wird bei einem Auslösen der Sicherung das Steuergerät spannungslos.

    • Feuchtigkeit in den Schaltern an die Niveau- geber kann zu einem falschen Fahrniveau führen.

    Systemfehler

    Wenn das Steuergerät einen Fehler entdeckt, wird es dies mit Hilfe der Systemfehlerlampe anzeigen.

    Die Fehler werden in zwei verschiedene Kate- gorien eingeteilt, ernste Fehler und sonstige Fehler.


     

    Ernste Fehler

    Bei ernsten Fehlern blinkt die Systemfehler- lampe und ein Fehlercode wird erzeugt. Die ernsten Fehler werden in zwei Kategorien ein- geteilt.

    Ernste Fehler, Kategorie 1:


     

    • Fehlerbehafteter ROM-Lesespeicher. Fehler- code wird erzeugt.

    • Fehlerbehafteter RAM-Arbeitsspeicher. Feh- lercode wird erzeugt.

      Die Niveauregulierung wird eingestellt und die Fahrniveaus gesperrt. Wenn einer dieser Fehler auftritt, sollte versucht werden, die Zündspan- nung aus- und wieder anzuschalten. Wenn die Lampe nicht aufhört zu blinken, muß das Steuergerät ausgewechselt werden.

      Ernste Fehler, Kategorie 2:


       

    • Fehler in den Kabeln an Niveaugebern und Magnetventilen (Kurzschluß/Unterbre- chung). Fehlercode wird erzeugt.

    • Fehler bei Niveaugebern oder Magnetventi- len (Kurzschluß oder Unterbrechung). Feh- lercode wird erzeugt.

    • Parameter falsch. Fehlercode wird erzeugt.

    • Falsche Kalibrierungswerte. Fehlercode wird erzeugt.

    Die Niveauregulierung setzt aus und die Fahr- niveaus werden gesperrt. Die Fahrgestellhöhe kann eventuell manuell mit der Fernbedienung justiert werden. Die Zündspannung aus- und wieder einschalten.

    Wenn der Fehler seinen Ursprung in einem Wackelkontakt hat und von alleine wieder ver- schwindet, wird das System zur normalen Niveauregulierung zurückkehren. Der Fehler- code wird im Steuergerät gespeichert.


     

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    17_0088

     

    Warnlampe Systemfehler


     

    Sonstige Fehler

    Bei weniger ernsten Fehlern leuchtet die Systemfehlerlampe konstant.

    Zu den weniger ernsten Fehlern zählen:


     

    • Falsche Regelfunktion. Das Steuergerät kan das Fahrgestell nicht auf das gewünschte Niveau anheben/absenken. Fehlercode wird erzeugt.

      Die Niveauregulierung wird unterbrochen, kann aber durch Aus- und wieder Anschalten der Zündspannung erneut gestartet werden.


       

    • Der Druckwächter T71, der höheren Aktivie- rungsdruck braucht, ist aktiviert, obwohl T70 noch nicht aktiviert ist, Fehlercode wird erzeugt.

    Die Niveauregulierung wird fortgesetzt, die Liftachse läßt sich aber nicht anheben.


     

    image

    Diagnosefunktion


     

    05_5161

     

    Einleitung

    Das ELC-System überprüft ständig die eigene Funktionsfähigkeit. Wenn ein Fehler gefunden wird, wird dies durch die Systemfehlerlampe angezeigt. Fehler die entdeckt werden, erhalten einen Fehlercode und werden im Steuergerät gespeichert. Der Fehlercode kann dann in Form eines Blinkcodes von der Diagoselampe abgele- sen werden.

    1 2

    EDC

     

    Es können Fehler auftreten, die das ELC- System nicht entdeckt, siehe dazu Seite 26. Daher ist es bei der Fehlersuche wichtig, mit der Funktion des ELC-Systems vertraut zu sein und sich nicht völlig auf dessen Fehlerdiagnose zu verlassen.


     

    Ablesen von Blinkcodes

    Die Fehlercodes können in Form von Blinkco- des von der Diagnoselampe am Armaturenbrett abgelesen werden. Um die Blinkcodes zu erhal- ten, muß der Schalter neben der Diagnoselampe mindestens 2 Sekunden gedrückt werden. Der Schalter wird losgelassen, und der erste Fehler- code wird abgerufen.

    Der Blinkcode besteht aus Zehnern und Einern. Wenn der Blinkcodeschalter losgelassen wird, blinken erst die Zehner langsam; 10, 20, 30 etc. Nach den Zehnern blinken die Einer. Die Blink- signale für die Einer sind schnell; 1, 2, 3, 4, etc.

    Das Blinksignal wird zu einem Fehlercode addiert, der in der Fehlercodeliste im Klartext gelesen werden kann. Wenn der Diagnoseschal- ter erneut gedrückt wird, wird der nächste Feh- lercode abgerufen. Wenn man den ersten Fehlercode erneut ablesen möchte, die Zünd- spannung aus- und wieder einschalten und von vorn anfangen.

    Achtung! Die Fehlercodelisten sind für 4x2- und 6x2-Systeme unterschiedlich.


     

    12_0764

     

    ETC

     

    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoselampe


 

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12_0763

 

image image image


 


 

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0 2 4 6 [s]

Blinkcode für den Fehlercode 33.

  1. Blinkcode Zehner

  2. Blinkcode Einer


 

Fehlerfreies System

Bei einem fehlerfreien System werden keine Blinkcodes angezeigt.


 

Löschen der Fehlercodes

Ein Fehlercode wird so lang im Speicher des Steuergerätes gehalten bis er gelöscht wird. Deshalb ist es wichtig den Fehlercode zu löschen, wenn der Fehler behoben worden ist, um bei der nächsten Fehlersuche keine Verwir- rung zu stiften.

  1. Die Zündspannung mit dem Zündschlüssel ausschalten. Danach den Diagnoseschalter drücken und halten.

  2. Den Zündschlüssel in die Fahrposition brin- gen und danach drei Sekunden warten, bevor der Diagnoseschalter losgelassen wird. Danach ist der Löschvorgang beendet.

  3. Das Fahrzeug mit der Fernbedienung anhe- ben und absenken. Kontrollieren, daß die Fehlercodes nicht erneut erzeugt werden.


 

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1 585 451

12:03-02

Ausgabe 1 de


 

Elektronisch gesteuerte Luftfederung ELC 6x2 B


 

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Arbeitsbeschreibung


 

12_0729

 

© Scania CV AB 1995-10

Inhaltsverzeichnis

Einleitung Wichtig 3

Sicherheit 3

Fehlersuche Einleitung 5

Systemfehler 6

Diagnosefunktion Abrufen von Blinkcodes 7

Löschen der Fehlercodes 8

Fehlercodes Fehlercode 01-62 9-22

Eingangssignale Druckwächter 23

Niveausensor 24

Einbau von Niveausensoren 25

Steuergerät auswechseln Konfigurierung 27

Kalibrierung 27

Niveaukalibrierung Niveaus 28

Kalibrierung 29

Druckluftbauteile Information Bauteile 30

Prinzipieller Schaltplan 31

Schaltpläne Komponenteninformation 32

Schaltpläne 33-35


 

Einleitung


 

Wichtig

Diese Arbeitsbeschreibung betrifft das folgende 6x2 ELC- Steuergerät:

Scania Art.Nr. 1 374 465

Sicherheit


 

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WARNUNG!

Bei Arbeiten unter einem luftgefederten Fahrzeug immer Unterstellböcke verwenden.


 

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Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht unter Ent- stehung von Personengefahr ausgeführt werden. Wenn der Rah- men auf die Achse herunterfällt, kann dies zu Quetsch- und Schlagverletzungen führen.

Der Rahmen fällt auf die Achse, wenn:

  • ein Luftbalg platzt

  • eine Luftleitung entfernt wird

  • Spannung an einem Ventil zur Balgentleerung angelegt wird

  • ein Niveausensor bei eingeschalteter Spannung ausgewechselt wird.

Fehlersuche


 

Einleitung

Das ELC-System kontrolliert ununterbrochen seine eigene Funktionstüchtigkeit. Wenn ein Fehler entdeckt wird, wird dies durch die Systemfehlerlampe angezeigt. Fehler, die ent- deckt werden, erhalten einen Fehlercode und werden im Fehlercodespeicher festgehalten. Der Fehlercode kann dann in Form eines Blinkcodes der Diagnoselampe abgerufen wer- den.


 

Fehler, die das Steuergerät endeckt:

  • Kurzschluß in der Verkabelung, im Sensor oder in den Magnetventilen.

  • Unterbrechung in der Verkabelung, Sensoren oder Magnetventilen.

  • Falsche Steuerfunktion (das Steuergerät kann das Fahrgestell nicht auf das gewünschte Niveau anheben oder absenken).

  • Fehler im Speicher des Steuergeräts.

    Wenn ein Fehler aufgetreten und registriert worden ist, wird dies durch die Systemfehler- lampe indiziert. Der Fehler erhält einen Fehler- code und wird im Steuergerät gespeichert.

    Die Systemfehlerlampe leuchtet auch, wenn:


     

  • die Zündung eingeschaltet wird. Sie blinkt, um ihre Funktionstüchtigkeit zu zeigen. Ein Fehlercode wird nicht erzeugt.

  • Wenn die Niveaukalibrierung abgeschlossen ist. Es wird kein Fehlercode erzeugt.

  • die Spannungsversorgung zu niedrig ist (zwi- schen 5 und 18 Volt). Ein Fehlercode wird nicht erzeugt. Wenn die Spannungsversor- gung unter 5 liegt, wird das Steuergerät ganz abgeschaltet.


     

    Fehler, die das Steuergerät nicht entdeckt:

  • Fehler in der Fernbedienung.

  • Unterbrechung in der Leitung für das Geschwindigkeitssignal. Das Steuergerät wechselt beim Anfahren des Fahrzeugs nicht von der Direktregelung zu der Normalrege- lung.

  • Unterbrechung in der Leitung des Bremssi- gnals. Das Steuergerät beendet beim Abbremsen nicht die Regulierung.

  • Verbogener Hebel/Verbindungsstange des Niveausensors. Der Fehler führt zu einem falschen Fahrniveau.

  • Das Ventil für das Anheben/Absenken des Fahrgestells klemmt in offenener Stellung. Das Fahrgestell fährt hoch und runter.

  • Unterbrechung in der Leitung an den Druck- wächter T70 (maximaler Antriebsdruck, angehobene Liftachse) oder in diesem selbst. Die Liftachse läßt sich nicht mit dem Schalter S105 am Armaturenbrett anheben.

  • Unterbrechung in beiden Leitungen an die Druckwächter T70 (maximaler Antriebs- druck, angehobene Liftachse) und T71 (maximaler Antriebsdruck bei Lastübertra- gung) oder in diesen selbst. Die Liftachse läßt sich nicht mit dem Schalter S105 am Armaturenbrett anheben, es ist keine Last- übertragung möglich.

  • Druckwächter T70 (maximaler Antriebsachs- druck, angehobene Liftachse) und/oder T71 (maximaler Antriebsachsdruck bei Laste- übertragung) werden mit falschem Luftdruck aktiviert. Dies führt zu einem Fehlercode, wenn T70, der bei niedrigerem Druck akti- viert wird, vor T71, der bei höherem Druck aktiviert wird, unterbricht.

  • Zugestopfte Ventilanschlüsse für die Betäti- gung der Liftachse. Die Liftachse kann nicht betätigt werden.

  • Die spannung für Druckwächter und Fernbe- dienung wird von derselben Sicherung gespeist. Bei einem Kurzschluß mit Masse in einem dieser Teile wird das Steuergerät seine Funktion aussetzen.

  • Wenn die Spule im Niveausensor beschädigt worden oder Feuchtigkeit in den Sensor ein- gedrungen ist, wird das Fahrniveau des Fahr- zeugs falsch.

Fehlersuche


 

Systemfehler

Wenn das Steuergerät einen Fehler entdeckt, wird es dies mit Hilfe der Systemfehlerlampe anzeigen.

Die Fehler werden in zwei verschiedene Kate- gorien eingeteilt, ernste Fehler und sonstige Fehler.


 

Ernste Fehler

Bei ernsten Fehlern blinkt die Systemfehler- lampe und ein Fehlercode wird erzeugt. Die ernsten Fehler werden in zwei Kategorien ein- geteilt.

Ernste Fehler, Kategorie 1:


 

  • Fehlerbehafteter ROM-Lesespeicher. Fehler- code wird erzeugt.

  • Fehlerbehafteter RAM-Arbeitsspeicher. Feh- lercode wird erzeugt.

    Die Niveauregulierung wird eingestellt und die Fahrniveaus gesperrt. Wenn einer dieser Fehler auftritt, versuchen, die Zündspannung aus- und wieder anzuschalten. Wenn die Lampe nicht aufhört zu blinken, muß das Steuergerät ausge- wechselt werden.

    Ernste Fehler, Kategorie 2:


     

  • Fehler in den Kabeln an Niveausensoren und Magnetventilen (Kurzschluß/Unterbre- chung). Fehlercode wird erzeugt.

  • Fehler an Niveausensoren oder Magnetventi- len (Kurzschluß oder Unterbrechung). Feh- lercode wird erzeugt.

  • Parameter falsch. Fehlercode wird erzeugt.

  • Falsche Kalibrierungswerte. Fehlercode wird erzeugt.

Die Niveauregulierung wird eingestellt und die Fahrniveaus werden gesperrt. Das Fahrgestell- niveau kann eventuell mit der Fernbedienung von Hand eingestellt werden. Versuchen die Zündspannung aus- und wieder anzuschalten. Wenn die Ursache des Fehlers in einem Wak- kelkontakt liegt und dieser von selbst wieder verschwindet, wird das System zur normalen Niveauregulierung zurückkehren. Der Fehler- code wird im Fehlercodespeicher festgehalten.


 

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17_0088

 

Systemfehlerlampe


 

Sonstige Fehler

Bei weniger ernsten Fehlern leuchtet die Systemfehlerlampe konstant.

Zu den weniger ernsten Fehlern zählen:


 

  • Falsche Regelfunktion. Das Steuergerät kann das Fahrgestell durch Anheben oder

    Absenken nicht in die gewünschte Höhe brin- gen. Fehlercode wird erzeugt.

    Die Niveauregulierung wird unterbrochen, kann aber durch Aus- und wieder Anschalten der Zündspannung erneut gestartet werden.


     

  • Der Druckwächter T71, der höheren Aktivie- rungsdruck braucht, ist aktiviert, obwohl T70 noch nicht aktiviert ist, Fehlercode wird erzeugt.

Die Niveauregulierung wird fortgesetzt, die Liftachse läßt sich aber nicht anheben.


 

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05_5161

 

Diagnosefunktion


 

Abrufen von Blinkcodes

Die Fehlercodes werden mit Hilfe von Blinkco- des der Diagnoselampe am Armaturenbrett abgerufen.

  1. Den Diagnoseschalter neben der Diagnose- lampe mindestens 2 Sekunden drücken.

  2. Der Schalter wird losgelassen und die Blinksignale des ersten Fehlercodes werden abgerufen.

  3. Der Blinkcode ist aus Zehnern und Einern aufgebaut. Wenn der Diagnoseschalter los- gelassen wird, erscheinen erst die Zehner in Form von langsamen Blinksignalen; 10, 20, 30 usw. Danach erscheinen die Einer in Form von schnellen Blinksignalen; 1, 2, 3, 4 usw.

  4. Die Blinksignale werden addiert, der ent- sprechende Fehlercode wird in der Fehler- codeliste beschrieben.

  5. Bei erneutem Drücken des Diagnoseschal- ters erscheint der nächste Fehlercode.

  6. Wenn der Wunsch besteht, den ersten Blinkcode nochmal zu lesen, muß die Zünd- spannung aus- und wieder angeschaltet wer- den.


     

    Fehlerfreies System

    Bei fehlerfreiem System werden keine Blink- signale erhalten.


     

    1 2


     

    12_0764

     

    ETC

     

    EDC

     

    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoselampe


       

      image image image


       

      12_0763

       

      image image image


       

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      0 2 4 6 [s]


       

      Blinkcode für den Fehlercode 33.

      1. Blinkcode Zehner

      2. Blinkcode Einer

Löschen der Fehlercodes

Fehlercodes werden so lang im Steuergerät gespeichert, bis sie gelöscht werden. Es ist wichtig, daß Fehlercodes nach Behebung des Fehlers gelöscht werden, damit sie bei der nächsten Fehlersuchekeine Verwirrungstiften.

  1. Die Zündspannung mit dem Zündschlüssel ausschalten. Danach den Diagnoseschalter drücken und halten.

  2. Den Zündschlüssel in die Fahrposition dre- hen und danach mindestens drei Sekunden warten, bevor der Diagnoseschalter losge- lassenwird. Der Löschvorgangistbeendet.

  3. Den Motor starten und das Fahrzeug mit Hilfe der Fernbedienung heben und sen- ken. Kontrollieren, daß die Fehlercodes nicht erneut erzeugt werden.

Fehlercodes


 

Fehlercode 01


 

Fehlercode 02


 

Fehler: Parameterfehler im Steuergerät.


 

Ursache: Die Prüfsumme der Parameter stimmt nicht. Einer der Parameter, die den Arbeitsablauf steuern, hat einen fal- schen Wert angenommen.


 

Anmerkung: Beim Programmieren der Parameterliste wer- den die binären Parametercodes zu einer Zahl addiert, die im Steuergerät gespeichert wird. Das Steuergerät prüft die Para- meterliste im Vergleich zu dieser Zahl und alarmiert bei einem Fehler.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Wird er erneut erzeugt, die Parameter mit Scania Programmer 2 programmieren.

Wenn Programmer 2 nicht vorhanden ist, das Steuergerät aus- wechseln.


 

Fehler: Kalibrierungsfehler im Steuergerät.


 

Ursache: Die Prüfsumme bei der Kalibrierung ist falsch. Eines der im Steuergerät kalibrierten Niveaus hat einen fal- schen Wert angenommen.


 

Anmerkung: Bei der Kalibrierung liest das Steuergerät drei Signale vom Niveausensor ein. Die binären Codes für diese Niveaus werden zu einer Zahl addiert, die im Steuergerät gespeichert wird. Später prüft das Steuergerät die Kalibrie- rungswerte gegen diese Zahl.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Wenn er erneut erzeugt wird, das Fahrniveau, das Maximalniveau und den unteren mechanischen Anschlag kalibrieren.

Fehlercode 03 Fehler: Fehler im internen Speicher des Steuergerätes.


 

Ursache: Die Prüfsumme im ROM-Speicher ist falsch. Daten im ROM-Speicher haben einen falschen Wert angenommen.


 

Anmerkung: Bei der Programmierung des ROM-Speichers wird der Inhalt zu einer Zahl addiert, die im Steuergerät gespeichert wird. Das Steuergerät kontrolliert danach kontinu- ierlich den ROM-Speicher gegenüber dieser Zahl.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Das Steuergerät aus- wechseln, wenn der Fehlercode erneut erzeugt wird.


 

Fehlercode 04


 

Fehler: Fehler im internen Speicher des Steuergerätes.


 

Ursache: Die Prüfsumme der WABCO-Daten ist falsch. WABCO-Daten haben einen falschen Wert angenommen.


 

Anmerkung:


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Wird er erneut erzeugt, die Parameter mit Scania Programmer 2 programmieren.

Wenn Programmer 2 nicht vorhanden ist, das Steuergerät aus- wechseln.

Fehlercode 05 Fehler: Fehler im internen Speicher des Steuergerätes.


 

Ursache: Die Prüfsumme der Einstelldaten ist falsch. Die Einstelldaten haben einen falschen Wert angenommen.


 

Anmerkung:


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Das Steuergerät aus- wechseln, wenn der Fehlercode erneut erzeugt wird.


 

Fehlercode 06


 

Fehler: Fehler im internen Speicher des Steuergerätes.


 

Ursache: Der RAM-Speicher ist fehlerbehaftet. Der RAM- Speicher des Steuergerätes ist defekt.


 

Anmerkung: Das Steuergerät hat bei der Kontrolle der RAM- Speicherzellen eine defekt Zelle entdeckt.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Das Steuergerät aus- wechseln, wenn der Fehlercode erneut erzeugt wird.


 

Fehlercode 07


 

Fehler: Fehler im Mikroprozessor des Steuergerätes.


 

Ursache:


 

Anmerkung: Bei der internen Sicherheitskontrolle ist ein Fehler im Mikroprozessor entdeckt worden.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Das Steuergerät aus- wechseln, wenn der Fehlercode erneut erzeugt wird.

Fehlercode 08 Fehler: Druckwächter T70(maximaler Antriebsachsdruck,

angehobene Liftachse) oder T71(maximaler Antriebsachs- druck bei Lastübertragung)defekt.


 

Ursache: Der Druckwächter T70 mit dem niedrigeren Akti- vierungsdruck ist geschlossen (nicht aktiviert), wenn der Druckwächter T71 mit dem höheren Aktivierungssdruck offen ist (aktiviert).


 

Anmerkung: Dieser Fehlercode wird erzeugt, wenn der Feh- ler länger als 2 Sekunden andauert.


 

Maßnahme: Die Luft aus den Luftbälgen entleeren, damit der Rahmen auf den Anschalgpuffern zu ruhen kommt. Die Zündspannung ausschalten. Den Widerstand zwischen den Stiften 6 und 9 des Steckers an das Steuergerät messen. Bei Unterbrechung (OL am FLUKE) besteht ein Defekt des T71 oder der Verkabelung, siehe Strombahn 57. Den Aktivie- rungsdruck der Druckwächter kontrollieren. Der Druck ist auf dem Schalter angegeben.


 

Fehlercode 10 oder 11


 

Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Niveausensor der Antriebsachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V im Sen- sor T73 oder im Kabelstrang vom Stift 25 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen Steuergerät und Sensor kontrollie- ren, siehe Strombahn 63.

Fehlercode 12 Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V im Niveausensor der Vorderachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V im Sen- sor T72 oder im Kabelstrang vom Stift 26 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen dem Steuergerät und dem Sensor kontrollieren, siehe Strombahn 60.


 

Fehlercode 20 oder 21

Fehler: Kurzschluß mit Masse im Niveausensor der Antrieb- saachse.


 

Ursache: Kurzschluß mit Masse im Sensor T73 oder im Kabelstrang vom Stift 25 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen Steuergerät und Sensor kontrollie- ren, siehe Strombahn 63.

Fehlercode 22 Fehler: Kurzschluß mit Masse im Niveausensor der Vorder- achse.


 

Ursache: Kurzschluß mit Masse im Sensor T72 oder im Kabelstrang vom Stift 26 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen dem Steuergerät und dem Sensor kontrollieren, siehe Strombahn 60.


 

Fehlercode 30

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Federungs- bälge.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V zwi- schen Stift 2 und 4 im Anschluß am Ventil V54 oder im Kabelstrang vom Stift 15 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Vorder- und Antriebs- achsbälge nicht betätigen.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 2 und 4 am Ventil V54 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 68.

Fehlercode 31 oder 32 Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Antriebs-

achse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V zwi- schen Stift 3 und 4 im Ventil V54 oder im Kabelstrang vom Stift 13 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Antriebs- und Lift- achsbälge nicht betätigen.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 3 und 4 am Ventilblok V54 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 69.


 

Fehlercode 33

Fehler: Ausfall der Funktion Hebebalg entleeren und Fede- rungsbälge der Liftachse füllen.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V zwi- schen Stift 1 und 4 im Ventil V55 oder im Kabelstrang vom Stift 12 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann der Liftachse keine Fede- rungsluft geben oder es kann den Hebebalg der Liftachse nicht entleeren.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 1 und 4 am Ventilblok V55 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 71.

Fehlercode 34 Fehler: Ausfall der Funktion zur Entlüftung der Federungs- bälge der Liftachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V zwi- schen Stift 3 und 4 im Ventil V55 oder im Kabelstrang vom Stift 30 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Liftachsbälge nicht entlüften.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 3 und 4 am Ventilblock V55 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 73.


 

Fehlercode 36

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Vorderachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V zwi- schen Stift 1 und 4 im Ventil V54 oder im Kabelstrang vom Stift 11 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Vorderachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 1 und 4 am Ventilblok V54 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 67.

Fehlercode 37 Fehler: Ausfall der Funktion zur Anhebung der Liftachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V zwi- schen Stift 2 und 4 im Ventil V55 oder im Kabelstrang vom Stift 14 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann den Luftbalg der Lift- achse nicht füllen.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 2 und 4 am Ventilblock V55 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 72.


 

Fehlercode 40


 

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Federungs- bälge.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse zwi- schen Stift 2 und 4 im Ventil V54 oder im Kabelstrang vom Stift 15 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Vorderachs- und Lift- achsbälge nicht betätigen.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 2 und 4 am Ventil V54 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 68.

Fehlercode 41 oder 42 Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Antriebs-

achse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse zwi- schen Stift 3 und 4 im Ventil V54 oder im Kabelstrang vom Stift 13 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Antriebs- und Lift- achsbälge nicht betätigen.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 3 und 4 am Ventil V54 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 69.


 

Fehlercode 43

Fehler: Ausfall der Funktion Hebebalg entleeren und Fede- rungsbälge der Liftachse füllen.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse zwi- schen Stift 1 und 4 im Ventil V55 oder im Kabelstrang vom Stift 12 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann der Liftachse keine Fede- rungsluft geben oder es kann den Hebebalg der Liftachse nicht entleeren.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 1 und 4 am Ventilblock V55 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 72.

Fehlercode 44 Fehler: Ausfall der Funktion zur Entlüftung der Federungs- bälge der Liftachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse zwi- schen Stift 3 und 4 im Ventil V55 oder im Kabelstrang vom Stift 30 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Liftachsbälge nicht entlüften.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 3 und 4 am Ventilblock V55 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 73.


 

Fehlercode 46

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Vorderachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse zwi- schen Stift 1 und 4 im Ventil V54 oder im Kabelstrang vom Stift 11 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Vorderachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 1 und 4 am Ventil V54 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 67.

Fehlercode 47 Fehler: Ausfall der Funktion zur Anhebung der Liftachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse zwi- schen Stift 2 und 4 im Ventil V55 oder im Kabelstrang vom Stift 14 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann den Luftbalg der Lift- achse nicht füllen.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte 2 und 4 am Ventilblock V55 messen. Der Widerstand muß 70-80 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 72.


 

Fehlercode 50 oder 51


 

Fehler: Unbefriedigende Regelfunktion beim Anheben des Fahrgestells hinten.


 

Ursache: Der Niveausensor hinten hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, das niedriger ist, als das Niveau, das das Steuergerät versucht einzustellen.

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.

Dies soll garantieren, daß der Systemdruck ausreichend hoch ist.


 

Maßnahme: Den Luftdruck kontrollieren. Kontrollieren, daß Luft die Bälge erreicht; nach Leckstellen, verstopften Druck- luftleitungen oder klemmenden Ventilen suchen. Kontrollie- ren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist.

Fehlercode 52 Fehler: Unbefriedigende Regelfunktion beim Anheben des

Fahrgestells vorn.


 

Ursache: Der Niveausensor vorn hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, daß niedriger ist, als das Fahrzeug- niveau, das das Steuergerät einzustellen versucht.

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.

Dies soll garantieren, daß der Systemdruck ausreichend hoch ist.


 

Maßnahme: Den Luftdruck kontrollieren. Kontrollieren, daß Luft die Bälge erreicht; nach Leckstellen, verstopften Druck- luftleitungen oder klemmenden Ventilen suchen. Kontrollie- ren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist.


 

Fehlercode 60 oder 61


 

Fehler: Unbefriedigende Regelfunktion beim Absenken des Fahrgestells hinten.


 

Ursache: Der Niveausensor hinten hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, daß höher ist, als das Fahrzeugni- veau, das das Steuergerät einzustellen versucht.

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.


 

Maßnahme: Nach verstopften Druckluftleitungen suchen. Kontrollieren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist. Kontrollieren, ob das Ventil in der Hebestellung klemmt. Kontrollieren, daß kein mechani- sches Hindernis das Absenken behindert.

Fehlercode 62

Fehlercode 62


 

Fehler: Unbefriedigende Regelfunktion beim Absenken des Fahrgestells vorn.


 

Ursache: Der Niveausensor vorn hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, daß höher ist, als das Fahrzeugni- veau, das das Steuergerät einzustellen versucht.

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.


 

Maßnahme: Nach verstopften Druckluftleitungen suchen. Kontrollieren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist. Kontrollieren, ob das Ventil in der Hebestellung klemmt. Kontrollieren, daß kein mechani- sches Hindernis das Absenken behindert.

Eingangssignale


 

Druckwächter


 

image

Funktion

Die Druckwächter sind an die Antriebsachse- bälge angeschlossen.

12_0732

 

Wenn der Druckwächter T70 (maximaler Antriebsachsdruck, angehobene Liftachse) unterbricht und der Schalter S105 sich in der mittleren Stellung befindet (angehobene Lift- achse), wird die Liftachse abgesenkt.

Wenn sich der Schalter S105 in der oberen Stel-

lung befindet (Lastübertragung), werden die 1

Liftachsbälge entlüftet. Wenn der Druckwächter

T71 (maximaler Antriebsachsdruck bei Last- übertragung) unterbricht, wird die Entlüftung der Liftachsbälge unterbrochen.


 

Auswechseln

Beim Auswechseln von Druckwächtern muß der neue Schalter denselben Aktivierungsdruck haben wie der alte, damit die Lastübertrgungs- funktion nicht beeinträchtigt wird.

Der Aktivierungsdruck ist am Druckwächter angegeben.


 

Fehlersuche

Die Druckwächter haben eine unterbrechende Funktion.

Die Druckwächter werden von der Sicherung 10 mit Strom versorgt. Wenn ein Druckwächter mit Masse kurzgeschlossen wird, und die Sicherung auslöst, wird auch die Versorgungsspannung an den Stift 9 am Steuergerät wegfallen.

Siehe elektrischen Schaltplan, Strombahn 51-58.

Die Druckwächter sind an der linken Seite

des Rahmens oberhalb der Liftachse ange- ordnet.

  1. Druckwächter T70 (max. Antriebsachs- druck beim Anheben der Liftachse)

    image

    RETARDER

     

  2. Druckwächter T71 (max. Antriebsachs- druck bei Lastübertragung).


     

    17_0089

     

    Schalter S105 in der Stellung für Lastübertragung

    Niveausensor


     

    image

    image

    image

    image

    WARNUNG!

    12_0739

     

    Beim Auswechseln von Niveausensoren muß die Zündspannung ausgeschatet sein. Ist die Spannung eingeschaltet, startet das Steuergerät die Niveauregu- lierung, sobald ein funktionierender Sen- sor angeschlossen wird. Dies kann zu Quetschverletzungen führen.


     

    image


     

    image


     

    Auswechseln

    Beim Auswechseln von Niveausensoren muß der rotierende Halter laut Abbildung 3 bzw. 4 gedreht werden, um die Sensorfunktion sicher- zustellen.

    Der Halter für den Hebel der Vorderachse ist laut Abb. 3 zu drehen.

    Der Halter für den Hebel der Antriebsachse ist laut Abb. 4 zu drehen.

    Außerdem muß eine Niveaukalibrierung des Steuergerätes durchgeführt werden, siehe ”Niveaukalibrierung” Seite 29.


     

    Fehlersuche

    Der Niveausensor ist ein induktiver Positionsge- ber.

    Bei einer Fehlersuche läßt sich keine Wider- standsänderung bei Betätigung des Sensors messen.

    Der Spulenwiderstand des Sensors bleibt unab- hängig von der Stellung des rotierenden Halters konstant.

    Der Spulenwiderstand beträgt 120 Ohm.

    Ein abweichender Spulenwiderstand kann durch Beschädigung oder Eindringen von Feuchtigkeit in den Sensor verursacht werden. Dies führt zu einem falschen Fahrniveau.

    Wenn der Hebel oder die Verbindungsstange des Sensors verbogen oder lose ist, wird das Fahrniveau falsch.


     

    image

    Abb. 1: Der vordere Niveausensor ist am Querträger unter dem Getriebe befe- stigt.


     

    image


     

    12_0733

     

    Abb. 2: Der hintere Niveausensor ist an der rechten Seite des Rahmens über der Antriebsachse angeordnet.

    Einbau von Niveausensoren


     

    image

    1


     

    12_0759

     

    Abb. 3 Einbau des Niveausensors an der Vorderachse. Achtung! Die erhöhten Zapfen (1) am rotierenden Halter müssen nach oben gedreht werden, damit die richtige Sensorfunktion erhalten wird.


     

    image

    1


     


     

    12_0760

     

    Abb. 4 Einbau des Niveausensors für die Antriebsachse. Achtung! Die erhöhten Zapfen (1) am rotierenden Halter müssen nach oben gedreht werden, damit die richtige Sensorfunktion erhalten wird.

    Steuergerät auswechseln


     

    image

    Konfigurierung

    Beim Auswechseln des Steuergerätes muß das Steuergerät konfiguriert (an das Fahrzeug ange- paßt) sein. Das Steuergerät wird von Scania mit der richtigen Konfigurierung geliefert.

    Die Art der vorhanden Lastübertragungsfunk- tion, ob zeitbegrenzt oder nicht, entdeckt das Steuergerät beim Anschließen selbst.


     

    12_0729

     

    Kalibrierung

    Beim Auswechseln von Steuergerät oder Niveausensor müssen die Niveausensoren in bezug auf das neue Steuergerät kalibriert wer- den, siehe Seite 29.


     

    image

    12_0757

     

    Das Steuergerät wird durch Drücken des Fest- spannbügels nach oben und Lösen des Gerätes entfernt.

    Niveaukalibrierung


     

    image

    Niveaukalibrierung


     

    Niveaus

    Beim Auswechseln von Steuergerät oder Niveausensor müssen drei Niveaus im Steuergerät kalibriert werden.

    Fahrniveau- das Niveau bei dem das Fahrzeug normal gefahren wird.

    Maximalniveau- das höchste zulässige Niveau. Wenn das Fahrgestell zu weit angehoben wird, können Bälge oder Stoßdämpfer beschädigt werden.

    Unterer mechanischer Anschlag- wenn die Anschlagpuffer auf der Achse ruhen.

    Die Höhen, die in der Tabelle angegeben sind, werden laut Abb. 1 und 2 gemessen.


     

    12_0761

     

    1


     

    Abb. 1: Messen von Kalibrierungsniveaus der Vorderachse (1)


     

    image


     

    image

    1


     


     

    Fahrgestell- höhe

    Balghöhe

    Fahrniveau

    Maximalniveau

    Unterer mechanischer Anschlag

    Normal

    Normal

    317 mm

    537 mm

    (237) mm

     

    Vorn


     

    Hinten

    12_0762

     

    Abb. 2: Messung von Kalibrierungsniveaus der Antriebsachse (1). Die Höhe wird im Verhältnis zur Außenseite des Rahmens gemessen.


     

    Fahrgestellhöhe

    Fahrniveau

    Maximalniveau

    Unterer mechanischer Anschlag

    Normal

    142 mm

    262 mm

    (42) mm

    Kalibrierung

    Bei der Kalibrierung den Schalter G9 verwen- den. Dieser befindet sich unter der Elektrozen- trale.

    Bei der Kalibrierung muß die Liftachse abge- senkt sein.

    1. Bremsklötze hinter den rädern anbringen und die Feststellbremse lösen.

    2. Die Spannung mit dem Zündschlüssel aus- schalten und mindestens 7 Sekunden aus- geschaltet lassen.

    3. Den Kalibrierungsanschluß G9 mit Masse verbinden.

    4. Die Zündspannung mit dem Zündschlüssel einschalten.

    5. Das ELC-System kontrolliert nun seine Lampen am Armaturenbrett. Dies dauert etwa 2 Sekunden. Binnen 5 Sekunden nach Durchführen der Kontrolle muß die Masse- verbindung des Kalibrierungsschalters unterbrochen werden.

    6. Wenn der Wunsch nach Kalibrierung vom ELC-Steuergerät angenommen wurde, leuchtet die Niveaufehlerlampe auf. Die Lampe wird während des gesamten Kali- brierungsablaufes leuchten. Wenn die Lampe nicht leuchtet, die Schritte 1-4 wie- derholen.

    7. Als erstes wird das Fahrniveau kalibriert. Das Fahrniveau des Fahrgestells wird vorn und hinten mit Hilfe der Fernbedienung eingestellt.


       

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      image

      image

      WARNUNG!

      Bei Arbeiten unter einem luftgefeder- ten Fahrzeug immer Unterstellböcke verwenden.


       

      image


       

    8. Den Kalibrierungsanschluß G9 mit Masse verbinden.

    9. Die Masseverbindung des Kalibrierungs- anschlusses G9 trennen.


       

      image

      16_0987

       

      G 9

       

      Kalibrierungsschalter G9


       

    10. Das zweite Niveau, das kalibriert wird, ist das Maximalniveau. Dieses Niveau vorn und hinten mit der Fernbedienung einstel- len.

    11. Den Kalibrierungsanschluß G9 mit Masse verbinden.

    12. Die Masseverbindung des Kalibrierungs- schalters G9 unterbrechen.

    13. Als letztes den unteren mechanischen Anschlag kalibrieren. Das Fahrgestell absenken bis es auf den Anschlagpuffern ruht. Kontrollieren, daß die Bewegung nicht vom Faltenwurf der Liftbälge begrenzt wird.

    14. Den Kalibrierungsschalter G9 mit Masse verbinden.

    15. Die Masseverbindung des Kalibrierungs- schalters G9 unterbrechen.

    16. Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wird die Niveaufehlerlampe erlöschen. Die Systemfehlerlampe leuchtet auf, um eine erfolgreiche Kalibrierung zu bestätigen.

      Wenn die Kalibrierung nicht funktioniert hat, die Schritte 1-14 wiederholen.

    17. Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, die Zündspannung mit dem Zündschlüssel aus- und wieder anschalten. Das ELC- System ist jetzt wieder betriebsbereit.

Druckluftbauteile


 

Komponenteninformation

  1. Ventilblock

  2. Lufbalg Antriebsachse

  3. Luftbalg Vorderachse

  4. Luftbalg Liftachse

  5. Luftbalg Achsenlift

  6. Druckwächter Antriebsachsdruck

  7. Druckwächter Lastübertragung

  8. Verteilerstück 9,3 bar

  9. An das Schutzventil der lastabhängigen Bremse

  10. Manometer

  11. Doppelrückschlagventil

  12. Druckbegrenzungsventil 8,0 bar

  13. Zusatzluftdruckbehälter

  14. Überströmventil 10,0 bar


     

    V54


     

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    V55


     

    12_0753

     

    Ventilblock 6x2

  15. Vom Kompressor 12,2 bar

  16. Prüfanschluß

Elektroanschluß

V54 und V55 bestehen aus je drei Ventilspu- len.

Im Stecker ist der Stift 4 gemeinsame Masse aller Spulen.

Der Spulenwiderstand beträgt 70-80 Ohm.

Siehe im elektrischen Schaltplan, Strombahn 67-73.

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16 8 2 4


 


 

LAL 8


 

LU 12


 

LC 8


 

LG 8


 

LZA 6

22


 

LV 12

24


 

26 32 5


 

8

 

31


 


 

LAK 8

21 1 2 3 4


 

1 25

LD 8

 

LH

 

1 2 3 4


 

LAJ 8

V54 V55

LBZ 8


 

LZH 8


 


 

LZJ 6


 

LBW 12


 

LE 8


 

LJ 8


 


 

3 10

12_0740

 

T70 T71


 

7 4

Prinzipieller Schaltplan für Druckluft 6x2


 

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3 13

14 1 15

2 12 4


 


 

LAL 8


 

LZA


 

16

6


 

22 24


 

LU 12


 

LV 12


 

LC 8


 

LBZ 8


 

LG 8


 

26 32 5


 


 

LD 8

 

31


 


 

LAK 8

21 1 2 3 4


 

1 25


 

LH 8

 

1 2 3 4


 

LAJ 8


 

LBY 12

V54 V55

LCA 8

LBX 12


 

LZH 8


 


 

LZJ 6


 

LBW 12


 

LE 8


 

LJ 8


 


 

3 10 11


 

12_0734

 

T70 T71


 

7 4


 

Prinzipieller Schaltplan für Druckluft 6x2 mit Zusatzdruckluftbehälter


 

image

Schaltpläne

 

Schaltpläne

 

32

 

© Scania CV AB 1995

 

12:03-02 de

 

Komponenteninformation


 

Komponente

Beschreibung

Strombahn

C56

Steckverbinder, 18-polig

39

C67

Verbindung

65

C78

Steckverbinder, 9-polig

30

C163

Steckverbinder, 9-polig

30

C268

Steckverbinder, 12-polig

63

E18

Steuergerät

1-75

31/ E18

Die Leitung ist nur bei Fahrzeugen mit Lastübertragung ohne Zeitbegrenzung an Masse ange- schlossen.

37

G9-4

Leitung für Niveaukalibrierung. Weißes Kabel unter der Elektrozentrale mit grünem Isolator und G9 gekennzeichnet.

38

R8

Relais Bremslicht

46

S48

Diagnoseschalter mit Diagnoselampe

15

S105

Schalter für Achsenlift und Lastübertragung

21

S107

Fernbedienung

31

T70

Druckwächter Antriebsachsdruck

54

T71

Druckwächter Lastübertragung

57

T72

Niveausensor Vorderachse

60

T73

Niveausensor Antriebsachse

63

V54

Magnetspulen, Betätigung Vorder- und Antriebsachse

69

V55

Magnetspulen, Betätigung Liftachse

72

W51

Lampe, Niveaufehler

5

W52

Lampe, Systemfehler

9

W53

Lampe für Lastübertragung

11

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12:03-03

Ausgabe 1 de


 

ElektronischgesteuerteLuftfederung ELC 4x2 A/B


 

Arbeitsbeschreibung


 

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© Scania CV AB 1995-10

Inhaltsverzeichnis

Einleitung Wichtig 3

Sicherheit 3

Fehlersuche Einleitung 5

Systemfehler 6

Diagnosefunktion Abrufen von Blinkcodes 7

Löschen der Fehlercodes 8

Fehlercodes Fehlercode 01-46 9-17

Niveausensor Niveausensor 18

Einbau von Niveausensoren 19

Steuergerät auswechseln Konfigurierung 21

Kalibrierung 21

Niveaukalibrierung Niveaus 22

Kalibrierung 23

Druckluftbauteile 4x2A Luftfederung hinten 24

4x2B Volluftfederung 26

Schaltpläne Information Bauteile 28

Schaltpläne 29-31


 

Einleitung


 

Wichtig

Diese Arbeitsbeschreibung betrifft das folgende ELC-Steuergerät: Scania Art.Nr. 1 374 464


 

Sicherheit


 

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WARNUNG!

Bei Arbeiten unter einem luftgefederten Fahrzeug immer Unterstellböcke verwenden.


 

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Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht unter Ent- stehung von Personengefahr ausgeführt werden. Wenn der Rah- men auf die Achse herunterfällt, kann dies zu Quetsch- und Schlagverletzungen führen.

Der Rahmen fällt auf die Achse, wenn:

  • ein Luftbalg platzt

  • eine Luftleitung entfernt wird

  • Spannung an einem Ventil zur Balgentleerung angelegt wird

  • ein Niveausensor bei eingeschalteter Spannung ausgewechselt wird.

Fehlersuche


 

Einleitung

Das ELC-System kontrolliert ununterbrochen seine eigene Funktionstüchtigkeit. Wenn ein Fehler entdeckt wird, wird dies durch die Systemfehlerlampe angezeigt. Fehler, die ent- deckt werden, erhalten einen Fehlercode und werden im Fehlercodespeicher festgehalten. Der Fehlercode kann dann in Form eines Blinkcodes der Diagnoselampe abgerufen wer- den.


 

Fehler, die das Steuergerät endeckt:

  • Kurzschluß in der Verkabelung, im Sensor oder in den Magnetventilen.

  • Unterbrechung in der Verkabelung, Sensoren oder Magnetventilen.

  • Falsche Steuerfunktion (das Steuergerät kann das Fahrgestell nicht auf das gewünschte Niveau anheben oder absenken).

  • Fehler im Speicher des Steuergeräts.

    Wenn ein Fehler aufgetreten und registriert worden ist, wird dies durch die Systemfehler- lampe indiziert. Der Fehler erhält einen Fehler- code und wird im Steuergerät gespeichert.

    Die Systemfehlerlampe leuchtet auch, wenn:


     

  • die Zündung eingeschaltet wird. Sie blinkt, um ihre Funktionstüchtigkeit zu zeigen. Ein Fehlercode wird nicht erzeugt.

  • Wenn die Niveaukalibrierung abgeschlossen ist. Es wird kein Fehlercode erzeugt.

  • die Spannungsversorgung zu niedrig ist (zwi- schen 7,5 und 18 Volt). Ein Fehlercode wird nicht erzeugt. Wenn die Spannungsversor- gung unter 7,5 liegt, wird das Steuergerät ganz abgeschaltet.

    Fehler, die das Steuergerät nicht ent- deckt:

  • Fehler in der Fernbedienung.

  • Unterbrechung in der Leitung für das Geschwindigkeitssignal. Das Steuergerät wechselt beim Anfahren des Fahrzeugs nicht von der Direktregelung zu der Normalrege- lung.

  • Unterbrechung in der Leitung des Bremssi- gnals. Das Steuergerät beendet beim Abbremsen nicht die Regulierung.

  • Verbogener Hebel/Verbindungsstange des Niveausensors. Der Fehler führt zu einem falschen Fahrniveau.

  • Das Ventil für das Anheben/Absenken des Fahrgestells klemmt in der offenen Stellung. Das Fahrgestell fährt hoch und runter.

  • Die Fernbedienung erhält ihre Spannungsver- sorgung über dieselbe Sicherung wie das Steuergerät. Bei einem Kurzschluß in der Fernbedienung setzt die Funktion des Steuer- gerätes ebenfalls aus.

Fehlersuche


 

Systemfehler

Wenn das Steuergerät einen Fehler entdeckt, wird es dies mit Hilfe der Systemfehlerlampe anzeigen.

Die Fehler werden in zwei verschiedene Kate- gorien eingeteilt, ernste Fehler und sonstige Fehler.


 

Ernste Fehler

Bei ernsten Fehlern blinkt die Systemfehler- lampe und ein Fehlercode wird erzeugt. Die ernsten Fehler werden in zwei Kategorien ein- geteilt.

Ernste Fehler, Kategorie 1:


 

  • Fehlerbehafteter ROM-Lesespeicher. Fehler- code wird erzeugt.

  • Fehlerbehafteter RAM-Arbeitsspeicher. Feh- lercode wird erzeugt.

    Die Niveauregulierung wird unterbrochen und die Fahrniveaus gesperrt. Wenn einer dieser Fehler auftritt, versuchen, die Zündspannung aus- und wieder anzuschalten. Wenn die Lampe nicht aufhört zu blinken, muß das Steu- ergerät ausgewechselt werden.

    Ernste Fehler, Kategorie 2:


     

  • Fehler in den Kabeln an Niveausensoren und Magnetventilen (Kurzschluß/Unterbre- chung). Fehlercode wird erzeugt.

  • Fehler an Niveausensoren oder Magnetventi- len (Kurzschluß oder Unterbrechung). Feh- lercode wird erzeugt.

  • Parameter falsch. Fehlercode wird erzeugt.

  • Falsche Kalibrierungswerte. Fehlercode wird erzeugt.

Die Niveauregulierung wird unterbrochen und die Fahrniveaus werden gesperrt. Das Fahrge- stellniveau kann eventuell mit der Fernbedie- nung von Hand eingestellt werden. Versuchen, die Zündspannung aus- und wieder anzuschal- ten.

Wenn die Ursache des Fehlers in einem Wak- kelkontakt liegt und von selbst wieder ver- schwindet, wird das System zur normalen Niveauregulierung zurückkehren. Der Fehler- code wird im Fehlercodespeicher festgehalten.


 

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Systemfehlerlampe


 

Sonstige Fehler

Bei weniger ernsten Fehlern leuchtet die Systemfehlerlampe konstant.

Zu den weniger ernsten Fehlern zählen:


 

- Falsche Regelfunktion. Das Steuergerät kann das Fahrgestell durch Anheben oder

Absenken nicht in die gewünschte Höhe brin- gen. Fehlercode wird erzeugt.


 

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Diagnosefunktion


 

Abrufen von Blinkcodes

Die Fehlercodes werden mit Hilfe von Blinkco- des der Diagnoselampe am Armaturenbrett abgerufen.

  1. Den Diagnoseschalter neben der Diagnose- lampe mindestens 2 Sekunden drücken.

  2. Der Schalter wird losgelassen und die Blinksignale des ersten Fehlercodes werden abgerufen.

  3. Der Blinkcode ist aus Zehnern und Einern aufgebaut. Wenn der Diagnoseschalter los- gelassen wird, erscheinen erst die Zehner in Form von langsamen Blinksignalen; 10, 20, 30 usw. Danach erscheinen die Einer in Form von schnellen Blinksignalen; 1, 2, 3, 4 usw.

  4. Die Blinksignale werden addiert, der ent- sprechende Fehlercode wird in der Fehler- codeliste beschrieben.

  5. Bei erneutem Drücken des Diagnoseschal- ters erscheint der nächste Fehlercode.

  6. Wenn der Wunsch besteht, den ersten Blinkcode nochmal zu lesen, die Zündspan- nung aus- und wieder anschalten und von vorn beginnen.


     

    Fehlerfreies System

    Bei fehlerfreiem System werden keine Blink- signale erhalten.


     

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    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoselampe


       

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      Blinkcode für den Fehlercode 33.

      1. Blinkcode Zehner

      2. Blinkcode Einer

Löschen der Fehlercodes

Fehlercodes werden so lang im Steuergerät gespeichert, bis sie gelöscht werden. Es ist wichtig, daß Fehlercodes nach Behebung des Fehlers gelöscht werden, damit sie bei der nächsten Fehlersuchekeine Verwirrungstiften.

  1. Die Zündspannung mit dem Zündschlüssel ausschalten. Danach den Diagnoseschalter drücken und halten.

  2. Den Zündschlüssel in die Fahrposition dre- hen und danach mindestens drei Sekunden warten, bevor der Diagnoseschalter losge- lassenwird. Der Löschvorgangistbeendet.

  3. Den Motor starten und das Fahrzeug mit Hilfe der Fernbedienung heben und sen- ken. Kontrollieren, daß die Fehlercodes nicht erneut erzeugt werden.

Fehlercodes


 

Fehlercode 01


 

Fehlercode 02


 

Fehler: Parameterfehler im Steuergerät.


 

Ursache: Die Prüfsumme der Parameter stimmt nicht. Einer der Parameter, die den Arbeitsablauf steuern, hat einen fal- schen Wert angenommen.


 

Anmerkung: Beim Programmieren der Parameterliste wer- den die binären Parametercodes zu einer Zahl addiert, die im Steuergerät gespeichert wird. Das Steuergerät prüft die Para- meterliste im Vergleich zu dieser Zahl und alarmiert bei einem Fehler.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Wird er erneut erzeugt, die Parameter mit Scania Programmer 2 programmieren.

Wenn Programmer 2 nicht vorhanden ist, das Steuergerät aus- wechseln.


 

Fehler: Kalibrierungsfehler im Steuergerät.


 

Ursache: Die Prüfsumme bei der Kalibrierung ist falsch. Eines der im Steuergerät kalibrierten Niveaus hat einen fal- schen Wert angenommen.


 

Anmerkung: Bei der Kalibrierung liest das Steuergerät drei Signale vom Niveausensor ein. Die binären Codes für diese Niveaus werden zu einer Zahl addiert, die im Steuergerät gespeichert wird. Später prüft das Steuergerät die Kalibrie- rungswerte gegen diese Zahl.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Wenn er erneut erzeugt wird, das Fahrniveau, das Maximalniveau und den unteren mechanischen Anschlag kalibrieren.

Fehlercode 03

Fehler: Fehler im internen Speicher des Steuergerätes.


 

Ursache: Die Prüfsumme im ROM-Speicher ist falsch. Daten im ROM-Speicher haben einen falschen Wert angenommen.


 

Anmerkung: Bei der Programmierung des ROM-Speichers wird der Inhalt zu einer Zahl addiert, die im Steuergerät gespeichert wird. Das Steuergerät kontrolliert danach kontinu- ierlich den ROM-Speicher gegenüber dieser Zahl.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Das Steuergerät aus- wechseln, wenn der Fehlercode erneut erzeugt wird.


 

Fehlercode 04 Fehler: Fehler im internen Speicher des Steuergerätes.


 

Ursache: Der RAM-Speicher ist fehlerbehaftet. Der RAM- Speicher des Steuergerätes ist defekt.


 

Anmerkung: Das Steuergerät hat bei der Kontrolle der RAM- Speicherzellen eine defekt Zelle entdeckt.


 

Maßnahme: Den Fehlercode löschen. Das Steuergerät aus- wechseln, wenn der Fehlercode erneut erzeugt wird.

Fehlercode 10 oder 11


 

Fehlercode 12

Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Niveausensor der Antriebsachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V im Sen- sor T73 oder im Kabelstrang vom Stift 19 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen dem Steuergerät und dem Sensor kontrollieren, siehe Strombahn 48 (4x2A) oder 69 (4x2B).


 

Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Niveausensor an der Vorderachse. Nur 4x2B.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V im Sen- sor T72 oder im Kabelstrang vom Stift 6 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen dem Steuergerät und dem Sensor kontrollieren, siehe Strombahn 66.

Fehlercode 14 oder 15


 

Fehlercode 16

Fehler: Unterbrechung oder Kurzschluß im Niveausensor der Antriebsachse.


 

Ursache: Kurzschluß mit Masse im Sensor T73 oder im Kabelstrang vom Stift 19 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen dem Steuergerät und dem Sensor kontrollieren, siehe Strombahn 48 (4x2A) oder 69 (4x2B).


 

Fehler: Kurzschluß mit Masse im Niveausensor an der Vor- derachse. Nur 4x2B.


 

Ursache: Kurzschluß mit Masse im Sensor T72 oder im Kabelstrang vom Stift 6 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät erhält keine Information über die Fahrgestellhöhe vorn und kann nicht arbeiten.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Sensors messen. Der Widerstand muß 120 Ohm betragen. Den Kabelstrang zwischen dem Steuergerät und dem Sensor kontrollieren, siehe Strombahn 66.

Fehlercode 20


 

Fehlercode 21 oder 22

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken von Federungs- bälgen.

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 V in der Ventilspule V51 oder im Kabelstrang vom Stift 21 am Steuer- gerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Federungsbälge an der Vorder- und Antriebsachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte am Ventilblock V51 messen. Der Widerstand muß 100-110 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 45 bei 4x2A, Strombahn 61 bei 4x2B.


 

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Antriebs- achse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 Volt in der Magnetspule V53 oder im Kabelstrang vom Stift 8 am Steuer- gerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Antriebsachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte am Ventilblock V53 messen. Der Widerstand muß 100-110 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 41 bei 4x2A, Strombahn 55 bei 4x2B.

Fehlercode 23


 

Fehlercode 30

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Vorderachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit +24 Volt in der Magnetspule V52 oder im Kabelstrang vom Stift 10 am Steu- ergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Vorderachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte V52 des Ventilblocks messen. Der Widerstand muß 100-110 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 58.


 

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken von Federungs- bälgen.

Ursache: Kurzschluß mit Masse in der Ventilspule V51 oder im Kabelstrang vom Stift 21 am Steuergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Federungsbälge an der Vorder- und Antriebsachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte des Ventilblocks messen. Der Widerstand muß 100-110 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 45 bei 4x2A, Strombahn 61 bei 4x2B.

Fehlercode 31 oder 32


 

Fehlercode 33

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Antriebs- achse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse in der Magnetspule V53 oder im Kabelstrang vom Stift 8 am Steuer- gerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Antriebsachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte am Ventilblock V53 messen. Der Widerstand muß 100-110 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 41 bei 4x2A, Strombahn 55 bei 4x2B.


 

Fehler: Ausfall der Funktion Heben/Senken der Vorderachse.


 

Ursache: Unterbrechung oder Kurzschluß mit Masse in der Magnetspule V52 oder im Kabelstrang vom Stift 10 am Steu- ergerät.


 

Anmerkung: Das Steuergerät kann die Vorderachse nicht steuern.


 

Maßnahme: Den Widerstand über die Anschlußstifte V52 des Ventilblocks messen. Der Widerstand muß 100-110 Ohm betragen. Die Verkabelung kontrollieren, siehe Strombahn 58.

Fehlercode 40 oder 41


 

Fehlercode 42

Fehler: Ungenügende Regelfunktion beim Heben des Fahrge- stells hinten.


 

Ursache: Der Niveausensor hinten hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, das niedriger ist, als das Niveau, das das Steuergerät versucht einzustellen.


 

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.

Dies soll garantieren, daß der Systemdruck ausreichend hoch ist.


 

Maßnahme: Den Luftdruck kontrollieren. Kontrollieren, daß Luft die Bälge erreicht; nach Leckstellen, verstopften Druck- luftleitungen oder klemmenden Ventilen suchen. Kontrollie- ren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist.


 

Fehler: Ungenügende Regelfunktion beim Heben des Fahrge- stells vorn.


 

Ursache: Der Niveausensor vorn hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, daß niedriger ist, als das Fahrzeug- niveau, das das Steuergerät einzustellen versucht.


 

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.

Dies soll garantieren, daß der Systemdruck ausreichend hoch ist.


 

Maßnahme: Den Luftdruck kontrollieren. Kontrollieren, daß Luft die Bälge erreicht; nach Leckstellen, verstopften Druck- luftleitungen oder klemmenden Ventilen suchen. Kontrollie- ren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist.

Fehlercode 44 oder 45


 

Fehlercode 46

Fehler: Ungenügende Regelfunktion beim Absenken des Fahrgestells hinten.


 

Ursache: Der Niveausensor hinten hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, daß höher ist, als das Fahrzeugni- veau, das das Steuergerät einzustellen versucht.


 

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.


 

Maßnahme: Nach verstopften Druckluftleitungen suchen. Kontrollieren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist. Kontrollieren, ob das Ventil in der Hebestellung klemmt. Kontrollieren, daß kein mechani- sches Hindernis das Absenken behindert.


 

Fehler: Ungenügende Regelfunktion beim Absenken des Fahrgestells vorn.


 

Ursache: Der Niveausensor vorn hat während 30 Sekunden ein Niveausignal geliefert, daß höher ist, als das Fahrzeugni- veau, das das Steuergerät einzustellen versucht.


 

Anmerkung: Der Fehlercode kann frühestens 15 Minuten nach einschalten der Zündspannung erzeugt werden.


 

Maßnahme: Nach verstopften Druckluftleitungen suchen. Kontrollieren, daß nicht die Verbindungsstange oder der Hebel verbogen oder lose ist. Kontrollieren, ob das Ventil in der Hebestellung klemmt. Kontrollieren, daß kein mechani- sches Hindernis das Absenken behindert.

Niveausensor


 

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WARNUNG!

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Beim Auswechseln von Niveausensoren muß die Zündspannung ausgeschatet sein. Ist die Spannung eingeschaltet, startet das Steuergerät die Niveauregu- lierung, sobald ein funktionierender Sen- sor angeschlossen wird. Dies kann zu Quetschverletzungen führen.


 

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Auswechseln

Beim Auswechseln von Niveausensoren muß der rotierende Halter laut Abbildung 3 bzw. 4 gedreht werden, um die Sensorfunktion sicher- zustellen.

Der Halter für den Hebel der Vorderachse ist laut Abb. 3 zu drehen.

Der Halter für den Hebel der Antriebsachse ist laut Abb. 4 zu drehen.

Außerdem muß eine Niveaukalibrierung des Steuergerätes durchgeführt werden, siehe ”Niveaukalibrierung” Seite 23.


 

Fehlersuche

Der Niveausensor ist ein induktiver Positionsge- ber.

Bei einer Fehlersuche läßt sich keine Wider- standsänderung bei Betätigung des Sensors messen.

Der Spulenwiderstand des Sensors bleibt unab- hängig von der Stellung des rotierenden Halters konstant.

Der Spulenwiderstand beträgt 120 Ohm.

Ein abweichender Spulenwiderstand kann durch Beschädigung oder Eindringen von Feuchtigkeit in den Sensor verursacht werden. Dies führt zu einem falschen Fahrniveau.

Wenn der Hebel oder die Verbindungsstange des Sensors verbogen oder lose ist, wird das Fahrniveau falsch.


 

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Abb. 1 Der vordere Niveausensor ist am Querträger unter dem Getriebe befe- stigt.


 

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Abb. 2: Der hintere Niveausensor ist an der rechten Seite des Rahmens über der Antriebsachse angeordnet.

Einbau von Niveausensoren


 

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Abb. 3 Einbau des Niveausensors an der Vorderachse. Achtung! Die erhöhten Zapfen (1) am rotierenden Halter müssen nach oben gedreht werden, damit die richtige Sensorfunktion erhalten wird.


 

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Abb. 4 Einbau des Niveausensors für die Antriebsachse. Achtung! Die erhöhten Zapfen (1) am rotierenden Halter müssen nach oben gedreht werden, damit die richtige Sensorfunktion erhalten wird.

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Steuergerät auswechseln


 

Konfigurierung

Beim Auswechseln des Steuergerätes muß das Steuergerät konfiguriert (an das Fahrzeug ange- paßt) sein. Das Steuergerät wird von Scania mit der richtigen Konfigurierung geliefert.

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Den Unterschied zwischen Fahrzeugen mit Luftfederung hinten 4x2A und Volluftfederung 4x2B entdeckt das Steuergerät bei einer Kali- brierung selbst.


 

Kalibrierung

Beim Auswechseln von Steuergerät oder Niveausensor müssen die Niveausensoren in bezug auf das neue Steuergerät kalibriert wer- den, siehe Seite 23.


 

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Das Steuergerät wird durch Drücken des Fest- spannbügels nach oben und Lösen des Gerätes entfernt.

Niveaukalibrierung


 

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Niveaukalibrierung


 

Niveaus

Beim Auswechseln von Steuergerät oder Niveausensor müssen drei Niveaus im Steuerge- rät kalibriert werden.

Fahrniveau- das Niveau bei dem das Fahrzeug normal gefahren wird.

Maximalniveau- das höchste zulässige Niveau. Wenn das Fahrgestell zu weit angehoben wird, können Bälge oder Stoßdämpfer beschädigt werden.

Unterer mechanischer Anschlag- wenn die Anschlagpuffer auf der Achse ruhen.

Die Höhen, die in der Tabelle angegeben sind, werden laut Abb. 1 und 2 gemessen.


 

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1


 

Abb. 1: Messen von Kalibrierungsniveaus der Vorderachse (1)


 

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1


 


 

Fahrgestell- höhe

Balghöhe

Fahrniveau

Maximalniveau

Unterer mechanischer Anschlag

Normal Normal

Normal Niedrig

317 mm

265 mm

537 mm

452 mm

(237) mm

(205) mm

 

Vorn


 

Hinten

12_0762

 

Abb. 2: Messung von Kalibrierungsniveaus der Antriebsachse (1). Die Höhe wird im Verhältnis zur Außenseite des Rahmens gemessen.


 

Fahrgestellhöhe

Fahrniveau

Maximalniveau

Unterer mechanischer Anschlag

Normal

142 mm

262 mm

(42) mm

Kalibrierung

Bei einer Niveaukalibrierung wird der Kali- brierungsschalter G9 verwendet. Dieser ist unter der Elektrozentrale befestigt.

  1. Bremsklötze hinter den rädern anbringen und die Feststellbremse lösen.

  2. Mit dem Zündschlüssel die Spannung abschalten.

  3. Den Kalibrierungsanschluß G9 mit Masse verbinden.

  4. Die Zündspannung mit dem Zündschlüssel einschalten.

  5. Das ELC-System kontrolliert nun seine Lampen am Armaturenbrett. Dies dauert etwa 2 Sekunden. Binnen 5 Sekunden nach Durchführen der Kontrolle muß die Masse- verbindung des Kalibrierungsschalters unterbrochen werden.

  6. Wenn der Wunsch nach Kalibrierung vom ELC-Steuergerät erfaßt worden ist, wird die Niveaufehlerlampe aufleuchten. Die Lampe wird während des gesamten Kali- brierungsablaufes leuchten. Leuchtet die Lampe nicht, Schritte 1-4 wiederholen.

  7. Als erstes ist das Fahrniveau zu kalibrie- ren. Das Fahrniveau des Fahrgestells wird vorn und hinten mit der Fernbedienung eingestellt.


     

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    WARNUNG!

    Bei Arbeiten unter einem luftgefeder- ten Fahrzeug immer Unterstellböcke verwenden.


     

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  8. Den Kalibrierungsanschluß G9 mit Masse verbinden.

  9. Die Masseverbindung des Kalibrierungs- anschlusses G9 trennen.

  10. Das zweite Niveau, das kalibriert wird, ist das Maximalniveau. Dieses Niveau vorn und hinten mit der Fernbedienung einstel- len.


     

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    G 9

     

    Kalibrierungsschalter G9


     

  11. Den Kalibrierungsanschluß G9 mit Masse verbinden.

  12. Die Masseverbindung des Kalibrierungs- schalters G9 unterbrechen.

  13. Als letztes den unteren mechanischen Anschlag kalibrieren. Das Fahrgestell absenken bis es auf den Anschlagpuffern ruht. Kontrollieren, daß die Bewegung nicht vom Faltenwurf der Liftbälge begrenzt wird.

  14. Den Kalibrierungsschalter G9 mit Masse verbinden.

  15. Die Masseverbindung des Kalibrierungs- schalters G9 unterbrechen.

  16. Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, wird die Niveaufehlerlampe erlöschen. Die Systemfehlerlampe leuchtet auf, um eine erfolgreiche Kalibrierung zu bestätigen.

    Wenn die Kalibrierung nicht funktioniert hat, die Schritte 1-14 wiederholen.

  17. Wenn die Kalibrierung erfolgreich war, die Zündspannung mit dem Zündschlüssel aus- und wieder anschalten. Das ELC- System ist jetzt wieder betriebsbereit.

Druckluftbauteile


 

4x2A Luftfederung hinten

  1. Ventilblock

  2. Lufbalg Antriebsachse

  3. Manometer

  4. An das Schutzventil der lastabhängigen Bremse

  5. Verteilerstück 9,3 bar

  6. Prüfanschluß


 

Der Widerstand der Ventilspulen beträgt 100-110 Ohm


 

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Prinzipieller Schaltplan für die Druckluft 4x2A, Luftfederung mit ELC.

Druckluftbauteile


 

4x2B Volluftfederung

  1. Ventilblock

  2. Lufbalg Antriebsachse

  3. Luftbalg Vorderachse

  4. Verteilerstück 9,3 bar

  5. An das Schutzventil der lastabhängigen Bremse

  6. Manometer

  7. Doppelrückschlagventil

  8. Zusatzdruckluftbehälter

  9. Überströmventil 10 bar

  10. Vom Kompressor 12,2 bar

  11. Prüfanschluß


 

Der Widerstand der Ventilspulen beträgt 100-110 Ohm


 

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Prinzipieller Schaltplan für Druckluft 4x2B, Volluftfederung


 

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Prinzipieller Schaltplan für Druckluft 4x2B, Volluftfederung mit Zusatzdruckluftbehälter


 

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Schaltpläne

 

28

 

Schaltpläne


 

© Scania CV AB 1995

 

12:03-03 de

 

Komponenteninformation


 

Komponente

Beschreibung

Strombahn

C56

Steckverbinder

31

C67

Verbindung 4x2A

46

Verbindung 4x2B

63

C78

Steckverbinder, 9-polig

20

C163

Steckverbinder, 9-polig

20

C268

Steckverbinder, 12-polig

38-72

E18

Steuergerät

1-75

G9-4

Leitung für Niveaukalibrierung. Weißes Kabel unter der Elektrozentrale mit grünem Isolator und G9 gekennzeichnet.

28

R8

Relais Bremslicht

38

S48

Diagnoseschalter mit Diagnoselampe

15

S107

Fernbedienung

21

T72

Niveausensor Vorderachse, nur 4x2B

66

T73

Niveausensor Antriebsachse 4x2A

49

Niveausensor Antriebsachse 4x2B

69

V51

Ventilspule Heben/Senken 4x2A

45

Ventilspule Heben/Senken 4x2B

61

V52

Ventilspule Balgkreis Vorderachse öffnen, nur 4x2B

58

V53

Ventilspule Balgkreis Antriebsachse öffnen 4x2A

41

Ventilspule Balgkreis Antriebsachse öffnen 4x2B

55

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Lampe, Niveaufehler

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W52

Lampe, Systemfehler

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    Ausgabe 3 de


     

    ELC Generation 2


     

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    Arbeitsbeschreibung


     

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    106 335

     

    ©

    Scania CV AB 2002, Sweden

    Inhalt

    Elektrisches System Steuergerät 4

    Zusatz-Steuerbox 5

    Schalter für temporäres Fahrniveau 6

    Ventile und Sensoren Magnetventilblock 7

    Magnetventileinheit 8

    Niveausensor 9

    Drucksensor 10

    Kalibrierung Kalibrierwerkzeug 11

    Drucksensor kalibrieren 12

    Niveausensor kalibrieren 14

    Druckluftsystem Bauteile 16

    Schematische Darstellung für 4x2A 17

    Schematische Darstellung für 4x2B 18

    Schematische Darstellung für 6x2A, 8x2A,

    6x2*4A und 8x2*6A 19

    Schematische Darstellung für 6x2B und

    6x2*4B 20

    Schematische Darstellung für 6x4A und 8x4A

    ohne Lastübertragung 21

    Schematische Darstellung für 6x4A und 8x4A

    mit Lastübertragung 22

    Schematische Darstellung für 6x4B ohne Lastübertragung 23

    Schematische Darstellung für 6x4B mit Lastübertragung 24

    Schematische Darstellung für 6x2/4A 25

    Schematische Darstellung für 6x2/4B 26

    Schematische Darstellung für 8x2B und

    8x2*6B 27

    Schematische Darstellung für 8x2/4A 28

    Schematische Darstellung für 8x2/4B 29

    Schematische Darstellung für 8x4B ohne Lastübertragung 30

    Schematische Darstellung für 8x4B mit Lastübertragung 31

    Schematische Darstellung für 8x4*4A ohne Lastübertragung 32

    Schematische Darstellung für 8x4*4A mit Lastübertragung 33

    Schematische Darstellung für 8x4*4B ohne Lastübertragung 34

    Schematische Darstellung für 8x4*4B mit Lastübertragung 35

    Schaltplan Bauteile 36

    Schaltplan 38-44

    Elektrisches System


     

    Steuergerät


     

    Erneuern


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

    Beim Erneuern eines fehlerhaften Bauteils kann sich das Fahrniveau plötzlich ändern.


     

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    Das Steuergerät befindet sich im Fahrerhaus unterhalb der Zentralelektrikbox.

    Steuergerätefehler treten nur selten auf. Daher müssen vor Erneuern eines Steuergeräts stets Fehlercodes und Sicherungen geprüft werden.

    1. Zündspannung ausschalten.

    2. Halteklammer nach oben drücken und Steuergerät lösen.

    3. Steuergerät abklemmen.

    4. Neues Steuergerät einbauen.

      Als Austauschteil ist das Steuergerät mit Standardeinstellungen programmiert. Es ist jedoch nicht für Niveau- und Drucksensoren kalibriert. Damit das Steuergerät einwandfrei arbeitet, muß es auf die korrekte Konfiguration programmiert werden.

    5. Neues Steuergerät mit Scania Programmer 2 (SP2) programmieren.


       

    6. Computer abbauen und Zündspannung ausschalten.

    7. Steuergerät auf Druck- und Niveausensoren kalibrieren. Weitere Informationen siehe Kalibrierung.

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    8. Evtl. vorhandene Fehlercodes löschen. Für weitere Informationen, siehe Fehlersuche - Blinkcodes löschen.


       

      12_0757

       

      Klammer nach oben drücken, um Steuergerät zu lösen


       

      Zusatz-Steuerbox


       

      Einschalten

      Lastübertragung läßt sich in bestimmten Fällen mit einer Zusatz-Steuerbox vom Fahrzeugheck aus besser steuern. Verfügt das Fahrzeug über eine solche Steuerbox, sollte es außerdem mit einem Kippschalter im Fahrerhaus ausgestattet sein. Dadurch wird sichergestellt, daß nur jeweils eine Box verwendet werden kann.

      Kabel mit vier Litzen und einem Querschnitt von 0,75 mm2 verwenden.

      Hintere Verbindung zum Schutz vor Feuchtigkeit in Anschlußbox am hinteren Querträger plazieren.


       

      Stecker C 78 befindet sich am Anschluß unter der Zentralelektrikbox in Position 5. Stecker C 163 befindet sich an der linken Wand des Fahrerhauses an der Steuerbox.


       

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    Steuerbox

    Zusatz-Steuerbox A Kippschalter

    Schalter für temporäres Fahrniveau


     

    Einschalten

    Das Fahrzeug kann mit einem Schalter für temporäres Fahrniveau ausgestattet werden.

    Der Kippschalter ist wie auf dem nachstehenden Schaltplan abgebildet angeschlossen. Pin 19 des Steuergerätes ist über Schalterpin 2 an Masse geschaltet.

    Hinweis: Nach Anschluß muß das temporäre Fahrniveau mit Scania Programmer 2 in das Steuergerät programmiert werden.


     

    Wird der Programmiervorgang nicht durchgeführt, bleibt das vordere Fahrniveau bei Betätigen der Taste unverändert. Das hintere Fahrniveau wird jedoch auf 65 mm angehoben.


     


     

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    15L.OG

     

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    E18

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    G5−2

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    Der Schalter ist an Pin 19 des Steuergerätes angeschlossen.

    Ventile und Sensoren


     

    Magnetventilblock


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

    Druckluftsystem vor Abbau der Schläuche vom Magnetventilblock entleeren.

    Zündspannung stets ausschalten, bevor Arbeiten an der elektronischen Niveauregelung (ELC) durchgeführt werden.


     

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    Erneuern

    Für die Regelung der Luftfederung verwendet das ELC-System der 2. Generation einen einzelnen oder einen doppelten Magnetventilblock, V54 oder V54 + V55. Je nach Fahrzeugkonfiguration unterscheidet sich die Arbeitsweise der Magnetventilblöcke.

    Produktionsseitig baut Scania vier unterschiedliche Magnetventilblöcke ein. Nur zwei der Magnetventilblöcke sind als Ersatzteile erhältlich, ein doppelter und ein einzelner.

    Bestimmte produktionsseitig verbaute Magnetventilblöcke haben eine eingeschränkte Funktion; bei als Ersatzteil gelieferten Blöcken stehen alle Funktionen zur Verfügung. Wird ein als Ersatzteil gelieferter Block in ein Fahrzeug mit weniger Funktionen eingebaut, z. B. bei einem Fahrzeug mit Federungstyp A, sind die nicht verwendeten Ausgänge mit Stopfen zu verschließen.

    Stecker (DIN-Stecker) anziehen, bis ein Klicken hörbar ist.

    Magnetventileinheit


     

    Erneuern


     

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    ACHTUNG!

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    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

    Vor Ausbau der Einheit müssen alle Schlauchanschlüsse des Ventilblocks abgebaut werden. Bauteile können beim Zerlegen durch restlichen Druck im Block herausgedrückt werden.

    Zündspannung stets ausschalten, bevor Arbeiten an der elektronischen Niveauregelung (ELC) durchgeführt werden.


     

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    WICHTIG! Vor dem Zerlegen des Ventilblocks sicherstellen, daß der Arbeitsbereich sauber ist. Selbst kleinste Verunreinigungen können die Funktion beeinträchtigen.


     

    Beim Erneuern der Magnetventileinheit am Ventilblock O-Ringe ebenfalls erneuern.

    Beim Einbau dieser Schrauben wurde Gewindesicherungsmittel verwendet.

    Stecker (DIN-Stecker) anziehen, bis ein Klicken hörbar ist.


     

    Bauteile der Magnetventileinheit

    Niveausensor


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmoment

    Schrauben des Niveausensors 12 Nm Schraube des Sensorhebels 3,5 Nm


     

    Erneuern

    Beim Erneuern des Niveausensors muß die Aufnahme für den Niveausensorhebel so gedreht werden, daß die überstehenden Zungen nach oben zeigen.

    Der vordere Niveausensor befindet sich am Querträger unter dem Getriebe.

    Der hintere Niveausensor befindet sich rechts am Rahmen über der Hinterachse.

    Stecker (DIN-Stecker) anziehen, bis ein Klicken hörbar ist.


     

    Hinweis: Nach Erneuern der Niveausensoren muß die Fahrhöhe neu kalibriert werden. Für weitere Informationen, siehe Abschnitt Kalibrierung.

    image

    image

    image

    ACHTUNG!

    Vor Erneuern der Niveausensoren muß die Zündspannung ausgeschaltet sein.

    Beim Erneuern eines fehlerhaften Bauteils kann sich das Fahrniveau bei eingeschalteter Zündspannung plötzlich ändern.

    image

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.


     


     

    image

    1


     

    12_0760

     

    Die überstehenden Zungen (1) an der Aufnahme für den Niveausensor müssen vor Einbau des Hebels nach oben weisen.

    Drucksensor


     

    Spezifikationen


     

    Anzugsdrehmoment

    Drucksensor 27 +/-2 Nm


     

    Erneuern


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

    Vor Erneuern der Niveausensoren muß die Zündspannung ausgeschaltet sein.

    Druckluftsystem vor Erneuern des Magnetventilblocks entleeren.


     

    image


     

    image

    Sicherstellen, daß die Luftöffnung im Anschluß des Drucksensors nicht blockiert ist.

    Stecker (DIN-Stecker) anziehen, bis ein Klicken hörbar ist.


     


     

    Hinweis: Nach Erneuern der Drucksensoren muß eine Kalibrierung durchgeführt werden. Für weitere Informationen, siehe Abschnitt Kalibrierung.

    105 942

     

    Die Öffnung im Anschluß des Drucksensors darf nicht blockiert sein.

    Kalibrierung


     

    Da es Unterschiede bei den einzelnen Bauteilen gibt, muß das Steuergerät entsprechend programmiert werden. Dies geschieht während der Kalibrierung.

    Eine Kalibrierung muß immer vorgenommen werden beim Erneuern von:

    • Steuergerät

    • Niveausensor

    • Drucksensor


 

Hinweis


 

Kalibrierwerkzeug

Zur Erleichterung der Kalibrierung kann ein entsprechendes Werkzeug hergestellt werden.

Federbelasteten Schalter, Flachstecker und Flachsteckerbuchse verwenden.

Werkzeug zwischen Kalibrierleitung (G9) und Masseschleife anschließen.


 

image

104 518

 

1 2 3


 

  1. Federbelasteter Schalter

  2. Flachstecker

  3. Flachsteckerbuchse

Drucksensor


 

Drucksensor kalibrieren


 

Hinweis: Gilt nur für Fahrzeuge mit Lastübertragung.


 

Zur Einstellung der Balghöhe siehe Balghöhe in Hauptgruppe 12.

Kalibrierleitung G9 (weiße Leitung mit grünem Isolator und Kennzeichnung G9) für Kalibrierung verwenden. Die Leitung befindet sich unter der Zentralelektrikbox und ist mit K-dia/C56 gekennzeichnet.


 

Hinweis: Unter der Zentralelektrikbox befinden sich mehrere Isolatoren mit der Kennzeichnung G9. Diese werden zur Kalibrierung anderer Systeme verwendet.


 

WICHTIG! Bei der Kalibrierung muß die Nachlaufachse abgesenkt werden.

Sicherstellen, daß im System Betriebsdruck vorhanden ist.


 

  1. Zündspannung für mindestens zehn Sekunden ausschalten.

  2. Zündung einschalten.

  3. Die Kalibrierleitung G9 muß innerhalb von zwei Sekunden nach Einschalten der Zündspannung an Masse geschaltet sein. Die Warnleuchten leuchten zwei Sekunden nach Anschluß des Massekabels auf.

  4. Nach Erlöschen der Leuchten, Massekabel innerhalb von fünf Sekunden abziehen.

  5. Stellt das Steuergerät die Notwendigkeit einer Kalibrierung fest, leuchtet die Warnleuchte für Niveaufehler auf.


     

    image

    16_0987

     

    G 9

     

    Kalibrierleitung G9


     

    image

    12 0752

     

    Warnleuchte für Niveaufehler


     

    WICHTIG! In den Luftfederbälgen darf kein Druck vorhanden sein.


     

  6. Fahrzeug mit der Steuerbox auf die Anschlagpuffer absenken.

  7. Kalibrierleitung G9 an Masse anschließen.

  8. Kalibrierleitung G9 abbauen. Die Drucksensoren erfassen einen Druck von 0 Bar.

  9. Nach erfolgreich abgeschlossener Kalibrierung leuchtet die Warnleuchte für Systemfehler und die Warnleuchte für Niveaufehler erlischt.

  10. Zündung aus- und wieder einschalten. Nach nicht erfolgreich abgeschlossener Kalibrierung blinkt die Warnleuchte für Systemfehler und die Warnleuchte für Niveaufehler erlischt. In diesem Fall Schritte 1 bis 9 wiederholen.

  11. Nach abgeschlossener Kalibrierung muß die Taste Achslift/Lastübertragung eingeschaltet und ausgeschaltet werden, damit das System normal funktioniert.

  12. Taste 'normales Fahrniveau' auf der Steu- erbox drücken. Warten bis das Fahrgestell stoppt. Taste erneut drücken, um normales Fahrniveau zu erhalten.

Die Warnleuchte für Niveaufehler leuchtet bis sich das Fahrzeug auf dem kalibrierten Fahrniveau befindet.


 

Hinweis: Ist das Steuergerät neu und wurde es vorher nicht auf ein Niveau kalibriert, kann sich das Fahrzeug nicht auf normales Fahrniveau einstellen.


 

ELC kann wieder verwendet werden.


 

image


 

17 0088

 

Warnleuchte für Systemfehler

Niveausensor


 

Niveausensor kalibrieren

Zur Einstellung der Balghöhe, siehe Balghöhe.

Für die Kalibrierung Kalibrierleitung G9 (weißes Kabel) verwenden. Es befindet sich unter der Zentralelektrikbox.


 

WICHTIG! Bei der Kalibrierung muß die Nachlaufachse abgesenkt werden. Sicherstellen, daß im System Betriebsdruck vorhanden ist.


 

  1. Fahrzeug mit Sicherungskeilen vor und hinter den Rädern sichern und Feststellbremse lösen.

  2. Zündung ausschalten und für mindestens zehn Sekunden ausgeschaltet lassen.

  3. Kalibrierleitung G9 an Masse legen.

  4. Zündung einschalten.

  5. ELC prüft die entsprechenden Leuchten in der Instrumententafel. Dies dauert ca. zwei Sekunden. Der Masseanschluß der Kalibrierleitung muß innerhalb von fünf Sekunden nach Erlöschen der Leuchten unterbrochen werden.

  6. Die Warnleuchte für Niveaufehler leuchtet während des gesamten Kalibriervorgangs, wenn das Steuergerät die Notwendigkeit einer Kalibrierung festgestellt hat.

    Leuchtet die Warnleuchte nicht auf, Schritte 2-4 wiederholen.

  7. Zuerst wird das Fahrniveau kalibriert. Das Fahrniveau des Fahrzeuges wird mit der Steuerbox eingestellt. Für weitere Informationen siehe Balghöhe.

  8. Kalibrierleitung G9 an Masse legen.

  9. Masseanschluß der Kalibrierleitung G9 unterbrechen.

  10. Das andere zu kalibrierende Niveau ist das maximale Fahrniveau. Mit der Steuerbox vorn und hinten maximales Fahrniveau einstellen.

    Hinweis: Das Fahrzeug kann bei erstmaliger Betätigung der Steuerbox stoppen, bevor das maximale Fahrniveau erreicht ist. Taste nochmals drücken, um sicherzustellen, daß maximales Fahrniveau eingestellt ist.


     

  11. Kalibrierleitung G9 an Masse legen.

  12. Masseanschluß an Kalibrierleitung G9 unterbrechen.

  13. Anschließend untere mechanische Anschlagstellung kali- brieren. Fahrzeug absenken, bis der Rahmen auf den Anschlagpuffern aufliegt. Sicherstellen, daß das Absenken nicht behindert wird (z. B. durch sich inkorrekte faltende Bälge).

  14. Kalibrierleitung G9 an Masse legen.

  15. Masseanschluß der Kalibrierleitung G9 unterbrechen.

  16. Nach erfolgreich abgeschlossener Kalibrierung erlischt die Warnleuchte für Niveaufehler. Das Leuchten der Warnleuchte für Systemfehler bestätigt die erfolgreich abgeschlossene Kalibrierung.

  17. Nach nicht erfolgreich abgeschlossener Kalibrierung blinkt die Warnleuchte für Systemfehler. Schritte 1-14 wiederholen.

  18. Wurde die Kalibrierung erfolgreich beendet, Zündung aus- und anschließend wieder einschalten.

  19. Nach Abschluß der Kalibrierung muß die Taste Achsenlift/ Lastübertragung eingeschaltet und wieder ausgeschaltet werden, damit das System normal arbeitet.

  20. Taste 'normales Fahrniveau' auf der Steuerbox drücken. Warten bis das Fahrgestell stoppt. Taste erneut drücken, um normales Fahrniveau zu erhalten.

Die Warnleuchte für Niveaufehler leuchtet bis sich das Fahrzeug auf dem kalibrierten Fahrniveau befindet.

ELC kann wieder verwendet werden.

Pneumatik und Elektrik


 

Druckluftsystem


 

Bauteile


 

image

1


 

2


 

5


 

6


 

4

7


 

3


 

  1. Magnetventilblock

  2. Zweiwege-Rückschlagventil

  3. Drucksensor

  4. Verteilerstück

    105 892

     

  5. Niveausensor, hinten

  6. Verteilerstück

  7. Druckbegrenzungsventil

Schematische Darstellung, Pneumatik


 

Schematische Darstellung für 4x2A


 

image

2


 


 

3


 

LZJ 6 LZA 6

4

10

T 73


 

7


 

LC 8


 


 

V54

LE 8


 

3


 

21


 

6

 

23 22

11


 

LBX 12

 

LU 12


 


 

LBY 12

9

LBW 12 5

LBW 12

102 759

 

2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr


     

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

Schematische Darstellung für 4x2B


 

image

2 2


 


 

3


 

LAL

 

8

 

LZJ 6 LZA 6

4

10

T 73


 

7


 


 

LC 8

1


 

LE 8


 

V54

3


 


 

21


 


 

LAK 8

6

 

23 22

11


 

LU 12


 

LAJ 8


 

8

T 72


 

10


 

LBX

 

LBY 12


 

9

12

 

LBW 12 5

LBW 12

102 750

 

2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr


     

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

Schematische Darstellung für 6x2A, 8x2A, 6x2*4A und 8x2*6A


 

image

4

9

2 2


 

LZJ 6 LZA 6


 

LV 8


 

10

T 73


 

LG 8


 

LBZ 8

LCA 8


 

V55

1


 

22 23

7

LC 8


 

LE 8


 

LG 8


 


 

V54

LJ 8


 

3


 

12

LBZ 8


 

6

 

23 22


 

2

13

11

LU 12 1

LBY 12

102 749

 

9

12

 

LBW 12

5

LBW 12

LBX

 

T 70 11 T 71

11 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück


     

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

Schematische Darstellung für 6x2B und 6x2*4B

image

4

9

2 2 2


 

8

 

LZJ 6 LZA 6


 

LV 8


 

7


 

10

T 73


 

LG 8


 

V55

1


 

LAL

 

22 23


 

LC 8


 

LE 8


 

LG 8


 

V54

3


 

23 22 11


 

LJ 8


 

12

LBZ 8

13 2

LAK 8

LAJ 8

6

LU 12


 

1

LZA 6

LBZ 8

T 72 8

10

LBY 12

9

12

 

LBW 12

5

LBW 12

LBX

 

T 70 11 T 71

102 748

 

2 2 11 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück


     

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

Schematische Darstellung für 6x4A und 8x4A ohne Lastübertragung


 


 

LZJ 6 LZA 6

image

2

LC 8 4

7

2


 

10

T 73


 

LG 8


 

V54


 

LJ 8


 

3


 


 

21


 

6

 

23 22


 

11


 

LU 12


 


 

LBX

 

LBY 12

9

12

 

LBW 12 5

LBW 12

LE 8

102 745

 

2 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr


     

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

Schematische Darstellung für 6x4A und 8x4A mit Lastübertragung


 


 

LZJ 6 LZA 6


 

3

image

4

2

9


 

7

LE 8

LC 8


 

LG 8


 

2


 

10

T 73


 

LV 8


 

V54


 

3


 


 

21


 

6

 

23 22


 

11

LU 12


 

LG 8

LJ 8


 


 

LBX

 

LBY 12

9

12

 

LBW 12 5

11

LBW 12

102 752

 

2 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß


     

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

Schematische Darstellung für 6x4B ohne Lastübertragung


 


 

image

2 2 2


 


 

LAL

 

8

 

LZJ 6 LZA 6


 

LE 8

LC 8

4


 

7

LG 8


 

10

T 73


 

V54


 

LJ 8


 


 

3


 


 

21


 


 

LAK


 

8

23 22

6

11

LAJ

8

 

LU

12


 


 

T 72


 

10

2


 

LBX

 

LBY 12

9

12

 

LBW 12 5

LBW 12

102 744

 

2 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr


     

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

Schematische Darstellung für 6x4B mit Lastübertragung

image

4

9

2 2 2


 

8

 

LZJ 6 LZA 6


 

LV 8

LC 8 7

LG 8

10

T 73

LAK 8

LAJ 8

V55

1

LAL

 

22 23

LG 8

LJ 8

V54 3

6

 

23 22

11

LU 12

LBX 12

 

LE 8


 

T 72


 

10

2


 

LBY 12

9

LBW 12

5

LBW 12

T 70

11


 

11

T 71


 

102 751

 

2


 


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß


     

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

Schematische Darstellung für 6x2/4A


 

image

LY 8

9

2 2


 


 

LZJ 6 LZA 6


 

LCA 8

LV 8


 

LY 8


 

7


 

LG 8


 

10

T 73

1

 

LBZ 8

13

22 V55 23


 

LC 8

LE 8

2

LBZ 8

 

1

12


 


 

V54

6

 

23 22

3


 

11


 

LU 12


 

LBX

 

12

 

LZH 8


 

T 71


 

LBY 12

9


 

5

 

LBW 12


 

LBW 12


 

LJ 8


 

2

11


 

T 70


 

102 747

 

11


 


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück


     

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

Schematische Darstellung für 6x2/4B


 

image

LY 8

9

2


 

LZJ 6 LZA 6


 

LAL

 

8

 

LCA 8


 

LV 8


 

LY 8


 

7


 

LG 8


 

10

T 73

1

 

LBZ 8

13

22 V55 23


 

LC 8

LE 8

LBZ 8

 

2

1

12


 


 

LAK 8

LAJ 8


 

V54

6

 

23 22


 

3


 

11


 

LU 12


 

LBX

 

LZH 8


 

T 71


 

T 72


 

10

2


 

LBY 12

9

12

 

5

 

LBW 12

LBW 12

LJ 8

2

11


 

T 70


 

102 746

 

11


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

Schematische Darstellung für 8x2B und 8x2*6B


 

image

4

9

2 2 2 2


 

LAL

 

8

 

LZJ 6 LZA 6


 

LV 8


 

10

T 73


 

LG 8


 

LBZ 8

LCA 8


 

V55

1


 

22 23

7

LC 8


 

LE 8


 

LG 8


 

V54


 

LJ 8


 

3


 

12

LBZ 8


 

10


 

T 72


 

LCE 8

LAK 8

LAJ 8


 

LCD 8


 

23 22


 

8


 

6


 

LBY 12


 

11


 

LU 12

LBX

 

12

 

LBW 12

5

LBW 12

9


 

2

13


 

1


 

T 70 11 T 71

105 948

 

11 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

Schematische Darstellung für 8x2/4A


 

image

4

LCF 8

9

2 2 2

LCG 8

8

 

LH 3

LZJ 6 LZA 6

LV 8

LCF 8

10

LY

 

T 73

LG 8


 

V72

1 2


 

14

LCH


 

LBZ 8

LCA 8


 

V55

1


 

22 23

7

LC 8


 

LE 8


 

LG 8


 

LJ 8

1 2 8


 

V71


 

15

V54


 

6

 

23 22


 

3


 

11


 

LU 12

12

LBZ 8


 

2

13


 

1


 


 

LBY 12

9


 

12

 

LBW 12

5

LBW 12


 

LBX

 

T 70 11 T 71

105 945

 

2 2 11 2


 

LN 8


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

  14. Hebebälge der Nachlaufachse vorn

  15. Magnetventile der Nachlaufachse vorn

Schematische Darstellung für 8x2/4B

image

4

LCF 8

9

2 2 2 2

LCG 8

LAL 8

 

LY

 

8

 

LH 3

LZJ 6 LZA 6

LV 8

LCF 8

10

T 73

LG 8


 

V72

1 2


 

15

14

LCH


 

LBZ 8

LCA 8


 

V55

1


 

22 23

7

LC 8


 

LE 8


 

LG 8


 

LJ 8


 

1 2 8


 

V71


 

LAK 8

LAJ 8

V54


 

6

 

23 22


 

3


 

11


 

LU 12

12

LBZ 8


 

2

13


 

1


 


 

10

T 72


 

LBY 12

9

12

 

LBW 12

5

LBW 12

LBX

 

T 70 11 T 71

105 944

 

2 2 2 11 2

LN 8


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter


     

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Druckbegrenzungsventil, 8,0 bar

  14. Hebebälge der Nachlaufachse vorn

  15. Magnetventile der Nachlaufachse vorn

Schematische Darstellung für 8x4B ohne Lastübertragung


 

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2 2

8

 

LZJ 6 LZA 6

2 2


 

LAL

 

10

T 73

7

LG 8


 

LC 8


 

LE 8

V54 3

LJ 8

21


 

10


 

T 72


 

2 2


 

LCD 8


 


 

LCE


 

8


 

23


 

22

LAK

8

   

LAJ

8

   

 

6


 

LBY 12


 

11


 

LU 12


 

LBX

 

12

 

LBW 12

5

LBW 12


 

105 947

 

9

2 2


 


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr


     

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

Schematische Darstellung für 8x4B mit Lastübertragung


 

2 2

8

 

3


 

LAL

 

LCE 8

LAK 8

LAJ 8

LCD 8


 

LZJ 6 LZA 6


 

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4

9


 

LV 8


 

7


 

2


 

10

T 73


 

2


 

LG 8


 

V55

1

22 23

LC 8


 

LE 8


 

LG 8


 

V54


 

LJ 8


 

3


 


 

6

 

23 22


 

11


 

LU 12


 

10


 

T 72


 

LBY 12

9


 

12

 

LBW 12

5

LBW 12


 

LBX

 

T 70 11 T 71

105 946

 

11 2


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

Schematische Darstellung für 8x4*4A ohne Lastübertragung


 

image


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Hebebälge der Nachlaufachse

  12. Magnetventil zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse

Schematische Darstellung für 8x4*4A mit Lastübertragung


 

image


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Magnetventil zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse

Schematische Darstellung für 8x4*4B ohne Lastübertragung


 

image


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Hebebälge der Nachlaufachse

  12. Magnetventil zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse

Schematische Darstellung für 8x4*4B mit Lastübertragung


 

image


 

  1. Magnetventilblock

  2. Luftfederbälge

  3. Druckanzeige im Fahrerhaus

  4. Zum lastabhängigen Ventil

  5. Verteilerstück, Zufuhr

  6. Prüfanschluß

  7. Verteilerstück

  8. Druckvorratsbehälter

  9. Zweiwege-Rückschlagventil

  10. Niveausensor

  11. Drucksensor

  12. Hebebälge der Nachlaufachse

  13. Magnetventil zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse

Schaltplan


 

Bauteile


 


 

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Bauteile

Bauteil Funktion

C56 Verteilerleiste, 18-polig

C58 Stecker, 2-polig

C67 Anschlußpunkt für Massekabel der Magnetventile

C78, C163 Stecker, 9-polig

C268 Stecker, 17-polig

E18 Steuergerät

G5, G9, G10, G13, G18 Massepunkte O4 Fahrtenschreiber

P2 Zentralelektrikbox

R8 Bremslichtrelais

S48 Diagnoseschalter

S75 Schalter für temporäres Fahrniveau

S105 Schalter, Lastübertragung/Achsenlift

S106 Schalter, Lastübertragung mit Zeitbegrenzung

S107 Steuerbox

S108 Schalter, Lastübertragung ohne Zeitbegrenzung

T70, T71 Drucksensor für Hinterachse und Nachlaufachse/hintere Hinterachse T72, T73 Niveausensor, vorn und hinten

V32 Magnetventil zum Lösen der Feststellbremse

V54, V55 Magnetventilblock

W51 Warnleuchte für Niveaufehler

W52 Warnleuchte für Systemfehler

W53 Warnleuchte für Lastübertragung

Schaltplan

Stromkreis 1 - 25


 

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Stromkreis 26 - 50


 

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Stromkreis 51 - 75


 

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Stromkreis 76 - 100


 

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Stromkreis 101 - 125


 

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Stromkreis 126 - 150


 

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Stromkreis 151 - 175


 

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Stromkreis 176 - 200


 

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Stromkreis 201 - 225


 

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Stromkreis 226 - 250


 

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Stromkreis 251 - 275


 

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Stromkreis 276 - 300


 

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Stromkreis 301 - 325


 

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Stromkreis 326 - 350


 

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image image 12:03-07

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Ausgabe 3 de


 

ELC der 2. Generation


 

Beschreibung und Arbeitsweise


 

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106 335

 

Mit Angaben zum neuen ELC-Steuergerät der Generation 2.1A, eingeführt im August 1998.

Inhalt


 

Sicherheit Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung ... 5 Fahren von Fahrzeugen mit Luftfederung 5

Systemüberblick Einführung 6

Änderungen 6

Identifikation der System-Generation 7

Systembeschreibung 8

Achslastverteilung 8

Feststellbremse 8

Fahrgestellhöhe Normal 9

Angehoben 9

Temporär 9

Festzurrstellung 9

Regelstrategien Schnellabfrage 10

Normalabfrage 10

Bremsung 10

Bedienelemente und Arbeitsweise

........................................................................... 11

Fahrzeuge mit ungelenkter Liftachse

Schalter für Liftachsenanhub und Lastverlagerung 11

Liftachsenanhub 11

Funktionsabläufe beim Liftachsenanhub 12

Lastverlagerung 12

Fahrzeuge mit zwei Liftachsen 13

Fahrzeuge mit Doppelachse Schalter 13

Differentialsperre während der

Lastverlagerung 13

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Inhalt (Forts.)

Lastverlagerung 14

Mit Zeitbegrenzung 14

Ohne Zeitbegrenzung 15

Funktionsabläufe bei der Lastverlagerung 15

Geschwindigkeitsbegrenzung 15

Konfiguration Konfigurationsgruppen 16

Alternative Konfigurationen Grundausführung 16

System mit Schnellabfrage 16

System für Lastumsetzung 16

Bedieneinheit Arbeitsweise 17

Fahrzeuge mit Federungstyp A. 18

Standby-Funktion 18

Aktivieren der Standby-Funktion 18

Programmieren von M1 und M2 18

Höhenänderung 18

Elektrik Steuergerät 20

Eingangs- und Ausgangssignale 20

Steuergerätanschlüsse 20

Austausch eines Steuergeräts 22

Kalibrierung 22

Warnleuchten Systemstörung 22

Fahrhöhe 23

Lastverlagerung 23


 

© Scania CV AB 1999, Sweden 3

Inhalt (Forts.)

Ventile und Sensoren 25

Magnetventilblock Magnetventilblock V54 25

Magnetventilblock V54+V55 27

Magnetventil Magnetventil V32 29

Niveausensor Niveausensoren T72 und T73 29

Drucksensor Drucksensoren T70 und T71 31

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ELC der 2. Generation


 

Sicherheit


 

Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung

Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung müssen so durchgeführt werden, daß kein Verletzungsrisiko gegeben ist.

Fällt der Fahrgestellrahmen auf eine Achse herunter, besteht erhöhte Verletzungsgefahr für die darunter arbeitende Person.


 

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ACHTUNG!

Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung immer das Fahrzeug mit Werkstattböcken sichern.


 

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Der Fahrgestellrahmen kann auf die Achse herunterfallen, wenn:

  • ein Luftfederbalg beschädigt wird;

  • eine Druckluftleitung gelöst wird;

  • Spannung an ein Luftfederbalg- Entlüftungsventil angelegt wird;

  • ein Luftfederventil bei eingeschalteter Zündung betätigt wird.

    Fahren von Fahrzeugen mit Luftfederung

    Beim Fahren sollte sich das Fahrzeug bei der kalibrierten normalen Fahrgestellhöhe befinden. Zum Einstellen der normalen Fahrgestellhöhe die grüne Taste auf der Bedieneinheit drücken. Vor Betätigung der grünen Taste allerdings zumindest eine der Tasten für das Anheben oder Absenken (vorn oder hinten) drücken. Nach Drücken der Tasten für Anheben oder Absenken leuchtet die entsprechende Anzeigeleuchte auf der Bedieneinheit auf.

    Nach Erreichen der normalen Fahrgestellhöhe erlischt die Fahrhöhen-Warnleuchte. Diese ist in die Instrumententafel eingebaut. Das Fahrzeug darf nur in außergewöhnlichen Situationen bei einer anderen als der normalen Fahrgestellhöhe gefahren werden.


     

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    Systemüberblick


     

    Einführung

    Bei der ELC (elektronisch geregelte Luftfederung) der 2. Generation handelt es sich um ein elektronisches Regelsystem für die Luftfederung des Fahrzeugs. Die ELC der 2.

    Generation bietet im Vergleich zu einer mechanisch geregelten Luftfederung eine Reihe von Vorteilen:

    • Fahrgestell-Höhenregelung unabhängig von der Aufbauhöhe. Aufrechterhaltung einer gleichbleibenden Fahrgestellhöhe beim Be- und Entladen.

    • Verringerter Druckluftverbrauch während der Fahrt.

    • Verbesserte Lastverlagerungsfunktion für Dreiachs-Fahrzeuge.

    • Vereinfachtes Druckluftleitungs- und Ventilsystem.

    • Keine Beeinflussung der Fahrgestellhöhe durch Bremsung und Kurvenfahrt.

    • Standby-Funktion.

    • Möglichkeit der Nutzung temporärer Fahrgestellhöhen.


       

      Neues Steuergerät ELC 2.1A

      Ab August 98 wurde in der Produktion ein neues Steuergerät eingeführt. Das neue Steuergerät wird als ELC-Steuergerät der Generation 2.1A bezeichnet. Unter dem Gesichtspunkt der Ersatzteilbeschaffung ersetzt das neue Steuergerät das alte Steuergerät der 2. Generation.

      Änderungen

      Unterschiede zwischen ELC der 2. und ELC der 1. Generation:

      • Für alle Fahrzeugmodelle wird das gleiche Steuergerät genutzt.

      • Für alle Fahrzeugmodelle wird eine Standby-Funktion bereitgestellt.

      • Die Hinterachs-Lastverteilung wird mit Hilfe von Drucksensoren in den Hinterachs-Luftfederbälgen eingeregelt.

      • Automatisches Lösen der Vorderachs- Feststellbremse bei Ladetätigkeiten (alle Fahrzeuge mit Vorderachs- Federspeicherbremsen).

      • Bei der Lastverlagerung kann eine angehobene Fahrgestellhöhe gewählt werden.

      • Der Hebeschalter für die ungelenkte Liftachse kehrt immer aus seiner oberen Stellung zurück.

      • Neue Bajonett-Steckverbinder für alle elektrischen Anschlußverbindungen, in Übereinstimmung mit DIN.

      • Neuer Magnetventilblock. Vier verschiedene Ausführungen mit 2 - 5 Funktionen, abhängig vom Fahrzeugmodell. Als Ersatzteile sind nur die Ausführungen mit 3 und 5 Funktionen lieferbar. Nicht genutzte Auslaßöffnungen sind mit Stopfen zu verschließen.

      • Bei den Magnetventilen in den Magnetventilblöcken handelt es sich um neue Ausführungen, bei denen zwei oder drei Spulen in einer Cassette mit einem gemeinsamen Anschluß integriert sind. Als Ersatzteil ist nur die dreispulige Ausführung lieferbar. Bei Verwendung in einem Magnetventilblock mit nur 2 Funktionen bleibt die dritte Spule ungenutzt.

      Steuergerät der Generation 2.1A

      Die wichtigsten Änderungen am neuen Steuergerät haben keine Auswirkung auf Systembetrieb oder Reparaturen am System. Bestimmte Unterschiede hinsichtlich der Systemfunktion wurden wie unten beschrieben eingeführt:

  • Möglichkeit für das Auslesen der Steuergerätekonfiguration mit dem Scania Programmer 2 und Scania Diagnos 2.

  • Möglichkeit zum Ausschalten der automatischen Liftachsen-Absenkung, wenn die zulässige Hinterachslast bei angehobener Liftachse erreicht wird.

  • Möglichkeit zur Verwendung der Bedieneinheit auch bei aktivierter Lastverlagerung.

    image

  • Das Steuergerät besitzt eine Speicherfunktion zur Aufzeichnung der Tatsache, daß bei Ausschalten der Zündung die Lastverlagerung aktiviert und die Liftachse angehoben war.


     

    Identifikation der System- Generation

    102640

     

    Um festzustellen, mit welcher Generation des ELC-Systems ein Fahrzeug ausgerüstet ist, sieht man sich einfach an, wo die Stoßdämpfer angebaut sind. Bei der ELC der 2. Generation sind die hinteren Stoßdämpfer außen am

    Fahrgestellrahmen angebaut. Identifikation der System-Generation. Die hinteren Stoßdämpfer sind außen am Fahrgestellrahmen angebaut.

    Steuergerät der Generation 2.1A

    Der einfachste Weg, um herauszufinden, ob das Fahrzeug mit einem Steuergerät der Generation 2 oder 2.1A ausgerüstet ist, besteht in der Nutzung des Scania Diagnos oder Programmer.

    Systembeschreibung

    Die Fahrgestellhöhe des Fahrzeugs wird kontinuierlich über Niveausensoren vom Steuergerät überwacht. Einer befindet sich hinten, einer vorne (bei Fahrzeugen mit Federungstyp B).

    Ist eine Einstellung der Fahrgestellhöhe erforderlich, verändert das Steuergerät über den Magnetventilblock die Luftbefüllung der Luftfederbälge.

    Beim Bremsen wird vom Bremsleuchtenrelais ein Signal an das Steuergerät ausgegeben.

    Dieses Signal verhindert unnötige Höhenänderungen.

    Das Geschwindigkeitssignal vom Fahrtschreiber informiert das Steuergerät darüber, daß das Fahrzeug in Bewegung ist. Während der Fahrt wendet das ELC-System die Regelstrategie mit Normalabfrage an und verbraucht wesentlich weniger Druckluft als bei stehendem Fahrzeug.

    Die Fahrgestellhöhe kann mit der Bedieneinheit eingestellt werden. Über das Steuergerät wird die Höhe nach oben oder nach unten verändert, solange die entsprechende Taste auf der Bedieneinheit gedrückt gehalten wird.

    Anhebung der ungelenkten Liftachse und Lastverlagerung werden mit Hilfe der Drucksensoren in den Hinterachs- Luftfederbälgen eingeregelt Durch kontinuierliche Überwachung der Drücke in den Luftfederbälgen wird optimale Regelgenauigkeit und Lastverteilung erzielt.


     

    Achslastverteilung

    Bei Fahrzeugen mit Doppelachse und Lastverlagerung wird die Achslastverteilung über zwei Drucksensoren kontinuierlich vom Steuergerät überwacht. An jeder Hinterachse ist ein Sensor verbaut. Die Sensoren ermitteln die Drücke in den Luftfederbälgen und ermöglichen dem Steuergerät eine Lastverteilung zwischen den Achsen in Übereinstimmung mit vorprogrammierten Werten.


     

    Feststellbremse

    Bei Fahrzeugen mit Vorderachs- Federspeicherbremsen wird die Vorderachs- Feststellbremse automatisch freigegeben, wenn eine Lastumsetzung zum Fahrzeugheck hin erfolgt, oder während des Anhebens der ungelenkten Liftachse sowie der Lastverlagerung. Die Bremsen werden dadurch gelöst, daß vom Steuergerät ein Ventil geöffnet wird, über das die Feststellbremszylinder mit Druckluft befüllt werden. Dies verhindert unerwünschte Biegebeanspruchung des Fahrgestellrahmens beim Anheben oder Absenken der Fahrgestellhöhe.

    Die Funktion der Feststellbremsen-Freigabe wird in folgenden Fällen unterbunden:

  • Steuergerät ermittelt Fahrtschreiber- Störung.

  • Steuergerät ermittelt Geschwindigkeitssignal.

  • Stopptaste auf der Bedieneinheit wird gedrückt.

  • Normale Fahrgestellhöhe wurde erreicht.

  • M1 oder M2 wurde erreicht.

  • Anheben oder Absenken der ungelenkten Liftachse wurde abgeschlossen.

  • Anheben/Absenken des Fahrzeughecks wird über die Bedieneinheit ausgeschaltet.

    In der Standby-Betriebsart ist die Feststellbremse angelegt.

    Vor Kalibrierung des Steuergeräts arbeitet die Funktion der automatischen Feststellbremsen- Freigabe nicht.


     

    Fahrgestellhöhe


     


     

    Normal

    Bei der normalen Fahrgestellhöhe handelt es sich um jene, bei der das Fahrzeug normalerweise gefahren wird. Befindet sich das Fahrzeug nicht bei normaler Fahrgestellhöhe, ist die Fahrhöhen- Warnleuchte erleuchtet.

    Die Fahrgestellhöhe wird automatisch auf die normale Höhe eingestellt, wenn die grüne Taste auf der Bedieneinheit gedrückt wird, nachdem eine der Tasten für das Anheben oder Absenken der Fahrgestellhöhe gedrückt wurde (siehe Abschnitt über die Bedieneinheit).

    Die normale Fahrgestellhöhe wird dem Steuergerät im Zuge der Höhenkalibrierung einprogrammiert. Eine Kalibrierung muß immer dann erfolgen, wenn das Steuergerät, ein Drucksensor oder ein Niveausensor ausgetauscht wurde.

    Verändert sich die Fahrgestellhöhe bei ausgeschalteter Zündung, z.B. aufgrund einer Undichtigkeit, dann kehrt das Fahrzeug nach Einschalten der Spannungsversorgung nicht automatisch zur normalen Fahrgestellhöhe zurück. In diesem Fall muß die normale Fahrgestellhöhe mit Hilfe der Bedieneinheit eingestellt werden.


     

    Angehoben

    Wurde Anheben der ungelenkten Liftachse oder Lastverlagerung gewählt, wird die normale Fahrgestellhöhe angehoben. Bei Auslieferung des Fahrzeugs ist das Steuergerät auf 65 mm Anhebung beim Anheben der Liftachse und auf 20 mm bei Lastverlagerung programmiert, entsprechend Messung durch den hinteren Niveausensor. Diese Werte können auf Kundenwunsch abgeändert werden, wozu der Scania Programmer 2 Version 2.02 oder später verwendet wird.


     

    Temporär

    Eine temporäre Fahrgestellhöhe kann über einen Zusatzschalter im Fahrerhaus eingestellt werden. Diese Funktion erweist sich dann als nützlich, wenn für eine begrenzte Zeit eine höhere oder niedrigere Fahrgestellhöhe gewünscht wird.

    Bei Bedienung z.B. eines Krans kann mit dieser Funktion sämtliche Luft aus den Luftfederbälgen abgelassen werden.

    Die Signalleitung vom Schalter muß an Stift 19 des Steuergeräts angeschlossen werden.

    Die temporäre Fahrgestellhöhe muß dann mit dem Scania Programmer 2 Version 2.02 oder später eingestellt werden. Siehe Beschreibung der Arbeitsweise.

    Diese Funktion ist bei bestimmten Fahrzeug- modellen standardmäßig.


     

    Festzurrstellung

    Soll das Fahrzeug für den Transport auf einer Fähre festgezurrt werden, muß das Fahrgestell mit der Bedieneinheit auf die Anschlagpuffer abgesenkt werden. Diese Fahrgestellhöhe wird bei Ausschalten der Zündung aufrechterhalten.


     

    Regelstrategien


     


     

    Schnellabfrage

    Bei stehendem Fahrzeug und eingeschalteter Zündung ermittelt das Steuergerät des

    ELC-Systems die Fahrgestellhöhe in Intervallen von 1,5 Sekunden mit der sogenannten Schnellabfrage. Dies gewährleistet, daß das Fahrzeug beim Be- und Entladen die eingestellte Fahrgestellhöhe beibehält.

    Die Schnellabfrage arbeitet auch, wenn die Standby-Funktion aktiviert ist.


     

    Fahren mit Schnellabfrage

    Die Schnellabfrage wird normalerweise aufgegeben, wenn das Steuergerät das Vorliegen eines Geschwindigkeitssignals vom Fahrtschreiber ermittelt.

    Bei Auslieferung ist das Steuergerät darauf programmiert, die Schnellabfrage bei Fahrzeugen mit der Achskonfiguration 4x2 bei 15 km/h einzustellen, bei anderen Fahrzeugen bei 0 km/h.

    Mit dem Scania Programmer 2 ist es allerdings möglich, eine Grenzgeschwindigkeit (0, 15 km/h) auszuwählen, unterhalb deren das Steuergerät die Schnellabfrage durchführt.

    Bei Fahrzeugen mit der Achskonfiguration 4x2 können die Einstellungen nicht abgeändert werden.


     

    Steuergerät der Generation 2.1A

    Bei Steuergeräten der Generation 2.1A kann die Grenzgeschwindigkeit für die Schnellabfrage auf 0, 15 oder

    100 km/h eingestellt werden.

    Bei Fahrzeugen mit der Achskonfiguration 4x2 sind die Geschwindigkeiten 15 oder 100 km/h nicht wählbar.

    Praktisch bedeutet eine Grenzgeschwindigkeit von 100 km/h, daß die Schnellabfrage fast immer arbeitet.


     

    Normalabfrage

    Bei der Fahrt schaltet das Steuergerät auf Normalabfrage, wodurch die Fahrgestellhöhe einmal pro Minute ermittelt und eingestellt wird. Dies vermeidet unnötige Regeleingriffe

    z.B. bei Kurvenfahrt oder beim Beschleunigen. Unter Normalabfrage verbraucht das ELC- System wesentlich weniger Druckluft als eine mechanisch gesteuerte Luftfederung.


     

    Bremsung

    Beim Bremsen wird vom Bremsleuchtenrelais ein Signal an das Steuergerät ausgegeben, wodurch jegliche Höhenänderung unterbunden wird. Dies verhindert, daß das System Höhenänderungen kompensiert, die durch die Nickbewegung des Fahrzeugs beim Bremsen entstehen.

    Bedienelemente und Arbeitsweise


     

    Fahrzeuge mit ungelenkter Liftachse


     

    Schalter für Liftachsenanhub und Lastverlagerung

    Auf der Instrumententafel befindet sich ein Kippschalter mit drei Stellungen (S105) zur Betätigung der Liftachse.


     

    In der Mittelstellung ist die Liftachse angehoben.

    Zum Absenken der Liftachse den Schalter in die untere Raststellung schalten.

    Wird der Schalter in die obere, federbelastete Stellung gebracht, wird Lastverlagerung aktiviert.


     

    Alte Auslegung:

    Die im Schalter verbaute Leuchte ist eingeschaltet, wenn Liftachsenanhub oder Lastverlagerung eingeschaltet wurde. Die Leuchte erlischt, wenn der Schalter in seine untere Stellung gebracht wird.

    Neue Auslegung:

    Die Leuchte im Schalter leuchtet auf, wenn Liftachsenanhub aktiviert ist, und erlischt, wenn Liftachsenabsenkung aktiviert ist. Damit zeigt die Leuchte an, daß das Steuergerät das Anheben der Liftachse zuläßt.


     

    Schalter

    image

    3


     

    1


     

    104579

     

    2


     

    Kippschalter mit drei Stellungen (S105)


     

    Liftachsenanhub

    Wurde eine Stellanforderung auf Liftachsenanhub gegeben, wird Luft aus den Liftachsen-Luftfederbälgen abgelassen. Die Liftachse wird angehoben, solange die zulässige Hinterachslast nicht überschritten wird und ausreichender Systemdruck verfügbar ist. Die Leuchte im Schalter leuchtet auf.

    Ehe ein erneuter Versuch zum Anheben der Liftachse erfolgen kann, muß der Schalter in seine untere Stellung gedrückt worden sein.

    Falls beim Beladen die zulässige Hinterachslast bei angehobener Liftachse überschritten wird, wird die Liftachse automatisch abgesenkt.

    Dieses automatische Absenken kann mit dem Scania Programmer 2 deaktiviert werden, indem für die Funktion Absenken der angehobenen Liftachse die Option Manuell ausgewählt wird.

    Die zulässige Hinterachslast unterscheidet sich aufgrund anders gearteter gesetzlicher Anforderungen zwischen einzelnen Ländern und wird mit dem Scania Programmer 2 programmiert.

    Funktionsabläufe beim Liftachsenanhub

    Wurde eine Stellanforderung auf Liftachsenanhub erhalten, sind die Funktionsabläufe wie folgt:

    1. Das Steuergerät ermittelt auf Grundlage der einprogrammierten zulässigen Hinterachslast, ob Liftachsenanhub möglich ist. Kann ein Liftachsenanhub nicht erfolgen, dann beendet dies den Funktionsablauf. Ist Liftachsenanhub möglich, läuft der Funktionablauf wie in Schritt

      2 beschrieben weiter.

    2. Die Hinterachs-Luftfederbälge werden mit Druckluft beaufschlagt, um die Fahrgestellhöhe geringfügig anzuheben. Die folgenden Absätze beschreiben schrittweise die Systemfunktion.

    3. Die Hebebälge der Liftachse werden teilweise mit Druckluft befüllt.

    4. Die Luftfederbälge der Liftachse werden entlüftet.

    5. Die Hebebälge der Liftachse werden weiter mit Druckluft befüllt.

    6. Die Entlüftung der Luftfederbälge der Liftachse wird fortgesetzt.

    7. Die Hebebälge der Liftachse werden erneut mit Druckluft befüllt.

    8. Vom Steuergerät wird überprüft, ob es zu einem Druckanstieg in den Luftfederbälgen der Liftachse kommt. Ein Druckanstieg verweist darauf, daß der Anhubvorgang weiterläuft und die Liftachse noch nicht vollständig angehoben ist.

    9. Bei Druckanstieg verläuft der Prozeß gemäß Schritt 7, andernfalls endet der Anhubvorgang.

    Hinweis: Wurde der Liftachsenanhub abgeschlossen, dann werden die Hebebälge alle fünf Minuten erneut befüllt, um Undichtigkeiten zu kompensieren.


     

    Lastverlagerung

    Alle Fahrzeuge mit ungelenkter Liftachse sind standardmäßig mit der Lastverlagerungsfunktion ausgerüstet. Aufgrund unterschiedlicher gesetzlicher Anforderungen wird Lastverlagerung in zwei Konfigurationen bereitgestellt, mit oder ohne Zeitbegrenzung. Zudem ist eine Geschwindigkeitsbegrenzung für die Lastverlagerung programmierbar. Diese Funktionen werden mit dem Scania Programmer 2 programmiert. Näheres siehe Abschnitt über die Lastverlagerung.

    Fahrzeuge mit zwei Liftachsen

    Bei Fahrzeugen mit 8x2/4 Fahrwerk und Federungstyp A oder B wird die vordere gelenkte Liftachse über einen separaten Schalter auf der Instrumententafel betätigt. Hierbei handelt es sich um eine vollkommen von Hand gesteuerte Funktion, die nicht vom Steuergerät des ELC-Systems beeinflußt wird.

    Über den Schalter werden zwei Magnetventile geschaltet (V71 und V72). V72 entlüftet die Luftfederbälge zur gleichen Zeit, zu der V71 die Hebebälge der Liftachse befüllt, nachdem der Liftachsenanhub eingeschaltet wurde.


     

    Schalter

    2


     

    Die Ventile sind auf der linken Seite des Querträgers vor den Hebebälgen der vorderen gelenkten Liftachse angebaut.


     

    Fahrzeuge mit Doppelachse

    Fahrzeuge mit Doppelachse sind mit und ohne Lastverlagerung lieferbar. Die Lastverlagerung kann mit und ohne Zeitbegrenzung erfolgen.


     

    Schalter

    Für Fahrzeuge mit Doppelachse sind zwei Schalterkonfigurationen lieferbar. Ein Kippschalter mit zwei Stellungen für Fahrzeuge mit zeitbegrenzter Lastverlagerung (S106) und ein Dreistellungs-Kippschalter (S108) für andere Fahrzeuge.

    image

    106 232

     

    1

    Kippschalter mit zwei Raststellungen (S11).


     

    Schalter

    image

    2


     

    Wenn der Schalter nicht gedrückt wurde, bleibt die Lastverlagerung deaktiviert und die Lastverteilung zwischen den beiden Hinterachsen erfolgt spezifikationsgemäß.


     

    Differentialsperre während der Lastverlagerung

    Die Lastverlagerung kann erst aktiviert werden, nachdem die Differentialsperre für die Doppelachse eingeschaltet wurde. Näheres siehe Abschnitt über die Lastverlagerung.

    104578

     

    1

    Kippschalter mit zwei Stellungen (S106)

    Lastverlagerung


     

    Lastverlagerung wird dazu genutzt, zwischenzeitlich die Belastung der vorlaufenden Hinterachse zu erhöhen, um z.B. bessere Reifenhaftung bereitzustellen.

    Wurde eine Stellanforderung auf Lastverlagerung gegeben, werden die Luftfederbälge der ungelenkten Liftachse oder der nachlaufenden Hinterachse allmählich entlüftet. Wird während der Lastverlagerung die zulässige Hinterachslast nicht erreicht, dann werden die Luftfederbälge der Liftachse/ Nachlaufachse vollständig entlüftet.

    Zulässige Hinterachslast und Lastverlagerung werden durch gesetzliche Anforderungen in den jeweiligen Absatzmärkten geregelt. Diesen Anforderungen ist bei der Programmierung des Steuergeräts Rechnung zu tragen.

    Wurde Lastverlagerung aktiviert, dann arbeitet die Bedieneinheit erst wieder, nachdem die Stopptaste auf der Bedieneinheit gedrückt und die Lastverlagerung unterbrochen wurde.

    Wurde Lastverlagerung angefordert, leuchtet die Warnleuchte Lastverlagerung auf und bleibt erleuchtet, solange Lastverlagerung aktiviert ist.


     

    Steuergerät der Generation 2.1A

    Die Funktion der Bedieneinheit wird durch Lastverlagerung nicht beeinflußt, wenn ein Steuergerät der Generation 2.1A eingebaut ist,

    d.h. die Bedieneinheit kann auch während der Lastverlagerung genutzt werden. Zudem kann Lastverlagerung bei eingeschalteter Bedieneinheit aktiviert werden.

    Das Steuergerät ist zudem mit einer Speicherfunktion ausgerüstet. Wird die Zündung aus- und wieder eingeschaltet, wird vom Steuergerät abgespeichert, ob Lastverlagerung beim Ausschalten der Zündung aktiviert war. Daraufhin wird Lastverlagerung automatisch wieder aktiviert. Dies ist allerdings nur der Fall, wenn der Vorgang der Lastverlagerung mit Liftachsenanhub vollständig abgeschlossen war.


     

    image


     

    12_0751

     

    Warnleuchte Lastverlagerung


     

    Mit Zeitbegrenzung

    Wird der Schalter in seine obere Stellung geschaltet, wird Lastverlagerung

    90 Sekunden lang aktiviert, und die Warnleuchte Lastverlagerung auf der Instrumententafel leuchtet auf. Zudem wird die Leuchte im Schalter eingeschaltet (Einzelheiten siehe Bedienelemente und Arbeitsweise, Schalter für Liftachsenanhub).

    Lastverlagerung wird immer bis zum programmierten zulässigen Maß ausgeführt.

    Nach 90 Sekunden und Abschluß des Lastverlagerungsvorgangs erlischt die Leuchte.

    Ein neuer Lastverlagerungsvorgang kann erst 50 Sekunden nach Abschluß des vorangegangenen in die Wege geleitet werden.

    Lastverlagerung bei Fahrzeugen mit Doppelachse ist erst zulässig, wenn die Differentialsperre der Doppelachse eingeschaltet wurde.


     

    Ohne Zeitbegrenzung

    Bei Fahrzeugen mit Lastverlagerung ohne Zeitbegrenzung kann die Lastverlagerung stufenlos eingeregelt werden. Wird der Hebeschalter für die ungelenkte Liftachse in seine obere Stellung geschaltet, beginnt die Lastverlagerung, und die Warnleuchte Lastverlagerung auf der Instrumententafel leuchtet auf.

    Lastverlagerung wird fortgeführt, solange der Schalter gedrückt bleibt. Bei Freigabe des Schalters endet die Lastverlagerung, und das erzielte Verlagerungsmaß wird aufrechterhalten.

    Wird der Schalter erneut gedrückt, wird die Lastverlagerung fortgesetzt, bis sich die zulässige Hinterachslast eingestellt hat. Wurde die zulässige Hinterachslast nach vollständiger Entlüftung der Luftfederbälge der Liftachse nicht erreicht, wird die Liftachse angehoben, solange das Steuergerät auf Lastverlagerung mit Liftachsenanhub programmiert ist.

    Wird der Schalter dann in seine untere Stellung gebracht und dort gehalten, dann wird die Lastverlagerung zurückgenommen, bis die Warnleuchte auf der Instrumententafel erlischt. Daraufhin ist die ursprüngliche Lastverteilung wiederhergestellt.

    Wird der Schalter in seine Mittelstellung gebracht, bevor die Warnleuchte Lastverlagerung erloschen ist, wird die Rücknahme der Lastverlagerung abgebrochen und die gegenwärtig gegebene Lastverteilung am Fahrwerk aufrechterhalten.

    Funktionsabläufe bei der Lastverlagerung

    Wurde eine Stellanforderung auf Lastverlagerung erhalten, sind die Funktionsabläufe wie folgt:

    1. Die Hinterachs-Luftfederbälge werden mit Druckluft beaufschlagt, um die Fahrgestellhöhe anzuheben. Die Warnleuchte Lastverlagerung leuchtet auf.

    2. Die Luftfederbälge der Liftachse werden entlüftet. Daraufhin werden die Luftfederbälge der Antriebsachse erneut mit Druckluft beaufschlagt, um die korrekte Fahrgestellhöhe zu erhalten.

    3. Die Abläufe in Paragraph 2 werden wiederholt, bis der einprogrammierte Wert für die zulässige Hinterachslast bei Lastverlagerung erreicht wurde.

    4. Fand vollständige Lastverlagerung auf die Antriebsachse statt, ehe der einprogrammierte Wert für die zulässige Hinterachslast bei Lastverlagerung erreicht wurde, beginnt der Liftachsenanhub, solange das Steuergerät auf Lastverlagerung mit Liftachsenanhub programmiert ist. Siehe Abschnitt Funktionsabläufe beim Liftachsenanhub.

    Hinweis: Paragraph 4 trifft nicht für Fahrzeuge mit Lastverlagerung mit Zeitbegrenzung zu.

    Hinweis: Während der Lastverlagerung kann die Fahrhöhen-Warnleuchte kurzfristig aufleuchten. Nach Erreichen der korrekten Fahrgestellhöhe erlischt die Leuchte.


     

    Geschwindigkeitsbegrenzung

    Um die gesetzlichen Anforderungen bestimmter Länder zu erfüllen, z.B. im Hinblick auf 6x2/4 Fahrzeuge, kann eine Höchstgeschwindigkeit für Lastverlagerung einprogrammiert werden. Die Höchstgeschwindigkeit muß mit dem Scania Programmer Version 2.02 oder später programmiert werden und bedeutet, daß die Lastverlagerung unterbrochen wird, wenn das Fahrzeug schneller als 25 km/h fährt.

    Konfiguration


     


     

    Konfigurationsgruppen

    Fahrzeuge in der gleichen Konfigurationsgruppe sind im Prinzip in gleicher Weise ausgerüstet. Es gibt drei verschiedene Fahrzeug- Konfigurationsgruppen:

  • Fahrzeuge ohne Lastverlagerung: 4x2, 6x4, und 8x4.

  • Fahrzeuge mit Lastverlagerung: 6x4 und 8x4.

  • Fahrzeuge mit Liftachse und Lastverlagerung: 6x2, 6x2/4, 6x2*4, 8x2, 8x2*6, und 8x2/4.

    Zudem sind die Fahrzeuge mit Federungstyp A oder B lieferbar.

    Diese Gruppen werden vom Scania Diagnos 2 zur Identifikation eines Fahrzeugs genutzt.


     

    Steuergerät der Generation 2.1A

    Die Konfigurationsgruppen sind für das neue Steuergerät unerheblich, da die exakte Fahrwerkskonfiguration abgespeichert ist.


     

    S-Bestellung

    Nach S-Bestellung gebaute Fahrzeuge können eine Fahrwerkskonfiguration besitzen, die vom Scania Programmer 2 (SP2) nicht unterstützt wird. Solche Fahrzeuge sind mit einer der vom SP2 unterstützten Fahrwerkskonfigurationen zu programmieren. Die Auswahl der korrekten Fahrwerkskonfiguration ist von Wichtigkeit.

    Auf dem Typenschild für den Fahrgestellrahmen wird angegeben, welche Fahrwerkskonfiguration für die Programmierung bei nach S-Bestellung gebauten Fahrzeugen zu nutzen ist.


     

    Alternative Konfigurationen

    Zusammen mit dem ELC-System der 2. Generation sind drei alternative Auslegungen der Druckluftanlage lieferbar.


     

    Kombinationen mit einer Auslegungsform der Druckluftanlage können bestimmten Beschränkungen unterliegen.


     

    Grundausführung

  • Federungstyp A oder B.

    Technische Daten des Systems in Grundausführung:

  • 9,3 bar Systemdruck.

  • Keine Zusatzlufttanks.


     

    System mit Schnellabfrage

    Das System mit Schnellabfrage ist für folgende Fahrzeuge lieferbar:

  • Federungstyp A oder B.

    Technische Daten des Systems mit Schnellabfrage:

  • 12,2 bar Systemdruck.

  • 2 Zusatzlufttanks.


     

    System für Lastumsetzung

    Das System für Lastumsetzung ist für folgende Fahrzeuge lieferbar:

  • Federungstyp B.

  • Achskonfiguration 4x2, 6x2, 6x4 und 6x2*4.

    Technische Daten des Systems für Lastumsetzung:

  • 12,2 bar Systemdruck.

  • 4 Zusatzlufttanks (4x2).

  • 6 Zusatzlufttanks (6x2, 6x4 und 6x2*4).

    Bestimmte Restriktionen bezüglich der oben gemachten Angaben können sich aus Achsabständen und Rahmenhöhe ergeben.


     

    Bedieneinheit


     

    image

    Arbeitsweise

    1

    Mit Hilfe der Bedieneinheit kann die Fahrgestellhöhe auf das gewünschte Niveau

    angehoben oder abgesenkt werden. In der 3

    Bedieneinheit ist ein separater Mikroprozessor

    verbaut. Die Bedieneinheit kommuniziert mit 2

    dem Steuergerät durch Austausch digitaler 4

    Signale. 6

    Auf der Bedieneinheit sind neun Tasten und 7

    zwei Leuchten angeordnet. Durch die linke

    Leuchte wird angezeigt, daß Taste Nr. 2

    M1

     

    M2

     

    betätigt ist, durch die rechte, daß Taste Nr. 3 9

    betätigt ist (siehe Abbildung). Die Taste Nr. 4 10

    104 654

     

    STOP

     

    wird nicht verwendet. 8


     

    Auch wenn eine der Leuchten leuchtet, kann das Fahrzeug gefahren werden.

    Das Fahrzeug kann bei einer manuell eingestellten Fahrgestellhöhe gefahren werden. Scania empfiehlt allerdings, das Fahrzeug immer bei der normalen Fahrgestellhöhe zu fahren.


     

    Tasten auf der Bedieneinheit

    1. Leuchten, die die Betätigung der Tasten Nr. 2 oder 3 (Anheben oder Absenken, vorn oder hinten) anzeigen.

    2. Aktivieren der Funktion: Anheben/ Absenken vorn.

    3. Aktivieren der Funktion: Anheben/ Absenken hinten.

    4. Nicht belegt.

    5. M1 - Speicher für individuell programmierte Fahrgestellhöhe. Muß zusammen mit Taste Nr. 2 und/oder 3 verwendet werden.

    6. M2 - Speicher für individuell programmierte Fahrgestellhöhe. Muß zusammen mit Taste Nr. 2 und/oder 3 verwendet werden.


       

      Tasten und Leuchten auf der Bedieneinheit.


       

    7. Normale Fahrgestellhöhe einstellen - Muß zusammen mit Taste Nr. 2 und/oder 3 verwendet werden.

    8. Anheben - Muß zusammen mit Taste Nr. 2 und/oder 3 verwendet werden.

    9. Absenken - Muß zusammen mit Taste Nr. 2 und/oder 3 verwendet werden.

    10. Stopp - Unterbricht die eingeleitete Funktion (5-7). Die Stopptaste wird auch zum Aktivieren der Standby-Funktion und zur Programmierung von M1 und M2 verwendet. Unterbricht die Freigabe der Vorderachs-Federzylinderbremse, falls diese Funktion aktiv ist.

    Fahrzeuge mit Federungstyp A

    Bei der Bedieneinheit für Fahrzeuge ohne Vorderachs-Luftfederung ist die Taste Nr. 2 nicht vorgesehen. Als Ersatzteil ist eine Bedieneinheit für Fahrzeuge mit Luftfederung an allen Achsen zu verwenden.


     

    Standby-Funktion

    Um ein Be-/Entladen des Fahrzeugs bei ausgeschalteter zündgeschalteter Versorgung zu ermöglichen, ist eine eingebaute Standby- Funktion vorhanden. Diese Funktion ermöglicht, daß die Schnellabfrage der Fahrgestellhöhe und eine Kompensation für Höhenänderungen für maximal 120 Minuten nach Ausschalten der zündgeschalteten Versorgung aufrechterhalten wird.

    Die Fahrgestellhöhe unter Standby ist nicht an irgendeine der programmierten oder kalibrierten Höhen gebunden.


     

    Aktivieren der Standby-Funktion

    Die Standby-Betriebsart wird aktiviert, wenn die Taste Nr. 10 auf der Bedieneinheit gedrückt wird, während die zündgeschaltete Versorgung ausgeschaltet wird.


     

    Programmieren von M1 und M2

    Mit der Bedieneinheit können dem Steuergerät zwei Höhenniveaus einprogrammiert werden. Hierbei sollte es sich z.B. um die Höhen von zwei häufig angefahrenen Be-/Entladerampen handeln.

    Zum Programmieren wie folgt vorgehen:

    1. Taste Nr. 2 und/oder 3 drücken (anheben/absenken vorn und/oder hinten).

    2. Gewünschte Fahrgestellhöhe mit der Bedieneinheit einstellen.

    3. Stopptaste drücken.

    4. Stopptaste gedrückt halten und gleichzeitig M1 oder M2 drücken.

    5. Beide Tasten loslassen.

    Die Programmierung des Höhenniveaus ist damit abgeschlossen und die Fahrgestellhöhe ist abgespeichert.

    Zum Aufrufen einer programmierten Fahrgestellhöhe:

    1. Taste Nr. 2 oder 3 (anheben oder absenken, vorn oder hinten) drücken.

    2. Taste M1 oder M2 drücken.


     

    Höhenänderung

    Bei einer Höhenänderung mit der Bedieneinheit wird vom Steuergerät sichergestellt, daß die Höheneinstellung zwischen Fahrzeugvorderseite und Fahrzeugheck so waagerecht als möglich erfolgt.

    Mit der Bedieneinheit wird eine Stellanforderung auf Höhenänderung gegeben. Vom Steuergerät werden Höhenbezugspunkte für die vordere und hintere Achse berechnet. Diese Bezugspunkte müssen während der Höhenänderung zur gleichen Zeit durchlaufen werden. Falls z.B. die Fahrzeugvorderseite schneller als das Heck angehoben oder abgesenkt wird, wird die Höhenänderung vorn unterbrochen, bis das Heck den entsprechenden Bezugspunkt durchlaufen hat.

    Eine solche waagerechte Höhenänderung ist nützlich, z.B. bei Handhabung einer abnehmbaren Plattform.


     

    Steuergerät der Generation 2.1A

    Die Verwendbarkeit der Bedieneinheit wird bei einer Lastverlagerung mit einem Steuergerät der Generation 2.1A nicht beeinflußt. Mithin kann die Bedieneinheit auch genutzt werden, während Lastverlagerung im Gang ist. Zudem kann Lastverlagerung bei eingeschalteter Bedieneinheit aktiviert werden.

    Elektrik

    Steuergerät


     

    Eingangs- und Ausgangssignale

    image

    Beim ELC-System der 2. Generation wird das gleiche Steuergerät für alle Fahrzeugmodelle verwendet.

    Die Arbeitsweise des Steuergeräts wird von

    einer Anzahl von Parametern beeinflußt. In 18

    image

    Abhängigkeit von den Einstellungen dieser

    image

    Parameter arbeitet das Steuergerät auf 35

    unterschiedliche Weise. Um korrektes Fahrverhalten des Fahrzeugs zu erzielen, ist es von Wichtigkeit, daß die Programmierung korrekt erfolgte und die faktische Fahrzeugkonfiguration wiedergibt. Das Steuergerät wird mit dem Scania Programmer 2 programmiert.

    Steuergerätanschlüsse

    Die Stifte des Anschlußverbinders am Steuergerät sind für Ein- und Ausgangssignale wie folgt belegt.


     

    Stift:

    1. Versorgungsspannung (Klemme 30) zum

      Steuergerät. 19

    2. Diagnosekabel L.

      1

    3. Eingangssignal für die Funktion Liftachse

      104 656

       

      anheben/absenken vom Instrumententafelschalter. Das Kabel ist mit ELC3 gekennzeichnet. Bei älteren Fahrzeugen kann das Kabel mit ELC24

      gekennzeichnet sein.

    4. Diagnosekabel K.

    5. Nicht belegt.

    6. Signalkabel vom Drucksensor in den Luftfederbälgen der Liftachse/ Nachlaufachse.

    7. Signalkabel vom Drucksensor in den Luftfederbälgen der Vorlaufachse.

    8. Nicht belegt.

      Stifteanordnung am Steuergerät.


       

    9. Versorgungsspannung (Klemme 15) über Zündschalter.

    10. Nicht belegt.

    11. Ausgangssignal zum Ventil für die Funktion Vorderachs-Luftfederbälge befüllen/entleeren.

    12. Ausgangssignal zum Ventil für die Funktion Liftachsen-/Nachlaufachsen- Luftfederbälge befüllen/entleeren.

    13. Ausgangssignal zum Ventil für die Funktion Liftachsen-Luftfederbälge befüllen/entleeren.

    14. Ausgangssignal zum Ventil für die Funktion Liftachse anheben/absenken.

    15. Ausgangssignal zum Steuerventil für die Funktion Luftfederbälge befüllen/ entleeren.

    16. Eingangssignal vom Bremsleuchtenrelais.

    17. Eingangssignal für Lastverlagerung vom Instrumententafelschalter.

    18. Ausgangssignal zur Warnleuchte Lastverlagerung.

    19. Eingangssignal vom Schalter für alternative (temporäre) Fahrgestellhöhe.

    20. Zeitgebersignal von der Bedieneinheit. Das Signal wird aktiviert, wenn eine Taste auf der Bedieneinheit gedrückt wird. Das Zeitgebersignal auf Stift 20 wird vom Steuergerät für die Decodierung des Datensignals auf Stift 21 benötigt.

    21. Datensignal von der Bedieneinheit. Das Zeitgebersignal auf Stift 20 wird vom Steuergerät für die Decodierung des Datensignals benötigt.

    22. Geschwindigkeitssignal vom Fahrtschreiber.

    23. Nicht belegt.

    24. Eingangssignal vom Bestätigungskontakt der Doppelachsen-Differentialsperre.

    25. Niveausensorsignal hinten.

    26. Niveausensorsignal vorn.

    27. Masse (Klemme 31).

    28. Nicht belegt.

    29. Ausgangssignal zum Ventil für die Freigabe der Vorderachs- Federspeicherbremsen.

    30. Nicht belegt.

    31. Nicht belegt.

    32. Nicht belegt.

    33. Ausgangssignal zur Warnleuchte Systemstörung.

    34. Ausgangssignal zur Fahrhöhen- Warnleuchte.

    35. Alte Auslegung: Nicht belegt.


       

      Neue Auslegung: Ausgangssignal zur Anzeigeleuchte Liftachsenanhub im Schalter. (S105).

      Austausch eines Steuergeräts

      Die Erfahrung hat gezeigt, daß es nur selten zum Ausfall eines Steuergeräts kommt. Daher sind gespeicherte Fehlercodes und die Sicherungen zu überprüfen, bevor erwogen wird, ein Steuergerät auszutauschen.

      Wird ein Steuergerät ausgetauscht, muß das neue Steuergerät so programmiert werden, daß die Fahrzeugkonfiguration korrekt wiedergegeben wird. Das Steuergerät wird mit dem Scania Programmer 2 programmiert.

      Wird ein Steuergerät ausgetauscht, kann es zur Abspeicherung von Fehlercodes kommen, da das Austausch-Steuergerät noch nicht auf die Höhen- und Drucksensoren kalibriert ist.


       

      Warnleuchten


       

      Systemstörung

      Stell sich eine Systemstörung ein, die vom Steuergerät identifiziert werden kann, dann wird vom Steuergerät die Warnleuchte Systemstörung eingeschaltet, um den Benutzer zu warnen.


       

      Gleichzeitig wird ein Fehlercode im Steuergerätespeicher abgespeichert. Der Fehlercode kann mit dem Scania Diagnos 2 oder als Blinkcode ausgelesen werden. Nähere Einzelheiten siehe Fehlersuche.

      Liegt die Störung nicht mehr vor, erlischt die Warnleuchte in den meisten Fällen automatisch. Der Fehlercode bleibt allerdings weiterhin abgespeichert.

      Kalibrierung

      Die Niveau- und Drucksensoren weisen fertigungsbedingte Toleranzen auf. Diesen Toleranzen wird durch das Steuergerät bei der Kalibrierung Rechnung getragen.

      Für ordnungsgemäße Funktion ist das Steuergerät folglich zu kalibrieren.

      Kalibrierung bedeutet, daß der vom Sensor bei einer spezifischen Fahrgestellhöhe oder bei druckfreien Luftfederbälgen generierte Signalwertvom Steuergerät abgespeichert wird. Bei der Regeltätigkeit werden diese Werte vom Steuergerät in Rechnung gestellt und damit Fertigungstoleranzen zwischen individuellen Sensoren kompensiert.

      Nähere Einzelheiten zur Kalibrierung siehe Beschreibung der Arbeitsweise.


       

      Steuergerät der Generation 2.1A

      Ab Generation 2.1A kann eine Kalibrierung auch mit dem Scania Programmer 2 durchgeführt werden.

      Steuergeräte der 2. Generation sind gegenwärtig nicht mit PC kalibrierbar. SP2 wird in naher Zukunft modifiziert, um diese Funktion auch bereitzustellen.


       


       

      image


       

      17_0088

       

      Warnleuchte Systemstörung

      Fahrhöhe

      Befindet sich das Fahrzeug bei einer Fahrgestellhöhe, die sich von der kalibrierten normalen Fahrgestellhöhe unterscheidet, dann leuchtet die Fahrhöhen-Warnleuchte auf.


       

      Bei der normalen Fahrgestellhöhe handelt es sich um jene kalibrierte Fahrgestellhöhe, bei der das Fahrzeug normalerweise gefahren wird.

      Die Fahrgestellhöhe kann durch Liftachsenanhub, Lastverlagerung und eine Stellanforderung für eine zeitweilig geänderte Höhe geändert werden. Die Fahrhöhen- Warnleuchte bleibt für die Dauer der Höhenänderung eingeschaltet und erlischt daraufhin.

      Die normale Fahrgestellhöhe wird mit der grünen Taste auf der Bedieneinheit eingestellt. Nähere Einzelheiten siehe Bedieneinheit.


       

      Lastverlagerung

      Die Warnleuchte Lastverlagerung leuchtet auf, wenn Lastverlagerung angefordert wurde, und bleibt erleuchtet, bis die Lastverteilung zwischen den Doppelachsen dem spezifizierten Wert entspricht.


       

      Die Warnleuchte erlischt automatisch, wenn die Lastverlagerung manuell unterbrochen (oder zurückgenommen) wird oder wenn Lastverlagerung mit Zeitbegrenzung zur Anwendung gelangt.

      Alte Auslegung: Die im Schalter verbaute Leuchte leuchtet auch auf, wenn Liftachsenanhub oder Lastverlagerung angefordert wurde.

      Die Leuchte im Schalter erlischt, wenn die Lastverlagerung manuell unterbrochen wird.

      Neue Auslegung: Die im Schalter verbaute Leuchte leuchtet auf, wenn die Liftachse angehoben ist, und erlischt, wenn die Liftachse abgesenkt ist.

      Die Leuchte zeigt an, daß die Liftachse angehoben ist.


       

      image

      12 0752

       

      Fahrhöhen-Warnleuchte


       

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      Warnleuchte Lastverlagerung


       

      Steuergerät der Generation 2.1A: Die Warnleuchte Lastverlagerung auf der Instrumententafel leuchtet auf, wenn vom Steuergerät eine Stellanforderung auf Lastverlagerung empfangen und für zulässig befunden wurde. Die Leuchte im Schalter leuchtet auf, wenn das Steuergerät eine komplette Lastverlagerung mit Liftachsenanhub akzeptiert hat, und erlischt, wenn die Liftachse abgesenkt ist.

      Die Leuchte zeigt an, daß das Steuergerät das Anheben der Liftachse zuläßt.

      Die Warnleuchte auf der Instrumententafel ist auch erleuchtet, wenn die Lastverlagerung allmählich zurückgenommen wird, und erlischt erst nach vollständiger Beendigung der Lastverlagerung.

      Ventile und Sensoren


       

      Magnetventilblock

      Für die Regelung der Luftfederung nutzt das ELC-System der 2. Generation einen einzelnen oder einen doppelten Magnetventilblock, V54 oder V54 + V55. In Abhängigkeit von der Fahrzeugkonfiguration unterscheidet sich die Arbeitsweise des Magnetventilblocks.

      Werkseitig baut Scania vier unterschiedliche Magnetventilblöcke ein. Als Ersatzteile sind nur zwei Ausführungen lieferbar: Ein doppelter und ein einzelner Magnetventilblock.

      Bestimmte produktionsseitig verwendete Magnetventilblöcke besitzen eingeschränkte Funktionalität; bei als Ersatzteil gelieferten Blöcken stehen alle Funktionen zur Verfügung. Wird ein als Ersatzteil gelieferter Block bei einem Fahrzeug verwendet, das nur weniger Funktionen benötigt, z.B. bei einem Fahrzeug mit Federungstyp A, dann werden die entsprechenden Auslaßöffnungen nicht verwendet und sind mit Stopfen zu verschließen.


       

      Magnetventilblock V54

      Der einzelne Magnetventilblock V54 wird für folgende Fahrzeuge verwendet:


       

      Fahrwerk/Federung

      Lastverlagerung

      Magnetventile

      4x2A

      -

      2

      4x2B

      -

      3

      6x4A

      ohne

      2

      6x4B

      ohne

      3

      6x4A

      mit

      3

      8x4A

      ohne

      2

      8x4B

      ohne

      3

      8x4A

      mit

      3

      Magnetventilblock V54


       

      image

      1


       

      2


       

      105818

       

      3

      1. Elektrikanschluß

      2. (3) Auslaß

    (11/25) Einlaß

    1. (22) Steuerluft für Hinterachs-Luftfederbälge

    2. (23) Fahrzeuge mit Federungstyp B: Steuerluft für Vorderachs-Luftfederbälge Fahrzeuge mit Federungstyp A und Lastverlagerung: Steuerluft für Luftfederbälge der nachlaufenden Hinterachse

      Magnetventilblock V54 + V55

      Der doppelte Magnetventilblock V54+V55 wird bei all jenen Fahrzeugen verwendet, für die die Funktionalität des einzelnen Blocks nicht ausreicht.


       

      image

      Magnetventilblock


       

      1

      2


       

      8


       

      3


       

      105 817

       

      6 7


       

      1. Elektrikanschluß V55

      2. Elektrikanschluß V54

      3. (V54-23) Steuerluft, Auslaß (siehe Tabelle V54)

      4. (V55-22) Steuerluft, Auslaß (siehe Tabelle V55)

      5. (V54-22) Steuerluft, Auslaß (siehe Tabelle V54)

      6. (V55-23) Steuerluft, Auslaß (siehe Tabelle V55)

      7. (V54-11) Einlaß

      8. (V54-3) Auslaß

    Einlässe und Auslässe bei V54+V55

    Tabelle V54


     

    V54-3 V54-11 V54-22 V54-23


     

    image

    Lufteinlaß Alle


     

    image

    image

    Luftauslaß (Entlüftung) Alle

    Steuerluft für Luftfederbälge an Hinterachse und vorderer, gelenkter Liftachse

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    Steuerluft für Luftfederbälge an Hinterachse

    image

    Steuerluft für Vorderachs- Luftfederbälge

    8x2/4A, 8x2/4B


     

    Alle außer den oben genannten


     

    Alle - außer bei 6x4B und 8x4B mit Lastverlagerung


     

    image


     

    Tabelle V55


     

    image

    Steuerluft für Vorderachs- Luftfederbälge

    image

    Steuerluft für Liftachsen- Hebebälge

    image

    Steuerluft für Luftfederbälge an Liftachse/nachlaufender Hinterachse


     

    V55-22 V55-23

    6x4B und 8x4B mit Lastverlagerung

    Alle außer den oben genannten


     

    Alle


     

    image

    Magnetventil


     

    Magnetventil S32

    Das Magnetventil V32 löst die Vorderachs- Feststellbremse während Ladetätigkeiten. Es wird aktiviert, wenn ein Anheben oder Absenken der Fahrgestellhöhe angefordert wurde, um Biegebeanspruchungen des Fahrgestellrahmens zu verhindern.

    Einzelheiten siehe Bremssystem.


     

    Sensoren


     

    Höhensensoren T72 und T73

    Mit der Umstellung auf das ELC-System der 2. Generation wurden jetzt für alle Elektrikverbindungen neue, fester sitzende Steckverbinder eingeführt. Hierbei handelt es sich um Bajonett-Steckverbinder in Übereinstimmung mit DIN.


     

    Die Fahrgestellhöhe von induktiven Sensoren ermittelt. Die Niveausensoren sind am Rahmen angebaut und messen den Abstand zwischen Rahmen und Achse.

    Die Niveausensoren bestehen aus einer feststehenden Spule und einem beweglichen Magnetkern. Wird die Fahrgestellhöhe angehoben oder abgesenkt, dann wird der Kern entweder weiter in die Spule hineingeschoben oder aus dieser herausgezogen.

    Die Induktivität der Spule ändert sich in Abhängigkeit davon, wie weit der Kern in die Spule hineinragt.

    Vom Steuergerät wird der Sensor mit einem Impuls angesteuert. Die Impulslänge des Rückmeldesignals ändert sich mit der Spuleninduktivität.

    Durch Auswertung der Impulslänge wird ein Wert errechnet, der die Fahrgestellhöhe des Fahrzeugs wiedergibt.


     

    Niveausensor


     

    image image


     

    102639

     

    A B

    A Ältere Ausführung

    B 2. Generation mit DIN-Verbinder


     

    Niveausensor

    image

    1


     

    2

    image 3


     

    105 827

     

    1. Anschluß

    2. Spule

    3. Kern

    4. Hebelsicherung

    Beispiel:

  • Die Fahrgestellhöhe wird angehoben. Der Kern wandert in die Spule hinein. Induktivität und Impulslänge steigen an.

  • Die Fahrgestellhöhe wird abgesenkt. Der Induktivität und Impulslänge nehmen ab.


 

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A

300 us


 

B


 


 

Da Kern und Spule keinen Kontakt miteinander haben, entsteht zwischen diesen beiden Teilen kein Verschleiß. Daher ist das Ausgangssignal des Sensors ausgesprochen akkurat. Bei der Fehlersuche können bei angesteuertem Sensor keine Widerstandsänderungen gemessen werden. Der Widerstand der Sensorspule beträgt konstant 120 Ohm, unabhängig von der

130 us


 

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C

640 us

Stellung des Kerns.

12 0749

 

A Impulslänge bei normaler Fahrgestellhöhe.

B Impulslänge bei niedriger Induktivität (Fahrgestellhöhe niedrig).

B Impulslänge bei hoher Induktivität (Fahrgestellhöhe angehoben).

Es handelt sich um Näherungswerte.

Drucksensoren T70 und T71

Bei Fahrzeugen mit Lastverlagerung wird der Druck in den Hinterachs-Luftfederbälgen unter Auswertung der Daten von zwei Drucksensoren eingeregelt. Die Drucksensoren sind an den linken Luftfederbälgen der Antriebsachse und der Nachlaufachse/ Liftachse vorgesehen.

Der Drucksensor ist über drei Leitungen angeschlossen. Hierbei handelt es sich um ein Massekabel, ein Versorgungskabel und ein Signalkabel zum Steuergerät.

Druck wirkt auf eine Silikonmembran ein, die ihrerseits eine Wheatstone-Brücke und einen elektronischen Meßverstärker ansteuert. Der Meßverstärker generiert proportional zum Druck in den Luftfederbälgen ein Signal zwischen 0,5 und 4,5 Volt. Eine Spannung von 0,5 V entspricht atmosphärischem Druck (Umgebungsluftdruck, der Druck im Balg beträgt 0 bar), und 4,5 V entspricht einem Druck im Balg von 10 bar. Bei der Versorgungsspannung handelt es sich um Batteriespannung, + 24 V.

Im Bajonettanschluß des Drucksensors ist eine Bohrung vorgesehen, durch die atmosphärischer Druck in den Sensor eintreten kann. Diese Bohrung darf nicht blockiert sein, da der Sensor für Bezugszwecke den atmosphärischen Druck heranzieht. Die hierfür vom Sensor benötigte Luft wird dem Sensor über die Verkabelung zugeleitet.


 

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Drucksensor


 

05 942

 

Die Bohrung im Elektrikanschluß des Sensors darf nicht blockiert werden.

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Ausgabe 2.1 de


 

ELC Generation 2


 

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Fehlersuche


 

1 587 990

106 335

 

 Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Fehlersuche Einführung 3

Systemfehler Schwerwiegende Fehler 4

Schwerwiegende Fehler der Kategorie 1 4

Schwerwiegende Fehler der Kategorie 2 4

Andere Fehler 4

Warnleuchte für Systemfehler 4

Vom Steuergerät erfaßte Fehler 5

Nicht vom Steuergerät erfaßte Fehler 5

Diagnosefunktion Blinkcodes auslesen 6

Blinkcodes löschen 7

Fehlercodes Fehlercodes 01 - 81 8-26

Nachlaufachsenlift Fahrzeuge mit zwei Nachlaufachsen 27

Nachlaufachsenlift vorn ohne Funktion 28

Magnetventil V71 ohne Funktion 28

Magnetventil V72 ohne Funktion 28

Fehlersuche


 

Einführung

Die elektronische Niveauregulierung ELC überwacht kontinuierlich ihre Funktion. Beim Einschalten der Zündung führt das Steuergerät stets einen Selbsttest durch.

Auftretende und erfaßte Fehler werden durch die Warnleuchte für Systemfehler angezeigt.

Dem festgestellten Fehler wird ein Fehlercode zugewiesen, der im Steuergerät gespeichert wird. Der Fehlercode kann mit Hilfe der Diagnoseleuchte in Form eines Blinkcodes ausgegeben oder mit Scania Diagnos 2 ausgelesen werden.

Zu Beginn jeder Fehlersuche Fehlercodes auslesen.

Darauf achten, daß im Druckluftsystem Betriebsdruck vorhanden ist. Auf diese Weise läßt sich das Risiko, bei der Fehlersuche irreführende Ergebnisse zu erhalten, minimieren.

Fahrzeug vor der Fehlersuche nach Möglichkeit auf normales Fahrniveau bringen.

Nach Abschluß der Instandsetzungsarbeiten ist der Fehlercodespeicher zu prüfen. Hierdurch kann sichergestellt werden, daß während der Instandsetzungsarbeiten keine neuen Fehlercodes gesetzt wurden.

Systemfehler


 

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Systemfehler lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen: Schwerwiegende Fehler und andere Fehler


 

Schwerwiegende Fehler

Beim Auftreten schwerwiegender Fehler blinkt die Warnleuchte für Systemfehler und ein Fehlercode wird gesetzt. Schwerwiegende Fehler lassen sich in zwei Kategorien unterteilen.


 

Warnleuchte für Systemfehler


 

Schwerwiegende Fehler der Kategorie 1

  • Inkorrektes Read-Only-Memory (ROM). Ein Fehlercode wird gesetzt.

  • Inkorrekter Arbeitsspeicher (RAM). Ein Fehlercode wird gesetzt.

    Die Niveauregulierung entfällt, und die Fahrniveaus können nicht verändert werden. Tritt einer dieser Fehler auf: Zunächst durch Aus- und Einschalten der Zündung prüfen. Fehlercode löschen. Blinkt die Warnleuchte weiterhin, ist das Steuergerät zu erneuern.


     

    Schwerwiegende Fehler der Kategorie 2

  • Fehler im Kabelstrang des Niveausensors, Drucksensors oder der Magnetventile (Kurzschluß/Unterbrechung). Ein Fehlercode wird gesetzt.

  • Fehler im Niveausensor, Drucksensor oder den Magnetventilen (Kurzschluß/ Unterbrechung). Ein Fehlercode wird gesetzt.

  • Inkorrekte Parameter. Ein Fehlercode wird gesetzt.

  • Inkorrekte Kalibrierungswerte. Ein Fehlercode wird gesetzt.

    Die Niveauregulierung entfällt, und die

    Fahrniveaus können nicht verändert werden. Die Fahrgestellhöhe kann manuell über die Fernbedienung eingestellt werden.

    Durch Aus- und Einschalten der Zündung prüfen. Ist ein loser Anschluß Ursache des Fehlers und tritt der Fehler nur zeitweise auf, normalisiert sich die Niveauregulierung in einigen Fällen wieder. Der Fehlercode wird im Steuergerät gespeichert.


     

    Andere Fehler

    Bei weniger schwerwiegenden Fehlern leuchtet die Warnleuchte ständig.

    Beispiele für weniger schwerwiegende Fehler:

  • Inkorrekte Steuerfunktion. Das Steuergerät kann das Fahrzeug nicht auf das angeforderte Niveau absenken/anheben.

    Ein Fehlercode wird gesetzt. Dies kann

    z. B. beim Kranbetrieb der Fall sein, wenn die Kranstützen eine Niveauänderung durch das ELC unmöglich machen.

    Die Niveauregulierung funktioniert weiterhin, ist jedoch aufgrund des Fehlers begrenzt.


     

    Warnleuchte für Systemfehler

    Die Warnleuchte für Systemfehler leuchtet auch auf, wenn:

  • Die Zündung eingeschaltet wird. Die

    Warnleuchte leuchtet auf und zeigt hierdurch an, daß sie korrekt funktioniert. Es wird kein Fehlercode gesetzt.

  • Die Niveauregulierung abgeschlossen ist. Es wird kein Fehlercode gesetzt.

  • Die Versorgungsspannung zum Steuergerät zu niedrig ist (zwischen 7,5 und 18 V). Es wird kein Fehlercode gesetzt. Bei einer Versorgungsspannung von weniger als

    7,5 V wird das Steuergerät abgeschaltet.


     

    Vom Steuergerät erfaßte Fehler

  • Kurzschlüsse in Kabelsträngen, Sensoren und Magnetventilen.

  • Unterbrechungen in Kabelsträngen, Sensoren und Magnetventilen.

  • Inkorrekte Steuerfunktion. Das Steuergerät kann das Fahrzeug nicht auf das angeforderte Niveau absenken/anheben.

  • Speicherfehler im Steuergerät.


     

    Nicht vom Steuergerät erfaßte Fehler

  • Fehler der Fernbedienung.

  • Unterbrechung oder Kurzschluß im Bremssignalkreis. Ein Kurzschluß im Bremssignalversorgungskreis wird als normaler Bremsvorgang interpretiert und das Steuergerät bricht den Steuervorgang ab. Ist das Bremssignal länger als fünf Minuten aktiv, ignoriert das Steuergerät dieses Signal und steuert das System erneut. Sobald der Fehler nicht mehr auftritt, schaltet das Steuergerät auf Normalfunktion zurück.

  • Hebel/Verbindungsstange zum Niveausensor verbogen. Dieser Fehler hat ein inkorrektes Fahrniveau zur Folge.

  • Wird die Spule des Niveausensors beschädigt oder tritt Feuchtigkeit in den Sensor oder den Sensorschalter ein, hat dies ein inkorrektes Fahrniveau zur Folge.

  • Ventil zum Anheben/Absenken des

    Fahrgestells klemmt in geöffneter Stellung. Das Fahrzeug wird angehoben und abgesenkt.

  • Ein Magnetventil zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge klemmt in geöffneter Stellung. Das Magnetventil steuert ständig (nach oben und unten), um das korrekte Fahrniveau einzustellen.

  • Das Magnetventil zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse klemmt in geöffneter Stellung. Die Nachlaufachse wird zusammen mit den Luftfederbälgen angehoben/abgesenkt.

  • Eine geknickte oder verstopfte Leitung zum Magnetventil für das Lösen der Feststellbremse oder ein klemmendes Ventil kann dazu führen, daß die Federspeicherbremse vorn beim Anheben/ Absenken nicht gelöst wird.

  • Verstopfte Ventilverbindungen zur Nachlaufachsensteuerung. Die Nachlaufachse ist funktionslos.

  • Feuchtigkeit in den Drucksensoren. Tritt Feuchtigkeit in den Sensor oder den Sensorschalter ein, kann dies eine inkorrekte Lastverteilung zwischen den Hinterachsen zur Folge haben.

  • Bestimmte interne Fehler im Steuergerät. Die Federung kann nicht manuell oder automatisch gesteuert werden.


 

Diagnosefunktion


 

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Die im Steuergerät gespeicherten Fehlercodes können mit Scania Diagnos 2 oder als Blinkcodes ausgelesen werden.


 


 

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Blinkcodes auslesen

Fehlercodes werden durch Blinksignale der Diagnoseleuchte in der Instrumententafel ausgegeben.

  1. Diagnoseschalter neben der Diagnoseleuchte mindestens 2 und höchstens 7 Sekunden drücken.

  2. Schalter loslassen, der erste Fehlercode

    wird durch Blinksignale ausgegeben. 2

    12_0764

     

    ETC

     

    EDC

     

  3. Die Blinkcodes bestehen aus Zehner- und Einerstellen. Beim Loslassen des Diagnoseschalters werden zuerst die Zehnerstellen ausgegeben. Die Blinksignale der Zehnerstellen haben eine niedrige Frequenz. Nach der Ausgabe der Zehnerstelle wird die Einerstelle ausgegeben. Die Blinksignale der Einerstellen haben eine hohe Frequenz.


     

    1. Diagnoseschalter

    2. Diagnoseleuchte


       

  4. Die Blinksignale werden addiert und der Fehlercode kann in der Fehlercodeliste nachgeschlagen werden.

  5. Durch nochmaliges Drücken des Diagnoseschalters wird der nächste Fehlercode ausgegeben.

  6. Um die Blinkcodeausgabe zu wiederholen, muß die Zündung aus- und wieder eingeschaltet werden.


 

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0 2 4 6 [s]


 

  1. Blinkcodes, Zehnerstellen

  2. Blinkcodes, Einerstellen


 

Hinweis: Wenn alle drei ELC-Warnleuchten beim Drücken des Diagnoseschalters aufleuchten, wurde der Schalter zu lange gedrückt und die Ausgabe wird abgebrochen.


 

Fehlercodes löschen

Die Fehlercodes bleiben bis zur beabsichtigten Löschung gespeichert. Nach der Instandsetzung müssen alle Fehlercodes stets gelöscht werden, um die nächste Fehlersuche zu erleichtern.

  1. Zündung mit Zündschlüssel ausschalten. Diagnoseschalter drücken und festhalten.

  2. Zündung einschalten und vor dem Loslassen des Diagnoseschalters mindestens drei Sekunden warten. Die Fehlercodes wurden gelöscht.

    Werden Fehlercodes gelöscht, ohne den Fehler vorher zu beheben, wird der Fehlercode beim nächsten Einschalten der Zündung erneut gesetzt. Dies gilt nicht für Fehler, bei denen eine bestimmte Zeitspanne verstreichen muß, bevor der Fehlercode gesetzt wird.

    Fehlercodes


     

    Fehlercode 01


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Die Prüfsumme im ROM-Speicher ist inkorrekt. Die Daten im ROM-Speicher sind inkorrekt.


     

    Bemerkungen:

    -


     

    Maßnahme:

    Fehlercode löschen. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 02


     

    Fehler:

    Kalibrierfehler - Niveausensor.


     

    Ursache:

    Bei der Kalibrierung des Steuergeräts auf die Niveausensoren ist ein Fehler aufgetreten. Der Fehlercode kann aus einem der folgenden Gründe gesetzt werden:

    • Einer der kalibrierten Werte ist außerhalb der Toleranz.

    • Ein Niveausensor ist defekt.

    • Der Speicher zur Kalibrierung der Niveausensoren ist defekt.

    • Die Kalibrierung wurde inkorrekt durchgeführt (zu viele Masseanschlüsse für das G9 Kabel).


     

    Bemerkungen:

    Während der Kalibrierung liest das Steuergerät drei Werte von den Niveausensoren ab. Das Steuergerät vergleicht die Kalibrierwerte mit den vorgegebenen Toleranzen.


     

    Maßnahme:

    • Sicherstellen, daß die Niveausensoren weder beschädigt noch inkorrekt eingebaut sind.

    • Widerstand der Niveausensoren prüfen. Der gemessene Widerstand muß 120 +/- 5 Ohm betragen.

    • Fehlercode löschen. Niveaus neu kalibrieren.

    • Wird der Fehlercode erneut gesetzt: Steuergerät erneuern.

    Fehlercode 03


     

    Fehler:

    Parameterfehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Die Prüfsumme der Parameter ist inkorrekt. Mindestens einer der Parameter, die den Prozeß beeinflussen, ist inkorrekt.

    Möglicherweise wurden auch einer oder mehrere Parameter nicht programmiert.


     

    Bemerkungen:

    Beim Programmieren der Parameter wird für jeden Parameter ein Prüfwert erstellt. Diese Werte werden zu einer Prüfsumme addiert. Das Steuergerät prüft diese Summe und setzt ggf. einen Fehlercode.


     

    Maßnahme:

    • Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt: Parameter neu programmieren.

    • Fehlercode löschen. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 04


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    RAM-Speicher defekt. Der RAM-Speicher des Steuergerätes ist defekt.


     

    Bemerkungen:

    Das Steuergerät hat bei der Prüfung der Speicherzellen im RAM-Speicher eine defekte Speicherzelle entdeckt.


     

    Maßnahme:

    Fehlercode löschen. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 06


     

    Fehler:

    Unterbrechung in der Spannungsversorgung oder interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat einen Fehler in einem internen Relais erkannt.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann auch gesetzt werden, wenn die Spannungsversorgung an Pin 1 des Steuergeräts bei ausgeschalteter Zündspannung unterbrochen wurde.


     

    Maßnahme:

    • Sicherstellen, daß an Pin 1 des Steuergeräts (Sicherung 14) Versorgungsspannung anliegt.

    • Fehlercode löschen. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 07


     

    Fehler:

    Kalibrierfehler - Drucksensor.


     

    Ursache:

    Bei der Kalibrierung des Steuergeräts auf die Drucksensoren der Luftfederbälge ist ein Fehler aufgetreten. Der Fehlercode kann aus einem der folgenden Gründe gesetzt werden:

    • Einer der kalibrierten Werte ist außerhalb der Toleranz.

    • Einer der Drucksensoren ist defekt oder die Luftfederbälge wurden nicht vollständig entleert.

    • Der Speicher zur Kalibrierung der Drucksensoren ist defekt.


     

    Bemerkungen:

    Während der Kalibrierung verarbeitet das Steuergerät das Signal der Niveausensoren, wenn das Fahrzeug auf seinen Anschlagpuffern aufliegt. Das Steuergerät vergleicht diese Werte mit den vorgegebenen Toleranzen.


     

    Maßnahme:

    • Anschluß des Drucksensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Fahrzeug absenken, bis der Rahmen auf den Anschlagpuffern aufliegt. Vollständige Entleerung der Luftfederbälge sicherstellen. Sicherstellen, daß die Spannung zwischen Pin 7 und Masse 0,5 +/- 0,06 V beträgt. An geeignetem Stecker messen.

    • Fehlercode löschen.

    • Das Steuergerät auf die Drucksensoren kalibrieren. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 08


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Inkorrekte Prüfsumme der WABCO-Daten.


     

    Bemerkungen:

    Diese Werte wurden bei der Herstellung des Steuergeräts programmiert.

    Tritt dieser Fehler auf, können Scania Diagnos und Scania Programmer nicht mit dem Steuergerät kommunizieren.


     

    Maßnahme:

    Fehlercode löschen. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 09


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Inkorrekte Prüfsumme der vorprogrammierten Niveausensorwerte.


     

    Bemerkungen:

    Diese Werte wurden bei der Herstellung des Steuergeräts programmiert.


     

    Maßnahme:

    Fehlercode löschen. Steuergerät erneuern, wenn der Fehlercode wieder gesetzt wird.

    Fehlercode 11


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Niveausensors an der Hinterachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine Unterbrechung oder einen Kurzschluß an Batterieplus im Sensor oder dem Kabel an Pin 25 des Steuergeräts festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Das Steuergerät erhält implausible Informationen zur Fahrgestellhöhe hinten.


     

    Maßnahme:

    • Anschluß des Sensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Widerstand zwischen den Sensorpins messen. Der gemessene Widerstand muß 120 +/- 5 Ohm betragen.

    Fehlercode 12


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Niveausensors an der Vorderachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine Unterbrechung oder einen Kurzschluß an Batterieplus im Sensor oder dem Kabel an Pin 26 des Steuergeräts festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Das Steuergerät erhält implausible Informationen zur Fahrgestellhöhe vorn.


     

    Maßnahme:

    • Anschluß des Sensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Widerstand zwischen den Sensorpins messen. Der gemessene Widerstand muß 120 +/- 5 Ohm betragen.

    Fehlercode 15


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Drucksensor der Hinterachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine zu hohe Spannung zwischen der Signalleitung des Drucksensors (Pin 7) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Die Nachlaufachse wird abgesenkt und läßt sich nicht mehr anheben.

    Spannung bei normaler Funktion:

    • 0,5 V bei entleerten Luftfederbälgen.

    • 4,5 V bei vollständig befüllten Luftfederbälgen.

      Spannungen über 6,4 V werden vom Steuergerät als Kurzschluß an Batterieplus erfaßt, und ein Fehlercode wird gesetzt.


       

      Maßnahme:

    • Anschluß des Drucksensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Masseanschluß des Drucksensors prüfen.

    • Fahrzeug absenken, bis der Rahmen auf den Anschlagpuffern aufliegt. Vollständige Entleerung der Luftfederbälge sicherstellen. Sicherstellen, daß die Spannung zwischen Pin 7 und Masse 0,5 +/- 0,06 V nicht

    überschreitet. An geeignetem Stecker messen.

    Fehlercode 17


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Drucksensors an der Nachlaufachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine zu hohe Spannung zwischen der Signalleitung des Drucksensors (Pin 6) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Die Nachlaufachse wird abgesenkt und läßt sich nicht mehr anheben.

    Spannung bei normaler Funktion:

    • 0,5 V bei entleerten Luftfederbälgen.

    • 4,5 V bei vollständig befüllten Luftfederbälgen.

      Spannungen über 6,4 V werden vom Steuergerät als Kurzschluß an Batterieplus erfaßt, und ein Fehlercode wird gesetzt.


       

      Maßnahme:

    • Anschluß des Drucksensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Masseanschluß des Drucksensors prüfen.

    • Fahrzeug absenken, bis der Rahmen auf den Anschlagpuffern aufliegt. Vollständige Entleerung der Luftfederbälge sicherstellen. Sicherstellen, daß die Spannung zwischen Pin 6 und Masse 0,5 +/- 0,06 V nicht

    überschreitet. An geeignetem Stecker messen.

    Fehlercode 21


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Niveausensor der Hinterachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat einen Kurzschluß an Masse im Niveausensor oder im Kabel an Pin 25 des Steuergeräts festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Das Steuergerät erhält keine Informationen zur Fahrgestellhöhe hinten.


     

    Maßnahme:

    • Anschluß des Sensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Widerstand zwischen den Sensorpins messen. Der gemessene Widerstand muß 120 +/- 5 Ohm betragen.

    Fehlercode 22


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Niveausensor der Vorderachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat einen Kurzschluß an Masse im Niveausensor oder im Kabel an Pin 26 des Steuergeräts festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Das Steuergerät erhält keine Informationen zur Fahrgestellhöhe vorn.


     

    Maßnahme:

    • Anschluß des Sensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Widerstand zwischen den Sensorpins messen. Der gemessene Widerstand muß 120 +/- 5 Ohm betragen.

    Fehlercode 25


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Drucksensors an der Hinterachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine zu niedrige Spannung zwischen der Signalleitung des Drucksensors (Pin 7) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Die Nachlaufachse wird abgesenkt und läßt sich nicht mehr anheben.

    Spannung bei normaler Funktion:

    • 0,5 V bei entleerten Luftfederbälgen.

    • 4,5 V bei vollständig befüllten Luftfederbälgen.

      Spannungen über 125 mV werden vom Steuergerät als Kurzschluß an Masse oder als Unterbrechung erfaßt.


       

      Maßnahme:

    • Anschluß des Drucksensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Versorgungsspannung des Drucksensors prüfen.

    • Fahrzeug absenken, bis der Rahmen auf den Anschlagpuffern aufliegt. Vollständige Entleerung der Luftfederbälge sicherstellen. Sicherstellen, daß die Spannung zwischen Pin 7 und Masse 0,5 +/-0,06 V nicht

    überschreitet. An geeignetem Stecker messen.

    Fehlercode 27


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Drucksensors an der Nachlaufachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine zu niedrige Spannung zwischen der Signalleitung des Drucksensors (Pin 6) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Die Nachlaufachse wird abgesenkt und läßt sich nicht mehr anheben.

    Spannung bei normaler Funktion:

    • 0,5 V bei entleerten Luftfederbälgen.

    • 4,5 V bei vollständig befüllten Luftfederbälgen.

      Spannungen über 125 mV werden vom Steuergerät als Kurzschluß an Masse oder als Unterbrechung erfaßt.


       

      Maßnahme:

    • Anschluß des Drucksensors und Kabel zwischen Steuergerät und Sensor prüfen.

    • Versorgungsspannung des Drucksensors prüfen.

    • Fahrzeug absenken, bis der Rahmen auf den Anschlagpuffern aufliegt. Vollständige Entleerung der Luftfederbälge sicherstellen. Sicherstellen, daß die Spannung zwischen Pin 7 und Masse 0,5 +/- 0,06 V nicht

    überschreitet. An geeignetem Stecker messen.

    Fehlercode 30


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zur Befüllung/Entleerung der Luftfederbälge.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei Magnetventil in Ruhestellung eine zu hohe Spannung oder eine Unterbrechung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 15) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei inaktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung über 4 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Batterieplus, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    • Bei einer Unterbrechung im Stromkreis der Magnetventilspule ist ein Anheben nicht möglich.

    • Bei einem Kurzschluß an Batterieplus ist ein Absenken möglich.

    • Der Fehlercode wird ebenfalls gesetzt, wenn Sicherung 14 bei eingeschalteter Zündung ausgebaut wird oder durchbrennt.


       

      Maßnahme:

    • Sicherstellen, daß Sicherung 14 nicht durchgebrannt ist.

    • Kabel zwischen Pin 15 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 31


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge an der Hinterachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei Magnetventil in Ruhestellung eine zu hohe Spannung oder eine Unterbrechung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 13) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei inaktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung über 4 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Batterieplus, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken hinten nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 13 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 33


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge an der Nachlaufachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei Magnetventil in Ruhestellung eine zu hohe Spannung oder eine Unterbrechung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 12) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei inaktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung über 4 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Batterieplus, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken der Nachlaufachse nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 12 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

      image

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 35


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Lösen der Feststellbremse vorn.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei Magnetventil in Ruhestellung eine zu hohe Spannung oder eine Unterbrechung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 29) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei inaktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung über 4 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Batterieplus, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Das Steuergerät kann die Feststellbremse vorn bei Auftreten dieses Fehlers nicht lösen.

    Hinweis: Bei einem Kurzschluß an Batterieplus ist ein Betätigen der Federspeicherbremsen vorn nicht möglich.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 29 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 55 und 65 Ohm liegen.

    Fehlercode 36


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge an der Vorderachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei Magnetventil in Ruhestellung eine zu hohe Spannung oder eine Unterbrechung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 11) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei inaktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung über 4 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Batterieplus, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken vorn nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 11 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 37


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei Magnetventil in Ruhestellung eine zu hohe Spannung oder eine Unterbrechung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 14) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei inaktiver Funktion Anheben/Absenken der Nachlaufachse und einer Spannung über 4 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Batterieplus, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken der Nachlaufachse nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 14 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 40


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei aktiviertem Magnetventil eine zu niedrige Spannung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 15) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei aktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung unter 2,5 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Masse, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 15 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 41


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge hinten.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei aktiviertem Magnetventil eine zu niedrige Spannung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 13) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei aktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge und einer Spannung unter 2,5 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Masse, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 13 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 43


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge der Nachlaufachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei aktiviertem Magnetventil eine zu niedrige Spannung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 12) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei aktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge der Nachlaufachse und einer Spannung unter 2,5 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Masse, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken der Nachlaufachse nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 12 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 45


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Lösen der Feststellbremse vorn.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei aktiviertem Magnetventil eine zu niedrige Spannung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 29) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei aktiver Funktion Lösen der Feststellbremse vorn und einer Spannung unter 2,5 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Masse, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Das Steuergerät kann die Feststellbremse vorn bei Auftreten dieses Fehlers nicht lösen.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 29 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 46


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge vorn.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei aktiviertem Magnetventil eine zu niedrige Spannung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 11) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei aktiver Funktion Befüllen/Entleeren der Luftfederbälge vorn und einer Spannung unter 2,5 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Masse, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken vorn nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 11 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 47


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils zum Anheben/Absenken der Nachlaufachse.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat bei aktiviertem Magnetventil eine zu niedrige Spannung zwischen Magnetventilversorgung (Pin 14) und Fahrzeugmasse (Pin 27) festgestellt.


     

    Bemerkungen:

    Bei aktiver Funktion Anheben/Absenken der Nachlaufachse und einer Spannung unter 2,5 V erfaßt das Steuergerät einen Kurzschluß an Masse, und ein Fehlercode wird gesetzt.

    Bei Vorliegen dieses Fehlers kann das Steuergerät die Funktion Anheben/Absenken der Nachlaufachse nicht ansteuern.


     

    Maßnahme:

    • Kabel zwischen Pin 14 des Steuergeräts und Ventil prüfen.

    • Widerstand der Magnetventilspule prüfen. Der Widerstand muß zwischen 70 und 80 Ohm liegen.

    Fehlercode 51


     

    Fehler:

    Unzureichende Steuerung bei Steuergeräteanforderung einer Anhebung hinten.


     

    Ursache:

    Der Niveausensor hinten hat 30 Sekunden lang ein Niveau angezeigt, das niedriger ist, als das vom Steuergerät angeforderte Niveau.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Luftdruck prüfen. Sicherstellen, daß die Luft in die Luftfederbälge strömen kann. Auf Undichtigkeiten, Verstopfungen und klemmende Ventile prüfen. Sicherstellen, daß die Verbindungsstange und der Hebel des Sensors nicht verbogen sind oder sich gelöst haben.

    Fehlercode 52


     

    Fehler:

    Unzureichende Steuerung bei Steuergeräteanforderung einer Anhebung vorn.


     

    Ursache:

    Der Niveausensor vorn hat 30 Sekunden lang ein Niveau angezeigt, das niedriger ist, als das vom Steuergerät angeforderte Niveau.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Luftdruck prüfen. Sicherstellen, daß die Luft in die Luftfederbälge strömen kann. Auf Undichtigkeiten, Verstopfungen und klemmende Ventile prüfen. Sicherstellen, daß die Verbindungsstange und der Hebel des Sensors nicht verbogen sind oder sich gelöst haben.

    Fehlercode 57


     

    Fehler:

    Unzulässige Steuerung der Steuergeräteanforderung, den Luftdruck in den Luftfederbälgen der Nachlaufachse zu erhöhen.


     

    Ursache:

    Der Drucksensor hat 30 Sekunden lang ein Drucksignal geliefert, das niedriger ist, als der einzustellende Druck.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Luftdruck prüfen. Sicherstellen, daß die Luft in die Luftfederbälge strömen kann. Auf Undichtigkeiten, Verstopfungen und klemmende Ventile prüfen.

    Fehlercode 61


     

    Fehler:

    Unzureichende Steuerung bei Steuergeräteanforderung einer Absenkung hinten.


     

    Ursache:

    - Der Niveausensor hinten hat 30 Sekunden lang ein Niveau angezeigt, das höher ist, als das vom Steuergerät angeforderte Niveau.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Leitungen auf Durchgängigkeit prüfen. Sicherstellen, daß die Verbindungsstange und der Hebel des Sensors nicht verbogen sind oder sich gelöst haben. Prüfen, ob das Ventil in Anhebestellung klemmt. Sicherstellen, daß keine mechanische Behinderung der Bewegung nach unten besteht.

    Sicherstellen, daß die Drucksensoren korrekt funktionieren und nicht nur einen Spannungswert ausgeben. Liegt kein Druck an, muß die Spannung am Drucksensor

    0,5 +/- 0,06 V betragen.

    Fehlercode 62


     

    Fehler:

    Unzureichende Steuerung bei Steuergeräteanforderung einer Absenkung vorn.


     

    Ursache:

    Der Niveausensor vorn hat 30 Sekunden lang ein Niveau angezeigt, das höher ist, als das vom Steuergerät angeforderte Niveau.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Leitungen auf Durchgängigkeit prüfen. Sicherstellen, daß die Verbindungsstange und der Hebel des Sensors nicht verbogen sind oder sich gelöst haben. Prüfen, ob das Ventil in Anhebestellung klemmt. Sicherstellen, daß keine mechanische Behinderung der Bewegung nach unten besteht.

    Fehlercode 65


     

    Fehler:

    Unzulässige Steuerung der Steuergeräteanforderung, den Luftdruck in den Luftfederbälgen der Hinterachse zu reduzieren.


     

    Ursache:

    Der Drucksensor hat 30 Sekunden lang ein Drucksignal geliefert, das höher ist, als der einzustellende Druck.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Luftdruck prüfen. Sicherstellen, daß die Luft in die Luftfederbälge strömen kann. Auf Undichtigkeiten, Verstopfungen und klemmende Ventile prüfen.

    Sicherstellen, daß die Drucksensoren korrekt funktionieren und nicht nur einen Spannungswert ausgeben. Liegt kein Druck an, muß die Spannung am Drucksensor

    0,5 +/- 0,06 V betragen.

    Fehlercode 67


     

    Fehler:

    Unzulässige Steuerung der Steuergeräteanforderung, den Luftdruck in den Luftfederbälgen der Nachlaufachse zu reduzieren.


     

    Ursache:

    Der Drucksensor hat 30 Sekunden lang ein Drucksignal geliefert, das höher ist, als der einzustellende Druck.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehlercode kann erst 15 Minuten nach Einschalten der Zündung gesetzt werden, wenn die Zündung vorher mindestens 10 Sekunden ausgeschaltet war.

    Hierdurch wird ein ausreichender Druck im Druckluftsystem sichergestellt.


     

    Maßnahme:

    Luftdruck prüfen. Sicherstellen, daß die Luft in die Luftfederbälge strömen kann. Auf Undichtigkeiten, Verstopfungen und klemmende Ventile prüfen.

    Sicherstellen, daß die Drucksensoren korrekt funktionieren und nicht nur einen Spannungswert ausgeben. Liegt kein Druck an, muß die Spannung am Drucksensor

    0,5 +/- 0,06 V betragen.

    Fehlercode 80


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Inkorrekte Prüfsumme der WABCO-Daten.


     

    Bemerkungen:

    Das System wird sofort heruntergefahren.


     

    Maßnahme:

    Fehlercode löschen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, ist das Steuergerät zu erneuern.

    Fehlercode 81


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Signalstromkreis des Tachometers.


     

    Ursache:

    Das Steuergerät hat eine Unterbrechung oder einen Kurzschluß an Batterieplus an Pin 22 erkannt.


     

    Bemerkungen:

    Die manuelle Niveauregulierung über die Fernbedienung ist normal; eine schnelle Niveauänderung bei stehendem Fahrzeug ist nicht möglich. Die Prüfung erfolgt einmal pro Minute.


     

    Maßnahme:

    Kabel zwischen Pin 22 des Steuergeräts und Fahrtenschreiber prüfen.

    Nachlaufachsenlift


     

    Fahrzeuge mit zwei Nachlaufachsen

    Bei 8x2/4-Fahrzeugen mit A- oder B-Federung und zwei Nachlaufachsen wird die vordere Nachlaufachse über einen separaten Schalter in der Instrumententafel gesteuert. Diese Funktion ist vollständig manuell und vom ELC-Steuergerät unabhängig.

    Der Schalter steuert zwei Magnetventile (V71 und V72). V72 entleert die Luftfederbälge,


     

    während V71 die Luftfederbälge der Nachlaufachse zum Anheben der Nachlaufachse befüllt.

    Funktioniert eines der Ventile nicht korrekt, wird die Nachlaufachse nicht angehoben.


     

    Schaltplan, Nachlaufachsenlift


     

    image

    15


     

    B 2

    15G.GN

    3

    S11

     

    4 5

    15GC.OG

    C268

     

    15

    15GC.OG−1

    15GC.OG−1


     

    1 2

    V71

     

    1 1


     

    V72

     

    2 2


     

    31.BK−1

     

    31.BK−1


     


     

    C268

     

    17


     


     

    31.BK

     

    106 299

     

    G11


     

    1. Magnetventil V71

    2. Magnetventil V72

    3. Schalter S11

Nachlaufachsenlift vorn ohne Funktion


 

Magnetventil V71 ohne Funktion


 

Prüfung 1:

Ventilkabel mit Multimeter prüfen.


 

Bemerkungen:

Die Versorgungsspannung des Ventils beträgt

+24 V.


 

Maßnahme:

  • Auf Kurzschluß an Masse oder Versorgungsspannung prüfen.

  • Auf Unterbrechung prüfen.


 

Prüfung 2:

Sicherstellen, daß das Ventil nicht klemmt.


 

Bemerkungen:

Schmutz und Korrosion können die Funktion des Ventils beeinträchtigen.


 

Maßnahme:

Magnetventil erneuern.

Magnetventil V72 ohne Funktion


 

Prüfung 1:

Ventilkabel mit Multimeter prüfen.


 

Bemerkungen:

Die Versorgungsspannung des Ventils beträgt

+24 V.


 

Maßnahme:

  • Auf Kurzschluß an Masse oder Versorgungsspannung prüfen.

  • Auf Unterbrechung prüfen.


 

Prüfung 2:

Sicherstellen, daß das Ventil nicht klemmt.


 

Bemerkungen:

Schmutz und Korrosion können die Funktion des Ventils beeinträchtigen.


 

Maßnahme:

Magnetventil erneuern.

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ELC

12:03-50

Ausgabe 1 de


 

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109 887

 

Funktionsbeschreibung

Inhalt

Sicherheit Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen 5

Fahren von luftgefederten Fahrzeugen 5

Bergen 5

Systemübersicht 6

Systembeschreibung 6

Fahrniveau Normales Fahrniveau 7

Fahrniveau 2 7

Kneeling 8

Kippschutz 8

Bedienelemente und Handhabung

...........................................................................9

Niveauregulierung Anheben 9

Absenken 9

Zurückkehren. 9

Kneeling 10

Zurücksetzen 10

Konfiguration 11

Steuergerät Allgemeines 13

Programmierung 13

Gelenkbus 13

Austauschen des Steuergerätes 13

Kalibrierung 14

Warnlampen Systemfehler 15

Niveaufehler 15

Ein- und Ausgangssignale Anschlüsse des Steuergerätes 16

Ventile und Wächter 19

Magnetventilblock 19

Niveaugeber 21

Druckwächter 21

Einfüllventile 21


 

© Scania CV AB 1998, Sweden 3

ELC


 

Sicherheit


 

Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen

Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht so ausgeführt werden, daß die Gefahr von Personenschäden besteht.

Wenn der Rahmen auf die Achse herunterfällt, kann er Quetsch- und Schlagverletzungen verur- sachen.


 

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WARNUNG!

Bei Arbeiten unter einem luftgefederten Fahrzeug immer Unterstellböcke ver- wenden.


 

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Der Rahmen kann auf die Achse hinunterfallen, wenn:

  • ein Luftbalg beschädigt wird.

  • eine Luftleitung getrennt wird.

  • ein Ventil für die Entleerung der Bälge unter Spannung gesetzt wird.

  • ein Niveauventil sich bei laufendem Motor dreht.

    Fahren von luftgefederten Fahrzeugen

    Beim Fahren muß das Fahrzeug das kalibrierte normale Fahrniveau haben.

    Um das normale Fahrniveau einzustellen, muß der Schalter für Kneeling in seine obere Stellung gedrückt werden. Alternativ hierzu kann der Schalter für die Niveauänderung nach oben oder unten gedrückt werden, bis die Lampe für Niveaufehler erlöscht.

    Das Fahrzeug darf nur in Ausnahmefällen mit einem anderen Niveau als dem normalen Fahr- niveau gefahren werden.


     

    Bergen

    Um das Bergen zu ermöglichen, wenn das ELC- Steuergerät vollständig außer Funktion ist und die Federungsbälge leer sind, kann das System manuell über drei Einfüllnippel (ähnlich Reifen- ventilen) befüllt werden.

    Weiteres siehe Arbeitsbeschreibung unter Ein- stellung der Balghöhe.

    Systemübersicht


     

    Einleitung

    ELC (Electronic Level Control) ist eine elek- tronische Steuerung der Luftfederung des Fahrzeugs. ELC bietet eine ganze Reihe an Vorteilen gegenüber einer mechanischen Luft- federung:

  • Weniger Luftverbrauch während der Fahrt.

  • Einfacheres Luftleitungs- und Ventilsystem.

  • Das Fahrniveau wird beim Bremsen und in Kurven nicht beeinflußt.

  • Möglichkeit für temporäres Fahrniveau.

  • Verbesserte Funktion bei Niveauregulie- rung.

  • Verbesserte Funktion bei Kneeling.

    Systembeschreibung

    Das Luftfederungssystem wird in einem mit ELC ausgerüsteten Bus von einem Steuergerät geregelt. Bei einem Gelenkbus wird das System von zwei Steuergeräten geregelt, eines für Vorder- und mittlere Achse und eines für die angetriebene Hinterachse.

    Das Steuergerät erfaßt laufend die Höhe des Fahrzeugs mit Hilfe der Niveaugeber, einer vorn und zwei hinten. Gelenkbusse haben außerdem zwei Geber an der mittleren Achse.

    Die Niveaugeber, die individuell kalibriert werden, um eine exakte Niveauregulierung ausführen zu können, liefern eine Spannung an das Steuergerät, das diese Spannung mit dem kalibrierten Spannungsniveau vergleicht.

    Ist eine Niveauregulierung erforderlich (die Spannung ist zu hoch oder zu niedrig), regelt das Steuergerät die Luftmenge in den Bälgen über zwei bzw. drei Magnetventilblöcken bei Gelenkbussen.

    Auf diese Weise wird sichergestellt, daß das Fahrzeug unabhängig von der Belastung ein konstantes Niveau hat.

    Fahrniveau


     


     

    Normales Fahrniveau

    Das normale Fahrniveau ist das Niveau, mit dem das Fahrzeug normalerweise gefahren werden sollte. Ist das Fahrzeug nicht auf nor- males Fahrniveau eingestellt, leuchtet die Warnlampe für Niveaufehler.

    Das normale Fahrniveau wird in Zusammen- hang mit der Niveaukalibrierung eingestellt. Die Kalibrierung muß jedesmal ausgeführt werden, wenn das Steuergerät oder ein Niveau- geber ausgetauscht wird.

    Ändert sich das Niveau des Fahrzeugs bei aus- geschalteter Zündspannung z.B. aufgrund einer Leckage, kehrt das Fahrzeug nicht zum norma- len Fahrniveau zurück, wenn die Spannung eingeschaltet wird. Das normale Fahrniveau muß in diesem Fall mit dem Schalter für Knee- ling-Abbruch eingestellt werden oder durch Drücken des Schalters für Niveauanhebung, nachdem der Motor gestartet wurde, bis die Niveaulampe erlischt.

    Das Fahrniveau kann kurzzeitig mit einem Schalter am Armaturenbrett um circa 110 mm angehoben bzw. um circa 75 mm abgesenkt werden. Näheres unter Bedienelemente und Handhabung.

    Beim Fahren mit einem zu hohen Niveau ver- schlechtert sich die Stabilität des Fahrzeugs. Das Fahren mit einem anderen als dem norma- len Fahrniveau muß als vorübergehend betrachtet und sollte vermieden werden.

    Eine Niveauänderung ist zulässig bei

  • einem höheren Luftdruck als 5 bar.

  • eingeschaltetem Motor.

  • einer Geschwindigkeit unter 30 km/h. Beträgt die Geschwindigkeit mehr als

    30 km/h, kehrt das Fahrzeug automatisch zum normalen Fahrniveau zurück.


     

    Fahrniveau 2

    Das Fahrzeug kann mit einem Fahrniveau 2 programmiert werden. Dies beinhaltet, daß das Niveau circa 20 mm abgesenkt wird, wenn die Geschwindigkeit 25 km/h unterschreitet.

    Das Fahrniveau 2 wird dann beibehalten, bis die Geschwindigkeit 45 km/h überschreitet, bei der sich das normale Fahrniveau automatisch einstellt.

    Ist das Fahrniveau 2 aktiviert, betrachtet das Steuergerät dieses Niveau als normales Fahrni- veau. Das bedeutet, daß die Niveaufehlerlampe nicht leuchtet.


     

    Achtung! Bei einem stillstehendem Fahrzeug, bei dem das Steuergerät auf Fahrniveau 2 pro- grammiert ist, ist das Fahrniveau 20 mm nied- riger als das kalibrierte Fahrniveau. Dies muß bei der Kontrollmessung der Balghöhe berück- sichtigt werden.


     

    Das Fahrniveau 2 wird im Steuergerät mit Hilfe von Scania Programmer 2 programmiert.

    Kneeling

    Diese Funktion senkt die Höhe am Einstieg um 70 - 110 mm je nach Typ des Kneelings. Wird Kneeling über den Schalter aktiviert, wird der Federungsbalg/bälge bis zum Erreichen des richtigen Kneelingniveaus entleert.

    Das Fahrzeug kann mit drei verschiedenen Typen von Kneelingfunktionen ausgerüstet werden:

  • Einstiegskneeling vorn, rechts oder links

  • die ganze Front

  • die ganze Seite, rechts oder links (von Feb. 99 an)

    Der Typ der Kneelingfunktion wird im Steuer- gerät mit Hilfe von Scania Programmer 2 pro- grammiert.


     

    Kneeling ist zulässig bei

  • einem höheren Luftdruck als 5 bar.

  • eingeschaltetem Motor.

  • angesetzter Feststell- oder Haltestellen- bremse.

  • zulässigem Signal von der Tür/den Türen. Diese Funktion variiert in Abhängigkeit davon, wie sich die Kneelingfunktion im Verhältnis zur Türfunktionalität verhalten soll.

    Kippschutz

    Das Steuergerät kann mit der Funktion Kipp- schutz programmiert werden. D.h. daß ELC das Niveau maximal senkt, wenn sich das Fahrzeug mehr gesetzlich zulässig neigt. Diese Funktion ist in manchen Ländern vorgeschrie- ben.

    Die Funktion tritt in Kraft, wenn der Unter- schied zwischen den Niveausignalen vom rech- ten und vom linken Niveaugeber unzulässig groß ist.

    Der Kippschutz wird im Steuergerät mit Hilfe von Scania Programmer 2 programmiert.

    Bedienelemente und Handhabung


     

    Niveauregulierung

    Das Fahrzeug kann mit Niveauregulierung aus- gerüstet werden.

    104 118

     

    Das Fahrniveau wird dann mit einem zurückfe- dernden Schalter mit drei Stellungen (S522) geregelt, der sich am Armaturenbrett befindet.


     

    image


     

    Schalter mit 3 Stellungen (S522)


     

    Anheben

    Um das Fahrniveau anzuheben, muß der Schal- ter in seine obere Stellung gedrückt werden.

    Die Warnlampe für Niveaufehler leuchtet. Wird der Schalter losgelassen, wird das Anhe- ben unterbrochen und dann bei erneut gedrück- tem Schalter fortgesetzt.


     

    Absenken

    Den Schalter in seine untere Stellung drücken. Das Absenken funktioniert des weiteren genauso wie das Anheben.


     

    Zurückkehren

    Um zum normalen Fahrniveau zurückzukeh- ren, gibt es zwei alternative Methoden:

  • Der Schalter für die Niveauänderung wird in seine obere bzw. untere Stellung gedrückt und dort gehalten. Wird das nor- male Fahrniveau erreicht, wird das Absen- ken bzw. Anheben abgebrochen und die Warnlampe für Niveaufehler erlischt. Den Schalter loslassen.

  • Ist das Fahrzeug mit Kneelingfunktion aus- gerüstet, kann die Niveauänderung durch Drücken des Schalters für Kneeling in seine obere Stellung zurückgesetzt werden.

    Kneeling

    Die Kneelingfunktion wird mit einem zurück- federnden Schalter mit drei Stellungen gesteu- ert, der sich am Armaturenbrett befindet.


     


     

    Wird der Schalter in seine untere Stellung gedrückt und dort gehalten, verringert sich die Einstiegshöhe.

    Wird der Schalter losgelassen, wird die Knee- lingfunktion unterbrochen und dann bei erneu- tem Drücken des Schalters fortgesetzt.


     

    Zurückkehren

    Um die Kneelingfunktion abzubrechen, muß der Schalter für mindestens 0,5 Sekunden in seine obere Stellung gedrückt werden. Das Fahrzeug kehrt dann zu seinem normalen Fahr- niveau zurück. Das Anheben wird auch bei Loslassen des Schalters fortgesetzt, bis das normale Fahrniveau erreicht wird.


     

    image

    109 364

     

    Schalter mit 3 Stellungen (S504)

    Konfiguration


     

    Kneeling

    Alle Busse können mit Kneeling ausgerüstet werden. Die angebotenen Alternativen sind:

  • Ohne Kneeling

  • Einstiegskneeling (rechts oder links)

  • Kneeling der gesamten Front

  • Kneeling der gesamten Seite (rechts oder links)


     

    Fahrniveau 2

    Das Fahrniveau 2 kann nur bei Bussen der U- Klasse programmiert werden.


     

    Kippschutz

    Der Kippschutz ist nur für rechtsgelenkte Busse vorgesehen, da dieser in manchen Ländern eine gesetzliche Vorschrift ist.

    Steuergerät


     

    Allgemeines


     

    Für ELC wird in allen Fahrzeugtypen dasselbe Steuergerät verwendet.

    Gelenkbusse haben zwei Steuergeräte, eines für die Vorder- und mittlere Achse und eines für die angetriebene Hinterachse.

    Das vordere und das hintere Steuergerät dürfen nicht verwechselt werden.


     

    Programmierung

    Die Funktion des Steuergerätes wird durch eine Anzahl von Parametern bestimmt. Ausgehend von der Einstellung dieser arbeitet das Steuer- gerät auf unterschiedliche Weise. Für ein kor- rektes Verhalten des Fahrzeugs ist es wichtig, daß die Programmierung richtig ausgeführt wird und die tatsächliche Konfiguration des Fahrzeugs beschreibt.

    Bei der Programmierung wird dem Steuergerät eine logische Adresse zugeteilt. Wenn Scania Diagnos oder Scania Programmer nach einem Steuergerät sucht, verwendet es die logische Adresse, um die Steuergeräte voneinander zu unterscheiden.

    Die logischen Adressen sind:

  • 10 für einen Bus.

  • 11 für einen Gelenkbus, vorn.

  • 12 für einen Gelenkbus, hinten.

Die Programmierung wird mit Hilfe von Scania Programmer 2 (SP2) vorgenommen.


 

Gelenkbus

Bei der Programmierung von einem Gelenkbus scheinen das vordere und das hintere Steuerge- rät gleich programmiert zu sein. Dies gilt jedoch nur für die Funktionen, die bei der Pro- grammierung mit SP2 wählbar sind.

Abhängig vom Bustyp werden auch einige Parameter automatisch im Steuergerät pro- grammiert.Dies wird jedoch in SP2 nicht ange- zeigt. Aufgrund dieser automatischen Programmierung ist es wichtig, daß die Typen- bezeichnung bei der Programmierung korrekt angegeben wird. SP2 verwendet die Typenbe- zeichnung um sicherzustellen, daß das Steuer- gerät richtig programmiert wird.

Frontkneeling kann im hinteren Steuergerät nicht programmiert werden.


 

Austauschen des Steuergerätes

Die Erfahrung hat gezeigt, daß Fehler am Steu- ergerät selten sind. Deshalb sollten Fehlercodes abgerufen und Sicherungen kontrolliert wer- den, bevor das Steuergerät ausgetauscht wird.

Beim Austauschen eines Steuergerätes muß das neue Steuergerät programmiert werden, um zur Konfiguration des Fahrzeugs zu passen. Es können nun Fehlercodes erzeugt werden, weil das Steuergerät hinsichtlich der Niveaugeber nicht mehr kalibriert ist.

Die Programmierung wird mit Hilfe von Sca- nia Programmer 2 vorgenommen.

Steuergerät


 

Kalibrierung

Nach der Herstellung haben die Niveaugeber individuelle Unterschiede. Diese Unterschiede berücksichtigt das Steuergerät bei der Kalibrie- rung.

Die Kalibrierung beinhaltet, daß der Wert, den der Geber bei einer gewissen Höhe angibt, im Steuergerät gespeichert wird. Bei der Regulie- rung berücksichtigt dann das Steuergerät die- sen Wert und kompensiert die Unterschiede in der Toleranz.

Ist das Steuergerät nicht kalibriert, wird es nicht korrekt arbeiten. Die Kalibrierung muß deshalb immer ausgeführt werden, wenn einer der Niveaugeber oder das Steuergerät ausge- tauscht werden.

Die Kalibrierung wird am einfachsten mit Sca- nia Programmer 2 vorgenommen, kann aber auch manuell ausgeführt werden. Näheres in der Arbeitsbeschreibung.

Warnlampen


 

Systemfehler

103 647

 

Wenn ein Fehler im System entsteht, den das Steuergerät identifizieren kann, warnt das Steuergerät davor durch Aufleuchten der Warnlampe für Systemfehler.


 

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Warnlampe für Systemfehler


 

Gleichzeitig wird ein Fehlercode erzeugt, der im Speicher des Steuergerätes abgespeichert wird. Der Fehlercode kann dann mittels Scania Diagnos 2 oder über Blinkcodes abgerufen werden. Dies wird im Abschnitt ”Fehlersuche” näher erläutert.

Sollte der Fehler verschwinden, erlischt die Warnlampe in den meisten Fällen von selbst. Der Fehlercode bleibt jedoch im Speicher bestehen.


 

Niveaufehler

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Hat das Fahrzeug ein anderes Niveau als das kalibrierte normale Fahrniveau, leuchtet die Warnlampe für Niveaufehler.


 

Das normale Fahrniveau ist jenes kalibrierte Niveau, mit dem das Fahrzeug normalerweise gefahren werden sollte.

Bei einem Fahrzeug, das mit dem Fahrniveau 2 programmiert ist, betrachtet das Steuergerät dieses Niveau als das normale Fahrniveau, wenn die Funktion aktiv ist. Die Warnlampe leuchtet beim Fahrniveau 2 nicht auf.

109 365

 

Warnlampe für Niveaufehler

Ein- und Ausgangssignale


 

Anschlüsse des Steuergerätes

Die Funktionen der Anschlüsse des Steuerge- rätes für die Eingangs- und Ausgangssignale sind folgende:


 

image

Stift:

  1. Versorgungsspannung (15) von der Elek- trozentrale.

  2. Nicht belegt.

    1

  3. Ausgangssignal an das Ventil für die Fede- 19

    rungsbälge der Vorderachse.

  4. Ausgangssignal an das Ventil für Anhe- ben/Absenken des Fahrniveaus.

  5. Nicht belegt.

  6. Eingangssignal für das Zurückkehren zum normalen Fahrniveau.

  7. Versorgung vom Generator (61).

  8. Ausgangssignal an das Ventil für Anhe- ben/Kneeling.

  9. Masse für Niveaugeber, links hinten.

  10. Niveaugebersignal, links hinten.

  11. Niveaugebersignal, rechts hinten.

  12. Niveaugebersignal 1, vorn. 35

  13. Niveaugebersignal 2, vorn. 18

    109 287

     

  14. Masse für Niveaugeber, vorn.

  15. Diagnoseleitung K.

  16. Nicht belegt.

  17. Ausgangssignal an die Warnlampe für Systemfehler.

  18. Masse.

  19. Nicht belegt.


     

    Anordnung der Stifte am Steuergerät


     


     

  20. Ausgangssignal an die Warnlampe für Niveaufehler.

  21. Ausgangssignal an das Ventil für den Fede- rungsbalg, rechts hinten.

  22. Ausgangssignal an das Ventil für den Fede- rungsbalg, links hinten.

  23. Eingangssignal für die Funktion Kneeling verhindern.

  24. Ausgangssignal an das Ventil für Absenken/ Kneeling.

  25. Eingangssignal vom Druckwächter für Systemdruck.

  26. Masse für Niveaugeber, rechts hinten.

  27. Versorgung des Niveaugebers, links hinten.

  28. Versorgung des Niveaugebers, rechts hin- ten.

  29. Versorgung des Niveaugebers, vorn.

  30. Nicht belegt.

  31. Nicht belegt.

  32. Geschwindigkeitssignal.

  33. Diagnoseleitung L.

  34. Ausgangssignal an das Ventil für Kneeling.

  35. Masse für Magnetventile.

    Ventile und Wächter


     

    Magnetventilblock

    ELC verwendet zwei Typen von Magnetventil- blöcken zur Regelung der Federung.

    Die Vorderachse wird von einem Block, der vier Ventile beinhaltet, geregelt. Das vierte Ventil des vorderen Blocks ermöglicht die Kneeling- funktion.

    Die mittlere und die Hinterachse werden vom selben Blocktyp geregelt, einer für jede Achse. Die Blöcke haben drei Ventile.

    Die schematische Bezeichnung für die Magnet- ventilblöcke ist:

    • V524 für den vorderen Block.

    • V543 für den Block der mittleren Achse.

    • V523 für den Block der angetriebenen Hin- terachse.

Ventile und Wächter


 

Magnetventilblock für die Vorderachse V524

109 354

 

1image

3 4


 

Magnetventilblock für die mittlere und Hinterachse V523 und V543

109 355

 

1image

3 4


 

  1. (3) Auslaß

  2. (1) Versorgung

  3. (21) Reglerluft an den rechten Federungsbalg

  4. (22) Reglerluft an den linken Federungsbalg

Bei einem rechtsgelenkten Bus ist die Reglerluft bei Position 3 (21) und 4 (22) vertauscht.

Niveaugeber

Die Fahrgestellhöhe wird mit drei Niveauge- bern gemessen, einer vorn und zwei hinten. Ein Gelenkbus hat außerdem zwei Geber an der mittleren Achse. Die Niveaugeber sind am Rahmen angeordnet und messen, über ein Gestänge, den Abstand zwischen Achse und Rahmen.

Die Niveaugeber bestehen aus einem Schleif- kontakt und einem Widerstand. Wird das Fahr- zeug angehoben oder abgesenkt, gleitet der Schleifkontakt über den Widerstand. Der Widerstand im Kreis wird erhöht bzw. verrin- gert, was bewirkt, daß auch die Spannungssi- gnale an das Steuergerät sich erhöhen bzw. verringern.

Die Niveaugeber werden mit 5,0 V versorgt. Die Spannung von den Niveaugebern an das Steuergerät schwankt zwischen 1,7 V bei dem niedrigsten Niveau und 3,4 V beim Maximalni- veau. Bei dem kalibrierten normalen Fahrni- veau beträgt die Spannung von den Gebern

2,5 V.

Druckwächter

ELC nutzt den normalen Druckwächter (T4) des Druckluftsystems, um die Möglichkeit zur Niveauabsenkung auszuschließen, wenn der Luftdruck zu niedrig ist.

Sinkt der Luftdruck im System unter 5 bar, ver- hindert das Steuergerät Absenken und Knee- ling. Das Anheben ist jedoch zulässig.


 

Einfüllventile

Am Fahrzeug befinden sich drei Einfüllventile vom Reifenventiltyp. Über diese kann Luft direkt in die Bälge gefüllt werden.

Die Einfüllventile werden in Zusammenhang mit der Niveaukalibrierung verwendet, können aber auch verwendet werden, ein Bergen bei ausgefallenem ELC-System zu ermöglichen.

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Ausgabe 2 de


 

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ELC


 

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Arbeitsbeschreibung


 

1 712 142

109 887

 

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Allgemeines Sicherheitshinweise 3

Steuergerät Erneuern 4

Magnetventilblock Erneuern 6

Niveausensor Erneuern 8

Normal-Fahrniveau einstellen Allgemeines 9

Kalibrierung 10

Federbalghöhe einstellen 13

Hebelposition einstellen 14

Druckluftsystem Einbaulage der Bauteile 15

Schematische Darstellung, Pneumatik 17

Schematische Darstellung, Gelenkbus 20

Elektrisches System Einbaulage der Bauteile 22

Schaltpläne, Bus 24

Schaltpläne, Gelenkbus 30

Elektronische Niveauregelung


 

Allgemeines

Diese Arbeitsbeschreibung gilt für ELC von Bosch.


 

Sicherheitshinweise


 

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ACHTUNG!

Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

Beim Erneuern eines fehlerhaften Bauteils kann sich das Fahrniveau plötzlich ändern.


 

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Bei Arbeiten unter Fahrzeugen mit Luftfederung sicherstellen, daß keine Verletzungsgefahr besteht.

Fällt der Rahmen auf die Achse, können Verletzungen die Folge sein.

Der Rahmen kann sich plötzlich absenken bei:

  • beschädigtem Luftfederbalg

  • getrennter Druckluftleitung

  • Anlegen von Spannung an ein Luftfederbalg-Entlüftungsventil

  • Erneuern eines Niveausensors bei eingeschalteter Zündspannung

    Steuergerät


     

    Erneuern


     

    Die/das Steuergerät(e) sind vorn im Dach über der Zentral-Elektrikeinheit eingebaut

    Steuergerätefehler treten nur selten auf. Daher müssen vor dem Erneuern eines Steuergeräts stets Fehlercodes und Sicherungen geprüft werden.


     

    Einbaulage des Steuergeräts im Bus


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

    Beim Erneuern eines fehlerhaften Bauteils kann sich das Fahrniveau plötzlich ändern.


     

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    Einbaulage des Steuergeräts im Gelenkbus


     

         
         
         
         

     


     

           
           
           
           
           
           
           
           
           
           

     


     

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    B

    A A


     

    116 208

     

    116 209

     

    A = Steuergerät vorn B = Steuergerät hinten


     

    Die im folgenden beschriebenen Maßnahmen durchführen:

    1. Zündspannung ausschalten.

    2. Steuergerät abklemmen.

    3. Schrauben herausdrehen.

    4. Neues Steuergerät einbauen.

      Als Austauschteil ist das Steuergerät werkseitig mit Standardeinstellungen programmiert. Es verfügt jedoch nicht über die Kalibrierung der Niveausensoren. Damit das Steuergerät einwandfrei arbeitet, muß es auf die korrekte Konfiguration programmiert werden.

    5. Neues Steuergerät mit Scania Programmer 2 (SP2) programmieren.

    6. Steuergerät auf Niveausensoren kalibrieren. Die Kalibrierung ist am einfachsten mit SP2, sie kann jedoch auch manuell erfolgen (für weitere Informationen, siehe Normal- Fahrniveau einstellen).

    7. Evtl. vorhandene Fehlercodes löschen. (für weitere Informationen, siehe Fehlersuche - Blinkcodes löschen).

      Magnetventilblock


       

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      ACHTUNG!

      Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

      Druckluftsystem vor dem Abbauen der Schläuche vom Magnetventilblock entleeren.

      Zündspannung stets ausschalten, bevor Arbeiten an der elektronischen Niveauregelung (ELC) durchgeführt werden.


       

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      Erneuern

      Für ELC werden zwei verschiedene Magnetventilblöcke verwendet. Der erste Magnetventilblock wird an der Vorderachse, der zweite an der Hinterachse und bei Gelenkbussen an der mittleren Achse eingesetzt.

      Der vordere Magnetventilblock verfügt über ein zusätzliches Ventil für die schnellere Entleerung der Luftfederbälge bei eingeschalteter Haltestellenabsenkung.

      Druckluftsystem vor dem Erneuern des Magnetventilblocks entleeren.

      Stecker (DIN-Stecker) anziehen, bis ein Klicken hörbar ist.


       

      Magnetventilblock, vorn

      109 354

       

      1image

      3 4

      Magnetventilblock, Mitte/hinten

      109 355

       

      1image

      3 4


       

      1. (3) Auslaß

      2. (1) Zufuhr

      3. (21) Steuerluft zu den Luftfederbälgen rechts 4 (22) Steuerluft zu den Luftfederbälgen links


     

    Bei Rechtslenkern sind die Steuerleitungen (Auslaß 21 und 22) auf der anderen Seite eingebaut.

    Niveausensor


     

    Erneuern


     

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    ACHTUNG!

    Vor dem Erneuern der Niveausensoren muß die Zündspannung ausgeschaltet sein.

    Beim Erneuern eines fehlerhaften Bauteils kann sich das Fahrniveau plötzlich ändern.

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.


     

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    Der vordere Niveausensor ist bei Linkslenkern vor dem rechten Vorderrad und bei Rechtslenkern vor dem linken Vorderrad eingebaut.

    Die hinteren Niveausensoren sind auf beiden Seiten vor der Achse angeordnet.

    Bei Gelenkbussen sind die Niveausensoren der mittleren Achse auf beiden Seiten vor der Achse eingebaut.

    Stecker (DIN-Stecker) anziehen, bis ein Klicken hörbar ist.

    Hinweis: Nach dem Erneuern der Niveausensoren muß die Fahrhöhe neu kalibriert werden. Für weitere Informationen, siehe Abschnitt Kalibrierung.

    Normal-Fahrniveau einstellen


     

    Allgemeines

    Die Einstellung der Normalhöhe der Federbälge ist äußerst wichtig für die Gewährleistung eines optimalen Fahrkomforts und Fahrverhaltens.

    Die Einstellung besteht aus drei Schritten:

    1. Kalibrierung

    2. Einstellung der Federbalghöhe

    3. Einstellung der Hebelposition


     

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    ACHTUNG!

    Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.

    Das Heben/Senken erfolgt sehr schnell.

    Hebel keinesfalls bei drehendem Motor lösen. Es besteht Verletzungsgefahr. Vor der Durchführung von Arbeiten stets die Zündung mit dem Zündschlüssel ausschalten.

    Niemals die Länge der Stange bei drehendem Motor verstellen.


     

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    1 Kalibrierung


     

    Das Fahrniveau läßt sich am einfachsten mit Scania Programmer 2 einstellen.

    Das Fahrniveau kann nicht kalibriert werden, wenn noch Fehlercodes im Steuergerät gespeichert sind. Sicherstellen, daß das System vor der Kalibrierung fehlerfrei ist.

    1. Zündspannung ausschalten.

    2. Verbindungsstangen von den Hebeln der Niveausensoren abbauen.

    3. Hebel mit 4 mm Bohrern o. ä. fixieren.

      Ein zu großes Spiel zwischen Bohrern und Hebeln kann durch Umwickeln der Bohrer mit Isolierband verringert werden.

    4. Um zu verhindern, daß ein Fehlercode durch den außerhalb des Toleranzbereichs befindlichen Niveausensor erzeugt wird, kann eine Prüfmessung wie folgt durchgeführt werden.

      Zündung einschalten.

      Bei Bussen mit einem Multimeter am Stecker C507 messen, bei Gelenkbussen an den Steckern C507 und C675. Die Spannung muß zwischen 2,4 V und 2,6 V liegen.


       

      image

      103 674

       

      Fixieren der Hebel

      Die Messung erfolgt zwischen:


       

      Bus


       

      Pin

       

      Pin

      Stecker

      Funktion

      2 (ELC14)

      und

      3 (ELC13)

      C507

      Niveausensor, vorn

      8 (ELC26)

      und

      9 (ELC11)

      C507

      hinten rechts

      5 (ELC9)

      und

      6 (ELC10)

      C507

      hinten links


       

      Gelenkbus


       

      Pin

      2 (ELC14)


       

      und

      Pin

      3 (ELC13)

      Stecker

      C507

      Funktion

      Niveausensor, vorn

      8 (ELC26)

      5 (ELC9)

      und und

      9 (ELC11)

      6 (ELC10)

      C507 C507

      mittlere Achse, rechts mittlere Achse, links

      2 (ELC9R)

      5 (ELC26R

      und und

      3 (ELC10R)

      6 (ELC11R)

      C675 C675

      hinten links hinten rechts


       

      Wenn sich einer der Sensoren außerhalb des Toleranzbereichs befindet, muß die Befestigung mit den Bohrern verbessert werden.

    5. Zündspannung ausschalten.

    6. Diagnoseschalter drücken und festhalten. Zündschlüssel in Fahrstellung drehen.

      Die Diagnoseleuchte leuchtet für

      2 Sekunden auf, während das Steuergerät einen Selbsttest durchführt, und erlischt dann.

      Nach ca.10 Sekunden leuchtet die Diagnoseleuchte wieder auf.

      Nach weiteren 2 Sekunden erlischt die Leuchte wieder.

      Diagnoseschalter freigeben.

      Die Kalibrierung ist abgeschlossen.

    7. Zündspannung ausschalten.

    Bohrer erst dann aus den Hebeln der Niveausensoren entfernen, wenn die Einstellung der Federbalghöhe abgeschlossen ist.

    Falls die Kalibrierung fehlschlägt

    Die Kalibrierung kann aus folgenden Gründen fehlschlagen:

  • Ein oder mehrere Fehlercodes im Steuergerät gespeichert.

    Sicherstellen, daß das System vor der Kalibrierung fehlerfrei ist.

  • Hebel der Niveausensoren außerhalb der Toleranz:

    Prüfen, ob die Hebel korrekt an den Befestigungsbohrungen ausgerichtet sind.

  • Einer der Schalter für Haltestellenabsenkung/Normal- Fahrniveau oder Heben/Senken ist betätigt (nach Masse geschaltet).

    Sicherstellen, daß die Schalter ausgeschaltet sind. Schalteranschlüsse prüfen.

  • Der Diagnoseschalter wurde vor der Bestätigung durch die wieder aufleuchtende Leuchte losgelassen

    (ca. 10 Sekunden). Kalibrierung wiederholen.

  • Anderer Fehler:

Auf Vorhandensein von Fehlercodes prüfen, Fehler suchen, abstellen, Fehlercodes löschen und Kalibrierung wiederholen.

Federbalghöhe einstellen


 

Für Maße zur Einstellung der Federbalghöhe: Siehe Gruppe 12 Federbalghöhe im Service- Handbuch.

Bestimmte Busse verfügen über ein zweites Fahrniveau, bei dem die Federbalghöhe bei stehendem Fahrzeug um ca. 20 mm abgesenkt wird. Wenn diese Funktion werkseitig im Steuergerät programmiert ist, wird dies durch einen Aufkleber auf dem Steuergerät kenntlich gemacht. Der Text ist auf Englisch und lautet folgendermaßen:

2:nd driving level: With

Das Prüfmaß ist bei diesen Fahrzeugen um

20 mm geringer als das Einstellmaß. Nach der Einstellung leuchtet die Niveaufehlerleuchte. Beim Starten des Motors wird das Fahrzeug auf das zweite Fahrniveau abgesenkt und die Leuchte erlischt.


 

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Federbalghöhe


 

103 909

 

Federbalghöhe messen

Beschreibung

Sicherstellen, daß die Zündung ausgeschaltet ist.

Die Höhe der Federbälge wird von der Ober- zur Unterkante gemessen.

Am Fahrzeug befinden sich drei Ventile zum Füllen/Entleeren der Luftfederbälge beim Einstellen der Höhe. Eines vorn und zwei hinten. Am vorderen Ventil werden die vorderen Federbälge eingestellt. Die hinteren Ventile dienen der Einstellung der hinteren Federbälge.

Luftfederbälge über die Ventile füllen bzw. entleeren, bis die korrekte Höhe erreicht ist.


 

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Lage der hinteren Ventile


 

103 676

 

Bei Fahrgestellen der U-Klasse befinden sich die hinteren Ventile vor der Hinterachse.


 

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Lage des vorderen Ventils


 

103 675

 

3 Hebelposition einstellen

Sicherstellen, daß die Zündung ausgeschaltet ist.

Verbindungsstange auf korrekte Länge einstellen. Um Spannungen im Hebelsystem, die zu einer inkorrekten Fahrhöhe führen könnten, zu vermeiden, muß der Arm beim Einbauen an die Kugel leicht gesichert sein. Der Hebel darf keinen Druck auf den Bohrer ausüben. Der Bohrer muß leicht herauszunehmen sein.

Pneumatik und Elektrik Druckluftsystem

Einbaulage der Bauteile

Einbaulage der Bauteile


 

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V523


 

F904


 

L900 X905


 

L900 L900


 

V524


 

X902


 


 

X905

115 212

 

F904


 

Einbaulage der Bauteile, Gelenkbus


 

image

L900


 


 

F904

V523


 

V543

X905


 

F904

L900


 

L900 X905


 

L900 L900

V524


 

X902


 


 

X905

115 206

 

F904

Schematische Darstellung, Pneumatik

Schematische Darstellung für K- und L-Busse 4x2


 

V524

 

image

image

image

1

LA4−12


 

22 21

2

7 3

9 8

LB2_6

 

6 4 3

LB1−12

 

X902


 

LC1−12

 

X905


 


 

For feeding circuit, see main diagram

 

L900 L900

Front axle


 


 

1

LA5−12


 

21

V523


 

22


 


 

LD1−12

LE1−12


 


 

L900 L900


 

LD2−12

 

LE2−12

 

Rear axle


 

LD4−6

 

LE4−6

 

L900 L900


 

X905

114 734

 

X905


 

Die Abbildung zeigt einen Linkslenker. Bei Rechtslenkern ist die Leitung LC1 an die linken Luftfederbälge angeschlossen und die Leitung LB1 an die rechten Luftfederbälge.

Schematische Darstellung von 4x2 N-Fahrzeugen


 

V524

 

image

image

image

1

LA4−12


 

22 21

2

7 3

9 8

LB2_6

 

6 4 3

LB1−12

 

X902


 

LC1−12

 

X905


 


 

For feeding circuit, see main diagram

 

L900 L900

Front axle


 


 

1

LA5−12


 

21

V523


 

22


 


 

LD1−12

LE1−12


 


 

LD2−12


 

L900 L900


 

LE2−12


 

LD3−12

 

LE3−12

 

Rear axle


 

L900 L900


 

X905

LD4−6

 

LE4−6

 

114 733

 

X905


 

Die Abbildung zeigt einen Linkslenker. Bei Rechtslenkern ist die Leitung LC1 an die linken Luftfederbälge angeschlossen und die Leitung LB1 an die rechten Luftfederbälge.

Schematische Darstellung für K- und L-Busse 6x2 Ohne Lastübertragung


 

V524

 

image

image

image

1

LA4−12


 

22 21

2

7 3

9 8

LB2_6

 

6 4 3

LB1−12

 

X902


 

LC1−12

 

X905


 

L900 L900

Front axle


 


 

1

LA5−12


 

21

V523


 

22


 


 

LD1−12

LE1−12


 

L900

L900


 

LD3−12

LD2−12

 

LE1−12

 

LE3−12

 

Rear axle


 


 

L900


 

L900


 

LD4−6 LE4−6

 

L900 L900

Tag axle


 

114 736

 

X905


 


 

Die Abbildung zeigt einen Linkslenker. Bei Rechtslenkern ist die Leitung LC1 an die linken Luftfederbälge angeschlossen und die Leitung LB1 an die rechten Luftfederbälge.

Schematische Darstellung für K- und L-Busse 6x2 Mit Lastübertragung


 

V524

 

image

image

image

1

LA412


 

22 21

2

7 3

9 8

LB2_6

 

6 4 3

LB112

 

X902


 

LC112

 

X905


 

L900 L900


 

Front axle


 


 

1

LA512


 

21

V523


 

22


 


 

LD112

LE112


 

L900

L900


 

LD312

LD212

 

LE112

 

LE312

 

Rear axle


 

L900

L900


 

LA66


 

V525 4

3

3

11 12

21 22

LF112 LG112


 


 

X902

4


 

5


 

1 2 3


 

5


 

7

8

L900 L900


 

114 735

 

Tag axle


 

X905


 

Die Abbildung zeigt einen Linkslenker. Bei Rechtslenkern ist die Leitung LC1 an die linken Luftfederbälge angeschlossen und die Leitung LB1 an die rechten Luftfederbälge.

Schematische Darstellung von 6x2/2 N-Fahrzeugen

image

image

1

image

LA4−12


 


 

2

7 3

9 8

LA5−12

 

6 4

X902

22


 

LB1−12

 

LB2−6

 

X905


 

L900


 

3


 

Front axle


 

L900

21


 

LC1−12

 

V524


 

1

LA5−12


 

21


 

LJ1−12


 

V543


 

22


 

3

LK1−12


 

LJ3−12

 

JK3−12

 

L900 L900


 

LJ2−12 LK2−12

For feeding circuit see main diagram

 

Middle axle

L900 L900


 

X905 X905


 


 

EA2−12


 

EC3−12

 

LA6−12

X901 1

F904 21

V523

 

22

LD1−12

LE1−12

L900 L900


 

LD3−12

 

LE3−12

 

LD2−12 LE2−12


 

Rear axle

L900 L900


 

LD4−6

 

LE4−6

 

114 737

 

X905 X905


 

Die Abbildung zeigt einen Linkslenker. Bei Rechtslenkern ist die Leitung LC1 an die linken Luftfederbälge angeschlossen und die Leitung LB1 an die rechten Luftfederbälge.

Elektrisches System


 

Einbaulage der Bauteile

Einbaulage der Bauteile


 

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Einbaulage der Bauteile, Gelenkbus


 


 

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Schaltpläne, Bus

Stromkreis 1 - 25


 

image

Stromkreis 26 - 50


 

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Stromkreis 51 - 75


 

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Stromkreis 76 - 100


 

image

Stromkreis 101 - 125


 

image

Stromkreis 126 - 150


 

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Stromkreis 151 - 175


 

image

Stromkreis 176 - 200


 

image

Stromkreis 201 - 225


 

image

Stromkreis 226 - 250


 

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Stromkreis 251 - 275


 

image

Schaltpläne, Gelenkbus

Stromkreis 1 - 25


 

image

Stromkreis 26 - 50


 

image


 

Stromkreis 51 - 75


 

image

Stromkreis 76 - 100


 

image

Stromkreis 101 - 125


 

image

Stromkreis 126 - 150


 

image

Stromkreis 151 - 175


 

image

Stromkreis 176 - 200


 

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Stromkreis 201 - 225


 

image

Stromkreis 226 - 250


 

image

Stromkreis 251 - 275


 

image

Stromkreis 276 - 300


 

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Stromkreis 301 - 325


 

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image


 

ELC


 

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109 887

 

Fehlersuche

12:03-53

Ausgabe 1 de


 

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Inhalt

Einführung Sicherheit 3

Fehlersuche Allgemeine Informationen 4

System-Warnleuchte 4

Fahrhöhen-Warnleuchte 4

Durch das Steuergerät erkannte Fehler 5

Nicht durch das Steuergerät erkannte Fehler ...5

Diagnosefunktion Blinkcodes auslesen 6

Blinkcodes 7

Fehlerfreies System 7

Fehlercodes löschen 7

Fehler-/Blinkcodetabelle 8

Blinkcodes 9 - 26

ELC Bosch


 

Einführung


 

System

Diese Arbeitsbeschreibung gilt für ELC von Bosch.


 

Sicherheit


 

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ACHTUNG!

Fahrzeuge mit Luftfederung sind vor der Durchführung von Arbeiten unter dem Fahrzeug stets mit Unterstellböcken abzustützen.


 

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Arbeiten unter luftgefederten Fahrzeugen dürfen nicht so ausgeführt werden, daß die Gefahr von Personenschäden besteht.

Fällt der Rahmen auf die Achse, kann es zu Verletzungen kommen.

Der Rahmen fällt auf die Achse, wenn:

  • Ein Luftfederbalg beschädigt ist.

  • Eine Druckluftleitung getrennt wird.

  • Ein elektrisches Ventil zum Entleeren der Luftfederbälge eingeschaltet wird.

  • Ein Niveausensor bei eingeschaltetem Startstrom erneuert wird.

Fehlersuche


 

Allgemeine Informationen

Die ELC überwacht kontinuierlich ihre eigene Funktion. Zusätzlich führt das Steuergerät bei jedem Einschalten des Startstroms einen Selbsttest durch.

Sobald ein Fehler auftritt und dieser erkannt wurde, leuchtet die System-Warnleuchte auf. Dem erkannten Fehler wird ein Fehlercode zugeordnet, der im Steuergerät gespeichert wird. Die Niveauregelung wird dann vollständig abgeschaltet. Der Fehlercode wird von der Diagnoseleuchte in Form eines Blinkcodes ausgegeben.


 

image

System-Warnleuchte

Die System-Warnleuchte leuchtet auch, wenn:

103 647

 

  • Der Startstrom eingeschaltet wird. Die Leuchte zeigt an, daß das System funktioniert. Es wird kein Fehlercode erzeugt.

  • Die Kalibrierung der Fahrhöhe abgeschlossen ist. Es wird kein Fehlercode erzeugt.

  • Die Versorgungsspannung zum Steuergerät zu gering ist, zwischen 7,5 und 18 Volt. Es wird kein Fehlercode erzeugt. Das Steuergerät wird abgeschaltet, wenn die Versorgungsspannung unter 7,5 Volt abfällt.


     

    image

    Fahrhöhen-Warnleuchte

    Die Fahrhöhen-Warnleuchte leuchtet auf, wenn:

    116 262

     

  • Die Fahrhöhe manuell geändert wurde.

  • Die Haltestellenabsenkung aktiviert wurde.

    Durch das Steuergerät erkannte Fehler

  • Kurzschlüsse in Kabeln, Sensoren und Magnetventilen.

  • Unterbrochene Stromkreise in Kabeln, Sensoren und Magnetventilen.

  • Inkorrekte Steuerfunktion (das Steuergerät kann das Fahrzeug nicht auf das gewünschte Niveau anheben oder absenken).

  • Speichermodulfehler im Steuergerät.

    Nicht durch das Steuergerät erkannte Fehler.

    In den Magnetventilen:

  • Falls ein zum Anheben/Absenken benötigtes Ventil festhängt, ist die Fahrhöhe inkorrekt.

  • Ist eines dieser Ventile undicht, versucht ELC permanent die korrekte Fahrhöhe einzuregeln.

    In den Niveausensoren:

  • Ist die Spule in den Niveausensoren beschädigt oder ist Feuchtigkeit in den Sensor oder Sensorschalter eingedrungen, führt dies zu einer inkorrekten Fahrhöhe.

    Andere Fehler:

  • Bestimmte interne Fehler im Steuergerät. Die Federung kann weder manuell noch automatisch geregelt werden.

  • Verbogene(r) Hebel/Verbindungsstange zum Niveausensor. Dieser Fehler führt zu einem inkorrekten Fahrniveau.

    Diagnosefunktion


     

    Blinkcodes auslesen

    Das Steuergerät gibt die Fehlercodes als Blinkcodes aus. Die Blinkcodes werden an der Leuchte im Diagnoseschalter und der System- Warnleuchte angezeigt.

    image

    Bevor die Blinkcodes angezeigt werden können, muß der Selbsttest des Steuergeräts abgeschlossen sein (dies dauert nach dem Einschalten des Startstroms einige Sekunden).

    1. Diagnoseschalter mindestens drei Sekunden drücken.

    2. Schalter loslassen, die Fehlercodes werden durch Blinksignale ausgegeben.


     

    Nachdem alle Fehlercodes ausgegeben wurden, unterbricht das Steuergerät die Ausgabe für

    103 923

     

    1,5 Sekunden. Die Fehlercode-Ausgabe wird dann wiederholt. Dieser Vorgang wiederholt sich, bis der Fahrstrom ausgeschaltet wird oder alle Fehlercodes gelöscht sind.


     

    Blinkcodes


     

    Blinken Fehler

    0 Kein Fehler.

    1. Nicht belegt.

    2. Stromkreis unterbrochen/Kurzschluß nach Masse in einem der Magnetventile.

    3. Kurzschluß zur Spannungsversorgung oder nach Masse in einem der Magnetventile.

    4. Drehzahlsignalfehler.

    5. Niveausignalfehler.

    6. Unplausible Zeit für die Niveaueinstellung.

    7. Schalterfehler.

    8. Interner Fehler im Steuergerät.

    9. Interner Fehler im Steuergerät.

    10. Niveaukalibrierungsfehler.

    11. Programmzeitfehler.


     

    Fehlerfreies System

    Sind keine Fehler im Steuergerät gespeichert, blinkt die Leuchte nicht.


     

    Fehlercodes löschen

    Die Fehlercodes bleiben bis zur beabsichtigten Löschung gespeichert. Um eine falsche Diagnose bei der nächsten Fehlersuche zu verhindern, müssen nach dem Beheben der Fehler die Fehlercodes gelöscht werden.

    1. Blinkcodes auslesen; dazu Diagnosetaste mindestens 3 Sekunden drücken.

    2. Diagnoseschalter erneut drücken und festhalten. Die Diagnoseleuchte erlischt.

    3. Schalter zur Trittstufensenkung (Haltestellenabsenkung)/Normalniveau oder Schalter zum Heben/Senken einmal für mindestens 0,3 Sekunden drücken. Taste loslassen.

    Fehler-/Blinkcodetabelle

    Da die Blinkcodes nicht so genau sind, wie die Blinkcodes in Scania Diagnos 2, kann anhand der folgenden Tabelle abgelesen werden, welcher Fehlercode dem jeweiligen Blinkcode entspricht.


     

    Fehlercode

    Blinkcode

    3

    9 (d)

    20

    2 (a)

    21

    2 (b)

    22

    2 (c)

    23

    2 (d)

    34

    3

    45

    4

    55

    5 (c)

    56

    5 (a)

    57

    5 (b)

    61

    6 (a)

    62

    6 (b)

    63

    6 (c)

    74

    7

    85

    8

    90

    9 (c)

    94

    9 (e)

    96

    9 (a)

    97

    9 (b)

    101

    10

    112

    11

    Blinkcodes


     

    Blinkcode 2 (a)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils hinten links.


     

    Ursache:

  • Stromkreisunterbrechung oder Masseschluß zwischen Steuergerät (Pin 22) und Magnetventil.

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 35) und Magnetventil.

  • Inkorrekter Widerstand im Ventilanschluß.

  • Magnetventil defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.

    Maßnahme:

  • Stecker vom Magnetventilblock abziehen.

  • Pins am Ventilblock auf Verunreinigungen und Beschädigungen prüfen.

  • Widerstand an den Pins (2, 4) am Magnetventilblock messen. Der Widerstand muß bei 80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Magnetventilblock wieder anschließen. Verkabelung zum Steuergerät prüfen. Dazu Stecker vom Steuergerät abziehen und Widerstand zwischen Pin 22 und Pin 35 messen. Der Widerstand muß bei 80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Werden bei den oben genannten Prüfungen keine Fehler festgestellt: System mit einem neuen Steuergerät prüfen.

    Blinkcode 2 (b)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils hinten rechts.


     

    Ursache:

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 21) und Magnetventil (Pin 2).

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 35) und Magnetventil.

  • Masseschluß in der Spannungsversorgung zum Magnetventil (Pin 21).

  • Inkorrekter Widerstand im Ventilanschluß.

  • Magnetventil defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.

    Maßnahme:

  • Stecker vom Magnetventilblock abziehen.

  • Pins am Ventilblock auf Verunreinigungen und Beschädigungen prüfen.

  • Widerstand an den Pins (3, 4) am Magnetventilblock messen. Der Widerstand muß bei 80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Magnetventilblock wieder anschließen. Verkabelung zum Steuergerät prüfen. Dazu Stecker vom Steuergerät abziehen und Widerstand zwischen Pin 21 und Pin 35 messen. Der Widerstand muß bei

    80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Werden bei den oben genannten Prüfungen keine Fehler festgestellt: System mit einem neuen Steuergerät prüfen.

    Blinkcode 2 (c)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils, Vorderachse.


     

    Ursache:

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 3) und Magnetventil.

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 35) und Magnetventil.

  • Masseschluß in der Spannungsversorgung zum Magnetventil (Pin 3).

  • Inkorrekter Widerstand im Ventilanschluß.

  • Magnetventil defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.

    Maßnahme:

  • Stecker vom Magnetventilblock abziehen.

  • Pins am Ventilblock auf Verunreinigungen und Beschädigungen prüfen.

  • Widerstand an den Pins (2, 4) am Magnetventilblock messen. Der Widerstand muß bei 80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Magnetventilblock wieder anschließen. Verkabelung zum Steuergerät prüfen. Dazu Stecker vom Steuergerät abziehen und Widerstand zwischen Pin 3 und Pin 35 messen. Der Widerstand muß bei

    80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Werden bei den oben genannten Prüfungen keine Fehler festgestellt: System mit einem neuen Steuergerät prüfen.

    Blinkcode 2 (d)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Magnetventils, Steuerung. Vorn, Mitte oder hinten.


     

    Ursache:

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 4) und einem der Magnetventile.

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Steuergerät (Pin 35) und einem der Magnetventile.

  • Masseschluß in der Spannungsversorgung zum Magnetventil (Pin 4).

  • Inkorrekter Widerstand im Ventilanschluß.

  • Magnetventil defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Die Steuerventile in den vorderen und hinteren/ mittleren Blöcken sind an dieselbe Versorgung (Pin 4) am Steuergerät angeschlossen. Das Steuergerät kann den defekten Magnetventilblock nicht ermitteln.

    Das Steuergerät für die hintere Antriebsachse an einem Gelenkbus ist nur an einen Magnetventilblock angeschlossen.

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.


     

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

  • Stecker von Magnetventil(en) abziehen.

  • Pins am Ventilblock auf Verunreinigungen und Beschädigungen prüfen.

  • Widerstand an den Pins (1, 4) am Magnetventilblock messen. Der Widerstand muß bei 80 +/- 10 Ohm liegen.

  • Verkabelung zum Steuergerät auf Stromkreisunterbrechung und Kurzschluß prüfen.

  • Pins am Steuergerät und am Stecker auf Verunreinigungen und/oder Beschädigungen prüfen.

  • Werden bei den oben genannten Prüfungen keine Fehler festgestellt: System mit einem neuen Steuergerät prüfen.

    Blinkcode 3


     


     

    Fehler:

    Kurzschluß im Versorgungsstromkreis eines der Niveausensoren.


     

    Ursache:

  • Masseschluß in einem Versorgungskabel zwischen Steuergerät (Pins 27, 28, 29) und Niveausensoren.

  • Kurzschluß an Spannungsversorgung (+) in einem der Massekabel zwischen Steuergerät (Pins 9, 14, 26) und Niveausensoren.

  • Defekt in einem der Niveausensoren.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf.

    Nach Beheben des Defekts erlischt die Warnleuchte, und die Funktion wird nach Aus- und Einschalten des Startstroms wiederhergestellt.

    Die Spannung zwischen Pin 1 und Pin 18 des Steuergeräts muß über 22 V liegen.


     

    Maßnahme:

  • Stecker von Niveausensor abziehen und Spannung an Pins 1 und 2 messen. Die Spannung muß 5 +/- 0,25 Volt betragen. Wenn die Spannung korrekt ist: Niveausensor prüfen. Wenn die Spannung korrekt ist: wie folgt fortfahren.

  • Verkabelung auf Kurzschluß prüfen.

  • Spannung messen zwischen Pin 9 und Pin 27 (hinten links), Pin 26 und Pin 28

    (hinten rechts) sowie zwischen Pin 14 und Pin 29 (vorn) des Steuergeräts. Die Spannung muß 5 +/- 0,25 Volt betragen. Ist dies nicht der Fall: Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 4


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis für das Geschwindigkeitssignal des Fahrtenschreibers.


     

    Ursache:

  • Stromkreisunterbrechung zwischen Pin 32 des Steuergeräts und Fahrtenschreiber.

  • Das Signal ist an Spannungsversorgung oder Masse kurzgeschlossen.

  • Fahrtenschreiber defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf.

    Die Warnleuchte erlischt nach Beheben des Defekts und Erfassung des Fahrtenschreibersignals vom Steuergerät, d. h. wenn das Fahrzeug gefahren wird.


     

    Maßnahme:

  • Verkabelung zwischen Pin 32 des Steuergeräts und Fahrtenschreiber prüfen.

    Blinkcode 5 (a)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Niveausensorsignals hinten links.


     

    Ursache:

  • Kurzschluß oder Stromkreisunterbrechung im Signalkabel zwischen Pin 4 des Niveausensors und Pin 10 des Steuergeräts.

  • Stromkreisunterbrechung in der Spannungsversorgung des Niveausensors (Pins 27 und 9 des Steuergeräts).

  • Möglicherweise ist der Gelenkarm des Niveausensors verbogen oder verschlissen.

  • Niveausensor defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf.

    Nach Beheben des Defekts erlischt die Warnleuchte, und die Funktion wird nach Aus- und Einschalten des Startstroms wiederhergestellt.

    Maßnahme:

  • Arm und Gelenke des Sensors prüfen.

  • Stecker des Sensors abziehen. Er darf nicht verschmutzt oder beschädigt sein.

  • Hebel des Sensors lösen. Widerstand an Pins 1 und 4 messen. Der Widerstand muß zwischen 2,5 und 7,3 Ohm betragen, wenn der Hebel zwischen max. und min. bewegt wird.

  • Widerstand am Stecker zwischen

    Pin 1 und 2 messen. Die Spannung muß 5 +/-0,25 Volt betragen.

  • Verkabelung auf Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluß prüfen.

    Blinkcode 5 (b)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Niveausensorsignals hinten rechts.


     

    Ursache:

  • Kurzschluß oder Stromkreisunterbrechung im Signalkabel zwischen Pin 4 des Niveausensors und Pin 11 des Steuergeräts.

  • Stromkreisunterbrechung in der Spannungsversorgung des Niveausensors (Pins 28 und 26 des Steuergeräts).

  • Möglicherweise ist der Gelenkarm des Niveausensors verbogen oder verschlissen.

  • Niveausensor defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf.

    Nach Beheben des Defekts erlischt die Warnleuchte, und die Funktion wird nach Aus- und Einschalten des Startstroms wiederhergestellt.

    Maßnahme:

  • Arm und Gelenke des Sensors prüfen.

  • Stecker des Sensors abziehen. Er darf nicht verschmutzt oder beschädigt sein.

  • Hebel des Sensors lösen. Widerstand an Pins 1 und 4 messen. Der Widerstand muß zwischen 2,5 und 7,3 Ohm betragen, wenn der Hebel zwischen max. und min. bewegt wird.

  • Widerstand am Stecker zwischen

    Pin 1 und 2 messen. Die Spannung muß 5 +/-0,25 Volt betragen.

  • Verkabelung auf Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluß prüfen.

    Blinkcode 5 (c)


     


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Stromkreis des Niveausensors, vorn.


     

    Ursache:

  • Kurzschluß oder Stromkreisunterbrechung im Signalkabel zwischen Pin 4 des Niveausensors und Pin 13 des Steuergeräts.

  • Stromkreisunterbrechung in der Spannungsversorgung des Niveausensors (Pins 29 und 14 des Steuergeräts).

  • Möglicherweise ist der Gelenkarm des Niveausensors verbogen oder verschlissen.

  • Niveausensor defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf.

    Nach Beheben des Defekts erlischt die Warnleuchte, und die Funktion wird nach Aus- und Einschalten des Startstroms wiederhergestellt.

    Maßnahme:

  • Arm und Gelenke des Sensors prüfen.

  • Stecker des Sensors abziehen. Er darf nicht verschmutzt oder beschädigt sein.

  • Hebel des Sensors lösen. Widerstand an Pins 1 und 4 messen. Der Widerstand muß zwischen 2,5 und 7,3 Ohm betragen, wenn der Hebel zwischen max. und min. bewegt wird.

  • Widerstand am Stecker zwischen

    Pin 1 und 2 messen. Die Spannung muß 5 +/-0,25 Volt betragen.

  • Verkabelung auf Stromkreisunterbrechung oder Kurzschluß prüfen.

    Blinkcode 6 (a)


     


     

    Fehler:

    Unplausible Niveauregulierungsdauer hinten links.


     

    Ursache:

  • Undichtigkeit in Luftfederbälgen, Leitungen oder Ventilen.

  • Luftfederbälge, Leitungen, Ventile oder Niveausensorgestänge beschädigt.

  • Niveau "hoch", "niedrig" oder "Trittstufe abgesenkt" kann aufgrund inkorrekter Parameter nicht eingestellt werden.


     

    Bemerkungen:

    Der Defekt tritt nach mindestens 4 Minuten ständiger Betätigung auf.

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

  • Luftfederbälge, Leitungen, Ventile oder Niveausensorgestänge auf Undichtigkeiten und Beschädigungen prüfen.

  • Sicherstellen, daß die Ventile bei Niveau "hoch", "niedrig" und "Trittstufe abgesenkt" geschlossen sind.

  • Schließen die Ventile nicht, wird aber das Fahrzeug in die korrekte Richtung angehoben/abgesenkt, kann dies durch ein falsch programmiertes Steuergerät verursacht werden. Steuergerät neu programmieren.

    Blinkcode 6 (b)


     


     

    Fehler:

    Unplausible Niveauregulierungsdauer hinten rechts.


     

    Ursache:

  • Undichtigkeit in Luftfederbälgen, Leitungen oder Ventilen.

  • Luftfederbälge, Leitungen, Ventile oder Niveausensorgestänge beschädigt.

  • Niveau "hoch", "niedrig" oder "Trittstufe abgesenkt" kann aufgrund inkorrekter Parameter nicht eingestellt werden.


     

    Bemerkungen:

    Der Defekt tritt nach mindestens 4 Minuten ständiger Betätigung auf.

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.

    Maßnahme:

  • Luftfederbälge, Leitungen, Ventile oder Niveausensorgestänge auf Undichtigkeiten und Beschädigungen prüfen.

  • Sicherstellen, daß die Ventile bei Niveau "hoch", "niedrig" und "Trittstufe abgesenkt" geschlossen sind.

  • Schließen die Ventile nicht, wird aber das Fahrzeug in die korrekte Richtung angehoben/abgesenkt, kann dies durch ein falsch programmiertes Steuergerät verursacht werden. Steuergerät neu programmieren.

    Blinkcode 6 (c)


     


     

    Fehler:

    Unplausible Niveauregulierungsdauer vorn.


     

    Ursache:

  • Undichtigkeit in Luftfederbälgen, Leitungen oder Ventilen.

  • Luftfederbälge, Leitungen, Ventile oder Niveausensorgestänge beschädigt.

  • Niveau "hoch", "niedrig" oder "Trittstufe abgesenkt" kann aufgrund inkorrekter Parameter nicht eingestellt werden.


     

    Bemerkungen:

    Der Fehler tritt nach mindestens 4 Minuten ständiger Betätigung auf.

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.

    Maßnahme:

  • Luftfederbälge, Leitungen, Ventile oder Niveausensorgestänge auf Undichtigkeiten und Beschädigungen prüfen.

  • Sicherstellen, daß die Ventile bei Niveau "hoch", "niedrig" und "Trittstufe abgesenkt" geschlossen sind.

  • Schließen die Ventile nicht, wird aber das Fahrzeug in die korrekte Richtung angehoben/abgesenkt, kann dies durch ein falsch programmiertes Steuergerät verursacht werden. Steuergerät neu programmieren.

    Blinkcode 7


     

    Fehler:

    Unterbrechung oder Kurzschluß im Schalterstromkreis.


     

    Ursache:

  • Fehler in der Verkabelung zwischen dem Steuergerät und einem der Schalter für Fahrniveau oder abgesenkte Trittstufe.

  • Schalter defekt.

  • Steuergerät defekt.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

  • Verkabelung zwischen dem Steuergerät (Pins 6, 8 und 24) und den Schaltern für Fahrniveau und Trittstufenabsenkung prüfen.

  • Schalter erneuern.

  • Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 8


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Fehler in serieller ISO-Diagnose-Schnittstelle.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

  • Verkabelung zwischen Pin 15 und Pin 33 des Steuergeräts und dem Diagnoseanschluß (K, L) prüfen.

  • Blinkcodes löschen. Wird der Blinkcode erneut erzeugt, muß das Steuergerät erneuert werden.

    Blinkcode 9 (a)


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Fehler im Speicher (EEPROM defekt).


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

    Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 9 (b)


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Fehler im Speicher (RAM defekt).


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

    Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 9 (c)


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Fehler im Speicher (ROM defekt).


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

    Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 9 (d)


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Defekt im Steuergerät (defekter Prozessor).


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

    Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 9 (e)


     

    Fehler:

    Interner Fehler im Steuergerät.


     

    Ursache:

    Fehler in der Unterbrecherfunktion.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Regelkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

    Steuergerät erneuern.

    Blinkcode 10


     


     

    Fehler:

    Defekt bei Kalibrierung des normalen Fahrniveaus.


     

    Ursache:

  • Das Signal vom Niveausensor lag bei der Kalibrierung des normalen Fahrniveaus nicht zwischen 2,34 und 2,66 V.

  • Einer der Schalter für Fahrniveau oder abgesenkte Trittstufe war während der Kalibrierung betätigt (an Masse gelegt).


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.

    Weitere Informationen zur Einstellung des normalen Fahrniveaus sind in "ELC" im Werkstatt-Handbuch unter Arbeitsbeschreibung zu finden.


     

    Maßnahme:

  • Sicherstellen, daß die Spannung der Niveausensoren bei der Kalibrierung des normalen Fahrniveaus zwischen

    2,34 und 2,66 V liegt (z. B. Kalibrierfunktion in SP2 verwenden). Ist die Spannung nicht stabil und innerhalb des Intervalls, liegt ein Fehler im Niveausensor oder in den Kabeln/Pins zwischen Sensor und Steuergerät vor.

  • Sicherstellen, daß die Schalter für Fahrniveau oder abgesenkte Trittstufe nicht betätigt (an Masse gelegt) sind (Pins 6, 8 und 24).

  • Neukalibrierung des Fahrniveaus durchführen. Weitere Informationen dazu sind in "ELC" im Werkstatt-Handbuch unter Arbeitsbeschreibung zu finden.

    Blinkcode 11


     

    Fehler:

    Laufzeitfunktion defekt.


     

    Ursache:

    Steuergerät defekt. Steuergerät durch extreme Belastung ohne Funktion.


     

    Bemerkungen:

    Tritt ein Fehler auf, wird der Stromkreis getrennt, und die System-Warnleuchte leuchtet auf. Dieser Fehler bleibt bestehen. Auch nach Beheben des Fehlers bleibt der Stromkreis unterbrochen, bis die Spannungsversorgung ausgeschaltet wird.

    Wird die Spannungsversorgung wieder eingeschaltet, funktioniert ELC nach einem erfolgreichen Selbsttest einwandfrei, vorausgesetzt der Fehler wurde behoben.


     

    Maßnahme:

  • Stecker des Steuergeräts auf defekte Kontakte prüfen.

  • Fehlercode löschen, Spannungsversorgung einschalten und Motor starten. Motor mindestens 60 Sekunden drehen lassen. Wird der Fehlercode erneut gesetzt, Steuergerät erneuern.

image image 12:00-05

image

Ausgabe 5 de


 

image

image

Balghöhe


 

image

Einstellen der Balghöhe


 

101 192

 

A


 

1 586 500

©

Scania CV AB 2002, Sweden

Inhalt

Lkw Fahrgestellhöhe 3

Vorderachse 3

Hinterachse 4

Mechanisch gesteuerte Luftfederung

(A-Federung) 5

ELC Generation 1, vorn 6

ELC Generation 1, hinten 6

ELC Generation 2, vorn 7

ELC Generation 2, hinten 8

Busse Balghöhe prüfen 9

Balghöhe 10

Toleranzen 11

Balghöhe


 

Lkw


 

Fahrgestellhöhe

Es gibt drei verschiedene Fahrgestellhöhen, die die Kalibrierungshöhen beeinflussen. Dabei steht


 

N für normal, z. B. 4x2 N L für tief, z. B. 4x2 L

E für extra tief, z. B. 4x2 E


 

image

Vorderachse

Ausschlaggebend für die Wahl der Balghöhe bei der Kalibrierung vorn ist das Tiefbett der Vorderachse.


 

AMA 860, 170 mm Tiefbett

AMA 740, 112 mm Tiefbett A

AMA 920, 82 mm Tiefbett


 

101 192

 

Die Balghöhe vorn wird zwischen der Rahmenunterseite und der Unterkante des unteren Rollenkörpers am Balg gemessen.

Hinterachse

image

image

Ausschlaggebend für die Wahl der Balghöhe bei der Kalibrierung hinten ist der Hinterachsegehäusetyp. Bei Fahrzeugen mit Nachlaufachse ist die Achse vor der Messung

abzusenken. A


 


 

ADA 1300

ADA 1500

Doppelachse


 

Ein weiterer Faktor, der die Kalibrierung beeinflußt, ist die Generation der Hinterachsaufhängung.

  • Bei Generation 1 befinden sich die Stoßdämpfer auf der Innenseite des Rahmens.

  • Bei Generation 2 befinden sich die Stoßdämpfer auf der Außenseite des Rahmens.


     

    101 193

     

    Die Balghöhe hinten wird bei abgesenkter Nachlaufachse zwischen der Rahmenunterseite und der Oberkante des Hinterachsgehäuses gemessen.

    Mechanisch gesteuerte Luftfederung - A-Federung


     

    Fahrgestell

    Hinterachse

    Fahrniveau


     

    +/- 15 mm

    Maximal- niveau

    +/- 15 mm

    Anmerkungen

    4x2N

    ADA 1100/ 1300a

    142

    269

    Generation 1

    4x2N

    ADA 1100/ 1300b

    128

    288

    Generation 2

    4x2N

    ADA 1500Pb/ 1501Pb

    122

    282

    Generation 2

    4x2L

    ADA 1100/ 1300c

    101

    288

    Generation 2

    Hergestellt vor Februar 2000

    4x2L

    ADA 1100/ 1300d

    70

    220

    Generation 2

    Hergestellt nach Februar 2000


     

    a = Hinterachsaufhängung, Generation 1.

    b = Hinterachsaufhängung, Generation 2.

    c = Hinterachsaufhängung, Generation 2, hergestellt vor Februar 2000.

    d = Hinterachsaufhängung, Generation 2, hergestellt nach Februar 2000.

    ELC Generation 1 - vorn


     

    Fahrgestell

    Vorderachse

    Fahrniveau


     

    +/- 10 mm

    Maximal-

    niveau

    +/- 10 mm

    Anmerkungen

    4x2N

    AMA 740

    265

    452

     

    6x2N

    AMA 860

    317

    537

     


     

    ELC Generation 1 - hinten


     

    Fahrgestell

    Hinterachse

    Fahrniveau


     

    +/- 10 mm

    Maximal-

    niveau

    +/- 10 mm

    Anmerkungen

    4x2N

    ADA 1300

    142

    262

     

    6x2N

    ADA 1300

    142

    262

     

    ELC Generation 2 - vorn


     

    Fahrgestell

    Balghöhe

    Vorderachse

    Fahrniveau


     

    +/- 10 mm

    Maximal- niveau

    +/- 10 mm

    Anmerkungen

    4x2N

    6x2N

    6x4N

    6x2/4N

    8x2/4N

    6x2*4N

    8x4*4N

    Normal

    AMA 860

    317

    537

     

    4x2N

    6x2N

    6x4N

    6x2/4N

    6x2*4N

    Tief

    AMA 740

    265

    452

     

    8x2N

    8x4N

    8x2*6N

    Normal

    AMA 860

    317

    477

     

    8x2N

    8x4N

    8x2*6N

    Tief

    AMA 740

    265

    425

     

    4x2L

    6x2L

    6x2*4L

    Tief

    AMA 860

    285

    452

    Hergestellt vor

    Februar 2000

    4x2L

    6x2L

    6x2*4L

    Tief

    AMA 860

    265

    452

    Hergestellt nach

    Februar 2000

    6x2/4L

    Extra tief

    AMA 860

    218

    328

     

    4x2E

    Extra tief

    AMA 860

    218

    328

     


     

    Fahrgestell

    Hinterachse

    Fahrniveau


     

    +/- 10 mm

    Maximal-

    niveau

    +/- 10 mm

    Anmerkungen

    4x2N

    6x2N

    8x2N

    6x2*4N

    8x2*6N

    ADA 1100/1300

    128

    288

     

    4x2N

    6x2N

    8x2N

    ADA 1500P/1501P

    122

    282

     

    6x4N

    8x4N

    8x4*4N

    ADA 1100/1300

    128

    233

     

    6x2/4N

    8x2/4N

    ADA 1100/1300

    128

    257

     

    8x2/4N

    ADA1500P/1501P

    122

    251

     

    4x2L

    6x2L

    6x2*4L

    ADA1100/1300

    101

    288

    Hergestellt vor Februar

    2000

    4x2L

    6x2L

    6x2*4L

    ADA1100/1300

    70

    225

    Hergestellt nach Februar

    2000

    6x2/4L

    ADA1100/1300

    96

    242

     

    4x2E

    ADA1100/1300

    78

    239

     

    Busse


     

    Balghöhe prüfen

    Voraussetzungen:

  • voller Arbeitsdruck in der Druckluftanlage

    image

  • normales Fahrniveau, d. h. Funktionen wie erhöhte Bodenfreiheit, Einstiegsabsenkung

u. ä. dürfen nicht aktiviert sein

Balghöhe messen zwischen Oberkante der oberen Balgauflage und Unterkante des Rollenkörpers.


 

Fahrniveau 2

Bei CN94UB mit ELC kann Fahrniveau 2 verwendet werden. In diesem Fall wird die Balghöhe bei Unterschreiten einer bestimmten Fahrgeschwindigkeit (z. Zt. 47 km/h) automatisch reduziert. Ob die Funktion Fahrniveau 2 verwendet werden soll, wird im ELC Steuergerät programmiert. Balghöhen für Fahrniveau 2:

Bei Prüfungen gelten die Nominalwerte - 20 mm.

Bei der Einstellungen gelten die Standardwerte.


 

Vorderachse

Balghöhe

Anmerkungen

Fahrgestellklasse I

218 mm

AMA 860, Starrachse

Fahrgestellklasse U

243 mm*

AMA 780, Starrachse

Fahrgestellklasse U (hergestellt nach

Fahrgestell-Nummer 1 832 027 (Gelenkbusse) bzw. Fahrgestell-Nummer 1 832 230 (sonstige Busse)).

255 mm*

AMA 780, Starrachse

Fahrgestellklasse E

243 mm

AMI700D, Einzelradaufhängung

vorn


 

Hinterachse

Balghöhe

Anmerkungen

Alle

290 mm*

ADA 1300, ADA 1350


 

Nachlaufachse

Balghöhe

Anmerkungen

6x2, 6x2*4

243 mm

ASA701, ARA860

K94UB 6x2/4

218 mm

ARA660


 

Mittelachse

Balghöhe

Anmerkungen

Gelenkbus

290 mm*

ASA 100X


 

*Ggf. mit Funktion Fahrniveau 2.

Toleranzen

Die Balghöhen werden mit Toleranzen angegeben.


 

Mechanisch geregelte Luftfederung

Die Toleranz beträgt +/- 5 mm. Bei einem der Federbälge an der mittleren oder hinteren Achse ist eine Toleranz von +/- 8 mm zulässig.


 

ELC

Die Toleranz beträgt +/- 10 mm bei Prüfarbeiten und +/- 3 mm beim Einstellen. Bei einem der Federbälge an der mittleren oder hinteren Achse ist eine Toleranz von +/- 5 mm zulässig.

 

 

 

 

 

 

 

 

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