Toyota Corolla Hatchback (2023). Betriebsanleitung - 22

 

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Toyota Corolla Hatchback (2023). Betriebsanleitung - 22

 

 

365

4

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

Fa
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Sensoren

Erfassen das Fahrzeug, um die Ermitt-
lung der Parklücke zu unterstützen.

Steilheck

Seitensensoren vorn

Hintere Seitensensoren

“Stop the Vehicle”

Der Schalter für S-IPA wird gedrückt, während die 
Unterstützungssteuerung vorübergehend gestoppt 
wird und sich das Fahrzeug bewegt.

Lassen Sie die Hände ohne Kraftausübung auf 
dem Lenkrad. Halten Sie dann das Fahrzeug 
an, um die Unterstützungssteuerung erneut zu 
starten.

“Fortfahren”

Die Unterstützungssteuerung wird vorübergehend 
unterbrochen (kann erneut gestartet werden)

Stoppen Sie das Fahrzeug und lassen Sie die 
Hände ohne Kraftausübung auf dem Lenkrad. 
Drücken Sie dann den Schalter für S-IPA, um 
die Unterstützungssteuerung erneut zu star-
ten.

“Hindernis vorne”

“Shift to R”

Das Fahrzeug hat sich einem Hindernis vor dem 
Fahrzeug zu sehr genähert.

Drücken Sie den Schalter für S-IPA, nachdem 
Sie den Schalthebel auf R gestellt haben, um 
die Unterstützungssteuerung erneut zu star-
ten.

“Hindernis hinten zu nah”

“Shift to D”

Das Fahrzeug hat sich einem Hindernis hinter dem 
Fahrzeug zu sehr genähert.

Drücken Sie den Schalter für S-IPA, nachdem 
Sie den Schalthebel auf D gestellt haben, um 
die Unterstützungssteuerung erneut zu star-
ten.

Meldung

Situation/Vorgehensweise

Vorsichtsmaßnahmen bei Ver-
wendung

366

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

Kombi

Seitensensoren vorn

Hintere Seitensensoren

Vorsichtsmaßnahmen bei Verwendung

Der Erkennungsbereich der Sensoren bei 
Verwendung des Modus der Einparkhilfe 
für Rückwärtseinparken

Gewünschte Parklücke

Der Erkennungsbereich der Sensoren bei 
Verwendung des Modus der Einparkhilfe 
für paralleles Ausparken

Gewünschte Parklücke

Wenn sich hinter der Zielparklücke ein par-
kendes Fahrzeug befindet, wird es auf-
grund der Entfernung möglicherweise nicht 
erkannt. Außerdem kann sich der Erken-
nungsabstand abhängig von der Form des 
Fahrzeugs und anderen Faktoren verkür-
zen oder die Erkennung kann unmöglich 
sein.

Andere Gegenstände als parkende Fahr-
zeuge, wie Masten und Mauern, werden 
möglicherweise nicht erkannt. Darüber hin-
aus kann die Zielparklücke abweichen, 
selbst wenn diese Objekte erkannt werden 
können.

Masten

367

4

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

Fa
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rieb

Mauer

Darüber hinaus kann die Zielparklücke 
abweichen, wenn ein Fußgänger usw. 
erkannt wird.

Fußgänger

Das einfache intelligente Einparkhilfesy-
stem funktioniert möglicherweise nicht, 
wenn Gitterrost, Riffelblech oder ähnliche 
Materialien auf der Oberfläche der Park-
lücke erkannt werden.

WARNUNG

Bei Verwendung des einfachen intel-
ligenten Einparkhilfesystems

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich 
auf das einfache intelligente Einparkhil-
fesystem. Fahren Sie wie mit Fahrzeu-
gen ohne die Funktion vorsichtig 
vorwärts und rückwärts, während Sie 
die Sicherheit Ihrer Umgebung und den 
Bereich hinter dem Fahrzeug direkt 
überprüfen.

Fahren Sie nicht rückwärts, während 
Sie die Multi-Informationsanzeige 
betrachten. Das Rückwärtsfahren bei 
ausschließlicher Betrachtung des Moni-
torbildschirms kann zu einem Zusam-
menstoß oder Unfall führen, da das auf 
dem Monitorbildschirm angezeigte Bild 
von den tatsächlichen Bedingungen 
abweichen kann. Achten Sie darauf, die 
Umgebung und den Bereich hinter dem 
Fahrzeug während der Rückwärtsfahrt 
mit und ohne Spiegel visuell zu überprü-
fen.

Fahren Sie langsam vorwärts oder rück-
wärts, während Sie Ihre Geschwindig-
keit mithilfe des Bremspedals 
anpassen.

Wenn die Gefahr der Berührung eines 
Fußgängers, anderen Fahrzeugs oder 
sonstiger Hindernisse besteht, halten 
Sie das Fahrzeug mithilfe des Bremspe-
dals an und drücken Sie dann den 
Schalter für S-IPA, um das System aus-
zuschalten.

Verwenden Sie das System auf einem 
Parkplatz mit einer ebenen Oberfläche.

Beachten Sie die folgenden Vorsichts-
maßnahmen, da sich das Lenkrad bei 
der Verwendung automatisch dreht.

• Es besteht die Gefahr des Einklemmens 

von Krawatten, Schals, Armen usw. im 
Lenkrad. Halten Sie Ihren Oberkörper 
fern vom Lenkrad. Halten Sie außerdem 
Kinder vom Lenkrad fern.

• Bei langen Fingernägeln besteht ein 

Verletzungsrisiko bei sich drehendem 
Lenkrad.

• Halten Sie das Fahrzeug im Notfall mit-

hilfe des Bremspedals an und drücken 
Sie dann den Schalter für S-IPA, um das 
System auszuschalten.

Stellen Sie stets sicher, dass ausrei-
chend Platz vorhanden ist, bevor Sie 
versuchen, das Fahrzeug zu parken und 
das System zu bedienen.

Verwenden Sie das System nicht in fol-
genden Situationen, da das System Sie 
beim Erreichen der Zielparklücke mögli-
cherweise nicht richtig unterstützt, 
wodurch es zu einem Unfall kommen 
kann.

• In einem Bereich, der kein Parkplatz ist

• Ein Parkplatz, der nicht befestigt ist und 

keine Markierungen der Parklücke auf-
weist, wie z. B. Sand- oder Schotter-
platz

• Ein Parkplatz mit einem Gefälle oder 

Straßenunebenheiten

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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

WARNUNG

• Eine vereiste, schneebedeckte oder rut-

schige Straße

• Schmelzender Asphalt aufgrund von 

heißem Wetter

• Zwischen dem Fahrzeug und der Ziel-

parklücke befindet sich ein Hindernis

• Bei der Verwendung von Schneeketten 

oder Notrad (je nach Ausstattung)

Verwenden Sie keine anderen Reifen 
als die vom Hersteller bereitgestellten. 
Das System funktioniert möglicherweise 
nicht ordnungsgemäß. Wenden Sie sich 
beim Reifenwechsel an einen 
Toyota-Vertragshändler bzw. eine 
Toyota-Vertragswerkstatt oder eine 
andere verlässliche Werkstatt.

Das System kann das Fahrzeug in den 
folgenden Situationen möglicherweise 
nicht in die eingestellte Lage bringen.

• Die Reifen sind stark abgenutzt oder der 

Reifendruck ist niedrig

• Das Fahrzeug transportiert eine 

schwere Last

• Das Fahrzeug ist aufgrund von einseiti-

ger Beladung mit Gepäck usw. geneigt

• Der Parkplatz verfügt über Straßenhei-

zungen, um ein Gefrieren der Straßen-
oberfläche zu verhindern.

Lassen Sie das Fahrzeug in allen anderen 
Situationen, in denen die eingestellte 
Situation und die Fahrzeugposition stark 
voneinander abweichen, von einem 
Toyota-Vertragshändler bzw. einer 
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-
ren verlässlichen Werkstatt überprüfen.

Beachten Sie die folgenden Vorsichts-
maßnahmen bezüglich des Modus der 
Einparkhilfe für paralleles Ausparken.
Der Modus der Einparkhilfe für paralle-
les Ausparken ist eine Funktion, die 
zum Verlassen einer parallelen Park-
lücke verwendet wird. Diese Funktion 
kann jedoch möglicherweise nicht ver-
wendet werden, wenn sich vor dem 
Fahrzeug Hindernisse oder Personen 
befinden. Verwenden Sie diese Funk-
tion ausschließlich zum Verlassen einer 
parallelen Parklücke. Wenn die Len-
kungssteuerung in Betrieb ist, schalten 
Sie das System entweder mit dem 
Schalter für S-IPA aus oder betätigen 
Sie das Lenkrad, um die Steuerung 
abzubrechen.

Wenn in den folgenden Situationen ver-
sehentlich der Modus der Einparkhilfe 
für paralleles Ausparken verwendet 
wird, könnte das Fahrzeug ein Hinder-
nis berühren.
Die Anfahrfunktion wird in eine Richtung 
betätigt, in der ein Hindernis vorhanden 
ist, das Hindernis wird jedoch nicht von 
den Seitensensoren erkannt (z. B. in 
Situationen, in denen das Fahrzeug 
direkt neben einem Mast steht).

Beachten Sie die folgenden Vorsichts-
maßnahmen, da die Sensoren mögli-
cherweise nicht mehr einwandfrei 
funktionieren, wodurch es zu einem 
Unfall kommen kann.

• Setzen Sie den Sensor keinen starken 

Stößen durch Schläge usw. aus. Der 
Sensor funktioniert möglicherweise 
nicht ordnungsgemäß.

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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

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WARNUNG

• Richten Sie bei der Reinigung des Fahr-

zeugs mit einem Hochdruckreiniger das 
Wasser nicht direkt auf die Sensoren. 
Die Ausstattung funktioniert möglicher-
weise nicht ordnungsgemäß, wenn Sie 
einem Stoß durch starken Wasserdruck 
ausgesetzt wird. Wenn die Stoßstange 
einem Aufprall ausgesetzt wird, arbeitet 
die Ausstattung aufgrund einer Sensor-
fehlfunktion möglicherweise nicht ord-
nungsgemäß. Lassen Sie das Fahrzeug 
von einem Toyota-Vertragshändler bzw. 
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder 
einer anderen verlässlichen Werkstatt 
überprüfen.

In folgenden Situationen funktionieren 
die Sensoren möglicherweise nicht ord-
nungsgemäß, wodurch es zu einem 
Unfall kommen kann. Fahren Sie vor-
sichtig.

• Hindernisse können in den Seitenberei-

chen nicht erkannt werden, bis eine 
Abtastung der Seitenbereiche abge-
schlossen ist. (

S.317)

• Selbst nach Abschluss der Abtastung 

der Seitenbereiche können Hindernisse, 
wie z. B. andere Fahrzeuge, Personen 
oder Tiere, die sich von den Seiten 
nähern, nicht erfasst werden.

• Der Sensor ist eingefrorenem (wenn er 

auftaut, kehrt das System in den Nor-
malzustand zurück).
Bei besonders niedrigen Temperaturen 
kann eine Warnmeldung angezeigt wer-
den, da der Sensor einfriert und mögli-
cherweise keine parkenden Fahrzeuge 
erkennen kann.

• Der Sensor wird durch die Hand einer 

Person blockiert.

• Das Fahrzeug ist stark geneigt.

• Die Temperatur ist extrem hoch oder 

niedrig.

• Das Fahrzeug wird auf einer welligen 

Fahrbahn, Gefällen, Schotterstraßen 
oder in Bereichen mit hohem Gras 
gefahren.

• In der Nähe befindet sich eine 

Ultraschallwellenquelle, wie z. B. die 
Hupe oder Sensoren eines anderen 
Fahrzeugs, ein Motorradmotor oder die 
Druckluftbremse eines großen Fahr-
zeugs.

• Starker Regen oder Wasser trifft das 

Fahrzeug.

• Bei Beginn der Unterstützungssteue-

rung kann der Winkel des Sensors 
abweichen, selbst wenn sich in der Ziel-
parklücke ein parkendes Fahrzeug 
befindet. Lassen Sie das Fahrzeug von 
einem Toyota-Vertragshändler bzw. 
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder 
einer anderen verlässlichen Werkstatt 
überprüfen.

• Bringen Sie im Erkennungsbereich der 

Sensoren kein Zubehör an.

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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

Multi-Informationsanzeige

Fahrmodus-Wahlschalter

Betätigen Sie den Fahrmodus-Wahlschalter 
nach vorn oder hinten, um den gewünschten 
Fahrmodus auf dem Multi-Informationsdis-
play auszuwählen.

1

Normaler Modus

Bietet das perfekte Gleichgewicht zwischen 
Kraftstoffeinsparung, Geräuschlosigkeit und 
dynamischer Leistung. Für normales Fahren 
geeignet.

2

Sportmodus

Steuert das Getriebe und den Motor, um 
schnelle, kraftvolle Beschleunigung zu 

ermöglichen. Dieser Modus verändert auch 
das Lenkgefühl und eignet sich so für Situa-
tionen, in denen agiles Fahransprechen 
gewünscht ist, z. B. beim Fahren auf kurven-
reichen Straßen.

Wenn der Sportmodus gewählt ist, leuchtet 
die Anzeige für den Sportmodus auf.

Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Wenn der 
Sportmodus ausgewählt wird, wird das iMT 
aktiviert. (

S.193)

3

Umweltfreundlicher Fahrmodus

Unterstützt den Fahrer dabei, auf umwelt-
freundliche Art und Weise zu beschleunigen 
und den Kraftstoffverbrauch zu verringern 
durch das moderate Verhalten der Drossel-
klappe und die Regelung des Klimaanlagen-
betriebs (Heizen/Kühlen).

Wenn der umweltfreundliche Fahrmodus 
gewählt ist, leuchtet die Anzeige für den 
umweltfreundlichen Fahrmodus auf.

Betrieb der Klimaanlage im umwelt-
freundlichen Fahrmodus

Der umweltfreundliche Fahrmodus steuert 
die Heiz-/Kühlvorgänge und die Gebläsestufe 
der Klimaanlage zur Minderung des Kraft-
stoffverbrauchs. Um die Leistung der Klima-
anlage zu verbessern, führen Sie die 
folgenden Vorgänge durch:

Schalten Sie den umweltfreundlichen 
Modus der Klimaanlage aus (Fahrzeuge 
mit automatischer Klimaanlage) (

S.445)

Passen Sie die Gebläsestufe an (

S.437

443)

Umweltfreundlichen Fahrmodus ausschal-
ten

Automatische Deaktivierung des Sport-
modus

Wenn der Motorschalter nach einer Fahrt im 
Sportmodus ausgeschaltet wird, wechselt der 
Fahrmodus zum normalen Modus.

Fahrmodus-Wahlschalter

Die Fahrmodi können passend zu 
den Fahrbedingungen ausgewählt 
werden.

Wählen eines Fahrmodus

371

4

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

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*

: Je nach Ausstattung

ABS (Antiblockiersystem)

Verhindert das Blockieren der Räder 
bei plötzlicher Betätigung der Bremsen 
oder wenn die Bremsen auf rutschiger 
Fahrbahnoberfläche betätigt werden

Bremsassistent

Erzeugt nach dem Betätigen des 
Bremspedals eine höhere Bremskraft, 
wenn das System eine Notbremssitua-
tion erkennt

VSC (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung)

Hilft dem Fahrer bei plötzlichem Aus-
weichen oder Kurvenfahrt auf rutschi-
gen Fahrbahnen, ein Schleudern des 
Fahrzeugs zu verhindern.

VSC+ (Fahrzeugstabilitätsrege-
lung+)

Übernimmt die gleichzeitige Regelung 
von ABS, TRC, VSC und EPS.
Unterstützt die Richtungsstabilität beim 
Ausweichen auf rutschigen Straßenbe-
lägen durch Steuerung der Lenkmanö-
ver.

Abgasfiltersystem

*

Das Abgasfiltersystem ist darauf 
ausgelegt, mit einem an den Aus-
puffrohren angebrachten Abgasfil-
ter Partikel in den Auspuffgasen 
zu sammeln.

HINWEIS

Zum Vermeiden eines Ausfalls des 
Abgasfiltersystems

Verwenden Sie ausschließlich den vor-
geschriebenen Kraftstofftyp

Verändern Sie das Auspuffrohr nicht

Fahrerassistenzsysteme

Um die Sicherheit beim Fahren 
und die Leistung aufrecht zu 
erhalten, arbeiten die folgenden 
Systeme automatisch, wenn 
bestimmte Fahrsituationen eintre-
ten. Bedenken Sie jedoch, dass es 
sich hierbei um zusätzliche 
Systeme handelt, auf die Sie sich 
im Fahrbetrieb nicht zu stark ver-
lassen sollten.

Übersicht über die Fahrerassi-
stenzsysteme

372

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

Anhänger-Stabilisierung

Unterstützt den Fahrer bei der Eindäm-
mung von Anhängerschlingern, indem 
selektiv Bremsdruck an einzelne Räder 
angelegt und Antriebsmoment reduziert 
wird, wenn Anhängerschlingern erkannt 
wird.

TRC (Antriebsschlupfregelung)

Unterstützt den Erhalt der Antriebslei-
stung und verhindert das Durchdrehen 
der Antriebsräder beim Anfahren des 
Fahrzeugs oder beim Beschleunigen 
auf rutschigem Untergrund

Aktiver Kurvenassistent (ACA)

Bremst die inneren Räder ab, um zu 
verhindern, dass das Fahrzeug nach 
außen abdriftet, wenn Sie versuchen, 
während der Kurvenfahrt zu beschleu-
nigen

Berganfahrhilfe

Hilft, das Zurückrollen des Fahrzeugs 
beim Anfahren am Berg zu reduzieren

EPS (Elektrische Servolenkung)

Reduziert die zum Drehen des Lenk-
rads erforderlich Kraft mithilfe eines 
Elektromotors.

Notbremssignal

Wenn die Bremsen plötzlich betätigt 
werden, blinken die Warnblinkleuchten 
automatisch, um das folgende Fahr-
zeug zu warnen.

Zusatzbremse (je nach Ausstat-
tung)

Wenn der SRS-Airbag-Sensor eine Kol-
lision erfasst und das System den 
Betrieb aufnimmt, werden die Bremsen 
und Bremsleuchten automatisch 
gesteuert, um die Fahrzeuggeschwin-
digkeit zu senken und somit die Wahr-
scheinlichkeit weiterer Schäden durch 
eine weitere Kollision zu reduzieren.

Wenn die Systeme TRC/VSC/Anhän-
ger-Stabilisierung in Betrieb sind

Die Radschlupfanzeigeleuchte blinkt, wäh-
rend die Systeme TRC/VSC/Anhänger-Stabi-
lisierung in Betrieb sind.

Deaktivieren des TRC-Systems

Falls das Fahrzeug in Schlamm, Schmutz 
oder Schnee stecken bleibt, kann das 
TRC-System die Kraftübertragung vom Motor 

auf die Räder reduzieren. Wenn Sie 

 

zum Abschalten des Systems drücken, kann 
es für Sie einfacher werden, das Fahrzeug 
durch Schaukeln zu befreien.

Zum Abschalten des TRC-Systems 

 

schnell drücken und loslassen.

Die Meldung “TRC AUSGESCHALTET” wird 
auf der Multi-Informationsanzeige angezeigt.

Drücken Sie 

 erneut, um das System 

wieder einzuschalten.

Ausschalten der TRC-, VSC- und 
Anhänger-Stabilisierungssysteme

Halten Sie zum Ausschalten der TRC-, VSC- 

und Anhänger-Stabilisierungssysteme 

 

länger als 3 Sekunden gedrückt, während 
das Fahrzeug angehalten ist.

Die Anzeigeleuchte VSC OFF leuchtet auf 

373

4

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

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und die Meldung “TRC AUSGESCHALTET” 

erscheint auf der Multi-Informationsanzeige.

*

Drücken Sie 

 erneut, um das System 

wieder einzuschalten.

*

: Bei Fahrzeugen mit PCS 

(Pre-Crash-Sicherheitssystem), wird auch 
PCS deaktiviert (nur Pre-Crash-Warnung 
ist verfügbar). Die PCS-Warnleuchte 
leuchtet auf und auf der Multi-Informations-
anzeige wird eine Meldung angezeigt. 
(

S.238)

Wenn auf der Multi-Informationsanzeige 
die Meldung erscheint, dass TRC deak-

tiviert wurde, selbst wenn 

 nicht 

gedrückt wurde

TRC wird vorübergehend deaktiviert. Wenn 
die Information weiterhin angezeigt wird, 
wenden Sie sich an einen Toyota-Vertrags-
händler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt 
oder eine andere verlässliche Werkstatt.

Betriebsbedingungen der Berganfahr-
hilfe

Wenn die folgenden vier Bedingungen erfüllt 
sind, funktioniert die Berganfahrhilfe:

Fahrzeuge mit Multidrive: Der Schalthebel 
befindet sich in einer anderen Stellung als 
P oder N (beim Anfahren in Vorwärts-/Rüc-
kwärtsrichtung an einer Steigung).

Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Der Schalt-
hebel befindet sich in einer anderen Stel-
lung als R, wenn vorwärts an einer 
Steigung angefahren wird, oder der Schalt-
hebel befindet sich in R, wenn rückwärts 
an einer Steigung angefahren wird.

Das Fahrzeug wird angehalten

Das Gaspedal wird nicht betätigt

Die Feststellbremse ist nicht angezogen

Automatisches Deaktivieren der Berg-
anfahrhilfe

Die Berganfahrhilfe schaltet sich in den fol-
genden Situationen ab:

Fahrzeuge mit Multidrive: Der Schalthebel 
wird auf P oder N geschaltet.

Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Der Schalt-
hebel wird auf R geschaltet, wenn vorwärts 
an einer Steigung angefahren wird, oder 
der Schalthebel wird in eine andere Stel-
lung als R geschaltet, wenn rückwärts an 
einer Steigung angefahren wird.

Das Gaspedal wird betätigt

Die Feststellbremse wird angezogen

2 Sekunden sind bei Maximum nach dem 
Loslassen des Bremspedals vergangen

Von den Systemen ABS, Bremsassi-
stent, VSC, Anhänger-Stabilisierung, 
TRC und Berganfahrhilfe erzeugte 
Geräusche und Vibrationen

Wenn das Bremspedal wiederholt betätigt 
wird, beim Anlassen des Motors oder 
unmittelbar nach dem Anfahren kann es 
vorkommen, dass ein Geräusch aus dem 
Motorraum hörbar ist. Dieses Geräusch ist 
kein Anzeichen für eine Funktionsstörung 
in einem dieser Systeme.

Wenn die obigen Systeme in Betrieb sind, 
kann es zu den folgenden Erscheinungen 
kommen. Keine dieser Erscheinungen 
stellt ein Anzeichen für eine Funktionsstö-
rung dar.

• Durch Fahrzeugkarosserie und Lenkung 

spürbare Vibrationen.

• Motorgeräusche, auch nachdem das Fahr-

zeug zum Stillstand gekommen ist.

• Ein leichtes Pulsieren des Bremspedals 

kann auftreten, nachdem das ABS aktiviert 
wurde.

• Nach der Aktivierung des ABS kann sich 

das Bremspedal leicht nach unten bewe-
gen.

Betriebsgeräusche und Vibrationen des 
aktiven Kurvenassistenten

Während des Betriebs des aktiven Kurvenas-
sistenten können vom Bremssystem 
Betriebsgeräusche und Vibrationen erzeugt 
werden. Dies ist jedoch keine Funktionsstö-
rung.

EPS-Betriebsgeräusch

Wenn das Lenkrad betätigt wird, ist mögli-
cherweise ein Motorgeräusch (Surren) zu 
hören. Dies deutet nicht auf eine Funktions-
störung hin.

374

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

Automatische erneute Aktivierung der 
TRC-, Anhänger-Stabilisierungs- und 
VSC-Systeme

Nachdem die TRC-, Anhänger-Stabilisie-
rungs- und VSC-Systeme ausgeschaltet wur-
den, werden sie in den folgenden Situationen 
automatisch wieder aktiviert:

Wenn der Motorschalter ausgeschaltet 
wird

Wenn nur das TRC-System ausgeschaltet 
ist, schaltet sich das TRC ein, sobald die 
Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht wird.
Wenn sowohl das TRC- als auch das 
VSC-System ausgeschaltet werden, 
erfolgt keine automatische Aktivierung, 
wenn die Fahrzeuggeschwindigkeit erhöht 
wird.

Betriebsbedingungen des aktiven Kur-
venassistenten

Die System arbeitet, wenn Folgendes eintritt.

Betrieb von TRC/VSC ist möglich

Der Fahrer versucht während der Kurven-
fahrt zu beschleunigen

Das System erkennt, dass das Fahrzeug 
nach außen abdriftet

Das Bremspedal wird losgelassen

Verringerte Wirkung des EPS-Systems

Die Wirkung des EPS-Systems wird redu-
ziert, um Überhitzung des Systems bei häufi-
gen Lenkeinschlägen über einen längeren 
Zeitraum zu vermeiden. Infolgedessen kann 
sich das Lenkrad schwergängig anfühlen. 
Vermeiden Sie in diesem Fall übermäßige 
Lenkbewegungen oder halten Sie an und 
schalten Sie den Motor aus. Das 
EPS-System sollte innerhalb von 10 Minuten 
in den Normalzustand zurückkehren.

Betriebsbedingungen des Notbremssi-
gnals

Wenn die folgenden Bedingungen erfüllt sind, 
wird das Notbremssignal aktiviert:

Die Warnblinkanlage ist ausgeschaltet

Die tatsächliche Fahrzeuggeschwindigkeit 
liegt über 55 km/h

Das System beurteilt aufgrund des 
Abbremsens des Fahrzeugs, dass es sich 
um einen plötzlichen Bremsvorgang han-

delt.

Automatische Systemaufhebung des 
Notbremssignals

Das Notbremssignal wird in den folgenden 
Situationen deaktiviert:

Die Warnblinkanlage wird eingeschaltet.

Das System beurteilt aufgrund des 
Abbremsens des Fahrzeugs, dass es sich 
nicht um eine plötzliche Bremsaktion han-
delt.

Betriebsbedingungen der Zusatz-
bremse (je nach Ausstattung)

Das System arbeitet, wenn der SRS-Air-
bag-Sensor eine Kollision erfasst, während 
sich das Fahrzeug bewegt.
In den folgenden Situationen arbeitet das 
System jedoch nicht.

Die Fahrzeuggeschwindigkeit beträgt 
weniger als 10 km/h

Bauteile sind beschädigt

Automatisches Deaktivieren der Zusatz-
bremse (je nach Ausstattung)

Das System wird in den folgenden Situatio-
nen automatisch abgebrochen.

Die Fahrzeuggeschwindigkeit fällt unter ca. 
10 km/h

Während des Betriebs ist eine gewisse 
Zeit verstrichen

Das Gaspedal wird kräftig durchgetreten

WARNUNG

Das ABS arbeitet in den folgenden 
Fällen nicht effektiv

Die Leistungsgrenzen der Reifenhaf-
tung wurden überschritten (z. B. über-
mäßig abgenutzte Reifen auf 
verschneiten Straßen).

Aquaplaning bei hoher Geschwindigkeit 
auf nasser oder rutschiger Fahrbahn.

375

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4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

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WARNUNG

Der Anhalteweg kann beim 
ABS-Betrieb länger sein als unter 
normalen Bedingungen

Das ABS ist nicht dafür ausgelegt, den 
Bremsweg des Fahrzeugs zu verkürzen. 
Halten Sie stets einen Sicherheitsabstand 
zu dem Fahrzeug vor Ihnen ein, insbeson-
dere in den folgenden Situationen:

Beim Fahren auf unbefestigten Fahr-
bahnen, Schotter oder schneebedeck-
ten Straßen

Beim Fahren mit Schneeketten

Beim Überfahren von Erhebungen in 
der Fahrbahn

Beim Fahren auf Straßen mit Schlaglö-
chern oder unebenen Oberflächen

TRC/VSC funktionieren in den folgen-
den Situationen möglicherweise 
nicht effektiv

Ausreichende Richtungssteuerung und 
Antriebskraft können beim Fahren auf rut-
schigen Straßenbelägen möglicherweise 
nicht erzielt werden, auch wenn das 
TRC-/VSC-System in Betrieb ist. Fahren 
Sie das Fahrzeug vorsichtig unter Bedin-
gungen, bei welchen die Fahrstabilität und 
Antriebskraft nicht gewährleistet sind.

Der aktive Kurvenassistent arbeitet 
in den folgenden Fällen nicht effektiv

Verlassen Sie sich nicht allzu sehr auf 
den aktiven Kurvenassistenten. Der 
aktive Kurvenassistent arbeitet mögli-
cherweise nicht effektiv, wenn Sie ber-
gab an einem Gefälle beschleunigen 
oder auf rutschigen Straßenbelägen 
fahren.

Wenn der aktive Kurvenassistent häufig 
eingreift, kann der Betrieb des aktiven 
Kurvenassistenten vorübergehen einge-
stellt werden, um den ordnungsgemä-
ßen Betrieb der Bremsen sowie von 
TRC und VSC sicherzustellen.

Die Berganfahrhilfe funktioniert in 
folgenden Fällen nicht effektiv

Verlassen Sie sich nicht zu stark auf die 
Berganfahrhilfe. Auf starken Steigun-
gen und auf vereisten Fahrbahnen ist 
die Berganfahrhilfe möglicherweise 
nicht ausreichend wirksam.

Im Gegensatz zur Feststellbremse ist 
die Berganfahrhilfe nicht dafür vorgese-
hen, das Fahrzeug für einen längeren 
Zeitraum stationär zu halten. Versuchen 
Sie nicht, das Fahrzeug mit der Bergan-
fahrhilfe auf einer Steigung zu halten, da 
es hierdurch zu einem Unfall kommen 
kann.

Wenn TRC/VSC/Anhänger-Stabilisie-
rung aktiviert wird

Die Radschlupfanzeigeleuchte blinkt. Fah-
ren Sie immer vorsichtig. Rücksichtsloses 
Fahren kann einen Unfall verursachen. 
Besondere Vorsicht ist erforderlich, wenn 
die Anzeigeleuchte blinkt.

Wenn die Systeme TRC/VSC/Anhän-
ger-Stabilisierung ausgeschaltet wer-
den

Seien Sie besonders vorsichtig und pas-
sen Sie die Geschwindigkeit den Straßen-
bedingungen an. Da diese Systeme dazu 
dienen, die Fahrstabilität und die Antriebs-
kraft zu gewährleisten, schalten Sie die 
Systeme TRC/VSC/Anhänger-Stabilisie-
rung nur aus, wenn dies unbedingt erfor-
derlich ist.
Die Anhänger-Stabilisierung ist Teil des 
VSC-Systems und arbeitet nicht, wenn 
VSC ausgeschaltet ist oder eine Funkti-
onsstörung aufweist.

376

4-5. Verwendung der Fahrassistenz-Systeme

WARNUNG

Wechseln der Reifen

Stellen Sie sicher, dass alle Reifen die 
angegebene Größe, Marke, Profilausfüh-
rung und Tragfähigkeit aufweisen. Stellen 
Sie darüber hinaus sicher, dass die Reifen 
zum vorgeschriebenen Reifendruck gefüllt 
sind.
Die ABS-, TRC-, Anhänger-Stabilisie-
rungs- und VSC-Systeme funktionieren 
nicht ordnungsgemäß, wenn verschiedene 
Reifen auf dem Fahrzeug aufgezogen 
sind.
Wenden Sie sich für weitere Informationen 
bezüglich Austausch von Reifen oder 
Rädern an einen Toyota-Vertragshändler 
bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt oder 
eine andere verlässliche Werkstatt.

Handhabung der Reifen und Aufhän-
gung

Durch die Verwendung fehlerhafter Reifen 
oder Umbauten an der Fahrzeugaufhän-
gung wird die Wirksamkeit der Fahrerassi-
stenzsysteme beeinträchtigt und es kann 
zu Funktionsstörungen in einem System 
kommen.

Vorsichtsmaßnahmen für Anhän-
ger-Stabilisierung

Das Anhänger-Stabilisierungssystem ist 
nicht in der Lage, Anhängerschlingern in 
allen Situationen zu reduzieren. Abhängig 
von diversen Faktoren, wie z. B. Fahr-
zeugzustand, Anhänger, Fahrbahnoberflä-
che und Fahrumgebung, ist das 
Anhänger-Stabilisierungssystem mögli-
cherweise nicht effektiv. Einzelheiten zum 
ordnungsgemäßen Ziehen des Anhän-
gers finden Sie in der Betriebsanleitung 
Ihres Anhängers.

Wenn Anhängerschlingern auftritt

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen.
Eine Missachtung dessen kann den Tod 
oder schwere Verletzungen zur Folge 
haben.

Greifen Sie das Lenkrad fest. Lenken 
Sie direkt geradeaus. Versuchen Sie 
nicht, Anhängerschlingern durch Ein-
schlagen des Lenkrads zu kontrollieren.

Beginnen Sie unverzüglich aber sachte 
damit, das Gaspedal freizugeben, um 
die Geschwindigkeit zu reduzieren.
Erhöhen Sie nicht die Geschwindigkeit. 
Betätigen Sie nicht die Bremsen des 
Fahrzeugs.

Wenn Sie keine übermäßigen Korrekturen 
über Lenkung oder Bremsen vornehmen, 
sollten sich Anhänger und Fahrzeug stabi-
lisieren. (

S.174)

Zusatzbremse (je nach Ausstattung)

Verlassen Sie sich nicht ausschließlich auf 
die Zusatzbremse. Dieses System ist dar-
auf ausgelegt, die Wahrscheinlichkeit wei-
terer Schäden aufgrund einer weiteren 
Kollision zu reduzieren, diese Wirkung 
hängt jedoch von verschiedenen Bedin-
gungen ab. Wenn Sie sich zu sehr auf das 
System verlassen, kann es zu Tod oder 
schwere Verletzungen kommen.

377

4

4-6. Fahrtipps

Fa
hrbet

rieb

4-6.Fahrtipps

Verwenden Sie auf die vorherr-
schenden Außentemperaturen 
abgestimmte Flüssigkeiten.

• Motoröl
• Motorkühlmittel
• Waschflüssigkeit

Lassen Sie einen Servicetechniker 
den Zustand der Batterie überprü-
fen.

Lassen Sie das Fahrzeug mit vier 
Winterreifen ausrüsten oder kaufen 
Sie einen Satz Schneeketten für die 
Vorderräder.

Stellen Sie sicher, dass alle Reifen von der 
gleichen Größe und Marke sind und die 
Schneeketten der Reifengröße entsprechen.

Hinweise für den Winterbe-

trieb

Sorgen Sie für alle notwendigen 
Vorbereitungen und Inspektionen, 
bevor Sie das Fahrzeug im Winter 
fahren. Achten Sie stets auf eine 
der vorherrschenden Witterung 
angepasste Fahrweise.

Vorbereitungen für den Winter-
betrieb

WARNUNG

Fahren mit Winterreifen

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen, um das Unfallrisiko zu verrin-
gern.
Die Nichtbeachtung der Maßnahmen kann 
zum Verlust der Kontrolle über das Fahr-
zeug führen und tödliche oder schwere 
Verletzungen verursachen.

Verwenden Sie Reifen der vorgeschrie-
benen Größe.

Sorgen Sie für die Einhaltung des emp-
fohlenen Luftdrucks.

Überschreiten Sie keine Geschwindig-
keitsbegrenzung oder die angegebene 
Höchstgeschwindigkeit für die verwen-
deten Winterreifen.

Verwenden Sie die Winterreifen auf 
allen Rädern, nicht nur auf einzelnen 
Rädern.

Fahren mit Schneeketten

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen, um das Unfallrisiko zu verrin-
gern.
Nichtbeachtung kann dazu führen, dass 
das Fahrzeug nicht sicher gefahren wer-
den kann, was zu tödlichen oder schweren 
Verletzungen führen kann.

Überschreiten Sie nicht die Höchstge-
schwindigkeit für die verwendeten 
Schneeketten bzw. fahren Sie nicht 
schneller als 50 km/h, je nachdem, wel-
che Geschwindigkeit niedriger ist.

Vermeiden Sie das Fahren auf schlech-
ten Wegstrecken oder das Durchfahren 
von Schlaglöchern.

Vermeiden Sie plötzliches Beschleuni-
gen, abrupte Lenkbewegungen sowie 
plötzliche Brems- und Schaltvorgänge, 
die plötzliches Motorbremsen auslösen.

Verringern Sie die Geschwindigkeit vor 
dem Einfahren in eine Kurve ausrei-
chend, damit das Fahrzeug sicher 
beherrschbar bleibt.

Verwenden Sie das LTA-System (Spur-
leitassistent) nicht. (je nach Ausstat-
tung)

Verwenden Sie nicht das LDA-System 
(Alarm und Lenkungssteuerung bei 
Fahrspurabweichung). (je nach Ausstat-
tung)

378

4-6. Fahrtipps

Beachten Sie entsprechend den Fahr-
bedingungen die folgenden Punkte:

Versuchen Sie nicht gewaltsam, ein 
eingefrorenes Fenster zu öffnen 
oder einen festgefrorenen Scheiben-
wischer zu bewegen. Gießen Sie 
warmes Wasser über den eingefro-
renen Bereich, um das Eis zum 
Schmelzen zu bringen. Wischen Sie 
das Wasser sofort ab, damit es nicht 
gefriert.

Entfernen Sie Schnee über den 
Lufteinlassöffnungen vor der Wind-
schutzscheibe, um die ordnungsge-
mäße Funktion des Gebläses für die 
Fahrzeugklimatisierung sicherzustel-
len.

Überprüfen Sie, ob sich Eis- oder 
Schneeablagerungen auf den 
Außenleuchten, dem Dach, dem 
Fahrgestell, um die Räder oder auf 
den Bremsen gebildet haben und 
entfernen Sie diese vollständig.

Entfernen Sie Schnee oder Matsch 
von Ihren Schuhsohlen, bevor Sie in 
das Fahrzeug einsteigen.

Beschleunigen Sie das Fahrzeug lang-
sam, halten Sie Sicherheitsabstand 
zum Fahrzeug vor Ihnen und fahren Sie 
mit einer verringerten, den Straßenver-
hältnissen angepassten Geschwindig-
keit.

Parken Sie das Fahrzeug und schal-
ten Sie den Schalthebel auf P 
(Multidrive) oder auf 1 oder R 
(Schaltgetriebe), ohne die Feststell-
bremse anzuziehen. Die Feststell-
bremse könnte einfrieren und lässt 
sich dann nicht mehr lösen. Wenn 
das Fahrzeug geparkt wird, ohne die 
Feststellbremse anzuziehen, stellen 
Sie sicher, dass die Räder blockiert 
werden.
Eine Missachtung kann gefährlich 
sein, da sich das Fahrzeug dadurch 
möglicherweise unerwartet bewegt, 
was zu einem Unfall führen könnte.

Fahrzeuge mit Multidrive: Wenn das 
Fahrzeug geparkt wird, ohne die 
Feststellbremse anzuziehen, stellen 
Sie sicher, dass der Schalthebel 
nicht aus P bewegt werden kann

*

.

*

: Der Schalthebel wird gesperrt, wenn ver-

sucht wird, von P in eine andere Position 
zu schalten, ohne das Bremspedal zu 
betätigen. Wenn der Schalthebel aus P 
geschaltet werden kann, liegt möglicher-
weise eine Störung im Schaltsperrsystem 
vor. Lassen Sie das Fahrzeug umgehend 
von einem Toyota-Vertragshändler bzw. 
einer Toyota-Vertragswerkstatt oder einer 
anderen verlässlichen Werkstatt oder 
einem Reifenhändler überprüfen.

HINWEIS

Reparieren oder Wechseln von Win-
terreifen (Fahrzeuge mit Reifen-
druck-Warnsystem)

Beauftragen Sie einen Toyota-Vertrags-
händler bzw. eine Toyota-Vertragswerk-
statt oder eine andere verlässliche 
Werkstatt oder einen Reifenhändler mit 
Reparaturarbeiten oder dem Wechseln der 
Winterreifen.
Dies wird empfohlen, da das Wechseln 
bzw. Aufziehen von Winterreifen den 
Betrieb der Reifendruck-Warnventile und 
Sender beeinflusst.

Vor Antritt der Fahrt

Beim Fahren des Fahrzeugs

Beim Parken des Fahrzeugs

379

4

4-6. Fahrtipps

Fa
hrbet

rieb

Nutzen Sie nur Schneeketten in der 
richtigen Größe.
Die Größe der Schneeketten ist für jede 
Reifengröße festgelegt.

Seitenkette (3 mm Durchmesser)

Seitenkette (10 mm Breite)

Seitenkette (30 mm Länge)

Laufflächenkette (4 mm Durchmes-
ser)

Laufflächenkette (14 mm Breite)

Laufflächenkette (25 mm Länge)

Vorschriften für Schneeketten sind von 
Land zu Land unterschiedlich und vari-
ieren je nach Art der Straße. Informie-
ren Sie sich vor dem Montieren von 
Schneeketten immer über die örtlichen 
Vorschriften.

Aufziehen der Schneeketten

Beachten Sie beim Anbringen und Abneh-
men von Schneeketten die folgenden Vor-
sichtsmaßnahmen:

Montieren und demontieren Sie die 
Schneeketten an einem sicheren Ort.

Montieren Sie die Schneeketten nur auf 

den Vorderreifen. Montieren Sie Schnee-
ketten nicht auf den Hinterreifen.

Montieren Sie Schneeketten auf den Vor-
derreifen so fest wie möglich. Spannen Sie 
die Ketten nach einer Strecke von 0,5

1,0 

km nach.

Befolgen Sie zum Montieren der Schnee-
ketten die beiliegenden Anweisungen.

Auswahl von Schneeketten

Vorschriften für die Verwen-
dung von Schneeketten

HINWEIS

Aufziehen von Schneeketten (Fahr-
zeuge mit einem Reifendruck-Warn-
system)

Die Reifendruck-Warnventile und Sender 
funktionieren unter Umständen nicht kor-
rekt, wenn Schneeketten aufgezogen wer-
den.

5

381

5

Au
dio
system

Audiosystem

.

5-1. Grundlegende Bedienung

Audiosystemtypen .................

382

Verwendung der Lenk-

rad-Audioschalter ................

383

USB-Anschluss......................

384

5-2. Verwenden des Audiosystems

Optimale Verwendung des Audio-

systems ...............................

385

5-3. Betrieb des Radios

Radiobetrieb ..........................

387

5-4. Abspielen von Audio-CD und 

MP3-/WMA-Discs

Betrieb des CD-Players .........

389

5-5. Verwendung eines externen 

Geräts

Wiedergabe von einem iPod .

396

Wiedergabe eines USB-Speicher-

geräts ..................................

401

5-6. Verwendung von 

Bluetooth

®

-Geräten

Bluetooth

®

-Audio/Telefon ......

406

Verwendung der Lenkradschalter

............................................

411

Auswählen eines 

Bluetooth

®

-Geräts...............

411

5-7. Menü “SETUP”

Verwendung des Menüs “SETUP” 

(Menü “Bluetooth”) ..............

413

Verwendung des Menüs “SETUP” 

(Menü “TEL”).......................

415

5-8. Bluetooth

®

-Audio

Betreiben eines Bluetooth

®

-fähi-

gen tragbaren Players.........

420

5-9. Bluetooth

®

-Telefon

Anrufen...................................

422

Beim Empfangen eines Telefonan-

rufs.......................................

423

Telefonieren............................

423

5-10. Bluetooth

®

Bluetooth

®

..............................

425

 

 

 

 

 

 

 

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