Toyota Corolla Hatchback (2023). Betriebsanleitung - 11

 

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Toyota Corolla Hatchback (2023). Betriebsanleitung - 11

 

 

172

4-1. Vor Antritt der Fahrt

HINWEIS

• Verwenden Sie das Kupplungspedal 

nicht zur Anpassung der Fahrzeugge-
schwindigkeit.
Dies könnte die Kupplung beschädigen.

• Wenn das Fahrzeug mit dem Schalthe-

bel in einer anderen Stellung als N 
angehalten wird, achten Sie darauf, das 
Kupplungspedal vollständig durchzu-
drücken und das Fahrzeug mit den 
Bremsen anzuhalten.

Bringen Sie den Schalthebel nicht in 
Stellung R, wenn das Fahrzeug nicht 
steht.
Dies könnte Kupplung, Getriebe und 
Gänge beschädigen.

Beim Parken des Fahrzeugs (Fahr-
zeuge mit Multidrive)

Ziehen Sie immer die Feststellbremse an 
und schalten Sie den Schalthebel auf P. 
Wird dies nicht beachtet, kann sich das 
Fahrzeug in Bewegung setzen oder bei 
unbeabsichtigtem Betätigen des Gaspe-
dals plötzlich beschleunigen.

Vermeidung von Schäden an Fahr-
zeugteilen

Halten Sie das Lenkrad nicht längere 
Zeit voll nach links oder rechts einge-
schlagen.
Andernfalls kann der Antrieb der Servo-
lenkung beschädigt werden.

Überfahren Sie Erhebungen auf der 
Fahrbahn so langsam wie möglich, um 
Beschädigungen der Räder, des Fahr-
zeugunterbodens usw. zu vermeiden.

Achten Sie darauf, den Motor unmittel-
bar nach einer Hochlastfahrt im Leerlauf 
laufen zu lassen. Stoppen Sie den 
Motor erst, nachdem sich der Turbola-
der abgekühlt hat.
Wird dies nicht beachtet, kann der Tur-
bolader beschädigt werden.

Reifenpanne während der Fahrt

Ein platter oder beschädigter Reifen kann 
die folgenden Situationen verursachen. 
Halten Sie das Lenkrad fest und treten Sie 
langsam das Bremspedal herunter, um 
das Fahrzeug abzubremsen.

Möglicherweise ist das Fahrzeug 
schwer beherrschbar.

Das Fahrzeug verursacht ungewöhnli-
che Geräusche oder Vibrationen.

Das Fahrzeug neigt sich ungewöhnlich.

Informationen zur Vorgehensweise bei 
einer Reifenpanne (

S.541, 558)

Bei überfluteten Straßen

Fahren Sie nicht auf Straßen, die nach 
starken Regenfällen usw. überflutet sind. 
Ansonsten können die folgenden schwer-
wiegenden Schäden am Fahrzeug auftre-
ten:

Abwürgen des Motors

Kurzschluss in elektrischen Bauteilen

Motorschaden durch Eintauchen in 
Wasser

Falls Sie auf einer überfluteten Straße fah-
ren und Wasser ins Fahrzeug gelangt oder 
das Fahrzeug in Schlamm oder Sand fest-
gefahren ist, lassen Sie von einem 
Toyota-Vertragshändler bzw. einer 
Toyota-Vertragswerkstatt oder einer ande-
ren verlässlichen Werkstatt Folgendes 
prüfen:

Bremsfunktion

Änderungen der Menge und Qualität 
von Motoröl, Transaxle-Getriebeflüssig-
keit, Kupplungsflüssigkeit, Differentialöl 
usw.

Schmiermittelzustand der Lager und 
Aufhängungsgelenke (wenn möglich) 
und die Funktion aller Gelenke, Lager 
usw.

173

4

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Fa
hrbet

rieb

Ladung und Gepäck

Beachten Sie die folgenden Infor-
mationen zu Vorsichtsmaßnahmen 
für die Gepäckunterbringung, 
Ladekapazität und Last:

WARNUNG

Dinge, die nicht im Gepäckraum mit-
geführt werden dürfen

Die folgenden Dinge können bei Unterbrin-
gung im Gepäckraum einen Brand verur-
sachen:

Gefüllte Benzinkanister

Sprühdosen

Vorsichtsmaßnahmen beim Ver-
stauen

Beachten Sie die folgenden Vorsichtsmaß-
nahmen.
Andernfalls kann dies verhindern, dass die 
Pedale ordnungsgemäß durchgetreten 
werden können, die Sicht des Fahrers 
kann versperrt werden oder es kann dazu 
führen, dass der Fahrer oder die Insassen 
durch Gegenstände getroffen werden und 
so möglicherweise einen Unfall zur Folge 
haben.

Verstauen Sie Ladung und Gepäck 
nach Möglichkeit im Gepäckraum.

Stapeln Sie Ladung und Gepäck im 
Gepäckraum nicht höher als die Sitzleh-
nen.

Wenn Sie die Rücksitze umklappen, 
sollten lange Gegenstände nicht direkt 
hinter den Vordersitzen platziert wer-
den.

Platzieren Sie Ladung oder Gepäck 
nicht in oder auf den folgenden Stellen.

• Im Fahrerfußraum

• Auf dem Beifahrersitz oder den Rücksit-

zen (gestapelte Gegenstände)

• Auf der Gepäckabdeckung

• Auf der Instrumententafel

• Auf dem Armaturenbrett

Sichern Sie alle Gegenstände im Innen-
raum der Fahrgastzelle.

Befördern Sie niemals eine Person im 
Gepäckraum. Er ist nicht für Personen 
ausgelegt. Sie müssen auf den Sitzen 
mit ordnungsgemäß angelegten Sicher-
heitsgurten mitfahren.

Last und Verteilung

Überladen Sie Ihr Fahrzeug nicht.

Verteilen Sie die Lasten nicht ungleich-
mäßig.
Falsches Beladen kann die Lenkung 
oder Bremskraftregelung beeinträchti-
gen, was zu tödlichen oder schweren 
Verletzungen führen kann.

Vorsichtsmaßnahmen für den Dach-
gepäckträger (je nach Ausstattung)

Um die Dachreling als Dachgepäckträger 
zu verwenden, müssen Sie die Dachreling 
mit zwei Original-Toyota- oder gleichwerti-
gen Querträger versehen.
Achten Sie beim Laden von Ladung auf 
den Dachgepäckträger auf Folgendes:

Dachreling

Querträger

Platzieren Sie keine Ladung direkt auf 
der Dachreling. Dadurch könnte sich 
Ladung lösen und einen Unfall verursa-
chen.

Platzieren Sie die Ladung so, dass das 
Gewicht gleichmäßig zwischen Vorder- 
und Hinterachsen verteilt ist.

174

4-1. Vor Antritt der Fahrt

WARNUNG

Überschreiten Sie beim Laden von lan-
ger oder breiter Ladung niemals die 
Gesamtlänge oder -breite des Fahr-
zeugs. (

S.586)

Stellen Sie vor Antritt der Fahrt sicher, 
dass die Ladung sicher auf dem Dach-
gepäckträger befestigt ist.

Das Laden von Ladung auf dem Dach-
gepäckträger verlagert den Schwer-
punkt des Fahrzeugs weiter nach oben. 
Vermeiden Sie hohe Geschwindigkei-
ten, plötzliches Anfahren, scharfes 
Abbiegen, plötzliches Abbremsen oder 
abrupte Manöver, da dies zu Kontroll-
verlust oder zum Überschlagen des 
Fahrzeugs aufgrund fehlerhafter Bedie-
nung des Fahrzeugs führen und 
schwere oder tödliche Verletzungen ver-
ursachen kann.

Wenn Sie über lange Strecken, auf une-
benen Fahrbahnen oder bei hohen 
Geschwindigkeiten fahren, halten Sie 
das Fahrzeug während der Fahrt gele-
gentlich an, um sicherzugehen, dass 
sich die Ladung noch an ihrem Platz 
befindet.

Laden Sie nicht mehr als 75 kg 
Ladungsgewicht auf den Dachgepäck-
träger.

Beim Anbringen der Querträger 
(Fahrzeuge mit Dachreling)

Vergewissern Sie sich, dass die Querträ-
ger fest eingebaut sind, indem Sie sie 
nach vorne und nach hinten drücken.
Eine Missachtung kann zu einem unerwar-
teten Unfall führen.

Anhängerbetrieb

Bei diesem Modell können nur 
Fahrzeuge mit Anhängerzugpaket 
ein anderes Fahrzeug abschlep-
pen. Prüfen Sie vor dem Abschlep-
pen das zulässige Gesamtgewicht 
der Kombination und das zuläs-
sige Gesamtgewicht des Fahr-
zeugs, das auf dem 
Informationsplakette (Hersteller-
kennzeichnung) angegeben ist, 
um festzustellen, ob Ihr Fahrzeug 
ein anderes Fahrzeug abschlep-
pen kann oder nicht. (

S.176)

Wenn das zulässige Gesamtge-
wicht der Kombination größer als 
das zulässige Gesamtgewicht des 
Fahrzeugs ist, ist Ihr Fahrzeug mit 
einem Anhängerzugpaket ausge-
stattet und kann ein anderes Fahr-
zeug abschleppen. Wenn dagegen 
das zulässige Gesamtgewicht der 
Kombination dem zulässigen 
Gesamtgewicht des Fahrzeugs 
entspricht, ist Ihr Fahrzeug nicht 
mit einem Anhängerzugpaket aus-
gestattet und kann kein anderes 
Fahrzeug abschleppen.

Fahrzeuge ohne Anhängerzugpa-
ket

Toyota empfiehlt, mit Ihrem Fahrzeug kei-
nen Anhänger zu ziehen. Toyota emp-
fiehlt außerdem, keine Anhängerkupplung 
anzubauen oder Anhängerkupplungsträ-
ger für Rollstuhl, Roller, Fahrräder usw. 
zu verwenden. Ihr Fahrzeug ist nicht für 
den Anhängerbetrieb oder die Verwen-
dung von Anhängerkupplungsträgern 
ausgelegt.

175

4

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Fa
hrbet

rieb

Vor dem Anhängerbetrieb sind zuläs-
sige Anhängelast, GVM (Zulässiges 
Gesamtgewicht des Fahrzeugs), MPAC 
(Maximal zulässige Achslast) und 
zulässige Stützlast zu prüfen. (

S.586)

Toyota empfiehlt für Ihr Fahrzeug die 
Anhängerkupplung/Kupplungshalte-
rung von Toyota. Andere geeignete und 
qualitativ vergleichbare Produkte kön-
nen ebenfalls verwendet werden.
Bei Fahrzeugen, bei denen die Anhän-
gervorrichtung Leuchten oder Kennzei-
chen verdeckt, sollten Sie Folgendes 
beachten:

Verwenden Sie keine Anhängervor-
richtungen, die nicht leicht entfernt 
oder neu positioniert werden kön-
nen.

Wenn Anhängervorrichtungen nicht 
in Gebrauch sind, sollten Sie diese 
entfernen oder neu positionieren.

Gesamtgewicht des Anhängers 
und zulässige Stützlast

Gesamtgewicht des Anhängers

Das Eigengewicht des Anhängers zuzüglich 
der Ladung des Anhängers muss innerhalb 
der zulässigen Anhängelast liegen. Es ist 
gefährlich, dieses Gewicht zu überschreiten. 
(

S.586)

Verwenden Sie im Anhängerbetrieb eine 
Reibungskupplung oder einen Anhängersta-

Fahrzeuge mit Anhängerzugpaket

Ihr Fahrzeug ist in erster Linie für die 
Beförderung von Personen ausgelegt. 
Das Ziehen eines Anhängers wirkt sich 
ungünstig auf Handhabung, Leistung, 
Bremsverhalten, Lebensdauer und Kraft-
stoffverbrauch aus. Ihre Sicherheit und 
Zufriedenheit sind abhängig von sachge-
mäßem Gebrauch der korrekten Ausrü-
stung und vorsichtigem Fahrverhalten. Zu 
Ihrer eigenen Sicherheit und der Sicher-
heit anderer Personen dürfen Sie das 
Fahrzeug oder den Anhänger nicht über-
laden.
Gehen Sie äußerst vorsichtig vor, um 
einen Anhänger sicher zu ziehen, und 
berücksichtigen Sie beim Fahren des 
Fahrzeugs die Eigenschaften des Anhän-
gers und die Betriebsbedingungen.
Schäden oder Fehlfunktionen, die durch 
das Ziehen eines Anhängers für gewerbli-
che Zwecke verursacht werden, sind nicht 
von den Toyota-Garantien abgedeckt.
Wenden Sie sich vor dem Anhängerbe-
trieb für weitere Einzelheiten an Ihren 
Toyota-Vertragshändler bzw. eine 
Toyota-Vertragswerkstatt oder eine 
andere verlässliche Werkstatt, da es in 
einigen Ländern zusätzliche gesetzliche 
Anforderungen gibt.

Gewichtsgrenzen

Anhängerkupplung/Kupp-
lungshalterung

Wichtige Punkte in Bezug auf 
Anhängerlasten

176

4-1. Vor Antritt der Fahrt

bilisator(Vorrichtung zur Kontrolle von 
Schlingern).

Zulässige Stützlast

Bemessen Sie die Anhängerlast so, dass 
die Stützlast größer als 25 kg oder 4% der 
Anhängelast ist. Die Stützlast darf das ange-
gebene Gewicht nicht überschreiten. 
(

S.586)

Informationsplakette (Hersteller-
kennzeichnung)

Zulässiges Gesamtgewicht der 
Kombination

Anhand der Summe des Gesamtgewichts 
des Fahrzeugs und des Gewichts des zu 
ziehenden Anhängers kann beurteilt wer-
den, ob das Fahrzeug ein anderes Fahrzeug 
abschleppen kann oder nicht.

Wenn das zulässige Gesamtgewicht der 
Kombination größer als das zulässige 
Gesamtgewicht des Fahrzeugs ist, ist Ihr 
Fahrzeug mit einem Anhängerzugpaket aus-
gestattet und kann ein anderes Fahrzeug 
abschleppen. Wenn dagegen das zulässige 
Gesamtgewicht der Kombination dem zuläs-
sigen Gesamtgewicht des Fahrzeugs ent-
spricht, ist Ihr Fahrzeug nicht mit einem 
Anhängerzugpaket ausgestattet und kann 
kein anderes Fahrzeug abschleppen.

Zulässiges Gesamtgewicht des 
Fahrzeugs

Die Summe aus Leergewicht und Gewicht 

von Fahrer, Insassen, Gepäck, Anhänger-
kupplung und Stützlast darf das zulässige 
Gesamtgewicht des Fahrzeugs nicht um 
mehr als 100 kg übersteigen. Es ist gefähr-
lich, dieses Gewicht zu überschreiten.

Maximal zulässige Achslast hinten

Die Hinterachslast darf die maximal zuläs-
sige Achslast hinten um nicht mehr als 15% 
überschreiten. Es ist gefährlich, dieses 
Gewicht zu überschreiten. Die Werte für die 
Anhängelast wurden durch Versuche auf 
Meereshöhe ermittelt. Beachten Sie, dass 
Motorleistung und zulässige Anhängelast in 
großer Höhe geringer sind.

WARNUNG

Wenn das zulässige Gesamtgewicht 
oder die maximal zulässige Achslast 
des Fahrzeugs überschritten wird

Das Nichtbeachten dieser Vorsichtsmaß-
nahme kann zu einem Unfall mit tödlichen 
oder schweren Verletzungen führen.

Erhöhen Sie den empfohlenen Reifen-
druck um 20,0 kPa (0,2 kgf/cm

2

 oder 

bar). (

S.593)

Überschreiten Sie nicht die Geschwin-
digkeitsbegrenzung für Anhängerbetrieb 
in geschlossenen Ortschaften bzw. eine 
Geschwindigkeit von 100 km/h, je nach-
dem, welcher Wert niedriger ist.

177

4

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Fa
hrbet

rieb

Steilheck

1

516 mm

2

516 mm

3

895 mm

*1

896 mm

*2

4

559 mm

5

380 mm

6

25 mm

*1

26 mm

*2

7

23 mm

*1

24 mm

*2

8

358 mm

*1

371 mm

*2

Einbaulage von Anhängerkup-
plung/Kupplungshalterung und 
Kugelkopf

178

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Kombi

1

516 mm

2

516 mm

3

1105 mm

*1

1106 mm

*2

4

608 mm

5

325 mm

6

16 mm

*1

18 mm

*2

7

12 mm

*1

13 mm

*2

8

364 mm

*1

376 mm

*2

*1

: Fahrzeuge ohne Schlechtwegepaket

*2

: Fahrzeuge mit Schlechtwegepaket

Informationen zu Reifen

Erhöhen Sie bei Anhängerbetrieb den Rei-
fendruck auf 20,0 kPa (0,2 kgf/cm

2

 oder 

bar) über den empfohlenen Wert. 
(

S.586)

Erhöhen Sie den Luftdruck der Anhänger-
reifen entsprechend dem Gesamtgewicht 
des Anhängers und entsprechend den 
vom Hersteller Ihres Anhängers empfohle-
nen Werten.

Anhängerleuchten

Bitte wenden Sie sich für den Einbau von 
Anhängerleuchten an einen Toyota-Vertrags-
händler bzw. eine Toyota-Vertragswerkstatt 
oder eine andere verlässliche Werkstatt, da 
ein nicht ordnungsgemäßer Einbau zur 
Beschädigung der Leuchten des Fahrzeugs 
führen kann. Sorgen Sie dafür, dass Sie beim 
Einbau der Anhängerleuchten die gesetzli-
chen Bestimmungen Ihres Landes einhalten.

Einfahrplan

Toyota empfiehlt, Fahrzeuge mit neu einge-
bauten Antriebsstrangkomponenten auf den 
ersten 800 km nicht zum Ziehen von Anhän-
gern einzusetzen.

Sicherheitskontrollen vor dem Anhän-
gerbetrieb

Kontrollieren Sie, dass der maximal zuläs-
sige Lastgrenzwert für den Kugelkopf der 
Anhängerkupplung/Kupplungshalterung 
nicht überschritten wird. Bedenken Sie, 
dass die Stützlast auf der Anhängerkupp-

179

4

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Fa
hrbet

rieb

lung die Belastung des Fahrzeugs erhöht. 
Vergewissern Sie sich außerdem, dass Sie 
im Anhängerbetrieb nicht die maximal 
zulässige Achslast überschreiten.

Sorgen Sie dafür, dass die Ladung des 
Anhängers gesichert wird.

Kann der Verkehr hinter dem Anhänger mit 
den normalen Außenspiegeln nicht ord-
nungsgemäß überblickt werden, sind 
zusätzliche Außenspiegel anzubringen. 
Stellen Sie die verlängerten Halterungen 
dieser Spiegel auf beiden Seiten des Fahr-
zeugs so ein, dass immer die bestmögliche 
Sicht auf die Straße hinter Ihnen gegeben 
ist.

Wartung

Wenn das Fahrzeug zum Ziehen von 
Anhängern eingesetzt wird, muss es häufi-
ger gewartet werden, da sich der War-
tungsbedarf aufgrund der gegenüber 
normalem Fahrbetrieb erhöhten Gewichts-
belastung des Fahrzeugs erhöht.

Ziehen Sie alle Befestigungsschrauben 
von Kugelkopf und Halterung der Anhän-
gerkupplung nach ca. 1000 km Anhänger-
betrieb nach.

Beim Anhängerbetrieb verhält sich Ihr 
Fahrzeug anders als sonst. Beachten 
Sie beim Anhängerbetrieb Folgendes, 
um Unfälle mit tödlichen oder schweren 

Verletzungen zu vermeiden:

Anschlüsse zwischen Anhänger 
und Beleuchtung überprüfen

Halten Sie das Fahrzeug an und prüfen 
Sie die Funktion der Anhängerbeleuch-
tung nach einer kurzen Fahrzeit, 
ebenso vor Antritt der Fahrt.

Das Fahren mit einem angekup-
pelten Anhänger üben

Verschaffen Sie sich ein Gefühl für 
das Abbiegen, Bremsen und Rück-
wärtsfahren mit Anhänger, indem 
Sie in Bereichen ohne bzw. mit 
geringem Verkehrsaufkommen 
üben.

Halten Sie beim Rückwärtsfahren 
mit einem angekuppelten Anhänger 
den Ihnen am nächsten Lenkradab-
schnitt fest und schlagen Sie das 
Lenkrad im Uhrzeigersinn ein, um 
den Anhänger nach links zu drehen, 
oder gegen den Uhrzeigersinn, um 
ihn nach rechts zu drehen. Das 
Lenkrad immer nur wenig drehen, 
um Lenkfehler zu vermeiden. Las-
sen Sie sich außerdem beim Zurück-
setzen einweisen, um die 
Unfallgefahr zu vermindern.

Fahrzeugabstand vergrößern

Bei einer Geschwindigkeit von 10 km/h 
muss der Abstand zum vorausfahren-
den Fahrzeug gleich oder größer als 
sein als die Länge Ihres Fahrzeugs 
plus Anhänger. Vermeiden Sie plötzli-
ches Bremsen mit Rutschgefahr. 
Andernfalls kann Ihr Fahrzeug ins 
Schleudern kommen. Dies gilt beson-
ders beim Fahren auf nassen oder rut-
schigen Fahrbahnoberflächen.

HINWEIS

Wenn die Verstärkung der hinteren 
Stoßstange aus Aluminium besteht

Passen Sie auf, dass die Stahlhalterung 
nicht in direkten Kontakt mit diesem 
Bereich kommt.
Wenn sich Stahl und Aluminium berühren, 
kommt es zu einer der Korrosion ähnli-
chen Reaktion, wodurch der betroffene 
Abschnitt geschwächt wird, was Schäden 
zur Folge haben kann. Behandeln Sie die 
miteinander in Berührung kommenden 
Teile mit Rostschutz, wenn eine Stahlhal-
terung befestigt wird.

Anleitung

180

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Plötzliche Beschleunigungsvor-
gänge/Lenkbewegungen/Rich-
tungsänderungen

Beim Abbiegen im spitzen Winkel kann 
der Anhänger mit Ihrem Fahrzeug 
zusammenstoßen. Verringern Sie die 
Geschwindigkeit rechtzeitig vor dem 
Abbiegen und biegen Sie langsam und 
vorsichtig ab, um plötzliches Bremsen 
zu vermeiden.

Wichtige Punkte zum Abbiegen

Die Räder des Anhängers rollen näher 
am Innenrand der Kurve ab als die 
Räder des Zugfahrzeugs. Kalkulieren 
Sie dies ein und fahren Sie einen grö-
ßeren Bogen als gewöhnlich.

Wichtige Punkte zur Fahrstabilität

Fahrzeugbewegungen durch unebene 
Fahrbahnoberflächen und starke Sei-
tenwinde beeinträchtigt das Fahrverhal-
ten. Auch beim Überholen von Bussen 
oder großen Lastwagen besteht die 
Gefahr einer Destabilisierung des Fahr-
zeugs. Blicken Sie häufig in den Rück-
spiegel, wenn Sie an solchen 
Fahrzeugen vorbeifahren. Sobald es 
zum Aufschaukeln des Fahrzeugs 
kommt, verringern Sie sofort vorsichtig 
die Geschwindigkeit, indem Sie lang-
sam die Bremsen betätigen. Steuern 
Sie während des Bremsens immer 
geradeaus.

Überholen anderer Fahrzeuge

Schätzen Sie die Gesamtlänge von 
Zugfahrzeug und Anhänger richtig ein. 
Überzeugen Sie sich vor dem Spur-
wechsel davon, dass der Fahrzeugab-
stand ausreichend ist.

Informationen zum Getriebe

Multidrive

Um die Wirksamkeit der Motorbremse 
und die Leistung des Ladesystems bei 

der Verwendung der Motorbremse 
sicherzustellen, stellen Sie das 
Getriebe nicht in D, sondern in M und 
wählen Sie Gangstufe 4 oder niedriger. 
(

S.188)

Schaltgetriebe

Fahren Sie nicht im 6. Gang, um die 
Wirksamkeit der Motorbremse und die 
Leistung des Ladesystems zu erhalten.

Wenn der Motor überhitzt

Der Anhängerbetrieb auf langen und 
steilen Steigungen bei Temperaturen 
über 30°C kann zu einer Überhitzung 
des Motors führen. Meldet die Motor-
kühlmittel-Temperaturanzeige eine 
Motorüberhitzung, schalten Sie sofort 
die Klimaanlage aus und halten Sie das 
Fahrzeug an einer sicheren Stelle 
abseits der Straße an. (

S.580)

Beim Parken des Fahrzeugs

Sichern Sie immer sowohl die Räder 
des Zugfahrzeugs als auch die Räder 
des Anhängers mit Unterlegkeilen. Zie-
hen Sie die Feststellbremse fest an und 
stellen Sie den Schalthebel auf P 
(Multidrive) und 1 oder R (Schaltge-
triebe).

WARNUNG

Befolgen Sie alle in diesem Abschnitt 
beschriebenen Anweisungen. Andernfalls 
könnte ein Unfall mit tödlichen oder 
schweren Verletzungen verursacht wer-
den.

Vorsichtsmaßnahmen im Anhänger-
betrieb

Stellen Sie beim Anhängerbetrieb sicher, 
dass keine der Gewichtsgrenzen über-
schritten wird. (

S.175)

181

4

4-1. Vor Antritt der Fahrt

Fa
hrbet

rieb

WARNUNG

Geschwindigkeit beim Fahren mit 
Anhänger

Beachten Sie die gesetzlich vorgeschrie-
bene Höchstgeschwindigkeit für Anhän-
gerbetrieb.

Vor längeren Bergabfahrten

Verringern Sie die Geschwindigkeit und 
schalten Sie herunter. Schalten Sie jedoch 
niemals plötzlich herunter, während Sie 
steile oder lange Steigungen hinabfahren.

Betätigung des Bremspedals

Halten Sie das Bremspedal nicht oft oder 
über längere Zeit gedrückt. Dadurch kann 
es zum Überhitzen der Bremse oder zum 
Nachlassen der Bremswirkung kommen.

Vermeiden von Unfällen oder Verlet-
zungen

Fahrzeuge mit einem Notrad: Ziehen 
Sie keinen Anhänger, wenn das Notrad 
an Ihrem Fahrzeug montiert ist.

Fahrzeuge mit Notfallreparatur-Kit für 
Reifen: Ziehen Sie keinen Anhänger, 
wenn der Reifen montiert ist, der mit 
dem Notfallreparatur-Kit für Reifen repa-
riert wurde.

Verwenden Sie folgende Systeme beim 
Anhängerbetrieb nicht.

• Geschwindigkeitsregelung (je nach Aus-

stattung)

• Dynamische Radar-Geschwindigkeits-

regelung (je nach Ausstattung)

• Dynamische Radar-Geschwindigkeits-

regelung mit maximalem Drehzahlbe-
reich (je nach Ausstattung)

HINWEIS

Die Kabel von Anhängerleuchten 
nicht direkt spleißen

Wenn Sie die Verkabelung der Anhänger-
leuchten direkt spleißen, kann dies die 
Fahrzeugelektrik beschädigen und eine 
Funktionsstörung verursachen.

182

4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb

4-2.Hinweise zum Fahrbetrieb

1

Ziehen Sie den Schalter der Fest-
stellbremse, um zu überprüfen, ob 
die Feststellbremse angezogen ist. 
(

S.196)

2

Überprüfen Sie, ob der Schalthebel 
auf P (Multidrive) oder N (Schaltge-
triebe) steht.

3

Treten Sie das Bremspedal 
(Multidrive) bzw. das Kupplungspe-
dal (Schaltgetriebe) fest durch.

4

Drehen Sie den Motorschalter auf 
START, um den Motor anzulassen.

Falls der Motor nicht anspringt

Möglicherweise wurde die Wegfahrsperre 
nicht deaktiviert. (

S.81) Wenden Sie sich 

an einen Toyota-Vertragshändler bzw. eine 
Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere 
verlässliche Werkstatt.

Wenn das Lenkradschloss nicht entrie-
gelt werden kann

Beim Anlassen des Motors hängt der Motor-
schalter möglicherweise in der Stellung OFF. 
Um ihn zu lösen, drehen Sie den Schlüssel, 
während Sie das Lenkrad leicht nach links 
und rechts bewegen.

1

OFF (Stellung “LOCK”)

Das Lenkradschloss ist verriegelt und der 
Schlüssel kann abgezogen werden. (Fahr-
zeuge mit Multidrive: Der Schlüssel kann nur 
herausgezogen werden, wenn der Schalthe-
bel auf P steht.)

2

ACC (Stellung “ACC”)

Motorschalter (Zündschal-

ter) (Fahrzeuge ohne intel-

ligentes Einstiegs- & 

Startsystem)

Anlassen des Motors

WARNUNG

Beim Anlassen des Motors

Setzen Sie sich zum Anlassen des Motors 
immer auf den Fahrersitz. Betätigen Sie 
beim Anlassen des Motors auf gar keinen 
Fall das Gaspedal. Dies kann einen Unfall 
verursachen und den Tod oder schwere 
Verletzungen zur Folge haben.

HINWEIS

Beim Anlassen des Motors

Den Motor nicht länger als 30 Sekunden 
ununterbrochen anlassen. Hierdurch 
können der Anlasser und das Kabelsy-
stem überhitzen.

Lassen Sie einen kalten Motor nicht 
überdrehen.

Wenn der Motor schlecht anspringt oder 
häufig abstirbt, lassen Sie das Fahrzeug 
umgehend von einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen verlässlichen 
Werkstatt überprüfen.

Ändern der Stellungen des 
Motorschalters

183

4

4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb

Fa
hrbet

rieb

Bestimmte elektrische Komponenten, z. B. 
das Audiosystem, sind betriebsbereit.

3

ON (Stellung “ON”)

Alle elektrischen Komponenten sind 
betriebsbereit.

4

START (Stellung “START”)

Zum Anlassen des Motors.

Drehen des Schlüssels von ACC auf 
OFF

1

Stellen Sie den Schalthebel auf P 
(Multidrive) oder N (Schaltgetriebe).

2

Stecken Sie den Schlüssel hinein und 
drehen Sie ihn auf OFF.

Schlüssel-Warnfunktion

Ein Summer ertönt, wenn die Fahrertür geöff-
net wird und der Motorschalter auf OFF oder 
ACC steht, um Sie daran zu erinnern, den 
Schlüssel abzuziehen.

WARNUNG

Vorsicht während der Fahrt

Schalten Sie den Motorschalter während 
der Fahrt nicht auf OFF. Soll der Motor im 
Fahrbetrieb aufgrund einer Notlage abge-
schaltet werden, drehen Sie den Motor-
schalter hierfür ausschließlich auf ACC. 
Wenn der Motor während der Fahrt abge-
stellt wird, kann es zu einem Unfall kom-
men. (

S.520)

HINWEIS

Um ein Entladen der Batterie zu ver-
meiden

Lassen Sie bei angehaltenem Motor den 
Motorschalter nicht längere Zeit auf ACC 
oder ON.

184

4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb

1

Ziehen Sie den Schalter der Fest-
stellbremse, um zu überprüfen, ob 
die Feststellbremse angezogen ist. 
(

S.196)

Die Anzeige für die Feststellbremse leuchtet 
auf.

2

Überprüfen Sie, ob der Schalthebel 
auf P (Multidrive) oder N (Schaltge-
triebe) steht.

3

Treten Sie das Bremspedal 
(Multidrive) bzw. das Kupplungspe-
dal (Schaltgetriebe) fest durch.

 und eine Meldung wird auf der 

Multi-Informationsanzeige angezeigt. Wird 
es nicht angezeigt, kann der Motor nicht 
gestartet werden.

4

Betätigen Sie den Motorschalter 
kurz und fest.

Beim Betätigen des Motorschalters reicht 
es, den Schalter einmal fest zu drücken. Es 
ist nicht erforderlich, den Schalter gedrückt 
zu halten.
Der Motor wird angekurbelt, bis er anspringt, 
oder bis zu 30 Sekunden lang, je nachdem, 
was zuerst eintritt.
Betätigen Sie weiterhin das Bremspedal 
(Multidrive) oder das Kupplungspedal 

(Schaltgetriebe), bis der Motor vollständig 
gestartet ist.
Der Motor kann in jedem Modus des Motor-
schalters gestartet werden.

Falls der Motor nicht anspringt

Möglicherweise wurde die Wegfahrsperre 
nicht deaktiviert. (

S.81

)

Wenden Sie sich an einen Toyota-Ver-
tragshändler bzw. eine Toyota-Vertrags-
werkstatt oder eine andere verlässliche 
Werkstatt.

Wenn auf der Multi-Informationsanzeige 
eine Warnmeldung bezüglich des Startens 
angezeigt wird, lesen Sie die Meldung und 
befolgen Sie die Anweisung.

Wenn die Batterie entladen ist

Wenn der Motor nicht mit dem intelligenten 
Einstiegs- & Startsystem gestartet werden 
kann. Siehe S.576 zum Neustart des Motors.

Wenn die Batterie des elektronischen 
Schlüssels leer ist

S.116

Mögliche Ursachen für Funktionsstö-
rungen

S.141

Hinweise zur Einstiegsfunktion

S.142

Lenkradschlossfunktion

Nach dem Ausschalten des Motorschalters 
und dem Öffnen und Schließen der Türen 
wird das Lenkrad durch die Lenkrad-
schlossfunktion verriegelt. Durch erneutes 
Betätigen des Motorschalters wird die 
Funktion des Lenkradschlosses automa-
tisch deaktiviert.

Motorschalter (Zündschal-

ter) (Fahrzeuge mit intelli-

gentem Einstiegs- & 

Startsystem)

Wenn Sie den elektronischen 
Schlüssel bei sich tragen und die 
folgenden Bedienschritte ausfüh-
ren, wird der Motor gestartet oder 
der Modus des Motorschalters 
geändert.

Anlassen des Motors

185

4

4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb

Fa
hrbet

rieb

Wenn das Lenkradschloss nicht entriegelt 
werden kann, wird “ENGINE-Schalter 
drücken und Lenkrad in beide Richtungen 
drehen.” auf der Multi-Informationsan-
zeige angezeigt. 
Drücken Sie den Motorschalter kurz und 
fest und drehen Sie gleichzeitig das Lenk-
rad nach links und rechts.

Um eine Überhitzung des Lenkrad-
schlossmotors zu vermeiden, kann der 
Betrieb des Motors bei wiederholtem Ein- 
und Ausschalten des Motors innerhalb kur-
zer Zeit ausgesetzt werden. Betätigen Sie 
in diesem Fall nicht mehr den Motorschal-
ter. Nach etwa 10 Sekunden nimmt der 
Lenkradschlossmotor seine Funktion wie-
der auf.

Batterie für elektronischen Schlüssel

S.507

Betätigung des Motorschalters

Wird der Schalter nicht kurz und fest betä-
tigt, ändert sich der Motorschaltermodus 
möglicherweise nicht oder es erfolgt kein 
Motorstart.

Wenn Sie versuchen, den Motor direkt 
nach dem Ausschalten des Motorschal-
ters neu zu starten, startet der Motor in 
einigen Fällen möglicherweise nicht. Nach-
dem Sie den Motorschalter ausgeschaltet 
haben, warten Sie bitte einige Sekunden, 
bevor Sie den Motor neu starten.

Individuelle Anpassung

Wenn das intelligente Einstiegs- & Startsy-
stem in einer individuellen Einstellung deakti-
viert wurde, siehe S.573.

Multidrive

1

Halten Sie das Fahrzeug vollständig 
an.

WARNUNG

Beim Anlassen des Motors

Setzen Sie sich zum Anlassen des Motors 
immer auf den Fahrersitz. Betätigen Sie 
beim Anlassen des Motors auf gar keinen 
Fall das Gaspedal.
Dies kann einen Unfall verursachen und 
den Tod oder schwere Verletzungen zur 
Folge haben.

Vorsicht während der Fahrt

Wenn während der Fahrt eine Motorstö-
rung auftritt, verriegeln oder öffnen Sie die 
Türen erst, wenn das Fahrzeug sicher und 
vollständig zum Stillstand gekommen ist. 
Die Aktivierung des Lenkradschlosses 
kann unter diesen Umständen zu einem 
Unfall mit tödlichen oder schweren Verlet-
zungen führen.

HINWEIS

Beim Anlassen des Motors

Lassen Sie einen kalten Motor nicht 
überdrehen.

Wenn der Motor schlecht anspringt oder 
häufig abstirbt, lassen Sie das Fahrzeug 
umgehend von einem Toyota-Vertrags-
händler bzw. einer Toyota-Vertragswerk-
statt oder einer anderen verlässlichen 
Werkstatt überprüfen.

Symptome, die auf eine Funktions-
störung des Motorschalters hinwei-
sen

Wenn sich der Motorschalter anders als 
normal zu verhalten scheint, beispiels-
weise wenn der Schalter leicht klemmt, 
kann eine Funktionsstörung vorliegen. 
Wenden Sie sich umgehend an einen 
Toyota-Vertragshändler bzw. eine 
Toyota-Vertragswerkstatt oder eine andere 
verlässliche Werkstatt.

Abschalten des Motors

186

4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb

2

Ziehen Sie die Feststellbremse 
(

S.196) an und schalten Sie den 

Schalthebel auf P.

Prüfen Sie, ob die Anzeige für die Feststell-
bremse leuchtet.

3

Drücken Sie den Motorschalter.

Der Motor wird angehalten und die Instru-
mentenanzeige erlischt.

4

Lösen Sie das Bremspedal und stel-
len Sie sicher, dass weder “ZUBE-
HÖR” noch “ZÜNDUNG EIN” auf 
der Multi-Informationsanzeige 
angezeigt wird.

Schaltgetriebe

1

Halten Sie das Fahrzeug vollständig 
an.

2

Wenn sich die Feststellbremse im 
manuellen Modus befindet, ziehen 
Sie die Feststellbremse an. 
(

S.196)

Prüfen Sie, ob die Anzeige für die Feststell-
bremse leuchtet.

3

Schalten Sie den Schalthebel auf N. 
(

S.192)

4

Drücken Sie den Motorschalter.

Der Motor wird angehalten und die Instru-
mentenanzeige erlischt.

5

Lösen Sie das Bremspedal und stel-
len Sie sicher, dass weder “ZUBE-
HÖR” noch “ZÜNDUNG EIN” auf 
der Multi-Informationsanzeige 
angezeigt wird.

Die Modi können geändert werden, 
indem der Motorschalter gedrückt wird, 
während das Bremspedal (Multidrive) 
oder das Kupplungspedal (Schaltge-
triebe) nicht betätigt wird. (Der Modus 
ändert sich mit jedem Drücken des 
Schalters.)

WARNUNG

Ausschalten des Motors im Notfall

Wenn Sie den Motor während der Fahrt 
aufgrund einer Notlage stoppen müs-
sen, halten Sie den Motorschalter für 
mehr als 2 Sekunden gedrückt oder 
drücken Sie ihn mindestens 3 Mal kurz 
nacheinander. (

S.520

)

Berühren Sie den Motorschalter wäh-
rend der Fahrt jedoch nur im Notfall. 
Durch das Ausschalten des Motors im 
Fahrbetrieb ist die Lenk- und Brems-
steuerung weiterhin verfügbar, jedoch 
ohne Kraftverstärkung. Dadurch kann 
das Lenken und Bremsen erschwert 
werden, sodass Sie zur Seite fahren 
und das Fahrzeug anhalten sollten, 
sobald dies gefahrlos möglich ist.

Wenn der Motorschalter betätigt wird, 
während das Fahrzeug läuft, wird auf 
der Multi-Informationsanzeige eine 
Warnmeldung angezeigt und ein Sum-
mer ertönt.

Fahrzeuge mit Multidrive: Schalten Sie 
nach einer Notabschaltung den Schalt-
hebel auf N und betätigen Sie dann den 
Motorschalter, um den Motor wieder zu 
starten.

Fahrzeuge mit Schaltgetriebe: Wenn 
der Motor nach einer Notabschaltung 
erneut gestartet wird, betätigen Sie das 
Kupplungspedal und betätigen Sie dann 
den Motorschalter.

Ändern der Motorschalter-Modi

187

4

4-2. Hinweise zum Fahrbetrieb

Fa
hrbet

rieb

1

OFF

*

Die Warnblinkanlage kann verwendet wer-
den.

2

ACC

Bestimmte elektrische Komponenten, z. B. 
das Audiosystem, sind betriebsbereit.

“ZUBEHÖR” wird auf der Multi-Informations-
anzeige angezeigt.

3

EIN

Alle elektrischen Komponenten sind 
betriebsbereit.

“ZÜNDUNG EIN” wird auf der Multi-Informa-
tionsanzeige angezeigt.

*

: Fahrzeuge mit Multidrive: Wenn sich der 

Schalthebel beim Ausschalten des Motors 
in einer anderen Stellung als P befindet, 
wird der Motorschalter nicht ausgeschal-
tet, sondern auf ACC gestellt.

Automatische Abschaltfunktion

Multidrive: Wenn das Fahrzeug mit dem 
Schalthebel in Stellung P länger als 20 Minu-
ten auf ACC oder länger als eine Stunde auf 
ON gelassen wird (bei ausgeschaltetem 

Motor), wird der Motorschalter automatisch 
ausgestellt. Diese Funktion kann jedoch ein 
Entladen der Batterie nicht vollständig verhin-
dern. Lassen Sie das Fahrzeug bei abgestell-
tem Motor nicht längere Zeit mit dem 
Motorschalter auf ACC oder ON stehen.
Schaltgetriebe: Wenn das Fahrzeug länger 
als 20 Minuten auf ACC oder länger als eine 
Stunde auf ON gelassen wird (bei ausge-
schaltetem Motor), wird der Motorschalter 
automatisch ausgestellt. Diese Funktion kann 
jedoch ein Entladen der Batterie nicht voll-
ständig verhindern. Lassen Sie das Fahrzeug 
bei abgestelltem Motor nicht längere Zeit mit 
dem Motorschalter auf ACC oder ON stehen.

Wenn der Motor ausgeschaltet wird, 
während sich der Schalthebel in einer 
anderen Stellung als P befindet, wird 
der Motorschalter nicht ausgeschaltet, 
sondern auf ACC gestellt. Schalten Sie 
den Schalter folgendermaßen aus:

1

Prüfen Sie, ob die Feststellbremse 
angezogen ist.

2

Schalten Sie den Schalthebel auf P.

HINWEIS

Um ein Entladen der Batterie zu ver-
meiden

Lassen Sie bei angehaltenem Motor 
den Motorschalter nicht längere Zeit auf 
ACC oder ON.

Wenn “ZUBEHÖR” oder “ZÜNDUNG 
EIN” auf der Multi-Informationsanzeige 
angezeigt wird, ist der Motorschalter 
nicht ausgeschaltet. Verlassen Sie das 
Fahrzeug, nachdem der Motorschalter 
ausgeschaltet wurde.

Beim Abstellen des Motors, 
wenn sich der Schalthebel in 
einer anderen Position als P 
befindet (Fahrzeuge mit 
Multidrive)

 

 

 

 

 

 

 

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