|
|
|
FÜLLSTÄNDE (3/3)/FILTER
Flüssigkeit
Filter
Spezialzusatz für Scheibenwaschanlagen.
Der Austausch der Filterelemente (Luftfilter,
Verwenden Sie im Winter einen Spezialzu-
Reinluftfilter, Kraftstofffilter usw.) ist in den
satz mit Frostschutz. Verwenden Sie die von
Wartungsarbeiten Ihres Fahrzeugs vorge-
einer Vertragswerkstatt empfohlenen Pro-
sehen.
dukte.
Austauschintervalle der Filterelemente:
Hinweis: Verwenden Sie kein klares Wasser
Siehe die Wartungsunterlagen des Fahr-
(Gefahr der Beschädigung der Ansaug-
zeugs.
3
pumpe, Kalkablagerungen an der Pumpe
und den Düsen).
Düsen:
Wenden Sie zum Ausrichten der Höhe der
Frontscheiben-Waschanlagendüsen an eine
Vertragswerkstatt.
Behälter der
Frontscheiben-/
Scheinwerferwaschanlage
Auffüllen:
Öffnen Sie bei abgestelltem Motor den
Deckel 3 und befüllen Sie, bis die Flüssig-
keit sichtbar wird; schließen Sie anschlie-
ßend wieder den Deckel.
Anmerkung: Überprüfen Sie regelmäßig
die Füllhöhe des Tanks, indem Sie vor einer
Fahrt Flüssigkeit nachfüllen.
4.11
12-V-BATTERIE (1/2)
Je nach Fahrzeugtyp überwacht ein System
permanent den Ladezustand der Batterie.
Wenn der Ladestand abnimmt, erscheint die
Meldung „Batt. fast leer Motor starten“ an
der Instrumententafel. Starten Sie in diesem
Fall den Motor und die Meldung an der Inst-
rumententafel erlischt.
1
Der Ladezustand der Batterie kann sinken,
insbesondere:
- wenn Sie kurze Strecken fahren
- wenn Sie in der Stadt fahren
- wenn die Temperatur sinkt
- nach längerer Nutzung von Verbrauchse-
lementen (Radio usw.) bei ausgeschalte-
tem Motor.
Die Batterie 1 ist wartungsfrei. Bitte nicht
öffnen und keine Flüssigkeit nachfüllen.
Vorsicht bei Arbeiten im Mo-
torraum. Der Motor kann noch
heiß sein. Zudem kann sich
der Kühlerventilator jederzeit in
Schalten Sie vor jeglichen Ar-
Gang setzen. Die Kontrolllampe
beiten im Motorraum unbedingt
im Motorraum erinnert daran.
die Zündung aus (siehe Infor-
Verletzungsgefahr!
mationen unter „Anlassen, Ab-
stellen des Motors“ in Abschnitt 2).
4.12
12-V-BATTERIE (2/2)
Austausch der Batterie
A
2
3
4
Um Ihre Sicherheit und die
Funktion der elektrischen
Anlage des Fahrzeugs (Leuch-
7
6
5
ten, Scheibenwischer, Brems-
assistent usw.) zu gewährleisten, dürfen
Arbeiten an Batterie (Ausbau, Abklem-
men usw.) nur von einem Fachmann
vorgenommen werden.
Aufkleber A
Verbrennungsgefahr durch Strom-
Beachten Sie die Warnhinweise auf der Bat-
schlag.
terie:
-
2 Offenes Feuer und Rauchen verboten.
Halten Sie unbedingt die Austauschzei-
–
3 Unbedingt einen Augenschutz tragen.
ten ein, die in den Wartungsunterlagen
–
4 Von Kindern fernhalten.
angegeben sind (nicht überschreiten).
–
5 Explosionsgefahr.
Es handelt sich um eine Batterie eines
-
6 Siehe Bedienungsanleitung.
speziellen Typs. Achten Sie beim Aus-
–
7 Vorsicht ätzend.
tausch darauf, eine Batterie des glei-
chen Typs einzusetzen.
Wenden Sie sich an einen Vertragspart-
ner.
4.13
REIFENDRUCK (1/2)
Fahrzeug mit automatischer Reifen-
druckkontrolle
Wenn der Reifendruck zu niedrig ist (Reifen-
A
panne, ...), leuchtet die Warnlampe
an der Instrumententafel auf; siehe Informa-
B
tionen unter „Automatische Reifendruckkon-
trolle“ in Abschnitt 2.
C
E F
A
C
E
F
D
E F
G
Aufkleber A
B: Reifengröße der montierten Reifen
Öffnen Sie die Fahrertür, um ihn zu lesen.
C: Erlaubte Geschwindigkeit
Der Reifendruck muss bei kalten Reifen ge-
D: empfohlener Druck zur Optimierung
messen werden.
Bei voll beladenem
des Kraftstoffverbrauchs.
Fahrzeug(zulässiges
Ist eine Messung bei kalten Reifen nicht
Hinweis: Dadurch kann der Fahrkomfort
Gesamtgewicht erreicht) mit
möglich, den Reifendruck um 0,2 bis 0,3 bar
eingeschränkt sein.
Anhänger
(3 psi) gegenüber dem Sollwert erhöhen.
Niemals Luft aus einem warmen Reifen
E: Reifendrücke vorne
Den Reifendruck um 0,2 bar erhöhen
ablassen.
F: Reifendrücke hinten
und nicht schneller fahren als 100 km/h.
G: Reifendruck für das Reserverad
Gewichte: siehe Kapitel
6, Abschnitt
„Gewichte“.
Gefahr von Reifenplatzern.
4.14
REIFENDRUCK (2/2)
Sicherheit der Reifen und Montage von
Schneeketten: Im Kapitel 5 - „Reifen“ - -
finden Sie alle Informationen zu den War-
tungsbedingungen und, je nach Ausführung,
zur Montage von Schneeketten.
Zu Ihrer Sicherheit und zur Ein-
haltung der geltenden Rechts-
vorschriften.
Wenn Reifen erneuert werden,
dürfen nur solche gleicher Marke,
Größe, gleichen Typs und gleichen Pro-
fils an einer Achse montiert werden.
Sie müssen: eine maximale Tragfä-
higkeit und eine maximal zulässige
Geschwindigkeit aufweisen, die ent-
weder den Originalreifen oder den
von Ihrer Vertragswerkstatt empfoh-
lenen Reifen entsprechen.
Die Nicht-Einhaltung dieser Anweisun-
gen kann Ihre Sicherheit gefährden und
einen Verstoß gegen die Konformität
Ihres Fahrzeugs darstellen.
Gefahr des Verlustes der Kontrolle
über das Fahrzeug.
4.15
PFLEGE DER KAROSSERIE (1/3)
Ein gut instand gehaltenes Fahrzeug
Was Sie tun sollten
Beachten Sie eventuelle gesetzliche Vor-
können Sie länger fahren. Daher wird emp-
schriften im Zusammenhang mit der Wagen-
Reinigen Sie Ihr Fahrzeug häufig bei aus-
fohlen, das Fahrzeug von außen regelmäßig
wäsche (z.B. Verbot, Fahrzeuge auf öffentli-
geschaltetem Motor mit den von uns emp-
zu pflegen.
chen Straßen zu waschen).
fohlenen Reinigungsmitteln (niemals scheu-
Ihr Fahrzeug wurde mit modernen techni-
ernde Produkte verwenden). Zuvor mit dem
Abstand halten zu anderen Fahrzeugen,
schen Mitteln gegen Korrosion geschützt.
Wasserstrahl gründlich abspülen:
wenn Splitt auf der Straße liegt (Gefahr von
Es ist jedoch ständig verschiedenen Fakto-
- Ablagerungen von Baumharzen und In-
Lackschäden).
ren ausgesetzt.
dustrieschmutz;
Eventuelle Lackschäden möglichst schnell
- Schlamm, der in den Radkästen und am
beheben oder beheben lassen, damit sich
Ätzende Substanzen in der Luft
Fahrzeugunterboden ein feuchtes Ge-
kein Korrosionsherd bildet.
– Luftverschmutzung (Stadtgebiete, Indus-
misch bildet;
triegebiete usw.),
- Vogelkot, dessen chemische Bestand-
Denken Sie daran, Ihr Fahrzeug zu den vor-
– Salzgehalt der Luft (in Meeresnähe, be-
teile zum schnellen Ausbleichen oder
geschriebenen Kontrollen in die Werkstatt
sonders bei warmer Witterung),
gar zum Ablösen des Lacks führen
zu bringen, wenn es über eine Korrosions-
– jahreszeitlich bedingte Einflüsse von Wit-
können;
schutz-Garantie verfügt. Siehe Wartungsun-
terung und Luftfeuchtigkeit
(Streugut,
solche Verschmutzungen müssen unbe-
terlagen.
Straßenreinigung usw.).
dingt sofort entfernt werden, da sich die
Falls mechanische Teile, Scharniere usw.
Flecken später auch durch Polieren nicht
gereinigt wurden, müssen diese unbedingt
Nutzungsbedingte Auswirkungen
mehr entfernen lassen;
durch erneutes Aufsprühen von Mittel, die
- Rückstände von Streusalz, besonders in
von unseren technischen Abteilungen zuge-
Schleifeffekte
den Radkästen und am Fahrzeugunter-
lassen wurden, geschützt werden.
Staubpartikeln in der Luft, Sand, Schmutz;
boden, vor allem nach Fahrten in Gebie-
Steinchen, die andere Fahrzeuge hoch-
ten, wo chemische Schmelzmittel einge-
schleudern usw.
setzt wurden.
Ein Minimum an Vorbeugemaßnahmen zur
Entfernen Sie regelmäßig herabgefallene
Ausschaltung gewisser Risikofaktoren ist
Pflanzenreste (Harz, Blätter...) vom Fahr-
daher erforderlich.
zeug.
Spezielle ausgewählte Reinigungs- und
Pflegeprodukte finden Sie in unseren
Markenboutiquen.
4.16
PFLEGE DER KAROSSERIE (2/3)
Was Sie vermeiden sollten:
Das Fahrzeug in der prallen Sonne oder bei
Entfetten oder Reinigen
Frost waschen.
unter Verwendung eines
Schmutz oder Fremdkörper abkratzen ohne
Hochdruckreinigers oder
sie einzuweichen.
durch Aufsprühen von Pro-
dukten, die über keine Frei-
Den Wagen übermäßig verschmutzen
gabe unserer Technik-Abtei-
lassen.
lung verfügen:
Zulassen, dass sich Rost ausgehend von
-
mechanische Bauteile (z. B. Motorraum);
kleineren Lackschäden ausbreitet.
-
die Räder (z. B. Bremssystemkomponen-
Flecken mit Lösungsmitteln entfernen,
ten wie Bremssättel);
die nicht unserem Hersteller-Zubehörpro-
-
Fahrzeugunterboden;
gramm entsprechen und den Lack angreifen
können.
-
Teile mit Scharnieren (z. B. in den Türen);
Fahrten im Schnee oder auf unbefestigten
-
lackierte externe Kunststoffelemente (z.
Straßen ohne nachfolgende Wagenwäsche,
B. Stoßfänger).
insbesondere Reinigung der Radkästen und
Dies könnte zu Oxidation oder Beeinträchti-
des Fahrzeugunterbodens.
gung der Funktion führen.
4.17
PFLEGE DER KAROSSERIE (3/3)
Besonderheit der Fahrzeuge mit
Vor der Benutzung einer
Reinigen der Scheinwerfer,
Mattlackierung
Waschanlage
Sensoren und Kameras
Diese Art Lackierung erfordert bestimmte
Stellen Sie den Scheibenwischer-Bedien-
Mit einem weichen Lappen oder Watte ab-
Vorsichtsmaßnahmen.
hebel in Position Aus (siehe Kapitel 1 unter
wischen.
„Frontscheiben-Wisch-Waschanlage“).
Reicht dies nicht aus, tränken Sie den
Was Sie tun sollten
Prüfen Sie die Befestigung von äußeren
Lappen mit Seifenlauge und wischen Sie mit
Ausrüstungskomponenten, Zusatzschein-
einem weichen Lappen oder Wattebausch
Reinigen Sie das Fahrzeug mit viel Wasser
werfern, Rückspiegeln und befestigen Sie
nach.
und per Hand mit einem weichen Lappen,
die Wischerblätter mit Klebeband.
Anschließend vorsichtig mit einem weichen
einem weichen Schwamm...
trockenen Lappen nachreiben.
Bauen Sie eine eventuell vorhandene Funk-
Was Sie vermeiden sollten:
antenne (Radio usw.) ab.
Keine Reinigungsprodukte auf Alkohol-
basis verwenden; keine Hilfsmittel (z. B.
Verwendung wachshaltiger Produkte (Po-
Denken Sie nach dem Waschen daran, das
Schaber) verwenden.
liermittel).
Klebeband zu entfernen und die Antenne
Zu starkes Reiben.
wieder anzubringen.
Waschen des Fahrzeugs in einer Wasch-
straße mit rotierenden Bürsten.
Anbringen von Aufklebern auf dem Lack
(kann Spuren hinterlassen).
Waschen des Fahrzeugs
mit einem Hochdruckrei-
niger.
4.18
PFLEGE DER POLSTER UND DER INNENVERKLEIDUNG (1/2)
Ein gut instand gehaltenes Fahrzeug
Scheiben der Bordinstrumente
Textilien (Sitze,
können Sie länger fahren. Daher wird emp-
(z. B. Instrumententafel, Uhr, Außentempe-
Türverkleidungen usw.)
fohlen, den Innenraum des Fahrzeugs regel-
raturanzeige usw.)
mäßig zu pflegen.
Entfernen Sie regelmäßig den Staub von
Mit einem weichen Lappen oder Watte ab-
Textilien.
Flecken müssen stets so schnell wie mög-
wischen.
lich entfernt werden.
Gegebenenfalls mit Seifenlauge anfeuch-
Flüssigkeitsfleck
Verwenden Sie zum Reinigen und Entfernen
ten und mit einem anderen weichen Lappen
Verwenden Sie Seifenlauge.
von Flecken jeglicher Art kalte (oder evtl.
oder Wattebausch (mit klarem Wasser an-
lauwarme) Seifenlauge auf der Basis von
gefeuchtet) nachreiben.
Nehmen Sie die Flüssigkeit mit Hilfe eines
Naturseife.
Anschließend vorsichtig mit einem weichen
weichen Tuchs auf (leicht tupfen, niemals
trockenen Lappen nachreiben.
reiben!), spülen Sie und nehmen Sie die
Die Verwendung von Detergenzien (Spül-
überschüssige Flüssigkeit auf.
Verwenden Sie in dem Bereich keine Pro-
mittel, Pulver, alkoholhaltige Reinigungs-
dukte mit Alkohol und/oder Sprühflüssig-
mittel) ist zu unterlassen.
Feste oder breiige Flecken
keiten.
Verwenden Sie zur Reinigung einen wei-
Entfernen Sie die überschüssigen festen
chen Lappen.
oder breiigen Stoffe sofort und vorsichtig
Sicherheitsgurte
mit einem Spachtel (dabei von den Rändern
Abspülen und den Überschuss wegwischen.
Diese müssen stets sauber gehalten
zur Mitte des Flecks hin arbeiten, um ihn
werden.
nicht zu vergrößern).
Multimedia-Frontpartie
Zur Reinigung die Produkte aus dem Her-
Bei Flüssigkeitsflecken wie angegeben rei-
steller-Vertriebsprogramm (erhältlich in den
nigen.
Die Wartung des Displays hängt möglicher-
Boutiquen der Marke) verwenden; gege-
weise von der Art der Multimediaausstattung
benenfalls auch mit einem Schwamm und
Besonderheiten bei Bonbons und
ab. Weitere Informationen entnehmen Sie
lauwarmer Seifenlauge reinigen. Mit einem
Kaugummis
bitte der Multimedia-Bedienungsanleitung.
sauberen Lappen trockenreiben.
Legen Sie einen Eiswürfel auf den Fleck,
Chemische Reinigungsmittel oder Fär-
damit er kristallisiert, und gehen Sie dann
bung sind unzulässig (die Gurtfasern
wie bei festen Flecken vor.
könnten verspröden).
Für Hinweise zur Innenraumpflege und/
oder bei nicht zufriedenstellenden Er-
gebnissen wenden Sie sich an Ihre Ver-
tragswerkstatt.
4.19
PFLEGE DER POLSTER UND DER INNENVERKLEIDUNG (2/2)
Ausbau/Einbau von
Was Sie vermeiden sollten
serienmäßig im Fahrzeug
Positionieren von Objekten wie Deodorants,
eingebauten, herausnehmbaren
Parfums usw. in der Nähe der Luftdüsen,
Ausstattungsteilen
da diese die Armaturenbrettverkleidung be-
schädigen könnten.
Wenn Sie herausnehmbare Ausstattungs-
teile zur Reinigung des Fahrgastraums aus
dem Fahrzeug entfernen müssen (z. B. Fuß-
matten), achten Sie bei der erneuten Anbrin-
gung auf ihre richtige Lage (die Fußmatte
des Fahrers wieder auf der Fahrerseite usw.)
Verwendung von Hoch-
und ihre richtige Befestigung anhand der mit
druckreinigern oder Sprays
den Teilen gelieferten Elemente (z. B. muss
im Inneren des Fahr-
die Fußmatte des Fahrers mittels der vorins-
gastraums:
tallierten Elemente befestigt werden).
In jedem Fall müssen Sie bei stehendem
Fahrzeug überprüfen, dass der Fahrer nicht
Ohne entsprechende Sicherheitsvorkeh-
behindert wird (Hindernis beim Drücken der
rungen kann dies - unter Anderem - zu
Pedale, Verfangen des Absatzes in der Fuß-
Funktionsstörungen elektrischer Bauteile
matte usw.).
führen.
4.20
Kapitel 5: Praktische Hinweise
Reifenpanne / Reserverad
5.2
Mobilitätsset
5.6
Werkzeug
5.10
Radzierkappe
5.12
Radwechsel
5.13
Reifen (Sicherheit Reifen, Räder, Winterbetrieb)
5.15
Scheinwerfer vorn: Lampenwechsel
5.18
Schlussleuchten (Lampenwechsel)
5.20
Seitenblinker (Lampenwechsel)
5.24
Innenbeleuchtung: Lampenwechsel
5.25
Sicherungen
5.28
Batterie: Starthilfe
5.30
Keycard „Handsfree“: Batterie
5.33
Funk-Fernbedienung: Batterien
5.35
Zubehör
5.37
Scheibenwischer (Auswechseln des Wischerblatts)
5.38
Abschleppen: Pannenhilfe
5.40
Abschleppöse
5.41
Funktionsstörungen
5.42
5.1
REIFENPANNE, RESERVERAD (1/4)
Reifenpanne
Im Fall einer Reifenpanne verfügen Sie je
nach Fahrzeug über eine Gaspatrone zur
Reifenreparatur oder ein Reserverad (siehe
folgende Seiten).
Besonderheit
Die Funktion „Automatische Reifendruckkon-
trolle“ kontrolliert nicht das Reserverad (das
durch das Reserverad er-setzte Rad ver-
schwindet von der Anzeige an der Instru-
mententafel).
Siehe in Kapitel 2 unter „Automatische Rei-
fendruckkontrolle“.
Wenn das Reserverad über längere Zeit gelagert wurde, lassen Sie von einem
Mechaniker überprüfen, ob es noch gefahrlos eingesetzt werden kann.
Fahrzeuge mit einem Reserverad, das kleiner ist als die vier anderen
Räder:
-
Montieren Sie an einem Fahrzeug nie mehr als ein Reserverad.
–
Da das defekte Rad größer ist als das Reserverad, verringert sich die Bodenfreiheit des
Fahrzeugs.
-
Tauschen Sie das Reserverad baldmöglichst durch ein Rad der Größe des Originalrads
aus.
Wenn Sie das Fahrzeug auf
-
Während der Benutzung dieses Reserverades, das nur kurzzeitig eingesetzt werden
dem Standstreifen abstellen,
sollte, darf die auf dem Kennschild an der Felge angegebene Geschwindigkeit nicht
müssen Sie andere Verkehrs-
überschritten werden.
teilnehmer mit Hilfe eines
-
Durch die Montage dieses Rads kann sich das gewohnte Verhalten Ihres Fahrzeugs
Warndreiecks bzw. der im jeweiligen
verändern. Vermeiden Sie heftiges Beschleunigen und Bremsen und verringern Sie Ihre
Aufenthaltsland gesetzlich vorgeschrie-
Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt.
benen Vorrichtungen auf Ihr Fahrzeug
-
Wenn Sie Schneeketten verwenden, bringen Sie das Reserverad an der Hinterachse an
aufmerksam machen.
und prüfen Sie den Reifendruck.
5.2
REIFENPANNE, RESERVERAD (2/4)
1
6
4
5
2
B
5
A
7
3
Reserverad A
- das Reserverad herausnehmen;
-
Entfernen Sie den Stopfen.
- das defekte Rad in der Aufbewahrungs-
Es ist im Gepäckraum untergebracht.
–
zum Entrollen des Halteseils ausschließ-
tasche verstauen (siehe unter „Bordwerk-
lich den Radschlüssel 6 verwenden (die
-
Öffnen Sie die Gepäckraumklappe.
zeug“ in Abschnitt 5) und in den Gepäck-
Verwendung anderer Werkzeuge könnte
raum legen.
–
je nach Fahrzeug die Bodenklappe und
den Mechanismus beschädigen). Die
die Gepäckraummatte 1 anheben;
Mutter entgegen dem Uhrzeigersinn ab-
schrauben (Bewegung B), und das Rad
Reserverad C
-
Entfernen Sie die mittlere Befestigungs-
wird auf den Boden abgesenkt.
schraube 2.
Dieses befindet sich unter dem Fahrzeug.
-
Bei entsprechend ausgerüsteten Fahr-
Vom Gepäckraum aus:
zeugen den Stecker 3 unter der Gepäck-
- bei Fahrzeugen, die mit einem Verstär-
raummatte abziehen und den Audiover-
ker 5 ausgestattet sind, die drei Befesti-
stärker ausbauen. Den Audioverstärker
gungsschrauben 4 abschrauben und den
nicht ohne das Reserverad wieder ein-
Verstärker zur Seite führen, um an die
stecken.
Abdeckung 7 zu gelangen;
Den Auspuff nicht berühren.
- Heben Sie die Abdeckung7 an.
Es besteht Verbrennungsge-
fahr.
5.3
REIFENPANNE, RESERVERAD (3/4)
4
5
7
8
5
C
Von außerhalb des Fahrzeugs das Rad auf-
Vom Gepäckraum aus die Mutter im Uhrzei-
Bringen Sie den Stopfen 7 wieder an.
recht stellen, das Kabel und die Kompo-
gersinn (entgegengesetzt zu Bewegung B)
Bei Fahrzeugen, die mit einem Verstärker
nente 8 durch die Felge führen, und das Rad
ganz festziehen, um das Halteseil aufzurol-
ausgestattet sind, bringen Sie den Verstär-
auf diese Weise lösen.
len; dabei sicherstellen, dass das Rad waa-
ker 5 wieder an. Drehen Sie die Schrau-
gerecht und das Seil gespannt bleibt.
ben 4 ein.
Verstauen des Reserverads C
Zur Durchführung dieser Maßnahme muss
der Seilzug abgewickelt sein.
Stellen Sie das Rad auf, Ventil zu Ihnen.
Führen Sie das Kabel und das Bauteil 8
Beachten Sie, dass das defekte Rad breiter als das Reserverad ist; wenn das
durch die Felge. Legen Sie das Rad mit dem
luftleere Rad anstelle des Reserverads montiert wird, verringert sich die Boden-
Ventil nach unten auf den Boden.
freiheit des Fahrzeugs. Um jegliche Beschädigung zu vermeiden, sollten Fahrbah-
nerhöhungen und Gehwegkanten langsam überfahren werden. Während der Be-
nutzung dieses Reserverades, das nur kurzzeitig eingesetzt werden sollte, darf die auf
dem Kennschild an der Felge angegebene Geschwindigkeit nicht überschritten werden.
Tauschen Sie das Reserverad baldmöglichst durch ein Rad der Größe des Originalrads
aus.
5.4
REIFENPANNE, RESERVERAD (4/4)
Wiedereinsetzen des Radträgers:
- Die Mutter unter ausschließlicher Ver-
wendung des Radschlüssels 6 bis zum
Anschlag drehen (Bewegung B entge-
6
gengesetzt);
5
- Sicherstellen, dass der Radträger in der
vorgesehenen Position arretiert ist:
B
6
- Den Stopfen wieder anbringen, anschlie-
ßend die Abdeckung 7.
7
E
D
9
Reserverad D
-
Zum Entsperren und Herablassen des
Radträgers D ausschließlich den Rad-
Es befindet sich in einem Radträger unter
schlüssel 6 verwenden (die Verwendung
dem Fahrzeug.
anderer Werkzeuge könnte den Mecha-
Vom Gepäckraum aus:
nismus beschädigen). Die Mutter ent-
Sicherstellen, dass der Radträ-
gegen dem Uhrzeigersinn abschrauben
- bei Fahrzeugen, die mit einem Verstär-
ger jederzeit - mit oder ohne
(Bewegung B), und der Radträger wird
ker 5 ausgestattet sind, die drei Befesti-
eingesetztem Reserverad - ar-
auf den Boden herabgelassen.
gungsschrauben 4 abschrauben und den
retiert ist.
Verstärker zur Seite führen, um an die
-
Unter dem Fahrzeug: Den Hebel 9 an-
Unfallgefahr.
Abdeckung 7 zu gelangen;
heben und dann drücken (Bewegung E),
um den Radträger auf den Boden herab-
- Heben Sie die Abdeckung7 an.
zulassen;
- Entfernen Sie den Stopfen.
-
Das Rad D heranziehen; eine Kunststoff-
führung unter dem Rad erleichtert das
Wenn sich das Reserverad
Handling des Rades;
unter dem Fahrzeug befin-
-
Die Kunststoffführung vor der Montage
det, muss das Reserverad
am Fahrzeug vom Rad entfernen.
unbedingt herausgenommen
werden, bevor das Fahrzeug angeho-
ben wird.
Verletzungsgefahr.
5.5
MOBILITÄTSSET (1/4)
B
Das Reifenfüllset darf nicht
Das Reifenfüllset ist nur für
verwendet werden, wenn der
das Befüllen von Reifen eines
Reifen bereits durch Fahren
Fahrzeugs zugelassen, das
ohne Luft beschädigt wurde.
werkseitig mit diesem Reifen-
füllset ausgerüstet ist.
Kontrollieren Sie daher vor der Repara-
A
tur sorgfältig die Reifenflanken.
Unter keinen Umständen zum Befül-
len von Reifen eines anderen Fahr-
Ebenso kann das Fahren mit platten
zeugs oder zum Aufpumpen anderer
Reifen ein Sicherheitsrisiko darstellen
Gegenstände verwenden (Rettungsring,
und zu irreparablen Schäden führen.
Schlauchboot...).
Diese Reparatur ist ein Notbehelf.
Beim Umgang mit der Flasche mit dem
Den Reifen danach unbedingt schnellst-
Reparaturprodukt darauf achten, dass
möglich von einem Fachmann überprü-
keine Spritzer an die Haut gelangen.
fen lassen. Nur er kann entscheiden, ob
Sollte dies dennoch passieren, ausgie-
der Reifen repariert werden kann oder
big mit klarem Wasser spülen.
durch einen neuen ersetzt werden muss.
Den Reparatursatz für Kinder unzugäng-
Beim Austausch eines Reifens, der
lich aufbewahren.
Mit dem Mobilitätsset können
mittels Reifenfüllset repariert wurde,
Reifen repariert werden, deren
Werfen Sie die Patrone keinesfalls weg.
müssen Sie den Fachmann davon in
Lauffläche A von Fremdkör-
Geben Sie sie in Ihrer Vertragswerkstatt
Kenntnis setzen.
pern mit maximal 4 mm Durch-
bzw. an den entsprechenden Sammel-
messer durchstoßen wurde. Schnitte
Während der Fahrt können bedingt
stellen ab.
oder Löcher von mehr als 4 mm bzw.
durch das Dichtungsmittel im Reifen Vi-
Die Patrone unterliegt einem Verfallsda-
Schnitte in der Reifenflanke B können
brationen im Lenkrad spürbar werden.
tum, das auf ihrem Etikett angegeben
auf diese Weise nicht repariert werden.
ist. Überprüfen Sie das Haltbarkeitsda-
Vergewissern Sie sich auch, dass die
tum.
Felge in Ordnung ist.
Besorgen Sie sich bei Ihrem Vertrags-
Wenn der Fremdkörper, der die Reifen-
händler einen neuen Druckschlauch und
panne verursacht hat, noch im Reifen
eine neue Patrone mit Reparaturmittel.
steckt, sollten Sie diesen nicht heraus-
ziehen.
5.6
MOBILITÄTSSET (2/4)
C
E
D
Bei einer Reifenpanne können Sie das Re-
paraturset verwenden. Dieses befindet sich
je nach Fahrzeug im Gepäckraum C oder
unter der Gepäckraummatte D oder unter
der hinteren Beifahrerfußklappe E.
Fahrzeug mit automatischer
Reifendruckkontrolle
Wenn der Reifendruck zu niedrig ist (Reifen-
Wenn Sie das Fahrzeug auf
dem Standstreifen abstellen,
Vor dem Einsatz des Reifen-
panne, ...), leuchtet die Warnlampe
müssen Sie andere Verkehrs-
füllsets das Fahrzeug aus-
an der Instrumententafel auf; siehe Informa-
teilnehmer mit Hilfe eines
reichend weit vom Verkehr
tionen unter „Automatische Reifendruckkon-
Warndreiecks bzw. der im jeweiligen
entfernt abstellen, den Warn-
trolle“ in Abschnitt 2.
Aufenthaltsland gesetzlich vorgeschrie-
blinker einschalten und die Parkbremse
benen Vorrichtungen auf Ihr Fahrzeug
anziehen. Alle Insassen des Fahrzeugs
aufmerksam machen.
müssen aussteigen und sich vom Ver-
kehr fern halten.
5.7
MOBILITÄTSSET (3/4)
Hinweis: Während sich die Flasche ent-
-
Nach dem ersten Aufpumpen weicht wei-
leert (Dauer ca. 30 Sekunden), zeigt das
terhin Luft aus dem Reifen. Um das Loch
Manometer 1 kurzzeitig einen Druck von
abzudichten, muss unbedingt eine Fahrt
3
bis zu 6 bar an. Anschließend fällt der
erfolgen.
Druck.
-
Fahren Sie unverzüglich mit einer Ge-
- Anpassen des Drucks: Zur Erhöhung des
schwindigkeit von 20 bis 60 km/h, damit
Drucks das Füllen mit dem Reifenfüllset
sich das Produkt gleichmäßig im Reifen
fortsetzen. Zum Verringern des Drucks
verteilen kann. Halten Sie nach 3 Kilome-
den Knopf drücken 2.
tern an, um den Reifendruck zu kontrol-
Wenn der empfohlene Druck von 1,8 bar
lieren.
nach 15 Minuten nicht erreicht ist, ist
-
Wenn der Druck höher als 1,3 bar, aber
2
eine Reparatur nicht möglich. Fahren Sie
niedriger als der empfohlene Druck
das Fahrzeug nicht. Wenden Sie sich an
(siehe Aufkleber an der Fahrertürkante)
einen Markenhändler.
ist, korrigieren Sie den Druck. Andernfalls
1
wenden Sie sich an eine Vertragswerk-
Nachdem der Reifen korrekt befüllt ist,
statt: Der Reifen ist nicht reparaturfähig.
nehmen Sie das Füllset ab: Schrauben Sie
den Adapter langsam von der Flasche 3 ab,
Bei laufendem Motor, mit angezogener
um zu vermeiden, dass Produkt ausspritzt,
Parkbremse:
und bewahren Sie die Flasche in einer Plas-
– Trennen Sie alle Zubehörteile von den
tikverpackung auf, um zu vermeiden, dass
Zubehörsteckdosen des Fahrzeugs;
Produkt ausläuft.
– machen Sie sich mit den Informatio-
- Bringen Sie den Aufkleber mit den Fahr-
nen auf dem zum Reifenfüllset gehö-
hinweisen (der sich unter der Flasche be-
renden Kompressor (im Gepäckraum
findet), an einem für den Fahrer sichtba-
des Fahrzeugs) vertraut, und befolgen
ren Ort auf dem Armaturenbrett an.
Sie die in diesen enthaltenen Anweisun-
gen;
- Verstauen Sie das Set.
- den Reifen auf den empfohlenen Druck
auffüllen
(siehe Informationen im Ab-
Keine Objekte im Fahrer-Fuß-
schnitt „Reifendruck“);
raum platzieren; sie könn-
- beenden Sie den Pumpvorgang spätes-
ten beim plötzlichen Bremsen
tens nach 15 Minuten und lesen Sie den
unter das Bremspedal rutschen
Druck am Manometer 1 ab.
und dieses blockieren.
5.8
REIFENFÜLLSET (4/4)
Sicherheitshinweise für die
Verwendung des Reifenfüllsets
Den Teilesatz nicht länger als 15 Minuten
ohne Unterbrechung verwenden.
Die Flasche muss nach der ersten Verwen-
dung ersetzt werden, auch wenn sie noch
Flüssigkeit enthält.
Nach Instandsetzungen mittels
Reifenfüllset maximal 200 km
weit fahren. Außerdem eine
Geschwindigkeit von 80 km/h
auf keinen Fall überschreiten. Der Auf-
Achtung: Ein fehlender oder
kleber, den Sie an eine sichtbare Stelle
nicht korrekt verschraubter
am Armaturenbrett kleben sollten, erin-
Ventilstopfen kann zur Un-
nert Sie daran.
dichtigkeit des Reifens und zu
In einigen Ländern ist es gesetzlich vor-
Druckverlust führen.
geschrieben, einen mit Hilfe des Reifen-
füllsets reparierten Reifen zu ersetzt.
Stets nur originale Ventilkappen verwen-
den und diese korrekt verschrauben.
5.9
WERKZEUGE (1/2)
Schlüssel für Radzierkappen 3
1
2
Dient zum Entfernen der Radkappen.
Schraubenführung 4
Ermöglicht das Anziehen/Lösen von Rad-
schrauben bei Fahrzeugen mit Aluminium-
3
felgen.
6
5
Abschleppöse 5
4
Siehe in Kapitel 5 unter „Abschleppen“.
Lassen Sie die Werkzeuge nie
unaufgeräumt im Fahrzeug, sie
könnten beim Bremsen herum-
Radschlüssel 6
geschleudert werden. Achten
Sie darauf, das Werkzeug nach der
Dient zum Lösen oder Festziehen der Rad-
Benutzung korrekt in seine Halterung
schrauben und der Abschleppöse 5.
Das Vorhandensein der Werkzeuge ist ab-
einzusetzen und verstauen Sie diese
hängig vom Fahrzeugmodell.
ordnungsgemäß im entsprechenden Ab-
Aufräumhülle
lagefach, um Verletzungen zu vermei-
den.
Wagenheber 1
Sie dient dazu, das defekte Rad im Gepäck-
raum zu verstauen.
Wenn der Werkzeugsatz Radschrauben
Klappen Sie den Wagenheber richtig zu-
enthält, dürfen nur diese für das Reser-
sammen, bevor dieser wieder in seine Auf-
verad verwendet werden: siehe Aufkle-
nahme eingesetzt wird (achten Sie auf die
ber am Reserverad.
korrekte Position der Kurbel 2).
Der Wagenheber ist ausschließlich für
den Radwechsel vorgesehen. Der Wa-
genheber darf nicht zu Reparaturzwe-
cken oder für Arbeiten unter dem Fahr-
zeug benutzt werden.
5.10
WERKZEUGE (2/2)
8
7
8
C
A
7
B
Modelle mit 5 Sitzplätzen
Modelle mit 7 Sitzplätzen
Je nach Fahrzeug befindet sich die Tasche 7
Heben Sie den rechten Rücksitz C der drit-
mit dem Werkzeug unter der Gepäckraum-
ten Sitzreihe an, lösen Sie den Gurt 8, und
matte A oder unter der hinteren Beifahrer-
nehmen Sie die Tasche 7 mit dem Werkzeug
fußklappe B.
heraus.
Ein Gurt 8 verhindert das Rutschen der
Den Wagenheber zum Verstauen ganz zu-
Tasche 7.
sammenklappen und zusammen mit den
anderen Werkzeugen in die Werkzeugta-
sche packen. Die Tasche mit den Werkzeu-
gen wieder in ihrer Aufnahme unterbringen.
Achten Sie darauf, dass alles richtig sitzt
(zur Vermeidung von Klappergeräuschen).
Bestimmen Sie nach Verwendung die
Positionen A und C, positionieren Sie
die Tasche 7 wieder gegen das Blech,
und ziehen Sie den Gurt 8 durch Zug am
freien Ende in Richtung Fahrzeuginnen-
raum an.
5.11
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