|
|
|
FÜLLSTÄNDE, FILTER (2/3)
Füllstand 2
Auffüllen:
Der Füllstand sinkt im Normalfall mit der Ab-
Nach Arbeiten am Hydrauliksystem der
2
nutzung der Bremsbeläge. Er darf jedoch
Bremsen muss grundsätzlich die Brems-
nicht unter die Warnmarkierung „ MINI “
flüssigkeit durch einen Fachmann er-
sinken.
neuert werden.
Wenn Sie den Verschleißgrad der Brems-
Verwenden Sie ausschließlich eine von un-
scheiben und Bremstrommeln selbst prüfen
seren technischen Abteilungen geprüfte und
möchten, besorgen Sie sich das Dokument
zugelassene Bremsflüssigkeit aus einem
mit der Erklärung der Kontrollmethode. Es
neuen, versiegelten Behälter.
liegt in den Vertragswerkstätten aus oder ist
über die Webseite des Herstellers erhältlich.
Austauschintervalle
Siehe die Wartungsunterlagen Ihres Fahr-
zeugs.
Füllstand der
Bremsflüssigkeit
Kontrollintervalle: häufig; in jedem Fall,
sobald Sie nur die geringste Beeinträchti-
gung der Bremswirkung feststellen.
Die Kontrolle des Füllstands erfolgt bei ste-
hendem Motor auf ebener Fläche.
Vorsicht bei Arbeiten im Mo-
torraum. Der Motor kann noch
heiß sein. Zudem kann sich
der Kühlerventilator jederzeit in
Gang setzen. Die Kontrolllampe
Bevor Sie irgendwelche Arbei-
im Motorraum erinnert daran.
ten im Motorraum durchführen,
müssen Sie die Zündung aus-
Verletzungsgefahr.
schalten. ➥ 2.3
4.8
FÜLLSTÄNDE, FILTER (3/3)
Flüssigkeit
Filter
Spezialzusatz für Scheibenwaschanlagen.
Der Austausch der Filterelemente (Luftfilter,
Verwenden Sie im Winter einen Spezialzu-
Reinluftfilter, Kraftstofffilter usw.) ist in den
satz mit Frostschutz. Verwenden Sie die von
Wartungsarbeiten Ihres Fahrzeugs vorge-
3
einer Vertragswerkstatt empfohlenen Pro-
sehen.
dukte.
Austauschintervalle der Filterelemente:
Hinweis: Verwenden Sie kein einfaches
Siehe die Wartungsunterlagen des Fahr-
Wasser (Gefahr der Beschädigung der An-
zeugs.
saugpumpe, Kalkablagerungen an der
Pumpe und den Düsen).
Vorratsbehälter
Frontscheiben-Waschanlage/
Scheinwerfer-Waschanlage
Auffüllen:
Öffnen Sie den Deckel 3 und befüllen Sie bis
die Flüssigkeit sichtbar wird; schließen Sie
anschließend wieder den Deckel.
Anmerkung: Überprüfen Sie regelmäßig
die Füllhöhe des Tanks, indem Sie vor einer
Fahrt Flüssigkeit nachfüllen.
4.9
BATTERIE (1/2)
Der Ladezustand der Batterie kann sinken,
insbesondere:
A
- wenn Sie kurze Strecken fahren
- wenn Sie in der Stadt fahren
- wenn die Temperatur sinkt
1
- nach längerer Nutzung von Verbrauchs-
1
elementen (Radio usw.) bei ausgeschal-
tetem Motor.
Bevor Sie irgendwelche Arbei-
ten im Motorraum durchführen,
Je nach Fahrzeug befindet sich die Batte-
Je nach Fahrzeug überwacht ein System
müssen Sie die Zündung aus-
rie 1 im Motorraum oder unter dem Gepäck-
ständig den Ladezustand der Batterie. Bei
schalten. ➥ 2.3.
raumboden.
abnehmendem Ladezustand abnimmt er-
scheint die Meldung „Batt. fast leer Motor
Die Batterie 1 ist wartungsfrei. Bitte nicht
starten“ an der Instrumententafel. Starten
öffnen und keine Flüssigkeit nachfüllen.
Sie in diesem Fall den Motor und die Mel-
dung an der Instrumententafel erlischt.
Aufkleber A
Vorsicht bei Arbeiten im Mo-
Beachten Sie die Angaben auf dem Aufkle-
torraum. Der Motor kann noch
ber A.
heiß sein. Zudem kann sich
Sie dürfen keinerlei Arbeiten an der Bat-
der Kühlerventilator jederzeit in
terie durchführen.
Gang setzen. Die Kontrolllampe
im Motorraum erinnert daran.
Verletzungsgefahr.
4.10
BATTERIE (2/2)
Austausch der Batterie
B
2
3
4
Um Ihre Sicherheit und die
einwandfreie Funktion der
elektrischen Ausstattung des
Fahrzeugs (Leuchten, Schei-
benwischer, ABS usw.) zu gewährleis-
ten, dürfen Eingriffe an der Batterie
(Ausbau, Abklemmen usw.) grundsätz-
lich nur durch Fachleute vorgenommen
werden.
Verbrennungsgefahr durch Strom-
7
6
5
schlag.
Halten Sie unbedingt die Austauschzei-
ten ein, die in den Wartungsunterlagen
angegeben sind (nicht überschreiten).
Aufkleber B
Es handelt sich um eine Batterie eines
Beachten Sie die Warnhinweise auf der Bat-
speziellen Typs. Achten Sie beim Aus-
terie:
tausch darauf, eine Batterie des glei-
-
2 Kein offenes Feuer und Rauchverbot;
chen Typs einzusetzen.
–
3 Unbedingt einen Augenschutz tragen
–
4 von Kindern fernhalten;
Wenden Sie sich an einen Vertragspart-
–
5 Explosionsgefahr
ner.
–
6 Ziehen Sie die Bedienungsanleitung
zurate
–
7 Vorsicht ätzend.
4.11
REIFENDRUCK (1/2)
Fahrzeug mit automatischer
Reifendruckkontrolle
Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifenpanne,
A
zu geringe Befüllung usw.) leuchtet die Kon-
trolllampe
in der Instrumententafel
B
auf. ➥ 2.25.
A
C
E
F
C
E F
D
E F
G
Aufkleber A
B: Reifengröße der montierten Reifen
Öffnen Sie die Fahrertür, um ihn zu lesen.
C: Erlaubte Geschwindigkeit.
Der Reifendruck muss bei kalten Reifen ge-
D: empfohlener Reifendruck zur Optimie-
messen werden.
Voll beladene Fahrzeuge (zu-
rung des Kraftstoffverbrauchs.
lässiges Gesamtgewicht er-
Ist eine Messung bei kalten Reifen nicht
E: Reifendruck vorne.
reicht) mit Anhänger
möglich, den Reifendruck um 0,2 bis 0,3 bar
(3 psi) gegenüber dem Sollwert erhöhen.
F: Reifendruck hinten.
Den Reifendruck um 0,2 bar er-
Niemals Luft aus einem warmen Reifen
G: Reifendruck für das Reserverad.
höhen und nicht schneller als 100 km/h
ablassen.
fahren. ➥ 6.9.
Gefahr von Reifenplatzern.
4.12
REIFENDRUCK (2/2)
Sicherheit der Reifen und Montage von
Schneeketten: ➥ 5.14 Informationen zu den
Wartungsbedingungen und, je nach Ausfüh-
rung, zur Montage von Schneeketten.
Zu Ihrer Sicherheit und zur Ein-
haltung der geltenden Rechts-
vorschriften.
Wenn Reifen erneuert werden,
dürfen nur solche gleicher Marke,
Größe, gleichen Typs und gleichen Pro-
fils an einer Achse montiert werden.
Sie müssen: eine maximale Tragfä-
higkeit und eine maximal zulässige
Geschwindigkeit aufweisen, die ent-
weder den Originalreifen oder den
von Ihrer Vertragswerkstatt empfoh-
lenen Reifen entsprechen.
Die Nicht-Einhaltung dieser Anweisun-
gen kann Ihre Sicherheit gefährden und
einen Verstoß gegen die Konformität
Ihres Fahrzeugs darstellen.
Gefahr des Verlustes der Kontrolle
über das Fahrzeug.
4.13
PFLEGE DER KAROSSERIE (1/3)
Ein gut instand gehaltenes Fahrzeug
Ätzende Substanzen in der Luft
Was Sie tun sollten
können Sie länger fahren. Daher wird emp-
- Luftverschmutzung (Städte und Indus-
Reinigen Sie Ihr Fahrzeug häufig bei aus-
fohlen, das Fahrzeug von außen regelmäßig
triegebiete),
geschaltetem Motor mit den von uns emp-
zu pflegen.
- Salzgehalt der Luft (in Meeresnähe, be-
fohlenen Reinigungsmitteln (niemals scheu-
Ihr Fahrzeug wurde mit modernen techni-
ernde Produkte verwenden). Zuvor mit dem
sonders bei warmer Witterung),
schen Mitteln gegen Korrosion geschützt.
Wasserstrahl gründlich abspülen:
Es ist jedoch ständig verschiedenen Fakto-
- jahreszeitlich bedingte Einflüsse von Wit-
- Ablagerungen von Baumharzen und In-
ren ausgesetzt.
terung und Luftfeuchtigkeit
(Streugut,
dustrieschmutz;
Straßenreinigung usw.).
-
Schlamm, der in den Radkästen und am
Nutzungsbedingte Auswirkungen
Fahrzeugunterboden ein feuchtes Ge-
misch bildet;
Schleifeffekte
-
Vogelkot, dessen chemische Bestand-
Staubpartikeln in der Luft, Sand, Schmutz;
teile zum schnellen Ausbleichen oder
Steinchen, die andere Fahrzeuge hoch-
gar zum Ablösen des Lacks führen
schleudern usw.
können;
Ein Minimum an Vorbeugemaßnahmen zur
Ausschaltung gewisser Risikofaktoren ist
solche Verschmutzungen müssen unbe-
daher erforderlich.
dingt sofort entfernt werden, da sich die
Flecken später auch durch Polieren nicht
mehr entfernen lassen;
-
Rückstände von Streusalz, besonders in
den Radkästen und am Fahrzeugunter-
boden, vor allem nach Fahrten in Gebie-
ten, wo chemische Schmelzmittel einge-
Vor einer manuellen Fahrzeug-
setzt wurden.
wäsche oder Aktivitäten am
Reserverad oder der Anhän-
gerzugvorrichtung die Funktion
„Keyless Entry & Drive“ deaktivieren.
Gefahr eines unbeabsichtigten Öff-
nens oder Schließens der Heckklappe
mit Verletzungsgefahr.
Spezielle ausgewählte Reinigungs- und
Pflegeprodukte finden Sie in unseren
Markenboutiquen.
4.14
PFLEGE DER KAROSSERIE (2/3)
Entfernen Sie regelmäßig herabgefallene
Was Sie vermeiden sollten:
Pflanzenreste (Harz, Blätter...) vom Fahr-
Das Fahrzeug in der prallen Sonne oder bei
zeug.
Entfetten oder Reinigen
Frost waschen.
Beachten Sie eventuelle gesetzliche Vor-
unter Verwendung eines
schriften im Zusammenhang mit der Wagen-
Schmutz oder Fremdkörper abkratzen ohne
Hochdruckreinigers oder
wäsche (z.B. Verbot, Fahrzeuge auf öffentli-
sie einzuweichen.
durch Aufsprühen von Pro-
chen Straßen zu waschen).
Den Wagen übermäßig verschmutzen
dukten, die über keine Frei-
lassen.
gabe unserer Technik-Abtei-
Abstand halten zu anderen Fahrzeugen,
lung verfügen:
wenn Splitt auf der Straße liegt (Gefahr von
Zulassen, dass sich Rost ausgehend von
-
mechanische Bauteile (z. B. Motorraum);
Lackschäden).
kleineren Lackschäden ausbreitet.
-
die Räder (z. B. Bremssystemkomponen-
Eventuelle Lackschäden möglichst schnell
Flecken mit Lösungsmitteln entfernen,
ten wie Bremssättel);
beheben oder beheben lassen, damit sich
die nicht unserem Hersteller-Zubehörpro-
kein Korrosionsherd bildet.
gramm entsprechen und den Lack angreifen
-
Fahrzeugunterboden;
Denken Sie daran, Ihr Fahrzeug zu den vor-
können.
–
Teile mit Scharnieren (z. B. in den Türen);
geschriebenen Kontrollen in die Werkstatt
Fahrten im Schnee oder auf unbefestigten
–
lackierte externe Kunststoffelemente (z.
zu bringen, wenn es über eine Korrosions-
Straßen ohne nachfolgende Wagenwäsche,
B. Stoßfänger).
schutz-Garantie verfügt. Siehe Wartungsun-
insbesondere Reinigung der Radkästen und
terlagen.
des Fahrzeugunterbodens.
Dies könnte zu Oxidation oder Beeinträchti-
gung der Funktion führen.
Wurden mechanische Bauteile, Scharniere
usw. gereinigt, müssen diese durch Aufsprü-
hen von Produkten, die von unserer Tech-
nik-Abteilung zugelassen wurden, wieder
geschützt werden.
4.15
PFLEGE DER KAROSSERIE (3/3)
Besonderheit der Fahrzeuge mit
Vor der Benutzung einer
Reinigen der Scheinwerfer,
Mattlackierung
Waschanlage
Sensoren und Kameras
Diese Art Lackierung erfordert bestimmte
Stellen Sie den Scheibenwischerhebel
Mit einem weichen Lappen oder Watte ab-
Vorsichtsmaßnahmen.
wieder in die Aus-Position. ➥ 1.99. Prüfen
wischen. Reicht dies nicht aus, tränken Sie
Sie die Befestigung von Ausrüstungen
den Lappen mit Seifenlauge und wischen
Was Sie tun sollten
außen, Zusatzscheinwerfern, Rückspiegeln
Sie mit einem weichen Lappen oder Watte-
und befestigen Sie die Wischerblätter mit
bausch nach.
Reinigen Sie das Fahrzeug mit viel Wasser
Klebeband.
Anschließend vorsichtig mit einem weichen
und per Hand mit einem weichen Lappen,
trockenen Lappen nachreiben.
einem weichen Schwamm...
Bauen Sie eine eventuell vorhandene Funk-
antenne (Radio usw.) ab.
Keine Reinigungsprodukte auf Alkohol-
Was Sie vermeiden sollten:
basis verwenden; keine Hilfsmittel (z. B.
Denken Sie nach dem Waschen daran, das
Schaber) verwenden.
Verwendung wachshaltiger Produkte (Po-
Klebeband zu entfernen und die Antenne
liermittel).
wieder anzubringen.
Zu starkes Reiben.
Waschen des Fahrzeugs in einer Wasch-
straße mit rotierenden Bürsten.
Anbringen von Aufklebern auf dem Lack
(kann Spuren hinterlassen).
Waschen des Fahrzeugs
mit einem Hochdruckrei-
niger.
4.16
PFLEGE DER POLSTER UND DER INNENVERKLEIDUNG (1/2)
Ein gut instand gehaltenes Fahrzeug
Scheiben der Bordinstrumente
Textilien (Sitze,
können Sie länger fahren. Daher wird emp-
(z. B. Instrumententafel, Uhr, Außentempe-
Türverkleidungen usw.)
fohlen, den Innenraum des Fahrzeugs regel-
raturanzeige usw.)
mäßig zu pflegen.
Entfernen Sie regelmäßig den Staub von
Mit einem weichen Lappen oder Watte ab-
Textilien.
Flecken müssen stets so schnell wie mög-
wischen.
lich entfernt werden.
Gegebenenfalls mit Seifenlauge anfeuch-
Flüssigkeitsfleck
Verwenden Sie zum Reinigen und Entfernen
ten und mit einem anderen weichen Lappen
Verwenden Sie Seifenlauge.
von Flecken jeglicher Art kalte (oder evtl.
oder Wattebausch (mit klarem Wasser an-
lauwarme) Seifenlauge auf der Basis von
gefeuchtet) nachreiben.
Nehmen Sie die Flüssigkeit mit Hilfe eines
Naturseife.
Anschließend vorsichtig mit einem weichen
weichen Tuchs auf (leicht tupfen, niemals
trockenen Lappen nachreiben.
reiben!), spülen Sie und nehmen Sie die
Die Verwendung von Detergenzien (Spül-
überschüssige Flüssigkeit auf.
Verwenden Sie in dem Bereich keine Pro-
mittel, Pulver, alkoholhaltige Reinigungs-
dukte mit Alkohol und/oder Sprühflüssig-
mittel) ist zu unterlassen.
Feste oder breiige Flecken
keiten.
Verwenden Sie zur Reinigung einen wei-
Entfernen Sie die überschüssigen festen
chen Lappen.
oder breiigen Stoffe sofort und vorsichtig
Sicherheitsgurte
mit einem Spachtel (dabei von den Rändern
Wischen Sie nach und nehmen Sie die über-
schüssige Flüssigkeit auf.
Die Sicherheitsgurte stets sauber halten.
zur Mitte des Flecks hin arbeiten, um ihn
Zur Reinigung die Produkte aus dem Her-
nicht zu vergrößern).
steller-Vertriebsprogramm (erhältlich in den
Bei Flüssigkeitsflecken wie angegeben rei-
Multimedia-Frontpartie
Boutiquen der Marke) verwenden; gege-
nigen.
benenfalls auch mit einem Schwamm und
Die Wartung des Displays hängt möglicher-
lauwarmer Seifenlauge reinigen. Mit einem
Besonderheiten bei Bonbons und
weise von der Art der Multimediaausstattung
sauberen Lappen trockenreiben.
Kaugummis
ab. Weitere Informationen entnehmen Sie
bitte der Multimedia-Bedienungsanleitung.
Chemische Reinigungsmittel oder Fär-
Legen Sie einen Eiswürfel auf den Fleck,
bung sind unzulässig (die Gurtfasern
damit er kristallisiert, und gehen Sie dann
könnten verspröden).
wie bei festen Flecken vor.
Für Hinweise zur Innenraumpflege und/
oder bei nicht zufriedenstellenden Er-
gebnissen wenden Sie sich an Ihre Ver-
tragswerkstatt.
4.17
PFLEGE DER POLSTER UND DER INNENVERKLEIDUNG (2/2)
Ausbau/Einbau von
Was Sie vermeiden sollten
serienmäßig im Fahrzeug
Positionieren von Objekten wie Deodorants,
eingebauten, herausnehmbaren
Parfums usw. in der Nähe der Luftdüsen,
Ausstattungsteilen
da diese die Armaturenbrettverkleidung be-
schädigen könnten.
Wenn Sie herausnehmbare Ausstattungs-
teile zur Reinigung des Fahrgastraums aus
dem Fahrzeug entfernen müssen (z. B. Fuß-
matten), achten Sie bei der erneuten Anbrin-
gung auf ihre richtige Lage (die Fußmatte
Verwendung von Hoch-
des Fahrers wieder auf der Fahrerseite usw.)
druckreinigern
oder
und ihre richtige Befestigung anhand der mit
Dampfstrahlern im Inneren
den Teilen gelieferten Elemente (z. B. muss
des Fahrgastraums:
die Fußmatte des Fahrers mittels der vorins-
tallierten Elemente befestigt werden).
Ohne entsprechende Sicherheitsvorkeh-
In jedem Fall müssen Sie bei stehendem
rungen kann dies - unter Anderem - zu
Fahrzeug überprüfen, dass der Fahrer nicht
Funktionsstörungen elektrischer Bauteile
behindert wird (Hindernis beim Drücken der
führen.
Pedale, Verfangen des Absatzes in der Fuß-
matte usw.).
4.18
Kapitel 5: Praktische Hinweise
Reifenpanne, Reserverad
5.2
Mobilitätsset
5.6
Werkzeug
5.10
Radkappen - Räder
5.11
Radwechsel
5.12
Reifen (Sicherheit Reifen, Räder, Winterbetrieb)
5.14
Scheinwerfer vorn: Lampenwechsel
5.17
Schlussleuchten (Lampenwechsel)
5.18
Seitenblinker (Lampenwechsel)
5.20
Innenbeleuchtung: Lampenwechsel
5.21
Sicherungen
5.24
Batterie
5.26
Keycard: Batterie
5.30
Zubehör
5.32
Scheibenwischer (Auswechseln des Wischerblatts)
5.33
Abschleppen
5.35
Abschleppöse
5.36
Funktionsstörungen
5.37
5.1
REIFENPANNE, RESERVERAD (1/4)
Reifenpanne
Im Fall einer Reifenpanne verfügen Sie je
nach Fahrzeug über eine Gaspatrone zur
Reifenreparatur oder ein Reserverad (siehe
folgende Seiten).
Besonderheit
Vor einer manuellen Fahrzeugwäsche oder Aktivitäten am Reserverad oder der
Die Funktion „Automatische Reifendruckkon-
Anhängerzugvorrichtung die Funktion „Keyless Entry & Drive“ deaktivieren.
trolle“ kontrolliert nicht das Reserverad (das
durch das Reserverad er-setzte Rad ver-
Gefahr eines unbeabsichtigten Öffnens oder Schließens der Heckklappe mit
schwindet von der Anzeige an der Instru-
Verletzungsgefahr.
mententafel).
➥ 2.25
Wenn das Reserverad über längere Zeit gelagert wurde, lassen Sie von einem
Mechaniker überprüfen, ob es noch gefahrlos eingesetzt werden kann.
Fahrzeuge mit einem Reserverad, das kleiner ist als die vier anderen
Räder:
-
Montieren Sie an einem Fahrzeug nie mehr als ein Reserverad.
–
Da das defekte Rad größer ist als das Reserverad, verringert sich die Bodenfreiheit des
Fahrzeugs.
-
Tauschen Sie das Reserverad baldmöglichst durch ein Rad der Größe des Originalrads
aus.
Wenn Sie Ihr Fahrzeug am Stra-
-
Während der Benutzung dieses Reserverades, das nur kurzzeitig eingesetzt werden
ßenrand abstellen, machen Sie
sollte, darf die auf dem Kennschild an der Felge angegebene Geschwindigkeit nicht
es für die anderen Verkehrsteil-
überschritten werden.
nehmer kenntlich; stellen Sie
-
Durch die Montage dieses Rads kann sich das gewohnte Verhalten Ihres Fahrzeugs
ein Warndreieck oder eine andere Warn-
verändern. Vermeiden Sie heftiges Beschleunigen und Bremsen und verringern Sie Ihre
vorrichtung auf, die laut Straßenver-
Geschwindigkeit bei Kurvenfahrt.
kehrsordnung in Ihrem jeweiligen Auf-
-
Wenn Sie Schneeketten verwenden, bringen Sie das Reserverad an der Hinterachse an
enthaltsland vorgeschrieben ist.
und prüfen Sie den Reifendruck.
5.2
REIFENPANNE, RESERVERAD (2/4)
1
4
A
3
2
5
Reserverad
- zum Entrollen des Halteseils ausschließ-
- Außerhalb des Fahrzeugs, stellen Sie
lich den Radschlüssel 4 verwenden (die
das Rad aufrecht, führen Sie das Kabel
Dieses befindet sich unter dem Fahrzeug.
Verwendung anderer Werkzeuge könnte
und das Bauteil 5 durch die Felge hin-
Vom Gepäckraum aus:
den Mechanismus beschädigen). Die
durch und lösen Sie so das Rad.
Mutter im Uhrzeigersinn abschrauben
- Bei Fahrzeugen, die mit einem Verstärker
(Bewegung A), und das Rad wird auf den
ausgestattet sind, lösen Sie die drei Be-
Boden abgesenkt;
festigungsschrauben 1 und verschieben
Sie den Verstärker 2, um auf die Abde-
ckung 3 zuzugreifen.
- Heben Sie die Abdeckung 3 an.
- Entfernen Sie den Stopfen.
5.3
REIFENPANNE, RESERVERAD (3/4)
1
4
B
3
2
5
6
Einbauen des Rades
Bringen Sie den Stopfen 3 wieder an.
Zur Durchführung dieser Maßnahme muss
Bei Fahrzeugen, die mit einem Verstärker
der Seilzug abgewickelt sein.
ausgestattet sind, bringen Sie den Verstär-
ker 2 wieder an. Drehen Sie die Schrau-
Stellen Sie das Rad auf, Ventil zu Ihnen.
ben 1 ein.
Führen Sie das Kabel und das Bauteil 5
durch die Felge. Legen Sie das Rad mit dem
Ventil 6 nach unten auf den Boden.
Vom Gepäckraum aus die Mutter entgegen
dem Uhrzeigersinn (Bewegung B) ganz fest-
Beachten Sie, dass das defekte Rad breiter als das Reserverad ist; wenn das
ziehen, um das Halteseil aufzurollen; dabei
luftleere Rad anstelle des Reserverads montiert wird, verringert sich die Boden-
sicherstellen, dass das Rad waagerecht und
freiheit des Fahrzeugs. Um jegliche Beschädigung zu vermeiden, sollten Fahrbah-
das Seil gespannt bleibt.
nerhöhungen und Gehwegkanten langsam überfahren werden. Während der Be-
nutzung dieses Reserverades, das nur kurzzeitig eingesetzt werden sollte, darf die auf
dem Kennschild an der Felge angegebene Geschwindigkeit nicht überschritten werden.
Tauschen Sie das Reserverad baldmöglichst durch ein Rad der Größe des Originalrads
aus.
5.4
REIFENPANNE, RESERVERAD (4/4)
In manchen Fällen (z. B. Loch von 6 mm
Durchmesser oder mehr, Loch in der Rei-
A
fenflanke) kann der Reifen sich weder selbst
reparieren noch repariert oder wieder auf-
gepumpt werden. In diesem Fall muss er so
schnell wie möglich von einem Fachmann
überprüft werden.
Fahrzeuge mit
selbstreparierenden Reifen
Diese können an einer spezifischen Mar-
kierung an der Reifenflanke A identifiziert
werden (weitere Informationen erhalten Sie
vom Fachhändler).
Mit selbstreparierenden Reifen ausgestat-
tete Fahrzeuge können bei einem Loch
im Reifen weiter gefahren werden, da der
Reifen das Loch abdichten kann.
5.5
MOBILITÄTSSET (1/4)
B
Das Reifenfüllset darf nicht
Das Reifenfüllset ist nur für
verwendet werden, wenn der
das Befüllen von Reifen eines
Reifen bereits durch Fahren
Fahrzeugs zugelassen, das
ohne Luft beschädigt wurde.
werkseitig mit diesem Reifen-
füllset ausgerüstet ist.
Kontrollieren Sie daher vor der Repara-
A
tur sorgfältig die Reifenflanken.
Unter keinen Umständen zum Befül-
len von Reifen eines anderen Fahr-
Ebenso kann das Fahren mit platten
zeugs oder zum Aufpumpen anderer
Reifen ein Sicherheitsrisiko darstellen
Gegenstände verwenden (Rettungsring,
und zu irreparablen Schäden führen.
Schlauchboot...).
Diese Reparatur ist ein Notbehelf.
Vermeiden Sie den Kontakt mit Spritzern
Den Reifen danach unbedingt schnellst-
des Reparaturmittels auf der Haut. Sollte
möglich von einem Fachmann überprü-
dies dennoch passieren, ausgiebig mit
fen lassen. Nur er kann entscheiden, ob
klarem Wasser spülen.
der Reifen repariert werden kann oder
Den Reparatursatz für Kinder unzugäng-
durch einen neuen ersetzt werden muss.
lich aufbewahren.
Beim Austausch eines Reifens, der
Mit dem Mobilitätsset können
Werfen Sie die Patrone keinesfalls weg.
mittels Reifenfüllset repariert wurde,
Reifen repariert werden, deren
Geben Sie sie in Ihrer Vertragswerkstatt
müssen Sie den Fachmann davon in
Lauffläche A von Fremdkör-
bzw. an den entsprechenden Sammel-
Kenntnis setzen.
pern mit maximal 4 mm Durch-
stellen ab.
messer durchstoßen wurde. Schnitte
Während der Fahrt können bedingt
Die Patrone unterliegt einem Verfallsda-
oder Löcher von mehr als 4 mm bzw.
durch das Dichtungsmittel im Reifen Vi-
tum, das auf ihrem Etikett angegeben
Schnitte in der Reifenflanke B können
brationen im Lenkrad spürbar werden.
ist. Überprüfen Sie das Haltbarkeitsda-
auf diese Weise nicht repariert werden.
tum.
Vergewissern Sie sich auch, dass die
Besorgen Sie sich bei Ihrem Vertrags-
Felge in Ordnung ist.
händler einen neuen Druckschlauch und
Wenn der Fremdkörper, der die Reifen-
eine neue Patrone mit Reparaturmittel.
panne verursacht hat, noch im Reifen
steckt, sollten Sie diesen nicht heraus-
ziehen.
5.6
MOBILITÄTSSET (2/4)
Hinweis: Während die Flasche sich ent-
leert (Dauer ca. 30 Sekunden), zeigt das
Manometer 1 kurzzeitig einen Druck von
bis zu 6 bar an. Anschließend fällt der
Druck.
- Anpassen des Drucks: Zur Erhöhung des
Drucks das Füllen mit dem Reifenfüllset
fortsetzen. Zum Verringern des Drucks
den Knopf drücken 2.
C
2
1
Wenn Sie Ihr Fahrzeug am Stra-
ßenrand abstellen, machen Sie
es für die anderen Verkehrsteil-
nehmer kenntlich; stellen Sie
ein Warndreieck oder eine andere Warn-
Verwenden Sie im Falle einer Reifenpanne
Bei laufendem Motor und mit angezoge-
vorrichtung auf, die laut Straßenver-
den Reparatursatz in der Klappe C im Fuß-
ner Parkbremse:
kehrsordnung in Ihrem jeweiligen Auf-
raum des rechten hinteren Sitzplatzes der
- Trennen Sie sämtliches zuvor an den Zu-
enthaltsland vorgeschrieben ist.
zweiten Sitzreihe.
behörsteckdosen des Fahrzeugs ange-
Fahrzeug mit automatischer Reifen-
schlossenes Zubehör.
druckkontrolle.
- Lesen Sie die Informationen auf dem
zum Reifenfüllset gehörenden Kom-
Bei zu niedrigem Reifendruck (Reifenpanne,
pressor
(im Gepäckraum des Fahr-
zu geringe Befüllung usw.) leuchtet die Kon-
zeugs) und befolgen Sie die Anleitungen;
- Befüllen Sie den Reifen auf den empfoh-
trolllampe
in der Instrumententafel
Vor dem Einsatz des Reifen-
lenen Druck ➥ 4.12 ;
auf ➥ 2.25.
füllsets das Fahrzeug aus-
- beenden Sie den Pumpvorgang spätes-
reichend weit vom Verkehr
tens nach 15 Minuten und lesen Sie den
entfernt abstellen, den Warn-
Druck am Manometer 1 ab.
blinker einschalten und die Parkbremse
anziehen. Alle Insassen des Fahrzeugs
müssen aussteigen und sich vom Ver-
kehr fern halten.
5.7
MOBILITÄTSSET (3/4)
Nachdem der Reifen korrekt befüllt ist,
-
Fahren Sie unverzüglich mit einer Ge-
nehmen Sie das Füllset ab: Schrauben Sie
schwindigkeit von 20 bis 60 km/h, damit
den Adapter langsam von der Flasche 3 ab,
sich das Produkt gleichmäßig im Reifen
3
um zu vermeiden, dass Produkt ausspritzt,
verteilen kann. Halten Sie nach 3 Kilome-
und bewahren Sie die Flasche in einer Plas-
tern an, um den Reifendruck zu kontrol-
tikverpackung auf, um zu vermeiden, dass
lieren.
Produkt ausläuft.
-
Wenn der Druck höher als 1,3 bar, aber
niedriger als der empfohlene Druck
- Bringen Sie den Aufkleber mit den Fahr-
(siehe Aufkleber an der Fahrertürkante)
hinweisen (der sich unter der Flasche be-
ist, korrigieren Sie den Druck. Andernfalls
findet), an einem für den Fahrer sichtba-
wenden Sie sich an eine Vertragswerk-
ren Ort auf dem Armaturenbrett an.
statt: Der Reifen ist nicht reparaturfähig.
- Verstauen Sie das Set.
- Nach dem ersten Aufpumpen weicht wei-
terhin Luft aus dem Reifen. Um das Loch
abzudichten, muss unbedingt eine Fahrt
erfolgen.
Wenn nach 15 Minuten ein Mindestdruck
von 1,8 bar nicht erreicht wird, ist eine
Reparatur nicht möglich. Fahren Sie
nicht weiter und verständigen Sie einen
Vertragspartner.
Keinerlei Gegenstände im
Fußraum des Fahrers unter-
bringen! Sie könnten bei plötzli-
chem Bremsen unter ein Pedal
rutschen und dieses blockieren.
5.8
REIFENFÜLLSET (4/4)
Sicherheitshinweise für die
Verwendung des Reifenfüllsets
Den Teilesatz nicht länger als 15 Minuten
ohne Unterbrechung verwenden.
Die Flasche muss nach der ersten Verwen-
dung ersetzt werden, auch wenn sie noch
Flüssigkeit enthält.
Nach Instandsetzungen mittels
Reifenfüllset maximal 200 km
weit fahren. Außerdem eine
Geschwindigkeit von 80 km/h
auf keinen Fall überschreiten. Der Auf-
Achtung: Ein fehlender oder
kleber, den Sie an eine sichtbare Stelle
nicht korrekt verschraubter
am Armaturenbrett kleben sollten, erin-
Ventilstopfen kann zur Un-
nert Sie daran.
dichtigkeit des Reifens und zu
In einigen Ländern ist es gesetzlich vor-
Druckverlust führen.
geschrieben, einen mit Hilfe des Reifen-
füllsets reparierten Reifen zu ersetzt.
Stets nur originale Ventilkappen verwen-
den und diese korrekt verschrauben.
5.9
WERKZEUGE, RADKAPPEN (1/2)
Wagenheber 3
4
Klappen Sie den Wagenheber richtig zu-
sammen, bevor dieser wieder in seine Auf-
nahme eingesetzt wird (achten Sie auf die
korrekte Position der Kurbel 4).
3
Radkappenschlüssel 5
6
5
1
Dient dem Entfernen der Radkappen.
A
Abschleppöse 6
2
7
➥ 5.35.
B
Schraubenführung 7
Ermöglicht das Anziehen/Lösen von Rad-
Verstauen des Bordwerkzeugs
Das Vorhandensein der Werkzeuge ist ab-
schrauben bei Fahrzeugen mit Aluminium-
hängig vom Fahrzeugmodell.
felgen.
Das Bordwerkzeug befindet sich in der
Klappe 1 im Fußraum des Sitzes der zwei-
ten Sitzreihe rechts.
Radschlüssel 2
Um es wieder zu verstauen, das Werkzeug
Dient zum Festziehen/Lösen der Rad-
in die Aufnahme einsetzen und den Wagen-
schrauben (mit Hilfe des Endstücks B).
heber ganz zusammenfalten. Achten Sie
Ermöglicht das aufrollen/abwickeln des Hal-
darauf, dass alles richtig sitzt (zur Vermei-
teseils für das Reserverad (mit Hilfe des
dung von Klappergeräuschen).
Endstücks A).
5.10
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