|
|
|
ZUSATZSYSTEME ZU DEN SICHERHEITSGURTEN VORNE (6/6)
Die nachfolgenden Anweisungen sollen verhindern, dass das Entfalten des airbag in einer Unfallsituation behindert wird bzw. dass Ver-
letzungen durch den Airbag selbst auftreten.
Sicherheitshinweise zum Fahrer-airbag
- Keinerlei Änderungen am Lenkrad oder am Fahrerairbag vornehmen.
- Den Fahrerairbag keinesfalls durch Zier- oder Schonbezüge abdecken.
- Keinerlei Gegenstände (Anstecker, Aufkleber, Uhr, Telefonhalterung...) auf dem Fahrerairbag befestigen.
- Das Lenkrad nie ausbauen oder zerlegen (dies ist ausschließlich geschulten Mitarbeitern der Vertragswerkstätten vorbehalten).
- Den Sitz so einstellen, dass genügend Abstand zum Lenkrad besteht. Die Arme sollten leicht angewinkelt sein (siehe „Einstellen der Sitz-
position“ ➥ 1.13). So steht genügend Freiraum zur Verfügung, damit sich der Airbag ungehindert entfalten und Ihnen Schutz bieten kann.
Sicherheitshinweise zum Beifahrer-airbag
- Keinerlei Gegenstände (Anstecker, Aufkleber, Uhr, Telefonhalterung...) auf dem Armaturenbrett im Bereich des airbags anbringen.
- Nichts zwischen Armaturenbrett und Beifahrer unterbringen (Tier, Regenschirm, Spazierstock, Pakete...).
- Die Füße nicht auf das Armaturenbrett oder den Sitz stellen, da dies schwerwiegende Verletzungen verursachen könnte. Allgemein gilt: Alle
Körperpartien (Knie, Hände, Kopf...) müssen vom Armaturenbrett entfernt gehalten werden.
- Aktivieren Sie die zusätzlichen Rückhaltesysteme des Beifahrersitzes wieder, sobald Sie den Kindersitz entfernen, um den Schutz des Bei-
fahrers im Falle eines Aufpralls zu gewährleisten.
BEI NICHT DEAKTIVIERTEN RÜCKHALTESYSTEMEN NEBEN DEM BEIFAHRERGURT VORNE DARF AUF DEM
BEIFAHRERSITZ VORNE KEIN KINDERSITZ GEGEN DIE FAHRTRICHTUNG MONTIERT WERDEN ➥ 1.39.
1.22
ZUSÄTZLICHE RÜCKHALTESYSTEME ZU DEN SEITLICHEN SICHERHEITSGURTEN HINTEN
Gurtkraftbegrenzer
Bei Überschreiten von bestimmten Auf-
prallkräften setzt der Gurtkraftbegrenzer
ein, um die auf den Körper wirkenden Gurt-
kräfte auf ein erträgliches Maß zu mindern.
Das System verringert somit die Gefahr von
Oberkörperverletzungen.
- Nach einem Unfall müssen alle Rückhaltesysteme in einer Vertragswerkstatt
überprüft werden.
- Eingriffe oder Änderungen am gesamten System (Gurtstraffer, airbags, elekt-
ronische Steuergeräte, Kabelstränge) sowie die Wiederverwendung der Teile in
einem anderen, wenn auch identischen Fahrzeug, sind strengstens untersagt.
- Um ein unbeabsichtigtes Auslösen des Systems zu vermeiden und somit Schäden und
Verletzungen zu verhindern, sind Arbeiten an airbags ausschließlich dem qualifizierten
Personal einer Vertragswerkstatt vorbehalten.
- Eine Überprüfung der Elektrik des Zünders darf nur durch speziell geschultes Personal
mit den vorgeschriebenen Spezialwerkzeugen erfolgen.
- Vor dem Verschrotten des Fahrzeugs ist eine Vertragswerkstatt mit der fachgerechten
Entsorgung der Rückhaltesysteme und Gasgeneratoren airbags zu beauftragen.
1.23
VORRICHTUNGEN ZUM SEITENAUFPRALLSCHUTZ
Airbagsseitlich
Beide Vordersitze können mit einem Seiten-
airbag ausgestattet werden. Er befindet sich
am Sitz jeweils auf der Türseite und bietet
Schutz bei einem starken Seitenaufprall.
Sicherheitshinweise zum Seitenairbag
- Verwendung von Sitzbezügen: Für Sitze, die mit einem airbagausgestattet
sind, benötigen Sie spezielle, auf Ihr Fahrzeug abgestimmte Sitzbezüge. Fragen
Sie Ihre Vertragswerkstatt, ob solche Sitzbezüge erhältlich sind. Die Verwendung
nicht geeigneter Sitzbezüge (oder von Spezial-Sitzbezügen für andere Fahrzeugtypen)
kann die einwandfreie Funktion der Seitenairbags beeinträchtigen und somit Ihre Sicher-
heit gefährden.
-
Kein Zubehör und keine Gegenstände oder gar Tiere zwischen Rückenlehne, Tür und
der Innenverkleidung unterbringen. Außerdem keine Kleider, Zubehör o. Ä. über die Rü-
ckenlehne hängen. Dies kann die einwandfreie Funktion des airbags beeinträchtigen
oder bei seiner Entfaltung Verletzungen verursachen.
-
Den Sitz und die Innenverkleidung nicht ausbauen, zerlegen oder verändern (dies ist
ausschließlich geschulten Mitarbeitern der Vertragswerkstätten vorbehalten).
Je nach Fahrzeug erinnert ein Hinweis
an der Frontscheibe daran, dass der
Fahrgastraum mit zusätzlichen Rückhal-
tesystemen (airbags, Gurtstraffer usw.)
ausgestattet ist.
1.24
ZUSÄTZLICHE RÜCKHALTESYSTEME
Die nachfolgenden Anweisungen sollen verhindern, dass das Entfalten des airbag in einer Unfallsituation behindert wird bzw. dass
Verletzungen durch den selbst auftreten.
Der Airbag ist so konstruiert, dass er eine ergänzende Maßnahme zur Funktion der Sicherheitsgurte darstellt. airbag und Sicherheits-
gurt sind also Elemente desselben Sicherheitssystems, die nicht voneinander zu trennen sind. Es ist daher unbedingt notwendig,
immer den Sicherheitsgurt anzulegen. Nicht angeschnallte Insassen sind bei einem Unfall der Gefahr schwererer Verletzungen aus-
gesetzt und auch das Ausmaß der Verletzungen der Haut beim Entfalten des airbags kann sich vergrößern.
Die Gurtstraffer und airbags werden bei Überschlag oder Heckaufprall nicht zwangsläufig ausgelöst. Schläge gegen den Unterboden des
Fahrzeugs (Bordsteine, Schlaglöcher, Steine auf der Fahrbahn…) können zum Auslösen dieser Systeme führen.
- Eingriffe oder Änderungen jedweder Art am gesamten airbag-System (airbags, Gurtstraffer, Steuergerät, Verkabelung...) sind strengstens
untersagt (ausschließlich dem qualifizierten Personal einer Vertragswerktatt vorbehalten).
- Um die Funktionsfähigkeit zu erhalten und ein unbeabsichtigtes Auslösen zu vermeiden, dürfen Arbeiten an den airbagsystemen nur von
entsprechend qualifizierten Mitarbeitern der Vertragswerkstätten durchgeführt werden.
- Lassen Sie das airbag-System aus Sicherheitsgründen nach einem Unfall, Diebstahl oder versuchten Diebstahl überprüfen.
- Bei Verkauf/Verleih des Fahrzeugs müssen dem neuen Besitzer diese Sicherheitsvorschriften unbedingt mitgeteilt und die Bedienungsan-
leitung ausgehändigt werden.
- Vor dem Entsorgen des Fahrzeugs ist eine Vertragswerkstatt mit der fachgerechten Entsorgung des Gasgenerators zu beauftragen.
1.25
KINDERSICHERHEIT: Allgemeines (1/2)
Kinder im Fahrzeug
Beachten Sie die jeweiligen Rechtsvor-
schriften des Landes, in dem Sie sich befin-
den.
Das Kind muss, wie auch die Erwachse-
nen, bei jeder Fahrt eine korrekte Sitzposi-
tion haben und angeschnallt sein. Sie tragen
die Verantwortung für die Kinder, die Sie im
Fahrzeug mitnehmen.
Verantwortung des Fahrers
beim Parken oder Halten
Kinder sind keine kleinen Erwachsenen. Für
Sie bestehen spezifische Verletzungsrisi-
Verlassen Sie niemals Ihr Fahr-
ken, da sich ihre Muskeln und Knochen im
zeug (auch nicht für kurze Zeit),
Wachstum befinden. Der Sicherheitsgurt
so lange sich ein Kind, ein körperlich
allein eignet sich nicht zur Sicherung von
oder geistig beeinträchtigter Erwachse-
Kindern. Verwenden Sie einen geeigneten
ner oder ein Tier im Fahrzeug befinden.
Kindersitz und beachten Sie dabei alle nö-
Diese könnten den Motor starten und
tigen Vorsichtsmaßnahmen.
Funktionen aktivieren (z. B. die elek-
trischen Fensterheber) oder die Türen
Bedenken Sie, dass ein Auf-
verriegeln und somit sich und andere
prall bei einer Geschwindig-
gefährden.
keit von 50 km/h einem Fall
Zudem kann es bei warmer Witterung
aus 10 m Höhe entspricht. Mit
und/oder Sonneneinwirkung im Fahr-
anderen Worten: Wird ein Kind nicht an-
gastraum rasch sehr heiß werden.
geschnallt, ist es als würde es sich un-
gesichert auf einem Balkon im vierten
LEBENSGEFAHR BZW. GEFAHR
Stockwerk befinden!
SCHWERER VERLETZUNGEN.
Halten Sie ein Kind während der Fahrt
niemals im Arm. Bei einem Unfall
könnten Sie es nicht festhalten, auch
Um das Öffnen der Türen zu
wenn Sie selbst angeschnallt sind.
verhindern, verwenden Sie die
Tauschen Sie nach einem Unfall die Kin-
Kindersicherung. ➥ 1.7.
dersitze aus und lassen Sie Sicherheits-
gurte und ISOFIX-Verankerungen über-
prüfen.
1.26
KINDERSICHERHEIT: Allgemeines (2/2)
Verwendung eines Kindersitzes
Das durch den Kindersitz gebotene Schutz-
Gehen Sie mit gutem Beispiel voran,
potential hängt von seinem Rückhaltever-
indem Ihren Gurt anlegen und bringen
mögen und dem Einbau ab. Wird der Kin-
Sie Ihrem Kind bei:
dersitz falsch eingebaut, ist der Schutz des
- sich richtig anzuschnallen
Kindes im Falle eines Aufpralls oder einer
- auf der dem Verkehr abgewandten
plötzlichen Bremsung nicht gewährleistet.
Seite ein- und auszusteigen.
Überprüfen Sie vor dem Kauf eines Kinder-
sitzes, ob dieser den gesetzlichen Bestim-
Verwenden Sie keinen gebrauchten
mungen des Landes, in dem Sie sich be-
Kindersitz oder einen Sitz, dessen Ge-
finden entspricht und ob er in Ihr Fahrzeug
brauchsanleitung fehlt.
eingebaut werden kann. Nähere Informati-
Achten Sie darauf, dass kein Gegen-
onen darüber, welche Sitze für Ihr Fahrzeug
stand im Bereich des Kindersitzes oder
geeignet sind erhalten Sie bei Ihrem Ver-
darauf den Einbau behindert.
tragspartner.
Lesen Sie vor dem Einbau des Kindersit-
zes die dazugehörige Anleitung und beach-
ten Sie die Anweisungen. Wenden Sie sich
Lassen Sie das Kind niemals
im Falle von Einbauschwierigkeiten an den
ohne Aufsicht im Fahrzeug
Hersteller. Bewahren Sie die Bedienungsan-
zurück.
leitung zusammen mit dem Sitz auf.
Vergewissern Sie sich immer,
dass Ihr Kind richtig angeschnallt ist und
dass das Gurtsystem des Sitzes oder
der Sicherheitsgurt richtig eingestellt ist.
Vermeiden Sie dicke Kleidung, da die
Gurte dann nicht am Körper anliegen
und zu viel Spiel haben.
Achten Sie darauf, dass Ihr Kind den
Kopf oder die Arme nicht aus dem Fens-
ter hält.
Überprüfen Sie während der Fahrt des
Öfteren die korrekte Sitzposition des
Kindes, insbesondere, wenn es schläft.
1.27
KINDERSICHERHEIT: Wahl des Kindersitzes
Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung
Kindersitz zur Montage in Fahrtrichtung
Sitzerhöhungen
Der Kopf eines Säuglings ist im Verhält-
Bis zu 18 kg oder 4 Jahre darf das Kind auf
Ab einem Gewicht von 15 kg oder dem Alter
nis zu dem eines Erwachsenen schwerer
einem nach vorne gerichteten Sitz reisen.
von 4 Jahren kann ein Kind auf einer Sitz-
und sein Hals ist empfindlicher. Transpor-
Wählen Sie den Sitz entsprechend der
erhöhung Platz nehmen, die eine Anpas-
tieren Sie das Kind so lange wie möglich in
Größe des Kindes aus: Kopf und Rumpf
sung des Sicherheitsgurts an den Körper
dieser Position (mindestens bis zum Alter
sind die Bereiche, die am besten geschützt
des Kindes ermöglicht. Das Sitzkissen der
von 2 Jahren). Kopf und Hals werden hier
werden müssen. Ein in Fahrtrichtung mon-
Sitzerhöhung muss Beckengurtführungen
gestützt.
tierter Kindersitz, der ordnungsgemäß im
aufweisen, damit der Sicherheitsgurt auf
Wählen Sie einen Schalensitz, da dieser
Fahrzeug befestigt ist, reduziert das Risiko
den Oberschenkeln und nicht am Bauch
einen besseren Seitenschutz bietet und
von Kopfverletzungen. Befördern Sie Ihr
des Kindes verläuft. Damit der Gurt über die
wechseln Sie den Sitz, sobald der Kopf des
Kind in einem in Fahrtrichtung montierten
Mitte der Schulter verläuft, empfehlen wir die
Kindes über den Schalenrand hinausragt.
Kindersitz mit Hosenträgergurt, solange dies
Verwendung einer Sitzerhöhung mit verstell-
bezogen auf die Größe des Kindes möglich
barer Rückenlehne sowie einer Gurtführung.
ist.
Der Gurt darf niemals am Hals oder auf dem
Wählen Sie einen Sitz mit Seitenaufprall-
Arm verlaufen.
schutz für einen besseren seitlichen Schutz.
Wählen Sie einen Schalensitz, da dieser
einen besseren Seitenschutz bietet.
1.28
KINDERSICHERHEIT: Wahl der Kindersitzbefestigung (1/3)
Es gibt zwei Befestigungssysteme für Kin-
dersitze: den Sicherheitsgurt oder das ISO-
FIX-System.
Befestigung mit dem Sicherheitsgurt
Der Sicherheitsgurt muss richtig eingestellt
sein, um im Falle einer abrupten Bremsung
oder eines Zusammenstoßes seine Schutz-
funktion erfüllen zu können.
Beachten Sie den vom Kindersitzhersteller
vorgegebenen Gurtverlauf.
Überprüfen Sie immer, ob das Gurtschloss
richtig eingerastet ist, indem Sie am Gurt
ziehen und spannen Sie diesen so stramm
wie möglich, indem Sie auf den Kindersitz
drücken.
Überprüfen Sie den Halt durch Bewegungen
nach links/rechts und oben/unten: Der Sitz
muss fest verankert bleiben.
Überprüfen Sie, ob der Kindersitz gerade
montiert wurde und nicht gegen eine
Der Sicherheitsgurt darf nicht
Scheibe drückt.
zu locker sitzen oder verdreht
sein. Lassen Sie ihn niemals
unter dem Arm hindurch oder
hinter dem Rücken verlaufen.
Stellen Sie sicher, dass der Gurt nicht
durch scharfe Kanten beschädigt wird.
Ein Sicherheitsgurt, der nicht ordnungs-
gemäß funktioniert, kann das Kind nicht
schützen. Wenden Sie sich an eine Ver-
Verwenden Sie keinen Kinder-
tragswerkstatt. Nutzen Sie diesen Sitz-
sitz, bei dem sich der Sicher-
platz nicht, solange der Gurt nicht repa-
heitsgurt, mit dem er befestigt
riert wurde.
ist, lösen könnte: Die Basis des
Kindersitzes darf weder auf der Schloss-
zunge noch auf dem Gurtschloss des Si-
cherheitsgurtes stehen.
1.29
KINDERSICHERHEIT: Wahl der Kindersitzbefestigung (2/3)
Befestigung über ISOFIX-System
Befestigen Sie den Kindersitz mit Hilfe des
ISOFIX-Befestigungssystems, falls er damit
In den folgenden vier Fällen entsprechen die
ausgestattet ist. Das ISOFIX-System er-
zugelassenen ISOFIX-Kindersitze der Norm
möglicht eine leichte, schnelle und sichere
1
ECE-R44:
Montage.
- Universal ISOFIX mit 3-Punkt-Befesti-
gung in Fahrtrichtung;
Das ISOFIX-System besteht aus 2 und in
- Semi-universal ISOFIX mit 2-Punkt-Be-
manchen Fällen aus 3 Ringen.
festigung;
- Spezifisch;
- i-Size mit:
- entweder einem Gurt, der am dritten
Ring des entsprechenden Sitzes be-
festigt wird;
- oder eine mit dem zugelassenen
Die ISOFIX-Verankerungen
i-Size-Sitz kompatible Strebe, die
wurden ausschließlich für Kin-
auf dem Fahrzeugboden ruht und die
dersitze mit ISOFIX-System
Funktion hat, im Falle eines Aufpralls
ausgelegt. Befestigen Sie
Bewegungen des Kindersitzes zu ver-
keine anderen Sitze, Sicherheitsgurte
Die beiden Befestigungsbügel 1 befinden
hindern.
oder anderen Gegenstände an diesen
sich zwischen der Rückenlehne und der
Verankerungen.
Überprüfen Sie in den letzten drei Fällen
Sitzfläche des Sitzes; ihre Position ist durch
Vergewissern Sie sich, dass sich keine
anhand der Liste der kompatiblen Fahr-
störenden Elemente im Bereich der Be-
zeuge, ob der Sitz in Ihrem Fahrzeug ange-
das Symbol
gekennzeichnet.
festigungspunkte befinden.
bracht werden kann.
Die dritte Öse 4 dient zur Befestigung des
Lassen Sie nach einem Unfall die Sicher-
heitsgurte und ISOFIX-Verankerungen
oberen Haltegurts einiger Kindersitze.
überprüfen und tauschen Sie die Kinder-
sitze aus.
Es dürfen keinerlei Ände-
rungen an den Original-Sicher-
Bevor Sie einen ISOFIX-Kindersitz verwenden, der für ein anderes Fahrzeug ge-
heitsgurten bzw.ISOFIX-Sitzen
kauft wurde, vergewissern Sie sich, dass dessen Einbau erlaubt ist. Siehe hierzu
und deren Befestigungen vor-
die vom Kindersitzhersteller herausgegebene Liste der Fahrzeuge, für die der Sitz
genommen werden.
zugelassen ist.
1.30
KINDERSICHERHEIT: Wahl der Kindersitzbefestigung (3/3)
Alle Sitzplätze
Spannen Sie den Gurt 2, bis die Rücken-
lehne des Kindersitzes an der Rückenlehne
des Fahrzeugsitzes anliegt.
2
3
4
Rücksitze
Die Gepäckraumabdeckung entfernen, um
den Gurt 2 zwischen der Rückenlehne und
Die ISOFIX-Verankerungen
der Gepäckraumabdeckung hindurchzufüh-
wurden ausschließlich für Kin-
ren. ➥ 3.28.
dersitze mit ISOFIX-System
ausgelegt. Befestigen Sie
Befestigen Sie den Haken 3 des oberen
keine anderen Sitze, Sicherheitsgurte
Gurts 2 an dem mit dem Symbol ge-
oder anderen Gegenstände an diesen
kennzeichneten Ring 4 unter der Gepäck-
Verankerungen.
raummatte an der Rückseite des betreffen-
Vergewissern Sie sich, dass sich keine
den Sitzes.
störenden Elemente im Bereich der Be-
festigungspunkte befinden.
Lassen Sie nach einem Unfall die Sicher-
heitsgurte und ISOFIX-Verankerungen
überprüfen und tauschen Sie die Kinder-
sitze aus.
Vergewissern Sie sich das die Rückenlehne des in Fahrtrichtung montierten Kin-
dersitzes an der Lehne des Fahrzeugsitzes anliegt. Es kann dann jedoch vorkom-
men, dass die Basis des Kindersitzes nicht plan auf der Sitzfläche des Fahrzeug-
sitzes aufliegt.
1.31
KINDERSICHERHEIT: Einbau eines Kindersitzes: Allgemeines (1/2)
Auf manchen Sitzplätzen dürfen keine Kin-
Vorne
Nach dem Einbau des Kindersitzes (sofern
dersitze angebracht werden. Die Abbildung
möglich) kann der Beifahrersitz, wenn erfor-
Die Beförderung von Kindern auf dem Bei-
auf der folgenden Seite zeigt Ihnen, wo Sie
derlich, nach vorn geschoben werden (um
fahrersitz wird von Land zu Land unter-
den Kindersitz montieren können.
hinten ausreichend Platz für Fahrgäste oder
schiedlich gehandhabt. Informieren Sie sich
weitere Kindersitze zu lassen). Wenn ein
Es kann vorkommen, dass die aufgeführten
über die geltenden Bestimmungen und be-
Kindersitz entgegen der Fahrtrichtung ins-
Kindersitztypen nicht verfügbar sind. Bevor
achten Sie die Anweisungen zur Abbildung
talliert ist, schieben Sie den Sitz nie maximal
Sie einen anderen Kindersitz verwenden,
auf der folgenden Seite.
oder auch nicht so weit vor, dass er das Ar-
überprüfen Sie, ob sich dieser einbauen
Vor dem Anbringen von Kindersitzen vorne
maturenbrett berührt.
lässt.
(sofern dies erlaubt ist):
Ändern Sie die anderen Einstellungen nach
-
führen Sie die Gurthöhenverstellung
Einbau des Kindersitzes nicht mehr.
ganz nach unten;
-
bringen Sie den Sitz in die hinterste Stel-
Stellen Sie sicher, dass der
lung;
Kindersitz oder die Füße des
-
neigen Sie die Rückenlehne leicht (ca.
Kindes das korrekte Einrasten
um 25°);
des Vordersitzes nicht behin-
dern. ➥ 1.12.
-
Bringen Sie, wenn das Fahrzeug über
Stellen Sie sicher, dass die Basis des
diese Einstellmöglichkeit verfügt, den
Kindersitzes beim Einbau nicht entrie-
Fahrersitz in die höchste Position.
gelt wird.
Falls Sie die Kopfstütze abnehmen
müssen, achten Sie darauf, dass diese
anschließend sicher verstaut wird. An-
sonsten könnte sie bei einem Aufprall
oder einer Vollbremsung zu einem ge-
fährlichen Geschoss werden.
Befestigen Sie den Kindersitz immer am
Fahrzeug, auch wenn er nicht benutzt
wird, da er ansonsten bei einem Aufprall
LEBENSGEFAHR
BZW.
oder einer Vollbremsung zu einem ge-
GEFAHR SCHWERER VER-
fährlichen Geschoss werden könnte.
LETZUNGEN: Stellen Sie vor
Einbau eines entgegen der
Fahrtrichtung ausgerichteten Kindersit-
zes auf dem Beifahrersitz vorne sicher,
dass der Beifahrer-airbag vorne deakti-
viert ist ➥ 1.39.
1.32
KINDERSICHERHEIT: Einbau eines Kindersitzes: Allgemeines (2/2)
Auf einem der seitlichen Rücksitze
Ein Kinderwagenaufsatz wird quer zum
Fahrzeug über mindestens zwei Sitzplätze
installiert.
Der Kopf des Kindes muss entgegen der
Fahrzeugtür gerichtet sein.
Stellen Sie den Vordersitz des Fahrzeugs so
weit wie möglich nach vorne, um den Kin-
dersitz gegen die Fahrtrichtung einzubauen.
Schieben Sie dann den Sitz davor nur so
weit zurück, dass er den Kindersitz nicht be-
rührt.
Rücken Sie zur Sicherheit des in Fahrtrich-
tung sitzenden Kindes den Vordersitz nicht
über die Mitte der Sitzschienen hinaus nach
hinten, neigen Sie die Rückenlehne nicht zu
sehr (maximal 25°) und heben Sie den Sitz
so weit wie möglich an.
In jedem Fall müssen Sie die Kopfstütze
des Rücksitzes entfernen, auf dem der Kin-
dersitz installiert ist. ➥ 3.25. Diese Aktionen
müssen durchgeführt werden, bevor der
Kindersitz installiert wird.
Stellen Sie sicher, dass die Rückenlehne
des in Fahrtrichtung montierten Sitzes an
der Rückenlehne des Fahrzeugsitzes an-
liegt.
Montieren Sie den Kindersitz
vorzugsweise auf einem Rück-
sitz.
1.33
KINDERSICHERHEIT: Befestigung mit dem Sicherheitsgurt (1/2)
Überprüfen Sie den Zustand des
³
Airbags, bevor ein Beifahrer Platz
nimmt oder ein Kindersitz eingebaut wird.
Mit dem Sicherheitsgurt befestigter Kin-
dersitz
Dieser Sitzplatz erlaubt die Befes-
¬
tigung eines als „universal“ zuge-
lassenen Kindersitzes mittels Sicherheits-
Bei Verwendung einer für das
gurt.
Fahrzeug ungeeignete Kin-
LEBENSGEFAHR BZW.
Auf diesem Sitzplatz ist die Mon-
der-Rückhalteeinrichtung ist
²
GEFAHR SCHWERER VER-
tage eines Kindersitzes nicht er-
kein ausreichender Schutz des
LETZUNGEN: Stellen Sie vor
laubt.
Säuglings oder Kindes gewährleistet.
Einbau eines Kindersitzes auf
Dieses könnte dann schwer oder tödlich
dem Beifahrersitz vorne sicher, dass der
verletzt werden.
Beifahrer-airbag vorne deaktiviert ist.
➥ 1.39.
1.34
KINDERSICHERHEIT: Befestigung mit dem Sicherheitsgurt (2/2)
Die folgende tabelle liefert ihnen nochmals eine Übersicht zur Verdeutlichung der geltenden Bestimmungen.
Einbau eines mit dem Sicherheitsgurt befestigten Kindersitzes
Typ Kindersitz
Gewicht des Kindes
Beifahrersitz vorne (1) (5)
Seitliche Rücksitze
Kinderwagenaufsatz quer zur Fahrt-
richtung
< 10 kg
X
U (2)
Kategorie 0
Babyschale gegen die Fahrtrich-
tung
< 13 kg
U
U (3)
Kategorie 0 und 0+
Sitz gegen die Fahrtrichtung
< 13 kg und 9 bis 18 kg
U
U (3)
Gruppe 0+ und 1
Sitz in Fahrtrichtung
9 bis 18 kg
U
U (4)
Kategorie 1
Sitzerhöhung
15 bis 25 kg und 22 bis
U
U (4)
Kategorie 2 und 3
36 kg
U = Auf diesem Sitzplatz ist die Befestigung mit dem Sicherheitsgurt eines als „universal“ zugelassenen Kindersitzes erlaubt; stellen Sie sicher,
dass dieser montiert werden kann.
(1) stellen Sie den Fahrzeugsitz in die hinterste und höchste Position und neigen Sie die Rückenlehne leicht (ca. 25°).
(2) Ein Kinderwagenaufsatz wird quer zum Fahrzeug über mindestens zwei Sitzplätze installiert. Der Kopf des Kindes muss von der Fahrzeugtür
weg zeigen.
(3) Stellen Sie den Vordersitz des Fahrzeugs so weit wie möglich nach vorne, um den Kindersitz gegen die Fahrtrichtung einzubauen. Schieben
Sie dann den Sitz davor nur so weit zurück, dass er den Kindersitz nicht berührt.
(4) Achten Sie bei der Montage eines Kindersitzes in Fahrtrichtung darauf, dass dessen Rückenlehne an der Lehne des Fahrzeugsitzes anliegt.
In jedem Fall müssen Sie die Kopfstütze des Rücksitzes entfernen, auf dem der Kindersitz installiert ist. Diese Aktionen müssen durchgeführt
werden, bevor der Kindersitz installiert wird. ➥ 3.25.
(5) LEBENSGEFAHR BZW. GEFAHR SCHWERER VERLETZUNGEN: Stellen Sie vor Einbau eines Kindersitzes auf dem Beifah-
rersitz vorne sicher, dass der Beifahrer-Airbag vorne deaktiviert ist. ➥ 1.39.
1.35
KINDERSICHERHEIT: Befestigung mit dem Isofix-System (1/3)
Folgende Tabelle liefert Ihnen nochmals eine Übersicht zur Verdeutlichung der geltenden Bestimmungen (siehe Abbildung auf der
nächsten Seite).
4-Sitzer: Einbau eines -KindersitzesISOFIX
Beifahrersitzplatz (1)
Gewicht des
Typ Kindersitz
Größe des Sitzes
Seitliche Rücksitze
Kindes
Wenn airbag
Mit airbag
deaktiviert ist
aktiviert
Kinderwagenaufsatz quer
zur Fahrtrichtung
< 10 kg
F, G [L1, L2]
X
X
IL (2)
Kategorie 0
Babyschale gegen die Fahrt-
richtung
< 13 kg
E [R1]
X
X
IL (3)
Kategorie 0 und 0+
C [R3]
X
X
X
Sitz gegen die Fahrtrichtung
< 13 kg und 9 bis
Gruppe 0+ und 1
18 kg
D [R2]
X
X
IL (3)
Sitz in Fahrtrichtung
A, B, B1
9 bis 18 kg
X
X
IUF - IL (4)
Kategorie 1
[F3, F2, F2X]
Sitzerhöhung
15 bis 25 kg und 22
[B2]
X
X
IUF - IL (4)
Kategorie 2 und 3
bis 36 kg
i-Size-Sitz
X
X
i-U
1.36
KINDERSICHERHEIT: Befestigung mit dem Isofix-System (2/3)
X = Auf diesem Sitzplatz ist die Anbringung eines Kindersitzes ISOFIX nicht erlaubt.
IUF/IL = Auf diesem Sitzplatz darf bei Fahrzeugen, die damit ausgestattet sind, ein als „universal/semi-universal“ zugelassener Kindersitz bzw.
ein „fahrzeugspezifischer“ Sitz mittels ISOFIXVerankerungen eingebaut werden; stellen Sie sicher, dass dieser montiert werden kann.
i-U = Geeignet für Universal-i-Size-Rückhaltesysteme (in Fahrtrichtung und entgegen der Fahrtrichtung).
(2) Ein Kinderwagenaufsatz wird quer zum Fahrzeug eingebaut und belegt mindestens zwei Sitzplätze. Der Kopf des Kindes muss auf der der
Fahrzeugtür gegenüberliegenden Seite liegen.
(3) Stellen Sie den Vordersitz des Fahrzeugs so weit wie möglich nach vorne, um den Kindersitz gegen die Fahrtrichtung einzubauen. Schieben
Sie dann den Sitz davor nur so weit zurück, dass er den Kindersitz nicht berührt.
(4) Achten Sie bei der Montage eines Kindersitzes in Fahrtrichtung darauf, dass dessen Rückenlehne an der Lehne des Fahrzeugsitzes anliegt.
In jedem Fall müssen Sie die Kopfstütze des Rücksitzes entfernen, auf dem der Kindersitz installiert ist. Diese Aktionen müssen durchgeführt
werden, bevor der Kindersitz installiert wird. ➥ 3.25.
Die Größe eines ISOFIX-Kindersitzes wird durch einen Buchstaben angegeben:
- A, B, B1 [F3, F2, F2X]: in Fahrtrichtung montierte Sitze der Kategorie 1 (von 9 bis 18 kg);
-
[B2]: für Sitzerhöhung in den Gruppen 2 und (15 bis 25 kg) und Gruppe 3 (22 bis 36 kg);
– C, D [R3, R2]: Schalensitze oder nach hinten gerichtete Sitze der Gruppe 0+ (weniger als 13 kg) oder der Gruppe 1 (9 bis 18 kg);
- E [R1]: Schalensitze entgegen der Fahrtrichtung der Kategorie 0 (unter 10 kg) oder der Kategorie 0+ (unter 13 kg);
- F, G [L1, L2]: Babytragekörbe der Gruppe 0 (weniger als 10 kg).
(1) LEBENSGEFAHR BZW. GEFAHR SCHWERER VERLETZUNGEN: Stellen Sie vor Einbau eines entgegen der Fahrtrichtung
ausgerichteten Kindersitzes auf dem Beifahrersitz vorne sicher, dass der Beifahrer-Airbag vorne deaktiviert ist ➥ 1.39.
1.37
KINDERSICHERHEIT: Befestigung mit dem Isofix-System (3/3)
4-Sitzer ohne ISOFIX-Markierungen am Beifahrersitz vorne
Kindersitz mit Montage mittels ISOFIX-
Verankerung
Sitz, auf dem die Montage eines
ISOFIX oder i-Size Kindersitzes
erlaubt ist.
ISOFIX-Sitze sind mit einer Befes-
±
tigung ausgestattet, die den
Einbau als „Universell“ zugelassenen Kin-
dersitzes mit ISOFIX-System in Fahrtrich-
tung ermöglichen. Die Befestigungsbügel
für die Rücksitze befinden sich im Ge-
päckraum.
Kontrollieren Sie den Status des
³
Airbags, bevor Sie einem Passa-
gier erlauben, den Sitz zu benutzen.
Auf diesem Sitzplatz ist das An-
²
bringen eines Kindersitzes dieser
Art nicht erlaubt.
Bei Verwendung einer für das
Fahrzeug ungeeignete Kin-
der-Rückhalteeinrichtung ist
kein ausreichender Schutz des
Säuglings oder Kindes gewährleistet.
Dieses könnte dann schwer oder tödlich
verletzt werden.
1.38
KINDERSICHERHEIT: Deaktivierung, Aktivierung des Beifahrerairbags (1/3)
1
2
Deaktivieren der
Zum Deaktivieren des airbag: Drücken
Sie bei stehendem Fahrzeug und abge-
Beifahrerairbags vorne
stelltem Motor das Schloss 1 und drehen
(bei Fahrzeugen mit entsprechender Aus-
es in die Stellung OFF.
stattung)
Der Beifahrer-airbag darf nur
Wenn die Zündung eingeschaltet ist,
Vor dem Einbau eines Kindersitzes auf dem
bei stehendem Fahrzeug und
müssen Sie unbedingt überprüfen, ob die
Beifahrersitz:
ausgeschalteter Zündung ak-
tiviert oder deaktiviert werden.
- Überprüfen Sie, dass der Kindersitz auf
Warnlampe ]
auf dem Display 2 leuch-
diesem Sitz montiert werden kann;
tet.
Erfolgt die Aktivierung bzw. Deaktivie-
rung während der Fahrt, leuchten die
- Der airbag muss bei einem nach hinten
Diese Kontrolllampe leuchtet permanent,
gerichteten Kindersitz unbedingt deakti-
um Sie darauf hinzuweisen, dass ein Kin-
Kontrolllampen å
und
auf.
viert werden.
dersitz auf dem Beifahrersitz montiert
Um zu dem airbag-Zustand zurückzu-
werden kann.
kehren, der der Schlüsselstellung ent-
spricht, die Zündung aus- und wieder
einschalten..
1.39
KINDERSICHERHEIT: Deaktivierung, Aktivierung des Beifahrerairbags (2/3)
A
A
3
Die Hinweise auf dem Armaturenbrett und
die Aufkleber A auf beiden Seiten der Bei-
fahrer-Sonnenblende 3 (siehe z. B. obiger
Aufkleber) erinnern Sie an diese Anweisun-
gen.
GEFAHR
Da der Beifahrer-airbag nicht
auslösen darf, wenn ein Kin-
dersitz gegen die Fahrtrich-
tung montiert ist, montieren Sie NIE ein
rückwärts gerichtetes Kinderrückhal-
tesystem auf einem Sitzplatz, der von
einem AKTIVIERTEN Front-AIRBAG
geschützt wird. Dies kann zum TOD des
KINDES führen oder zu SCHWEREN
VERLETZUNGEN.
1.40
KINDERSICHERHEIT: Deaktivierung, Aktivierung des Beifahrerairbags (3/3)
Funktionsstörungen
Bei Störungen des Systems zur Aktivie-
rung/Deaktivierung des Beifahrerairbag ist
die Montage eines Kindersitzes gegen die
Fahrtrichtung auf dem Beifahrersitz unter-
sagt!
1
Es wird davon abgeraten, den Beifahrersitz
2
zu verwenden.
Wenden Sie sich baldmöglichst an eine Ver-
tragswerkstatt.
Aktivieren des Beifahrer-airbags
Erneutes Aktivieren des airbags: Bei ste-
hendem Fahrzeug und ausgeschalteter
Aktivieren Sie die Beifahrerairbag wieder,
Zündung die Verriegelung drücken und in
sobald Sie den Kindersitz entfernen, um den
die Stellung 1 ON drehen.
Schutz des Beifahrers im Falle eines Auf-
Der Beifahrer-airbag darf nur
pralls zu gewährleisten.
Überprüfen Sie nach Einschalten er Zün-
bei stehendem Fahrzeug und
dung unbedingt, dass die Warnlampe
ausgeschalteter Zündung ak-
tiviert oder deaktiviert werden.
]
nicht leuchtet und die Warnlampe
Erfolgt die Aktivierung bzw. Deaktivie-
in der Anzeige 2 nach jedem Motor-
rung während der Fahrt, leuchten die
start für ca. 1 Minute aufleuchtet.
Kontrolllampen å
und
auf.
Der Beifahrer-airbag ist aktiviert.
Um zu dem airbag-Zustand zurückzu-
kehren, der der Schlüsselstellung ent-
spricht, die Zündung aus- und wieder
einschalten..
1.41
ARMATURENBRETT UND BETÄTIGUNGEN: LINKSLENKUNG (1/2)
1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
3
2
13
26
25
24
23
22
21
20
15
14
19
18
18
17
17
16
1.42
ARMATURENBRETT UND BETÄTIGUNGEN: LINKSLENKUNG (2/2)
JE NACH OPTION BZW. VERTRIEBSLAND sind folgende Kontrollinstrumente und Bedienelemente vorhanden.
1
Bedienhebel für:
8
Mittlere Luftdüse.
20
Zündschloss.
- Blinker;
- äußere Fahrzeugbeleuchtung
9
Belüftungsdüsen für Frontscheibe.
21
Fernbedienung des Radios und/oder
- Nebelscheinwerfer
des Navigationssystems.
- Nebelschlussleuchte
10
Radio-/Multimedia-Touchscreen.
22
Taste für die Sprachsteuerung des Mul-
2
Seitliche Luftdüse.
11
Ablagefach.
timediasystems.
3
Belüftungsdüsen für Seitenfenster.
12
Aufnahme Beifahrer-Airbag.
23
Lenkradeinstellung.
4
Aufnahme für Fahrer-Airbag, Signal-
13
Bedieneinheit für Heizung oder Klima-
24
Hauptschalter des Tempomaten.
horn.
anlage.
25
Scheinwerfer-Leuchtweitenregler.
5
Kontrolllampen / Displays und Anzei-
14
USB-Anschluss.
gen.
26
Bedienelemente:
15
Schalthebel.
- Aktivierung/Deaktivierung der Ein-
6
Schalter für:
parkhilfe;
- Wisch-Waschanlage der Front- und
- Aktivierung/Deaktivierung der Funk-
16
Handbremse.
Heckscheibe
tion Warnmeldung bei Spurverlas-
- Durchlaufen der Bordcomputer-
sen;
17
Hauptschalter für:
Informationen
- Aktivierung/Deaktivierung der
- Tempomat (Begrenzer-Funktion);
Stopp&Start-Funktion (fahrzeugab-
- Tempomat (Regler-Funktion).
7
Schalter für:
hängig).
- Warnblinkanlage;
18
Schalter für den ECO-Modus.
- Elektrische Zentralverriegelung
19
Aktivierung/Deaktivierung der Funktion
Stop and Start.
1.43
|
|